SH5.0RT - Ladegerät Sungrow - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Hybrid-Wechselrichter mit integriertem Ladegerät |
| Modell | SH5.0RT |
| Marke | Sungrow |
| DC-Eingang (PV) | max. 7500 W, 600 V DC |
| AC-Ausgang (Netz) | 5000 W, 230 V, 50/60 Hz |
| Batterieanschluss | Hochvoltbatterie (HV), 200-600 V |
| Maximaler Wirkungsgrad | >97 % |
| Schutzart | IP65 (für Außenmontage geeignet) |
| Abmessungen (B x H x T) | ca. 480 x 550 x 180 mm |
| Gewicht | ca. 25 kg |
| Betriebstemperatur | -25 °C bis +60 °C |
| Kühlung | Intelligente Lüfterkühlung |
| Kommunikation | WLAN, Ethernet, RS485, CAN |
| Display | LCD-Touchdisplay |
| Notstromfunktion (EPS) | Ja, 5000 W (umschaltbar) |
| Überspannungsschutz | DC- und AC-seitig Typ II |
| Zertifizierungen | VDE-AR-N 4105, VDE 0126, CE |
| Garantie | 5 Jahre (erweiterbar auf 10 Jahre) |
| Reinigung | Außengehäuse mit feuchtem Tuch abwischen; Lüftungsschlitze regelmäßig prüfen |
| Wartung | Jährliche Sichtprüfung durch Fachkraft empfohlen |
| Ersatzteile | Erhältlich über autorisierte Sungrow-Servicepartner |
Häufig gestellte Fragen - SH5.0RT Sungrow
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BEDIENUNGSANLEITUNG SH5.0RT Sungrow
3-Phasige Hybrid-Wechselrichter
Benutzerhandbuch
SH5.0RT / SH6.0RT / SH8.0RT / SH10RT

