HUGHES & KETTNER TRILOGY - Gitarrenverstärker HUGHES & KETTNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Röhren-Gitarrenverstärker |
| Marke | Hughes & Kettner |
| Modell | Trilogy |
| Kanäle | 4 unabhängige Kanäle: Clean, Crunch, Lead, Ultra Lead |
| Ausgangsleistung | 100 Watt RMS |
| Endröhren | 2 x EL34 (Ruby) |
| Vorverstärkerröhren | Mehrere 12AX7 (Ruby) |
| Gitarreneingang | 1 x 6,35 mm Klinke, unsymmetrisch, Impedanz 1 MΩ |
| FX-Return-Eingang | 1 x 6,35 mm Klinke, unsymmetrisch, Impedanz 48 kΩ |
| Lautsprecherausgänge | 4 Ausgänge: 1 x 4 Ω, 1 x 8 Ω, 2 x 16 Ω, 1 x 16 Ω |
| FX-Send-Ausgang | 1 x 6,35 mm Klinke, unsymmetrisch, Impedanz 2,2 kΩ |
| MIDI | 1 x 5-polige DIN für MIDI-Steuerung |
| Effektloop | SmartLoop™ umschaltbar parallel/seriell |
| Sonderfunktionen | Sparkle (Clean), Boost (Crunch), MIDI Learn, Klangvariationen pro Kanal |
| Fußschalter im Lieferumfang | Stageboard FS-4 (4 Kanäle) |
| Abmessungen (B x H x T) | 744 x 280 x 258 mm (mit Ecken) |
| Gewicht | 20,5 kg |
| Netzspannung | 110/120 V oder 220/240 V umschaltbar, 50-60 Hz |
| Maximale Leistungsaufnahme | 383 VA |
| Externe Sicherungen | 1 x T 630 mA (Anoden); Netzsicherungen je nach Spannung |
| Wartung | Röhrenwechsel durch qualifizierten Techniker; Betrieb ohne Lautsprecher vermeiden |
| Reparatur | Reparaturen ausschließlich durch einen autorisierten Hughes & Kettner-Techniker |
| Allgemeine Informationen | Anleitung in mehreren Sprachen verfügbar; Garantie unter Bedingungen |
Häufig gestellte Fragen - HUGHES & KETTNER TRILOGY HUGHES & KETTNER
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BEDIENUNGSANLEITUNG HUGHES & KETTNER TRILOGY HUGHES & KETTNER
Stamer Musikanlagen GmbH* Magdeburger Str. 8 66606 St.Wendel

Lothar Stamer Dipl. Ing. Managing Director
St.Wendel, 02/17/2005
- Stamer Musikanlagen manufactures exclusively for Hughes & Kettner®.
Für das folgend bezeichnete Erzeugnis
Trilogy^TM
wird hiermit bestätig, dass es den wesentlichen Schutzanforderungen entspricht, die in der Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit (89/336/EWG) und der Niederspannungsrichtlinie (73/23/EWG) festgelegt sind. Diese Erklärung gilt für alle Exemplare und bestätigt die Ergebnisse der Messungen, die durch die Qualitätssicherung der Fa. Stamer Musikanlagen GmbH durchgeführt wurden. Zur Beurteilung des Erzeugnisses hinsichtlich elektromagnetischer Verträglichkeit wurden folgende Normen herangezogen: EN 50081-1 · EN 50082-1. Zur Beurteilung der Einhaltung der Niederspannungsrichtlinie wurde folgende Norm herangezogen: EN 60065
These Reklarung wird verantwortlich für den Hersteller

Stamer Musikanlagen GmbH* Magdeburger Str. 8 66606 St.Wendel
abgegeben durch

Lothar Stamer Dipl.Ing.
Geschäftsführer
St.Wendel, den 17/02/2005
- Stamer Musikanlagen stellt exklusiv für Hughes & Kettner® her.
Important:
Bitte lies vor der Inbetriebnahme unbedingt die Sicherheitshinweise auf Seite 53 - 55!
Attention :
Zu keinem Zeitpunkt der Rock-History war der Soundgeschmack der Gitarristen so breit gefächert, wie im noch jungen 21.Jahrhundert. Klassische Rock-, Crunch- und Blues-Sounds gehen Hand in Hand mit bösartigen Metal-Staccatos. Effektdurchzogene, glockenklare Clean-Sounds lösen sich -ohne Vorwarnzeit - in brachiale NuRock-Riffs auf. Klar, dass in dieser vielfälligen Soundwelt die Röhren-Amps von gestern versagen: Zwei Kanäle war der Standard, drei schon Luxus, ganze vier Kanäle und alles per MIDI schaltbar war nur ein Traum.
Mit dem TRILOGY™ hast du dich für einen Röhren-Amp entschieden, der dir nicht nur eine erstklassige Soundbasis bietet, sondern endlich auch den Traum der MIDI-Steuerung erfüllt: vier Kanäle mit eigenständigen Sounds, alle vier Kanäle inklusive des revolutionären SmartLoop™ Effekt-Routing über MIDI kontrollierbar. Obendrauf gibt es im CLEAN- und CRUNCH-Kanal je eine, ebenfalls per MIDI schaltbare Soundvariation. Das sind unterm Strich sechs echte Sounds direkt am Amp! Über MIDI setzen sich mit diesen Basis-Sounds dann satire 128 Effekt-Kombinationen verknüpfen und speichern. Und damit sollte ja:wohl jeder Gig problemlos über die Bühne gehen.
