BT11 - Multimeter BASETECH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Digitalmultimeter |
| Marke | BaseTech |
| Modell | BT11 |
| Display | Digital, 2000 Counts |
| Überspannungskategorie | CAT III (bis 250 V) |
| Maximale Messspannung | 250 V DC/AC |
| Maximaler Gleichstrom | 200 mA |
| Maximaler Widerstand | 2000 kΩ |
| Diodentest | Ja (Prüfspannung 1,3 V, Strom 0,9 mA) |
| Batterietest | 1,5 V und 9 V unter Last |
| Signalgenerator | Ja, 60 Hz ±10 Hz, Amplitude 3 Vpp |
| Stromversorgung | 2 LR44-Batterien (3 V DC) |
| Schutzsicherung | 0,5 A / 250 V (5×20 mm) in der roten Messspitze |
| Eingangswiderstand | >1 MΩ |
| Messrate | 2,5 Messungen/s |
| Gleichspannungsgenauigkeit | ±(1,5% + 2 Counts) bei 200 mV; ±(2,5% + 2 Counts) bei 2000 mV - 250 V |
| Gleichstromgenauigkeit | ±(2,5% + 9 Counts) |
| Widerstandsgenauigkeit | ±(2,5% + 3 Counts) (typischer Wert) |
| Umgebungsbedingungen (Betrieb) | 0 °C bis +40 °C, rel. Luftfeuchte ≤80 % (nicht kondensierend) |
| Sicherheit | Nicht in feuchter Umgebung oder bei Gewitter verwenden; die maximalen Spannungen beachten |
| Wartung | Mit einem trockenen, fusselfreien und antistatischen Tuch reinigen |
| Batteriewechsel | Rückseite öffnen, Polarität beachten |
| Sicherungswechsel | Rote Messspitze abschrauben, durch eine identische Sicherung ersetzen |
| Lieferumfang | Multimeter mit festen Messleitungen, 2 LR44-Batterien, Bedienungsanleitung |
| Produktreferenz | 1599499 |
Häufig gestellte Fragen - BT11 BASETECH
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BEDIENUNGSANLEITUNG BT11 BASETECH
Bestimmungsgemäß Verwendung
- Messen und Anzeigen der elektrischen Größen im Bereich der Überspannungskategorie III (bis max. 250 V gegen Erdpotential, gemäß EN 61010-1) oder niedriger
- Messung von Gleich- und Wechselspannung bis max. 250 V
- Messung von Gleichstrom bis max. 200 mA
- Messung von Widerständen bis 2000 kOhm
Diodentest - Batterietest für 9 und 1,5 V-Batterien unter Lastbedingung
- Rechteck-Signalgenerator
Der Betrieb ist nur mit dem angegebenen Batterietyp (2 x LR44 oder baugleich) zulässig.
Das Messgerat darif im geöffneten Zustand, mit geöffnetem Batterie- oder Sicherungsfach, nicht betrieben werden. Messungen in Feuchträumen bzw. unter widrogen Umgebungsbedingungen sind nicht zulässig.
Widrige Umgebungsbedingungen sind:
Nasse oder hohe Luftfeuchtigkeit.
Staub und brennbare Gase, Dampfe oder Lösungsmittel.
Gewitter bzw. Gewitterbedingungen wie starke elektrostatische Felder usw!.
Die Messwerte werden am Multimeter (kurz DMM) in einer Digitalanzeige dargestellt. Die Messwertanzeige des DMM umfasst 2000 Counts (Count = kleinster Anzeigewert).
Die einzeln Messbereiche werden über einen Drehschalter angewählt.
Der Messkreis ist mit einer Feinsicherung gegen Überlast gesichert. Die Sicherung befindet sich in der roten Messspitze.
Die Messleitungen sind aus Sicherheitsgründen fest mit dem Messgerat verbunden und können nicht gewechseit werden.
Das Messgerat ist sowohl im Hobby- als auch im professionellen Bereich einselzbar.
Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen dürfen Sie das Produkt nicht umbauen und/oder verändern. Falls Sie das Produkt für andere Zwecke verwenden, als zuvor beschrieben, kann das Produkt beschädigt werden. Außerdem kann eine unsachgemäß Verwendung Gefahren wie z.B. Kurzschluss, Brand, Stromschlag, etc. hervorrufen. Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung genau durch und bewahren sie diese auf. Reichen Sie das Produkt nur zusammen mit der Bedienungsanleitung an dritte Personen weiter.
Das Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Alle enthaltenen Firmennamen und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Erklärung der Symbole und Einheiten am Multimeter
| V | ~ | Wechselspannung |
| V | --- | Gleichspannung |
| V | Volt (Einheit der el. Spannung) | |
| mV | Milli-Volt (exp.-3) | |
| mA | Milli-Ampere (Einheit des el. Stromes, exp.-3) | |
| μA | Mikro-Ampere (exp.-6) | |
| Ω | Ohm (Einheit des el. Widerstandes) | |
| kΩ | Kilo-Ohm (exp.3) | |
| ◆ | Diodentest | |
| ◆ | Batterietest | |
| nr | Rechteck-Signalgenerator | |
| CAT III | Überspannungskategorie 3 |
Lieferumfang
- Multimeter mit fest angeschlossenen Messleitungen
- 2 Batterien LR44 (oder baugleich)
Bedienungsanleitung
Aktuelle Bedienungsanleitungen
Laden Sie aktuelle Bedienungsanleitungen über den Link www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Website.
Symbol-Erklärung

