Figaro FG90E HFGE900400M - Heizung HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Figaro FG90E HFGE900400M HARVIA als PDF.
| Produkttyp | Elektrischer Saunaofen |
| Marke | Harvia |
| Modell | Figaro FG90E HFGE900400M |
| Nennleistung | 9 kW (Schätzung) |
| Empfohlenes Kabinenvolumen | 10-14 m³ (gemäß Tabelle 3 der Anleitung) |
| Stromversorgung | Drehstrom 400 V (Schätzung) |
| Zeitschaltuhr | Ja, mechanische Zeitschaltuhr (0-4 h Betrieb, 0-8 h Vorprogrammierung) |
| Thermostat | Ja, einstellbar zur Temperaturhaltung |
| Vorprogrammierung | Ja, verzögerter Start bis zu 8 h |
| Temperatursensor | Ja, separat für Modelle FG70E/FG90E |
| Überhitzungsschutz | Ja, endgültige Abschaltung mit manueller Rückstellung |
| Mindestsicherheitsabstand | Siehe Abbildung 6 der Anleitung (Werte hier nicht wiedergegeben) |
| Empfohlener Stein Typ | Kantige Spaltsteine (Peridotit, Olivin, Dolerit), Durchmesser 5-10 cm |
| Steinpflege | Mindestens einmal jährlich neu anordnen, zerfallene Steine ersetzen |
| Reinigung des Ofens | Mit feuchtem Tuch abwischen, Kalkflecken mit 10%iger Zitronensäure entfernen |
| Garantie | 2 Jahre für Familiengebrauch, 1 Jahr für Wohnungsbewohner |
| Elektrischer Anschluss | Semifester Anschluss durch Fachmann, Kabel H07RN-F |
| Ersatzteile | Heizstäbe, Steine, Zeitschaltuhr, Thermostat, Überhitzungsschutz |
| Reparierbarkeit | Eingriffe nur durch Wartungsfachkraft |
Häufig gestellte Fragen - Figaro FG90E HFGE900400M HARVIA
Benutzerfragen zu Figaro FG90E HFGE900400M HARVIA
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Heizung kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Figaro FG90E HFGE900400M - HARVIA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Figaro FG90E HFGE900400M von der Marke HARVIA.
BEDIENUNGSANLEITUNG Figaro FG90E HFGE900400M HARVIA
DE Gebrauchs- und Montageanleitung des Elektrosaunaofens
Diese Montage- und Gebrauchsanleitung richtet sich an den Besitzer der Sauna oder an die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person, sowie an den für die Montage des Saunaofens zuständigen Elektromonteur. Wenn der Saunaofen montiert ist, wird diese Montage- und Gebrauchsanleitung an den Besitzer der Sauna oder die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person übergeben. Lesen Sie vor Inbetriebnahme des Ofens die Bedienungsanleitung sorgfältig durch.
Der Ofen dient zum Erwärmen von Saunakabinen auf Saunatemperatur. Die Verwendung zu anderen Zwecken ist verboten.
Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Wahl!
Garantie:
• Die Garantiezeit für in Familiensaunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt zwei (2) Jahre.
• Die Garantiezeit für Saunaöfen und Steuergeräte, die in öffentlichen Saunen in Privatgebäuden verwendet werden, beträgt ein (1) Jahr.
• Die Garantie deckt keine Defekte ab, die durch fehlerhafte Installation und Verwendung oder Missachtung der Wartungsanweisungen entstanden sind.
• Die Garantie kommt nicht für Schäden auf, die durch Verwendung anderer als vom Werk empfohlener Saunaofensteine entstehen.
INHALT
-
BEDIENUNGSANLEITUNG....19
1.1. Aufschichten der Saunaofensteine (Abb. 1)......19
1.1.1. Wartung....20
1.2. Erhitzen der Saunakabine 20
1.3. Benutzung des Ofens 20
1.3.1. Ofen ein 20
1.3.2. Vorwahlzeit (zeitgesteuertes Einschalten)......21
1.3.3. Ofen aus 21
1.3.4. Einstellen der Temperatur 21
1.4. Aufguss.... 21
1.5. Anleitungen zum Saunen....22
1.6. Warnungen 22
1.6.1. Symbol Beschreibung 22
1.7. Störungen 23 -
SAUNAKABINE 24
2.1. Struktur der Saunakabine 24
2.1.1. Schwärzung der Saunawände 24
2.2. Belüftung der Saunakabine 25
2.3. Leistungsabgabe des Ofens 25
2.4. Hygiene der Saunakabine....25
- MONTAGEANLEITUNG 26
3.1. Vor der Montage 26
3.2. Standort und Sicherheitsabstände 26
3.3. Installation des Saunaofens (Abb. 8)......27
3.4. Elektroanschlüsse....27
3.4.1. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens ... 28
3.5. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler
3.6. Zurückstellen des Überhitzungsschutzes 29
- ERSATZTEILE 30
RU
2.1. Bastuns konstruktion

