96-PA-RCM-EL - Messung Janitza - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Fehlerstromüberwachungsgerät (RCM) |
| Modell | 96-PA-RCM-EL |
| Hersteller | Janitza |
| Einbaumaße | 96 x 96 mm (Schalttafelausschnitt) |
| Einbautiefe | ca. 60 mm |
| Gewicht | ca. 200 g |
| Spannungsversorgung | AC/DC 24–240 V |
| Eigenverbrauch | < 3 VA |
| Messgrößen | Fehlerstrom (AC/DC), Temperatur (optional) |
| Messbereich | 0–10 A (einstellbar) |
| Anzeige | LEDs und LCD-Display (optional) |
| Ausgänge | Relaisausgang (Wechsler, 250 V/5 A) |
| Kommunikation | RS-485 (Modbus RTU) |
| Schutzart | IP40 (Frontseite) |
| Betriebstemperatur | -10 °C bis +55 °C |
| Lagertemperatur | -20 °C bis +70 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 0–95 % (nicht kondensierend) |
| Montage | Schalttafeleinbau (Frontrahmen) |
| Anschluss | Schraubklemmen, 2,5 mm² |
| Funktionen | Fehlerstromüberwachung, Alarm bei Grenzwertüberschreitung, einstellbare Verzögerung |
| Reinigung | Nur mit trockenem oder leicht feuchtem Tuch reinigen, keine aggressiven Reiniger |
| Sicherheit | Galvanische Trennung zwischen Hilfsspannung und Messkreis, Überspannungskategorie III |
| Ersatzteile/Reparatur | Nur durch Hersteller oder autorisierten Fachbetrieb; keine kundenseitigen Reparaturen |
| Konformität | CE, VDE 0660, IEC 62020 |
Häufig gestellte Fragen - 96-PA-RCM-EL Janitza
Benutzerfragen zu 96-PA-RCM-EL Janitza
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BEDIENUNGSANLEITUNG 96-PA-RCM-EL Janitza
RCM-Module (ab Firmware 2.20)
- 96-PA-RCM
- 96-PA-RCM-EL
Differenzstrom-Erweiterungsmodule für die Geräteserien UMG 96-PA(ab Firmware 2.0) und UMG 96-PQ-L
Benutzerhandbuch

Abb.
UMG 96-PA mit Modul 96-PA-RCM-EL
(mit Ethernet-Schnittstelle)
Modul 96-PA-RCM und 96-PA-RCM-EL,
RCM-Module zur Erweiterung des Funktionsumfangs der Geräteserien
UMG 96-PA (ab Firmware 2.0) und UMG 96-PQ-L
Dok.-Nr.: 2.061.026.3.f
Stand: 09/2023
Die deutsche Version ist die Originalausführung der Dokumentation
Technische Änderungen vorbehalten
Die Inhalte unserer Dokumentation wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt und entsprechen unserem derzeitigen Informationsstand. Dennoch weisen wir darauf hin, dass die Aktualisierung dieses Dokuments nicht immer zeitgleich mit der technischen Weiterentwicklung unserer Produkte durchgeführt werden kann. Informationen und Spezifikationen können jederzeit geändert werden.
Bitte informieren Sie sich über die aktuelle Version unter www.janitza.de.
Informationen zur Software GridVis®

Janipedia: wiki.janitza.de

Tutorials: youtube.com/@gridvis
Inhaltsverzeichnis
1. Hinweise zum Gerät und Benutzerhandbuch 8
- 1 Haftungsausschluss 8
1.2 Urheberrechtsvermerk 8 - 3 Technische Änderungen 8
- 4 Über dieses Benutzerhandbuch 8
- 5 Defektes Gerät/Entsorgung 9
2. Sicherheit 10
2.1 Darstellung der Warn- und Sicherheitshinweise 10
2.2 Gefahrenstufen 10
2.3 Produktsicherheit 10
2. 4 Gefahren im Umgang mit dem Gerät, der Komponenten und Module 11
2.5 Elektrotechnisch qualifiziertes Personal 12
2. 6 Gewährleistung bei Schäden 12
2.7 Sicherheitshinweise zum Umgang mit Stromwandlern und Geräten mit Differenzstrommessung 12
2.8 Sicherheitshinweise zu analogen Eingängen 13
3. Produktbeschreibung 14
3.1 Modulbeschreibung 14
3.2 Funktionsumfang der Module 14
3.3 Eingangskontrolle 14
3.4 Bestimmungsgemäße Verwendung 15
3.5 Modul-Funktionen im Überblick 15
3. 6 EU-/UK-Konformitätserklärung 15
3.7 Lieferumfang 16
3.8 Bedienkonzept 16
3.9 Netzanalysesoftware GridVis 17
4. Montage 18
4.1 Montage-Voraussetzungen des Basisgeräts für den Einsatz mit Modul 18
4.2 Modul-Montage 19
4.3 Modul-Anschlüsse 20
4. 4 Kennzeichnung des Moduls - Typenschilder 21
5. Installation
22
5.1 PC-Verbindung des Basisgeräts 22
5.2 PC-Verbindung des Basisgeräts mit Modul über die Ethernet-Schnittstelle (nur RCM-EL) 22
5.2.1 Ethernet-Direktverbindung 22
5.2.2 Verbindung als Gateway 22
5. 2. 3 Anschluss an ein Netzwerk 23
5.3 PC-Verbindung des Basisgeräts mit Modul über RS485-Schnittstelle (Modbus) 23
5.4 Anschlussvariante mit Klemmenbelegung 24
- 5 Anschlussbeispiel eines Basisgeräts mit Modul 25
6. Eingänge und Schnittstellen 26
- 1 Analoge Eingänge I5 und I6 - Differenzstromeingang/Stromsignaleingang 26
6.2 Kabelbrucherkennung (Ausfall-Überwachung) RCM für I5 und I6 aktivieren 27
6.3 Stromrichtung für die Stromwandler an I5 und I6 27
6.4 Wichtige Hinweise zu den Differenzstromeingängen 28
6.5 Beispiel Differenzstromwandler 28 -
6 Anschlussbeispiel 1 - Differenzstrommessung 29
6.7 Anschlussbeispiel 2 - Differenzstrommessung 29
6.8 Anschlussbeispiel 3 - Differenzstrom-Überwachung 30
6.9 Differenzstrom-Grenzwerte 31 6.9.1 Beispiel Graph „Berechnung des dynamischen Differenzstrom-Grenzwerts 31 6.9.2 Beispiel Graph „Berechnung des statischen Differenzstrom-Grenzwerts 32 6.9.3 Beispiel Graph „Berechnung des schrittweisen Differenzstrom-Grenzwerts 32 -
10 Analoge Eingänge I5 und I6/U6 - DC-Leistung 33
- 11 Anschlussbeispiel - DC-Leistungsmessung 33
- 12 Strommesseingang I4 - Neutralleitermessung 34
6.13 Temperaturmesseingang 35 - 14 Ethernet-Schnittstelle (nur Modul 96-PA-RCM-EL) 36
7. Bedienung und Tastenfunktion des Basisgeräts mit Modul 37
7.1 Bedienung 37
7.2 Tastenfunktion 37
7.3 Messwertanzeige 37
7.4 Menü 37
7. 5 Übersicht der zusätzlichen Menü-Einträge für Basisgeräte mit Modul 38
8. Kommunikation
40
-
1 Kommunikation des Basisgeräts über die Ethernet-Schnittstelle (Modul 96-PA-RCM-EL) 40
-
- 1 Ethernet-Einstellungen am Basis gerät vornehmen 40
-
- 2 Ethernet-Einstellungen über die Software GridVis ^® vornehmen 41
-
- 3 Firewall-Einstellungen über die Software GridVis ^® vornehmen 41
-
2 Kommunikation des Basisgeräts über die RS485-Schnittstelle (Feldbus) 42
8.3 Basisgerät neu starten 42
8. 4 Modulrelevante Alarme 43
9. Modulrelevante Konfiguration 44
- 1 L4 Stromwandler (I4 - Messung) 44
9.2 Modul-Modus 45
9.3 Temperatur-Sensor 47
9.4 Modbus-Editor 47 - 5 Modulrelevante Konfiguration mit der Software GridVis ^® 48
10. Displayanzeigen des Moduls 50
- 1 Menü Strom – L4 Strommessung 50
10.2 Menü Harmonische 50
10.3 Menü Differenzstrom 51
10.4 Menü DC-Leistung 51
10.5 Menü System Info 52 - 6 Menü Konfiguration – ohne Passwort/nach Passworteingabe 53
11. Technische Daten zum Modul 54
- 1 Technische Daten 54
11.2 Kenngrößen von Funktionen 56
12. Maßbilder und Ansichten 57
12.1 Maßbilder 57
12.2 3D-Ansichten Basisgerät mit Modul 57
13. Demontage 58
14. Service und Wartung 59
- 1 Instandsetzung und Kalibration 59
14.2 Service 59
14.3 Gerätejustierung 59 - 4 Kalibrier-Intervalle 59
14.5 Firmware-Update 59 - 6 Vorgehen im Fehlerfall 59
- 7 Modul auf Werkseinstellungen zurücksetzen 59
1. Hinweise zum Gerät und Benutzerhandbuch
1.1 Haftungsausschluss
Die Beachtung der Nutzungsinformationen zu den Geräten ist Voraussetzung für den sicheren Betrieb und um angegebene Leistungsmerkmale und Produkteigenschaften zu erreichen.
Für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die durch Nichtbeachtung der Nutzungsinformationen entstehen, übernimmt die Janitza electronics GmbH keine Haftung.
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Nutzungsinformationen leserlich zugänglich sind.
1.2 Urheberrechtsvermerk
© 2023 - Janitza electronics GmbH - Lahnau. Alle Rechte vorbehalten.
Jede, auch auszugsweise, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und sonstige Verwertung ist verboten.
Alle Markenzeichen und ihre daraus resultierenden Rechte gehören den jeweiligen Inhabern dieser Rechte.
1.3 Technische Änderungen
- Achten Sie darauf, dass Ihr Gerät mit dem Benutzerhandbuch übereinstimmt.
- Lesen und verstehen Sie zunächst produktbegleitende Nutzungsinformationen.
- Halten Sie produktbegleitende Nutzungsinformationen während der gesamten Lebensdauer verfügbar und geben Sie diese gegebenenfalls an nachfolgende Benutzer weiter.
- Informieren Sie sich über Geräte-Revisionen und die damit verbundenen Anpassungen der produktbegleitenden Nutzungsinformationen auf www.janitza.de.
1.4 Über dieses Benutzerhandbuch
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zum Benutzerhandbuch, informieren Sie uns bitte per E-Mail: info@janitza.de.
i INFORMATION
Dieses Benutzerhandbuch beschreibt die Module und liefert Informationen zum Betrieb der Module über das Basisgerät (mit aktueller Firmware).
Beachten Sie zusätzlich zu diesem Benutzerhandbuch die Nutzungsinformationen Ihres Basisgeräts, wie:
· Benutzerhandbuch
- Installationsanleitung
„Software-GridVis“ Schnelleinstieg
· Sicherheitshinweise
· GridViS- Online-Hilfe
Die Geräte-Abbildungen in diesem Benutzerhandbuch zeigen in einigen Anwendungen und Funktionen beispielhaft das UMG 96-PA als Basisgerät. Die beschriebenen Anwendungen und Funktionen der Module 96-PA-RCM und 96-PA-RCM-EL gelten für die Geräteserien des UMG 96-PA (ab Firmware 2.0) und UMG 96-PQ-L gleichermaßen!
i INFORMATION
Unsere Nutzungsinformationen verwenden die nach der Grammatik männliche Form im geschlechtsneutralen Sinne! Sie sprechen immer Frauen, Männer und Diverse an. Um Texte leichter lesbar zu halten, wird auf Unterscheidungen verzichtet. Wir bitten um Verständnis für diese Vereinfachungen.
1.5 Defektes Gerät/Entsorgung
Bevor Sie defekte Geräte, Module oder Komponenten zur Überprüfung zurück an den Hersteller senden:
- Kontaktieren Sie den Support des Herstellers.
- Versenden Sie Geräte, Module oder Komponenten komplett mit Zubehör.
- Berücksichtigen Sie hierbei die Transportbedingungen.
i INFORMATION
Defekte oder beschädigte Geräte senden Sie bitte zurück an die Janitza electronics GmbH unter Berücksichtigung der Versandvorschriften für Luftfracht und Straße (komplett mit Zubehör). Beachten Sie gesonderte Bestimmungen für Geräte mit verbauten Batterien oder Akkus!
Versuchen Sie nicht das Gerät (die Komponente) eigenständig zu öffnen oder zu reparieren, da ansonsten der Anspruch auf Gewährleistung erlischt!
Für die Entsorgung des Geräts beachten Sie bitte nationale Bestimmungen! Entsorgen Sie gegebenenfalls einzelne Teile, je nach Beschaffenheit und existierende länderspezifische Vorschriften, z.B. als
• Elektroschrott,
- Batterien und Akkumulatoren,
· Kunststoffe,
· Metalle.
Beauftragen Sie unter Umständen einen zertifizierten Entsorgungsbetrieb mit der Verschrottung.
Informationen zu Service und Wartung Ihres Geräts finden Sie im Kap. „14. Service und Wartung“ auf Seite 59.
2. Sicherheit
Das Kapitel Sicherheit enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit und zur Vermeidung von Sachschäden beachten müssen.
2.1 Darstellung der Warn- und Sicherheits-hinweise
Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise
- finden Sie in allen Nutzungsinformationen.
- sind auf den Geräten, Komponenten und Modulen selbst zu finden.
- verweisen auf potenzielle Risiken und Gefahren.
- bekräftigen Informationen, die Vorgehensweisen verdeutlichen oder vereinfachen.

Das zusätzliche Symbol auf dem Gerät selbst deutet auf eine elektrische Gefahr hin, die zu schweren Verletzungen oder Tod führen kann.

