LDP100 - Optischer Partikelmonitor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG LDP100 IFM
Betriebsanleitung
Optischer Partikelmonitor
LDP100
Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkung.... 4
1.1 Verwendete Symbole 4
1.2 Warnhinweise.... 4
2 Sicherheitshinweise 5
2.1 Sicherheitssymbole auf dem Gerät 5
2.2 Laserspezifische Sicherheitshinweise 6
3 Transport, Handhabung und Lagerung 7
4 Bestimmungsgemäße Verwendung 8
4.1 Einsatzbereich 8
4.2 Beschränkung des Einsatzbereichs 8
5 Funktion 9
5.1 Messprinzip.... 9
5.2 Verarbeitung der Messsignale 9
6 Montage.... 10
6.1 Relevante Montageabmessungen.... 10
6.2 Einbauort und Leitungen 11
6.3 Mechanische Belastung 12
6.4 Druckstabilität 12
6.5 Volumenstrom und Viskosität 13
6.6 Blasen- und Tropfenfreiheit.... 14
7 Elektrischer Anschluss.... 15
8 Bedien- und Anzeigeelemente 16
8.1 Startbildschirm 16
8.2 Zustandsanzeige 17
8.3 Zeitangabe 17
8.4 Angezeigter Standard.... 17
8.5 Ordnungszahlen 17
8.6 Fehlerhinweis 17
9 Menüstruktur.... 18
10 Parametrierung 21
10.1 Betriebsart 21
10.1.1 Zeitgesteuerte Messung.... 21
10.1.2 Digital I/O 21
10.1.3 Taste 22
10.1.4 Automatik 22
10.2 Konfiguration Alarm 22
10.2.1 Alarmtyp 22
10.2.1.1 Standard Alarm.... 23
10.2.1.2 Filtermode.... 23
10.2.1.3 Temperaturalarm 23
10.2.2 Alarmspeicher 23
10.2.3 Tiefpassfilter 24
10.3 Konfiguration Analog 25
10.4 Standard 25
10.5 Konfiguration Fluss 25
10.5.1 Automatik 25
10.5.2 Fix.... 25
10.6 Kommunikation 26
10.6.1 Typ 26
10.7 Baudrate CAN 26
10.7.1 Node ID CAN 26
10.7.2 PDU INTERVAL.... 27
10.8 Konfiguration Display.... 28
10.9 Sensorparameter 28
10.9.1 Messergebnisse 28
10.9.2 Elektronik 29
10.9.3 Betriebsstunden 29
10.9.4 Fehlerinfos 29
10.9.4.1 Decodierung Fehlerbits 29
10.9.5 Flusseinstellungen.... 31
11 Kalibrierung 32
12 Analoger Stromausgang 33
12.1 Messung ohne Lastwiderstand 33
12.2 Messung mit Lastwiderstand 33
12.3 Konfiguration.... 33
12.4 Umrechnung analoger Stromausgang zu Ordnungzahl 34
12.5 Sequentialle Datenausgabe für ISO 4406:21 und SAE AS 4059F 34
12.5.1 Sequentiell (Standard) 34
12.5.2 Sequentiell 2 35
13 Schalteingänge und Schaltausgänge 37
13.1 Digitaler Eingang 37
13.2 Schaltausgang 37
13.2.1 Option 1.... 37
13.2.2 Option 2.... 38
14 Kommunikation CAN 39
14.1 CANopen 39
14.1.1 "CANopen Object Dictionary" allgemein.... 40
14.1.2 CANopen Communications Objects 40
14.1.3 Service Data Object (SDO) 41
14.1.4 Process Data Object (PDO) 43
14.1.5 PDO Mapping 43
14.1.6 "CANopen Object Dictionary" detailliert 44
14.1.6.1 Communication Profile Area 45
14.2 CAN J1939 53
14.2.1 Übersicht und Aufbau des SAE J1939 Protokolls.... 53
14.2.2 PDU Format 1 54
14.2.3 PDU Format 2 54
14.2.4 Parameter Mapping 54
14.2.4.1 SPN 54
14.2.4.2 PDU 1 (addressed) 57
14.2.4.3 PDU 2 (Broadcast) 59
15 Betrieb 60
15.1 Fehlerbehebung 60
16 Klassifizierungssysteme 61
16.1 Partikelgrößendefinition 61
16.1.1 Reinheitsklassen nach ISO 4406:21 61
16.1.2 Reinheitsklassen nach SAE AS 4059F 62
16.1.3 Reinheitsklassen nach NAS 1638.... 63
17 Instandhaltung / Instandsetzung 65
17.1 Wartung 65
18 FAQ 66
19 Fehlersuche / Fehlerbehebung 68
20 Wartung, Instandsetzung, Transport und Entsorgung.... 70
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Verwendete Symbole
Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
fett Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
Querverweis ohne Verlinkung
Querverweis mit Verlinkung

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.2 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
▷ Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
▷ Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
- Das Produkt nur für zulässige Medien einsetzen (→ Technische Daten).

VORSICHT
Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen.
▷ Verbrennungsgefahr.
▶ Gehäuse gegen den Kontakt mit entzündlichen Stoffen und gegen unbeabsichtigtes Berühren sichern.

VORSICHT
Gefahr durch Druck und Medien im Anlagensystem.
Gefahr durch Anlagen- und Medientemperatur.
▷ Verletzungsgefahr durch Druck, austretende Medien oder Verbrennung.
▶ Vor Ein- und Ausbau des Gerätes sicherstellen, dass die Anlage druckfrei ist.
▶ Vor Ein- und Ausbau des Gerätes sicherstellen, dass die Anlage kalt ist.
2.1 Sicherheitssymbole auf dem Gerät
Auf dem Gerät werden die folgenden Symbole verwendet.
▶ Die Hinweise beachten, um Gefährdungen zu vermeiden:


Achtung! Die digitale Anwenderdokumentation beachten.

Die digitale Anwenderdokumentation beachten.

Gerät der Schutzklasse III.
2.2 Laserspezifische Sicherheitshinweise

VORSICHT
Die Abdeckungen niemals entfernen. Es besteht die Gefahr der Verletzungen durch Laserstrahlung.
Der optische Partikelmonitor enthält einen Laser, der bei bestimmungsgemäßem Gebrauch als ein Laser der Klasse 1 nach DIN EN 60825-1:2001-11 klassifiziert ist. Die zugängliche Laserstrahlung ist unter vernünftigerweise vorhersehbaren Bedingungen ungefährlich.
Bei Lasereinrichtungen der Klasse 1 können im oberen Leistungsbereich z. B. Blendung, Beeinträchtigung des Farbsehens und Belästigungen nicht ausgeschlossen werden.
Auf der Rückseite des Geräts befinden sich neben dem Typenschild auch der Hinweis mit der Laserklasse nach DIN EN 60825-1.
LASER CLASS 1

3 Transport, Handhabung und Lagerung
▶ Das Gerät in der Originalverpackung lagern.
▶ Bei erneuter Lagerung des Geräts die Originalverpackung verwenden.
▶ Anderenfalls nicht benutzte Anschlüsse entweder mit einem Gegenstecker oder mit einer Schutzkappe versehen und das Gerät geeignet verpacken.
▶ Bei der Lagerung die für das Gerät zulässigen Umgebungsbedingungen beachten (→ Technische Daten).
▶ Bei Rücksendungen dafür sorgen, dass das Gerät frei ist von Verunreinigungen, insbesondere von gefährlichen und giftigen Stoffen.
4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Bei dem Produkt handelt es sich um eine hydraulische Komponente.
Das Gerät ist ein optischer Partikelmonitor, der zur Überwachung der Reinheit von Hydraulikölen eingesetzt wird. Er arbeitet nach dem Prinzip der Lichtextinktion (Abschwächung einer Strahlung) und misst Partikel im Fluid.
Die gemessenen Werte werden in standardisierte Reinheitsklassen umgerechnet und auf dem Display angezeigt.
Über unterschiedliche Schnittstellen können die Messdaten ausgelesen und übertragen werden.
4.1 Einsatzbereich

Das Gerät ist für den Einsatz in Druckleitungen ausgelegt, die nicht mehr als 420 bar aufweisen.
Das Gerät verfügt über zwei Minimess-Anschlüsse, mit denen es an das Drucksystem angeschlossen wird. In der Regel wird der Nebenstrom für den Anschluss benutzt, wobei das Gerät über T-Verzweigungen angeschlossen wird. Danach sorgt der Systemdruck für den erforderlichen Durchfluss.

Der Systemdruck kann variieren, darf aber während der Messung keine Spitzen oder starke Schwankungen aufweisen Druckstabilität ➞ 12. Anzustreben sind möglichst konstante Druckbedingungen. Möglicherweise ist es nötig, bei Druckspitzen, den Systemdruck nach dem Zähler zu drosseln.

Für einen fehlerfreien Betrieb benötigt das Gerät einen konstanten Volumenstrom zwischen 50 und 400 ml/min. Dieser Wert gilt für beide Durchflussrichtungen, wobei die Richtung frei gewählt werden kann.

Zusätzlich zum Reinheitsgrad zeigt das Gerät die Gehäusetemperatur an.
4.2 Beschränkung des Einsatzbereichs

Eine korrekte Messung setzt voraus, dass die gemessene Flüssigkeit blasen- und tropfenfrei ist.

Druckgeräterichtlinie (DGRL): Das Gerät entspricht Art. 3 Abs. (3) der Richtlinie 97/23/EG und ist für Medien der Fluidgruppe 2 (stabile Gase und nicht überhitzte Flüssigkeiten) nach guter Ingenieurpraxis ausgelegt und hergestellt.
5 Funktion
5.1 Messprinzip
Das Gerät arbeitet nach dem Prinzip der Lichtextinktion. Die Partikel werden in einer Messzelle mit Hilfe eines Lasers hinsichtlich ihrer Größe und Anzahl klassifiziert. Die Messwertausgabe erfolgt gemäß ISO 4406:21 (Werkseinstellung) bzw. SAE AS4059F oder NAS 1638.


1: Messzelle
2: Laserstrahl
3: Fotodiode
U: Spannung der Fotodiode
t: Zeit
Die elementaren Komponenten sind eine durchströmte Messzelle (1), ein Laserstrahl (3) und eine Fotodiode (2). Durchquert ein Partikel den Laserstrahl, verringert sich die Intensität, welche die Fotodiode detektiert. Je größer der Partikel ist, desto stärker ist die Verringerung der Intensität.
5.2 Verarbeitung der Messsignale
Das Gerät ermittelt die Messwerte / Daten kontinuierlich und gibt sie über die zugeordneten Ausgänge / Schnittstellen aus (→ Elektrischer Anschluss):
- Daten über den CAN-Bus
- konfigurierbarer Analogausgang (4...20 mA)
• binärer Alarmausgang

Zusätzlich legt das Gerät die Daten auf dem integrierten Speicher ab.
6 Montage

VORSICHT
Gefahr durch Druck und Medien im Anlagensystem.
Gefahr durch Anlagen- und Medientemperatur.
▷ Verletzungsgefahr durch Druck, austretende Medien oder Verbrennung.
▶ Vor Ein- und Ausbau des Gerätes sicherstellen, dass die Anlage druckfrei ist.
▶ Vor Ein- und Ausbau des Gerätes sicherstellen, dass die Anlage kalt ist.

VORSICHT
Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen.
▷ Verbrennungsgefahr.
▶ Gehäuse gegen den Kontakt mit entzündlichen Stoffen und gegen unbeabsichtigtes Berühren sichern.

Auf der Rückseite des Geräts befindet sich eine Druckausgleichs-Membrane, die keinesfalls beschädigt werden darf. Bei Arbeiten an der Rückseite sorgfältig vorgehen.

Der Sensor wird ohne Montage- und Anschlusszubehör geliefert.

Ausschließlich Zubehör der ifm electronic gmbh verwenden! Bei Verwendung von Komponenten anderer Hersteller wird eine optimale Funktion nicht gewährleistet.

Verfügbares Zubehör: www.ifm.com.
6.1 Relevante Montageabmessungen

Abb. 1: Ansicht von unten

Abb. 2: Ansicht der Rückseite
1: Druckausgleichs-Membrane
6.2 Einbauort und Leitungen
Schließen Sie den Partikelmonitor im Nebenstrom an eine Druckleitung an.
Die Durchflussrichtung ist beliebig.
Um das Ablesen der Anzeige und die Bedienung der Tastatur zu ermöglichen, sollte das Gerät an einer zugänglichen Stelle montiert werden. Mit der Länge der Leitung steigt die Gefahr eines Absetzens von größeren Partikeln. Ferner ist vor allem bei höheren Viskositäten und bei Verwendung von Minimessleitungen darauf zu achten, dass der Druck ausreichend hoch ist, um den benötigten Volumenstrom zwischen 50 und 400 ml/min einzustellen.
Eine Durchflussregelung oder Druckminderung muss immer nach dem Partikelmonitor auf der Rücklaufseite installiert werden, da diese Turbulenzen oder Luftblasen erzeugen können, die zu Messfehlern führen.
Wenn eine Pumpe zur Erzeugung des benötigten Durchflusses erforderlich ist, sollte diese pulsationsarm ausgeführt und in ausreichendem Abstand, empfohlen 2 Meter, vor dem Partikelmonitor installiert sein. Ansonsten können bei Anordnung auf der Saugseite Blasen erzeugt werden, die zu Messfehlern führen würden.
Bei dem Verdacht auf Luftblasen im System ist eine Beruhigungsstrecke in Form eines Schlauches von ca. 2 m vor dem Gerät erforderlich.

Abb. 3: Hydraulischer Anschluss, Sacklöcher in der Zuleitung vermeiden.

Der Einbau sollte im hydraulischen Kreislauf an einer für die Messaufgabe relevanten Stelle erfolgen, an der konstante Druckbedingungen herrschen.
Der Druck kann variieren, darf aber während einer Messung keine Spitzen oder starken Schwankungen aufweisen.

Für die Länge der Leitungen gilt: je kürzer, desto besser. Mit zunehmender Länge steigt die Gefahr, dass sich größere Partikel absetzen.

Insbesondere bei Minimess-Leitungen darauf achten, dass der Druck ausreichend hoch ist, um den benötigen Volumenstrom (→ Volumenstrom und Viskosität) zu gewährleisten.

