Orbis KRON Plus - Thermostat

KRON Plus - Thermostat Orbis - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Orbis KRON Plus - page 63
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Produkttyp GSM-Kommunikationsthermostat
Marke Orbis
Modell KRON Plus (CODITEL 2)
Abmessungen (L x H x T) 4 DIN-Module (ca. 70 x 90 x 60 mm)
Gewicht Ca. 200 g
Stromversorgung 230 V AC (-10%/+10%), 50 Hz, max. 30 mA
Notbatterie Lithium, Autonomie ca. 1 Stunde
Ausgänge 2 Relais: 1 bistabil 8A/250V~, 1 NO 5A/250V~
Digitaleingänge 2, max. Spannung 40 V DC, Impedanz 10 kΩ
Analogeingang 0-10 V oder 0-20 mA, Auflösung 12 Bit
Kommunikation GSM Quadband (850/900/1800/1900 MHz), SMA-F-Antenne (3 m Kabel)
Konfiguration Per SMS, Telefonanruf oder USB-Anschluss (Mini-B)
Nummernverwaltung Bis zu 2000 Benutzer, 10 STAFF-Nummern, 1 Admin
Hauptfunktionen Fernsteuerung der Relais, Alarme an Eingängen, Zeit-/Impulszähler, programmierter SMS-Versand
LED-Anzeigen 2 rot (Relaisstatus), 2 grün (Eingangsstatus), 1 mehrfarbig (GSM-Status)
Betriebstemperatur 0 °C bis +50 °C
Betriebsfeuchtigkeit 10 % bis 90 % ohne Kondensation
Schutzart IP40 (Installation in geschlossenem Schaltschrank)
Wartung und Reinigung Mit einem trockenen Tuch reinigen. Keine chemischen Produkte verwenden. Verbindungen regelmäßig überprüfen.
Sicherheit Installation durch qualifiziertes Personal. Anschlusspläne beachten. Vor Zugang zu den Klemmen Stromversorgung unterbrechen.
Ersatzteile und Reparierbarkeit Externe Antenne erhältlich. Für Reparaturen wenden Sie sich an den technischen Service von Orbis.
Allgemeine Informationen Konform mit der Richtlinie 2014/53/EU. Konformitätserklärung unter www.orbis.es.

Häufig gestellte Fragen - KRON Plus Orbis

Wie installiere ich den KRON Plus?
Legen Sie eine aktivierte SIM-Karte ein (PIN deaktiviert, Mailbox deaktiviert). Entfernen Sie die Abdeckung, setzen Sie die SIM in den Push-Push-Slot ein. Schrauben Sie die Antenne fest. Schließen Sie die Stromversorgung, die Eingänge und Ausgänge gemäß Schaltplan an. Schalten Sie ein: Die grüne LED blinkt nach ca. 30 s, wenn das GSM-Netz erkannt wird.
Wie registriere ich die Admin-Nummer?
Halten Sie die Taste '1-SET' 5 s gedrückt, bis die rote/grüne LED blinkt. Führen Sie einen Anruf von der gewünschten Nummer aus. Sie erhalten eine SMS-Bestätigung. Diese Nummer hat die volle Kontrolle.
Wie füge ich einen Benutzer hinzu?
Zwei Methoden: 1) Per Anruf: Halten Sie '1-SET' 5 s, rufen Sie mit der hinzuzufügenden Nummer an. 2) Per SMS vom Admin: Senden Sie USERADD [Nummer]. Beispiel: USERADD 0612345678.
Wie steuere ich die Relais fern?
Senden Sie eine SMS von einer autorisierten Nummer mit der Syntax: OUT [Ausgangsnr.] [EIN/AUS] [Dauer] [Einheit]. Beispiel: OUT 1 ON oder OUT 2 OFF 10 S (10 Sekunden). Sie können auch anrufen: Der Anruf löst die konfigurierte Aktion aus (Standard: Umschalten).
Wie konfiguriere ich einen Alarm an einem Digitaleingang?
Verwenden Sie den Befehl DIG [Eingang] [Modus] [Verzögerung] [Einheit]. Beispiel: DIG 1 OPEN 10 S löst einen Alarm aus, wenn Eingang 1 länger als 10 s offen bleibt. Für einen Zeitzähler: DIG 1 TIMER OPEN. Für Impulse: DIG 1 PULSE OPENCLOSE.
Wie setze ich das Gerät zurück?
Für einen Reset: Drücken Sie '1-SET', warten Sie, bis die LED erlischt, drücken Sie dann erneut '1-SET' bis 2 Blinken. Dies löscht alle Benutzernummern (außer der SIM-Karte, wenn STORE verwendet wurde). Für einen Neustart: Drücken Sie '2'.
Was tun, wenn die LED dauerhaft rot leuchtet?
Dauerhaft rote LED = unzureichende GSM-Abdeckung. Überprüfen Sie die Antenne, deren Anschluss und ob die SIM-Karte richtig eingelegt ist. Wenn das Problem weiterhin besteht, versetzen Sie die Antenne oder installieren Sie eine externe Antenne mit besserem Gewinn.
Wie ändere ich das Passwort?
Senden Sie von der Admin-Nummer PASS [neues Passwort] (max. 8 Ziffern). Beispiel: PASS 87654321. Das Passwort wird verwendet, wenn Sie von einer nicht autorisierten Nummer aus steuern.
Wie programmiere ich einen periodischen SMS-Versand?
Verwenden Sie SCHEDTIME [Zeitraum in Stunden] [Verzögerung in Minuten] zum Festlegen des Intervalls. Dann SCHEDTXT [Text mit Tags] für den Inhalt. Beispiel: SCHEDTXT Verbrauch: #P1R Liter. Legen Sie dann die Empfänger mit SENDALARM SCHED [Index] SMS fest.
Wie verbinde ich den KRON Plus mit einem Computer?
Verwenden Sie den USB-Mini-B-Anschluss (Kabel nicht im Lieferumfang). Installieren Sie den Treiber, damit er als COM-Port erscheint. Öffnen Sie ein Terminal (9600 8N1). Senden Sie 12345678* ADMIN_UART und dann ECHO. Sie können dann alle SMS-Befehle über das Terminal senden. Sie können auch die kostenlose ORBIS-Software verwenden.

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BEDIENUNGSANLEITUNG KRON Plus Orbis

■ Abmessungen Seite 2
■ Defaultwerte Seite 2
■ Anschlussdiagramme Seite 3
■ Sicherheitshinweise Seite 4
■ Technische Daten Seite 5
■ Gerätestatus Seite 6
■ Anschluss Seite 6
■ Nummernverwaltung aktiviert Seite 7
■ Funktionsweise Seite 10

Ein-/Ausschalten und Reset des Gerätes Seite 10

Gerätebefehle

Seite 10

Verwaltung der Digitaleingänge

Verwaltung des Analogeingangs

Alarmmanagement

Seite 16

Seite 20

Seite 23

Seite 27

Seite 28

■ Programmierung des CODITEL 2 vom PC aus

Bezugsnormen

ABMESSUNGEN

72 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ORBIS COBITEL 2 1 2 ↑ SIM CARD 87 10 11 12 13 14 15 16 17 18

60 45

DEFAULTWERTE

Passwort 12345678
Zustand Ausgangsrelais OFF
ADMIN-Nummer Nicht definiert
USER-Nummern Nicht definiert
STAFF-Nummern Nicht definiert
Analogeingang 0-10V
Alarme Digitaleingänge Aktiviert
Alarme Analogeingang Deaktiviert
Anrufkontrolle Aktiviert
Anrufantwort Deaktiviert
Antwort auf die SMS-Befehle Aktiviert
Versand unbekannter SMS Aktiviert
Meldung bei Stromversorgungsausfall Aktiviert

