BLM1001 - Metalldrehmaschine Ferm - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Metalldrehmaschine |
| Marke | Ferm |
| Modell | BLM1001 |
| Spitzenhöhe | 110 mm |
| Spitzenweite | 350 mm |
| Drehdurchmesser über Bett | 200 mm |
| Drehdurchmesser über Support | 115 mm |
| Spindeldurchlass | 18 mm, Morsekegel MT-3 |
| Spindeldrehzahlen | 6 Stufen, 120-2000 U/min |
| Gewindemöglichkeit | Steigung 0,4 bis 3 mm (11 verschiedene Gewinde) |
| Automatischer Vorschub | Ja, durch kombinierte Leitspindel |
| Motor | 230 V, 50 Hz, 375 W, Einphasen |
| Gewicht | 110 kg |
| Bettmaterial | Grauguss mit prismatischen Führungen |
| Schmierung | Ölbad für das Spindelstock, regelmäßiges Schmieren der Führungen |
| Sicherheit | Notaus, Augenschutz erforderlich, Schutzhaube |
| Wartung | Späne reinigen, ölen, Spiel beseitigen laut Tabelle |
| Ersatzteile verfügbar | Ja, Zahnräder, Riemen, Muttern usw. |
| Garantie | Gemäß beiliegender Garantieurkunde |
Häufig gestellte Fragen - BLM1001 Ferm
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BEDIENUNGSANLEITUNG BLM1001 Ferm

BENCH LATHE MD-350 / MD 500
CAREFULLY READ THE INSTRUCTIONS BEFORE YOU USE THE BENCH LATHE!
- Die Referentienummer referieren auf 5 Bellage die Mittels den Nummem 0, 1, 2, 3, 4 und 5 angegeben werden. Die Nummer vor dem Punckl verweißt auf die Bailage, die Nummer hinter dem Punckt auf das Unterteil. So die Verweißung 4.07 referiert auf Bailage 4, Untarteil 7.
Annex 5/Anlage 5
GEAR WHEEL, SPINDLE AND WASHERNUT DATA
ANGABEN ZU ZAHNRAD, SPINDEL UND UNTERLEGMUTTER
Nr. Parts/tooth Pitch/mod. Spec./Dim.
Nr. Zubehörteil/Zähne Gew. St. Bes./Abm.
MAIN SHAFT/HAUPTWELLE
| 1 Gear wheel/Zahnrad/51 | /1 | /DB |
| 2 Gear wheel/Zahnrad/68 | /1 | /DB |
| 3 Gear wheel/Zahnrad/25 | /1 | /DB |
| 4 Gear wheel/Zahnrad/75 | /1 | /DB |
| 5 Gear wheel/Zahnrad/76 | /1 | /DB |
| 6 Gear wheel/Zahnrad/24 | /1 | /DB |
| 7 Gear wheel/Zahnrad/24 | /1 | /DB |
| 8 Gear wheel/Zahnrad/76 | /1 | /DB |
| 9 Gear wheel/Zahnrad/56 | /1 | /DB |
| 10 Gear wheel/Zahnrad/56 | /1 | /DB |
CHANGE WHEELS/WECHSELRADERN
| 11 Gear wheel/Zahnrad/30 | /1 | /D8 |
| 12 Gear wheel/Zahnrad/42 | /1 | /D8 |
| 13 Gear wheel/Zahnrad/49 | /1 | /D8 |
| 14 Gear wheel/Zahnrad/28 | /1 | /D8 |
| 15 Gear wheel/Zahnrad/63 | /1 | /D8 |
| 16 Gear wheel/Zahnrad/70 | /1 | /D8 |
| 17 Gear wheel/Zahnrad/84 | /1 | /D8 |
| 18 Gear wheel/Zahnrad/98 | /1 | /D8 |
| 19 Gear wheel/Zahnrad/105 | /1 | /D8 |
| SUPPORT/SUPPORT | ||
| 20 Gear wheel/Zahnrad/17 | /1 | /D8 |
| 21 Gear wheel/Zahnrad/51 | /1 | /D8 |
| 22 Gear rack/Zahnstange | /2 | *) /L425 |
| 23 Gear wheel/Zahnrad/17 | /2 | *) /D8 |
| 24 Lock nut/Schollmutter M31 | ) /L30 | |
| 25 Starting shaft/Anlaufwelle | *) /L425 | |
| 26 Washer nut/Unterlegmutter | M21 | *) |
| 27 Spindle/Spindel | *) | |
| 28 Washer nut/Unterlegmutter | M21 | *) |
| 29 Spindle/Spindel | *) | |
| TAILSTOCK/REITSTOCK | ||
| 30 Washer nut/Unterlegmutter | M21 | /L27*) |
| 31 Spindle/spindel | /L50 *) | |
*) This parts are already mentioned in the list op parts.
*) Diese Teile sind bereits im Zubehörverzeichnis erwähnt. Bilage 5/Pièce annexe 5