Vor der Inbetriebnahme
Ein Wort der Mahnung, bevor du Deinen neuen Amp in Betrieb nimmst: Er ist laut! Hohe Lautstärke-Pegel konnen Gehörschäden verursachen. Umbose Übberraschungen zu vermeiden solltest du das MASTER volume-Poti vor dem Aktivieren des Amps auf Linksanschlag drehen. Nach dem Einsatzen kannst du den Pegel vorsichtig erhöhen, bis die gefelieferte Lautstärke zu den Räumlichkeiten passt und nicht in den Ohren schmerzt! Und noch mal: Um dauerhafte Gehörschäden bei Dir und Deinen Zuhörern zu vermeiden, solltest du große Vorsicht im Umgang mit den Lautstärkereglern deines Amps walten halten!
Vergewissere Dich vor dem Anschluss des Trilogy™, dass der am MAINS INPUT angegebene Spannungswert mit der ortsüblichen Netzspannung übereinstimmt. Stelle eine ausreichende Luftzufuhr zu den Kühflächen des Gerätes sicher.
Achte unbedingt auf einen festen Stellplatz, der mechanische und thermische Fremdeinwirkungen ausschließlich und so die Betriebssicherheit des Gerätes und die Sicherheit von Personen gewährleistet.
Für Schäden am Gerät, oder an anderen Geräten, die durch unsachgemäßen Betrieb entstehen, wird seitens des Herstellers keine Haftung übernommen.
Inbetriebnahme
Zuerst gehört das Boxenkabel in den entsprechenden Ausgang am Head. Je nach Einsatzgebiet stehen hier je ein 4 Ohm-Ausgang, zwei Ports zum Anschluss von zwei 16 Ohm-/bzw. einer 8 Ohm-Box, sowie ein separator 16 Ohm-Ausgang zur Verfügung. Weitere Informationen zu dieser Tema findest Du im Kapitel 2.0 - Anschlüsse und Bedienelemente. Das andere Ende des Kabels wird mit dem Eingang der Box verbunden. Das ist für Vollröhren-Amps lebenswichtig! Werden Röhrenamps ohne angeschlossene Box oder an zu niedriger Impedanz betrieben, dann sterben sie!
Jetzt verbindest du den Netzstecker des Heads mit der Steck-dose und aktivierst den Amp mit Hilfe des MAINS-Schalters. Achte auf jeder Fall daraufuf, dass der STANDBY-Schalter besteht in der STANDBY-Position steht und gonne den Röhren eine kurze Aufwärmfphase, bevor du loslegst. Sie werden es dir mit einer längeren Lebensdauer danken. Verbirde jetzt deine Gitarre mit dem Amp (verwende ein hochwertiges abgeschirmtes Instrumentenkabel) und hauche den glühenden Röhren Leben ein, indem du den STANDBY-Schalter umlegst.
Okay, es ist soweit: Lasset die Spiele beginnen!
Inhalt
1 Anschlüsse und Bedienelemente der Vorderseite 15
1.1 Input 15
1.2 Clean-Kanal 15
1.3 Crunch-Kanal 15
1.4 Lead-Kanal 16
1.5 Ultra Lead-Kanal 16
1.6 Master-Sektion 16
1.7 Netz- und Standby-Schalter 16
2 Anschlisse und Bedienelemente der Rückseite 17
2.1 Netzanschluss 17
2.2 Anaden-Sicherung 17
2.3 FX-Loop On/Off 17
2.4 Channel Select Stageboard 17
2.5 FX-Send, Level und Return 17
2.6 MlDI-Buchse 18
2.7 Speakers 18
3 Standard-Setup und Verkabelung 18
4 Der TrilogyTM und MIDI 18
4.1 Programmierung 18
4.2 Einstellen des MIDI-Kanals sowie OMNI-On/Off 18
4.3 Werkseinstellung und deren Wiederherstellung 19
5 Röhrentausch, Wartung und Pflege 20
5.1 Wann ist ein Röhrentausch Sinnvoll? 20
5.2 Was ist beim Röhrentausch zu beachten? 20
5.3 Wie kann ich die Lebensdauer meines Trilogy™ verlangern? . 20
6 Mögliche Fehlerquellen/Troubleshooting . . 21
7 Technische Daten 22

Abb. 1: Trilogy Vorderseite
1 Anschlüsse und Bedien-elemente der Vorderseite
Der Trilogy™ verfügbar über vier Kanäle: CLEAN, CRUNCH, LEAD, ULTRA LEAD. Durch Drücken der Taster CLEAN ON, CRUNCH ON, LEAD ON und ULTRA LEAD ON wählst Du die Kanäle an. Die Schalter sind gegeneinander auslösend. SPARKLE im CLEAN- und BOOST im CRUNCH-Kanal sind zuschaltbare Soundvariationen.
Die Dreiband-Klangregelungen der Kanäle besteht aus BASS, MID und TREBLE. Hier stellst du denen persönliche Sound-Vorstellung ein. Wie bei Röhren Amps üblich, beeinflussen sich die Regler innerhalb eines Kanals gegenseitig. Das heißt z.B., eine Änderung in den Höhen wirkt sich auch auf die Mitten aus. Die beiden LEAD-Kanäle teilen sich die Potis der Klangregelung, intern werden bei der Kanalwahl jedoch jeweils unterscheidliche Schaltkreise aktiviert, die speziell auf die Charakteren der beiden LEAD Kanäle abgestimmt sind.
Betrachten wir den Trilogy™ von rechts nach links, also vom Eingang über die Kanäle zur MASTER-Sektion und dem MAINS- sowie STANDBY-Schalter:
1.1 Input
Hochohmige 6,3mm Klinken-Buchse zum Anschluss der Gitarre.itte verwende nur geeignete, abgeschirmte Instrumentenkabel.
