CALIFORNIA STONE - Motorrad MOTO GUZZI - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts CALIFORNIA STONE MOTO GUZZI als PDF.
Benutzerfragen zu CALIFORNIA STONE MOTO GUZZI
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Motorrad kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch CALIFORNIA STONE - MOTO GUZZI und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. CALIFORNIA STONE von der Marke MOTO GUZZI.
BEDIENUNGSANLEITUNG CALIFORNIA STONE MOTO GUZZI
Die Abbildungen und Beschreibungen这点es Handbuchs sollen als praktische Hinweise dienen. Das Werk behält sich das Recht vor, zu jedem Zeitpunkt und ohne Vorankündigung, Änderungen am Fahrzeug, die einer konstruktiven und amerkziellen Verbesserung dienen, vornehmen zu können.
Zunachst danken wir Ihnen für den Vorzug, den Sie unserem Produkt eingeräumt haben.
Für eine large Lebensdauer ohne Störungen these Fahrzeugs empfehlen wir Ihnen, sich an die in thism Handbuch angegebenen Richtlinien und Anweisungen zu halten.
Vor dem Fahren lessen Sie sichitte diese Ausgabe genau durch, um die technischen Merkmale des Fahrzeugs kennenzulernen, vor allem aber, um es sicher lenken zu konnen.
Bei Kontrollen und Überholungsarbeiten wenden Sie sichitte an einen unserer Vertragshandler, der Ihnen eine genaue und schelle Arbeit garantieren wird.
Reparatoren und Einstellungen, die während der Garantiezeit nicht von unserem Kundendienst vorgenommen werden, können den Verlust des Garantieanspruchs zur Folge haben.
4
WICHTIG - Zum Schnellen Verständnis wurden die verschiedene Paragraph durch Abbildungen verrollständigt, die das behandelte Argument in der Vordergrund stellen.
Dieses Handbuch enthalt Informationen von besonderer Bedeutung:

Unfallverhütungsnormen für die am Motorrad arbeitende und die in der Nähe arbeitenden Personen.

Es besteht die Möglichkeit das Motorrad und/oder seine Bestandteile zu beschädigen.

Weitere Informationen für den laufenden Arbeitsvorgang.
CALIFORNIA STONE - "Basic Instinct"

INDICE
17 Allgemeine Daten
21 Kennzeichnungen
25 Kontrollgeräte und Antriebe
57 Gebrauchsanleitung des Motorrades
65 Einfahren
67 Wartungen und Einstellungen
83 Ausbau der Räder vom Fahrzeug
97 Wartungsprogramm
99 Reinigung- Unterbringung
103 Anweisungen zur Reinigung der Windschutzscheibe (sofern vorhanden)
105 Schmierarbeiten
119 Ventilsteuerung
123 Zündung-EinspritzsystemWEBER (I.A.W. 15M)
143 Elektrische Anlage
165 Schaltplan
8 CARATTERISTICHE GENERALI
Motore
Bicilindrico a 4 tempi
Ratio: 1:4,125 (Z=8/33)
Viertakt-Motor mit 2 Zylindern
Zylinderanordnung: V 90°
Bohrung: 92 mm
Hub: 80 mm
Hubraum: 1064 cc
Verdichtungsverhältnis: 9,5:1
Max. Drehmoment: 9,6 Kgm (94 Nm) bei 5000 U/min.
Max. Leistung: CV 74 (Kw 54) bei 6400 U/min.
Steuersystem
Über Stangen und Kipphebel und 2 Ventile pro Zylinder.
Eine Nockenwelle im Gehäuse, die über eine Duplex-Kette mit automatischen Kettenspannern gesteuert wird.
Kraftstoffversorgung
Indirekte elektronische Einspritzung, sequentiell und phasengleich, MAGNETI MARELLI IAW 15M, System "Alfa-N", 2 Klappenkorper 040mm mit Einspritzventilen IW031, Elektropumpe mit Druckregler, optimierte digitale Steuerung der Einspritztakte.
Auspuffanlage
Aus Nirosta - 2 an eine Ausdehnungskommer und an zwei Schalldämpfer geschlossene Rohre.
Schmierung
Drucksystem durch Zahnradpumpe. Netz- und Wechselfilter in der Motorolwanne montiert. Normaler Schmierdruck 3,8 - 4,2 Kg/cmq. (Einstellventil in der Ölwanne montiert). Elektrischer Oldruckgeber, Anzeiger für ungenügenden Druck.
Lichtmaschine/Alternator
Vorne auf der Kurbelwelle montiert. Ausgangsleistung: 350 W bei 5.000 U/Min. (14V - 25A).
Zündung
Digital gesteuerte Elektronik mit induktiver Entladung "MAGNETI-MARELLI". Zündkerzen: NGK BPR 6 ES. Elektrodenabstand der Kerzen: 0,7 mm Zündspulen: 2 Stk., am Rahmen montiert.
Anlassystem
Elektrischer Anlassmotor (12V-1,2 KW) mit magnet-gesteuerter Kupplung. Zahnkranz am Schwungrad befestigt. Anlasserknopf (START) «» auf der rechten Seite des Lenkers.
18 Kraftübertragung
Kupplung
Zweischen-Brockenkupplung. Sie befindet sich auf dem Schwungrad. Durch Handhebel auf der linken Seite des Lenkers betätig.
Primärtrieb
Mit Schragzahnrädern, Verhältnis 1:1,2353 (Z=17/21)
Gettriebe
5-Gang, Zahnräder im ständigen Eingriff. Eingebaute elastische Kupplung. Schaltpedal an linker Fahrzeug-seite. Getriebeverhältnisse:
Welle mit Kardangelenk und Zahräder. Verhältnis: 1:4,125 (Z=8/33)
Gesamt-Verhältnisse (Motor - Rad):
Doppelschleifen-Rohrrahmen aus Stahl mit hoher Streck-grenze.
Aufhängungen
Vorne: Hydraulische Teleskopgabel «MARZOCCHIØ45 mm»
Hinten: Schwinge mit zwei hydraulischen SACHS-BOGE Stödbämpfern mit Regulierung der Federvorspannung
Räder
Speichenräder mit Stahlfelgen in folgenden Abmessungen:
Vorne: 18"x2,50-B-40 H2-TDOT oder 18x2,50 B-40 H2-TC und DOT
Hinten: 17"x3,50 - B-40 H2-T DOT oder 17x3,50 B-40 H2-TR und DOT
Reifen
Vorne: 110/90 - 18 - 61H/61V/61VB
- Hinten: 140/80 - 17 - 69H/69V/69VB
Bremsen
Vorne: mit halbschwimmend gelagerter Scheibe "BREMBO" aus rosfreiem Stahl mit festem Sattel mit 4 differenzierten Kolben. Steuerhebel rechts der Lenkstange.
- der Scheibe 320mm
- des Bremszylinders 30/34 mm;
- derPumpe 13mm
Hinten: mit fester Scheibe mit beweglich eingehängtem Sattel mit 2 parallelen Kolben. Steuerpedal in der Mitte an der rechten Fahrzeugseite:
- der Scheibe 282mm
- des Bremszylinders 30 / 32mm
- derPumpe 16mm
Masse und Gewichte
Achsabstand (belastetes Fahrzeug) 1,560 m
Max. Lange (ohne Top-Case) 2,355 m
Max.Breite 0,850 m
Max.Höhe (ohne Windschutzscheibe) 1,150 m
Höhe Fahrsattel 0,770 m
Hindes thöhe vom bopen 0,165 m
Leergewicht 246 kg
Leistungen
Höchstgeschwindigkeit ohne Zubehör mit nur einem Fahrer: 200 Km/St.(CE-Norm).
Kraftstoffverbrauch: 5 Liter auf 100km (CUNA-Normen).
MERKE - Das Fahrzeug kann bei Bedarf mit einer Windschutzscheibe zum Zwecke eines komfortablen Fahrens sowie mit leistungsfähigen, abnehmbaren Gepadktaschen ausgerüstet werden. Alle diese Volumen bringen aber zur Beschränkung der Aerodynamik des Fahrzeugs. Wir empfehlen deshalb, vor allem im Höchstbelastungs-zustand die ca. 130 km/h nicht zu überschreiben.
Kraftstoff- und schmiermittelversorgung
| Versorgungsteile | Liter | Benzin- und Öltypen |
| Kraftstoffbehälter(reserve ca. 4 L.) | 19 ca. | Benzin Super (97 NO-RM/min.)Benzin Bleifrei (95 NO-RM/min.) |
| Motorgehäuse | 3 | Öl «Agip 4T SUPER RACING SAE 20W50» |
| Getriebegehäuse | 0,750 | Öl «Agip Rotra MP SAE 80W/90» |
| Antriebskasten(Schmierung Kegelradtrieb) | 0,250davon0,2300,020 | Öl «Agip Rotra MP SAE 80W/90»Öl «Agip Rocol ASO/R» oder «Molykote Typ A» |
| Teleskopgabel (Je Holm) | 0,560 | Öl für Stoffdampfer (SAE 10) |
| Bremsanlagen, vorne und hinter | — | Öl «Agip Brake Fluid - DOT 4» |
KENNZEICHNUNGEN (Abb. 2)
Jedes Fahrzeug wird durch eine Identifizierungsnummer auf Fahrgestell und Motorlagerung versehen. Die Nummer auf dem Fahrgestell ist im Fahrzeugbrief eingetragen und dient gemass Gesetz zur Identifizierung des Fahrzeuges.
22 Ricambi
Im Falle eines Austausches von Ersatzteilen verlangen und versichern Sie sich, dass nur «Original Moto Guzzi Ersatzteile» verwendet werden, andernfalls wird keine Garantie gewährleistet.
24 APPARECCHI DI CONTROLLO E COMANDI
1 Schlüsselschalter zur Aktivierung der Verbraucher und des Lenckschlosses.
OFF-Stellung: stehendes Fahrzeug. Herausziehbarer Schlüssel (kein Kontakt).
《》ON-Stellung: startbereites Fahrzeug.
Samtliche Verbraucher sind eingeschaltet. Der Schlüssel laßt sich nicht ausziehen.
《》 LOCK-Stellung: Lenkung nach links gespert. Motor aus: kein Kontakt, Herausziehbarer Schlüssel.
P-Stellung: Lenkung gespeit. Motor abgeschal-tet; mit dem auf der Abb. 5 dargestellen Schalter «A» auf der Position «foe» wird das Parklicht eingeschaltet. Der Schlüssel ist ausziehbar.
26
Zur Aktivierung des Lenkschlosses wie folgt vorgehen:
Den Lenker nach links drehen.
Den Schlüssel nach unten drücken und wieder los-lassen. Dann gegen den Uhrzeigersinn bis zur Position LOCK «O» oder P «P»drehen.
ACHTUNG: Auf keinen Fall den Schlüssel während der Fahrt auf LOCK «» oder P «» stellen.
2 Tachometer Kilometerzahler.
3 (grüne) «Neutral» Kontrolleuche. Leuchtet bei der Neutralstellung des Getriebes auf.
4 (rote) Kontrolleuche: Stromversorgung vom Generator. Diese Kontrolleuche muß beim Erreichen einer bestimmen Motordrehzahl erlöschen.
5 (orangefarbige) Kontrolleuche: Kraftstoff-Reserve.
6 (grüne) Kontrolleuche Blinker.
7 (rote) Oldruckkontrolleuche. Erlischt wenn der Druck zur Motorschmierung ausreicht.
8 (blau) Kontrolleuche Fernlicht.
9 Rucksteller fur Tageskilometerzahler.
Schalter fur Beleuchtung (Abb. 4 und 5)
Sie befoindensichandenLenkungsssitien.
Schalter «A» (Abb. 5)
Stellung «●»: Licht aus.
Stellung 0≤slant : Parklicht
Stellung «»: Zweillichtlampe eingeschaltet
Mit Schalter «A» (lights) Abb. 5 in Stellung « »:
Stellung《》Abblendlicht
Stellung «E» Fernlicht
Stellung «ID» Blendelicht
Druckkopf für Hupe, Passing und 31 Schalter für Blinker (Abb. 4)
Sie werden an der linken Seite des Lenkers angebaut:
Drucknopf B (1): Hupe
Drucknopf C:
Stellung «» Bedienung des rechten Blinkers
Stellung «》 Bedienung des linken Blinkers
Den Schalter drücken, um die Blinker auszuschalten.
Druckschalter zum Anlassen und Schalter zum Abstellen des Motors
(Abb. 5)
Beide Schalter sind auf der rechten Seite des Lenkers montiert. Befindet sich der Schlüsselumschalter «1» in Abb.3 in Schaltstellung ON «♀», ist das Fahrzeug startbereit.
Zum Anlassen des Motors geht man wie folgt vor:
■ Überprüfen, ob sich der Schalter «B» in Schaltstellung (Run) befindet;
den Kupplungshebel ganz durchdrücken;
■ bei kaltem Motor den Hebel «D» «CHOKE» auf Startschaltstellung «1» legen (siehe Abb. 4);
Den Druckkopf für den Start «C» drücken «(i)» (Start).
Um den Motor im Notfall abzustellen, muss man:
den Schalter «B» nach Stellung (OFF) verschieben.
Steht der Motor, ist der Zündschlüssel wie in Abb. 3 im Gegenuhrzeigersinn bis zur Stellung OFF «» zu drehen, dann den Schlüssel abziehen.

