DTI435 - RFID-System IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG DTI435 IFM
Betriebsanleitung
RF-Identifikationssystem
DTI434
DTI435
Schreib-/Lesekopf
Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkung 3
1.1 Verwendete Symbole 3
1.2 Warnhinweise 3
1.3 Rechtliche Hinweise 3
1.4 Open source information.... 4
2 Sicherheitshinweise 5
2.1 Sicherheitssymbole auf dem Gerät 5
2.2 Sicherheitshinweis hochfrequente elektromagnetische Strahlung 5
2.3 Cybersecurity 6
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 7
3.1 Einsatzbereich 7
4 Lieferumfang.... 8
5 Funktion 9
5.1 ID-Tags....9
5.2 Geräteübersicht 9
5.3 IO-Link 9
6 Montage 10
6.1 Hinweise zur Gerätemontage 10
6.2 Vermeiden von Störungen.... 10
6.3 Mechanischer Aufbau 10
6.4 Gerät montieren 11
6.5 Montageabstände 11
6.6 Positionieren der ID-Tags 12
7 Elektrischer Anschluss 14
7.1 Anschlussbelegung.... 14
8 Bedien- und Anzeigeelemente 16
9 Parametrierung 17
9.1 Parameter.... 17
9.1.1 Datenblock-Größe.... 17
9.1.2 Datenausrichtung 17
9.1.3 Datenhaltezeit.... 17
9.1.4 Adresse für automatisches Lesen/Schreiben 18
9.1.5 Datenlänge für automatisches Lesen/Schreiben 18
9.2 Status-Bits 18
10 Betrieb 20
10.1 Interne Antenne deaktivieren 20
10.2 Betriebsmodus Lesen UID 20
10.3 Betriebsmodus Auto-Lesen Daten.... 21
10.4 Betriebsmodus Auto-Schreiben Daten 22
10.5 Betriebsmodus Lesen Daten 24
10.5.1 Beispiel Erfolgreiches Lesen von Daten 25
10.5.2 Beispiel Fehlerhaftes Lesen von Daten.... 25
10.6 Betriebsmodus Schreiben Daten.... 26
10.6.1 Beispiel Erfolgreiches Schreiben von Daten 27
10.6.2 Beispiel Fehlerhaftes Schreiben von Daten.... 28
10.7 Fehlerwerte im Prozessdaten-Eingang 29
11 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 30
12 Zulassungen/Normen 31
Glossar 32
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Verwendete Symbole
√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
→ Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.2 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
▷ Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
▷ Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
1.3 Rechtliche Hinweise
© Alle Rechte bei ifm electronic gmbh. Vervielfältigung und Verwertung dieser Anleitung, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der ifm electronic gmbh.
Alle auf unseren Seiten verwendeten Produktnamen, Bilder, Unternehmen oder sonstige Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
1.4 Open source information

Weitere Informationen zur Open source information unter: documentation.ifm.com.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
• Das Produkt in der Originalverpackung lagern.
2.1 Sicherheitssymbole auf dem Gerät
Auf dem Gerät werden die folgenden Symbole verwendet. Die Hinweise beachten, um Gefährdungen zu vermeiden:


• Die elektrische Versorgung muss der IEC 61010-1, Kap. 9.4 – Energiebegrenzte Stromkreise entsprechen.
- Gerät der Schutzklasse III. Betrieb nur an SELV/PELV-Stromkreisen.
2.2 Sicherheitshinweis hochfrequente elektromagnetische Strahlung
Unter anwendungsspezifischen Konditionen kann sich abhängig von der Einbausituation und den Geräteeinstellungen ein für den Benutzer abweichendes Risiko ergeben.
Der Systemersteller/Betreiber ist verpflichtet, eine Gefährdungsanalyse vorzunehmen und geeignete Maßnahmen zum Schutz von Personen zu treffen. Hierbei sind insbesondere auch nationale Vorschriften zu beachten. Mögliche Schutzmaßnahmen können gewährleistete Mindestabstände eines Benutzers, Zugangskontrollen und Anwenderschulungen einschließen.

WARNUNG
Der Betrieb dieses Gerätes kann Funkstörungen in Wohngebieten verursachen.
▷ Das Gerät sendet hochfrequente elektromagnetische Wellen aus, die möglicherweise den Betrieb von elektronischen Geräten in der Nähe beeinträchtigen, darunter Herzschrittmacher, Hörelemente und Defibrillatoren.
▶ Aufgrund der Human-Exposure-Vorschrift einen Mindestabstand zwischen Gerät und Personen von 20 cm einhalten.
▶ Wenn Sie einen Herzschrittmacher oder ein anderes implantiertes Medizinprodukt haben, verwenden Sie das Gerät nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt oder dem Hersteller Ihres Medizinprodukts. Halten Sie einen Sicherheitsabstand zwischen dem Gerät und Ihren Medizinprodukten ein und sehen Sie von der weiteren Verwendung des Gerätes ab, wenn Sie eine dauerhafte Beeinträchtigung Ihres Medizinprodukts beobachten.
2.3 Cybersecurity
Installation
Das Gerät ist für den Betrieb in einer sicheren Umgebung gemäß IEC 62443-1-1 geeignet.
Das Gerät ist für den Betrieb hinter einer Firewall konzipiert.
▶ Eine Risikobeurteilung der Anlage nach IEC 62443-1-1 durchführen.
▶ Maßnahmen zur Sicherstellung der physikalischen Sicherheit ergreifen.
Betrieb
▶ Die in der Gerätedokumentation beschriebenen Security-Funktionen und die Empfehlungen für deren Anwendung beachten.
Wartung
▶ Systemkonfiguration und Systemdaten gemäß den Change-Management-Prozessen des Unternehmens sichern.
Außerbetriebnahme
▶ Darauf achten, dass keine schützenswerten Informationen in unberechtigte Hände gelangen können.
▶ Vor der Außerbetriebnahme des Geräts die Systemeinstellungen immer auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Schreib-/Lesekopf liest und schreibt berührungslos ID-Tags.
Die Daten werden als Prozessdaten über die IO-Link-Schnittstelle zur Verfügung gestellt.
3.1 Einsatzbereich
Die Gerätesicherheit ist für die Nutzung unter folgenden Umgebungsbedingungen ausgelegt:
- Schutzklasse 3 (SELV/PELV) und Versorgung des Gerätes nach Limited Energy laut IEC 61010-1, Kapitel 9.4. Externe Schaltkreise entsprechend Abbild 102 aus IEC 61010-2-201 isolieren.
• Verwendung im Innenbereich.
• Höhenlagen bis zu 2000 m. - Relative Luftfeuchte bis maximal 80 %, nicht kondensierend.
• Verschmutzungsgrad 2.
4 Lieferumfang
• Schreib-/Lesekopf

