BM15 - Messgeräte Megger - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG BM15 Megger
Megger Z.A. Du Buisson de la Couldre 23 rue Eugène Henaff 78190 TRAPPES France Tél: + 33 (1) 43.02.37.54 Fax: + 33 (1) 43.02.16.2426 GEBRAUCHSANLEITUNG - INHALT GUÍA DEL USUARIO - P.38 Sicherheitshinweise 27 Allgemeine Beschreibung 28 Funktionen und Regler 29 Arbeiten mit kapazitiven Belastungen 30 Betrieb Eingangsprüfungen 31 Wechseln der Batterien 31 Spannungsmessung 32 Isolierprüfung 32 Auswahl der Prüfkabel 32 Verwendung des Schutzanschlusses 33 Technische Daten 34 Zubehör 36 Reparaturen und Garantie 37 Vor Gebrauch des Geräts separate Bedienungsanleitung zum Einbau der feststellbaren oder nicht feststellbaren Prüftaste beachten. Wenn die feststellbare Taste eingebaut wird, muß mit besonderer Vorsicht vorgegangen werden. Auf Diesem Gérat verwendete Symbole F Vorsicht Elektroschockgefahr. G Vorsicht: Bitte beiliegende Anmerkungen beachten. t Die Anlage ist rundum durch doppelte oder verstärkte Isolierung (Klasse II) geschutzt. c Die Anlage entspricht den gegenwärtig gültigen EU- Direktiven.27 GSICHERHEITSHINWEISE n Vor Gebrauch des Geräts müssen die “Sicherheitshinweise” und der Abschnitt “Arbeiten mit kapazitiven Ladungen” gelesen und verstanden werden. Die Sicherheitshinweise sind beim Bedienen zu beachten. n Der geprüfte Stromkreis muß ausgeschaltet, entladen und isoliert werden, bevor die Prüfanschlüsse vorgenommen werden. n Die Anschlüsse des Stromkreises dürfen während der Prüfung nicht berührt werden. n Nach Abschluß einer Prüfung wird der Spannungsabfall an den Anschlüssen auf der Anzeige dargestellt. Kapazitiv belastete Stromkreise müssen vor dem Abnehmen der Prüfkabel auf unter 60 V entladen werden. n Nach der Entladung müssen die die kapazitiv belasteten Stromkreise mit einer Kurzschlußverbindung kurzgeschlossen werden. n Vor dem Öffnen des Batteriefachs Prüfkabel vom Instrument entfernen. n Die Prüfkabel und Krokodilklemmen müssen sich in einem guten Zustand befinden und sauber sein. Die Isolierung darf keine Bruchstellen oder Risse aufweisen. n Gerät nicht verwenden, wenn irgendein Teil von ihm beschädigt ist. n Die britischen Sicherheitsbehörden empfehlen den Einsatz von Prüfkabeln mit Sicherungen zur Spannungsmessung bei Starkstromanlagen. Siehe “Auswahl der Prüfkabel”. ANMERKUNG - dieses instrument dürfen nur von ausreichend geschulten und kompetenten personen bedient werden. HINWEIS Die Benutzer dieses Geräts bzw. ihre Arbeitgeber werden daran erinnert, daß bei allen elektrischen Arbeiten eine Gefahrenprüfung stattfinden muß, um potentielle Gefahren und ein Verletzungsrisiko durch Strom (z. B. bei unbeabsichtigten Kurzschlüssen) zu vermeiden. Wenn sich bei der Prüfung herausstellt, daß eine bedeutende Gefahr vorliegt, müssen die von den Britischen Sicherheitsbehörden empfohlenen Prüfkabel mit Sicherungen verwendet werden. Prüfspitzen mit Sicherungen dürfen nicht zur Isolierprüfung eingesetzt werden. Wenn eine Sicherung durchbrennt oder der Kontakt mit den Prüfspitzen während der Prüfung abreißt, bleibt die geprüfte Anlage geladen, ohne daß die Gefahr bemerkbar wird! Die mit dem BM15/MJ15 mitgelieferten Messköpfe sind nicht eingestuft (Kategorie O) und sollten nur für die Verbindung mit Niederspannungsschaltkreisen (<33V) verwendet werden. Möglicherweise gefährliche Schaltkreise müssen isoliert und mithilfe eines entsprechend eingestuften Instruments als sicher bestätigt werden, bevor Messverbindungen mit nicht eingestuften Kabeln vorgenommen wird. Die CAT-Einstufung des Instruments ist dieselbe wie die für das am niedrigsten eingestufte Teil in der Messverbindung.“ CAT II Bewertungskategorie II: Ausrüstung, die zwischen den Steckdosen und der Aurüstung des Benutzers angeschlossen ist. CAT III Bewertungskategorie III: Ausrüstung, die zwischen dem Verteilerkasten und den Steckdosen angeschlossen ist. CAT IV Bewertungskategorie IV: Ausrüstung, die zwischen dem Ursprung des Niederspannungsnetzes und dem Verteilerkasten angeschlossen ist.ALLGEMEINE BESCHREIBUNG