ANSCHLUSSDIAGRAMME

graph TD A["Stromversorgung"] --> B["In 1"] B --> C["In 2"] C --> D["Out 1: 8A/250V~"] D --> E["In 2: 10-14"] E --> F["+/-"] F --> G["Analogeingang 0-10 V / 0-20 mA"] G --> H["In 1: 10-14"] H --> I["In 2: 10-14"] I --> J["Out 2: 5A/250V~"] J --> K["In 1: -"] K --> L["+/-"] L --> M["In 2: +/-"] M -->…

Das Kommunikationsmodul CODITEL 2 ist ein elektronisches Gerät für die Befestigung auf Hutschiene mit einer Breite von 4 Teilungseinheiten, das mit einer Betriebsart vom Typ 1B funktioniert und auf GSM-Technologie basiert, was dank der beiden Ausgangsrelais die Fernverwaltung der Stromverbraucher über den Versand einer SMS oder eines Telefonanrufes ermöglicht. Durch die beiden Digitaleingänge und dem Analogeingang können mögliche Gefahrensituationen kontrolliert werden, indem sie ein automatisches Eingreifen nach vorher festgelegten Zeiten und Funktionen erlauben. Jeder Alarm oder jede Zustandsänderung der Eingänge kann durch den Versand einer SMS oder eines Telefonanrufs an eine oder mehrere ausgewählte Telefonnummern mitgeteilt werden. Das CODITEL 2 ist mit einer Batterie ausgestattet, die einen Betrieb des Geräts über eine Stunde ohne Stromversorgung erlaubt. In diesem Fall übermittelt das Gerät auch eine Alarmmeldung.

Hinweis: Jeder programmierbefehl in grossbuchstaben geschrieben werden muss.

SICHERHEITSHINWEISE

Während des Einbaus und Betriebs des Geräts sind folgende Anweisungen zu beachten:

1) Das Gerät muss von einem qualifizierten Techniker eingebaut werden.

2) Das Gerät ist gemäß der gültigen Vorschriften hinsichtlich elektrischer Anlagen zu montieren und in Betrieb zu nehmen.

3) Nach dem Einbau und Anschluss des Geräts ist zu gewährleisten, dass die Anschlussklemmen nicht ohne entsprechendes Werkzeug zugänglich sind.

4) Benutzen Sie das Gerät nicht für andere Zwecke als die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen.

5) Das Gerät muss in einem mit einer entsprechenden Schutzvorrichtung geschlossenen Schaltschrank installiert werden.

6) Das Stromversorgungsnetz muss über eine zweipolige Abschaltung verfügen.

7) Vor Einbau des Geräts ist ein Überstromschutz in der elektrischen Anlage vorzusehen.

8) Für die Installation des Geräts muss man sich strikt an die Anschlussdiagramme halten.

9) Bevor man auf die Anschlussklemmen zugreift, ist darauf zu achten, dass kein Kabel angeschlossen ist.

10) Schließen Sie das Gerät nicht an, wenn irgendein Teil davon beschädigt sein sollte.

11) Die Verwendung eines GSM-Geräts kann zu Störungen an elektronischen Geräten führen, die nicht ausreichend gegen Funksignale geschützt sind (elektronische Medizingeräte, Herzschrittmacher, akustische Signale, usw.).

12) Sollte das Gerät nicht einwandfrei funktionieren, dann versuchen Sie bitte nicht, es zu reparieren, sondern setzen Sie sich mit unserem Technischen Kundenservice in Verbindung.

13) Das Gerät kann gemäß der Norm EN 61010-1 in einer Umgebung der Überspannungskategorie III und einem Verschmutzungsgrad 2 eingesetzt werden.

TECHNISCHE DATEN

• Spannungsversorgung: 230 VAC (-10% bis +10%) 50 Hz
• Leistungsaufnahme: max. 30mA
- Digitaleingänge:

– An die Digitaleingänge angelegte Höchstspannung: 40 VDC

– Höchstspannung für Low-Pegel: 4 VDC
– Mindestspannung für High-Pegel: 5 VDC
– Scheinwiderstand Digitaleingänge:10 kΩ

- Analogeingang:

– An den Analogeingang angelegte Höchstspannung: 11 VDC
– Scheinwiderstand Analogeingang mit Spannung:100 kΩ
– Höchstzulässiger Strom für den Analogeingang: 25 mA

- Ausgang:

– Zwei bistabile Umschaltrelais
– Schaltvermögen: 8(5) A / 250 VAC

- Gleichgerichteter Hilfsspannungsausgang (Spannung der Ausgangsklemmen 12-13) abhängig von der Versorgungsspannung (Spannung der Eingangsklemmen 1-2)

Zum Beispiel: V Eingang = 15 VDC → V Ausgang = 13,5 VDC

V Eingang = 12VAC → V Ausgang = 15,5 VDC

V Eingang = 24 VDC → V Ausgang = 22,5 VDC

V Eingang = 24 VAC → V Ausgang = 32,5 VDC

- Anzeige-LEDs:

  • Zwei rote LEDs zur Anzeige des Zustands des Ausgangsrelais
  • Zwei grüne LEDs zur Anzeige des Zustands der Digitaleingänge
    – Mehrfarbige LED zur Anzeige des Gerätestatus

• GSM-Modul quadband: 850/900/1800/1900 MHz

- Maximale Sendeleistung:

  • Klasse 4 (2W @ 850/900 MHz)
  • Klasse 1 (1W @ 1800/1900 MHz)

  • SMA(f)-Stecker für externe Antenne mit einer Kabellänge von 3 m.

  • USB-Schnittstelle (Typ Mini B) für den Anschluss an den PC (Kabel nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Möglichkeit zur Freigabevon 60 Nummern, 10 davon für den Versand von Alarmmeldungen (STAFF-Befehl)
    • Betriebstemperatur: 0 - 50 °C
  • Betriebsfeuchtigkeit: 10 - 90% nicht kondensierend
    • Lagertemperatur: -10 bis +65 °C
  • Schutzart: IP40
  • Isolationsklasse: II
  • Gehäuse: 4 TE
  • Batterielaufzeit: ca. 1 Stunde

GERTESTATUS

Der Gerätestatus wird durch die

Orbis KRON Plus - GERTESTATUS - 1

LEDangezeigt:

AUS → Das Gerät ist nicht geladen ROT AUFBLINKEND → Die SIM-Karte ist nicht eingesteckt oder der PIN ist aktiv ROTES DAUERLICHT → GSM-Empfang ist unzureichend GRÜNES DAUERLICHT → Das Gerät bootet/Netzsuche GRÜN AUFBLINKEND → Im GSM-Netz eingeloggt GRÜN SCHNELL AUFBLINKEND → Eingehender Befehl (Anruf oder SMS) GRÜN/ROT AUFBLINKEND → Programmiermodus aktiviert GELB AUFBLINKEND → Im GSM-Netz eingeloggt, aber ohne Batterie ROT SCHNELL AUFBLINKEND → Fehler oder Modemausfall (wenn weiterhin aufblinkend)

Hinweis: Aufblinkend = 1 Blinkzeichen pro Sekunde Schnell aufblinkend = 5 Blinkzeichen pro Sekunde

ANSCHLUSS

Eine für den Fernsprechverkehr aktivierte SIM-Karte einstecken, wobei die PIN-Abfrage und der Anrufbeantworter deaktiviert sein müssen (zum Deaktivieren der PIN-Abfrage sind die Anweisungen in der Bedienungsanleitung zu befolgen).
➢ Den Deckel mit einem flachen Schraubenzieher öffnen.
Die SIM-Karte in den vorgesehenen Kartenschachtmit der abgeschrägten Ecke auf der linken Seite einstecken (Push-Push Mechanismus).

Orbis KRON Plus - ANSCHLUSS - 1

Hinweis: Achten Sie bitte darauf, dass das Gerät bei dieser Aktion komplett ausgeschaltet ist.

➢ Den Deckel wieder anbringen.
Die im Lieferumfang enthaltene Antenne an den auf der Geräteunterseite vorhandenen Anschluss einschrauben.

