tipmatic 1115 - Nähmaschine PFAFF - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG tipmatic 1115 PFAFF
Bedienungsteile der Nähmaschine
100 Tragegriff
101 Spuler
102 Handrad
103 Auslösescheibe
104 Hauptschalter
105 Tipptasten
106 Stichlängen-Einsteller
107 Sockel
108 Deckel, darunter Greifer
109 Nähfußhalter mit Nähfuß
110 Nadelhalter mit Halteschraube
111 Einfädelschlitze
112 Oberfadenspannung
113 Fadenhebel
114 Spulervorspannung
115 Stoffdrückerhebel
116 Stoffdrückerstange mit Fadenabschneider
117 Stichplatte
118 Garnrollenhalter mit Ablaufscheib
119 Rückwärtstaste
120 Grundplatte
121 Verwandlungs-Nähfläche mit Zubehörfach
122 Verschlußklappe, dahinter Greifer
123 Zubehörfach bei Flachbettmaschinen
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für Haushaltnähmaschinen
nach DIN 57700 Teil 28
bzw. IEC 335 Teil 28
a) Der Benutzer hat wegen der auf- und abgehenden Nadel genügend Vorsicht walten zu lassen und die Nähstelle bei der Arbeit ständig zu beobachten.
b) Beim Verlassen der Maschine, bei Wartungsarbeiten oder beim Wechseln von mechanischen Teilen oder Zubehör, ist die Maschine durch Herausziehen des Netzsteckers aus der Steckdose vom Netz zu trennen.
c) Die maximal zulässige Leistung der Lampe beträgt 15 Watt.
Some safety rules
Inhaltsverzeichnis Seite 69
Elektrischer Anschluß
Tragegriff umklappen.
Machine connection
Kofferhaube abheben.
Lift off the cover.
Den Anlasser aus der Maschine nehmen.
Zum Wegräumen den Anlasser, wie die Abbildung zeigt, in die Maschine stellen.
Elektrischer Anschluß: Anlasser auf den Boden stellen. Stecker N in die Maschine, und Stecker O in die Wandsteckdose stecken.
Hauptschalter P drücken, wobei das Nählicht aufleuchtet. Anlasser niedertreten. Je tiefer man drückt, um so schneller näht die Pfaff.
Electronic-Anlasser (Schalter Q) Stellung ▶ = halbe Endgeschwindigkeit Stellung ◀◀ = volle Endgeschwindigkeit
Spulen vorbereiten: Unter die Nähfläche greifen und diese nach links schwenken.
Deckel 108 abnehmen oder Verschlußklappe 122 öffnen.
Klappe N anheben und die Spulenkapsel herausziehen.
Klappe N loslassen und die Spule herausnehmen.
Zweiten Garnrollenhalter rechts auf den Tragegriff stecken. Er befindet sich im Zubehör.
Garnrolle aufschieben.
Spule auf den Spuler 101 stecken und drehen, bis Stift N in Schlitz O einrastet.
Nähwerk ausschalten: Handrad festhalten und Scheibe 103 nach vorn drehen.
Den Faden von der Garnrolle um die Führung N und in die Spulervorspannung 114 ziehen. Dann den Faden zum Spuler führen, einige Male, wie der Pfeil zeigt, um die Spule wickeln und diese nach rechts drücken. Den Anlasser betätigen und aufspulen. Die volle Spule nach links drücken, abnehmen und den Faden durchschneiden.
Bobbin winding
Nähwerk einschalten: Handrad festhalten und Scheibe 103 nach hinten drehen. Dann Handrad nach vorne drehen, bis es einrastet.
Spule einlegen N (Faden nach hinten). Den Faden in den Schlitz O und bis zur Öffnung P ziehen.
Unterfadenspannung prüfen: Kapsel leicht, ruckartig aufwärtsbewegen. Sie muß stufenweise niedersinken. (Einstellschraube Q nach links drehen = loser, nach rechts drehen = fester.)
Spulenkapsel einsetzen: Klappe N anheben und die Kapsel bis zum Anschlag auf Stift O schieben. Ausschnitt P muß dabei nach oben zeigen.
Gamrolle aufschieben: Vor kleine Rollen die kleine oder mittlere Ablaufscheibe Q schieben, vor große Rollen die große Ablaufscheibe R.
Oberfaden einlegen: Nadelstellung oben. Nähfuß anheben. Den Faden den Pfeilen nach in Schlitz N, links an der Führung O vorbei, von unten in Schlitz P, in den Fadenhebel 113, zurück in Schlitz P und die rechte Führung Q am Nadelhalter ziehen.
Den Oberfaden von vorn nach hinten durch das Nadelöhr fädeln.
Oberfaden festhalten. Handrad nach vorn drehen und einen Stich nähen. Nadel und Fadenhebel müssen oben stehen. Mit dem Oberfaden den Unterfaden nach oben ziehen.
Ober- und Unterfaden nach rechts unter den Nähfuß legen.
Deckel 108 einlegen oder Verschlußklappe 122 schließen.
Nähfläche 122 an die Maschine schwenken.
Stoff unter den Nähfuß legen.
