TS 55 EQ - Tauchsäge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Tauchsäge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch TS 55 EQ - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. TS 55 EQ von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG TS 55 EQ FESTOOL
Originalbetriebsanleitung/Ersatzteilliste Original operating manual/Spare parts list
TS 55 Q Leistung 1200 W 1050 W Drehzahl (Leerlauf) 2000 - 5200 min-1 6500 min-1 Schrägstellung 0° - 45° 0° - 45° Schnitttiefe bei 0° 0 – 55 mm 0 – 55 mm Schnitttiefe bei 45° 0 – 43 mm 0 – 43 mm Sägeblattabmessung 160x2,2x20 mm 160x2,2x20 mm Gewicht 4,5 kg 4,4 kg Schutzklasse /II /II Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang dieser Bedienungsanleitung. Symbole Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel). Warnung vor allgemeiner Gefahr Bedienungsanleitung, Hinweise lesen Gehörschutz tragen! Schutzbrille tragen!
Bestimmungsgemäße Verwendung Bestimmungsgemäß sind die Maschinen zum Sägen von Holz, holzähnlichen Werkstoffen, gips- und zementgebundenen Faserstoffen sowie Kunststoffen vorgesehen. Mit den von Festool angebotenen Spezialsägeblättern für Aluminium können die Maschinen auch zum Sägen von Aluminium verwendet werden. Es dürfen nur Sägeblätter mit folgenden Daten verwendet werden: Sägeblattdurchmesser 160 mm; Schnittbreite 2,2 mm bis 2,6 mm; Aufnahmebohrung 20 mm; Stammblattdicke max. 1,8 mm; geeignet für Drehzahlen bis 9500 min-1. Keine Schleifscheiben einsetzen. Festool Elektrowerkzeuge dürfen nur in Arbeitstische eingebaut werden, die von Festool hierfür vorgesehen sind. Durch den Einbau in einen anderen oder selbstgefertigten Arbeitstisch kann das Elektrowerkzeug unsicher werden und zu schweren Unfällen führen. Für Schäden und Unfälle bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise Warnung! Lesen Sie sämtliche Sicherheitshinweise und Anweisungen. Fehler bei der Einhaltung der Warnhinweise und
Maschinenspezifische Sicherheitshinweise Sägeverfahren GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Kreissäge halten, kann das Sägeblatt diese nicht verletzen. Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unterhalb des Werkstückes nicht vor dem Sägeblatt schützen. Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es sollte weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein. Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren. Fassen Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen an, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder das eigene Netzkabel treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag. Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt. g) Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. sternförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. h) Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Spannflansche oder -Schrauben. Die Sägeblatt-Spannflansche und -Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit.
i) Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstungen:
Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbeiten, Schutzhandschuhe beim Bearbeiten rauher Materialien und beim Werkzeugwechsel.
Rückschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise - Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt; - wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt das Gerät in Richtung der Bedienperson zurück; - wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne des hinteren Sägeblattbereiches in der Oberfläche des Werkstücks verhaken, wodurch das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden. a) Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson die Rückschlagkräfte beherrschen,
wenn geeignete Maßnahmen getroffen wurden. Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, lassen Sie den Ein/AusSchalter los und halten Sie die Säge im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt vollständig zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes. Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird. Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten, sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der Kante, abgestützt werden. Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag. Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefenund Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten. Seien Sie besonders vorsichtig bei „Tauchschnitten“ in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.
