TTR90 - Motorrad YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TTR90 YAMAHA
FAHRER- UND WARTUNGS-HANDBUCH
TT-R90(P)
EC010000
TTR90(P)
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Verfielfältigung und
Verbreitung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd. nicht gestattet.
Gedruckt in Japan
INTRODUCTION
Herzlich willkommen im Kreis der Yamaha-Fahrer. Sie besitzen nun eine TT-R90(P), die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihr Motorrad am besten bedienen, inspizieren, warten und abstimmen. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
WARNING
- Diese Anleitung muß vor der Inbetriebnahme sorgfältig studiert werden, um eine sichere Verwendung des Fahrzeuges zu gewährleisten.
- Die Anwesenheit von erwachsenen Personen bei der Inbetriebnahme des Fahrzeuges ist unbedingt erforderlich.
- Das Gewicht des Fahrers sollte nicht über 40 kg liegen.
- Beim Fahren sollte immer ein Helm und entsprechende Schutzkleidung getragen werden.
- Vorsicht vor sich bewegenden Teilen oder Bereichen, die große Wärme entwickeln.
- Vor Fahrtantritt muß die Routinekontrolle am Fahrzeug immer durchgeführt werden (siehe Seite 15).
- Dieses Fahrzeug ist nur für eine Person zugelassen; Zweipersonen-Betrieb ist nicht zulässig.
- Dieses Fahrzeug ist ausschließlich für den Einsatz abseits öffentlicher Straßen vorgesehen. Der Gebrauch auf öffentlichen Straßen ist nicht gestattet.
IMPORTANT NOTICE
Dieses Fahrzeug ist ausschließlich für den Gebrauch abseits öffentlicher Straßen durch junge Fahrer unter Beaufsichtigung von Erwachsenen vorgesehen. Der Einsatz dieses Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen, Wegen oder Schnellstraßen ist nicht gestattet.
Der Einsatz abseits der Straßen auf öffentlichem Gelände kann verboten sein. Bitte vor Fahrtantritt die örtlichen Bestimmungen prüfen.
SICHERHEITSINFORMATION
- Kraftstoff ist leicht entzündlich. Daher:
* Motor beim Auftanken immer abstellen.
* Beim Auftanken darauf achten, daß kein Kraftstoff auf Motor, Krümmer oder Schalldämpfer verschüttet wird.
* Beim Auftanken darauf achten, daß nicht geraucht wird und sich keine offenen Flammen in der Nähe befinden.
-
Falls Kraftstoff geschluckt wurde, große Mengen an Kraftstoffdampf eingeatmet wurden oder Kraftstoff in die Augen gelangt ist, muß unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Falls Kraftstoff auf Haut oder Kleidung gelangt, sofort mit Wasser und Seife abwaschen und die Kleidung wechseln.
-
Den Motor immer abstellen, wenn das Fahrzeug unbeaufsichtigt ist. Beim Parken des Fahrzeuges folgende Punkte beachten:
* Motor und Auspuffanlage werden sehr heiß. Darum so parken, daß Fußgänger oder Kinder die heißen Teile nicht versehentlich berühren können.
* Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
SICHERHEITSINFORMATION
-
Das Fahrzeug nicht auf der Straße fahren.
-
Den Motor nicht in geschlossenen Räumen starten.
-
Dieses Fahrzeug ist nur für eine Person zugelassen. Zweipersonen-Betrieb ist nicht gestattet.
-
Sicheres Fahren kann man lernen. Im Zweifelsfall die Eltern fragen.
-
Beim Fahren immer einen Helm tragen.
① Helm
② Schutzbrille
③ Mundschutz
④ Motorrad-Handschuhe
⑤ Motorradstiefel
⑥ Motocross-Hose
⑦ Langärmeliges Trainingshemd

-
When going for riding, be sure to be with your family. Never go alone.
-
Before riding the machine, ask your parents to check the machine very carefully.
-
Don't touch the areas shown, or you'll get burnt in the hand.
-
Don't touch rotating or moving parts.
-
Before starting the engine, be sure to shift the transmission into neutral.
-
Ne jamais partir seul à moto. Toujours partir avec son instructeur.
-
Beim Fahren sollte immer ein Elternteil anwesend sein. Niemals alleine fahren.
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Avant de rouler, bien veiller à ce qu'un instructeur ait contrôlé attentivement la machine.
-
Vor Fahrtantritt muß die Maschine von einem Elternteil sorgfältig überprüft werden.
-
Ne pas toucher les endroits montrés, car ils peuvent être chauds. Il y a risque de brûlures.
-
Die abgebildeten Fahrzeugbereiche nicht berühren, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann.
-
Ne pas toucher les pièces mobiles ou qui tournent.
-
Keine sich drehenden oder sich bewegen- den Teile berühren.
-
Avant de mettre le moteur en marche, bien veiller à être au point mort.
-
Vor dem Starten des Motors sicherstellen, daß sich das Getriebe in der Leerlaufstellung befindet.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE

Das Ausrufezeichen bedeutet: "GEFAHR! Achten Sie auf Ihre Sicherheit!"
WARNING
Ein Mißachten dieser Warnhinweise bringt Fahrer, Mechaniker und andere Personen in Verletzungs- oder Lebensgefahr.
ACHTUNG:
Hierunter sind Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Fahrzeugs vor Schäden aufgeführt.
HINWEISE:
Ein HINWEIS gibt Zusatzinformationen und Tips, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen.
INFORMATION AUFFINDEN
- Diese Anleitung umfaßt sechs Kapitel: 1. Allgemeine Angaben – 2. Technische Daten – 3. Regelmäßige Inspektionen und Einstellarbeiten – 4. Motor – 5. Fahrwerk – 6. Elektrische Anlage.
- Dem ersten Kapitel geht ein Inhaltverzeichnis voran. Machen Sie sich mit dem Inhalt und Aufbau der Anleitung vertraut, bevor Sie nach bestimmten Angaben suchen. Halten Sie das Buch wie in der Abbildung gezeigt, um das Auffinden der einzelnen Kapitel zu erleichtern.
FC083000
MANUAL FORMAT
Diese Anleitung wurde zusammengestellt, um dem Benutzer ein leicht verständliches Nachschlagewerk in die Hand zu geben, in dem alle dargestellten Arbeitsvorgänge (Ein- und Ausbau, Zerlegung und Zusammenbau, Prüfung und Reparatur) detailliert und in der entsprechenden Reihenfolge beschrieben sind. Je nach Zustand eines fehlerhaften Bauteils weist ein Pfeilsymbol auf die erforderliche Maßnahme hin. Beispiel:
- Lager
Pitting/Beschädigung → Erneuern.
LESEN DER BESCHREIBUNGEN
Um bei der Identifikation der Teile zu helfen und die Arbeitsschritte zu verdeutlichen, sind Explosionsdiagramme am Beginn jedes Ausbau- und Demontageabschnittes dargestellt.
-
Für die Ausbau- und Demontagearbeiten ist meistens ein übersichtliches Explosionsdiagramm ① dargestellt.
-
Die Nummern ② in dem Explosionsdiagramm sind in der Reihenfolge der Arbeiten aufgeführt. Eine in einen Kreis eingeschriebene Nummer bezeichnet einen Demontageschritt.
-
Eine Erläuterung der Arbeiten und Hinweise ist durch ablesefreundliche Symbolmarkierungen ③ gegeben. Die Bedeutungen der Symbolmarkierungen sind auf der nächsten Seite aufgeführt.
-
Eine Arbeitsanweisungstabelle ④ begleitet das Explosionsdiagramm und gibt die Arbeitsreihenfolge, Bezeichnung der Teile, Hinweise zu den Arbeiten usw. an.
-
Der Umfang des Ausbaus ⑤ ist in der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt, um nicht erforderliche Ausbauarbeiten zu vermeiden.
-
Für Arbeiten, für die weitere Informationen benötigt werden, sind schrittweise Ergänzungen ⑥ zusätzlich zu dem Explosionsdiagramm und der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt.
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ABGEBILDETEN SYMBOLS
Die unter ① bis ⑥ abgebildeten Symbole weisen auf die Themen der einzelnen Kapitel hin.
① Allgemeine Angaben
② Technische Daten
③ Regelmäßige Inspektionen und Einstellarbeiten
④ Motor
⑤ Fahrwerk
⑥ Elektrische Anlage
Die Symbole ⑦ bis ⑭ weisen auf wichtige Angaben im Text hin.
⑦ Wartung mit montiertem Motor möglich
⑧ Spezialwerkzeug
⑨ Art und Menge einzufüllender Flüssigkeiten
⑩ Schmiermittel
⑪ Anzugsmoment
⑫ Verschleißgrenzen, Toleranzen
⑬ Motordrehzahl
⑭ Elektrische Sollwerte
Die Symbole ⑮ bis ⑱ in den Explosionszeichnungen weisen auf die zu verwendenden Schmiermittel und die Schmierstellen hin.
⑮ Motoröl
⑯ Molybdändisulfidöl
⑰ Leichtes Lithiumfett
⑱ Molybdändisulfidfett
Die Symbole ⑲ bis ⑳ in den Explosionszeichnungen weisen darauf hin, wann Kleber ⑱ aufgetragen wird und neue Bauteile ⑳ verwendet werden.
⑲ Klebemittel (LOCTITE)
⑳ Erneuern
INDEX
GENERAL INFORMATION
SPECIFICATIONS
| ALLGEMEINEANGABEN | ![]() | |
![]() | ![]() | |
| TECHNISCHE DATEN | ![]() | |
![]() | [7S8T] | |
| REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLARBEITE | ![]() | |
![]() | ![]() | |
| MOTOR | [70Y4] | |
| ENG | ![]() | |
| FAHRWERK | ![]() | |
| CHAS | [CD27] | |
| ELEKTRISCHE ANLAGE | ![]() | |
| ELEC | [52X8] | |
CONTENTS
CHAPTER 1
GENERAL INFORMATION
DESCRIPTION 1-1
MACHINE IDENTIFICATION 1-2
IMPORTANT INFORMATION ...... 1-3
KAPITEL 1 ALLGEMEINE ANGABEN
FAHRZEUGBESCHREIBUNG 1-1
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG 1-2
WICHTIGE INFORMATIONEN 1-3
ANSCHLÜSSE PRÜFEN 1-5
SPEZIALWERKZEUGE 1-6
ARMATUREN UND DEREN FUNKTION . 1-9
KRAFTSTOFF 1-11
ANLASSEN UND INBETRIEBNAHME .. 1-12
KAPITEL 2 TECHNISCHE DATEN
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN ..... 2-1
WARTUNGSDATEN 2-4
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE ..... 2-15
EINHEITEN 2-15
KABELFÜHRUNG 2-16
KAPITEL 3 REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLARBEITEN
WARTUNGSINTERVALLE 3-1
WARTUNGSINTERVALLE UND SCHMIER-DIENST 3-1
WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN
VOR FAHRTBEGINN 3-2
MOTOR 3-3
FAHRWERK 3-11
ELEKTRISCHE ANLAGE 3-19
CHAPTER 4 ENGINE
CARBURETOR 4-1
CYLINDER HEAD 4-8
CAMSHAFT AND ROCKER ARMS ..... 4-13
CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER 4-39
KURBELGEHÄUSE
UND KURBELWELLE 4-41
SCHALTGABEL, SCHALTWALZE
UND GETRIEBE 4-44
CHAPITRE 5 PARTIE CYCLE
ROUE AVANT ET ROUE ARRIERE .....5-1
ET SCHEMA DE CABLAGE 6-1
ELEKTRISCHE BAUTEILE
UND SCHALTPLAN 6-1
ZÜNDANLAGE 6-2
VERGASERBEHEIZUNGSSYSTEM ..... 6-6
WARTUNGSPLAN 6-9


FAHRZEUGBESCHREIBUNG
① Motorstoppschalter
② Handbremshebel
③ Gasdrehgriff
④ Motoröl-Einfüllschraubverschluß/Tauchstab
⑤ Kickstarter
⑥ Kraftstofftank
⑦ Luftfilter
⑧ Fußbremshebel
⑨ Kraftstoffhahn
⑩ Chokehebel
⑪ Antriebskette
⑫ Schalthebel
⑬ Teleskopgabel
HINWEIS:
• Leichte Modell-Abweichungen möglich.
- Änderungen an Design und technischen Daten jederzeit vorbehalten.
EC120001
MACHINE IDENTIFICATION
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG
Diese Identifizierungsnummern werden in folgenden Fällen benötigt:
- bei der Bestellung von Ersatzteilen
- bei einer Diebstahlmeldung
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ① ist auf der rechten Seite des Lenkkopfes eingeschlagen.
NUMERO DE SERIE DU MOTEUR
MOTOR-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Motor-Identifizierungsnummer ① ist oben auf der linken Kurbelgehäuseseite eingeschlagen.
ETIQUETTE D'IDENTIFICATION DU MODELE
Das Modellcode-Klebeschild ① ist an abgebildeter Stelle auf dem Rahmen angebracht. Die Codenummer und das Info-Kürzel werden zur Ersatzteil-Bestellung benötigt.

WICHTIGE INFORMATIONEN VORBEREITUNG FÜR AUSBAU UND ZER- LEGUNG
-
Vor dem Ausbau oder Zerlegen der Bauteile sämtlichen Schmutz, Schlamm, Staub sowie andere Fremdkörper entfernen.
Wenn das Motorrad mit einem Hochdruckwascher gereinigt wird, sind folgende Teile sorgfältig abzudecken.
• Schalldämpferende -
Utiliser les outils et le matériel de nettoyage correct. Se reporter à la section "OUTILS SPECIAUX".
-
Nur geeignete Werkzeuge und Reinigungsmittel verwenden. Siehe unter "SPEZIALWERKZEUGE".
-
Lors du démontage de la machine, garder les pièces connexes ensemble. Ils comprennent les engrenages, cylindres, pistons et autres pièces connexes qui se sont “accouplées” par usure normale. Les pièces connexes doivent être réutilisées en un ensemble ou changées.
-
Beim Zerlegen zusammengehörige Teile immer gemeinsam ablegen. Dies gilt besonders für Zahnräder, Zylinder, Kolben und alle beweglichen Teile, die miteinander arbeiten. Solche Baugruppen dürfen nur komplett wiederverwendet oder ausgetauscht werden.
-
Lors du démontage de la machine, nettoyer toutes les pièces et les mettre dans des plateaux dans l'ordre du démontage. Ceci diminuera le temps de remontage et permettra d'être sûr que toutes les pièces sont correctement remontées.
-
Alle ausgebauten Teile reinigen und in der Reihenfolge des Ausbaus auf einer sauberen Unterlage ablegen. Dies gewährleistet einen zügigen und korrekten Zusammenbau.
-
Tenir éloigné du feu.
-
Alle Teile von offenem Feuer fernhalten.
EC132000
- Nur Original-Ersatzteile von Yamaha verwenden. Nur von Yamaha empfohlene Schmierstoffe verwenden. Fremdfabrikate erfüllen häufig nicht die gestellten Qualitätsanforderungen.
DICHTUNGEN, DICHTRINGE UND O-RINGE
- Beim Überholen des Motors sind sämtliche Dichtungen, Dichtringe und O-Ringe zu erneuern. Alle Dichtflächen, Dichtlippen und O-Ringe vor dem Zusammenbau säubern.
- Beim Zusammenbau alle beweglichen Teile und Lager ölen, alle Dichtlippen ein- fetten.
SICHERUNGSSCHEIBEN/ -BLECHE UND SPLINTE
- Sicherungsscheiben und -bleche ① sowie Splinte müssen nach dem Ausbau erneuert werden. Sicherungslaschen werden nach dem vorschriftsmäßigen Festziehen der Schraubverbindung gegen die Schlüsselfläche der Schraube oder Mutter hochgebogen.
LAGER UND DICHTRINGE
- Lager ① und Dichtringe ② so einbauen, daß die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt. Beim Einbau von Dichtringen die Dichtlippen dünn mit leichtem Lithiumfett bestreichen. Lager beim Einbau ggf. großzügig ölen.
ACHTUNG:
Lager nie mit Druckluft trockenblasen, da hierdurch die Lagerflächen beschädigt werden.
- Sicherungsringe vor dem Wiedereinbau sorgfältig überprüfen und bei Beschädigung oder Verformung erneuern. Kolbenbolzensicherungen müssen nach jedem Ausbau erneuert werden. Beim Einbau eines Sicherungsringes ① stets darauf achten, daß die scharfkanti- ge Seite ② den Ring gegen die Druck- richtung ③ abstützt.
④ Welle
ANSCHLÜSSE PRÜFEN
Die Steckverbinder auf Oxidation, Rost, Feuchtigkeit usw. prüfen
-
Lösen:
• Steckverbinder -
Die einzelnen Anschlußklemmen mit Druckluft trockenblasen.
-
Den Steckverbinder mehrmals aufstekken und wieder abziehen.
-
Die einzelnen Steckverbinderkabel auf Festsitz prüfen.
-
Wenn sich eine Anschlußklemme löst, die Blechlasche ① hochbiegen und die Klemme wieder einsetzen.
-
Anschließen: • Steckverbinder
HINWEIS:
Die Steckverbinder müssen einrasten.
- Den Steckverbinder mit einem Taschen-Multimeter auf Durchgang prüfen.
HINWEIS:
- Ist der Durchgang nicht widerstandsfrei, die Anschlußklemmen reinigen.
- Bei der Überprüfung von Kabelbäumen stets die Schritte 1 bis 7 durchführen.
- Zur schnellen Abhilfe kann ein handelsübliches Kontaktspray verwendet werden.
• Die Steckverbinder wie abgebildet mit dem Meßgerät prüfen.
SPECIAL TOOLS
Die folgenden Spezialwerkzeuge sind für korrekte und vollständige Einstell- und Montagearbeiten unerläßlich. Durch die Verwendung dieser Werkzeuge können Beschädigungen vermieden werden, die beim Gebrauch ungeeigneter Hilfsmittel oder improvisierter Techniken entstehen können. Bei der Bestellung von Spezialwerkzeug sollten die im folgenden aufgeführten Bezeichnungen und Teilenummern angegeben werden.
HINWEIS:
- Nur USA und CDN: Teilenummern, die mit "YM-", "YU-", "YS-" oder "ACC-" beginnen.
- Nicht USA und CDN: Teilenummern, die mit "90890-" beginnen.
| Teilenummer Werkzeug/Anwendung Abbildung | |||
| YU-1083-A90890-0108490890-01085 | Austreib-SetGewichtKipphebelwellen-AusbauwerkzeugZum Montieren oder Demontieren der Kipphebelwellen. | YU-01083-A 90890-01084![]() | ![]() |
| YU-1268, 90890-01268 HakenschlüsselZum Lösen der Lenkkopf-Ringmutter | YU-1268 90890-01268![]() | ![]() | |
| YU-3112-C, 90890-03112 Taschen-MultimeterZur Prüfung und Messung der elektrischen Systeme | YU-3112-C 90890-03112![]() | ![]() | |
| YU-8036-B90890-03113 | InduktivdrehzahlmesserDrehzahlmesserZur Ermittlung der Motordrehzahl | YU-8036-B 90890-03113![]() | ![]() |
| YM-4019, 90890-04019 VentilfederspannerZum Aus- und Einbau der Ventile | YM-4019 90890-04019![]() | ![]() | |
| YM-130090890-01294 | Dämpferrohr-HalterDämpferrohr-HalterZum Lösen und Festziehen der Befestigungsschraube des Teleskopgabel-Dämpferrohrs | YM-1300 90890-01294![]() | ![]() |
| YU-1304, 90890-01304 Kolbenbolzen-AustreiberZum Ausbau des Kolbenbolzens | YU-1304 90890-01304![]() | ![]() | |
| YM-1312-A, 90890-01312 KraftstoffstandmesserZum Messen des Kraftstoffstandes in der Schwimmerkammer. | YM-1312-A 90890-01312![]() | ![]() | |
| YM-1326, 90890-01326 T-GriffZum Halten des Dämpferrohr-Halters beim Montieren oder Demontieren des Dämpferrohr-Halters | YM-1326 90890-01326![]() | ![]() | |
| 90890-01186 Gabeldichtring-FührungshülseZum Einbau der Gabeldichtringe | ![]() | 90890-01186![]() | |
| YM-8035, 90890-01311 Venteinstell-WerkzeugZum Einstellen der Ventile | YM-8035 90890-01311![]() | ![]() | |
| YM-33963, 90890-01184 Gabeldichtring-TreiberZum Einbau der Gabeldichtringe | YM-33963 90890-01184![]() | ![]() | |
| YM-3448790890-06754 | ZündfunkenstreckentesterZündprüferZur Überprüfung der Zündanlage | YM-34487 90890-06754![]() | ![]() |
| YM-33975, 90890-01403 HakenschlüsselZum Festziehen der Lenkkopf-Ringmutter | YM-33975 90890-01403![]() | ![]() | |
| YM-91042, 90890-04086 Universal-KupplungshalterZur Fixierung der Kupplung beim Aus- und Einbau der Kupplungsnabenmutter | YM-91042 90890-04086![]() | ![]() | |
| YS-1880-A, 90890-01701 Kupplungskorb-HalterZum Halten des Kupplungskorbes | YS-1880-A 90890-01701![]() | ![]() | |
| YU-33270-B, 90890-01362 | Polrad-Abzieher | YU-33270-B 90890-01362 | |
| Zum Demontieren des Rotors | ![]() | ![]() | |
| ACC-QUICK-GS-KT90890-85505 | Quick gasket®YAMAHA-Dichtmasse No 1215 | ACC-QUICK-GS-KT 90890-85505 | |
| Zum Abdichten der Kurbelgehäuse-Paßflächen | ![]() | ![]() | |
MEMO

