Westminster Rustika - Ofen Wamsler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kaminofen |
| Modell | Westminster Rustika |
| Marke | Wamsler |
| Bauweise | Gußeisen und Stahl, rustikales Design |
| Heizleistung | ca. 8 kW |
| Brennstoff | Holz (Scheitholz) |
| Wirkungsgrad | ca. 80% |
| Abgastemperatur | ca. 300 °C |
| Abgasrohrdurchmesser | 150 mm |
| Höhe | ca. 85 cm |
| Breite | ca. 55 cm |
| Tiefe | ca. 45 cm |
| Gewicht | ca. 120 kg |
| Feuerraumvolumen | ca. 50 Liter |
| Scheibenspülung | Ja (Luftspülung) |
| Holzmaximallänge | bis 50 cm |
| Bedienung | 1 Handgriff für Primär- und Sekundärluft |
| Reinigung | Aschekasten herausnehmbar, Brennraum leicht zugänglich |
| Sicherheit | Überhitzungsschutz, Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien: mind. 50 cm |
| Zündung | Manuell mit Anzündhilfe |
| Bausatz für externe Luftzufuhr | optional erhältlich |
| Ersatzteile | Roste, Dichtungen, Scheiben über Fachhandel |
| Reparaturfreundlichkeit | Modulare Bauweise, viele Teile einzeln austauschbar |
| Normen | DIN EN 13240, BImSchV Stufe 2 |
| Garantie | 2 Jahre (gesetzlich), auf Wunsch erweiterbar |
Häufig gestellte Fragen - Westminster Rustika Wamsler
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BEDIENUNGSANLEITUNG Westminster Rustika Wamsler
Aufstell- und Bedienungsanleitung
TYP127 Rustika
Vorwort
Sehr verehrter Kunde,
Wir beglückwünschen Sie zum Erwerb unseres Festbrennstoffherdes.
Sie haben die richtige Wahl getroffen. Denn mit diesem Produkte haben Sie die Garantie für
- Hohe Qualität durch Verwendung bester und bewährter Materialien.
- Funktionssicherheit durch ausgereifte Technik, die streng nach deutschen bzw. europäischen Normen geprüft ist.
- Lange Lebensdauer durch robuste Bauweise.
Mit diesem Festbrennstoffherd haben Sie ein zeitgemäßes Kompaktgerät für die Funktionen
- Kochen
- Backen
- Heizen
Die Geräte sind energiesparende, umweltfreundliche und ihre Bedienung ist denkbar einfach.
Alles Wissenswerte hierüber sowie einige zusätzliche Tipps finden Sie nachfolgend zusammengefasst.
Bitte beachten Sie, dass die Installation der Geräte nur durch einen anerkannten Fachmann erfolgen darf, der Ihnen auch später, falls es einmal Probleme gibt, gerne zur Verfügung steht.
ACHTUNG
Bei Ersatzteilbestellungen die am Typschild des Gerätes eingetragene Artikel-Nr./Article No. und Fertigungs-Nr./Serial No. angeben.
Bitte beachten Sie die in der Bedienungsanleitung unter dem Punkt „Brennstoffe / Einstellungen“ beschriebenen Hinweise bezüglich der maximal aufzugebenden Brennstoffmengen und die Angabe zum max. Schornsteinzug (15 Pa).
Wenn mehr Brennstoff als zulässig aufgegeben wird, und/oder der Schornsteinzug zu groß ist, besteht die Gefahr des Überheizens, das zu Beschädigungen am Gerät führen kann.
Der Herd darf nur mit geschlossener Fülltür (Heiztür) betrieben werden.
Diese darf nur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feuerraums geöffnet werden.
Beschädigungen am Gerät und/oder am Thermometer, bei denen erkennbar ist, dass sie durch Überheizen entstanden sind, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort....2
ACHTUNG 2
Inhaltsverzeichnis....3
1 Installation 4
1.1 Sicherheitshinweise 4
1.2 Geräteaufbau 6
1.3 Vorschriften 8
1.4 Aufstellungsraum 8
1.5 Verbrennungsluft 8
1.6 Sicherheitsabstände......8
1.7 Schornsteinanschluss 9
1.8 Wahl der Abgasanschlussrichtung....11
2 Brennstoffe / Einstellungen 12
2.1 Brennstoffe....12
2.2 Verbrennungslufteinstellung 13
3. Bedienung....13
3.1 Bedienungselemente und Einstellungen....13
3.1.1 Leistungsregulierung 13
3.1.2 Sekundärluftregulierung 13
3.1.3 Anheizklappe 13
3.1.4 Aschekasten....14
3.2 Anzünden 14
3.3 Kochen und Heizen....15
3.4 Braten und Backen im Bratrohr....15
3.5 Außerbetriebnahme 16
3.6 Pflege und Reinigung....16
3.6.1 Gerät....16
3.6.2 Lackierte- und Emailoberflächen....17
3.6.3 Herdplatten 17
3.7 Störungsursachen, Behebung 18
4. Technische Daten 19
4.1 Daten....19
4.2 Maßzeichnungen....19
- Entsorgung des Gerätes 20
Installation
1.1 Sicherheitshinweise
- Die Geräte sind nach DIN EN 12815 geprüft (Typenschild).
- Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschließen. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand und mind. bis 400°C belastbar sein.
- Vor Erstinbetriebnahme und vor dem Schornsteinanschluss, die Bedienungsanleitung gründlich durchlesen und den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister / Bezirksbeauftragte informieren.
- Zur einwandfreien Funktion des Gerätes muss der Schornsteinzug mind. 12 – max. 15 Pa Unterdruck aufweisen und darf kurzzeitig 18 Pa betragen.
- Es wird empfohlen bei Aufstellung der Geräte saubere Baumwollhandschuhe zu tragen, um Fingerabdrücke, die später schwierig zu entfernen sind, zu vermeiden.
- Im Interesse der Luftreinhaltung und der sicheren Funktion des Gerätes sollten die in der Bedienungsanleitung angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht überschritten werden und die Türen der Geräte geschlossen sein, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
- Die Türen der Geräte müssen während des Betriebes immer geschlossen sein.
- Die zugelassenen Brennstoffe sind:
- Naturbelassenes Scheitholz (bis max. 25 cm Länge)
- Braunkohlebriketts (siehe zulässige Brennstoffe in der Bedienungsanleitung)
- Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden. Zum anzünden sollten spezielle Anzünder oder Holzwolle verwendet werden.
- Die Verbrennung von Abfällen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Kohlegruß, Spanplattenresten, feuchtem und mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Pellets, Papier, Zeitungen, Pappe o.ä. ist verboten!
- Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
- Die Bedienelemente und die Einstelleinrichtungen sind entsprechend der Bedienungsanleitung einzustellen. Bitte benutzen Sie bei heißem Gerät die Hilfswerkzeuge oder einen Schutzhandschuhe zur Bedienung.
- Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Heiztür zum nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sichtbar sein.
-
Um einer Verpuffung vorzubeugen, ist darauf zu achten, dass das Brenngut (insbesondere Holz) nie mit zu starker Sauerstoffreduktion gefeuert wird. Holz darf nicht „kokelnd“ verfeuert werden. Vor dem nachlegen den Luftregler kurzzeitig öffnen.
-
Achten Sie darauf, dass zum Nachlegen vom Brennstoff bzw. beim Öffnen der Heiz- und Aschentür, der untere Wagen immer verschlossen ist. Brandgefahr!
- Im Warmhaltefach und auf / an dem Gerät dürfen keine brennbaren Gegenstände abgestellt oder angelehnt werden. Sicherheitsabstände beachten!
- Vor der Aufstellung ist die ausreichende Tragfähigkeit der Aufstellfläche zu prüfen. Bei unzureichender Tragfähigkeit ist eine Unterlegplatte zur Lastverteilung zu verwenden.
- Im Heizbetrieb können alle Oberflächen und besonders die Sichtscheiben sowie die Griffe und Bedieneinrichtungen sehr heiß werden. Machen Sie während des Heizbetriebes anwesende Kinder, Personen und Tiere darauf aufmerksam. Verwenden Sie zur Bedienung den beigelegten Schutzhandschuh oder das Hilfswerkzeug. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen den Ofen ohne Aufsicht Erziehungsberechtigter nicht bedienen.
- Es ist darauf zu achten, dass der Aschekasten immer bis Anschlag eingeschoben ist und besonders darauf zu achten, dass keine heiße Asche entsorgt wird (Brandgefahr).
- In der Übergangszeit kann es zu Störungen des Schornsteinzuges kommen, so dass die Abgase nicht vollständig abgezogen werden. Die Feuerstätte ist dann mit einer geringen Brennstoffmenge, am besten mit Holzspäne/-Wolle zu befüllen und unter Kontrolle in Betrieb zu nehmen, um den Schornsteinzug zu stabilisieren. Der Rost sollte sauber sein.