1. BEDIENUNGSANLEITUNG
1.1. Aufschichten der Saunaofensteine (Abb. 1) Die Schichtung der Saunaofensteine hat große Auswirkungen sowohl auf die Sicherheit als auch auf die Heizleistung des Ofens.
Ziel ist es, die Steine gegen das Stahlgitter möglichst dicht zu schichten (A) und den Rest der Steine lose darauf zu stapeln (B). Die dichte Schicht verhindert eine direkte Wärmeabstrahlung, die Materialien neben dem Ofen beschädigen könnten. Die lose Stapelung der restlichen Steine lässt Luft durch den Ofen strömen, was zu einer guten Erwärmung der Saunaofensteine und der Sauna führt.
Wichtige Informationen zu Saunaofensteinen:
• Die Steine sollten einen Durchmesser von 5–10 cm haben.
- Verwenden Sie nur spitze Saunasteine mit rauer Oberfläche, die für die Verwendung in Saunaöfen vorgesehen sind. Geeignete Gesteinsarten sind Peridodit, Olivin-Dolerit und Olivin.
- Im Saunaofen sollten weder leichte poröse „Steine“ aus Keramik noch weiche Specksteine verwendet werden. Sie absorbieren beim Erhitzen nicht genügend Wärme, was zu einer Beschädigung der Heizelemente führen kann.
• Die Steine sollten vor dem Aufschichten von Steinstaub befreit werden.
Beachten Sie beim Platzieren der Steine Folgendes:
- Lassen Sie die Steine nicht einfach in den Ofen fallen.
- Vermeiden Sie ein Verkeilen von Steinen zwischen den Heizelementen.
- Schichten Sie die Steine so aufeinander, dass sie nicht gegen die Heizelemente drücken.
- Unterstützen Sie die Heizelemente mit Steinen, so dass die Elemente gerade und aufrecht stehen.
- Abb. 1, C: Blockieren Sie nicht das untere oder obere Ende des Luftkanals.
• Abb. 1, D: Legen Sie keine Steine in den Träger. - Schichten Sie die Steine oben auf dem Ofen nicht zu einem hohen Stapel auf.
- In der Steinkammer oder in der Nähe des Saunaofens dürfen sich keine Gegenstände oder Geräte befinden, die die Menge oder die Richtung des durch den Saunaofen führenden Luftstroms ändern.

