Janitza Energy Meter - Messung

Energy Meter - Messung Janitza - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Janitza Energy Meter - page 1
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Produkttyp Energiezähler (Stromzähler) für Drehstrom
Modell Janitza Energy Meter (A44 Serie)
Abmessungen (ca.) 96 x 96 x 75 mm (H x B x T)
Gewicht (ca.) 0,5 kg
Spannungsversorgung 3 x 230/400 V AC (57,7–288/100–500 V oder 100–400/173–690 V)
Frequenz 50/60 Hz ±5%
Stromeingang (Nennstrom) 1 A (max. 6 A)
Genauigkeitsklasse 0,5 % oder 1 % (Wirkenergie)
Anzeige LCD 96 x 64 Pixel, sichtbarer Bereich 39 x 26 mm
Ausgänge Bis zu 4 konfigurierbare Impulsausgänge (24–240 V AC/DC, 2–100 mA)
Eingänge Bis zu 4 digitale Eingänge (0–240 V AC/DC)
Kommunikationsschnittstellen RS485 (Modbus/EQ-Bus), IR-Schnittstelle, optional M-Bus
Funktionen (Haupt) Wirk‑, Blind‑ und Scheinenergie messen, Tarife (bis zu 4), Alarme (bis zu 25), Lastprofil, Bedarfsermittlung, Oberschwingungen
Umgebungstemperatur (Betrieb) -40 °C bis +70 °C
Schutzart IP20 (Klemmen), IP51 im Gehäuse nach IEC 60529
Montage DIN-Schiene (DIN 50022) oder Unterputz mit Zubehör
Anschlussquerschnitt (Spannung) 0,5–10 mm², Anzugsmoment 2 Nm
Anschlussquerschnitt (E/A, Kommunikation) 0,5–1 mm², Anzugsmoment 0,25 Nm
Reinigung und Wartung Keine besondere Wartung; Gehäuse trocken abwischen. Installation und Zugang nur durch Elektrofachkräfte.
Sicherheitshinweise Vor Arbeiten spannungsfrei schalten; Eingangssicherung erforderlich; Berührungsschutz beachten.

Häufig gestellte Fragen - Energy Meter Janitza

Wie wird der Energiezähler an eine DIN-Schiene montiert?
Der Zähler wird einfach auf die DIN-Schiene (DIN 50022) aufgeschnappt. Für die Wandmontage empfehlen wir, zuerst eine separate DIN-Schiene zu befestigen und dann den Zähler darauf zu montieren.
Welche Spannungsbereiche sind für den Anschluss zulässig?
Der Energiezähler arbeitet mit 3 x 230/400 V AC (Bereich 57,7–288/100–500 V oder 100–400/173–690 V). Die Frequenz muss 50/60 Hz betragen.
Wie stelle ich die Wandlerübersetzungen (CT/VT) ein?
Gehen Sie im Hauptmenü zu Einstellungen > Ratios. Wählen Sie CT (Strom) oder VT (Spannung) und passen Sie den Wert mit den Pfeiltasten an. Der CT-Bereich ist 1–9999/1–9, VT 1–999999/1–999.
Kann ich den Zähler über Modbus auslesen?
Ja, der Zähler unterstützt Modbus RTU über RS485. Stellen Sie im Menü Einstellungen > RS485 das Protokoll auf Modbus und konfigurieren Sie Baudrate, Parität und Adresse (1–247).
Wie richte ich einen Alarm für zu hohen Strom ein?
Navigieren Sie zu Einstellungen > Alarm. Wählen Sie die Größe (z.B. Strom L1), legen Sie den Aktivierungsgrenzwert, die Verzögerungszeit und den Ausgang fest. Alarme können auch auf Aufzeichnung gesetzt werden.
Wie setze ich die rücksetzbaren Zwischenzähler zurück?
Im Hauptmenü unter Einstellungen > Rst.Reg (Resettable registers) können Sie einzelne Zähler (z.B. importierte Wirkenergie) oder alle auf einmal zurücksetzen.
Was bedeutet das Symbol mit dem Uhrzeigersinn auf dem Display?
Das Symbol zeigt die Messrichtung an: Drehung im Uhrzeigersinn = Energieimport, gegen den Uhrzeigersinn = Energieexport. Pfeile pro Phase geben die Richtung des Stromflusses an.
Wie konfiguriere ich die Impulsausgänge?
Gehen Sie zu Einstellungen > Pulse out. Wählen Sie die Energieart (z.B. importierte Wirkenergie), stellen Sie Impulsfrequenz (1–9999 Impulse/kWh) und Impulslänge (10–990 ms) ein. Anschließend weisen Sie einen physikalischen Ausgang zu.
Kann der Zähler die Blindenergie messen?
Ja, der Zähler misst sowohl Wirk‑ als auch Blindenergie (induktiv und kapazitiv). Die Blindenergiewerte werden in den Energieregistern separat geführt und können über das Display oder Kommunikation abgerufen werden.
Wie stelle ich Datum und Uhrzeit ein?
Im Hauptmenü wählen Sie Einstellungen > Uhr. Geben Sie das aktuelle Datum und die Uhrzeit ein. Nach einem Stromausfall sichert ein Superkondensator die Uhr für bis zu 48 Stunden.

Benutzerfragen zu Energy Meter Janitza

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BEDIENUNGSANLEITUNG Energy Meter Janitza

Haftungs- ausschluss

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne Ankündigung geändert werden und können nicht als Verpflichtung seitens Janitza electronics GmbH erachtet werden. Janitza electronics GmbH haftet nicht für Fehler, die in diesem Dokument auftreten können.

Janitza electronics GmbH haftet auf keinen Fall für direkte, indirekte, besondere, Neben- oder Folgeschäden beliebiger Art, die aus der Verwendung dieses Dokuments ent- stehen können. Janitza electronics GmbH ist auch nicht haftbar für Neben- oder Folgeschäden, die aus der Verwendung der in diesem Dokument erwähnten Software oder Hardware entstehen können.

Kontakt

Janitza electronics GmbH

Vor dem Polstück 6

D-35633 Lahnau

Deutschland

Tel.: +49 6441 9642-0

Fax: +49 6441 9642-30

info@janitza.de

www.janitza.de

Inhalt

1 Produktübersicht....9

1.1 Bauteile des Energiezähler 10
1.2 Energiezählertypen 12

2 Installation.... 15

2.1 Montage des Energiezählers 16
2.2 Umweltbedingungen 18
2.3 Installation des Energiezählers 19

2.3.1 Einrichtung des Energiezählers 21

2.4 Schaltpläne 22

2.4.1 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler ohne Spannungswandler .....23
2.4.2 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler mit Spannungswandler......24
2.4.4 Eingänge/Ausgänge 26
2.4.5 Kommunikation 27

3 Benutzeroberfläche 29

3.1 Anzeige....30

4 Einstellungen....35

4.1 Einstellungen und Konfigurationen 36

4.1.1 Einstellung des Datums 36
4.1.2 Einstellung der Uhrzeit. 37
4.1.3 Einstellung der Wandlerübersetzungen 37
4.1.4 Einstellung der Leiter 37
4.1.5 Einstellung des Impulsausgangs 37
4.1.6 Einstellung der Ein-/Ausgänge 38
4.1.7 Einstellung der Alarme 39
4.1.8 Einstellung Währung/CO2 42
4.1.9 Einstellung der RS485 42
4.1.10 Einstellung der IR-Schnittstelle 43
4.1.11 Einstellung der Aktualisierungseinwilligung.... 45
4.1.12 Einstellung der Impuls-LED 46
4.1.13 Einstellung des Tarifs 46
4.1.14 Einstellung der vorherigen Werte 47
4.1.15 Einstellung des Lastprofils.... 47
4.1.16 [Einstellung des Bedarfs 48]
4.1.17 Zurücksetzen rücksetzbarer Zwischenzähler 49

5 Technische Beschreibung .... 51

5.1 Energiewerte 52
5.2 Messwerte....54
5.3 Oberwellen....56

5.3.1 Messung von Oberwellen 58

5.4 Alarm 60
5.5 Eingänge und Ausgänge....62

5.5.1 Tarifeingänge 62
5.5.2 Impulsausgänge 63

5.5.2.1 Impulsfrequenz und Impulslänge 63

5.6 Interne Uhr 66
5.7 Protokolle....67

5.7.1 Systemprotokoll 67

5.7.2 Ereignisprotokoll 68

5.7.3 Netzqualitätsprotokoll 69
5.7.4 Prüfprotokoll 70
5.7.5 Einstellungsprotokoll 70
5.7.6 Ereigniscodes 71
5.8 Bedarf 73
5.9 Vorherige Werte 76
5.10 Belastungsprofil....7\$
6.1 Technische Spezifikationen 82
6.2 Physikalische Abmessungen 86
7.1 Messung der Energie 88
7.1.1 Einphasige Messung mit 1 Messwerk 90
7.1.2 Dreiphasige Messung mit 2 Messwerken 92
7.1.3 Dreiphasige Messung mit 3 Messwerken 94
8.1 Wartung 100
9.1 Über das Modbus-Protokoll 102
9.1.1 Funktionscode 3 (Bestandsregister lesen 102
9.1.2 Funktionscode 16 (Mehrfachregister schreiben) 104
9.1.3 Funktionscode 6 (Einzelregister schreiben) 106
9.1.3.1 Ausnahmeantworten 107
9.2 Lesen und Schreiben in Registern 108
9.3 Zuordnungstabellen 109
9.4 Historische Daten....126
9.4.1 Größenkennungen 130
9.5 Vorherige Werte 136
9.5.1 Lesen der vorherigen Werte.... 138
9.6 Bedarf 140
9.6.1 Ablesen des Bedarfs.... 143
9.7 Ereignisprotokolle....145
9.7.1 Ereignisprotokolle lesen 147
9.8 Belastungsprofil....149
9.8.1 Das Belastungsprofil lesen 151
9.9 Konfiguration....153
9.9.1 Vorherige Werte 153
9.9.2 Bedarf 155
9.9.3 Belastungsprofil 158
9.9.4 Alarme 159
9.9.5 Eingänge und Ausgänge.... 163
9.9.6 Tarife 166

6 Technische Daten....81

7 Messverfahren 87

8 Wartung 99

9 Kommunikation mit Modbus 101

Kapitel 1: Produktübersicht

Übersicht

Dieses Kapitel beschreibt die Teile des Energiezählers und die verschiedenen Energiezählertypen.

In diesem Kapitel

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:

1.1 Bauteile des Energiezähler 10
1.2 Energiezählertypen 12

1.1 Bauteile des Energiezähler

Abbildung

Die Bauteile des Energiezählers sind in der unten stehenden Abbildung dargestellt:

Janitza Energy Meter - Abbildung - 1

Die folgende Tabelle beschreibt die Bauteile des Energiezählers:

ArtikelBeschreibung Bemerkungen
1Anschluss für Kommunikationsverbindung
2Anschlussklemmen für Eingangs-/Ausgangsanschluss
3Plombieröse Plombiersaite kann zur Abdichtung des Deckels eingesetzt werden.
4Plombierbare Anschlussabdeckung Schutzabdeckung mit aufgedrucktem Anschlussbild auf der Innenseite.
5LEDBlinkt im Verhältnis zur gemessenen Energie.
6Programmiertaste Zugang zum Konfigurationsmodus
7Plombierbare Anschlussabdeckung Schutzabdeckung mit aufgedrucktem Anschlussbild auf der Innenseite.
8Anschlussklemmen Anschlussklemmen für alle Spannungen und Ströme
9Plombierbare AbdeckungZum Schutz der LCD-Anzeige und zum Plombieren der Programmiertaste
10Produktdaten Enthält Daten über den Energie-zählertyp
11OK-TasteFührt eine Maßnahme aus oder wählt ein Menü
12Taste nach unten Nach unten blättern (nach rechts blättern im Hauptmenü)
13Taste nach oben Nach oben blättern (nach links blät-tern im Hauptmenü)
14Beenden-TasteVerlassen in das vorherige Menü oder umschalten zwischen Standard- und Hauptmenü.
15Anzeige LCD-Anzeige zum Ablesen desEnergiezählers
16Optische Kommunikationsschnittstelle Für Infrarotkommunikation
17Plombierung

Produktschild

Die Informationen zum Energiezählertyp, die auf den Schildern am Messgerät enthalten sind, werden in der Abbildung unten dargestellt:

A43 512-100 12345678 Active energy cl. 1 and B Reactive energy cl. 2 3x57,7/100...3x288,7/500 0,25-5(80) A 50 or 60 Hz 1000 imp/kWh Prog imp kWh -40°C to 85°C 2012-08 CE M12 0122 A43 512-100 1 2 3 4 5 6 7 8

Informationen auf dem Produktschild

Die Informationen auf dem Produktschild werden in der Tabelle unten erläutert:

Artikel Beschreibung
1 Import/Export von Energie
2 Messung mit 3 Messwerken
3 Messung mit 2 Messwerken
4 Messung mit 1 Messwerk
5 LED
6 Impulsausgang
7 Schutzklasse II
8 Erklärung zur Produktsicherheit
9 Typenbezeichnung
10 Seriennummer
11 Genauigkeit Wirkenergie
ArtikelBeschreibung
12Genauigkeit Blindenergie
13Spannung
14Strom
15Frequenz
16LED-Impulsfrequenz
17Impulsfrequenz
18Temperaturbereich
19Herstellungsdatum (Jahr und Woche)
20ABB ID
21Benannte Stelle
22MID und Überprüfungsjahr

Kapitel 2: Installation

Übersicht

Dieses Kapitel beschreibt die Montage des A44 Energiezähler und dessen Anschluss an ein Stromnetz. Das Kapitel enthält darüber hinaus Informationen zur Durchführung der grundlegenden Einrichtung des Energiezählers.

Informationen zum Anschluss der Ein-/Ausgänge und den Kommunikationsoptionen sind ebenfalls in diesem Kapitel enthalten.

In diesem Kapitel

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:

2.1 Montage des Energiezählers 16

2.2 Umweltbedingungen 18

2.3 Installation des Energiezählers 19

2.3.1 Einrichtung des Energiezählers 2

2.4 Schaltpläne 22

2.4.1 Direktmessende Energiezähler 22

2.4.2 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler ohne Spannungswandler 23

2.4.3 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler mit Spannungswandler 24

2.4.4 Eingänge/Ausgänge 26

2.4.5 Kommunikation 27

2.1 Montage des Energiezählers

Allgemeines

Dieser Abschnitt beschreibt unterschiedliche Montagearten für den Energiezähler A44.

Montage auf DIN-Schiene

Der Energiezähler A44 ist für eine Montage auf einer standardmäßigen (DIN 50022) DIN-Schiene ausgelegt. Wenn dieses Montageverfahren eingesetzt wird, ist kein zusätzliches Zubehör erforderlich und der Energiezähler wird durch Aufschnappen der DIN-Schienenbefestigung auf die Schiene an der Schiene befestigt.

DIN-Schiene

Die folgende Abbildung zeigt eine DIN-Schiene.

Janitza Energy Meter - DIN-Schiene - 1

Die empfohlene Art der Wandmontage des Energiezählers ist es, zuerst eine separate DIN-Schiene und dann den Energiezähler auf die Schiene zu montieren.

Unterputz- montage

Zur Unterputzmontage des Energiezählers sollte ein Unterputzmontagesatz eingesetzt werden.

Unterputz- montagesatz

Die folgende Abbildung zeigt einen Unterputzmontagesatz.

Janitza Energy Meter - Unterputz- montagesatz - 1

2.2 Umweltbedingungen

Schutz gegen Eindringen

Zur Einhaltung der Schutzanforderungen muss das Produkt in Gehäusen der Schutzklasse IP 51 oder höher gemäß IEC 60259 montiert werden.

Mechanische Umgebung

Laut Messrichtlinie (2004/22/EG) entspricht das Produkt M1, d.h. das Produkt kann an „...Standorten mit Vibrationen und Schlägen geringer Bedeutung, z. B. für Geräte, die an leichte Aufnahmen montiert sind, die vernachlässigbaren Vibrationen und Schlägen unterliegen, die durch lokale Spreng- oder Rammarbeiten, zuschlagende Türen, etc. übertragen werden,“ betrieben werden.

Elektromagnetische Umgebung

Laut Messrichtlinie (2004/22/EG) entspricht das Produkt E2, d.h. das Produkt kann „...an Standorten mit elektromagnetischen Störungen betrieben werden, die den Störungen entsprechen, die wahrscheinlich in anderen Industriegebäuden zu finden sind.“

Klimatische Umgebung

Für einen ordnungsgemäßen Betrieb sollte das Produkt nicht außerhalb des vorgegebenen Temperaturbereiches von -40 ^-+70 ^ betrieben werden.

Für einen ordnungsgemäßen Betrieb sollte das Produkt nicht bei einer Luftfeuchtigkeit betrieben werden, die den vorgegebenen Wert von 75 % im Jahresdurchschnitt und 95 % an 30 Tagen/Jahr nicht überschreitet.

2.3 Installation des Energiezählers

Janitza Energy Meter - Installation des Energiezählers - 1

Warnung – Installation von, Zugang zu und Wartung von elektrischen Geräten dürfen nur durch qualifizierte Elektrofacharbeiter erfolgen.

Arbeiten mit hohen Spannungen kann potenziell tödlich sein. Personen, die mit hohen Spannungen in Berührung kamen, können einen Herzstillstand, Verbrennungen oder andere schwere Verletzungen erleiden. Um solche Verletzungen zu vermeiden, müssen Sie vor der Installation die Stromversorgung unterbrechen.

Janitza Energy Meter - Installation des Energiezählers - 2

Warnung – Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, dass die Geräte so installiert werden, dass ein zufälliges Berühren der Anschlussklemmen nicht möglich ist.

Die beste Möglichkeit für eine sichere Installation ist die Installation in einem Gehäuse. Außerdem muss der Zugang zu den Geräten mithilfe eines Schlosses und Schlüssels eingeschränkt und von qualifizierten Elektrofacharbeitern überwacht werden.

Janitza Energy Meter - Installation des Energiezählers - 3

Warnung – Die Energiezähler müssen immer durch Sicherungen eingangseitig geschützt werden.

Für die Wartung von Energiezählern an Transformatoren wird empfohlen, ein Kurzschließgerät in der Nähe des Energiezählers zu installieren.

Installations- anforderungen

Für die Installation von Energiezählern mit drahtloser Kommunikation muss ein Abstand zu Personen von mindestens 20 cm eingehalten werden.

Installation des Energiezählers

Folgen Sie den Schritten in der Tabelle unten, um den Energiezähler zu installieren und die Installation zu überprüfen:

SchrittMaßnahme
1 Schalten Sie die Stromversorgung ab.
2Positionieren Sie den Energiezähler an der DIN-Schiene und stellen Sie sicher, dass es einrastet.
3 Isolieren Sie das Kabel soweit wie auf dem Energiezähler angegeben ab.
4 Schließen Sie die Kabel laut Anschlussbild an, der auf dem Energiezähler abgedruckt ist, und ziehen Sie die Schrauben fest (2,5 Nm bei direktmessender Energiezählern und 2 Nm bei über Transformatoren angeschlossenen Energiezählern).
5Installieren Sie den Stromkreisschutz. Siehe table 2:1 unten stehend für die richtige Sicherung.
6Schließen Sie die Kabel laut Anschlussbild an, der auf dem Energiezähler abgedruckt ist, und ziehen Sie die Schrauben fest (0,25 Nm). Stellen Sie dann eine Verbindung mit einer externen Stromversorgung her (max. 240 V).
7 WennKommunikation verwendet wird, schließen Sie die Kabel laut Anschlussbild an, der auf dem Energiezähler abgedruckt ist, und ziehen Sie die Schrauben fest (0,25 Nm).
Prüfen Sie die Installation
SchrittMaßnahme
8 PrüfenSie, dass der Energiezähler an die vorgegebene Spannung angeschlossen ist und dass die Anschlüsse der Spannungsphasen und des Nullleiters (so fern verwendet) an die richtigen Klemmen angeschlossen sind.
9Prüfen Sie bei einem über einen Transformator angeschlossenen Energiezähler, dass die Stromrichtung des Primär- und Sekundärstroms der externen Transformatoren stimmt. Prüfen Sie auch, dass die Transformatoren an die richtigen Klemmen des Energiezählers angeschlossen sind.
10Schalten Sie die Stromversorgung ein. Wird eine Warnung angezeigt, finden Sie Informationen zu den Fehlercodes unter Fehlersuche.
11 PrüfenSie unter Menüpunkt „Istwerte“ auf dem Energiezähler, dass die Spannungen, Ströme, die Leistung und die Leistungsfaktoren plausibel sind und dass die Leistungsrichtung den Erwartungen entspricht (die Gesamtleistung sollte für einen Energie verbrauchenden Verbraucher positiv sein). Während der Prüfung sollte der Energiezähler an den Verbraucher angeschlossen sein, vorzugsweise ein Verbraucher mit einem Strom über Null an allen Phasen, um die Prüfung so vollständig wie möglich durchzuführen.

Stromkreisschutz

Verwenden Sie die Informationen in dieser Tabelle, um die richtige Sicherung für den Stromkreisschutz auszuwählen.

Tabelle: 2:1

Energiezählertyp Max. Stromkreisschutz
Direktmessende Zähler 80 A MCB, C-Charakteristik oder 80 A Sicherungstyp gL-gG
Über Transformator angeschlossen10 A MCB, B-Charakteristik oder Diazes, schnell.

2.3.1 Einrichtung des Energiezählers

Standard- einstellungen

Informationen zur Änderung der Standardeinstellungen des Energiezählers entnehmen Sie bitte dem Kapitel Energiezählereinstellung.

Standard- einstellungen

Die folgende Tabelle enthält die Standardeinstellungen des Energiezählers, die in der Regel geändert werden müssen. Überprüfen Sie die Einstellungen des Energiezählers, um herauszufinden, ob eine erneute Einrichtung erforderlich ist.

ParameterAn Transformator angeschlossene Energiezähler
Uhr ---
Verhältnisse VT 1
Verhältnisse CT 1
Anzahl Leiter 4
Impulsfrequenz 10
Impulslänge 100 ms

2.4 Schaltpläne

Allgemeines

Dieser Abschnitt beschreibt den Anschluss der unterschiedlichen Energiezähler- typen an ein Stromnetz. Die Klemmenbezeichnungen in den unten aufgeführten Schaltplänen entsprechen den Markierungen auf den Anschlussklemmen des Energiezählers.

N

2.4.1 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler ohne Spannungswandler

Anschluss mit 4 Adern

Die folgende Abbildung zeigt einen 4-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 11 P1 P1 P1 L1 L2 L3 N S1 S2 P1 P2

Anschluss mit 3 Adern

Die folgende Abbildung zeigt einen 3-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers:

Janitza Energy Meter - Anschluss mit 3 Adern - 1

flowchart
graph TD
    A["Component 1"] --> B["Component 2"]
    A --> C["Component 3"]
    D["Component 4"] --> E["Component 5"]
    D --> F["Component 6"]
    G["Component 7"] --> H["Component 8"]
    G --> I["Component 9"]
    J["Component 11"] --> K["Component 1"]
    L1 --> M["Input Line"]
    L2 --> M
    L3 --> M
    M --> N["Output Line"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333
    style J fill:#ccf,stroke:#333
    style L1 fill:#cfc,stroke:#333
    style L2 fill:#cfc,stroke:#333
    style L3 fill:#cfc,stroke:#333
    style M fill:#ffc,stroke:#333
    style N fill:#ffc,stroke:#333
    style P1 fill:#fcc,stroke:#333
    style P2 fill:#fcc,stroke:#333

Anschluss mit 2 Adern

Die folgende Abbildung zeigt einen 2-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers:

Janitza Energy Meter - Anschluss mit 3 Adern - 2

flowchart
graph TD
    A["Component 1"] --> B["Component 2"]
    B --> C["Component 3"]
    C --> D["Component 4"]
    D --> E["Component 5"]
    E --> F["Component 6"]
    F --> G["Component 7"]
    G --> H["Component 8"]
    H --> I["Component 9"]
    I --> J["Component 11"]
    K["P1"] --> L["Resistor"]
    L --> M["Ground"]

2.4.2 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler mit Spannungswandler

Anschluss mit 4 Adern

Die folgende Abbildung zeigt einen 4-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers mit Spannungswandlern:

Janitza Energy Meter - Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler mit Spannungswandler - 1

flowchart
graph TD
    A["S1"] --> B["Switch"]
    C["S2"] --> D["Switch"]
    E["P1"] --> F["Branch 1"]
    G["P2"] --> H["Branch 2"]
    I[" "] --> J["1"]
    K[" "] --> L["2"]
    M[" "] --> N["3"]
    O[" "] --> P["4"]
    Q[" "] --> R["5"]
    S[" "] --> T["6"]
    U[" "] --> V["7"]
    W[" "] --> X["8"]
    Y[" "] --> Z["9"]
    AA[" "] --> AB["11"]

Anschluss mit 3 Adern

Die folgende Abbildung zeigt einen 3-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers mit Spannungswandlern:

Janitza Energy Meter - Anschluss mit 3 Adern - 1

flowchart
graph TD
    S1["Power Source S1"] --> P1["P1"]
    S2["Power Source S2"] --> P1
    P1 --> P2["P2"]
    P1 --> 1["Component 1"]
    P1 --> 2["Component 2"]
    P1 --> 3["Component 3"]
    P1 --> 4["Component 4"]
    P1 --> 5["Component 5"]
    P1 --> 6["Component 6"]
    P1 --> 7["Component 7"]
    P1 --> 8["Component 8"]
    P1 --> 9["Component 9"]
    P1 --> 11["Component 11"]
    1 --> P1
    2 --> P1
    3 --> P1
    4 --> P1
    5 --> P1
    6 --> P1
    7 --> P1
    8 --> P1
    9 --> P1
    11 --> P1
    L1["L1"] --> P1
    L2["L2"] --> P1
    L3["L3"] --> P1

Anschluss mit 2 Adern

Die folgende Abbildung zeigt einen 2-adrigen Anschluss eines über Transforma- toren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers mit Spannungswandlern:

Janitza Energy Meter - Anschluss mit 2 Adern - 1

flowchart
graph TD
    A["S1"] --> B["P1"]
    C["S2"] --> D["P2"]
    B --> E["1"]
    D --> F["2"]
    E --> G["3"]
    F --> H["4"]
    G --> I["5"]
    H --> J["6"]
    I --> K["7"]
    J --> L["8"]
    K --> M["9"]
    L --> N["11"]
    O["L"] --> P["P1"]
    Q["N"] --> R
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style O fill:#ccf,stroke:#333
    style Q fill:#ccf,stroke:#333

2.4.3 Eingänge/Ausgänge

2 Ausgänge,
2 Eingänge

Janitza Energy Meter - Eingänge/Ausgänge - 1

flowchart
graph TD
    A["13"] --> B["Out1"]
    B --> C["15"]
    C --> D["Out2"]
    D --> E["16"]
    E --> F["Inp1"]
    F --> G["17"]
    G --> H["Inp2"]
    H --> I["18"]
    I --> J["●"]
    I --> K["●"]
    I --> L["/"]

4 konfigurierbare

Eingänge/

Ausgänge

Janitza Energy Meter - Eingänge/Ausgänge - 2

flowchart
graph TD
    A["13"] --> B["I/O1"]
    B --> C["I/O2"]
    C --> D["I/O3"]
    D --> E["I/O4"]
    F["15"] --> G["I/O1"]
    H["16"] --> I["I/O2"]
    J["17"] --> K["I/O3"]
    L["18"] --> M["I/O4"]
    N["↔"] --> O["↔"]
    P["↔"] --> Q["↔"]
    R["↔"] --> S["↔"]

1 Ausgang

Janitza Energy Meter - Eingänge/Ausgänge - 3

flowchart
graph TD
    A["C"] --> B["13"]
    B --> C["Out1"]
    C --> D["15"]
    D --> E["NC"]
    E --> F["NC"]
    F --> G["NC"]
    G --> H["End"]

2.4.4 Kommunikation

RS485

RS485 A B C 37 36 35

Kapitel 3: Benutzeroberfläche

Übersicht

Dieses Kapitel beschreibt die unterschiedlichen Ansichten und die Menüstruktur der Anzeige.

In diesem Kapitel

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:

3.1 Anzeige 30

3.1 Anzeige

Allgemeines

Die Anzeige enthält zwei Hauptansichten, das Standardmenü und das Hauptmenü. Verwenden Sie die Beenden-Taste E zum Umschalten zwischen den Ansichten. In beiden Ansichten werden eine Reihe von Statussymbolen oben auf der Anzeige angezeigt. Diese Symbole werden in Tabelle 3:1 unten stehend erläutert. Gleichermaßen verfügt der untere Teil der Anzeige über erklärenden Text, der beschreibt was gerade angezeigt oder hervorgehoben wird.

Standardmenü

Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel des Layouts des Standardmenüs:

0.00 kWh ACT. NRG. IMP. TOT 1/20

Energiewerte

Die folgende Tabelle erläutert den Inhalt der 12 verfügbaren Seiten im Standardmenü:

Seite EinheitAngezeigter TextErklärender Text
1/20 kWh ACT.NRG.IMP.TOTMisst die insgesamt im-portierte Wirkenergie.
2/20 kWh ACT.NRG.EXP.TOTMisst die insgesamt ex-portierte Wirkenergie.
3/20 kvarh REACT.NRG.IMP.TOTMisst die insgesamt im- portierte Blindenergie.
4/20 kvarh REACT.NRG.EXP.TOTMisst die insgesamt ex- portierte Blindenergie.
5/20 kWh ACT.NRG.IMP.TAR1Misst die importierteWirkenergie für Tarif 1
6/20 kWh ACT.NRG.IMP.TAR2Misst die importierteWirkenergie für Tarif 2
9/20 kWh ACT.NRG.EXP.TAR1Misst die exportierte Wirkenergie für Tarif 1
10/20 kWh ACT.NRG.EXP.TAR2Misst die exportierteWirkenergie für Tarif 2
13/20 kvarhREACT.NRG.IMP.TAR1 Misst die importierteBlindenergie für Tarif 1
14/20 kvarhREACT.NRG.IMP.TAR2Misst die importierteBlindenergie für Tarif 2
17/20 kvarhREACT.NRG.EXP.TAR1Misst die exportierteBlindenergie für Tarif 1
18/20 kvarhREACT.NRG.EXP.TAR2 Misst die exportierteBlindenergie für Tarif 2

Statussymbole

Die auf der Anzeige sichtbaren Statussymbole werden in der folgenden Tabelle erläutert.

