BEDIENUNGSANLEITUNG ALTIVAR 18 SCHNEIDER
für Drehstrom-Asynchronmotoren,
Umrichter für Drehstrom-Asynchronmotoren
Seite 66
Beim Einsatz des Frequenzumrichters werden die Komponenten des Leistungsteils und eine Reihe anderer Steuerungskomponenten mit der Netzstromversorgung verbunden. Das Berühren dieser Teile ist außer gefährlich.
Nach dem Ausschalten des ALTIVAR muß 1 Minute gewartet werden, bevor das Gerät berührt wird. Diese Zeitdauer wird von den Kondensatoren für die Entladung besteht.
Der Motor kann während des Betriebs angehalten werden, indem der Fahrbefehl oder der Frequenzsollwert gespeppt werden, während der Frequenzumrichter eingeschaltet bleibt. Wenn die Sicherheit von Personen es erfordert, daß unvorhagesehene Neustarts verhindert werden, ist diese elektronische Sperre nicht ausreichend, viel mehr müssen Vorrichtungen vorgesehen werden, die den Stromkreis unterbrechen.
Der Frequenzumrichter verfügt über Sicherheitsvorrichtungen, die den Frequenzumrichter und damit den Motor im Fall von Fehlern ausschalten konnen. Der Motor selbst kann durch mechanische Fehler blockiert werden. Außen dem konnen Spannungsschwankungen und insbesondere Stromausfälle zum Stehenbleiben führen.
Die Beseitigung der Ursachen des Stehenbleibens kann bewirken, daß der Motor erneut startet, wodurch Gefahren für bestimmte Geräte oder Anlagen auftreten können, insbesondere solchen, die Sicherheitsbestimmungen entsprechen.
In solchen Fällen muß der Benutzer Vorkehrungen treffen, die ein erneutes Starten verhindern. Dies kann insbesondere durch einen Sillstandswächter geschehen, der die Spanningsversorgung des Frequenzumrichters unterbricht, wenn der Motor unvorhergesehen anhalt.
Das Gerät entspricht den IEC-Normen.
Im allgemeinen muß die Spanningsversorgung des Frequenzumrichters ausgeschelt werden, bevör ein elektrischer oder mechanischer Eingriff an der Anlage oder am Gerät erfolgt.
Die Änderung oder Weiterentwicklung der in thisem Dokument vorgestellten Produkte und Materialien bleibt jederzeit vorbehalten, sowohl aus technischen Gesichtspunkten als auch in der Art ihrer Bedienung. Ihr Beschreibungarf in keiner Weise als bindend angesehen werden.

Warning
Der Altivar 18 muß als Bauteil angesehen werden. Er ist weder ein Gerät noch ein einsatzbereites Ausrüstungsteil nach europäischen Vorschriften (Maschinen-Richtlinie und Richtlinie über elektromagnetische Verträglichkeit). Es unterliegt der Verantwortung des Betreibers, damit zu sorgen, daß seine Anlage diesen Vorschriften entspricht.
Dieser Frequenzumrichter muß gemäß internationalen und nationalen Normen installiert und angeschlossen werden. Diese Übereinstimmung unterliegt der Verantwortung desjenigen, der das System zusammenbaut und der unter anderem die EMV-Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft beachten muß.
Die in thisem Dokument enthaltenen Angaben müssen angewendet werden, um die grundlegenden Anforderungen der EMV-Richtlinie zu erfüllen.
Der "Altivar 18" 66
Einleitende Prüfungen 70
Wahl des Frequenzumrichters 70
Verfugbares Drehmoment 71
Technische Daten 72
Abmessungen - Vorsichtsmaßnahmen beim Einbau 73
Einbau in ein Gehäuse oder einen Schaltschrank 74
Elektramagnetische Verträglichkeit 75
Zugang zu den Klemmen - Leistungsklemmen 76 und 77
Steuerklemmen 78
Schaltungsempfehlung 79
Funktionen, die keine Einstellung erfordern 80
Funktionen der Ein- und Ausgänge 81 bis 83
Kompatibilität von Funktionen 84
Parametrierung 85 bis 89
Installation 90 bis 94
Wartung - Auswechseln von Teilen und Reparaturen 95
Unterstutzung bei der Wartung 96
Nach dem Auspacken des Altivar 18 prufen, daß er beim Transport nicht beschädigt wurde. Es muß überprüft werden, daß die Angaben auf dem Typenschild des Frequenzumrichters mit denen auf dem Lieferschein und auf dem Bestellschein übereinstimmen.
Wahl des Frequenzumrichters
| Versorgungszent | Motor | Altivar 18 |
| Netz-span-nung | Leitungs-strom (1) | Leistung auf Typenschild | Daueraus-gangs-strom | Max. Über-gangs-strom (2) | Verlust-leistung bei Nenn-last | Typ | Gewicht |
| U1...U2 | bei U1 | bei U2 |
| V | A | A | kW | HP | A | A | W | | kg |
| 200...24050/60 Hzeinfasig | 4,4 | 3,9 | 0,37 | 0,5 | 2,1 | 3,1 | 23 | ATV-18U09M2 | 1,5 |
| 7,6 | 6,8 | 0,75 | 1 | 3,6 | 5,4 | 39 | ATV-18U18M2 | 1,5 |
| 13,9 | 12,4 | 1,5 | 2 | 6,8 | 10,2 | 60 | ATV-18U29M2 | 2,1 |
| 19,4 | 17,4 | 2,2 | 3 | 9,6 | 14,4 | 78 | ATV-18U41M2 | 2,8 |
| 200...23050/60 Hzdriephasig | 16,2 | 14,9 | 3 | - | 12,3 | 18,5 | 104 | ATV-18U54M2 | 3,3 |
| 20,4 | 18,8 | 4 | 5 | 16,4 | 24,6 | 141 | ATV-18U72M2 | 3,3 |
| 28,7 | 26,5 | 5,5 | 7,5 | 22 | 33 | 200 | ATV-18U90M2 | 7,8 |
| 38,4 | 35,3 | 7,5 | 10 | 28 | 42 | 264 | ATV-18D12M2 | 7,8 |
| 380...46050/60 Hzdreiephasig | 2,9 | 2,7 | 0,75 | 1 | 2,1 | 3,2 | 24 | ATV-18U18N4 | 2 |
| 5,1 | 4,8 | 1,5 | 2 | 3,7 | 5,6 | 34 | ATV-18U29N4 | 2,1 |
| 6,8 | 6,3 | 2,2 | 3 | 5,3 | 8 | 49 | ATV-18U41N4 | 3,1 |
| 9,8 | 8,4 | 3 | - | 7,1 | 10,7 | 69 | ATV-18U54N4 | 3,3 |
| 12,5 | 10,9 | 4 | 5 | 9,2 | 13,8 | 94 | ATV-18U72N4 | 3,3 |
| 16,9 | 15,3 | 5,5 | 7,5 | 11,8 | 17,7 | 135 | ATV-18U90N4 | 8 |
| 21,5 | 19,4 | 7,5 | 10 | 16 | 24 | 175 | ATV-18D12N4 | 8 |
| 31,8 | 28,7 | 11 | 15 | 22 | 33 | 261 | ATV-18D16N4 | 12 |
| 42,9 | 38,6 | 15 | 20 | 29,3 | 44 | 342 | ATV-18D23N4 | 12 |
(1) Typischer Wert ohne zusätzliche Drossel
(2) Für 60 Sekunden
Der Altivar 18 ist für die Bereitstellung der erforderlichen Leistung für jeder dieser Motorgräben ausgelegt.
Dauerbetrieb
Bei eigenbelufteten Motoren hangt die Motorkuhlung von der Drehzahl ab. Eine Leistungsminderung tritt bei Drehzahlen unterhalb der halben Nenndrehzahl auf.
Betrieb bei Überdrehzahl
Da die Spannung sich nicht mehr mit steigender Frequenz ändern kann, verringgert sich die Magnetisierung des Motors, es kommt zu Drehmomentverlusten. Beim Hersteller ist in Erfahrung zu bringen, ob der Motor bei Überdrehzahl betrieben werden damit.
Drehmorenteigenschaften:

1 Dauermoment: eigenbelufteter Motor
2 Dauermoment: fremdelufteter Motor
3 Maximales Drehmoment in Übergangszuständen: typische Curve bei ±10% Wert: 1,5 Mn für 60 s
Hinweis: Bei einem Sondermotor konnen die Nennfrequenz und die maximale Freqenz von 40 bis 320 Hz eingestellt werden.
Umgebung
| Schutzart | IP31
IP20 (ohne Abdeckplatte auf Oberseite des Umrichters) |
| Vibrations- und Stoffestigkeit
nach EN 50178 | 0,6 gn von 10 bis 50 Hz
2 gn von 50 bis 150 Hz |
| Schmutzfestigkeit | IEC 664, Schärfegrad 2. Den Frenquenzumrichter vor Staub, &
atzenden Gasen, Flüssigkeitspritzern usw. schützen. |
| Maximale relative Luftfeuchtigkeit | 93 % ohne Kondensation und Tropf Wasser. Besteht die
Gefahr von Kondensation, ist ein Heizsystem vorzusehen. |
| Umgebungslufttemperatur
nach EN 50178 | Lagerung: -25°C bis +65°C
Betrieb:
-10°C bis +40°C ohne Leistungsminderung, mit Abdeckplatte
-10°C bis +50°C ohne Leistungsminderung, ohne Abdeckplatte |
| Max. Aufstellende für Betrieb | 1000 m ohne Leistungsminderung. Darüber mindert sich der
Strom um 3% pro zusätzliche 1000 m. |
Elektrische Eigenschaften
| Stromversorgung | Spannung | - einphasig: 200 V -15 % bis 240 V +10 %
- dreiphasig: 200 V -15 % bis 230 V +10 %
380 V -15 % bis 460 V +10 % |
| Frequenz | 50/60 Hz ±5 % |
| Ausgangsspannung | Maximale Spannung gleich der Netzspannung |
| Ausgangsfrequencybereich | 0,5 bis 320 Hz |
| Max. Übergangsstrom | 150 % des Nennstroms des Frequenzumrichters für 60 Sekunden |
| Bremsmoment | 30 % des Motor-Nenndrehmoments ohne Bremswiderstand (typischer Wert). Bis zu 150 % mit optionalem Bremswiderstand. |
| Frequenzaufösung | - Anzeige: 0,1 Hz
- Analogeingänge: 0,1 Hz für max. 100 Hz |
| Taktfrequenz | Kann von 2,2 bis 12 kHz eingestellt werden. |
| Schutzvorrichtungen des Freqenzumrichters | - Elektrische Isolation zwischen Strom- und Steuerungskreisen (Eingänge, Ausgänge, Quellen)
- Schutz gegen Kurzschlüsse:
. interne Quellen verfügbar
. zwischen Ausgangsphasen U - V - W
. zwischen den Ausgangsphasen und Erde für Umrichter von 5,5 bis 15 kW
- Thermischer Schutz gegen übermäßig Überhitzung und Überströme
- Sicherheitsvorrichtungen bei Unter- und Überspannungen
- Überspannungsschutz bei Bremsung |
| Motorschutz | Schutz im Freqenzumrichter integriert durch Berechnung von l²t |
Abmessungen

ATV18
| ATV18 | a | b | c | G | H | ∅ |
| U09M2, U18M2 | 112 | 182 | 121 | 100 | 170 | 5 |
| U29M2, U18N4, U29N4 | 149 | 184 | 157 | 137 | 172 | 5 |
| U41M2, U54M2, U72M2, U41N4, U54N4, U72N4 | 185 | 215 | 158 | 171 | 202 | 6 |
| U90M2, D12M2, U90N4, D12N4 | 210 | 300 | 170 | 190 | 280 | 7 |
| D16N4, D23N4 | 245 | 390 | 190 | 225 | 370 | 10 |
Vorsichtsmaßnahmen beim Einbau
Das Gerät vertical einbauen.
Nicht in der Höhe von Heizvorrichtungen einbauen.
Ausreichend Freiraum setzen, damit genug Luft fur Kuhlung zirkulieren kann. Das Gerät wird von unter nach oben beluftet.
IP20: Die Abdeckplatte auf der Oberseite entfernen (selbstklebende Folie).

Durchsatz der geräteinternen Lüfter
ATV-18U09M2, U18M2, U18N4 : nicht beluftet
ATV-18U29M2, U29N4:0,25 m³/Minute
ATV-18U41M2, U54M2, U72M2, U41N4, U54N4, U72N4 : 0.75 m³/Minute
ATV-18U90M2, D12M2, U90N4, D12N4, D16N4, D23N4: 1,3 m³/Minute.
Die auf Seite 73 aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden.
Zur Gewährleistung der Luftzirkulation im Freqenzumrichter:
- Beluftungsgitter vorsehen.
- Prufen, ob die Belüfung ausreicht. Falls nicht, Fremdbelüfung mit einem Filter vorsehen.
- Für IP 54 Spezialfilter vorsehen.
- Die Blindplatte von der Oberseite des Frequenzumrichters entfern.


Der Frequenzumrichter muß unter bestimmten Umgebungsbedingungen in einem staub- und feuchtgkeitsgeschützten Gehäuse eingebaut werden: Staub, atzendes Gas, hohe Luftfeuchtigkeit mit Gefahr von Kondensation oder Tropf Wasser, Flüssigkeitsspritzer usw.
Wenn der Frequenzumrichter ein nicht beluftetes Modell ist, ein Geblase für die Luftzirkulation im Gehäuse vorsehen, um warme Stellen im Gerät zu vermeiden.
Dies bedeutet, daß der Frequenzumrichter in einem Gehäuse verwendet werden kann, wo die maximale Innentemperatur 50^ erreichen kann.
Berechnung der Höhe des Gehäuses
Maximaler thermischer Wunderstand Rth (^ / W)
$$
R t h = \begin{array}{c c} \theta^ {\circ} - \theta^ {\circ} e & \theta^ {\circ} \ P & \theta^ {\circ} e \end{array} = \begin{array}{l} \text {m a x i m a l e T e m p e r a t u r i m g E h a u s e i n} ^ {\circ} C \ \text {m a x i m a l e e x t e r n e T e m p e r a t u r i n} ^ {\circ} C \ P & = \text {g e s a m e t i m G e h a u s e a u f t r e t e n d e V e r l u s t l e i s t u n g i n W} \end{array}
$$
Verlustleitung des Freqenzumrichters: siehe Seite 70.
Die Verlustleistung der anderen Geräte muß addiert werden.
Wirksame Wärmeableitungsfläche des Gehäuses S (m²):
(Seiten + Oberseite + Vorderseite, wenn der Frequenzumrichter an der Wand befestigt wird)
$$
S = \frac {K}{R t h} \quad K = \text {t h e r m i s c h e r W i d e r s t a n d p r o} m ^ {2} \text {d e s G e h a u s e s}
$$
Bei einem Metallgehäuse: K = 0,12 mit einem internen Geblase
K = 0,15 ohne Geblase
Warning: Keine isolierten Gehäuse verwenden, da diese eine geringe Leitfähigkeit aufweisen.
Installation : in Übereinstimmung mit Normen EN55011, Klasse A, EN61800-3, IEC1800-3.
Allgemeine Regeln
- Erdverbindungen zwischen Freqenzumrichter, Motor und Kabelabschirmung müssen nach Hochfrequenz-Geschospunkten niederohmig gestaltet sein.
- Abgeschirmte Kabel verwenden, wobei die Abschirmung Motor- und Steuerkabeln beidseitig rundum kontaktiert und geerdet sein muß. Diese Abschirmung kann ganz oder teilweise in Form von Rohren oder Metallkanänen ausgeführten werden, solange keine Unterbrechungen der Verbindungen vorkommen.
Installationsdiagramm