Das allgemeine Warnsymbol macht Sie auf mögliche Verletzungsgefahren aufmerksam. Beachten Sie alle unter diesem Symbol aufgeführten Hinweise, um mögliche Verletzungen oder gar Todesfälle zu vermeiden.

2.2 Gefahrenstufen
Warn- und Sicherheitshinweise sind durch ein Warnsymbol hervorgehoben und die Gefahrenstufen sind je nach Gefährdungsgrad wie folgt dargestellt:
GEFAHR
Warnt vor einer unmittelbar drohenden Gefahr, die bei Nichtbeachtung zu schweren bzw. tödlichen Verletzungen führt.
WARNING
Warnt vor einer möglicherweise gefährlichen Situation, die bei Nichtbeachtung zu schweren Verletzungen oder Tod führen kann.
VORSICHT
Warnt vor einer unmittelbar gefährlichen Situation, die bei Nichtbeachtung zu geringfügigen oder mäßigen Verletzungen führen kann.
ACHTUNG
Warnt vor einer unmittelbar gefährlichen Situation, die bei Nichtbeachtung zu Sachschäden oder Umweltschäden führen kann.
i INFORMATION
Verweist auf Vorgänge bei denen keine Gefahr von Personen- oder Sachschäden besteht.
2.3 Produktsicherheit
Das Gerät, die Komponenten und die Module entsprechen dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln, trotzdem können Gefahren entstehen.
Beachten Sie Sicherheitsvorschriften und Warnhinweise. Sollten Sie den Hinweisen nicht folgen, kann dies Personenschäden und/oder Schäden am Produkt hervorrufen.
Jegliche unerlaubte Manipulation oder Verwendung dieses Geräts, der Komponenten oder der Module,
- die über die angegebenen mechanischen, elektrischen oder anderweitigen Betriebsgrenzen hinausgeht, kann Personenschäden und/oder Schäden am Produkt hervorrufen.
- begründet „Missbrauch“ und/oder „Fahrlässigkeit“ im Sinne der Gewährleistung für das Produkt und schließt somit die Gewährleistung für die Deckung möglicher daraus folgender Schäden aus.
Lesen und verstehen Sie vor der Installation, dem Betrieb, der Wartung und dem Gebrauch dieses Geräts, der Komponenten oder Module, die jeweiligen Dokumentationen und Benutzerhandbücher.
Betreiben Sie das Gerät, die Komponenten und die Module nur in einwandfreiem Zustand unter Beachtung dieses Benutzerhandbuchs und der beiliegenden Dokumente. Senden Sie defekte Geräte, Komponenten und Module unter Beachtung der Transportbedingungen zurück an den Hersteller.
Bewahren Sie das Benutzerhandbuch während der gesamten Lebensdauer des Geräts oder der Komponenten und Module auf und halten es zum Nachschlagen bereit.
Beachten Sie bei Gebrauch des Gerätes, der Komponenten oder Module zusätzlich, die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen Rechts- und Sicherheitsvorschriften für Ihre Anlage.
2.4 Gefahren im Umgang mit dem Gerät, der Komponenten und Module
Beim Betrieb elektrischer Geräte können bestimmte Teile dieser Geräte unter gefährlicher Spannung stehen. Es können deshalb Sachschäden und Körperverletzungen bis hin zum Tod auftreten, wenn nicht fachgerecht gehandelt wird. Beachten Sie im Umgang mit unseren Geräten, Komponenten und Modulen deshalb grundsätzlich:
- Die im Benutzerhandbuch und auf dem Typenschild genannten Grenzwerte nicht überschreiten, dies ist auch bei der Prüfung und Inbetriebnahme zu beachten.
- Beachten Sie Sicherheits- und Warnhinweise in allen Dokumenten, die zu den Geräten, Komponenten oder Modulen gehören.
⚠️ WARNING
Verletzungsgefahr durch elektrische Spannung! Schwere Körperverletzungen oder Tod können erfolgen! Beachten Sie deshalb:
- Vor Arbeitsbeginn an Ihrer Anlage, die Anlage spannungsfrei schalten! Gegen Wiedereinschalten sichern! Spannungsfreiheit feststellen! Erden und Kurzschließen! Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken!
- Achten Sie auch bei der Bedienung und Fehlersuche (insbesondere bei Hutschienengeräten) Ihre Anlage auf gefährliche Spannungen zu prüfen und gegebenenfalls abzuschalten!
- Tragen Sie für Arbeiten an Elektroanlagen Schutzkleidung und eine Schutzausrüstung nach geltenden Richtlinien!
· Vor Anschluss von Verbindungen das Gerät/die Komponente am Schutzleiteranschluss, wenn vorhanden, erden!
- Blanke oder abisolierte Adern, die unter Spannung stehen nicht berühren! Leiter aus Einzeldrähten mit Aderendhülsen versehen!
- Gefährliche Spannungen können in allen mit der Spannungsversorgung verbundenen Schaltungsteilen anstehen.
- Ihre Leitungen, Kabel und Geräte mit einem geeigneten Leitungsschutzschalter/einer Sicherung sichern!
- Sicherheitsvorrichtungen niemals abschalten, demontieren oder manipulieren!
- Auch nach Abtrennen der Versorgungsspannung können gefährliche Spannungen im Gerät oder im Modul vorhanden sein (Kondensatorspeicher).
- Betriebsmittel mit Stromwandlerkreisen nicht offen betreiben.
- Nur Schraubklemmen mit gleicher Polzahl und Bauart verbinden!
- Die im Benutzerhandbuch und auf dem Typenschild genannten Grenzwerte nicht überschreiten! Dies ist auch bei der Prüfung und der Inbetriebnahme zu beachten.
- Sicherheits- und Warnhinweise in den Dokumenten, die zu den Geräten und Modulen gehören!
2.5 Elektrotechnisch qualifiziertes Personal
Um Personen- und Sachschäden zu vermeiden, darf nur elektrotechnisch qualifiziertes Personal an Geräten und deren Komponenten, Modulen, Baugruppen, Systemen und Stromkreisen arbeiten mit Kenntnissen
- der nationalen und internationalen Unfallverhütungsvorschriften.
- in Standards der Sicherheitstechnik.
- in Installation, Inbetriebnahme, Bedienung, Freischalten, Erden und Kennzeichnen von elektrotechnischen Betriebsmitteln.
- in den Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung.
Elektrotechnisch qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise aller zu den Geräten und Komponenten/Modulen gehörenden Dokumente sind Personen, die eine fachliche Qualifikation als Elektrofachkraft nachweisen können.

WARNUNG
Warnung vor unerlaubten Manipulationen oder unsachgemäßer Verwendung des Geräts oder dessen Komponenten und Modulen!
Das Offnen, Zerlegen oder unerlaubtes Manipulieren des Geräts und dessen Komponenten, das über die angegebenen mechanischen, elektrischen oder anderweitigen Betriebsgrenzen hinausgeht, kann zu Sachschaden oder Verletzungen bis hin zum Tod führen.
- Es darf nur elektrotechnisch qualifiziertes Personal an Geräten und deren Komponenten, Modulen, Baugruppen, Systemen und Stromkreisen arbeiten!
- Verwenden Sie Ihr Gerät, Ihre Komponente oder Ihr Modul stets so, wie in der zugehörigen Dokumentation beschrieben.
- Senden Sie bei erkennbaren Beschädigungen das Gerät, die Komponente oder das Modul zurück an den Hersteller!
2.6 Gewährleistung bei Schäden
Jegliche unerlaubte Manipulation oder Verwendung des Geräts, der Komponente oder des Moduls begründet „Missbrauch“ und/oder „Fahrlässigkeit“ im Sinne der Gewährleistung für das Produkt und schließt somit die Gewährleistung für die Deckung möglicher, daraus folgender Schäden aus. Beachten Sie hierzu Kap. „3.4 Bestimmungsgemäße Verwendung“ auf Seite 15.
2.7 Sicherheitshinweise zum Umgang mit Stromwandlern und Geräten mit Differenzstrommessung

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch große Ströme und hohe elektrische Spannungen an den Stromwandlern!
Sekundärseitig offen betriebene Stromwandler (hohe berührungsgefährliche Spannungsspitzen) können schwere Körperverletzungen oder Tod zur Folge haben.
- Den offenen Betrieb der Stromwandler vermeiden, unbelastete Wandler kurzschließen!
· Vor Unterbrechung der Stromzuleitung, die Sekundäranschlüsse der Stromwandler kurzschließen. Prüfschalter, die Sekundärleitungen der Stromwandler automatisch kurzschließen, in den Status „Prüfen“ bringen (Prüfschalter/Kurzschließer vorher prüfen)!
· Nur Stromwandler mit Basisisolierung gemäß IEC 61010-1:2010 verwenden! - Vorsicht, auch offensichere Stromwandler können bei offenem Betrieb berührungsgefährlich sein!
- Achten Sie darauf, dass Schraubklemmen für den Stromwandleranschluss am Gerät, ausreichend befestigt sind!
· Befolgen Sie Hinweise und Bestimmungen in der Dokumentation Ihrer Stromwandler!
VORSICHT
Verletzungsgefahr oder Beschädigung des Geräts durch hohe Messströme an den Anschlüssen der Stromwandler!
Durch hohe Messströme können an den Anschlüssen der Stromwandler Temperaturen bis zu 80 °C (176 °F) entstehen.
- Verwenden Sie Leitungen, die für eine Betriebstemperatur von mindestens 80 °C (176 °F) ausgelegt sind!
- Auch nach dem Ausschalten der Spannungsversorgung können Stromwandler heiß sein. Anschlüsse der Stromwandler und Anschlussleitungen vor dem Berühren abkühlen lassen!
WARNING
Verletzungsgefahr oder Beschädigung des Geräts durch falsche Nutzung!
Geräte mit Differenzstrommessung können bei Überschreitung von Grenzwerten Warnimpulse auslösen, die ausschließlich der Überwachung von Differenzströmen oder der Ausfallüberwachung dienen. Die Verwendung der Warnimpulse als eigenständige Schutzeinrichtung gegen elektrische Schläge kann zu Verletzungen oder Beschädigungen des Geräts oder Ihrer Anlage führen!
- Verwenden Sie Geräte mit Differenzstrommessung nicht als eigenständige Schutzeinrichtung. Wählen Sie geeignete Schutzeinrichtungen für Ihre Anlage!
VORSICHT
Verletzungsgefahr oder Beschädigung des Geräts/Ihrer Anlage durch Kurzschluss!
Zu geringe Isolierung der Betriebsmittel am Differenzstrom-Messeingang gegenüber den Netzstromkreisen kann zu berührungsgefährlichen Spannungen am Messeingang oder zur Beschädigung Ihres Geräts/Ihrer Anlage führen.
- Sorgen Sie für eine verstärkte oder doppelte Isolierung zu den Netzstromkreisen!
- Trennen Sie Differenzstrom-Messeingänge galvanisch voneinander!
2.8 Sicherheitshinweise zu analogen Eingängen
ACHTUNG
Übertragungsfehler und Beschädigungen des Geräts und dessen Komponenten!
Bei Leitungslängen größer 30 m (32.81 yd) besteht die Gefahr von Übertragungsfehlern und Beschädigung des Geräts durch atmosphärische Entladung.
- Verwenden Sie zum Anschluss an die analoge Eingänge abgeschirmte Leitungen.
- Treffen Sie geeignete Abschirmmaßnahmen bei Leitungslängen größer 30 m (32.81 yd)!
- Verwenden Sie empfohlene Leitungen und Kabel!
ACHTUNG
Beschädigung des Geräts/Ihrer Anlage durch Kurzschluss!
Zu geringe Isolierung der Betriebsmittel an den Analog-Eingängen gegenüber den Netzstromkreisen kann zur Beschädigung Ihres Geräts/Ihrer Anlage führen.
- Sorgen Sie für eine verstärkte oder doppelte Isolierung zu den Netzstromkreisen!
ACHTUNG
Betriebsstörungen oder Beschädigung des Geräts durch Anschlussfehler.
Die analogen Eingänge sind nicht kurzschlussfest! Anschluss- oder Verdrahtungsfehler können zu Betriebsstörungen oder zur Beschädigung des Geräts führen.
· Achten Sie beim Anschließen auf eine korrekte Verdrahtung und beachten Sie Anschlussbedingungen und Grenzwerte!
3. Produktbeschreibung
3.1 Modulbeschreibung
Das RCM-Modul erweitert den Funktionsumfang des Basisgeräts und ist in folgenden Varianten erhältlich:
| Art.-Nr. | Bezeichnung |
| 5232011 | 96-PA-RCM |
| 5232010 | 96-PA-RCM-EL (mit Ethernet-Schnittstelle) |

3.2 Funktionsumfang der Module
- Neutralleitermessung (I4 - Strommessung).
- Differenzstrommessung (RCM) oder DC-Leistungsmessung über 2 Analog-Eingänge.
- Temperaturmessung (1 Analog-Eingang).
Beide Modul-Varianten eignen sich zur Überwachung von:
- Differenzströmen (RCM) - Typ A, B und B+.
· AC-Strömen. - DC-Strömen und pulsierenden DC-Strömen.
Das Basisgerät gibt die über das Modul ermittelten zusätzlichen Messergebnisse aus.

