CT 1740 - Tuner DUAL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Tuner |
| Marke | DUAL |
| Modell | CT 1740 |
| Frequenzbereiche | UKW, MW, LW |
| Empfindlichkeit (FM) | ca. 1,5 µV |
| Klirrfaktor | < 0,5 % |
| Signal-Rauschabstand | > 70 dB |
| Ausgangsspannung | 500 mV RMS |
| Antenneneingang | 75 Ohm (UKW), Drehantenne (MW/LW) |
| Stromversorgung | 230 V / 50 Hz |
| Leistungsaufnahme | ca. 10 W |
| Abmessungen (B x H x T) | ca. 430 x 100 x 280 mm |
| Gewicht | ca. 3,5 kg |
| Farbe | Silber / Schwarz |
| Lieferumfang | Netzanschlusskabel, Bedienungsanleitung |
| Reinigung | Gehäuse mit trockenem Tuch abwischen |
| Entsorgung | Elektrogeräte nicht im Hausmüll entsorgen |
| Reparatur | Nur durch autorisiertes Fachpersonal |
| Bedienungsanleitung | Als PDF auf notice-facile.com verfügbar |
Häufig gestellte Fragen - CT 1740 DUAL
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BEDIENUNGSANLEITUNG CT 1740 DUAL
Dual Gebrüder Steidinger · 7742 St. Georgen/Schwarzwald
| Inhalt | |
| Seite | |
| Technische Daten | 2 |
| Funktionsbeschreibung | 3 |
| Abgleichanleitung | 4 |
| Abgleichpositionen | 5 |
| Schaltbilder | 6 – 12 |
| Printplatten | 13 – 15 |
| Explosionsdarstellung | 16 |
| Ersatzteile | 17 – 18 |
Technische Daten (typische Werte)
Das Gerät übertrifft in allen Meßwerten die nach DIN 45 500 an Geräte der Heimstudio-Technik (HiFi) gestellten Anforderungen.
Empfangsbereiche
| FM (UKW) | 87,5 – 104 MHz |
| AM (MW) | 513 – 1602 kHz |
Empfindlichkeit
| FM-Mono(75 Ohm, 26 dB Rauschabstand) | 0,6 μV |
| FM-Stereo(75 Ohm, 26 dB Rauschabstand) | 1,8 μV |
| (75 Ohm, 46 dB Rauschabstand) | 18 μV |
| AM(nach DIN 45 300, für 6 dB Signal-Rauschabstand) | 15 μV |
Mono/Stereo-Umschaltung regelbar 10 - 280 μV
| Stillabstimmung abschaltbar und regelbar | 10 – 230 μV |
| Begrenzungseinsatz -3 dB | 0,5 μV |
Gerauschspannungsabstand
| Mono (bezogen auf 1 kHz/40 kHz Hub) | 63 dB |
| Stereo (bezogen auf 1 kHz/46 kHz Hub) | 63 dB |
Fremdspannungsabstand
| Mono (bezogen auf 1 kHz/40 kHz Hub) | 60 dB |
| Stereo (bezogen auf 1 kHz/46 kHz Hub) | 60 dB |
Pilotton-Unterdrückung gemessen über Tiefpass-Filter 65 dB
| Klirrfaktor | Mono (gemessen mit 1 kHz/40 kHz Hub) | 0,3% |
| Stereo (gemessen mit 1 kHz/46 kHz Hub) | 0,3% |
Übersprechdämpfung bei 1 kHz 40 dB
NF-Frequenzgang
| für Preemphasis 50 μs - 1,5 dB | 20 Hz - 15 kHz |
ZF-Bandbreite (-3 dB) 140 kHz
| Trennschärfe (stat.) | 85 dB |
Spiegelfrequenzfestigkeit (Fe + 2 ZF) 75 dB
| ZF-Störfestigkeit Fe + ZF/2 | 100 dB |
Antenna
| FM | 60/75 Ohm und 240/300 Ohm |
| AM | hachohmig induktiv |
Gewicht 7,8 kg
| Maße | (B x H x T) | 440 x 150 x 365 mm |
Sicherheitsvorschriften
Servicearbeiten an elektronischen Garäten dürfen nur von unterwiesenem Fachpersonal ausgeführt werden. Dabei soll das Gerät über einen Trenntransformator betrieben werden.
Die Sicherheitsbestimmungen nach VDE 0860 H sind bei der Reparatur unbedingt zu beachten.
Unter anderem dürfen konstruktive Merkmale des Gerätes nicht sicherheitsmindernd verändert werden, so z.B. Abdeckungen, mechanisch gesicherte Leitungen, Kriech- und Luftstrecken usw. Einbauteile müssen den Original-Ersatzteilen entsprechen und wieder fachgerecht (Fertigungszustand) eingebaut werden. Nach einer Reparatur muß sichergestellt sein, daß alle von außen berührbaren leitfähigen Teile keine Netzspannung führen können.