Funktion der Schutzhaube a) Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die Schutzhaube niemals fest; dadurch wäre das Sägeblatt ungeschützt. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die Schutzhaube verbogen werden. Stellen Sie sicher, dass die Schutzhaube sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und -tiefen
weder Sägeblatt noch andere Teile berührt. b) Überprüfen Sie Zustand und Funktion der Feder für die Schutzhaube. Lassen Sie das Gerät vor dem Gebrauch warten, wenn Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die Schutzhaube verzögert arbeiten. c) Sichern Sie beim „Tauchschnitt“, der nicht rechtwinklig ausgeführt wird, die Grundplatte der Säge gegen Verschieben. Ein seitliches Verschieben kann zum Klemmen des Sägeblattes und damit zum Rückschlag führen. d) Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die Schutzhaube das Sägeblatt abdeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit der Säge. Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745: Schwingungsemissionswert (3-achsig) Sägen von Holz: ah < 2,5 m/s² Sägen von Metall: ah < 2,5 m/s² Unsicherheit K = 1,5 m/s² Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch) wurden gemäß den Prüfbedingungen in EN 60745 gemessen, und dienen dem Maschinenvergleich. Sie eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrations- und Geräuschbelastung beim Einsatz. Die angegebenen Emissionswerte repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wird jedoch das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit anderen Einsatzwerkzeugen oder ungenügend gewartet eingesetzt, kann dies die Vibrations- und Geräuschbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen. Für eine genaue Abschätzung während einem vorgegebenen Arbeitszeitraum sind auch die darin enthaltenen Leerlauf- und Stillstandszeiten der Maschine zu beachten. Dieses kann die Belastung über den gesamten Arbeitszeitraum erheblich verringern.
Funktion des Spaltkeils a) Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil wirkt, muss das Stammblatt des Sägeblattes dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen. b) Justieren Sie den Spaltkeil wie in der Bedienungsanleitung beschrieben. Falsche Stärke, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert. c) Verwenden Sie immer den Spaltkeil, auch bei „Tauchschnitten“. Der Spaltkeil wird beim Eintauchen nach oben gedrückt, und federt nach dem Eintauchen beim Vorschieben der Kreissäge selbstständig in den Sägespalt. d) Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er sich im Sägespalt befinden. Bei kurzen Schnitten ist der Spaltkeil unwirksam um einen Rückschlag zu verhindern. e) Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem Spaltkeil. Bereits eine geringe Störung kann das Schließen der Schutzhaube verlangsamen.
Elektrischer Anschluss und Inbetriebnahme Die Netzspannung muss mit der Angabe auf dem Leistungsschild übereinstimmen. Schalten Sie die Maschine vor dem Anschließen oder Lösen der Netzanschlussleitung stets aus! Anschließen und Lösen der Netzanschlussleitung siehe Bild [2]. Der Schalter [1-8] dient zum Ein-/ Ausschalten (drücken = EIN, loslassen = AUS). Der Schalter lässt sich erst betätigen, nachdem die Einschaltsperre [1-9] nach oben geschoben wurde. Durch Betätigen der Einschaltsperre wird gleichzeitig die Eintauchvorrichtung entriegelt und das Sägeaggregat kann entgegen der Federkraft nach unten bewegt werden. Dabei taucht das Sägeblatt aus der Schutzhaube aus. Beim Anheben der Maschine federt das Sägeaggregat wieder in die Ausgangsstellung zurück. Führen Sie die Maschine nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück. Kontrollieren sie vor jedem Einsatz die Funktion der Einbauvorrichtung und verwenden Sie die Maschine nur, wenn diese ordnungsgemäß funktioniert.
Emissionswerte Die nach EN 60745 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel/Schallleistungspegel
95/106 dB(A) TS 55 Q 96/107 dB(A) Messunsicherheitszuschlag K = 3 dB Gehörschutz tragen!
