MultiPlus C 128003516 230V - Batterieladegerät VICTRON ENERGY - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MultiPlus C 128003516 230V VICTRON ENERGY
Automatisch egalisatie laden
Absorption spanning
Absorption tijd
Float spanning
Storage spanning
Automatisch egalisatie laden
8. TECHNISCHE SPECIFICATIONS
| MultiPlus Compact 12 Volt 24 Volt | C 12/800/35 C 24/800/16 | C 12/1200/50 C 24/1200/25 | C 12/1600/70 C 24/1600/40 |
| PowerControl / PowerAssist | ja | ja | ja |
| Maximale doorschakelstroom (A)) | 16 | 16 | 16 |
| OMVORMER | |||
| Ingangsspanningsbereik (V DC) | 9,5 - 17 V | 19 - 33 V | |
| Uitgang (1) | Uitgangsspanning: 230 VAC ± 2% Frequentie: 50 Hz ± 0,1% | ||
| Continu vermogen bij 25°C (VA) (3) | 800 | 1200 | 1600 |
| Continu vermogen bij 25°C (W) | 700 | 1000 | 1300 |
| Continu vermogen bij 40°C (W) | 650 | 900 | 1200 |
| Continu vermogen bij 65°C (W) | 400 | 600 | 800 |
| Piek vermogen (W) | 1600 | 2400 | 3000 |
| Maximaal rendement (%) | 92 / 94 | 92 / 94 | 92 / 94 |
| Nullast (W) | 8 / 10 | 8 / 10 | 8 / 10 |
| Search mode | 2 / 3 | 2 / 3 | 2 / 3 |
| LADER | |||
| AC Ingang | Ingangspanning: 187-265 VAC Power factor: 1 | ||
| Laadspanning 'absorption' (V DC) | 14,4 / 28,8 | ||
| Laadspanning 'float' (V DC) | 13,8 / 27,6 | ||
| Laadspanning 'opslag' (V DC) | 13,2 / 26,4 | ||
| Laadstroom accessoire accu (A) (4) | 35 / 16 | 50 / 25 | 70 / 40 |
| Laadstroom startaccu (A) | 4 | ||
| Temperatuur sensor | Ja | ||
| ALGEMEEN | |||
| Programmeerbaar relais (5) | Ja | ||
| Beveiligingen (2) | a - g | ||
| Algemeen | Temperatuur bereik: -40 tot +65°C Vocht (niet condenserend): max 95% | ||
| BEHUIZING | |||
| Algemeen | Material & kleur: aluminium (blauw RAL 5012) Beschemklasse: IP 21 | ||
| Accu-aansluiting | Twee accu kabels, lenghte1.5 meter | ||
| 230 V AC-aansluiting | G-ST18i connectors | ||
| Gewicht (kg) | 10 | ||
| Afmetingen (hxbxd in mm) | 375x214x110 | ||
| NORMEN | |||
| Veiligheid | EN 60335-1, EN 60335-2-29 | ||
| Emissie / Immuniteit | EN55014-1, EN 55014-2, EN 61000-3-3 | ||
| Automotive Directive | 2004/104/EC | ||
1. SICHTERHEITSHINWEISE
Allgemein
Lesen sieitte zunachst die mitgelieferte Dokumentation sorgfaltig durch. Machen Sie sich mit den Sicherheitshinweisen und den zugehorigen Anweisungen vertraut bevor Sie das Produkt in Betriebnehmen.
Das Produkt wurde in Übereinstimmung mit den geltenden internationalen Vorschriften entwickelt, gebaut und erprobt.
Nutzen Sie das Gerät ausschließlich für den vorgesehen Anwendungsbereich.
WARNING: ES BESTEHT STROMSCHLAG GEFAHR.
Das Produkt wird zusammen mit einer ständigen Energiequelle (Batterie) genutzt. Auch wenn die Geräte ausgeschaltet sind, kann an den Eingangs / Ausgangs - Anschlüsen Spannung anliegen. Schalten Sie immer den Wechselstrom - Eingang aus, und losen Sie die Batterieanschlussbevor Sie mit Wartungsarbeiten beginnen.
Das Produkt enthalt keine wartungsbedürftigen Teile. Öffnen Sie die Frontplatte nicht, und nehmen Sie das Gerät nur in Betrieb, wenn alle Gehäusepaneele fest eingebaut sind. Wartungsarbeiten sollen ausschließlich durch qualifiziertes Servicepersonal ausgeführten werden.
Nutzen Sie das Gerät niemals an Orten wo Gefahr für Staub und/oder Gas Explosionen besteht. Beachten Sie die Herstellerangaben der Batterie um safer zu sein, dass die gewährte Batterie für den Betrieb mit dem Gerät geeignet ist. Die Sicherheitsempfehlungen des Herstellers sollenn immer beachtet werden.
WARNHINWEIS: Hebienie schwere Grate nie ohne Hilfe.
Einbau
Lesen die Herstelleranweisungen vor Beginn der Einbauarbeiten.
Dieses Gerät gehört zur Sicherheitsklasse I (aus Sicherheitsgründen mit Erdungsanschlüssen). Die Wechselstromanschlüsse müssen aus Sicherheitsgründen mit nicht abschaltbaren Erdungsanschlüssen versehen sein. Ein Weiterer Erdungsanschluss ist außen am Gehäuse angebracht. Falls der Verdacht besteht, dass die Erdung des Gerätes beschädigt ist, sollte es abgeschelt werden. Dabei ist sicherzustellen, dass es nicht unbeabsichtigt wieder eingeschaltet werden kann. Nehmen Sie Kontakt mit dem qualifiziertem Service-Fachmann auf.
Sorgen Sie damit, dass die Anschlusskabel mit Sicherungen und Unterbrechungsschalten ausgerüstet sind. Tauschen Sie Schutzkomponenten nie gegen solche anderer Bauart aus. Lesen Sie die das Handbuch zur korrekten Bestimmung von Ersatzteilen.
Vor dem Einschalten sollen Sie prufen, ob die Stromquelle den im Handbuch spezifizierten Angaben für das Produkt entspricht.
Stellen Sie sicher, dass das Gerat im Rahmen korrekter Betriebsbedingungen betrieben wird. Betreiben Sie es nie in nasser oder staubiger Umgebung. Gewährleisten Sie immer genugend
Lüftungsfreiraum um das Gerät herum, und blockieren Sie nicht die Lüftungsöffnungen. Installieren Sie das Gerät in einer hitzbeständigen Umgebung. Stellen Sie deshalb sich, dass sich weder Chemikalien, brenbare Kunststoffe, Vorhänge oder andere Textilien in unmittelbarer Höhe zum Einbauort befinden.
Stellen Sie safer, dass das Gerät im Rahmen korrekter Betriebsbedingungen betreiben wird. Betreiben Sie es nie in nasser oder staubiger Umgebung. Gewährleisten Sie immer genugend Luftungsfreiraum um das Gerät herum, und blockieren Sie nicht die Luftungsöffnungen. Installieren Sie das Gerät in einer hitzbeständigen Umgebung. Stellen Sie deshalb safer, dass sich weder Chemikalien, brennbare Kunststoffe, Vorhänge oder andere Textilien in unmittelbarer Höhe zum Einbauort befinden.
Vergewissern Sie sich, dass die erforderliche Systemspannung die Leistungsgrenzen these Produktes nicht übersteigt
Transport und Lagerung
Gewährleisten Sie dass bei Transport und Lagerung des Produktes die Netz-Zuleitungen und Batteriekabel abgeklemmt sind.
Für Transport der Geräte in anderen als den Originalverpackungen kann keine Haftung übernommen werden.
Lagern Sie das Produkt in trockenen Räumen bei Temperaturen zwischen -20^ und 60^ .
Beachten Sie hinsichtlich Transport, Lagerung und Entsorgung die Hinweise des Batterieherstellers.
2. BESCHREIBUNG
2.1 Allgemeines
MultiPlus Compact-FunktionaIIaten
Der Name MultiPlus Compact bezeichnet die vielfältigen Leistungsbereiche, die das Gerät abdecken kann. Ein leistungsstarker Sinus Wechselrichter, ein hervorragendes Batterieladegerät mit anpassungsfähiger Ladetechnologie und ein praktisch unterbrechungsfreier Wechselstrom - Übergangsschaltgerät zusammengefasst in einem kompakten Gehäuse. Neben diesen Haupt-Funktionen hat das MultiPlus Compact weitere fortschrittliche Leistungsmerkmale, die neue Anwendungsfelder wie nachstehend beschreiben eröffnen.
Automatische und unterbrechungsfrei Umschaltung
Bei einer Unterbrechung der Stromversorgung oder beim Abschalten des Generators schaltet Multi Plus soit in den Wechselrichterbetrieb und versorgt so die angeschlossenen Verbraucher. Das geschieht sochnell (weniger als 20 Millisekunden), dass z.B. der Betrieb von Computern oder anderen elektronischen Gerät störungsfrei weiterläufig (Unterbrechungsfreie Leistungsversorgung - UPS Funktionalität).
