Kaskade 2.0 - Pfanne JUSTUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Holzofen (Kaminofen) |
| Marke | JUSTUS |
| Modell | Kaskade 2.0 |
| Höhe | 1235 mm |
| Breite | 1026 mm |
| Tiefe | 631 mm |
| Gewicht | 192 kg |
| Zugelassene Brennstoffe | Holzscheite (Feuchte <25 %), Holzbriketts (<12 %), Braunkohlebriketts |
| Nennwärmeleistung | 6,5 kW |
| Einsatzbereich | 3,5 - 6,7 kW |
| Wirkungsgrad (Holz) | 81,8 % |
| Energieklasse | A+ |
| Energieeffizienzindex (EEI) | 109 |
| Anschlussdurchmesser | 150 mm |
| Abmessungen Feuerraum (H/B/T) | 380 / 390 / 300 mm |
| Maximale Holzscheitelänge | 33 cm |
| Mindestabstände | Hinten 200 mm, seitlich 200 mm, vorne 800 mm, Bodenplatte 30 mm auf Türseite, 50 mm davor |
| Außenluftanschluss | Ja (Durchmesser 100 mm, optional) |
| Saubere-Scheibe-System | Ja (regelbare Sekundärluft) |
| Wartung und Reinigung | Reinigung der Scheibe mit feuchtem Tuch und Asche; Schornsteinreinigung 2x pro Jahr vorgeschrieben; jährliche vollständige Wartung |
| Sicherheit | Tür mit Selbstschlussmechanismus; Schutzhandschuhe verwenden; Betrieb niemals die Luftzufuhr vollständig schließen; keine flüssigen Brennstoffe verwenden |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Verschleißteile: Dichtungen, Spiegel, Umlenkbleche, Rost, dekorative Verkleidungen, Glaskeramikscheibe (keine Garantie bei Stößen) |
| Allgemeine Informationen | Entspricht EN 13240; vertragliche Garantie 2 Jahre; Installation durch Fachmann empfohlen |
Häufig gestellte Fragen - Kaskade 2.0 JUSTUS
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BEDIENUNGSANLEITUNG Kaskade 2.0 JUSTUS
Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen
F
Inhaltsverzeichnis D / AT / CH
Begrüßung 3
Eine Bitte... 3
Entsorgung der Verpackung 3
- Beschreibung 5
- Allgemeines 5
2.1 Externe Verbrennungsluftversorgung 5
2.2 Bauart 6 - Rauchrohranschluss und Aufstellung des Kaminofens 6
3.1 Rauchrohranschluss 6
3.2 Aufstellung des Kaminofens 7
3.3 Montage der Kaminanlage 8 - Technische Daten 9
- Betrieb des Kaminofens 10
5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 10
5.2 Luftregelung 10
5.3 Geeignete Brennstoffe 11
5.4 Inbetriebnahme 11
5.5 Heizen mit Braunkohlebriketts 12
5.6 Heizen in der Übergangszeit 12
5.7 Maximale Aufgabemenge und Lufteinstellung bei NWL 12
5.8 Ascheentleerung 12
5.9 Reinigung und Pflege 13
5.10 Schornsteinbrand 13 - Raumheizvermögen (DIN 18893) 13
Explosionszeichnung 15
Abmessungen 16
Leistungserklärung 33
CE-Kennzeichnung 34
Energielabel und Produktdatenblatt nach EU-Verordnung 35
Geräte-Kenndaten* Umschlagseite hinten
Sehr geehrter Kunde,
wir beglückwünschen Sie zum Kauf eines JUSTUS-Gerätes!
JUSTUS-Geräte bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design.
Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen gerne behilflich sein.
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□ Serie und Modellnummer des Gerätes
□ Fertigungsnummer / Datum des Prüfstempels
(Siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung)
□ Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes
□ Kaufdatum
□ Ein Foto von der Rückseite der Bedienungsanleitung oder vom Typenschild
□ Ein Foto vom Fehler
Auf diese Weise kann der Kundendienstauftrag besonders schnell bearbeitet werden.
Halten Sie die oben genannten Informationen ebenfalls bereit, wenn Sie uns per email oder telefonisch kontaktieren möchten, damit die Bearbeitung schnell und unkompliziert abgewickelt werden kann.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
Telefon: +49 (0) 27 71 / 2630-200
Kundendienst / Ersatzteile
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Österreich:
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Schweiz:
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email: swiss@oranier.com

WARNUNG! Brandgefahr durch die Verwendung nicht originaler Ersatzteile!
Durch Verwendung von Feuerraumauskleidungen mit falschen Wärmeeigenschaften kann es zu Überhitzung umgebender Wände und Einrichtungsgegenständen kommen! Verwenden Sie daher ausschließlich Original-Ersatzteile!

