865 N - Machine à coudre PRIVILEG - Notice d'utilisation et mode d'emploi gratuit
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| Type de produit | Machine à coudre électromécanique |
| Marque | Privileg |
| Modèle | 865 N |
| Dimensions (L × P × H) | 42 × 18 × 30 cm |
| Poids | 6,5 kg |
| Alimentation | 230 V, 50 Hz, 80 W |
| Vitesses | Point droit, point zigzag, point arrière |
| Fonctions principales | Enfileur d'aiguille, bobineur, réglage de tension, sélecteur de point |
| Entretien et nettoyage | Nettoyer la canette et la plaque à aiguille, huiler les mécanismes tous les mois |
| Sécurité | Interrupteur marche/arrêt, éclairage intégré |
| Pièces détachées et réparabilité | Aiguilles standard (type 130/705H), canettes, plaque à aiguille disponibles en magasin |
| Informations générales | Machine à usage domestique, livrée avec pédale et câble d'alimentation |
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MODE D'EMPLOI 865 N PRIVILEG
privileg
Freiarm Super Nutzstich Automatik
Modell 865 N

Herzlichen Glückwunsch!
Nun gehört sie Ihnen, diese moderne Privileg Freiarm Super - Nutzstich Automatik - Nähmaschine! Stolz werden Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde dieses kleine Wunderwerk der Technik betrachten. Aber diese Maschine besitzt mehr als eine elegante Form. Was in ihr steckt, das wird Sie erstaunen!
Ihre Ideal de Luxe ist ganz einfach in der Bedienung und braucht nur wenig Pflege. Bevor Sie jedoch mit den ersten Näharbeiten beginnen:
Lesen Sie diese Gebrauchsanweisung aufmerksam durch!
Nehmen Sie sich in Ihrem Interesse die Zeit dazu. Sie gewinnen dadurch einen Überblick über die Funktionen der einzelnen Teile und über die Arbeitsweise der ganzen Nähmaschine. Sie werden sich dann bei der Arbeit leichter zurecht finden.
Je besser Sie sich mit Ihrer Nähmaschine vertraut machen, desto vielseitiger können Sie sie gebrauchen. Ihre Ideal de Luxe ist mehr als eine tüchtige Helferin. Sie wird Ihnen eine Freundin fürs ganze Leben sein. Eine Freundin, die Sie nicht enttäuscht! Und nun viel Spaß und guten Erfolg beim Nähen mit Ihrer
Privileg Freiarm Super-Nutzstich Automatik!
Wir haben Ihre Nähmaschine sehr sorgfältig verpackt, bitten Sie aber, sofort beim Auspacken zu überprüfen, ob sie unbeschädigt bei Ihnen angekommen ist. Stellen Sie Transportschäden fest, dann benachrichtigen Sie bitte innerhalb von 24 Stunden die örtliche Güterabfertigung der Bundesbahn. Die Tatbestandsaufnahme der Bundesbahn und den Frachtbrief, bei dem Sie die Abtretungserklärung auf der Rückseite unterschreiben müssen, senden Sie uns bitte umgehend zur weiteren Bearbeitung ein!
Inhalt
Seite
Inhaltsverzeichnis 3-4
Teile der Nähmaschine 5-6
Zubehör-Verzeichnis 7–9
Allgemeine Anweisungen 10
Nadel- und Garntabelle 10
Elektrische Ausrüstung, elektrischer Anschluß 11
Fußanlasser 11
Nähmotor 12
Einfädeln des Oberfadens 13
Einfädeln des Oberfadens bei der Zwillingsnadel 14
Entfernen der Spulenkapsel 15
Einsetzen der Spulenkapsel 15
Aufspulen des Unterfadens 16
Einfädeln des Unterfadens 17
Heraufholen des Unterfadens 18
Regulierung der Fadenspannung, allgemein 19–20
Geradstichnähen 21–22
Freiarm-Nähen 23
Anschiebetisch 23
Füßchendruck 24
Oberfadenspannung 24
Auswechseln der Nadel 24
Auswechseln des Nähfüßchens 25
Lichtschalter 25
Nähleuchte 25
Auswechseln der Stichplatte 26
Skalenplatte 27
Stichlänge 27
Stichbreite 28
Rückwärtsnähen.... 29
Stichlage 29
Transporteur-Versenkung 29
Zickzackstich 30
Nutz- und Zierstichautomatik 31
Blindstich, elastischer 32
Elastikstich 33
Blindstich 34
Überwendlingnaht 35
Dreifachnaht 35
Nähen mit der Zwillingsnadel 36
Zubehör und seine Verwendung 37
Knopflochnähen 37–39
Knopfannähen 40
Knopfannähen mit Stiel 41
Säumer 42
Reißverschlußfuß 43
Wattierlineal 44
Kantenlineal 45
Besondere Näharbeiten 45
Stopfen 45
Kräuseln und Faltenziehen 46
Annähen von Spitze 46
Aufnahen von Applikationen 47
Aufnahen von Kordel 47
Monogrammsticken 48
Platt- und Füllsticharbeiten 49
Handgesteuertes Musternähen durch Stichlagenveränderung 50
Handgesteuertes Musternahen durch Stichbreitenveränderung 50
Pflege, Reinigung und Ölen der Maschine 51–52
Nützliche Winke bei Störungen 53
Zum guten Schluß 54-55
Alphabetisches Register 56-57

- Mustereinstellknopf
- Gelenkfadenhebel
- Verdeckte Oberfadenspannung
- Füßchendruck-Anzeigefenster
- Greiferklappe
- Grundplatte
-
Freiarm
-
Buchse für Anschiebetisch
- Transporteur-Versenkknopf
- Stichlagen-Drehring
- Stichbreiten-Hebel
- Stichlängen-Drehring
- Druckknopf zum Rückwärtsnähen

- Spuler
- Handrad
- Fußanlasser
- Kupplungsstecker
- Anschiebetisch
- Nähfußheber
- Lichtschalter
- Fadenführung
- Garnrollenstifte (befinden sich beim Zubehör und müssen erst montiert werden. s.S.9 unten!)
- Knopfloch-und Musterskala mit Farbfeldern

- Fadenabschneider
- Nähfuß-Befestigungsschraube
- Nähfuß
- Stichplatte
- Transporteur
- Umlaufgreifer mit Spulenkapsel
- Nadel
- Nadelhalteschraube

- Schalterkasten für das Nählicht
- Lampenfassung
- Oberfadenspannungsregler
- Verdeckte Fadenanzugsfeder
Das Zubehör
Durch das reiche Zubehör, mit dem Ihre moderne Nähmaschine ausgestattet ist, können Sie die vielen Verwendungsmöglichkeiten leicht und perfekt ausnützen. Im Verlauf dieser Gebrauchsanweisung bringen wir jedes Teil noch einmal ausführlich im einzelnen und wie Sie es anwenden können.
| Abbildung | Bezeichnung | Verwendung |
![]() | Geradstichfuß | Geradstichnähen |
![]() | Geradstichplatte | |
![]() | Säumerfuß | Säumen mit Geradstich Säumen mit Zickzackstich![]() |
![]() | Nähfuß für Knopflocher und zum Knopfannähen | Anfertigen von Knopflochem, Annähen von Knöpfen, Haken und Ösen |
![]() | Reißverschlußfuß | Einnähen von Reißverschlüssen![]() |
![]() | Kantenlineal mit Schraube | Hilfsgerät bei langen Nähten |
![]() | Trennmesser | Aufschneiden von Knopflochern, Trennen von Nähten, Abtrennen von Knöpfen![]() |
![]() | Nadelsortiment mit Nadeln in verschiedener Stärke | Für alle Nähte:Geradstich,Zickzackstich----/ |
![]() | Zwillingsnadel (im Nadelsortiment) | Für alle Zwillingsnähte:Geradstich,Zickzackstich----/ |
![]() | Spulen | als Ersatz oder in verschiedenen Farben in Bereitschaft |
![]() | Wattierlineal | Wattierarbeiten und zur exakten Ausführung von Parallelnähten |
![]() | großerSchraubenzieher | Für alle Schraubarbeiten an der Maschine |
![]() | kleinerSchraubenzieher | Einstellen der Unterfadenspannung an der Spulenkapsel |
![]() | Glühlampe 15 WattFassung E 14 | Ersatzglühlampe für Nählicht |
![]() | Ölkännchen | Pflege und Reinigung der Maschine |
Beachten Sie bitte:
Der Zickzack-Gelenkfuß, den Sie für die meisten Nährarbeiten brauchen, ist bereits an Ihrer Maschine befestigt, wenn Sie diese erhalten!
Im Zubehör befindet sich außerdem der Garnrollenhalter mit den beiden Garnrollenstiften. Befestigen Sie ihn bitte vor Nähbeginn an Ihrer Maschine:
- Mit einem Schraubenzieher aus dem Zubehör lösen Sie die beiden Schrauben an der Rückseite der Maschine, s. Zeichnung auf S.5, und nehmen sie ab.
- Den Garnrollenhalter so an die Maschine halten, wie die Zeichnung zeigt.
- Die Schrauben durch die beiden Schraublöcher in die Gewinde stecken und gut festziehen.
Bitte beachten Sie:
Jede Maschine ist eingenäht und wird von uns nochmals überprüft, bevor sie unser Haus verläßt. Trotzdem ist es gut, wenn Sie vor dem ersten Nähen in jede Ölstelle Ihrer Nähmaschine 1-2 Tropfen bestes-Nähmaschinen-Öl geben.
Das Handrad muß stets nach vorne, in Richtung auf die Näherin zu, laufen.
Den Nähfuß lassen Sie bitte nur herunter, wenn Stoff darunter liegt.
Nähfuß und Transporteur könnten sonst beschädigt werden.
Die Greiferklappe muß während des Nahens geschlossen sein.
Der Stoff darf nie gezogen, sondern soll nur leicht mit den Händen geführt werden.
Der Antriebsriemen muß ausreichend gespannt sein. Ist er jedoch zu straff gespannt, dann geht die Maschine schwer.
Die Nadel- und Garn-Tabelle
Verwenden Sie nur Nadeln des Systems 130 R.
Nadel und Garn sind dem Stoff, der verarbeitet werden soll, entsprechend auszuwählen.
Verwenden Sie für Ober- und Unterfaden die gleiche Stärke und das gleiche Garnmaterial.
Einwandfreie Spitze und gerade Nadeln sind in Verbindung mit dem dazu passenden Nähgarn die Grundlage für gutes Nähen.
Die nachstehende Tabelle wird Ihnen eine Hilfe sein:
| Stolfart | Nadel | Garn | |
| Stärke | Art | ||
| Starkes LeinenArbeitsbekleidung | 80-100 | 40 50 | Baumwollgarn |
| AnzugstoffeMantelstoffe | 80-90 | 100/3 | Nähseide |
| Baum- u. Zellwollstoffe | 70-80 | 50-60 | Baumwollgarn |
| InlettLeinenBettwäsche | 70-80 | 50-60 | Baumwollgarn |
| BlusenstoffPopeline | 70-80 | 60 80 | Baumwollgarn |
| TaftSatinKrepp | 70-80 | 100/3 | Nähseide |
| DekostoffeGardinen aus BaumwolleGardimen aus Synthetik | 70-8070-80 | 60-80120 | Baumwollgarn,mercerisiert,Synthetikgarn |
| Synthetischer JerseyLastexHelanca | 70-90 | 60-70 | Synthetikgarn |
| Stoffe, Schaumstoff kaschiert | 70-80 | 60-70 | Synthetikgarn |
| Woll-JerseyWollstoffe | 8070-90 | 100/360-80 | NähseideBaumwollgarn,mercerisiert. |
| Frottierware | 70-90 | 50 | Baumwollgarn |
| Cord | 70-90 | 100/3 | Nähseide |

