PlastCoat 1030 - Zementmischer WAGNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Mörtelspritzmaschine für Putze und mineralische Beschichtungen |
| Marke | Wagner |
| Modell | PlastCoat 1030 |
| Abmessungen (L x B x H) | 1150 x 520 x 610 mm |
| Gewicht | 59 kg (Basismaschine) |
| Stromversorgung | 230 V~, 50/60 Hz, 16 A (träge) |
| Motorleistung (P1) | 2,3 kW |
| Max. Betriebsdruck | 40 bar |
| Max. Durchfluss (Wasser) | 10, 15 oder 20 l/min je nach Rotor/Stator |
| Max. Korngröße | 6 mm |
| Trichterkapazität | 50 Liter |
| Max. Länge Mörtelschlauch | 40 m (plus 2,5 m Schläuche) |
| Max. Förderhöhe | 20 m |
| Schutzart | IP 54 |
| Schalldruckpegel | ≤ 70 dB(A) |
| Funktionsweise | Schneckenpumpe mit elektrischem Antrieb, stufenlos regelbare Förderleistung (0-10) |
| Bedienelemente | Moduswahlschalter (A/F/R), Durchflussregler, Not-Aus |
| Inklusive Zubehör | Spritzpistole, Mörtelschlauch, Werkzeugkasten, Düsen, Schmiermittel |
| Wartung und Reinigung | Reinigung des Schlauchs mit Reinigungskugel, Schmierung des Rotors/Stators, Dichtungsprüfung |
| Sicherheit | Not-Aus, Überlastschutz, Manometer, verstärkter Mörtelschlauch (40 bar) |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Rotor, Stator, Dichtungen, Düsen, Schlauch erhältlich; Teileliste in der Anleitung; Reparatur durch Wagner-Service |
| Garantie | 36 Monate (professionelle Nutzung) mit Online-Registrierung; 12 Monate bei intensiver Nutzung |
| Allgemeine Informationen | Professionelle Nutzung, CE-konform, WEEE-Richtlinie 2012/19/EU |
Häufig gestellte Fragen - PlastCoat 1030 WAGNER
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BEDIENUNGSANLEITUNG PlastCoat 1030 WAGNER
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
- D - Betriebsanleitung 2
- GB - Operating manual 29
- F - Mode d'emploi 56
- NL - Gebruikshandleiding 84

Warnung!
Mörtelspritzmaschinen entwickeln hohe Spritzdrücke.
| Achtung Verletzungsgefahr! | |
| 1 | Nie mit den Fingern oder mit der Hand in den Spritzstrahl fassen!Nie die Spritzlanze auf sich oder andere Personen richten!Beschichtungsstoffe sind ätzend oder reizend!Haut und Augen schützen! |
| 2 | Vor jeder Inbetriebnahme sind gemäß Betriebsanleitung folgende Punkte zu beachten:Zulässige Drücke beachten.Alle Verbindungsteile auf Dichtheit prüfen. |
| 3 | Anweisungen zur regelmäßigen Reinigung und Wartung der Mörtelspritzmaschine sind streng einzuhalten.Vor allen Arbeiten an der Mörtelspritzmaschine und bei jeder Arbeitspause folgende Punkte beachten:Aushärtezeit des Beschichtungsstoffes beachten.Spritzlanze und Mörtelschlauch entlasten.Saugpumpe ausschalten. |
Achte auf Sicherheit!
Inhaltsverzeichnis
1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN \_\_\_\_ 49 WARTUNG \_\_\_\_ 17
2 EINFÜHRUNG IN DAS ARBEITEN MIT DER MÖRTELSPRITZMASCHINE PLASTCOAT 1030 \_\_\_\_ 6
2.1 Funktion der Mörtelspritzmaschine PlastCoat 1030 _6
2.2 Verarbeitbare Beschichtungsstoffe ____ 6
3 TECHNISCHE DATEN 6
4 ERKLÄRUNGSBILD PLASTCOAT 1030 7
4.1 Bedienelemente und Anzeigen am Gerät ____8
4.2 Antrieb 8
4.3 Kompressor (Zubehör) 9
4.4 Mörtelschlauch 9
4.5 Spritzlanze 9
5 TRANSPORT 10
5.1 Fahren 10
5.2 Krantransport (Abb. 4) 10
5.3 Transport im Fahrzeug 10
6 INBETRIEBNAHME 10
6.1 Aufstellort 10
6.1.1 Anschluß an das Stromnetz/ Verlängerungsleitung _ 10
6.2 Erstinbetriebnahme 10
6.2.1 Lieferumfang 10
6.2.2 Montage (Abb. 5) ____ 11
6.3 Mörtelschlauch anschließen 12
6.4 Kompressor (Zubehör) 12
6.5 Montage Sprühaufsätze (Zubehör) ____ 12
6.6 Spritzlanze anschließen 12
6.7 Mörtelspritzmaschine vorbereiten ____ 13
6.7.1 Mörtelschlauch vorspülen 13
6.8 Beginn des Spritzvorgangs 14
6.9 Ende des Spritzvorgangs 14
7 ALLGEMEINE HINWEISE ZUR ANWENDUNGSTECHNIK 15
7.1 Spritztechnik 15
8 AUSSERBETRIEBNAHME UND REINIGUNG \_\_\_\_ 15
8.1 Mörtelschlauch reinigen 15
8.2 Gerätereinigung und Rotor austauschen ____ 16
8.3 Spritzlanze reinigen ____ 17
49 WARTUNG 17
9.1 Mechanische Wartung 17
9.2 Elektrische Wartung 17
9.3 Längerer Nichtgebrauch 17
9.4 Wellendichtring 18
9.5 Austausch Rotor (Abb. 17) ____ 18
10 BEHEBUNG VON STÖRUNGEN 19
11 ERSATZTEILLISTE PLASTCOAT 1030 \_\_\_\_ 22
11.1 Ersatzteilliste Gestell 23
12 ERSATZTEILLISTE SPRITZLANZE 23
13 ZUBEHÖR PLASTCOAT 1030 24
Servicenetz in Deutschland 26
Prüfung der Mörtelspritzmaschine 27
Entsorgungshinweis 27
Wichtiger Hinweis zur Produkthaftung ____ 27
Garantieerklärung 27
CE-Konformitätserklärung 28
Europa-Servicenetz 112
1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Sicherheitstechnische Anforderungen für Mörtelfördermaschinen (Saugpumpen) sind unter anderem geregelt in:
a) Betriebssicherheitsverordnung, Unfallverhütungsvor-schriften „Grundsätze der Prävention“
(BetrbSichV, BGV A1) inklusive den Erläuterungen und Konkretisierungen der BGR A1
b) BG 183, Regel der Berufgenossenschaft der Bauwirtschaft, Mörtelförder- und Mörtelspritzmaschinen
c) DIN EN 12001, Förder-, Spritz- und Verteilmaschinen für Beton und Mörtel - Sicherheitsanforderungen; Deutsche Fassung EN 12001
Zum sicheren Umgang mit Mörtelspritzmaschinen sind insbesondere folgende Hinweise zu beachten:
Einsatz der Mörtelspritzmaschine
Die Mörtelspritzmaschine PlastCoat-1030 ist ausschließlich zum Verarbeiten von den auf Seite 6 beschriebenen Beschichtungsstoffen bestimmt. Ein anderer Einsatz ist nicht zu-lässig. Zum richtigen Einsatz gehört auch das Beachten der Betriebsanleitung und die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsbedingungen. Die Betriebsanleitung ist ständig am Einsatzort der Mörtelspritzmaschine griffbereit aufbewahren.
Die Mörtelspritzmaschine PlastCoat-1030 darf nur mit Manometer betrieben werden. Es ist nur der vom Hersteller vorgeschriebene Mörtelschlauch einzusetzen.
Nur gekennzeichnete Mörtelschläuche mit mindestens 40 bar Betriebsdruck einsetzen.
Die Mörtelspritzmaschine ist nur für den gewerblichen Einsatz durch professionelle Anwender vorgesehen.
Personenschutz
Zum Schutz der Augen, der Haut und der Atemwege: Schutzbrille, Schutzkleidung, Handschuhe, evtl. Hautschutzcreme und Atemschutzgeräte tragen. Mörtelschlauch nicht abkuppeln, solange er unter Druck steht. Manometer beachten! Schutzbrille tragen! Spritzlanze nicht auf Personen richten!
Zum Schutz der Ohren Gehörschutz tragen.
Beim Transport der Maschine und beim Arbeiten mit der Maschine Sicherheitsschuhe tragen.
Personen die nicht zur Aufstellung, Montage oder Bedienung der Maschine benötigt werden, haben sich von der Maschine fernzuhalten.
Die PC 1030 ist für Notfälle mit einem NOT-AUS Schalter ausgestattet.
Atemschutzmasken
Zum Schutz vor mineralischem Staub dem Verarbeiter eine Atemschutzmaske zur Verfügung stellen. Siehe Berufsgenossenschaftliche Regeln „Regeln für den Einsatz von Atemschutzgeräten“ (BGR 190).
Anschluss an das Stromnetz nur über einen besonderen Speisepunkt z. B. über einen Baustromverteiler mit Fehlerstromschutzeinrichtung mit INF ≤ 30 mA.
Verschmutzung der Steckdose für die Fernbedienung an der Steuereinheit vermeiden.

