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SPIRIT FOLIO LITE - Mischpult SOUNDCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice SOUNDCRAFT SPIRIT FOLIO LITE - page 16
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Produktinformationen

Marke : SOUNDCRAFT

Modell : SPIRIT FOLIO LITE

Kategorie : Mischpult

Laden Sie die Anleitung für Ihr Mischpult kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SPIRIT FOLIO LITE - SOUNDCRAFT und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SPIRIT FOLIO LITE von der Marke SOUNDCRAFT.

BEDIENUNGSANLEITUNG SPIRIT FOLIO LITE SOUNDCRAFT

DEUTSCH - EINLEITUNG

Wir hoffen, daß Sie genauso viel Spaß wie wir, das Spirit-Team, mit dem SPIRIT FOLIO LITE Mixer haben. Das SPIRIT Team: Peter, Graham, Malcolm, Martin, Peter, Brian, George, Colin, Tony, James, Mukesh, Andy, Candy und Simon. Mit dem Erwerb einer SPIRIT-Konsole erhalten Sie fachmännisches Geschick und Unterstützung von einem der führenden Mischpult-Hersteller, wobei anzumerken ist, daß die über 20jährige Erfahrung von Soundcraft so manchem Großen in Musikbranche bei der Musikproduktion erfolgreich half. Um höchsten Standards zu entsprechen, werden im FOLIO LITE nur Qualitätsbauteile eingesetzt, die auch schon im FOLIO 4 verwendet wurden. Mit dem FOLIO LITE haben wir ein Mischpult gebaut, daß ansprechend und einfach zu bedienen ist. Dennoch sollten Sie dieses Handbuch lesen, damit Sie vertrauerter mit dem Mixer werden und eine LiveSession Sie in keinster Weise aus der Fassung bringen kann. Letztendlich ist der SPIRIT Mixer konstruiert, um Ihre musikalische Kreativität zu steigern. Je mehr Sie herausfinden, wie Sie die einzelnenen Bedienelemente einstellen können und welchen Einfluß das auf den Sound hat, desto mehr Spaß haben Sie daran, wenn Sie wissen, wie Sie der Endmischung den letzten Schliff geben können. SICHERHEIT Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zur Einhaltung der Garantie lesen Sie bitte diesen Abschnitt! An den FOLIO LITE Mixer darf nur das mitgelieferte Netzteil angeschlossen werden!. Die Verdrahtung der Hauptleitungen stimmen überein mit folgendem Farbcode: Grün und gelb: Gehäuse-Schutzleiter Blau: Mittelpunktsleiter Braun: Phase Falls diese Festlegung nicht mit der Belegung in Ihrer Steckkontakte in der Steckdose übereinstimmt, gehen Sie folgendermaßen vor: o Die grün/gelbe Leitung muß an den mit dem Erde-Symbol gekennzeichneten Steckkontakt angeschlossen werden. Achten Sie auch bei einem Steckdosenwechsel den Farbcode an den Steckkontakten der Steckdose. Um die Brandgefahr auszuschließen, benutzen Sie Haupsicherungen, die den Angaben auf dem Netzteil entsprechen! Das Netzteil besitzt keine benutzerwichtigen Bauteile und darf nicht geöffnet werden! Eventuelle Eingriffe überlassen Sie qualifizierten Fachleuten oder dem Soundcraft-Händler in Ihrer Nähe.

Der Mic-Eingang ist mit XLR-Buchsen ausgestattet und kann niedrig-pegelige, symmetrische wie unsymmetrische Signale verarbeiten. Zumeist sind das Vocals, die absolut rauschfrei wiedergegeben werden sollen, oder nah abgenommene Drums, die einen großen Aussteuerungsbereich benötigen. Dynamische, Kondensator- oder auch Piezo-keramische Mikrofone sind als niederohmige Mikrofone bestens dazu geeignet. Sie könnten auch preisgünstige, hochohmige Mikrofone verwenden, erhöhen jedoch damit das Risiko für Rückkopplungen und andere Störeinstreuungen. Für professionelle Kondensator-Mikrofone schalten Sie die Phantomspeisung (auf der rechten, oberen Mixerseite) an. Bei unsymmetrischen Signalquellen verwenden Sie bitte auf keinen Fall die Phantomspeisung, da sonst Ihr Mischpult über die Stromführenden Pins (2&3) beschädigt werden könnte. Wenn Sie im Line-Kanal kein Mikrofon verwenden, so ziehen Sie dessen Stecker aus der Buchse, damit keinerlei Störgeräusche in den Kanal gelangen können. LINE EINGANG 1 zu 3 brücken Nimmt 3-polige Klinkenstecker, wie auch 2-polige Mono-Klinkenstecker auf, die automatisch geerdet werden. Benutzen Sie diesen Eingang für alle anderen Signalquellen wie Keyboards, Drum-Computer, Bandmaschinen oder Gitarren. Der Eingang ist symmetrisch ausgelegt, um ein Höchstmaß an Rausch- und 3-polis Störgeräuschunterdrückung zu gewährleisten. Wenn Sie dennoch unsymmetrische unsymmetrisch Kabel verwenden, dann sollten Sie möglichst kurze dazu gebrauchen. Beachten Sie Signal außerdem, daß der “Ring” geerdet sein sollte, wenn die Signalquelle unsymmetrisch Schirm ist. Ziehen Sie nicht verwendete Mikrofonstecker aus der Buchse, wenn Sie den LineSchirm Eingang benutzen und stellen den Pegel für das Signal mit dem TRIM-Poti ein.