Alle Rechte vorbehalten
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Es ist nicht zulässig, dieses Dokument oder Teile dieses Dokuments in irgendeiner Form oder auf irgendeine Weise ohne eine vorherige schriftliche Genehmigung durch Sungrow Power Supply Co., Ltd. (im Folgenden „SUNGROW“ genannt) zu kopieren oder zu vervielfältigen.
SUNGROW und andere in diesem Handbuch verwendete Sungrow-Marken sind Eigentum von Sungrow Power Supply Co., Ltd.
Alle anderen in diesem Dokument erwähnten Handelsmarken oder eingetragenen Markenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
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Daten aus der von SUNGROW entwickelten Firmware oder Software dürfen in keiner Form und auf keine Weise zu kommerziellen Zwecken genutzt werden.
Es ist untersagt, Reverse Engineering, Cracking oder andere Vorgänge durchzuführen, die das ursprüngliche Programmdesign der von SUNGROW entwickelten Software beeinträchtigen.
Informationen zu diesem Benutzerhandbuch
Das Handbuch enthält hauptsächlich Produktinformationen sowie Anleitungen zu Installation, Betrieb und Wartung. Im Handbuch sind nicht alle Informationen zur Photovoltaikanlage (PV-Anlage) enthalten. Zusätzliche Informationen zu anderen Geräten erhalten Sie unter www.sungrowpower.com oder auf der Website des jeweiligen Komponentenherstellers.
Dieses Handbuch gilt für die folgenden Wechselrichtertypen:
- SH5.0RT
- SH6.0RT
- SH8.0RT
- SH10RT
Sie werden im Folgenden als „Wechselrichter“ bezeichnet, sofern nicht anders angegeben.
ZZieelggrruuppppee
Dieses Handbuch richtet sich an:
- qualifiziertes Personal, das für die Installation und die Inbetriebnahme des Wechselrichters zuständig ist, sowie an
• die Besitzer der Wechselrichter, die mit den Wechselrichtern interagieren können.
Verwendung dieses Handbuchs
Lesen Sie das Handbuch und alle anderen zugehörigen Dokumente vor jeglicher Handhabung und Bedienung des Wechselrichters. Dokumente müssen sorgfältig aufbewahrt werden und jederzeit griffbereit sein.
Die Inhalte können aufgrund der Produktentwicklung regelmäßig aktualisiert oder überarbeitet werden. Die Informationen in diesem Handbuch können jederzeit ohne Vorank ü ndigung geändert werden. Das neueste Handbuch kann unter http://support.sungrowpower.com/ bezogen werden.
Symbole
Sicherheitshinweise werden mit den folgenden Symbolen hervorgehoben.
![]() | Weist auf eine Gefährdung mit hohem Risiko hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen wird. |
![]() | Weist auf eine Gefahr mit einem mittleren Risiko hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann. |
![]() | Weist auf eine Gefahr mit einem niedrigen Risiko hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu kleinen oder zu leichten Verletzungen führen kann. |
| HINWEIS | Weist auf eine Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu Schäden am Gerät oder Eigentum führen kann. |
![]() | Zeigt zusätzliche Informationen an, betont Inhalte oder gibt Tipps, die hilfreich sein können, z.B. um Ihnen zu helfen, Probleme zu lösen oder Zeit zu sparen. |
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Alle Rechte vorbehalten ....I
Informationen zu diesem Benutzerhandbuch ....II
1 Sicherheit .... 1
1.1 PV-Paneele.... 1
1.2 Versorgungsnetz.... 1
1.3 Wechselrichter.... 2
1.4 Batterien 3
1.5 Fähigkeiten von qualifiziertem Personal...... 4
2 Die Systemlösung .... 5
2.1 Produkteinf ü hrung 5
2.1.1 Modellbeschreibung.... 5
2.1.2 Geräteansicht 6
2.1.3 Abmessungen 7
2.1.4 Status LEDs.... 7
2.1.5 DC-Schalter.... 7
2.2 Das PV-Energiespeichersystem (PV ESS) 8
2.3 Parallelbetrieb zweier Hybrid-Wechselrichter.... 11
2.4 Nachr ü stung bestehender PV-Systeme 13
3 Funktionsbeschreibung 15
3.1 Sicherheitsfunktion.... 15
3.1.1 Schutz.... 15
3.1.2 Erdschluss-Alarm 15
3.2 Energieumwandlung und Energiemanagement.... 15
3.2.1 Leistungsminderung.... 15
3.2.3 Regulärer Betriebsspannungsbereich 17
3.2.4 Regulärer Betriebsfrequenzbereich.... 17
3.2.5 Blindleistungsregelung.... 17
3.2.6 Lastregelung 17