Parallel- und Dreiphasenbetrieb
Bis zu sechs Geräte können parallel geschaltet werden um höhere Ausgangsleistung zu erhalten.
Ebenso ist Dreiphasenbetrieb möglich.
PowerControl - großmögliche Nutzung bei begrenztem Generator- oder Landstrom Über das Multi Control Paneel kann ein maximaler Land- oder Generatorstrom eingestellt werden.
MultiPlusCompact berücksichtigt dann andere anliegende Wechselstrombelastungen und nutzt nur den überschüssigen Strom zur Batterieladung. Dadurch wird der Generator oder der Landanschluss vor Überlastung geschützt.
PowerAssist - Erweiterte Nutzungs-Möglichkeiten von Bordgenerator und Landanschluss
Mit dieser Funktionalität erhält das Prinzip PowerControl eine weitere Dimension: mit MultiPlus Compact kann die Leistung anderer Spanningsquellen ergänzt werden. Wenn Belastungsspitzen wie früig nur kurzzeitig auftreten, kann die Generatorgroße reduziert werden oder mit dem typischerweise begrenzten Landstrom kann mehr erreicht werden. Bei abnehmender Belastung steht dann wieder Leistung zur Batterieladung bereit.
Programmierbares Relais
Das MultiPlus hat ein programmierbares Mehrfunktionsrelais, das in der Grundeinstellung als Alarm Relais arbeitet. Dieses Relais kann jedoch für eine Vielzahl von Zusammen-Funktionen programmiert werden, wie z.B. als Startrelais für einen Generator.
2.2 Batterieladegerät
Adaptive 4-stufige Ladecharakteristik: Konstantstrom-(“bulk”) Phase, Konstantspannungs-((absorption)) Phase, Ladeerhaltungsspannings-(float) Phase, Lagerspannungs-(storage) Phase
Das durch Mikroprozessoren gesteuerte Batterieladungssystem kann den unterschiedlichen Batteriebauarten angepasst werden. Der Ladeprozess wird über eine adaptive Steuerung der Batterienutzung angepasst.
Die richtige Ladungsmenge: angepasste Konstantspannungszeit
Bei nur geringen Entladungen wird die Konstantstromzeit reduziert, um eventueller Überladung und damit verbundener stärkerer Gasentwicklung vorzubeugen. Andererseits wird nach einer Tiefentladung die Konstantstromphase automatisch so verlangert, dass wieder eine Volladung erreicht wird.
Verhinderung von Schaden durch übermäßige Gasentwicklung: Batterieschonmodus
Um die Ladezeit zu verkurzen, wird ein möglichst hoher Ladestrom in Verbindung mit einer hohen Konstantspannung angestrebt. Damit aber eine übermäßige Gasentwicklung gegen Ende der Konstantstromphase vermieden wird, wird die Geschwindigkeit des Spannungsanstiegs begrenzt, sobald die Gasungsspannung erreicht wird.
Weniger Wartung und Alterung im Ruhezustand der Batterie: der Lager-Modus
Der Lager-Modus wird immer dann aktiviert, wenn innerhalb von 24 Stunden keine Entladung erfolgt ist. Im Lagerungsmodus wird die Ladeerhaltungsspannung dann auf 2,2 V/Zelle (13,2 V für eine 12 V-Batterie) gesenkt, um Gasentwicklung und eine Korrosion an den positiven Platten zu minimieren. Einmal proWoche wird die Spannung auf den Level der Gasungsspannung 'erhöht. Dadurch wird eine Art Ausgleichsladung erzielt, die die Elektrolyschtigung und die Sulfatierung - die beiden Hauptgrunde für vorzeitigen Batterieausfall - verhindert.
Zwei Gleichstromausgabe zum Laden von zwei Batterien
Der Haupt-Gleichstromanschluss kann die Versorgung des kompletten Ausgangsstroms übernehmen. Der zweite Ausgang - z.B. zur Ladung der Starterbatterie - ist auf 4 A begrenzt und ist auf eine gingefugig niedrigere Ausgangsspannung eingestellt.
Veränderung der Lebensdauer der Batterie: Temperaturkompensation
Der Temperatur sensor (mit dem Produkt mitgeliefert) dient zur Reduzierung der Ladespannung bei Anstieg der Batterietemperatur. Dies ist weitere bei wartungsfreien Batterien von Bedeutung, da mit thisem Sensor eine Austrocknung durch Überladung verhindert wird.
Mehr zu Batterien und deren Ladung
Unser Buch „Energy Unlimited" (uneingeschränkte Energie) bietet weitere Informationen zu Batterien und Batterieladung. Es ist kostenlos auf unserer Website erhältlich (siehe www.victronenergy.com ->,Support & Downloads' -> General Technical Information). Nähere Einzelheiten über die adaptive Ladekennlinie finden Sie unter „Technische Daten" auf unserer Website.
2.3 Eigenverbrauch - Speichersysteme für Solarenergie
Wenn der Multi/Quattro in einer Konfiguration verwendet wird, die Energie zurück in das Netz einspeist, ist es notwendig, für die Einhaltung der Anschlussbedingungen zu sorgen. Dies erfolgt durch die Auswahl der entsprechenden Anschlussbedingungen bei den Länderinstellungen mithilfe des VEConfigure Tools.
Auf diese Weise kann der Multi/Quattro die örtlichen Vorschriften einhalten.
Nachdem die entsprechenden Anschlussbedingungen festgelegt wurden, können diese bzw. einzeln ihrer Parameter nur noch mithilfe eines Passwordes deaktiviert oder verändert werden.
Werden die örtlichen Anschlussbedingungen vom Multi/Quattro nicht Unterstützung, sollen ein externes zertifiziertes Interfacegerät verwendet werden, um den Multi/Quattro an das Stromnetz anzuschreiben.
3. BETRIEB
3.1 Schalter für "Ein / Aus/ Nur Ladebetrieb"
In der Stellung "on", arbeitet das Produkt. Der Wechselrichter nimmt seinen Betrieb auf und die LED "Inverter on" leuchtet.
Ein Wechselstrom, der am "AC in" Eingang anliegt wird, wenn die Eigenschaften das zulassen, auf den Ausgang "AC out" durchgeschaltet. Der Wechselrichter schaltet ab, die "mains on" LED leuchtet, und das Ladegerät beginnt zu laden. Die "bulk", "absorption" oder "float" LEDs leuchten je nach augenblicklicher Ladestufe.
Wenn die Spannung am "AC-in" Eingang zurückgewiesen wird, beginnt der Wechselrichter zu arbeiten.
Wenn der Schalter auf "charger only" gesetzt wird, arbeitet ausschließlich der Lader-Teil des Multi (vorausgesetzt eine Stromversorgung liegt an). Auch in dieser Betriebsart wird die Eingangsspannung auf den "AC out"-Ausgang durchgeschaltet.
BEACHTE:
Wenn nur die Lader-Funktion benötigt wird, sollte sichergestellt sein, dass der Schalter auf der "charger only" Position stehen. Dies verhindert, dass bei außerem Spannungsausfall die Wechselrichter-Funktion einschaltet. So konnen bei Spannungsausfall die Batterien nicht unbeabsichtigt entladen werden.
3.2 Fernbedienung
Fernbedienung ist über einen Drei-Wege-Schalter oder über ein MultControl Paneler möglich. Das MultiControl Paneler hat einen Drehknopf mit dem die maximale Ladestromstärke des Wechselstromeingangs eingestellt werden kann. Beachten Sie auch die Kapitel PowerControl und PowerAssist in Abschnitt 2.
Die zugehörigen DIP-Schalter-Einstellungen finden Sie in Abschnitt 5.5.1.
3.3 Ladungsausgleich und erzwungene Absorption
3.3.1 Ladungsausgleich
Traktionsbatterien verlangen regelmäßige Aufladung. Im Ausgleichsmodus ladt das MultiPlus mit erhöhter Spannung über eine Stunde (1V oberhalb der Ausgleichsspannung bei einer 12 V Batterie, 2 V bei einer 24 Batterie) Der Ladestrom wird damit auf 14 des Normalwertes begrenzt.