-
Handradkurbel
-
Inbusbolzen
-
Spindellager
-
Spindel
-
Spindelmutter
-
Kronensicherungsmutter
-
Nonius
-
Inbusbolzen
9 Inbusbolzen
-
Querschlittenunterteil
-
Achsnagel
-
Schloßkaste
-
Welle Längsverstellung
-
Lagerabdeckplatte
-
Handrad
-
Handrau
-
Lageraby
-
Lagerabdeckplatte
-
Schießmutierkurbs
-
Schuldsmutterkurbe
-
Schlaßmullermach
-
Schlossmuttermechanis-
thus
- Leitspinder- und Schleis-
mutterfuhrung
-
Achsnagelinbusbolzen
-
Welle Längsverstellung
-
Lager
-
Zahnrad Längsverstellung
LANGSSLEDE/SLOT-
KAST
Nr. Onderdeel
1 Handwielkruk
2 Inbusbouten
3 Spindellager
4 Spindel
5 Spindelmoer
6 Kroonborgm
7 Nonius
8 Inbusbo
9 Inbusbouten
10 Dwarsslede onderstuk
11 Spie
- Slotkast
13 As langsverstelling
- Lagerafdekolaat
15 Handwip!
15 Handwiler 16 Lagerofde
10 Lageraluckplaat 17. Slalmsenkruk
17 Sluthenbruk 18 Schmesser
- Slutmbernmechanisme
- Leirsindel, an aletmo
19 Leispinder- en slotinberge-
leider
20 Spie-inbusbouten
21 As langsverstelling en ring
22 Lager mel 2 inbusboulen
23 Tandwiel langsverstelling
CHARIOT LONGITUDIN-
AL/PALASTRE
N° Pièce
-
Klemmschrauben
-
Spannhebel
-
Werkzeughaller
-
Drehstift Werkzeughalter
-
Werkzeugschlitten oberteil
-
Achsnagel
-
Stellbolzen
-
Spincelmutter
-
Spindel
-
Einlegekeil
-
Spindellager
-
Inbusbolzen
-
Kronensicherungsmutter
-
Handradkurbel
-
Nonius
-
Drehplattenklemmmutter
-
Werkzeugschlittenunterteil
-
Klemmbolzen
-
Unterteil Drehplatte
-
Drehstift Drehplatte
-
Achsnagel Querschlitten
Bijlage 2
ONDERDELEN OVER-
ZICHT:
BEITELSLEDE
Nr. Onderdeel
-
Klemschroeven
-
Klemhendel
-
Beilelhouder
-
Draaipen beitelhouder 4. pivot du porte-outils
-
Beitelslede bovenstuk 5. pièce du dessus chariot
-
Spie
-
Stelbout
-
Spindelmoer
-
Spindel
-
Inlegspie
-
Spindellager
-
Inbusbauten
-
Kroonborgmoer 12. boulons à 6 pans
-
Handwielkruk 13. ecrou crenelé de blocage
-
Nonius 14. poignée de roue à mains
-
Draaiplaatklemmcer 15. vernier
-
Beitelslede onderstuk 16. ecrou de serrage de plaque
-
Klembout 17. pièce de dessous chariot
-
Onderstuk draaiplaat 18. ecrou de serrage
-
Draaipen draaiplaat 19. piece de dessous plaque
tournante
-
pivot plaque tournante
-
clavette de chariot transver-
sal

ZUBEHÖRVERZEICHNIS REITSTOCK/SCHERE
REITSTOCK
| Nr. Zubehörteil | |
| 1. | Spannhebel |
| 2. | Kugelnippel |
| 3. | Klemmutter |
| 4. | Sicherungsschraube |
| 5. | Spindel |
| 6. | Spindellager |
| 7. | Handrad |
| 8. | Abdeckplatte |
| 9. | Spindelmutter |
| 10. | Rollstock |
| 11. | Pinole |
| 12. | Fußplatte |
| 13. | Klemmbolzen |
| 14. | Stellschrauben |
| 15. | Mutter |
SCHERE
| 1. | Schere |
| 2. | Zwischenradwelle |
| 3. | Klemmbolzen |
| 4. | Distanzring |
Bijlage 1
ONDERDELEN OVER-
| ZICHT: LOSSE KOP/- |
SCHAAR
LOSSE KOP
| Nr. | Onderdeel |
| 1. | Klemhendel |
| 2. | Kogelnippels |
| 3. | Klemmoer |
| 4. | Borgschroef |
| 5. | Spindel |
| 6. | Spindellager |
| 7. | Handwiel |
| 8. | Afdekplaat |
| 9. | Spindelmoor |
| 10. | Lcasse kop |
| 11. | Schuifbus |
| 12. | Vœtplaat |
| 13. | Klembout |
| 14. | Stelschroever |
- Мов
SCHAAR
| 1. | Schaar |
| 2. | Tussenwielas |
| 3. | Klembout |
| 4. | Afstandsring |
Pièce annexe 1
APERÇU DES PIÈCES
| DÉTACHÉES: CONTRE- |
POUPÉE/CISAILLES
LESEN SIE DIESE GEBRAUCHSANWEISUNG GUT DURCH, BEVOR SIE DIE METALLDREHMASCHINE BENUTZEN.
Lesen Sie diese Betriebsanleitung aufmerksam, bevor Sie die Maschine in Betrieb nehmen. Machen Sie sich vertraut mit der Funktionsweise und der Bedienung. Warten Sie die Maschine entsprechend den Anweisungen, damit sie immer einwandfreil funktioniert. Die Betriebsanleitung und die dazugehörende Dokumentation müssen in der Nähe der Maschine aufbewahrt werden.
GEBRAUCH
Die Metalldrehmaschine wurde zum Bearbeiten von Eisen- und Nicht-Eisen-Metallen, Kunststoffen und Holz entworfen und ist für Hobbyzwecke bestimmt.
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Beachten beim Benutzen von Elek tromaschinen immer die örtlichen Sicherheitsvorschriften bezüglich Feuerrisiko, Elektroschock und Verletzung. Lesen Sie außer den folgenden Hinweisen ebenfalls die Sicherheitsvorschriften im einschlägigen Sonderteil.
Die Hinweise müssen sicher aufbewahrt werden!
SPEZIELLE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN.
Bei der Konstruktion der Maschine wurden die Anforderungen an eine sichere Benutzung berücksichtigt. Jede Veränderung, Anpassung, Umbau oder anderer Einsatz kann die Sicherheit der Konstruktion aufheben. Außerdem verfällt dadurch die Garantie.
Vor, während und nach dem Arbeiten mit der Drehmaschine müssen eine Anzahl Sicherungsmaßnahmen vorgenommen werden.
Durch das Vorhandensein drehender Teile und scharfer Gegenstände können sehr ermste körperliche Verletzungen entstehen. Vor allem die Spannbacken des rundreihenden Spannfutters sind sehr gefährlich.
-
Die Drehmaschine wurde entworfen, um widerstandsfähiges Material zu bearbeiten, und somit in der Lage zu sein, viel Kraft zu entfalten. Das Berühren drehender Teile ist darum lebensgefährlich. Aus diesen Gründen muß auch das nicht gestattete, ungewünschte oder ungewollte Einschalten der Maschine verhindert werden, zum Beispiel durch das eingedrückt Blockieren der Notstoppkiapp mit Hilfe eines kleinen Hängeschlosses.
-
Durch die federnde Arbeitsweise des Drehstahls können Metallteilchen mit großer Kraft in höchst unerwarteten Momenten geradezu weggeschossen werden.
Die Beschützung der Augen ist darum auch sehr wichtig. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, um immer in dem Raum, in dem die Drehmaschine aufgestellt ist, eine speziell erhältliche Sicherheitsbrille zu tragen. Kaufen Sie für sich selbst eine professionelle und getestete Brille, die Sie länger hintereinander tragen können, und für Besucher nötigenfalls eine etwas preiswerte, aber ebenfalls gute Ausführung.
Durch einen aufgeräumten Arbeitsplatz vermeiden Sie zum Beispiel, in die Maschine zu greifen oder zu fallen, weil Sie über rumfliegendes Material stolpern könnten.
- Seien Sie sehr vorsichtig beim manuellen Bear- belten drehender Werkstücke.
- Wenn Sie eine Oberfläche drehend feinschleifen wollen, nehmen Sie dann ein ausreichend langes Stück Schleifpapier, das Sie halb um das Werkstück legen und mit den Enden zu Ihnen.
- Die Enden nie um die Finger wickeln, nie mit der Hand Schleifpapier auf das Werkstück drücken.
- Durch das Drehen entstehen messerscharfe Ränder am Werkstück. Diese Ränder erst mit einer Feile oder einem Abgrater abgraten.
- Während des Drehens nie mit den Fingern Drehspäne entfernen
Benutzen Sie hierzu einen aus Draht selbst gefertigten Spänehaken oder kaufen Sie einen professionellen Spänehaken.
-
Falls während des Drehens etwas in oder hinter das Bett fällt, nie über die drehende Maschine oder das Spannfutter hinweg greifen. Immer erst die Maschine abschalten. Sorgen Sie dafür, daß das Abdeckplättchen auf der Öffnung im Bett liegt.
-
Gute Beleuchtung verhindert, daß Sie die Maschine von zu nahe bedienen.
Bei Einsatz von Leuchtstoffröhren muß mit dem sogenannten stroboskopischen Effekt gerechnet werden. Hierdurch kann ein sich drehender Gegenstand optisch stillstehen. Eine Lösung ist der Einsatz doppelter Armaturen, wobei eine Phasenverschiebung beider Leuchtstoffröhren zustandegebracht ist.
7. Notstopp.
Wenn sich unerwartet eine gefährliche Situation ergibt, zum Beispiel, wenn ein nicht gut eingespanntes Werkstück sich während des Drehens zu lösen droht, können Sie den Notstopp gebrauchen, indem Sie einen leichten Schlag auf den gelben Deckel des Sicherheitsschalters (mit STOP gekennzeichnet) geben. Hierdurch stoppt die Maschine, ohne daß Sie den Schalterknopf selbst eindrücken müssen.