Das Gerät wird ohne Montage- und Anschlusszubehör geliefert.
Verfügbares Zubehör: www.ifm.com.
Beim Verwenden von Zubehör anderer Hersteller wird die optimale Funktion nicht gewährleistet.
5 Funktion
5.1 ID-Tags
Die ID-TAGs werden ohne Batterie passiv betrieben. Die zum Betrieb notwendige Energie wird vom Schreib-/Lesekopf bereitgestellt.
Die Energie wird bereitgestellt über eine induktive Kopplung. Die integrierte Antennenspule des Schreib-/Lesekopfes erzeugt ein magnetisches Feld, das zu einem Teil die Antennenspule des ID-TAGs durchdringt. Durch Induktion wird dort eine Spannung erzeugt, die den Datenträger mit Energie versorgt.
Das Gerät unterstützt ID-Tags nach ISO 15693.
5.2 Geräteübersicht
DTI434
![]() | Artikelnummer: | DTI434 |
| Funktion: | Schreib-/Lesekopf | |
| Typbezeichnung: | DTRHF IBRWIOUS03 | |
| Bauform: | M30, bündig einbaubar |
DTI435
![]() | Artikelnummer: | DTI435 |
| Funktion: | Schreib-/Lesekopf | |
| Typbezeichnung: | DTRHF INRWIOUS03 | |
| Bauform: | M30, nicht bündig einbaubar |
5.3 IO-Link
Dieses Gerät verfügt über eine IO-Link-Kommunikationsschnittstelle, die den direkten Zugriff auf Prozess- und Diagnosedaten ermöglicht. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Gerät im laufenden Betrieb zu parametrieren. Der Betrieb des Gerätes über die IO-Link-Schnittstelle setzt einen IO-Link-Master voraus.
Mit einem PC, passender IO-Link-Software und einem IO-Link-Adapterkabel ist eine Kommunikation außerhalb des laufenden Betriebs möglich.
Die zur Konfiguration des Gerätes notwendige IODD ist verfügbar unter www.ifm.com.
6 Montage
6.1 Hinweise zur Gerätemontage
Bei der Montage von mehreren Systemen die Mindestabstände zwischen den Geräten beachten.
Der bündige Einbau des Gerätes in Metall verringert den Schreib-/Leseabstand.
Die unmittelbare Nähe starker HF-Emissionsquellen, beispielsweise Schweißtrafo oder Umformer, kann die Funktion des Gerätes beeinträchtigen.
6.2 Vermeiden von Störungen
Das Gerät erzeugt ein moduliertes elektrisches Feld mit einer Frequenz von 13,56 MHz.
Störungen der Datenkommunikation vermeiden:
▶ In der Nähe keine Geräte betreiben, die das gleiche Frequenzband verwenden (beispielsweise Frequenzumrichter, Schaltnetzteile etc.).
Falls sich andere Geräte im gleichen Frequenzband in der Nähe befinden:
▶ Die Montageabstände zwischen den Geräten möglichst groß wählen.
▶ Die Geräte alternierend betreiben.
▶ Das HF-Feld des Gerätes anschalten/abschalten.
6.3 Mechanischer Aufbau
DTI434

Abb. 1: DTI434
1 Aktive Fläche
DTI435

Abb. 2: DTI435
1 Aktive Fläche
6.4 Gerät montieren
▶ Das Gerät mit den mitgelieferten Muttern (M30) befestigen.
DTI434

Abb. 3: Bündige Montage
DTI435

Abb. 4: Nicht bündige Montage
6.5 Montageabstände
DTI434

| Betriebsart | Abstand seitlich (A) | Abstand frontal (B) |
| Lesen und Schreiben | ≥ 50 mm | ≥ 100 mm |
DTI435

| Betriebsart | Abstand seitlich (A) | Abstand frontal (B) |
| Lesen und Schreiben | ≥ 120 mm | ≥ 160 mm |
6.6 Positionieren der ID-Tags
Die Schreib-/Leseköpfe sind auf der aktiven Fläche mit einem Antennensymbol versehen. Es kennzeichnet die Mitte der integrierten Antennenspule und muss mit der ID-TAG Mitte übereinstimmen.
▶ Die Achsen des RFID-Gerätes und des ID-TAGs gleich ausrichten.
Für die Montage in oder auf Metall dafür vorgesehene ID-Tags verwenden.
Den ID-Tag im Bereich der aktiven Fläche positionieren. Dabei den Öffnungswinkel und den Arbeitsabstand berücksichtigen (→ Datenblatt des Gerätes).
DTI434

Abb. 5: ID-Tag positionieren
▶ ID-Tag zentrisch zur Antenne des Gerätes ausrichten.
| ID-Tag | Bauform | Abstand Schreib-/Lesekopf (D) in Metall | Abstand Schreib-/Lesekopf (D) in Kunststoff |
| E80370 | ![]() | 20 mm | 20 mm |
| E80371 | ![]() | 25 mm | 30 mm |

Die Angaben in der Tabelle gelten für statische Schreib-/Lesevorgänge.
DTI435

Abb. 6: ID-Tag positionieren
▶ ID-Tag zentrisch zur Antenne des Gerätes ausrichten.
| ID-Tag | Bauform | Abstand Schreib-/Lesekopf (D) in Metall | Abstand Schreib-/Lesekopf (D) in Kunststoff |
| E80370 | ![]() | 35 mm | 35 mm |
| E80371 | ![]() | 45 mm | 45 mm |

Die Angaben in der Tabelle gelten für statische Schreib-/Lesevorgänge.
7 Elektrischer Anschluss
Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
▶ Stromversorgung vor elektrischem Anschluss spannungsfrei schalten.