1.2 Clean-Kanal
Der TRILOGY™ liefert Dir einen Ultra-Clean-Sound, der selbst bei hoher Lautstärke keine Einbrüche in der Brillanz und Klarheit spürbar werden{lsst. Er klingt voll und rund, übersteuert auch bei hohen Pegeln kaum und kitzelt den begehren „Twang" aus Deiner Gitarre. In der Basswiedergabe zeichnet sich der Kanal durch einen enormen Druck und maximale Wärme aus. Dank des SPARKLE-Schalters lssst sich die Hohen-Charakteristik des Kanals an die Ansprüche der entsprechlichsten Stilistiken
anpassen: Von „warm und seidig“, wie im Jazz und Blues gefragt, bis superglitzernd und durchsetzungsstark für die authentische Pop und Nu Metal - Performance - hier ist alles möglich.
Hinweis:
SPARKLE ist nicht nur eine kosmetische Höhenanhebung, sondern eine echte Presence-Schaltung mit Endstufengegenkopplung.
Bedienung:
| VOLUME: | Regelt die Lautstärke |
| BASS: | Regelt den Bassanteil |
| MID: | Regelt den Mittenanteil |
| TREBLE: | Regelt den Höhenanteil |
| CLEAN ON: | Aktiviert den CLEAN-Kanal. |
| SPARKLE: | Verleiht dem CLEAN-Kanal zusätzliche Präsenz und „Glitzern“ |
1.3 Crunch-Kanal
Dieser Kanal bietet hohe Dynamik und eine absolute Kontrolle bei jedem Übersteuerungsgrad. Detailgetreu überträgt er jeder Anschlag und selbst kleinste Verzierungen werden bereitwillig abgebildet. Der Begriff „ehrlich" als Beschreibung für die Performance des Kanals passt hier wie die vielzitierte Faust auf's Auge. Mit dem BOOST-Schalter wird aus dem trockenen Rhythmus- und Solo-Sound der amtliche Rock-Sound für schmetternde Powerchords und Riffs.
Bedienung:
| GAIN: | Regelt die Eingangsempfindlichkeit und damit die Sättigung bzw. Verzerrung |
| MASTER: | Regelt die Lautstärke |
| BASS: | Regelt den Bassanteil |
| MID: | Regelt den Mittenanteil |
| TREBLE: | Regelt den Höhenanteil |
| CRUNCH ON: | Aktiviert den CRUNCH-Kanal. |
| BOOST: | Aktiviert zusätzliche Gain-Reserven für noch mehr „Cream“ |
1.4 Lead-Kanal
Präzise HiGain-Distortionsounds spielen bei der Wahl eines Verständerkers eine entscheidende Rolle. Ein verbindliches Kriterium für einen Top-Class-Gitarrenverständker ist, dass der individuelle Grundsound der jeweils verwendeten Gitarre selbst bei extremen GAIN-Einstellungen erhalten bleibt. Außen dem sollte der gefelte Ton auch am Gain-Limit definiert und transparent rüberkommen. Beide Disziplinen erfüllt der Trilogy™ mit links und so wird der LEAD-Sound zur ersten Wahl für klassische Rock-Soli und Powerchord-Riffs mit „Brett-Ambitionen".
Hinweis:
Dem Amp wurde ausreichend Gain spendiert, um in jeder Situation zu überzeugen. Probier' es aus!
Tauche ein in die Welt intensiver Distortion-Sounds und genieße die kraftvolle Entfaltung eines jedem deiner durch die Laufsprecher gejagten Riffs. Der über den ULTRA GAIN-Schalter anwählbare Kanal liefert eine gnadenlose amerikanische High Gain-Performance, mit tiefen Büssen und bissigen Höhen. Seine freiße und böse Verzerrung bedient die Nu Metal und Drop-Tuning Fraktion genauso souverän, wie den Allrounder, der sich ab und zu den etwas anderen, ultrafetten Leadsound wünscht.
Bedienung:
| LEAD-GAIN: | Regelt den Übersteuerungsgrad des LEAD-Kanals |
| ULTRA-LEAD-GAIN: | Regelt den Übersteuerungsgrad des ULTRA LEAD-Kanals |
| MASTER: | Regelt die Lautstärke |
| BASS: | Regelt den Bassanteil beider Kanäle |
| MID: | Regelt den Mittenanteil beider Kanäle |
| TREBLE: | Regelt den Höhenanteil beider Kanäle |
| LEAD ON: | Aktiviert den klassisch britischen LEAD-Kanal |
| ULTRA LEAD ON: | Aktiviert den amerikanischen ULTRA LEAD-Kanal |
1.6 Master-Sekction
In der MASTER-Sektion bestimmst du die Gesamtlautstärke des Trilogy™, regelst die Präsenz und das Effekttrouting. Außer dem hast du die Möglichkeit deinem Amp MIDI-Program-Changes beizubringen.
Bedienung:
FX-MIX, FX ON und SERIAL
Das spezielle Effekttrouting SmartLoop™ bietet Dir einen von parallel auf seriell umschaltbaren Effektweg. Im Parallel-Betrieb (SERIAL ist nicht aktiviert) wird das Effektsignal dem Original-signal der Vorstufe zugemischt. Das Mischungsverhältnis kann mittels FX-MIX-Regler eingestellt werden. Prinzipiell erzielt man die besten Soundergebnisse, wenn am Effektgerät ein möglichst großer Effektanteil eingestellt wird und kein Direktsignal am Ausgang des Effektgerätes anliegt.
Bei serieller Verschaltung (SERIAL ist aktiv) arbeitet SmartLoop™ wie ein konventioneller serieller Effektweg, d.h. das Lautstärkeverhältnis zwischen Original- und Effekt-Signal wird am Effekt-gerät selbst eingestellt.
