LEICA

MP 0.72 - Camcorder LEICA - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice LEICA MP 0.72 - page 5
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Camcorder kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MP 0.72 - LEICA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MP 0.72 von der Marke LEICA.

BEDIENUNGSANLEITUNG MP 0.72 LEICA

Bedienungsanleitung / Instructions

LEICA MP 0.72 - Bedienungsanleitung / Instructions - 1

Die CE-Kennzeichnung unserer Produkte dokumentiert die Einhaltung der grundlegenden Anforderungen der jeweils gültigen EU-Richtlinien.

Warnhinweis

Moderne Elektronikbauelemente reagieren empfindlich auf elektrostatische Entladung.

Da sich Menschen z.B. beim Laufen über synthetischen Teppichboden leicht auf mehrere 10.000 Volt aufladen können, kann es beim Berühren Ihrer LEICA MP zu einer Entladung kommen, insbesondere dann, wenn sie auf einer leitfähigen Unterlage liegt.

Betrifft sie nur das Kameragehäuse, ist diese Entladung für die Elektronik völlig ungefährlich. Die nach außen geführten Kontakte, wie Batterie- oder Rückwandkontakte, sollten allerdings, trotz eingebauter zusätzlicher Schutzschaltungen, aus Sicherheitsgründen möglichst nicht berührt werden.

Bitte benutzen Sie für eine eventuelle Reinigung der Kontakte nicht das Optik-Mikrofasertuch (Synthetik), sondern ein Baumwoll- oder Leinentuch! Wenn Sie vorher bewusst an ein Heizungs- oder Wasserrohr (leitfähiges, mit "Erde" verbundenes Material) fassen, wird Ihre eventuelle elektrostatische Ladung mit Sicherheit abgebaut.

Bitte vermeiden Sie Verschmutzung und Oxidation der Kontakte auch durch trockene Lagerung Ihrer Leica im geschlossenen Zustand!

Vorwort

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Leica möchte sich bei Ihnen für den Erwerb der LEICA MP bedanken und Sie zu Ihrer Entscheidung beglückwünschen. Sie haben mit dieser einzigartigen Messsucher Kamera eine hervorragende Wahl getroffen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Fotografieren mit Ihrer neuen Leica.

Damit Sie alle Möglichkeiten Ihrer neuen Kamera richtig nutzen können, empfehlen wir Ihnen, zunächst diese Anleitung zu lesen.

Bezeichnung der Teile 4

Die Anzeigen im Sucher ....5

Befestigen des Tragriemens....6

Die Stromversorgung ....7

- Verwendbare Batterien ....7

- Einsetzen und Auswechseln der Batterien......7

- Automatische Batteriekontrolle......8

- Hinweise zur Batteriebenutzung......9

Der Auslöseknopf....10

Das Zeit-Einstellrad 10

Der Schnellschalthebel....11

Filmwechsel 12

- Öffnen der Kamera....12

- Einlegen eines Films....13

- Schließen der Kamera 13

- Transportieren auf die 1. Aufnahme .....14

- Zurückspulen und Herausnehmen des Films..14

Einstellen der Filmempfindlichkeit......15

- Folgende Einstellungen sind möglich......16

Ansetzen eines Objektivs ...... 16

Abnehmen eines Objektivs......17

Der Aufbau von Leica M-Objektiven .....17

- Der Entfernungs-Einstellring....18

- Der Blenden-Einstellring....18

- Die Schärfentiefe-Skala....19

- Gegenlichtblenden....20

- Die Verwendung bisheriger Leica M-Objektive....20

Richtiges Halten der Kamera......21

Der Leuchtrahmen-Messsucher ......22

Der Bildfeldwähler....24

Die Entfernungsmessung 26

- Mischbildmethode (Doppelbild) ......26

- Schnittbildmethode......26

Die Belichtungsmessung......28

- Einschalten des Belichtungsmessers ......28

- Einstellen der Belichtung / - einer passenden Verschlusszeit-/Blenden-Kombination......29

- Die B-Einstellung / Abschalten des Belichtungsmessers....30

- Der Messbereich des Belichtungsmessers.....30

- Unterschreiten des Messbereichs......30

-Messdiagramm 31/33

- Die Messfeld-Orientierung im Sucher...32/34-35

- Allgemeine Hinweise zur Belichtungsmessung ....36

Der Blitzbetrieb 38

  • Verwendbare Blitzgeräte....38
  • Aufsetzen und Anschließen des Blitzgeräts....39

Das Systemzubehör für die LEICA MP......40

  • Wechselobjektive ....40
  • Filter....40
  • Objektivhalter M....41
  • Sucher für 21/24/28mm-Objektive......41
  • Sucherlupe M 1.25x ....42
  • Korrektionslinsen 43
  • LEICA MOTOR M 43
  • LEICAVIT M 44
  • Aufsetzbare Rückspulkurbel......44
  • Handgriff M....45
    -Taschen....45

Tipps zur Werterhaltung Ihrer Leica Kamera und Objektive....46

Stichwort-Verzeichnis 48
Technische Daten....50
Weitere Leica Produkte....52
- Projektoren....52
- Ferngläser und Spektive 52

Leica Akademie....52
Leica im Internet....53
Leica Infodienst....53
Leica Kundendienst....53

Bezeichnung der Teile

  1. Haltestift des Bodendeckels
  2. Batteriefachdeckel
  3. Objektiv-Entriegelungsknopf
  4. Ösen für Tragriemen
  5. Hebel für Rückspulfreigabe
  6. Automatisches Bildzählwerk
  7. Auslöseknopf
  8. Gewinde für Drahtauslöser
  9. Schnellschalthebel für Verschlussaufzug und Filmtransport (wird beim Fotografieren in Bereitschaftsstellung ausgeklappt)

  10. Zeit-Einstellrad mit rastenden Einstellungen für:

  11. Manuell einstellbare Verschlußzeiten von 1s bis 1/1000s,

  12. für die Synchronzeit 1/50s für Blitzbetrieb, und
  13. B/OFF für Langzeit-Belichtungen und Abschaltung der Belichtungsmessung

  14. Ausblickfenster des Entfernungsmessers

  15. a. Zubehörschuh mit b. Mittenkontakt für Blitzauslösung

  16. Beleuchtungsfenster für die Leuchtrahmen

  17. Ausblickfenster des Suchers mit Verspiegelungen zur besseren Erkennbarkeit der LEDs bei sehr hellem Umfeld, sowie Gravur für Sucher-Vergrößerungsfaktor

  18. Ausziehbarer Rückspulknopf

  19. Feststehender Ring mit a. Index für Entfernungseinstellung, b. rotem Indexknopf für Objektivwechsel, und c. Schärfentiefe-Skala
  20. Entfernungs-Einstellring
  21. Blenden-Einstellring
  22. Weißer Indexpunkt für Blendeneinstellung
  23. Bildfeldwähler
  24. Suchereinblick
  25. Kontaktbuchse für Blitzgeräte mit Kabelanschluss
  26. Rückwand
  27. Stativgewinde A1/4, DIN 4503 (1/4")
  28. Bodendeckel
  29. Indexpunkt für Filmempfindlichkeits-Einstellung
  30. Drehbare Scheibe zur Einstellung der Film-empfindlichkeit mit ISO-Empfindlichkeitswerten von 6 bis 6400
  31. Verriegelungsknebel für Bodendeckel
  32. Kontakte zur Übertragung der Filmempfind- lichkeits-Einstellung
  33. Aufwickeldorn
  34. Kupplung für motorischen oder externen mechanischen Filmtransport
  35. Schematische Darstellung für das Einlegen des Films

Die Anzeigen im Sucher

A. Durch LEDs (Light Emitting Diodes - Leuchtdioden)

Zwei dreieckige und eine runde LED:

  • Gemeinsam als Lichtwaage für den Belichtungsabgleich, und
  • die linke dreieckige für Warnung vor Unterschreitung des Messbereichs.

Batterieförmige LED:

- für Batterie-Warnanzeige.

B. Leuchtrahmen für 50mm und 75mm (Beispiel)

C. Messfeld für Entfernungseinstellung

Befestigen des Tragriemens
LEICA MP 0.72 - Die Anzeigen im Sucher - 1

Die LEICA MP benötigt für die Belichtungsmessung zwei Silberoxid-Knopfzellen mit je 1,55 Volt oder eine Lithium-Batterie Typ DL 13 N mit 3 Volt. Lithium-Batterien eignen sich besonders, wenn die Kamera oft für längere Zeit nicht eingesetzt wird, bzw. zum Mitführen als Ersatz, da sie viele Jahre fast ohne Energieverlust lagerfähig sind.

Verwendbare Batterien
Silberoxid-Knopfzellen Lithiumzellen

Einsetzen und Auswechseln der Batterien

  1. Den Deckel des Batteriefachs (2) gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.

Hinweis:

Im Lieferumfang ist ein zweiter Batteriefachdeckel enthalten. Im Gegensatz zum geriffelten Rand des in den Bildern gezeigten besitzt dieser einen Schlitz, so dass er mit Hilfe einer Münze auf- und zugeschraubt werden kann.

LEICA MP 0.72 - Hinweis: - 1

  1. Die Batterie/n mit einem sauberen Läppchen von eventuellen Oxidationsrückständen befreien, und
  2. mit dem Pluspol nach oben zeigend (entsprechend der Kennzeichnung) in den Korb des Deckels einlegen.
  3. Anschliessend den Deckel mit der/den einge- legten Batterie/n im Uhrzeigersinn wieder in die Kamera einschrauben.
  4. Zum Herausnehmen der Batterie/n in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.

