TSC 55 KEB - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TSC 55 KEB FESTOOL
Unterzeichnet für und im Namen von/
Wendlingen, 2020-11-10
$$ p p a. 1 5 8 2 $$
Markus Stark
^11 im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 - 49999999/ in the specified serial number range (S-Nr.) from 40000000 - 49999999/ dans la plage de numéro de série (S-Nr.) de 40000000 - 49999999
^2) gilt in Kombination mit Akku/
^3) gilt in Kombination mit Bluetooth ^ Akku/
1 Symbole....7
2 Sicherheitshinweise....7
3 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 11
4 Technische Daten 11
5 Geräteelemente.... 11
6 Akkupack....12
7 Einstellungen.... 12
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug......14
9 Wartung und Pflege.... 17
10 Zubehör.... 18
11 Umwelt.... 18
12 Allgemeine Hinweise.... 18
1 Symbole

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor Stromschlag

Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen!

Gehörschutz tragen!

Schutzhandschuhe beim Werkzeugwechsel und Hantieren mit rauen Werkstoffen tragen!

Atemschutz tragen!

Schutzbrille tragen!

Akkupack einsetzen

Akkupack abnehmen

Quetschgefahr für Finger und Hände!

Höchste Leistung mit zwei Akkupacks (36 V).

Geringere Leistung mit einem Akku-pack (18 V).

Drehrichtung der Säge und des Säge- blatts

KickbackStop Funktion

Elektrodynamische Auslaufbremse

Nicht in den Hausmüll geben.

Gerät enthält einen Chip zur Daten- speicherung. Siehe Kapitel 12.1

CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft.

Handlungsanweisung

Tipp, Hinweis
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits- hinweise und Anweisungen. Versäumnis-
se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
Beachten Sie die Betriebsanleitung des Ladegeräts und des Akkupacks.
2.2 Maschinenspezifische Sicherheitshinweise für Handkreissägen
Sägeverfahren
GEFAHR! Kommen Sie mit Ihren
en nicht in den Sägebereich und an
ägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zwei-
and den Zusatzgriff oder das Motor-
use. Wenn beide Hände die Kreissäge
n, kann das Sägeblatt diese nicht ver-
n.
- Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unterhalb des Werkstücks nicht vor dem Sägeblatt schützen.
- Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es sollte weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein.

Deutsch
- Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren.
- Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag.
- Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt.
- Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Spannflansche oder - Schrauben. Die Sägeblatt-Spannflansche und -Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit.
Rückschlag - Ursache und entsprechende Sicherheitshinweise
- Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt;
- wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt das Gerät in Richtung der Bedienperson zurück;
- wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne des hinteren Sägeblattbereiches in der Oberfläche des Werkstücks verhaken, wodurch das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
- Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson die Rückschlagkräfte beherrschen, wenn geeignete Maßnahmen getroffen wurden.
- Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, lassen Sie den Ein-/Ausschalter los und halten Sie die Säge im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt vollständig zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes.
- Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
- Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmen des Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten, sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der Kante, abgestützt werden.
- Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sagespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag.
- Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten.
– Seien Sie besonders vorsichtig bei „Tauchschnitten“ in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche.
Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.
Funktion der Schutzhaube
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die Schutzhaube niemals fest; dadurch wäre das Sägeblatt ungeschützt. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die Schutzhaube verbogen werden. Stellen Sie sicher, dass die Schutzhaube sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und -tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt.
- Überprüfen Sie Zustand und Funktion der Feder für die Schutzhaube. Lassen Sie das Gerät vor dem Gebrauch warten, wenn Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die Schutzhaube verzögert arbeiten.
- Sichern Sie beim „Tauchschnitt“, der nicht rechtwinklig ausgeführt wird, die Grundplatte der Säge gegen Verschieben. Ein seitliches Verschieben kann zum Klemmen des Sägeblattes und damit zum Rückschlag führen.
- Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die Schutzhaube das Sägeblatt abdeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit der Säge.
Funktion des Abtastkeils [1-21] (KickbackStop Funktion)
- Reinigen Sie bei jedem Sägeblattwechsel die Abtasteinheit [5-4] durch Ausblasen oder mit einem Pinsel. Eine Verschmutzung der Abtasteinheit kann die Kickback-Stop Funktion beeinträchtigen und dadurch eine Bremsung des Sägeblatts verhindern.
- Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem Abtastkeil. Bereits eine geringe Beschädigung kann die Bremsung des Sägeblatts verlangsamen.
2.3 Sicherheitshinweise für das vormontierte Sägeblatt
Verwendung
– Die auf dem Sägeblatt abgegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden.
- Das vormontierte Sägeblatt ist ausschließlich zur Verwendung in Kreissägen bestimmt.
- Beim Aus- und Einpacken des Werkzeugs sowie beim Hantieren (z.B. Einbau in die Maschine) mit äußerster Sorgfalt vorgehen. Verletzungsgefahr durch die sehr scharfen Schneiden!
- Beim Hantieren mit dem Werkzeug wird durch das Tragen von Schutzhandschuhen die Griffsicherheit am Werkzeug verbessert und das Verletzungsrisiko weiter gemindert.
- Kreissägeblätter, deren Körper gerissen sind, müssen ausgewechselt werden. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig.
- Kreissägeblätter in Verbundausführung (eingelötete Sägezähne), deren Sägezahndicke kleiner als 1 mm sind, dürfen nicht mehr benutzt werden.
- Werkzeuge mit sichtbaren Rissen, mit stumpfen oder beschädigten Schneiden dürfen nicht verwendet werden.
Montage und Befestigung
- Werkzeuge müssen so aufgespannt sein, dass sie sich beim Betreiben nicht lösen.
- Bei der Montage der Werkzeuge muss sichergestellt werden, dass das Aufspannen auf der Werkzeugnabe oder der Spannfläche des Werkzeuges erfolgt, und dass die Schneiden nicht mit anderen Bauteilen in Berührung kommen.
- Ein Verlängern des Schlüssels oder das Festziehen mithilfe von Hammerschlägen ist nicht zulässig.
– Die Spannflächen müssen von Verschmutzungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt werden. - Spannschrauben müssen nach den Anleitungen des Herstellers angezogen werden.
- Zum Einstellen des Bohrungsdurchmessers von Kreissägeblättern an den Spindeldurchmesser der Maschine dürfen nur fest eingebrachte Ringe, z.B.: eingepresste oder durch Haftverbindung gehaltene Ringe, verwendet werden. Die Verwendung loser Ringe ist nicht zulässig.
Wartung und Pflege
- Reparaturen und Schleifarbeiten dürfen nur von Festool-Kundendienstwerkstätten oder von Sachkundigen ausgeführt werden.
– Die Konstruktion des Werkzeuges darf nicht verändert werden. - Werkzeug regelmäßig entharzen und reinigen (Reinigungsmittel mit pH-Wert zwischen 4,5 bis 8).
- Stumpfe Schneiden können an der Spanfläche bis zu einer minimalen Schneidendicke von 1 mm nachgeschliffen werden.
- Transport des Werkzeugs nur in einer geeigneten Verpackung - Verletzungsgefahr!
2.4 Weitere Sicherheitshinweise




Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbeiten, Schutzhandschuhe beim Bearbeiten rauer Materialien und beim Werkzeugwechsel.
- Beim Arbeiten können schädliche/giftige Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger Anstrich, einige Holzarten oder Metalle). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube kann für die Bedienperson oder in der Nähe befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Sicherheitsvorschriften.

- Zumschutz Ihrer Gesundheit eine P2-Atemschutzmaske tragen. In geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen.
- Dieses Elektrowerkzeug darf nicht in einen Arbeitstisch eingebaut werden. Durch den Einbau in einen von einem Fremdhersteller angebotenen oder selbstgefertigten Arbeitstisch kann das Elektrowerkzeug unsicher werden und zu schweren Unfällen führen.
- Keine Netzteile oder Fremd-Akkupacks zum Betreiben des Akku-Elektro-werkzeugs verwenden. Keine Fremd-La-degeräte zum Laden der Akkupacks verwenden. Die Verwendung von nicht vom Hersteller vorgesehenem Zubehör kann zu einem elektrischen Schlag und/oder schweren Unfällen führen.
- Kontrollieren Sie, ob Gehäuse-Bauteile Beschädigungen wie Risse oder Weissbrüche aufweisen. Lassen Sie beschädigte Teile
vor dem Einsatz des Elektrowerkzeuges reparieren.
- Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzu-spüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Der Kontakt des Einsatzwerkzeuges mit einer spannungsführenden Leitung kann zu Feuer und einem elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung.
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten:

- Schutzbrille tragen!
– Elektrowerkzeug an ein geeignetes Absauggerät mit Antistatik-Saugschlauch anschließen.
- Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab-lagerungen im Motorgehäuse reinigen.
- Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt.
- Schließen Sie das Sichtfenster/ den Spanflugschutz.
- Beim Sägen von Platten muss mit Petroleum geschmiert werden, dünnwandige Profile (bis 3 mm) können ohne Schmierung bearbeitet werden.
2.6 Emissionswerte
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise:
Schalldruckpegel L
$$ _ {\mathrm{PA}} = 9 5 \mathrm{dB(A)} $$
Schallleistungspegel L
$$ _ {\mathrm{WA}} = 1 0 6 \mathrm{dB(A)} $$
Unsicherheit K =
5 dB


VORSICHT
Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs
▶ Gehörschutz benutzen.
Schwingungsemissionswert a_h (Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 62841:
Sägen von Holz
$$ a _ {h} < 2, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
$$ K = 1, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
Sägen von Aluminium
$$ a _ {h} < 2, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
$$ K = 1, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch)
– dienen dem Maschinenvergleich,
- eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrations- und Geräuschbelastung beim Einsatz,
- repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs.

