DBE 182 - Nicht kategorisiert Eibenstock - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG DBE 182 Eibenstock
Originalbetriebsanleitung ..……...…........3 - 16
GB23 Deutsch Wichtige Hinweise Wichtige Anweisungen und Warnhinweise sind mittels Symbolen auf der Maschine dargestellt:
Vor Inbetriebnahme der Maschine Bedienungsanleitung lesen.
Arbeiten Sie konzentriert und lassen Sie Sorgfalt walten. Halten Sie Ihren Arbeitsplatz sauber und vermeiden Sie Gefahrensituationen.
Vorkehrungen zum Schutz des Bedieners treffen. Zu Ihrem Schutz sollten Sie folgende Schutzmaßnahmen treffen
Schutzhandschuhe tragen
Schutzschuhe benutzen Warnzeichen
Warnung vor allgemeiner Gefahr
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung
Warnung vor heißer Oberfläche
Reiß- bzw. Schneidgefahr4 Technische Daten Diamantkernbohrmotor EBM 182/3 Nennspannung:
Frequenz: 50-60 Hz Max. Bohrdurchmesser: 202mm (optimal 182mm) Werkzeugaufnahme: 1¼" UNC - ½" IG Schutzklasse: I Schutzgrad: IP 20 Gewicht: ca. 6,7 kg Funkentstörung nach: EN 55014 und EN 61000 Gang Nenndrehzahl Bohrdurchmesser 1 480 min
Lieferbares Sonderzubehör: Artikel
Diamantbohrständer BST
Radachse für BST 182 V/S
Befestigungs set für Bohrständer
Kupferring zum leichten Lösen der Bohrkrone
Ersatzdicht ung ED 202 für WR 202
Wasserdruckgefäß 10l Metall
Boh rkronenverlängerungen
Lieferumfang Diamantkernbohrmotor EBM 182/3 mit Kugelhahn und GARDENA – Stecknippel, PRCD– Schutzschalter, Bedienungsanleitung, je 1 Stück Einmaulschlüssel SW 32 und SW 41 im Maschinenkarton5 Bestimmungsgemäßer Gebrauch Der Diamantkernbohrmotor EBM 182/3 ist für den professionellen Einsatz bestimmt und darf nur von unterwiesenen Personen bedient werden. In Verbindung mit den entsprechenden Nassbohrkronen ist die Maschine zum Bohren von Beton, Stein und Mauerwerk ausschließlich im Nassschnitt bestimmt. Sie darf nur in einem dafür geeigneten Diamantbohrständer betrieben werden. Sicherheitshinweise
Gefahrloses Arbeiten mit dem Gerät ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung vollständig lesen und die darin enthaltenen Anweisungen strikt befolgen. Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheitshinweise im beigelegten Heft befolgt werden. Lassen Sie sich vor dem ersten Gebrauch praktisch einweisen. Wird bei der Arbeit die Anschlussleitung beschädigt oder durchtrennt, diese nicht berühren, sondern sofort den Netzstecker ziehen. Gerät niemals mit beschädigter Anschlussleitung betreiben. Überprüfen Sie vor dem Bohren in Decken und Wänden die Bohrstelle auf verdeckt liegende Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Überprüfen Sie den Arbeitsbereich, z.B. mit einem Metallortungsgerät. Konsultieren Sie den verantwortlichen Statiker vor Beginn ihrer Arbeit zur Festlegung der genauen Position der Bohrung. Sichern Sie bei Durchbohrungen durch Decken den Bereich von unten ab, da der Bohrkern nach unten herausfallen kann. Achten Sie darauf dass die Maschine keinem direkten Regen ausgesetzt ist. Arbeiten Sie nicht in explosionsgefährdeter Umgebung. Arbeiten Sie nicht auf Leitern. Asbesthaltige Materialien dürfen nicht bearbeitet werden. Tragen Sie das Gerät niemals am Kabel und überprüfen Sie vor jeder Benutzung Gerät, Kabel und Stecker. Lassen Sie Schäden nur von einem Fachmann beseitigen. Stecker nur bei ausgeschalteter Maschine in die Steckdose stecken. Manipulationen am Gerät sind nicht erlaubt. Lassen Sie die Kernbohrmaschine nur unter Aufsicht arbeiten. Ziehen Sie den Netzstecker, und überprüfen Sie, dass der Schalter ausgeschaltet ist, wenn die Kernbohrmaschine unbeaufsichtigt bleibt, bei Auf- und Abbauarbeiten, bei Spannungsabfall, beim Einsetzen bzw. bei der Montage eines Zubehörteiles.6 Schalten Sie die Maschine ab, wenn Sie aus irgendeinem Grund stehen bleibt. Sie vermeiden damit das plötzliche Anlaufen im unbeaufsichtigten Zustand. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn ein Teil des Gehäuses defekt ist, bzw. bei Beschädigungen an Schalter, Zuleitung oder Stecker. Elektrowerkzeuge müssen in regelmäßigen Abständen einer Sichtprüfung durch den Fachmann unterzogen werden. Kabel immer nach hinten von der Maschine wegführen. Beim Betreiben des Kernbohrgerätes darf in keiner Gebrauchslage Kühlwasser in den Motor und die elektrischen Einbauteile eindringen. Überkopfbohrungen nur mit geeigneten Schutzvorkehrungen (Wasserauffangvorrichtung) durchführen. Tritt Wasser aus der Überlaufbohrung am Getriebehals aus, brechen Sie die Arbeiten ab und lassen Sie das Kernbohrgerät in einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren. Schalten Sie nach einer Unterbrechung Ihrer Arbeit die Kernbohrmaschine nur dann ein, nachdem Sie sich davon überzeugt haben, dass sich die Bohrkrone frei drehen lässt. Nicht in rotierende Teile fassen. Personen unter 16 Jahren dürfen das Gerät nicht benutzen. Der Benutzer und die sich in der Nähe aufhaltenden Personen müssen während der Benutzung des Gerätes eine geeignete Schutzbrille, Schutzhelm, Gehörschutz, Schutzhandschuhe und Sicherheitsschuhe benutzen. Arbeiten Sie stets konzentriert. Gehen Sie überlegt vor und verwenden Sie das Gerät nicht, wenn Sie unkonzentriert sind. Weitere Sicherheitshinweise entnehmen sie bitte der Anlage!7 Montage am Bohrständer
Der EBM 182/3 ist mit einer speziellen Direktaufnahme für den Diamantbohrständer BST 182 V/S ausgerüstet. Fahren Sie den Maschinenhalter des Bohrständers so weit nach oben, bis dieser in der Endlage einrastet. Öffnen Sie die Verriegelung der Aufnahme indem Sie die Arretierschraube mithilfe des Vorschubhebels soweit herausdrehen, bis diese die Führung freigibt. Setzen Sie die Maschine wie abgebildet in den Bohrständer ein. Sichern Sie die Maschine durch Anziehen der Arretierschraube mittels Vorschubhebel. Die Schraube muss dabei in das Loch am Prisma greifen.
Elektrischer Anschluss
Der EBM 182/3 ist in Schutzklasse I ausgeführt. Zum Schutz des Bedieners darf der Motor nur über eine Fehlerstromschutzeinrichtung betrieben werden und wird deshalb standardmäßig mit einem im Kabel integriertem PRCD – Schutzschalter zum Einsatz an einer Schutzkontaktsteckdose geliefert.
Der PRCD – Schutzschalter darf nicht im Wasser liegen. PRCD – Schutzschalter nicht zum Ein- und Ausschalten der Maschine verwenden. Vor Arbeitsbeginn die ordnungsgemäße Funktion durch Drücken der TEST – Taste überprüfen. Prüfen Sie vor Inbetriebnahme die Übereinstimmung der Netzspannung und - frequenz mit den auf dem Typenschild angegebenen Daten. Spannungsabweichungen von + 6 % bis – 10 % sind zulässig. Verwenden Sie nur 3-adriges Verlängerungskabel mit Schutzleiter und ausreichendem Querschnitt (mind. 2,5 mm²). Ein zu schwacher Querschnitt kann zu übermäßigem Leistungsverlust und zur Überhitzung von Maschine und Kabel führen. Empfohlene Mindestquerschnitte und maximale Kabellängen Netzspannung
Die Maschine verfügt über eine Anlaufstrombegrenzung die verhindert, dass flinke Sicherungsautomaten unbeabsichtigt auslösen.8 Wasseranschluss Wenn die Bohrkrone nicht ausreichend mit Wasser gekühlt ist, können sich die Diamantsegmente erwärmen, was diese beschädigt und schwächt. Deshalb sollen Sie sich immer vergewissern, dass das Kühlungssystem nicht verstopft ist. Zur Versorgung des Bohrgerätes mit Wasser gehen Sie bitte wie folgt vor: Schließen Sie die Maschine über das GARDENA -Stecknippel an die Wasserversorgung oder ein Wasserdruckgefäß an. Betreiben Sie die Maschine nur mit sauberem Wasser und ausreichender Wasserzufuhr, da im Trockenlauf die Dichtungen beschädigt werden. Achtung! Der maximale Wasserdruck sollte 3 bar nicht überschreiten! Vergewissern Sie sich, dass die Segmente genug gekühlt sind. Ist das Bohrwasser leicht milchig, ist die Kühlung ausreichend. Verschließen Sie das soeben gebohrte Loch wenn Sie dieses vergrößern wollen, um eine ausreichende Kühlwasserzufuhr erzielen zu können. Bei Überkopfarbeiten müssen Sie immer einen Wassersammelring benutzen. Entleeren Sie das Wassersystem bei Frostgefahr. Getriebeumschaltung 1.Gang 510 min
Gang Ölbadgetriebe. Passen Sie die Drehzahl dem Bohrdurchmesser an. Drehen Sie den Getriebeschalter soweit in den schnelleren bzw. langsameren Gang, bis dieser einrastet. Lässt sich die Maschine nicht schalten, ist durch leichtes Verdrehen der Arbeitsspindel der Schaltvorgang zu unterstützen.
- Getriebe nur im Stillstand umschalten!
- Nie mit Gewalt umschalten!
