Energy Meter - Messung Janitza - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Energiezähler (Stromzähler) für Drehstrom |
| Modell | Janitza Energy Meter (A44 Serie) |
| Abmessungen (ca.) | 96 x 96 x 75 mm (H x B x T) |
| Gewicht (ca.) | 0,5 kg |
| Spannungsversorgung | 3 x 230/400 V AC (57,7–288/100–500 V oder 100–400/173–690 V) |
| Frequenz | 50/60 Hz ±5% |
| Stromeingang (Nennstrom) | 1 A (max. 6 A) |
| Genauigkeitsklasse | 0,5 % oder 1 % (Wirkenergie) |
| Anzeige | LCD 96 x 64 Pixel, sichtbarer Bereich 39 x 26 mm |
| Ausgänge | Bis zu 4 konfigurierbare Impulsausgänge (24–240 V AC/DC, 2–100 mA) |
| Eingänge | Bis zu 4 digitale Eingänge (0–240 V AC/DC) |
| Kommunikationsschnittstellen | RS485 (Modbus/EQ-Bus), IR-Schnittstelle, optional M-Bus |
| Funktionen (Haupt) | Wirk‑, Blind‑ und Scheinenergie messen, Tarife (bis zu 4), Alarme (bis zu 25), Lastprofil, Bedarfsermittlung, Oberschwingungen |
| Umgebungstemperatur (Betrieb) | -40 °C bis +70 °C |
| Schutzart | IP20 (Klemmen), IP51 im Gehäuse nach IEC 60529 |
| Montage | DIN-Schiene (DIN 50022) oder Unterputz mit Zubehör |
| Anschlussquerschnitt (Spannung) | 0,5–10 mm², Anzugsmoment 2 Nm |
| Anschlussquerschnitt (E/A, Kommunikation) | 0,5–1 mm², Anzugsmoment 0,25 Nm |
| Reinigung und Wartung | Keine besondere Wartung; Gehäuse trocken abwischen. Installation und Zugang nur durch Elektrofachkräfte. |
| Sicherheitshinweise | Vor Arbeiten spannungsfrei schalten; Eingangssicherung erforderlich; Berührungsschutz beachten. |
Häufig gestellte Fragen - Energy Meter Janitza
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BEDIENUNGSANLEITUNG Energy Meter Janitza
Haftungs- ausschluss
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Kontakt
Janitza electronics GmbH
Vor dem Polstück 6
D-35633 Lahnau
Deutschland
Tel.: +49 6441 9642-0
Fax: +49 6441 9642-30
info@janitza.de
www.janitza.de
Inhalt
1 Produktübersicht....9
1.1 Bauteile des Energiezähler 10
1.2 Energiezählertypen 12
2 Installation.... 15
2.1 Montage des Energiezählers 16
2.2 Umweltbedingungen 18
2.3 Installation des Energiezählers 19
2.3.1 Einrichtung des Energiezählers 21
2.4 Schaltpläne 22
2.4.1 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler ohne Spannungswandler .....23
2.4.2 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler mit Spannungswandler......24
2.4.4 Eingänge/Ausgänge 26
2.4.5 Kommunikation 27
3 Benutzeroberfläche 29
3.1 Anzeige....30
4 Einstellungen....35
4.1 Einstellungen und Konfigurationen 36
4.1.1 Einstellung des Datums 36
4.1.2 Einstellung der Uhrzeit. 37
4.1.3 Einstellung der Wandlerübersetzungen 37
4.1.4 Einstellung der Leiter 37
4.1.5 Einstellung des Impulsausgangs 37
4.1.6 Einstellung der Ein-/Ausgänge 38
4.1.7 Einstellung der Alarme 39
4.1.8 Einstellung Währung/CO2 42
4.1.9 Einstellung der RS485 42
4.1.10 Einstellung der IR-Schnittstelle 43
4.1.11 Einstellung der Aktualisierungseinwilligung.... 45
4.1.12 Einstellung der Impuls-LED 46
4.1.13 Einstellung des Tarifs 46
4.1.14 Einstellung der vorherigen Werte 47
4.1.15 Einstellung des Lastprofils.... 47
4.1.16 [Einstellung des Bedarfs 48]
4.1.17 Zurücksetzen rücksetzbarer Zwischenzähler 49
5 Technische Beschreibung .... 51
5.1 Energiewerte 52
5.2 Messwerte....54
5.3 Oberwellen....56
5.3.1 Messung von Oberwellen 58
5.4 Alarm 60
5.5 Eingänge und Ausgänge....62
5.5.1 Tarifeingänge 62
5.5.2 Impulsausgänge 63
5.5.2.1 Impulsfrequenz und Impulslänge 63
5.6 Interne Uhr 66
5.7 Protokolle....67
5.7.1 Systemprotokoll 67
5.7.2 Ereignisprotokoll 68
5.7.3 Netzqualitätsprotokoll 69
5.7.4 Prüfprotokoll 70
5.7.5 Einstellungsprotokoll 70
5.7.6 Ereigniscodes 71
5.8 Bedarf 73
5.9 Vorherige Werte 76
5.10 Belastungsprofil....7\$
6.1 Technische Spezifikationen 82
6.2 Physikalische Abmessungen 86
7.1 Messung der Energie 88
7.1.1 Einphasige Messung mit 1 Messwerk 90
7.1.2 Dreiphasige Messung mit 2 Messwerken 92
7.1.3 Dreiphasige Messung mit 3 Messwerken 94
8.1 Wartung 100
9.1 Über das Modbus-Protokoll 102
9.1.1 Funktionscode 3 (Bestandsregister lesen 102
9.1.2 Funktionscode 16 (Mehrfachregister schreiben) 104
9.1.3 Funktionscode 6 (Einzelregister schreiben) 106
9.1.3.1 Ausnahmeantworten 107
9.2 Lesen und Schreiben in Registern 108
9.3 Zuordnungstabellen 109
9.4 Historische Daten....126
9.4.1 Größenkennungen 130
9.5 Vorherige Werte 136
9.5.1 Lesen der vorherigen Werte.... 138
9.6 Bedarf 140
9.6.1 Ablesen des Bedarfs.... 143
9.7 Ereignisprotokolle....145
9.7.1 Ereignisprotokolle lesen 147
9.8 Belastungsprofil....149
9.8.1 Das Belastungsprofil lesen 151
9.9 Konfiguration....153
9.9.1 Vorherige Werte 153
9.9.2 Bedarf 155
9.9.3 Belastungsprofil 158
9.9.4 Alarme 159
9.9.5 Eingänge und Ausgänge.... 163
9.9.6 Tarife 166
6 Technische Daten....81
7 Messverfahren 87
8 Wartung 99
9 Kommunikation mit Modbus 101
Kapitel 1: Produktübersicht
Übersicht
Dieses Kapitel beschreibt die Teile des Energiezählers und die verschiedenen Energiezählertypen.
In diesem Kapitel
Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
1.1 Bauteile des Energiezähler 10
1.2 Energiezählertypen 12
1.1 Bauteile des Energiezähler
Abbildung
Die Bauteile des Energiezählers sind in der unten stehenden Abbildung dargestellt:

Die folgende Tabelle beschreibt die Bauteile des Energiezählers:
| Artikel | Beschreibung Bemerkungen | |
| 1 | Anschluss für Kommunikationsverbindung | |
| 2 | Anschlussklemmen für Eingangs-/Ausgangsanschluss | |
| 3 | Plombieröse Plombiersaite kann zur Abdichtung des Deckels eingesetzt werden. | |
| 4 | Plombierbare Anschlussabdeckung Schutzabdeckung mit aufgedrucktem Anschlussbild auf der Innenseite. | |
| 5 | LED | Blinkt im Verhältnis zur gemessenen Energie. |
| 6 | Programmiertaste Zugang zum Konfigurationsmodus | |
| 7 | Plombierbare Anschlussabdeckung Schutzabdeckung mit aufgedrucktem Anschlussbild auf der Innenseite. | |
| 8 | Anschlussklemmen Anschlussklemmen für alle Spannungen und Ströme | |
| 9 | Plombierbare Abdeckung | Zum Schutz der LCD-Anzeige und zum Plombieren der Programmiertaste |
| 10 | Produktdaten Enthält Daten über den Energie-zählertyp | |
| 11 | OK-Taste | Führt eine Maßnahme aus oder wählt ein Menü |
| 12 | Taste nach unten Nach unten blättern (nach rechts blättern im Hauptmenü) | |
| 13 | Taste nach oben Nach oben blättern (nach links blät-tern im Hauptmenü) | |
| 14 | Beenden-Taste | Verlassen in das vorherige Menü oder umschalten zwischen Standard- und Hauptmenü. |
| 15 | Anzeige LCD-Anzeige zum Ablesen des | Energiezählers |
| 16 | Optische Kommunikationsschnittstelle Für Infrarotkommunikation | |
| 17 | Plombierung |
Produktschild
Die Informationen zum Energiezählertyp, die auf den Schildern am Messgerät enthalten sind, werden in der Abbildung unten dargestellt:

Informationen auf dem Produktschild
Die Informationen auf dem Produktschild werden in der Tabelle unten erläutert:
| Artikel Beschreibung |
| 1 Import/Export von Energie |
| 2 Messung mit 3 Messwerken |
| 3 Messung mit 2 Messwerken |
| 4 Messung mit 1 Messwerk |
| 5 LED |
| 6 Impulsausgang |
| 7 Schutzklasse II |
| 8 Erklärung zur Produktsicherheit |
| 9 Typenbezeichnung |
| 10 Seriennummer |
| 11 Genauigkeit Wirkenergie |
| Artikel | Beschreibung |
| 12 | Genauigkeit Blindenergie |
| 13 | Spannung |
| 14 | Strom |
| 15 | Frequenz |
| 16 | LED-Impulsfrequenz |
| 17 | Impulsfrequenz |
| 18 | Temperaturbereich |
| 19 | Herstellungsdatum (Jahr und Woche) |
| 20 | ABB ID |
| 21 | Benannte Stelle |
| 22 | MID und Überprüfungsjahr |
Kapitel 2: Installation
Übersicht
Dieses Kapitel beschreibt die Montage des A44 Energiezähler und dessen Anschluss an ein Stromnetz. Das Kapitel enthält darüber hinaus Informationen zur Durchführung der grundlegenden Einrichtung des Energiezählers.
Informationen zum Anschluss der Ein-/Ausgänge und den Kommunikationsoptionen sind ebenfalls in diesem Kapitel enthalten.
In diesem Kapitel
Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
2.1 Montage des Energiezählers 16
2.2 Umweltbedingungen 18
2.3 Installation des Energiezählers 19
2.3.1 Einrichtung des Energiezählers 2
2.4 Schaltpläne 22
2.4.1 Direktmessende Energiezähler 22
2.4.2 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler ohne Spannungswandler 23
2.4.3 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler mit Spannungswandler 24
2.4.4 Eingänge/Ausgänge 26
2.4.5 Kommunikation 27
2.1 Montage des Energiezählers
Allgemeines
Dieser Abschnitt beschreibt unterschiedliche Montagearten für den Energiezähler A44.
Montage auf DIN-Schiene
Der Energiezähler A44 ist für eine Montage auf einer standardmäßigen (DIN 50022) DIN-Schiene ausgelegt. Wenn dieses Montageverfahren eingesetzt wird, ist kein zusätzliches Zubehör erforderlich und der Energiezähler wird durch Aufschnappen der DIN-Schienenbefestigung auf die Schiene an der Schiene befestigt.
DIN-Schiene
Die folgende Abbildung zeigt eine DIN-Schiene.

Die empfohlene Art der Wandmontage des Energiezählers ist es, zuerst eine separate DIN-Schiene und dann den Energiezähler auf die Schiene zu montieren.
Unterputz- montage
Zur Unterputzmontage des Energiezählers sollte ein Unterputzmontagesatz eingesetzt werden.
Unterputz- montagesatz
Die folgende Abbildung zeigt einen Unterputzmontagesatz.

2.2 Umweltbedingungen
Schutz gegen Eindringen
Zur Einhaltung der Schutzanforderungen muss das Produkt in Gehäusen der Schutzklasse IP 51 oder höher gemäß IEC 60259 montiert werden.
Mechanische Umgebung
Laut Messrichtlinie (2004/22/EG) entspricht das Produkt M1, d.h. das Produkt kann an „...Standorten mit Vibrationen und Schlägen geringer Bedeutung, z. B. für Geräte, die an leichte Aufnahmen montiert sind, die vernachlässigbaren Vibrationen und Schlägen unterliegen, die durch lokale Spreng- oder Rammarbeiten, zuschlagende Türen, etc. übertragen werden,“ betrieben werden.
Elektromagnetische Umgebung
Laut Messrichtlinie (2004/22/EG) entspricht das Produkt E2, d.h. das Produkt kann „...an Standorten mit elektromagnetischen Störungen betrieben werden, die den Störungen entsprechen, die wahrscheinlich in anderen Industriegebäuden zu finden sind.“
Klimatische Umgebung
Für einen ordnungsgemäßen Betrieb sollte das Produkt nicht außerhalb des vorgegebenen Temperaturbereiches von -40 ^-+70 ^ betrieben werden.
Für einen ordnungsgemäßen Betrieb sollte das Produkt nicht bei einer Luftfeuchtigkeit betrieben werden, die den vorgegebenen Wert von 75 % im Jahresdurchschnitt und 95 % an 30 Tagen/Jahr nicht überschreitet.
2.3 Installation des Energiezählers

Warnung – Installation von, Zugang zu und Wartung von elektrischen Geräten dürfen nur durch qualifizierte Elektrofacharbeiter erfolgen.
Arbeiten mit hohen Spannungen kann potenziell tödlich sein. Personen, die mit hohen Spannungen in Berührung kamen, können einen Herzstillstand, Verbrennungen oder andere schwere Verletzungen erleiden. Um solche Verletzungen zu vermeiden, müssen Sie vor der Installation die Stromversorgung unterbrechen.

Warnung – Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, dass die Geräte so installiert werden, dass ein zufälliges Berühren der Anschlussklemmen nicht möglich ist.
Die beste Möglichkeit für eine sichere Installation ist die Installation in einem Gehäuse. Außerdem muss der Zugang zu den Geräten mithilfe eines Schlosses und Schlüssels eingeschränkt und von qualifizierten Elektrofacharbeitern überwacht werden.

Warnung – Die Energiezähler müssen immer durch Sicherungen eingangseitig geschützt werden.
Für die Wartung von Energiezählern an Transformatoren wird empfohlen, ein Kurzschließgerät in der Nähe des Energiezählers zu installieren.
Installations- anforderungen
Für die Installation von Energiezählern mit drahtloser Kommunikation muss ein Abstand zu Personen von mindestens 20 cm eingehalten werden.
Installation des Energiezählers
Folgen Sie den Schritten in der Tabelle unten, um den Energiezähler zu installieren und die Installation zu überprüfen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schalten Sie die Stromversorgung ab. | |
| 2 | Positionieren Sie den Energiezähler an der DIN-Schiene und stellen Sie sicher, dass es einrastet. |
| 3 Isolieren Sie das Kabel soweit wie auf dem Energiezähler angegeben ab. | |
| 4 Schließen Sie die Kabel laut Anschlussbild an, der auf dem Energiezähler abgedruckt ist, und ziehen Sie die Schrauben fest (2,5 Nm bei direktmessender Energiezählern und 2 Nm bei über Transformatoren angeschlossenen Energiezählern). | |
| 5 | Installieren Sie den Stromkreisschutz. Siehe table 2:1 unten stehend für die richtige Sicherung. |
| 6 | Schließen Sie die Kabel laut Anschlussbild an, der auf dem Energiezähler abgedruckt ist, und ziehen Sie die Schrauben fest (0,25 Nm). Stellen Sie dann eine Verbindung mit einer externen Stromversorgung her (max. 240 V). |
| 7 Wenn | Kommunikation verwendet wird, schließen Sie die Kabel laut Anschlussbild an, der auf dem Energiezähler abgedruckt ist, und ziehen Sie die Schrauben fest (0,25 Nm). |
| Prüfen Sie die Installation | |
| Schritt | Maßnahme |
| 8 Prüfen | Sie, dass der Energiezähler an die vorgegebene Spannung angeschlossen ist und dass die Anschlüsse der Spannungsphasen und des Nullleiters (so fern verwendet) an die richtigen Klemmen angeschlossen sind. |
| 9 | Prüfen Sie bei einem über einen Transformator angeschlossenen Energiezähler, dass die Stromrichtung des Primär- und Sekundärstroms der externen Transformatoren stimmt. Prüfen Sie auch, dass die Transformatoren an die richtigen Klemmen des Energiezählers angeschlossen sind. |
| 10 | Schalten Sie die Stromversorgung ein. Wird eine Warnung angezeigt, finden Sie Informationen zu den Fehlercodes unter Fehlersuche. |
| 11 Prüfen | Sie unter Menüpunkt „Istwerte“ auf dem Energiezähler, dass die Spannungen, Ströme, die Leistung und die Leistungsfaktoren plausibel sind und dass die Leistungsrichtung den Erwartungen entspricht (die Gesamtleistung sollte für einen Energie verbrauchenden Verbraucher positiv sein). Während der Prüfung sollte der Energiezähler an den Verbraucher angeschlossen sein, vorzugsweise ein Verbraucher mit einem Strom über Null an allen Phasen, um die Prüfung so vollständig wie möglich durchzuführen. |
Stromkreisschutz
Verwenden Sie die Informationen in dieser Tabelle, um die richtige Sicherung für den Stromkreisschutz auszuwählen.
Tabelle: 2:1
| Energiezählertyp Max. Stromkreisschutz | |
| Direktmessende Zähler 80 A MCB, C-Charakteristik oder 80 A Sicherungstyp gL-gG | |
| Über Transformator angeschlossen | 10 A MCB, B-Charakteristik oder Diazes, schnell. |
2.3.1 Einrichtung des Energiezählers
Standard- einstellungen
Informationen zur Änderung der Standardeinstellungen des Energiezählers entnehmen Sie bitte dem Kapitel Energiezählereinstellung.
Standard- einstellungen
Die folgende Tabelle enthält die Standardeinstellungen des Energiezählers, die in der Regel geändert werden müssen. Überprüfen Sie die Einstellungen des Energiezählers, um herauszufinden, ob eine erneute Einrichtung erforderlich ist.
| Parameter | An Transformator angeschlossene Energiezähler |
| Uhr --- | |
| Verhältnisse VT 1 | |
| Verhältnisse CT 1 | |
| Anzahl Leiter 4 | |
| Impulsfrequenz 10 | |
| Impulslänge 100 ms |
2.4 Schaltpläne
Allgemeines
Dieser Abschnitt beschreibt den Anschluss der unterschiedlichen Energiezähler- typen an ein Stromnetz. Die Klemmenbezeichnungen in den unten aufgeführten Schaltplänen entsprechen den Markierungen auf den Anschlussklemmen des Energiezählers.
N
2.4.1 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler ohne Spannungswandler
Anschluss mit 4 Adern
Die folgende Abbildung zeigt einen 4-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers:

Anschluss mit 3 Adern
Die folgende Abbildung zeigt einen 3-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers:

flowchart
graph TD
A["Component 1"] --> B["Component 2"]
A --> C["Component 3"]
D["Component 4"] --> E["Component 5"]
D --> F["Component 6"]
G["Component 7"] --> H["Component 8"]
G --> I["Component 9"]
J["Component 11"] --> K["Component 1"]
L1 --> M["Input Line"]
L2 --> M
L3 --> M
M --> N["Output Line"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
style J fill:#ccf,stroke:#333
style L1 fill:#cfc,stroke:#333
style L2 fill:#cfc,stroke:#333
style L3 fill:#cfc,stroke:#333
style M fill:#ffc,stroke:#333
style N fill:#ffc,stroke:#333
style P1 fill:#fcc,stroke:#333
style P2 fill:#fcc,stroke:#333
Anschluss mit 2 Adern
Die folgende Abbildung zeigt einen 2-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers:

flowchart
graph TD
A["Component 1"] --> B["Component 2"]
B --> C["Component 3"]
C --> D["Component 4"]
D --> E["Component 5"]
E --> F["Component 6"]
F --> G["Component 7"]
G --> H["Component 8"]
H --> I["Component 9"]
I --> J["Component 11"]
K["P1"] --> L["Resistor"]
L --> M["Ground"]
2.4.2 Über Transformatoren angeschlossene Energiezähler mit Spannungswandler
Anschluss mit 4 Adern
Die folgende Abbildung zeigt einen 4-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers mit Spannungswandlern:

flowchart
graph TD
A["S1"] --> B["Switch"]
C["S2"] --> D["Switch"]
E["P1"] --> F["Branch 1"]
G["P2"] --> H["Branch 2"]
I[" "] --> J["1"]
K[" "] --> L["2"]
M[" "] --> N["3"]
O[" "] --> P["4"]
Q[" "] --> R["5"]
S[" "] --> T["6"]
U[" "] --> V["7"]
W[" "] --> X["8"]
Y[" "] --> Z["9"]
AA[" "] --> AB["11"]
Anschluss mit 3 Adern
Die folgende Abbildung zeigt einen 3-adrigen Anschluss eines über Transformatoren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers mit Spannungswandlern:

flowchart
graph TD
S1["Power Source S1"] --> P1["P1"]
S2["Power Source S2"] --> P1
P1 --> P2["P2"]
P1 --> 1["Component 1"]
P1 --> 2["Component 2"]
P1 --> 3["Component 3"]
P1 --> 4["Component 4"]
P1 --> 5["Component 5"]
P1 --> 6["Component 6"]
P1 --> 7["Component 7"]
P1 --> 8["Component 8"]
P1 --> 9["Component 9"]
P1 --> 11["Component 11"]
1 --> P1
2 --> P1
3 --> P1
4 --> P1
5 --> P1
6 --> P1
7 --> P1
8 --> P1
9 --> P1
11 --> P1
L1["L1"] --> P1
L2["L2"] --> P1
L3["L3"] --> P1
Anschluss mit 2 Adern
Die folgende Abbildung zeigt einen 2-adrigen Anschluss eines über Transforma- toren angeschlossenen 3-phasigen Energiezählers mit Spannungswandlern:

flowchart
graph TD
A["S1"] --> B["P1"]
C["S2"] --> D["P2"]
B --> E["1"]
D --> F["2"]
E --> G["3"]
F --> H["4"]
G --> I["5"]
H --> J["6"]
I --> K["7"]
J --> L["8"]
K --> M["9"]
L --> N["11"]
O["L"] --> P["P1"]
Q["N"] --> R
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style O fill:#ccf,stroke:#333
style Q fill:#ccf,stroke:#333
2.4.3 Eingänge/Ausgänge
2 Ausgänge,
2 Eingänge

flowchart
graph TD
A["13"] --> B["Out1"]
B --> C["15"]
C --> D["Out2"]
D --> E["16"]
E --> F["Inp1"]
F --> G["17"]
G --> H["Inp2"]
H --> I["18"]
I --> J["●"]
I --> K["●"]
I --> L["/"]
4 konfigurierbare
Eingänge/
Ausgänge

flowchart
graph TD
A["13"] --> B["I/O1"]
B --> C["I/O2"]
C --> D["I/O3"]
D --> E["I/O4"]
F["15"] --> G["I/O1"]
H["16"] --> I["I/O2"]
J["17"] --> K["I/O3"]
L["18"] --> M["I/O4"]
N["↔"] --> O["↔"]
P["↔"] --> Q["↔"]
R["↔"] --> S["↔"]
1 Ausgang

flowchart
graph TD
A["C"] --> B["13"]
B --> C["Out1"]
C --> D["15"]
D --> E["NC"]
E --> F["NC"]
F --> G["NC"]
G --> H["End"]
2.4.4 Kommunikation
RS485

Kapitel 3: Benutzeroberfläche
Übersicht
Dieses Kapitel beschreibt die unterschiedlichen Ansichten und die Menüstruktur der Anzeige.
In diesem Kapitel
Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
3.1 Anzeige 30
3.1 Anzeige
Allgemeines
Die Anzeige enthält zwei Hauptansichten, das Standardmenü und das Hauptmenü. Verwenden Sie die Beenden-Taste E zum Umschalten zwischen den Ansichten. In beiden Ansichten werden eine Reihe von Statussymbolen oben auf der Anzeige angezeigt. Diese Symbole werden in Tabelle 3:1 unten stehend erläutert. Gleichermaßen verfügt der untere Teil der Anzeige über erklärenden Text, der beschreibt was gerade angezeigt oder hervorgehoben wird.
Standardmenü
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel des Layouts des Standardmenüs:

Energiewerte
Die folgende Tabelle erläutert den Inhalt der 12 verfügbaren Seiten im Standardmenü:
| Seite Einheit | Angezeigter Text | Erklärender Text | |
| 1/20 kWh ACT | .NRG.IMP.TOT | Misst die insgesamt im- | portierte Wirkenergie. |
| 2/20 kWh ACT | .NRG.EXP.TOT | Misst die insgesamt ex- | portierte Wirkenergie. |
| 3/20 kvarh RE | ACT.NRG.IMP.TOT | Misst die insgesamt im- portierte Blindenergie. | |
| 4/20 kvarh RE | ACT.NRG.EXP.TOT | Misst die insgesamt ex- portierte Blindenergie. | |
| 5/20 kWh ACT | .NRG.IMP.TAR1 | Misst die importierte | Wirkenergie für Tarif 1 |
| 6/20 kWh ACT | .NRG.IMP.TAR2 | Misst die importierte | Wirkenergie für Tarif 2 |
| 9/20 kWh ACT | .NRG.EXP.TAR1 | Misst die exportierte Wirkenergie für Tarif 1 | |
| 10/20 kWh ACT | .NRG.EXP.TAR2 | Misst die exportierte | Wirkenergie für Tarif 2 |
| 13/20 kvarh | REACT.NRG.IMP.T | AR1 Misst die importierte | Blindenergie für Tarif 1 |
| 14/20 kvarh | REACT.NRG.IMP.T | AR2 | Misst die importierteBlindenergie für Tarif 2 |
| 17/20 kvarh | REACT.NRG.EXP.T | AR1 | Misst die exportierteBlindenergie für Tarif 1 |
| 18/20 kvarh | REACT.NRG.EXP.T | AR2 Misst die exportierte | Blindenergie für Tarif 2 |
Statussymbole
Die auf der Anzeige sichtbaren Statussymbole werden in der folgenden Tabelle erläutert.
Tabelle: 3:1
| Symbol Anzeige | |
![]() | Aktiver Quadrant. |
| Sezseid | Kommunikation läuft. Der Energiezähler sendet oder empfängt Informationen. |
| Inzseid | Messung läuft. Drehung im Uhrzeigersinn zeigt Import an. Drehung gegen den Uhrzeigersinn zeigt Export an. |
| Inzseid | Pfeile zeigen die Richtung des Stromes pro Phase an. Pfeil links = Export, Pfeil rechts = Import. Eine Zahl ohne Pfeil gibt an, dass nur Spannung an der Phase ange- schlossen ist. |
| Inzseid | Aktiver Tarif. |
| Sezseid | Fehler, Warnung, Hinweis |
| Inzseid | Übersetzungsverhältnis (nur bei für Transformatoren bemessenen Energiezählern) |
Hauptmenü
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel des Layouts des Hauptmenüs:

Hauptmenü- punkte
Je nach Energiezählertyp sind alle oder nur einige der folgenden Symbole auf der Anzeige verfügbar:
| Symbol | Erklärung |
| kWh | Energieregister |
![]() | Istwerte |
![]() | E/A |
| Status | |
![]() | Einstellung |
Hauptmenü-
struktur
Die folgende Tabelle beschreibt die Struktur und den Inhalt des Hauptmenüs:
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wirkenergieimport L1-L3 Wirkleistung E/A 1 | System- | protokoll | Uhr | |
| Wirkenergieexport L1-L3 Blindleistung E/A 2 | Ereignis- | protokoll | Wandlerübersetzungen | |
| Wirkenergie Netz L1-L3 Scheinleistung E/A 3 | Netz- | qualitäts-protokoll | Adern | |
| Blindenergieimport L1-L3 | Phasen-spannung | E/A 4 | System-status | Impulsausgang |
| Blindenergieexport L1-L3 Haupt-spannung | Prüfprotokoll | E/A | ||
| Blindenergie Netz L1-L3 Strom | Einstellungs-protokoll | Alarm | ||
| Scheinenergieimport L1-L3 | Frequenz Über Währung/CO | 2 | ||
| Scheinenergieexport L1-L3 | Leistungsfaktor RS 485 | |||
| Scheinenergie Netz L1-L3 | Phasenwinkel Leistung | IR-Schnittstelle | ||
| Wirkenergieimport Tarif | Phasenwinkel Spannung | Drahtlos | ||
| Wirkenergieexport Tarif | Phasenwinkel Strom | Aktualisierungs-einwilligung | ||
| Blindenergieimport Tarif | Aktueller Quadrant | Impuls-LED | ||
| Blindenergieexport Tarif | Tarif | |||
| Rücksetzbarer Wirkenergieimport insgesamt | Vorherige Werte | |||
| Rücksetzbarer Wirkenergieexport insgesamt | Lastprofile | |||
| Rücksetzbarer Blind-energieimport insgesamt | Bedarf | |||
| Rücksetzbarer Blind-energieexport insgesamt | Rücksetzbare Zwischenzähler | |||
| Währung | ||||
| CO_2 | ||||
Kapitel 4: Einstellungen
Übersicht
Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über die Einstellungen und Konfigurationsoptionen der Energiezähler.
In diesem Kapitel
Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
4.1 Einstellungen und Konfigurationen 36
4.1.1 Einstellung der Wandlerübersetzungen 37
4.1.2 Einstellung der Leiter 37
4.1.3 Einstellung des Impulsausgangs 37
4.1.4 Einstellung der Ein-/Ausgänge 38
4.1.5 Einstellung der Alarme 39
4.1.6 Einstellung Währung/CO2 42
4.1.7 Einstellung der RS485 42
4.1.8 Einstellung der IR-Schnittstelle 43
4.1.9 Einstellung der Aktualisierungseinwilligung 45
4.1.10Einstellung der Impuls-LED 46
4.1.11 Einstellung des Tarifs 46
4.1.12 Einstellung der vorherigen Werte 47
4.1.13Einstellung des Lastprofils 47
4.1.14 Einstellung des Bedarfs 48
4.1.15 Zurücksetzen rücksetzbarer Zwischenzähler 49
4.1 Einstellungen und Konfigurationen
Konfigurierbare Funktionen
Je nach Energiezählertyp sind alle oder nur einige der folgenden Funktionen konfigurierbar:
- Clock (Uhr)
• Ratios (Übersetzungen) - Wires (Leiter)
• Pul.Out. (Impulsausgang)
• I/O (Ein-/Ausgänge) - Alarm (Alarm)
- Curr/CO2 (Währung/CO _2 )
- RS485 (RS485)
• IR Side (IR-Schnittstelle)
• W-less (Drahtlos)
• Upgr.Cons (Aktualisierungseinwilligung)
• Puls.LED (Impuls-LED) - Tariff (Tarif)
• Prev. Val. (Vorherige Werte)
Einstellung eines Wertes
4.1.1 Einstellung der Wandlerübersetzungen
Gehen Sie wie folgt vor, um die Wandlerübersetzungen einzustellen:
- Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie:
- Wählen Sie „Ratios“ (Wandlerübersetzungen) und drücken Sie OK
- In der Anzeige erscheint die Größe Strom (CT auf der Anzeige) und die Wandlerübersetzung. Drücken Sie um die Wandlerübersetzung zu ändern. Siehe Tabelle 4:1 für das Intervall.
- Drücken Sie. In der Anzeige erscheint die Größe Spannung (VT auf der Anzeige) und die Wandlerübersetzung. Drücken Sie, um die Wandlerübersetzung zu ändern. Siehe Tabelle 4:1 für das Intervall.
Tabelle: 4:1
| Option Intervall | |
| Stromwandler (CT auf der Anzeige) 1–9999/1–9 | |
| Spannungswandler (VT auf der Anzeige) | 1–999999/1–999 |
4.1.2 Einstellung der Leiter
Der Energiezähler kann entweder drei Leiter TPE oder vier Leiter TPE+N nutzen. Gehen Sie wie folgt vor, um die Anzahl der Leiter einzustellen:
- Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK
- Wählen Sie „Wires“ (Leiter) und drücken Sie OK
- Die Anzeige zeigt jetzt die vom Energiezähler eingesetzte Leiterkonfiguration.
- Stellen Sie die Anzahl der Leiter ein.
4.1.3 Einstellung des Impulsausgangs
Gehen Sie wie folgt vor, um den Impulsausgang einzustellen:
- Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK
- Wählen Sie „Pulse out“ (Pul.out auf der Anzeige) und drücken Sie. Die Anzeige zeigt die Energieart, die am Impulsausgang 1 gemessen wird. Je nach Energiezählertyp stehen folgende Optionen zur Auswahl:
Act.Nrg.Imp auf der Anzeige Wirkenergie importiert
- Stellen Sie die Energieart ein.
-
Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint nun die Frequenz. Das einstellbare Intervall beträgt 0–999999 Impulse/kWh oder 0–999999 Impulse/MWh. Stellen Sie die Frequenz und die Größe ein.
-
Drücken Sie ☑ ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt die Impulslänge in Millisekunden. Das Intervall für die Impulslänge liegt zwischen 10 und 990 ms. Stellen Sie die Impulslänge ein.
-
Drücken Sie ☑ ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt die Einstellung für Impulsausgang 1. Je nach Energiezählertyp stehen folgende Optionen zur Auswahl:
| 4 konfigurierbareEin-/Ausgänge | 4 statischeEin-/Ausgänge | 1 statischerEin-/Ausgang |
| Kein Ausgang Kein Ausgang Kein Ausgang | ||
| Out 1 Out 1 Out 1 | ||
| Out 2 Out 2 - | ||
| Out 3 -- | ||
| Out 4 -- | ||