VORSICHT
Emissionswerte können von den angegebenen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks.
▶ Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden.
▶ Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt werden.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Akku-Handkreissäge ist bestimmungsgemäß zum Sägen von Holz, holzähnlichen Werkstoffen, gips- und zementgebundenen Faserstoffen sowie Kunststoffen vorgesehen. Mit den von Festool angebotenen Spezialsägeblättern für Aluminium kann die Maschine auch zum Sägen von Aluminium verwendet werden.
Asbesthaltige Materialien dürfen NICHT bearbeitet werden.
Keine Trenn- und Schleifscheiben einsetzen.
Das Elektrowerkzeug ist geeignet für die Verwendung mit den Festool Akkupacks der Baureihe BP gleicher Spannungsklasse.
Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen verwendet werden.

Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
3.1 Sägeblätter
Es dürfen nur Sägeblätter mit folgenden Daten verwendet werden:
- Sägeblätter gemäß EN 847-1
- Sägeblattdurchmesser 160 mm
- Schnittbreite 1,8 mm
- Aufnahmebohrung 20 mm
- Stammblattdicke 1,1-1,4 mm
- geeignet für Drehzahlen bis 9500 min ^-1 Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1.
Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist.
4 Technische Daten
Akku-Tauchsäge TSC 55 KEB
| Motorspannung 18 - 2 x 18 V | |
| Drehzahl (Leerlauf)1 x 18 V | 2650 - 3800 min ^-1 |
| Drehzahl (Leerlauf)2 x 18 V | 2650 - 5200 min ^-1 |
| Schrägstellung -1° bis 47° | |
| Schnitttiefe bei 0° 0 - 55 mm | |
| Schnitttiefe bei 45° 0 - 43 mm | |
| Sägeblattabmessung 160 x 1,8 x 20 mm | |
| Gewicht entsprechendEPTA-Procedure 01:2014(mit 2x AkkupackBP 18 Li 5,2 AS) | 5,3 kg |
| Gewicht ohne Akkupack 3,9 kg | |
5 Geräteelemente
[1-1] Handgriffe
[1-2] Drehknöpfe zur Winkeleinstellung
[1-3] Winkelskala
[1-4] Entriegelungen für Hinterschnitte -1° bis 47°
[1-5] Hebel für Werkzeugwechsel
[1-6] Einschaltsperre
[1-7] Ein-/Ausschalter
[1-8] Absaugstutzen
[1-9] Taste zum Lösen des Akkupacks
[1-10] Stellbacken
[1-11] Taste Kapazitätsanzeige am Akku-pack
[1-12] Drehzahlregelung
[1-13] Kapazitätsanzeige Akkupack
[1-14] Status-LED KickbackStop Funktion
[1-15] Taste KickbackStop Funktion OFF
[1-16] Einstellschraube der Schnitttiefe für nachgeschliffene Sägeblätter
[1-17] Schnitttiefenanschlag
[1-18] Schnittanzeiger
Deutsch
[1-19] Sichtfenster/ Spanflugschutz
[1-20] Splitterschutz
[1-21] Abtastkeil
[1-22] Schutzdeckel
[1-23] zweigeteilte Skala für Schnitttiefenanschlag (mit/ohne Führungsschiene)
Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung. Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht in den Lieferumfang.
6 Akkupack
Vor dem Einsetzen des Akkupacks die Akkuschnittstelle auf Sauberkeit prüfen. Eine Verschmutzung der Akkuschnittstelle kann den korrekten Kontakt behindern und zu Schäden an den Kontakten führen.
Ein gestörter Kontakt kann zu Überhitzung und Beschädigung des Geräts führen.
[2A]
Akkupack abnehmen.
[2B]
Akkupack einsetzen - bis zum Einrasten.
① Bitte beachten! Der Betrieb der Maschine ist nur unter folgenden Bedingungen möglich [2C]:

Beide Akkupacks sind eingesetzt. Höchste Leistung mit zwei Akkupacks (36 V).

Nur der untere Akkupack ist eingesetzt. Geringere Leistung mit einem Akkupack (18 V).
6.1 Kapazitätsanzeige
Die Kapazitätsanzeige [1-13] zeigt bei Betätigung der Taste [1-11] den Ladezustand des Akkupacks für ca. 2s an:

* Empfehlung: Akkupack vor weiterer Verwendung laden.
① Weitere Infos zu Ladegerät und Akkupack mit Kapazitätsanzeige finden Sie in den Betriebsanleitungen von Ladegerät und Akkupack.
7 Einstellungen