Hinweis: Achten Sie bitte darauf, dass das Gerät bei dieser Aktion komplett ausgeschaltet ist.

Die Stromversorgung sowie die Ein- und Ausgänge wie im Abschnitt "Anschlussdiagramme" anschließen. Nach dem Einschalten leuchtet die grüne LED ca. 30 Sekunden lang auf; danach beginnt sie mit einer Frequenz von 1 Hertz zu blinken, was bedeutet, dass sich das Gerät korrekt in das GSM-Netz eingeloggt hat und Signale empfängt. Falls dies nicht der Fall sein sollte, bitte das Kapitel "Gerätestatus" auf der Seite 6 nachschlagen.

> SPECHERN DER ADMIN-NUMMER

Für die korrekte Funktion des Geräts muss eine ADMIN-Nummer festgelegt werden, mit der das Gerät vollständig kontrolliert werden kann.

Die Rufnummer des nach dem Einschalten (oder nach einem Reset) zuerst durchgeführten Anrufes wird als ADMIN-Nummer gespeichert.

  • Halten Sie die Taste "1-SET" 5 Sekunden lang gedrückt, bis die LED abwechselnd rot und grün aufblinkt.
  • Tätigen Sie einen Anruf an die Rufnummer, die Sie als ADMIN-Nummer festlegen möchten.

Der Anrufer erhält eine SMS, die ihm die Aktivierung der ADMIN-Nummer bestätigt.

NUMMERNVERWALTUNG AKTIVIERT

• Verwaltung der Benutzernummern

Es kann ein Verzeichnis mit bis zu 60 Telefonnummern (Benutzernummern) angelegt werden, die das Ausgangsrelais über eine SMS oder einen Telefonanruf ansteuern können.

Es gibt zwei Möglichkeiten, diesem Verzeichnis eine Benutzernummer hinzuzufügen:

– Durch einen Telefonanruf

Dazu die Taste "1-SET" 5 Sekunden lang gedrückt halten, bis die LED abwechselnd rot und grün aufblinkt.
➢ Einen Anruf mit der gewünschten Telefonnummer tätigen. Diese Nummer

wird nun dem ADMIN-Verzeichnis hinzugefügt bzw., wenn diese Nummer im Verzeichnis schon vorhanden ist, gelöscht. Sie erhalten daraufhin eine SMS, die Sie über die Anzahl der belegten Telefonnummern bezüglich der gesamt verfügbaren Anzahl informiert.

- Durch eine SMS

Mit der ADMIN-Nummer kann man jederzeit mit folgenden Befehlen Benutzernummern hinzufügen oder löschen:

USERADD [Liste der hinzuzufügenden Nummern] USERDEL [Liste der zu löschenden Nummern]

Die hinzuzufügenden bzw. zu löschenden Nummern müssen durch eine Leerstelle voneinander getrennt sein.

- Änderung der ADMIN-Nummer (nur für Administrator)

Die ADMIN-Nummer kann durch das Senden des folgenden Befehls (von der aktuellen ADMIN-Nummer aus) geändert werden:

ADMIN [Neue ADMIN-Nummer]

Die neue ADMIN-Nummer erhält daraufhin eine Bestätigungs-SMS.

Hinweis: Bei einem Verlust der ADMIN-Nummer kann diese nur durch ein Reset des Gerätes geändert werden. Um alle aktiven Benutzernummern automatisch erneut zu laden, folgen Sie bitte den Anweisungen des weiter unten aufgeführten Kapitels "Verwaltung der SIM-Karte" auf Seite 9.

- Mögliche Einstellungen

Mit dem Befehl STAFF können bis zu 10 Telefonnummern gespeichert werden, die mit den Kennziffern 1 bis 10 gekennzeichnet werden und die für das Senden von Alarmmeldungen eingesetzt werden (siehe hierzu das Kapitel Alarmmanagement).

STAFF ohne Parameter → Zeigt die gespeicherten Nummern an.

STAFF [Kennziffer][Telefonnummer]...[Kennziffer][Telefonnummer] → Speicherung / Löschung der STAFF-Nummern ("NULL" bedeutet Löschung)

Um eine STAFF-Nummer als Kennziffer 4 zu speichern muss also folgendes eingegeben werden: STAFF 4 392123445

Es können auch mehrere STAFF-Nummern mit nur einem einzigen Befehl gespeichert werden: STAFF 1 392123445 2 043980638 6 12334455

In diesem Fall werden die Telefonnummern als Kennziffern 1, 2 und 6 abgespeichert.

Sollte die STAFF-Nummer bereits vorhanden sein, dann wird sie überschrieben.

Um eine STAFF-Nummer zu löschen, muss anstelle der Nummer der Befehl NULL eingegeben werden, also z. B. STAFF 1 NULL → Löscht die unter der Kennziffer 1 gespeicherte STAFF-Nummer.

Die Antwort auf einen STAFF-Befehl erstellt das STAFF-Verzeichnis grundsätzlich mit folgendem Format:

STAFF 1=333800123 2=NULL 3=NULL 4=NULL 5=NULL 6=NULL 7=NULL 8=NULL 9=NULL 10=NULL

Wenn die Nummer NULL ist, wird sie nicht festgelegt.

Hinweis: Die ADMIN-Nummer wird standardmäßig als STAFF-Nummer unter der Kennziffer 1 abgespeichert. Wenn man eine STAFF-Nummer hinzufügt, die noch nicht als Benutzernummer abgespeichert ist, dann wird diese automatisch der Benutzerliste hinzugefügt.

- Verwaltung der SIM-Karte (nur fürAdministrator)

Alle freigeschalteten Telefonnummern werden im Gerätespeicher abgespeichert. Bei einem Reset gehen deshalb alle freigeschalteten Benutzernummern verloren. Um nicht alle Nummern von Hand eingeben zu müssen kann der Administrator mithilfe der folgenden Befehle ein Backup der SIM-Karte erstellen:

STORE Erstellt auf der SIM-Karte ein Backup aller im Gerät abgespeicherten Nummern.

RESTORE Stellt nur die mit dem Befehl STORE vorher abgespeicherten Nummern wieder her.

Wir empfehlen Ihnen also nach der Freischaltung aller Benutzer ein Backup des Verzeichnisses durchzuführen.

- Anzeige der gespeicherten Telefonnummern (nur für Administrator)

Mit folgendem Befehl kann man sich alle gespeicherten Telefonnummern anzeigen lassen:

USERVIEW [Beginn],

wobei [Beginn] für den ersten anzuzeigenden Speicherplatz steht.

Die Nummern werden in Blöcken zu jeweils 8 angezeigt. Eine mögliche Antwort auf den Befehl USERVIEW 3 ist demnach:

USERVIEW(3-10)=333123455(1) 2234543 0439879832 (3/64)

Die hinter der ersten Telefonnummer angezeigte Nummer (1) weist darauf hin, dass es sich um eine STAFF-Nummer handelt und diese sich an erster Stelle im STAFF-Verzeichnis befindet.

EIN-/AUSSCHALTEN UND RESET DES GERÄTS

• Ausschalten des Geräts:

Halten Sie entweder die Taste "1-SET" oder die Taste "2" 10 Sekunden lang gedrückt, bis alle LEDs ausgehen.

Während dieser Zeit blinkt die für die jeweiligen Ein- und Ausgängen entsprechende LED 🎨 die ersten 5 Sekunden schnell grün (oder gelb) und während der zweiten 5 Sekunden grün/rot auf.

- Einschalten des Geräts ohne Reset

Drücken Sie die Taste "2". Anfangs leuchtet die LED grün auf und danach blinkt sie grün (oder gelb) auf, was bedeutet, dass sich das Gerät korrekt in das GSM-Netz eingeloggt hat und Signale empfängt.