Hinweis – Wenn Sie einen Ein-/Ausgang auswählen, der nicht für einen Impulsausgang konfiguriert ist, wird die Option auf „no output“ (kein Ausgang) gesetzt, wenn Sie die Taste OK drücken
- Der erste Impulsausgang ist jetzt vollständig eingerichtet. Je nach Energiezählertyp können bis zu vier Impulsausgänge eingerichtet werden. Wenn Ihr Energiezähler mehrere Impulsausgänge unterstützt, verwenden Sie um nach unten zu den weiteren Impulsausgängen zu wechseln, und stellen Sie diese analog zu Impulsausgang 1 ein.
4.1.4 Einstellung der Ein-/Ausgänge
Gehen Sie wie folgt vor, um die Ein-/Ausgänge einzustellen:
-
Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie .
-
Wählen Sie „I/O“ (Ein-/Ausgänge) und drücken Sie OK
-
Auf der Anzeige erscheint nun Ein-/Ausgang 1. Um den Ein-/Ausgang zu ändern, verwenden Sie oder . Um einen Ein-/Ausgang einzustellen, drücken Sie die Taste . Je nach Energiezählertyp stehen unterschiedliche Optionen für die Ein-/Ausgänge zur Auswahl, siehe Tabelle 4:3.
Tabelle: 4:2
| Ein-/Ausgänge | Verfügbare Optionen |
| 4 statische Ein-/Ausgänge ^2 | AlarmausgangKommunikationsausgangImpulsausgangTarifausgangImmer einImmer aus |
| 1 statischer Ein-/Ausgang | AlarmausgangKommunikationsausgangImpulsausgangTarifausgangImmer einImmer aus |
-
Durch diese Optionen können Sie Ausgänge durch Tarifeinstellungen kontrollieren.
-
Ein-/Ausgang 1 und Ein-/Ausgang 2 sind standardmäßig als statische Ausgänge eingestellt. Ein-/Ausgang 3 und Ein-/Ausgang 4 sind standardmäßig als statische Ausgänge eingestellt und können nicht konfiguriert werden. Ein-/Ausgang 3 und Ein-/Ausgang 4 werden nicht auf der Anzeige aufgeführt.
4.1.5 Einstellung der Alarme
Gehen Sie wie folgt vor, um Alarme einzustellen:
-
Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK
-
Wählen Sie „Alarm“ (Alarm) und drücken Sie OK
-
Die Anzeige zeigt die zu messende Größe. Je nach Energiezählertyp stehen verschiedene Größen zur Auswahl: Siehe Tabelle 4:3 und Tabelle 4:4 für verfügbare Größen und Intervalle/Einheiten für die unterschiedlichen Größen. Stellen Sie die gewünschte Größe ein.
-
Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt den Grenzwert, bei dem der Alarm ausgelöst wird. Stellen Sie die Alarmgrenze ein.
-
Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt die Zeit, in der ein Messwert über dem im vorherigen Schritt eingestellten Grenzwert liegen muss, damit der Alarm ausgelöst wird. Stellen Sie den Grenzwert ein.
-
Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt, bei welchem Grenzwert der Alarm beendet wird. Stellen Sie die Alarmgrenze ein.
-
Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt die Zeit, in der ein Messwert unter den im vorherigen Schritt eingestellten Grenzwert fallen muss, damit der Alarm ausgelöst wird. Stellen Sie den Grenzwert ein.
-
Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt, ob der Alarm aufgezeichnet wird oder nicht. Die verfügbaren Werte sind „on“ (ein) und „off“ (aus). Stellen Sie die Aufzeichnung auf ein oder aus.
-
Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige zeigt den Ausgang, für den der Alarm eingestellt wurde (oder ob kein Ausgang eingestellt wurde). Die verfügbaren Optionen richten sich nach dem Energiezählertyp, siehe Tabelle 4:5.

Hinweis – Wenn Sie einen E/A auswählen, der nicht für einen Alarm konfiguriert ist, wird die Option auf „no output“ (kein Ausgang) gesetzt, wenn Sie die Taste SET drücken
- Der erste Alarm ist jetzt vollständig eingerichtet. Je nach Energiezählertyp können bis zu vier Alarme eingerichtet werden. Wenn Ihr Energiezähler mehrere Alarme unterstützt, verwenden Sie und , um die verbleibenden Alarme analog zur Einrichtung des ersten Alarms einzurichten.
Tabelle: 4:3
| 3-phasiger Energiezähler Intervall/Einheit | |
| Inaktiv - | |
| Gesamtwirkleistung 0–9999 W/kW/MW | |
| Gesamtblindleistung | 0–9999 W/kW/MW |
| Gesamtscheinleistung | 0–9999 W/kW/MW |
| Gesamtleistungsfaktor | 0,000–0,999 |
| Strom L1 | 0,01–99,99 A/kA |
| Strom L2 | 0,01–99,99 A/kA |
| Strom L3 0,01–99,99 A/kA | |
| Strom N 0,01–99,99 A/kA | |
| Spannung L1 0,1–999,9 V/kV | |
| Spannung L2 0,1–999,9 V/kV | |
| Spannung L3 0,1–999,9 V/kV | |
| Spannung L1-L2 0,1–999,9 V/kV | |
| Spannung L2-L3 0,1–999,9 V/kV | |
| Spannung L1-L3 0,1–999,9 V/kV | |
| Harmonische Spannung L1 0,1–999,9 V/kV | |
| Harmonische Spannung L2 0,1–999,9 V/kV | |
| Harmonische Spannung L3 0,1–999,9 V/kV | |
| Harmonische Spannung L1-L2 0,1–999,9 V/kV | |
| Harmonische Spannung L2-L3 0,1–999,9 V/kV | |
| Harmonische Spannung L1-L3 0,1–999,9 V/kV | |
| Wirkleistung L1 0–9999 W/kW/MW | |
| Wirkleistung L2 0–9999 W/kW/MW | |
| Wirkleistung L3 0–9999 W/kW/MW | |
| Blindleistung L1 0–9999 W/kW/MW | |
| Blindleistung L2 0–9999 W/kW/MW | |
| Blindleistung L3 0–9999 W/kW/MW | |
| Scheinleistung L1 0–9999 W/kW/MW | |
| Scheinleistung L2 0–9999 W/kW/MW | |
| Scheinleistung L3 0–9999 W/kW/MW | |
| Leistungsfaktor L1 0,000–0,999 | |
| Leistungsfaktor L2 0,000–0,999 | |
| Leistungsfaktor L3 0,000–0,999 |
Tabelle: 4:4
| 4 statische E/A 1 statischer E/A | |
| Kein Ausgang Kein Ausgang | |
| Out 1 | Out 1 |
| Out 2 | |
4.1.6 Einstellung Währung/CO _2
2
Durch die Einstellung eines Umrechnungsfaktors für Währung/CQwerden kWh in eine Währung bzw. in kg CO₂ umgerechnet.
Gehen Sie wie folgt vor, um Währung/CO _2 einzustellen:
- Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie
- Wählen Sie „Currency/CO2“ (Curr/CO2 auf der Anzeige) und drücken Sie OK
- Die Anzeige zeigt den Preis in der Währung pro Einheit.
- Drücken Sie zur Einstellung des Umrechnungsfaktors und der Größe.
- Verwenden Sie, um zur nächsten Seite zu gelangen. Die Seite zeigt die Emissionen an CO_2 in kg pro kWh.
- Drücken Sie zur Einstellung des Umrechnungsfaktors für CO _2 .
4.1.7 Einstellung der RS485
Die RS485 verwendet das EQ-Bus- und das Modbus-Protokoll zur Kommunikation. Gehen Sie wie folgt vor, um die RS485-Kommunikation je nach Protokoll einzustellen:
| Schritt | EQ-Bus Modbus | |
| 1 Wählen | Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK | Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK. |
| 2 | Wählen Sie die Kommunikations-schnittstelle. | Wählen Sie die Kommunikations-schnittstelle. |
| 3 Wählen | Sie EQ-Bus. Wählen Sie Modbus. | |
| 4 | Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Baudrate. Die Optionen für die Baudrate finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Baudrate ein. | Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Baudrate. Die Optionen für die Baudrate finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Baudrate ein. |
| 5 Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Adresse. Den Adressbereich finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Adresse ein. | Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Adresse. Den Adressbereich finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Adresse ein. | |
| 6 | Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint Oct. TO. Die Optionen finden Sie in Tabelle 4:6 Stellen Sie Oct. TO ein. | Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint die Parität. Die Optionen finden Sie in Tabelle 4:6. Stellen Sie die Pa- rität ein. |
| 7 | Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Auf der Anzeige erscheint Inac. TO. Die Optionen finden Sie in Tabelle 4:6 Stellen Sie Inac. TO ein. | |
| 8 | Drücken Sie ein Mal, um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Anzeige gibt an, ob das Passwort zurückgesetzt werden muss. Die Optionen finden Sie in Tabelle 4:6 Stellen Sie die Option ein. |
Einzelheiten zu den Protokollen
Die folgende Tabelle zeigt die Intervalle und Optionen für die verschiedenen Protokolle:
Tabelle: 4:6
| Protokoll | Zugangs-ebene | Aktualisierungsmodus | Status-informationen senden | Passwort zurücksetzen | Pari-tät | Baudrate | Adresse | Inter-8-Bit-Zeichen-Zeitablauf (ms) | Inaktivitätszeit-ablauf (ms) |
| EQ-Bus (bei Nutzung 4800, durch 9600, RS485 | - Ja, Nein | - 1200, 16 | -16381 20 | -6000 0–20 | 00 | 2400,19200,38400,57600,115200,125000,230400,250000,460800 | |||
| Modbus (bei Nutzung durch RS485 | - | - | - | - | Keine, Ungerade, Gerade | 1200,2400,4800,9600,19200,38400,57600,115200 | 1–247 | - | - |
| EQ-Bus (bei Nutzung durch IR-Schnitl-stelle) | - | Ja, Nein | - 1200, | 2400,4800,9600,19200,38400,57600,115200,125000,230400 |
4.1.8 Einstellung der Aktualisierungseinwilligung
Die Aktualisierungseinwilligung kann auf Allowed (erlaubt) oder Not Allowed (nicht erlaubt) gesetzt werden. Wird sie auf Allowed gesetzt, heißt das, dass Sie Aktualisierungen des Energiezählers zustimmen. Wird sie auf Not Allowed gesetzt, erfolgen keine Aktualisierungen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Aktualisierungseinwilligung einzustellen:
- Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie
-
Wählen Sie „Upgrade Consent“ (Upgr.Cons auf der Anzeige) und drücken Sie OK
-
Drücken Sie, um die Aktualisierungseinwilligung einzustellen.
4.1.9 Einstellung der Impuls-LED
Gehen Sie wie folgt vor, um die Impuls-LED einzustellen:
- Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie: OK
- Wählen Sie „Pulse LED“ (Pul.LED auf der Anzeige) und drücken Sie OK
- Drücken Sie, um die Energieart einzustellen, Wirk- oder Blindenergie, für die eine Anzeige über die LED erfolgen soll.
Die Tarifquelle kann auf Eingang, Uhr oder Kommunikation gestellt werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Tarife einzustellen:
| Schritt | Eingang Uhr Kommunikation | ||
| 1 Wählen | Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK. | Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK. | Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie OK. |
| 2 Wählen | Sie „Tariff“ (Tarif) und drücken Sie OK | Wählen Sie „Tariff“ (Tarif) und drücken Sie OK | Wählen Sie „Tariff“ (Tarif) und drücken Sie OK |
| 3 | Drücken Sie und wählen Sie Input (Eingang). | Drücken Sie SET und wählen Sie Clock (Uhr).Wenn auf der Anzeige „Config found No reset“ erscheint, setzen Sie die Konfiguration über SET und die Auswahl von „Reset“ zurück | Drücken Sie SET und wählen Sie Comm (Kommunikation). |
| 4 | Verwenden Sie , um zur ersten Konfiguration zu gelangen. Es stehen vier Konfigurationen zur Verfügung. Stellen Sie den Tarif ein, der für jede Konfiguration aktiv sein soll. | Drücken Sie , um zur nächsten Seite zu gelangen. | Die Tarifquelle ist jetzt für Kommunikation eingestellt. |
| Schritt | Eingang Uhr Kommunikation | ||
| 5 | - | Stellen Sie die gewünschten Tarife mit der Startzeit ein und, ob der Tarif verwendet wird oder nicht. Es können bis zu acht Tarife eingestellt werden, vier für Wochentage und vier für Wochenenden. Stellen Sie mindestens einen Tarif für Wochentage (Mo-Fr) und einen für Wochenenden (Sa-So) ein, auch wenn die Werte gleich sind. | - |
4.1.11 Zurücksetzen rücksetzbarer Zwischenzähler
Gehen Sie wie folgt vor, um Zwischenzähler zurückzusetzen:
- Wählen Sie das Symbol Einstellungen im Hauptmenü und drücken Sie.
- Wählen Sie „Resettable registers“ (Rst.Reg auf der Anzeige) und drücken Sie OK
- Die Anzeige zeigt die verschiedenen rücksetzbaren Zwischenzähler. Je nach Energiezählertyp stehen folgende Optionen zur Auswahl:
| Zwischenzähler Auf der Anzeige | |
| Insgesamt importierte Wirkenergie Act.Imp | |
| Insgesamt exportierte Wirkenergie Act.Exp | |
| Insgesamt importierte Blindenergie Rea.Imp | |
| Insgesamt exportierte Blindenergie Rea.Exp | |
| Alle zurücksetzen All |
- Blättern Sie durch die Seiten und setzen Sie die gewünschten Zwischenzähler zurück.
Kapitel 5: Technische Beschreibung
Übersicht
Dieses Kapitel enthält technische Beschreibungen der Funktionen des Energiezählers. Je nach Energiezählertyp kann der Energiezähler alle oder einen Teil der in diesem Kapitel beschriebenen Funktionen enthalten.
In diesem Kapitel
Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
5.1 Energiewerte 52
5.2 Messwerte 54
5.3 Oberwellen.... 56
5.4 Alarm 60
5.5 Eingänge und Ausgänge 62
5.6 Interne Uhr 66
5.7 Protokolle 67
5.8 Bedarf 73
5.9 Vorherige Werte 76
5.10 Belastungsprofil 78
5.1 Energiewerte
Allgemeines
Die Energiewerte werden in Energieregistern gespeichert. Die unterschiedlichen Energieregister können wie folgt unterteilt werden:
- Register mit Wirk-, Blind- oder Scheinenergie
- Register mit unterschiedlichen Tarifen oder der Gesamtsumme aller Tarife
- Register mit Energie pro Phase oder der Gesamtsumme aller Phasen
• Rücksetzbare Register - Register mit dem Istwert oder dem historischen Wert
Die Energiewerte können über die Kommunikation oder direkt am Display mit Hilfe der Tasten abgelesen werden.
Primärwert
Bei über Transformatoren angeschlossenen Energiezählern mit externen Stromwandlern und manchmal auch externen Spannungswandlern wird der Registerwert mit dem gesamten Übersetzungsverhältnis multipliziert, bevor er auf dem Display angezeigt oder über die Kommunikation gesendet wird. Dieser Wert wird Primärwert genannt.
Darstellung der Registerwerte
Bei direktmessenden Energiezählern wird die Energie in der Regel mit einer festen Einheit und einer Reihe von Nachkommastellen angezeigt (in der Regel kWh, ohne Nachkommastellen).
Bei über Transformatoren angeschlossenen Energiezählern, bei denen die Primärwerte angezeigt werden, können die Energiewerte recht hoch sein, wenn das Übersetzungsverhältnis hoch ist. In der Regel übernimmt der Energiezähler die für den Wert anzuzeigenden Einheit und die Anzahl der Nachkommastellen automatisch.
Wird die Energie mit festen Einheiten und einer Reihe von Nachkommastellen angezeigt, wechselt die Energie auf Nullen, wenn die Energie erhöht und an jeder Position eine Neun angezeigt wird. Der Energiezähler kann jedoch intern mehr Zahlen enthalten, die über die Kommunikation ausgelesen werden können, wenn der Energiezähler mit einer Kommunikationsschnittstelle ausgestattet ist. Siehe Beispiel unten, bei dem der Wert 2483756 angezeigt wird, während das interne Register den Wert 192483756.6 enthält.
Bild
Die folgende Abbildung zeigt eine Anzeige mit fester Einheit und fester Anzahl an Nachkommastellen:

5.2 Messwerte
Funktionen der Messwerte
Die folgende Tabelle zeigt die kompletten Funktionen der Messwerte des Energiezählers A44. Je nach Energiezählertyp stehen alle oder nur einige der folgenden Funktionen zur Verfügung:
Messwerte 3-phasig, 4-adrig 3-phasig, 3-adrig
| Wirkleistung, gesamt X X | |
| Wirkleistung, L1 X X | |
| Wirkleistung, L2 X | |
| Wirkleistung, L3 X X | |
| Blindleistung, gesamt X X | |
| Blindleistung, L1 X X | |
| Blindleistung, L2 X | |
| Blindleistung, L3 X X | |
| Scheinleistung, gesamt X X | |
| Scheinleistung, L1 X X | |
| Scheinleistung, L2 X | |
| Scheinleistung, L3 X X | |
| Spannung L1 - N X | |
| Spannung L2 - N X | |
| Spannung L3 - N X | |
| Spannung L1 - L2 | X X |
| Spannung L3 - L2 | X X |
| Spannung L1 - L3 | X |
| Strom L1 | X X |
| Strom L2 | X |
| Strom L3 | X X |
| Strom N | X |
| Frequenz | X X |
| Leistungsfaktor, insgesamt | X X |
| Leistungsfaktor, L1 | X X |
| Leistungsfaktor, L2 | X |
| Leistungsfaktor, L3 | X X |
| Phasenwinkel Leistung, gesamt | X X |
| Phasenwinkel Leistung, L1 | X X |
| Phasenwinkel Leistung, L2 | X |
| Phasenwinkel Leistung, L3 | X X |
| Phasenwinkel Spannung, L1 | X X |
| Phasenwinkel Spannung, L2 | X |
| Phasenwinkel Spannung, L3 | X X |
| Phasenwinkel Strom, L1 | X X |
| Phasenwinkel Strom, L2 | X |
| Messwerte 3-phasig, 4-adrig 3-phasig, 3-adrig | ||
| Phasenwinkel Strom, L3 X X | ||
| Current quadrant, Total (Stromquadrant, gesamt) | X | X |
| Stromquadrant, L1 X X | ||
| Stromquadrant, L2 X | ||
| Stromquadrant, L3 X X | ||
| THD X X | ||
| Harmonische Spannung L1 X X | ||
| Harmonische Spannung L2 X | ||
| Harmonische Spannung L3 X X | ||
| Harmonische Spannung L1-L2 X X | ||
| Harmonische Spannung L2-L3 X X | ||
| Harmonische Spannung L1-L3 X | ||
| Harmonischer Strom L1 X X | ||
| Harmonischer Strom L2 X | ||
| Harmonischer Strom L3 X X | ||
| Harmonischer Strom N X |
Genauigkeit
Die Genauigkeit der Daten der gesamten Messwerte ist im Spannungsbereich von 20 % der angegebenen Nennspannung und im Strombereich von 5 % des Grundstromes zum maximalen Strom festgelegt.
Die Genauigkeit der gesamten Daten der Messwerte, außer die Phasenwinkel für Spannung und Strom, ist identisch mit der angegebenen Genauigkeit der Energiemessung. Die Genauigkeit für die Phasenwinkel für Spannung und Strom beträgt 2 Grad.
5.4 Alarm
Allgemeines
Sinn und Zweck der Alarmfunktion ist die Überwachung der Werte im Energiezähler. Die Überwachung kann auf die Erkennung einer Über- oder Unterschreitung eingestellt werden. Die Erkennung einer Überschreitung sorgt für einen Alarm, wenn das Niveau einer Menge die eingestellte Grenze überschreitet. Die Erkennung einer Unterschreitung sorgt für einen Alarm, wenn das Niveau einer Menge die eingestellte Grenze unterschreitet.
Es ist möglich, 25 Alarme zu konfigurieren. Die Konfiguration kann über die Kommunikation oder über die Tasten direkt am Energiezähler erfolgen.
Mengen
Je nach Energiezählertyp können alle oder ein Teil der folgenden Mengen überwacht werden:
| Spannung L1 Blindleistung L2 | |
| Spannung L2 Blindleistung L3 | |
| Spannung L3 Gesamtscheinleistung | |
| Spannung L1-L2 Scheinleistung L1 | |
| Spannung L2-L3 Scheinleistung L2 | |
| Spannung L1-L3 Scheinleistung L3 | |
| Strom L1 Gesamtleistungsfaktor | |
| Strom L2 Leistungsfaktor L1 | |
| Strom L3 Leistungsfaktor L2 | |
| Strom N Leistungsfaktor L3 |
Funktions- beschreibung
Wenn der Wert der überwachten Menge die Aktivierungsgrenze erreicht und über einen Zeitraum dort verbleibt, der entweder gleichlang oder länger als die eingestellte Zeitverzögerung ist, wird der Alarm aktiviert. Gleichermaßen wird der Alarm deaktiviert, wenn der Wert die Deaktivierungsgrenze erreicht und dort über einen Zeitraum verbleibt, der entweder gleichlang oder länger als die eingestellte Zeitverzögerung ist.
Wenn die Aktivierungsgrenze über der Deaktivierungsgrenze liegt, wird der Alarm aktiviert, wenn der Wert der überwachten Menge die Aktivierungsgrenze überschreitet.
Wenn die Aktivierungsgrenze unter der Deaktivierungsgrenze liegt, wird der Alarm aktiviert, wenn der Wert der überwachten Menge die Aktivierungsgrenze unterschreitet.
5.5 Eingänge und Ausgänge
| Allgemeines | Eingänge/Ausgänge werden mit automatischen Verbindungsstücken gebaut und sind galvanisch von anderen Elektronikbauteilen des Energiezählers getrennt. Sie sind unabhängig von der Polarität und für Gleich- und Wechselspannung geeignet.Ein nicht angeschlossener Eingang ist wie ein abgeschalteter Eingang zu behandeln.Die entsprechende Schaltung der Ausgänge ist ein ideales Relais in Reihe mit einem Widerstand. |
| Funktion der Eingänge | Die Eingänge zählen Impulse, registrieren die Aktivität und den aktuellen Status und die Daten können direkt am Display des Energiezählers oder über die Kommunikation ausgelesen werden.Das Register Aktivität kann über die Kommunikation oder über die Tasten direkt am Energiezähler zurückgesetzt werden. |
| Funktion der Ausgänge | Die Ausgänge können über die Kommunikation, Alarme oder durch die interne Uhr gesteuert werden. |
5.5.1 Tarifeingänge
| Tarifsteuerung | Bei Energiezählern mit Tariffunktion werden die Tarife entweder über die Kommunikation, über die interne Uhr oder durch 1 Tarifeingang gesteuert.Die Tarifsteuerung über Eingänge erfolgt durch den Anschluss einer entsprechenden Kombination aus „Spannung“ oder „keine Spannung“ an den Eingang/die Eingänge. Jede Kombination aus „Spannung“/„keine Spannung“ führt dazu, dass der Energiezähler die Energie in einem bestimmten Tarifregister einträgt.Bei kombinierten Energiezählern mit Wirk- und Blindenergiemessung werden beide Größen durch dieselben Eingänge gesteuert und der aktive Tarif für Wirk- und Blindenergie ist immer gleich. |
| Anzeige des aktiven Tarifs | Der aktive Tarif wird auf der LCD-Anzeige durch den Text „Tx“ im Statusfeld angezeigt, wobei x die Nummer des Tarifs ist. Der aktive Tarif kann auch über die Kommunikation ausgelesen werden. |
Eingangsverschlüsselung, Energiezähler mit 2 Tarifen
Die Eingänge werden binär verschlüsselt. Die folgende Tabelle beschreibt die standardmäßige Verschlüsselung:
| Eingang 3 | Tarif |
| AUS = T1 | |
| EIN = T2 |
5.5.2 Impulsausgänge
Über Impuls- ausgänge
Mit Impulsausgängen ausgestattete Energiezähler können bis zu 4 Ausgänge haben.
Über die Impulsausgänge sendet der Energiezähler eine bestimmte Anzahl an Impulsen (Impulsfrequenz) pro Kilowattstunde (kilovar für Blindimpulsausgänge).
Die Impulsausgänge sind primär, d.h. die Impulse werden proportional zu der tatsächlichen Primärenergie ausgesendet, unter Berücksichtigung der Spannungs- und Stromübersetzungen (CT- und VT-Übersetzung), die im Energiezähler programmiert sind.
Bei direktmessenden Energiezählern werden keine externen Transformatoren verwendet und die Anzahl der ausgesendeten Impulse ist proportional zur durch den Energiezähler geflossenen Energie.
5.5.2.1 Impulsfrequenz und Impulslänge
Allgemeines
Die Impulsfrequenz und die Impulslänge können über die Tasten am Energiezähler oder über die Kommunikation eingestellt werden. Wenn der Energiezähler über mehr als 1 Impulsausgang verfügt, haben alle Ausgänge dieselbe Impulsfrequenz und Impulslänge.
Impulsfrequenz Die Impulsfrequenz ist konfigurierbar und kann auf einen Wert zwischen 1–9999 Impulsen gesetzt werden. Der Wert muss ganzzahlig sein. Die Einheit ist wählbar und kann auf Impulse/kWh, Impulse/Wh oder Impulse/MWh gesetzt werden.
Impulslänge Die Impulslänge kann auf einen Wert zwischen 10–990 ms gesetzt werden.
Bestimmung der Impulsfrequenz/Impulslänge
Ist die Leistung zu hoch für eine bestimmte Impulslänge und -frequenz, besteht die Gefahr, dass die Impulse ineinander übergehen. Kommt es dazu, gibt der Energiezähler einen neuen Impuls aus (Relais geschlossen), bevor der vorherige beendet ist (Relais offen), und der Impuls wird verpasst. Im schlimmsten Fall ist das Relais durchgehend geschlossen.
Um dieses Problem zu vermeiden, sollte eine Berechnung durchgeführt werden, um die maximal zulässige Impulsfrequenz an einem bestimmten Standort auf der Grundlage einer geschätzten maximalen Leistung und der Daten des Impulsausgangs des Energiezählers zu ermitteln.
Formel Die Formel für diese Berechnung lautet:
Maximale Impulsfrequenz = 1000*3600 / U / I / n / (Ppause + Plänge)
wobei U und I die geschätzte maximale Spannung des Messwerks (in Volt) und der geschätzte maximale Strom des Messwerks (in Ampere) sind und n die Anzahl der Messwerke ist (1–3). Plänge und Ppause sind die Impulslänge und die erforderliche Impulspause (in Sekunden). Eine vernünftige Mindestimpulslänge und -impulspause ist 30 ms, was den Normen S0 und IEC entspricht.