- Nach mindestens jeder Heizperiode ist es angebracht, die Geräte durch einen Fachmann kontrollieren zu lassen. Ebenfalls sollte eine gründliche Reinigung der Abgaswege und der Abgasrohre erfolgen.
- Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sich bitte rechtzeitig unter Angabe der genauen Art.Nr. und Fert.Nr. an Ihren Fachhändler. Es sind nur Original Wamsler - Ersatzteile zu verwenden.
- Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlöschen Gewährleistung und Garantie.
- Da der Festbrennstoff-Ofen/Herd die zur Verbrennung benötigte Luft dem Aufstellungsraum entnimmt, ist dafür zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fenster oder Außentüren stets genügend Luft nachströmt. Man kann davon ausgehen, dass dieser durch ein Raumvolumen von mind. 4m³ je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, kann über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (min. 150cm²).
- Es ist darauf zu achten, dass die Abstände zu brennbaren Bauteilen und Materialien - seitlich, hinten und vorne - eingehalten werden. Diese Abstände entnehmen Sie der Bedienungsanleitung und/oder dem Typenschild.
- Die Feuerstätte darf nicht verändert werden.
- Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein muss vorher eine Berechnung nach EN 13384 erfolgen (Schornsteinfeger).
- Bei einem Schornsteinbrand verschließen Sie sofort alle Öffnungen am Gerät und verständigen sie die Feuerwehr. Versuchen Sie auf keinen Fall selbst zu löschen. Danach unbedingt den Schornstein vom Fachmann überprüfen lassen.
- Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist dadurch niemals völlig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
1.2 Geräteaufbau

- Sekunderluftregler
- Herdplatten
- Abgasanschluss
- Anheizklappe (Umsteller Kochen – Braten)
- Bratrohrtür
- Aschenkasten
- Rost
- Feuerfeste Ausmauerung
- Heiztür
- Primärluftregler (Leistungsregler)
- Aschetür
- Bratrost
- Fuss
Herdzubehöre:
- Deckelheber
- Hitzeschutzhandschuh
- Bedienungsanleitung
Der Herd wird mit demontierten Füsse ausgeliefert. Die Füsse müssen nach der unteren Abbildung montiert werden. Die Füsse befinden sich separat verpackt im Aschenkasten des Gerätes.

Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschließen. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den Sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand und mind. bis 400°C belastbar sein.
1.4 Aufstellungsraum
Der Herd entnimmt die zur Verbrennung benötige Luft dem Aufstellungsraum. Es ist dafür zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fensters oder der Außentüren stets genügend Luft nachströmt. Zusätzlich ist sicherzustellen, dass ein Raum-Leistungsverhältnis von 4 m ^3 je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, muss über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (Verbundöffnungen mind. 150 cm ^2 ).
1.5 Verbrennungsluft
Für den Verbrennungsvorgang wird permanent Sauerstoff bzw. Luft benötigt. In der Regel reicht die vorhandene Luft im Aufstellraum aus.
Bei gut abgedichteten Fenstern und Türen, Vorhandensein von mechanischen Entlüftungen (z.B. Küche oder Bad) oder weiteren Feuerstätten (auch Gastherme) in der Wohnung, kann die einwandfreie Luftversorgung empfindlich gestört werden.
HINWEIS: Im Aufstellungsraum oder in angrenzenden Räumen dürfen keine Luftabzugsventilatoren oder ähnliche Einrichtungen betrieben werden. Dies könnte erhebliche Betriebsprobleme und Gefahren verursachen. Fragen Sie Ihren Schornsteinfeger.
HINWEIS: Der Aufstellungsraum darf nicht durch Einrichtungen wie z.B. Abzugshauben, Lüftungsanlagen usw., die sich im selben Raum oder in angrenzenden Räumen und/oder damit in Verbindung stehenden Räumen befinden, in Unterdruck versetzt werden.
1.6 Sicherheitsabstände
Die Sicherheitsabstände von brennbaren Gegenständen und von tragenden Wänden aus Stahlbeton, sowie Stellwänden die aus brennbaren Baustoffen hergestellt, oder mit brennbaren Baustoffen verkleidet sind einzuhalten:
- seitlich bis zu Gerätenhöhe mindestens 50 cm
- hinten mindestens 25 cm
- vorne mindestens 50 cm
Eventuelle über dem Gerät angebrachte brennbare Gegenstände sind in angemessener Entfernung zu halten. Der Mindestabstand nach oben beträgt 70 cm und seitlich im Strahlungsbereich der Herdplatte zu Hochschränken mind. 55 cm.