Ferm II
TECHNISCHE DATEN
| Netzspannung | 230 Volt |
| Netzfrequens | 50 Hz |
| Leistungsaufnahme | 375 Watt |
| Kömerspitzenhöhe | 110 mm |
| Kömerspitzen distanz MD-350 | 350 mm |
| Kömerspitzen distanz MD-500 | 500 mm |
| Max.Drehdurchmesser über beit | 200 mm |
| Max. Drehdurchmesser über Support | 115 mm |
| Durchlaß und Aufnahme Hauptspindel | 18 mm, MT-3 |
| Geschwindigkeiten Hauptspindel | 6 |
| Umdrehungen Hauptspindel | 120-2.000/min |
| Automatisher Vorschub | 11 mm; 0,04 - 0,3 |
| Gewinde schneiden (rechtsum) 11 mm | M0,4 - M3 |
| Abstand Spannklaue Zentierlinie | |
| Vertikal gemessen | 15 mm |
| Drehleibewegung | 3600 |
| Gradeinteilung Drehleil | ± 450 |
| Verschiebung Oberschlitten | 70 mm |
| Querschlitten | 115 mm |
| Längsschlitten | 350 mm |
| Gradeinteilung Schlittenspindeln | 0,04 mm |
| Aufnahme und Windung Reitstockspitze | 50 mm; MT-2 |
| Gradeinteilung | 0,05 mm |
| Gewicht MD-350 | 110 kg |
| Gewicht MD-500 | 130 kg |
| Geräuchspegel Lwa | 70 dB(A) |
| Vibrationspegel | 2,8 m/s ^2 |
DIE MD-350 UND MD-500 WIRDEN GELIEFERT IN DIE FOLGENDE BASISAUSFÜHRUNG.
Die MD-350 und MD-500 werden in der folgenden Basisausführung geliefert: Maschinenbett mit Prismenbett, Spindelstock mit Hauptspindel und Antrieb für automatischen Längsvorschub und Gewindeschneiden, Reitstock mit Reitstockspitze und Querverstellung, Elektromotor mit Start-/Stopp- und Drehrichtungsschalter, Werkzeugschlitten (Support) mit Schloßplatte, kombinierter Längsvorschub, Querschlitten mit Drehplatte und Oberschlitten, Vierfachstahlhaller mit Indexstift, Dreibackenfutter mit extra Spannbacken und Meßzertifikat, Antriebschutzkasten, 7 Wechselradern, 3 Antriebsriemen, 2 Körnerspitzen, 3 Steckschlüsseln, 2 Inbusschlüsseln, Mitnehmerstift und einem Spannfutterschlüssel.
Ohne Untergestell (Artikelnummer: 330957)
INSTALLATION
AUFSTELLRAUM
Da die Maschine zum größten Teil aus Metall gebaut ist, ist neben gutem Unterhalt die Aufstellung in trockener Umgebung nötig. Räume können durch unvolständige oder verkehre Ventilation, nicht regelmäßiges Heizen oder durchschlagende Mauern oder aufsteigene Nässe feucht werden. Kondensation durch Feuchtigkeit auf Metall entsteht durch zu plötzliche Temperaturerhöhung in einem kalten Raum, zum Beispiel, wenn man in diesem Raum arbeiten will. Sorgen Sie für eine gleichmäßige Temperatur.
AUSPACKEN UND AUFSTELLEN.
Die Maschine ist in einer robusten Kiste verpackt, die Sie in 6 flache, bequem unterzubringende Telle zerlegen können. Diese Teile können Sie für den Fall bewahren, daß Sie die Drehmaschine transportieren müssen, z. B. zu Reparatur oder Umzug. Nachdem Sie die Kiste geöffnet haben, muß die Drehmaschine von der Palette gelöst werden. Hierzu entfernen Sie zwei Muttern, in jedem Bettfuß eine. Die Mutlern können Sie später erneut gebrauchen. Zum Hochheben der Drehmaschine sollten Sie mit Rück-sicht auf das Gewicht die Hilfe einer zwolten Person in Anspruch nehmen. Sprechen Sie vorher genau ab, wie Sie hochheben wollen. Die Drehmaschine sollte am besten ohne Absetzen von der Palette auf den definiliven Standort gesetzt werden. Sie können die Maschine am besten bei den Enden des Bettes packen, also nicht an den Stöcken, Vorschub, Wechselradkasten oder Motor! Die Maschine wiegt ca. 110 kg. Um das Gewicht zeitweise zu vermindern, können einige Unterteile erst vorsichtig entfernt werden, wie der Reitstock, die Drehplatte mit Aufbau und die gußerseinen Riemenscheiben. Die Drehmaschine muß waagerecht und auf einem soliden Untorg-rund aufgestellt werden. Beim Selbstbau eines Unterge-stells können Sie zum Beispiel stählerne U-Profile von ausreichender Länge benutzen, an die Sie eine Fußkonstruktion schweißen oder schrauben. Auch können Sie ein- nen kräftigen hölzemen Unterkaston mit einem verstärk- ten und flachen Oberblatt benutzen, z.B. einem Stück Kunststoff-Anrichtblatt. Bedingung ist in jedem Fall, daß die Konstruktion in allen Richtungen versteilt sein muß. Sie darf weder schlingern, noch durchbiegen oder wackein.
Die Drehmaschine wird mit zwei M10 Bolzen in den speziellen Löchern in beiden Fußplatten festgeschraubt.
TIP: Um zu verhindern, daß geringe Unebenheiten beim Festziehen der zwei Bolzen doch noch Spannungen am Bett verursachen können, können Sie die folgenden Vorsorgemaßnahmen treffen. Sie zeichnen den Platz der beiden Fußplatten und der zwei Montagelöcher an und Sie montieren zwei Bolzen M10 in den Untergrund. Legen Sie auf die angezeichneten Stellen eine Lage Epoxyfüllmittel. Bringen Sie hierauf eine Plastikfolie an. Sorgen Sie dafür, daß die Bolzen sauber bleiben! Stellen Sie die Drehma-
SPARE PARTS SURVEY
ONDERDELENOVERZICHT
ZUBEHÖRVERZEICHNIS
APERÇU DES PIÈCES DÉTACHÉES
schine auf die angezeichnete Stelle. Benutzen Sie hierzu die beiden Bolzen als Führung. Lassen Sie das Bett auf die Folie sacken und das Füllmittel aushärten. Danach können Sie die Muttem, die auch für den Transport verwendet wurden, auf die Bolzen drehen und festziehen.
ELEKTRISCHE SICHERHEIT
Überprüfen Sie immer, ob Ihre Netzspannung der des Typenschilds entspricht.
AUSTAUSCHEN VON KABELN ODER STECKERN
Entsorgen Sie alte Kabel oder Stecker, unmittelbar nachdem Sie durch neue ersetzt sind. Das Anschließen eines Steckers eines losen Kabels an eine Steckdose ist gefährlich.
ELEKTRISCHER ANSCHLUß
Nachdem die Maschine endgültig aufgestellt ist, muß ein Anschluß an die Elektroinstallation erfolgen. Die Drehmaschine ist für das bestehende 230 Volt Wechselstromnetz ausgelegt und hat kein größeres Vermögen als andere große Haushaltsapparate mit Motor. Lassen Sie ohne geordete Wandsteckdose in unmittelbarer Nähe der Drehmaschine installieren und sorgen Sie dafür, daß das Elektrokabel der Maschine ohne Knicke oder Spannungen zur Steckdose geführt werden kann. Nötigenfalls kann ein geerdetes Verlängerungskabel berutzt werden. Achten Sie aber darauf, daß das Kabel vollständig ausgerollt ist und es nicht im Weg liegt oder hängt.