Verletzungsgefahr durch austretendes Material.
Vor jedem Einschalten überprüfen, dass der Materialhahn an der Spritzlanze geschlossen ist.
Materialhahn bei jeder Arbeitsunterbrechung schließen.

Nie die Mörtelspritzmaschine bei offen liegendem Rotor oder entferntem Behälter betreiben.
Nicht in den Rotor greifen, wenn dieser in Bewegung ist. Quetschgefahr.
Vorsicht mit langen Haaren. Nur mit enganliegender Kleidung arbeiten.
Keine Gegenstände oder Körperteile durch das Schutzgitter stecken.
Quetschgefahr beim Einklappen der Handgriffe, der Montage der Pumpeneinheit und dem Anschluss des Materialschlauches.
Reinigung und Wartung
Mörtelschlauch nie unter Druck abkuppeln oder Maschine unter Druck demontieren. Druck am Manometer beachten.
Bei Wartungsarbeiten Mörtelspritzmaschine immer ausschalten, Netzstecker ziehen und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinstecken sichern.
Motor und Steuereinheit der Mörtelspritzmaschine nicht mit Wasserstrahl-, Hochdruck- oder Dampfhochdruckreiniger abspritzen. Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser.
Elektrische Ausrüstung
Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung der Mörtelspritzmaschine nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Die elektrische Ausrüstung ist regelmäßig zu prüfen. Mängel, wie lose Verbindungen oder angeschmorte Leitungen, sofort beseitigen.
Aufkleber an der Mörtelspritzmaschine sauber und lesbar halten.

Bei jedem maschinell bedingten Stillstand oder einer Stromunterbrechung ist der Wahlschalter sofort in Stellung „A“ zu bringen, um ein unbeabsichtigtes Wiederanlaufen der Maschine zu verhindern. Es besteht Verletzungsgefahr.
Mörtelschlauch

Achtung Verletzungsgefahr durch Injektion! Durch Verschleiß, Knicken und nicht zweckentsprechende Verwendung können sich Leckstellen im Mörtelschlauch bilden. Durch eine Leckstelle kann Flüssigkeit in die Haut injiziert werden.
Mörtelschlauch vor jeder Benutzung gründlich überprüfen.
Beschädigten Mörtelschlauch sofort ersetzen.
Niemals defekten Mörtelschlauch selbst reparieren!
Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 80 cm.
Mörtelschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen.
Niemals am Mörtelschlauch ziehen, um das Gerät zu bewegen.
Mörtelschlauch nicht verdrehen.
Mörtelschlauch so verlegen, dass keine Stolpergefahr besteht.

Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Mörtelschläuche verwenden.

Bei alten Mörtelschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen.
Wagner empfiehlt den Mörtelschlauch nach 6 Jahren auszutauschen.
Aufstellung in unebenem Gelände
Die Mörtelspritzmaschine muss wie im Bild gezeigt aufgestellt werden, um ein Wegrutschen zu vermeiden. Vorderräder mit den Bremsen blockieren.

2 EINFÜHRUNG IN DAS ARBEITEN MIT DER MÖRTELSPRITZMASCHINE PLASTCOAT 1030
Die Mörtelspritzmaschine Plastcoat-1030 ist konzipiert für den Einsatz bzw. die Verarbeitung von fertig gemischten mineralischen Beschichtungsstoffen.
Die Maschine ist nicht für den Einsatz als Reinigungsgerät konzipiert.
2.1 FUNKTION DER MÖRTELSPRITZMASCHINE PLASTCOAT 1030
Die Zufuhr des Beschichtungsstoffes erfolgt über den Behälter. Die Zuführwendel fördert den Beschichtungsstoff zur Exzenter-Schneckenpumpe. Diese Pumpe baut den zum Transport durch den Mörtelschlauch notwendigen Druck auf. An der Spritzlanze wird die zur Zerstäubung notwendige Druckluft zugeführt. Über die elektrische Steuerung ist die Mörtelspritzmaschine ein- und ausschaltbar, bzw. kann auch die Fördermenge geregelt werden.
Mit der stufenlos regelbaren Fördermenge des Beschichtungsstoffes ist ein weiches, gleichmäßiges Spritzbild erzielbar.
2.2 VERARBEITBARE BESCHICHTUNGSSTOFFE
- Wärmedämm-Verbundsysteme-Kleber (Mineralische- und Kunstharzsysteme)
- Kunstharzputze bis Korngröße 6 mm
- Silikatputze bis K 6
• Silikonharzputze bis K 6
• Mineralische Oberputze bis K 6
• Leichtputz-Systeme bis K 6 - Kratzputz bis K 6
• Dämmputze - Sanierputze
- Porenbetonbeschichtung
- Quarzplastik
• Dachbeschichtungen - Flammschutzbeschichtungen
• Mineralische Dichtungsschlämme - Bitumenemulsionen
- Armierungsspachtel
- Flüssige Rauhfaser
• Zargenverguss-Mörtel - Kunstharz-Putzgrund
- Haftgrundierung
• Füllfarben auch faserhaltig - Elastikbeschichtung
- Akustikputz kunstharzgebunden
- Spachtelmassen kunstharzgebunden
Alle Beschichtungsstoffe müssen zur Maschinenverarbeitung geeignet sein. Siehe Produktdatenblatt des zu verarbeitenden Beschichtungsstoffs.
Andere Beschichtungsstoffe nur nach Rücksprache mit dem Hersteller oder der WAGNER Anwendungstechnik verwenden.
3 TECHNISCHE DATEN
PlastCoat-1030
Spannung: 230 V \~, 50/60 Hz
Absicherung: 16 A träge
Geräteanschlussleitung: 5 m lang, 3 x 2,5 mm ^2
Motorleistung P₁: 2,3 kW
Max. Fördermenge (Wasser): 10, 15, 20 l/min (je nach Rotor/Stator)
Max. Betriebsdruck: 4,0 MPa (40 bar)
Max. Korngröße: K6 mm
Abmessungen L x B x H: 1150 x 520 x 610 mm
Behälterinhalt: 50 l
Gewicht (PC 1030): 59 kg
Gewicht (Spritzlanze): 2,1 kg
Reifendruck max: 2,5 bar
Schutzart: IP 54
Max. Schalldruckpegel: 70 dB (A)*
Zerstäuberluftanschluss: Schnellkupplung DN 7,2 mm
Max. Zerstäuberluftdruck: 10 bar
Benötigte Druckluftmenge
mindestens: 320 l/min
Max. Mörtelschlauchlänge: 40 m (und 2,5 m Schlauchpeitsche)
Max. Förderhöhe: 20 m
* Messort: Abstand 1 m seitlich vom Gerät und 1,60 m über schallhartem Boden.
4 ERKLÄRUNGSBILD PLASTCOAT 1030
1 Steuereinheit
3 Betriebsleuchte grün (zeigt an das Netzspannung vorhanden ist)
5 NOT-AUS Schalter 6 Grundgestell mit Rädern
7 Anschluss Fernbedienung 8 Anschluss externer Controller
9 Mörtelschlauch mit Luftschlauch komplett 10 Spritzlanze
11 Behälter 12 Auflage zur Befüllung
13 Auslaufeinheit mit innenliegender Schneckenpumpe 14 Druckmanometer
15 Anschlusskupplung f. Mörtelschlauch 16 Werkzeugbox