Tipp:
Ist kein Effektgerät am Effektweg eingeschleift, lässt sich der Effektweg für weitere Funktionen zweckentfremden:
- Im parallelen Betrieb kann die RETURN-Buchse zum Anschluss eines zweiten Instruments oder beliebiger anderer Audioquellen verwendet werden, die sich dann über den FX-MIX Regler dem Gitarrensignal zumischen halten. Parallel dazu kann an der SEND-Buchse eine zusätzliche Endstufe, oder eine RED BOX® zur Signaführung zum Mischpult angegeschlossen werden
- Seriell betrieben und gebrachte (SEND und RETURN mit einem Klinkenkabel verbunden) lassst sich der Effektweg als zweiter MASTER-Regler verwenden, der pro Kanal)sogar per Fuß-schalter aktiviert werden kann. Die Lautstärke wird mit dem FX-MIX-Regler eingestellt
Hinweis:
Wenn der Effektweg seriell geschalte und kein Effektgerät angeschlossen ist, wird das Signal unterbrochen. Das Ergebnis: Es ist nichts zu horen!
PRESENCE
Dieser Regler bestimmt den Obertonanteil aller Kanäle/Sounds.
MASTER
Wie der Name schon vermuten{lss, haltst Du mit thisem Potentiometer die Macht über die 100 Watt starke, mit vier EL-34 Endstufenrohren befeuerte Endstufe deines Trilogy™ zwischen Daumen und Zeigefinger. Und aus thisem Grunde ist im Umgang mit thisem Regler auch ein gewisses Maß an Vorsicht geboten (und natürlich auch jeder Menge Spaß garantiert!)
MIDI LEARN
Weist die Amp-Einstellungen einer Midi-Programmnummer zu und dient zur MIDI-Grundkonfiguration des Amps. Siehe dazu 4 MIDI
1.7 Netz- und Standby-Schalter
MAINS ON/OFF
Dieser Schalter öffnet die Hauptstromzufuhr und gibt den Röhren die Chance, sich für die bevorstehende Arbeit aufzuwärmen.
STANDBY
Gibt den Weg in Richtung Endstufe und Box frei. Er schaltet die Anodenspannung der Röhren, nicht die Heizung. Benutze bei kürzeren Spielpausen alsoitte STANDBY anstatt ON/OFF, dann bleiben die Röhren auf Betriebstemperatur.

Abb. 2: Trilogy Rückselte
2 Anschlüsse und Bedienelemente der Rückseite
2.1 Netzanschluss
Der Trilogy™ ist in zwei Modell-Varianten lieferbar: 110/120V und 220V-240V, zu erkennen am Gehäuseaufdruck über der Netzbuchse (Abb. 3). Beide Modelle bieten je zwei währbare Betriebsspannungen, deren Anpassung mittels des in die Netzbuchse integrierten Voltage-Selectors erfolgt.itte stelle vor dem Anschluss des Trilogy™ an das Stromnetz unbedingt sicher, dass die vorhandene Netzspannung mit dem im Sichtfenster des Voltage-Selectors angegebenen Spannungswerts übereinstimmt. Der in Betriebsposition (Amp staat „auf den Fußen") lesbare Wert zeigt die aktuelle Spannung an, der auf dem Kopf stehende die alternative Anpassung.
Überprüfe auch die Sicherungswerte entsprechend den Angaben des Aufdrucks auf der Geräterückseite (Abb. 2).
Hinweis:
Die Spannungsanpassung und der Austausch der Sicherungen darf nur von einem erfahrenen Service-Techniker vorgenommen werden. Die nachfolgenden Hinweise sind für den Service-Techniker gedacht!
- Mittels eines kleinen flachen Schraubendrehers den Voltage-Selector aus der Netzbuchse lösen
- Falls defekt, Sicherung herausnahmen und durch eine Neue mit entsprechendem Wert ersetzen
- Der Voltage-Selector wird so gedreht und wieder eingesteckt, dass der Aufdruck der gewünschten Netzspannung nach oben links zeigt (neben Pfeil von Gehäuseaufdruck „Voltage-Setting").

2.2 Anode Fuse
Dies ist die Anodensicherung. Sie sichert die Hochspannungs-versorgung der Röhren ab. Spricht die Sicherung an, ist die Ursache meistens eine defekte Röhre. Bemerkbar macht sich eine angesprochene Sicherung, wenn der Amp bzw korrekt verkabelt und eingestellt wurde, Dennoch aber nichts zu horen ist. Achtung: Vor dem Austausch der Sicherung durch eine entsprechende 250 Volt/T 630 mA Ersatzsicherung sind die Endstufenrehnen unbedingt auf einen Defekt zu überprüfen!
2.3 FX-Loop On/Off
Anthese Buchse kann der Einfach-Fußschalter Hughes & Kettner FS-1 angeschlossen werden. Der Fußschalter deaktiviert den Taster FX ON auf der Front.
Hinweis:
Ist ein Fußschalter angeschlossen, hat dieser immer Priorität. Auch beim Umschalten der Kanäle gilt der aktuelle Zustand des Fußschalters, unabhängig von der Voreinstellung des Kanals! Der Schalter auf der Front ist gesperrt und übernimmt jetzt die Funktion einer LED-Anzeige, die den Zustand des Fußschalters anziegt.
Dies ist der Anschluss für das im Lieferumfang enthaltene Stageboard Hughes & Kettner® FS-4. Mit seiner Hilfe können die Kanäle CLEAN, CRUNCH, LEAD und ULTRA-LEAD direkt angewählt werden. Eine Funktionalität, die den Einsatz „On Stage" optimal Unterstützung.
2.5 FX Send, Level und Return
FX SEND
Falls Du ein externes Effektgerät verwenden möchtest, verbirnde diese Buchse mit dem Eingang des Effektgeräts.
FX LEVEL
Dieser Schalter verringert den Ausgangspiegel der FX-Send Buchse um 10dB und erhöht zeitgleich die Eingangsempfindlichkeit der FX-Return Buchse um 10dB und unterstützt so eine optimale Anpassung des Effektweges an den Eingangspiegel des jeweils verwendeten Effektgeräts. Soll ein Effektgerät zum Einsatz kommt, dessen Eingang für den Instrumentenpegel ausgelegt ist, diesen Schalteritte unbedingt in die gedrückte Position bringen.