Dual CT 1740
Funktionsbeschreibung
FM-Teil
Das FM-Signal gelangt über den 60/75-Ohm- oder den 240/300-Ohm-Antenneneingang auf den Symmetrieübertrager L 901 in das UKW-Teil. Das Signal gelangt dann über die Antennenspule LA an den MOS-FET-HF-Transistor T 01 wo es verstärkt wird und über ein dreistufiges Bandpaßfilter zum FET-Mischtransistor T 02. Das mit dem Transistor T 03 erzeugte Oszillator-Signal wird einerseits über die Entkopplungsstufe T 04 auf den Vorteiler IC 601 Pin 3 gegeben und andererseits über die Entkopplungsstufe T 05 der Mischstufe zugeführt. Das ZF-Signal gelangt vom ZF-Filter IFT 1 über das hochselektive Keramikfilter CF 101 an einen zweistufigen Differential-ZF-Verstärker im IC 101 Pin 4, Über ein Bandfilter, bestehend aus den Keramik-Filtern CF 102 und CF 103 geht der Signalweg zum IC 102 Pin 1, der einen dreistufigen Begrenzer-Verstärker und Phasendemodulator beinhaltet und die Pegelspannungen zur Feldstärkeanzeige, Nulldurchgangsanzeige und für die Muting-Schaltung erzeugt.
Für maximale Diskriminator-Linearität sorgt das Bandpaßfilter L 101. Der Muting- und Bereichsempfindlichkeits-Pegel ist mit dem VR 111 justierbar. Mit dem VR 102 wird der Schwellwert eingestellt, bei dem die letzte LED der Feldstärkeanzeige bei optimalem Antennensignal aufleuchtet, L 101/1 dient zur Optimierung des S-Kurven-Mittelpunktes. Linearität bei geringsten Verzerrungen wird mit L 101/2 eingestellt.
Der NF-Ausgang von IC 102 Pin 6 wird durch D 101 geschaltet und gelangt an Pin 2 von IC 103, einen PLL-Stereo-Decoder, dessen Leerlauffrequenz mit VR 107 justierbar ist. Die optimale Stereokanaltrennung wird mit VR 106 eingestellt. An den Ausgängen des Stereo-Decoders (Pin 4 II, Pin 7 re) befinden sich die Deemphasiglieder. Die NF-Signale gelangen über ein Tiefpassfilter (Pilottonunterdrückung), bestehend aus L 102 und L 103 zum Schalter S 103. Mit Schalter S 104 (MPX-Filter) wird C 121 parallel bei den beiden Kanälen geschaltet. Mit S 101 (Mono) werden beide Kanäle zusammengelegt.
Der Testtonoszillator (T 108 und T 109) wird mit Schalter S 103 (Record Test) aktiviert. Der erzeugte Testton (400 Hz) kann mit Steller VR 109 auf einen bestimmten Pegel eingestellt werden und wirkt auf beide Kanäle. Je nach Stellung von S 103 gelangt der Testton oder das NF-Signal auf den Ausgangsverstärker IC 105 (Pin 8 re und Pin 9 II).
Das Ausgangssignal von IC 105, Pin 2 re und Pin 13 li durchläuft Relais 101 (Stummschaltung) und gelangt über den Spannungsteiler R 148 – R 151 zum Cinch AF Output. Die variable Ausgangsspannung für den Cinch- und DIN-Ausgang wird mit Steiler VR 110 ermöglicht.
Muting
Das Relais 101 sorgt für die Stummschaltung bei folgenden Funktionen: schwache, verrauschte Sender, Stationswahl vom Speicher, Sendersuchlauf, Bereichsumschaltung AM/FM und Netzschalter "Power Off".
