F 100 - Heizung Jøtul - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Jøtul F 100 - page 42

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Heizung kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch F 100 - Jøtul und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. F 100 von der Marke Jøtul.

BEDIENUNGSANLEITUNG F 100 Jøtul

Montageanleitung mit technischen Daten

1.0 Behördliche Auflagen
2.0 Technische Daten
3.o Installation
4.o Instandhaltung
5.o Zusatzausstattung

Allgemeine Verwendungs- und Pflegeanleitung

6.o Sicherheitsmaßnahmen 4
7.0 Brennstoff 43
8.o Verwendung 4
9.o Pflege 4
10.o Betriebsstorungen -Fehlersuche 46

6.o Sicherheitsmaßnahmen

Vor der Verwendung eines Kamins muss sichergestellt werden, dass die Aufstellung den Gesetzen und Bestimmungen entspricht.

Jegliche Veränderungen am Kamin oder an der Installation, die durch einen Handler, Installateur oder Kunden vorgenommen werden, können dazu führen, dass der Kamin oder seine Sicherheitsfunktionen nicht wie vorgesehen arbeiten. Dassel be gilt für die Installation von Zubehör oder Sonderausstattung, die nicht von uns angeboten wird. Dies kann ebenfalls gelten, wenn wichtige Komponenten für Funktionseweise und Sicherheit demontiert oder entfern't wurden.

In allen genannten Fälle haftet der Hersteller nicht für das Produkt und samtliche Garantieransprüche erloschen.

6.1 Brandschutzmaßnahmen

Die Benutzung eines Kamins kann mit einer gewissen Gefahr verbunden sein. Deshalb sollen den folgenden Anweisungen unbedingt beachtet werden:

  • Es ist darauf zu achten, dass Möbel und andere brennbare Gegenstände nicht zu nahe an der Feuerstelle stehen.
  • Lassen Sie das Feuer ausgehen. Niemals mit Wasserlöschen.
  • Der Kamin wird heiß und kann bei Berührung Verletzungen hervorrufen.
  • Entnehmen Sie Asche nur bei abgekühltem Kamin. Asche kann Glut enthalten und sollen diehser nur in einem nicht brennbaren Behälter aufbewahrt werden.
    Die Asche muss draußen an einem Ort entsorgt werden, an dem keine Feuerergefahr besteht.

6.2 Luftzufuhr

Vorsicht! Stellen Sie eine ausreichende Frischluftzufuhr in dem Raum sicher, wo der Kamin aufgestellt werden soll.

Eine unzureichende Belüftung kann dazu führen, dass sich Rauchgas im Raum ansammelt. Das ist äußert gefährlich! Anzeichen darauf sind Rauchgeruch, Benommenheit, Übelkeit und Unwohlsein.

Sorgen Sie damit, dass die Entlüftungen in dem Raum, wo der Kamin stehen, nicht blockiert sind!

In Räumen mit einem Kamin sollenne keine Lüftungseinrichtungen mit mechanischen Gebläse verwendet werden. Dies führt ggf. zu einem Unterdruck, wodurch giffte Abgase in den Raum gelangen.

Bei bestimmen Produkten kann dem Kamin Frischluft direkt zugeführrt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass dem Kamin bei geschlossener Kamintür unabhängig vom Ventilationssystem Verbrennungsluft zugeführrt wird. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt.)

Jøtul F 100 - Luftzufuhr - 1

Aufallen Produktien ist ein Schild mit der Seriennummer und dem Baujahr angebracht. Schreiben Sie diese Nummer an die in den Aufstellungsanweisungen angegebene Stelle.

Nennen Sie immer diese Seriennummer, wenn Sie sich an den Handler oder an Jotul wenden.

Serial no.

7.o Brennstoff

Verwenden Sie stets den angegebenen Brennstoff. (Die Brennstoffart wird im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt unter «2.0 Technische Daten» beschrieben.)

Dadurch werden optimale Ergebnisse erzielt. Andere Brennstoffen konnen das Produkt beschädigen.

7.1 Jøtuls Definition von Qualitätsbrennholz

Brennholz guter Qualität sind beispelsweise Scheite aus Birken-, Buchen- und Eichenholz.

Brennholz guter Qualität muss getrocknet sein, d.h. einen Wasseranteil von ca. 20% besitzen.

Um diese Qualität zu erreichen, sollte das Holz spätestens zum Ende des Winters oder zu Beginn des Frühlings geschlagen werden. Es sollte zersagt und so gestapelt werden, dass Luft durch den Holzstapel zirkulieren kann. Die Holzstapel mussen abgedeckt werden, um die übermäßige Aufnahme von Regenwasser zu vermeiden. Im Herbst sollen den Holzscheite in geschlossenen Räumen gelagert werden, um dann im Winter verfeuert zu werden.