Bitte beachten Sie:
Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen
immer die Nummer für Ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an.
Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kamin-ofens im dafür vorbereiteten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank!

Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie:
Prüfen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbedingt, ob evtl. Transportschäden an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuertür, Rohrstutzen usw.) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sich bitte mit unserem Kunden-service in Verbindung!

Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
EN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 13384 Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren
für
Abgasanlagen
DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung
VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung
in
WW-Heizungsanlagen (nur für wasserführende Geräte
- BlmSchV Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen
FeuVo Feuerungsverordnung
Heizraumrichtlinien
Landesbauordnung
Falls erforderlich: Elektrische Anschlüsse müssen vom Elektro-Fachbetrieb nach VDE durchgeführt werden

Typgeprüft nach EN 13240
§ 15a B- VG Österreich
Bauart 1

Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmen Sie bitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.
1. Beschreibung
Der Kaminofen besteht aus mehreren vorgefertigten Bauteilen, die in zwei Packeinheiten angeliefert werden.
Alle zur Aufstellung und Montage benötigten Teile sind im Lieferumfang enthalten. Als Zubehör sind Verbindungsstück und Anschlussstutzen für eine evtl. benötigte externe Verbrennungsluftversorgung bereitzustellen.
Die Kaminofenanlage arbeitet im Konvektionsbetrieb, d. h. die Umluft wird in den im Ofen befindlichen Konvektionsschächten erwärmt und in den Wohnraum abgegeben.
2. Allgemeines
Die Aufstellung Ihres Kaminofens muss unter strikter Berücksichtigung der jeweiligen Landesbauordnung und in Absprache mit dem Bezirksschornsteinfegermeister erfolgen.
Dieser prüft nach erfolgter Montage auch den ordnungsgemäßen Anschluss der Feuerstätte.
Eine Feuerstelle entzieht dem Aufstellungsraum im Betrieb Sauerstoff. Daher ist es zwingend notwendig, für eine ausreichende Frischluftzufuhr im Aufstellungsraum Sorge zu tragen.
Bei Aufstellung in Räumen mit besonders dicht schließenden Fenstern und Türen sind Funktionsstörungen nicht ausgeschlossen.
Ob im vorgesehenen Aufstellungsraum ausreichend Verbrennungsluft für Ihren Ofen zur Verfügung steht, darüber kann Ihnen im Zweifelsfall Ihr zuständiger Schornsteinfegermeister Auskunft geben.
2.1 Externe Verbrennungsluftversorgung
Im Bedarfsfall kann der Kaminofen mit einem Anschluss für eine externe Verbrennungsluftversorgung ausgerüstet werden (siehe Abb. 1):
Für besonders dichte Räume kann hier eine Luftversorgung von außen angeschlossen werden. Ein dafür erforderlicher Anschlussstutzen ist als Zubehör erhältlich.
Abb. 1
Obere Rauchrohröffnung