Beim Einlegen extrem dicker Stofflagen Hebel 115 höher anheben. N ist die Stellung zum Stopfen.
Stoffdrückerhebel 115 senken.
Anlasser niedertreten. Je tiefer man drückt, um so schneller näht die Pfaff.
Oberfadenspannung 112 N = Einstellmarkierung.
Fadenspannung überprüfen
Die normale Einstellung liegt im weiß markierten Bereich von 3-5. Je höher die Zahl, je fester die Spannung. Die Überprüfung wird mit einem breiten Zickzackstich vorgenommen. Eine kurze Naht nähen. Die Fadenverknotung soll in der Mitte der Stofflagen liegen.

Stoffdrückerhebel 115 hochstellen. Stoff nach hinten herausnehmen.
Fadenabschneider N. Fäden einlegen und nach unten ziehen.
Stichlänge einstellen
Die Zahlen auf dem Stichlängen-Einsteller 106 geben die Stichlänge in mm an. Der Einstellbereich ist 0 bis 6 mm oder 0 bis 4 mm. Die gewünschte Stichlänge wird an die Einstellmarkierung N gedreht.
Die Abbildung O unten zeigt die Einstellung des Stichlängen-Einstellers zum Nähen der rot abgebildeten Stretchstiche auf den Tasten.
Die Taste 119 niederdrücken. Solange die Taste gedrückt wird, näht die Maschine rückwärts.
Reverse sewing
(Modelle ohne Stretchstiche)
Die verschiedenen Modelle haben eine unterschiedliche Anzahl von Tipptasten und Programmen.
A, B, C Knopflochtasten
Die Taste B ist gleichzeitig die Ausschalttaste zum Lösen der getippten Tasten und linke Stichlage (siehe Seite 25).
D Zickzackstich 2 mm
E Zickzackstich 3,5 mm
F Zickzackstich 5 mm
G Geradstich
M Elasticstich
In der Programmtabelle auf den Seiten 76-79 sind die Stiche und Stichkombinationen mit Hinweisen für ihre Verwendung angegeben.
Die Buchstaben der Tasten ihrer Maschine bestimmen die Programme und Kombinationen, welche genäht werden können.
Finger-tip controls
(Modelle mit Stretchstichen)
Die verschiedenen Modelle haben eine unterschiedliche Anzahl von Tipptasten und Programmen.
A. B. C Knopflochtasten
Die Taste B ist gleichzeitig die Ausschalttaste zum Lösen der getippten Tasten und linke Stichlage (siehe Seite 25).
D Stretch-3fach-Zickzackstich 2 mm
Zickzackstich 2 mm
E Stretch-3fach-Zickzackstich 3,5 mm
Zickzackstich 3,5 mm
F Stretch-3fach-Zickzackstich 5 mm
Zickzackstich 5 mm
G Stretch-3fach-Geradstich
Geradstich
H Pulloverstich Blindstich
! Geschlossener Overlockstich Verbindungsstich
K Overlockstich
Muschelkantenstich
L Federstich
Zierelasticstich
M Wabenstich
In der Programmtabelle auf den Seiten 76-79 sind die Stiche und Stichkombinationen mit Hinweisen für ihre Verwendung angegeben.
Die Buchstaben der Tasten ihrer Maschine bestimmen die Programme und Kombinationen, welche genäht werden können.

Nutzstiche einstellen
(weiße Symbole)
Taste tippen und die gewünschte Stichlänge zwischen 1 und 6 oder 1 und 4 einstellen.
Alle Zickzack- und Nutzstiche werden durch zusätzliches Tippen der Taste G in der Breite halbiert.
Stretchstiche einstellen
(rote Symbole)
Taste tippen und Stichlängen-Einsteller bis zum Anschlag auf rotes Symbol stellen.
Alle Stretchstiche werden durch zusätzliches Tippen der Taste G in der Breite halbiert.
Nutz- und Stretchstich-Kombinationen Die Stichkombinationen sind auf der Programmtabelle im Klappdeckel und am Ende dieser Anleitung mit Nähhinweisen angegeben. Zum Beispiel der Elastische Blindstich: Taste M und F gleichzeitig tippen. Stichlänge zwischen 1 und 4 wählen.
Stichlage einstellen bei Geradstich:
Stichlage links: Taste B tippen
Stichlage Mitte: Taste G tippen
Stichlage rechts: Taste H und I tippen
Schraube N lösen. Nadel herausnehmen. Neue Nadel (flache Kolbenseite nach hinten) ganz nach oben schieben. Schraube festdrehen.
Changing the needle
(System 130/705 H)
Klappe 121 öffnen oder Deckel 108 abnehmen. Versenkschieber nach P schieben = versenkt, nach O schieben = zum Nähen.
Nähfuß auswechseln: Roten Knopf N drücken. Der Fuß rastet aus.
Nähfuß anbringen: Stoffdrückerhebel senken und den Fuß dabei so schieben, daß der Steg O in die Nuten P einrastet.
Q und R sind zum Zubehör befestigen. S ist die Nähfußhalterschraube.
Verwandlungsnähfläche und Zubehör Unter die Nähfläche greifen und diese nach links schwenken.