Ein Satz frischer Batterien reicht bei Raumtemperatur und 14s Messzeit pro Aufnahme für ca. 100 Filme à 36 Aufnahmen, das sind ca. 3600 Aufnahmen (gemäss Leica Prüfstandards).

Automatische Batteriekontrolle

Leuchtet die batterieförmige LED zusätzlich zu den LEDs der Lichtwaage auf (A), müssen die Batterien bald ausgewechselt werden. Eine genaue Belichtungsmessung ist jedoch auch dann noch gewährleistet.

Sind die Batterien zu schwach um die elektronische Belichtungsmessung der Kamera sicherzu- stellen, leuchtet nur noch die batterieförmige LED, solange der Auslöser am Druckpunkt gehalten wird, bzw. die Anzeigen erlöschen völlig. In solchen Fällen kann mit einer Belichtungsein- stellung auf der Grundlage einer Schätzung, bzw. mit Hilfe eines externen Hand-Belichtungsmessers weiter fotografiert werden.

Hinweis:

Durch Oxidieren der Batterieoberflächen kann der Stromkreis unterbrochen werden und die LEDs verlöschen. In diesem Fall Batterien herausnehmen und mit einem sauberen Läppchen reinigen. Gegebenenfalls auch die Kontakte in der Kamera säubern.

Hinweise zur Batteriebenutzung

  • Neue und gebrauchte Batterien, bzw. solche unterschiedlicher Leistung oder verschiedener Hersteller, sollten nicht zusammen verwendet werden.
  • Die Batteriekontakte müssen sauber gehalten werden.
  • Die Batterien dürfen nicht ins Feuer geworfen, wieder aufgeladen, aufgebrochen, zerlegt oder erhitzt werden.
  • Verbrauchte Batterien sollten baldmöglichst entnommen, und auch nicht in den normalen Abfall geworfen werden, denn sie enthalten umweltbelastende Substanzen.
  • Um sie einem Recycling zuzuführen, sollten sie beim Handel oder zum Sondermüll (Sammelstelle) abgegeben werden.
  • Wird die Kamera längere Zeit nicht eingesetzt, sollte/n die Batterie/n ebenfalls entnommen werden.
  • Batterien sollten kühl und trocken gelagert werden.

LEICA MP 0.72 - Hinweise zur Batteriebenutzung - 1

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Der Auslöseknopf

Der Auslöseknopf (7) besitzt eine Druckstufe. Leichtes Niederdrücken bis zum Druckpunkt aktiviert die Belichtungsmessung, sofern der Verschluss gespannt ist. Nach Loslassen des Auslöseknopfs bleiben das Messsystem und die Anzeige im Sucher noch ca. 14s eingeschaltet (Näheres dazu entnehmen Sie bitte den Abschnitten unter "Die Belichtungsmessung" auf der S. 28). Nach dem Überwinden des Druckpunkts erfolgt die Auslösung des Verschlusses.

Der Auslöseknopf sollte weich – nicht ruckartig – gedrückt werden, bis mit leisem Klicken der Verschluss abläuft.

Der Auslöseknopf besitzt ein genormtes Gewinde für Drahtauslöser (8).

Das Zeit-Einstellrad

Mit dem Zeit-Einstellrad (10) der LEICA MP werden die Verschlusszeiten von 1/1000s bis 1s, und in der orange, bzw. rot gekennzeichneten Position die Synchronzeit 1/50s für Blitzbetrieb gewählt.

Die ebenfalls orange, bzw. rot ^1 gekennzeichnete B/OFF-Position vereint zwei Funktionen:

- Der Belichtungsmesser ist abgeschaltet. - Wird der Auslöser (7) bei Einstellung auf diese Position niedergedrückt, bleibt der Verschluss – für Langzeit-Belichtungen – solange offen, wie der Auslöser niedergedrückt gehalten wird.

Alle Positionen rasten deutlich spürbar ein, keine ist verriegelt.

Hinweise:

Zwischenwerte dürfen nicht verwendet werden.

Zwischen den Positionen 1000 und B/OFF befindet sich ein Anschlag, so dass andere

Einstellungen aus der Position 1000 nur durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn-, bzw. aus der Position B/OFF nur durch Drehen im Uhrzeigersinn möglich sind.

Beim Transport, z.B. in einer Tasche, und wenn die Kamera länger nicht verwendet wird, sollte sie ausgeschaltet-, d.h. auf B/OFF gestellt werden.

Der Schnellschalthebel

Mit dem Schnellschalthebel (9) wird der Film weitertransportiert, der Verschluss aufgezogen und das Bildzählwerk automatisch weitergeschaltet. Der Transport kann mit einem Hebelschwung bis zum Anschlag, aber auch durch mehrere kurze Schwünge des Schnellschalthebels erfolgen. Er kann für schnelles Arbeiten in eine "Bereitschaftsstellung" ausgeschwenkt werden, bzw. bleiben.

LEICA MP 0.72 - Der Schnellschalthebel - 1

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Filmwechsel

Überzeugen Sie sich stets zunächst durch Drehen am ausziehbaren Rückspulknopf (15) in Pfeilrichtung, ob nicht bereits ein Film eingelegt ist. Spüren Sie Widerstand, so verfahren Sie wie im Abschnitt "Zurückspulen und Herausnehmen des Films" auf Seite 14 beschrieben.

Nehmen Sie die Kamera in die linke Hand, so dass der Bodendeckel nach oben zeigt.

Öffnen der Kamera

  1. Den Knebel (28) des Bodendeckels (25) hochklappen,
  2. nach links drehen,
  3. den Bodendeckel abheben, und
  4. die Rückwand (23) nach hinten abklappen.

LEICA MP 0.72 - Öffnen der Kamera - 1

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Hinweis:

Bei aufgeklappter Rückwand sind dort und am Kamera-Gehäuse jeweils drei Kontakte (29) zur Übertragung der eingestellten Filmempfindlichkeit an das Belichtungsmesssystem sichtbar. Diese Kontakte sind vergoldet und daher korrosionsgeschützt und weitestgehend unempfindlich gegen Verschmutzung. Eine besondere Pflege ist nicht erforderlich.

Beim Filmwechsel sollte trotzdem darauf geachtet werden, daß eine grobe Verunreinigung oder eine direkte Benetzung durch Regentropfen etc. vermieden wird.

LEICA MP 0.72 - Hinweis: - 1

Einlegen eines Films

  1. Die Filmpatrone in die rechte Hand nehmen und etwa zur Hälfte in den hierfür vorgesehenen Raum der Kamera einstecken.
  2. den Filmanfang fassen und, wie in der schematischen Darstellung (32) auf dem Innengehäuse gezeigt, bis in den Aufwickeldorn (30) hineinziehen, und
  3. Filmpatrone und Filmanfang vorsichtig mit den Fingerkuppen in die Kamera drücken.

Hinweise:

Der Filmanfang muss wie bei jedem konfektionierten Film angeschnitten sein.

Wird der Filmanfang so weit herausgezogen, dass er aus einem der Schlitze auf der gegenüber liegenden Seite des Aufwickeldorns ein wenig

herausragt, stört das die Funktion nicht. Lediglich bei Frost muss der Film genau entsprechend der schematischen Darstellung eingelegt werden, d.h. der Filmanfang darf nur von einem Schlitz des Aufwickeldorns erfasst werden, damit das herausragende Ende des Films nicht evtl. abbricht.

Achtung:

Der Filmtransport sollte nicht bei offener Kamera kontrolliert werden, denn der Bodendeckel ist so ausgeführt, dass sein Ansetzen an die Kamera den Film in die richtige Lage bringt.

Schließen der Kamera

  1. Die Rückwand anklappen,
  2. den Bodendeckel in den Haltestift (1) an der Kameraseite einhängen,
  3. ihn beiklappen, wobei darauf zu achten ist, dass die Rückwand ganz angedrückt ist, damit der Bodendeckel sie umfasst, und
  4. mit dem Knebel verriegeln.

Transportieren auf die 1. Aufnahme

  1. Den Film mit dem Schnellschalthebel (9) um eine Aufnahme weiterschalten und die Kamera auslösen,

  2. dann den Film durch vorsichtiges Drehen am ausziehbaren Rückspulknopf (15) in Pfeilrichtung spannen. Der Film wird ordnungsgemäß transportiert, wenn sich der Rückspulknopf bei erneuter Betätigung des Schnellschalthebels entgegen der Pfeilrichtung mitdreht.

  3. Schließlich die Kamera erneut auslösen und den Verschluss zum dritten Mal spannen. Das Bildzählwerk (6) zeigt jetzt auf 1 und die Kamera ist, nach dem Überprüfen oder Einstellen der Filmempfindlichkeit (siehe dazu die entsprechenden Abschnitte ab S.15) aufnahmebereit.

LEICA MP 0.72 - Transportieren auf die 1. Aufnahme - 1

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LEICA MP 0.72 - Transportieren auf die 1. Aufnahme - 2

Zurückspulen und Herausnehmen des Films

Ist der Film bis zur letzten Aufnahme belichtet, lässt sich der Schnellschalthebel nicht mehr betätigen. Vor der Entnahme muss der Film in die Filmpatrone zurückgespult werden.

Dazu

  1. den Hebel für Rückspulfreigabe (5) nach R umlegen,
  2. den Rückspulknopf nach oben ziehen (max. ca. 11mm) und
  3. im Uhrzeigersinn (Pfeilrichtung) drehen, bis der Film nach Überwinden eines leichten Widerstandes aus der Aufwickelspule herausgezogen ist.

  4. Dann den Bodendeckel öffnen,

  5. die Rückwand abklappen, und
  6. die Filmpatrone herausnehmen.

