BKS 400 Plus - Motorrad METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG BKS 400 Plus METABO
BKS 400 Plus BKS 450 Plus

*5) DGUV Test Prüf- und Zertifizierungsstelle Holz Fachbereich Holz und Metall der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV), Vollmoellerstraße 11, 70563 Stuttgart, Germany Notified Body No. 0392
*6) L_WA(M) = 105 dB/1pW / L_WA(G) = 109 dB/1pW
*7) Metabowerke GmbH, Metabo-Allee 1, 72622 Nuertingen, Germany

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ppa. B.F2018-09-27
Bernd Fleischmann
Direktor Innovation, Forschung und Entwicklung (Director Innovation, Research and Development)
1. Die Säge im Überblick

1 Tischverlängerung
2 Spanhaube
3 Parallelanschlag
4 Schiebestock
5 Kranöse
6 Queranschlag mit Keilschneidlade
7 Ein-/Aus-Schalter
mit Not-Halt-Schalter
8 Griff für Schiebeholz
9 Schlüssel für Sägeblattwechsel
10 Motoreinheit / Spänekasten
11 Tischplatte
Inhaltsverzeichnis
-
Die Säge im Überblick......5
-
Zuerst lesen! ......6
-
Sicherheitshinweise......6
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung......6
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 6
3.3 Symbole auf dem Gerät ....8
3.4 Sicherheitseinrichtungen......8
-
Besondere Produkteigenschaften......9
-
Bedienelemente......9
-
Aufstellen ....10
6.1 Aufstellung ...... 10
6.2 Tischverlängerung .... 10
6.3 Netzanschluss.... 11
6.4 Späneabsauganlage....11
- Bedienung ......12
7.1 Sägen mit Parallelanschlag.....12
7.2 Sägen mit Queranschlag...... 14
7.3 Keile schneiden....14
-
Tipps und Tricks......14
-
Wartung und Pflege......14
9.1 Sägeblatt wechseln......14
9.2 Spaltkeil ausrichten......15
9.3 Maschine aufbewahren...... 16
9.4 Wartung ......16
-
Transport......16
-
Lieferbares Zubehör......16
-
Reparatur....17
-
Umweltschutz......17
-
Probleme und Störungen.....17
-
Technische Daten......17
2. Zuerst lesen!
Diese Betriebsanleitung wurde so erstellt, dass Sie schnell und sicher mit Ihrem Gerät arbeiten können. Hier ein kleiner Wegweiser, wie Sie diese Betriebsanleitung lesen sollten:
– Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor der Inbetriebnahme ganz durch. Beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise.
– Diese Betriebsanleitung richtet sich an Personen mit technischen Grundkenntnissen im Umgang mit Geräten wie dem hier beschriebenen. Wenn Sie keinerlei Erfahrung mit solchen Geräten haben, sollten Sie zunächst die Hilfe von erfahrenen Personen in Anspruch nehmen.
– Bewahren Sie alle mit diesem Gerät gelieferten Unterlagen auf, damit Sie und alle anderen Benutzer sich bei Bedarf jederzeit informieren können. Bewahren Sie den Kaufbeleg für eventuelle Garantiefälle auf.
– Wenn Sie das Gerät einmal verleihen oder verkaufen, geben Sie alle mitgelieferten Geräteunterlagen mit.
– Für Schäden, die entstehen, weil diese Betriebsanleitung nicht beachtet wurde, übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Die Informationen in dieser Betriebsanleitung sind wie folgt gekennzeichnet:

Gefahr!
Warnung vor Personenschäden oder Umweltschäden.

Stromschlaggefahr!
Warnung vor Personenschäden durch Elektrizität.

Einzugsgefahr!
Warnung vor Personenschäden durch Erfassen von Körperteilen oder Kleidungsstücken.

Achtung!
Warnung vor Sachschäden.

Hinweis:
Ergänzende Informationen.
– Zahlen in Abbildungen (1, 2, 3, ...)
- kennzeichnen Einzelteile;
– sind fortlaufend durchnummeriert;
– beziehen sich auf entsprechende Zahlen in Klammern (1), (2), (3) ... im benachbarten Text.
– Handlungsanweisungen, bei denen die Reihenfolge beachtet werden muss, sind durchnummeriert.
– Handlungsanweisungen mit beliebiger Reihenfolge sind mit einem Punkt gekennzeichnet.
– Auflistungen sind mit einem Strich gekennzeichnet.
3. Sicherheitshinweise
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Dieses Gerät ist bestimmt für das Längs-, Quer- und Formatschneiden von Massivholz, Spanplatten, Faserplatten, Sperrholz, sowie diesen Werkstoffen, wenn sie kunststoffbeschichtet oder mit Kunststoffkanten oder Furnier versehen sind.
Runde Werkstücke dürfen nicht gesägt werden, da sie durch das rotierende Sägeblatt verdreht werden können.
Das Gerät darf nicht zu Nuten eingesetzt werden. Die Spanhaube muss während des Betriebs immer montiert sein.
Jede andere Verwendung gilt als bestimmungswidrig und ist verboten. Für Schäden, die durch bestimmungswidrige Verwendung entstehen, übernimmt der Hersteller keine Verantwortung.
Umbauten an diesem Gerät oder der Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, können beim Betrieb zu unvorhersehbaren Schäden und Gefahren führen.
3.2 Allgemeine Sicherheits-hinweise
- Beachten Sie beim Gebrauch dieses Gerätes die folgenden Sicherheitshinweise, um Gefahren für Personen oder Sachschäden auszuschließen.
- Beachten Sie die speziellen Sicherheitshinweise in den jeweiligen Kapiteln.
- Beachten Sie gegebenenfalls gesetzliche Richtlinien oder Unfallverhütungs-Vorschriften für den Umgang mit Kreissägen.