Das Symbol mit dem Blitz im Dreieck wird verwendet, wenn Gefahr für ihre Gesundheit besteht, z.B. durch einen elektrischen Schlag.

Das Symbol mit dem Ausrufezeichen im Dreieck weist auf wichtige Hinweise in dieser Bedienungsanleitung hin, die unbedingt zu beachten sind.

Das Pfeil-Symbol ist zu finden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hinweise zur Bedienung gegeben werden sollen.

Dieses Gerät ist CE-konform und erfüllt die erforderlichen europäischen Richtlinien.

Schutzklasse 2 (doppelte oder verstärkte Isolierung)
CAT III
Überspannungskategorie III für Messungen in der Gebäudefinstallation (z.B. Steckdosen oder Unterverteilungen). Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z.B. CAT II zur Messung an Elektrogeräten).

ntial
Sicherheitshinweise

Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung aufmerksam durch und beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. Falls Sie die Sicherheitshinweise und die Angaben zur sachgemäßen Handhabung in dieser Bedienungsanleitung nicht befolgen, übernehmen wir für dadurch resultierende Personen-/ Sachschaufen keine Haftung. Außen dem erlischt in solchen Fällen die Gewährleistung/Garantie.
a) Allgemein
- Das Produkt ist kein Spielzeug. Halten Sie es von Kindem und Haustieren fern.
- Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen. Diese können für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
Schützen Sie das Produkt vor extremen Temperatoren, direktem Sonnenlich starken Erschütterungen, hoher Feuchtigkeit, Nasse, brennbaren Gasen, Dämpfen und Lösungsmitteln. - Setzen Sie das Produkt keiner mechanischen Beanspruchung aus.
- Wenn kein{sicherer Betrieb mehr möglich ist,nehmen Sie das Produkt auBe Betrieb und schützen Sie es vor unbeabsichtiger Verwendung. Der sichere Betrieb ist nicht mehr gewährleistet, wenn das Produkt:
-sichtbare Schaden aufweist,
- nicht mehr ordnungsgemäß Funktioniert,
- über einen längeren Zeitraum unter umgrenstigen Umgebungsbedingungen gelagert wurde oder
- erheblichen Transportbelastungen ausgesetzt wurde.
- Gehen Sie vorsichtig mit dem Produkt um. Durch Stöbe, Schläge oder dem Fall aus bereits geringer Höhe wird es beschädigt.
In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten. - In Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selfthilfewerkstätten ist der Umgang mit Messgeräten durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
- Stellen Sie vor jeder Spannungsmessung sich, dass sich das Messerät nicht im Strommessbereich befindet. Die Spannung zwischen Messerät und ErdpotentiaI darf 250 V DC/AC in CAT III nicht überschreiben.
- Vor jedem Wechsel des Messbereiches sind die Messspitzen vom Messobjectekt zu entfern.
- Seien Sie besonderss vorsichtig beim Umgang mit Spannungen >25 V Wechsel (AC) bzw. >35 V Gleichspannung (DC)! Bereits bei diesen Spannungen können Sie bei Berührung elektrischer Leiter einen lebensgefährlichen elektrischen Schlag erhalten.
- Überprüfen Sie vor jeder Messung Ihr Messgerät und deren Messleitungen auf Beschädigung(en). Führten Sie auf keinen Fall Messungen durch, wenn die schützende Isolierung beschäftigt (eingerissen, abgerissen usw.) ist.

- Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, achen Sie darauf, dass Sie die zu messenden Anschlüsse/Messpunkte während der Messung nicht, auch nicht indirekt, berühren. Über die fuhlbaren Griffbereichsmarkierungen an den Messspitzen darf während des Messens nicht gegriffen werden. Verwendten Sie das Multimeter nicht kurz vor, während oder kurz nach einem Gewitter (Blitzschlag/energiereiche Überspannungen). Achten Sie darauf, dass ihre Hande, Schuhe, Kleidung, Boden, Schaltnungen und Schaltungsteile usw. unbedingt trocken sind.
-
Vermeiden Sie den Betrieb in unmittelbarer Höhe von:
-
Starken magnetischen oder elektromagnetischen Feldern
- Sendeantennen oder HF-Generatoren
Dadurch kann der Messwert verfalscht werden.
- Schalten Sie das Messerat niemals gleich dann ein, wenn diese von einem kalten in einen warmen Raum gebracht wird. Das bereits entstandene Kondenswasser kann unter Umständen Ihr Gerät zerstären. Lassen Sie das Gerät uneingeschaltet auf Zimmertemperaturkommen.
- Wenden Sie sich an eine Fachkraft, wenn Sie Zweifel über die Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss des Produkts haben.
- Lassen Sie Wartungs-, Anpassungs- und Reparaturarbeiten ausschließlich von einem Fachmann bzw. einer Fachwerkstatt durchführten.
- Sollen Sie noch Fragen haben, die in dieser Bedienungsanleitung nicht beantwortet werden, wenden Sie sich an unseren technischen Kundendienst oder an andere Fachleute.
b) Batterien/Akkus
- Achten Sie beim Einlegenden der Batterien / Akkus auf die richtige Polung.
- Entfernen Sie die Batterien / Akkus, wenn Sie das Gedät langere Zeit nicht verwenden, um Beschädigungen durch Auslaufen zu vermeiden. Auslaufende oder beschädigte Batterien / Akkus können bei Hautkontakt Saureverzätigungen hervorrufen. Beim Umgang mit beschädigten Batterien / Akkus sollen den Sie daher Schutzhandschuhe(TRagen.
- Bewahren Sie Batterien / Akkus außerhalb der Reichweite von Kindern Lassen Sie Batterien / Akkus nicht frei herumliegen, da diese von Kindern oder Haustieren verschlucht werden können.
- Alle Batterien / Akkus sollenen zum gleichen Zeitpunkt ersetzt werden. Das Mischen von alten und neuen Batterien / Akkus im Gerät kann zum Auslaufen der Batterien / Akkus und zur Beschädigung des Geräts führen.
- Nehmen Sie keine Batterien / Akkus auseinander, schlieben Sie sie nicht kurz und werden Sie sie nicht ins Feuer. Versuchen Sie niemals, nicht aufladbare Batterien aufzuladen. Es besteht Explosionsgefahr!
Inbetriebnahme
Die Batterien sind im Lieferzustand bereits im DMM eingesetzt.
Drehschalter
Die einzeln Messfunktionen konnen über den Drehschalter eingestellt werden. Das Messgerät ist in Position „OFF" ausgeschaltet. Schalten Sie das Messgerät bei Nichtgebrauch immer aus.
Messbetrieb