Achten Sie bei einer externen Verbrennungsluftversorgung auf dichte Rohrführung!
Die Zuführung der Verbrennungsluft erfolgt ausschliesslich über ein bauseitiges Zuluftrohr ND 100 mm. Die Luftleitung ist mit glattem Rohr aus Stahl oder Kunststoffrohr (Abfluss-rohr) auszuführen.
Die gestreckte Rohrlänge darf nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90°- Bogen aufweisen!
Ein vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter darf nicht ungewollt den Zuluftquerschnitt verkleinern oder gar verschließen können.
Ein Anschluss an einen geeigneten LAS-Schornstein ist möglich.
In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbrennungsluftbedarf von ca. 30 m³/h bei einem Förderdruck von 4 Pa sichergestellt ist.
Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine mögliche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden.
Der Schornsteinzug muss die zusätzlichen Widerstände einer so ausgerüsteten Feuerungsanlage überwinden können.
2.2 Bauart
Die in dieser Anleitung beschriebene Kaminofen-Serie entspricht der „Bauart 1“.
Kaminöfen dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanismus versehene, selbst- schließende Feuerraumtüren und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen. Kaminöfen dieser Bauart dürfen an mehrfach belegsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zuläßt.
Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feuerraumtür entfernt werden!
Die Feuerraumtür muß sich nach der Brennstoffaufgabe selbständig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
Die Ausführung und der Zustand des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins trägt maßgeblich zur einwandfreien Funktion des Kaminofens bei.
Lassen Sie in jedem Fall die Eignung des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins von einem Fachmann prüfen!
Dieser Kaminofen ist nach EN 13240 geprüft.
3. Rauchrohranschluss und Aufstellung des Kaminofens
3.1 Rauchrohranschluss
Ihr Kaminofen kann wahlweise nach oben oder nach hinten angeschlossen werden. Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.r n -
Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, daß das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt.
Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.
Das Rauchrohr muß zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen.
Bei Kaminöfen mit Anschlussmöglichkeit nach oben und hinten muss die jeweils nicht genutzte Rauchrohröffnung mit dem dafür vorgesehenen Verschlussdeckel unbedingt rauchdicht verschlossen werden!

Hinweis:
Die für einen rauchgasseitigen Anschluss erforderlichen Verbindungsstücke sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Achtung!
Bei zu niedrigem, aber auch bei zu hohem Förderdruck kann es zu Funktionsstörungen kommen!
Liegen die Abweichungen gegenüber dem notwendigen Förderdruck (Pkt. 4) über 25 %, müssen entsprechende Maßnahmen am Schornstein vorgenommen werden.
3.2 Aufstellung des Kaminofens
Bei der Aufstellung müssen die Brandschutzregeln nach FeuVo (Mindestabstände; siehe Abb. 2) eingehalten werden.
FeuVo („Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofflagerung“, kurz: Feuerungsverordnung) ist die rechtliche Grundlage für das Aufstellen und Betreiben von Feuerungsanlagen.
Abb. 2

Nicht zu unterschreitende Minimalabstände:
| A: 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe |
| B1: 20 cm Wandabstand hinten |
| B2: 20 cm Wandabstand seitlich |
| C: 30 cm Bodenschutz seitl. d. Füllöffnung |
| D: 50 cm Bodenschutz vor der Füllöffnung |
Hintere (B1) und seitliche (B2) Mindestabstände sind auch auf dem Typenschild Ihres Ofens angegeben.

Achtung! Beachten Sie in jedem Fall zu Ihrer eigenen Sicherheit die erforderlichen Mindest- abstände zu Aufstellwänden, brennbaren Einrichtungsge- genständen und zum Schutz des Fußbodens!

Hinweis:
Entnehmen Sie vor dem ersten Anheizen bitte alle Dokumente und Zubehörteile aus dem Feuerraum und dem Aschekasten. Entfernen Sie alle Aufkleber rückstandsfrei von der Sichtscheibe.