Vor dem Anlass, immer sich daran erinnern, denSchalter «B» auf Stellung (RUN) wiederstellen.
Poignée de commande gaz («D» fig. 5)
Der Gasdrehgriff befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Dreht man ihn zum Fahrer hin, gibt man Gas. Dreht man ihn in entgegengesetzter Richtung, nimmt man Gas weg.
Kupplungshebel («E» in Abb. 4)
Er befindet sich linksheitig des Lenkers und wird nur bei Anfahrtd und während des Gangsschaltens gebraucht.
Vorderadbremshebel rechts
(«E» in Abb. 5)
Er befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers und betätigst die Pumpe für die hydraulische Vorderbremse rechts.
36
Leva commande «Choke» («D» di fig. 4)
Der Hebel zum Starten bei kaltem Motor (CHOKE) befindet sich auf der linken Seite des Fahrzeuges.
《1》Anlaufstellung
«2» Fahrstellung
Bremspedal hinten links («A» in Abb. 16)
Es befindet sich in der Mitte rechtssheit des Fahrzeuges und ist durch Zugstange mit der Pumpeneinheit verbunden.
38 Leva commandechio (fig.6)
Gangschalthebel (Abb. 6)
Das ist ein Doppelkipphebel; er befindet sich in der Mitte, auf der linken Seite des Motorrades:
- Gang, vorderer Hebel nach unten;
- -3. -4. -5. Gang, hinterer Hebel nach unten
Leerlauf, zwischen 1. und 2. Gang.
ACHTUNG! Vor Betätigung des Gangwahlhebels, den Kupplunghebel ganz durchdrücken.
40 Tappo serbatoio carburante (fig. 7)
Kraftstoffbehälterverschluss (Abb. 7)
Um an den Kraftstoffbehälter zu kommt, den Schlüssel im Gegenuhrzeigersinn drehen.

MERKE: Während des Auftankens ist ein eventuelle Überfließen von Kraftstoffsofar zu gen, um dauerhaften Schaden am Lack des stoffbehalters zu verhindern.

