PM2063 - Drucksensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Elektronischer Drucksensor |
| Spannungsversorgung | 14...30 V DC |
| Analogausgang | 4...20 mA |
| Schutzart | IP 67 |
| Fluidberührte Werkstoffe | Edelstahl 316L, Keramik (Al2O3), PTFE |
| Umgebungstemperatur | -25...+80 °C |
| Fluidtemperatur | -25...+80 °C |
| Typische Genauigkeit | < ±0,6 % der Spanne |
| Wiederholbarkeit | < ±0,1 % |
| Langzeitstabilität | < ±0,1 % pro Jahr |
| Einstellbare Dämpfung | 0 / 0,1 / 0,5 / 2 s |
| Einstellbare Skalierung | Turn down 1:4 des Messbereichs |
| Funktionen | Speicherung Max/Min-Druck, Nullpunktkalibrierung |
| Elektrischer Anschluss | M12-Stecker 4-polig (BN, WH, BU, BK) |
| Montage | Über Adapter (ifm) auf Prozessanschluss |
| Wartung | Reinigung des Filterdeckels |
| Sicherheit | Berstdruck nicht überschreiten; Montage durch Elektrofachkraft |
| Ungefähres Gewicht | 100 g |
Häufig gestellte Fragen - PM2063 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG PM2063 IFM
Bedienungsanleitung Operating instructions Notice utilisateurs
efector500®
Elektronischer Drucksensor
1 Bestimmungsgemäße Verwendung ..... Seite 3
2 Verwendung im Auslieferungszustand ..... Seite 4
Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 4
Elektrischer Anschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 5
Inbetriebnahme / Betrieb / Wartung ..... Seite 6
3 Sensor programmieren / Betrieb mit EPS-Interface . Seite 7
Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 7
Elektrischer Anschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 8
4 Technik-Information / Funktionsweise / Parameter . Seite 9
Einstellbare Parameter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9
Technischen Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10
Skalieren des Meßbereichs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11
Maßzeichnung Seite 32
Einstellbereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 33
| Sicherheitshinweise |
| Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes die Produktbeschreibung. Vergewissern Sie sich, daß sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffende Applikationen eignet.Die Mißachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen.Prüfen Sie in allen Applikationen die Verträglichkeit der Produktwerkstoffe (s. Technische Daten) mit den zu messenden Druckmedien. |
Bestimmungsgemäße Verwendung
1
Der Drucksensor erfaßt den Systemdruck und setzt ihn in ein analoges Ausgangssignal um (4 ... 20mA). Der Meßbereich ist skalierbar bis auf 25% des Meßbereichsendwerts (→Seite 9).
Weiter wird angezeigt:
- Systemdruck oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 20mA
- Systemdruck unterhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal fällt maximal bis auf 3,2mA (je nach Skalierung).
Einsatzbereich (Druckart: Relativdruck):
| Bestell-number | Meßbereich | Zulässiger Überlastdruck | Berstdruck | |
| PM2053 | bar | -1,0 ... 25 100 | 350 | |
| PSI | -15 ... 363 145 | 0 5070 | ||
| MPa | -0,1 ... 2,5 10 | 35 | ||
| PM2054 | bar | -0,5 ... 10 50 | 150 | |
| PSI | -7 ... 145 725 | 2175 | ||
| kPa | -50 ... 1000 | 5000 (5 MPa) | 15000 (15 MPa) | |
| PM2056 | bar | -0,13 ... 2,50 | 20 50 | |
| PSI | -1,8 ... 36,3 | 290 725 | ||
| kPa | -13 ... 250 | 2000 (2 MPa) | 5000 (5 MPa) | |
| PM2057 | mbar | -50 ... 1000 | 10000 (10 bar) | 30000 (30 bar) |
| PSI | -0,7 ... 14,5 | 145 450 | ||
| kPa | -5,0 ... 100 | 1000 (1 MPa) | 3000 (3 MPa) |
DEUTSCH