3.3.2 Entladevorgang 21
3.4 Kommunikation und Konfiguration.... 21
4 Auspacken und Lagerung 22
4.1 Entpacken und Inspektion 22
4.2 Wechselrichter identifizieren.... 22
4.3 Lieferumfang 24
4.4 Lagerung des Wechselrichters 24
5 Mechanische Montage 26
5.1 Sicherheit bei der Montage.... 26
5.2 Anforderungen an den Montageort 26
5.2.1 Anforderungen an die Installationsumgebung 27
5.2.2 Anforderungen an den Spediteur 27
5.2.3 Anforderungen an den Installationswinkel 27
5.2.4 Anforderungen an den Installationsabstand 28
5.3 Werkzeug zur Installation 28
5.4 Bewegen des Wechselrichters 29
5.5 Installation des Wechselrichters 30
6 Elektrische Verbindung 32
6.1 Sicherheitshinweise 32
6.2 Beschreibung des Anschlussbereichs 33
6.3 Übersicht zu elektrischen Anschl ü ssen.... 35
6.4 Zusätzlicher Erdungsanschluss 39
6.4.1 Zusätzliche Erdungsanforderungen 39
6.4.2 Verbindungsverfahren 39
6.5 Verbindung der Wechselstromkabel.... 40
6.5.1 AC-Seite Anforderungen.... 40
6.5.2 Montage des AC-Steckers.... 41
6.5.3 Installieren des AC-Steckers 43
6.6 Verbindung der Gleichstromkabel...... 45
6.6.1 PV-Eingangskonfiguration 46
6.6.2 DC-Seite Anforderungen 47
6.6.3 Montage des PV-Steckers 48
6.6.4 Installieren des PV-Steckers.... 49
6.7 Anschluss der Kommunikationskabel 50
6.7.1 Ethernet-Anschluss 50
6.7.2 WiNet-S-Anschluss 53
6.7.3 RS485-Verbindung.... 56
6.8 Verbinden des Zählers.... 59
6.9 Batterieanschluss.... 59
6.9.1 Anschluss des Stromkabels 60
6.9.2 Anschluss des CAN-Kabel 62
6.9.3 Anschließen des Enable-Kabels.... 62
6.10 DO-Anschluss.... 63
6.11 DI Verbindung 64
6.11.1 Zusammenbau des COM-Anschlusses.... 65
6.11.2 Installieren des COM-Steckers.... 67
6.12 Backup-Verbindung 68
7 Inbetriebnahme 70
7.1 Inspektion vor der Inbetriebnahme 70
7.2 Inbetriebnahmeverfahren.... 70
7.3 App-Vorbereitung 71
7.4 Eine Anlage erstellen.... 71
7.5 Initialisierung des Geräts.... 74
7.6 Konfigurieren der Anlage.... 76
8 iSolarCloud App 81
8.1 Kurze Einführung.... 81
8.2 Herunterladen und installieren 81
8.3 Kontoregistrierung.... 82
8.4 Anmeldung (Login).... 83
8.4.1 Anforderungen 83
8.4.2 Login-Schritte.... 84
8.5 Grundeinstellungen 85
8.5.1 Einspeisebegrenzung 85
8.5.2 Netzunabhängiger Betrieb 86
8.5.3 Modus zur Blindleistungsregulierung.... 86
8.6 Funktions ü bersicht 89
8.7 Home.... 89
8.8 Betriebsdaten 91
8.9 Log 91
8.9.1 Das Diagramm 92
8.9.2 Alarmaufzeichnungen 93
8.10 Mehr.... 93
8.10.1 System-Parameter 94
8.10.2 Betriebsdauer.... 95
8.10.3 Reguläre Parameter....95
8.10.4 Netzunabhängige Parameter 96
8.10.5 Aktive Einstellung 96
8.10.6 Blindleistungs-Steuerung 97
8.10.7 Batterieentladezeit.... 98
8.10.8 Batterie Zwangsladezeit 98
8.10.9 Lastregelung 99
8.10.10 Kommunikations-Parameter.... 101
8.10.11 Aktualisieren der Firmware 101
8.10.12 Erdungskontrolle 102
8.10.13 Parallele Konfiguration.... 102
8.10.14 Frequenzverschiebung Leistungsregelung 103
9 Außerbetriebnahme des Systems 105
9.1 Außerbetriebnahme des Wechselrichters 105
9.1.1 Wechselrichter trennen.... 105
9.1.2 Demontage des Wechselrichters 106
9.1.3 Entsorgung des Wechselrichters 107
9.2 Außerbetriebnahme der Batterie.... 107
10 Fehlerbehebung und Wartung 108
10.1 Fehlerbehebung 108
10.2 Wartung.... 114
10.2.1 Routinemäßige Wartungsarbeiten.... 114
10.2.2 Austausch der Knopfzelle 114
11 Anhang 115
11.1 Technische Daten 115
11.2 Die Kompatibilität für Backup unter netzunabhängigem Szenario 120
11.3 Qualitätssicherung 121
11.4 Kontaktinformationen.... 122
1 Sicherheit
Der Wechselrichter wurde streng nach den internationalen Sicherheitsvorschriften konstruiert und getestet. Studieren Sie vor der Durchführung von Arbeiten die Sicherheitshinweise und beachten Sie diese bei Arbeiten am oder mit dem Wechselrichter.
Falsche Bedienung oder Betrieb können:
- zu Verletzungen oder zum Tod des Betreibers oder eines Dritten führen
- Beschädigung des Wechselrichters oder anderen Eigentums verursachen
Alle arbeitsbezogenen Sicherheitswarnungen und -hinweise werden im Detail an den wichtigen Stellen in den entsprechenden Kapiteln angegeben.