chreiben Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrößen. Berühren
Sie keine Schaltungen oder Schaltungsteile, wenn darin höhere Spannungen als 25 V ACrms oder 35 V DC anliegen können! Lebensgefahr! Kontrollieren Sie
vor Messbeginn die angeschlossenen Messleitungen auf Beschädigungen wie z.B. Schnitte, Risse oder Quetschungen. Defekte Messleitungen)dürfen nicht mehr benutzt werden! Lebensgefahr!
a) Spannungsmessung ^
Zur Messung von Gleichströmen (DC) gehen Sie wie folgt vor (V ≠:
- Schalten Sie das DMM am Drehschalter ein und wahlen den für ihre Spannung passenden Messbereich, V =
- Verbinden Sie nun die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Batterie, Schaltung usw.). Die rote Messspitze entspricht dem Pluspol, die Schwarze Messspitze dem Minus
- Die jeweilige Polarität des Messwertes wird zusammen mit dem augenblicklichen Messwert im Display angezeigt.
Sobald bei der Gleichspannung ein Minus „- vor dem Messwert entscheid, ist die gemessene Spannung negativ (oder die Messleitungen sind vertauscht).
- Schalten Sie das Messgerät nach Messende aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position "OFF".
Zur Messung von Wechselsspannungen (V) gehen Sie wie folgt vor:
- Schalten Sie das DMM am Drehschalter ein und wahlen den für ihre Spannung passenden Messbereich.
- Verbinden Sie nun die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Generator, Schaltung usw.).
- Der Messwert wird im Display angezeigt.
Der Spannungsbereich „V DC/AC" weist einen Eingangswiderstand von 1 MOhm auf.
- Schalten Sie das Messgerät nach Messende aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position OFF.

b) Widerstandsmessung

sern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Baulemente sowie andere Messobjekte unbedingt spannungslos sind.
Zur Widerstandsmessung gehen Sie wie folgt vor:
der Schalten Sie das DMM am Drehschalter ein und wahlen den für ihre Zwecke passenden Messbereich
- Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie die beiden Messspitzen miteinander verbinden. Daraufhin muss sich ein Widerstandswert von ca. 3 Ohm einstehen (bedingt durch die eingebaute Sicherung).
- Verbinden Sie nun die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt. Der Messwert wird, sofern das Messobjekt nicht hochohmig oder unterbrochen ist, im Display angezeigt.
- Sobald,1 (= Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich übersritten bzw. der Messkreis ist unterbrochen. Schalten Sie in den{nachst hohenen Messbereich um.
- Schalten Sie das Messgerät nach Messende aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position "OFF".

Sie eine Widerstandsmessung durchführten, acht den Sie darauf, dass
die Messpunktete, welche Sie mit den Messspitzen zum Messen berühren, fre von Schmutz, Öl, Löt lack oder ähnlichem sind. Solche Umstände können da Messegebnis verfüllschen.
c) Diodentest

Wisern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Baulemente sowie andere Messobjekte unbedingt spanningslos sind.
Wahlen Sie den Messbereich
- Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie die beiden Messspitzen miteinander verbinden. Daraufhin muss sich ein Wert von ca. 003 einstehen.
auf. Verbinden Sie nun die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Diode). - Im Display wird die Durchlassspannung in Milli-Volt (mV) angezeigt. Übliche Spannungswerte: Silizium-Diode ca. 700 mV, Germanium-Diode ca. 250 mV.

Ist,1' 1' ersichtlich, so wird die Diode in Sperrlichtung gemessen oder die Diode ist defekt (Unterbrechung).
- Schalten Sie das Messgerät nach Messende aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position OFF.
d) Batterietest
Mit den beiden Messbereichen konnen samtliche Batterien und Akkus mit einer Nennspannung von 9 V oder 1,5 bzw. 1,2 V geprüft werden. Die Zellen werden beim Test geringfügig belastet, was einem tatsächlichen Betrieb gleich kommt.
Wahlen Sie den entsprechenden Messbereich
Bei 1,2 V Akkus verwenden Sieitte den 1,5V-Bereich.
- Verbinden Sie die rote Messspitze mit dem Pluspol und die schwarze Messspitze mit dem Minuspol.
- Die Klemmenspannung der Batterie/des Akkus wird im Display angezeigt.
Bei neuen Batterien bzw. vollen Akkus ist die Klemmenspannung gingfugig hoher als die angegebene Nennspannung.
- Schalten Sie das Messgerät nach Messende aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position "OFF".
e) Rechteck-Signalgenerator
Das DMM arbeitet in thisem Bereich als Rechtekgenerator zur Überprüfung von Audio-Schaltungen oder ähnliche. In thisem Messbereich liegt an den Messspitzen ein Signal mit 60± 10 Hertz und einer Amplitude von 3 Vpp an.
Schlieben Sie die Messleitungen in thisem Messbereich nicht kurz.
Wahlen Sie den Messbereich n.
- Verbinden Sie die beiden Messspitzen mit dem Messobjectekt (rot = Signal, schwarc = Bezugsmasse).
- Schalten Sie das Messgerät nach Messende aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position OFF.
f)GleichstrommessungA
Strommessungen sind in drei Bereichen von 0 bis 200mA möglich. Alle Strommessbereiche sind abgesichert und damit gegen Überlastung geschützt.
Zur Messung von Gleichstromen (DC) gehen Sie wie folgt vor:
- Wenn Sie Strome bis max. 2000 A messen wollen, stellen Sie den Drehschalter auf Position "2000 A" bzw. den passenden Messbereich.
- Verbinden Sie die beiden Messspitzen in Reihe mit dem Messobjectekt (Batterie, Schaltung usw.); die jeweilige Polarität wird zusammen mit dem augenblicklichen Messwert im Display angezeigt.


