ALTIVAR 18 - Drehzahlregler SCHNEIDER - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts ALTIVAR 18 SCHNEIDER als PDF.

Page 68
Handbuch anzeigen : Français FR Deutsch DE English EN Español ES
Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um zur Seite zu gelangen
Handbuch-Assistent
Unterstützt von ChatGPT
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : SCHNEIDER

Modell : ALTIVAR 18

Kategorie : Drehzahlregler

Laden Sie die Anleitung für Ihr Drehzahlregler kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch ALTIVAR 18 - SCHNEIDER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. ALTIVAR 18 von der Marke SCHNEIDER.

BEDIENUNGSANLEITUNG ALTIVAR 18 SCHNEIDER

Umrichter für Drehstrom-Asynchronmotoren

E N G L I S H Seite 66

Beim Einschalten des Frequenzumrichters werden die Komponenten des Leistungsteils und eine Reihe anderer Steuerungskomponenten mit der Netzstromversorgung verbunden. Das Berühren dieser Teile ist äußerst gefährlich.

WARNUNG Nach dem Ausschalten des ALTIVAR muß 1 Minute gewartet werden, bevor das Gerät berührt wird. Diese Zeitdauer wird von den Kondensatoren für die Entladung benötigt. Der Motor kann während des Betriebs angehalten werden, indem der Fahrbefehl oder der Frequenzsollwert gesperrt werden, während der Frequenzumrichter eingeschaltet bleibt. Wenn die Sicherheit von Personen es erfordert, daß unvorhergesehene Neustarts verhindert werden, ist diese elektronische Sperre nicht ausreichend, vielmehr müssen Vorrichtungen vorgesehen werden, die den Stromkreis unterbrechen.

D E U T S C H Der Frequenzumrichter verfügt über Sicherheitsvorrichtungen, die den Frequenzumrichter und damit den Motor im Fall von Fehlern ausschalten können. Der Motor selbst kann durch mechanische Fehler blockiert werden. Außerdem können Spannungsschwankungen und insbesondere Stromausfälle zum Stehenbleiben führen.

HINWEIS Die Beseitigung der Ursachen des Stehenbleibens kann bewirken, daß der Motor erneut startet, wodurch Gefahren für bestimmte Geräte oder Anlagen auftreten können, insbesondere solchen, die Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

In solchen Fällen muß der Benutzer Vorkehrungen treffen, die ein erneutes Starten verhindern. Dies kann insbesondere durch einen Sillstandswächter geschehen, der die Spannungsversorgung des Frequenzumrichters unterbricht, wenn der Motor unvorhergesehen anhält. Das Gerät entspricht den IEC-Normen.

Im allgemeinen muß die Spannungsversorgung des Frequenzumrichters ausgeschaltet werden, bevor ein elektrischer oder mechanischer Eingriff an der Anlage oder am Gerät erfolgt. Die Änderung oder Weiterentwicklung der in diesem Dokument vorgestellten Produkte und Materialien bleibt jederzeit vorbehalten, sowohl aus technischen Gesichtspunkten als auch in der Art ihrer Bedienung. Ihre Beschreibung darf in keiner Weise als bindend angesehen werden.

Warnung Der Altivar 18 muß als Bauteil angesehen werden. Er ist weder ein Gerät noch ein einsatzbereites Ausrüstungsteil nach europäischen Vorschriften (Maschinen-Richtlinie und Richtlinie über elektromagnetische Verträglichkeit). Es unterliegt der Verantwortung des Betreibers, dafür zu sorgen, daß seine Anlage diesen Vorschriften entspricht.

D E U T S C H Dieser Frequenzumrichter muß gemäß internationalen und nationalen Normen installiert und angeschlossen werden. Diese Übereinstimmung unterliegt der Verantwortung desjenigen, der das System zusammenbaut und der unter anderem die EMV-Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft beachten muß. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben müssen angewendet werden, um die grundlegenden Anforderungen der EMV-Richtlinie zu erfüllen.

Inhalt Der "Altivar 18"

Einleitende Prüfungen

Wahl des Frequenzumrichters

Verfügbares Drehmoment

Abmessungen - Vorsichtsmaßnahmen beim Einbau

Einbau in ein Gehäuse oder einen Schaltschrank

Elektromagnetische Verträglichkeit

Zugang zu den Klemmen - Leistungsklemmen

Schaltungsempfehlung

Funktionen, die keine Einstellung erfordern

Funktionen der Ein- und Ausgänge Kompatibilität von Funktionen

Wartung - Auswechseln von Teilen und Reparaturen

Unterstützung bei der Wartung

D E U T S C H Einleitende Prüfungen Nach dem Auspacken des Altivar 18 prüfen, daß er beim Transport nicht beschädigt wurde. Es muß überprüft werden, daß die Angaben auf dem Typenschild des Frequenzumrichters mit denen auf dem Lieferschein und auf dem Bestellschein übereinstimmen.

Wahl des Frequenzumrichters Versorgungsnetz NetzLeitungsspanstrom (1) nung bei U1 bei U2

Motor Leistung auf Typenschild

Altivar 18 Daueraus- Max. gangsÜberstrom gangsstrom (2)

VerlustTyp leistung bei Nennlast

200…240 50/60 Hz einphasig

(1) Typischer Wert ohne zusätzliche Drossel (2) Für 60 Sekunden

Der Altivar 18 ist für die Bereitstellung der erforderlichen Leistung für jede dieser Motorgrößen ausgelegt.

Verfügbares Drehmoment Dauerbetrieb Bei eigenbelüfteten Motoren hängt die Motorkühlung von der Drehzahl ab. Eine Leistungsminderung tritt bei Drehzahlen unterhalb der halben Nenndrehzahl auf.

Betrieb bei Überdrehzahl Da die Spannung sich nicht mehr mit steigender Frequenz ändern kann, verringert sich die Magnetisierung des Motors, es kommt zu Drehmomentverlusten. Beim Hersteller ist in Erfahrung zu bringen, ob der Motor bei Überdrehzahl betrieben werden darf. Drehmomenteigenschaften: C/Cn 1,5

Dauermoment: eigenbelüfteter Motor

Dauermoment: fremdbelüfteter Motor

Maximales Drehmoment in Übergangszuständen: typische Kurve bei ±10 % Wert: 1,5 Mn für 60 s

Hinweis: Bei einem Sondermotor können die Nennfrequenz und die maximale Frequenz von 40 bis 320 Hz eingestellt werden.

D E U T S C H Technische Daten Umgebung Schutzart

IP31 IP20 (ohne Abdeckplatte auf Oberseite des Umrichters)

Vibrations- und Stoßfestigkeit nach EN 50178

0,6 gn von 10 bis 50 Hz 2 gn von 50 bis 150 Hz

IEC 664, Schärfegrad 2. Den Frequenzumrichter vor Staub, ätzenden Gasen, Flüssigkeitsspritzern usw. schützen.