Bei der Ausgleichsladung liegt eine höhere Spannung an, als die meisten Verbraucher vertragen. Diese Verbraucher sollen vom Netz getrennt werden, bevor die Ausgleichsladung erfolgt.
3.3.2 Erzwungene Konstantspannung
Unter bestimmen Umständen kann es sinnvoll sein, die Batterie für eine festgesetzte Zeit mit der Konstantspannung zu laden. Hierbei wird die normale Konstantspannung über ein festgesetztes Zeitintervall beibehalten. Die "absorption" LED brennt.
3.3.3 Aktivierung von Ausgleichsladung und erzwungener Konstantspannungsphase
Das MultiPlus kann sowohl über die Fernbedienung als auch mit dem Frontschalter am Gehäuse in diese Betriebsarten geschlossen werden. Voraussetzung ist, dass das alle Schalter auf „on“ stehen und kein Schalter auf „charger only“ eingestellt ist. Wenn das MultiPlus in dieser Betriebsart arbeiten soll, ist die nachstehende Anweisung zu befolgen:
Falls der Schalter sich nach thisem Schritt nicht in der geforderten Position befindet, kann er durch schmelles Umschalten einmalig umgeschaltet werden. Dies ändert nicht den Ladestatus.
Beache: Das Umschalten von "on" auf "charger only" und umgekehrt muss schnell erfolgen. Der Schalter muss schnell über die vorherigen Einstellungen hinweggedreht werden. Wenn der Drehschalter auch nur kurzzeitig in der „off“ Position verharrt, besteht das Risiko der vollständigen Abschaltung. Dann muss der Vorgang komplett wiederholt werden. Eine gewisse Eingewohnung ist erforderlich insbesondere dann, wenn nur der Gehäuse Frontschalter benutzt wird. Die entsprechende Bedienung mit dem Fernbedienungspaneel ist einfacher.
Vorgehensweise:
- Überprüfen Sie ob alle Schalter d.h. Frontschalter am Gehäuse, Fernbedienungsschalter und Drehknopf am Fernbedienungspaneel in der "on" Position sind.
- Die Ausgleichsladung oder die erzwungene Konstantstromphase sind nur dann sinnvoll, wenn die vorausgegangene Normalladung vollständig abgeschlossen wurde (die "float" Anzeige ist aktiv).
- Zur Aktivierung:
a. Schalten Sie Schnell von "on" auf "charger only" und halten Sie den Schalter für 12 bis 2 s in dieser Position.
b. Schalten Sie Schnell zurück von "charger only" auf "on" und halten Sie den Schalter für 12 bis 2 s in dieser Position.
c. Schalten Sie nochmals Schnell von "on" auf "charger only" und halten Sie den Schalter für 12 bis 2 s in dieser Position. - An den MultiPlus werden die drei LEDs "Bulk", "Absorption" und "Float" 5 mal blinken. Wenn ein MultiControl Panel angeschlossen ist, werden auch an thisem die genannten LEDs fünmal blinken.
- Anschließend werden die LEDs "Bulk", "Absorption" and "Float" jeweils für 2 Sekunden leuchten. Wenn ein MultiControl Panel angeschlossen ist, werden auch an thisem die genannten LEDs fünmal blinken.
- a. Wenn der Schalter am MultiPlus bei brennender LED auf "Ein" gestellt wird, Goes das Ladegerät in den Ausgleichsstatus. Das Gleiche wird erreicht, wenn der Schalter am MultiControl Panel bei brennender „bulk" LED auf „Ein" geschählt wird.
b.Wenn der Schalter am MultiPlus bei brennender „Absorption“-LED auf „Ein“ geschalte wird, besteht das Ladegerät zur erzwungenen Konstantspannungsladung (forced absorption).
c. Wenn der Schalter auf "on" gesetzt wird nach dem die drei LED Sequenz beendet ist, Goes der Lader in die "Float" Phase. Das Gleiche passiert, wenn bei diesen Zustand der Schalter am MultiControl Panel auf „Ein" geschalte wird.
d. Wenn der Schalter nicht bewegt wird bleibt das MultiPlus im Charger Only (Lader) Betrieb auf der Float-Stufe.
3.4 LED-Anzeigen und deren Bedeutung