Verwenden Sie zum Umschalten keine Werkzeuge wie z.B. Zange oder Hammer! Bohrkronen Diamantbohrkronen mit einem Innengewinde 1 ¼" UNC und Bohrkronen mit R ½" Außengewinde können direkt auf die Arbeitsspindel geschraubt werden. Verwenden Sie nur auf das zu bohrende Material abgestimmte Bohrkronen. Sie schonen die Kernbohrmaschine, wenn Sie nur rundlaufende und nicht deformierte Bohrkronen verwenden. Achten Sie darauf, dass die Diamantsegmente ausreichenden Freischnitt gegenüber dem Bohrkronenkörper gewährleisten.9 Bohrkronenwechsel
Vorsicht! Das Werkzeug ist schwer und kann durch den Einsatz oder durch Schärfen heiß werden. Sie können sich die Hände verbrennen, sich an den Segmenten schneiden bzw. reißen oder quetschen. Benutzen Sie für den Werkzeugwechsel deshalb immer Arbeitsschutzhandschuhe. Vor allen Arbeiten am Gerät unbedingt Netzstecker ziehen! Die Bohrspindel hat Rechtsgewinde. Verwenden Sie als Gegenhalter immer einen Maulschlüssel SW 32, der an der Bohrspindel angesetzt wird. Lösen Sie die Bohrkrone niemals mit (Hammer-) Schlägen, da so die Kernbohrmaschine beschädigt wird. Etwas, auf dem Bohrspindelgewinde aufgetragenes, wasserfestes Fett und ein Kupferring zwischen Spindel und Bohrkrone erleichtern das Lösen der Bohrkrone. Betreiben der Bohreinheit Um die Maschine sicher zu betreiben, beachten Sie bitte folgende Hinweise: Angaben zum Einsatzort Befreien Sie den Einsatzort von allem, was den Arbeitsvorgang behindern könnte. Achten Sie auf ausreichende Beleuchtung des Einsatzortes. Halten Sie die angegebenen Bedingungen für den Anschluss an die Stromversorgung ein. Verlegen Sie die Zuleitung so, dass eine Beschädigung durch das Werkzeug ausgeschlossen ist. Vergewissern Sie sich, dass Sie ständig ausreichend Sicht auf den Arbeitsbereich haben und jederzeit alle erforderlichen Bedienungselemente und Sicherheitseinrichtungen erreichen können. Halten Sie andere Personen von Ihrem Arbeitsbereich fern, um Unfälle zu vermeiden. Raumbedarf für Betrieb und Wartung Halten Sie wenn möglich ca. 2 m um die Maschine für Betrieb und Wartung frei, so dass Sie sicher arbeiten können und bei Betriebsstörungen sofort eingegriffen werden kann.10 Vorbereitung Wenn Sie in Blöcke bohren, stellen Sie sicher, dass die Blöcke gut verankert und befestigt sind. Bevor Sie in tragende Teile bohren, vergewissern Sie sich, dass Sie die Statik nicht verletzen. Befolgen Sie die Anweisungen der für die Planung verantwortlichen Fachleute. Stellen Sie sicher, dass Sie weder Gas- bzw. Wasserleitungen, noch Stromkabel beim Bohren beschädigen können. Vergewissern Sie sich, dass Sie keine Metallteile der Maschine während des Bohrens von Wänden und Böden, wo Stromkabel unter Wasser liegen könnten, berühren. Stellen Sie sicher, dass der Bohrkern beim Herausfallen niemanden verletzen bzw. nichts beschädigen kann. Beräumen und sichern Sie den Arbeitsbereich. Falls der Bohrkern beim Herausfallen Schäden verursachen könnte, bauen Sie eine entsprechende Vorrichtung auf, die den Kern zurück hält. Vergewissern Sie sich, dass die Bohrkrone richtig befestigt ist. Setzen Sie in Abhängigkeit vom zu bearbeitenden Material das richtige Werkzeug ein. Befestigung des Bohrständers Der Diamantkernbohrmotor EBM 182/3 darf nur in einem Bohrständer montiert betrieben werden.Da der Bohrständer nicht Bestandteil des Lieferumfanges ist, weisen wir auf einige wichtige Befestigungsvarianten hin. Beachten Sie bitte hierzu die Bedienungsanleitung für den Bohrständer. Vakuumbefestigung: Achten Sie bei der Vakuumbefestigung auf ein ausreichend hohes Vakuum (min. – 0,8 bar). Sorgen Sie dafür, dass die Dichtungen nicht verschlissen sind. Achtung! Nicht für Wand- und Deckenbohrungen! Beachten Sie bitte, dass die Nivellierschrauben so eingestellt sind, dass sie nicht aus der Unterseite des Bohrständerfußes herausragen, da sonst das Vakuum beeinflusst wird und der Ständer sich vom Untergrund lösen kann. Dübelbefestigung: Die am häufigsten angewendete Befestigungsart ist die Dübelbefestigung. Benutzen sie möglichst Metalldübel. Der Dübeldurchmesser darf nicht kleiner als 12 mm sein. Um die Bohreinheit richtig zu befestigen, benötigen Sie das Befestigungs- Set ( Bestell Nr. 35720) Bohren Sie ein Loch mit Durchmesser 15mm, 50mm tief und befreien Sie dieses von Staub. Setzen Sie einen Dübel ein und spreizen Sie diesen mit Hilfe des Setzeisens auf. Schrauben Sie die Gewindestange in den Dübel.11 Stellen Sie die Bohreinheit mit dem Langloch im Fuß auf die Gewindestange. Legen Sie die Scheibe auf und schrauben Sie die Flügelmutter ganz fest. Justieren Sie die Bohreinheit mittels der vier Schrauben in der Fußplatte. Bohren Schalten Sie den PRCD auf On. Öffnen Sie die Wasserzuführung. Schalten Sie den Motor ein, ohne dass die Bohrkrone die Fläche berührt. Senken Sie die Bohrkrone soweit ab, bis sie die Oberfläche berührt. Um eine exakte Zentrierung der Bohrkrone zu erhalten, halten Sie beim ersten Zentimeter Schnitttiefe den Vorschub gering.
