VKO 246-7 - Gas-Wandkessel VAILLANT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG VKO 246-7 VAILLANT
DE, AT, CHDE, CHFR, FR, BEDE, BEFR, BENL, DK Für den Betreiber
Inhaltsverzeichnis Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hinweise zu dieser Anleitung . . . . . . . . . . . . . Mitgeltende Unterlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Aufbewahrung der Unterlagen . . . . . . . . . . . . . . Verwendete Symbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gültigkeit der Anleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Installation und Einstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . Pflichten des Betreibers einer Öl-Heizungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zulässiger Brennstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Veränderungsverbot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Korrosionsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fülldruck der Heizungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . Undichtigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Notstromaggregat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frostschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 3 3.1 3.2 3.3 3.3.1 3.3.2 3.4 3.4.1 3.4.2
Hinweise zum Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . Anforderungen an den Aufstellort . . . . . . . . . . . Recycling und Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gerät. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Verpackung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Energiespartipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Allgemeine Energiespartipps . . . . . . . . . . . . . . . . Einsparmöglichkeiten durch den richtigen Einsatz der angeschlossenen Regelung . . . . . .
Geräte- und Funktionsbeschreibung . . . . . . .
Maßnahmen bei Inbetriebnahme . . . . . . . . . . 10 Absperreinrichtungen öffnen . . . . . . . . . . . . . . . 10
6 6.1 6.2 6.3 6.4 6.4.1 6.4.2 6.5 6.5.1
Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Übersicht über die Bedienelemente . . . . . . . . . . Anlagendruck kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . Gerät ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . Einstellungen für die Warmwasserbereitung . . Warmwasser zapfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Warmwasserbereitung ausschalten . . . . . . . . . . Einstellungen für den Heizbetrieb . . . . . . . . . . . Vorlauftemperatur einstellen (bei Einsatz eines Regelgeräts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.5.2 Vorlauftemperatur einstellen (kein Regelgerät angeschlossen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.5.3 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb) . . . . 6.6 Raumtemperaturregler oder witterungsgeführten Regler einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.7 Statusanzeigen (für Wartungs- und Servicearbeiten durch den Fachhandwerksbetrieb). . . 6.8 Funktionsmenü (für Wartungs- und Servicearbeiten durch den Fachhandwerker) . . . . . . . . 6.9 Störungsbehebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.9.1 Störungen wegen Wassermangel . . . . . . . . . . . .
6.9.2 Störungen beim Zündvorgang . . . . . . . . . . . . . . 19 6.9.3 Störungen im Luft-/Abgasweg oder Kondensatablauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 6.9.4 Anode prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 7 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 7.6 7.6.1 7.6.2 7.7
Pflege und Wartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Inspektion/Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fülldruck der Anlage kontrollieren . . . . . . . . . . . Füllen des Geräts und der Anlage . . . . . . . . . . . Außerbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frostschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frostschutzfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frostschutz durch Entleeren . . . . . . . . . . . . . . . . Schornsteinfeger-Messung . . . . . . . . . . . . . . . . .
20 20 20 20 20 21 22 22 22 22
Garantie und Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . Herstellergarantie (Deutschland/Österreich) . . Werksgarantie (Schweiz) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Werksgarantie (Belgien) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Werkskundendienst (Deutschland) . . . . . . . . . . . Vaillant Werkskundendienst GmbH (Österreich) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vaillant GmbH Werkskundendienst (Schweiz) . Werkskundendienst (Belgien) . . . . . . . . . . . . . . .
Allgemeines Hinweise zu dieser Anleitung 1 Allgemeines
Geräteeigenschaften Der Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv ist ein Wärmeerzeuger für Warmwasser-Zentralheizungsanlagen.
Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die Gesamtdokumentation. In Verbindung mit dieser Bedienungsanleitung sind weitere Unterlagen gültig. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitung entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Der Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv wird in dieser Anleitung allgemein als Öl-Brennwertkessel bezeichnet und ist in folgenden Varianten erhältlich: Typbezeichnung
Tab. 0.1 Typbezeichnungen und Artikelnummern Die Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv sind nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Die Konformität mit den zutreffenden Normen wurde nachgewiesen
Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass das Gerät gemäß dem Typenschild die grundlegenden Anforderungen der einschlägigen Richtlinien erfüllt. Der Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Die Konformität mit den zutreffenden Normen wurde nachgewiesen. Typenschild Beim Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv ist das Typenschild auf der Rückseite des Schaltkastens angebracht. In Kapitel 9 Anhang befinden sich für den technisch interessierten Kunden eine Typenschild-Abbildung und eine Tabelle zur Erklärung der abgebildeten Typenschild-Symbole. Die Gerätebezeichnung und die Seriennummer finden Sie auch hinter der Frontklappe unterhalb des Schaltkastens.
Hinweise zu dieser Anleitung
1.1 Mitgeltende Unterlagen Für den Anlagenbetreiber: Kurzbedienungsanleitung Garantiekarte (Deutschland) Garantiekarte (Österreich) Garantiekarte (Belgien)
Nr. 0020070605 Nr. 804593 Nr. 804507 Nr. 804558
Für den Fachhandwerker: Installations- und Wartungsanleitung Montageanleitung Luft-/Abgasführung Sicherheitsaufkleber Installations- und Wartungsanleitung Automatischer Heizölentlüfter mit integriertem Feinfilter Öldüsenumrüstsatz Neutralisationseinrichtung Zuluft-Schalldämpfer Brandschutzschalter Kesselreinigungsset
Nr. 0020017070 Nr. 0020016001 Nr. 835593
Nr. 0020016002 Nr. 0020016005 Nr. 0020016004 Nr. 0020025599 Nr. 835137 Nr. 0020040372
Ebenso gelten die weiteren Anleitungen aller verwendeten Zubehörteile und Regler mit. 1.2 Aufbewahrung der Unterlagen Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen so auf, dass sie bei Bedarf zur Verfügung stehen. Bewahren Sie die Erstinbetriebnahme- und Wartungs-Checkliste im Aufstellraum in der Nähe des Geräts auf. Ihr Fachhandwerker sollte die ordnungsgemäße Erstinbetriebnahme und die jährliche Wartung am Ende der jeweiligen Checkliste bestätigen. Die Erstinbetriebnahme ist kostenlos. Übergeben Sie bei Auszug oder Verkauf die Unterlagen an den Nachfolger.
Abb. 0.1 Gerätebezeichnung und Seriennummer
1 Hinweise zu dieser Anleitung 2 Sicherheitshinweise 1.3 Verwendete Symbole Beachten Sie bitte bei der Bedienung des Geräts die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung!
Gefahr! Unmittelbare Gefahr für Leib und Leben!
Achtung! Mögliche gefährliche Situation für Produkt und Umwelt! Hinweis! Nützliche Informationen und Hinweise.
Dieses Symbol weist Sie auf Energiespartipps hin. Diese Einstellung können Sie u.a. über die Regelung Ihres ÖlBrennwertkessels realisieren. •
Symbol für eine erforderliche Aktivität
1.4 Gültigkeit der Anleitung Diese Anleitung gilt ausschließlich für Öl-Brennwertkessel und deren Typbezeichnungen, die in Tab. 0.1 aufgelistet sind.
Beachten Sie bitte bei der Bedienung des ÖlBrennwertkessels die folgenden Sicherheitshinweise und Vorschriften: • Lassen Sie sich von Ihrem Fachhandwerksbetrieb ausführlich in die Bedienung des Öl-Brennwertkessels einweisen. • Lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. • Führen Sie nur Tätigkeiten aus, die in dieser Bedienungsanleitung beschrieben sind. 2.1
Pflichten des Betreibers einer ÖlHeizungsanlage Der icoVIT exclusiv mit serienmäßig eingebautem ÖlGebläsebrenner wird mit Heizöl EL betrieben. Heizöl EL gehört zu den wassergefährdenden Stoffen. Der Betreiber einer Öl-Heizungsanlage ist gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) verpflichtet, bestimmte Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Er muss auf jeden Fall verhindern, dass Heizöl in das Grundwasser gelangen kann. Im Falle eines Gewässerschadens durch auslaufendes Heizöl haftet der Betreiber der Anlage in unbegrenzter Höhe. Außerdem sind noch eine Reihe von Vorschriften und Verordnungen zur Heizungsanlage zu beachten und einzuhalten. In vielen Bundesländern besteht daher eine Fachbetriebspflicht. Das bedeutet: Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen (Heizöl EL) dürfen nur von anerkannten Fachbetrieben eingebaut, aufgestellt, instandgehalten, instandgesetzt und gereinigt werden. Der Betreiber der Anlage hat damit die Möglichkeit, die Verantwortung für den sicheren Betrieb seiner ÖlHeizungsanlage auf den Fachbetrieb zu übertragen!
Achtung! Vermeiden Sie Schäden an der Umwelt und Haftungsansprüche wegen der Nichteinhaltung von Gesetzen und Verordnungen. • Daher sollten Sie Ihren Öl-Brennwertkessel nur von einem anerkannten Fachbetrieb einbauen, instandhalten und reinigen lassen.
