MECABLITZ 60 CT-4 - Blitzfoto METZ - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts MECABLITZ 60 CT-4 METZ als PDF.

📄 82 Seiten Deutsch DE 💬 KI-Frage
Notice METZ MECABLITZ 60 CT-4 - page 2
Handbuch-Assistent
Unterstützt von ChatGPT
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : METZ

Modell : MECABLITZ 60 CT-4

Kategorie : Blitzfoto

Laden Sie die Anleitung für Ihr Blitzfoto kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MECABLITZ 60 CT-4 - METZ und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MECABLITZ 60 CT-4 von der Marke METZ.

BEDIENUNGSANLEITUNG MECABLITZ 60 CT-4 METZ

1. Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4

2. Vorbereiten des Blitzgerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

2.1 Befestigen des Blitzgerätes an der Kamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

2.2 Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

2.2.1 Akku laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

2.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

2.4 Die Blitzbereitschaftsanzeige (optisch und akustisch) . . . . . . .5

2.5 Die Belichtungskontrollanzeige (optisch und akustisch) . . . . .5

2.6 Mögliche Signalarten des Summers . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6

3. TTL-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6

Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieses Gerätes und danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie in METZ-Blitzgeräte setzen. Natürlich können Sie es kaum erwarten, das Blitzgerät in Betrieb zu nehmen. Es lohnt sich aber, die Bedienungsanleitung zu lesen, denn nur so lernen Sie, mit dem Gerät problemlos umzugehen. Schlagen Sie bitte auch die Bildseite des Umschlags am Ende der Anleitung auf. Dieses Blitzgerät paßt für:

  • alle Kameras mit Blitzschuh und Mittenkontakt bei Verwendung des Synchronkabels 45-54 (Sonderzubehör).
  • alle Kameras mit Synchronanschluß, unter Verwendung des mitgelieferten Synchronkabels.
  • Systemkameras. Die optimale Anpassung an Ihre System-Kamera erreichen Sie durch die Verwendung eines SCA–Adapters. Welchen Adapter Sie für Ihre Kamera benötigen, entnehmen Sie bitte der beiliegenden SCA 300/3002 Tabelle. Hier können Sie auch die jeweiligen Blitzsonderfunktionen erkennen, die das System dann ausführt.

4. Der Automatische Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7

5. Der manuelle Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7

6. Indirektes Blitzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8

6.1 Indirektes Blitzen mit eingeschaltetem Zweitreflektor . . . . . . . . . . . .8

6.2 Indirektes Blitzen im Automatik- und TTL-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . .9

6.3 Indirektes Blitzen im manuellen Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9

7. Winder-/Motordrive-Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9

8. Aufhellblitzen bei Tageslicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9

8.1 Aufhellblitzen im Automatik-Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9

8.2 Aufhellblitzen im manuellen Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10

8.3 Aufhellblitzen im TTL-Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10

9. Ausleuchtung mit Weitwinkelscheibe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10

10. Belichtungskorrekturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10

10.1 Belichtungskorrekturen im Automatik-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . .10

10.2 Belichtungskorrekturen im TTL-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . .10

11. Wartung und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11

12. Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11

13. Sonderzubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12

Kurzübersicht der Betriebsfunktionen: Ausstattung und durchführbare Betriebsarten

  • 60 CT-4 mit Synchronkabel: Automatik-Blitzbetrieb, Kap. 4, Seite 7. Manueller Blitzbetrieb, Kap. 5, Seite 7.
  • 60 CT-4 mit SCA 300/3002-Adapter: Automatik-Blitzbetrieb, Kap. 4, Seite 7. TTL-Blitzbetrieb*, Kap. 3, Seite 6. Manueller Blitzbetrieb, Kap. 5, Seite 7. *wenn die Kamera diese Funktion durchführt.

Wissenswertes Der mecablitz 60 CT-4 wird mit dem Akku 60-38 und Ladegerät geliefert. Seine herausragenden Merkmale sind:

  • universell schwenkbarer Quadrolight-Reflektor. Ermöglicht indirektes Blitzen, ohne auf den Vorteil der automatischen Belichtungssteuerung verzichten zu müssen.
  • zuschaltbarer Zweitreflektor zur frontalen Aufhellung beim indirekten Blitzen.
  • Weitwinkelvorsatz mit automatischer Umschaltung der Datenanzeige.
  • Belichtungsautomatik mit 8 frei wählbaren Arbeitsblenden. Dadurch leichte Bewältigung von Schärfentiefen- und Einstellproblemen.
  • Energiesparende Thyristor-Lichtregelschaltung führt, besonders im Nahbereich, zu kürzesten Wiederaufladezeiten und einer höheren Blitzanzahl pro Akkuladung.
  • Belichtungskontrollanzeige mit langer Leuchtdauer.
  • übersichtliches Einstellzentrum.
  • manueller Betrieb oder Betrieb mit Teillichtleistung.
  • Betrieb mit Winderkameras.
  • beleuchtetes Einstellzentrum.
  • Dedicated System SCA 300. Die Adapter (Sonderzubehör) ermöglichen die Anpassung des mecablitz an die speziellen Funktionen der verschiedenen Systemkameras. Welchen Adapter Sie für Ihre Kamera benötigen, entnehmen Sie bitte der beiliegenden SCA 300/3002 Tabelle. Blitzsonderfunktionen bei Verwendung eines SCA-300 Adapter (wenn mit Kamera möglich):
  • Blitzbereitschaftsanzeige im Kamerasucher
  • Belichtungskontrollanzeige im Kamerasucher Im Automatik- oder TTL-Blitzbetrieb wird die richtige Belichtung oder die Unterbelichtung des Filmes bei vielen Kameras durch ein Signal im Sucher angezeigt.
  • Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung Gleichzeitig mit Eintreten der Blitzbereitschaft, wird bei den meisten Systemkameras die Verschlußzeit aus der eingestellten Betriebsart automatisch auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet. Bei manchen Kameras bleiben längere Verschlußzeiten erhalten. Erlischt die Blitzbereitschaftsanzeige nach einem ausgelösten Blitz oder wird das Blitzgerät ausgeschaltet, stellt die Kamera automatisch die vorherige Verschlußzeit wieder ein.
  • Zündungssteuerung Ergibt sich für die am Objektiv eingestellte Blende mit der vorhandenen Beleuchtung bereits eine Verschlußzeit, die gleich oder kürzer als die Blitzsynchronzeit ist, so wird bei der Auslösung der Kamera der Blitz nicht gezündet. Die Aufnahme erfolgt dann mit dem vorhandenen Umlicht, dadurch wird eine Überbelichtung vermieden.
  • Wahlweise Synchronisation auf den

1. oder 2. Verschlußvorhang (siehe Fotos).