Wenn ein Film nicht richtig an der Kassettenspule befestigt ist, z. B. bei Verwendung von Meterware, kann es vorkommen, dass das Filmende abgerissen wird und vom Aufwickeldorn abgenommen werden muss.

Dazu

  1. den Bodendeckel der Kamera in einem völlig dunklen Raum abnehmen,
  2. dann die Kamera so halten, dass der offene Bodendeckel nach unten zeigt, und
  3. den Schnellschalthebel mehrmals langsam betätigen, bis der Film von selbst soweit aus der Kamera herauskommt, dass man ihn fassen und herausziehen kann. Ggfs. zur Unterstützung die Kamera leicht in die Hand schlagen.

LEICA MP 0.72 - Dazu - 1

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Einstellen der Filmempfindlichkeit

Mit der Einstellscheibe (27) wird die Filmempfindlichkeit manuell durch Einstellung einer der Werte im Bereich von ISO 6 bis 6400 gewählt. (ISO ist die internationale Bezeichnung für die Filmempfindlichkeit.)

Dazu wird die rastende Scheibe so gedreht, dass der gewünschte Wert dem weißen Indexpunkt (26) gegenübersteht.

Folgende Einstellungen sind möglich
Skala Empfindlichkeit - ISO (ASA/DIN)

6 6/ 9°
-8/10°
-10/11°
12 12/12°
-16/13°
-20/14°
25 25/15°
-32/16°
-40/17°
50 50/18°
-64/19°
-80/20°
100 100/21°
-125/22°
-160/23°
200 200/24°
-250/25°
-320/26°
400 400/27°
-500/28°
-640/29°
800800/30°
-1000/21°
-1250/32°
1600 1600/33°
-2000/34°
-2500/35°
32003200/36°
-4000/37°
-5000/38°
64006400/39°

LEICA MP 0.72 - Einstellen der Filmempfindlichkeit - 1

Ansetzen eines Objektivs

  1. Das Objektiv am festen Ring (16) fassen,
  2. den roten Indexknopf (16b) des Objektives dem Entriegelungsknopf (3) am Kameragehäuse gegenüberstellen und dann
  3. das Objektiv in dieser Stellung gerade einsetzen.
  4. Eine kurze Rechtsdrehung lässt das Objektiv hör- und fühlbar einrasten.

LEICA MP 0.72 - Ansetzen eines Objektivs - 1

Abnehmen eines Objektivs

  1. Das Objektiv am festen Ring (16) fassen,
  2. den Entriegelungsknopf (3) am Kamera- gehäuse niederdrücken,
  3. das Objektiv nach links drehen, bis dessen Indexknopf (16b) dem Entriegelungsknopf gegenübersteht, und
  4. dann gerade herausnehmen.

Hinweis:

Bei eingelegtem Film sollte der Objektivwechsel im Körperschatten erfolgen, da bei direkter Sonneneinstrahlung Lichteinfall durch den Verschluss möglich ist.

LEICA MP 0.72 - Hinweis: - 1

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Der Aufbau von Leica M-Objektiven

Die Leica M-Objektive besitzen einen feststehender Ring (16) mit Index für Entfernungseinstellung (16a), Indexknopf für Objektivwechsel (16b) und Schärfentiefe-Skala (16c), einen drehbaren Entfernungs-Einstellring (17) und einen Blenden-Einstellring (18) sowie den dazugehörigen weissen Indexpunkt (19).

Der Entfernungs-Einstellring

Der Entfernungs-Einstellring (17) zeigt die jeweils eingestellte Entfernung und, in Verbindung mit der Schärfentiefeskala (16c), den Bereich der Schärfentiefe an.

Näheres zur Einstellung der Entfernung entnehmen Sie bitte dem Abschnitt "Die Entfernungsmessung" auf Seite 26.

Der Blenden-Einstellring

Die Blendenzahlen sind international festgelegt. Sie sind so gewählt, dass die Lichtmenge, die auf den Film gelangt, beim Abblenden von Blendenzahl zu Blendenzahl jeweils auf die Hälfte verringert wird. Eine Blendenstufe entspricht einer Stufe auf dem Zeit-Einstellrad (9).

Ähnlich wie die Belichtungszeiten rastet der Blenden-Einstellring (17) am Objektiv bei jeder Zahl (bei den meisten Objektiven auch bei halben Werten) fühlbar ein. Sie können sich also nach einiger Übung auch im Dunkeln über die Einstellung der Blende orientieren.

Die Drehrichtung des Blendenrings entspricht den Belichtungsmesser-Anzeigen im Sucher.

Leuchtet beispielsweise die linke dreieckige LED auf, führt eine Drehung in Pfeilrichtung, d.h. nach rechts, zu der benötigten, grösseren, d.h. weiter geöffneten Blende (kleinerer Blendenwert).

Näheres zur Einstellung der korrekten Belichtung entnehmen Sie bitte dem Abschnitt: "Die Belichtungsmessung" auf Seite 28.

LEICA MP 0.72 - Der Blenden-Einstellring - 1

Die Schärfentiefe-Skala

Mit höchster Schärfe wird diejenige – dem Film parallele – Ebene im Motiv abgebildet, auf die das Objektiv eingestellt ist. Diese Höchstschärfe nimmt nach vorn und nach hinten allmählich ab, so dass sich ein gewisser Tiefenbereich ergibt, der auf dem Bild scharf wiedergegeben wird: Die Schärfentiefe. Sie ist abhängig von der Aufnahme-Entfernung, der Brennweite des Objektivs (zusammen ergibt das den Abbildungs-Maßstab) und der eingestellten Blende. Abblenden, d.h. Einstellen eines größeren Wertes, erhöht die Schärfentiefe, Aufblenden, d.h. Einstellen eines kleineren Wertes, verringert sie.

Zusammen mit der Schärfentiefe-Skala (16c) kann man auf dem Entfernungs-Einstellring (17) den Bereich der Schärfentiefe bei der jeweils eingestellten Entfernung ablesen.

Haben sie beispielsweise das Objektiv LEICA SUMMILUX-M 1:1,4/50mm auf 5m eingestellt, so reicht die Schärfe bei Blende 4 von 4m bis etwa 8m. Blenden Sie dagegen bei gleicher Entfernung auf 11 ab, so reicht die Schärfe von 3m bis etwa 20m.

LEICA MP 0.72 - Die Schärfentiefe-Skala - 1

Die einzelnen Leica M-Objektive werden mit verschiedenen funktionell ausgebildeten Gegenlichtblenden geliefert. Bei mehreren Objektiven sind sie eingebaut und teleskopartig ausziehbar. Gegenlichtblenden sollten grundsätzlich immer benutzt werden, weil sie das Objektiv wirksam gegen Nebenlicht und Überstrahlung, aber auch gegen Regentropfen und Fingerabdrücke schützen.

Die Verwendung bisheriger Leica M-Objektive

Alle Leica M-Objektive können benutzt werden. Von der Belichtungsmessung sind jedoch ausgenommen:

Hologon 1:8/15mm,

Super-Angulon-M 1:4/21mm

Super-Angulon -M 1:3,4/21mm

Elmarit-M 1:2,8/28 mm mit niedrigeren Fabr. Nr. als 2 314 921.

Beim Objektivwechsel muss auf Unendlich eingestellt sein:

Summicron 1:2/50mm mit Naheinstellung.

LEICA MP 0.72 - Die Verwendung bisheriger Leica M-Objektive - 1

Richtiges Halten der Kamera

Für scharfe, unverwackelte Aufnahmen muss die Kamera möglichst ruhig und bequem gehalten werden. Eine geeignete, sichere "Drei-Punkt-Haltung" der LEICA MP ergibt sich, wenn sie mit der rechten Hand gefasst wird, wobei der Zeigefinger auf dem Auslöseknopf liegt und der Daumen hinter den in Bereitschaftsstellung ausgeklappten Schnellschalthebel geschoben wird. Zusätzlich stützt die linke Hand entweder das Objektiv von unten, bereit zum schnellem Nachfokussieren, oder sie umfasst die Kamera. Festes Anlegen an Stirn und Wange gibt der Kamera zusätzlichen Halt. Für Hochformataufnahmen wird die LEICA MP nach links gedreht. Die Hände können dabei in

LEICA MP 0.72 - Richtiges Halten der Kamera - 1

der gleichen Stellung wie bei Aufnahmen im Querformat bleiben. Sie kann aber auch nach rechts geschwenkt werden. In diesem Fall kann es vorteilhaft sein, mit dem Daumen auszulösen.

Hinweis:

Als praktisches Zubehör wird der Handgriff M für besonders sicheres Halten und freihändiges Tragen der LEICA MP empfohlen (Bestell-Nr. 14405).

Der Leuchtrahmen-Messsucher

Der Leuchtrahmen-Messsucher der LEICA MP ist nicht nur ein besonders hochwertiger, großer, brillanter und heller Sucher, sondern auch ein mit dem Objektiv gekuppelter, sehr präziser Entfernungsmesser. Die Größe der Leuchtrahmen entspricht einer Bildgröße von 23 x 35mm (Diaformat) bei der für jede Brennweite kürzesten Einstell-Entfernung. Bei größeren Entfernungen wird von der Kamera etwas mehr vom Motiv erfasst, als innerhalb der Leuchtrahmen zu sehen ist. Die Leuchtrahmen sind mit der Entfernungseinstellung so gekuppelt, dass die Parallaxe – der Versatz zwischen der Objektiv- und der Sucherachse – automatisch ausgeglichen wird und sich Leuchtrahmenbild und Aufnahmebild im gesamten Entfernungs-Einstellbereich von 0,7m bis ∞ decken. Es stehen drei LEICA MP Modelle mit unterschiedlichen Varianten dieses Suchers zur Verfügung, die sich ausschließlich durch ihre Vergrößerung unterscheiden: Werden bei der LEICA MP mit 0,72-facher Sucher-Vergrößerung Objektive der Brennweiten 28 (Elmarit ab Fabrikationsnummer 2411001), 35, 50, 75, 90 und 135mm eingesetzt, so spiegelt sich automatisch der zugehörige Leuchtrahmen in den Kombinationen 28+90mm, 35+135 mm, 50+75mm ein.