Der Motorstoppschalter ① muß sich in der Position “()” befinden. Der Motorstoppschalter ist eine Sicherheitseinrichtung, die das Abschalten in Notsituationen erlaubt (z.B. bei Umfallen des Motorrads oder klemmender Drosselklappe). Der Motor wird nicht starten oder laufen, wenn sich der Motorstoppschalter in der Position “()” befindet.
FUSSSCHALTHEBEL
Erst das Getriebe erlaubt die Nutzung der Motorleistung in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen, so daß Anfahren, Bergauffahren und schnelles Beschleunigen möglich sind. Die Gänge dieses 3-Gang-Getriebes werden über den Fußschalthebel ① linksseitig des Motors bei ausgerückter Kupplung geschaltet.
WARNING
Beim Starten der Maschine den Frontbremshebel ziehen, das Gas herunterdrehen, und den 1. Gang einlegen.
KICK
! AVERTISSEMENT
Vor dem Anlassen des Motors sicherstellen, daß sich das Getriebe in der Leerlaufstellung befindet.
Zum Anlassen des Motors den Kickstarterhebel ① ausschwenken und langsam niedertreten, bis deutlicher Widerstand spürbar wird; dann den Kickstarterhebel schwungvoll durchtreten.
GASDREHGRIFF
Der Gasdrehgriff ① befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zum Erhöhen der Motordrehzahl (Beschleunigung) den Gasdrehgriff in Gegenfahrtrichtung drehen, zum Reduzieren der Motordrehzahl den Gasdrehgriff in Fahrtrichtung drehen.

Der Handbremshebel ① zur Betätigung der Vorderradbremse befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers.
PEDALE DE FREIN ARRIERE
Der Fußbremshebel ① zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der rechten Fahrzeugseite.
ROBINET A ESSENCE
Der Kraftstoffhahn leitet den Kraftstoff vom Tank zum Vergaser und filtert ihn gleichzeitig. Die einzelnen Kraftstoffhahnstellungen (vgl. Abb.) sind nachfolgend beschrieben.
OFF: Der Kraftstoffhahn ist geschlossen und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen. Den Kraftstoffhahn nach Abstellen des Motors auf "OFF" stellen.
ON: Diese Stellung ist für den Normalbetrieb: der laufende Motor wird mit Kraftstoff versorgt. Den Kraftstoffhahn vor Fahrtantritt auf "ON" stellen.
RES: Dies ist die Reservestellung. Falls beim Fahren der Kraftstoff ausgeht, muß der Hebel in diese Position gestellt werden. In diesem Fall so bald wie möglich auftanken. Der Hebel muß nach dem Auftanken wieder in die Position "ON" gestellt werden.
CHOKEHEBEL
Ein kalter Motor benötigt zum Starten ein fetteres Luft-Kraftstoff-Gemisch, das eine spezielle Kaltstarteinrichtung, der sog. Choke, liefert. Zum Aktivieren des Chokes (Kaltstartanreicherung des Gemischs) den Chokehebel ① bis zum Anschlag herausziehen. Zum Abschalten des Chokemechanismus (normaler Fahrbetrieb mit warmem Motor) den Hebel bis zum Anschlag zurückschieben.

Den Tankverschluß ① zum Öffnen im Gegenuhrzeigersinn drehen.
WARNING
Den Tank niemals überfüllen. Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor verschütten.
KRAFTSTOFF
Normalbenzin verwenden. Immer frischen Markenkraftstoff eines renommierten Anbieters verwenden.
WARNING
Den Tank niemals überfüllen. Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor verschütten. Den Tank nicht über den unteren Rand des Einfüllstutzens ① hinaus befüllen (siehe Abbildung), da andernfalls durch Wärmeausdehnung Kraftstoff am Tankverschluß austreten kann.
① Kraftstoffstand