3-polis symmetrisch Heiß (+ve) Kalt (-ve) Schirm INSERT (Einschleifpunkt) Tip Ring Schirm Inserts Signal Send Signal Return Schirm Tip Ring Schirm Der unsymmetrische, pre-EQ (vor der EQ-Sektion) Einschleifpunkt, unterbricht den Signalfluß im Kanal, um dort Limiter, Kompressoren, Equalizer oder ähnliche Signalprozessoren hinzuzufügen. Die zugehörige Buchse ist 3-polig und führt solange kein Signal, bis eine externe Quelle angeschlossen wird. Das Signal wird aus dem Kanal über den TIP herausgeführt und kehrt über den Ring wieder zurück. STEREO-EINGÄNGE Nimmt ebenfalls 3-polige Klinkenstecker wie auch 2-polige Mono-Klinkenstecker auf, die automatisch geerdet werden. Verwenden Sie diese Anschlüsse um Keyboards, Drum-Computer, Bandmaschinen anzuschließen, oder als Rückführwege für Effektsignale. Auch dieser Eingang ist symmetrisch ausgelegt, damit Sie rauschfreie Signale erhalten. Bei unsymmetrischen Quellen beachten Sie bitte die Pinbelegungen in der unteren Abbildung und verwenden möglichst kurze Kabellängen. Beachten Sie, daß der “Ring” geerdet sein muß, wenn Sie unsymmetrische Quellen anschließen. Mono-Signalquellen können in beide Signalwege gespeist werden, wenn Sie nur die linke Eingangsbuchse benutzen. FX-RETURNS (Effekt-Rückführwege) Wie die Stereoeingänge, nur unsymmetrisch ausgelegt. Die Eingangsverstärkung kann füe Signalquellen zwischen +4 dB (professionell) und -10 dB (semi-professionell) justiert werden.

MIX-INSERTS Mix Inserts Signal Send Signal Return Schirm Tip Ring Über diese Einschleifpunkte, die unsymmetrisch ausgeführt sind, können Konpressoren/ Limiter oder grafische Equaliser in die Mischpultsumme eingeschleift werden. Die 3polige Klinkenbuchse führt solange kein Signal, bis ein Stecker eingeführt wird, der den Signalfluß im Kanal vor dem Mix-Fader unterbricht. Das Mix-Signal verläßt den Kanal über den TIP des Steckers und kehrt über den RING wieder zurück. In der Grafik sehen Sie die Konfektion eines “Y-Kabels”, daß verwendet wird, um externes Equipment durch separate Sende- und Rückführstecker anzusteuern. Signal Send Zu Externem Gerät Insert Point Schirm Schirm Signal Return Von Externem Gerät Mix Ausgänge Aux Ausgänge Signal (+ve) Ground Sense (-ve) Schirm