Gerät der Schutzklasse III (IEC 61010-2-201 Kap. 6.5.2.101.4).
Die elektrische Versorgung muss folgende Bedingungen erfüllen:
- Verwendung eines Netzteils mit begrenzter Ausgangsspannung (ES1 nach IEC 62368-1)
- Verwendung eines Netzteils mit begrenzter Ausgangsleistung (PS2 nach IEC 62368-1)
• Versorgung nur durch SELV/PELV-Stromkreise (IEC 61010-2-201 Kap. 3.111)
• Maximale Versorgungsspannung im Betriebsfall: 35 V DC
• Maximale Versorgungsspannung bei einem Einzelfehler: 60 V DC
• Die erlaubte Betriebsspannung des Gerätes darf nicht überschritten werden (siehe Datenblatt).
Die Isolierung externer Stromkreise muss der IEC 61010-2-201, Abb. 102 entsprechen.

WARNUNG
Ungeeignete Stromversorgung
▷ Elektrischer Stromschlag mit schweren Verletzungen oder Todesfolge möglich.
▶ SELV/PELV-Stromversorgung im angegebenen Spannungsbereich verwenden.
Für die elektrische Versorgung energiebegrenzte Stromkreise verwenden(IEC 61010-1 Kap. 9.4). Die Energie des Stromkreises kann bei einer Betriebsspannung von 24 V durch eine Überstromschutzeinrichtung begrenzt werden. Die Überstromschutzeinrichtung muss einen Strom von 8,3 A in maximal 120 s abschalten. Dabei die spezifische Auslösekennlinie beachten. Mögliche Überstromschutzeinrichtungen:
- Sicherung oder
- nicht einstellbare und nicht selbst wiedereinschaltende elektromechanische Einrichtung.
▶ Den Stromkreis von anderen, nicht energiebegrenzten Stromkreisen mindestens durch eine Basisisolierung trennen.
ACHTUNG
Keine geeignete Energiebegrenzung des Stromkreises
▷ Im Fehlerfall Brandgefahr möglich.
▶ Energiebegrenzten Stromkreis gemäß IEC 61010-1 Kap. 9.4 verwenden.
ACHTUNG
Einen zusätzlichen Schutz gegen Stoßspannungen nach IEC 61000-4-5 verwenden, wenn das Verbindungskabel länger als 30 m ist.
7.1 Anschlussbelegung
▶ Das Gerät über die M12-Steckverbindung an einem IO-Link-Master anschließen.
▷ Die Spannungsversorgung erfolgt durch den IO-Link-Master.
| Pinbelegung | Anschlussbelegung |
![]() | ![]() |

Informationen zu verfügbaren Kabeldosen: www.ifm.com.
8 Bedien- und Anzeigeelemente
| DTI434 | DTI435 |
![]() | ![]() |
1 LED grün: Betriebsspannung
LED gelb: ID-Tag
| LED | Zustand | Beschreibung |
| grün | Ein | Betriebsspannung ok |
| Aus | Betriebsspannung fehlt | |
| Blinkt langsam | deaktiviert | |
| gelb | Ein (permanent) | ID-TAG erkannt |
| Ein (Impuls) | ID-TAG erfolgreich geschrieben / gele- sen | |
| Blinkt schnell | Fehler beim Schreiben / Lesen auf ID- TAG | |
| Aus | • kein ID-TAG im Feld• fehlerhafter ID-TAG im Feld• ungültiger ID-TAG im Feld | |
| grün und gelb | Blinkt im Wechsel | Fehler bei Kommunikation oder Geräte- fehler |
9 Parametrierung
Das Gerät wird mit einer Software über IO-Link parametriert (z. B. ifm moneo configure SA).

Weitere Informationen enthält die IODD des Gerätes: www.ifm.com
9.1 Parameter
9.1.1 Datenblock-Größe
Der Speicherbereich eines ID-Tags der ISO 15693 ist in Datenblöcken organisiert. Der Parameter [Datenblock-Größe] gibt die Größe eines Datenblocks an. Der eingestellte Wert muss dem Wert im Datenblatt des ID-Tags entsprechen. Alternativ kann der Wert automatisch vom Gerät ermittelt werden.
Die folgenden Werte in Bytes sind zulässig und gelten jeweils pro Datenblock:
• [0] (Datenblock-Größe automatisch ermitteln)
• [4]
• [8]
• [16]
• [32]
Die Datenblock-Größe wird nur für die interne Datenverarbeitung im Gerät benötigt. Der Benutzer kann über die Prozessdatenabbilder byteweise auf den Speicherbereich des ID-Tags zugreifen.
9.1.2 Datenausrichtung
Der Parameter [Datenausrichtung] stellt die Ausrichtung der Daten in einem Datenblock eines ID-Tags der ISO 15693 ein.
Beispiel
Bei einem ID-Tag mit der Blockgröße 4 Bytes können die Daten wie in den Tabellen ausgerichtet werden.
| Datenblock 0 | Datenblock 1 | ||||||
| Byte 3 | Byte 2 | Byte 1 | Byte 0 | Byte 3 | Byte 2 | Byte 1 | Byte 0 |
Tab. 1: [Normale Ausrichtung]
| Datenblock 0 | Datenblock 1 | ||||||
| Byte 0 | Byte 1 | Byte 2 | Byte 3 | Byte 0 | Byte 1 | Byte 2 | Byte 3 |
Tab. 2: [Umgedrehte Ausrichtung]

