WSP 300 H - Klimakontrolle AEG - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - WSP 300 H AEG
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BEDIENUNGSANLEITUNG WSP 300 H AEG
1. Gebrauchsanweisung ___________________ 4
1.1 Gerätebeschreibung _________________ 4
1.2 Bedienung _________________________ 4
1.2.1 Wärmespeicherung ______________ 4
1.2.2 Wärmeabgabe __________________ 4
1.2.3 Sommerbetrieb _________________ 4
1.4 Pflege und Wartung ________________ 6
1.6 Hinweise bei Störungen______________ 6
2. Montageanweisung_____________________ 8
2.1 Technische Daten ___________________ 8
2.2 Aufstellung und Installation __________ 8
2.2.1 Zu beachtende Regeln ___________ 8
2.2.2 Wahl des Aufstellungsortes _______ 8
2.2.3 Aufstellvorschriften _____________ 8
2.2.4 Geräteabmessungen / Einbaumaße _ 9
2.3 Aufbau und Elektroanschluß ________ 10
2.3.1 Gerät öffnen __________________ 10
2.3.2 Einstellen auf Arbeitsplattenhöhe _ 11
2.3.3 Zuführung der Anschlusskabel ____ 12
2.3.6 Montage von Speicherkern
und Heizkörpern _______________ 14
2.3.7 Montage von Ventilatoreinschub
und Sockelblende ______________ 15
2.3.8 Montage von Möbelfront und
Ausgleichsblenden _____________ 15
2.4 Geräteschild ______________________ 17
2.5 Ersatzteile ________________________ 18
2.6 Zubehör __________________________ 18
2.6.1 Vollverkleidungssatz ____________ 18
2.6.2 Zusatzheizung _________________ 19
2.7 Inbetriebnahme ___________________ 21
2.8 Wiederaufbau_____________________ 21
3. Kundendienst und Garantie _____________ 21
3.1 Entsorgung von Verpackung
2.1 Technische gegevens _______________ 62
Français Nederlands4 Für den Benutzer
1. Gebrauchsanweisung
1.1 Gerätebeschreibung
Mit Wärmespeichern wird während der preisgünstigen Freigabezeiten von Niedertarifstrom (abhängig vom Energie-Versorgungs-Unternehmen, überwiegend während der Nachtstunden) elektrisch erzeugte Wärme gespeichert. Diese wird entsprechend der gewünschten Raumtemperatur als Warmluft über ein Gebläse wieder abgegeben.
Die Bedienung erfolgt über die versenkbaren Bedienknöpfe oben rechts am Gerät. Ein leichtes Eindrücken lässt die Bedienknöpfe herausfahren; ein weiteres Eindrücken versenkt die Bedienknöpfe wieder. Die Bedienknöpfe können in jeder eingestellten Position versenkt werden.
Bedienknopf links = Bedienknopf für die Aufladung
Bedienknopf rechts = Bedienknopf für die Raumtemperatur
1.2.1 Wärmespeicherung
Die Wärmespeicherung erfolgt vollautomatisch. Die vom Vortag noch vorhandene Wärme wird bei der Aufladung über den Auf- und Entladeregler stets berücksichtigt. Automatische Aufladesteuerung Der Bedienknopf für die Aufladung am Speicherheizgerät sollte grundsätzlich auf MAX (Rechtsanschlag) eingestellt werden. Soll die Aufladung verringert werden, kann der Bedienknopf geringfügig zurückgedreht werden. Eine Veränderung der Einstellung wirkt sich erst am folgenden Tage aus. Deshalb keine zu großen Veränderungen vornehmen. Die Wärmespeicherung der gesamten Anlage wird durch die Aufladeregelung (im Zähler- und Verteilerkasten) bestimmt. Einstellmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der Aufladeregelung beiliegenden Anleitung. Handsteuerung Ist das Gerät nicht an einer Aufladeregelung angeschlossen, wird die zu speichernde Wärmemenge über den Bedienknopf für die Aufladung am Gerät stufenlos eingestellt und zwar:
Keine Wärmespeicherung: Linksanschlag
Volle Wärmespeicherung: Rechtsanschlag Nach Erreichen der eingestellten Wärmemenge schaltet der Aufladeregler selbsttätig ab.
Die Steuerung der Wärmeentnahme erfolgt über den Auf- und Entladeregler. Sinkt die Raumtemperatur unter die eingestellte Temperatur, schaltet der Ventilator im Speicherheizgerät ein und führt dem Raum so lange Warmluft zu, bis die eingestellte Temperatur erreicht ist. Schalter Zusatzheizung Mit diesem Schalter wird die Zusatzheizung ein- und ausgeschaltet. Ist keine Zusatzheizung vorhanden, so hat dieser Schalter keine Funktion.
Im Sommer die Bedienknöpfe für die Aufladung und für die Raumtemperatur auf MIN (Linksanschlag) stellen. Nicht die Sicherung für die Aufladesteuerung ausschalten. Dadurch kann die Zeitsteuerung für die Aufladung außer Tritt gesetzt werden.5 Für den Benutzer
Nur dann Heizen, wenn die Wärme auch benötigt wird.
Raumtemperatur möglichst auf 20 °C halten. Jedes Grad mehr erhöht die Heizkosten um 6 bis 7% und jedes Grad weniger spart den gleichen Betrag.
Nicht generell über die Oberfläche des Speicherheizgerätes heizen sondern auch mit dem Ventilator heizen. Dafür besser den Bedienknopf für die Aufladung am Speicherheizgerät etwas zurückdrehen.
Die Aufladung der Speicherheizgeräte möglichst über eine automatische Aufladesteuerung vornehmen. Damit ist sicher gestellt, dass die Speicherheizgeräte auch nur soviel Wärme speichern, wie am folgenden Tage benötigt wird. Eine richtig eingestellte Aufladesteuerung ist die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen und komfortablen Betrieb der Speicherheizung.
Bei längerer Abwesenheit in der Heizperiode die Raumtemperatur deutlich, aber nicht unter 10 °C absenken. Dadurch wird das Gebäude bzw. der Raum nicht ausgekühlt (Frostgefahr).