VOR IN BETRIEBNAHME.
Zum Transport wurde die Maschine mit einer speziellen rostabwehrenden Lage eingeschmiert. Diese Lage hat keine schmierende Wirkung und muß mit Lappen entfernt werden. Sie können dies mit einem nicht agressiven Lösemittel tun, z. B. Terpentin oder Petroleum. Abhängend von Ihrer Kenntnis von Metallbearbeitungsmaschinen können Sie die verschiedenen Unterteile demontieren, kontrollieren und mit einem leichten Maschinenöl (zum Beispiel säurefreiem Nähmaschinenöl) einölen. Danach führen Sie die komplette Unterhaltslabelle aus Kapitel 13 "Unterhalt" sorgfältig aus.
AUFSTELLUNG
| ERSATZTEIL Spindel oberschlitten | SPIEL AUFHEBENVordiere Sicherungsmutter lösen, hintiere Sicherungsmutter im Uhrzeigersinn verdrehen, bis Spiel minimal ist, Viertekdrehung zurückdrehen und vordere Sicherungsmutter anziehen. | RECOURS2 hook spanners |
| Oberschlitten | Sicherungsmultern lösen, Stellschrauben im Uhrzeigur-sinn andrehen, bis Spiels minimal ist.Sicherungsmultern anziehen. | screw-driver, open end wrench |
| Spindel Querschlitten | Siehe spindelDrehstahlsupport | idem |
| Querschlitten | Siehe Oberschlitten | idem |
| Vorschub/ leitspindel | Vordiere Sicherungsmutter lösen und hintiere Sicherungsmutter andrehen, bis Spiel nicht mehr merkbar ist, Vierielschlag zurückdrehen und vordere Sicherungsmutter anziehen. | idem |
| Reitstock | Klemmmutter lösen, beide Stellschrauben an beiden Seiten der Fußplatte einen Vierielschlag losdrehen, Reitstock mit Stellschrauben verschieben, bis die Markierungen auf der rechten Seite des Reitslocks übereinstimmen, Stellschrauben wieder leicht andrehen, ohne den Reitstock zu verschieben, Klemmmutter festklemmen. | screw-driver, open end wrench |
Wenn alle Vorbereitungen getroffen sind, kann die Maschine durch Einstöpseln des Steckers in die Steckdose ans Stromnetz angeschlossen werden. Kontrollieren Sie vorab, ob der Netzschalter AUS und die Drehrichtung
nach RECHTS steht. Überprüfen Sie nochmals das Peilglas, ob der Ölstand nicht verändert ist und füllen Sie gegebenenfalls so viel Öl nach, bis das Peiliglas halb voll ist. Sorgen Sie dafür, daß kein Papier oder Putzlappen vor den Lüftungsoffnungen des Motors liegt. Kontrollieren Sie das Dreibackenfutter und sorgen Sie dafür, daß die Spannbacken nicht aus dem Spannfutter fliegen können.

Legen Sie den Spannfutterschlüssel an einen festen Platz!
Öffnen Sie den Schutzkasten und kontrollieren Sie und Position und Spannung der Riemen. Vor dem Probedrehen muß die niedrigste Drehgeschwindigkeit gewählt werden. Eventuell den vordersten Riemen verlegen (slohe Fig. 5 und 15). Drücken Sie den Schalter ein und lassen Sie die Maschine 20 Minuten lang laufen. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Hauptlager des Spindelstocks und des Motors nicht warm werden, indem Sie die Maschine stoppen und eine Hand auf beide Seiten des Spindelstocks und des Motorgehäuses legen. Stoppen Sie direkt bei abweichenden Geräuschen und unnormaler Wärmeentwicklung (mehr als handwarm) und nehmen Sie erst Kontakt mit Ihrem Lieferanten auf. Schalten Sie jetzt auf höhere Geschwindigkeiten und lassen Sie die Maschine darauf wiederum einige Minuten laufen. Tun Sie dies nochmals mit umgekehrter Drehrichtung. Wenn keine Probleme entstanden sind, ist die Maschine einsatzbereit.
INBETRIEBNAHME
ARBEITSWEISE
Das Verspanen erfolgt. Indem eine Drehstahlspitze oder eine Bohrspitze unter Kontrolle in das Werkstück gedrückt wird, wodurch kleine Stückchen Metall-Späne weggeschnitten werden. Hierzu muß das Werkstück zwischen zwei festen Drehpunkten (dem Spindelstock und Reitsstock), die auf einer sehr präzisen gedachten Linie liegen. Eine drehende Bewegung machen (siehe Abb. 11); die Zentrierlinie. Durch den Drehstahl, der auf dem Support(5) befestigt ist, in einer geraden Linie per Hand oder automatisch mit dem Vorschub(6) in einem bestimmten Tempo am sich drehenden Werkstück entlangzuführen. kann es über die gesamte Länge parallel zur Zentrierlinie längsgedreht werden.
Um vom Werkstück Material wegnehmen zu können, ist Kraft nötig. Diese Kraft wird vom Motor zu einer hohlen Achse im Spindelstocküberbracht: die Hauptachse oder Hauptspindel (2). Im Zusammenhang mit dem maximalen Motorvermögen, muß die Menge des abzudrehenden Materials - die Spanstärke und Spanbreite - angepaßt werden. Wenn die Tourenzahl zu sehr fällt, muß entweder die Vorschubtiefe oder Vorschubschnellheit verringert werden. Sonst besteht die Gefahr von Motorschaden, kürzere Lebensdauer des Drehstahls oder Drehstahlbruch. Auch der Durchmesser des Werkstücks spielt hierbei eine Rolle. Bei einem Durchmesser von 100 mm ist mehr Kraft nötig, um einen Span von 1 mm zu schneiden als bei einem Durchmesser von 10 mm. Wenn der Reitstock (8) durch Querverstellung neben die Zentrierlinie gebracht wird, kann eine äußere konische Fläche gedreht werden. Eine extra Bearbeitungsmöglichkeit beim Längsrehden ist das Schneiden eines Gewindes. Ein spezieller Drehstahl schneidet eine spiralförmige Verliefung in den Umfang des Werkstückes. Ein Teil des Umfangs bleibt stehen und der Höhenunterschied bildet das schließliche Gewinde. Neben dem Längsrehren können auch die Enden eines Werkstückes plangedreht werden, zum Beispiel, um sie flach und gerade zu machen. Kurze Werkstücke können an einer Seite in einem festen Drehpunkt, dem Dreibackenfutter befestigt werden und an der anderen Seite rechtwinklig zur Zentrierlinie bearbeitet werden. Die Spannbacken des Backenfutters sorgen für Handhabung der gedachten Zentrierlinie. Durch die Drehstahlverschiebung unter einem Winkel durch Verstellen des Drehteils stattfinden zu lassen, könnenaus- und inwendige konische Flächen gedreht werden. In flache Oberflächen können mit dieser Einspannung auch Bohrungen gemacht werden. Dazu muß ein extra anzuschaffender Bohrkopf mit Morsakegel in der Reitstockspitze (7) des Reitstocks plaziert werden. Die Löcher können danach bis zur gewünschten Tiefe, Durchmesser und Form ausgebohrt werden.
| INCH | |||
| n | A | B | C |
| 48 70 79 | |||
| 40 70 84 79 | |||
| 32 105 96 49 | |||
| 24 98 40 | |||
| 20 70 84 40 | |||
| 16 56 84 40 | |||
| 14 49 105 50 | |||
| 12 49 96 40 | |||
| 11 49 105 39 | |||
| 8 50 105 28 | |||
MAINTENANCE

WICHTIG: Die Präzision des Werkstückes ist zuerst und vor allem abhängig von Fachkenntnis und Erfahrung. Baim Drehen können viele Faktoren das Endresultat beeinflussen, wie zum Beispiel Art und Zustand der Drehstähle, die Art des zu bearbeitenden Materials, die Dreh- und Ansetzgeschwindigkeiten, die Befestigung des Werkstücks, die Aufstellung und der Zustand, in der sich die Maschine befindet. Mit der MID-350 ist es möglich, langlebige Werkstücke mit großer Präzision anzufertigen, wenn alle Umstände perfekt sind.