Allgemeine Gefahren!
- Halten Sie Ihren Arbeitsbereich in Ordnung – Unordnung im Arbeitsbereich kann Unfälle zur Folge haben.
- Seien Sie aufmerksam. Achten Sie darauf, was Sie tun. Gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie unkonzentriert sind.
-
Berücksichtigen Sie Umgebungseinflüsse. Sorgen Sie für gute Beleuchtung.
-
Vermeiden Sie abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht.
- Benutzen Sie bei langen Werkstücken geeignete Werkstückauflagen.
- Beim Bearbeiten von verunreinigten Werkstücken können Zündfunken entstehen. Benutzen Sie dieses Gerät nicht in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen oder in explosionsgefährdeten Bereichen.
- Dieses Gerät darf nur von Personen in Betrieb gesetzt und benutzt werden, die mit Kreissägen vertraut sind und sich der Gefahren beim Umgang jederzeit bewusst sind. Personen unter 18 Jahren dürfen dieses Gerät nur im Rahmen einer Berufsausbildung unter Aufsicht eines Ausbilders benutzen.
- Halten Sie Unbeteiligte, insbesondere Kinder, aus dem Gefahrenbereich fern. Lassen Sie während des Betriebs andere Personen nicht das Gerät oder das Netzkabel berühren.
- Überlasten Sie dieses Gerät nicht – benutzen Sie dieses Gerät nur im Leistungsbereich, der in den Technischen Daten angegeben ist.

Gefahr durch Elektrizität!
- Vermeiden Sie möglichst, dieses Gerät dem Regen auszusetzen. Vermeiden Sie, dieses Gerät in feuchter oder nasser Umgebung zu benutzen. Vermeiden Sie beim Arbeiten mit diesem Gerät Körperberührung mit geerdeten Teilen (z.B. Heizkörpern, Rohren, Herden, Kühlschränken). Lagern Sie das Gerät in trockenen Bereichen. Gerät nicht mit Strahlwasser reinigen.
- Verwenden Sie das Netzkabel nicht für Zwecke, für die es nicht bestimmt ist.

Verletzungs- und Quetschgen beweglichen Teilen!
- Nehmen Sie dieses Gerät nicht ohne montierte Schutzvorrichtungen in Betrieb.
- Halten Sie immer ausreichend Abstand zum Sägeblatt. Benutzen Sie gegebenenfalls geeignete Zuführhil-
fen. Halten Sie während des Betriebs ausreichend Abstand zu angetriebenen Bauteilen.
- Warten Sie, bis das Sägeblatt still steht, bevor Sie kleine Werkstückabschnitte, Holzreste usw. aus dem Arbeitsbereich entfernen.
- Bremsen Sie das auslaufende Sägeblatt nicht durch seitlichen Druck ab.
- Stellen Sie vor Wartungsarbeiten sicher, dass das Gerät vom Stromnetz getrennt ist.
- Stellen Sie sicher, dass sich beim Einschalten (zum Beispiel nach Wartungsarbeiten) keine Montagewerkzeuge oder losen Teile mehr im Gerät befinden.
- Schalten Sie das Gerät aus, wenn es nicht benutzt wird.
- Berücksichtigen Sie, dass die elektrische Motorbremse bei einer Stromunterbrechung nicht funktioniert und es dann länger dauert, bis das Sägeblatt stillsteht.

Schnittgefahr auch bei ste- em Schneidwerkzeug!
- Benutzen Sie beim Wechsel von Schneidwerkzeugen Handschuhe.
- Bewahren Sie Sägeblätter so auf, dass sich niemand daran verletzen kann.

Gefahr durch Rückschlag von stücken (Werkstück wird vom platt erfasst und gegen den Be- r geschleudert)!
- Arbeiten Sie nur mit korrekt eingestelltem Spaltkeil.
- Spaltkeil und verwendetes Sägeblatt müssen zueinander passen: Der Spaltkeil darf nicht dicker als die Schnittfugenbreite und nicht dünner als das Stammblatt sein.
- Verkanten Sie Werkstücke nicht.
- Achten Sie darauf, dass das Sägeblatt für das Material des Werkstücks geeignet ist.
- Sägen Sie dünne oder dünnwandige Werkstücke nur mit feinzahnigen Sägeblättern.
-
Benutzen Sie stets scharfe Sägeblätter.
-
Suchen Sie Werkstücke auf Fremdkörper (zum Beispiel Nägel oder Schrauben) ab.
- Sägen Sie nur Werkstücke mit solchen Abmessungen, welche ein sicheres Halten beim Sägen ermöglichen.
- Sägen Sie niemals mehrere Werkstücke gleichzeitig – auch keine Bündel, die aus mehreren Einzelstücken bestehen. Es besteht Unfallgefahr, wenn einzelne Stücke unkontrolliert vom Sägeblatt erfasst werden.
- Entfernen Sie kleine Werkstückabschnitte, Holzreste usw. aus dem Arbeitsbereich – das Sägeblatt muss dazu still stehen.

Einzugsgefahr!
- Achten Sie darauf, dass beim Betrieb keine Körperteile oder Kleidungsstücke von rotierenden Bauteilen erfasst und eingezogen werden können (keine Krawatten, keine Handschuhe, keine Kleidungsstücke mit weiten Ärmeln; bei langen Haaren unbedingt ein Haarnetz benutzen).
-
Niemals Werkstücke sägen, an denen sich
-
Seile,
- Schnüre,
- B ä n d e r ,
- Kabel oder
– Drähte befinden oder die solche Materialien enthalten.

Gefahr durch unzureichende nliche Schutzausrüstung!
- Tragen Sie einen Gehörschutz.
- Tragen Sie eine Schutzbrille.
- Tragen Sie eine Staubschutzmaske.
- Tragen Sie geeignete Arbeitskleidung.
- Bei Arbeiten im Freien ist rutschfestes Schuhwerk empfehlenswert.

Gefahr durch Holzstaub!
- Einige Holzstaubarten (z.B. von Eichen-, Buchen- und Eschenholz) können beim Einatmen Krebs verursa-
chen. Arbeiten Sie in geschlossenen Räumen nur mit Absauganlage.
- Achten Sie darauf, dass beim Arbeiten möglichst wenig Holzstaub in die Umgebung gelangt:
– Absauganlage installieren;
- Undichtigkeiten in der Absauganlage beseitigen;
– Für gute Belüftung sorgen.
Ein Betrieb ohne Späneabsauganlage ist nur möglich:
- im Freien;
– bei kurzzeitigem Betrieb (bis max. 30 Betriebsminuten);
– mit Staubschutzmaske.

Gefahr durch technische Veränderungen oder durch den Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind!
- Verwenden Sie nur vom Hersteller freigegebene Teile. Dies betrifft insbesondere:
– Sägeblätter (Bestellnummern siehe Technische Daten);
– Sicherheitseinrichtungen (Bestellnummern siehe Ersatzteilliste). - Nehmen Sie an den Teilen keine Veränderungen vor.