Im LEICA MP Modell mit der stärkeren, 0,85-fachen Sucher-Vergrößerung werden fünf Rahmen für die Brennweiten ab 35 mm eingespiegelt (90mm, 35+135mm, 50+75mm). In der LEICA MP 0,58 werden fünf Rahmen für die Brennweiten bis zu 90mm eingespiegelt (28+90mm, 35mm, 50+75mm). In der Mitte des Sucherfeldes liegt das rechteckige Entfernungs-Messbild, das heller als das umliegende Bildfeld ist. Alle Objektive von 21 bis 135mm Brennweite kuppeln sich beim Einsetzen in die LEICA MP mit dem Entfernungsmesser. Wenn der Belichtungsmesser eingeschaltet ist, erscheinen am unteren Rand des Sucherbildes zusätzlich die LEDs des Belichtungsmessers, bzw. die LED-Batterie-Warnanzeige. Näheres zur Entfernungs- und Belichtungsmessung entnehmen Sie bitte den entsprechenden Abschnitten auf den Seiten 26 und 28.

Hinweis:

In der LEICAM 0.85 wird der mittlere Bereich des unteren 50mm-Leuchtrahmens von der Anzeige verdeckt.

LEICA MP 0.72 - Hinweis: - 1

text_image LED für Batterie-Warnanzeige LED's des Belichtungsmessers Leucht- rahmen 35 mm Leucht- rahmen 135 mm Messfeld des Entfernungsmessers

Der Bildfeldwähler

Der Bildfeldwähler (20) erweitert die Möglichkeit des Suchers der LEICA MP. Mit diesem eingebauten Universalsucher können Sie sich jederzeit die Bildrahmen einspiegeln, die nicht zu dem gerade eingesetzten Objektiv gehören. Sie sehen dann sofort, ob es bildgestalterischen Gründen günstiger ist, das jeweilige Motiv mit einer anderen Brennweite aufzunehmen.

Wird der Hebel nach außen, d.h. vom Objektiv weggeschwenkt, erscheinen die Bildbegrenzungen für 35 und 135mm Brennweite (die Bildbegrenzung für 135mm Brennweite entfällt bei der LEICA MP 0.58).

Wird der Hebel in die senkrechte, mittige Stellung geschwenkt, erscheinen die Bildfeldbegrenzungen für 50 und 75mm Brennweite.

Wird der Hebel nach innen, d.h. zum Objektiv geschwenkt, erscheinen in der LEICA MP mit 0,72-facher Sucher-Vergrößerung die Bildbegrenzungen für 28 und 90mm Brennweite, im Modell mit 0,85-facher Sucher-Vergrößerung nur der Leuchtrahmen für 90mm Brennweite.

LEICA MP 0.72 - Der Bildfeldwähler - 1

text_image 35 mm + 135 mm*

*nicht bei Leica MP 0.58

LEICA MP 0.72 - Der Bildfeldwähler - 2

*nicht bei Leica MP 0.85

Die Entfernungsmessung

Mit dem Entfernungsmesser der drei LEICA MP Modelle lässt sich aufgrund seiner großen effektiven Messbasis sehr präzise arbeiten. Dies macht sich insbesondere bei der Verwendung von Weitwinkel-Objektiven mit ihrer relativ großen Schärfentiefe vorteilhaft bemerkbar. Die stärkere Vergrößerung im Fall des 0,85-fach Suchers bewirkt dabei durch eine noch größere effektive Messbasis eine weitere Steigerung der Genauigkeit:

Mechanische Messbasis (Abstand der optischen Achsen des Sucher-Fensters und des Entfernungsmesser-Ausblickfensters)x Sucher- = Effektive vergrößerungMessbasis
Leica MP mit 0,72 x Sucher69,25 mmx 0,72= ca. 49,9 mm
Leica MP mit 0,85 x Sucher69,25 mmx 0,85= ca. 58,9 mm
Leica MP mit 0,58 x Sucher69,25 mmx 0,58= ca. 40,2 mm

Das Messfeld des Entfernungsmessers ist in der Mitte des Suchers als helles, scharf begrenztes Rechteck sichtbar. Wenn Sie das große Ausblickfenster (14) des Suchers zuhalten, bleiben lediglich der eingespiegelte Leuchtrahmen und dieses Messfeld sichtbar. Die Schärfe kann nach der Mischbild- oder der Schnittbildmethode eingestellt werden:

Mischbildmethode (Doppelbild)

Bei einem Portrait z.B. das Auge mit dem Messfeld des Entfernungsmessers anvisieren und am Entfernungseinstellring des Objektivs so lange drehen, bis die Konturen im Messfeld zur Deckung gebracht sind. Danach Motiv-Ausschnitt festlegen.

Schnittbildmethode

Bei einer Architektur-Aufnahme z.B. die senkrechte oder eine andere klar definierte senkrechte Linie mit dem Messfeld des Entfernungsmessers anvisieren und am Entfernungseinstellring des Objektives so lange drehen, bis die Konturen der Kante bzw. Linie an den Begrenzungen des Messfeldes ohne Versatz zu sehen sind. Danach Motiv-Ausschnitt festlegen.

Eine klare Trennung der beiden Einstell-Methoden ist in der Praxis selten gegeben. Beide Kriterien lassen sich in Kombination miteinander sehr gut verwenden.

LEICA MP 0.72 - Schnittbildmethode - 1

Doppelkontur = Unscharf Konturendeckung = scharf

LEICA MP 0.72 - Schnittbildmethode - 2

Unterbrochene Linie = unscharf Durchgehende Linie = scharf

LEICA MP 0.72 - Schnittbildmethode - 3

Die Belichtungsmessung

Bei der LEICA MP erfolgt die Belichtungsmessung für das vorhandene Umgebungslicht selektiv durch das Objektiv bei Arbeitsblende. Dabei wird das von einem hellen Messfleck reflektierte Licht von einer Fotodiode (Pfeil) aufgefangen und gemessen. Diese Silizium-Fotodiode mit vorgesetzter Sammellinse ist links oberhalb des Verschlusses angeordnet. Der Messfleck (12mm Durchmesser, das entspricht ca. 13 % des Negativformats) befindet sich in der Mitte des ersten Verschlussvorhangs.

Die ungleichmäßige Deckung der weißen Farbe beruht nicht auf einer mangelhafte Fertigung. Sie ist vielmehr darauf zurückzuführen, dass auf dem flexiblen Gummituch des Verschlusses keine geschlossene, dicke Farbschicht aufgetragen werden kann, ohne die Funktion des Verschlusses zu beeinträchtigen. Die ungleichmäßige Struktur des Messflecks beeinträchtigt das Belichtungsergebnis in keiner Weise.

Die für eine korrekte Belichtung passenden Zeit-/Blenden-Kombinationen werden mit Hilfe der Sucheranzeigen ermittelt – einer aus drei roten LEDs bestehenden Lichtwaage (▶ ● ◀). Ist die Einstellung richtig, leuchtet nur die mittlere, runde LED.

Einschalten des Belichtungsmessers

Der Belichtungsmesser wird durch leichtes Niederdrücken des Auslöseknopfs (7) bis zu seinem Druckpunkt eingeschaltet, vorausgesetzt, die Kamera ist eingeschaltet, d.h. das Zeit-Einstellrad (10) steht auf einer anderen Position als B/OFF, und der Verschluss ist vollständig aufgezogen.

Die Messbereitschaft des Belichtungsmessers wird durch konstantes Leuchten einer der beiden dreieckigen LEDs signalisiert, ggfs. zusammen mit der mittleren, runden LED.

Wird der Auslöseknopf wieder losgelassen, ohne den Verschluss auszulösen, bleibt der Belichtungsmesser noch ca. 14s lang eingeschaltet und die entsprechende(n) LED(s) leuchtet/n solange weiter.

Nach Auslösung und Verschlussablauf ist der Belichtungsmesser abgeschaltet und die LED(s) im Sucher verlöschen.

Der Belichtungsmesser ist ebenfalls abgeschaltet, wenn der Verschluss nicht gespannt ist, und/oder das Zeit-Einstellrad auf B/OFF steht (d.h. die Kamera ausgeschaltet ist).

Hinweise:

Wenn der Verschluss nicht gespannt ist oder die Anzeigen erloschen sind, befindet sich die Kamera in einem "Stand-by"-Zustand.

Bei sehr wenig Umgebungslicht, d.h. im Grenzbereich des Belichtungsmessers, kann es ca. 0,2s dauern, bis die LEDs aufleuchten.

Wird der Messbereich des Belichtungsmessers bei sehr niedrigen Leuchtdichten unterschritten, blinkt als Warnanzeige die linke dreieckige LED.

Einstellen der Belichtung / - einer passenden Verschlusszeit-/Blenden-Kombination

Soll die Belichtungseinstellung entsprechend der Angaben des Belichtungsmessers erfolgen, muss der Verschluss voll gespannt sein und das Zeit-Einstellrad (10) bei einer der gravierten Verschlusszeiten eingerastet sein.