FÜR DEN BEGINNENDEN DREHER
Beim Drehen können große Kräfte auf bestimmte Unterteile einwirken. Bei nicht korrektem Gebrauch können diese Untertelle beschädigt oder verformt werden und viel schneller verschleihen, selbst wenn sie noch so fachkundig entworfen und gefertigt wurden. Hierdurch wird die Genauigkeit der Drehmaschine stark abnehmen, was einen direkten Einfluß auf die Qualität und Präzision Ihrer Workstücke hat. Es ist also wichtig, daß die Maschine fachgerecht bedient wird. Angeraten wird, wenn sie kein erfahroren Dreher sind, mit einfachen Werkstücken zu beginnen und die verschiedenen Möglichkeiten der Drehmaschine mit Probearbeiten auszuprobieren. Es ist lehrreich, erfahroten Drehern zuzusehen, denn kein Moister ist vom Himmel gefallen! Um Enttäuschungen zu vermeiden, müssen Sie sich die Basisprinzipien des Drehens erst einmal zu eigen machen. rehen ist nicht umsonst ein Fachberuf.
Über Metallbearbeiten finden sie in Bibliotheken und Buchläden oft genug Nachschlagwerke. Außerdem gibt es Modellbauzeitschriften, die regelmäßig über dieses Thema schreiben. Noch besser ist es, wenn Sie in den Besitz eines technischen Studienbuches kommen können, selbst, wenn es etwas veraltet ist. Darin steht neben den allgemeinen Prinzipien des Drehans viel Wissenswertas und gut brauchbare Übersichten von Problemen mit möglichen Ursachen und Lösungen.
Stellen Sie zum Fräsen von Kunststoff-Werkstücken immer auf eine niedrige Drehzahl ein.
FUNKTIONSWEISE DER MASCHINE
Um einen guten Einblick in die Funktionsweise der Maschine zu erhalten, kann man sie am besten in eine Anzahl Hauptgruppen und Komponenten mit jeweils spezifischen Funktionen unterteilen. (Siehe Abb. 1).
DAS MASCHINENBETT
Das Maschinenbett verbindet alle Unterteile und hat daneben auch noch andere wichtige Funktionen. Das Bett (3) ist aus hochwertigem grauem Gußelsen angefertigt und hat diverse angegossene Querverstärkungen. Durch die Konstruktion und die angewendete Materialart werden Vibrationen besser absorbiert und sind Verformungen durch Belastung minimal. Das Bett hat zwei sehr präzise geschliffene Gleitflächen zum Führen von Support und Reitstock. Diese Führungen, eine prismalische und
eine flache, sorgen für die Einhaltung der Zentrierlinie (4). Siehe Abb. 2.
DER MOTOR
Der angebaute Wechselstrommotor ist ein kohlebürstenfreier 1-Phase-Wechselstrom- Motor mit Startkondensator. Der Motor ist unterhaltsfrei und bedarf keiner speziellen Behandlung. Mit Keilnemen und mehrfachen Riemenscheiben, wird die Bewegung des Motors auf die Hauptspindel übertragen.
DER SPINDELSTOCK
Der gegossene Spindelstock (1) ist mit einer Prismaführung und zwei Spannplatten auf dem Bett befestigt. An der Rückseite sitzt eine Ölablaßmutter. Der Deckel kann zur Inspektion und zum Ölen abgenommen werden. Unten im Spindelstock befindet sich ein System drehender Achsen und Zahnräder. Durch diese Zahnräder wird die Geschwindigkeit der Hauptspindel vermindert und auf eine doppelte coaxiale Ausgangsachse übertragen. Auf dieser Achse befindet sich das Antriebszahnrad für den Vorschub und das Antriebszahnrad zum Gewindeschnolden (siehe Figur 3). Im Spindelstock sitzt das wichtigste Unterteil der Maschine, die Hauptspindel (2). Sie ist mit zwei konischen Rollenlagern in einer O-Aufstellung befestigt. Alle drehenden Teile im Spindelstock werden in einem Ölbad geschmiert. Der Olstand ist im Fenster an der Vorderseite ablesbar. Die Hauptspindel besitzt eine durchgehende Bohrung mit einem Befestigungsfiansch und einem Morsekonus an der rechten Seite für respektive die Spannbacken und die Körnerspitze.
DER SUPPORT
An den Gleiführungen auf dem Bett ist der Support (5) befestigt. Er sorgt für das kontrollierte Gleiten des Werkzeugs am Werkstück entlang. Der Support besteht zum einen aus einem Längsschlitten mit Schloßplatte. Dieser Schlitten liegt direkt auf dem Bett und sorgt für die Verschiebung in der Längsrichtung. Diese Verschiebung kann per Hand oder automatisch durch den Längsvorschub (6) erfolgen. Im letzten Fall muß die Schloßmutter im Schloßkasten geschlossen werden. Auf dem Längsschlitten ist ein zweiter Schlitten angebracht, der für die Drehstahlverschiebung in Querrichtung sorgt. Mittels einer Spindel mit Folgemutter kann dieser Schlitten verschoben oder eingestellt werden. Auf dem Querschlitten ist ein Drehteil angebracht. Hiermit kann der Oberschlitten oder Drehstahlschlitten in eine Gradeinstellung gebracht werden. Der dritte und oberste Schlitten, der Oberschlitten, kann in jeder gewünschten Richtung in einer Länge von 70 mm verschoben werden und folgt jeder Bewegung aller darunter liegenden Schlitten sowie des Drehteils. Oben auf dem Drehstahlschlitten ist eine Spannplatte angebracht. Hierin können Werkzeuge bis zu einer Punkthöhe von maximal 15 mm eingespannt werden, dem verlikalen Abstand zur Zentrierlinie. Die Spannplatte ist ein Vierfachstahlhalter mit Fixierungsmöglichkeiten. Hierdurch kann der Drehstahl schnell gewechsell werden, ohne neu eingerichtet werden zu müssen.
DER REITSTOCK
Der Endpunkt der Zentrierlinie wird durch den Reitstock (8) gebildet. Die Herzlinien von Spindelstock und Reitstock liegen genau in der Verlängerung voneinander. Abhängend von der Länge des Werkstückes kann der reitstock über das Bett verschoben und befestigt werden. Mit der Reitstockspitze (7), in der eine Körmerspitze angebracht werden muß, kann das Werkstück genau auf der Zentrierlinie fixiert drehbar eingespannt werden. Beim Zurückdrehen der Reitstockspitze wird die Körmerspitze automatisch losgedrückt. Der Körper des Reitstocks ist geteilt. Das oberste Teil kann mit Stellschrauben in Bezug auf das Oberteil seitlich versstellt werden. Hierdurch ist eine Einstellung neben der Zentrierlinie möglich. Nomale Verschiebungen in der Längsrichtung haben keine seitliche Verstellung zur Folge.