Einstellungen an der Maschine Ziehen Sie vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose. Elektronik Die TS 55 EBQ/TS 55 EQ besitzt eine Vollwellenelektronik mit folgenden Eigenschaften: Sanftanlauf Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien Anlauf der Maschine. Drehzahlregelung Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-6] stufenlos zwischen 2000 und 5200 min-1 einstellen. Damit können Sie die Schnittgeschwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen (siehe Tabelle 1). Konstante Drehzahl Die vorgewählte Motordrehzahl wird elektronisch konstant gehalten. Dadurch wird auch bei Belastung eine gleichbleibende Schnittgeschwindigkeit erreicht. Temperatursicherung Zum Schutz vor Überhitzung (Durchbrennen des Motors) ist eine elektronische Temperaturüberwachung eingebaut. Vor Erreichen einer kritischen Motortemperatur schaltet die Sicherheitselektronik den Motor ab. Nach einer Abkühlzeit von ca. 3-5 Minuten ist die Maschine wieder betriebsbereit und voll belastbar. Bei laufender Maschine (Leerlauf) reduziert sich die Abkühlzeit erheblich. Strombegrenzung Die Strombegrenzung verhindert bei extremer Überlastung eine zu hohe Stromaufnahme. Dies kann zu einer Verringerung der Motordrehzahl führen. Nach Entlastung läuft der Motor sofort wieder an. Bremse (nur TS 55 EBQ) Beim Ausschalten wird das Sägeblatt in 1,5 – 2 Sekunden elektronisch bis zum Stillstand abgebremst. Schnitttiefe Die Schnitttiefe lässt von 0 – 55 mm einstellen: - Schnitttiefenanschlag [2-3] drücken und bis zur gewünschten Schnitttiefe verschieben (die auf der Skala [2-1] angegebenen Werte gelten für 0°-Schnitte ohne Führungsschiene), - Schnitttiefenanschlag loslassen (der Schnitttiefenanschlag rastet in 1mm-Schritten ein). Das Sägeaggregat kann nun bis zur eingestellten Schnitttiefe nach unten gedrückt werden. In die Bohrung [2-2] des Schnitttiefenanschlages kann ein Gewindestift (M4x8 bis M4x12) eingedreht werden. Durch Verdrehen des Gewindestiftes lässt sich die Schnitttiefe noch exakter (± 0,1 mm) einstellen. Schnittwinkel Das Sägeaggregat lässt sich zwischen 0° und 45° schwenken: - Drehknöpfe [2-4, 2-6] öffnen, - Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel [2-5] schwenken, - Drehknöpfe wieder festziehen. Hinweis: Die beiden Endstellungen (0° und 45°) sind von Werk aus eingestellt und können vom Kundendienst nachjustiert werden. Sägeblattwechsel - Vor dem Sägeblattwechsel die Maschine auf 0°-Stellung schwenken. - Hebel [3-2] bis zum Anschlag umlegen, - Einschaltsperre [3-1] nach oben schieben und Sägeaggregat bis zum Einrasten nach unten drücken, - Schraube [3-4] mit Innensechskantschlüssel [33] öffnen, - Sägeblatt entnehmen, - Flansche [3-8, 3-10] säubern, - neues Sägeblatt einsetzen. Die Drehrichtungen von Sägeblatt [3-9] und Maschine [3-7] müssen übereinstimmen! - äußeren Flansch [3-10] so einsetzen, dass die Mitnahmezapfen in die Aussparungen des inneren Flansches [3-8] eingreifen. - Schraube [3-4] fest anziehen, - Hebel [3-2] zurücklegen. Spaltkeil einstellen - Hebel [3-2] bis zum Anschlag umlegen, - Einschaltsperre [3-1] nach oben schieben und Sägeaggregat bis zum Einrasten nach unten drücken, - Schraube [3-6] mit Innensechskantschlüssel [33] öffnen, - Spaltkeil [3-5] entsprechend Abbildung [3] einstellen, - Schraube [3-6] fest anziehen, - Hebel [3-2] zurücklegen.
Absaugung Schließen Sie die Maschine stets an eine Absaugung an. An den drehbaren Absaugstutzen [4-1] kann ein Festool Absauggerät mit einem AbsaugschlauchDurchmesser von 36 mm oder 27 mm (36 mm wegen der geringeren Verstopfungsgefahr empfohlen) angeschlossen werden. derdrücken und in Schnittrichtung vorschieben. Ausschnitte sägen (Tauchschnitte) Um Rückschläge zu vermeiden sind bei Tauchschnitten folgende Hinweise unbedingt zu beachten: - Die Maschine ist stets mit der hinteren Kante des Sägetisches gegen einen festen Anschlag zu legen. Beim Arbeiten mit Führungsschiene ist die Maschine an den Rückschlagstopp [1-4] anzulegen, der auf der Führungsschiene festgeklemmt wird. - Die Maschine ist stets mit beiden Händen sicher zu halten und nur langsam einzutauchen. Vorgehensweise: Die Maschine auf das Werkstück aufsetzen und an einen Anschlag (Rückschlagstopp) anlegen, Maschine einschalten, langsam auf die eingestellte Schnitttiefe niederdrücken und in Schnittrichtung vorschieben. Die Markierungen [4-2] zeigen bei maximaler Schnitttiefe und Verwendung der Führungsschiene den vordersten und hintersten Schnittpunkt des Sägeblattes (Ø 160 mm) an.