Dauerlüften mit offenem Fensterspalt ist teuer. Kurz und kräftig mit ganz geöffneten Fenstern lüften. Bedienknopf für die Raumtemperatur während dieser Zeit auf MIN (Linksanschlag) stellen damit der Ventilator nicht läuft.
Fenster und Türen schließen nicht dicht? Abdichtung verbessern.
Fensterläden oder Fensterrollladen bei Einbruch der Dunkelheit schließen. Dadurch wird die Wärmeabstrahlung ins Freie reduziert.
Übergardinen vor Speicherheizgeräten sind aus Brandschutzgründen nicht erlaubt. Außerdem verschlechtern Übergardinen über dem Speicherheizgerät die Wärmeabgabe in den Raum, fördern die Wärmeabgabe ins Freie und führen daher zu einem größeren Energieverbrauch.
Mauern, Wände und Wohnungseinrichtungen nehmen Wärme zeitlich verzögert auf, speichern diese und geben sie wieder ab, und zwar sehr langsam. Dies sollte bei der Temperatureinstellung am Bedienknopf für die Raumtemperatur und bei der Einstellung von Absenkzeiten berücksichtigt werden.
Fußböden, Decken und Mauern stellen eine Speichermasse dar, die bei der Speicherdimensionierung mit berücksichtigt wurde. Eine zu drastische Nachtabsenkung könnte dann zu Wärmeversorgungsengpässen am Tage führen.
1.3 Sicherheitshinweise
Wegen der Erwärmung der Gehäuseoberflächen dürfen brennbare oder feuergefährliche Gegenstände nicht in die Nähe der Geräte oder auf dieselben gestellt werden. Legen Sie deshalb keine Holzgegenstände, Wäsche- und Kleidungsstücke, Zeitschriften, Decken und dergleichen auf oder über das Gerät und stellen Sie keine Möbel- oder Einrichtungsstücke aus brennbarem Material sowie Spraydosen oder ähnliche Gegenstände näher als 25 cm vor, auf oder an das Gerät, insbesondere nicht vor die Warmluftaustrittsöffnungen.
Beachten Sie unbedingt, daß sich an in Betrieb befindlichen Speicherheizgeräten heiße Oberflächen befinden! Die Oberflächentemperaturen können 80 °C überschreiten.
Das Elektro-Speicherheizgerät darf nur zur Beheizung solcher Räume dienen, in denen weder explosive Gase (Versiegelung von Fußböden) noch brennbarer Staub vorhanden sind! Bei Renovierungsarbeiten mit Staubanfall sind die Speicherheizgeräte nur mit abgeschaltetem Ventilator zu betreiben bzw. vorübergehend ganz außer Betrieb zu nehmen.
Elektrogeräte entsprechen den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen. Reparaturen und Servicearbeiten an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Deutsch6 Für den Benutzer und den Installateur
1.4 Pflege und Wartung
Die AEG-Küchenspeicher bedürfen nur einer geringen Wartung.
Die Ventilatoren sind mit selbstschmierenden Gleitlagern ausgerüstet. Wir empfehlen, das Gerät von Zeit zu Zeit durch einen Installateur öffnen und eventuelle Staubablagerungen am Ventilator und in der Luftmischkammer entfernen zu lassen.
Die Reinigungs- bzw. Wartungsintervalle der Geräte sind von den jeweiligen Aufstell- und Betriebsbedingungen abhängig. Wir empfehlen, eine erste Überprüfung spätestens vor der zweiten Heizperiode vorzunehmen. Die weiteren Wartungszyklen können dann individuell festgelegt werden.
Bei den Reinigungszyklen empfehlen wir, auch die Kontroll- und Regelorgane regelmäßig überprüfen zu lassen. Spätestens 10 Jahre nach der Erstinbetriebnahme sollen alle Sicherheits-, Kontroll- und Regelorgane sowie das gesamte Auf- und Entladesteuersystem durch den Fachmann überprüft werden, um unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.
Die Geräteoberflächen dürfen nicht mit scharfen, sandhaltigen Putzmitteln gereinigt werden. Verwenden Sie handelsübliche Haushaltsreiniger.
1.5 Wichtiger Hinweis
Bitte lesen Sie die in dieser Anleitung aufgeführten Informationen sorgfältig durch. Diese geben wichtige Hinweise für die Sicherheit, die Installation, den Gebrauch und Wartung des Gerätes. Der Hersteller haftet nicht, wenn die nachstehenden Anweisungen nicht beachtet werden. Das Gerät darf nicht mißbräuchlich, d.h. entgegen der vorgesehenen Verwendung, benutzt werden. Diese Anleitung muss
dem Betreiber nach der Installation übergeben werden. Zusätzlich ist der Betreiber in die Funktionsweise der Elektro-Speicherheizung einzuweisen.
sorgfältig aufbewahrt und bei Besitzerwechsel dem neuen Eigentümer übergeben werden.
bei Kundendienstarbeiten dem Monteur ausgehändigt werden.
Sollte das Speicherheizgerät einmal nicht arbeiten, so prüfen Sie zunächst bitte folgende Punkte:
Steht das Bedienungselement am Gerät in Nullstellung?
Ist die gesamte Heizanlage (eventuell über die Aufladesteuerung oder den Hauptschalter) abgeschaltet?
Sind die Sicherungen in der Elektroverteilung lose oder defekt?
Wenn das Gerätegehäuse warm ist, der Ventilator aber nicht läuft: Schaltet der Raumtemperaturregler? Sind die Sicherungen des Ventilatorstromkreises in der Elektroverteilung lose oder defekt?