Installation und Einstellung
Beachten Sie bitte zu Ihrer eigenen Sicherheit, dass die Aufstellung, Einstellung und Wartung Ihres Geräts nur durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb vorgenommen werden darf. Dieser ist ebenfalls für Inspektion/Wartung, Reparatur und Instandsetzung des Geräts zuständig. Die Erstinbetriebnahme Ihres Öl-Brennwertkessels durch den Werkskundendienst ist kostenlos.
Gefahr! Lebensgefahr durch unsachgemäße Handhabung! Die Installation, Inspektion und Instandsetzung darf nur von einem Fachhandwerker durchgeführt werden. Insbesondere Arbeiten an den elektrischen Teilen erfordern eine entsprechende Qualifikation.
2.3 Zulässiger Brennstoff Der Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv darf nur mit folgenden Brennstoffen betrieben werden: - Heizöl EL nach DIN 51603, Teil 1 (ÖN C1109-HEL), - Heizöl EL schwefelarm nach DIN 51603, Teil 1 (ÖN C1109-HEL), Eine Beimischung von bis zu 5% Rapsöl nach DIN V 51605 bzw. FAME nach EN 14213 ist möglich. Die Verbrennung von anderen Brennstoffen ist nicht zulässig.
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Sicherheitshinweise 2 Hinweise zum Betrieb 3 2.4
Gefahr! Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! • Nehmen Sie unter keinen Umständen selbst Eingriffe oder Veränderungen an dem Öl-Brennwertkessel oder anderen Teilen der Heizungs- und Warmwasseranlage vor.
Das Veränderungsverbot gilt für: — den icoVIT exclusiv Öl-Brennwertkessel, — das Umfeld des icoVIT exclusiv Öl-Brennwertkessels, — die Zuleitungen für Wasser und Strom, — die Abgasleitung. Das Veränderungsverbot gilt ebenfalls für bauliche Gegebenheiten im Umfeld des Geräts, soweit diese Einfluss auf die Betriebssicherheit haben können. Beispiele hierfür sind: — Eine schrankartige Verkleidung des Geräts unterliegt entsprechenden Ausführungsvorschriften. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerksbetrieb, falls eine derartige Verkleidung von Ihnen gewünscht ist. — Öffnungen für Zuluft und Abgas müssen Sie freihalten. Achten Sie darauf, dass z. B. Abdeckungen der Öffnungen im Zusammenhang mit Arbeiten an der Außenfassade wieder entfernt werden. Für Änderungen am Öl-Brennwertkessel oder im Umfeld müssen Sie einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb hinzuziehen. • Zerstören oder entfernen Sie keine Verplombungen und Sicherungen von Bauteilen. Nur anerkannte Fachhandwerker und der Werkskundendienst sind authorisiert, verplombte und gesicherte Bauteile zu verändern. 2.5 Korrosionsschutz Verwenden Sie keine Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltigen Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe usw. in der Umgebung des Geräts. Diese Stoffe können unter ungünstigen Umständen zu Korrosion - auch in der Abgasanlage - führen. 2.6 Fülldruck der Heizungsanlage Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Fülldruck der Heizungsanlage (siehe Abschnitt 7.3). 2.7 Undichtigkeiten Bei eventuellen Undichtigkeiten im Warmwasserleitungs bereich zwischen Gerät und Zapfstellen schließen Sie sofort das Kaltwasser-Absperrventil am Gerät. Lassen Sie die Undichtigkeit durch Ihren Fachhandwerksbetrieb beheben.
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2.8 Notstromaggregat Ihr Fachhandwerker hat das Gerät bei der Installation an das Stromnetz angeschlossen. Falls Sie das Gerät bei Stromausfall mit einem Notstromaggregat betriebsbereit halten wollen, muss dieses in seinen technischen Werten (Frequenz, Spannung, Erdung) mit denen des Stromnetzes übereinstimmen und mindestens der Leistungsaufnahme Ihres Geräts entsprechen. Ziehen Sie hierzu bitte Ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate. 2.9 Frostschutz Stellen Sie sicher, dass bei Ihrer Abwesenheit während einer Frostperiode die Heizungsanlage in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden.
Achtung! Beschädigungsgefahr! Bei einem Ausfall der Stromversorgung oder bei zu niedriger Einstellung der Raumtemperatur in einzelnen Räumen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teilbereiche der Heizungsanlage durch Frost beschädigt werden. • Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Frostschutz in Absschnitt 7.6.
Hinweise zum Betrieb
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Der Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv ist ein Wärmeerzeuger für Warmwasser-Zentralheizungsanlagen. Er ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei unsachgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Betreibers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Geräts und anderer Sachwerte entstehen. Der Kessel entspricht in seinem Aufbau und in seinem Betriebsverhalten den Anforderungen der DIN EN 303 Teil 1 bis 4 (Heizkessel mit Gebläsebrenner). Das Gerät ist geeignet zum Betrieb in Neuanlagen und zur Modernisierung bestehender Heizungsanlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie in gewerblichen Betrieben. Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender. Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
3 Hinweise zum Betrieb Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das Beachten der Bedienungs- und der Installationsanleitung sowie aller weiteren mitgeltenden Unterlagen und das Einhalten der Inspektions- und Wartungsbedingungen. Die Geräte müssen von einem qualifizierten Fachhandwerker installiert werden, der für die Beachtung der bestehenden Vorschriften, Regeln und Richtlinien verantwortlich ist.
Achtung! Jede missbräuchliche Verwendung ist untersagt. Gefahr! Lebensgefahr durch unsachgemäße Verwendung der Anlage! Bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung können Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen der Geräte und anderer Sachwerte entstehen.
3.2 Anforderungen an den Aufstellort Der Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv wird auf dem Boden stehend so installiert, dass eine Möglichkeit zum Ableiten des anfallenden Kondensats und zur Führung der Leitungen des Luft-/Abgassystems gegeben ist. Sie können z. B. in Kellerräumen, Abstell- oder Mehrzweckräumen installiert werden. Fragen Sie Ihren Fachhandwerker, welche aktuell gültigen nationalen Vorschriften zu beachten sind. Der Aufstellort sollte durchgängig frostsicher sein. Wenn Sie dies nicht sicherstellen können, beachten Sie die in Abschnitt 7.6 aufgeführten Frostschutzmaßnahmen.
Hinweis! Ein Abstand des Geräts zu Bauteilen aus brennbaren Baustoffen bzw. zu brennbaren Bestandteilen ist nicht erforderlich, da bei Nennwärmeleistung des Geräts an der Gehäuseoberfläche eine niedrigere Temperatur auftritt als die max. zulässige von 85 °C.
3.3 Recycling und Entsorgung Sowohl Ihr Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv als auch die zugehörige Transportverpackung bestehen zum überwiegenden Teil aus recyclefähigen Rohstoffen und gehören nicht in den Hausmüll.
3.3.1 Gerät Ihr Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv wie auch alle Zubehöre gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zubehöre einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden. 3.3.2 Verpackung Die Entsorgung der Transportverpackung überlassen Sie bitte dem Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat.
Hinweis! Beachten Sie bitte die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften. • Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zubehöre einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.
3.4 Energiespartipps Nachfolgend erhalten Sie wichtige Tipps, die Ihnen helfen, Ihren Öl-Brennwertkessel energie- und kostensparend zu betreiben.
3.4.1 Allgemeine Energiespartipps Sie können durch Ihr allgemeines Verhalten schon Energie sparen, indem Sie: — Richtig lüften: Das Fenster oder die Fenstertüre nicht kippen, sondern 3-4-mal täglich für 15 Minuten die Fenster weit öffnen und während des Lüftens die Thermostatventile oder Raumtemperaturregler herunterdrehen. Durch diese Maßnahmen ist ein ausreichender Luftwechsel, ohne unnötige Auskühlung und Energieverlust gewährleistet (z. B. durch ungewollte Heizungseinschaltung während des Lüftens). — Die Heizkörper nicht durch Möbel, Vorhänge etc. zustellen, damit die erwärmte Luft im Raum richtig zirkulieren kann. — Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) einsetzen: Durch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) wird stets der optimale Luftwechsel im Gebäude sichergestellt (Fenster müssen zum Zwecke des Lüftens deshalb nicht geöffnet werden). Gegebenenfalls lässt sich die Luftmenge an der Fernbedienung des Lüftungsgeräts auf die individuellen Anforderungen anpassen. — Prüfen, ob Fenster und Türen dicht sind und nachts
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Hinweise zum Betrieb 3
Fensterläden und Jalousien geschlossen halten, damit möglichst wenig Wärme verloren geht. — Regelgeräte nicht verdecken: Verdecken Sie Ihr Regelgerät oder Ihre Fernbedienung für das Heizgerät nicht durch Möbel, Vorhänge oder andere Gegenstände. Es muss die zirkulierende Raumluft ungehindert erfassen können. Verdeckte Thermostatventile können mit Fernfühler ausgestattet werden und bleiben dadurch weiter funktionsfähig. — Bewusster mit Wasser umgehen, z. B.: Duschen statt Baden, Dichtungen bei tropfenden Wasserhähnen umgehend erneuern. Übrigens: Ein tropfender Wasserhahn verschwendet bis zu 2000 Liter Wasser, eine undichte Toilettenspülung bis zu 4000 Liter Wasser im Jahr. Dagegen kostet eine neue Dichtung jeweils nur wenige EuroCent.