Die Nähfläche kann geöffnet werden (O). In der Nähfläche ist Platz für Nähfüße, Spulen, Nadeln und anderes Nähzubehör. Zum Einordnen Deckel öffnen (N).
Nähfüße (Normalzubehör)
0 Stopffuß 4 Blindstichfuß
1 Normalähfuß 5 Reißverschlußfuß
2 Klarsichtfuß 6 Knopflochfuß
3 Säumer 7 Lineal
Nählfuß: Normal-Nähfuß oder Klarsichtfuß und Führungslineal
Stich: Taste G
Das Führungslineal N kann bei fast allen Nähfüßen zum Einsatz kommen.
Befestigung des Lineals
Lineal N durch die Bohrung O schieben und mit der Schraube P festziehen. Je nach Verwendungszweck läßt sich das Lineal auf den gewünschten Abstand einstellen.
Parallel verlaufende Stepplinien oder Abstepparbeiten an Kanten näht man mühelos mit dem Führungslineal.
Dabei läuft die Stoffkante (Abb. Q), oder bei parallel verlaufenden Stepplinien die zuvor genähte Stepplinie am Führungslineal entlang (Abb. R). Der Nahtverlauf wird immer ordentlich und korrekt aussehen.
Topstitching
Sewing foot: Ordinary sewing foot or clear-view foot and edge guide
Stitch: Button G
Nähfuß: Blindstichfuß
Spannung: Oberfaden etwas leichter
Garn: Nähgarn
Stich: Taste H
Stichlänge: 3-4
Nadel: Stärke 70 oder 80
So wird der Einstich der Nadel reguliert
Den vorbereiteten Saum unter den Blindstichfluß legen. Der Stoffbruch des Oberstoffes läuft dabei am Anschlag O des Blindstichfußes entlang.
Mit der Stellschraube N den Anschlag O soweit nach links drehen, daß die Nadel beim linken Einstich in den Oberstoff nur einen Faden erfaßt (Abb. P u. Q).
Nähen Sie zunächst eine Probenaht auf einem Stoffrest.
Elastischer Blindstich
Vorbereiten der Maschine wie oben beschrieben.
Blindstich: Taste M und F
Für elastisches Material eignet sich besonders der elastische Blindstich. Außerdem kann der Saum in einem Arbeitsgang versäubert und angenäht werden, wenn Sie den Zickzackstich an der Kante entlang laufen lassen (Abb. R).
Der Einstich der Nadel in den Oberstoff ist wie oben beschrieben zu regulieren.
Blindstitch
Sewing foot: blindstitch foot
für Haushaltnähmaschinen
nach DIN 57700 Teil 28
bzw. IEC 335 Teil 28
a) Der Benutzer hat wegen der auf- und abgehenden Nadel genügend Vorsicht walten zu lassen und die Nähstelle bei der Arbeit ständig zu beobachten.
b) Beim Verlassen der Maschine, bei Wartungsarbeiten oder beim Wechseln von mechanischen Teilen oder Zubehör, ist die Maschine durch Herausziehen des Netzsteckers aus der Steckdose vom Netz zu trennen.
c) Die maximal zulässige Leistung der Lampe beträgt 15 Watt.
Some safety rules
Knopfloch einstellen
Taste C tippen. Oberfadenspannung in den Knopflochbereich bei 3 stellen. Knopflochfuß anbringen. Stichdichte im Knopflochbereich N einstellen. Einlauf- faden wie folgt im Nähfuß einlegen: Faden über die hintere Nocke O legen, straff ziehen und in der vorderen Nocke P einklemmen. Beim Nähen läuft der Pfeil Q an der Skala R entlang. Dadurch kann die Knopflochlänge bestimmt werden. Zum Knopflochnähen feines Näh- garn verwenden.
Buttonhole setting
Schiene bis zum Anschlag nach vorne ziehen.
1 Erste Raupe in der gewünschten Länge nähen.
2 Taste B tippen und festhalten, 4 bis 6 Riegelstiche nähen. Den Stoff dabei festhalten. Taste loslassen.
3 Taste A tippen. Zweite Raupe in der gleichen Länge wie die erste nähen.
4 Taste B tippen und festhalten, 4 bis 6 Riegelstiche nähen. Den Stoff dabei festhalten. Taste loslassen.
5 Einige Vernähstiche nähen. Den Stoff herausnehmen. Einlauffaden anziehen und abschneiden.
6 Knopfloch aufschneiden.
Es empfiehlt sich, vor dem Nähen der Knopflöcher in das Kleidungsstück, ein Probeknopfloch zu nähen.
Sewing buttonholes
Zeichnungen sind ohne Nähfuß.
Nähfuß ohne Nähfuß oder mit Klarsichtfuß
Stich: Taste E
Garn: feines Nähgarn
Drehen Sie das Handrad auf sich zu, bis die Nadel in linker Stichlage abwärts geht.
Legen Sie nun den Knopf auf die zuvor markierte Stelle. Vorsichtig Stoff mit Knopf unter den Nähfußhalter schieben. Nähfußhalter senken und die Nadel in die linke Knopfbohrung einstechen lassen. Handrad weiter drehen, bis die Nadel in die rechte Knopfbohrung einsticht. Dabei am Knopf evtl. eine Korrek- tur vornehmen. 6–8 Überstiche nähen (Abb. N).
