StarPro AZ - Teleskop MEADE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Teleskop kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch StarPro AZ - MEADE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. StarPro AZ von der Marke MEADE.
BEDIENUNGSANLEITUNG StarPro AZ MEADE
niemals in die Sonne! Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt sofort zu irreversiblen Augenschäden. Solche Augenschäden rufen oft keinerlei Schmerzen hervor, wodurch der Betrachter ungewarnt bleibt, bis es zu spät ist. Richten Sie das Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während einer Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop bzw. den Sucher. Kinder sollten beim Beobachten immer von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden.1 EINFÜHRUNG Bei Ihrem Teleskop handelt es sich um ein ausgezeichnetes Instrument für Anfänger, mit dem Sie Objekte am Himmel und auf dem Land beobachten können. Öffnen Sie damit Ihr persönliches Fenster ins Universum oder studieren Sie nistende Vögel an einem entfernten Hang. Lieferumfang des Teleskops:
Die optischen Tuben der Teleskopserie Infinity weisen verschiedene Aperturen auf. Das Herz eines optischen Tubus ist die Frontlinse. Diese sammelt und fokussiert das eintreffende Licht ferner Objekte. Der Linsendurchmesser ist einer der wichtigsten Teleskopwerte. Die Größe der Linse oder des Objektivs bestimmt, wie viele Details Sie mit Ihrem Teleskop wahrnehmen können. Ein optischer Tubus weist auch eine Brennweite auf - die Strecke, die das Licht innerhalb des optischen Tubus zurücklegt, bevor es fokussiert ist. Die Angaben über die Brennweite sind ebenfalls wichtig und helfen bei der Berechnung der Vergrößerungsleistung. Der Teleskopaufbau in einfachen Schritten:
Mithilfe der Abbildung auf der nächsten Seite können Sie sich mit Ihrem Teleskop vertraut machen. Fahren Sie anschließend mit dem „Stativaufbau“ fort.Einsatz C Einsatz B Abbildung 1: Altazimut-Refraktor-Teleskop StarPro
AZ von Meade Einsatz A: Anbringen der Zubehörablage Einsatz B: Stativbeine Einsatz C: Anbringen des Suchers ABBILDUNG 1
2. Sucher (siehe Einsatz C)
3. Justierschrauben des Suchers (2)
5. Horizontale Arretierungen
6. Schwalbenschwanz-Montageschiene
8. Zubehörfach (siehe Einsatz A)
9. Verriegelungsknopf für Zubehörfach
10. Netzschalter für den Sucher mit rotem Punkt
11. Azimut-Zeitlupen-Steuerungsknopf
12. Höhen-Zeitlupen-Steuerungsknopf
13. 90 Grad Bildumkehrungsprisma
15. Zugrohr und Flügelschrauben
16. Altazimut-Montierung
17. Verstellbare Beinverlängerung (siehe Einsatz B)
18. Beinarretierung des Stativs (siehe Abbildung B)
19. Tauschutzkappe/Streulichtblende
20. Frontlinsenkappe (nicht abgebildet)
22. Sucherhalterung (siehe Einsatz C)
23. Arretierung der Sucherhalterung (siehe Abb. 5)
24. Befestigungsknopf des optischen Tubus
uchersSTATIVAUFBAU Das Stativ ist die Grundstütze für Ihr Teleskop und wird werkseitig vormontiert geliefert. Die Stativhöhe ist auf eine bequeme Betrachtungshöhe einstellbar. Hinweis: Die Ziffern an den Halterungen, z. B. (3), beziehen sich auf die Artikelnummer in der Abb. 1.
1. Spreizen Sie zum Aufbau des Stativs die
Stativbeine gleichmäßig auseinander und stellen Sie das Stativ auf einen stabilen Untergrund.
2. Höheneinstellung:
a. Drehen und lockern Sie die Beinverriegelung (18), um die Beinverriegelung zu entriegeln. b. Schieben Sie den inneren Beinteil (17) zum Einstellen der gewünschten Länge hinein oder heraus. Wiederholen Sie dies mit den beiden anderen Beinen. c. Schließen Sie die Beinverriegelung, um die Beinverriegelung wieder zu verriegeln. d. Wiederholen Sie dies mit den beiden anderen Beinen.
ANBRINGEN DER ZUBEHÖRABLAGE
Das Zubehörfach ist in die Beinstützen des Stativs integriert und dient zur bequemen Aufnahme von Okularen und anderen Meade- Zubehörteilen wie z. B. der Barlow-Linse. Um das Zubehörfach zu fixieren, drehen Sie den mittleren Verriegelungsknopf im Uhrzeigersinn, bis die Flügel des Verriegelungsknopfs wie in Abbildung 2 gezeigt mit den Beinstützen ausgerichtet sind. Das Zubehörfach in der verriegelten Position erhöht die Stabilität des Stativs. Um das Zubehörfach zu entsperren, drehen Sie den mittleren Verriegelungsknopf gegen den Uhrzeigersinn, bis die Verriegelungsflügel nicht mit den Beinstützen ausgerichtet sind. DIE ZEITLUPEN-STEUERUNG ANBRINGEN Die Kabel der Zeitlupen-Steuerung (11 und
12) ermöglichen die Feineinstellung der
Zeigeposition des optischen Tubus. Wenn Sie Objekte am Nachthimmel beobachten, werden Sie deren langsame Bewegung durch das Okular bemerken. Verantwortlich dafür ist die Erddrehung. Nutzen Sie die Zeitlupen-Steuerung, um diese Objekte beim Beobachten zu verfolgen (oder „nachzuführen“). Beachten Sie, dass jede Achse über eine separate, unabhängige Zeitlupen-Steuerung verfügt. Bringen Sie für die Installation die flexiblen Kabel (11 und 12), wie in Abb. 3 dargestellt, an der Montierung an. Die Kabel werden durch festes Anziehen der Flügelschrauben am
Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop. Befestigungspunkt Flügelschraube Zeitlupenkabel Abb. 2 Abb. 3Mitte ein.
3. Drehen Sie den Befestigungsknopf (24) des
optischen Tubus gegen den Uhrzeigersinn fest.
4. Zum Abnehmen des optischen Tubus muss
dieser zuvor mit der Hand gestützt werden. Als nächstes den Befestigungsknopf (24) im Uhrzeigersinn drehen, bis sich der Teleskoptubus von der Halterung löst. Schieben Sie nun den Teleskoptubus aus dem Schwalbenschwanz-Empfänger.