3.4.2 Einsparmöglichkeiten durch den richtigen Einsatz der angeschlossenen Regelung — Einbau einer witterungsgeführten Heizungsregelung: Witterungsgeführte Heizungsregelungen regulieren in Abhängigkeit von der jeweiligen Außentemperatur die Heizungsvorlauftemperatur. Es wird nicht mehr Wärme erzeugt, als benötigt wird. Hierzu muss am witterungsgeführten Regler die der jeweiligen Außentemperatur zugeordnete Heizungsvorlauftemperatur eingestellt werden. Diese Einstellung sollte nicht höher sein, als es die Auslegung der Heizungsanlage erfordert. Damit wird auch der Brennwertbetrieb des Öl-Brennwertkessels gesichert. Normalerweise wird die richtige Einstellung durch Ihren Fachhandwerksbetrieb vorgenommen. — Die richtige Wahl der Heizungsvorlauftemperatur: Die Heizungsvorlauftemperatur ist auch abhängig von der gewünschten Raumtemperatur. Wählen Sie daher die Raumtemperatur nur so hoch, dass diese für Ihr Behaglichkeitsempfinden gerade ausreicht. Normalerweise ca. 20 °C. Jedes Grad darüber hinaus bedeutet einen erhöhten Energieverbrauch von etwa 6% im Jahr. — Einstellung von individuell angepassten Heizzeiten: Senken Sie die Raumtemperatur für die Zeiten Ihrer Nachtruhe und Abwesenheit ab. Stellen Sie während der Absenkzeiten die Raumtemperatur ca. 5 °C niedriger ein als während der Vollheizzeiten. Ein Absenken um mehr als 5 °C bringt in der Regel keine weitere Energieersparnis, da dann für die jeweils nächste Vollheizperiode erhöhte Aufheizleistungen erforder-
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lich wären. Nur bei längerer Abwesenheit, z. B. Urlaub, lohnt es sich, die Temperaturen weiter abzusenken. Achten Sie aber im Winter darauf, dass ein ausreichender Frostschutz gewährleistet bleibt. — Gleichmäßig heizen: Durch ein sinnvoll gestaltetes Heizprogramm erreichen Sie, dass alle Räume Ihrer Wohnung gleichmäßig und entsprechend ihrer Nutzung beheizt werden. Häufig wird in einer Wohnung mit Zentralheizung lediglich ein einziger Raum beheizt. Über die Umschließungsflächen dieses Raums, also Wände, Türen, Fenster, Decke, Fußboden, werden die unbeheizten Nachbarräume unkontrolliert mitbeheizt und es geht ungewollt Wärmeenergie verloren. Die Leistung des Heizkörpers dieses einen beheizten Raums ist für eine solche Betriebsweise natürlich nicht mehr ausreichend. Die Folge ist, dass sich der Raum nicht mehr genügend erwärmen lässt und ein unbehagliches Kältegefühl entsteht (übrigens entsteht derselbe Effekt, wenn Türen zwischen beheizten und nicht- oder eingeschränkt beheizten Räumen geöffnet bleiben). Das ist falsches Sparen: Die Heizung ist in Betrieb und trotzdem ist das Raumklima nicht behaglich. Größerer Heizkomfort und eine sinnvollere Betriebsweise werden erreicht, wenn alle Räume einer Wohnung gleichmäßig und entsprechend ihrer Nutzung beheizt werden. Übrigens kann auch die Bausubstanz leiden, wenn Gebäudeteile nicht oder nur unzureichend beheizt werden. — Thermostatventile einsetzen: Mit Hilfe von Thermostatventilen in Verbindung mit einem Raumtemperaturregler (oder witterungsgeführtem Regler) können Sie die Raumtemperatur Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen und erzielen eine wirtschaftliche Betriebsweise Ihrer Heizungsanlage. Häufig ist folgendes Betreiberverhalten zu beobachten: Sobald es im Raum zu warm wird, werden die Thermostatventile zugedreht (oder der Raumthermostat auf eine geringere Temperatur eingestellt). Wird es nach einer Weile dann wieder zu kalt, wird das Thermostatventil wieder aufgedreht. Dies ist nicht erforderlich, da die Temperaturregulierung durch das Thermostatventil selbst übernommen wird. — Eine angemessene Einstellung der WarmwasserTemperatur: Das warme Wasser nur soweit aufheizen, wie es für den Gebrauch notwendig ist. Jede weitere Erwärmung führt zu unnötigem Energieverbrauch, WarmwasserTemperaturen von mehr als 60 °C führen außerdem zu verstärktem Kalkausfall. — Die Betriebszeiten der Zirkulationspumpe sollten an den tatsächlichen Bedarf optimal angepasst werden. Häufig sind Warmwasser-Rohrleitungssysteme mit
3 Hinweise zum Betrieb
sogenannten Zirkulationspumpen ausgestattet. Diese sorgen für einen ständigen Umlauf von Warmwasser im Rohrleitungssystem, so dass auch bei weit entfernten Zapfstellen sofort warmes Wasser zur Verfügung steht. Auch in Verbindung mit dem Vaillant icoVIT exclusiv können solche Zirkulationspumpen eingesetzt werden. Sie bringen zweifellos eine Komfort-erhöhung bei der Warmwasserbereitung. Bedenken Sie aber auch, dass diese Pumpen Strom verbrauchen. Außerdem kühlt sich das ungenutzt umlaufende Warmwasser auf seinem Weg durch die Rohrleitungen ab und muss dann wieder nachgeheizt werden. Zirkulationspumpen sollten daher nur zeitweise betrieben werden, nämlich dann, wenn tatsächlich Warmwasser im Haushalt benötigt wird. — Fragen Sie Ihren Fachhandwerksbetrieb. Er stellt Ihre Heizungsanlage nach Ihren persönlichen Bedürfnissen ein.
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Geräte- und Funktionsbeschreibung 4
Geräte- und Funktionsbeschreibung
12 1 11 Wartungshähne 10
Abgasdruckdose Wasserdrucksensor Sicherheitstemperaturbegrenzer NTC-Fühler
6 Abb. 4.1 Funktionsschema Öl-Brennwertkessel Legende zu Abb. 4.1 1 Öl-Brenner 2 Edelstahl-Brennkammer 3 Abgasdruckdose 4 Edelstahl-Rohrschlangen 5 Prallschale 6 Neutralisationseinrichtung (bei Bedarf) 7 Abgassammler 8 Heizungsrücklauf 9 Speicherrücklauf
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10 Heizungsvorlauf 11 Ölpumpe 12 Abgasanschluss
4 Geräte- und Funktionsbeschreibung 5 Maßnahmen bei Inbetriebnahme Funktionsweise des Öl-Brennwertkessels icoVIT exclusiv Im Öl-Brenner (1) (siehe Abb. 4.1) wird das Öl über die Ölpumpe (11) angesaugt und über die Öldüse mit hohem Druck in die Brennkammer eingespritzt. Zusammen mit der dort gleichzeitig zugemischten Verbrennungsluft bildet sich am Anfang des Flammrohres ein homogenes Gemisch, welches im Flammrohr weitgehend rückstandsfrei verbrennt. Das bei der Verbrennung des Heizöls entstehende Abgas strömt in eine Edelstahl-Brennkammer (2). Nach Umlenkung durch die Prallschale (5) gelangt das Abgas aus der Brennkammer weiter in zwei getrennte Edelstahl-Rohrschlangen (4). Diese verlaufen spiralförmig durch den Kesselkörper. Dort gibt das Heizgas die Wärme an das Heizungswasser ab. Die Abgase werden im Abgassammler (7) gesammelt und dann zum Abgasanschluss (12) geführt. Das bei der Abkühlung des Abgases im Wärmetauscher anfallende Kondenswasser wird ebenfalls über den Abgassammler (7) abgeführt und wird bei Bedarf in der Neutralisationseinrichtung (6) vor Einleitung in das Abwassersystem neutralisiert.
Die Rußbildung wird durch die vollständige Verdampfung des Heizöls verhindert. Die CO-Emission liegt unter 15 mg/kWh.
Maßnahmen bei Inbetriebnahme
Absperreinrichtungen öffnen
Hinweis! Nicht alle Absperreinrichtungen sind im Lieferumfang Ihres Geräts enthalten. Sie werden bauseitig durch Ihren Fachhandwerker installiert.