▶ Den Parameter nur ändern, wenn die Daten auf dem ID-Tag von einem anderen RFID-System in einer anderen Datenausrichtung gespeichert wurden.
9.1.3 Datenhaltezeit
Die Datenhaltezeit gibt die Zeit an, in der die Daten des Prozessdaten-Eingangsabbildes konstant gehalten werden. Das betrifft je nach Betriebsmodus folgende Daten:
• Die UID
• Die Daten im Betriebsmodus [Auto-Lesen Daten] und [Auto-Schreiben Daten]
Der Parameter [Datenhaltezeit] wirkt sich nicht auf die Datenübertragung in den Betriebsmodi [Lesen Daten] und [Schreiben Daten] aus.
Beispiel
Ist die Datenhaltezeit auf 500 ms eingestellt ist, wird die UID mindestens 500 ms über IO-Link übertragen.
Das gilt auch, wenn sich der ID-Tag nicht mehr in der Reichweite des Gerätes befindet.
9.1.4 Adresse für automatisches Lesen/Schreiben
Der Parameter [Adresse für automatisches Lesen/Schreiben] stellt die Startadresse des Speicherbereichs ein, auf die in den Betriebsmodi [Auto-Lesen Daten] und [Auto-Schreiben Daten] zugegriffen wird.
Die Adresse wird in Bytes angegeben.
In den Betriebsmodi [Auto-Lesen Daten] und [Auto-Schreiben Daten] liest und schreibt das Gerät selbstständig eine bestimmte Anzahl von Daten des ID-Tags.
Der adressierte Speicherbereich muss innerhalb des verfügbaren Speicherbereiches des ID-Tags liegen:
[Adresse für automatisches Lesen/Schreiben] + [Datenlänge für automatisches Lesen/Schreiben] ≤ Anzahl der verfügbaren Bytes auf dem ID-Tag
Die Anzahl der verfügbaren Bytes ist im Datenblatt des ID-Tags angegeben.
9.1.5 Datenlänge für automatisches Lesen/Schreiben
Der Parameter [Datenlänge für automatisches Lesen/Schreiben] stellt die Länge des Speicherbereiches ein, der vom ID-Tag gelesen und auf den ID-Tag geschrieben wird.
| Betriebsmodus | Minimale Länge | Maximale Länge |
| [Auto-Lesen Daten] | 1 Byte | 140 Bytes |
| [Auto-Schreiben Daten] | 1 Byte | 28 Bytes |
Tab. 3: Länge des Speicherbereiches
In den Betriebsmodi [Auto-Lesen Daten] und [Auto-Schreiben Daten] liest und schreibt das Gerät selbstständig eine bestimmte Anzahl von Daten des ID-Tags.
Der adressierte Speicherbereich muss innerhalb des verfügbaren Speicherbereiches des ID-Tags liegen:
[Adresse für automatisches Lesen/Schreiben] + [Datenlänge für automatisches Lesen/Schreiben] ≤ Anzahl der verfügbaren Bytes auf dem ID-Tag
Die Anzahl der verfügbaren Bytes ist im Datenblatt des ID-Tags angegeben.
9.2 Status-Bits
| Prozessdaten-Eingang | ||||||||
| Bit | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 |
| Name | Antenna de-activated | Tag present | Cmd End | Cmd Start Acknowled-ge | ||||
| Prozessdaten-Ausgang | ||||||||
| Bit | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 |
| Name | Cmd Antenna deactivate | Cmd Start | ||||||
| Status-Bit | Wert | Beschreibung |
| [Antenna deactivated] | 0 | Antenne aktiviert, Gerät empfangsbereit |
| 1 | Antenne deaktiviert, Gerät nicht empfangsbereit | |
| [Tag present] | 0 | Kein ID-Tag in Reichweite des Gerätes |
| 1 | ID-Tag erkannt | |
| [Cmd End] | 0 | Lese- oder Schreiboperation noch nicht gestartet oder aktiv |
| 1 | Lese- oder Schreiboperation beendet | |
| [Cmd Start Acknowledge] | 0 | Start einer Lese- oder Schreiboperation nicht bestätigt |
| 1 | Start einer Lese- oder Schreiboperation bestätigt | |
| [Cmd Antenna deactivate] | 0 | Antenne aktivieren |
| 1 | Antenne deaktivieren | |
| [Cmd Start] | 0 | Auslöser für Lese- oder Schreiboperation zurücksetzen |
| 1 | Auslöser für Lese- oder Schreiboperation setzen |

Die folgenden Status-Bits sind nicht verwendbar im Betriebsmodus [Lesen UID]:
- [Cmd Start]
- [Cmd Start Acknowledge]
- [Cmd End]
10 Betrieb
Das Gerät unterstützt mehrere Betriebsmodi, die durch den Kommandowert im Prozessdaten-Ausgangsabbild ausgewählt werden:
| Betriebsmodus | Kommandowert | Beschreibung |
| [Lesen UID] | 0x00 | Betriebsmodus Lesen UID (→ ☐ 20) |
| [Auto-Lesen Daten] | 0x01 | Betriebsmodus Auto-Lesen Daten (→ ☐ 21) |
| [Auto-Schreiben Daten] | 0x02 | Betriebsmodus Auto-Schreiben Daten (→ ☐ 22) |
| [Lesen Daten] | 0x03 | Betriebsmodus Lesen Daten (→ ☐ 24) |
| [Schreiben Daten] | 0x04 | Betriebsmodus Schreiben Daten (→ ☐ 26) |
Für alle Betriebsmodi gelten in den Prozessabbildern die gleichen Status-Bits und Fehlerwerte.
10.1 Interne Antenne deaktivieren
Die interne Antenne des Gerätes kann jederzeit deaktiviert werden.
Mit deaktivierter Antenne gilt folgendes:
• Das Gerät ist weiterhin über IO-Link erreichbar.
• Das Gerät erzeugt kein HF-Feld.
• Das Gerät erkennt keine ID-Tags.
Störungen zwischen nebeneinander montierten Geräten werden durch das Deaktivieren der Antenne reduziert.
Die interne Antenne deaktivieren:
▶ Das Bit Cmd Antenna deactivate im Prozessdaten-Ausgang setzen.

Der Status der internen Antenne wird über das Bit Antenna deactivate im Prozessdaten-Eingang abgefragt.
10.2 Betriebsmodus Lesen UID
Im Betriebsmodus [Lesen UID] wird die UID eines ID-Tags ausgelesen. Anschließend ist die UID im Prozessdaten-Eingang verfügbar. Befindet sich kein ID-Tag in Reichweite des Gerätes, enthalten die Bytes der UID den Wert 0x00.
Sobald ein ID-Tag vom Gerät erkannt wird, wird die UID übertragen. Die Übertragung wird mindestens für die Dauer der Datenhaltezeit fortgeführt. Erscheint innerhalb der Datenhaltezeit ein neuer ID-Tag im Erfassungsbereich, wird die UID des neuen ID-Tag übertragen.

Der voreingestellte Betriebsmodus nach dem Gerätestart ist [Lesen UID].