Hinweis – U und I müssen die Primärwerte in einem über Transformatoren angeschlossenen Energiezähler sein, wenn CT und VT für die externen Transformatoren im Energiezähler programmiert sind.
Beispiel 1 Bei einem direktmessenden Energiezähler mit 3 Messwerken mit einer geschätzten maximalen Spannung und einem geschätzten maximalen Strom von 250 V und 65 A und einer Impulslänge von 100 ms und der erforderlichen Impulspause von 30 ms, beträgt die maximal zulässige Impulsfrequenz:
1000 * 3600 / 250 / 65 / 3 / (0,030 + 0,100)) = 568 Impulse / kWh (kvarh)
Beispiel 2 Bei einem über Transformatoren angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken mit einer geschätzten maximalen Spannung und einem geschätzten maximalen Strom von 63 * 100 V = 6300 V (VT-Übersetzung 100) und 6 * 50 A = 300 A (CT-Übersetzung 50) und einer Impulsbreite von 100 ms und der erforderlichen Impulspause von 30 ms, beträgt die maximal zulässige Impulsfrequenz:
1000 * 3600 / 6300 / 300 / 3 / (0,030 + 0,100) = 6,16 Impulse / kWh (kvarh)
5.6 Interne Uhr
Allgemeines
Ein Energiezähler mit einer eingebauten Uhr behält automatisch die Übersicht über Schaltjahr und Sommerzeit (DST). Die Verwendung von DST ist optional. Die Uhrzeit wird durch eine Quarzuhr kontrolliert.
Uhrzeit und Datum
Uhrzeit und Datum können über die Kommunikation oder über die Tasten direkt am Energiezähler eingestellt werden.
Zeitabhängige Funktionen
- Belastungsprofil
• Über die Zeit gesteuerte Ausgänge - Tarifsteuerung
Sicherung der Uhr
Im Falle eines Stromausfalls sichert ein Superkondensator die Uhr für 48 Stunden.
5.7 Protokolle
Allgemeines
Der Energiezähler enthält insgesamt fünf verschiedene Protokolle:
- Systemprotokoll
- Ereignisprotokoll
- Netzqualitätsprotokoll
- Prüfprotokoll
- Einstellungsprotokoll
Die Protokolldaten können über die Kommunikation oder direkt am Display des Energiezählers abgelesen werden.
Im Systemprotokoll, im Ereignisprotokoll und im Netzqualitätsprotokoll können maximal 500 Ereignisse gespeichert werden. Ist die maximale Anzahl an Ereignissen für ein Protokoll erreicht, werden die ältesten Ereignisse überschrieben.
Es können maximal 40 Ereignisse im Prüfprotokoll gespeichert werden. Ist die maximale Anzahl an Ereignissen für dieses Protokoll erreicht, können keine Ereignisse mehr gespeichert werden. Das Aufspielen einer neuen Firmware wird nicht funktionieren, da keine Ereignisse mehr gespeichert werden können.
Es können maximal 80 Ereignisse im Einstellungsprotokoll gespeichert werden. Ist die maximale Anzahl an Ereignissen für dieses Protokoll erreicht, können keine Ereignisse mehr gespeichert werden. Eine neue Einstellung für CT/VT oder die Anzahl der Messwerke wird nicht übernommen, da keine Ereignisse mehr gespeichert werden können.
Es besteht die Möglichkeit, alle Einträge im Systemprotokoll, Ereignisprotokoll und im Netzqualitätsprotokoll über die Kommunikation zu löschen.
5.7.1 Systemprotokoll
Dieses Protokoll speichert Ereignisse, die sich auf Fehler im Energiezähler beziehen.
Inhalt
Die folgenden Informationen werden in einem Ereignis hinterlegt:
- Datum und Uhrzeit
- Ereigniscode
• Dauer
Die folgenden Ereignisse werden in diesem Protokoll gespeichert:
- Program CRC Error – Fehler bei der Überprüfung der Firmwareübereinstimmung.
- Persistent Storage Error – Im Langzeitspeicher abgelegte Dateien sind fehlerhaft.
- RTC Circuit Error – Fehler beim Auslesen von Datum und Uhrzeit von der Echtzeituhr.
5.7.2 Ereignisprotokoll
Dieses Protokoll speichert Ereignisse, die sich auf Alarme und Konfigurationswarnungen beziehen.
Inhalt
Die folgenden Informationen werden in einem Ereignis hinterlegt:
- Datum und Uhrzeit
- Ereigniscode
- Dauer
Die folgenden Ereignisse werden in diesem Protokoll gespeichert:
- Date Not Set Warning – Datum wurden nicht für RTC konfiguriert.
- Time Not Set Warning – Uhrzeit wurden nicht für RTC konfiguriert.
- Negative Power Element 1 Warning – Messwerk 1 misst eine negative Leistung.
- Negative Power Element 2 Warning – Messwerk 2 misst eine negative Leistung.
- Negative Power Element 3 Warning – Messwerk 3 misst eine negative Leistung.
- Negative Total Power Warning – Gesamtleistung wird als negativer Wert gemessen.
• Alarm Current L1 (Alarm Strom L1)
• Alarm Current L2 (Alarm Strom L2)
• Alarm Current L3 (Alarm Strom L3)
• Alarm Active Power Total (Alarm Gesamtwirkleistung)
• Alarm Active Power L1 (Alarm Wirkleistung L1)
• Alarm Active Power L2 (Alarm Wirkleistung L2)
• Alarm Active Power L3 (Alarm Wirkleistung L3)
• Alarm Reactive Power Total (Alarm Gesamtblindleistung)
• Alarm Reactive Power L1 (Alarm Blindleistung L1)
• Alarm Reactive Power L2 (Alarm Blindleistung L2)
• Alarm Reactive Power L3 (Alarm Blindleistung L3)
• Alarm Apparent Power Total (Alarm Gesamtscheinleistung)
• Alarm Apparent Power L1 (Alarm Scheinleistung L1)
• Alarm Apparent Power L2 (Alarm Scheinleistung L2)
• Alarm Apparent Power L3 (Alarm Scheinleistung L3)
• Alarm Power Factor Total (Alarm Gesamtleistungsfaktor)
• Alarm Power Factor L1 (Alarm Leistungsfaktor L1)
• Alarm Power Factor L2 (Alarm Leistungsfaktor L2)
• Alarm Power Factor L3 (Alarm Leistungsfaktor L3)
5.7.3 Netzqualitätsprotokoll
Dieses Protokoll speichert die Alarme und Informationen im Zusammenhang mit der Netzqualität.
Inhalt
Die folgenden Ereignisse werden in diesem Protokoll gespeichert
• U1 Missing Warning – U1 fehlt
• U2 Missing Warning – U2 fehlt
• U3 Missing Warning – U3 fehlt
• Frequency Warning – Netzfrequenz ist nicht stabil
• Alarm Voltage L1 (Alarm Spannung L1)
• Alarm Voltage L2 (Alarm Spannung L2)
• Alarm Voltage L3 (Alarm Spannung L3)
• Alarm Voltage L1-L2 (Alarm Spannung L1-L2)
• Alarm Voltage L2-L3 (Alarm Spannung L2-L3)
• Alarm Voltage L1-L3 (Alarm Spannung L1-L3)
• Alarm Harmonic Voltage L1 (Alarm Harmonische Spannung L1)
• Alarm Harmonic Voltage L2 (Alarm Harmonische Spannung L2)
• Alarm Harmonic Voltage L3 (Alarm Harmonische Spannung L3)
• Alarm Harmonic Voltage L1-L2 (Alarm Harmonische Spannung L1-L2)
• Alarm Harmonic Voltage L2-L3 (Alarm Harmonische Spannung L2-L3)
• Alarm Harmonic Voltage L1-L3 (Alarm Harmonische Spannung L1-L3)
5.7.4 Prüfprotokoll
Das Prüfprotokoll speichert ein Ereignis nachdem versucht wurde, die Firmware zu aktualisieren.
Inhalt
Die folgenden Informationen werden in einem Ereignis hinterlegt:
- Datum und Uhrzeit
- Firmwareversion
- Wirkenergieimport
• Wirkenergieimport L1
• Wirkenergieimport L2 - Wirkenergieimport L3
• Wirkenergieimport Tarif 1
• Wirkenergieimport Tarif 2
• Wirkenergieimport Tarif 3
• Wirkenergieimport Tarif 4 - Wirkenergieexport
• Status Firmwareaktualisierung
5.7.5 Einstellungsprotokoll
Dieses Protokoll speichert ein Ereignis, wenn das Übersetzungsverhältnis neu eingestellt wird.
Inhalt
Die folgenden Informationen werden in einem Ereignis hinterlegt:
- Datum und Uhrzeit
- Firmwareversion
- Wirkenergieimport
• Wirkenergieimport L1 - Wirkenergieimport L2
• Wirkenergieimport L3
• Wirkenergieimport Tarif 1
• Wirkenergieimport Tarif 2
• Wirkenergieimport Tarif 3
• Wirkenergieimport Tarif 4 - Wirkenergieexport
- CT-Wert
- VT-Wert
- Messwerke
5.7.6 Ereigniscodes
Beschreibung
Die folgende Tabelle beschreibt die Ereigniscodes, die im Systemprotokoll, im Ereignisprotokoll und im Netzqualitätsprotokoll auftreten können:
| Ereigniscode | Ereignis |
| 41 CRC-Fehler | Programm |
| 42 Fehler dauerhafter Speicher | |
| 53 Fehler RTC-Kreis | |
| 1000 Warnung | U1 fehlt |
| 1001 Warnung | U2 fehlt |
| 1002 Warnung | U3 fehlt |
| 1004 Warnung | negative Leistung Messwerk 1 |
| 1005 Warnung | negative Leistung Messwerk 2 |
| 1006 Warnung | negative Leistung Messwerk 3 |
| 1007 Warnung | negative Gesamtleistung |
| 1008 Warnung | Frequenz |
| 1010 Warnung | Datum nicht eingestellt |
| 1011 Warnung | Uhrzeit nicht eingestellt |
| 2013 Alarm 1 aktiv | |
| 2014 Alarm 2 aktiv | |
| 2015 Alarm 3 aktiv | |
| 2016 Alarm 4 aktiv | |
| 2017 Alarm 5 aktiv | |
| 2018 Alarm 6 aktiv | |
| 2019 Alarm 7 aktiv | |
| 2020 Alarm 8 aktiv | |
| 2021 Alarm 9 aktiv | |
| 2022 Alarm 10 aktiv | |
| 2023 Alarm 11 aktiv | |
| 2024 Alarm 12 aktiv | |
| 2025 Alarm 13 aktiv | |
| 2026 Alarm 14 aktiv | |
| 2027 Alarm 15 aktiv | |
| 2028 Alarm 16 aktiv | |
| 2029 Alarm 17 aktiv | |
| 2030 Alarm 18 aktiv | |
| 2031 Alarm 19 aktiv | |
| 2032 Alarm 20 aktiv | |
| 2033 Alarm 21 aktiv | |
| 2034 Alarm 22 aktiv | |
| 2035 Alarm 23 aktiv | |
| 2036 Alarm 24 | aktiv |
| 2037 Alarm 25 | aktiv |
5.8 Bedarf
Allgemeines
Die Bedarfsfunktion wird eingesetzt, um die maximalen und minimalen Bedarfe unterschiedlicher Größen im Energiezähler zu speichern. Die Uhrzeit wird in Intervalle einer bestimmten Länge unterteilt, in denen die Durchschnittswerte einer Reihe ausgewählter Größen gemessen werden.
Der Bedarf kann über die Kommunikation oder über die Tasten am Energiezähler eingestellt werden.

Hinwels – Bevor irgendwelche Bedarfswerte gespeichert werden können, müssen Datum und Uhrzeit eingestellt werden.
Die Änderung von Datum/Uhrzeit speichert die aktuelle Periode und beginnt eine neue.
Kommt es zu einem Stromausfall, der über das Ende der aktuellen Periode hinausgeht, wird die Periode gespeichert, wenn der Energiezähler wieder mit Strom versorgt wird, und es beginnt eine neue Periode. Sind Datum und Uhrzeit nicht eingestellt, wenn der Energiezähler wieder mit Strom versorgt wird, geht der Bedarf in einen Wartezustand, bis Datum und Uhrzeit eingestellt werden.
Intervallänge
Die Intervallängen für den Bedarf können wie folgt gewählt werden: 1, 2, 5, 10, 15, 20, 30, 60, 120, 180, 240, 360, 480, 720 oder 1440 Minuten.
Speicherung von Perioden
Wenn das letzte Intervall einer laufenden Periode beendet ist, werden die maximalen bzw. minimalen Werte gespeichert und es beginnt eine neue Periode.
Die Länge einer Bedarfsperiode kann einen Tag, eine Woche oder einen Monat umfassen.
Der Bedarf verfügt über 50 Kanäle, die individuell konfiguriert werden können. Jeder Kanal kann bis zu 200 Perioden speichern. Eine gespeicherte Periode enthält den Bedarfswert, das Datum/die Uhrzeit der Periode und das Datum/die Uhrzeit des Intervalls, bei dem der Bedarfswert gemessen wurde. Alle Kanäle verwenden dieselben Längen für Intervall und Periode.
Das Datum und die Uhrzeit für die Periode/das Intervall werden als Ende der Periode/des Intervalls gespeichert. Wenn eine Periode beispielsweise am 2010.01.01 00:00.00 beginnt und am 2010.01.02 00:00.00 endet, ist die gespeicherte Periode 2010.01.02 00:00.00.
Wenn kein Speicherplatz mehr verfügbar ist, wird die älteste Periode gelöscht, um Platz für die neueste Periode zu schaffen.
Gespeicherte Perioden können über die Kommunikation oder direkt auf dem Display abgelesen werden.
Eine laufende Periode kann beendet und eine neue Periode kann gestartet werden, indem ein Befehl „Bedarf einfrieren“ über die Kommunikation gesendet wird.
Es ist auch möglich, alle gespeicherten Perioden zu löschen, indem ein Befehl „Bedarf zurücksetzen“ gesendet wird.
Bedarfswerte
Die Anzahl der in einer Periode zu speichernden Bedarfswerte kann pro Kanal einzeln konfiguriert werden. Jeder Bedarfskanal kann so eingestellt werden, dass er die drei höchsten oder niedrigsten Bedarfswerte speichert. Wenn der Bedarf so eingestellt ist, dass nur ein maximales Intervall gespeichert wird, wird nur das Intervall mit dem höchsten Spitzenwert aufgezeichnet. Ist der Bedarf so eingestellt, dass drei maximale Intervalle gespeichert werden, werden die Intervalle mit den drei höchsten Spitzenwerten aufgezeichnet.
Sinkender Bedarf
Ein Bedarfskanal kann auch als maximal sinkender oder minimal sinkender Bedarf eingestellt werden. Eine Unterintervallzeit wird eingestellt, die das Intervall in eine zirkuläre Anordnung teilt, wobei am Ende jedes Unterintervalls ein neuer Durchschnittswert errechnet wird. Die wählbaren Unterintervallzeiten für den Bedarf sind eine Teilmenge der Intervallzeiten und können mit der ausgewählten Intervallzeit gleich verteilt werden.
Auswählbare Größen
Je nach Energiezählertyp können alle oder ein Teil der folgenden Größen ausgewählt werden:
| ACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL HARMONIC VOLTAGE L1* |
| ACTIVE ENERGY IMPORT L1 HARMONIC VOLTAGE L2* |
| ACTIVE ENERGY IMPORT L2 HARMONIC VOLTAGE L3* |
| ACTIVE ENERGY IMPORT L3 HARMONIC VOLTAGE L1-L2* |
| REACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL HARMONIC VOLTAGE L2-L3* |
| REACTIVE ENERGY IMPORT L1 HARMONIC VOLTAGE L1-L3* |
| REACTIVE ENERGY IMPORT L2 CURRENT L1* |
| REACTIVE ENERGY IMPORT L3 CURRENT L2* |
| APPARENT ENERGY IMPORT TOTAL CURRENT L3* |
| APPARENT ENERGY IMPORT L1 HARMONIC CURRENT L1* |
| APPARENT ENERGY IMPORT L2 HARMONIC CURRENT L2* |
| APPARENT ENERGY IMPORT L3 HARMONIC CURRENT L3* |
| ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF1 ACTIVE POWER TOTAL* |
| ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF2 HARMONIC CURRENT NEUTRAL* |
| ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF3 ACTIVE POWER L1* |
| ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF4 ACTIVE POWER L2* |
| REACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF1 ACTIVE POWER L3* |
| REACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF2 REACTIVE POWER TOTAL* |
| REACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF3 REACTIVE POWER L1* |
| REACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF4 REACTIVE POWER L2* |
| VOLTAGE L1* REACTIVE POWER L3* |
| VOLTAGE L2* APPARENT POWER TOTAL* |
| VOLTAGE L3* APPARENT POWER L1* |
| VOLTAGE L1-L2* APPARENT POWER L2* |
| VOLTAGE L2-L3* APPARENT POWER L3* |
| VOLTAGE L1-L3* PULSE INPUT COUNTERS |
* Der Wert ist ein Durchschnittswert der Periode.
5.9 Vorherige Werte
Allgemeines
Am Ende einer definierten Periode werden bis zu 50 konfigurierbare Kanäle, die Werte aus dem Energieregister, Werte der Eingangszähler und Werte für Währung/CO₂ enthalten können, mit dem aktuellen Datum/der aktuellen Uhrzeit gespeichert
Vorherige Werte können über die Kommunikation oder über die Tasten am Energiezähler eingestellt werden.

Hinweis – Bevor irgendwelche vorherigen Werte gespeichert werden können, müssen Datum und Uhrzeit eingestellt werden.
Die Änderung von Datum/Uhrzeit speichert die aktuelle Periode und beginnt eine neue.
Kommt es zu einem Stromausfall, der über das Ende der aktuellen Periode hinausgeht, wird die Periode gespeichert, wenn der Energiezähler wieder mit Strom versorgt wird, und es beginnt eine neue Periode. Sind Datum und Uhrzeit nicht eingestellt, wenn der Energiezähler wieder mit Strom versorgt wird, gehen die vorherigen Werte in einen Wartezustand, bis Datum und Uhrzeit eingestellt werden.
Speicherung von Perioden
Vorherige Werte verfügen über 50 Kanäle, die individuell über die Kommunikation konfiguriert werden können. Jeder Kanal kann bis zu 200 Perioden speichern.
Die Periode kann einen Tag, eine Woche oder einen Monat dauern und kann über die Kommunikation oder über die Tasten am Energiezähler konfiguriert werden.
Das Datum und die Uhrzeit für die Periode werden als Ende der Periode gespeichert. Wenn eine Periode beispielsweise am 2010.01.01 00:00.00 beginnt und am 2010.01.02 00:00.00 endet, ist die gespeicherte Periode 2010.01.02 00:00.00.
Gespeicherte Perioden können über die Kommunikation oder direkt auf dem Display abgelesen werden.
Wenn kein Speicherplatz mehr verfügbar ist, wird die älteste Periode gelöscht, um Platz für die neueste Periode zu schaffen.
Es ist möglich, alle gespeicherten Perioden zu löschen, indem ein Befehl „Vorherige Werte zurücksetzen“ gesendet wird.
Auswählbare Größen
Je nach Energiezählertyp können alle oder ein Teil der folgenden Größen ausgewählt werden:
| ACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL ACTIVE | ENERGY IMPORT TARIFF3 |
| ACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL ACTIVE | ENERGY IMPORT TARIFF4 |
| ACTIVE ENERGY IMPORT L1 REACTIVE | ENERGY IMPORT TARIFF1 |
| ACTIVE ENERGY IMPORT L2 REACTIVE | ENERGY IMPORT TARIFF2 |
| ACTIVE ENERGY IMPORT L3 REACTIVE | ENERGY IMPORT TARIFF3 |
| ACTIVE ENERGY EXPORT L1 REACTIVE | ENERGY IMPORT TARIFF4 |
| ACTIVE ENERGY EXPORT L2 REACTIVE | ENERGY EXPORT TARIFF1 |
| ACTIVE ENERGY EXPORT L3 REACTIVE | ENERGY EXPORT TARIFF2 |
| REACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL RE | ACTIVE ENERGY EXPORT TARIFF3 |
| REACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL RE | ACTIVE ENERGY EXPORT TARIFF4 |
| REACTIVE ENERGY IMPORT L1 ACTIVE | ENERGY EXPORT TARIFF1 |
| REACTIVE ENERGY IMPORT L2 ACTIVE | ENERGY EXPORT TARIFF2 |
| REACTIVE ENERGY IMPORT L3 ACTIVE | ENERGY EXPORT TARIFF3 |
| REACTIVE ENERGY EXPORT L1 ACTIVE | ENERGY EXPORT TARIFF4 |
| REACTIVE ENERGY EXPORT L2 ACTIVE | ENERGY NET TOTAL |
| REACTIVE ENERGY EXPORT L3 ACTIVE | ENERGY NET L1 |
| APPARENT ENERGY IMPORT TOTAL ACTIVE | ENERGY NET L2 |
| APPARENT ENERGY EXPORT TOTAL ACTIVE | ENERGY NET L3 |
| APPARENT ENERGY IMPORT L1 REACTIVE | ENERGY NET TOTAL |
| APPARENT ENERGY IMPORT L2 REACTIVE | ENERGY NET L1 |
| APPARENT ENERGY IMPORT L3 REACTIVE | ENERGY NET L2 |
| APPARENT ENERGY EXPORT L1 REACTIVE | ENERGY NET L3 |
| APPARENT ENERGY EXPORT L2 APPARENT ENERGY NET TOTAL | |
| APPARENT ENERGY EXPORT L3 APPARENT ENERGY NET L1 | |
| RESETTABLE ACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL | APPARENT ENERGY NET L2 |
| RESETTABLE ACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL | APPARENT ENERGY NET L3 |
| RESETTABLE REACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL | ACTIVE ENERGY CURRENCY CONVERSION |
| RESETTABLE REACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL | ACTIVE ENERGY CO2 CONVERSION |
| ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF1 | |
| ACTIVE ENERGY IMPORT TARIFF2 |
5.10 Belastungsprofil
Allgemeines
Ein Belastungsprofil ist eine Sammlung von 8 Kanälen, die Registerwerte speichern können. Über die Kommunikation kann jedem Kanal ein Register, ein Zeitintervall und eine Mindestanzahl an im Kanal zu speichernden Schnappschüssen zugeordnet werden.
Intervall pro Kanal kann ebenfalls über die Tasten am Energiezähler konfiguriert werden.
Die Belastungsprofile können über die Kommunikation oder direkt auf dem Display abgelesen werden.
Die gespeicherte Registerwerte in einem Kanal können entweder als eine Liste von Schnappschüssen oder als Intervallverbräuche abgelesen werden.

Hinweis – Bevor irgendwelche Belastungsprofile gespeichert werden können, müssen Datum und Uhrzeit eingestellt werden.
Wenn gegen Ende des Intervalls ein Stromausfall auftritt, wird das Ereignis beim nächsten Hochlauf des Energiezählers nur dann gespeichert, wenn Datum/Uhrzeit noch korrekt eingestellt sind.
Intervalle
Die Intervallängen für die Belastungsprofile können wie folgt gewählt werden: 1, 2, 5, 10, 15, 20, 30, 60, 120, 180, 240, 360, 480, 720 oder 1440 Minuten.
Ist das Intervall innerhalb einer Stunde gleichmäßig verteilbar, kennzeichnet der Beginn jeder Stunde den Beginn eines neuen Intervalls. Ist das Intervall innerhalb eines Tages gleichmäßig verteilbar, kennzeichnet der Beginn eines Tages den Beginn eines neuen Intervalls.
Das Datum und die Uhrzeit für das Intervall werden als Ende des Intervalls gespeichert. Wenn ein Intervall beispielsweise am 2010.01.01 00:00.00 beginnt und am 2010.01.01 00:15.00 endet, ist die gespeicherte Periode 2010.01.01 00:15.00.
Beispiel 1
Intervall ist auf 120 Minuten eingestellt, die aktuelle Uhrzeit ist 12:13. Gleichmäßig verteilbar innerhalb eines Tages. Die nächsten Start-/Endzeiten für das Intervall sind: 14:00, 16:00, 18:00, 20:00, 22:00, 00:00 usw.
Beispiel 2
Intervall ist auf 15 Minuten eingestellt, die aktuelle Uhrzeit ist 12:13. Gleichmäßig verteilbar innerhalb einer Stunde. Die nächsten Start-/Endzeiten für das Intervall sind: 12:15, 12:30, 12:45, 13:00, 13:15, 13:30 usw.
Kanäle und Schnappschüsse
Jeder Kanal hat seine eigene Intervallkonfiguration. Das bedeutet, dass Schnappschüsse in einem Kanal mit einem anderen Intervall gespeichert werden können wie Schnappschüsse in einem anderen Kanal.
Jedem Kanal kann eine Reihe von Schnappschüssen zugeordnet werden. Insgesamt können in einem Belastungsprofil 40.000 Schnappschüsse gespeichert werden. Alle Kanäle in einem Belastungsprofil teilen sich denselben Speicherbereich, d.h. ein Kanal kann 40.000 Schnappschüsse speichern, wenn kein anderer Kanal verwendet wird. Standardmäßig sind alle 8 Kanäle im Energiezähler aktiviert, wobei jedem Kanal 5000 Schnappschüsse zugeordnet sind.
Wenn kein Speicherplatz mehr verfügbar ist, wird der älteste Schnappschuss gelöscht, um Platz für den neuesten Schnappschuss zu schaffen.
Es ist möglich, alle gespeicherten Schnappschüsse pro Kanal zu löschen, indem ein Befehl „Belastungsprofil zurücksetzen“ gesendet wird.
Schnapp- schüsse lesen
Es gibt zwei Möglichkeiten, Schnappschüsse auszulesen:
- Smart search ignoriert automatisch alle doppelten Schnappschüsse, die eventuell gespeichert wurden, wenn Datum/Uhrzeit in Rückwärtsrichtung geändert wurden.
- Raw search gibt alle Schnappschüsse aus, die im Speichern abgelegt sind, einschließlich der Duplikate.
Standardmäßig ist der Suchtyp auf Smart Search gesetzt. Der Suchtyp kann über die Kommunikation eingestellt werden.
Belastungs- profildaten
Jeder Datenwert des Belastungsprofils ist mit einem Statuswert assoziiert. Der Statuswert enthält Informationen wie:
- Intervall ist länger oder kürzer als definierte Länge
• Stromausfall während Intervall - Daten nicht verfügbar
Auswählbare Größen
Je nach Energiezählertyp können alle oder ein Teil der folgenden Größen ausgewählt werden:
| ACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL (INS-GESAMT IMPORTIERTE WIRKENERGIE) | APPARENT ENERGY IMPORT L3 (IMPORT-TIERTE SCHEINENERGIE L3) |
| ACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL (INS-GESAMT EXPORTIERTE WIRKENERGIE) | APPARENT ENERGY EXPORT L1 (EX-PORTIERTE SCHEINENERGIE L1) |
| ACTIVE ENERGY IMPORT L1(WIRKENERGIEIMPORT L1) | APPARENT ENERGY EXPORT L2(SCHEINENERGIEEXPORT L2) |
| ACTIVE ENERGY IMPORT L2(WIRKENERGIEIMPORT L2) | APPARENT ENERGY EXPORT L3(SCHEINENERGIEEXPORT L3) |
| ACTIVE ENERGY IMPORT L3(WIRKENERGIEIMPORT L3) | ACTIVE ENERGY CURRENCY CONVER-SION (WÄHRUNGSUMRECHNUNG WIRKENERGIE) |
| ACTIVE ENERGY EXPORT L1(WIRKENERGIEEXPORT L1) | ACTIVE ENERGY CO2 CONVERSION(CO2-UMRECHNUNG WIRKENERGIE) |
| ACTIVE ENERGY EXPORT L2(WIRKENERGIEEXPORT L2) | VOLTAGE L1* (SPANNUNG L1*) |
| ACTIVE ENERGY EXPORT L3(WIRKENERGIEEXPORT L3) | VOLTAGE L2* (SPANNUNG L2*) |
| REACTIVE ENERGY IMPORT TOTAL (INS-GESAMT IMPORTIERTE BLINDENERGIE) | VOLTAGE L3* (SPANNUNG L3*) |
| REACTIVE ENERGY EXPORT TOTAL (INS-GESAMT EXPORTIERTE BLINDENERGIE) | VOLTAGE L1-L2* (SPANNUNG L1-L2*) |
| REACTIVE ENERGY IMPORT L1(BLINDENERGIEIMPORT L1) | VOLTAGE L2-L3* (SPANNUNG L2-L3*) |
| REACTIVE ENERGY IMPORT L2(BLINDENERGIEIMPORT L2) | VOLTAGE L1-L3* (SPANNUNG L1-L3*) |
| REACTIVE ENERGY IMPORT L3(BLINDENERGIEIMPORT L3) | CURRENT L1* (STROM L1*) |
| REACTIVE ENERGY EXPORT L1(BLINDENERGIEEXPORT L1) | CURRENT L2* (STROM L3*) |
| REACTIVE ENERGY EXPORT L2(BLINDENERGIEEXPORT L2) | CURRENT L3* (STROM L3*) |
| REACTIVE ENERGY EXPORT L3(BLINDENERGIEEXPORT L3) | CURRENT Neutral (STROM Null) |
| APPARENT ENERGY IMPORT TOTAL (INS-GESAMT IMPORTIERTE SCHEINENER-GIE) | POWER FACTOR TOTAL* (GESAMTLEIS-TUNGSFAKTOR*) |
| APPARENT ENERGY EXPORT TOTAL(INSGESAMT EXPORTIERTE SCHEINENERGIE) | POWER FACTOR L1* (LEISTUNGSFAK-TOR L1*) |
| APPARENT ENERGY IMPORT L1(SCHEINENERGIEIMPORT L1) | POWER FACTOR L2* (LEISTUNGSFAK-TOR L2*) |
| APPARENT ENERGY IMPORT L2(SCHEINENERGIEIMPORT L2) | POWER FACTOR L3* (LEISTUNGSFAK-TOR L3*) |
Der Wert ist ein Durchschnittswert der Periode.
Kapitel 6: Technische Daten
Übersicht
Dieses Kapitel enthält technische Daten und Produktzeichnungen.
In diesem Kapitel
Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
6.1 Technische Spezifikationen 82
6.2 Physikalische Abmessungen 86
6.1 Technische Spezifikationen
Spezifikationen für über Transformatoren angeschlossene Energiezähler A44
| Spannungseingänge | |
| Nennspannung 3 x 230/400 VAC | |
| Spannungsbereich 3 x 57,7–288/100–500 V (-20% – + 15%)3 x 100–400/173–690 V (-20% – + 15%) | |
| Verlustleistung Spannungskreise 0,8 VA (0,8 W) insgesamt | |
| Verlustleistung Stromkreise 0,001 VA (0,001 W) pro Phase bei 230 VAC und I ref | |
| Anschlussquerschnitt 0,5–10 mm2 | |
| Empfohlenes Anzugsmoment 2 Nm | |
| Stromeingänge | |
| Nennstrom In | 1 A |
| Referenzstrom Iref | 1 A |
| Maximaler Strom Imax | 6 A |
| Übergangsstrom Ir | 0,05 A |
| Mindeststrom Imin | 0,02 A |
| Anlaufstrom Ist | < 1 mA |
| Anschlussquerschnitt 0,5–10 mm | 2 |
| Empfohlenes Anzugsmoment 2 Nm | |
| Allgemeine Daten | |
| Frequenz 50 oder 60 Hz ± 5 % | |
| Genauigkeit 0,5%, 1 % | |
| Anzeige 96 x 64 Pixel, sichtbarer Bereich 39 x 26 mm | |
| Mechanisch | |
| Material Polykarbonat für die transparente Sichtscheibe, das untereund das obere Gehäuse und die Klemmenabdeckung. Glas-faserverstärktes Polycarbonat im Bereich der Anschluss-klemmen. | |
| Gewicht | |
| Umwelt | |
| Betriebstemperatur -40 °C – +70 °C | |
| Lagertemperatur -40 °C – +85 °C | |
| Luftfeuchtigkeit 75 % jährlicher Durchschnitt, 95 % an 30 Tagen/Jahr | |
| Widerstand gegen Feuer und Hitze | Anschluss 960 °C, Abdeckung 650 °C (IEC 60695-2-1) |
| Wasser- und Staubfestigkeit | IP 20 an den Anschlussklemmen ohne Schutzumhausungund IP 51 in der Schutzumhausung, gemäß IEC 60529. |
| Mechanische Umgebung | Klasse M1 in Übereinstimmung mit der Messgeräterichtlinie(Measuring Instrument Directive - MID), (2004/22/EG). |
| Elektromagnetische Umgebung | Klasse E2 in Übereinstimmung mit der Messgeräterichtlinie(Measuring Instrument Directive - MID), (2004/22/EG). |
| Ausgänge | |
| Strom | 2–100 mA |
| Spannung | 24 VAC – 240 VAC, 24 VDC – 240 VDC. Für Energiezählermit nur 1 Ausgang, 5-40 V DC |
| Impulsausgangsfrequenz Prog. 1-9999 | Impulse/MWh, 1-9999 Impulse/kWh, 1-9999 Impulse/Wh |
| Impulslänge | 10-990 ms |
| Anschlussquerschnitt 0,5-1 mm2 | |
| Empfohlenes Anzugsmoment 0,25 Nm | |
| Eingänge | |
| Spannung 0-240 V AC/DC | |
| Aus 0-20 V AC/DC | |
| EIN 45-240 V AC/DC | |
| Mindestimpulslänge 30 ms | |
| Anschlussquerschnitt 0,5-1 mm2 | |
| Empfohlenes Anzugsmoment 0,25 Nm | |
| Kommunikation | |
| Anschlussquerschnitt 0,5-1 mm | |
| Empfohlenes Anzugsmoment 0,25 Nm | |
| M Bus EN 13757-2, EN 13757-3 | |
| Modbus Modbus-Anwendungsprogramm V1.1b | |
| EQ-Bus 62056-42, 62056-46, 62056-53, 62056-61, 62056-62 | |
| Übersetzungsverhältnisse | |
| Konfigurierbare Spannungsübersetzung (VT) | 1-9999 |
| Konfigurierbare Stromübersetzung (CT) | 1-9999 |
| Max. Übersetzungsverhältnis insgesamt (VT*CT) | 999999 |
| Impulsanzeige(LED) | |
| Impulsfrequenz 5000 Impulse/kWh | |
| Impulslänge 40 ms | |
| EMV-Verträglichkeit | |
| Stoßspannungsprüfung 6 kV 1,2/50μs (IEC 60060-1) | |
| Störfestigkeit gegen Stoßspannungen | 4 kV 1,2/50μs (IEC 61000-4-5) |
| Schnelle Übertragungsberstprüfung | 4 kV (IEC 61000-4-4) |
| Widerstandsfähigkeit gegen elektromagnetische HF-Felder | 80 MHz - 2 GHz bei 10 V/m (IEC61000-4-3) |
| Widerstandsfähigkeit gegen geleitete Störungen | 150 kHz - 80 MHz, (IEC 61000-4-6) |
| Widerstandsfähigkeit gegen elektromagnetische Störungen | 2-150 kHz für kWh-Energiezähler |
| Hochfrequenzaussendung | EN 55022, Klasse B (CISPR22) |
| Elektrostatische Entladung | 15 kV (IEC 61000-4-2) |
| Normen | IEC 62052-11, IEC 62053-21 Klasse 1 & 2, IEC 62053-23 Klasse 2, IEC 62054-21, GB/T 17215.211-2006, GBT 17215.321-2008 Klasse 1 & 2, GB 4208-2008, EN 50470-1, EN 50470-3 Kategorie A & B |
6.2 Physikalische Abmessungen
A44
Die folgende Zeichnung zeigt die physikalischen Abmessungen.