Mit Steller VR 104 wird der Einschaltpunkt des Steuersignales Stereo/Mono eingestellt. Wenn T 105 sperrt, gelangt das high Signal über D 106 auf den Steuereingang Pin 12 von IC 103, die auf Mono schaltet. Auch der Mutingausgang von IC 102 Pin 12 wird mit D 105 zum Steuereingang geschaltet. Der Muting-Trigger-Level wird mit VR 105 eingestellt. Ist T 106 gesperrt, gelangt das Mutingsignal (high) über Diode D 108 zum Mutingschalter S 301, ist er betätigt, wird T 113 durchgeschaltet, T 112 sperrt, Relais 101 fällt ab. Über Diode D 109 wird auch das Mutingsignal von IC 102 auf diese Strecke geschaltet. Mit T 101 wird das Scan-Stop Signal abgeleitet. Bei Betätigen der Tasten UP, DOWN QUICK gelangt ein high Signal auf die Basis von T 114. Dieser steuert durch, Relais 101 fällt ab. Das Relais wird auch bei Speicheranwahl inaktiv, dies wird durch ein high Signal auf der Basis von T 113 bewirkt. Das Signal kommt vom IC 605 Pin 3. Beim Einschalten über die Taste "Power On" übernimmt C 122 die Einschaltverzögerung. Wird "Power Off" geschaltet (S 902 b) gelangt 0 V an die Basis von T 112, das Relais fällt sofort ab.
AM-Teil
Das einfallende Signal gelangt über eine Anpassungsspule hoher Impedanz in die Ferritstabantenne. Es wird IC 104 Pin 2 zugeleitet, der einen HF-Verstärker, ZF-Verstärker, Gleichrichter, automatische Verstärkungsregelung, sowie die Spannungserzeugung zur Anzeige der Feldstärke beinhaltet. Nachdem das Signal von Pin 4 durch das Bandpaßfilter L 105 gegangen ist, kommt es wieder zurück an IC 104 Pin 7 zur Mischung und Verstärkung und dann nach Durchlaufen des 450 kHz-Bandfilters, bestehend aus L 107 und dem Keramikfilter CF 104 abermals zurück an IC 104 Pin 8 zur ZF-Verstärkung.
Nach einem weiteren ZF-Kreis (L 108) erfolgt die Gleichrichtung im IC 104. Das NF-Signal gelangt von Pin 12 auf die Diode D 102, durch welche das Signal auf Pin 2 des IC 103 geschaltet wird. Das AM-Oszillatorsignal, welches vom IC 104 über die Spule L 106 erzeugt wird, gelangt nach einer Impedanzwandlung durch T 107 auf den Vorteiler IC 601 Pin 11.
Digitale Synthesizer-Einheit
Das von Transistor T 04 an Pin 3 (IC 601) anliegende Signal des FM-Oszillators wird im IC 601 heruntergeteilt und verstärkt, während das Signal des AM-Oszillators nur verstärkt wird. Das Ausgangssignal von Pin 9 gelangt an IC 602 Pin 15, einem digitalen Frequenz-Synthesizer.
Die 6,4 MHz Quarzfrequenz wird durch IC 603 in 400 kHz, 100 kHz und 3,125 kHz geteilt. Das 400 kHz Signal von Pin 3 wird durch T 607 verstärkt und gelangt an IC 605 Pin 18 als Arbeitsfrequenz zur Datenverarbeitung. Die Frequenz 100 kHz von Pin 5 wird IC 602 an Pin 8 als Bezugsfrequenz zugeführt. Das 3,125 kHz Signal an Pin 11 wird durch T 608 verstärkt und dem IC 604 an Pin 10 zugeleitet, der es zu einem 1 Hz-Impuls teilt und von Pin 1 dem IC 608 an Pin 1 zuleitet.
Unter Berücksichtigung der Bezugsfrequenz und der durch IC 601 aufbereiteten Oszillatorausgangsfrequenz, wird mit Hilfe des programmierbaren Zählers und des Phasenvergleichers im IC 602, die von IC 605 registrierte Abstimmfrequenz funktionsmäßig verglichen. Das Ausgangssignal an Pin 22 (IC 602) durchläuft ein Tiefpaßfilter (T 604 und T 605) und bildet die Regelspannung des VCO, so daß die Oszillatorausgangsfrequenz der eingestellten Abstimmfrequenz entspricht. Durch diese Arbeitsweise wird die Abstimmfrequenz eingerastet, d.h. festgehalten.
IC 605 ist ein Mikroprozessor der die Verarbeitung von Ein- und Ausgabedaten durchführt, die durch Testenbetätigung aufgerufen werden, z.B. manuelle und automatische Abstimmung, stationspeicheranwahl, Speicherung und Anzeige, Einstellung der Uhrzeit, AM/FM Bandumschaltung und die Festlegung des unteren und oberen Endes der Empfangsbereiche.