WARNUNG
Verletzungsgefahr
▶ Vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Akkupack vom Elektrowerkzeug abnehmen.
7.1 Elektronik
Sanftanlauf
Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien Anlauf des Elektrowerkzeugs.
Konstante Drehzahl
Die Motordrehzahl wird elektronisch konstant gehalten. Dadurch wird auch bei Belastung eine gleichbleibende Schnittgeschwindigkeit erreicht.
Drehzahlregelung
Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-12] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Technische Daten) einstellen. Dadurch können Sie die Schnittgeschwindigkeit der jeweiligen Oberfläche optimal anpassen.
Drehzahlstufe je Material
| Vollholz (hart, weich) 6 | |
| Span- und Hartfaserplatten 3 - 6 | |
| Schichtholz, Tischlerplatten, furnierte und beschichtete Platten | 6 |
| Laminat, Mineralwerkstoffe 4 - 6 | |
| Gips- und zementgebundene Span- und Faserplatten | 1 - 3 |
| Aluminiumplatten und -profile bis 15 mm | 4 - 6 |
| Kunststoffe, faserverstärkte Kunststoffe (GfK), Papier und Gewebe | 3 - 5 |
| Acrylglas 4 - 5 | |
Strombegrenzung
Die Strombegrenzung verhindert bei extremer Überlastung eine zu hohe Stromaufnahme. Dies kann zu einer Verringerung der Motordrehzahl führen. Nach Entlastung läuft der Motor sofort wieder an.
Bremse
Die Säge besitzt eine elektronische Bremse. Nach dem Ausschalten wird das Sägeblatt in ca. 2 Sekunden elektronisch zum Stillstand abgebremst.
Temperatursicherung
Bei zu hoher Motortemperatur werden Stromzufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektrowerkzeug läuft nur noch mit verringerter Leistung, um eine rasche Abkühlung durch die Motorlüftung zu ermöglichen. Nach Abkühlung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig hoch.
7.2 Schnitttiefe einstellen
Die Schnitttiefe lässt sich von 0 - 55 mm am Schnitttiefenanschlag [3-1] einstellen.
Das Sägeaggregat kann nun bis zur eingestellten Schnitttiefe nach unten gedrückt werden.

Schnitttiefe ohne Führungsschiene max. 55 mm

Schnitttiefe mit Führungsschiene FS max. 51 mm
7.3 Schnittwinkel einstellen
zwischen 0° und 45°:
▶ Öffnen Sie die Drehknöpfe [4-1].
▶ Schwenken Sie das Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel [4-2].
▶ Schließen Sie die Drehknöpfe [4-1].

Die beiden Stellungen (0° und 45°) sind von Werk aus eingestellt und können vom Kundendienst nachjustiert werden.

Schieben Sie bei Winkelschnitten das Sichtfenster/Splitterschutz in die oberste
Position!
auf Hinterschnitt -1° und 47°:
▶ Schwenken Sie das Sägeaggregat wie oben beschrieben in die Endlage (0°/45°).
▶ Ziehen Sie die Entriegelung [4-3] leicht heraus.
- Ziehen Sie für den -1°-Hinterschnitt zusätzlich die Entriegelung [4-4] heraus.
Das Sägeaggregat fällt in die -1°/47°-Stellung.
▶ Schließen Sie die Drehknöpfe [4-1].
7.4 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeignet ist.
Beachten Sie die erforderlichen Sägeblattdaten (siehe Kapitel 3.1).
Farbe Werkstoff Symbol
| Gelb Holz | |
| Rot Laminat, Mineralwerkstoff | |
| Grün Gips- und zementgebundene Span- und Faserplatten | |
| Blau Aluminium, Kunststoff |
7.5 Sägeblatt wechseln [5]
![FESTOOL TSC 55 KEB - Sägeblatt wechseln [5] - 1](/content/2026/03/570625/images/ae7ba22ec99e48200c629247a716df25d8019c8b585750860c136cf525e23ea2.jpg)
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heißes und scharfes Einsatzwerkzeug
▶ Keine stumpfen und defekten Einsatzwerkzeuge verwenden.
▶ Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug.

WARNUNG
Verletzungsgefahr
▶ Vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Akkupack vom Elektrowerkzeug abnehmen.
Sägeblatt entnehmen
- Schwenken Sie die Säge vor dem Sägeblattwechsel auf 0°-Stellung und stellen Sie die maximale Schnitttiefe ein.
▶ Legen Sie den Hebel [5-2] bis zum Anschlag um. Hebel nur bei Stillstand der Säge betätigen! - Drücken Sie das Sägeaggregat bis zum Einrasten nach unten.
Sägeaggregat befindet sich in der oberen Rastposition [A].
▶ Öffnen Sie die Schraube [5-8] mit dem Innensechskantschlüssel [5-2].
▶ Entnehmen Sie das Sägeblatt [5-7] .
Abtasteinheit reinigen
WARNUNG! Eine Verschmutzung der Abtasteinheit kann die KickbackStop Funktion beeinträchtigen und dadurch eine Bremsung des Sägeblatts verhindern.
Deutsch
▶ Halten Sie das Sägeaggregat am Griff fest, schließen Sie den Hebel [5-2] und drücken Sie das Sägeaggregat ganz nach unten.
▶ Öffnen Sie den Hebel [5-2] erneut und lassen Sie das Sägeaggregat einrasten.
Sägeaggregat befindet sich in der unteren Rastposition [B].
▶ Reinigen Sie die Abtasteinheit [5-4] durch Ausblasen oder mit einem Pinsel.
Sägeblatt einsetzen
WARNUNG! Schrauben und Flansch auf Verschmutzung prüfen und nur saubere und unbeschädigte Teile verwenden!
▶ Halten Sie das Sägeaggregate am Griff fest und legen Sie den Hebel [5-2] bis zum Anschlag um.
▶ Bringen Sie das Sägeaggregat wieder in die obere Rastposition.
▶ Setzen Sie ein neues Sägeblatt ein.
WARNUNG! Die Drehrichtung von Sägeblatt [5-6] und Säge [5-3] müssen übereinstimmen! Bei Nichtbeachtung können schwerwiegende Verletzungen die Folge sein.
▶ Setzen Sie den äußeren Flansch [5-5] so ein, dass die Mitnahmezapfen in die Aus-sparung des inneren Flansches eingreifen.
▶ Ziehen Sie die Schraube [5-8] fest an.
▶ Halten Sie das Sägeaggregate am Griff fest, schließen Sie den Hebel [5-2] und führen Sie das Sägeaggregat zurück nach oben.
7.6 Sichtfenster/ Splitterschutz einsetzen
Das Sichtfenster (transparent) [6-1] ermöglicht die Sicht auf das Sägeblatt und optimiert die Staubabsaugung.
Der Splitterschutz (grün) [6-2] verbessert zusätzlich bei 0° Schnitten die Qualität der Schnittkante des abgesägten Werkstückteils auf der oben liegenden Seite.
▶ Setzen Sie den Splitterschutz [6-2] ein.
▶ Schrauben Sie den Drehknopf [6-3] durch das Langloch in den Splitterschutz.
▶ Achten Sie darauf, dass die Mutter [6-4] fest im Splitterschutz sitzt.
▶ VORSICHT! Nur Drehknopf verwenden, der Ihrer Tauchsäge beiliegt. Der Drehknopf einer anderen Säge kann zu lang sein und das Sägeblatt blockieren.
Splitterschutz einsägen
Vor der ersten Verwendung, muss der Splitterschutz eingesägt werden:
▶ Stellen Sie die Maschine auf maximale Schnitttiefe.
▶ Stellen Sie die Drehzahl der Maschine auf Stufe 6.
▶ Legen Sie die Maschine zum Einsägen des Splitterschutzes auf ein Opferholz.
7.7 Absaugung