Die Länge der aktuell gültigen UID wird durch das Byte 29 angegeben. Die Empfangssignalstärke (RSSI) wird durch das Byte 30 angegeben.
| Byte | Prozessdaten-Ausgang | Prozessdaten-Eingang |
| 0 | Kommando = 0x00 | Kommando = 0x00 |
| 1 | Status | Status |
| 2 | Ignoriert | UID 0 |
| 3 | Ignoriert | UID 1 |
| 4 | Ignoriert | UID 2 |
| 5 | Ignoriert | UID 3 |
| 6 | Ignoriert | UID 4 |
| 7 | Ignoriert | UID 5 |
| 8 | Ignoriert | UID 6 |
| 9 | Ignoriert | UID 7 |
| 10 | Ignoriert | UID 8 |
| 11 | Ignoriert | UID 9 |
| 12 | Ignoriert | 0x00 |
| 13 | Ignoriert | 0x00 |
| 14 | Ignoriert | 0x00 |
| 15 | Ignoriert | 0x00 |
| 16 | Ignoriert | 0x00 |
| 17 | Ignoriert | 0x00 |
| 18 | Ignoriert | 0x00 |
| 19 | Ignoriert | 0x00 |
| 20 | Ignoriert | 0x00 |
| 21 | Ignoriert | 0x00 |
| 22 | Ignoriert | 0x00 |
| 23 | Ignoriert | 0x00 |
| 24 | Ignoriert | 0x00 |
| 25 | Ignoriert | 0x00 |
| 26 | Ignoriert | 0x00 |
| 27 | Ignoriert | 0x00 |
| 28 | Ignoriert | 0x00 |
| 29 | Ignoriert | Länge |
| 30 | Ignoriert | RSSI |
| 31 | Ignoriert | 0x00 |
10.3 Betriebsmodus Auto-Lesen Daten
Im Betriebsmodus [Auto-Lesen Daten] stellen die Bytes 0 bis 27 die Daten im Speicherbereich des ID-Tags dar.
Der Speicherbereich wird durch die Parameter [Adresse für automatisches Lesen/Schreiben] und [Datenlänge für automatisches Lesen/Schreiben] eingestellt.
Bei Speicherbereichen mit einer Datenlänge < 28 Bytes werden die restlichen Daten im Prozessabbild mit dem Wert 0x00 aufgefüllt.
Bei Datenlängen größer als 28 Bytes (maximal 140 Bytes) werden nach Ablauf der Datenhaltezeit die nächsten 28 Bytes übertragen und der Blockzähler erhöht. Die Schritte wiederholen sich, bis alle Daten übertragen sind. Im letzten Datenblock wird das Status-Bit Cmd End gesetzt. Zum Verkleinern der Datenhaltezeit den Blockzähler im Datenausgangsabbild mit dem Wert des Blockzählers im Dateneingangsabbild gleichziehen.
Betritt der ID-Tag den Erfassungsbereich des Gerätes, werden die Daten im Prozessabbild aktualisiert. Die Daten im Prozessabbild sind gültig, sobald das Status-Bit Cmd End gesetzt ist.
Verlässt der ID-Tag den Erfassungsbereich des Gerätes, werden die ausstehenden Daten übertragen und der letzte Datenblock entsprechend der Datenhaltezeit im Prozessabbild konstant gehalten. Wird die Datenhaltezeit überschritten und es befindet sich kein ID-Tag im Erfassungsbereich, werden die Daten mit dem Wert 0x00 gefüllt.
Verbleibt der ID-Tag im Erfassungsbereich, können die Daten mit dem Status-Bit Cmd Start erneut gelesen werden. War das Lesen nicht erfolgreich, wird kein Fehlerwert im Prozessabbild angezeigt.

Je kleiner der Wert für [Datenlänge für automatisches Lesen/Schreiben] eingestellt ist, desto weniger Zeit wird für das Lesen benötigt. Entsprechend kürzer ist die Verweilzeit des ID-Tags im Erfassungsbereich des Gerätes.
| Byte | Prozessdaten-Ausgang | Prozessdaten-Eingang |
| 0 | Kommando = 0x01 | Kommando = 0x01 |
| 1 | Status | Status |
| 2 | Ignoriert | Daten 0 |
| 3 | Ignoriert | Daten 1 |
| 4 | Ignoriert | Daten 2 |
| 5 | Ignoriert | Daten 3 |
| 6 | Ignoriert | Daten 4 |
| 7 | Ignoriert | Daten 5 |
| 8 | Ignoriert | Daten 6 |
| 9 | Ignoriert | Daten 7 |
| 10 | Ignoriert | Daten 8 |
| 11 | Ignoriert | Daten 9 |
| 12 | Ignoriert | Daten 10 |
| 13 | Ignoriert | Daten 11 |
| 14 | Ignoriert | Daten 12 |
| 15 | Ignoriert | Daten 13 |
| 16 | Ignoriert | Daten 14 |
| 17 | Ignoriert | Daten 15 |
| 18 | Ignoriert | Daten 16 |
| 19 | Ignoriert | Daten 17 |
| 20 | Ignoriert | Daten 18 |
| 21 | Ignoriert | Daten 19 |
| 22 | Ignoriert | Daten 20 |
| 23 | Ignoriert | Daten 21 |
| 24 | Ignoriert | Daten 22 |
| 25 | Ignoriert | Daten 23 |
| 26 | Ignoriert | Daten 24 |
| 27 | Ignoriert | Daten 25 |
| 28 | Ignoriert | Daten 26 |
| 29 | Ignoriert | Daten 27 |
| 30 | Blockzähler | Blockzähler |
| 31 | Ignoriert | 0x00 |
10.4 Betriebsmodus Auto-Schreiben Daten
Im Betriebsmodus [Auto-Schreiben Daten] werden die zu schreibenden Daten durch das Prozessdaten-Ausgangsabbild vorgegeben.
Die Daten werden mit den Parametern [Adresse für automatisches Lesen/Schreiben] und [Datenlänge für automatisches Lesen/Schreiben] eingestellt.
Die Daten werden mit der eingestellten Adresse und Datenlänge auf einen ID-Tag geschrieben, sobald der ID-Tag in den Erfassungsbereich eintritt.
Im Prozessdaten-Ausgangsabbild werden maximal 28 Bytes vorgegeben (Byte 0 bis 27). Bei Speicherbereichen mit einer Datenlänge < 28 Bytes werden die restlichen Daten ignoriert und nicht auf den ID-Tag geschrieben.
War das Schreiben erfolgreich, werden die geschriebenen Daten im Prozessdaten-Eingangsabbild gespiegelt und das Status-Bit Cmd End gesetzt.
Verlässt der ID-Tag den Erfassungsbereich, bleiben die Daten entsprechend der Datenhaltezeit im Prozessabbild erhalten. Wird die Datenhaltezeit überschritten und es befindet sich kein ID-Tag im Erfassungsbereich, werden die Daten mit dem Wert 0x00 gefüllt.
Verbleibt der ID-Tag im Erfassungsbereich, können die Daten mit dem Status-Bit Cmd Start erneut geschrieben werden. War das Schreiben nicht erfolgreich, wird kein Fehlerwert im Prozessabbild angezeigt.

