KS 1096 - Ofen Wamsler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Holzofen / Festbrennstoffkamin |
| Marke | Wamsler |
| Modell | KS 1096 (Varianten: KS 109-6A/A, KS 109-8) |
| Nennwärmeleistung | 6 kW (Modelle 109-6) oder 8 kW (Modell 109-8) |
| Zugelassene Brennstoffe | Naturholzscheite (max. Länge 33 cm) und Braunkohlebriketts |
| Rauchrohrdurchmesser | 120 mm |
| Mindestzug des Schornsteins | 12 Pa (Modelle 6kW und 8kW) |
| Wirkungsgrad | 78% bis 80% |
| Mittlere Abgastemperatur | 325 °C (6kW) – 366 °C (8kW) |
| Massenstrom der Abgase | 5,0 g/s (6kW) – 7,2 g/s (8kW) |
| Beheiztes Volumen (optimale / mittlere / schlechte Bedingungen) | 6kW : 116 / 69 / 47 m³ ; 8kW : 182 / 105 / 71 m³ |
| CO-Emissionen (bei 13% O₂) | ≤ 1140 mg/Nm³ |
| Staubemissionen (bei 13% O₂) | < 40 mg/Nm³ |
| Normen und Zertifizierungen | EN 13240, CE (89/106/CE) |
| Sicherheitsabstände – Rückwand / Seiten / Strahlungsbereich | 30 cm / 30-50 cm / 100 cm (je nach Modell) |
| Bodenschutz unter und vor dem Gerät | Nicht brennbares Material auf mindestens 50 cm vorne und 30 cm seitlich |
| Regelmäßige Wartung | Reinigung der Scheibe (Spezialprodukt), Leeren des Aschekastens, Schornsteinreinigung 2 Mal/Jahr |
| Ersatzteile | Original Wamsler Teile – Bestellung mit Typnummer, Referenz und Seriennummer |
| Garantie der Vermiculitplatten | 6 Monate gegen Herstellungsfehler |
Häufig gestellte Fragen - KS 1096 Wamsler
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BEDIENUNGSANLEITUNG KS 1096 Wamsler
D Kaminofen Bedienungs- und Aufstellanleitung
Sehr verehrter Kunde,
wir beglückwünschen Sie zum Erwerb unseres Kaminofens.
Sie haben die richtige Wahl getroffen.
Mit dem Kauf diesen Produktes haben Sie die Garantie für
- Hohe Qualität durch Verwendung bester und bewährter Materialien
- Funktionssicherheit durch ausgereife Technik, die streng nach der europäischen Norm DIN EN 13240 geprüft ist (Geräte sind für die Mehrfachbelegung geeignet)
- Lange Lebensdauer durch die robuste Bauweise
Damit Sierecht langle Freude an Ihrn neuen Kaminofen haben, sollenn Sie die folgende Bedienungsanleitung studieren. Hierin finden Sie alles Wissenswerte, sowie einige zusätzliche Tipps.
ACHTUNG
Bei Ersatzteilbestellungen die am Typschild des Gerätes eingetragene Antikel-Nr./Article No. und Fertigungs-Nr./Serial No. angeben.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 2
Inhaltsverzeichnis 2
- Bedienung 3
1.1 SICHERHEITSHINWEISE 3
1.2 Inbetriebnahme 5
1.3 Außerbetriebnahme 7
1.4 Hinweise zum Heizen 7
1.5 Reinigung und Pflege 7
1.6 Störungsursachen, Behebung 9 - Aufstellung 10
2.1 Vorschriften 10
2.2 Aufstellräume 10
2.3 Geräteabstände 10
2.4 Schornsteinanschluss 11 - Technische Daten 13
3.1 Daten, Maßzeichnungen, Bilder 13
3.2 EG Konformitätserklarung 21
1. Bedienung
1.1 SICHERHEITSHINWEISE