• Öffnen Sie den Absperrhahn in der Öl-Zuleitung zum Öl-Brennwertkessel. Ihr Fachhandwerker hat Ihnen den Einbauort des Absperrhahns gezeigt. Oft befindet sich dieser sich in der Nähe des Öl-Brennwertkessels. • Soweit vorhanden, öffnen Sie das Absperrventil im Heizungskreis, Speicherladekreis und Kaltwasserzulauf durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
Entsteht durch eine Verstopfung im Kondensatablauf oder Abgasrohr ein zu hoher Druck im Abgassystem, so löst die Abgasdruckdose (3) einen Fehler aus. Im oberen Bereich des Wärmetauschers bildet sich eine stabile Temperaturschichtung mit höheren Temperaturen. Dadurch stehen am Heizungsvorlauf (10) schnell hohe Temperaturen zur Verfügung, während im unteren Kesselbereich auch nach längerer Laufzeit noch relativ niedrige Temperaturen herrschen, die zur optimalen Kondensation des Abgases führen. Dieser Effekt wird durch den Hoch- und Niedertemperatur- Rücklauf verstärkt, weil aus dem HochtemperaturRücklauf (9) wärmeres Heizungswasser (z. B. aus dem Speicher) in den mittleren Bereich geschichtet wird und kälteres Rücklaufwasser (z. B. aus dem Fußboden-Heizkreis) in den unteren Bereich (NiedertemperaturRücklauf) (8) einströmt (Aqua-Kondens-System). Bedingt durch den großen Wasserinhalt des Kessels ist keine Mindestumlaufwassermenge oder hydraulische Weiche erforderlich. Daher ist ein einfacher Austausch bei Sanierung oder Modernisierung gegen Alt-Kessel möglich, da keine Änderung der Anlagenhydraulik erforderlich ist. Sowohl aufgrund der homogenen Gemischbildung ohne Temperaturspitzen in der Verbrennungszone als auch der niedrigen Verbrennungstemperaturen wird die NOx-Emission (< 80 mg/kWh) stark reduziert.
6.1 Übersicht über die Bedienelemente Die Bedienung der wichtigsten Funktionen des ÖlBrennwertkessels erfolgt über Bedienelemente des Schaltkastens, der sich hinter der obersten Frontklappe befindet. In diesen Schaltkasten können auch die Einbauregler aus dem Zubehörprogramm eingesetzt werden.
Die Bedienelemente haben folgende Funktionen:
Display zur Anzeige der aktuellen Heizungsvorlauftemperatur, des Fülldrucks der Heizungsanlage, der Betriebsart oder bestimmter Zusatzinformationen
Taste „i“ zum Abrufen von Informationen
Einbauregler (Zubehör)
Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Geräts
Abb. 6.1 Frontklappe öffnen
Die Bedienelemente sind nach dem Öffnen der Frontklappe zugänglich. • Heben Sie die Blende über der Frontklappe an. Die Klappe öffnet sich dann automatisch nach unten.
Taste „+“ zum Weiterblättern der Displayanzeige (für den Fachhandwerker bei Einstellarbeiten und Fehlersuche) oder Anzeige der Speichertemperatur (VKO mit Speicherfühler)
Taste „–“ zum Zurückblättern der Displayanzeige (für den Fachhandwerker bei Einstellarbeiten und Fehlersuche) und zur Anzeige des Fülldrucks der Heizungsanlage auf dem Display
Taste „Entstörung“ zum Rücksetzen bestimmter Störungen
Drehknopf zur Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur. Bei Betrieb mit VRC 430, 630, VRS 620 auf Rechtsanschlag stellen, damit die maximale Vorlauftemperatur für den Regler nicht begrenzt wird.
Drehknopf zur Einstellung der Speichertemperatur (bei Geräten mit angeschlossenem Warmwasserspeicher VIH). Bei Verwendung des VRC 430 zur Speichertemperatursteuerung auf Rechtsanschlag stellen, damit Arbeitsbereich des Warmwasser-Reglers im VRC 430 nicht eingeschränkt wird.
Digitales Informations- und Analysesystem (DIA)
Anzeige der aktuellen Heizungsvorlauftemperatur, des Fülldrucks der Heizungsanlage oder Anzeige eines Status- oder Fehlercodes
Darüber hinaus können Sie den angezeigten Symbolen folgende Informationen entnehmen Störung im Luft-/Abgasweg 12
Störung im Luft-/Abgasweg
Abb. 6.3 Display icoVIT exclusiv
Die icoVIT exclusiv-Geräte sind mit einem digitalen Informations- und Analysesystem ausgestattet. Dieses System gibt Ihnen Informationen über den Betriebszustand Ihres Geräts und hilft Ihnen bei der Beseitigung von Störungen. Im normalen Betrieb des Geräts wird im Display die aktuelle Heizungsvorlauftemperatur angezeigt (im Beispiel 49 °C). Im Fehlerfall wird die Anzeige der Temperatur durch den jeweiligen Fehlercode ersetzt. Zusätzlich hat Ihr icoVIT exclusiv eine Klartextanzeige, in der ergänzende Informationen angezeigt werden.
Nur in Verbindung mit vrnetDIALOG: Solange das Symbol im Display erscheint, wird über das Zubehör vrnetDIALOG eine Heizungsvorlauf- und Warmwasser-Auslauftemperatur vorgegeben, d h. das Gerät arbeitet mit anderen als den an den Drehknöpfen (9) und (10) eingestellten Temperaturen. Diese Betriebsart kann nur beendet werden: - durch vrnetDIALOG oder - durch Verändern der Temperatureinstellung an den Drehknöpfen (9) oder (10) um mehr als ± 5 K. Diese Betriebsart kann nicht beendet werden: - durch Drücken der Taste (7) „Entstörung“ oder - durch Aus- oder Einschalten des Geräts. Heizbetrieb aktiv permanent an: Betriebsart Heizbetrieb blinkt: Brennersperrzeit aktiv Warmwasserbereitung aktiv permanent an: Betriebsart Speicherladung ist in Bereitschaft blinkt: Warmwasserspeicher wird beheizt, Brenner an Heizungspumpe ist in Betrieb
Magnetventil wird angesteuert
Aktueller Energiebedarf (Balkenanzeige)
Flamme mit Kreuz: Störung während des Brennerbetriebs; Gerät ist abgeschaltet Flamme ohne Kreuz: Ordnungsgemäßer Brennerbetrieb
Anlagendruck kontrollieren
Gerät ein- und ausschalten
Abb. 6.4 Fülldruck der Heizungsanlage kontrollieren
• Kontrollieren Sie bei der Inbetriebnahme den Fülldruck der Anlage. Dazu drücken sie die Taste „-“ für ca. 5 s, statt der aktuellen Vorlauftemperatur wird der Anlagendruck angezeigt. Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter Anlage der Fülldruck zwischen 1,0 und 2,0 bar liegen. Ist der Druck niedriger, muss vor der Inbetriebnahme Wasser nachgefüllt werden (siehe Abschnitt 7.4).
Hinweis! Wenn das Gerät in Betrieb ist, können Sie sich den genauen Druckwert im Display anzeigen lassen. Aktivieren Sie die Druckanzeige durch Betätigen der Taste „-” (1). Das Display wechselt nach 5 Sekunden wieder zurück zur Vorlauftemperaturanzeige. Sie können auch dauerhaft zwischen Temperatur- oder Druckanzeige im Display umschalten, indem Sie die „-“ -Taste ca. 5 Sekunden gedrückt halten. Hinweis! Um den Betrieb der Anlage mit einer zu geringen Wassermenge zu vermeiden und dadurch möglichen Folgeschäden vorzubeugen, verfügt Ihr Gerät über einen Drucksensor. Dieser signalisiert Ihnen beim Unterschreiten von 0,6 bar den Druckmangel, indem im Display der Druckwert blinkend dargestellt wird. Bei Unterschreitung eines Druckes von 0,3 bar schaltet Ihr Gerät ab. Sollte der Fühler defekt sein, geht das Gerät in den Notlaufbetrieb. Die maximal mögliche Vorlauftemperatur wird begrenzt. Es wird der Status „S.40” abwechselnd mit „"F.22” (Wassermangel) angezeigt. Bitte füllen sie die Anlage schnellstmöglich wieder auf.
Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, so kann ein höherer Fülldruck der Anlage erforderlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker.
Bedienungsanleitung icoVIT exclusiv 0020016000_03
1 Abb. 6.5 Gerät einschalten
Achtung! Beschädigungsgefahr! Der Hauptschalter darf nur eingeschaltet werden, wenn die Heizungsanlage ordnungsgemäß mit Wasser gefüllt ist. Bei Nichtbeachtung können Pumpe und Wärmetauscher beschädigt werden.
• Mit dem Hauptschalter (1) schalten Sie das Gerät ein und aus. I: „EIN “ 0: „AUS” Wenn sich der Hauptschalter (1) in Stellung „1” befindet, ist das Gerät eingeschaltet. Im Display (2) erscheint die Standardanzeige des Digitalen Informations- und Analyse-Systems (Details siehe Abschnitt 6.1). Zur Einstellung des Geräts entsprechend Ihren Bedürfnissen lesen Sie bitte die Abschnitte 6.4 und 6.5, in denen die Einstellmöglichkeiten für die Warmwasserbereitung und den Heizbetrieb beschrieben sind.