ACHTUNG: Nach jedem Auftanken ist die Lage und der Schliesszustand des Verschlusses aufen.
Elektrischer Kraftstoffhahn (Abb. 8)
Das Motorrad ist mit einem links unterhalb des Tanks angebrachten elektrischen Hahn «A» ausgestattet, der automatisch Funktioniert. Er sperrt den Kraftstoffzuflüsse zur Gasdrosseleinheit, wenn der Motor nicht lauft.
Er ist in Betrieb, wenn der Schlüssel des Umschalters «1» in Abb. 3 auf ON gestellt ist «♀».
Falls der Hahn nicht Funktioniert, zuerst den Zustand der Sicherung «1» in Abb. 9 kontrollieren.
Sicherungsleiste (Abb.9)
Sie ist rechts, in der Mitte des Fahrzeugs angebrachte; Zugriff nach Entfernen des seitlichen Deckels und nötigenfalls des hinteren Sattels.
Auf der Klemmenleiste befinden sich 6 Sicherungen.
Bevor man eine Sicherung oder mehr Sicherungen auswechselt, muss man die Ursache, warum sie durchgebrannt ist, ausfindig machen und beheben.
Sicherung 1: Aufladen batterie.
Sicherung «2»: Schlüsselschalter.
Sicherung «3»: Abblendlicht, Blendlicht, Hupe.
Sicherung «4»: Richtungszeiger, Parkleuche.
Sicherung 《5》: ECU.
Sicherung «6»: Pumpe, Spulen, Einspritzventile.
Lenkgetriebe-Pralltopf (Abb. 10)
Er ist linksbeitig des Motorrades zwischen Fahrgestell und Lenkerbasis montiert. Um seine Dämpfwirkung zu erhöhen oder zu vermindern, die Mutter «A» ein- oder ausschrauben.
Seine Wirkungträgt zur erhöhten Lenkgenaugkeit undstabilität bei, was ein besseres Ansprechverhalten des Fahrzeuges unter allenBedingungen mit sich bringt.
48 Borse laterali e bauletto posteriore (optional) (fig. 11)
Seitemaschen und Top-Case (Opti- 49) (Abb.11)
Zum Aushängen der seitlichen Gepäcktaschen und des Top-Case aus den Halterungen den Hebel «A» der Festhaltevorrichtung nach Entriegeln des Schlosses mit dem entsprechenden Schlüsselziehen.
Zum Aufschlieben der Deckel das Schloß «B» anheben, nach dem es mit dem Schlüssel entriegelt wurde.
MERKE: die höchste erlaubte Last je Seitentasche ist 10Kg , welche in jeder Tasche gleichmässig zu verteilen ist.
Hochstzulässige Last für Top-Case: 5 kg.
Vorrichtung zur Blockierung des Sattels (Abb. 12)
Der Fahrensattel wird durch eine spezielle Vorrichtung «A» verriegelt, die über eine flexible, im Sturzhelmhalter befindliche Übertragung von Hebel «B» betätig wird.
Zum Aushängen des Sattels Hebel «B» nach unterziehen, nach dem er mittels Betätigten des Schlosses am Sturzhelmträger «C» entriegelt wurde.
Eingehängt wird der Sattel durch Einpassen desselben in dessen Sitz am Rahmen eingesetzt. Auf den Sattel eindrücken und schließlich Hebels verriegeln. Der Sattel des Fahrgastes ist fest.
52 Dispositivo portacasco (fig. 12)
Der Helm kann auf dem Motorrad gelassen und mit der mit Schloß «C» versehenen Vorrichtung gesichert werden.
MERKE: Auf keinen Fall den Helm an der Vorrichtung während der Fahrt hängen las- ten, um Interferenzen mit Bewegungsteilen zu vermeiden.
Ablage für Dokumente und Werkzeug
(«A» in Abb. 13)
Für den Zugang den Fahrensattel abnehmer (siehe Abb. 12).
Seitenstander («A» in Abb. 14)
Das Motorrad ist mit einem Seitenänder ausgerüstet, der das Motorrad seitlich aushalt.
Ist der Seitenstandner in der Parkstellung (ganz vorwartsgezogen), betätigter Mikroschalter «B» einen Fernschalter, der den Stromzufluss zum Startermotor unterbricht. Unter diesen Bedingungen kann man den Motor nicht anlassen.
56 USO DEL MOTOCICLO
GEBRAUCHSANLEITUNG DES 57 MOTORCADES
Kontrolle vor dem Motoranlassen
Prufenob:
■ genug Kraftstoff im Tank vorhanden ist;
das Öl der Ölwanne im Motorgehäuse auf richtig Stand ist;
der Zündschlüssel in Stellung ON «» ist (siehe Abb. 3);
die folgenden Kontrolleuchten aufscheinen:
rot: für ungenügenden Oldruck, ungenügende Strom-verteilung der Lichtmaschine;
— grün: Leerlaufanzeiger «NEUTRAL»;
■ der Betätigungshebel «CHOKE» bei kaltem Motor in Anlaufstellung ist («1» in Abb. 4);
der Schalter «B», siehe Abb. 5, sich auf der Position (run) befindet.
Anlassen bei kaltem Motor
Nach Durchführung o.a. den Kupplungshebel volligziehen und den Anlasser (C «)» Abb. 5) drücken.
Nach dem Anlassen den Motor in der warmen Jahreszeit eine Sekunden lang und in der kalten Jahreszeit eine Minute lang bei niedriger Drehzahl leerlaufen halten und erst danach den «CHOKE» auf die Fahrtstellung («2» Abb. 4) stellen.
ACHTUNG! - Wenn der Zündschlüssel eingeschaltet ist (siehe ON «♀» in Abb.3) und die «grüne» Kontrolleucht auf dem Instrumentenbrett nicht aufleucht, bedeutet das, dass ein Gang eingelegt ist. Unter diesen Bedingungen kann es gefährlich sein, den Motor anzulassen. Man solls sich deshalb vor Anlassen des Motors immer vergewissern, ob die Schaltung auch tatsächlich auf Leerlauf eingestellt ist.
Starten bei warmem Motor
Wie bei kaltem Motor, ausser dass man den Hebel «CHOKE» nicht auf die Schaltstellung («1» in Abb. 4) legen muss.
ACHTUNG! Auf keinen Fall den Anlaßmotor für länger als 5 Sekunden betätigten. Falls der Motor nicht startet, 10 Sekunden bis zum nachsten Anlassen warten. Den Anlasser C «(f)» in Abb. 5 auf jeder Fall nur bei stehendem Motor betätigten.
Während der Fahrt
Um den Gang zu wechseln, Gas wegnehmen, den Kupplungshebel ganz durchziehen und den folgenden Gang einschalten; langsam den Kupplungshebel los-lassen und gleichzeitig Gas geben. Das Gangschaltpedal mit dem Fuss betätigten und begleiten. Wenn man auf niedrigere Gänge übergeht, die Bremse und die Schliessung des Gasdrehgriffes allmählich benutzen, um den Motor während des Nachlassens des Kupplungshebels nicht auf Überdrehzahl zu bringen.
60 Arresto
Gas wegnehmen, Bremshebel betätigten und wenn man fast steht, den Kupplungshebel ganzziehen. Dies wird mit gutter Anordnung ausgeführt, um die Kontrolle über das Fahrzeug nicht zu verlieren. Um eine normale Verminderung der Geschwindigkeit bei Gebrauch des Getriebes zu gewähren, benutzt man am besten den Motor zur Bremsung, wobeitharauf zu achten ist, dass der Motor nicht auf Überdrehzahl gebracht wird.
Auf nassen und Schlüpfrigen Strassen sind die Bremsen und besonderss die Vorderbremse vorsichtig zu betäti-gen.
Um den Motor anzuhalten, muss man den Zündschlussel in Stellung OFF «» bringen (siehe Abb. 3).
Parken
Beim Parken in ungenügend beleuchteten Strassen,
muss man die Parklichter eingeschaltet halten.
Den Schlüssel des Umschalters auf P «P» (siehe Abb. 3) und den Lichtschalter «A» in Abb. 5 auf «≥o» stellen, danach den Schlüssel aus dem Zündschlossziehen.

Stellung «≥0≤», da sich sonst die Batterie entladen könnte.
62 RODAGGIO
Während der Einfahrzeit sind folgende Normen zu be-achteten:
Vor der Abfahr den Motor eine Zeit, je nach der Jahrestemperatur, leerlaufen setzen, umihn gut anzuwärmen;
Während der Einfahrzeitarf die Geschwindigkeit (Upm)wie in der Tafel vorgeschreiben, nicht überschritten werden. Dabei ist aber das Verhältnis zwischen Geschwindigkeitsbegrenzung und gefahrenen Kilometern zu beachten. Es ist ratsam, nicht immer die gleiche Geschwindigkeit zu fahren, sondern ofters die Geschwindigkeit zu wechseln;
Vor dem Anhalten allmählich verlangsamen, um die Elemente plötzlichen Temperaturwechseln nicht auszusetzen;
■ Anmerkung: Eine perfekte Leistung der einzelnen Organe, die es erlaubt, das Motorrad voll auszunutzten, hat man erst nach einigen Tausend Kilometern.
Nach den ersten 500 ÷ 1500 Km
Das Motoröl wechseln.
Sollelde der Ölstand auf dem min. Stand schon vor den ersten 500 ÷ 1500 km sein, ist das Motoröl gleich zu wechseln und nicht nur nachzufullen. Vorgeschriebenes Öl: «Agip 4T SUPER RACING SAE 20W/50».
Getriebeschmieröl auswechseln.
Schmierol für Getriebegehäuse auswechseln.
Samtliche Schrauben und Muttern des Fahrzeuges auf festen Sitz prufen.
Das Ventilspiel prufen.
■ Kontrolle des Reifendruckes.
DREHZAHLEN (UPM) FÜR DAS EINFAHREN
| Km-Strecke | max. erlaubte Geschwindigkeit (Upm) |
| Von 0 bis 1000 | 5000 |
| Von 1000 bis 2000 | 6000 |
| Von 2000 bis 4000 | Die Geschwindigkeit allmählich erhöhen, wie oben angegeben, bis die max. erlaubte Geschwindigkeit erreicht ist. |
66
ENTRETIEN ET REGLAGES
WARTUNGEN UND EINSTELLUNGEN
Einstellung des Kupplungshebels (Abb. 15)
Das Spiel zwischen Hebel und Befestigung am Lenker einstellen. Falls eshigher oder niedriger als 3÷ 4 mmist, betätigt man die Nutmutter «A» solange, bis das Spiel wie vorgeschreiben eingestellt ist. Die Einstellung kann auch über den Drahtspanner «B» vorgenommen werden, nachdem man die rechts am Getriebekasten angebrachte Gegenmutter «C» lockert.
Einstellung des hinteren Bremshebels (Abb. 16)
Falls man die Position des Steuerpedals «A»ändern möchte, wie folgt vorgehen:
Den Splint «B» anheben, den Stift «C» Herausziehen, die Gegenmutter «D» offen und die Gabel «E» festziehen oder offen, bis man das Steuerpedal wie gewünscht gestellt hat.
Den Stift «C» mit dem entsprechenden Splint «B» wieder einbauen.
70 Controllo usura pastiglie
Überprüfung Bremsbelagverschleß
Alle 3000km die Stärke der Bremsbeläge überprüfen:
■ Mindestärke des Reibwerkstoffes: 1,5 mm.
Falls die Mindeststärke des Reibwerkstoffes kleiner als o.a. Wert ist, sind die Bremsbeläge auszuwechseln.
Nach dem Austausch ist es nicht erforderlich, die Bremsanlagen zu entlüften. Es genegt, die Bremshebel mehrmals zu betätigten, bis die Zangen der Steuerkolben ihre ordnungsgemäß Stellung erreicht haben.
Beim Auswechseln der Bremsbeläge den Zustand der Schläuche überprüfen und, falls beschädigt, die Schläuche(soften ersetzen.
MERKE: Im Fall von Auswechseln der Bremsbeläge empfehlte es sich, für die ersten 100 km
die Bremsen maßvoll zu verwenden, um das Setzden der Bremsbeläge zu erfolglichen.
Überprüfung der Bremsscheiben
Die Bremsscheiben müssen vollkommen sauber, ohne Spuren von Öl, Fett oder anderen Verunreinigungen sein und keine tiefen Rillen aufweisen.
Das Anzugsmoment der Schrauben, welche die Scheiben an den Naben befestigen, beträgt 3 ÷ 3,2 kgm.
72 Controllo livello fluido nei serbatoi-pompe (fig. 17 e 18)
Überprüfung des Flüssigkeitsstandes in den Behältern-Pumpen (Abb. 17 und 18)
Für eine gute Leistungsfähigkeit der Bremsen folgende Vorschriften beachten:
1 Den Stand der Flüssigkeit im vorderen Behälter «A» in Abb. 17 und im hinteren Behälter «B» in Abb. 18 oft überprüfen.
Der Stand der Bremsflüssigkeit darf nie unter das auf den Behältern angegebene Mindeststandzeichen sinken.
2 Die Bremsflüssigkeit in o.a. Behältern regelmäßiger oder bei Bedarf nachfüllen.
Zum Nachfüllen ausschließlich Bremsflüssigkeit aus versiegelten und erst bei Verwendung geöffneten Dosen verwenden.
3 Alle 20.000km ca. oder hochstens jeder Jahr die Bremsflüssigkeit vollig wechseln.
Zur ordnungsgemäßen Funktion der Bremsanlagen mussen die Leitungen immer mit der Flüssigkeit gefällt sein und keine Luftblasen enthalten. Ein langer und elastischer Lauf der Betätigungshebel ist Zeichen vom Vorhandsein von Luftblasen.
Zur Spülung der Bremskreise ausschließlich frische Bremsflüssigkeit verwenden.
Auf keinen Fall Alkohol oder Druckluft zum Trocknen verwenden. Es empfeht sich, zur Reinigung von Metalteilen Trichloräthylen zu verwenden.
74
Für eventuelle Schmierungen auf keinen Fall Mineralöbe bzw. -fette verwenden. Falls die geeigneten Schmiermittel nicht verfügbar sind, empfeht es sich, die Gummi- und Metallteile mit der Bremsflüssigkeit zu benetzen.
Vorgeschriebene Bremsflüssigkeit: «Agip Brake Fluid DOT 4».