LED aus
LED blinkt
LED leuchtet
Wechselrichter
Wechselricht
Ladegerät
Alarm



ein
aus
Nur Lader
Der Wechselrichter ist eingeschaltet und liefert Leistung an die Verbraucher Batteriebetrieb.
Wechselricht
Ladegerät
Alarm



ein
aus
Nur Lader
Der Wechselrichter ist eingeschaltet und liefert Leistung an die Verbraucher.
Voralarm: Überlast, oder niedrige Batteriespannung, oder Wechselrichter-Temperatur hoch.
Wechselricht
Ladegerät
Alarm



ein
aus
Nur Lader
Der Wechselrichter ist ausgeschaltet.
Alarm: Überlast, oder niedrige
Batteriespannung, oder hohe
Wechselrichter-Temperatur, oder zu
hohe Brummspannung am BatterieAusgang
Ladegerät

Die Wechselspannung ist durchgeschaltet und das Ladegerät arbeitet im Konstantstrom- oder KonstantspannungsModus.

Die Wechselspannung ist durch-geschaltet und das Ladegerät ist abgeschaltet. Das Ladegerät erreicht nicht die Sollspannung (bulk protection Modus).

Die Wechselspannung ist durchgeschaltet und das Ladegerät arbeitet im Konstantstrom- oder KonstantspannungsModus.

Die Wechselspannung ist durchgeschaltet und das Ladegerät arbeitet im Spannungs-Erhaltungsmodus
Fernbedienungspaneel (optional)
Power Control und PowerAssist Anzeigen
Wechselrichter ein


Netz ein
Uberlast


Konstantstrom
Batterie leer


Konstantspan.
Temperatur


Erhaltung
ein

Nur Lade-Gerat
aus
Anmerkung: Wenn die LEDs „Überlast" und „Batterie Leer" gleichzeitig brennen, hat sich das Gerät wegen zu hoher Brummspannung abgeschelt.
4. INSTALLATION

Dieses Produkt darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal eingebaut werden.
4.1 Einbauort
Das Gerät muss in trockener und gut belufteter Umgebung möglichst nahe zu den Batterien aufgestellt werden. Ein Freiraum von wichtstens 10 cm soll um das Gerät herum aus Lüftungsgründen vorhanden sein.

Extrem hohe Außentemperaturen führen zu:
Verkürzter Einsatzdauer.
Verringerung des Ladestroms.
Verringerter Spitzenleistung oder Abschalten des Wechselrichters.
Das Gerät sollte nicht unmittelbar oberhalb von Batterien eingebaut werden.
Das Gerät ist für Wandmontage geeignet. Bezüglich der Montage siehe Anhang. Das Gerät kann sowohl horizontal als auch vertikal eingebaut werden. Aus Kühlungsgründen ist vertikaler Einbau zu bevorzugen.

Das Innere des Gerätes muss auch nach dem Einbau zugänglich bleiben.
Achten Sie auf möglichst geringen Abstand zwischen dem Produkt und den Batterien um Spannungsverluste durchunnötig lange Kabel gering zu halten.