Die Minimessanschlüsse können gegen andere Verschraubungen ersetzt werden. Dabei ist jedoch ein maximales Anzugsmoment von 25 Nm zu beachten.
Beim Tausch von Anschlusskupplungen dürfen kein Schmutz, Späne oder sonstige Verunreinigungen in das Innere des Gerätes gelangen.
6.3 Mechanische Belastung
Die mechanische Belastung des Gerätes darf folgende Werte nicht überschreiten:
| Belastung | Frequenz | Belastung |
| Maximale Vibration in allen drei Ach-sen. | 5...9 Hz | Amplitude: + / -15 mm |
| 9...16,5 Hz | 3 g | |
| 16,5...200 Hz | 10 g |
Unzulässige mechanische Belastungen:





6.4 Druckstabilität

Der Systemdruck kann variieren, darf aber während der Messung keine Spitzen oder starke Schwankungen aufweisen. Anzustreben sind möglichst konstante Druckbedingungen. Möglicherweise ist es nötig, den Systemdruck nach dem Zähler zu drosseln.

Erfahrungsgemäß empfiehlt sich der Anschluss an der Steuerölleitung. In der Regel herrschen an dieser Stelle moderate Druckverhältnisse, außerdem stellt ein Volumenstrom von 400 ml/min unter üblichen Bedingungen kein Problem für den Steuerkreis dar. Falls kein Steuerkreis vorhanden ist, stellt ein möglicher Filter-/Kühlkreislauf eine gute Alternative dar.

Abb. 4: Akzeptabler Druckverlauf

Abb. 5: Nicht akzeptabler Druckverlauf
6.5 Volumenstrom und Viskosität

Für einen fehlerfreien Betrieb benötigt das Gerät einen konstanten Volumenstrom zwischen 50 und 400 ml/min. Dieser Wert gilt für beide Durchflussrichtungen, wobei die Richtung frei gewählt werden kann.

Insbesondere bei höheren Viskositäten darauf achten, dass der Druck ausreichend hoch ist, um den benötigen Volumenstrom zu gewährleisten.
Die folgende Abbildung illustriert die sich einstellende Druckdifferenz in Abhängigkeit vom Volumenstrom für unterschiedliche Viskositäten:

Abb. 6: Volumenstrom und Viskosität
y: Δp in bar
x: Volumenstrom in l/min
1: Gutbereich
Mithilfe der vorangehenden Abbildung und der Vorgabe des benötigten Volumenstroms kann die erforderliche Druckdifferenz ( Δp ) abgeschätzt werden.
6.6 Blasen- und Tropfenfreiheit

In der zu messenden Flüssigkeit dürfen sich keine Blasen oder Tropfen befinden. Andernfalls kann das Messergebnis verfälscht werden.

Ein Indikator für Blasen- oder Tropfenbildung in der gemessenen Flüssigkeit sind meist sehr hohe Ordnungszahlen. Unter Umständen lässt sich dieser Zustand auch an gleichen Ordnungszahlen in den Größenkanälen erkennen. Die Beurteilung mit dem bloßen Auge ist sehr unzuverlässig.
Die Beachtung folgender Hinweise kann dabei helfen, Blasen- oder Tropfenbildung zu reduzieren:
▶ Technische Maßnahmen zur Durchflussregelung oder Druckminderung hinter der Messstelle ansiedeln.
▶ Falls der Volumenstrom durch eine Pumpe erzeugt werden muss: auf möglichst pulsationsarme Eigenschaften achten, vorzugsweise eine Sichelpumpe verwenden. Die Pumpe vor der Messstelle installieren, da bei Installation auf der Saugseite möglicherweise Blasen entstehen, die zu Fehlzahlungen führen können.
7 Elektrischer Anschluss

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen. Spannungsversorgung nach SELV, PELV.

Ein geschirmtes Sensorkabel verwenden!
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
▶ Gerät folgendermaßen anschließen:


| 1: | L+ | 9...33 V DC |
| 2: | L- | 0 V DC 1) |
| 3: | CANL | CAN-Kommunikation (gilt für CAN-Open und J1939) |
| 4: | CANH | CAN-Kommunikation (gilt für CAN-Open und J1939) |
| 5: | In | Schalteingang 2) |
| 6: | Out 1 | 4...20 mA |
| 7: | Out 2 | Alarm; Open Collector Ausgang. |
| 8: | GND 1 | Signalground Out 1 |
| screen 1) | ||
| 1)L- und screen sind mit dem Gehäuse verbunden.2) Low-Pegel aktiviert Messzyklus. | ||

Beim Ausgang Out 2 handelt es sich um einen Open Collector Ausgang ohne Kurzschlussschutz, er besitzt keine Überstrom- oder Übertemperatursicherung!
I _ = 0, 5 A
8 Bedien- und Anzeigeelemente

1: LED grün power
2: LED rot alarm
3: Display
4: Auswahltaste Enter
5: Taste hoch ▲ / Taste runter ▼
4: Auswahltaste Enter
Die Auswahltaste ermöglicht es, in die nächste Menüebene zu springen; sollen Werte eingestellt werden, führt das Drücken der Auswahltaste zum Sprung in die nächste Stelle.
5: Taste hoch ▲ / Taste runter ▼
Diese Tasten erlauben, im Menü zu navigieren und durch die Einträge zu blättern.
Weitere Funktionen der Tasten:
- Zurück: gleichzeitiges Drücken der Taste hoch ▲ und der Taste runter ▼.
- Ändern von Werten: Mit der hoch ▲ oder der runter ▼ Taste wird in der Menüstruktur der gewünschte Parameter markiert. Die Betätigung der Auswahltaste Enter wählt den Parameter, der Wert wird dann mit der hoch ▲ oder runter ▼ Taste verändern. Übernommen werden Änderungen durch Betätigen der Auswahltaste Enter, nach der letzten Stelle der Eingabemöglichkeit.

Erfolgt ein Sprung in die nächsthöhere Ebene vor dem abschließenden Drücken der Auswahl-taste, werden die Änderungen nicht gespeichert.
8.1 Startbildschirm
In welchem Zustand sich das Gerät befindet, ist auf dem Startbildschirm zu erkennen.

1: Zustandsanzeige
2: Zeitangabe in mm:ss
3: Keine Zeitangabe
4: Angezeigter Standard
5: Ordnungszahlen für > 4 / > 6 / > 14 / > 21 μm
6: Fehlerhinweis Fehlerhinweis ➞ 17
8.2 Zustandsanzeige
Messung läuft ▶ dauerhaft blinkend: Sensor verschmutzt / Öl zu dunkel.
Laser regelt ein ▶ blinkend: zu Beginn einer jeden Messung für ca. 2 bis 3 Sekunden.
Gerät in Pausenmodus II.
8.3 Zeitangabe
- Messung läuft:
Gibt abhängig von der Betriebsart die verstrichene oder die restliche Zeit für die aktuelle Messung an. Angabe in Minuten : Sekunden.
- Pausenmodus:
Gibt die verbleibende Zeit bis zur nächsten Messung an. Angabe in Minuten : Sekunden
Wenn im Pausenmodus die Pausenzeit geändert wird und diese kleiner ist als die bereits verstrichene Zeit, erscheint im Display - - : - . Diese Angabe bleibt so lange bestehen, bis die ursprüngliche Restzeit abge- laufen ist. Danach ist die neue Pausenzeit aktiv.
8.4 Angezeigter Standard
Angabe über den aktuell angezeigten Standard ISO, SAE oder NAS. Die Auswahl erfolgt über das Menü.

Der Standard NAS steht ab dem Gerätestatus AB zur Verfügung
8.5 Ordnungszahlen
Anzeige der Ordnungszahlen der zuletzt durchgeführten Messung. Die Anzahl der Ordnungszahlen kann sich je nach gewähltem Standard unterscheiden. Beim Standard NAS wird nur eine Ordnungszahl angezeigt.

Ordnungszahlen nach ISO 4406 zwischen 1 und 6 werden immer mit ≤ 6 angezeigt.
Nach ISO 4406 wird die Ordnungszahl für den 21 µ m Messkanal nicht ausgewertet. Der Messwert wird jedoch als zusätzliche Information dargestellt und durch eine reduzierte Größe kenntlich gemacht.
8.6 Fehlerhinweis
Das Gerät überprüft die Messbedingungen zur jeweiligen Messung. Im Falle einer fehlerhaften Messung wird zusätzlich zum Messergebnis ein Fehlerhinweis auf dem Display ausgegeben. Der Fehlerhinweis blinkt, bei mehreren Fehlerhinweisen erscheinen diese abwechselnd.
| Fehlerhinweis | Bedeutung | Voraussetzung |
| FL LO | Fluss zu klein | ERC0, Bit_10 |
| FL HI | Fluss zu groß | ERC0, Bit_9 |
| CELL | Fehler in Messzelle, Laser oder Detektor außerhalb des Bereiches. | ERC3, Bit_0 v Bit_1 v Bit_2 v Bit_3 |
| C LO | Konzentration zu gering | ERC0, Bit_14 |
| C HI | Konzentration zu hoch | ERC0, Bit_8 |
| 2 CLN | Messung nicht plausibel | ERC0, Bit_13 |
9 Menüstruktur






10 Parametrierung
10.1 Betriebsart
Es stehen vier Betriebsarten zur Verfügung, deren Einstellung im Menü vorgenommen werden kann. Zu Beginn einer Messung regelt sich der interne Laser automatisch ein. Dieser Vorgang ist am Blinken des Symboles ▶ im Display zu erkennen und dauert in der Regel ca. 2 bis 3 Sekunden. Danach leuchtet das Symbol dauerhaft und die Messung beginnt. Der Pausenmodus ist anhand des Symbols II zu erkennen.

Messzeiten zwischen 30 und 300 Sekunden sind einzuhalten. Bei Reinheitsgraden nach ISO 4406:21 von 15 (bei 4µm(c) ) und besser, sollte die Messzeit mindestens 120 Sekunden be- tragen. Der Standardwert beträgt 60 Sekunden.
10.1.1 Zeitgesteuerte Messung
Das Gerät arbeitet mit der eingestellten Messdauer und Wartezeiten zwischen den Messungen. Dabei sind folgende Einstellmöglichkeiten zu beachten:
| Stellgrenze | Min. Wert / Sekunden | Max. Wert / Sekunden |
| Messzeit | 30 | 300 |
| Pausenzeit | 1 | 86400 (24 h) |
| Werkseinstellung Messzeit | 60 | |
| Werkseinstellung Pausenzeit | 10 | |
Hinweis zur Zeitangabe auf dem Startbildschirm:
- Messung läuft: Verbleibende Zeit bis zum Ende der Messung (Abwärtszähler)
- Pausenmodus: Verbleibende Zeit bis zur nächsten Messung (Abwärtszähler)
10.1.2 Digital I/O
Eine Messung läuft ▶, solange Pin 5 des M12 Steckers auf die Versorgungsspannung (L+) gelegt wird oder nicht verbunden ist. Wenn Pin 5 mit Masse (L-, Pin 2) verbunden wird, ist der Pausenmodus II aktiv.
Der maximale Eingangsstrom an Pin 5 beträgt 10 mA.
Hinweis zur Zeitangabe auf dem Startbildschirm:
Messung läuft: Verstrichene Zeit (Aufwärtszähler)
Pausenmodus: Anzeige der Messzeit der letzten Messung (Statische Anzeige)
| Belegung Pin 5 | Funktion |
| Versorgungsspannung (L+) | Messung läuft ▶ |
| Nicht verbunden | Messung läuft ▶ |
| Masse (L-, Pin 2) | Pausenmodus II |
10.1.3 Taste
Eine Messung kann über zwei Wege gestartet und beendet werden.
• Durch manuelles Drücken der ← Taste.
- Durch einen „Start“ und „Stop“ Befehl über die digitale Kommunikationsleitung. Dies kann sowohl über CANopen oder CAN J1939 erfolgen.
Nach Abschluss einer Messung wird das Messergebnis auf dem Startbildschirm angezeigt. Die Einhaltung der empfohlenen Mindest- und Maximalmessdauer ist zu beachten.
Hinweis zur Zeitangabe auf dem Startbildschirm:
Messung läuft: Verstrichene Zeit (Aufwärtszähler)
Pausenmodus: Anzeige der Messzeit der letzten Messung (Statische Anzeige)
10.1.4 Automatik
Im Automatikmodus wird die Messzeit dynamisch, abhängig vom Durchfluss und der Partikelkonzentration, bestimmt.
Eine Messung läuft so lange, bis folgende Bedingungen erfüllt sind:
- Eine definierte Anzahl an Partikeln wurde detektiert und
• die Messzeit beträgt mindestens 45 Sekunden oder
• die Messzeit ist größer als 300 Sekunden
Nach der Erfüllung der Bedingungen wird das Ergebnis ermittelt und angezeigt. Die Anzahl der benötigten Partikel kann über die serielle Schnittstelle mit dem Befehl WAutoParts verändert werden. Siehe dazu Kapitel Kommunikation CAN ➞ 39. Dies sollte jedoch nur von einem erfahrenen Benutzer geändert werden. Die Werkseinstellung ist 200.
Hinweis zur Zeitangabe auf dem Startbildschirm:
Messung läuft: Verstrichene Zeit (Aufwärtszähler)
Pausenmodus: Nicht vorhanden, es wird automatisch eine neue Messung gestartet.
10.2 Konfiguration Alarm
10.2.1 Alarmtyp
Es stehen drei unterschiedliche Alarmmodi zur Verfügung, deren Einstellung im Menü vorgenommen werden kann.
Alle drei Alarme sind miteinander verknüpft. Ist einer der drei Alarme aktiv, wird dies durch folgendes signalisiert:
- Leuchtanzeige „Alarm“ leuchtet rot
- Blinkendes Warndreieck mit Ausrufezeichen im Display
- Alarmausgang Pin 7 aktiv Elektrischer Anschluss → 15
- Setzen von bestimmten Bits in den Fehlerinfos (ERC) Fehlerinfos → 29