FX RETURN
Verbirde these Buchse mit dem Ausgang des Effektgeräts.
2.6 MIDI
Hier kann ein MIDI-Fußschalter, oder ein beliebiger anderer MIDI-Sender zum Schalten der Kanäle angeschlossen werden. Verfügbar sind die Funktionen CLEAN, CRUNCH, LEAD, ULTRA-LEAD, Effektweg an/aus und seriell/parallel, sowie die Sound-Variationen SPARKLE im CLEAN-, und BOOST im CRUNCH-Kanal. Nähere_infos findest Du im Kapitel 4 - Der Trilogy™ und MIDI.
2.7 Speakers
Es stehen ein 4 Ohm-, zwei 16 Ohm- bzw. ein 8 Ohm-, sowie ein separater 16 Ohm-Ausgang zum Anschluss von Boxen mit entsprechender Impedanz zur Verfügung.itte ache immer auf eine korrekte Verkabelung. Werden Rohren-Amps mit fal-scher Impedanz oder gar ohne angeschlossene Box betrieben, kann das zu einer Beschädigung führen. WeitereInfos zum Thema findest du im Kapitel 5 unter „Wie kann ich die Lebensdauer meines Trilogy™ verlangern?“
3 Standard-Setup und Verkabelung

4 Der Trilogy™ und MIDI
SmartLoopTM in Verbindung mit einem midifähigen Multi-Effektgerät bietet dir den bestmöglichen Spielkomfort. jeder einzelnefunktion des TrilogyTM lassst sich per MIDI schalten. Das sind
- alle 4 Sounds: CLEAN, CRUNCH, LEAD, ULTRA LEAD
- die Sound-Variationen SPARKLE im CLEAN-Kanal und BOOST im CRUNCH-Kanal
- FX ON beneath SERIAL
4.1 Programmierung
Die Programmierung erfolgt denkbar einsch. Willst du eine Sound-Kombination wie z.B. CRUNCH mit aktivem BOOST, aktivem FX und SERIAL speichern, stellst Du zuerst genau diese Kombination am Amp ein. Dann brauchst du lediglich den Trilogy™ über kurzes Drücken der MIDI LEARN-Taste „scharf" zu schalten (MIDI LEARN leuchtet), und die Programm-Nummer, unter der Du diese Sound-Kombination speichern möchtest, auf deinem MIDI-Board (oder anderen MIDI-Sender) zu drucken. Erlischt MIDI LEARN, hat sich der Trilogy™ diese Sound-Kombination gerekkt und einem Progamm auf jedem Fußboard zugeordnet.
Ein erneuter Druck auf MIDI Learn im scharf geschalteten Zustand beendet vorzeitig den Programmiervorgang.
Empfängt der TrilogyTM auf dem eingestellten MIDI-Kanal (s.u.) einen MIDI-Program-Change-Befehl, blinkt die MIDI Learn-LED kurz auf und der TrilogyTM ruft die entsprechende Einstellung auf.
4.2 Einstellen des MIDI-Kanals sowie OMNI-On/Off
Drückt man im Normalbetrieb des Trilogy™ die MIDI LEARN-Taste länger als zwei Sekunden beginnnt diese zu blinken. Die LEDs und Taster des Amps haben nun spezielle Programmier-Funktionen:
CLEAN
Fungiert nun als +1 /up Taster, um den MIDI-Kanal einzustellen. Werkseinstellung ist MIDI-Kanal 1.
SPARKLE
Fungiert nun als -1/down Taster
FX ON
Schaltet OMNI On/Off. Leuchtet die FX ON-LED, so empfängt der TrilogyTM auf allen MIDI-Kanälen eingehende Program-Changes (default), bei nicht leuchtender LED nur auf dem eingestillten MIDI-Kanal.
Hinweis:
OMNI=Empfang auf allen Kanälen. Diese Funktion ist hilfreich, wenn Du nicht sicher bist, auf welchem Kanal Dein Fußboard sendet.
SERIAL
Mit dieser Taste kannst Du überprüfen, ob alle LEDs funktionieren. So lange SERIAL gedrück ist, müssen alle LEDs auf der TrilogyTM-Front leuchten.
Die BOOST-, CRUNCH-, SPARKLE- und CLEAN-LEDs davon während des Setups als Anzeige des MIDI-Kanals. In der nachfolgenden Tabelle kannst Du den eingestellen MIDI-Kanal gaz einfach ablesen (in der Fachsprache auch „Binär-Code" genannt):
Einmaliges Drücken auf MIDI LEARN beendet das MIDI-Setup und speichert die Einstellungen, der Amp kehrt in den letzten Betriebszustand (Normalbetrieb) zurück.
4.3 Werkseinstellung und deren Wiederherstellung (Factory Reset)
Wird beim Einsatzen MIDI LEARN und FX ON gleichzeitig gehalten, setzt sich der Amp in Auslieferzustand zurück.