Die Energieausbeute von 1 kg Holz schwankt nur gingfugig. Das spezifische Gewicht der verschiedenen Holzarten unterscheidet sich dagegen erheblich. Ein bestimmtes Volumen Tannenholz liefert z. B. weniger Energie (kWh) als das gleiche Volumen Eichenholz, das über ein hoheres spezifisches Gewicht verfügt.

Die Energieausbeute von 1 kg Qualitätsholz liegt bei etwa 3,8 kWh. 1 kg absolut trockenes Holz (o% Feuchtigkeit) liefert ca. 5 kWh, während Holz mit 60% Feuchtigkeitsgehalt dagegen nun etwa 1,5 kWh/kg liefert.

These Folgen können bei der Verwendung von feuchtem Holz aufreten:

  • Ruß- oder Teerablagerungen auf dem Sichtfenster, im Kaminofen und im Schornstein.
  • Weniger abgegebene Wärme.
  • Risiko eines Kaminbrands durch zunehmende Rußablagerungen im Kamin, im Abzugssrohr und im Schornstein.
  • Das Holz kann nur schwer angezündet werden, und das Feuer kann ausgegeben.

Verwenden Sie niemals folgende Materialien zum Entzünden eines Feuers:

Hausmull, Plastiktuten usw.
- Lackiertes oder imprägniertes Holz (hochgiftig).
- Spanplatten oder Laminatbretter.
Treibholz (Seewasser).

These Materialien können das Produkt beschädigen und belastend die Umwelt, insbesondere die Luft.

Hinweis! Entfachen Sie ein Feuer niemals mit leicht entzündlichen Flüssigkeiten wie z. B. Benzin, Kerosin, Alkohol o. ä. Es besteht Verletzungsgefahr, außer dem kann das Produkt beschädigt werden.

7.2 Jøtul's Definition von Briketts

Als Briketts bezeichneten wir Kohle, die den Spezifikationen in EN 13240 Tabelle B.2 (Briketts für Anwendungen in geschlossenen Räumen) entspricht. Zum Beispiel Phurnacit.

7.3 Große und Menge des Brennstoffs

Jøtuls Produkte weisen eine optimale Verbrennung auf.

Ein wichtiger Faktor für gute Verbrennung ist die richtige Brennstoffgroße.

Grosse und Menge des Brennstoffs sollen den im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt unter «2.0

Technische Daten» beschriebenen Angaben entsprechen.

7.4 Periodische/fortdauernde Verbrennung

Periodische Verbrennung

Die meisten Produkte von Jøtul sind für die periodische Verbrennung ausgerichtet. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt unter «2.0 Technische Daten».)

Periodische Verbrennung ist in thisem Zusammenhang die normale Verwendung des Kamins, d. h. dass Brennstoff nachgelegt wird, sobald der Brennstoff auf eine geeignete Menge glimmender Asche heruntergebrannt ist.

Fortdauernde Verbrennung

Einige Produkte eigenen sich für die fortdauernde Verbrennung. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt unter «2.0 Technische Daten».)

Fortdauernde Verbrennung bedeutet in diesen Zusammenhang, dass der Kamin über Nacht brennen kann, ohne dass das Feuer neu entfacht werden muss.

DEUTSCH

8.o Verwendung

Brennerplatten

Jøtul-Produkte werden mit zwei Typen von Brennerplatten gefelfert:

aus Gusseisen und
aus Vermiculit (gelb).

Hinweis: Lassen Sie Vorsicht walten, wenn Sie den Kamin mit Brennstoff befüllen, da ansonsten die Vermiculitplatten beschädigt werden können.

Belüftungen

Ein Produkt weist im Allgemeinen zwei Belüftungen auf: die Luftzufahr und die Entfachungsbelüftung.

Über die Luftzufuhr wird die Verbrennungsluft gesteuet, während über die Entfachungsbelüftung während der Zündphase dem Feuer Luft direkt zugeführrt wird.

8.1 Erstmaliger Gebrauch

Zunden Sie das Feuer wie unter «8.2/8.3 Täglicher Gebrauch» beschreiben an.
- Lassen Sie das Feuer ein paar Stunden brennen und lüften Sieden Raum, Denn das Produkt kann Gerüche und/oder Rauch entwickeln.
- Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals.