1.6 Hinweise bei Störungen
Die AEG-Küchenspeicher sind mit einem stufenlosen Auf- und Entladeregler und einem Sicherheitstemperaturbegrenzer ausgerüstet. Schaltet während des Aufheizvorganges der Auf- und Entladeregler nicht ab, so unterbricht der Sicherheitstemperaturbegrenzer den Stromkreis. Etwa auftretende Störungen dürfen nur durch einen Fachmann behoben werden, siehe Abschnitt „Zu beachtende Regeln“ (2.2.1). Sollte das Speicherheizgerät einmal nicht ordnungsgemäß arbeiten, sind folgende Prüfungen vorzunehmen:7 Für den Installateur Kerntemperaturfühler Raumtemperaturfühler Kerntemperatur in Grad Celsius Raumtemperatur in Grad Celsius Widerstand in Ohm Widerstand in Ohm Abb. 1 Abb. 2
1. Gerät speichert nicht
Lastsicherungen und Freigabeschütz in der Verteilung prüfen.
Wird der Auf- und Entladeregler B1 mit Spannung versorgt?
Hat der Ausgang "SH" des Auf- und Entladereglers B1 Spannung?
Ist der Schutzwiderstand R2 (22 Ohm) defekt?
Schaltet das Thermoschütz K1? Achtung: Schaltverzögerung bis zu 2 Minuten.
Hat der Sicherheitstemperaturbegrenzer F1 abgeschaltet? Der Sicherheitstemperaturbegrenzer wird durch Drücken auf den Betätigungsknopf wieder aktiviert. Mögliche Ursachen für das Abschalten des Sicherheitstemperaturbegrenzers sind: – Defekt des Aufladereglers. – Verbotene Geräteabdeckung und dadurch aufgetretener Wärmestau.
Speicherheizkörper prüfen.
Ladepoti (Ladeintensitätseinsteller B5) prüfen (0 - 47 kOhm).
Kerntemperaturfühler B3 auf richtigen Sitz und Wert prüfen.
Steuerspannung an den Klemmen A1/Z1 und A2/Z2 prüfen. Je höher die Steuerspannung, je geringer die Ladung.
2. Gerät lädt immer voll auf
Schaltet der Auf- und Entladeregler B1 das Thermoschütz K1 nicht aus? Ladepoti (Ladeintensitätseinsteller B5) und Kerntemperaturfühler B3 überprüfen.
Steckbrücke „Max. Ladung“ auf dem Auf- und Entladeregler B1 richtig gesteckt? Auf Steckplatz IV.
Auf- und Entladeregler defekt? Bei Ansteuerung über eine Aufladesteuerung (Zentralsteuergerät) ist die Steuerspannung an den Klemmen A1/Z1 – A2/Z2 zu prüfen. Ist keine Wechselspannung an den Klemmen messbar, ist eventuell die Aufladesteuerung defekt.
3. Gerät gibt nicht genügend Wärme ab
Gerät ist zu klein gewählt. Ventilator oder Auf- und Entladeregler ist defekt. Eventuell ist auch die Aufladesteuerung höher einzustellen. Hierzu sind die besonderen Hinweise bei der jeweiligen Aufladesteuerung zu beachten.
Läuft der Ventilator? Auf- und Entladeregler, Temperaturbegrenzer Ventilator F3 und ggf. Mechanik des Ventilators überprüfen.
4. Kennlinien der Fühler
Deutsch8 Für den Installateur
2.1 Technische Daten
Modell WSP 300 H Speicherkapazität 24 kWh Nennaufnahme 3,0 kW Spannung 3/N/PE ~ 400 V, 1/N/PE ~ 230 V Abmessungen Höhe: 820 mm
Tiefe: 570 mm / 600 mm
Gewicht ca. 184 kg Zusatzheizung 0,5 kW Speichersteinpakete 8 x SP28
verstellbar von 815 – 840 mm
2.2 Aufstellung und Installation
Der Anschluss des Speicherheizgerätes muß vom zuständigen EVU genehmigt sein.
Der Elektroanschluss hat durch einen konzessionierten Fachmann oder durch geschultes Personal zu erfolgen.
Örtliche Schutzmaßnahmen sind zu beachten.
Bei Aufbau von Elektrospeicherheizgeräten in gewerblich oder öffentlich genutzten Räumen wie z.B. Hotels, Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Schulen, Verwaltungsgebäuden o.ä., ist ein gesonderter Warnhinweis auf der Oberseite der Speicherheizgeräte anzubringen. Entsprechende Aufkleber sind bei unseren Vertragshändlern erhältlich.
2.2.1 Zu beachtende Regeln
Bei der Planung bzw. Installation sind zu beachten:
VDE 0100 (Errichten von Starkstromanlagen bis 1000V)
2.2.2 Wahl des Aufstellungsortes
Der Küchenspeicher kann sowohl in jede Küchenzeile integriert, als auch mit einem speziellen Zubehörsatz frei aufgestellt werden. Der Fußboden muss das Gewicht des Gerätes tragen, beachten Sie deshalb bitte die Gewichte im Abschnitt „Technische Daten“ (siehe Punkt 2.1). Bei Zweifel über die Tragfähigkeit des Bodens ist ein Fachmann zu Rate zu ziehen. Im allgemeinen können die AEG-Küchenspeicher ohne Unterlage auf den Boden gestellt werden. Die Aufstellfläche sollte glatt und eben sein und eine Temperaturbeständigkeit von min. 80 °C aufweisen. Bei weichen bzw. druckempfindlichen und nicht wärmebeständigen Fuß- und Teppichböden und zum Ausgleich von Unebenheiten, ist eine entsprechende Unterlegplatte in Größe der Aufstellfläche zu empfehlen. Bei Lang- oder Hochflorteppichen sollte grundsätzlich eine Unterlegplatte vorgesehen werden.