- Einschalten des Gerät mit Reset

Drücken Sie die Taste "1-SET". Die für die jeweiligen Ein- und Ausgänge zugehörige LED leuchtet für einige Sekunden auf. Warten Sie, bis sie wieder ausgeht und drücken Sie dann erneut die Taste "1-SET". Die LED blinkt ein paar Mal auf und zeigt damit an, dass das Reset korrekt durchgeführt wurde.

Hinweis: Das Reset löscht alle im Gerät gespeicherten Daten, Einstellungen und Benutzer und stellt das Gerät wieder auf die werkseitig eingestellten Werte (siehe hierzu das entsprechende Kapitel).

GERÄTEBEFEHLE

Die beiden Ausgangsrelais können folgendermaßen angesteuert werden:

— mit den auf der Gerätevorderseite befindlichen Tasten
- mit einem Telefonanruf oder einer SMS von einer freigeschalteten Nummer aus
- nach einer Alarmmeldungen an einem der Eingänge

Befehle über einen Telefonanruf oder eine SMS

Die Ausgänge des CODITEL 2 können durch eine SMS oder einen einfachen Telefonanruf angesteuert werden. Die SMS muss dabei folgendermaßen aufgebaut sein:

[Passwort] [Zwischenraum] [Befehl] [Zwischenraum] [Parameter1][Zwischenraum].

[ParameterN], wobei gilt:

[Passwort] → Maximal aus 8 Ziffern bestehende Nummer

[Zwischenraum] → Besteht aus einem oder mehreren Leerstellen

[Befehl] → Vom Gerät erkannter Befehl

[Parameter] → Reihe von zum Befehl gehörenden Parametern

Das Passwort kann weggelassen werden, wenn der Befehl von einer freigeschalteten Telefonnummer stammt. Es können mehrere Befehle mit nur einer SMS geschickt werden, wobei in diesem Fall nur diejenigen Befehle ausgeführt werden, deren Antwort in einer Standard-SMS (160 Zeichen) Platz findet. Zur Eingabe von Nummern mit Nachkommastellen ist ein Punkt zu verwenden.

Die Antwort auf einen Befehl ist diesem ähnlich aufgebaut, wobei das Zeichen “=” hinzugefügt wird, um den aktuellen Zustand anzuzeigen, z. B.:

- Einstellung der Tastenfunktionen (nur für Administrator)

Durch einen leichten Druck auf eine Taste kann der entsprechende Ausgang angesteuert werden. Die Art und Weise, wie sich der Ausgang verhält kann durch eine von der ADMIN-Nummer gesendete SMS festgelegt werden.

Dazu ist folgender Befehl zu senden:

OUTKEY [Funktionsweise], wobei die Funktionsweise folgende Werte haben kann:

  • RING → Beim Drücken der Taste verhält sich diese wie bei einem Anruf
  • TOGGLE → Die Taste erlaubt die ON/OFF-Umschaltung des Ausgangs im bistabilen Modus
  • BLOCK → Deaktiviert die Funktion der Taste (in diesem Modus kann nicht auf die Programmierung zugegriffen werden).

Wenn die Funktion weggelassen wird, dann erhält man als Antwort den aktuellen Gerätestatus.

Die standardmäßig eingestellte Funktionsweise ist RING.

- Aktivierung/Deaktivierung der Anrufkontrolle (nur für Administrator)

Die Anrufkontrolle kann deaktiviert werden, um vorübergehend die Ansteuerung der Ausgänge von einer beliebigen Person über den folgenden Befehl zu ermöglichen:

RINGCONTROL [Zustand], wobei der Zustand folgende Werte haben kann:

  • ON → Führt eine Kontrolle der anrufenden Nummer durch, um zu überprüfen, ob sie freigeschaltet ist.
  • OFF → Führt keine Kontrolle der anrufenden Nummer durch.

Wenn der Zustand weggelassen wird, dann erhält man als Antwort den aktuellen Gerätestatus.

- Aktivierung/Deaktivierung der auf den Anruf gesendeten Bestätigungs-SMS (nur für Administrator)

Der Empfang einer SMS mit Angaben über das Verhalten des Geräts bei einem eingehenden Anruf kann mit folgendem Befehl aktiviert werden:

RINGRISP [Zustand], wobei der Zustand folgende Werte haben kann:

- ON → Schickt dem Absender eine Bestätigungs-SMS über die durchgeführte Aktivierung.

- OFF → Schickt dem Absender keine Bestätigungs-SMS.

Wenn der Zustand weggelassen wird, dann erhält man als Antwort den aktuellen Gerätestatus.

- Bestimmung des Verhaltens bei einem Anruf (Nur für Administrator)

Das Verhalten der Ausgänge bei einem von einer freigeschalteten Telefonnummer eingehenden Anruf kann mit dem folgenden Befehl definiert werden:

OUTRING [Ausgangsnummer][Ausgangszustand][Zustandsdauer][Zeiteinheit], wobei gilt:

– [Ausgangsnummer] → Gibt den entsprechenden Ausgang an (1 oder 2)
– [Ausgangszustand] → Kann die Werte ON, OFF, TOGGLE oder DISABLE haben
– [Zustandsdauer] → Maximal einstellbare Zeit (2 32 -1) Sekunden (optionaler Parameter)
- [Zeiteinheit] → s = Sekunden, m = Minuten, h = Stunden (optionaler Parameter)

Einige Beispiele:

OUTRING 1 ON Bei einem Anruf ist das Relais 1 auf ON

OUTRING 1 OFF 10 S Bei einem Anruf schaltet das Relais 1 für 10 Sekunden auf OFF

OUTRING 2 DISABLE Bei einem Anruf führt das Relais 2 keine Aktion durch

OUTRING 2 TOGGLE Bei einem Anruf schaltet das Relais 2 um

• Einstellung des Ausgangszustands

Der Zustand eines Ausgangs kann einfach durch folgenden Befehl angesteuert werden:

OUT [Ausgangsnummer][Ausgangszustand][Zustandsdauer][Zeiteinheit], wobei gilt:

  • [Ausgangsnummer] → Gibt den entsprechenden Ausgang an (1 oder 2)
  • [Ausgangszustand] → ON oder OFF
    – [Zustandsdauer] → Maximal einstellbare Zeit (2 32 -1) Sekunden (optionaler Parameter)

- [Zeiteinheit] → s = Sekunden, m = Minuten, h = Stunden (optionaler Parameter)

Einige Beispiele:

OUT 1 OFF 10 S Schaltet das Relais 1 für 10 Sekunden auf OFF

OUT 2 ON 12 H Schaltet das Relais 2 für 12 Stunden auf ON

- Einstellung des Versands von SMS an den Absender (nur für Administrator)

Man kann das Gerät so einstellen, dass es dem Absender nach dem Empfang eines mittels SMS erhaltenen Befehls eine Bestätigungs-SMS zuschickt; der Befehl dafür lautet:

OUTRISP [Zustand], wobei der Zustand folgende Werte haben kann:

- ON → Aktiviert den Versand einer Bestätigungs-SMS an den Absender.

- OFF → Deaktiviert den Versand einer Bestätigungs-SMS an den Absender.

Wenn der Zustand weggelassen wird, dann erhält man als Antwort den aktuellen Gerätestatus.