Achtung! Beschädigungsgefahr! Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn der Hauptschalter des Geräts auf Stellung „I” steht und keine Trennung vom Stromnetz vorliegt.
Hinweis! Damit diese Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, sollten Sie Ihren Öl-Brennwertkessel ausschließlich über das Regelgerät aktivieren und deaktivieren (Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden Bedienungsanleitung).
Wie Sie das Gerät ganz außer Betrieb nehmen können, finden Sie in Abschnitt 7.5.
Hinweis! Unmittelbar nach dem Einschalten erscheint im Display die Anzeige „Funktionsmenü“ Das Funktionsmenü erlaubt dem Fachmann die Funktionskontrolle einzelner Aktoren durchzuführen (siehe Abschnitt 6.8). Nach ca. 5 s Wartezeit oder drücken der „-“ Taste schaltet die Geräteelektronik in den Normalbetrieb.
Einstellungen für die Warmwasserbereitung
Beim Einstellen der gewünschten Temperatur wird dieser Wert im Display (2) des DIA-Systems angezeigt. Nach drei Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display erscheint wieder die Standardanzeige (aktuelle Heizungsvorlauftemperatur).
Hinweis! Aus wirtschaftlichen und hygienischen Gründen (z. B. Legionellenschutz) empfehlen wir die Einstellung auf 60 °C.
Gefahr! Gesundheitsgefährdung durch Legionellenbildung! Wenn das Gerät zur Nacherwärmung in einer solargestützten Trinkwasser-Erwärmungsanlage eingesetzt wird, stellen Sie die Warmwasser-Auslauftemperatur am Drehknopf (3) auf mindestens 60 °C ein.
Abb. 6.6 Einstellung der Speichertemperatur
Falls ein Warmwasserspeicher angeschlossen ist, können Sie die Speichertemperatur am Drehknopf (3) stufenlos einstellen. Vergewissern Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme, dass der Speicher gefüllt ist. Zum Einstellen gehen Sie folgendermaßen vor: • Stellen Sie den Drehknopf (3) auf die gewünschte Temperatur ein. Dabei entspricht: Linker Anschlag, Frostschutz 15 °C Rechter Anschlag, maximal einstellbare Wassertemperatur (Werkeinstellung) 65 °C (Kann vom Fachhandwerker zwischen 50 °C und 70 °C eingestellt werden.)
Hinweis! Die werkseitige Einstellung der Wassertemperatur beträgt 65 °C, kann aber vom Fachhandwerker höher eingestellt werden.
Hinweis! Bei Verwendung eines VRC 430 werden die Speichersolltemperatur und die Freigabezeiten am Regler eingestellt. Um den Betrieb des Reglers nicht zu behindern, muss der Drehknopf auf Rechtsanschlag gestellt werden.
6.4.1 Warmwasser zapfen Beim Öffnen eines Warmwasserhahns an einer Zapfstelle (Waschbecken, Dusche, Badewanne etc.) wird dem Speicher warmes Wasser entnommen und dieser entladen. Wird eine bestimmte Warmwassertemperatur im Speicher unterschritten (Speichersolltemperatur), geht der icoVIT exclusiv in Betrieb und heizt den Speicher wieder auf. Der Heizbetrieb wird dafür unterbrochen und der Speicher vorrangig nachgeladen. 6.4.2 Warmwasserbereitung ausschalten Sie können die Warmwasserbereitung ausschalten, den Heizbetrieb aber weiterhin in Funktion lassen. • Drehen Sie hierzu den Drehknopf zur Einstellung der Warmwassertemperatur auf Linksanschlag. Es bleibt eine Frostschutzfunktion für den Speicher aktiv. Im Display wird für drei Sekunden die Speichertemperatur von 15 °C angezeigt.
Hinweis! Bei Verwendung eines VRC 430 lassen Sie den Drehknopf bitte am Rechtsanschlag und schalten Sie im VRC 430 den Speicherkreis auf „aus“.
Einstellungen für den Heizbetrieb
6.5.2 Vorlauftemperatur einstellen (kein Regelgerät angeschlossen)
6.5.1 Vorlauftemperatur einstellen (bei Einsatz eines Regelgeräts) 2
2 1 Abb. 6.7 Vorlauftemperatur-Einstellung bei Einsatz eines Regelgeräts
Entsprechend der Energieeinsparverordnung (EnEV) muss Ihre Heizungsanlage mit einer witterungsgeführten Regelung oder einem Raumtemperaturregler ausgestattet sein. In dieser Ausführung dient der Drehknopf zur Einstellung der maximalen Vorlauftemperatur. Auch wenn das Regelgerät eine höhere Temperatur fordern würde, wird diese vom Kessel nicht erreicht. Um die Vorlauftemperatur einzustellen gehen Sie folgendermaßen vor: • Stellen Sie den Drehknopf (1) zur Einstellung der Heizu ngsvorlauftemperatur auf Rechtsanschlag. Die momentane Soll-Vorlauftemperatur wird automatisch durch das Regelgerät eingestellt (Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden Bedienungsanleitung).
Abb. 6.8 Vorlauftemperatur-Einstellung ohne Regelgerät
Ist kein externes Regelgerät vorhanden, so stellen Sie die Vorlauftemperatur am Drehknopf (1) (Abb. 6.8) entsprechend der jeweiligen Außentemperatur ein. Dabei empfehlen wir folgende Einstellungen: – Stellung links (jedoch nicht bis zum Anschlag) in der Übergangszeit: Außentemperatur ca. 10 bis 20 °C – Stellung Mitte bei mäßiger Kälte: Außentemperatur ca. 0 bis 10 °C – Stellung rechts bei starker Kälte: Außentemperatur ca. 0 bis –15 °C Beim Einstellen der Temperatur wird die eingestellte Temperatur im Display (2) (Abb. 6.8) des DIA-Systems angezeigt. Nach drei Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display erscheint wieder die Standardanzeige (aktuelle Heizungsvorlauftemperatur). Normalerweise lässt sich der Drehknopf (1) stufenlos bis zu einer Vorlauftemperatur von 75 °C einstellen. Sollten sich jedoch an Ihrem Gerät andere Werte einstellen lassen, so hat Ihr Fachhandwerker eine entsprechende Justierung vorgenommen, um den Betrieb Ihrer Heizungsanlage mit einer maximalen Vorlauftemperatur zwischen 40°C und 85°C zu ermöglichen.
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6.5.3 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)
Statusanzeigen (für Wartungsund Servicearbeiten durch den Fachhandwerksbetrieb)
Abb. 6.9 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)
Sie können im Sommer den Heizbetrieb komplett ausschalten, die Warmwasserbereitung aber weiterhin in Betrieb lassen. • Drehen Sie hierzu den Drehknopf (1) (Abb. 6.9) zur Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur auf Linksanschlag.
Hinweis! Die Frostschutzfunktion (siehe Abschnitt 7.6) ist in dieser Einstellung weiterhin gewährleistet.
Raumtemperaturregler oder witterungsgeführten Regler einstellen
2 Abb. 6.11 Statusanzeigen
Die Statusanzeige liefert Ihnen Informationen über den momentanen Betriebszustand Ihres Geräts. • Aktivieren Sie die Statusanzeigen durch Betätigen der Taste „i” (2) (Abb. 6.11). Im Display (1) (Abb. 6.11) erfolgt nun die Anzeige des jeweiligen Statuscodes, z. B. „S. 4“ für Brennerbetrieb. Die Bedeutung der wichtigsten Statuscodes können Sie aus der Tabelle 6.1 entnehmen. Zusätzlich wird die jeweilige Status-Anzeige durch eine Klartextanzeige im Display erläutert. • Schalten Sie das Display durch nochmaliges Drücken der Taste „i” (2) (Abb. 6.11) wieder in den Normalmodus zurück. Anzeige
Bedeutung Anzeigen im Heizbetrieb
Abb. 6.10 Raumtemperaturregler/witterungsgeführte Regler einstellen
• Stellen Sie den Raumtemperaturregler, den witterungsgeführten Regler (1) (Abb. 6.10) sowie die Heizkörper- Thermostatventile (2) (Abb. 6.10) gemäß den entsprechenden Anleitungen dieser Zubehörteile ein.
Heizung kein Wärmebedarf
Heizbetrieb Gebläseanlauf
Heizbetrieb Pumpenvorlauf
Heizbetrieb Brenner an
Heizbetrieb Gebläsenachlauf
Heizbetrieb Pumpennachlauf
Heizung Restsperrzeit xx min
kein Wärmebedarf Sommerbetrieb
Heizbetrieb Frostschutz Anzeigen im Speicherladebetrieb
Warmwasser Anforderung
Warmwasserbetrieb Pumpenvorlauf
Warmwasserbetrieb Brenner an
Tab. 6.1 Statuscodes und ihre Bedeutung (Auswahl)
Tritt ein Fehler auf, wird die Statusanzeige durch den jeweiligen Fehlercode ersetzt.