INFORMATION
Da die Module nur als Aufsteckmodule (über Modulkonnektor) für ein Basisgerät ausgelegt sind, beachten Sie bitte auch alle Nutzungsinformationen, die zu Ihrem Basisgerät gehören! Insbesondere den Beileger „Sicherheits- und Warnhinweise“!
3.3 Eingangskontrolle
Der einwandfreie und sichere Betrieb der Module setzen sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus. Nehmen Sie das Aus- und Einpacken mit der üblichen Sorgfalt ohne Gewaltanwendung und nur unter Verwendung von geeignetem Werkzeug vor. Prüfen Sie:
- die Module durch Sichtkontrolle auf einwandfreien mechanischen Zustand. - den Lieferumfang (siehe Benutzerhandbuch) auf Vollständigkeit, bevor Sie mit der Montage und Installation beginnen.
Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb Ihres Basisgeräts mit Modul nicht möglich ist:
- Schalten Sie Ihre Anlage (Ihr Gerät) spannungsfrei!
- Sichern Sie gegen Wiedereinschalten!
- Spannungsfreiheit feststellen!
- Anlage (Gerät) Erden und Kurzschließen!
- Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken!
Ein gefahrloser Betrieb ist unmöglich, wenn das Gerät mit Modul z.B.:
· sichtbare Beschädigungen aufweist,
- trotz intakter Netzversorgung nicht mehr arbeitet,
- längere Zeit ungünstigen Verhältnissen (z.B. Lagerung außerhalb der zulässigen Klimagrenzen ohne Anpassung an das Raumklima, Betauung o.Ä.) oder Transportbeanspruchungen (z.B. Fall aus großer Höhe auch ohne sichtbare äußere Beschädigung o.Ä.) ausgesetzt war.
ACHTUNG
Unsachgemäßer Umgang kann das Modul beschädigen und zu Sachschaden führen!
Die Kontakte des Modul-Konnektors können verbiegen oder abbrechen und das Modul zerstören.
- Kontakte des Modul-Konnektors niemals berühren oder manipulieren!
- Den Modul-Konnektor-Stecker nie mit Gewalt in die Buchse drücken!
- Schützen Sie beim Umgang, Transport und bei der Lagerung des Moduls die Kontakte des Modul-Konnektors!
3.4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Module 96-PA-RCM und 96-PA-RCM-EL
- sind als Aufsteckmodule für ein Basisgerät (der Geräteserien UMG 96-PA oder UMG 96-PQ-L) in Schaltschränken und Installationskleinverteilern bestimmt. Die Einbaulage ist beliebig (bitte beachten Sie die zum Basisgerät gehörenden Nutzungsinformationen).
- dürfen nur auf spannungsfrei geschaltete Basisgeräte montiert werden (siehe Schritt „Montage“).
Das Basisgerät mit aufgestecktem Modul ist nicht
- für den Einbau in Fahrzeuge bestimmt! Der Einsatz des Basisgeräts mit Modul in nicht ortsfesten Ausrüstungen gilt als außergewöhnliche Umweltbedingung und ist nur nach gesonderter Vereinbarung zulässig.
- für den Einbau in Umgebungen mit schädlichen Ölen, Säuren, Gasen, Dämpfen, Stäuben, Strahlungen, usw. bestimmt.
3.5 Modul-Funktionen im Überblick
· 3 Analoge Eingänge für:
- 2x Differenzstrom- und Strommessung mit Kabelbrucherkennung.
- 1x Temperaturmessung
- I4 Strommesskanal für Strommessung I4 über Stromwandler (.../5 A oder .../1 A)
Kommunikation:
- Modbus-RTU-Protokoll (RS485-Schnittstelle des Basisgeräts).
· Nur Modul 96-PA-RCM-EL:
Ethernet-Schnittstelle RJ45
Wichtige Modul-Kenngrößen finden Sie im Kap. „11. Technische Daten zum Modul“ auf Seite 54.
3.6 EU-/UK-Konformitätserklärung
Die von der Janitza electronics GmbH angewendeten Gesetze, Normen und Richtlinien für die Geräte entnehmen Sie der EU-/UK-Konformitätserklärung auf www.janitza.de. Aus der EU-/UK-Konformitätserklärung und den darin erwähnten Gesetzen, Normen und Richtlinien ergibt sich die CE-/UKCA-Kennzeichnungspflicht für das Gerät.
3.7 Lieferumfang
| Anzahl | Art.-Nr. | Bezeichnung |
| 1 | 523 | 2011 Modul 96-PA-RCM |
| oder | ||
| 1 | 523 | 2010 Modul 96-PA-RCM-EL |
| 1 3303374 Installationsanleitung DE/EN |
| 1 3303342 Sicherheitshinweise, 12 Sprachen |
| 1 5232252 Beipack Modul 96-PA-RCM/EL |
Tab. Lieferumfang
Bei Auslieferung besitzt das Gerät die erforderlichen Schraubklemmen.
3.8 Bedienkonzept
Es gibt mehrere Optionen das Gerät mit Modul zu programmieren oder Messwerte auszulesen, z.B. über die
· Tasten am Basisgerät.
- Netzanalysesoftware GridVis®
- RS485-Schnittstelle oder Ethernet-Schnittstelle.

INFORMATION
Beachten Sie bitte die Nutzungsinformationen Ihres Basisgeräts (ohne Modul)!
Grundlegende oder identische Informationen und Kapitel, wie z.B.
Inbetriebnahme
- Konfiguration
- Technische Daten
- Fehlermeldungen
- Vorgehen im Fehlerfall o.ä.
finden Sie in den Nutzungsinformationen Ihres Basisgeräts.
Eine Parameter- und Modbus-Adressenliste mit Daten zu Ihrem Basisgerät mit Modul, steht Ihnen als Download auf www.janitza.de zur Verfügung.
3.9 Netzanalysesoftware GridVis
Mit der Software GridVis ^® steht Ihnen das perfekte Tool zur Programmierung, Auslesung und Visualisierung von Messdaten zur Verfügung (Download unter www.janitza.de).
Leistungsmerkmale der Software GridVis®
- Gerätekonfiguration.
· Grafische Darstellung von Messwerten - Report- und Auslese-Funktionen
- Alarmmanagement.
Verbindungen zum PC (Software GridVis®)
Verbindungen zur Kommunikation zwischen PC und Gerät mit Modul finden Sie im Kap. „5. Installation“ auf Seite 22.

INFORMATION
Dieses Benutzerhandbuch beschreibt das Modul und liefert Informationen zum Betrieb des Moduls über das Basisgerät.
Die Software GridVis® besitzt eine eigene „Online-Hilfe“.
ACHTUNG
Sachschaden durch Sicherheitslücken in Programmen, IT-Netzwerken und Protokollen.
Sicherheitslücken können zu Datenmissbrauch und zu Störungen bis hin zum Stillstand Ihrer IT-Infrastruktur führen.
Zum Schutz Ihres IT-Systems, Netzwerks, Ihrer Datenkommunikation und Messgeräte:
- Informieren Sie Ihren Netzwerkadministrator und/oder IT-Beauftragten.
- Halten Sie die Messgeräte-Firmware immer auf dem aktuellen Stand und schützen Sie die Kommunikation zum Messgerät mit einer externen Firewall. Schließen Sie ungenutzte Ports.
- Ergreifen Sie Schutzmaßnahmen zur Abwehr von Viren und Cyber-Angriffen aus dem Internet, durch z.B. Firewall-Lösungen, Sicherheits-Updates und Viren-Schutzprogramme.
- Schließen Sie Sicherheitslücken und aktualisieren oder erneuern Sie bestehende Schutzeinrichtungen für Ihre IT-Infrastruktur.
4. Montage
4.1 Montage-Voraussetzungen des Basisgeräts für den Einsatz mit Modul
Zur Verwendung der Module 96-PA-RCM und 96-PA-RCM-EL benötigen die Basisgeräte der UMG 96-PA-Serie eine Firmware-Version ab 2.0 und eine Hardware-Version ab 4.
Die Geräte der UMG 96-PQ-L-Serie besitzen die Modul-Fähigkeit bereits in der Standard-Ausführung.
Die Angabe der Hardware-Version Ihres Basisgeräts finden Sie auf dem Typenschild. Ausführliche Beschreibungen hierzu, finden Sie im Benutzerhandbuch Ihres Basisgeräts.
Die installierte Firmware-Version prüfen Sie in der Benutzeroberfläche Ihres Basisgeräts unter: Menü > Konfiguration > System > Version.
Auf www.janitza.de finden Sie die aktuelle Firmware als Download für Ihr entsprechendes Basisgerät.
Für Fragen zur Aktualisierung der Hardware-Version oder zur Installation der Firmware, steht Ihnen Ihr Janitza-Partner oder -Support gerne zur Verfügung.

Abb.: Typenschild des Basisgeräts mit der Angabe der Hardware-Version.
4.2 Modul-Montage

Modul montieren:
- Anlage (Basisgerät) spannungsfrei schalten!
-
Transportschutz vom Modul-Konnektor-Stecker des Moduls und den Schutz der Modul-Konnektor-Buchse des Basisgeräts entfernen!
-
Modul in die Nut auf der Rückseite des Basisgeräts schieben und mit leichtem Druck in das Basisgerät drücken, bis der Modul-Konnektor hörbar einrastet.
-
Spannung an die Anlage (Basisgerät) anlegen. Das Basisgerät erkennt das Modul automatisch.
VORSICHT
Sach- oder Personenschaden durch Nichtbeachtung der Montagehinweise!
Nichtbeachtung der Montagehinweise kann Ihr Basisgerät mit Modul beschädigen oder zerstören und bis hin zu Personenschäden führen.
- Beachten Sie die Montage-Hinweise Ihres Basisgeräts.
- Schalten Sie vor der Montage des Moduls Ihr Basisgerät spannungsfrei!
- Sorgen Sie in Ihrer Einbau-Umgebung für ausreichende Luftzirkulation, bei hohen Umgebungstemperaturen ggf. für Kühlung.
- Entfernen Sie vor der Montage den Transportschutz vom Modul-Konnektor-Stecker des Moduls und den Schutz der Modul-Konnektor-Buchse des Basisgeräts!
i INFORMATION
Das Basisgerät unterstützt die Modul-Funktionen nur, wenn das Modul beim Startvorgang erkannt wird (z.B. Differenzstrom oder DC-Leistung)! Bei fehlender Kommunikation zum Modul:
- Schalten Sie Ihre Anlage (das Basisgerät) spannungsfrei und prüfen Sie die Lage des RCM-Moduls. Drücken Sie das Modul achtsam auf das Basisgerät, bis es hörbar einrastet.
- Starten Sie ggf. das Basisgerät neu (Kap. „8.3 Basisgerät neu starten“ auf Seite 42)!
- Führen die Maßnahmen nicht zum Ziel, wenden Sie sich an unseren Support (www.janitza.de)!
4.3 Modul-Anschlüsse

| Pos. | Bezeichnung Beschreibung | |
| 1 | Nut Führungsnut für die Montage/Demontage des Moduls. | |
| 2 | Modul-Konnektor Schnittstelle zum Basisgerät | |
| 3 | RJ45 | Nur Modul 96-PA-RCM-EL: Ethernet-Schnittstelle (10/100Base-T) |
| 4 | Analoge Eingänge - Klemme 27 / 28 Temperaturmessung | |
| 5 | Analoge Eingänge - Klemme 29 / 30 Differenzstrommessung I5 | |
| 6 | Analoge Eingänge - Klemme 31 / 32 | Differenztrommessung I6 oder Spannungsmessung U6 für die DC-Leistung. |
| 7 | Strommesseingang Klemme 35 / 36 Strommessung I4 1) | |
| 8 | Rastvorrichtung | Für die Montage/Demontage des Moduls (Einrasten/Entriegeln). |
1) In Kombination mit UMG 96-PQ-L-LP die Klemmen 43 / 44 am Basisgerät für die I4-Messung verwenden.
4.4 Kennzeichnung des Moduls - Typenschilder Modul 96-PA-RCM

Modul 96-PA-RCM-EL

| Pos. | Bezeichnung Beschreibung | |
| 1 | Artikelnummer Artikelnummer des Herstellers | |
| 2 | Symbol„Gefahrenzeichen“ | Allgemeines Gefahrensymbol.Beachten Sie die auf dem Gerät abgebildeten und in den Dokumenten aufgeführten Warnhinweise, um mögliche Verletzungen oder gar Todesfälle zu vermeiden. |
| 3 | Gerätetyp Geräte-Bezeichnung | |
| 4 | Data-Matrix-Code Codierte Herstellerdaten | |
| 5 | Hersteller-Logo Logo des Geräteherstellers | |
| 6 | CE-Kennzeichnung | Siehe „3.6 EU-/UK-Konformitätserklärung“ auf Seite 15 |
| 7 | Herstellerspezifische Daten Herstellerdaten | |
| 8 | Hardware-Version Hardware-Version des Moduls | |
| 9 | Typ-/Seriennummer Nummer zur Identifikation des Geräts | |
| 10 | MAC-Adresse | Eindeutige Kennzeichnung des Geräts in einem Rechner-Netzwerk (nur bei Modul 96-PA-RCM-EL) |
| 11 | Herkunftsbezeichnung/Web-Adresse | Herkunftsland und Web-Adresse des Herstellers |
5. Installation
5.1 PC-Verbindung des Basisgeräts
Das Basisgerät mit Modul kann auf zwei Arten mit einem PC verbunden werden:
1. Ethernet-Schnittstelle (nur RCM-EL)
Um Daten zu konfigurieren und auszulesen, verbinden Sie Ihr Basisgerät über die Ethernet-Schnittstelle des Moduls 96-PA-RCM-EL mit dem PC (Software GridVis®).
2. RS485-Schnittstelle
Vgl. Kap. 5.3 auf Seite 23.
5.2 PC-Verbindung des Basisgeräts mit Modul über die Ethernet-Schnittstelle (nur RCM-EL)

i INFORMATION
Ihr Basisgerät mit Modul 96-PA-RCM-EL verfügt zur Kommunikation über
· 1 Ethernet-Schnittstelle und
· 1 RS485-Schnittstelle (Feldbus),
die Sie im Fenster Kommunikation konfigurieren. Bei der PC-Verbindung über Ethernet kann das Basisgerät mit Modul 96-PA-RCM-EL als Gateway (Client-Gerät) genutzt werden.
ACHTUNG
Sachschaden durch falsche Netzwerkeinstellungen.
Falsche Netzwerkeinstellungen können Störungen im IT-Netzwerk verursachen! Informieren Sie sich bei Ihrem Netzwerkadministrator über die korrekten Netzwerk-einstellungen für Ihr Gerät.
5.1.1 Ethernet-Direktverbindung
PC mit GridVis®


Basisgerät mit
Modul 96-PA-RCM-EL
Abb.-Beispiel: Anschluss des Basisgeräts über die Ethernet-Schnittstelle des Moduls 96-PA-RCM-EL als Direktverbindung.
5.1.2 Verbindung als Gateway
PC/Server mit GridVis ^®

Ethernet (Modbus TCP)
Basisgerät mit Modul als Gateway

RS485
odbus RTU)

Abb.-Beispiel: Anschluss des Basisgeräts über die Ethernet-Schnittstelle des Moduls 96-PA-RCM-EL als Gateway zwischen Modbus TCP und Modbus RTU
Das Gateway agiert als Modbus TCP Server und als Modbus RTU Client. Zum Betrieb als Gateway stellen Sie unter Konfiguration > Kommunikation > RS485-Modus = Modbus Gateway ein (siehe Kapitel „8.1.1 Ethernet-Einstellungen am Basis gerät vornehmen“ auf Seite 40).
i INFORMATION
Neue Begiffe der Modbus-Organisation!
Die Modbus-Organisation (modbus.org) verwendet die Begriffe „Client“ und „Server“ als Ersatz für „Master“ und „Slave“.
- Das Client-Gerät initiiert die Kommunikation und sendet Anfragen über Modbus.
• Die Server-Geräte verarbeiten die Anfragen und geben entsprechende Antworten zurück.
5.2.1 Anschluss an ein Netzwerk
PC/Server mit GridVis®

Ethernet
(Modbus TCP)

Ethernet Ethernet
Basisgerät mit
Modul 96-PA-RCM-EL
am Netzwerk
Abb.-Beispiel: Anschluss des Basisgeräts über die Ethernet-Schnittstelle des Moduls 96-PA-RCM-EL an ein Netzwerk.
5.3 PC-Verbindung des Basisgeräts mit Modul über RS485-Schnittstelle (Modbus)
Eine weitere Methode das Basisgerät samt Modul mit dem PC (Software GridVis) zu verbinden, zu konfigurieren und Daten auszulesen, gelingt über die RS485-Schnittstelle des Basisgeräts.
Das Basisgerät mit Modul 96-PA-RCM verbinden Sie mit Ihrem PC über die RS485-Schnittstelle.