Kapitel 7: Messverfahren
Übersicht
Dieses Kapitel enthält Informationen über die Messtheorie und die am häufigsten eingesetzten Messverfahren. Die Informationen können eingesetzt werden, um das Verhalten des Energiezählers besser zu verstehen bzw. das richtige Messverfahren auszuwählen.
In diesem Kapitel
Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
7.1 Messung der Energie 88
7.1.1 Einphasige Messung mit 1 Messwerk....90
7.1.2 Dreiphasige Messung mit 2 Messwerken 92
7.1.3 Dreiphasige Messung mit 3 Messwerken 94
7.1 Messung der Energie
Wirkenergie
Der Bedarf hinsichtlich der Messung der Wirkenergie seitens eines Energieversorgers ist leicht nachzuvollziehen, da diese Informationen wichtig sind, um dem Kunden eine ordnungsgemäße Rechnung zu stellen. In der Regel steigt die notwendige Genauigkeit des Energiezählers mit steigendem Energieverbrauch seitens des Kunden. Im Allgemeinen werden 4 Genauigkeitsklassen verwendet: 2 %- (Kleinverbraucher, z. B. Haushalte), Energiezähler mit 1 %, 0,5 % und 0,2 % mit festgelegten Leistungsstufen für jede Klasse.
Aus Kundensicht ist der Bedarf hinsichtlich der Messung der Wirkenergie leicht nachzuvollziehen, da der Kunde hierdurch Informationen darüber erhält, wann und wo die Energie verbraucht wird. Diese Informationen können dann verwendet werden, um Maßnahmen zur Senkung des Verbrauchs zu ergreifen.
In vielen Fällen wird eine Vereinfachung der Messung angestrebt. In solchen Fällen können vereinfachte Verfahren eingesetzt werden, von denen die gebräuchlichsten in diesem Kapitel beschrieben werden. Diese Verfahren erfordern in den meisten Fällen eine symmetrische Belastung, d.h. die Impedanz ist in allen Phasen gleich, was dazu führt, dass die Stromamplitude und der Leistungsfaktor in allen Phasen identisch sind.

Hinweis – Es sollte Erwähnung finden, dass die Genauigkeit selbst bei absolut symmetrischer Belastung sinkt, wenn die ankommenden Spannungen nicht auf allen Phasen gleich sind.
Blindenergie
Manchmal muss auch die Blindenergie gemessen werden. Verbraucher führen oftmals dadurch, dass der Verbraucher eine mehr oder weniger Blindkomponente hat, zu einer Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung, z. B. Motoren, mit einer induktiven Komponente, usw. Eine Blindlast erhöht den Strom, was dazu führt, dass der Energiegenerator und die Größe der Stromleitungen vergrößert werden müssen, was wiederum zu höheren Kosten für den Energieversorger führt. Ein höherer Strom bedeutet darüber hinaus höhere Leitungsverluste.
Deshalb ist die maximal zulässige Phasenverschiebung manchmal in den Bedingungen der Verträge zwischen Verbraucher und Energieversorger geregelt. Wenn der Verbraucher eine vorgegebene maximale Blindlast überschreitet, muss er einen Zuschlag zahlen. Diese Art von Verträgen erfordert einen Energiezähler zur Messung der Blindenergie bzw. Blindleistung auf Seiten des Energieversorgers.
Aus Kundensicht kann es auch durchaus interessant sein, die Blindenergie/Blindleistung zu messen, da er dadurch Informationen zum Charakter der Belastung erhält. D.h. die Größe der unterschiedlichen Verbraucher und deren Schwankung im Laufe der Zeit. Dieses Wissen kann bei der Planung der Senkung der Blindleistung/Blindenergie zur Verringerung der Stromrechnung eingesetzt werden.
Ohmsche, induktive und kapazitive Belastungen
Ohmsche Belastungen führen zu keinerlei Phasenverschiebungen. Induktive Belastungen führen zu einer Phasenverschiebung in einer Richtung, wobei der Strom der Spannung nachhinkt, während kapazitive Belastungen zu einer Phasenverschiebung in entgegengesetzter Richtung führen, wobei der Strom der Spannung vorauseilt. Dadurch können induktive und kapazitive Belastungen eingesetzt werden, um sich gegenseitig auszugleichen.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt ein Vektordiagramm für ohmsche, induktive und kapazitive Belastungen:

Phasen- verschiebung
Ein Verbraucher, der sowohl Blind- als auch Wirkenergie verbraucht, kann in Wirk- und Blindkomponenten aufgeteilt werden. Der Winkel zwischen dem Vektor für die Scheinleistung (U*I) und der Wirkleistungskomponente wird als Phasenverschiebungswinkel oder Leistungsfaktorwinkel beschrieben, oftmals bezeichnet als φ. Cos φ wird als Leistungsfaktor bezeichnet.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt ein Vektordiagramm für einen Verbraucher mit einer Wirk- und einer Blindkomponente:

Die 4 Leistungs- quadranten
Die Art der Belastung kann geometrisch durch vier Quadranten dargestellt werden. Im ersten Quadranten ist die Belastung induktiv und Wirkenergie wird importiert (Energie wird vom Energieversorger an den Kunden geliefert). Im zweiten Quadranten ist die Belastung kapazitiv, Wirkenergie wird exportiert und Blindenergie wird importiert. Im dritten Quadranten ist die Belastung induktiv und Wirk- und Blindenergie werden exportiert. Im letzten Quadranten ist die Belastung kapazitiv, Wirkenergie wird importiert und Blindenergie wird exportiert.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt die Verbraucher.

7.1.1 Einphasige Messung mit 1 Messwerk
Messung mit 1 Messwerk in einem 2-adrigen System
In einem 2-adrigen System wird ein einphasige Energiezähler verwendet. In der Regel handelt es sich bei den 2 Adern um eine Phasenspannung und den Nullleiter.
Die durch den Verbraucher verbrauchte Wirkenergie ist das Produkt der Augenblickswerte für Spannung und Strom, integriert über den gewünschten Messzeitraum.
Berechnung der Wirkleistung
Wenn keine Harmonische vorhanden sind und der rms-Wert von Spannung und Strom konstant ist, kann die Wirkleistung wie folgt ausgedrückt werden:
$$ \mathrm{P} = \mathrm{U} _ {\text { rms }} * \mathrm{I} _ {\text { rms }} * \cos \varphi $$
wobei φ der Phasenwinkel zwischen Spannung und Strom ist.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt einen direktmessenden einphasigen Energiezähler zur Messung der von einem Verbraucher verbrauchten Wirkenergie (E).

flowchart
graph TD
A["Messgerät"] -->|I| B["Verbraucher"]
B --> C["L"]
B --> D["N"]
C --> E["U"]
D --> F["U"]
Messung mit 1 Messwerk in einem 4-adrigen System
In einem 4-adrigen System führt das Messverfahren mit einem Messwerk nur in einem symmetrischen System zu korrekten Ergebnissen (identische Spannung, identischer Strom und identischer Leistungsfaktor in allen Phasen). Dieses Verfahren sollte nicht zur genauen Messung eingesetzt werden, kann jedoch eingesetzt werden, wenn keine hohe Genauigkeit erforderlich ist.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt eine einphasige Messung in einem 3-phasigen System.

7.1.2 Dreiphasige Messung mit 2 Messwerken
Messung mit 2 Messwerk in einem 3-adrigen System
Das Messverfahren mit 2 Messwerken wird in Systemen mit 3 Adern eingesetzt; in der Regel ein 3-phasiges System ohne Nullleiter. Ein Energiezähler mit 2 Messwerken kann unabhängig davon eingesetzt werden, ob es sich um eine symmetrische oder asymmetrische Belastung handelt.
Bei einem Energiezähler mit 2 Messwerken wird die Spannung L2 als Spannungsreferenz eingesetzt und die Spannungsdifferenz zwischen dieser Spannung und den Spannungen L1 und L3 wird gemessen und mit dem jeweiligen Strom multipliziert. Die durch den Verbraucher verbrauchte Wirkenergie ist das Produkt der Augenblickswerte der Spannungen U1-U2 und U3-U2 und der Ströme I1 und I2, integriert über den gewünschten Messzeitraum.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt einen Energiezähler mit 2 Messwerken zur Messung der von einem Verbraucher verbrauchten Wirkenergie (E).

flowchart
graph TD
L1[" L1 "] -->|U1-U2| U2[" U1-U2 "]
L2[" L2 "] -->|U3-U2| U3[" U3-U2 "]
L3[" L3 "] -->|I3| U3
U2 --> M[" Messgerät "]
U3 --> M
M --> Verbraucher[" Verbraucher "]
style M fill:#f9f,stroke:#333
style Verbraucher fill:#ccf,stroke:#333
Berechnung der Gesamt- wirkleistung
Wenn keine Harmonische vorhanden sind und die rms-Werte der Spannungen und Ströme konstant sind, kann die Gesamtwirkleistung wie folgt ausgedrückt werden:
$$ \mathrm{Ptot} = \mathrm{P1} + \mathrm{P3} = (\mathrm{U1-U2}) \times \mathrm{I1c} \cos \varphi 1 2 + (\mathrm{U3-U2}) \times 1 3 \times \cos \varphi 3 2 $$
Abbildung
Das folgende Vektordiagramm zeigt die Vektoren für die Phasenspannungen (U1, U2, U3), die Phasenströme (I1, I2, I3) und die Messwerkspannungen (U1-U2, U3-U2) für eine reine ohmsche Belastung, wobei die Phasenströme phasengleich mit den jeweiligen Phasenspannungen sind.

Messung mit 2 Messwerk in einem 4-adrigen System
Die Messung mit 2 Messwerken kann auch in einem 4-adrigen System eingesetzt werden, wenn der Strom im Nullanschluss Null beträgt. Der Einsatz dieses Verfahrens in einem System, bei dem der Strom im Nullanschluss nicht Null beträgt, verringert die Genauigkeit, ist aber manchmal gerechtfertigt wenn der Strom im Vergleich mit den Leitungsströmen gering oder wenn keine hohe Genauigkeit erforderlich ist.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dieses Verfahren zur Messung von nur einem Strom einzusetzen. Dieses Verfahren führt nur in einem symmetrischen System zu korrekten Ergebnissen. Bitte beachten Sie, dass der Strom durch die Phasen 1 und 3 rückwärts fließt und dass die Phasenspannungen nicht an die normalen Eingänge angeschlossen sind, wenn der Stromwandler an die Phasen 1 und 3 angeschlossen ist.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt Messungen mit 2 Messwerken mit nur 1 Stromwandler:

7.1.3 Dreiphasige Messung mit 3 Messwerken
Messung mit 3 Messwerk in einem 4-adrigen System
Dieses Verfahren kommt in der Regel in dreiphasigen Systemen mit Nullleiter zum Einsatz.
Bei einem Energiezähler mit 3 Messwerken wird die Nullspannung als Spannungsreferenz eingesetzt und die Spannungsdifferenz zwischen der Nullspannung und den Spannungen L1, L2 und L3 wird gemessen und mit dem jeweiligen Strom multipliziert. Die durch den Verbraucher verbrauchte Wirkenergie ist das
Produkt der Augenblickswerte der Spannungen U1, U2 und U3 und der Ströme I1, I2 und I3, integriert über den gewünschten Messzeitraum.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt einen direktmessenden Energiezähler mit 3 Messwerken zur Messung der von einem Verbraucher verbrauchten Wirkenergie (E).

flowchart
graph TD
Messgerät["Messgerät"] --> L1["L1"]
Messgerät --> L2["L2"]
Messgerät --> L3["L3"]
L1 --> U1["U1"]
L2 --> U2["U2"]
L3 --> U3["U3"]
U1 --> I1["I1"]
U2 --> I2["I2"]
U3 --> I3["I3"]
I1 --> Verbraucher["Verbraucher"]
I2 --> Verbraucher
I3 --> Verbraucher
Berechnung der Gesamt- wirkleistung
Wenn keine Harmonischen vorhanden sind und die rms-Werte der Spannungen und Ströme konstant sind, kann die Gesamtwirkleistung wie folgt ausgedrückt werden:
$$ \mathrm{Ptot} = \mathrm{P1} + \mathrm{P2} + \mathrm{P3} = \mathrm{U1xI1xI1xcos} \varphi 1 + (\mathrm{U2xI2xcos} \varphi 2 + \mathrm{U3xI3xcos} \varphi 3 $$
Messung mit 3 Messwerken und getrenntem Nullleiter
Manchmal ist es wünschenswert, einen Energiezähler mit 3 Messwerken bei getrenntem Nullleiter einzusetzen. Dies kann sowohl mit angeschlossenem Transformator als auch mit direktmessenden Energiezählern erfolgen.
Dies ist beispielsweise wünschenswert in Fällen, in denen aktuell ein Spannungswandler ohne Nullleiter genutzt wird, bei denen aber irgendwann in der Zukunft ein Wechsel auf einen Spannungswandler mit Nullleiter erfolgt. Damit dann der Energiezähler nicht ausgetauscht werden muss, wird von Beginn an einen Energiezähler mit 3 Messwerken eingesetzt.
Der Einsatz eines Energiezählers mit 3 Messwerken ohne angeschlossenen Nullleiter verringert dadurch, dass der potentialfreie Nullanschluss am Energiezähler (Anschluss 11) aufgrund der asymmetrischen Impedanz im Energiezähler auf einer anderen Ebene als der echte Nullleiter (N) liegen wird, die Genauigkeit, was zu falschen Phasenspannungen führt. Der Fehler durch das Ungleichgewicht ist jedoch in der Regel eher gering (normalerweise 0–2 %) und der Gesamtfehler bei der Energiemessung wird bei symmetrischen Strömen sehr gering sein, da eine zu geringe Energiemessung an einem Messwerk durch ungefähr entgegengerichtete Fehler für die anderen Phasen ausgeglichen wird.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt einen an einen Transformator angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken mit getrenntem Nullleiter:

Messung mit 3 Messwerken und mit 2 Transformatoren
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen Energiezähler mit 3 Messwerken mit nur 2 Stromwandlern zu verwenden. Diese Art des Anschlusses ist sowohl mit als auch ohne verfügbaren Nullleiter oder mit potentialfreiem Nullleiter möglich.
Bitte beachten Sie, dass die Stromwandler bei einem Anschluss der Stromwandler an die Schutzerde nur in einem Punkt angeschlossen werden dürfen. Beide Verfahren erfordern ein symmetrisches System (Spannungen und Ströme sind in allen 3 Phasen gleich). Ebenfalls wird darauf hingewiesen, dass ein potentialfreier Nullleiter darüber hinaus durch die Nichtlinearität der Impedanz und das Ungleichgewicht im Energiezähler zu zusätzlichen Fehlern im Hinblick auf die gemessenen Spannungen führen kann.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt einen an einen Transformator angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken mit 2 Stromwandlern:

Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt einen an einen Transformator angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken mit 2 Stromwandlern und potentialfreiem Nullleiter:

Additions- messung
Die Ströme von mehreren unterschiedlichen Transformatoren können in einem einzigen Energiezähler addiert werden.

Hinweis – Das Verfahren der Additionsmessung kann auch mit einem einphasigen Energiezähler oder einem Energiezähler mit 2 Messwerken eingesetzt werden
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt die Additionsmessung mit einem an einen Transformator angeschlossenen Energiezähler mit 3 Messwerken:

flowchart
graph TD
subgraph An Verbraucher 1
A1["1"] --> B1["2"]
A2["2"] --> B2["3"]
A3["4"] --> B3["5"]
A4["6"] --> B4["7"]
A5["8"] --> B5["9"]
A6["11"] --> B6["11"]
end
subgraph An Verbraucher 2
C1["1"] --> D1["2"]
C2["2"] --> D2["3"]
C3["4"] --> D3["5"]
C4["6"] --> D4["7"]
C5["8"] --> D5["9"]
C6["11"] --> D6["11"]
end
L1 --> N
L2 --> N
L3 --> N
N --> S1["S1"]
N --> S2["S2"]
P1 --> S1
P2 --> S2
S1 --> P1["P1"]
S2 --> P2["P2"]
P1 --> S1a["S1"]
P2 --> S2a["S2"]
S1a --> P1a["P1"]
S2a --> P2a["P2"]
P1a --> S1b["S1"]
P2a --> S2b["S2"]
S1b --> P1b["P1"]
S2b --> P2b["P2"]
P1b --> S1c["S1"]
P2b --> S2c["S2"]
Kapitel 8: Wartung
Übersicht
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Wartung des Produktes.
In diesem Kapitel
8.1 Wartung....100
8.1 Wartung
Instandhaltung
Dieses Produkt enthält keine Komponenten, die repariert oder ausgetauscht werden können. Ein defekter Energiezähler muss ersetzt werden.
Reinigung
Wenn der Energiezähler gereinigt werden muss, verwenden Sie ein feuchtes Tuch mit einem milden Reinigungsmittel.

Vorsicht – Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit in den Energiezähler eindringt. Andernfalls kann das Gerät zerstört werden.
Kapitel 9: Kommunikation mit Modbus
Übersicht
Dieses Kapitel beschreibt die Zuordnung von Energiezählerdaten zu Modbus und das Lesen und Schreiben in Registern.
In diesem Kapitel
Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
9.1 Über das Modbus-Protokoll 102
9.2 Lesen und Schreiben in Registern 108
9.3 Zuordnungstabellen 109
9.4 Historische Daten 126
9.5 Vorherige Werte 136
9.6 Bedarf 140
9.7 Ereignisprotokolle.... 145
9.8 Belastungsprofil 149
9.9 Konfiguration 153
9.1 Über das Modbus-Protokoll
Allgemeines
Modbus ist ein Protokoll zur Kommunikation zwischen Master und Slave, das bis zu 247 Slaves unterstützt, die in einem Mehrpunktbus organisiert sind. Die Kommunikation erfolgt im Halbduplexmodus. Dienste am Modbus werden durch Funktionscodes vorgegeben.
Die Funktionscodes werden verwendet, um 16-Bit-Register zu lesen oder zu schreiben. All Messdaten, z. B. Wirkenergie, Spannung oder Firmwareversion, werden durch ein oder mehrere solcher Register dargestellt. Weitere Informationen zur Beziehung zwischen Registernummer und Messdaten, siehe „Zuordnungstabellen“ auf Seite - 10 ^9 .
Das Modbus-Protokoll ist vollständig im Modbus-Anwendungsprogramm V1.1b vorgegeben. Das Dokument finden Sie unter http://www.modbus.org
Unterstütze Funktionscodes
Die folgenden Funktionscodes werden unterstützt:
- Funktionscode 3 (Bestandsregister lesen
- Funktionscode 6 (Einzelregister schreiben)
- Funktionscode 16 (Mehrfachregister schreiben)
Modbus-Abfrage- telegramm
Ein Modbus-Abfragetelegramm ist im Allgemeinen wie folgt aufgebaut:
Slave-Adresse Funktionscode Daten Fehlerprüfung
| Slave-Adresse Modbus- | Slave-Adresse, 1 Byte. |
| Funktionscode Entscheidet über den auszuführenden Dienst. | |
| Daten Richten sich nach dem Funktionscode. Die Länge variiert. | |
| Fehlerprüfung CRC, 2 Byte | |
Meldungstypen
Die Netzwerkmeldungen können vom Typ Abfrage/Antwort oder Broadcast sein. Der Anfrage-/Antwort-Befehl schickt eine Abfrage vom Master an einen einzelnen Slave und wird im Allgemeinen von einer Antwort gefolgt.
Der Broadcast-Befehl schickt eine Meldung an alle Slaves und wird nie von einer Antwort gefolgt. Broadcast wird von den Funktionscodes 6 und 16 unterstützt.
9.1.1 Funktionscode 3 (Bestandsregister lesen
Allgemeines
Funktionscode 3 wird eingesetzt, um Messwerte oder andere Informationen vom Strommessgerät auszulesen. Es ist möglich, bis zu 125 aufeinander folgende Register gleichzeitig zu lesen. Das bedeutet, dass in einer Abfrage mehrere Werte gelesen werden können.
Abfrage- telegramm
Ein Abfragetelegramm ist wie folgt aufgebaut:
| Slave-Adresse Funktionscode Adresse Anzahl der Register | Fehlerprüfung |
Beispiel für eine Abfrage
Unten stehend finden Sie eine beispielhafte Abfrage. (Gesamtenergieimport ablesen, usw.)
| Slave-Adresse 0x01 | |
| Funktionscode 0x03 | |
| Startadresse, hochwertiges Byte 0x50 | |
| Startadresse, niederwertiges Byte 0x00 | |
| Anzahl der Register, hochwertiges Byte 0x00 | |
| Anzahl der Register, niederwertiges Byte 0x18 | |
| Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte 0x54 | |
| Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte 0xC0 |
Antwort- telegramm
Ein Antworttelegramm ist wie folgt aufgebaut:
| Slave-Adresse | Funktionscode Byte | anzahl Zählwerte | Fehlerprüfung |
Beispiel für eine Antwort
Unten stehend finden Sie eine beispielhafte Antwort.
| Slave-Adresse 0x01 | |
| Funktionscode 0x03 | |
| Byteanzahl 0x30 | |
| Registerwert 0x5000, hochwertiges Byte 0x00 | |
| Registerwert 0x5000, niederwertiges Byte 0x15 | |
| ... | |
| Registerwert 0x5017, hochwertiges Byte 0xFF | |
| Registerwert 0x5017, niederwertiges Byte 0xFF | |
| Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte 0xXX | |
| Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte 0xXX |
In diesem Beispiel antwortet der Slave mit der Modbus-Adresse 1 auf eine Lese-Abfrage. Die Anzahl der Datenbytes beträgt 0x30. Das erste Register (0x5000) hat den Wert 0x0015 und das letzte (0x5017) hat den Wert 0xFFFF.
9.1.2 Funktionscode 16 (Mehrfachregister schreiben)
Allgemeines
Funktionscode 16 wird verwendet, um die Einstellungen im Messgerät zu verändern, beispielsweise Datum/Uhrzeit, um Ausgänge zu steuern und Werte zurückzusetzen, z. B. als Stromausfallzähler. Es ist möglich, bis zu 123 aufeinander folgende Register in einer einzigen Abfrage zu schreiben. Das bedeutet, dass mehrere Einstellungen modifiziert werden können bzw. mehrere Reset-Vorgänge in einer einzelnen Abfrage durchführbar sind.
Abfrage- telegramm
Ein Abfragetelegramm ist wie folgt aufgebaut:
| Slave-Adresse | Funktions-code | Start-adresse | Anzahl der Register | Byte-anzahl | Zählwerte Fehler-prüfung |
Beispiel für eine Abfrage
Unten stehend finden Sie ein Beispiel einer Abfrage (Datum/Uhrzeit auf den 11. November 2010, um 12:13:14 einstellen):
| Slave-Adresse 0x01 | |
| Funktionscode 0x10 | |
| Startadresse, hochwertiges Byte 0x8A | |
| Startadresse, niederwertiges Byte 0x00 | |
| Anzahl der Register, hochwertiges Byte 0x00 | |
| Anzahl der Register, niederwertiges Byte 0x03 | |
| Byteanzahl 0x06 | |
| Registerwert 0x8A00, hochwertiges Byte 0x0A | |
| Registerwert 0x8A00, niederwertiges Byte 0x0B | |
| Registerwert 0x8A01, hochwertiges Byte 0x0B | |
| Registerwert 0x8A01, niederwertiges Byte 0x0C | |
| Registerwert 0x8A02, hochwertiges Byte 0x0D | |
| Registerwert 0x8A02, niederwertiges Byte 0x0E | |
| Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte 0x8C | |
| Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte 0x82 |
In diesem Beispiel schickt der Master dem Slave mit der Modbus-Adresse 1 eine Schreib-Abfrage. Das erste zu schreibende Register ist 0x8A00 und die Anzahl der zu schreibenden Register beträgt 0x03. Das bedeutet, dass die Register 0x8A00 bis 0x8A02 geschrieben werden. Register 0x8A00 wird auf den Wert 0x0A0B gesetzt, usw.
Antwort- telegramm
Ein Antworttelegramm ist wie folgt aufgebaut:
| Slave-Adresse | Funktionscode Startadresse Anzah | der Register | Fehlerprüfung |
Beispiel für eine Antwort
Unten stehend finden Sie eine beispielhafte Antwort.
| Slave-Adresse 0x01 | |
| Funktionscode 0x10 | |
| Registeradresse, hochwertiges Byte 0x8A | |
| Registeradresse, niederwertiges Byte 0x00 | |
| Anzahl der Register, hochwertiges Byte 0x00 | |
| Anzahl der Register, niederwertiges Byte 0x03 | |
| Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte 0xAA | |
| Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte 0x10 |
Im Beispiel oben antwortet der Slave mit der Modbus-Adresse 1 auf eine Schreib-Abfrage. Das erste Register ist 0x8A00 und es wurden 0x03 Register erfolgreich geschrieben.
9.1.3 Funktionscode 6 (Einzelregister schreiben)
Allgemeines
Funktionscode 6 kann als Alternative zu Funktionscode 16 eingesetzt werden, wenn nur ein Register zu schreiben ist. Damit kann beispielsweise der Stromausfallzähler zurückgesetzt werden.
Abfrage- telegramm
Ein Abfragetelegramm ist wie folgt aufgebaut:
| Slave-Adresse | Funktionscode | Registeradresse | Registerwert | Fehlerprüfung |
Beispiel für eine Abfrage
Unten stehend finden Sie eine beispielhafte Abfrage (Stromausfallzähler zurücksetzen).
| Slave-Adresse | 0x01 |
| Funktionscode | 0x06 |
| Registeradresse, hochwertiges Byte | 0x8F |
| Registeradresse, niederwertiges Byte | 0x00 |
| Anzahl der Register, hochwertiges Byte | 0x00 |
| Anzahl der Register, niederwertiges Byte | 0x01 |
| Fehlerprüfung (CRC), hochwertiges Byte | 0x62 |
| Fehlerprüfung (CRC), niederwertiges Byte | 0xDE |
Antwort- telegramm
Wird Funktionscode 6 verwendet, ist das Antworttelegramm ein Echo des Abfragetelegramms.
9.1.3.1 Ausnahmeantworten
Allgemeines
Tritt während der Bearbeitung einer Abfrage ein Fehler auf, gibt das Messgerät eine Ausnahmeantwort mit einem Ausnahmecode.
Ausnahme- telegramm
Ein Ausnahmetelegramm ist wie folgt aufgebaut:
Slave-Adresse Funktionscode Ausnahmecode Fehlerprüfung
In der Ausnahmeantwort wird der Funktionscode auf den Funktionscode der Abfrage plus 0x80 gesetzt.
Ausnahmecodes
Die verwendeten Ausnahmecodes sind in folgender Tabelle aufgeführt:
| Ausnahmecode | Ausnahme Definition | |
| 01 Illegale Funktion | Ein nicht unterstützter Funktionscode wurde verwendet. | |
| 02 Illegale Datenadresse | Das abgefragte Register befindet sich nicht im zulässigen Bereich. | |
| 03 Illegaler Datenwert | Der Aufbau einer eingegangenen Meldung ist falsch. | |
| 04 Ausfall Slave-Gerät | Fehler bei der Bearbeitung der Abfrage durch einen internen Fehler im Messgerät. | |
9.2 Lesen und Schreiben in Registern
Lesbare Register
Der lesbare Bereich in der Modbus-Zuordnung umfasst die Register 1000–8EFF (hexadezimal). Das Lesen aller Register in diesem Bereich führt zu einer normalen Modbus-Antwort. Es ist möglich, eine beliebige Anzahl an Registern zwischen 1 und 125 zu lesen, d.h. es ist nicht notwendig, alle Register einer Größe zu lesen, die in einer Zeile der Zuordnungstabellen aufgeführt sind. Jedweder Versuch, Register außerhalb dieses Bereiches zu lesen, führt zu der Ausnahme Illegale Datenadresse (Modbus-Ausnahmecode 2).
Mehrfach- zählwerte
Bei Größen, die mit mehr als 1 Register dargestellt sind, findet sich das höchstwertigste Byte im hochwertigen Byte des ersten (niedrigsten) Registers. Das niederwertigste Byte findet sich im niederwertigen Byte des letzten (höchsten) Registers.
Nicht verwendete Register
Nicht verwendete Register im Zuordnungsbereich, beispielsweise fehlende Größen im angeschlossenen Messgerät, führen zu einer normalen Modbus-Antwort, der Wert des Registers wird jedoch auf „ungültig“ gesetzt.
Bei Größen mit dem Datentyp „vorzeichenlos“ ist der Wert in allen Registern FFFF. Bei Größen mit dem Datentyp „vorzeichenbehaftet“ ist der Wert der höchstmöglich ausdrückbare Wert. Das bedeutet, dass eine Größe, die nur durch ein Register dargestellt wird, den Wert 7FFF haben wird. Eine Größe, die durch 2 Register dargestellt wird, hat den Wert 7FFFFFFF, usw.
Schreiben in Registern
Es ist nur zulässig, in Register zu schreiben, die in den Zuordnungstabellen als schreibbar aufgeführt werden. Der Versuch, in ein Register zu schreiben, das zwar als schreibbar aufgeführt ist, jedoch nicht durch das Messgerät unterstützt wird, führt nicht zu einer Fehlermeldung.