Sie können dann schneller bohren. Eine zu niedrige Bohrgeschwindigkeit schränkt die Leistung ein. Bei einer zu hohen Bohrgeschwindigkeit werden die Diamantsegmente schnell stumpf. Wenn Sie während des Bohrvorganges feststellen, dass die Vorschubgeschwindigkeit sehr gering wird, dass Sie mehr Kraft aufwenden müssen und dass das Wasser, das aus dem Bohrloch austritt, klar und mit einigen Metallsplittern versetzt ist, sind Sie auf Armierungseisen getroffen. Reduzieren Sie den Druck auf die Bohrkrone um dieses problemlos zu durchtrennen. Sie können den Druck wieder erhöhen, wenn Sie die Armierungseisen durchtrennt haben. Bohrkronenverlängerung Wenn Sie tiefer als die Nutzlänge Ihrer Bohrkrone bohren müssen: Bohren Sie zunächst nur so weit, wie die Nutzlänge der Krone es zulässt. Entfernen Sie die Krone und lösen den Bohrkern aus dem Loch, ohne die Kernbohranlage zu bewegen. Schieben Sie die Krone wieder ins Bohrloch. Schrauben Sie eine entsprechende Verlängerung zwischen Bohrkrone und Motor. Wenn die Bohrkronenaufnahme 1¼‘‘ beträgt, vergessen Sie bitte nicht die Kupferringe zum leichteren Lösen der Bohrkrone. Überlastungsschutz Der EBM 182/3 ist zum Schutz von Bediener, Motor und Bohrkrone mit einem mechanischen, elektronischen und thermischen Überlastungsschutz ausgerüstet. Mechanisch: Bei einem plötzlichen Verklemmen der Bohrkrone wird mittels einer Rutschkupplung die Bohrspindel vom Motor entkoppelt. Elektronisch: Zur Warnung des Bedieners vor Überlastung des Bohrgerätes bei zu großer Vorschubkraft ist auf der Motorkappe eine Leuchtdiode als Überlastanzeige eingebaut. Im Leerlauf und bei normaler Belastung erfolgt keine Anzeige. Bei einer Überlastung leuchtet die Diode rot. In diesem Falle ist die Maschine zu entlasten. Bei längerer Nichtbeachtung der roten12 Anzeige erfolgt über die Elektronik eine selbständige Abschaltung der Maschine. Nach Entlastung und Aus- und Wiedereinschalten des Geräteschalters kann normal weitergearbeitet werden. Thermisch: Mit Hilfe eines Thermoelementes wird der Motor bei anhaltender Überlas tung vor Zerstörung geschützt. Auch hier wird der Anwender durch die Überlastanzeige gewarnt. Kurz vor Erreichen der Übertemperatur blinkt die Anzeige rot. Bei Nichtbeachtung schaltet die Maschine selbständig ab und kann erst nach entsprechender Abkühlung wieder in Betrieb genommen werden. Die Überlastanzeige blinkt solange, bis die Maschine ausreichend abgekühlt ist und wieder in Betrieb genommen werden kann. Die Abkühlzeit ist abhängig von der Erwärmung der Motorwicklung und der Umgebungstemperatur. Sicherheitskupplung Die Sicherheitskupplung soll Stöße und übermäßige Belastung abfangen. Sie ist kein absoluter Schutz, deshalb sollten Sie umsichtig bohren. Um ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten, sollte sie max. 2 s durchrutschen. Ein längeres Durchrutschen führt zur Zerstörung der Sicherheitskupplung. Sie muss bei übermäßigem Verschleiß von einer autorisierten Fachwerkstatt erneuert werden. Segmentbruch Wenn sich während des Bohrens ein Diamantsegment, Teile der Armierung oder ähnliches löst und die Bohrkrone dadurch verklemmt, beenden Sie die Arbeit an dieser Bohrung und bohren Sie ein Loch mit dem selben Zentrum und einem 15 bis 20 mm größeren Durchmesser. Versuchen Sie nicht mit einer anderen Bohrkrone gleichen Durchmessers die Bohrung zu beenden! Nach dem Bohren Wenn Sie Ihre Bohrung beendet haben: Ziehen Sie die Bohrkrone aus dem Loch heraus. Schalten Sie den Motor aus. Benutzen Sie den Motorschalter und nicht den PRCD zu diesem Zweck. Schließen Sie die Wasserversorgung. Bohrkern entfernen, wenn er in der Bohrkrone bleibt Trennen Sie (wenn möglich) die Bohrkrone vom Motor. Stellen Sie die Bohrkrone senkrecht. Klopfen Sie leicht mit einem hölzernen Hammerstiel gegen das Rohr, bis der Bohrkern herausrutscht. Die Bohrkrone nie mit Gewalt gegen eine Wand schlagen, oder mit Werkzeugen wie Hämmern oder Maulschlüsseln13 traktieren, da sich das Rohr sonst verziehen kann und weder der Bohrkern sich herauslösen, noch die Bohrkrone sich wieder verwenden lässt. Bohrkern entfernen bei einem Sackloch Brechen Sie den Kern mit einem Keil oder Hebel ab. Heben Sie den Kern mit einer geeigneten Zange heraus oder bohren Sie ein Loch in den Kern, schrauben unter Zuhilfenahme eines geeigneten Dübels eine Ringschraube hinein und ziehen Sie den Bohrkern daran heraus. Pflege und Wartung
Vor Beginn der Wartungs- oder Reparaturarbeiten unbedingt Netzstecker ziehen! Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem, auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung geeignetem Personal durchgeführt werden. Das Gerät ist nach jeder Reparatur von einer Elektrofachkraft zu überprüfen. Das Elektrowerkzeug ist so konstruiert, dass ein Minimum an Pflege und Wartung erforderlich ist. Folgende Punkte sind jedoch stets zu beachten: Reinigen Sie nach Beendigung der Bohrarbeiten die Kernbohreinheit. Fetten Sie danach das Bohrspindelgewinde ein. Die Lüftungsschlitze müssen stets sauber und offen sein. Achten Sie darauf, dass beim Reinigungsvorgang kein Wasser in die Kernbohrmaschine eindringt. Nach den ersten 150 Betriebsstunden muss das Getriebeöl ersetzt werden. Eine Erneuerung des Getriebeöls bewirkt eine deutliche Erhöhung der Lebensdauer des Getriebes.