text_image
B A
Figure 1. Piling of the sauna stones
Abbildung 1. Aufschichtung der Saunaofensteine
WARNUNG! Bedecken Sie die Heizelemente vollständig mit Steinen. Ein unbedecktes Heizelement kann selbst außerhalb des Sicherheitsabstands eine Gefahr für brennbare Materialien darstellen. Vergewissern Sie sich, dass hinter den Steinen keine Heizelemente zu sehen sind.
1.1.1. Wartung
Aufgrund der großen Wärmeänderungen werden die Saunasteine spröde und brüchig. Achten Sie besonders auf darauf, dass sich die Steine allmählich absetzen. Sorgen Sie dafür, dass die Heizwiderstände nicht sichtbar werden. Zwei Monate nach der Schichtung setzen sich die Steine am schnellsten ab.
Die Steine sollten mindestens einmal jährlich neu aufgeschichtet werden, bei starkem Gebrauch öfter. Bei dieser Gelegenheit entfernen Sie bitte auch Staub und Gesteinssplitter aus dem unteren Teil des Saunaofens und ersetzen beschädigte Steine. Hierdurch bleibt die Heizleistung des Ofens optimal, und das Risiko der Überhitzung wird vermieden.
1.2. Erhitzen der Saunakabine
Beim ersten Erwärmen sondern sich von Saunaofen und Steinen Gerüche ab. Um diese zu entfernen, muß die Saunakabine gründlich gelüftet werden.
Bei einer für die Saunakabine angemessenen Ofenleistung ist eine isolierte Sauna innerhalb von einer Stunde auf die erforderliche Saunatemperatur aufgeheizt (2.3.). Die Saunaofensteine erwärmen sich gewöhnlicherweise in derselben Zeit auf Aufgusstemperatur wie die Saunakabine. Die passende Temperatur in der Saunakabine beträgt etwa 65 bis 75 °C.
1.3. Benutzung des Ofens
Bitte überprüfen Sie, bevor Sie den Ofen anschalten, dass keine Gegenstände auf dem Ofen oder in der unmittelbarer Nähe des Ofens liegen. ▶1.6.
- Die Ofenmodelle FG70 und FG90 sind mit einer Zeitschaltuhr und einem Thermostat ausgestattet. Die Zeitschaltuhr regelt die Einschaltzeit des Ofens und das Thermostat die Temperatur. ▶1.3.1.-1.3.4.
- Die Ofenmodelle FG70E und FG90E werden mit einem separaten Steuergerät bedient. Beachten Sie die mitgelieferte Bedienungsanleitung der Steuerung.

text_image
MCC A BFigure 2. Thermostat switch
Abbildung 2. Thermostatschalter
Figure 3. Timer switch
Abbildung 3. Schalter der Zeitschaltuhr
1.3.1. Heater On

Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "ein" (Abschnitt A in Abb. 3, 0–4 Stunden). Der Ofen beginnt sofort zu heizen.
1.3.2. Vorwahlzeit (zeitgesteuertes Einschalten)

Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "Vorwahl" (Abschnitt B in Abb. 3, 0–8 Stunden). Der Ofen beginnt zu heizen, wenn die Zeitschaltuhr den Schalter zurück in den Abschnitt "ein" gedreht hat. Danach bleibt der Ofen etwa vier Stunden lang an.
Beispiel: Sie möchten drei Stunden lang spazieren gehen und danach ein Saunabad nehmen. Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "Vorwahl" auf Nummer 2.
Die Zeitschaltuhr beginnt zu laufen. Nach zwei Stunden beginnt der Ofen zu heizen. Da es etwa eine Stunde dauert, bis die Sauna erhitzt ist, wird sie nach etwa drei Stunden für das Saunabad bereit sein, also dann, wenn Sie von Ihrem Spaziergang zurückkehren.
1.3.3. Ofen aus