Aus Sicherheitsgründen sollen das Gerät in feuerhemmenden Räumen eingebaut werden, insbesondere dann, wenn es starke Verbraucher versorgen soll. So sollenn Chemikalien, Kunststoffe, Vorhäge und andere Textilien nicht in unmittelbarer Höhevorhanden sein.
4.2 Anschluss der Batteriekabel
Um die volle Leistungsfähigkeit des Produkte zu nutzen, sollenen Batterien mit ausreichender Kapazität über Kabel mit ausreichenden Querschnitten angeschlossen werden. Siehe Tabelle
| 24/800 | 24/1200 | 24/1600 | 12/800 | 12/1200 | 12/1600 | |
| konfektionierteKabellänge: 1.5 m(mm2) | 10 | 16 | 25 | 16 | 25 | 35 |
| EmpfohlenerKabelquerschnitt (mm2) | ||||||
| 1,51→ 5m | 16 | 25 | 35 | 35 | 50 | 70 |
| 5→ 10m | 35 | 50 | 70 | 70 | 100 | 140 |
| 24/800 | 24/1200 | 12/800 | 12/1200 | 12/1600 | |
| 24/1600 | |||||
| Empfohlene Batteriekapazität (Ah)) | 40 – 200 | 40 – 400 | 100 – 400 | 150 – 700 | 200 – 700 |
Anmerkung: Innenwiderstand ist der wichtige Einflussfaktor bei der Nutzung von Batterien niedriger Kapazität. Fragen sie ihren Lieferanten oder lesen sie die entsprechenden Abschnittte unseres Buches "Immer Strom", das Sie von unserer Websites herunterlagen können.
Vorgehensweise:
Gehen Sie beim Anschluss der Batteriekabel wie folgt vor:

Nutzen Sie isolierte Spannschlüssel zur Vermeidung von Kurzschlüssen. Vermeiden Sie Kurzschlusses an den Batteriekabeln
Anschluss der Batteriekabel: + (rot) und - (schwarz), an die Batterie siehe Anhang A.
Verkehrte Polung (+ an - und - an +) führt zur Schädigung des Produkts. (Die Sicherung im MultiPlus Compact kann beschädigt werden)
Ziehen Sie alle Befestigungsschrauben fest an um auch die Kontaktwiderstände so welt wie möglich zu reduzieren.
4.3 Anschluss der Wechselstromverkabelung
Dieses Produkt entspricht der Sicherheitsklasse I (mit Sicherungserdung). Eine unterbrechungsfreie Schutzerdung muss an den Klemmen des Wechselstromeingangs und/oder den Ausgangsklemmen und/oder dem Erdungspunkt am Gehäuse angebracht werden. Beachten Sie die nachstehenden Hinweise:

Das MultiPlus ist mit einem Erdungsrelais ausgestattet (Relais H, siehe Anhang B) das den N Ausgang automatisch mit dem Gehäuse verbindet, wenn keine äußere Wechselspannung anliegt Wenn eine externe Wechselspannung anliegt öffnet das Erdungsrelais bevor das Rückstrom/Sicherheitsrelais schließ. Damit wird die einwandfrei Funktion des Sicherheits-Erdungsschalters (GFCI) am Ausgang des MultiPlus gewährleistet. - Bei festem Einbau kann die unterbrechungsfreiage Erdung durch den Erdleiter am Wechselstromeingang gewährleistet werden. Ansonsten muss das Gehäuse geerdet werden.
- Bei mobiler Installation (z.B. über ein Landstromkabel) muss bei Unterbrechung der Stromverbindung gleichzeitig auch die Erdung getrennt werden. Hier muss das Gehäuse mit dem Fahrzeugchassis oder dem Bootsrrumpf leitend verbunden werden.
- bei Schiffen kann die beschriebene Verbindung zu galvanischer Korrosion führen. Mit einem Trenntransformator kann das vermieden werden.
Den Anschluss finden Sie auf der Leiterplatte entsprechend Anhang A. Das Landanschlusskabel sollte dreiadrig an den Multi angeschlossen werden.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor um die Wechselstromkabel anzuschreiben: Das Wechselstrom-Ausgangskabel kann direkt am Anschlussbolzen angeschlossen werden. Der Bolzen steht vor. Die Anschlüsse sing eindeutig markiert. Von links nach rechts: "N" (Null), Erdung, und "L1" (Phase). Das Wechselstrom-Eingangskabel wird mit der entsprechenden Buchse verbunden. Die Anschlüsse sind deutlich gekennzeichnet. Von links nach rechts: "L1" Phase, Erdung, und „N" (Null)
Drücken Sie den „Eingangsstecker" in die Wechselstrom-Eingangsbuchse (nahe zur Rückseite)
Drucken Sie den „Ausgangsstecker" in die Wechselstrom-Ausgangsbuchse (nahe zur Frontseite)
4.4 Anschlussoptionen
Eine Anzahl weiterer Anschlüsse ist möglich:
Lösen Sie die vier Schrauben an der Gehäusevorderseite undnehmen Sie die Frontplatte ab.
4.4.1 Zweite Batterie
MultiPlus hat einen Anschluss zum Laden einer Starterbatterie. Hinsichtlich der Anschlussesiehe Anhang A.
4.4.2 Temperatur-Fuhler
Für die Temperatur-Kompensation beim Laden kann der mitgelieferte Temperaturfuhler angeschlossen werden. Der Sensor ist isoliert und muss am Minuspol angeschlossen werden. Die Spannungswerte der Konstantspanningsphase und die der Erhaltungsphase gelten bei 25^ .
Im Anpassungsmodus kann die Temperaturkompensation abgeschaltet werden.

4.4.3 Fernbedienungspaneel sowie Fernbedienung für Ein/Aus Schalter
Die Fernbedienung des Gerätes ist auf zweifache Weise möglich:
- über einen externen 3-Wege-Schalter
- über ein Multi Control-Bedienpaneel
Unter Abschnitt 5.5.1 finden Sie die zugehörigen DIP-Schalter-Einstellungen.
4.4.4. Programmierbares Relais
Das MultiPlus ist mit einem programmierbaren Relais ausgestattet, das in der Werkseinstellung als Alarm Relais eingestellt ist. Das Relais kann für zahlreiche andere Anwendungen programmiert werden wie z.B. zum Start eines Generators, wobei dann allerdings die VE-Configure Software bereits wird. Neben den Anschlussklemmen leuchtet eine LED auf, wenn das Relais aktiviert ist. (beache S, siehe Anhang A).
4.4.5 Parallel Betrieb
Das MultiPlus kann mit mehreren identischen Geräten zum Parallelbetrieb zusammengeschaltet werden. Hierzu werden mit Standard RJ45UTP - Kabeln entsprechende Verbindungen zwischen den Geräten hergestellt. Das so geschalte System (ein oder mehrere Multis und eventuell ein Bedienungspaneel) muss dann neu konfiguriert werden (siehe Abschnitt 5).
Bei Parallelschaltung ist folgenden zu beachten:
- Maximal sechs Geräte können parallel arbeiten.
- Nur hinsichtlich Leistung und Typ identische Geräte * dürfen kombiniert werden.
- Die Gleichstrom-Anschlusskabel zu den Geräten müssen gleich lang und von gleichem Querschnitt sein.
- Falls ein positiver und ein negativer Verteilerpunkt gewählt wird, muss der Querschnitt zwischen dem Verteilerpunkt und den Batterien weniger stens der Summe der erforderlichen Querschnittte zwischen dem Verbindungspunkt und den MultiPlus entsprechchen.
- Bauen Sie die MultiPlus so nahe wie möglich zueinander ein, aber mit mindestens 10 cm Luftraum geben, über und unter den Geräten.
- Die UTP Kabel mussen immer direkt von einer zur{nachsten Einheit verbunden werden (und zum Fernbedienungspaneel). Verbindungs-/Splitter Dosen sind nicht zulässig.
- Im System muss ledigious ein Batterie-Temperaturfuhler eingebaut werden. Falls die Temperatur mehrerer Batterien erfasst werden soll, können Sie auch die Sensoren anderer Multis im System anschlieben (max. 1 Sensor je MultiPlus). Die Temperaturkompensation während der Ladung richtig sich nach dem Sensor, der die hochste Temperatur anzeigt.
- Bei mehr als drei Einheiten im System muss ein Dongle vorgesehen werden (Siehe Abschnitt 5).
- Im System kann lediglich eine Fernbedienung (Schalter oder Paneel) eingebaut werden.
4.4.6 Dreiphasen Schaltung (siehe Anhang D)
MultiPlus-Geräte können auch in Dreiphasen-Ypsilon (Y)-Konfiguration betrieben werden. Hierzu müssen die Geräte über Standard RJ45 UTP Kabel (identisch zu denen im Parallelbetrieb) verbunden werden. Das System (Geräte und u.U. ein Fernbedienungspaneel) muss anschließend konfiguriert werden (siehe auch Abschnitt 5).
Voraussetzungen: siehe Abschnitt 4.4.5.
Hinweis: Der MultiPlus eignet sich nicht für eine Drei-Phasen-Delta () -Konfiguration.
5. EINSTELLUNGEN