Dann

  1. den Belichtungsmesser durch leichten Druck auf den Auslöser (7, bis zum Druckpunkt) einschalten und
  2. durch drehen am Zeit-Einstellrad und/oder Blenden-Einstellring des Objektives (18) die runde LED alleine zum Leuchten bringen.

Neben der für eine richtige Belichtung nötigen Drehrichtung des Blenden-Einstellrings, zeigen die drei LEDs der Lichtwaage auf die folgende Art Unter-, Über-, sowie die korrekte Belichtung an:

Unterbelichtung von mindestens einer Blendenstufe; Drehung des Blendenrings nach rechts und/oder des Zeit-Einstellra- des nach links nötig

Unterbelichtung von ^1/2 Blendenstufe; Drehung des Blendenrings nach rechts oder des Zeit-Einstellrades nach links nötig
- Richtige Belichtung
- Überbelichtung von ^1/2 Blendenstufe; Drehung des Blendenrings nach links oder des Zeit-Einstellrades nach rechts nötig
Überbelichtung von mindestens einer Blendenstufe; Drehung des Blendenrings nach links und/oder des Zeit-Einstellra- des nach rechts nötig

Die B-Einstellung / Abschalten des Belichtungsmessers

Mit der B/OFF-Einstellung des Verschlusszeiten-Einstellrades sind Belichtungen beliebiger Dauer möglich. Dabei bleibt der Verschluss solange geöffnet, wie der Auslöseknopf gedrückt gehalten wird.

Der Belichtungsmesser ist dabei allerdings ausgeschaltet.

Wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt oder in einer Tasche verstaut wird, sollte sie immer durch drehen des Zeit-Einstellrades in die

B/OFF-Position ausgeschaltet werden. Dadurch wird jeglicher Stromverbrauch unterbunden, auch der geringe, der im Stand-by Betrieb nach dem selbsttätigen Abschalten des Belichtungsmessers und dem Erlöschen der Anzeige weiterhin erfolgt.

Der Messbereich des Belichtungsmessers

Der Messbereich reicht bei Raumtemperatur, normaler Luftfeuchte und Blende 1,0 von 0,03 bis 125000cd/m². Bei ISO 100/21° entspricht dies EV-2 bis 20 bzw. Bl.1,0 und 4 s bis Bl.32 und 1/1000s (siehe auch Diagramm Seite 33).

Unterschreiten des Messbereichs

Wird der Messbereich des Belichtungsmessers bei sehr niedrigen Leuchtdichten unterschritten, blinkt als Warnanzeige die linke, dreieckige LED.

Da die Belichtungsmessung mit Arbeitsblende erfolgt, kann dieser Zustand auch durch Abblenden des Objektivs entstehen.

Der Belichtungsmesser bleibt – auch bei unterschrittenem Messbereich – noch ca. 14s nach dem Loslassen des Auslöseknopfs eingeschaltet.

Verbessern sich in diesem Zeitraum (z.B. durch Änderung des Motivausschnitts oder durch Öffnen der Blende) die Lichtverhältnisse, geht die LED-Anzeige von Blinken in konstantes Leuchten über und zeigt damit Messbereitschaft an.

Messdiagramm (Grafik siehe S. 33)

Angaben zum Messbereich des Belichtungsmessers befinden sich auf der rechten Seite des Diagramms, Angaben zum Arbeitsbereich des Schlitzverschlusses und der Objektive auf der linken Seite. Dazwischen sind Belichtungswerte (EV = Exposure Value) abzulesen. Der Messbereich des Belichtungsmessers wird rechts im Diagramm in cd/m² (Candela pro Quadratmeter) angegeben. Darüber werden die Filmempfindlichkeits-Einstellungen (SV = Speed Value) in ISO-Werten angeführt. Links im Diagramm erkennt man die Belichtungszeit-Angaben in Sekunden (TV = Time Value). Symbolisch ist der Arbeitsbereich des Schlitzverschlusses der LEICA MP durch eine schraffierte Fläche in der danebenstehenden Säule dargestellt. Bei Einstellung B/OFF ist der Bereich nach oben hin offen. Links unten werden die Blendenzahlen (AV = Aperture Value) abgelesen.

An Beispiel A lassen sich die Zusammenhänge von Filmempfindlichkeit, Leuchtdichte (Helligkeit), Belichtungszeit und Blende erkennen. Von der Filmempfindlichkeitsangabe (ISO 100/21°) verfolgt man zunächst die senkrechte Linie bis zum Schnittpunkt der zur entsprechenden Leuchtdichte gehörenden waagrechten Linie. In diesem Beispiel sind das 4 000 cd/m², was einer Helligkeit bei strahlendem Sonnenschein entspricht. Diagonal führt jetzt die Linie bis auf die senkrechte Linie der eingestellten Blende (11) und von dort waagerecht nach links weiter zur dabei notwendigen Belichtungszeit 1/250s). Im Verlauf der diagonalen Linienführung lässt sich auch der Belichtungswert (EV 15) ablesen. Am Beispiel B erkennt man, dass bei Kerzenlicht und einer Film-Empfindlichkeit von ISO 400/27° (1 cd/m²) z.B. mit Blende 1,4 und 1/15s fotografiert werden muss. Die Blende 11 am Objektiv kann z.B. nicht benutzt werden, da die dazu-

gehörige Belichtungszeit von 4s am Zeit-Einstellrad nicht zur Verfügung steht. Weil mit dem Zeit-Einstellrad als längste Belichtungszeit nur 1s eingestellt werden kann, ist auch ein direktes Messen nicht mehr möglich. Ein Umrechnen oder das Ablesen der richtigen Belichtungszeit aus diesem Diagramm ist damit unumgänglich.

Die Messfeld-Orientierung im Sucher

(Grafiken siehe S. 34-35)

Der Durchmesser des runden Messfelds beträgt 12mm. Damit entspricht es 12 der Formathöhe, bzw. 13 der Formatbreite. Im Sucherbild verändert sich jedoch die Messfeldgrösse im Verhältnis zum gültigen Rahmen je nach verwendeter Brennweite und eingestellter Entfernung ein Wenig.

Das gilt auch für Objektive mit Suchervorsatz, wie z.B. das LEICA ELMARIT-M 1:2,8/135mm.

Messdiagramm
LEICA MP 0.72 - Die Messfeld-Orientierung im Sucher - 1

LEICA MP
Suchervergrößerung 0.58 x
LEICA MP 0.72 - Die Messfeld-Orientierung im Sucher - 2

LEICA MP
Suchervergrößerung 0.58 x
LEICA MP 0.72 - Die Messfeld-Orientierung im Sucher - 3

LEICA MP
Suchervergrößerung 0.72 x
LEICA MP 0.72 - Die Messfeld-Orientierung im Sucher - 4

LEICA MP
Suchervergrößerung 0.72 x
LEICA MP 0.72 - Die Messfeld-Orientierung im Sucher - 5

LEICA MP
Suchervergrößerung 0.85 x
LEICA MP 0.72 - Die Messfeld-Orientierung im Sucher - 6

LEICA MP
Suchervergrößerung 0.85 x
LEICA MP 0.72 - Die Messfeld-Orientierung im Sucher - 7

Allgemeine Hinweise zur Belichtungsmessung

Die meisten Motive weisen in der Regel eine gleichmäßige Verteilung von dunklen und hellen Objektdetails auf. Solche Normalmotive reflektieren 18 % des einfallenden Lichts und entsprechen damit einem Grauwert, auf den alle Belichtungsmesser geeicht sind.

Wird vom Motiv grundsätzlich mehr Licht reflektiert, z.B. bei verschneiter Winterlandschaft, vom gelben Sandstrand, von hellen Hauswänden oder einem weißen Brautkleid, würde eine Einstellung von Verschlusszeit und Blende entsprechend der Belichtungsmesser-Anzeige eine Unterbelichtung ergeben.

Bei Motiven mit überwiegend dunklen Details, z.B. bei einer schwarzen Dampflok, bei dunkelgrauen Schieferdächern oder der dunkelblauen Uniform eines Kapitäns, wird dagegen weniger Licht reflektiert und eine Einstellung von Verschlusszeit und Blende entsprechend der Belichtungsmesser-Anzeige würde eine Überbelichtung ergeben.

In derartigen Fällen muss der Belichtungsmesswert korrigiert werden, wenn optimale Belichtungsergebnisse angestrebt werden. Es sei denn, es wird mit Hilfe der selektiven Messung im Motiv ein Ausschnitt angemessen, in dem eine gute Verteilung von hellen und dunklen Details gegeben ist.

Bei einem Hochzeitsfoto wird man z.B. das Gesicht der Braut und nicht das weiße Brautkleid anmessen. Bei Landschaftsaufnahmen mit einem Weitwinkel-Objektiv wird man die Kamera soweit neigen, dass das selektive Messfeld der LEICA MP nicht die hellen Partien des Himmels erfasst.

Kann kein entsprechender Ausschnitt im Motiv angemessen werden, muss ein Verlängerungsfaktor benutzt werden, d.h. die Belichtungszeit wird um 2- bis 4-fach verlängert; bzw. die Blende um 1 bis 2 Stufen geöffnet.

Bei einer von der Sonne beschienenen Schneefläche erfolgt z.B. eine Korrektur mit dem Faktor 4, d.h. anstelle der gemessenen Belichtungszeit von 1/1000s bei Blende 8 wird entweder mit 1/250s bei Blende 8 oder mit 1/1000s bei Blende 4 belichtet. Bei weniger hellen Motiven, z.B. beim hellen Meeresstrand, genügt ein Verlängerungsfaktor von 1,5. Entsprechend umgekehrt verfährt man bei dunklen Motiven.