- Die Sicherheitshinweise in diesem Handbuch können nicht alle zu beachtenden Vorsichtsmaßnahmen abdecken. Führen Sie alle Arbeiten unter Berücksichtigung der gegebenen Bedingungen vor Ort durch.
- SUNGROW haftet nicht für Schäden, die aufgrund von Verstößen gegen die Sicherheitshinweise in diesem Handbuch verursacht wurden.
1.1 PV-Paneele
GEFAHR
PV-Stränge wandeln Sonneneinstrahlung in elektrische Energie um und können somit eine lebensgefährliche Spannung erzeugen und einen Stromschlag verursachen.
- Denken Sie immer daran, dass der Wechselrichter dual mit Strom versorgt wird. Das Fachpersonal muss beim Durchführen von Elektroarbeiten eine angemessene persönliche Schutzausrüstung tragen: Helm, isolierte Schuhe, Handschuhe, etc.
- Vor dem Berühren der Gleichstromkabel muss mithilfe eines geeigneten Messgeräts sichergestellt werden, dass die Kabel spannungsfrei sind.
- Das Bedienpersonal muss alle Warnhinweise auf den PV-Strängen und in zugehörigen Handbüchern befolgen.
1.2 Versorgungsnetz
Befolgen Sie die Vorgaben zum Netzanschluss.
HINWEIS
Alle elektrischen Verbindungen müssen den lokalen und nationalen Normen entsprechen.
Der Wechselrichter darf nur nach Genehmigung durch das örtliche Versorgungsunternehmen an das Versorgungsnetz angeschlossen werden.
1.3 Wechselrichter
GEFAHR
Lebensgefahr durch Stromschläge aufgrund anliegender Spannung
- Das Gehäuse darf niemals geöffnet werden. Durch das nicht autorisierte Öffnen des Wechselrichters verfallen sämtliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche sowie erlischt in den meisten Fällen auch die Betriebserlaubnis.
!WARNUNG
Risiko einer Beschädigung des Wechselrichters oder Verletzungsrisiko
- Verbinden oder trennen Sie die PV-, Batterie- und Wechselstrom-Anschlüsse nicht, wenn der Wechselrichter in Betrieb ist.
- Warten Sie mindestens 10 Minuten, bis sich die internen Kondensatoren entladen haben, nachdem alle elektrischen Geräte entfernt wurden und der Wechselrichter ausgeschaltet ist.
- Vergewissern Sie sich, dass keine Spannung oder Stromstärke anliegt, bevor Sie die PV-, Batterie- und Wechselstrom-Anschlüsse anschließen oder trennen.
WARNING
Alle Sicherheitshinweise, Warnhinweise und Typenschilder auf dem Wechselrichter:
- müssen deutlich sichtbar sein.
- dürfen nicht entfernt oder abgedeckt werden.
! VORSICHT
Risiko von Verbrennungen aufgrund heißer Komponenten! Berühren Sie keine heißen Teile (z.B. Kühlkörper) während des Betriebs. Lediglich der DC-Schalter kann jederzeit sicher berührt werden.
HINWEIS
Die Ländereinstellung darf nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Durch nicht autorisierte Änderungen kann Folgendes verursacht werden:
- Ein Verstoß gegen die Typzertifikatskennzeichnung.
- Risiko einer Beschädigung des Wechselrichters durch elektrostatische Entladung!
Der Wechselrichter kann durch Berühren der elektronischen Komponenten beschädigt werden. Beachten Sie beim Umgang mit dem Wechselrichter Folgendes:
• Vermeiden Sie unnötige Berührung
- legen Sie ein Erdungsarmband an, bevor Sie irgendwelche Anschlüsse berühren.
WWaarrnnsscchhilldd
LLaabbeell BBeesscchhrreeiibbuunngg