Elektrischer Anschluß
Überzeugen Sie sich bitte zuerst, ob Ihre Netzspannung mit der Voltzahl auf dem Kupplungsstecker übereinstimmt.
Stellen Sie nun zunächst mit dem Kupplungsstecker die Verbindung zwischen Fußanlasser und Maschine her. Stecken Sie dazu den Stecker in die Aussparung rechts unten an der Maschine.
Nun führen Sie den Netzstecker in die Wandsteck-dose ein.
Damit ist die Maschine angeschlossen.
Das Nählicht funktioniert nun.
Der Fußanlasser
Stellen Sie den Anlasser so auf, daß Sie ihn bequem erreichen können.
A) Der Knopfanlasser
Stellen Sie den rechten Fuß auf die beiden Knöpfe. Nun kippen Sie den Fuß nach rechts ab und setzen die Maschine in Bewegung.
Leichter Druck ... langsam nähen.
Starker Druck ... schnell nähen...
B) Der Pedalanlasser
Mit dem elektronisch gesteuerten Pedalanlasser kann die Nähgeschwindigkeit besonders fein reguliert werden. Auch bei extrem langen Nähten, dicken Stoffen und mehreren Stofflagen behält die Nadel die volle Durchstichkraft. Zum langsamen Nähen genügt leichter Fußdruck.
Achtung
-
Lassen Sie beim Nähen wegen der auf- und abgehenden Nadel besondere Vorsicht walten, und beachten Sie bei der Arbeit ständig die Nähstelle.
-
Beim Wechsel von Nadel, Nähfuß, Spule und Stichplatte oder bei einer Arbeitsunter-brechung ohne Aufsicht, und bei Wartungsarbeiten, ist die Maschinen elektrisch abzuschalten, d.h. durch Herausziehen des Netzsteckers aus der Steckdose vom Netz zu trennen.
-
Die maximal zulässige Leistung der Lampe ist 15 Watt.
Der Nähmotor
Ihre Nähmaschine hat einen eingebauten Motor, der durch Gleitlager fast geräuschlos läuft. Die Gleitlager werden selbsttätig geschmiert, sodaß sie keiner Wartung bedürfen! Von Zeit zu Zeit, nach ca. 300 Betriebsstunden, müssen die Kohlebürsten ausgetauscht werden. Sollte dies erforderlich sein, dann wenden Sie sich bitte an uns.
Die Steuerung des Motors erfolgt durch den Fußanlasser, siehe S. 11.
Die richtige Haltung beim Nähen
Sie haben nun die Maschine angeschlossen und den Anlasser bequem erreichbar aufgestellt. Setzen Sie sich nun so vor Ihre Maschine, daß der Blick möglichst senkrecht auf die Nadel und auf den Stoff fällt.
So können Sie den Nähvorgang gut kontrollieren und lange Zeit angenehm und ermüdungsfrei nähen.

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Illustration of a person operating a sewing machine (no text or symbols visible)Einfädeln des Oberfadens
Richtiges Einfädeln ist für sauberes Nähen unerläßlich. Falsches Einfädeln kann Fadenreißen, Stichauslassen, Zusammenziehen des Stoffes usw. hervorrufen!
Bringen Sie zunächst mit dem Handrad den Gelenkfadenhebel in die höchste Stellung und stellen Sie den Nähfuß mit dem Nähfußheber hoch.

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Line drawing of a vintage sewing machine with spool and control knobs (no text or symbols)1.

2.

3.

4.

5.

6.

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Line drawing of a sewing machine needle stitching fabric (no text or symbols)Nun den Faden von der Garnrolle aus zur oberen Fadenführung (1) bringen und um diese herum über den Führungsstift.
Zwischen die beiden Spannungsscheiben (2), rechts von der Spannungsskala führen.
Dann den Faden von links in die verdeckte Fadenanzugsfeder (3) einhaken.
Danach den Faden von links nach rechts in das Auge des Gelenkfadenhebels (4) einziehen.
Durch die Fadenführung (5 und 6) läuft der Faden zur Nadel. Die Nadel wird immer von vorne nach hinten eingefädelt! Ca. 10 cm Faden nach hinten aus dem Öhr herausziehen und unter den Nähfuß legen.
Setzen Sie je eine Garnrolle auf die Garnrollenstifte. Fädeln Sie die beiden Fäden auf dieselbe Weise ein, wie vorstehend beschrieben.
Fädeln Sie je einen Faden durch je ein Öhr der Zwillingsnadel.
Legen Sie die beiden Fäden, ca. 10 cm lang, nach hinten unter den Nähfuß.

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Technical line drawings of a sewing machine (left) and a sewing machine (right), showing no text or symbols on the device itself.Bitte beachten Sie:
Bei der Verwendung der Zwillingsnadel müssen der Zickzackfuß und die Zickzackstichplatte montiert sein. Der Stichlagendrehring muß auf Markierung M (= Mitte) stehen und die Stichbreite von 3 darf nicht überschritten werden. Arretieren Sie zur Sicherheit den Hebel mit der rechten Stichbreitensperre!
Entfernen der Spulenkapsel


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Mechanical diagram showing a motor assembly with gears and a control panel (no text or symbols)Einsetzen der Spulenkapsel


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Technical line drawing of a mechanical assembly with a hand pointing to a component (no text or symbols present)Mit dem Handrad die Nadel in die höchste Stellung bringen.
Die Greiferklappe öffnen.
Mit Daumen und Zeigefinger die Klappe der Spulenkapsel bis zum Anschlag öffnen.
Nun an der Klappe zufassen und die Kapsel entfernen.
Mit dem Handrad die Nadel in die höchste Stellung bringen.
Die Spulenkapsel an der geöffneten Klappe mit Daumen und Zeigefinger halten.
Danach die Kapsel auf den in der Mitte des Umlaufgreifers befindlichen Stift stecken.
Die Kapselklappe loslassen und die Kapsel eindrücken.
Darauf achten, daß sie einschnappt, da sonst die Kapsel nicht richtig sitzt!
Die Greiferklappe schließen.
Ihre Nähmaschine ist mit einem einfach zu bedienenden automatischen Spuler ausgestattet.


©


Drehen Sie die Auslöse- scheibe im Handrad nach links und halten Sie das Handrad dabei fest.
Damit schalten Sie das Nähwerk aus. (Abb. A) Die leere Spule so auf die Spulerwelle aufsetzen, daß deren Feder in die Aus-sparung der Spule eingreift. (Abb. B)
Nun den Faden von der Garnrolle zur Vorspannung und um diese herum führen. (Abb. ©)
Den Faden ein paarmal um die Spule wickeln, im Uhrzeigersinn.
Spule mit Spulerwelle nach rechts zum Spuleranschlag drücken.
Mit dem Anlasser die Maschine in Bewegung setzen. Die Maschine spult auf.
Sobald die Spule voll ist, schaltet der Spuler automatisch ab.
Spulerwelle nach links drücken und gefüllte Spule abnehmen.
Soll die Spule nur zum Teil gefüllt werden, kann die Auslösung jederzeit, wie oben beschrieben, bewirkt werden.
Drehen Sie die Auslöse- scheibe wieder nach rechts und halten Sie das Handrad dabei fest.
Einfädeln des Unterfadens

-
Ca. 10 cm Faden von der Spule abwickeln. Die Spulenkapsel in die linke, die Spule in die rechte Hand nehmen und die Spule so in die Kapsel legen, daß der Faden von rechts kommt.
-
Den Faden nach links in den Schlitz einführen.