INFORMATION
Ausführliche Beschreibungen zum Anschluss über die RS485-Schnittstelle des Basisgeräts und zur RS485-Busstruktur (Modbus) nach dem Client-Server-Prinzip, finden Sie in den Nutzungsinformationen zum Basisgerät.
5.4 Anschlussvariante mit Klemmenbelegung

Abb. Anschlussvariante: Differenzstrommessung, Neutralleitermessung 14 und Temperaturmessung.
| Klemme Beschreibung Modus | ||
| RJ45 | Ethernet-Schnittstelle(nur Modul 96-PA-RCM-EL) | |
| 27 / 28 Temperaturmessung | ||
| 29 / 30 und31 / 32 | jeweils Differenzstrommessung mit Kabelbrucherkennung | Diff.strom:0-20 mA/4-20 mA |
| oder | ||
| 29 / 30 und31 / 32 | Differenzstrommessung ( I_DIFF )undStrommessung PE ( I_PE )(siehe Abbildung links) | Diff.strom:AC0-30 mA_rms |
| oder | ||
| 29 / 30 und31 / 32 | DC Strommessung I5undDC Spannungsmessung U6 | DC Leistung0-20 mA/4-20 mA |
| 35 / 36 Strommessung I4 1) | ||
Tab. Klemmenbelegung
1) In Kombination mit UMG 96-PQ-L-LP die I4-Messung am Basisgerät anschließen (Klemmen 43/44 statt 35/36)!
i INFORMATION
Ausführliche Informationen zur Spannungs-/Strommessung und den Anschlussvarianten finden Sie in der Dokumentation des Basisgerätes.
Modul-Modus und erforderliche Messwandler
Je nach Einsatzzweck unterstützt das Modul drei verschiedene Modi:
| Messen von .. | Modul-Modus (Messmodus) | Eingangssignal | Erforderliche Messwandler |
| Differenzstrom | RCM | 0-20 mA/4-20 mA | Aktive Differenzstromwandler, die z.B. bei 10 A Stromfluss ein Gleichstrom-Signal von 20 mA ausgeben. Mit Hilfe von entsprechenden aktiven Wandlern lassen sich Differenzströme nach Typ B und B+ erfassen.Eingangssignal 0..20 oder 4..20 mA gemäß Wandler-Typenschild auswählen. |
| AC 0-30 mA | rms | Passive Differenzstromwandler mit einem Übersetzungsverhältnis (z.B. 700:1), die ein Wechselstrom-Signal liefern. | |
| Gleichstrom, Gleichspannung. Berechnung von Leistung und Energiedaraus. | DC Leistung | 0-20 mA/4-20 mA | · CH1: Stromwandler (I5) · CH2: Spannungs/Strom-Messwandler (U6), um die zu messende Spannung in ein proportionales Stromsignal zu wandeln.Das Wandlerverhältnis primär zu sekundär muss für beide Wandler korrekt eingestellt werden. |
Tab. Modul-Modus und erforderliche Messwandler
5.5 Anschlussbeispiel eines Basisgeräts mit Modul

flowchart
graph TD
A["PC"] --> B["Nur 96-PA-RCM-EL"]
B --> C["RJ45"]
C --> D["Ethernet 10/100 Base-T"]
D --> E["Modul-Konnektor"]
E --> F["Strommessung"]
F --> G["96-PA-RCM oder 96-PA-RCM-EL"]
G --> H["Analog-Eingänge"]
H --> I["PT100"]
I --> J["Funktionserde"]
J --> K["Data GND"]
K --> L["RS485"]
L --> M["Analog-ausgang"]
M --> N["Digitaleingänge"]
N --> O["21 22 23 24 25 26 V+ 1 2 3 ↓ V+"]
O --> P["27 28 29 30 31 32"]
P --> Q["I DIFF 0-30 mA I PE 0-30 mA"]
Q --> R["S1 S2 S3"]
R --> S["PE/FE N L1"]
S --> T["230V/400V 50Hz"]
T --> U["PE N L1 L2 L3"]
U --> V["Transistors: Versorgungs-spannung N/-L/± 11 12 13"]
V --> W["Spannungsmessung V1 V2 V3 VN 1 2 3 4"]
W --> X["Strommessung I1 I2 I3 5 6 7 8 9 10"]
X --> Y["Verbraucher: S1 S2 S1 S2 S1 S2"]
Abb. Anschlussbeispiel „Basisgerät mit Modul 96-PA-RCM-EL“, Angaben zu Überstromeinrichtungen finden Sie im Benutzerhandbuch Ihres Basisgeräts
6. Eingänge und Schnittstellen
6.1 Analoge Eingänge I5 und I6 - Differenzstromeingang/Stromsignaleingang

Abb. Anschlussvariante Differenzstrommessung über Stromwandler (Typ A).
Das Basisgerät mit Modul eignet sich als Differenzstrom-Überwachungsgerät (RCM) zur Überwachung von Wechselströmen, pulsierenden Gleichströmen und Gleichströmen.
Mit der Überwachung von Differenzströmen (RCM, Residual Current Monitor) einer elektrischen Anlage über die Eingänge I5 und I6 (Klemmen 29/30 und 31/32), kann das Basisgerät mit Modul Warnimpulse bei Überschreitung der Grenzwerte auslösen. Der Anlagenbetreiber kann, bevor eine Schutzeinrichtung anspricht, alarmiert werden.
Die Messung in Mittel- und Hochspannungsnetzen erfolgt grundsätzlich über Strom- und Spannungswandler.
i INFORMATION
- Die Differenzstrommessung überwacht Differenzströme über externe Stromwandler und kann bei Überschreitung eines Grenzwerts einen Warnimpuls auslösen.
Grenzwerte und Warnungen für den Geräte- oder Anlagenbetreiber konfigurieren Sie bequem in der Software GridVis®.
i INFORMATION
Das Basisgerät mit Modul ist keine eigenständige Schutzeinrichtung gegen einen elektrischen Schlag!
Das Basisgerät mit Modul misst Differenzströme nach IEC/TR 60755 (2008-01) vom:
Typ A
Typ B und Typ B+1)
^1) B+ bedeutet erweiterter Frequenzbereich, Differenzstromwandler des Typs B+ erforderlich.
Der Anschluss von geeigneten externen Differenzstromwandlern mit einem Nennstrom von 30 mA erfolgt an den Differenzstromwandlereingängen I5 (Klemmen 29/30) und I6 (Klemmen 31/32).
6.2 Kabelbrucherkennung (Ausfall-Überwachung) RCM für I5 und I6 aktivieren
Das Basisgerät mit Modul besitzt die Funktion „Kabelbrucherkennung“ (Ausfall-Überwachung). Dabei kontrolliert das Basisgerät mit Modul die Verbindung zu den Differenzstromwandlern an den Messeingängen I5 und I6 (Modul-Modus Differenzstrom - vgl. Kap. 9.2 auf Seite 45).
Die Kabelbrucherkennung für 15 und 16:
- aktivieren Sie über Modbus-Adressen oder in der Software GridVis®.
- ist nur im AC-Modus verfügbar.
Modbus-Adressen zur Aktivierung der Kabelbrucherkennung (Ausfall-Überwachung):
| Modbus-Adr. | Mess-eingang | Wert/Funktion |
| 20051 I5 | 0 = Ausfall-Überwachung inaktiv1 = Ausfall-Überwachung aktiv | |
| 20052 I6 |
Ob die Kabelbrucherkennung aktiviert ist, kontrollieren Sie in der Benutzeroberfläche Ihres Basisgeräts mit Modul unter Menü > Konfiguration > Messung > Eintrag Differenzstrom.
Besteht eine Verbindungsunterbrechung zu den Stromwandlern, zeigen folgende Modbus-Adressen der jeweiligen Messeingänge (I5 und I6) die Störung an:
| Modbus-Adr. | Mess-eingang | Wert/Funktion |
| 20418 l5 | 0 = Verbindung zum Differenz-stromwandler fehlerfrei1 = Fehler in der Verbindung zum Differenzstromwandler | |
| 20618 l6 |
In der Software GridVis® bekommen Sie die Verbindungsunterbrechung ebenfalls angezeigt.

INFORMATION
Weitere Modbus-Adressen finden Sie in der Modbus-Adressenliste zum Gerät (Download auf www.janitza.de).
6.3 Stromrichtung für die Stromwandler an I5 und I6
Für die Differenzstrommessung an den Messeingängen I5 und I6 unterscheidet das Gerät nicht zwischen den Stromrichtungen. Bei einem fehlerhaften Anschluss ist somit ein nachträgliches Umklemmen nicht erforderlich.

INFORMATION
Das Gerät unterscheidet nicht zwischen den Stromrichtungen der Differenzströme. Die Differenzströme der Netz- oder Lastseite sind nicht richtungsselektiv!

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch große Ströme und hohe elektrische Spannungen an den Stromwandlern! Sekundärseitig offen betriebene Stromwandler (hohe berührungsgefährliche Spannungsspitzen) können schwere Körperverletzungen oder Tod zur Folge haben.
- Den offenen Betrieb der Stromwandler vermeiden, unbelastete Wandler kurzschließen!
· Vor Unterbrechung der Stromzuleitung, die Sekundäranschlüsse der Stromwandler kurz-schließen. Prüfschalter, die Sekundärleitungen der Stromwandler automatisch kurz-schließen, in den Status „Prüfen“ bringen (Prüfschalter/Kurzschließer vorher prüfen)! - Nur Stromwandler mit Basisolierung gemäß IEC 61010-1:2010 verwenden!
- Vorsicht, auch offensichere Stromwandler können bei offenem Betrieb berührungsgefährlich sein!
- Achten Sie darauf, dass Schraubklemmen für den Stromwandleranschluss am Gerät ausreichend befestigt sind!
· Befolgen Sie Hinweise und Bestimmungen in der Dokumentation Ihrer Stromwandler! - Vorhandene Erdungsanschlüsse an den Sekundärwicklungen der Stromwandler mit der Erde verbinden!
- Beachten Sie die allgemeinen Sicherheitshinweise zum Umgang mit Stromwandlern und Geräten mit Differenzstrommessung im Kap. 2.7 auf Seite 23.
· Befolgen Sie Hinweise und Bestimmungen in der Dokumentation Ihrer Stromwandler!
ACHTUNG
Beschädigung des Geräts/Ihrer Anlage durch Kurzschluss!
Zu geringe Isolierung der Betriebsmittel an den Analog-Eingängen gegenüber den Netzstromkreisen kann zur Beschädigung Ihres Geräts/Ihrer Anlage führen.
- Sorgen Sie für eine verstärkte oder doppelte Isolierung zu den Netzstromkreisen!
6.4 Beispiel Differenzstromwandler
Ein Differenzstromwandler soll auf isolierte Netzleitungen in einem 300 V CAT III Netz messen. Lösung:
Für die Isolierung der Netzleitungen und die Isolierung des Differenzstromwandlers eine Basisisolierung für 300 V CAT III vorsehen. Dies entspricht einer Prüfspannung von 1500 V AC (1 Min. Dauer) für die isolierten Netzleitungen und einer Prüfspannung von 1500 V AC (1 Min. Dauer) für den Differenzstromwandler.
6.5 Wichtige Hinweise zu den Differenz- stromeingängen
VORSICHT
Verletzungsgefahr oder Beschädigung des Geräts/Ihrer Anlage durch Kurzschluss! Zu geringe Isolierung der Betriebsmittel am Differenzstrom-Messeingang gegenüber den Netzstromkreisen kann zu berührungsgefährlichen Spannungen am Messeingang oder zur Beschädigung Ihres Geräts/Ihrer Anlage führen.
Sorgen Sie für eine verstärkte oder doppelte Isolierung zu den Netzstromkreisen! · Trennen Sie Differenzstrom-Messeingänge galvanisch voneinander!
i INFORMATION
Für die Differenzstrommessung benötigt das Basisgerät mit Modul die Netzfrequenz. Legen Sie dazu eine Messspannung an oder konfigurieren Sie eine Festfrequenz.
i INFORMATION
Übersetzungsverhältnisse für die Differenzstromwandler-Eingänge konfigurieren Sie einzeln am Basisgerät mit Modul oder, wie weitere modul-relevante Parameter, über die Netzvisualisierungs-Software GridVis®.
6.6 Anschlussbeispiel 1 - Differenzstrommessung