Achtung!
Vergewissem Sie sich vor dem Aufstellen, dass der Fußboden (Aufstellfläche) ausreichend tragfähig ist. Verwenden Sie ggf. eine geeignete Tragplatte zur Lastverteilung!
3.3 Montage der Kaminanlage
Entnehmen Sie zunächst alle Bauteile aus der Verpackung und überprüfen Sie vor dem Aufbau nochmals die Vollständigkeit und Unversehrtheit.
Bereiten Sie den Anschluss an den Schornstein vor. Beachten Sie dabei die angegebene Anschlusshöhe.
Ist eine externe Verbrennungsluftversorgung vorgesehen, wird ein Anschlussstutzen (JUSTUS Art.- Nr. 9200.69) als Zubehör benötigt.
Die in der folgenden Montageanweisung angegebenen Bauteile-Nummern beziehen sich auf die Explosionszeichnung (Fig. 1) am Ende der vorliegenden Anleitung.
-
Stellen Sie das Grundgerät (1) auf die vorgesehene Position. Beachten Sie dabei die Sicherheitsabstände zu den Aufstellwänden.
Richten Sie das Gerät mit einer Wasserwaage aus und prüfen Sie die vorgesehene Gesamthöhe des Gerätes (siehe auch „Technische Daten“). -
Montieren Sie die Verkleidungsteile (2) am Grundgerät entsprechend Fig. 2.
-
Die Verkleidungsteile (2) werden jeweils mit einem Halteblech gesichert. Dieses wird im Warmhaltefach verschraubt.
-
Schrauben Sie die beiden Formbleche (3) mit den beigefügten Schrauben rechts u. links oben an die Kaskade-Seitenstufen (4) an.
-
Setzen Sie die beiden Kaskade-Seitenstufen (4) links und rechts an das Grundgerät (1) an. Korrigieren Sie ggf. nochmals die Höhe des Grundgerätes (1) mit den Stellschrauben an den Füßen des Grundgerätes (1).
-
Schieben Sie den verputzten Sockel (6) vor die Anlage und führen Sie die Verlängerungen der Luftregler (Y) durch die beiden Öffnungen im Sockel (6).
-
Verschrauben Sie den Sockel (6) links und rechts mit den beigefügten Scheiben und Flügelmuttern (7) an den beiden Kaskade-Seitenstufen (4).
-
Schrauben Sie die Bedienknöpfe (8) der Luftregler handfest an die Verlängerungen der Luftregler (Y).
-
Setzen Sie die Stein- bzw. Keramikabdeckungen (9) so auf die Kaskaden-Seitenstufen (4), dass der Stahlrahmen in die Säulen eingreift und eine sichere Position entsteht.
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Legen Sie die Stein- bzw. Keramikabdeckungen (10) vorsichtig auf den Sockel (6). Die bereits in den Sockel (6) integrierten Passstifte müssen dabei in die vorbereiteten Aufnahmen an der Unterseite der Stein- bzw. Keramikabdeckungen (10) eingreifen.
-
Technische Daten
| Kaminofen Typ: Kaskade 2.0 | Abgasmassenstrom: | 6,2 g/s | ||
| Bauart: | 1 | Förderdruck bei NWL: | 12 Pa | |
| Nennwärmeleistung: | 6,5 kW | Abgastemperatur am Stutzen: | 282 °C | |
| Wärmeleistungs-bereich: | 3,5-6,7 | kW | Zugelassene Brennstoffe: | - Scheitholz |
| Energieeffizienzklasse: | A+ | <25% Feuchtigkeitsgehalt (bevorzugter Brennstoff) | ||
| Energieeffizienzindex EEI: | 109 | - Holzbriketts | ||
| Raumheizvermögen DIN 18893 max. 131 m | ^3 | <12% Feuchtigkeitsgehalt | ||
| - Braunkohlebriketts | ||||
| Höhe: 1235 mm | ||||
| Breite: | 1026 | mm | ∅ Rohrstutzen: | 150 mm |
| Tiefe: | 631 | mm | Zugelassene Brennstoffe: | Scheitholz, BB7, Holzbriketts |
| Feuerraum H / B / T: 380 / 390 / 300 mm | ||||
| Füllöffnung H / B: | 385 / 340 mm | ∅ Rauchrohr: | 150 mm | |
| Max. Scheitholzlänge: | 33 cm | Abgang oben (Boden - OK Stutzen): | 1225 mm | |
| Gewicht: | 192 kg | Abgang oben (HK - Mitte Stutzen): | 167 mm | |
| Für Dauerbetrieb geeignet: | ja | Abgang hinten (Boden - UK Stutzen): | 961 mm | |
| Geprüft und zuge-lassen nach Norm: | EN 13240 | Sicherheitsabstand hinten: | 200 mm | |
| 1. BlmSchV-Stufe 2: | ja | seitlich: | 200 mm | |
| Regensburger Norm: | ja | im Strahlungsbereich der Sichtscheibe: | 800 mm | |
| Münchner Norm: | ja | |||
| Art. 15a B-VG Österreich: | ja (für Holz) | Feuerraumauskleidung: | Vermiculite | |
| VKF Schweiz: | siehe Leistungserklärung | Flachrost: | ja | |
| Ext. Verbrennungs-luftversorgung: | ja | Verriegelung der Feuerraumtür: | zweifach | |
| Werte Emissionen und Wirkungsgrad (13% O_2 ; Holz / BB7): | Primärluft-Regelung: | ja | ||
| Wirkungsgrad (Holz / BB7): | 81,8 / 82,6 % | Sekundärluft-Regelung Scheibenspülung: | ja | |
| CO: | 962 / 501 mg/ m^3 | Tertiärluft: | ja | |
| NOx: | 104 / 155 mg/ m^3 | ∅ Stutzen externe | ||
| CnHm: | 72 / 56 mg/ m^3 | Verbrennungsluft-versorgung: | 100 mm | |
| Staub: | 38 / 40 mg/ m^3 | |||
| Für Österreich: Werte zu Wirkungsgrad und Emissio-nen siehe „CE Kennzeichnung“. | Fussboden bis Mitte Stutzen: | 145 mm | ||
5. Betrieb des Kaminofens