- Den Faden nach links unter die Spannungs- feder ziehen, bis der Faden aus dem kleinen Auslaß herauskommt.

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Medical illustration showing a hand holding a medical device and a circular device with a keyhole (no text or symbols present)- Die Spule fällt nicht aus der Kapsel, wenn sie an der geöffneten Spulenkapselklappe festgehalten wird. Läßt man die Klappe los, fällt die Spule heraus.
Beim Einlegen der Spule in die Kapsel darauf achten, daß der Faden nicht geklemmt wird!
1.

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Line drawing of a sewing machine needle stitching fabric (no text or symbols)- Bringen Sie die Nadel in die höchste Stellung.
Stellen Sie den Nähfuß mit dem Nähfußheber nach oben. Halten Sie mit der linken Hand das aus der Nadel kommende Ende des Oberfadens fest.
Nun drehen Sie mit der rechten Hand das Handrad eine volle Drehung nach vorne auf sich zu.
2.

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Line drawing of a sewing machine needle and base (no text or symbols)- Nun zieht der Oberfaden den Unterfaden in einer Schlinge herauf.
Ziehen Sie nun am Oberfaden. Sobald der Unterfaden aus dem Stichloh hervorkommt, ziehen Sie ihn zusammen mit dem Oberfaden nach vorne.
3.

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Line drawing of a sewing machine needle stitching fabric (no text or symbols)- Legen Sie Ober- und Unterfaden nach hinten unter den Nähfuß. Beide Fäden sollen dabei ungefähr 10 cm lang sein.
4.

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Line drawing of a sewing machine needle and base plate (no text or symbols)Bitte beachten Sie:
- Bei der Verwendung der Zwillingsnadel verfahren Sie in gleicher Weise.
Regulierung der Fadenspannung
Richtig eingestellte Fadenspannung ist unerläßlich für einwandfreies Nähen. Falsche Spannung verursacht zu feste oder lockere Nähte.
Nähen Sie deshalb immer erst eine kleine Probenaht auf einem Restchen des Stoffes, den Sie verarbeiten wollen, um zu sehen, ob die Fadenspannung stimmt. Ist die Naht nicht ganz einwandfrei, muß die Spannung nachreguliert werden.
Zickzacknähte erfordern etwas weniger Spannung als Geradstichnähte.
Beachten Sie bitte:
Wenn die Maschine in Ihre Hände gelangt, sind vom Werk aus sowohl die Oberfadenspannung als auch die Unterfadenspannung für übliche Näharbeiten richtig eingestellt. Im allgemeinen genügt es, die Oberfadenspannung etwas zu verändern, falls nachreguliert werden muß.
Nur bei extrem leichten oder sehr schweren Stoffen muß auch die Unterfadenspannung an der Kapsel nachreguliert werden.

Spannung wird verstärkt

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Two mechanical components with rotating arms, shown in side and top views (no text or symbols)Spannung wird vermindert
Einstellschraube für
Unterfadenspannung

Wie auf Seite 24 dieser Anweisung gezeigt, kann die Oberfadenspannung leicht eingestellt werden.
Je höher die Zahl, desto fester ist die Spannung!
Bei zu niedriger Spannung den Knopf nach unten drehen.
Bei zu fester Spannung den Knopf nach oben drehen.
Meist genügt schon eine geringe Veränderung!
Wie oben erwähnt, muß die Unterfadenspannung an der Spulenkapsel nur verstellt werden, wenn eine einwandfreie Stichbildung durch die Regulierung der Oberfadenspannung allein nicht möglich ist, also bei extrem leichten oder sehr schweren Stoffen.
Verwenden Sie dazu den kleinen Schraubenzieher aus dem Zubehör.
Regulieren Sie die Spannung an der Spannschraube der Spulenkapsel.
Bei zu niedriger Spannung die Schraube nach rechts anziehen.
Bei zu hoher Spannung die Schraube nach links etwas lockern.
Meist genügt schon eine geringe Veränderung!




4. Verriegeln, Vernähen
Zunächst nähen Sie bis zur Stoffkante und halten die Maschine an.
Rückwärtsdruckknopf eindrücken und ca. 1 cm rückwärts nähen.
5. Herausnehmen der Naharbeit
Die Maschine anhalten.
Die Nadel mit dem Handrad in die höchste Stellung bringen.
Nähfuß hochstellen.
Die Nährarbeit vorsichtig nach hinten links herausziehen.
Ober- und Unterfaden am Fadenabschneider, der an der Presserstange hinten angebracht ist, abschneiden.
Ca. 10 cm Faden zum neuen Nähen nach hinten herausziehen.
6. Nähen auf sehr dünnen Stoffen
Sehr feine Stoffe ziehen beim Nähen leicht ein. Um dies zu vermeiden, legen Sie dünnes Papier unter den Stoff und nähen dies mit.
Wenn die Naht fertig ist, reißt man das Papier vorsichtig vom Stoff ab und hat dann eine saubere Naht.
7. Führen des Stoffes
Führen Sie den Stoff nur so, wie es die Abbildung links zeigt. Jedes Ziehen ist zu vermeiden, weil die Nadel sonst verbogen werden oder brechen kann.
Bei dehnbaren Stoffen wie Trikot, Stretch usw. kann es notwendig sein, den Stoff vor und hinter dem Füßchen sanft zu führen, um ein Einziehen zu vermeiden. (Siehe Abbildung links)

Freiarm-Nähen
Die Freiarm-Einrichtung Ihrer Nähmaschine ist ein echter Fortschritt.
Sie können mit ihr viele Arbeiten mit der Maschine ausführen, die Sie früher mit der Hand machen mußten.
Denken Sie nur an schwer zugängliche Stellen, wie Manschetten, Ärmel oder Besatzarbeiten. Sie können mühelos Taschen aufnähen, Steppnähte an Kleidern, Mänteln usw. anfertigen. Was früher ein Problem war, ist nun ein Vergnügen!
Der Anschiebetisch
Zur Vergrößerung der Arbeitsfläche, besonders bei Arbeiten mit umfangreichen Stoffmengen, können Sie Ihre Freiarm-Nähmaschine im Nu mit dem mitgelieferten Anschiebetisch in eine Flachbettmaschine verwandeln.
Um diesen einzusetzen, ziehen Sie die beiden Befestigungsstifte mit den Zeigefingern zurück und schieben den Tisch an den Freiarm heran. Lassen Sie nun die beiden Stifte in die im Freiarm vorgesehenen Buchsen einrasten.
Stellen Sie die Beinklappe auf der linken Seite des Tisches auf.
Ihre Maschine ist nähbereit.
Um den Anschiebetisch wieder zu entfernen, gehen Sie in umgekehrter Reihenfolge vor.



Der Füßchendruck
Der Hebel, mit dem Sie den Füßchendruck regulieren können, befindet sich unter dem Kopfdeckel. Öffnen Sie diesen. Rechts von der Birne des Nählichtes sehen Sie den Hebel und rechts von diesem die Füßchendruck-Anzeigeskala. Während des Nähens können Sie den eingestellten Füßchendruck bei eingeschaltetem Nählicht im Anzeigefenster links von der Anzugsfeder ablesen.
0= kein Füßchendruck, bei Stopfarbeiten.
1= leichter Füßchendruck für normale Nährarbeiten und leichtere Stoffe wie Seide, Nylon usw.
2= verstärkter Füßchendruck, bei dickem und schwerem Material.
Die Oberfadenspannung
Die Oberfadenspannung wird durch Drehen am ränderierten Einstellknopf reguliert. Die eingestellte Spannungsstärke lesen Sie am roten Markierungspunkt ab.
Oft genügt schon eine kleine Veränderung nach oben (niedrigere Zahl) oder nach unten (höhere Zahl), um eine saubere Naht zu erzielen. Ausführliche Anweisung auf S. 20.
Das Auswechseln der Nadel
Die Nadel mit dem Handrad in die höchste Stellung bringen.
Nadelhalteschraube lösen und die alte Nadel entfernen.
Neue Nadel in den Nadelhalter einführen bis zum Anschlag. Darauf achten, daß die flache Seite des Nadelkolbens nach hinten und die lange Rille in der Nadel nach vorn zeigt! Nun die Nadelhalteschraube wieder fest anziehen.
Verwenden Sie nur Nadeln bester Qualität und in einwandfreiem Zustand.
Verbogene oder stumpfe Nadeln dürfen nicht verwendet werden, da mit einer schlechten Nadel kein gutes Nähergebnis erzielt werden kann!



Das Auswechseln des Nähfüßchens
Im Zubehör finden Sie verschiedene Nähfüßchen für vielerlei Spezialarbeiten.
Um das Füßchen zu wechseln, bringen Sie zunächst mit dem Handrad die Nadel in die höchste Stellung.
Stellen Sie das Füßchen mit dem Nähfußheber hoch.
Lösen Sie die Nähfußbefestigungsschraube und entfernen Sie den Nähfuß.
Den gewünschten Nähfuß einsetzen und die Schraube fest anziehen.
Der Lichtschalter
Der Lichtschalter befindet sich an der Rückseite des Kopfdeckels.
Durch Knopfdruck ist die Beleuchtung nach Wunsch ein- oder auszuschalten.
Die Nähleuchte
Die Nähleuchte ist im Kopfdeckel eingebaut und beleuchtet blendfrei das Arbeitsfeld.
Zum Auswechseln der Glühbirne öffnen Sie zunächst den Kopfdeckel.
Nun läßt sich die Glühbirne leicht aus der Fassung drehen.
Schrauben Sie die neue Glühbirne ein.
Schließen Sie den Kopfdeckel.
Das Auswechseln der Stichplatten
Die Stichplatte, die in Ihrer Maschine montiert ist, wenn sie in Ihre Hände kommt, ist die Zickzack-Stichplatte. Sie können sie für alle normalen Geradstich- und Zickzacksticharbeiten und für alle Zierstichnähte benützen. Nur für besonders leichte Stoffe benützen Sie für Geradsticharbeiten die Geradstichplatte und den Geradstichnähfuß.