Maximale relative Luftfeuchtigkeit

93 % ohne Kondensation und Tropfwasser. Besteht die Gefahr von Kondensation, ist ein Heizsystem vorzusehen.

Umgebungslufttemperatur nach EN 50178

Lagerung: -25°C bis +65°C Betrieb: -10°C bis +40°C ohne Leistungsminderung, mit Abdeckplatte -10°C bis +50°C ohne Leistungsminderung, ohne Abdeckplatte

Max. Aufstellhöhe für Betrieb

1000 m ohne Leistungsminderung. Darüber mindert sich der Strom um 3 % pro zusätzliche 1000 m.

Elektrische Eigenschaften Stromversorgung

D E U T S C H Spannung

- einphasig: 200 V -15 % bis 240 V +10 % - dreiphasig: 200 V -15 % bis 230 V +10 % 380 V -15 % bis 460 V +10 %

Maximale Spannung gleich der Netzspannung

Ausgangsfrequenzbereich

150 % des Nennstroms des Frequenzumrichters für 60 Sekunden

30 % des Motor-Nenndrehmoments ohne Bremswiderstand (typischer Wert). Bis zu 150 % mit optionalem Bremswiderstand.

- Anzeige: 0,1 Hz - Analogeingänge: 0,1 Hz für max. 100 Hz

Kann von 2,2 bis 12 kHz eingestellt werden.

Schutzvorrichtungen des Frequenzumrichters

- Elektrische Isolation zwischen Strom- und Steuerungskreisen (Eingänge, Ausgänge, Quellen) - Schutz gegen Kurzschlüsse: . interne Quellen verfügbar . zwischen Ausgangsphasen U - V - W . zwischen den Ausgangsphasen und Erde für Umrichter von 5,5 bis 15 kW - Thermischer Schutz gegen übermäßige Überhitzung und Überströme - Sicherheitsvorrichtungen bei Unter- und Überspannungen - Überspannungsschutz bei Bremsung

Schutz im Frequenzumrichter integriert durch Berechnung von I 2t

Abmessungen - Vorsichtsmaßnahmen beim Einbau Abmessungen ATV18iiii

Vorsichtsmaßnahmen beim Einbau Das Gerät vertikal einbauen. Nicht in der Nähe von Heizvorrichtungen einbauen. Ausreichend Freiraum lassen, damit genug Luft für Kühlung zirkulieren kann. Das Gerät wird von unten nach oben belüftet. IP2O: Die Abdeckplatte auf der Oberseite entfernen (selbstklebende Folie). Durchsatz der geräteinternen Lüfter ATV-18U09M2, U18M2, U18N4 : nicht belüftet ATV-18U29M2, U29N4 : 0,25 m3/Minute ATV-18U41M2, U54M2, U72M2, U41N4, U54N4, U72N4 : 0,75 m3/Minute ATV-18U90M2, D12M2, U90N4, D12N4, D16N4, D23N4 : 1,3 m3/Minute.

D E U T S C H Einbau in ein Gehäuse oder einen Schaltschrank Die auf Seite 73 aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden. Zur Gewährleistung der Luftzirkulation im Frequenzumrichter: - Belüftungsgitter vorsehen. - Prüfen, ob die Belüftung ausreicht. Falls nicht, Fremdbelüftung mit einem Filter vorsehen. - Für IP 54 Spezialfilter vorsehen. - Die Blindplatte von der Oberseite des Frequenzumrichters entfernen.

θ° ≤ 40 °C Staub- und feuchtigkeitsgeschütztes Metallgehäuse (Schutzart IP 54) Der Frequenzumrichter muß unter bestimmten Umgebungsbedingungen in einem staub- und feuchtigkeitsgeschützten Gehäuse eingebaut werden: Staub, ätzendes Gas, hohe Luftfeuchtigkeit mit Gefahr von Kondensation oder Tropfwasser, Flüssigkeitsspritzer usw. Wenn der Frequenzumrichter ein nicht belüftetes Modell ist, ein Gebläse für die Luftzirkulation im Gehäuse vorsehen, um warme Stellen im Gerät zu vermeiden. Dies bedeutet, daß der Frequenzumrichter in einem Gehäuse verwendet werden kann, wo die maximale Innentemperatur 50 °C erreichen kann. Berechnung der Größe des Gehäuses Maximaler thermischer Widerstand Rth (°C/W):

= gesamte im Gehäuse auftretende Verlustleistung in W Verlustleistung des Frequenzumrichters: siehe Seite 70. Die Verlustleistung der anderen Geräte muß addiert werden. Wirksame Wärmeableitungsfläche des Gehäuses S (m2): (Seiten + Oberseite + Vorderseite, wenn der Frequenzumrichter an der Wand befestigt wird) S=

= thermischer Widerstand pro m2 des Gehäuses

Rth Bei einem Metallgehäuse:

K = 0,12 mit einem internen Gebläse K = 0,15 ohne Gebläse

Warnung: Keine isolierten Gehäuse verwenden, da diese eine geringe Leitfähigkeit aufweisen.

Elektromagnetische Verträglichkeit Installation : in Übereinstimmung mit Normen EN55011, Klasse A, EN61800-3, IEC1800-3. Allgemeine Regeln - Erdverbindungen zwischen Frequenzumrichter, Motor und Kabelabschirmung müssen nach HochfrequenzGesichtspunkten niederohmig gestaltet sein. - Abgeschirmte Kabel verwenden, wobei die Abschirmung Motor- und Steuerkabeln beidseitig rundum kontaktiert und geerdet sein muß. Diese Abschirmung kann ganz oder teilweise in Form von Rohren oder Metallkanälen ausgeführt werden, solange keine Unterbrechungen der Verbindungen vorkommen. Installationsdiagramm