5 . 1 Sicherheitshinweise
Für den sicheren Betrieb Ihres Kaminofens sind folgende Sicherheitsinweise unbedingt zu beachten:
Der Kaminofen darf nur nach dieser Bedienungsanleitung betrieben werden. Stets Bedienhandschuhe verwenden!
Die Bedienung der Luftschieber, das Öffnen und Schließen der Feuertür sowie das Entnehmen des Rostes zur Entaschung sollte immer mit dem beigefügten Hilfswerkzeug erfolgen - Verletzungs- und Verbrennungsgefahr!
Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür gestattet!
Nur die angegebenen Brennstoffe verwenden!
Keine Blechdosen oder ähnliche Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr!
Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser löschen!
Kinder vor den Gefahren heisser Oberflächen warnen!
Kinder niemals mit einem in Betrieb befindlichen Heizkamin unbeaufsichtigt lassen!
Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennbare Flüssigkeiten (Brandbeschleuniger)!
Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden!
Prüfen Sie bei raumluftabhängigem Betrieb, ob für den Aufstellraum eine ausreichende Frischluftzufuhr sichergestellt ist (Verbrennungsluftverbund).
Der Kaminofen darf nur von Erwachsenen beheizt werden! Achten Sie darauf, daß Kinder nie allein beim Ofen verweilen und lassen Sie eine in Betrieb befindliche Feuerstätte niemals längere Zeit ohne Aufsicht!
Schließen Sie niemals alle Luftschieber, solange der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzündung unverbrannter Brenngase!
Allgemei

Achtung! Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, Feuerraumtüren, Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohre führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechenden Schut: Hilfsmittel (Bedienhandschuh verwenden!) ist während des Heizbetriebes zu unterlassen. VERBRENNUNGSGEFAHR!
5.2 Luftregelung
Primärluftregler
(Vollständig eingeschoben = offen;
Vollständig herausgezogen = geschlossen)

Sekundärluftregler
(Vollständig eingeschoben = offen;
Vollständig herausgezogen = geschlossen)
5.3 Geeignete Brennstoffe
Der Kaminofen ist zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke. Diese Holzarten haben den höchsten Heizwert und verbrennen sauber, sofern sie trocken gelagert wurden.
Nicht verbrannt werden dürfen:
- Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz
- Feinhackschnitzel
- Papier und Pappe (außer zum Anzünden)
- Rinden oder Spanplattenabfälle
- Kunststoffe oder sonstige Abfälle
- Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten und 12 - 18 Monate regengeschützt im Freien vorgelagert werden.
Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz darf Brennholz nur max. 20% Restfeuchte aufweisen!
5.4 Inbetriebnahme
- Primär- und Sekundärluftregler maximal öffnen! Achten Sie darauf, dass eine evtl. im Verbindungsstück eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist.
- Legen Sie 2–3 Anzündwürfel mittig auf den Rost, schichten Sie darauf Reisig und kleine Holzspäne.
- Entzünden Sie die Anzündwürfel und lehnen Sie die Feuertür vorerst nur an (nicht vollständig schließen!). Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Rauchgase an der noch kalten Sichtscheibe kondensieren können.
- Öffnen Sie nach etwa 5–10 Min., wenn sich das Feuer gut entwickelt hat, die Feuertür vorsichtig und legen Sie 1 bis 2 etwa armdicke Holzscheite nach. Schließen nun die Feuertür ganz.
- Wenn die nachgelegte Holzmenge gut angebrannt ist und der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, reduzieren Sie die Primärluftzufuhr stufenweise soweit, bis gerade noch Flammen sichtbar sind. Bei optimalem Schornsteinzug und Brennmaterialqualität kann die Primärluft möglicherweise vollständig geschlossen werden.
- Öffnen Sie die Feuertür erst dann wieder vorsichtig, wenn das aufgelegte Brennmaterial heruntergebrannt ist und Sie neues Brennmaterial nachlegen wollen.
- Es wird empfohlen, den Sekundärluftregler max. offen zu halten, damit möglichst viel „Scheibenspülluft“ ein „Beschlagen“ der Sichtscheibe mit Rußpartikeln verhindert.
- Regeln Sie daher den Wärmebedarf Ihres Raumes mit der Aufgabemenge des Brennmaterials. Zu starker Drosselbetrieb führt zu unnötiger Umweltbelastung, Verrußung des Feuerraums, der Sichtscheibe sowie der Rauchgasrohre.