1- Montageplatte (nicht lackiertes Stahlblech) mit korrosionsgeschüttzen Leitern (Verdraughtung für Maschinenerung). Lackierter Stahl kann unter der Bedingung verwendet werden, daß niederohmiger Kontakt zu den Auflageflächen von Umrichter (2) und Kabelschemen (5) gewährleistet ist.
2- Altivar 18 direkt auf der Montageplatte befestigt (niederohmige Erdung).
3-Nicht abgeschirmte Netzanschlußkabel oder Kabel für Netzdrossel, falls verwendet.
4- Nicht abgeschirmte Kabel für Kontakte des Störmdelderais.
5- Die Abschirmung für die Motor- (6) und Steuerkabel (7) muß so nahe wie möglich am Frequenzumrichten befestigt und niederohmiggeberdet werden:
- Die Abschirmung abisolieren.
- Die abisolierten Teile der Abschirmung mit Kabelschemlen der richtigen Höhe am Blech befestigen.
- Art der Kabelschellen: rostfrei Stahl
Die Kabelschellen müssen fest angezogen werden, um einen gute Kontakt zu gewährleisten.
6- Abgeschirmtes Motorkabel, Abschirmung an beiden Enden geerdet
These Abschirmung muß ununterbrochen sein, etwaige zwischenliegenden Anschlübleisten müssen sich in einem abgeschirmten Metallgehäuse befinden.
7- Abgeschirmtes Steuerkabel.
Für Anwendungen, die zahlreiche Leiter erfordern, sollenen keine Querschnittte verwendet werden (0,5mm^2) . Die Abschirmung muß an beiden Enden geerdet werden. Sie muß ununterbrochen sein, etwa zwichsienliegende Anschlußleisten müssen sich in einem abgeschirmten Metallgehäuse befinden.
Hinweis: Die niederohmige Erdung von Frequenzumrichter, Motor und Kabelabschirmung entbindet nicht davon, die Schutzleiter PE (grün-gelb) an die entsprechenden Anschüsse an jedem der Geräte anzuschreiben.
Zugang zu den Klemmenleisten
Um Zugang zu den Klemmenleisten zu erhalten, muß die mit 2 Schrauben befestigte Abdeckung entfern't werden.
Position der Anschlußleiste: am unteren Teil des Altivar

1 - Steuerklemmen
2-Leistungsklennen
3 - Klemme zum Anschlieben eines Schutzleiters mit einem Querschnitt von 10mm^2 nach EN50178 (Kriechstrom gegen Erde)

Die Frequenzumrichter sind mit einer Kabeldurchfahrplatte aus Metallversehen, in denen Öffnungen sich Blindstopfen aus Gummi befinden, die durchstochen werden konnen, um Kabel hindurchzuführn, und die Kabel gleichzeitig schützen. Diese Metall-Durchführungen konnen EMV-PG-Verschraubungen aus Metall aufnehmen.
Leistungsklemmenleisten
Eigenschaften der Anschlüsse
| Altivar ATV-18 | Max. Anschluß-kapazität | Anzugs-moment in Nm |
| AWG | mm2 |
| U09M2, U18M2 | AWG14 | 2,5 | 1 |
| U29M2, U41M2 | | | |
| U54M2, U72M2 | AWG10 | 6 | 1,2 |
| U18N4, U29N4 |
| U41N4, U54N4 |
| U72N4 |
| U90M2, D12M2, | AWG8 | 10 | 2,4 |
| U90N4, D12N4 |
| D16N4, D23N4 | AWG6 | 16 | 4 |
Funktion der Anschlüsse
| Anschluß | Funktion | für Altivar
ATV-18 |
| L1 | Netz- | alle Typen |
| L2 | spannung |
| L3 | nur dreiphasige |
| ½ | Altivar-Erdungsanschluß | alle Typen |
| nicht verwenden | alle Typen |
| PA | Ausgang zum | alle Typen |
| PB | Bremswiderstand |
| U | Ausgänge zum | alle Typen |
| V | Motor |
| W | | |
| ½ | Altivar-Erdungsanschluß | alle Typen |
Anschlußbelegungen

ATV-18 einphasig

ATV-18 dreiphasig auBer D16N4 und D23N4

ATV-18D16N4 und D23N4
Maximale Anschlußkapazität: 1,5 mm², AWG16
Anzugsmoment: 0,5 Nm
Werkseinstellung des Frequenzumrichters
Steuerklemmen galvanisch vom Leistungsteil getrennt
| Anschluß | Funktion | Kenndaten |
| SA | Störmdelderais: | Schaltvermögen der Kontakte: |
| SC | Kontakt "NC"zieht bei Ein-schalten des Umrichters an, fällt bei Störung ab | - min. 10 mA für 5 V- |
| SB | | - max. bei induktiver Belastung (cos φ = 0,4, L/R = 7 ms) |
| | 1,5 A bei 250 V~ und 1,5 A bei 30 V- |
| +10 | Stromversorgung für Sollwert-Potentiometer 1 auf 10 kΩ | 10 V+15% +0 10 mA max. geschützt |
| AI1 | Frequenzsollwert als Spannung | Analogeangang 0 +10 V, Impedanz 30 kΩ |
| AI2 | Spannings- oder | Analogeangang 0 +10 V, Impedanz 30,55 kΩ oder |
| AIC | Stromsollwert, | Analogeangang 0 -20 mA (Werkseinstellung) oder 4 - 20 mA, Impedanz 400 Ω |
| (Aufsummierung von AI1) | Al2/AIC kann konfiguriert werden. Nicht beide gleichzeitig verdrahen |
| COM | Bezugspotential für Logik- und Analogeingänge sowie den Logikausgang | |
| LI1 | FahrbeFHl Rechtslauf | Logikeingänge Impedanz 3,5 kΩ |
| LI2 | FahrbeFHl Linklauf | Spannungsversorgung +24 V (max. 30 V) |
| LI3 | voreingestellte Frenzen | Zustand 0 wenn <5 V, Zustand 1 wenn >11 V |
| LI4 | | LI2, LI3, LI4 können konfiguriert werden. |
| +24 | Stromversorgung für Logikeingänge und -ausgänge | +24 V geschützt, max. Rate 100 mA |
| LO+ | Stromversorgung für Logikausgang | Wird mit intern +24 V oder +24 V (max. 30 V) einer externen Quelle verbunden. |
| LO | Frequenzsollwert erreicht | SPS-kompatibler Logikausgang (Open Collector) +24 V max., 20 mA bei interner Quelle oder 200 mA bei externer Quelle. LO kann konfiguriert werden. |
Schaltungsempfehlung bei Verwendung aller Ein- und Ausgänge