Gefahr durch Mängel am
Gerät!
- Pflegen Sie das Gerät sowie das Zubehör sorgfältig. Befolgen Sie die Wartungsvorschriften.
- Überprüfen Sie das Gerät vor jedem Betrieb auf eventuelle Beschädigungen: Vor weiterem Gebrauch des Geräts müssen Sicherheitseinrichtungen, Schutzvorrichtungen oder leicht beschädigte Teile sorgfältig auf ihre einwandfreie und bestimmungsgemäße Funktion untersucht werden. Überprüfen Sie, ob die beweglichen Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen. Sämtliche Teile müssen richtig montiert sein und alle Bedingungen erfüllen, um den einwandfreien Betrieb des Gerätes zu gewährleisten.
- Störungen und Fehler sofort melden, nachdem sie bemerkt wurden.
- Beschädigte Schutzvorrichtungen oder Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden. Lassen Sie beschädigte Schalter durch eine Kundendienstwerkstatt auswechseln. Benutzen Sie dieses Gerät nicht, wenn sich der Schalter nicht ein- oder ausschalten lässt.

Gefahr durch Lärm!
- Tragen Sie einen Gehörschutz.
- Achten Sie darauf, dass der Spaltkeil nicht verbogen ist. Ein verbogener Spaltkeil drückt das Werkstück seitlich gegen das Sägeblatt. Dies verursacht Lärm.
- Benutzen Sie sehr scharfe Sägeblätter zur Lärmreduktion und zum Energiesparen.

Gefahr durch blockierende
Werkstücke oder Werkstückteile!
Wenn eine Blockade auftritt:
- Gerät ausschalten.
- Netzstecker ziehen.
- Handschuhe tragen.
- Blockade mit geeignetem Werkzeug beheben.
3.3 Symbole auf dem Gerät
Angaben auf dem Typenschild

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12 13 14 15 CE 16 17 18 1912 Hersteller
13 Seriennummer
14 Gerätebezeichnung
15 Motordaten (siehe auch "Technische Daten")
16 Baujahr
17 CE-Zeichen – Dieses Gerät erfüllt die EU-Richtlinien gemäß Konformitätserklärung
18 Entsorgungssymbol – Gerät kann über Hersteller entsorgt werden
19 Abmessungen zugelassener Sägeblätter
Symbole auf dem Gerät

20 21



22 23 24



25
20 Gehörschutz benutzen
21 Augenschutz benutzen
22 Betriebsanleitung lesen
23 Nicht ins Sägeblatt fassen
24 Warnung vor einer Gefahrstelle
25 Garantierter Schall-Leistungs-
pegel
3.4 Sicherheitseinrichtungen
Spaltkeil
Der Spaltkeil (26) verhindert, dass ein Werkstück von den aufsteigenden Zähnen erfasst und gegen den Bediener geschleudert wird.
Der Spaltkeil ist auf den in den Technischen Daten angegebenen Sägebatt-durchmesser abgestimmt und muss während des Betriebs immer montiert sein.

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26 27Spanhaube
Die Spanhaube (27) schützt vor versehentlichem Berühren des Sägeblattes und vor herumfliegenden Spänen.
Die Spanhaube ist auf den in den Technischen Daten angegebenen Sägeblatt-durchmesser abgestimmt und muss während des Betriebs immer montiert sein.
Die Spanhaube muss sich selbstständig nach unten senken und darf nicht in einer oberen Stellung festgeklemmt werden.
Schiebestock
Der Schiebestock (28) dient als Verlängerung der Hand und schützt vor versehentlichem Berühren des Sägeblattes.
Der Schiebestock muss immer verwendet werden, wenn der Abstand zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag kleiner ist als 120 mm.

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28Der Schiebestock muss in einem Winkel von 20° ... 30° zur Oberfläche des Sägetisches geführt werden.
Wenn der Schiebestock beschädigt ist, muss er ersetzt werden.

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400 mmGriff für Schiebeholz
Der Griff für das Schiebeholz (30) wird auf ein passendes Brett (29) geschraubt. Er dient zum sicheren Führen kleinerer Werkstücke.
Das Brett sollte 400 mm lang, mindestens 200 mm breit und 15 – 20 mm hoch sein.
Wenn der Griff für Schiebeholz beschädigt ist, muss er ersetzt werden.

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29 304. Besondere Produkteigenschaften
- Queranschlag
- winkeljustierbar;
– mit Keilschneidvorrichtung;
- Parallelanschlag
– mit zwei unterschiedlich hohen Profilflächen zum Anpassen an flache oder hohe Werkstücke.
- Anschlagprofil stufenlos verstellbar in Längsrichtung zum Anpassen an Werkstücklänge.
- stufenlos verstellbar in Querrichtung zum Anpassen an Werkstückbreite.
– Alle wichtigen Bedienfunktionen an der Vorderseite.
- Tischverlängerung im Lieferumfang:
- fest mit dem Untergestell verschraubt.
- Ein Unterspannungsrelais verhindert, dass das Gerät von allein anläuft, sobald nach einer Stromunterbrechung wieder Strom vorhanden ist.
- Robuste Stahlblechkonstruktion – hoch belastbar und dauerhaft gegen Korrosion geschützt.
– Schiebestock griffbereit am Parallelanschlag anklemmbar.
5. Bedienelemente
Not-Halt-Schalter (nur BKS 450 Plus)
Das Betätigen des Not-Halt-Schalters (31) stoppt das Sägeblatt schnellstmöglich.
Der Not-Halt-Schalter darf nur in Notsituationen betätigt werden. Bei Gefahr für Personen oder für Sachwerte betätigen Sie unverzüglich den Not-Halt-Schalter.

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31Ein-/Aus-Schalter
- Einschalten = grünen Schalter (32) drücken.
- Ausschalten = roten Schalter (33) drücken.