Dabei werden zwei Möglichkeiten für die Blitzsynchronisation geboten: - auf den Moment der erfolgten Öffnung des ersten Verschlußvorhangs oder - kurz vor Ablauf des zweiten Verschlußvorhangs. Am jeweiligen SCA-Adapter wird die gewünschte Synchronisation vorgewählt. Die Synchronisation auf den zweiten Verschlußvorhang ist vor allem bei Belichtungen mit langer Verschlußzeit und bewegten Motiven mit eigener Lichtquelle von Vorteil.

  • Programm-Blitzautomatik Einige Kameras mischen in Stellung „Programm“ Umlicht- und Blitzbeleuchtung. Die Kamera stellt automatisch eine Zeit-BlendenKombination ein und steuert den Blitz im TTL-Modus. Damit ist eine sehr einfache Bedienung der Gerätekombination möglich.

bei Verwendung eines SCA-3002 Adapter mit einem Verbindungskabel SCA 3000C sind alle SCA-300 Funktionen möglich, zuzüglich:

  • Autofokus-Meßblitz Sobald die Umlichtverhältnisse für eine automatische Fokussierung nicht mehr ausreichen, wird von der Kameraelektronik der Autofokus-Meßblitz aktiviert. Der Autofokus-Scheinwerfer strahlt dabei ein Streifenmuster ab, das auf das Motiv projiziert wird. Auf dieses Streifenmuster kann dann die Kamera automatisch fokussieren.
  • TTL-Aufhellblitzsteuerung Einige Systemkameras bieten neben der TTL-Blitzsteuerung noch die Möglichkeit der TTL-Aufhellblitzsteuerung. Diese Betriebsart wird speziell für Tageslichtaufnahmen zum Aufhellen der Schatten oder bei Gegenlichtaufnahmen benötigt. Die Kamera steuert aufgrund der Sensormessung im Kamerainneren und der nachfolgenden Auswertung durch die Kameraelektronik immer die richtige Blitzlichtmenge für eine ausgewogene Belichtung. Dabei wird für Aufhellaufnahmen automatisch von der Kamera eine Blitzbelichtungskorrektur durchgeführt.
  • TTL-Blitzbelichtungskorrektur Bei bestimmten Aufnahmesituationen besteht die Möglichkeit, daß die Sensormessung im Kamerainneren getäuscht wird. Dies tritt vor allem bei sehr dunklen Motiven vor besonders hellem Hintergrund (Motiv unterbelichtet) oder besonders hellen Motiven vor sehr dunklem Hintergrund (Motiv überbelichtet) auf. Mit Hilfe der Blenden- und Verschlußzeitensteuerung, Filmempfindlichkeitsänderung oder der +/- Korrektur an der Kamera kann eine normale Belichtungskorrektur durchgeführt werden. Dabei werden jedoch sämtliche Anteile an einer Aufnahme beeinflußt. Aus diesem Grund ist bei einigen Kameras eine spezielle Blitzbelichtungskorrektur möglich. Mit dieser Blitzbelichtungskorrektur bleibt die Gesamtbelichtung erhalten und lediglich die dunkleren abgeschatteten Partien werden mit dem Blitzgerät aufgehellt. Weiter Einzelheiten können Sie dazu aus der jeweiligen Bedienungsanleitung des Adapters und der Kamera entnehmen.

1. Sicherheitshinweise

  • Das Blitzgerät ist ausschließlich zur Verwendung im fotografischen Bereich vorgesehen und zugelassen!
  • In Umgebung von entflammbaren Gasen oder Flüssigkeiten (Benzin, Lösungsmittel etc.) darf das Blitzgerät keinesfalls ausgelöst werden! EXPLOSIONSGEFAHR !
  • Auto-, Bus-, Fahrrad-, Motorrad-, oder Zugfahrer etc. niemals während der Fahrt mit einem Blitzgerät fotografieren. Durch die Blendung kann der Fahrer einen Unfall verursachen !
  • Lösen Sie in unmittelbarer Nähe der Augen keinesfalls einen Blitz aus! Ein Blitzlicht direkt vor den Augen von Personen und Tieren kann zur Netzhautschädigung führen und schwere Sehstörungen verursachen - bis hin zur Blindheit!
  • Nur die in der Bedienungsanleitung bezeichneten und zugelassene Stromquellen verwenden!
  • Batterien/Akkus nicht übermäßiger Wärme wie Sonnenschein, Feuer oder dergleichen aussetzen !
  • Verbrauchten Akku nicht ins Feuer werfen !
  • Aus verbrauchten Batterien kann Lauge austreten, was zur Beschädigung der Kontakte führt. Verbrauchte Batterien deshalb immer aus dem Gerät entnehmen.
  • Trockenbatterien dürfen nicht geladen werden.
  • Blitz- und Ladegerät nicht Tropf- und Spritzwasser aussetzen !
  • Schützen Sie Ihr Blitzgerät vor großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit ! Blitzgerät nicht im Handschuhfach des Autos aufbewahren !
  • Beim Auslösen eines Blitzes darf sich kein lichtundurchlässiges Material unmittelbar vor oder direkt auf der Reflektorscheibe befinden. Die Reflektorscheibe darf nicht verunreinigt sein. Bei Nichtbeachtung kann es, durch die hohe Energie des Blitzlichtes, zu Verbrennungen des Materials bzw. der Reflektorscheibe führen.
  • Nach mehrfachem Blitzen nicht die Reflektorscheibe berühren. Verbrennungsgefahr !
  • Blitzgerät nicht zerlegen ! HOCHSPANNUNG ! Im Geräteinneren befinden sich keine Bauteile, die von einem Laien repariert werden können.