(1) Netzdrossel, falls erforderlich (ein- oder dreiphasig je nach Netz und Umrichtotyp)
(2) Störmdelderaiskontakte, für Signalisierung des Umrichterzustands
(3) Externes Relais oder 24 V-Eingang von SPS
(4) Interne +24 V-Quelle. Bei Verwendung einer externen 24 V-Quelle die 0 V mit dem COM-Anschluß verdrahen, den Anschluß +24 des Frequenzumrichters nicht verwenden.
Hinweis: Alle induktiven Komponenten, die sich in der Höhe des Umrichters befinden oder mit thisem galvanisch gekoppelt sind, müssen entstört werden (Relais, Schaltschütze, Magnetventile usw.).
Auswahl von zugehörigen Komponenten
Siehe Altivar 18-Katalog.
Empfehlungen zur Verdraughtung
Stromversorgung
Die Empfehlungen für Kabelquerschnitte befolgen, die in den Normen angegeben sind.
Der Frequenzumrichter muß geerdet werden, um Vorschriften hinsichtlich hoher Ableitströme (über 3,5 mA) zu erfüllen. Ein Schutz der Anlage durch einen FI-Schutzschalter wird nicht empfehlen, da der Ableitstrom des Umrichters Gleichstromanteile enthalt. Wenn mehrere Frequenzumrichter an einer Netzzuleitung installiert sind, muß jeder Frequenzumrichter separat geerdet werden. Es wird empfehlen, eine Netzdrossel vorzusehen (siehe Katalog).
Die Leistungskabel getrennt von den niedrigpegeligen Signalkreisen in der Installation (Detektoren, SPS, Meßvorrichtungen, Video, Telefon) verlegen.
Befehle
Die Steuerkreise und Leistungskreise voneinander trennen. Für Steuer- und Sollwertleitungen empfeht es sich, ein abgeschirmtes und verdriltes Kabel mit einer Verdrillungsschlag zwischen 25 und 50~mm zu verwenden. Die Abschirmung wird bzw an jedem Ende geerdet.
Störmdelderelais, Quittierung von Fehlern
Das Störmdelderaiszieht an, wenn der Frequenzumrichter eingeschaltet wird und keine Störung aufweist. Es besteht aus einem Wechselkontakt mit einem gemeinsamen Kontaktpunkt.
Störungen werden wie folgt quittiert:
- Umrichter spanningslos schalten und nach Erlöschen derAnzeige und der roten LED, erneut zuschalten.
- Automatisch in den unter der Funktion "Automatischer Wiederanlauf" beschriebenen Fälle.
Thermischer Schutz des Freqenzumrichters
Funktion:
Schutz über einen am Kuhlkörper angebrachten Thermistor
Indirekter Schutz des Frequenzumrichters durch Berechnung von l^2 t
These Funktion gewährleistet den Temperaturschutz des Frequenzumrichters bei normalen Umgebungs-temperaturbedingungen.
Typische Auslösepunkte:
- Motorstrom = 185 % des Nennstroms des Frequenzumrichters: 2 Sekunden
- Motorstrom = 150 % des Nennstroms des Frequenzumrichters: 60 Sekunden
- Motorstrom ≤ 110 % des Nennstroms des Frequenzumrichters: keine Auslösung
Mögliche Leistungsminderungen für Taktfrequenzen oberhalb 4 kHz werden automatisch berücksichtigt und reduzieren das zulässige I²t.

Warning: Wenn der Frequenzumrichter ausgeschaltet wird, wird die Berechnung von I^2 t auf 0 zurückgesetzt.
Belüftung des Frequenzumrichters
Bei Modellen mit einem Geblase wird das Geblase automatisch mit Strom versorgt, wenn der Frequenzumrichter entriegelt wird (Betriebsrichtung + Sollwert). Es wird mehrere Sekunden, nach dem sich der Frequenzumrichter verriegelt hat, ausgeschaltet (Motorfrequenz < 0.5 Hz und Gleichstromremsung beendet).
Logikeingänge
- LI1: Rechtslauf. Kann nicht neu zugeordnet werden.

Wenn der Kontakt geschlossen ist, wird ein dem Frequenzsollwert entsprechendes rechtslaufendes Drehfeld erzeugt'.
-
LI2, LI3, LI4: können den folgenden Funktionen zugewiesen werden:
-
Linklauf: Zuweisung von r-r5

Wenn der Kontakt geschlossen ist, wird ein dem Frequenzsollwert entsprechendes linklaufendes Drehfeld erzeugt.
- 2 Frenzen: Zuweisung von P52

Kontakt offen: Sollwert = L5P + Analogsoillwert
Kontakt geschlossen: Sollwert = HSP
-4 Freqenzen: Zuweisung von einem Eingang zu P 52 und einem anderen zu P 54 (esist nicht möglich, nur P 54 zuzuweisen)

K1 und K2 offen: Sollwert = L 5 P + Analog-Sollwert
K1 geschlossen und K2 offen: Sollwert = 5P (Niveau 1)
K1 offen und K2 geschlossen: Sollwert = 5 P 4 (Niveau 2)
K1 und K2 geschlossen: Sollwert = H5P
): Der zuerst angelegte Fahrbefehl ist vorrangig, werden beide Fahrbefehle gleichzeitig angelegt, lauft der Motor im Rechtslauf.
- J G: Einrichtbetrieb. Zuweisung von J G

Wenn der JOG - und ein Fahrbefehlkekt geschlossen sind, beträgt die Rampenzeit 0,1 s unabhängig von den Hoch- und Auslaufzeiten (R C / d E C).
Wenn der Freqenzum Richter sich bereits in Betrieb befindet und der JOG -Kontakt geschlossen wird, gelten die Rampenzeiten R C und d E C.
Die minimale Zeit zwischen zwei JOG Operationen ist 0,5 s.

Hinweise: 1- Während des "Einrichtbetriebs" ist die automatische Gleichstrombremsung beim Motorhalt gespert.
2-Gleichstrombremsung über den Logikeingang hat Prioritat vor dem Betrieb.
- Schnellhalt: Zuweisung von F 5 E

Hinweis: Der Schnellhalt-Befehl wird aktiviert, wenn der Kontakt zwischen dem Eingang und +24 V offen ist.
Geführter Auslauf mit 1/4 der Auslaufzeit dE (Selbstanpassung, wenn die Bremskapazität übersritten wird).
Hinweis: Beim Schnellhaltist Bremsend durch Gleichstrombremsung (automatisch oder über den Logikeingang) gespert.
- Gleichstrombremsung: Zuweisung von d I

Hinweis: Der Befehl für Gleichstrombremsung wird aktiviert, wenn der Kontakt zwischen dem Eingang und +24V geschlossen ist.
Der Bremsstrom ist gleich dem Nennstrom des Frequenzumrichters für 5 Sekunden. Nach 5 Sekunden wird der Bremsstrom begrenzt auf 0,5 I E H Motor.
Hinweise: 1- Die automatische Gleichstrombremsung beim Motorhalt bleibt aktiv, auch wenn die Funktion d I zugewiesen wurde.
2-Schnellhalt hat Prioritat uber Gleichstrombremsung.
Analogeingange
Ein zusätzlicher Analogeingang kann verwendet werden als:
- Spannungseingang AI2
- Stromeingang AIC
und kann zugewiesen werden als:
- Summiereingang von Al1
- PI-Regler-Istwert
Summierung mit AI1: Zuweisung von 5 R /

PI-Regler-Istwert: Zuweisung von P / F
These Zuweisung konfiguriert AI1 automatisch als Sollwert für den PI-Regler.