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33 32i Hinweis:
Bei Spannungsausfall wird ein Unterspannungsrelais ausgelöst. Damit wird verhindert, dass das Gerät von allein anläuft, sobald wieder Spannung vorhanden ist. Zum Wiedereinschalten muss der grüne Ein-Schalter erneut betätigt werden.
Werkstückanschläge
Die Säge ist mit zwei Werkstückanschlägen ausgerüstet:
• Queranschlag (für Querschnitte):

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36 35 34Zusätzlich ist am Queranschlag eine Keilschneidvorrichtung (34) integriert.
Der Winkel für Gehrungsschnitte ist an der Winkelskala (35) zwischen 0 bis 45° stufenlos einstellbar. Der Klemmhebel (36) zum Arretieren muss beim Sägen mit Queranschlag immer festgezogen sein.
i Hinweis:
Der Abstand zwischen Anschlagprofil des Queranschlags und Sägeblatt ist werksseitig voreingestellt und nicht verstellbar.
• Parallelanschlag (für Längsschnitte):

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37 38 39Das Anschlagprofil (37) muss beim Sägen mit Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt stehen. Beim Sägen mit Parallelanschlag muss dieser mit dem Klemmhebel (39) arretiert sein.
- Flügelmuttern (43) zum Befestigen und Lösen des Anschlagprofils:

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40 41 42 43Hohe Anlagefläche (40):
– zum Sägen von hohen Werkstücken.
Niedrige Anlagefläche (41):
– zum Sägen von flachen Werk- stücken;
Längsverstellung (42):
– Anpassen des Parallelanschlags an Länge des Werkstücks;
Mit Hilfe der eingestanzten Tischplattenskala (38) können Sie den Abstand des Parallelanschlags zum Sägeblatt einstellen.
Wenn Sie den Schiebestock nicht benötigen, können Sie ihn jederzeit griffbereit an der Klemme (44) am Profil des Parallelanschlags befestigen.
6. Aufstellen
Gefahr!
Umbauten an der Säge oder der Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, können beim Betrieb zu unvorhersehbaren Schäden führen!
- Verwenden Sie nur die im Lieferumfang enthaltenen Teile.
- Nehmen Sie an den Teilen keine Veränderungen vor.
Wenn Sie die folgenden Hinweise beachten, wird die Aufstellung keine Probleme bereiten:
- Lesen Sie jeden Schritt durch, bevor Sie ihn ausführen.
- Legen Sie zu jedem Arbeitsschritt die entsprechenden Teile zurecht.
6.1 Aufstellung
- Maschine auf einem stabilen, ebenen Untergrund aufstellen.
- Um die Tischfläche waagerecht auszurichten, gleichen Sie Unebenheiten oder glatte Stellen im Boden durch geeignete Materialien aus. Kontrollieren Sie anschließend den sicheren Stand des Geräts.
- Der Bereich um die Kreissäge sollte frei von Hindernissen und Stolperfallen sein.
- Auf ausreichenden Platz zum Handhaben größerer Werkstücke achten.
Für einen sicheren Stand kann die Maschine mit dem Untergrund verschraubt werden:
-
Fertig montierte Maschine am geeigneten Einsatzort aufstellen und Bohrlöcher markieren.
-
Maschine zur Seite stellen und Untergrund mit Bohrungen versehen.
-
Maschine auf den Bohrungen ausrichten und mit dem Untergrund verschrauben.
Gefahr durch Holzstaub!
Schließen Sie immer eine Absaugvorrichtung an der Säge an, wenn Sie diese in geschlossenen Räumen betreiben.
6.2 Tischverlängerung
i Hinweis:
Die Stützen der Tischverlängerung müssen fest am Sägetisch verschraubt werden.
Tischverlängerung verschrauben
-
Die abgewinkelten Enden der Stützen in die Schlitze der Querstrebe auf der Rückseite der Säge stecken und nach außen schieben.
-
Stützen mit je einer Sechskant-schraube (46) und einer Sechskant-mutter (45) wie abgebildet an der Strebe festschrauben.

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46 45Verschraubungen festziehen
Kontrollieren Sie die Verschraubungen am Gerät. Ziehen Sie die Verschraubungen mit geeignetem Werkzeug handfest an.
Achten Sie bei dem Anziehen der Schrauben auf Folgendes:
– Das Gerät muss nach dem Festziehen der Schrauben sicher und waa- gerecht stehen.
Tischverlängerung ausrichten
– Die Oberflächen der Tischverlängerung und der Sägetischplatte müssen eine Ebene bilden.
Tischverlängerung abklappen
-
Sechskantschrauben (46) an beiden Enden der Stützen lösen und herausziehen. Schrauben und Muttern aufbewahren.
-
Die unteren Enden der Stützen nach innen schieben.
-
Stützen nach oben aushaken und Tischverlängerung wie abgebildet vorsichtig abklappen. Die Stützen der Tischverlängerung auf die unteren Querstreben des Sägetisches auflegen.

- Verlegen Sie das Netzkabel so, dass es beim Arbeiten nicht stört und nicht beschädigt werden kann.
– Schützen Sie das Netzkabel vor Hitze, aggressiven Flüssigkeiten und scharfen Kanten.
– Das Gerät über eine geeignete Steckverbindung mit dem Stromnetz verbinden. - Verwenden Sie als Verlängerungskabel nur Gummikabel mit ausreichendem Querschnitt (siehe "Technische Daten").
– Ziehen Sie den Netzstecker nicht am Netzkabel aus der Steckdose.

Elektrische Spannung!
Setzen Sie die Säge nur in trockener Umgebung ein.
Betreiben Sie die Säge nur an einer Stromquelle, die folgende Anforderungen erfüllt (siehe auch "Technische Daten"):
- Steckdosen vorschriftsmäßig installiert, geerdet und geprüft.
- Steckdosen bei Dreiphasen-Drehstrom mit Neutralleiter.
- Netzspannung und -frequenz müssen mit den auf dem Typenschild der Maschine angegebenen Daten übereinstimmen.
– Absicherung gegen Stromschlag durch einen FI-Schalter mit einem Fehlerstrom von 30 mA.
– Absicherung gegen Kurzschluss durch eine Netzabsicherung (Kurzschlussschutzeinrichtung) mit maximal 16 A.
- Den Netzstecker aus der Steckdose ziehen, um das Gerät vom Stromnetz zu trennen.
i Hinweis:
Wenden Sie sich an Ihr Energieversorgungsunternehmen oder Ihren Elektroinstallateur, wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Hausanschluss diese Bedingungen erfüllt.
i Hinweis:
Aufgrund des hohen Anlaufstroms des Motors beim Einschalten kann es zu Spannungsschwankungen im Stromnetz kommen, erkennbar an z.B. kurzzeitig flackernder Beleuchtung. In diesem Fall hat der Anschlusspunkt eine höhere Netzimpedanz als der empfohlene Höchstwert (s. Technische Daten). Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihr Energieversorgungsunternehmen oder Ihren Elektroinstallateur, um den Anschlusspunkt überprüfen zu lassen.
Drehrichtungswechsel! (nur bei Ausführung mit Drehstrom-Motor möglich)
Je nach Phasenbelegung ist es möglich, dass sich der Motor falschherum dreht. Dies kann dazu führen, dass das Holzstück beim Versuch zu Sägen weggeschleudert wird. Daher vor jedem erneuten Anschluss die Drehrichtung prüfen.
Drehrichtung prüfen
- Gerät betriebsbereit aufstellen und an das Stromnetz anschließen.
- Gerät kurz ein- und sofort wieder ausschalten.
i Hinweis:
Der Brummton nach dem Ausschalten entsteht beim Ansprechen der elektrischen Motorbremse. Dies bedeutet keinen Defekt am Gerät!
- Drehrichtung des Sägeblatts von der linken Seite beobachten. Das Sägeblatt muss sich im Uhrzeigersinn drehen.
Wenn sich das Sägeblatt gegen den Uhrzeigersinn dreht:
Drehrichtung ändern
- Netzkabel vom Anschluss am Gerät abziehen.
- Mit einem Schraubendreher den Phasenwender im Stecker des Gerätes hineindrücken und um 180° drehen.
Achtung!
Phasenwender nicht direkt an den Kontaktstiften drehen!