- Die Geräte sind nach DIN EN 13240 geprüft (Typenschild).
- Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN EN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVO) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschließen. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den Sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand sein.
- Vor Erstinbetriebnahme und vor dem Schornsteinanschluss, die Bedienungsanleitung gründlich durchlesen und den zuständigen Schornsteinfegermeister informieren.
- Es wird empfohlen bei Aufstellung der Geräte saubere Baumwollhandschuhe zu tragen, um Fingerabdrücke, die später schwierig zu entfernen sind, zu vermeiden.
- Im Interesse der Luftreinhaltung und der sicheren Funktion des Gerätes sollen den die in der Bedienungsanleitung angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht übersritten werden und die Turen der Geräte geschlossen sein, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
- Die Turen der Geräte müssen während des Betriebes immer geschlossen sein.
-
Die zugelassenen Brennstoffe sind:
-
Naturbelassenes Scheitholz (bis max. 33cm Lange)
-
Braunkohlebriketts (siehe zulässige Brennstoffe in der Bedienungsanleitung)
-
Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden. Zum anzünden sollenn spezielle Anzünder oder Holzwolle verwendet werden.
- Die Verbrennung von Abfallen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Kohlegruß, Spanplattenresten, feuchtem und mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Papier, Pappe o. ä. ist verboten.
- Es ist darauf zu Achten, dass die Aufstellfläche ausreichend tragfähig ist. Bei unzureichender Tragfähigkeit müssen geeignete Maßnahmen (z.B. Platte zur Lastenverteilung) getroffen werden.
- Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelastigung kommt. Unbedingt für gute Raumbelüfung sorgen (Fenster und Turen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so konnen diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
- Die Bedienelemente und die Einstelleinrichtungen sind entsprechend der Bedienungsanleitung einzustellen.itte benutzen Sie bei bereits Gerat die Hilfswerkzeuge oder einen Schutzhandschuhe zur Bedienung.
-
Beim Offnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommt. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außen dem soll vor dem Offnen der Heiztür zum nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, dass heißt, es dürfen keine Flammen mehr sightbar sein.
-
Im Warmhaltefach und auf dem Gerät keine brennbaren Gegenstände abstellen.
- Im Heizbetrieb können alle Oberflächen und besonders die Sichtscheiben sowie die Griffe und Bedieneinrichtungen sehr heißt werden. Machen sie Kinder und Jugendliche, Ältere Menschen und Tiere auf diese Gefahren aufmerksam, und halten sie während des Heizbetriebes von der Feuerstätte fern. Verwenden Sie zur Bedienung den beigelegten Schutzhandschuh oder das Hilfswerkzeug. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen den Ofen ohne Aufsicht Erziehungsberechtigter nicht bedieren.
- Es ist darauf zu achten, dass der Aschekasten immer bis Anschlag eingeschoben ist und besonderss darauf zu achten, dass keine heiße Asche entsorgt wird (Brandgefahr).
- In der Übergangszeit kann es zu Störungen des Schornsteinzuges kommt, so dass die Abgase nicht vollständig abgezogen werden. Die Feuerstände ist dann mit einer geringen Brennstoffmenge, am besten mit Holzpane/-Wolle zu befüllen und unter Kontrolle in Betrieb zunehmen, um den Schornsteinzug zu stabilisieren. Der Rost sollte sauber sein.
- Nach jeder Heizperiode ist es angebracht, die Geräte durch einen Fachmann kontrollieren zu halten. Ebenfalls sollte eine grundliche Reinigung der Abgaswege und der Abgasrohre erfolgen.
- Wenn Ausbesserungen oder Ernueerungen vorgenommen werden müssen, wenden sie sichitte rechzeitig unter Angabe der genauen Art.Nr. und Fert.Nr. an ihren Fachhandler. Es sind nur Original Wamsler - Ersatzteile zu verwenden.
- Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, *{dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßingen griffen erlösen Gewährleistung und Garantie.
- Da der Festbrennstoff-Ofen/Herd die zur Verbrennung benöttigte Luft dem Aufstellungsraum entnimmt, ist damit zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fenster oder Außentüren stets genugend Luft nachströmt. Man kann davon ausgehen, dass dieser durch ein Raumvolumen von mind. 4m^3 je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, kann über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (min. 150cm^2 ).
- Es ist darauf zu achtenden, dass die Abstände zu brennbaren Bauteilen und Materialien -seitlich, vorne und hinten- eingehalten werden. Diese Abstände entnehmen Sie der Bedienungsanleitung oder dem Typenschild.
- Die Feuerstätte darf nicht verändert werden, ansonsten verlieren Sie die Zulassung.
- Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, ist unzulässig. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein)dürfen hochstens zwei bis drei weitere Feuerstätten angeschlossen sein.
- Bei einem Schornsteinbrand verschlieben Sie sofort alle Öffnungen am Gerät und verständigen sie die Feuerwehr. Versuchen sie auf keinen Fall selbst zu Löschen. Danach unbedingt den Schornstein vom Fachmann überprüfen setzen.
- Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist dadurch niemals vollig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
- Speck- und Sandstein ist ein Naturstein,ecause sind Farbabweichungen und Farbänderungen normal und kein Grund zur Reklamation.
1.2 Inbetriebnahme
Brennstoffe
Das Gerät ist ausschließlich für den Betrieb mit nachfolgend aufgeführten Brennstoffen geeignet. Nur damit ist ein raucharmer und störungsfreier Betrieb gewährleistet.
Verwenden Sie nur naturbelassenes, trockenes Holz mit einer Restfeuchte von max. 20% und Braunkohlenbriketts.
Bei den Geräten ist der Sekundärluftschieber an der Rückseite montiert.
Bei Holz, Sekundärluftschieber auf Stellung 2 stellen, bei Kohle auf Stellung 1 stellen.
| Brennstoffart Heizwert ca. KJ/kg | |
| Braunkohlebriketts | 19.500 |
| Hartholz | 14.600 |
| Weichholz | 11.500 |
Nicht zulässige Brennstoffe sind z.B.:
Die Verbrennung von Abfallen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Spanplattenresten, Kohlegruß, feuchtem oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Papier und Pappe o.a. ist verboten. Zum Anzünden sollene Holzwolle oder Grillanzünder verwendet werden.
Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden!
Achtung!
Beim ersten Anheizen konnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelastigung kommt. Unbedingt für gute Raumbelüfung sorgen (Fenster und Turen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so konnen diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
Mit dem Primäreluftschieber konnen Sie innerhalb des Regelbereiches die Heizleistungen einstehen.
Verbrennungsluftinstellung:
Tabelle 1
| Brennstoff | Primäreluft Schieberstellung | Sekundäreluft Schieberstellung | Brennstoffwähler Stellung | |
| Tür unten | Tür oben (wenn vorhanden) | An der Rückwand | ||
| Anheizen 2 - 4 2 | H | |||
| Scheitholz | Nennwärme-leistung | 2 | 2 | H |
| Braunkohle brikett | Nennwärme-leistung | 2,5 | 2 | K |
| Außerbetriebnahme | 0 | 0 | K | |