WICHTIG. Bei der Handhabung der Flüssigkeit mit besonderer Vorsicht vorgehen, da sie ack Ihr's Motorrads beschädigten konnte.

Es empfehlts sich, o.a. Arbeitsgänge bei unseren Vertragswerkstätten durchführren halten.
Einstellung der hinteren Stoßdampfer (Abb. 19)
Das Motorrad ist mit Stoßdämpfern ausgestattet, für die eine Regulierung der Federvorspannung vorgesehen ist.
Zur Einstellung der Federvorspannung mit dem damit vorgesehenen Schlüssel die Nutmutter «A» lockern; die Nutmutter «B» festziehen oder losen. Wenn man sie festzieht, wird die Federvorspannung erhöht

MERKE - Für eine gute Stabilität des Motorrades sollte man sich stets vergewissern, daß
beide StödBämpfer auf dieselbe Position eingestellt sind.
MERKE - Damit das Gewinde zwischen dem Stödbämpfergehause und dem Gewinding «B» nicht beschädigt wird, mit «SVITOL», mit Öl oder mit Fett das Gewinde selbst abschmieren.
Einstellung der Lenkung (Abb. 20)
Zur Gewährleistung der Fahrsicherheit muss die Lenkung immer so eingestellt sein, dass die Lenkstange frei, aber ohne Spiel ist.
Die Befestigungsschraube am Lenkkopf «A» offen.
Die Haltemutter am Lenkkopf «B» lockern.
Die Einstellmutter «C» anziehen oder halten, bis das Spiel gleichmäßig ist.
Nachdem man die Einstellung beendet hat, zieht man die Mutter «B» und die Befestigungsschraube am Lenkkopf «A» fest.

Es wird empfohlen, den oben genannten Eingriff bei einem unserer Vertragshändler durchn zu halten.
82
SMONTAGGIO RUOTE DAL REMOVING THE WHEELS VEICOLO
Ruota anteriore (fig. 21)
Um das Vorderrad aus dem Fahrzeug ausbauen zu können, gehen man wie folgt vor:
das Fahrzeug auf dem Zentralstandner aufbocken, eine Stütze unter das Motorgehäuse legen, um das Rad vom Boden zu haben;
Die Schrauben «A», die die Bremszange and the Gabelhülse befestigen, ausschrauben, von der Gabelhülse selbst die Bremszange mit den montierten Leitungen abnehmer;
die Mutter «B» zur Gabelhülsenbefestigung an den Bolzen offen;
■ den Bolzen «C» lösen und herausziehen und die Montage des Abstandstückes «D» beachten; das Rad herausnahmen;
■ Be der Wiedermontage in umgekehrter Reihenfolge vorgehen, indem man auf eine korrekte Stellung des Distanzstückes acht geben muss; dann den Bremshebel wiederholt betätigen, um die Kolben des Bremssattels in die nomale Stellung wieder zu bringen.

WARNING FÜR RÄDER MIT SPEICHEN
Bei jeder Wartungsmassnahme sind der ein
wandfreie Zustand und die Spannung der Drahtspeichen der Räder zu überprüfen. Fahrt man mit einer nicht perfekten Speichenspannung oder mit einer bzw. mehreren defekten Speichen, kann das Rad beschädigt werden, was die Sicherheit und die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen kann.
Auf alle Fälle die Vorschriften für die max. zulässige Belastung beachten.
Charge maximale admise
Max. zulässige Belastung
Die Nicht-Beachtung der Vorschriften betreffend Reifendruck bzw. Belastungsgrenzen kann sich negativ auf die Wendigkeit, Fahrbarkeit und Kontrolle Ihres Motorrades auswirken. Das max. zulässige Gewicht, das mit thisem Motorrad transportiert werden kann, beträgt 256 kg (Beifahrer + Gepack + Zubehörteile).
Aufgeitwifofglt:
Vorderachse 72kg
- Hinterachse 184 kg
86
Für den Ausbau des Hinterrrads von Schwinge und Getriebekasten gehen man wie folgt vor:
Das Fahrzeug auf den mittleren Ständer aufbocken.
Den linken Schalldämpfer ausbauen.
Die Bolzen-Schraube «A» für die Befestigung der Bremssatteltragplatte «B» offen.
Den Bremssattel «C» von der Bremssatteltragplatte «B» fühmen.
Die Mutter «D» mit Scheibe «E» am Bolzen an der Getriebekastenseite lose.
Die Bolzen-Befestigungsschraube «F» ander Gabelschwinge losen.
Den Bolzen «G» aus dem Getriebekasten, der Nabe und der Gabelschwinge Herausziehen.
Die Bremssatteiltragplatte «B» herausnehmer.
Das Motorrad soweit nach rechts neigen, daß man das Rad von der Gabelschwinge und vom Getriebekasten abnehmer kann.
Für den Wiedereinbau des Rads in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. Dabei darauf aufachten, daß man die Bremssatteiltragplatte an der Feststellvorrichtung «A» der linken Gabelschwinge anbringt.
90
Pneumatici
Reifen gehören zu den wichtigsten Teilen, die regelmässig nachgeprüft werden müssen. Davon konnen Fahrzeugstabilität, Reisekomfort und)sagar die Sicherheit des Fahrers abhängen.
Daher ist es nicht empfehlenswert, Reifen mit einer Laufdecke niedriger als 2mm zu benutzen. Auch ein falscher Reifendruck kann Stabilitätsfehler und grösseren Reifenverschleiss verursachen. Der vorschriebene Druck ist:
Vorderrad:mit einer oder zwei Personen:2,3 BAR
■ Hinterrad: mit einer Person: 2,5 BAR, mit zwei Personen: 2,9 BAR.

Die angegebenen Werte gelten für den normalen Einsatz (Tourismus). Für Einsatz mit
ununterbrochener Höchstgeschwindigkeit, auf der Autobahn, wird eine Erhöhung des vorderen Reifendrucks um 0,2 BAR empfohlen.