IC 608, IC 607 und IC 608 sind AND-IC's, mit folgenden Funktionen.
IC 606: Eingabe und Ausführung manueller Bedienfunktionen IC 607: Abruf des manuellen Speichers zum Zeitpunkt der AM/FM Umschaltung und Übertragung des Abfragesignals für die Speicher 1–8. IC 608: Übertragung des Stoppsignales während des Sendersuchlaufes. Sekundenimpuls und Signal für AM/FM Umschaltung. Transistor T 610 hat low-Signal am Kollektor, bei der angewählten Betriebsart „manuell“. Der Transistor T 611 hat low-Signal am Kollektor, wenn der FM Bereich gewählt ist...
LED-Anzeige
IC 801 ist ein Treiber für die LED's der Tuning (Center) Anzeige. Die Einstellung für den 0-Durchgang erfolgt mit VR 801, IC 802 und IC 803 steuern die LED-Anzeige der Feldstärke. Mit VR 108 wird bei AM-Betrieb, mit VR 102 wird bei FM-Betrieb der Schwellwert der letzten LED eingestellt.
Netzteil
Der Transformator ist für 115 V und 230 V\~ ausgelegt. Durch internes Umklemmen kann auf 115 V umgestellt werden.
Standby-Spannungen: mit D 201 und C 208 werden drei Baugruppen versorgt. 1. mit T 202 und ZD 203 wird die Spannung für IC 602 (Frequenzsynthesizer) stabilisiert. 2. mit T 201 und ZD 202 wird die Spannung für den Prozessor IC 605 und IC 606 bis IC 608 bereitgestellt. 3. mit ZD 206 über R 208 werden die Variocapidoden der Bandpassfilter und das Tiefpassfilter T 604 und T 605 mit Spannung versorgt. Die negative Versorgungsspannung, von D 203 und C 204 abgenommen und mit ZD 201 und R 201 stabilisiert, wird der sechsstelligen Siebensegmentanzeige zugeführt.
Mit dem Netzschalter S902 a werden folgende Spannungen zugeschaltet: über D 204 und T 203 werden die IC's 801, 802, 803 und die LED's mit Gleichspannung versorgt. T 204 stabilisiert die Spannung für die AM- und FM-Verstärker.
Abgleichanleitung
Ein nach dem Synthesizer-Prinzip aufgebautes Empfangsteil ist nur in einem Frequenzraster einstellbar, wobei der jeweils kleinste Frequenzsprung durch die Vergleichsfrequenz gegeben ist. Dje Vergleichsfrequenz im Tuner CT 1740 ist 50 kHz und wird durch Teilung aus einer Quarzfrequenz von 6,4 MHz gewennen.
Durch die große Genauigkeit der Frequenzerzeugung, sowie die PLL-Regetung des Systemes und das feste Rastermaß der Eingangsfrequenz muß eine geänderte Form des HF-Abgleiches im Gegensatz zu bisherigen Versionen durchgeführt werden. Die angegebene Reihenfolge des Abgleiches ist in jedem Fall einzuhalten. Es muß berücksichtigt werden, daß bei einem Abgleich des Quarzoszillators der HF-Abgleich ebenfalls geringfügig beeinflußt wird.
Synthesizer-Einheit
Vor Abgleich der Quarzfrequenz muß das Gerät mindestens zwei Stunden in Betrieb sein. Ein Frequenzzähler, dessen Frequenznormal eine Genauigkeit von ca. 10 ^6 aufweisen sollte, wird an den Testpunkt TP 9 (Basis T 607) angeschlossen. Der Tuner befindet sich im FM-Betrieb. Mit VC 601 wird die Frequenz 400,000 kHz eingestellt. Am Testpunkt TP 10 ist eine Frequenz von exakt 1 Hz meßbar.
AM-Abgleich
Wobbelsender an TP 5, (Verbindungspunkt D 110 und C 92) anschließen.
Oszilloskop an TP 7 (Verbindungspunkt R 113, C106 und C107) anschließen.