2. Vorbereiten des Blitzgerätes

2.1 Befestigen des Blitzgerätes an der Kamera

Das Blitzgerät kann nur mit einem Synchronkabel oder mit dem Anschlußkabel SCA 300 A 1) bzw. SCA 3000 C1) und einem SCA–300/3002 Adapter 1) auf der Kamera betrieben werden. Sonderzubehör Kamera und mecablitz vor der Montage oder Demontage ausschalten. Adapter bzw. Standardfuß 301 in den Zubehörschuh der Kamera schieben und mit der Rändelmutter klemmen. Ein SCA-300 Adapter und der Standardfuß 301 werden mit dem Verbindungskabel SCA 300 A 1) mit dem Blitzgerät verbunden. Ein SCA-3002 Adapter wird mit dem Verbindungskabel SCA 3000 C1) mit dem Blitzgerät verbunden. Blitzgerät montieren:

  • Kameraschiene mit der Halteschraube am Stativgewinde der Kamera befestigen. Für Mittel- und Großformat-Kameras empfehlen wir die Verwendung der Schienenplatte 70-35 (Sonderzubehör).
  • Kameraschiene in die Schnellraste des Haltebockes einschieben, bis sie hörbar einrastet (Bild 1).
  • die Kameraschiene mit der Klemmschraube sichern.
  • Synchron- oder SCA-Kabel an Blitzgerät und Kamera bzw. Adapter anschließen.

Das Blitzgerät kann nur mit dem Akku 60-38 betrieben werden. ☞ Verbrauchte Akkus gehören nicht in den Hausmüll ! Leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz und geben Sie verbrauchte Akkus bei entsprechenden Sammelstellen ab!

Öffnen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des mecablitz den Akkufachdeckel (Bild 6) und entfernen Sie die eingelegte Transportsicherung (Kartonstreifen) zwischen Akku und Kontakte.

Der Akku 60-38 darf nur mit dem Ladegerät (siehe Tabelle 2, Seite 83) geladen werden. Die Betriebsspannung muss vor dem Ladevorgang am Ladegerät eingestellt werden.

2.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes

Das Blitzgerät wird mit dem Hauptschalter (Bild 6) eingeschaltet die Betriebsanzeige (Bild 6) des Generators leuchtet. Zum Ausschalten den Hauptschalter in die Position „0“ schieben. Der mecablitz ist betriebsbereit sobald die Blitzbereitschaftsanzeige (Bild 3) leuchtet.

2.4 Die Blitzbereitschaftsanzeige (optisch und akustisch)

Beim Aufleuchten der Blitzbereitschaftsanzeige (Bild 3) ist der mecablitz blitzbereit. Nur dann kann ein Blitz ausgelöst werden. Mit dem Schalter (Bild 5) kann ein akustisches Blitzbereitschaftssignal eingeschaltet werden. Beim Erreichen der Blitzbereitschaft ertönt ein Dauerton von ca. 1 Sek. und die Blitzbereitschaftsanzeige (Bild 3) leuchtet.

2.5 Die Belichtungskontrollanzeige (optisch und akustisch)

Die Belichtungskontrollanzeige (Bild 3) leuchtet nur auf, wenn die Aufnahme im Automatik-oder TTL-Blitzbetrieb richtig belichtet wird/wurde. Damit haben Sie im Automatik–Blitzbetrieb die Möglichkeit, besonders bei

indirektem Blitzen mit schwer vorausbestimmbaren Reflexionsverhältnissen durch einen von Hand ausgelösten Probeblitz die passende Blende zu ermitteln. In der TTL-Betriebsart ist kein Probeblitz möglich. Der Probeblitz wird mit der Handauslösetaste ausgelöst. Bleibt die Belichtungskontrollanzeige (Bild 3) nach dem Probeblitz dunkel, müssen Sie die nächstkleinere Blendenzahl einstellen oder die Entfernung zur Reflexfläche bzw. zum Objekt verkleinern und den Probeblitz wiederholen. Der so ermittelte Blendenwert ist auch an der Kamera einzustellen. ☞ Halten Sie beim Probeblitz das Blitzgerät mit Fotosensor wie bei der späteren Aufnahme. vorgenommen. Dieser Sensor mißt das durchs Objektiv auf den Film auftreffende Licht. Bei Erreichen der erforderlichen Lichtmenge sendet die Kameraelektronik ein Stopsignal an den SCA–Adapter (Sonderzubehör), und die Lichtabstrahlung wird sofort unterbrochen. Der Vorteil dieses Blitzbetriebs liegt darin, daß alle Faktoren, welche die Belichtung des Films beeinflussen (Aufnahmefilter, Blenden- und Brennweitenänderungen bei Zoomobjektiven, Auszugsverlängerungen bei Nahaufnahmen usw.), automatisch berücksichtigt werden. ☞ Der TTL-Blitzbetrieb kann nur mit Kameras ausgeführt werden, die mit dieser Funktion ausgestattet sind. Es genügt nicht, das Blitzgerät allein auf „TTL“ zu stellen. Zum Testen der TTL-Funktionen muß sich ein Film in der Kamera befinden. Mit dem Schalter (Bild 5) kann ein akustisches Belichtungskontrollsignal eingeschaltet werden. Bei richtiger Belichtung ertönt bei eingeschalteter akustischer Belichtungskontrolle ein unterbrochener Summton von ca. 1 Sek. ☞ Bei starken Kontrastunterschieden, z. B. dunkles Objekt im Schnee,

2.6 Mögliche Signalarten des Summers

Unmittelbar nach Auslösen eines Blitzes ertönt ein Dauerton und die Belichtungskontrollanzeige (Bild 3) sowie die Blitzbereitschaftsanzeige leuchtet auf - richtig belichtet, blitzbereit. Unmittelbar nach Auslösen eines Blitzes ertönt ein unterbrochener Summton und nur die Belichtungskontrollanzeige (Bild 3) leuchtet auf - richtig belichtet, blitzbereit nicht vorhanden. Unmittelbar nach Auslösen eines Blitzes ertönt kein Ton und die Belichtungskontrollanzeige (Bild 3) sowie die Blitzbereitschaftsanzeige leuchten nicht - unterbelichtet.

