HMR - Elektrische Heizung DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG HMR DIMPLEX
These Montageanweisung ist vor Beginn der Verlegarbeiten sorgfältig zulesen!
1. Wichtige Hinweise
Heizleitungen)durfen sich nicht kreuzen oder berühren.
- Der Biegeradius von 5 x Außendurchmesser Heizleitung darf nicht unterscriitten werden.
Die minimale Verlegtemperatur beträgt +5^
Heizleitungen niemals in oder unter der Dammung verlegen.
Heizleitungen dürfen nicht gekürzt oder direkt angeschlossen werden.
Heizmatten dürfen nicht gekürzt werden.
Heizmatten immer parallel anschlieben (keine Reihenschaltung !!!).
- Zur lückenlosen Beheizung mussen die Heizmatten vollflächig verlegt werden.
- Nur Kaltleitungen)dürfen gekürzt oder verlangert werden.
- Kaltleitungen und Führerleitungen werden im Übergang zwischen Wand und schwimmender Estrichplatte in einem Schutzrohr geführt.
Die Verbindung von Kaltleiter mehrerer Matten erfolgt immer parallel in einer Verteilerdose in der Wand.
- Leitungsmuffen nicht auf Zug (maximal 120 N) beanspruchen.
Heizmatten sollenn nur in dem für die Verlegung notwendigen Maß betreten werden.
- Bodentemperaturfuhler in einem am Ende verschlossenen Schutzrohr zu verlegen, damit gegeben falls ein Austausch möglich ist. Die Leitung des Bodentemperaturfuhlers ist am Anschlussen de (Dose) zu kennzeichnen, damit die Einschuttiefe definiert ist.
Die gültigen VDE- und TAB-Bestimmungen sind zu beachten.
- Der Anwender unserer Erzeugnisse muss in eigener Verantwortung über die Eignung der eingesetzten Produkte entscheiden.
1) Rohbeton
2) Feuchigkeitssperre/Dampfsperre (z.B. Folie)
3) Wärme- und Trittschalldämmung (gegebenenfalls zweilagig)
4) Abdeckung z.B. PE-Folie
5) Heizmatte (Trägergitter nach unten)
6) Befestigungsdübel für Trägergitter
7) Lastverteilschicht (Estrich)
8) Randstreifen, Arbeitsvermögen 10 mm
9) Kleber für Fußbodenbelag
10) Fußbodenbelag
11) Fuhlerrohr für Fußboden-Temperaturfühler
2. Aufbau der Fußbodenhezung
2.1 Fußboden-Speicherheziehung oder Fußboden-Direktheziehung*

* abhängig von flächenbezogener Aufnahme, Estrichstärke und vorgeschalteter Steuerung
2.2 Fußboden-Speicherheziehung mit Randzonenheziehung