3 6 4 7 1- Montageplatte (nicht lackiertes Stahlblech) mit korrosionsgeschützten Leitern (Verdrahtung für Maschinenerdung). Lackierter Stahl kann unter der Bedingung verwendet werden, daß niederohmiger Kontakt zu den Auflageflächen von Umrichter (2) und Kabelschellen (5) gewährleistet ist. 2- Altivar 18 direkt auf der Montageplatte befestigt (niederohmige Erdung). 3- Nicht abgeschirmte Netzanschlußkabel oder Kabel für Netzdrossel, falls verwendet. 4- Nicht abgeschirmte Kabel für Kontakte des Störmelderelais. 5- Die Abschirmung für die Motor- (6) und Steuerkabel (7) muß so nahe wie möglich am Frequenzumrichter befestigt und niederohmiggeerdet werden: - Die Abschirmung abisolieren. - Die abisolierten Teile der Abschirmung mit Kabelschellen der richtigen Größe am Blech befestigen. - Art der Kabelschellen: rostfreier Stahl Die Kabelschellen müssen fest angezogen werden, um einen guten Kontakt zu gewährleisten. 6- Abgeschirmtes Motorkabel, Abschirmung an beiden Enden geerdet Diese Abschirmung muß ununterbrochen sein, etwaige zwischenliegende Anschlußleisten müssen sich in einem abgeschirmten Metallgehäuse befinden. 7- Abgeschirmtes Steuerkabel. Für Anwendungen, die zahlreiche Leiter erfordern, sollten kleine Querschnitte verwendet werden (0,5 mm2).Die Abschirmung muß an beiden Enden geerdet werden. Sie muß ununterbrochen sein, etwaige zwischenliegende Anschlußleisten müssen sich in einem abgeschirmten Metallgehäuse befinden.

Hinweis: Die niederohmige Erdung von Frequenzumrichter, Motor und Kabelabschirmung entbindet nicht davon, die Schutzleiter PE (grün-gelb) an die entsprechenden Anschlüsse an jedem der Geräte anzuschließen.

D E U T S C H Zugang zu den Klemmenleisten - Leistungsklemmen Zugang zu den Klemmenleisten Um Zugang zu den Klemmenleisten zu erhalten, muß die mit 2 Schrauben befestigte Abdeckung entfernt werden. Position der Anschlußleiste: am unteren Teil des Altivar 1 - Steuerklemmen 2 - Leistungsklemmen 3 - Klemme zum Anschließen eines Schutzleiters mit einem Querschnitt von 10 mm2 nach EN50178 (Kriechstrom gegen Erde)

D E U T S C H Die Frequenzumrichter sind mit einer Kabeldurchführplatte aus Metallversehen, in deren Öffnungen sich Blindstopfen aus Gummi befinden, die durchstochen werden können, um Kabel hindurchzuführen, und die Kabel gleichzeitig schützen. Diese Metall-Durchführungen können EMV-PG-Verschraubungen aus Metall aufnehmen.

Leistungsklemmenleisten Eigenschaften der Anschlüsse Altivar ATV-18

Max. Anschlußkapazität

Leistungsklemmenleisten Funktion der Anschlüsse

für Altivar ATV-18 alle Typen

AltivarErdungsanschluß

PA PB Ausgang zum Bremswiderstand

U V W Ausgänge zum Motor

AltivarErdungsanschluß

D E U T S C H ATV-18 dreiphasig außer D16N4 und D23N4

ATV-18D16N4 und D23N4 s

Steuerklemmen Maximale Anschlußkapazität: 1,5 mm2, AWG16 Anzugsmoment: 0,5 Nm Werkseinstellung des Frequenzumrichters Steuerklemmen galvanisch vom Leistungsteil getrennt Anschluß

Funktion Störmelderelais: Kontakt "NC" zieht bei Einschalten des Umrichters an, fällt bei Störung ab

Schaltvermögen der Kontakte: - min. 10 mA für 5 Va - max. bei induktiver Belastung (cos ϕ = 0,4, L/R = 7 ms) 1,5 A bei 250 Vc und 1,5 A bei 30 Va

Stromversorgung für SollwertPotentiometer 1 auf 10 kΩ

Frequenzsollwert als Spannung Analogeingang 0 +10 V, Impedanz 30 kΩ

Spannungsoder Stromsollwert,

(Aufsummierung von AI1)

10 mA max. geschützt

Analogeingang 0 +10 V, Impedanz 30,55 kΩ oder Analogeingang 0 -20 mA (Werkseinstellung) oder 4 - 20 mA, Impedanz 400 Ω AI2/AIC kann konfiguriert werden. Nicht beide gleichzeitig verdrahten

Bezugspotential für Logik- und Analogeingänge sowie den Logikausgang Fahrbefehl Rechtslauf Fahrbefehl Linkslauf voreingestellte Frequenzen

Logikeingänge Impedanz 3,5 kΩ Spannungsversorgung +24 V (max. 30 V) Zustand 0 wenn <5 V, Zustand 1 wenn >11 V LI2, LI3, LI4 können konfiguriert werden.

Stromversorgung für Logikeingänge und -ausgänge

+ 24 V geschützt, max. Rate 100 mA LO+

Stromversorgung für Logikausgang

Wird mit intern +24 V oder +24 V (max. 30 V) einer externen Quelle verbunden.

LO Frequenzsollwert erreicht

SPS-kompatibler Logikausgang (Open Collector) +24 V max., 20 mA bei interner Quelle oder 200 mA bei externer Quelle. LO kann konfiguriert werden.

Schaltungsempfehlung Schaltungsempfehlung bei Verwendung aller Ein- und Ausgänge Netzspannung 3-phasig

Netzspannung 1-phasig Alternative Verdrahtung (externe 24-V-Quelle) (1)

(1) Netzdrossel, falls erforderlich (ein- oder dreiphasig je nach Netz und Umrichtertyp) (2) Störmelderelaiskontakte, für Signalisierung des Umrichterzustands (3) Externes Relais oder 24 V-Eingang von SPS (4) Interne +24 V-Quelle. Bei Verwendung einer externen 24 V-Quelle die 0 V mit dem COM-Anschluß verdrahten, den Anschluß +24 des Frequenzumrichters nicht verwenden. Hinweis: Alle induktiven Komponenten, die sich in der Nähe des Umrichters befinden oder mit diesem galvanisch gekoppelt sind, müssen entstört werden (Relais, Schaltschütze, Magnetventile usw.).

D E U T S C H Auswahl von zugehörigen Komponenten Siehe Altivar 18-Katalog.

Empfehlungen zur Verdrahtung Stromversorgung Die Empfehlungen für Kabelquerschnitte befolgen, die in den Normen angegeben sind. Der Frequenzumrichter muß geerdet werden, um Vorschriften hinsichtlich hoher Ableitströme (über 3,5 mA) zu erfüllen. Ein Schutz der Anlage durch einen FI-Schutzschalter wird nicht empfohlen, da der Ableitstrom des Umrichters Gleichstromanteile enthält. Wenn mehrere Frequenzumrichter an einer Netzzuleitung installiert sind, muß jeder Frequenzumrichter separat geerdet werden. Es wird empfohlen, eine Netzdrossel vorzusehen (siehe Katalog). Die Leistungskabel getrennt von den niedrigpegeligen Signalkreisen in der Installation (Detektoren, SPS, Meßvorrichtungen, Video, Telefon) verlegen. Befehle Die Steuerkreise und Leistungskreise voneinander trennen. Für Steuer- und Sollwertleitungen empfiehlt es sich, ein abgeschirmtes und verdrilltes Kabel mit einer Verdrillungsschlag zwischen 25 und 50 mm zu verwenden. Die Abschirmung wird dabei an jedem Ende geerdet.