3. Der TTL-Blitzbetrieb (nur mit SCA-Adapter möglich)

Im TTL-Blitzbetrieb erreichen Sie auf einfache Art sehr gute Blitzlichtaufnahmen. In dieser Betriebsart wird die Belichtungsmessung vom Sensor in der Kamera

kann eine Belichtungskorrektur erforderlich sein (siehe Kapitel 10.2). Einstellvorgang für den TTL-Blitzbetrieb:

  • Kamera gemäß den Angaben ihrer Bedienungsanleitung einstellen.
  • Blitzgerät mit dem entsprechenden SCA-Adapter ausrüsten und auf die Kamera montieren.
  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter (Bild 6) einschalten.
  • Sperrschalter (Bild 3) nach unten schieben und Einstellzentrum entriegeln.
  • Einstellrad (Bild 3) drehen bis im Fenster (Bild 3) „TTL“ erscheint.
  • Sperrschalter nach oben schieben und Einstellzentrum verriegeln. Die max. Reichweite für die jeweilige Kamerablende kann an der Einstellscheibe am Reflektor gegenüber der Kamerablende abgelesen werden. Die Pfeilmarke (Bild 4) auf die Position „MAN.:1“ einstellen. Der minimale Beleuchtungsabstand beträgt ca. 20% der max. Reichweite. ☞ Eine Auslösung zur Überprüfung der Reichweite ist nur an der Kamera und nicht mit dem Handauslöser am Blitzgerät möglich (Kamera dabei, sofern möglich, auf Mehrfachbelichtung schalten).

4. Der Automatik-Blitzbetrieb

Im Automatik-Blitzbetrieb mißt der Fotosensor das vom Objekt reflektierte Licht. Das Blitzgerät unterbricht die Lichtabstrahlung nach Erreichen der erforderlichen Lichtmenge. Dadurch muß bei einer Entfernungsänderung keine neue Blendenberechnung und Einstellung vorgenommen werden, solange sich das Objekt innerhalb des angezeigten Automatik-Blitzbereichs befindet. Der Fotosensor des Blitzgerätes muß auf das Objekt gerichtet sein, gleichgültig, wohin der Hauptreflektor geschwenkt ist. Der Fotosensor hat einen Meßwinkel von ca. 25° und mißt nur während der eigenen Lichtabstrahlung des Blitzgerätes. Im Automatik-Blitzbetrieb stehen dem Benutzer 8 Automatikblenden zur Verfügung. Einstellvorgang für das Arbeiten im Automatik-Blitzbetrieb: Einstellbeispiel: Beleuchtungsabstand: 5 m Filmempfindlichkeit: ISO 100/21°

  • Kamera gemäß den Angaben ihrer Bedienungsanleitung einstellen.
  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter (Bild 6) einschalten.
  • Filmempfindlichkeit am Einstellknebel (Bild 1) des Lampenstabs einstellen. Der Beleuchtungsabstand von 5 m erlaubt, bei Beachtung der max. Grenzreichweite, die Automatikblenden 11 - 8 - 5,6 - 4 - 2,8 - 2 - 1,4 - 1
  • Einstellrad (Bild 3) auf eine der Automatikblenden einstellen. Der min. Beleuchtungsabstand beträgt etwa 10% der max. Grenzentfernung.
  • Blende am Blitzgerät und an der Kamera auf die gleiche Zahl stellen. Mit Rücksicht auf einen kleinstmöglichen Schärfentiefenbereich ( bei Portraitaufnahmen erwünscht ) empfehlen wir die Blende 1. Bei Gruppenaufnahmen, bei der viele Personen hintereinander versetzt sind , empfehlen wir die Blende 11.
  • Blitzbereitschaft abwarten - grüne LED leuchtet. ☞ Das Objekt sollte sich etwa im mittleren Drittel des Entfernungsbereiches befinden. Damit wird der Elektronik genügend Spielraum zum Ausgleich gegeben, wenn es erforderlich ist.

Die Entfernungsbereiche der einzelnen Automatikblenden überlappen sich. Durch diese Überlappung kann das zu fotografierende Objekt immer in das mittlere Drittel gestellt werden. ☞ Vorsicht bei Zoomobjektiven ! Diese können bauartbedingt einen Lichtverlust von bis zu einer Blendenstufe verursachen. Sie können auch bei unterschiedlichen Brennweiteneinstellungen verschiedene effektive Blendenwerte haben. Dies gegebenenfalls durch manuelle Korrektur der Blendeneinstellung am Blitzgerät kompensieren !