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Simple line drawing of a rectangular device with vertical and horizontal lines, no text or symbols present.Geradstichplatte

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Simple line drawing of a rectangular object with internal vertical lines and dots, resembling a battery or connector (no text or symbols)Zickzackstichplatte
Um die Stichplatte auszuwechseln, bringen Sie zunächst die Nadel mit dem Handrad in die höchste Stellung und heben den Nähfuß.
Dann öffnen Sie die Greiferklappe und drücken mit dem Zeigefinger von unten auf die Stichplatte, bis diese heraus- springt und nach der Seite entfernt werden kann.

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Line drawing of a sewing machine's base and side panel assembly (no text or symbols)Die neue Stichplatte von der Seite her einschieben. Darauf achten, daß die Führung in die Aussparung des Freiarmes trifft.
Danach die Stichplatte fest hinunterdrücken, sodaß sie durch den Klemm-Mechanismus festgehalten wird.


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Line drawing of a sewing machine needle stitching a fabric, with a hand operating the work (no text or symbols present)Die Skalenplatte
Das Schaltbrett Ihrer Nähmaschine ist die Skalenplatte rechts vorn.
Dort sind alle Knöpfe und Hebel für das Einstellen von Stichlänge, Stichbreite und Stichlage übersichtlich und leicht bedienbar angebracht. Die Farbzeichen auf den Bedienungs Elementen helfen Ihnen zur besonders schnellen und problemlosen Einstellung für alle gewünschten Stiche.

1 Stichlängendrehring
2 Druckknopf zum Rückwärtsnähen
3 Stichbreitensperre links
4 Stichbreitensperre rechts
5 Stichbreitenhebel
6 Stichlagendrehring
Einstellen der Stichlänge
Die Stichlänge wird durch Drehen am Stichlängendrehring eingestellt.
Den Zahlen entsprechend nimmt die Stichlänge zu. Also: höhere Zahl bedeutet größere Stichlänge!
Steht der Ring auf "0", wird der Stoff vom Transporteur nicht weitergeführt.
Im Bereich "Fein" wird eine sehr dichte Naht erzielt (Satin-Stich).
Die gebräuchlichsten Einstellungen der Stichlange zeigt Ihnen die nachstehende übersichtliche Tabelle.
| Stichlängendrehring | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 |
| Geradstich N | X | X | X | X | |
| Zickzackstich N | X | X | X | X | |
| Knopflochautomatik A, B, C, D | X | ||||
| Elastischer Blindstich 1 | X X | ||||
| Elastiknaht 2 | X | X | X | ||
| Blindstich 3 | X | X | X | ||
| Overlockstich 4 | X | ||||
| Dreifachnaht 5 | X | ||||
| Stopfen | X | ||||



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Simple line drawing of a mechanical device with a wheel and lever, showing motion direction (no text or symbols)Einstellen der Stichbreite
Mit dem federnden Stichbreitenhebel kann die Stichbreite nach Wunsch verändert werden. Der Hebel springt selbsttätig auf "O" zurück, wenn Sie ihn nicht mit der linken Stichbreitensperre, deren Knopf vor dem Verschieben einzudrücken ist, feststellen und sichern.
Die Stellungen zwischen 0 - 5 verwenden Sie für alle Zickzack-, Zier- und Nutzsticharbeiten und für die Knopflochautomatik.
Steht der Stichbreitenhebel auf "O", so wird mit Geradstich genäht.
Je weiter Sie den Stichbreitenhebel nach rechts rücken, desto breiter wird der Zickzackstich. Der Hebel muß mit der linken Stichbreitensperre gesichert werden, da er sonst auf "O" zurück- springt. Mit der rechten Stichbreitensperre wird die Zickzackbreite begrenzt. Mit Stellung 5 erhalten Sie also die breiteste Zickzacknaht. Die beiden Stichbreitensperren werden verändert, indem man sie leicht eindrückt und dabei seitlich nach Wunsch verschiebt.
Beim Nähen mit der Zwillingsnadel darf der Stichbreitenhebel nicht weiter als auf 3 gestellt werden!
Sichern Sie ihn mit der rechten Stichbreitensperre!
Beachten Sie bitte:
Beim Stillstand der Maschine darf der Stichbreitenhebel nur verändert werden, wenn die Nadel nicht mehr im Stoff steckt!
Sonst wird die Nadel verbogen oder sie bricht ab.
Stichbreiten-Übersicht
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| einfache Nadel | Einstellung von Hand | ||||||
| Zwillingsnadel | Einstellung von Hand | ||||||


Beachten Sie bitte:
Den Ring nicht drehen, wenn die Nadel im Stoff steckt!
Bei Verwendung der Zwillingsnadel muß der Drehring auf "M" stehen, da sonst die Nadel bricht!
Das Rückwärtsnähen
Wollen Sie rückwärts nähen, so drücken Sie den Druckknopf innerhalb des Stichlängendrehringes bis zum Anschlag ein. Die Stichlänge bleibt dabei die gleiche wie beim Vorwärtsnähen. Die Rückwärtsnaht wird zum Verriegeln von Nahtanfang und -ende verwenden.
Lange Rückwärtsnähte sind zu vermeiden!
Der Stichlagendrehring
Bei normalen Näharbeiten steht der Stichlagendrehring auf "M" = Mitte.
Durch Drehen des Ringes auf "L" = links wird die Naht nach links, durch Drehen auf "R" = rechts nach rechts verlegt.
In der Hauptsache wird der Stichlagendrehring beim Nähen von handgesteuerten Zierstichen, zum Knöpfeannähen usw. verwendet.

Drehknopf zum Versenken des Transporteurs
Die Transporteur - Versenkung
Der Bedienungsknopf ist rechts unten am Sockel der Maschine angebracht.
Zum Nähen muß der Knopf auf "OBEN" stehen.
![]() | kein Transport | Knöpfeannähen, Stopfen, Monogramme |
![]() | Transport | alle anderen Naharbeiten |
1. Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ||||
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | N | nach Bedarf | nach Bedarf | M | oben | 1 oder 2 |

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Line drawing of a sewing machine needle stitching fabric, with magnified detail showing thread pattern (no text or symbols)
2. Die Zickzacknaht
Bevor Sie mit dem Zickzacknähen beginnen, nähen Sie zum Befestigen der Naht 5–6 Geradstiche bei Stichlängeneinstellung FEIN. Stellen Sie nun die gewünschte Stichbreite ein und arretieren Sie den Hebel mit der linken Sperre.
Jetzt können Sie Zickzacknähen.
Am Ende der Zickzacknaht stellen Sie den Stichbreitenhebel auf "0" und nähen wieder 5–6 Geradstiche bei Stichlänge FEIN zur Befestigung.
Für die Zickzacknaht kann die Stichlänge beliebig eingestellt werden.
Beachten Sie bitte:
Beim Zickzacknähen ist die Oberfadenspannung evtl. nachzuregulieren.
Siehe S. 24.
3. Der Satin-Stich
Wenn der Stichlängen-Drehknopf auf FEIN eingestellt ist, näht die Maschine eine geschlossene Zickzacknaht, den sog. Satin-Stich.
Beachten Sie bitte:
Je nach Einstellung der Stichlänge im Bereich FEIN fällt der Satin-Stich verschieden aus. Je weiter sich die Einstellung 0 nähert, desto dichter und geschlossener wird die Naht. Probieren Sie am besten auf einem Stoffrestchen die günstigste Einstellung aus.
Die Nutz- und Zierstichautomatik
Ihre moderne Nähmaschine hat eine eingebaute Nutz- und Zierstichautomatik. Mit dieser können Sie auf unkomplizierte Weise verschiedene praktische und hübsche Nutz- und Zierstiche herstellen.
Das geht ohne Schablonen, mit Einknopfbedienung, ganz schnell und mühelos, mit einem Wort - automatisch! Die Farbzeichen auf den Bedienungselementen helfen Ihnen zur besonders schnellen und problemlosen Einstellung für alle gewünschten Stiche.

Die Bedienung:
Bringen Sie die Nadel mit dem Handrad in die höchste Stellung. Drücken Sie den Mustereinstellknopf bis zum Anschlag ein.
Jetzt können Sie den Knopf nach links oder nach rechts verdrehen. Stellen Sie nun genau das Symbol des gewünschten Stiches ein. Lassen Sie den Knopf los. Schon ist Ihre Maschine nähbereit!

N Geradstich und von Hand gesteuerter Zickzackstich
A, B, C, D Knopflochautomatik
1 Elastischer Blindstich
2 Elastiknaht
3 Blindstich
4 Überwendlingnaht
5 Dreifachnaht (Gerad- und Zickzack)
1. Der elastische Blindstich

Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |||
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | 1 | 1.5–2 | 2–4 | M | oben | † oder 2 |
Mit dem elastischen Blindstich geht das Säumen von Kleidungsstücken oder Wäsche aus dehnbarem Material blitzschnell und mühelos. Der Saum ist fast nicht zu sehen.
Dieser elastische Blindstich näht einen breiten Zickzackstich nach zwei engen Zickzackstichen, während der normale Blindstich einen Zickzackstich nach vier Geradstichen näht. Deshalb ist dieser elastische Blindstich genau richtig für die Verarbeitung von dehnbarem Material. Bitte verwenden Sie farblich genau zum Nähgut passendes Garn.