Boden vor dem Herd
Fußböden aus brennbarem Material, wie Teppich, Parkett, Laminat, Kunststoff oder Kork, müssen vor dem Herd sowie von der Feuerraumöffnung 50 cm nach Vorne und 30 cm seitlich durch einen Belag aus nicht brennbaren Baustoffen, z.B. Keramik, Stein, Glas oder einer Bodenplatte aus Stahl, ersetzt oder geschützt werden.
Das Verbindungsstück darf nicht durch brennbare Bauteilen und Möbelteilen geführt werden. Bei einem seitlichen Anschluss, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Bauteilen vom Hersteller des Verbindungsstückes eingehalten werden.
1.7 Schornsteinanschluss
Der für den Anschluss vorgesehene Schornstein muss bis mind. 400°C belastbar sein.
ACHTUNG:
Vor dem Anschluss des Gerätes ist in jedem Fall der zuständige Bezirks-Schornsteinfegermeister zu Rate zu ziehen!
Verbindungsstücke müssen am Gerät und untereinander fest und dicht verbunden sein. Sie dürfen nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen. Das Verbindungsstück zwischen Herd und Schornstein soll den gleichen Querschnitt haben wie der Rohrstutzen am Gerät. Waagerechte Verbindungsstücke über 0,5 m sollen zum Schornstein hin um 10 Grad ansteigen. Rohre, die nicht wärmegeschützt oder senkrecht geführt sind, sollen nicht länger als einen Meter sein. Es sind die Forderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO), die jeweiligen Länderbauordnungen sowie für den Schornstein die DIN 4705, DIN 18896, DIN EN 13384, DIN 18160 und der DIN EN 15287 zu beachten.
Verbindungstücke müssen nach DIN EN 1856-2 geprüft sein. Das Maß X (Abstand zu brennbaren Baustoffen/Materialien) muss nach Angaben des Herstellers des Verbindungsstückes eingehalten werden.

ACHTUNG:
Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. Ausschlaggebend dazu ist die Berechnung nach EN 13384. / Daten zur Schornsteinberechnung Kapitel 3.1 / An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein dürfen höchstens zwei bis drei weitere Feuerstätten angeschlossen werden.
Aus Sicherheitsgründen ist das Betreiben einer Dunstabzugshaube im Abluftverfahren während des Heizens nicht zulässig.

Maßnahmen bei Schornsteinbrand!
Bei ungenügender Reinigung des Schornsteins, bei falschem Brennstoff (z. B. zu feuchtes Holz) oder falscher Verbrennungslufteinstellung kann es zu einem Schornsteinbrand kommen. Schließen sie in so einem Fall die Verbrennungsluft an der Feuerstätte und rufen Sie die Feuerwehr.
Niemals selber versuchen mit Wasser zu löschen.
1.8 Wahl der Abgasanschlussrichtung
Der Abgasstutzen ist bei Lieferung standardmäßig an der Rückwand befestigt.
Wird ein Anschluss nach oben oder zur Seite gewählt, muss die nicht benützte Öffnung mit dem beiliegenden Blinddeckel verschlossen werden.
Der Anschluss seitlich ist wie folgt vorzunehmen:
- Emaillierter Blinddeckel (2) an der äußeren Seitenwand durch lösen der Schrauben entfernen.
- Abgasstutzen (1) von hinten durch lösen der Schrauben ebenfalls entfernen und zur Seite dicht ummontieren.
- Hinteren Anschluss mit ovalem Blinddeckel (4) (separat im Aschenkasten) verschließen und den runden Deckel (5) über den Blinddeckel (4) drehen und befestigen.
Der Anschluss von oben ist wie folgt vorzunehmen:
- Ovalen oberen Blinddeckel der Herdplatte entfernen
- Abgasstutzen (1) von hinten durch lösen der Schrauben entfernen und auf die Herdplatte dicht montieren.
- Hinteren Anschluss mit ovalem Blinddeckel (4) (separat im Aschenkasten) verschließen und den runden Deckel (5) über den Blinddeckel (4) drehen und befestigen.


2 Brennstoffe / Einstellungen
2.1 Brennstoffe
Ein raucharmer und störungsfreier Betrieb des Herdes sowie die für den Schornsteinzug von 12 Pa angegebene Nennwärmeleistung sind nur gewährleistet, wenn keine anderen als die nachstehenden aufgeführten Brennstoffe verwendet werden.