Füllmengen / Anzünden: 6 kW
NWL Scheitholz max. 1,4 kg, ca. 2-3 petite Scheite pro Fällung, bei Anzündvorgang Holz kreuzschlichen, Scheitholzlange max. 33cm, 05 - 12 cm, Rundlinge spalten,
- NWL Braunkohlebrikett max. 1,7 kg (ca. 2 Stk.) auf Grundglut auflegende Kett nach DIN 51731 max. 1,2 kg, evtl. zerkleinern
8 kW
NWL Scheitholz max. 2,0 kg, ca. 3-4kleine Scheite pro Füllung, bei Anzündvorgang Holz kreuzschlichen, Scheitholzänge max. 33cm, Durchmesser 05 - 12 cm, Rundlinge spalten, NWL Braunkohlebrikett max. 2,2 kg (ca. 3 Stk.) auf Grundglut auflegen NWL Holzbrikett nach DIN 51731 max. 1,6 kg, evtl. Zerkleinern
Gerätebedienung mit Automatikregler
Beim Anzünden wird der Luftregler auf „Hand" und Stufe „2" gestellt. Nach ungebähr einer Stunde wird der Luftregler auf „Automaticik", Stufe 5-6 gestellt. Danach kann man mit dem „Automaticik-Regler" die Leistung einstehen.
Erstes Anheizen:
Vor Inbetriebnahme sind evtl. Transportsicherungen herauszunehmen und Werbeaufkleber auf der Sichtscheibe oder der Verkleidung rückstandsfrei zu entfernen.
Die Heiztür und Aschentür öffnen durch Hebden des Griffes nach oben (Bild 11). Bei freiem Gerät ist dazu ein isolierter Schutzhandschuh zu benutzen. Den Primäreluftschieber Bild 10 (bei freiem Gerät ist dazu das Hilfswerkzeug zu benutzen Bild 15) entsprechend der Tabelle 1 einstellen.
Kohleanzünder oder Holzwolle auf den Rost legen, darüber Holzpane geben. Darauf erst ein kleineres, dann größeres Holz geben, anzüden (Bild 12) und Heiz- und Aschentür wieder verschreiben. Wenn das Feuer lebhaft brennt und eine ausreichende Grundglut vorhanden ist erneut Brennstoff aufgeben. Danach den Primäreluftschieber entsprechend der Tabelle 1 „Verbrennungslufteinstellung" einstehen.
Das ersten Anheizen kunde zu Rauchentwicklung und Geruchsbelastigung kommt. Unbedingt für gute Raumbeluftung sorgen (Fenster und Turen offen) und mindestens eine Stunde auf max.
Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
Den Brennstoff nicht in den Brennraum einwerfen, sondern einlagen, da sonst die Ausmauerung beschädigt werden kann.
Achtung!
Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedündung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommt. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außen dem soll vor dem Öffnen der Tur zum Nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sightbar sein.
1.3 Außerbetriebnahme
Türen schlieben, Primäreluftschieber in geschlossene – Stellung bringen.
Restglut ausbrennen und Ofen abkühlen setzen.
Feuerraum und Aschenkasten bei kaltem Gerät reinigen und entleeren!
1.4 Hinweise zum Heizen
Der Festbrennstoff - Ofen damit mit geschlossener Fülltür (Heiztür) und Aschentür betrieben werden.
These dürfen nur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feueraums geöffnet werden (evtl. Zugprobleme bei weiteren am Schornstein angeschlossenen Geräten).
Eine abgestimmt zugeführte Sekundärluft sorgt für die Nachverbrennung der im Abgas enthaltenen brennbaren Bestandteile. Ein Verschmutzen der Scheibe kann aber bei Festbrennstoffen nicht ausgeschlossen werden und stellt keinen Mangel dar. Dies bedeutet eine rauch- und russarme Verbrennung zur Schonung der Umwelt. Sollen Sie ihren Ofen in der Übergangszeit in Betriebnehmen, dann prufen Sie vorher den Schornsteinzug, da dieser bei hohen Außentemperaturen sehr gering sein kann. Zu diesen Zweck halten Sie ein brennendes Zündholz in die ein weniger geöffnete Heiztür. Wenn die Flamme nicht deutlich angesaugt wird, ist zunachst ein sogenannten Lockfeuer zu erzeugen. Hierzu wird kurzzeitig Holzpane/-Wolle im Ofen oder in der Reinigungssöffnung des Schornsteins entzündet.