2.2.3 Aufstellvorschriften
Durch die niedrigen Oberflächentemperaturen der Seitenwände kann der Wärmespeicher unmittelbar neben jedes andere Einbaugerät in der Küchenzeile eingeplant werden. Aus Energiespargründen ist eine Aufstellung direkt neben Kühl- und Gefriergeräten nicht sinnvoll. Das Gerät kann bündig zur Rückwand aufgestellt werden. Der Warmluftaustritt sowie der Kaltlufteintritt muss ungehindert erfolgen können. Gegenstände jeglicher Art müssen mindestens 30cm von den Luftgittern entfernt sein.9 Für den Installateur
Nennmaß 820; verstellbar von 815-840 Abb. 3
2.2.4 Geräteabmessungen / Einbaumaße
Der Küchenspeicher ist serienmäßig für den Unterbau unter Arbeitsplatten vorgesehen. Die Gerätehöhe ist werksseitig auf 815 – 820mm eingestellt. Achtung: Für die Bemessung der Einbaunischenhöhe ist darauf zu achten, dass zwischen Abdeckblech Küchenspeicher und Unterseite Arbeitsplatte ein Mindestmaß von 8 mm eingehalten wird! Maße der Einbaunische (Nennmaße): - Höhe: 825 mm - Breite: 450 mm - Tiefe: 570 mm (wandbündige Aufstellung) a) Zubehör (Abdeckung, Vorderwand, seitliche Blenden) b) Serienmäßig: 1 Ausgleichsblende 10 mm und 2 Ausgleichsblenden 20 mm hoch beiliegend c) Sockelblende um 63 mm stufenlos nach hinten verstellbar d) Abdeckung von oder hinten 30 mm überstehend montierbar Deutsch10 Für den Installateur Abb. 4 Abb. 5 Achtung: Achten Sie darauf, dass keine Anschlussleitungen beschädigt, abgezogen oder aus dem Gerät herausgezogen werden. Leitungen entsprechend verlegen.
1. Die 2 Befestigungsschrauben der Bedienblende
oben links und rechts herausdrehen.
2. Die 4 Befestigungsschrauben des vorderen
Abdeckbleches herausdrehen, Abdeckblech nach vorn abnehmen. Auf Abdeckblechrückseite beigelegte Ausgleichsblenden abnehmen.
3. Bedienblende nach oben schieben, nach vorn
abnehmen und seitlich abstellen.
4. Die 2 Befestigungsschrauben des Ventilator-
einschubes unten an Innenwand herausdrehen. Ventilatoranschlussleitung von Schalttafel lösen (Klemmen 12 und N, Erdungskabel abziehen). Anschlussleitung des Raumtemperaturfühlers B2 von Auf- und Entladeregler B1 (unten rechts neben Einschub) lösen (Leitung mit 2 Flach- steckhülsen 2,8 – TF1 und TF2 – abziehen). Temperaturregler F4 von Innenwand abschrau- ben. Bei installierter Zusatzheizung den Regler Freigabe Zusatzheizung F2.1 von Innenwand abschrauben und die Anschlussleitungen der Zusatzheizung von Schalttafel lösen (Klemmen LH und N, Erdungskabel abziehen). Ventilatoreinschub zusammen mit Sockelblende nach vorn aus Gerät herausziehen.
2.3 Aufbau und Elektroanschluß
Erst am Aufstellungsort sollte das Speicherheizgerät aus der Verpackung genommen werden. Kleine Beschädigungen an den Speicherkernsteinen sind für den Betrieb des Gerätes bedeutungslos.11 Für den Installateur Abb. 6 Abb. 7 Hinweis: Mit der Verstellmöglichkeit von der Geräteinnenseite her ist auch ein nachträglicher Höhenausgleich möglich, wenn der Küchenspeicher schon in der Einbaunische steht und nachjustiert werden muss. Achtung: Um die Bedienblende am Gerät auch unter der Arbeitsplatte montieren bzw. demontieren zu können, muss zwischen Abdeckblech Küchenspeicher und Unterseite Arbeitsplatte ein Mindestmaß von 8mm eingehalten werden!
5. Sicherheitstemperaturbegrenzer F1 unten rechts
von Innenwand abschrauben. Die 8 Befestigungsschrauben der Innenwand herausschrauben. Innenwand herausnehmen: Hierzu die Innen- wand zuerst an der rechten Seite vor- und anschließend schräg nach rechts herausziehen. Achtung: Die Isolierung ist an der Innenwand befestigt, vorsichtige Handhabung!
6. Vordere Wärmedämmung, eingetütete Klein-
teile, Rohrheizkörper, Kernabdeckblech und Verpackungsmaterial aus Speicherkernraum ent- nehmen.
2.3.2 Einstellen auf Arbeitsplattenhöhe
Bevor das Gerät unter die Arbeitsplatte geschoben wird, ist die Einstellung auf die jeweilige Arbeits- plattenhöhe vorzunehmen. Hierzu Küchenspeicher vor die Einbaunische in die 4 beiliegenden Kunst- stoffschutzkappen stellen. Mit den stufenlos einstellbaren Tellerfüßen kann die Gerätehöhe von 815 bis 840mm verstellt werden. Zum Einstellen der Füße die Kontermuttern M10 auf der Geräteinnenseite lösen (SW17). Die Höhen- einstellung erfolgt von außen unten am Tellerfuß mit einem Schlüssel SW13 oder von der Geräte- innenseite her in dem geschlitzten Gewindeende. Verwenden Sie hierzu den beiliegenden Stahlblech- abschnitt oder ein anderes geeignetes Werkzeug. Kontermuttern wieder anziehen. Deutsch12 Für den Installateur
2.3.3 Zuführung der Anschlusskabel
Beim Einbau in die Küchenzeile die Länge der Anschlusskabel für Niedertarif-, Hochtarif- und Steuerstromkreis so bemessen, dass das Gerät vor Einbau in die Einbaunische angeschlossen werden kann. Der Küchenspeicher lässt sich somit später z.B. für Wartungsarbeiten ohne Abklemmen ganz aus der Einbaunische herausziehen. Vor Einschieben in die Einbaunische die Kabel von der Geräterückseite her durch die Kabeldurchführungen unten links auf der Rückwand und durch die Kabelbinder auf der linken Geräteinnenseite nach vorn in den Anschlussraum ziehen. Die Kabel in die Zugentlastungen unten auf der Schalttafel einführen und festklemmen. Kabelbinder auf der linken Geräteinnenseite festziehen. Achtung: Achten Sie darauf, dass die Anschlusskabel dicht an der linken Geräteinnenseite liegen und später nicht den Ventilatoreinschub berühren können. Heiße Oberflächen! Beim Einschieben des Küchenspeichers in die Einbaunische darauf achten, dass die Anschlusskabel nicht geknickt oder abgequetscht werden. Die Anschlusskabel müssen hinter dem Gerät im Bereich des Sockelrücksprungs frei beweglich verlegt sein.