Messergebnisse von 0 (NULL) werden als nicht plausibel angesehen. Das Alarmhandling wird in diesem Fall ignoriert. Davon ausgenommen ist der Temperaturalarm.
10.2.1.1 Standard Alarm
Für jede gemessene Ordnungszahl (OZ) kann separat ein Grenzwert gesetzt werden. Soll eine Größenklasse nicht berücksichtigt werden, so ist der kleinste Wert zu setzen. Die Aktivierung des Alarmes erfolgt, sobald eine gemessene Reinheitsklasse den eingestellten Grenzwert erreicht oder überschreitet.
| Standard | Einstellbereich | Wert zur Deaktivierung | Alarmbedingungen |
| ISO 4406:21 | 0, 1, 2...28 | 0 | OZ 4 μm ≥ Grenzwert oderOZ 6 μm ≥ Grenzwert oderOZ 14 μm ≥ Grenzwert oderOZ 21 μm ≥ Grenzwert |
| SAE AS 4059F | 000, 00, 0, 1, 2...12 | 000 | |
| NAS 1638 | 00, 0, 1, 2 ...12 | 00 | OZ ≥ Grenzwert |
10.2.1.2 Filtermode
Für jede gemessene Ordnungszahl (OZ) kann separat ein Grenzwert gesetzt werden. Soll eine Größenklasse nicht berücksichtigt werden, so ist der kleinste Wert zu setzen. Die Aktivierung des Alarmes erfolgt, sobald eine gemessene Reinheitsklasse den eingestellten Grenzwert erreicht oder überschreitet.
| Standard | Einstellbereich | Wert zur Deaktivierung | Alarmbedingungen |
| ISO 4406:21 | 0, 1, 2...28 | 0 | OZ 4 μm ≥ Grenzwert oderOZ 6 μm ≥ Grenzwert oderOZ 14 μm ≥ Grenzwert oderOZ 21 μm ≥ Grenzwert |
| SAE AS 4059F | 000, 00, 0, 1, 2...12 | 000 | |
| NAS 1638 | 00, 0, 1, 2...12 | 00 | OZ ≥ Grenzwert |
10.2.1.3 Temperaturealarm

Ab Gerätestatus AB verfügbar.
Hier kann ein Grenzwert für die Temperatur gesetzt werden. Der Temperaturalarm ist aktiv wenn der Grenzwert erreicht oder überschritten wird. Zum Deaktivieren muss ein Grenzwert von „00“ gesetzt werden. Die gemessene Temperatur entspricht nicht direkt der Temperatur des Öles. Einstellbereich: 00...85 (00=deaktiviert).
10.2.2 Alarmspeicher
Es gibt zwei Möglichkeiten einen signalisierten Alarm zu entfernen. Die Einstellung kann im Menü vorgenommen werden.
- Automatisch Aus
Sind die Bedingungen für einen Alarm nicht mehr erfüllt, wird der Alarm automatisch entfernt.
- Bestätigen
Der Alarm wird weiterhin angezeigt, auch wenn die Bedingungen für einen Alarm nicht mehr erfüllt werden. Er wird so lange angezeigt, bis er manuell entfernt wird. Das manuelle Entfernen wird durch das gleichzeitige Drücken der AUF ▲ und AB ▼ Taste erzeugt.
10.2.3 Tiefpassfilter
In einem Hydrauliksystem können kurzfristige Konzentrationserhöhungen (Spitzen) auftreten, die nicht repräsentativ für das Gesamtsystem sind, z. B. durch das Betätigen eines Handventiles. Der LDP100 detektiert diese Veränderung und zeigt diese korrekt an.
Der Tiefpassfilter sorgt dafür, dass bei einer eingestellten Alarmgrenze nicht bei jeder Spitze ein Alarm ausgelöst wird. Die für den Alarm relevanten Partikelkonzentrationen werden intern geglättet und nur bei einer nachhaltigen Messwertänderung ein Alarm ausgegeben. Die Messwertausgabe und Anzeige sind von der Filterung nicht betroffen.
Bei einem Volumenstrom von 0 ml/min oder einer ISO Klasse von 0 bei 4 μm ist die Filterfunktion automatisch deaktiviert.
Einstellbereich: 1...255 (1 = deaktiviert)
Werkseinstellung: 2
Empfohlener Wert: ≤ 10
Im folgenden Diagramm ist eine Sprungantwort für verschiedene Werte des Tiefpassfilters abgebildet. Die Tabelle gibt an, wie viele Messungen durchgeführt werden müssen, damit die interne Konzentration zur Alarmauswertung 90 % der tatsächlich gemessenen Konzentration erreicht.

Abb. 7: Sprungantwort für Tiefpassfilter-Werte 2, 10, 15 und 25
| 1: | Konzentration p/ml |
| 2: | Messungen |
| Tiefpassfilter-Wert | 2 | 5 | 10 | 15 | 25 | 50 | 100 |
| Anzahl Messungen bis 90 % | 3 | 10 | 21 | 33 | 56 | 113 | 229 |
10.3 Konfiguration Analog
Die Messergebnisse können über den analogen Stromausgang (4..20 mA) ausgeben werden. Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Einstellmöglichkeiten.
Für die Messung des Stromes und die Umrechnungen: Analoger Stromausgang ➞ 33
| Menüauswahl | Analoger Stromausgang |
| 4 μm | Statische Ausgabe der Ordnungszahl für 4 μm abhängig vom eingestellten Standard ISO oder SAE |
| 6 μm | Statische Ausgabe der Ordnungszahl für 6 μm abhängig vom eingestellten Standard ISO oder SAE |
| 14 μm | Statische Ausgabe der Ordnungszahl für 14 μm abhängig vom eingestellten Standard ISO oder SAE |
| 21 μm | Statische Ausgabe der Ordnungszahl für 21 μm abhängig vom eingestellten Standard ISO oder SAE |
| SEQUENZIELL (Standard) | Sequentielle Ausgabe der Ordnungszahlen für 4, 6, 14 und 21 μm abhängig vom eingestellten Standard ISO oder SAE |
| SEQUENZIELL 2 | Sequentielle Ausgabe der Ordnungszahlen für 4, 6, 14 und 21 μm mit Fehlercode (ERC) abhängig vom eingestellten Standard ISO oder SAE. |
| NAS 1638 | Ausgabe unabhängig vom eingestellten Standard. Auf dem LCD kann also ISO oder SAE angezeigt werden, über den analogen Stromausgang wird jedoch NAS ausgegeben |
10.4 Standard
Die Anzeige der Reinheit kann nach einem der folgenden Standards gewählt werden:
- ISO 4406:21
- SAE AS 4059F
• NAS 1638
Es ist zu berücksichtigen, dass für SAE AS 4059F die Größen 38 und 70 µm nicht in separaten Kanälen ausgewertet werden.
Die Einstellung bezieht sich nur auf die Anzeige im Startbildschirm. Im internen Speicher und bei der Ausgabe über die digitale Schnittstelle (CAN) sind alle Standards sichtbar.
Welcher Standard gewählt ist, ist am Startbildschirm unten links zu erkennen.
10.5 Konfiguration Fluss
10.5.1 Automatik
Das Gerät berechnet zusätzlich zur Partikelgröße und Anzahl auch einen Volumenstromindex, um daraus die Partikelkonzentration errechnen zu können.

Der ermittelte Volumenstromindex ist keine exakte Messung des Volumenstromes. Es handelt sich um einen internen Rechenwert, der jedoch als Indikator bei der Installation und Inbetriebnahme des Gerätes verwendet werden kann. Das Gerät sollte nicht als Durchflussmessgerät angesehen oder verwendet werden.
10.5.2 Fix
Die Partikelkonzentration wird dann ausgehend vom fix eingestellten Volumenstrom berechnet. Der Wert ist in ml / min einzugeben.
Es ist darauf zu achten, dass sich der tatsächliche und der fix eingestellte Volumenstrom nicht signifikant unterscheiden dürfen. Ansonsten sind die daraus berechneten Partikelkonzentrationen nicht korrekt.
10.6 Kommunikation
Es stehen mehrere Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, deren Einstellung im Menü vorgenommen werden kann.
10.6.1 Typ
Hier kann gewählt werden, wie die digitale Schnittstelle konfiguriert ist. Es kann nur ein Typ gewählt werden. Die physikalische Verbindung ist immer dieselbe.
Es stehen folgende Typen zur Verfügung:
- CANopen
• CAN J1939

CAN J1939 ab Gerätestatus AB verfügbar.
Die Einstellung wird erst nach einem Neustart des Gerätes aktiv.
CANopen und CAN J1939 werden mit denselben physikalischen Spannungspegeln betrieben. Wenn als Typ „CAN“ detektiert wird, wird das CANopen Protokoll verwendet (Werkseinstellung). Wenn J1939 verwendet werden soll, muss entsprechend „CAN J1939“ aktiviert werden. Weitere Informationen: Kommunikation CAN ➞ 39
10.7 Baudrate CAN
Die Baudrate bezeichnet die Übertragungsgeschwindigkeit für das CANopen und CAN J1939 Protokoll. Die Baudrate besitzt als physikalische Einheit Kilobits pro Sekunde.
Es stehen folgende Einstellungen zu Verfügung:
• 125 BAUD
• 250K BAUD
- 500K BAUD
• 1000K BAUD
• TERM. CAN
Mit der Aktivierung von „TERM. CAN“ wird die Übertragungsleitung im Gerät mit einem Abschlusswiderstand von 120 Ohm abgeschlossen.
10.7.1 Node ID CAN
Die Node ID ist die Adresse, mit der das Gerät über den CAN Bus angesprochen werden kann. Die Node ID wird für das CANopen und CAN J1939 Protokoll benötigt.
Einstellbereich: 1...127 (dezimal)
Werkseinstellung: 32 (dezimal)
10.7.2 PDU INTERVAL
Das PDU2 Intervall ist das Intervall, mit dem das Gerät über den CAN Bus PDU2 Nachrichten (Broadcasts) versendet.
10.8 Konfiguration Display
Für das Display stehen verschiedene Einstellmöglichkeiten zur Verfügung.
- Beleuchtung:
Auswahl, ob die Hintergrundbeleuchtung dauerhaft aktiv sein soll oder nach 10 Sekunden automatisch deaktiviert wird.
- Kontrast:
Anpassung des Kontrastes über eine Balkendarstellung.
AUF Taste ▲ = Kontrast erhöhen, AB Taste ▼ = Kontrast senken
Bestätigung über der Eingabetaste ←
10.9 Sensorparameter
10.9.1 Messergebnisse
Anzeige der Ergebnisse der letzten gültigen Messungen. Mit der AUF ▲ und AB ▼ Taste werden alle Ergebnisse zu einer Messung dargestellt. Mit der Eingabetaste ↕ erfolgt ein Sprung zum Messergebnis davor.
Die Darstellung der Ordnungszahlen ändert sich mit der Auswahl des Standards.

Abb. 8: Messergebnis und Historienanzeige
10.9.2 Elektronik
Darstellung interner Sensorparameter. Der Benutzer hat darauf keinen Einfluss.
- Laserstrom:
Strom mit dem der interne Laser betrieben wird. Der Wert sollte zwischen 1 mA und 2,8 mA liegen. Liegt der Wert außerhalb dieses Bereiches, besteht die Gefahr einer Fehlfunktion. Fehlersuche / Fehlerbehebung → 68
- PD Spannung:
Spannung des internen Detektors. Der Wert sollte zwischen 3,7 V und 4,3 V liegen. Liegt der Wert außerhalb dieses Bereiches, besteht die Gefahr einer Fehlfunktion. Fehlersuche / Fehlerbehebung → 68
- Temperatur:
Interne Elektroniktemperatur. Der angezeigte Wert entspricht nicht direkt der Temperatur des Öles.
- Verstärkung:
Verrechnungswert für den internen Detektor.
10.9.3 Betriebsstunden
- Sensor:
Betriebsstundenzähler des Gerätes. Der Zähler ist aktiv sobald das Gerät mit Spannung versorgt wird.
- Laser:
Betriebsstundenzähler des Lasers. Der Zähler ist nur während eines Messvorganges aktiv.
10.9.4 Fehlerinfos
Das Gerät sammelt verschiedene Fehler, Informationen und Betriebszustände und fasst diese in vier 16 Bit Werten zusammen, den ERC (Error Code). Diese werden immer in hexadezimaler Schreibweise dargestellt. Decodierung Fehlerbits ➞ 29
Die ERC ’s werden nach jeder Messung erstellt und gespeichert. In der Anzeige werden die letzten 256 ERC ’s angezeigt.
Das Durchblättern erfolgt mit der AUF ▲ und AB ▼ Taste.
Damit die ERC 's den einzelnen Messungen zugeordnet werden können, wird oben rechts die dazugehörige Betriebsstunde angezeigt.
• 1/256 = ERC der letzten gültigen Messung
• 256/256 = ERC der ältesten gültigen Messung

Abb. 9: Anzeige der Fehlerinfos (ERC)
10.9.4.1 Decodierung Fehlerbits
Jeder ERC wird in hexadezimaler Schreibweise ausgegeben und besteht aus vier Zeichen (0-F). Die Umrechnung für jedes einzelne Zeichen von hexadezimal in binär erfolgt anhand der nachfolgenden Tabellen.
Umrechnung hexadezimal zu binär:
| Hexadezimal | binär |
| 0 | 0000 |
| 1 | 0001 |
| 2 | 0010 |
| 3 | 0011 |
| 4 | 0100 |
| 5 | 0101 |
| 6 | 0110 |
| 7 | 0111 |
| 8 | 1000 |
| 9 | 1001 |
| A | 1010 |
| B | 1011 |
| C | 1100 |
| D | 1101 |
| E | 1110 |
| F | 1111 |
Der aus der Tabelle hervorgehende Binärcode beschreibt die Zustände der 16 Fehlerbits vom Gerät. Nachfolgend ein Beispiel der Decodierung einer Fehlerinformation.
| ERC3 0x | 1 | 0 | 2 | A | ||||||||||||
| Binär | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| Bit Nr. | 15 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 | 9 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 |
Bedeutung:
• Bit 1 = Laserstrom zu klein
• Bit 3 = Detektorspannung zu groß
• Bit 5 = Temperatur < -20°C
• Bit 12 = Alarmodus = Filter
ERC Decodierungstabelle:
| Bit Nr. | MSB 15 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 | 9 | 8 |
| ERC0 | --- | Konzentration ISO4 μm ≤ 9 | Messung nicht plausibel, Mindestpartikelanzahl nicht erreicht | Messung nicht plausibel, Automatikmodus Messzeit > 300 s | Messung nicht plausibel, ISO (i+1) ≥ ISO(i) | Fluss zu klein | Fluss zu groß | Konzentration ISO 4 μm ≥ 23 |
| ERC1 | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| ERC2 | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| ERC3 | Temperaturalarm | Konzentra-tionsalarm | Power Up = 1 vor erster Messung | Alarmmodus 0 = Standard 1 = Filter | Messmodus = Tas-te | Messmodus = Digi-tal I/O | Messmodus = Zeit-gesteuert | Messung läuft |
| Bit Nr. | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | LSB 0 |
| ERC0 | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| ERC1 | --- | --- | --- | --- | --- | --- | Letzter Grenzwert Kalibration (S5) er-reicht | Erster Grenzwert Kalibration (S1) er-reicht |
| ERC2 | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| ERC3 | Messmo-dus = Au-tomatik | --- | Tempera-tur < - 20°C | Tempera-tur >80°C | Detektor-spannung zu groß | Detektor-spannung zu klein | Laser-strom zu klein | Laser-strom zu groß |
10.9.5 Flusseinstellungen
Wird der Fluss automatisch ermittelt, kann dieser über eine Balkendarstellung angezeigt werden. Der Balken ist von 50 ml / min bis 400 ml / min skaliert. Die Darstellung dient bei der Inbetriebnahme zur Überprüfung des korrekten Flusses. Die Darstellung wird alle 10 Sekunden aktualisiert.
Das Unter- oder Überschreiten der Grenzen wird durch das Blinken der Buchstaben L (Low) und H (High) signalisiert und muss vermieden werden.
Wenn der Fluss fix auf einen statischen Wert eingestellt ist, wird dies ebenfalls dargestellt. Der Balken ändert sich dann jedoch nicht.