Hinweis: Wenn Sie den Kamin das ersten Mal benutzen, kann es zu Geruchsbildung kommt

Produkte mit Farbanstrich: Wenn der Kamin zum ersten Mal verwendet wird, können sich Reizgase bilden, und es kann ein unangenehmer Geruch entstehen. Das Gas ist ungiftig, der Raum sollte jedoch gut beluftet werden. Lassen Sie das Feuer bei starkem Luftzug brennen, bis die letzten Spuren von Dämpfen verschwunden und auch kein Rauch und keine Gerüche mehr vorhanden sind.

Emaillierte Produkte: An der Außenfläche des Kamins kann sich beim ersten Betrieb Kondenswasser bilden. Das muss in jedem Fall entfernt werden, um die Bildung bleibender Wasserflecken bei Erwärung der Oberfläche zu vermeiden.

8.2 Täglicher Gebrauch - Holzverbrennung

Anzünden

  1. Öffnen Sie die Belüftungen vollständig.
  2. Legen Sie zwei mittelgroße Holzsche in den Kamin, eines auf jeder Seite der Feuerstelle.
  3. Schieben Sie etwas zusammen gedrehtes Zeitungspapier (oder Birkenrinde) zwischen die Scheite. Legen Sie dann etwas Anzündholz in einem kreuzförmigen Muster darauf, legen Sie ein mittelgroßes Scheit oberauf, und züden Sie das Zeitungspapier an. Vermöern Sie das Feuer schrittweise.
  4. Bei Produkten ohne Entfachungsbelüftung kann die Tur leicht offen gelassen werden, bis das Holz richtig brennt. Schlieben Sie die Tur und die Entfachungsbelüftung (sofern vorhanden), sobald das Feuerholz entwickt ist und das Feuer gut brennt. (Benutzen Sie einen Handschuh o.ä., wenn der Griff heß ist.)
  5. Die gewünschte Hitzestufe regulieren Sie über die Verbrennungsgeschwindigkeit, indem Sie die Luftzuführ entsprechend einstehen.

Nennwärmeleistung wird durch entsprechendes Öffnen der Luftzuführ erreicht. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch unter «2.0 Technische Daten».)

Nachlegen von Brennholz

  1. Lassen Sie die Füllung solange brennen, bis nur noch glimmende Asche vorhanden ist, bevor Sie neues Brennholz auflegen.
  2. Öffnen Sie die Tur zunachst nur leicht, damit der Unterdruck ausgegliedchen werden kann.
  3. Legen Sie Holz nach, und stellen Sie sicher, dass die Luftzufuhr für ein paar Minuten vollständig geöffnet ist, bis das Holz Feuer gefangen hat.
  4. Schlieben Sie die Luftzufuhr, sobald sich das Holz richtig entzündet hat und gut brennt.

8.3 Täglicher Gebrauch - Brikettverbrennung

Wenn das Produkt für die Verbrennung von Kohle in Brikettform geeignet ist (weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch unter «2.0 Technische Daten», muss dem Produkt über den Feuerrost Luft zugeführrt werden.

Anzünden

  1. Öffnen Sie die Belüftungen vollständig.
  2. Legen Sie zwei mittelgroße Holzsche in den Kamin, eines auf jeder Seite der Feuerstelle.
  3. Schieben Sie etwas zusammen gedrehtes Zeitungspapier (oder Birkenrinde) zwischen die Scheite. Legen Sie dann etwas Anzündholz in einem kreuzförmigen Muster darauf.
  4. Legen Sie Kohle darüber, und zünden Sie die Zeitung an.
  5. Lassen Sie die Tur leicht offen, bis das Anzündholz richtig brennt.
  6. Wenn das Feuer von selbst weiter brennt, konnen die Tur und die Belüfung schrittweise geschlossen werden. (Benutzen Sie einen Handschuh o. ä., wenn der Griff heiß ist.)
  7. Die gewünschte Hitzestufe regulieren Sie über die Verbrennungsgeschwindigkeit, indem Sie die Belüfung in der Aschentür entsprechend einstellen.

Nachlegen von Brikett

Wenn mehr Brennstoff benötigt wird, muss die vorhandene Glut durchgerecht werden, damit die Asche in den Aschenkasten fällt.

  1. Legen Sie bis hochstens zur Kante des Aschefangs Briketts nach.
  2. Öffnen Sie die Aschentürbeluftung, damit das Feuer die erforderliche Temperatur erreichen kann.
  3. Regeln Sie die Belüftungen danach wie zuvor.

Thermometer

Bei Verbrennung von Kohle empfehlen wir die Verwendung eines Kaminthermometers. Das Thermometer ist im eigenen Fachhandel zu erwerben und muss auf den Kamin gelegt werden.