2.3.4 Elektroanschluss
Das Speicherheizgerät wird mit einer Laststromleitung (Niedertarif) und Steuerleitungen für den Raumtemperaturregler sowie für die Aufladeregelung (A1/Z1; A2/Z2) angeschlossen. Die Leitungen A1/Z1 und A2/Z2 führen Netzspannung 230V~ und dürfen somit gemeinsam in einer Leitung mit L/N/PE für den Raumthermostaten geführt werden. Das Speicherheizgerät ist für den direkten Anschluss geeignet, es kann aber auch über eine Anschlussdose angeschlossen werden. Gemäß Vorschrift muss jeder Stromkreis, z.B. mit Sicherungsautomaten, allpolig abtrennbar sein. Dabei muss die Kontaktöffnung mindestens 3mm betragen. Jedes Speicherheizgerät muss mit einer separaten Laststromleitung aus der Elektroverteilung angeschlossen werden. Schleifen der Laststromleitung von Speicherheizgerät zu Speicherheizgerät ist nicht erlaubt. Ein 1-phasiger Anschluss darf nach den technischen Anschlussbedingungen (TAB) der EVU's nur bis 2 kW erfolgen. Dazu Brücke zwischen den Klemmen L1-L2-L3 einsetzen. Bei Anschluss an eine Aufladesteuerung mit „Eindrahtsteuerung“ Brücke zwischen „A2/Z2“ und „N“ einsetzen. Auf einwandfreien Anschluss des Schutzleiters achten. Soll das Speicherheizgerät nur mit einer Anschlussleistung von 2,0 kW betrieben werden, oberen Heizkörper nicht an Spannung anschließen. Der AEG-Küchenspeicher ist serienmäßig mit einer Auf-/Entladeelektronik ausgerüstet. Der Aufladeteil kann an eine Aufladeautomatik mit 80% Block-ED (digitales Steuersignal), z.B. µC2100, µC3000 angeschlossen werden. Der Entladeteil beinhaltet den Raumtemperaturfühler und den Sollwerteinsteller. Ein externer Raumtemperaturregler wird nicht benötigt. Achtung: An den Klemmen L und N muss Dauerspannung (HT-Zuleitung) anliegen. Ein evtl. vorhandener externer Raumtemperaturregler darf die Klemme L nicht spannungslos schalten. Für eine Nachtabsenkung sind die Klemmen TA-TA über einen potentialfreien Schaltkontakt einer Schaltuhr zu brücken. Die Nachtabsenkung ist fest eingestellt und beträgt 3K.13 Für den Installateur VerteilerHT-Zuleitung1/N/PE ~ 230 Vzur AufladeautomatikKLEMMEN: LH: ZusatzheizungTA: NachabsenkungVentilatorLE: Stufe langsam
- Anmerkung Bei Anschluß an 1/N/PE ~ 230 V Brückenzwischen L1-L2 und L2-L3 einsetzenNT-Zuleitung3/N/PE ~ 400 VB1 Auf- und EntladereglerB2 RaumtemperaturfühlerB3 Kernfühler PT100B4 Einsteller Raumtemperatur 47 kΩB5 Einsteller Ladeintensität 47 kΩE1 Speicherheizkörper 3 x 1,0 kWE2 ZusatzheizungF1 Sicherheitstemperaturbegrenzer AufladungF2.1 Regler Freigabe ZusatzheizungF2.2 Überhitzungsschutz ZusatzheizungF3 Temperaturbegrenzer VentilatorF4 Temperaturregler AufladungH1 Anzeige ZusatzheizungK1 ThermoschützM1 VentilatorR1 Ventilatorwiderstand 450 Ω/25 WR2 Schutzwiderstand 22 ΩS2 Schalter Zusatzheizung Achtung! Auch bei ausgeschalteter Sicherung kann an den Hochtarifklemmen, insbesondere bei den Klemmen A1/Z1 und A2/Z2 für die Aufladesteuerung, Spannung anliegen. Achtung! Zur Spannungsversorgung für den elektronischen Auf- und Entladeregler und den Ventilator muss an den Klemmen L und N Dauerspannung (HT-Zuleitung) anliegen. Abb. 8 I (560 °C)II (520 °C)III (480 °C)IV (460 °C)V (440 °C)
Deutsch14 Für den Installateur Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11
2.3.6 Montage von Speicherkern und Heizkörpern
Küchenspeicher in Einbaunische schieben (an end- gültigen Standort stellen) und ausrichten. Stellfüße falls nötig nachjustieren.
Speichersteine so einsetzen, dass die Öffnungen mit der Bodendämmung übereinstimmen und mit der Stufe der Bodendämmung vorne abschließen (Abb. 9+10). Beim Einbau der letzten Steinlage das Kernab- deckblech (Pos. 6, Abb. 9) mit der Abkantung nach unten und zur Geräterückseite hin so mit einsetzen, dass es zwischen Speicherkern und oberer Wärmedämmung liegt. Das Blech kann nicht mehr nach vorn herausgezogen werden.
Rohrheizkörper E1 (Abb. 9+10) von vorn zwischen die Speichersteine bis zum Anschlag nach hinten einschieben.
Wärmedämmung von vorn zwischen die Heizkörperenden vor die Steinsäule dicht einsetzen.
Innenwand einsetzen (Abb. 11): Hierzu die Innen- wand zuerst auf der linken Seite vorsichtig über die Heizkörperenden E1 schieben und anschließend auf der rechten Seite über die Heizkörperenden klappen. Innenwand seitlich und oben mit 8 Schrau- ben (Pos. 7) befestigen.