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POWER ERROR F A R SPEED 1 2 3 4 52 Kontrollleuchte rot (zeigt an das eine Fehlfunktion vorliegt)
4 Bedienfeld mit Wahlschalter für den Betriebsmodus - und Fördermengenregler
2 Kontrollleuchte rot (zeigt an das eine Fehlfunktion vorliegt)
4 Bedienfeld mit Wahlschalter für den Betriebsmodus - und Fördermengenregler

1 Fördermengenregler 0-10
2 Wahlschalter für den Betriebsmodus
3 Kontrolleuchte (Error)
4 Betriebsleuchte (Power)
5 NOT-AUS Schalter

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③ POWER ERROR 4 3 F AR SPEED 5 2 1Mit dem Fördermengenregler (Abb. 3, 1) ist die Fördermenge von 0-10 stufenlos regelbar.
Mit dem Wahlschalter (Abb. 3, 2) stehen folgende Einstellungen zur Auswahl:
| FA R | Position „A“= AutomatikGrundeinstellung zur Steuerung mit einer Automatikspritzlanze |
| FA R | Position „F“ = Manuelle Einschaltung Schaltet die Mörtelspritzmaschine ein. Diese Einstellung wird benötigt für:Die Demontage der Pumpeneinheit |
| FA R | Position „R“= RückwärtsgangDiese Einstellung wird benötigt für:Die Druckentlastung des MörtelschlauchesDie Montage der Pumpeneinheit |
Detailliertere Erklärung zum Einsatz des Wahlschalter:
Steht der Wahlschalter in der Position „A“, kann die PC 1030 mit dem Materialhahn an der Automatikspritzlanze ein- und ausgeschaltet werden.
In Situationen in denen keine Spritzlanze montiert ist (z.B: Montage/Demontage der Pumpeneinheit), wird die Maschine mit der Schalterposition „F“ eingeschaltet und mit der Position „A“ ausgeschaltet.

Wichtig: Die Steuerung über den Wahlschalter und den Materialhahn sind gleichberechtigt. Es kann jederzeit aus der Position „A“ (Steuerung durch Materialhahn) auf „F“ umgeschaltet werden. Gerät daher nur alleine bedienen.
Die Betriebsleuchte (grün, Abb. 3, 4) zeigt an, dass Spannung anliegt und das Gerät betriebsbereit ist.
Wird der Netzstecker eingesteckt, führt die PC 1030 eine Funktionsprüfung durch, während der die Kontrollleuchte (rot, Abb. 3, 3) blinkt. Ist alles in Ordnung erlischt das Blinken nach ca. 30 Sekunden. Leuchtet die Kontrollleuchte während des Betriebes, so liegt eine Störung vor. Detaillierte Informationen zur Art dieser Störung s. Abschnitt „Behebung von Störungen“ auf Seite 19.

Steht der Wahlschalter beim Einstecken des Netzsteckers auf „F“ schaltet sich das Gerät nicht ein. Wahlschalter kurz auf „A“ und dann wieder auf „F“ stellen, um das Gerät einzuschalten.
NOT-AUS Schalter
Durch Drücken des NOT-AUS Schalters wird die PC 1030 sofort ausgeschaltet.
Um den NOT-AUS Schalter wieder zu entriegeln, muss dieser gedreht werden. Die Maschine bleibt nach dem Entriegeln weiterhin ausgeschaltet. Um sie wieder einzuschalten, muss der Wahlschalter kurz auf „A“ und anschließend auf „F“ gestellt werden.
4.2 ANTRIEB
Bei Überlastung schaltet sich der Antrieb der Mörtelspritzmaschine automatisch ab (rote Kontrollleuchte leuchtet). Wahlschalter (Abb. 3, 2) auf „A“ stellen und Netzstecker ziehen. Fördermengenregler (Abb. 3, 1) auf „0“ stellen. Circa 5 Minuten warten, dann die Mörtelspritzmaschine wieder einstecken und einschalten. Gewünschte Fördermenge einstellen.
| Die Antriebseinheit erwärmt sich während des Betriebes. Dies ist normal und kein Anzeichen für eine Fehlfunktion. |
4.3 KOMPRESSOR (ZUBEHÖR)
VKM 592 Ansaugvolumen 590 l/min
Hinweis:
Kompressor nur nach der beigefügten Betriebsanleitung betreiben.

Kompressor nur nach der beigefügten Betriebsanleitung betreiben.

1 Materialanschluss-Mörtelspritzmaschine
2 Steuerkabelanschluss/ Kontroller
3 Zerstäuberluftanschluss-Druckluftversorgung
4 Materialanschluss-Spritzlanze
5 Mörtelschlauch
6 Zerstäuberluftanschluss-Spritzlanze
7 Steuerkabelanschluss

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1 2 3 4 7 6 54.5 SPRITZLANZE
1 Materialanschluss
2 Kombinierter Material- und Lufthahn:
Offen: Materialhahn im 90° Winkel zur Spritzlanze
Geschlossen: Materialhahn zeigt nach vorne
3 Strukturdüse:
In die Spritzlanze sind verschiedene Strukturdüsen einsetzbar. Die Düsengröße richtet sich nach der Korngröße des Beschichtungsstoffs und dem gewünschten Spritzbild.
4 Haltegriff:
Der Haltegriff kann je nach Bedarf auf der rechten oder linken Seite der Spritzlanze montiert werden. Das Gewinde auf der anderen Seite kann zum Schutz mit dem beiliegenden Verschlussstopfen verschlossen werden.
5 Steuerkabelanschluss
6 Luftmengenregler
7 Zerstäuberluftanschluss

Netzkabel um den Handgriff wickeln und Schlauch entfernen.
Düsen und andere kleine Gegenstände im Ablagefach ver- stauen.
PC 1030 am Handgriff schieben oder ziehen.

Gerät auf Treppen nur zu zweit tragen.
5.2 KRANTRANSPORT (ABB. 4)
Anhängepunkte für die Bänder oder Seile (keine Drahtseile) siehe Abbildung.
④

Gerät im Fahrzeug mit geeignetem Befestigungsmittel sichern.

Um ein Austreten von Materialresten aus der Maschine zu verhindern, Gerät zuvor reinigen oder Ansaugrohr verschließen.
6 INBETRIEBNAHME
6.1 AUFSTELLORT
Mörtelspritzmaschine eben aufstellen, um ein Wegrutschen zu vermeiden.
6.1.1 ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ/VERLÄNGERUNGSLEITUNG
Anschluss an das Stromnetz nur über einen besonderen Speisepunkt z. B. über einen Baustromverteiler mit Fehlerstromschutzeinrichtung mit INF ≤ 30 mA.