Abb. 10: Balkendarstellung des Flusses
11 Kalibrierung
Das Messgerät wird in Anlehnung an ISO 11943 kalibriert.
Die Ausrüstung, die für die Kalibrierung benutzt wird, wird gemäß ISO 11171 primärkalibriert und ist somit rückführbar auf NIST SRM 2806.

Das Zeichen µ m (c) weist auf die Partikelgrößen-Kalibrierung unter Verwendung von ISO-MTD Prüfstaub hin.
Das Kalibrierzertifikat des Gerätes besitzt bei der Erstkalibrierung eine Gültigkeit von 18 Monaten. Folgezertifikate werden mit einer Gültigkeit von 12 Monaten ausgestellt.
12 Analoger Stromausgang
12.1 Messung ohne Lastwiderstand
Die Strommessung muss mit einem geeigneten Strommessgerät vorgenommen werden.

Abb. 11: Strommessung ohne Lastwiderstand
Für die Berechnung der Ordnungszahlen für die verschiedenen Standards siehe: Umrechnung analoger Stromausgang zu Ordnungzahl 34.
12.2 Messung mit Lastwiderstand
Die Spannungsmessung muss mit einem geeigneten Spannungsmessgerät vorgenommen werden.

Abb. 12: Strommessung mit Lastwiderstand
Für die Berechnung der Ordnungszahlen für die verschiedenen Standards siehe: Umrechnung analoger Stromausgang zu Ordnungzahl 34.
Der Lastwiderstand kann nicht beliebig gewählt werden. Er muss entsprechend der Versorgungsspannung angepasst sein. Der maximale Lastwiderstand kann mit der folgenden Formel ermittelt werden:
OZ = 2 6/1 6 mA × I [mA] - 2 6/4
Alternativ kann folgende Tabelle angewendet werden:
| Rmax/Ω | Versorgungsspannung / V |
| 250 | 9 |
| 400 | 12 |
| 1000 | 24 |
12.3 Konfiguration
Die Wahl, welche Ordnungszahl und welcher Standard über den analogen Stromausgang ausgegeben werden soll, kann über das Menü des Gerätes unter „KONFIG. ANALOG“ erfolgen.
12.4 Umrechnung analoger Stromausgang zu Ordnungzahl
Der analoge Stromausgang liefert ein Signal von 4 bis 20 mA. Im Folgenden sind die Umrechnungen zu den jeweiligen Ordnungszahlen beschrieben.
Vergleichstabelle Stromausgang zu Ordnungszahl ISO und SAE
| I/mA | ISO 4406:21 | SAE AS 4059F |
| 4 | 0 | 000 |
| 12 | 13 | 5 |
| 20 | 26 | 12 |
Vergleichstabelle Stromausgang zu Ordnungszahl NAS
| I/mA | NAS 1638 |
| 4 | 00 |
| 12 | 7 |
| 13 | 8 |
| 14 | 9 |
| 15 | 10 |
| 16 | 11 |
| 17 | 12 |
| 20 | - |
Umrechnung Ordnungzahlen
| Standard | Formel Ordnungszahl |
| ISO 4406:21 | 1,625 l / mA - 6,5 |
| SAE AS 4059F | 0,875 l / mA - 5,5 |
| NAS 1638 | l / mA - 5 |

NAS ist ab dem Gerätestand AB verfügbar.
12.5 Sequentialle Datenausgabe für ISO 4406:21 und SAE AS 4059F
Für die Standards ISO 4406:21 und SAE AS 4059F kann die Funktion der analogen sequentiellen Datenausgabe verwendet werden.
Für NAS steht keine sequentielle Ausgabe zur Verfügung.
12.5.1 Sequentiell (Standard)
Ist der analoge Stromausgang auf „SEQUENTIAL“ (Standardeinstellung) konfiguriert, werden die vier Ordnungszahlen nacheinander in einem vorgegebenen Zeitraster über die analoge Schnittstelle (4...20 mA) ausgegeben.
Jede Sequenz startet mit einem Signal von 20 mA für 4 Sekunden. Im Folgenden ist eine komplette Ausgabesequenz mit Startzeichen dargestellt.

1: Startsequenz
y: Strom in mA
x: Zeit in Sekunden
12.5.2 Sequentiell 2
Ist der analoge Stromausgang auf „SEQUENTIALLL 2“ konfiguriert, werden die vier Ordnungszahlen und drei Fehlerinfos nacheinander in einem vorgegebenen Zeitraster über die analoge Schnittstelle (4...20 mA) ausgegeben.
Jede Sequenz startet mit einem Signal von 20 mA für 4 Sekunden. Im Folgenden ist eine komplette Ausgabesequenz mit Startzeichen dargestellt.

1: Startsequenz
y: Strom in mA
x: Zeit in Sekunden
| 19 | 17 | 15 | 13 | 11 | 9 | 7 | 5 | Current / mA | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | -1 | -1 | -1 | -1 | Flow too lowERC0, Bit_10 | Bar 1 |
| 0 | 0 | -1 | -1 | 0 | 0 | -1 | -1 | Flow too highERC0, Bit_9 | |
| 0 | -1 | 0 | -1 | 0 | -1 | 0 | -1 | Error in measuring cellERC3, (Bit_0 v Bit_1 v Bit_2 v Bit_3) | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | -1 | -1 | -1 | -1 | Concentration too lowERC0, Bit_14 | Bar 2 |
| 0 | 0 | -1 | -1 | 0 | 0 | -1 | -1 | Concentration too highERC0, Bit_8 | |
| 0 | -1 | 0 | -1 | 0 | -1 | 0 | -1 | Measurement result not plausible,Autoparts not reached ERC0, Bit_13 | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | -1 | -1 | -1 | -1 | Conz. alarmERC3, Bit_14 | Bar 3 |
| 0 | 0 | -1 | -1 | 0 | 0 | -1 | -1 | TalarmERC3, Bit_15 | |
| 0 | -1 | 0 | -1 | 0 | -1 | 0 | -1 | ISO(i+1)>=ISO(i)ERC0, Bit_11 | |
Nachfolgend wird ein Beispiel einer gesamten Sequenz und lesen der Tabelle und Stromwerte für die Sequenzen Bar 1-Bar 3 beschrieben. Die Ausgangsvoraussetzungen sind ein bestromtes, leeres und nicht durchströmtes Gerät. Das Gerät zeigt auf dem Display für jede Größenklasse (>4/>6/>14/>21) die Ordnungszahl 0 an. Am Analogausgang liegen folgende Stromwerte an.
| Sequenz | Current (mA) | Meaning |
| Start | 20 | - |
| 4 μm | 4 | OZ 0 |
| 6 μm | 4 | OZ 0 |
| 14 μm | 4 | OZ 0 |
| 21 μm | 4 | OZ 0 |
| Bar 1 | 11 | Flow to low |
| Bar 2 | 9 | Concentration too low, Measurement result not plausible. |
| Bar 3 | 19 | 0 |

Bar 3 wird nur bei einer gültigen Messung ausgewertet (ERC0, Bit_13 = 0). Bei einer ungültigen Messung (ERC0, Bit_13 = 1) gibt das Gerät bei der Sequenz Bar 3 = 19 mA aus.
13 Schalteingänge und Schaltausgänge
13.1 Digitaler Eingang
Der digitale Eingang wird für den Messmodus: Digital I / O benötigt. Für das Starten und Stoppen einer Messung muss Pin 5 wahlweise auf L- oder L+ gelegt werden.
Weitere Informationen siehe: ➞ Digital I/O
13.2 Schaltausgang
Das Auftreten eines Alarmes kann neben der roten LED und des Warndreiecks im Display über den Alarmausgang an Pin 7 detektiert werden. Siehe: ➞ Konfiguration Alarm. Dabei stehen zwei Optionen zur Verfügung.

Pin 7 ist kein Schalter im Sinne eines Schließers. Je nach Alarmzustand, liegt Pin 7 auf Masse (L-) oder er ist nicht verbunden (floating).
13.2.1 Option 1

| Alarm | Erklärung | Bei Spannungsmessung | Bei Anschuss eines Verbrauchers |
| Vorhanden (true) | Interner Transistor verbindet Pin 7 mit Pin 2. Der Widerstand R verhindert nun einen direkten Kurzschluss zwischen Pin 1 (L+) und Pin 2 (L-). | UAlarm = L - = 0 V R = 1...10 kΩ | ![]() |
| Nicht vorhanden (false) | Pin 7 ist intern nicht verbunden (floating) | UAlarm = L + R = 1...10 kΩ | ![]() |
13.2.2 Option 2

| Alarm | Erklärung | Bei Spannungsmessung | Bei Anschuss eines Verbrauchers |
| Vorhanden (true) | Interner Transistor verbindet Pin 7 mit Pin 2. Die Spannung wird gegen L- ge-messen. | UAlarm = L+ | Pmax = 4 W Imax = 0,5 A |
| Nicht vorhanden (fal-se) | Pin 7 ist intern nicht verbunden (floa-ting) | UAlarm = L- = 0 V | Pmax = 4 W Imax = 0,5 A |
14 Kommunikation CAN
Die CAN-Schnittstelle entspricht der „CAN 2.0B Active Specification“. Der Sensor unterstützt eine begrenzte Anzahl an Übertragungsgeschwindigkeiten auf dem CAN-Bus.
| Datenrate | Unterstützt | CiA Draft 301 | Buslänge nach CiA Draft Standard 301 |
| 1 Mbit/s | ja | ja | 25 m |
| 800 kbit/s | nein | ja | 50 m |
| 500 kbit/s | ja | ja | 100 m |
| 250 kbit/s | ja | ja | 250 m |
| 125 kbit/s | ja | ja | 500 m |
| 100 kbit/s | nein | nein | 750 m |
| 50 kbit/s | nein | ja | 1000 m |
| 20 kbit/s | nein | ja | 2500 m |
| 10 kbit/s | nein | ja | 5000 m |
14.1 CANopen
Das CANopen Protokoll definiert was beschrieben wird, nicht wie etwas beschrieben wird. Mit den implementierten Verfahren wird ein verteiltes Kontrollnetz umgesetzt, das von sehr einfachen Teilnehmern bis zu sehr komplexen Steuerungen miteinander verbinden kann, ohne dass es zu Kommunikationsproblemen zwischen den Teilnehmern kommt.
| Parameter | Größe | Einheit |
| Typ. Antwortzeit bei SDO-Anfragen | < 10 | ms |
| Max. Antwortzeit bei SDO-Anfragen | 150 | ms |
| Versorgungsspannung CAN-Transceiver | 3,3 | V |
| Terminierung integriert | nein | - |
Das zentrale Konzept von CANopen ist das sogenannte Device Object Dictionary (OD), ein Konzept wie es ebenfalls bei anderen Feldbussystemen eingesetzt wird.
Im Nachfolgenden wird zuerst auf Object Dictionary, dann auf Communication Profile Area (CPA), und anschließend auf das CANopen Kommunikationsverfahren an sich eingegangen.
Die folgende Abbildung dient nur Anschauungszwecken, die Umsetzung entspricht der CAN 2.0B Spezifikation.

1: Nachrichtenbeginn
2: Adresse, Servicetyp (PDO, SDO, etc.)
3: Data Length Code
4: Bis zu 8 Byte Nutzdaten
5: Cyclic Redundancy Checksum
6: Empfang zieht Bit auf "Low"
7: Nachrichtenende
14.1.1 "CANopen Object Dictionary" allgemein
Das CANopen Object Dictionary (OD) ist ein Objektverzeichnis in dem jedes Objekt mit einem 16 Bit Index angesprochen werden kann. Jedes Objekt kann aus mehreren Datenelementen bestehen, die über ein 8 Bit Subindex adressiert werden können.
| Index (hex) | Objekt |
| 0000 | - |
| 0001 - 001F | Statische Datentypen (Boolean, Integer) |
| 0020 - 003F | Komplexe Datentypen (bestehend aus Standarddatentypen) |
| 0040 - 005F | Komplexe Datentypen, herstellerspezifisch |
| 0060 - 007F | Statische Datentypen (geräteprofilspezifisch) |
| 0080 - 009F | Komplexe Datentypen (geräteprofilspezifisch) |
| 00A0 - 0FFF | reserviert |
| 1000 - 1FFF | Communication Profile Area (z. B. Gerätetyp, Fehlerregister, unterstützte PDOs, ..) |
| 2000 - 5FFF | Communication Profile Area (herstellerspezifisch) |
| 6000 - 9FFF | Geräteprofilspezifische Device Profile Area (z. B. “DSP-401 Device Profile for I/O Modules”) |
| A000 - FFFF | reserviert |
14.1.2 CANopen Communications Objects
Bei CANopen übertragene Kommunikationsobjekte sind durch Dienste und Protokolle beschrieben und sind folgendermaßen klassifiziert:
- Network Management (NMT) stellt Dienste und für Businitialisierung, Fehlerbehandlung, und Knotensteuerung
- Process Data Objects (PDOs) dienen zur Übertragung von Prozessdaten in Echtzeit
- Service Data Objects (SDOs) ermöglichen den Lese- und Schreibzugriff auf das Objektverzeichnis eines Knotens
- Special Function Object Protocol ermöglicht anwendungsspezifische Netzwerksynchronisation, Zeitstempel Übertragung und Emergency Nachrichten.
Im Folgenden wird die Initialisierung des Netzes mit einem CANopen Master und einem Sensor beispielhaft beschrieben.
(A) Nach Anlegen des Stromes verschickt der Sensor eine Boot Up Nachricht innerhalb von ca. 5 Sekunden und sobald der Preoperational-Zustand erreicht ist. In diesem Zustand werden vom Sensor nur die Heartbeat-Nachrichten verschickt, falls er entsprechend konfiguriert ist.
(B) Anschließend kann der Sensor über SDOs konfiguriert werden, in den meisten Fällen ist dies nicht notwendig, da die einmal eingestellten Kommunikationsparameter automatisch vom Sensor gespeichert werden.
(C) Um den Sensor in den Operational-Zustand zu versetzen kann entweder eine entsprechende Nachricht an alle CANopen Teilnehmer oder speziell an den Sensor verschickt werden. Im Operational-Zustand verschickt der Sensor die unterstützten PDOs entsprechend seiner Konfiguration entweder in periodischen Zeitabständen oder auf Sync-Nachrichten getriggert.