5. Der manuelle Blitzbetrieb

In dieser Betriebsart wird vom Blitzgerät die volle Energie abgestrahlt, sofern keine Teillichtleistung ( M1/2 - M1/256 ) eingestellt ist. Die Anpassung an die Aufnahmesituation kann durch die Blendeneinstellung an der Kamera durchgeführt werden. Wenn der eingestellte Wert nicht mit der tatsächlichen Entfernung übereinstimmt, muß die Blende oder/und die Teillichtleistung entsprechend geändert werden. Maßgebend für die Teillichtleistung ist:

  • die Entfernung zum Objekt.
  • der gewünschte Blendenwert.
  • die Filmempfindlichkeit ISO. Einstellvorgang für den manuellen Blitzbetrieb: Einstellbeispiel: Beleuchtungsabstand: 5 m Filmempfindlichkeit: ISO 100/21°

Teillichtleistung 1/8

  • Kamera gemäß den Angaben ihrer Bedienungsanleitung einstellen.
  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter (Bild 6) einschalten.
  • Einstellknebel (Bild 4) am Reflektorkopf für die Filmempfindlichkeit drehen. Die weiße Einstellmarke muß der Filmempfindlichkeitsangabe ISO gegenüberstehen. Filmempfindlichkeit auch am Einstellzentrum des Lampenstabs einstellen.
  • Sperrschalter (Bild 3) nach unten schieben und Einstellzentrum entriegeln.
  • Einstellrad (Bild 3) drehen, bis im Fenster „M“ erscheint.
  • Sperrschalter (Bild 3) nach oben schieben und Einstellzentrum verriegeln.
  • Wahlscheibe (Bild 4) auf MAN 1/8 stellen. Der Entfernungsangabe steht nun eine Blendenzahl gegenüber. Diese Blendenzahl ist die einzustellende Blende. ☞ Bei einem Beleuchtungsabstand von 5 m (wie im Beispiel) muß an der Kamera die Blende 4 eingestellt werden. Bei Verwendung des Weitwinkelvorsatzes muß die eingestellte Blende korrigiert werden. Das Einstellzentrum berücksichtigt den Weitwinkelvorsatz.

6. Indirektes Blitzen

Direkt geblitzte Bilder sind nicht selten an ihrer typisch harten und ausgeprägten Schattenbildung zu erkennen. Oft wirkt auch der physikalisch bedingte Lichtabfall vom Vordergrund zum Hintergrund störend. Durch indirektes Blitzen können diese Erscheinungen weitgehend vermieden werden, weil das Objekt und der Hintergrund mit zerstreutem Licht weich und gleichmäßig ausgeleuchtet werden kann. Der Reflektor wird dabei so geschwenkt, daß er geeignete Reflexflächen (z.B. Decke oder Wände des Raumes) beleuchtet. Der Reflektor des Blitzgerätes ist deshalb vertikal und horizontal schwenkbar.

Vertikale Raststellungen für indirektes Blitzen sind bei:

  • 15°, 30°, 45°, 60°, 75° und 90° (Reflektor bis zur gewünschten Raststellung schwenken) Der Reflektor ist horizontal um 180° nach links bzw. rechts drehbar und rastet in den Positionen 90° und 180° ein. ☞ Beim vertikalen Schwenken des Reflektors ist darauf zu achten, daß um einen genügend großen Winkel geschwenkt wird, damit kein direktes Licht vom Reflektor auf das Motiv fallen kann. Deshalb mindestens bis zur 60° Rastposition schwenken. Das von den Reflexflächen zerstreut reflektierte Licht ergibt eine weiche Ausleuchtung des Objektes. Die reflektierende Fläche muß farbneutral bzw. weiß sein und sollte keine Strukturen aufweisen (z. B. Holzbalken an der Decke), die zu Schattenbildung führen können. Für Farbeffekte wählt man Reflexflächen in der entsprechenden Farbe. Um beim indirekten Blitzen Schatten zu vermeiden, die z.B. bei Portraitaufnahmen unter der Nase und in den Augenhöhlen entstehen, ist die Verwendung des Zweitreflektors vorteilhaft.

6.1 Indirektes Blitzen mit eingeschaltetem Zweitreflektor

Der Zweitreflektor (Bild 1) ermöglicht beim indirekten Blitzen eine Frontalaufhellung. ☞ Der Betrieb mit dem Zweitreflektor ist prinzipiell nur bei indirektem Blitzen sinnvoll. Mit dem Schalter (Bild 3) kann der Zweitreflektor ein- und ausgeschaltet werden. Bei aktivem Zweitreflektor teilt sich das Licht des Gerätes zu ca. 85 % auf den Reflektor und zu ca. 15 % auf den Zweitreflektor auf. Beim Blitzbetrieb mit Teillichtleistung und eingeschaltetem Zweitreflektor können die angegebenen %-Werte etwas abweichen. Ist die Lichtmenge des Zweitreflektors zu groß, kann die Lichtmenge mit der Reduzierscheibe um ca. 40% verringert werden. Die Reduzierscheibe dazu über den Zweitreflektor legen und auf beiden Seiten fest andrücken, bis sie hörbar einrastet.

6.2 Indirektes Blitzen im Automatik- und TTL–Blitzbetrieb

Es ist zweckmäßig, vor der eigentlichen Aufnahme zu prüfen, ob das Licht für die gewählte Blende ausreichend ist. Verfahren Sie hierzu, wie im Kapitel

2.5 beschrieben ist.

6.3 Indirektes Blitzen im manuellen Blitzbetrieb

Im manuellen Blitzbetrieb wird die erforderliche Kamerablende am zweckmäßigsten mit einem Blitzbelichtungsmesser ermittelt. Steht kein Blitzbelichtungsmesser zur Verfügung, kann man sich mit der Faustformel Leitzahl Kamerablende = ———————————— Beleuchtungsabstand x 2 einen Blendenrichtwert ermitteln, den man bei der Aufnahme noch um ±1 Blendenstufe variieren sollte.

7. Der Winder -/ Motordrive-Betrieb

Definition: Unter Winder-/Motordrive-Betrieb versteht man Serienaufnahmen mit mehreren Bildern pro Sekunde. Der Winder-Betrieb ist eine Betriebsart mit Teillichtleistungen. In der Betriebsart „Winder W“ können bis zu 2 Blitze / Sekunde, in der Betriebsart „Motordrive MD“ können bis zu 5 Blitze / Sekunde ausgelöst werden. Einstellvorgang für das Arbeiten im Winder-Blitzbetrieb:

  • Kamera gemäß den Angaben ihrer Bedienungsanleitung einstellen.
  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter (Bild 6) einschalten.
  • Einstellknebel (Bild 4) am Reflektorkopf für die Filmempfindlichkeit drehen. Die weiße Einstellmarke muß der Filmempfindlichkeitsangabe ISO gegenüberstehen. Filmempfindlichkeit auch am Einstellzentrum des Lampenstabs einstellen.
  • Wahlscheibe (Bild 4) auf W bzw. MD stellen
  • Blitzbereitschaft (Bild 3) abwarten - grüne LED leuchtet. Auf der Skala kann gegenüber des Beleuchtungsabstandes die an der Kamera einzustellende Blende abgelesen werden.

