Vegas - Pfanne JUSTUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Vegas JUSTUS als PDF.
| Produkttyp | Holzofen |
| Marke | JUSTUS |
| Modell | Vegas III |
| Nennwärmeleistung | 6,0 kW |
| Leistungsbereich | 3,1 - 6,0 kW |
| Energieeffizienzklasse | A+ |
| Energieeffizienzindex (EEI) | 107 |
| Wirkungsgrad | ≥ 80 % |
| Höhe | 994 mm |
| Breite | 518 mm |
| Tiefe | 410 mm |
| Gewicht (ohne Verpackung) | 85 kg |
| Rauchrohrdurchmesser | 150 mm |
| Anschluss | Oben |
| Zulässige Brennstoffe | Holzscheite (Feuchte < 25 %), Holzbriketts (< 12 %), Braunkohlebriketts |
| Maximale Scheitlänge | 30 cm |
| Nennholzverbrauch pro Stunde | 2,16 kg/h |
| Sicherheitsabstand Rückwand | 200 mm |
| Sicherheitsabstand Seitenwand | 300 mm |
| Sicherheitsabstand Glasbereich | 800 mm |
| Bodenschutz (Türseite) | 300 mm |
| Bodenschutz (vor der Tür) | 500 mm |
| Luftregelung | Primär- und Sekundärluft (Clean-Glass-System) |
| Material der Brennkammer | Vermiculit |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - Vegas JUSTUS
Benutzerfragen zu Vegas JUSTUS
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Pfanne kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Vegas - JUSTUS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Vegas von der Marke JUSTUS.
BEDIENUNGSANLEITUNG Vegas JUSTUS
Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen

Kundendienst / Ersatzteile 3
Umweltschutz 5
- Beschreibung 6
- Allgemeines 6
2.1 Bauart 6 - Rauchrohranschluss und Aufstellung des Kaminofens 7
3.1 Rauchrohranschluss 7
3.2 Aufstellung des Kaminofens 8 - Technische Daten 9
- Betrieb des Kaminofens 10
5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 10
5.2 Luftregelung 10
5.3 Geeignete Brennstoffe 11
5.4 Inbetriebnahme 11
5.5 Heizen mit Braunkohlenbriketts 12
5.6 Heizen in der Übergangszeit 12
5.7 Maximale Aufgabemenge und Lufteinstellung bei NWL 12
5.8 Aschenentleerung 12
5.9 Reinigung und Pflege 13
5.10 Schornsteinbrand 13 - Raumheizvermögen (DIN 18893) 13
Leistungserklärung 29
EU-Konformitätserklärung 30
CE-Kennzeichnung 30
Energielabel und Produktdatenblatt
nach EU-Verordnung 31
Technische Dokumentation 31
Geräte-Kenndaten* Umschlagseite hinten
Sehr geehrter Kundin, sehr geehrter Kunde,
JUSTUS-Kaminöfen bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design.
Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen gerne behilflich sein
Wählen Sie hierfür bitte in unserem Kunden- dienstportal unter
www.oranier-kundendienst.com
den für Sie relevanten Bereich aus und folgen Sie der Menüführung:
Bestellen Sie Ersatzteile, verfolgen Sie im Trackingbereich Ihre Bestellung, finden Sie unter "FAQ" schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen oder senden Sie schnell und bequem eine Kundendienstanfrage.
Falls Sie eine Kundendienstanfrage absenden möchten, halten Sie bitte folgende Informationen bereit:
□ Serie und Modellnummer des Gerätes
□ Fertigungsnummer / Datum des Prüfstempels (Siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung)
□ Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes
□ Kaufdatum
□ Ein Foto von der Rückseite der Bedienungsanleitung oder vom Typenschild
□ Ein Foto vom Fehler
Auf diese Weise kann Ihre Kundendienstanfrage besonders schnell bearbeitet werden.
Halten Sie die oben genannten Informationen ebenfalls bereit, wenn Sie uns per E-mail oder telefonisch kontaktieren möchten, damit die Bearbeitung schnell und unkompliziert abgewickelt werden kann.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
Kundenservice/Ersatzteile:
E-mail Kundenservice: kundenservice@justus.de
E-mail Ersatzteile: kundenservice@justus.de
Österreich:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Blütenstraße 15/4 · 4040 Linz
E-mail Vertrieb: vertrieb-ht@oranier.com
Kundenservice/Ersatzteile:
E-mail Kundenservice: service-ht@oranier.com
E-mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com
Schweiz:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur
E-mail: swiss@oranier.com

WARNUNG! Brandgefahr durch die Verwendung nicht originaler Ersatzteile!
Durch Verwendung von Feuerraumauskleidungen mit falschen Wärmeeigenschaften kann es zu Überhitzung umgebender Wände und Einrichtungsgegenständen kommen! Verwenden Sie daher ausschließlich Original-Ersatzteile!

beachten Sie:
n Sie bei Ersatzteilbestellungen
und eventuellen Kundendienstfällen
immer die Nummer für Ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an.
Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens im dafür vorbereiteten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank!

Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie:
Prüfen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbedingt, ob evtl. Transportschäden an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuerraumtür, Rohrstutzen usw.) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sich bitte mit unserem Kunden-service in Verbindung!

Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
EN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 13384 Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen
DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung
VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für wasserführende Geräte)
- BlmSchV Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen
FeuVo Feuerungsverordnung
Heizraumrichtlinien
Landesbauordnung
Falls erforderlich: Elektrische Anschlüsse müssen vom Elektro-Fachbetrieb nach VDE durchgeführt werden

Typgeprüft nach EN 13240 Art. 15a B- VG Österreich Bauart 1

Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmen Sie bitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.
Umweltschutz
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden.
Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und somit recyclebar.
Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und eignet sich daher ganz hervorragend als Brennholz (Anheizholz). Wir empfehlen den Holzanteil der Verpackung dementsprechend zu zerkleinern.
Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Ver-packungsbänder, PE-Beutel etc., in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungsteile im Allgemeinen zurück.
Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- und Recycling-Centers!
Entsorgung des Gerätes nach Ablauf der Gerätelebensdauer
Soll das Gerät komplett entsorgt werden, so sprechen Sie dazu die lokalen Entsorgungsunternehmen an.
Der überwiegende Anteil der Gerätebestandteile kann aufgrund der verwendeten Materialien Stahlblech bzw. Gusseisen einer Wiederverwendung (Recycling) zugeführt werden.
Eine Übersicht der für die Gerätebestandteile verwendeten Materialien und deren korrekte Entsorgung entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle:
| Gerätebestandteil Material Demontage Entsorgung | |||
| Feuerraum-auskleidung | Vermiculite Entnehmen Restmüll | ||
| Feuerbeton Entnehmen Restmüll | |||
| Sichtscheibe | Glaskeramik | Halteschrauben lösen | Restmüll |
| Dichtungen | Glasfaser | Klebung bzw. Schraubung lösen | Künstliche Mineralfaser (KMF); lokale Entsorgungsmöglichkeit erfragen |
| Steinverkleidungen | Naturstein | Halteschrauben lösen | Bauschutt |
| Keramik-verkleidungen | Keramik | Halteschrauben lösen | Bauschutt |
| Gerätekorpus | Stahlblech | - | Metallschrott |
| Gerätetür(en) | Gusseisen | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Stahlblech | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott | |
| Sonstige metallische Komponenten | Metall | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Elektro- oder Elektronik-komponenten | - | Befestigungsschrauben lösen | Elektro-Altgeräte-Rücknahmesystem |
1. Beschreibung
Der Kaminofen besteht aus einer geschweißten Stahlkonstruktion. Im Mittelteil befindet sich der mit Schutzplatten ausgekleidete Feuerraum. Unter einem stabilen Gussrost befindet sich der Aschenkasten. Darunter befindet sich ein Holzlagerfach. Oberhalb des Feuerraums ist ein Warmhaltefach angeordnet.
Kaminöfen dieser Bauart arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvektions- schächten angesaugt, stark erwärmt und wieder an den Wohnraum abgegeben.
2. Allgemeines
Die Aufstellung Ihres Kaminofens muss unter strikter Berücksichtigung der jeweiligen Landesbauordnung und in Absprache mit dem Bezirksschornsteinfegermeister erfolgen.
Dieser prüft nach erfolgter Montage auch den ordnungsgemäßen Anschluss der Feuerstätte.
Eine Feuerstelle entzieht dem Aufstellungsraum im Betrieb Sauerstoff. Daher ist es zwingend notwendig, für eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr im Aufstellungsraum Sorge zu tragen.
Bei Aufstellung in Räumen mit besonders dicht schließenden Fenstern und Türen sind Funktionsstörungen nicht ausgeschlossen.
Ob im vorgesehenen Aufstellungsraum ausreichend Verbrennungsluft für Ihren Ofen zur Verfügung steht, darüber kann Ihnen im Zweifelsfall Ihr zuständiger Schornsteinfegermeister Auskunft geben.
2.1 Bauart
Die in dieser Anleitung beschriebene Kaminofen-Serie entspricht der „Bauart 1“.
Kaminöfen dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanismus versehene, selbst- schließende Feuerraumtüren und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen. Kaminöfen dieser Bauart dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zuläßt.
Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feuerraumtür entfernt werden!
Die Feuerraumtür muss sich nach der Brennstoffaufgabe selbständig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
Die Ausführung und der Zustand des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins trägt maßgeblich zur einwandfreien Funktion des Kaminofens bei.
Lassen Sie in jedem Fall die Eignung des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins von einem Fachmann prüfen!
Dieser Kaminofen ist nach EN 13240 geprüft.
3. Rauchrohranschluss und Aufstellung des Kaminofens
3.1 Rauchrohranschluss
Ihr Kaminofen wird nach oben angeschlossen. Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.
Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, dass das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt.
Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.
Das Rauchrohr muss zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen.