MIX-AUSGÄNGE, AUX-AUSGÄNGE

Sowohl die Mix- als auch Aux-Ausgänge sind als 3-polige Klinkenbuchsen ausgelegt und zusätzlich “ground compensated”, was Brummschleifen und sonstige Störeinstreuungen unterbindet. From FOLIO LITE Ground Compensated Output Heiß Schirm From FOLIO LITE Ground Compensated Output Heiß (a) Symmetrisch Connection Zu Externem Gerät Ground Sense (b) Unsymmetrisch Connection Zu Externem Gerät Monitor Ausgänge Schirm Signal (+ve) Svhirm Schirm Ground Sense Erfahrungs gemäß ist es besser, den schirm nicht anzuschließen MONITOR-AUSGÄNGE Die Monitor-Ausgänge sind, wie in der Grafik gezeigt, 3-polig unsymmetrisch ausgeführt. Das hier anliegende Signal wird automatisch unterbrochen, wenn ein Kopfhörer an die “Headphones”-Buchse angeschlossen ist. HEADPHONES (Kopfhörer) Kopfhörer Linkes Signal Rechtes Signal Schirm Sehen Sie sich zur Pinbelegung der Stereo-Buchse die abgebildete Grafik an. Hier können Kopfhörer mit 200 Ohm oder mehr angeschlossen werden, obwohl die Impedanz bei 50 Ohm liegt. Kophörer mit 8 Ohm sind nicht notwendig. Stecken Sie hier einen Klinkenstecker ein, dann wird der Monitorweg automatisch unterbrochen. Im Ein-Mann-Betrieb kann das zuweilen von Vorteil sein, da nicht erst die Monitorendstufen leiser gedreht werden müssen, wenn z.B. Vocals aufgenommen werden sollen. ERDUNGS-HINWEISE Das Netzteil versorgt das Mischpult nicht mit einem Erdungspunkt über den Netzanschluß. Es ist deswegen nötig einen entsprechenden Erdungspunkt im System zu verwenden. Bei PA´s ist es am sinnvollsten, die Erdung über die Summenausgänge vom Mischpult, die mit den Endstufen verbunden sind, vorzunehmen. Im Studio kann diese Erdung z.B. über die Monitor-Endstufen erfolgen, die mit dem Monitor-Ausgang verbunden sind.

ANFANGS-EINSTELLUNGEN Höchtswahrscheinlich möchten Sie unterschiedlichste Klangquellen an den SPIRIT FOLIO LITE Mixer anschließen. Um bestmögliche Klangeinstellungen zu erhalten, ist es äußerst wichtig, die Vorverstärkung (GAIN) der Eingänge korrekt einzustellen.Wenn Sie die Verstärkung zu gering einstellen, so sind Hintergrundgeräusche hörbar, und außerdem ist der Gesamtpegel des Mischpults zu niedrig.- Sehen Sie sich dazu auch die veranschaulichenden Grafiken an. Stellen Sie die einzelnen Mono-Eingang folgendermaßen ein: o Gewünschte Signalquellen anschließen (üblicherweise die Mikrofone an die MIC-Eingänge und alles andere an die LINE-Eingänge). Stecken Sie erst Mikrone mit PhantomSpeisespannung in die MIC-Buchsen und schalten erst dann die Phantomspeisespannung ein. abgeschittene Amplitudenspitze (Clipping) Rauschen o Drehen Sie die Master- und Gruppen-Fader ganz herunter. o Drücken Sie den PFL-Taster, um das PFL-Signal auf den Monitorweg und die Aussteuerungsanzeige zu legen. Bei zu hohen Signalpegel können Verzerrungen durch Clipping auftreten. o Stellen Sie einen typischen Signalpegel bei der jeweiligen Signalquelle ein und halten den den PFL-Taster am Fader Signal Rauschen gedrückt. Der Pegel des Signals wird nun auf der Aussteuerungsanzeige sichtbar. Stellen Sie die Vorverstärkung (GAIN) so ein, daß auf der Aussteuerungsanzeige die gelbfarbende LED (0 dB) bei ständig anliegendem Signal als ein maximaler Signalpegel Bei zu geringem Pegel wird das Signal durch Hintergrundrauschen verdeckt. anliegt. Falls eine Signalquelle viele Obertöne besitzt (wie z.B. Drums), ist eine weitaus höhere Aussteuerung von +6/+9 erforderlich, um einen mittleren gleichmäßigen Pegel zu erhalten.Hierbei bleibt genügend Verstärkungsreserve (Headroom), um Signalspitzen ohne Verzerrungen zu verarbeiten. o Wie zuvor beschrieben, stellen Sie die weiteren Eingangskanäle ebenso ein. o Falls Sie feststellen sollten, daß Sie keine brauchbaren Pegel mit dem GAIN-Regler eingestellt bekommen, während Sie den MIC-Eingang benutzen, versuchen Sie es mit dem LINE-Eingang. Die Stereo-Eingänge können in gleicher Weise behandelt werden. Für professionelles Audio-Equipment mit einem +4 dB Ausgangssignal drehen Sie das Gain-Poti ganz nach links. Eine höhere Eingangsverstärkung wird hingegen für semiprofessionelle Geräte mit einem Ausgangspegel von -10 dB gewählt. Sie haben nun Anfangseinstellungen für jede Eingangsquelle vorgenommen und können jetzt anfangen einen Mix aufzubauen. o Schließen Sie Ihren Verstärker (mit Lautsprechern) an die MIX- oder MONITOR-Ausgänge an, stellen die Verstärkung des Verstärkers auf ungefähr 70% ein.Ziehen Sie die Master Fader langsam hoch und achten Sie auf Anzeichen von Feedback oder Übersteuerung. Wenn Sie meinen, die Eingangsverstärkung müsse herabgestzt werden, nehmen Sie sie langsam zurück. o Hören Sie genauestens zu, um eventuelle rückkopplungsartige Sounds ausfindig zu machen. Falls Sie keine befriedigende Eingangspegel-Einstellung erreichen, versuchen Sie andere Mikrofon- und Lautsprecher-Aufstellungen. Ein korrekte Mikrofon-Aufstellung und die richtige Wahl eines passenden Mikrofons sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen PA-Einsatz. Hierbei muß das Mikrofon so nah wie möglich an die Aufnahmequelle gebracht werden, damit unerwünschte Umgebungsgeräusche vermieden werden. Dadurch kann am Mixer die Eingangsverstärkung (GAIN) niedriger eingestellt werden und Feedback wird nicht auftauchen. Des weiteren werden Sie feststellen, daß ein gut aufgestelltes Mikrofon kaum bemerkenswert entzerrt werden muß.