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Close-up of a sewing machine needle and foot assembly (no visible text or symbols)Stellen Sie die Maschine nach obiger Tabelle ein. Falten Sie den Stoff so, wie es Skizze A zeigt. Legen Sie die Falte so breit, wie Sie den fertigen Saum wünschen: Die untere Falte soll um ca. 5mm zurückstehen. Nun nähen Sie auf der unteren Stoffbahn und zwar so, daß der breite Zickzackstich jeweils nur mit seiner Spitze die oberste Stoffbahn ansticht. (Abb. B).
Wenn Sie mit dem Nähen fertig sind, schlagen Sie das linke Stoffteil nach rechts und streichen es glatt. Der nahezu unsichtbare elastische Saum ist schon fertig! (Abb. C)

A

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Pure technical line drawing of a mechanical component with zigzag edge (no text or symbols)13

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Simple line drawing of a folded paper or document with no text or symbolsC
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füschendruck |
![]() | ![]() | ![]() | (ZZTX) | (5353) | ![]() | ![]() | (THYO) | |
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | 2 | FEIN-2 | 5 | M | oben | 1 oder 2 |
Der Elastikstich wird besonders gern für alle Ausbesserungsarbeiten verwendet. Man kann mit ihm Flicken einsetzen, Risse übernähen, Gummilitzen aufnähen, Kanten stumpf zusammennähen, Frotteestoffkanten versäubern usw.

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Line drawing of a sewing machine needle stitching on fabric, with no text or symbols present
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Black-and-white photo of a sewing machine needle stitching fabric, no visible text or symbolsA. Ausbessern, Flicken
Riß auf der Rückseite zur Verstärkung unterlegen, dabei auf den Fadenlauf achten. Folgen Sie nun beim Nähen dem Riß, sodaß der Elastikstich gleichmäßig links und rechts neben der beschädigten Stelle einsticht.
Stellen Sie am Anfang und Ende der Naht und an der Ecke des Risses die Stichlänge im Bereich FEIN ein, um die Naht zu befestigen.
B. Aufnähen von Gummiband
Das Gunmiband an der gewünschten Stelle auflegen.
Das Gummiband aufnähen, während die eine Hand vor, die andere Hand hinter dem Füßchen das Band so weit wie nötig spannt. Je stärker die Spannung, desto dichter wird die Kräuselung.
C. Nähen von Strickstoffen
Mit der Elastiknaht geht das Nähen von Strickstoffen besonders gut.
Wenn Sie mit synthetischem Faden nähen, wird die Naht fast unsichtbar.
D. Auch mit der Elastiknaht können Sie zwei Stoffteile stumpf zusammennähen. Achten Sie darauf, daß die Nadel rechts und links gleichmäßig in den Stoff sticht und daß die beiden Kanten dicht beisammen bleiben.
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | 3 | 1.5–4 | 2–4 | M | oben | 1 oder 2 |
Der Blindstich ist fast unsichtbar und sehr brauchbar zum Säumen. Bitte nehmen Sie in der Farbe genau zum Nähgut passendes Garn!

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Technical illustration of a sewing machine with three labeled parts (A, B, C) showing different mechanical configurations (no text or symbols on the diagram itself)
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Close-up of a sewing machine needle stitching fabric, no visible text or symbolsStellen Sie die Maschine nach obiger Tabelle ein.
Falten Sie den Stoff so, wie es die Skizze A zeigt. Legen Sie die Falte so breit, wie Sie den fertigen Saum haben wollen, die untere Falte soll ca. 5mm zurückstehen.
Nun nähen Sie auf der unteren Stoffbahn und zwar so, daß der Zickzackstich nur mit seiner obersten Spitze die obere Stoffbahn ansticht. (Abb. B)
Wenn Sie mit dem Nähen fertig sind, schlagen Sie das linke Stoffteil nach rechts und streichen es glatt.
Der Blindstich ist fertig! (Abb. C)
Die Muschelkante
Mit dem Blindstich können Sie sehr gut Wäsche- und Kleidungsstücke aus leichten Stoffen, wie Seide, Chiffon usw. mit einer Muschelkante schmücken.
Stellen Sie die Maschine wie oben ein.
Legen Sie den Stoff so unter das Füßchen, daß der Geradstich knapp an der Kante entlang läuft, während der Zickzackstich ins Leere sticht. Nähen Sie die Muschelkante recht sorgfältig. Evtl. ist eine etwas stärkere Oberfadenspannung notwendig.
4. Die Überwendlingnaht

Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-anzeiger | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | 4 | 4 | 5 | M | oben | 1 oder 2 |

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Close-up of a vintage sewing machine on a stand, showing mechanical components and wiring (no visible text or symbols)5. Die Dreifachnaht

Die Überwendlingnaht ist eine besonders dehnbare Naht, mit der Sie z.B. Wäschestücke aus Trikot nahen und gleichzeitig die Schnittkanten versäubern können. Auch zum Einsetzen von Flicken ist diese Naht gut geeignet, ebenso als Ziernaht.

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Dark image with faint white shapes, no discernible text or symbolsEinstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füschendruck |
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | 5 | 1-4 | 0-5 | M | oben | 1 oder 2 |
Die Dreifachnaht ergibt eine besonders feste Geradstichnaht z.B. für Schrittnähte an Hosen, Inletts, usw.
Stellen Sie die Stichbreite nicht auf O, sondern auf 1–5, so erhalten Sie eine kräftige dreifache Zickzacknaht, die besonders dekorativ wirkt, z.B. für Schürzen, Tischdecken usw. Evtl. ist es notwendig, die Spannung nachzuregulieren.

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Abstract black-and-white image with no discernible text, symbols, or structured content.
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Abstract black-and-white graphic with irregular shapes and textures (no text or symbols)
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Line drawing of a sewing machine needle and base plate (no text or symbols)Bitte beachten Sie:
Das Nähen mit der Zwillingsnadel
Ihre Nähmaschine ist so konstruiert, daß Sie mit der Zwillingsnadel nähen können.
Die Nähte wirken besonders hübsch, wenn zweierlei Oberfaden verwendet wird. Sie können mit Geradstich oder Zickzackstich nähen. Auch für die automatischen Ziermuster läßt sich die Zwillingsnadel verwenden.
Nehmen Sie dazu mercerisiertes Baumwollgarn, Stärke 50–80.
Das Einfädeln geht wie auf S.14 beschrieben.
Beim Nähen mit der Zwillingsnadel muß die Maschine so vorbereitet sein:
- Zickzack-Stichplatte
- Zickzackfuß
- Stichlagendrehring auf "M" = Mitte
- Stichbreitenhebel weniger eingestellt als 3
Um schwerwiegende Schäden, die bei versehentlichem Verstellen über 3 hinaus entstehen können, zu vermeiden, arretieren Sie zweckmäßigerweise den Stichbreitenhebel mit der linken und mit der rechten Stichbreitensperre!
Die Einstellung der Maschine beim Nähen mit der Zwillingsnadel
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstell-knopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Trans-porteur | Füßchen-druck | |
| — | ![]() | ![]() | — | — | ![]() | ![]() | ![]() | — | |
| Gerad-stich | Zwillings-nadel | Zickzack | Zickzack | N | nachBedarf | 0 | M | oben | 1 oder 2 |
| Zickzack | Zwillings-nadel | Zickzack | Zickzack | N | nachBedarf | unter3 | M | oben | 1 oder 2 |
Automatischer Zickzackstich mit der Zwillingsnadel
Geradstich mit
der Zwillingsnadel
Handgesteuerter Zickzackstich mit der Zwillingsnadel

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Pure geometric lines forming a V-shape with dashed and zigzag patterns (no text or symbols)
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Pure line drawings of zigzag patterns with no text, numbers, or symbolsDas Zubehör und seine Verwendung
Der Knopflochfuß und die Knopflochautomatik.
Wenn Sie sich bis jetzt gescheut haben, Knopflöcher zu machen, weil es Ihnen zu schwierig und zu mühsam erschien—mit dieser Maschine wird es zum Vergnügen!




- Bringen Sie mit dem Handrad die Nadel in die höchste Stellung.
- Drücken Sie den Mustereinstellknopf bis zum Anschlag ein. Nun können Sie beliebig verdrehen.
- Wenn Sie die Knopflochautomatik einstellen, brauchen Sie sich nur nach den auf dem Mustereinstellknopf aufgezeichneten Symbolen und Pfeilen zu richten.
Prägen Sie sich die 4 Folgen der Knopflochautomatik gut ein:
A = unterer Riegel
B = linke Raupe, rückwärts genäht
C = Oberer Riegel
D = rechte Raupe, vorwärts genäht

Der Knopflochfuß hat eine Linealschiene, mit der Sie mühelos jedes Knopfloch gleich groß nähen können.
Auf dem Kunststoffteil des Fußes ist die Gegenmarkierung rot angebracht.
Bei Nähbeginn muß die Schiene nach hinten geschoben sein.
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |||||
| einfache Nadel | Knopf-lochfuß | Zickzack | A B C D | FEIN | 3-5 | M | oben | 1 oder 2 |
Stellen Sie die Maschine nach der obigen Tabelle ein.
Wählen Sie die gewünschte Knopflochbreite zwischen 3 und 5 aus. Je höher die Nummer, desto breiter wird das Knopfloch.
Stellen Sie den Mustereinstellknopf auf A Montieren Sie den Knopflochfuß. (S. 25)
Schieben Sie die Linealschiene nach rückwärts. (Siehe Abb. rechts)
Markieren Sie mit Kreide oder Stift die Lage und die Länge des Knopfloches.
Legen Sie nun den Stoff unter den Nähfuß, sodaß der untere Riegel zuerst genäht werden kann.
Nun sind alle Vorbereitungen zum Knopflochnähen getroffen.
Am besten nähen Sie auf einem Reststückchen des Stoffes, den Sie verarbeiten wollen, ein Probeknopfloch, um die passenden Einstellwerte zu finden!