WICHTIG!
Falls ein Reifen ausgetauscht werden sollen, wird empfohlen, die Marke und den Typ der Erstausstattung zu verwenden. Messen Sie den Reifendruck immer im kalten Zustand.
Auf-u. Abbau von Reifen auf Räder
Das Motorrad ist mit Stahlfelgen ausgerüstet, die eine hohe mechanische Stabilität bieten, aber durch Benutzung von ungeeigneten Werkzeugen bei Auf- und Abbauarbeiten sowohl optisch als auch Funktionell beeinträchtigt werden können.
Daher empfehlen wir die Benutzung von Werkzeugen, die keine Rippen oder Kanten auf der der Felge zugekehren Seite aufweisen.
Die Berührungsfläche muss breit, glatt und mit verrundeten Kanten versehen sein. Die Benutzung eines entsprechenden Handelschmiermittels erleichtert beim Auf- und Abbau das Gleiten und das Einsetzen des Reifens auf die Felge und vermeidet somit hohe Hebelbelastung der Werkzeuge.
Es ist auch wichtig, dass die Reifenwülste in den mittle- ren Kanal der Felge eingesetzt werden.
Während der Montage der Bereitung ist folgenden zu beachten:
Sollten die Reifen eine Pfeilmarkierung seitlich aufweisen, so sind sie wie folgt zu montieren:
mit dem Pfeil in Fahrtrichtung fur das Hinterrad.
mit dem Pfeil in entgegengesetzter Fahrtrichtung für das Vorderrad;

- MERKE! - Das obige gilt, falls keine eigenen sätzlichen Anweisungen auf dem Reifen anhoven sind.
94 PROGRAMMA DIMANUTENZIONE
| KILOMETERLEISTUNG OPERATIONEN | 1500 Km | 10000 Km | 20000 Km | 30000 Km | 40000 Km | 50000 Km |
| Motoröl | R | R | R | R | R | R |
| Ölfilterpatrone | R | R | R | R | R | R |
| Ölnetzfilter | C | C | C | C | C | C |
| Luftfilter | R | R | R | R | R | |
| Kraftstofffilter | R | R | ||||
| Zündkerzen | A | R | R | R | R | R |
| Ventilspiel | A | A | A | A | A | A |
| Vergasung | A | A | A | A | A | A |
| Verschraubungen | A | A | A | A | A | A |
| Benzintank, Hahnfilteren und leitungen | A | A | A | |||
| Wechselgetrieböl | R | R | R | R | R | R |
| Hinterradachsanrieböl | R | R | R | R | R | R |
| Lager der Räder und Lenkung | A | A | ||||
| Vorderradgabelöl | R | R | R | |||
| Anlasser und Generator | A | A | ||||
| Bremsflüssigkeit | A | A | R | A | R | A |
| Bremsbeläge | A | A | A | A | A | A |
LEGENDE: A = Wartung, Kontrollen, Einstellungen, event. Austausch - C = Reinigung - R = Austausch
Den Elektrolytstand in der Batterie ofterns überprüften. Die Antriebsgelenke und die Bowden-Kabel schmieren. Alle 500 Km den Stand des Motoroles kontrollieren.
Auf jeder Fall sind Motoröl, Ölfilter und Bremsflüssigkeit mindestens einmal im Jahr zu wechseln.
Periodisch die Radspeichenspannung nachprüfen.
98
PULIZIA - RIMMESSAGGIO
Pulizia
REINIGUNG - UTERBRINGUNG
Reinigung
Waschenvorbereitung
Bevor das Fahrzeug gewaschen wird, wird es empfohlen, folgende Teile mit Nylon zu decken: Endteil der Auspuffdämpfer, Kupplungshebel, Bremse und Gasantrieb, Zündumschalter.
Während des Waschens
Die Instrumente, die vordere undindhere Nabe nicht mit Hochdruckwasser bespritzen.
Nach dem Waschen
Alle Nylonbedeckungen entfernen. Das ganze Fahrzeug sorfältig trocknen. Vor dem Fahren die Bremse nachprüfen.
MERKE - Zur Reinigung der lackierten Teile des Treibwerkes (Motor, Schaltgetriebe, Getriebegehause, u.s.w.) werden Naphta, Gasöl, Erdöl und wasserige Lösungen von neutralen Autowaschmitteln verwendet. Jedenfalls sind solche Produktesofar durch reines Wasser zu entfernen. Keineswegs heisses Wasser oder Druckwasser verwenden!
100 Rimessaggio
Wenn das Motorrad lange Zeit stillgelegt werden soll (zum Beispiel während des Winters), ist es zweckmässig, folgendermaßen vorzugehen:
Das Fahrzeug gründlich reinigen;
■ den Tank und die Kraftstoffanlage entleeren, weil sonst der Kraftstoff verdampfen und Rückstände sowie Inkrustationen zurückklassen wurde;
die Kerzen entfernen und etwas Öl SAE 30 in die Zylinder einfllen. Den Motor kurz laufen setzen und die Kerzen wieder einfahren;
den Reifendruck um ca. 20% vermindern;
das Fahrzeug so aufbocken, dass die Räder vom Boden aufgehoben werden.
die nicht lackierten Teile mit Öl vor Rost beschützen;
die Batterie Herausnehmen und in eine trockene Stelle halten, wo Eis und Sonnenlicht nicht eindringen konnen. Einmal pro Monat die Batterie auf Ladenzustand prufen;
das Fahrzeug vor Staub mit einer Decke schützen, aber die Umluft nicht verhindern.
102 NORME PER LA PULIZIA DEL PA-RABREZZA (se montato)
ANWEISUNGEN ZUR REINIGUNG 103 DER WINDSCHUTZSCHEIBE (sofern vorhanden)
Die Windschutzscheibe darf durch Anwendung der zu den anderen Kunststoffen oder zum Glas bestimmten Seifen, Waschmittel, Wachse, «Polishes» gereinigt werden.
Jedenfalls sind folgende Vorsichtmassnahmen zu treifen:
die Windschutzscheibe weder waschen noch reinigen, wenn die Lufttemperatur zu hoch ist, oder bei einer zu starken Sonnenbelichtung;
aus keinem Grund darf man Losenmittel, Laugen o.a. anweden;
Keine Flüssigkeiten, die Schleifmittel enthalten, keine Bursten, Sandpapier, Schabeisen sind zulässig;
■ «Polishes»arf man erst nach einem sorgfälligen Waschen zur Enternung des Staubs oder des Schmutzes anwenden. Eventuelle oberflächige Kratzer werden mit weichem «Polish» abgeholfen.
■ Frische Farbe oder Dichtungsmassen werden vom dem Trocknen oder durch Abreiben mit Lösanaphtha, Isopropylalkohol oder Butyl-Cellosolve weniger entfern. Keinen Methylalkohol anwenden!
■ Mandarf nur weiche Tücher, Schwämme, Rehleder-lappen oder Verbandwatte auf zarteste Weise anwenden. Keine Papier- noch Kunstfasertücher anwenden, die die Windschutzscheibe verkraten können.
Tiefe Verkratzungen oder Abtriebe werden durch kräftige Verreiben oder unter Anwendung von Lösenmitteln nicht abgeholfen.
104 LUBRIFICAZIONI
Prüfung des Ölstandes (Abb. 23)
Alle 500 Km den Ölstand im Motorgehäuse überprüfen: Das Öl soll die Max.-Kerbe streifen, welche am Stab des Stopfens «A» gekennzeichnet ist.
Wenn das Öl unter dem vorschriebenen Stand liegt, ist es der gleichen Qualität und Viskosität nachzufüllen.

MERKE - Die Kontrolle muss ausgeführrt werden, nachdem der Motor eine Minute ge
laufen ist; der Stopfen «A» mit Meßstab für die Ölstandkontrolle muss danach wieder festgezogen werden.
106 Olio motore
Ein gutes Motoröl muß bestimmte Qualität aufweisen. Verwenden Sie ausschließlich nur Motoröl, mit hoher Reinigungsfähigkeit, welches auf dem Behälter eine Zertifikat als gleichwertiges Öl aufweist oder über den Serviceanforderungen SE, SF oder SG liegt.
Viskosität
SAE 20W-50
Die anderen, in der Tabelle angegebenen Viskositätswerte können eingesetzt werden, wenn sich die mittlere Temperatur des jeweiligen Gebrauchslandes innerhalb der vorbestimmten Grenzwerte befindet.
Ölwechsel (Abb. 23 u. 24)
Nach den ersten 500 ÷ 1500 km und alle folgenden 10000 km ca. wird das Öl gewechselt. Der Ölwechsel muss bei warmem Motor durchgeführt werden.
Es ist zu beachten, dass das Öl in der Wanne gut ausgelaufen ist, bevor man frisches Öl nachfültt.
«A» Einfüllstopfen mit Meßstab (Abb. 23)
«B» Ablasstopfen (Abb. 24)
Erforderliche Menge: 3 Liter Öl «Agip 4T SUPER RACING SAE 20W/50».
Austausch des Wechselfilters und 111 Reinigung des Netzfilters (Abb.24)
Nach den ersten 500 ÷ 1500 km (erster Ölwechsel) und danach alle 10.000 km den Filtrereinsatz «A» auswechseln. Dazu wie folgt vorgehen:
Den Ablasstopfen «B» ausschrauben und das Öl gut aus der Wanne ausflieessen halten;
Die Schrauben lösen und die Ölwanne «C» vom Motorgehäuse komplett mit Wechselfilter «A», Netzfilter «D» und Öldruckeinstellventil «E» abnehmer;
den Wechselfilter «A» ausschrauben und mit einem originalen ersetzen.
Es ist empfehlenswert, wenn man den Wechselfilter «A» austauscht, auch den Netzfilter «D» in einem Benzinbad zu waschen und mit Druckluft auszublasen. Bevor manihn wieder in die Ölwanne einbaut, sind die Kanäle der Wanne mit Druckluft auszublasen. Bei der Wiedermontage ist nicht zu vergessen, die Dichtung zwischen der Ölwanne und dem Motorgehause zu wechseln.