Verwenden Sie nur naturbelassenes, trockenes Scheitholz mit einer Restfeuchte von max. 20% und Braunkohlenbriketts.
| Brennstoffart | Heizwert ca. kWh/kg |
| Braunkohlebriketts | 5,3 – 5,5 |
| Hartholz | 4,0 – 4,2 |
| Weichholz | 4,3 – 4,5 |
Nicht zulässige Brennstoffe sind z.B.:
Die Verbrennung von Abfällen, Feinhackschnitzeln, Pellets, Rinden, Spanplattenresten, Kohlegruß, feuchtem oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Papier und Pappe o.ä. ist verboten. Zum Anzünden sollte Holzwolle oder Grillanzünder verwendet werden. Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden!
Achtung!
Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten.


Scheitholz bei Anzündvorgang kreuzschlichten, Scheitholzlänge max. 25 cm, Durchmesser ∅ 5 - 12 cm, Rundlinge spalten, Braunkohlebrikett nur auf satte Grundglut auflegen,
Genaue Brennstoffmengen Scheitholz/Braunkohle siehe Tabelle unten Holzbrikett nach DIN 51731 bei Rustika max. 1,7 kg evtl. zerkleinern
| Rustika | |
| Scheitholz | - 2,0 kg (ca. 1-2 kleine Scheite), max. 2,0 kg/h |
| Braunkohle | - 3,2 kg (ca. 4-5 Brikett) bei Nennwärmeleistung, max. 1,7 kg/h- 3,2 kg (ca. 4-5 Brikett) bei Dauerbrand |
Um einer Verpuffung vorzubeugen, ist darauf zu achten, dass das Brenngut (insbesondere Holz) nie mit zu starker Sauerstoffreduktion gefeuert wird. Holz darf nicht „kokelnd" verfeuert werden. Vor dem nachlegen den Luftregler kurzzeitig öffnen.
2.2 Verbrennungslufteinstellung
Die Einstellungen müssen immer mittig der Bezeichnungen liegen.
| Brennstoff | Primärluft Stellung | Anheizklappe Stellung | Sekundärluft Stellung | Brenn-zeit | |
| Anheizen | 1 | offen | 1 | - | |
| Scheitholz | NWL | 0 | geschlossen | 1 | ca. 1 h |
| Braunkohlebriketts | NWL | 1 | geschlossen | 0 | ca. 2 h |
| Braunkohlebriketts | Dauerbrand | 0 | geschlossen | 0 | ca. 12 h |
| Außerbetriebnahme | 0 | geschlossen | 0 | - | |
Tabelle 2
3. Bedienung
3.1 Bedienungselemente und Einstellungen
3.1.1 Leistungsregulierung
Die Verbrennungsgeschwindigkeit und damit die Heizleistung des Herdes werden durch die unter dem Rost einströmende Verbrennungsluft bestimmt. Diese Primärluft wird mit dem Regler unter der Aschentür eingestellt (Bild 6.).
3.1.2 Sekundärluftregulierung
Die Sekundärluftregler ist in der Heiztür oben auf den verwendeten Brennstoff Holz (1) oder Kohle (0) einzustellen (Bild 6).

Zum Anzünden muss die Anheizklappe immer geöffnet sein. Anheizklappe / Stellung Kochtopf (offen). Ebenfalls beschrieben im Kapitel 3.3 / 3.4

Eine geöffnete Anheizklappe, hat einen erhöhten Brennstoffverbrauch zur Folge.
3.1.4 Aschekasten
- Der Aschenbehälter befindet sich unter der Feuerstätte. Er muss regelmäßig überprüft und geleert werden.
- Das Leeren des Aschenbehälters ist bei kaltem Gerät vorzunehmen. Seien Sie bitte vorsichtig, da noch Glut oder brennende Holzstückchen vorhanden sein können. Bitte beachten Sie, dass keine glühenden Verbrennungsrückstände in die Mülltonne gelangen.
- Denken Sie immer daran, den Aschenkasten wieder in den vorgesehenen Raum einzusetzen. Fehlendes Wiedereinsetzen ist im Falle des Betriebes gefährlich.
- Es ist darauf zu achten, dass der Aschenkasten immer bis zum Anschlag eingeschoben wird.