6.4 Späneabsauganlage
Gefahr!
Die Maschine erzeugt bei der Bearbeitung Holzstaub, deshalb an eine Späneabsauganlage anschließen.
Einige Holzstaubarten (z.B. von Buchen-, Eichen- und Eschenholz) können beim Einatmen Krebs verursachen.
– Arbeiten Sie in geschlossenen Räumen nur mit einer geeigneten Späneabsauganlage.
- Verwenden Sie zusätzlich eine Staubschutzmaske, da nicht aller Sägestaub aufgefangen beziehungsweise abgesaugt wird.
– Ein Betrieb ohne eine geeignete Späneabsauganlage ist nur im Freien erlaubt.
Die Späneabsauganlage muss folgende Forderungen erfüllen:
- Passend zum Durchmesser des Späneabsaugstutzen (siehe Kapitel lieferbares Zubehör). Durchmesser 100 mm;
- Luft men ^3 g; e ≥460 m
- Unterdruck am Absaugstutzen der Säge ≥ 530 Pa;
– Luftgeschwindigkeit am Absaugstutzen der Säge ≥ 20 m/s.
Zum Anschluss der Baukreissäge an eine Späneabsauganlage benötigen Sie
einen Späneabsaugstutzen (siehe Kapitel lieferbares Zubehör).
Die Späneabsauganlage einschalten, bevor mit dem Sägen begonnen wird.
Beachten Sie auch die Bedienungsanleitung der Späneabsauganlage!
7. Bedienung

Unfallgefahr!
Die Säge darf nur von einer Person zugleich bedient werden. Weitere Personen dürfen sich nur zum Zuführen oder Abnehmen der Werkstücke entfernt von der Säge aufhalten.
Kontrollieren Sie vor der Arbeit auf einwandfreien Zustand:
- Netzkabel und Netzstecker;
– Ein-/Aus-Schalter; - Spaltkeil;
- Spanhaube;
– Zuführhilfen (Schiebestock, Griff für Schiebeholz).
Verwenden Sie persönliche Schutz- ausrüstung:
- Staubschutzmaske;
- Gehörschutz ;
- Schutzbrille.
Nehmen Sie beim Sägen die richtige Arbeitsposition ein:
– vorn an der Bedienerseite;
– frontal zur Säge;
- links neben der Sägeblattflucht;
– bei Zwei-Personen-Betrieb muss die zweite Person ausreichenden Abstand zur Säge haben.
Benutzen Sie bei der Arbeit je nach Erfordernis:
– Geeignete Werkstückauflagen – wenn Werkstücke nach dem Durchrennen vom Tisch fallen würden;
- Späneabsauganlage (Zubehör).
Vermeiden Sie typische Bedienungsfehler:
- Bremsen Sie das Sägeblatt nicht durch seitlichen Druck ab. Es besteht Rückschlaggefahr.
– Drücken Sie das Werkstück beim Sägen stets auf den Tisch und ver-
kanten Sie es nicht. Es besteht Rückschlaggefahr.
- Sägen Sie niemals mehrere Werkstücke gleichzeitig – auch keine Bündel, die aus mehreren Einzelstücken bestehen. Es besteht Unfallgefahr, wenn einzelne Stücke unkontrolliert vom Sägeblatt erfasst werden.

Einzugsgefahr!
Niemals Werkstücke schneiden, an denen sich Seile, Schnüre, Bänder, Kabel oder Drähte befinden oder die solche Materialien enthalten.

Unfallgefahr!
Versuchen Sie nicht, Späne vom Sägetisch zu entfernen, während sich das Sägeblatt dreht. Das Sägeblatt muss sich für solche Arbeiten immer in Ruhestellung befinden.

Hinweis:
Achten Sie bei jedem Sägevorgang darauf, dass die Spanhaube das Sägeblatt verdeckt und mit ihrer unteren Vorderkante auf dem Werkstück aufliegt.
7.1 Sägen mit Parallelanschlag
Das Anschlagprofil des Parallelanschlags muss auf das zu sägende Werkstück angepasst werden.

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47 52 48 49 50 51Parallelanschlag an Werkstückhöhe anpassen
- Flügelmuttern (50) lösen und Anschlagprofil abnehmen.
-
Je nach Werkstückhöhe die hohe Anlagefläche (47) oder niedrige Anlagefläche (48) montieren.
-
Anschlagprofil mit Flügelmuttern (50) arretieren.
- Parallelanschlag mit dem Klemmhebel (51) fixieren.
Parallelanschlag an Werkstücklänge anpassen
- Flügelmuttern (50) lösen und Anschlagprofil abnehmen.
- Anschlagprofil in Längsrichtung (49) an Länge des Werkstücks anpassen.
- Anschlagprofil mit Flügelmuttern (50) arretieren.
- Parallelanschlag mit dem Klemmhebel (51) fixieren.
Sägen mit Parallelanschlag
- Parallelanschlag (54) von oben auf das Führungsprofil (56) an der Vorderseite der Säge setzen.
- Mit Hilfe der eingestanzten Tischplattenskala (53) den Abstand des Parallelanschlags zum Sägeblatt einstellen.
- Parallelanschlag mit dem Klemmhebel (55) fixieren.