Taste B tippen, loslassen und einige Steppstiche in der linken Knopfbohrung nähen.
Knopf mit Stiel
Große Knöpfe in schweren Stoffen benötigen einen Stiel.
Die Nadel in die linke Knopfbohrung einstechen lassen. Bevor Sie den Nähfuß senken, legen Sie einen Maschinen-nadelkolben oder ein Streichholz auf die Knopímitte (Abb. O). Einige Überstiche nähen und ca. 15 cm Fadenlänge stehen lassen. Ober- und Unterfaden durch-fädeln (Abb. P) und den Stiel umwickeln (Abb. Q). Die Fadenenden von Hand verknoten.
Sewing on buttons
Reißverschluß einnähen
Nähfuß: Reißverschlußfuß
Stichlänge: 2-3
Stich: Taste G
Garn: Nähgarn
So wird der Reißverschlußfuß eingerastet
Fuß mit dem hinteren Steg in die hintere Nute R einhängen und die Sohle nach oben drücken, bis der vordere Steg S einrastet. Der Fuß kann in die Positionen rechts (Abb. N), links oder Mitte geschoben werden.
Beidseitig verdeckt eingenähter Reißverschluß
Reißverschluß einheften. Den Nähfuß nach links bis zum Anschlag schieben. Geöffneten Reißverschluß so unter den Fuß legen, daß die Zähne am rechten Führungssteg entlang laufen (Abb. O). Reißverschluß bis ca. zur Hälfte in der gewünschten Breite absteppen. Nadel im Stoff stehen lassen, Nähfuß anheben und Reißverschluß schließen (Abb. P). Nähfuß senken, die Naht bis zum Reißverschlußende weiterführen und die Quernaht steppen. Die zweite Reißverschlußseite parallel im gleichen Abstand nähen. Kurz vor Nahtende Nadel im Stoff stehen lassen. Nähfuß anheben und den Reißverschluß öffnen (Abb. Q). Nähfuß senken, Naht zu Ende nähen.
Sewing in zippers
Maschinen-Einstellung siehe Seite 40. So wird der Reißverschluß vorbereitet und angelegt: Die Schlitzkanten bügeln. Linke Nahtbreite nach außen drehen (Abb. N). Linke geöffnete Reißverschlußseite, wie Abb. O zeigt, auflegen. Die Reißverschlußzähne stehen etwas über die gebügelte Kante. Die Steppnaht verläuft in der gebügelten Kante. Nähfuß in die Mitte schieben, so daß die Nadel in die mittlere Einstichsöffnung einsticht. Die Reißverschlußzähne laufen in der linken Führungsrille im Fuß ein (Abb. P). Zu Beginn der Naht die Zähne zum Einführen in die Führungsrille etwas aufrichten. Naht bis zum Ende nähen und vernähen.
Reißverschluß schließen. Zweite Reißverschlußseite am Nahtantang feststecken (Abb. Q) und Reißverschluß öffnen. Die rechte Nahtbreile mit dem Reißverschlußband nach außen drehen, zuvor die Nadel entternen und, wie Abb. R zeigt, das Reißverschlußband auf der Naht feststecken. Die Reißverschlußzähne laufen nun in der rechten Führungsrille im Fuß ein (Abb. S). Reißverschluß fertig einnähen. Das Reißverschlußband fußbreit auf die Naht steppen. Die Reißverschlußzähne laufen außen am Führungssteg entlang (Abb. T).
Hosenreißverschluß (Damen)
Maschinen-Einstellung siehe Seite 40. Den Reißverschlußfuß nach links bis zum Anschlag schieben.
Die Schlitzkanten bügeln. Den geschlossenen Reißverschluß so unter den rechten gebügelten Schlitzrand heften, daß die Reißverschlußzähne noch sichtbar sind. Vorbereitete Untertrittsleiste Q anstecken und beim Aufsteppen mitfassen. Die Reißverschlußzähne laufen am rechten Führungssteg entlang (Abb. N). Kurz vor Nahtende Nadel im Stoff stehen lassen, Nähfuß anheben, Reißverschluß öffnen. Nähfuß senken und die Naht fertig nähen. Den Reißverschluß schließen.
Übertretenden Schlitzrand nach Nahtverlauf zustecken. Linke Reißverschlußseite einheften (Abb. O).
Reißverschluß öffnen. Das Führungslineal anbringen und auf die Absteppbreite so ausrichten, daß das Führungslineal an der Kante des Stoffes entlangläuft (Abb. P). Kurz vor Nahtende Nadel im Stoff stehen lassen, Nähfuß anheben, Reißverschluß schließen, Nähfuß senken und die Naht fertig nähen. Das Ende der Reißverschlußnaht durch einen Riegel sichern.
Stopfen mit Geradstich
| Nähfuß: | Stopffuß |
| Stich: | Taste G |
| Oberfadenspannung: | etwas leichter |
| Garn: | feines Maschinen-stickgarn |
| Nadel: | Stärke 70 |
| Transporteur: | versenkt |
| Stoffdrückerhebel: | Stopfstellung |
Stopstellung (siehe Seite 12) Den Stoffdrückerhebel herunterlassen und dabei leicht nach hinten drücken, bis er am Ende des Einschnittes in der Kerbe liegt.