Die Prüfer BM15 und MJ15 sind vollkommen selbständig funktionierende Geräte zur Überprüfung des Widerstands der Isolierung von Hochspannungsanlagen, z. B. bei der Wartung und Reparatur von rotierenden Kraftwerksmaschinen, Transformatoren, Schaltvorrichtungen und Industrieanlagen. Die Prüfungen können in einem Bereich von 500 V, 1000 V, 2500 V oder 5000 V durchgeführt werden. Der Isoliermeßbereich beträgt zwischen 100 kΩ und 20 GΩ oder unendlich. Die geprüften kapazitiven Stromkreise werden automatisch entladen, der Spannungsabfall angezeigt. Zur weitgehenden Ausschließung der Auswirkungen von Oberflächenableitungen kann bei Isolierwiderstandprüfungen ein Schutzanschluß verwendet werden. Die Prüfungen werden beim BM15 durch Drücken des Prüftaste (mit der Beschriftung “Test”) und beim MJ15 durch Drehen des Generatorschalters begonnen. Wenn die Prüftaste losgelassen (bzw. der Drehschalter nicht weiter gedreht) wird, schaltet das Gerät automatisch in den Modus zur AC/DC-Spannungsmessung um, wobei die Anschlüsse intern über einen Entladewiderstand verbunden sind. Durch diese Funktion läßt sich nach einer Prüfung von Geräten mit Kapazitanz der Spannungsabfall messen. Die Messungen werden auf dem Spulenmeßgerät über einen schwarzen Zeiger auf einer einzelnen logarithmischen schwarzen Skala angezeigt, die auf einem weißen Hintergrund leicht ablesbar ist. Die Anzeige ist für Außeneinsätze robust konstruiert. Über dem Display kann eine Durchgangsschablone eingeschoben werden. Auf diesen Fenstern lassen sich mit einer permanenten Markierung die jeweiligen Grenzwertbereiche für eine “Gut / Schlecht”-Prüfung festlegen. Der BM15wird über acht 1,5 V-Batterien (IEC LR6) versorgt. Die normale Stromversorgung für den MJ15 erfolgt über einen bürstenlosen Niederspannungsgenerator mit Handkurbel. Wenn das mitgelieferte Batteriefach mit acht 1,5 V-Batterien (IEC LR6) gefüllt wird, kann das Gerät auf zwei Weisen (unabhängig) versorgt werden. Beide Geräte sind mit einer Batterieprüffunktion ausgestattet, die über die Prüftaste aktiviert wird. Wenn die Kurbel zu langsam gedreht wird (< 180 U/min), bleibt der Zeiger auf der Anzeige nicht stabil. Eine zu schnelle Kurbeldrehung wirkt sich auf das Gerät nicht schädlich aus, da die Ausgangsspannung elektronisch reguliert wird. Das robuste und zugleich leichte Gehäuse ist aus flammenhemmenden ABS hergestellt und besitzt ein Anzeigefenster aus Polycarbonat. Auf der Oberseite des Gehäuses befinden sich ein Drehschalter zur Bereichsauswahl mit 6 Stellungen und die Prüftaste. Die drei vertieften Buchsen sind mit “+”, “-” und “G” gekennzeichnet. Die Buchsen sind mit Sicherheitsabdeckungen versehen, welche sich beim Einschieben der Stecker öffnen. Wenn die abgeschirmten Stecker der Prüfkabel in die Buchsen eingesteckt werden, rasten sie in der richtigen Position ein. Die Stecker werden gelöst, indem sie eine Viertelumdrehung gedreht und herausgezogen werden. Wegen dieser Eigenschaften sollten nur die mitgelieferten Prüfkabel oder geeignete Ersatzkabel von MEGGER® verwendet werden. n Angezeige der externen AC- oder DC-Spannung. n Automatische Entladung nach der Prüfung, Spannungsabfall wird angezeigt. n Die Prüfkabel rasten im Prüfanschluß des Gehäuses ein, so daß eine unbeabsichtigte Trennung verhindert wird.29
FUNKTIONEN UND REGLER
TM TM Drehwählschalter Nicht feststellbare Prüftaste (empfohlene Option) Feststellbare Prüftaste (bei Verwendung dieser Option muß mit besonderer Vorsicht vorgegangen werden) Generatorschalter (MJ15) + Anschluß Schutzpol - Anschluß ANSCHLUSSSTECKER ZUM EINFÜHREN HINEINSCHIEBEN UND ZUM LÖSEN EINE VIERTELUMDREHUNG DREHEN UND HERAUSZIEHEN.ARBEITEN MIT KAPAZITIVEN BELASTUNGEN
1. Mit diesem Gerät können Belastungen von bis zu 5 µF gefahrlos
geladen und entladen werden. Zum Schutz vor Defekten empfiehlt es sich jedoch, beim Arbeiten mit kapazitiven Belastungen besondere Vorsichtsmaßnahmen vorzunehmen. Selbst Kondensatoren mit geringen Werten können bei Berührung tödlich sein.