Der Ofen wird ausgeschaltet, wenn die Zeitschaltuhr den Schalter zurück auf null gedreht hat. Sie können den Ofen jederzeit selbst ausschalten, indem Sie den
Schalter der Zeitschaltuhr auf null stellen.
Schalten Sie den Ofen nach dem Saunabad aus. Manchmal ist es ratsam, den Ofen noch eine Weile weiter laufen zu lassen, um die Holzteile der Sauna richtig trocknen zu lassen.
ACHTUNG! Vergewissern Sie sich stets, dass der Ofen ausgeschaltet ist und nicht mehr heizt, wenn die Zeitschaltuhr den Schalter zurück auf null gedreht hat.
1.3.4. Einstellen der Temperatur
Zweck des Thermostats (Abb. 2) ist es, die Temperatur in der Saunakabine auf der gewünschten Höhe zu halten. Durch Ausprobieren können Sie ermitteln, welche Einstellung für Sie am besten geeignet ist.
Beginnen Sie mit der höchsten Einstellung. Wenn die Temperatur während des Saunabades zu hoch ansteigt, drehen Sie den Schalter ein Stück gegen den Uhrzeigersinn. Beachten Sie, dass im oberen Temperaturbereich auch kleine Änderungen die Temperatur in der Sauna beträchtlich beeinflussen.
1.4. Aufguss
Die Saunaluft trocknet bei Erwärmung aus, daher sollte zur Erlangung einer angenehmen Luftfeuchtigkeit auf die heißen Steine des Saunaofens Wasser gegossen werden. Die Auswirkungen von Hitze und Dampf sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich – durch Ausprobieren finden Sie die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte, die für Sie am besten geeignet sind.
Die Art der Hitze können Sie von weich bis scharf selbst bestimmen, indem Sie Wasser entweder auf die Vorderseite des Ofens oder direkt auf die Steine werfen.
ACHTUNG! Die Kapazität der Saunakelle sollte höchstens 0,2 l betragen. Auf die Steine sollten keine größeren Wassermengen auf einmal gegossen werden, da beim Verdampfen sonst kochend heißes Wasser auf die Badenden spritzen könnte. Achten Sie auch darauf, daß Sie kein Wasser auf die Steine gießen, wenn sich jemand in deren Nähe befindet. Der heiße Dampf könnte Brandwunden verursachen.
ACHTUNG! Als Aufgußwasser sollte nur Wasser verwendet werden, das die Qualitätsvorschriften für Haushaltswasser erfüllt (Tabelle 1). Im Aufguß-
| Water propertyWassereigenschaft | EffectWirkung | RecommendationEmpfehlung |
| Humus concentrationHumusgehalt | Colour, taste, precipitatesFarbe, Geschmack, Ablagerungen | <12 mg/l |
| Iron concentrationEisengehalt | Colour, odour, taste, precipitatesFarbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen | <0,2 mg/l |
| Hardness: most important substances are manganese (Mn) and lime, i.e. calcium (Ca). Wasserhärte: Die wichtigsten Stoffe sind Mangan (Mn) und Kalk, d.h. Kalzium (Ca). | PrecipitatesAblagerungen | Mn: <0,05 mg/lCa: <100 mg/l |
| Chlorinated waterGechlortes Wasser | Health riskGesundheitsschädlich | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
| SeawaterSalzwasser | Rapid corrosionRasche Korrosion | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
Table 1. Water quality requirements
Tabelle 1. Anforderungen an die Wasserqualität
wasser dürfen nur für diesen Zweck ausgewiesene Duftstoffe verwendet werden. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Packung.
1.5. Anleitungen zum Saunen
• Waschen Sie sich vor dem Saunen.
- Bleiben Sie in der Sauna, solange Sie es als angenehm empfinden.
- Vergessen Sie jeglichen Stress, und entspannen Sie sich.
- Zu guten Saunamanieren gehört, daß Sie Rücksicht auf die anderen Badenden nehmen, indem Sie diese nicht mit unnötig lärmigem Benehmen stören.
- Verjagen Sie die anderen auch nicht mit zu vielen Aufgüssen.
- Lassen Sie Ihre erhitzte Haut zwischendurch abkühlen. Falls Sie gesund sind, und die Möglichkeit dazu besteht, gehen Sie auch schwimmen.
- Waschen Sie sich nach dem Saunen.
- Ruhen Sie sich aus, bis Sie sich ausgeglichen fühlen. Trinken Sie klares Wasser oder einen Softdrink, um Ihren Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren.
1.6. Warnungen
- Ein langer Aufenthalt in einer heißen Sauna führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was gefährlich sein kann.
- Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und können die Haut verbrennen.
• Halten Sie Kinder vom Ofen fern. - Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
- Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
- Über das Saunen von Kleinkindern sollten Sie sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen.
- Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluß von Narkotika (Alkohol, Medikamenten, Drogen usw.) stehen.
- Schlafen Sie nie in einer erhitzten Sauna.
- Meer- und feuchtes Klima können die Metall-oberflächen des Saunaofens rosten lassen.
- Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandgefahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen, außerdem können die Elektrogeräte durch die hohe Feuchtigkeit beschädigt werden.
1.6.1. Symbol Beschreibung

Benutzerhandbuch lesen.