Je kleiner der Wert für [Datenlänge für automatisches Lesen/Schreiben] eingestellt ist, desto weniger Zeit wird für das Schreiben benötigt. Entsprechend kürzer ist die Verweilzeit des ID-Tags im Erfassungsbereich des Gerätes.
| Byte | Prozessdaten-Ausgang | Prozessdaten-Eingang |
| 0 | Kommando = 0x02 | Kommando = 0x02 |
| 1 | Status | Status |
| 2 | Daten 0 | Daten 0 |
| 3 | Daten 1 | Daten 1 |
| 4 | Daten 2 | Daten 2 |
| 5 | Daten 3 | Daten 3 |
| 6 | Daten 4 | Daten 4 |
| 7 | Daten 5 | Daten 5 |
| 8 | Daten 6 | Daten 6 |
| 9 | Daten 7 | Daten 7 |
| 10 | Daten 8 | Daten 8 |
| 11 | Daten 9 | Daten 9 |
| 12 | Daten 10 | Daten 10 |
| 13 | Daten 11 | Daten 11 |
| 14 | Daten 12 | Daten 12 |
| 15 | Daten 13 | Daten 13 |
| 16 | Daten 14 | Daten 14 |
| 17 | Daten 15 | Daten 15 |
| 18 | Daten 16 | Daten 16 |
| 19 | Daten 17 | Daten 17 |
| 20 | Daten 18 | Daten 18 |
| 21 | Daten 19 | Daten 19 |
| 22 | Daten 20 | Daten 20 |
| 23 | Daten 21 | Daten 21 |
| 24 | Daten 22 | Daten 22 |
| 25 | Daten 23 | Daten 23 |
| 26 | Daten 24 | Daten 24 |
| 27 | Daten 25 | Daten 25 |
| 28 | Daten 26 | Daten 26 |
| 29 | Daten 27 | Daten 27 |
| 30 | 0x00 | 0x00 |
| 31 | Ignoriert | 0x00 |
10.5 Betriebsmodus Lesen Daten
Im Betriebsmodus [Lesen Daten] können große Datenmengen mit einer Leseoperation gelesen werden. Die Daten werden sequenziell vom Gerät zur Steuerung übertragen.
Daten vom Gerät zur Steuerung übertragen:
▶ Mit der Steuerung die folgenden Werte im Prozessdaten-Ausgang setzen: Den Kommandowert 0x03, die Adresse (16 Bit) und die Datenlänge (16 Bit).
▶ Mit der Steuerung die Leseoperation mit dem Status-Bit Cmd Start starten.
▷ Das Gerät bestätigt den Start der Leseoperation durch das Setzen des Status-Bits Cmd Start Acknowledge im Prozessdaten-Eingang.
▷ Das Gerät überträgt die Daten in den Prozessdaten-Eingang (Daten 0 bis 27) und erhöht den Blockzähler um "1", sobald die ersten Daten des ID-Tags verfügbar sind. Der Blockzähler wird beim Überschreiten des Wertes 255 auf 0 zurückgesetzt.
▶ Mit der Steuerung den Empfang der Daten bestätigen, indem der Blockzähler im Prozessdaten-Ausgang um "1" erhöht wird.
▶ Die beiden letzten Schritte wiederholen, bis alle Daten übertragen sind.
▷ Das Gerät setzt mit der letzten Übertragung das Status-Bit Cmd End.
▷ Die Leseoperation ist beendet.