3. Wärmedämmung
Vor Verlegung der Dammung ist die Betonfläche von groben Verunreinigungen zu saubern. Vorhandene Unebenheiten müssen ausgegliedchen werden.
Nach DIN 4117 ist in nicht unterkellenen Räumen eine Feuchtigkeitssperre auszulegen. Sie wird an den Wänden soweit hochgezogen, dass sie über die fertige Bodenkonstruktion Herausragt. Die einzelnen Bahnen sind zu verschreiben bzw. zu verkleben.
An allen aufgehenden Wänden, Säulen, Türdurchgängen etc. ist ohne Unterbrechung ein 8 mm dicker Randdämmtreifen (Dehnungsvermögen mindestens 5 mm) aufzustellen, der die horizontale Ausdehnung der Bodenkonstruktion aufnimmt.
Der Randdammstreifen ist in seiner Höhe so zu bemessen, dass er von der Betondecke bis über die fertige Bodenkonstruktion Herausragt. Der verbleibende Überstand wird nach Verlegung des Fußbodenbelags halten.
Dammstoffplatten sind im Fugenwechsel (fugen- versetzt) zu verlegen, sie müssen vollflächig aufliegen. Eventuelle Hohlräume sind mit Dammstoffkörnung auszufullen.
Dämmschachten unterhalb der Heizebene mössen der DIN 4108 und der novellierten Wärmeschutzverordnung entsprechien.
Die Mindestanforderungen an den Trittschallschutz nach DIN 4109 sind einzuhalten. Zurzeit werden folgende Wärmedurchgangskoeffizienten k_U gefordert:
- k_U = 0.8 W / (m^2 K) bei darüber befindlichen gleichartig beheizten Räumen;
- k_U = 0.6 W / (m^2 K) bei darunter befindlichen, teilweise eingeschrankt beheizten Räumen;
- k_U = 0.35 W / (m^2 K) bei darunter befindlichem Erdreich bzw. Räumen mit wesentlich niedrigeren Innentemperaturen oder Außenluft.
Die Dicke der zu verlegenden Dammschicht ist von der Wärmeleitgruppe (WLG) der verwendeten Dammstoffe abhängig. Um den geforderten k_U -Wert zu erreichen, konnen Dammstoffe unterschiedlicher Wärmeleitgruppen verwendet werden. Die Dammstoffschichten dürfen sich bei Druckbelastung um hochtens 5mm verdichten. Es sind nur normgerechte Dammstoffe nach DIN 18154 und DIN 6165 zu verwenden.
Damit die Wärmedämmung nicht vom Anmischwasser des Estrichs durchfeuchtet wird, ist die obere Lage z.B. mit einer PE-Folie 0,2 mm abzdecken. Diese verhindert gleichzeitig das Entstehen von Mörtelbrücken. Die Folie ist an den Stößen ca. 10 cm zu überlappen und seitlich vor dem Randdämmstreifen hoch zuziehen, so dass sie über die fertige Bodenkonstruktion hinausragt.
4. Heizmatte
Montagefertige Heizmatten bestehen aus Heizleitungen, die mäanderfällig auf einem Trägergitter durch Klebestreifen fixiert sind.
Zum Anschluss an das Leitungsnetz sind zwei farblich gekennzeichnete (blau, schwarz) Kaltleitungen mit Verbindungsmuffe angeschlossen. Die Heizmatten entsprechen in ihrer Ausführung der Norm DIN 44575 und können direkt auf der mit einer PE-Folie abdeckten Wärmedämmung verlegt werden.
Um eine Einsinken der Heizleitung in die Bodendämung zu verhindern, wird die Heizmatte mit dem Trägergitter nach unten auf der PE-Folie verlegt.
Die verwendeten Heizleitungen sind nach DIN VDE 0253 gefertigt.
Die Heizleitung NH2 GMY-90 (ohne Schutzgeflecht, Typ HM ... R) ist schutzisoliert und nur für die Verlegung in trockenen Räumen geeignet.

Aufbau der Heizleitung NH2 GMY-90
Die Heizleitung NH2 GYQUY-90 (mit Schutzgeflecht, Typ HM ... RS) ist ebenfalls schutzisoliert verfügt jederoch zusammen über ein verzinntes Schutzgeflecht mit PVC-Außenmantel und ist für die Verlegung sowohl in trockenen, feuchten wie auch in nassen Räumen geeignet.

Aufbau der Heizleitung NH2 GYQUY-90
Heizmatten HM ... RS * dürfen in Bädern und Duschen in Verbindung mit einem Fl-Schutzschalter (30 mA Auslösestrom) eingesetzt werden. Eine Verlegung unter Duschböden ist nicht zulässig.
5. Verlegend der Heizmatten
Vor dem Verlegen der Heizmatten ist der Verlegplan mit den baulichen Gegebenheiten zu vergleichen. Eventuelle Abweichungen sind mit der Bauleitung zu klären, sie dürfen nicht zur Minderung der Heizleistung führen.
Die Heizmatten werden entsprechend des Verlegplanes so ausgelegt, dass die Kaltleiteranschlüsse möglichst nahe zur Anschlussdose liegen. Die Kaltleiter der einzelnen Matten werden in der Anschlussdose parallel miteinander verbunden. Das Schutzgeflecht der Leitung (Heizmatte HM ... RS) muss am Schutzleiter angeschlossen werden.
Die im Plan vorgegebene Form der zu beheizenden Fläche wird erreicht, indem das Träggeritter der Heizmatte an der vorgesehenen Wendestelle durchgeschritten wird. Zur lückenlosen Behezung mussen die Heizmatten durch Auftreten des Trägergeflechtes vollflächig verlegt werden.