Hinweis:
Die für einen Abgasseitigen Anschluss erforderlichen Verbindungsstücke sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Achtung!
Bei zu niedrigem, aber auch bei zu hohem Förderdruck kann es zu Funktionsstörungen kommen!
Liegen die Abweichungen gegenüber dem notwendigen Förderdruck (Pkt. 4) über 25 %, müssen entsprechende Maßnahmen am Schornstein vorgenommen werden.
3.2 Aufstellung des Kaminofens
Bei der Aufstellung müssen die Brandschutzregeln nach FeuVo (Mindestabstände; siehe Abb. 2) eingehalten werden.
FeuVo („Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofflagerung“, kurz: Feuerungsverordnung) ist die rechtliche Grundlage für das Aufstellen und Betreiben von Feuerungsanlagen.
Abb. 2

Nicht zu unterschreitende Mindestabstände:
| A: 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe |
| B1: 20 cm Wandabstand hinten |
| B2: 30 cm Wandabstand seitlich |
| C: 30 cm Bodenschutz seitl. d. Füllöffnung |
| D: 50 cm Bodenschutz vor der Füllöffnung |
Hintere (B1) und seitliche (B2) Mindestabstände sind auch auf dem Typenschild Ihres Ofens angegeben.
Bei der Ausführung des Rauchrohres ist darauf zu achten, dass das Rauchrohr an jeder Stelle min. 45 cm von brennbaren Gegenständen oder tragenden Wänden entfernt sein muss. Dies erfordert unter Umständen einen größeren Wandabstand des Gerätes, als oben angegeben ist.

Achtung! Beachten Sie in jedem Fall zu Ihrer eigenen Sicherheit die erforderlichen Mindest- abstände zu Aufstellwänden, brennbaren Einrichtungsge- genständen und zum Schutz des Fußbodens!

Hinweis: Entnehmen Sie vor dem ersten Anheizen bitte alle Dokumente und Zubehörteile aus dem Feuerraum und dem Aschenkasten. Entfernen Sie alle Aufkleber rückstandsfrei von der Sichtscheibe.

Achtung! Vergewissern Sie sich vor dem Aufstellen, dass der Fußboden (Aufstellfläche) ausreichend tragfähig ist. Verwenden Sie ggf. eine ge- eignete Tragplatte zur Last- verteilung!
4. Technische Daten
Kaminofen Typ: Vegas III
Bauart: 1
Nennwärmeleistung: 6,0 kW
Wärme-
leistungsbereich: 3,1 - 6,0 kW
Energieeffizienzklasse: A+
Energieeffizienzindex EEI: 107
Raumheizvermögen
DIN 18893 max. 115 m ^3
Höhe: 994 mm
Breite: 518 mm
Tiefe: 410 mm
Feuerraum H / B / T: 265 / 320 / 279 mm
Füllöffnung H / B: 250 / 310 mm
Max. Scheitholzlänge: 30 cm
Gewicht ohne Verpackung: 85 kg
Für Dauerbetrieb
geeignet: ja
Geprüft und zuge-
lassen nach Norm: EN 13240
- BlmSchV-Stufe 2: ja
Art.15a B-VG Österreich: ja
VKF Schweiz: siehe Leistungserklärung
Ext. Verbrennungs-
Werte Emissionen und Wirkungsgrad
(13% 0 _2 ; Holz / BB7):
Wirkungsgrad
(Holz / BB7): ≥80 / ≥80 %
CO: ≤1250 / ≤1250 mg/m³
NOx: ≤200 / ≤200 mg/m³
CnHm: ≤120 / ≤120 mg/m³
Staub: ≤40 / ≤40 mg/m ^3
Für Österreich: Werte zu Wirkungsgrad und Emissionen siehe „CE Kennzeichnung“.
Abgasmassenstrom: 7,3 g/s
Förderdruck bei NWL: 13,0 Pa
Abgastemperatur
am Stutzen: 296 °C
Zugelassene Brennstoffe: - Scheitholz
<25% Feuchtigkeitsgehalt (bevorzugter Brennstoff)
- Holzbriketts
<12% Feuchtigkeitsgehalt
- Braunkohlenbriketts
∅ Rohrstutzen: 150 mm
∅ Rauchrohr: 150 mm
Abgang oben
(Boden - OK Stutzen): 994 mm
Abgang oben
(HK - Mitte Stutzen): 123 mm
Abgang hinten
(Boden - UK Stutzen):
Sicherheitsabstand
hinten: 200 mm
seitlich: 300 mm
im Strahlungsbereich
der Sichtscheibe: 800 mm
Feuerraumauskleidung: Vermiculite
Flachrost: ja
Verriegelung der
Feuerraumtür: einfach
Primärluft-Regelung: ja
Sekundärluft-Regelung
Scheibenspülung: ja
5. Betrieb des Kaminofens