War das Lesen nicht erfolgreich, setzt das Gerät den Fehlerwert und das Status-Bit Cmd End im Prozessabbild. Die Datenübertragung wird unterbrochen.
| Byte | Prozessdaten-Ausgang | Prozessdaten-Eingang |
| 0 | Kommando = 0x03 | Kommando = 0x03 |
| 1 | Status | Status |
| 2 | Ignoriert | Daten 0 |
| 3 | Ignoriert | Daten 1 |
| 4 | Adresse (Highbyte) | Daten 2 |
| 5 | Adresse (Lowbyte) | Daten 3 |
| 6 | Länge (Highbyte) | Daten 4 |
| 7 | Länge (Lowbyte) | Daten 5 |
| 8 | Ignoriert | Daten 6 |
| 9 | Ignoriert | Daten 7 |
| 10 | Ignoriert | Daten 8 |
| 11 | Ignoriert | Daten 9 |
| 12 | Ignoriert | Daten 10 |
| 13 | Ignoriert | Daten 11 |
| 14 | Ignoriert | Daten 12 |
| 15 | Ignoriert | Daten 13 |
| 16 | Ignoriert | Daten 14 |
| 17 | Ignoriert | Daten 15 |
| 18 | Ignoriert | Daten 16 |
| 19 | Ignoriert | Daten 17 |
| 20 | Ignoriert | Daten 18 |
| 21 | Ignoriert | Daten 19 |
| 22 | Ignoriert | Daten 20 |
| 23 | Ignoriert | Daten 21 |
| 24 | Ignoriert | Daten 22 |
| 25 | Ignoriert | Daten 23 |
| 26 | Ignoriert | Daten 24 |
| 27 | Ignoriert | Daten 25 |
| 28 | Ignoriert | Daten 26 |
| 29 | Ignoriert | Daten 27 |
| 30 | Block Zähler | Block Zähler |
| 31 | Ignoriert | Fehlerwert |
10.5.1 Beispiel Erfolgreiches Lesen von Daten
Das Beispiel demonstriert das erfolgreiche Lesen von Daten.
| Prozessdaten | Kommandowert | Adresse | Länge | Daten 0 bis 27 | Blockzähler | Fehlerwert | Status-Bit Cmd Start | Status-Bit Cmd End | |
| Voreingestelltes Kom-mando | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x00 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
| Steuerung setzt Kom-mando (Lese 35 By-tes von Adresse 0x12) | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x03 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
| Gerät bestätigt Kom-mando | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x03 | 0x00 | 0x00 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Gerät setzt ersten By-te der Daten | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x03 | Daten | 0x01 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Steuerung bestätigt Empfang der Daten | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x01 | 1 | ||
| IN | 0x03 | Daten | 0x01 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Gerät setzt weitere Daten und beendet Lesen | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x01 | 1 | ||
| IN | 0x03 | Daten | 0x02 | 0x00 | 1 | 1 | |||
| Steuerung bestätigt Empfang der Daten | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x02 | 1 | ||
| IN | 0x03 | Daten | 0x02 | 0x00 | 1 | 1 | |||
| Steuerung nimmt Kommandowert zu-rück | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x03 | Daten | 0x02 | 0x00 | 1 | 1 | |||
| Gerät führt voreinge-stelltes Kommando aus | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x00 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 |
10.5.2 Beispiel Fehlerhaftes Lesen von Daten
Das Beispiel demonstriert das fehlerhafte Lesen von Daten.
| Prozessdaten | Kommandowert | Adresse | Länge | Daten 0 bis 27 | Blockzähler | Fehlerwert | Status-Bit Cmd Start | Status-Bit Cmd End | |
| Voreingestelltes Kom-mando | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x00 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
| Steuerung setzt Kom-mando (Lese 35 By-tes von Adresse 0x12) | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x03 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
| Gerät bestätigt Kom-mando | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x03 | 0x00 | 0x00 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Gerät setzt ersten By-te der Daten | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x03 | Daten | 0x00 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Steuerung bestätigt Empfang der Daten | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x01 | 1 | ||
| IN | 0x03 | Daten | 0x01 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Gerät setzt Fehler-wert | OUT | 0x03 | 0x0012 | 0x0023 | 0x00 | 0x01 | 1 | ||
| IN | 0x03 | Daten | 0x01 | 0x11 | 1 | 1 | |||
| (ID-Tag nicht verfüg-bar) | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x03 | 0x00 | 0x01 | 0x11 | 1 | 1 | |||
| Steuerung nimmt Kommandowert zu-rück | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x00 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 |
10.6 Betriebsmodus Schreiben Daten
Im Betriebsmodus [Schreiben Daten] können mehr als 28 Bytes mit einer Schreiboperation geschrieben werden. Die Daten werden sequenziell von der Steuerung zum Gerät übertragen.
Daten von der Steuerung zum Gerät übertragen:
▶ Mit der Steuerung die folgenden Werte im Prozessdaten-Ausgang setzen:
Den Kommandowert 0x04, die Adresse (16 Bit) und die Datenlänge (16 Bit).
▶ Mit der Steuerung die Schreiboperation mit dem Status-Bit Cmd Start starten.
▷ Das Gerät bestätigt den Start der Schreiboperation durch das Setzen des Status-Bits Cmd Start Acknowledge im Prozessdaten-Eingang.
▶ Mit der Steuerung die Daten im Prozessdaten-Ausgang (Daten 0 bis 27) füllen und den Blockzähler um "1" erhöhen. Der Blockzähler wird beim Überschreiten des Wertes 255 auf 0 zurückgesetzt.
▷ Das Gerät bestätigt den Empfang der Daten, indem der Blockzähler im Prozessdaten-Ausgang um "1" erhöht wird.
▶ Die beiden letzten Schritte wiederholen, bis alle Daten übertragen sind.
▷ Das Gerät setzt mit der letzten Übertragung auf den ID-Tag das Status-Bit Cmd End.
▷ Die Schreiboperation ist beendet.