Funktionen, die keine Einstellung erfordern Störmelderelais, Quittierung von Fehlern Das Störmelderelais zieht an, wenn der Frequenzumrichter eingeschaltet wird und keine Störung aufweist. Es besteht aus einem Wechselkontakt mit einem gemeinsamen Kontaktpunkt. Störungen werden wie folgt quittiert: - Umrichter spannungslos schalten und nach Erlöschen derAnzeige und der roten LED, erneut zuschalten. - Automatisch in den unter der Funktion "Automatischer Wiederanlauf" beschriebenen Fällen.

Thermischer Schutz des Frequenzumrichters Funktion: Schutz über einen am Kühlkörper angebrachten Thermistor Indirekter Schutz des Frequenzumrichters durch Berechnung von I2t Diese Funktion gewährleistet den Temperaturschutz des Frequenzumrichters bei normalen Umgebungstemperaturbedingungen. Typische Auslösepunkte: - Motorstrom = 185 % des Nennstroms des Frequenzumrichters: 2 Sekunden - Motorstrom = 150 % des Nennstroms des Frequenzumrichters: 60 Sekunden - Motorstrom ≤ 110 % des Nennstroms des Frequenzumrichters: keine Auslösung Mögliche Leistungsminderungen für Taktfrequenzen oberhalb 4 kHz werden automatisch berücksichtigt und reduzieren das zulässige I2t.

D E U T S C H Warnung: Wenn der Frequenzumrichter ausgeschaltet wird, wird die Berechnung von I2t auf 0 zurückgesetzt.

Belüftung des Frequenzumrichters Bei Modellen mit einem Gebläse wird das Gebläse automatisch mit Strom versorgt, wenn der Frequenzumrichter entriegelt wird (Betriebsrichtung + Sollwert). Es wird mehrere Sekunden, nachdem sich der Frequenzumrichter verriegelt hat, ausgeschaltet (Motorfrequenz < 0,5 Hz und Gleichstromremsung beendet).

Funktionen der Ein- und Ausgänge Logikeingänge • LI1: Rechtslauf. Kann nicht neu zugeordnet werden. Wenn der Kontakt geschlossen ist, wird ein dem Frequenzsollwert entsprechendes rechtslaufendes Drehfeld erzeugt*. LI1

• LI2, LI3, LI4: können den folgenden Funktionen zugewiesen werden: - Linkslauf: Zuweisung von rrS Wenn der Kontakt geschlossen ist, wird ein dem Frequenzsollwert entsprechendes linkslaufendes Drehfeld erzeugt*. LI2 LI3 LI4

- 2 Frequenzen: Zuweisung von PS2 Kontakt offen: Sollwert = LSP + Analogsollwert LI2 LI3 LI4

Kontakt geschlossen: Sollwert = HSP

- 4 Frequenzen: Zuweisung von einem Eingang zu PS2 und einem anderen zu PS4 (es ist nicht möglich, nur PS4 zuzuweisen) K1 und K2 offen: Sollwert = L5P + Analog-Sollwert K2

D E U T S C H K1 geschlossen und K2 offen: Sollwert = SP3 (Niveau 1)

K1 offen und K2 geschlossen: Sollwert = SP4 (Niveau 2) LI2 LI3 LI4 (PS4)

K1 und K2 geschlossen: Sollwert = HSP

): Der zuerst angelegte Fahrbefehl ist vorrangig, werden beide Fahrbefehle gleichzeitig angelegt, läuft der Motor im Rechtslauf. 81

Funktionen der Ein- und Ausgänge

- JOG: Einrichtbetrieb. Zuweisung von JOG LI2 LI3 LI4

Wenn der JOG- und ein Fahrbefehlkontakt geschlossen sind, beträgt die Rampenzeit 0,1 s unabhängig von den Hoch- und Auslaufzeiten (ACC/dEC). Wenn der Frequenzumrichter sich bereits in Betrieb befindet und der JOGKontakt geschlossen wird, gelten die Rampenzeiten ACC und dEC. Die minimale Zeit zwischen zwei JOG Operationen ist 0,5 s.

JOG JOG JOG Soll. Frequenz

Hinweise: 1- Während des "Einrichtbetriebs" ist die automatische Gleichstrombremsung beim Motorhalt gesperrt. 2- Gleichstrombremsung über den Logikeingang hat Priorität vor dem JOG Betrieb. D E U T S C H

- Schnellhalt: Zuweisung von FSt Hinweis: Der Schnellhalt-Befehl wird aktiviert, wenn der Kontakt zwischen dem Eingang und +24 V offen ist. LI2 LI3 LI4

Gefûhrter Auslauf mit 1/4 der Auslaufzeit dEC (Selbstanpassung, wenn die Bremskapazität überschritten wird). Hinweis: Beim Schnellhalt ist Bremsen durch Gleichstrombremsung (automatisch oder über den Logikeingang) gesperrt. - Gleichstrombremsung: Zuweisung von dCI Hinweis: Der Befehl für Gleichstrombremsung wird aktiviert, wenn der Kontakt zwischen dem Eingang und +24 V geschlossen ist. LI2 LI3 LI4

Der Bremsstrom ist gleich dem Nennstrom des Frequenzumrichters für 5 Sekunden. Nach 5 Sekunden wird der Bremsstrom begrenzt auf 0,5 ItH Motor. Hinweise: 1- Die automatische Gleichstrombremsung beim Motorhalt bleibt aktiv, auch wenn die Funktion dCI zugewiesen wurde. 2- Schnellhalt hat Priorität über Gleichstrombremsung.

Funktionen der Ein- und Ausgänge Analogeingänge Ein zusätzlicher Analogeingang kann verwendet werden als: - Spannungseingang AI2 - Stromeingang AIC und kann zugewiesen werden als: - Summiereingang von AI1 - PI-Regler-Istwert Summierung mit AI1: Zuweisung von SAI + AI1 0 ; +10 V + AI2 0 ; +10 V oder AIC

0 ; 20 mA oder 4 ; 20 mA Soll.