Vierteljährlich Schalter, Kabel und Stecker vom Elektrofachmann überprüfen lassen.
Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung Zur Vermeidung von Transportschäden muss das Gerät in einer stabilen Verpackung ausgeliefert werden. Verpackung sowie Gerät und Zubehör sind aus recycelfähigen Materialien hergestellt. Die Kunststoffteile des Gerätes sind materialspezifisch gekennzeichnet. Dadurch wird eine umweltgerechte, sortenreine Entsorgung über die angebotenen Sammeleinrichtungen ermöglicht.
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.14 Geräusch / Vibration Das Geräusch dieses Elektrowerkzeuges wird nach DIN 45 635, Teil 21, gemessen. Der Schalldruckpegel am Arbeitsplatz kann 85 dB (A) überschreiten; in diesem Fall sind Schallschutzmaßnahmen für den Bediener erforderlich.
Gehörschutz tragen! Die Hand-/Arm-Vibration ist typischerweise niedriger als 2,5 m/s². Messwerte ermittelt entsprechend EN 61 029. Der angegebene Schwingungspegel repräsentiert die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wenn allerdings das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit abweichenden Einsatzwerkzeugen oder ungenügender Wartung eingesetzt wird, kann der Schwingungspegel abweichen. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen. Für eine genaue Abschätzung der Schwingungsbelastung sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Gerät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich reduzieren. Legen Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners vor der Wirkung von Schwingungen fest wie zum Beispiel: Wartung von Elektrowerkzeug und Einsatzwerkzeugen, Warmhalten der Hände, Organisation der Arbeitsabläufe. Abschaltkohlen Das Elektrowerkzeug ist zum Schutz des Motors mit selbstabschaltenden Kohlebürsten ausgestattet. Sind die Kohlen abgenutzt, schaltet die Maschine selbstständig ab. In diesem Fall müssen beide Kohlebürsten gleichzeitig durch Original- Kohlebürsten von einer autorisierten Elektrofachkraft ausgewechselt werden.
Zusätzlich befindet sich auf der Motorkappe eine Serviceanzeige, welche das bevorstehende Abschalten der Maschine aufgrund abgenutzter Kohlebürsten rechtzeitig anzeigt. Nach Aufleuchten der Anzeige kann noch ca. 1 Tag gearbeitet werden. Dann sollten die Kohlebürsten ersetzt werden.15 Verhalten bei Störungen
Schalten Sie die Maschine bei Betriebsstörungen aus, trennen Sie diese vom Stromnetz. Arbeiten an der Elektrik der Maschine dürfen nur von einem Elektrofachmann vorgenommen werden.
Mögliche Ursache Behebung
Gerät läuft nicht Netzstromversorgung unterbrochen Netzkabel oder Stecker defekt
PRCD-Schalter ausgeschaltet Anderes Elektrogerät einstecken, Funktion prüfen Von Elektrofachkraft prüfen und gegebenenfalls ersetzen lassen Von Elektrofachkraft prüfen und gegebenenfalls ersetzen lassen PRCD-Schalter einschalten (RESET) Motor läuft
Bohrkrone dreht nicht Gang nicht richtig eingerastet bzw. unbeabsichtigt herausge- sprungen Getriebe defekt Durch Betätigen des Getriebe- schalters erforderlichen Gang einlegen Lassen Sie das Gerät von einer Vertragswerkstatt reparieren
keit lässt nach Bohrkrone defekt
Zu hoher Wasserdurchfluss verhindert das Selbstschärfen der Bohrkrone Bohrkrone poliert Bohrkrone auf Beschädigung prüfen und gegebenenfalls austauschen Wassermenge regulieren
Bohrkrone auf Schärfstein schärfen dabei Wasserspülung laufen lassen
Gerät kommt zum Stills tand
Gerät zu warm Überlastschutz des Motors hat angesprochen
Kohlebürsten abgenutzt – Abschaltkohle schaltet ab Gerät gerade führen
Gerät entlasten und durch Betätigen des Schalters Gerät wieder hochfahren lassen Lassen Sie beide Kohlebürsten von einer Elektrofachkraft wechseln
Lassen Sie das Gerät von einer