Hinweis – Es ist nicht möglich, Teile einer Einstellung zu verändern, z. B. nur das Jahr und den Monat der Einstellung Datum/Uhrzeit einzustellen.
Eingestellte Werte bestätigen
Nachdem Sie einen Wert im Messgerät eingestellt haben, ist es empfehlenswert, den Wert zu lesen, um das Ergebnis zu bestätigen, da eine Bestätigung nicht möglich ist, wenn ein Schreibvorgang von der Modbus-Antwort erfolgreich war.
9.3 Zuordnungstabellen
Einleitung
Sinn und Zweck dieses Abschnittes ist es, die Beziehung zwischen der Registernummer und den Messdaten zu erläutern.
Inhalte der Zuordnungstabellen
Die folgende Tabelle erläutert den Inhalt der Zuordnungstabellen:
| Größe | Bezeichnung der Energiezählergröße oder andere im Messgerät verfügbare Informationen. |
| Details Verfeinerung der Spalte Größe | |
| Startregister (Hex) | Hexadezimale Zahl für das erste (niedrigste) Modbus-Register für diese Größe. * |
| Umfang Anzahl der Modbus-Register für die Größe des Energiezählers.Ein Modbus-Register weist eine Länge von 16 Bits auf. | |
| Aufl. Auflösung des Wertes für diese Größe (sofern zutreffend). | |
| Einheit Einheit für die Größe (sofern zutreffend). | |
| Datentyp Datentyp für diese Größe, d.h. wie der Wert in den Modbus-Registern interpretiert werden soll. | |
*Dies wird genau so ausgedrückt, wie es auf dem Bus gesendet wird. Das heißt es sollte nicht mit 40 000 subtrahiert oder um 1 vermindert werden, wie das bei Modbus-Produkten üblich ist.
Gesamtenergie- speicher
Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:
| Größe Details | Startregister | (Hex) | Umfang | Aufl. Einheit | Datentyp | |
| Active import(Wirkenergie-import) | kWh | 5000 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichen-los |
| Active export(Wirkenergie-export) | kWh | 5004 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichen-los |
| Active net(Wirkenergie Netz) | kWh | 5008 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichen-los |
| Reactive import(Blindenergie-import) | kvarh | 500C | 4 | 0,01 | kvarh | Vorzeichen-los |
| Reactive export(Blindenergie-export) | kvarh | 5010 | 4 | 0,01 | kvarh | Vorzeichen-los |
| Reactive net(Blindenergie Netz) | kvarh | 5014 | 4 | 0,01 | kvarh | Vorzeichen-los |
| Größe Details | Startregister (Hex) | Umfang | Aufl. Einheit | Datentyp | |
| Apparent import (Scheinenergie-import) | kVAh 50 | 18 4 0,01 kVAh | |||
| Apparent export (Scheinenergie-export) | kVAh 50 | 1C 4 0,01 kVAh | Vorzeichen- | ||
| Apparent net (Scheinenergie Netz) | kVAh 50 | 20 4 0,01 kVAh | Vorzeichen- | ||
| Active import CO2(Wirkenergie-import CO2) | kVAh 50 | 24 4 0.001 kg | Vorzeichen- | ||
| Active import Currency(Wirkenergie-import Währung) | kVAh 50 | 34 4 0.001 Währung | Vorzeichen- |
Energiespeicher aufgeteilt nach Tarifen
Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:
| Größe Details Startregister | (Hex) | Umfang | Aufl. | Einheit | Datentyp | |
| Active import (Wirkenergie-import) | Tarif 1 | 5170 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichenlos |
| Active import (Wirkenergie-import) | Tarif 2 | 5174 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichenlos |
| Active import (Wirkenergie-import) | Tarif 3 | 5178 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichenlos |
| Active import (Wirkenergie-import) | Tarif 4 | 517C | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichenlos |
| Active export (Wirkenergie-export) | Tarif 1 | 5190 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichenlos |
| Active export (Wirkenergie-export) | Tarif 2 | 5194 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichenlos |
| Größe Details | Startregister (Hex) | Umfang | Aufl. | Einheit D | Datentyp | |
| Active export (Wirkenergie-export) | Tarif 3 519 | 8 4 0,01 kWh | Vorzeichenlos | |||
| Active export (Wirkenergie-export) | Tarif 4 519 | C 4 0,01 kWh | Vorzeichenlos | |||
| Reactive import (Blindenergie-import) | Tarif 1 51B | 0 4 0,01 kvarh | Vorzeichenlos | |||
| Reactive import (Blindenergie-import) | Tarif 2 51B | 4 4 0,01 kvarh | Vorzeichenlos | |||
| Reactive import (Blindenergie-import) | Tarif 3 51B | 8 4 0,01 kvarh | Vorzeichenlos | |||
| Reactive import (Blindenergie-import) | Tarif 4 51B | C 4 0,01 kvarh | Vorzeichenlos | |||
| Reactive export (Blindenergie-export) | Tarif 1 51D | 0 4 0,01 kvarh | Vorzeichenlos | |||
| Reactive export (Blindenergie-export) | Tarif 2 51D | 4 4 0,01 kvarh | Vorzeichenlos | |||
| Reactive export (Blindenergie-export) | Tarif 3 51D | 8 4 0,01 kvarh | Vorzeichenlos | |||
| Reactive export (Blindenergie-export) | Tarif 4 51D | C 4 0,01 kvarh | Vorzeichenlos | |||
Energiespeicher pro Phase
Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:
| Größe Details | Startregister (Hex) | Umfang | Aufl. | Einheit | Datentyp | |
| Active import (Wirkenergie-import) | L1 | 5460 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichenlos |
| Active import (Wirkenergie-import) | L2 | 5464 | 4 | 0,01 | kWh | Vorzeichenlos |
| Größe Details | Startregister (Hex) | Umfang | Aufl. | Einheit | Datentyp | |
| Active import (Wirkenergie-import) | L3 5468 4 | 0,01 kWh Vorzeichenlos | ||||
| Active export (Wirkenergie-export) | L1 546C 4 | 0,01 kWh Vorzeichenlos | ||||
| Active export (Wirkenergie-export) | L2 5470 4 | 0,01 kWh Vorzeichenlos | ||||
| Active export (Wirkenergie-export) | L3 5474 4 | 0,01 kWh Vorzeichenlos | ||||
| Active net (Wirkenergie Netz) | L1 5478 4 | 0,01 kWh Vorzeichenlos | ||||
| Active net (Wirkenergie Netz) | L2 547C 4 | 0,01 kWh Vorzeichenlos | ||||
| Active net (Wirkenergie Netz) | L3 5480 4 | 0,01 kWh Vorzeichenlos | ||||
| Reactive import (Blindenergie-import) | L1 5484 4 | 0,01 kvarh Vorzeichenlos | ||||
| Reactive import (Blindenergie-import) | L2 5488 4 | 0,01 kvarh Vorzeichenlos | ||||
| Reactive import (Blindenergie-import) | L3 548C 4 | 0,01 kvarh Vorzeichenlos | ||||
| Reactive export (Blindenergie-export) | L1 5490 4 | 0,01 kvarh Vorzeichenlos | ||||
| Reactive export (Blindenergie-export) | L2 5494 4 | 0,01 kvarh Vorzeichenlos | ||||
| Reactive export (Blindenergie-export) | L3 5498 4 | 0,01 kvarh Vorzeichenlos | ||||
| Reactive net (Blindenergie Netz) | L1 549C 4 | 0,01 kvarh Vorzeichenlos | ||||
| Reactive net (Blindenergie Netz) | L2 54A0 4 | 0,01 kvarh Vorzeichenlos | ||||
| Reactive net (Blindenergie Netz) | L3 54A4 4 | 0,01 kvarh Vorzeichenlos | ||||
| Apparent import (Scheinenergie-import) | L1 54A8 4 | 0,01 kVAh Vorzeichenlos | ||||
| Apparent import (Scheinenergie-import) | L2 54AC 4 | 0,01 kVAh Vorzeichenlos | ||||
| Apparent import (Scheinenergie-import) | L3 54B0 4 | 0,01 kVAh Vorzeichenlos | ||||
| Apparent export (Scheinenergie-export) | L1 54B4 4 | 0,01 kVAh Vorzeichenlos | ||||
| Apparent export (Scheinenergie-export) | L2 54B8 4 | 0,01 kVAh Vorzeichenlos | ||||
| Apparent export (Scheinenergie-export) | L3 54BC 4 | 0,01 kVAh Vorzeichenlos | ||||
| Apparent net (Scheinenergie Netz) | L1 54C0 4 | 0,01 kVAh Vorzeichenlos | ||||
| Apparent net (Scheinenergie Netz) | L2 54C4 4 | 0,01 kVAh Vorzeichenlos | ||||
| Apparent net (Scheinenergie Netz) | L3 54C8 4 | 0,01 kVAh Vorzeichenlos | ||||
Rücksetzbare Energiespeicher
Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:
| Größe Startregister(Hex) | Umfang | Aufl. | Einheit Datentyp | |
| Resettable active import (Rücksetzbarer Wirk-energieimport) | 552C 4 0,01 kWh Vorzeichenlos | |||
| Größe | Startregister (Hex) | Umfang | Aufl. | Einheit Datentyp |
| Resettable active export (Rücksetzbarer Wirk-energieexport) | 5530 4 0,01 kWh Vorzeichenlos | |||
| Resettable reactive import (Rücksetzbarer Blindenergie-import) | 5534 4 0,01 kWh Vorzeichenlos | |||
| Resettable reactive export (Rücksetzbarer Blindenergie-export) | 5538 4 0,01 kWh Vorzeichenlos |
Istwerte
Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:
| Größe Details | Start-register (Hex) | Umfang | Aufl. | Einheit | Werte-bereich | Datentyp | |
| Voltage (Spannung) | L1-N 5B | 00 2 0,1 V | Vorzeichen- | los | |||
| Voltage (Spannung) | L2-N 5B | 02 2 0,1 V | Vorzeichen- | los | |||
| Voltage (Spannung) | L3-N 5B | 04 2 0,1 V | Vorzeichen- | los | |||
| Voltage (Spannung) | L1-L2 5B | 06 2 0,1 V | Vorzeichen-los | ||||
| Voltage (Spannung) | L3-L2 5B | 08 2 0,1 V | Vorzeichen-los | ||||
| Voltage (Spannung) | L1-L3 5B | 0A 2 0,1 V | V Vorzeichen- | los | |||
| Current (Strom) | L1 | 5B0C | 2 | 0,01 | A | Vorzeichen-los | |
| Current (Strom) | L2 | 5B0E | 2 | 0,01 | A | Vorzeichen-los | |
| Current (Strom) | L3 | 5B10 | 2 | 0,01 | A | Vorzeichen-los | |
| Current (Strom) | N | 5B12 2 0,01 A | Vorzeichen-los | ||||
| Active power (Wirkleistung) | Ge-samt | 5B14 2 0,01 W | Vorzeichen behaftet | ||||
| Active power (Wirkleistung) | L1 | 5B16 2 0,01 W | Vorzeichen behaftet | ||||
| Größe Details Start- | register (Hex) | Umfang | Aufl. | Einheit | Wertebereich | Datentyp | |
| Active power (Wirkleistung) | L2 5B18 | 2 0,01 W | Vorzeichen | behaftet | |||
| Active power (Wirkleistung) | L3 5B1A | 2 0,01 W | Vorzeichen | behaftet | |||
| Reactive power (Blindleistung) | Ge-samt | 5B1C 2 0,01 var | Vorzeichen behaftet | ||||
| Reactive power (Blindleistung) | L1 5B1E | 2 0,01 var | Vorzeichen behaftet | ||||
| Reactive power (Blindleistung) | L2 5B20 | 2 0,01 var | Vorzeichen | behaftet | |||
| Reactive power (Blindleistung) | L3 5B22 | 2 0,01 var | Vorzeichen | behaftet | |||
| Apparent power (Scheinleistung) | Ge-samt | 5B24 2 0,01 VA | Vorzeichen | behaftet | |||
| Apparent power (Scheinleistung) | L1 5B26 | 2 0,01 VA | Vorzeichen | behaftet | |||
| Apparent power (Scheinleistung) | L2 5B28 | 2 0,01 VA | Vorzeichen behaftet | ||||
| Apparent power (Scheinleistung) | L3 5B2A | 2 0,01 VA | Vorzeichen behaftet | ||||
| Frequency (Frequenz) | 5B2C 1 0,01 Hz | Vorzeichenl | os | ||||
| Phase angle power (Phasenwinkel Leistung) | Ge-samt | 5B2D 1 0,1 ° | -180°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Phase angle power (Phasenwinkel Leistung) | L1 5B2E | 1 0,1 ° | -180°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Phase angle power (Phasenwinkel Leistung) | L2 5B2F | 1 0,1 ° | -180°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Phase angle power (Phasenwinkel Leistung) | L3 5B30 | 1 0,1 ° | -180°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Phase angle voltage (Phasenwinkel Spannung) | L1 5B31 | 1 0,1 ° | -180°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Phase angle voltage (Phasenwinkel Spannung) | L2 5B32 | 1 0,1 ° | -180°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Phase angle voltage (Phasenwinkel Spannung) | L3 5B33 | 1 0,1 ° | -180°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Phase angle current (Phasenwinkel Strom) | L1 5B37 | 1 0,1 ° | -180°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Phase angle current (Phasenwinkel Strom) | L2 5B38 | 1 0,1 ° - | 80°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Phase angle current (Phasenwinkel Strom) | L3 5B39 | 1 0,1 ° - | 80°- | +180° | Vorzeichen behaftet | ||
| Power factor (Leistungsfaktor) | Ge-samt | 5B3A 1 0 | 001 - - | 1,000- | +1,000 | Vorzeichen behaftet | |
| Power factor (Leistungsfaktor) | L1 5B3B | 1 0,001 - | -1,000- | +1,000 | Vorzeichen behaftet | ||
| Power factor (Leistungsfaktor) | L2 5B3C | 1 0,001 - | -1,000- | +1,000 | Vorzeichen behaftet | ||
| Power factor (Leistungsfaktor) | L3 5B3D | 1 0,001 - | -1,000- | +1,000 | Vorzeichen behaftet | ||
| Current quadrant (Stromquadrant) | Ge-samt | 5B3E 1 - | 1-4 Vorzeichen- | los | |||
| Current quadrant (Stromquadrant) | L1 5B3F | 1 - 1-4 Vorzeichen- | los | ||||
| Current quadrant (Stromquadrant) | L2 5B40 | 1 - 1-4 Vorzeichen- | los | ||||
| Current quadrant (Stromquadrant) | L3 5B41 | 1 - 1-4 | Vorzeichen-los | ||||