• Anzeige der Gerätekonfiguration

Mit folgendem Befehl lässt sich die Gerätekonfiguration abfragen:

OUTINFO

Eine mögliche Antwort wäre z. B.:

OUT 1=ON OUTRING= ON 5S OUT 2=OFF OUTRING=ON 2S OUTRISP=ON RINGRISP=ON OUTKEY=RING

was bedeutet:

Ausgang 1 ON, Verhalten bei einem Anruf ON für 5 Sekunden, Ausgang 2 OFF, Verhalten bei einem Anruf ON für 2 Sekunden, Versand einer Bestätigungs-SMS aktiviert, Bestätigungs-SMS bei eingehendem Anruf aktiviert, Tastenverhalten beim Drücken wie bei einem Anruf

- Änderung des Ausgangsnamens (nur für Administrator)

Wenn man einen Namen dem Ausgang zuordnen möchte, der das an diesem angeschlossene Element ansteuert, dann geht dies über den folgenden Befehl:

OUTTXT [Ausgangsnummer] [Ausgangskennzeichnung]

Einige Beispiele:

OUTTXT 1 Tür Ordnet dem Ausgang 1 den Namen Tür zu

OUTTXT 2 Ventil Ordnet dem Ausgang 2 den Namen Ventil zu

OUTTXT 2 NO Ordnet dem Ausgang 2 wieder seinen ursprünglichen Namen zu

Als Name können maximal 10 Zeichen ohne Leerstelle eingegeben werden. Wenn man für einen Ausgang einen alternativen Namen festlegt, dann kann man diesen Namen bei den eingegebenen Befehlen zur Angabe des Ausgangs verwenden, z. B.:

Ventil ON 10 M Aktiviert den Ausgang 2 (Ventil) für 10 Minuten.

- Aktivierung der Versandfunktion (nur für Administrator)

Das Gerät kann so eingestellt werden, dass es an eine bestimmte Telefonnummer alle erhaltenen SMS sendet, die nicht als Befehle erkannt werden.

Der dafür erforderliche Befehl lautet:

FORWARD [Nummer]

Standardmäßig werden die SMS an die ADMIN-Nummer gesendet. FORWARD OFF deaktiviert diese Funktion.

Diejenigen SMS, die an die festgelegte Telefonnummer gesendet und vom Gerät weitergeleitet werden beginnen mit "FW:".

• Passwortverwaltung (nur für Administrator)

Das Zugangs-Passwort des Geräts kann über eine von der ADMIN-Nummer gesendete SMS geändert werden. Dies ist z. B. dann erforderlich, wenn man einen Befehl mittels einer SMS von einer nicht freigeschalteten Telefonnummer senden möchte. Der entsprechende Befehl dafür lautet:

PASS [Neues Passwort], wobei das neue Passwort aus maximal 8 Ziffern bestehen darf.

Zum Beispiel:

PASS 11223344

- Synchronisation der Uhr (nur für Administrator)

Sollte es bei einem längeren Stromausfall zu einer kompletten Entladung der Pufferbatterie kommen, gehen alle Datums- und Zeitwerte verloren. In diesem Fall können das Datum und die Uhrzeit folgendermaßen wieder eingestellt werden:

Manuell

Durch das Senden des folgenden Befehls von einer freigeschalteten Telefonnummer aus:

RTCSMS

Sollte dieser Befehl nicht ausgeführt werden, dann ersetzt das Gerät das Datum und die

Uhrzeit durch “--.-.-.- -:-:-”

Dieser Befehl kann auch am Ende einer beliebigen Befehls-SMS angehängt werden.

Zum Beispiel:

OUTALARM 2 OFF POWERF AUTO RTCSMS

Automatisch

In diesem Fall stellt das CODITEL 2, sobald die Stromversorgung wieder hergestellt ist, das Datum und die Uhrzeit ein, ohne dass dafür ein Eingreifen des Benutzers erforderlich ist.

Dazu muss nach dem Einbau und der Konfiguration des Geräts die Nummer der eingelegten SIM-Karte mit folgendem Befehl bestimmt werden:

NSIM [Nummer], wobei

[Nummer] die Telefonnummer der im CODITEL 2 eingelegten SIM-Karte ist.

- Zuordnung eines Namens für die Anlage (nur für Administrator)

Man kann der Anlage, in der das CODITEL 2 installiert ist, zur Kennzeichnung einen Namen zuordnen.

Damit ist jeder vom CODITEL 2 per SMS gesendeten Alarmmeldung oder Bestätigung der zugeordnete Name vorgestellt.

Der Befehl hierzu lautet:

NAME [Name der Anlage]

Als Name können maximal 20 Zeichen verwendet werden.

Um den Namen zu löschen, ist nur folgender Befehl einzugeben:

NAME disable

• Zählen der gesendeten SMS (nur für Administrator)

Die Anzahl der vom Gerät gesendeten SMS kann mit folgendem Befehl in Erfahrung gebracht werden:

NSMS

Das Gerät antwortet daraufhin dem Absender mit einer SMS, in der ihm die Anzahl der gesendeten SMS mitgeteilt wird (die Zählung beinhaltet sowohl die per SMS gesendeten Alarmmeldungen, als auch die SMS-Bestätigungen auf die Befehle).

Mit dem Befehl NSMS RESET kann der Zähler wieder auf Null gestellt werden.

VERWALTUNG DER DIGITALEINGÄNGE

Das CODITEL 2 verfügt über zwei Digitaleingänge, deren Zustand über eine grüne LED angezeigt wird

(LED leuchtet → Eingang kurzgeschlossen, LED ist aus → Eingang offen).

An diese Eingänge kann man anschließen:

– Vom Relais stammende Signale
– Vom Open-Collector stammende Signale
– Spannungssignale (maximal 40 VDC)
– Vom Impuls- oder Zeitzähler stammende Signale

Hinweis: Die Mindestimpulsdauer beträgt 20 ms (maximale Frequenz 25 Hz).

Über diese Eingänge können Alarmmeldungen definiert werden, und zwar:

– über den Zustand der Eingänge
– über die Zählung des Impulszählers
– über den Wert des Zeitzählers

Mit den folgenden Befehlen lassen sich die Digitaleingänge ansteuern:

- Konfiguration der Funktionsweise der Digitaleingänge

Um die Funktionsweise eines Digitaleingangs so zu konfigurieren, dass er bei einer bestimmten Situation eine Alarmmeldung erkennt, wird folgender Befehl angewandt:

DIG [Eingangsnummer][Funktionsweise][Parameter] [Einheit], wobei gilt:

– [Eingangsnummer] → Nummer des Eingangs 1 oder 2
– [Funktionsweise] → OPEN, CLOSE für die Alarmmeldung über den Zustand des Eingangs, also offen oder geschlossen; TIMER, um den Eingang als Zeitzählerzu verwenden; PULSE, um den Eingang als Impulszähler zu verwenden.
– [Parameter] → Gibt im Falle von OPEN, CLOSE die Verzögerungszeit der Alarmmeldung an (max 232 -1 s); gibt im Falle von TIMER den Beginn der Zeitmessung im Zustand OPEN oder CLOSE an; gibt im Falle von PULSE den Beginn des Zählens von OPENCLOSE oder CLOSEOPEN an.
– [Einheit] → Zeiteinheit: s = Sekunden, m = Minuten, h = Stunden (die Einheit wird nur bei der Funktionsweise OPEN, CLOSE angegeben).

Einige Beispiele:

DIG 1 OPEN 10 S → Alarmmeldung, wenn Eingang 1 10 Sekunden lang offen bleibt.

DIG 1 CLOSE 20 M → Alarmmeldung, wenn Eingang 1 20 Minuten geschlossen bleibt.

DIG 1 TIMER OPEN → Zählt die Zeit, in der Eingang 1 offen bleibt.

DIG 2 TIMER CLOSE → Zählt die Zeit, in der Eingang 2 geschlossen bleibt.