Geräteanschlussleitung so auslegen, dass keine Stolpergefahr besteht.
Vor Beschädigungen, z.B. durch Überfahren, schützen.

Leitungsquerschnitt min. 3 x 2,5 mm² Verlängerungsleitung ganz abrollen. Auf einwandfreie Kupplungsstücke und Stecker achten.
- Vor Anschluss an das Stromnetz darauf achten, dass die Netzspannung mit der Angabe auf dem Leistungsschild übereinstimmt.
6.2 ERSTINBETRIEBNAHME
6.2.1 LIEFERUMFANG
Die Maschine wird vom Hersteller in folgenden Einzelkomponenten geliefert:
- Grundgerät komplett bestehend aus Antriebseinheit, Steuereinheit, Behälter und Transportgestell mit Rädern
- Stator
- Schlauchpaket
- Spritzlanze
- Pumpengleitmittel
- Werkzeugbox mit Düsen, Reinigungszubehör,...
6.2.2 MONTAGE (ABB. 5)

Externe Steuerungen ausstecken. Die Montage darf nur von der Person durchgeführt werden, die auch die Maschine steuert. Nie die Mörtelspritzmaschine bei offenliegendem Rotor betreiben. Nicht in den Rotor greifen, wenn diese in Bewegung ist. Quetschgefahr.
Vorsicht mit langen Haaren. Nur mit enganliegender Kleidung arbeiten.
Sternschrauben (1) lösen und Auslaufeinheit (2) entfernen.
Stator (3) und Rotor (4) mit einem geeignetem Pumpengleitmittel (Best. Nr. 9992 824) einsprühen.
Wahlschalter (6) auf „A“ und Fördermengenregler (7) auf „0“ stellen.
Netzstecker an das Stromnetz anschließen.
Betriebsleuchte (8) zeigt Betriebsbereitschaft an.
Rote Kontrollleuchte (9) blinkt während der Funktionsprüfung für ca. 30 Sekunden.
Fördermengenregler (7) auf 1 oder 2 stellen.
Stator (3) über die Spitze des Rotor (4) schieben (Führungsschiene (5) beachten).
Wahlschalter (6) auf „R“ stellen, um den Stator automatisch auf den Rotor zu ziehen.
Sobald der Stator sich in der Endposition befindet, Wahlschalter (6) auf „A“ stellen.
Auslaufeinheit (2) wieder montieren und mit Sternschrauben (1) festziehen.

6.3 MÖRTELSCHLAUCH ANSCHLIESSEN
- Pumpeneinheit auf festen Sitz überprüfen
- Mörtelschlauch (Abb. 7, 1) anschließen und mit Spannhebeln (Abb. 7, 2) sichern.
- Zerstäuberluftanschluss am Mörtelschlauch an eine Druckluft-Versorgung, z.B. den Kompressor (Zubehör) anschließen.
6.4 KOMPRESSOR (ZUBEHÖR)
Kompressor an einem sicheren Ort neben der Mörtelspritzmaschine platzieren und an das Stromnetz anschließen.
Hinweis:
Kompressor nur nach der beigefügten Betriebsanleitung betreiben.
6.5 MONTAGE SPRÜHAUFSÄTZE (ZUBEHÖR)
| i | Je nach Anwendung können an der Spritzlanze verschiedene Zubehöre wie z.B. eine Verlängerung montiert werden. Eine genaue Übersicht finden Sie im Kapitel „Zubehör“. |
- Schnellkupplung lösen und Luftschlauch (Abb. 8, 1) aus Lanze ziehen.
- Überwurfmutter (2) lösen und Materialrohr (3) entfernen.
- Materialrohr und Luftschlauch (falls vorhanden) des Zubehörs in die Spritzlanze einsetzen und mit Überwurfmutter festziehen. (Abb. 9)
Achtung: O-Ring (Abb. 9, 4) nicht beschädigen.
6.6 SPRITZLANZE ANSCHLIESSEN (ABB. 10)
-
Wählen Sie die für das Material geeignete Spritzdüse aus: Düsengröße sollte mindestens dreifache Korngröße betragen, z.B.
Korngröße Kunstharzputze -> 3 mm
Düsengröße -> 10 mm -
Strukturdüse (1) mit Konus in Richtung Spritzkopf in die Spritzlanze montieren
- Spritzlanze (2) an den Materialschlauch anschließen und mit Spannhebeln (3) sichern.
- Materialhahn (4) schließen. (Materialhahn zeigt nach vorne).
- Zerstäuberluftanschluss (5) am Luftschlauch des Mörtelschlauches ankuppeln.
- Kupplungsstecker (6) für Fernbedienung am Steuerkabel des Mörtelschlauchs anschrauben.
- Steuerkabel des Mörtelschlauches an den Anschluss der Pumpe anschließen. (Abb. 11).
- Wahlschalter auf „A“ stellen.

6.7 MÖRTELSPRITZMASCHINE VORBEREITEN (ABB. 12)
Empfohlene Gleitmittel für den Mörtelschlauch

Wasser reicht als Gleitmittel nicht aus.
Verstopfungs-Gefahr!
Zellulosekleister verwenden. (z.B. Metylan Tapetenkleister Art Nr. 2312136)
• 2–3 | Zellulosekleister in den Behälter einfüllen.
- Mörtelspritzmaschine ans Stromnetz anschließen. Betriebsleuchte (1) zeigt Betriebsbereitschaft an.

Vor jedem Einschalten überprüfen, dass der Materialhahn an der Spritzlanze geschlossen ist. (Materialhahn zeigt nach vorne)
Materialhahn bei jeder Arbeitsunterbrechung schließen.
- Wahlschalter (2) auf „A“ stellen.
- Fördermengenregler (3) auf „3“ stellen.
6.7.1 MORTELSCHLAUCH VORSPÜLEN
- Luftmengenregler (Abb. 13, 2) schließen.

Mörtelschlauch nicht knicken! Vor Beschädigungen, z.B. Überfahren sowie vor spitzen Gegenständen und Kanten schützen.
- Spritzlanze über leeren Eimer halten.
- Materialhahn (Abb. 13, 1) an der Spritzlanze öffnen (Materialhahn im 90° Winkel zur Spritzlanze), die Mörtelspritzmaschine wird eingeschaltet.
- Wenn Zellulosekleister aus der Düse austritt, Materialhahn (Abb. 13, 1) schließen (Materialhahn zeigt nach vorne).
- Beschichtungsstoff in den Behälter einfüllen.

Bei mineralischem Beschichtungsstoff Behälter nur halb füllen.
- Spritzlanze wieder über Eimer halten.
- Materialhahn (Abb. 13, 1) an der Spritzlanze öffnen.
- Sobald Beschichtungsstoff an der Spritzlanze austritt, Materialhahn (Abb. 13, 1) schließen.
Die Mörtelspritzmaschine ist jetzt befüllt und betriebsbereit.