Funktionsmenü (für Wartungs- und Servicearbeiten durch den Fachhandwerker) Das Funktionsmenü erlaubt dem Fachmann die Funktionskontrolle einzelner Aktoren durchzuführen. Es kann immer nach RESET oder Netz EIN gestartet werden. Nach ca. 5 s Wartezeit oder drücken der „-“-Taste schaltet die Geräteelektronik in den Normalbetrieb.
Nach Reset Nach Netz “EIN”
Funktionsmenü aktivieren
Ende, Normalbetrieb startet
Interne Pumpe prüfen?
Zurück / Weiter Zurück
Gebläse wird mit max. Drehzahl angesteuert.
Alle Anschlüsse, die als Speicherladepumpe definiert sind, erhalten 230 V. - 2 aus 7 Modul, wenn d.27 bzw. d.28 = 3.
Alle Anschlüsse, die als Zirkulationspumpe definiert sind, erhalten 230 V. - Leiterplatte, wenn d.26 = 1. - 2 aus 7 Modul, wenn d.27 bzw. d.28 = 3.
Zurück / Weiter Zurück
Zurück / Weiter Zurück
Abb. 6.12 Funktionsmenü (Fortsetzung nächste Seite)
Externe Pumpe prüfen?
Alle Anschlüsse, die als externe Pumpe definiert sind, erhalten 230 V. - 2 aus 7 Modul, wenn d.27 bzw. d.28 = 2.
Zurück / Weiter Zurück
Hydraulik entlüften?
Wasserdruck wird angezeigt.
Zeitgleich mit dem Brenner wird die interne Heizungspumpe angesteuert, Funktionsmenü beendet.
VT Soll = VL max °C Zurück / Weiter
Abb. 6.13 Funktionsmenü (Fortsetzung)
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6.9 Störungsbehebung Sollten sich beim Betrieb Ihres Öl-Brennwertkessels Probleme ergeben, können Sie die folgenden Punkte selbst überprüfen: Kein warmes Wasser, Heizung bleibt kalt; Gerät geht nicht in Betrieb: – Ist ausreichend Öl vorhanden? – Sind der gebäudeseitige Ölabsperrhahn in der Zuleitung und der Ölabsperrhahn am Gerät geöffnet (siehe Abschnitt 5.1)? – Ist die Kaltwasserversorgung gewährleistet (siehe Abschnitt 5.1)? – Ist die gebäudeseitige Stromversorgung eingeschaltet? – Ist der Drehknopf zur Vorlauftemperatureinstellung auf den maximalen Sollwert eingestellt (siehe Abschnitt 6.5)? – Ist der Fülldruck der Heizungsanlage ausreichend (siehe Abschnitt 7.3)? – Liegt eine Störung beim Zündvorgang vor (siehe Abschnitt 6.9.2)? – Ist der Kondensatablauf frei (siehe Abschnitt 6.9.3)?
6.9.2 Störungen beim Zündvorgang 1
2 Abb. 6.14 Entstörung
Warmwasserbetrieb störungsfrei; Heizung geht nicht in Betrieb: Liegt eine Wärmeanforderung durch die externen Regler vor?
Wenn der Brenner nach drei Zündversuchen nicht gezündet hat, geht das Gerät nicht in Betrieb und schaltet auf „Störung”. Dies wird durch die Anzeige der Fehlercodes „F.28” oder „F.29” im Display angezeigt. Es erscheint zusätzlich das durchkreuzte Flammensymbol (1) und eine entsprechende Klartextanzeige im Display, z. B. für F.28: „Ausfall im Anlauf, Zündung erfolglos“. Eine erneute automatische Zündung erfolgt erst nach einer manuellen Entstörung. • Drücken Sie in diesem Fall den Entstörknopf (2) und halten Sie ihn ca. eine Sekunde lang gedrückt.
Achtung! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! • Wenn Ihr Öl-Brennwertkessel nach der Überprüfung der oben genannten Punkte nicht einwandfrei arbeitet, müssen Sie einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb zwecks Überprüfung zu Rate ziehen.
6.9.1 Störungen wegen Wassermangel Sobald der Anlagendruck unter einen Grenzwert sinkt, erscheint im Display die Servicemeldung „Wasserdruck prüfen“. Sobald Sie ausreichend Wasser nachgefüllt haben, erlischt die Anzeige nach ca. 20 Sekunden von selbst. Bei Unterschreitung eines Druckes von 0,3 bar schaltet das Gerät in den Notlaufbetrieb. Im Display erscheint die Fehlermeldung „F.22“. Um das Gerät wieder in Normalbetrieb zu nehmen, müssen Sie zunächst Wasser in die Anlage nachfüllen. Bei häufigerem Druckabfall muss die Ursache für den Heizwasserverlust ermittelt und beseitigt werden. Verständigen Sie hierzu einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
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Achtung! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! • Wenn Ihr Öl-Brennwertkessel nach einem Entstörversuch immer noch nicht in Betrieb geht, müssen Sie einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb zwecks Überprüfung zu Rate ziehen.
6.9.3 Störungen im Luft-/Abgasweg oder Kondensatablauf Bei Störungen im Luft/Abgasweg oder Kondensatablauf schaltet das Gerät über die Abgasdruckdose ab. Tritt dieser Fehler nach einer Wartezeit von 20 Minuten nach dem dritten Wiederanlaufversuch weiterhin auf, so schaltet das Gerät ab und es erscheinen der Fehler und im Display. „F.35“ sowie die Symbole Der angezeigte Fehlercode wird zusätzlich durch die Klartextanzeige „Abgasaustritt“ im Display erläutert. In diesem Fall müssen Sie Ihren Fachhandwerker zwecks Überprüfung zu Rate ziehen. 6.9.4 Anode prüfen Die Statusmeldung „Anode prüfen" erscheint in Verbindung mit einem Warmwasserspeicher actoSTOR, der mit einer Fremdstromanode ausgestattet ist. Für die Funktion und die Sicherheit des Warmwasserspeichers ist eine funktionsfähige Anode unerlässlich, da
6 Bedienung 7 Pflege und Wartung es sonst in kurzer Zeit zu Korrosionsschäden kommen kann.
Hinweis! Eine Fehlfunktion der Anode wird im Display durch die Meldung „Servicemeldung, Anode prüfen" angezeigt. • Lassen Sie in diesem Fall durch Ihren Fachhandwerker eine Überprüfung durchführen.
Sollten innerhalb von zwei Tagen keine Maßnahmen erfolgen, wird die Trinkwassererwärmung unterbrochen, um Sie auf diese Fehlfunktion aufmerksam zu machen. Wenn Sie den Entstörknopf drücken, wird die Trinkwasserfunktion für ca. zwei weitere Tage zur Verfügung gestellt, bis der Fehler behoben ist.
7.1 Pflege Reinigen Sie die Verkleidung Ihres Geräts mit einem feuchten Tuch und etwas Seife. Verwenden Sie keine Scheuer- oder Reinigungsmittel, die die Verkleidung oder die Bedienelemente aus Kunststoff beschädigen könnten. 7.2 Inspektion/Wartung Jedes Heizgerät benötigt nach einer bestimmten Betriebszeit Pflege und Wartung, damit es stets sicher und zuverlässig arbeitet. Regelmäßige Wartungen schaffen die Voraussetzung für dauernde Betriebsbereitschaft, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer Ihres Vaillant icoVIT exclusiv. Ein gut gewartetes Heizgerät arbeitet mit einem besseren Wirkungsgrad und daher wirtschaftlicher. Erforderlich für dauernde Betriebsbereitschaft und -sicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer ist eine jährliche Inspektion/Wartung des Geräts.
7.3 Fülldruck der Anlage kontrollieren Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter Anlage der Anlagendruck im Bereich zwischen 1,0 und 1,5 bar liegen. Befindet er sich unterhalb von 1,0 bar, füllen Sie bitte Wasser nach. Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, so können höhere Werte für den Anlagendruck erforderlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerksbetrieb. 7.4 Füllen des Geräts und der Anlage Zum Auffüllen und Nachfüllen der Heizungsanlage können Sie normalerweise Leitungswasser verwenden. In Ausnahmefällen gibt es jedoch Wasserqualitäten, welche unter Umständen nicht zum Füllen der Heizungsanlage geeignet sind (stark korrosives oder stark kalkhaltiges Wasser). Wenden Sie sich in einem solchen Fall bitte an Ihren anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Für Österreich: Es ist sicherzustellen, dass das Füllwasser der ÖNORM H 5195 Teil 1 und 2 entspricht.
Achtung! Beschädigungsgefahr durch Frostschutzmittel! Reichern Sie das Heizungswasser nicht mit Frost- oder Korrosionsschutzmitteln an! Bei Anreicherung des Heizungswassers mit Frost- oder Korrosionsschutzmitteln können Veränderungen an Dichtungen auftreten und es kann zu Geräuschen im Heizbetrieb kommen. Hierfür (sowie für etwaige Folgeschäden) kann Vaillant keine Haftung übernehmen. • Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Fachhandwerker über die Verhalensweisen zum Frostschutz.