DIG 2 PULSE OPENCLOSE → Zählt die Impulse in der Alternanzoffen→ geschlossen von Eingang 2

DIG 2 PULSE CLOSEOPEN → Zählt die Impulse in der Alternanz geschlossen→ offen von Eingang 2

• Verwaltung des Zeitzählers

Über den folgenden Befehl kann man den Wert des Zeitzählers erfahren oder ihn auf Null stellen:

TIMER [Eingangsnummer][Funktion], wobei gilt:

– [Eingangsnummer] → Gibt den Digitaleingang an (1 oder 2)

– [Funktion] → Mit READ liest man den Zeitzähler und mit RESET stellt man ihn auf Null

Einige Beispiele:

TIMER 2 READ → Liest den Zustand des Zeitzählers von Eingang 2

TIMER 1 RESET → Stellt den Zeitzähler von Eingang 1 auf Null

- Konfiguration der Alarmmeldung des Zeitzählers

Man kann das Gerät so einstellen, dass es eine SMS sendet oder einen Anruf an die gespeicherten Nummern durchführt, sobald der Zeitzähler einen bestimmten Wert erreicht hat; dies erfolgt mit folgendem Befehl:

TIMERALARM [Eingangsnummer][Zählung][Zeiteinheit][Automatischer Reset], wobei gilt:

– [Eingangsnummer] → Gibt den Digitaleingang an (1 oder 2)

– [Zählung] → Gibt den Wert an, bei dem der Alarm aktiviert wird (max 232 -1 s) (0 deaktiviert die Alarmmeldung)

- [Zeiteinheit] → s = Sekunden, m = Minuten, h = Stunden

– [Automatischer Reset] → AUTORESET, wenn man möchte, dass sich der Zeitzähler bei Erreichen eines bestimmten Werts automatischauf Null stellt (optionaler Parameter)

Einige Beispiele:

TIMERALARM 1 10 H AUTORESET → Sendet eine Alarm-SMS, wenn der Zähler von Eingang 1 10 Stunden erreicht hat und stellt danach den Zähler auf Null.

TIMERALARM 2 30 M → Sendet eine Alarm-SMS, wenn der Zähler von Eingang 2 30 Minuten erreicht hat (es erfolgt kein Reset).

• Verwaltung des Impulszählers

Über den folgenden Befehl kann man den Wert des Impulszählers erfahren oder ihn auf Null stellen:

PULSE [Eingangsnummer][Funktion], wobei gilt:

– [Eingangsnummer] → Gibt den Digitaleingang an (1 oder 2)

– [Funktion] → Mit READ liest man den Impulszähler und mit RESET stellt man ihn auf Null

Einige Beispiele:

PULSE 2 READ → Liest den Zustand des Impulszählers von Eingang 2

PULSE 1 RESET → Stellt den Impulszähler von Eingang 1 auf Null

- Konfiguration der Alarmmeldung des Impulszählers

Man kann das Gerät so einstellen, dass es eine SMS sendet oder einen Anruf an die gespeicherten Nummern durchführt, sobald der Impulszähler einen bestimmten Wert erreicht hat; dies erfolgt mit folgendem Befehl:

PULSEALARM [Eingangsnummer][Zählung][Automatischer Reset]

– [Eingangsnummer] → Gibt den Digitaleingang an (1 oder 2)

– [Zählung] → Gibt den Wert an, bei dem der Alarm aktiviert wird (max 232 -1 conteggi) (0 deaktiviert die Alarmmeldung)

– [Automatischer Reset] → AUTORESET, wenn man möchte, dass sich der Impulszähler bei Erreichen eines bestimmten Werts automatisch auf Null stellt (optionaler Parameter)

Einige Beispiele:

PULSEALARM 1 100 → Sendet eine Alarm-SMS, wenn der Zähler von Eingang 1 100 Impulse erreicht hat (es erfolgt kein Reset).

PULSEALARM 2 300 AUTORESET → Sendet eine Alarm-SMS, wenn der Zähler von Eingang 2 300 Impulse erreicht hat und stellt danach den Zähler auf Null.

- Konfiguration der Alarmtaste

Um die Taste für den Alarm einzustellen, der an die gespeicherten Telefonnummern geschickt wird, ist folgender Befehl einzugeben:

DIGTXT [Typ][Alarmtext]

- [Typ] → Damit wählt man Eingang 1 oder 2 aus

– [Alarmtext] → Damit kann eine Zeichenkette von bis zu maximal 60 Zeichen eingegeben werden (einschließlich der Leerstellen)

Hinweis: Der Alarmtext wird gespeichert, wenn man zwischen den beiden Nachrichten das Trennzeichen # eingibt (die maximale Länge jeder Nachricht beträgt auch in diesem Fall 60 Zeichen).

Beispiel:

DIGTXT 1 Motoralarm # Ende des Motolararms

• Anzeige der Konfiguration

Mit folgendem Befehl kann man die Konfiguration der Digitaleingänge sowie des Zeit- und Impulszählers jederzeit erfahren:

DIGINFO

Eine mögliche Antwort könnte sein:

Digitaleingang 1 offen; die Alarmmeldung erfolgt, wenn Eingang 1 plötzlich geschlossen wird.

Digitaleingang 2 offen; die Alarmmeldung erfolgt, wenn Eingang 2 10 Sekunden lang ununterbrochen geschlossen bleibt.

VERWALTUNG DES ANALOGEINGANGS

An den Analogeingang des Geräts können folgende Signale angeschlossen werden:

  • Spannung von 0 bis 10 V
  • Strom von 0 bis 20 mA

Diesem Eingang können Alarme zugeordnet werden:

  • bei Überschreiten eines Höchstwertes (mit einstellbarem Grenzwert, Verzögerung und Schalthysterese)
  • bei Unterschreiten eines Mindestwertes (mit einstellbarem Grenzwert, Verzögerung und Schalthysterese)

Bei einem Alarm kann an die gespeicherten Telefonnummern eine SMS gesendet oder ein Anruf getätigt sowie ein Ausgangsrelais aktiviert werden.

Mit den folgenden Befehlen kann der Analogeingang angesteuert werden:

- Konfiguration der Funktionsweise des Analogeingangs

Um den Analogeingang nutzen zu können müssen vorher einige Parameter, wie Art des Signals, Mindest- und Höchstwert eingestellt werden; dies geschieht mit folgendem Befehl:

ADC [Art][Mindestwert][Höchstwert][Zeiteinheit], wobei gilt:

– [Art] → V steht für Spannungssignal und I für Stromsignal
– [Mindestwert] → Ganze Zahl oder mit maximal 4 Dezimalstellen
– [Höchstwert] → Ganze Zahl oder mit maximal 4 Dezimalstellen
– [Zeiteinheit] → Zeichenkette bestehend aus maximal 5 Zeichen

Bei Eingabe von Dezimalstellen ist der Punkt als Trennzeichen einzugeben.

Einige Beispiele:

ADC I -2.5 10.0 BAR iAnalogeingang für Strom konfiguriert, wobei dem Signal von 0 mA der Wert -2,5 und dem Signal von 20 mA der Wert 10,0 (bar) zugeordnet wird (für einen Messumformer von 4-20mA 0-10Bar);

ADC I 20 40 GRAD Analogeingang für Strom konfiguriert, wobei dem Signal von 0 mA der Wert 20 und dem Signal von 20 mA der Wert 40 (Grad) zugeordnetwird;

ADC V 10 50 BAR Analogeingang für Spannung konfiguriert, wobei dem Signal von 0 V der Wert 10 bar und dem Signal von V der Wert 50 bar zugeordnet wird.

Die Formel zur Berechnung des Werts bei 0 mA (Skalenanfangswert) bei Anschluss an

einen Messumformer von 4-20 mA ist folgende: MIN SKALA = minT-[(maxT-minT)/4], wobei gilt:

minT = Skalenanfang des Messumformers von 4 mA

maxT = Skalenende des Messumformers von 20 mA

Beispiel: Für einen Messumformer von 0-10 Bar 4-20 mA, ist der Skalenanfangswert: 0-[(10-0)/4]=-2,5.

- Konfiguration des Alarms bei Überschreiten des Höchstwertes bzw. Unterschreiten des Mindestwertes

Dem Analogeingang kann ein Alarm zugeordnet werden, der eine Meldung auslöst, wenn ein bestimmter Grenzwert über- bzw. unterschritten wird.