Die in den Eingangskanälen vom Folio Lite innewohnende, geringe Rauschentwicklung erlaubt auch ein anderes Verfahren für die Anfangs-Einstellungen, bei der der gesamte Regelbereich der Eingangsfader ausgenutzt werden kann. o Drehen Sie den Masterfader ganz nach rechts o Bewegen Sie alle Eingangsfader auf die “0”-Markierung o Verstärken Sie mit dem TRIM-Poti solange das jeweilige Eingangssignal, bis das gewünschte Mischverhältnis stimmt.

EINSTELLUNGEN FÜRS RECORDING

Für den PA-Einsatz sind die Einstellungen sowie die Verkabelung am FOLIO LITE noch recht problemlos, doch beim Recording (Aufnahme) werden viel größere Anforderungen an die Mixerausstattung gestellt, da hierbei nicht nur Eingangssignale abgemischt werden müssen, sondern auch Monitor-Abmischungen für die Musiker aufgebaut werden, um schon aufgenommene Spuren beim Overdubbing abhören zu können. Eine typische Einstellung für eine Mehrspur-Aufnahme, die gleichermaßen für eine 2-Spur-Aufnahme gilt: Schließen Sie die Eingangsquellen an den Mixer an und stellen die Vorverstärkung (GAIN) wie schon erwähnt ein. Die MIX L/R Ausgänge verbinden Sie mit den Bandmaschinen-Eingängen. Sie führen das jeweilige Kanal-Signal zu dem gewünschten Bandmaschinen-Eingang, indem Sie den PAN-Regler entweder nach links oder rechts stellen. Drehen Sie etwa den PAN-Regler entgegen den Uhrzeigesinn ganz nach links, so wird das Signal nur zum Group Output 1 oder Group Output 3 gelegt. Dadurch können Sie einzelne Kanalsignale zu unterschiedlichsten Spuren schicken. o Verbinden Sie nun die Bandmaschinen-Ausgänge mit den 2-TRK-Returns. o An den AUX 1 schließen Sie einen Stereo-Verstärker (mit Lautsprechern) oder Kopfhörer an und stellen am Verstärker einen normalen Pegel ein. o Stellen Sie den 2-TRK-Pegel ganz nach links (-10 dB) oder entsprechend der Signalquellen höher ein. o Drücken Sie den AUX 1 Pre-Schalter, um alle AUX1-Signale der kanäle Pre-Fade zu schalten. o Stellen Sie mit den AUX-Send-Reglern der Eingangskanäle die Monitor-Mischung ein. (Stellen Sie dabei sicher, daß jeweils alle anderen AUX-1-Send-Regler ganz zugedreht sind). o Wird ein Kompressor verwendet, dann schließen Sie ihn an die Mix-Insert-Punkte an. o Schließen Sie die anderen Effektgeräte an AUX2 an, und führen deren Ausgangssignale in nicht verwendete Eingangs-, oder Stereo-/ FX-Return-Kanäle zurück, damit die Effekt-Signale mit den Originalsignalen gemischt werden können. Sollte es nötig sein, beim Monitormix zusätzlich das OFF-Tape-Signal zu hören (z.B. beim Overdubbing), dann schließen Sie die Ausgänge der Bandmaschine an unbelegte Stereo- oder Mono-Eingänge an, die AUX1 addressieren können. Es ist wichtig, die Ein- und Ausgangspegel von Ihrem Mischpult richtig einzustellen, damit Verzerrungen vermieden werden und bestmöglich Aufnahmeresultate erzielt werden können. o Stellen Sie den besten Pegel für Ihr Aufnahmegerät ein, indem Sie den Mix-Ausgängen ein entsprechendes Signal entnehmen. Mit dem Monitor-Source-Schalter können Sie das Signal kontrollieren, daß zum Recorder geht. o Machen Sie das Signal hörbar, indem Sie 2TRK mit dem Monitor-Source-Schalter anwählen. Heben Sie den Pegel an, während Sie zwischen MIX und MONITOR SOURCE laufend und solange hin- und herschalten, bis kein Pegelunterschied mehr hörbar, oder auf den LED-Ketten sichtbar ist.