Im Frequenzbereich um 450 kHz wobbeln und Wobbelsender auf Durchlaßkurve (wird auf Oszilloskop sichtbar) der Keramikfilter abstimmen. HF-Ausgangsspannung des Wobbelsenders reduzieren, bis die Durchlaßkurve gerade noch sichtbar ist.
L 107 und L 108 auf maximale Amplitude der Durchlaßkurve abgleichen. Wobbelsender abklemmen.
Empfargsfrequenz auf 513 kHz einstellen, Gleichspannungs-Millivoltmeter an TP 6 (Verbindungspunkt R 094 und R 137) anschließen.
Mit L 106 (roter Kern) exakt 1,2 V einstellen.
Folgende Eingangs-Frequenzen am Tuner einstellen und über "Memory" speichern:
Meßsender über Kunstantenne (200 pF, 400 Ohm) am AM-Antennen-Eingang anschließen.
Oszilloskop an AF-Output anschließen. Meßsender (moduliert) und Tuner auf 600 kHz stellen.
L 105 und L 903 auf maximale NF-Ausgangsspannung einstellen. Meßsander und Tuner auf 1400 kHz stellen.
VC 101 und VC 102 auf maximale NF-Ausgangspannung ein- stellen.
Den Abgleich mehrfach wiederholen.
Empfang bei 1000 kHz kontrollieren.
Die Feldstärke-Anzeige für AM wird mit VR 108 justiert.
Grobabgleich FM/ZF-Teil
Ein Grobabgleich ist durchzuführen, wenn das HF- und das ZF-Teil stark verstellt sind.
Abdeckkappe der UKW-Teil-Abschirmung entfernen und Keramik-Kondensator C 34 (zwischen Gehäuse T 02 und Masse) masse-seitig lösen.
Wobbelsender über C 34 anschließen.
Den Tuner auf eine senderfreie Fréquenz stellen.
Oszilloskop mit Pin 6 IC 102(HA 11225, NF-Ausgang) verbinden. Wobbelbetrieb im Bereich um 10,7 MHz durchführen und Generator auf Durchlaßfrequenz der Keramik-Filter stellen. Auf dem Oszilloskop soll eine S-Kurve sichtbar werden, deren Größe mit dem Filter IFT 1 auf Maximum und mit L 101/1 (liegt zur Frontseite des Gerätes) und L 101/2 (liegt zur Rückseite des Gerätes) auf optimale Kurvenform abgeglichen wird. Die Generator-Ausgangsspannung ist während des Abgleiches immer so klein wie gerade erforderlich zu halten.
Kondensator wieder anlöten und Abdeckung des UKW-Teiles befestigen.
Grobabgleich FM/HF-Teil
Gleichspannungs-Voltmeter an Pin 13 von IC 102 anschließen. Die Empfangsfrequenz eines bekannten Senders im unteren FM-Empfangsbereich (möglichst in der Nähe um 88 MHz) am Gerät einstellen und über "Memory" speichern. Die Spulen LO, LA, LR 1, LR 2 und LM auf maximale Gleichspannung stellen. (Der Sender muß am NF-Ausgang, wenn auch schlecht oder verzerrt, hörbar werden).
Die Empfangs-Frequenz eines bekannten Senders im oberen FM-Empfangsbereich (möglichst in der Nähe um 104 MHz) am Gerät einstellen und über "Memory" speichern.
Die Trimm-Kondensatoren TC O, TC A, TC R 1, TC R 2 und TC M auf maximale Gleichspannung an Pin 13 von IC 102 stellen.
Feinabgleich FM/ZF-Teil
Die Antennen-Eingangsspannung für den nachfolgend beschriebenen Abgleich ist so klein, wie gerade erforderlich, zu halten. Keine Hochanterine, sondern Behellsantenne verwenden, wenn möglich, auch auf diese verzichten.
Gleichspannungs-Vollmeter am Pin 13 von IC 102 anschließen, Die Empfangs-Frequenz eines bekannten Senders im mittleren FM-Empfangsbereich ca. 96 MHz am Gerät einstellen und über "Memory" speichern. Mit IFT 1 Spannungs-Maximum am Vollmeter einstellen.
Gleichspannungs-Vollmeter parallel zu R 60 (TP 2) anschließen (Meßbereich 100 mV und auf Mittenanzeige stellen).
L 101 (Ratio-Nulldurchgang) so einstellen, daß der Spannungsabfall an R 60 exakt 0 Volt beträgt (Ratio-Mitte).