Dazu ist folgender Befehl einzugeben:

ADCALARM [Art][Grenzwert][Schalthysterese][Verzögerung][Zeiteinheit für Verzögerung], wobei gilt:

  • [Art] → MAX für einen Maximum-Alarm, MIN für einen Minimum-Alarm
    – [Grenzwert] → Ganze Zahl oder mit maximal 4 Dezimalstellen
    – [Schalthysterese] → Ganze Zahl oder mit maximal 4 Dezimalstellen
  • [Verzögerung] → Ganzer Wert
  • [Zeiteinheit für Verzögerung] → s = Sekunden, m = Minuten, h = Stunden

Bei Eingabe von Dezimalstellen ist der Punkt als Trennzeichen einzugeben.

Der Wert für die Schalthysterese wird als Absolutwert angegeben und hängt je nach Art des Alarms vom festgelegten Grenzwert ab. Wenn es sich um einen Maximum-Alarm handelt, dann wird der Wert der Schalthysterese vom oberen Grenzwert abgezogen, um den Grenzwert für die erneute Alarmmeldung festzulegen.Wenn es sich um einen Minimum-Alarm handelt, dann wird der Wert der Schalthysterese zum unteren Grenzwert dazugezählt, um den Grenzwert für die erneute Alarmmeldung festzulegen.

- Konfiguration des Alarmtextes

Um den Text für den Alarm zu konfigurieren, der an die gespeicherten Telefonnummern geschickt wird, ist folgender Befehl einzugeben:

ADCTXT [Typ][Alarmtext], wobei gilt:

– [Typ] → MIN bestimmt den Text des Minimum-Alarms, MAX bestimmt den Text des Maximum-Alarms
– [Alarmtext] → Damit kann eine Zeichenkette von bis zu maximal 60 Zeichen eingegeben werden (einschließlich der Leerstellen)

Hinweis: Der Alarmtext wird gespeichert, wenn man zwischen den beiden Nachrichten das Trennzeichen # eingibt (die maximale Länge jeder Nachricht beträgt auch in diesem Fall 60 Zeichen).

Beispiel: ADCTXT MIN Unterer Grenzwert # Rückkehr zum unteren Grenzwert

• Anzeige des Analogeingangs

Um den Wert des Analogeingangs zu erfahren, wird folgender Befehl verwendet:

ADCREAD

- Anzeige der Konfiguration des Analogeingangs

Um die Konfiguration des Analogeingangs zu erfahren, wird folgender Befehl verwendet:

ADCINFO

- Aktivierung der Ausgänge bei einer Alarmmeldung

Mit dem Befehl OUTALARM wird das Verhalten der Ausgangsrelais nach einer Alarmmeldung der Digitaleingänge oder des Analogeingangs festgelegt.

OUTALARM [Ausgangsnummer][Ausgangszustand][Grund des Alarms][Art des Alarmresets], wobei gilt:

[Ausgangsnummer] → 1 oder 2
[Ausgangszustand] → ON, OFF oder DISABLE
[Grund des Alarms] → DIG1, DIG2, MIN, MAX, LOWBAT, POWERF
[Art des Alarmresets] → MAN = manuell, AUTO = automatisch nach Beendigung des Alarms 

Beispiele:

OUTALARM 2 ON DIG1 AUTO

→ Bei einer Alarmmeldung des Digitaleingangs 1 schaltet Ausgang 2 auf ON und geht nach Beendigung des Alarms automatisch wieder in seine Ausgangsposition zurück.

→ Bei einer Alarmmeldung des Digitaleingangs 2 schaltet 2 auf OFF und verbleibt in diesem Zustand.

OUTALARM 1 ON MIN AUTO

→ Bei einem Minimum-Alarm des Analogeingangs schaltet Ausgang 1 auf ON und geht nach Beendigung des Alarms automatisch wieder in seine Ausgangsposition zurück.

OUTALARM 2 ON MAX AUTO

→ Bei einem Maximum-Alarm des Analogeingangs schaltet Ausgang 2 auf ON und und geht nach Beendigung des Alarms automatisch wieder in seine Ausgangsposition zurück.

OUTALARM 2 DISABLE

→ Funktion deaktiviert

Beispiel: OUTALARM 1 OFF POWERF AUTO

ALARMMANAGEMENT

Mit dem Befehl SENDALARM legt man fest, an wen (von den STAFF-Nummern) die Alarmmeldungen und in welchem Format (SMS oder RING) sie gesendet werden.

SENDALARM [Art des Alarms][Empfänger][Sendeformat]...[Empfänger][Art des Alarms]

[Art des Alarms] (Siehe Tabelle 1, Seite 24) [Empfänger] Kennziffer der STAFF-Nummer [Sendeformat] [SMS, RING]

Einige Beispiele:

SENDALARM DIG1 1 SMS 2 RING 3 RING → Wenn eine Alarmmeldung vom Digitaleingang 1 vorliegt, wird eine SMS an die Kennziffer 1 gesendet und ein Anruf an die Kennziffern 2 und 3 getätigt.

SENDALARM RMAX 2 SMS 6 RING → Wenn der Grenzwert für den Maximum-Alarm wieder erreicht ist, wird eine SMS an die Kennziffer 2 gesendet und ein Anruf an die Kennziffer 6 getätigt.

SENDALARM mit [Art des Alarms] zeigt die Benachrichtigungsparameter für den gewählten Alarm an.

Beispiel: Durch das Senden des Befehls SENDALARM DIG1 antwortet das Gerät folgendermaßen DIG1=1M,2R,-,-,-,-,-,-,-,-,-, was bedeutet: Versand einer SMS an STAFF-Nummer 1 und Anruf RING an STAFF-Nummer 2 bei einer Alarmmeldung des Digitaleingangs 1.

Hinweis: Eine neuer SENDALARM-Befehl überschreibt den vorherigen, weshalb alle Empfänger der Alarmmeldungen in einem einzigen Befehl anzugeben sind.

Hinweis: Um die Einstellung SENDALARM zu löschen ist der Empfänger '0' einzugeben.

Beispiel:

SENDALARM DIG1 0 → Löscht die SENDALARM-Einstellungen für DIG1 → DIG1=-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,

Die Alarmmeldungen können folgender Art sein:

Tabelle 1

Art des Alarms Alarmbeschreibung
DIG1 Alarmmeldung von Digitaleingang 1
RDIG1 Wiederherstellung des Alarms von Digitaleingang 1
DIG2 Alarmmeldung von Digitaleingang 2
RDIG2 Wiederherstellung des Alarms von Digitaleingang 2
MIN Minimum-Alarm vom Analogeingang
RMIN Wiederherstellung des Minimum-Alarms vom Analogeingang
MAX Maximum-Alarm vom Analogeingang
RMAX Wiederherstellung des Maximum-Alarms vom Analogeingang
LOWBAT Alarmmeldung wegen niedrigem Ladezustand der Batterie
POWERF Alarmmeldung wegen Stromausfall (nur aktivierbar, wenndas CODITEL 2 mit AC versorgt wird)
RPOWERF Wiederherstellung des Alarms wegen Stromausfall
TIMER1 Alarmmeldung vom Zeitzähler des Digitaleingangs 1
TIMER2 Alarmmeldung vom Zeitzähler des Digitaleingangs 2
PULSE1 Alarmmeldung vom Impulszähler des Digitaleingangs 1
PULSE2 Alarmmeldung vom Impulszähler des Digitaleingangs 2
SCHED Nachricht für den regelmäßigen Versand

Hinweis: Die Anzahl der Empfänger von Alarmmeldungen kann maximal 10 betragen.

- Sperrung der Alarmmeldungen

Mit dem Befehl MSG kann man den Versand von Meldungen aktivieren oder deaktivieren.

Wenn MSG auf OFF gesetzt wird, dann ist der Versand von Alarmmeldungen oder – signalen, die mit dem Befehl SENDALARM gesteuert werden, deaktiviert.

MSG ON Aktiviert den Versand von Meldungen und Signalen

MSG OFF Deaktiviert den Versand von Meldungen und Signalen

• Programmierter Versand von Meldungen

Mit den Befehlen SCHEDTIME und SCHEDTXT kann der regelmäßige Versand von SMS mit Informationen über Zähler, Zeitzähler und Analogeingang programmiert werden.