DEN SUCHER ANBRINGEN
Ein Okular (1) verfügt nur über ein recht eingeengtes Sichtfeld. Der inbegriffene Sucher (2) weist ein größeres Sichtfeld sowie einen roten Punkt auf, wodurch das Auffinden eines Objekts noch leichter wird. Der Sucher mit rotem Punkt verfügt ebenfalls über eine leicht montierbare Schwalbenschwarzhalterung.
1. Zum Installieren des Suchers mit rotem
Punkt wird die Sucherhalterung in den Schwalbenschwanz-Adapter eingeschoben (Abb. 5).
2. Nun wird der Sucher mithilfe des einzelnen
Verrieglungsknopfs gesichert. Hinweis: Der 70 mm StarPro AZ Sucher wird mit zwei Befestigungsmuttern an der Kamera befestigt. Entfernen Sie die Muttern, installieren Sie den Sucher und ziehen Sie die Muttern fest Befestigungsende jedes Kabels fixiert.
DEN TELESKOPTUBUS AN DAS STATIV
ANBRINGEN Der optische Tubus fängt fernes Licht ein, das im Okular fokussiert wird. Er wird mithilfe der Befestigungsknöpfe (24) und der Schwalbenschwanz-Montageschiene (6) angebracht.
1. Um das optische Rohr zu befestigen,
positionieren Sie zuerst die Schwalbenschwanz-Montageschiene (6) (Abb. 4).
2. Setzen Sie den Schwalbenschwanz
unter Verwendung des Optikrohr- Befestigungsknopfes (24) in den Schwalbenschwanz-Empfänger in seiner
Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop. Abb. 5 Arretierungsknopf an.
ZENITPRISMA UND OKULAR ANBRINGEN
Das Zenitprisma für die Bildumkehrung reflektiert das Licht aus dem optischen Tubus für eine bequemere Beobachtungsposition. Auch korrigiert es die Bildorientierung, damit das Bild aufrecht steht und nicht links-rechts- verkehrt ist.
1. Schieben Sie das Zenitprisma (13) zum
Installieren in das Zugrohr des Fokussierers (15).
2. Drehen Sie die Flügelschraube des Zugrohrs
fest, um das Zenitprisma (15) zu sichern.
3. Schieben Sie nun das MA 26-mm-Okular (1)
4. Drehen Sie die Flügelschraube des
Führen Sie den ersten Teil dieses Verfahrens bei Tag und den letzten Schritt bei Nacht durch.
1. Richten Sie das Teleskop auf ein leicht
Schwalbenschwanz-Empfänger Befestigung Knopf (24) Schwalbenschwanz Schiene (6) Fig. 4WARNHINWEISE ZUR SONNE
RUFEN OFT KEINERLEI SCHMERZEN HERVOR,
WODURCH DER BETRACHTER UNGEWARNT
BLEIBT, BIS ES ZU SPÄT IST. RICHTEN SIE DAS TELESKOP BZW. DEN SUCHER NICHT IN ODER IN DIE NÄHE DER SONNE. SCHAUEN SIE WÄHREND
EINER SCHWENKBEWEGUNG NICHT DURCH
DAS TELESKOP BZW. DEN SUCHER. KINDER
SOLLTEN BEIM BEOBACHTEN IMMER VON EINEM
ERWACHSENEN BEAUFSICHTIGT WERDEN. auffindbares Landobjekt, wie die Spitze eines Telefonmasten oder einen fernen Berg oder Turm. Schauen Sie durch das Okular und drehen Sie am Fokussierknopf (21), bis das Bild scharf gestellt ist. Das Objekt muss präzise im Sichtfeld des Okulars zentriert werden.
2. Zum Einschalten des Suchers mit rotem
Punkt wird der große Knopf unter dem Sucherobjektiv (10) im Uhrzeigersinn gedreht. Drehen Sie am Knopf, um die Leuchtkraft des roten Punkts wie gewünscht einzustellen.
3. Schauen Sie nun durch den Sucher. Drehen
Sie an den beiden Justierschrauben (3) des Suchers, bis sich der rote Punkt exakt über dem im Okular zentrierten Objekt befindet.
4. Überprüfen Sie diese Justierung bei Nacht
an einem Himmelsobjekt, wie dem Mond oder einem hellen Stern, und nehmen Sie bei Bedarf mithilfe der Justierschrauben des Suchers Feinabstimmungen vor.
5. Drehen Sie nach Abschluss dieses Verfahrens
zum Ausschalten des Suchers den großen Knopf (10) unter dem Sucherobjektiv gegen den Uhrzeigersinn, bis ein Klicken zu hören ist.
DAS TELESKOP SCHWENKEN
Ihr Teleskop weist eine Altazimut-Montierung auf. Unter Altazimut versteht man einfach gesagt, dass sich Ihr Teleskop auf und ab soweit seitwärts bewegen lässt. Andere Teleskope können eine andere Montierung aufweisen.
1. Um das Teleskop in horizontaler Richtung
(Azimut) zu schwenken, wird der horizontale Arretierungsknopf (5) leicht gelöst. Ist diese Arretierung gelöst, können Sie das Teleskop seitwärts schwenken.
2. Um das Teleskop in vertikaler Richtung (Höhe)
zu bewegen, lockern Sie den vertikalen Verriegelungsknopf (26) leicht und verwenden Sie den Teleskoptubus, um grobe Einstellungen nach oben und unten vorzunehmen.
3. Sobald ein Objekt gefunden wurde,
ziehen Sie die horizontalen und vertikalen Verriegelungsknöpfe (5 und 6) wieder fest. Nun können Sie zum Verfolgen (oder „Nachführen“) mithilfe der Zeitlupen- Steuerung (11) eine geschmeidige und präzise Schwenkbewegung in der Senkrechten oder Waagerechten ausführen, während ein Objekt durch das Okular wandert.
DIE WICHTIGSTE REGEL
Es gibt eine sehr wichtige Regel, die wir Ihnen bei der Verwendung Ihres Teleskops immer ans Herz legen wollen: Haben Sie Spaß!
DIE MEADE 4M COMMUNITY
6LHKDEHQQLFKWQXUHLQ7HOHVNRSJHNDXIWVRQGHUQSie sind auch zu einem nicht endenden Astronomiea-benteuer aufgebrochen. Reisen Sie gemeinsam mit anderen und nutzen Sie die kostenlose Mitgliedschaft der 4M Community der Astronomen.Besuchen Sie www.Meade4M.com und aktivieren Sie Ihre Mitgliedschaft noch heute.
Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop.Genießen Sie Ihre Beobachtungen. Sie wissen wahrscheinlich nicht alles, was es über ein Teleskop zu wissen gibt und kennen nicht alle sehenswerten Objekte im Universum, aber das macht nichts. Zu Anfang gilt es, einfach irgendetwas anzuvisieren und es zu beobachten. Je mehr Sie mit der Zeit über Ihr Teleskop lernen, desto mehr Freude wird es Ihnen bereiten. Schwierige Begriffe oder komplizierte Verfahren könnten abschreckend wirken. Doch keine Panik! Entspannen Sie sich und genießen Sie Ihr Teleskop. Je mehr Beobachtungen Sie erleben, desto mehr wird Ihr Wissensschatz über Astronomie wachsen. Mehr über Sterne und Planeten finden Sie im Internet oder in einer Bibliothek. Lesen Sie auch etwas über die alten Astronomen. Vielen von Ihnen standen nur Teleskope von der Größe Ihres eigenen zur Verfügung. Galileo, einer der ersten Astronomen, die ein Teleskop verwendeten, entdeckte vier der Jupitermonde mithilfe eines Teleskops von der Größe Ihres eigenen (doch mit seinem konnte man nicht wirklich fokussieren!). BEOBACHTUNGEN Beobachtungen bei Tageslicht: Probieren Sie Ihr Teleskop zuerst am Tag aus. Im Hellen lässt sich die Bedienung und Beobachtung leichter erlernen. Suchen Sie sich ein leichtes Beobachtungsobjekt aus: Perfekt hierfür sind ferne Berge, hohe Bäume, Leuchttürme oder Wolkenkratzer. Richten Sie Ihren optischen Tubus auf das Objekt aus. Entsperren Sie die Sperrknöpfe: Um das Teleskop zu bewegen, müssen Sie die horizontalen und vertikalen Verriegelungsknöpfe entriegeln (drehen Sie einfach, um zu entriegeln oder zu sperren; wenn Sie verriegeln, drehen Sie nur solange, bis Sie ein „sicheres Gefühl“ haben, um sie nicht zu überdrehen). Den Sucher verwenden: Justieren Sie den Sucher (2), sofern noch nicht geschehen, mit dem Okular (1) des Teleskops, wie im Vorangegangenen beschrieben. Schauen Sie durch den Sucher, bis Sie das Objekt sehen können. Mithilfe des Suchers lässt sich ein Objekt leichter auffinden, als mit dem Okular. Richten Sie das Teleskop mithilfe des roten Punkts im Sucher auf das Objekt aus. Schauen Sie nun durch das Okular. Sobald das Objekt im Sucher ausgerichtet ist, können Sie durch das Okular des optischen Tubus schauen. Sobald Sie Ihren Sucher ausgerichtet haben, sehen Sie das Objekt auch im Okular. Fokussieren: Schauen Sie durch das Okular und üben Sie das Fokussieren anhand des
VERGRÖSSERUNG – ZU VIEL DES GUTEN? Kann man es mit der Vergrößerung jemals übertreiben? Wenn es sich bei der Vergrößerung um die des Okulars handelt, ist die Antwort ja! Der häufigste Fehler eines Beobachtungsanfängers ist die „zu hohe Vergrößerung“, die weder von der Apertur noch von den atmosphärischen Bedingungen unterstützt wird. Behalten Sie im Sinn, dass ein kleines, aber helles Bild mit guter Auflösung einem größeren, jedoch lichtschwachen Bild mit schlechter Auflösung weit überlegen ist. Vergrößerungsleistungen über 400x sollten nur für die stabilsten atmosphärischen Bedingungen angewendet werden. gewählten Objekts. Spielen Sie mit den Grob- und Feineinstellungen: Üben Sie die Verwendung der Feineinstellung (11 und 12), um Ihr Teleskop zu schwenken. Das ist eine sehr praktische Steuerung, insbesondere wenn das Teleskop in sehr kleinen Schritten (Feineinstellung) geschwenkt werden soll. Mondbeobachtung: Wenn Sie sich mit dem Sucher, den Okularen, den Arretierungen und den Einstellungssteuerungen wohlfühlen, können Sie Ihr Teleskop bei Nacht ausprobieren. Für Ihren ersten Nachtversuch eignet sich besonders der Mond. Warten Sie auf eine Nacht mit zunehmendem Mond. Bei Vollmond werden keine Schatten geworfen und Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop.der Mond erscheint flach und uninteressant. Betrachten Sie die unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit des Mondes. Vor allem Krater werden Ihnen leicht ins Auge fallen. Es werden Ihnen sogar Krater in einem Krater auffallen. Über einigen Kratern erkennen Sie helle Strahlensysteme. Diese Strahlen entstehen durch einen Materie-Auswurf aus dem Krater, wenn dieser von einem kollidierenden Objekt getroffen wurde. Die dunklen Mondbereiche werden Mare genannt und entstanden aus Lava, als der Mond noch vulkanisch aktiv war. Der Mond ist auch von Bergketten und Bruchlinien durchzogen. Verwenden Sie bei der Mondbeobachtung einen Neutraldichtefilter (auch “Mondfilter” genannt). Neutraldichtefilter sind als optionales Zubehör bei Meade erhältlich und erhöhen die Kontraste, wodurch die Qualität der lunaren Merkmale, die sie beobachten, verbessert wird. Sie sollten den Mond während mehrerer Nächte beobachten. Es gibt Nächte, in denen der Mond so hell ist, dass andere Himmelsobjekte nur schwer zu erkennen sind. Solche Nächte sind geradezu prädestiniert für die Mondbeobachtung. Das Sonnensystem beobachten: Nachdem Sie nun den Mond beobachtet haben, steigen Sie auf die nächste Sprosse der Beobachtungsleiter – die Planeten. Vier Planeten lassen sich mit Ihrem Teleskop leicht beobachten: Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Um unsere Sonne ziehen in nahezu vollkommen Kreisen neun (oder vielleicht mehr!) Planeten ihre Bahnen. Jedes Planetensystem, das um einen oder mehrere Sterne kreist, wird Sonnensystem genannt. Unsere Sonne ist übrigens ein einzelner, gelber Zwergstern. Sie ist ein durchschnittlicher Stern mittleren Alters. Jenseits der Planeten gibt es Kometenwolken, Planetoiden aus Eis und andere Rückstände, die durch die Geburt unserer Sonne entstanden sind. Erst kürzlich haben Astronomen große Objekte in dieser Gegend gefunden, wodurch sich die Anzahl an Planeten in unserem Sonnensystem erhöhen könnte. Die vier Planeten, die der Sonne am nächsten stehen, sind felsig und werden innere Planeten genannt. Merkur, Venus, Erde und Mars bilden diese inneren Planeten. Venus und Mars können durch Ihr Teleskop leicht ausgemacht werden. Die Venus erscheint vor der Morgendämmerung und nach Sonnenuntergang, weil sie der Sonne sehr nahe ist. Bei zunehmendem Mond lässt sich die Venus gut beobachten. Oberflächendetails der Venus sind wegen der sehr undurchdringlichen Gas-Atmosphäre allerdings nicht auszumachen. Steht der Mars nahe der Erde, enthüllt er einige seiner Details, teilweise sogar die Polarkappen. Doch meistens steht der Mars so weit weg, dass er nur ein roter Punkt mit dunklen, ihn überziehenden Linien ist. Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto bilden die äußeren Planeten. Diese Planeten bestehen, mit Ausnahme von Pluto, hauptsächlich aus Gasen und werden daher manchmal auch Gasriesen genannt. Etwas größer und sie wären Sterne geworden. Pluto besteht fast nur aus Eis. Jupiter ist ein äußerst interessantes
Die vier hellsten Jupitermonde sind mit einem Teleskop leicht zu erkennen. Als Galileo Galilei 1610 zum ersten Mal diese Jupitertrabanten beobachtete, hatte er den Beweis vor Augen, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist, wie man damals allgemein annahm. Meade- Kuriosität Meade- Kuriosität hllt J it d id
hll J i d id Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop.wirft oder in der ein Mond den anderen verdeckt oder sogar, wie ein Mond hinter der gigantischen Scheibe des Jupiters auftaucht. Das Notieren der Mondpositionen in aufeinanderfolgenden Nächten ist für Astronomie-Einsteiger eine hervorragende Übung. Mit jedem kleinen Teleskop kann man die vier Galileischen Monde des Jupiters ( Abb. 6), und sogar ein paar weiter sehen – aber wie viele Monde hat der Jupiter denn eigentlich? Niemand kann das mit Sicherheit sagen! Noch weiß jemand, wie viele Saturn hat. Bei der letzten Zählung wartete Jupiter mit über 60 Monden auf und steht damit eine Kopflänge vor Saturn. Die meisten dieser Monde sind sehr klein und können nur mit einem sehr großen Teleskop ausgemacht werden. Saturn bietet wohl den erhabensten Anblick durch ein Teleskop. Obwohl nicht viele Details der Saturn-Oberfläche zu erkennen sind, wird Ihnen stattdessen eine atemberaubende Ring- Struktur präsentiert. Wahrscheinlich können Sie auch die schwarze Cassinische Teilung erkennen. Saturn ist nicht der einzige Planet mit Ringen, jedoch der einzige, dessen Ringsystem mit einem kleinen Teleskop ausgemacht werden kann. Die Ringe des Jupiter sind von der Erde aus gar nicht zu sehen – die Raumsonde Voyager entdeckte diese Ringe, nachdem sie an Jupiter vorbeigezogen war und zurückgeschaut hatte. Es stellte sich heraus, dass die Ringe nur sichtbar sind, wenn Sonnenlicht durch sie hindurchscheint. Auch Uranus und Neptun haben lichtschwache Ringe. Optische Farbfilter befördern weitere Details und Kontraste der Planeten zutage. Meade bietet eine Reihe preisgünstiger Farbfilter an. Was kommt als Nächstes? Jenseits des Sonnensystems: Nach der Beobachtung unseres eigenen Sonnensystems ist es an der Zeit, in die Ferne zu reisen und Sterne und andere Objekte zu betrachten. Abb. 6 Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop. Meade- Kuriosität Meade- Kuriosität Die Ringe des Saturn bestehen aus Eis, Staub und Gas und sind zugleich riesig und winzig. Die Hauptringe sind so groß, wie der Abstand von der Erde zum Mond. Aber sie sind nur ungefähr einen halben Kilometer (ein paar Blocks einer Stadt) breit. Beobachtungsziel. Der Jupiter schmückt sich mit Bändern über seiner Oberfläche. Je öfter Sie diese Bänder beobachten, desto mehr Details werden Sie entdecken. Bei Weitem am sehenswertesten sind die Monde des Jupiters. Die vier größten Monde heißen Galileische Monde, und wurden nach dem Astronom Galileo benannt, der sie als Erster beobachtete. Wenn Sie mit Ihrem Teleskop die Galileischen Monde noch nicht beobachtet haben, ist Ihnen bisher etwas entgangen! In jeder Nacht erscheinen diese Monde in unterschiedlichen Positionen um den Jupiter. Dieses Wechselspiel wird mitunter der Galileische Tanz genannt. Es gibt Nächte, in denen Sie sehen, wie ein Mond seinen Schatten ganz deutlich auf die Oberfläche des Jupiter 8Mit Ihrem Teleskop lassen sich Tausende Sterne beobachten. Auf den ersten Blick könnte man denken, Sterne sind einfach nur Lichtpunkte und daher recht uninteressant. Und auf den zweiten Blick? Sterne offenbaren eine Menge Informationen über sich. Zuerst werden Sie bemerken, dass nicht alle Sterne die gleiche Farbe aufweisen. Schauen Sie mal, ob Sie blaue, orange-farbene, gelbe, weiße und rote Sterne finden. Die Farbe eines Sterns gibt teilweise Aufschluss über dessen Alter sowie die Temperatur. Andere Sterne, nach denen Sie suchen können, sind Mehrfach-Sterne. Sehr oft werden Sie Doppelsterne (oder binäre Sterne) finden, Sterne, die sehr nahe beieinanderstehen. Solche Sterne umkreisen einander. Was fällt Ihnen an diesen Sternen auf? Haben Sie unterschiedliche Farben? Erscheint einer heller als der andere? Fast alle Sterne, die Sie am Himmel entdecken, sind Bewohner unserer Galaxie. Eine Galaxie ist eine große Ansammlung von Sternen und beherbergt Millionen oder gar Milliarden Sterne. Einige Galaxien bilden eine Spirale (wie unsere eigene Galaxie, die Milchstraße); andere Galaxien sehen eher wie ein riesiger Football aus und werden elliptische Galaxien genannt. Dann gibt es noch viele unregelmäßig geformte Galaxien. Man nimmt an, dass diese einmal auseinandergezogen worden sind, weil sie einer großen Galaxie