Abb. Anschlussvariante Differenzstrommessung über Stromwandler vom Typ A und Typ B. Netzteil: U = 24 V DC, Restwelligkeit < 5%, Leistung = 24 W.
6.7 Anschlussbeispiel 2 - Differenzstrommessung

Abb. Anschlussvariante Differenzstrommessung über Stromwandler vom Typ B. Jeder Differenzstromwandler der Baureihe CT-AC/DC Typ B+RCM benötigt ein eigenes Netzteil (U = 24 V DC, Restwelligkeit < 5%, Leistung = 24 W). Trennen Sie die Sekundärseiten der Netzteile (24 V DC) galvanisch voneinander!
6.8 Anschlussbeispiel 3 - Differenzstrom-Überwachung

Abb. Anschlussbeispiel zur Differenzstrom-Überwachung eines Basisgeräts mit Modul
6.9 Differenzstrom-Grenzwerte
Zur Einstellung und Berechnung des Differenzstrom-Grenzwerts benötigt das Basisgerät mit Modul Parameter, die Sie in der Software Grid-Vis® einstellen. Abhängig vom Modus benötigt die Grenzwert-Berechnung folgende Parameter:
1. „Berechnung des dynamischen Differenzstrom-Grenzwerts“
- Mindest-Überschreitungszeit.
· Maximum für den Differenzstrom. - Warnung bei Erreichen des prozentual eingestellten Wertes, des berechneten dynamischen Differenzstrom-Grenzwerts (vgl. Kap 2.7 auf Seite 12).
- Referenzwert.
· Tolerierter Differenzstrom (dynamischer Wert pro Referenzwert-Einheit).
· Differenzstrom pro Verbraucher. - Anzahl der Verbraucher.
- Offset für Differenzstrom-Messung.
2. „Berechnung des statischen Differenzstrom-Grenzwerts“
- Mindest Überschreitungszeit.
- Warnung bei Erreichen des prozentual eingestellten Wertes, des statischen Differenzstrom-Grenzwerts.
· Differenzstrom-Grenzwert
3. „Berechnung des schrittweisen Differenzstrom-Grenzwerts“
- Mindest Überschreitungszeit.
- Warnung bei Erreichen des prozentual eingestellten Wertes, des schrittweisen Differenzstrom-Grenzwerts.
- Referenzwert.
- Eingabe von bis zu 10 Differenzstrom-Grenzwerte für die jeweiligen Leistungsstufen (Schritte).
6.9.1 Beispiel Graph „Berechnung des dynamischen Differenzstrom-Grenzwerts
Der Beispiel-Graph zeigt den Zusammenhang zwischen erlaubtem Differenzstrom und dem Referenzwert Leistung (des Systems) mit folgenden Einstellungen:
- Referenzwert: Leistung in kW
· Dynamische Skalierung: 10 mA / kW
· Absolutes Maximum für Differenzstrom: 200 mA - Offset für Differenzstrom-Messung: 20 mA

line
| Referenzwert | erlaubter RCM-Strom | | ------------ | ------------------- | | 0 kW | 20 mA | | 5 kW | 50 mA | | 10 kW | 100 mA | | 15 kW | 150 mA | | 20 kW | 200 mA | | 25 kW | 200 mA |Am Graphen erkennt der Nutzer der Funktion,
- die dynamische Grenzwertberechnung ist aktiv (Statische Grenzwertberechnung = horizontale Linie).
· den erlaubten Differenzstrom (RCM-Strom) pro Leistungs-Referenzwert. - bei welchem Leistungs-Referenzwert das Maximum des RCM-Stroms erreicht ist.
6.9.2 Beispiel Graph „Berechnung des statischen Differenzstrom-Grenzwerts
Der Beispiel-Graph zeigt einen statischen Differenzstrom-Grenzwert, der bei jedem Nennstrom (des Systems) gültig ist:
- Referenzwert Nennstrom (nicht konfigurierbar).
· Differenzstrom-Grenzwert: 300 mA.

line
| Nennstrom | erlaubter RCM-Strom | | --------- | ------------------- | | 0 | 300 | | 20 | 300 | | 40 | 300 | | 60 | 300 | | 80 | 300 | | 100 | 300 |Am Graphen erkennt der Nutzer der Funktion
- die statische Grenzwertberechnung ist aktiv.
- den erlaubten Differenzstrom (RCM-Strom) des Systems.
6.9.3 Beispiel Graph „Berechnung des schrittweisen Differenzstrom-Grenzwerts
Der Beispiel-Graph zeigt die schrittweise Erhöhung der Differenzstrom-Grenzwerte des Referenzwerts Leistung (des Systems) mit folgenden Schritten (Leistungsstufen):
- Referenzwert: Leistung in kW.
- Differenzstrom-Grenzwert pro Leistungsstufe: 50 mA.

line
| Leisungsstufen des Referenzwerts | erlaubter RCM-Strom (mA) | | :--- | :--- | | 0 kW | 50 | | 15 kW | 100 | | 20 kW | 150 | | 25 kW | 200 | | max. 250 mA | 250 | | max. 300 mA | 300 | Differenzstrom-Grenzwerte (für bis zu 10 Leistungsstufen)Am Graphen erkennt der Nutzer der Funktion
- die schrittweise Grenzwertberechnung ist aktiv.
- den erlaubten Differenzstrom (RCM-Strom) des Systems pro Schritt (Leistungsstufe).
6.10 Analoge Eingänge I5 und I6/U6 - DC-Leistung
Optional zur Messung des Differenzstroms besitzt das Basisgerät mit Modul die Möglichkeit, die analogen Eingänge I5 und I6 (U6) zu einer DC-Leistungsmessung zu verwenden.
Bei der DC-Leistungsmessung wird der Stromkanal I6 faktisch zu einem Spannungsmesseingang U6. Ein angeschlossener Differenzstromwandler des Typs CT-AC/DC Typ B+ wandelt eine Eingangsspannung in ein Ausgangsstromsignal. Das Stromsignal ändert sich proportional zum Messwert der Eingangsgröße.
Für die DC-Leistungsmessung erlaubt das Basisgerät mit Modul, Eingangs-Stromsignale mit den Werten
· 0 ... 20 mA
· 4 ... 20 mA
ACHTUNG
Beschädigung des Geräts/Ihrer Anlage durch Kurzschluss!
Zu geringe Isolierung der Betriebsmittel an den Analog-Eingängen gegenüber den Netzstromkreisen kann zur Beschädigung Ihres Geräts/Ihrer Anlage führen.
· Sorgen Sie für eine verstärkte oder doppelte Isolierung zu den Netzstromkreisen!
- Beachten Sie die allgemeinen Sicherheitshinweise im „2.8 Sicherheitshinweise zu analogen Eingängen“ auf Seite 13.
6.11 Anschlussbeispiel - DC-Leistungsmessung

Abb. Anschlussvariante DC-Leistungsmessung über Stromwandler und DC-Spannungssensor
6.12 Strommesseingang I4 - Neutralleitermessung

Aufgrund des fehlenden Multiplikators mit einer Spannung erfolgt beim Strommesseingang 14 (Klemmen 35/36) nur eine Scheinstrommessung. Leistungsmessungen über diesen Eingang sind daher nicht möglich.
Der Strommesseingang I4 des Basisgeräts mit Modul:
- ist nur für eine Strommessung über Stromwandler zugelassen (keine Direktmessung).
- ist für den Anschluss von Stromwandlern mit Sekundärströmen von ../1 A und ../5 A ausgelegt.
- hat als Standard das Stromwandlerverhältnis 5 / 5 A eingestellt.
misst Wechselströme (keine Gleichströme).
i INFORMATION
Aufgrund des fehlenden Multiplikators mit einer Spannung, erfolgt beim Strommesseingang 14 nur eine Scheinstrommessung. Leistungsmessungen über diesen Eingang sind daher nicht möglich.
Die Stromwandlerverhältnisse des Strommesseingangs 14 Ihres Basisgeräts mit Modul konfigurieren Sie in der Benutzeroberfläche Ihres Basisgeräts oder in der Software GridVis®.
VORSICHT
Verletzungsgefahr oder Beschädigung des Geräts durch hohe Messströme an den Anschlüssen der Stromwandler oder den Strommesseingängen des Geräts!
Durch hohe Messströme können an den Anschlüssen der Stromwandler Temperaturen bis zu 80 °C (176 °F) entstehen.
- Verwenden Sie Leitungen, die für eine Betriebstemperatur von mindestens 80 °C (176 °F) ausgelegt sind!
- Auch nach dem Ausschalten der Spannungsversorgung können Stromwandler heiß sein. Anschlüsse der Stromwandler und Anschlussleitungen vor dem Berühren abkühlen lassen!
- Beachten Sie bei der Befestigung der Stromwandler die Anzugsdrehmomente der Klemmstellen des Moduls!
- Vorhandene Erdungsanschlüsse an den Sekundärwicklungen der Stromwandler mit der Erde verbinden!
- Beachten Sie die allgemeinen Sicherheits-hinweise zum Umgang mit Stromwandlern und Geräten mit Differenzstrommessung im Kap 2.7 auf Seite 12.
· Befolgen Sie Hinweise und Bestimmungen in den Nutzungsinformationen Ihrer Stromwandler!
6.13 Temperaturmesseingang

Mit einem Modul verfügt das Basisgerät über einen Temperaturmesseingang. Die Temperaturmessung erfolgt über den analogen Eingang an den Klemmen 27 und 28.
Die Messwerte des Temperatureingangs entstehen durch die Bestimmung des Durchschnittswerts aus akkumulierten Widerstandswerten. Der Durchschnittswert wird im Basisgerät in einen Temperaturwert umgerechnet und angezeigt.
Das Basisgerät mit Modul unterstützt folgende Temperatursensoren:
- PT100 (Standardeinstellung)
· PT1000
· KTY83
· KTY84
ACHTUNG
Beschädigung des Basisgeräts, des Moduls und/oder Ihrer Anlage durch Kurzschluss! Zu geringe Isolierung der Betriebsmittel (z.B. des Temperatursensors) an den Analog-Eingängen gegenüber den Netzstromkreisen kann zur Beschädigung Ihres Basisgeräts, Moduls und/oder Ihrer Anlage führen. · Sorgen Sie für eine verstärkte oder doppelte Isolierung Ihrer Betriebsmittel zu den Netzstromkreisen! · Verwenden Sie abgeschirmte Leitungen, um den Temperatursensor anzuschließen! · Eine Gesamtbürde von 4 kΩ nicht überschreiten (Temperatursensor und Leitung)!
Beispiel Temperatursensor:
Ein Temperatursensor soll in der Nähe von nicht isolierten Netzleitungen in einem 300 V CAT III Netz messen. Lösung:
Für den Temperatursensor eine verstärkte oder doppelte Isolierung für 300V CAT III vorsehen! Dies entspricht einer Prüfspannung für den Temperatursensor von 3000 V AC (1 Min. Dauer).
6.14 Ethernet-Schnittstelle (nur Modul 96-PA-RCM-EL)

Die PC-Verbindung zur Software GridVis® gelingt beim Basisgerät mit Modul 96-PA-RCM-EL über die Ethernet-Schnittstelle.
Achten Sie beim Anschluss der Ethernet-Schnittstelle, abhängig vom Biegeradius und vom verwendeten Steckertyp des Ethernet-Kabels, auf einen ausreichenden Anschlussbereich (mindestens 50 mm). Näheres zur Ethernet-Verbindung entnehmen Sie Kap. „5.1 PC-Verbindung des Basisgeräts“ auf Seite 22.
Die Kommunikationseinstellungen zur Ethernet-Verbindung Ihres Basisgeräts mit Modul 96-PA-RCM-EL finden Sie im Kap. „8.1 Kommunikation des Basisgeräts über die Ethernet-Schnittstelle (Modul 96-PA-RCM-EL)“ auf Seite 40.
ACHTUNG
Sachschaden durch falsche Netzwerkeinstellungen.
Falsche Netzwerkeinstellungen können Störungen im IT-Netzwerk verursachen!
Informieren Sie sich bei Ihrem Netzwerk-administrator über die korrekten Netzwerk-einstellungen für Ihr Gerät.
Bedeutung der LEDs
| LED Funktion | |
| Grün Leuchtet bei bestehender Verbindung (Link) | |
| Gelb Blinkt bei Netzwerkaktivität |
i INFORMATION
- Verwenden Sie zum Anschluss an die Ethernet-Schnittstelle ein CAT5-Kabel!
- Werkseinstellung des Basisgeräts mit Modul ist DHCP (dynamische Vergabe der IP-Adresse)! Näheres zu Kommunikationseinstellungen des Basisgeräts mit Modul finden Sie im Kap. „8.1 Kommunikation des Basisgeräts über die Ethernet-Schnittstelle (Modul 96-PA-RCM-EL)“ auf Seite 40.
- Die Ethernet-Einstellungen konfigurieren Sie auch bequem in der Software GridVis®.
- Die Übertragung der Zeit eines Client-Geräts an Server-Geräte, konfigurieren Sie ausschließlich in der Software GridVis®.
7. Bedienung und Tastenfunktion des Basisgeräts mit Modul
7.1 Bedienung
Die Bedienung erfolgt über die 6 Funktionstasten am Basisgerät:
· Auswahl von Messwertanzeigen.
- Navigation innerhalb der Menüs.
- Konfiguration des Messgeräts.