- Luftmengenregler (Abb. 13, 3) und Materialhahn (Abb. 13, 1) an der Spritzlanze öffnen.
- Materialmenge mit Fördermengenregler (Abb. 13, 2) der Steuereinheit und Luftmenge mit Luftmengenregler (Abb. 13, 3) dem Spritzbild entsprechend einstellen.
| Wichtig: Mörtelspritzmaschine nicht trocken laufen lassen. Gerät sofort ausschalten, wenn kein Material mehr an der Düse Austritt oder der Spritzstrahl unregelmäßig wird. Mögliche Ursache und Behebung des Problems siehe Kapitel „Behebung von Störungen“. |
| Erhöhter Verschleiß des Materialhahns.Materialmenge nicht mit Materialhahn sondern nur mit dem Fördermengenregler einstellen. |
6.9 ENDE DES SPRITZVORGANGS
• Materialhahn (Abb. 13, 1) schließen
- Luftmengenregler (Abb. 13, 3) schließen.
| Am Ende des Spritzvorgangs immer den Materialhahn schließen. |

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⑬ 1 3
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POWER ERROR F A R SPEED 27 ALLGEMEINE HINWEISE ZUR ANWENDUNGSTECHNIK
7.1 SPRITZTECHNIK
Während des Spritzens die Spritzlanze in gleichmäßigem Abstand 30 – 60 cm zum Objekt führen. Bei Nichteinhaltung stellt sich ein unregelmäßiges Spritzbild ein.
Das Spritzbild ist abhängig vom Beschichtungsstoff, Viskosität, Düsengröße, Fördermenge und Zerstäuberluftmenge.
Beispiele:
Feine Struktur -> große Zerstäuberluftmenge Grobe Struktur -> kleine Zerstäuberluftmenge Größere Fördermenge -> größere Zerstäuberluftmenge
Die gewünschte Struktur auf einer Musterfläche testen.
Die seitliche Abgrenzung des Spritzstrahls soll nicht zu scharf sein, deshalb sollte der Abstand zwischen Spritzlanze und Objekt entsprechend gewählt werden.
Der Spitzrand soll allmählich auflockern, damit beim anschließenden Durchgang leicht überlappt werden kann.
Wird die Spritzlanze immer parallel und im Winkel von 90° zum Objekt geführt, so entsteht am wenigsten Spritznebel.
Hinweis:
Scharfkantige Körner und Pigmente führen zu hohem Verschleiß von Pumpe, Mörtelschlauch, Materialhahn und Düse.

Für die Handhabung des Mörtelschlauches bei der Arbeit am Gerüst hat sich als am Vorteilhaftesten erwiesen, den Schlauch stets an der Außenseite des Gerüstes zu führen.
8 AUSSERBETRIEBNAHME UND REINIGUNG

Motor und Steuereinheit der Mörtelspritzmaschine nicht feucht reinigen. Erst recht nicht mit Wasserstrahl, Hochdruck- oder Dampfhochdruckreiniger abspritzen. Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser.
8.1 MÖRTELSCHLAUCH REINIGEN
- Behälter leer pumpen.

Wichtig: Mörtelspritzmaschine nicht trocken laufen lassen. Gerät sofort ausschalten, wenn kein Material mehr an der Düse Austritt oder der Spritzstrahl unregelmäßig wird. Mögliche Ursache und Behebung des Problems siehe Kapitel „Behebung von Störungen“.
- Mörtelspritzmaschine und Kompressor ausschalten.
- Materialhahn schließen.
- Strukturdüse aus der Spritzlanze entfernen und reinigen.
- Wasser in Behälter einfüllen und Spritzlanze über leeres Gebinde halten.
Wichtig: Mörtelspritzmaschine nicht trocken laufen lassen. Während der Reinigung immer genügend Wasser in den Behälter nachfüllen.
- Fördermengenregler auf „5“ stellen
- Materialhahn an der Spritzlanze öffnen.
- Material aus dem Schlauch ins Gebinde pumpen bis austretendes Material nur noch dünnflüssig ist.
- Materialhahn an der Spritzlanze schließen.

Mörtelschlauch muss drucklos sein. Eventuell Drehrichtungsschalter kurz auf „R“ (rückwärts) stellen.
Manometer beachten --> 0 bar. Schutzbrille tragen.
- Mörtelschlauch von der Pumpeneinheit abkuppeln.
- Spritzlanze von Mörtelschlauch abkuppeln.
- Reinigungskugel in Mörtelschlauch einstecken und Mörtelschlauch wieder ankuppeln.
- Wahlschalter auf „F“ stellen.
- Nach wenigen Sekunden tritt die Reinigungskugel aus der Spritzlanze aus.
- Je nach verarbeitetem Beschichtungsstoff, Reinigungsvorgang 3 – 4 mal wiederholen

Mörtelschlauch muss drucklos sein. Eventuell Drehrichtungsschalter kurz auf „R“ (rückwärts) stellen.
Manometer beachten --> 0 bar. Schutzbrille tragen.
- Wahlschalter auf „A“ stellen.
- Mörtelschlauch von der Pumpeneinheit abkuppeln

Weitere Reinigungsmöglichkeit besteht mit dem Reinigungsadapter (Zubehör).
Dieser Reinigungsadapter ist an einen Wasserschlauch oder Wasserhahn mit der Klauenkupplung anschließbar.
Reinigungskugel in den Mörtelschlauch einstecken Mörtelschlauch an den Reinigungssadapter ankuppeln und mit Wasser durchspülen.
8.2 GERÄTEREINIGUNG UND STATOR AUSTAUSCHEN
• Mörtelspritzmaschine reinigen.
Dazu geeignetes Pumpengleitmittel oder mit Geschirrspülmittel vermischtes Wasser durch die Pumpe fördern
Demontage
| Mörtelspritzmaschine muss drucklos sein.Eventuell Drehrichtungsschalter kurz auf „R“ (rückwärts) stellen.Manometer beachten --> 0 bar.Schutzbrille tragen. |
| Externe Steuerungen ausstecken. Die Demontage darf nur von der Person durchgeführt werden, die auch die Maschine steuert. Nie die Mörtelspritzmaschine bei offenliegendem Rotor betreiben. Nicht in den Rotor greifen, wenn diese in Bewegung ist. Quetschgefahr.Vorsicht mit langen Haaren. Nur mit enganliegender Kleidung arbeiten. |
- Wahlschalter (Abb. 14, 1) auf „A“ und Fördermengenregler (2) auf „0“ stellen.
- Netzstecker ziehen.
- Sternschrauben (3) lösen und Auslaufeinheit (4) entfernen.
- Fördermengenregler (2) auf 1 oder 2 stellen.
- Netzstecker einstecken.
- Wahlschalter (1) in Position „F“ bewegen. Sobald sich der Stator (5) vom Rotor (6) gelöst hat Wahlschalter auf „A“ stellen.
- Stator (5) komplett entfernen.
- Netzstecker ziehen.
Auslaufeinheit reinigen
Auslaufeinheit (4) mit einem Wasserstrahl und geeigneter Flaschenbürste reinigen.
Behälter (7) mit einem Wasserstrahl und einer geeigneten Bürste reinigen.
Schutzgitter mit einem Heizkörperpinsel reinigen.
Rotor (6) und Stator (5) ebenfalls mit Wasser und ggf. Bürste gründlich reinigen.
Danach Rotor (6) und Stator (5) mit einem geeignetem Pumpengleitmittel einsprühen.
Gewinde des Pumpengehäuses und des Pumpenrohrs sauber halten, damit Leckage nach dem Zusammenbau vermieden wird.
Montage
| Bei längerem Maschinenstillstand kann sich der Stator am Rotor festsetzen. Den Stator bei längerer Lagerung daher erst wieder bei Arbeitsbeginn montieren. |
Montage siehe Kapitel 6.2.2

text_image
14 7 POWER ERROR F AR SPEED 1 2 5 6 7 4 3- Strukturdüse reinigen
- Luftbohrungen in der Strukturdüse mit Reinigungsnadel reinigen
• O-Ring (Abb. 15, 1) reinigen und einfetten. - Spritzlanze und Materialrohr innen mit Flaschenbürste (0342 329) reinigen.
• Alle Gewinde gründlich reinigen - Spülen Sie die Spritzlanze mit klarem Wasser durch. Öffnen und schließen Sie den Materialhahn dabei dreimal.