PI-Regler-Istwert: Zuweisung von PIF Diese Zuweisung konfiguriert AI1 automatisch als Sollwert für den PI-Regler.

rIG 1 0,01 bis 100 S x

Die Einstellparameter rPG, rIG und FbS sind in Niveau 1 zugänglich. - Einstellung des Parameters AIC: 0 - 20 mA oder 4 - 20 mA Hinweis: Die PI-Funktion ist mit den folgenden Funktionen inkompatibel: - voreingestellte Frequenzen (PS2/PS4) - Einrichtbetrieb (JOG)

Kompatibilität von Funktionen

voreingestellte Frequenzen

Gleichstrombremsung über Logikeingang

Fahrbefehl Linkslauf

Fahrbefehl Rechtslauf

JOG (Einrichtbetrieb)

Gleichstrombremsung beim Anhalten des Motors

Gleichstrombremsung beim Anhalten des Motors

Nicht alle Funktionen können miteinander kombiniert werden. Funktionen, die nicht in der untenstehenden Tabelle aufgeführt sind, sind mit allen Funktionen kompatibel.

Summierende Sollwerte PI-Regelung

Fahrbefehl Linkslauf

JOG (Einrichtbetrieb) voreingestellte Frequenzen

inkompatible Funktionen kompatible Funktionen nicht verwendet

Nicht gleichzeitig nutzbare Funktionen

D E U T S C H Gleichstrombremsung über Logikeingang

Fahrbefehl Rechtslauf

Die Funktion auf die der Pfeil zeigt, unterbricht die andere.

Die zuerst aktivierte Funktion ist prioritär, d. h. die danach aufgerufene Funktion wird nicht ausgeführt.

Die Kombination von Funktionen wird außerdem dadurch begrenzt, daß der Altivar 18 insgesamt 3 logische Eingänge zur Verfügung stellt. Funktionen, die logische Eingänge zur Aktivierung benötigen: - einen Eingang für die Funktionen: Fahrbefehl Linkslauf, Gleichstrombremsung, Schnellhalt, JOG, 2 voreingestellte Drehzahlen. - zwei Eingänge für die Funktion: 4 voreingestellte Drehzahlen. 84

Parametrierung Der Altivar ist werkseitig für die gebräuchlichsten Einsatzbedingungen voreingestellt: - Anwendungen mit konstantem Drehmoment

Anzeige: Frequenzumrichter bereit (bei Motorhalt), Motorfrequenz (im Betrieb) Versorgung: 50 Hz Motorspannung: 230 V oder 400 V, je nach Typ Hochlaufzeit, Auslaufzeit: 3 Sekunden Kleine Frequenz: 0 Hz - Große Frequenz: 50 Hz Verstärkung Frequenzregelkreis: Standard (33 %) Thermischer Motor-Nennstrom = Frequenzumrichter-Nennstrom Gleichstrombremsung bei Motorhalt = 0,7 Frequenzumrichter-Nennstrom, für 0,5 Sekunden Betrieb mit konstantem Drehmoment, vektororientierte Regelung ohne Rückführung (SVC) Logikeingänge: . 2 Drehrichtungen (LI1, LI2) . 4 voreingestellte Frequenzen (LI3, LI4): 0 Hz, 5 Hz, 25 Hz, 50 Hz Analogeingänge: . AI1: Frequenzsollwert 0 +10 V . AI2 (0 +10 V) oder AIC (0, 20 mA) Summierung von AI1 Logikausgang: . LO: Frequenzsollwert erreicht Automatische Anpassung der Auslaufzeit bei Überspannung im Zwischenkreis während des Bremsens Taktfrequenz: 4 kHz

Wenn diese Werte der Anwendung entsprechen, kann der Frequenzumrichter verwendet werden ohne Veränderung der Einstellungen verwendet werden. Bei Ansteuerung über Netzschütz: - Häufige Betätigung des Netzschützes KM1 vermeiden (vorzeitige Alterung der Glättungskondensatoren), die Eingänge LI1 bis LI4 zur Steuerung des Frequenzumrichters verwenden. - Im Fall von Betriebszyklen < 60 s sind diese Maßnahmen von höchster Wichtigkeit, sonst kann der Ladewiderstand zerstört werden.

Einstellung durch den Benutzer und Sonderfunktionen Falls erforderlich, werden die Anzeige und die Tasten verwendet, um Einstellungen vorzunehmen und die auf den folgenden Seiten aufgeführten Funktionen zu konfigurieren. Es gibt zwei Zugangsniveaus: - Niveau 1: Einstellungen (Standardkonfiguration) - Niveau 2: Sonderfunktionen Es ist einfach, die Werkseinstellung wiederherzustellen. Es gibt drei Arten von Parametern: - Anzeige: vom Frequenzumrichter angezeigte Werte - Einstellung: Änderung während des Betriebs oder bei Motorhalt möglich - Konfiguration: Änderung nur bei Motorhalt, nach Beendigung der Gleichstrombremsung möglich, kann während des Betriebs nur angezeigt werden - Es muß sichergestellt werden, daß die während des Betriebs vorgenommenen Änderungen keine Gefahren mit sich bringen. Es ist ratsam, Änderungen nur bei Motorhalt durchzuführen.

D E U T S C H Parametrierung Integriertes Terminal Funktionen der Tasten und Anzeige

rote LED : leuchtet solange GleistromZwischenkreis nicht entladen ist

rdY Wechselt zum vorherigen Parameter oder erhöht den angezeigten Wert

vier 7-Segment-Anzeigen

ENT Wechselt zum nächsten Parameter oder vermindert den angezeigten Wert

Speichert den angezeigten Wert oder Parameter Umschaltung zwischen Parametercode und -wert

Normale Anzeige (keine Störungen, und nach der Inbetriebnahme) - Init : Initialisierungsabfolge

: Frequenzumrichter bereit

: Anzeige des Frequenzsollwerts

: Gleichstrombremsung erfolgt

- rtrY : Automatischer Wiederanlauf erfolgt

Verwendung des integrierten Terminals Durchlaufen der Parameter:

vorheriger Parameter

Anzeige des Parameterwerts, seines Zustands oder seiner Zuweisung:

Ändern des Werts, des Zustands oder der Zuweisung: Durch Drücken von

wird die Einstellung nicht gespeichert.