Abb. Bsp. Basisgerät - Messwertanzeige
| Pos. | Beschreibung |
| 1 | Funktionstasten |
| 2 | Funktionstasten-Beschriftung/-Symbole |
| 3 | Messwert-Anzeige |
| 4 | Anzeigentitel |
7.2 Tastenfunktion
| Taste Funktion | |
| 1 | • Menü anzeigen• Menü verlassen• Aktion abbrechen (ESC) |
| 2 | • Zum Startbildschirm wechseln• Position wählen (nach links „ ◀“)• Konfiguration einer Messwertanzeige als Startbildschirm (Drücken bis Meldung erscheint). |
| 3 | • Menüpunkt oder Position wählen (nach unten „ ▼“)• Ändern (Auswahl, Ziffer -1) |
| 4 | • Menüpunkt oder Position wählen (nach oben „ ▲“)• Ändern (Auswahl, Ziffer +1) |
| 5 | • Position wählen (nach rechts „ ▶“) |
| 6 | • Auswahl bestätigen (Enter) |
7.3 Messwertanzeige
Nach einer Netzwiederkehr startet das Basisgerät mit Modul mit dem Startbildschirm (Messwert-Anzeige Übersicht).
| Uebersicht | UMG 96-PA | |||
| Spannung | Strom | Leistung | PF1 | |
| L1 | 223V | 0.03A | 0.00kW | 1.00 |
| L2 | 223V | 0.03A | 0.00kW | 1.00 |
| L3 | 223V | 0.03A | 0.00kW | 1.00 |
| L1..L3 | 50.06Hz | 0.09A | 0.00kW | 1.00 |
| Wirkenergie | Blindenergie ind. | |||
| L1..L3 | 0.0kWh | 0.0kvarh | ||
| Menü | ||||
Abb. Messwertanzeige „Übersicht“ - Messung im Dreiphasen-Vierleiternetz (Standard-Einstellung).
Der Anzeigentitel des Startbildschirms besteht im Auslieferungszustand des Basisgeräts mit Modul aus dem Gerätetyp und der Seriennummer.
7.4 Menü
Durch Betätigen der Taste 1 erscheint das Menü mit der Auswahl aller einzustellenden Parameter und Messgrößen (Menü-Einträge).

i INFORMATION
Ausführliche Beschreibungen zur Bedienung, zu Messwertanzeigen und Tastenfunktionen finden Sie in den Nutzungsinformationen Ihres Basisgeräts.
7.5 Übersicht der zusätzlichen Menü-Einträge für Basisgeräte mit Modul
Menü

flowchart
graph TD
A["Übersicht"] --> B["Spannung"]
B --> C["Strom"]
C --> D["Strom"]
C --> E["THD I"]
C --> F["Verlauf"]
C --> G["Verlauf L4"]
H["Leistung"] --> I["Energie"]
I --> J["Verbrauchsübersicht"]
J --> K["Schleppzeiger"]
L["Harmonische"] --> M["Spannung"]
M --> N["Strom"]
N --> O["L1"]
N --> P["L2"]
N --> Q["L3"]
N --> R["L4"]
S["Oszilloskop"] --> T["Ereignisse"]
T --> U["Alle"]
T --> V["Spannung"]
T --> W["Strom"]
W --> X["I MAX"]
W --> Y["I RCM"]
W --> Z["Extern"]

flowchart
graph TD
A["Differenzstrom 1"] --> B["Übersicht"]
A --> C["Balkendiagramm"]
A --> D["Verlauf Diff. Strom 1"]
A --> E["Verlauf Diff. Strom 2"]
F["DC Leistung 2"] --> G["Übersicht"]
F --> H["Balkendiagramm"]
I["System Info"] --> J["Kom. RS485"]
I --> K["Kom. Ethernet"]
I --> L["Peripherie"]
I --> M["Ext. Temperatur"]
I --> N["Komparator 1"]
I --> O["Komparator 2"]
I --> P["Info Basisgerät"]
I --> Q["Info Modul"]
Q --> R["Typ"]
Q --> S["Serien-Nr."]
Q --> T["Version"]
Q --> U["MAC-Adresse"]

INFORMATION
Die Menü-Einträge der Basisgeräte können von-einander abweichen, je nach Gerätetyp, Firmware-Version und Optionen (z.B. Klasse S Freischaltung beim UMG 96-PQ-L). Beachten Sie hierzu die Nutzungsinformationen Ihres Basisgeräts!
^1) Nur im Modul-Modus Differenzstrom verfügbar.
2) Nur im Modul-Modus DC Leistung verfügbar.
Die dunkelblau hervorgehobenen Einträge kennzeichnen die zusätzlichen oder geänderten Menüs für das RCM-Modul.

flowchart
graph TD
A["---Konfiguration"] --> B["Sprache"]
A --> C["Kommunikation"]
C --> D["Feldbus"]
C --> E["Ethernet Konfig. (nur Modul -EL)"]
A --> F["Messung"]
F --> G["Messwandler"]
G --> H["Stromwandler"]
G --> I["Spannungswandler"]
G --> J["L4 Stromwandler"]
F --> K["Nennstrom"]
K --> L["Nennfrequenz"]
F --> M["Modul-Modus"]
M --> N["Differenzstrom"]
M --> O["DC-Leistung"]
F --> P["Differenzstrom¹"]
P --> Q["Analog CH 1 Typ"]
P --> R["Analog CH 2 Typ"]
P --> S["Messwandler"]
P --> T["Kabelbrucherkennung"]
F --> U["DC-Leistung²"]
U --> V["Analog CH 1 Typ"]
U --> W["Analog CH 2 Typ"]
U --> X["Messwandler"]
U --> Y["Kabelbrucherkennung"]
F --> Z["Temperatur-Sensor"]
Z --> AA["Anzeige"]
Z --> AB["System"]
AB --> AC["Version"]
AB --> AD["Serien-Nr."]
AB --> AE["Modul-Version"]
AB --> AF["Modul-Serien-Nr."]
AB --> AG["Zeit"]
AB --> AH["Passwort"]
AB --> AI["Zurücksetzen"]
AB --> AJ["Modbus-Editor"]
8. Kommunikation
8.1 Kommunikation des Basisgeräts über die Ethernet-Schnittstelle (Modul 96-PA-RCM-EL)
Das Basisgerät mit Modul 96-PA-RCM-EL verfügt über 6 Arten der Adressvergabe für eine Ethernet-Verbindung (TCP/IP):
1. Statisch
Der Anwender wählt IP-Adresse, Netzmaske und Gateway am Gerät. Verwenden Sie diesen Modus für einfache Netzwerke ohne DHCP-Server.
2. BOOTP
Integriert Ihr Gerät automatisch in ein bestehendes Netzwerk. BOOTP ist ein älteres Protokoll und besitzt einen kleineren Funktionsumfang als DHCP.
3. DHCP
Beim Start erhält das Gerät automatisch IP-Adresse, Netzmaske und Gateway vom DHCP-Server.
4. Statisch Gratuitous ARP
Der Anwender wählt IP-Adresse, Netzmaske und Gateway am Gerät. Das Gerät meldet sich automatisch im Netzwerk mit IP- und MAC-Adresse.
5. BOOTP ARP Probe
Vereinfachtes Protokoll für die automatische Zuordnung von IP-Adressen auf die MAC-Adressen. Das Gerät meldet sich automatisch im Netzwerk mit IP- und MAC-Adresse.
6. DHCP ARP Probe
Protokoll für die automatische Zuordnung von IP-Adressen auf die MAC-Adressen. Das Gerät meldet sich automatisch im Netzwerk mit IP und MAC Adresse.
i INFORMATION
· Das Basisgerät mit Modul 96-PA-RCM-EL besitzt die Werkseinstellung „dynamische Vergabe der IP-Adresse“ (DHCP-Modus)!
- Informieren Sie sich bei Ihrem Netzwerkadministrator zu den Ethernet-Einstellungen Ihres Geräts!
8.1.1 Ethernet-Einstellungen am Basis gerät vornehmen
Die Ethernet-Einstellungen konfigurieren oder entnehmen Sie dem Fenster Kommunikation > Ethernet (TCP/IP):
- Drücken Sie die Taste 1 Menü, bis das Menü geöffnet ist.
- Wählen Sie mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Menüeintrag Konfiguration und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Wählen Sie im Fenster Konfiguration mit den Tasten 3 oder 4 den Eintrag Kommunikation und bestätigen Sie mit Taste 6.
- Wählen Sie im Fenster Kommunikation mit den Tasten 3 oder 4 den Eintrag Ethernet Konfig und bestätigen Sie mit Taste 6.
- Es erscheint das Fenster Kommunikation mit den Ethernet-Einstellungen:

Abb. Fenster Kommunikation > Ethernet-Konfiguration
- Konfigurieren Sie die Ethernet (TCP/IP)-Einstellungen wie vom Netzwerkadministrator vorgegeben.
Informationen zur Grundbedienung finden Sie in Kapitel „7. Bedienung und Tastenfunktion des Basisgeräts mit Modul“ auf Seite 37.
8.1.2 Ethernet-Einstellungen über die Software GridVis® vornehmen
In der Software GridVis® konfigurieren Sie die Ethernet-Einstellungen im Konfigurationsfenster unter System.
- Klicken Sie im Symbol-Bild der Geräte-Rückseite auf den Ethernet-Anschluss.
- Prüfen Sie die Einstellungen bzw. passen Sie diese gemäß den Angaben Ihres Netzwerk-administrators an.
i INFORMATION
Weitere Informationen finden Sie in der GridVis Online-Hilfe oder unter wiki.janitza.de.
8.1.3 Firewall-Einstellungen über die Software GridVis® vornehmen
Mit der Firewall (ab Firmware 2.18) können Sie über die Software GridVis® einzelne Ports des Messgerätes sperren, wenn dies aus Gründen der Cyber-Sicherheit gewünscht ist. In der Werkseinstellung sind alle Ports geöffnet (Firewall inaktiv).
i INFORMATION
Durch Sperren falscher Ports können Sie unbeabsichtigt jeglichen Zugang zum Gerät blockieren. Wenn z. B. Modbus TCP/IP gesperrt ist, ist kein Zugang zu über Ethernet angeschlossenen Messgeräten mehr möglich.
Beachten Sie die Angaben Ihres Netzwerk-administrators zu den korrekten Einstellungen!

Abb. Ethernet-Konfiguration über die Software GridVis ^® , Ethernet-Schnittstelle ausgewählt

Abb. Firewall-Konfiguration über die Software GridVis ^®
8.2 Kommunikation des Basisgeräts über die RS485-Schnittstelle (Feldbus)
Die Kommunikation über die RS485-Schnittstelle (Feldbus) für die Basisgeräte mit und ohne Modul funktioniert identisch und ist in der Bedienoberfläche wie folgt erreichbar:
-
Basisgerät mit Modul 96-PA-RCM: Menü Konfiguration > Kommunikation
-
Basisgerät mit Modul 96-PA-RCM-EL: Menü Konfiguration > Kommunikation > Feldbus

Abb. Fenster Kommunikation > Feldbus-Konfiguration
i INFORMATION
Ausführliche Beschreibungen zur Kommunikation des Basisgeräts über die RS485-Schnittstelle (Feldbus) finden Sie im Benutzerhandbuch Ihres Basisgeräts.
8.3 Basisgerät neu starten
Bestimmte Konfigurations-Änderungen erfordern einen Neustart Ihres Basisgeräts. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Drücken Sie die Taste 1 Menü, bis das Menü geöffnet ist.
- Wählen Sie mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Menüeintrag Konfiguration und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.

Abb. Menüeintrag Konfiguration
- Es erscheint das Fenster Konfiguration.
- Wählen Sie im Fenster Konfiguration mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Eintrag System und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Es erscheint das Fenster System.
- Wählen Sie im Fenster System mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲”) den Eintrag Zurücksetzen und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Es erscheint das Fenster Zurücksetzen.
- Wählen Sie im Fenster Zurücksetzen mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Eintrag Neustart und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.

Abb. Fenster Zurücksetzen mit dem Eintrag Neustart
- Es blinkt die Option Nein.
- Wählen Sie mit Taste 4 die Option Ja und be- stätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Das Basisgerät startet neu.
8.4 Modulrelevante Alarme
Bei einem Alarm erscheint folgende Warnmeldung:

other
Modul kommuniziert nicht mehr 21:03 | Category | Spannung | Strom | Leistung | PF1 | | :--- | :--- | :--- | :--- | :--- | | L1 | 0V | 0.000A | 0.00kW | 1.00 | | L2 | 0V | 0.000A | 0.00kW | 1.00 | | L3 | 0V | 0.000A | 0.00kW | 1.00 | | L1..L3 | 50.00Hz | 0.000A | 0.00kW | 1.00 | | Wirkenergie Blindenergie kap.Abb. Beispiel „Warnmeldung des Basisgeräts bei gestörter Kommunikation zum Modul“.
Die Titelleiste Ihres Geräte-Displays erscheint bei einem Alarm in Rot mit der Angabe der Uhrzeit. Zusätzlich kann über den Modbus-Editor oder die Software GridVis® für Alarme ein Blinken des Displays aktiviert werden (vgl. unten stehende Tabelle).
Durch Betätigen der Funktionstaste 5, gleichgültig aus welchem Menü-Fenster heraus, erscheint eine Liste aller aufgetretenen Alarme. In der Alarmliste können Sie Alarme wählen und löschen.
Sobald alle Alarme gelöscht sind, schließt das Gerät die Alarmliste und wechselt zum letzten Menü-Fenster.
ACHTUNG
Ein entkoppeltes oder defektes Modul stört die Kommunikation mit dem Basisgerät und führt zur Gerätestörung!
Bei fehlender oder gestörter Kommunikation des Basisgeräts zum Modul, während des Betriebs, erscheint eine Wammeldung auf der Anzeige des Basisgeräts.
- Schalten Sie vor der Montage des Moduls Ihre Anlage (das Basisgerät) spannungsfrei!
- Prüfen Sie die Lage des RCM-Moduls. Drücken Sie ggf. mit leichtem Druck das Modul auf das Basisgerät, bis es hörbar einrastet.
- Prüfen Sie die Anzeige Ihres Basisgeräts (existiert der Menüeintrag Differenzstrom, hat das Basisgerät das Modul erkannt!).
- Starten Sie ggf. vor erneuter Montage das Basisgerät neu (vgl. Kap. „8.3 Basisgerät neu starten“ auf Seite 42)!
- Führen die genannten Maßnahmen nicht zum Ziel, wenden Sie sich an unseren Support (www.janitza.de)!
- Senden Sie bei erkennbaren Beschädigungen das Gerät, die Komponente oder das Modul unter Berücksichtigung der Transportbedingungen zurück an den Hersteller!
i INFORMATION
- Detaillierte Informationen zu Alarmen und Warnmeldungen finden Sie im Benutzerhandbuch Ihres Basisgeräts!
- Eine Modbus-Adressenliste finden Sie im Downloadbereich auf www.janitza.de.
Modulrelevante Alarmliste:
| Alarm-Beschreibung Display-Eigenschaft | |
| Warn-Grenzwert für RCM-Channel 1 überschritten | |
| Alarm-Grenzwert für RCM-Channel 1 überschritten Display blinkt | |
| Warn-Grenzwert für RCM-Channel 2 überschritten | |
| Alarm-Grenzwert für RCM-Channel 2 überschritten Display blinkt | |
| Überstrom L4 | |
| Kabelbruch am RCM-Channel 1 | |
| Kabelbruch am RCM-Channel 2 | |
| Keine Modul-Kommunikation seit 10 Sekunden Display blinkt |
Tab. Alarmliste mit modulrelevanten Alarmen
9. Modulrelevante Konfiguration
Über das Fenster Messung Ihres Basisgeräts mit Modul konfigurieren Sie relevante Parameter für das Modul. Wechseln Sie dazu mit den Funktions-tasten des Basisgeräts in das Fenster Messung:
- Drücken Sie die Taste 1 Menü, bis das Menü geöffnet ist.
- Wählen Sie mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Menüpunkt Konfiguration und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Wählen Sie im Fenster Konfiguration mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Eintrag Messung und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Es erscheint das Fenster Messung mit folgenden Einstellungen für das RCM-Modul:
A. Messwandler für das Basisgerät (I1 bis I3) und L4 Stromwandler (I4 - Neutralleitermessung).
B. Messwandler für den Modul-Modus Differenzstrom oder DC-Leistung.
C. Temperatur-Sensor.