Gefahr! Lebensgefahr durch unsachgemäße Handhabung! Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsarbeiten oder Reparaturen an Ihrem Heizgerät durchzuführen. • Beauftragen Sie damit einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages. Unterlassene Wartung kann die Betriebssicherheit des Geräts beeinträchtigen und zu Sachund Personenschäden führen.
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1 Abb. 7.2 Gerät ausschalten
Abb. 7.1 Kesselfüll- und Entleerungseinrichtung
Zum Befüllen des Heizgeräts und der Anlage gehen Sie wie folgt vor: Heizgerät: • Öffnen Sie den Entlüftungsnippel (1) am Heizungsvorlauf. • Füllen Sie den Kessel über die Kesselfüll- und Entleerungseinrichtung (2), bis aus dem Enlüftungsnippel Wasser austritt . • Schließen Sie den Entlüftungsnippel. Anlage: • Öffnen Sie alle Thermostatventile der Anlage. • Füllen Sie die Anlage über die Kesselfüll- und Entleerungseinrichtung (2) bis zu einem Anlagendruck von 1 bis 1,5 bar auf. Sie können sich den genauen Druckwert am Display anzeigen lassen. • Aktivieren Sie die Druckanzeige durch Betätigen der Taste „-” (1). Das Display wechselt nach 5 Sekunden wieder zurück zur Vorlauftemperaturanzeige. Außerdem können Sie zwischen dauerhafter Temperaturoder Druckanzeige im Display umschalten, indem Sie die „-“ -Taste ca. 5 Sekunden gedrückt halten. • Entlüften Sie die Heizkörper. • Lesen Sie nochmals den Druck am Display ab. Ist der Anlagendruck gefallen, füllen Sie die Anlage nochmals auf und entlüften Sie erneut. • Prüfen Sie alle Anschlüsse und die gesamte Anlage auf Undichtigkeiten. • Schließen Sie die Fülleinrichtung und entfernen Sie den Füllschlauch.
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Um Ihren Öl-Brennwertkessel ganz außer Betrieb zu nehmen, gehen Sie folgendermaßen vor: • Drehen Sie den Heizungstemperaturwähler (2) ganz nach links. • Drehen Sie den Warmwassertemperaturwähler (3) ganz nach links. • Warten Sie den eventuell vorhandenen Gebläsenachlauf ab. (Im Display wird in dieser Zeit „Nachlauf“ angezeigt.) • Schalten Sie den Hauptschalter (1) in Stellung „0”.
Achtung! Beschädigungsgefahr! Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn der Hauptschalter des Geräts auf Stellung „1” steht und keine Trennung vom Stromnetz vorliegt.
Damit diese Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, sollten Sie Ihren Öl-Brennwertkessel im normalen Betrieb nur über das Regelgerät ein- und ausschalten (Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden Bedienungsanleitung).
Hinweis! Bei längerer Außerbetriebnahme (z. B. Urlaub) sollten Sie zusätzlich den Öl-Absperrhahn und das Kaltwasser-Absperrventil schließen. • Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinweise zum Frostschutz im Abschnitt 7.6.
Hinweis! Die Absperreinrichtungen sind nicht im Lieferumfang Ihres Geräts enthalten. Sie werden bauseitig durch Ihren Fachhandwerker installiert. • Lassen Sie sich von ihm die Lage und die Handhabung dieser Bauteile erklären.
7.6 Frostschutz Die Heizungsanlage und die Wasserleitungen sind ausreichend gegen Frost geschützt, wenn die Heizungsanlage während einer Frostperiode auch bei Ihrer Abwesenheit in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden.
Achtung! Beschädigungsgefahr! Frostschutz und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn der Hauptschalter des Geräts auf Stellung „1” steht und keine Trennung vom Stromnetz vorliegt. Achtung! Beschädigungsgefahr des Öl-Brennwertkessels durch Frostschutzmittel. Eine Anreicherung des Heizungswassers mit Frostschutzmitteln ist nicht zulässig. Dabei können Schäden an Dichtungen und Membranen sowie Geräusche im Heizbetrieb auftreten. Hierfür sowie für etwaige Folgeschäden übernimmt Vaillant keine Haftung.
Abb. 7.3 Prüföffnungen
Abb. 7.4 Schornsteinfeger-Betrieb einschalten
7.6.1 Frostschutzfunktion Der Öl-Brennwertkessel ist mit einer Frostschutzfunktion ausgestattet: Wenn die Heizungsvorlauftemperatur bei eingeschaltetem Hauptschalter unter 5 °C absinkt, geht das Gerät in Betrieb und heizt den Geräte-Heizkreis auf ca. 30 °C auf.
Achtung! Gefahr des Einfrierens von Teilen der gesamten Anlage. Die Durchströmung der gesamten Heizungsanlage kann mit der Frostschutzfunktion nicht gewährleistet werden.
7.6.2 Frostschutz durch Entleeren Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die Heizungsanlage und das Gerät zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl Anlage als auch Gerät vollständig entleert werden. Alle Kalt- und Warmwasserleitungen im Haus und der Warmwasserspeicher müssen ebenfalls entleert werden. Ziehen Sie hierfür Ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate. 7.7
• Aktivieren Sie den Schornsteinfeger-Betrieb, indem Sie gleichzeitig die Tasten „-” (3) und „+” (4) des DIASystems drücken. • Nehmen Sie die Messungen frühestens nach 2 Minuten Betriebsdauer des Geräts vor. • Schrauben Sie die Verschlusskappen von den Prüföffnungen (1) und (2) (siehe Abb. 7.3) ab. • Nehmen Sie Messungen im Abgasweg am Prüfstutzen (1) vor (Eintauchtiefe: 110 mm). Messungen im Luftweg können Sie am Prüfstutzen (2) vornehmen (siehe Abb. 7.3) (Eintauchtiefe: 65 mm). Der Schornsteinfeger-Betrieb wird beendet: – durch gleichzeitiges Drücken der Tasten „-” (3) und „+” (4) oder – wenn 15 Minuten lang keine Taste betätigt wird. • Schrauben Sie die Verschlusskappen wieder auf die Prüföffnungen (1) und (2) (siehe Abb. 7.3).
Schornsteinfeger-Messung
Um die Messungen durchzuführen gehen Sie folgendermaßen vor:
Hinweis! Die in diesem Abschnitt beschriebenen Mess- und Kontrollarbeiten werden nur von Ihrem Schornsteinfeger durchgeführt.
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Garantie und Kundendienst 8
Garantie und Kundendienst
8.1 Herstellergarantie (Deutschland/Österreich) Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Geräts räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen ein (für Österreich: Die aktuellen Garantiebedingungen sind in der jeweils gültigen Preisliste enthalten - siehe dazu auch www.vaillant.at). Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst (Deutschland, Österreich) ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige Kosten, die Ihnen bei der Durchführung von Arbeiten an dem Gerät während der Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechenden Auftrag erteilt haben und es sich um einen Garantiefall handelt. 8.2 Werksgarantie (Schweiz) Werksgarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Geräts räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen und den entsprechend abgeschlossenen Wartungsverträgen ein. Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst ausgeführt. 8.3 Werksgarantie (Belgien) Die N.V. VAILLANT gewährleistet eine Garantie von 2 Jahren auf alle Material- und Konstruktionsfehler ihrer Produkte ab dem Rechnungsdatum. Die Garantie wird nur gewährt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: 1. Das Gerät muss von einem qualifizierten Fachmann installiert worden sein. Dieser ist dafür verantwortlich, dass alle geltenden Normen und Richtlinien bei der Installation beachtet wurden. 2. Während der Garantiezeit ist nur der Vaillant Werkskundendienst autorisiert, Reparaturen oder Veränderungen am Gerät vorzunehmen. Die Werksgarantie erlischt, wenn in das Gerät Teile eingebaut werden, die nicht von Vaillant zugelassen sind. 3. Damit die Garantie wirksam werden kann, muss die Garantiekarte vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt, unterschrieben und ausreichend frankiert spätestens fünfzehn Tage nach der Installation an uns zurückgeschickt werden. Während der Garantiezeit an dem Gerät festgestellte Material- oder Fabrikationsfehler werden von unserem Werkskundendienst kostenlos behoben. Für Fehler, die nicht auf den genannten Ursachen beruhen, z. B. Fehler aufgrund unsachgemäßer Installation oder vorschriftswidriger Behandlung, bei Verstoß gegen die geltenden Normen und Richtlinien zur Installation, zum Aufstellraum oder zur Belüftung, bei Überlastung, Frosteinwirkung oder normalem Verschleiß oder bei Gewalteinwirkung übernehmen wir keine Haftung.
