GoSet - Brettspiel Philos - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gesellschaftsspiel (traditionelles Go und Go-Bang) |
| Marke | Philos |
| Modell | GoSet |
| Packungsinhalt | Spielbrett (Goban) 19x19 Schnittpunkte, schwarze und weiße Steine |
| Brettmaterial | Holz (übliche Annahme) |
| Brettabmessungen | Ca. 40 x 40 cm |
| Gesamtgewicht | Ca. 1 kg |
| Spieleranzahl | 2 |
| Empfohlenes Alter | Ab 6 Jahren |
| Hauptfunktionen | Strategiespiel Go und Variante Go-Bang (5 Steine in einer Reihe) |
| Enthaltene Regeln | Ja, Beschreibung des Go-Spiels (Platzierung, Fangen, Handicap, Ko-Regel, Wertung) und Go-Bang |
| Pflege und Reinigung | Mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen |
| Sicherheit | Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren (Kleinteile) |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Nicht zutreffend (vollständiges Spiel, Ersatzsteine separat erhältlich) |
| Allgemeine Informationen | Klassisches Gesellschaftsspiel japanischen Ursprungs, gilt als das meistgespielte Brettspiel der Welt |
Häufig gestellte Fragen - GoSet Philos
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BEDIENUNGSANLEITUNG GoSet Philos
Spielanleitung Seite 2

Goisteanes Strategiespiel. Es gilt als das meistgespiele Brettspiel der Welt.
Inhalt:
- Spielbrett, besteht aus 19 x 19 Linien (Gitterpunkten)
weiBe und schwarze Spielsteine
Spielvorbereitung:
Die Farben der Steine werden unter den Spielern ausgelost. Ist einer der beiden Spieler stärker als der andere, gekommen dieser die Farbe Weiß. Den ersten Zug setzen Schwarz. Wirhm auch noch eine Vorgabe gewährt, so setzen er gleich die Zahl seiner Vorgabesteine (bis zu 9 Steine).
Die Vorgabe:
Ist die Spielstarke der beiden Spieler sehr unterschiedlich, kann eine Vorgabe gegeben werden. Die Vorgabe von 9 Steinen ist die hochstmögliche. Die Vorgabesteine werden auf die am Spielbrett eingezehnten Punkte gesetzt. Falls nur 8 Steine vorgegeben werden, wird der mittlere eingezeichnete Punkt nicht besetzt.
Ziel des Spielies:
Die Eroberung von Gebieten und die Eroberung von Steinen.
Spielverlauf:
Setzen von Steinen:
Abwechseld setzen die Spieler je einen Spielstein auf einen der Schnittpunkte des Spielbretts. Sie werden im Verlauf der Partie nicht mehr bewegt, außer sie werden geschlagen. Ein Setzen in die Felder oder ein Ziehen von Punkt zu Punkt gibt es nicht.
Schlagen von Steinen:
Steine konnen geschlagen (.getotet") werden, indem alle an sie direkt angrenzenden, freien Nachbarsfelder von gegenischen Steinen besetzt werden. Dadurch ergibt sich fur den schlagenden Spieler ein Gebiet.
Getotete Steine:

Abbildung 1
Die weBen Steine sind getotet, weil sie von gegenischen Steinen so umzingelt sind, dass kein Feld mehr frei ist. Sie werden vom Gegner vom Spielfeld genommen.
Selbstmordverbot: Manarf auf keine Felder setzen, auf denen man komplett von gegenischen Steinen umzingelt ware, auBemanschtag dadurch einen gegenischen Stein und hebt somit these Situation auf.
Abbildung 2

Hier darf Weiß nicht auf die markierten Felder setzen.
Abbildung 3
HierdorfWeiabufdasmarkierteFeldsetzen.AberAchtung auf die folgende Ko-Regel.
Ko-Regel:
Gerade durch die Ausnahme vom Selfbstmordverbot in Abbildung 3 kann es zu Sondersituationenkommen, die ausweglos erschaffen. Die Steine konnen so gesetzt werden, dass Wei einen Schwarzen Stein vom Brett nehmernann, indem er einen eigenen Stein setzt. Dann kann Schwarz einen weiten Stein vom Brett nehmernann, indem auch er einen eigenen Stein setzt. Da es nun Wei wieder möglich ist, das Ganze von vorne zu beginnne, tritt die Ko-Regel in Kraft. Die Ko-Regel besagt, dass man mit einem Zug nicht dieselbe Spielsituation wie einen Zug zuvor herstellen darf. In dem oben genannten Fall darf also Schwarz nicht sofort zuruckschlagen, sondern muss vorher einen anderen Zug setzen. So hat Wei die Mochigkeit, seinen Stein zu schutzten.
Spielende:
Das Spiel ist zu Ende, wenn sich die beiden Spieler darüber einig sind. Irgendwann kommt der Punkt, wo ein oder beiden Spieler nur noch verbotene Züge machen können oder in ihr eigenes Gebiet setzen müssen. Der Spieler kann in dieser Fall auf das Setzen verzachten, was als "Passen" bezeichnet wird. Passen beide Spieler hintereinander, ist das Spiel beendet.
Gewinnabrechnung:
Grundsflich werden die Schnittpunkte innerhalb einer Umzunung (Gebiet) und die getoteten, gegnerischen Spielsteine gezahlt. Die Abrechnung beginnt, indem man die gefangenen, gegnerischen Steine vom Brett nimmt und zu den getoteten gibt. Nun werden die leeren Schnittpunkte eines jeder Gebieten und die getoteten (+gefangenen) gegnerischen Steine gezahlt (jeweils ein Punkt). Der Spieler, der mehr Punkte hat, hat gewonnen.
Go-Bang
- Ziel ist es hierbei, als erster fünf Spielsteine in einer Reihe (senkrecht, waagerecht, oder diagonal) zu liegen.
- Das Spielziel ist das gleiche, wird jedoch durch eine Schlagmäßigkeit noch interessanter. Zwei benachbarte Steine des Gegners konnen geschlagen werden, indem man einen eigenen Stein an deren Anfang und Ende setzt. Die geschlagenen Steine werden zum Spielmaterial zurückgelegt. Sie zahlen weiter nicht.
Kleines Go-Lexikon:
Freieheiten:
Sind die benachbarten freien Schnittpunkte von Steinen oder Ketten.

Gebiet:
Jene freien Schnittpunkte, die von Steinen der gleichen Farbe eingeschlossen sind, wobei bis zu zwei Ränder mithelfen dürfen.

Gefangene Steine:
Ein Stein ist gefangen, wenn er sich im Gebiet seines Gegners befindet:

Getotete Steine:

Kette oder Mauer:
Mehrere Steine einer Farbe auf einer geschlossenen Linie (kann auch geknigt sein)