5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Für den sicheren Betrieb Ihres Kaminofens sind folgende Sicherheitshinweise unbedingt zu beachten:
Der Kaminofen darf nur nach dieser Bedienungsanleitung betrieben werden. Stets Bedienhandschuhe verwenden!
Die Bedienung der Luftschieber, das Öffnen und Schließen der Feuerraumtür sowie das Entnehmen des Rostes zur Entaschung sollte immer mit dem beigefügten Hilfswerkzeug erfolgen - Verletzungs- und Verbrennungsgefahr! -
Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür gestattet!
Nur die angegebenen Brennstoffe verwenden!
Keine Blechdosen oder ähnliche Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr!
Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser löschen!
Kinder vor den Gefahren heißer Oberflächen warnen!
Kinder niemals mit einem in Betrieb befindlichen Heizkamin unbeaufsichtigt lassen!
Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennbare Flüssigkeiten (Brandbeschleuniger)!
Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden!
Prüfen Sie bei raumluftabhängigem Betrieb, ob für den Aufstellraum eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr sichergestellt ist (Verbrennungsluftverbund).
Der Kaminofen darf nur von Erwachsenen beheizt werden! Achten Sie darauf, dass Kinder nie allein beim Ofen verweilen und lassen Sie eine in Betrieb befindliche Feuerstätte niemals längere Zeit ohne Aufsicht!
Schließen Sie niemals alle Luftschieber, solange der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzündung unverbrannter Brenngase!

Achtung! Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, Feuerraumtüren,
Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohre führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechenden Schutz oder Hilfsmittel (Bedienhandschuh verwenden!) ist während des Heizbetriebes zu unterlassen. VERBRENNUNGSGEFAHR!
5.2 Luftregelung
Sekundärluftregler
(Vollständig eingeschoben = geschlossen; Vollständig herausgezogen = offen)

Primärluftregler
(Vollständig eingeschoben = geschlossen; Vollständig herausgezogen = offen)

Das richtige Heizen des Kaminofens erfordert etwas Übung. Insbesondere die Holzart, die Dicke der Holzscheite und deren Trocknungsgrad sowie der momentane Förderdruck sind Parameter, die situationsbedingt variieren und die eine Anpassung bei der Bedienung erfordern..
Nutzen Sie zum besseren Verständnis der Bedienung auch unser erklärendes Video. Scannen Sie dazu mit Ihrem Smartphone oder Tablet den nebenstehenden QR-Code.

5.3 Geeignete Brennstoffe
Der Kaminofen ist zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlenbriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke. Diese Holzarten haben den höchsten Heizwert und verbrennen sauber, sofern sie trocken gelagert wurden.
Nicht verbrannt werden dürfen:
- Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz
- Feinhackschnitzel
- Papier und Pappe (außer zum Anzünden)
- Rinden oder Spanplattenabfälle
- Kunststoffe oder sonstige Abfälle
- Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten und 12 - 18 Monate regengeschützt im Freien vorgelagert werden.
Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz darf Brennholz nur max. 20% Restfeuchte aufweisen!