Tabelle: 3:1

Symbol Anzeige
Janitza Energy Meter - Statussymbole - 1Aktiver Quadrant.
SezseidKommunikation läuft. Der Energiezähler sendet oder empfängt Informationen.
InzseidMessung läuft. Drehung im Uhrzeigersinn zeigt Import an. Drehung gegen den Uhrzeigersinn zeigt Export an.
InzseidPfeile zeigen die Richtung des Stromes pro Phase an. Pfeil links = Export, Pfeil rechts = Import. Eine Zahl ohne Pfeil gibt an, dass nur Spannung an der Phase ange- schlossen ist.
InzseidAktiver Tarif.
SezseidFehler, Warnung, Hinweis
InzseidÜbersetzungsverhältnis (nur bei für Transformatoren bemessenen Energiezählern)

Hauptmenü

Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel des Layouts des Hauptmenüs:

E→1←2←3△T1○8 kWh ←→ ENERGY REGISTERS

Hauptmenü- punkte

Je nach Energiezählertyp sind alle oder nur einige der folgenden Symbole auf der Anzeige verfügbar:

SymbolErklärung
kWhEnergieregister
Janitza Energy Meter - Hauptmenü- punkte - 1Istwerte
Janitza Energy Meter - Hauptmenü- punkte - 2E/A
Status
Janitza Energy Meter - Hauptmenü- punkte - 3Einstellung

Hauptmenü- struktur
Die folgende Tabelle beschreibt die Struktur und den Inhalt des Hauptmenüs:

Janitza Energy Meter - Hauptmenü- punkte - 4Janitza Energy Meter - Hauptmenü- punkte - 5Janitza Energy Meter - Hauptmenü- punkte - 6Janitza Energy Meter - Hauptmenü- punkte - 7Janitza Energy Meter - Hauptmenü- punkte - 8
Wirkenergieimport L1-L3 Wirkleistung E/A 1System-protokollUhr
Wirkenergieexport L1-L3 Blindleistung E/A 2Ereignis-protokollWandlerübersetzungen
Wirkenergie Netz L1-L3 Scheinleistung E/A 3Netz-qualitäts-protokollAdern
Blindenergieimport L1-L3Phasen-spannungE/A 4System-statusImpulsausgang
Blindenergieexport L1-L3 Haupt-spannungPrüfprotokollE/A
Blindenergie Netz L1-L3 StromEinstellungs-protokollAlarm
Scheinenergieimport L1-L3Frequenz Über Währung/CO2
Scheinenergieexport L1-L3Leistungsfaktor RS 485
Scheinenergie Netz L1-L3Phasenwinkel LeistungIR-Schnittstelle
Wirkenergieimport TarifPhasenwinkel SpannungDrahtlos
Wirkenergieexport TarifPhasenwinkel StromAktualisierungs-einwilligung
Blindenergieimport TarifAktueller QuadrantImpuls-LED
Blindenergieexport TarifTarif
Rücksetzbarer Wirkenergieimport insgesamtVorherige Werte
Rücksetzbarer Wirkenergieexport insgesamtLastprofile
Rücksetzbarer Blind-energieimport insgesamtBedarf
Rücksetzbarer Blind-energieexport insgesamtRücksetzbare Zwischenzähler
Währung
CO_2

Kapitel 4: Einstellungen

Übersicht

Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über die Einstellungen und Konfigurationsoptionen der Energiezähler.

In diesem Kapitel

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:

4.1 Einstellungen und Konfigurationen 36
4.1.1 Einstellung der Wandlerübersetzungen 37
4.1.2 Einstellung der Leiter 37
4.1.3 Einstellung des Impulsausgangs 37
4.1.4 Einstellung der Ein-/Ausgänge 38
4.1.5 Einstellung der Alarme 39
4.1.6 Einstellung Währung/CO2 42
4.1.7 Einstellung der RS485 42
4.1.8 Einstellung der IR-Schnittstelle 43
4.1.9 Einstellung der Aktualisierungseinwilligung 45
4.1.10Einstellung der Impuls-LED 46
4.1.11 Einstellung des Tarifs 46
4.1.12 Einstellung der vorherigen Werte 47
4.1.13Einstellung des Lastprofils 47
4.1.14 Einstellung des Bedarfs 48
4.1.15 Zurücksetzen rücksetzbarer Zwischenzähler 49

4.1 Einstellungen und Konfigurationen

Konfigurierbare Funktionen

Je nach Energiezählertyp sind alle oder nur einige der folgenden Funktionen konfigurierbar:

  • Clock (Uhr)
    • Ratios (Übersetzungen)
  • Wires (Leiter)
    • Pul.Out. (Impulsausgang)
    • I/O (Ein-/Ausgänge)
  • Alarm (Alarm)
  • Curr/CO2 (Währung/CO _2 )
  • RS485 (RS485)
    • IR Side (IR-Schnittstelle)
    • W-less (Drahtlos)
    • Upgr.Cons (Aktualisierungseinwilligung)
    • Puls.LED (Impuls-LED)
  • Tariff (Tarif)
    • Prev. Val. (Vorherige Werte)

Einstellung eines Wertes

4.1.1 Einstellung der Wandlerübersetzungen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Wandlerübersetzungen einzustellen:

  1. Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie:
  2. Wählen Sie „Ratios“ (Wandlerübersetzungen) und drücken Sie OK
  3. In der Anzeige erscheint die Größe Strom (CT auf der Anzeige) und die Wandlerübersetzung. Drücken Sie um die Wandlerübersetzung zu ändern. Siehe Tabelle 4:1 für das Intervall.
  4. Drücken Sie. In der Anzeige erscheint die Größe Spannung (VT auf der Anzeige) und die Wandlerübersetzung. Drücken Sie, um die Wandlerübersetzung zu ändern. Siehe Tabelle 4:1 für das Intervall.

Tabelle: 4:1

Option Intervall
Stromwandler (CT auf der Anzeige) 1–9999/1–9
Spannungswandler (VT auf der Anzeige)1–999999/1–999

4.1.2 Einstellung der Leiter

Der Energiezähler kann entweder drei Leiter TPE oder vier Leiter TPE+N nutzen. Gehen Sie wie folgt vor, um die Anzahl der Leiter einzustellen:

  1. Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK
  2. Wählen Sie „Wires“ (Leiter) und drücken Sie OK
  3. Die Anzeige zeigt jetzt die vom Energiezähler eingesetzte Leiterkonfiguration.
  4. Stellen Sie die Anzahl der Leiter ein.

4.1.3 Einstellung des Impulsausgangs

Gehen Sie wie folgt vor, um den Impulsausgang einzustellen:

  1. Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK
  2. Wählen Sie „Pulse out“ (Pul.out auf der Anzeige) und drücken Sie. Die Anzeige zeigt die Energieart, die am Impulsausgang 1 gemessen wird. Je nach Energiezählertyp stehen folgende Optionen zur Auswahl:

Act.Nrg.Imp auf der Anzeige Wirkenergie importiert

  1. Stellen Sie die Energieart ein.
  2. Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint nun die Frequenz. Das einstellbare Intervall beträgt 0–999999 Impulse/kWh oder 0–999999 Impulse/MWh. Stellen Sie die Frequenz und die Größe ein.

  3. Drücken Sie ☑ ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt die Impulslänge in Millisekunden. Das Intervall für die Impulslänge liegt zwischen 10 und 990 ms. Stellen Sie die Impulslänge ein.

  4. Drücken Sie ☑ ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt die Einstellung für Impulsausgang 1. Je nach Energiezählertyp stehen folgende Optionen zur Auswahl:

4 konfigurierbareEin-/Ausgänge4 statischeEin-/Ausgänge1 statischerEin-/Ausgang
Kein Ausgang Kein Ausgang Kein Ausgang
Out 1 Out 1 Out 1
Out 2 Out 2 -
Out 3 --
Out 4 --

Janitza Energy Meter - Einstellung des Impulsausgangs - 1

Hinweis – Wenn Sie einen Ein-/Ausgang auswählen, der nicht für einen Impulsausgang konfiguriert ist, wird die Option auf „no output“ (kein Ausgang) gesetzt, wenn Sie die Taste OK drücken

  1. Der erste Impulsausgang ist jetzt vollständig eingerichtet. Je nach Energiezählertyp können bis zu vier Impulsausgänge eingerichtet werden. Wenn Ihr Energiezähler mehrere Impulsausgänge unterstützt, verwenden Sie um nach unten zu den weiteren Impulsausgängen zu wechseln, und stellen Sie diese analog zu Impulsausgang 1 ein.

4.1.4 Einstellung der Ein-/Ausgänge

Gehen Sie wie folgt vor, um die Ein-/Ausgänge einzustellen:

  1. Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie .

  2. Wählen Sie „I/O“ (Ein-/Ausgänge) und drücken Sie OK

  3. Auf der Anzeige erscheint nun Ein-/Ausgang 1. Um den Ein-/Ausgang zu ändern, verwenden Sie oder . Um einen Ein-/Ausgang einzustellen, drücken Sie die Taste . Je nach Energiezählertyp stehen unterschiedliche Optionen für die Ein-/Ausgänge zur Auswahl, siehe Tabelle 4:3.

Tabelle: 4:2

Ein-/AusgängeVerfügbare Optionen
4 statische Ein-/Ausgänge ^2 AlarmausgangKommunikationsausgangImpulsausgangTarifausgangImmer einImmer aus
1 statischer Ein-/AusgangAlarmausgangKommunikationsausgangImpulsausgangTarifausgangImmer einImmer aus
  1. Durch diese Optionen können Sie Ausgänge durch Tarifeinstellungen kontrollieren.

  2. Ein-/Ausgang 1 und Ein-/Ausgang 2 sind standardmäßig als statische Ausgänge eingestellt. Ein-/Ausgang 3 und Ein-/Ausgang 4 sind standardmäßig als statische Ausgänge eingestellt und können nicht konfiguriert werden. Ein-/Ausgang 3 und Ein-/Ausgang 4 werden nicht auf der Anzeige aufgeführt.

4.1.5 Einstellung der Alarme

Gehen Sie wie folgt vor, um Alarme einzustellen:

  1. Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK

  2. Wählen Sie „Alarm“ (Alarm) und drücken Sie OK

  3. Die Anzeige zeigt die zu messende Größe. Je nach Energiezählertyp stehen verschiedene Größen zur Auswahl: Siehe Tabelle 4:3 und Tabelle 4:4 für verfügbare Größen und Intervalle/Einheiten für die unterschiedlichen Größen. Stellen Sie die gewünschte Größe ein.

  4. Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt den Grenzwert, bei dem der Alarm ausgelöst wird. Stellen Sie die Alarmgrenze ein.

  5. Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt die Zeit, in der ein Messwert über dem im vorherigen Schritt eingestellten Grenzwert liegen muss, damit der Alarm ausgelöst wird. Stellen Sie den Grenzwert ein.

  6. Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt, bei welchem Grenzwert der Alarm beendet wird. Stellen Sie die Alarmgrenze ein.

  7. Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt die Zeit, in der ein Messwert unter den im vorherigen Schritt eingestellten Grenzwert fallen muss, damit der Alarm ausgelöst wird. Stellen Sie den Grenzwert ein.

  8. Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt, ob der Alarm aufgezeichnet wird oder nicht. Die verfügbaren Werte sind „on“ (ein) und „off“ (aus). Stellen Sie die Aufzeichnung auf ein oder aus.

  9. Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt den Ausgang, für den der Alarm eingestellt wurde (oder ob kein Ausgang eingestellt wurde). Die verfügbaren Optionen richten sich nach dem Energiezählertyp, siehe Tabelle 4:5.

Janitza Energy Meter - Einstellung der Alarme - 1

Hinweis – Wenn Sie einen E/A auswählen, der nicht für einen Alarm konfiguriert ist, wird die Option auf „no output“ (kein Ausgang) gesetzt, wenn Sie die Taste SET drücken

  1. Der erste Alarm ist jetzt vollständig eingerichtet. Je nach Energiezählertyp können bis zu vier Alarme eingerichtet werden. Wenn Ihr Energiezähler mehrere Alarme unterstützt, verwenden Sie und , um die verbleibenden Alarme analog zur Einrichtung des ersten Alarms einzurichten.

Tabelle: 4:3

3-phasiger Energiezähler Intervall/Einheit
Inaktiv -
Gesamtwirkleistung 0–9999 W/kW/MW
Gesamtblindleistung0–9999 W/kW/MW
Gesamtscheinleistung0–9999 W/kW/MW
Gesamtleistungsfaktor0,000–0,999
Strom L10,01–99,99 A/kA
Strom L20,01–99,99 A/kA
Strom L3 0,01–99,99 A/kA
Strom N 0,01–99,99 A/kA
Spannung L1 0,1–999,9 V/kV
Spannung L2 0,1–999,9 V/kV
Spannung L3 0,1–999,9 V/kV
Spannung L1-L2 0,1–999,9 V/kV
Spannung L2-L3 0,1–999,9 V/kV
Spannung L1-L3 0,1–999,9 V/kV
Harmonische Spannung L1 0,1–999,9 V/kV
Harmonische Spannung L2 0,1–999,9 V/kV
Harmonische Spannung L3 0,1–999,9 V/kV
Harmonische Spannung L1-L2 0,1–999,9 V/kV
Harmonische Spannung L2-L3 0,1–999,9 V/kV
Harmonische Spannung L1-L3 0,1–999,9 V/kV
Wirkleistung L1 0–9999 W/kW/MW
Wirkleistung L2 0–9999 W/kW/MW
Wirkleistung L3 0–9999 W/kW/MW
Blindleistung L1 0–9999 W/kW/MW
Blindleistung L2 0–9999 W/kW/MW
Blindleistung L3 0–9999 W/kW/MW
Scheinleistung L1 0–9999 W/kW/MW
Scheinleistung L2 0–9999 W/kW/MW
Scheinleistung L3 0–9999 W/kW/MW
Leistungsfaktor L1 0,000–0,999
Leistungsfaktor L2 0,000–0,999
Leistungsfaktor L3 0,000–0,999

Tabelle: 4:4

4 statische E/A 1 statischer E/A
Kein Ausgang Kein Ausgang
Out 1Out 1
Out 2

4.1.6 Einstellung Währung/CO _2

2

Durch die Einstellung eines Umrechnungsfaktors für Währung/CQwerden kWh in eine Währung bzw. in kg CO₂ umgerechnet.

Gehen Sie wie folgt vor, um Währung/CO _2 einzustellen:

  1. Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie
  2. Wählen Sie „Currency/CO2“ (Curr/CO2 auf der Anzeige) und drücken Sie OK
  3. Die Anzeige zeigt den Preis in der Währung pro Einheit.
  4. Drücken Sie zur Einstellung des Umrechnungsfaktors und der Größe.
  5. Verwenden Sie, um zur nächsten Seite zu gelangen. Die Seite zeigt die Emissionen an CO_2 in kg pro kWh.
  6. Drücken Sie zur Einstellung des Umrechnungsfaktors für CO _2 .

4.1.7 Einstellung der RS485

Die RS485 verwendet das EQ-Bus- und das Modbus-Protokoll zur Kommunikation. Gehen Sie wie folgt vor, um die RS485-Kommunikation je nach Protokoll einzustellen:

SchrittEQ-Bus Modbus
1 WählenSie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OKWählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK.
2Wählen Sie die Kommunikations-schnittstelle.Wählen Sie die Kommunikations-schnittstelle.
3 WählenSie EQ-Bus. Wählen Sie Modbus.
4Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Baudrate. Die Optionen für die Baudrate finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Baudrate ein.Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Baudrate. Die Optionen für die Baudrate finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Baudrate ein.
5 Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Adresse. Den Adressbereich finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Adresse ein.Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Adresse. Den Adressbereich finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Adresse ein.
6Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint Oct. TO. Die Optionen finden Sie in Tabelle 4:6 Stellen Sie Oct. TO ein.Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Parität. Die Optionen finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Pa- rität ein.
7Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint Inac. TO. Die Optionen finden Sie in Tabelle 4:6 Stellen Sie Inac. TO ein.
8Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige gibt an, ob das Passwort zurückgesetzt werden muss. Die Optionen finden Sie in Tabelle 4:6 Stellen Sie die Option ein.

Einzelheiten zu den Protokollen

Die folgende Tabelle zeigt die Intervalle und Optionen für die verschiedenen Protokolle:

Tabelle: 4:6

ProtokollZugangs-ebeneAktualisierungsmodusStatus-informationen sendenPasswort zurücksetzenPari-tätBaudrateAdresseInter-8-Bit-Zeichen-Zeitablauf (ms)Inaktivitätszeit-ablauf (ms)
EQ-Bus (bei Nutzung 4800, durch 9600, RS485- Ja, Nein- 1200, 16-16381 20-6000 0–20002400,19200,38400,57600,115200,125000,230400,250000,460800
Modbus (bei Nutzung durch RS485----Keine, Ungerade, Gerade1200,2400,4800,9600,19200,38400,57600,1152001–247--
EQ-Bus (bei Nutzung durch IR-Schnitl-stelle)-Ja, Nein- 1200,2400,4800,9600,19200,38400,57600,115200,125000,230400

4.1.8 Einstellung der Aktualisierungseinwilligung

Die Aktualisierungseinwilligung kann auf Allowed (erlaubt) oder Not Allowed (nicht erlaubt) gesetzt werden. Wird sie auf Allowed gesetzt, heißt das, dass Sie Aktualisierungen des Energiezählers zustimmen. Wird sie auf Not Allowed gesetzt, erfolgen keine Aktualisierungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Aktualisierungseinwilligung einzustellen:

  1. Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie
  2. Wählen Sie „Upgrade Consent“ (Upgr.Cons auf der Anzeige) und drücken Sie OK

  3. Drücken Sie, um die Aktualisierungseinwilligung einzustellen.

4.1.9 Einstellung der Impuls-LED

Gehen Sie wie folgt vor, um die Impuls-LED einzustellen:

  1. Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie: OK
  2. Wählen Sie „Pulse LED“ (Pul.LED auf der Anzeige) und drücken Sie OK
  3. Drücken Sie, um die Energieart einzustellen, Wirk- oder Blindenergie, für die eine Anzeige über die LED erfolgen soll.

Die Tarifquelle kann auf Eingang, Uhr oder Kommunikation gestellt werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Tarife einzustellen:

SchrittEingang Uhr Kommunikation
1 WählenSie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK.Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK.Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK.
2 WählenSie „Tariff“ (Tarif) und drücken Sie OKWählen Sie „Tariff“ (Tarif) und drücken Sie OKWählen Sie „Tariff“ (Tarif) und drücken Sie OK
3Drücken Sie und wählen Sie Input (Eingang).Drücken Sie SET und wählen Sie Clock (Uhr).Wenn auf der Anzeige „Config found No reset“ erscheint, setzen Sie die Konfiguration über SET und die Auswahl von „Reset“ zurückDrücken Sie SET und wählen Sie Comm (Kommunikation).
4Verwenden Sie , um zur ersten Konfiguration zu gelangen. Es stehen vier Konfigurationen zur Verfügung. Stellen Sie den Tarif ein, der für jede Konfiguration aktiv sein soll.Drücken Sie , um zur nächsten Seite zu gelangen.Die Tarifquelle ist jetzt für Kommunikation eingestellt.
SchrittEingang Uhr Kommunikation
5-Stellen Sie die gewünschten Tarife mit der Startzeit ein und, ob der Tarif verwendet wird oder nicht. Es können bis zu acht Tarife eingestellt werden, vier für Wochentage und vier für Wochenenden. Stellen Sie mindestens einen Tarif für Wochentage (Mo-Fr) und einen für Wochenenden (Sa-So) ein, auch wenn die Werte gleich sind.-

4.1.11 Zurücksetzen rücksetzbarer Zwischenzähler

Gehen Sie wie folgt vor, um Zwischenzähler zurückzusetzen:

  1. Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie.
  2. Wählen Sie „Resettable registers“ (Rst.Reg auf der Anzeige) und drücken Sie OK
  3. Die Anzeige zeigt die verschiedenen rücksetzbaren Zwischenzähler. Je nach Energiezählertyp stehen folgende Optionen zur Auswahl:
Zwischenzähler Auf der Anzeige
Insgesamt importierte Wirkenergie Act.Imp
Insgesamt exportierte Wirkenergie Act.Exp
Insgesamt importierte Blindenergie Rea.Imp
Insgesamt exportierte Blindenergie Rea.Exp
Alle zurücksetzen All
  1. Blättern Sie durch die Seiten und setzen Sie die gewünschten Zwischenzähler zurück.

Kapitel 5: Technische Beschreibung

Übersicht

Dieses Kapitel enthält technische Beschreibungen der Funktionen des Energiezählers. Je nach Energiezählertyp kann der Energiezähler alle oder einen Teil der in diesem Kapitel beschriebenen Funktionen enthalten.

In diesem Kapitel

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:

5.1 Energiewerte 52
5.2 Messwerte 54
5.3 Oberwellen.... 56
5.4 Alarm 60
5.5 Eingänge und Ausgänge 62
5.6 Interne Uhr 66
5.7 Protokolle 67
5.8 Bedarf 73
5.9 Vorherige Werte 76
5.10 Belastungsprofil 78

5.1 Energiewerte

Allgemeines

Die Energiewerte werden in Energieregistern gespeichert. Die unterschiedlichen Energieregister können wie folgt unterteilt werden:

  • Register mit Wirk-, Blind- oder Scheinenergie
  • Register mit unterschiedlichen Tarifen oder der Gesamtsumme aller Tarife
  • Register mit Energie pro Phase oder der Gesamtsumme aller Phasen
    • Rücksetzbare Register
  • Register mit dem Istwert oder dem historischen Wert

Die Energiewerte können über die Kommunikation oder direkt am Display mit Hilfe der Tasten abgelesen werden.

Primärwert

Bei über Transformatoren angeschlossenen Energiezählern mit externen Stromwandlern und manchmal auch externen Spannungswandlern wird der Registerwert mit dem gesamten Übersetzungsverhältnis multipliziert, bevor er auf dem Display angezeigt oder über die Kommunikation gesendet wird. Dieser Wert wird Primärwert genannt.

Darstellung der Registerwerte

Bei direktmessenden Energiezählern wird die Energie in der Regel mit einer festen Einheit und einer Reihe von Nachkommastellen angezeigt (in der Regel kWh, ohne Nachkommastellen).

Bei über Transformatoren angeschlossenen Energiezählern, bei denen die Primärwerte angezeigt werden, können die Energiewerte recht hoch sein, wenn das Übersetzungsverhältnis hoch ist. In der Regel übernimmt der Energiezähler die für den Wert anzuzeigenden Einheit und die Anzahl der Nachkommastellen automatisch.

Wird die Energie mit festen Einheiten und einer Reihe von Nachkommastellen angezeigt, wechselt die Energie auf Nullen, wenn die Energie erhöht und an jeder Position eine Neun angezeigt wird. Der Energiezähler kann jedoch intern mehr Zahlen enthalten, die über die Kommunikation ausgelesen werden können, wenn der Energiezähler mit einer Kommunikationsschnittstelle ausgestattet ist. Siehe Beispiel unten, bei dem der Wert 2483756 angezeigt wird, während das interne Register den Wert 192483756.6 enthält.

Bild

Die folgende Abbildung zeigt eine Anzeige mit fester Einheit und fester Anzahl an Nachkommastellen:

19 2483756.6 kWh ACT. NRG. IMP. TOT 1/20

5.2 Messwerte

Funktionen der Messwerte

Die folgende Tabelle zeigt die kompletten Funktionen der Messwerte des Energiezählers A44. Je nach Energiezählertyp stehen alle oder nur einige der folgenden Funktionen zur Verfügung:

Messwerte 3-phasig, 4-adrig 3-phasig, 3-adrig

Wirkleistung, gesamt X X
Wirkleistung, L1 X X
Wirkleistung, L2 X
Wirkleistung, L3 X X
Blindleistung, gesamt X X
Blindleistung, L1 X X
Blindleistung, L2 X
Blindleistung, L3 X X
Scheinleistung, gesamt X X
Scheinleistung, L1 X X
Scheinleistung, L2 X
Scheinleistung, L3 X X
Spannung L1 - N X
Spannung L2 - N X
Spannung L3 - N X
Spannung L1 - L2X X
Spannung L3 - L2X X
Spannung L1 - L3X
Strom L1X X
Strom L2X
Strom L3X X
Strom NX
FrequenzX X
Leistungsfaktor, insgesamtX X
Leistungsfaktor, L1X X
Leistungsfaktor, L2X
Leistungsfaktor, L3X X
Phasenwinkel Leistung, gesamtX X
Phasenwinkel Leistung, L1X X
Phasenwinkel Leistung, L2X
Phasenwinkel Leistung, L3X X
Phasenwinkel Spannung, L1X X
Phasenwinkel Spannung, L2X
Phasenwinkel Spannung, L3X X
Phasenwinkel Strom, L1X X
Phasenwinkel Strom, L2X
Messwerte 3-phasig, 4-adrig 3-phasig, 3-adrig
Phasenwinkel Strom, L3 X X
Current quadrant, Total (Stromquadrant, gesamt)XX
Stromquadrant, L1 X X
Stromquadrant, L2 X
Stromquadrant, L3 X X
THD X X
Harmonische Spannung L1 X X
Harmonische Spannung L2 X
Harmonische Spannung L3 X X
Harmonische Spannung L1-L2 X X
Harmonische Spannung L2-L3 X X
Harmonische Spannung L1-L3 X
Harmonischer Strom L1 X X
Harmonischer Strom L2 X
Harmonischer Strom L3 X X
Harmonischer Strom N X

Genauigkeit

Die Genauigkeit der Daten der gesamten Messwerte ist im Spannungsbereich von 20 % der angegebenen Nennspannung und im Strombereich von 5 % des Grundstromes zum maximalen Strom festgelegt.

Die Genauigkeit der gesamten Daten der Messwerte, außer die Phasenwinkel für Spannung und Strom, ist identisch mit der angegebenen Genauigkeit der Energiemessung. Die Genauigkeit für die Phasenwinkel für Spannung und Strom beträgt 2 Grad.

5.4 Alarm

Allgemeines

Sinn und Zweck der Alarmfunktion ist die Überwachung der Werte im Energiezähler. Die Überwachung kann auf die Erkennung einer Über- oder Unterschreitung eingestellt werden. Die Erkennung einer Überschreitung sorgt für einen Alarm, wenn das Niveau einer Menge die eingestellte Grenze überschreitet. Die Erkennung einer Unterschreitung sorgt für einen Alarm, wenn das Niveau einer Menge die eingestellte Grenze unterschreitet.

Es ist möglich, 25 Alarme zu konfigurieren. Die Konfiguration kann über die Kommunikation oder über die Tasten direkt am Energiezähler erfolgen.

Mengen

Je nach Energiezählertyp können alle oder ein Teil der folgenden Mengen überwacht werden:

Spannung L1 Blindleistung L2
Spannung L2 Blindleistung L3
Spannung L3 Gesamtscheinleistung
Spannung L1-L2 Scheinleistung L1
Spannung L2-L3 Scheinleistung L2
Spannung L1-L3 Scheinleistung L3
Strom L1 Gesamtleistungsfaktor
Strom L2 Leistungsfaktor L1
Strom L3 Leistungsfaktor L2
Strom N Leistungsfaktor L3

Funktions- beschreibung

Wenn der Wert der überwachten Menge die Aktivierungsgrenze erreicht und über einen Zeitraum dort verbleibt, der entweder gleichlang oder länger als die eingestellte Zeitverzögerung ist, wird der Alarm aktiviert. Gleichermaßen wird der Alarm deaktiviert, wenn der Wert die Deaktivierungsgrenze erreicht und dort über einen Zeitraum verbleibt, der entweder gleichlang oder länger als die eingestellte Zeitverzögerung ist.

Wenn die Aktivierungsgrenze über der Deaktivierungsgrenze liegt, wird der Alarm aktiviert, wenn der Wert der überwachten Menge die Aktivierungsgrenze überschreitet.

Wenn die Aktivierungsgrenze unter der Deaktivierungsgrenze liegt, wird der Alarm aktiviert, wenn der Wert der überwachten Menge die Aktivierungsgrenze unterschreitet.

5.5 Eingänge und Ausgänge

AllgemeinesEingänge/Ausgänge werden mit automatischen Verbindungsstücken gebaut und sind galvanisch von anderen Elektronikbauteilen des Energiezählers getrennt. Sie sind unabhängig von der Polarität und für Gleich- und Wechselspannung geeignet.Ein nicht angeschlossener Eingang ist wie ein abgeschalteter Eingang zu behandeln.Die entsprechende Schaltung der Ausgänge ist ein ideales Relais in Reihe mit einem Widerstand.
Funktion der EingängeDie Eingänge zählen Impulse, registrieren die Aktivität und den aktuellen Status und die Daten können direkt am Display des Energiezählers oder über die Kommunikation ausgelesen werden.Das Register Aktivität kann über die Kommunikation oder über die Tasten direkt am Energiezähler zurückgesetzt werden.
Funktion der AusgängeDie Ausgänge können über die Kommunikation, Alarme oder durch die interne Uhr gesteuert werden.

5.5.1 Tarifeingänge

TarifsteuerungBei Energiezählern mit Tariffunktion werden die Tarife entweder über die Kommunikation, über die interne Uhr oder durch 1 Tarifeingang gesteuert.Die Tarifsteuerung über Eingänge erfolgt durch den Anschluss einer entsprechenden Kombination aus „Spannung“ oder „keine Spannung“ an den Eingang/die Eingänge. Jede Kombination aus „Spannung“/„keine Spannung“ führt dazu, dass der Energiezähler die Energie in einem bestimmten Tarifregister einträgt.Bei kombinierten Energiezählern mit Wirk- und Blindenergiemessung werden beide Größen durch dieselben Eingänge gesteuert und der aktive Tarif für Wirk- und Blindenergie ist immer gleich.
Anzeige des aktiven TarifsDer aktive Tarif wird auf der LCD-Anzeige durch den Text „Tx“ im Statusfeld angezeigt, wobei x die Nummer des Tarifs ist. Der aktive Tarif kann auch über die Kommunikation ausgelesen werden.