2. Wenn die feststellbare Prüftaste verwendet wird, muß besonders
vorsichtig vorgegangen werden.
3. Die Anschlüsse des Stromkreises dürfen bei der Prüfung nicht berührt
4. Kapazitive Stromkreise dürfen bei der Prüfung nicht unterbrochen
werden, da sie sonst geladen bleiben.
5. Nach Abschluß einer Prüfung wird der Spannungsabfall des
Stromkreises auf der Anzeige dargestellt. Prüfkabel erst abnehmen, wenn die Belastungskapazitanz auf unter 60 V gesunken ist.
6. Die Spannungmesser- und automatische Entladefunktion des Geräts
dienen zur zusätzlichen Sicherheit und ersetzen keinesfalls die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bei der Arbeit.
7. Wenn ein Teil des Prüfgeräts beschädigt ist, darf das Gerät nicht
verwendet werden, sondern ist zur Reparatur an eine autorisierte Wartungsniederlassung zu senden.
Die Anschlüsse von Stromkreis und Gerät können bei Verbindung mit kapazitiven Belastungen gefährlich werden. Eine festgestellte Prüftaste muß unbedingt wieder gelöst und die gesamte Kapazitanz entladen werden, bevor der geprüfte Gegenstand berührt oder die Prüfkabel getrennt werden.31 BETRIEB Eingangsprüfungen Das Gerät funktioniert zwar in jeder Stellung, liefert jedoch die besten Ergebnisse, wenn die Vorderseite nach oben zeigt und das Gerät auf einer festen und ebenen Unterlage steht. Dies gilt insbesondere für Geräte mit Handkurbel, weil auf diese Weise leichter die benötigte konstante Kurbeldrehzahl von > 180 U/min erreicht wird.
1. Wenn Batterien eingesetzt sind, auf Batterieprüfung stellen und die
‘Test‘ (Prüftaste) drücken. Prüfen, ob der Zeiger auf das Batteriesymbol der Skala zeigt.
2. Bei getrennten Prüfkabeln Drehschalter auf den passenden
Isolierbereich stellen und ‘Test‘ (Prüftaste) drücken und festhalten (bzw. Generatorschalter drehen). Der Meßzeiger sollte sich auf der Skala kurz nach oben bewegen und anschließend auf die Position “∞” (unendlich) der Skala zeigen. Durch diese Prüfung wird sichergestellt, daß keine Oberflächenableitung über das Gerät stattfindet.
3. Sicherstellen, daß die Prüfkabel und Krokodilklemmen sauber und
intakt sind und die Isolierung keine Risse oder Schäden aufweist. Zwei Prüfkabel an den “+”- und “-” -Polen anschließen und darauf achten, daß die Klemmen nichts anderes berühren.
4. Prüftaste erneut drücken (bzw. Generatorschalter drehen) und
Meßzeiger beobachten. Der Zeiger sollte auf die Position “∞“ (unendlich) der Skala zeigen. Ist dies nicht der Fall, so sind evtl. die Prüfkabel defekt. Kabel genau untersuchen und ggf. erneuern.