Abb. 13: CANopen Bus Initialisierungsprozess
Je nach Zustand des Sensors stehen verschiedene Dienste des CANopen Protokolls zur Verfügung:
| Com. Object | Initializing | Pre-Operational | Operational | Stopped |
| PDO | X | |||
| SDO | X | X | ||
| Synch | X | X | ||
| BootUp | X | |||
| NMT | X | X | X |
14.1.3 Service Data Object (SDO)
Service Data Objects dienen dem Schreib- und Lesezugriff auf das Objektverzeichnis des Sensors. Die SDOs werden jeweils quittiert und die Übertragung findet immer nur zwischen zwei Teilnehmern statt, ein sogenanntes Client / Server-Model.
Der Sensor kann ausschließlich als Server funktionieren, beantwortet also nur SDO-Nachrichten und schickt von sich aus keine Anfragen an andere Teilnehmer. Die SDO-Nachrichten vom Sensor an den Client haben als ID die NodeID+0x580. Bei Anfragen vom Client an den Sensor (Server) wird bei der SDO-Nachricht als ID die NodeID+0x600 erwartet.
Das Standardprotokoll für SDO-Transfer, benötigt 4 Byte um die Senderichtung, Datentyp, den Index und den Subindex zu kodieren. Somit bleiben noch 4 Byte von den 8 Byte eines CAN-Datenfeldes für den Dateninhalt. Für Objekte, deren Dateninhalt größer als 4 Byte ist, gibt es zwei weitere Protokolle für den so-genannten fragmentierten oder segmentierten SDO-Transfer.

SDOs sind dazu gedacht den Sensor über Zugriff auf das Objektverzeichnis zu konfigurieren, selten benötigte Daten oder Konfigurationswerte anzufragen oder größere Datenmengen herunterzuladen. Die SDO Eigenschaften im Überblick:
- Auf alle Daten im Objektverzeichnis kann zugegriffen werden
• Bestätigte Übertragung
- Client/Server Beziehung bei der Kommunikation
Die Steuerungs- und Nutzdaten einer nicht segmentierten SDO-Standardnachricht verteilen sich auf die CAN-Nachricht, wie es in der folgenden Tabelle dargestellt ist. Die Nutzdaten einer SDO-Nachricht sind bis zu 4 Byte groß. Mit Hilfe der Steuerungsdaten einer SDO-Nachricht (Cmd, Index, Subindex) wird die Zugriffsrichtung auf das Objektverzeichnis und ggf. der übertragene Datentyp bestimmt. Für die genauen Spezifikationen des SDO Protokolls sollte der „CiA Draft Standard 301“ konsultiert werden.
Aufbau einer SDO Nachricht:
| CAN | CAN-ID | DLC | Nutzdaten CAN Message | |||||||
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | |||
| CANopen SDO | COB-ID 11 Bit | DLC | Cmd | Index | Subin-dex | Nutzdaten CANopen SDO Message | ||||
Ein Beispiel für eine SDO Abfrage der Seriennummer des Sensors aus dem Objektverzeichnis an Index 0x1018, Subindex 4, mit Datenlänge 32 Bit ist im Folgenden dargestellt. Der Client (Steuerung) schickt dazu eine Leseanfrage an den Sensor mit der ID „NodeID“.
SDO Downloadanfrage durch den Client an den Server:
| CAN | CAN-ID | DLC | Nutzdaten CAN Message | |||||||
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | |||
| CANopen | COB-ID 11 Bit | DLC | Cmd | Index | Subidx | Nutzdaten SDO | ||||
| 1 | 0 | 0 | 3 | 2 | 1 | 0 | ||||
| Nachricht vom Cli-ent an Sensor | 0x600 + No-delD | 0x08 | 0x40 | 0x18 | 0x10 | 0x04 | don't care | don't care | don't care | don't care |
Der Sensor antwortet mit entsprechender SDO-Nachricht (vgl. Tabelle 30) in der der Datentyp, Index, Subindex und die Seriennummer des Sensors kodiert sind, hier beispielhaft die Seriennummer 200123 (0x30DBB).
SDO Downloadantwort durch den Server an den Client:
| CAN | CAN-ID | DLC | Nutzdaten CAN Message | |||||||
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | |||
| CANopen | COB-ID 11 Bit | DLC | Cmd | Index | Subidx | Nutzdaten SDO | ||||
| 1 | 0 | 0 | 3 | 2 | 1 | 0 | ||||
| Nachricht vom Cli-ent an Sensor | 0x580 + No-delD | 0x08 | 0x43 | 0x18 | 0x10 | 0x04 | 0xBB | 0x0D | 0x30 | 0x00 |
Ein Beispiel für den Upload von Daten (Heartbeat-Zeit) über SDO in das Objektverzeichnis des Sensors an Index 0x1017 mit Datenlänge 16 Bit ist im Folgenden dargestellt. Der Client (Steuerung) schickt dazu eine Schreibanfrage an den Sensor mit der ID „NodeID“ um die Heartbeat-Zeit auf 1000 ms zu setzen (0x03E8).
Uploadanfrage durch den Client an den Server:
| CAN | CAN-ID | DLC | Nutzdaten CAN Message | |||||||
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | |||
| CANopen | COB-ID 11 Bit | DLC | Cmd | Index | Subidx | Nutzdaten SDO | ||||
| 1 | 0 | 0 | 3 | 2 | 1 | 0 | ||||
| Nachricht vom Cli-ent an Sensor | 0x600 + No-delD | 0x08 | 0x2B | 0x17 | 0x10 | 0x00 | 0xE8 | 0x03 | 0 | 0 |
Der Sensor antwortet mit entsprechender SDO-Nachricht in der bestätigt wird, dass der Zugriff erfolgreich war und der Index und Subindex kodiert sind auf die der Zugriff erfolgte.
SDO Uploadantwort durch den Server an den Client:
| CAN | CAN-ID | DLC | Nutzdaten CAN Message | |||||||
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | |||
| CANopen | COB-ID 11 Bit | DLC | Cmd | Index | Subidx | Nutzdaten SDO | ||||
| 1 | 0 | 0 | 3 | 2 | 1 | 0 | ||||
| Nachricht vom Cli-ent an Sensor | 0x580 + No-delD | 0x08 | 0x60 | 0x17 | 0x10 | 0x00 | 0x00 | 0x00 | 0x00 | 0x00 |
14.1.4 Process Data Object (PDO)
PDOs sind ein oder mehrere Datensätze, die aus dem Objektverzeichnis in die bis zu 8 Bytes einer CAN-Nachricht gespiegelt sind, um Daten schnell und mit möglichst wenig Zeitaufwand von einem „Producer“ zu einem oder mehreren „Consumern“ zu übertragen.
Jedes PDO hat eine einzigartige COB-ID (Communication Object Identifier), wird nur von einem einzigen Knoten verschickt, kann aber von mehreren Knoten empfangen werden und braucht nicht quittiert / bestätigt zu werden.
PDOs eignen sich ideal dazu Daten von Sensoren zur Steuerung oder von der Steuerung Daten zu Aktoren zu übertragen. PDO Attributen des Sensors im Überblick:
- Sensor unterstützt drei Sende-PDOs (TPDOs), keine Empfangs-PDOs (RPDOs). Die Level Sensoren unterstützen vier TPDOs.
• Das Mapping der Daten in PDOs ist fest und kann nicht verändert werden
Der Sensor unterstützt zwei unterschiedliche PDO Übertragungsmethoden.
- Bei der Event- bzw. Timer-getriggerter Methode wird die Übertragung durch einen sensorinternen Timer oder Event ausgelöst.
- Bei der SYNCH-getriggerten Methode findet die Übertragung als Antwort auf eine SYNCH-Nachricht statt (CAN-Nachricht durch einen SYNCH-Producer ohne Nutzdaten). Die Antwort mit PDO erfolgt entweder bei jedem empfangenen Synch oder einstellbar alle n-Empfangene SYNCH-Nachrichten.

14.1.5 PDO Mapping
Der Sensor unterstützt drei bis vier Transmit PDOs (TPDOs), um einen möglichst effizienten Betrieb des CAN-Busses zu ermöglichen. Der Sensor unterstützt kein dynamisches Mapping von PDOs, die Mapping-parameter im OD sind also nur lesbar, aber nicht beschreibbar.
Das Prinzip des Mappings von Objekten aus dem OD in ein TPDO, entspricht der CiA DS-301. Welche Objekte in TPDO 1 bis 4 gemappt sind kann im OD an Index 0x1A00 bis 0x1A03 ermittelt werden. Des Weiteren hat jedes TPDO eine Beschreibung der Kommunikationsparameter, also Übertragungstyp, COB-ID und gegebenenfalls Event Timer. Die Kommunikationsparameter für TPDO 1 bis 4 sind im OD an Index 0x1800 bis 0x1803 dokumentiert.
Grundstruktur eines PDO Mappingeintrags:
| Byte | LSB | ||
| Index (16 Bit) | Subindex (8 Bit) | Objektlänge in Bit (8 Bit) | |

Prinzip des Mappings von mehreren OD-Objekten in ein TPDO:

Der Sensor unterstützt bestimmte Typen des TPDO, die für die jeweiligen Kommunikationsparameter der TPDOs eingetragen werden können.
Beschreibung der TPDO Typen:
| Typ | unterstützt | zyklisch | nicht zyklisch | synchron | asynchron |
| 0 | ja | X | X | ||
| 1-240 | Ja | X | X | ||
| 241-253 | nein | ||||
| 254 | ja | X | |||
| 255 | ja | X |
14.1.6 "CANopen Object Dictionary" detailliert
Das vollständige Objektverzeichnis des Sensors ist im folgenden Kapitel aufgeführt. Die hier möglichen Einstellungen entsprechen, bis auf wenige Ausnahmen, dem CANopen Standard wie dieser in DS 301 beschrieben ist.
14.1.6.1 Communication Profile Area
| Idx | SIdx | Name | Type | Attr. | Mapped auf PDO | Default | Notes | |
| 1000 h | 0 | device type | unsigned 32 | ro | 194h | sensor, see DS 404 | ||
| 1001 h | 0 | error register | unsigned 8 | ro | 00h | mandatory see DS301 | ||
| 1005 h | 0 | Sync Id | unsigned 32 | rw | 80h | sync id, range: 0..7FFh | ||
| 1008 h | 0 | Manufacturer Device Name | visible_string | co | 4C445 031h | |||
| 1018 h | identityobject | record | ro | |||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 06h | largest sub index | |||
| 1 | Vendor ID | unsigned 32 | ro | 006966 6Dh | IFM | |||
| 2 | Product Code | unsigned 32 | ro | 4C445 031h | LDP1 | |||
| 3 | Revision Number | unsigned 32 | ro | 65h | Device dependent | |||
| 4 | Serial Num-ber PCB | unsigned 32 | ro | Device dependent | ||||
| 5 | Serial Num-ber H | unsigned 32 | ro | IFM serial no. H | ||||
| 6 | Serial Num-ber L | unsigned 32 | ro | IFM serial no. L | ||||
| 1800 h | transmit PDO1 Para-meter | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 05h | largest sub index | |||
| 1 | COB-ID | unsigned 32 | rw | 180h+NodeID | COB-ID used by PDO, range: 181h..1FFh, can be changed while not operational | (bit 30 must always be set, means no TPDO triggered on RTR) | ||
| 2 | transmission type | unsigned 8 | rw | FFh | cyclic+synchronous, asynchronous valu-es: 1-240, 254, 255 | |||
| 5 | event timer | unsigned 16 | rw | 1F4h | event timer in ms for asynchronous TPDO1 range: 0..65535, multiple of 10 ms | |||
| 1801 h | transmit PDO2 Para-meter | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 05h | largest sub index | |||
| 1 | COB-ID | unsigned 32 | rw | 280h+NodeID | COB-ID used by PDO, range: 281h..2FFh, can be changed while not operational | (bit 30 must always be set, means no TPDO triggered on RTR) | ||
| 2 | transmission type | unsigned 8 | rw | FFh | cyclic+synchronous, asynchronous valu-es: 1-240, 254, 255 | |||
| 5 | event timer | unsigned 16 | rw | 1F4h | event timer in ms for asynchronous TPDO2 range: 0..65535, multiple of 10 ms | |||
| 1802 h | transmit PDO3 Para-meter | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 05h | largest sub index | |||
| 1 | COB-ID | unsigned 32 | rw | 380h+N odeID | COB-ID used by PDO, range: 381h..3FFh, can be changed while not operational | (bit 30 must always be set, means no TPDO triggered on RTR) | ||
| 2 | transmission type | unsigned 8 | rw | FFh | cyclic+synchronous, asynchronous valu-es: 1-240, 254, 255 | |||
| 5 | event timer | unsigned 16 | rw | 1F4h | event timer in ms for asynchronous TPDO3 range: 0..65535, multiple of 10 ms | |||
| 1803 h | Transmit PDO4 para-meter | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 05h | largest sub index | |||
| 1 | COB-ID | unsigned 32 | rw | 480h+N odeID | COB-ID used by PDO, range: 481h..4FFh, can be changed while not operational | (bit 30 must always be set, means no TPDO triggered on RTR) | ||
| 2 | transmission type | unsigned 8 | rw | FFh | cyclic+synchronous, asynchronous valu-es: 1-240, 254, 255 | |||
| 5 | event timer | unsigned 16 | rw | 1F4h | event timer inms for asynchronous TPDO3 range: 0..65535, multiple of 10ms | |||
| 1A00 h | TPDO1 Mapping Parame-ter | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 05h | largest sub index | |||
| 1 | PDO Mapping for 1st app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200002 20h | Internal timestamp of the measurement, 4 bytes | |||
| 2 | PDO Mapping for 2nd app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200101 08h | ISO4μm, 1 byte in 2001h, sub 01 | |||
| 3 | PDO Mapping for 3rd app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200102 08h | ISO6μm, 1 byte in 2001h, sub 02 | |||
| 4 | PDO Mapping for 4th app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200103 08h | ISO14μm, 1 byte in 2001h, sub 03 | |||
| 5 | PDO Mapping for 5th app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200104 08h | ISO21μm, 1 byte in 2001h, sub 04 | |||
| 1A01 h | TPDO2 Mapping Parameter | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 05h | largest sub index | |||
| 1 | PDO Mapping for 1st app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200002 20h | Internal timestamp of the measurement, 4 bytes | |||
| 2 | PDO Mapping for 2nd app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200201 08h | SAE4 μm, 1 byte in 2002h, sub 01 | |||
| 3 | PDO Mapping for 3rd app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200202 08h | SAE6 μm, 1 byte in 2002h, sub 02 | |||
| 4 | PDO Mapping for 4th app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200203 08h | SAE14 μm, 1 byte in 2002h, sub 03 | |||
| 5 | PDO Mapping for 5th app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200204 08h | SAE21 μm, 1 byte in 2002h, sub 04 | |||
| 1A02 h | TPDO3 Mapping Parameter | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 05h | largest sub index | |||
| 1 | PDO Mapping for 1st app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200001 20h | Operating hours, 4 bytes | |||
| 2 | PDO Mapping for 2nd app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200301 08h | Oil status bits, 1 byte | |||
| 3 | PDO Mapping for 3rd app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200307 08h | Measurement bits, 1 byte | |||
| 4 | PDO Mapping for 4th app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200308 08h | Sensor status bits, 1 byte | |||
| 5 | PDO Mapping for 5th app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200400 08h | Temperature 1 byte | |||
| 1A03 h | TPDO4 Mapping Parameter | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 03h | largest sub index | |||
| 1 | PDO Mapping for 1st app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200002 20h | Internal timestamp of the measurement, 4 bytes | |||
| 2 | PDO Mapping for 2nd app obj. to be mapped | unsigned 32 | co | 200601 08h | NAS, 1 byte in 2006h, sub 01 | |||
| 1F80 h | 0 | NMT Startup | unsigned 32 | rw | 2 | 2 = no auto Operational0 = automatically switch to Operational can also be set via 2031h sub 01 | ||
| 2000 h | Time related parameters of the sensor | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 04h | largest sub index | |||
| 1 | Operating hours | unsigned 32 | ro | y | Sensor up time in seconds | |||
| 2 | Timestamp of the last measurement | unsigned 32 | ro | y | Timestamp of the last measurement | |||
| 3 | Laser operating time in hours | unsigned 32 | ro | Operating hours of the laser | ||||
| 4 | reserved | unsigned 32 | ro | Time to next calibration - disabled for LDP100 Time to threshold to S1 | ||||
| 2001 h | ISO measurement | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 04h | largest sub index | |||
| 1 | ISO4 μm | unsigned 8 | ro | y | ||||
| 2 | ISO6 μm | unsigned 8 | ro | y | ||||
| 3 | ISO14 μm | unsigned 8 | ro | y | ||||
| 4 | ISO21 μm | unsigned 8 | ro | y | ||||
| 2002 h | SAE measurement | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 04h | largest sub index | |||
| 1 | SAE4 μm | unsigned 8 | ro | y | Offset of two to display 000, 00 and 0, valid to all classes0 = SAE 0001 = SAE 002 = SAE 03 = SAE 14 = SAE 2...... | |||
| 2 | SAE6 μm | unsigned 8 | ro | y | ||||
| 3 | SAE14 μm | unsigned 8 | ro | y | ||||
| 4 | SAE21 μm | unsigned 8 | ro | y | ||||
| 2003 h | Condition Monitoring Bitfield | array | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 08h | largest sub index | |||
| 1 | Oil specific bits | unsigned 8 | ro | y | 0 Concentration limit exceeded1 Flow rate high2 Flow rate low3 Measured values not plausible (air...)4 Auto mode: MeasTime reached5 Autoparts not reached6 Concentration too low | 0: C>= ISO 231: F>5002: F<503: ISO(i+1)>= ISO(i)4: meas_time>= 3005: parts < autoparts6: C <= ISO 9 | ||
| 2 | reserved | unsigned 8 | ro | |||||
| 3 | reserved | unsigned 8 | ro | Calibration hint - disabled for LDP100 Bit 0: Threshold S1 reached Bit 1: Threshold S5 reached | ||||
| 4 | reserved | unsigned 8 | ro | |||||
| 5 | reserved | unsigned 8 | ro | |||||
| 6 | reserved | unsigned 8 | ro | |||||
| 7 | Measurement info | unsigned 8 | ro | y | Bit0: Measurement running Bit1: Measurement mode: Time controlled Bit2: Measurement mode: Digital I/OBit3: Measurement mode: Manual Bit4: Alarm type: (1) Filter / (0) Standard Bit5: Power-UpBit6: Alarm concentration (corresponds to the alarm LED being switched on)Bit7: Temperature alarm | Bit 6 and 7: corresponds to the alarm LED being switched on and the open collector pin | ||
| 8 | Sensor alarm | unsigned 8 | ro | y | Bit0: Laser current high Bit1 Laser current lowBit2: Photovoltage high Bit3: Photovoltage lowBit4: Temperature high Bit5: Temperature lowBit6: -Bit7: Measuring mode: Auto | 0: I>2,8 mA1: I<1 mA2: U>4 V3: U<4 V4: T>80°C5: T<-20°C | ||
| 2004 h | 0 | sensor temperature | signed 8 | ro | y | temperature in °C | ||
| 2005 h | 0 | flow index | unsigned 16 | ro | Flow index (0..500) | |||
| 2006 h | NAS measurement | record | ||||||
| 0 | number of entries | unsigned 8 | ro | 01h | largest sub index | |||
| 1 | NAScommand | unsigned 8unsigned 8 | rowo | y | offset of one to display 00 and 00 = NAS 001 = NAS 02 = NAS 1...13 = NAS 12 (maximum value)1 = start a measurement2 = stop a measurement3 = intermediate result | |||
| 2020 h | ||||||||
| 2030 h | measurement related settings | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 4h | largest sub index | |||
| 1 | measurement time | unsigned 32 | rw | Measurement Time in s | ||||
| 2 | hold time | unsigned 32 | rw | Time between Measurements | ||||
| 3 | operation mode | unsigned 16 | rw | 0 = time Control1 = digital I/O2 = button3 = automatic | ||||
| 4 | History disable | unsigned 16 | rw | 0h | 0 = history enabled1 = history disabled | |||
| 2031 h | startup settings | record | ||||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 4h | largest sub index | |||
| 1 | Startmode | unsigned 16 | rw | 0h | 0 = Network with NMT Master (Init => PreOp => Start_Remote_Node => Operational)>0 = Network without NMT Master (Init => Operational)can also be set via 1F80h sub 00 | |||
| 2 | Communication type | unsigned 16 | rw | Enabled communication interface:0: reserved1: CANopen2: auto3: J1939 | ||||
| 3 | Baudrate CAN | unsigned 16 | rw | Baudrate CAN:3: 125k4: 250k5: 500k6: 1000k | ||||
| 2032 h | standard & alarm related settings | record | ||||||
| 01 | Number of entries Display & Alarm Standard | unsigned 8unsigned 16 | rorw | 9h | largest sub index Displayed Standard and Alarm Trigger Bit Setting0 = ISO1 = SAE2 = NAS | |||
| 2 | Alarm Type | unsigned 16 | rw | 0 = standard alarm1 = filter mode | ||||
| 3 | Temperature alarm value | unsigned 8 | rw | Value range: 0..85 °C0 = deactivated | ||||
| 4 | ISO/SAE4 μm | unsigned 8 | rw | alarm threshold 4 μm | Alarm is converted after switching from ISO <=> SAE, same method as for display representation (offset of 2 added/subtracted) | |||
| 5 | ISO/SAE6 μm | unsigned 8 | rw | alarm threshold 4 μm | ||||
| 6 | ISO/SAE14 μm | unsigned 8 | rw | alarm threshold 4 μm | ||||
| 7 | ISO/SAE21 μm | unsigned 8 | rw | alarm threshold 4 μm | ||||
| 8 | NAS | unsigned 8 | rw | alarm threshold NAS | Own storage location, offset using the same method as for reading out the data (0 = NAS 00; 1 = NAS 0; etc.) | |||
| 2100 h | 0 | readmem control functions | record | |||||
| 0 | Number of entries | unsigned 8 | ro | 4h | largest sub index | |||
| 1 | Size of history memory | unsigned 32 | ro | device dependand | size of memory in datasets | |||
| 2 | Used history mem | unsigned 32 | ro | used datasets within memory (corresponds internally to write pointer) | ||||
| 3 | Reading pointer, data-set | unsigned 32 | rw | autoincrementing read pointer to a dataset for history memory reading; can be between 0 and current write pointer | ||||
| 4 | Clear history memory | unsigned 16 | wo | 1 = clear memory | ||||
| 2101 h | 0 | readmem Initiate segmented SDO data upload | unsigned 32 | ro | Appropriate Pointer has to be set (with 2100sub3) before start reading,Size of the record will be sent back on reading | This initiates a standardised "segmented SDO upload". Please note: change a toggle bit for each data set and set the corresponding bit at the endset the corresponding bit at the end of the complete transferhttp://www.canopensolutions.com/english/about_canopen/device_configuration_canopen.shtml |
14.2 CAN J1939
Das Gerät verfügt über eine standardisierte SAE J1939 Schnittstelle. Sämtliche Messwerte und Parame- tergruppen sind über das J1939 Protokoll zugängig.
14.2.1 Übersicht und Aufbau des SAE J1939 Protokolls
Das SAE J1939 Protokoll verwendet einen 29 Bit CAN Identifier (Extended Frame Format CAN 2.0B). Eine SAE J1939 Nachricht ist somit wie folgt aufgebaut:
| SAE J1939 Nachricht | |||
| 29 Bit CAN Identifiere | Data | ||
| Priorität | PGN | Quell Adresse | Nutzdaten der Nachricht |
| 28...26 | 25...8 | 7...0 | 0...8 Byte |
| Parameter Group Number (PGN) | |||
| Ext. Data Page 25 | Data Page 24 | PDU Format (PF)23..16 | Target Adr / Group Extension (PS) 15...8 |
| PDU Format 1 (specific) | ||
| 00h – Efh23...16 | Zieladresse (DA)15..8 | |
| PDU Format (global) | ||
| F0h – FFh23...16 | Group Extension (GE)15..8 | |
14.2.2 PDU Format 1
Dieses Format definiert eine Nachricht, die zu einem bestimmten Gerät gesendet wird. Das PDU Specific Byte (PS) ist in diesem Fall die Zieladresse (DA) des Geräts. Wenn der Wert des PDU Format Felds (PF) zwischen 0x00 und 0xEF liegt, handelt es sich um eine PDU Format 1 Nachricht. Für proprietäre (herstellerspezifische) Nachrichten ist der PDU Format Wert 0xEF vorgesehen. Ext. Data Page Bit = 0 und Data Page Bit = 0.
14.2.3 PDU Format 2
Dieses Format definiert eine Nachricht, die global versendet wird. Das PDU Specific Byte (PS) entspricht in diesem Fall der Group Extension (GE). Wenn der Wert des PDU Format Felds (PF) zwischen 0xF0 und 0xFF liegt, handelt es sich um eine PDU Format 2 Nachricht. Für proprietäre (herstellerspezifische) Nachrichten ist der Bereich (PDU Format (PF) und Group Extension (GE)) 0xFF00 – 0xFFFF vorgesehen. Ext. Data Page Bit = 0 und Data Page Bit = 0.
14.2.4 Parameter Mapping
14.2.4.1 SPN
| PGN | SPN length (Bit) | SPN | Name | Description | Units |
| 0xFF00 | 32 | 520192 | Internal time stamp of the measurement | Internal time stamp of the measurement | seconds |
| 0xFF00 | 8 | 520193 | ISO 4 μm | Ordinal numeral ISO-class 4 μm | Ordinal nume-ral |
| 0xFF00 | 8 | 520194 | ISO 6 μm | Ordinal numeral ISO-class 6 μm | Ordinal nume-ral |
| 0xFF00 | 8 | 520195 | ISO 14 μm | Ordinal numeral ISO-class 14 μm | Ordinal nume-ral |
| 0xFF00 | 8 | 520196 | ISO 21 μm | Ordinal numeral ISO-class 21 μm | Ordinal nume-ral |
| 0xFF01 | 8 | 520197 | SAE 4 μm | Ordinal numeral SAE-class 4 μm0 = SAE 0001 = SAE 002 = SAE 03 = SAE 14 = SAE 2 | Ordinal nume-ral |
| 0xFF01 | 8 | 520198 | SAE 6 μm | Ordinal numeral SAE-class 6 μm0 = SAE 0001 = SAE 002 = SAE 03 = SAE 14 = SAE 2 | Ordinal nume-ral |
| 0xFF01 | 8 | 520199 | SAE 14 μm | Ordinal numeral SAE-class14 μm0 = SAE 0001 = SAE 002 = SAE 03 = SAE 14 = SAE 2 | Ordinal num-ral |
| 0xFF01 | 8 | 520200 | SAE 21 μm | Ordinal numeral SAE-class21 μm0 = SAE 0001 = SAE 002 = SAE 03 = SAE 14 = SAE 2 | Ordinal num-ral |
| 0xFF02 | 8 | 520201 | NAS | Contamination represented as NAS standard: Offset of one in order to represent 00 and 0, valid for all classes0 = NAS 001 = NAS 02 = NAS 13 = NAS 24 == NAS 3......13 = NAS 12 (maximum value) | Ordinal num-ral |
| 0xFF02 | 8 | 520202 | reserved | ||
| 0xFF03 | 32 | 520203 | Current internal time (operating hours, in seconds) | Current internal operating time | seconds |
| 0xFF03 | 8 | 520204 | Oil state bits | Bit 0: concentration threshold exceeded (>= ISO 23)Bit 1: high flow (> 500 ml/min)Bit 2: low flow (< 50 ml/min)Bit 3: measurements not plausible (e.g. air, ISO(i+1)>=ISO(i)) | |
| 0xFF03 | 8 | 520205 | Measure state bits | Bit 0: measurement in pro-gress Bit 1: measurement type (time controlled)Bit 2: measurement type I/O (digital input)Bit 3: measurement type manual (Button/CANopen/J1939)Bit 4: Alarm mode: Filter / Standard Bit 5: Power-UpBit 6: Alarm concentration (corresponds with alarm-LED)Bit 7: temperature alarm triggered | |
| 0xFF03 | 8 | 520206 | Sensor status bits | Bit 0: Laser current high (I > 2,8 mA)Bit 1: Laser current low (I <1 mA)Bit 2: Photodiode voltage high (U > 4 V)Bit 3: Photodiode voltage low (U < 4 V)Bit 4: Temperature high (T > 80 °C)Bit 5: Temperature low (T < -20 °C)Bit 6: -Bit 7: Measurement mode: Auto | |
| 0xFF03 | 8 | 520207 | Temperature | Device temperature resolution 1 bit/KOffset: 40 °C (0 = -40 °C; 40 = 0 °C; 140 = 100 °C) | °C |
| 0xFF04 | 24 | 520208 | PCB Serial number | Serial number | |
| 0xFF04 | 12 | 520209 | Current measurement time in seconds | Current measurement time in seconds (range: 0x0..0xFFFF, maximum value 3599 seconds) | seconds |
| 0xFF04 | 20 | 520210 | Delay time between two measurements in seconds | Delay time between two measurements in seconds (Range: 0x1..0x1517F, corresponds to 1-86399 seconds) | seconds |
| 0xFF04 | 8 | 520211 | Findex/2000 | Current Flowindex (set or calculated) | |
| 0xFF05 | 32 | 520212 | Laser operating time | Laser operating time in seconds | |
| 0xFF05 | 32 | 520213 | reserved | ||
| 0xFF06 | 8 | 520214 | Partikel 4 μm | Particles in 4 μm class in current measurement =(LOG2(concentration)+1)*10 | |
| 0xFF06 | 8 | 520215 | Partikel 6 μm | Particles in 6 μm class in current measurement =(LOG2(concentration)+1)*10 | |
| 0xFF06 | 8 | 520216 | Partikel 14 μm | Particles in 14 μm class in current measurement =(LOG2(concentration)+1)*10 | |
| 0xFF06 | 8 | 520217 | Partikel 21 μm | Particles in 21 μm class in current measurement =(LOG2(concentration)+1)*10 |
14.2.4.2 PDU 1 (addressed)
14.2.4.2.1 PDU 1 (adressiert)
| Device address (Node ID): | 32 | Parameter | |||||||||||||||
| Type | Direction | Prio | R | DP | PF | PS | SA | PGN | 29 Bit ID (hex) | Byte 0 | Byte 1 | Byte 2 | Byte 3 | Byte 4 | Byte 5 | Byte 6 | Byte 7 |
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 1 | Start and stop measurement (if in measurement mode 2)1 = Start of a measurement2 = Stop of a measurement3 = Intermediate result | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 2 | Measurement mode0 = Time Control1 = Digital I/O-Pin2 = Button/CANopen/J1939 Control3 = Automatic | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 3 | History disable0 = History enabled1 = History disabled | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 4 | Measurement time in seconds (Range: 0x1E..0x12C, corresponds to 30-300 seconds) | Delay time between two measurements in seconds (Range: 0x1..0x1517F, corresponds to 1-86399 seconds) | |||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 5 | Amount of measurements used for arithmetic mean of concentration Alarm | Alarm Type:0 = Standard Mode1 = Filter Mode | Display & Alarm Standard Displayed Standard and Alarm Trigger Bit Setting0 = ISO1 = SAE2 = NAS | ||||
| Device address (Node ID): | 32 | Parameter | |||||||||||||||
| Type | Direction | Prio | R | DP | PF | PS | SA | PGN | 29 Bit ID (hex) | Byte 0 | Byte 1 | Byte 2 | Byte 3 | Byte 4 | Byte 5 | Byte 6 | Byte 7 |
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 6 | ordinal numeral (ISO/SAE) for alarm at 4 μm | ordinal numeral (ISO/SAE) for alarm at 6 μm | ordinal numeral (ISO/SAE) for alarm at 14 μm | ordinal numeral (ISO/SAE) for alarm at 21 μm | |||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 7 | ordinal numeral NAS for alarm | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 8 | reserved | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 9 | Alarm threshold temperature, range: 0..85°C0 = deactivated | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 10 | enable communication interface:0: reserved1: CANopen2: auto3: J1939 | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 11 | CAN-Baudrate:3: 125k 4: 250k 5: 500k 6: 1000k | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 12 | reserved | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 13 | CAN Node-ID | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 14 | CAN Terminator0 = off1 = on | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 15 | Flow in deciliter/minute: if 0 is set, the device calculates the flow automatically, if range between 50 and 500, flow is fixed to the value | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 16 | Amount of particles to be detected in automatic mode | ||||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 17 | Mask for PGNs of PDU2 format to be send, if bit (value of which corresponds with PS of PDU2) is TRUE, then the PGN will be send. e.g.: 0x000F switches on the SPN | transmission intervall of all PGNs of PDU2 format in seconds0 = as soon as new value is available>0 = Intervall in seconds (Default = 10) | |||||
| PDU1 | Rx | 7 | 0 | 0 | 239 | 32 | 0 | 0xEF20 | 0x1CEF2000 | 250 | 0x55 = Reboot the device | ||||||
14.2.4.3 PDU 2 (Broadcast)
14.2.4.3.1 PDU 2 (Broadcast)
| Device address (Node ID): | 32 | ||||||||||||||||
| Type | Direction | Priority | R | DP | PF | PS | SA | PGN | 29 Bit ID (hex) | Byte 0 | Byte 1 | Byte 2 | Byte 3 | Byte 4 | Byte 5 | Byte 6 | Byte 7 |
| PDU2 | Tx | 7 | 0 | 0 | 255 | 0 | 32 | 0xFF00 | 0x1CFF0020 | Internal time stamp of the measurement | ISO 4μm | ISO 6μm | ISO 14μm | ISO 21μm | |||
| PDU2 | Tx | 7 | 0 | 0 | 255 | 1 | 32 | 0xFF01 | 0x1CFF0120 | Internal time stamp of the measurement | SAE 4μm | SAE 6μm | SAE 14μm | SAE 21μm | |||
| SAE-Standard coding: Offset of two in order to represent 000, 00 and 0, valid for all classes0 = SAE 000, 1 = SAE 00, 2 = SAE 0, 3 = SAE 1, 4 = SAE 2 | |||||||||||||||||
| PDU2 | Tx | 7 | 0 | 0 | 255 | 2 | 32 | 0xFF02 | 0x1CFF0220 | Internal time stamp of the measurement | reserved | NAS | |||||
| PDU2 | Tx | 7 | 0 | 0 | 255 | 3 | 32 | 0xFF03 | 0x1CFF0320 | Current internal time (operating hours, in seconds) | Oil state bits | Measure state bits | Sensor status bits | Temperature | |||
| Bit 0: concentration threshold exceeded (>= ISO 23)Bit 1: high flow (>500ml/min)Bit 2: low flow (<50ml/min)Bit 3: measurements not plausible (e.g. air, ISO(+) >= ISO(i)) | Bit 0: measurement in progress Bit 1: measurement type (time controlled)Bit 2: measurement type I/O (digital input)Bit 3: measurement type manual (Button/CANopen/U1939)Bit 4: Alarm mode: Filter / Standard Bit 5: Power-UpBit 6: Alarm concentration (corresponds with alarm=LED)Bit 7: temperature alarm triggered | Bit 0: Laser current high (I >2.8mA)Bit 1: Laser current low (I<1mA)Bit 2: Photodiode voltage high (U>4V)Bit 3: Photodiode voltage low (U<4V)Bit 4: Temperature high (T>80°C)Bit 5: Temperature low (T<20°C)Bit6: -Bit7: Measurement mode: Auto | Device temperature resolution 1bitKOffset: 40°C (0 = -40°C; 40 = 0°C; 140 = 100°C) | ||||||||||||||
| PDU2 | Tx | 7 | 0 | 0 | 255 | 4 | 32 | 0xFF04 | 0x1CFF0420 | PCB Serial number | Bits 31..20: Current measurement time in seconds (Range: 0x0..0xFFFF, maximum value 3599 seconds), if operation mode 2 is enabled, the current time since start of the measurement is transmitted here. Bits 19..0: delay time between two measurements in seconds (range: 0x0..0xFFFF, maximum value 86399 seconds) | Findex/2000 | |||||
| PDU2 | Tx | 7 | 0 | 0 | 255 | 5 | 32 | 0xFF05 | 0x1CFF0520 | Laser operating time | reserved | ||||||
| PDU2 | Tx | 7 | 0 | 0 | 255 | 6 | 32 | 0xFF06 | 0x1CFF0620 | Internal time stamp of the measurement | Particles 4μm =(LOG2(concentration)+1)*10 | Particles 6μm =(LOG2(concentration)+1)*10 | Particles 14μm =(LOG2(concentration)+1)*10 | Particles 21μm =(LOG2(concentration)+1)*10 | |||
| PDU2 | Tx | 7 | 0 | 0 | 255 | 7 | 32 | 0xFF07 | 0x1CFF0720 | (LSB) IFM(12 digits) serial number (MSB) | |||||||
15 Betrieb
Nach Einschalten der Versorgungsspannung befindet sich das Gerät im Arbeitsbetrieb. Es führt die Mess- und Auswertefunktionen aus und erzeugt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern.
LED Betriebsanzeigen:
| Betriebszustand | LED grün (power) | LED rot(alarm) | Out 2 (Alarm) |
| Gerät betriebsbereit, kein Alarm 1) | EIN | AUS | AUS |
| Gerät betriebsbereit, Alarm 1). | EIN | EIN | EIN |
1) Parametrierung beachten. Parameter: KONFIG. ALARM