Dieser ist:
OMNI ON
- MIDI-Kanal 1
- Alle Kanäle sind FX ON geschaltet
- SERIAL ist deaktiviert
- Alle MIDI-Presents werden zurückgesetzt
Die Sounds sind ab Werk wie folgt eingestellt und zugewiesen:
| Programm-Change-Befehl | Kanal | Einstellung |
| 1 | Clean | FX ON |
| 2 | Clean | Sparkle + FX ON |
| 3 | Crunch | FX ON |
| 4 | Crunch | Boost + FX ON |
| 5 | Lead | FX ON |
| 6 | Clean | |
| 7 | Clean | Sparkle |
| 8 | Crunch | |
| 9 | Ultra Lead | FX ON |
5 Röhrentausch, Wartung und Service
Der TRILOGY™ ist ab Werk mit EL34 und 12AX7 Röhren bestückt. Sie werden nach dem „Burn-In" (ein erster Dauerlauf unter Last) in aufwändigen Selektionsverfahren auf ihre elektrischen Werte, Mechanische Beschaffenheit (Mikrofonie), und darüber hinaus im akustischen Test am fertigen Gerät auf ihr Soundverhalten geprüft. Einer der wichtigsten Schritte ist bzw das „Matching" (also das Zusammenstellen von Röhrensätzen gleicher Kennlinie) für die Endstufenbestückung.
5.1 Wann ist ein Röhrentausch sinnvoll?
Die im TRILOGY™ eingesetzten Röhren zeichnen sich durch vorbildliche Verarbeitungsqualität und eine hohe Lebensdauer aus. Soltte dennoch einmal ein Problem auftauchen, stell dir vor einem voreiligen Röhrentauschitte folgende Fragen:
- Lag die Ursache des Fehlers bzw. Ausfalls an der Röhre selbst oder vielfeicht an der Geräteperipherie, z.B. defektes Speaker-Kabel als Ursache für defekte Endstufenröhre? (Falls der Fehler nicht behoben wird, könnte das Problem nach einem Röhrentausch erneut auftreten).
- War während des Betriebes die Netzspannung konstant? Bei Vollrohren-Amps kann eine Überspannung im Netz die Ursache für einen Ausfall sein. Überspannungen entstehen z.B. bei Strom-Generatoren oder unsachgemäß ausgeführten Starkstromverbindungen.
- Hat weitere nicht nur eine Sicherung angesprochen, ohne dass ein wirklicher Defekt vorliegt? „Gealterte“ Sicherungen, Teilchenentladungen in einer Röhre oder Überschlagedurch Netzspannungsspitzen können die Ursache sein.
Ein Röhrentausch ware dann weniger sinnvoll. Röhren zeigen nach entsprechender Betriebsdauer Verschleibersscheinungen (erhöhte Mikrofonie, Brummempfindlichkeit, Höhenverluste, Leistungsverluste etc.). Solche Anzeichen machen einen Austausch nötig, Denn sie führn nicht nur zu schlechteren Klangergebnissen, sondern sind Vorboten für einen bevorstehenden Ausfall der betroffenen Röhre.
Hinweis:
Von einem Röhrentausch aus Spaß an Soundexperimenten ist auf jeder Fall abzusehen. Die hierbei entstehenden Kosten konnten bei unsachgemäßem Handeln unerwartet hoch ausfallen.
5.2 Was ist beim Röhrentausch zu beachten?
Der Röhrentausch sollte ausschließlich durch technisch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen! Folgende Hinweise sind deshalb nur für Service-Techniker gedacht:
Vor dem Ausbau des Chassis auf der Rückseite ist der Netzstecker des TRILOGY™ zuziehen und eine Mindestentladungszeit von 2 Minuten abzuwarten! Ist das Chassis ausgebaut, können die Röhren vorsichtig aus ihren Sockeln gezogen werden. Eine einzelnene Endstufenrohrearfurn dann getauscht werden, wenn sie exakt in das Match passt (die gleiche Kennlinie aufweist). Für die Endstufenrohren grundsatzlich nur gematchede Satze einsetzen. Wird ein neuer Satz gematcher Endstufenrohren mit den gleichen Kennliniendaten des alten Satzes verwendet, so ist ein Bias-Abgleich (Ruhestrom-Abgleich) nicht zwingend notwendig. Wird dagegen ein Match mit abweichenden Kennliniendaten verwendet, so muss ein Bias-Abgleich erfolgen. Der Abgleich setzen umfangreiche Messkenntnisse voraus und ist ausschließlich von im Röhren-Amp-Bereich qualifizierten Technikern vorzunehmen.
5.3 Wie kann ich die Lebensdauer meines Trilogy™ verlängern?
- Betreibe den Trilogy™ niemals ohne Last (Lautsprecher)! Ein hochwertiges, knicksicheres Boxenkabel istecause zwingend notwendig.
- Nutze den STANDBY-Schalter! Häufiges Aufheizen der Röhren erhöht den Verschleib. Das Abschalten der Anodenspannung mit der STANDBY-Funktion spart Betriebsstunden.
- Vermeide Erschütterungen, insbesondere bei laufendem Gerät. Vor dem Transport den Amp ausschalten und die Röhren abkühlen setzen.
- Sorge immer für eine technisch einwandfrei Geräteperipherie! Freie Luftungsschlitze für eine ungestörte Luftzirkulation sind lebenswichtig für den Trilogy™.
In jedem Fall zu vermeiden sind extreme Hitze, das Eindringen von Staub und - ganz entsprechers - Nisse. - Die Spezifikationen von Zusammengehen müssen genauestens beachtet werden. Niemals Laufsprecherboxen mit zu kleiner Impedanz (Ohmzahl) am Trilogy™ betreiben.
- Nie Geräte mit zu großem Pegel (z.B. Endstufen) an die Eingänge des Trilogy™ anschließen.
- Vor Anschluss des Gerätes immer die vorhandene Netzspannung prüfen. Im Zweifelsfall den Bühnentechniker, Hausmeister o.ä. kontaktieren.
- Keine "do it yourself" Reparaturen bei Problemen! Auch der Tausch interner Sicherungen muss von einem erfahrenen Techniker vorgenommen werden.
6 Mögliche Fehlerquellen/ Troubleshooting
Der Trilogy™ lassst sich nicht einschalten
- Es liegt keine Netzspannung an. Überprüfe den korrekten Anschluss des Netzkabels.