WARNUNG
Gesundheitsgefährdung durch Stäube
▶ Nie ohne Absaugung arbeiten.
▶ Nationale Bestimmungen beachten.
- Beim Sägen von krebserregenden Stoffen immer ein geeignetes Absaugmobil, gemäß den nationalen Bestimmungen, anschließen. Nicht den Staubfangbeutel verwenden.
Eigenabsaugung
Das Anschlussstück [7-2] des Staubfangbeutels [7-3] mit einer Rechtsdrehung am Absaugstutzen [7-1] befestigen.
▶ Zum Entleeren das Anschlussstück des Staubfangbeutels mit einer Linksdrehung vom Absaugstutzen abnehmen.
Durch Verstopfungen in der Schutzhaube können Sicherheitsfunktionen beeinträchtigt werden. Um Verstopfungen zu vermeiden ist es daher besser, mit einem Absaugmobil mit voller Saugleistung zu arbeiten.
Beim Sägen (z. B. von MDF) kann es zu statischer Aufladung kommen. Arbeiten Sie dann mit einem Absaugmobil und einem Antistatik-Saugschlauch.
Festool Absaugmobil
An den Absaugstutzen [7-1] kann ein Festool Absaugmobil mit einem Saugschlauchdurchmesser von 27/32 mm oder 36 mm (36 mm wegen geringerer Verstopfungsgefahr empfohlen) angeschlossen werden.
Das Anschlussstück eines Saugschlauchs ∅ 27 wird in das Winkelstück [7-4] gesteckt. Das Anschlussstück eines Saugschlauchs ∅ 36 wird auf das Winkelstück [7-4] gesteckt.
VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektrischen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden.
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug

Beachten Sie beim Arbeiten alle eingangs eingeführten Sicherheitshinweise
sowie folgende Regeln:
Vor Beginn
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Antriebseinheit mit dem Sägeblatt einwandfrei und vollständig in die Ausgangsstellung nach oben in das Schutzgehäuse zurück schwenkt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die obere Endposition nicht sicher gestellt ist. Klemmen oder fixieren Sie die schwenkbare Antriebseinheit niemals auf eine bestimmte Schnitttiefe fest. Dadurch wäre das Sägeblatt ungeschützt.
- Kontrollieren Sie vor jedem Einsatz die Funktion der Eintauchvorrichtung und verwenden Sie die Maschine nur, wenn diese ordnungsgemäß funktioniert.
- Festen Sitz des Sägeblatts überprüfen.
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung der Säge die KickbackStop Funktion (siehe Kapitel 8.7).
- VORSICHT! Überhitzungsgefahr! Vor dem Anwenden vergewissern, dass der Akku-pack sicher eingerastet ist
– Vergewissern Sie sich vor dem Arbeiten, dass der Drehknopf [1-2] fest angezogen ist. - Stellen Sie sicher, dass sich der Absaugschlauch über den gesamten Sägeschnitt nicht verhakt, weder am Werkstück noch durch die Werkstückauflage oder Gefahrenstellen auf dem Boden.
- Befestigen Sie das Werkstück stets so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewegen kann.
- Das Werkstück spannungsfrei und eben auflegen.
Beim Arbeiten
– Legen Sie die Tischplatte der Säge beim Arbeiten stets vollständig auf.
- Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit beiden Händen an den Handgriffen [1-1]. Dies ist die Voraussetzung für exaktes Arbeiten und für das Eintauchen unerlässlich. Bitte tauchen Sie langsam und gleichmäßig in das Werkstück ein.
- Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen.
- Schieben Sie die Säge stets nach vorne [10-2], niemals rückwärts zu sich heranziehen.
- Vermeiden Sie durch eine angepasste Vorschubgeschwindigkeit eine Überhitzung der Schneiden des Sägeblattes, und beim Schneiden von Kunststoffen ein Schmelzen des Kunststoffes. Je härter der zu sägende
Werkstoff, desto kleiner sollte die Vorschubgeschwindigkeit sein.
- Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass das Sägeblatt komplett von der Schutzhaube umschlossen ist.
8.1 Ein-/Ausschalten
Die Betätigung der Einschaltspierre entriegelt die Eintauchvorrichtung.
▶ Schieben Sie die Einschaltsperre [1-6] nach oben und drücken Sie den Ein-/Ausschalter [1-7] (drücken = Ein / loslassen = AUS). Das Sägeaggregat kann nach unten bewegt werden. Dabei taucht das Sägeblatt aus der Schutzhaube aus.
8.2 Akustische Warnsignale
Akustische Warnsignale ertönen bei folgenden Betriebszuständen und das Gerät schaltet ab:

peep — —
Akku leer oder Maschine überlastet:
- Akku wechseln
▶ Maschine weniger belasten
8.3 KickbackStop Funktion

WARNUNG
Verletzungsgefahr
Die KickbackStop Funktion garantiert keinen vollständigen Schutz vor einem Rückschlag.
- Arbeiten Sie stets konzentriert und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise.
Ein Rückschlag während dem Arbeiten kann ein ungewolltes Abheben der Säge hervorrufen.
Der Abtastkeil [8-1] erkennt beim Arbeiten ein ungewolltes Abheben (Rückschlag) der Säge vom Werkstück bzw. von einer Schiene und löst eine Schnellbremsung des Sägeblatts aus (Bild 8a).
Die Gefahr eines Rückschlags wird dadurch verringert. Sie kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Status LED KickbackStop Funktion
Farbe Bedeutung
Grün KickbackStop Funktion ist aktiv.
Orange KickbackStop Funktion ist deaktiviert.
Farbe Bedeutung
| Orangeblinkend | KickbackStop Funktion ist nicht aktiv.Die Säge wurde gestartet, bevor der Abtastkeil auf das Werkstück oder auf eine Führungsschiene gedrückt wurde. Die Tischplatte der Säge liegt nicht vollständig auf.Nach vollständigem Aufsetzen der Säge wechselt die LED auf Grün. Ist dies nicht der Fall, prüfen Sie die KickbackStop Funktion (siehe Kapitel 8.7) |
| Rotblinkend | Die KickbackStop Funktion wurde ausgelöst. |
8.4 Ungewolltes Auslösen der KickbackStop Funktion
Beim Arbeiten ohne Führungsschiene auf einem unebenen Werkstück kann es zu ungewolltem Auslösen der KickbackStop Funktion kommen (Bild 8b).
Der Abtastkeil [8-1] tastet am Werkstück entlang. Bei einer Vertiefung des Werkstücks entspricht die Stellung des Abtastkeils der Stellung bei einem Abheben vom Werkstück bzw. von einer Führungsschiene. Daher löst dann die KickbackStop Funktion aus. Es kann dann notwendig sein, ohne KickbackStop Funktion zu arbeiten (siehe Kapitel 8.6).
8.5 Vorgehen nach ausgelöster KickbackStop Funktion
Ausgelöst durch ungewolltes Abheben (Rückschlag)
Gründe für das Abheben ermitteln und be- seitigen.
▶ Gerät auf Beschädigungen prüfen.
▶ Abtastkeil auf Beschädigungen prüfen.
▶ KickbackStop Funktion prüfen (siehe Kapitel 8.7).
Nach ungewolltem Auslösen der KickbackStop Funktion
- Den Ein-/Ausschalter loslassen und warten, bis die Status LED KickbackStop Funktion nichtmehr blinkt.
- Prüfen, ob es sich tatsächlich um ein ungewolltes Auslösen der KickbackStop Funktion handelte (siehe Kapitel 8.4) oder doch um einen Rückschlag.
▶ Versuchen Sie zunächst, mit aktiver KickbackStop Funktion weiterzuarbeiten. Nur
wenn Sie ohne Schiene arbeiten und Ihr Werkstück so uneben ist, dass es mehrfach die KickbackStop Funktion auslösen würde, deaktivieren Sie die KickbackStop Funktion (siehe Kapitel 8.6).
8.6 Arbeiten ohne KickbackStop Funktion