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53 54 55 56
Gefahr!
Wenn der Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt weniger als 120 mm beträgt, muss der Schiebestock verwendet werden.

Hinweis:
Wenn der Schiebestock nicht gebraucht wird, kann er an der Klemme (52) am Anschlagprofil befestigt werden.
- Motor einschalten.

- Werkstück am Parallelanschlag entlang langsam an das Sägeblatt führen und in einem Arbeitsgang durchsägen.
- Gerät ausschalten, wenn nicht unmittelbar weitergearbeitet werden soll.
i Hinweis:
Wenn Sie den Parallelanschlag nicht benötigen, können Sie ihn griffbereit mit der Aussparung (57) in die Einhängeschraube (58) am vorderen rechten Tischbein einhängen.

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57 58Parallelanschlag zum Längsschneiden von Massivholz einstellen
- Hinteres Ende des Parallelanschlags (59) auf Höhe des Mittelpunktes (61) zwischen Sägeblattwelle (60) und Sägeblattanfang (62) einstellen.

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59 60616
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60 59 61 62Achtung!
Führen Sie nach jedem Sägevorgang das Werkstück zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag vorsichtig mit dem Schiebestock zum hinteren Bereich das Sägetisches und nehmen es dort vom Tisch.
Parallelanschlag zum Schneiden von Platten einstellen
- Hinteres Ende des Parallelanschlags (63) auf die maximal mögliche Länge, mindestens aber auf Höhe der Sägeblattwelle (64) einstellen.

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63 64
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63 64Achtung!
Führen Sie nach jedem Sägevorgang das Werkstück zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag vorsichtig mit dem Schiebestock zum hinteren Bereich das Sägetisches und nehmen es dort vom Tisch.
Parallelanschlag als Längenan- schlag für Querschnitte einstellen
Zum Sägen schmaler Werkstücke können Sie den Parallelanschlag als Längenanschlag verwenden.
- Queranschlag (67) auf den Tisch klappen.
- Hinteres Ende des Parallelanschlags (65) auf die Höhe des Sägeblattanfangs (66) einstellen.
Gefahr!
Wenn sich das Werkstück verkeilt, kann es unkontrolliert weggeschleudert werden. Stellen Sie den Parallelanschlag so ein, dass die Werkstückenden keinen gleichzeitigen Kontakt mit Sägeblatt und Parallelanschlag haben.

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65 66
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66 65 67
Achtung!
Führen Sie nach jedem Sägevorgang das Werkstück zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag vorsichtig mit dem Schiebestock zum hinteren Bereich das Sägetisches und nehmen es dort vom Tisch.
7.2 Sägen mit Queranschlag
- Queranschlag auf den Tisch klappen.
- Gewünschten Anschlagwinkel einstellen und mit Klemmhebel (68) arretieren. Der Queranschlag kann für Gehrungsschnitte um maximal 45° verstellt werden.

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68- Motor einschalten.
- Werkstück mit dem Queranschlag langsam an das Sägeblatt führen und in einem Arbeitsgang durchsägen.
- Gerät ausschalten, wenn nicht unmittelbar weitergearbeitet werden soll.

Hinweis:
Wenn Sie den Queranschlag nicht benötigen, klappen Sie ihn nach unten.
7.3 Keile schneiden
- Quadratisches oder rechteckiges Kantholz auf die gewünschte Keillänge sägen (Siehe "Sägen mit Queranschlag" und "Sägen mit Parallelanschlag").
- Werkstück fest in die Keilschneidvorrichtung (69) pressen.
- Maschine starten.

Beim Schneiden von Keilen besteht erhöhte Verletzungsgefahr, da nah am Sägeblatt gearbeitet wird. Führen Sie folgende Schritt nur mit Hilfe des Schiebestocks aus.
- Queranschlag mit Werkstück langsam an das Sägeblatt heranführen und in einem Arbeitsgang durchsägen.
- Maschine stoppen und Sägeblatt auslaufen lassen.
- Queranschlag zurückziehen und Keil entnehmen.
8. Tipps und Tricks
- Vor dem Zuschneiden: Probeschnitte an passenden Reststücken durchführen.
- Werkstück stets so auf den Sägetisch auflegen, dass es nicht umkippen oder wackeln kann (z.B. bei einem gewölbten Brett, die nach außen gewölbte Seite nach oben).
- Bei langen Werkstücken: geeignete Werkstückauflagen, zum Beispiel Rollenständer oder Zusatztisch (siehe "Lieferbares Zubehör") verwenden.
- Oberflächen der Auflagetische sauber halten – insbesondere Harzrückstände mit einem geeigneten Wartungs- und Pflegespray (Zubehör) entfernen.
9. Wartung und Pflege

Gefahr!
Vor allen Wartungs- und Reinigungsarbeiten Netzstecker ziehen.
- Weitergehende Wartungs- oder Reparaturarbeiten, als die in diesem Kapitel beschriebenen, dürfen nur Fachkräfte durchführen.
- Beschädigte Teile, insbesondere Sicherheitseinrichtungen, nur gegen Originalteile austauschen. Teile, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, können zu unvorhersehbaren Schäden führen.
– Nach Wartungs- und Reinigungsarbeiten alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Betrieb setzen und überprüfen.
9.1 Sägeblatt wechseln

Gefahr!
Kurz nach dem Sägen kann das Sägeblatt sehr heiß sein – Verbrennungsgefahr! Lassen Sie ein heißes Sägeblatt abkühlen.
Reinigen Sie das Sägeblatt nicht mit brennbaren Flüssigkeiten.
Schnittgefahr besteht auch am stehenden Sägeblatt. Tragen Sie beim Wechsel des Sägeblattes Handschuhe.
Beim Zusammenbau unbedingt Drehrichtung des Sägeblattes beachten!
- Schutzdeckel (71) am Spänekasten entfernen. Dafür:
– Sechskantschrauben (70) am Schutzdeckel (71) lösen.
– Schutzdeckel abnehmen, nach unten herausführen und aufbewahren.

- Werkzeug zum Lösen des Sägeblattes nicht verlängern.
- Spannschraube nicht durch Schläge auf das Werkzeug lösen.
- Spannschraube (72) der Sägeblattbefestigung mit Schraubenschlüssel lösen (Linksgewinde!). Zum Gegenhalten Maulschlüssel am äußeren Sägeblattflansch (74) ansetzen.