Es wird empfohlen, den oben genannten Eingriff bei einem unserer Vertragshandler durch zu halten.
Schmierung des Getriebes
Den Olstand kontrollieren (Abb. 25)
Alle 5000 Km prüfen, daß das Öl die Bohrung für den Ölstandstopfen «B» streift. Wenn das Öl unter dem vorgeschriebenen Stand sinkt, muss Öl der gleichen Qualität und Viskosität nachgeführt werden.
Ölwechsel
Nach den ersten 500-1500 Km und später alle 10.000 Km ca. das Öl im Getriebegehause wechseln.
Der Ölwechsel muss bei warmem Getriebe erfolgen, weil das Öl in diesen Fall flüssig und darauf einfach abzulassen ist. Darauf achten, daß das Öl aus dem Getriebegehause gut abgelaufen ist, bevor frisches Öl nachgeführt wird.
«A» Einfüllstopfen.
Schmierung des Hinterachsan-triebsgehäuses (Abb. 26)
Den Ölstand kontrollieren
Alle 5000 Km ist zu prufen, ob das Öl die Bohrung des Stopfens «A» streift; wenn das Öl unter dem vorgeschreibenben Stand liegt, muß Öl der gleichen Qualität und Viskosität nachgeführt werden.
Ölwechsel
Nach den ersten 500-1500 Km und später alle 10.000 Km ca. soll der Ölwechsel bei warmem Hinterachsantrieb durchgeführt werden, weil das Öl in dieser Fall
flüssig und darauf einfach abzulassen ist. Bevor frisches Öl nachgefällt wird, immer darauf auf achten, daß das Öl im Getriebegehause gut ausgelaufen sein muss.
«A» Ölstandstopfen.
«B» Einlaßstopfen.
«C» Ablaßstopfen.
Erforderliche Menge: 0,250 Liter, davon 0,230 Liter Öl
«Agip Rotra MP SAE 80 W/90»; und 0,020 Liter Öl «Agip
Rocol ASO/R» oder «Molykote Typ A».
Ölwechsel an der Vorderradgabel.
Nach den ersten 500-1500 Km und danach alle 20.000 Km ca. oder wenigerens einmal pro Jahr das Öl in der Gabel austauschen.
Benötigte Menge ca. 0,560 l Öl für Stößdämpfer «MARZOCCHI (SAE 10)»

Es empfeihlt sich, diese Arbeiten durch unser-ere Vertragshandler vornehmen zu halten.
Verschiedene Schmierungen
Für die folgenden Schmierarbeiten:
Lager der Lenkung;
Lager der Schwinggabel;
Gelenke der Antriebe;
Gelenke der Lagerbocke
Muss man Fett vom Typ «Agip Grease 30» anwenden.
118 DISTRIBUTIONE
Giuoco punterie (fig. 27)
Ventilspielkontrolle (Abb. 27)
Nach den ersten 500 ÷ 1500 Km und alle folgenden 10000 Km, oder wenn das Ventilspiel übermäßige Gerausche verursacht, muss das Spiel zwischen den Kippebehn und Ventilen geprüft werden.
Die Einstellung erfolgt bei kaltem Motor und der Kolben befindet sich auf dem oberen Punkt «O.T.» mit geschlossenen Ventilen während der Druckphase.
Nachdem man den Ventildeckel abgenommen hat, besteht man wie folgt vor:
1 Mutter «A» lösen;
2 Schraube «B» ein- oder ausschrauben, bis man folgende Spiele erreicht:
120
Für das Messen begraucht man eine Fuhllehre «C». Anmerkung: ein übermässiges Spiel verursacht Gerausche. Wenn das Spiel null ist, bleiben die Ventile etwas offen und dadurch werden Beschädigungen wie folgt hervorgerufen:
Druckverlust;
■ Überhitzung des Motors;
■ Verbrennen der Ventile usw.
Zündung-Einspritzsystem WEBER (I.A.W. 15M)
Das Zündung-Einspritzsystem Weber ist von Typ «alfan», wobei die Motordrehzahl und die Drosselstellung zum Messen der Ansaugluftmenge benutzt werden. Wenn die Luftmenge besteht, ist, dosiert man die Kraftstoffmenge gemäß der gewünschten Stärke. Andere Fühler im System erlauben das Betriebsprinzip in bestimmten Bedingungen zu verbessern. Die Motordrehzahl und der Drosselwinkel erlauben ausserdem die optimale Zündvorstellung für jegliche Betriebsbedingung auszurechnen. Die von jedem Zylinder für jeder Zyklus angesaugte Luftmenge hangt von der Luftdichte im Ansaugstutzen, vom Hubraum jedem Zylinders und vom volumetrischen Wirkungsgrad ab. Das volumetrische Wirkungsgrad wird auf dem Motor im ganzen Betriebsbereich (Umdrehungen und Motorlast) versuchsmäßig bestimmt und wird in einer Mappe der Zündelektronik gespeichert. Der Einspritzventilenantrieb je Zylinder ist des «sequentiell-phasengleichen» Types, d.h. zwei Einspritzventile werden gemäß der Ansagsfolge angetrieben, während die Lieferung für jeder Zylinder schon im Expansionshub bis zum schon angefangenen Einlasshub beginnen kann. Die Einstellung des Lieferungsseinlasses ist in einer Mappe der Zündelektronik enthalten. Die Zündung ist vom Typ mit induktiver Ableitung in statischer Weise mit Kontrolle des Dwell in den Leistungsmodulen (im Steuererat eingebaut) und mit gespiecherter Programmierung der Zündvorstellung im elektronischen Steuererat. Die Spulen erhalten die Befehle des I.A.W. 15 M Steuergeräts, welche die Zündvorstellung erarbeitet, über die Leistungsmodule (im Steuererat eingebaut).
Zusammensetzung der Anlage
Kraftstoffkreis
Der Kraftstoff wird durch den Ansaugstutzen jedem Zylinders, stromaufwärts des Einlassventils, eingespritzt. Er besteht aus: Tank, Pumpe, Filter, Druckregler, Elektroeinspritzventilen.
Kreis der angesaugten Luft
Der Kreis besteht aus: Luftfilter, Ansaugstutzen, Drosselkorper. Abwärts der Drosselklappe befindet sich der Abgreifpunkt für den Druckregler.
Verbunden an der Drosselklappewelle befindet sich das Potentiometer für die Drosselstellung.
Stromaufwärts der Drosselklappe werden der Führer für absoluten Druck (mit der Zündelektronik verbunden) und der Führer für Lufttemperatur eingesetzt.
Stromkreis
Es handelt sich um den Kreis, wodurch die Zündelektronik die Motorbedingungen aufnimmt und die Kraftstoffzufuhr sowie die Zündvorstellung ausfuhrt. Er besteht aus: Batterie, Zündumschalter, zwei Relais, Zündelektronik mit dem Führer für absoluten Druck, Zündungsgruppe, Führer für Lufttemperatur, Potentiometer f. Drosselstellung, zwei Einspritzventilen, Führer f. Öltemperatur, Phasen-/Drehzahlsensor.
Mit Motor in thermischen Standardbetriebsbedingungen, rechnet die I.A.W. 15M Zündelektronik die Phase, die Einspritzzeit und die Zündvorverstellung, ausschiesslich durch die Interpolation der entsprechenden gesicherten Einstellungen, gemäss der Drezahl. Die darausfolgende Kraftstoffmenge wird mit einzigem Auslass zu den zwei Zylindern in Folge geliefert. Die Bestimmung des Augenblicks von Lieferungsbeginn, je Zylinder, erfolgt durch eine Einstellung gemäss der Drehzahl.
Anlassen
Wenn man den Zündungsumschafter dreht, versorgt die I.A.W. 15M Zündelektronik die Kraftstoffpumpere augenblicklich und erfasst den Motor-Drosselwinkel und die Motor-Temperatur. Beim Ingangsetzen erhält die Zündelektronik die Motordrehzahl- und Phasensignale, welche erlauben, das Einspritzung- und Zündungsystem anzutreiben. Um das Anlassen zu erreichtern, wird eine Überfettung der Basisdosierung gemass der Öltematür ausgewührt. Nach dem Anlassen beginnnt die Vorverstellungkontrolle von der Elektronik.
Betrieb während der Beschleunigung
Während der Beschleunigung, erhöht das System die gefelieferte Kraftstoffmenge, um die Beste Führung zu erhögen. These Bedingung wird erfasst, wenn die Änderung des Drosselwinkels erhebliche Werte aufnimmt. Der Überfettungsfaktor berücksichtigt die Öl-und Lufttemperatureen.