Hinweis – Leistungen werden als vorzeichenbehaftete Ganzzahlen mit 32 Bit gesendet, ausgedrückt in W (oder var/VA) mit 2 Nachkommastellen. Das bedeutet, dass die maximal mögliche Leistung, die ausgedrückt werden kann, bei ungefähr ±21 MW liegt. Liegt die Leistung höher, wird dem Benutzer geraten, die Leistung von der DMTME-Zuordnung abzulesen, wo die Skalierung in W ohne Nachkommastellen erfolgt.
Harmonische
Harmonische werden in 2 Registern dargestellt, beginnend mit THD und anschließend gefolgt von der 2., 3., 4. Oberwelle, usw.
Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:
| Größe | Details | Start-register (Hex) | Umfang/Harmo-nische | Anzahl Harmo-nische | Aufl. | Ein-heit | Datentyp |
| Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen)Größe Details Start- | L1-N | 5D00register (Hex) | 2Umfang/Harmo-nische | 16Anzahl Harmo-nische | 0,1Aufl. | %Ein-heit | Vorzeichen-losDatentyp |
| Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen) | L2-N 5D | 80 2 16 0,1 | % Vorzeichen- | los | |||
| Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen) | L3-N 5E | 00 2 16 0,1 | % Vorzeichen- | los | |||
| Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen) | L1-L2 5E | 80 2 16 0,1 | % Vorzeichen- | los | |||
| Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen) | L3-L2 5F | 00 2 16 0,1 | % Vorzeichen- | los | |||
| Voltage harmonics (Spannungs-oberwellen) | L1-L3 5F | 80 2 16 0,1 | % | Vorzeichen-los | |||
| Current harmonics (Stromoberwellen) | L1 6000 | 2 16 0,1 | % Vorzeichen- | los | |||
| Current harmonics (Stromoberwellen) | L2 6080 | 2 16 0,1 | % | Vorzeichen-los | |||
| Current harmonics (Stromoberwellen) | L3 6100 | 2 16 0,1 | % | Vorzeichen-los | |||
| Current harmonics (Stromoberwellen) | N | 6180 2 16 | 0,1 % Vorzeichen- | los |
Eingänge und Ausgänge
Die folgende Tabelle enthält sowohl schreibbare als auch schreibgeschützte Register:
| Größe | Details Start-register (Hex) | Umfang | Mögliche Werte | Datentyp | Lesen/Schreiben |
| Output 1 (Ausgang 1) | 6300 | 1 | EIN=1, AUS=0 | Vorzeichen-los | |
| Output 2 (Ausgang 2) | 6301 | 1 | EIN=1, AUS=0 | Vorzeichen-los | |
| Output 3 (Ausgang 3) | 6302 | 1 | EIN=1, AUS=0 | Vorzeichen-los | |
| Output 4 (Ausgang 4) | 6303 | 1 | EIN=1, AUS=0 | Vorzeichen-los | |
| Input 1 (Eingang 1) | Aktueller Status | 6308 | 1 | EIN=1, AUS=0 | Vorzeichen-los |
| Input 2 (Eingang 2) | Aktueller Status | 6309 | 1 | EIN=1, AUS=0 | Vorzeichen-los |
| Größe Details | Start-register (Hex) | Umfang | Mögliche Werte | Datentyp | Lesen/ Schreiben | |
| Input 3 (Eingang 3) | Aktueller Status | 630A 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen- | los | L | ||
| Input 4 (Eingang 4) | Aktueller Status | 630B 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen- | los | L | ||
| Input 1 (Eingang 1) | Gespeicherter Status | 6310 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen- | los | L | ||
| Input 2 (Eingang 2) | Gespeicherter Status | 6311 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen- | los | L | ||
| Input 3 (Eingang 3) | Gespeicherter Status | 6312 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen- | los | L | ||
| Input 4 (Eingang 4) | Gespeicherter Status | 6313 1 EIN=1, AUS=0 Vorzeichen- | los | L | ||
| Input 1 (Eingang 1) | Zähler 6318 4 Vorzeichen- | los | L | |||
| Input 2 (Eingang 2) | Zähler 631C 4 Vorzeichen- | los | L | |||
| Input 3 (Eingang 3) | Zähler 6320 4 Vorzeichen- | los | L | |||
| Input 4 (Eingang 4) | Zähler 6324 4 Vorzeichen- | los | L | |||
Produktions- daten und Kennzeichnung
Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:
| Größe Startregister | (Hex) | Umfang | Datentyp |
| Seriennummer 8900 2 Vorzeichenlos | |||
| Meter firmware version (Firmwareversion Messgerät) | 8908 8 ASCII-Zeichenkette | (bis zu 16 Zeichen) | |
| Modbus mapping version (Modbus-Zuordnungsversion) | 8910 1 2 Byte | ||
| Typenbezeichnung 8960 6 | ASCII-Zeichenfolge (12 | Zeichen, einschließlich Nullendung) |
Die Firmwareversion des Energiezählers wird als Folge von 3 durch Punkte getrennte Zahlen ausgedrückt, z. B. 1.0.0. Nicht verwendete Bytes am Ende werden auf binär 0 gesetzt.
Im Register Modbus-Zuordnungsversion entsprechen das hochwertige Byte der großen (Major) Version (1–255) und das niederwertige Byte der kleinen (Minor) Version (0–255).
Sonstiges
In der folgenden Tabelle sind Datum/Uhrzeit und Stromtarif schreibbar. Alle anderen Register sind schreibgeschützt:
| Größe | Start-register (Hex) | Beschreibung | Umfang | Datentyp | Lesen/ Schreiben |
| Date/time (Datum/Uhrzeit) | 8A00 Byte | 0: Jahr*Byte 1: MonatByte 2: TagByte 3: StundeByte 4: MinuteByte 5: Sekunde | 3 Date/time(Datum/Uhrzeit) | L/S | |
| Day of week(Wochentag) | 8A03 Wochentage(1-7, Mo=1) | 1 Vorzeichen-los | L | ||
| DST active (DST aktiv) | 8A04 1=DST aktiv0=DST inaktiv | 1 Vorzeichen-los | L | ||
| Day type (Tagestyp) | 8A05 Werte | 0-3entsprechenTagestyp 1-4 | 1 Vorzeichen-los | L | |
| Season (Jahreszeit) | 8A06 Werte | 0-3entsprechenJahreszeit 1-4 | 1 Vorzeichen-los | L | |
| Current tariff(Stromtarif) | 8A07 Tarif | 1-4 1 Vorzeichen- | los | L/S | |
| Error flags (Fehler-Flags) | 8A13 64 | Kennzeichnen 4 Bitfolge L | |||
| Information flags(Informations-Flags) | 8A19 64 | Kennzeichnen 4 Bitfolge L | |||
| Warning flags (Warn-Flags) | 8A1F 64 | Kennzeichnen 4 Bitfolge L | |||
| Alarm flags (Alarm-Flags) | 8A25 64 | Kennzeichnen 4 Bitfolge L | |||
| Power fail counter(Stromausfallzähler) | 8A2F | 1 Vorzeichen-los | L | ||
| Power outage time(Dauer Stromausfall) | 8A39 Byte | 0-2: Tage*Byte 3: StundenByte 4: MinutenByte 5:Sekunden | 3 Date/time(Datum/Uhrzeit) | L | |
| Reset counter for active energy import (Zähler für Wirkenergieimport zurücksetzen) | 8A48 4 Vorzeichen- | los | L | ||
| Reset counter for active energy export (Zähler für Wirkenergieexport zurücksetzen) | 8A4C 4 Vorzeichen- | los | L | ||
| Reset counter for reactive energy import (Zähler für Blindenergieimport zurücksetzen) | 8A50 4 Vorzeichen- | los | L | ||
| Reset counter for reactive energy export (Zähler für Blindenergieexport zurücksetzen) | 8A54 4 Vorzeichen- | los | L | ||
* Byte 0 ist das höchste Byte des niedrigsten Registers
Die Register Zurücksetzen eines Zählers zeigen wie oft die rücksetzbaren Energiespeicher zurückgesetzt wurden.
Einstellung
Alle Register in der folgenden Tabelle bieten Lese- und Schreibzugriff:
| Größe Start- | register (Hex) | Umfang | Aufl. Einheit Datentyp | |
| Current transformer ratio numerator (Stromwandlerübersetzung Zähler) | 8C04 2 - Vorzeichen- | los | ||
| Voltage transformer ratio numerator (Spannungswandler-übersetzung Zähler) | 8C06 2 - Vorzeichen- | los | ||
| Current transformer ratio denominator (Stromwandlerübersetzung Nenner) | 8C08 2 - Vorzeichen- | los | ||
| Voltage transformer ratio denominator (Spannungswandler-übersetzung Nenner) | 8C0A 2 - Vorzeichen- | los | ||
| Größe | Start-register (Hex) | Umfang | Aufl. Einheit Datentyp | |
| CO2 conversion factor (CO2-Umrechnungsfaktor) | 8CE0 2 0,001 kg/kWh Vorzeichen-los | |||
| Currency conversion factor (Währungsumrechnungs-faktor) | 8CE2 2 0,01 Währung/kWh | Vorzeichen-los | ||
| LED source (0 = active energy, 1 = reactive energy) (LED-Quelle (0 = Wirkenergie, 1 = Blindenergie)) | 8CE4 1 - Vorzeichen- | los | ||
| Number of elements (values 1-3) (Anzahl der Messwerke (Werte 1–3)) | 8CE5 1 - Vorzeichen- | los | ||
Betrieb
Alle Register in der folgenden Tabelle sind nur schreibbar:
| Größe Details Start- | register (Hex) | Umfang | Aktion Datentyp | ||
| Reset power fail counter (Stromausfallzähler zurücksetzen) | 8F00 | 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichenlos | |
| Reset power outage time (Dauer Stromausfall zurücksetzen) | 8F05 | 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichenlos | |
| Reset input counter (Eingangszähler zurücksetzen) | Input 1 (Ein-gang 1) | 8F0B 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichenlos | |
| Reset input counter (Eingangszähler zurücksetzen) | Input 2 (Ein-gang 2) | 8F0C | 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichenlos |
| Reset input counter (Eingangszähler zurücksetzen) | Input 3 (Ein-gang 3) | 8F0D | 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichenlos |
| Reset input counter (Eingangszähler zurücksetzen) | Input 4 (Ein-gang 4) | 8F0E 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichenlos | |
| Reset stored state (Gespeicherten Status zurücksetzen) | Input 1 (Ein-gang 1) | 8F13 | 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichenlos |
| Größe Details | Start-register (Hex) | Umfang | Aktion Datentyp | ||
| Reset stored state (Gespeicherten Status zurücksetzen) | Input 2 (Eingang 2) | 8F14 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los |
| Reset stored state (Gespeicherten Status zurücksetzen) | Input 3 (Eingang 3) | 8F15 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los |
| Reset stored state (Gespeicherten Status zurücksetzen) | Input 4 (Eingang 4) | 8F16 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los |
| Reset resettable active energy import (Rücksetzbaren Wirkenergieimport zurücksetzen) | 8F1B 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset resettable active energy export (Rücksetzbaren Wirkenergieexport zurücksetzen) | 8F1C 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset resettable reactive energy import (Rücksetzbaren Blindenergieimport zurücksetzen) | 8F1D 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset resettable reactive energy export (Rücksetzbaren Blindenergieexport zurücksetzen) | 8F1E 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | ||
| Reset Previous values (Vorherige Werte zurücksetzen) | 8F1F 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Demand (Bedarf zurücksetzen) | 8F20 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Load profile channel 1 (Belastungsprofil Kanal 1 zurücksetzen) | 8F21 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | ||
| Reset Load profile channel 2 (Belastungsprofil Kanal 2 zurücksetzen) | 8F22 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Load profile channel 3 (Belastungsprofil Kanal 3 zurücksetzen) | 8F23 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Load profile channel 4 (Belastungsprofil Kanal 4 zurücksetzen) | 8F24 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Load profile channel 5 (Belastungsprofil Kanal 5 zurücksetzen) | 8F25 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Load profile channel 6 (Belastungsprofil Kanal 6 zurücksetzen) | 8F26 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Load profile channel 7 (Belastungsprofil Kanal 7 zurücksetzen) | 8F27 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Load profile channel 8 (Belastungsprofil Kanal 8 zurücksetzen) | 8F28 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset System log (Systemprotokoll zurücksetzen) | 8F31 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Event log (Ereignisprotokoll zurücksetzen) | 8F32 1 | Schreiben Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | ||
| Reset Net quality log (Netzqualitätsprotokoll zurücksetzen) | 8F33 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Reset Communication log (Kommunikationsprotokoll zurücksetzen) | 8F34 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 für einen Rücksetzvorgang | Vorzeichen-los | |
| Freeze demand (Bedarf einfrieren) | 8F70 1 | Schreiben | Sie den Wert 1, um die Bedarfswerte einzufrieren | Vorzeichen-los | |
DMTME- Multifunktions- energiezähler
Teile der Modbus-Zuordnung sind kompatibel mit den DMTME-Multifunktionsenergiezählern von ABB. Alle Register in der folgenden Tabelle sind schreibgeschützt:
| Größe Startregister | (Hex) | Umfang | Einheit Datentyp |
| Phase Voltage (Phasenspannung) L1-N | 1002 2 Volt Vorzeichen- | los | |
| Phase Voltage (Phasenspannung) L2-N | 1004 2 Volt Vorzeichen- | los | |
| Phase Voltage (Phasenspannung) L3-N | 1006 2 Volt Vorzeichen- | los | |
| Line Voltage L1-L2 (Netzspannung L1-L2) | 1008 2 Volt Vorzeichen- | los | |
| Line Voltage L2-L3 (Netzspannung L2-L3) | 100A 2 Volt Vorzeichen- | los | |
| Line Voltage L1-L3 (Netzspannung L1-L3) | 100C 2 Volt Vorzeichen- | los | |
| Line Current L1 (Netzstrom L1) 10 | 10 2 mA Vorzeichen- | los | |
| Line Current L2 (Netzstrom L2) 10 | 12 2 mA Vorzeichen- | los | |
| Line Current L3 (Netzstrom L3) 10 | 14 2 mA Vorzeichen- | los | |
| 3-Phase Sys. Power Factor (3-phasiges System Leistungsfaktor) | 1016 2 *1000 Vorzeichen | behaftet | |
| Power Factor L1 (Leistungsfaktor L1) | 1018 2 *1000 Vorzeichen | behaftet | |
| Power Factor L2 (Leistungsfaktor L2) | 101A 2 *1000 Vorzeichen | behaftet | |
| Power Factor L3 (Leistungsfaktor L3) | 101C 2 *1000 Vorzeichen | behaftet | |
| 3-Phase Sys. Apparent Power (3-phasiges System Scheinleistung) | 1026 2 VA Vorzeichen- | los | |
| Apparent Power L1 (Scheinleistung L1) | 1028 2 VA Vorzeichen- | los | |
| Apparent Power L2 (Scheinleistung L2) | 102A 2 VA Vorzeichen- | los | |
| Apparent Power L3 (Scheinleistung L3) | 102C 2 VA Vorzeichen- | los | |
| 3-Phase Sys. Active Power ((3-phasiges System Wirkleistung) | 102E 2 Watt Vorzeichen- | los | |
| Größe | Startregister (Hex) | Umfang | Einheit Datentyp |
| Active Power L1 (Wirkleistung L1) | 1030 2 Watt | Vorzeichen-los | |
| Active Power L2 (Wirkleistung L2) | 1032 2 Watt | Vorzeichen-los | |
| Active Power L3 (Wirkleistung L3) | 1034 2 Watt | Vorzeichen-los | |
| 3-Phase Reactive power (3-phasige Blindleistung) | 1036 2 VAr | Vorzeichen-los | |
| Reactive Power L1 (Blindleistung L1) | 1038 2 VAr Vorzeichen- | los | |
| Reactive power L2 (Blindleistung L2) | 103A 2 VAr Vorzeichen- | los | |
| Reactive Power L3 (Blindleistung L3) | 103C 2 VAr Vorzeichen- | los | |
| 3-Phase Sys. Active energy (3-phasiges System Wirkenergie) | 103E 2 Wh*100 | Vorzeichen- | los |
| 3-Phase Sys. Reactive energy (3-phasiges System Blindenergie) | 1040 2 VArh*100 | Vorzeichen- | los |
| Frequency (Frequenz) 1046 2 mHz | Vorzeichen- | los | |
| Current transformer ratio (Stromwandlerübersetzung) | 11A0 2 1–99999 | Vorzeichen- | los |
| Voltage transformer ratio (Spannungswandlerübersetzung) | 11A2 2 1–9999 | Vorzeichen- | los |
9.4 Historische Daten
Allgemeines
In der Modbus-Zuordnung werden alle historischen Daten als Einträge organisiert. Dies betrifft Vorherige Werte, Bedarf, Belastungsprofile und Ereignisprotokolle.
Eintrag Nummer 1 ist der neueste Eintrag, Eintrag Nummer 2 ist der zweitneueste Eintrag, usw. Eintrag Nummer 0 wird nicht verwendet.
Das Auslesen aller Arten von historischen Werten erfolgt durch das Schreiben in eine Gruppe von Registern namens Header und das Lesen von einer oder mehreren Gruppen von Registern namens Data blocks (Datenblöcke).
Der Header wird zur Kontrolle des Auslesens hinsichtlich Datum/Uhrzeit oder Eintragsnummern und zum Laden neuer Einträge in die Datenblöcke verwendet. Die Datenblöcke enthalten die Istdaten, beispielsweise Einträge aus Ereignisprotokollen oder Energiewerte.
Wenn es keine Einträge mehr zu lesen gibt, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt.
Header-Register
Es gibt eine Reihe von Standardbefehlen, die beim Auslesen irgendeiner Art historischer Daten immer auf die gleiche Art und Weise eingesetzt werden. Diese werden durch Register im Header dargestellt, separat für jede Funktion zugeordnet, aber mit denselben Namen.
Die folgende Tabelle beschreibt übliche Header-Register:
| Funktion Umfang | Beschreibung Datentyp Lesen/ | schreiben | |
| Get next entry (Nächsten Eintrag holen) | 1 Schreiben Sie den Wert 1 in dieses Register, um neue Werte in die Datenblöcke zu laden | Vorzeichenlos | L/S |
| Entry number (Nummer des Eintrags) | 1 Schreiben Sie in dieses Register, um eine beliebige Eintragsnummer auszuwählen, bei der der Lesevorgang beginnt. | Vorzeichenlos | L/S |
| Date/Time (Datum/Uhrzeit) | 3 Schreiben Sie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt. | Datum/Uhrzeit (siehe unten stehend) | L/S |
| Direction (Richtung) | 1 Schreiben Sie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählen | Vorzeichenlos | L/S |
Register Nächsten Eintrag holen
Das Register Nächsten Eintrag holen wird eingesetzt, um einen andauernden Lesevorgang fortzuführen, der durch das Schreiben auf eines der Register Nummer des Eintrags, Datum/Uhrzeit oder Richtung gestartet wurde.
Wird die Richtung im Register Richtung auf rückwärts gesetzt, wird der Datenblock mit älteren Daten geladen. Dementsprechend wird der Datenblock mit neueren Daten geladen, wenn die Richtung auf vorwärts gesetzt wird.
Register Nummer des Eintrags
Das Register Nummer des Eintrags wird verwendet, um eine beliebige Eintragsnummer vorzugeben, bei der der Lesevorgang beginnt. Wenn ein Wert in das Register Nummer des Eintrags geschrieben wird, wird der Datenblock mit Werten für diese Eintragsnummer geladen.
Nachfolgende Schreibvorgänge in das Register Nächsten Eintrag holen aktualisieren das Register Nummer des Eintrags (je nach Richtung im Register Richtung ansteigend oder fallend) und laden neue Werte in den Datenblock.
Der Standardwert des Registers Nummer des Eintrags nach einem Neustart beträgt 0.
Register Datum/ Uhrzeit
Das Register Datum/Uhrzeit wird verwendet, um ein beliebiges Datum und eine beliebige Uhrzeit vorzugeben, bei dem/der der Lesevorgang beginnt. Wenn ein Wert in das Register Datum/Uhrzeit geschrieben wird, wird der Datenblock mit Werten für dieses Datum und diese Uhrzeit geladen. Das Register Nummer des Eintrags wird auch automatisch aktualisiert, um die Nummer des Eintrags widerzuspiegeln, die die Werte für dieses Datum und diese Uhrzeit haben.
Wenn für das ausgewählte Datum und die ausgewählte Uhrzeit kein Eintrag vorliegt und die Leserichtung auf rückwärts gestellt ist, wird der nächste ältere Eintrag in den Datenblock geladen. Ist die Leserichtung aber vorwärts, wird der nächste neuere Eintrag geladen.
Nachfolgende Schreibvorgänge in das Register Nächsten Eintrag holen laden neue Daten in der im Register Richtung angezeigten Reihenfolge in den Datenblock. Das Register Nummer des Eintrags wird ebenfalls automatisch aktualisiert (je nach Richtung im Register Richtung ansteigend oder fallend)
Register Richtung
Das Register Richtung wird eingesetzt, um die zeitliche Richtung zu kontrollieren, in der die Einträge gelesen werden. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:
| Wert Beschreibung | |
| 0 Rückwärts, d.h. | von neuen Einträge zu älteren Einträgen |
| 1 Vorwärts, d.h. | von alten Einträge zu neuen Einträgen |
Der Standardwert des Registers Nummer des Eintrags nach einem Neustart beträgt 0, d.h. rückwärts.
Es gibt eine Reihe von Standarddatenpunkten, die beim Auslesen irgendeiner Art historischer Daten immer auf die gleiche Art und Weise eingesetzt werden. Diese werden durch Register im Datenblock dargestellt, separat für jede Funktion zugeordnet, aber mit denselben Namen.
Die folgende Tabelle beschreibt übliche Datenblock-Register:
| Funktion | Umfang | Beschreibung Datentyp | Lesen/schreiben | |
| Timestamp (Zeitstempel) | 3 Das | Datum und die Uhrzeit, an dem/der der Wert gespeichert wurde | Date/Time (Datum/Uhrzeit) | L/S |
| Quantity (Größe) | 3 OBIS | Kennzahl für die betreffende Größe | 6-Byte-Sequenz | L/S |
| Data type (Datentyp) | 1 Datentyp für den Wert der betreffenden Größe | Vorzeichenlos | L/S | |
| Scaler (Teiler) | 1 Skalierung des Wertes für die betreffende Größe | Vorzeichenbehaftet | L/S | |
Zeitstempel
Das Datum und die Uhrzeit, an dem/der der Wert gespeichert wurde. Eine Beschreibung der Interpretation der Daten in diesen Registern finden Sie in. „Datums- und Zeitformat“ auf Seite - 12 ^9
Register Größe
Die OBIS-Kennzahl für eine Größe in einem Kanal Belastungsprofil oder in einem Kanal Vorherige Werte beispielsweise. Eine Liste der OBIS-Kennzahlen findet sich unter „Großenkennungen“ auf Seite - 130.
Die Tabelle unten zeigt eine beispielhafte Zuordnung einer OBIS-Kennzahl zu den Registern Größe. Die verwendete OBIS-Kennzahl für die insgesamt importierte Wirkenergie ist: 1.0.1.8.0.255.
| Byte-Nummer | Anmerkung zur Byte-Reihenfolge | Wert (im Falle der insgesamt importierten Wirkenergie) |
| 0 Höchstwertigstes Byte des niedrigsten Registers | 1 | |
| 1 Niederwertigstes Byte des niedrigsten Registers | 0 | |
| 2 ... 1 | ||
| 3 ... 8 | ||
| 4 ... 0 | ||
| 5 Niederwertigstes Byte des höchsten Registers | 255 | |
Register Datentyp
Das Register Datentyp enthält eine Datentypkennung, bei der es sich um einen Wert zwischen 0 und 255 handelt. Aktuell werden für historische Werte nur zwei Kennungen eingesetzt. Die Kennung für vorzeichenlose Ganzzahlen mit 64 Bit ist 21 und die Kennung für vorzeichenbehaftete Ganzzahlen mit 64 Bit ist 20.
Register Teiler
Das Register Teiler zeigt die Auflösung des Wertes. Der Messwert im Register Wert sollte als Wert*10 ^Teiler . Beispielsweise wird der Präfix Kilo durch den Teiler 3 und der Präfix Milli durch den Teiler -3 dargestellt. Ein Energiespeicher mit der Auflösung 0,01 kWh hat demzufolge den Teiler 1.
Datums- und Zeitformat
Alle Daten und Uhrzeiten werden in den Registern immer im selben Format dargestellt, z. B. Register Datum/Uhrzeit im Header oder ein Zeitstempel im Datenblock. Die folgende Tabelle zeigt den Aufbau von Datum und Uhrzeit in der Zuordnung:
| Byte-Nummer | Beschreibung | Anmerkung zur Byte-Reihenfolge |
| 0 Jahr Höchstwertigstes Byte des niedrigsten Registers | ||
| 1 Monat Niederwertigstes Byte des niedrigsten Registers | ||
| 2 Tag ... | ||
| 3 Stunde ... | ||
| 4 Minute ... | ||
| 5 Sekunde Niederwertigstes Byte des höchsten Registers | ||
Antwortzeiten
Die Header zum Auslesen historischer Werte enthalten ein oder mehrere Register Nummer des Eintrags, Datum/Uhrzeit, Richtung und Nächsten Eintrag holen, um die Ausgabe zu kontrollieren.
Beim Schreiben in eines der Register Nummer des Eintrags, Datum/Uhrzeit oder Richtung wird eine neue Suche im permanenten Speicher gestartet, was je nach Alter des gesuchten Eintrags recht lange dauern kann. Die Antwort vom Modbus erfolgt nach Abschluss der Suche, d.h. wenn der abgefragte Eintrag gefunden wurde.
Neue Einträge werden schnell gefunden, wohingegen die Suche nach den ältesten Einträgen einige Sekunden bis zu einer Minute dauern kann, wenn es viele tausend neuere Werte gibt. Deshalb ist es vorzuziehen, den Lesevorgang von einer
neuen Eintragsnummer oder einem neuen Datum/einer neuen Uhrzeit aus zu starten und dann in der Zeit rückwärts zu gehen.
Das Schreiben in das Register Nächsten Eintrag holen setzt die fortlaufende Suche fort und geht dementsprechend schnell.
9.4.1 Größenkennungen
Die unter Vorherige Werte, Bedarf und Belastungsprofil gespeicherten Größen werden durch OBIS-Kennzahlen gekennzeichnet. Die OBIS-Kennzahl ist eine 6-Byte-Kennung. Die unten stehenden Tabellen enthalten die OBIS-Kennzahlen für alle konfigurierbaren Größen.
Gesamtenergien
Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Gesamtenergien auf:
| Quantity (Größe) OBIS-Kennzahl | |
| Active energy import total (Insgesamt importierte Wirkenergie) | 1.0.1.8.0.255 |
| Active energy export total (Insgesamt exportierte Wirkenergie) | 1.0.2.8.0.255 |
| Active energy net total (Netzwirkenergie insgesamt) | 1.0.16.8.0.255 |
| Reactive energy import total (Insgesamt importierte Blindenergie) | 1.0.3.8.0.255 |
| Reactive energy export total (Insgesamt exportierte Blindenergie) | 1.0.4.8.0.255 |
| Reactive energy net total (Netzblindenergie insgesamt) | 1.0.128.8.0.255 |
| Apparent energy import total (Insgesamt importierte Scheinenergie) | 1.0.9.8.0.255 |
| Apparent energy export total (Insgesamt exportierte Scheinenergie) | 1.0.10.8.0.255 |
| Apparent energy net total (Netzscheinenergie insgesamt) | 1.0.137.8.0.255 |
| Active energy import total CO2 (Insgesamt importierte Wirkenergie CO2) | 1.0.1.8.200.255 |
| Active energy import total Currency (Insgesamt importierte Wirkenergie Währung) | 1.0.1.8.220.255 |
Energien pro Tarif
Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Energien pro Tarif auf:
| Größe OBIS-Kennzahl | |
| Active energy import tariff 1 (Wirkenergieimport Tarif 1) | 1.0.1.8.1.255 |
| Active energy import tariff 2 (Wirkenergieimport Tarif 2) | 1.0.1.8.2.255 |
| Active energy import tariff 3 (Wirkenergieimport Tarif 3) | 1.0.1.8.3.255 |
| Active energy import tariff 4 (Wirkenergieimport Tarif 4) | 1.0.1.8.4.255 |
| Active energy export tariff 1 (Wirkenergieexport Tarif 1) | 1.0.2.8.1.255 |
| Active energy export tariff 2 (Wirkenergieexport Tarif 2) | 1.0.2.8.2.255 |
| Active energy export tariff 3 (Wirkenergieexport Tarif 3) | 1.0.2.8.3.255 |
| Active energy export tariff 4 (Wirkenergieexport Tarif 4) | 1.0.2.8.4.255 |
| Reactive energy import tariff 1 (Blindenergieimport Tarif 1) | 1.0.3.8.1.255 |
| Reactive energy import tariff 2 (Blindenergieimport Tarif 2) | 1.0.3.8.2.255 |
| Reactive energy import tariff 3 (Blindenergieimport Tarif 3) | 1.0.3.8.3.255 |
| Reactive energy import tariff 4 (Blindenergieimport Tarif 4) | 1.0.3.8.4.255 |
| Reactive energy export tariff 1 (Blindenergieexport Tarif 1) | 1.0.4.8.1.255 |
| Reactive energy export tariff 2 (Blindenergieexport Tarif 2) | 1.0.4.8.2.255 |
| Reactive energy export tariff 3 (Blindenergieexport Tarif 3) | 1.0.4.8.3.255 |
| Reactive energy export tariff 4 (Blindenergieexport Tarif 4) | 1.0.4.8.4.255 |
Energien pro Phase
Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Energien pro Phase auf:
| Größe OBIS-Kennzahl | |
| Active energy import L1 (Importierte Wirkenergie L1) | 1.0.21.8.0.255 |
| Active energy import L2 (Importierte Wirkenergie L2) | 1.0.41.8.0.255 |
| Active energy import L3 (Importierte Wirkenergie L3) | 1.0.61.8.0.255 |
| Active energy export L1 (Exportierte Wirkenergie L1) | 1.0.22.8.0.255 |
| Active energy export L2 (Exportierte Wirkenergie L2) | 1.0.42.8.0.255 |
| Active energy export L3 (Exportierte Wirkenergie L3) | 1.0.62.8.0.255 |
| Active energy net L1 (Netzwirkenergie L1) 1.0.36.8.0 | .255 |
| Active energy net L2 (Netzwirkenergie L2) 1.0.56.8.0 | .255 |
| Active energy net L3 (Netzwirkenergie L3) 1.0.76.8.0 | .255 |
| Reactive energy import L1 (Importierte Blindenergie L1) | 1.0.23.8.0.255 |
| Reactive energy import L2 (Importierte Blindenergie L2) | 1.0.43.8.0.255 |
| Reactive energy import L3 (Importierte Blindenergie L3) | 1.0.63.8.0.255 |
| Reactive energy export L1 (Exportierte Blindenergie L1) | 1.0.24.8.0.255 |
| Reactive energy export L2 (Exportierte Blindenergie L2) | 1.0.44.8.0.255 |
| Reactive energy export L3 (Exportierte Blindenergie L3) | 1.0.64.8.0.255 |
| Reactive energy net L1 (Netzblindenergie L1) 1.0.129 | .8.0.255 |
| Reactive energy net L2 (Netzblindenergie L2) 1.0.130 | .8.0.255 |
| Reactive energy net L3 (Netzblindenergie L3) 1.0.131 | .8.0.255 |
| Apparent energy import L1 (Importierte Scheinenergie L1) | 1.0.29.8.0.255 |
| Apparent energy import L2 (Importierte Scheinenergie L2) | 1.0.49.8.0.255 |
| Apparent energy import L3 (Importierte Scheinenergie L3) | 1.0.69.8.0.255 |
| Apparent energy export L1 (Exportierte Scheinenergie L1) | 1.0.30.8.0.255 |
| Apparent energy export L2 (Exportierte Scheinenergie L2) | 1.0.50.8.0.255 |
| Apparent energy export L3 (Exportierte Scheinenergie L3) | 1.0.70.8.0.255 |
| Apparent energy net L1 (Netzscheinenergie L1) 1.0.1 | 38.8.0.255 |
| Apparent energy net L2 (Netzscheinenergie L2) 1.0.1 | 39.8.0.255 |
| Apparent energy net L3 (Netzscheinenergie L3) 1.0.1 | 40.8.0.255 |
Impuls- eingangszähler
Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Impulseingangszähler auf:
| Größe OBIS-Kennzahl | |
| Input 1 counter (Zähler Eingang 1) 1.128.82.8.0.255 | |
| Input 2 counter (Zähler Eingang 2) 1.129.82.8.0.255 | |
| Input 3 counter (Zähler Eingang 3) 1.130.82.8.0.255 | |
| Input 4 counter (Zähler Eingang 4) 1.131.82.8.0.255 |
Durchschnittliche Messwerte
Durchschnittliche Messwerte werden bei der Aufzeichnung von Belastungsprofilen eingesetzt.
Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Ermittlung der durchschnittliche Messwerte auf:
| Größe OBIS-Kennzahl | |
| Voltage L1 (Spannung L1) 1.0.32.27.0.255 | |
| Voltage L2 (Spannung L2) 1.0.52.27.0.255 | |
| Voltage L3 (Spannung L3) 1.0.72.27.0.255 | |
| Voltage L1-L2 (Spannung L1-L2) 1.0.134.27.0.255 | |
| Voltage L2-L3 (Spannung L2-L3) 1.0.135.27.0.255 | |
| Voltage L1-L3 (Spannung L1-L3) 1.0.136.27.0.255 | |
| Current L1 (Strom L1) 1.0.31.27.0.255 | |
| Current L2 (Strom L2) 1.0.51.27.0.255 | |
| Current L3 (Strom L3) 1.0.71.27.0.255 | |
| Current N (Strom N) 1.0.91.27.0.255 | |
| Power factor total (Gesamtleistungsfaktor) 1.0.13.27 | 0.255 |
| Power factor L1 (Leistungsfaktor L1) 1.0.33.27.0.255 | |
| Power factor L2 (Leistungsfaktor L2) 1.0.53.27.0.255 | |
| Power factor L3 (Leistungsfaktor L3) 1.0.73.27.0.255 |
Mindest-/Höchstwerte für Messwerte und Leistungen
Mindest- und Höchstwerte uür Messwerte und Leistungen werden für die Bedarfsfunktion eingesetzt. In der Tabelle unten kann das als X bezeichnete Byte
einen beliebigen der folgenden Werte annehmen: 3, 6, 13 oder 16. Die Bedeutung dieser Werte ist nach der Tabelle mit den OBIS-Kennzahlen beschrieben.
Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Mindest-/Höchstwerte ür Messwerte und Leistungen mauf:
| Größe OBIS-Kennzahl | |
| Voltage L1 (Spannung L1) 1.0.32.X.0.255 | |
| Voltage L2 (Spannung L2) 1.0.52.X.0.255 | |
| Voltage L3 (Spannung L3) 1.0.72.X.0.255 | |
| Voltage L1-L2 (Spannung L1-L2) 1.0.134.X.0.255 | |
| Voltage L2-L3 (Spannung L2-L3) 1.0.135.X.0.255 | |
| Voltage L1-L3 (Spannung L1-L3) 1.0.136.X.0.255 | |
| Current L1 (Strom L1) 1.0.31.X.0.255 | |
| Current L2 (Strom L2) 1.0.51.X.0.255 | |
| Current L3 (Strom L3) 1.0.71.X.0.255 | |
| Current N (Strom N) 1.0.91.X.0.255 | |
| THD Voltage L1 (THD-Spannung L1) 1.0.32.X.124.254 | |
| THD Voltage L2 (THD-Spannung L2) 1.0.52.X.124.254 | |
| THD Voltage L3 (THD-Spannung L3) 1.0.72.X.124.254 | |
| THD Voltage L1-L2 (THD-Spannung L1-L2) 1.0.134.X.124.254 | |
| THD Voltage L2-L3 (THD-Spannung L2-L3) 1.0.135.X.124.254 | |
| THD Voltage L1-L3 (THD-Spannung L1-L3) 1.0.136.X.124.254 | |
| THD Current L1 (THD-Strom L1) 1.0.31.X.124.254 | |
| THD Current L2 (THD-Strom L2) 1.0.51.X.124.254 | |
| THD Current L3 (THD-Strom L3) 1.0.71.X.124.254 | |
| THD Current N (THD-Strom N) 1.0.91.X.124.254 | |
| Powers (Leistungen) Dieselben Kennzahlen wie bei den Energien, aber X ist auf 3, 6, 13 oder 16 gesetzt | |
X-Werte
Die folgende Tabelle führt die Bedeutung der Werte für X auf:
| Wert für X Bedeutung | |
| 3 | Mindestwert der im Messzeitraum 1 berechneten Durchschnittswerte |
| 6 | Höchstwert der im Messzeitraum 1 berechneten Durchschnittswerte |
| 13 | Mindestwert der im Messzeitraum 2 berechneten Durchschnittswerte |
Wert für X Bedeutung
16 Höchstwert der im Messzeitraum 2 berechneten Durchschnittswerte

Hinweis – Messzeitraum 1 wird aktuell für Blockbedarf und Messzeitraum 2 wird aktuell für einen sinkenden Bedarf eingesetzt.
9.5 Vorherige Werte

Hinweis – Bevor Sie die Informationen in diesem Kapitel verwenden können, müssen Sie sich mit den Informationen und Konzepten vertraut machen und diese verstehen, deren Beschreibung zu finden ist unter „Historische Daten“ auf Seite - 126.
Zuordnungs-
tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:
| Funktion Details Startregister | (Hex) | Umfang | |
| Previous values (Vorherige Werte) | Header 8000 16 | ||
| Previous values (Vorherige Werte) | Datenblock 1 8010 83 | ||
| Previous values (Vorherige Werte) | Datenblock 2 8070 83 | ||
| Previous values (Vorherige Werte) | Datenblock 3 80D0 83 | ||
| Previous values (Vorherige Werte) | Datenblock 4 8130 83 | ||
| Previous values (Vorherige Werte) | Datenblock 5 8190 83 | ||
| Previous values (Vorherige Werte) | Datenblock 6 81F0 83 | ||
| Previous values (Vorherige Werte) | Datenblock 7 8250 83 | ||
Header
Die folgende Tabelle beschreibt den Header:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Get next entry (Nächsten Eintrag holen) | 8000 1 Schreiben | Sie den Wert 1 in dieses Register, um den nächsten Block von Werten und den Zeitstempel zu laden | L/S | |
| Entry number (Nummer des Eintrags) | 8001 1 Schreiben | Sie in dieses Register, um eine beliebige Eintragsnummer auszuwählen, bei der der Lesevorgang beginnt. | L/S | |
| Date/Time (Datum/Uhrzeit) | 8004 3 Schreiben | Sie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt. | L/S | |
| Direction (Richtung) | 8007 1 Schreiben | Sie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählen | L/S | |
Datenblöcke
Die Datenblöcke enthalten die Geschichte der vorherigen Werte. Die Datenblöcke 1 bis 7 sind identisch aufgebaut. Jeder Block kann bis zu 8 Kanäle enthalten. Dementsprechend gibt es in einem Messgerät mit 50 Kanälen für vorherige Werte jeweils 8 Kanäle in den Blöcken 1 bis 6 und 2 Kanäle in Block 7.
Die Register ungenutzter Kanäle werden mit 0xFFFF gefüllt.
Aufbau der Datenblöcke
Die folgende Tabelle beschreibt den Aufbau der Datenblöcke:
| Kanal Inhalt Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung | |
| Allen Kanälen gemeinsam | Timestamp (Zeitstempel) | 8010 3 D | Datum und | d Uhrzeit für das Ende dieses Zeitraums, d.h. als dieser Eintrag gespeichert wurde. Datums-/Uhrzeitformat |
| Kanal 1 Quantity (Größe) | 8013 3 O | BIS-Ken | nnzahl für die in Kanal 1 gespeicherte Größe. | |
| Kanal 1 Data type (Datentyp) | 8016 1 D | Datentyp | für die in Kanal 1 gespeicherte Größe. | |
| Kanal 1 Scaler (Teiler) | 8017 1 Teiler für | die in Kanal 1 gespeicherte Größe. | ||
| Kanal 1 Status (Status) | 8018 1 Status für | die in Kanal 1 gespeicherte Größe. | ||
| Kanal 1 Value (Wert) 8019 4 | Wert für die in Kanal 1 gespeicherte Größe. | |||
| ... | ||||
| ... | ||||
| Kanal 8 Quantity (Größe) | 8059 3 O | BIS-Ken | nnzahl für die in Kanal 8 gespeicherte Größe. | |
| Kanal 8 Data type (Datentyp) | 805C 1 D | Datentyp | für die in Kanal 8 gespeicherte Größe. | |
| Kanal 8 Scaler (Teiler) | 805D 1 Teiler für | die in Kanal 8 gespeicherte Größe. | ||
| Kanal 8 Status (Status) | 805E 1 Status für | die in Kanal 8 gespeicherte Größe. | ||
| Kanal 8 Value (Wert) 805F 4 | Wert für die in Kanal 8 gespeicherte Größe. | |||
Status-Register
Das Status-Register zeigt den Status für einen bei einem bestimmten Zeitstempel gespeicherten Wert. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:
| Status Beschreibung | |
| 0 | OK |
| 1 Nicht verfügbar | |
| 2 Datenfehler |
Beispiel für Datenblock 1
Die folgende Tabelle zeigt die Beziehung zwischen gespeicherten Werten und Kanälen in Datenblock 1:
| Ein-trag | Zeit-stempel | Kanal 1 Kanal 2..8 | ||
| Status Wert | ||||
| 1 1106 | 0100:00:00 | 0 (OK) 1000 kWh ... | ||
| 2 1105 | 0100:00:00 | 0 (OK) 800 kWh ... | ||
| 3 1104 | 0100:00:00 | 0 (OK) 450 kWh ... | ||
9.5.1 Lesen der vorherigen Werte
Allgemeines
Das Auslesen der vorherigen Werte wird durch das Register Nummer des Eintrags oder das Register Datum/Uhrzeit kontrolliert.
Nach dem Schreiben in eines dieser Register stehen die Werte aller Kanäle für die bestimmte Eintragsnummer oder das bestimmte Datum/die bestimmte Uhrzeit in den Registern der Datenblöcke 1 bis 7 zusammen mit Informationen zum Status und dem Zeitstempel zur Verfügung.
In den Datenblöcken bieten die Register Größe, Datentyp und Teiler weitere Informationen zu den in jedem Kanal gespeicherten Daten. Um zum nächsten Block vorheriger Werte zu gelangen, schreiben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen und lesen Sie dann erneut aus den Registern in den Datenblöcken aus.
Neuesten Eintrag lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um den neuesten Eintrag der vorherigen Werte zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | Sie den Wert 1 in das Register Nummer des Eintrags. |
| 2 Lesen | Sie die entsprechenden Datenblöcke. |
Gesamte Geschichte lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die gesamte Geschichte der vorherigen Werte zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 | Schreiben Sie den Wert 0 in das Register Nummer des Eintrags, um sicherzustellen, dass die Auslesung mit dem neuesten Eintrag beginnt. |
| 2 | Schreiben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen. |
| 3 | Lesen Sie die entsprechenden Datenblöcke. |
| 4 | Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt. |

Hinweis – Nach einem Neustart wird das Register Nummer des Eintrags auf 0 zurückgesetzt.
Von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | ben Sie ein Datum und eine Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit. |
| 2 | Schreiben Sie in das Register Richtung. Der Wert 0 steht für rückwärts und der Wert 1 steht für vorwärts. |
| 3 Lesen | Sie die entsprechenden Datenblöcke. |
| 4 Schreiben | ben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen. |
| 5 Wieder | holen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt. |

Hinweis – Nach einem Neustart werden die Register Datum/Uhrzeit auf 0xFFFF zurückgesetzt.
9.6 Bedarf