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Wenn eine Rechnung gemäß den allgemeinen Bedingungen des Werkvertrages ausgestellt wird, wird diese ohne vorherige schriftliche Vereinbarung mit Dritten (z. B. Eigentümer, Vermieter, Verwalter etc.) an den Auftraggeber oder/und den Benutzer der Anlage gerichtet; dieser übernimmt die Zahlungsverpflichtung. Der Rechnungsbetrag ist dem Techniker des Werkskundendienstes, der die Leistung erbracht hat, zu erstatten. Die Reparatur oder der Austausch von Teilen während der Garantie verlängert die Garantiezeit nicht. Nicht umfasst von der Werksgarantie sind Ansprüche, die über die kostenlose Fehlerbeseitigung hinausgehen, wie z. B. Ansprüche auf Schadenersatz. Gerichtsstand ist der Sitz unseres Unternehmens. Um alle Funktionen des Vaillant Gerätes auf Dauer sicherzustellen und um den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile verwendet werden! 8.4 Werkskundendienst (Deutschland) Reparaturberatung für Fachhandwerker Vaillant Profi-Hotline 0 18 05/999–120 8.5
Vaillant Werkskundendienst GmbH (Österreich) 365 Tage im Jahr, täglich von 0 bis 24.00 Uhr erreichbar, österreichweit zum Ortstarif: Telefon 05 7050-2000.
8.6 Vaillant GmbH Werkskundendienst (Schweiz) Dietikon Telefon: (044) 744 29 - 39 Telefax: (044) 744 29 - 38 Fribourg: Téléfon: (026) 409 72 - 17 Téléfax: (026) 409 72 - 19 Vaillant GmbH Postfach 86 Riedstrasse 12 CH-8953 Dietikon 1/ZH Telefon: (044) 744 29 - 29 Telefax: (044) 744 29 - 28 Case postale 4 CH-1752 Villars-sur-Glâne 1 Téléfon: (026) 409 72 - 10 Téléfax: (026) 409 72 - 14 8.7 Werkskundendienst (Belgien) Kundendienst Vaillant SA-NV Rue Golden Hopestraat 15 1620 Drogenbos Tel : 02 / 334 93 52
24 kW Nennwärmeleistungsbereich (bei 40/30 °C)
Nennwärmeleistungsbereich (bei 50/30 °C)
Nennwärmeleistungsbereich (bei 80/60 °C)
Abgaswerte Abgastemperatur bei Heizbetrieb 40/30 °C 2) Abgastemperatur max.
Abgasmassenstrom max. 2), bei 13 % CO2
Kondenswassermenge bei 40/30 °C, ca. 3)
pH-Wert, ca. Vorlauftemperatur max. (einstellbar)
zul. Betriebsüberdruck
Wasserseitiger Widerstand Δt = 20 K
Wasserseitiger Widerstand Δt = 10 K
Max. Elektr. Leistungsaufnahme (ohne Heizungspumpe)
Leistungsaufnahme (standby)
Anschlüsse Vor-/Rücklauf
Kondenswasser-Ablaufstutzen
Luft-/Abgasanschluss
Tab. 9.1 Technische Daten 1) ermittelt nach DIN 4702 2) Rechenwerte zur Auslegung des Abgasschornsteins bzw. der Abgasleitung nach DIN EN 13384 Teil 1 3) max. Kondenswassermenge zur Auslegung von Kondensatablauf und Neutralisations-Einrichtung. Die Anforderungen an die Kondensat-Inhaltsstoffe nach ATVArbeitsblatt A 251 werden erfüllt!
Vaillant GmbH Remscheid / Germany Serial-Nr. 2105000000000000000000
Tabelle Symbolerklärungen Typenschild
Serial-Nr. 2105000000000000000000
Möglichkeiten der Abgasführung C… raumluftunabhängig B… raumluftabhängig
Öl/Oil EL EL DIN 51603-1 /ÖN C1109- HEL P(40/30°C) P(50/30°C) P(80/60°C)
Q Zulässige Ölsorten Geräteleistung für verschiedene Heizungsauslegungstemperaturen
Feuerungswärmeleistung Ölmassenstrom
Einstufung des NOx Ausstoßes
Maximal zulässige Systemtemperatur
PMS Maximal zulässiger Druck in der Heizungsanlage
260 W Max. Leistungsaufnahme
Schutzklasse DIN-EN geprüft
Reg.-Nr.3R000/05 CE-Zeichen
0085 05 CE-0085BQ0388 Seriennummer
Erläuterung der Typbezeichnung VKO 246-7:
Abkürzung VKO 24 6 -7
Erläuterung Vaillant Ölkessel max. Leistung in kW Vaillant Brennwertkessel exclusiv Geräte
Tab. 9.3 Erläuterung der Typbezeichnung Abb. 9.2 Zusatzschild für Typbezeichnung und Seriennummer
Stichwortverzeichnis
A Ableiten des anfallenden Kondensats . . . . . . . . . . . . . . Absperreinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Abstand des Geräts zu Bauteilen aus brennbaren Baustoffen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . actoSTOR. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anforderungen an den Aufstellort . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlagendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anode prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Aufbewahrung der Unterlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Außerbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6 10 6 19 6 13 19 3 21
B Geräte- und Funktionsbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . 9 Gerät ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Grundwasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
H Hauptschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11, 13, 21 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb) . . . . . . . . . . 16 Heizöl EL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Heizungsvorlauftemperatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Heizungstemperaturwähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Hinweise zum Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Hinweise zu dieser Anleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
I Bedienelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Betreiber der Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
D Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Inspektion/Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Installationsanleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
J Digitales Informations- und Analysesystem (DIA) . . . . Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Drehknopf zur Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Drehknopf zur Einstellung der Speichertemperatur . .
K Klebstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Korrosionsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
E Einbauregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einstellung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einstellungen für den Heizbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . Einstellungen für die Warmwasserbereitung . . . . . . . . Energieeinsparverordnung (EnEV) . . . . . . . . . . . . . . . . . Energiespartipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Entstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erstinbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Jährliche Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
11 4 15 14 15 6 19 3
F Fachbetriebspflicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Fachhandwerker. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Fremdstromanode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Frontklappe öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Frostschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 14, 22 Frostschutzfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Fülldruck der Anlage kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Fülldruck der Heizungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Füllen des Geräts und der Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Funktionsschema Öl-Brennwertkessel . . . . . . . . . . . . . . 9 Funktionsweise Öl-Brennwertkessel . . . . . . . . . . . . . . . 10
P Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Pflichten des Betreibers einer Öl-Heizungsanlage . . . 4
R Raumtemperaturregler einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Recycling und Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Reinigungsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
S Schornsteinfeger-Messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Speichersolltemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Speichertemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Sprays . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Statusanzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Störungen beim Zündvorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Störungen im Luft-/Abgasweg oder Kondensatablauf 19 Störungen wegen Wassermangel . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Störungsbehebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Stromnetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Symbolerklärungen Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
T Taste „+“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Taste „Entstörung“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Taste „i“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
V Veränderungsverbot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Verpackung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Vorlauftemperatur einstellen (bei Einsatz eines Regelgeräts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Vorlauftemperatur einstellen (kein Regelgerät angeschlossen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
W Warmwasserbereitung ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . Warmwassertemperaturwähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Warmwasser zapfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wartungs-Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wasserhaushaltsgesetz (WHG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Witterungsgeführten Regler einstellen . . . . . . . . . . . . .
Z Zulässiger Brennstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
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Certifié DIN-EN Reg.-Nr.3R000/05 Marquage CE
For VVS-installatøren: Installations- og vedligeholdelsesvejledning Montagevejledning luft-/ røggasaftrækssystem Sikkerhedsetiket Installations- og vedligeholdelsesvejledning Automatisk fyringsolieudlufter med integreret finfilter Oliedyseomstillingssæt Neutralisationsanordning Indsugningsluft-lyddæmper Brandbeskyttelseskontakt Kedelrensesæt
Nr. 0020016003 Nr. 0020016001 Nr. 835593
Nr. 0020016002 Nr. 0020016005 Nr. 0020016004 Nr. 0020025599 Nr. 835137 Nr. 0020040372
Også vejledningerne til alle anvendte tilbehørsdele og reguleringer gælder. 1.2 Opbevaring af bilagene Opbevar denne betjeningsvejledning og alle andre gyldige bilag, så de er til rådighed, når der er brug for dem. Opbevar første idrifttagnings- og vedligeholdelsescheckliste i opstillingsrumme i nærheden af enheden. Deres VVS-installatør bør bekræfte den korrekte første idrifttagning og den årlige vedligeholdelse nederst på den pågældende checkliste. Den første idrifttagning er gratis. Giv bilagene til efterfølgeren i tilfælde af flytning eller salg.
Vaillant GmbH Remscheid / Germany Serial-Nr. 2105000000000000000000
Reg.-Nr.3R000/05 CE-mærke
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Serial-Nr. 2105000000000000000000
Beschermklasse DIN-EN gekeurd
Reg.-Nr.3R000/05 CE-symbool
0085 05 CE-0085BQ0388 Serienummer
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