Trennen Sie den Wechselrichter vor jeglichen Wartungsarbeiten von allen externen Stromquellen!

Berühren Sie spannungsführende Teile frühestens 10 Minuten nach dem Trennen von den Stromquellen.

Brandgefahr durch heiße Oberfläche, die 60 °C überschreiten kann.

Lebensgefahr durch Hochspannung!
Der Wechselrichter darf nur von qualifiziertem Personal geöffnet und gewartet werden.

Lesen das Benutzerhandbuch bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen!
1.4 Batterien
GEFAHR
Batterien liefern elektrische Energie, die zu Verbrennungen führen bzw. eine Brandgefahr darstellen können, wenn ein Kurzschluss entsteht oder sie falsch installiert sind.
Es liegen tödliche Spannungen an den mit dem Wechselrichter verbundenen Batterieklemmen und Kabeln an. Berührungen dieser Klemmen oder Kabel können ernsthafte oder gar tödliche Verletzungen hervorrufen.
HINWEIS
Unsachgemäße Einstellungen oder Wartungsarbeiten können die Batterie dauerhaft schädigen.
Falsche Wechselrichter-Parameter führen zu vorzeitiger Alterung der Batterien.
1.5 Fähigkeiten von qualifiziertem Personal
Alle Installationen müssen von einem technisch geschulten Personal durchgeführt werden, das über folgende Qualifikationen verfügt:
- Schulung in der Installation und Inbetriebnahme der elektrischen Anlage sowie im Umgang mit Gefahren
- Kenntnis des Handbuchs und anderer damit zusammenhängender Dokumente
- Kenntnis aller örtlichen Vorschriften und Richtlinien
2 Die Systemlösung
! WARNING
Der Wechselrichter darf nur mit PV-Strängen mit Klasse II-Schutz gemäß IEC 61730, Anwendungsklasse A betrieben werden. Der positive oder negative Pol der PV-Stränge oder der Batterie dürfen nicht geerdet werden. Der Wechselrichter kann dadurch zerstört werden. Schäden am Produkt aufgrund einer fehlerhaften oder beschädigten PV-Anlage sind durch die Gewährleistung nicht abgedeckt. Jede andere Verwendung als die in diesem Dokument Beschriebene ist nicht zulässig.
HINWEIS
Bei einem TT-Versorgungsnetz muss die Spannung zwischen Nullleiter und Erdung kleiner sein als 30 V.
Die dreiphasigen Hybrid-Wechselrichter sind sowohl für netzabhängige als auch für netzunabhängige PV-Systeme geeignet. Mit dem integrierten
Energiemanagementsystem (EMS) kann der Energiefluss gesteuert und optimiert werden, um den Eigenverbrauch des Systems zu erhöhen.
2.1 Produkteinf ü hrung
2.1.1 Modellbeschreibung
Die Typenbeschreibung ist wie folgt (SH10RT wird als Beispiel verwendet):

Tabelle 2-1 Leistungsstufen Beschreibung
| Modell | Nenn-Ausgangsleistung | Nenn-Netzspannung |
| SH5.0RT | 5000 W | 3 / N / PE, 230 / 400 V |
| SH6.0RT | 6000 W | |
| SH8.0RT | 8000 W | |
| SH10RT | 10000 W |
2.1.2 Geräteansicht

AAbbbbiilldduunngg 22--11 Geräteansicht
* Das hier gezeigte Bild dient lediglich der allgemeinen Orientierung. Das gelieferte Produkt kann abweichen.
| NNrr.. | NNaammee | BBeesscchhrreeiibbuunngg |
| 1 | Status-LED | Zeigt den aktuellen Betriebszustand des Wechselrichters an. |
| 2 | DC-Schalter | Zum sicheren Trennen des Gleichstromkreises. |
| 3 | Elektrischer Anschlussbereich | Einschließlich DC-Klemme, AC-Klemme, Batterieklemmen, Kommunikationsklemme und zusätzliche Erdungsklemme. |
| 4 | Aufhänger | Verwendet zum Aufhängen des Wechselrichters an der Wandhalterung. |
2.1.3 Abmessungen

AAbbbbiilldduunngg 22--22 Abmessungen des Wechselrichters (in mm)
2.1.4 Status LEDs
Die LED-Anzeige an der Vorderseite des Wechselrichters kann den Betriebszustand des Wechselrichters anzeigen.
Tabelle 2-2 Zustandsbeschreibung der Status-LEDs
| LLEEDD--AAnnzzeeinigeBeZustand | Definition | |
![]() | EIN | Der Wechselrichter läuft im netzabhängigen/netzunabhängigen Modus. |
| Blinken | Der Wechselrichter befindet sich im Standby- oder Startzustand (ohne netzabhängigen/netzunabhängigen Betrieb). | |
![]() | EIN | Ein Systemfehler ist aufgetreten. |
![]() | AUS | Sowohl die Wechselstrom- als auch die Gleichstromseite werden ausgeschaltet. |
2.1.5 DC-Schalter
Der DC-Schalter wird verwendet, um den Gleichstrom bei Bedarf sicher abzuschalten. Der Wechselrichter arbeitet automatisch, wenn die Betriebsvoraussetzungen alle erfüllt sind. Drehen Sie den DC-Schalter auf die Position „AUS“, um den Wechselrichter zu stoppen, wenn ein Fehler aufgetreten ist oder wenn Sie den Wechselrichter stoppen müssen.