Die Einstellparameter r G , r G und F S sind in Niveau 1 zuganglich.
- Einstellung des Parameters AIC: 0 - 20 mA oder 4 - 20 mA
Hinweis: Die PI-Funktion ist mit den folgenden Funktionen inkompatibel:
- voreingestelle Frenzenen (P 5 2/P 5 4)
- Einrichtbetrieb (JG)
Nicht alle Funktionen können miteinander kombiniert werden.
Funktionen, die nicht in der unterstehenden Tabelle aufgeführ ist sind, sind mit allen Funktionen kompatibel.
| Gleichstrombremsung beim Anhalten des Motors | Summierende Sollwerte | PI-Regelung | Fahrbefehl Rechtslauf | Fahrbefehl Linklauf | Geichstrombremsungüber Logikeingang | Schnellhalt | JOG (EinrichtBetrieb) | voreingestelle Frequizen |
| Gleichstrombremsung beim Anhalten des Motors | | | | | | | ↑ | ↑ | |
| Summierende Sollwerte | | | ● | | | | | | |
| PI-Regelung | | ● | | | | | | ● | ● |
| Fahrbefehl Rechtslauf | | | | | ←↑ | | ↑ | | |
| Fahrbefehl Linklauf | | | | ←↑ | | | ↑ | | |
| GeichstrombremsungüberLogikeingang | | | | | | | ↑ | ← | ← |
| Schnellhalt | ← | | | ← | ← | ← | | ← | ← |
| JOG (Einrichtbetrieb) | ← | | ● | | | ↑ | ↑ | | |
| voreingestelle Frenzen | | | ● | | | ↑ | ↑ | | |

inkcompatible Funktionen
kompatabile Funktionen
nicht verwendet
Nicht gleichzeitig nutzbare Funktionen

Die Funktion auf die der Pfeil zeigt, unterbricht die andere.

Die zuerst aktivierte Funktion ist priorität, d. h. die danach aufgerufene Funktion wird nicht ausgeführrt.
Die Kombination von Funktionen wird außer dem dadurch begrenzt, daß der Altivar 18 insgesamt 3 logische Eingänge zur Verflügung besteht.
Funktionen, die logische Eingänge zur Aktivierung benöttigen:
- einen Eingang für die Funktionen:
Fahrbefeh Linklauf, Gleichstrombremsung, Schnellhalt, JOG, 2 voreingestellte Drehzahlen.
- zwei Eingänge für die Funktion:
4 voreingestellte Drehzahlen.
Der Altivar ist workseitig für die gebrächlichsten Einsatzbedingungen voreingestellt:
- Anwendungen mit konstantem Drehmoment
Voreinstellungen
- Anzeige: Frequenzumrichter bereit (bei Motorhalt), Motorfrequenz (im Betrieb)
- Versorgung: 50 Hz
- Motorspannung: 230 V oder 400 V, je nach Typ
- Hochlaufzeit, Auslaufzeit: 3 Sekunden
- Kleine Frequenz: 0 Hz - GroßFequenz: 50 Hz
- Verständung Frequenzregelkreis: Standard (33%)
- Thermischer Motor-Nennstrom = Frequenzumrichter-Nennstrom
- Gleichstrombremsung bei Motorhalt = 0,7 Frequenzumrichter-Nennstrom, für 0,5 Sekunden
- Betrieb mit konstantem Drehmoment, vektororientierte Regelung ohne Rückführung (SVC)
- Logikeingänge:
.2 Drehrichtungen (LI1, LI2)
. 4 voreingestelle Frequenzen (LI3, LI4): 0 Hz, 5 Hz, 25 Hz, 50 Hz
. AI1: Frequenzsollwert 0 +10 V
. Al2 (0 + 10V) oder AIC (0,20mA) Summierung von Al1
. LO: Frequenzsollwert erreicht
- Automatische Anpassung der Auslaufzeit bei Überspannung im Zwischenkreis während des Bremsens
- Taktfrequenz: 4 kHz
Wenn diese Werte der Anwendung entsprechen, kann der Frequenzumrichter verwendet werden ohne Veränderung der Einstellungen verwendet werden.
Bei Ansteuerung über Netzschutz:

- Häufige Betätigung des Netzschützes KM1 vermeiden (vorzeitige Alterung der Glättungskondensatoren), die Eingänge LI1 bis LI4 zur Steuerung des Frequenzumrichters verwenden.
- Im Fall von Betriebszyklen < 60 s sind diese Maßnahmen von höchster Wichtigkeit, sonst kann der Ladewiderstand zerstört werden.
Einstellung durch den Benutzer und Sonderfunktionen
Falls erforderlich, werden die Anzeige und die Tasten verwendet, um Einstellungen vorzunehmen und die auf den folgenden Seiten aufgeführten Funktion zu konfigurieren. Es gibt zwei Zugangs niveaus:
- Niveau 1: Einstellungen (Standardkonfiguration)
- Niveau 2: Sonderfunktionen
Esistiefach,dieWerkseinstellungwiederherzustellen.
Es gibt drei Arten von Parametern:
- Anzeige: vom Frequenzumrichter angezeigte Werte
- Einstellung: Änderung während des Betriebs oder bei Motorhalt möglich
- Konfiguration: Änderung nur bei Motorhalt, nach Beendigung der Gleichstrombremsung möglich, kann während des Betriebs nur angezeigt werden

- Esmußsichergestellt werden, daß die während des Betriebsvorgenommen Änderungen keine Gefahren mit sich bringen. Es ist ratsam, Änderungen nur bei Motorhalt durchzuführen.
Integrieres Terminal
Funktionen der Tasten und Anzeige

Normale Anzeige (keine Störungen, und nach der Inbetriebnahme)
- In: Initialisierungsb Folge
- r d y : Frequenzumrichter bereit
- 430 : Anzeige des Frequenzsollwerts
- d b : Gleichstrombremsung erfolgt
- r E r y : Automatischer Wiederanlauf erfolgt
Verwendung des integrierten Terminals
Durchlaufender Parameter: nachster Parameter, vorheriger Parameter
Anzeige des Parameterwerts, seines Zustands oder seiner Zuweisung: (DATA)
Ändern des Werts, des Zustands oder der Zuweisung:

Durch Drucken von oder wird die Einstellung nicht gespeichert.
Speicherung der angezeigten Einstellung: (ENT)
Die Anzeige blinkt während der Speicherung.
Rückkehr zu den Parametercodes: DATA
Verwendung des integrierten Terminals
Beispiel 1: Einstellung der Hochlaufzeit