3.2 Anzünden
Die Leistungsregulierung wird unter Beachtung der Brennstoffart je nach Zugstärke und gewünschter Heizleistung eingestellt. Mit Scheitholz insbesondere mit Weichholz, ist kein Dauerbrand möglich. Braunkohlebriketts sind für den Dauerbrand über Nacht geeignet, wenn sie auf eine satte Grundglut aufgelegt und entsprechend Tabelle 2 eingestellt werden.
Erstes Anheizen
- Vor Inbetriebnahme sind die evtl. Transportsicherungen herauszunehmen und Werbeaufkleber am Gerät rückstandsfrei zu entfernen.
Die Heiztür öffnen durch leichtes hochheben und ziehen der Türen. Bei heißem Gerät ist dazu ein isolierter Schutzhandschuh zu benutzen. Den Primärluft- und Sekundärluftregler entsprechend der Tabelle 2 „Verbrennungslufteinstellung“ einstellen. Anheizklappe öffnen.
Legen Sie kleineres Anzündholz, kreuzgeschichtet auf den freien Rost. Mit einen Kohleanzünder oder etwas Holzwolle von oben anzünden und Heiztür wieder verschließen. Wenn das Feuer lebhaft brennt warten, bis eine Grundglut vorhanden ist, dann erneut Brennstoff in geringen Mengen aufgeben, bis eine satte Grundglut vorhanden ist. Anheizklappe kann nach ca. 20 Minuten wieder geschlossen werden. Die max. Brennstoffmengen sind zu beachten.
Das erste Anheizen sollte „sanft“ verlaufen, mit geringer Menge Brennmaterial, damit sich die Ofenteile an die Hitze gewöhnen können. Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
Den Brennstoff nicht in den Brennraum einwerfen, sondern einlegen, da sonst die Ausmauerung beschädigt werden kann.
Der Herd darf nur mit geschlossener Fülltür (Heiztür) und Aschentür betrieben werden.
Diese dürfen nur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feuerraums geöffnet werden.
ACHTUNG
Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Tür zum Nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sichtbar sein.
3.3 Kochen und Heizen
Wird der Herd nur zum Kochen benutzt, ist die Anheizklappe / Stellung Kochtopf (offen), einzustellen. Wird der Herd zum Heizen benutzt, ist die Anheizklappe / Stellung Braten (geschlossen) zu wählen.
Für ein optimales Kochen auf der Herdplatte empfiehlt es sich, nur Töpfe mit flachem Boden zu benutzen. Die wärmste Zone befindet sich in der Mitte der Platte über dem Feuerraum, die zugleich die heißeste Zone ist, um einen Topf rasch aufzuwärmen. Die äußeren Zonen der Platte dienen zum Warmhalten. Um ein schnelleres Ankochen (Kochen) zu erreichen, empfehlen wir die Verwendung von dünn geschnittenem Weichholz.
Die Herdplatte sollte nicht überheizt werden, weil der Herd dadurch beschädigt, aber kein Vorteil beim Kochen erzielt wird.
Entschlacken und Entaschen
Nach öffnen der Aschetür ist der Rost vor jeder Brennstoffaufgabe mit Hilfe des mitgelieferten Deckelhebers kräftig abzurütteln.
Der Aschekasten ist täglich zu entleeren. Wenigstens jeden dritten Tag sollte die Schlacke vom Rost entfernet werden.
Keine glühende Asche in Mülltonnen oder ins Freie entsorgen.
3.4 Braten und Backen im Bratrohr
Das Bratrohr ist Serienmäßig mit einem Rost ausgerüstet.
Anheizklappe / Stellung Braten (geschlossen) ist zu wählen.
Folgende HINWEISE sind in Betrieb zu beachten:
Vergewissern Sie sich, dass die Anheizklappe seit mindestens 60 Minuten geschlossen ist (Einstellung Braten). Damit erreichen sie eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Backofen. Sie sollten nur so viel Brennstoff einfüllen, bis man die gewünschte Temperatur erreicht hat. Diese Temperatur kann durch dosierte Brennstoffaufgabe während der ganzen Bratzeit eingehalten werden. Nach halber Bratzeit den Rost herausziehen und das Bratgut umgedreht wieder einschieben, somit erreicht Sie ein gleichmäßiges Braten und Backen.

3.5 Außerbetriebnahme
Primärluftregler in geschlossene Stellung bringen (Tabelle 2).
Restglut ausbrennen und Ofen abkühlen lassen.
Feuerraum und Aschebehälter bei kaltem Gerät reinigen und entleeren!