Messen Sie im A / mA -Bereich auf keinen Fall Strome über 200mA , da sonst die Sicherung ausloste. Die Spannung im Messkreis darf 250 V nicht überschreiben. Im Strommessbereich sind die beiden Messspitzen niederohmig verbunden. Bereits bei Berührung einer Metallspitze besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen Stromschlages.

Ist keine Messung mehr möglich (keine Messwertänderung etc.), so wurde vermutlich die interne Sicherung ausgelost. Den Sicherungswechsel finden Sie im folgenden Kapitel.
- Schalten Sie das Messgerät nach Messende aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position "OFF".
Pflege und Reinigung

Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfermen von Teilen, konnen spannungsführende Teile frei gelegt werden. Vor einer Reinigung oder Instandsetzung müssen die angeschlossenen Leitungen von allen Messobjekten getrennt werden.
- Trennen Sie das Produkt vor jeder Reinigung von der Stromversorgung.
- Verwenden Sie zur Reinigung keine scheuernden oder chemischen Reinigungsmittel, Benzine, Alkohole oder ähnliches. Dadurch wird die Oberfläche des Messgerätes angegriffen. Außendem sind die Dämpfe gesundheitsschädlich und explosiv. Verwenden Sie zur Reinigung auch keine scharfkantigen Werkzeuge, Schraubendreher oder Metallbürsten o.a.
- Zur Reinigung des Gerätes bzw. des Displays und der Messleitungen fühmen Sie ein sauberes, fusselfreies, antistatisches und trockenes Reinigungstuch.
- Tauchen Sie das Produkt nicht in Wasser.
Sicherungswechsel
Erfolgt keine Messwertanzeige im Display, so ist vermutlich die Sicherung defekt. Die Sicherung ist bedienerfreundlich in der roten Messspitze integriert. Zum Wechseln gehen Sie wie folgt vor:

- Schalten Sie das Messgerät aus und entfern den Sie beide Messspitzen vom Messobjectekt.
- Schrauben Sie das vorder Ende der roten Messspitze vom Grifflbereich ab.
- Ersetzen Sie die defekte Sicherung gegen eine neuen des selbsten Typs und Nennstromstände (Feinsicherung 0,5 A/250 V Flink).
- Schrauben Sie die rote Messspitze wieder sorgfältig zusammen.
Batterien einlagen/wechseln
Zum Betrieb des Messgerätes werden zwei Knopfzellen (LR44 oder baugleich) bereits. Ein Batteriewechsel wird erforderlich, wenn die Anzeige schwacher wird.
Zum Einsetzen/Wechseln gehen Sie wie folgt vor:
- Trennen Sie Ihr Messgerät vom Messkreis und schalten es aus.
- Lösen Sie die rückseitige Gehäuseschraube und öffnen das Gehäuse
- Setzen Sie neue Batterien polungsrichtig in das Fach. Beachten Sie die Polaritätsangaben.
- Verschlieben Sie das Gehäuse wieder sorgfällig.

Betreiben Sie das Messgerät auf keinen Fall im geöffneten Zustand. LEBENSGEFAHRI Lassen Sie keine Verbrauchten Batterien im Messgerät selbst auslaufgeschützte Batterien korrodieren konnen und dadurch Chemikalien freigesetzt werden konnen, welche ihrer Gesundheit schaden bzw. das Gerät zerstören.