Beispiel 2: Zugang zu den Parametern von Niveau 2

Beispiel 3: Konfiguration des Logikausgangs

Zugang zu den Parametern und Funktionen

Parameter wird nur angezeigt, wenn die zugehörige Funktion konfiguriert wurde.
Einstellung des Frequenzumrichters (Niveau-1-Parameter)
| Code | Funktion | Werksein-stellung | Maximal-wert | Minimal-wert | Einheit | Auflösung | Art |
| r d y | Frequenzumrichter bereit | | | | | | Anzeige |
| F r H | Wahl des
Parameters,
der im Betrieb
angezeigt | | | | Hz | 0,1 | Anzeige |
| L C r | Motorstrom | | | | A | 0,1 | Anzeige |
| r F r | Rotationsfrequenz | | | | Hz | 0,1 | Anzeige |
| U L n | Netzspannung | wird (1) | | | V | 1 | Anzeige |
| b F r | Eckfrequenz. Die gleiche Freqenz
wie die Netzfrequenz wahren. | 5 0 | 6 0 | 5 0 | Hz | | Konfigu-
ration |
| Der Wert von b F r stellt die Motor-Nennfrequenz und -spannung auf die folgenden Werte ein:
ATV18...M2: - b F r = 50: 230 V/50 Hz
- b F r = 60: 230 V/60 Hz |
| ATV18...N4: - b F r = 50: 400 V/50 Hz
- b F r = 60: 460 V/60 Hz |
| These Voreinstellungen können mit Parametern von Niveau 2 verändert werden. |
| R C C | Hochlaufzeit | 3.0 | 3 6 0 0 | 0.1 | s | 0,1 oder 1 | Einstell. |
| d E C | Auslaufzeit | 3.0 | 3 6 0 0 | 0.1 | s | 0,1 oder 1 | Einstell. |
| Die Zeiten sind auf die Eck-
frequenz b F r bezogen. | | | | | (0,1 bis 999,9 dann | |
| Beispiel: Rampe 10 s: - wenn b F r = 50 Hz, 5 s benötigt für Veränderung um 25 Hz,
- wenn b F r = 60 Hz, 5 s benötigt für Veränderung um 30 Hz. | 1000 bis 3600) | |
| L S P | Kleine Freqenz | 0 | = H S P | 0 | Hz | 0,1 | Einstell. |
| H S P | Hohe Freqenz: Sicherstellen, daß
these Einstellung für den Motor und
die Anwendung geeignet ist. | 5 0 | = E F r
(2) | = L S P | Hz | 0,1 | Einstell. |
| F L G | Verständsmoment der Maschine:
- Maschinen mit hohem Widersdmoment oder hoher Massenträge: Schrittweise auf einen Wert
zwischen 33 und 0 verringn.
- Maschinen mit schllen Zyklen, niedrigem Widersdmoment und niedriger Massenträge:
Die Veränderung schrittweise auf einen Wert zwischen 33 und 100 erhöhen. Eine zu hohe
Veränderung kann zu instabilem Betrieb führen. | 3 3 | 1 0 0 | 0 | | 1 | Einstell. |
| I t H | Thermischer Motorschutz (4). | IN | 1,15 IN | 0,5 IN | A | 0,1 | Einstell. |
| I t H auf Nennstrom einstellen,
der auf dem Typenschild des Motors angegeben ist. Um den thermischen Motorschutz aufzuheiten,
den Wert bis auf seinen Maximalwert erhöhen. | | | | | | |
(1) L r, r r und U n können nicht mit (ENT) gespeichert werden, die Parameter werden solange angezeigt, wie der Motor lauft oder bis ein anderer Parameter gewählt wird.
(2) F r ist ein Niveau-2-Parameter, der von 40 bis 320Hz eingestellt werden kann und auf 60Hz voreingestellt ist. Für H5P > 60Hz zuerst die Einstellung von F r vorherändern.
(3) I_N = Dauerausgangsstrom des Freqenzumrichters
(4) Warning: - Wenn Motoren in Parallelschaltung an einen Frequenzumrichter angeschlüssen sind, für jeder Motoranschluss ein Temperaturrelais vorgehen, um das Risiko einer ungleichmäßigen Lastaufteilung zu vermindern.
- Wenn der Frequenzumrichter ausgeschaltet wird, wird I'p auf Null zurückgesetzt.
Einstellung des Frequenzumrichters (Niveau-1-Parameter)
| Code | Funktion | Werks-einstellung | Maximal-wert | Minimal-wert | Einheit | Auflösung | Art |
| JPF | Unterrückung einer kritischen Frequenz, die zu mechanischen Resonanzen führt: Der statische Betrieb wird in einem 2 Hz breiten Band (JPF +/-1Hz) unterbunden. Einstellung auf 0 deaktiviert die Funktion. (Werkseinstellung) |
| Idc | Strom der automatischen Gleichstrom-bremsung bei Motorhalt | 0,7 IN(1) | IN(1) | 0,25 I E H | A | 0,1 | Einstell. |
| Idc | Zeit der automatischen Gleichstrom-bremsung bei MotorhaltDie Einstellung auf 0 hebte Gleichstrombremsung bei Motorhalt auf, bei Einstellung auf 25,5 wird permanent gebremst(2). |
| UFR | Parameter zur Optimierung des Dreh-moments bei niedriger Frequenz | 20 | 100 | 0 | | 1 | Einstell. |
| SP3 | 3. voreingestellte Frequenz | 5 | H5P | L5P | Hz | 0,1 | Einstell. |
| SP4 | 4. voreingestellte Frequenz | 25 | H5P | L5P | Hz | 0.1 | Einstell. |
| JOG | Sollwert bei Einrichtbetrieb | 10 | 10 | 0 | Hz | 0,1 | Einstell. |
| Fdt | Frequenzschwelle für die Funktion "Frequenzschwelle erreicht"des Ausgangs L0. Dieser Schwellwert ist mit einer Hysterese von 0,2 Hz behaftet. |
| PFG | P-Anteil desPI-Reglers | I | 100.0 | 0.0 I | | 0.0 I | Einstell. |
| rIG | I-Anteil desPI-Reglers | I | 100.0 | 0.0 I | 1/s | 0.0 I | Einstell. |
| FB5 | Multiplikationsfaktor für Istwert desPI-Reglers, bezogen auf den Analogeingang AIC/AI2 | I | 100.0 | 0.0 I | | 0.0 I | Einstell. |
| FLt | Anz. der zuletzt aufgetretenen Störung durch Drucken der Taste DATAWenn keine Störung aufgetreten war, wird nErr angezeigt. |
| L2R | Zugang zu Parametern in Niveau 2nein: no → die{nachste Anzeige ist rdy (Anfangsanzeige) mit ↓ja: yEs → die{nachste Anzeige ist der erstene Parameter von Niveau 2 mit ▲ | Konfigu-ration |
(1) I_N = Dauerausgangsstrom des Freqenzumrichters
(2) Achtung! Die Konfigurationsparameter konnen nicht während der Gleichstrombremsung geändert werden. 25,5 s als letzte Operation einstehen, wenn Dauerbremsung erforderlich ist.
* These Parameter erscheinen nur, wenn die zugehörigen Funktionen gewählt werden.
Beispiel: 5P3 und 5P4 erscheinen nur wenn P52 und P54 Logikeingängen zugeordnet sind.
Funktionserweiterung (Niveau-2-Parameter)
| Code | Funktion | Werks-einstellung | Maximal-wert | Minimal-wert | Einheit | Auflösung | Art |
| U F E | Art der Spannungs-/Frequenz-kennlinie (U/f-Kennlinie) | n | n L d | L | | | Konfigu-ration |
| - L: konstantes Moment für parallel geschaltete oder Sondermotoren |
| - P: variables Moment |
| - n: vektororientierte Regelung ohne Drehgeber (SVC) für Anwendungen mit konstantem Moment |
| - n L d: Energieeinsparung, für stoßfreie Anwendungen mit variablem Drehmoment |
| U n | Automatische MotorvermessungNur aktiv für U/f-Kennlinien:n und n L d | n o | y E 5 | n o | | | Konfigu-ration |
| - n o: nein (Verwendung von Standardparametern |
| - d o n E: Motor wurde bereits vermessen |
| - y E 5: aktiviert automatische MotorvermessungNach Beendigung der automatischen Motorvermessung wird r d y angezeigt. Durch Rückkehr zu U n erscheident anschließend d o n E. Wenn der Fehler t n F angezeigt wird, konnte der Motor nicht vermessen werden: Kennlinie L oder P verwenden. |
| U n S | Motor-NennspannungDen Wert verwenden, der auf demTypenschild des Motors angegeben ist.Maximal-, Minimalwerte und Werkseinstellungen sind vom Typ und dem Parameter b F r(Niveau 1) abhängig.ATV18...M2. | 230 | 240 | 200 | V | 1 | |
| ATV18...N4. b F r = 50 | 400 | 460 | 380 | V | 1 | |
| ATV18...N4. b F r = 60 | 460 | 460 | 380 | V | 1 | |