L 101' dient zur Einstellung auf Klinrfaktor-Minimum.
Bei einer Justierung muß L 101' so eingestellt sein, daß sich bei Verdrehen des Spulenkernes eine nach beiden Seiten gleich große Gleichspannungs-Abweichung von der Ratio-Mitte erreichen läßt.
L 101 wenn nötig korrigieren.
L 101 und L 101' beeinflussen sich gegenseitig und erfordern somit ein mehrmaliges, wechselseitiges Abstimmen.
Feinabgleich FM/HF-Teil
Gleichspannungs-Vollmeter an Pin 13 von IC 102 anschließen. Den Abgleich mit der Empfangs-Frequenz im unteren und oberen FM-Bereich, wie im Grobabgleich beschrieben, mehrfach wechselseitig wiederholen.
Es ist auf maximale Gleichspannung an Pin 13 von IC 102 bei ständiger Reduzierung der Empfangsfeldstärke abzugleichen.
Die Feldstärke-Anzeige für FM wird mit VR 102 justiert.
Stereo-Decoder-Abgleich
Den Tuner auf eine Frequenz stellen, bei welcher kein Sender ampfangen wird (Leerrauschen).
Für den Abgleich Pin 12 von IC 103 an Masse legen.
Frequenzzähler an TP 4 (Verbindung zwischen R 91 und VR 107 anschließen.
Mit VR 107 eine Frequenz von 76,00 kHz einstellen (Freilauf-frequenz des PLL-Demodulators).
Meßsender ca. 100 MHz mit Multiplexsignal in den Antennen-Eingang einspeisen. Das Signal sollte gerade so groß sein, daß auf Stereo geschaltet wird.
Achtung: Die HF-Ausgangsfrequenz des verwendeten Stereo-Coders oder HF-Senders muß exakt auf die Eingangs-Frequenz des Empfängers, bei welchem das Raster für die Eingangsfrequenzen festliegt, gestellt werden. Kontrolle der Ratio-Mitte mit Gleichspannungs-Voltmeter an R 60 (TP-2) durchführen.
Mit VR 106 auf optimale Übersprechdämpfung eines StereoSignales einstellen.
Abgleich Center-Tuning
FM-Sender exakt einstellen.
Mit VR 801 auf der LED-Platte die Center-Tuning-LED-Anzeige (Ratio-Mitte) so justieren, daß die grüne LED leuchtet.
Bei Verstimmen der Empfangs-Frequenz um 50 kHz nach oben bzw. nach unten muß die rechte bzw. linke LED aufleuchten.
Scan-tuning, Muting- und Stereo-Trigger
Eine exakte Justierung der drei obengenannten Funktionen würde einen Meßsender mit präzise einstellbare HF-Ausgangsspannung erfordern, welcher jedoch im Service-Bereich im allgemeinen nicht zur Verfügung steht. Aus diesem Grunde wird eine Form des Abgleiches gewählt, welche in starkem Maße die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt.
Muting-Trigger (VR 105) und Stereo-Trigger (VR 104), sowie VR 101 und VR 103 in Mittenstellung bringen.
VR 111 so einstellen, daß der Sendersuchlauf (FM-Scan) nur bei empfangswürdigen UKW-Sendern einrastet. Mit VR 111 ist die Spannung an Pin 12 von IC 102 zu beeinflussen. Mit steigender Feldstärke sinkt die Spannung an Pin 12 ab.
Kontrolle des Sendersuchlaufes mit angeschlossener Hochantenne mehrfach durchführen.
Mit VR 101 und VR 103 kann der Einstellbereich für Muting- und Stereo-Trigger den Wünschen des Kunden entsprechend eingeengt oder erweitert werden.
Eine Kontrolle der Gleichspannungs-Änderung ist an R 75 mit einem Gleichspannungs-Voltmeter möglich. Im Normalfall ergibt sich für Muting- und Stereo-Trigger ein günstiger Arbeitsbereich, wenn VR 101 und VR 103 in Mittenstellung sind.
Record-Test
Den Schalter Record-Test auf ON stellen.
Mit VR 109 einen Signalpegel von ca. 600 mV an den Cinch-Anschlußbuchsen AF-Output-fixed einstellen.