Empfohlener Kraftstoff:
Nur USA, AUS und NZ: Ausschließlich bleifreies Benzin
Nur CDN und EUROPE: Ausschließlich bleifreies Normalbenzin
Nur ZA: Bleifrei Normal
Tankvolumen: Gesamtinhalt: 4,2 L Davon Reserve: 0,5 L
ACHTUNG:
Ausschließlich bleifreies Benzin verwenden. Die Verwendung von verbleitem Benzin wird ernsthaften Schaden an den Innenteilen des Motors, wie etwa an den Ventilen, den Kolbenringen, dem Abgassystem usw. verursachen.
Vor Fahrtantritt müssen alle Punkte in der Tabelle "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" geprüft werden.
WARNING
Den Motor keinesfalls in geschlossenen Räumen anlassen oder für längere Zeit laufen lassen. Abgase sind äußerst giftig und führen innerhalb kurzer Zeit zu Bewußtlosigkeit und Tod. Daher den Motor nur an gut belüfteten Orten laufen lassen.
KALTEN MOTOR ANLASSEN
WARNING
Vor dem Starten des Motors sicherstellen, daß sich das Getriebe in der Leerlaufstellung befindet.
- Kraftstoffhahn in Stellung "ON" drehen.
- Den Choke aktivieren, den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Den Motorstoppschalter auf " "stellen.
- Den Kickstarter kraftvoll betätigen, um den Motor anzulassen.
- Nach dem Anspringen den Motor ein oder zwei Minuten warmfahren. Vor Fahrtantritt sicherstellen, daß sich der Chokehebel wieder in der Ausgangsposition befindet.
WARMEN MOTOR ANLASSEN
Entsprechend den Angaben im Abschnitt "Kalten Motor anlassen" vorgehen. Den Choke jedoch nicht aktivieren. Den Grasdrehgriff etwas öffnen.
ACHTUNG:
Vor dem ersten Fahrtantritt unbedingt die nachfolgenden "Einfahrvorschriften" durchlesen.
MOTOR WARMFAHREN
Den Motor immer warmfahren, um eine möglichst lange Lebensdauer zu erzielen. Bei kaltem Motor niemals stark beschleunigen. Der Motor ist ausreichend warmgefahren, wenn er bei abgeschaltetem Choke willig auf Gasgeben anspricht.
WARNING
Vor dem Losfahren sicherstellen, daß der Seitenständer hochgeklappt ist.
Ein ausgeklappter Seitenständer kann in Kurven schwere Stürze verursachen.
EINFAHREN
Das Einfahren des Fahrzeugs ist sehr wichtig, damit sich alle sich bewegenden Teile besser einlaufen können. Außerdem kann sich der Fahrer besser mit der Maschine vertraut machen.
Während der ersten 5 Fahrstunden mit einer neuen Maschine darf kein Vollgas gegeben werden.
Nach der Probefahrt Maschine auf lose Teile, Undichtigkeit und andere eventuell auftretende Probleme prüfen.
Alle Prüf- und Einstellarbeiten durchführen, und dabei insbesondere Kabelzüge, Antriebsketten-Durchhang und Speichenspannung prüfen.
ACHTUNG:
Nach der Einfahrzeit alle Fahrzeugteile und Schraubverbindungen auf festen Sitz prüfen und gegebenenfalls festziehen.
MEMO
FC200000
SPECIFICATIONS
EC211000
GENERAL SPECIFICATIONS
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
| Modellname TT-R90P | (USA-Außer Kalifornien, CDN, AUS, NZ, ZA)TT-R90PC (USA für Kalifornien)TT-R90 (Europe) |
| Modellcode 5HN8 (nur USA) | 5HN9 (Europe, AUS, NZ, ZA)5HNA (CDN) |
| AbmessungenGesamtlänge 1.525 mmGesamtbreite 605 mmGesamthöhe 865 mmSitzhöhe 625 mmRadstand 1.040 mmBodenfreiheit 160 mm | |
| FahrzeuggewichtFahrfertig, vollgetankt 64 kg | |
| MotorBauart luftgekühlter 1-Zyl.-4-Takt-Ottomotor, eine oben-liegende Nockenwelle (SOHC)ZylinderanordnungHubraum 89 cmBohrung · HubVerdichtungsverhältnisVerdichtungsverhältnis (Standard)Startsystem | 1-Zylinder, nach vorn geneigt347,0 · 51,8 mm8,5 : 11.000 kPa (10 bar) at 1.000 U/minKickstarter |
| Schmiersystem | Naßsumpfschmierung |
Ölsorte und –qualitätMotoröl![]() FüllmengeMotorölÖlwechsel ohne Filterwechsel 0,8 LGesamtmenge 1,0 L | (Für USA und CDN)Bei –10 °C oder wärmerAYamalube 4 (10W-30) oder SAE 10W-30SE/SF MotorölBei 5 °C oder wärmerBYamalube 4 (20W-40) oder SAE 20W-40SE/SF Motoröl(Außer USA und CDN)API “SE/SF” oder besser |
| Luftfilter Naßfilter-Einsatz | |
| KraftstoffSorte Ausschließlich bleifreies BenzinTankinhalt 4,2 LDavon Reserve 0,5 L | (USA, AUS und NZ)Ausschließlich bleifreies Normalbenzin(CDN, Europa)Normal (ZA) |
| VergaserModell VM16SHHersteller MIKUNI | |
| ZündkerzeModell CR6HSA/U20FSR-UHersteller NGK/DENSOElektrodenabstand 0,6–0,7 mm | |
| Kupplungsbauart | Mehrscheinen-Ölbadkupplung, automatische Fliehkraftkupplung |
| KraftübertragungPrimärantrieb StirnräderPrimärübersetzung 67/18 (3,722)Sekundärantrieb KettenantriebSekundärübersetzungGetriebeSchaltungUntersetzungsverhältnis: 1. Gang2. Gang3. Gang | 35/14 (2,500)klauengeschaltetes 3-Gang-GetriebeFußschalthebel (links)37/13 (2,846)33/19 (1,736)28/23 (1,217) |
| FahrwerkRahmenbauartLenkkopfwinkelNachlauf | Doppelschleifen-Rohrrahmen24,83°56,0 mm |
| ReifenAusführungDimension vornhintenHersteller (vorn und hinten)Typ (vorn und hinten)Reifenluftdruck (vorn und hinten) | Schlauchreifen2,50-14 4PR3,00-12 4PRCHENG SHINKNOBBY100 kPa (1,00 bar) |
| Bremsanlagevorn Bauart Trommelbremse | Betätigung Handbremshebel (rechts) |
| hinten Bauart Trommelbremse | Betätigung Fußbremshebel (rechts) |
| Radaufhängungvorn Teleskopgabelhinten Monocross-Schwinge | |
| Federelementevorn Hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel mit Spi-ralfederhinten Federbein mit gasdruckunterstütztem Stoß-dämpfer und Spiralfeder | |
| Federwegvorn 110 mmhinten 93 mm | |
| Elektrische AnlageZündsystem CDI-Schwungradmagnetzünder |
WARTUNGSDATEN
MOTOR
| Bezeichnung Spezifikation Grenzwert | ||||
ZylinderkopfMax. Verzug ---- 0,03 mm![]() | ||||
| ZylinderBohrungsdurchmesser 47,000–47,005 mm 47,05 mmMax. Ovalität ---- 0,05 mm | ||||
NockenwelleAntrieb Steuerkette (links) ----Nockenabmessungen Einlaß “A” 25,428–25,528 mm 25,328 mm“Auslaß“B” 21,034–21,134 mm 20,934 mm“A” 25,286–25,386 mm 25,186 mm“B” 21,047–21,147 mm 20,947 mmMax. Nockenwellenschlag---- 0,03 mm![]() | ||||
| Bezeichnung | Spezifikation | Grenzwert | ||
| SteuerketteTyp/Gliederzahl 92RH2005-84M/84 ----Kettenspannung automatisch ---- | ||||
| Kipphebel/KipphebelwelleKipphebelwellen-Durchmesser 9,981–9.991 mm 9,95 mmKipphebel-Innendurchmesser 10,000–10,015 mm 10,03 mm | ||||
| Ventile, Ventilsitze, VentilführungenVentilspiel (kalt) Einlaß 0,05–0,09 mm ----Auslaß 0,08–0,12 mm ----Ventilabmessungen | ||||
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |
| Ventiltellerdurchmesser | Ventilkegelbreite | Ventilsitzbreite | Ventiltellerstärke | |
| Ventiltellerdurchmesser “A” Einlaß 22,9–23,1 mm ----Auslaß 19,9–20,1 mm ----Ventilkegelbreite “B” Einlaß 1,19–2,51 mm ----Auslaß 1,49–3,07 mm ----Ventilsitzbreite “C” Einlaß 0,9–1,1 mm | 1,6 mm | 1,6 mm | ||
| Auslaß 0,9–1,1 mm | ||||
| Ventiltellerstärke “D” | Einlaß 0,5–0,9 mmAuslaß 0,8–1,2 mm | ---- | ||
| Auslaß 0,8–1,2 mm | ||||
| Ventilschaftdurchmesser | Einlaß | 4,475–4,490 mm | 4,450 mm | |
| Auslaß 4,460–4,475 mm 4,435 mm | ||||
| Ventilführungsdurchmesser | Einlaß 4,500–4,512 mm 4,550 mmAuslaß 4,500–4,512 mm 4,550 mm | |||
| Auslaß 4,500–4,512 mm 4,550 mm | ||||
| Ventilschaftspiel | Einlaß | 0,010–0,037 mm | 0,08 mm | |
| Auslaß 0,025–0,052 mm | 0,10 mm | |||
Max. Ventilschaftschlag ---- 0,02 mm Ventilsitzbreite Einlaß 0,9–1,1 mm 1,6 mmAuslaß 0,9–1,1 mm 1,6 mm | ||||
VentilfederUngespannte Länge Einlaß 32,09 mm 30,5 mmAuslaß 32,09 mm 30,5 mmEinbaulänge(Ventil geschlossen) Einlaß 24,2 mm ----Auslaß 24,2 mm ----Federdruck (eingebaut) Einlaß 136,2–157,8 N(13,9–16,1 kg)Auslaß 136,2–157,8 N(13,9–16,1 kg)Rechtwinkligkeitsgrenze Einlaß ---- 2,5°/1,4 mmAuslaß ---- 2,5°/1,4 mm Wicklungsrichtung(Draufsicht) Einlaß Im Uhrzeigersinn ----Auslaß Im Uhrzeigersinn ---- | ||||
KolbenKolbenlaufspiel 0,025–0,045 mm 0,15 mmKolbendurchmesser “D” 46,960–46,975 mm ---- Übermaß-Kolben(2. Übermaß) 47,5 mm(4. Übermaß) 48,0 mmMeßpunkt “H” 4 mm ----Kolbenbolzenversatz 0,75 mm ----Kolbenbolzenaugen-Durchmesser 13,002–13,013 mm 13,045 mmKolbenbolzen-Durchmesser 12,996–13,000 mm 12,976 mm | ||||
Kolbenringe1. Kompressionsring (Topring) Ausführung abgerundet ----Abmessungen (B · T)Stoßspiel (eingebaut) 0,10–0,25 mmRingnutspiel (eingebaut)2. Kompressionsring Ausführung MinutenringAbmessungen (B · T)Stoßspiel (eingebaut) 0,10–0,25 mmRingnutspielÖlabstreifring Abmessungen (B · T)Stoßspiel (eingebaut) 0,2–0,7 mm ---- | 1,0 · 2,0 mm0,4 mm0,030–0,065 mm----1,0 · 2,0 mm0,4 mm0,020–0,055 mm2,0 · 2,3 mm | ----0,12 mm----0,12 mm---- | ||
| KurbelwelleKurbelbreite “A” 42,95–43,00 mmKurbelwellenschlag “C” ---- 0,03 mmPleuel-Axialspiel “D” 0,10–0,40 mm 0,50 mmPleuel-Radialspiel “E” 0,010–0,025 mm 0,05 mm | ||||
| KupplungReibscheiben Stärke 2,7–2,9 mm 2,6 mmAnzahl 5 ---Kupplungsscheiben Stärke 1,1–1,3 mm ----Anzahl 4 ---Verzug ---- 0,2 mmKupplungsfeder Länge 26,2 mmAnzahl 4 ---Kupplungs-Ausrückmechanismus Druckstangen-Verzugsgrenze Schraubenspindel/Druckstange ---- 0,5 mm | Schraubenspindel/Druckstange ---- 0,5 mm | 24,2 mm | ||
| Automatische FliehkraftkupplungKupplung greift bei Bei betätigter Bremse stirbt Motor bei | 2.160–2.560 U/min3.300–3.800 U/min | ---- | ||
| SchaltungSchaltmechanismus | Schaltwalze/Führungsstange | ---- | ||
| KickstarterBauart Kick clip friction force | Rastenmechanismus5,8–14,7 N | ---- | ||
| VergaserKennzeichnungHauptdüse (M.J) Hauptluftdüse (M.A.J) Düsennadel (J.N) Konus (C.A) Leerlaufauslaß (P.O) Leerlaufdüse (P.J) Ventilsitzgröße (V.S) Kaltstartdüse 1 (G.S.1) Leerlaufgemisch-Regulierschraube Schwimmerhöhe (F.H) Schwimmerstand (F.L) Laufdrehzahl | 5HN1 0190ø 1,14E9-22,5ø 1,0 · 2,012,5ø 1,537,51 3/4 Umdrehungen heraus15,5–16,5 mm ----2–3 mm1.400–1.600 U/min | ---- | ||
| Bezeichnung Spezifikation Grenzwert | ||||
| SchmiersystemÖlfilter Drahtgeflecht-Einsatz ----Ölpumpe Rotorpumpe ----Radialspiel “A” oder “B” 0,15 mm 0,2 mmAxialspiel 0,13–0,18 mm 0,23 mmRotor-Laufspiel 0,06–0,10 mm 0,15 mm | ||||
| Bauteil Gewinde Anz. | Anzugs-moment | |||
| Nm m·kg | ||||
| Zylinderkopfmutter M8 · 1,25 4 22 2,2 | ||||
| Zylinderkopfschraube M6 · 1,0 2 10 1,0 | ||||
| Zündkerze M10 · 1,0 1 13 1,3 | ||||
| Nockenwellenabdeckung-Schraube M6 · 1,0 2 7 0,7 | ||||
| Kipphebeldeckel M45 · 1,5 2 18 1,8 | ||||
| Krümmer-Stehbolzen M6 · 1,0 2 7 0,7 | ||||
| Rotormutter M12 · 1,25 1 48 4,8 | ||||
| Steuerkettenschiene (hinten) | M6 · 1,0 2 10 1,0 | |||
| Kontermutter (Ventileinstellschraube) | M5 · 0,5 2 7 0,7 | |||
| Nockenwellenkettenrad | M8 · 1,25 1 20 2,0 | |||
| Nockenwellenlagerhalter | M6 · 1,0 1 10 1,0 | |||
| Steuerkettenspanner-Verschlußschraube | M8 · 1,25 1 | 8 | 0,8 | |
| Steuerkettenspanner | M6 · 1,0 2 10 1,0 | |||
| Ölpumpe | M6 · 1,0 2 7 0,7 | |||
| Ablaufstopfen | M12 · 1,5 1 20 2,0 | |||
| Vergaseranschluß (zylinderseitig) | M6 · 1,0 2 7 0,7 | |||
| Vergaserverbindung (vergaserseitig) | M6 · 1,0 2 7 0,7 | |||
| Luftfiltergehäuse | M6 · 1,0 2 7 0,7 | |||
| Krümmer | M6 · 1,0 2 7 0,7 | |||
| Krümmerschutz | M6 · 1,0 7 7 0,7 | |||
| Schalldämpfer | M8 · 1,25 1 24 2,4 | |||
| Schalldämpferschutz | M5 · 0,8 2 4 0,4 | |||
| Kurbelgehäuse | M6 · 1,0 9 10 1,0 | |||
| Kurbelgehäusedeckel (links) | M6 · 1,0 8 7 0,7 | |||
| Antriebsritzel-Abdeckung | M6 · 1,0 2 7 0,7 | |||
| Kurbelgehäusedeckel (rechts) | M6 · 1,0 9 7 0,7 | |||
| Schwungrad-Abdeckschraube | M14 · 1,5 1 7 0,7 | |||
| Kurbelwellen-Abdeckschraube | M32 · 1,5 1 7 0,7 | |||
| Zylinderkopf-Stehbolzen | M8 · 1,25 4 13 1,3 | |||
| Kickstarterhebel | M6 · 1,0 1 10 1,0 | |||
| Primärantriebszahnrad | M12 · 1,0 1 50 5,0 | |||
| Druckplatte | M5 · 0,8 4 6 0,6 | |||
| Kupplungsnabe | M14 · 1,0 1 70 7,0 | |||
| Ausgangswellen-Lagerhalter | M6 · 1,0 1 10 1,0 | |||
| Fußschalthebel | M6 · 1,0 1 8 0,8 | |||
| Kontermutter (Kupplungseinstellschraube) | M6 · 1,0 1 | 8 | 0,8 | |
| Impulsgeber | M6 · 1,0 2 10 1,0 | |||
| Statorwicklung | M6 · 1,0 3 10 1,0 | |||
FAHRWERKL
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| LenkungLenkkopflager Schrägkugellager ---- | ||
| Federelement vornFederweg 110 mm ----Gabelfeder, ungespannte Länge 425,1 mm 417 mmGabelfeder-Einbaulänge 415,1 mm ----Standard-Federrate K = 3,4 N/mm (0,35 kg/mm) ----Umrüstmöglichkeiten Keine ----Ölmenge 64 cm 3 ----Füllhöhe 185 mm ----Ölsorte Gabelöl 15W oder gleichwertig ---- | ||
| Federelement hintenFederweg 48 mm ----Feder, ungespannte Länge 169 mm ----Einbaulänge 165 mm ----Standard-Federrate K= 45,6 N/mm (4,65 kg/mm) ----Umrüstmöglichkeiten Keine ----Gasdruck 2.000 kPa (20 bar) ---- | ||
| SchwingeMax. SpielAxial ---- 1,0 mmRadial ---- 0,3 mm | ||
| RäderBauart: Vorderrad Speichenrad ----Hinterrad Speichenrad ----Felgendimension/-materialVorderrad 14 · 1,40/Stahl ----Hinterrad 12 · 1,60/Stahl ----Max. Felgenschlag ---- Höhenschlag ---- 2,0 mmSeitenschlag ---- 2,0 mm | ||
| AntriebsketteTyp (Hersteller) DID420(I)/DAIDO ----Anzahl der Kettenglieder 86 ----Kettendurchhang 40–53 mm ----Länge von 10 Antriebsketten glie-dern ---- 121,9 mm | ||
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| Trommelbremsen:Trommelbremsen-Bauart vorn Simplex-Trommelbremse ----Trommelbremsen-Bauart hinten Simplex-Trommelbremse ----Bremstrommel-InnendurchmesservornBremstrommel-Innendurchmesser hintenBremsbelagstärke vorn 3 mm 2 mmBremsbelagstärke hinten 4 mm 2 mmBremsbacken-Rückholfeder vorn, ungespannte LängeBremsbacken-Rückholfeder hinten, ungespannte Länge | 95 mm 96 mm110 mm 111 mm32,7 mm ----50,5 mm ---- | |
| Hand- und FußbremshebelHandbremshebelposition 10–20 mm ----Kupplungszugspiel(am Hebeldrehpunkt)Gaszugspiel am Drehgriff 3–5 mm ---- | 10–20 mm ---- | |
| Bauteil Gewinde Anz. | Anzugsmoment | |||
| Nm m•kg | ||||
| MotoraufhängungMotor und Rahmen (vorn-oben) M8 · 1,25 1 30 3,0Motor und Rahmen (hinten-oben) M8 · 1,25 1 26 2,6Motor und Rahmen (hinten-unten) M10 · 1,25 1 40 4,0 | ||||
| Starterkabel und Rahmen | M11 · 1,25 | 1 | 1 | 0,1 |
| Schwingenachse und Mutter | M10 · 1,25 | 30 3,0 | ||
| Obere Gabelbrücke und Lenkkopf | M10 · 1,25 | 40 4,0 | ||
| Teleskopgabel-Abdeckschraube | M20 · 1,0 2 | 40 4,0 | ||
| Unterbügel und Frontkabel | M10 · 1,25 | 2 33 3,3 | ||
| Dämpferstangenschraube | M8 · 1,25 2 | 20 2,0 | ||
| Obere Gabelbrücke und Lenkerhalterung (unten) | M10 · 1,25 | 2 40 4,0 | ||
| Lenkerhalterung (oben) | M6 · 1,0 | 4 13 | 1,3 | |
| Vorderradbremszug-Halter und Teleskopgabel | M6 · 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Ringmutter | M25 | 1 | Siehe HINWEIS. | |
| Kraftstofftank und Kraftstoffhahn | M6 · 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Kraftstofftank und Rahmen | M6 · 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Haltegriff und Rahmen | M6 · 1,0 | 4 13 | 1,3 | |
| Bremsnocken-Betätigungshebel vorn und Nocken | M6 · 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Bremsnocken-Betätigungshebel hinten und Nocken | M6 · 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Vorderachsmutter | M10 · 1,25 | 35 3,5 | ||
| Bremsankerstrebe hinten | M8 · 1,25 2 | 26 2,6 | ||
| Hinterrad-Mitnehmernabe und Kettenrad | M8 · 1,25 4 | 25 2,5 | ||
| Hinterachsmutter | M12 · 1,25 | 60 6,0 | ||
| Radnippel (Speiche) | — | 64 2 | 0,2 | |
| Kettengehäuse | M5 · 0,8 | 5 | 4 | 0,4 |
| Kettenzieher-Gegenmutter | M6 · 1,0 | 2 | 3 | 0,3 |
| Fußraste und Rahmen | M8 · 1,25 2 | 30 3,0 | ||
HINWEIS:
• 1. Zuerst die Ringmutter mit dem Ringschlüssel mit ca. 38 Nm (3,8 m • kg) festziehen und die Lenkung einige Male nach rechts und nach links drehen; dann die Ringmutter eine Umdrehung lösen.
2. Ringmutter mit 1 Nm (0,1 m • kg) festziehen.
- Mit △ markierte Punkte müssen nach der Einfahrzeit oder vor jedem Rennen auf richtiges Anzugsmoment geprüft werden.
ELEKTRISCHE ANLAGE
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| CDI-SchwungradmagnetzünderTyp (Hersteller) F5HN 00/YAMAHA ----Widerstand (Farbe) der Erregerspule 688–1.032 Ω bei 20 °C(braun – grün)Impulsgeber-Widerstand (Farbe) 248–372 Ω bei 20 °C(rot – weiß)CDI-Zündbox/Typ (Hersteller) 4GL-20/YAMAHA ---- | ||
| ZündspuleTyp (Hersteller) 4KJ-00/YAMAHA ----Min. Zündfunkenstrecke 6 mm ----Primärwicklungs-Widerstand 0,18–0,28 Ω bei 20 °C ----Sekundärwicklungs-Widerstand | 6,3–9,5 kΩ bei 20 °C ---- | |
| ZündkerzensteckerTypWiderstand | Kunstharz10 kΩ bei 20 °C | ---- |
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE
Aus der folgenden Tabelle sind die Anzugsmomente für normale Schraubverbindungen mit ISO-Normgewinde ersichtlich. Anzugsmomente für spezielle Verschraubungen und Bauteile werden in jedem Abschnitt dieser Anleitung gesondert aufgeführt. Um ein Verziehen der Bauteile zu vermeiden, sollten die Schraubverbindungen über Kreuz angezogen werden, bis die vorgeschriebenen Anzugsmomente erreicht sind. Falls nicht anders angegeben, gelten die genannten Anzugsmomente für saubere und trokkene Schraubverbindungen bei Raumtemperatur.
| A(Mutter) | B(Schrau-be) | ALLGEMEINEANZUGSMOMENTE | |
| Nm m·kg | |||
| 10 mm | 6 mm | 6 | 0,6 |
| 12 mm | 8 mm | 15 | 1,5 |
| 14 mm | 10 mm | 30 | 3,0 |
| 17 mm | 12 mm | 55 | 5,5 |
| 19 mm | 14 mm | 85 | 8,5 |
| 22 mm | 16 mm | 130 | 13 |

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A BA: Schlüsselweite
B: Gewindedurchmesserer
EINHEITEN
| Einheit Bedeutung Definition Anwendung | |||
| mmcm | MillimeterZentimeter | 10^-3 m 10^-2 m | LängeLänge |
| kg Kilogramm 10 | ^3 Gramm Gewicht | ||
| N Newton 1 kg · m/s | ^2 | Kraft | |
| Nm m · kg | NewtonmeterMeterkilogramm | N · mm · kg | AnzugsmomenteAnzugsmomente |
| Pa Pascal N/m | ^2 | Druck | |
| N/mm Newton pro Millimeter — Federrate | |||
| L cm ^3 | Liter Kubikzentimeter | —— | Volumen bzw. Fassungsvermögen |
| U/min | Umdrehungen pro Minute | — Drehzahl | |
MEMO
CABLE ROUTING DIAGRAM
① Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch
② Kabelbaum
③ CDI-Schwungradmagnetzünder-Kabel
④ Chokezug
⑤ Vergaserheizungskabel
⑥ Motorstoppschalter-Kabel
⑦ Thermoschalter
⑧ Thermoschalterkabel
⑨ Zündkabel
⑩ Gaszug
⑪ Seilzughalter
⑫ Kraftstofftank-Lüftungsschlauch
⑬ Bremszug
A Nach dem Festziehen des Starterkabels, der CDI-Magnetzündungsleitung, des Kabelbaums und der Thermoschalterleitung die überstehenden Enden vom Plastikschlauchband abschneiden.
B Zündspulenkabel durch Kabelführung leiten.
© Motorstoppschalter-Kabel mit Kabelbindern befestigen.
D Bremszug durch Kabelführungen leiten.
CABLE ROUTING DIAGRAM