KOMBINIERTER LÄNGSVORSCHUB
Für eine gute Oberflächenqualität ist eine richtige und vor allem gleichbleibonde Vorschubgeschwindigkeit von Bedeutung. Für längere Werkstücke ist dies per Hand beinah nicht möglich. Durch Schließen der Schloßmutter wird der Support mit dem Gewinde auf der Leitspindel gekoppelt. Wenn die Leitspindel zugeschaltet ist, ist sie ihrerseits an die Hauptspindel gekoppelt. Hierbei wird mit einem Zwischenrad eine Kupplung hergestellt zwischen dem Antriebsrad der Leitspindel und dem Antriebsrad der Längsführung im Spindelstock. Dies passiert durch Verstellung der Wechselradschere. (Siehe Abb. 3 und 4). Bei jeder Umdrehung der Hauptspindel verschiebt sich der Support über einen bestimmten Abstand am Bett entlang. Dieser Abstand hängt vom Gewinde und dem gewählten Wechselrad auf der Leitspindel ab. Durch ein anderes Wechselrad zu wählen, kann die Vorschubgeschwindigkeit angepaßt werden. Beim Gewindeschneiden passiert im Prinzip dasselbe, jedoch mit einer viel größeren Supportverschiebung bei einer viel niedrigeren Hauptspindelschnellheit. In diesem Fall muß eine Kupplung gemacht werden mit dem Gewindeschnäde-Antriebsrad des Spindelstocks. Die Positionierung der Zahnräder passiert durch Pazieren der Ringe auf der Leitspindel und Zwischenradachse der Schere. Veränderung des Wechselrades auf der Leitspindel macht in diesem Fall das Wählen der Gewindestleigung das zu schneidenden Gewindes möglich. Auf der Leitspindel sitz kein automatischer Abschalter. Schalten Sie sie darum rechtzeitig aus, damit der Drehstahl nicht gegen das Spannfutter läuft.
DER ANTRIEB
Da der angepaßte Motor über eine feste und relativ hohe Tourenzahl verfügt, ist die Transmission so ausgelegt, daß sie sofort die Tourenzahl verringert. Außerdem ist durch den Einsatz mehrfracher Riemenscheiben und einer Zwischenriemenschelbe die Tourenzahl noch in sechs aufeinander folgenden Stufen regulierbar. Um eventuelle Riemenspannungsunterschiede aufzuheben, ist die gelagerte Riemenspannungsrolle verstellbar eingerichtet. Siehe Abb. 5. Um die drei höchsten Spindelschnellheiten zu erreichen, muß der vorderste Riemen vom Zwi-
schenrädersatz zum Motorrädersatz verlegt werden. Das Zwischenrad bleibt stets angetrieben und dient als Flu-grad zum Auffangen von Belastungsvariationen.
GRUNDPRINZIPIEN DES DREHENS
Bevor mit dem Drehen begonnen werden kann, müssen Sie Kenntnis der wichtigsten Basisbegriffe haben. Anders besteht die Möglichkeit, daß zum Beispiel nicht die richtige Drehgeschwindigkeit oder der richtige Drehstahl gewählt wird. Mit einer Anzahl Tabellen und Faustregeln wird das Drehfertigmachen der Maschine erleichtert.
AUFSPANNEN
Das Aufspannen des Werkstückes muß sehr sorgfältig passieren. Das Werkstück so weit wie möglich in das Spannfutter einsetzen und das Futter mit dem Spannschlüssel spannen. Bei zu festem Spannen können Backenfutter, Spannbacken oder Werkstück beschädigt werden. Dasselbe gilt für die Relstockspitze. Sie muß mit der Hand kräftig, aber nicht mit Gewalt angedreht werden. Einige Aufspannbelspiele, bei denen gleich auch der Gebrauch von Bohrem und Drehstählen deutlich wird, stehen in Abb. 6, 7 und 8.
Das abgebildete Standard-Dreibbackenfutter ist selbstzentrierend. Hierdurch deckt sich die Herzinie eines kurzen Werkstückes genau mit der Zentrierungslinie, auch wenn die Gegenkörnerspitze nicht benutzt wird. Zum Spannfutter gehören Innenbacken (abgebildet) und Außenbacken. Diese werden zum inwendigen Festklemmen größerer Durchmesser gebraucht. Jede Spannbacke hat im Backenfutter ihren stets selben, festen Platz. Platz und Spannbacken sind numeriert! In Abb. 6 wird ein rechter Seitenschneidedrehstahl ( oben) benutzt und ein rechter gebogener Schruppstahl. Die Pflele geben die Ansatzrichtung an. Der Schrupstahl kann in Längs- oder Querrichtung benutzt werden und wird oft gebraucht, um schnell viel Material abzudrehen. Abb. 7 läßt den Gebrauch eines linken Seitenschneidestahls und eines Bohrstahls für Sacklöcher sehen. Abb. 8 zeigt eine Einspannung mit Gegenzentrierung im Reilstock. Es wird ein Punktstahl zum Glätten gebraucht. Darunter ist eine Aufspannung zum Anfertigen einer Bohrung mit einem normalen Spiralbohrer dargestellt. Vorab immer erst mit einem Zentrierbohrer vorbohren. Dies ist ein Bohrer, bei dem der Schaff viel dicker ist als die Spitze. Das Bohrloch, das dadurch entsteht, ist als Zentrierungsloch sowohl für die Körnerspitze als auch für den Bohrer gedacht!
BEDIENUNG DER MD-350 und MD-500:
Übersicht der Bedienungspunkte mit dazugehörigen Funktionen (siehe Abb. 9, 10, 11 und 12).
1. Kombinierter An/Aus-/Vor-/Rücklaufschalter
Einschalten des Motors und mit Notstopeinrichtung Umschalten der Drehrichtung Die Klappe kann mit einem kleinen Schloß gesichert werden.
2. Antriebskastenverschluß
Zum Offnen und Schließen des Kastens
3. Schloßmutterhebel
Durch Schließen der Schloßmutter wird der automatische Vorschub eingeschaltet.
4. Längsschlittenhandrad
Zum schnellen Verschieben des Support von links nach rechts; auf dem Nonius kann abgelesen werden, wie groß die Verstellung ist, in Stufen von 0.04 mm.
5. Klemmhebel
Durch Lösen des Hebels kann der DrehVierfachstahlhalter stahlblock in Stufen von 90 Grad gedreht werden. 6. Spannhebel Reitstock
Zum Festspannen dess Reitstocks.
7. Reitstockpinole-Handrad
Durch drehen kann das Werkstück zwischen Backenfutter und Zentrierer geklemmt werden; außerdem gebraucht beim Bohren; auf dem Nonius kann abgelesen werden, wie groß die Verstellung ist, in Stufen von 0,05 mm
8. Oberschlittenhandrad
Für die Längsverstellung des Oberschlittens. Auf dem Nonius kann abgelesen werden, wie groß die Verstellung ist, in Stufen von 0,04 mm.
9. Querschlittenhandrad
Für die Längsverstellung des Querschlittens. Auf dem Nonius kann abgelesen werden, wie groß die Verstellung ist, in Stufen von 0.04 mm.
10. Klemm-Muttern Reitstock
Zum Klemmen des Reitslocks an das Belt; Zum Klemmen des Oberstücks an die Fußplatte.
11. Klemm-Muttern Drehteil
Nachdem der gewünschte Winkel eingestellt ist, können hiermit die Drehplattenteile aufeinander geklemmt werden.