Splitterschutz montieren Der Splitterschutz (Zubehör) verbessert deutlich bei 0°-Schnitten die Qualität der Schnittkante des abgesägten Werkstückteils auf der oben liegenden Seite. - Splitterschutz [5-1] auf die Schutzhaube aufstecken, - Maschine auf das Werkstück bzw. Führungsschiene aufsetzen, - Splitterschutz nach unten drücken, bis er auf dem Werkstück aufliegt, und mit dem Drehknopf [5-2] festschrauben. - Splitterschutz einsägen (Maschine auf maximale Schnitttiefe und Drehzahlstufe 6).
Arbeiten mit der Maschine Befestigen Sie das Werkstück stets so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewegen kann. Die Maschine ist stets mit beiden Händen an den vorgesehenen Handgriffen [1-1, 1-7] zu halten. Maschine stets nach vorne schieben [1-2], keinesfalls Maschine rückwärts zu sich heranziehen. Vermeiden Sie durch eine angepasste Vorschubgeschwindigkeit eine Überhitzung der Schneiden des Sägeblattes, und beim Schneiden von Kunststoffen ein Schmelzen des Kunststoffes. LWeitere interessante Informationen zum Arbeiten mit Ihrem Festool Werkzeug finden Sie auf der Internetseite www.festool.de/fuer-zu-hause, z. B.:
- Anwendungsbeispiele - Tipps und Tricks,
- Kostenlose Baupläne zum Download,
- Wissenswertes rund ums Holz - Holzlexikon
Aluminium sägen Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten: - Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-) Schutzschalters. - Maschine an ein geeignetes Absauggerät anschließen. - Maschine regelmäßig von Staubablagerungen im Motorgehäuse und in der Schutzhaube reinigen. Schutzbrille tragen. - Aluminium darf nur mit den von Festool dafür vorgesehenen Spezialsägeblättern gesägt werden. Beim Sägen von Platten muss mit Petroleum geschmiert werden, dünnwandige Profile (bis 3 mm) können ohne Schmierung bearbeitet werden.
Gips- und zementgebundene Faserplatten Wegen der hohen Staubentwicklung wird die Verwendung der seitlich an der Schutzhaube montierbaren Abdeckung (Zubehör) empfohlen.
Sägen nach Anriss Der Schnittanzeiger [4-3] zeigt bei 0°- und 45°-Schnitten (ohne Führungsschiene) den Schnittverlauf an.
Zubehör Die Bestellnummern des nachfolgend beschriebenen Zubehörs entnehmen Sie bitte Ihrem Festool-Katalog oder im Internet unter „www. festool.com“.