WARNUNG
Verletzungsgefahr
Bei deaktivierter KickbackStop Funktion wird das Sägeblatt bei ungewolltem Abheben nicht gebremst.
▶ Deaktivieren Sie die KickbackStop Funktion nur, wenn Sie ohne Schiene arbeiten und ihr Werkstück so uneben ist, dass es mehrfach zu ungewolltem Auslösen der KickbackStop Funktion kommen würde.
KickbackStop Funktion deaktivieren
▶ Taste KickbackStop Funktion OFF drücken.
▶ Innerhalb von 10 Sekunden den Ein-/Ausschalter betätigen und halten.
KickbackStop Funktion bleibt deaktiviert bis zum nächsten Loslassen des Ein-/Ausschalters.
i KickbackStop Funktion kann nur vor dem Einschalten der Säge deaktiviert werden.
8.7 KickbackStop Funktion prüfen

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch hervorstehendes Sägeblatt.
▶ Schnitttiefe vor der Funktionsprüfung auf 0 mm stellen.
Wir empfehlen, das Sägeblatt vor der Funktionsprüfung auszubauen.
▶ Schnitttiefe auf 0 mm stellen.
▶ Gerät auf eine ebene und feste Unterlage stellen.
▶ Gerät einschalten.
▶ Taste KickbackStop Funktion OFF innerhalb von 5 Sekunden 4 mal im Abstand von mindestens 0,5 Sekunden drücken.
Status-LED KickbackStop Funktion blinkt abwechselnd rot und grün.
▶ Innerhalb von 15 Sekunden
▷ Sägeaggregat nach unten drücken.
▷ Gerät an der Hinterseite abheben und wieder absenken.
Signalton ertönt, Status-LED leuchtet grün.
KickbackStop Funktion arbeitet fehlerfrei.
Ertönt kein Signalton und schaltet die Status-LED nicht auf grün, arbeitet die KickbackStop Funktion nicht fehlerfrei.
- Prüfen, ob die Funktionsprüfung korrekt durchgeführt wurde.
▶ Abtasteinheit hinter dem Sägeblatt reinigen (siehe Sägeblatt wechseln).
Bleibt die Funktionsprüfung dennoch ohne Erfolg, darf das Gerät nicht mehr verwendet werden. Wenden Sie sich an Ihre Festool Servicewerkstatt.
8.8 Sägen nach Anriss
Der Schnittanzeiger [9-2] zeigt bei 0°- und 45°-Schnitten (ohne Führungsschiene) den Schnittverlauf an.
8.9 Abschnitte sägen
Die Maschine mit dem vorderen Teil des Sägetisches auf das Werkstück aufsetzen, Maschine einschalten, auf die eingestellte Schnitttiefe niederdrücken und in Schnittrichtung vorschieben.
8.10 Ausschnitte sägen (Tauchschnitte)

Um Rückschläge zu vermeiden sind bei Tauchschnitten folgende Hinweise unbedingt zu beachten:
- Legen Sie die Maschine stets mit der hinteren Kante des Sägetisches gegen einen festen Anschlag.
- Legen Sie beim Arbeiten mit der Führungsschiene die Maschine an den Rückschlagstopp FS-RSP (Zubehör) [11-4] an, der auf der Führungsschiene festgeklemmt wird.
Vorgehensweise
▶ Setzen Sie die Maschine auf das Werkstück auf und legen Sie diese an einen Anschlag (Rückschlagstopp) an.
▶ Schalten Sie die Maschine ein.
- Drücken Sie die Maschine langsam auf die eingestellte Schnitttiefe nieder und schieben Sie diese in Schnittrichtung vor.
Die Markierungen [9-1] zeigen bei maximaler Schnitttiefe und Verwendung der Führungsschiene den vordersten und hintersten Schnittpunkt des Sägeblattes (Ø 160 mm) an.
8.11 Gips- und zementgebundene Faserplatten
Wegen der hohen Staubentwicklung wird die Verwendung der seitlich an der Schutzhaube montierbaren Abdeckung ABSA-TS55 (Zubehör) und eines Festool Absaugmobils empfohlen.
9 Wartung und Pflege

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Akkupack von dem Elektro-werkzeug abnehmen.
▶ Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kunden-dienstwerkstatt durchgeführt werden.

Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Servicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/service