Do not cover.
1.7. Troubleshooting
Achtung! Alle Wartungsmaßnahmen müssen von qualifiziertem technischem Personal durchgeführt werden.
Der Ofen wärmt nicht.
• Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
- Überprüfen Sie, ob das Anschlusskabel eingesteckt ist (18.4.).
- FG: Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "ein" (▶1.3.1.).
- Stellen Sie das Thermostat auf eine höhere Einstellung (1.3.4.).
- FG: Überprüfen Sie, ob der Überhitzungsschutz ausgelöst wurde. Die Zeitschaltuhr läuft, aber der Ofen wärmt nicht. (8.5.)
- FG90: Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit des Kontaktors. Der Kontaktor muss "klicken", wenn Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "ein" drehen (1.3.1.).
Die Saunakabine erhitzt sich zu langsam. Das auf die Saunaofensteine geworfene Wasser kühlt die Steine schnell ab.
• Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
- Vergewissern Sie sich, dass bei eingeschaltetem Ofen alle Heizelemente glühen.
- Stellen Sie das Thermostat auf eine höhere Einstellung (M.3.4.).
- Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung ausreichend ist (12.3.).
- Überprüfen Sie die Saunaofensteine (1.1.). Eine zu feste Stapelung der Steine, das Absetzen der Steine mit der Zeit und falsche Steinsorten können den Luftstrom durch den Ofen behindern, was zu einer verminderten Heizleistung führt.
- Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Sau-nakabine korrekt eingerichtet wurde (2.2.).
Die Saunakabine erwärmt sich schnell, aber die Temperatur der Steine ist unzureichend. Das auf die Steine geworfene Wasser läuft durch.
- Stellen Sie das Thermostat auf eine niedrigere Einstellung (1.3.4.).
- Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung nicht zu hoch ist (12.3.).
- Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Saunakabine korrekt eingerichtet wurde (2.2.).
Panele und andere Materialien neben dem Ofen werden schnell schwarz.
- Überprüfen Sie, ob die Anforderungen für Sicherheitsabstände eingehalten werden (18.2.).
- Überprüfen Sie die Saunaofensteine (1.1.). Eine zu feste Stapelung der Steine, das Absetzen der Steine mit der Zeit und falsche Steinsorten können den Luftstrom durch den Ofen behindern, was zu einer Überhitzung der umliegenden Materialien führen kann.
- Vergewissern Sie sich, dass hinter den Steinen keine Heizelemente zu sehen sind. Wenn Heizelemente zu sehen sind, ordnen Sie die Steine so an, dass die Heizelemente komplett bedeckt sind (1.1.).
• Siehe auch Abschnitt 2.1.1.
Der Ofen gibt Gerüche ab.
• Siehe Abschnitt 1.2.
- Ein heißer Ofen kann Gerüche in der Luft verstärken, die jedoch nicht durch die Sauna oder den Ofen selbst verursacht wurden. Beispiele: Farbe, Klebstoff, Öl, Würzmittel.
Der Ofen verursacht Geräusche.
- FG: Die Zeitschaltuhr ist ein mechanisches Gerät und verursacht daher ein tickendes Geräusch, wenn sie normal funktioniert. Ertönt das Ticken, obwohl der Ofen nicht eingeschaltet ist, untersuchen Sie die Anschlüsse der Zeitschaltuhr.
- Plötzliche Knall-Geräusche entstehen manchmal durch Steine, die aufgrund der Hitze platzen.
• Die Ausdehnung der Ofenteile wegen der Hitze kann bei der Erwärmung des Ofens Geräusche verursachen.
2. SAUNA ROOM
2.1. Sauna Room Structure
2.1. Struktur der Saunakabine