Bitte beachten Sie:
Bei gedrosseltem Betrieb steigen die Abgasseitigen Emissionen an! Zudem wird die Reinhaltung der Sichtscheibe beeinträchtigt.
5.4 Inbetriebnahme
- Primär- und Sekundärluftregler maximal öffnen! Achten Sie darauf, dass eine evtl. im Verbindungsstück eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist.
- Legen Sie 2–3 Anzündwürfel mittig auf den Rost, schichten Sie darauf Reisig und kleine Holzspäne.
- Entzünden Sie die Anzündwürfel und lehnen Sie die Feuerraumtür vorerst nur an (nicht vollständig schließen!). Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Abgase an der noch kalten Sichtscheibe kondensieren können.
- Öffnen Sie nach etwa 5–10 Min., wenn sich das Feuer gut entwickelt hat, die Feuerraumtür vorsichtig und legen Sie 1 bis 2 etwa armdicke Holzscheite nach. Schließen nun die Feuerraumtür ganz.
- Wenn die nachgelegte Holzmenge gut angebrannt ist und der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, reduzieren Sie die Primärluftzufuhr stufenweise soweit, bis gerade noch Flammen sichtbar sind. Bei optimalem Förderdruck und Brennmaterialqualität kann die Primärluft möglicherweise vollständig geschlossen werden.
- Öffnen Sie die Feuerraumtür erst dann wieder vorsichtig, wenn das aufgelegte Brennmaterial heruntergebrannt ist und Sie neues Brennmaterial nachlegen wollen.
- Es wird empfohlen, den Sekundärluftregler max. offen zu halten, damit möglichst viel „Scheibenspülluft“ ein „Beschlagen“ der Sichtscheibe mit Rußpartikeln verhindert.
- Regeln Sie daher den Wärmebedarf Ihres Raumes mit der Aufgabemenge des Brennmaterials. Zu starker Drosselbetrieb führt zu unnötiger Umweltbelastung, Verrußung des Feuerraums, der Sichtscheibe sowie der Rauchrohre.
5.5 Heizen mit Braunkohlenbriketts
- Erzeugen Sie zunächst eine Grundglut mit Holz.
- Legen Sie dann 2-3 Braunkohlenbriketts quer in den Feuerraum. Das dritte Brikett darf obenauf liegen. Lassen Sie dabei etwas Raum zwischen den Briketts.
5.6 Heizen in der Übergangszeit
Der Förderdruck ist der „Motor“ eines Kaminofens. Er entsteht durch die Differenz zwischen der Außentemperatur und der Raumtemperatur: Warme Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft, hierdurch entsteht ein Auftrieb. Durch den dadurch entstehenden Unterdruck wird neue Luft angesogen.
Bei Außentemperaturen über 16°C kann es zu Funktionsstörungen wegen mangelndem Förderdruck (Schornsteinzug) kommen.
In diesem Fall weniger Brennmaterial auflegen und den Primärluftregler weiter öffnen.

Hinweis:
Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kalten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme geheizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhen können. Sie verhindern damit Risse in den Schamottesteinen, Lackschäden und Materialverzug.

Hinweis:
Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung der Beschichtung zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit. Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
5.7 Maximale Aufgabemengen und Lufteinstellung bei Nennwärmeleistung (NWL)
Für Brennstoff Holz:
Brennstoffmenge: 2-3 Scheite, 30 cm. ca, 1,2 kg
Primärlufteinstellung: 1/4 offen
Sekundärluft- einstellung: 1/2 offen
Für Brennstoff Holzbriketts:
Brennstoffmenge: 2 Holzbriketts, ca. 1,2 kg
Primärlufteinstellung: 1/4 offen
Sekundärluft- einstellung: 1/2 offen
Für Brennstoff Braunkohlenbriketts:
Brennstoffmenge: 3 Briketts, ca. 1,3 kg
Primärlufteinstellung: 1/4 offen
Sekundärluft- einstellung: 1/2 offen

Wichtige Hinweise zum Schwachlast-Betrieb:
Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei maximaler Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber!
Legen Sie bei niedrigerem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammenbildung.
5.8 Aschenentleerung
Achten Sie darauf, dass der Aschenkasten rechtzeitig geleert wird, damit der Aschenkegel nicht zu dicht an den Rost heranwächst. Es besteht sonst die Gefahr, dass der Rost ungenügend gekühlt und dadurch zerstört wird.
Prüfen Sie vor einer Aschenentleerung stets auf Restglut in der Asche! Auch wenn die Asche außen bereits erkaltet ist, können sich im Inneren noch Glutreste befinden, die zu einem Brand in der Mülltonne führen können!
5.9 Reinigung und Pflege

Achtung! Der Kaminofen darf nur im vollständig erkalteten Zustand gereinigt werden!
Jährlich mindestens einmal, im Bedarfsfall auch häufiger, sollten die Ruß- und Aschen-ablagerungen im Rauchrohr, sowie im Feuerraum und den Abgaswegen, entfernt werden. Dazu eignet sich hervorragend ein Staub- bzw. Aschensauger.
Verschmutzungen der Sichtscheibe entfernen Sie mit einem handelsüblichen Fensterglasreiniger.

Hinweis: Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen“ Putzmitteln gereinigt werden. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.
5.10 Schornsteinbrand
Wird ungeeigneter oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es aufgrund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornsteinbrand kommen!
Ein Schornstein- oder ein Kaminbrand entsteht, wenn sich im Schornstein abgelagerter Ruß entzündet, der durch unvollständige Verbrennung entstanden ist.