Auftreten des Gitters für vorgesehene Flächenbildung
An der Schnittstelle wird die Heizleitung umgebogen und die folgende Bahn parallel zu ersten Bahn verlegt. Bei Bedarf kann der Vorgang mehrfach wiederholt werden.
Die Heizmatten werden so ausgerichtet, dass ein Nennabstand A von mindestens 5 cm zwischen den Heizleitungen eingehalten wird und genügd Platz zur Verlegung der Kaltleitungen bleibt!

Abstand zwischen den Heizleitungen
Unter Badewannen, Duschwannen, Kuchenzeilen oder ähnlichen Gegenständen dürfen keine Heizmatten verlegt werden.
Die Kaltleitungen sind seitlich zu den Heizmatten in die davon vorgesehene Anschlussdose zu führen.
Der Restwärmefuhler wird im Turschwenkbereich in einem am Ende verschlossenen Schutzrohr so verlegt, dass er innerhalb der beheizten Fläche mittig zwischen zwei Heizleitungen liegt (Wandabstand ca. 50 cm).
Vor und während der Estricharbeiten sind die Heizmatten und Fuhler auf ihren Widerstands- und Isolationswert zu prufen. Der Isolationswiderstand der Heizmatten ist im Lieferzustand >10 MOhm. Alle Messergebnisse sind in das Prüfprotokoll einztragen.
Bei fehlendem Prüfprotokoll erlöschen die Garantieansprüche!
5.1 Grundheizung
Die Heizmatten werden auf der PE-Folie verlegt und mit ca. 5 Kunststoffnageln je m^2 befestigt.
Es ist zu beachten, dass die obere Dämmschicht eine thermische Beständigkeit von 85^ bei der Matten-Verlegung im Estrich bzw. 90^ bei der Verlegung unter dem Estrich aufweist und in ihrer Dicke so bemessen ist, dass im Störfall an der Unterseite 80^ nicht übersritten werden.
Der Estrich wird in einem Arbeitsgang eingebracht.
5.2 Randzonenheizung
Randzonen-Heizmatten werden vor Außenfenstern oder Außentüren ca. 20 mm unter der Estrichoberfläche bis zu maximal 1 m Raumtiefe verlegt. Die flächenbezogene Aufnahmearf 250 W/m² nicht überschreiben.
Zur Temperaturregelung wird ein kombinierter Raum-temperaturregler mit Bodentemperaturwächter eingesetzt. Er bietet die Möglichkeit, die Raum- und Bodentemperatur voneinander getrennt einzustellen, wobei der Fußbodenfuhler des Thermostaten als Temperaturwächter arbeitet. Einstellungsempfehlung für den Bodentemperaturwächter: 50^ (max. 60^ ).
Die Oberflächentemperatur der Randzonenheziehung kann bis zu 35^ betragen. Dies ist bei der Auswahl des Bodenbelags zu berücksichtigten. Gegebenenfalls kann die erforderliche Heizleistung der Randzonenheziehung durch eine andere Zusammenhangs ersetzt werden.
5.3 Zusatzheizungen
Nach DIN 44576 sind Räume mit Badewanne oder Dusche, aufgrund des erhöhten Wärmebedarfs und der meist sehr geringen freien Fußbodenflächen, zwingend mit einer Zusammenhezung (Wandkonvektor, Wärmewellenheizgerät usw.) auszurüsten.
6. Ermittlung der Estrichstärke
6.1 Fußboden-Speicherheizungen
Bei Fußboden-Speicherheizungen erfolgt die Wärme-speicherung in der Lastverteilschicht (Estrich). Die Dicke ist mit Hilfe des Nomogramms (Seite 6) zu ermitteln. Es ist Heizestrich nach DIN 18560 zu verwenden.
Bei Verlegung von Stein- oder Keramikoberbelägen wird die Dicke des Oberbelages mit in die Estrichdicke einbezogen. Eine Temperaturbestandigkeit der Lastverteilschicht von mindestens 90^ bezieglich der Beständigkeit im Störfall der Anlage ist sicherzustellen.
6.2 Fußboden-Direktheizung
Um eine kurze Anheit zu gewährleisten, ist die Estrichdicke möglichst gering zu wahren bzw. die Heizmatte möglichst oberflächennah (ca. 2cm Überdeckung) zu verlegen, wobei die Mindestdicke und Mindestüberdeckung nach DIN 18560 einzuhalten sind.
7. Temperaturregelung
7.1 Fußboden-Speicherheizung
Die Regelung der Bodentemperatur und damit auch der Raumtemperatur erfolgt über Aufladeregler mit Bodentemperaturfuhler. Die zulässige Bodentemperatur (Fuhlertemperatur) ist am Aufladeregler einzustellen und beträgt maximal 60^ .
7.2 Fußboden-Direktheizung
Die Raumtemperaturregelung erfolgt mit einem Raumtemperaturregler mit Bodentemperaturwachter. Der Bodentemperaturwachter ist auf einen Wert von maximal 45^ einzustellen.
7.3 Fußboden-Temperierung
Dient die eingesetzte Heizmatte lediglich zur Bodentemperierung so erfolgt die Regelung über einen Bodentemperaturregler. Die Bodentemperatur (Fuhlertemperatur) ist auf maximal 45^ zu begrenzen.
8. Fugen
Vor Beginn der Projektierung und der Estricharbeiten ist zwischen dem Estrichleger und dem Errichter der Fußbodenheziehung die Zahl, Anordnung und Ausführung der Dehnungsfugen festzulegen. Die Fläche einzeln der Estrichfelder kann bis zu 40m^2 groß sein, wobei die Seitenlänge der Fläche 8 m nicht überschreiben达标.