Ein permanentes Überhitzen des Kamins (Temperaturen von 280^ oder mehr) bedingt einen vermehrten Bedarf an Ersatzteilen, die von der Garantie ausgeschlossen sind.

8.4 Überhitzungsgefahr

Der Kamin darauf auf keinen Fall in einer Weise betrieben werden, die zu einer Überhitzung führt

Zu einer Überhitzung kommt es, wenn zuviel Brennstoff und/oder Luft vorhanden sind und somit zuviel Hitze erzeugt wird. Ein sicheres Anzeichen für eine Überhitzung sind rot glühende Teile des Ofens. In thisem Fall mussen Sie sofort die Luftzuführ verringern.

Wenn der Verdacht auf zu starken oder zu geringen Luftzug im Schornstein besteht, muss professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch unter «3.o Installation» (Schornstein und Abzugsrohr).)

Im Falle eines Feuers im Schornstein

  • Schlieben Sie alle Be- und Entlüftungsöffnungen.
  • Halten Sie die Brennkammertür geschlossen.
  • Überprüfen Sie Dachboden und Keller auf Rauch.
    Rufen Sie die Feuerwehr.
  • Vor dem erneuten Betrieb nach einem Feuer muss der Schonsteinfeger Kamin und Schornstein überprüfen, um deren vollständige Funktionstüchtigkeit sicherzustellen.

8.5 Übergangszeit vom Winter zum Frühling

In der Übergangszeit mit plottlichen Temperaturschwankungen oder bei schwierigen Windbedingungen kanneszuStörungendes Schornsteinzugskommen, so dass die Rauchgase nicht richtig abziehen. In diesen Fall sollen den Kleinere Holzsche verwendet werden und die Luftzufuhren weiter geöffnet sein, so dass das Holz Schneller verbrennt. Dadurch steigt die Rauchgastemperatur und der Zug im Schornstein wird aufrechterhalten.

Um Ascheanhäufigungen zu vermeiden, sollte diese früiger als normal entfernt werden. Siehe «9.2 Entfern den Asche».

9.o Pflege

9.1 Reinigung des Sichtfensters

Das Produkt ist mit einer Luftreinigung für das Sichtfenster ausgestattet. Durch die Luftzufuhröffnung wird Luft ober im Produkt angesaugt und an der Innenseite des Sichtfensters entlang nach unten geführt.

Dennoch verbleibt je nach den örtlichen Luftzugverhältnissen und der Einstellung der Luftzufuhr immer noch etwas Ruß am Sichtfenster. Normalerweise verbrennt der Großteil der Rußschicht bei vollständig geöffneter Luftzufuhr, und das Feuer brennt mit starker Flamme.

Nutzlicher Hinweis! Verwenden Sie zur einfachen Reinigung des Sichtfensters ein mit warmem Wasser angefeuchtetes Papiertuch, und fügen Sie etwas Asche aus der Brennkammer hinzu. Reiben Sie mit dem Papiertuch über das Sichtfenster, und waschen Sie es anschließend mit klarem Wasser. Gut abtrocknen. Falls das Sichtfenster sorgfältiger gereinigt werden muss, wird ein Glasreiniger empfohlen (beachten Sie die Gebrauchsanweisung auf der Flasche).

9.2 Entfernen der Asche

Bei Kaminen mit Aschenkasten

  • Schütteln oder schieben Sie die Asche nach unter in den Aschenkasten.
  • HebEN Sie den Aschenkasten vorsichtig heraus, und entleeren Sie ihn in einen nicht brennbaren Behälter.
  • Vergewissern Sie sich, dass das Aschengehäuse vollständig leer ist, bevor Sie den Aschenkasten wieder einsetzen.

Bei Kaminen ohne Aschenkasten

  • Beseitigen Sie die Asche mit einer Schaufel oder ähnlichem Gerät durch die Tur.
  • Lassen Sie stets etwas Asche als Schutzschicht auf dem Boden des Kamins zurück.

Wichtig! Entfernen Sie nur Asche, wenn der Kamin kalt ist.

9.3 Reinigung und Rußenternung

An den Innenflächen des Kamins konnen sich während des Betriebs Rußablagerungen bilden. Ruß ist einGreater Isolator und verringert die Wärmeabgabe des Kamins. Haben sich die Rußablagerungen stark angehauft, halten sich diese mit einem Rußentferner weniger entfernen.

Um die Bildung von Wasser-/Teerablagerungen im Kamin zu vermeiden, sollen den Sie das Feuer regelmäßig so heißt werden lessen, dass die Ablagerungen verbrennen. Einmal jährlich soll das Produktinnere gereinigt werden, um die großtmögliche Wärmenutzung zu erhalten. Dabei ist es sinnvoll, Schornstein und Abzugsröhre gleich mit auszufegen.