ACHTUNG! Vor allen Wartungsarbeiten ist die Maschine durch Ziehen des Netzsteckers unbedingt stromlos zu setzen, da ansonsten Kurzschlussgefahr bestehen kann! Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem, auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung geeignetem Personal durchgeführt werden. Das Gerät ist nach jeder Reparatur von einer Elektrofachkraft zu überprüfen.
Die Mörtelspritzmaschine ist so konstruiert, daß ein Minimum an Pflege und Wartung erforderlich ist. Regelmäßig sind jedoch folgende Arbeiten auszuführen bzw. Bauteile zu überprüfen:
9.1 MECHANISCHE WARTUNG
- Gewinde am Pumpenrohr und Pumpengehäuse sauber halten und ggf. abdichten
- Dichtungen an allen Kupplungen und Verbindungsstücken müssen auf Dichtheit überprüft werden. Verschlissene Dichtungen sind ggf. auszutauschen
• Vor jedem Betrieb auf Beschädigungen zu Prüfen: - Mörtelschlauch
- Netzkabel
- Steuereinheit
9.2 ELEKTRISCHE WARTUNG
- Der elektrische Antrieb und dessen Lüftungsschlitze sind stets sauber zu halten und dürfen nicht mit Wasser gereinigt werden. Kurzschlussgefahr
9.3 LÄNGERER NICHTGEBRAUCH
Bei Nichtgebrauch der Mörtelspritzmaschine über einen längeren Zeitraum ist eine gründliche Reinigung und ein Schutz vor Korrosion erforderlich.

Stator aus Pumpeneinheit entfernen, damit dieser sich nicht am Rotor festsetzen kann.
9.4 WELLENDICHTRING (ABB. 16)
| Monatlich die Dichtungen in der PC 1030 überprüfen. |
- Wahlschalter (Abb. 16, 1) auf „A“ und Fördermengenregler (2) auf „0“ stellen.
- Netzstecker ziehen.
- Sternschrauben (3) lösen und Auslaufeinheit (4) entfernen.
- Fördermengenregler (2) auf 1 oder 2 stellen.
- Netzstecker einstecken.
- Wahlschalter (1) in Position „F“ bewegen. Sobald sich der Stator (5) vom Rotor (6) gelöst hat Wahlschalter auf „A“ stellen.
• Stator (5) komplett entfernen. - Netzstecker ziehen.
• Die beiden Rastbolzen (7) herausziehen und die Verdrehsicherung (8) entfernen - Flansch (9) mit einem 17er Schlüssel lösen und entfernen.
- Behälter (10) abziehen.
• Dichtung (11) prüfen und bei Bedarf wechseln. - Wellendichtring (12) reinigen.
- Rotor (6) prüfen und bei Bedarf austauschen (siehe Kapitel 9.5).

- Befestigungsschraube (1) lösen und alten Rotor (6) entfernen.
- Neuen Rotor mit der neuen Befestigungsschraube montieren.
- Befestigungsschraube mit Loctite 243 verkleben.
| Achtung: Nur Loctite 243 verwenden. |

10 BEHEBUNG VON STÖRUNGEN
| STÖRUNG MÖGLICHE URSACHE BEHEBUNG | |||
| Mörtelspritzmaschine läuft nicht.Grüne Betriebsleuchte leuchtet | Fördermengenregler steht auf „0“Steuerkabel der Spritzlanze nicht ange-schlossen oder beschädigt | Fördermenge erhöhenSteuerkabel prüfen | |
| Mörtelspritzmaschine läuft nicht.Grüne Betriebsleuchte leuchtet nicht | Netzversorgung fehlt - Netzstecker einstecken- Netzkabel auf Beschädigungen überprüfen und ggf. austauschen-Stromversorgung überprüfen | ||
| Mörtelspritzmaschine läuft nichtRote Kontrollleuchte leuchtet | Mörtelspritzmaschine wurde überla-stet/überhitzt | - Materialhahn schließen und Netzstecker ziehenMörtelspritzmaschine nach etwa 5 Minuten wieder einschalten. | |
| Mörtelspritzmaschine kann Rotor nicht durchdrehen. | Rotor sitzt im Stator fest.Pumpe wurde nicht mit Pumpengleit-mittel geschmiert. | Wahlschalter im Wechsel kurz auf „F“ (vorwärts) – „R“ (rückwärts) stellen.Kann das Problem nicht gelöst werden, den Wagner Kundendienst kontaktieren. | |
| Mörtelspritzmaschine baut im Mörtelschlauch Druck auf.Es kommt jedoch kein Beschich-tungsstoff an der Spritzlanze an. | Beschichtungsstoff-“stopfer“ im Mörtelschlauch. Mörtelschlauch nicht mit Zellulosekleister vorgespült. | Mörtelschlauch entlasten – Drehrichtungsschal-ter auf „R“ (rückwärts) stellen.Beschichtungsstoff in den Behälter zurückpumpen. | |
![]() | Mörtelschlauch muss drucklos sein.Manometer beachten --> 0 bar.Schutzbrille tragen. | ||
| Mörtelschlauch abkuppeln und mit Wasser-schlauch durchspülen. Hat sich die Verstopfung gelöst, Zellulosekleister in den Mörtelschlauch einfüllen. Mörtelschlauch wieder ankuppeln. | |||
| STÖRUNG MÖGLICHE URSACHE BEH | EBUNG | ||
| Während des Spritzens tritt plötzlich kein Beschichtungsstoff mehr aus. | Verstopfung der Strukturdüse durch Verunreinigung des Beschichtungs-stoffs oder durch zu große Körnung.Düsengröße für zu verarbeitendes Ma-terial zu kleinBeschichtungsstoff-"stopfer" im Mörtelschlauch. Mörtelschlauch nicht mit Zellulosekleister vorgespült.Pumpe hat Luft angesaugt. | Mörtelspritzmaschine ausschalten.Materialhahn an der Spritzlanze schließen.Strukturdüse entfernen und reinigen.Größere Strukturdüse verwenden.Faustregel: Korngröße x 3 --> DüsengrößeMörtelschlauch entlasten – Drehrichtungsschal-ter auf „R“ (rückwärts) stellen.Beschichtungsstoff in den Behälter zurückpumpen. | |
![]() | Mörtelschlauch muss drucklos sein.Manometer beachten --> 0 bar.Schutzbrille tragen. | ||
| Mörtelschlauch abkuppeln und mit Wasser-schlauch durchspülen. Hat sich die Verstopfung gelöst, Zellulosekleister in den Mörtelschlauch einfüllen. Mörtelschlauch wieder ankuppeln.Beschichtungsstoff im Behälter nachfüllen und umpumpen bis Beschichtungsstoff blasenfrei austritt.Achtung:Immer genug Beschichtungsstoff nachfüllen. Pumpe nicht trocken laufen lassen. Pumpe läuft heiß, dadurch „Stopfer“ Gefahr. | |||
| Kein sauberes, gleichmäßiges Spritzbild. | Luftkanäle in der Strukturdüse sind teilweise mit Beschichtungsstoff verschlossen.Luftmenge falsch eingestellt.Mörtelspritzmaschine schlecht gerei-nigtPumpe hat Luft angesaugt. | Mörtelspritzmaschine ausschalten.Materialhahn an der Spritzlanze schließen.Strukturdüse entfernen. Luftkanäle der Struktur-düse reinigen.Luftmenge anders einstellen.Mörtelspritzmaschine gründlich reinigenBeschichtungsstoff im Behälter nachfüllen und umpumpen bis Beschichtungsstoff blasenfrei austritt.Achtung:Immer genug Beschichtungsstoff nachfüllen. Pumpe nicht trocken laufen lassen. Pumpe läuft heiß, dadurch „Stopfer“ Gefahr. | |
| STÖRUNG MÖGLICHE URSACHE BEHEBUNG | |||
| Druck am Manometer steigt über 40 bar an. | Beschichtungsstoff hat zu hohe Visko-sität.Mörtelschlauch-Durchmesser zu ge-ring.Mörtelschlauch zu lang.Beschichtungsstoff-"stopfer" im Mörtelschlauch. Mörtelschlauch nicht mit Zellulosekleister vorgespült. | Beschichtungsstoff verdünnen.Mörtelschlauch mit größerem Durchmesser ein-setzen.Kürzeren Mörtelschlauch einsetzen.Mörtelschlauch entlasten – Drehrichtungsschal-ter auf „R“ (rückwärts) stellen.Beschichtungsstoff in den Behälter zurückpum-pen. | |
![]() | Mörtelschlauch muss drucklos sein.Manometer beachten --> 0 bar.Schutzbrille tragen. | ||
| Mörtelschlauch abkuppeln und mit Wasser-schlauch durchspülen. Hat sich die Verstopfung gelöst, Zellulosekleister in den Mörtelschlauch einfüllen. Mörtelschlauch wieder ankuppeln. | |||
| Mörtelspritzmaschine fördert nicht genügend Beschichtungs-stoff. | Fördermenge zu niedrig gewählt.Mörtelschlauchdurchmesser zu gering.Stator verschlissen.Zu kleine Strukturdüse. | Fördermengenregler höher einstellen.Mörtelschlauch mit größerem Durchmesser ein-setzen.Neuen Stator, bei Bedarf auch neue Rotor mon-tieren.Achtung:Mit Pumpengleitmittel einsprühen.Größere Strukturdüse auswählen | |
11 ERSATZTEILLISTE PLASTCOAT 1030
| POS. BESTELL-NR. BENENNUNG | ||
| 8 | 2357594 Behälter | |
| 9 | 348316 | Rotor |
| 10 | 348324 | Schraube |
| 11 2360651 Zuführwelle | ||
| 12 2360706 Gummidichtung Motor | ||
| 13 | 9921501 | Federring |
| 14 | 9900313 | Zylinderschraube |
| POS. BESTELL-NR. BENENNUNG | ||
| 1 | 9990368 | Sterngriffmutter |
| 2 | 2362368 | Auslaufeinheit kpl. |
| 3 | 348315 | Pumpenmantel |
| 4 | 2361120 | Verdrehsicherung für Stator |
| 5 | 9900247 | Sechskantschraube |
| 6 | 9921507 | Federring |
| 7 2360707 Gummidichtung Flansch | ||