Der Rost (Bild 13) sollte vor jeder Brennstoffaufgabe gereinigt bzw. gerüttelt werden(wenn vorhanden), um eine gute Verbrennungsluftzufuhr zu gewährleisten. Der Aschenkasten ist regelmäß im kalten Zustand zu entleeren (Bild 14). Bei noch freiem Gerät beiliegendes Hilfswerkzeug verwenden.itte beachten Sie damit, dass keine gluhenden Verbrennungsrückstände in die Mülltonne gelangen.
Es ist darauf zu achten, dass der Aschenkasten immer bis Anschlag eingeschoben wird.
Achtung!
Im Interesse der Luftreinhaltung und dem Ofen sollen die angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht übersritten werden, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht. Eine reduzierte Heizleistung solle nur durch Verringerung der Aufgabemenge und nicht durch Reduzierung der Primäreluft erfolgen.
1.5 Reinigung und Pflege
Mit richtig Betrieb/Bedienung undgreater Pflege/Wartung erhohen Sie die Wertstabilität und Lebensdauer ihrer Geräte. Sie sparen wertvollen Ressourcen und schonen unsere Umwelt und ihren Geldbeutel.
Achtung :
Nach jeder Heizperiode ist es angebracht, den Ofen gründlich zu kontrollieren. Wenn Ausbesserungen oder Ernueuerungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sichitte rechtzeitig unter Angabe der Antikel-Nr. und der F.-Nr. (siehe Typschild) an ihren Fachhändler.
Reinigen Sie ihre Sichtscheibe vor der ersten Benutzung mit einem feuchten sauberen Tuch. Verreiben Sie danach eine Tropfen eines Pflegemittels für Glaskeramik Scheiben mit einem Kuchenpapier auf beiden Seiten der Scheibe.
Nach dem Nachwischen und Trockenpolieren ist die hochwertige Oberfläche mit einem unsichtbaren Film überzogen, dieser hilft die Scheibe sauber zu halten und erleichtert bei regelmäßiger Wiederholung die Reinigung.
Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist dadurch niemals vollig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
Pflege von Nasslack, Email- und Pulverbeschichtungen: Die Pflege der äußerten Flächen ist nur bei kaltem Ofen zu empfehlen. Die lackierten Flächen sollenn nur mit klarem Wasser, vorsichtig und mit einem leicht befeuchteten weichen Tuch gereinigt werden (nicht scheuern). Vorab an einer nicht sightbaren Stelle das Lackverhalten testen. Bei email- und pulverbeschteten Flächen kann in besonderen Fällen vorher mit Seifenlauge oder etwas Geschirrspulmittel behandelt und dann leicht trocken gerieben werden.
Pflege von Keramik- und Glasverkleidungsteilen: Schmutz und Fett kann mit Seite und Wasser halten.
Pflege von Speckstein und Sandstein: Speck- und Sandstein ist ein Naturstein,ecause sind Farbabweichungen und Farbänderungen normal und kein Grund zur Reklamation! Schmutz und Fett kann mit Seite und Wasser,kleine Kratzer mit Nassschleifpapier (Kornung 240) halten werden.
Achtung: Auf keinen Fall sollenn Sie bei der Pflege Schwämme, Scheuermittel, aggressive oder kratzende Reinigungsmittel verwenden!
Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlösen Gewährleistung und Garantie.
1.6 Störungsursachen, Behebung
| Art der Störung mögliche Ursache Behebung | ||
| Geruchbildung: Austrocknung der angewendeten Schutzfarbe. Verdampfung von Ölresten | Den Ofen entsprechend der Bedienungsanleitung mehrere Stunden in Kleinstellung betreiben. Danach für mehrere Stunden auf maximale Leistung heizen. | |
| Zu geringe Wärmeab-gabe: | Geräteleistung zu Klein gewählt. Zu geringer Schornsteinzug | Lassen Sie ihren Wärmebe-darf vom Fachmann kontrollieren. Der erforderliche Schornsteinzug muss mind. 12 Pa und damit kurzzeitig max. 18 Pa haben. Kontrollieren Sie ihren Schornstein auf Dichteit. Die Türen anderer an diesen Schornstein ange-schlossenen Feuerstätten dicht verschreiben. Vor allem auf undichte Schornstein-bzw. Reinigungsverschlüsse achen. Eventuell mit senkrechter Anlaufstrecke anschließen. Die gesamten Abgasrohr-verbindungen müssen gut abgedachtet sein und feuer-fest gedämmt werden. Dichtung kontrollieren, Türen gut verschreiben. Eventuell Dichtschnur erneuern setzen. Nur gut getrocknetes Holz verwenden. |