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73
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72 74-
Äußeren Sägeblattflansch (74) vorsichtig von der Sägeblattwelle nehmen. Dabei Sägeblatt festhalten.
-
Sägeblatt von der Sägeblattwelle nehmen.
-
Sägeblatt, inneren Sägeblattflansch (73) und äußeren Sägeblattflansch (74) reinigen.

Gefahr!
Verwenden Sie keine Reinigungsmittel (z.B. um Harzrückstände zu beseitigen), welche die Leichtmetallbauteile angreifen können; die Festigkeit der Teile kann sonst beeinträchtigt werden.
- Neues Sägeblatt auflegen (Drehrichtung beachten!).

Verwenden Sie nur geeignete Sägeblätter, die EN 847-1 entsprechen (siehe "Technische Daten") – bei ungeeigneten, beschädigten oder deformierten Sägeblättern können durch die Fliehkraft Teile explosionsartig weggeschleudert werden.
Nicht verwendet werden dürfen:
- Sägeblätter, deren angegebene Höchstdrehzahl niedriger ist als die Drehzahl der Sägewelle (Siehe „Technische Daten“);
- Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS oder HS);
- Sägeblätter mit sichtbaren Beschädigungen oder Deformationen;
- Trennscheiben

Gefahr!
- Montieren Sie das Sägeblatt nur mit Originalteilen.
- Verwenden Sie keine Reduzierringe; das Sägeblatt kann sich sonst lösen.
-
Sägeblätter müssen so montiert sein, dass sie ohne Unwucht und Schlag laufen und sich beim Betrieb nicht lösen können.
-
Äußeren Sägeblattflansch (74) auflegen.
- BKS 450 Plus 5,5 DNB:
Die zwei Mitnehmernasen am äußeren Sägeblattflansch müssen in die beiden Aussparungen der Sägeblattwelle greifen.
- BKS 400 Plus 4,2 DNB:
Die zwei Mitnehmernasen am inneren Sägeblattflansch müssen in die beiden Aussparungen am äußeren Sägeblattflansch greifen.

Gefahr!
- Werkzeug zum Festschrauben des Sägeblattes nicht verlängern.
-
Spannschraube nicht durch Schläge auf das Werkzeug fest- ziehen.
-
Spannschraube (72) der Sägeblattbefestigung in die Sägeblattwelle drehen (Linksgewinde!) und festziehen. Zum Gegenhalten Ringschlüssel am äußeren Sägeblattflansch (74) ansetzen.
- Schutzdeckel (76) am Spänekasten montieren. Dafür:
– Schutzdeckel einsetzen.
– Sechskantmuttern (75) am Schutzdeckel (76) verschrauben.

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7675
9.2 Spaltkeil ausrichten

Hinweis: BKS (vormontiert)
Der Spaltkeil ist bereits werksseitig auf das Sägeblatt ausgerichtet. Trotzdem ist es notwendig, regelmäßig den Abstand des Spaltkeils zum Sägeblatt zu kontrollieren und ggf. auszurichten.
Zum Ausrichten des Spaltkeils zu- nächst:
- Schutzdeckel (78) am Spänekasten entfernen. Dafür:
– Sechskantschrauben (77) am Schutzdeckel lösen.
– Schutzdeckel abnehmen, nach unten herausführen und aufbewahren.

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78 77Spaltkeilabstand zum Sägeblatt einstellen
Der Abstand zwischen dem äußeren Rand des Sägeblattes und dem Spaltkeil muss zwischen 3 und 8 mm betragen.
Der Spaltkeil muss mindestens ebenso- weit wie das Sägeblatt aus dem Säge- tisch herausragen.

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≥ 0 mm 3 - 8 mm 80 79- Kepsmutter (79) an Spaltkeilhalterung um eine Umdrehung lösen.
- Spaltkeil im Abstand zum Sägeblatt ausrichten.
- Spaltkeilhöhe an Sägeblatt anpassen.
i Hinweis:
Achten Sie beim Festziehen der Keps-mutter darauf, dass die beiden Nasen (80) am Gegenstück der Spaltkeilhalterung in der Schiene der Spaltkeilhalterung verlaufen.
- Kepsmutter festziehen.
Nach dem Ausrichten den Schutzdeckel am Spänekasten wieder montieren.
9.3 Maschine aufbewahren

Gefahr!
Bewahren Sie das Gerät so auf,
- d a s s e s n i c h t v o Gang gesetzt werden kann und
- sich niemand am stehenden Gerät verletzen kann.

Achtung!
Gerät nicht ungeschützt im Freien oder in feuchter Umgebung aufbewahren.
9.4 Wartung
Vor jedem Einschalten
– Sichtprüfung, ob Abstand zwischen Sägeblatt und Spaltkeil 3 bis 8 mm und beträgt.
– Sichtprüfung, ob Sägeblatt und Spaltkeil in einer Flucht liegen.
- Prüfen, ob Netzkabel und Netzstecker unbeschädigt sind. Defekte Teile durch Elektrofachkraft ersetzen lassen.
Bei jedem Ausschalten
Prüfen, ob Nachlauf des Sägeblattes länger als 10 Sekunden dauert. Wenden Sie sich bei längerem Nachlauf an eine anerkannte Fachwerkstatt!
Täglich (nur BKS 450 Plus)