3.6 Pflege und Reinigung
3.6.1 Gerät
Nach öffnen der Heiztür ist der Rost vor jeder Brennstoffaufgabe mit Hilfe eines Russkratzers und Schürhaken zu reinigen.
Der Aschekasten ist täglich zu entleeren. Wenigstens jeden dritten Tag sollte die Schlacke vom Rost entfernt werden.
Mit richtigem Betrieb/Bedienung und guter Pflege/Wartung erhöhen Sie die Wertstabilität und Lebensdauer Ihres Gerätes. Sie sparen wertvollen Ressourcen und schonen unsere Umwelt und Ihren Geldbeutel. Zur Reinigung ist die Herdplatte abzunehmen und die Rauchgaswege im Inneren des Gerätes und das Abgasrohr zu reinigen. Zum Reinigen des Zugsystems muss das Bratrohr ausgebaut werden (siehe Bild unten).
Nach Beendigung der Reinigungsarbeiten ist das Bratrohr wieder einzubauen und die Herdplatte wieder richtig einzusetzen.
Achtung: Nach jeder Heizperiode ist es angebracht, den Herd gründlich zu kontrollieren. Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sich bitte rechtzeitig unter Angabe der Artikel-Nr. und der F.-Nr. (siehe Typschild) an Ihren Fachhändler.

3.6.2 Lackierte- und Emailoberflächen
Die Pflege der äußeren Flächen ist nur bei kaltem Ofen zu empfehlen. Die lackierten Flächen sollten nur mit einem trockenen weichen Tuch gereinigt werden (nicht scheuern). Vorab an einer nicht sichtbaren Stelle das Lackverhalten testen. Bei pulverbeschichteten und emaillierten Flächen kann in besonderen Fällen vorher mit Seifenlauge oder etwas Geschirrspülmittel behandelt und dann leicht trocken gerieben werden.
Hinweis: Auf keinen Fall sollten Sie Schwämme, Scheuermittel, aggressive oder kratzende Reinigungsmittel verwenden!
3.6.3 Herdplatten
Alle Stahlherdplatten sind mit säurefreiem Rostschutzöl vorbehandelt. Durch die tägliche Benutzung wird diese Schicht nach und nach abgetragen. So können sich mit der Zeit durch Wasser, kleine Rostflecke bilden. Zur Beseitigung dieser Rostflecke braucht man nur einen Lappen mit säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel tränken und damit die Platte abwischen. Falls der Rostfleck schon länger existiert, muss er eventuell mit einem normalen Topfreiniger behandelt werden. Anschließend ist eine dünne Schicht Pflegemittel aufzutragen.
Die Stahlplattenteile müssen in noch handwarmen Zustand mit säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel eingerieben werden.
Die Spezialstahlplatten des Herdes bedürfen deshalb einer regelmäßigen Wartung nach jedem Kochen. Bei jeder Benutzung, die Feuchtigkeit oder den Schmutz auf der Platte verursacht hat, sollte gereinigt werden. Man sollte die Herdplatte säubern wenn sie noch lauwarm ist, so kann eventuell vorhandenes Wasser verdunsten und es bilden sich keine Rostflecke. Es ist darauf zu achten, dass bei kaltem Herd kein Wasser zum reinigen benutzt wird.
Dehnfugen der Stahlherdplatte müssen stets frei von Verkrustungen oder dgl. sein, um ein Verformen der Stahlherdplatte und der Seitenverkleidungen zu vermeiden. Wenn notwendig, sollte auch der Anschlag der Deckel von eventuellen Ablagerungen befreit werden.
Stahlplatten neigen durch die Wärme (Feuer) mit der Zeit eine brünierte Farbe anzunehmen. Möchte man diesen allmählichen Prozess vorgreifen, braucht man nur die Platte häufig mit ein wenig säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel einreiben. Eine Verfärbung der Stahlplatten ist immer gegeben und liegt in der Natur des Stahles. Dies ist kein Grund für eine Reklamation.
Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Lufttheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlöschen Gewährleistung und Garantie.