Einstellungen sollen ausschließlich von darauf qualifiziertem Fachpersonal ausgeführrt werden
Machen Sie sich vor Beginn der Arbeiten gründlich mit den Einbauhinweisen vertraut.
Während der Einstellarheiten muss der Wechselstromeingang entfernt werden
5.1 Standard Einstellungen: Bereit zum Betrieb
Der MultiPlus wird mit Standardeinstellungen geliefert. Üblicherweise sind die für Einzelgerätbetrieb ausgelegt. Bei Einzelgerätbetrieb sind keine Änderungen notig.
Vorsicht: möglicherweise stimmt die Standard Ladespannung nicht mit der ihrer Batterie überein. Lesen Sie deshalb sorgfältig die Batteriedokumentation oder fragen Sie diesbezüglich ihren Lieferanten.
Standard MultiPlus Werkseinstellungen
Wechselrichter Frequenz 50 Hz
Eingangsfrequencybereich 45-65 Hz
Eingangsspannungsbereich 180-265VAC
Wechselrichterspannung 230 VAC
Einzelbetrieb / Parallelbetrieb / 3-Phasenbetrieb
Such-Modus aus
Erdungsrelais Ein
Lader ein/ aus Ein
Ladekennlinie
45-65 Hz
180-265VAC
Einzelbetrieb
Ladestrom
Batterietyp Victron Gel tiefentladbar (Vicron AGM
vierstufig adaptiv mit Batterie-SchutzModus
75% vom Maximal-Ladestrom
Automatische Ausgleichsladung aus
Konstantspannung 14.4/28.8v
Konstant-Spannungsszeit
tiefentladbar auch geeignet
Erhaltungsspannung
Lagerungs-Spannung
Zeitdauer der Konstantspannungsladung
Wiederholungsinterval 7 Tage
Bulk Sicherung
Wechselstrom Eingangsbegrenzung
bis zu 8 Std. (abhängig von der Konstantstromzeit)
13.8/27.6V
13.2 / 26.4V (nicht einstellbar)
1 Stunde
UPS Funktion ein
Dynamische Strombegrenzung aus
Schwache Wechselspannung
BoostFaktor 2
PowerAssist ein
Programmierbares Relais
ein
12A (= einstellbar für PowerControl und PowerAssist Funktionen)
aus
Alarm Funktion
5.2 Erläuterung der Einstellungen
Die Einstellungenbezeichnungen werden nachstehend kurz erklärart sofern sie nicht selbsterklärend sind. Weitere Erläuterungen finden Sie in den Unterlagen zur Konfigurations-Software (siehe auch Abschnitt 5.3).
Wechselrichter Frenz
Wenn kein Wechselstrom am Eingang anliegt, ist die Ausgangsfrequency auf 50Hz oder 60Hz einstellbar.
Eingangsfrequencybereich
Der Eingangsfrequenzbereich gibt die zulässigen Frenzen an. Innerhalb dieser Bereiche synchronisiert MultiPlus die anliegenden Frenzen. Die Ausgangsfrequenz ist dann gleich der Eingangsfrequenz.
Einstellbare Werte: 45 - 65 Hz; 45 - 55 Hz; 55 - 65 Hz.
Eingangsspannungsbereich
Der Eingangsspannungsbereich gibt die zulässigen Spannungen an. Innerhalb dieser Bereiche synchronisiert der MultiPlus die anliegenden Spannungen. Die Ausgangsspannung ist dann gleich der Eingangsspannung.
Einstellbare Werte Untergrenze: 180V - 230V.
Einstellbare Werte Obergrenze: 230V - 270V.
Wechselrichter Spannung:
MultiPlus Ausgangsspannung bei Batteriebetrieb.
Einstellbar: 210V - 245V.
Einzelbetrieb / Parallelbetrieb / 3-Phasenbetrieb
Mit mehreren Geräten sind folgende Möglichkeit gegeben:
Erhöhung der Gesamtleistung (mehrere Wechselrichter parallel).
Aufbau eines Split-phasensystems (nur bei MultiPlus Geräten mit 120V Ausgangsspannung). Aufbau eines Dreiphasensystems.
Die Standard Werkseinstellungen gelten für Einzelgerätebetrieb. Hinsichtlich von Parallel-, Dreiphasen-, oder Mehrphasen-Betrieb beachten Sieitte die Abschnittte 4.4.5 und 4.4.6.
Such Modus (Nur bei Einzelgerät-Betrieb anwendbar)
Wenn der Suchmodus eingeschaltet ist wird der Verbrauch im Null-Last-Betrieb um ca. 70% gesenkt. In thisem Modus wird MultiPlusCompact im Wechselrichterbetrieb bei Nulllast oder sehr geringer Last abgeschaltet um dann alle zwei Sekunden kurzzeitig wieder anzuschalten. Wenn der Ausgangsstrom einen eingestallenten Wert übersteigt, Goes der Wechselrichter in Dauerbetrieb. Bei entsprechend geringer Last schaltet der Wechselrichter wieder ab.
Der Such-Modus kann über einen DIP-Schalter eingestellt werden.
Die Lastwerte für "shut down", für "remain on" können mit VE-Configure eingestellt werden.
Die Standard Einstellungen sind:
Abschalten: 40 Watt (lineare Belastung)
Einschalten: 100 Watt (lineare Belastung)
AES (Automatic Economy Switch - Automatische Sparschaltung)
An Stelle des Suchmodus kann der AES-Modus gewählt werden (nur mit VE-Configure).
Wenn dieser Modus eingeschaltet ist, sindt der Verbrauch bei Nulllast und geringer Belastung um ca. 20% durch eine gewisse Abflachung der Sinus-Spannung.
Die Einstellung kann nicht uber DIP-Schalter vorgenommen werden.
These Moglichkeit gibt es nur bei Einzelgeratbetrieb.
Erdungsrelais (siehe Anhang B)
Mit Relais (H) wird der Nulleiter des Wechselstromausgangs am Gehäuse geerdet, wenn das Rückleitungs-Sicherheitsrelais geöffnet ist. Hierdurch wird die korrekte Funktion der Erdschlussssicherungen an den Ausgängen gewährleistet. Falls beim Wechselrichterbetrieb ein erduungsfreier Ausgang benötigt wird, muss diese Funktionalität abgeschalte werden (Siehe auch Abschnitt 4.5). Nicht über DIP Schalter einstellbar.
Ladekennlinien
Die Grundeinstellung ist die 4-stufige adaptive Ladung im "battery safe"- Modus (Beschreibung in Abschnitt 2). Dies ist die Beste Ladecharakteristik. In den 'Hilfe-Dateien' der Konfigurationssoftware werden auch andere Mochigkeiten erwähnt.
Batterie-Typ
Die Standardeinstellungen sind bestens geeignet für die Victron Gel Deep Discharge, Gel Exide A200 und Rundzellen-Batterien (OPzS). Diese Einstellungen können auch für weitere Batterien wie z.B. die Victron AGM Deep Discharge und zahlreiche offene Plattenakkus verwendet werden.
Vier Ladespannungen konnen über die DIP-Schalter eingestellt werden.
Automatische Ausgleichsladung
These Einstellung bezieht sich auf Röhrenplatten Traktionsbatterien. Wahrend der Konstantspannungssphase steigt der Spannungsgrenzwert auf 2,83 V/Zelle (34V bei einer 24V Batterie) wenn der Ladestrom auf weniger als 10% des eingestellen. These Betriebsart lässt sich nicht mit DIP-Schaltern einstellen. Siehe auch Ladekurven für Röhrenplatten-Akkus in VE-Configure.
Konstantspannungsdauer
These Zeit ist hinsichtlich einer optimalen Ladung von der vorangegangenen Konstantstromzeit abhängig. Falls hinge gegen eine fixierte Ladekennlinie gewählt wird ist auch die Konstantspannungszeit fixiert. Für die Mehrzahl der Batterien ist eine Konstantspannungsdauer von 8 Stunden richtig. Wenn allerdings eine erhöhte Konstantspannung (nur bei "offenen" Batterien zulässig) eingestellt wurde, ist eine Verkürzung auf 4 Stunden zu empfehlen. Mit den DIP-Schaltern kann eine Zeit von 4 bis zu 8 Stunden eingestellt werden. Dies ist bezüglich der adaptiven Ladecharakteristik die Maximalzeit.
Einlagerung, wiederholte Konstant-Spannungs-Ladung/ -Intervalle
Naheres in Abschnitt 2, nicht mit DIP-Schaltern einstellbar.
Konstantstrom Sicherung
Be ieder Einstellung (Schalterstellung "on") wird die Konstantstromphase auf max. 10
Stunden begrenzt. Falls eine langere Zeit erforderlich erscheint, deutet das auf einen
Batteriefehler hin (z.B. Zellenkurzschluss).
Nicht mit DIP-Schalter einstellbar.
Wechselstrom Eingangs-Begrenzung
Hierbei handelt es sich um Strombegrenzungseinstellungen die für PowerControl und
PowerAssist von Bedeutung sind. Die Fabrikeinstellung ist 12A.
Siehe Abschnitt 2, das Buch "Immer Strom", oder die zahlreichen Erläuterungen auf
unserer Website www.victronenergy.com
Anmerkung: niedrigster zulässiger Stromwert für PowerAssist: 2,7A.
(2,7A je Einheit bei Parallel Betrieb)
UPS Funktion
Wenn these Functionalität eingeschaltet ist, schaltet der MultiPlus praktisch
unterbrechungsfrei auf Wechselrichterbetrieb sobald eine Störung der Eingangsspanne
eintritt. Der MultPlus kann damit als unterbrechungsfreiie Stromversorgung (UI
Uninterruptible Power Supply) für empfindliche Geräte wie Computer oder
Kommunikationssysteme verwendet werden. Die Ausgangsspannung vielerkleinerer
Generatoren* ist früig derart instabil, dass der Multi immer wieder auf Wechselrichter-
Betrieb umschaltet. Deshalb kann diese Funktionalität ausgeschaltet werden. Dann
reagiert der MultiPlus weniger schnell auf Spanningsveränderungen am
Wechselstromeingang. Dadurch verlangert sich die Umschaltzeit, was für die meisten
Geräte dennoch kein Problem sein wird.
Empfehlung: Bei fortdauerndem Umschalten sollente die UPS Funktion ausgescheltet
werden.
- im Allgemeinen kann die UPS-Funktion eingestellt bleiben, wenn das MultiPlus an einen
Generator mit „Synchron AVR Regler“ d.h. mit automatischer Spannungsregelung