Versetzte Flächen (Draufsicht)

Fläche mit Säule etc. (Draufsicht)
1 beheizi7 Flache
2 Dehnungsfuge
3 weitere beheizte Fläche
1 Saule, Rohr, Stütze
2 Scheinfuge
3 beheizi tFlaChe
Bei größeren oder deutlich versetzten beheizten Flächen und in Türdurchgängen sind Dehnungsfugen anzulegen.
Scheinfugen werden erforderlich, wo sich innerhalb der Estrichfläche feste Bauteile, wie z.B. Rohre, Säulen oder Stützen befinden.
These Fugen dieren der Aufnahme des baustoffbedingten Schwundes des Estrichs. Im weiteren sind die Merkblätter des Zentralverbandes des deutschen Baugewerbes zu beachten.
Bei große Estrichflächen lassst es sich nicht vermeiden, die Kaltleitungen durch Dehnungsfugen zu führen. Hierzu sind die Kaltleitungen im Bereich der Fuge durch zwei konzentrisch ineinander gesteckte Rohrstücke zu führen. Das Innenrohr der so gebildeten Fugenbrücke besitzt Spiel in axialer und radialer Richtung und vermag Schrumpf- und Dehnvorgänge der Estrichfläche ohne Gefahr für die Kaltleitungen aufzunehmen.