Speicherung der angezeigten Einstellung: Die Anzeige blinkt während der Speicherung. Rückkehr zu den Parametercodes:

DATA ENT Parametrierung Verwendung des integrierten Terminals Beispiel 1: Einstellung der Hochlaufzeit

Beispiel 2: Zugang zu den Parametern von Niveau 2

Beispiel 3: Konfiguration des Logikausgangs

LO LO DATA SrA FtA ENT FtA DATA A I C usw. 87

Parametrierung Zugang zu den Parametern und Funktionen

Sonderfunktionen Anfangszustand (normale Anzeige)

r d Y oder 4 { 5 FrH

L2A Zugang zu Niveau 2

FCS CPU Einstellung, kann bei Motorhalt und im Betrieb Konfiguration, kann nur bei Motorhalt geändert geändert werden. werden. Parameter wird nur angezeigt, wenn die zugehörige Funktion konfiguriert wurde. Anzeige

Parametrierung Einstellung des Frequenzumrichters (Niveau-1-Parameter)

Werksein- Maximal- Minimalstellung wert wert

Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige

rdY Frequenzumrichter bereit

Frequenz-Sollwert Motorstrom Rotationsfrequenz Netzspannung

Eckfrequenz. Die gleiche Frequenz 50 60 50 Hz Konfiguwie die Netzfrequenz wählen. ration Der Wert von bFr stellt die Motor-Nennfrequenz und -spannung auf die folgenden Werte ein: ATV18…M2: - bFr = 50: 230 V/50 Hz - bFr = 60: 230 V/60 Hz ATV18…N4: - bFr = 50: 400 V/50 Hz - bFr = 60: 460 V/60 Hz Diese Voreinstellungen können mit Parametern von Niveau 2 verändert werden.

dEC Hochlaufzeit “0 3600 ø1 s 0,1 oder 1 Einstell. Auslaufzeit “0 3600 ø1 s 0,1 oder 1 Einstell. Die Zeiten sind auf die Eck(0,1 bis frequenz bFr bezogen. 999,9 dann Beispiel: Rampe 10 s: - wenn bFr = 50 Hz, 5 s benötigt für Veränderung um 25 Hz, 1000 bis - wenn bFr = 60 Hz, 5 s benötigt für Veränderung um 30 Hz. 3600)

LSP HSP Kleine Frequenz Hohe Frequenz: Sicherstellen, daß diese Einstellung für den Motor und die Anwendung geeignet ist.

FLG Verstärkung Frequenzregelkreis 33 100 0 1 Einstell. Abhängig von der Trägheit und dem Widerstandsmoment der Maschine: - Maschinen mit hohem Widerstandsmoment oder hoher Massenträgheit: Schrittweise auf einen Wert zwischen 33 und 0 verringern. - Maschinen mit schnellen Zyklen, niedrigem Widerstandsmoment und niedriger Massenträgheit: Die Verstärkung schrittweise auf einen Wert zwischen 33 und 100 erhöhen. Eine zu hohe Verstärkung kann zu instabilem Betrieb führen.

1,15 IN 0,5 IN A 0.1 Einstell. Thermischer Motorschutz (4). IN ItH auf Nennstrom einstellen, (3) (3) (3) der auf dem Typenschild des Motors angegeben ist. Um den thermischen Motorschutz aufzuheben, den Wert bis auf seinen Maximalwert erhöhen.

Wahl des Parameters, der im Betrieb angezeigt wird (1)

(1) LCr, rFr und ULn können nicht mit

gespeichert werden, die Parameter werden solange

angezeigt, wie der Motor läuft oder bis ein anderer Parameter gewählt wird. (2) tFr ist ein Niveau-2-Parameter, der von 40 bis 320 Hz eingestellt werden kann und auf 60 Hz voreingestellt ist. Für HSP >60 Hz zuerst die Einstellung von tFr vorher ändern. (3) IN = Dauerausgangsstrom des Frequenzumrichters (4) Warnung: - Wenn Motoren in Parallelschaltung an einen Frequenzumrichter angeschlossen sind, für jeden Motoranschluß ein Temperaturrelais vorsehen, um das Risiko einer ungleichmäßigen Lastaufteilung zu vermindern. - Wenn der Frequenzumrichter ausgeschaltet wird, wird I2t auf Null zurückgesetzt. 89

D E U T S C H Installation Einstellung des Frequenzumrichters (Niveau-1-Parameter)

Unterdrückung einer kritischen 0 HSP 0 Hz 0,1 Einstell. Frequenz,die zu mechanischen Resonanzen führt: Der statische Betrieb wird in einem 2 Hz breiten Band (JPF +/-1Hz) unterbunden. Einstellung auf 0 deaktiviert die Funktion. f 2 Hz JPF (Werkseinstellung) Sollwert

Strom der automatischen Gleichstrombremsung bei Motorhalt

Zeit der automatischen Gleichstrom0,5 25,5 0 s 0,1 Einstell. bremsung bei Motorhalt Die Einstellung auf 0 hebt die Gleichstrombremsung bei Motorhalt auf, bei Einstellung auf 25,5 wird permanent gebremst(2).

Parameter zur Optimierung des Drehmoments bei niedriger Frequenz

Frequenzschwelle für die 0 HSP LSP Hz 0,1 Funktion "Frequenzschwelle erreicht" des Ausgangs LO. Dieser Schwellwert ist mit einer Hysterese von 0,2 Hz behaftet.

rPG P-Anteil des PI-Reglers

rIG I-Anteil des PI-Reglers

FbS Multiplikationsfaktor für Istwert des PI-Reglers, bezogen auf den Analogeingang AIC/AI2

Anz. der zuletzt aufgetretenen Störung

3. voreingestellte Frequenz

4. voreingestellte Frequenz

HSP JOG Sollwert bei Einrichtbetrieb

durch Drücken der Taste

DATA Wenn keine Störung aufgetreten war, wird

L2A Zugang zu Parametern in Niveau 2 nein:

→ die nächste Anzeige ist

rdY (Anfangsanzeige) mit

ja: YES → die nächste Anzeige ist der erste Parameter von Niveau 2 mit

(1) IN = Dauerausgangsstrom des Frequenzumrichters (2) Achtung! Die Konfigurationsparameter können nicht während der Gleichstrombremsung geändert werden. 25,5 s als letzte Operation einstellen, wenn Dauerbremsung erforderlich ist. Diese Parameter erscheinen nur, wenn die zugehörigen Funktionen gewählt werden. Beispiel: SP3 und SP4 erscheinen nur wenn PS2 und PS4 Logikeingängen zugeordnet sind.

Installation Funktionserweiterung (Niveau-2-Parameter)

Werks- Maximal- Minimaleinstellung wert wert

Art der Spannungs-/Frequenzn nLd L Konfigukennlinie (U/f-Kennlinie) ration - L: konstantes Moment für parallel geschaltete oder Sondermotoren - P: variables Moment - n: vektororientierte Regelung ohne Drehgeber (SVC) für Anwendungen mit konstantem Moment - nLd: Energieeinsparung, für stoßfreie Anwendungen mit variablem Drehmoment

Automatische Motorvermessung no YES no KonfiguNur aktiv für U/f-Kennlinien: ration n und nLd - no : nein (Verwendung von Standardparametern - donE: Motor wurde bereits vermessen - YES: aktiviert automatische Motorvermessung Nach Beendigung der automatischen Motorvermessung wird rdY angezeigt. Durch Rückkehr zu tUn erscheint anschließend donE. Wenn der Fehler tnF angezeigt wird, konnte der Motor nicht vermessen werden: Kennlinie L oder P verwenden.