Eingangsverschlüsselung, Energiezähler mit 2 Tarifen

Die Eingänge werden binär verschlüsselt. Die folgende Tabelle beschreibt die standardmäßige Verschlüsselung:

Eingang 3Tarif
AUS = T1
EIN = T2

5.5.2 Impulsausgänge

Über Impuls- ausgänge

Mit Impulsausgängen ausgestattete Energiezähler können bis zu 4 Ausgänge haben.

Über die Impulsausgänge sendet der Energiezähler eine bestimmte Anzahl an Impulsen (Impulsfrequenz) pro Kilowattstunde (kilovar für Blindimpulsausgänge).

Die Impulsausgänge sind primär, d.h. die Impulse werden proportional zu der tatsächlichen Primärenergie ausgesendet, unter Berücksichtigung der Spannungs- und Stromübersetzungen (CT- und VT-Übersetzung), die im Energiezähler programmiert sind.

Bei direktmessenden Energiezählern werden keine externen Transformatoren verwendet und die Anzahl der ausgesendeten Impulse ist proportional zur durch den Energiezähler geflossenen Energie.

5.5.2.1 Impulsfrequenz und Impulslänge

Allgemeines

Die Impulsfrequenz und die Impulslänge können über die Tasten am Energiezähler oder über die Kommunikation eingestellt werden. Wenn der Energiezähler über mehr als 1 Impulsausgang verfügt, haben alle Ausgänge dieselbe Impulsfrequenz und Impulslänge.

Impulsfrequenz Die Impulsfrequenz ist konfigurierbar und kann auf einen Wert zwischen 1–9999 Impulsen gesetzt werden. Der Wert muss ganzzahlig sein. Die Einheit ist wählbar und kann auf Impulse/kWh, Impulse/Wh oder Impulse/MWh gesetzt werden.

Impulslänge Die Impulslänge kann auf einen Wert zwischen 10–990 ms gesetzt werden.

Bestimmung der Impulsfrequenz/Impulslänge

Ist die Leistung zu hoch für eine bestimmte Impulslänge und -frequenz, besteht die Gefahr, dass die Impulse ineinander übergehen. Kommt es dazu, gibt der Energiezähler einen neuen Impuls aus (Relais geschlossen), bevor der vorherige beendet ist (Relais offen), und der Impuls wird verpasst. Im schlimmsten Fall ist das Relais durchgehend geschlossen.

Um dieses Problem zu vermeiden, sollte eine Berechnung durchgeführt werden, um die maximal zulässige Impulsfrequenz an einem bestimmten Standort auf der Grundlage einer geschätzten maximalen Leistung und der Daten des Impulsausgangs des Energiezählers zu ermitteln.

Formel Die Formel für diese Berechnung lautet:

Maximale Impulsfrequenz = 1000*3600 / U / I / n / (Ppause + Plänge)

wobei U und I die geschätzte maximale Spannung des Messwerks (in Volt) und der geschätzte maximale Strom des Messwerks (in Ampere) sind und n die Anzahl der Messwerke ist (1–3). Plänge und Ppause sind die Impulslänge und die erforderliche Impulspause (in Sekunden). Eine vernünftige Mindestimpulslänge und -impulspause ist 30 ms, was den Normen S0 und IEC entspricht.

Janitza Energy Meter - Bestimmung der Impulsfrequenz/Impulslänge - 1

Hinweis – U und I müssen die Primärwerte in einem über Transformatoren angeschlossenen Energiezähler sein, wenn CT und VT für die externen Transformatoren im Energiezähler programmiert sind.

Beispiel 1 Bei einem direktmessenden Energiezähler mit 3 Messwerken mit einer geschätzten maximalen Spannung und einem geschätzten maximalen Strom von 250 V und 65 A und einer Impulslänge von 100 ms und der erforderlichen Impulspause von 30 ms, beträgt die maximal zulässige Impulsfrequenz:

1000 * 3600 / 250 / 65 / 3 / (0,030 + 0,100)) = 568 Impulse / kWh (kvarh)

Beispiel 2 Bei einem über Transformatoren angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken mit einer geschätzten maximalen Spannung und einem geschätzten maximalen Strom von 63 * 100 V = 6300 V (VT-Übersetzung 100) und 6 * 50 A = 300 A (CT-Übersetzung 50) und einer Impulsbreite von 100 ms und der erforderlichen Impulspause von 30 ms, beträgt die maximal zulässige Impulsfrequenz:

1000 * 3600 / 6300 / 300 / 3 / (0,030 + 0,100) = 6,16 Impulse / kWh (kvarh)

5.6 Interne Uhr

Allgemeines

Ein Energiezähler mit einer eingebauten Uhr behält automatisch die Übersicht über Schaltjahr und Sommerzeit (DST). Die Verwendung von DST ist optional. Die Uhrzeit wird durch eine Quarzuhr kontrolliert.

Uhrzeit und Datum

Uhrzeit und Datum können über die Kommunikation oder über die Tasten direkt am Energiezähler eingestellt werden.

Zeitabhängige Funktionen

  • Belastungsprofil
    • Über die Zeit gesteuerte Ausgänge
  • Tarifsteuerung

Sicherung der Uhr

Im Falle eines Stromausfalls sichert ein Superkondensator die Uhr für 48 Stunden.

5.7 Protokolle

Allgemeines

Der Energiezähler enthält insgesamt fünf verschiedene Protokolle:

  • Systemprotokoll
  • Ereignisprotokoll
  • Netzqualitätsprotokoll
  • Prüfprotokoll
  • Einstellungsprotokoll

Die Protokolldaten können über die Kommunikation oder direkt am Display des Energiezählers abgelesen werden.

Im Systemprotokoll, im Ereignisprotokoll und im Netzqualitätsprotokoll können maximal 500 Ereignisse gespeichert werden. Ist die maximale Anzahl an Ereignissen für ein Protokoll erreicht, werden die ältesten Ereignisse überschrieben.

Es können maximal 40 Ereignisse im Prüfprotokoll gespeichert werden. Ist die maximale Anzahl an Ereignissen für dieses Protokoll erreicht, können keine Ereignisse mehr gespeichert werden. Das Aufspielen einer neuen Firmware wird nicht funktionieren, da keine Ereignisse mehr gespeichert werden können.

Es können maximal 80 Ereignisse im Einstellungsprotokoll gespeichert werden. Ist die maximale Anzahl an Ereignissen für dieses Protokoll erreicht, können keine Ereignisse mehr gespeichert werden. Eine neue Einstellung für CT/VT oder die Anzahl der Messwerke wird nicht übernommen, da keine Ereignisse mehr gespeichert werden können.

Es besteht die Möglichkeit, alle Einträge im Systemprotokoll, Ereignisprotokoll und im Netzqualitätsprotokoll über die Kommunikation zu löschen.

5.7.1 Systemprotokoll

Dieses Protokoll speichert Ereignisse, die sich auf Fehler im Energiezähler beziehen.

Inhalt

Die folgenden Informationen werden in einem Ereignis hinterlegt:

  • Datum und Uhrzeit
  • Ereigniscode
    • Dauer

Die folgenden Ereignisse werden in diesem Protokoll gespeichert:

  • Program CRC Error – Fehler bei der Überprüfung der Firmwareübereinstimmung.
  • Persistent Storage Error – Im Langzeitspeicher abgelegte Dateien sind fehlerhaft.
  • RTC Circuit Error – Fehler beim Auslesen von Datum und Uhrzeit von der Echtzeituhr.

5.7.2 Ereignisprotokoll

Dieses Protokoll speichert Ereignisse, die sich auf Alarme und Konfigurationswarnungen beziehen.

Inhalt

Die folgenden Informationen werden in einem Ereignis hinterlegt:

  • Datum und Uhrzeit
  • Ereigniscode
  • Dauer

Die folgenden Ereignisse werden in diesem Protokoll gespeichert:

  • Date Not Set Warning – Datum wurden nicht für RTC konfiguriert.
  • Time Not Set Warning – Uhrzeit wurden nicht für RTC konfiguriert.
  • Negative Power Element 1 Warning – Messwerk 1 misst eine negative Leistung.
  • Negative Power Element 2 Warning – Messwerk 2 misst eine negative Leistung.
  • Negative Power Element 3 Warning – Messwerk 3 misst eine negative Leistung.
  • Negative Total Power Warning – Gesamtleistung wird als negativer Wert gemessen.

• Alarm Current L1 (Alarm Strom L1)

• Alarm Current L2 (Alarm Strom L2)

• Alarm Current L3 (Alarm Strom L3)

• Alarm Active Power Total (Alarm Gesamtwirkleistung)

• Alarm Active Power L1 (Alarm Wirkleistung L1)

• Alarm Active Power L2 (Alarm Wirkleistung L2)

• Alarm Active Power L3 (Alarm Wirkleistung L3)

• Alarm Reactive Power Total (Alarm Gesamtblindleistung)

• Alarm Reactive Power L1 (Alarm Blindleistung L1)

• Alarm Reactive Power L2 (Alarm Blindleistung L2)

• Alarm Reactive Power L3 (Alarm Blindleistung L3)

• Alarm Apparent Power Total (Alarm Gesamtscheinleistung)

• Alarm Apparent Power L1 (Alarm Scheinleistung L1)

• Alarm Apparent Power L2 (Alarm Scheinleistung L2)

• Alarm Apparent Power L3 (Alarm Scheinleistung L3)

• Alarm Power Factor Total (Alarm Gesamtleistungsfaktor)

• Alarm Power Factor L1 (Alarm Leistungsfaktor L1)

• Alarm Power Factor L2 (Alarm Leistungsfaktor L2)

• Alarm Power Factor L3 (Alarm Leistungsfaktor L3)

5.7.3 Netzqualitätsprotokoll

Dieses Protokoll speichert die Alarme und Informationen im Zusammenhang mit der Netzqualität.

Inhalt

Die folgenden Ereignisse werden in diesem Protokoll gespeichert

• U1 Missing Warning – U1 fehlt
• U2 Missing Warning – U2 fehlt
• U3 Missing Warning – U3 fehlt
• Frequency Warning – Netzfrequenz ist nicht stabil

• Alarm Voltage L1 (Alarm Spannung L1)

• Alarm Voltage L2 (Alarm Spannung L2)

• Alarm Voltage L3 (Alarm Spannung L3)

• Alarm Voltage L1-L2 (Alarm Spannung L1-L2)

• Alarm Voltage L2-L3 (Alarm Spannung L2-L3)

• Alarm Voltage L1-L3 (Alarm Spannung L1-L3)

• Alarm Harmonic Voltage L1 (Alarm Harmonische Spannung L1)

• Alarm Harmonic Voltage L2 (Alarm Harmonische Spannung L2)

• Alarm Harmonic Voltage L3 (Alarm Harmonische Spannung L3)

• Alarm Harmonic Voltage L1-L2 (Alarm Harmonische Spannung L1-L2)

• Alarm Harmonic Voltage L2-L3 (Alarm Harmonische Spannung L2-L3)

• Alarm Harmonic Voltage L1-L3 (Alarm Harmonische Spannung L1-L3)

5.7.4 Prüfprotokoll

Das Prüfprotokoll speichert ein Ereignis nachdem versucht wurde, die Firmware zu aktualisieren.

Inhalt

Die folgenden Informationen werden in einem Ereignis hinterlegt:

  • Datum und Uhrzeit
  • Firmwareversion
  • Wirkenergieimport
    • Wirkenergieimport L1
    • Wirkenergieimport L2
  • Wirkenergieimport L3
    • Wirkenergieimport Tarif 1
    • Wirkenergieimport Tarif 2
    • Wirkenergieimport Tarif 3
    • Wirkenergieimport Tarif 4
  • Wirkenergieexport
    • Status Firmwareaktualisierung

5.7.5 Einstellungsprotokoll

Dieses Protokoll speichert ein Ereignis, wenn das Übersetzungsverhältnis neu eingestellt wird.

Inhalt

Die folgenden Informationen werden in einem Ereignis hinterlegt:

  • Datum und Uhrzeit
  • Firmwareversion
  • Wirkenergieimport
    • Wirkenergieimport L1
  • Wirkenergieimport L2
    • Wirkenergieimport L3
    • Wirkenergieimport Tarif 1
    • Wirkenergieimport Tarif 2
    • Wirkenergieimport Tarif 3
    • Wirkenergieimport Tarif 4
  • Wirkenergieexport
  • CT-Wert
  • VT-Wert
  • Messwerke

5.7.6 Ereigniscodes

Beschreibung

Die folgende Tabelle beschreibt die Ereigniscodes, die im Systemprotokoll, im Ereignisprotokoll und im Netzqualitätsprotokoll auftreten können:

EreigniscodeEreignis
41 CRC-FehlerProgramm
42 Fehler dauerhafter Speicher
53 Fehler RTC-Kreis
1000 WarnungU1 fehlt
1001 WarnungU2 fehlt
1002 WarnungU3 fehlt
1004 Warnungnegative Leistung Messwerk 1
1005 Warnungnegative Leistung Messwerk 2
1006 Warnungnegative Leistung Messwerk 3
1007 Warnungnegative Gesamtleistung
1008 WarnungFrequenz
1010 WarnungDatum nicht eingestellt
1011 WarnungUhrzeit nicht eingestellt
2013 Alarm 1 aktiv
2014 Alarm 2 aktiv
2015 Alarm 3 aktiv
2016 Alarm 4 aktiv
2017 Alarm 5 aktiv
2018 Alarm 6 aktiv
2019 Alarm 7 aktiv
2020 Alarm 8 aktiv
2021 Alarm 9 aktiv
2022 Alarm 10 aktiv
2023 Alarm 11 aktiv
2024 Alarm 12 aktiv
2025 Alarm 13 aktiv
2026 Alarm 14 aktiv
2027 Alarm 15 aktiv
2028 Alarm 16 aktiv
2029 Alarm 17 aktiv
2030 Alarm 18 aktiv
2031 Alarm 19 aktiv
2032 Alarm 20 aktiv
2033 Alarm 21 aktiv
2034 Alarm 22 aktiv
2035 Alarm 23 aktiv
2036 Alarm 24aktiv
2037 Alarm 25aktiv

5.8 Bedarf

Allgemeines

Die Bedarfsfunktion wird eingesetzt, um die maximalen und minimalen Bedarfe unterschiedlicher Größen im Energiezähler zu speichern. Die Uhrzeit wird in Intervalle einer bestimmten Länge unterteilt, in denen die Durchschnittswerte einer Reihe ausgewählter Größen gemessen werden.

Der Bedarf kann über die Kommunikation oder über die Tasten am Energiezähler eingestellt werden.

Janitza Energy Meter - Allgemeines - 1

Hinwels – Bevor irgendwelche Bedarfswerte gespeichert werden können, müssen Datum und Uhrzeit eingestellt werden.

Die Änderung von Datum/Uhrzeit speichert die aktuelle Periode und beginnt eine neue.

Kommt es zu einem Stromausfall, der über das Ende der aktuellen Periode hinausgeht, wird die Periode gespeichert, wenn der Energiezähler wieder mit Strom versorgt wird, und es beginnt eine neue Periode. Sind Datum und Uhrzeit nicht eingestellt, wenn der Energiezähler wieder mit Strom versorgt wird, geht der Bedarf in einen Wartezustand, bis Datum und Uhrzeit eingestellt werden.

Intervallänge

Die Intervallängen für den Bedarf können wie folgt gewählt werden: 1, 2, 5, 10, 15, 20, 30, 60, 120, 180, 240, 360, 480, 720 oder 1440 Minuten.

Speicherung von Perioden

Wenn das letzte Intervall einer laufenden Periode beendet ist, werden die maximalen bzw. minimalen Werte gespeichert und es beginnt eine neue Periode.

Die Länge einer Bedarfsperiode kann einen Tag, eine Woche oder einen Monat umfassen.

Der Bedarf verfügt über 50 Kanäle, die individuell konfiguriert werden können. Jeder Kanal kann bis zu 200 Perioden speichern. Eine gespeicherte Periode enthält den Bedarfswert, das Datum/die Uhrzeit der Periode und das Datum/die Uhrzeit des Intervalls, bei dem der Bedarfswert gemessen wurde. Alle Kanäle verwenden dieselben Längen für Intervall und Periode.

Das Datum und die Uhrzeit für die Periode/das Intervall werden als Ende der Periode/des Intervalls gespeichert. Wenn eine Periode beispielsweise am 2010.01.01 00:00.00 beginnt und am 2010.01.02 00:00.00 endet, ist die gespeicherte Periode 2010.01.02 00:00.00.

Wenn kein Speicherplatz mehr verfügbar ist, wird die älteste Periode gelöscht, um Platz für die neueste Periode zu schaffen.

Gespeicherte Perioden können über die Kommunikation oder direkt auf dem Display abgelesen werden.

Eine laufende Periode kann beendet und eine neue Periode kann gestartet werden, indem ein Befehl „Bedarf einfrieren“ über die Kommunikation gesendet wird.

Es ist auch möglich, alle gespeicherten Perioden zu löschen, indem ein Befehl „Bedarf zurücksetzen“ gesendet wird.

Bedarfswerte

Die Anzahl der in einer Periode zu speichernden Bedarfswerte kann pro Kanal einzeln konfiguriert werden. Jeder Bedarfskanal kann so eingestellt werden, dass er die drei höchsten oder niedrigsten Bedarfswerte speichert. Wenn der Bedarf so eingestellt ist, dass nur ein maximales Intervall gespeichert wird, wird nur das Intervall mit dem höchsten Spitzenwert aufgezeichnet. Ist der Bedarf so eingestellt, dass drei maximale Intervalle gespeichert werden, werden die Intervalle mit den drei höchsten Spitzenwerten aufgezeichnet.

Sinkender Bedarf

Ein Bedarfskanal kann auch als maximal sinkender oder minimal sinkender Bedarf eingestellt werden. Eine Unterintervallzeit wird eingestellt, die das Intervall in eine zirkuläre Anordnung teilt, wobei am Ende jedes Unterintervalls ein neuer Durchschnittswert errechnet wird. Die wählbaren Unterintervallzeiten für den Bedarf sind eine Teilmenge der Intervallzeiten und können mit der ausgewählten Intervallzeit gleich verteilt werden.

Auswählbare Größen

Je nach Energiezählertyp können alle oder ein Teil der folgenden Größen ausgewählt werden:

ACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL HARMONIC VOLTAGE L1*
ACTIVE ENERGY IMPORT L1 HARMONIC VOLTAGE L2*
ACTIVE ENERGY IMPORT L2 HARMONIC VOLTAGE L3*
ACTIVE ENERGY IMPORT L3 HARMONIC VOLTAGE L1-L2*
REACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL HARMONIC VOLTAGE L2-L3*
REACTIVE ENERGY IMPORT L1 HARMONIC VOLTAGE L1-L3*
REACTIVE ENERGY IMPORT L2 CURRENT L1*
REACTIVE ENERGY IMPORT L3 CURRENT L2*
APPARENT ENERGY IMPORT TOTAL CURRENT L3*
APPARENT ENERGY IMPORT L1 HARMONIC CURRENT L1*
APPARENT ENERGY IMPORT L2 HARMONIC CURRENT L2*
APPARENT ENERGY IMPORT L3 HARMONIC CURRENT L3*
ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF1 ACTIVE POWER TOTAL*
ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF2 HARMONIC CURRENT NEUTRAL*
ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF3 ACTIVE POWER L1*
ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF4 ACTIVE POWER L2*
REACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF1 ACTIVE POWER L3*
REACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF2 REACTIVE POWER TOTAL*
REACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF3 REACTIVE POWER L1*
REACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF4 REACTIVE POWER L2*
VOLTAGE L1* REACTIVE POWER L3*
VOLTAGE L2* APPARENT POWER TOTAL*
VOLTAGE L3* APPARENT POWER L1*
VOLTAGE L1-L2* APPARENT POWER L2*
VOLTAGE L2-L3* APPARENT POWER L3*
VOLTAGE L1-L3* PULSE INPUT COUNTERS

* Der Wert ist ein Durchschnittswert der Periode.

5.9 Vorherige Werte

Allgemeines

Am Ende einer definierten Periode werden bis zu 50 konfigurierbare Kanäle, die Werte aus dem Energieregister, Werte der Eingangszähler und Werte für Währung/CO₂ enthalten können, mit dem aktuellen Datum/der aktuellen Uhrzeit gespeichert

Vorherige Werte können über die Kommunikation oder über die Tasten am Energiezähler eingestellt werden.

Janitza Energy Meter - Allgemeines - 1

Hinweis – Bevor irgendwelche vorherigen Werte gespeichert werden können, müssen Datum und Uhrzeit eingestellt werden.

Die Änderung von Datum/Uhrzeit speichert die aktuelle Periode und beginnt eine neue.

Kommt es zu einem Stromausfall, der über das Ende der aktuellen Periode hinausgeht, wird die Periode gespeichert, wenn der Energiezähler wieder mit Strom versorgt wird, und es beginnt eine neue Periode. Sind Datum und Uhrzeit nicht eingestellt, wenn der Energiezähler wieder mit Strom versorgt wird, gehen die vorherigen Werte in einen Wartezustand, bis Datum und Uhrzeit eingestellt werden.

Speicherung von Perioden

Vorherige Werte verfügen über 50 Kanäle, die individuell über die Kommunikation konfiguriert werden können. Jeder Kanal kann bis zu 200 Perioden speichern.

Die Periode kann einen Tag, eine Woche oder einen Monat dauern und kann über die Kommunikation oder über die Tasten am Energiezähler konfiguriert werden.

Das Datum und die Uhrzeit für die Periode werden als Ende der Periode gespeichert. Wenn eine Periode beispielsweise am 2010.01.01 00:00.00 beginnt und am 2010.01.02 00:00.00 endet, ist die gespeicherte Periode 2010.01.02 00:00.00.

Gespeicherte Perioden können über die Kommunikation oder direkt auf dem Display abgelesen werden.

Wenn kein Speicherplatz mehr verfügbar ist, wird die älteste Periode gelöscht, um Platz für die neueste Periode zu schaffen.

Es ist möglich, alle gespeicherten Perioden zu löschen, indem ein Befehl „Vorherige Werte zurücksetzen“ gesendet wird.

Auswählbare Größen

Je nach Energiezählertyp können alle oder ein Teil der folgenden Größen ausgewählt werden:

ACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL ACTIVEENERGY IMPORT TARIFF3
ACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL ACTIVEENERGY IMPORT TARIFF4
ACTIVE ENERGY IMPORT L1 REACTIVEENERGY IMPORT TARIFF1
ACTIVE ENERGY IMPORT L2 REACTIVEENERGY IMPORT TARIFF2
ACTIVE ENERGY IMPORT L3 REACTIVEENERGY IMPORT TARIFF3
ACTIVE ENERGY EXPORT L1 REACTIVEENERGY IMPORT TARIFF4
ACTIVE ENERGY EXPORT L2 REACTIVEENERGY EXPORT TARIFF1
ACTIVE ENERGY EXPORT L3 REACTIVEENERGY EXPORT TARIFF2
REACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL REACTIVE ENERGY EXPORT TARIFF3
REACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL REACTIVE ENERGY EXPORT TARIFF4
REACTIVE ENERGY IMPORT L1 ACTIVEENERGY EXPORT TARIFF1
REACTIVE ENERGY IMPORT L2 ACTIVEENERGY EXPORT TARIFF2
REACTIVE ENERGY IMPORT L3 ACTIVEENERGY EXPORT TARIFF3
REACTIVE ENERGY EXPORT L1 ACTIVEENERGY EXPORT TARIFF4
REACTIVE ENERGY EXPORT L2 ACTIVEENERGY NET TOTAL
REACTIVE ENERGY EXPORT L3 ACTIVEENERGY NET L1
APPARENT ENERGY IMPORT TOTAL ACTIVEENERGY NET L2
APPARENT ENERGY EXPORT TOTAL ACTIVEENERGY NET L3
APPARENT ENERGY IMPORT L1 REACTIVEENERGY NET TOTAL
APPARENT ENERGY IMPORT L2 REACTIVEENERGY NET L1
APPARENT ENERGY IMPORT L3 REACTIVEENERGY NET L2
APPARENT ENERGY EXPORT L1 REACTIVEENERGY NET L3
APPARENT ENERGY EXPORT L2 APPARENT ENERGY NET TOTAL
APPARENT ENERGY EXPORT L3 APPARENT ENERGY NET L1
RESETTABLE ACTIVE ENERGY IMPORT TOTALAPPARENT ENERGY NET L2
RESETTABLE ACTIVE ENERGY EXPORT TOTALAPPARENT ENERGY NET L3
RESETTABLE REACTIVE ENERGY IMPORT TOTALACTIVE ENERGY CURRENCY CONVERSION
RESETTABLE REACTIVE ENERGY EXPORT TOTALACTIVE ENERGY CO2 CONVERSION
ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF1
ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF2

5.10 Belastungsprofil

Allgemeines

Ein Belastungsprofil ist eine Sammlung von 8 Kanälen, die Registerwerte speichern können. Über die Kommunikation kann jedem Kanal ein Register, ein Zeitintervall und eine Mindestanzahl an im Kanal zu speichernden Schnappschüssen zugeordnet werden.

Intervall pro Kanal kann ebenfalls über die Tasten am Energiezähler konfiguriert werden.

Die Belastungsprofile können über die Kommunikation oder direkt auf dem Display abgelesen werden.

Die gespeicherte Registerwerte in einem Kanal können entweder als eine Liste von Schnappschüssen oder als Intervallverbräuche abgelesen werden.

Janitza Energy Meter - Allgemeines - 1

Hinweis – Bevor irgendwelche Belastungsprofile gespeichert werden können, müssen Datum und Uhrzeit eingestellt werden.

Wenn gegen Ende des Intervalls ein Stromausfall auftritt, wird das Ereignis beim nächsten Hochlauf des Energiezählers nur dann gespeichert, wenn Datum/Uhrzeit noch korrekt eingestellt sind.

Intervalle

Die Intervallängen für die Belastungsprofile können wie folgt gewählt werden: 1, 2, 5, 10, 15, 20, 30, 60, 120, 180, 240, 360, 480, 720 oder 1440 Minuten.

Ist das Intervall innerhalb einer Stunde gleichmäßig verteilbar, kennzeichnet der Beginn jeder Stunde den Beginn eines neuen Intervalls. Ist das Intervall innerhalb eines Tages gleichmäßig verteilbar, kennzeichnet der Beginn eines Tages den Beginn eines neuen Intervalls.

Das Datum und die Uhrzeit für das Intervall werden als Ende des Intervalls gespeichert. Wenn ein Intervall beispielsweise am 2010.01.01 00:00.00 beginnt und am 2010.01.01 00:15.00 endet, ist die gespeicherte Periode 2010.01.01 00:15.00.

Beispiel 1

Intervall ist auf 120 Minuten eingestellt, die aktuelle Uhrzeit ist 12:13. Gleichmäßig verteilbar innerhalb eines Tages. Die nächsten Start-/Endzeiten für das Intervall sind: 14:00, 16:00, 18:00, 20:00, 22:00, 00:00 usw.

Beispiel 2

Intervall ist auf 15 Minuten eingestellt, die aktuelle Uhrzeit ist 12:13. Gleichmäßig verteilbar innerhalb einer Stunde. Die nächsten Start-/Endzeiten für das Intervall sind: 12:15, 12:30, 12:45, 13:00, 13:15, 13:30 usw.

Kanäle und Schnappschüsse

Jeder Kanal hat seine eigene Intervallkonfiguration. Das bedeutet, dass Schnappschüsse in einem Kanal mit einem anderen Intervall gespeichert werden können wie Schnappschüsse in einem anderen Kanal.

Jedem Kanal kann eine Reihe von Schnappschüssen zugeordnet werden. Insgesamt können in einem Belastungsprofil 40.000 Schnappschüsse gespeichert werden. Alle Kanäle in einem Belastungsprofil teilen sich denselben Speicherbereich, d.h. ein Kanal kann 40.000 Schnappschüsse speichern, wenn kein anderer Kanal verwendet wird. Standardmäßig sind alle 8 Kanäle im Energiezähler aktiviert, wobei jedem Kanal 5000 Schnappschüsse zugeordnet sind.

Wenn kein Speicherplatz mehr verfügbar ist, wird der älteste Schnappschuss gelöscht, um Platz für den neuesten Schnappschuss zu schaffen.

Es ist möglich, alle gespeicherten Schnappschüsse pro Kanal zu löschen, indem ein Befehl „Belastungsprofil zurücksetzen“ gesendet wird.

Schnapp- schüsse lesen

Es gibt zwei Möglichkeiten, Schnappschüsse auszulesen:

  • Smart search ignoriert automatisch alle doppelten Schnappschüsse, die eventuell gespeichert wurden, wenn Datum/Uhrzeit in Rückwärtsrichtung geändert wurden.
  • Raw search gibt alle Schnappschüsse aus, die im Speichern abgelegt sind, einschließlich der Duplikate.

Standardmäßig ist der Suchtyp auf Smart Search gesetzt. Der Suchtyp kann über die Kommunikation eingestellt werden.