A Den Kraftstofftank-Lüftungsschlauch durch die Seilzugführung führen.
B Gaszug und Motorstoppschalter-Kabel durch Kabelführung leiten.
© Entlüftungsschlauch durch Kabelführung leiten.
D Zündbox-Kabel und Gleichrichter/Regler-Kabel befestigen, anschließend überschüssiges Ende des abschneiden.
E Das Band am Gleichrichter/Regulator-Kabel mit der Plastikklammer ausrichten.
F Nach dem Befestigen des Motorstoppkabels die überstehenden Enden vom Plastikschlauchband abschneiden.
G Zündbox-Kabel durch Kabelführung leiten.
EC300000
REGULAR INSPECTION AND ADJUSTMENTS
MAINTENANCE INTERVALS
REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLARBEITEN WARTUNGSINTERVALLE
Die hier empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten jedoch lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Belastung und Einsatzgebiet können in Abweichung des regelmäßigen Wartungsplans kürzere Intervalle notwendig werden. Richten Sie etwaige Fragen zu den Wartungs- und Schmierintervallen bitte an Ihren Yamaha-Händler.
WARTUNGSINTERVALLE UND SCHMIERDIENST
| Hinweis | Bezeichnung Ausführung | Erstinspektion | Alle | |
| 10 Stunden(1 Monat) | 60 Stunden(6 Monate) | 120 Stunden(12 Monate) | ||
| *Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche auf Risse und Beschädigung prüfen.Gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | |
| Zündkerzen | Zustand prüfen.Reinigen, Elektrodenabstand einstellen, ggf. erneuern. | ○ | ||
| *Ventilspiel | Kontrollieren.Gegebenenfalls einstellen. | ○ | ||
| Luftfilter Reinigen, ggf. erneuern. | ○ | ○ | ||
| *Vergaser | Leerlaufdrehzahl und Starterfunktion prüfen.Gegebenenfalls einstellen. | ○ | ○ | ○ |
| Auspuffanlage | Auf Undichtigkeit prüfen.Gegebenenfalls nachziehen.Gegebenenfalls Dichtung erneuern. | ○ | ||
| Motoröl | Ölstand kontrollieren und Fahrzeug auf Undichtigkeiten prüfen.Gegebenenfalls korrigieren.Wechseln (bei Betriebstemperatur). | ○ | ○ | |
| Kupplung | Funktion prüfen.Seilzug einstellen, ggf. erneuern. | ○ | ○ | |
| *Vorderradbremse | Funktion prüfen.Handbremshebelspiel einstellen und gegebenenfalls Bremsbacken erneuern. | Nach jeder Fahrt | ||
| *Hinterradbremse | Funktion prüfen.Handbremshebelspiel einstellen und gegebenenfalls Bremsbacken erneuern. | Nach jeder Fahrt | ||
| *Räder | Auf Unwucht, Schlag und Beschädigung prüfen.Auswuchten, ggf. erneuern. | ○ | ○ | ○ |
| *Reifen | Profitiefe kontrollieren, auf Beschädigung prüfen.Gegebenenfalls erneuern.Luftdruck kontrollieren.Gegebenenfalls korrigieren. | ○ | ○ | |
| *Radlager | Auf Schwergängigkeit und Beschädigung prüfen.Gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | |
| *Schwingenlager | Spiel kontrollieren.Gegebenenfalls korrigieren.Mit Lithiumfett schmieren. | ○ | ○ | ○ |
| Antriebskette | Kettendurchhang kontrollieren.Gegebenenfalls einstellen. Sicherstellen, daß das Hinterrad korrekt ausgerichtet ist.Reinigen und schmieren. | Nach jeder Fahrt | ||
| Hinweis | Bezeichnung | Ausführung | Erstinspektion | Alle | |
| 10 Stunden(1 Monat) | 60 Stunden(6 Monate) | 120 Stunden(12 Monate) | |||
| * Lenkkopflager | Lagerspiel und Lenkung auf Schwergängigkeit prüfen.Entsprechend korrigieren.Nach jeweils 120 Betriebsstunden mit Lithiumfett schmieren. | ○ | ○ | ||
| * | Schraubverbindungen am Fahrwerk | Alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen.Gegebenenfalls festziehen. | ○ | ○ | ○ |
| Seitenständer | Funktion prüfen.Gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | ||
| * Funkenfänger *1 | Reinigen | ○ | |||
| * Teleskopgabel | Funktion und auf Undichtigkeit prüfen.Gegebenenfalls korrigieren. | ○ | ○ | ||
| * Federbein | Funktion und Stoßdämpfer auf Undichtigkeit prüfen.Gegebenenfalls Federbein komplett erneuern. | ○ | ○ | ||
* Diese Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher vom Yamaha-Händler verrichtet werden.
*1 Nur USA
WARTUNGSHINWEISE:
- Antriebskette: Neben dem Einstellen der Spannung und der Ausrichtung muß die Kette alle 30–60 Betriebsminuten geschmiert werden. Bei ig beanspruchendem oder feuchtem Einsatz muß die Kette ständig kontrolliert werden (siehe Abschnitt "Schmierintervalle").
- Luftfilter: Der Luftfiltereinsatz muß alle 20–40 Betriebsstunden demontiert und gereinigt werden.
WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN VOR FAHRTBEGINN
Der Betriebszustand der Maschine muß sowohl vor dem Einfahren als auch vor jeder Übungs- und Rennfahrt überprüft werden.
Vor Fahrtbeginn neben einer gewissenhaften Sichtkontrolle folgende Punkte prüfen.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| Bezeichnung Ausführung Seite | ||
| Bremse Funktion bzw. Einstellung prüfen P3-11 | ||
| Motoröl Gegebenenfalls wechseln P3-5–7 | ||
| Antriebskette Ausrichtung und Spannung prüfen, ggf. schmieren P3-12 | ||
| Zündkerze Kerzenbild und Zustand prüfen P3-19 | ||
| Gasgriff Funktion prüfen P3-3 | ||
| Luftfiltereinsatz Schaumstoff ggf. reinigen und mit Öl benetzen P3-3–4 | ||
| Räder und Reifen | Luftdruck, Rundlauf, Speichenspannung, Reifenhalter, Achsmuttern prüfen | P3-15–17 |
| Verbindungen am Fahrwerk Schraub-Prüfen und ggf. nachziehen | P2-13 | |
ENGINE/THROTTLE CABLE ADJUSTMENT/ AIR FILTER CLEANING
INSP ADJ


GASZUGSPIEL EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
• Gaszugspiel ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Gaszugspiel am Gasdrehgriff ⓐ
3–5 mm
2. Einstellen:
• Gaszugspiel
Arbeitsschritte
HINWEIS:
Vor dem Einstellen des Gaszugspiels sollte die Leerlaufdrehzahl dem Sollwert entsprechen.
• Sicherungsmutter ① an Gaszug lokkern.
- Einstellmutter ② verdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel erreicht ist.
Hineindrehen Spiel größer
Herausdrehen Spiel kleiner
• Kontermutter wieder festdrehen.
WARNING
Nach der Einstellung den Lenker bei laufendem Motor beidseitig bis zum Anschlag drehen. Dabei darf sich die Leerlaufdrehzahl nicht verändern.
NETTOYAGE DU FILTRE A AIR
N.B.:
Frühzeitige und sachgemäße Luftfilterwartung hilft, Motorverschleiß und -beschädigung vorzubeugen.
ACHTUNG:
Den Motor niemals ohne Luftfilter betreiben, da eindringende Staubpartikel erhöhten Verschleiß am Kolben und/oder Zylinder verursachen.

• Lufthutze (rechts) ①
- Installer:
• Luftfilter-Gehäusedeckel ①
- Nettoyer:
• Luftfiltereinsatz (in Lösungsmittel)
N.B.:
Den Luftfiltereinsatz nach dem Reinigen ausdrücken.
ATTENTION:
. Den Filterschaumstoff vorsichtig ausdrücken, nicht wringen.
- Überschüssige Lösungsmittelreste im Filterschaumstoff können Startschwierigkeiten zur Folge haben.
- Kontrollieren:
- Luftfiltereinsatz Beschädigung → Erneuern.
- Auftragen:
- Schaumstoff-Luftfilter- oder Motoröl (auf den Luftfiltereinsatz)
HINWEIS:
Überschüssiges Öl ausdrücken. Der Filtereinsatz soll lediglich feucht, nicht triefend naß sein.
- Montieren:
• Luftfiltereinsatz ①
HINWEIS:
Die Nase ⓐ am Luftfiltergehäuse auf die Boh-rung ⓑ am Luftfiltereinsatz ausrichten.
- Montieren:
• Luftfilter-Gehäusedeckel
- Montieren:
• Lufthutze (rechts)
ENGINE OIL LEVEL INSPECTION
- Den Motor starten, einige Minuten warmlaufen lassen, danach fünf Minuten warten.
-
Die Maschine auf einem ebenen Untergrund mit Hilfe eines geeigneten Ständers abstellen.
-
Herausdrehen: • Ölmeßstab ①
-
Contrôler:
• Niveau d'huile
Der Motorölstand sollte sich zwischen der Maximum-Markierung ① und der Minimum-Markierung ② bewegen.
Motorölstand zu niedrig → Motoröl bis zur empfohlenen Höhe nachfüllen.
HINWEIS:
Beim Kontrollieren des Motorölstands den Meßstab nicht in den Öltank hineindrehen, sondern nur leicht aufliegen lassen.
(Nur USA und CDN)

Empfohlene Ölsorte
Bei -10 °C oder höher A
Yamalube 4 (10W-30) oder
SAE 10W-30 SE/SF Motoröl
Bei 5 °C oder höher B
Yamalube 4 (20W-40) oder
SAE 20W-40 SE/SF Motorö
ACHTUNG:
- Keine chemischen Additive hinzufügen. Durch das Motoröl wird auch die Kupplung geschmiert, und Additive könnten ein Durchrutschen der Kupplung bewirken.
- Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.

Siehe nebenstehende Tabelle für die Auswahl der richtigen Ölsorte, die für die entsprechenden Temperaturen geeignet ist.
Empfohlene Motoröl-Spezifikation API-NORM
API "SE" odr besser (vorzugsweise Motorradöl)
ACHTUNG:
- Das Motoröl dient auch zur Schmierung der Kupplung; um ein Durchrutschen der Kupplung zu vermeiden, dem Motoröl keine Additive zusetzen und weder Öle mit einer Dieselspezifikation “.../CD” ① oder höherwertig noch Öle der Klasse “ENERGY CONSERVING II” ⑥ der höherwertige Öle verwenden.
-
Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
-
Einschrauben:
- Ölmeßstab
- Den Motor starten und einige Minuten warmlaufen lassen.
- Motor wieder ausschalten und Motorölstand erneut kontrollieren.
HINWEIS:
Einige Minuten warten, bis sich das Öl verteilt hat, bevor der Motorölstand kontrolliert wird.
MOTORÖL WECHSELN
- Den Motor starten, einige Minuten warmlaufen lassen, danach fünf Minuten warten.
- Die Maschine auf einem ebenen Untergrund mit Hilfe eines geeigneten Ständers abstellen.
- Einen geeigneten Auffangbehälter unter das Kurbelgehäuse stellen.
- Demontieren:
• Ölmeßstab ①
- Motoröl-Ablaßschraube (mit Scheibe) ② Das Öl aus dem Kurbelgehäuse und Öltank ablassen.
5. Install:
• Gasket New
- Drain bolt
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
6. Fill:
• Crankcase

Oil quantity:
REGLAGE DE LA VIS D'AIR DE RALENTI LEERLAUFGEMISCH EINSTELLEN
INSP ADJ

5. Installer:
• Joint New
• Boulon de vidange
20 Nm (2,0 m · kg, 14 ft · lb)
5. Montieren:
• Scheibe New
• Motoröl-Ablaßschraube
20 Nm (2,0 m · kg)
6. Remplir:
• Carter

Quantité d'huile:
Ölwechsel ohne Filterwechsel 0,8 L
7. Installer:
• Jauge
8. Examiner:
• Motor (auf Undichtigkeit)
• Ölstand
Siehe unter "MOTORÖLSTAND KONTROLLIEREN".
REGLAGE DE LA VIS D'AIR DE RALENTI
1. Régler:
LEERLAUFGEMISCH EINSTELLEN
1. Einstellen:
• Leerlaufgemisch-Regulierschraube ①
Arbeitsschritte
• Leerlaufgemisch-Regulierschraube leicht bis zum Anschlag eindrehen.
• Leerlaufgemisch-Regulierschraube um die angegebene Anzahl von Umdrehungen wieder herausdrehen.

Leerlaufgemisch-Regulierschraube 1 3/4 Umdrehungen heraus
REGLAGE DU REGIME DE RALENTI
LEERLAUFDREHZAHL EINSTELEN
- Den Motor anlassen und einige Minuten warmlaufen lassen.
- Anschließen:
• Drehzahlmesser (am Zündkabel)
- Einstellen:
• Leerlaufdrehzahl
Arbeitsschritte
- Leerlaufgemisch-Regulierschraube einstellen. Siehe unter "LEERLAUFGEMISCH EINSTELLEN".
- Leerlaufeinstellschraube ① verdrehen, bis der Motor mit niedrigstmöglicher Drehzahl läuft.
Die Leerlaufeinstellschraube ① nach ⓐ drehen, um die Leerlaufdrehzahl zu erhöhen. Die Leerlaufeinstellschraube ① nach ⓑ drehen, um die Leerlaufdrehzahl zu reduzieren.

Induktivdrehzahlmesser YU-8036-B/90890-03113

Leerlaufdrehzahl 1.400–1.600 U/min
VENTILSPIEL EINSTELLEN
HINWEIS:
- Das Ventilspiel sollte bei kaltem Motor und Raumtemperatur eingestellt werden.
-
Bei Messung oder Einstellung des Ventilspiels muß der entsprechende Kolben im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungstakts stehen.
-
Demontieren:
• Lufthutze, rechts ①
• Luftfiltergehäuse ②
- Demontieren:
• Zündkerze
• Kipphebeldeckel (Einlaßseite) ①
• Kipphebeldeckel (Auslaßseite) ②
- Demontieren:
• Schwungrad-Abdeckschraube ①
• Kurbelwellenendabdeckung ②
• O-Ringe
4. Check:
- Valve clearance
Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Ventilspiel (kalt)
Einlaßventil
0,05–0,09 mm
Auslaßventil
0,08–0,12 mm
Arbeitsschritte
- Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Wenn sich der Kolben des Zylinders im oberen Totpunkt (OT) befindet, die OT-Markierung ^a des Rotors auf die Kurbelgehäuse-Markierung ^b ausrichten.
- Ventilspiel mit einer Fühlerlehre ① messen.
Unvorschriftsmäßig → Einstellen.
5. Régler:
- Jeu de soupapes
Etapes du réglage:
• Kontermutter ① lösen.
- Einstellschraube ③ mit Ventileinstell-Werkzeug ② hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Ventilspiel erreicht ist.
Einstellschraube hineindrehen →
Ventilspiel kleiner
Einstellschraube herausdrehen →
Ventilspiel größer

Ventileinstell-Werkzeug
YM-8035/90890-01311
- Einstellschraube mit dem Ventileinstell-Werkzeug festhalten, damit sie sich nicht mitdrehen kann, und Kontermutter festziehen. 7 Nm (0,7 m·kg)
• Ventilspiel messen
- Falls unvorschriftsmig, die obige Schritte wiederholen, bis das vorgeschriebene Spiel eingestellt ist.

• Kipphebeldeckel (Einlaßseite) ①
18 Nm (1,8 m · kg)
• O-Ringe ②
New
7. Montieren:
• Kipphebeldeckel (Auslaßseite)
18 Nm (1,8 m · kg)
.O-Ringe New
13 Nm (1,3 m · kg)
• Zündkerze
ckschraube
7 Nm (0,7 m · kg)
• Kurbelwellenendabdeckung
7 Nm (0,7 m · kg)
8. Montieren:
• Luftfiltergehäuse
• Lufthutze (rechts)
FUNKENLÖSCHER REINIGEN (Nur USA)
WARNING
-
Sicherstellen, daß Krümmer und Schalldämpfer abgekühlt sind, bevor der Funkenlöscher gereinigt wird.
• Motor beim Reinigen der Auspuffanlage nicht starten. -
Demontieren:
• Schraube (Auspuffendrohr) ①
- Demontieren:
• Auspuffendrohr ②
Das Auspuffendrohr aus dem Schalldämpfer ziehen.
- Reinigen:
• Funkenlöscher
Kohlenstoffablagerungen mit einer Drahtbürste vom Funkenfängerteil an der Innenseite des Schalldämpfers ③ entfernen.
Das Auspuffendrohr leicht anklopfen, und die Kohlenstoffablagerungen vom Außenteil ⓐ des Auspuffendrohrs entfernen.
- Montieren:
• Auspuffendrohr
Das Auspuffendrohr in den Schalldämpfer setzen, und das Schraubenloch ausrichten.
• Schraube (Auspuffendrohr)
7 Nm (0,7 m · kg)
CHASSIS/FRONT BRAKE ADJUSTMENT/ REAR BRAKE ADJUSTMENT
INSP ADJ


REGLAGE DU FREIN AVANT
1. Contrôler:
VORDERRADBREMSE EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
• Handbremshebelspiel ⓐ
Unvorschriftsmig → Einstellen.

Handbremshebelspiel
(am Hebelende)
10–20 mm
2. Einstellen:
• Handbremshebelspiel
| ArbeitsschritteKontermuttern 1 lösen.Einstellschraube 2 hinein- oder heraus-drehen, bis das vorgeschriebene Spiel erreicht ist. | |
| Hineindrehen: Spiel kleiner. | |
| Herausdrehen: Spiel größer. | |
| Konter muttern festziehen.ACHTUNG:Nach Einstellung des Handbremshebel-spiels darf die Bremse nicht schleifen. |
HINTERRADBREMSE EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
• Fußbremshebelspiel ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Fußbremshebelspiel
10–20 mm
2. Einstellen:
• Fußbremshebelspiel
| Arbeitsschritte• Einstellmutter 1 hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel erreicht ist. | |
| Hineindrehen: Spiel kleiner. | |
| Herausdrehen: Spiel größer. | |
| ACHTUNG:Nach Einstellung des Fußbremshebelspiels darf die Bremse nicht schleifen. |

ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG EINSTELLEN
- Das Motorrad am Motor aufbocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
- Kontrollieren:
- Antriebsketten-Durchhang ⓐ über der Kettenführungs-Schraube. Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Antriebsketten-Durchhang 40–53 mm
HINWEIS:
Vor dem Prüfen oder dem Einstellen des Kettendurchhangs das Hinterrad mehrere Umdrehungen durchdrehen und den Kettendurchhang über die gesamte Länge der Kette prüfen. Die Einstellung des Kettenspiels muß an der straffsten Stelle der Kette vorgenommen werden.
- Einstellen:
• Antriebsketten-Durchhang
Arbeitsschritte
- Achsmutter ① lösen.
- Einstellschrauben ② verdrehen, bis der vorgeschriebene Kettendurchhang erreicht ist.
Zum Straffen der Kette die Einstellmutter ② im Uhrzeigersinn drehen.
Zum Lockern der Kette die Einstellmutter ② im Gegenuhrzeigersinn drehen und Rad nach vorn drücken.
- Beide Kettenspanner jeweils gleichmäßig einstellen, damit die Ausrichtung sich nicht verstellt. Die Markierungen @ auf beiden Kettenspannern dienen zum korrekten Ausrichten des Hinterrads.
HINWEIS:
Die Kette muß von hinten blickend mit dem Kettenrad fluchten.
ACHTUNG:
Eine zu straff gespannte Kette verursacht erhöhten Verschleiß von Motor, Lagern und anderen wichtigen Bauteilen. Daher darauf achten, daß der Kettendurchhang sich im Sollbereich befindet.
- Achsmutter festziehen. Dabei die Antriebskette nach unten drücken.