Nur original Festool Ersatzteile verwenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service
Folgende Hinweise beachten:
▶ Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile, z.B. ein defekter Hebel zum Werkzeugwechsel [1-5], müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist.
Überprüfen Sie Zustand und einwandfreie Funktion der Rückholfeder, welche die gesamte Antriebseinheit in die obere geschützte Endlagenposition drückt.
- Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl-luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten.
- Um Splitter und Späne aus dem Elektrowerkzeug zu entfernen, saugen Sie alle Öffnungen ab. Öffnen Sie niemals den Schutzdeckel [1-22].
▶ Die Anschlusskontakte am Elektro-werkzeug, Ladegerät und Akkupack sauber halten.
▶ Bei Arbeit mit Gips- und zementgebundenen Faserplatten das Gerät besonders gründlich reinigen. Reinigen Sie die Lüftungsöffnungen des Elektrowerkzeugs und des Ein-/Ausschalters mit trockener und ölfreier Druckluft. Andernfalls kann sich gipshaltiger Staub im Gehäuse des Elektrowerkzeugs und am Ein-/Ausschalter absetzen und in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit aushärten. Das kann zu Beeinträchtigungen am Schaltmechanismus führen
9.1 Nachgeschliffene Sägeblätter
Mit Hilfe der Einstellschraube [10-1] kann die Schnitttiefe von nachgeschliffenen Sägeblättern genau einstellen werden.
▶ Stellen Sie den Schnitttiefenanschlag [10-2] auf 0 mm (mit Führungsschiene) ein.
▶ Entriegeln Sie das Sägeaggregat und drücken Sie es bis zum Anschlag nach unten.
▶ Schrauben Sie die Einstellschraube [10-1] soweit hinein, bis das Sägeblatt das Werkstück berührt.
9.2 Sägetisch wackelt
① Bei der Einstellung des Schnittwinkels muss der Sägetisch auf einer ebenen Fläche stehen.
Wackelt der Sägetisch, muss die Einstellung erneut vorgenommen werden (Kapitel 7.3).
10 Zubehör
Nur von Festool zugelassenes Zubehör und Verbrauchsmaterial verwenden. Siehe Festool-Katalog oder www.festool.com.
Durch die Verwendung von anderem Zubehör und Verbrauchsmaterial kann das Elektrowerkzeug unsicher werden und zu schweren Unfällen führen.
Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bietet Festool weiteres umfangreiches System-Zubehör an, das Ihnen einen vielfältigen und effektiven Einsatz Ihrer Maschine gestattet, z.B.:
- Parallelanschlag, Tischverbreiterung PA-TS 55
- Seitliche Abdeckung, Schattenfugen ABSA-TS 55
• Rückschlagstopp FS-RSP - Parallelanschlag FS-PA und Verlängerung FS-PA-VL
• Multifunktionstisch MFT/3
10.1 Sägeblätter, sonstiges Zubehör
Um unterschiedliche Werkstoffe rasch und sauber schneiden zu können, bietet Ihnen Festool für alle Einsatzfälle speziell auf Ihre Festool Säge abgestimmte Sägeblätter an.
10.2 Führungssystem
Die Führungsschiene ermöglicht präzise, saubere Schnitte und schützt gleichzeitig die Werkstückoberfläche vor Beschädigungen.
In Verbindung mit dem umfangreichen Zubehör lassen sich mit dem Führungssystem exakte Winkelschnitte, Gehrungsschnitte und Einpassarbeiten erledigen. Die Befestigungsmöglich-
keit mittels Zwingen [11-5] sorgt für einen festen Halt und sicheres Arbeiten.
▶ Führungsspiel des Sägetisches auf der Führungsschiene mit den beiden Stellbacken [11-1] einstellen.
Sägen Sie vor dem ersten Einsatz der Führungsschiene den Splitterschutz [11-3] ein:
▶ Stellen Sie die Drehzahl der Maschine auf Stufe 6.
▶ Setzen Sie die Maschine mit der gesamten Führungsplatte am hinteren Ende der Führungsschiene auf.
▶ Schalten Sie die Maschine ein.
- Drücken Sie die Maschine langsam bis zur max. eingestellten Schnitttiefe nach unten und sägen Sie den Splitterschutz ohne abzusetzen auf der ganzen Länge zu.
Die Kante des Splitterschutzes entspricht nun exakt der Schnittkante.
Legen Sie die Führungsschiene zum Einsägen des Splitterschutzes auf ein Opferholz auf.
11 Umwelt

Gerät nicht in den Hausmüll werfen!
Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wiederverwertung
zuführen. Geltende nationale Vorschriften beachten.
Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Informationen zur REACH: www.festool.com/reach
12 Allgemeine Hinweise
12.1 Informationen zum Datenschutz
Das Elektrowerkzeug enthält einen Chip zur automatischen Speicherung von Maschinen- und Betriebsdaten. Die gespeicherten Daten enthalten keinen direkten Personenbezug. Die Daten können mit speziellen Geräten kontaktlos ausgelesen werden, und werden von Festool ausschließlich zur Fehlerdiagnose, Reparatur- und Garantieabwicklung sowie zur Qualitätsverbesserung bzw. Weiterentwicklung des Elektrowerkzeugs verwendet. Eine darüber hinausgehende Nutzung der Daten – ohne ausdrückliche Einwilligung des Kunden – erfolgt nicht.
12.2 Bluetooth®
Die Wortmarke Bluetooth ^® und die Logos sind eingetragene Marken von Bluetooth SIG, Inc. und werden von der TTS Tooltechnic Systems AG & Co. KG und somit von Festool unter Lizenz verwendet.
Contents
4 Technische gegevens
KickbackStop-funktion

[1-6] Tillkopplingsspärr
[1-7] Strömbrytare
[1-8] Sugadapter
[1-14] Status-LED KickbackStop-funktion
[1-15] Knapp för KickbackStop-funktion OFF
8.3 KickbackStop-funktion

WARNING!
Avaktivera KickbackStop-funktionen
8.7 Kontrollera KickbackStop-funktionen

WARNING!
Følerkilens funktion [1-21] (KickbackStopfunktion)
8.3 KickbackStop-funktion

ADVARSEL
Status-LED KickbackStop-funktion