MONO-EINGANG Das FOLIO LITE besitzt vier Mono-Eingangskanäle, die mit symmetrischen Eingangsbuchsen für Mikrofon- und LineSignale ausgestattet sind. Ein Einschleifpunkt (Insert) ermöglicht, Limiter, Kompressoren oder EQs in den Kanal einzuschleifen. Dieser Einschleifpunkt unterbricht den Signalfluß vor dem EQ. TRIM Dieser Regler bestimmt, welcher Pegel des Eingangssignals zum Mixer geschickt wird. Stellen Sie ihn vorsichtig ein, da eine zu hohe Einstellung zu Verzerrungen und Übersteuerungen führen kann, während zu geringe Einstellungen Hintergrund- und Störgeräusche begünstigt, oder nicht genügend Signalpegel zum Mixer-Ausgang liefert. Die “U”-Markierung zeigt den Nominalpegel für den LineEingang an. Der EQ ermöglicht eine qualitative Feinabstimmung des Signals, um den Sound in Liveoder Studioanwendungen zu verbessern. Die EQ-Regler können Ihren Sound dramatisch verändern. Setzen Sie sie deshalb eher sparsam ein und hören den resultierenden Klangveränderungen zu. TRIM

HF EQ Linksdrehung ergibt Verstärkung des Bassanteils um bis zu 15 dB. Gesangsstimmen bekommen mehr Wärme, Synthesizer, Gitarren und Drums mehr Druck. Entgegengesetzte Drehung des Reglers bewirkt eine Dämpfung des Bereichs. Brummen und Trittschall werden reduziert. Bei Mittelstellung des Reglers bleibt der Bassbereich unbeeinflußt.

Wird benutzt, um eine separate Mischung für Effekte, Recording oder die Monitoranlage zu erstellen. Alle Aux1-Signale werden im Aux1Output zusammengeführt. Der Aux Sendeweg kann Post-Fader geschaltet werden, damit Effektanteile über den Kanalfader gemischt werden können. Soll hingegender Monitorweg damit angesteuert werden, dann ist es sinnvoll, den Aux-Send Pre-Fader zu schalten. Das geschieht mit dem AUX1 PRE Schalter in der Mastersektion vom Mischpult. Lassen Sie den Aux-Regler zugedreht, wenn Sie ihn nicht benutzen. Dieser Regler bestimmt, welcher Anteil des Kanal-Signals in den rechten oder linken Mix-Ausgang geleitet wird. Das Signal kann mit diesem Knopf durch die Stereobasis bewegt werden. Linksanschlag speist das Signal solo in den linken Mixbus, während Rechtsanschlag das Gegenteil bewirkt.

AUX SEND 1 LF EQ Rechtsdrehung verstärkt die hohen Frequenzanteile um bis zu 15 dB, was z.B. Becken, Vocals oder elektronischen Instrumenten mehr frische verleiht. Linksdrehung dämpft diese Anteile entsprechend. Dies ist z.B. bei überbetonten Zischlauten, die durch bestimmte Mikrofontypen hervorgerufen werden, erforderlich. Die Mittelstellung des Reglers ergibt einen flachen Frequenzverlauf für diesen Bereich.