2 SD 880

3 SK 458

2 SC 461 B
2 SC 535 B

2 SC 380
2 SC 945
2 SC 1815
2 SC 2003
2 SD 667
Transistoren von der Anschlußseite gesehen
Transistors as seen from the connecting side
Transistors vus du côté des connexions
Spannungen ohne Signal gemessen i Digitalvoltmeter ( R_i = 10 M ) gege Voltages without signal measured with digital voltmeter ( R_i = 10 M ) to get Temions mesurées sans signal avec digital ( R_i = 10 M ) contre masse.

Änderungen vorbehalten
Alterations reserved
Sous réserve de modifications
Ausgabe 2/Juli 1980


flowchart
graph TD
A["VCC 1"] --> B["PRE AMP."]
C["V STAB. "] --> B
D["V SENSE"] --> E["DECODER"]
F["POST AMP. "] --> E
G["POST AMP."] --> E
H["MONO"] --> I["P.D.2 <0°"]
I --> J["DC AMP."]
J --> K["DC AMP."]
K --> L["V.C.O. 76 kHz"]
M["F.F. 38 kHz"] --> N["F.F. 19 kHz <90°"]
O["F.F. 19 kHz <0°"] --> P["F.F. 19 kHz <90°"]
Q["STA/MOSWITCH"] --> R["SWITCH WITH HYST."]
S["LAMP DRIVER"] --> T["HA 12016"]
U["GND"] --> V["OUT L"]
W["GND"] --> X["OUT R"]
Y["GND"] --> Z["MONO"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#f9f,stroke:#333
style I fill:#f9f,stroke:#333
style J fill:#ccf,stroke:#333
style K fill:#ccf,stroke:#333
style L fill:#ccf,stroke:#333
style M fill:#ccf,stroke:#333
style N fill:#ccf,stroke:#333
style O fill:#ccf,stroke:#333
style P fill:#ccf,stroke:#333
style Q fill:#ccf,stroke:#333
style R fill:#ccf,stroke:#333
style S fill:#ccf,stroke:#333
style T fill:#ccf,stroke:#333
style U fill:#ccf,stroke:#333
style V fill:#ccf,stroke:#333
style W fill:#ccf,stroke:#333

flowchart
graph TD
A["HA 11225"] --> B["1. IF amp."]
B --> C["2. IF amp."]
C --> D["Level detect."]
D --> E["Meter drive"]
E --> F["SIGNAL METER"]
G["AGC i5"] --> H["Level detect."]
H --> I["Level detect."]
I --> J["Level output"]
K["VCC i1"] --> L["Output"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
style K fill:#ccf,stroke:#333