- Die Netzsicherung ist defekt. Achte beim Einsatz auf den für die Netzspannung vorgesehenen Sicherungswert!
Der Trilogy™ ist korrekt verkabelt, aber es ist nichts zu horen
- Das Gerät ist auf STANDBY geschaltet.
- Gain-bzw. Masterregler sind abgedreht.
- Der Effektweg ist ungewollt aktiv.
- Die Anodensicherung ist durchgebrannt. Vor dem Austausch der Sicherung gegen eine dem vorgeschriebenen Wert entsprechende Ersatzsicherung sind die Endstufenrohren auf Defekt zu prufen.
- Die Sicherung für die Röhrenheziehung hat angesprochen (Röhren gluhen nicht). Achte beim Austausch der Sicherung unbedingt auf den korrekten Wert. Den Austausch sollenn nur ein Service-Techniker vormehmen.
Bei aktivem Effektgerät wird der Sound indifferent und „matschig"
- Das Effektgerät liefert ein Direktsignal, das im parallelen Effektweg dem Originalsignal zugemisch wird. Je nach verwendetem Effekt kann die Phasenlage des Direktsignals beim parallelen Zusammenmischen im Trilogy™ zu Phasenauslösungen führen. Um diese zu vermeiden, schalte den Effektweg auf SERIAL, oder drehe das Direktsignal im Effektgerät ab.
Beim Spielena sind „Klingelgeräusche" zu horen, der Amp tendiert zum „Pfeifen"
- Eine oder mehrere Röhren sind mikrofonisch. Ersetze die Röhre durch eine neue entsprechenden Typs.
Schon weniger Betriebsstunden nach einem Röhren-tausch zeigen sich wieder typische Merkmale für Röhrenverschleß (Höhenverluste, Rauschen, Mikro-fonie, „mulmiger" Sound):
- Beim Röhrentausch wurden falsche Typen eingesetzt oder der Ruhestrom wurde nicht optimal eingestellt. Bringeitte den Amp zu einem Fachmann, um den Fehler beheben zu halten.
7 Technische Daten
Alle Pegelangaben beziehen sich auf 0 dBV (1V RMS)
7.1 Eingänge:
INPUT
Buchse: Klinke
Bauart: unsymmetrisch
Eingangsimpedanz: 1 MΩ
Empfindlichkeit: -35 dB
max. Eingangspegel: +8 dB
FX-RETURN
Buchse: Klinke
Bauart: unsymmetrisch
Eingangsimpedanz: 48k
max. Empfindlichkeit:
-10dB Schalter gedrückt: -18 dB
-10dB Schalter nicht gedrückt: -8 dB
max. Eingangspegel:
-10dB Schalter gedrückt: + 5 dB
-10dB Schalter nicht gedrückt: +15dB
7.2 Ausgabe:
FX LOOP- Send L/R
Buchse: Klinke
Bauart: unsymmetrisch
Ausgangsimpedanz: 2,2 kΩ
Ausgangspegel: - 6 dB
max. Ausgangspegel:
-10dB Schalter gedrückt: +2 dB
-10dB Schalter nicht gedrückt: +12 dB
Lautsprecherausgänge:
Anzahl: 4
Buchse: Klinke
Bauart: unsymmetrisch
Impedanz: 1 × 4; 1 × 8 oder 2 × 16; 1 × 16
7.3 Allgemeine elektrische Daten:
max. Stromaufnahme: 1,35 A @ 230 V AC, 4-8-16 Ω
2,55 A @ 120 V AC, 4-8-16 Ω
max. Leistungsaufnahme: 383 VA @ 253 V AC, 4-8-16 Ω
Netzspannungsbereich: + / - 10%
external Sicherungen: 1 × T 630 ~mA (Anodenspannung)
interne Sicherungen: 1 x TT 10 A „superträge“ 2 × T 630 ~mA
Netzsicherung:
Europa: (schaltbar: 220 V-230 V auf 240 V)
2 × 250 ~V / T 1,6 ~A (5 x 20 mm)
USA/Canada/Asien: (schaltbar: 100 V auf 120 V)
2 × 250 ~V / T 4 ~A (5 × 20 mm)
Anodensicherung: 1 × T 630 ~mA
Umgebungstemperaturbereich: - 10 °C bis + 35 °C
7.4 Allgemeine mechanische Daten:
Abmessungen:
Breite: 744 mm (mit Ecken)
Höhe: 280 mm (mit Griff und Fußen)
Tiefe: 258 mm (mit Ecken)
Gewicht: 20,5 kg
Avant-propos
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE! BITTE VOR GEBRAUCH LESEN UND FÜR SPÄTEREN GEBRAUCH AUFBEWAHREN!
- Das Gerät wurde von Hughes & Kettner gemass IEC 60065 gebaut und hat das Werk in Sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb saferzustellen, muss der Anwender die Hinweise und die Warnvermerke beachten, die in der Bedienungsanleitung enthalten sind. Das Gerät entspricht der Schutzklasse I (schutzgeberdet).
DIE SICHERIT, ZUVERLASSIGKET und LEISTUNG DES GERATES WIRD VON HUGHES & KETTNER NUR DANN GEWAHRLEISTET. WENN:
- Montage, Erweiterung, Neueinstellung, Änderungen oder Reparaturen von Hughes & Kettner oder von dazu ernährtigen Personen ausgeführten werden.
-
die elektrische Installation des betreffenden Raumes den Anforderungen von IEC (ANSI)-Festlegungen entspricht.
-
das Gerät in Übereinstimmung mit der Gebrauchsanweisung verwendet wird.
WARNING:
- Wenn Abdeckungen geöffnet oder Gehausseteile halten, zußer wenn dies von Hand möglich ist, konnen Teile freigelte werden, die Spannung führen.