11.1 ERSATZTEILLISTE GESTELL
POS. BESTELL-NR. BENENNUNG
| 1 | 3142039 Ringmutter M12 |
| 2 | 3069013 Vierkantstopfen |
| 3 | 2367604 Lenkrolle |
| 4 | 348349 Rad |
| 5 | 9994902 Radkappe |
| 6 | 2309787 Schutzkappe |

| 2334 115 Automatik Spritzlanze |
| 2322 199 Spritzkopf komplett(bestehend aus Position 1-6) |
| 1 2321 045 Überwurfmutter |
| 2 0342 350 Dichtscheibe |
| 3 0268 781 Strukturdüse 8 (Standard) |
| 6 2322 488 O-Ring 25 x 2,5 |
POS. BESTELL-NR. BENENNUNG
| 7 2323 764 Gehäuseschale links |
| 8 2319 220 Hebel |
| 9 2323 782 Gehäuseschale rechts |
| 10 0348 216 Reed Sensor kpl. |
| 11 2336 554 Linsenschraube (2 Stk.) |
| 12 2324 716 Handgriff |
| 13 2336 221 Verschlussstopfen (2 Stk) |

1 2334 115 Automatik Spritzlanze
2 2334 120 Deckenspritzlanze (150 cm)
3 2334 121 Unterputzlanze
4 Strukturdüsen für Automatik Spritzlanze und Deckenspritzlanze :
0268 779 Strukturdüse 4
0348 915 Strukturdüse 5
0268 780 Strukturdüse 6
0348 916 Strukturdüse 7
0268 781 Strukturdüse 8 (Standard)
0348 917 Strukturdüse 9
0268 782 Strukturdüse 10
0342 327 Strukturdüse 12
0342 328 Strukturdüse 15
0268 905 Strukturdüsensatz 4, 6, 8, 10
5 2362 235 Unterputzdüse 10
2362 236 Unterputzdüse 12
0268 746 Unterputzdüse 14
0268 747 Unterputzdüse 16
0268 748 Unterputzdüse 18
0268 726 Unterputzdüsensatz 14, 16, 18
6 2334 123
Verlängerung 80 cm
2339 400 Verlängerung 150 cm
2334 124 Verlängerung 200 cm
7 2335 394 Klebeaufsatz
8 2335 388 Verfüll/Dosieraufsatz
9 Mörtelschlauch (inkl. Luftschlauch und Steuerka-bel) für Automatik Spritzlanze (2334115, 2334120, 2334121)
2334 131 Mörtelschlauch DN 19 – 2 m, Anschluss V 25
2325 193 Mörtelschlauch DN 19 – 10 m, Anschluss V 25
2325 197 Mörtelschlauch DN 25 – 10 m, Anschluss V 25
2363 405 Mörtelschlauch DN 35 – 13,3 m, Anschluss V 35
10 0342 314 Dichtung Fix-Kupplung M 27
11 2337 672 Winkelspritzkopf
12 0342 916 Reinigungsnadel
POS. BESTELL-NR. BENENNUNG
13 0342 330 Reinigungskugel für DN 19
0342 331 Reinigungskugel für DN 27
0342 332 Reinigungskugel für DN 35
14 0342 329 Flaschenbürste zur Innenreinigung von Auslaufeinheit und Spritzlanze
15 9992 824 Pumpengleitmittel 500 ml
16 0342 215 Schlauchhalter
17 0342 241 Reinigungsadapter M 27 – GK 0348 948 Reinigungsadapter M 35 – GK
18 2311 921 Kompressor VKM 592, 230 V\~, 50 Hz, Ansaugvolumen 590 l/min
19 2337 718 Kompressor C330, 230 V\~, 50 Hz, Ansaugvolumen 330 l/min
20 2311 692 Steuerkabel für Automatik Spritzlanze 14 m (ohne Abbildung)
21 2312 136 Gleitmittel für den Mörtelschlauch (Metylan Tapetenkleister) 125g (ohne Abbildung)
PlastCoat 1030 Zubehörbild

Bei Fragen zu unseren Produkten oder technischen Problemen helfen Ihnen unsere Experten gerne weiter.
Kundenzentrum
T 07544 - 505-1666
F 07544 - 505-1155
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Mo-Fr. 8.00 - 18.00 Uhr
14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min
email: Technical.Support-DF@wagner-group.com
Servicestützpunkte ganz in Ihrer Nähe fi nden Sie auch im Internet unter go.wagner-group.com/profi
PRÜFUNG DER MÖRTELSPRITZMASCHINE
Aus Gründen der Sicherheit empfehlen wir das Gerät bei Bedarf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch Sachkundige daraufhin zu prüfen, ob ein sicherer Betrieb weiterhin gewährleistet ist.
Bei stillgelegten Geräten kann die Prüfung bis zur nächsten Inbetriebnahme hinausgeschoben werden.
Zusätzlich sind auch alle (eventuell abweichende) nationalen Prüfungs- und Wartungsvorschriften zu beachten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Kundendienststellen der Firma Wagner.
ENTSORGUNGSHINWEIS
Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU zur Entsorgung von Elektro- Altgeräten, und deren Umsetzung in nationales Recht, ist dieses Produkt nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern muss der umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden!