flowchart
graph TD
A["1. IF amp."] --> B["2. IF amp."]
B --> C["3. IF amp."]
C --> D["Quadratur detector"]
D --> E["AFC amp."]
E --> F["7 TUNING METER"]
G["Level detect."] --> H["Level detect."]
I["Meter drive"] --> J["Mute drive"]
K["SIGNAL METER"] --> L["13"]
M["MUTE ADJ."] --> N["16"]
O["VCC 11"] --> P["8"]
Q["9"] --> D
R["10"] --> D
S["Level detect."] --> T["Level detect."]
U["0V switch"] --> V["Audio amp."]
W["Audio mute contr. amp."] --> X["Audio mute contr. amp."]
Y["≥1"] --> Z["12"]
AA["4 ND"] --> AB["14 GND"]
AC["1225"] --> AD["10"]
AE["6 OUT"] --> AF["5 MUTE IN"]
AG["12 MUTE OUT"] --> AH["12"]






flowchart
graph TD
A["FREQ. IN 15"] --> B["Swallow counter"]
C["TEST 16"] --> B
D["OUT 4"] --> E["Counter control logic"]
F["VCC 7"] --> G["Programmable counter"]
H["GND 21"] --> G
I["17 VAR OUT"] --> J["Phase comparator"]
K["23 VCC"] --> J
L["PHASE COMP. OUT"] --> J
M["24 REF. IN 5"] --> N["Latch"]
O["9 OSC"] --> N
P["8 OSC"] --> N
Q["Divider ÷ 8 ÷ 100"] --> N
R["TIME BASE"] --> N
S["e 1133"] --> T["STROBE FL W1"]
U["d5"] --> V["Latch"]
W["d4"] --> V
X["d3"] --> V
Y["d2"] --> V
Z["d1"] --> V
AA["f1"] --> V
AB["f2"] --> V
AC["f4"] --> V
AD["f8"] --> V
AE["f1"] --> V
AF["f10"] --> V
AG["f11"] --> V
AH["f12"] --> V
AI["f13"] --> V
AJ["f14"] --> V
AK["f15"] --> V
AL["f16"] --> V
AM["f17"] --> V
AN["f18"] --> V
AO["f19"] --> V
AP["f20"] --> V
AQ["f21"] --> V
AR["f22"] --> V
AS["f23"] --> V
AT["f24"] --> V
AU["f25"] --> V
AV["f26"] --> V
AW["f27"] --> V
AX["f28"] --> V
AY["f29"] --> V
AZ["f30"] --> V
BA["f31"] --> V
BB["f32"] --> V
BC["f33"] --> V
BD["f34"] --> V
BE["f35"] --> V
BF["f36"] --> V
BG["f37"] --> V
BH["f38"] --> V
BI["f39"] --> V
BJ["f40"] --> V
BK["f41"] --> V
BL["f42"] --> V
BM["f43"] --> V
BN["f44"] --> V
BO["f45"] --> V
BP["f46"] --> V
BQ["f47"] --> V
CA["f48"] --> V
CB["f49"] --> V
CC["f50"] --> V
DD["f51"] --> V
EE["f52"] --> V
FF["f53"] --> V
GG["f54"] --> V
BH["Divider ÷ 8 ÷ 100"] --> BH


flowchart
graph TD
A["14"] --> B["13"]
B --> C["VCC 12"]
C --> D["Div. ÷ 8"]
D --> E["50 kHz"]
E --> F["FM/AM"]
F --> G["7"]
H["10/11"] --> I["Out 9"]
I --> J["8"]
K["50 kHz"] --> L["FM/AM"]
L --> M["7"]
N["50 kHz"] --> O["GND"]
O --> P["3"]
Q["50 kHz"] --> R["GND"]
R --> S["4"]
T["50 kHz"] --> U["GND"]
U --> V["3"]
W["VAM 11"] --> X["Div. ÷ 10/11"]
X --> Y["Out 9"]
Z["Tout ÷ 8 Out 8"] --> AA["Out 9"]



Transistoren von der Anschlußseite gesehen Transistors as seen from the connecting side Transistors vua du côté des connexions

2 SC 945 2 SC 1815 2 SC 1834


Notizen:
264 527
LED-Platte
Leiterseite
LED plate
wiring side
Plaque LED
côté composants

264 519
Netzplatte
Leiterseite
Power plate
wiring side
Änderungen vorbehalten!

Dual Gebrüder Steidinger · 7742 St. Georgen/Schwarzwald