text_image
Figure 4. Abbildung 4.A. Isolierwolle, Stärke 50–100 mm. Die Saunakabine muss sorgfältig isoliert werden, damit der Ofen nicht zu viel Leistung erbringen muss. B. Feuchtigkeits-schutz, z.B. Aluminiumpapier. Die glänzende Seite des Papiers muss zur Sauna zeigen. Nähte mit Aluminiumband abdichten. C. Etwa 10 mm Luft zwischen Feuchtig-keitsschutz und Täfe-lung (Empfehlung). D. Leichtes, 12–16 mm starkes Täfelbrett. Vor Beginn der Täfelung elektrische Verkabelung und für Ofen und
Bänke benötigte Verstärkungen in den Wänden überprüfen.
E. Etwa 3 mm Luft zwischen Wand und Deckentäfelung.
F. Die Höhe der Sauna ist normalerweise 2100–2300 mm. Die Mindesthöhe hängt vom Ofen ab (siehe Tabelle 2). Der Abstand zwischen oberer Bank und Decke sollte höchstens 1200 mm betragen.
G. Bodenabdeckungen aus Keramik und dunkle Zementschlämme verwenden. Aus den Saunasteinen entweichende Partikel und Verunreinigungen im Wasser können sensible Böden verfärben oder beschädigen.
ACHTUNG! Fragen Sie die Behörden, welcher Teil der feuerfesten Wand isoliert werden kann. Rauchfänge, die benutzt werden, dürfen nicht isoliert werden.
ACHTUNG! Leichte, direkt an Wand oder Decke angebrachte Schutzabdeckungen sind ein Brandrisiko.
2.1.1. Schwärzung der Saunawände
Es ist ganz normal, wenn sich die Holzoberflächen einer Sauna mit der Zeit verfärben. Die Schwärzung wird beschleunigt durch
- Sonnenlicht
- Hitze des Ofens
- Täfelungsschutz an den Wänden (mit geringem Hitzewiderstand)
- Feinpartikel, die aus den zerfallenden Saunasteinen in die Luft entweichen.
2.2. Sauna Room Ventilation
2.2. Belüftung der Saunakabine
Die Saunaluft sollte sechsmal pro Stunde ausgetauscht werden. Abb. 5 zeigt verschiedene Optionen der Saunabelüftung.