12. Keilriemenspannrolle
Sie macht es möglich, Keilriemen zu wechseln, zu spannen und zu verlegen, ohne die Rädersätze zu demontieren.
13. Hauptspindelrädersatz
Einstellen Drehgeschwindigkeit
14. Zwischenrädersatz
Einstellen Drehgeschwindigkeit
15. Motorrädersatz
Einstellen Drehgeschwindigkeit
16. Schere
Zum Montieren eines Zwischenwechselrades und zum Verstellen in drei Richtungen; Kuppeln Leitspin-del.
17. Klemmschraube
Durch anpassen des Standes der Schere, Scherenverstellung können das Zwischen-, Antriebs- und Leitspindelwechselrad gestellt werden. An- und Abschalten der Leitspindel.
18. Zwischenwechselrad
Drehrichtung Leitspindel; Einstellen des Transmissionsverhältnisse.
19. Wechselrad Leitspindel
Einstellen Transmissionsverhältnis; mittels Anbringen von Füllringen ist das Rad axial verstellbar (Abb. 3), Längsbewegung Support.
20. Vorschub /Leitspindel
Vor dem Gewindeschneiderad, hinter dem Vorschubrad.
21. Zwischenwechselradachse
Durch diese Klemmeinrichtung beim Plandrehen zu benutzen, kann die Schloßmutter offen bleiben, ohne daß der Support weggleitet. Spindel und Mutter werden dadurch viel weniger belastet.
22. Antriebszahnräder für Vorschub und Gewindeschneiden
Befestigung Zwischenwechselrad; mittels Anbringen von Füllringen ist das Rad axial verstellbar und mit der unteren Achsenmutter ist das Rad seitlich verstellbar.
23. Klemschraube Längsschlitten
DREHSTÄHLE
Beim Drehen wird ein Span aus dem Werkstück geschnitten. Dafür müssen Drehstähle in eine spezielle und scharfe Form geschliffen werden. Diese Form hängt ab vom Drehstahlmaterial und vom zu schneidenden Material. Sie folgende Tabelle.
| Drehstahlwinkel | Leichte Normale Schwereschnitt | schnitt | ||||
| HSS | HM | HSS | HM | HSS | HM | |
| Spannwinkel | 12 | 10 | 10 | 5 | 5 | 0 |
| Freiwinkel | 8 | 6 | 7 | 5 | 6 | 4 |
| Keilwinkel | 70 | 74 | 73 | 80 | 79 | 86 |
Anhand der Abb. 13 können die Winkel aus dieser Tabelle auf einem Stückchen VierkantSchnellschnittstahl (HSS) übernommen werden, um selbst einen Drehstahl anzufartigen und nachzuschleifen. Es geht hier als Beispiel um einen geraden rechten Schruppstahl. Die gestrichelten Lien geben die ursprüngliche Form des Stabes an. Die Winkel 1, 2 und 3 ergeben zusammen immer 90 Grad. Winkel 1 heißt Spanwinkel, Winkel 2 ist der Kellwinkel und Winkel 3 der Freilwinkel. Um die Reibung so niedrig wie möglich zu halten, sind noch zwei extra Freiwinkel geschliffen: Winkel 4 und 6. Außerdem wurde ein Neigungswinkel 5 angebracht. Der Pfeil gibt die Vorschubrichtung an. Die vorderste Fläche wird Hilfschneidefläche genannt. Die Hauptschneidefläche ist das Teil, auf dem der Pfeil gezeichnet ist, auf diese Weise können Sie alle möglichen Drehstähle selbst schleifen, wobel Sie immer festlegen
müssen, wo die Hauptschneidefläche sein soll und was das Drehmaterial ist.
Ein perfekt geschilffener Drehstahl muß jetzt in richtiger Weise in die Spannklaue eingesetzt werden. Abb. 14 zeigt die korrekte Einsetzung eines Punktstahls. Punkt 1 ist die Zentrierungslinie. Die Spitze des Drehstahls muß ganz präzise auf derselben Höhe stehen, anderenfalls Unterleplättchen benutzen (5). Der Drehstahl muß immer gegen den Blockkörper gelegt werden und darf ne weiter als das 1 bis 1,5fache der Drehstahlschaftdicke herausragen. Es ist selbstverständlich, daß alle Klemm-Muttern wirklich fest angezogen werden.
DREHSCHNELLHEIT
Wenn die Drehstähle geschliffen und eingerichtet sind, und das Werkstück gut eingespannt ist, muß mit dem Keilriemen die Schnellheit der Hauptspindel eingestellt werden, siehe Abb. 15 und 16. In untenstehender Tabelle sind einige oft vorkommende Verspanungsschnellheiten für verschiedene Drehstahl- und Materialsorten aufgeführt.
| Drehmaterial Drehstahl | Drehgeschw Material U | UMDR./MIN |
| Unlegierter Baustahl (9S20k - 60520k) | HSS | 40 - 60 |
| P10 | 140 - 160 | |
| Legierter Baustahl Werkzeugstahl (C80= Silberstahl) | HSS | 32 |
| P10 | 112 | |
| Gußeisen | HSS | 40 |
| K10 | 100 | |
| Nichteisen-Metall (Kupfer, Aluminium) | HSS | 45 - 80 |
| K10 | 140 - 280 |
Mit dieser Tabelle können Sie selbst für jeden beliebigen Durchmesser die richtige Geschwindigkeit wählen. Sie müssen nur die gewünschte Geschwindigkeit in die folgende Formel einsetzen.
$$ v = \frac {\pi \yen d \yen n}{1 0 0 0} = \frac {v \yen 1 0 0 0}{\pi \yen d} $$
V= Schnittgeschwindigkeit in Metern' Sekunde d= Durchmesser des Werkstücks in Millimetern n= Tourenzahl in Touren pro Minute. π= Konstante, nämlich 3,14
RECHENBEISPIELE:
- Ein Stück runder Silberstahl von 100 mm muß mit einem HSS-Drehstahl abgedreht werden. Der Tabelle ist zu entnehmen, daß Silberstahl dann mit 32 m/min abgedreht werden muß, v = 32. 32.000 geteilt durch 100 ergibt eine Tourenzahl von 320 lpm. Wir legen
Keilriemen 2 auf die hintersten Schelben der Zwischen- und Hauptachsenradsätze.
- Ein Kupferstab von 10 mm wird mit einem HM-Drehstahl gedreht. V = 200 und dadurch kommt n weit über die maximale Tourenzahl. Die höchste Tourenzahl kann eingestellt werden. Keilriemen 2 wird auf die hinterste Scheibe der Motor- und Hauptachsenradsätze gelegt.
GEWINDESCHNEIDEN
Mit der MD-350 kann neben normalen Dreharbeiten auch Gewinde geschnitten werden. Hierzu müssen spezielle Drehstähle benutzt werden. Die Technik des Gewindeschneidens ist nicht einfach. Beim Gewindeschneiden muß, um ein gutes Spiel zu erreichen, sowohl das Gewindeprofil selbst als auch der Kern- und Außendurchmesser sehr genau sein. Viele Dreher benutzen darum bestehende Maschinengewindeschneidezapfen. Gewindeschneideplatten können auf dieselbe Weise benutzt werden, jedoch muß dafür selber ein passender Halter angefertigt werden. Das Schneiden passiert mit sehr niedrigen Tourenzahlen (moistens 70 bpm) oder nötigenfalls durch das mit der Hand Runddrehen der Hauptache.
Um Inches-Gewinde zu schnelden ist ein separatem Inch-Zahnrad-Satz benötigt, welcher nicht standard mitgeliefert wird. Dieser Satz ist bestellbar bei Ihrer Lieferant unter der Nr. 330961.