| F r S | Motor-NennfrequenzDen Wert verwenden, der auf demTypenschild des Motors angegeben ist, wenn er sich von der mit b F r eingestelltten Netzfrequenzunterscheidet. | b F r | 320 | 40 | Hz | 0 l | Konfigu-ration |
| E F r | Maximale Motorfrequenz | 60 | 320 | 40 | Hz | 0 l | Konfigu-ration |
| b r H | Automatische Anpassung derAuslaufzeit, wenn beim BremsenÜberspannung im Zwischenkreis entstehen.Diese Funktion verhindert Verriegelung, mit dem Fehler D b F.y E 5: Funktion aktiv, n o: Funktion nicht aktivThese Funktion ist bei Positionieranwendungen auszuschalten (n o), evtl ist einBremswiderstand vorzusehen. | y E 5 | y E 5 | n o | | | Konfigu-ration |
| S L P | Schlupfkompensation | (1) | 5 | 0 | Hz | 0 l | Einstell. |
| Dieser Parameter entscheid nun, wenn die U/f-Kennlinie n (Parameter U F E) konfiguriert wurde.Der Wert in Hz entspricht dem Schlupf bei Nennmoment. |
(1) Die Werkseinstellung ist je nach Umrichtertyp unterschiedlich.
Funktionserweiterung (Niveau-2-Parameter)
| Code | Funktion | Werks-einstellung | Maximal-wert | Minimal-wert | Einheit | Auflösung | Art |
| L 5 | Begrenzung der Betriebszeit bei kleiner Freqenz L 5 P (Sollwert Null und Startbefohlvorhanden) | 0 | 25.5 | 0 | s | 0.1 | Einstell. |
| L 5 = 0: Funktion nicht aktivNeustart erfolgt gemäß Hochlufzeit, wenn der Sollwert wieder vorliegt oder wenn nach einer Bremsung der Fqhrbefohl wieder anliegt. |
| L 12 | Neuzuweisung des Logikeingangs LI2Sicherstellen, daß die Logikeingänge vorher ausgeschelt werden.- Wenn eine Funktion bereits einem anderen Eingang zugeordnet wurde, wird sie noch angezeigt, aber wird durch Drücken von (ENT) nicht gespeichert.- Wenn die Funktionen P 52 und P 54 beiden zugewiesen wurden, wird eine Veränderung des Eingangs, der mit der Funktion P 52 belegt ist, nur gespeichert, wenn vorher der mit der Funktion P 54 belegte Eingang geändert wurde. |
| Wenn AIC als Summiereingang für AI1 zugewiesen ist und einer der Logikeingänge P 52 zugewiesen ist (1):- D F F: nicht belegt-r r 5: Drehrichtung "links" (2 Drehrichtungen)- d C l: Gleichstrombremsung (in Frequenzum Richter für 5 s, dann 0,5 lth)- F 5 l: Schnellhalt. Diese Funktion ist aktiv, wenn der Eingang ausgeschaltet ist.- J D G: Einrichtbetrieb (2)- P 52: 2 voreingestellte Frenzenen-P 54: 4 voreingestellte Frenzenen (2) |
| Wenn AIC dem Istwert des PI-Reglers zugewiesen wurde:- D F F-Siehe FunktionenundAnmerkungenoben. | r r 5 | F 5 l | D F F | | | Konfigu-ration |
| Wenn kein LogikeingangP 52 zugewiesen wurde:- D F F-Siehe FunktionenundAnmerkungenoben. | | r r 5 | P 52 | D F F | | Konfigu-ration |
(1) Werkseinstellung.
(2) These Funktionen fugen Niveau 1 die entsprechenden Parameter hinzu (JOG, S P 2, S P 4).
Funktionserweiterung (Niveau-2-Parameter)
| Code | Funktion | Werks-einstellung | Maximal-wert | Minimal-wert | Einheit | Auflösung | Art |
| L 13 | Neuzuweisung des Logikeingangs LI3: vgl. L 12 | P 5 2 | " | " | | | Konfigu-ration |
| L 14 | Neuzuweisung des Logikeingangs LI4: vgl. L 12 | P 5 4 | " | " | | | Konfigu-ration |
| L 0 | Zuweisung des Logikausgangs 1) 5 r R: Freqenzsollwert erreicht, Hysterese ±2,5 HzSollwert +2,5 HzFrequenz+2,5 HzDurch Zuweisung von F 5 R 1erscheint der Schwellwert F 5 D bei den Parametern in Niveau 1. |
| Hinweis: Wenn der Sollwert weniger als 0,5 Hz beträgt, wird der Ausgang L 0 auf 0 zurückgesetzt |
| R 1C | Zuweisung des Analogeings AIC/AI2. | | | | | | |
| Wenn die Logikeingänge nicht den voreingestalten Freqenzen (P 5 2, P 5 4)oder dem Einrichtbetrieb (J 0 G) zugeordnet wurden:- 5 R 1: Summierung mit AI1- P 1 F: Istwert PI-ReglerThese Konfiguration belegt automatisch den Eingang AI1 als Regelsollwert und zeigt die PI-Regler-Einstellungen in den Parametern des Niveau 1 an: r P G, r I G, F b S.Hinweis: Diese Konfiguration ist nur möglich, wenn der Benutzer vorher die folgenden Konfigurationen in der nachstehenden Reihenfolge durchgeführt hat:1) L 14 = D F oder F 5 E2) L 13 = D F oder d C I3) L 12 = D F oder r r S |
| Wenn ein Logikeingang den voreingestalten Freqenzen (P 5 2 - P 5 4)oder dem Einrichtbetrieb (J 0 G) zugeordnet wurde:- 5 R 1: Summierung mit AI1 |
| C r L | Konfiguration des Eingangs AIC/AI2:- 0.0: AIC: 0 - 20 mA / AI2: 0 +10 V- 4.0: AIC: 4 - 20 mA / AI2: 2 +10 V |
Funktionserweiterung (Niveau-2-Parameter)
| Code | Funktion | Werks-einstellung | Maximal-wert | Minimal-wert | Einheit | Auflösung | Art | |
| 5 PR | Automatisches Einfangen einer sich drehenden Last mit Frenzusuche. Nach einer Unterbrechung der Versorgungsspannung wird der Motor bei seiner aktuellen Frenzenz eingefangen und gemäßRamppe auf den Sollwert gebracht. Die Zeitdauer der Frenzusuche kann 3,2 s erreichen. Der Frenzessollwert und die Betriebsrichtung müssen bei einem Neustart aufrechtehalten werden. - no : Funktion nicht aktiv - ye 5: Funktion aktiv | |
| 5 FR | TaktfrequenzDie Taktfrequenz kann eingestellt werden, um die vom Motor erzeugten Geräusahe zu reduzieren. Über 4 kHz wird der Ausgangsstrom des Frenzumrichers je nach Typ reduziert: - ATV-18U09M2, U18M2, U29M2, U41M2, U54M2: keine Leistungsminderung - andere Typen: . bis 8 kHz: 5 % Leistungsminderung . oberhalb 8 kHz: 10 % Leistungsminderung | 4.0 | 12.0 | 2.2 | kHz | 0.1 | Einstell. |
| 5 EP | Geführter Auslauf bei Netzausfall: Der Motor wird geführt zum Stillstand gebracht, die Rampenzeit richtig sich nach der kinetischen Energie und dem Widerstandsmoment der Last. - no : Funktion nicht aktiv - ye 5: Funktion aktiv | no | YE 5 | no | | | Konfigu-ration |
| RER | Automatischer Wiederanlauf nach einem Fehler, wenn der Fehler nicht mehr besteht und die anderen Betriebsbedingungen dies zulassen. Für den Wiederanlauf wird eine Reihe von automatischen Versuchen mit zunehmenden Abständen durchgeführt: 1 s, 5 s, 10 s, dann 1 min für nachfolgende Versuche. Ist der Start innerhalb von 6 min nicht möglich, wird der Vorgang abgebrochen, und der Frenzumricher bleibt verriegelt, bis er aus- und dann wieder eingeschaltet wird. Die folgenden Fehler aktivieren diese Funktion: OHF, OL F, US F, Ob F, O5 F Das Störderelais des Frenzumrichers bleibt angezogen, wenn die Funktion aktiv ist. Der Frenzessollwert und die Betriebsrichtung müssen aufrechtehalten werden. Es muß sichergestellt werden, daß ein Wiederanlauf zu einem ungeeigneten Zeitpunkt keine Gefahr für Personen und Geräte darstellt. - no : Funktion nicht aktiv - ye 5: Funktion aktiv | no | YE 5 | no | | | Konfigu-ration |
| FCS | Rückkehr zur Werkseinstellung no: nein YE 5: ja, die{nachste Anzeige ist r d y | no | YE 5 | no | | | Konfigu-ration |
| CPU | Software-Version (Information) Anzeige der Software-Version | | | | | | Anzeige |
Wartung - Auswechseln von Teilen und Reparaturen
Vor der Durchführung jeglicher Arbeitsen am Freqenzumrichter die Stromversorgung ausschalten und warten, bis die Kondensatoren entladen sind (dauert etwa 1 Minute). Die rote Anzeigelampe muß erloschen sein.