Hinweis – Bevor Sie die Informationen in diesem Kapitel verwenden können, müssen Sie sich mit den Informationen und Konzepten vertraut machen und diese verstehen, deren Beschreibung zu finden ist unter „Historische Daten“ auf Seite - 126.
Zuordnungs- tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:
| Funktion Details | Startregister | (Hex) | Umfang |
| Demand (Bedarf) | Header 8300 | 16 | |
| Demand (Bedarf) | Datenblock 1 | 8310 | 115 |
| Demand (Bedarf) | Datenblock 2 | 8390 | 115 |
| Demand (Bedarf) | Datenblock 3 | 8410 | 115 |
| Demand (Bedarf) | Datenblock 4 | 8490 | 115 |
| Demand (Bedarf) | Datenblock 5 | 8510 | 115 |
| Demand (Bedarf) | Datenblock 6 | 8590 | 115 |
| Demand (Bedarf) | Datenblock 7 | 8610 | 115 |
Header
Die folgende Tabelle beschreibt den Header:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Get next entry (Nächsten Eintrag holen) | 8300 1 Schreiben | Sie den Wert 1 in dieses Register, um den nächsten Block von Werten und den Zeitstempel zu laden | L/S | |
| Entry number (Nummer des Eintrags) | 8301 1 | Schreiben Sie in dieses Register, um eine beliebige Eintragsnummer auszuwählen, bei der der Lesevorgang beginnt. | L/S | |
| Date/Time (Datum/Uhrzeit) | 8304 3 Schreiben | Sie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt. | L/S | |
| Direction (Richtung) | 8307 1 Schreiben | Sie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählen | L/S | |
Datenblöcke
Die Datenblöcke enthalten die Geschichte des Bedarfs. Die Datenblöcke 1 bis 7 sind identisch aufgebaut. Jeder Block kann bis zu 8 Kanäle enthalten.
Dementsprechend gibt es in einem Messgerät mit 50 Kanälen für den Bedarf jeweils 8 Kanäle in den Blöcken 1 bis 6 und 2 Kanäle in Block 7.
Die Register ungenutzter Kanäle werden mit 0xFFFF gefüllt.
Aufbau der Datenblöcke
Die folgende Tabelle beschreibt den Aufbau der Datenblöcke:
| Kanal Inhalt | Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung | |
| Allen Kanälen gemeinsam | Timestamp (Zeitstempel) | 8310 3 D | Datum und | Uhrzeit für das Ende dieses Zeitraums, d.h. als dieser Eintrag gespeichert wurde. Datums-/Uhrzeit-format |
| Kanal 1 Quantity (Größe) | 8313 3 O | BIS-Kennzahl für die in Kanal 1 überwachte Größe. | ||
| Kanal 1 Ebene 8316 1 Bedarfsebene für Kanal 1. | ||||
| Kanal 1 Data type (Datentyp) | 8317 1 Datentyp | für die in Kanal 1 überwachte Größe. | ||
| Kanal 1 | Scaler (Teiler) | 8318 1 | Teiler für die in Kanal 1 überwachte Größe. | |
| Kanal 1 | Capture time (Zeiterfassung) | 8319 3 | Datum und Uhrzeit, wenn der Mindest-oder Höchstwert für die in Kanal 1 überwachte Größe auftritt. | |
| Kanal 1 Status (Status) | 831C 1 Status für die in Kanal 1 überwachte Größe. | |||
| Kanal 1 Value (Wert) 831D | 4 Wert für die in Kanal 1 überwachte Größe. | |||
| ... | ||||
| ... | ||||
| Kanal 8 | Quantity (Größe) | 836C 3 | OBIS-Kennzahl für die in Kanal 8 überwachte Größe. | |
| Kanal 8 | Level (Ebene) | 836F 1 Bedarfsebene für Kanal 8. | ||
| Kanal 8 | Data type (Datentyp) | 8370 1 | Datentyp für die in Kanal 8 überwachte Größe. | |
| Kanal 8 Teiler 837A 1 Teiler für die in Kanal 8 überwachte Größe. | ||||
| Kanal 8 Capture time (Zeiterfassung) | 837B 3 Datum und Uhrzeit, wenn der Mindest-oder Höchstwert für die in Kanal 8 überwachte Größe auftritt. | |||
| Kanal 8 Status 837E 1 Status für die in Kanal 8 überwachte Größe. | ||||
| Kanal 8 Value (Wert) 837F | 4 Wert für die in Kanal 8 überwachte Größe. | |||
Register Ebene
Das Register Ebene zeigt, welche Bedarfsebene für diesen Kanal konfiguriert wurde. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:
| Wert Beschreibung | |
| 1 Höchster/niedrigster | Wert während des Bedarfszeitraumes |
| 2 Zweithöchster | zweitniedrigster Wert während des Bedarfszeitraumes |
| 3 Dritthöchster/drittniedrigster | Wert während des Bedarfszeitraumes |
Register Zeiterfassung
Das Register Zeiterfassung zeigt das Datum und die Uhrzeit, an dem/der der Mindest- oder Höchstwert für diesen Eintrag auftrat.
Status-Register
Das Status-Register zeigt den Status für einen bei einem bestimmten Zeitstempel gespeicherten Wert. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:
| Status Beschreibung | |
| 0 | OK |
| 1 Nicht verfügbar | |
| 2 Datenfehler |
Beispiel für Datenblock 1
Die folgende Tabelle zeigt die Beziehung zwischen gespeicherten Werten und Kanälen in Datenblock 1:
| Eintrag | Zeit-stempel | Kanal 1 Kanal 2..8 | |||
| Zeiter-fassung | Status Wert | ||||
| 1 | 11060100:00:00 | 11051501:05:00 | 0 (OK) | 200 W ... | |
| 2 | 11050100:00:00 | 11041002:10:00 | 2 (Daten-fehler) | 10000 W | ... |
| Ein-trag | Zeit-stempel | Kanal 1 Kanal 2..8 | |||
| 3 1104 | 0100:00:00 | 11030503:15:00 | 0 (OK) 250 W | ... | |
9.6.1 Ablesen des Bedarfs
Allgemeines
Das Auslesen des Bedarfs wird durch das Register Nummer des Eintrags oder das Register Datum/Uhrzeit kontrolliert.
Nach dem Schreiben in eines dieser Register stehen die Werte aller Kanäle für die bestimmte Eintragsnummer oder das bestimmte Datum/die bestimmte Uhrzeit in den Registern der Datenblöcke 1 bis 7 zusammen mit Informationen zum Status und dem Zeitstempel zur Verfügung.
In den Datenblöcken bieten die Register Größe, Ebene, Datentyp und Teiler weitere Informationen zu den in jedem Kanal gespeicherten Daten. Um zum nächsten Block an Bedarfswerten zu gelangen, schreiben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen und lesen Sie dann erneut aus den Registern in den Datenblöcken aus.
Neuesten Eintrag lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um den neuesten Eintrag für den Bedarf zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | Sie den Wert 1 in das Register Nummer des Eintrags. |
| 2 Lesen | Sie die entsprechenden Datenblöcke. |
Gesamte Geschichte lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die gesamte Geschichte der vorherigen Werte zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben Sie den Wert 0 in das Register Nummer des Eintrags, um sicherzustellen, dass die Auslesung mit dem neuesten Eintrag beginnt. | |
| 2 Schreiben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen. | |
| 3 Lesen | Sie die entsprechenden Datenblöcke. |
| 4 Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt. | |

Hinweis – Nach einem Neustart wird das Register Nummer des Eintrags auf 0 zurückgesetzt.
Von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | ben Sie ein Datum und eine Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit. |
| 2 | Schreiben Sie in das Register Richtung. Der Wert 0 steht für rückwärts und de Wert 1 steht für vorwärts. |
| 3 Lesen | Sie die entsprechenden Datenblöcke. |
| 4 Schreiben | ben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen. |
| 5 | Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register in den Datenblöcken auf 0xFFFF gesetzt. |

Hinweis – Nach einem Neustart werden die Register Datum/Uhrzeit auf 0xFFFF zurückgesetzt.
9.7 Ereignisprotokolle

Hinweis – Bevor Sie die Informationen in diesem Kapitel verwenden können, müssen Sie sich mit den Informationen und Konzepten vertraut machen und diese verstehen, deren Beschreibung zu finden ist unter „Historische Daten“ auf Seite - 126.
Zuordnungs-
tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:
| Protokolltyp Details | Startregister | (Hex) | Umfang |
| System log (Systemprotokoll) | Header 6500 | 16 | |
| System log (Systemprotokoll) | Datenblock 6 | 510 105 | |
| Event log (Ereignisprotokoll) | Header 65B0 | 16 | |
| Event log (Ereignisprotokoll) | Datenblock 6 | 5C0 105 | |
| Audit log (Prüfprotokoll) | Header 6660 | 16 | |
| Audit log (Prüfprotokoll) | Datenblock 6 | 670 105 | |
| Net quality log (Netzqualitäts- protokoll) | Header 6710 | 16 | |
| Net quality log (Netzqualitäts- protokoll) | Datenblock 6 | 720 105 | |
| Communication log (Kommunikations- protokoll) | Header 67C0 | 16 | |
| Communication log (Kommunikations- protokoll) | Datenblock 6 | 7D0 105 |
Header und Datenblock
Für jeden Protokolltyp gibt es ein Paar aus Header und Datenblock, das sich in den in oben stehender Zuordnungstabelle aufgeführten Registern befindet. In den Tabellen unten, aus denen der Aufbau von Header und Datenblock hervorgeht, sind die Registernummern für das Systemprotokoll gültig. Die Header und Datenblöcke für alle Protokolltypen teilen sich jedoch denselben Aufbau, so dass die Tabellen für alle Protokolltypen gelten, wenn die Registernummern mit den korrekten Werten ausgetauscht werden.
Aufbau des Headers
Die folgende Tabelle beschreibt den Header:
| Funktion Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Get next block (Nächsten Block holen) | 6500 1 Schreiben | Sie den Wert 1 in dieses Register, um den nächsten Block von Protokolleinträgen zu laden | L/S |
| Entry number (Nummer des Eintrags) | 6501 1 Schreiben | Sie in dieses Register, um eine beliebige Eintragsnummer auszuwählen, bei der der Lesevorgang beginnt. | L/S |
| Date/Time (Datum/Uhrzeit) | 6504 3 Schreiben | Sie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt. | L/S |
| Direction (Richtung) | 6507 1 Schreiben | Sie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählen | L/S |
Datenblock
Der Datenblock enthält die Protokolleinträge, bestehend aus Zeitstempel, Ereigniszähler, Ereigniskategorie, Ereignis-ID und Dauer. Der Datenblock kann bis zu 15 Protokolleinträge aufnehmen. Das Protokoll wird ausgelesen, indem immer wieder neue Werte zeitlich vorwärts oder rückwärts in den Datenblock geladen werden.
Das Ereignis, das an erster Stelle im Datenblock steht, hat die Eintragsnummer aus dem Register Nummer des Eintrags. Erfolgt das Auslesen rückwärts, folgen die Ereignisse der anderen Positionen in aufsteigender Reihenfolge der Eintragsnummern, d.h. in Richtung der älteren Ereignisse. Erfolgt das Auslesen vorwärts, folgen die Ereignisse der anderen Positionen in absteigender Reihenfolge der Eintragsnummern, d.h. in Richtung der neueren Ereignisse.
Aufbau des Datenblocks
Die folgende Tabelle beschreibt den Aufbau des Datenblocks:
| Position des Eintrags | Inhalt Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung |
| 1 Timestamp (Zeitstempel) | 6510 3 D | Datum und Uhrzeit des Auftretens eines Ereignisses (Datums-/Uhrzeitformat) | ||
| 1 Category (Kategorie) | 6513 1 D | Die Kategorie dieses Protokolleintrags (Ausnahme, Warnung, Fehler oder Information). | ||
| 1 | Event ID (Ereignis-ID) | 6514 1 | Die ID für diesen Protokolleintrag, die kennzeichnet, was passiert ist. | |
| Position des Eintrags | Inhalt | Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung |
| 1 Duration | (Dauer) | 6515 2 Die Dauer dieses Ereignisses wird in Sekunden gemessen. | ||
| ... | ||||
| ... | ||||
| 15 Timestamp (Zeitstempel) | 6572 3 Datum und Uhrzeit des Auftretens eines Ereignisses (Datums-/Uhrzeitformat) | |||
| 15 Category (Kategorie) | 6575 1 Die Kategorie dieses Protokolleintrags (Ausnahme, Warnung, Fehler oder Information). | |||
| 15 Event ID (Ereignis-ID) | 6576 1 Die ID für diesen Protokolleintrag, die kennzeichnet, was passiert ist. | |||
| 15 Duration (Dauer) | 6577 2 Die Dauer dieses Ereignisses wird in Sekunden gemessen. | |||
Kategorie
Mögliche Werte für das Register Kategorie entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:
| Kategorie Beschreibung | |
| 1 Ausnahme | |
| 2 Fehler | |
| 4 Warnung | |
| 8 Information |
9.7.1 Ereignisprotokolle lesen
Allgemeines
Das Auslesen der Protokolle wird durch das Register Nummer des Eintrags oder das Register Datum/Uhrzeit kontrolliert. Nach dem Schreiben in das Register Nummer des Eintrags oder das Register Datum/Uhrzeit, stehen die Protokolleinträge in den Registern des Datenblocks zur Verfügung. Um zum nächsten Eintrag zu gelangen, wird das Register Nächsten Eintrag holen verwendet.
Die 15 neuesten Protokolle lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die 15 neuesten Protokolleinträge zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | Sie den Wert 1 in das Register Nummer des Eintrags. |
| 2 Lesen | Sie den Datenblock. |
Gesamte Geschichte lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die gesamte Geschichte der Protokolle zeitlich rückwärts zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | Sie den Wert 0 in das Register Nummer des Eintrags, um sicherzustellen, dass die Auslesung mit dem neuesten Eintrag beginnt. |
| 2 Schreiben | Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen. |
| 3 Lesen | Sie den Datenblock.Wird dieser Schritt erstmalig ausgeführt, sind die Protokolle im Datenblock die neuesten bis zum 15. neuesten Protokoll. Wird dieser Schritt zum zweiten Ma ausgeführt, sind die Protokolle im Datenblock die Protokolle 16 bis 30. |
| 4 | Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register im Datenblock auf 0xFFFF gesetzt. |

Hinweis – Nach einem Neustart wird das Register Nummer des Eintrags auf 0 zurückgesetzt.
Von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts zu lesen:
| Schritt | Aktion |
| 1 Schreiben | ben Sie ein Datum und eine Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit. |
| 2 | Schreiben Sie in das Register Richtung. Der Wert 0 steht für rückwärts und der Wert 1 steht für vorwärts. |
| 3 Lesen | Sie den Datenblock. |
| 4 Schreiben | ben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen. |
| 5 Wieder | holen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register im Datenblock auf 0xFFFF gesetzt. |

Hinweis – Nach einem Neustart werden die Register Datum/Uhrzeit auf 0xFFFF zurückgesetzt.
9.8 Belastungsprofil

Hinweis – Bevor Sie die Informationen in diesem Kapitel verwenden können, müssen Sie sich mit den Informationen und Konzepten vertraut machen und diese verstehen, deren Beschreibung zu finden ist unter „Historische Daten“ auf Seite - 126.
Zuordnungs- tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:
| Größe Details Startregister | (Hex) | Umfang | |
| Load profile (Belastungsprofil) | Header 8700 16 | ||
| Load profile (Belastungsprofil) | Kanalinformationen | 8710 7 | |
| Load profile (Belastungsprofil) | Datenblock 8720 120 | ||
Aufbau des Headers
Die folgende Tabelle beschreibt den Header:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Get next block (Nächsten Block holen) | 8700 1 | Schreiben Sie den Wert 1 in dieses Register, um den nächsten Block von Belastungsprofileinträgen zu laden | L/S | |
| Channel number (Kanalnummer) | 8703 1 Schreiben | Sie in dieses Register, um den Kanal für das Belastungsprofil auszuwählen. Mögliche Werte sind 1-8. | L/S | |
| Date/Time (Datum/Uhrzeit) | 8704 3 Schreiben | Sie in dieses Register, um ein Datum/eine Uhrzeit auszuwählen, bei dem/der der Lesevorgang beginnt. | L/S | |
| Direction (Richtung) | 8707 1 Schreiben | Sie in dieses Register, um die Leserichtung auszuwählen | L/S | |
Aufbau der Kanal- informationen
Die folgende Tabelle beschreibt die Register Kanalinformationen:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung | Lesen/ schreiben |
| Quantity (Größe) | 8710 | 3 OBIS | -Kennzahl für die in diesem Kanal gespeicherte Größe. | L/S |
| Funktion | Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung | Lesen/schreiben |
| Scaler (Teiler) 871 | 31 Skalierung der | in diesem Kanal gespeicherten Werte | L/S | |
| Interval (Intervall) | 87142 Intervall, mit dem die Werte in diesen Kanal gespeichert werden. Ausgedrückt in Minuten. | L/S | ||
| Data type (Datentyp) | 87161 Datentyp der in diesem Kanal gespeicherten Werte | L/S | ||
Datenblock
Der Datenblock enthält die Belastungsprofileinträge, bestehend aus Zeitstempel, Status und Wert. Der Datenblock kann bis zu 15 Einträge aufnehmen. Das Belastungsprofil wird ausgelesen, indem immer wieder neue Werte zeitlich vorwärts oder rückwärts in den Datenblock geladen werden.
Erfolgt das Auslesen rückwärts, folgen die Einträge im Datenblock in aufsteigender Reihenfolge der Eintragsnummern, d.h. in Richtung der älteren Einträge. Erfolgt das Auslesen vorwärts, folgen die Einträge in absteigender Reihenfolge der Eintragsnummern, d.h. in Richtung der neueren Einträge.
Aufbau des Datenblocks
Die folgende Tabelle beschreibt den Aufbau des Datenblocks:
| Position des Eintrags | Inhalt | Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung |
| 1 Zeitstem | pel 8720 3 Datum und Uhrzeit der Speicherung des Eintrags. (Datums-/Uhrzeitformat) | |||
| 1 Status 8 | 723 1 Der Status für diesen Eintrag | |||
| 1 Wert 87 | 24 4 Der Wert für diesen Eintrag | |||
| ... | ||||
| ... | ||||
| 15 Zeitstem | pel 8789 3 Datum und Uhrzeit der Speicherung des Eintrags. (Datums-/Uhrzeitformat) | |||
| 15 Status | 8792 1 Der Status für diesen Eintrag | |||
| 15 Wert 8 | 793 4 Der Wert für diesen Eintrag | |||
Status-Register
Das Status-Register enthält Statusinformationen für einen Belastungsprofileintrag.
Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der einzelnen Bits im Status-Register:
| Bit-nummer | Inhalt Beschreibung | |
| 0 Eintrag | verfügbar Dieses Bit | wird gesetzt, wenn das Wert-Register einen gültigen Wert enthält |
| 1 Neustart | Dieses Bit wird gesetzt, wenn im Intervallein Neustart durchgeführt wurde | |
| 2 Intervall | lang Dieses Bit wird | gesetzt, wenn dasIntervall länger als das konfigurierteIntervall war. Das passiert, wenn Datumund Uhrzeit zeitlich rückwärts eingestellt wurden. |
| 3 Intervall | kurz Dieses Bit wird | gesetzt, wenn dasIntervall kürzer als das konfigurierteIntervall war. Das passiert, wenn Datumund Uhrzeit zeitlich vorwärts eingestellt wurden. |
| 4 Zeitänderung | dieses Bit wird | gesetzt, wenn es imIntervall zu einer Anpassung von Datumund Uhrzeit gekommen ist |
| 5 Schlechter Wert | Dieses Bit wird gesetzt, wenn das Wert-Register einen zweifelhaften Wert enthält | |
| 6–7 Nicht | verwendet | |

Hinweis – Bit 0 in der Tabelle oben bezieht sich auf das niederwertigste Bit im Register.
9.8.1 Das Belastungsprofil lesen
Allgemeines
Das Auslesen des Belastungsprofils wird durch das Register Datum/Uhrzeit kontrolliert. Nach dem Schreiben in das Register Datum/Uhrzeit, stehen die Belastungsprofileinträge in den Registern des Datenblocks zur Verfügung. Um zum nächsten Eintrag zu gelangen, wird das Register Nächsten Eintrag holen verwendet.
Die 15 neuesten Einträge lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die 15 neuesten Belastungsprofileinträge zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | Sie ein künftiges Datum und eine künftige Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit, z. B. 2099-01-01 00:00:00. |
| 2 Schreiben | Sie den Wert 0 in das Register Richtung. |
| 3 Lesen | Sie den Datenblock. |
Von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um von einem vorgegebenen Datum/einer vorgegebenen Uhrzeit vorwärts oder rückwärts zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | ben Sie ein Datum und eine Uhrzeit in die Register Datum/Uhrzeit. |
| 2 | Schreiben Sie in das Register Richtung. Der Wert 0 steht für rückwärts und der Wert 1 steht für vorwärts. |
| 3 Lesen | Sie den Datenblock. |
| 4 Schreiben | ben Sie den Wert 1 in das Register Nächsten Eintrag holen. |
| 5 Wieder | holen Sie die Schritte 3 und 4 bis keine gespeicherten Einträge mehr vorhanden sind. Wenn alle Einträge gelesen wurden, werden alle Register im Datenblock auf 0xFFFF gesetzt. |

Hinweis – Nach einem Neustart werden die Register Datum/Uhrzeit auf 0xFFFF zurückgesetzt.
9.9 Konfiguration
Einleitung
Dieser Abschnitt beschreibt die Einrichtung der folgenden Funktionen:
• Previous values (Vorherige Werte)
- Demand (Bedarf)
- Load profile (Belastungsprofil)
- Alarms (Alarme)
• I/O (Ein-/Ausgänge)
- Tariffs (Tarife)
9.9.1 Vorherige Werte
Allgemeines
Die Einrichtung vorheriger Werte legt die am Ende eines Zeitraumes zu speichernden Größen fest. Darüber hinaus definiert sich dadurch der Zeitraum, mit dem die Werte gespeichert werden.
Zuordnungs- tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:
| Größe Details Startregister | (Hex) | Umfang | |
| Previous values (Vorherige Werte) | Einrichtung der Größe | 8C50 5 | |
| Previous values (Vorherige Werte) | Einrichtung des Zeitraumes | 8C55 1 | |
Register Einrichtung der Größe
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Größen für eine Speicherung in den vorherigen Werten:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Number of channels (Anzahl an Kanälen) | 8C50 1 | Die Anzahl der verwendeten Kanäle (bis zu maximal 50) | L/S | |
| Channel number (Kanalnummer) | 8C51 1 Aktuelle | Kanalnummer während des Lesens oder Schreibens der Konfiguration | L | |
| Quantity (Größe) | 8C52 3 OBIS-Kennzahl für die Größe in diesem Kanal | L/S | ||
Einrichtung der Größe schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die in den vorherigen Werten zu speichernden Größen einzurichten:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 | Schreiben Sie die Anzahl an zu konfigurierenden Kanälen in das Register Anzahl an Kanälen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 50 |
| 2 | Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl für die in den ersten Kanal zu speichernde Größe in die Register Größe. |
| 3 | Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Kanäle, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert. |
Einrichtung der Größe lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die in den vorherigen Werten zu speichernde aktuelle Einrichtung der Größen zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 | Lesen Sie das Register Anzahl an Kanälen, um herauszufinden, wie viele Kanäle verwendet werden. |
| 2 | Lesen Sie die Register Größe, um die OBIS-Kennzahl für die im ersten Kanal eingerichtete Größe zu erhalten. |
| 3 Wieder | holen Sie Schritt 2 für jeden Kanal bis alle OBIS-Kennzahlen ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der im Register Anzahl an Kanälen eingetragene Wert. |

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Kanäle bereits bekannt ist.

Hinweis – Optional kann das Register Kanalnummer gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Größe in Schritt 2. Das Register Kanalnummer enthält die aktuelle Kanalnummer, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Kanälen. Bei jedem Lesen der Register Größe wird dieser Wert erhöht.
Register Einrichtung des Zeitraumes
Das Register Einrichtung des Zeitraumes wird eingesetzt, um den Zeitraum zu lesen oder zu schreiben, mit dem die vorherigen Werte gespeichert wurden. Die unten stehende Tabelle beschreibt den Inhalt des Registers Einrichtung des Zeitraumes:
| Byte-Nummer | Beschreibung Mögliche Werte | |
| 0 (hoch-wertiges Byte) | Zeitraum der vorherigen Werte 0 = Täglich | 1 = Wöchentlich2 = Monatlich |
| 1 (nieder-wertiges Byte) | Wochentag, im Falle einer wöchentlichen Speicherung | 1–7 (1 = Montag) |
9.9.2 Bedarf
Allgemeines
Die Einrichtung des Bedarfs definiert die Größen, die am Ende eines Zeitraumes gespeichert werden müssen, und die Anzahl der Ebenen für diese Größen. Darüber hinaus werden der Zeitraum, mit dem die Werte gespeichert werden, und die Intervalle zur Berechnung der Mindest- und Höchstwerte definiert.
Zuordnungs- tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:
| Größe Details Startregister | (Hex) | Umfang | |
| Demand (Bedarf) Einrichtung der Größe 8C30 5 | |||
| Demand (Bedarf) Einrichtung der Ebene 8C35 4 | |||
| Demand (Bedarf) Einrichtung des Intervalls 8C39 1 | |||
| Demand (Bedarf) Einrichtung des Unterintervalls | 8C3A 1 | ||
| Demand (Bedarf) Einrichtung des Zeitraumes | 8C3B 1 | ||
Register Einrichtung der Größe
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Größen für eine Speicherung in den Bedarf:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Number of quantities (Anzahl der Größen) | 8C30 1 | Die Anzahl der im Bedarf zu speichernden Größen (bis zu maximal 50) | L/S | |
| Quantity number (Nummer der Größe) | 8C31 1 | Aktuelle | Nummer der Größe während des Lesens oder Schreibens der Konfiguration | L |
| Quantity (Größe) | 8C32 3 | OBIS-Kennzahl für die Größe | L/S | |
Einrichtung der Größe schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die im Bedarf zu speichernden Größen einzurichten:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 | Schreiben Sie die Anzahl an zu konfigurierenden Größen in das Register Anzahl an Größen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 50. |
| 2 | Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl für die erste Größe in die Register Größe. |
| 3 | Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Größen, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert. |
Einrichtung der Größe lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die im Bedarf zu speichernde aktuelle Einrichtung der Größen zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 | Lesen Sie das Register Anzahl an Größen, um herauszufinden, wie viele Größen verwendet werden. |
| 2 | Lesen Sie die Register Größe, um die OBIS-Kennzahl für die erste Größe zu erhalten. |
| 3 Wiederholen | Sie Schritt 2 für jede Größe bis alle OBIS-Kennzahlen ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der im Register Anzahl an Größen eingetragene Wert. |

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Größen bereits bekannt ist.

Hinweis – Optional kann das Register Nummer der Größe gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Größe in Schritt 2. Das Register Nummer der Größe enthält die aktuelle Nummer der Größe, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Größen. Bei jedem Lesen der Register Größe wird dieser Wert erhöht.
Register Einrichtung der Ebene
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Anzahl der Ebenen für alle im Bedarf gespeicherten Größen:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Level quantity (Ebene Größe) | 8C35 3 O | BIS-Kennzahl für die Größe L/S | ||
| Number of levels (Anzahl an Ebenen) | 8C38 1 Anzahl der für die Größe zu speichernden Ebenen | L/S | ||
Einrichtung der Ebene schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Anzahl der Ebenen für jede im Bedarf zu speichernde Größe einzurichten:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl für die erste Größe in die Register Ebene Größe. | |
| 2 Schreiben Sie die Anzahl der für die in Schritt 1 ausgewählten Größe zu verwendenden Ebenen in das Register Anzahl an Ebenen. Zulässige Werte sind 1-3. | |
| 3 Wiederholen Sie Schritte 1 und 2 für alle im Bedarf eingesetzten Größen. | |

Hinweis – Es wird davon ausgegangen, dass die im Bedarf zu speichernden Größen, d.h. die OBIS-Kennzahlen, bereits durch die Schritte im Abschnitt Einrichtung der Größe schreiben konfiguriert wurden. Wenn eine OBIS-Kennzahl in Schritt 1 oben geschrieben wird, wird sie NICHT zu den zu speichernden Größen hinzugefügt.
Einrichtung der Ebene lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Einrichtung der Ebenen für alle im Bedarf zu speichernden Größen zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | Sie die OBIS-Kennzahl für die erste Größe in die Register Ebene Größe. |
| 2 Lesen | Sie die Anzahl der für die in Schritt 1 ausgewählten Größe zu verwendenden Ebenen aus dem Register Anzahl an Ebenen aus. |
| 3 Wiederholen | Sie Schritte 1 und 2 für alle im Bedarf eingesetzten Größen. |