Passende Ersatzbatterien erhalten Sie unter folgender Best.-Nr. 652044 (2er Setitte 1x bestellen).
Fehlersuche und Störungsbeseitigung
Mit dem DMM haben Sie ein Produkt erworben, welches nach dem neuesten Stand der Technik gegaut wurde und betriebssicher ist. Dennoch kann es zu Problemen oder Störungen kommt. Deshalb möchten wir ihren hier beschreiben, wie Sie möglich störungen weniger selbst beheben konnen:
| Fehler | Mögliche Ursache |
| Das Multimeter Funktioniert nicht. | Sind die Batterien verbraucht? Sie den Kontrollieren Sie den Zustand. |
| Keine Messwert-Änderung. | Ist eine falsche Messfunktion aktiv (AC/DC)?Die interne Überlast-Sicherung ist defekt. |
Entsorgung
a) Produkt

Elektronische Geräte sind Wertstoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Erwahmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt.
b) Batterien/Akkus
Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/Akkus verpflichtet; eine Entsorgung über den Hausmull ist untersagt!

dstoffhalle Batterien/Akkus sind mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet, das auf das Verbot der Entsorgung über den Hausmull hinweist. Die Bezeichnungen für das ausschlaggebende Schwermetall sind: Cd=Cadmium, Hg=Quecksilber, Pb=Blei (die Bezeichnung steht auf den Batterien/Akkus z.B. unter dem links abgebildeten Mülltonnen-Symbol).
Ohre verbrauchten Batterien/Akkus konnen Sie unentgeltlich bei den Sammelstellen Ihre Gemeinde, unseren Filialen oder überall dont abgeben, wo Batterien/Akkus verkauf werden!
Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpflichtungen und leisten ihren Beitrag zum Umweltschutz.
Technische Daten
Anzeige. 2000 Counts
Messrate. 2,5 Messungen pro Sekunde
Eingangswiderstand. >1 MΩ
Betriebsspannung. 3 V/DC (2 x LR 44 oder baugleich)
Umgebungsbedingungen Betrieb: 0 bis +40^ , max. 80% rF (nicht kondensierend)
Abmessungen (B x H x T) 52 x 27 x 103 (mm)
Gewicht. ca. 80 g
a) Messtoleranzen
Angabe der Genauigkeit in ± [% der Ablesung + Anzeugefehler in (= Anzahl der kleinsten Stellen)]. Die Genauigkeit gitt ein Jahr lang bei einer Temperatur von +23 °C ± 5 °C, bei einer rel. Luftfeuchtigkeit vonkleiner als 75%, nicht kondensierend. Die Aufwärmszeit beträgt ca. 1 Minute.
| GenaugkeitMessbereichBetriebsart | ||
| Gleichspannung | ±(1,5% + 2 Counts)200 mV | |
| ±(2,5% + 2 Counts)2000 mV - 250 V | ||
| ±(2,5% + 9 Counts)200 - 250 VWechsel | ||
| Gleichström(2,5% + 9 Counts)2000 μA - 200 mA | ||
| Widerstand | 200 Ohm - 2000 kOhm | ±(2,5% + 5 Counts + 3 Ohm) |
Diodentest. Prüffpannung: 1,3 V / Prüfstrom: 0,9 mA
Batterietest 50 mA Laststrom im Bereich 1,5 V
5 mA Laststrom im Bereich 9 V
b) Max. Eingangsgroen/Überlastschutz
Spannungsmessung 250 VDC bzw. VACrms (rms = effektiv)
da. Strommessung max. 200 mA DC, max. 250 VDC
Überlastschutz. Feinsicherung 5× 20mm (F500mA/250V)
Flink 500mA 250V.

Überschreiben Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrößen. Berühren Sie keine Schaltungen oder Schaltungsteile, wenn darin höhere Spannungen als 25 V Acms oder 35 V / DC anliegen können! Lebensgefahr!

Überprüfen Sie regelmäßige technische Sicherheit des Gerätes und der Messleitungen z.B. auf Beschädigung des Gehäuses oder Quetschung usw. Sind Schäden vorhanden, dar das Messgerät nicht mehr eingesetzt werden.
Die Messbereiche Dioden- und. Batterietest, Rechteck-Signalgenerator sowie Widerstandsmessung sind nicht gegen zu hohe Eingangsspannungen oder Überlast geschützt. Eine Überschreitung der max. zulässigen Eingangsgroßen bzw. eine Überlastung kann zur Beschädigung des Messgerätes bzw. zu einer Lebensgebung des Benutzers führen.
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