Bitte beachten Sie:
Bei gedrosseltem Betrieb steigen die rauchgasseitigen Emissionen an! Zudem wird die Reinhaltung der Sichtscheibe beeinträchtigt.
5.5 Heizen mit Braunkohlebriketts
- Erzeugen Sie zunächst eine Grundglut mit Holz.
- Legen Sie dann 2-3 Braunkohlebriketts quer in den Feuerraum. Das dritte Brikett darf obenauf liegen. Lassen Sie dabei etwas Raum zwischen den Briketts.
5.6 Heizen in der Übergangszeit
Der Schornsteinzug ist der „Motor“ eines Kaminofens. Er entsteht durch die Differenz zwischen der Außentemperatur und der Raumtemperatur: Warme Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft, hierdurch entsteht ein Auftrieb. Durch den dadurch entstehenden Unterdruck wird neue Luft angesogen.
Bei Außentemperaturen über 16°C kann es zu Funktionsstörungen wegen mangelndem Schornsteinzug (Förderdruck) kommen.
In diesem Fall weniger Brennmaterial auflegen und den Primärluftregler weiter öffnen.

Hinweis:
- Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kalten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme geheizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhen können. Sie verhindern damit Risse in den Schamottesteinen, Lackschäden und Materialverzug.

Hinweis:
Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung der Beschichtung zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit. Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
5.7 Aufgabemengen und Lufteinstellung bei Nennwärmeleistung (NWL)
Für Brennstoff Holz:
| Brennstoffmenge: (ca. 1,5 kg) | 2 | Scheite |
| Primärlufteinstellung: | geschlossen | |
| Sekundärluft-einstellung: | 70% | geöffnet |
Für Brennstoff Braunkohlebriketts:
| Brennstoffmenge: (ca. 1,5 kg) | 3 | Briketts |
| Primärlufteinstellung: | offen | |
| Sekundärluft-einstellung: | 25-50% | offen |

Wichtige Hinweise zum Schwachlast-Betrieb:
Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei maximaler Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber!
Legen Sie bei niedrigerem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammenbildung.
5.8 Ascheentleerung
Achten Sie darauf, daß der Aschekasten rechtzeitig geleert wird, damit der Aschekegel nicht zu dicht an den Rost heranwächst.
Es besteht sonst die Gefahr, daß der Rost ungenügend gekühlt und dadurch zerstört wird.
Prüfen Sie vor einer Ascheentleerung stets auf Restglut in der Asche! Auch wenn die Asche außen bereits erkaltet ist, können sich im neren noch Glutreste befinden, die zu einem Brand in der Mülltonne führen können!
5.9 Reinigung und Pflege

Achtung! Der Kaminofen darf nur im vollständig erkalteten Zustand gereinigt werden!
Jährlich mindestens einmal, im Bedarfsfall auch häufiger, sollten die Ruß- und Ascheabla- gerungen im Rauchrohr, sowie im Feuerraum und den Rauchgaswegen, entfernt werden. Dazu eignet sich hervorragend ein Staub- bzw. Aschesauger.
Verschmutzungen der Sichtscheibe entfernen Sie mit einem handelsüblichen Fensterglasreiniger.

Hinweis: Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit NWL ihre Endfestigkeit. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen!

Hinweis: Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen“ Putzmitteln gereinigt werden. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.
5.10 Schornsteinbrand
Wird ungeeigneter oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es aufgrund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornstein-brand kommen!
Ein Schornstein- oder ein Kaminbrand entsteht, wenn sich im Schornstein abgelagerter Ruß entzündet, der durch unvollständige Verbrennung entstanden ist.