3.7 Störungsursachen, Behebung
| STÖRUNG | URSACHE | LÖSUNG |
| Rauchaustritt aus dem Herd beim Anheizen / schlechte Verbrennung / zu hohe Temperatur | Zu geringer Schornsteinzug < 10 PaZu hoher Schornsteinzug max. 15 Pa | Kontrollieren, ob das Verbindungsstück verstopft ist. |
| Anschluss verändern: Höherer Zug durch geeignete Drosselklappe oder die Dämmung verbessern. | ||
| Falsche Einstellungen | In den Abschnitten „Bedienung“ und „Brennstoff“ nachschlagen. | |
| Zuviel Brennstoff eingefüllt | Brennstoffmenge reduzieren. | |
| Brennstoff mit zu hoher relativer Feuchtigkeit | Feuchtes Holz vor dem Gebrauch austrocknen lassen. | |
| Ungeeigneter Brennstoff | Im Abschnitt „Brennstoff“ nachschlagen. | |
| Kein regulärer Zug | Schornsteinzug ungeeignet oder schmutzig | Schornsteinfeger kommen lassen. |
| Gerät innen verschmutzt | Reinigung vornehmen. | |
| Ausstoß von zu viel schwarzem Rauch | Anzünden/Betrieb des Gerätes mit noch frischem Holz | Hochwertigeren und abgelagerten Brennstoff verwenden. |
| Rauchableitung teilweise verstopft | Einen qualifizierten Techniker rufen. | |
| Rauchaustritt aus dem Gerät | Feuerraumtür ist offen | Türen schließen. |
| Ungenügender Zug | Vom Schornsteinfeger eine Inspektion des Schornsteines vornehmen lassen. | |
| Falsche Regelungseinstellung | In den Abschnitten „Bedienung“ und „Brennstoff“ nachschlagen. | |
| Gerät hat eine Reinigung nötig | Reinigung des Gerätes und der Verbindungsstücke zum Schornstein vornehmen. |
Tabelle 3
4. Technische Daten
4.1 Daten
| Typ | Rustika | |
| Nennwärmeleistung | kW | 6 |
| Abgasmassenstrom | g/s | 16,6 / 14,3 |
| Abgastemperatur am Abgasstutzen | ^0C | 178 / 202 |
| Notwendiger Förderdruck bei NWL | Pa | 12 |
| Raumheizvermögen* bei Dauerheizung bei Zeitheizung | m^3 | 165 / 95 / 65116 / 69 / 47 |
| Abgasanschluss | ∅ mm | 120 |
| CO (bezogen auf 13% O_2 ) | mg/m ^3 | 1321 / 1173 |
| CO (bezogen auf 13% O_2 ) | % | 0,11 / 0,09 |
| Staub (bezogen auf 13% O_2 ) | mg/m ^3 | ≤ 40 |
| OGC | mg/MJ | 62 / 113 |
| NOx | mg/MJ | 164 / 152 |
| Wirkungsgrad | % | 73,4 / 73,4 |
*bei günstigen, weniger günstigen und ungünstigen Heizbedingungen nach DIN 18893 Tab.2 Alle Angaben der Abgaswerte beziehen sich auf die EN 12815 unter stationären Laborbedingungen
4.2 Maßzeichnungen



5. Entsorgung des Gerätes
Nach der Lebensdauer, das Gerät demontiert entsorgen. Die Teile sind fachgerecht in die entsprechenden Abfallsammelstellen / - Container zu entsorgen.
Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen und / oder einer Qualitätsverbesserung bewirken, behalten wir uns vor. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine Haftung übernehmen.
EK PRÜFBERICHT
EK TÍPUSVIZSGÁLATI JELENTÉS
Auftraggeber: Wamsler SE
Geprüfter Typ: TYP 127 - Rustica Festbrennstoffherd
Braunkohlebriketts: Dauerbrand; Scheitholz: Zeitbrand
Datum des Auftrages: 25.02.2017.
Megbizás kelte
Auftrag: Verordnung 305/2011/EU: V. Anhang 3 System b. Punkte
Prüfung nach EN 12815: 2001/A1:2004/AC:2007
Anlieferung des Prüfmusters:
Zeitdauer der Durchführung der Prüfungen:
Anmerkung: Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das vorgelegte Prüfmuster.
Der Prüfbericht darf nur im vollem Umfang kopiert werden, zur Ausschreibung ist die schriftliche Genehmigung des Ausfertigers nötig.
Tax nr.: HU 10687105
Bank: UniCredit Bank Hungary Zrt.
10918001-00000068-72970010
Managing Director
Botond Madaras
Anforderung für Österreich nach 15a B-VG (auf 13% O₂)
Anforderung für Deutschland 1.BlmSchV 2.Stufe
Haus – und Küchentechnik GmbH
Adalperostr. 86
D - 85737 Ismaning
Telefon +49 (0)89 32084-0
Telefax +49 (0)89 32084-294
www.wamsler.eu
Art. Nr.
Ausgabe: 05.2017-v0
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