Hinweis: Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit NWL ihre Endfestigkeit. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen!

Achtung Schornsteinbrand! Verschließen Sie sofort alle Luftöffnungen am Kamino- fen und alarmieren Sie die Feuerwehr!
Anschließend muss von einem Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesamten Rauschgasanlage durch den Schornsteinbrand keine Risse bzw. Undichtigkeiten entstanden sind.
6. Raumheizvermögen (nach DIN 18893)
Günstig: 115 m ^3
Weniger günstig: 68 m ^3
Ungünstig: 45 m ^3
Betrieb als Zeitheizung
Die angegebenen Werte gelten für Räume, die nicht der Wärmeschutzverordnung entsprechen. Für Räume, die der zur Zeit geltenden Wärmeschutzverordnung entsprechen, sind geringere Leistungen erforderlich.
Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in je- dem Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich.
Für unsere JUSTUS-Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufvertrag gegenüber dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingungen Werksgarantie:
Die JUSTUS-Garantie erstreckt sich auf die unentgeltliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufweisen.
Diese Garantiebedingungen gelten nur für die Länder Deutschland und Österreich. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaft.
Übernommen werden dabei sämtliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung dieses Mangels anfallen.
Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. JUSTUS haftet grundsätzlich nicht für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die durch die Verwendung von nicht originalen Ersatzteilen entstehen.
-
Die JUSTUS-Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
-
Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsfehler, die trotz vorschriftsmäßigem Anschluss, sachgemäßer Behandlung und Beachtung der gültigen JUSTUS-Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des JUSTUS-Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden.
Transportschäden (diese müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungs-, Einregulierungs- und Umstellarbeiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie.
-
Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das JUSTUS-Gerät noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechselte Teile gehen in unser Eigentum über.
-
Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen. Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerkstatt durchgeführt. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können.
-
Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.
-
Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch:
- Äußere chemische oder physikalische Einwirkungen bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung (z.B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung). Haarrissbildung bei emaillierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.
- Falsche Größenwahl.
- Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Bedienungsanleitung, der jeweils geltenden baurechtlichen allgemeinen und örtlichen Vorschriften der zuständigen Behörden, Gas- und Elektrizitätsversorgungsunternehmen.
Darunter fallen auch Mängel an den Rauschgasleitungen (Rauchrohr, ungenügender oder zu starker Förderdruck) sowie unsachgemäß ausgeführte Instandhaltungsarbeiten, insbesondere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen.
- Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Holz gefeuerten Geräten; ungeeigneter Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwankungen bei Gasgeräten; ungewöhnlichen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.
- Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verursachte Überhitzung der Geräte, unsachgemäße Behandlung, ungenügende Pflege, unzureichende Reinigung der Geräte oder ihrer Teile; Verwendung ungeeigneter Putzmittel.
- Verschleiß der feuerberührten Teile, insbesondere der Feuerraumauskleidung, der Dichtungen sowie der entsprechenden Stahl- und Gussteile.
Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungsprodukte organischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Möbeln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können.
Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Gewährleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
Table des matières
Introduction 16
Kundendienstanfrage Heiztechnik
| Deutschland Telefax | + 49 (0) 2771 2630 - 368 |
| Österreich Telefax | + 43 (0) 732 6602 30 |
| Schweiz Telefax | + 41 (0) 812 5066 26 |
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
E-Mail kundendienst@justus.de
www.justus.de
Bitte füllen Sie für eine reibungslose Erledigung die nachstehende Felder sorgfältig aus.
Endkunde/Frau/Herr/Firma* Datum
Kunden-Nummer
Telefonisch erreichbar* eßartS
PLZ/Ort Privat
Dienstlich
Händler/Firma* Mobiltelefon
Ansprechpartner E-Mail
Rechnungs-/Auftragsnummer, mit der das Gerät bezogen wurde*
Modell
Serie*
Fertigungs-Nr.*
Modellnummer*
Prüfstempel, Datum
Ausführung und Farbe
Kaufdatum*
Kurze Beschreibung der Beanstandung*
Erledigungsvermerk an Händler