8. Aufhellblitzen bei Tageslicht

Der mecablitz kann auch zum Aufhellblitzen bei Tageslicht verwendet werden, um Schatten zu beseitigen und eine ausgeglichene Belichtung auch bei Gegenlichtaufnahmen zu erreichen. Hierzu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

8.1 Aufhellblitzen im Automatik-Betrieb

Ermitteln Sie mit der Kamera oder einem Belichtungsmesser die notwendige Blende und die Verschlußzeit für eine normale Belichtung. Dabei ist darauf zu achten, daß die Kameraverschlußzeit gleich oder länger als die kürzeste Blitzsynchronzeit (kameratypenabhängig) ist. Beispiel: Ermittelte Blende = 8; Ermittelte Kameraverschlußzeit = 1/60 Sek. Blitzsynchronzeit der Kamera z. B. 1/100 Sek. (siehe Kameraanleitung) Die beiden ermittelten Werte für Blende und Verschlußzeit können an der Kamera eingestellt werden, da die Kameraverschlußzeit länger ist als die Blitzsynchronzeit der Kamera. Um eine abgestufte Aufhellung zu erreichen, um z. B. den Charakter der Schatten zu erhalten, empfiehlt sich, die am Blitzgerät eingestellte Automatikblende um eine Stufe niedriger zu wählen als die an der Kamera eingestellte Blendenzahl. Im Beispiel wurde die Kamerablende 8 eingestellt. Wir empfehlen Ihnen, die Blende am Blitzgerät auf 5,6 einzustellen. ☞ Achten Sie darauf, daß die Gegenlichtquelle nicht direkt auf den Fotosensor des Blitzgerätes scheint. Die Elektronik des Blitzgerätes wird dadurch getäuscht.

8.2 Aufhellblitzen im manuellen Betrieb

Mit Hilfe der Teillichtleistungsstufen haben Sie im manuellen Blitzbetrieb die Ķ Möglichkeit, die gewünschte Aufhellwirkung gezielt zu beeinflussen. Vollständige Schattenaufhellung Ermitteln Sie mit der Kamera oder einem Belichtungsmesser die erforderliche Blende und stellen Sie diese an der Kamera ein. Die jeweilige Reichweite des Blitzgerätes wird am Einstellzentrum angezeigt. Ist der Motivabstand geringer als die angezeigte Blitzreichweite, kann eine Teillichtleistung gewählt werden, um die Entfernung anzupassen. Abgestufte Aufhellung Ermitteln Sie mit der Kamera oder einem Belichtungsmesser die erforderliche Blende und stellen Sie diese an der Kamera ein. Um eine geringere Aufhellwirkung zu erreichen als bei der vollständigen Schattenaufhellung, können Sie die Teillichtleistung am Blitzgerät um eine Stufe verringern.

8.3 Aufhellblitzen im TTL-Betrieb

Bei einigen Kameratypen wird automatisch in den Programm- bzw. Automatikbetriebsarten eine Aufhellblitzsteuerung durchgeführt. Durch die Verschiedenartigkeit der kamerainternen Aufhellblitzsteuerungen bei modernen Kameras ist es hier nicht möglich, Einstellvorgänge genauer zu beschreiben. In der Regel finden Sie Hinweise dazu in der Kamerabedienungsanleitung. Bei Kameras ohne spezielle Aufhellblitztechnik ist grundsätzlich auch bei TTL–Blitzbetrieb eine Aufhellung mit dem Blitzgerät möglich. Die Auswirkungen des Aufhellichtes ist hierbei jedoch von den Eigenschaften des Kamera–TTL–Meßsystems abhängig. In vielen Fällen empfiehlt sich deshalb der Automatikblitzbetrieb zur Aufhellung.

9. Ausleuchtung mit dem Weitwinkelvorsatz

Mit dem Weitwinkelvorsatz wird die vertikale Ausleuchtung von 42° auf 65 ° vergrößert. Der Weitwinkelvorsatz muß bei Brennweiten unter 28 . . 35 mm (Kleinbild 24 x 36) bzw. unter 50 . . 75 mm (Format 6 x 6) verwendet werden.

Die Grenzreichweiten verringern sich mit dem Aufstecken des Weitwinkelvorsatzes automatisch.

10. Belichtungskorrekturen

Die Belichtungsautomatiken sind auf einen Reflexionsgrad des Aufnahmeobjektes von 25 % (durchschnittlicher Reflexionsgrad von Blitzmotiven) eingestellt. Ein dunkler Hintergrund, der viel Licht absorbiert, und ein heller Hintergrund, der stark reflektiert (z .B. Gegenlichtaufnahmen), können zu Über- bzw. Unterbelichtung des Aufnahmeobjektes führen.

10.1 Belichtungskorrektur im Automatik–Blitzbetrieb

Um den oben genannten Effekt zu kompensieren, kann die Belichtung durch Öffnen und Schließen der Kamerablende korrigiert werden. Bei einem überwiegend hellen Hintergrund unterbricht der Sensor des Blitzgerätes die Lichtabstrahlung zu früh, und das eigentlich zu fotografierende Objekt wird zu dunkel. Bei einem dunklen Hintergrund wird die Lichtabstrahlung zu spät unterbrochen, und das Objekt wird zu hell. ☞ heller Hintergrund: Kamerablende um 1/2 bis 1 Wert öffnen (z. B. von 5,6 auf 4) ☞ dunkler Hintergrund: Kamerablende um 1/2 bis 1 Wert schließen (z. B. von 8 auf 11)

10.2 Belichtungskorrektur im TTL-Blitzbetrieb

Viele Kameras haben ein Einstellelement für Belichtungskorrekturen, welches auch bei TTL–Blitzbetrieb verwendbar ist. ☞ Beachten Sie die Angaben in der Kamerabedienungsanleitung. Eine Belichtungskorrektur durch Verändern der Objektivblende ist hier nicht möglich, da die Belichtungsautomatik der Kamera die geänderte Blende wiederum als normale Automatikblende betrachtet.