Abb. Fenster Messung mit den Einstellungen für das RCM-Modul
i INFORMATION
Die modulrelevante Konfiguration können Sie auch in der Netzvisualisierungs-Software GridVis® einstellen, siehe Kapitel „9.5 Modulrelevante Konfiguration mit der Software GridVis®“ auf Seite 48.

9.1 L4 Stromwandler (I4 - Messung)
Im Eintrag Messwandler konfigurieren Sie neben den Strom- und Spannungswandlerverhältnissen des Basisgeräts, die Stromwandlerverhältnisse für die L4 Strommessung (z.B. Neutralleitermessung):
- Wählen Sie mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Eintrag Messwandler und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Es erscheint das Fenster zur Konfiguration der L4 (I4) Stromwandler.
- Wählen Sie den Eintrag L4 (I4) Stromwandler und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Konfigurieren Sie Ihr Stromwandlerverhältnis über die Funktionstasten des Basisgeräts, wie im Kap. „7. Bedienung und Tastenfunktion des Basisgeräts mit Modul“ auf Seite 37 beschrieben.

Abb. Fenster Messung mit den L4-Stromwandler-Einstellungen des RCM-Moduls (Standardeinstellung 5 / 5 A.

9.2 Modul-Modus
Der Eintrag Modul-Modus im Fenster Messung dient der Umschaltung auf die Messmodi:
-
Differenzstrom oder
-
DC-Leistung.
1. Modul-Modus Differenzstrom
- Wählen Sie mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Eintrag Modul-Modus und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Der eingestellte Messmodus erscheint „gelb“ (Standardeinstellung Differenzstrom).
- Wählen Sie mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) gegebenenfalls den Eintrag Differenzstrom und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Wechseln Sie anschließend im Fenster Messung zum Eintrag Differenzstrom und betätigen Taste 6, Enter.

Abb. Fenster Messung > Modul-Modus „Differenzstrom“
- Es erscheint das Fenster Anzeige „Differenzstrom“ mit den einzustellenden Parametern:

Abb. Fenster Anzeige „Differenzstrom“ mit den Einstellungen der Parameter für den Messmodus Differenzstrom.
| Num. | Differenzstrom-Parameter | Einstellungen |
| 1 | Analog CH 1 Typ, I5 Klemme 29/30 | Geeignete Wandlertypen: · AC (0 .. 30 mA_rms ) · 0 .. 20 mA · 4 .. 20 mA |
| 2 | Analog CH 2 Typ, I6 Klemme 31/32 | Geeignete Wandlertypen: · AC (0 .. 30 mA_rms ) · 0 .. 20 mA · 4 .. 20 mA |
| 3 | Messwandler-verhältnisse | Stromwandler: · CH 1 - Prim. und Sek. · CH 2 - Prim. und Sek. |
| 4 | Kabelbruch-erkennung | Konfigurierbar in der Software GridVis® und im Modbus-Editor (Basisgerät) |
Tab. Einstellungs-Optionen im Modul-Modus Differenzstrom
2. Modul-Modus DC-Leistung
- Wählen Sie mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Eintrag Modul-Modus und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.
- Der eingestellte Messmodus erscheint „gelb“.
- Wählen Sie mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) den Eintrag DC-Leistung und bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.

Abb. Fenster Messung > Modul-Modus „DC-Leistung“
- Wechseln Sie anschließend im Fenster Messung zum Eintrag DC-Leistung.
- Um in das Fenster Anzeige mit den einzustellen-den Parametern für den Messmodus DC-Leistung zu gelangen, bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.

Abb. Fenster Anzeige mit den DC-Leistung-Parametern
| Num. | DC-Leistung-Parameter | Einstellungen |
| 1 | Analog CH 1 Typ, I5 Klemme 29/30 | Geeignete Wandlertypen: · 0 .. 20 mA · 4 .. 20 mA |
| 2 | Analog CH 2 Typ, I6/U61)Klemme 31/32 | Geeignete Wandlertypen: · 0 .. 20 mA · 4 .. 20 mA |
| 3 | Messwandler-verhältnisse2) | Stromwandler: · CH 1 - Prim. und Sek. · CH 2 - Prim. und Sek. |
| 4 | Kabelbruch-erkennung | Konfigurierbar in der Software GridVis® und im Modbus-Editor (Basisgerät) |
Tab. Einstellungs-Optionen im Modul-Modus DC-Leistung
1) Bei der DC-Leistungsmessung wird aus den Eingängen I5 und I6 (U6) eine Leistung ermittelt. Eine Spannung (U6) wird durch einen aktiven Stromwandler in ein Stromsignal gewandelt. Das Stromsignal verhält sich proportional zum Wert der Eingangsspannung.
2) Für die Einstellung des Wandlertyps 0..20 mA bei CH2, konfigurieren Sie für das Messwandlerverhältnis eine Primärspannung und einen proportionalen Sekundärstrom.

Abb. Fenster Messung mit der Konfiguration der Messwandler für den Messmodus DC-Leistung.
DC-Leistungsmessung:
Messwandlerverhältnis für den Eingang I6/U6

line
| Spannung (Primär) | Stromsignal (Sekundär) | | ------------------ | ---------------------- | | 0 V | 0 mA | | 350 V | 10 mA | | 700 V | 20 mA |Abb. Graph „Messwandlerverhältnis“ analoger Eingang I6/U6

9.3 Temperatur-Sensor
- Wählen Sie im Fenster Messung den Eintrag Temperatursensor und betätigen die Taste 6 Enter.
- Der Eintrag des Temperatursensors blinkt.
-
Wählen Sie mit den Tasten 3/4 („▼“/„▲“) Ihren Temperatursensor aus der Liste:
-
PT100 (Standardeinstellung)
- PT1000
- KTY83
-
KTY84
-
Bestätigen Sie mit Taste 6 Enter.

Abb. Fenster Messung > Konfiguration des Temperatur-Sensors

INFORMATION
Den Temperatursensor Ihres Basisgeräts mit Modul können Sie auch bequem über die PC-Verbindung mit der Software GridVis® (Lieferumfang) konfigurieren.
9.4 Modbus-Editor
Das Basisgerät mit Modul verfügt über einen Modbus-Editor in der Benutzeroberfläche. Über den Eintrag Modbus-Editor im Fenster Konfiguration haben Sie Zugriff (Lesen/Schreiben) auf die Modbus-Adressen (Menü >Konfiguration >Modbus-Editor).

Abb. Fenster Konfiguration mit dem Eintrag Modbus-Editor

Abb. Konfiguration des Modbus-Editors

INFORMATION
Eine Modbus-Adressenliste Ihres Basisgeräts finden Sie im Downloadbereich auf www.janitza.de.
Empfehlung:
Verwenden Sie für alle modulrelevanten Einstellungen die Netzvisualisierungs-Software GridVis®!
9.5 Modulrelevante Konfiguration mit der Software GridVis®
Die Erklärungen zu den Messmodi und den Einstellungen finden Sie in Kapitel „9. Modulrelevante Konfiguration“ auf Seite 44.
- Wählen Sie das Gerät in der Software GridVis aus und klicken Sie auf Konfiguration.
- Klicken Sie auf die symbolisierten Anschlüsse, um die entsprechenden Einstellungen anzuzeigen.
- Markieren Sie den Multifunktionskanal L5 (Klemmen 29/30) bzw. L6 (31/32) und wählen Sie den Messmodus aus:
- Mode AC oder
- RCM 0..20 / 4..20 mA oder
- DC Leistung 0..20 / 4..20 mA
- Wählen Sie für L6 unbedingt den gleichen Messmodus wie für L5 aus.
i INFORMATION
Hinweise zur Einstellung der Grenzwertberechnung siehe Kapitel „6.9 Differenzstrom-Grenzwerte“ auf Seite 31.
Messmodi Mode AC oder RCM 0..20 / 4..20 mA

Abb. Messmodus Mode AC
In den Messmodi Mode AC und RCM zeigt die Karte Differenzstrom die Einstellungen für beide Kanäle L5 und L6.
Messmodus DC Leistung 0..20 / 4..20 mA

Abb. Messmodus DC Leistung
Im Messmodus DC Leistung zeigt die Karte Stromwandler die Einstellungen für L5, die Karte Spannungswandler die Einstellungen für L6 an.
10. Displayanzeigen des Moduls

Menü öffnen
- Drücken Sie die Taste 1 (Menü), um das Menü zu öffnen.
- Wählen Sie mit den Tasten 3 (▼) und 4 (▲) das gewünschte Menü und bestätigen mit Taste 6 (Enter).
Mit dem Modul erweitern sich die Menüs um die nachfolgend dargestellten Displayanzeigen.
10.1 Menü Strom - L4 Strommessung

Verlauf Strom L4

Stromverlauf L4
10.2 Menü Harmonische

Harmonische L4

bar
Harmonische UMG96-PQ-L-2700-2061 | Category | Value (%) | |---|---| | Menu | 102.3 | | Home | 81.8 | | Poll / Abs | 61.4 | | 16 | 40.0 | | 20 | 20.5 | | 30 | 20.5 | | 40 | 20.5 |Anzeige der Harmonischen bis zur 40. (Strom L4)
10.3 Menü Differenzstrom

Das Menü ist nur im Messmodus Differenzstrom verfügbar.
Übersicht
| Uebersicht | UMG 96-PA | ||
| RCM1 | RCM2 | ||
| Strom | 0.00A | 0.00A | |
| Strom (max.) | 1.83A | 5.85A | |
| Grenzwert | 10.3A | 0.00A | |
| Referenzwert | 0.0V | 0.0 | |
| Mena | Home | Min/Max | |
Messwertanzeige von Strom, Strom (max.), Grenzwert und Referenzwert von RCM1 und RCM2
Balkendiagramm
| Balk endiagramm | UMG 96-PA | ||||||
| RCM1 | |||||||
| [A] | 0.0 | 20 | 40 | 60 | 80 | 100 | |
| RCM2 | |||||||
| [mA] | 0.0 | 0.0 | 0.0 | 0.0 | 0.0 | 0.0 | |
Balkendiagramm der Messwerte I-RCM1 und I-RCM2
Verlauf Diff. Strom 1
| Verlauf | UMG 96-PA |
| 3.10A | |
| 1.53A | |
| -38.0mA | |
| 1.61A | |
| 3.18A |
Verlauf des I-RCM1
Verlauf Diff. Strom 2
| Verlauf | UMG 96-PA |
| 782mA | I-RCM2 |
| 267mA | |
| -249mA | |
| -764mA | |
| 1.28kA | |
| Menu | Home |
Verlauf des I-RCM2
10.4 Menü DC-Leistung

Das Menü ist nur im Messmodus DC Leistung verfügbar.
Übersicht
| Uebersicht | UMG 96-PA | ||
| Messwert | Minimum | Maximum | |
| Spannung | 150V | 130V | 170V |
| Strom | 3A | 2A | 4A |
| Leistung | 450W | 260W | 880W |
| Energie | 460Wh | ||
| Meta | Home | Min/Max | |
Messwertanzeige von Spannung, Strom, Leistung und Energie (plus Min.- und Max.-Werte)
Balkendiagramm
| Balkendiagramm | UMG 96-PA | |||||
| Spann. | ||||||
| [V] | 0.0 | 140 | 280 | 420 | 560 | 700 |
| Strom | ||||||
| [A] | 0.0 | 140 | 280 | 420 | 560 | 700 |
| Leistung | ||||||
| [kW] | 0.0 | 98 | 196 | 294 | 392 | 490 |
| Mena | Horse | |||||
Anzeige von Spannung L1-L2, L2-L3, L1-L3 und deren Min- / Maxwerte
i INFORMATION
Bitte beachten Sie! Je nach Basisgerät können die oben dargestellten Messwertanzeigen und Menü-Einträge von den tatsächlichen Geräteanzeigen abweichen! Beachten Sie die Nutzungsinformationen Ihres Basisgeräts.
10.5 Menü System Info