Der sich stets wiederholende Abstand zwischen zwei Punkten eines Gewindes wird die Gewindesteigung genannt. Beim Schneiden muß immer diese Gewindesteigung eingestellt werden. Das geschieht durch Wahl einer bestimmten Wechselradkombination auf der Schere. In Abb. 17 ist links eine Einzeltransmission zum Gewindschneiden dargestellt ( ein sogenanntes Einzelwerk ) und rechts eine doppelte Transmission für den automatischen Vorschub ( sogenanntes Doppelwerk ). Hierdurch wird der Support über eine bestimmte Länge während einer Umdrehung der Hauplachse verschoben. Im Spindelstock sind als Standard bereits zwei feste Übersetzungen eingebaut, nämlich 1:4 für Gewindesteigung und 1 : 40 für Vorschub, die die Tourenzahl für die coaxiale Ausgangsachse bestimmen. Von diesem Ausgang muß die Endübertragung berechnet werden. Für diese Berechnung bestehen Formeln, aber der Einfachheit halber sind in der unten stehenden Tabelle die meist gebräuchlichen Gewindesteigungsmaße bereits aufgeführt. Alle angegebenen Räder werden als Standard mit der Maschine geliefert! Das Plazieren und Einstellen der Wechselräder passiert durch Verschieben der Schere und der Zwischenradachse und durch das Anbringen von Füllringen. Die Wechselzahnräder auf minimales Spiel einstellen.
In der Tabelle, zweiter Spalte, steht außerdem, wie die Vorschubgröße mit denselben Wechselrädem eingestellt werden kann.
| INCH | |||
| n | A | B | C |
| 48 70 79 | |||
| 40 70 84 79 | |||
| 32 105 96 49 | |||
| 24 98 40 | |||
| 20 70 84 40 | |||
| 16 56 84 40 | |||
| 14 49 105 50 | |||
| 12 49 96 40 | |||
| 11 49 105 39 | |||
| 8 50 105 28 | |||
UNTERHALT

| UNTERTEIL | TIME/INTERVAL | SCHMIERMITTEL |
| KugellagerHauptspindel | Nach den ersten10 Tagen | TransmissionsölSAE90: |
| Lager und Zahnrader der verminderungsachsen im Spindelstock (2). | Nach 20 Tage und danach im alle 60 Tage | Das Sichtglas halbvoll (1) oder unterste Zahnrader gerade im Öl. |
| Lager Keilriemen-spannrollenachse und Zwischenrad-satz (11, 12) | Jährlich | Universelles Kugellagerleit |
| DrucklagerVorschub (13) | Jährlich | Ebenfalls |
| Wechselzahn-räder | Bei Wechsel oder jeder Woche | Feines Schmieröl |
| Zahnräder Schloßplatte mit Zahnstange | Wochentlich | Ebenfalls |
| Zahnräder Schloßplatte, Schloßmut-termechanismus (17) | Täglich | Ebenfalls |
| VorschubLeitspindel (18) | Ebenfalls | Ebenfalls |
| Bettgleitflächen (3) | Ebenfalls | Ebenfalls |
| Supportspindeln (8, 16) | Ebenfalls | Ebenfalls |
| Alle Kugelnippel(5, 6, 9, 14 und 20) | Ebenfalls | Ebenfalls |
| Filz in Späno-schieborn (4) | Ebenfalls | Ebenfalls |
| Alle übrigenblanken Teile ohne Abdecklage | Wochentlich | Vaseline |
Schmierplan (siehe auch Abb. 18)
Unterhalt an der Maschine erfolgt, um Rost und Verschleiß zu bestreiten. Der Unterhalt besteht hauptsächlich aus Saubermachen und Einölen. Es reicht aber nicht, nur das Ölkännchen zu hantieren. Sehr regelmäßig - oft mehrmals während des Drehens - und sehr sorgfältig müssen Späne und Abfall der Maschinenunteritele entfernt werden. Sonst besteht die Gefahr, daß dieser Abfall zwischen bewegende, gleitende oder drehende Teilte gerät. Aus diesem Grund sind zum Beispiel auf dem Längsschlitten Spanschieber angebracht. Sie Abb. 18. Kritische Stellen sind die obersten Bettgleitflächen (3), der Gewindeteil auf der Vorschub/ Leilspindel (18), die Spindeln (6,18), alle Gleitflächen und Splinte der Schlitten (7, 16), die Fußplatte des Reilstocks (19).
Späne mit einem Tuch oder kleinem Pinsel entfernen. Keine Druckluft benutzen, damit blasen Sie die Späne nur noch weiter in die Ecken. Späneschieber regelmäßig demontieren und den Filz sauborbürsten. Der normale Unterhalt an der Maschine kann durch den Benutzer selbst ausgeführt werden. Wenn dazu unten aufgeführtem Schema gefolgt wird, ist lirtum oder Vergessen ausgeschlossen. Die Maschine muß nicht auseinander genommen werden. Alle Schmierpunkte sind leicht zugänglich. In bestimmten Fällen kann es ratsam sein, Teile der Maschine doch zu demontieren, zum Beispiel, wenn bei einem bestimmten Schlittenstand viel feine Späne auf die Ober- und Querschlittenspindel gekommen sind. In solch einem Fall können Sie am besten das betreffende Teil komplett auseinandernehmen, saubermachen (dazu diesmal jedoch wohl Druckluft benutzen!), einölen und wieder zusammensetzen. Das Untertell muß dann aber wiederum eingerichtet werden.
STÖRUNGEN
Bei Störung muß erst geprüft werden, ob die Drehmaschine sich in gutem Unterhalt befindet. Ist dies der Fall und können Sie keine erklärbaren Gründe für eine Störung finden, nehmen Sie dann Kontakt mit Ihrem Ferm-Händler auf.
ZUBEHÖR UND ERSATZTEILE
Wenn Sie Fragen zur Drehmaschine oder anderen Ferm-Produkten haben, können Sie sich an Ihren Ferm-Händler wenden. Dies gilt ebenfalls zum Nachbestellen von Er-satzteilen und- oder Zubehör.
Für die MD-350 ist eine Anzahl Accessoires aus Vorrat lieferbar. Dadurch ist es möglich, die Maschine genau nach Wunsch und Bedarf auszurüsten. Sie können diese Accessoires über Ihren Ferm-Händler bestellen.
WARTUNG

Trennen Sie die Maschine vom Netz, wenn Sie am Mechanismus Wartungsarbeiten ausführen müssen.
Die Maschinen von Ferm sind entworfen, um während einer langen Zeit problemlos und mit minimaler Wartung zu funktionieren. Sie Verlängern die Lebensdauer, indem Sie die Maschine regelmäßig reinigen und fachgerecht behandeln.
Am Ende dieser Betriebsanleitung finden Sie eine Zeichnung der erhältlichen Ersatzteile.
GARANTIE
Lesen Sie die Garantiebedingungen auf der separat beigefügten Garantlekarte.
C ∈ KONFORMITÄTSERKLÄRUNG (D)
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, daß dieses Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt:
prEN12840, EN60204-1, EN55014-1, EN61000-3-2, EN61000-3-3, EN55014-2, EN292-1, EN292-2
gemäß den Bestimmungen der Richtlinien:
73/23/EWG
89/336/EWG
98/37/EWG
TOEBEHOREN EN ONDERDELEN
ELEKTRISCHE VEILIGHEID
- Klemhendel beitelhouder
- Handwielkruk beitelslede