Hinweis – Es wird davon ausgegangen, dass die im Bedarf gespeicherten Größen, d.h. die OBIS-Kennzahlen, bereits bekannt sind. Andernfalls sind die Schritte unter Einrichtung der Größe lesen zuerst durchzuführen, um diese herauszufinden.
Register Einrichtung des Intervalls
Das Register Einrichtung des Intervalls wird eingesetzt, um die Länge des Zeitraums zu lesen oder zu schreiben, mit dem Durchschnittswerte berechnet werden. Das Intervall wird in Minuten ausgedrückt.
Register Einrichtung des Unterintervalls
Das Register Einrichtung des Unterintervalls wird eingesetzt, um die Länge des kurzen Zeitraumes im Falle eines sinkenden Bedarfs zu lesen oder zu schreiben. Das Unterintervall wird in Minuten ausgedrückt.
Register Einrichtung des Zeitraumes
Das Register Einrichtung des Zeitraumes wird eingesetzt, um den Zeitraum zu lesen oder zu schreiben, mit dem die Bedarfswerte gespeichert werden. Die unten stehende Tabelle beschreibt den Inhalt des Registers Einrichtung des Zeitraumes:
| Byte-Nummer | Beschreibung Mögliche Werte | |
| 0 (hoch-wertiges Byte) | Bedarfszeitraum 0 = Täglich | 1 = Wöchentlich2 = Monatlich |
| 1 (nieder-wertiges Byte) | Wochentag, im Falle einer wöchentlichen Speicherung | 1–7 (1 = Montag) |
9.9.3 Belastungsprofil
Allgemeines
Die Einrichtung des Belastungsprofils definiert die für jeden Kanal zu speichernde Größe. Darüber hinaus werden dadurch das Intervall, in dem Werte gespeichert werden, und die maximale Anzahl an Schnappschüssen bestimmt. Alle Einstellungen sind für jeden Kanal individuell.
Zuordnungs- tabelle
Die folgende Tabelle zeigt die zur Einrichtung des Belastungsprofils eingesetzten Register:
| Größe Details | Startregister (Hex) | Umfang | |
| Load profile (Belastungsprofil) | Kanalnummer 8C20 1 | ||
| Load profile (Belastungsprofil) | Größe 8C21 3 | ||
| Load profile (Belastungsprofil) | Intervall 8C24 2 | ||
| Load profile (Belastungsprofil) | Maximale Anzahl an Schnappschüssen | 8C26 2 |
Einrichtung des Kanals schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um alle Kanäle für das Belastungsprofil einzurichten:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Wählen | Sie den einzurichtenden Kanal aus, indem Sie eine Zahl in das Register Kanalnummer eingeben. Zulässige Werte sind 1-8. |
| 2 Schreiben | Sie die OBIS-Kennzahl für die in den ausgewählten Kanal zu speichernde Größe in die Register Größe. |
| 3 | Schreiben Sie das gewünschte Speicherintervall in die Register Intervall Das Intervall wird in Minuten ausgedrückt. |
| 4 | Schreiben Sie die gewünschte maximale Anzahl an Schnappschüssen in die Register Maximale Anzahl an Schnappschüssen. |
| 5 Wiederholen | Sie die Schritte 1 bis 4 für alle Kanäle. |
Einrichtung des Kanals lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Einrichtung der Kanäle für die Belastungsprofile zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Wählen | Sie den Kanal aus, für den die Konfiguration zu lesen ist, indem Sie eine Zahl in das Register Kanalnummer eingeben. Zulässige Werte sind 1-8. |
| 2 | Lesen Sie die Register Größe, um die OBIS-Kennzahl für die im ausgewählten Kanal eingerichtete Größe zu erhalten. |
| 3 Lesen | Sie die Register Intervall, um das Speicherintervall für den ausgewählten Kanal zu erhalten. Das Intervall wird in Minuten ausgedrückt. |
| 4 | Lesen Sie die Register Maximale Anzahl an Schnappschüssen, um die maximale Anzahl an Schnappschüssen zu erhalten, die im ausgewählten Kanal gespeichert werden können. |
| 5 Wiederholen | Sie die Schritte 1 bis 4 für alle Kanäle. |
9.9.4 Alarme
Allgemeines
Die Alarmkonfiguration definiert die zu überwachenden Größen. Darüber hinaus werden dadurch die Grenzwerte, Verzögerungen und bei jedem Alarm zu ergreifenden Maßnahmen definiert. Jeder Alarm wird einzeln eingerichtet.
Register Einrichtung der Alarme
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Alarmparameter:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Alarm number (Nummer des Alarms) | 8C60 1 | Die Nummer (Kennung) für den einzurichtenden Alarm | L/S | |
| Quantity (Größe) | 8C61 3 | Die zu überwachende Größe L/S | ||
| Thresholds (Grenzwerte) | 8C64 8 | Die Grenzwerte EIN und AUS werden verwendet, um zu entscheiden, wann ein Alarm aktiviert wird | L/S | |
| Delays (Verzögerungen) | 8C6C 4 | Verzögerungen für EIN und AUS, die die Zeit festlegen, die der Messwert über/ unter den eingerichteten Grenzwerten liegen muss, bevor ein Alarm ausgelöst wird | L/S | |
| Actions (Maßnahmen) | 8C70 2 | Maßnahmen, die zu ergreifen sind, sofern ein Alarm ausgelöst wird. | L/S |
Größenkennungen
Die folgende Tabelle führt die OBIS-Kennzahlen für die Größen auf, die durch einen Alarm überwacht werden können:
| Größe | OBIS-Kennzahl |
| Voltage L1 (Spannung L1) | 1.0.32.7.0.255 |
| Voltage L2 (Spannung L2) | 1.0.52.7.0.255 |
| Größe OBIS-Kennzahl | |
| Voltage L3 (Spannung L3) 1.0.72.7.0.255 | |
| Voltage L1-L2 (Spannung L1-L2) 1.0.134 | 7.0.255 |
| Voltage L2-L3 (Spannung L2-L3) 1.0.135 | 7.0.255 |
| Voltage L1-L3 (Spannung L1-L3) 1.0.136 | 7.0.255 |
| Current L1 (Strom L1) 1.0.31.7.0.255 | |
| Current L2 (Strom L2) 1.0.51.7.0.255 | |
| Current L3 (Strom L3) 1.0.71.7.0.255 | |
| Current N (Strom N) 1.0.91.7.0.255 | |
| Gesamtwirkleistung 1.0.16. 7.0.255 | |
| Active power L1 (Wirkleistung L1) 1.0.36. | 7.0.255 |
| Active power L2 (Wirkleistung L2) 1.0.56. | 7.0.255 |
| Active power L3 (Wirkleistung L3) 1.0.76. | 7.0.255 |
| Reactive power total (Gesamtblindleistung) | 1.0.128. 7.0.255 |
| Reactive power L1 (Blindleistung L1) 1.0. | 129. 7.0.255 |
| Reactive power L2 (Blindleistung L2) 1.0. | 130. 7.0.255 |
| Reactive power L3 (Blindleistung L3) 1.0. | 131. 7.0.255 |
| Apparent power total (Gesamtscheinleistung) | 1.0.137. 7.0.255 |
| Apparent power L1 (Scheinleistung L1) 1. | 1.0.138. 7.0.255 |
| Apparent power L2 (Scheinleistung L2) 1. | 1.0.139. 7.0.255 |
| Apparent power L3 (Scheinleistung L3) 1. | 1.0.140. 7.0.255 |
| Power factor total (Gesamtleistungsfaktor) | 1.0.13.7.0.255 |
| Power factor L1 (Leistungsfaktor L1) 1.0. | 33.7.0.255 |
| Power factor L2 (Leistungsfaktor L2) 1.0. | 33.7.0.255 |
| Power factor L3 (Leistungsfaktor L3) 1.0. | 33.7.0.255 |
| Harmonic voltage L1 (Harmonische Spannung L1) | 1.0.32.7.0.255 |
| Harmonic voltage L2 (Harmonische Spannung L2) | 1.0.52.7.0.255 |
| Harmonic voltage L3 (Harmonische Spannung L3) | 1.0.72.7.0.255 |
| Harmonic voltage L1-L2 (Harmonische Spannung L1-L2) | 1.0.134.7.0.255 |
| Harmonic voltage L2-L3 (Harmonische Spannung L2-L3) | 1.0.135.7.0.255 |
| Harmonic voltage L1-L3 (Harmonische Spannung L1-L3) | 1.0.136.7.0.255 |
| Harmonic current L1 (Harmonischer Strom L1) | 1.0.31.7.0.255 |
| Harmonic current L2 (Harmonischer Strom L2) | 1.0.51.7.0.255 |
| Harmonic current L3 (Harmonischer Strom L3) | 1.0.71.7.0.255 |
| Harmonic current Neutral (Harmonischer Strom N) | 1.0.91.7.0.255 |
| Inactive (Inaktiv - deaktiviert den Alarm) | 1.128.128.128.128.128 |
Register Grenzwerte
Die Register Grenzwerte werden eingesetzt, um die Grenzwerte EIN und AUS für einen Alarm zu lesen und zu schreiben. Die Skalierung ist identisch der Skalierung, wo die Größe in den normalen Zuordnungstabellen auftritt. Die ersten (niedrigsten) 4 Register bilden den Grenzwert EIN und die letzten 4 Register bilden den Grenzwert AUS. Beim Datentyp handelt es sich um eine vorzeichenbehaftete Ganzzahl mit 64 Bit.
Register Verzögerungen
Die Register Verzögerungen werden eingesetzt, um die Verzögerungen EIN und AUS für einen Alarm zu lesen und zu schreiben. Die Verzögerung wird in Millisekunden ausgedrückt. Die ersten (niedrigsten) 2 Register bilden die Verzögerung EIN und die letzten 2 Register bilden die Verzögerung AUS. Beim Datentyp handelt es sich um eine vorzeichenlose Ganzzahl mit 32 Bit.
Register Maßnahmen
Die Register Maßnahmen werden eingesetzt, um die bei einer Alarmauslösung zu ergreifenden Maßnahmen zu lesen und zu schreiben. Das erste (niedrigste) Register enthält die zu ergreifenden Maßnahmen. Das zweite Register enthält die
Nummer des zu setzenden Ausgangs, sollte die Einrichtung eines Ausgangs erforderlich sein.
| Registernummer (Hex) | Bitnummer Beschreibung Mögliche Werte | ||
| 8C72 0 | (niederwertigstes Bit) | Eintrag in Protokoll schreiben | 1 = diese Maßnahme ergreifen0 = nicht ergreifen |
| 1 Ausgang setzen | 1 = diese | Maßnahme ergreifen0 = nicht ergreifen | |
| 2 Bit in Register Alarme setzen | 1 = diese Maßnahme ergreifen0 = nicht ergreifen | ||
| 3–15 Nicht verwendet | |||
| 8C73 (gesamtes | Register) | Nummer des einzuschaltenden Ausgangs. Ignoriert, wenn das eingestellte Bit des Ausgangs auf 0 gesetzt wird. | 1–4 |

Hinweis – Beide Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls wird der Wert nicht wirksam.
Einrichtung der Alarme schreiben
Gehen Sie wie unten in der Tabelle beschrieben vor, um die Parameter zur Überwachung eines Wertes einer Reihe von Größen im Messgerät zu konfigurieren:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben Sie die Anzahl der zu konfigurierenden Alarme in das Register Anzahl an Alarmen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 25 | |
| 2 Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl für die zu überwachende Größe in die Register Größe. | |
| 3 Schreiben Sie die Grenzwerte EIN und AUS in die Register Grenzwerte. | |
| 4 | Schreiben Sie die Verzögerungen EIN und AUS in die Register Verzögerungen. |
| 5 Schreiben Sie die zu ergreifenden Maßnahmen in die Register Maßnahme. | |
| 6 | Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 für alle Alarme, die eingesetzt werden sollen. |
Einrichtung der Alarme lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Einrichtung der Überwachungsparameter für Alarme zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 | Schreiben Sie die Nummer des Alarms, für den die Konfiguration zu lesen ist, in das Register Nummer des Alarms. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 25. |
| 2 Lesen | Sie die Register Größe, um die im ausgewählten Alarm überwachte Größe herauszufinden. |
| 3 Lesen | Sie die Register Grenzwerte, um die Grenzwerte EIN und AUS herauszufinden. |
| 4 Lesen | Sie die Register Verzögerungen, um die Verzögerungen EIN und AUS herauszufinden. |
| 5 | Lesen Sie die Register Maßnahme, um die Maßnahmen herauszufinden, die bei der Auslösung eines Alarms zu ergreifen sind. |
| 6 Wiederholen | Sie die Schritte 1 bis 4 für alle Alarme. |
9.9.5 Eingänge und Ausgänge
Allgemeines
Die Einrichtung der Ein- und Ausgänge definiert die Funktion jedes physikalischen E-/A-Anschlusses Darüber hinaus werden dadurch die Parameter für die logischen Impulsausgänge definiert.
Zuordnungs- tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:
| Größe Details Startregister | (Hex) | Umfang | |
| Inputs and outputs (Eingänge und Ausgänge) | Einrichtung E-/A-Anschluss | 8C0C 4 | |
| Inputs and outputs (Eingänge und Ausgänge) | Einrichtung Impulsausgang | 8C10 12 | |
Register Einrichtung E-/A- Anschluss
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Funktion der physikalischen E-/A-Anschlüsse:
| Register Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| I/O port 1 (E-/A-Anschluss 1) | 8C0C 1 | Funktion | des ersten E-/A-Anschlusses | L/S |
| I/O port 2 (E-/A-Anschluss 2) | 8C0D 1 | Funktion des zweiten E-/A-Anschlusses | L/S | |
| Register | Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung | Lesen/schreiben |
| I/O port 3 (E-/A-Anschluss 3) | 8C0E 1 F | funktion | des dritten E-/A-Anschlusses | L/S |
| I/O port 4 (E-/A-Anschluss 4) | 8C0F 1 F | funktion | des vierten E-/A-Anschlusses | L/S |
Die folgende Tabelle führt die möglichen Werte für die Funktion der E-/A-Anschlüsse auf:
| Wert Funktion | |
| 0 Eingang | |
| 1 Kommunikationsausgang | |
| 2 Alarmausgang | |
| 3 Impulsausgang | |
| 4 Tarifausgang | |
| 5 Ausgang immer EIN | |
| 6 Ausgang immer AUS | |
Register Einrichtung Impulsausgang
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Impulsausgänge:
| Funktion | Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung | Lesen/ schreiben |
| Pulse output instance (Instanz des Impulsausgangs) | 8C10 1 | Die Instanznummer des Impulsausgangs | L/S | |
| Port number (Anschluss-nummer) | 8C11 1 | Der physikalische E-/A-Anschluss, an den die Impulse geschickt werden | L/S | |
| Energy quantity (Größe Energie) | 8C12 3 | Die OBI-S-Kennzahl für die Größe L/S | ||
| Pulse frequency active energy (Impulsfrequenz Wirkenergie) | 8C15 2 | Die Impulsfrequenz wird in Impulsen / kWh mit drei Nachkommastellen gemessen. Dies ist nur relevant, wenn die Größe Energie auf Wirkenergie gesetzt wird. | L/S | |
| Pulse frequency reactive energy (Impulsfrequenz Blindenergie) | 8C17 2 | Die Impulsfrequenz wird in Impulsen / kWh mit drei Nachkommastellen gemessen. Dies ist nur relevant, wenn die Größe Energie auf Blindenergie gesetzt wird. | L/S | |
| Impulslänge 8C19 | 2 | Die Dauer eines Impulses, gemessen in Millisekunden | L/S | |
| Turn off pulse output (Impulsausgang abschalten) | 8C1B 1 | Schreiben | Sie den Wert 1 in dieses Register, um die ausgewählte Instanz des Impulsausgangs abzuschalten | L/S |
Auswählbare Größen Energie
Die unten stehende Tabelle zeigt die möglichen Energiegrößen im Zusammenhang mit dem Impulsausgang:
| Größe OBIS-Kennzahl | |
| Active energy import total (Insgesamt importierte Wirkenergie) | 1.0.1.8.0.255 |
| Active energy export total (Insgesamt exportierte Wirkenergie) | 1.0.2.8.0.255 |
| Reactive energy import total (Insgesamt importierte Blindenergie) | 1.0.3.8.0.255 |
| Reactive energy export total (Insgesamt exportierte Blindenergie) | 1.0.4.8.0.255 |
Einrichtung Impulsausgang schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Impulsausgänge einzurichten:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Wählen | Sie die einzurichtende Instanz des Impulsausgangs aus, indem Sie eine Zahl in das Register Instanz des Impulsausgangs eingeben. Zulässige Werte sind 1-4. |
| 2 | Schreiben Sie in das Register Anschlussnummer, um zu entscheiden, an welchen physikalischen Anschluss die Impulse für den gewählten Impulsausgang gesendet werden. Zulässige Werte sind 0–4, wobei 0 für Kein Ausgang steht. |
| 3 | Schreiben Sie die OBIS-Kennzahl der für den gewählten Impulsausgang einzusetzenden Größe in die Register Größe Energie. Die möglichen OBIS-Kennzahlen finden Sie oben stehend. |
| 4 | Schreiben Sie die gewünschte Impulsfrequenz in die Register Impulsfrequenz Wirkenergie oder Impulsfrequenz Blindenergie, je nach gewähltem Energietyp |
| 5 Schreiben | Sie die gewünschte Impulslänge in die Register Impulslänge. |
| 6 Wiederholen | Sie die Schritte 1 bis 5 für alle Impulsausgänge. |
Impulsausgang abschalten
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um eine Instanz eines Impulsausgangs abzuschalten:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Wählen | Sie die einzurichtende Instanz des Impulsausgangs aus, indem Sie eine Zahl in das Register Instanz des Impulsausgangs eingeben. Zulässige Werte sind 1-4. |
| 2 Schreiben | Sie den Wert 1 in das Register Impulsausgang abschalten. |
Einrichtung Impulsausgang schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration der Impulsausgänge zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Wählen | Sie die Instanz des Impulsausgangs aus, für die die Konfiguration zu lesen ist, indem Sie eine Zahl in das Register Instanz des Impulsausgangs eingeben. Zulässige Werte sind 1-4. |
| 2 Lesen | Sie das Register Anschlussnummer, um die E-/A-Anschlussnummer zu erhalten, die durch die gewählte Instanz des Impulsausgangs verwendet wird. |
| 3 | Lesen Sie die Register Größe Energie, um die OBIS-Kennzahl für die in der ausgewählten Instanz des Impulsausgangs verwendete Größe zu erhalten. |
| 4 Lesen | Sie die Register Impulsfrequenz Wirkenergie oder Impulsfrequenz Blindenergie, je nach ausgewähltem Energietyp, um die von der ausgewählten Instanz des Impulseingangs verwendete Impulsfrequenz zu erhalten. |
| 5 | Lesen Sie die Register Impulslänge, um die Impulslänge zu erhalten, die durch die gewählte Instanz des Impulsausgangs verwendet wird. |
| 6 Wiederholen | Sie die Schritte 1 bis 5 für alle Impulsausgänge. |
9.9.6 Tarife
Allgemeines
Die Tarifkonfiguration definiert die aktuell verwendete Tarifquelle, d.h. Kommunikation, Uhr oder Eingänge. Darüber hinaus werden hier die Einstellungen definiert, die für jede dieser Quellen spezifisch sind.
Zuordnungs- tabelle
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Zuordnungstabelle:
| Größe Details | Startregister | (Hex) | Umfang |
| Tariffs (Tarife) | Tarifquelle 8C90 1 | ||
| Tariffs (Tarife) | Konfiguration Eingang 8C91 1 | ||
| Größe Details | Startregister (Hex) | Umfang | |
| Tariffs (Tarife) | Konfiguration Jahreszeit 8 | C92 35 | |
| Tariffs (Tarife) | Konfiguration Wochenprofil | 8CB5 24 | |
| Tariffs (Tarife) | Konfiguration Tagesprofil | 8CCD 6 | |
| Tariffs (Tarife) | Konfiguration Sondertage | 8CD3 5 |
Register Tarifquelle
Das Register Tarifquelle wird eingesetzt, um die Quelle zu lesen oder zu schreiben, die zur Kontrolle der Tarife eingesetzt wird. Mögliche Werte entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:
| Wert Beschreibung | |
| 0 Uhr (Kalender) | |
| 1 Kommunikation | |
| 2 Eingänge | |
Register Konfiguration Eingang
Das Register Konfiguration Eingang wird eingesetzt, um die Konfiguration des Tarifeingangs zu lesen und zu schreiben. Es entscheidet für jede Kombination von Werten an den Eingängen, wie viele Tarife eingesetzt werden und welcher Tarif aktiviert wird. Die unten stehende Tabelle beschreibt den Inhalt des Registers Einrichtung Eingang:
| Byte | Bits | Beschreibung | Mögliche Werte |
| 0 (hoch-wertiges Byte) | Gesamtes Byte | Die Anzahl der zu verwendenden Tarife | 1–4 |
| 1 (nieder-wertiges Byte) | 0–1* | Zu aktivierender Tarif, wenn beide Eingänge AUS sind | 0–3 (0 = Tarif 1, usw.) |
| 2–3* | Zu aktivierender Tarif, wenn Eingang 3 EIN ist und Eingang 4 AUS ist | 0–3 | |
| 4–5* | Zu aktivierender Tarif, wenn Eingang 3 AUS ist und Eingang 4 EIN ist | 0–3 | |
| 6–7* | Zu aktivierender Tarif, wenn beide Eingänge EIN sind | 0–3 |
* Bit 0 ist das niederwertigste Bit.
Register Konfiguration Jahreszeit
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Jahreszeiten:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Number of seasons (Anzahl an Jahreszeiten) | 8C92 1 | Die Anzahl der verwendeten Jahreszeiten (1–4) | L/S | |
| Season number (Nummer der Jahreszeit) | 8C93 1 | Aktuelle Nummer der Jahreszeit während des Lesens oder Schreibens der Konfiguration | L | |
| Season (Jahreszeit) | 8C94 33 | Name, | Startdatum/Startuhrzeit und zugehöriges Wochenprofil für die Jahreszeit | L/S |
Register Jahreszeit
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung einer Jahreszeit:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Season name (Name der Jahreszeit) | 8C94 15 | Die Bezeichnung der Jahreszeit. Ausgedrückt als ASCII-Zeichenfolge mit einer maximalen Länge von 30 Zeichen. Das erste Zeichen befindet sich im hochwertigen Byte des niedrigsten Registers. Jedweder ungenutzte Platz am Ende muss auf binär 0 gesetzt werden. | L/S | |
| Season start (Beginn der Jahreszeit) | 8C93 3 | Startdatum/Startuhrzeit der Jahreszeit. Formatiert wie Datum/Uhrzeit. Siehe ,Datums- und Zeitformat" auf Seite 129. Stunde, Minute und Sekunde werden aktuell nicht eingesetzt und sind auf FF zu setzen. | L/S | |
| Week profile (Wochenprofil) | 8C94 15 | Die Bezeichnung des mit dieser Jahreszeit verbundenen Wochenprofils. Selbes Format wie Bezeichnung der Saison. | L/S | |

Hinweis – Alle 33 Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls werden die Werte nicht wirksam.
Konfiguration Jahreszeit schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Einrichtung der Jahreszeit zu schreiben:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | ben Sie die Anzahl an zu verwendenden Jahreszeiten in das Register Anzahl an Jahreszeiten. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 um 4. |
| 2 Schreiben | ben Sie die gewünschte Einrichtung der Jahreszeit der ersten Jahreszeit in die Register Jahreszeit. |
| 3 Wiederholen | holen Sie Schritt 2 für alle Jahreszeiten, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert. |
Konfiguration Jahreszeit lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration der Jahreszeit zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 | Lesen Sie das Register Anzahl an Jahreszeiten, um herauszufinden, wie viele Jahreszeiten verwendet werden. |
| 2 Lesen | Sie die Register Jahreszeiten, um den Namen der Jahreszeit, das Startdatum/die Startuhrzeit und das Wochenprofil der ersten Jahreszeit herauszufinden. |
| 3 Wiederholen | Sie Schritt 2 für jede Jahreszeit bis alle Konfigurationen der Jahreszeiten ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der in Schritt 1 eingetragene Wert. |

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Jahreszeiten bereits bekannt ist.

Hinweis – Optional kann das Register Nummer der Jahreszeit gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Jahreszeit in Schritt 2. Das Register Nummer der Jahreszeit enthält die aktuelle Nummer der Jahreszeit, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Jahreszeiten. Bei jedem Lesen der Register Jahreszeit wird dieser Wert erhöht.
Register Konfiguration Wochenprofil
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung von Wochenprofilen:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Number of week profiles (Anzahl an Wochenprofilen) | 8CB5 1 Die Anzahl der verwendeten L/S Wochenprofile (1–4) | |||
| Funktion | Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung | Lesen/schreiben |
| Week profile number (Nummer des Wochenprofils) | 8CB6 1 | Aktuelle | Nummer des Wochenprofils während des Lesens oder Schreibens der Konfiguration | L |
| Week profile (Wochenprofil) | 8CB7 22 | Name | und Tag für das Wochenprofil L/S | |
Register Wochenprofil
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung eines Wochenprofils:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Week profile name (Name des Wochenprofils) | 8CB7 15 | Der Name des Wochenprofils. Selbes Format wie für die Register Jahreszeit oben beschrieben. | L/S | |
| Day ID monday (Tages-ID Montag) | 8CC6 1 | Tages-ID für Montag. Zulässige Werte sind 1–16. | L/S | |
| Day ID ... (Tages-ID ...) | ... 1 ... L/S | |||
| Day ID sunday (Tages-ID Sonntag) | 8CCC 1 | Tages-ID für Sonntag. Zulässige Werte sind 1–16. | L/S | |

Hinweis – Alle 22 Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls werden die Werte nicht wirksam.

Hinweis – Nach Abschluss der Einrichtung der Tarife mit einem anderen Kommunikationsprotokoll können andere Werte als 1-16 für die Tages-ID vorkommen. Bei der Einrichtung über Modbus müssen die Werte jedoch in diesem Bereich liegen.
Konfiguration Wochenprofil schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Wochenprofile einzurichten:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | ben Sie die Anzahl an zu verwendenden Wochenprofilen in das Register Anzahl an Wochenprofilen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 4. |
| 2 Schreiben | ben Sie die gewünschte Einrichtung des Wochenprofils des ersten Wochenprofils in die Register Wochenprofil. |
| 3 Wiederholen | holen Sie Schritt 2 für alle Wochenprofile, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert. |
Konfiguration Wochenprofil lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration des Wochenprofils zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Lesen | Sie das Register Anzahl an Wochenprofilen, um herauszufinden, wie viele Wochenprofile verwendet werden. |
| 2 Lesen | Sie die Register Wochenprofil, um den Namen und die Tages-ID des ersten Wochenprofils herauszufinden. |
| 3 Wieder | holen Sie Schritt 2 für jedes Wochenprofil bis alle Konfigurationen der Wochenprofile ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der in Schritt 1 eingetragene Wert. |

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Wochenprofile bereits bekannt ist.

Hinweis – Optional kann das Register Nummer des Wochenprofils gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Wochenprofil in Schritt 2. Das Register Nummer des Wochenprofils enthält die aktuelle Nummer des Wochenprofils, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Wochenprofilen. Bei jedem Lesen der Register Wochenprofil wird dieser Wert erhöht.
Register Konfiguration Tagesprofil
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung von Tagesprofilen:
| Funktion | Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung | Lesen/schreiben |
| Number of day profiles (Anzahl an Tagesprofilen) | 8CCD 1 | Die Anzahl der verwendeten Tagesprofile (1–16) | L/S | |
| Day profile number (Nummer des Tagesprofils) | 8CCE 1 | Aktuelle Nummer des Tagesprofils während des Lesens oder Schreibens der Konfiguration | L | |
| Number of actions (Anzahl an Maßnahmen) | 8CCF 1 | Die Anzahl der Maßnahmen während eines Tagesprofils (1–30) | L/S | |
| Action number (Nummer der Maßnahme) | 8CD0 1 | Aktuelle Nummer der Maßnahme während des Lesens oder Schreibens der Konfiguration | L | |
| Aktion 8CD1 2 Zeit für die Durchführung der Maßnahme und Inhalt der Maßnahme | L/S | |||
Register Maßnahme
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung der Maßnahmen für ein Tagesprofil:
| Funktion Byte-Nummer Beschreibung | ||
| Execution time (Ausführungszeit) | 0 (hochwertiges Byte) | Stunde, in der die Maßnahme ergriffen werden soll. |
| 1 (nieder-wertiges Byte) | Minute, in der die Maßnahme ergriffen werden soll. | |
| Maßnahmenkennung | (Beide Byte) Entscheidet über die zu ergreifende Maßnahme. Siehe Auflistung der möglichen Maßnahmen unten. | |

Hinwels – Beide Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls werden die Werte nicht wirksam.
Mögliche zu ergreifende Maßnahmen sind die Aktivierung von Tarifen und die Einstellung oder das Zurücksetzen von Ausgängen. Mögliche Werte für die Maßnahmenkennung entnehmen Sie bitte der Tabelle unten:
| Wert Beschreibung | |
| 0 Tarif 1 aktivieren | |
| ... ... | |
| 3 Tarif 4 aktivieren | |
| 100 Ausgang | 1 setzen |
| 101 Ausgang | 1 zurücksetzen |
| ... ... | |
| 106 Ausgang | 4 setzen |
| 107 Ausgang | 4 zurücksetzen |
Konfiguration Tagesprofil schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Tagesprofile einzurichten:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben | ben Sie die Anzahl an zu verwendenden Tagesprofilen in das Register Anzahl an Tagesprofilen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 16. |
| 2 | Schreiben Sie die Anzahl der für das erste Tagesprofil zu ergreifenden Maßnahmen in das Register Anzahl an Maßnahmen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 30. |
| 3 Schreiben | ben Sie die Ausführungszeit und die Maßnahmenkennung für die zuerst im Laufe des Tages zu ergreifende Maßnahme in die Register Maßnahme. |
| 4 | Wiederholen Sie Schritt 3 für alle Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, d. so häufig wie der in Schritt 2 eingetragene Wert. |
| 5 Wieder | holen Sie Schritt 2 für alle Tagesprofile, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert. |
Konfiguration Tagesprofil lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration des Tagesprofils zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 | Lesen Sie das Register Anzahl an Tagesprofilen, um herauszufinden, wie viele Tagesprofile verwendet werden. |
| 2 | Lesen Sie das Register Anzahl an Maßnahmen, um herauszufinden, wie viele Maßnahmen für das erste Tagesprofil eingerichtet wurden. |
| 3 Lesen | Sie die Register Maßnahme, um die Ausführungszeit und die Maßnahmenkennung für die erste Maßnahme zu erhalten. |
| 4 | Wiederholen Sie Schritt 3 für alle Maßnahmen, die für den Tag eingerichtet wurden, d.h. so häufig wie der in Schritt 2 eingetragene Wert. |
| 5 Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Tagesprofile, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 gelesene Wert. | |

Hinweis – Die Schritte 1 und 2 initiieren den Auslesevorgang und dürfen NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Tagesprofile und Maßnahmen bereits bekannt ist.

Hinweis – Optional kann das Register Nummer des Tagesprofils gelesen werden, gemeinsam mit den Register Anzahl an Maßnahmen in Schritt 2. Das Register Nummer des Tagesprofils enthält die aktuelle Nummer des Tagesprofils, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Tagesprofilen. Immer wenn die letzte Maßnahme des Tages aus den Registern Maßnahme ausgelesen wird, wird dieser Wert erhöht.
Optional kann das Register Nummer der Maßnahme gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Maßnahme in Schritt 3. Das Register Nummer der Maßnahme enthält die aktuelle Nummer der Maßnahme, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Maßnahmen. Bei jedem Lesen der Register Maßnahme wird dieser Wert erhöht.
Register Konfiguration Sondertage
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung von Sondertagen:
| Funktion Start- | register (Hex) | Umfang | Beschreibung Lesen/ | schreiben |
| Number of 8CD3 special days (Anzahl an Sondertagen) | Die Anzahl der verwendeten Sondertage L/S (1–50) | |||
| Funktion | Start-register (Hex) | Umfang | Beschreibung | Lesen/schreiben |
| Special day number (Nummer des Sondertages) | 8CD4 1 | Aktuelle | Nummer des Sondertages während des Lesens oder Schreibens der Konfiguration | L |
| Special day (Sondertag) | 8CD5 3 | Mit dem | Sondertag verbundenes Datum und verbundene Tages-ID. | L/S |
Register Sondertag
Die folgende Tabelle beschreibt die Gruppe von Registern zur Einrichtung eines Wochenprofils:
| Inhalt Register Byte- | Nummer | Beschreibung | |
| Date (Datum) | 8CD3 0 (hochwertiges Byte) | Jahr | |
| 1 Monat | |||
| 8CD4 0 Tag | |||
| 1 Nicht verwendet | |||
| Tages-ID | 8CD5 (Beide) Mit dem Sondertag verbundene Tages-ID | ||

Hinweis – Alle 3 Register in der Tabelle oben müssen in einem Schritt geschrieben werden, andernfalls werden die Werte nicht wirksam.
Konfiguration Sondertag schreiben
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die Sondertage einzurichten:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 Schreiben Sie die Anzahl an zu verwendenden Sondertagen in das Register Anzahl an Sondertagen. Hierbei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 50. | |
| 2 | Schreiben Sie das gewünschte Datum und die gewünschte Tages-ID des ersten Sondertages in die Register Sondertag. |
| 3 Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Sondertage, die verwendet werden sollen, d.h. so häufig wie der in Schritt 1 eingetragene Wert. | |
Konfiguration Sondertag lesen
Gehen Sie wie in der Tabelle unten beschrieben vor, um die aktuelle Konfiguration des Sondertages zu lesen:
| Schritt | Maßnahme |
| 1 | Lesen Sie das Register Anzahl an Sondertagen, um herauszufinden, wie viele Sondertage verwendet werden. |
| 2 Lesen | Sie die Register Sondertag, um das Datum und die Tages-ID für den ersten Sondertag zu erhalten. |
| 3 Wieder | holen Sie Schritt 2 für jeden Sondertag bis alle Konfigurationen der Sondertage ausgelesen wurden. Das bedeutet, dass Schritt 2 genauso oft durchgeführt wird wie der in Schritt 1 eingetragene Wert. |

Hinweis – Schritt 1 initiiert den Auslesevorgang und darf NICHT ausgelassen werden, auch wenn die Anzahl der verwendeten Sondertage bereits bekannt ist.

Hinweis – Optional kann das Register Nummer des Sondertages gelesen werden, gemeinsam mit den Registern Sondertag in Schritt 2. Das Register Nummer des Sondertages enthält die aktuelle Nummer des Sondertages, beginnend bei 1 nach dem Auslesen des Registers Anzahl an Sondertagen. Bei jedem Lesen der Register Sondertag wird dieser Wert erhöht.