Vertragswerkstatt reparieren16 Gewährleistung Entsprechend unserer allgemeinen Lieferbedingungen gilt im Geschäftsverkehr gegenüber Unternehmen eine Gewährleistungsfrist für Sachmängel von 12 Monaten (Nachweis durch Rechnung oder Lieferschein). Schäden, die auf natürliche Abnutzung, Überlastung oder unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind, bleiben davon ausgeschlossen. Schäden, die durch Material- oder Herstellfehler entstanden sind, werden unentgeltlich durch Reparatur oder Ersatzlieferung beseitigt. Beanstandungen können nur anerkannt werden, wenn das Gerät unzerlegt an den Lieferer oder eine Eibenstock-Vertragswerkstatt gesandt wird. Konformitätserklärung Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das unter „Technische Daten“ beschriebene Produkt allen einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien 2011/65/EU, 2014/30/EU, 2006/42/EG einschließlich ihrer Änderungen entspricht und mit folgenden Normen übereinstimmt: EN 61 029, EN 55 014, EN 61 000‚ EN 50581. Technische Unterlagen (2006/42/EG) bei: Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock Auersbergstraße 10 D – 08309 Eibenstock
Beschikbare accessoires: Artikel
Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock Auersbergstraße 10 D – 08309 Eibenstock www.eibenstock.com 04/2017 95010D51EIBENSTOCK
Originalbetriebsanleitung........................2 - 10
Wichtige Sicherheitshinweise Warnzeichen
Warnung vor allgemeiner Gefahr
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung
Warnung vor heißer Oberfläche
Maschine, Bohrkrone und Bohrständer sind schwer – Vorsicht Quetschgefahr
Reiß- bzw. Schneidgefahr Zu Ihrem Schutz sollten Sie folgende Schutzmaßnahmen treffen
Gehörschutz benutzen
Augenschutz benutzen
Schutzhandschuhe benutzen
Schutzschuhe benutzen
Vor allen Arbeiten am Gerät unbedingt Netzstecker ziehen!3 Technische Daten Maße: 350 x 250 x 1050 mm Säulenlänge: 995 mm Gewicht: 14 kg Maximaler Bohrdurchmesser: 202 mm Neigung: 0° bis 45° Schlittenbremse: Ja Arretierung in der Endlage: Ja Aufnahme des Motors: Schnellwechselaufnahme Anpassung an Untergrund: 4 Verstellschrauben / 2 Libellen lieferbares Sonderzubehör: Artikel
Radachse 3582B Befestigungsset (Beton) 35720 Befestigungsset (Mauerwerk) 35724 Einschlagdübel für Beton 35722 Rawl – Dübel für Mauerwerk 35725 Schnellspannsäule 35730 Wassersammelring WR 202 3587C Gummidichtung ED 202 für Wassersammelring WR 202 3586K Vakuumpumpe VP 04 09204 Vakuumschlauch 35855 Vakuumset BST 182 V/S 3585F
Lieferumfang Diamantbohrständer mit Vorschubhebel, Innensechskantschlüssel und Bedienungsanleitung im Karton. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Der Diamantbohrständer BST 182 V/S ist für Diamantkernbohrgeräte mit Befestigung mittels Schnellspannprisma (z.B.: ETN 162/3 oder EBM 182/3) konzipiert. Der maximale Bohrdurchmesser darf 202 mm nicht überschreiten! Bei Bohrungen nach oben ist generell eine Wasserauffangvorrichtung zu verwenden. Bei falschem oder zweckentfremdetem Gebrauch übernimmt der Hersteller keinerlei Haftung.4 Einsatz
Überprüfen Sie nach jeder Neueinstellung den festen Sitz der Schrauben, damit sicher mit dem Bohrständer gearbeitet werden kann. Anbringung des Vorschubhebels ■ Bringen Sie den Vorschubhebel (1)
in Abhängigkeit von der auszuführenden Arbeit links oder rechts am Schlitten (2) an. ■ Prüfen Sie, ob der Vorschubhebel (1) fest sitzt.
Befestigung des Bohrständers Bohrlochmittenanzeiger: Zum einfachen und genauen Positionieren des Bohrständers ist dieser mit einem Bohrlochmittenanzeiger ausgestattet.
Maschinenmontage über Schnellaufnahme: über Adapter Halsspannung:
Markieren Sie die Mitte der zu erstellenden Bohrung. Klappen Sie den Bohrlochmittenanzeiger bis zum Anschlag aus (siehe Abb.). Positionieren Sie den Bohrständer so, dass je nach Maschinenmontage die Spitze oder Rille des Anzeigers genau auf die Markierung der Bohrlochmitte zeigt. Nachdem der Bohrständer fest montiert ist, klappen Sie den Bohrlochmittenanzeiger wieder ein.
Klick5 Befestigung durch Dübel in Beton
Befestigung durch Vakuum am Fußboden: Verwenden Sie die Vakuumbefestigung nicht an der Wand und Überkopf! Für eine Unterdruck-Anbringung darf die zu bohrende Fläche nicht porös, muss eben und rissfrei sein. Ist das nicht der Fall, kann diese Art der Anbringung nicht verwendet werden. Für die Vakuum-Anbringung benötigen Sie eine Vakuumpumpe, den Vakuumschlauch sowie das Vakuumset BST 182 V/S (siehe Abb.). Diese sind auf Anfrage erhältlich.
Zeichnen Sie sich die Position der Befestigungs- bohrung auf der zu bohrenden Fläche an. Bohren Sie das Loch (Ø 15) 50 mm tief (A), in das der Dübel M12 (B) eingesetzt werden soll; setzen Sie den Dübel ein und spreizen Sie ihn mit dem Dübelsetzwerkzeug (C) auf. Schrauben Sie die Schnellspannschraube (D) in den Dübel ein.