ACHTUNG!
Um eine Beschädigung der Einspritz- und Zündelektronikanlage zu vermeiden, folgendermasen vorgehen:
Zur De- oder Wiedermontage der Batterie sich vergewissern, dass der Zündungsumsschalter auf Stellung OFF «» ist;
Die Batterie bei laufendem Motor nicht ausschalten;
Nachprüfen, dass die Massenkabel leistungsfähig sind;
■ Kein Elektroschweissen am Fahrzeug vornehmen;
Keine elektrischen Hilfsinrichtungen zum Anlassen verwenden;
Um Betriebsstörungen und Defekte der Zündanlage zu vermeiden, ist es notwendig, daß die Anschlüsse der Zündkerzenschlüssel (Zündkerzenpipette) und die Zündkerzen vom vorgeschriebenen Typ sind (wie im Original eingebaut);
130
■ Niemals Prüfungen am Stromfluß der Zündkerzen vornehmen, ohne darauf die Zündkerzenpipetten, die im Original vorgesehen sind, dazwischen zu setzen, da dies während dieser Vorgang sonst zu irreparablen Schäden am elektronischen Steuergerät führten können;
Zur Montage von Diebstahlschutzvorrichtungen oder anderen elektrischen Vorrichtungen, damit man die elektrischen Zündelektronik-/Einspritzanlage durchaus nicht einschalten.
Bei der Einspritz- und Zündelektronikanlage ist es nicht möglich, die Eichung der Vergasung (Luft/ Benzin Verhältnis) zu variieren.
WICHTIG! Keine Ver. undelektronisch Zündelektronika
Jede Art von Einstellung und Instandhaltung muß bei unseren Handlern ausgeführrt werden.
Leerlauf-Einstellung
Vorschrifsmäßige Leerlauf-Drehzahl: 1050 bis 1150 U/.

MERKE - Die Regulierung soll mit Motor in Betriebstemperatur ausgeführrt werden. Es
wird empfohlen, die oben genannten Arbeitsgänge in unseren berechtigten Werkstätten durchführung zu halten.
Austausch des Kraftstoffilters
(«A» in Abb. 28)
Der Filter ist mit einem Filtereinsatz aus Papier, mit Fläche von 1200cm^2 und Scheidefähigkeit von 10 m augestattet: Das ist wegen der hohen Empfindlichkeit der Einspritzventile sehr notwendig.
Der Filter befindet sich unter dem Kraftstoffbehälter zwischen der Pumpe und dem Druckregler, mit einem Pfeil auf der äusseren Verkleidung, welcher die Durchflussrichtung des Kraftstoffes zeigt. Alle 20.000 km ist der Filter auszutauschen.

Es empfeihlt sich, den Filtrereinsatz bei unseren Vertragswerkstätten auszuwechseln.
Austausch des Luftfilters
(«A» in Abb. 29)
Alle 5000 Km ist der Zustand des Luftfilters zu prufen und eventuell mit Druckluft auszublasen; alle 10.000 Km ist der Austausch durchzufahren.
Dieser Filter befindet sich in einem speziellen Gehäuse über der Motorgruppe. Zugriff durch Entfernen des Sattels und des Kraftstoffbehalters.

Zum Filterwechsel wenden Sie sich an unsere Vertreter.
138 Candele (fig. 30)
Zündkerzen (Abb. 30)
Zu verwendende Zündkerze:
NGK BPR 6 ES
Elektrodenabstand: 0,7 mm.
Zur Reinigung und Kontrolle des Elektrodeabstands sind die Zündkerzen periodisch zu entfern.
Beim Wiederzusammenbau der Zündkerze achen Sie darauf, dass diese sich leicht und mühelos eingefugen und einschrauben{lasset. Ein nicht richtiges Einsetzen wurde das Gewinde an den Köpfen beschädigten.Deshalb ist es ratsam, sie zunachst mit der Hand anzuschrauben und anschliessend den davon vorgesehenen, mitgelieferten Schlüssel zu benutzen. Bei kaltem Motor fest anziehen!
Die Zündkerzen müssen nach jeweils ca. 10000 km ausgewechselt werden, und darüber auch dann, wenn ihr Zustand optimal erscheint.

MERKE! - Werte niedriger als 0,7 mm können die Lebensdauer des Motors gefährden.

ACHTUNG!
Um Betriebsstorungen und Defekte der Zündanlage zu vermeiden, ist es notwendig, daß die Anschlüsse der Zündkerzenschlüssel (Zündkerzenpipette) und die Zündkerzen vom vorgeschriebenen Typ sind (wie im Original eingebaut).
Niemals Prüfungen am Stromflüd der Zückerzen vornehmen, ohne darauf die Zückerzenpipetten, die im Original vorgesehen sind, dazwischen zu setzen, da es während dieser Arbeit sonst zu irreperablen Schäden am elektronsichen Steuergerätkommen konnte.
142 IMPIANTO ELETTRICO
Die elektrische Anlage besteht aus folgenden Komponenten:
Batterie.
■ Elektromagnetisch gesteuerter Anlasser.
Drehstrom-Lichtmaschine, vorne an der Antriebswelle.
Anzeigevorrichtung Kraftstoffreserve.
Fernschalter Scheinwerfer.
Zündspulen.
■ Elektronisches Steuergerät (I.A.W. 15 M).
■ Phasen- und Drehzahlfuhler.
■ Fernschalter f. Seitenänder.
Spannungsregler.
■ Sicherungskasten.
■ Fernschalter für Steuerung der elektronischen Steuereinheit.
Fernschalter für Pumpensteuerung, Spule, Elektroeinspritzduse.
■ Elektronische Zündungsrelais.
Anlassrelais.
Vorderer Scheinwerfer.
Rücklicht.
Blinker.
Umschalter für Anwendereinschaltung.
■ Lichtschalter für Blinker, Hupe und Lichthupe.
Schalter zum Anlassen und Abstellen des Motors.
■ Elektrisches Horn - Hornrelais.
Instrumentenbrett-Anzeiger: Getriebe-Leerlauf (grünes Licht), «Stadt»-Parkleuchte (grünes Licht), Oldruckkontrolle (rotes Licht), Abblendlichtlampe (blaues Licht), ungenügende Stromverteilung der Lichtmaschine (rotes Licht), Kraftstoffreserve (orange), Blinker (grünes Licht).
144 Batteria
Die Batterie hat eine Spannung von 12 V und eine Leistung von 30 Ah; aufgeladen wird sie über die Lichtmaschine. Um an die Batterie heranzukommen, muss man:
den Sattel entfernen;
den Werkzeugkasten entfern.
Wartung der Batterien mit Säureladungen
Die Batterien mit Trockenladung durch schwaches Aufladen gebrauchsfähig oder durch Ladung mit Saure müssen folgendermassen behandelt werden:
Zumindestomalmonatdestillertes Wasser (niemalsSäre) nachfullen,bis sich derSaurespiegel im Ruhestand 5mm über denSeparatorenbefindet;
die Batterieklemmen gereinigt halten und mit Vaseline einschmieren;
■ den oberen Batterieteil trocken halten und den Ausoder Überlauf der Säure vermeiden, sonst wurde die Isolierung vermindert und Rahmen und Behälter beschädigt werden;
darauf achten, daß die Bordaufladungsanlage nicht übermässig oder zu weniger aufländ und die Säredichtigkeit zwischen 1,24 bis 1,27 bleibt. Sollen dies nicht vorkommen, ist die Isolierung und die Leistungsfähigkeit der Ladungs- und Anlaufanlagen zu überprüfen;
■ wenn die Batterie nicht gebraucht wird, muss sie trotzem einmal monatlich aufgeladen werden; die Intensität muss gleich 1/10 der Kapazität betragen; der Stand oder die Dichtigkeit von 1,27 bei 25^ C müssen beibehalten werden;
die Batterie muss gut gegen die Halterungsvorrichtung abgeschlossen sein, aber mit aktiver Schwingungsverminderungseinrichtung.
MERKE - Für Batterien, die in tropischen Gebieten eingesetzt werden (Durchschnitttemperatur über 33^ ) empfeht man, die Säuredichtigkeit auf 1,23 zu vermindern.
Wichtig Ein verbogener oder verwickelter Entlüftungs-schlauch kann zu einer Druckerhöhung in der Batterie führen und diese beschädigen.
Achtung Die Batterie enthalt Schwefelsäure (Elektrolyt). Vermeiden Sie Haut-und Augenkontakt, da Sie sich sonst schwere Verbrennungen zuziehen konnten. Sollte das Elektrolyt Dennoch mit der Haut in Kontaktkommen,müssen Sie dieentsprechende Körpersstelle mit reichlich Wasser abwaschen. Sollte ders Elektrolyt mit den Augen in Kontaktkommen,müssen Sie diese für mindestens 15 Minuten aussprülen und es ist sofort ein Arzt zu rufen.
Achtung Die Batterien produzieren explosive Gase, thereof müssen Sie die Batterie von Wärmequellen und von offenem Feuer entfernt halten. Laden Sie die Batterie immer an einem gut belufteten Ort auf. Wenn Sie in der Batterienähe arbeiten, müssen Sie immereine Schutzbrille und Schutzhandschuhetragen.
Achtung Halten sie die Batterie immer ausserhalb der Reichweite von Kindern.
Die Batterie weist eine Spannung von 12 V und eine Leistung von 16 Ah auf. Die Ladung erfolgt mittels einer Lichtmaschine.
Um an die Batterie heranzukommen, muss man:
Den Sattel entfern;
Den Werkzeugkasten entfern.
Anweisungen für die Nachladung
Eine eventuelle Nachaladung muss durch ein Ladegerät mit Konstanter Spannung, eingestellt für 14,7÷ 15V bei 25^