Die durch die Rohrheizkörper nach außen heraus- gedrückte Wärmedämmung wieder eindrücken. Die beiliegenden ovalen Isolierscheiben über die Heizkörperenden in die Wärmedämmung schieben und verdrehen, so dass diese hinter der Innenwand fest positioniert sind.
Sicherheitstemperaturbegrenzer F1 und Tempera- turregler F4 wieder anschrauben (Abb. 11).
Freie Anschlussleitungen des Sicherheitstempera- turbegrenzers F1 und freie N-Brücke der Schalttafel gemäß Schaltplan (Seite 13) auf Heizkörperan- schlussenden E1 aufstecken. Achtung: Nach abgeschlossener Montage des Speicherkerns und Anschluss der Heiz- körper den Ventilatorvorwiderstand R1 mit Haltewinkel auf der Schalttafel in waagerechte Position verbiegen. Achten Sie darauf, dass die Heizkör- peranschlussenden nicht von internen Leitungen berührt werden.15 Für den Installateur Abb. 13 Abb. 12 Abb. 14
2.3.7 Montage von Ventilatoreinschub und Sockelblende
Vor der Montage des Ventilatoreinschubes den Bodenraum des Küchenspeichers reinigen.
Ventilatoreinschub zusammen mit Sockel- blende von vorn wieder in Gerät einsetzen. Ventilatoreinschub mit 2 Befestigungsschrau- ben (Pos. 4, Abb. 12) unten an Innenwand festschrauben.
Ventilatoranschlussleitung an Schalttafel wieder anschließen.
Anschlussleitung des Raumtemperaturfühlers B2 an Auf- und Entladeregler B1 wieder anschließen.
Bei installierter Zusatzheizung den Regler Freigabe Zusatzheizung F2.1 auf der Innenwand wieder anschrauben und die Anschlussleitun- gen der Zusatzheizung an der Schalttafel wie- der anschließen. Achtung: Achten Sie darauf, dass keine Leitungen beschädigt oder abgezogen werden bzw. den Ventilatorvorwiderstand berühren. Leitungen entsprechend verlegen.
Zum Anpassen der schwarzen Sockelblende an den jeweiligen Sockelrücksprung der Küchen- möbel die beiden Andrückschrauben (Pos. 8, Abb. 13) vorn links und rechts am Ventilator- einschub lösen.
Sockelblende auf den entsprechenden Sockel- rücksprung einstellen. Andrückschrauben wie- der fest anziehen. Hinweis: Die schwarze Sockelblende (mit Einschubteil für Luftaustritt) kann dem Gerät auch einzeln entnommen werden. Dies ist z.B. erforderlich bei der Montage einer Zusatzheizung. Dazu die Anschlussleitung des Raumtemperaturfühlers B2 von Auf- und Entladeregler B1 abziehen, Andrückschrauben am Ventilatoreinschub lösen und Sockelblende nach vorn aus dem Gerät herausziehen.
2.3.8 Montage von Möbelfront und Ausgleichsblenden
Maß „H“ von Aufstellfläche bis Umkantung Seitenwand ermitteln (Abb. 14).
Maß „S“ von Aufstellfläche bis Unterkante Möbelfront (Pos. 9, Abb. 14) ermitteln.
Maß „X“ (= H - S) errechnen. Deutsch16 Für den Installateur Abb. 15 Abb. 16 Abb. 17
Auf der Rückseite der Möbelfront nach neben- stehender Maßskizze Abb. 15 vier Sackloch- bohrungen Ø5mm, 8mm tief bohren (s. Abb. 16).
Beiliegende Spreizgewindemuffen M4 (Pos. 10, Abb. 16) bündig in die Sacklöcher der Möbelfront einschlagen.
Gewindestifte M4x18 (Pos. 11) mit jeweils 1 Fas- sonmutter (Pos. 12), 2 Scheiben (Pos. 13) und 1 Mutter (Pos. 14) vormontieren und ganz in die Spreizgewindemuffen einschrauben.
Ausgleichsblende(n) 10mm oder 20mm, je nach Bedarf, entsprechend der Blendenhöhe der Möbelfront mit den beiliegenden Schrauben M4 (Pos. 15, Abb. 17) und Muttern (Pos. 16) an Bedienblende (Pos. 17) montieren.17 Für den Installateur Abb. 18 Aufladeteil Entladeteil Zusatzheizung Gewicht Typ Fabrikationsnummer Ventilator Abb. 19 Achtung: Achten Sie darauf, dass die eingesetzten Federklammern nicht den Ventilatorvorwiderstand berühren können. Vorwiderstand mit Haltewinkel in waagerechte Position verbiegen. Elektrische Sicherheit!
Bedienblende wieder anschrauben. Möbelfront einsetzen. Hinweis: Die Möbelfront kann auch mit sogenannten Schlüsselschrauben befestigt werden. Hierzu sind auf dem vorderen Abdeckblech schon entsprechende Lochungen vorhanden. Das Einsetzen der Möbelfront muss dann vor der Montage der Bedienblende erfolgen.
Auf dem Geräteschild sind die typspezifischen technischen Daten angegeben. Sie finden das Geräteschild unten links auf der schwarzen Sockelblende. Achtung: Vor Anschrauben des vorderen Abdeckbleches darauf achten, dass der Kerntemperaturfühler B3 (s. Abb. 9, Seite 14) bis zum Anschlag im Fühlerrohr eingeschoben ist.
Federklammern (Pos. 18, Abb. 18) von hinten in die 4 rechteckigen Lochungen des vorderen Abdeckbleches stecken. Vorderes Abdeckblech wieder am Gerät anschrauben. Deutsch18 Für den Installateur Abb. 20
Bei allen Ersatzteilanfragen werden stets die auf dem Geräteschild angegebene Typnummer und Fabrikationsnummer benötigt. Wir empfehlen Ihnen, die Fabrikationsnummer während der Installation hier einzutragen: Typnummer: WSP 300 H Fabrikationsnummer: ____________________
2.6.1 Vollverkleidungssatz
Mit dem Vollverkleidungssatz ist der Küchen- speicher frei aufstellbar. Der Verkleidungssatz besteht aus Vorderfront, Abdeckung mit Arbeitsplatte und 2 seitlichen Blenden. Montagefolge
Bedienblende und vorderes Abdeckblech abschrauben (siehe Punkt 1-3, Seite 10).