Die Gleichspannung an den Anschlüssen PA und PB und den verdeckten Anschlüssen PO, PC kann je nach Netzspannung 800 bis 900V erreichen.
Bei einer Störung während der Installation oder im Betrieb muß zuerst sichergestellt werden, daß die Anweisungen bezüglich der Umgebung, des Einbaus und der Anschlüsse befoltgt wurden.
Wartung
Der Altivar 18 erfordert keine vorbeugende Wartung. Dem Benutzer wird jedoch empfohlen, folgende Inspekten in regelmäßigen Abständen durchzufahren:
- Überprüfung des Zustands und der Festigkeit der Verbindungen
- Sicherstellung, daß die Temperatur im Bereich um das Gerät auf dem zulässigen Niveau bleibt und daß die Belüfung wirksam ist (durchschnittliche Nutzungsdauer von Gebläsen: 3 bis 5 Jahre, abhängig von den Einsatzbedingungen)
-Erforderlichenfalls Staub vom Frequenzumrichter entfernen
Unterstützung bei der Wartung
Der erstef festgestellte Fehler wird gespeichert und im Display angezeigt, wenn die Spannung aufrechtehalten wird: der Frequenzumrichter wird gesperrt, das Störmdelderais falt ab.
Aufhebung der Störung
Die Spannungsversorgung desFrequenzumrichters unterbremen.
Die Ursache der Störung feststellen und beheben.
Die Spanningsversorgung wieder herstellen: die Störung wird quittiert wenn sie beseitigt wurde.
Bei bestimmten Fehlern erfolgt bereits nach der Beseitigung des Fehlers ein automatischer Wiederanlauf, falls diese Funktion konfiguriert wurde.
Auswechseln von Teilen und Reparaturen
Wenden Sie sich für Reparaturen und Auswechseln von Teilen an Frequenzumrichtern des Typs Altivar 18 an ihre Schneider-Niederlassung.
Störungen, die quittiert werden konnen, nach dem die Ursache der Störung beseitigt wurde
| Störung | Wahrscheinliche Ursache | Behebung |
| ☐ HFÜberlastung desFrequenzumrichters | - 12t zu hochoder- Temperatur des Umrichterszu hoch | - Die Motorbelastung, die Belüftung desUmrichters und die Umgebung prüfen.Vor dem Neustart abkühlen halten. |
| ☐ L FMotorüberlast | - 12t Motor zu hoch | - Die Einstellung des Motor-Temperatur-schutzes und die Motorbelastung prüfen.Vor dem Neustart abkühlen halten. |
| ☐ 5 FÜberspannung beierreichter Freqenzoder bei Hochlauf | - Netzspannung zu hoch- Netzstörungen | - Die Netzspannung prüfen. |
| U 5 FUnterspannung | - Netzspannung zu niedrig- Kurzzeitiger Spanningsabfall- Ladewiderstand beschädigt | - Die Spannung und denSpanningsparameter prüfen.- Zurückstellen.- Den Ladewiderstand prüfen. |
| ☐ b FÜberspannungbei Auslauf | - Bremsung zu abrupt,oder treibende Last | - Die Auslaufzeit d E C erhöhen.- Erforderlichenfalls Bremswiderstandanschreiben.- Die Funktion b r H aktivieren, wenn sie mitder Anwendung kompatibel ist. |
Störungen, die nicht automatisch quittiert werden konnen. Die Störungsursache muß beseitigt werden, bevor Rückstellung durch Aus- und erneutes Einsatz des Frequenzumrichters erfolgt.
| Störung | Wahrscheinliche Ursache | Behebung |
| ü C F Überstrom | - Kurzschluß oder Erdschluß am Ausgang des Umrichters - Überstrom im Bremswiderstand | - Den Frequenzumrichter abklemmen und die Anschlußkabel, die Motorisolierung und den Zustand der Wicklungen prüfen. - Den Bremswiderstand überprüfen. Den Frequenzumrichter abklemmen und die Anschlußkabel, die Isolation des Wider-stands und seinen Ohm-Wert prüfen. |
| d b F Überlastung des Bremskreises | - Überschreitung der Kapazität des Bremskreises | - Den gewählten Bremswiderstand prüfen. Den Widerstandswert in Ohm prüfen. Sicherstellen, daß die Ausführung des Frequenzumrichters für die Anwendung geeignet ist. |
| In F interneter Fehler | - Interner Fehler | - Die Umgebung prüfen (electromagnetische Verträglichkeit). - Den Umrichter für Wartung/Reparatur einsenden. |
| E n F Fehler bei automat. Motorvermessung | - Sondermotor - Motorleistung nicht an Frequenzumrichter angepaßt | - U/f-Kennlinie L oder P verwenden. |
| E E F | - Interner Fehler | - Den Umrichter für Wartung/Reparatur einsenden. |