LEICA MP 0.72 - Allgemeine Hinweise zur Belichtungsmessung - 1

Bei sehr großen Kontrasten zwischen hellen und dunklen Partien reicht der Belichtungsumfang der Filme nicht mehr aus, sowohl im "Licht" als auch im "Schatten" alle Helligkeitsdifferenzierungen des Motivs zu registrieren. Es bleibt der Entscheidung des Fotografen überlassen, in welchen Partien er noch Zeichnung wünscht. Eine Person kann dann z.B. als schwarze Silhouette (unterbelichtet) vor richtig belichteter Landschaft, oder richtig belichtet vor "ausgeblichenem" Hintergrund (überbelichtet) stehen. Das Anmessen von "Licht" und "Schatten" und eine daraus ermittelte

LEICA MP 0.72 - Allgemeine Hinweise zur Belichtungsmessung - 2

Kompromiss-Belichtung führt in der Regel zu unbefriedigenden Ergebnissen, weil dann sowohl in den hellen als auch in den dunklen Partien Differenzierungen verloren gehen.

Bewusst knapper bzw. bewusst reichlicher gewählte Belichtungen verstärken oft den Charakter eines Bildes und können deshalb als Gestaltungsmittel sinnvoll eingesetzt werden.

LEICA MP 0.72 - Allgemeine Hinweise zur Belichtungsmessung - 3

text_image USICA CAMERA MADE IN GERMANY 12 a 12 b 22

Der Blitzbetrieb

Die LEICA MP besitzt keine eigene Blitzmessung und -Steuerung. Infolgedessen muss die Steuerung der Blitzbelichtung entweder durch das aufgesetzte Blitzgerät selbst erfolgen (Computersteuerung), oder - gemäß Leitzahlrechnung - die Blende entsprechend der Entfernung des Motivs zur Kamera für jede Aufnahme neu eingestellt werden. Die kürzestmögliche Belichtungszeit für Aufnahmen mit Elektronen-Blitzgeräten, die Synchronzeit 1/50s, ist auf dem Zeit-Einstellrad (7) mit ♦ gekennzeichnet. Für spezielle Effekte können auch alle längeren Verschlusszeiten einschliesslich der Einstellung B/OFF eingesetzt werden.

Achtung:

Die mechanisch gesteuerte Zündung der über den Zubehörschuh (12) oder die Kontaktbuchse (22) angeschlossenen Blitzgeräte kann auch bei abgelaufenem Verschluss durch Niederdrücken des Auslösers erfolgen.

LEICA MP 0.72 - Achtung: - 1

Verwendbare Blitzgeräte

Mit seinen kompakten Abmessungen und seinem auf die Kamera abgestimmten Design ist das LEICA SF20 besonders geeignet. Dank seiner Computer-gesteuerten Blitz-Belichtungsautomatik ist es sehr einfach zu bedienen, und obendrein bietet es eine Reihe von zusätzlichen, interessanten Funktionen.

An der LEICA MP können aber auch alle anderen, handelsüblichen Blitzgeräte mit genormten Blitz-

steckern (Zentralsteckern) sowie Aufsatz-Blitzgeräte mit Norm-Blitzfuß eingesetzt und über den Mittenkontakt (X-Kontakt, 12b) gezündet werden. Wir empfehlen die Verwendung moderner thyristorgesteuerter Elektronenblitzgeräte.

Aufsetzen und Anschliessen des Blitzgeräts

An der LEICA MP stehen zwei Blitzanschlüsse zur Wahl:

  • Ein Blitzschuh mit Mitten (Zünd-) kontakt (12a/b) für alle Blitzgeräte mit normgerechtem Blitzfuß. Beim Ansetzen eines Blitzgerätes in den Blitzschuh der LEICA MP sollte darauf geachtet werden, dass der Fuß des Blitzgeräts ganz eingeschoben-, und falls vorhanden, mit der Klemm-Mutter gegen versehentliches Herausfallen gesichert wird. Dies ist schon deshalb wichtig, weil Positionsveränderungen im Blitzschuh den erforderlichen Kontakt unterbrechen können, so dass das aufgesetzte Blitzgerät nicht ausgelöst würde.
  • An der Rückseite der Kamera direkt unterhalb des Blitzschuhs ist eine Kontaktbuchse (= X-Kontakt, 22) für den Anschluss per Kabelverbindung angeordnet.

Beide Anschlüsse können gleichzeitig zur Zündung von mehreren Blitzgeräten eingesetzt werden.

Hinweise:

Vor dem Ansetzen müssen Kamera und Blitzgerät ausgeschaltet werden.

Näheres zum Blitzbetrieb, sowie zu den unterschiedlichen Betriebsarten der Blitzgeräte entnehmen sie bitte der jeweiligen Anleitung.

Das Systemzubehör für die LEICA MP

Wechselobjektive

Das Leica M-System bietet die Basis für optimale Anpassung an schnelles und unauffälliges Fotografieren. Die Objektivpalette umfasst Brennweiten von 21 bis 135mm und Lichtstärken bis zu 1:1.

Filter

Filter dienen in der S/W-Fotografie der gezielten Beeinflussung der Tonwert-Wiedergabe, z.B. um eine dem natürlichen Empfinden entsprechende Wiedergabe von Grauwerten der verschiedenen Farben zu erzielen, oder um die Darstellung des Himmels, bzw. der Wolken zu verbessern. In der Farb-Fotografie kann mit Filtern die Farbwiedergabe nach Wunsch, bzw. auf die spektrale Empfindlichkeit des verwendeten Films abgestimmt werden. Für die aktuellen Leica M-Objektive, die mit Norm-Filtergewinde-Größen ausgerüstet sind, stehen eine Reihe von verschiedenen Filtern zur Verfügung, einschliesslich Zirkular-Polfilter. Bei einer Belichtungsmessung durch das Objektiv wird die Energieminderung durch Filter berücksichtigt. Die verschiedenen Filme haben aber in den einzelnen spektralen Bereichen eine unterschiedliche Empfindlichkeit. Bei dichteren und extremen Filtern können deshalb Abweichungen gegenüber der gemessenen Zeit auftreten. So erfordern z.B. Orangefilter in der Regel eine Verlängerung um einen Blendenwert, Rot-Filter im Mittel um etwa zwei Blendenwerte. Ein allgemein gültiger Wert lässt sich nicht angeben, da die Rotempfindlichkeit der Schwarzweiß-Filme sehr verschieden ist.

LEICA MP 0.72 - Filter - 1

Ein praktisches kleines Zubehör, das es ermöglicht, ein zweites Objektiv sicher und jederzeit schnell und einfach zugänglich unten an der Kamera bereit zu halten. Das zweite Objektiv kann dabei als bequemer Griff dienen. Der Objektivhalter M wird am Stativgewinde der Kamera befestigt (Best.-Nr. 14 404).

Sucher

Der LEICA Sucher für 21/24/28mm-Objektive bietet die Möglichkeit, den Bildausschnitt der drei Weitwinkel-Brennweiten einzustellen, für die es im Sucher der Kamera keine, bzw. nicht in allen Fällen Leuchtrahmen gibt (28mm-Rahmen bei LEICA M4P, M6, M6TTL 0.58/0.72, M7 0.58/0.72 und MP 0.58/0.72 vorhanden).

LEICA MP 0.72 - Sucher - 1

Die drei Einstellungen können bequem über einen fühl- und hörbar einrastenden Rändelring angewählt werden. Die optische Leistung entspricht dem hohen Niveau des LEICA MP-Suchers, eignet sich auch für Brillenträger und bietet eine außerordentlich hohe Vergrößerung und damit gute Detailerkennbarkeit. Soll der Sucher ohne Brille verwendet werden, sind zum Ausgleich von Augenfehlern die Korrektionslinsen zur Leica M Kamera aufschraubbar. Das Okular ist zum Schutz der Brillengläser mit einer Gummierung versehen.

Das robuste Aluminium-Gehäuse des Suchers ist passend zu den Kameragehäuse-Ausführungen wahlweise in schwarz bzw. silber erhältlich (Best.-Nr. 12013 / 12014).

LEICA MP 0.72 - Sucher - 2

Die LEICA Sucherlupe M 1.25 x erleichtert die Bildgestaltung bei der Verwendung von Brennweiten ab 50mm erheblich. Sie kann an allen Leica M-Modellen verwendet werden und vergrößert den mittleren Bereich des Sucherbildes um ein Viertel: Aus dem 0,58x- wird ein 0,72x-Sucher, aus dem 0,72x- ein 0,9x-Sucher und aus dem 0,85x- ein 1,06x-Sucher, der sogar eine leichte Vergrößerung gegenüber der Betrachtung mit bloßem Auge bedeutet.

Die letztgenannte Kombination ermöglicht dadurch auch eine bequeme beidäugige Beobachtung des Motivs. Insbesondere mit den Teleobjektiven des Leica M-Systems von 75 bis 135mm bietet das deutlich sichtbar größere Sucherbild eine entscheidend bessere Erkennbarkeit von

Motivdetails innerhalb der jeweiligen Bildfeld-Rahmen. Gleichzeitig ergibt sich durch die 25%ige Vergrößerung der effektiven Messbasis eine entsprechende Steigerung der Einstell-genauigkeit.

Zur Sicherung gegen Verlust dient ein Sicherungskettchen mit Schnappverschlüssen, mit denen der Sucher am Befestigungsring des Tragriemens eingehängt werden kann.

Die Sucherlupe wird in einem Lederköcher geliefert. Eine Schlaufe am Köcher ermöglicht es, die Sucherlupe einsatzbereit und geschützt am Tragriemen der Kamera aufzubewahren (Best.-Nr. 12004).