5. Klemmen der Prüfkabel miteinander verbinden, ‘Test‘ (Prüftaste)
drücken (bzw. Generatorschalter drehen) und Meßzeiger beobachten. Der Zeiger sollte auf “0Ω” stehen. Wenn ein unendlicher oder sehr hoher Widerstandswert dargestellt wird, ist evtl. der Stromkreis der Prüfkabel unterbrochen. Kabel genau untersuchen und ggf. erneuern. (Das Gerät kann auch überprüft werden, indem die Kabel kurzgeschlossen werden; wenn “0Ω” angezeigt werden, ist die Funktion in Ordnung.) Wechseln der Batterien Zum Wechseln der Batterien Befestigungsschrauben des Batteriefachs mit Schraubenzieher entfernen und Abdeckung des Batteriefachs abheben. 8 neue IEC LR6 Batterien (Mignonzellen) unter Beachtung der Polarität einsetzen. Anschließend Abdeckung des Batteriefachs wieder einsetzen und befestigen. GWARNING Die Batteriekontakte sind nicht von den Prüfkabeln isoliert. Vor dem Öffnen des Batteriefachs müssen die Prüfkabel daher vom Instrument getrennt werden. Die Batterien befinden sich im Batteriefach an der Unterseite des Geräts.BETRIEB
Spannungsmessung Wenn das Gerät auf “V” geschaltet wird, mißt es Spannungen bis zu 600 V AC mit der angegebenen Genauigkeit. Auch Gleichstrom kann auf der Anzeige dargestellt werden, allerdings nicht mit der angegebenen Genauigkeit. Wenn das Gerät an einen spannungsführenden Stromkreis angeschlossen ist und momentan nicht zur Prüfung verwendet wird (Standby- Betrieb), funktioniert es unabhängig von der Stellung des Drehschalters automatisch als Voltmeter (0 bis 600 V AC oder DC). Jede vorhandene Spannung wird sofort dargestellt, so daß sofort bemerkbar wird, wenn ein Gegenstand noch nicht vollständig entladen wurde. Bei der Isolierprüfung eines kapazitiven Gegenstands, z. B. eines langen Kabels, überwacht das Gerät auch die Entladung des Stromkreises nach Loslassen der Test (Prüftaste). Isolierprüfung Wenn die Prüfkabel am Instrument angeschlossen und die Eingangsprüfungen beendet sind:
1) Wählschalter auf die gewünschte Prüfspannung stellen. Prüfkabel wie
folgt an den zu prüfenden Stromkreis anschließen: a) Zur Isolierprüfung an Erde (Masse): Ein Prüfkabel an Masse oder das Gerätgehäuse und das andere Kabel an den zu prüfenden Stromkreis anschließen. b) Zur Isolierprüfung zwischen Kabeln: Jeweils ein Kabel an den Draht jedes Kabels anschließen.
2) Prüftaste drücken (bzw. Generatorschalter drehen).
3) Der Meßzeiger zeigt den Wert des Isolierwiderstands auf der Ω Skala
an. Wenn ein kapazitiver Stromkreis getestet wird, sinkt der Zeiger zunächst gegen 0 Ω. Während des Aufladens der Kapazitanz bis auf den Wert der Ausgangsspannung des Prüfers steigt der Zeiger dann allmählich an und bleibt schließlich auf einem konstanten Wert stehen. Wenn mehrmals hintereinander ein Wert von ∞ (unendlich) angezeigt wird, müssen die beiden äußeren Enden der Prüfkabel miteinander verbunden und die Kabel überprüft werden. Wenn ein Wert von 0Ω angezeigt wird, kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, daß die Kabel nicht getrennt oder beschädigt sind und der angezeigte Wert des Isolierwiderstands stimmt. Nach Loslassen der Prüftaste werden kapazitive Stromkreise vom Prüfgerät automatisch entladen. Der Spannungsabfall wird auf der Spannungsskala angezeigt. Vor dem Trennen der Prüfkabel muß die Spannung auf unter 60 V gesunken sein. Auswahl der Prüfkabel Der BM15 und der MJ15 werden mit drei Kabeln ohne Sicherung geliefert, die mit Krokodilklemmen versehen sind. Diese Kabel sind optimal