RC6003 - Empfänger IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG RC6003 IFM
IdentNr. 514560 -01 Sachnr. 701855/02 08/2010Bestimmungsgemäße Verwendung Der Drehgeber wandelt Drehbewegungen in Impulsfolgen. Mit ihnen lassen sich Wegstrecken und Winkelbewegungen messen und Positio- nen bestimmen. Elektrischer Anschluss Schalten Sie die Anlage spannungsfrei bevor Sie Kabel- oder Steckverbindungen verbinden oder lösen! Nicht verwendete Anschlussadern müssen isoliert werden, um Kurz- und Querschlüssen zu vermeiden. Kurzschlussschutz 5 V TTL Version: Ausgänge kurzschlussfest gegen 0 V 10...30 V HTL Version: Ausgänge kurzschlussfest gegen 0 V und L+ maximal 1 Minute Standardanschlussbelegungen: Die Anschlussbelegung finden Sie zusätzlich auf der Gehäusekappe.
Flanschstecker ifm1001.xx Kabel13 adrig 5polig L+ 2 12 braun/grün L+ Sensor - 2 blau 0V 1 10 weiß/grün 0V Sensor - 11 weiß A 3 5 braun A neg. - 6 grün B 4 8 grau B neg. - 1 rosa 0-Index 5 3 rot 0-Index neg. - 4 schwarz Störung neg. - 7 violett frei - 9 - frei - - gelb Schirm Gehäuse Gehäuse GehäuseBei Abweichungen muss der Anschluss gemäß des Aufklebers auf der Gehäusekappe vorgenommen werden. Die Anschlüsse L+ (Sensor) und 0V (Sensor) sind intern mit der Versor- gungsspannung verbunden. Bei Verwendung von Folgeelektroniken, die die Versorgungsspannung nachregeln, können diese Anschlüsse als Prüfleitungen verwendet werden. Bei Nichtverwendung sind diese Anschlüsse mit der Versorgungsspannung zu verbinden oder zu isolie- ren. Der elektrische Anschluss erfolgt je nach Ausführung über die Anschlussleitung oder separat erhältlichen Anschlußleitungen. Bei Verwendung von geeigneten Verbindungsleitungen beträgt die maximale Leitungslänge für die 5 V TTL Version 100 m und für die 10...30 V HTL Version 300 m. Die Anschlussleitungen sind getrennt von Störquellen zu verlegen, der Mindestabstand beträgt 20 cm. Das Schirmgeflecht in der Anschlußleitung ist mit dem Gebergehäuse verbunden. Ausgangssignale Der Drehgeber gibt an den Ausgangsstufen digitale Impulsfolgen aus. Die Ausgänge A und B sind elektrisch um 90° versetzt, dadurch kann in der Folgeelektronik die Drehrichtung ausgewertet werden. Der verknüpfte Nullindex wird in einer mechanischen Umdrehung der Welle einmalig ausgegeben. Bei Spannungsausfall kann er als Refe- renzpunkt innerhalb einer Umdrehung genutzt werden. Die invertierten Ausgangssignale werden für Folgeelektroniken mit Spannungsdifferenzeingang benötigt um Störgrößen heraus zu filtern.
180° 180° 90° Ausgang A Ausgang B 0-IndexMontage Nicht auf die Welle schlagen; Welle nicht mit Feile oder ähnli- chem Werkzeug behandeln: Zerstörungsgefahr! Der Drehgeber kann mittels Schrauben an den Montagewinkel befe- stigt werden. Die Wellenverbindung sollte über eine flexible Balgen- oder Federscheibenkupplung erfolgen, um Wellenversätze auszuglei- chen und den Geber gegen Beschädigungen zu schützen. Lineare Bewegungen können mittels Messrad oder Ritzel und Zahn- stange in eine Drehbewegung umgesetzt werden. Bei der Montage sind die maximal zulässigen Wellenbelastungen des Drehgebers zu berücksichtigen. Die Montage des Befestigungswinkels auf ein federndes Unterteil schützt den Drehgeber vor zu starken Beanspruchungen durch Mate- rialunebenheiten. Datenblatt, weitere Unterlagen und passendes Zubehör finden Sie im Internet unter www.ifm.com.
EinfachAnleitung