Korrektionslinsen

Zur optimalen Anpassung des Auges an den Sucher der Kamera bieten wir Korrektionslinsen in folgenden Plus- oder Minus-Dioptrienwerten (sphärisch) an: 0,5/1/1,5/2 / 3.

LEICA MP 0.72 - Korrektionslinsen - 1

An die LEICA MP lässt sich der LEICA MOTOR M für automatischen Verschlussaufzug und Film-transport für Einzel- bzw. Serienaufnahmen von wahlweise 1,5 oder 3 Bildern pro Sekunde anschließen. Er wird anstelle des Bodendeckels unter an das Kameragehäuse angesetzt.

Der Motor M ist für alle Belichtungszeiten, d.h. von 1s bis 1/1000s einschliesslich B geeignet. Bei ausgeschaltetem Motor M oder bei verbrauchten Batterien sind Fimtransport und Verschlussaufzug auch von Hand möglich. Die Fernauslösung erfolgt über den Drahtauslöseranschluss (Best.-Nr.14 408).

LEICA MP 0.72 - Korrektionslinsen - 2

Der LEICAVIT M ist ein leichtgängiger und geräuscharmer manueller Schnellaufzug für Film-transport und Verschlussaufzug, der anstelle des Bodendeckels unten an das Kameragehäuse angesetzt wird. Ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen, erfolgt der Filmtransport durch Ziehen eines ausklappbaren Aufzugsdorns nach links, Teilschritte sind ebenfalls möglich. Das Auslösen geschieht über den Kamera-Auslöser. Der Schnellschalthebel der Kamera kann ebenfalls benutzt werden.

Passend zu den verschiedenen Kamera-Ausführungen gibt es den LEICAVIT M sowohl silbern verchromt als auch schwarz lackiert (Best.-Nr. 14008/14009).

LEICA MP 0.72 - Korrektionslinsen - 3

Aufsetzbare Rückspulkurbel

Diese einfach – per Klemmung – zu befestigende Kurbel kann auf Wunsch auch angesetzt bleiben. Sie erleichtert und beschleunigt die Rückspulung des Films erheblich.

Passend zu den verschiedenen Kamera-Ausführungen gibt es die Kurbel sowohl silbern verchromt als auch schwarz lackiert (Best.-Nr. 14437/14 438).

LEICA MP 0.72 - Aufsetzbare Rückspulkurbel - 1

Der Handgriff M ermöglicht sicheres, bequemes Halten aller Leica M-Kameras (außer M5). Er wird am Stativgewinde der Kamera befestigt (Best.-Nr. 14405).

LEICA MP 0.72 - Aufsetzbare Rückspulkurbel - 2

Für die LEICA MP mit einem Objektiv zwischen 21 und 50mm Brennweite (außer M 1:1/50mm) gibt es eine Leder-Bereitschaftstasche mit abknöpfbarem Vorderteil. Darüber hinaus bieten sich für umfangreiche Kameraausrüstungen die klassische Kombinationstasche für eine Kamera mit bis zu drei Objektiven oder die klassische Universaltasche für eine Kamera mit bis zu fünf Objektiven an (siehe Leica System-Handbuch).

Tipps zur Werterhaltung Ihrer Leica Kamera und Objektive

Falls Ihre Leica längere Zeit aufbewahrt werden soll, nehmen Sie bitte die Batterien heraus und sorgen Sie für einen trockenen, ausreichend belüfteten Lagerort. Fototaschen, die im Einsatz nass geworden sind, sollten ausgeräumt werden, um Beschädigungen Ihrer Ausrüstung durch Feuchtigkeit und eventuell frei werdende Ledergerbmittel-Rückstände auszuschließen. Zum Schutz gegen Pilzbefall (Fungus) beim Einsatz in feuchtheißen Tropenklima sollte die Kameraausrüstung möglichst viel der Sonne und Luft ausgesetzt werden. Ein Aufbewahren in dicht abgeschlossenen Behältern oder Taschen ist nur empfehlenswert, wenn zusätzlich ein Trockenmittel, wie z.B. Silicagel verwendet wird. Da jede Verschmutzung gleichzeitig Nährboden für Mikroorganismen darstellt, ist die Ausrüstung sorgfältig sauberzuhalten.

Alle mechanisch bewegten Lager und Gleitflächen Ihrer Leica sind geschmiert. Bitte denken sie daran, wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt wird: Um einer Verharzung der Schmierstellen vorzubeugen, sollte die Kamera etwa alle drei Monate ohne eingelegten Film mehrfach aufgezogen und mit allen Verschlusszeiten ausgelöst werden. Ebenso empfehlenswert ist wiederholtes Verstellen und Benutzen aller anderen Bedienelemente, wie z.B. den Bildfeldwähler.

Auch die Entfernungs- und Blendeneinstellringe der Objektive sollten von Zeit zu Zeit bewegt werden.

Ein Objektiv wirkt wie ein Brennglas, wenn praller Sonnenschein frontal auf die Kamera einwirkt. Die Kamera sollte deshalb auf keinen Fall ohne Schutz vor starker Sonneneinstrahlung weggelegt werden. Aufgesetzter Objektivdeckel, Kameraunterbringung im Schatten (oder gleich in der Tasche) helfen Schäden im Kamerinneren zu vermeiden.

Kamera und Objektive werden zur Beseitigung von Flecken und Fingerabdrücken mit einem sauberen, fusselfreien Tuch abgewischt. Gröbere Verschmutzung in schwer zugänglichen Ecken des Kameragehäuses lassen sich zweckmäßig mit einer kleinen Bürste beseitigen. Bitte benutzen Sie zur Säuberung des Gehäuses keine flüssigen Reinigungsmittel, Staub und Fusseln im Kamerainneren (z.B. auf der Filmführung) werden am besten mit einem weichen Haarpinsel, der wiederholt in Alkohol entfettet und getrocknet werden muss, vorsichtig entfernt. Dabei darf der Verschlussvorhang, beispielsweise mit dem

Schaft des Pinsels, nicht beschädigt werden. Auf den Objektivaußenlinsen sollte Staubbeseitigung mit dem weichen Haarpinsel normalerweise völlig ausreichen. Falls sie jedoch stärker verschmutzt sind, können sie mit einem sehr sauberen, garantiert fremdkörperfreien, weichen Tuch in kreisförmigen Bewegungen von innen nach außen vorsichtig gereinigt werden. Wir empfehlen Mikrofasertücher (erhältlich im Foto- und Optikfachhandel), die im Schutzbehälter aufbewahrt werden, und bei Temperaturen bis 40°C waschbar sind (kein Weichspüler, niemals bügeln!). Brillenreinigungstücher, die mit chemischen Stoffen imprägniert sind, sollten nicht benutzt werden, weil sie Objektivgläser beschädigen können. Optimalen Frontlinsenschutz bei ungünstigen Aufnahmebedingungen (z.B. Sand, Salzwasserspritzer!) erreicht man mit farblosen UVa-Filtern. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass sie bei bestimmten Gegenlichtsituationen und großen Kontrasten, wie jedes Filter, unerwünschte Reflexe verursachen können. Die immer empfehlenswerte Gegenlichtblenden-Benutzung bringt zusätzlichen Schutz vor unbeabsichtigten Finger-abdrücken und Regen.

Notieren Sie die Fabrikationsnummer Ihrer LEICA MP und Objektive, weil sie im Verlustfall außerordentlich wichtig sind.

Stichwort-Verzeichnis Seite

Akademie, Leica....52

Anzeigen im Sucher....5/29

Auslöser, siehe auch Verschluss und Technische Daten ....10/50

Batterien ....7

- Automatische Batteriekontrolle......8

- Einsetzen und Auswechseln der Batterien......7

- Hinweise zur Batteriebenutzung......9

- Verwendbare Batterien ....7

Belichtung / Belichtungsmesser......28

- Allgemeine Hinweise zur Belichtungsmessung ....36

- Abschalten des Belichtungsmessers......30

- B-Einstellung ....30

- Einschalten des Belichtungsmessers .....28

- Einstellen der Belichtung / - einer passenden Zeit/Blenden-Kombination......29

- Messbereich ....30

- Messdiagramm 31/33

- Unterschreiten des Messbereichs......30

- Messfeldgröße im Sucher....32/34-35

Bildfeldwähler....24

Blitzbetrieb....38

- Synchronisation ....38

Entfernungseinstellung 26

- Einstellring 18

- Mischbildmethode ......26

- Schärfentiefe....19

- Schnittbildmethode......26

Film 12

- Einlegen 13

- Zurückspulen u. herausnehmen 14

Filmempfindlichkeit....15

- Einstellen 15

- Einstellbereich....16

Filter....40

Gegenlichblenden 20

Halten der Kamera, richtiges....21

Infodienst, Leica....53

Internet / Leica Homepage....53

Leuchtrahmen / Messsucher......22

Objektive, Leica M....17

- Ansetzen und Abnehmen ...... 16/17

- Aufbau....17-19

- Verwendung bisheriger Objektive ....20

Pflege-Tipps für Kamera und Objektive .....46

Reparaturen / Leica Customer-Service .....53

Schärfentiefe-Skala....19

Schnellschalthebel 11

Sucher 22

- Anzeigen....5/29

- Leuchtrahmen....22

- Aufsetzbare Sucher 41

Technische Daten....50

Tragriemen 6

Verschluss, siehe Auslöser und

Technische Daten 10/50

siehe Belichtungseinstellung und

Messdiagramm....29/31/33

Zeit-Einstellrad 10

Zubehör....40

- Handgriff M....45

-Filter 40

- Korrektionslinsen....43

- LEICAVIT M 44

- Motor M....43

- Rückspulkurbel 44

- Sucher für 21/24/28mm-Objektive......41

- Sucherlupe M 1,25x ....42

-Taschen....45

- Wechselobjektive ....40

Technische Daten

Kamera-Typ Kompakte Kleinbild-Messsucher-Systemkamera mit mechanisch gesteuertem Verschluss.