Achsmutter
60 Nm (6,0 m · kg)
INSPECTION DE LA FOURCHE AVANT
1. Examiner:
- Funktion der Teleskopgabel Die Gabel mehrmals tief ein- und ausfedern lassen. Schwergängigkeit, Undichtigkeit → Instand setzen oder erneuern.
FEDERBEIN KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Schwinge (Beweglichkeit) Geräusch/Schwergängigkeit → Drehpunkte schmieren oder instand setzen. Beschädigung/Undichtigkeit → Erneuern.
FEDERBEIN-FEDERVORSPANNUNG EINSTELLEN
- Das Motorrad am Motor aufbocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
- Demontieren:
-
Siehe unter "SCHWINGE" im KAPITEL 5.
-
Demontieren:
• Federsitz ①
HINWEIS:
Den Federsitz bei zusammengedrückter Feder demontieren.

- Zum Erhöhen der Federvorspannung den Ring ① in die Nut ④ einsetzen. Zum Verringern der Federvorspannung den Ring in die Nut ⑤ einsetzen.
HINWEIS:
Den Ring nicht zu sehr spreizen.
Standard-Ringposition Nut ⓑ
5. Montieren:
• Federsitz ①
HINWEIS:
Den Federsitz bei zusammengedrückter Feder demontieren.
6. Installer:
Siehe unter "SCHWINGE" im KAPITEL 5.
CONTROLE DE LA PRESSION DE GONFLAGE DE PNEU
1. Mesurer:
- Pression des pneu
Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Standard-Reifenluftdruck 100 kPa (1,00 bar)
HINWEIS:
- Den Reifenluftdruck bei kalten Reifen kontrollieren.
- Bei zu niedrigem Reifendruck liegt die Reifenwulst nicht fest an, was dazu führen kann, daß sich der Reifen von der Felge löst.
- Ein geneigter Reifenventilschaft deutet an, daß der Reifen verrutscht ist.
- Bei geneigtem Reifenventilschaft muß die Reifenposition berichtigt werden.

SPEICHEN KONTROLLIEREN UND FESTZIEHEN
- Kontrollieren:
- Speichen ①
Verzug/Beschädigung → Erneuern.
Speichen locker → Nachspannen.
- Festziehen:
• Speichen
2 Nm (0,2 m · kg)
HINWEIS:
Die Speichen müssen vor und nach dem Einfahren nachgezogen werden. Nach jeder Übungsfahrt bzw. Rennen die Speichenspannung prüfen.
VERIFICATION DES ROUES
- Examiner:
Das Rad anheben und drehen.
Übermäßig → Erneuern.
- Examiner:
- Jeu de roulement
Jeu → Remplacer.
- Kontrollieren:
• Lagerspiel
Spiel → Erneuern.
CONTROLE ET REGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE
-
Das Motorrad am Motor aufbocken, um das Vorderrad vom Boden abzuheben.
-
Kontrollieren:
• Lenkkopf
Die Gleitrohre am unteren Ende umfas- sen und die Teleskopgabel wie gezeigt hin und her bewegen.
Spiel → Einstellen.

CONTROLE ET REGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

3. Contrôler:
- Lenker (Leichtgängigkeit) Den Lenker von Anschlag zu Anschlag drehen. Schwergängigkeit → Ringmutter einstellen.
4. Régler:
• Vorderrad-Abdeckung ① demontieren.
- Lenker und obere Gabelbrücke Kennzeichen.
- Ringmutter ② mit dem Hakenschlüssels ③ lockern.

• Die Ringmutter ④ mit dem Maulschlüssel ⑤ festziehen, und den Lenker mehrere Male nach links und rechts einschlagen.
HINWEIS:
Den Drehmomentschlüssel im rechten Winkel zum Hakenschlüssel ansetzen.

Ringmutter (vorläufiges Anzugsmoment) 38 Nm (3,8 m • kg)
• Ringmutter um eine Drehung lockern.
- Ringmutter mit Hilfe des Hakenschlüssels vorschriftsmäßig festziehen.
WARNING
Nicht zu fest anziehen.

Ringmutter (endgültiges Anzugsmoment) 1 Nm (0,1 m • kg)
- Lenkkopf nochmals überprüfen, indem die Gabel zwischen rechtem und linkem Anschlag bewegt wird. Bei Schwergängigkeit Lenkkopf zerlegen und Lenkkopflager kontrollieren.
- Obere Gabelbrücke ⑥, Lenker ⑦ und Vorderrad-Abdeckung montieren.

text_image
a b bCAUTION:
Den Lenkerhalter mit seiner Rille ⓐ nach außen weisend einbauen, und die Schrauben so festziehen, daß die Abstände ⓑ gleich sind.

Lenkkopfmutter
40 Nm (4,0 m · kg)
Lenkerhalterung
40 Nm (4,0 m · kg)
Abdeckschraube
13 Nm (1,3 m · kg)
LUBRICATION
ALLGEMEINE SCHMIERUNG
Um einen sicheren Betriebzu gewährleisten, die Maschine bei der Montage, nach dem Einfahren und nach jedem Rennen schmieren.
① Alle Seilzüge
② Handbremshebel-Drehpunkt
③ Schalthebel-Drehpunkt
④ Fußrasten-Drehpunkt
⑤ Kontaktfläche zwischen Gasdrehgriff und Lenker
⑥ Antriebskette
⑦ Gaszugscheibe
⑧ Gaszugende
⑨ Bremszugende
A Yamaha Seilzug-Schmiermittel oder gleichwertiges Mittel verwenden.
B SAE 10W-30 Motoröl oder geeignetes Ketten-schmiermittel verwenden.
C Hochwertiges leichtes Lithiumfett verwenden.

- Elektrode ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
- Isolatorfuß-Farbe ② Die normale Färbung ist Rehbraun. Abnormale Färbung → Den Motorzustand kontrollieren.
HINWEIS:
Läuft der Motor viele Stunden mit niedriger Drehzahl, weist der Zündkerzen-Isolatorfuß auch bei gutem Motor- und Vergaserzustand Verölung auf.
- Messen:
- Elektrodenabstand ⓐ Eine Fühlerlehre verwenden. Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Elektrodenabstand 0,6–0,7 mm
Standard-Zündkerze
CR6HSA (NGK)
U20FSR-U (DENSO)
-
Die Zündkerze ggf. mit Kerzenreiniger säubern.
-
Serrer:
• Bougie

- Vor dem Einschrauben der Zündkerze Kerzenkörper und Dichtfläche säubern.
• Die Zündkerze zuerst handfest anziehen ⓐ und dann erst vorschriftsmäßig festziehen ⓑ.
ENGINE
CARBURETOR


Demontage-Arbeiten: ① Vergaser demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | VERGASER DEMONTIEREN Kraftstofftank | |||
| 1 | 1 Schlauchschelle (Luftfilteranschluß)2 Vergaserbeheizungs-Kabel 13 Entlüftungsschlauch 14 Kraftstoffschlauch 15 Schraube 26 Vergaser 17 O-Ring 18 Distanztück 19 Vergaserdeckel 110 Choke-Einrichtung 1 | 1 Die Schlauchschellen-Schraube (Luftfil-teranschluß) lockern. | ||
EC468000
CARBURETOR DISASSEMBLY

text_image
New 3 Nm (0.3 m · kg, 2.2 ft · lb)Demontage-Arbeiten: ① Vergaser zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | VERGASER ZERLEGEN | ||
| 1 Gasschieber 12 Gaszug 13 Feder 14 Dichtung 15 Vergaserdeckel 16 Düssennadelanschlag 17 Düssennadel 18 Choke 19 Chokezug 110 Schwimmerkammer 1 | |||

text_image
New 3 Nm (0.3 m · kg, 2.2 ft · lb)| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | 11Schwimmer-Achsstift 112Schwimmer 113Nadelventil 114Hauptdüse 115Leerlaufdüse 116Nadeldüse 117Drosselklappen-Anschlag-schraube18Leerlaufgemisch-Regulier-schraube19Vergaserbeheizung 1 | 11 |

• Vergasergehäuse Verunreinigung → Reinigen.
HINWEIS:
- Eine Reinigungslösung auf Petroleumbasis verwenden. Alle Bohrungen und Düsen mit Druckluft ausblasen.
•Zum Reinigen niemals einen Draht verwenden.
- Kontrollieren:
- Hauptdüse ① - Leerlaufdüse ② - Nadeldüse ③ Beschädigung → Erneuern. Verunreinigung → Reinigen.
HINWEIS:
- Eine Reinigungslösung auf Petroleumbasis verwenden. Alle Bohrungen und Düsen mit Druckluft ausblasen.
•Zum Reinigen niemals einen Draht verwenden.
Pointeau
- Contrôler:
- Nadelventil ① - Ventilsitz ② Rillenförmiger Verschleiß ⓐ → Erneuern. Staub Ⓑ → Reinigen.
Gasschieber
- Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit Schwergängigkeit → Instand setzen oder erneuern.
HINWEIS:
Das Gasschieber ① in das Vergasergehäuse einsetzen und auf Leichtgängigkeit prüfen.

• Düsenadel ①
Verbiegung/Verschleiß → Erneuern.
- Clip-Nut
Spiel/Verschleiß → Erneuern.
• Düsennadel-Clip-Stellung

Standard-Düsennadel-Clip-Stellung 2. Nut
Schwimmerhöhe
- Messen:
• Schwimmerhöhe ⓐ Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Schwimmerhöhe 15,5–16,5 mm
Arbeitsschritte
• Vergaser auf den Kopf stellen.
HINWEIS:
- Den Vergaser langsam umdrehen und die Messung erst vornehmen, wenn Nadelventil und Schwimmerhebel fluchten.
- In waagerechter Stellung übt der Schwimmer Druck auf das Nadelventil aus, was die Messung fälscht.
- Mit einer Schieblehre den Abstand zwischen Schwimmerkammer-Paßfläche und Schwimmer-Oberkante messen.
HINWEIS:
Der Schwimmerhebel sollte das Nadelventil lediglich berühren, nicht niederdrücken.
- Entspricht die Schwimmerhöhe nicht dem Sollwert, Ventilsitz und Nadelventil kontrollieren.
• Falls defekt, beide Teile erneuern. - Falls in Ordnung, Schwimmerhöhe durch leichtes Biegen des Schwimmerhebels ① einstellen.
• Schwimmerhöhe erneut kontrollieren.

Beschädigung → Erneuern.
ASSEMBLAGE ET MONTAGE
Carburateur
- Monter:
• Leerlaufgemisch-Regulierschraube ①
Folgendes beachten
• Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube leicht bis zum Anschlag eindrehen.
- Danach die Schraube um die vorgeschriebene Anzahl von Umdrehungen wieder herausdrehen.

Leerlaufgemisch-Regulier- schraube
1 3/4 Umdrehungen heraus
- Monter:
• Gasschieber ①
- Choke-Einrichtung ②
HINWEIS:
Den Schlitz ⓐ im Gasschieber auf die Nase ⓑ im oberen Teil des Vergasergehäuses ausrichten.
REGLAGE DU NIVEAU DE CARBURANT
AVERTISSEMENT
KRAFTSTOFFSTAND EINSTELLEN
WARNING
Kraftstoff (Benzin) und Kraftstoffdampf sind leicht entzündlich und explosiv und müssen deshalb von allen Feuerquellen wie Zündfunken, Zigaretten, offenen Flammen etc. ferngehalten werden.

Einen Kraftstoffmesser ① verwenden.
Unvorschriftsmäßig → Korrigieren.

Kraftstoffstandmesser YM-1312-A/90890-01312

Schwimmerstand 2–3 mm unterhalb der Schwim- merkammer-Paßfläche.
CYLINDER HEAD


text_image
10 Nm (1.0 m · kg, 7.2 ft · lb) 8 Nm (0.8 m · kg, 5.8 ft · lb) New 9 E 3 E 2 New 13 14 10 Nm (1.0 m · kg, 7.2 ft · lb) 13 Nm (1.3 m · kg, 9.4 ft · lb) New 5 E 12 New LS 6 11 New 4 7 20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb) 22 Nm (2.2 m · kg, 16 ft · lb) 18 Nm (1.8 m · kg, 13 ft · lb) 7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb)Demontage-Arbeiten: ① Zylinderkopf demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | ZYLINDERKOPF DEMONTIE-REN Sitz, Kraftstofftank und hinteres Schutzblech Krümmer Vergaser Siehe unter “VERGASER”. Luftfiltergehäuse und Starterhebel | |||
| 1 | 1 Zündkerzenstecker/Zündkerze 1/12 Kurbelwellen-Abdeckschraube/O-Ring3 Schwungrad-Abdeckschraube/O-Ring4 Nockenwellenrad-Abdeckung/O-Ring5 Kipphebeldeckel (Einlaß)/O-Ring6 Kipphebeldeckel (Auslaß)/O-Ring 1/17 Nockenwellenrad-Schraube/Unterlegscheibe8 Steuerkettenspanner 19 Dichtung 1 | 1/11/11/11/11/11/1 | Siehe unter “AUSBAU”. | |

text_image
10 Nm (1.0 m · kg, 7.2 ft · lb) 8 Nm (0.8 m · kg, 5.8 ft · lb) New 9 New 13 E 3 E 2 14 10 Nm (1.0 m · kg, 7.2 ft · lb) 13 Nm (1.3 m · kg, 9.4 ft · lb) New E 5 1 E 12 New LS 6 11 New 4 7 20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb) 7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb) 22 Nm (2.2 m · kg, 16 ft · lb) 18 Nm (1.8 m · kg, 13 ft · lb)| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | 10 Nockenwellenrad 1 | Siehe unter “AUSBAU”.11 Steuerkette | |
| 12 Zylinderkopf | 1 | ||
| 13 Dichtung | 1 | ||
| 14 Paßstift | 2 |

(auf Gehäusemarkierung)
Arbeitsschritte
- Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- I-Markierung ^a am Rotor mit der Markierung ^b am Kurbelgehäusedeckel ausrichten. Wenn die I-Markierung mit der Markierung des Kurbelgehäusedekkels fluchtet, steht der Kolben im oberen Totpunkt (OT).
HINWEIS:
- Der Kolben befindet sich im oberen Totpunkt, wenn die Markierung © auf dem Nockenwellenrad mit der Gegenmarkierung © am Zylinderkopf fluchtet.
-
Falls kein Ventilspiel vorhanden ist, muß die Kurbelwelle um 360° im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden.
-
Lockern:
• Nockenwellenrad-Schrauben ①
- Demontieren:
• Steuerkettenspanner
• Nockenwellenrad ②
HINWEIS:
• Die Steuerkette ③ muß mit einem Draht gesichert werden, damit sie nicht in das Kurbelgehäuse fallen kann.
- Beim Lösen der Schraube ① die Lichtmaschinenrotor-Mutter mit einem Schraubenschlüssel festhalten.

• Die Schrauben und Muttern in der angegebenen Reihenfolge lockern.
- Sämtliche Schrauben und Muttern zunächst nur um eine halbe Umdrehung, dann komplett lockern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
-
Montieren:
• Zylinderkopf -
Festziehen:
-
Muttern
• Schrauben
| 22 Nm (2,2 m · kg) | |
| 10 Nm (1,0 m · kg) |
HINWEIS:
-
Motoröl auf die Kontaktflächen von Muttern, Schrauben und Kupfer-Unterlegscheiben auftragen.
• Die numerierte Reihenfolge laut Abbildung befolgen. Schrauben und Muttern in zwei Arbeitsschritten festziehen. -
Monter:
- Kurbelwelle gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die I-Markierung ^a am Rotor mit der Markierung ^b des Kurbelgehäusedekkels fluchtet.
- I-Markierung © auf dem Nockenwellenrad auf Gegenmarkierung ⓐ am Zylinderkopf ausrichten.
- Steuerkette ② über das Nockenwellenrad legen und Nockenwellenrad auf der Nokkenwelle montieren.
HINWEIS:
Das Nockenwellenrad so montieren, daß die Steuerkette auf der Auslaßseite möglichst straff ist.
CAUTION:
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
Die Stellung der Kurbelwelle darf bei der Montage der Nockenwelle nicht verändert werden, um Motorschäden und ungenaue Ventilsteuerung zu vermeiden.
- Sicherungsdraht von der Steuerkette entfernen.
4. Montieren:
• Unterlegscheibe
• Schraube ①
20 Nm (2,0 m · kg)
HINWEIS:
Beim Montieren der Schraube ① die Lichtmaschinenrotor-Mutter mit einem Schraubenschlüssel festhalten.
5. Montieren:
• Steuerkettenspanner
Arbeitsschritte
- Steuerkettenspanner-Verschlußschraube ① und Federn ② demontieren.
- Steuerkettenspanner-Sperrmechanismus ③ lösen und Spannbolzen ④ ganz hineinschieben.
- Steuerkettenspanner mit einer neuen Dichtung ⑤ am Zylinder montieren.