Bearbeitungsvermerke JUSTUS:
*für eine Bearbeitung unbedingt erforderlich
ORANIER
Heiz- und Kochtechnik GmbH
Niederlassung Österreich
Blütenstraße 15/4
A-4040 Linz
E-Mail vertrieb-ht@oranier.com
www.oranier.com
ORANIER
Heiz- und Küchentechnik GmbH
Niederlassung Schweiz
Hartbertstrasse 1
7000 Chur
E-Mail swiss@oranier.com
www.oranier.com
- Im Falle der Leistungserklärung, die ein Bauprodukt betrifft, das von einer harmonisierten Norm erfasst wird: In the case of the declaration performance, concerning a construction product covered by a harmonized standard: Cas de déclaration des performances concernant un produit de construction couvert par une norme harmonisée;
Notifizierte Prüfstelle: 1417/ EMI- TÜV SÜD Kft. Notified laboratory: 1417/ EMI- TÜV SÜD Kft. Organisme notifié: 1417/ EMI- TÜV SÜD Kft.
- Leistungserklärung Declaration of performance Performances déclarées
Harmonisierte technische Sp Harmonized technical specifica Nome technique harmonisée
- Gegebenenfalls Name u. Kontaktanschrift des Bevollmächtigten, der mit den Aufgaben gemäß Artikel 12, Absatz 2 beauftragt ist: Name and contact address of the authorized representative responsible for carrying out the tasks referred to in Article 12 (2): Nom et adresse de contact du mandataire article 12.2:
nicht zutreffend not applicable non applicable
- System oder Systeme zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit des Bauprodukts gemäß Anhang V: System(s) of assessment and verification of constancy of performance of the construction product: Système d'évaluation et de vérification de la constance des performances du produit de construction, conformément à l'annexe V du règlement:
Gemäß Anhang III der Verordnung (EU) Nr. 305/2011
Brandverhalten/ Reaction to fire/ Brandgefahr durch Herausfallen
CO-Emission der Verbrennungs
Abgastemperatur bei Nennwärm
Abstand zu brennbaren Material
Elektrische Sicherheit/ Electrical Freizetzung von gefährlichen St
Degagement de substances dange Max. Wasserbetriebsdruck
Max. operation pres-sure of water Excision maximale de l'écu
Mechanische Festigkeit (Tragfahr)
Nennwärmeleistung/ Nominal he
Raumwärmeleistung/ Room heat
wasserwarmeleistung/ Water ne
Wirkungsgrad / Efficiency / Render
Wirkungsgrad für Österreich
- Die Leistung des Produkts ge
Verantwortlich für die Erstellu
Unterzeichnet für den Herste
N. Fleischhacker, Geschäftsleitung (Name und Funktion/ Name and function/ Nom et fonction.)
JUSTUS GmbH Oranier Straße 1
CE-Kennzeichnung / Marquage CE
| Brennstoff Fuel/ Combustible | Wirkungsgrad % Efficiency % Rendement % | CO mg/m3 13% O2 | NOx mg/m3 13% O2 | CnHm mg/m3 13% O2 | Staub/ dust particles/ particules fines mg/m3 13% O2 |
| Holz/Wood, Bols Braunkchlenbriketts Brown coal briquettes Briquettes lignite | ≥80,0 ≥80,0 | ≤1250 ≤1250 | ≤200 ≤200 | ≤120 ≤120 | ≤40 ≤40 |
EU-Konformitätserklärung / Déclaration de conformité EU
JUSTUS
| EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNGDECLARATION OF CONFORMITY EU (DoC)DECLARATION DE CONFORMITE EU | |
| In Übereinstimmung mit der Richtlinie:According to the directive:En accord avec le directive:Ecodesign (2009/125/EC) | |
| Gerätetyp/ Product-type/ Type de produit: | Raumhelzer für feste Brennstoffeohne WarmwasserbereitungRoom heater by solid fuel without water heatingPoële à bois domestique à combustion solidesans échangeur eau |
| Handelsname/ Trademark/ Marque de commerce:Modell/ Type/ Modèle:Eindeutiger Kenncode des Produkttyps:Unique identification code of the product type:Code d'identification unique de type de produit:Hersteller/ Manufacturer/ Fabricant: | JUSTUS GmbHVegas III835702JUSTUS GmbHWerk 8Oranier Straße 135708 Haiger |
| Die harmonisierten Normen oder die technischen Spezifikationen, die in Übereinstimmung mit den Sicherheitsregeln, die in der EU gültig sind, angewendet worden sind, sind folgende:The following harmonised standards or technical specifications which comply with good engineering practice in safety matters in force within the EU have been applied:Les normes harmonisées ou les spécifications techniques qui ont été appliquées selon toutes les règles de l'art en matière de sécurité en vigueur dans la EU sont:Commission Regulation(EU) 2015/1185 | |
Der Hersteller erklärt in Eigenverantwortung, dass die Geräte den vorgesehenen grundlegenden Anforderungen der oben erwähnten Richtlinien entsprechen.
(Name und Funktion/ Name and Function/ Nom et Fonction)
[Non-Text]
02.02.2022, Haiger (Datum und Ort Da