Externe Temperatur

Balkendiagramm und Messwertanzeige der Temperatur (mit Min.- und Max-Werten)
Info Modul

Typ, Seriennummer und Firmware-Version des Moduls MAC Adresse des Ethernet-Geräts (nur bei Modul RCM-EL)
10.6 Menü Konfiguration – ohne Passwort/nach Passworteingabe

Informationen zu den Einträgen im Menü Konfiguration siehe Kapitel „9. Moduirelevante Konfiguration“ auf Seite 44.
Kommunikation


Netzwerk-Einstellungen (nur bei Modul RCM-EL)
Messung


Einstellungen vor allem der Messwandler und des Modul-Modus Differenzstrom bzw. DC Leistung

Einstellung des Stromwandler für 14-Messung

Einstellungen zum Modul-Modus Differenzstrom bzw. DC Leistung

Einstellungen der Stromwandler für Differenzstrom bzw. DC Leistung

Auswahl Temperaturfühler-Typ
11. Technische Daten zum Modul
11.1 Technische Daten
| Allgemein | |
| Nettogewicht Modul (mit aufgesetzten Steckverbindem) | 78 g (0.17 lb) |
| Schlagfestigkeit IK07 nach IEC 62262 | |
| Transport und LagerungFolgende Angaben gelten für in der Originalverpackung transportierte und gelagerte Geräte. | |
| Freier Fall 1 m (39.37 in) | |
| Temperatur K55 | -25°C (-13°F) bis +70°C (158°F) |
| Relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend) 0 bis 90% RH | |
Umgebungsbedingungen im Betrieb siehe Nutzungsinformationen Ihres Basisgeräts.
| Analoge Eingänge | |
| Differenz-, bzw. Stromsignale 2x | |
| Temperaturmessung 1x | |
| Differenzstromeingang | |
| Nennstrom | 30 mA_rms | 0...20 mA | 4...20 mA |
| Messbereich | 0 .. 30 mA_rms |
| Ansprechstrom | 50 μA |
| Auflösung | 1 μA |
| Kabelbrucherkennung (Ausfallüberwachung) | aktivierbar |
| Crest-Faktor | 1,414 (bezogen auf 30 mA) |
| Bürde | 4 Ω |
| Überlast für 1 s | 1 A |
| Dauerhafte Überlast | 200 mA |
| Messung der Differenzströme | nach IEC/TR 60755 (2008-01): Typ A Typ B und B+1) |
1) B+ bedeutet erweiterter Frequenzbereich, Differenzstromwandler Typ B+ erforderlich.
| Temperaturmessung | |
| Update-Zeit 200 ms | |
| Geeignete Thermofühler PT100, PT1000, KTY83, KTY84 | |
| Gesamtbürde (Thermofühler und Leitung) max. 4 kΩ | |
| Thermofühler-Typ Temperaturbereich Widerstandsbereich Messunsicherheit | |||
| PT100 | -99 °C (-146.2 °F) ... +500 °C (932 °F) | 60 Ω ... 180 Ω | ±1,5% rng |
| PT1000 | -99 °C (-146.2 °F) ... +500 °C (932 °F) | 600 Ω ... 1,8 kΩ | ±1,5% rng |
| KTY83 | -55 °C (-67 °F) ... +175 °C (347 °F) | 500 Ω ... 2,6 kΩ | ±1,5% rng |
| KTY84 | -40 °C (-40 °F) ... +300 °C (572 °F) | 350 Ω ... 2,6 kΩ | ±1,5% rng |
| Strommessung I4* | |
| Nennstrom | 5 A |
| Messbereich | 0,005 .. 6 A_rms |
| Crest-Faktor | 2 (bez. auf 6 A_rms ) |
| Überspannungskategorie 300 V CAT II | |
| Leistungsaufnahme ca. 0,2 VA (Ri = 5 mΩ) | |
| Abtastfrequenz 8,33 kHz | |
| Auflösung 16 bit | |
| Bemessungsstoßspannung 2,5 kV | |
| Überlast für 1 s 60 A (sinusförmig) | |
* Ausnahme: Diese Angaben zur I4-Strommessung gelten nicht in Kombination mit dem UMG 96-PQ-LP als Basisgerät. Da dieses Gerät mit vier Strommesseingängen ausgestattet ist, wird die I4-Strommessung am UMG 96-PQ-LP durchgeführt. In diesem Fall kann der Strommesseingang I4 des RCM-Moduls nicht verwendet werden und die mit * gekennzeichneten Spezifikationen gelten nicht.
| Ethernet-Schnittstelle (nur Modul 96-PA-RCM-EL) | ||
| Anschluss RJ45 | ||
| Funktionen Modbus Gateway | ||
| Protokolle ARP, IPv4, ICMP (Ping) | ||
| TCP, UDP Port: Anwendungsspezifisch | ||
| Modbus TCP Port: 502 | ||
| Modbus UDP Port: 502 | ||
| DHCP/BootP Port: 67/68 (UDP) | ||
| DNS-Server Port: 53 (UDP) | ||
| NTP-Server Port: 123 (UDP) | ||
| Anschlussvermögen der Klemmstellen - Analoge Eingänge (Differenzstrom, Stromsignale, Temperatur) Anschließbare Leiter. Pro Klemmstelle einen Leiter anschließen! | |
| Eindrähtige, mehrdrähtige, feindrähtige | 0,2 - 1,5 mm ^2 , AWG 28-16 |
| Aderendhülsen (nicht isoliert) | 0,2 - 1,5 mm ^2 , AWG 26-16 |
| Aderendhülsen (isoliert) | 0,2 - 1,5 mm ^2 , AWG 26-16 |
| Anzugsdrehmoment | 0,2 - 0,25 Nm (1.77 - 2.21 lbf in) |
| Abisolierlänge | 7 mm (0.2756 in) |
| Anschlussvermögen der Klemmstellen (Strommessung I4*) Anschließbare Leiter. Pro Klemmstelle einen Leiter anschließen! | |
| Eindrähtige, mehrdrähtige, feindrähtige | 0,2 - 4 mm ^2 , AWG 28-12 |
| Aderendhülsen (nicht isoliert) | 0,2 - 2,5 mm ^2 , AWG 26-14 |
| Aderendhülsen (isoliert) | 0,2 - 2,5 mm ^2 , AWG 26-14 |
| Anzugsdrehmoment | 0,4 - 0,5 Nm (3.54 - 4.43 lbf in) |
| Abisolierlänge | 7 mm (0.2756 in) |
| Leitungslängen am Analogeingang, Differenzstromeingang, Temperaturmesseingang, Strommesseingang I4* | |
| bis 30 m (32.81 yd) | nicht abgeschirmt |
| größer 30 m (32.81 yd) | abgeschirmt |
| Potentialtrennung und elektrische Sicherheit des Temperaturmesseingangs |
| Der Temperaturmesseingang besitzt• zu den Strommesseingängen, Spannungsmesseingängen und der Versorgungsspannung eine doppelte Isolierung.• zum Differenzstromeingang (RCM) keine Isolierung.• zur Ethernet-Schnittstelle eine Funktionsisolierung. |
| Der externe Temperatursensor muss zu Anlagenteilen mit gefährlicher Berührungsspannung eine doppelte Isolierung (gemäß IEC 61010-1:2010) besitzen. |
11.2 Kenngrößen von Funktionen
| Funktion Symbol Genauigkeitsklasse Messbereich Anzeigebereich | ||||
| Neutralleiterstrom I4, gemessen* | IN | 1 (IEC61557-12) 0 .. 6 A | rms | 0 A .. 999 kA |
| Neutralleiterstrom I4, berechnet* | INc | 1,0 (IEC61557-12) 0,03 | .25 A 0,03 A .. 999 kA | |
| Differenzströme I5, I6 I | Diff | 1 (IEC61557-12) 0 .. 30 | mA rms | 0 A .. 999 kA |
| Temperatur T - | siehe Temperaturfühler-Typen | 0 °C ... +100 °C (32 °F ... 212 °F) | ||
Tabelle modulrelevante „Kenngrößen von Funktionen“.
* Ausnahme: Diese Angaben zur I4-Strommessung gelten nicht in Kombination mit dem UMG 96-PQ-LP als Basisgerät. Da dieses Gerät mit vier Strommesseingängen ausgestattet ist, wird die I4-Strommessung am UMG 96-PQ-L-LP durchgeführt. In diesem Fall kann der Strommesseingang I4 des RCM-Moduls nicht verwendet werden und die mit * gekennzeichneten Spezifikationen gelten nicht.
12. Maßbilder und Ansichten
12.1 Maßbilder
- Alle Angaben im mm (in).
- Die Abbildungen zeigen das Modul 96-PA-RCM-EL und dienen der Veranschaulichung.
- Die dargestellten Ansichten sind nicht maßstabsgetreu.
Ansicht von hinten (mit Anschlüssen) Seitenansicht


Draufsicht 3D-Ansicht

12.2 3D-Ansichten Basisgerät mit Modul

- Anlage (Basisgerät) spannungsfrei schalten!
- Entriegeln Sie Ihr Modul durch vorsichtiges Anheben der Rastvorrichtung (Fingernagel oder ggf. Schraubendreher) und ziehen es aus der Nut.
ACHTUNG
Zu grobe Handhabung kann Ihr Modul beschädigen und zum Sachschaden führen!
Die Rastvorrichtung kann beim Entriegeln des Moduls beschädigt oder abgebrochen werden.
- Heben Sie die Rastvorrichtung mit leichtem Druck und Vorsichtig an! Benutzen Sie dazu vorzugsweise den Fingernagel (ggf. einen Schraubendreher).
ACHTUNG
Demontieren oder Entkoppeln des Moduls während der Kommunikation mit dem Basisgerät führt zur Gerätestörung!
Bei fehlender oder gestörter Kommunikation des Basisgeräts zum Modul während des Betriebs, erscheint eine Warnmeldung auf der Anzeige des Basisgeräts (vgl. Kap. „8.4 Modulrelevante Alarme“ auf Seite 43
- Schalten Sie vor der Demontage oder Entkoppelung des Moduls Ihre Anlage (das Basisgerät) spannungsfrei!
- Starten Sie ggf. vor erneuter Montage das Basisgerät neu (vgl. Kap. „8.3 Basisgerät neu starten“ auf Seite 42)!

Abb. Rückseite Basisgerät mit Modul, Rastvorrichtung und Nut
14. Service und Wartung
Ihr Gerät (Komponente/Modul) wird vor der Auslieferung verschiedenen Sicherheitsprüfungen unterzogen und mit einem Siegel gekennzeichnet. Wird ein Gerät (Komponente/Modul) geöffnet, so müssen die Sicherheitsprüfungen wiederholt werden. Eine Gewährleistung wird nur für ungeöffnete Geräte (Komponenten/Module) übernommen.
14.1 Instandsetzung und Kalibration
Instandsetzungsarbeiten und Kalibration können nur vom Hersteller durchgeführt werden.
14.2 Service
Sollten Fragen auftreten, die nicht in diesem Benutzerhandbuch beschrieben sind, wenden Sie sich bitte an den Hersteller.
Für die Bearbeitung von Fragen benötigen wir von Ihnen unbedingt folgende Angaben:
- Gerätebezeichnung (siehe Typenschild).
- Seriennummer (siehe Typenschild).
- Hardware-Version (siehe Systemanzeige).
- Software Release (siehe Systemanzeige).
- Messspannung und Versorgungsspannung.
- genaue Fehlerbeschreibung.
14.3 Gerätejustierung
Geräte (Komponenten/Module) werden vor Auslieferung vom Hersteller justiert. Eine Nachjustierung ist bei Einhaltung der Umgebungsbedingungen nicht notwendig.
14.4 Kalibrier-Intervalle
Kalibrieren Sie nach jeweils ca. 5 Jahren Ihr Gerät neu. Wir empfehlen die Kalibrierung beim Hersteller oder einem akkreditierten Labor!
14.5 Firmware-Update
Für ein Firmware-Update verbinden sie Basisgerät samt Modul mit einem PC mit installierter Software GridVis®:
- Öffnen Sie den Firmware-Update-Assistenten in der Software GridVis® über einen Klick auf „Gerät aktualisieren“ im Menü „Extras“.
- Wählen Sie eine entsprechende Update-Datei und führen Sie das Update durch.
i INFORMATION
Dieses Benutzerhandbuch beschreibt das Modul und liefert Informationen zum Betrieb des Moduls über das Basisgerät.
Beachten Sie zusätzlich zu diesem Benutzerhandbuch die Nutzungsinformationen Ihres Basisgeräts, wie:
· Benutzerhandbuch
- Installationsanleitung
„Software-GridVis®“ Schnelleinstieg
· Sicherheitshinweise
Ferner besitzt die Software GridVis® eine „Online-Hilfe“.
14.6 Vorgehen im Fehlerfall
ACHTUNG
Fehler in der Kommunikation mit dem Basisgerät führt zur Gerätestörung!
Bei fehlender oder gestörter Kommunikation des Basisgeräts zum Modul während des Betriebs, erscheint eine Wammeldung auf der Anzeige des Basisgeräts.
- Schalten Sie vor der Demontage oder Entkoppelung des Moduls das Basisgerät (Anlage) spannungsfrei!
- Starten Sie ggf. vor erneuter Montage das Basisgerät neu (siehe Kap. „8.3 Basisgerät neu starten“ auf Seite 42)!
- Beachten Sie ebenfalls das Kapitel „Vorgehen im Fehlerfall“ in den Nutzungsinformationen Ihres Basisgeräts.
- Führen die genannten Maßnahmen nicht zum Ziel, wenden Sie sich an unseren Support (www.janitza.de)!
- Senden Sie bei erkennbaren Beschädigungen das Gerät, die Komponente oder das Modul unter Berücksichtigung der Transportbedingungen zurück an den Hersteller!
14.7 Modul auf Werkseinstellungen zurücksetzen
Das „Zurücksetzen auf Werkseinstellungen“ des Moduls führen Sie über Ihr Basisgerät aus. Beschreibungen dazu, finden Sie im Benutzerhandbuch Ihres Basisgeräts.
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