Steuerkettenspanner-Schraube 10 Nm (1,0 m · kg)
• Federn ② und Schraube ① montieren.
- Schraube (samt Dichtung) mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen.

Steuerkettenspanner-Verschlußschraube 8 Nm (0,8 m • kg)
6. Kontrollieren:
• Rotor-Markierung "I"
Auf feste Markierung auf dem Kurbelgehäuse ausrichten.
• Ventilspiel
Unvorschriftsmäßig → Einstellen.
Siehe unter "Ventilspiel einstellen" im Kapitel 3.
CAMSHAFT AND ROCKER ARMS


text_image
7 Nm (0.7 m • kg, 5.1 ft • lb) 7 Nm (0.7 m • kg, 5.1 ft • lb) 10 Nm (1.0 m • kg, 7.2 ft • lb)ARBRE A CAMES ET CULBUTEURS

Demontage-Arbeiten: ① Kipphebel ② Nockenwellen demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | NOCKENWELLE UND KIPPHE-BELZylinderkopf Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. | |||
![]() | 1 Kipphebelwelle (Einlaß) 1 Spezialwerkzeug verwenden.2 Kipphebelwelle (Auslaß) 1 Siehe unter “AUSBAU”.3 Kipphebel 24 Nockenwellenlager-Halter 15 Nockenwelle 16 Kontermutter (Ventileinstell-schraube)7 Ventileinstellschraube 2 | 2 | ||

Das Kipphebelwellen-Ausbauwerkzeug ① mit Gewicht ② verwenden, um die Kipphebelwellen zu demontieren.

Austreib-Set
YU-1083-A
Kipphebelwellen-Ausbauwerk- zeug
90890-01085
Gewicht
90890-01084
CONTROLE
Arbre à cames
- Mesurer:
• Nockenabmessungen ⓐ und ⓑ
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Nockenabmessungen (Grenzwert)
Einlaß
a 25,328 mm
b 20,934 mm
Auslaß
① 25,186 mm
b 20,947 mm
ASSEMBLAGE ET MONTAGE
- Appliquer:
• Molybdändisulfidöl (auf die Nocken)
• Motoröl
(auf die Nockenwellenlager)
- Montieren:
• Nockenwelle ①

ARBRE A CAMES ET CULBUTEURS NOCKENWELLE UND KIPPHEBEL
ENG

- Appliquer:
• Molybdändisulfidöl (auf Kipphebel und Kipphebelwelle)
- Montieren:
• Kipphebel ① • Kipphebelwelle ②
VALVES AND VALVE SPRINGS


text_image
1 2 3 6 New 5 M 4 6 New 3 2 1Demontage-Arbeiten: ① Ventile demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | VENTILE UND VENTILFEDERN DEMONTIERENZylinderkopf Siehe unter “ZYLINDERKOPF”.Kipphebel und Nockenwelle Siehe unter “NOCKENWELLE UND KIPPHEBEL”. | |||
| 1 | 1 Ventilkeil 4 Spezialwerkzeug verwenden.2 Ventilfederteller 23 Ventilfeder 24 Auslaßventil 15 Einlaßventil 16 Ventilschaftdichtung 2 | Siehe unter “AUSBAU”. |

Zum Ausbau der Ventilkeile einen Ventilfederspanner ② zwischen Ventilfederteller und Zylinderkopf ansetzen.

Ventilfederspanner YM-4019/90890-04019
CONTROLE
Soupape
- Mesurer:
Ventilführungsdurchmesser ⓐ –
Ventilschaftdurchmesser ⑥
Unvorschriftsmäßig → Ventilführung erneuern.

Ventilschaftspiel
Einlaß
0,010–0,037 mm
Auslaß
0,025–0,052 mm
- Messen:
• Ventilschaftschlag
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Max. zulässiger Schlag
0,02 mm

text_image
11171902
text_image
a 11171903
text_image
11171603
2,5°/1,4 mm (0,06 in)
Echappement:
2,5°/1,4 mm (0,06 in)
Siège de soupape
- Mesurer:
• Ventilfederlänge (entspannt) ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Ungespannte Länge (Ventilfeder)
Einlaß
32,09 mm
Auslaß
32,09 mm
- Messen:
• Rechtwinkligkeit ⓐ
Grenzwert überschritten → Erneuern.

Rechtwinkligkeitsgrenzwert
Einlaß
2,5°/1,4 mm
Auslaß
2,5°/1,4 mm
Ventilsitz
- Messen:
• Ventilsitzbreite ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Ventilsitz nacharbeiten.

Ventilsitzbreite
Einlaß
0,9–1,1 mm
Auslaß
0,9–1,1 mm
Arbeitsschritte
- Tuschierfarbe ⑥ auf den Ventilkegel auftragen.
• Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Ventil fest gegen den Sitz pressen, um einen deutlichen Abdruck zu erhalten.
- Ventilsitzbreite messen. Die Kontaktfläche von Ventilteller und Ventilsitz ist aufgrund der Farbverteilung sichtbar.
- Ist der Sitz zu breit, zu schmal oder außermittig, muß der Ventilsitz nachbearbeitet werden.
2. Lap:
- Valve face
- Valve seat
NOTE:
• Ventilteller
• Ventilsitz
HINWEIS:
Nach Bearbeitung des Ventilsitzes oder Erneuerung von Ventil und Ventilsitz sollten Ventilteller und Ventilsitz eingeschliffen werden.
Arbeitsschritte
- Grobkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen.
ACHTUNG:
Darauf achten, daß die Schleifpaste nicht in den Spalt zwischen Ventilschaft und Ventilführung gelangt.
- Ventilschaft mit Molybdändisulfidöl schmieren.
• Ventil in den Zylinderkopf einsetzen. - Ventil hin- und herdrehen, bis Ventilkegel und Ventilsitz gleichmäßig angeschliffen sind. Danach die Schleifpaste vollständig entfernen.
HINWEIS:
Die beste Läppwirkung wird erzielt, wenn das Ventil leicht gegen den Ventilsitz gedrückt und zwischen den Handflächen hin- und hergedreht wird.
- Feinkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen und die oben beschriebenen Arbeitsschritte wiederholen.
HINWEIS:
Nach jedem Läppen sicherstellen, daß die Schleifpaste vollständig von Ventilkegel und Ventilsitz entfernt wird.
• Tuschierfarbe auf den Ventilkegel auftragen.
• Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Ventil fest gegen den Sitz pressen, um einen deutlichen Abdruck zu erhalten.
- Ventilsitzbreite erneut messen. Entspricht die Ventilsitzbreite noch immer nicht dem Sollmaß, den Ventilsitz nochmals nachbearbeiten und einschleifen.
• Molybdändisulfidöl (auf Ventilschaft und Ventilschaft-Ab- dichtung)
- Montieren:
• Ventilschaftsitze
- Ventile
• Ventilfedern
• Ventilfederteller
New
HINWEIS:
- Sicherstellen, daß jedes Ventil in seine ursprüngliche Lage montiert wird. Dabei folgende Markierungen beachten.
Einlaß: G
Auslaß: L
• Die Ventilfedern mit der größeren Steigung Ⓐ nach oben einbauen.
⑥ Kleinere Steigung
- Montieren:
• Ventilkeile
HINWEIS:
Die Ventilfeder mit Ventilfederspanner und Halterung ① zusammendrücken, dann die Ventilkeile einsetzen.

Ventilfederspanner YM-4019/90890-04019
- Zur Sicherung der Ventilkeile auf dem Ventilschaft mit einem Holzhammer leicht auf das Ventilschaftende schlagen.
ACHTUNG:
Starke Schläge auf das Ventilschaftende können das Ventil beschädigen.
CYLINDER AND PISTON


Demontage-Arbeiten: ① Zylinder demontieren ② Kolben demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | ZYLINDER UND KOLBEN DEMONTIERENZylinderkopf Siehe unter "ZYLINDERKOPF". | ||
| 2 | 1 Steuerkettenschiene (Auslaß) 12 Zylinder 13 Paßstift 24 Dichtung 15 Kolbenbolzen-Sicherungsring 26 Kolbenbolzen 17 Kolben 18 1. Kompressionsring (Topring) 110 Ölabstreifring/Expander | 2/1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter "AUSBAU".Siehe unter "AUSBAU".9 2. Kompressionsring |

• Kolbenbolzen-Sicherungsringe ①
• Kolbenbolzen ②
• Kolben ③
HINWEIS:
- Vor dem Ausbau der Kolbenbolzensicherung das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch oder Lappen abdecken, damit der Sicherungsring nicht hineinfallen kann.
- Vor der Demontage der Kolbenbolzen die Sicherungsring-Nuten und den Bereich um die Kolbenbolzenbohrung herum entgraten. Falls eine Kolbenbolzennut entgratet wurde, der Kolbenbolzen aber immer noch schwer zu demontieren ist, Kolbenbolzen-Ausbauwerkzeug ④ verwenden.

Kolbenbolzen-Austreiber YU-1304/90890-01304
Kolbenring
- Demontieren:
• Kolbenringe
HINWEIS:
Die Enden spreizen und zur gleichen Zeit den Kolbenring über den Kolbenboden heben, wie in der Abbildung gezeigt
PRÜFUNG
Zylinder und Kolben
- Kontrollieren:
• Zylinderwandung und Kolbenhemd Riefen in Laufrichtung → Kolben und Zylinder erneuern. - Messen:
• Kolbenlaufspiel
Arbeitsschritte
1. Schritt
- Zylinderbohrung "C" mit einem Innenmikrometer messen.
HINWEIS:
Die Zylinderbohrung "C" parallel zum und im rechten Winkel zur Kurbelwelle messen. Danach den Durchschnitt der Messung bestimmen.

text_image
D₁ D₂ D₃ D₄ D₅ D₆ 11210102
text_image
a P![]() |
| Zylinderbohrung “C” | 47,000–47,005 mm |
| Konizität “T” 0,05 mm | |
| Unrundheit “R” 0,05 mm | |
| “C” = Max. D | |
| “T” = (Max. D1 oder D2) – (Max. D5 oder D6) | |
| “R” = (Max. D1, D3 oder D5)– (Min. D2, D4 oder D6) | |
| • Falls unvorschriftsmäßig, den Zylinder nachbohren oder erneuern und den Kolben sowie die Kolbenringe im Satz erneuern.2. Schritt• Kolbenschaftdurchmesser “P” mit einem Mikrometer messen.@ 4 mm von der Kolben-Unterkante | |
| Kolbenschaft-durchmesser “P” | |
| Standard 46,960–46,975 mm | |
| • Falls unvorschriftsmäßig, Kolben und Kolbenringe im Satz erneuern.3. Schritt• Kolbenlaufspiel nach der folgenden Formel berechnen: | |
| Kolbenlaufspiel = Zylinderbohrung “C” – Kolbenschaftdurchmesser “P” | |
| Kolbenlaufspiel0,025–0,045 mm0,15 mm | |
| • Falls unvorschriftsmäßig, den Zylinder erneuern und Kolben sowie Kolbenringe im Satz erneuern. | |

- Ringnutspiel Fühlerlehre verwenden. Unvorschriftsmäßig → Kolben (kom- plett) mit Kolbenringen erneuern.
HINWEIS:
Vor der Messung des Ringnutspiels die Ölkohleablagerungen an Kolbenring und Ringnuten entfernen.
| Ringnutspiel | ||
| Standard Grenzwert | ||
| 1. Kompressionsring (Topring) | 0,030–0,065 mm | 0,12 mm |
| 2. Kompressionsring | 0,020–0,055 mm | 0,12 mm |
2. Montieren:
• Kolbenring (in Zylinderbohrung)
HINWEIS:
Den Ring etwa 5 mm in den Zylinder hineinschieben. Dazu den Kolbenboden verwenden, damit der Ring rechtwinklig im Zylinder sitzt.
① 5 mm
3. Messen:
- Stoßspiel Unvorschriftsmäßig → Kolbenring erneuern.
HINWEIS:
Das Stoßspiel der Ölabstreifring-Expanderfeder kann nicht gemessen werden. Wenn die Spann-ringe starken Verschleiß aufweisen, müssen alle drei Ringe erneuert werden.
![]() | Stoßspiel | |
| Standard Grenzwert | ||
| 1. Kompressionsring (Topring) | 0,10–0,25 mm 0,4 mm | |
| 2. Kompressionsring | 0,10–0,25 mm 0,4 mm | |
| Ölabstreif-ring | 0,2–0,7 mm | — |
Piston pin
1. Inspect:
Blaufärbung/Riefen → Erneuern und Schmiersystem überprüfen.
2. Mesurer:
• Kolbenstift-Außendurchmesser
• Kolbenstiftbohrung-Innendurchmesser
Arbeitsschritte
- Kolbenbolzen-Außendurchmesser messen ⓐ.
Werden die Grenzwerte überschritten, den Kolbenbolzen erneuern.

Außendurchmesser (Kolbenbolzen)
12,996–13,000 mm
- Kolbenbolzenaugen-Durchmesser messen ⑥.
Werden die Grenzwerte überschritten, den Kolben erneuern.

Innendurchmesser (Kolbenbolzenauge)
13,002–13,013 mm
ASSEMBLAGE ET MONTAGE
Piston
1. Monter:
• Die Kolbenringe so montieren, daß die Herstellerangaben nach oben weisen.
- Kolben und Kolbenringe reichlich mit Motoröl schmieren.

text_image
c b a d
Ringstöße laut Abbildung versetzen.
① Ringstoß (1. Kompressionsring)
⑥ Ringstoß (Ölabstreifring unten)
© Ringstoß (Ölabstreifring oben)
(d) Ringstoß (2. Kompressionsring)
3. Montieren:
• Kolben ①
• Kolbenbolzen ②
• Kolbenbolzen-Sicherungsring ③ New
HINWEIS:
- Kolbenbolzen, Kolbenringe und Kolben mit Motoröl schmieren.
• Die Pfeilmarkierung ⓐ auf dem Kolben muß zur Auslaßseite weisen. - Vor dem Einbau des Kolbenbolzen-Sicherungs-ringes das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch abdecken, damit der Sicherungsring nicht in das Kurbelgehäuse fallen kann.
4. Schmieren:
• Kolben
• Kolbenringe
• Zylinder
HINWEIS:
Motoröl reichlich auftragen.
Zylinder
- Montieren:
• Paßhülsen
• Dichtung New
• Zylinder ①
HINWEIS:
Den Zylinder mit einer Hand einbauen, mit der anderen die Kolbenringe zusammendrücken.
ACHTUNG:
- Den Steuerkettendämpfer bei der Montage nicht beschädigen.
• Die Steuerkette durch den Steuerketten- schacht führen.
CLUTCH
CRANKCASE COVER (LEFT AND RIGHT)


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8 Nm (0.8 m · kg, 5.8 ft · lb) New 8 Nm (0.8 m · kg, 5.8 ft · lb) 7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb) 10 Nm (1.0 m · kg, 7.2 ft · lb) 7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb)Kurbelgehäusedeckel (links und rechts)
Demontage-Arbeiten:
① Kurbelgehäusehälfte links demontieren
② Kurbelgehäusehälfte rechts demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |||
| Vorbereitung für den Ausbau | KURBELGEHÄUSEHÄLFTEN (LINKS UND RECHTS) DEMON-TIERENMotoröl ablassen. Siehe unter "MOTORÖL" | WECHSELN"im KAPITEL 3. | |||
![]() | 1 Fußbremshebel 12 Antriebsritzel-Abdeckung 13 Kurbelgehäusedeckel (links) 14 Dichtung 15 Paßstift 26 Kupplungseinstellschraube 17 Kickstarterhebel 18 Kurbelgehäusedeckel (rechts) 19 Dichtung 110 Paßstift | ||||
| 2 | |||||
CLUTCH


text_image
70 Nm (7.0 m · kg, 50 ft · lb) New 6 Nm (0.6 m · kg, 4.3 ft · lb) 50 Nm (5.0 m · kg, 36 ft · lb)① Reib- u. Stahlscheiben demontieren
② Kupplungsgehäuse demontieren
③ Primärkupplung demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
![]() | KUPPLUNG DEMONTIEREN1 Schraube/Kupplungsfeder 4/42 Druckplatte 13 Unterlegscheibe 14 Druckstange No 1 15 Reibscheibe 56 Stahlscheibe 47 Druckstange No 2 18 Hutmutter 1 Spezialwerkzeug verwenden.9 Sicherungsscheibe 110 Kupplungsnabe 111 Unterlegscheibe 112 Kupplungskorb 1 |

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70 Nm (7.0 m · kg, 50 ft · lb) New 6 Nm (0.6 m · kg, 4.3 ft · lb) 50 Nm (5.0 m · kg, 36 ft · lb)| Extent of removal Order Part name Q'ty Remarks | ||||
| 3 | 13 Spacer 114 Spacer 115 Primary clutch nut 1 Use special tool.16 Washer 117 Spacer 118 Primary clutch housing 119 Primary clutch boss 120 Clutch carrier 121 One-way clutch assembly 122 Washer 1 | Refer to “REMOVAL POINTS”. | ||
| Organisation de la dépose | Ordre Nom de pièce Qté Remarques | |||
| 23 | 13 | Entretoise | 1 | Utiliser un outil spécial.Se reporter à “POINTS DE DEPOSE”. |
| 14 | Entretoise | 1 | ||
| 15 | Ecrou d’embrayage primaire | 1 | ||
| 16 | Rondelle | 1 | ||
| 17 | Entretoise | 1 | ||
| 18 | Cloche d’embrayage primaire | 1 | ||
| 19 | Noix d’embrayage primaire | 1 | ||
| 20 | Support d’embrayage | 1 | ||
| 21 | Ensemble embrayage unidirectionnel | 1 | ||
| 22 | Rondelle | 1 | ||
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| 23 | 13 Distanztück 114 Distanztück 115 Mutter 1 Spezialwerkzeug16 Unterlegscheibe 117 Distanztück 118 Primärkupplungskorb 119 Primärkupplungsnabe 120 Kupplungskorb 121 Ausrücklager 122 Unterlegscheibe 1 | verwenden.Siehe unter “AUSBAU”. | ||

• Mutter ①
• Sicherungsscheibe ②
• Kupplungsnabe
HINWEIS:
Die Sicherungsscheibe gerade biegen und die Kupplungsnabe mit dem Universal-Kupplungshalter ③ gegenhalten.