Für Mauerwerk sind Rawl-Dübel zu verwenden (Bohrloch-Ø 20mm).
Setzen Sie den Ständer auf. Fixieren Sie die Unterlegscheibe (E) und schließlich die Befestigungsmutter (F) auf der Schnellspannschraube (D). Ziehen Sie die Mutter (F) mit einem Schlüssel SW 27 fest. Vor und nach dem Festziehen der Mutter (F) sind die 4 Stellschrauben zur Anpassung an den Untergrund entsprechend zu verstellen.
Unbedingt prüfen, ob der Ständer fest montiert ist.
Beachten Sie bitte, dass die Nivellierschrauben so eingestellt sind, dass sie nicht aus der Unterseite des Bohrständerfußes herausragen, da sonst das Vakuum beeinflusst wird und der Ständer sich vom Untergrund lösen kann. Achten Sie bei der Vakuumbefestigung auf ein ausreichend hohes Vakuum (min. – 0,8 bar). Sorgen Sie dafür, dass die Dichtungen nicht verschlissen sind. Verbinden Sie den Bohrständer und die Vakuumpumpe mit Hilfe des Vakuumschlauchs. Bringen Sie den Bohrständer in die richtige Position, öffnen Sie den Kugelhahn an der Anschlussplatte und schalten Sie die Pumpe ein.
Die Vakuumpumpe muss während der gesamten Arbeitszeit weiterlaufen und ist so zu platzieren, dass sie das Manometer einsehen können. Überprüfen Sie unbedingt den festen Sitz bevor Sie mit dem Bohren beginnen!
Montage Vakuumset: Positionieren Sie Anschlussplatte des Vakuumsets wie abgebildet auf dem Bohrständerfuß. Mithilfe der Zylinderschraube M8x30 sowie der Unterlegscheibe wird die Anschlussplatte von unten mit dem Bohrständerfuß verschraubt. Prüfen Sie den korrekten Sitz der Anschlussplatte. Legen Sie die Moosgummidichtung in die Nut an der Unterseite des Fußes.
Zum Lösen der Vakuumbefestigung schließen Sie den Kugelhahn. Damit wird ein Entlüftungsventil geöffnet, über das das Vakuum entweichen kann. Somit ist bei Bedarf ein Umsetzen des Ständers bei laufender Vakuumpumpe möglich.7 Befestigung durch Schnellspannsäule
Um den Bohrständer mittels der Schnellspannsäule Verstreben zu können, muss der Abstand zur gegenüberliegenden Wand zwischen 1,7 m und 3 m betragen.
Positionieren Sie den Bohrständer. Setzen Sie die Schnellspannsäule so dicht wie möglich hinter der Säule auf dem Ständerfuß auf. Fixieren Sie den Bohrständer durch Drehen der Kurbel (G) in Uhrzeigersinn. Sichern Sie die Einstellung mit dem dazugehörigen Bolzen (H).
Achtung! Es ist wichtig, dass der Bohrständer fest mit dem Untergrund verbunden ist. Nicht korrekt befestigte Bohrständer können zur Verletzung des Bedieners und Beschädigung der Bohreinheit führen. Bewegungen während des Bohrens verursachen ein Schlagen der Bohrkrone gegen die Bohrungswand, was zum Ausbrechen der Segmente führen kann. Die Bohrkrone kann sich ebenso im Bohrloch verkanten, was wiederum Schäden an dieser verursacht. Befestigung der Kernbohrmaschine
Tragen Sie Schutzhandschuhe! Vorsicht beim Einsetzen der Maschine, Quetschgefahr! Montage der Kernbohrmaschine Der Maschinenhalter hat eine spezielle Schnellspannaufnahme für die Maschine
Dabei wird das Prisma am Getriebegehäuse der Maschine in die Schwalbenschwanzaufnahme des Maschinenhalters von oben eingesetzt und durch den seitlichen Feststeller mit Hilfe des Drehkreuzes fest verspannt.
Für den Betrieb der Kernbohrmaschine sind deren Bedienungsanlei- ung und die zugehörigen Sicherheitshinweise strikt zu beachten!
Fahren Sie den Maschinenhalter des Bohrständers so weit nach oben, bis dieser in der Endlage einrastet. Öffnen Sie die Verriegelung der Aufnahme indem Sie den Feststeller mithilfe des Vorschubhebels soweit herausdrehen, bis diese die Führung freigibt. Setzen Sie die Maschine wie abgebildet in den Bohrständer ein. Sichern Sie die Maschine durch Anziehen des Feststellers mittels Vorschubhebel.8 Inbetriebnahme Um die Bohreinheit sicher zu betreiben, beachten Sie bitte folgende Hinweise: Angaben zum Einsatzort Befreien Sie den Einsatzort von allem, was den Arbeitsvorgang behindern könnte. Achten Sie auf ausreichende Beleuchtung des Einsatzortes. Halten Sie die angegebenen Bedingungen für den Anschluss an die Stromversorgung ein. Verlegen Sie die Elektroleitungen so, dass eine Beschädigung durch das Werkzeug ausgeschlossen ist. Vergewissern Sie sich, dass Sie ständig ausreichend Sicht auf den Arbeitsbereich haben und jederzeit alle erforderlichen Bedienungs- elemente und Sicherheitseinrichtungen erreichen können. Halten Sie andere Personen von Ihrem Arbeitsbereich fern, um Unfälle zu vermeiden. Raumbedarf für Betrieb und Wartung Halten Sie wenn möglich ca. 2 m um die Maschine für Betrieb und Wartung frei, so dass Sie sicher arbeiten können und bei Betriebsstörungen sofort eingegriffen werden kann. Bohren Bohren Sie am Anfang sehr langsam, da die Krone nur mit einem Bruchteil ihrer Schnittfläche ins Material greift. Wenn Sie zu schnell oder mit einem zu hohen Druck bohren kann die Krone verlaufen. Schräg bohren
Entfernen Sie die Schraube (1), welche die Säule bei 90° arretiert. Lockern Sie die seitliche Passschraube (2) an der Fußplatte. Lösen Sie mit Hilfe des Vorschubhebels den Feststeller (3) an der Abstützung. Nun schwenken Sie die Säule bis zum gewünschten Winkel. Ziehen Sie die Passschraube (2) und den Feststeller (3) wieder fest.