Das Gerät wird ab Werk auf eine zeitgesteuerte Messung, mit einer Messdauer von einer Minute und einer Pausenzeit von 10 Sekunden, eingestellt. Das Gerät startet nach dem Einschalten automatisch mit den Messzyklen und gibt die Resultate auf der Anzeige aus.
15.1 Fehlerbehebung
| Fehler | Mögliche Ursache | Empfohlene Maßnahmen |
| Keine Kommunikation über den CAN-Bus möglich. Stromausgänge < 4 mA | Das Kabel ist nicht korrekt ange- schlossen. | Den korrekten elektrischen Anschluss des Sensors, des Datenkabels und des Strom-kabels prüfen. Die vorgeschriebene Anschlussbelegung berücksichtigen. |
| Die Betriebsspannung liegt außer-halb des vorgeschriebenen Be-reichs. | Das Gerät im Bereich zwischen 9 und 33 V DC betreiben. | |
| Auf allen Größenkanälen werden identische Werte angezeigt. | Luft im Öl | Das Gerät druckseitig anschließen. Die Entfernung zur nächsten Pumpe vergrö- ßern. |
| Laserstrom hoch Photospannung niedrig (Rückmeldung über CAN-Bus) | Luft im Öl | Das Gerät druckseitig anschließen. Die Entfernung zur nächsten Pumpe vergrö- ßern. |
| Zelle verschmutzt | Das Gerät mit sauberem Öl oder Lösungs-mittel (z. B. Isopropanol) reinigen. |
16 Klassifizierungssysteme
Der automatische Partikelzähler (APC), der für die Kalibrierung des Gerätes benutzt wird, ist gemäß ISO 11171 primärkalibriert.
Die Ordnungszahlen des Gerätes werden gemäß ISO 4406 angezeigt. Diese werden aus den ermittelten Partikel-konzentrationen für 4, 6, 14 und 21 µ m(c) bestimmt.
Beim Nachfolger der NAS, der SAE AS werden andere Größenklassen zu Grunde gelegt.
Die Partikelgrößen sind mit einem geringen Genauigkeitsverlust ineinander überführbar.
16.1 Partikelgrößendefinition
In der Industriehydraulik werden die Partikelzahlen nach ISO 4406 codiert. Mit der Ablösung des Teststaubs ACFTD durch ISO MTD sind auch die Partikelgrößen neu definiert worden.
ACFTD Partikelgrößendefinition (ISO 4402:1991)

Abb. 14: Partikel 1 = 153,9 µm2
ISO MTD Partikelgrößendefinition (ISO 11171:2022)

Abb. 15: Partikel 1 = 153,9 µ m 2
Die Größenangabe in µm(c) ist der Durchmesser eines Kreises, der dieselbe Fläche besitzt wie die projizierte Fläche des detektierten Partikels.
Die Größenangaben von ISO-MTD und ACFTD können ineinander überführt werden.
| ISO-MTD | >4 μm(c) | >6 μm(c) | >14 μm(c) | >21 μm(c) | >38 μm(c) | >70 μm(c) |
| ACFTD | >2 μm | >5 μm | >15 μm | >25 μm | >50 μm | >100 μm |
16.1.1 Reinheitsklassen nach ISO 4406:21
Die Werte werden in kumulierter Form (alle Partikel > 4 μm, alle Partikel > 6 μm, ...) zusammengezählt.
| Konzentration in Partikeln / ml | ISO 4406:21 | Anzeige LDP1xx | |
| Von | bis einschließlich | ||
| 2.500.000,00 | >28 | 28 | |
| 1.300.000,00 | 2.500.000,00 | 28 | 28 |
| 640.000,00 | 1.300.000,00 | 27 | 27 |
| 320.000,00 | 640.000,00 | 26 | 26 |
| 160.000,00 | 320.000,00 | 25 | 25 |
| 80.000,00 | 160.000,00 | 24 | 24 |
| 40.000,00 | 80.000,00 | 23 | 23 |
| 20.000,00 | 40.000,00 | 22 | 22 |
| 10.000,00 | 20.000,00 | 21 | 21 |
| 5.000,00 | 10.000,00 | 20 | 20 |
| 2.500,00 | 5.000,00 | 19 | 19 |
| 1.300,00 | 2.500,00 | 18 | 18 |
| 640,00 | 1.300,00 | 17 | 17 |
| 320,00 | 640,00 | 16 | 16 |
| 160,00 | 320,00 | 15 | 15 |
| 80,00 | 160,00 | 14 | 14 |
| 40,00 | 80,00 | 13 | 13 |
| 20,00 | 40,00 | 12 | 12 |
| 10,00 | 20,00 | 11 | 11 |
| 5,00 | 10,00 | 10 | 10 |
| 2,50 | 5,00 | 9 | 9 |
| 1,30 | 2,50 | 8 | 8 |
| 0,64 | 1,30 | 7 | 7 |
| 0,32 | 0,64 | 6 | ≤6 |
| 0,16 | 0,32 | 5 | ≤6 |
| 0,08 | 0,16 | 4 | ≤6 |
| 0,04 | 0,08 | 3 | ≤6 |
| 0,02 | 0,04 | 2 | ≤6 |
| 0,01 | 0,02 | 1 | ≤6 |
16.1.2 Reinheitsklassen nach SAE AS 4059F
Die Werte werden, wie bei der ISO, in kumulierter Form (alle Partikel > 4 μm, alle Partikel > 6 μm, ...) zusammengezählt.
Alle Angaben in µm(c)
| Konzentration in Partikeln / ml (ISO MTD) | SAE AS 4059F | Anzeige LDP1xx | |||
| 4 μm (A) | >6 μm (B) | >14 μm (C) | >21 μm (D) | ||
| 1,95 | 0,76 | 0,14 | 0,03 | 000 | 000 |
| 3,90 | 1,52 | 0,27 | 0,05 | 00 | 00 |
| 7,80 | 3,04 | 0,54 | 0,10 | 0 | 0 |
| 15,60 | 6,09 | 1,09 | 0,20 | 1 | 1 |
| 31,20 | 12,20 | 2,17 | 0,39 | 2 | 2 |
| 65,20 | 24,30 | 4,32 | 0,76 | 3 | 3 |
| 125,00 | 48,60 | 8,64 | 1,52 | 4 | 4 |
| 250,00 | 97,30 | 17,30 | 3,06 | 5 | 5 |
| 500,00 | 195,00 | 34,60 | 6,12 | 6 | 6 |
| 1.000,00 | 389,00 | 69,20 | 12,20 | 7 | 7 |
| 2.000,00 | 779,00 | 139,00 | 24,50 | 8 | 8 |
| 4.000,00 | 1.560,00 | 277,00 | 49,00 | 9 | 9 |
| 8.000,00 | 3.110,00 | 554,00 | 98,00 | 10 | 10 |
| 16.000,00 | 6.230,00 | 1.110,00 | 196,00 | 11 | 11 |
| 32.000,00 | 12.500,00 | 2.220,00 | 392,00 | 12 | 12 |
16.1.3 Reinheitsklassen nach NAS 1638

Diese Funktion ist ab dem Gerätestatus AB verfügbar.
Die NAS 1638 ist in unterschiedliche Größenklassen unterteilt. 5-15 μm, 15-25 μm, 25-50 μm, ...
Weiterhin werden die Partikel differentiell und nicht wie bei ISO 4406 kumulativ gezählt.