Vermeiden Sie statische und dynamische Überdrücke, die den angegebenen Überlastdruck überschreiten.
Schon bei kurzzeitiger Überschreitung des Berstdrucks kann das Gerät zerstört werden (Verletzungsgefahr)!
Das Gerät wird betriebsfertig ausgeliefert.
Werkseinstellung: nicht skaliert (ASP = 0bar; AEP = Meßbereichs-endwert).
2 Verwendung im Auslieferungszustand
Montage
Stellen Sie vor Ein- und Ausbau des Sensors sicher, daß die Anlage druckfrei ist.
Durch Prozeßadapter ist der Sensor adaptierbar an unterschiedliche Prozeßanschlüsse. ifm Prozeßadapter sind gesondert als Zubehör zu bestellen.
Montieren Sie zuerst den Adapter (B) an den Sensor, dann Sensor + Adapter mit Hilfe einer Überwurfmutter, eines Klemmflanschs o. ä. (A) an den Prozeßanschluß.
Falls das Befestigungselement (A) nicht von oben über den Sensor geschoben werden kann: schieben Sie es vor Montage des Adapters von unten auf den Sensor.
ACHTUNG: Sensor und Adapter dürfen nur einmal montiert werden.

Montage des Adapters Schritt 1
Fetten Sie Gewinde und Dichtflächen von Sensor und Adapter mit der beiliegenden Schmierpaste ein.
Die Schmierpaste ist lebensmitteltauglich (USDA-H1 84-201).
Achten Sie darauf, daß sich der O-Ring (C) an seinem Platz befindet.

Schritt 2
Schrauben Sie den Sensor in den Adapter ein. Vermeiden Sie dabei mechanische Einwirkungen auf die Dichtflächen.
Schritt 3
Spannen Sie Sensor + Adapter in eine Klemmvorrichtung (D). Die Dichtflächen (E) dürfen dabei nicht beschädigt werden. Ziehen Sie den Sensor mit einem Schraubenschlüssel an, bis der Anschlag spürbar ist.
Achtung: Weiterdrehen kann die Dichtwirkung beeinträchtigen.

Elektrischer Anschluß

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen.
Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV.
Schalten Sie die Anlage spannungsfrei und schließen Sie das Gerät folgendermaßen an:

Adernfarben bei ifm-Kabeldosen: 1 = BN (braun), 2 = WH (weiß), 3 = BU (blau), 4 = BK (schwarz); n.c. = nicht belegt.
2
Inbetriebnahme / Betrieb / Wartung
Prüfen Sie nach Montage, elektrischem Anschluß und Programmierung, ob das Gerät sicher funktioniert.
Reinigen der Filterabdeckung
Sollten zähflüssige und rückstandbildende Medien die Filterabdeckung des Sensors zusetzen (und damit die Meßgenauigkeit geringfügig beeinträchtigen), können Sie die Abdeckung reinigen.
Schrauben Sie die Filter-abdeckung (B) ab (benutzen Sie dazu eine Zange mit kunststoff-geschützten Backen). Reinigen Sie die Kappe gründlich.

Der Stutzen (A) sollte nur von fachkundigem Personal und mit großer Sorgfalt gereinigt werden.

Etwaige Mediumsrückstände dürfen nicht verdichtet und in den Stutzen gepreßt werden. Sie könnten das Filtersystem verstopfen und die Meßgenauigkeit des Sensors beeinträchtigen.
Schrauben Sie die Filterabdeckung wieder fest auf.
Der Sensor ist ausreichend gegen rauhe Umgebungsbedingungen geschützt (Schutzart IP 67). Sie können die Schutzart durch spezielles Zubehör erhöhen (Bestell-Nr. E30043).
Sensor programmieren / Betrieb mit EPS-Interface
3