9.4 Fegen der Abzugsrohre, die zum Schornstein führen

Bei bestimmten frei stehenden Kaminen kann die obere Abdeckung abgenommen und das Rohr von oben ausgelegt werden.

Abzugsrohre müssen andernfalls entweder durch die RohrLuke im Abzugsrohr oder durch die Türoeffnung des Produkts gefegt werden. Normalerweise muss die Ablenkplatte entfernt werden. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch des Produkts im separaten Abschnitt «4.o Instandhaltung».)

DEUTSCH

9.5 Inspektion des Kamins

Jotul empfehlt, dass Sie persönlich eine sorgfällige Inspektion des Kamins durchführren, nach dem er ausgelegt bzw. gereinigt wurde. Prufen Sie alle sightbaren Oberflächen auf Risse. Prufen Sie auch, ob alle Verbindungen abgedachtet sind und die Turdund Deckelplattendichtungen richtig sitzen. Verschlissene oder verformte Dichtungen müssen ersetzt werden.

Reinigen Sie die Dichtnuten sorgfältig, tragen Sie Spezialkleber (erhältlich bei ihrem Jøtul-Vertragshandler) auf, und pressen Sie die Dichtung in ihren Sitz. Die Verbindungen trocknen schnell.

9.6 Pflege der Außenflächen

Bei lackierten Produktken kann sich der Farbston nach mehrjährigem Gebrauch ändern. Bevor Sie neuen Lack aufbringen, müssen Sie die Oberflächen sauber wischen und von losen Partikeln befrei.

Emaillierte Produkte dürfen nur mit einem sauberen, trockenen Tuch abgewischt werden. Kein Seifenwasser verwenden. Jegliche Flecken halten sich mit Reinigungsmitteln (z. B. Ofenreiniger) entfernen.)

10.o Betriebsstörungen - Fehlersuche

Geringer Zug

  • Überprüfen Sie, ob die Länge des Schornsteins die Anforderungen nationaler Gesetze und Vorschriften erfüllt. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch unter «2.o Technische Daten» und «3.o Installation» (Schornstein und Abzugsrohr).)
  • Stellen Sie sicher, dass der Mindestquerschnitt des Schornsteins den im Aufstellungshandbuch unter «2.0 Technische Daten» beschrieben den Angaben entspricht.
  • Stellen Sie sicher, dass der Rauchaustritt aus dem Schornstein nicht behindiert wird, beispelsweise durch: Åste, Bäume usw.
  • Wenn der Verdacht auf zu starken oder zu geringen Luftzug im Schornstein besteht, muss zur Messung und Anpassung professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Das Feuer erlischt nach kurzer Zeit

  • Stellen Sie sicher, dass das Holz ausreichend trocken ist.
  • Wenn im Haus Unterdruck herrsch, schalten Sie mechanische Ventilatoren ab, und öffnen Sie ein Fenster in der Höhe des Kamins.
  • Sorgen Sie davon, dass die Luftzuführ geöffnet ist.
  • Überprüfen Sie, ob die Abzugsoffnung mit Ruß verstopf ist.

Ungewöhnlich starke Rußablagerungen auf dem Sichtfenster

Leichte Rußablagerungen auf dem Sichtfenster sind unvermeidbar; die Stärke der Ablagerungen ist jedoch von folgenden Faktoren abhängig:

  • Feuchtigkeit des Brennstoffes.
  • Ortliche Luftzugverhältnisse.
  • Einstellung der Luftzufuhr.

Normalerweise verbrennt der Großteil des Rußes, wenn die Luftzufuhr vollständig geöffnet ist und das Feuer mit starker Flammenbildung brennt. (Siehe «9.1 Reinigung des Sichtfensters – nutzlicher Hinweis').)

Cyclische verbranding

Jotul bemuht sich ständig um die Verbesserung seiner Produkte, deshalb konnen Spezifikationen, Farben und Zubehor von den Abbildungen und den Beschreibungen in der Broschüre abweichen.

Jøtul AS hat ein Qualitätssicherungssystem, das sich bei Entwicklung, Produktion und Verkauf von Öfen und Kaminer nach NS-EN ISO 9001 richtig. Diese Qualitätspolitik vermittelt unseren Kunden ein Gefühl von Sicherheit und Qualität, für das Jøtul mit seiner langjährige Erfahrung seit der Firmengründung im Jahre 1853 stehen.

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Produktinformationen

Marke : Jøtul

Modell : F 100

Kategorie : Heizung