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Line drawing of a sewing machine on a square base (no text or symbols)
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Technical line drawing of a sewing machine needle and base mount (no text or symbols)
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Three identical I-beam symbols arranged horizontally (no text or labels)Beachten Sie bitte :
Niemals auf den Mustereinstellknopf drücken, wenn die Nadel im Stoff steckt, da sonst die Nadel verbogen wird!
Bei dünnem Stoff möglichst schmale Knopflöcher (Stichbreite 3) nähen, damit der Stoff nicht einzieht.
Die automatische Anfertigung des Knopfloches
A. Der untere Riegel

B. Die linke Raupe

C. Der obere Riegel

D. Die rechte Raupe


Aufschneiden

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Hand holding a tool with a pen, no visible text or symbols



A. Der untere Riegel.
Stellen Sie den Mustereinstellknopf auf "A". Nähen Sie 5 oder 6 Stiche für den unteren Riegel.
Die Maschine anhalten, wenn die Nadel nicht mehr im Stoff steckt.
B. Die linke Raupe
Den Einstellknopf auf "B" stellen. Die linke Raupe in der gewünschten Länge nähen. Die Maschine näht rückwärts!
Die Maschine anhalten, wenn die Nadel nicht mehr im Stoff steckt.
C. Der obere Riegel.
Den Einstellknopf auf "C" stellen.
5 oder 6 weitere Stiche für den oberen Riegel nähen.
Die Maschine anhalten, wenn die Nadel nicht mehr im Stoff steckt.
D. Die rechte Raupe.
Den Einstellknopf auf "D" stellen.
Die rechte Raupe bis zum unteren Riegel A zurücknähen.
Die Nadel im rechten Knopflochrand stecken lassen, den Nähfuß hochstellen und die Arbeit um 90 Grad drehen. Den Stichbreitenhebel auf O stellen. Mit 5 - 6 Stichen vernähen.
Den Stoff nach hinten herausnehmen.
Mit dem mitgelieferten Trennmesser das Knopf- loch vorsichtig aufschneiden, ohne die Nähte dabei zu beschädigen. Evtl. die 2 Riegel mit Stecknadeln vor dem Einschneiden schützen, siehe Abbildung links!
Der Knopfannähfuß

Der Knopfannähfuß ist mit dem Knopflochfuß kombiniert.
Klappen Sie zunächst den rückwärtigen Bügel der Linealschiene nach unten.
Nun läßt sich der Plastikfuß leicht aus der Schiene herausziehen. Dies ist nun der eigentliche Nähfuß zum muhelosen Annähen von Knöpfen, Haken und Ösen.
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
| einfache Nadel | Knopfan-nähfuß | Zickzack | N | 0 | aufLochab-stand | L | unten | 1 |


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Close-up of a textured, circular object with a central hole, possibly a seed or particle (no visible text or symbols)- Maschine einstellen, wie oben angegeben. Beachten: Stichlage L. Transporteur auf UNTEN!
- Den Knopf so zwischen den Nähfuß und den Stoff legen, daß die Löcher des Knopfes eine Linie mit den roten Punkten des Fußes bilden.
- Die Nadel muß über dem linken Loch des Knopfes stehen.
- Nun mit dem Stichbreitenhebel den Lochabstand einstellen und mit der linken Stichbreitensperre arretieren.
- Den Nähfuß herablassen und überprüfen, ob die Nadel richtig und ohne auf den Knopf zu stoßen in die beiden Löcher einsticht. Mit etwa 10 Stichen den Knopf befestigen.
- Maschine anhalten, wenn die Nadel nicht mehr im Stoff steckt.
- Stichbreitenhebel auf 0 stellen.
- Mit einigen Stichen vernähen.
- Nähgut nach hinten herausnehmen und Fäden abschneiden.
Knopfannähen mit Stiel
Oft ist es vorteilhaft und bei dickeren Stoffen sogar unerläßlich, Knöpfe mit Stiel anzunähen.

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Technical line drawing of a mechanical device with a close-up inset showing a circular component (no text or symbols)- Verfahren Sie wie beim normalen Knopfannähen.
- Legen Sie jedoch eine Nadel oder, falls der Stiel besonders stark werden soll, ein Streichholz zwischen die Löcher des Knopfes.
- Die Nadel oder das Streichholz mit ungefähr 10 Stichen mit übernähen.
- Das Nähgut aus der Maschine nehmen und dabei einen längeren Oberfaden stehen lassen. Zwischengelegte Nadel oder Streichholz entfernen.
- Nun den Oberfaden nach unten, zwischen Knopf und Stoff, ziehen und um die Stiche winden, sodaß sich ein Stiel bildet. Den Faden befestigen.


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Line drawing of a mechanical clamp or bracket component (no text or symbols)Mit dem Säumerfuß kann ein schmaler Saum mühelos gefaltet und genäht werden.
Die Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Fußchen-druck |
| ... | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| einfache Nadel | säumer | Zickzack | N | 2-3 | 0 | M | oben | 1 oder 2 |

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Close-up of a sewing machine needle and foot assembly (no visible text or symbols)
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Close-up of a mechanical device with no visible text or symbolsBeachten Sie bitte:
Sie können zum Säumen mit dem Säumerfuß auch den Zickzackstich benützen. Dazu darf aber der Stichbreitenhebel nicht weiter als auf 3 gestellt werden!

Reißverschlüsse sind modern und praktisch. Mit dem Reißverschlußfuß können Sie rechts und links dicht an den Reißverschlußgliedern entlang nähen, ohne diese oder die Nadel zu beschädigen, denn dieser Fuß hat eine verstellbare Sohle.
Der Reißverschlußfuß ist aber auch sehr praktisch, um Kanten oder Parallelnähte zu nähen.
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
![]() | ||||||||
| einfache Nadel | Reißverschlußfuß | Zickzack | N | 2-3 | 0 | M | oben | 1 oder 2 |

Halteschraube
für Nähfuß



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Black-and-white illustration of a sewing machine needle stitching fabric (no text or symbols visible)Montieren Sie den Reißverschlußfuß und stellen Sie die Maschine ein, wie oben angegeben. Lockern Sie die hinten am Fuß angebrachte Rändelschraube. Nun können Sie die bewegliche Sohle des Fußes so weit verschieben, daß die Nadel in die Aussparung der Sohle eintritt.
Liegt der Reißverschluß links von der Nadel, so wird der Nähfuß rechts von der Nadel eingestellt.
Liegt der Reißverschlußfuß rechts von der Nadel, so wird der Nähfuß links von der Nadel eingestellt. Legen Sie den Stoff etwa 15 mm um. Danach den Reißverschluß so unter die Stoff-Falte legen, daß die Glieder knapp vorstehen. Evtl. den Reißverschluß vorher einheften. Nähen Sie nun möglichst dicht an den Reißverschlußgliedern entlang.
Das Wattierlineal
Das Wattierlineal erleichtert Ihnen das Anfertigen von exakten Parallelnähten ganz beträchtlich.

Die Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Trans-porteur | Füßchen-druck |
![]() | ![]() | ![]() | ||||||
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | N | 2-4 | 0-5 | M | oben | 1 oder 2 |

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Close-up of a sewing machine needle stitching fabric (no visible text or symbols)Lösen Sie die Nähfußhalteschraube und befestigen Sie die Halterung des Wattierlineals zwischen Nähfuß und Halteschraube.
Ziehen Sie nun die Halteschraube wieder fest an.
Den verschiebbaren Bügel auf den gewünschten Abstand der Nähte einstellen. Zeichnen Sie sich die erste Naht mit Schneiderkreide auf und nähen Sie an dieser Markierung entlang. Verschieben Sie nun den Stoff so weit, daß der Bügel des Lineals auf der ersten Steppnaht entlang gleitet.
Bei jeder weiteren Naht läuft der Bügel des Lineals auf der vorhergehenden Naht.

Rändelschraube

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Simple line drawing of a mechanical lever or handle (no text or symbols)Kantenlineal
Das Kantenlineal dient als Hilfsmittel, um bei langen Nähten einen gleichmäßigen Kantenabstand zu erzielen und als Führung für parallel liegende Stepp- und Ziernähte. Es wird mit der großen Rändelschraube in einem der beiden Gewindelöcher rechts neben der Stichplatte im Freiarm befestigt. Nun wird die Führung an die Stoffkante herangeschoben und danach erst die Schraube fest angezogen.
Besondere Näharbeiten
Stopfen
Die Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Fußchen-druck |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ||
| einfache Nadel | ohne | Zickzack | N | 0 | 0 | M | unten | 0 |

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Black-and-white illustration of a sewing machine needle and foot, no visible text or symbolsStellen Sie die Maschine lt. obiger Tabelle ein. Beachten Sie: der Transporteur ist auf UNTEN. Unterlegen Sie die schadhafte Stelle, falls nötig. Legen Sie diese dann unter den Nähfuß und lassen ihn herab, da sonst die Fadenspannung nicht wirksam wird.
Beginnen Sie nun langsam zu nähen, indem Sie dabei den Stoff mit der Hand abwechselnd auf sich zu und von sich wegschieben.
Wiederholen Sie dieses Vor- und Zurückschieben so lange, bis die schadhafte Stelle dicht mit parallel liegenden Stichen ausgefüllt ist.
Falls notwendig, kann noch einmal, wie beim Stopfen mit der Hand, in Querrichtung überstopft werden.
Kräuseln und Faltenziehen
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | [0AAC] | |
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | N | 3-4 | 0 | M | oben | 1 oder 2 |