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81- Kontrollieren Sie, ob der Not-Halt-Schalter (81) einwandfrei funktioniert. Benutzen Sie kein Gerät mit defektem Not-Halt-Schalter. Lassen Sie einen defekten Not-Halt-Schalter durch eine Elektrofachkraft reparieren.
1 x im Monat (bei täglichem Gebrauch)
– Sägespäne mit Staubsauger oder Pinsel entfernen.
– Führung des Queranschlags ölen.
Alle 300 Betriebsstunden
Alle Schraubverbindungen prüfen, ggf. festziehen.
n
10. Transport gtenin
- Anbauteile (Längs- und Parallelanschlag, Schiebeschlitten, Tischverlängerung) entfernen oder sichern.
- Beim Versand nach Möglichkeit die Originalverpackung verwenden.
Krantransport
Verwenden Sie für den Krantransport die hochklappbaren Kranösen am Sägetisch.
! Gefahr!
Beim Kranstransport könnten sich bewegliche Teile wie Parallelanschlag, Ringschlüssel, o.Ä. lösen und herunterfallen.
Entfernen oder sichern Sie bewegliche und lose Anbauteile vor dem Transport.
11. Lieferbares Zubehör
Für besondere Aufgaben erhalten Sie im Fachhandel folgendes Zubehör – die Abbildungen finden Sie auf der hinteren Umschlagseite:
A Rollenständer RS 420
B Späneabsaugstutzen Durchmesser 100 mm, zum An- schluss der Baukreissäge an eine Späneabsauganlage,
C Wartungs- und Pflegespray zum Entfernen von Harzrückständen und zum Konservieren der Metalloberflächen.
D Sägeblatt CV 400 × 2 × 30 56 Wolfszahn für grobe, schnelle Längs- und Querschnitte in Weichholz.
E Sägeblatt HM 400 × 3,5 × 30 28 Flachzahn angefast für raue Einsatzbedingungen, Bauholz, Schalungsbretter, Betonreste, Gasbeton, Spanplatten.
F Sägeblatt HM 400 × 3,5 × 30 60 Wechselzahn für Vollholz, Längs- und Querschnitte.
G Sägeblatt HM 450 × 3,8 × 30
66 Wechselzahn für Vollholz, Längs- und Querschnitte.
H Sägeblatt HM 450 × 3,5 × 30
32 Flachzahn angefast für raue Einsatzbedingungen, Bauholz, Schalungsbretter, Betonreste, Gasbeton, Spanplatten.
12. Reparatur

Gefahr!
Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs erhalten bleibt.
Mit reparaturbedürftigen Metabo Elektrowerkzeugen wenden Sie sich bitte an Ihre Metabo-Vertretung. Adressen siehe www.metabo.com.
Ersatzteillisten können Sie unter www.metabo.com herunterladen.
13. Umweltschutz
Das Verpackungsmaterial des Gerätes ist zu 100 % recyclingfähig.
Ausgediente Elektrowerkzeuge und Zubehör enthalten große Mengen wertvoller Roh- und Kunststoffe, die einem Recyclingprozess zugeführt werden müssen.
Diese Anleitung wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
14. Probleme und Störungen

Gefahr!
Vor jeder Störungsbeseitigung:
- Gerät ausschalten.
- Netzstecker ziehen.
- Warten bis Sägeblatt steht.
Nach jeder Störungsbeseitigung alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Betrieb setzen und überprüfen.
Motor läuft nicht
Unterspannungsrelais wurde durch vorübergehenden Spannungsausfall ausgelöst:
- Erneut einschalten.
Keine Netzspannung:
- Kabel, Stecker, Steckdose und Sicherung prüfen.
Motor überhitzt, z.B. durch stumpfes
Sägeblatt oder Spänestau im Gehäuse:
– Ursache der Überhitzung beseitigen, einige Minuten abkühlen lassen, dann erneut einschalten.
Motor erhält zu geringe Netzspannung:
- Kürzere Zuleitung oder Zuleitung mit größerem Querschnitt verwenden (≥ 2,5 mm ^2 ).
– Stromversorgung von Elektrofachkraft überprüfen lassen.
Sägeleistung lässt nach
Sägeblatt stumpf (Sägeblatt oder Werkstück hat evtl. Brandflecke auf der Oberfläche):
– Sägeblatt austauschen (siehe Kapitel "Wartung und Pflege").
Spänestau
Keine bzw. zu schwache Späneabsauganlage angeschlossen:
- Späneabsaugstutzen (Siehe "Lieferbares Zubehör") und Späneabsauganlage anschließen oder
-
Absaugleistung der Späneabsauganlage erhöhen.
-
Technische Daten
| BKS 400 Plus4,2 DNB | BKS 450 Plus5,5 DNB | ||
| Spannung | V | 400 / (3~50 Hz) | 400 / (3~50 Hz) |
| Nennstrom A 7,2 7,5 | |||
| Absicherung min. A 16 | 16 | ||
| Schutzart | IP 54 | IP 54 | |
| Drehzahl Motor | min^-1 | 2750 | 2800 |
| Leistung MotorAufnahmeleistung P1Abgabeleistung P2Maximale Netzimpedanz | kWkWOhm | 4,2 kW S6 40%3,25 kW S6 40%- | 5,5 kW S6 40%3,2 kW S1 100%0,25 |
| Schnittgeschwindigkeit Sägeblatt ca. | m/s | 58 | 66 |
| Dicke des Spaltkeils | mm | 3,0 | 3,0 |
| Sägeblatt | |||
| Sägeblattdurchmesser (außen) | mm | 400 | 400 |
| Sägeblattbohrung (innen) | mm | 30 | 30 |
| Schnittbreite | mm | >3,2 | >3,2 |
| Max. Grundkörperdicke des Sägeblattes | mm | ≤2,8 | ≤2,8 |
| Schnitthöhe mm 127 140 | |||
| Abmessungen | |||
| Länge Sägetisch | mm | 1030 | 1030 |
| Breite Sägetisch | mm | 660 | 660 |
| Länge Tischverlängerung | mm | 800 | 800 |
| Breite Tischverlängerung | mm | 500 | 500 |
| Höhe (Sägetisch) | mm | 850 | 850 |
| Höhe (über alles) | mm | 1020 | 1020 |
| Gewicht komplett ca. kg 88 94 | |||
| Garantierter Schall-Leistungspegel nach DIN EN ISO 19085-10* ( L_WA(G) ) | dB (A) | 109 | 109 |
| Schall-Druckpegel nach DIN EN ISO 19085-10* Messmethode: unter Last | dB (A) | 88 | 88 |
| Druckpegel am Ohr des Bedieners | dB (A) | 4 | 4 |
| Unsicherheit K | |||
| Umgebungstemperaturbereich | °C | -10 ... +40 | -10 ... +40 |
| * Die angegebenen Werte sind Emissionswerte und müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeitsplatzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrelation zwischen Emissions- und Immissionspegeln gibt, kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind oder nicht. Faktoren, welche den aktuellen am Arbeitsplatz tatsächlich vorhandenen Immissionspegel beeinflussen, beinhalten die Eigenart des Arbeitsraumes und andere Geräuschquellen, d. h. die Zahl der Maschinen und anderer benachbarter Arbeitsvorgänge. Die zulässigen Arbeitsplatzwerte können ebenso von Land zu Land variieren. Diese Information soll jedoch den Anwender befähigen, eine bessere Abschätzung von Gefährdung und Risiko vorzunehmen. | |||