flowchart
graph LR
A["Input"] --> B["Component"]
B --> C["EPS-Sensor"]
C --> D["Power Supply / Output / EPS"]
D --> E["PC"]
E --> F["PC"]
G["L+"] --> H["Output"]
I["OUT"] --> H
J["L-"] --> H
K["Power Out/SPS"] --> L["EPS-RS232 Interface"]
L --> M["PC"]
N["EPS Sensor"] --> L
Verbinden Sie den Sensor über das EPS-RS232-Interface (Bestell-Nr. E30066) mit einem PC.
- Der Sensor wird vom Interface mit Betriebsspannung versorgt,
- und überträgt über das Interface kontinuierlich seine Daten (Meßwerte, Analogsignal und Parameter-Einstellungen).
Es bieten sich damit folgende Möglichkeiten:
- Fernanzeige
Anzeige des aktuellen Systemdrucks durch PC oder eine Anzeigeeinrichtung.
- Fernauswertung
Ausgabe des aktuellen Analogwerts.
- Fernprogrammierung
Skalieren des Meßbereichs, Dämpfen des Analogsignals; Kalibrieren des Sensors.
Parameter können eingestellt werden vor Einbau und Inbetriebnahme des Sensors oder während des laufenden Betriebs.

Ändern Sie Parameter während des Betriebs, wird die Funktionsweise der Anlage beeinflußt. Stellen Sie sicher, daß es nicht zu Fehlfunktionen in der Anlage kommt.
3
Elektrischer Anschluß von Sensor und EPS-RS232-Interface
Wenn Sie Sensor und Interface außerhalb der Anlage betreiben: Verwenden Sie zur Spannungsversorgung ein geeignetes Netzgerät (z. B. 24V Power Supply, Bestell-Nr. E30080).

Wenn Sie das Interface in der laufenden Anlage verwenden: Schalten Sie die Anlage spannungsfrei bevor Sie das Gerät anschließen.
Lösen Sie Steckverbindungen nicht, wenn sie unter Spannung stehen.