War das Schreiben nicht erfolgreich, setzt das Gerät den Fehlerwert und das Status-Bit Cmd End im Prozessabbild. Die Datenübertragung wird unterbrochen.
| Byte | Prozessdaten-Ausgang beim Start der Schreiboperation | Prozessdaten-Ausgang während der Datenübertragung | Prozessdaten-Eingang |
| 0 | Kommando = 0x04 | Kommando = 0x04 | Kommando = 0x04 |
| 1 | Status | Status | Status |
| 2 | Ignoriert | Daten 0 | 0x00 |
| 3 | Ignoriert | Daten 1 | 0x00 |
| 4 | Adresse (Highbyte) | Daten 2 | 0x00 |
| 5 | Adresse (Lowbyte) | Daten 3 | 0x00 |
| 6 | Länge (Highbyte) | Daten 4 | 0x00 |
| 7 | Länge (Lowbyte) | Daten 5 | 0x00 |
| 8 | Ignoriert | Daten 6 | 0x00 |
| 9 | Ignoriert | Daten 7 | 0x00 |
| 10 | Ignoriert | Daten 8 | 0x00 |
| 11 | Ignoriert | Daten 9 | 0x00 |
| 12 | Ignoriert | Daten 10 | 0x00 |
| 13 | Ignoriert | Daten 11 | 0x00 |
| 14 | Ignoriert | Daten 12 | 0x00 |
| 15 | Ignoriert | Daten 13 | 0x00 |
| 16 | Ignoriert | Daten 14 | 0x00 |
| 17 | Ignoriert | Daten 15 | 0x00 |
| 18 | Ignoriert | Daten 16 | 0x00 |
| 19 | Ignoriert | Daten 17 | 0x00 |
| 20 | Ignoriert | Daten 18 | 0x00 |
| 21 | Ignoriert | Daten 19 | 0x00 |
| 22 | Ignoriert | Daten 20 | 0x00 |
| 23 | Ignoriert | Daten 21 | 0x00 |
| 24 | Ignoriert | Daten 22 | 0x00 |
| 25 | Ignoriert | Daten 23 | 0x00 |
| 26 | Ignoriert | Daten 24 | 0x00 |
| 27 | Ignoriert | Daten 25 | 0x00 |
| 28 | Ignoriert | Daten 26 | 0x00 |
| 29 | Ignoriert | Daten 27 | 0x00 |
| 30 | 0x00 | Block Zähler | Block Zähler |
| 31 | Ignoriert | Ignoriert | Fehlerwert |
10.6.1 Beispiel Erfolgreiches Schreiben von Daten
Das Beispiel demonstriert das erfolgreiche Schreiben von Daten.
| Prozessdaten | Kommandowert | Adresse | Länge | Daten 0 bis 27 | Blockzähler | Fehlerwert | Status-Bit Cmd Start | Status-Bit Cmd End | |
| Voreingestelltes Kom-mando | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x00 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
| Steuerung setzt Kom-mando (Schreibe 40 Bytes an Adresse 0x10) | OUT | 0x04 | 0x0010 | 0x0028 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x04 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
| Gerät bestätigt Kom-mando | OUT | 0x04 | 0x0010 | 0x0028 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x00 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Steuerung überträgt erste Daten | OUT | 0x04 | Daten für ID-Tag | 0x01 | 1 | ||||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x00 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Gerät bestätigt Daten | OUT | 0x04 | Daten für ID-Tag | 0x01 | 1 | ||||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x01 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Steuerung überträgt weitere Daten | OUT | 0x04 | Daten für ID-Tag | 0x02 | 1 | ||||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x01 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Gerät bestätigt Daten und beendet Schrei-ben | OUT | 0x04 | Daten für ID-Tag | 0x02 | 1 | ||||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x02 | 0x00 | 1 | 1 | |||
| Steuerung nimmt Kommandowert zu-rück | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x02 | 0x00 | 1 | 1 | |||
| Gerät führt voreinge-stelltes Kommando aus | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x00 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
10.6.2 Beispiel Fehlerhaftes Schreiben von Daten
Das Beispiel demonstriert das fehlerhafte Schreiben von Daten.
| Prozessdaten | Kommandowert | Adresse | Länge | Daten 0 bis 27 | Blockzähler | Fehlerwert | Status-Bit Cmd Start | Status-Bit Cmd End | |
| Voreingestelltes Kom-mando | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x00 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
| Steuerung setzt Kom-mando (Schreibe 40 Bytes an Adresse 0x10) | OUT | 0x04 | 0x0010 | 0x0028 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x04 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
| Gerät bestätigt Kom-mando | OUT | 0x04 | 0x0010 | 0x0028 | 0x00 | 0x00 | 1 | ||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x00 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Steuerung überträgt erste Daten | OUT | 0x04 | Daten für ID-Tag | 0x01 | 1 | ||||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x00 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Gerät bestätigt Daten | OUT | 0x04 | Daten für ID-Tag | 0x01 | 1 | ||||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x01 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Steuerung überträgt weitere Daten | OUT | 0x04 | Daten für ID-Tag | 0x02 | 1 | ||||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x01 | 0x00 | 1 | 0 | |||
| Gerät setzt Fehler-wert (ID-Tag nicht verfügbar) | OUT | 0x04 | Daten für ID-Tag | 0x02 | 1 | ||||
| Gerät bestätigt Daten und beendet Schreiben | IN | 0x04 | 0x00 | 0x01 | 0x11 | 1 | 1 | ||
| Steuerung nimmt Kommandowert zurück | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x04 | 0x00 | 0x01 | 0x11 | 1 | 1 | |||
| Gerät führt voreingestelltes Kommando aus | OUT | 0x00 | 0x0000 | 0x0000 | 0x00 | 0x00 | 0 | ||
| IN | 0x00 | UID | 0x00 | 0x00 | 0 | 0 | |||
10.7 Fehlerwerte im Prozessdaten-Eingang
| Wert | Name | Beschreibung |
| 0x00 | RFID_NOERROR | Kein Fehler, Lese- oder Schreiboperation erfolgreich. |
| 0x01 | RFID_UNKNOWN_COMMAND | Unbekannter Kommandowert. |
| 0x11 | COMMAND_NO_RESPONSE | • ID-Tag antwortet nicht.• ID-Tag außerhalb der Reichweite.• ID-Tag unterstützt die Operation nicht oder falsche Parameter (z. B. ist der Datenblock zu groß). |
| 0x12 | COMMAND_RX_ERROR | Fehler beim Empfang der Daten des ID-Tag. |
| 0x21 | TAG_COMMAND_NOT_SPECIFIED | Kommando wird vom ID-Tag nicht unterstützt. |
| 0x22 | TAG_COMMAND_SYNTAX | Parameter des Kommandos fehlerhaft. |
| 0x23 | TAG_OPTION_NOT_SUPPORTED | ID-Tag unterstützt Option des Kommandos nicht. |
| 0x2F | TAG_OTHER | ID-Tag meldet andere Fehler beim Ausführen des Kommandos. |
| 0x30 | TAG_BLOCK_NOT_USABLE | Der Datenblock des ID-Tags ist nicht nutzbar (z. B. ist der Datenblock nicht vorhanden). |
| 0x31 | TAG_BLOCK_ALREADY_BLOCKED | Der Datenblock wurde bereits gesperrt. |
| 0x32 | TAG_BLOCK_NOT_UPDATEABLE | Der Datenblock ist gesperrt und kann nicht über-schrieben werden. |
| 0x33 | TAG_BLOCK_WRITE_VERIFY | Der Datenblock wurde nicht richtig geschrieben (z. B. ist der Speicherbereich defekt). |
| 0x34 | TAG_BLOCK_LOCK_VERIFY | Der Datenblock kann nicht gesperrt werden (z. B. ist der Speicherbereich defekt). |
11 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Das Gerät ist wartungsfrei.
▶ Bei Fehlfunktionen Kontakt mit ifm aufnehmen.
▶ Da innerhalb des Gerätes keine vom Anwender zu wartende Bauteile enthalten sind, das Gehäuse nicht öffnen. Die Instandsetzung des Gerätes darf nur durch den Hersteller erfolgen.
▶ Reinigung des Geräts mit einem trockenen Tuch.
▶ Das Gerät gemäß den nationalen Umweltvorschriften entsorgen.
12 Zulassungen/Normen
Für die Zulassungen und Normen sind die folgenden Informationen abrufbar:
- Prüfnormen und Bestimmungen: documentation.ifm.com
• EU-Konformitätserklärung und Zulassungen: documentation.ifm.com
• Zulassungsrelevante Hinweise: Beipackzettel des Gerätes und documentation.ifm.com
Glossar
ID-Tag
Ein ID-Tag wird zum Kennzeichnen von Objekten verwendet. Mit einem Schreib-/Lesegerät wird der ID-Tag über ein hochfrequentes Funksignal ausgelesen. Ein ID-Tag besteht aus einer Antenne, einem analogen Schaltkreis zum Empfangen und Senden (Transceiver), einem digitalen Schaltkreis und einem permanenten Speicher.
IODD
Digitale Beschreibung des Gerätes. Die IODD wird für das Parametrieren von Geräten über IO-Link benötigt.
IO-Link
IO-Link ist eine standardisierte IO-Technologie (IEC 61131-9) um mit Sensoren und Aktoren zu kommunizieren. Die Punkt-zu-Punkt-Kommunikation basiert auf 3-Leiter Sensor- und Aktor-Anschluss. IO-Link ist kein Feldbus, sondern die Weiterentwicklung der bisherigen Anschlusstechnik.
UID
Unique Identification Number; eindeutige Erkennungsnummer eines Gerätes.