für Isolierprüfungen bei nicht spannungsführenden Stromkreisen. Durch die Krokodilklemmen wird sichergestellt, daß die kapazitive Belastung so lange angeschlossen bleibt, bis sie nach der Prüfung automatisch entladen wird. Die britischen Sicherheitsbehörden empfehlen zur Spannungsmessung bei Starkstromanlagen den Einsatz von Prüfkabeln mit Sicherungen. Diese Kabel sind als Sonderzubehör erhältlich. Siehe “Zubehör”. Prüfspitzen mit Sicherungen dürfen nicht zur Isolierprüfung eingesetzt werden. Wenn die Sicherung durchbrennt oder der Kontakt mit den Prüfspitzen während der Prüfung abreißt, bleibt die geprüfte Anlage geladen, ohne daß die Gefahr bemerkbar wird! Eine festgestellte Prüftaste muß unbedingt wieder gelöst und die gesamte Kapazitanz entladen werden, bevor der geprüfte Gegenstand berührt oder die Prüfkabel getrennt werden.Verwendung des Schutzanschlusses (G) Für einfache Isolierprüfungen und für Prüfungen, bei denen nicht zu erwarten steht, daß die Messung durch Oberflächenableitung beeinflußt wird, braucht der Schutzanschluß nicht verwendet zu werden (sofern die Isolierung sauber ist und störende Strömungspfade unwahrscheinlich sind). Bei der Prüfung von Kabeln kann jedoch aufgrund von Feuchtigkeit oder Schmutz durch die Isolierung hindurch eine Oberflächenableitung zwischen dem blanken Kabel und der äußeren Hülle auftreten. Um den Effekt dieser Ableitung auszuschalten, sollte insbesondere bei hohen Prüfspannungen die Isolierung fest mit einem blanken Draht umwickelt und über das dritte Prüfkabel mit dem Schutzanschluß “G” verbunden werden. Der Schutzanschluß besitzt dasselbe Potential wie der Minuspol. Da der Widerstand des Kriechstroms zu dem gemessenen Widerstand effektiv parallel verläuft, wird durch den Schutzanschluß der von der Oberflächenableitung verursachte Kriechstrom vom gemessenen Stromkreis weggeleitet. Da Gerät zeigt daher nur den Kriechverlust des Isolators an und ignoriert den durch Oberflächenableitung verursachten Kriechverlust. BETRIEBS-BLOCKSCHALTBILD
TM TM Pfad des Kriechstroms Fest umwickelter blanker Draht zum Anschluß “+” ve zum Anschluß “G”
Lastwiderstand (MΩ) Ausgangsspannung (kV)
Isolierung Bereich: 100 kΩ bis 20 GΩ (auch 0Ω und ∞) Prüfspannung (DC): 500 V, 1000 V, 2500 V oder 5000 V Genauigkeit der Prüfspannung: ± 5% der nominalen Prüfspannung bei einer Belastung von 20 MΩ Stabilität der Prüfspannung: < ± 1% (180 U/min bis 240 U/min - MJ15) Isoliergenauigkeit (bei 0 - 30˚C): ±2,5 % des Zeigerausschlags Kurzschlußstrom: 1,5 mA ± 0,5 mA Maximale Kapazitanz der Ladung: 5 µF Störschutz: effektiver Mittelwert: 1 mA bei 50 - 60 Hz Entladewiderstand: < 500 kΩ Spannung Bereich: 0 - 600 V AC, DC wird angezeigt Genauigkeit: ± 2,5 % bei vollem Zeigerausschlag (Drehschalter in Stellung V) ± DC ohne Angaben Allgemein Größte Nutzlast: 720 V AC oder DC Skalenlänge: 72 mm (96˚) Stromversorgung: BM15: 8 x LR6 Alkali-Mignonbatterien oder Akkubatterie MJ15: Bürstenloser Niederspannungsgenerator oder 8 x LR6 Alkali-Mignonbatterien Haltbarkeit der Batterien: In der Regel 2000 Prüfungen von je 5 Sekunden Dauer bei einer Belastung von 100 MΩ Batterieanzeige: Überprüfung der Batterieladung TECHNISCHE DATEN Eigenschaften der Anschlußspannun35 Sicherheit: IEC 61010-1 Nicht erneuerbare Sicherungen: 1 A, 250 V, HBC-Art (F) (20 mm x 5 mm) nach IEC 127/1 AllgemeinElektromagnetische Störfreiheit: IEC 61326-1 Betriebliche Unklarheiten: Besuch www.megger.com Temperaturbereich: Betrieb: 0˚C bis 30˚C bei voller Einhaltung der Spezifikationen Betrieb: -20˚C † bis 50˚C bei einem Temperaturkoeffizienten von ± 0,1 % / ±C Lagerung: -25˚C bis 65˚C Feuchtigkeit: 90 % relative Luftfeuchitgkeit bei 40˚C Maße: 220 mm x 160 mm x 115 mm Gewicht: BM15: ca 1,2 kg MJ15: ca 1,6 kg oder 1,8 kg mit Batteriehalter und Batterien Reinigung: Anschlüsse des Geräts trennen und Gerät mit sauberem Tuch und Seifenwasser oder Isopropylalkohol (IPA) abwischen. *** bezieht sich auf eine Stoßspannung, die bei der Verkabelung von fest installierten Geräten auftreten kann
- bezieht sich auf eine Stoßspannung, die bei Spezialgeräten, Geräteteilen, Fernmelde- oder elektronischen Anlagen usw. auftreten kann † Hinweis: Der MJ15 arbeitet im gesamten Temperaturbereich bei Generatorbetrieb normal Der BM15 benötigt für einen Normalbetrieb bei -20˚C frische Batterien.ZUBEHÖR
Gebrauchsanleitung 6172-209 2 x 1,5 V LR6 Alkali-Mignonbatterien Prüfkabelsatz aus 3 Kabeln, Länge 3 m 1002-531 Karten (5 Stück) zum Notieren der Prüfdaten 6172-111 (U.S. 210949) Tragekoffer mit Stauraum für Kabel 6420-117 Einschiebbare Durchgangsschablonen (5 Stück) 6121-401 SONDERZUBEHÖR 5 kV Prüfspitzensatz mit Sicherung 6320-240 5 kV Kalibrierbox - CB101 6311-077 Karten zum Notieren der Prüfdaten (20 Stück) 6111-216 Publikationen ‘A Stitch In Time’ AVTM21-P8B ’Lowdown on HV d.c. Testing’ AVTM22P-137
REPARATUREN UND GARANTIE
Das Instrument enthält statisch empfindliche Bauteile, weshalb die gedruckte Schaltung sorgfältig behandelt werden muß. Falls die Schutzvorrichtungen eines Instruments beschädigt worden sind, sollte es nicht verwendet, sondern an eine geeignete Reparaturwerkstatt geschickt werden. Die Schutzvorrichtungen sind wahrscheinlich beschädigt, wenn folgende Bedingungen vorliegen: sichtbare Beschädigung, fehlende Anzeige der erwarteten Meßergebnisse; längere Lagerung unter widrigen Bedingungen oder starke Transportbelastung.
NEUE INSTRUMENTE UNTERLIEGEN EINER GARANTIE VON 1
JAHR AB DEM DATUM DES KAUFS DURCH DEN BENUTZER. Hinweis: Das Gehäuse darf nur von entsprechend autorisierten Reparaturfirmen geöffnet werden, da sonst die Garantie für dieses Instrument automatisch erlischt. Reparaturarbeiten und Ersatzteile Wenden Sie sich zwecks Wartungsarbeiten an Megger-lnstrumenten entweder an: Megger Limited oder Megger Archcliffe Road Valley Forge Corporate Center Dover 2621 Van Buren Avenue Kent CT17 9EN Norristown, PA 19403 England USA Tél: + 44 (0) 1304 502243 Tél: +1 (610) 676-8579 Fax: + 44 (0) 1304 207342 Fax: +1 (610) 676-8625 oder an eine autorisierte Reparaturfirma. Autorisierte Reparaturfirmen Eine Reihe von Firmen sind für die Reparatur der meisten Megger- lnstrumente unter Verwendung von Original Megger-Ersatzteilen autorisiert. Wenden Sie sich wegen Ersatzteilen, Reparaturwerkstatten und Beratung über die jeweils bestgeeigneten Maßnahmen an eine autorisierte Auslieferung bzw. Vertretung. Einsenden Eines Instruments Zur Reparatur Wenn ein Instrument zwecks Reparatur zurück geschickt werden muß, sollte es mit vorbezahiter Fracht an die angebrachte Anschrift gesandt werden. Gleichzeitig sollte zur Erledigung der britischen Zollformalitäten per Luftpost eine Kopie der Rechnung zusammen mit dem Packzettel eingesandt werden. Auf Wunsch wird dem Absender vor Ausführung irgendwelcher Arbeiten am Instrument ein Kostenvoranschlag unter Berücksichtigung der Frachtkosten und anderer Gebühren zugesandt.38
EinfachAnleitung