Belastungs- profildaten

Jeder Datenwert des Belastungsprofils ist mit einem Statuswert assoziiert. Der Statuswert enthält Informationen wie:

  • Intervall ist länger oder kürzer als definierte Länge
    • Stromausfall während Intervall
  • Daten nicht verfügbar

Auswählbare Größen

Je nach Energiezählertyp können alle oder ein Teil der folgenden Größen ausgewählt werden:

ACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL (INS-GESAMT IMPORTIERTE WIRKENERGIE)APPARENT ENERGY IMPORT L3 (IMPORT-TIERTE SCHEINENERGIE L3)
ACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL (INS-GESAMT EXPORTIERTE WIRKENERGIE)APPARENT ENERGY EXPORT L1 (EX-PORTIERTE SCHEINENERGIE L1)
ACTIVE ENERGY IMPORT L1(WIRKENERGIEIMPORT L1)APPARENT ENERGY EXPORT L2(SCHEINENERGIEEXPORT L2)
ACTIVE ENERGY IMPORT L2(WIRKENERGIEIMPORT L2)APPARENT ENERGY EXPORT L3(SCHEINENERGIEEXPORT L3)
ACTIVE ENERGY IMPORT L3(WIRKENERGIEIMPORT L3)ACTIVE ENERGY CURRENCY CONVER-SION (WÄHRUNGSUMRECHNUNG WIRKENERGIE)
ACTIVE ENERGY EXPORT L1(WIRKENERGIEEXPORT L1)ACTIVE ENERGY CO2 CONVERSION(CO2-UMRECHNUNG WIRKENERGIE)
ACTIVE ENERGY EXPORT L2(WIRKENERGIEEXPORT L2)VOLTAGE L1* (SPANNUNG L1*)
ACTIVE ENERGY EXPORT L3(WIRKENERGIEEXPORT L3)VOLTAGE L2* (SPANNUNG L2*)
REACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL (INS-GESAMT IMPORTIERTE BLINDENERGIE)VOLTAGE L3* (SPANNUNG L3*)
REACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL (INS-GESAMT EXPORTIERTE BLINDENERGIE)VOLTAGE L1-L2* (SPANNUNG L1-L2*)
REACTIVE ENERGY IMPORT L1(BLINDENERGIEIMPORT L1)VOLTAGE L2-L3* (SPANNUNG L2-L3*)
REACTIVE ENERGY IMPORT L2(BLINDENERGIEIMPORT L2)VOLTAGE L1-L3* (SPANNUNG L1-L3*)
REACTIVE ENERGY IMPORT L3(BLINDENERGIEIMPORT L3)CURRENT L1* (STROM L1*)
REACTIVE ENERGY EXPORT L1(BLINDENERGIEEXPORT L1)CURRENT L2* (STROM L3*)
REACTIVE ENERGY EXPORT L2(BLINDENERGIEEXPORT L2)CURRENT L3* (STROM L3*)
REACTIVE ENERGY EXPORT L3(BLINDENERGIEEXPORT L3)CURRENT Neutral (STROM Null)
APPARENT ENERGY IMPORT TOTAL (INS-GESAMT IMPORTIERTE SCHEINENER-GIE)POWER FACTOR TOTAL* (GESAMTLEIS-TUNGSFAKTOR*)
APPARENT ENERGY EXPORT TOTAL(INSGESAMT EXPORTIERTE SCHEINENERGIE)POWER FACTOR L1* (LEISTUNGSFAK-TOR L1*)
APPARENT ENERGY IMPORT L1(SCHEINENERGIEIMPORT L1)POWER FACTOR L2* (LEISTUNGSFAK-TOR L2*)
APPARENT ENERGY IMPORT L2(SCHEINENERGIEIMPORT L2)POWER FACTOR L3* (LEISTUNGSFAK-TOR L3*)

Der Wert ist ein Durchschnittswert der Periode.

Kapitel 6: Technische Daten

Übersicht

Dieses Kapitel enthält technische Daten und Produktzeichnungen.

In diesem Kapitel

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:

6.1 Technische Spezifikationen 82
6.2 Physikalische Abmessungen 86

6.1 Technische Spezifikationen

Spezifikationen für über Transformatoren angeschlossene Energiezähler A44

Spannungseingänge
Nennspannung 3 x 230/400 VAC
Spannungsbereich 3 x 57,7–288/100–500 V (-20% – + 15%)3 x 100–400/173–690 V (-20% – + 15%)
Verlustleistung Spannungskreise 0,8 VA (0,8 W) insgesamt
Verlustleistung Stromkreise 0,001 VA (0,001 W) pro Phase bei 230 VAC und I ref
Anschlussquerschnitt 0,5–10 mm2
Empfohlenes Anzugsmoment 2 Nm
Stromeingänge
Nennstrom In1 A
Referenzstrom Iref1 A
Maximaler Strom Imax6 A
Übergangsstrom Ir0,05 A
Mindeststrom Imin0,02 A
Anlaufstrom Ist< 1 mA
Anschlussquerschnitt 0,5–10 mm2
Empfohlenes Anzugsmoment 2 Nm
Allgemeine Daten
Frequenz 50 oder 60 Hz ± 5 %
Genauigkeit 0,5%, 1 %
Anzeige 96 x 64 Pixel, sichtbarer Bereich 39 x 26 mm
Mechanisch
Material Polykarbonat für die transparente Sichtscheibe, das untereund das obere Gehäuse und die Klemmenabdeckung. Glas-faserverstärktes Polycarbonat im Bereich der Anschluss-klemmen.
Gewicht
Umwelt
Betriebstemperatur -40 °C – +70 °C
Lagertemperatur -40 °C – +85 °C
Luftfeuchtigkeit 75 % jährlicher Durchschnitt, 95 % an 30 Tagen/Jahr
Widerstand gegen Feuer und HitzeAnschluss 960 °C, Abdeckung 650 °C (IEC 60695-2-1)
Wasser- und StaubfestigkeitIP 20 an den Anschlussklemmen ohne Schutzumhausungund IP 51 in der Schutzumhausung, gemäß IEC 60529.
Mechanische UmgebungKlasse M1 in Übereinstimmung mit der Messgeräterichtlinie(Measuring Instrument Directive - MID), (2004/22/EG).
Elektromagnetische UmgebungKlasse E2 in Übereinstimmung mit der Messgeräterichtlinie(Measuring Instrument Directive - MID), (2004/22/EG).
Ausgänge
Strom2–100 mA
Spannung24 VAC – 240 VAC, 24 VDC – 240 VDC. Für Energiezählermit nur 1 Ausgang, 5-40 V DC
Impulsausgangsfrequenz Prog. 1-9999Impulse/MWh, 1-9999 Impulse/kWh, 1-9999 Impulse/Wh
Impulslänge10-990 ms
Anschlussquerschnitt 0,5-1 mm2
Empfohlenes Anzugsmoment 0,25 Nm
Eingänge
Spannung 0-240 V AC/DC
Aus 0-20 V AC/DC
EIN 45-240 V AC/DC
Mindestimpulslänge 30 ms
Anschlussquerschnitt 0,5-1 mm2
Empfohlenes Anzugsmoment 0,25 Nm
Kommunikation
Anschlussquerschnitt 0,5-1 mm
Empfohlenes Anzugsmoment 0,25 Nm
M Bus EN 13757-2, EN 13757-3
Modbus Modbus-Anwendungsprogramm V1.1b
EQ-Bus 62056-42, 62056-46, 62056-53, 62056-61, 62056-62
Übersetzungsverhältnisse
Konfigurierbare Spannungsübersetzung (VT)1-9999
Konfigurierbare Stromübersetzung (CT)1-9999
Max. Übersetzungsverhältnis insgesamt (VT*CT)999999
Impulsanzeige(LED)
Impulsfrequenz 5000 Impulse/kWh
Impulslänge 40 ms
EMV-Verträglichkeit
Stoßspannungsprüfung 6 kV 1,2/50μs (IEC 60060-1)
Störfestigkeit gegen Stoßspannungen4 kV 1,2/50μs (IEC 61000-4-5)
Schnelle Übertragungsberstprüfung4 kV (IEC 61000-4-4)
Widerstandsfähigkeit gegen elektromagnetische HF-Felder80 MHz - 2 GHz bei 10 V/m (IEC61000-4-3)
Widerstandsfähigkeit gegen geleitete Störungen150 kHz - 80 MHz, (IEC 61000-4-6)
Widerstandsfähigkeit gegen elektromagnetische Störungen2-150 kHz für kWh-Energiezähler
HochfrequenzaussendungEN 55022, Klasse B (CISPR22)
Elektrostatische Entladung15 kV (IEC 61000-4-2)
NormenIEC 62052-11, IEC 62053-21 Klasse 1 & 2, IEC 62053-23 Klasse 2, IEC 62054-21, GB/T 17215.211-2006, GBT 17215.321-2008 Klasse 1 & 2, GB 4208-2008, EN 50470-1, EN 50470-3 Kategorie A & B

6.2 Physikalische Abmessungen

A44

Die folgende Zeichnung zeigt die physikalischen Abmessungen.

1 L1 B1 2 L1 U 3 L1 B2 4 L3 B1 5 L2 U 6 L3 B2 7 L3 B1 8 L3 U 9 L3 B2 11 N

Janitza Energy Meter - Physikalische Abmessungen - 2

Kapitel 7: Messverfahren

Übersicht

Dieses Kapitel enthält Informationen über die Messtheorie und die am häufigsten eingesetzten Messverfahren. Die Informationen können eingesetzt werden, um das Verhalten des Energiezählers besser zu verstehen bzw. das richtige Messverfahren auszuwählen.

In diesem Kapitel

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:

7.1 Messung der Energie 88
7.1.1 Einphasige Messung mit 1 Messwerk....90
7.1.2 Dreiphasige Messung mit 2 Messwerken 92
7.1.3 Dreiphasige Messung mit 3 Messwerken 94

7.1 Messung der Energie

Wirkenergie

Der Bedarf hinsichtlich der Messung der Wirkenergie seitens eines Energieversorgers ist leicht nachzuvollziehen, da diese Informationen wichtig sind, um dem Kunden eine ordnungsgemäße Rechnung zu stellen. In der Regel steigt die notwendige Genauigkeit des Energiezählers mit steigendem Energieverbrauch seitens des Kunden. Im Allgemeinen werden 4 Genauigkeitsklassen verwendet: 2 %- (Kleinverbraucher, z. B. Haushalte), Energiezähler mit 1 %, 0,5 % und 0,2 % mit festgelegten Leistungsstufen für jede Klasse.

Aus Kundensicht ist der Bedarf hinsichtlich der Messung der Wirkenergie leicht nachzuvollziehen, da der Kunde hierdurch Informationen darüber erhält, wann und wo die Energie verbraucht wird. Diese Informationen können dann verwendet werden, um Maßnahmen zur Senkung des Verbrauchs zu ergreifen.

In vielen Fällen wird eine Vereinfachung der Messung angestrebt. In solchen Fällen können vereinfachte Verfahren eingesetzt werden, von denen die gebräuchlichsten in diesem Kapitel beschrieben werden. Diese Verfahren erfordern in den meisten Fällen eine symmetrische Belastung, d.h. die Impedanz ist in allen Phasen gleich, was dazu führt, dass die Stromamplitude und der Leistungsfaktor in allen Phasen identisch sind.

Janitza Energy Meter - Wirkenergie - 1

Hinweis – Es sollte Erwähnung finden, dass die Genauigkeit selbst bei absolut symmetrischer Belastung sinkt, wenn die ankommenden Spannungen nicht auf allen Phasen gleich sind.

Blindenergie

Manchmal muss auch die Blindenergie gemessen werden. Verbraucher führen oftmals dadurch, dass der Verbraucher eine mehr oder weniger Blindkomponente hat, zu einer Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung, z. B. Motoren, mit einer induktiven Komponente, usw. Eine Blindlast erhöht den Strom, was dazu führt, dass der Energiegenerator und die Größe der Stromleitungen vergrößert werden müssen, was wiederum zu höheren Kosten für den Energieversorger führt. Ein höherer Strom bedeutet darüber hinaus höhere Leitungsverluste.

Deshalb ist die maximal zulässige Phasenverschiebung manchmal in den Bedingungen der Verträge zwischen Verbraucher und Energieversorger geregelt. Wenn der Verbraucher eine vorgegebene maximale Blindlast überschreitet, muss er einen Zuschlag zahlen. Diese Art von Verträgen erfordert einen Energiezähler zur Messung der Blindenergie bzw. Blindleistung auf Seiten des Energieversorgers.

Aus Kundensicht kann es auch durchaus interessant sein, die Blindenergie/Blindleistung zu messen, da er dadurch Informationen zum Charakter der Belastung erhält. D.h. die Größe der unterschiedlichen Verbraucher und deren Schwankung im Laufe der Zeit. Dieses Wissen kann bei der Planung der Senkung der Blindleistung/Blindenergie zur Verringerung der Stromrechnung eingesetzt werden.

Ohmsche, induktive und kapazitive Belastungen

Ohmsche Belastungen führen zu keinerlei Phasenverschiebungen. Induktive Belastungen führen zu einer Phasenverschiebung in einer Richtung, wobei der Strom der Spannung nachhinkt, während kapazitive Belastungen zu einer Phasenverschiebung in entgegengesetzter Richtung führen, wobei der Strom der Spannung vorauseilt. Dadurch können induktive und kapazitive Belastungen eingesetzt werden, um sich gegenseitig auszugleichen.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt ein Vektordiagramm für ohmsche, induktive und kapazitive Belastungen:

U I Ohmsche Belastung U Drehung im Uhrzeigersinn Induktive Belastung U Drehung im Uhrzeigersinn Kapazitive Belastung

Phasen- verschiebung

Ein Verbraucher, der sowohl Blind- als auch Wirkenergie verbraucht, kann in Wirk- und Blindkomponenten aufgeteilt werden. Der Winkel zwischen dem Vektor für die Scheinleistung (U*I) und der Wirkleistungskomponente wird als Phasenverschiebungswinkel oder Leistungsfaktorwinkel beschrieben, oftmals bezeichnet als φ. Cos φ wird als Leistungsfaktor bezeichnet.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt ein Vektordiagramm für einen Verbraucher mit einer Wirk- und einer Blindkomponente:

Wirkleistung = P = U x I x cos φ (Einheit W) Blindleistung = Q = U x I x sin φ (Einheit var) Scheinleistung = S = U x I (Einheit VA) Blindleistung Scheinleistung Wirkleistung

Die 4 Leistungs- quadranten

Die Art der Belastung kann geometrisch durch vier Quadranten dargestellt werden. Im ersten Quadranten ist die Belastung induktiv und Wirkenergie wird importiert (Energie wird vom Energieversorger an den Kunden geliefert). Im zweiten Quadranten ist die Belastung kapazitiv, Wirkenergie wird exportiert und Blindenergie wird importiert. Im dritten Quadranten ist die Belastung induktiv und Wirk- und Blindenergie werden exportiert. Im letzten Quadranten ist die Belastung kapazitiv, Wirkenergie wird importiert und Blindenergie wird exportiert.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt die Verbraucher.

Export von Wirkleistung Import von Wirkleistung Import von Blind- leistung 2 1 Q S M P 3 4 Export von Blind- leistung

7.1.1 Einphasige Messung mit 1 Messwerk

Messung mit 1 Messwerk in einem 2-adrigen System

In einem 2-adrigen System wird ein einphasige Energiezähler verwendet. In der Regel handelt es sich bei den 2 Adern um eine Phasenspannung und den Nullleiter.

Die durch den Verbraucher verbrauchte Wirkenergie ist das Produkt der Augenblickswerte für Spannung und Strom, integriert über den gewünschten Messzeitraum.

Berechnung der Wirkleistung

Wenn keine Harmonische vorhanden sind und der rms-Wert von Spannung und Strom konstant ist, kann die Wirkleistung wie folgt ausgedrückt werden:

$$ \mathrm{P} = \mathrm{U} _ {\text { rms }} * \mathrm{I} _ {\text { rms }} * \cos \varphi $$

wobei φ der Phasenwinkel zwischen Spannung und Strom ist.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt einen direktmessenden einphasigen Energiezähler zur Messung der von einem Verbraucher verbrauchten Wirkenergie (E).

Janitza Energy Meter - Abbildung - 1

flowchart
graph TD
    A["Messgerät"] -->|I| B["Verbraucher"]
    B --> C["L"]
    B --> D["N"]
    C --> E["U"]
    D --> F["U"]

Messung mit 1 Messwerk in einem 4-adrigen System

In einem 4-adrigen System führt das Messverfahren mit einem Messwerk nur in einem symmetrischen System zu korrekten Ergebnissen (identische Spannung, identischer Strom und identischer Leistungsfaktor in allen Phasen). Dieses Verfahren sollte nicht zur genauen Messung eingesetzt werden, kann jedoch eingesetzt werden, wenn keine hohe Genauigkeit erforderlich ist.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt eine einphasige Messung in einem 3-phasigen System.

L1 L2 Messgerät Verbraucher I3 U3 L3 N

7.1.2 Dreiphasige Messung mit 2 Messwerken

Messung mit 2 Messwerk in einem 3-adrigen System

Das Messverfahren mit 2 Messwerken wird in Systemen mit 3 Adern eingesetzt; in der Regel ein 3-phasiges System ohne Nullleiter. Ein Energiezähler mit 2 Messwerken kann unabhängig davon eingesetzt werden, ob es sich um eine symmetrische oder asymmetrische Belastung handelt.

Bei einem Energiezähler mit 2 Messwerken wird die Spannung L2 als Spannungsreferenz eingesetzt und die Spannungsdifferenz zwischen dieser Spannung und den Spannungen L1 und L3 wird gemessen und mit dem jeweiligen Strom multipliziert. Die durch den Verbraucher verbrauchte Wirkenergie ist das Produkt der Augenblickswerte der Spannungen U1-U2 und U3-U2 und der Ströme I1 und I2, integriert über den gewünschten Messzeitraum.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt einen Energiezähler mit 2 Messwerken zur Messung der von einem Verbraucher verbrauchten Wirkenergie (E).

Janitza Energy Meter - Abbildung - 1

flowchart
graph TD
    L1[" L1 "] -->|U1-U2| U2[" U1-U2 "]
    L2[" L2 "] -->|U3-U2| U3[" U3-U2 "]
    L3[" L3 "] -->|I3| U3
    U2 --> M[" Messgerät "]
    U3 --> M
    M --> Verbraucher[" Verbraucher "]
    style M fill:#f9f,stroke:#333
    style Verbraucher fill:#ccf,stroke:#333

Berechnung der Gesamt- wirkleistung

Wenn keine Harmonische vorhanden sind und die rms-Werte der Spannungen und Ströme konstant sind, kann die Gesamtwirkleistung wie folgt ausgedrückt werden:

$$ \mathrm{Ptot} = \mathrm{P1} + \mathrm{P3} = (\mathrm{U1-U2}) \times \mathrm{I1c} \cos \varphi 1 2 + (\mathrm{U3-U2}) \times 1 3 \times \cos \varphi 3 2 $$

Abbildung

Das folgende Vektordiagramm zeigt die Vektoren für die Phasenspannungen (U1, U2, U3), die Phasenströme (I1, I2, I3) und die Messwerkspannungen (U1-U2, U3-U2) für eine reine ohmsche Belastung, wobei die Phasenströme phasengleich mit den jeweiligen Phasenspannungen sind.

Janitza Energy Meter - Abbildung - 1

Messung mit 2 Messwerk in einem 4-adrigen System

Die Messung mit 2 Messwerken kann auch in einem 4-adrigen System eingesetzt werden, wenn der Strom im Nullanschluss Null beträgt. Der Einsatz dieses Verfahrens in einem System, bei dem der Strom im Nullanschluss nicht Null beträgt, verringert die Genauigkeit, ist aber manchmal gerechtfertigt wenn der Strom im Vergleich mit den Leitungsströmen gering oder wenn keine hohe Genauigkeit erforderlich ist.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dieses Verfahren zur Messung von nur einem Strom einzusetzen. Dieses Verfahren führt nur in einem symmetrischen System zu korrekten Ergebnissen. Bitte beachten Sie, dass der Strom durch die Phasen 1 und 3 rückwärts fließt und dass die Phasenspannungen nicht an die normalen Eingänge angeschlossen sind, wenn der Stromwandler an die Phasen 1 und 3 angeschlossen ist.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt Messungen mit 2 Messwerken mit nur 1 Stromwandler:

Janitza Energy Meter - Abbildung - 1

7.1.3 Dreiphasige Messung mit 3 Messwerken

Messung mit 3 Messwerk in einem 4-adrigen System

Dieses Verfahren kommt in der Regel in dreiphasigen Systemen mit Nullleiter zum Einsatz.

Bei einem Energiezähler mit 3 Messwerken wird die Nullspannung als Spannungsreferenz eingesetzt und die Spannungsdifferenz zwischen der Nullspannung und den Spannungen L1, L2 und L3 wird gemessen und mit dem jeweiligen Strom multipliziert. Die durch den Verbraucher verbrauchte Wirkenergie ist das

Produkt der Augenblickswerte der Spannungen U1, U2 und U3 und der Ströme I1, I2 und I3, integriert über den gewünschten Messzeitraum.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt einen direktmessenden Energiezähler mit 3 Messwerken zur Messung der von einem Verbraucher verbrauchten Wirkenergie (E).

Janitza Energy Meter - Abbildung - 1

flowchart
graph TD
    Messgerät["Messgerät"] --> L1["L1"]
    Messgerät --> L2["L2"]
    Messgerät --> L3["L3"]
    L1 --> U1["U1"]
    L2 --> U2["U2"]
    L3 --> U3["U3"]
    U1 --> I1["I1"]
    U2 --> I2["I2"]
    U3 --> I3["I3"]
    I1 --> Verbraucher["Verbraucher"]
    I2 --> Verbraucher
    I3 --> Verbraucher

Berechnung der Gesamt- wirkleistung

Wenn keine Harmonischen vorhanden sind und die rms-Werte der Spannungen und Ströme konstant sind, kann die Gesamtwirkleistung wie folgt ausgedrückt werden:

$$ \mathrm{Ptot} = \mathrm{P1} + \mathrm{P2} + \mathrm{P3} = \mathrm{U1xI1xI1xcos} \varphi 1 + (\mathrm{U2xI2xcos} \varphi 2 + \mathrm{U3xI3xcos} \varphi 3 $$

Messung mit 3 Messwerken und getrenntem Nullleiter

Manchmal ist es wünschenswert, einen Energiezähler mit 3 Messwerken bei getrenntem Nullleiter einzusetzen. Dies kann sowohl mit angeschlossenem Transformator als auch mit direktmessenden Energiezählern erfolgen.

Dies ist beispielsweise wünschenswert in Fällen, in denen aktuell ein Spannungswandler ohne Nullleiter genutzt wird, bei denen aber irgendwann in der Zukunft ein Wechsel auf einen Spannungswandler mit Nullleiter erfolgt. Damit dann der Energiezähler nicht ausgetauscht werden muss, wird von Beginn an einen Energiezähler mit 3 Messwerken eingesetzt.

Der Einsatz eines Energiezählers mit 3 Messwerken ohne angeschlossenen Nullleiter verringert dadurch, dass der potentialfreie Nullanschluss am Energiezähler (Anschluss 11) aufgrund der asymmetrischen Impedanz im Energiezähler auf einer anderen Ebene als der echte Nullleiter (N) liegen wird, die Genauigkeit, was zu falschen Phasenspannungen führt. Der Fehler durch das Ungleichgewicht ist jedoch in der Regel eher gering (normalerweise 0–2 %) und der Gesamtfehler bei der Energiemessung wird bei symmetrischen Strömen sehr gering sein, da eine zu geringe Energiemessung an einem Messwerk durch ungefähr entgegengerichtete Fehler für die anderen Phasen ausgeglichen wird.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt einen an einen Transformator angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken mit getrenntem Nullleiter:

L1 L2 L3 N S1 P1 S2 P2 S1 P1 S2 P2 S1 P1 S2 P2

Messung mit 3 Messwerken und mit 2 Transformatoren

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen Energiezähler mit 3 Messwerken mit nur 2 Stromwandlern zu verwenden. Diese Art des Anschlusses ist sowohl mit als auch ohne verfügbaren Nullleiter oder mit potentialfreiem Nullleiter möglich.

Bitte beachten Sie, dass die Stromwandler bei einem Anschluss der Stromwandler an die Schutzerde nur in einem Punkt angeschlossen werden dürfen. Beide Verfahren erfordern ein symmetrisches System (Spannungen und Ströme sind in allen 3 Phasen gleich). Ebenfalls wird darauf hingewiesen, dass ein potentialfreier Nullleiter darüber hinaus durch die Nichtlinearität der Impedanz und das Ungleichgewicht im Energiezähler zu zusätzlichen Fehlern im Hinblick auf die gemessenen Spannungen führen kann.

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt einen an einen Transformator angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken mit 2 Stromwandlern:

L1 L2 L3 N 1 2 3 4 5 6 7 8 9 11 S1 S2 P1 P2 S1 S2 P1 P2

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt einen an einen Transformator angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken mit 2 Stromwandlern und potentialfreiem Nullleiter:

L1 L2 L3 1 2 3 4 5 6 7 8 9 11 S1 S2 P1 P2 S1 S2 P1 P2

Additions- messung

Die Ströme von mehreren unterschiedlichen Transformatoren können in einem einzigen Energiezähler addiert werden.

Janitza Energy Meter - Additions- messung - 1

Hinweis – Das Verfahren der Additionsmessung kann auch mit einem einphasigen Energiezähler oder einem Energiezähler mit 2 Messwerken eingesetzt werden

Abbildung

Die folgende Abbildung zeigt die Additionsmessung mit einem an einen Transformator angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken:

Janitza Energy Meter - Abbildung - 1

flowchart
graph TD
    subgraph An Verbraucher 1
        A1["1"] --> B1["2"]
        A2["2"] --> B2["3"]
        A3["4"] --> B3["5"]
        A4["6"] --> B4["7"]
        A5["8"] --> B5["9"]
        A6["11"] --> B6["11"]
    end
    subgraph An Verbraucher 2
        C1["1"] --> D1["2"]
        C2["2"] --> D2["3"]
        C3["4"] --> D3["5"]
        C4["6"] --> D4["7"]
        C5["8"] --> D5["9"]
        C6["11"] --> D6["11"]
    end
    L1 --> N
    L2 --> N
    L3 --> N
    N --> S1["S1"]
    N --> S2["S2"]
    P1 --> S1
    P2 --> S2
    S1 --> P1["P1"]
    S2 --> P2["P2"]
    P1 --> S1a["S1"]
    P2 --> S2a["S2"]
    S1a --> P1a["P1"]
    S2a --> P2a["P2"]
    P1a --> S1b["S1"]
    P2a --> S2b["S2"]
    S1b --> P1b["P1"]
    S2b --> P2b["P2"]
    P1b --> S1c["S1"]
    P2b --> S2c["S2"]

Kapitel 8: Wartung

Übersicht

Dieses Kapitel enthält Informationen zur Wartung des Produktes.

In diesem Kapitel

8.1 Wartung....100

8.1 Wartung

Instandhaltung

Dieses Produkt enthält keine Komponenten, die repariert oder ausgetauscht werden können. Ein defekter Energiezähler muss ersetzt werden.

Reinigung

Wenn der Energiezähler gereinigt werden muss, verwenden Sie ein feuchtes Tuch mit einem milden Reinigungsmittel.

Janitza Energy Meter - Reinigung - 1

Vorsicht – Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit in den Energiezähler eindringt. Andernfalls kann das Gerät zerstört werden.

Kapitel 9: Kommunikation mit Modbus

Übersicht

Dieses Kapitel beschreibt die Zuordnung von Energiezählerdaten zu Modbus und das Lesen und Schreiben in Registern.

In diesem Kapitel

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:

9.1 Über das Modbus-Protokoll 102
9.2 Lesen und Schreiben in Registern 108
9.3 Zuordnungstabellen 109
9.4 Historische Daten 126
9.5 Vorherige Werte 136
9.6 Bedarf 140
9.7 Ereignisprotokolle.... 145
9.8 Belastungsprofil 149
9.9 Konfiguration 153

9.1 Über das Modbus-Protokoll

Allgemeines

Modbus ist ein Protokoll zur Kommunikation zwischen Master und Slave, das bis zu 247 Slaves unterstützt, die in einem Mehrpunktbus organisiert sind. Die Kommunikation erfolgt im Halbduplexmodus. Dienste am Modbus werden durch Funktionscodes vorgegeben.

Die Funktionscodes werden verwendet, um 16-Bit-Register zu lesen oder zu schreiben. All Messdaten, z. B. Wirkenergie, Spannung oder Firmwareversion, werden durch ein oder mehrere solcher Register dargestellt. Weitere Informationen zur Beziehung zwischen Registernummer und Messdaten, siehe „Zuordnungstabellen“ auf Seite - 10 ^9 .

Das Modbus-Protokoll ist vollständig im Modbus-Anwendungsprogramm V1.1b vorgegeben. Das Dokument finden Sie unter http://www.modbus.org

Unterstütze Funktionscodes

Die folgenden Funktionscodes werden unterstützt:

  • Funktionscode 3 (Bestandsregister lesen
  • Funktionscode 6 (Einzelregister schreiben)
  • Funktionscode 16 (Mehrfachregister schreiben)

Modbus-Abfrage- telegramm

Ein Modbus-Abfragetelegramm ist im Allgemeinen wie folgt aufgebaut:

Slave-Adresse Funktionscode Daten Fehlerprüfung

Slave-Adresse Modbus-Slave-Adresse, 1 Byte.
Funktionscode Entscheidet über den auszuführenden Dienst.
Daten Richten sich nach dem Funktionscode. Die Länge variiert.
Fehlerprüfung CRC, 2 Byte

Meldungstypen

Die Netzwerkmeldungen können vom Typ Abfrage/Antwort oder Broadcast sein. Der Anfrage-/Antwort-Befehl schickt eine Abfrage vom Master an einen einzelnen Slave und wird im Allgemeinen von einer Antwort gefolgt.

Der Broadcast-Befehl schickt eine Meldung an alle Slaves und wird nie von einer Antwort gefolgt. Broadcast wird von den Funktionscodes 6 und 16 unterstützt.

9.1.1 Funktionscode 3 (Bestandsregister lesen

Allgemeines

Funktionscode 3 wird eingesetzt, um Messwerte oder andere Informationen vom Strommessgerät auszulesen. Es ist möglich, bis zu 125 aufeinander folgende Register gleichzeitig zu lesen. Das bedeutet, dass in einer Abfrage mehrere Werte gelesen werden können.

Abfrage- telegramm

Ein Abfragetelegramm ist wie folgt aufgebaut:

Slave-Adresse Funktionscode Adresse Anzahl der RegisterFehlerprüfung

Beispiel für eine Abfrage

Unten stehend finden Sie eine beispielhafte Abfrage. (Gesamtenergieimport ablesen, usw.)