WARNING
Enthält giftige Stoffen (Pb und H_2SO_4
Sehr hohe Spannungen, Kurzschlüsse vermeiden. NICT in einem luftdicht geschlossenen Behälter nachladen.
Luftdichter Akkumulator mit Blei.
Nach den zuständigen Normen entsorgen oder an das Recycling leiten.

Es empfeihlt sich, diese Arbeiten durch unsere
Vertragshändler vornehmen zu halten.
Auswechseln der Lampen
Vorderer Scheinwerfer (Abb. 31)
Die Schraube «A» unter an der Lichteinheit lösen. Die Lichteinheit Herausnahmen und die Lampenfassung herausdrücken. Die Lampen auswechseln.

MERKE - Beim Auswechseln des vorderen
Scheinwerfers (Fern- und Abblendlicht) muss
man darauf aufachten, dass man den Glaskolben nicht direkt mit den Fingern berührt.
152 Fanalino posteriore (fig. 32)
Die Schraube "A" zur Befestigung des Rückstrahlers an den Schlussleuchtekörper losschrauben.
Die Lampen bei gleichzeitigem Drehen eindrücken und aus den Fassungen herausziehen.
Richtungsanzeiger, vorne/hinten
(Abb. 31-32)
Schauben «D», welche die Rückstrahler an den Richtungsanzeiger befestigen, ausschauben. Die Lampen nachinnen drücken und gleichzeitig durchdrehen, dann sie aus den Lampensocken Herausziehen.

MERKE - Die Schrauben, welche die Plastik-rückstrahler befestigen, nicht zu fest einuben, damit sie nicht beschädigt werden.
154 Contachilometri (fig. 33)
Kilometerzahler (Abb. 33)
Die Schrauben "A" lösen.
Den Bolzen des Nullstellers "B" Herausnehmen.
Den Behälter des Kilometerzährers "C" Herausnehmen.
Den Lampenhalter Herausnahmen und die Lampe auswechseln.
156
Cruscotto (fig. 34)
Den vorderen Scheinwerfer ausbauen.
Dieunte Halterung der Kontrolleuchten nach Lossschrauben der drei Schrauben «A» abnehmer;
Die Schrauben «B» lösen.
Den Lampenhalter Herausnahmen und die Lampe auswechseln.
Scheinwerfereinstellung vorn (Abb. 35) 159
Der vordere Scheinwerfer muss, um volte Fahrsicherheit zu gewährleisten und entgegenkommenende Fahrzeuge nicht zu blenden, immer in der richtigen Höhe angebracht sein. Für die vertikale Einstellung muss man die Schrauben «C», mit denen der Scheinwerfer befestigt ist, lockern. Nun verschiett man den Scheinwerfer von Hand solange nach oben bzw. nach unten, bis man die vorgeschriebene Höhe erreicht hat.
160 Lampade
Faro anteriore:
Fern- und Abblendlicht
Stadt- oder Standlicht
Licht hinten:
■ Kennzeichenleuchte, Stoplicht,
Blinker
Kontrollampen Tachometer
Kontrollampen am Armaturenbrett
60/55 W
4W
10W
3W
1,2W
162 SCHEMA IMPIANTO ELETTRICO
Schaltplanbezeichnungen
1 Blendlicht 60 W (Halogen H4 mit Abblendlicht)
2 Parkleuche 4W
3 Abblendlicht 55 W (Halogen H4 mit Blendlicht)
4 4-Weg Amp-Verbinder fur vorderen Scheinwerfer
5 Vorderer Richtungszeiger 10 W, Rechts
6 2-Weg Cannon-Verbinder für vorderen Richtungszeiger, Rechts
7 Vorderer Richtungszeiger Links 10 W
8 2-WegCannon-VerbinderfürvorderenRichtungszeigerLinks
9 Instrumentenbrett
10 10-Weg A Pakard-Verbinder (Instrumentenbrett)
11 10-Weg B Pakard-Verbinder (Instrumentenbrett)
12 Schalter fur Oldruck
13 Leerlaufschalter
14 Schalter für Kraftstoffstand
15 Hupe ton L
16 Hupe ton H
17 10-Weg Pakard-Verbinder (Einricht. Links)
18 Einrichtung der linken Steuerungen: Lichte, Richtungs-zeiger, Hupe
19 Wechselstromgenerator 12V 350 W
20 Spannungsregler
21 Schrittschaltung
22 Relais der Lichten (MINIRELAIS N.A.)
23 Starter (MINIRELAIS UMLEITER)
24 Anlassmotor
25 Batterie 12V 30Ah
25 Batterie 12V 16Ah (USA,SGP,CAN)
26 Schalter f. Stop hinten
27 3-Weg Cannon-Verbinder für Richtungszeiger und Stop hinter
28 2-Weg Cannon-Verbinder fur Parkleuchte hinten
29 Hinterer Richtungszeiger Links 10 W
30 Hinterer Richtungszeiger Rechts 10 W
31 Stoplicht, hinten 21 W (mit Parkleuchte)
32 Hintere Parkleuchte 5 W (mit Licht STOP)
33 Nummerschildt 5 W (mit Nummerschild Typ USA, wenn gewünscht
34 Elektroventil (elektrischer Hahn)
35 Serie von Schutzsicherungen (siehe Tabelle)
36 Schutzrelais des Seitenständers (MINIRELAIS N.A.)
37 2-Weg Cannon-Verbinder fur Seitenständern
38 Schutzschalter für Seitenständer
39 Steuerungseinrichtung Rechts (Anl.-Run, Start, Lichte)
40 10-Weg Pakard-Verbinder (Steuerungseinrichtung Rechts)
41 Schalter Stop, vorne
42 Schlüsselzündausschalter
43 4-Weg AMP-Verbinder
44 Zündelektronik IAW 15M
45 Fuhler fur Lufttemperatur
46 3-Weg AMP-Diagnoseverbinder
47 Diode LED für Warnungslampe (AUSGEBAUT)
48 Zylinderzündspule AT, Links (BAE850AK)
49 Zylinderzündspule AT, Rechts (BAE850AK)
50 Leistungrelais für Einspritzung (MINIRELAIS N.A.)
51 Schutzdiode
52 Zündelektroniksrelais ECU (MINIRELAIS N.A.)
53 Kraftstoffspumpe
54 Einspritzventil Links (IV031)
55 Einspritzventil Rechts (IV031)
56 Phasensor (SEN813)
57 Fuhler fur Motoröltemperatur (NIC WTS05)
58 Drosselpotentiometer (PF3C)
59 Fuhler fur absoluten Druck in der Zündelektronik ECU
60 1-Weg AMP-Verbinder (Spannung unter Schlüssel)
61 1-Weg AMP-Verbinder (Drehzahlsensor der Einspritzungseite)
166 FUSIBILI
F1 Aufladen batterie (30A)
F2 Schlüsselschalter (15A)
F3 Abblendlicht, Blendlicht, Hupe (15A)
F4 Richtungszeiger, Parkleuche (5A)
F5ECU (5A)
F6Pumpe, Spulen, Einspritzventile (10A)
Arancio = Orange
Azzurro = Light blue
Bianco = White
Giallo = Yellow
Grigio = Grey
Marrone = Brown
Nero = Black
Rosa = Pink
Rosso = Red
Verde = Green
Viola = Violet
EinfachAnleitung