FADER Entspricht von der Funktion dem Aux Send1, ist aber immer Post-Fader geschaltet. FADER Der Drehregler (hier Fader) verleiht Ihnen eine präzise Kontrolle über die Signale im Kanalzug und eine ausgewogene Regelmöglichkeit für die gesamte Mischung.

EQUALISER PFL Wenn der rastende PFL-Schalter gedrückt ist, wird das pre-fade-Signal zu den Kopfhörern oder den Monitorausgängen geschaltet und wird auf der Aussteuerungsanzeige erscheinen. Sie können ein oder mehrere Signale abhören, ohne das Signal des Haupt-Ausgangs zu unterbrechen, damit Sie die TRIMs einstellen können, oder nur prüfen, ob ein Signal anliegt.

STEREO EINGANG Das FOLIO LITE besitzt vier Stereo-Eingangskanäle, die für die meisten linepegeligen Quellen wie Keyboards, DrumComputer oder Bandmaschinen verwendet werden können. Die Eingänge sind symmetrisch, damit möglichst wenig Störgeräusche hineingelangen. Sie können jedoch auch unsymmetrische Quellen anschließen. (Beachten Sie dazu die Hinweise auf Seite 3 und 4). EQUALISER GAIN Der Equaliser (EQ) gestattet präzise Klangbeeinflussungen, damit Hintergrundgeräusche eliminiert und elektronische Sounds verändert werden können. Dieser EQ-Knopf kann drastische Klangresultate bewirken. Setzen Sie ihn daher äußerst sparsam ein. Mit diesem Regler passen Sie die Pegel der meisten semi- und professionellen Signalquellen sowie Hi-Fi Quellen an. Beginnen Sie mit einer niedrigen Einstellung, besonders bei professionellem Equipment und benutzen Sie zusätzlich den Kanalfader, wenn Sie kein brauchbaren Signalpegel mit dem Gain-Regler erreichen. GAIN 20dB

Linksdrehung ergibt Verstärkung des Bassanteils um bis zu 15 dB bei 60 Hz. Gesangsstimmen bekommen mehr Wärme, Synthesizer, Gitarren und Drums mehr Druck. Entgegengesetzte Drehung des Reglers bewirkt eine Dämpfung des Bereichs. Brummen und Trittschall werden reduziert. Bei Mittelstellung des Reglers bleibt der Bassbereich unbeeinflußt.

AUX SEND 1 Wird benutzt, um eine separate Mischung für Effekte, Recording oder die Monitoranlage zu erstellen. Alle Aux1-Signale werden im Aux1Output zusammengeführt. Der Aux Sendeweg kann Post-Fader geschaltet werden, damit Effektanteile über den Kanalfader gemischt werden können. Soll hingegen der Monitorweg damit angesteuert werden, dann ist es sinnvoll, den Aux-Send Pre-Fader zu schalten. Das geschieht mit dem AUX1 PRE Schalter in der Mastersektion vom Mischpult. Lassen Sie den Aux-Regler zugedreht, wenn Sie ihn nicht benutzen. Dieser Regler bestimmt, welcher Anteil des Kanal-Signals in den rechten oder linken Mix-Ausgang geleitet wird. Das Signal kann mit diesem Knopf durch die Stereobasis bewegt werden. Linksanschlag speist das Signal solo in den linken Mixbus, während Rechtsanschlag das Gegenteil bewirkt.

LF EQ Rechtsdrehung verstärkt die hohen Frequenzanteile um bis zu 15 dB bei 12 kHz, was z.B. Becken, Vocals oder elektronischen Instrumenten mehr Frische verleiht. Linksdrehung dämpft diese Anteile entsprechend. Dies ist z.B. bei überbetonten Zischlauten, die durch bestimmte Mikrofontypen hervorgerufen werden, erforderlich. Die Mittelstellung des Reglers ergibt einen flachen Frequenzverlauf für diesen Bereich.

FADER Entspricht von der Funktion dem Aux Send1, ist aber immer Post-Fader geschaltet. FADER Der Drehregler (hier Fader) verleiht Ihnen eine präzise Kontrolle über die Signale im Kanalzug und eine ausgewogene Regelmöglichkeit für die gesamte Mischung.