Kaltleitungsführung durch Dehnungsfuge
1 Dehnungsfuge
4 Kaltleitungen
2 beheizte Fläche
5 Innenrohr
3AuBenrohr
Heizleitungen niemals durch Dehnungsfugen oder Scheinfugen führen! Die Estricharbeiten sind nach DIN 18353 auszuführn.
Damit die Heizmatten während der Estricharbeiten nicht beschädigt werden, sind alle Geräte und Werkzeuge auf großflächigen Unterlagen abzustellen (Schaltafel, Dammplatte).
Es wird empfohlen, die Estricharbeiten seitens des Errichters zu überwachen oder die Estrichfirma hierüber schriftlich in Kenntnis zu setzen.
9. Inbetriebnahme
Nach dem Austrocknen des Estrichs, aber vor Verlegung des Oberbelages, ist eine weitere Durchgangs- und Isolationsmessung an allen Heizmatten und an allen Bodentemperaturfuhlern durchzufahren. Anschließlich erfolgt der elektrische Anschluss und der Einbau der Steuer- und Regelgeräte.
Grundsätzlich ist der Estrich vor Verlegung des Oberbelags aufzuheizen. Das Aufheizen bei Zementeistrichten hat frühestens nach 21 Tagen, bei Anhydritestrichen frühestens nach 7 Tagen, oder nach Herstellerangaben zu erfolgen. Der Aufheizvorgang ist im Vorfeld mit dem Estrichleger abzustimmen und nach Durchführung zu protokollieren.
Bei einer Fußboden-Speicherheziehung erfolgt die Inbetriebnahme vorzugsweise durch ein 7-tägiges automatisches Aufheizprogramm und nach Vorgabe des Estrichlegers bzw. Herstellers.
Bei einer Fußboden-Direktheizung erfolgt die Inbetriebnahme durch Aufheizen in Zeitintervallen von 30 Minuten Einsatz- und 60 Minuten Ausschaltdauer und nach Vorgabe des Estrichlegers bzw. Herstellers.
Die Bodentemperatur ist über den Bodentemperaturwächter auf maximal 45^ zu begrenzen. Diese Betrieb ist 7 Tage aufrecht zu halten. Danach ist der bestimmungsgemäß Betrieb über die Steuer- und Regelanlage sicherzustellen.
10. Auswahl und Verlegung der Oberböden
Als Oberböden sind Fliesen, Keramikplatten, Natur- und Betonstein geeignet. Diese werden im Mörtelbett oder mit geeignetem Kleber im Dündbettverfahren auf den erharteten Estrich geklebt.
Auch Textilbeläge, PVC, Linoleum und Parkett können verlegt werden, wenn sie den Vermerk "für Fußbodenhezung geeignet" tragen. Diese Beläge sind mit dauerelastischen und temperaturbeständigen Klebstoff (Beständigkeit 50^ ) zu verkleben, der physiologisch unbedenklich ist und zu keiner Geruchsbelastigung führt.
Der maximale Wärmedurchlasswiderstand von maximal 0,18m^2 K/W für alle Beläge ist zu beachten.
Insbesondere bei Parkett und Laminatbelägen ist die maximal zulässige Belagstemperatur mit dem Bodenleger abzustimmen. Unter Umständen kann der Einsatz eines zusätzlichen Bodentemperaturwächters erforderlich sein.
11. Dokumentation der Fußbodenhezung
Dem Besitzer sind nach Fertigstellung der Anlage folgende Unterlagen zur Aufbewährung zu übergeben: Dem Besitzer sind nach Fertigstellung der Anlage folgende Unterlagen zur Aufbewahrung zu übergeben:
- Beschreibung Aufbau der Fußbodenheizung,
Montageanweisung.
ausgefülltes Prüfprotokoll. - Position aller Bodentemperaturwächter, Bodentemperaturführer und Außenführer.
- Verlegplan mit Position der Stellfläche und Dehnungsfugen.
Anhang
Die wichtigen geltenden Normen, Richtlinien, Gesetze, Verordnungen und Merkblätter.
Heizungstechnik
DIN 44576 Fufbodenheizung
DIN 44574 Aufladsteuerung
DIN 4701 Berechnung des Wärmebedarfs von
Gebäuden
Elektrotechnik
DIN VDE 0100 Teil 410
Schutzmaßnahmen
DIN VDE 0100 Teil 520
Fußboden- und Deckenhezung
DIN VDE 0253 Isolierte Heizleitungen
Bauteile der Fußbodenkonstruktion
DIN 18164 Schaumstoffe und Dammstoffe für das Bauwesen
DIN 18165 Faserdammstoffe für das Bauwesen
DIN 18560 Estriche fur das Bauwesen
Allgemeine Normen
DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau
DIN 4109 Schallschutz im Hochbau
DIN 4117 Abdichten von Bauwerken
VOB Verbindungsordnung für Bauleistungen
DIN 18332 VOB, Teil C-Natursteinarbeiten
DIN 18333 VOB, Teil C-Betonwerksteinarbeiten
DIN 18352 VOB, Teil C-Fliesen- und Plattenarbeiten
DIN 18353 VOB, Teil C-Estricharbeiten
DIN 18365 VOB, Teil C-Bodenbelagsarbeiten
Gesetze und Verordnungen
Energieeinsparungsgesetz
Wärmeschutzverordnung
Heizungsanlagenverordnung
Merkblätter, Empfehlungen, Anschlussbedingungen
,Keramische Fliesen und Platten, Natur- und Betonsteinwerk auf beheizten zementgebundenen Fußbodenkonstruktionen".
,Elastische Bodenbeläge, textile Bodenbeläge und Parkett auf beheizten Fußbodenkonstruktionen".
VDEW-Empfehlungen für die Errichtung von Elektro-Fußbodenheizungsanlagen.
TAB Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz (TAB).
Nomogramm
Unterstehendes Beispiel zeigt wie die Dicke der Lastverteilschicht (Estrich) für Fußboden-Speicherheizungen ermittelt werden kann. Siehe dazu auch Abschnitt 6 „Ermittlung der Estrichstärke".
Flächenbezogener Norm-Wärmebedarf: 80 W/m²
Zusatzfreigabedauer: 2 h
Bodenbelag: Textil
Bauart: schwer
Ermittelte Speicherschichtdicke: 8 cm