Slave-Adresse 0x01
Funktionscode 0x03
Startadresse, hochwertiges Byte 0x50
Startadresse, niederwertiges Byte 0x00
Anzahl der Register, hochwertiges Byte 0x00
Anzahl der Register, niederwertiges Byte 0x18
Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte 0x54
Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte 0xC0

Antwort- telegramm

Ein Antworttelegramm ist wie folgt aufgebaut:

Slave-AdresseFunktionscode Byteanzahl ZählwerteFehlerprüfung

Beispiel für eine Antwort

Unten stehend finden Sie eine beispielhafte Antwort.

Slave-Adresse 0x01
Funktionscode 0x03
Byteanzahl 0x30
Registerwert 0x5000, hochwertiges Byte 0x00
Registerwert 0x5000, niederwertiges Byte 0x15
...
Registerwert 0x5017, hochwertiges Byte 0xFF
Registerwert 0x5017, niederwertiges Byte 0xFF
Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte 0xXX
Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte 0xXX

In diesem Beispiel antwortet der Slave mit der Modbus-Adresse 1 auf eine Lese-Abfrage. Die Anzahl der Datenbytes beträgt 0x30. Das erste Register (0x5000) hat den Wert 0x0015 und das letzte (0x5017) hat den Wert 0xFFFF.

9.1.2 Funktionscode 16 (Mehrfachregister schreiben)

Allgemeines

Funktionscode 16 wird verwendet, um die Einstellungen im Messgerät zu verändern, beispielsweise Datum/Uhrzeit, um Ausgänge zu steuern und Werte zurückzusetzen, z. B. als Stromausfallzähler. Es ist möglich, bis zu 123 aufeinander folgende Register in einer einzigen Abfrage zu schreiben. Das bedeutet, dass mehrere Einstellungen modifiziert werden können bzw. mehrere Reset-Vorgänge in einer einzelnen Abfrage durchführbar sind.

Abfrage- telegramm

Ein Abfragetelegramm ist wie folgt aufgebaut:

Slave-AdresseFunktions-codeStart-adresseAnzahl der RegisterByte-anzahlZählwerte Fehler-prüfung

Beispiel für eine Abfrage

Unten stehend finden Sie ein Beispiel einer Abfrage (Datum/Uhrzeit auf den 11. November 2010, um 12:13:14 einstellen):

Slave-Adresse 0x01
Funktionscode 0x10
Startadresse, hochwertiges Byte 0x8A
Startadresse, niederwertiges Byte 0x00
Anzahl der Register, hochwertiges Byte 0x00
Anzahl der Register, niederwertiges Byte 0x03
Byteanzahl 0x06
Registerwert 0x8A00, hochwertiges Byte 0x0A
Registerwert 0x8A00, niederwertiges Byte 0x0B
Registerwert 0x8A01, hochwertiges Byte 0x0B
Registerwert 0x8A01, niederwertiges Byte 0x0C
Registerwert 0x8A02, hochwertiges Byte 0x0D
Registerwert 0x8A02, niederwertiges Byte 0x0E
Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte 0x8C
Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte 0x82

In diesem Beispiel schickt der Master dem Slave mit der Modbus-Adresse 1 eine Schreib-Abfrage. Das erste zu schreibende Register ist 0x8A00 und die Anzahl der zu schreibenden Register beträgt 0x03. Das bedeutet, dass die Register 0x8A00 bis 0x8A02 geschrieben werden. Register 0x8A00 wird auf den Wert 0x0A0B gesetzt, usw.

Antwort- telegramm

Ein Antworttelegramm ist wie folgt aufgebaut:

Slave-AdresseFunktionscode Startadresse Anzahder RegisterFehlerprüfung

Beispiel für eine Antwort

Unten stehend finden Sie eine beispielhafte Antwort.

Slave-Adresse 0x01
Funktionscode 0x10
Registeradresse, hochwertiges Byte 0x8A
Registeradresse, niederwertiges Byte 0x00
Anzahl der Register, hochwertiges Byte 0x00
Anzahl der Register, niederwertiges Byte 0x03
Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte 0xAA
Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte 0x10

Im Beispiel oben antwortet der Slave mit der Modbus-Adresse 1 auf eine Schreib-Abfrage. Das erste Register ist 0x8A00 und es wurden 0x03 Register erfolgreich geschrieben.

9.1.3 Funktionscode 6 (Einzelregister schreiben)

Allgemeines

Funktionscode 6 kann als Alternative zu Funktionscode 16 eingesetzt werden, wenn nur ein Register zu schreiben ist. Damit kann beispielsweise der Stromausfallzähler zurückgesetzt werden.

Abfrage- telegramm

Ein Abfragetelegramm ist wie folgt aufgebaut:

Slave-AdresseFunktionscodeRegisteradresseRegisterwertFehlerprüfung

Beispiel für eine Abfrage

Unten stehend finden Sie eine beispielhafte Abfrage (Stromausfallzähler zurücksetzen).

Slave-Adresse0x01
Funktionscode0x06
Registeradresse, hochwertiges Byte0x8F
Registeradresse, niederwertiges Byte0x00
Anzahl der Register, hochwertiges Byte0x00
Anzahl der Register, niederwertiges Byte0x01
Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte0x62
Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte0xDE

Antwort- telegramm

Wird Funktionscode 6 verwendet, ist das Antworttelegramm ein Echo des Abfragetelegramms.

9.1.3.1 Ausnahmeantworten

Allgemeines

Tritt während der Bearbeitung einer Abfrage ein Fehler auf, gibt das Messgerät eine Ausnahmeantwort mit einem Ausnahmecode.

Ausnahme- telegramm

Ein Ausnahmetelegramm ist wie folgt aufgebaut:

Slave-Adresse Funktionscode Ausnahmecode Fehlerprüfung

In der Ausnahmeantwort wird der Funktionscode auf den Funktionscode der Abfrage plus 0x80 gesetzt.

Ausnahmecodes

Die verwendeten Ausnahmecodes sind in folgender Tabelle aufgeführt:

AusnahmecodeAusnahme Definition
01 Illegale FunktionEin nicht unterstützter Funktionscode wurde verwendet.
02 Illegale DatenadresseDas abgefragte Register befindet sich nicht im zulässigen Bereich.
03 Illegaler DatenwertDer Aufbau einer eingegangenen Meldung ist falsch.
04 Ausfall Slave-GerätFehler bei der Bearbeitung der Abfrage durch einen internen Fehler im Messgerät.

9.2 Lesen und Schreiben in Registern

Lesbare Register

Der lesbare Bereich in der Modbus-Zuordnung umfasst die Register 1000–8EFF (hexadezimal). Das Lesen aller Register in diesem Bereich führt zu einer normalen Modbus-Antwort. Es ist möglich, eine beliebige Anzahl an Registern zwischen 1 und 125 zu lesen, d.h. es ist nicht notwendig, alle Register einer Größe zu lesen, die in einer Zeile der Zuordnungstabellen aufgeführt sind. Jedweder Versuch, Register außerhalb dieses Bereiches zu lesen, führt zu der Ausnahme Illegale Datenadresse (Modbus-Ausnahmecode 2).

Mehrfach- zählwerte

Bei Größen, die mit mehr als 1 Register dargestellt sind, findet sich das höchstwertigste Byte im hochwertigen Byte des ersten (niedrigsten) Registers. Das niederwertigste Byte findet sich im niederwertigen Byte des letzten (höchsten) Registers.

Nicht verwendete Register

Nicht verwendete Register im Zuordnungsbereich, beispielsweise fehlende Größen im angeschlossenen Messgerät, führen zu einer normalen Modbus-Antwort, der Wert des Registers wird jedoch auf „ungültig“ gesetzt.

Bei Größen mit dem Datentyp „vorzeichenlos“ ist der Wert in allen Registern FFFF. Bei Größen mit dem Datentyp „vorzeichenbehaftet“ ist der Wert der höchstmöglich ausdrückbare Wert. Das bedeutet, dass eine Größe, die nur durch ein Register dargestellt wird, den Wert 7FFF haben wird. Eine Größe, die durch 2 Register dargestellt wird, hat den Wert 7FFFFFFF, usw.

Schreiben in Registern

Es ist nur zulässig, in Register zu schreiben, die in den Zuordnungstabellen als schreibbar aufgeführt werden. Der Versuch, in ein Register zu schreiben, das zwar als schreibbar aufgeführt ist, jedoch nicht durch das Messgerät unterstützt wird, führt nicht zu einer Fehlermeldung.

Janitza Energy Meter - Schreiben in Registern - 1

Hinweis – Es ist nicht möglich, Teile einer Einstellung zu verändern, z. B. nur das Jahr und den Monat der Einstellung Datum/Uhrzeit einzustellen.

Eingestellte Werte bestätigen

Nachdem Sie einen Wert im Messgerät eingestellt haben, ist es empfehlenswert, den Wert zu lesen, um das Ergebnis zu bestätigen, da eine Bestätigung nicht möglich ist, wenn ein Schreibvorgang von der Modbus-Antwort erfolgreich war.

9.3 Zuordnungstabellen

Einleitung

Sinn und Zweck dieses Abschnittes ist es, die Beziehung zwischen der Registernummer und den Messdaten zu erläutern.

Inhalte der Zuordnungstabellen

Die folgende Tabelle erläutert den Inhalt der Zuordnungstabellen:

GrößeBezeichnung der Energiezählergröße oder andere im Messgerät verfügbare Informationen.
Details Verfeinerung der Spalte Größe
Startregister (Hex)Hexadezimale Zahl für das erste (niedrigste) Modbus-Register für diese Größe. *
Umfang Anzahl der Modbus-Register für die Größe des Energiezählers.Ein Modbus-Register weist eine Länge von 16 Bits auf.
Aufl. Auflösung des Wertes für diese Größe (sofern zutreffend).
Einheit Einheit für die Größe (sofern zutreffend).
Datentyp Datentyp für diese Größe, d.h. wie der Wert in den Modbus-Registern interpretiert werden soll.

*Dies wird genau so ausgedrückt, wie es auf dem Bus gesendet wird. Das heißt es sollte nicht mit 40 000 subtrahiert oder um 1 vermindert werden, wie das bei Modbus-Produkten üblich ist.

Gesamtenergie- speicher

Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:

Größe DetailsStartregister(Hex)UmfangAufl. EinheitDatentyp
Active import(Wirkenergie-import)kWh500040,01kWhVorzeichen-los
Active export(Wirkenergie-export)kWh500440,01kWhVorzeichen-los
Active net(Wirkenergie Netz)kWh500840,01kWhVorzeichen-los
Reactive import(Blindenergie-import)kvarh500C40,01kvarhVorzeichen-los
Reactive export(Blindenergie-export)kvarh501040,01kvarhVorzeichen-los
Reactive net(Blindenergie Netz)kvarh501440,01kvarhVorzeichen-los
Größe DetailsStartregister (Hex)UmfangAufl. EinheitDatentyp
Apparent import (Scheinenergie-import)kVAh 5018 4 0,01 kVAh
Apparent export (Scheinenergie-export)kVAh 501C 4 0,01 kVAhVorzeichen-
Apparent net (Scheinenergie Netz)kVAh 5020 4 0,01 kVAhVorzeichen-
Active import CO2(Wirkenergie-import CO2)kVAh 5024 4 0.001 kgVorzeichen-
Active import Currency(Wirkenergie-import Währung)kVAh 5034 4 0.001 WährungVorzeichen-

Energiespeicher aufgeteilt nach Tarifen

Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:

Größe Details Startregister(Hex)UmfangAufl.EinheitDatentyp
Active import (Wirkenergie-import)Tarif 1517040,01kWhVorzeichenlos
Active import (Wirkenergie-import)Tarif 2517440,01kWhVorzeichenlos
Active import (Wirkenergie-import)Tarif 3517840,01kWhVorzeichenlos
Active import (Wirkenergie-import)Tarif 4517C40,01kWhVorzeichenlos
Active export (Wirkenergie-export)Tarif 1519040,01kWhVorzeichenlos
Active export (Wirkenergie-export)Tarif 2519440,01kWhVorzeichenlos
Größe DetailsStartregister (Hex)UmfangAufl.Einheit DDatentyp
Active export (Wirkenergie-export)Tarif 3 5198 4 0,01 kWhVorzeichenlos
Active export (Wirkenergie-export)Tarif 4 519C 4 0,01 kWhVorzeichenlos
Reactive import (Blindenergie-import)Tarif 1 51B0 4 0,01 kvarhVorzeichenlos
Reactive import (Blindenergie-import)Tarif 2 51B4 4 0,01 kvarhVorzeichenlos
Reactive import (Blindenergie-import)Tarif 3 51B8 4 0,01 kvarhVorzeichenlos
Reactive import (Blindenergie-import)Tarif 4 51BC 4 0,01 kvarhVorzeichenlos
Reactive export (Blindenergie-export)Tarif 1 51D0 4 0,01 kvarhVorzeichenlos
Reactive export (Blindenergie-export)Tarif 2 51D4 4 0,01 kvarhVorzeichenlos
Reactive export (Blindenergie-export)Tarif 3 51D8 4 0,01 kvarhVorzeichenlos
Reactive export (Blindenergie-export)Tarif 4 51DC 4 0,01 kvarhVorzeichenlos

Energiespeicher pro Phase

Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:

Größe DetailsStartregister (Hex)UmfangAufl.EinheitDatentyp
Active import (Wirkenergie-import)L1546040,01kWhVorzeichenlos
Active import (Wirkenergie-import)L2546440,01kWhVorzeichenlos
Größe DetailsStartregister (Hex)UmfangAufl.EinheitDatentyp
Active import (Wirkenergie-import)L3 5468 40,01 kWh Vorzeichenlos
Active export (Wirkenergie-export)L1 546C 40,01 kWh Vorzeichenlos
Active export (Wirkenergie-export)L2 5470 40,01 kWh Vorzeichenlos
Active export (Wirkenergie-export)L3 5474 40,01 kWh Vorzeichenlos
Active net (Wirkenergie Netz)L1 5478 40,01 kWh Vorzeichenlos
Active net (Wirkenergie Netz)L2 547C 40,01 kWh Vorzeichenlos
Active net (Wirkenergie Netz)L3 5480 40,01 kWh Vorzeichenlos
Reactive import (Blindenergie-import)L1 5484 40,01 kvarh Vorzeichenlos
Reactive import (Blindenergie-import)L2 5488 40,01 kvarh Vorzeichenlos
Reactive import (Blindenergie-import)L3 548C 40,01 kvarh Vorzeichenlos
Reactive export (Blindenergie-export)L1 5490 40,01 kvarh Vorzeichenlos
Reactive export (Blindenergie-export)L2 5494 40,01 kvarh Vorzeichenlos
Reactive export (Blindenergie-export)L3 5498 40,01 kvarh Vorzeichenlos
Reactive net (Blindenergie Netz)L1 549C 40,01 kvarh Vorzeichenlos
Reactive net (Blindenergie Netz)L2 54A0 40,01 kvarh Vorzeichenlos
Reactive net (Blindenergie Netz)L3 54A4 40,01 kvarh Vorzeichenlos
Apparent import (Scheinenergie-import)L1 54A8 40,01 kVAh Vorzeichenlos
Apparent import (Scheinenergie-import)L2 54AC 40,01 kVAh Vorzeichenlos
Apparent import (Scheinenergie-import)L3 54B0 40,01 kVAh Vorzeichenlos
Apparent export (Scheinenergie-export)L1 54B4 40,01 kVAh Vorzeichenlos
Apparent export (Scheinenergie-export)L2 54B8 40,01 kVAh Vorzeichenlos
Apparent export (Scheinenergie-export)L3 54BC 40,01 kVAh Vorzeichenlos
Apparent net (Scheinenergie Netz)L1 54C0 40,01 kVAh Vorzeichenlos
Apparent net (Scheinenergie Netz)L2 54C4 40,01 kVAh Vorzeichenlos
Apparent net (Scheinenergie Netz)L3 54C8 40,01 kVAh Vorzeichenlos

Rücksetzbare Energiespeicher

Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:

Größe Startregister(Hex)UmfangAufl.Einheit Datentyp
Resettable active import (Rücksetzbarer Wirk-energieimport)552C 4 0,01 kWh Vorzeichenlos
GrößeStartregister (Hex)UmfangAufl.Einheit Datentyp
Resettable active export (Rücksetzbarer Wirk-energieexport)5530 4 0,01 kWh Vorzeichenlos
Resettable reactive import (Rücksetzbarer Blindenergie-import)5534 4 0,01 kWh Vorzeichenlos
Resettable reactive export (Rücksetzbarer Blindenergie-export)5538 4 0,01 kWh Vorzeichenlos

Istwerte

Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:

Größe DetailsStart-register (Hex)UmfangAufl.EinheitWerte-bereichDatentyp
Voltage (Spannung)L1-N 5B00 2 0,1 VVorzeichen-los
Voltage (Spannung)L2-N 5B02 2 0,1 VVorzeichen-los
Voltage (Spannung)L3-N 5B04 2 0,1 VVorzeichen-los
Voltage (Spannung)L1-L2 5B06 2 0,1 VVorzeichen-los
Voltage (Spannung)L3-L2 5B08 2 0,1 VVorzeichen-los
Voltage (Spannung)L1-L3 5B0A 2 0,1 VV Vorzeichen-los
Current (Strom)L15B0C20,01AVorzeichen-los
Current (Strom)L25B0E20,01AVorzeichen-los
Current (Strom)L35B1020,01AVorzeichen-los
Current (Strom)N5B12 2 0,01 AVorzeichen-los
Active power (Wirkleistung)Ge-samt5B14 2 0,01 WVorzeichen behaftet
Active power (Wirkleistung)L15B16 2 0,01 WVorzeichen behaftet
Größe Details Start-register (Hex)UmfangAufl.EinheitWertebereichDatentyp
Active power (Wirkleistung)L2 5B182 0,01 WVorzeichenbehaftet
Active power (Wirkleistung)L3 5B1A2 0,01 WVorzeichenbehaftet
Reactive power (Blindleistung)Ge-samt5B1C 2 0,01 varVorzeichen behaftet
Reactive power (Blindleistung)L1 5B1E2 0,01 varVorzeichen behaftet
Reactive power (Blindleistung)L2 5B202 0,01 varVorzeichenbehaftet
Reactive power (Blindleistung)L3 5B222 0,01 varVorzeichenbehaftet
Apparent power (Scheinleistung)Ge-samt5B24 2 0,01 VAVorzeichenbehaftet
Apparent power (Scheinleistung)L1 5B262 0,01 VAVorzeichenbehaftet
Apparent power (Scheinleistung)L2 5B282 0,01 VAVorzeichen behaftet
Apparent power (Scheinleistung)L3 5B2A2 0,01 VAVorzeichen behaftet
Frequency (Frequenz)5B2C 1 0,01 HzVorzeichenlos
Phase angle power (Phasenwinkel Leistung)Ge-samt5B2D 1 0,1 °-180°-+180°Vorzeichen behaftet
Phase angle power (Phasenwinkel Leistung)L1 5B2E1 0,1 °-180°-+180°Vorzeichen behaftet
Phase angle power (Phasenwinkel Leistung)L2 5B2F1 0,1 °-180°-+180°Vorzeichen behaftet
Phase angle power (Phasenwinkel Leistung)L3 5B301 0,1 °-180°-+180°Vorzeichen behaftet
Phase angle voltage (Phasenwinkel Spannung)L1 5B311 0,1 °-180°-+180°Vorzeichen behaftet
Phase angle voltage (Phasenwinkel Spannung)L2 5B321 0,1 °-180°-+180°Vorzeichen behaftet
Phase angle voltage (Phasenwinkel Spannung)L3 5B331 0,1 °-180°-+180°Vorzeichen behaftet
Phase angle current (Phasenwinkel Strom)L1 5B371 0,1 °-180°-+180°Vorzeichen behaftet
Phase angle current (Phasenwinkel Strom)L2 5B381 0,1 ° -80°-+180°Vorzeichen behaftet
Phase angle current (Phasenwinkel Strom)L3 5B391 0,1 ° -80°-+180°Vorzeichen behaftet
Power factor (Leistungsfaktor)Ge-samt5B3A 1 0001 - -1,000-+1,000Vorzeichen behaftet
Power factor (Leistungsfaktor)L1 5B3B1 0,001 --1,000-+1,000Vorzeichen behaftet
Power factor (Leistungsfaktor)L2 5B3C1 0,001 --1,000-+1,000Vorzeichen behaftet
Power factor (Leistungsfaktor)L3 5B3D1 0,001 --1,000-+1,000Vorzeichen behaftet
Current quadrant (Stromquadrant)Ge-samt5B3E 1 -1-4 Vorzeichen-los
Current quadrant (Stromquadrant)L1 5B3F1 - 1-4 Vorzeichen-los
Current quadrant (Stromquadrant)L2 5B401 - 1-4 Vorzeichen-los
Current quadrant (Stromquadrant)L3 5B411 - 1-4Vorzeichen-los

Janitza Energy Meter - Istwerte - 1

Hinweis – Leistungen werden als vorzeichenbehaftete Ganzzahlen mit 32 Bit gesendet, ausgedrückt in W (oder var/VA) mit 2 Nachkommastellen. Das bedeutet, dass die maximal mögliche Leistung, die ausgedrückt werden kann, bei ungefähr ±21 MW liegt. Liegt die Leistung höher, wird dem Benutzer geraten, die Leistung von der DMTME-Zuordnung abzulesen, wo die Skalierung in W ohne Nachkommastellen erfolgt.

Harmonische

Harmonische werden in 2 Registern dargestellt, beginnend mit THD und anschließend gefolgt von der 2., 3., 4. Oberwelle, usw.

Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:

GrößeDetailsStart-register (Hex)Umfang/Harmo-nischeAnzahl Harmo-nischeAufl.Ein-heitDatentyp
Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen)Größe Details Start-L1-N5D00register (Hex)2Umfang/Harmo-nische16Anzahl Harmo-nische0,1Aufl.%Ein-heitVorzeichen-losDatentyp
Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen)L2-N 5D80 2 16 0,1% Vorzeichen-los
Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen)L3-N 5E00 2 16 0,1% Vorzeichen-los
Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen)L1-L2 5E80 2 16 0,1% Vorzeichen-los
Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen)L3-L2 5F00 2 16 0,1% Vorzeichen-los
Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen)L1-L3 5F80 2 16 0,1%Vorzeichen-los
Current harmonics (Stromoberwellen)L1 60002 16 0,1% Vorzeichen-los
Current harmonics (Stromoberwellen)L2 60802 16 0,1%Vorzeichen-los
Current harmonics (Stromoberwellen)L3 61002 16 0,1%Vorzeichen-los
Current harmonics (Stromoberwellen)N6180 2 160,1 % Vorzeichen-los

Eingänge und Ausgänge

Die folgende Tabelle enthält sowohl schreibbare als auch schreibgeschützte Register:

GrößeDetails Start-register (Hex)UmfangMögliche WerteDatentypLesen/Schreiben
Output 1 (Ausgang 1)63001EIN=1, AUS=0Vorzeichen-los
Output 2 (Ausgang 2)63011EIN=1, AUS=0Vorzeichen-los
Output 3 (Ausgang 3)63021EIN=1, AUS=0Vorzeichen-los
Output 4 (Ausgang 4)63031EIN=1, AUS=0Vorzeichen-los
Input 1 (Eingang 1)Aktueller Status63081EIN=1, AUS=0Vorzeichen-los
Input 2 (Eingang 2)Aktueller Status63091EIN=1, AUS=0Vorzeichen-los
Größe DetailsStart-register (Hex)UmfangMögliche WerteDatentypLesen/ Schreiben
Input 3 (Eingang 3)Aktueller Status630A 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen-losL
Input 4 (Eingang 4)Aktueller Status630B 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen-losL
Input 1 (Eingang 1)Gespeicherter Status6310 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen-losL
Input 2 (Eingang 2)Gespeicherter Status6311 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen-losL
Input 3 (Eingang 3)Gespeicherter Status6312 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen-losL
Input 4 (Eingang 4)Gespeicherter Status6313 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen-losL
Input 1 (Eingang 1)Zähler 6318 4 Vorzeichen-losL
Input 2 (Eingang 2)Zähler 631C 4 Vorzeichen-losL
Input 3 (Eingang 3)Zähler 6320 4 Vorzeichen-losL
Input 4 (Eingang 4)Zähler 6324 4 Vorzeichen-losL

Produktions- daten und Kennzeichnung

Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:

Größe Startregister(Hex)UmfangDatentyp
Seriennummer 8900 2 Vorzeichenlos
Meter firmware version (Firmwareversion Messgerät)8908 8 ASCII-Zeichenkette(bis zu 16 Zeichen)
Modbus mapping version (Modbus-Zuordnungsversion)8910 1 2 Byte
Typenbezeichnung 8960 6ASCII-Zeichenfolge (12Zeichen, einschließlich Nullendung)

Die Firmwareversion des Energiezählers wird als Folge von 3 durch Punkte getrennte Zahlen ausgedrückt, z. B. 1.0.0. Nicht verwendete Bytes am Ende werden auf binär 0 gesetzt.

Im Register Modbus-Zuordnungsversion entsprechen das hochwertige Byte der großen (Major) Version (1–255) und das niederwertige Byte der kleinen (Minor) Version (0–255).

Sonstiges

In der folgenden Tabelle sind Datum/Uhrzeit und Stromtarif schreibbar. Alle anderen Register sind schreibgeschützt:

GrößeStart-register (Hex)BeschreibungUmfangDatentypLesen/ Schreiben
Date/time (Datum/Uhrzeit)8A00 Byte0: Jahr*Byte 1: MonatByte 2: TagByte 3: StundeByte 4: MinuteByte 5: Sekunde3 Date/time(Datum/Uhrzeit)L/S
Day of week(Wochentag)8A03 Wochentage(1-7, Mo=1)1 Vorzeichen-losL
DST active (DST aktiv)8A04 1=DST aktiv0=DST inaktiv1 Vorzeichen-losL
Day type (Tagestyp)8A05 Werte0-3entsprechenTagestyp 1-41 Vorzeichen-losL
Season (Jahreszeit)8A06 Werte0-3entsprechenJahreszeit 1-41 Vorzeichen-losL
Current tariff(Stromtarif)8A07 Tarif1-4 1 Vorzeichen-losL/S
Error flags (Fehler-Flags)8A13 64Kennzeichnen 4 Bitfolge L
Information flags(Informations-Flags)8A19 64Kennzeichnen 4 Bitfolge L
Warning flags (Warn-Flags)8A1F 64Kennzeichnen 4 Bitfolge L
Alarm flags (Alarm-Flags)8A25 64Kennzeichnen 4 Bitfolge L
Power fail counter(Stromausfallzähler)8A2F1 Vorzeichen-losL
Power outage time(Dauer Stromausfall)8A39 Byte0-2: Tage*Byte 3: StundenByte 4: MinutenByte 5:Sekunden3 Date/time(Datum/Uhrzeit)L
Reset counter for active energy import (Zähler für Wirkenergieimport zurücksetzen)8A48 4 Vorzeichen-losL
Reset counter for active energy export (Zähler für Wirkenergieexport zurücksetzen)8A4C 4 Vorzeichen-losL
Reset counter for reactive energy import (Zähler für Blindenergieimport zurücksetzen)8A50 4 Vorzeichen-losL
Reset counter for reactive energy export (Zähler für Blindenergieexport zurücksetzen)8A54 4 Vorzeichen-losL

* Byte 0 ist das höchste Byte des niedrigsten Registers

Die Register Zurücksetzen eines Zählers zeigen wie oft die rücksetzbaren Energiespeicher zurückgesetzt wurden.