Stopffuß anbringen
Die Nadel hochstellen: Den Bügel P nach hinten drücken und festhalten. Den Stift des Fußes in die Bohrung N einführen, die Gabel R greift dabei um die Stoffdrückerstange, und den Fuß bis zum Anschlag einsetzen. Den Bügel P loslassen, wobei er sich auf die Halteschraube O legt. Die Schraube O festdrehen.
Unterfaden nach oben holen. Beide Fäden bei Nähbeginn festhalten. Zuerst einige Stiche im Stoff nähen. Spannen Sie die Fäden dicht nebeneinander und überstopfen Sie die schadhafte Stelle. Jeweils am Nahtende in runden Bogen stopfen (Fig. S). Sobald die Stopfstelle gleichmäßig bedeckt ist, drehen Sie den Stoff um 90 Grad und stopfen über die zuvor gespannten Fäden, bis die Stopfstelle geschlossen ist (Fig. T). Die Stichlänge bestimmen Sie bei dieser Arbeit selbst, indem Sie das Nähgut hin- und herbewegen.
Den Stoffdrückerhebel herunterlassen und dabei leicht nach hinten drücken, bis er am Ende des Einschnittes in der Kerbe liegt.
Führen Sie den Wollfaden durch den Stichlochausschnitt des Stopffußes und legen Sie ihn in die Fadenführung P. Der Faden liegt unter dem Stopffuß. Beginnen Sie oben links und spannen Sie die Wollfäden quer über die Stopfstelle (Abb. N). Anschließend wird der Wollfaden abgeschnitten und die zuvor gespannten Wollfäden mit Zickzackstichen oder mit der Elastiknaht übernäht (Abb. O). Bitte beachten Sie, daß die Stichreihen nicht zu dicht nebeneinander liegen, da sonst die Stopfstelle zu hart wird. Die oben beschriebenen Arbeitsgänge werden auf der linken Seite genäht. Die Stopfstelle sieht dadurch von rechts schöner aus.
Darning with wool
Sewing foot:
Darning foot
Stitch type:
Button G
Tension:
Stichplatte hinten anheben N und herausnehmen O. Mit dem Pinsel den Transporteur und den Greiferraum reinigen. Die Maschine nicht ölen. Nur ab und zu einen Tropfen Öl, wie die Zeichnung zeigt, in die Greiterbahn geben.
Cleaning and oiling
Glühlampe auswechseln
Netzstecker ziehen. Klappdeckel schließen und Tragegriff hochstellen. Führungslineal zwischen Kopfdeckel und Gehäuse sowie durch den Ausschnitt N stecken. Lampengehäuse niederdrücken und festhalten. Lampe Richtung O drehen und herausnehmen. Neue Lampe mit den Nocken in die Schitze Q schieben, hochdrücken und in Richtung P drehen. Lineal herausnehmen.
Die Wahl der richtigen Nadel garantiert eine bessere Verarbeitung des Nahmaterials
| Stoffqualität leichtNadel60 70 75 | Stoffqualität mittelNadel60 90 | Stoffqualität schwerNadel100 110 120 | ||
| Nadelspitzen | ||||
| Bezeichnung | Profil | Nadelspitze und Nadelöhr | Geeignet für | |
| 130/705 H Nadelstärke: 70/80 | ![]() | kleine Kugelspitze | Universalnadel für feinmaschige Synthetik-gewebe, feines Leinen, Chiffon, Batist, Organdy, Wollstoffe, Samt, Ziernähte, Stickereien | |
| 130/705 H-SUK Nadelstärke: 70/110 | ![]() | mittlere Kugelspitze | Grobmaschige Strickstoffe, Wirkstoffe, Lastex, Interlock, Quiana, Simplex | |
| 130/705 H-PS Nadelstärke: 75 + 90 | ![]() | mittlere Kugelspitze | Speziell für Plaff entwickelte Stretchnadel. Besonders gut geeignet für empfindliche Stretch- und Wirkstoffe | |
| 130/705 H-SKF Nadelstärke: 70/110 | ![]() | große Kugelspitze | Grobmaschige Miederwaren, Lycra, Simplex, Lastex | |
| 130/705 H-J Nadelstärke: 90-110 | ![]() | spitze Rundspitze | Köper, Berufsbekleidung, schwere Leinen-stoffe, Blue Jeans, feines Segeltuch | |
| 130/705 H-LR Nadelstärke: 70-120 | ![]() | Schneidspitze (rechts-schneidend) | Leder, Wildleder, Kalbsleder, Ziegenleder | |
| 130/705 H-PCL Nadelstärke: 80-110 | ![]() | Schneidspitze mit Spitzenrinne (linkslaufend) | Kunstleder, Plastic, Folien, Wachstuch | |