entweder zu nahe gekommen waren oder diese durchwandert haben. Durch Ihr Teleskop könnten Sie die Galaxie Andromeda und einige andere sehen. Sie erscheinen als kleine, unscharfe Wolken. Nur sehr große Teleskope offenbaren spiralförmige oder elliptische Details. Auch ein paar Nebel sind durch Ihr Teleskop sichtbar. Ein Nebel ist eine Wolke. Bei den meisten Nebeln handelt es sich um Gaswolken. Die zwei am leichtesten zu entdeckenden liegen in der nördlichen Hemisphäre – der Orion-Nebel während des Winters und der Trifid-Nebel im Sommer. In diesen gigantischen Gaswolken werden neue Sterne geboren. Andere Nebel sind die Überreste explodierter Sterne. Solche Explosionen werden Supernova genannt. Mit den Fortschritten, die Sie als Beobachter machen, können Sie sich an weitere Objekte wagen, wie Asteroiden, planetarische Nebel und Kugelsternhaufen. Und wenn Sie Glück haben, sehen Sie des Öfteren einen hellen Kometen über den Himmel ziehen, der Ihnen einen unvergesslichen Anblick beschert. Je mehr Sie über die Objekte am Himmel lernen, desto mehr werden Sie den Blick durch Ihr Teleskop schätzen. Halten Sie jede Beobachtung bei Nacht schriftlich fest. Notieren
+PL4LHKL4*VTT\UP[`! http://www.meade4m.com :R`;LSLZJVWL! http://www.skyandtelescope.com (Z[YVUVT`! http://www.astronomy.com (Z[YVUVTPLIPSKLYKLZ;HNLZ! http://antwrp.gsfc.nasa.goc/apod -V[VH[SHZKLZ4VUKLZ! http://www.lpi.ursa.edu/research/lunar_orbiter kMMLU[SPJOL)PSKLYKLZ/\IISL;LSLZRVWZ! http://oposite.stsci.edu/pubinfo/pictures.html Sie dazu Uhrzeit und Datum. Zeichnen Sie mithilfe eines Kompasses oder Deckels einen Kreis. Zeichnen Sie dort hinein alles, was Sie im Okular sehen. Eine hervorragende Zeichenübung bildet die Beobachtung der Jupitermonde in aufeinanderfolgenden Nächten. Geben Sie dem Jupiter und seinen Monden ungefähr die gleiche Größe, wie diese in Ihrem Okular erscheinen. Sie werden feststellen, dass die Monde jede Nacht die Positionen ändern. Je besser Sie zeichnen, desto eher können Sie sich an kniffeligere Anblicke wagen, wie ein Kratersystem auf dem Mond oder sogar einen
Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop.Nebel. Durchforsten Sie eine Bibliothek oder das Internet und sammeln Sie weitere Informationen über Astronomie. Eignen Sie sich die Grundlagen an: Lichtjahre, Umlaufbahnen, Sternenfarben, wie Sterne und Planeten gebildet werden, Rotverschiebung, Urknall, unterschiedliche Arten von Nebeln, Definitionen von Kometen, Asteroiden und Meteoren sowie die des schwarzen Loches. Je mehr Sie über Astronomie lernen, desto aufregender und lohnender wird jede Teleskoperfahrung werden.
EIN PAAR BEOBACHTUNGSTIPPS
Okulare: Beginnen Sie Ihre Beobachtungen immer mit einem 26-mm-Okular mit geringer Vergrößerungsleistung. Das 26-mm-Okular liefert ein helles, breites Sichtfeld und ist für die meisten Sichtverhältnisse optimal. Verwenden Sie für Beobachtungen des Mondes und von Planeten das 9-mm-Okular mit hoher Vergrößerungsleistung. Wird das Bild unscharf, sollten Sie zu einer niedrigeren Vergrößerung zurückkehren. Mit dem Wechseln eines Okulars ändert sich auch die Leistung oder Vergrößerung Ihres Teleskops. Auch über eine Barlowlinse lässt sich die Vergrößerungsleistung ändern. Die im Lieferumfang Ihres Teleskops enthaltene Barlowlinse verdoppelt die Vergrößerungsleistung Ihres Teleskops. Platzieren Sie die Barlowlinse in der Okularhalterung, bevor Sie das Okular anbringen. Meade bietet für Ihr Teleskop eine komplette Bandbreite an Okularen und Barlowlinsen. Die meisten Astronomen haben vier oder fünf Okulare mit niedriger und hoher Vergrößerungsleistung für die Beobachtung verschiedener Objekte und um unter unterschiedlichen Sichtverhältnissen zurechtzukommen. Im Okular wandern die Objekte: Beim Beobachten astronomischer Objekte (Mond, Planeten, Sterne etc.) werden Sie bemerken, dass das jeweilige Objekt langsam durch das Sichtfeld des Teleskops wandert. Diese Bewegung entsteht durch die Erdrotation und lässt das Objekt im Sichtfeld des Teleskops wandern. Damit astronomische Objekte im Sichtfeld zentriert bleiben, muss einfach das Teleskop an einer oder beiden Achsen – vertikal und/oder horizontal – geschwenkt werden. Probieren Sie dazu auch die Grob- und Feinsteuerungen (11 und 12) Ihres Teleskops aus. Bei höheren Vergrößerungen scheinen
STERNENKARTEN Sternenkarten und Planisphären sind aus mehreren Gründen nützlich. Insbesondere beim Planen einer nächtlichen Himmelsbeobachtung sind sie sehr hilfreich. Bücher, Zeitschriften, das Internet und CD-ROMs bieten eine breite Palette an Sternenkarten. Bei Meade ist die Software AutoStar SuiteTM erhältlich. Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihrem Meade-Händler vor Ort oder an die Meade-Kundendienstabteilung. Aktuelle Himmelskarten mit Minutenangaben werden jeden Monat in Zeitschriften über Astronomie und Teleskope (Sky and Telescope) abgedruckt. astronomische Objekte schneller durch das Sichtfeld des Okulars zu wandern. Platzieren Sie das Objekt, das Sie beobachten möchten, am Rand des Sichtfelds und sehen Sie ohne das Teleskop zu berühren zu, wie es durch das Sichtfeld auf die andere Seite wandert, bevor Sie das Teleskop neu ausrichten, um das Objekt erneut an den Rand des Sichtfelds zu bringen, um es weiter zu beobachten. Vibrationen: Achten Sie darauf, das Okular während des Beobachtens durch das Teleskop nicht zu berühren. Vibrationen Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop.durch einen solchen Kontakt bewegen das Bild. Meiden Sie Beobachtungsstandorte, an denen Vibrationen Bewegungen verursachen (beispielsweise in Gleisnähe). Das Beobachten von einem Obergeschoss aus könnte