text_image
360° min. 1000 mm 180° min. 500 mm min. 500 mm A C B DFigure 5. Abbildung 5.
A. Luftzufuhr. Bei mechanischer Entlüftung Luftzufuhr über dem Ofen anbringen. Bei Schwerkraftentlüftung Luftzufuhr unter oder neben dem Ofen anbringen. Der Durchmesser des Luftzufuhrrohres muss 50–100 mm betragen.
FG-E: Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Temperaturfühler abkühlt (zur Anbringung des Temperaturfühlers siehe Installationsanweisungen des Steuergeräts)!
B. Entlüftung. Entlüftung in Bodennähe anbringen, so weit weg vom Ofen wie möglich. Der Durchmesser des Entlüftungsrohres sollte doppelt so groß sein wie bei der Luftzufuhr.
C. Optionale Lüftung zum Trocknen (während Heizung und Bad geschlossen). Die Sauna kann auch durch die offene Tür getrocknet werden.
D. Wenn die Entlüftung im Waschraum liegt, muss die Lücke unter der Saunatür mindestens 100 mm betragen. Mechanische Entlüftung ist Pflicht.
2.3. Leistungsabgabe des Ofens
Wenn Wand und Decke vertäfelt und ausreichend isoliert sind, richtet sich die Leistungsabgabe des Ofens nach dem Volumen der Sauna. Nicht isolierte Wände (Stein, Glasbausteine, Glas, Beton, Kacheln) erhöhen die benötigte Ofenleistung. Jeder Quadratmeter nicht isolierter Wand entspricht 1,2 m³ mehr Saunavolumen. Eine 10 m³ große Saunakabine mit Glastür z.B. entspricht in der Leistungsabgabe einer 12 m³ großen Sauna. Bei Balkenwänden Saunavolumen mit 1,5 multiplizieren. Korrekte Leistungsabgabe des Ofens aus Tabelle 3 wählen.
2.4. Hygiene der Saunakabine
Liegetücher benutzen, um die Bänke vor Schweiß zu schützen.
Bänke, Wände und Boden der Sauna mindestens alle sechs Monate waschen. Bürste und Saunareinigungsmittel verwenden.
Staub und Schmutz vom Ofen mit feuchtem Tuch abwischen. Kalkablagerungen am Ofen mit 10 % Zitronensäure entfernen und spülen.
3. INSTRUCTIONS FOR INSTALLATION
3.1. Before Installation
3.1. Vor der Montage
Lesen Sie die Montageanleitung, bevor Sie den Saunaofen installieren. Überprüfen Sie die folgenden Punkte:
- Ist der zu montierende Saunaofen in Leistung und Typ passend für die Saunakabine? Die Rauminhaltswerte in Tabelle 2 dürfen weder über noch unterschritten werden.
- Ist die Netzspannung für den Saunaofen geeignet?
• Der Standort ist für den Saunaofen geeignet (▶3.2.).
Achtung! In einer Sauna darf nur ein Saunaofen installiert werden.
Achtung! Der Ofen muss an einer Wand befestigt werden (▷3.3.).
3.2. Standort und Sicherheitsabstände
Die Mindest-Sicherheitsabstände werden in Abbildung 6 angegeben. Diese Abstände müssen unbedingt eingehalten werden, da eine Abweichung Brandgefahr verursacht. Komponenten in Abbildung 6:
A. Kante der Liege oder Schutzgeländer.
B. Boden. Heiße Steinsplitter aus dem Ofen können möglicherweise die Bodenbeläge beschädigen und die Brandgefahr erhöhen. Aus diesem Grund sollten unter dem Saunaofen und in dessen unmittelbarer Nähe nur hitzebeständige Fußbodenbeschichtungen verwendet werden.
C. Schutzgeländer.
D. Temperaturfühler (FG-E).
| Heater Ofen | Output Leistung | Sauna room Saunakabine | Electrical connections Elektroanschlüsse | |||||
| Cubic vol. Rauminhalt | Height Höhe | 400 V 3N~230 V 1N~Connecting cable Anschlusskabel | Fuse Sicherung | Connecting cable Anschlusskabel | Fuse Sicherung | |||
| Width/Breite 480 mmDepth/Tiefe 260 mmHeight/Höhe 940 mmWeight/Gewicht 20 kgStones/Steine max. 90 kg kW | 2.3.! | Figure 7: B Abbildung 7: B | Figure 7: B Abbildung 7: B | |||||
| min. m^3 | max. m^3 | min. mm mm^2 | A mm^2 A | |||||
| FG70/FG70E | 6,8 | 6 | 10 | 1900 | 5 x 1,5 | 3 x 10 | 3 x 6 | 1 x 35 |
| FG90/FG90E | 9,0 | 8 | 14 | 1900 | 5 x 2,5 | 3 x 16 | 3 x 10 | 1 x 40 |
Tabelle 2. Montageinformationen zum Saunaofen

Figure 6. Safety distances (all dimensions in millimeters)
Abbildung 6. Sicherheitsmindestabstände (alle Abmessungen in Millimetern)

text_image
A max. 500 mm BFigure 7. Cables
Abbildung 7. Kabel
- Stellen Sie den Ofen auf, und richten Sie ihn mit den verstellbaren Füßen lotrecht aus.
- Bringen Sie den Ofen mit Befestigungsschrauben (2 St.) an der Wand an.
- Verbinden Sie die Kabel mit dem Ofen (3.4.).