Ihr Wagner - Altgerät wird von uns, bzw. unseren Handelsvertretungen zurückgenommen und für Sie umweltgerecht entsorgt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen unserer Service-Stützpunkte, bzw. Handelsvertretungen oder direkt an uns.
WICHTIGER HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG
Nach dem seit 01.10.1990 geltenden Produkthaftungsgesetz haftet der Hersteller für sein Produkt bei Produktfehlern uneingeschränkt nur dann, wenn alle Teile vom Hersteller stammen oder von diesem freigegeben wurden, die Geräte sachgemäß montiert und betrieben werden. Bei Verwendung von fremdem Zubehör und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen, wenn die Verwendung des fremden Zubehörs oder der fremden Ersatzteile zu einem Produktfehler führt. In extremen Fällen kann von den zuständigen Behörden (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Geräts untersagt werden.
Mit original WAGNER Zubehör und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind.
GARANTIEERKLÄRUNG
Stand 01.02.2009)
1. Garantieumfang
Alle Wagner Profi-Farbauftragsgeräte (im folgenden Produkte genannt) werden sorgfältig geprüft, getestet und unterliegen den strengen Kontrollen der Wagner Qualitätssicherung. Wagner gibt daher ausschließlich dem gewerblichen oder beruflichen Verwender, der das Produkt im autorisierten Fachhandel erworben hat (im folgenden „Kunde“ genannt), eine erweiterte Garantie für die im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee aufgeführten Produkte.
Die Mängelhaftungsansprüche des Käufers aus dem Kaufvertrag mit dem Verkäufer sowie gesetzliche Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt.
Wir leisten Garantie in der Form, dass nach unserer Entscheidung das Produkt oder Einzelteile hiervon ausgetauscht oder repariert werden oder das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgenommen wird. Die Kosten für Material und Arbeitszeit werden von uns getragen. Ersetzte Produkte oder Teile gehen in unser Eigentum über.
2. Garantiezeit und Registrierung
Die Garantiezeit beträgt 36 Monate, bei industriellem Gebrauch oder gleichzusetzender Beanspruchung wie insbesondere Schichtbetrieb oder bei Vermietung 12 Monate.
Für Benzin und Luft betriebene Antriebe gewähren wir ebenso 12 Monate.
Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel. Maßgebend ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg.
Für alle ab 01.02.2009 beim autorisierten Fachhandel gekauften Produkte verlängert sich die Garantiezeit um 24 Monate, wenn der Käufer diese Geräte innerhalb von 4 Wochen nach dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen registriert.
Die Registrierung erfolgt im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee.
Als Bestätigung gilt das Garantiezertifikat, sowie der Original-Kaufbeleg, aus dem das Datum des Kaufes hervorgeht. Eine Registrierung ist nur dann möglich, wenn der Käufer sich mit der Speicherung seiner dort einzugebenden Daten einverstanden erklärt.
Durch Garantieleistungen wird die Garantiefrist für das Produkt weder verlängert noch erneuert.
Nach Ablauf der jeweiligen Garantiezeit können Ansprüche gegen und aus der Garantie nicht mehr geltend gemacht werden.
3. Abwicklung
Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Verarbeitung oder Leistung des Geräts, so sind Garantieansprüche unverzüglich, spätestens jedoch in einer Frist von 2 Wochen geltend zu machen.
Zur Entgegennahme von Garantieansprüchen ist der autorisierte Fachhändler, welcher das Gerät ausgeliefert hat, berechtigt. Die Garantieansprüche können auch bei unseren, in der Bedienungsanleitung genannten, Servicedienststellen geltend gemacht werden. Das Produkt muss zusammen mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatums und der Produktbezeichnung enthalten muss, frei eingesandt oder vorgelegt werden. Zur Inanspruchnahme der Garantieverlängerung muss zusätzlich das Garantiezertifikat beigefügt werden.
Die Kosten sowie das Risiko eines Verlustes oder einer Beschädigung des Produkts auf dem Weg zu oder von der Stelle, welche die Garantieansprüche entgegennimmt oder das instand gesetzte Produkt wieder ausliefert, trägt der Kunde.
4. Ausschluss der Garantie
Garantieansprüche können nicht berücksichtigt werden
-für Teile, die einem gebrauchsbedingten oder sonstigen, natürlichen Verschleiß unterliegen, sowie Mängel am Produkt, die auf einen gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Kabel, Ventile, Packungen, Düsen, Zylinder, Kolben, Medium führende Gehäuseteile, Filter, Schläuche, Dichtungen, Rotoren, Statoren, etc.. Schäden durch Verschleiß werden insbesondere verursacht durch schmirgeln-de Beschichtungsstoffe, wie beispielsweise Dispersionen, Putze, Spachtel, Kleber, Glasuren, Quarzgrund.
-bei Fehlern an Geräten, die auf Nichtbeachtung von Bedienungshinweisen, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage, bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder durch Dritte, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, anomale Umweltbedingungen, ungeeignete Beschichtungsstoffe, chemische, elektrochemische oder elektrische Einflüsse, sachfremde Betriebsbedingungen, Betrieb mit falscher Netzspannung/-Frequenz, Überlastung oder mangelnde Wartung oder Pflege bzw. Reinigung zurückzuführen sind.
-bei Fehlern am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Wagner-Originalteile sind.
-bei Produkten, an denen Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen wurden.
-bei Produkten mit entfernter oder unlesbar gemachter Seriennummer
-bei Produkten, an denen von nicht autorisierten Personen Reparaturversuche durchgeführt wurden.
-bei Produkten mit geringfügigen Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind.
-bei Produkten, die teilweise oder komplett zerlegt worden sind.
5. Ergänzende Regelungen
Obige Garantien gelten ausschließlich für Produkte, die in der EU, GUS, Australien vom autorisierten Fachhandel gekauft und innerhalb des Bezugslandes verwendet werden.
Ergibt die Prüfung, dass kein Garantiefall vorliegt, so geht die Reparatur zu Lasten des Käufers.
Die vorstehenden Bestimmungen regeln das Rechtsverhältnis zu uns abschließend. Weitergehende Ansprüche, insbesondere für Schäden und Verluste gleich welcher Art, die durch das Produkt oder dessen Gebrauch entstehen, sind außer im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes ausgeschlossen.
Mängelhaftungsansprüche gegen den Fachhändler bleiben unberührt.
Für diese Garantie gilt deutsches Recht Die Vertragssprache ist deutsch. Im Fall, dass die Bedeutung des deutschen und eines ausländischen Textes dieser Garantie voneinander abweichen, ist die Bedeutung des deutschen Textes vorrangig.
J. Wagner GmbH
Bundesrepublik Deutschland
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EU Konformitätserklärung
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt den folgenden einschlägigen Bestimmungen entspricht: 2006/42/EG, 2014/30/EU, 2011/65/EU, 2012/19/EU
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Die EU Konformitätserklärung liegt dem Produkt bei.
Sie kann bei Bedarf mit der Bestellnummer 2368963 nachbestellt werden.
Version du 01.02.2009)
3 TECHNISCHE GEGEVENS 88
4 OVERZICHT PLASTCOAT 1030 89
3 TECHNISCHE GEGEVENS
PlastCoat 1030
Gewicht (PC 1030): 59 kg
Gewicht (Spuitlans): 2,1 kg
Max. bandenspanning: 2,5 bar
Beschermingsklasse: IP 54
Max. geluidsdrukniveau: 70 dB (A)*
6.8 BEGINNEN MET SPUITEN
D J. Wagner GmbH Otto-Lilienthal-Straße 18 D-88677 Markdorf Postfach 11 20 D-88669 Markdorf Deutschland Tel.: +49 / 75 44 / 505 -1664 Fax: +49 / 75 44 / 505 -1155 wagner@wagner-group.com www.wagner-group.com
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