ebenfalls Bildbewegungen verursachen. Ihre Augen müssen sich an die Dunkelheit gewöhnen: Ihre Augen müssen sich vor dem Beobachten fünf bis zehn Minuten an die Dunkelheit gewöhnen. Verwenden Sie zum Schutz Ihrer Nachtsicht eine Taschenlampe mit Rotfilter, wenn Sie Sternenkarten lesen oder das Teleskop untersuchen. Verwenden Sie keine normale Taschenlampe und schalten Sie auch keine anderen Leuchten ein, wenn Sie in einer Gruppe Astronomen an einer Beobachtung teilnehmen. Sie können sich eine eigene Taschenlampe mit Rotfilter basteln, indem Sie die Taschenlampenlinse mit rotem Zellophan überziehen. Das Beobachten durch ein Fenster: Stellen Sie das Teleskop nicht in einem Raum auf und beobachten Sie auch nicht durch eine geöffnete oder geschlossene Fensterscheibe. Aufgrund der Temperaturunterschiede zwischen dem Raum und der Außenluft erscheint das Bild unscharf oder verzerrt. Außerdem ist es ratsam, mit einer Beobachtung solange zu warten, bis das Teleskop die Umgebungstemperatur im Freien erreicht hat. Während der Beobachtung: Horizontnahe Planeten oder Objekte weisen nur eine unzureichende Schärfe auf; wird dasselbe Objekt beobachtet, während es höher am Himmel steht, erscheint es schärfer und kontrastreicher. Ein unscharfes oder flimmerndes Bild erfordert eine geringere Vergrößerungsleistung (das Auswechseln des Okulars). Behalten Sie im Sinn, dass ein helles, klares, jedoch kleines Bild interessanter ist, als ein großes, lichtschwaches und unscharfes. Gerade neue Astronomen machen am häufigsten den Fehler, ein Okular mit zu hoher Vergrößerungsleistung zu wählen. Ziehen Sie sich warm an: Selbst in Sommernächten kühlt die Luft im Verlauf der Nacht merklich ab. Daher ist warme Kleidung oder ein Pulli, eine Jacke oder ein Paar Handschuhe etc. griffbereit zu haben, sehr wichtig. Ihren Beobachtungsstandort kennen: Wenn möglich, sollten Sie Ihren Beobachtungsstandort gut kennen. Achten Sie auf Löcher im Boden oder andere Hindernisse. Können an diesem Standort wilde Tiere, wie Stinktiere oder Schlangen etc., auftauchen? Gibt es Sichthindernisse, wie hohe Bäume, Straßenlaternen, Scheinwerfer und so weiter? Idealerweise ist ein Standort dunkel – je dunkler, desto besser. Objekte im Weltall ASTRONOMIE-QUELLEN 4LHKL4*VTT\UP[`! 27 Hubble, Irvine, CA 92618
Geschäftsführung 5675 Real del Norte, Las Cruces, NM 88012
65 North Catalina Ave, Pasadena, CA 91106 0U[LYUH[PVUHS+HYR:R`(ZZVJPH[PVU0UJ 3225 N. First Avenue, Tucson, AZ 85719-2103 außerhalb unseres Sonnensystems (Deep Space) sind unter dunklen Bedingungen am leichtesten zu erkennen. Doch auch in einer Stadt ist eine Beobachtung möglich. Im Internet surfen und unsere lokale Bibliothek besuchen: Im Internet finden Sie astronomische Information für Kinder und Erwachsene in rauen Mengen. Durchforsten Sie auch Astronomiebücher in Ihrer Bibliothek. Besorgen Sie sich Sternenkarten – diese werden jeden Monat in Zeitschriften über Astronomie und Teleskope (Sky and
Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop.Telescope) bereitgestellt. HABEN SIE SPASS, ASTRONOMIE SOLL FREUDE MACHEN! TECHNISCHE DATEN StarPro AZ 70:Objektivdurchmesser 70mm (2,8 Zoll)Brennweite des optischen Tubus 700 mmÖffnungsverhältnis f/10Montierung AltazimutSucher Roter PunktStarPro AZ 80:Objektivdurchmesser 80mm (3,2 Zoll)Brennweite des optischen Tubus 900 mmÖffnungsverhältnis f/11,3 Montierung Altazimut Sucher Roter PunktStarPro AZ 90:Objektivdurchmesser 90 mm (3,5 Zoll)Brennweite des optischen Tubus 600 mmÖffnungsverhältnis f/6,7 Montierung Altazimut Sucher Roter PunktStarPro AZ 102:Objektivdurchmesser 102 mm (4,0 Zoll)Brennweite des optischen Tubus 660 mmÖffnungsverhältnis f/6,5Montierung AltazimutSucher Roter Punkt Was bedeuten diese technischen Daten? Die Brennweite des optischen Rohrs ist die Entfernung, die das Licht im Teleskop zurücklegt, bevor es in Ihr Okular gebracht wird. Abhängig vom Teleskopmodell ist die Brennweite entweder 600 mm bis 900 mm lang. In der Spezifikationstabelle finden Sie die Brennweite Ihres Teleskops. Der Objektivdurchmesser sagt aus, wie groß die Frontlinse Ihres Teleskops ist. Teleskope werden immer nach der Größe ihres Objektivs beschrieben. Abhängig von Ihrem Teleskopmodell ist der Linsendurchmesser entweder 70 mm - 102 mm. Andere Teleskope haben einen Durchmesser von 50mm, 8 Zoll, 16 Zoll oder sogar 3 Fuß. Das Objektiv des Hubble-Teleskops weist einen Durchmesser von 2,4 Metern! auf. Das Öffnungsverhältnis hilft bei der Bestimmung der Zeit, die das Teleskop für die Aufnahme eines Fotos benötigt. Je Meade- Kuriosität Meade- Kuriosität Die Sonne ist riesig. Man müsste 109 Erden wie auf einer Kette nebeneinanderlegen, um den Durchmesser der Sonne zu erreichen, und 1,3 Millionen Erden passen in die Sonne hinein. Doch aufgrund der Entfernung sieht die Sonne an unserem Himmel genauso groß aus, wie der Mond.
kleiner die Zahl des Öffnungsverhältnisses, je schneller die Belichtung. So ist f/5 schneller als f/10. Je größer die Geschwindigkeit, die ein Verhältnis ausdrückt, desto kürzer auch die Belichtungszeit, wenn das Teleskop mit einer Kamera ausgestattet ist. Das Teleskop Infinity 80 verfügt beispielsweise über ein schnelles Verhältnis von f/5. Teilweise verwenden Astronomen Fokalreduktoren, um langsam belichtenden Teleskopen ein schnelleres Fokalverhältnis zu verleihen. Der Begriff Altazimut-Montierung bedeutet schlicht und einfach, dass sich Ihr Teleskop nach oben und unten (Altitude oder „Alt“, auf deutsch Höhe) sowie seitwärts (Azimut oder „Az“) schwenken lässt. Für andere Teleskope stehen andere Montierungskonfigurationen zur Verfügung, zum Beispiel die deutsche Montierung.