| Zu langes und undichtes Abgasrohr | ||
| Undichteiten an der Glas-/Heiz-/Aschentür | ||
| Verbrennung von zu feuchtem Holz | ||
Maßnahmen bei Schornsteinbrand
Bei ungenügender Reinigung des Schornsteins, bei falschem Brennstoff (z. B. zu feuchtes Holz) oder falscher Verbrennungslufteinstellung kann es zu einem Schornsteinbrand kommt. Schlieben sie in so einem Fall die Verbrennungsluft an der Feuerstätte und rufen Sie die Feuerwehr.
Niemals selbst versuchen mit Wasser zu Löschen.
2. Aufstellung
2.1 Vorschriften
Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVO) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschreiben. Zur korrekten Funktion Ohres Gerätes muss der Schornstein, an den Sie das Gerät anschreiben sollen, in einwandfreiem Zustand sein.
2.2 Aufstellräume
Da der Kaminofen die zur Verbrennung benötigte Luft dem Aufstellungsraum entnimmt, ist damit zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fenster oder Außentüren stets genüglich Luft nachströmt. Man kann davon ausgegeben, dass dieser durch ein Raumvolumen von mind. 4m^3 je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, kann über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (min. 150cm^2 ).
2.3 Geräteabstände
Alle brennbaren Bauteile, Möbel oder auch z.B. Dekostoffe in der erharen Umgebung des Ofens sind gegen Hitzeeinwirkung zu schützen.
Einrichtungsgegenstände im Strahlungsbereich
Im Sichtbereich (Strahlungsbereich) des Feuers muss zu brennbaren Bauteilen, Möbel oder auch z.B. zu Dekostoffen ein Abstand von mindestens 80 cm, gemessen ab Vorderkante Feuerraumöffnung eingehalten werden. Der Sicherheitsabstand reduziert sich auf 40 cm, wenn ein belufteter Strahlungsschutz vor das zu schützende Bauteil montiert wird.
Einrichtungsgegenstände außerhalb des Strahlungsbereichs
Die Stellwände seitlich und hinter dem Gerät dürfen nicht aus brennbaren Baustoffen hergestellt, oder mit brennbaren Baustoffen verkleidet sein, sofern der Abstand von der Tabelle 2 seitlich und halten untersritten wird.
Der Seitenabstand zu Möbelteilen aus Holz oder Kunststoff muss ebenfalls den der Tabelle 2 mindestens betragen.
Boden unter und vor dem Ofen
Fußböden aus brennbarem Material, wie Teppich, Parkett oder Kork, mösen unter dem Ofen sowie von der Feuerraumöffnung gemessen 50 cm nach Vorne und 30 cm seitlich durch einen Belag aus nicht brennbaren Baustoffen, z.B. Keramik, Stein, Glas oder einer Bodenplatte aus Stahl, ersetzt oder geschützt werden.
Tabelle 2
| Typ halten seitlich vor dem Gerät | ||
| KS 109-6 A/A | 30 cm 30 cm | 80 cm |
| Kamino 109-6F/A | 30 cm 50 cm | 80 cm |
| WO 109-6/A, 6F/A | 30 cm 50 cm | 80 cm |
| KS 109-8 | 30 cm 50 cm | 80 cm |
| WO 109-8, 8F | 30 cm 50 cm | 80 cm |
| BULLY, Stubenofen 8 kW | 20 cm 30 cm | 80 cm |
2.4 Schornsteinanschluss
ACHTUNG:
Vor dem Anschluss des Gerätes ist in jedem Fall der zuständige Bezirks-Schornsteinfegermeister zu Rate zuziehen!
Verbindungsstücke müssen am Gerät und unterinander fest und dicht verbunden sein. Sie darüber nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen. Das Verbindungsstück zwischen Kaminofen und Schornstein soll den gleichen Querschnitt haben wie der Rohrstutzen am Ofen. Waagerechte Verbindungsstücke über 0,5 m sollen zum Schornstein hin um 10 Grad ansteigen. Rohre, die nicht wärmegeschützt oder senkrecht
gefuhrt sind, sollen nicht länger als einen Meter sein.
Es sind die Forderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO), die jeweiligen Länderbauordnungen sowie für den Schornstein die DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160 und der DIN EN 15287 zu beachten.
Verbindungstücke müssen nach DIN EN 1856-2 geprüft sein. Das Maß X (Abstand zu brennbaren Baustoffen/Materialien) muss nach Angaben des Herstellers des Verbindungsstücks eingehalten werden.