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Black-and-white sketch of a sewing machine with no visible text or symbolsWenn Sie die Maschine lt. Tabelle eingestellt haben, drehen Sie die Oberfadenspannung lockerer, etwa auf 1.
Wenn Sie nun nähen, liegt der Unterfaden lose auf der Rückseite des Stoffes und wird vom Oberfaden nur umschlungen.
Nähen Sie eine oder mehrere Geradstichreihen und kräuseln Sie dann den Stoff, indem Sie am losen Unterfaden ziehen. Dabei den Unter- und den Oberfaden auf einer Seite festhalten. Die Falten gleichmäßig verteilen.
Annähen von Spitze
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | N14 | 2-4 | 0-5 | M | oben | 1 oder 2 |

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Close-up of a sewing machine needle stitching fabric, with no visible text or symbolsDie Spitze etwa 5 mm von der Stoffkante entfernt auf den Stoff und unter den Nähfuß legen.
Sie können die Spitze nun mit Geradstich, Zickzackstich oder auch besonders dekorativ mit Zier- oder Stickstichen annähen.
Falls nötig, den überstehenden Stoffrand am Nahtrand entlang abschneiden.
Wenn Sie Nähseide oder Maschinenstickgarn verwenden, wird die Naht schön geschmeidig.
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Trans-porteur | Fürchen-druck |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |||
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | N | FEIN-3 | 1-5 | M | oben | 1 oder 2 |

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Black-and-white illustration of a sewing machine stitching fabric, with no visible text or symbolsHeften Sie die aufzunähenden Applikationsteile sorgfältig auf den Stoff.
Führen Sie den Stoff (bei feinen Stoffen in einen Stickrahmen eingespannt) in die nach obiger Tabelle eingestellte Maschine ein.
Nähen Sie nun mit dichten Zickzackstichen am Rand der Applikation entlang und zwar so, daß die Nadel an der Außenseite nur in den Unterstoff sticht.
Bei Bögen den Stoff erst drehen, wenn die Nadel an der Außenseite der Applikation steckt. Mit einigen Stichen bei Stichlänge O und Stichbreite O befestigen.
In einen Stickrahmen eingespannt läßt sich die Arbeit leicheter führen.
Aufnähen von Kordel
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
![]() | ![]() | [UNI]![]() | ||||||
| einfache Nadel | Zickzack | Zickzack | N | FEIN-4 | 2-5 | M | oben | 1 oder 2 |

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Close-up of hands operating a sewing machine on a fabric (no visible text or symbols)Druch Übernähen von Perlgarn, Kordel usw. mit Zickzackstichen lassen sich sehr hübsche Effekte erzielen.
Stellen Sie die Maschine It. Tabelle ein. Die Stichbreite richtet sich nach der Dicke der Kordel.
Lassen Sie den Nähfuß herab und übernähen Sie die Kordel, während Sie diese mit der Hand unter das Füßchen führen.
Ändern Sie die Nährichtung nur, wenn die Nadel als Drehpunkt an der Innenseite im Stoff steckt.
Sticken von Monogrammen
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck |
| *** | *** | ![]() | *** | ![]() | *** | ![]() | ![]() | ![]() |
| einfache Nadel | ohne od. Zickzack | Zickzack | N | FEIN | 2–5 | M | unten | 0 |
Stellen Sie die Maschine lt. Tabelle ein. Beachten Sie: Auch wenn Sie ohne Nähfuß arbeiten, muß der Nähfußheber herabgestellt werden, um die Fadenspannung wirksam werden zu lassen.
Das Monogramm sorgfältig auf den Stoff zeichnen und straff in einen Stickrahmen spannen.
Nun die Konturen mit Zickzackstichen ganz ausfüllen. Sind die auszufüllenden Flächen breiter als die Stichbreite der Maschine, so näht man zuerst an der linken Kontur entlang, läßt die Nadel stecken, dreht den Stoff um 180 Grad und füllt dann die übriggebliebene Fläche aus. Es macht nichts, wenn sich dabei die Zickzackstiche überschneiden.

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Black-and-white sketch of a mechanical device with no visible text or symbols
Sie erleichtern sich die Arbeit, wenn Sie die Konturen des Monogramms vor dem Übernahen mit Zickzackstichen mit Steppstichen vornähen.

Platt- und Füllsticharbeiten
Einstellung der Maschine
| Nadel | Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstellknopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Trans-porteur | Fußchen-druck |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | [TTSH] | [KSZZ] | ||
| einfache Nadel | ohne | Zickzack | N | 2-5 | M | unten | 0 |
Stellen Sie die Maschine lt. Tabelle ein. Zeichnen Sie das gewünschte Motiv auf den Stoff und spannen Sie die Arbeit in einen Stickrahmen.
Führen Sie diesen unter den Presserfuß. Lassen Sie den Nähfußheber herab, obwohl kein Füßchen befestigt ist, um die Fadenspannung wirksam werden zu lassen.
Nähen Sie zunächst entlang der Konturen und füllen Sie danach das Motiv mit dichten Stichen aus.

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Black and white illustration of a sewing machine needle stitching fabric (no text or symbols)
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Close-up of a sewing machine needle stitching fabric, no visible text or symbols
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Four-petal heart shape composed of black dots on white background (no text or symbols)Handgesteuertes Musternähen durch Veränderung des Stichlagendrehrings
Durch Veränderung des Stichlagendrehringes von M. auf L und R lassen sich diverse schöne Muster erzielen. Es ist jedoch einige Übung erforderlich.
ZWILLINGSNADELN SIND NICHT VERWENDBAR!
Einstellung der Maschine
| Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstell-knopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Füßchen-druck | |
| [boe] | ![]() | ![]() | ![]() | [boe] | ||||
| einf. Nadel | Zickzack | N | FEIN | 2-3 | siehe untere Tabelle | oben | 1 oder 2 | |
| Beispiele | ||
| Wie der Stichlagendrehring bewegt wird | a) Stellen Sie den Stichlagendrehring auf L.b) Jetzt stellen Sie den Ring von L auf Rc) Stellen Sie den Ring zurück von R auf L.Wiederholen Sie diese Bewegungen in gleichmäßigen Abständen. | a) Stichlagendrehring auf L.b) von L auf Mc) von M auf Rd) zurück in umgekehrter ReihenfolgeWiederholen Sie diese Bewegungen in gleichmäßigen Abständen. |
| Muster | ![]() | ![]() |
Handgesteuertes Musternähen durch Veränderung des Stichbreitenhebels
Nachstehende Muster lassen sich erzielen, wenn Sie den Stichbrecitenhebel gleichmäßig oder ruckartig von Hand von 0 auf 3 - 5, bzw. bei Verwendung von Zwillingsnadeln, von 0 auf 3 führen.
Gute Nähkenntnisse und einige Übung sind jedoch erforderlich.
Einstellung der Maschine
| Nähfuß | Stichplatte | Muster-einstell-knopf | Stichlänge | Stichbreite | Stichlage | Transporteur | Fübchen-druck | |
| [300] | [700] | [850] | ![]() | [794] | ||||
| einf. Nadel | Zickzack | N | FEIN | 0-5 | LMR | oben | 1 oder 2 | |
| Zwil-lings-nadel | Zickzack | N | FEIN | 0-3 | M | oben | 1 oder 2 | |
| Beispiele | |||||
| Führung des Stichbreitenhebels | Stichlage | Bei gleichmäßiger Nähgeschwindigkeit von 0-5 und zurück.Wiederholen Sie diesen Vorgang. | Kontrollieren Sie die Nähgeschwindigkeit und bewegen Sie den Hebel dabei von 0-5 und zurück. | Bewegen Sie den Hebel ruckartig von 2 - 5 u. zurück. Linke Stichbreitensperre dabei auf 2 stellen. | Bewegen Sie den Hebel langsam von 5 auf 0 und ruckartig zurück auf 5. |
| Einfache Nadel | L M R | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Beispiele mit der Zwillingsnadel | |||||
| Führung des Stichbreiten-hebels | Stich-lage | Bei gleichmäßiger Nähgeschwindigkeit von 0-3 und zurück.Wiederholen Sie diesen Vorgang. | Behalten Sie die Nähgeschwindigkeit unter Kontrolle und bewegen Sie dabei den Hebel von 0-3 und zurück. | Bewegen Sie den Hebel ruckartig von 2-3 und zurück. Linke Stichbreitensperre dabei auf 2 stellen ! | Bewegen Sie den Hebel langsam von 3 auf 0 und ruckartig zurück auf 3. |
| Zwillings-nadel | M | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
Pflege, Reinigung und Ölen Ihrer Nähmaschine
Die Maschine muß stets saubergehalten und regelmäßig geölt werden. Nur dann kann für störungsfreies Arbeiten und leichten Lauf garantiert werden. Wie oft Ihre Maschine geölt werden muß, hängt natürlich davon ab, wie oft sie benützt wird. Als Faustregel merken Sie sich:
Einmal in der Woche Ölen genügt, wenn die Maschine durchschnittlich eine Stunde am Tag benützt wird.
Tägliches Ölen ist notwendig, wenn die Maschine mehrere Stunden täglich benützt wird.
Mit einem weichen Lappen entfernen Sie Staub, Faden- und Stoffreste von allen sichtbaren Teilen, wie Spannungsscheiben, Gelenkfadenhebel, Fadenführung, Stoffdrücker und Nadelstange.
Mit einem Pinsel werden der Transporteur, die herausgenommene Stichplatte und der Greifer im Freiarm gereinigt. Zur Greiferreinigung evtl. ein spitzes Hölzchen verwenden.
Nach dem Reinigen geben Sie einen Tropfen Öl in die in den Abbildungen angezeigten Stellen. Vergessen Sie nicht den Greifer, der an jedem Nähtag geölt werden sollte.
Verwenden Sie nur harz- und säurefreies Nähmaschinenol. Andere Öle verharzen und klumpen zusammen. Dadurch kommt es zu Störungen und schwerem Gang der Maschine.
Zum Ölen entfernen Sie zunächst den Armdeckel. Dazu lösen Sie die zwei in ihm versenkten Schrauben, die eine links vorn in der Nähe des Kopfdeckels, die andere oberhalb der Spulereinrichtung. Nun ist die Mechanik frei zugänglich. Ölen Sie alle in den Abbildungen gezeigten Stellen.
Geben Sie 1 – 2 Tropfen Öl auf die mit → markierten Stellen
Geben Sie 3 – 4 Tropfen Öl auf die mit 🐎→ markierten Stellen