angeschlossen ist. Andererseits sollte der UPS-Modus abgeschaltet werden, wenn ein
Asynchronngenerator oder ein Kondensator - Regler vorhanden ist.
Dynamische Strombegrenzung
Generatoren, bei denen die Wechselspannung durch staticiche Wechselrichter (sog. Digitale
Generatoren) erzeugt wird, reduzieren die Drehzahl, wenn geringe Belastung anliegt. Damit
wird Gerausch, Treibstoffverbrauch und Abgasbelastung verringt. Nachteilig ist damit
jedoch, dass bei plottlichem Lastanstieg die Drehzahl stark absinkt oder der Generator ganz
ausfallt. Zusätzliche Leistung kann erst bei Erreichen der hoheren Drehzahl bereitgestellt
werden.
Mit entsprechender Einstellung kann der MultiPlus bei geringer Generatorleistung
Zusatzleistung bereitstellen, bis die gewünschte Leistung erreicht ist. So kann der Generator
problemlos die erforderliche Drehzahl erreichen. Auch bei „klassischen“ Generatoren wird
deses Verfahren genutzt, um plottliche Lastschwankungen better abfangen zu konnen.
Schwache Wechselstromquelle
Starke Verzerrungen der Eingangsspannung können zu Störungen oder)sogar zum Ausfall des Ladegerates führen. Mit der Einstellung,Weak AC" akzeptiert das Ladegerat auch stärker verzerrte Spannung auf Kosten einer großeren Stromverzerrung.
Empfehlung: Stellen Sie Weak AC ein, falls das Ladegerät kaum oder gar nicht ladt (wasseltern passiert). Stellen Sie zusätzlich die dynamische Strombegrenzung ein, und reduzieren Sie den Ladestrom um den Generator -falls notig- nicht zu überlasten.
Nicht mit DIP Schaltern einstellbar
BoostFaktor
These Einstellung darf nur nach Rücksprache mit Victron Energy oder einem bei Victron geschulten Spezialisten verändert werden.
Nicht mit DIP einstellbar.
Programmierbares Relais
In der Grundeinstellung ist das Multi-Funktionsrelais ein Alarm-Relais, d.h. es wird im Fall einer Alarmmeldung oder einer Vorwarnung (z.B. Wechselrichter wird zu warm, zu hohe Brummspannung am Eingang oder zu niedrige Batteriespannung) das Gerät abschalten. Die Einstellung kann nicht über DIP Schalter eingestellt werden.
Neben den Anschlussklemmen leuchtet eine LED auf, wenn das Relais aktiviert ist (bechte S, siehe Anhang A).
Das Relais kann auch mit VE-Configure programmiert werden - beispelssweise zur Erzeugung eines Startsignals für einen Generator. Mit VE-Configure können verschiedene Funktionen für besondere Anwendungen gezielt programmiert werden.
Ein Beispiel: Ein Gebäude (Wohnung oder Buro) ist am öffentlichen Netz angeschlossen. Es hat zusätzlich Solarzellen deren Strom in Batterien gespeichert wird. Durch die Batterien wird es möglich eine Rückspeisung des erzeugten Stroms ins Netz zu verhindern. Wahrend des Tages wird überschüssige Solarenergie gespeichert. Diese Energie steht abends oder nachts zur Verfügung. Energieengänge werden durch Netzstrom ausgeglichen indem das Multi den Batteriegleichstrom in Wechselstrom wandelt. Der Verbrauch liegt immer unterhalb der sovorhanden Energie, so dass eine Rückspeisung ins Netz nichtstattfindet. Bei Netzausfall trennt das Multi das Gebäudenetz vom Hauptnetz; das Gebäude ist autark (netzunabhängig). Das Beispiel zeigt, dass eine Solar-Strom-Versorgung oder auch eine keine Heizkraftanlage wirtschaftlich betrieben werden kann, wenn nur unzuverlässiger Netzanschluss oder ungünstige Rückvergütungs-Bedingungen vorliegen.
5.3 Computergestützte Konfiguration
Alle Einstellungen können auch mit Hilfe des PCs oder über das VE.Net Paneel (bei letzterem mit Ausnahme des Multifunktionalen Relais und des virtuellen Schalters) verändert werden.
Häufig genutzte Einstellungen (einschl. Parallel-und 3-Phasenbetrieb mit bis zu 3 Geräten) können mit den DIP-Schaltern vorgenommen werden (siehe auch Abschnitt 5.2).
Hinsichtlich von Einstellungenänderungen mittels PC ist Folgendes erforderlich:
-
VEConfigure3 Software: kostenlos unter www.victronenergy.com heruntergeladen werden.
-
Ein MK3-USB (VE.Bus zu USB) Schnittstelle und ein RJ45 UTP Kabel.
Alternative können die Schnittstelle MK2.2b (VE.Bus bis RS232) und ein RJ45 UTP Kabel verwendet werden.
5.3.1 VE.Bus Schnellkonfiguration
VE.Bus Schnellkonfiguration ist ein Softwareprogramm, mit dem Systeme mit maximal drei Multis (Parallel oder in Dreiphasen-Betrieb) einfach konfiguriert werden können. VEConfigure3 ist Teil deses Programms.
Die Software konnen Sie kostenlos über www.victronenergy.com herunterladen.
5.3.2 VE.Bus System Konfiguration und Dongle
Für spezielle Konfigurationen und/oder für Systeme mit vier oder mehr Multis wird die VE.Bus System Configurator Software benötig. Auch sie kann über
www.victronenergy.com heruntergeladen werden. VEConfigure3 ist Teil des Programms.
5.4 Einstellungen über das VE.Net Paneel
Hierfür werden ein VE.Net Panel und ein VE.Net zu VE_BUS Konverter benötigt.
Mit dem VE.Net Paneel können Sie alle Parameter mit Ausnahme des multifunktionalen Relais und des Virtuellen Schalters einstehen.
5.5 Konfiguration mit DIP Schaltern
Eineige Einstellungen konnen mit DIP Schaltern vorgenommen werden:
Vorgehensweise:
a) Schalten Sie das Gerat ein, vorzugsweise ohne Belastung und ohne Wechselspannung an den Eingängen. Der Compact wird dann als Wechselrichter arbeiten.
b) Stellen Sie die DIP-Schalter nach Vorschrift ein.
c) Speichern Sie die Einstellungen durch Schalten des DIP-Schalters No. 8 auf "on" und "out".
5.5.1. DIP-Schalter 1 und 2
Standardstellungen: Zum Betrieb des Produktes mit dem "On/Off/Charger Only"-Schalter
Die Standardeinstellung ist erforderlich, wenn der "On/Off/Charger Only"-Schalter im Frontpaneel verwendet wird.
Einstellung für die Fernbedienung durch ein Multi Control-Bedienpaneel:
These Einstellung ist erforderlich, wenn ein Multi Control-Bedienpaneel angeschlossen ist. Das Multi Control-Bedienpaneel muss an einen der beiden RJ48 Kontakte B angeschlossen sein, siehe Anhang A.
Einstellung für eine Fernbedienung über einen 3-Wege-Schalter:
ds 1:"off"(aus)
ds 2: "off" (aus)
These Einstellung ist erforderlich, wenn ein 3-Wege-Schalter angeschlossen ist.
Der 3-Wege-Schalter muss mit Anschluss L verkabelt sein, siehe Anhang A.
Es kann nur eine Fernbedienung angeschlossen werden, d. h. entweder ein Schalter oder ein Fernbedienpaneel.
In beiden Fälle ist der Schalter am Produkt selbst auf "on" (ein) zu stellen.
5.5.2. DIP Schalter 3 bis 7
These DIP Schalter diennen zur Einstellung von:
- Batterie Ladespannung und Konstantspannungs-Zeit
- Wechselrichter Freqenz
- Such Modus
- Wechselstrom Eingangs-Stromstrakte 12A oder 6A
ds3-ds4: Einstellung der Ladespannung
| ds3-ds4 | Konstant-Spannung | Erhaltungs-Spannung | Lager-Spannung | Konstant-spannings-Zeit(Stunden) | Geeignet für |
| dS3= aus | 14.4 | 13.8 | 13.2 | Gel Victron Deep | |
| dS4= aus | 28.8 | 27.6 | 26.4 | 8 | Discharge |
| (Grund-einstellung) | 57.6 | 55.2 | 52.8 | Gel Exide A200 | |
| AGM Victron Deep | |||||
| Discharge | |||||
| dS3= ein | 14.1 | 13.8 | 13.2 | Gel Victron Long | |
| dS4= aus | 28.2 | 27.6 | 26.4 | 8 | Life (OPzV) |
| 56.4 | 55.2 | 52.8 | Gel Exide A600 | ||
| (OPzV) | |||||
| Gel MK Batterie | |||||
| dS 3= aus | 14.7 | 13.8 | 13.2 | AGM Victron Deep | |
| dS 4= ein | 29.4 | 27.6 | 26.4 | 5 | Discharge |
| 58.8 | 55.2 | 52.8 | Tubular plate oder | ||
| OPzS Batterien in | |||||
| semi-flat mode | |||||
| AGM spiral Zelle | |||||
| dS3= ein | 15.0 | 13.8 | 13.2 | Röhrenplatten oder | |
| dS4= ein | 30.0 | 27.6 | 26.4 | 6 | OPzS Batterien in |
| 60.0 | 55.2 | 52.8 | zyklischem Betrieb |
Batterien mit hohem Antimongehalt konnen üblicherweise mit geringerer Konstantspannung geladen werden als solche mit geringerem Antimonanteil. (Schauen Sieitte auch in unserem Buch „Immer Strom" über Details und Empfehlungen zum Thema „Batterieladung" nach. Das Buch Können Sie über unsere Webseite www.victronenergy.com herunterlagen). Sprechen Sie auch mit Ihrtem Batterieliieferanten über die richtigen Ladespannungen und stellen sie falls notwendig die entsprechenden Werte ein (mit VE-Configure).
Die Werkseinstellung des Ladestroms beträgt 75% des maximalen Ladestroms. Dieser Wert ist für die Mehrzahl der Anwendungen zu hoch.
Für die meisten Batterietypen liegt der optimale Ladestrom bei 0,1 - 0,2 der Batteriekapazität.
ds5: Wechselrichter Frequenz
aus = 50Hz
ein = 60Hz
ds 6: Suchmodus
aus = aus
ein = ein
ds 7: Stromgrenze Wechselstromeingang
aus = 12 Amp
ein = 4 Amp
Speichern Sie die Einstellungen durch Schalten des DIP-Schalters 8 auf „ein“ und darüber auf „aus".