DIE TECHNISCHEN DATEN SIND
FÜR DIE BERECHNUNG DER
VERGRÖSSERUNGSLEISTUNG IHRES
OKULARS HILFREICH Die Teleskopleistung sagt aus, um wie viel ein Objekt vergrößert wird. Beim StarPro
AZ 90 vergrößert das 26-mm-Okular ein Objekt um das 23,1-Fache. Das 9-mm-Okular vergrößert Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop.ein Objekt um das 66,7-Fache. Für weitere Okulare können Sie errechnen, um wie viel Ihr Teleskop damit ein Objekt vergrößert. Teilen Sie dazu einfach die Brennweite des Teleskops durch die Brennweite des Okulars. Brennweite des Teleskops
Brennweite des Okulars
Vergrößerung Schlagen Sie unter Technische Daten nach. Beim StarPro
AZ 90 weist Ihr Teleskop eine Brennweite von 600 mm auf. Wenn Sie nun ein 13-mm-Okular anbringen, dessen Brennweite immer seitlich am Okular angegeben ist, teilen Sie: 600 ÷ 13 und erhalten 46,15. Runden sie diesen Wert zur nächsten Ganzzahl auf oder ab, und Ihr 13-mm-Okular vergrößert ein Objekt um das 46-Fache. Die Barlowlinse – ein großartiges Zubehörteil für Ihr Teleskop Wenn Sie für Ihr Okular eine Barlowlinse verwenden, wird die Vergrößerungsleitung des Okulars verdoppelt. Andere Typen von Barlowlinsen können die Leistung eines Okulars verdreifachen oder noch weiter anheben. Um die Vergrößerungsleistung unter Verwendung einer Barlowlinse zu errechnen, wird die Leistung Ihres Okulars mit dem Wert zwei multipliziert. Die Vergrößerung des Okulars x 2
Die Vergrößerung mit einer 2x Barlowlinse Beim StarPro
AZ 90 vergrößert das 26-mm- Okular mit geringer Vergrößerungsleistung ein Objekt um das 23-Fache. Multiplizieren Sie 23 mit 2 und Sie erhalten mit einer Barlowlinse eine 46-fache Vergrößerung. Wir wiederholen: Behalten Sie im Sinn, dass ein helles, klares, jedoch kleines Bild interessanter ist, als ein großes, lichtschwaches und unscharfes. Gerade neue Astronomen machen am häufigsten den Fehler, ein Okular mit zu hoher Vergrößerungsleistung zu wählen. Sie sollten nicht meinen, dass eine höhere Vergrößerung grundsätzlich die besseren Bilder liefert – meistens erhalten Sie die beste Sicht mit einem geringeren Vergrößerungswert!
IHR TELESKOP PFLEGEN
Bei Ihrem Teleskop handelt es sich um ein optisches Präzisionsinstrument, das Ihnen ein Leben lang lohnende Beobachtungserlebnisse bescheren soll. Nur sehr selten, wenn überhaupt, ist eine Wartung im Werk erforderlich. Befolgen Sie diese Richtlinien, um Ihr Teleskop in optimalem Zustand zu halten:
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Objektive. Ein wenig Staub auf der der Korrekturlinsenfront des Teleskops verursacht keinerlei Bildqualitätsverluste. 0T HIZVS\[LU 5V[MHSS RHUU :[H\I TP[ äußerst zarten Streichbewegungen einer Kamelhaarbürste entfernt oder mithilfe einer Ohrenspritze (in den meisten Apotheken erhältlich) heruntergeblasen werden. -PUNLYHIKYJRL\UKVYNHUPZJOL9JRZ[pUKL auf der Frontlinse könne mithilfe einer Lösung aus 3 Teilen destilliertem Wasser und 1 Teil Isopropylalkohol entfernt werden. Pro 0,5 Liter Lösung kann 1 Tropfen biologisch Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop.
Ihr Wissen über Astronomie erweitern Sie am besten, indem Sie einem Astronomie-Klub beitreten. Blättern Sie durch lokale Tageszeitungen oder erkundigen Sie sich bei Schulen, Bibliotheken oder einem Teleskop- Händler, um herauszufinden, ob es in Ihrer Gegend einen Klub gibt. Viele Gruppen veranstalten regelmäßig Sternenpartys, auf denen Sie viele verschiedene Teleskope oder andere astronomische Ausrüstungen austesten können. Zeitschriften wie Sky and Telescope und Astronomy drucken Datum und Zeiten vieler beliebter Sternenpartys in den Vereinigten Staaten und Kanada ab 13abbaubares Spülmittel hinzugefügt werden. Verwenden Sie weiche, weiße Gesichtspflegetücher und führen Sie kurze, leichte Streichbewegungen aus. Die Tücher sollten oft gewechselt werden. VORSICHT: Verwenden Sie keine parfümierten Tücher oder Tücher mit Lotion, um Schäden an den Optiken zu vermeiden. VERWENDEN SIE KEINESFALLS einen kommerziellen Reiniger für Fotolinsen.
AUSTAUSCH DER SUCHER-BATTERIE
Leuchtet der rote Punkt des Suchers nicht auf, sollten Sie überprüfen, ob der Sucher eingeschaltet ist, indem Sie den Knopf (10) unter dem Sucher-Objektiv im Uhrzeigersinn drehen. Leuchtet der rote Punkt weiterhin nicht auf, muss die Batterie wahrscheinlich ausgetauscht werden. Drücken Sie zum Austausch der Batterie auf die linke Seite des Suchergehäuses mit dem Aufdruck “push” (drücken). Das Batteriefach wird auf der rechten Seite des Suchers (siehe Abb. 7) herausgeschoben. Ersetzen Sie die Batterie durch eine Lithium CR2032-Batterie und richten Sie den Pluspol nach oben aus. Drücken Sie das Batteriefach nun wieder in den Sucher und schalten Sie diesen ein.
Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop.15 Das Schauen in oder in die Nähe der Sonne führt zu irreversiblen Augenschäden. Richten Sie dieses Teleskop daher nicht in oder in die Nähe der Sonne. Schauen Sie während der Schwenkbewegung nicht durch das Teleskop. Genau unterhalb des Sternbilds Orion und seinem berühmten Gürtel aus drei Sternen (in der Mitte des Schwerts), befindet sich der Große Orion Nebel. Dieses wundervolle Teleskop-Objekt ist eine echte kosmische Sternenfabrik, in der heiße, junge Sterne von einer glühenden Gaswolke umgeben sind. Meade- Kuriosität Meade- Kuriosität nterhalb des Sternbilds Or t h lb d St bild O Hier seitlich drücken, um das %DWWHULHIDFK]XŌσQHQCR2032-Bat-terieBatteriefachBEOBACHTUNGSTIPPS =LYZ\JOLU :PL LPULU )LVIHJO[\UNZZ[HUKVY[zu finden, der fernab von Straßen- und Häuserbeleuchtungen sowie Autoscheinwerfern ist. Da dies nicht immer möglich ist, ist der dunkelste Standort, der beste. .LILU:PL0OYLU(\NLU]VYLPULY)LVIHJO[\UNca. zehn Minuten Zeit, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Gönnen Sie Ihren Augen auch während der Beobachtung alle zehn bis fünfzehn Minuten eine Erholungspause gegen Überanstrengung. =LY^LUKLU :PL UHJO 4NSPJORLP[ IP[[L RLPULStandard-Taschenlampe. Erfahrene Beobachter verwenden rote LED-Taschenlampen oder ein rotes Cello-Band über ihren Taschenlampen, um sie für die Einrichtung und das Kartenlesen zu verwenden, so dass sie ihre Augen nicht ständig der Dunkelheit anpassen müssen. Achten Sie darauf, dass keine hellen Lichter erstrahlen, wenn andere Beobachter in der Nähe sind..
Zusätzliche Okulare (1,25” Zylinderdurchmesser): Soll ein Teleskop mit 1,25“-Okular mit einer höheren oder niedrigeren Vergrößerungsleistung ausgerüstet werden, bietet Meade die Serie der Super Plössl Okulare, die in einer breiten Palette von Größen erhältlich sind, einen hohen Abb. 7 Auflösungs- und Farbkorrekturgrad aufweisen und zudem preisgünstig sind. Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren Meade- Händler oder schlagen Sie im Meade-Katalog nach. Besuchen Sie uns im Internet auf at www. meade.com. Hier seitlich drücken, um GDV%DWWHULHIDFK]XŌσQHQCR2032-BatterieBatteriefachMEADE VERBRAUCHERLÖSUNGEN Rufen Sie bei Fragen Ihr Teleskop betreffend die Meade-Abteilung für Verbraucherlösungen unter (800) 626-3233 an. Die Abteilung für Verbraucherlösungen ist montags bis freitags von 7.00 bis 16.00 Uhr, pazifischer Zeit (MEZ -9), erreichbar. Wenden Sie sich vor einer Rücksendung des Teleskops an die Fabrik zuerst schriftlich oder telefonisch an die Meade-Abteilung für Verbraucherlösungen und legen Sie, falls eine Rücksendung nötig ist, dem Teleskop eine detaillierte Erklärung über die Natur Ihres Problems sowie Name, Adresse und die Telefonnummer, unter der sie tags erreichbar sind, bei. Die große Mehrzahl an Wartungsproblemen kann am Telefon gelöst werden, ohne dass eine Rücksendung des Teleskops an die Fabrik notwendig wird.
DIE EINGESCHRÄNKTE MEADE-
GEWÄHRLEISTUNG Für jedes Teleskop und Teleskopzubehör wird von Meade Instruments Corp (“Meade”) für einen Zeitraum von EINEM JAHR ab Kaufdatum und Kauf in den USA gewährleistet, dass es frei von Material- und Herstellungsmängeln ist. Meade repariert oder ersetzt ein Produkt bzw. ein Produktteil, das Meade als defekt beurteilt hat unter der Voraussetzung, dass das defekte Teil an Meade übersandt, die Transportkosten im Voraus bezahlt wurden und der Kaufbeleg beiliegt. Diese Garantie betrifft nur den ursprünglichen Käufer und ist nicht übertragbar. Diese Garantie gilt nicht für Meade-Produkte, die außerhalb von Nordamerika erworben wurden; in diesem Fall finden andere Garantiebestimmungen internationaler Meade-Händlern Anwendung. RGA-Nummer erforderlich: Vor der Rücksendung jedes Produkts oder Teils muss von Meade eine Rücksendegenehmigungsnummer (RGA) schriftlich oder telefonisch unter (800) 626-3233 angefordert werden. Jedem zurückgesendeten Teil oder Produkt muss eine schriftliche Erklärung beiliegen, in der detailliert ausgeführt wird, welcher Art der Defekt ist, sowie Name, Adresse und Telefonnummer des Eigentümers. Diese Garantie wird unwirksam, wenn das Produkt zweckentfremdet oder missbräuchlich verwendet wurde, wenn nicht genehmigte Reparaturen versucht oder vorgenommen wurden oder wenn die Produktdefekte auf normalen Verschleiß zurückzuführen sind. Meade ist für spezielle, indirekte, Folgeschäden oder entgangene Gewinne aus der Verletzung dieser Garantie nicht verantwortlich. Alle stillschweigenden Gewährleistungen, die nicht abgelehnt werden können, werden hiermit auf ein Jahr ab ursprünglichem Kaufdatum begrenzt. Diese Garantie verleiht Ihnen bestimmte Rechte. Je nach Land könnten Ihnen weitere Rechte zustehen. Meade behält sich das Recht vor, die technischen Daten des Produkts zu ändern und die Produktion dieses Produkts ohne Vorankündigung einzustellen. Diese Garantie ersetzt alle vorherigen Meade-Garantien.ZEICHNUNG Fotokopieren Sie diese Seite BEOBACHTER: OBJEKT-BEZEICHNUNG: DATUM UND UHRZEIT DER BEOBACHTUNG: KONSTELLATION: OKULAR-GRÖSSE:
SICHTVERHÄLTNISSE: HERVORRAGEND GUT SCHLECHT
ANMERKUNGEN: BEOBACHTUNGS-LOGBUCH©2018 Meade Instruments Corp. Alle Rechte vorbehalten. Diese technischen Daten können ohne Ankündigung geändert werden.
27 Hubble, Irvine, California 92618(800) 626-3233 www.meade.com Wir schätzen Ihr Geschäft Teile deine Fotos mit uns! Social@meade.com Für spezielle Angebote und andere Produkte, besuchen Sie unsere Website unter www.meade.com
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