ACHTUNG:
Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, ist unzulässig / Daten zur Schornsteinberechnung / Kapitel 3. /
An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein dürfen hochstens zwei bis drei weitere Feuerstätten angeschlossen sein.


3. Technische Daten
3.1 Daten, Maßzeichnungen, Bilder
| Typen: | KAMINO109-6F/A | KS 109-6A/A | WO109-6/AWO 109-6F/A | KS 109-8 | WO109-8/BULLY /WO109-8F | |
| Nennwärmeleistung kW | 6 6 6 | 8 8 | ||||
| Abgasanschluss hinten | Ømm | 120 | ||||
| Raumheizvermögenbei gänstigen/wenigergänstigen/ungünstigenHeizbedienungennach DIN 18893/Tab2beiDauerheizungZeitheizung | ||||||
| m3 | 165/95/65 | 165/95/65 16 | 5/95/65 220/1 | 26/86 220/126 | 86 | |
| m3 | 116/69/47 | 116/69/47 11 | 6/69/47 182/1 | 05/71 182/105 | 71 | |
| min. Forderdruck beiNennwärmeleistung | Pa | 12 11 | 12 12 12 | |||
| Abgaswerte | Scheitholz und BB 7" (Braunkohlebriketts) | |||||
| Abgasmassenstrom g/s | 5,0 | 6,0 | 5,0 | 6,6 / 7,2 | 6,6 / 7,2 | |
| Abgasstutzen-temperatur | C° | 325 | 330 | 325 | 353 / 366 | 353 / 366 |
| Staub (bezogen auf 13% O2) | < 40 / 70mg/Nm3 | < 40 mg/m3 | < 40 / 70mg/Nm3 | < 40 mg/m3 | < 40 mg/m3 | |
| CO (bezogen auf 13% O2) | 990 / 1384mg/Nm3 | 1079 / 930mg/Nm3 | 990 / 1384mg/Nm3 | 1140 / 797mg/Nm3 | 1140 / 797mg/Nm3 | |
| Wirkungsgrad | 80% / 78% | 78% / 79% | 80% / 78% | 80% / 78% | 80% / 78% | |
Alle Angaben der Abgaswerte beziehen sich auf die EN 13240 unter stationären Laborbedingungen
LEGENDE ZU DEN BILDERN
- Gussplatte
- Heiztür mit Sichtefenster
- Aschentür
- Abgasstutzen
- Sekundärluftregler II (2^ = Holz, 1^ = Kohle) (Bild 9)
- Primärluftregler (Bild 10)
- Sekundärluftregler I (Bild 10)
- Heiztür ohne Fenster
- Verkleidung emailiert
- Verkleidung lackiert
- Schamotteverkleidung im Feuerraum ( Bild 8)
- Rüttelrost (innen) (Bild 13)
- Aschekasten
- Automatik Primäreluftregler
Bild 1: 109-6 Kamino F/A Bild 5: WO 109-8F
Bild 2:WO109-6/A Bild 6:KS109-6A/A
Bild 3:WO 109-6 F/A Bild 7:KS 109-8
Bild 4:WO109-8 Bild 16:BULLY