Schwarze Sockelblende (mit Einschubteil für Luftaustritt) ausbauen: Hierzu die Anschlussleitung des Raumtem- peraturfühlers B2 von Auf- und Entladeregler B1 abziehen (siehe Abb. 12 + 13, Seite 15). Andrückschrauben (Pos. 8) am Ventilator- einschub lösen und Sockelblende nach vorn aus dem Gerät herausziehen.
Seitliche Blenden (Pos. 19, Abb. 20) unten an linke und rechte Seitenwand schrauben.
Abdeckung mit den Schlüssellöchern der Befestigungsschienen über die Senkschrauben (Pos. 20) des Geräteabdeckbleches legen. Abdeckung soweit zurückschieben, bis sie auf der Vorder- oder Rückseite 30 mm übersteht. Abdeckung von unten durch das Geräte- abdeckblech in den vorhandenen Befestigungs- löchern (Pos. 21) festschrauben. Verwenden Sie zur Montage die beiliegenden Schrauben.19 Für den Installateur Abb. 21 Abb. 22
Eine Ausgleichsblende 20mm hoch an Bedienblende (Pos. 23, Abb. 21) montieren.
Sockelblende bis vor die seitlichen Blenden bündig wieder einschieben. Anschlussleitung des Raumtemperaturfühlers B2 an Auf- und Entladeregler B1 wieder anschließen. Andrückschrauben wieder fest anziehen. Achtung: Vor Anschrauben des vorderen Abdeckbleches darauf achten, dass der Kerntemperaturfühler B3 (s. Abb. 9, Seite 14) bis zum Anschlag im Fühlerrohr eingeschoben ist.
Vorderes Abdeckblech wieder anschrauben.
Vorderwand mit den Schlüssellöchern über die 4 Senkschrauben (Pos. 22) in den Seitenwänden einsetzen und bis zum Anschlag nach unten drücken.
Bedienblende (Pos. 23) wieder anschrauben.
Um auch einem nicht aufgeladenem Gerät sofort Wärme entnehmen zu können, empfiehlt sich der Einbau eines zusätzlichen Heizkörpers der jederzeit einsatzbereit ist. Der Betrieb erfolgt zum Hochtarif. Die Zusatzheizung wird über den eingebauten Wippenschalter betrieben. Während des Betriebes leuchtet der Wippenschalter auf. Der Einbau der Elektro-Zusatzheizung darf nur von einem konzessionierten Fachmann ausgeführt werden. Montagefolge
Gesamte Stromzufuhr zum Küchenspeicher unterbrechen.
Bedienblende und vorderes Abdeckblech abschrauben (siehe Punkt 1-3, Seite 10).
Schwarze Sockelblende (mit Einschubteil für Luftaustritt) ausbauen: Hierzu die Anschlussleitung des Raumtemperaturfühlers B2 von Auf- und Entladeregler B1 abziehen (siehe Abb. 12 + 13, Seite 15). Andrückschrauben (Pos. 8) am Ventilatoreinschub lösen und Sockelblende nach vorn aus dem Gerät herausziehen.
„Regler Freigabe“ F2.1 (Abb. 22) über dem Ventilatoreinschub (Pos. 24) in den vorhan- denen Befestigungslöchern unten links auf der Innenwand anschrauben.
„Überhitzungsschutz“ F2.2 (Abb. 23) auf dem Ventilatoreinschub in den vorhandenen Befestigungslöchern anschrauben. Achtung: Die Bauteile „Regler Freigabe“ und „Überhitzungsschutz“ sind iden- tisch. Deutsch20 Für den Installateur Abb. 23 Abb. 24
Vorhandene Schrauben (Pos. 25, Abb. 23) aus Oberseite Einschubteil entfernen.
Lochung unter Klebestreifen öffnen und Kabel- durchführung (Pos. 26) von außen einsetzen.
Zusatzheizung E2 (Abb. 24) von hinten in Einschubteil einsetzen, dabei die Anschluss- enden durch die Kabeldurchführung nach außen führen. Haltelaschen der Zusatzheizung entsprechend positionieren und mit den beiliegenden Schrauben befestigen.
Erdungskabel (Pos. 27) vorn links an Einschub- teil anschrauben.
Sockelblende wieder einschieben. Anschlussleitung des Raumtemperaturfühlers B2 an Auf- und Entladeregler B1 wieder anschließen. Andrückschrauben wieder fest anziehen.
Erdungskabel auf Schalttafel aufstecken. Anschlussleitungen von „Regler Freigabe“, „Überhitzungsschutz“ und Zusatzheizung gemäß Schaltplan (Seite 13) anschließen. Achtung: Achten Sie darauf, dass keine Leitungen beschädigt oder abgezogen werden bzw. den Ventilatorvorwiderstand berühren. Leitungen entsprechend verlegen. Achtung: Vor Anschrauben des vorderen Abdeckbleches darauf achten, dass der Kerntemperaturfühler B3 (s. Abb. 9, Seite 14) bis zum Anschlag im Fühlerrohr eingeschoben ist.
Vorderes Abdeckblech und Bedienblende wieder anschrauben.
Stromzufuhr wieder herstellen und die Funktion der Zusatzheizung abschließend prüfen.21 Für den Installateur
Vor der Inbetriebnahme sind nachfolgende Prüfungen durchzuführen:
Isolationsprüfung mit einer Spannung von mindestens 500 V. Der Isolationswiderstand muß mindestens 0,5 MOhm betragen.
Vom Elektroinstallateur ist die Leistungsaufnahme zu messen. Dies kann beispielsweise mittels kWh- und Zeitmesser erfolgen. Auch eine Kaltwiderstandsmessung ist ersatzweise gestattet. Der so ermittelte Wert ist mit den Angaben auf dem Geräteschild bzw. im Abschnitt „Technische Daten“ zu vergleichen. Hinweis: Bei den ersten Betriebsspielen des Heizgerätes können Dünste austreten, deshalb Raum gut belüftet halten.