11. Wartung und Pflege

Entfernen Sie Schmutz und Staub mit einem weichen, trockenen oder siliconbehandelten Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel - die Kunststoffteile könnten beschädigt werden. Formieren des Blitz-Kondensators Der im Blitzgerät eingebaute Blitzkondensator erfährt eine physikalische Veränderung, wenn das Gerät längere Zeit nicht eingeschaltet wird. Aus diesem Grund ist es notwendig, das Gerät im vierteljährlichen Abstand für ca. 10 Min. einzuschalten. Der Akku muß dabei so viel Energie liefern, daß die Blitzbereitschaft längstens 1 Min. nach dem Einschalten aufleuchtet.

12. Technische Daten

Leitzahlen bei ISO 100/21°: im Metersystem: 60 im Feet-System: 8 Automatikblenden bei ISO 100/21°:

2 - 2,8 - 4 - 5,6 - 8 - 11 - 16 - 22

  • ca. 1/200 . . . 1/20.000 Sekunde.
  • im M-Betrieb ca. 1/200 Sek. bei voller Lichtleistung.
  • bei Winderbetrieb ca. 1/14000 Sekunde
  • bei Motordrivebetrieb ca. 1/5500 Sekunde Fotosensor-Meßwinkel: ca. 25° Farbtemperatur: ca. 5600 K Filmempfindlichkeit: ISO 25 bis ISO 3200 Synchronisation: Niederspannungs-Thyristorzündung. Blitzanzahlen: 160* . . .4500 . 800 im Winder-Betrieb. 1200 im Motordrive-Betrieb.
  • bei voller Lichtleistung) Blitzfolgezeit: 5 Sek. (im M-Betrieb) . . . 0,25 Sek. im Winderbetrieb ca. 0,4 Sek. im Motordrive-Betrieb ca. 0,2 Sek. Schwenkbereiche und Raststellungen des Reflektors: nach oben15° 30° 45° 60° 75° 90° gegen den Uhrzeigersinn 90° 180° im Uhrzeigersinn 90° 180° Abmaße ca. in mm (B x H x T) Blitzgerät 102 x 254 x 102 Generatorteil 126 x 165 x 58 Gewicht: Blitzgerät : ca. 650 Gramm Generatorteil mit Akku 60-38 ca. 1850 Gramm Tabelle 1: Leitzahlen bei maximaler Lichtleistung (Seite 82) Tabelle 2: Ladegeräte (Seite 83) Tabelle 3: Blitzleuchtzeiten in den Teillichtleistungsstufen (Seite 83) Auslieferungsumfang: Blitzgerät, Kameraschiene, Akku 60-38, Generatorteil, Verbindungskabel, Ladegerät, Synchronkabel 45-47, Reduzierfilter 45-44, Bedienungsanleitung, SCA 300/3002 Tabelle.

☞ Für Fehlfunktionen und Schäden am mecablitz 60 CT-4, verursacht durch die Verwendung von Zubehör anderer Hersteller, wird keine Gewährleistung übernommen.