Bild 1


Bild 2






Bild 5

Bild 6

Bild 7


Bild 8


Bild 10
Bild 9

Bild 11

Bild 12

Bild 13

Bild 14


Bild 15

Bild 16.
Die angeführten Abmessungsangaben sind nur zur Information! Wir behalten uns das Recht von Konstruktionsänderungen vor, falls diese das technische Niveau erhöhen, oder die Qualität verbessern!
3.2 EG Konformitätserklärung

Wamsler Haus- und Kuchentechnik GmbH
EG-Konformitätserklärung
Hersteller: Wamsler Haus- und Kuchentechnik GmbH, Gutenbergstr. 25, D-85748 Garching
Produktbezeichnung: Kaminofen
Typ:
WO109-8 / WO109-8F / KS 109-8 / Stubenofen 8kW/
Bully 8kW / KS109-6A/A / WO109-6 / WO109-6F /
Stubenofen 6kW / Kiamo 109-6F
Die bezeichneten Produkte stimmen mit den Vorschriften folgender Europäischer Richtlinien überein:
89/106/EWG: Bauprodukten-Richtlinie
Der Nachweis erfolgt nach EN 13240 durch die Prüfberichte Nr. R-247495 der staatlich akkreditierten Prüfstelle TÜV SÜD KERMI Kft. Budapest (notified body number 1420) von 2011 und RWE Power AG (notified body number 1427) FSPS-Wa 1650-EN vom 15.05.2007 (FSPS-Wa 1919-EN) und FSPS-Wa 1651-EN vom
27.07.2007.
München, den 19.08.2011
K.D.Knabel A.Freund
Geschäftsführer
Technische Leitung
These Erklärung beschinent die Übereinstimmung mit den genannten Richtlinien, beinhaltet jeder keine Zusicherung von Eigenschaften. Die Sicherheitshinweise der mitgelieferten Produktdokumentation sind zu beachten. Bei Änderungen an den o. g. Geräten durch Dritte, verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Änderungen, die dem technischen Fortschriftdienen und / oder einer Qualitätverbesserung bewirken, gehalten wir uns vor. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine Haftung übernehmen.
Foreword
Dear Customer!
WAMSLER Haus- und Kuchentechnik GmbH
Manufacturer: Wamsler Haus- und Kuchentechnik GmbH, Gutenbergstr. 25, D-85748 GARCHING, Germany
WAMSLER Haus- und Kuchentechnik GmbH
Fabricant: WAMSLER Haus- und Kuchentechnik GmbH, Gutenbergstr. 25, D-85748 Garching, Allemagne
WAMSLER Haus- und Kuchentechnik GmbH
Haus - und Kuchentechnik GmbH
Gutenbergstr. 25
D-85748 Garching bei München
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Telefax +49 (0)89 32084-294
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