Universal-Kupplungshalter YM-91042/90890-04086
A Nur USA und CDN
B Nicht USA und CDN
Primärkupplung
1. Demontieren:
• Mutter ①
HINWEIS:
Beim Lösen der Mutter den Lichtmaschinenrotor mit dem Rotorhalter ② festhalten.

Kupplungskorb-Halter YS-1880-A/90890-01701
PRÜFUNG
Reibscheiben
1. Messen:
- Reibscheibenstärke Unvorschriftsmäßig → Die Reibscheiben im Satz erneuern. Die Reibscheiben an vier Stellen messen.

Reibscheibenstärke
Standard Grenzwert
2,7–2,9 mm 2,6 mm

• Verzug der Kupplungsscheiben
Unvorschriftsmäßig → Kupplungsscheiben im Satz erneuern.
Eine Richtplatte ① und eine Fühlerlehre ② verwenden.

Grenzwert 0,2 mm
Kupplungsfeder
1. Messen:
- Ungespannte Länge der Kupplungsfe- der @ Unvorschriftsmäßig → Die Feder im Satz erneuern.

Ungespannte Länge der Kupp- lungsfeder
Standard Grenzwert
26,2 mm 24,2 mm
Druckstange
1. Messen:
- Verzug (Druckstange № 2) Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Druckstangen-Verzugsgrenze 0,5 mm
Primärkupplung
1. Messen:
- Primärkupplungsgehäuse-Innendurchmesser Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Primärkupplungsgehäuse-Innen-durchmesser
105 mm
2. Messen:
- Tiefe ⓐ der Kupplungsbelag-Nut Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Tiefe der Kupplungsbelag-Nut 1,0–1,3 mm

• Unterlegscheibe ①
• Mutter (Primärkupplung) ②
50 Nm (5,0 m · kg)
HINWEIS:
Beim Festziehen der Mutter den Lichtmaschinenrotor mit dem Rotorhalter ③ festhalten.

Kupplungskorb-Halter YS-1880-A/90890-01701
Kupplung
- Montieren:
• Sicherungsscheibe ①
New
• Mutter (Kupplungsnabe) ②
70 Nm (7,0 m · kg)
HINWEIS:
Die Kupplungsnabe mit dem Universal-Kupplungshalter ③ gegenhalten.

Universal-Kupplungshalter YM-91042/90890-04086
A Nur USA und CDN
B Nicht USA und CDN
- Umbiegen:
• Sicherungsblech-Lasche
Kupplungsfreigabe-Einstellung
- Einstellen:
• Kupplungsfreigabe
Einstellschritte
• Die Kontermutter ① lösen.
- Den Einsteller ② drehen, bis er leicht fest-sitzt.
• Um 1/8 Drehung ausdrehen.
• Die Kontermutter festziehen.

Kontermutter 8 Nm (0,8 m · kg)
KICK AXLE


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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 New New E M① Kickstarterwelle demontieren
② Kickstarterwelle zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | KICKSTARTERWELLE DEMONTIEREN UND ZERLE-GENKurbelgehäusedeckel (rechts) Siehe unter "KUPPLUNG". | |||
| 1 Kickstarterwelle (komplett) 12 Sicherungsring 23 Federsitz 14 Torsionsfeder 15 Federsitz 16 Sicherungsring 17 Klinkenrad 18 Sicherungsring 19 Sicherungsring 110 Unterlegscheibe/Spezialscheibe 1/111 Kickstarterzahnrad 112 Kickstarterwelle 1 |
SHIFT SHAFT


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10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 12 11 New 13 19 18 17 16 14 New EDemontage-Arbeiten: ① Schaltwelle demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | SCHALTWELLE DEMONTIE-RENKupplungsgehäuse und Kupp-lungskorb | Siehe unter “KUPPLUNG”. | ||
| 1 | 1 Schaltgabel-Führungsstange 12 Schaltarm 3 13 Tellerscheibe 14 Druckfeder 15 Führung 16 Drucklager 17 Kupplungsnocken 18 Paßstift 19 Tellerscheibe 110 Drucklager 111 Sicherungsring 112 Schaltarm (komplett) 113 Schaltwelle 1 |

text_image
10 9 8 7 6 5 4 3 2 LS LS LS 1 12 11 New 15 16 14 New 13 19 E| Extent of removal Order Part name Q'ty Remarks | |||
| (T836) | 14 Stopper lever 115 Torsion spring 116 Circlip 117 Plate washer 118 Torsion spring 119 Shift lever 1 | ||
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |||
![]() | 14 Rastenhebel 115 Torsionsfeder 116 Sicherungsring 117 Tellerscheibe 118 Torsionsfeder 119 Schaltarm 1 | ||||
OIL PUMP


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7 Nm (0.7 m • kg, 5.1 ft • lb) New 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80Demontage-Arbeiten: ① Ölpumpe demontieren ② Ölsieb demontieren
③ Ölpumpe zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | ÖLPUMPE DEMONTIEREN UND ZERLEGENKupplungsgehäuse und Kupp-lungskorbSchaltwelle Siehe unter “SCHALTWELLE”. | Siehe unter “KUPPLUNG”. | ||
![]() | 1 Zentrifugalfilter 12 Ölpumpe 13 Dichtung 14 Ölpumpen-Antriebsrad 15 Ölsieb 16 Sicherungsring 17 Ölpumpen-Abtriebsrad 18 Federring 19 Sicherungsring 110 Beilagscheibe 1 | |||

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7 Nm (0.7 m • kg, 5.1 ft • lb) New 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| 3 | 11 Öl pumpen-Gehäusedeckel 112 Paßstift 213 Öl pumpen-Antriebswelle 114 Stift 115 Innenrotor 116 Außenrotor 117 Rotorgehäuse 1 |

- Radialspiel @ (zwischen Innenrotor ① und Außenrotor ②).
- Radialspiel ⑥ (zwischen Außenrotor ② und Rotorgehäuse ③) Unvorschriftsmäßig → Ölpumpe komplett erneuern.
- Axialspiel © (zwischen dem Rotorgehäuse ③ und den Rotoren ① und ②). Unvorschriftsmäßig → Ölpumpe komplett erneuern.

Radialspiel ⓐ
0,15 mm
Radialspiel ⓑ
0,13-0,18 mm
Axialspiel ©
0,06–0,10 mm
Zentrifugalfilter und Ölsieb
1. Kontrollieren:
• Zentrifugalfilter ①
.Ölsieb ②
Beschädigung → Erneuern.
③ Oben
④ Unten
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
Zentrifugalfilter
1. Montieren:
• Zentrifugalfilter ①
HINWEIS:
Bei der Montage des Zentrifugalfilters die Markierung ① auf dem Zentrifugalfilter auf die Bohrung ② in der Kurbelwelle ausrichten.
CDI MAGNETO


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10 Nm (1.0 m • kg, 7.2 ft • lb) 2 7 Nm (0.7 m • kg, 5.1 ft • lb) 48 Nm (4.8 m • kg, 35 ft • lb) 10 Nm (1.0 m • kg, 7.2 ft • lb)CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER
Demontage-Arbeiten: ① Induktionswicklung/Statorwicklung demontieren
② Rotor demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | LICHTMASCHINE UND STA-TOR DEMONTIERENKraftstofftankKurbelgehäusedeckel (links) Siehe unter “KUPPLUNG”. | ||
| 1 Lichtmaschinen-Steckverbinder 12 Induktionswicklung/Statorwicklung 13 Rotor-Mutter 14 Rotor 15 Scheibenfeder 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “AUSBAU”. |

• Rotor-Mutter ①
• Unterlegscheibe ②
HINWEIS:
- Beim Lösen der Rotor-Mutter den Lichtmaschinenrotor mit dem Rotorhalter ③ festhalten.
- Der Rotorhalter darf die Nase am Lichtmaschinenrotor nicht berühren.

Kupplungskorb-Halter YS-1880-A/90890-01701
- Demontieren:
• Rotor ①
• Scheibenfeder
HINWEIS:
• Den Schwungradabzieher ② verwenden.
- Den Schwungradabzieher mittig über dem Lichtmaschinenrotor ansetzen. Nach der Montage der Schrauben muß der Abstand zwischen dem Schwungradabzieher und dem Lichtmaschinenrotor an allen Stellen identisch sein. Erforderlichenfalls kann eine Schraube etwas herausgedreht werden, um die Position des Schwungradabziehers anzupassen.
ACHTUNG:
Kurbelwellenzapfen zum Schutz mit dem Steckschlüssel abdecken.

Polrad-Abzieher YU-33270-B/90890-01362
CARTER ET VILEBREQUIN
KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | KURBELGEHÄUSE TEILENUND KURBELWELLE DEMONTIERENSitz, Kraftstofftank und hinteres SchutzblechKrümmerLuftfiltergehäuseVergaser Siehe unter “VERGASER”.Motoröl ablassen Siehe unter “MOTORÖL Motorschutz und Antriebsritzel Motor (vom Motor)Zylinderkopf Siehe unter “ZYLINDERKOPF”.Zylinder und Kolben Siehe unter “ZYLINDER Kupplungsgehäuse und Kupp-lungskorbKickstarter Siehe unter “KICKSTARTERWELLE”. |

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10 Nm (1.0 m • kg, 7.2 ft • lb) 10 Nm (1.0 m • kg, 7.2 ft • lb)CARTER ET VILEBREQUIN KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
ENG

① Steuerkette demontieren
② Kurbelgehäusehälften trennen
③ Kurbelwelle demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| SchaltwelleÖlpumpe und ÖlsiebRotor | Siehe unter “SCHALTWELLE”.Siehe unter “ÖLPUMPE”.Siehe unter “CDI-SCHWUNGRADMA-GNETZÜNDER”. | ||||
![]() | 1 | Steuerkettenschiene (Einlaß) | 1 | ||
| 2 | Steuerkette | 1 | |||
| 3 | Kurbelgehäusehälfte (rechts) | 1 | |||
| 4 | Paßstift | 2 | |||
| 5 | Kurbelwelle | 1 | |||
| 6 | Kurbelgehäusehälfte (links) | 1 | |||

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a a c b dINSPECTION
Crankshaft
• Schlaggrenze ⓐ
• Pleuel-Axialspiel ⓑ
• Pleuel-Radialspiel ©
- Kurbelwangenbreite ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßuhr und Fühlerlehre verwenden.
| Standard Grenzwert | |
| Schlaggrenze | — 0,03 mm |
| Pleuel-Axialspiel | 0,10–0,40 mm — |
| Pleuel-Radialspiel | 0,010–0,025 mm 0,05 mm |
| Kurbel-wangen-breite | 42,95–43,00 mm — |
ASSEMBLAGE ET MONTAGE
Carter
- Mettre:
• Dichtmittel auf die Kurbelgehäusehälfte (links)

Quick gasket® ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse No 1215 90890-85505
HINWEIS:
- Vor dem Auftragen der Dichtmasse die Kontaktflächen der Kurbelgehäusehälften (links und rechts) reinigen.
- Es muß besonders darauf geachtet werden, daß kein Dichtmittel in den Ölkanal @ gelangt.
SHIFT FORK, SHIFT CAM AND TRANSMISSION

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New 12 13 14 15 16 17 18 19 5 E 6 11 10 8 M New 2 4 M New 1 3 2 M M E E ESCHALTGABEL, SCHALTWALZE UND GETRIEBE
Demontage-Arbeiten:
① Schaltgabel u. -walze sowie Getriebe-Eingangs- u. -Ausgangswellen demontieren
② Eingangswelle zerlegen ③ Ausgangswelle zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | SCHALTGABEL, SCHALT-WALZE UND GETRIEBEMotorKurbelgehäusehälften trennen. Siehe unter | “ZYLINDER UND KOLBEN”. | |
| 1 Führungsstange 12 Schaltwalze 13 Schaltgabel 2 “R” 14 Schaltgabel 1 “L” 15 Eingangswelle zerlegen 16 Ausgangswelle zerlegen 17 Ritzel 2. Gang 18 Sicherungsring 19 Unterlegscheibe 1 | Siehe unter “AUSBAU”. |

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New 12 13 14 15 16 17 18 19 5 E 6 11 8 M New 10 9 7 M E 3 2 4 1 E E| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 23 | 10 Ritzel 3. Gang 111 Eingangswelle 112 Sicherungsring 113 Unterlegscheibe 114 Distanzhülse 115 Zahnrad 1. Gang 116 Zahnrad 3. Gang 117 Sicherungsring 118 Unterlegscheibe 119 Zahnrad 2. Gang 120 Ausgangswelle 1 |

Schaltgabeln, Schaltwalze und Getriebe
- Demontieren:
• Schaltgabeln
• Schaltwalze
• Ausgangswelle zerlegen
•Eingangswelle zerlegen
HINWEIS:
- Mit einem Gummihammer leicht gegen Ausgangswelle und Schaltwalze klopfen.
• Die Baugruppe vorsichtig demontieren. Die Lage der einzelnen Teile beachten. Besonders auf die Anordnung der Schaltgabeln achten.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
Getriebe, Schaltwalze, Schaltgabel
- Montieren:
•Eingangswelle zerlegen ①
• Ausgangswelle zerlegen ②
- Montieren:
• Schaltgabel 1 "L" ①
• Schaltgabel 2 "R" ②
• Schaltgabel ③
• Führungsstange ④
HINWEIS:
Die Stanzmarkierungen auf den Schaltgabeln müssen in der Reihenfolge "R"-L" zur rechten Seite des Motors zeigen.
- Kontrollieren:
• Funktion der Gangschaltung
• Funktion des Getriebes
Ungleichmäßiger Betrieb → Reparieren.
EC500000
CHASSIS
FRONT WHEEL AND REAR WHEEL
Vorderrad und Vorderradbremse
Demontage-Arbeiten: ① Vorderrad demontieren ② Radlager demontieren
③ Bremsankerplatte demontieren und zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | VORDERRAD DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken. | ||
↓ | 1 Schraube (Bremszughalterung) 1 Nur2 Bremszug 1 Hebelseitig demontieren.3 Achsmutter 14 Vorderachse 15 Vorderrad 16 Distanzhülsen-Satz 17 Bremsankerplatte 18 Dichtring 19 Lager | lockern.2 | |
| Siehe unter “AUSBAU”. |

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35 Nm (3.5 m · kg, 25 ft · lb) 7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb) 4 LS New LS 1 3 2 New LS 10 12 7 11 7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb)| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| 10 Bremsbacken 211 Bremswellenhebel 112 Bremswelle 1 | ||||
REAR WHEEL AND REAR BRAKE

text_image
7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb) New 26 Nm (2.6 m · kg, 19 ft · lb) 25 Nm (2.5 m · kg, 18 ft · lb) 3 Nm (0.3 m · kg, 2.2 ft · lb) New 60 Nm (6.0 m · kg, 43 ft · lb)ROUE ET FREIN ARRIERE
② Radlager demontieren
③ Bremsankerplatte demontieren und zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | HINTERRAD DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken. | |||
![]() | 1 Bremsgestänge 12 Splint 13 Mutter (Bremsankerstrebe) 14 Schraube (Bremsankerstrebe) 15 Achsmutter 16 Hinterachse 17 Antriebskettenspanner 28 Hinterrad 19 Hülse (rechts) 110 Bremsankerplatte 1 | |||

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7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb) New 26 Nm (2.6 m · kg, 19 ft · lb) 25 Nm (2.5 m · kg, 18 ft · lb) 3 Nm (0.3 m · kg, 2.2 ft · lb) New 60 Nm (6.0 m · kg, 43 ft · lb)| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |||
![]() | 11 Hülse (links) 112 Hinterradmitnehmernabe (komplett) 113 Lager 2 Siehe unter “AUSBAU”.14 Bremsbacke 215 Bremswellenhebel 116 Bremswelle 1 | ||||

Radlager (nach Bedarf)
- Demontieren:
• Lager ①
HINWEIS:
Die Lager mit einem Lageraustreiber ② ausbauen.
PRÜFUNG
Rad
- Messen:
• Felgenschlag
Unvorschriftsmäßig → Instand setzen/Erneuern.