HF EQ PFL Wenn der rastende PFL-Schalter gedrückt ist, wird das pre-fade-Signal zu den Kopfhörern oder den Monitorausgängen geschaltet und wird auf der Aussteuerungsanzeige erscheinen. Sie können ein oder mehrere Signale abhören, ohne das Signal des Haupt-Ausgangs zu unterbrechen, damit Sie die TRIMs einstellen können, oder nur prüfen, ob ein Signal anliegt. MASTERSEKTION PHANTOM 48V 2TRK (2-Spur) FX RETURN Schaltet die 48 Volt Phantomspeisung für den Mikrofoneingang und versorgt daran angeschlossene KondensatorMikrofone über das Mikrofonkabel. Schalten Sie auf keinen Fall die Phantomspeisung ein, wenn Sie unsymmetrische Mikrofone verwenden, da Sie dadurch die Mikrofone beschädigen könnten. Merke: Mikrofone sollten immer zuerst angeschlossen werden, bevor die Phantomspeisung angeschaltet wird. Unsymmetrische Klinkenbuchsen dienen dazu, hier Bandmaschinen oder Kassettendecks für Einspielungen anzuschließen, ohne daß Eingangskanäle dazu benutzt werden müssen. Der Regler bestimmt den anteiligen Pegel zur Gesamtmischung. Es können sowohl semi- (-10 dB) als auch professionelle Quellen (+4 dB) angeschlossen werden. Wird eine Mono-Quelle verwendet, so kann diese über die linke Buchse auf beide Seiten der Mischung geführt werden. Diese unsymmetrischen Buchsen stellen den idealen Ort dar, um die Signale externer Effektgeräte in das Mischpult zurückzuführen, ohne dabei einen LineEingangssignal zu opfern. Der Regler bestimmt den direkten Anteil des anliegenden Signals zur Gesamtmischung. Es können sowohl semi- (-10 dB) als auch professionelle Quellen (+4 dB) angeschlossen werden. Wird eine Mono-Quelle verwendet, so kann diese über die linke Buchse auf beide Seiten der Mischung geführt werden.

Drücken Sie diesen Knopf, um alle Aux1-Sends der Eingangskanäle Pre-Fade zu schalten. Das bedeutet, daß alle Signale unabhängig von der Faderstellung geregelt werden können.- Ideal für Monitoring und Abhören. Ist der Knopf hingegn nicht gedrückt, so sind alle Aux1-Sends post-fade geschaltet und folgen der Pegeleinstellung des Kanalfaders. MONITOR SOURCE

Dieser Schalter wählt die Quelle für den Monitor-Ausgang oder den Kopfhörer. Ungedrückt ist der MIX die Quelle, 3gedrückt das Signal, welches am 2TRK-Return anliegt. Bedenken Sie, daß dabei PFL vorrangige Funktion besitzt.

Drücken Sie diesen Schalter, um das 2-Spur Signal direkt zum Mix-Ausgang zu schalten, wobei Sie so zwei zusätzliche Eingänge für den Mixdown erhalten. Stellen Sie den Pegel mit dem 2-TRK Regler ein und kontrollieren dann den Gesamtmix über die MIX-Fader. Betätigen Sie auf keinen Fall diesen Schalter während der Aufnahme, ansonsten würde ein auftretendes Feedback die Aufnahme ruinieren. VU METER Diese dreifarbigen LED-Balken zeigen je nach Anwahl das Mix-, 2TRK oder PFL-Signal, und zeigen rechtzeitig mögliche Übersteuerungen an. Ist der Master-Fader bei 0 dB, so sollten gerade die orangefarbenen Segmente aufleuchten. Signalspitzen sollten nur gelegentlich bis zu +6/ +9 dB ausschlagen. MIx FADER Der Stereo Mix Fader bestimmt den endgültigen Pegel der MIX-Ausgänge. Er sollte normalerweise auf einen Wert um die “0”Markierung eingestellt werden, wenn die Eingangspegel korrekt justiert wurden. MONITOR Mit diesem Knopf wird der Ausgangspegel für die Monitor L & R Ausgänge festgelegt. Sind Kopfhörer an die Kopfhörerbuchse angeschlossen, dann ist der Monitorweg unterbrochen und der Regler bestimmt die Kopfhörer-Lautstärke. PFL Drücken dieses Schalters ersetzt die Monitorquelle durch das Stereo-PFLSignal (mono bei MonoEingangskanälen). Ungedrückt wechseln Sie wieder zur vorher gewählten Quelle zurück.