Achtung Schornsteinbrand! Verschließen Sie sofort alle Luftöffnungen am Kamino- fen und alarmieren Sie die Feuerwehr!
Anschließend muss von einem Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesamten Abgasanlage durch den Schornsteinbrand keine Risse bzw. Undichtigkeiten entstanden sind.
6. Raumheizvermögen (nach DIN 18893)
| Günstig: | 131 | ^3 | m |
| Weniger günstig: 78 m | ^3 | ||
| Ungünstig: | 53 | ^3 | m |
(Die angegebenen Werte gelten für Räume, die nicht der Wärmeschutzverordnung entsprechen. Für Räume, die der zur Zeit geltenden Wärmeschutzverordnung entsprechen, sind geringere Leistungen erforderlich.)
Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jedem Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich.
Für unsere JUSTUS-Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufvertrag gegenüber dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingungen Werksgarantie:
Die JUSTUS-Garantie erstreckt sich auf die unentgeltliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufweisen.
Diese Garantiebedingungen gelten nur für die Länder Deutschland und Österreich. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaft.
Übernommen werden dabei sämtliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung dieses Mangels anfallen.
Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
JUSTUS haftet grundsätzlich nicht für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die durch die Verwendung von nicht originalen Ersatzteilen entstehen.
-
Die JUSTUS-Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
-
Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsfehler, die trotz vorschriftsmäßigem Anschluss, sachgemäßer Behandlung und Beachtung der gültigen JUSTUS-Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des JUSTUS-Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden.
Transportschäden (diese müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungs-, Einregulierungs- und Umstellarbeiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie.
-
Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das JUSTUS-Gerät noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechse gehen in unser Eigentum über.
-
Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen. Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerkstatt durchgeführt. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können.
-
Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.
- Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch:
- Äußere chemische oder physikalische Einwirkungen bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung (z.B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung). Haarrissbildung bei emaillierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.
- Falsche Größenwahl.
- Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Bedienungsanleitung, der jeweils geltenden baurechtlichen allgemeinen und örtlichen Vorschriften der zuständigen Behörden, Gas- und Elektrizitätsversorgungsunternehmen.
Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (Ofenrohr, ungenügender oder zu starker Schornsteinzug) sowie unsachgemäß ausgeführte Instandhaltungsarbeiten, insbesondere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen.
- Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Heizöl gefeuerten Geräten; ungeeigneter Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwankungen bei Gasgeräten; ungewöhnlichen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.
- Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verursachte Überhitzung der Geräte, unsachgemäße Behandlung, ungenügende Pflege, unzureichende Reinigung der Geräte oder ihrer Teile;
Verwendung ungeeigneter Putzmittel (siehe Bedienungsanleitung). - Verschleiß der den Flammen unmittelbar ausgesetzten Teile aus Eisen und Schamotte (z.B. Stahl-Guss- oder Schamotteauskleidungen).
Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungsprodukte organischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als teunkeil Belag auf Tapeten, Möbeln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können.
Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Gewährleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
erklärt in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt „Raumheizer für feste Brennstoffe“ mit der Handelsbezeichnung
konform ist mit den Bestimmungen der
Verordnung (EU) Nr. 305/2011
EU-Construction products directive (EU) Nr. 305/2011
und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt:
Eine Prüfung des „Raumheizers für feste Brennstoffe“ auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle:
Name der anerkannten Prüfstelle:
Wirkungsgrad und Emissionen
Efficiency and Emissions, Rendement et Émissions
| BrennstoffFuel, Combustible | Wirkungsgrad %Efficiency %Rendement % | CO mg/m^3 13 % O_2 | NOx mg/m^3 13 % O_2 | CnHm mg/m^3 13 % O_2 | Staub, dust particles, particules fines mg/m^3 13 % O_2 |
| Holz, Wood, Bois | 81,8 | 962 | 104 | 72 | 38 |
| Braunkohlebriketts,Brown coal briquettes | 82,6 | 501 | 155 | 56 | 40 |
Österreich, Austria, Autriche:
| BrennstoffFuel, Combustible | Wirkungsgrad %Efficiency %Rendement % | COmg/MJ | NOxmg/MJ | CnHmmg/MJ | Staub, dust particles, particules fines mg/MJ |
| Holz, Wood, Bois | 81,8 | 665 | 72 | 50 | 26 |
Schweiz, Switzerland, Suisse:
siehe Leistungserklärung
Haiger, 17.10.2019
Geschäftsleitung
Company Management
Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung/ Montageanleitung sind zu beachten.
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer angeben! Im Kundendienstfall teilen Sie uns bitte den Typ. Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsnummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im dafür vorbereiteten Kreisfeld.