Einstellung

Alle Register in der folgenden Tabelle bieten Lese- und Schreibzugriff:

Größe Start-register (Hex)UmfangAufl. Einheit Datentyp
Current transformer ratio numerator (Stromwandlerübersetzung Zähler)8C04 2 - Vorzeichen-los
Voltage transformer ratio numerator (Spannungswandler-übersetzung Zähler)8C06 2 - Vorzeichen-los
Current transformer ratio denominator (Stromwandlerübersetzung Nenner)8C08 2 - Vorzeichen-los
Voltage transformer ratio denominator (Spannungswandler-übersetzung Nenner)8C0A 2 - Vorzeichen-los
GrößeStart-register (Hex)UmfangAufl. Einheit Datentyp
CO2 conversion factor (CO2-Umrechnungsfaktor)8CE0 2 0,001 kg/kWh Vorzeichen-los
Currency conversion factor (Währungsumrechnungs-faktor)8CE2 2 0,01 Währung/kWhVorzeichen-los
LED source (0 = active energy, 1 = reactive energy) (LED-Quelle (0 = Wirkenergie, 1 = Blindenergie))8CE4 1 - Vorzeichen-los
Number of elements (values 1-3) (Anzahl der Messwerke (Werte 1–3))8CE5 1 - Vorzeichen-los

Betrieb

Alle Register in der folgenden Tabelle sind nur schreibbar:

Größe Details Start-register (Hex)UmfangAktion Datentyp
Reset power fail counter (Stromausfallzähler zurücksetzen)8F001Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichenlos
Reset power outage time (Dauer Stromausfall zurücksetzen)8F051Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichenlos
Reset input counter (Eingangszähler zurücksetzen)Input 1 (Ein-gang 1)8F0B 1Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichenlos
Reset input counter (Eingangszähler zurücksetzen)Input 2 (Ein-gang 2)8F0C1Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichenlos
Reset input counter (Eingangszähler zurücksetzen)Input 3 (Ein-gang 3)8F0D1Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichenlos
Reset input counter (Eingangszähler zurücksetzen)Input 4 (Ein-gang 4)8F0E 1Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichenlos
Reset stored state (Gespeicherten Status zurücksetzen)Input 1 (Ein-gang 1)8F131Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichenlos
Größe DetailsStart-register (Hex)UmfangAktion Datentyp
Reset stored state (Gespeicherten Status zurücksetzen)Input 2 (Eingang 2)8F14 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset stored state (Gespeicherten Status zurücksetzen)Input 3 (Eingang 3)8F15 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset stored state (Gespeicherten Status zurücksetzen)Input 4 (Eingang 4)8F16 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset resettable active energy import (Rücksetzbaren Wirkenergieimport zurücksetzen)8F1B 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset resettable active energy export (Rücksetzbaren Wirkenergieexport zurücksetzen)8F1C 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset resettable reactive energy import (Rücksetzbaren Blindenergieimport zurücksetzen)8F1D 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset resettable reactive energy export (Rücksetzbaren Blindenergieexport zurücksetzen)8F1E 1Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Previous values (Vorherige Werte zurücksetzen)8F1F 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Demand (Bedarf zurücksetzen)8F20 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Load profile channel 1 (Belastungsprofil Kanal 1 zurücksetzen)8F21 1Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Load profile channel 2 (Belastungsprofil Kanal 2 zurücksetzen)8F22 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Load profile channel 3 (Belastungsprofil Kanal 3 zurücksetzen)8F23 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Load profile channel 4 (Belastungsprofil Kanal 4 zurücksetzen)8F24 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Load profile channel 5 (Belastungsprofil Kanal 5 zurücksetzen)8F25 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Load profile channel 6 (Belastungsprofil Kanal 6 zurücksetzen)8F26 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Load profile channel 7 (Belastungsprofil Kanal 7 zurücksetzen)8F27 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Load profile channel 8 (Belastungsprofil Kanal 8 zurücksetzen)8F28 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset System log (Systemprotokoll zurücksetzen)8F31 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Event log (Ereignisprotokoll zurücksetzen)8F32 1Schreiben Sie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Net quality log (Netzqualitätsprotokoll zurücksetzen)8F33 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Reset Communication log (Kommunikationsprotokoll zurücksetzen)8F34 1SchreibenSie den Wert 1 für einen RücksetzvorgangVorzeichen-los
Freeze demand (Bedarf einfrieren)8F70 1SchreibenSie den Wert 1, um die Bedarfswerte einzufrierenVorzeichen-los

DMTME- Multifunktions- energiezähler

Teile der Modbus-Zuordnung sind kompatibel mit den DMTME-Multifunktionsenergiezählern von ABB. Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:

Größe Startregister(Hex)UmfangEinheit Datentyp
Phase Voltage (Phasenspannung) L1-N1002 2 Volt Vorzeichen-los
Phase Voltage (Phasenspannung) L2-N1004 2 Volt Vorzeichen-los
Phase Voltage (Phasenspannung) L3-N1006 2 Volt Vorzeichen-los
Line Voltage L1-L2 (Netzspannung L1-L2)1008 2 Volt Vorzeichen-los
Line Voltage L2-L3 (Netzspannung L2-L3)100A 2 Volt Vorzeichen-los
Line Voltage L1-L3 (Netzspannung L1-L3)100C 2 Volt Vorzeichen-los
Line Current L1 (Netzstrom L1) 1010 2 mA Vorzeichen-los
Line Current L2 (Netzstrom L2) 1012 2 mA Vorzeichen-los
Line Current L3 (Netzstrom L3) 1014 2 mA Vorzeichen-los
3-Phase Sys. Power Factor (3-phasiges System Leistungsfaktor)1016 2 *1000 Vorzeichenbehaftet
Power Factor L1 (Leistungsfaktor L1)1018 2 *1000 Vorzeichenbehaftet
Power Factor L2 (Leistungsfaktor L2)101A 2 *1000 Vorzeichenbehaftet
Power Factor L3 (Leistungsfaktor L3)101C 2 *1000 Vorzeichenbehaftet
3-Phase Sys. Apparent Power (3-phasiges System Scheinleistung)1026 2 VA Vorzeichen-los
Apparent Power L1 (Scheinleistung L1)1028 2 VA Vorzeichen-los
Apparent Power L2 (Scheinleistung L2)102A 2 VA Vorzeichen-los
Apparent Power L3 (Scheinleistung L3)102C 2 VA Vorzeichen-los
3-Phase Sys. Active Power ((3-phasiges System Wirkleistung)102E 2 Watt Vorzeichen-los
GrößeStartregister (Hex)UmfangEinheit Datentyp
Active Power L1 (Wirkleistung L1)1030 2 WattVorzeichen-los
Active Power L2 (Wirkleistung L2)1032 2 WattVorzeichen-los
Active Power L3 (Wirkleistung L3)1034 2 WattVorzeichen-los
3-Phase Reactive power (3-phasige Blindleistung)1036 2 VArVorzeichen-los
Reactive Power L1 (Blindleistung L1)1038 2 VAr Vorzeichen-los
Reactive power L2 (Blindleistung L2)103A 2 VAr Vorzeichen-los
Reactive Power L3 (Blindleistung L3)103C 2 VAr Vorzeichen-los
3-Phase Sys. Active energy (3-phasiges System Wirkenergie)103E 2 Wh*100Vorzeichen-los
3-Phase Sys. Reactive energy (3-phasiges System Blindenergie)1040 2 VArh*100Vorzeichen-los
Frequency (Frequenz) 1046 2 mHzVorzeichen-los
Current transformer ratio (Stromwandlerübersetzung)11A0 2 1–99999Vorzeichen-los
Voltage transformer ratio (Spannungswandlerübersetzung)11A2 2 1–9999Vorzeichen-los

9.4 Historische Daten

Allgemeines

In der Modbus-Zuordnung werden alle historischen Daten als Einträge organisiert. Dies betrifft Vorherige Werte, Bedarf, Belastungsprofile und Ereignisprotokolle.

Eintrag Nummer 1 ist der neueste Eintrag, Eintrag Nummer 2 ist der zweitneueste Eintrag, usw. Eintrag Nummer 0 wird nicht verwendet.

Das Auslesen aller Arten von historischen Werten erfolgt durch das Schreiben in eine Gruppe von Registern namens Header und das Lesen von einer oder mehreren Gruppen von Registern namens Data blocks (Datenblöcke).

Der Header wird zur Kontrolle des Auslesens hinsichtlich Datum/Uhrzeit oder Eintragsnummern und zum Laden neuer Einträge in die Datenblöcke verwendet. Die Datenblöcke enthalten die Istdaten, beispielsweise Einträge aus Ereignisprotokollen oder Energiewerte.

Wenn es keine Einträge mehr zu lesen gibt, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt.

Header-Register

Es gibt eine Reihe von Standardbefehlen, die beim Auslesen irgendeiner Art historischer Daten immer auf die gleiche Art und Weise eingesetzt werden. Diese werden durch Register im Header dargestellt, separat für jede Funktion zugeordnet, aber mit denselben Namen.

Die folgende Tabelle beschreibt übliche Header-Register:

Funktion UmfangBeschreibung Datentyp Lesen/schreiben
Get next entry (Nächsten Eintrag holen)1 Schreiben Sie den Wert 1 in dieses Register, um neue Werte in die Datenblöcke zu ladenVorzeichenlosL/S
Entry number (Nummer des Eintrags)1 Schreiben Sie in dieses Register, um eine beliebige Eintragsnummer auszuwählen, bei der der Lesevorgang beginnt.VorzeichenlosL/S
Date/Time (Datum/Uhrzeit)3 Schreiben Sie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt.Datum/Uhrzeit (siehe unten stehend)L/S
Direction (Richtung)1 Schreiben Sie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählenVorzeichenlosL/S

Register Nächsten Eintrag holen

Das Register Nächsten Eintrag holen wird eingesetzt, um einen andauernden Lesevorgang fortzuführen, der durch das Schreiben auf eines der Register Nummer des Eintrags, Datum/Uhrzeit oder Richtung gestartet wurde.

Wird die Richtung im Register Richtung auf rückwärts gesetzt, wird der Datenblock mit älteren Daten geladen. Dementsprechend wird der Datenblock mit neueren Daten geladen, wenn die Richtung auf vorwärts gesetzt wird.

Register Nummer des Eintrags

Das Register Nummer des Eintrags wird verwendet, um eine beliebige Eintragsnummer vorzugeben, bei der der Lesevorgang beginnt. Wenn ein Wert in das Register Nummer des Eintrags geschrieben wird, wird der Datenblock mit Werten für diese Eintragsnummer geladen.

Nachfolgende Schreibvorgänge in das Register Nächsten Eintrag holen aktualisieren das Register Nummer des Eintrags (je nach Richtung im Register Richtung ansteigend oder fallend) und laden neue Werte in den Datenblock.

Der Standardwert des Registers Nummer des Eintrags nach einem Neustart beträgt 0.

Register Datum/ Uhrzeit

Das Register Datum/Uhrzeit wird verwendet, um ein beliebiges Datum und eine beliebige Uhrzeit vorzugeben, bei dem/der der Lesevorgang beginnt. Wenn ein Wert in das Register Datum/Uhrzeit geschrieben wird, wird der Datenblock mit Werten für dieses Datum und diese Uhrzeit geladen. Das Register Nummer des Eintrags wird auch automatisch aktualisiert, um die Nummer des Eintrags widerzuspiegeln, die die Werte für dieses Datum und diese Uhrzeit haben.

Wenn für das ausgewählte Datum und die ausgewählte Uhrzeit kein Eintrag vorliegt und die Leserichtung auf rückwärts gestellt ist, wird der nächste ältere Eintrag in den Datenblock geladen. Ist die Leserichtung aber vorwärts, wird der nächste neuere Eintrag geladen.

Nachfolgende Schreibvorgänge in das Register Nächsten Eintrag holen laden neue Daten in der im Register Richtung angezeigten Reihenfolge in den Datenblock. Das Register Nummer des Eintrags wird ebenfalls automatisch aktualisiert (je nach Richtung im Register Richtung ansteigend oder fallend)

Register Richtung

Das Register Richtung wird eingesetzt, um die zeitliche Richtung zu kontrollieren, in der die Einträge gelesen werden. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:

Wert Beschreibung
0 Rückwärts, d.h.von neuen Einträge zu älteren Einträgen
1 Vorwärts, d.h.von alten Einträge zu neuen Einträgen

Der Standardwert des Registers Nummer des Eintrags nach einem Neustart beträgt 0, d.h. rückwärts.

Es gibt eine Reihe von Standarddatenpunkten, die beim Auslesen irgendeiner Art historischer Daten immer auf die gleiche Art und Weise eingesetzt werden. Diese werden durch Register im Datenblock dargestellt, separat für jede Funktion zugeordnet, aber mit denselben Namen.

Die folgende Tabelle beschreibt übliche Datenblock-Register:

FunktionUmfangBeschreibung DatentypLesen/schreiben
Timestamp (Zeitstempel)3 DasDatum und die Uhrzeit, an dem/der der Wert gespeichert wurdeDate/Time (Datum/Uhrzeit)L/S
Quantity (Größe)3 OBISKennzahl für die betreffende Größe6-Byte-SequenzL/S
Data type (Datentyp)1 Datentyp für den Wert der betreffenden GrößeVorzeichenlosL/S
Scaler (Teiler)1 Skalierung des Wertes für die betreffende GrößeVorzeichenbehaftetL/S

Zeitstempel

Das Datum und die Uhrzeit, an dem/der der Wert gespeichert wurde. Eine Beschreibung der Interpretation der Daten in diesen Registern finden Sie in. „Datums- und Zeitformat“ auf Seite - 12 ^9

Register Größe

Die OBIS-Kennzahl für eine Größe in einem Kanal Belastungsprofil oder in einem Kanal Vorherige Werte beispielsweise. Eine Liste der OBIS-Kennzahlen findet sich unter „Großenkennungen“ auf Seite - 130.

Die Tabelle unten zeigt eine beispielhafte Zuordnung einer OBIS-Kennzahl zu den Registern Größe. Die verwendete OBIS-Kennzahl für die insgesamt importierte Wirkenergie ist: 1.0.1.8.0.255.

Byte-NummerAnmerkung zur Byte-ReihenfolgeWert (im Falle der insgesamt importierten Wirkenergie)
0 Höchstwertigstes Byte des niedrigsten Registers1
1 Niederwertigstes Byte des niedrigsten Registers0
2 ... 1
3 ... 8
4 ... 0
5 Niederwertigstes Byte des höchsten Registers255

Register Datentyp

Das Register Datentyp enthält eine Datentypkennung, bei der es sich um einen Wert zwischen 0 und 255 handelt. Aktuell werden für historische Werte nur zwei Kennungen eingesetzt. Die Kennung für vorzeichenlose Ganzzahlen mit 64 Bit ist 21 und die Kennung für vorzeichenbehaftete Ganzzahlen mit 64 Bit ist 20.

Register Teiler

Das Register Teiler zeigt die Auflösung des Wertes. Der Messwert im Register Wert sollte als Wert*10 ^Teiler . Beispielsweise wird der Präfix Kilo durch den Teiler 3 und der Präfix Milli durch den Teiler -3 dargestellt. Ein Energiespeicher mit der Auflösung 0,01 kWh hat demzufolge den Teiler 1.

Datums- und Zeitformat

Alle Daten und Uhrzeiten werden in den Registern immer im selben Format dargestellt, z. B. Register Datum/Uhrzeit im Header oder ein Zeitstempel im Datenblock. Die folgende Tabelle zeigt den Aufbau von Datum und Uhrzeit in der Zuordnung:

Byte-NummerBeschreibungAnmerkung zur Byte-Reihenfolge
0 Jahr Höchstwertigstes Byte des niedrigsten Registers
1 Monat Niederwertigstes Byte des niedrigsten Registers
2 Tag ...
3 Stunde ...
4 Minute ...
5 Sekunde Niederwertigstes Byte des höchsten Registers

Antwortzeiten

Die Header zum Auslesen historischer Werte enthalten ein oder mehrere Register Nummer des Eintrags, Datum/Uhrzeit, Richtung und Nächsten Eintrag holen, um die Ausgabe zu kontrollieren.

Beim Schreiben in eines der Register Nummer des Eintrags, Datum/Uhrzeit oder Richtung wird eine neue Suche im permanenten Speicher gestartet, was je nach Alter des gesuchten Eintrags recht lange dauern kann. Die Antwort vom Modbus erfolgt nach Abschluss der Suche, d.h. wenn der abgefragte Eintrag gefunden wurde.

Neue Einträge werden schnell gefunden, wohingegen die Suche nach den ältesten Einträgen einige Sekunden bis zu einer Minute dauern kann, wenn es viele tausend neuere Werte gibt. Deshalb ist es vorzuziehen, den Lesevorgang von einer

neuen Eintragsnummer oder einem neuen Datum/einer neuen Uhrzeit aus zu starten und dann in der Zeit rückwärts zu gehen.

Das Schreiben in das Register Nächsten Eintrag holen setzt die fortlaufende Suche fort und geht dementsprechend schnell.

9.4.1 Größenkennungen

Die unter Vorherige Werte, Bedarf und Belastungsprofil gespeicherten Größen werden durch OBIS-Kennzahlen gekennzeichnet. Die OBIS-Kennzahl ist eine 6-Byte-Kennung. Die unten stehenden Tabellen enthalten die OBIS-Kennzahlen für alle konfigurierbaren Größen.

Gesamtenergien
Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Gesamtenergien auf:

Quantity (Größe) OBIS-Kennzahl
Active energy import total (Insgesamt importierte Wirkenergie)1.0.1.8.0.255
Active energy export total (Insgesamt exportierte Wirkenergie)1.0.2.8.0.255
Active energy net total (Netzwirkenergie insgesamt)1.0.16.8.0.255
Reactive energy import total (Insgesamt importierte Blindenergie)1.0.3.8.0.255
Reactive energy export total (Insgesamt exportierte Blindenergie)1.0.4.8.0.255
Reactive energy net total (Netzblindenergie insgesamt)1.0.128.8.0.255
Apparent energy import total (Insgesamt importierte Scheinenergie)1.0.9.8.0.255
Apparent energy export total (Insgesamt exportierte Scheinenergie)1.0.10.8.0.255
Apparent energy net total (Netzscheinenergie insgesamt)1.0.137.8.0.255
Active energy import total CO2 (Insgesamt importierte Wirkenergie CO2)1.0.1.8.200.255
Active energy import total Currency (Insgesamt importierte Wirkenergie Währung)1.0.1.8.220.255

Energien pro Tarif
Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Energien pro Tarif auf:

Größe OBIS-Kennzahl
Active energy import tariff 1 (Wirkenergieimport Tarif 1)1.0.1.8.1.255
Active energy import tariff 2 (Wirkenergieimport Tarif 2)1.0.1.8.2.255
Active energy import tariff 3 (Wirkenergieimport Tarif 3)1.0.1.8.3.255
Active energy import tariff 4 (Wirkenergieimport Tarif 4)1.0.1.8.4.255
Active energy export tariff 1 (Wirkenergieexport Tarif 1)1.0.2.8.1.255
Active energy export tariff 2 (Wirkenergieexport Tarif 2)1.0.2.8.2.255
Active energy export tariff 3 (Wirkenergieexport Tarif 3)1.0.2.8.3.255
Active energy export tariff 4 (Wirkenergieexport Tarif 4)1.0.2.8.4.255
Reactive energy import tariff 1 (Blindenergieimport Tarif 1)1.0.3.8.1.255
Reactive energy import tariff 2 (Blindenergieimport Tarif 2)1.0.3.8.2.255
Reactive energy import tariff 3 (Blindenergieimport Tarif 3)1.0.3.8.3.255
Reactive energy import tariff 4 (Blindenergieimport Tarif 4)1.0.3.8.4.255
Reactive energy export tariff 1 (Blindenergieexport Tarif 1)1.0.4.8.1.255
Reactive energy export tariff 2 (Blindenergieexport Tarif 2)1.0.4.8.2.255
Reactive energy export tariff 3 (Blindenergieexport Tarif 3)1.0.4.8.3.255
Reactive energy export tariff 4 (Blindenergieexport Tarif 4)1.0.4.8.4.255

Energien pro Phase

Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Energien pro Phase auf:

Größe OBIS-Kennzahl
Active energy import L1 (Importierte Wirkenergie L1)1.0.21.8.0.255
Active energy import L2 (Importierte Wirkenergie L2)1.0.41.8.0.255
Active energy import L3 (Importierte Wirkenergie L3)1.0.61.8.0.255
Active energy export L1 (Exportierte Wirkenergie L1)1.0.22.8.0.255
Active energy export L2 (Exportierte Wirkenergie L2)1.0.42.8.0.255
Active energy export L3 (Exportierte Wirkenergie L3)1.0.62.8.0.255
Active energy net L1 (Netzwirkenergie L1) 1.0.36.8.0.255
Active energy net L2 (Netzwirkenergie L2) 1.0.56.8.0.255
Active energy net L3 (Netzwirkenergie L3) 1.0.76.8.0.255
Reactive energy import L1 (Importierte Blindenergie L1)1.0.23.8.0.255
Reactive energy import L2 (Importierte Blindenergie L2)1.0.43.8.0.255
Reactive energy import L3 (Importierte Blindenergie L3)1.0.63.8.0.255
Reactive energy export L1 (Exportierte Blindenergie L1)1.0.24.8.0.255
Reactive energy export L2 (Exportierte Blindenergie L2)1.0.44.8.0.255
Reactive energy export L3 (Exportierte Blindenergie L3)1.0.64.8.0.255
Reactive energy net L1 (Netzblindenergie L1) 1.0.129.8.0.255
Reactive energy net L2 (Netzblindenergie L2) 1.0.130.8.0.255
Reactive energy net L3 (Netzblindenergie L3) 1.0.131.8.0.255
Apparent energy import L1 (Importierte Scheinenergie L1)1.0.29.8.0.255
Apparent energy import L2 (Importierte Scheinenergie L2)1.0.49.8.0.255
Apparent energy import L3 (Importierte Scheinenergie L3)1.0.69.8.0.255
Apparent energy export L1 (Exportierte Scheinenergie L1)1.0.30.8.0.255
Apparent energy export L2 (Exportierte Scheinenergie L2)1.0.50.8.0.255
Apparent energy export L3 (Exportierte Scheinenergie L3)1.0.70.8.0.255
Apparent energy net L1 (Netzscheinenergie L1) 1.0.138.8.0.255
Apparent energy net L2 (Netzscheinenergie L2) 1.0.139.8.0.255
Apparent energy net L3 (Netzscheinenergie L3) 1.0.140.8.0.255

Impuls- eingangszähler

Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Impulseingangszähler auf:

Größe OBIS-Kennzahl
Input 1 counter (Zähler Eingang 1) 1.128.82.8.0.255
Input 2 counter (Zähler Eingang 2) 1.129.82.8.0.255
Input 3 counter (Zähler Eingang 3) 1.130.82.8.0.255
Input 4 counter (Zähler Eingang 4) 1.131.82.8.0.255

Durchschnittliche Messwerte

Durchschnittliche Messwerte werden bei der Aufzeichnung von Belastungsprofilen eingesetzt.

Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Ermittlung der durchschnittliche Messwerte auf:

Größe OBIS-Kennzahl
Voltage L1 (Spannung L1) 1.0.32.27.0.255
Voltage L2 (Spannung L2) 1.0.52.27.0.255
Voltage L3 (Spannung L3) 1.0.72.27.0.255
Voltage L1-L2 (Spannung L1-L2) 1.0.134.27.0.255
Voltage L2-L3 (Spannung L2-L3) 1.0.135.27.0.255
Voltage L1-L3 (Spannung L1-L3) 1.0.136.27.0.255
Current L1 (Strom L1) 1.0.31.27.0.255
Current L2 (Strom L2) 1.0.51.27.0.255
Current L3 (Strom L3) 1.0.71.27.0.255
Current N (Strom N) 1.0.91.27.0.255
Power factor total (Gesamtleistungsfaktor) 1.0.13.270.255
Power factor L1 (Leistungsfaktor L1) 1.0.33.27.0.255
Power factor L2 (Leistungsfaktor L2) 1.0.53.27.0.255
Power factor L3 (Leistungsfaktor L3) 1.0.73.27.0.255

Mindest-/Höchstwerte für Messwerte und Leistungen

Mindest- und Höchstwerte uür Messwerte und Leistungen werden für die Bedarfsfunktion eingesetzt. In der Tabelle unten kann das als X bezeichnete Byte

einen beliebigen der folgenden Werte annehmen: 3, 6, 13 oder 16. Die Bedeutung dieser Werte ist nach der Tabelle mit den OBIS-Kennzahlen beschrieben.

Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Mindest-/Höchstwerte ür Messwerte und Leistungen mauf:

Größe OBIS-Kennzahl
Voltage L1 (Spannung L1) 1.0.32.X.0.255
Voltage L2 (Spannung L2) 1.0.52.X.0.255
Voltage L3 (Spannung L3) 1.0.72.X.0.255
Voltage L1-L2 (Spannung L1-L2) 1.0.134.X.0.255
Voltage L2-L3 (Spannung L2-L3) 1.0.135.X.0.255
Voltage L1-L3 (Spannung L1-L3) 1.0.136.X.0.255
Current L1 (Strom L1) 1.0.31.X.0.255
Current L2 (Strom L2) 1.0.51.X.0.255
Current L3 (Strom L3) 1.0.71.X.0.255
Current N (Strom N) 1.0.91.X.0.255
THD Voltage L1 (THD-Spannung L1) 1.0.32.X.124.254
THD Voltage L2 (THD-Spannung L2) 1.0.52.X.124.254
THD Voltage L3 (THD-Spannung L3) 1.0.72.X.124.254
THD Voltage L1-L2 (THD-Spannung L1-L2) 1.0.134.X.124.254
THD Voltage L2-L3 (THD-Spannung L2-L3) 1.0.135.X.124.254
THD Voltage L1-L3 (THD-Spannung L1-L3) 1.0.136.X.124.254
THD Current L1 (THD-Strom L1) 1.0.31.X.124.254
THD Current L2 (THD-Strom L2) 1.0.51.X.124.254
THD Current L3 (THD-Strom L3) 1.0.71.X.124.254
THD Current N (THD-Strom N) 1.0.91.X.124.254
Powers (Leistungen) Dieselben Kennzahlen wie bei den Energien, aber X ist auf 3, 6, 13 oder 16 gesetzt

X-Werte

Die folgende Tabelle führt die Bedeutung der Werte für X auf:

Wert für X Bedeutung
3Mindestwert der im Messzeitraum 1 berechneten Durchschnittswerte
6Höchstwert der im Messzeitraum 1 berechneten Durchschnittswerte
13Mindestwert der im Messzeitraum 2 berechneten Durchschnittswerte

Wert für X Bedeutung

16 Höchstwert der im Messzeitraum 2 berechneten Durchschnittswerte

Janitza Energy Meter - X-Werte - 1

Hinweis – Messzeitraum 1 wird aktuell für Blockbedarf und Messzeitraum 2 wird aktuell für einen sinkenden Bedarf eingesetzt.

9.5 Vorherige Werte

Janitza Energy Meter - Vorherige Werte - 1

Hinweis – Bevor Sie die Informationen in diesem Kapitel verwenden können, müssen Sie sich mit den Informationen und Konzepten vertraut machen und diese verstehen, deren Beschreibung zu finden ist unter „Historische Daten“ auf Seite - 126.

Zuordnungs- tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:

Funktion Details Startregister(Hex)Umfang
Previous values (Vorherige Werte)Header 8000 16
Previous values (Vorherige Werte)Datenblock 1 8010 83
Previous values (Vorherige Werte)Datenblock 2 8070 83
Previous values (Vorherige Werte)Datenblock 3 80D0 83
Previous values (Vorherige Werte)Datenblock 4 8130 83
Previous values (Vorherige Werte)Datenblock 5 8190 83
Previous values (Vorherige Werte)Datenblock 6 81F0 83
Previous values (Vorherige Werte)Datenblock 7 8250 83

Header
Die folgende Tabelle beschreibt den Header:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Get next entry (Nächsten Eintrag holen)8000 1 SchreibenSie den Wert 1 in dieses Register, um den nächsten Block von Werten und den Zeitstempel zu ladenL/S
Entry number (Nummer des Eintrags)8001 1 SchreibenSie in dieses Register, um eine beliebige Eintragsnummer auszuwählen, bei der der Lesevorgang beginnt.L/S
Date/Time (Datum/Uhrzeit)8004 3 SchreibenSie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt.L/S
Direction (Richtung)8007 1 SchreibenSie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählenL/S

Datenblöcke

Die Datenblöcke enthalten die Geschichte der vorherigen Werte. Die Datenblöcke 1 bis 7 sind identisch aufgebaut. Jeder Block kann bis zu 8 Kanäle enthalten. Dementsprechend gibt es in einem Messgerät mit 50 Kanälen für vorherige Werte jeweils 8 Kanäle in den Blöcken 1 bis 6 und 2 Kanäle in Block 7.

Die Register ungenutzter Kanäle werden mit 0xFFFF gefüllt.

Aufbau der Datenblöcke

Die folgende Tabelle beschreibt den Aufbau der Datenblöcke:

Kanal Inhalt Start-register (Hex)UmfangBeschreibung
Allen Kanälen gemeinsamTimestamp (Zeitstempel)8010 3 DDatum undd Uhrzeit für das Ende dieses Zeitraums, d.h. als dieser Eintrag gespeichert wurde. Datums-/Uhrzeitformat
Kanal 1 Quantity (Größe)8013 3 OBIS-Kennnzahl für die in Kanal 1 gespeicherte Größe.
Kanal 1 Data type (Datentyp)8016 1 DDatentypfür die in Kanal 1 gespeicherte Größe.
Kanal 1 Scaler (Teiler)8017 1 Teiler fürdie in Kanal 1 gespeicherte Größe.
Kanal 1 Status (Status)8018 1 Status fürdie in Kanal 1 gespeicherte Größe.
Kanal 1 Value (Wert) 8019 4Wert für die in Kanal 1 gespeicherte Größe.
...
...
Kanal 8 Quantity (Größe)8059 3 OBIS-Kennnzahl für die in Kanal 8 gespeicherte Größe.
Kanal 8 Data type (Datentyp)805C 1 DDatentypfür die in Kanal 8 gespeicherte Größe.
Kanal 8 Scaler (Teiler)805D 1 Teiler fürdie in Kanal 8 gespeicherte Größe.
Kanal 8 Status (Status)805E 1 Status fürdie in Kanal 8 gespeicherte Größe.
Kanal 8 Value (Wert) 805F 4Wert für die in Kanal 8 gespeicherte Größe.

Status-Register

Das Status-Register zeigt den Status für einen bei einem bestimmten Zeitstempel gespeicherten Wert. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:

Status Beschreibung
0OK
1 Nicht verfügbar
2 Datenfehler

Beispiel für Datenblock 1

Die folgende Tabelle zeigt die Beziehung zwischen gespeicherten Werten und Kanälen in Datenblock 1:

Ein-tragZeit-stempelKanal 1 Kanal 2..8
Status Wert
1 11060100:00:000 (OK) 1000 kWh ...
2 11050100:00:000 (OK) 800 kWh ...
3 11040100:00:000 (OK) 450 kWh ...

9.5.1 Lesen der vorherigen Werte

Allgemeines

Das Auslesen der vorherigen Werte wird durch das Register Nummer des Eintrags oder das Register Datum/Uhrzeit kontrolliert.

Nach dem Schreiben in eines dieser Register stehen die Werte aller Kanäle für die bestimmte Eintragsnummer oder das bestimmte Datum/die bestimmte Uhrzeit in den Registern der Datenblöcke 1 bis 7 zusammen mit Informationen zum Status und dem Zeitstempel zur Verfügung.

In den Datenblöcken bieten die Register Größe, Datentyp und Teiler weitere Informationen zu den in jedem Kanal gespeicherten Daten. Um zum nächsten Block vorheriger Werte zu gelangen, schreiben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen und lesen Sie dann erneut aus den Registern in den Datenblöcken aus.

Neuesten Eintrag lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um den neuesten Eintrag der vorherigen Werte zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 SchreibenSie den Wert 1 in das Register Nummer des Eintrags.
2 LesenSie die entsprechenden Datenblöcke.

Gesamte Geschichte lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die gesamte Geschichte der vorherigen Werte zu lesen:

SchrittMaßnahme
1Schreiben Sie den Wert 0 in das Register Nummer des Eintrags, um sicherzustellen, dass die Auslesung mit dem neuesten Eintrag beginnt.
2Schreiben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen.
3Lesen Sie die entsprechenden Datenblöcke.
4Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt.

Janitza Energy Meter - Gesamte Geschichte lesen - 1

Hinweis – Nach einem Neustart wird das Register Nummer des Eintrags auf 0 zurückgesetzt.

Von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 Schreibenben Sie ein Datum und eine Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit.
2Schreiben Sie in das Register Richtung. Der Wert 0 steht für rückwärts und der Wert 1 steht für vorwärts.
3 LesenSie die entsprechenden Datenblöcke.
4 Schreibenben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen.
5 Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt.