SCHEDTIME [Zeitintervall in Stunden] [Zeitverzögerung in Minuten] → Legt das

Zeitintervall fest, mit dem die SMS gesendet werden, sowie die Zeitspanne, die bis zum Versand der ersten SMS vergehen soll.

SCHEDTIME 12 15 → Sendet alle 12 Stunden eine SMS, die erste davon nach Ablauf von 15 Minuten

SCHEDTIME 24 23:00 → Sendet jeden Tag um 23:00 Uhr eine SMS

SCHEDTIME 0 → Deaktiviert

SCHEDTXT [Nachrichtentext]

Einige Sondersymbole im Text (Tags) informieren über die Werte der Zähler, des Timers oder des Analogeingangs. Vor diesen Sondersymbolen steht das Zeichen #:

Tag Beschreibung
#PT1 Gesamtimpulszahl (kann nichtresetet werden) des Digitaleingangs 1
#T1 Zeitzähler für den Digitaleingang 1 (wird in Sekunden angezeigt)
#T2 Zeitzähler für den Digitaleingang 2 (wird in Sekunden angezeigt)
#T1R Zeitzähler für den Digitaleingang 1 mit automatischem Reset nach dem Versand(wird in Sekunden angezeigt)
#T2R Zeitzähler für den Digitaleingang 2 mit automatischem Reset nach dem Versand(wird in Sekunden angezeigt)
#P1 Impulszähler für den Digitaleingang 1
#P2 Impulszähler für den Digitaleingang 2
#P1R Impulszähler für den Digitaleingang 1 mit automatischem Reset nach demVersand
#P2R Impulszähler für den Digitaleingang 2 mit automatischem Reset nach demVersand
#D1 Zustand des Digitaleingangs 1 mit der Nachricht: OPEN/LO oder CLOSE/HI
#D2 Zustand des Digitaleingangs 2 mit der Nachricht: OPEN/LO oder CLOSE/HI
#01 Zustand des Ausgangs 1 mit der Nachricht: ON oder OFF
#02 Zustand des Ausgangs 2 mit der Nachricht: ON oder OFF
#AIU Anzeige des Analogeingangs mit Maßeinheit
#Al Anzeige des Analogeingangs ohne Maßeinheit
#CKS Sendedatum und –uhrzeit des letzten programmierten Ereignisses
#CK Aktuelles Datum und Uhrzeit

Die Timer T1 und T2 werden standardmäßig in Sekunden angezeigt. Mit den folgenden Befehlen kann das Format geändert werden.

SCHEDTXT Verstrichene Zeit #T1 H → In der Antwort-SMS wird die Zeit in Stunden und Minuten angezeigt

SCHEDTXT Verstrichene Zeit #T1 D → In der Antwort-SMS wird die Zeit in Tagen und Stunden angezeigt

Wenn den Symbolen #P1 oder #P2 ein Zahlenwert hinzugefügt wird, dann wird dieser Wert als Multiplikator für die Anzeige des Zähler verwendet.

Beispiel:

SCHEDTXT Verbrauchter Diesel alle #P1 1.34 Liter

Der Wert des Impulszählers wird um 1,34 multipliziert angezeigt und in der gesendeten Nachricht wird #P1 1,34 durch die Zahl ersetzt, die sich durch die Multiplikation mit 1,34 des Impulszählerwerts des Digitaleingangs 1 ergibt.

Hinweis: Die Anzahl der Dezimalstellen ist die gleiche wie beim Multiplikator, im vorliegenden Beispiel also 2 Dezimalstellen.

Hinweis: Jeder Tag ist vom Text durch mindestens eine Leerstelle zu trennen.

Hinweis: Der Analogeingang wird entsprechend der durch den Befehl ADC festgelegten Konfiguration dargestellt.

Hinweis: Der Text darf eine maximale Länge von 100 Zeichen haben.

HINWEIS: Um mehr als einen Befehl vom Typ DIGTXT ADCTXT SCHEDTXT und SENDALARM in ein und derselben Nachricht zu verknüpfen, muss zwischen den Befehlen ein Trennzeichen '*' gesetzt werden.

Beispiel für die Programmierung des Geräts zum Versand einer täglichen SMS an einen Empfänger:

  • Die vollständige (Tag-)Nachricht mit dem Befehl SCHEDTXT festlegen. Beispiel: SCHEDTXT Heute haben wir eine Verbrauch von #P1R Litern Diesel
  • Die Empfänger der Nachricht vor der Eingabe festlegen. Beispiel: STAFF 2 82342 4 08234234
  • Und anschließend als Empfänger in SENDALARM festlegen: Beispiel: SENDALARM SCHED 1 SMS 2 SMS
  • Schließlich das gewünschte Zeitintervall und die mögliche Anfangsverzögerung (in Minuten) festlegen.

Beispiel: Wenn es jetzt 11:45 Uhr ist und man jeden Tag um 12:00 Uhr eine Nachricht senden möchte, dann sähe der Befehl so aus: SCHEDTIME 24 15

- Konfiguration der Dauer des Alarmanrufs (nur für Administrator)

Im Falle einer Alarmmeldung über einen Telefonanruf (siehe hierzu den Befehl SENDALARM) kann man die Dauer des Anrufs mit folgendem Befehl konfigurieren:

MAXRING [Nummer], wobei gilt:

[Nummer] → Dauer des Telefonanrufs in Sekunden (Wert zwischen 0 und 255).

Standardmäßig beträgt die Anrufdauer 15 Sekunden.

PROGRAMMIERUNG DES CODITEL 2 VOM PC AUS

Die unter dem Gehäusedeckel befindliche USB-Schnittstelle (Typ Mini B) ermöglicht den Anschluss des CODITEL 2 an einen PC.

Mit diesem Anschluss können vom PC aus die Konfigurationsbefehle über ein Terminalprogramm oder ein für diesen Zweck ausgerichtetes spezielles Programm versendet werden.

Der Anschluss ist in folgender Reihenfolge durchzuführen:

  1. Das CODITEL 2 einschalten.
  2. Über die USB-Schnittstelle den PC mit dem (eingeschalteten) CODITEL 2 verbinden.
  3. Den Treiber zur Erkennung des Geräts als COM-Port installieren.
  4. Ein Programm wie z. B. "Hyper Terminal" verwenden und es am COM-Port des Geräts öffnen.

Die Anschlussparameter für die Serienschaltung sind: 9600, 8, N, 1. Jeder Befehl muss mit der Enter-Taste bestätigt werden.

Nach dem Anschluss ist folgendermaßen vorzugehen:

  • Den Befehl [Passwort]* ADMIN_UART senden.
  • Das CODITEL 2 antwortet darauf mit UART -> ADMIN
    • Den Befehl ECHO senden
  • Das CODITEL 2 antwortet darauf mit ECHO ON

* Das Passwort des CODITEL 2 ist, falls es nicht geändert wird, 12345678.

Anschließend können die in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Befehle gemäß den vorgegebenen Regeln benutzt werden.

Als Alternative kann auch die spezifische ORBIS-Software benutzt werden, die kostenlos auf der Webseite www.orbis.es zum Download zur Verfügung steht und mit der das Gerät über eine grafische Benutzeroberfläche programmiert werden kann.

BEZUGSNORMEN

Hiermit erklärt ORBIS TECNOLOGÍA ELÉCTRICA S.A., dass der Funkanlagentyp CODITEL 2 der Richtlinie 2014/53/EU entspricht. Der vollständige Text der EUKonformitätserklärung ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar: http://www.orbis.es/downloads/konformitatserklarung

Orbis KRON Plus - BEZUGSNORMEN - 1

ORBIS Zeitschalttechnik GmbH

Robert-Bosch Str. 3 D - 71088 Holzgerlingen

Tel.: 07031 / 8665-0; Fax: 07031 / 8665-10

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Produktinformationen

Marke : Orbis

Modell : KRON Plus

Kategorie : Thermostat