Technische Dokumentation / Documentation technique
| Name und Anschrift des Lieferanten | JUSTUS GmbHOranier Straße 135708 Haiger | ||||||||||||
| Modellkennung | Vegas III 835? | ||||||||||||
| Gleichwertige Modelle | Texas III | ||||||||||||
| Prüberichte | R-383069-1 - NB 1417 | ||||||||||||
| Angewendete harmonisierte Normen | EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007 | ||||||||||||
| Andere angewend. Normen od. techn. Spezifikationen nein | |||||||||||||
| Indirekte Heizfunktion | nein | ||||||||||||
| Direkte Wärmeleistung | 6,0 kW | ||||||||||||
| Indirekte Wärmeleistung | 0,0 kW | ||||||||||||
| Energieeffizienzindex (EEI) | 107 - | Raumheizungs-Emissionen | Raumheizungs-Emissionen | ||||||||||
| Brennstoff | Bevorzugter Brennstoff: | Sonstige geeignete Brennstoffe: | Raumh.-Jahresn. _± [%] | bei Nennwärmeleistung PM OGC CO NO _x bei 13 % O_2 [mg/m ^3 ] | bei Mindestwärmeleistung PM OGC CO NO _x bei 13 % O_2 [mg/m ^3 ] | ||||||||
| Scheilholz, Feuchtigkeit ≤ 25 % | ia | nein | ≥65 | ≤40 | ≤120 | ≤125C | ≤200 | ||||||
| Pressholz, Feuchtigkeit < 12 % | nein ja ≥65 | ≤40 | ≤120 | ≤125C | ≤200 | ||||||||
| Sonstige holzartige Biomasse | nein nein | ||||||||||||
| Nicht-holzartige Biomasse | nein nein | ||||||||||||
| Anthrazit und Trockendampfkohle | nein nein | ||||||||||||
| Steinkohlenkoks | nein nein | ||||||||||||
| Schwelkoks | nein nein | ||||||||||||
| Bituminöse Kohle | nein nein | ||||||||||||
| Braunkohlenbriketts | nein ja ≥65 | ≤40 | ≤120 | ≤125C | ≤200 | ||||||||
| Torfbriketts | nein nein | ||||||||||||
| Briketts aus einer Mischung aus fossilen Brennstoffen | nein nein | ||||||||||||
| Sonstige fossile Brennstoffe | nein nein | ||||||||||||
| Briketts a. einer Mischung a. Biomasse u. fossilen Br. | nein nein | ||||||||||||
| Sonstige Mischung a. Biomasse u. festen Brennstoffen | nein nein | ||||||||||||
| Eigenschaften beim ausschließlich Betrieb mit dem bevorzugten Brennstoffen | |||||||||||||
| Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert | Einheit | ||||||||||||
| Wärmeleistung | Thermischer Wirkungsgrad(auf Grundlage des NCV) | ||||||||||||
| Nennwärmeleistung | Pnom | 8,0 | kW | thermischer Wirungsgrad | n_th,nom | ≥80,0 % | |||||||
| Mindestwärmeleistung(Richtwert) | Pmin | 3,1 | kW η | thermischer Wirkungsgradbei Mindestwärme- | t_th,min | ≥80,0 % | |||||||
| Hilfsstromverbrauch | Art der Wärmeleistung/ Raumtemperaturkontrolle | ||||||||||||
| Bei Nennwärmeleistung el | max | N.A. | kW nein | einstufige Wärmeleistung, keine Raumtempkontrolle | |||||||||
| Bei Mindestwärmeleistung | e_min | N.A. | kW nein | zwei oder mehr manuell einstellbare Stufen, keine Raumtempkontrolle | |||||||||
| Im Bereitschaftszustand el | 58 | N.A. | kW nein | Raumtempkontrolle mit mechanischem Thermostat | |||||||||
| mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle | nein | ||||||||||||
| Leistungsbedarf der Pilotflamme | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Tageszeitregelung | nein | |||||||||||
| Leistungsbedarf der Pilot-flamme (sow. vorhanden) | Ppilot | N.A. | kW nein | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Wochentagsregelung | |||||||||
| Sonstige Regelungsoptionen | |||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Präsenzerkennung | nein | ||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Erkennung offener Fenster | nein | ||||||||||||
| mit Fernbedienungsoption | nein | ||||||||||||
| Name und Unterschrift | N. Fleischhacker, Geschäftsleitung | ||||||||||||
| Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumheizgerätes | |||||||||||||
| Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen.Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden.Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.Das Gerät ist regelmäßig zu reinigen. | |||||||||||||
D CHAT ○ Geräte-Kenndaten
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer angeben! Im Kundendienstfall teilen Sie uns bitte den Typ. Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsnummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im dafür vorbereiteten Kreisfeld.