flowchart
graph TD
A["Sensor"] --> B["Measurement Point"]
B --> C["RS232 Interface"]
D["L+"] --> E["BN"]
F["L-"] --> G["WH"]
H["n.c."] --> I["BU"]
J["1"] --> K["BU"]
L["2"] --> M["BK"]
N["3"] --> O["BU"]
P["4"] --> Q["BU"]
R["1"] --> S["Sensor"]
T["2"] --> U["Sensor"]
V["3"] --> W["Sensor"]
X["4"] --> Y["Sensor"]
Z["2"] --> AA["RS232"]
AB["3"] --> AC["RS232"]
AD["Tx"] --> AE["RS232"]
AF["GND 2"] --> AG["RS232"]
Programmieren
Zum Programmieren des Sensors steht Ihnen ein einfach zu bedienendes, selbst erklärendes Serviceprogramm für den PC zur Verfügung (Bestell-Nr. E30069).
Technik-Information / Parameter / Funktionsweise
4
Einstellbare Parameter
| ASP | AnalogstartpunktMeßwert, bei dem 4mA ausgegeben werden. |
| AEP | AnalogendpunktMeßwert, bei dem 20mA ausgegeben werden.Mindestabstand zwischen ASP und AEP = 25% der Meßspanne.Einstellbereich: →Seite 33 |
| HILO | Min-Max-Speicher für SystemdruckHI: Anzeige des höchsten gemessenen Drucks.LO: Anzeige des niedrigsten gemessenen Drucks. |
| COF | Nullpunkt-Kalibrierung (Calibration offset)Der interne Meßwert (Arbeitswert des Sensors) wird gegenüber dem realen Meßwert verschoben.Einstellbereich: -5 ... +5% der Meßspanne (bei Skalierung im Auslieferungszustand:(ASP = 0bar und AEP = Meßbereichsendwert),in Schritten von 0,1% der Meßspanne. |
| CAr | Zurücksetzen der Kalibrierdaten (Calibration reset)Setzt die mit COFeingestellte Kalibrierung zurück. |
| dAA | Dämpfung für den AnalogausgangMit dieser Funktion lassen sich Druckspitzen von kurzer Dauer oder hoher Frequenz ausfiltern.dAA-Wert = Ansprechzeit zwischen Druckänderung und Änderung des Ausgangssignals in Millisekunden (ms).Einstellbereich: 0 (= dAA ist nicht aktiv) / 0,1s / 0,5s / 2s. |
| Uni | AnzeigeeinheitMeßwert und Werte für ASP / AEP können in folgenden Einheiten angezeigt werden:bAr (= bar / mbar), PSI, PA (= MPa / kPa).Stellen Sie die Anzeigeeinheit ein, bevor Sie die Grenzen für die Analogwerte (ASP, AEP) einstellen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf andere Einheiten und erhalten exakt die gewünschten Werte. |
4
Einstellbare Parameter (Fortsetzung)
diS
Einstellung der Anzeige
d1 / d2 / d3 = Meßwertaktualisierung alle 50 ms / 200 ms / 600ms. Die Meßwertaktualisierung betrifft nur die Anzeige.
Ph = kurzeitig festgehaltene Anzeige des Spitzen-Meßwerts (peak hold).
rotated = Anzeige um 180° gedreht.
OFF = Die Meßwertanzeige ist im Run-Modus ausgeschaltet.
Technische Daten
Betriebsspannung [V] 14 ... 30 DC
Betriebsspannung für EPS-RS232-Interface mit Sensor [V] . . . 15,5 ... 30 DC
Analogausgang 4 ... 20 mA
Meßbereich skalierbar (Turn down:1:4 vom Meßbereichsendwert)
Max. Bürde [Ω]: (U_B - 13) × 50; 550 bei U_B = 24V
Anstiegszeit (bei Dämpfung dAA = 0) [ms] 3
Genauigkeit / Abweichungen (in% der Spanne) ^1)
- Kennlinienabweichung (Linearität, einschließlich Hysterese und Wiederholgenauigkeit) ^2) < ± 0,6
- Wiederholgenauigkeit (bei Temperaturschwankungen < 10K). . . . . < ± 0,1
- Langzeitstabilität (in % der Spanne pro Jahr) .... < ± 0,1
- Temperaturkoeffizienten (TK) im kompensierten
Temperaturbereich 0 ... 80°C (in % der Spanne pro 10 K)
Schutzart, Schutzklasse. IP 67 III
Isolationswiderstand [MΩ]. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . > 100 (500 V DC)
Schockfestigkeit [g] . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 (DIN / IEC 68-2-27, 11ms)
Vibrationsfestigkeit [g] . . . . . . . . . . . 20 (DIN / IEC 68-2-6, 10 - 2000 Hz)
Gehäusewerkstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PA; PBTP (Pocan); V4A (1.4404)
Werkstoffe in Kontakt mit Medium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V4A (1.4404);
Keramik (99,9 % Al2O3); PTFE
1) alle Angaben bezogen auf Turn down von 1:1
2) Grenzpunkteinstellung nach DIN 16086
Skalieren des Meßbereichs
- Mit dem Parameter Analogstartpunkt (ASP) legen Sie fest, bei welchem Meßwert das Ausgangssignal 4 mA beträgt.
- Mit dem Parameter Analogendpunkt (AEP) legen Sie fest, bei welchem Meßwert das Ausgangssignal 20mA beträgt.
- Mindestabstand zwischen ASP und AEP = 25% der Meßspanne (Skalierfaktor 4)..

MEW = Meßbereichsendwert
Im eingestellten Meßbereich liegt das Ausgangssignal liegt zwischen 4 und 20mA.
Weiter wird angezeigt:
- Systemdruck oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 20 mA
- Systemdruck unterhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal fällt maximal bis auf 3,2mA (je nach Skalierung).
Contents
Maßzeichnung Scale drawing Dimensions


① Filterabdeckung
② Dichtkante
③ Gewinde zum Anschluß an ifm-Prozeß-Adapter
Einstellbereiche / Setting ranges / Plages de réglage
| Uni = bAr | ASP AEP | P_maxmin | ||||
| maxminm | ||||||
| PM2053 | bar | -1,0 | 18,8 | 5,3 | 25,0 | 0,1 |
| PM2054 | bar ^1) | 0,019 | ||||
| PM2056 | bar ^1) | 0,012 | ||||
| 199 | ||||||
^1) Anzeige -.XX = -0,XX / display -.XX = -0.XX / affichage -.XX = -0,XX
P = Schrittweite / increments / incréments