Die Skala an der Zahnsäule erleichtert Ihnen die Einstellung des Bohrwinkels.
Bohren mit Wasser Bei Wasserkühlung der Kernbohrkrone empfiehlt sich der Einsatz eines
Wassersammelringes.Dieser wird mit einem Spannbügel auf die in der Fuß- platte befindlichen Schrauben montiert und gewährleistet eine sauberes Bohren, vor allem bei Überkopf- oder seitlichen Arbeiten. ( siehe Sonderzubehör Seite 3).
Demontage der Kernbohreinheit
Fahren Sie den Maschinenhalter mit dem Kernbohrgerät so weit nach oben, bis dieser in der Endlage einrastet. Entfernen Sie die Bohrkrone. Lösen Sie die Klemmschraube am Maschinenhalter und heben Sie die Kernbohrmaschine aus dem Bohrständer. ( s.S. 7) Lösen Sie die Flügelmutter (F). (s.S. 5) Halten Sie dabei den Bohrständer fest! Entnehmen Sie den Bohrständer Drehen Sie die Schnellspannschraube (D) heraus. (s.S. 5) Pflege und Wartung Halten Sie den Ständer immer sauber, insbesondere die Bohrsäule mit der Verzahnung und den 4 Gleitkugeln im Maschinenhalter. Um die Leichtgängigkeit der Ritzelwelle zu gewährleisten ist diese etwas zu ölen. Für den einwandfreien Betrieb des Bohrständers müssen die Gleitkugeln des Maschinenhalters spielfrei an der Bohrsäule entlang gleiten. Achtung! Überprüfen Sie nach jeder 10. Bohrung diese Einstellung!
Sollte sich die Position verändert haben, kann sie wie folgt nachgestellt werden:
Lösen Sie mit Hilfe eines Maulschlüssels SW 17 die Kontermutter auf der Innensechskantschraube. Regulieren Sie mit Hilfe eines Sechskantstiftschlüssels SW 8 die Innensechskantschrauben und somit die Andruck der Gleitkugeln zur Säule. Ziehen Sie die Kontermutter wieder fest und prüfen Sie die Leichtgängigkeit des Maschinenhalters auf der Führungssäule des Diamantbohrständers.10
Verhalten bei Störungen
Schalten Sie die Maschine bei Betriebsstörungen aus und trennen Sie diese vom Stromnetz. Arbeiten an der Elektrik der Maschine dürfen nur von einem Elektrofachmann vorgenommen werden. Fehlersuche Fehler Mögliche Ursache Beh ebung
Bohreinheit hat Spiel Ständer hat sich gelockert
Führung hat zu viel Spiel Gleitkugeln verschlissen
Flügelmutter der Schnellspann- schraube nachziehen Führung nachstellen (s. Seite 9) Gleitkugeln austauschen
Gewährleistung Entsprechend unserer allgemeinen Lieferbedingungen gilt im Geschäftsverkehr gegenüber Unternehmen eine Gewährleistungsfrist für Sachmängel von 12 Monaten. (Nachweis durch Rechnung oder Lieferschein). Schäden, die auf natürliche Abnützung, Überlastung oder unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind, bleiben davon ausgeschlossen. Schäden, die durch Material- oder Herstellfehler entstanden sind, werden unentgeltlich durch Reparatur oder Ersatzlieferung beseitigt. Beanstandungen können nur anerkannt werden, wenn das Gerät unzerlegt an den Lieferer oder eine Eibenstock- Vertragswerkstatt gesandt wird. Konformitätserklärung Es ist erforderlich, dass die in diesem Bohrständer betriebene Maschine ( z.B.: ETN 162/3 oder EBM 182/3) den in den technischen Daten des Bohrständers beschriebenen Anforderungen (z.B.: Bohrdurchmesser, Maschinenaufnahme) entspricht. Wir erklären hiermit, daß diese Einheit entsprechend der Richtlinie 2006/42/EG konzipiert wurde. Die Inbetriebnahme dieser Einheit ist solange untersagt, bis festgestellt wurde, daß das Elektrowerkzeug, das mit dieser Einheit verbunden werden soll, den Bestimmungen der Richtlinie 2006/42/EG entspricht (erkennbar durch die CE-Kennzeichnung am Elektrowerkzeug).
Vakuum Technik GmbH Eibenstock Lothar Lässig
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