Das Gerät kann nur die Größen 4, 6, 14 und 21 µ m messtechnisch erfassen, daher wird die Reinheitsklasse nur in Anlehnung an die NAS 1638 ermittelt.
Eine direkte Rückrechnung von NAS zu ISO ist nicht möglich.
Die Konzentrationen werden gemäß folgendem Schema berechnet:
- Konzentration NAS(5-15 μm) = Konzentration ISO6 μm – Konzentration ISO14 μm
- Konzentration NAS(15-25 μm) = Konzentration ISO14 μm – Konzentration ISO21 μm
- Konzentration NAS(25-50 µ m) = Konzentration ISO21 µ m
Die entsprechende NAS Ordnungszahl wird aus der folgenden Tabelle ermittelt. Die größte der drei ermittelten NAS Ordnungszahlen stellt das Endergebnis dar.
| Konzentration in Partikeln / ml | Anzeige LDP1xx | ||
| 5-15 μm | 15-25 μm | 25-50 μm | |
| 1,25 | 0,22 | 0,01 | 00 |
| 2,50 | 0,44 | 0,08 | 0 |
| 5,00 | 0,89 | 0,16 | 1 |
| 10,00 | 1,78 | 0,32 | 2 |
| 20,00 | 3,56 | 0,63 | 3 |
| 40,00 | 7,12 | 1,26 | 4 |
| 80,00 | 14,25 | 2,53 | 5 |
| 160,00 | 28,50 | 5,06 | 6 |
| 320,00 | 57,00 | 10,12 | 7 |
| 640,00 | 114,00 | 20,25 | 8 |
| 1.280,00 | 228,00 | 40,50 | 9 |
| 2.560,00 | 456,00 | 81,00 | 10 |
| 5.120,00 | 910,00 | 162,00 | 11 |
| 10.240,00 | 1.824,00 | 324,00 | 12 |
Auch wenn kein direkter Bezug zwischen ISO 4406 und NAS 1638 besteht, kann als Anhaltspunkt die folgende Tabelle dienen.
ISO 4406 und NAS 1638 im Vergleich (näherungsweise):
| NAS | ISO | NAS | ISO |
| 3 | - / 12 / 9 | 8 | - / 17 / 14 |
| 4 | - / 13 / 10 | 9 | - / 18 / 15 |
| 5 | - / 14 / 11 | 10 | - / 19 / 16 |
| 6 | - / 15 / 12 | 11 | - / 20 / 17 |
| 7 | - / 16 / 13 |
17 Instandhaltung / Instandsetzung

ACHTUNG
Achten Sie bei allen Arbeiten an der Hydraulikanlage auf größte Sauberkeit.
Eindringender Schmutz und Flüssigkeiten führen zu Störungen. Die sichere Funktion des Gerätes ist dadurch nicht mehr gewährleistet.
Verwenden Sie niemals Lösemittel oder aggressive Reinigungsmittel, da diese die Dichtungen des Gerätes beschädigen und diese schneller altern lassen.
Verwenden Sie keinen Hochdruckreiniger. Der Wasserdruck eines Hochdruckreinigers kann die Hydraulik und die Dichtungen des Gerätes beschädigen. Das Wasser verdrängt das Öl aus der Hydraulik und den Dichtungen.
▶ Verschließen Sie alle Öffnungen mit geeigneten Schutzkappen / Schutzeinrichtungen.
▶ Überprüfen Sie, ob alle Dichtungen und Verschlüsse der Steckverbindungen fest sitzen, damit keine Feuchtigkeit in das Gerät eindringen kann.
▶ Reinigen Sie das Gerät ausschließlich mit einem trockenen Tuch aus nicht faserndem Gewebe.
17.1 Wartung
Bei bestimmungsgemäßer Verwendung ist das Gerät wartungsfrei.
18 FAQ
| Frage | Antwort |
| Warum erscheint im Display ein Warndreieck? Warum leuchtet die rote LED? | Es wurde ein internen Alarm ausgelöst. Vergleichen Sie hierzu die Einstellungen im Menü unter „KONFIG. ALARM“. |
| Wie ist das Messprinzip des Partikelmonitors? | Der Partikelmonitor arbeitet nach dem Prinzip der Licht Ex-tinktion. Dabei wird mit Hilfe einer Lichtquelle und einem Empfänger der Schattenwurf von Partikeln detektiert. |
| Welche elektrischen Schnittstellen bietet der Parti-kelmonitor? | Der Partikelmonitor besitzt eine CAN und eine 4...20 mA Schnittstelle. |
| Wie kann der Volumenstrom konstant im spezifizier-ten Bereich geregelt werden? | Generell dürfen keine großen Änderungen des Volumenstro-mes während einer Messung auftreten. Ist der Systemdruck zu groß und damit auch der Volumenstrom durch den Parti-kelmonitor, können Zubehörteile, wie hydraulische Blenden und Regelventile verwendet werden. |
| Wo werden Blenden und Regelventile installiert? | Die Installation muss immer nach dem Gerät im Rücklauf stattfinden. Damit ergibt sich über dem Gerät ein Staudruck, welcher das Ausgasen von Luft verhindert. |
| Ist das Gerät LABS kompatibel? | Nein, das Gerät wird mit Öl kalibriert und kann somit nicht in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt werden. |
| Ist das Gerät ATEX konform? | Das Grundgerät erfüllt keine ATEX-Richtlinien. |
| Nach welcher Norm ist das Gerät kalibriert? | Das Gerät wurde in Anlehnung an ISO 11943 kalibriert. Die Ausrüstung, die für die Kalibrierung benutzt wurde, wurde gemäß ISO 11171 primärkalibriert und ist somit rückführbar auf NIST SRM 2806. |
| Wie kann das Gerät gereinigt werden? | Das Gerät mit sauberem Öl oder Lösungsmittel (z. B. Isopro-panol) reinigen. Mit sauberem Öl in entgegengesetzte Richtung spülen. |
| Was ist der Volumenstromindex? | Der Volumenstromindex ist ein interner Wert, der für die Be-rechnung der Partikelkonzentrationen benutzt wird. Hierbei handelt es sich nicht um den tatsächlichen Volumenstrom. |
| Wie hoch ist die Messabweichung außerhalb des spezifizierten Messbereiches? | Diese Messabweichung kann nicht angegeben werden. Das Gerät muss innerhalb des spezifizierten Bereiches betrieben werden. |
| Wie lange ist das Kalibrierzertifikat gültig? | Die Gültigkeit nach der Erstkalibration beträgt 18 Monate. Nach diesem Zeitraum bzw. bei der Folgekalibration ist die Gültigkeit auf 12 Monate begrenzt. |
| Wie muss die Messzeit eingestellt werden? | Die Messzeit ist von der Anwendung abhängig. In der Regel sind 60 Sekunden (Werkseinstellung) zu bevorzugen. Bei ei-ner sehr geringen Verschmutzung des Mediums kann die Messzeit entsprechend erhöht werden. |
| Was ist der Unterschied zwischen Partikelzähler und Partikelmonitor? | Ein Partikelzähler zählt alle Partikel im Öl, welches durch ihn hindurchfließt. Ein Partikelmonitor detektiert nur einen defi-nierten Teil der Partikel und berechnet den Rest. |
| Kann das Gerät selbst kalibriert werden? | Nein, für eine Kalibration des Gerätes sind fundierte Kennt-nisse des Gerätes nötig. |
| Besitzt das Gerät eine Echtzeituhr (RTC)? | Nein, es besitzt keine Echtzeituhr. Es besitzt einen internen Betriebsstundenzähler. |
| Wie kann das Gerät konfiguriert werden? | Das Gerät bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten. ➞ Hand-buch. |
| Ist das Gerät messmittelpflichtig? | Dies hängt vom Benutzer/Betreiber ab. Wenn die Messdaten für weitere Zwecke verwendet werden, meistens ja. |
| Wo befindet sich der ideale Einbauort an einer Anlage? | Der Einbauort bzw. die Messstelle sollte den Gesamtzustand der Anlage wiedergeben. Die Installation nach Filtern, Puppen und langen Schläuchen und Rohren ist zu vermeiden. Es muss ein konstanter Öldruck vorliegen. |
| Ist das Gerät mit Dieseltreibstoffen kompatibel? | Ja, das Gerät ist kompatibel. |
| Ist das Gerät mit Phosphate Ester / Skydrol kompatibel? | Nein, es ist nicht kompatibel. |
| Ist das Gerät mit Rapsöl verträglich? | Es erfolgt nur eine geringfügige Einwirkung des Mediums auf die Beständigkeit der internen Dichtungen, die jedoch langfristig zu einer Funktionsstörung des Teiles führen kann. |
19 Fehlersuche / Fehlerbehebung
| Fehler | Mögliche Ursachen | Empfohlene Maßnahmen |
| Keine Kommunikation über den CAN-Bus möglich. Stromausgang < 4 mA | Kabel nicht korrekt angeschlossen. | Zunächst den korrekten elektrischen Anschluss des Sensors sowie des Datenkabels und des Stromkabels überprüfen. Dabei die vorgeschriebene Anschlussbelegung berücksichtigen. |
| Die Betriebsspannung liegt außerhalb des vorgeschriebenen Bereichs. | Das Gerät immer im Bereich zwischen 9 und 33 VDC betreiben. | |
| Kommunikationsbus falsch konfiguriert | Die Konfiguration im Menü unter „Kommunikation“ prüfen | |
| Auf allen Größenkanälen werden identische Werte angezeigt. | Luft im Öl | Den Betriebsdruck innerhalb des spezifizieren Bereiches erhöhen. Die Entfernung zur nächsten Pumpe / Getriebe / Zylinder vergrößern. |
| Alle Größenkanäle zeigen den Wert 0/0/0/0 an. | Kein Volumenstrom | Zu- und Ableitung auf korrekte Installation prüfen. Den Betriebsdruck innerhalb des spezifizieren Bereiches erhöhen. |
| Es liegt kein gültiges Messergebnis vor | Die Konfiguration und den Messmodus prüfen. Sicherstellen, dass eine Messung beginnt und abgeschlossen wird. | |
| Messzelle verschmutzt (Im Display blink das Symbol ▶) | Das Gerät mit sauberem Öl oder Lösungsmittel (z. B. Isopropanol) reinigen. Mit sauberem Öl in entgegengesetzte Richtung spülen. | |
| Messzelle defekt (Im Display blink das Symbol ▶) | Bitte nehmen Sie Kontakt zum ifm Service auf. | |
| Laserstrom hoch Photospannung niedrig | Luft im Öl | Den Betriebsdruck innerhalb des spezifizieren Bereiches erhöhen. Die Entfernung zur nächsten Pumpe / Getriebe / Zylinder vergrößern. |
| Messzelle verschmutzt | Das Gerät mit sauberem Öl oder Lösungsmittel (z. B. Isopropanol) reinigen. Mit sauberem Öl in entgegengesetzte Richtung spülen. | |
| Auf dem Display steht dauerhaft "no valid application". Das Gerät startet immer wieder neu. | Das Basissystem hat eine Störung.(Alle Kommunikationsleitungen werden automatisch. deaktiviert.) | Bitte nehmen Sie Kontakt zum ifm Service auf. |
| Keine serielle Kommunikation | Schnittstellenkonfiguration ist fehlerhaft | Überprüfen und korrigieren Sie ggf. die Einstellungen der Schnittstellenparameter (z. B. 9600, 8,1, N, N). Testen Sie die Kommunikation mit Hilfe eines Terminal-Programms. |
| Falscher Kommunikationsport gewählt | Überprüfen und korrigieren Sie die Wahl des Kommunikationsports (z. B. COM1). | |
| Fehlerhafte Schreibweise der Sensorbefehle | Überprüfen Sie die Schreibweise der Sensorbefehle. Achten Sie auf Groß- und Kleinschreibung. | |
| Num-Lock-Taste ist deaktiviert | Aktivieren Sie die Num-Lock-Taste. | |
| Feststelltaste ist eingerastet (Groß-schreibung) | Deaktivieren Sie die Großschreibung, in dem Sie die Umschalttaste lösen. | |
| Kabel falsch angeschlossen oder defekt | Verwenden Sie ifm Datenkabel |
20 Wartung, Instandsetzung, Transport und Entsorgung
▶ Bei starker Verschmutzung reinigen.
Eine Instandsetzung des Geräts ist nicht möglich.
▶ Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.
▶ Bei Rücksendungen dafür sorgen, dass das Gerät frei ist von Verunreinigungen, insbesondere von gefährlichen und giftigen Stoffen.
▶ Für den Transport nur geeignete Verpackungen verwenden, um Beschädigungen des Gerätes zu vermeiden.


Pmax = 4 W Imax = 0,5 A
Pmax = 4 W Imax = 0,5 A