5.5.3 Beispiele für Einstellungen
Beispiel 1 ist die Fabrikeinstellung (Da die Werkseinstellung vom Computer gemacht werden.
Stehen alle DIP-Schalter eines neuen Gerätes auf „aus" mit Ausnahme des DIP-Schalters 2.
| DS-1 Panel Option | aus | DS-1 | aus | DS-1 | ein |
| DS-2 Panel Option | ein | DS-2 | ein | DS-2 | aus |
| DS-3 Lade-Spannung | aus | DS-3 | aus | DS-3 | ein |
| DS-4 Lade-Spannung | aus | DS-4 | ein | DS-4 | ein |
| DS-5 Frequenz | aus | DS-5 | au | DS-5 | ein |
| DS-6 Such Modus | aus | DS-6 | aus | DS-6 | ein |
| DS-7 Max AC-Eingg. | aus | DS-7 | ein | DS-7 | aus |
| DS-8 Ladungseinstg. | →← | DS-8 | →← | DS-8 | →← |
| Beispiel 1: (Fabrikeinstellung) | Beispiel 2 | Beispiel 3 | |||
| 1 Kein Bedienpaneel oderFernsteuerungsschalterangeschlossen | 1 Kein Bedienpaneel oderFernsteuerungsschalterangeschlossen | 1 Bedienpaneel oderFernsteuerungsschalterangeschlossen | |||
| 2 Kein Bedienpaneel oderFernsteuerungs schalterangeschlossen | 2 Kein Bedienpaneel oderFernsteuerungs schalterangeschlossen | 2 Bedienpaneel oderFernsteuerungs schalterangeschlossen | |||
| 3,4 GEL 14.4 V | 3,4 AGM 14,7V | 3,4 Röhrenplatten 15V | |||
| 5 Frequency: 50 Hz | 5 Freqenz: 50Hz | 5 Freqenz: 60Hz | |||
| 6 Search mode off | 6 Suchmodus Aus | 6 Suchmodus ein | |||
| 7 AC-in Limit 12 Amp | 7 ACEin Limit 4 A | 7 AC-in Limit 12 Amp | |||
| 8 Speicherung: off→on→off | 8 Speicherung: off→on→off | 8 Speicherung: off→on→off | |||
Speicherung der Einstellungen (DS3-DS7) durch Schalten ds-8 von „aus“ auf „an“, und danach darüber auf „aus".
Die LED-Anzeigen 'charger' und 'Alarm' werden blinken, um damit die Annahme der Einstellungen zu bestätigten.
6. WARTUNG
Der Compact verlangt keine speziellen Wartungsmaßnahmen. Es reicht aus, wenn alle Anschlüsse einmal jährlich kontrolliert werden. Feuchtigkeit sowie Oldampfe, Ruß und Staub sollenn vermieden werden. Halten Sie das Gerät sauber.
7. FEHLER-KORREKTUR-MASSNAHMEN
Gehen Sie bei derSuche nach Fehlernwie folgt vor:
Gleichstrom-Lasten müssen von den Batterien getrennt werden; ebenso sind
Wechselstrom-Lasten vom Wechselrichter zu trennen bevor Wechselrichter und
Ladegerät untersucht werden. Fragen Sie ihren Victron-Handler wenn die Fehlerquelle nicht auszumachen ist.
| Problem | Ursache | Lösung |
| Der Wechselrichter arbeitet nach dem Einsatzen nicht. | Die Batteriespannung ist zu hoch oder zu niedrig. | Stellen Sie sichere, dass die Spannungen innerhalb der Betriebsgrenzten liegen |
| Der Wechselrichter arbeitet nicht. | Der Prozessor ist im Außer-Betrieb Modus. | Lösen Sie die Netzverbindung. Schalten Sie den Front-Schalter aus, warten Sie 4 Sekunden und schalten Sie den Frontschalter wieder ein. |
| Die Alarm LED blinkt. | Voralarm alt. 1. Die Gleichstrom Eingangsspannung ist zu niedrig. | Laden Sie die Batterie und/oder Überprüfen Sie die Anschlüsse. |
| Die Alarm LED blinkt. | Voralarm alt. 2. Die Umgebungstemperatur ist zu hoch. | Bringen Sie den Wechselrichter an einen kühleren und gut belufteten Einbauort. Reduzieren Sie die Belastung. |
| Die Alarm LED blinkt. | Voralarm alt. 3. Die angeschlossenen Verbraucher übersteigen die Nennleistung des Wechselrichters. | Reduzieren Sie die Belastung. |
| Die Alarm LED blinkt. | Voralarm alt. 4. Die Brumm-Spannung am Gleichstromeingang übersteigt 1.25 Vrms. | Prüfen Sie Batteriekabel und Anschlüsse. Prüfen Sie die Batteriekapazität und erhöhen Sie diese ggfs. |
| Die Alarm LED blinkt abwechselnd. | Voralarm alt. 5. Die Batterie-Spannung ist niedrig und die Belastung ist zu hoch. | Laden Sie die Batterien, reduzieren Sie die Belastung oder wahren Sie größere Batteriekapazität. Nehmen Sie kürzere und/oder Dickere Batteriekabel. |
| The Alarm LED brennt. | Der Wechselrichter hat sich nach einem Voralarm abgeschaltet. | Suchen Sie in der Tabelle nach einer Lösungsmöglichkeit. |
| Das Ladegerät arbeitet nicht | Die Wechselstrom-Eingangsspannung oder Frequenz liegt außerhalb der Sollwerte. | Stellen Sie sicher, dass die Wechselspannung zwischen 185 V und 265 V liegt und gleichzeitig die Frequenz im Sollbereich liegt. |
| Die Thermosicherung hat angesprochen. | Schalten Sie die 16 A Thermosicherung wieder ein. | |
| Die Batterie wird nicht vollständig geladen. | Der Ladestrom liegt außerhalb des Sollwertes. | Setzen Sie den Ladestrom auf einen Wert zwischen 0,1 und 0,2 der Batteriekapazität. |
| Ein Batterieanschluss ist fehlerhaft. | Überprüfen Sie die Batterie-Anschlüsse. | |
| Die Konstantstrom-Lade-Spannung ist fehlerhaft eingestellt. | Stellen Sie die Konstantstrom Ladespannung auf den Sollwert. | |
| Die Erhaltungs-Spannung ist fehlerhaft eingestellt. | Stellen Sie die Erhaltungs-Ladespannung auf den Sollwert. | |
| Die Innere Gleichstrom-Sicherung ist defekt. | Der Wechselrichter ist beschädigt. | |
| Die Batterie ist Überladen. | Die Erhaltungs-Spannung ist fehlerhaft eingestellt. | Stellen Sie die Erhaltungs-Ladespannung auf den Sollwert. |
| Die float Spannung ist nicht korrekt eingestellt. | Stellen Sie diese Spannung auf den richtigen Sollwert. | |
| Die Batterie ist fehlerhaft. | Tauschen Sie die Batterie aus. | |
| Die Batterie ist zu Klein. | Reduzieren Sie den Ladestrom oder wahren Sie eine Batterie höherer Kapazität. | |
| Die Batterie wird zu warm. | Schließen Sie einen Temperaturfühler an. | |
| Der Batterie-Ladestrom Goes gegen Null wenn die Konstanzspannungs-Phase erreicht ist | Alt. 1 Die Batterie wird zu warm (>50°C). | - Lassen Sie die Batterie abkühlen.- Bringen Sie die Batterie an einen kühlenen Einbauort.- Überprüfen Sie ob Zellenkurzschluss vorliegt. |
| Alt 2: Der Batterie-Temperatur-Fühler ist defekt. | Liesen Sie die Verbindung zwischen MultiPlus und Temperaturfühler. Machen Sie einen Reset indem Sie das MultiPlus aus- und nach 4 Sekunden wieder einschalten. Wenn es jetzt normallädt, ist der Thermosensor defekt und muß ausgetaucht werden. |
8. TECHNISCHE DATEN
| MultiPlus Compact | 12 Volt24 Volt | C 12/800/35C 24/800/16 | C 12/1200/50C 24/1200/25 | C 12/1600/70C 24/1600/40 |
| Power Control / Power Assist Ja Ja Ja | ||||
| Übergangsschalter (A) | 16 | 16 | 16 | |
| WECHSELRICHTER | ||||
| Eingangsspannungs-Bereich (V DC) | 9,5 - 17 V | 19 - 33 V | ||
| Ausgang | Ausgangs-Spannung: 230 VAC ± 2%Frequenz: 50 Hz ± 0,1 % (1) | |||
| Dauerleistung bei 25°C (VA) (3) | 800 | 1200 | 1600 | |
| Dauerleistung bei 25°C (W) | 700 | 1000 | 1300 | |
| Dauerleistung bei 40°C (W) | 650 | 900 | 1200 | |
| Dauerleistung bei 65°C (W) | 400 | 600 | 800 | |
| Spitzenleistung (W) | 1600 | 2400 | 3000 | |
| Maximal Wirkungsgrad (%) | 92 / 94 | 92 / 94 | 92 / 94 | |
| Nullast Leistungsaufnahme (W) | 8 / 10 | 8 / 10 | 8 / 10 | |
| Zero load power im Suchmodus (W) | 2 / 3 | 2 / 3 | 2 / 3 | |
| LADERGERÄT | ||||
| Wechselstrom-Eingang | Eingangsspanningsbereich: 187-265 VACEingangsfrequency: 45 - 65 HzLast-Faktor: 1 | |||
| Ladespannung 'absorption' (V DC) | 14,4 / 28,8 | |||
| Ladespannung 'float' (V DC) | 13,8 / 27,6 | |||
| Ladespannung Lagermodus (V DC) | 13,2 / 26,4 | |||
| Ladestrom Bordnetzbattery (A) (4) | 35 / 16 | 50 / 25 | 70 / 40 | |
| Ladestrom Starter Battery (A) | 4 | |||
| Batterietemperatursensor | ja | |||
| Allgemeines | ||||
| Programmierbares Relais (5) | ja | |||
| Schutz (2) | a - g | |||
| Gemeinsame Eigenschaften | Arbeitstempoaturbereich: -40 bis +65°C(Lüfter-Kühlung)Feuchte (nicht kondenserend) : max 95 % | |||
| GEHÄUSE | ||||
| Gemeinsame Eigenschaften | Material & Farbe: Aluminium (blau RAL 5012)Schutzklasse: IP 21 | |||
| Batterieanschluss | Batterie-Kabel 1.5 Meter lang | |||
| 230 V Wechselstrom Anschluss | G-ST18i Verbindung | |||
| Gewicht (kg) | 10 | |||
| Abmessungen (hwxwd in mm) | 375x214x110 | |||
| Normen | ||||
| Sicherheit | EN 60335-1, EN 60335-2-29 | |||
| Emission / Immunity | EN55014-1, EN 55014-2, EN 61000-3-3 | |||
| Automobilrichtlinie | 2004/104/EC | |||
1) Kann auch für 60Hz und 240V angepasst werden
2) Schutz
a. Ausgang Kurzschluss
b. Überlast
c. Batteriespannung zu hoch
d. Batteriespannung zu niedrig
e. Temperatur zu hoch
f. 230V Wechselstrom am Wechselrichter Ausgang
g. Brummspannung am Eingang zu hoch
3) Nichtlineare Last, Spitzenfaktor 3:1
4) bei 25^ Umgebungstemperatur
5) Programmierbares Relais: kann für Allgemeinen Alarm, Gleichstrom-Unterspannung oder Generator-Start-Signal programmiert werden.