UnS Motor-Nennspannung Den Wert verwenden, der auf dem Typenschild des Motors angegeben ist. Maximal-, Minimalwerte und Werkseinstellungen sind vom Typ und dem Parameter bFr (Niveau 1) abhängig. ATV18…M2. 230 240 200 V 1 ATV18…N4 .bFr = 50 400 460 380 V 1 ATV18…N4. bFr = 60 460 460 380 V 1

FrS Motor-Nennfrequenz bFr 320 40 Hz ø1 KonfiguDen Wert verwenden, der auf dem ration Typenschild des Motors angegeben ist, wenn er sich von der mit bFr eingestellten Netzfrequenz unterscheidet.

Maximale Motorfrequenz

brA Automatische Anpassung der YES YES no Auslaufzeit, wenn beim Bremsen Überspannung im Zwischenkreis entsteht. Diese Funktion verhindert Verriegelung, mit dem Fehler ObF. YES: Funktion aktiv, no: Funktion nicht aktiv Diese Funktion ist bei Positionieranwendungen auszuschalten (no), evtl ist ein Bremswiderstand vorzusehen.

SLP Schlupfkompensation (1) 5 0 Hz ø1 Einstell. Dieser Parameter erscheint nur, wenn die U/f-Kennlinie n (Parameter UFt) konfiguriert wurde. Der Wert in Hz entspricht dem Schlupf bei Nennmoment.

(1) Die Werkseinstellung ist je nach Umrichtertyp unterschiedlich.

D E U T S C H Installation Funktionserweiterung (Niveau-2-Parameter)

Werks- Maximal- Minimaleinstellung wert wert

tLS Begrenzung der Betriebszeit bei 0 2{5 0 s ø1 kleiner Frequenz LSP (Sollwert Null und Startbefehl vorhanden) tLS = 0: Funktion nicht aktiv Neustart erfolgt gemäß Hochlqufzeit, wenn der Sollwert wieder vorliegt oder wenn nach einer Bremsung der Fqhrbefehl wieder anliegt.

Neuzuweisung des Logikeingangs LI2

Sicherstellen, daß die Logikeingänge vorher ausgeschaltet werden. - Wenn eine Funktion bereits einem anderen Eingang zugeordnet wurde, wird sie noch angezeigt, aber wird durch Drücken von

- Wenn die Funktionen PS2 und PS4 beide zugewiesen wurden, wird eine Veränderung des Eingangs, der mit der Funktion PS2 belegt ist, nur gespeichert, wenn vorher der mit der Funktion PS4 belegte Eingang geändert wurde.

D E U T S C H Wenn AIC als Summiereingang für rrS PS4 OFF AI1 zugewiesen ist und einer der Logikeingänge PS2 zugewiesen ist (1): - OFF: nicht belegt - rrS: Drehrichtung "links" (2 Drehrichtungen) - dCI: Gleichstrombremsung (in Frequenzumrichter für 5 s, dann 0,5 Ith) - FSt: Schnellhalt. Diese Funktion ist aktiv, wenn der Eingang ausgeschaltet ist. - JOG: Einrichtbetrieb (2) - PS2: 2 voreingestellte Frequenzen - PS4: 4 voreingestellte Frequenzen (2)

Wenn AIC dem Istwert des PI-Reglers zugewiesen wurde: - OFF Siehe Funktionen - rrS und - dCI Anmerkungen - FSt oben.

Wenn kein Logikeingang PS2 zugewiesen wurde: - OFF - rrS Siehe Funktionen - dCI und - FSt Anmerkungen - JOG oben. - PS2

(1) Werkseinstellung. (2) Diese Funktionen fügen Niveau 1 die entsprechenden Parameter hinzu (JOG, SP2, SP4).

Installation Funktionserweiterung (Niveau-2-Parameter) Werks- Maximal- Minimaleinstellung wert wert

Neuzuweisung des Logikeingangs LI3: vgl. LI2

Neuzuweisung des Logikeingangs LI4: vgl. LI2

Zuweisung des Logikausgangs 1) SrA: Frequenzsollwert erreicht, Hysterese ±2,5 Hz

2) FtA: Frequenzschwelle überschritten (Fdt) Sollwert +2,5 Hz

Schwelle Fdt Frequenz

LO Hinweis: Wenn der Sollwert weniger als 0,5 Hz beträgt, wird der Ausgang LO auf 0 zurückgesetzt

AIC Durch Zuweisung von FtA erscheint der Schwellwert Fdt bei den Parametern in Niveau 1.

Zuweisung des Analogeingangs AIC/AI2. Wenn die Logikeingänge nicht den SAI PIF SAI Konfiguvoreingestellten Frequenzen ration (PS2, PS4)oder dem Einrichtbetrieb (JOG) zugeordnet wurden: - SAI: Summierung mit AI1 - PIF: Istwert PI-Regler Diese Konfiguration belegt automatisch den Eingang AI1 als Regelsollwert und zeigt die PI-ReglerEinstellungen in den Parametern des Niveau 1 an: rPG, rIG, FbS. Hinweis: Diese Konfiguration ist nur möglich, wenn der Benutzer vorher die folgenden Konfigurationen in der nachstehenden Reihenfolge durchgeführt hat: 1) LI4 = OFF oder FSt 2) LI3 = OFF oder dCI 3) LI2 = OFF oder rrS Wenn ein Logikeingang den SAI SAI SAI voreingestellten Frequenzen (PS2 - PS4) oder dem Einrichtbetrieb (JOG) zugeordnet wurde: - SAI: Summierung mit AI1

CrL Konfiguration des Eingangs AIC/AI2:

D E U T S C H Installation Funktionserweiterung (Niveau-2-Parameter)

D E U T S C H Funktion

Werks- Maximal- Minimaleinstellung wert wert

Automatisches Einfangen einer sich no YES no Konfigudrehenden Last mit Frequenzsuche. Nach einer Unterbrechung der ration Versorgungspannung wird der Motor bei seiner aktuellen Frequenz eingefangen und gemäßRampe auf den Sollwert gebracht. Die Zeitdauer der Frequenzsuche kann 3,2 s erreichen. Der Frequenzsollwert und die Betriebsrichtung müssen bei einem Neustart aufrechterhalten werden. - no : Funktion nicht aktiv - YES: Funktion aktiv