Objektiv-Anschluss Leica M-Bajonett.

Objektivsystem Leica M-Objektive von 21–135mm.

Belichtungsmessung Belichtungsmessung durch das Objektiv (TTL), selektiv bei Arbeitsblende.

Messprinzip Gemessen wird das von einem Messfleck auf der Mitte des 1. Verschlussvorhangs reflektierte Licht. Der Messfleck hat einen Durchmesser von 12mm und entspricht damit ca. 13% des vollen Negativ-Formats, bzw. im Sucher ca. 12 der kurzen Seite des gültigen Sucherrahmens.

Messbereich (b. ISO 100/21°) Von 0,03 cd/m ^2 bis 125 000 cd/m ^2 bei Raumtemperatur, normaler Luftfeuchte und Blende 1,0. Bei ISO 100/21° entspricht dies EV-2 bis 20 bzw. Bl.1 und 4s (B-Einstellung) bis Bl. 32 und 1/1000 s. Blinken der linken dreieckigen LED im Sucher signalisiert Unterschreitung des Messbereichs.

Messzelle für vorhandenes Licht (Dauerlicht-Messungen) Silizium-Fotodiode mit Sammellinse oben links hinter dem Bajonett der Kamera.

Film-Empfindlichkeitsbereich Manuelle Einstellung von ISO 6/9° bis ISO 6400/39°.

Belichtungs-Betriebsart Manuelle Einstellung von Verschlusszeit und Blende und Abgleich mittels LED-Lichtwaage.

Blitz-Belichtungssteuerung

Blitzgeräte-Anschluss Über Zubehörschuh mit Mittenkontakt und/oder Norm-Blitzanschlussbuchse.

Synchronisations-Zeitpunkt Auf den 1. Verschlussvorhang. Blitzsynchronzeit 12 = 1/50 s; längere Verschlusszeiten verwendbar.

Blitz-Belichtungssteuerung Durch Computersteuerung des Blitzgeräts, oder durch Leitzahlrechnung und manuelle Einstellung der erforderlichen Blende.

Sucher

Sucherprinzip Großer, heller Leuchtrahmen-Messsucher mit automatischem Parallaxausgleich.

Okular Abgestimmt auf -0,5dptr.. Korrektionslinsen von -3 bis +3dptr. erhältlich.

Bildfeldbegrenzung Durch Einspiegelung von jeweils zwei Leuchtrahmen: Für 28 und 90mm (90mm-Rahmen einzeln in LEICA MP 0.85), oder für 35 und 135mm (35mm-Rahmen einzeln in LEICA MP 0.58), oder für 50 und 75 mm. Automatische Einspiegelung bei Einriegeln des Objektivs. Mit Hilfe des Bildfeldwählers kann jeder gewünschte Rahmen eingespiegelt werden.

Parallaxen-Ausgleich Die horizontale und vertikale Differenz zwischen Sucher und Objektiv wird entsprechend der jeweiligen Entfernungseinstellung automatisch ausgeglichen, d.h. der Leuchtrahmen des Suchers deckt sich automatisch mit dem vom Objektiv erfassten Motivausschnitt.

Übereinstimmung von Sucher- und Filmbild Die Leuchtrahmengröße entspricht bei der für jede Brennweite kürzesten Einstell-Entfernung einer Bildgröße von ca. 23 x 35mm. Bei Unendlich-Einstellung wird, je nach Brennweite, ca. 9 % (28mm) bis 23 % (135m) mehr vom Film erfasst, als der jeweilige Leuchtrahmen zeigt.

Vergrößerung (Bei allen Objektiven) LEICA MP 0.58: 0,58x, LEICA MP 0.72: 0,72x, LEICA MP 0.85: 0,85x.

Großbasis-Entfernungsmesser Schnitt- und Mischbild-Entfernungsmesser in der Mitte des Sucherbildes als helles Feld abgesetzt.

Effektive Messbasis LEICA MP 0.58: 40,2mm (mechanische Messbasis 69,25mm x Suchervergrößerung 0,58x), LEICA MP 0.72: 49,9mm, (mechanische Messbasis 69,25mm x Suchervergrößerung 0,72x), LEICA MP 0.85: 58,9mm (mechanische Messbasis 69,25mm x Suchervergrößerung 0,85x).

Anzeigen

Im Sucher (Am unteren Rand) LED-Symbol als Batteriewarnanzeige. LED-Lichtwaage mit zwei dreieckigen und einer zentralen runden LED zum Abgleich der Belichtung. Dreieckige LEDs geben die zum Abgleich erforderliche Drehrichtung für den Blendenring an.

Auf Deckkappe Bildzählwerk.

Auf Rückwand Einstellscheibe für manuelle Einstellung der Filmempfindlichkeit.

Verschluss und Auslösung

Verschluss Gummituch-Schlitzverschluss mit horizontalem Ablauf; extrem geräuscharm; mechanisch gesteuert.

Verschlusszeiten Von 1s bis 1/1000 s in ganzen Stufen, B für Langzeitaufnahmen beliebiger Dauer, ♦(1/50s) für Blitz-Synchronisation.

Auslöser Zweistufig: Bestromung (Aktivieren des Belichtungsmessers) - Auslösung. Genormtes Gewinde für Drahtauslöser integriert.

Filmtransport

Einlegen Manuelles Filmeinlegen nach Öffnen des Bodendeckels und Aufklappen der Rückwand.

Transport vorwärts Manuell mit Schnellschalthebel oder LEICAVIT M, oder motorisch durch MOTOR-M, LEICA WINDER-M, LEICA WINDER M4-P, oder LEICA WINDER M4-2 (ab Fabr. Nr. 10350).

Rückwicklung Manuell mit ausziehbarem Rückspulknopf, nach Umlegen des R-Hebels auf der Kamera-Frontseite. Aufsetzbare Rückspulkurbel als Zubehör erhältlich.

Bildzählwerk Auf Kamera-Oberseite. Automatische Rückstellung nach Abnehmen des Bodendeckels.

Kameragehäuse

Material Geschlossenes Ganzmetall-Gehäuse mit aufklappbarer Rückwand. Deckkappe und Bodendeckel aus Messing, schwarz lackiert oder silbern verchromt.

Bildfeldwähler Ermöglicht es, die Leuchtrahmen-Paare jederzeit manuell einzuspiegeln (z.B. zwecks Ausschnitts-Vergleichen).

Stativgewinde A 14 ( 14 ) DIN in Bodendeckel.

Rückwand/-ausstattung Einstellscheibe für Filmempfindlichkeitswahl.

Betriebsspannung 3 Volt

Stromversorgung 2 Silberoxid-Knopfzellen, Typ "PX 76/SR 44" oder 1 Lithiumzelle, Typ "DL 1/3 N". Batteriekontrolle durch Aufleuchten der Batterie-Warnanzeige zusammen mit den Lichtwaagen-LEDs (1. Stufe), Erlöschen der LEDs der Lichtwaage (2. Stufe), oder Erlöschen aller LEDs.

Maße (Länge x Tiefe x Höhe) 138mm x 38mm x 77mm

Gewicht 585g (o. Batt.)

Weitere Leica Produkte Projektoren

Für die Projektoren steht je nach Wunsch und Verwendungszweck eine breite Palette von Projektoren zur Verfügung. Die professionellen Pradovit RT-Modelle für Rundmagazine sowie die Modellreihen PRADOVIT P600, P300 und P150 bieten höchsten Bedienkomfort und vielseitige Ausbaumöglichkeiten. Das wesentlichste gemeinsame Merkmal aller Leica Projektoren und insbesondere der Leica Projektionsobjektive ist eine optimale optische Leistung, die alles auf die Leinwand bringen, was Sie mit Ihren Leica M - Objektiven festgehalten haben.

Ferngläser und Spektive

Der besondere Pluspunkt bei Duovid und Trinovid Ferngläsern, Rangemaster und Pinmaster Laser-Entfernungsmessern und Televid Spektiven ist die überragende Optik. Sie wird aus den gleichen hochwertigen Glassorten gefertigt wie die weltbekannten Leica Objektive. Die hohe optische Leistung, das große Auflösungsvermögen und die bestechende Brillanz sorgen auch bei schwachen Kontrasten für ein plastisches Bild.

Leica Akademie

Neben anspruchsvollen Produkten der Höchstleistungsklasse von der Beobachtung bis zur Wiedergabe bieten wir als besonderen Service seit vielen Jahren in der Leica Akademie praxisgerechte Seminare und Schulungen an, in denen das Wissen um die Welt der Fotografie, der Projektion und der Vergrößerung sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Foto-Enthusiasten nahegebracht wird. Die Inhalte der Kurse – die in modern ausgestatteten Kursräumen im Werk Solms sowie im nahegelegenen Gut Altenberg von einem ausgebildeten Team von Fachreferenten durchgeführt werden – variieren von allgemeiner Fotografie bis zu interessanten Spezialgebieten und bieten eine Fülle von Anregungen, Informationen und Ratschlägen für die Praxis. Nähere Auskünfte und das aktuelle Seminarprogramm sind erhältlich bei:

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Produktinformationen

Marke : LEICA

Modell : MP 0.72

Kategorie : Camcorder