Beachten Sie bitte:
Der Motor hat eingebaute Gleitlanger, die völlig wartungsfrei sind, also nicht geölt werden dürfen! Es schadet aber nicht, wenn Sie in längeren Abständen das Vorgelege des Keilriemenantriebes mit einem Tropfen Öl versehen. Hierzu wird die Verkleidung am Standsockel rechts unten, über dem Kupplungsstecker, abgenommen, indem man die zwei Schrauben löst.
Nach erfolgtem Reinigen und Ölen machen Sie die Maschine wieder nähbereit.
Nähen Sie danach immer erst auf Stoffresten, um das überschüssige Öl aufzusaugen und Ölflecken in wertvollem Nähgut zu vermeiden!
Nützliche Winke bei Störungen
Sollten einmal Störungen beim Nähen mit Ihrer Nähmaschine auftreten, so vergewissern Sie sich zuerst, ob Sie alle Punkte dieser Anleitung genau beachtet haben.
Verwenden Sie bitte nur:
Erstklassiges passendes Nähgarn,
Nadeln bester Qualität und in einwandfreiem Zustand (Flachkolben, System 705/130 R)
harz- und säurefreies erstklassiges Nahmaschinenöl.
Dadurch werden von vornherein zahlreiche Störungsquellen ausgeschaltet.
Treten trotzdem Störungen auf, so beachten Sie bitte:
Die Maschine geht schwer oder laut, wenn:
der Antriebsriemen zu stark gespannt ist,
sich Fadenreste oder Nähstaub in der Greiferbahn festgesetzt haben,
die Maschine durch Verwendung schlechten Öles verharzt ist,
längere Zeit nicht geölt wurde.
Die Nadel kann brechen, wenn:
sie falsch eingesetzt wurde,
sie verbogen ist,
während des Nähens am Stoff gezogen wird,
das Nadelsystem nicht passend ist,
eine mindere Qualität verwendet wurde,
sie für den Stoff zu dünn ist,
die Spannung zu straff ist,
falsch eingefädelt wurde.
Der Faden kann reißen, wenn:
schlechtes Garn (knotig oder ungleich stark) verwendet wurde,
falsch eingefädelt wurde,
die Spannung zu straff ist.
Nadel und Garn für den Stoff zu dünn sind.
die Nadelspitze stumpf ist.
die Nadel falsch eingesetzt wurde,
das Loch in der Stichplatte beschädigt wurde.
Die Maschine läßt Stiche aus, wenn:
die Nadel verbogen ist,
die Nadel falsch eingesetzt wurde,
die Nadel oder das Nähgarn für den Stoff zu dünn sind,
falsch eingefädelt wurde.
Die Maschine transportiert nicht richtig, wenn:
der Stichlängenhebel auf 0 steht,
der Füßchendruck zu schwach ist oder auf 0 steht,
die Rillen des Transporteurs verschmutzt sind,
sich Gewebefasern unter der Stichplatte festgesetzt haben, sodäß der Transporteur nicht mehr genügend hoch über die
Stichplatte heraustreten kann,
die Rillen des Transporteurs abgenützt sind.
Wenn Sie alle Hinweise beachten, wird Ihre Nähmaschine stets zuverlässig arbeiten. Sollten Sie wider Erwarten nicht zurecht kommen, so wenden Sie sich bitte an uns.
Zum guten Schluß!
Wenn Sie dieser Anleitung bisher Schritt für Schritt aufmerksam gefolgt sind, dann wird Ihnen das vielseitige Nähen mit Ihrer modernen Maschine keine Schwierigkeiten bereiten.
Damit Sie aber auch wirklich nur Freude am Nähen haben, noch ein paar Ratschläge für die Anfängerinnen im Schneidern:
Beginnen Sie mit einfachen Dingen aus festen Stoffen.
Sie können sehr hübsche Tischdecken, moderne Sets oder Läufer für Ihren Couchtisch arbeiten und dabei schon viele Möglichkeiten Ihrer Maschine ausprobieren und nützen. Wie leicht nähen Sie dekorative Ziermuster! Und wie wirkungsvoll schmücken diese die einfachsten Dinge.
Einen Schritt weiter gehen Sie mit Wäsche und Kinderkleidung aus Baumwollstoffen. Wie schnell ist ein entzückendes Nachthemd genäht!
An einem solchen Stück können Sie die ersten Knopflöcher versuchen.
Vielleicht möchten Sie gern ein kontrastierendes Samt- oder Seidenband durchziehen. Für den Durchzug brauchen Sie eine ganze Reihe von Knopflochern. Wenn Sie alle fertig haben, dann beherrschen Sie das Knopflochnähen für immer!
Nun können Sie sich an die ersten Kleider wagen. Zunächst raten wir Ihnen zu einfachen Schnittformen und zu festeren, nicht rutschenden Geweben, wie Baumwolle, Leinen oder Mischgeweben. Einen Reißverschluß einzuarbeiten oder Nähte zu versäubern, das wird für Sie mit dieser Nahmaschine bald kein Problem mehr sein. Es wird gar nicht lang dauern, dann sind Sie eine meisterhafte Hobby-Schneiderin, die viele Bewunderer finden wird!

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Black-and-white photo of a solar panel with grid pattern and a potted plant in the background (no text or symbols)Die vielen Geschenktage, die das Jahr mit sich bringt, haben für Sie ihren Schrecken verloren. Sie haben ja Ihre fantastische Nähmaschine! Schnell und ohne viel Kosten fertigen Sie reizende Geschenke. Geschenke, die einmalig sind, weil man sie nicht kaufen kann und die deshalb einen ganz besonderen Wert für den Empfänger haben.
Für Kinder können Sie reizende Stofftiere und Puppen zum Liebhaben arbeiten und für Teenager lustige Party-Schürzen oder verrückte Sofakissen. Der Mann, der Ihnen nahesteht, bekommt ein Frottee-Set in kräftigen Farben und mit seinem Monogramm bestickt.
Die Reihe läßt sich beliebig fortsetzen!
Lassen Sie sich von den vielen zuverlässigen Schnittmustern helfen, die es heute nicht nur für Kleidung aller Art, sondern auch für Spielzeug, Sofakissen usw. zu kaufen gibt. Meistens enthalten sie auch eine ausführliche Arbeitsanleitung. Zum Sticken von Motiven und Monogrammen gibt es wunderschöne Aufbügelmuster. Geschimackvolle Applikationen bekommen Sie aufnähfertig in reicher Auswahl. Sie werden viel entdecken, das Sie brauchen können und immer neue Freude am Nahen haben.
Die herrlichsten Dinge werden Sie zaubern mit wenig Geld, etwas Geschick und Phantasie und mit Ihrer Super Nutzstich-Automatik-Nähmaschine!

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Black-and-white photo of a person wearing a dress with Hebrew symbol patterns (no text or symbols present)
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Black-and-white illustration of a person in traditional attire with long sleeves and floral patterns (no text or symbols)Alphabetisches Register
Allgemeine Anweisungen 10 Seite
Alphabetisches Register 56 - 57
Annähen von Spitze 46
Anschiebetisch 23
Applikationen-Aufnahen 47
Aufnahen von Kordel 47
Aufspulen 16
Auswechseln der Nadel 24
Auswechseln des Nähfußchens 25
Auswechseln der Stichplatte 26
Autom. Zier- und Nutzsticheinrichtung 31
Besondere Naharbeiten 45
Blindstich, elastischer 32
Blindstich 34
Dreifachnaht 35
Einfädeln/Oberfaden 13
Einfädeln/Unterfaden 17
Einfädeln Zwillingsnadel 14
Elastikstich 33
Elektrischer Anschluß 11
Entfernen der Spulenkapsel 15
Freiarmnähen 23
Fußanlasser 11
Fußschendruck 24
Seite
Geradstichnähen 21-22
Heraufholen des Unterfadens 18
Kantenlineal 45
Kräuseln 46
Knopfannahen 40
Knopfannähen mit Stiel 41
Knopflochnähen 37–39
Lichtschalter 25
Monogrammsticken 48
Nadel- und Garntabelle 10
Nähleuchte 25
Nähmotor 12
Nützl. Winke bei Störungen 53
Nutzstiche 32-35
Oberfadeneinfädeln 13
Oberfadenspannung 24
Pflege, Reinigen, Ölen 51-52
Platt- und Füllsticharbeiten 49
Regulierung der Fadenspannung, allgemein 19 – 20
Reitsverschlußsfuts 45
Rückwärtsnahen 29
Säumer
Schlußwort 54–55



Säumen mit Zickzackstich


Einnähen von Reißverschlüssen



























































































[TTSH]