Janitza Energy Meter - Von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts lesen - 1

Hinweis – Nach einem Neustart werden die Register Datum/Uhrzeit auf 0xFFFF zurückgesetzt.

9.6 Bedarf

Janitza Energy Meter - Bedarf - 1

Hinweis – Bevor Sie die Informationen in diesem Kapitel verwenden können, müssen Sie sich mit den Informationen und Konzepten vertraut machen und diese verstehen, deren Beschreibung zu finden ist unter „Historische Daten“ auf Seite - 126.

Zuordnungs- tabelle

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:

Funktion DetailsStartregister(Hex)Umfang
Demand (Bedarf)Header 830016
Demand (Bedarf)Datenblock 18310115
Demand (Bedarf)Datenblock 28390115
Demand (Bedarf)Datenblock 38410115
Demand (Bedarf)Datenblock 48490115
Demand (Bedarf)Datenblock 58510115
Demand (Bedarf)Datenblock 68590115
Demand (Bedarf)Datenblock 78610115

Die folgende Tabelle beschreibt den Header:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Get next entry (Nächsten Eintrag holen)8300 1 SchreibenSie den Wert 1 in dieses Register, um den nächsten Block von Werten und den Zeitstempel zu ladenL/S
Entry number (Nummer des Eintrags)8301 1Schreiben Sie in dieses Register, um eine beliebige Eintragsnummer auszuwählen, bei der der Lesevorgang beginnt.L/S
Date/Time (Datum/Uhrzeit)8304 3 SchreibenSie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt.L/S
Direction (Richtung)8307 1 SchreibenSie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählenL/S

Datenblöcke

Die Datenblöcke enthalten die Geschichte des Bedarfs. Die Datenblöcke 1 bis 7 sind identisch aufgebaut. Jeder Block kann bis zu 8 Kanäle enthalten.

Dementsprechend gibt es in einem Messgerät mit 50 Kanälen für den Bedarf jeweils 8 Kanäle in den Blöcken 1 bis 6 und 2 Kanäle in Block 7.

Die Register ungenutzter Kanäle werden mit 0xFFFF gefüllt.

Aufbau der Datenblöcke

Die folgende Tabelle beschreibt den Aufbau der Datenblöcke:

Kanal InhaltStart-register (Hex)UmfangBeschreibung
Allen Kanälen gemeinsamTimestamp (Zeitstempel)8310 3 DDatum undUhrzeit für das Ende dieses Zeitraums, d.h. als dieser Eintrag gespeichert wurde. Datums-/Uhrzeit-format
Kanal 1 Quantity (Größe)8313 3 OBIS-Kennzahl für die in Kanal 1 überwachte Größe.
Kanal 1 Ebene 8316 1 Bedarfsebene für Kanal 1.
Kanal 1 Data type (Datentyp)8317 1 Datentypfür die in Kanal 1 überwachte Größe.
Kanal 1Scaler (Teiler)8318 1Teiler für die in Kanal 1 überwachte Größe.
Kanal 1Capture time (Zeiterfassung)8319 3Datum und Uhrzeit, wenn der Mindest-oder Höchstwert für die in Kanal 1 überwachte Größe auftritt.
Kanal 1 Status (Status)831C 1 Status für die in Kanal 1 überwachte Größe.
Kanal 1 Value (Wert) 831D4 Wert für die in Kanal 1 überwachte Größe.
...
...
Kanal 8Quantity (Größe)836C 3OBIS-Kennzahl für die in Kanal 8 überwachte Größe.
Kanal 8Level (Ebene)836F 1 Bedarfsebene für Kanal 8.
Kanal 8Data type (Datentyp)8370 1Datentyp für die in Kanal 8 überwachte Größe.
Kanal 8 Teiler 837A 1 Teiler für die in Kanal 8 überwachte Größe.
Kanal 8 Capture time (Zeiterfassung)837B 3 Datum und Uhrzeit, wenn der Mindest-oder Höchstwert für die in Kanal 8 überwachte Größe auftritt.
Kanal 8 Status 837E 1 Status für die in Kanal 8 überwachte Größe.
Kanal 8 Value (Wert) 837F4 Wert für die in Kanal 8 überwachte Größe.

Register Ebene

Das Register Ebene zeigt, welche Bedarfsebene für diesen Kanal konfiguriert wurde. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:

Wert Beschreibung
1 Höchster/niedrigsterWert während des Bedarfszeitraumes
2 Zweithöchsterzweitniedrigster Wert während des Bedarfszeitraumes
3 Dritthöchster/drittniedrigsterWert während des Bedarfszeitraumes

Register Zeiterfassung

Das Register Zeiterfassung zeigt das Datum und die Uhrzeit, an dem/der der Mindest- oder Höchstwert für diesen Eintrag auftrat.

Status-Register

Das Status-Register zeigt den Status für einen bei einem bestimmten Zeitstempel gespeicherten Wert. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:

Status Beschreibung
0OK
1 Nicht verfügbar
2 Datenfehler

Beispiel für Datenblock 1

Die folgende Tabelle zeigt die Beziehung zwischen gespeicherten Werten und Kanälen in Datenblock 1:

EintragZeit-stempelKanal 1 Kanal 2..8
Zeiter-fassungStatus Wert
111060100:00:0011051501:05:000 (OK)200 W ...
211050100:00:0011041002:10:002 (Daten-fehler)10000 W...
Ein-tragZeit-stempelKanal 1 Kanal 2..8
3 11040100:00:0011030503:15:000 (OK) 250 W...

9.6.1 Ablesen des Bedarfs

Allgemeines

Das Auslesen des Bedarfs wird durch das Register Nummer des Eintrags oder das Register Datum/Uhrzeit kontrolliert.

Nach dem Schreiben in eines dieser Register stehen die Werte aller Kanäle für die bestimmte Eintragsnummer oder das bestimmte Datum/die bestimmte Uhrzeit in den Registern der Datenblöcke 1 bis 7 zusammen mit Informationen zum Status und dem Zeitstempel zur Verfügung.

In den Datenblöcken bieten die Register Größe, Ebene, Datentyp und Teiler weitere Informationen zu den in jedem Kanal gespeicherten Daten. Um zum nächsten Block an Bedarfswerten zu gelangen, schreiben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen und lesen Sie dann erneut aus den Registern in den Datenblöcken aus.

Neuesten Eintrag lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um den neuesten Eintrag für den Bedarf zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 SchreibenSie den Wert 1 in das Register Nummer des Eintrags.
2 LesenSie die entsprechenden Datenblöcke.

Gesamte Geschichte lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die gesamte Geschichte der vorherigen Werte zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 Schreiben Sie den Wert 0 in das Register Nummer des Eintrags, um sicherzustellen, dass die Auslesung mit dem neuesten Eintrag beginnt.
2 Schreiben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen.
3 LesenSie die entsprechenden Datenblöcke.
4 Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt.

Janitza Energy Meter - Gesamte Geschichte lesen - 1

Hinweis – Nach einem Neustart wird das Register Nummer des Eintrags auf 0 zurückgesetzt.

Von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 Schreibenben Sie ein Datum und eine Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit.
2Schreiben Sie in das Register Richtung. Der Wert 0 steht für rückwärts und de Wert 1 steht für vorwärts.
3 LesenSie die entsprechenden Datenblöcke.
4 Schreibenben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen.
5Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt.

Janitza Energy Meter - Gesamte Geschichte lesen - 2

Hinweis – Nach einem Neustart werden die Register Datum/Uhrzeit auf 0xFFFF zurückgesetzt.

9.7 Ereignisprotokolle

Janitza Energy Meter - Ereignisprotokolle - 1

Hinweis – Bevor Sie die Informationen in diesem Kapitel verwenden können, müssen Sie sich mit den Informationen und Konzepten vertraut machen und diese verstehen, deren Beschreibung zu finden ist unter „Historische Daten“ auf Seite - 126.

Zuordnungs- tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:

Protokolltyp DetailsStartregister(Hex)Umfang
System log (Systemprotokoll)Header 650016
System log (Systemprotokoll)Datenblock 6510 105
Event log (Ereignisprotokoll)Header 65B016
Event log (Ereignisprotokoll)Datenblock 65C0 105
Audit log (Prüfprotokoll)Header 666016
Audit log (Prüfprotokoll)Datenblock 6670 105
Net quality log (Netzqualitäts- protokoll)Header 671016
Net quality log (Netzqualitäts- protokoll)Datenblock 6720 105
Communication log (Kommunikations- protokoll)Header 67C016
Communication log (Kommunikations- protokoll)Datenblock 67D0 105

Header und Datenblock

Für jeden Protokolltyp gibt es ein Paar aus Header und Datenblock, das sich in den in oben stehender Zuordnungstabelle aufgeführten Registern befindet. In den Tabellen unten, aus denen der Aufbau von Header und Datenblock hervorgeht, sind die Registernummern für das Systemprotokoll gültig. Die Header und Datenblöcke für alle Protokolltypen teilen sich jedoch denselben Aufbau, so dass die Tabellen für alle Protokolltypen gelten, wenn die Registernummern mit den korrekten Werten ausgetauscht werden.

Aufbau des Headers

Die folgende Tabelle beschreibt den Header:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Get next block (Nächsten Block holen)6500 1 SchreibenSie den Wert 1 in dieses Register, um den nächsten Block von Protokolleinträgen zu ladenL/S
Entry number (Nummer des Eintrags)6501 1 SchreibenSie in dieses Register, um eine beliebige Eintragsnummer auszuwählen, bei der der Lesevorgang beginnt.L/S
Date/Time (Datum/Uhrzeit)6504 3 SchreibenSie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt.L/S
Direction (Richtung)6507 1 SchreibenSie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählenL/S

Datenblock

Der Datenblock enthält die Protokolleinträge, bestehend aus Zeitstempel, Ereigniszähler, Ereigniskategorie, Ereignis-ID und Dauer. Der Datenblock kann bis zu 15 Protokolleinträge aufnehmen. Das Protokoll wird ausgelesen, indem immer wieder neue Werte zeitlich vorwärts oder rückwärts in den Datenblock geladen werden.

Das Ereignis, das an erster Stelle im Datenblock steht, hat die Eintragsnummer aus dem Register Nummer des Eintrags. Erfolgt das Auslesen rückwärts, folgen die Ereignisse der anderen Positionen in aufsteigender Reihenfolge der Eintragsnummern, d.h. in Richtung der älteren Ereignisse. Erfolgt das Auslesen vorwärts, folgen die Ereignisse der anderen Positionen in absteigender Reihenfolge der Eintragsnummern, d.h. in Richtung der neueren Ereignisse.

Aufbau des Datenblocks

Die folgende Tabelle beschreibt den Aufbau des Datenblocks:

Position des EintragsInhalt Start-register (Hex)UmfangBeschreibung
1 Timestamp (Zeitstempel)6510 3 DDatum und Uhrzeit des Auftretens eines Ereignisses (Datums-/Uhrzeitformat)
1 Category (Kategorie)6513 1 DDie Kategorie dieses Protokolleintrags (Ausnahme, Warnung, Fehler oder Information).
1Event ID (Ereignis-ID)6514 1Die ID für diesen Protokolleintrag, die kennzeichnet, was passiert ist.
Position des EintragsInhaltStart-register (Hex)UmfangBeschreibung
1 Duration(Dauer)6515 2 Die Dauer dieses Ereignisses wird in Sekunden gemessen.
...
...
15 Timestamp (Zeitstempel)6572 3 Datum und Uhrzeit des Auftretens eines Ereignisses (Datums-/Uhrzeitformat)
15 Category (Kategorie)6575 1 Die Kategorie dieses Protokolleintrags (Ausnahme, Warnung, Fehler oder Information).
15 Event ID (Ereignis-ID)6576 1 Die ID für diesen Protokolleintrag, die kennzeichnet, was passiert ist.
15 Duration (Dauer)6577 2 Die Dauer dieses Ereignisses wird in Sekunden gemessen.

Kategorie

Mögliche Werte für das Register Kategorie entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:

Kategorie Beschreibung
1 Ausnahme
2 Fehler
4 Warnung
8 Information

9.7.1 Ereignisprotokolle lesen

Allgemeines

Das Auslesen der Protokolle wird durch das Register Nummer des Eintrags oder das Register Datum/Uhrzeit kontrolliert. Nach dem Schreiben in das Register Nummer des Eintrags oder das Register Datum/Uhrzeit, stehen die Protokolleinträge in den Registern des Datenblocks zur Verfügung. Um zum nächsten Eintrag zu gelangen, wird das Register Nächsten Eintrag holen verwendet.

Die 15 neuesten Protokolle lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die 15 neuesten Protokolleinträge zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 SchreibenSie den Wert 1 in das Register Nummer des Eintrags.
2 LesenSie den Datenblock.

Gesamte Geschichte lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die gesamte Geschichte der Protokolle zeitlich rückwärts zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 SchreibenSie den Wert 0 in das Register Nummer des Eintrags, um sicherzustellen, dass die Auslesung mit dem neuesten Eintrag beginnt.
2 SchreibenSie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen.
3 LesenSie den Datenblock.Wird dieser Schritt erstmalig ausgeführt, sind die Protokolle im Datenblock die neuesten bis zum 15. neuesten Protokoll. Wird dieser Schritt zum zweiten Ma ausgeführt, sind die Protokolle im Datenblock die Protokolle 16 bis 30.
4Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register im Datenblock auf 0xFFFF gesetzt.

Janitza Energy Meter - Gesamte Geschichte lesen - 1

Hinweis – Nach einem Neustart wird das Register Nummer des Eintrags auf 0 zurückgesetzt.

Von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts zu lesen:

SchrittAktion
1 Schreibenben Sie ein Datum und eine Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit.
2Schreiben Sie in das Register Richtung. Der Wert 0 steht für rückwärts und der Wert 1 steht für vorwärts.
3 LesenSie den Datenblock.
4 Schreibenben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen.
5 Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register im Datenblock auf 0xFFFF gesetzt.

Janitza Energy Meter - Gesamte Geschichte lesen - 2

Hinweis – Nach einem Neustart werden die Register Datum/Uhrzeit auf 0xFFFF zurückgesetzt.

9.8 Belastungsprofil

Janitza Energy Meter - Belastungsprofil - 1

Hinweis – Bevor Sie die Informationen in diesem Kapitel verwenden können, müssen Sie sich mit den Informationen und Konzepten vertraut machen und diese verstehen, deren Beschreibung zu finden ist unter „Historische Daten“ auf Seite - 126.

Zuordnungs- tabelle

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:

Größe Details Startregister(Hex)Umfang
Load profile (Belastungsprofil)Header 8700 16
Load profile (Belastungsprofil)Kanalinformationen8710 7
Load profile (Belastungsprofil)Datenblock 8720 120

Aufbau des Headers

Die folgende Tabelle beschreibt den Header:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Get next block (Nächsten Block holen)8700 1Schreiben Sie den Wert 1 in dieses Register, um den nächsten Block von Belastungsprofileinträgen zu ladenL/S
Channel number (Kanalnummer)8703 1 SchreibenSie in dieses Register, um den Kanal für das Belastungsprofil auszuwählen. Mögliche Werte sind 1-8.L/S
Date/Time (Datum/Uhrzeit)8704 3 SchreibenSie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt.L/S
Direction (Richtung)8707 1 SchreibenSie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählenL/S

Aufbau der Kanal- informationen

Die folgende Tabelle beschreibt die Register Kanalinformationen:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibungLesen/ schreiben
Quantity (Größe)87103 OBIS-Kennzahl für die in diesem Kanal gespeicherte Größe.L/S
FunktionStart-register (Hex)UmfangBeschreibungLesen/schreiben
Scaler (Teiler) 87131 Skalierung derin diesem Kanal gespeicherten WerteL/S
Interval (Intervall)87142 Intervall, mit dem die Werte in diesen Kanal gespeichert werden. Ausgedrückt in Minuten.L/S
Data type (Datentyp)87161 Datentyp der in diesem Kanal gespeicherten WerteL/S

Datenblock

Der Datenblock enthält die Belastungsprofileinträge, bestehend aus Zeitstempel, Status und Wert. Der Datenblock kann bis zu 15 Einträge aufnehmen. Das Belastungsprofil wird ausgelesen, indem immer wieder neue Werte zeitlich vorwärts oder rückwärts in den Datenblock geladen werden.

Erfolgt das Auslesen rückwärts, folgen die Einträge im Datenblock in aufsteigender Reihenfolge der Eintragsnummern, d.h. in Richtung der älteren Einträge. Erfolgt das Auslesen vorwärts, folgen die Einträge in absteigender Reihenfolge der Eintragsnummern, d.h. in Richtung der neueren Einträge.

Aufbau des Datenblocks

Die folgende Tabelle beschreibt den Aufbau des Datenblocks:

Position des EintragsInhaltStart-register (Hex)UmfangBeschreibung
1 Zeitstempel 8720 3 Datum und Uhrzeit der Speicherung des Eintrags. (Datums-/Uhrzeitformat)
1 Status 8723 1 Der Status für diesen Eintrag
1 Wert 8724 4 Der Wert für diesen Eintrag
...
...
15 Zeitstempel 8789 3 Datum und Uhrzeit der Speicherung des Eintrags. (Datums-/Uhrzeitformat)
15 Status8792 1 Der Status für diesen Eintrag
15 Wert 8793 4 Der Wert für diesen Eintrag

Status-Register

Das Status-Register enthält Statusinformationen für einen Belastungsprofileintrag.

Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der einzelnen Bits im Status-Register:

Bit-nummerInhalt Beschreibung
0 Eintragverfügbar Dieses Bitwird gesetzt, wenn das Wert-Register einen gültigen Wert enthält
1 NeustartDieses Bit wird gesetzt, wenn im Intervallein Neustart durchgeführt wurde
2 Intervalllang Dieses Bit wirdgesetzt, wenn dasIntervall länger als das konfigurierteIntervall war. Das passiert, wenn Datumund Uhrzeit zeitlich rückwärts eingestellt wurden.
3 Intervallkurz Dieses Bit wirdgesetzt, wenn dasIntervall kürzer als das konfigurierteIntervall war. Das passiert, wenn Datumund Uhrzeit zeitlich vorwärts eingestellt wurden.
4 Zeitänderungdieses Bit wirdgesetzt, wenn es imIntervall zu einer Anpassung von Datumund Uhrzeit gekommen ist
5 Schlechter WertDieses Bit wird gesetzt, wenn das Wert-Register einen zweifelhaften Wert enthält
6–7 Nichtverwendet

Janitza Energy Meter - Status-Register - 1

Hinweis – Bit 0 in der Tabelle oben bezieht sich auf das niederwertigste Bit im Register.

9.8.1 Das Belastungsprofil lesen

Allgemeines

Das Auslesen des Belastungsprofils wird durch das Register Datum/Uhrzeit kontrolliert. Nach dem Schreiben in das Register Datum/Uhrzeit, stehen die Belastungsprofileinträge in den Registern des Datenblocks zur Verfügung. Um zum nächsten Eintrag zu gelangen, wird das Register Nächsten Eintrag holen verwendet.

Die 15 neuesten Einträge lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die 15 neuesten Belastungsprofileinträge zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 SchreibenSie ein künftiges Datum und eine künftige Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit, z. B. 2099-01-01 00:00:00.
2 SchreibenSie den Wert 0 in das Register Richtung.
3 LesenSie den Datenblock.

Von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 Schreibenben Sie ein Datum und eine Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit.
2Schreiben Sie in das Register Richtung. Der Wert 0 steht für rückwärts und der Wert 1 steht für vorwärts.
3 LesenSie den Datenblock.
4 Schreibenben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen.
5 Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register im Datenblock auf 0xFFFF gesetzt.

Janitza Energy Meter - Die 15 neuesten Einträge lesen - 1

Hinweis – Nach einem Neustart werden die Register Datum/Uhrzeit auf 0xFFFF zurückgesetzt.

9.9 Konfiguration

Einleitung

Dieser Abschnitt beschreibt die Einrichtung der folgenden Funktionen:

• Previous values (Vorherige Werte)
- Demand (Bedarf)
- Load profile (Belastungsprofil)
- Alarms (Alarme)
• I/O (Ein-/Ausgänge)
- Tariffs (Tarife)

9.9.1 Vorherige Werte

Allgemeines

Die Einrichtung vorheriger Werte legt die am Ende eines Zeitraumes zu speichernden Größen fest. Darüber hinaus definiert sich dadurch der Zeitraum, mit dem die Werte gespeichert werden.

Zuordnungs- tabelle

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:

Größe Details Startregister(Hex)Umfang
Previous values (Vorherige Werte)Einrichtung der Größe8C50 5
Previous values (Vorherige Werte)Einrichtung des Zeitraumes8C55 1

Register Einrichtung der Größe

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Größen für eine Speicherung in den vorherigen Werten:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Number of channels (Anzahl an Kanälen)8C50 1Die Anzahl der verwendeten Kanäle (bis zu maximal 50)L/S
Channel number (Kanalnummer)8C51 1 AktuelleKanalnummer während des Lesens oder Schreibens der KonfigurationL
Quantity (Größe)8C52 3 OBIS-Kennzahl für die Größe in diesem KanalL/S

Einrichtung der Größe schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die in den vorherigen Werten zu speichernden Größen einzurichten:

SchrittMaßnahme
1Schreiben Sie die Anzahl an zu konfigurierenden Kanälen in das Register Anzahl an Kanälen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 50
2Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl für die in den ersten Kanal zu speichernde Größe in die Register Größe.
3Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Kanäle, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert.

Einrichtung der Größe lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die in den vorherigen Werten zu speichernde aktuelle Einrichtung der Größen zu lesen:

SchrittMaßnahme
1Lesen Sie das Register Anzahl an Kanälen, um herauszufinden, wie viele Kanäle verwendet werden.
2Lesen Sie die Register Größe, um die OBIS-Kennzahl für die im ersten Kanal eingerichtete Größe zu erhalten.
3 Wiederholen Sie Schritt 2 für jeden Kanal bis alle OBIS-Kennzahlen ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der im Register Anzahl an Kanälen eingetragene Wert.

Janitza Energy Meter - Einrichtung der Größe lesen - 1

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Kanäle bereits bekannt ist.

Janitza Energy Meter - Einrichtung der Größe lesen - 2

Hinweis – Optional kann das Register Kanalnummer gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Größe in Schritt 2. Das Register Kanalnummer enthält die aktuelle Kanalnummer, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Kanälen. Bei jedem Lesen der Register Größe wird dieser Wert erhöht.

Register Einrichtung des Zeitraumes

Das Register Einrichtung des Zeitraumes wird eingesetzt, um den Zeitraum zu lesen oder zu schreiben, mit dem die vorherigen Werte gespeichert wurden. Die unten stehende Tabelle beschreibt den Inhalt des Registers Einrichtung des Zeitraumes:

Byte-NummerBeschreibung Mögliche Werte
0 (hoch-wertiges Byte)Zeitraum der vorherigen Werte 0 = Täglich1 = Wöchentlich2 = Monatlich
1 (nieder-wertiges Byte)Wochentag, im Falle einer wöchentlichen Speicherung1–7 (1 = Montag)

9.9.2 Bedarf

Allgemeines

Die Einrichtung des Bedarfs definiert die Größen, die am Ende eines Zeitraumes gespeichert werden müssen, und die Anzahl der Ebenen für diese Größen. Darüber hinaus werden der Zeitraum, mit dem die Werte gespeichert werden, und die Intervalle zur Berechnung der Mindest- und Höchstwerte definiert.

Zuordnungs- tabelle

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:

Größe Details Startregister(Hex)Umfang
Demand (Bedarf) Einrichtung der Größe 8C30 5
Demand (Bedarf) Einrichtung der Ebene 8C35 4
Demand (Bedarf) Einrichtung des Intervalls 8C39 1
Demand (Bedarf) Einrichtung des Unterintervalls8C3A 1
Demand (Bedarf) Einrichtung des Zeitraumes8C3B 1

Register Einrichtung der Größe

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Größen für eine Speicherung in den Bedarf:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Number of quantities (Anzahl der Größen)8C30 1Die Anzahl der im Bedarf zu speichernden Größen (bis zu maximal 50)L/S
Quantity number (Nummer der Größe)8C31 1AktuelleNummer der Größe während des Lesens oder Schreibens der KonfigurationL
Quantity (Größe)8C32 3OBIS-Kennzahl für die GrößeL/S

Einrichtung der Größe schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die im Bedarf zu speichernden Größen einzurichten:

SchrittMaßnahme
1Schreiben Sie die Anzahl an zu konfigurierenden Größen in das Register Anzahl an Größen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 50.
2Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl für die erste Größe in die Register Größe.
3Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Größen, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert.

Einrichtung der Größe lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die im Bedarf zu speichernde aktuelle Einrichtung der Größen zu lesen:

SchrittMaßnahme
1Lesen Sie das Register Anzahl an Größen, um herauszufinden, wie viele Größen verwendet werden.
2Lesen Sie die Register Größe, um die OBIS-Kennzahl für die erste Größe zu erhalten.
3 WiederholenSie Schritt 2 für jede Größe bis alle OBIS-Kennzahlen ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der im Register Anzahl an Größen eingetragene Wert.

Janitza Energy Meter - Einrichtung der Größe lesen - 1

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Größen bereits bekannt ist.

Janitza Energy Meter - Einrichtung der Größe lesen - 2

Hinweis – Optional kann das Register Nummer der Größe gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Größe in Schritt 2. Das Register Nummer der Größe enthält die aktuelle Nummer der Größe, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Größen. Bei jedem Lesen der Register Größe wird dieser Wert erhöht.

Register Einrichtung der Ebene

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Anzahl der Ebenen für alle im Bedarf gespeicherten Größen:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Level quantity (Ebene Größe)8C35 3 OBIS-Kennzahl für die Größe L/S
Number of levels (Anzahl an Ebenen)8C38 1 Anzahl der für die Größe zu speichernden EbenenL/S

Einrichtung der Ebene schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Anzahl der Ebenen für jede im Bedarf zu speichernde Größe einzurichten:

SchrittMaßnahme
1 Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl für die erste Größe in die Register Ebene Größe.
2 Schreiben Sie die Anzahl der für die in Schritt 1 ausgewählten Größe zu verwendenden Ebenen in das Register Anzahl an Ebenen. Zulässige Werte sind 1-3.
3 Wiederholen Sie Schritte 1 und 2 für alle im Bedarf eingesetzten Größen.

Janitza Energy Meter - Einrichtung der Ebene schreiben - 1

Hinweis – Es wird davon ausgegangen, dass die im Bedarf zu speichernden Größen, d.h. die OBIS-Kennzahlen, bereits durch die Schritte im Abschnitt Einrichtung der Größe schreiben konfiguriert wurden. Wenn eine OBIS-Kennzahl in Schritt 1 oben geschrieben wird, wird sie NICHT zu den zu speichernden Größen hinzugefügt.

Einrichtung der Ebene lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Einrichtung der Ebenen für alle im Bedarf zu speichernden Größen zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 SchreibenSie die OBIS-Kennzahl für die erste Größe in die Register Ebene Größe.
2 LesenSie die Anzahl der für die in Schritt 1 ausgewählten Größe zu verwendenden Ebenen aus dem Register Anzahl an Ebenen aus.
3 WiederholenSie Schritte 1 und 2 für alle im Bedarf eingesetzten Größen.

Janitza Energy Meter - Einrichtung der Ebene lesen - 1

Hinweis – Es wird davon ausgegangen, dass die im Bedarf gespeicherten Größen, d.h. die OBIS-Kennzahlen, bereits bekannt sind. Andernfalls sind die Schritte unter Einrichtung der Größe lesen zuerst durchzuführen, um diese herauszufinden.

Register Einrichtung des Intervalls

Das Register Einrichtung des Intervalls wird eingesetzt, um die Länge des Zeitraums zu lesen oder zu schreiben, mit dem Durchschnittswerte berechnet werden. Das Intervall wird in Minuten ausgedrückt.

Register Einrichtung des Unterintervalls

Das Register Einrichtung des Unterintervalls wird eingesetzt, um die Länge des kurzen Zeitraumes im Falle eines sinkenden Bedarfs zu lesen oder zu schreiben. Das Unterintervall wird in Minuten ausgedrückt.

Register Einrichtung des Zeitraumes

Das Register Einrichtung des Zeitraumes wird eingesetzt, um den Zeitraum zu lesen oder zu schreiben, mit dem die Bedarfswerte gespeichert werden. Die unten stehende Tabelle beschreibt den Inhalt des Registers Einrichtung des Zeitraumes:

Byte-NummerBeschreibung Mögliche Werte
0 (hoch-wertiges Byte)Bedarfszeitraum 0 = Täglich1 = Wöchentlich2 = Monatlich
1 (nieder-wertiges Byte)Wochentag, im Falle einer wöchentlichen Speicherung1–7 (1 = Montag)

9.9.3 Belastungsprofil

Allgemeines

Die Einrichtung des Belastungsprofils definiert die für jeden Kanal zu speichernde Größe. Darüber hinaus werden dadurch das Intervall, in dem Werte gespeichert werden, und die maximale Anzahl an Schnappschüssen bestimmt. Alle Einstellungen sind für jeden Kanal individuell.

Zuordnungs- tabelle

Die folgende Tabelle zeigt die zur Einrichtung des Belastungsprofils eingesetzten Register:

Größe DetailsStartregister (Hex)Umfang
Load profile (Belastungsprofil)Kanalnummer 8C20 1
Load profile (Belastungsprofil)Größe 8C21 3
Load profile (Belastungsprofil)Intervall 8C24 2
Load profile (Belastungsprofil)Maximale Anzahl an Schnappschüssen8C26 2

Einrichtung des Kanals schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um alle Kanäle für das Belastungsprofil einzurichten:

SchrittMaßnahme
1 WählenSie den einzurichtenden Kanal aus, indem Sie eine Zahl in das Register Kanalnummer eingeben. Zulässige Werte sind 1-8.
2 SchreibenSie die OBIS-Kennzahl für die in den ausgewählten Kanal zu speichernde Größe in die Register Größe.
3Schreiben Sie das gewünschte Speicherintervall in die Register Intervall Das Intervall wird in Minuten ausgedrückt.
4Schreiben Sie die gewünschte maximale Anzahl an Schnappschüssen in die Register Maximale Anzahl an Schnappschüssen.
5 WiederholenSie die Schritte 1 bis 4 für alle Kanäle.