Der Anschluss des Saunaofens an das Stromnetz darf nur von einem zugelassenen Elektromonteur unter Beachtung der gültigen Vorschriften ausgeführt werden.
- Der Saunaofen wird halbfest an die Klemmdose (Abb. 7: A) an der Saunawand befestigt. Die Klemmdose muß spritzwasserfest sein und darf höchstens 500 mm über dem Fußboden angebracht werden.
- Als Anschlusskabel (Abb. 7: B) wird ein Gummikabel vom Typ H07RN-F oder ein entsprechendes Kabel verwendet. ACHTUNG! PVC-isolierte Kabel dürfen wegen ihrer schlechten Hitzebeständigkeit nicht als Anschlusskabel des Saunaofens verwendet werden.
- Falls der Anschluss oder die Montagekabel höher als in 1000 mm Höhe über dem Boden in die Sauna oder die Saunawände münden, müssen sie belastet mindestens eine Temperatur von 170 °C aushalten (z.B. SSJ). Elektrogeräte, die höher als 1000 mm vom Saunaboden angebracht werden, müssen für den Gebrauch bei 125 °C Umgebungstemperatur zugelassen sein (VermerkT125).
- Die FG-Saunaöfen sind zusätzlich zum Netzanschluss mit einer Klemme (P) ausgestattet, welche die Möglichkeit zur Steuerung der Elektroheizung bietet (Abb. 9.). Der Ofen übernimmt mit dem Einschalten die Spannungsregelung. Das Steuerungskabel für die Elektroheizung wird direkt zur Klemmdose des Saunaofens gelegt und von dort aus durch ein Gummikabel der gleichen Stärke weiter zur Reihenklemme des Saunaofens geleitet.

Figure 9. Electrical connections Abbildung 9. Elektroanschlüsse
3.4.1. Electric Heater Insulation Resistance
3.4.1. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens Bei der Endkontrolle der Elektroinstallationen kann bei der Messung des Isolationswiderstandes ein "Leck" auftreten, was darauf zurückzuführen ist, dass Luftfeuchtigkeit in das Isolationsmaterial der Heizwiderstände eingetreten ist (bei Lagerung und Transport). Die Feuchtigkeit entweicht aus den Widerständen nach zwei Erwärmungen.
Schalten Sie den Netzstrom des Elektrosaunaofens nicht über den Fehlerstromschutzschalter ein!
3.5. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler (FG70E, FG90E)
In Verbindung mit dem Steuergerät werden genauere Anweisungen zu dessen Befestigung an der Wand gegeben. Der Temperaturfühler wird an der Saunawand oberhalb des Saunaofens, 100 mm unterhalb der Decke auf der Achse in Breitenrichtung des Saunaofens angefracht. Abbildung 6.
Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Temperaturfühler abkühlt. Abbildung 5.
3.6. Zurückstellen des Überhitzungsschutzes
Wenn die Temperatur in der Saunakabine gefährlich stark ansteigt, unterbricht der Überhitzungsschutz die Stromzufuhr zum Ofen permanent. Der Überhitzungsschutz kann nach Abkühlen des Ofens zurückgesetzt werden.
FG70, FG90
Der Rücksetzungsknopf befindet sich im Anschlussgehäuse des Ofens (Abb. 10). Nur eine zu Elektroinstallationen befugte Person darf diese Arbeit ausführen.
Vor Betätigung des Knopfes muß die Ursache der Fehlfunktion festgestellt werden:
- Sind die Steine im Saunaofen verkeilt oder spröde?
• War der Saunaofen lange angeschaltet und wurde nicht benutzt? - Ist der Thermostatfühler an einem falschen Platz oder defekt? Die korrekte Fühlerposition und der Austausch des Fühlers werden in Abb. 11 dargestellt.
• War der Saunaofen starken Stößen ausgesetzt?
FG70E, FG90E
Siehen Sie Gebrauchs- und Montageanleitung des Steuergeräts.

Figure 10. Reset button for overheat protector Abbildung 10. Rücksetzknopf des Überhitzungsschutzes

text_image
FG70 FG90 1 2 3 4 5Figure 11. Replacing the thermostat Abbildung 11. Austauschen des Thermostats
4. SPARE PARTS
4. ERSATZTEILE

We recommend to use only the manufacturer's spare parts. Es dürfen ausschließlich die Ersatzteile des Herstellers verwendet werden.