| 130 H-N Nadelstärke: 70-110 | ![]() | kleine Kugelspitze ianges Nadelöhr | Absteppnähte mit Knopflochseide oder synthetischem Garn 30/3 | |
| 130/705 H-WING Nadelstärke: 100 | ![]() | Hohlsaum-Spitze | Effektvolle Hohlsaumnähte bei stark appre-lierten Geweben, Organdy, Glasbatist | |
| Bezeichnung | Stichlänge | Stichbreite | Nadel-entfernung | Geeignet für | |
| 130/705 H-ZWI Stärke: 80 | 2,5 mm2,5 mm | -- | 1,6 mm2,0 mm | normale Biesen normale Biesen | |
| 130/705 H-ZWI Stärke: 80Stärke: 90Stärke: 100 | 2,5 mm2,5 mm3,0 mm | -- | 2,5 mm3,0 mm4,0 mm | breite Biesen extra breite Biesen | |
| Ziermuster mit Zwillingsnadeln3evor Sie die gewünschte Verzierung ausnähen, kontrollieren Sie durch Drehung des Handrades, ob die Nadeln einwandfrei einstechen. Dadurch wird ein Nadelbrechen weitgehendst ausgeschaltet | |||||
| Zierstichmuster/Zickzack-Muster | |||||
| 130/705 H-ZWI Stärke: 80Stärke: 80Stärke: 80 | 0,5–1,5 mm0,5–1,5 mm0,5–1,5 mm | breitschmalschmal | 1,6 mm2,0 mm2,5 mm | VerzierungenVerzierungenVerzierungen | |
| Hohlsaum/Spezial Doppelnadel | |||||
| 130/705 H-ZWI-HO Stärke: 80Stärke: 100 | 2,0–3,0 mm2,0–3,0 mm | sehr schmalsehr schmal | DekorativerHohlsaumeffekt.Stark appretierte Gewebe und Glasbatist sind besonders gut geeignet | ||
Needle chart
Nähstörungen und ihre Beseitigung
| Ursache: | Beseitigung: |
- Die Maschine läßt Stiche aus
| Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt. | Nadel bis zum Anschlag hochschieben.Flache Kolbenseite nach hinten. |
| Es ist eine falsche Nadel eingesetzt. | Nadel System 130/705 H einsetzen. |
| Die Nadel ist verbogen oder stumpf. | Neue Nadel einsetzen. |
| Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt. | Einfädelweg überprüfen. |
| Die Nadel ist für das Garn zu fein. | Stärkere Nadel einsetzen. |
- Der Oberfaden reißt
| Aus vorgenannten Gründen. | Siehe unter 1. |
| Bei zu starker Fadenspannung. | Fadenspannung regulieren. |
| Bei schlechtem oder knotigem Garn,oder bei solchem, das durch langeLagerung zu trocken geworden ist. | Nur gutes Nähgarn verwenden. |
- Die Nadel bricht ab
| Die Nadel ist nicht bis zum Anschlag eingesetzt. | Neue Nadel bis zum Anschlag schieben. |
| Die Nadel ist verbogen. | Neue Nadel einsetzen. |
| Die Nadel ist zu dünn oder zu dick. | Nadeltabelle beachten. |
| Durch Ziehen oder Schieben des Stoffes wird die Nadel verbogen und stößt auf die Stichplatte. | Maschine allein transportieren lassen.Nähgut nur leicht führen. |
| Die Spulenkapsel ist nicht richtig eingesetzt. | Beim Einsetzen der Spulenkapsel diese bis zum Anschlag nach hinten schieben. |
- Die Naht ist nicht gleichmäßig
| Die Spannung ist verstellt. | Ober- und Unterfadenspannung kontrollieren. |
| Zu starkes, knotiges oder hartes Garn. | Nur einwandfreies Garn verwenden. |
| Der Unterfaden ist ungleich aufgespult. | Nicht freihändig aufspulen, sondern den Faden durch die Spulervorspannung laufen lassen. |
| Fadenschlingen unterhalb oder oberhalb des Stoffes. | Richtig einfädeln. Ober- und Unterfadenspannung kontrollieren. |
Ursache:
Beseitigung:
5. Die Maschine transportiert nicht oder nur unregelmäßig
Zwischen den Transporteur-Zahnreihen hat sich Nähstaub festgepreßt.
Stichplatte abnehmen, Nähstaub mit Pinsel entfernen.
Transporteur ist versenkt. Versenkschieber steht rechts oder hinten bei Modell 340.
Versenkschieber nach links oder vor stellen.
6. Die Maschine geht schwer
Fadenreste befinden sich in der Greiferbahn.
Fadenreste entfernen und nur einen Tropfen Öl in die Greiferbahn geben.