Max. Felgenschlag
Höhenschlag ① 2,0 mm
Seitenschlag ② 2,0 mm
Bremsbeläge
- Kontrollieren:
• Trommelbremsbelag
Glasige Oberfläche → Anschleifen.
grobes Sandpapier verwenden.
HINWEIS:
Nach dem Anschleifen die Schleifpartikel mit einem Lappen abwischen.
- Messen:
• Trommelbremsbelag-Stärke

Trommelbremsbelag-Stärke ⓐ
Standard
vorne: 3,0 mm
hinten: 4,0 mm
Grenzwert
2,0 mm
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
HINWEIS:
Die Bremsbeläge und Federn als Satz ersetzen, wenn eines der Teile bis zum Grenzwert verschlissen ist.
FC550000
FRONT FORK

text_image
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb) 33 Nm (3.3 m · kg, 24 ft · lb) 2 LS New 1 5 20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)Demontage-Arbeiten: ① Teleskopgabel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |||
| Vorbereitung für den Ausbau | TELESKOPGABEL DEMONTIE-RENDas Motorrad am Motor aufbocken.Vorderrad Siehe unter “VORDER-Lenker Siehe unter “LENKER”.Vorradabdeckung | UND HINTER-RAD”. | |||
| 1 Bremszughalterung 12 Verschlußschraube 13 Einstellmtter 1 Nur lockern.4 Klemmschraube (untere Gabelbrücke)5 Teleskopgabel 1 | 1 Nur lockern. | ||||
FC558000
FRONT FORK DISASSEMBLY

text_image
40 Nm (4.0 m • kg, 29 ft • lb) 33 Nm (3.3 m • kg, 24 ft • lb) New 20 Nm (2.0 m • kg, 14 ft • lb)① Dichtring demontieren
② Dämpferrohr demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für die Zerlegung | TELESKOPGABEL DEMONTIE-RENGabelöl ablassen. | |||
↓ | 123456789 | Einstellmutter 1Gabelfeder 1Staubschutzkappe 1Sicherungsring 1Schraube (Dämp ferrohr) 1 Spezialwerkzeug verwenden.Gleitrohr 1Dämpferrohr 1Dichtring 1Standrohr 1 | Siehe unter “AUSBAU”. |

• Dämpferrohr-Schraube
HINWEIS:
Beim Lösen der Dämpferrohr-Schraube das Dämpferrohr mit dem Dämpferrohr-Halter ① und dem T-Handgriff ② festhalten.

Dämpferrohr-Halter
YM-1300/90890-01294
T-Handgriff
YM-1326/90890-01326
ASSEMBLAGE ET MONTAGE
Fourche avant
- Installer:
Zusammenbau der Teleskopgabel
- Montieren:
• Gabeldichtring ①
HINWEIS:
Den Gabeldichtring mit dem Gabeldichtring-Treiber ② und der Treibhülse ③ in das Tauchrohr eintreiben.

Gabeldichtring-Treiber
YM-33963/90890-01184
Gabeldichtring-Führungshülse
90890-01186
- Einfüllen:
• Gabelöl

Füllmenge
64 cm³
Empfohlene Ölsorte
Gabelöl 15W oder gleichwertig
- Nach dem Befüllen muß die Gabel mehrmals ein- und ausgefedert werden, damit sich das Gabelöl verteilt.
EC5B0000
HANDLEBAR

text_image
13 Nm (1.3 m • kg, 9.4 ft • lb) 40 Nm (4.0 m • kg, 29 ft • lb)Demontage-Arbeiten: ① Lenker demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | LENKER DEMONTIEREN | ||
| 1 Motorstoppschalter 12 Bremszug 1 Hebelseitig demontieren.3 Handbremshebel 14 Gasdrehgriff-Gehäusehälfte (unten)5 Gasdrehgriff-Gehäusehälfte (oben)6 Gaszug 1 Gasdrehgriffseitig demontieren.7 Lenkergriff (rechts) 18 Führungsrohr 19 Lenkergriff (links) 110 Lenkerhalterung (oben) 211 Lenker 112 Lenkerhalterung (unten) 2 | 11 | ||
STEERING

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40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb) TIGHTENING STEPS: • Tighten ring nut. 38 Nm (3.8 m · kg, 27 ft · lb) • Loosen it completely • Retighten it. 1 Nm (0.1 m · kg, 0.7 ft · lb)① Untere Gabelbrücke demontieren
② Lager demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKKOPF DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbockenTeleskopgabel | |||
![]() | 1 Lenkkopfschraube 12 Obere Gabelbrücke 13 Ringmutter 1 Spezialwerkzeug verwenden.4 Lagerschutzkappe 15 Untere Gabelbrücke 16 Lagerlaufring (innen) 27 Lagerkugeln (oben) 198 Lagerkugeln (unten) 169 Staubschutzmanschette 110 Lagerlaufring (außen) 2 | ⚠️ WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern.Siehe unter “TELESKOPGABEL”. | ||
| Siehe unter “LENKOPF KONTROLLIE-REN UND EINSTELLEN” in KAPITEL 3. | ||||
FC570000
SWINGARM

text_image
New 1 2 3 M 12 26 Nm (2.6 m · kg, 19 ft · lb) 11 10 New 9 5 7 New M 2 30 Nm (3.0 m · kg, 22 ft · lb) 4 8 6 4 Nm (0.4 m · kg, 2.9 ft · lb)Demontage-Arbeiten: ① Schwinge demontieren ② Federbein demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | SCHWINGE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.HinterradHinterradabdeckungAntriebskette | |||
![]() | 1 Splint 22 Stift 23 Federbein 14 Schwingenachse 1 Die Schwinge festhalten.5 Schwinge 16 Kettenschutz 17 Kettenschutz (oben) 18 Kettenschutz (unten) 1 | |||

text_image
New 1 2 3 M 12 26 Nm (2.6 m · kg, 19 ft · lb) 11 10 New 9 5 7 New M 2 30 Nm (3.0 m · kg, 22 ft · lb) 4 8 6 M 4 Nm (0.4 m · kg, 2.9 ft · lb)| Extent of removal Order Part name Q'ty Remarks | |||
| 1 | 9 Cotter pin 110 Nut (tension bar) 111 Bolt (tension bar) 112 Tension bar 1 | ||
| Organisation de la dépose | Ordre Nom de pièce Qté Remarques | ||
| 1 | 9 Goupille fendue 110 Ecrou (barre de tension) 111 Boulon (barre de tension) 112 Barre de tension | 1 | |
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| 9 Splint 110 Mutter (Bremsankerstrebe) 111 Schraube (Bremsankerstrebe) 112 Bremsankerstrebe 1 |
FC600000
ELECTRICAL
EC610000
ELECTRICAL COMPONENTS AND WIRING DIAGRAM
EC611000
ELECTRICAL COMPONENTS
ELEKTRISCHE ANLAGE ELEKTRISCHE BAUTEILE UND SCHALTPLAN
ELEKTRISCHE BAUTEILE
① CDI-Schwungradmagnetzünder
② CDI-Zündbox
③ Zündspule
④ Zündkerze
⑤ Motorstoppschalter
⑥ Thermoschalter
⑦ Vergaserbeheizung
⑧ Gleichrichter/Regler
FARB-KODIERUNG
B..... schwarz
Br...... braun
G ...... grün
O ...... orange
R.... rot
W...... weiß
B/R ...... schwarz/rot
B/W ...... schwarz/weiß
G/W...... grün/weiß
W/L.....weiß/blau
W/R ..... weiß/rot
SCHALTPLAN
EC620000
IGNITION SYSTEM
INSPECTION STEPS
Folgendes Diagramm hilft zündanlagen- und zündkerzenbedingte Motorstörungen zu beheben.

flowchart
graph TD
A["Zündfunkenstrecke kontrollieren"] -->|Kein Zündfunke| B["Kabelanschlüsse der gesamten Zündenlage kontrollieren."]
B -->|In Ordnung| C["Motorstoppschalter kontrollieren."]
C -->|In Ordnung| D["Zündspule kontrollieren. Primärspule Erneuern."]
D -->|In Ordnung| E["CDI-Schwungradmagnetzünder kontrollieren."]
E -->|In Ordnung| F["CDI-Zündbox erneuern."]
A -->|Zündfunke| G["Zündkerze reinigen oder erneuern."]
B -->|Nicht in Ordnung| H["Erneuern oder instand setzen."]
C -->|Nicht in Ordnung| I["Erneuern."]
D -->|Nicht in Ordnung| J["Erneuern."]
E -->|Impulsgeber Erneuern.| K["Erregerspule Erneuern."]
E -->|Nicht in Ordnung| L["Erneuern."]
F --> M["In Ordnung"]
G --> N["In Ordnung"]
H --> O["In Ordnung"]
I --> P["In Ordnung"]
J --> Q["In Ordnung"]
K --> R["In Ordnung"]
L --> S["In Ordnung"]
M --> T["In Ordnung"]
N --> U["In Ordnung"]
O --> V["In Ordnung"]
P --> W["In Ordnung"]
HINWEIS:
• Die folgenden Teile vor Beginn der Störungsbeseitigung ausbauen.
1) Sitz
2) Kraftstofftank
• Folgendes Spezialwerkzeug verwenden.

Zündfunkenstreckentester
YM-34487
Zündprüfer
90890-06754

Taschen-Multimeter
YU-3112-C/90890-03112
MEMO

text_image
A ① ③ ④ 18110201
text_image
B ④ ③ ②EC622001
SPARK GAP TEST
- Den Zündkerzenstecker von der Zünd- kerze abziehen.
- Den Zündfunkenstreckentester ① (bzw. ②) wie abgebildet anschließen.
• Zündkerzenstecker ③
• Zündkerze ④
A Nur USA und CDN
B Nicht USA und CDN
- Den Motor mit dem Kickstarter durchdrehen.
- Die Zündfunkenstrecke kontrollieren.
- Den Motor anlassen und die Zündfunkenstrecke vergrößern, bis es zu Fehlzündungen kommt (nur USA und CDN).

Min. Zündfunkenstrecke 6,0 mm
STECKVERBINDER- UND KABEL- ANSCHLÜSSE KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse Rost/Staub/Lockerheit/Kurzschluß → Instand setzen oder erneuern.
MOTORSTOPPSCHALTER KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
• Motorstoppschalter (auf Durchgang)
Meßkabel (+) → Kabel schwarz/weiß ① Meßkabel (−) → Kabel schwarz ②
| B/W1 | B2 | Meßgerät-Einstellung | ||
| · 1 | ||||
Nicht gleichmäßig beim Eindrücken von "☒ → Ersetzen.
Gleichmäßig beim Eindrücken von "Ersetzen.

- Primärspulen-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßkabel (+) → Kabel orange ① Meßkabel (−) → Kabel schwarz ②
![]() | Primärspulen-Widerstand | Meßgerät-Einstellung |
| 0,18–0,28 Ωbei 20 °C | Ω · 1 |
2. Vérifier:
- Sekundärspulen-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßkabel (+) → Zündkabel ① Meßkabel (−) → Kabel orange ②
![]() | Sekundärspulen-Widerstand | Meßgerät-Einstellung |
| 6,3–9,5 kΩbei 20 °C | kΩ · 1 |
HINWEIS:
Bei der Messung des Sekundärspulen-Widerstandes muß der Zündkerzenstecker abgezogen sein.
CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Impulsgeber-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßkabel (+) → Kabel rot ① Meßkabel (−) → Kabel weiß ②
![]() | Impulsgeber-Widerstand | Meßgerät-Einstellung |
| 248–372 Ωbei 20 °C | Ω · 100 |

- Erregerspule-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßkabel (+) → Kabel braun ① Meßkabel (−) → Kabel grün ②
![]() | Erregerspule-Widerstand | Meßgerät-Einstellung |
| 688–1.032 Ωbei 20 °C | Ω · 100 |
CARBURETOR HEATING SYSTEM
INSPECTION STEPS
VERGASERBEHEIZUNGSSYSTEM
FEHLERSUCHE
Das folgende Diagramm ist hilfreich, um Defekte im Vergaserbeheizungssystem zu beheben.

flowchart
graph TD
A["Kabelanschlüsse des gesamten Vergaserbeheizungssystems kontrollieren."] -->|In Ordnung| B["Thermoschalter kontrollieren."]
A -->|Nicht in Ordnung| C["Erneuern oder instand setzen."]
B -->|In Ordnung| D["Vergaserbeheizung kontrollieren."]
B -->|Nicht in Ordnung| E["Erneuern."]
D -->|In Ordnung| F["CDI-Schwungradmagnetzünder kontrollieren."]
D -->|Nicht in Ordnung| G["Erregerspule Erneuern."]
F -->|In Ordnung| H["Gleichrichter/Regler erneuern."]
F -->|Nicht in Ordnung| I["Erneuern."]
G -->|Nicht in Ordnung| J["Erneuern."]
HINWEIS:
• Die folgenden Teile vor Beginn der Störungsbeseitigung ausbauen.
1) Sitz
2) Kraftstofftank
• Folgendes Spezialwerkzeug verwenden.

Taschen-Multimeter YU-3112-C/90890-03112
MEMO
EC624000
COUPLERS AND LEADS CONNECTION INSPECTION
1. Check:
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse Rost/Staub/Lockerheit/Kurzschluß → Instand setzen oder erneuern.
CONTROLE DE LA BOBINE D'ALLUMAGE
1. Vérifier:
CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Impulsgeber-Widerstand Siehe unter "ZÜNDANLAGE".
CONTROLE DU THERMOCONTACT
1. Vérifier:
- Funktion des Thermoschalters Defekt → Erneuern.
Arbeitsschritte
• Thermoschalter demontieren.
- Taschen-Multimeter laut Abbildung an den Thermoschalter anschließen.
Meßkabel (+) → Kabel schwarz ① Meßkabel (−) → Kabel schwarz ②
- Thermoschalter in einen mit Wasser gefüllten Behälter ③ eintauchen.
- Ein Thermometer ④ in das Wasser eintauchen.
- Das Wasser langsam erwärmen und wieder auf die in der Tabelle angegebene Temperatur abkühlen lassen.
• Thermoschalter auf Durchgang laut Tabelle kontrollieren.

text_image
A 12 ± 4 °C (53.6 ± 39.2 °F) B 23 ± 3 °C (73.4 ± 37.4 °F)
A Thermoschalter-Schaltkreis offen.
B Thermoschalter-Schaltkreis geschlossen.
| Prüf-schritt | Wassertemperatur | Durch-gang |
| 1 Unter 23 ± 3 °C Ja | ||
| 2 Über 23 ± 3 °C Nein | ||
| 3 Über 12 ± 4 °C Nein | ||
| 4 Unter 12 ± 4 °C Ja |
Prüfschritte 1 u. 2: Aufwärmphase
Prüfschritte 3 u. 4: Abkühlphase
WARNING
- Der Thermoschalter muß mit besonderer Vorsicht gehandhabt werden.
- Der Thermoschalter darf keinen starken Erschütterungen ausgesetzt werden. Falls der Thermoschalter zu Boden fällt, muß er erneuert werden.
- Funktion des Thermoschalters kontrollieren.
CONTROLE DU RECHAUFFEUR DE CARBURATEUR
- Vérifier:
VERGASERBEHEIZUNG KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
• Vergaserbeheizungs-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Meßkabel (+) →Vergaserbeheizungsanschluß 1 |
| Meßkabel (−) →Vergaserbeheizungsanschluß 2 |
| Vergaserbeheizungs-Widerstand | Meßgerät-Einstellung | |
| 6–10 Ωbei 20 °C | Ω · 1 |
MAINTENANCE RECORD
Kopien von Aufträgen und/oder Belege für Teile, die Sie kaufen und montieren, sind erforderlich, um die erfolgten Wartungsarbeiten in Übereinstimmung mit der Emissionsgewährleistung zu dokumentieren. Die untenstehende Tabelle dient nur als Erinnerung daran, daß die Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Sie ist kein anerkannter Beleg für die Durchführung der Wartungsarbeiten.
| Wartungsinter-vall | Wartungsda-tum | Kilometerstand | Name und Anschrift des Händlers | Bemerkungen |
| 1 Monat | ||||
| 4 Monate | ||||
| 7 Monate | ||||
| 13 Monate | ||||
| 19 Monate | ||||
| 25 Monate | ||||
| 31 Monate | ||||
| 37 Monate | ||||
| 43 Monate | ||||
| 49 Monate | ||||
| 55 Monate | ||||
| 61 Monate |
















20
















































FüllmengeMotorölÖlwechsel ohne Filterwechsel 0,8 LGesamtmenge 1,0 L
Einlaß “A” 25,428–25,528 mm 25,328 mm“Auslaß“B” 21,034–21,134 mm 20,934 mm“A” 25,286–25,386 mm 25,186 mm“B” 21,047–21,147 mm 20,947 mmMax. Nockenwellenschlag---- 0,03 mm




Ventilsitzbreite Einlaß 0,9–1,1 mm 1,6 mmAuslaß 0,9–1,1 mm 1,6 mm
Wicklungsrichtung(Draufsicht) Einlaß Im Uhrzeigersinn ----Auslaß Im Uhrzeigersinn ----
Übermaß-Kolben(2. Übermaß) 47,5 mm(4. Übermaß) 48,0 mmMeßpunkt “H” 4 mm ----Kolbenbolzenversatz 0,75 mm ----Kolbenbolzenaugen-Durchmesser 13,002–13,013 mm 13,045 mmKolbenbolzen-Durchmesser 12,996–13,000 mm 12,976 mm
Ausführung abgerundet ----Abmessungen (B · T)Stoßspiel (eingebaut) 0,10–0,25 mmRingnutspiel (eingebaut)2. Kompressionsring
Ausführung MinutenringAbmessungen (B · T)Stoßspiel (eingebaut) 0,10–0,25 mmRingnutspielÖlabstreifring
Abmessungen (B · T)Stoßspiel (eingebaut) 0,2–0,7 mm ----







↓

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