| Tabelle zur Ermittlung der Bauart 2) | ||
| Bauart | Masse der raumumschliebenden Flächen in kg/m | Bauausführung |
| leicht | unter 400 | z.B. Holz, Gipskarton, z.B. Fertighaus |
| schwer | 400 - 1200 | z.B. Gasbeton, Leichtziegel |
| sehr schwer | über 1200 | z.B. Kalksandstein, Beton, Vollziegel |
| 2) Nach DIN 4701 Teil1 | ||
Prüf- und Aufheizprotokoll
Objekt:
Datum der Verlegung:
Datum der Inbetriebnahme:
Installateur:
Datum:
| Heizmatte-Nr. | Gesamtwiderstand (Ohm) | Isolationswiderstand (k-Ohm) | ||
| vor Einbau | nach Einbau | vor Einbau | nach Einbau | |
Garantieurkunde
gültig für Deutschland und Österreich
Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen und Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, setzen die Gewährleistungsverpflichtungen des Verkaufers aus dem Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen:
Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen Mängel am Gerät, die nachweislich auf einem Material- und/oder Herstellungsehler berufen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten. Zeigt sich der Mangel innerhalb von 6 Monaten ab Lieferung, wird vermutet, dass es sich um einen Material- oder Herstellungsehler handelt.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Unternehmer in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Aufreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden können.
Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannter Mängel geschieht dadurch, dass die man-gelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetz oder durch einwandfrei Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Mängel-beseitigung werden nicht übernommen. Der frei Gerätezugang muss durch den Endabnehmer gestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zürrücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät.
Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.
Zur Erlangung der Garantie für Fußbodenheizmaten, ist das den Projektierungsunterlagen oder das in der Montageanweisung enthaltene Prüfprotokoll ausgefüllt innerhalb vier Wochen nach Einbau der Heizung an unter stehende Adresse zu senden.
Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung nicht beachtet worden sind. Durch etwa Seiten des Endabnehmers oder Dritter unsachgemäß vorgenommen Änderungen und Arbeiten wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf vom Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/ Anlagenmängel die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzuführen sind fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Sofern der Mangel nicht beseitigt werden kann oder die Nachbesserung von uns abgeleht oder unzumutbar verzogert wird, wird der Hersteller entweder kostenfrei den Ersatz liefern oder den Minderwert verguten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden, sind soweit eine Haftung nicht zwingend gesetzlich angeordnet ist ausgeschlossen. Bei einer Haftung nach § 478 BGB wird die Haftung des Lieferers auf die Servicepauschalen des Lieferers als Höchstbetrag beschränkt.
Wichtiger Garantiehinweis!
Zur Erlangung der Garantie, ist das den Projektierungsunterlagen oder das in der Montageanweisung enthaltene Prüfprotokoll ausgefüllt innerhalb vier Wochen, nach Einbau der Heizung, an unten stehende Adresse zu senden.
Entsorgungshinweis
Das Produkt darf nicht im allgemeinen Hausmull entsorgt werden.

Glen Dimplex Deutschland GmbH
Am Goldenen Feld 18
D-95326 Kulmbach
Courriel: kundendienst.hauswaerme@dimplex.de
Internet: www.dimplex.de
DIN 44576 Vloerverwarming
| Nummer verwarmingsmat | Totale freundlichkeit (Ohm) | Isolatieweerstand (kOhm) | ||
| vór inbauw | na inbauw | vór inbauw | na inbauw | |
Glen Dimplex Deutschland GmbH
Am Goldenen Feld 18
D-95326 Kulmbach
Duitsland
Telefoo +49 (0) 9221 / 709-564
Telefax +49 (0) 9221 / 709-589
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Internet: www.dimplex.de