Einrichtung des Kanals lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Einrichtung der Kanäle für die Belastungsprofile zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 WählenSie den Kanal aus, für den die Konfiguration zu lesen ist, indem Sie eine Zahl in das Register Kanalnummer eingeben. Zulässige Werte sind 1-8.
2Lesen Sie die Register Größe, um die OBIS-Kennzahl für die im ausgewählten Kanal eingerichtete Größe zu erhalten.
3 LesenSie die Register Intervall, um das Speicherintervall für den ausgewählten Kanal zu erhalten. Das Intervall wird in Minuten ausgedrückt.
4Lesen Sie die Register Maximale Anzahl an Schnappschüssen, um die maximale Anzahl an Schnappschüssen zu erhalten, die im ausgewählten Kanal gespeichert werden können.
5 WiederholenSie die Schritte 1 bis 4 für alle Kanäle.

9.9.4 Alarme

Allgemeines

Die Alarmkonfiguration definiert die zu überwachenden Größen. Darüber hinaus werden dadurch die Grenzwerte, Verzögerungen und bei jedem Alarm zu ergreifenden Maßnahmen definiert. Jeder Alarm wird einzeln eingerichtet.

Register Einrichtung der Alarme

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Alarmparameter:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Alarm number (Nummer des Alarms)8C60 1Die Nummer (Kennung) für den einzurichtenden AlarmL/S
Quantity (Größe)8C61 3Die zu überwachende Größe L/S
Thresholds (Grenzwerte)8C64 8Die Grenzwerte EIN und AUS werden verwendet, um zu entscheiden, wann ein Alarm aktiviert wirdL/S
Delays (Verzögerungen)8C6C 4Verzögerungen für EIN und AUS, die die Zeit festlegen, die der Messwert über/ unter den eingerichteten Grenzwerten liegen muss, bevor ein Alarm ausgelöst wirdL/S
Actions (Maßnahmen)8C70 2Maßnahmen, die zu ergreifen sind, sofern ein Alarm ausgelöst wird.L/S

Größenkennungen

Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Größen auf, die durch einen Alarm überwacht werden können:

GrößeOBIS-Kennzahl
Voltage L1 (Spannung L1)1.0.32.7.0.255
Voltage L2 (Spannung L2)1.0.52.7.0.255
Größe OBIS-Kennzahl
Voltage L3 (Spannung L3) 1.0.72.7.0.255
Voltage L1-L2 (Spannung L1-L2) 1.0.1347.0.255
Voltage L2-L3 (Spannung L2-L3) 1.0.1357.0.255
Voltage L1-L3 (Spannung L1-L3) 1.0.1367.0.255
Current L1 (Strom L1) 1.0.31.7.0.255
Current L2 (Strom L2) 1.0.51.7.0.255
Current L3 (Strom L3) 1.0.71.7.0.255
Current N (Strom N) 1.0.91.7.0.255
Gesamtwirkleistung 1.0.16. 7.0.255
Active power L1 (Wirkleistung L1) 1.0.36.7.0.255
Active power L2 (Wirkleistung L2) 1.0.56.7.0.255
Active power L3 (Wirkleistung L3) 1.0.76.7.0.255
Reactive power total (Gesamtblindleistung)1.0.128. 7.0.255
Reactive power L1 (Blindleistung L1) 1.0.129. 7.0.255
Reactive power L2 (Blindleistung L2) 1.0.130. 7.0.255
Reactive power L3 (Blindleistung L3) 1.0.131. 7.0.255
Apparent power total (Gesamtscheinleistung)1.0.137. 7.0.255
Apparent power L1 (Scheinleistung L1) 1.1.0.138. 7.0.255
Apparent power L2 (Scheinleistung L2) 1.1.0.139. 7.0.255
Apparent power L3 (Scheinleistung L3) 1.1.0.140. 7.0.255
Power factor total (Gesamtleistungsfaktor)1.0.13.7.0.255
Power factor L1 (Leistungsfaktor L1) 1.0.33.7.0.255
Power factor L2 (Leistungsfaktor L2) 1.0.33.7.0.255
Power factor L3 (Leistungsfaktor L3) 1.0.33.7.0.255
Harmonic voltage L1 (Harmonische Spannung L1)1.0.32.7.0.255
Harmonic voltage L2 (Harmonische Spannung L2)1.0.52.7.0.255
Harmonic voltage L3 (Harmonische Spannung L3)1.0.72.7.0.255
Harmonic voltage L1-L2 (Harmonische Spannung L1-L2)1.0.134.7.0.255
Harmonic voltage L2-L3 (Harmonische Spannung L2-L3)1.0.135.7.0.255
Harmonic voltage L1-L3 (Harmonische Spannung L1-L3)1.0.136.7.0.255
Harmonic current L1 (Harmonischer Strom L1)1.0.31.7.0.255
Harmonic current L2 (Harmonischer Strom L2)1.0.51.7.0.255
Harmonic current L3 (Harmonischer Strom L3)1.0.71.7.0.255
Harmonic current Neutral (Harmonischer Strom N)1.0.91.7.0.255
Inactive (Inaktiv - deaktiviert den Alarm)1.128.128.128.128.128

Register Grenzwerte

Die Register Grenzwerte werden eingesetzt, um die Grenzwerte EIN und AUS für einen Alarm zu lesen und zu schreiben. Die Skalierung ist identisch der Skalierung, wo die Größe in den normalen Zuordnungstabellen auftritt. Die ersten (niedrigsten) 4 Register bilden den Grenzwert EIN und die letzten 4 Register bilden den Grenzwert AUS. Beim Datentyp handelt es sich um eine vorzeichenbehaftete Ganzzahl mit 64 Bit.

Register Verzögerungen

Die Register Verzögerungen werden eingesetzt, um die Verzögerungen EIN und AUS für einen Alarm zu lesen und zu schreiben. Die Verzögerung wird in Millisekunden ausgedrückt. Die ersten (niedrigsten) 2 Register bilden die Verzögerung EIN und die letzten 2 Register bilden die Verzögerung AUS. Beim Datentyp handelt es sich um eine vorzeichenlose Ganzzahl mit 32 Bit.

Register Maßnahmen

Die Register Maßnahmen werden eingesetzt, um die bei einer Alarmauslösung zu ergreifenden Maßnahmen zu lesen und zu schreiben. Das erste (niedrigste) Register enthält die zu ergreifenden Maßnahmen. Das zweite Register enthält die

Nummer des zu setzenden Ausgangs, sollte die Einrichtung eines Ausgangs erforderlich sein.

Registernummer (Hex)Bitnummer Beschreibung Mögliche Werte
8C72 0(niederwertigstes Bit)Eintrag in Protokoll schreiben1 = diese Maßnahme ergreifen0 = nicht ergreifen
1 Ausgang setzen1 = dieseMaßnahme ergreifen0 = nicht ergreifen
2 Bit in Register Alarme setzen1 = diese Maßnahme ergreifen0 = nicht ergreifen
3–15 Nicht verwendet
8C73 (gesamtesRegister)Nummer des einzuschaltenden Ausgangs. Ignoriert, wenn das eingestellte Bit des Ausgangs auf 0 gesetzt wird.1–4

Janitza Energy Meter - Register Maßnahmen - 1

Hinweis – Beide Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls wird der Wert nicht wirksam.

Einrichtung der Alarme schreiben

Gehen Sie wie unten in der Tabelle beschrieben vor, um die Parameter zur Überwachung eines Wertes einer Reihe von Größen im Messgerät zu konfigurieren:

SchrittMaßnahme
1 Schreiben Sie die Anzahl der zu konfigurierenden Alarme in das Register Anzahl an Alarmen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 25
2 Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl für die zu überwachende Größe in die Register Größe.
3 Schreiben Sie die Grenzwerte EIN und AUS in die Register Grenzwerte.
4Schreiben Sie die Verzögerungen EIN und AUS in die Register Verzögerungen.
5 Schreiben Sie die zu ergreifenden Maßnahmen in die Register Maßnahme.
6Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 für alle Alarme, die eingesetzt werden sollen.

Einrichtung der Alarme lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Einrichtung der Überwachungsparameter für Alarme zu lesen:

SchrittMaßnahme
1Schreiben Sie die Nummer des Alarms, für den die Konfiguration zu lesen ist, in das Register Nummer des Alarms. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 25.
2 LesenSie die Register Größe, um die im ausgewählten Alarm überwachte Größe herauszufinden.
3 LesenSie die Register Grenzwerte, um die Grenzwerte EIN und AUS herauszufinden.
4 LesenSie die Register Verzögerungen, um die Verzögerungen EIN und AUS herauszufinden.
5Lesen Sie die Register Maßnahme, um die Maßnahmen herauszufinden, die bei der Auslösung eines Alarms zu ergreifen sind.
6 WiederholenSie die Schritte 1 bis 4 für alle Alarme.

9.9.5 Eingänge und Ausgänge

Allgemeines

Die Einrichtung der Ein- und Ausgänge definiert die Funktion jedes physikalischen E-/A-Anschlusses Darüber hinaus werden dadurch die Parameter für die logischen Impulsausgänge definiert.

Zuordnungs- tabelle

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:

Größe Details Startregister(Hex)Umfang
Inputs and outputs (Eingänge und Ausgänge)Einrichtung E-/A-Anschluss8C0C 4
Inputs and outputs (Eingänge und Ausgänge)Einrichtung Impulsausgang8C10 12

Register Einrichtung E-/A- Anschluss

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Funktion der physikalischen E-/A-Anschlüsse:

Register Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
I/O port 1 (E-/A-Anschluss 1)8C0C 1Funktiondes ersten E-/A-AnschlussesL/S
I/O port 2 (E-/A-Anschluss 2)8C0D 1Funktion des zweiten E-/A-AnschlussesL/S
RegisterStart-register (Hex)UmfangBeschreibungLesen/schreiben
I/O port 3 (E-/A-Anschluss 3)8C0E 1 Ffunktiondes dritten E-/A-AnschlussesL/S
I/O port 4 (E-/A-Anschluss 4)8C0F 1 Ffunktiondes vierten E-/A-AnschlussesL/S

Die folgende Tabelle führt die möglichen Werte für die Funktion der E-/A-Anschlüsse auf:

Wert Funktion
0 Eingang
1 Kommunikationsausgang
2 Alarmausgang
3 Impulsausgang
4 Tarifausgang
5 Ausgang immer EIN
6 Ausgang immer AUS

Register Einrichtung Impulsausgang

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Impulsausgänge:

FunktionStart-register (Hex)UmfangBeschreibungLesen/ schreiben
Pulse output instance (Instanz des Impulsausgangs)8C10 1Die Instanznummer des ImpulsausgangsL/S
Port number (Anschluss-nummer)8C11 1Der physikalische E-/A-Anschluss, an den die Impulse geschickt werdenL/S
Energy quantity (Größe Energie)8C12 3Die OBI-S-Kennzahl für die Größe L/S
Pulse frequency active energy (Impulsfrequenz Wirkenergie)8C15 2Die Impulsfrequenz wird in Impulsen / kWh mit drei Nachkommastellen gemessen. Dies ist nur relevant, wenn die Größe Energie auf Wirkenergie gesetzt wird.L/S
Pulse frequency reactive energy (Impulsfrequenz Blindenergie)8C17 2Die Impulsfrequenz wird in Impulsen / kWh mit drei Nachkommastellen gemessen. Dies ist nur relevant, wenn die Größe Energie auf Blindenergie gesetzt wird.L/S
Impulslänge 8C192Die Dauer eines Impulses, gemessen in MillisekundenL/S
Turn off pulse output (Impulsausgang abschalten)8C1B 1SchreibenSie den Wert 1 in dieses Register, um die ausgewählte Instanz des Impulsausgangs abzuschaltenL/S

Auswählbare Größen Energie

Die unten stehende Tabelle zeigt die möglichen Energiegrößen im Zusammenhang mit dem Impulsausgang:

Größe OBIS-Kennzahl
Active energy import total (Insgesamt importierte Wirkenergie)1.0.1.8.0.255
Active energy export total (Insgesamt exportierte Wirkenergie)1.0.2.8.0.255
Reactive energy import total (Insgesamt importierte Blindenergie)1.0.3.8.0.255
Reactive energy export total (Insgesamt exportierte Blindenergie)1.0.4.8.0.255

Einrichtung Impulsausgang schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Impulsausgänge einzurichten:

SchrittMaßnahme
1 WählenSie die einzurichtende Instanz des Impulsausgangs aus, indem Sie eine Zahl in das Register Instanz des Impulsausgangs eingeben. Zulässige Werte sind 1-4.
2Schreiben Sie in das Register Anschlussnummer, um zu entscheiden, an welchen physikalischen Anschluss die Impulse für den gewählten Impulsausgang gesendet werden. Zulässige Werte sind 0–4, wobei 0 für Kein Ausgang steht.
3Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl der für den gewählten Impulsausgang einzusetzenden Größe in die Register Größe Energie. Die möglichen OBIS-Kennzahlen finden Sie oben stehend.
4Schreiben Sie die gewünschte Impulsfrequenz in die Register Impulsfrequenz Wirkenergie oder Impulsfrequenz Blindenergie, je nach gewähltem Energietyp
5 SchreibenSie die gewünschte Impulslänge in die Register Impulslänge.
6 WiederholenSie die Schritte 1 bis 5 für alle Impulsausgänge.

Impulsausgang abschalten

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um eine Instanz eines Impulsausgangs abzuschalten:

SchrittMaßnahme
1 WählenSie die einzurichtende Instanz des Impulsausgangs aus, indem Sie eine Zahl in das Register Instanz des Impulsausgangs eingeben. Zulässige Werte sind 1-4.
2 SchreibenSie den Wert 1 in das Register Impulsausgang abschalten.

Einrichtung Impulsausgang schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration der Impulsausgänge zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 WählenSie die Instanz des Impulsausgangs aus, für die die Konfiguration zu lesen ist, indem Sie eine Zahl in das Register Instanz des Impulsausgangs eingeben. Zulässige Werte sind 1-4.
2 LesenSie das Register Anschlussnummer, um die E-/A-Anschlussnummer zu erhalten, die durch die gewählte Instanz des Impulsausgangs verwendet wird.
3Lesen Sie die Register Größe Energie, um die OBIS-Kennzahl für die in der ausgewählten Instanz des Impulsausgangs verwendete Größe zu erhalten.
4 LesenSie die Register Impulsfrequenz Wirkenergie oder Impulsfrequenz Blindenergie, je nach ausgewähltem Energietyp, um die von der ausgewählten Instanz des Impulseingangs verwendete Impulsfrequenz zu erhalten.
5Lesen Sie die Register Impulslänge, um die Impulslänge zu erhalten, die durch die gewählte Instanz des Impulsausgangs verwendet wird.
6 WiederholenSie die Schritte 1 bis 5 für alle Impulsausgänge.

9.9.6 Tarife

Allgemeines

Die Tarifkonfiguration definiert die aktuell verwendete Tarifquelle, d.h. Kommunikation, Uhr oder Eingänge. Darüber hinaus werden hier die Einstellungen definiert, die für jede dieser Quellen spezifisch sind.

Zuordnungs- tabelle

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:

Größe DetailsStartregister(Hex)Umfang
Tariffs (Tarife)Tarifquelle 8C90 1
Tariffs (Tarife)Konfiguration Eingang 8C91 1
Größe DetailsStartregister (Hex)Umfang
Tariffs (Tarife)Konfiguration Jahreszeit 8C92 35
Tariffs (Tarife)Konfiguration Wochenprofil8CB5 24
Tariffs (Tarife)Konfiguration Tagesprofil8CCD 6
Tariffs (Tarife)Konfiguration Sondertage8CD3 5

Register Tarifquelle

Das Register Tarifquelle wird eingesetzt, um die Quelle zu lesen oder zu schreiben, die zur Kontrolle der Tarife eingesetzt wird. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:

Wert Beschreibung
0 Uhr (Kalender)
1 Kommunikation
2 Eingänge

Register Konfiguration Eingang

Das Register Konfiguration Eingang wird eingesetzt, um die Konfiguration des Tarifeingangs zu lesen und zu schreiben. Es entscheidet für jede Kombination von Werten an den Eingängen, wie viele Tarife eingesetzt werden und welcher Tarif aktiviert wird. Die unten stehende Tabelle beschreibt den Inhalt des Registers Einrichtung Eingang:

ByteBitsBeschreibungMögliche Werte
0 (hoch-wertiges Byte)Gesamtes ByteDie Anzahl der zu verwendenden Tarife1–4
1 (nieder-wertiges Byte)0–1*Zu aktivierender Tarif, wenn beide Eingänge AUS sind0–3 (0 = Tarif 1, usw.)
2–3*Zu aktivierender Tarif, wenn Eingang 3 EIN ist und Eingang 4 AUS ist0–3
4–5*Zu aktivierender Tarif, wenn Eingang 3 AUS ist und Eingang 4 EIN ist0–3
6–7*Zu aktivierender Tarif, wenn beide Eingänge EIN sind0–3

* Bit 0 ist das niederwertigste Bit.

Register Konfiguration Jahreszeit

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Jahreszeiten:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Number of seasons (Anzahl an Jahreszeiten)8C92 1Die Anzahl der verwendeten Jahreszeiten (1–4)L/S
Season number (Nummer der Jahreszeit)8C93 1Aktuelle Nummer der Jahreszeit während des Lesens oder Schreibens der KonfigurationL
Season (Jahreszeit)8C94 33Name,Startdatum/Startuhrzeit und zugehöriges Wochenprofil für die JahreszeitL/S

Register Jahreszeit

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung einer Jahreszeit:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Season name (Name der Jahreszeit)8C94 15Die Bezeichnung der Jahreszeit. Ausgedrückt als ASCII-Zeichenfolge mit einer maximalen Länge von 30 Zeichen. Das erste Zeichen befindet sich im hochwertigen Byte des niedrigsten Registers. Jedweder ungenutzte Platz am Ende muss auf binär 0 gesetzt werden.L/S
Season start (Beginn der Jahreszeit)8C93 3Startdatum/Startuhrzeit der Jahreszeit. Formatiert wie Datum/Uhrzeit. Siehe ,Datums- und Zeitformat" auf Seite 129. Stunde, Minute und Sekunde werden aktuell nicht eingesetzt und sind auf FF zu setzen.L/S
Week profile (Wochenprofil)8C94 15Die Bezeichnung des mit dieser Jahreszeit verbundenen Wochenprofils. Selbes Format wie Bezeichnung der Saison.L/S

Janitza Energy Meter - Register Jahreszeit - 1

Hinweis – Alle 33 Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls werden die Werte nicht wirksam.

Konfiguration Jahreszeit schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Einrichtung der Jahreszeit zu schreiben:

SchrittMaßnahme
1 Schreibenben Sie die Anzahl an zu verwendenden Jahreszeiten in das Register Anzahl an Jahreszeiten. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 um 4.
2 Schreibenben Sie die gewünschte Einrichtung der Jahreszeit der ersten Jahreszeit in die Register Jahreszeit.
3 Wiederholenholen Sie Schritt 2 für alle Jahreszeiten, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert.

Konfiguration Jahreszeit lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration der Jahreszeit zu lesen:

SchrittMaßnahme
1Lesen Sie das Register Anzahl an Jahreszeiten, um herauszufinden, wie viele Jahreszeiten verwendet werden.
2 LesenSie die Register Jahreszeiten, um den Namen der Jahreszeit, das Startdatum/die Startuhrzeit und das Wochenprofil der ersten Jahreszeit herauszufinden.
3 WiederholenSie Schritt 2 für jede Jahreszeit bis alle Konfigurationen der Jahreszeiten ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der in Schritt 1 eingetragene Wert.

Janitza Energy Meter - Konfiguration Jahreszeit lesen - 1

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Jahreszeiten bereits bekannt ist.

Janitza Energy Meter - Konfiguration Jahreszeit lesen - 2

Hinweis – Optional kann das Register Nummer der Jahreszeit gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Jahreszeit in Schritt 2. Das Register Nummer der Jahreszeit enthält die aktuelle Nummer der Jahreszeit, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Jahreszeiten. Bei jedem Lesen der Register Jahreszeit wird dieser Wert erhöht.

Register Konfiguration Wochenprofil

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung von Wochenprofilen:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Number of week profiles (Anzahl an Wochenprofilen)8CB5 1 Die Anzahl der verwendeten L/S Wochenprofile (1–4)
FunktionStart-register (Hex)UmfangBeschreibungLesen/schreiben
Week profile number (Nummer des Wochenprofils)8CB6 1AktuelleNummer des Wochenprofils während des Lesens oder Schreibens der KonfigurationL
Week profile (Wochenprofil)8CB7 22Nameund Tag für das Wochenprofil L/S

Register Wochenprofil

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung eines Wochenprofils:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Week profile name (Name des Wochenprofils)8CB7 15Der Name des Wochenprofils. Selbes Format wie für die Register Jahreszeit oben beschrieben.L/S
Day ID monday (Tages-ID Montag)8CC6 1Tages-ID für Montag. Zulässige Werte sind 1–16.L/S
Day ID ... (Tages-ID ...)... 1 ... L/S
Day ID sunday (Tages-ID Sonntag)8CCC 1Tages-ID für Sonntag. Zulässige Werte sind 1–16.L/S

Janitza Energy Meter - Register Wochenprofil - 1

Hinweis – Alle 22 Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls werden die Werte nicht wirksam.

Janitza Energy Meter - Register Wochenprofil - 2

Hinweis – Nach Abschluss der Einrichtung der Tarife mit einem anderen Kommunikationsprotokoll können andere Werte als 1-16 für die Tages-ID vorkommen. Bei der Einrichtung über Modbus müssen die Werte jedoch in diesem Bereich liegen.

Konfiguration Wochenprofil schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Wochenprofile einzurichten:

SchrittMaßnahme
1 Schreibenben Sie die Anzahl an zu verwendenden Wochenprofilen in das Register Anzahl an Wochenprofilen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 4.
2 Schreibenben Sie die gewünschte Einrichtung des Wochenprofils des ersten Wochenprofils in die Register Wochenprofil.
3 Wiederholenholen Sie Schritt 2 für alle Wochenprofile, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert.

Konfiguration Wochenprofil lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration des Wochenprofils zu lesen:

SchrittMaßnahme
1 LesenSie das Register Anzahl an Wochenprofilen, um herauszufinden, wie viele Wochenprofile verwendet werden.
2 LesenSie die Register Wochenprofil, um den Namen und die Tages-ID des ersten Wochenprofils herauszufinden.
3 Wiederholen Sie Schritt 2 für jedes Wochenprofil bis alle Konfigurationen der Wochenprofile ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der in Schritt 1 eingetragene Wert.

Janitza Energy Meter - Konfiguration Wochenprofil lesen - 1

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Wochenprofile bereits bekannt ist.

Janitza Energy Meter - Konfiguration Wochenprofil lesen - 2

Hinweis – Optional kann das Register Nummer des Wochenprofils gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Wochenprofil in Schritt 2. Das Register Nummer des Wochenprofils enthält die aktuelle Nummer des Wochenprofils, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Wochenprofilen. Bei jedem Lesen der Register Wochenprofil wird dieser Wert erhöht.

Register Konfiguration Tagesprofil

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung von Tagesprofilen:

FunktionStart-register (Hex)UmfangBeschreibungLesen/schreiben
Number of day profiles (Anzahl an Tagesprofilen)8CCD 1Die Anzahl der verwendeten Tagesprofile (1–16)L/S
Day profile number (Nummer des Tagesprofils)8CCE 1Aktuelle Nummer des Tagesprofils während des Lesens oder Schreibens der KonfigurationL
Number of actions (Anzahl an Maßnahmen)8CCF 1Die Anzahl der Maßnahmen während eines Tagesprofils (1–30)L/S
Action number (Nummer der Maßnahme)8CD0 1Aktuelle Nummer der Maßnahme während des Lesens oder Schreibens der KonfigurationL
Aktion 8CD1 2 Zeit für die Durchführung der Maßnahme und Inhalt der MaßnahmeL/S

Register Maßnahme

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Maßnahmen für ein Tagesprofil:

Funktion Byte-Nummer Beschreibung
Execution time (Ausführungszeit)0 (hochwertiges Byte)Stunde, in der die Maßnahme ergriffen werden soll.
1 (nieder-wertiges Byte)Minute, in der die Maßnahme ergriffen werden soll.
Maßnahmenkennung(Beide Byte) Entscheidet über die zu ergreifende Maßnahme. Siehe Auflistung der möglichen Maßnahmen unten.

Janitza Energy Meter - Register Maßnahme - 1

Hinwels – Beide Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls werden die Werte nicht wirksam.

Mögliche zu ergreifende Maßnahmen sind die Aktivierung von Tarifen und die Einstellung oder das Zurücksetzen von Ausgängen. Mögliche Werte für die Maßnahmenkennung entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:

Wert Beschreibung
0 Tarif 1 aktivieren
... ...
3 Tarif 4 aktivieren
100 Ausgang1 setzen
101 Ausgang1 zurücksetzen
... ...
106 Ausgang4 setzen
107 Ausgang4 zurücksetzen

Konfiguration Tagesprofil schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Tagesprofile einzurichten:

SchrittMaßnahme
1 Schreibenben Sie die Anzahl an zu verwendenden Tagesprofilen in das Register Anzahl an Tagesprofilen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 16.
2Schreiben Sie die Anzahl der für das erste Tagesprofil zu ergreifenden Maßnahmen in das Register Anzahl an Maßnahmen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 30.
3 Schreibenben Sie die Ausführungszeit und die Maßnahmenkennung für die zuerst im Laufe des Tages zu ergreifende Maßnahme in die Register Maßnahme.
4Wiederholen Sie Schritt 3 für alle Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, d. so häufig wie der in Schritt 2 eingetragene Wert.
5 Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Tagesprofile, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert.

Konfiguration Tagesprofil lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration des Tagesprofils zu lesen:

SchrittMaßnahme
1Lesen Sie das Register Anzahl an Tagesprofilen, um herauszufinden, wie viele Tagesprofile verwendet werden.
2Lesen Sie das Register Anzahl an Maßnahmen, um herauszufinden, wie viele Maßnahmen für das erste Tagesprofil eingerichtet wurden.
3 LesenSie die Register Maßnahme, um die Ausführungszeit und die Maßnahmenkennung für die erste Maßnahme zu erhalten.
4Wiederholen Sie Schritt 3 für alle Maßnahmen, die für den Tag eingerichtet wurden, d.h. so häufig wie der in Schritt 2 eingetragene Wert.
5 Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Tagesprofile, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 gelesene Wert.

Janitza Energy Meter - Konfiguration Tagesprofil lesen - 1

Hinweis – Die Schritte 1 und 2 initiieren den Auslesevorgang und dürfen NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Tagesprofile und Maßnahmen bereits bekannt ist.

Janitza Energy Meter - Konfiguration Tagesprofil lesen - 2

Hinweis – Optional kann das Register Nummer des Tagesprofils gelesen werden, gemeinsam mit den Register Anzahl an Maßnahmen in Schritt 2. Das Register Nummer des Tagesprofils enthält die aktuelle Nummer des Tagesprofils, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Tagesprofilen. Immer wenn die letzte Maßnahme des Tages aus den Registern Maßnahme ausgelesen wird, wird dieser Wert erhöht.

Optional kann das Register Nummer der Maßnahme gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Maßnahme in Schritt 3. Das Register Nummer der Maßnahme enthält die aktuelle Nummer der Maßnahme, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Maßnahmen. Bei jedem Lesen der Register Maßnahme wird dieser Wert erhöht.

Register Konfiguration Sondertage

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung von Sondertagen:

Funktion Start-register (Hex)UmfangBeschreibung Lesen/schreiben
Number of 8CD3 special days (Anzahl an Sondertagen)Die Anzahl der verwendeten Sondertage L/S (1–50)
FunktionStart-register (Hex)UmfangBeschreibungLesen/schreiben
Special day number (Nummer des Sondertages)8CD4 1AktuelleNummer des Sondertages während des Lesens oder Schreibens der KonfigurationL
Special day (Sondertag)8CD5 3Mit demSondertag verbundenes Datum und verbundene Tages-ID.L/S

Register Sondertag

Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung eines Wochenprofils:

Inhalt Register Byte-NummerBeschreibung
Date (Datum)8CD3 0 (hochwertiges Byte)Jahr
1 Monat
8CD4 0 Tag
1 Nicht verwendet
Tages-ID8CD5 (Beide) Mit dem Sondertag verbundene Tages-ID

Janitza Energy Meter - Register Sondertag - 1

Hinweis – Alle 3 Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls werden die Werte nicht wirksam.

Konfiguration Sondertag schreiben

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Sondertage einzurichten:

SchrittMaßnahme
1 Schreiben Sie die Anzahl an zu verwendenden Sondertagen in das Register Anzahl an Sondertagen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 50.
2Schreiben Sie das gewünschte Datum und die gewünschte Tages-ID des ersten Sondertages in die Register Sondertag.
3 Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Sondertage, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert.

Konfiguration Sondertag lesen

Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration des Sondertages zu lesen:

SchrittMaßnahme
1Lesen Sie das Register Anzahl an Sondertagen, um herauszufinden, wie viele Sondertage verwendet werden.
2 LesenSie die Register Sondertag, um das Datum und die Tages-ID für den ersten Sondertag zu erhalten.
3 Wiederholen Sie Schritt 2 für jeden Sondertag bis alle Konfigurationen der Sondertage ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der in Schritt 1 eingetragene Wert.

Janitza Energy Meter - Konfiguration Sondertag lesen - 1

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Sondertage bereits bekannt ist.

Janitza Energy Meter - Konfiguration Sondertag lesen - 2

Hinweis – Optional kann das Register Nummer des Sondertages gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Sondertag in Schritt 2. Das Register Nummer des Sondertages enthält die aktuelle Nummer des Sondertages, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Sondertagen. Bei jedem Lesen der Register Sondertag wird dieser Wert erhöht.

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Produktinformationen

Marke : Janitza

Modell : Energy Meter

Kategorie : Messung