  • Adapter des Systems SCA-300 für den Blitzbetrieb mit Systemkameras. Siehe separate Bedienungsanleitung. Zusätzlich wird SCA 300 A Verbindungskabel benötigt.
  • Adapter des Systems SCA-3002 für den Blitzbetrieb mit Systemkameras mit digitaler Datenübertragung der SCA-Funktionen. Zusätzlich wird SCA 3000 C Verbindungskabel benötigt.
  • Akkuladeeinrichtung B 27 (Bestelnr.: 000100272) zum Laden des Akku 60-38 und NC-Akku 60-39
  • Filter-Set 60-21 (Bestelnr.: 000060213) umfaßt 4 Farbfilter für Effektbeleuchtung und einen klaren Filter zur Aufnahme von Farbfolien beliebiger Farbe.
  • Kamera-Drahtauslöser 60-20 (Bestellnr.: 000060205) ermöglicht das Auslösen der Kamera mit der das Blitzgerät haltenden Hand. Dadurch ist die andere Hand frei zur Schärfeneinstellung.
  • Kamera-Elektro-Drahtauslöser 60-25 (Bestellnr.: 000060256) wie 60-20, aber mit Schalter für Elektroauslösung.
  • Mecalux 11 (Bestellnr.: 000000112) Sensor zur optischen, verzögerungsfreien Fernauslösung von Zweitblitzgeräten durch einen von der Kamera ausgelösten Blitz. Spricht auch auf Infrarot an. Keine Batterie nötig.
  • Mecalux-Halter 60-26 (Bestellnr.: 000060264) zum Befestigen des Mecalux 11.
  • Mecabounce 60-90 (Bestellnr.: 000060907) Mit diesem Diffusor erreichen Sie auf einfachste Weise eine weiche Ausleuchtung. Die Wirkung ist großartig, weil die Bilder einen softartigen Effekt erhalten. Die Gesichtsfarbe von Personen wird natürlicher wiederge12 geben. Die Grenzreichweiten verringern sich entsprechend dem Lichtverlust um den Faktor 2.
  • Reflexschirm 60-33 (Bestellnr.: 000060334) mildert durch sein weiches gerichtetes Licht harte Schlagschatten.
  • Schienenplatte 70-35 (Bestellnr.: 000070353) zur stabilen Befestigung von Mittel- und Großformatkameras.
  • Synchronkabel SCA 300 A (Bestellnr.: 000093057) Verbindungskabel zum Anschluß des Blitzgerätes an Adapter des Systems SCA 300.
  • Synchronkabel SCA 3000 C (Bestellnr.: 000330031) Verbindungskabel zum Anschluß des Blitzgerätes an Adapter des Systems SCA 3000.
  • Standardfuß 301 (Bestellnr.: 000093014) in Verbindung mit SCA 300 A für Anschluß an Zubhörschuh von Kameras mit Mittenkontakt.
  • Synchronverbindungskabel: Spiral-Verbindungskabel 45-49 (Bestellnr.: 000045499) Spiral-Kabel 45-54 für Mittenkontakt (Bestellnr.: 000045542) Synchronkabel 45-48, 1 m (Bestellnr.: 000045480) Synchron-Verlängerungskabel 60-54, 5 m (Bestellnr.: 000060541)
  • Televorsatz 60-42 (Bestellnr.: 000060420) für Blitzaufnahmen mit Teleobjektiven.Verdoppelt die Leitzahl annähernd. Auch Infrarot Aufnahmen möglich.
  • Tragriemen 50-31 (Bestellnr.: 000050319)
  • Tragegurt 60-80 (Bestellnr.: 000060802)
  • TTL-Multiconnector SCA 305 A (Bestellnr.: 000305013) Der SCA 305 A ermöglicht den gleichzeitigen Anschluß mehrerer Blitzgeräte des SCA- Systems an eine TTL-fähige Systemkamera, unter Beibehaltung aller Blitzsonderfunktionen.
  • Verbindungskabel 60-61 (Bestellnr.: 000060611) Verbindungskabel 3 m
  • Verbindungskabel, spiral 60-59 (Bestellnr.: 000060592)
  • Verlängerungskabel SCA 305 S (Bestellnr.: 000305021) Verbindungskabel für Stabblitzgeräte
  • Verlängerungskabel SCA 305 V5 (Bestellnr.: 000305064) Batterie-Entsorgung Batterien/Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Bitte bedienen Sie sich bei der Rückgabe verbrauchter Batterien/Akkus eines vorhandenen Rücknahmesystems. Bitte geben Sie nur entladene Batterien/Akkus ab. Batterien/Akkus sind in der Regel dann entladen, wenn das damit betriebene Gerät - abschaltet und signalisiert „Batterien leer“ - nach längerem Gebrauch der Batterien nicht mehr einwandfrei funktioniert. Zur Kurzschlußsicherheit sollten die Batteriepole mit einem Klebestreifen überdeckt werden. Deutschland: Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Batterien zurückzugeben. Sie können Ihre alten Batterien überall dort unengeltlich abgeben, wo die Batterien gekauft wurden. Ebenso bei den öffentlichen Sammelstellen in Ihrer Stadt oder Gemeinde. Diese Zeichen finden Sie auf schadstoffhaltigen Batterien: = Batterie enthält Blei = Batterie enthält Cadmium = Batterie enthält Quecksilber = Batterie enthält Lithium

Garantiebestimmungen Ķ Bundesrepublik Deutschland

1. Die Garantiebestimmungen gelten ausschließlich für Käufe in der

Bundesrepublik Deutschland ab 01.01.2002.

2. Im Ausland gelten die Gewährleistungsregelungen des jeweiligen Landes

bzw. die Garantieregelungen des Verkäufers.

3. Die nachfolgenden Bestimmungen haben nur für den privaten Gebrauch

4. Die Garantiezeit - 24 Monate - beginnt mit dem Abschluß des

Kaufvertrages bzw. mit dem Tag der Auslieferung des Gerätes an den Käufer (Endverbraucher).

5. Garantieansprüche können nur unter Nachweis des Kaufdatums durch

Vorlage des vom Verkäufer maschinell erstellten Original-Kaufbeleges geltend gemacht werden.

6. Beanstandete Geräte bitten wir zusammen mit dem Kaufbeleg entweder

über den Fachhändler oder direkt an die Firma Metz-Werke GmbH & Co KG - Zentralkundendienst - Ohmstrasse 55, 90513 Zirndorf, transportsicher verpackt unter genauer Schilderung der Beanstandung einzusenden. Sie können unter den gleichen Bedingungen auch an die autorisierten Kundendienststellen der Firma Metz-Werke GmbH & Co KG eingesandt werden. Hin- und Rücksendung erfolgen auf Gefahr des Käufers.

7. Die Garantie besteht darin, daß Geräte, die infolge eines anerkannten

Fabrikations- oder Materialfehlers defekt geworden sind, kostenlos repariert oder, soweit eine Reparatur unverhältnismäßig ist, ausgetauscht werden. Eine weitergehende Haftung, insbesondere für Schäden, die nicht am Gerät selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht, soweit im Falle des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit zwingend gehaftet wird. Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung der Garantiezeit, noch wird für die ersetzten oder nachgebesserten Teile eine neue Garantiezeit begründet.

8. Unsachgemäße Behandlung und Eingriffe durch den Käufer oder Dritte

schließen die Garantieverpflichtungen sowie alle weiteren Ansprüche aus. Ausgenommen von der Garantie sind ferner Schäden oder Fehler, die durch Nichtbeachtung der Gebrauchsanleitung, mechanische Beschädigung, ausgelaufene Batterien oder durch höhere Gewalt, Wasser, Blitz etc. entstanden sind. Ferner sind Verschleiß, Verbrauch sowie übermäßige Nutzung von der Garantie ausgenommen. Hiervon sind vor allem folgende Teile betroffen: Blitzröhre, fest eingebaute Akkus, Kontakte, Verbindungskabel.

9. Durch diese Garantiebestimmungen werden die

Gewährleistungsansprüche des Käufers gegenüber dem Verkäufer nicht berührt. Metz-Werke GmbH & Co KG Sommaire

12. Technische gegevens

Bild 3 Fig. 3 Afb. 3 Grab. 3

Bild 1 Fig. 1 Afb. 1 Grab. 1

Bild 2 Fig. 2 Afb. 2 Grab. 2

Bild 4 / Fig. 4 / Afb. 4 / Grab. 4 Bild 6 Fig. 6 Afb. 6 Grab. 6