Taktfrequenz ‘0 1ë0 ë2 kHz ø1 Die Taktfrequenz kann eingestellt werden, um die vom Motor erzeugten Geräusche zu reduzieren. Über 4 kHz wird der Ausgangsstrom des Frequenzumrichters je nach Typ reduziert: - ATV-18U09M2, U18M2, U29M2, U41M2, U54M2: keine Leistungsminderung - andere Typen: . bis 8 kHz: 5 % Leistungsminderung . oberhalb 8 kHz: 10 % Leistungsminderung

StP Geführter Auslauf bei Netzausfall: no YES no KonfiguDer Motor wird geführt zum Stillstand gebracht, ration die Rampenzeit richtet sich nach der kinetischen Energie und dem Widerstandsmoment der Last. - no : Funktion nicht aktiv - YES : Funktion aktiv

Automatischer Wiederanlauf nach no YES no Konfigueinem Fehler, wenn der ration Fehler nicht mehr besteht und die anderen Betriebsbedingungen dies zulassen. Für den Wiederanlauf wird eine Reihe von automatischen Versuchen mit zunehmenden Abständen durchgeführt: 1 s, 5 s, 10 s, dann 1 min für nachfolgende Versuche. Ist der Start innerhalb von 6 min nicht möglich, wird der Vorgang abgebrochen, und der Frequenzumrichter bleibt verriegelt, bis er aus- und dann wieder eingeschaltet wird. Die folgenden Fehler aktivieren diese Funktion: OHF, OLF, USF, ObF, O5F Das Störmelderelais des Frequenzumrichters bleibt angezogen, wenn die Funktion aktiv ist. Der Frequenzsollwert und die Betriebsrichtung müssen aufrechterhalten werden. Es muß sichergestellt werden, daß ein Wiederanlauf zu einem ungeeigneten Zeitpunkt keine Gefahr für Personen und Geräte darstellt. - no : Funktion nicht aktiv - YES : Funktion aktiv

FCS Rückkehr zur Werkseinstellung no: nein YES: ja, die nächste Anzeige ist

rdY CPU Software-Version (Information) Anzeige der Software-Version

Wartung - Auswechseln von Teilen und Reparaturen Vor der Durchführung jeglicher Arbeiten am Frequenzumrichter die Stromversorgung ausschalten und warten, bis die Kondensatoren entladen sind (dauert etwa 1 Minute). Die rote Anzeigelampe muß erloschen sein. Die Gleichspannung an den Anschlüssen PA und PB und den verdeckten Anschlüssen PO, PC kann je nach Netzspannung 800 bis 900 V erreichen. Bei einer Störung während der Installation oder im Betrieb muß zuerst sichergestellt werden, daß die Anweisungen bezüglich der Umgebung, des Einbaus und der Anschlüsse befolgt wurden.

Wartung Der Altivar 18 erfordert keine vorbeugende Wartung. Dem Benutzer wird jedoch empfohlen, folgende Inspektionen in regelmäßigen Abständen durchzuführen: - Überprüfung des Zustands und der Festigkeit der Verbindungen - Sicherstellung, daß die Temperatur im Bereich um das Gerät auf dem zulässigen Niveau bleibt und daß die Belüftung wirksam ist (durchschnittliche Nutzungsdauer von Gebläsen: 3 bis 5 Jahre, abhängig von den Einsatzbedingungen) - Erforderlichenfalls Staub vom Frequenzumrichter entfernen

Unterstützung bei der Wartung Der erste festgestellte Fehler wird gespeichert und im Display angezeigt, wenn die Spannung aufrechterhalten wird: der Frequenzumrichter wird gesperrt, das Störmelderelais fällt ab. Aufhebung der Störung Die Spannungsversorgung desFrequenzumrichters unterbrechen. Die Ursache der Störung feststellen und beheben. Die Spannungsversorgung wieder herstellen: die Störung wird quittiert wenn sie beseitigt wurde. Bei bestimmten Fehlern erfolgt bereits nach der Beseitigung des Fehlers ein automatischer Wiederanlauf, falls diese Funktion konfiguriert wurde.

Auswechseln von Teilen und Reparaturen Wenden Sie sich für Reparaturen und Auswechseln von Teilen an Frequenzumrichtern des Typs Altivar 18 an Ihre Schneider-Niederlassung.

D E U T S C H Unterstützung bei der Wartung Störungen, die quittiert werden können, nachdem die Ursache der Störung beseitigt wurde Störung

Wahrscheinliche Ursache 2

OHF Überlastung des Frequenzumrichters

- I t zu hoch oder - Temperatur des Umrichters zu hoch

- Die Motorbelastung, die Belüftung des Umrichters und die Umgebung prüfen. Vor dem Neustart abkühlen lassen.

- Die Einstellung des Motor-Temperaturschutzes und die Motorbelastung prüfen. Vor dem Neustart abkühlen lassen.

OSF Überspannung bei erreichter Frequenz oder bei Hochlauf

- Netzspannung zu hoch - Netzstörungen

- Die Netzspannung prüfen.

- Netzspannung zu niedrig

- Kurzzeitiger Spannungsabfall - Ladewiderstand beschädigt

- Die Spannung und den Spannungsparameter prüfen. - Zurückstellen. - Den Ladewiderstand prüfen.

ObF Überspannung bei Auslauf

- Bremsung zu abrupt, oder treibende Last

D E U T S C H Behebung

- Die Auslaufzeit dEC erhöhen. - Erforderlichenfalls Bremswiderstand anschließen. - Die Funktion brA aktivieren, wenn sie mit der Anwendung kompatibel ist.

Störungen, die nicht automatisch quittiert werden können. Die Störungsursache muß beseitigt werden, bevor Rückstellung durch Aus- und erneutes Einschalten des Frequenzumrichters erfolgt. Störung

Wahrscheinliche Ursache

- Kurzschluß oder Erdschluß am - Den Frequenzumrichter abklemmen und die Ausgang des Umrichters Anschlußkabel, die Motorisolierung und den Zustand der Wicklungen prüfen. - Überstrom im - Den Bremswiderstand überprüfen. Bremswiderstand Den Frequenzumrichter abklemmen und die Anschlußkabel, die Isolation des Widerstands und seinen Ohm-Wert prüfen.

dbF Überlastung des Bremskreises

- Überschreitung der Kapazität des Bremskreises

- Den gewählten Bremswiderstand prüfen. Den Widerstandswert in Ohm prüfen. Sicherstellen, daß die Ausführung des Frequenzumrichters für die Anwendung geeignet ist.

- Die Umgebung prüfen (elektromagnetische Verträglichkeit). - Den Umrichter für Wartung/Reparatur einsenden.

tnF Fehler bei automat. Motorvermessung

- Sondermotor - Motorleistung nicht an Frequenzumrichter angepaßt

- U/f-Kennlinie L oder P verwenden.

- Den Umrichter für Wartung/Reparatur einsenden.