Abschnitte sägen Die Maschine mit dem vorderen Teil des Sägetisches auf das Werkstück aufsetzen, Maschine einschalten, auf die eingestellte Schnitttiefe nie11
Parallelanschlag, Tischverbreiterung Für Abschnittbreiten bis 180 mm kann ein Parallelanschlag eingesetzt werden. Der Parallelanschlag lässt sich auch als Tischverbreiterung einsetzen. Seitliche Abdeckung, Schattenfugen Die an der Schutzhaube montierbare seitliche Abdeckung verbessert bei 0°-Schnitten die Wirkung der Absaugung. Gleichzeitig kann die Abdeckung als Schattenfugenanschlag für Schattenfugenbreiten ab 18 mm verwendet werden. Führungssystem Die in unterschiedlichen Längen erhältlichen Führungsschienen ermöglichen präzise, saubere Schnitte und schützen gleichzeitig die Werkstückoberfläche vor Beschädigungen. In Verbindung mit dem umfangreichen Zubehör lassen sich mit dem Führungssystem exakte Winkelschnitte, Gehrungsschnitte und Einpassarbeiten erledigen. Die Befestigungsmöglichkeit mittels Zwingen [4-4] sorgt für einen festen Halt und sicheres Arbeiten. Das Führungsspiel des Sägetisches auf den Führungsschienen lässt sich mit den beiden Stellbacken [1-3] einstellen. Die Führungsschienen besitzen einen Splitterschutz [1-5], der vor dem ersten Einsatz auf Maß geschnitten werden muss: - Drehzahl der Maschine auf Stufe 6 stellen, - Maschine am hinteren Ende der Führungsschiene aufsetzen, - Maschine einschalten, bis zur eingestellten Schnitttiefe nach unten drücken und den Splitterschutz ohne abzusetzen auf der ganzen Länge zusägen. Die Kante des Splitterschutzes entspricht nun exakt der Schnittkante. Multifunktionstisch Der Multifunktionstisch MFT/3 ermöglicht ein einfaches Aufspannen der Werkstücke, und in Verbindung mit dem Führungssystem ein sicheres und genaues Bearbeiten großer und kleiner Werkstücke. Durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist ein wirtschaftliches und ergonomisch günstiges Arbeiten möglich.
Sägeblätter, sonstiges Zubehör Um unterschiedliche Materialien schnell und sauber bearbeiten zu können, bietet Festool speziell auf Ihre Maschine abgestimmte Sägeblätter an. Die Bestellnummern hierfür, sowie weiteres Zubehör, das Ihnen einen vielfältigen und effektiven Einsatz Ihrer Festool-Handkreissäge ermöglicht, finden Sie in Ihrem Festool-Katalog oder im Internet unter „www.festool.com“.
Warten und Pflegen Ziehen Sie vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose! Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt durchgeführt werden. Maschine und Kühlluftöffnungen stets sauber halten. Die Maschine ist mit selbstabschaltenden Spezialkohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, erfolgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand. Entsorgung Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Führen Sie die Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wiederverwertung zu. Beachten Sie dabei die geltenden nationalen Vorschriften. Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/ EG müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Gewährleistung Für unsere Geräte leisten wir auf Material- oder Fertigungsfehler Gewährleistung gemäß den länderspezifischen gesetzlichen Bestimmungen, mindestens jedoch 12 Monate. Innerhalb der Staaten der EU beträgt die Gewährleistungszeit 24 Monate (Nachweis durch Rechnung oder Lieferschein). Schäden, die insbesondere auf natürliche Abnützung/Verschleiß, Überlastung, unsachgemäße Behandlung bzw. durch den Verwender verschuldete Schäden oder sonstige Verwendung entgegen der Bedienungsanleitung zurückzuführen sind oder beim Kauf bekannt waren, bleiben von der Gewährleistung ausgeschlossen. Ebenso ausgeschlossen bleiben Schäden, die auf die Verwendung von nicht-originalem Zubehör und Verbrauchsmaterial (z. B. Schleifteller) zurückzuführen sind. Bean12 REACh für Festool Produkte, deren Zubehör und Verbrauchsmaterial: REACh ist die seit 2007 in ganz Europa gültige Chemikalienverordnung. Wir als „nachgeschalteter Anwender“, also als Hersteller von Erzeugnissen sind uns unserer Informationspflicht unseren Kunden gegenüber bewusst. Um Sie immer auf dem neuesten Stand halten zu können und über mögliche Stoffe der Kandidatenliste in unseren Erzeugnissen zu informieren, haben wir folgende Website für Sie eingerichtet: www.festool.com/ reach standungen können nur anerkannt werden, wenn das Gerät unzerlegt an den Lieferanten oder an eine autorisierte Festool Kundendienstwerkstätte zurückgesendet wird. Bewahren Sie Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise, Ersatzteilliste und Kaufbeleg gut auf. Im Übrigen gelten die jeweils aktuellen Gewährleistungsbedingungen des Herstellers. Anmerkung Aufgrund der ständigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind Änderungen der hierin gemachten technischen Angaben vorbehalten.
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