TECHNISCHE DATEN MIX-RAUSCHEN (Eingangsfader herunter, Masterfader auf) <-81 dBu AUXILIARY-RAUSCHEN (Input-Sends zugedreht) <-88 dBu ÜBERSPRECHDÄMPFUNG (150 Ohm Abschlußwiderstand) -128 dBu KLIRRFAKTOR (Gain 30 dB, Mix Out auf +14 dBu) <0,007% bei 1 kHz ÜBERSPRECHDÄMPFUNG (bei 1 kHz) Eingangsfader gedämpft Aux-Send Dämpfung Benachbarter Kanal Stereo-Trennung >85 dB >84 dB >90 dB >75 dB FREQUENZGANG 20 Hz- 30 kHz bei 1 kHz +/- 1dB CMRR (Gleichtakt-Unterdrückung) bei maximaler Eingangsverstärkung bei 1 kHz 85 dB Stereo-Eingang bei jeder Verstärkung 50 dB

EINGANGS- UND AUSGANGSIMPEDANZEN

Mic Eingänge Line Eingänge Ausgänge 2 kOhm 10 kOhm 75 Ohm

EIN- UND AUSGANGSPEGEL

Maximaler Mikrofon-Eingangspegel Maximaler Line-Eingangspegel Jeder Ausgang, Maximaler Pegel Kopfhörerausgang (jede Seite) GEWICHT Konsole 2,5 kg +16 dBu >+30 dBu +21 dBu 130mW an 600 Ohm Power Pack 0,6 kg ABMESSUNGEN

GLOSSAR AFL (After Fade Listen) Das Signal kann hinter dem Schieberegler abgehört werden. Balance Die relativen Pegel des linken und rechten Kanals von einem Stereosignal. Balanced eine symmetrische Audio-Verkabelung, die durch eine Phasenumkehrung zweier gleichermaßen geführter Signale eine Eliminierung von Einstreuungen erreicht. Clipping Der Einsatz starker Verzerrungen im Signalpfad. Normalerweise durch Signal-Spitzen-Spannungen verursacht, die durch das Netzteil begrenzt werden. dB (Dezibel) Pegelmaßeinheit. Ein Verhältnis zweier Spannungen oder Signalpegel zueinander, beschrieben durch die Gleichung: dB=20Log<M>10 (V1/V2). Ist ein ‘u’ angehängt,bezieht sich die Angabe auf 0.775V RMS und ein ‘V’ auf 1V RMS. DI (direct injection) Direkter Anschluß eines elektrischen Instruments an einen Mischpult-Eingang Feedback Rückkopplung. Entsteht, wenn ein Mikrofon zu nahe an einen Lautsprecher gehalten wird und der ansteuernde Verstärker dieses Mikronsignal verstärkt . Foldback Auskopplung eines Monitorweges, damit Musiker über Lautsprecher oder Kopfhörer mithören können. Frequency response Frequenzgang. Ground compensation Eine Technik, die für unsymmetrische Ausgänge benutzt wird, um Erdschleifen (durch externe Geräte) zu kompensieren. Headroom Verstärkungsreserve. Line Pegel Signale Nenn-Pegel zwischen -10 dBu und +6 dBu. Sie stammen in der Regel von niederohmigen Signalquellen. Peaking eine Ansprechkurve von einem EQ, die nur einen bestimmten Frequenzumfang darstellt. PFL (pre-fade listen) Das Signal kann vor dem Schieberegler abgehört werden. Phantom Power Liefert normalerweise eine Spannung von+48 Volt für Kondensator-Mikrofone. Post(-fade) Auskopplung des Signals hinter dem Fader. Prozessor Signalprozessoren, die das gesamte Audiosignal bearbeiten (Kompressor, EQ, Gate etc.) Rolloff Ein Verstärkungsabfall bei Extremwerten des Frequenzgangs. Signal to Noise Ratio Geräuschspannungsabstand. Solo-in-Place erlaubt dem Anwender ein Signal abzuhören, während alle anderen Kanäle stummgeschaltet werden. Dabei hört er zusätzlich alle relevanten Parameter, die zum Signal gehören. Talkback Vom Mischpult aus über Aux- oder Gruppen-Ausgänge können Mitteilungen an Musiker oder auf Band gesprochen werden. Tape Return Line-Pegel-Eingang, über den das Playback von Bandmaschinen aufgenommen wird. Tape Send Ein unabhängiger pre-fade Ausgang mit linkem/rechten MIX-Signal zur Ansteuerung von 2-SpurBandmaschinen oder Kassettenrekordern. Transient Kurzer Anstieg eines Signal-Pegels. TRS Jacks 3poliger Klinkenstecker mit Tip-, Ring- und Sleeve-Anschluß Unbalanced Verkabelung mit nur einer signalführenden Ader (unsymmetrisch) und einem Schirm. Diese Methode schließt nicht unbedingt Störeinstreuungen aus. (siehe: Balanced)