- Wenn ein Öffnen des Gerätes erforderlich ist, muss das Gerät von allen Spanningsquellen getrennt sein. Berücksichtigten Sie die vor dem Abgleich, vor einer Wartung, vor einer Instandsetzung und vor einem Austausch von Teilen.
- Ein Abgleich, eine Wartung oder eine Reparatur am geöffneten Gört unter Spannungdorf nur durch eine vom Hersteller autorisierte Fachkraft (nach VBG 4) geschehen, die mit den verbundenen Gefahren vertrait ist.
- Lautsprecher-Ausgänge, die mit dem IEC 417/5036-Zeichen (Abb.1, s.unten) versehen sind konnen berührungsgeführliche Spannungen führn. Deshalb vor dem Einschalten des Gerätes Verbindung nur mit dem vom Hersteller empfohlenen Anschlusskabel zum Lautsprecher herstellen.
- Alle Stecker an Verbindungskabeln müssen mit dem Gehäuse verschaubt oder verriegelt sein, sofern möglich.
- Es darüber nur Sicherungen vom Typ IEC 127 und der angegebenen Nennstromstände als Ersatz verwendet werden.
- Eine Verwendung von gefickten Sicherungen oder Kurzschlieben des Halters ist unzulässig.
- Niemals die Schutzleiterverbindung unterbrechen.
- Oberflächen, die mit dem „HOT“-Zeichen (Abb.2, s.unter) versehen sind, Rückwände oder Abdeckungen mit Kühlschlitzen, Kühlkörper und deren Abdeckungen, sowie Röhren und deren Abdeckungen können im Betrieb erhöhte Temperaturen annehmen und sollen den deshalb nicht berührt werden.
- Hohe Lautstärkepegel konnen dauernde Gehorschäden verursachen. Vermeiden Sie deshalb die direkte Näre von Lautsprechen, die mit hohen Pegeln betrieben werden. Verwenden Sie einen Gehorschutz bei dauernder Einwirkung hoher Pegel.
NETZANSCHLUSS:
- Das Gerät ist für Dauerbetrieb ausgelegt.
- Die eingestellte Betriebsspannung muss mit der fälllichen Netzspannung übereinstimmen.
- Achtung: Der Netzschalter des Gerätes muss in OFF-Position stehen, wenn das Netzkabel ange-schlossen wird.
- Der Anschluss an das Stromnetz erfolgt mit dem mitgelieferten Netzteil oder Netzkabel.
- Netzteil: Eine beschädigte Anschlussleitung kann nicht ersetzt werden. Das Netzteil damit mehr betrieben werden.
- Vermeiden Sie einen Anschluss an das Stromnetz in Vertellerdosen zusammen mit vielen anderen Stromverbrauchern.
- Die Steckdose für die Stromversorgung muss nahe am Gerät angebracht und weniger zugänglich sein.
AUFESTELLUNGSSORT:
- Das Gerät sollte nur auf einer sauberen, waagerechten Arbeitsfläche stehen.
- Das Gerätarf während des Betriebs keinen Erschütterungen ausgesetzt sein.
- Feuchtigkeit und Staub sind nach Möglichkeit fernzuhalten.
- Das Gerätarf nicht in der Höhe von Wasser, Badewanne, Waschbecken, Kühenspülle, Nassraum, Swimmingpool oder feuchten Räumen betrieben werden. Keine mit Flüssigkeit gefüllten Gegenstände (Vase, Gläser, Flaschen etc) auf das Gerät sollen.
Sorgen Sie fur ausreichende Beluftung der Geräte.
Eventuelle Ventilationsöffnungen)dürfen niemals blockiert oder abgedeckt werden. Das Gerät muss mindestens 20~cm von Wänden halten aufgestellt werden. Das Gerätarf nur dann in ein Rack eingebaut werden, wenn fur ausreichende Ventilation gesorgt ist und die Einbauanweisungen des Herstellers eingehalten werden. - Vermeiden Sie direkte Sonneneinstahrung sowie die unmittelbare Höhe von Heizkörpern und Heiztahrern oder ähnlicher Geräte.
- Wenn das Gerät plötzlich von einem kalten an einen warmen Ort gebracht wird, kann sich im Geräteinnern Kondens-feuchtigkeit bilden. Dies ist insbesondere bei Röhrengeräten zu beachten. Vor dem Einschalten so lange warten, bis das Gerät Raumtemperatur angenommen hat.
- Zubehör: Das Gerät nicht auf einen instabilen Wagien, Ständer, Dreifuß, Untersatz oder Tisch stellen. Wenn das Gerät herunterfällig, kann es Personenschädten verunschen und selbst beschäftigt werden. Verwendten Sie das Gerät nur mit einem vom Hersteller empfehlenen oder zusammen mit dem Gerät verkaufen Wagien, Rack, Ständer, Dreifuß oder Untersatz. Bei der Aufstellung des Gerätes müssen die Anweisungen des Hersteller's befolgt und muss das vom Hersteller empfehlene Aufstellzubehör verwendet werden. Eine Kombination aus Gerät und Gestell muss vorsichtigt bewegt werden. Plötzliches Anhalten, übermäßige Kraftanwendung und ungleichmäßige Böden können das Umkippen der Kombination aus Gerät und Gestell bewirken.
-
Zusatzvortrichtungen: Verwenden Sie niemals Zusatzvortrichtungen, die nicht vom Hersteller empfohlen wurden, weil dadurch Unfälle verursicht werden können.
-
Zum Schutz des Gerätes bei Gewitter oder wenn es längerere Zeit nicht beaufsichtigter oder benutzt wird, sollte der Netzstecker gezogen werden. Dies verhindert Schäden am Gerät aufgrund von Blitzschlag und Spannungsstößen im Wechselstromnetz.
Abb.1

Abb.2

Technische Änderungen vorbehalten