Geräte die bereits in Betrieb waren oder zerlegt und an anderer Stelle neu aufgebaut werden, sind nach ihrer Aufstellung entsprechend den genannten Anweisungen in Betrieb zu nehmen, wobei die Inbetriebnahmeprüfungen wieder durchzuführen sind. Das Gerät muß nach dem Wiederaufbau während der ersten Aufladeperiode unter Überwachung eines Monteurs betrieben werden. Das Ansprechen des Aufladereglers ist abzuwarten. Teile der Wärmedämmung, die Schäden oder Veränderungen erkennen lassen, wodurch die Sicherheit beeinträchtigt werden könnte, sind auszutauschen.
3. Kundendienst und Garantie
Informationen zu Kundendienst- und Garantiebedingungen finden Sie in unserem Beiblatt »Kundendienst und Garantie«.
3.1 Entsorgung von Verpackung und Altgerät
Verpackungsmaterial entsorgen Entsorgen Sie das Verpackungsmaterial des Gerätes sachgerecht. Transportverpackungen überlassen Sie dem Fachhandel. Verkaufsverpackungen (Grüner Punkt) entsorgen Sie über DSD (Duales System Deutschland). Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Kunststoffteile sind, soweit vorhanden, folgendermaßen gekennzeichnet: – PE für Polyethylen, z. B. Verpackungsfolien – EPS für expandiertes Polystyrol, z. B. Styropor-Polsterteile (grundsätzlich FCKW-frei) – POM für Polyoxymethylen, z. B. Kunststoffklammern – PP für Polypropylen, z. B. Spannbänder
Kartonteile sind aus Altpapier hergestellt. Altgeräte entsorgen Aus Umweltschutzgründen müssen alle ausgedienten Geräte fachgerecht nach den geltenden Vorschriften entsorgt werden. Dies gilt für Ihr bisheriges Gerät und, nachdem es eines Tages nicht mehr benutzt wird, auch für Ihr neues Gerät. Entsorgungshinweise
Das Gerät darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Auskunft über Abholtermine oder Sammelplätze erhalten Sie bei der örtlichen Stadtreinigung oder der Gemeindeverwaltung. Deutsch22 For the User
2.1 Technische gegevens
Wij verzoeken u ons bij de bescherming van het milieu behulpzaam te zijn. Verwijder de verpakking daarom overeenkomstig de voor de afvalverwerking geldende nationale voorschriften. Nederlands256176/1/03-2004 · Technische Änderungen vorbehalten · Subject to technical modifications · Sous réserve de modifications techniques · Technische wijzigingen voorbehouden EHT Haustechnik GmbH Markenvertrieb AEG Gutenstetter Straße 10 D-90449 Nürnberg GERMANY www.aeg-haustechnik.de info@eht-haustechnik.de H 262 403 485 EHT-Haustechnik GmbH Vertriebszentrale EHT Haustechnik GmbH Markenvertrieb AEG Gutenstetter Straße 10 90449 Nürnberg info@eht-haustechnik.de www.aeg-haustechnik.de Tel. 0 18 03 / 91 13 23 Fax 09 11 / 96 56 - 44 4 Kundendienstzentrale Holzminden Fürstenberger Str. 77 37603 Holzminden Briefanschrift 37601 Holzminden Der Kundendienst und Ersatzteilverkauf ist in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 7.15 bis 18.00 Uhr und Freitag von 7.15 bis 17.00 Uhr, auch unter den nachfolgenden Telefon- bzw. Telefaxnummern erreichbar: Kundendienst Tel. 0 18 03 / 70 20 20 Fax 0 18 03 / 70 20 25 Ersatzteilverkauf Tel. 0 18 03 / 70 20 40 Fax 0 18 03 / 70 20 45 Regionen AEG Kundendienst Dortmund Oespel (Indupark) Brennaborstr. 19 44149 Dortmund Postfach 76 02 47 44064 Dortmund Tel. 02 31 / 96 50 22-11 Fax 02 31 / 96 50 22-77 Hamburg Georg-Heyken-Str. 4a 21147 Hamburg Tel. 0 40 / 75 20 18-11 Fax 0 40 / 75 20 18-77 Holzminden Fürstenberger Str. 77 37603 Holzminden Ersatzteile Tel. 0 55 31 / 7 02-1 37 Fax 0 55 31 / 7 02-3 35 Kundendienst Tel. 0 55 31 / 7 02-111 Fax 0 55 31 / 7 02-1 07 Leipzig Airport Gewerbepark-Glesien Ikarusstr. 10 04435 Schkeuditz Tel. 03 42 07 / 7 55-11 Fax 03 42 07 / 7 55-77 Stuttgart Weilimdorf Motorstr. 39 70499 Stuttgart Tel. 07 11 / 9 88 67-11 Fax 07 11 / 9 88 67-77 Adressen und Kontakte Ausland Schweiz EHT Haustechnik AG Industriestrasse 10 CH-5506 Mägenwill Tel. 0 62 / 8 89 92 14 Fax 0 62 / 8 89 91 26 Nederland AEG Home Comfort Daviottenweg 36 NL-5222 BH's Hertogenbosch Tel. 0 73 / 6 23 00 00 Fax 0 73 / 6 23 11 41 Belgium AEG Home Comfort Havenlaan – Av. du port, 104 B-1000 Brussel – Bruxelles Tel. 02 / 4 22 25 22 Fax 02 / 4 22 25 24 Czech Republic Stiebel Eltron Czech K Hájum 946 CZ-Prague 5 - Stodulky Tel. 0 04 20 / 251 11 61 11 Fax 0 04 20 / 235 51 21 22 Polska Stiebel Eltron Polska Sp. z o.o. Ul. Instalatorów 9 02-237 Warszawa Tel. 0 22 / 8 46 48 20 Fax 0 22 / 8 46 67 03
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