7. Wichtige Hinweise
Die eingefädelte Maschine nicht ohne Stoff in Bewegung setzen. Beim Verlassen der Maschine, auch kurzfristig, den Hauptschalter ausschalten. Dies ist wichtig, wenn Kinder in der Nähe sind.
| Zubehör | Bestell-Nr. | Nährarbeit |
| Applikationsfuß | 93-035 920-91 | zum Applizieren |
| Bandeinfasser (Nähfußhalter entfernen) | 98-053 484-91 | zum Einfassen von Kanten mit Band |
| Biesenfuß 5 Rillen(Zwillingsnadeln mit Nadelabstand 1,8-2,5) | 93-035 950-91 | zum Biesennähen(Nadelstärke 80,für feine BiesenNadelstärke 70) |
| Biesenfuß 7 Rillen(Zwillingsnadeln mit Nadelabstand 1,4-1,8) | 93-035 953-91 | |
| Biesenzunge (2 Stück) | 93-035 952-45 | |
| Fransenfuß | 93-035 943-91 | zum Nähen von Fransen und zum Durchschlagen |
| Geradstichfuß | 98-694 803-00 | für Absteppnähte und zum Nähen von besonders feinen und weichen Stoffen(Seidenjersey etc.) |
| Stichplatte mit Rundloch | 98-694 810-00 | |
| Kapper 4,5 mm | 93-035 946-91 | für Kappnähte |
| Kapper 6,5 mm | 93-035 948-91 | |
| Kräuselfuß | 93-035 998-91 | zum Kräuseln von Volants etc. |
| Kordonierfuß | 93-035 915-91 | zum Kordonieren |
| Lochstickplatte | 93-036 975-45 | für Lochstickerei |
| Overlockfuß | 98-620 404-00 | zum Versäubern von Schnittkanten und zum gleichzeitigen Zusammennähen und Versäubern von elastischen Stoffen |
| Rollsäumer 2 mm | 98-694 804-00 | zum Säumen von Kanten mit Zickzackstich |
| Strickkantenfuß | 93-035 957-91 | zum Nähen von Strickmaterial |
| Teflonfuß | 98-694 801-00 | zum Nähen von Plastik und Kunststoff |
| Zierstichfuß | 98-694 879-00 | zum Nähen von Ziermustern |
Inhaltsverzeichnis:
Abstepparbeiten 30, 31
Anlasser 3,13
Blindstich 32, 33
Elektrischer Anschluß 2,3
Fadenabschneider 14
Garnrolle aufschieben 9
Glühlampe auswechseln 51
Hosenreißverschluß (Damen) 44, 45
Knopfannähen 38, 39
Knopilochnähen 35-37
Nadel auswechseln 26
Nadeltabelle 52, 53
Nähfüße 29
Nähfüße auswechseln 27
Nähstörungen und ihre Beseitigung 60, 61
Nahtreißverschluß 42, 43
Nähwerk ausschalten 5
Nähwerk einschalten 7
Nutzstiche einstellen 22
Nutz- und Stretchstichkombinationen 24
Oberfaden einlegen und Nadel einfädeln 10
Oberfadenspannung prüfen 13
Programmtabelle 76-79
Reinigen und Ölen 50
Reißverschluß einnähen; beidseitig verdeckt 40, 41
Rückwärtsnähen 16
Sicherheitshinweise 34
Spulen vorbereiten 4,5
Spulen 6,7
Spule einlegen 8
Spulenkapsel einsetzen 9
Stichlage einstellen bei Geradstich 25
Stichlänge einstellen 15
Stoffdrückerhebel 12
Stopfen 46,47
Stopfen mit Wolle 48, 49
Stretchstiche einstellen 23
Tipptasten (Modelle mit Nutzstichen) 17
Tipptasten (Modelle mit Nutz- und Stretchstichen) 19
Transporteur versenken 26
Unterfaden heraufholen 11
Unterfadenspannung prüfen 8
Verwandlungsnähfläche 28
Special accessories
Die Tabelle zeigt die Programmnummer, den dazugehörenden Stich und darunter, welche Tasten zu drücken sind. Bei allen Programmen mit dem Hinweis „stretch“ ist der Stichlängen-Einsteller bis zum Anschlag auf „stretch“ zu drehen. Bei allen übrigen ist die
| 01 | 02 | |||||
| G | H | D | DE | E | F | |
| 03 | 04 | 05 | 06 | ||||
| A | B | C | stretch | G | stretch | D stretch | M |
| Nr. | Bezeichnung | Anwendung |
| 01 | Geradstich | Für alle Näharbeiten und einen 6 mm Ziersteppstich bei den Modellen 1019-1037. |
| 02 | Zickzackstich | Vielseitig anwendbar; zum Versäubern von Nähten. Applizieren, Spitzen einsetzen, Nähen von Raupennähten, Sticken, Knöpfe annähen, Stopfen usw. |
| 03 | Knopflöcher | Ohne Drehen des Stoffes, nur tippen und das Knopf-loch ist fertig. Die Stichdichte läßt sich regulieren. |
| 04 | Stretch-3fach-Geradstich | Nähte, die etwas aushalten müssen, dehnen sich bei jeder Beanspruchung ohne zu reißen mit. |
| 05 | Stretch-3fach-Zickzackstich | Besonders flache, elastische Nahtverstärkung, zum Beispiel für Miederwaren. |
| 06 | Elasticstich | Zum Einsetzen von Flicken oder Ausbessern von Rissen in dehnbarem Material. |
| 07 | Zierelasticstich L* Zierelasticstich M+D | Zum Flicken einsetzen oder Risse ausbessern in dehnbarem Material oder für dekorative Schmuck-nähte auf elastischen Geweben. |
| 08 | Kronenstich | Eine Schmucknaht, zum Beispiel für Nachthemden. |
| 09 | Elastischer Blindstich | Eine unsichtbare Saumnaht für dehnbare Materialien. |
| 10 | Langettenstich | Verziert zum Beispiel Taschentücher. |
schlänge nach Wunsch zu wählen. In der Texttabelle sind Bezeichnung und Anwendung einzelnen Programme angegeben.
| Ir. | Bezeichnung | Anwendung |
| 1 | Wabenstich | Zum Aufnähen von Gummifäden oder zum Überdecken von Frotteenähten. |
| 2 | Fugenstich | Eine kräftige, dekorative Verbindungsnaht. |
| 3 | Florentinerstich schmal | Eine Saumdekoration, zum Beispiel für Bettwäsche. |
| 4 | Florentinerstich breit | Zum Beispiel für Schmucknähte an Schlafzimmertextilien. |
| 5 | Hahnentritt | Eine Ziernaht, zum Beispiel für die Dekoration von Frühstückstisch-Textilien. |
| 6 | Griechenstich | Eine klassische Dekorationsnaht für alle Unistoffe. |
| 7 | Wienerstich | Dekoriert zum Beispiel Servietten. |
| 8 | Wienerstich breit | Dekoriert zum Beispiel Tischdecken. |
| 9 | Griechenstich schmal | Eine klassische Dekorationsnaht für Unistoffe. |
| 0 | Muschelkantenstich | Effektvoller Kantenabschluß an zarten Materialien. |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| K | K | stretch | stretch | stretch | stretch | stretch |
| D | G | F | K |
| 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 |
| K stretch | K stretch | K stretch | H | H | L | L |
| D | G | M | D | C | D |
| Nr. | Bezeichnung | Anwendung |
| 21 | Elastischer Kantenstich | Zum Einfassen von wenig fransenden Stoffkanten. |
| 22 | Muschelkantenstich schmal | Ein Dekorstich, zum Beispiel für Mädchenkleider. |
| 23 | Geschlossener Overlockstich | Zum schmückenden und materialgerechten Übernähen offener Saumkanten. |
| 24 | Wimpelstich | Eine dekorative Verbindungsnaht zum Aufnähen von Bordüren. |
| 25 | Geschlossener Overlockstich schmal | Zum Aufnähen zarter Spitzen. |
| 26 | Türkischer Stich | Eine Absteppnaht auf Patchwork. |
| 27 | Overlockstich | Elastische Schließ- und Versäuberungsnahrt für Maschenware. |
| 28 | Pfauenstich | Ein festliches Ornament, zum Beispiel für Tischwäsche. |
| 29 | Overlockstich schmal | Eine zarte Randverzierung. |
| 30 | Kordelstich | Eine lockere Schmucknaht für luftige Bekleidung. |
| 31 | Blindstich breit | Für unsichtbare Saumnähte an dickeren Stoffen. |
| 32 | Blindstich schmal | Für unsichtbare Saumnähte an dünnen Stoffen. |
| 33 | Kaiserstich | Eine zarte Dekorationsnaht, zum Beispiel für Damentaschentücher. |
| 34 | Königsstich | Eine Dekorationsnaht, zum Beispiel für Kinderservietten. |
| 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 |
| L | L | H stretch | H stretch | H stretch | L stretch | L stretch |
| F | D stretch | G stretch |
| Nr. | Bezeichnung | Anwendung |
| 35 | Wienerstich schmal | Dekoriert zum Beispiel Tischwäsche. |
| 36 | Griechenstich schmal | Eine klassische Dekorationsnaht für Unistoffe. |
| 37 | Pulloverstich breit | Elastische Schließ- und Versäuberungsnahtfür Jerseymaterialien. |
| 38 | Pulloverstich mittel | Elastische Schließ- und Versäuberungsnahtfür Polostoffe. |
| 39 | Pulloverstich schmal | Elastische Schließ- und Versäuberungsnahtfür dünne Jersey-Crepe. |
| 40 | Federstich | Eine schmückende Überdecknaht,zum Beispiel für Schürzen. |
| 41 | Holländerstich | Eine Ziernaht zum Beispiel für Küchentextilien. |
| 42 | Schneckenstich | Eine Dekornaht,zum Beispiel für Badezimmerutensilien. |
| 43 | Webstich | Eine Schmucknaht, zum Beispiel für rustikale Kleider. |
| 44 | Diagonal-Stich | Eine Schmucknaht,zum Beispiel für moderne, schlichte Kleider. |
| 45 | Rosenstich | Eine Verzierungsnaht,zum Beispiel für duftige Damenkleider. |
| 46 | Zweigstich | Eine rassige Naht, zum Beispiel für Wanderkleider. |
| 47 | Randstich | Eine Schmucknaht,zum Beispiel für die Ränder von Taschen. |
| 48 | Dreiecksstich | Eine Ziernaht, zum Beispiel für Kindernachthemden. |
PFAFF-HANDELSGESELLSCHAFT für Haushaltnähmaschinen m.b.H. 7500 Karlsruhe 41 · West Germany
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Gedruckt in Deutschland
Nr. 23083 R 0885 disch./engl./franz./ital.