Stellen Sie den DC-Schalter auf EIN, bevor Sie den Wechselrichter neu starten.
2.2 Das PV-Energiespeichersystem (PV ESS)
Durch direktes Anschließen eines Batteriemoduls an den Wechselrichter, kann die herkömmliche PV-Anlage zu einem Energiespeichersystem (ESS) ausgebaut werden. Das System kann als netzunabhängiges System betrieben werden, um eine Notstromversorgung für geschützte Lasten im Falle einer Netzunterbrechung oder eines Stromausfalls sicherzustellen. Diese können durch Folgendes verursacht werden:
- Inselbildung
- Unterspannung
- Unter- oder Überfrequenz
HINWEIS
Bei jedem Anschluss, ob bei einem Anschluss an das Stromnetz oder bei netzunabhängiger Anwendung, ist darauf zu achten, dass die Potenzialspannung zwischen N- und PE-Leitung nicht höher als 30 V ist, da sonst der Wechselrichter keine Leistung mehr erzeugt. Das System ist nicht für die Versorgung lebenserhaltender medizinischer Geräte geeignet. Es kann nicht unter allen Umständen eine Notstromversorgung garantieren.

flowchart
graph TD
A["House A"] -->|PV-Leistung| B["Central Unit B"]
B -->|Ausgangsleistung| C["House C"]
C -->|Exportleistung| D["House D"]
E["House E"] -->|Batterieleistung| B
F["Light Bulb"] --> G["House G"]
G -->|Lastverbrauch| C
AAbbbbiilldduunngg 22--33 Das PV-Energiespeichersystem System (PV ESS)
Tabelle 2-3 Systemzusammensetzungen
| PPoos. | Beschreibung | Anmerkung |
| A | PV-Stränge | Kompatibel mit Modulen, bestehend aus monokristallinem Silizium, polykristallinem Silizium und mit Dünnschichtmodulen ohne Erdung. |
| B | Wechselrichter | SH5.0RT / SH6.0RT / SH8.0RT / SH10RT |
| C | Dreiphasiger Smart Energy Meter | Misst die Exportleistung und kommuniziert über einen RS485-Port mit dem Wechselrichter. |
| PPooss.. | BBeesscchhrreeiibbuunngg AAnnmmeerrkkuunngg | |
| D | Versorgungsnetz Erdungssystemtypen: TT, TN | |
| E | Batterie (optional) | Batterien des Typs Lithium-lonen sind kompatibel. |
| F Notlasten | Geschützte Hauslasten direkt an den Wechselrichter angeschlossen. | |
| G Lasten | Nicht geschützte Hauslasten werden bei Netzausfall getrennt. | |
Erklärung zur Backup-Funktion
Die folgende Erklärung umfasst die allgemeinen Richtlinien von SUNGROW zu den in diesem Handbuch beschriebenen Hybridwechselrichtern.
1 Bei Hybridwechselrichtern umfasst die elektrische Installation typischerweise den Anschluss des Wechselrichters an PV-Module und Batterien. Wenn im Backup-Modus kein Strom aus Batterien oder PV-Modulen verfügba ist, wird die Backup-Stromversorgung automatisch beendet. SUNGROW haftet nicht für Konsequenzen, die sich aus der Nichtbeachtung dieser Anweisung ergeben.
2 Normalerweise beträgt die Backup-Umschaltzeit weniger als 20 ms. Einige externe Faktoren können jedoch dazu führen, dass das System im Backup-Modus ausfällt. Daher müssen die Benutzer die Bedingungen kennen und die folgenden Anweisungen befolgen:
- Schließen Sie für einen zuverlässigen Betrieb keine Lasten an, die von einer stabilen Energieversorgung abhängig sind.
- Schließen Sie keine Lasten an, deren Gesamtkapazität größer als die maximale Backup-Kapazität ist.
- Schließen Sie keine Lasten an, die sehr hohe Anlaufstromstöße verursachen können, wie z. B. Klimaanlagen ohne Frequenzumwandlung, Staubsauger oder Halbwellenlasten wie Haartrockner, Heißluftpistole, Bohrhammer. Siehe "11.2 Die Kompatibilität für Backup unter netzunabhängigem Szenario" für empfohlene Lasten.
- Aufgrund des Zustands der Batterie selbst kann der Batteriestrom durch einige Faktoren begrenzt sein, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Temperatur und das Wetter.
Erklärung zum Backup-Überlastschutz
Der Wechselrichter startet bei ausgelöstem Überlastschutz neu. Die für den Neustart erforderliche Zeit erhöht sich (höchstens um 5 Minuten), wenn dieser durch den Überlastschutz ausgelöste Vorgang wiederholt wird. Versuchen Sie, die Backup-Strombelastung innerhalb der maximalen Grenzbereiche zu reduzieren, oder entfernen Sie Lasten, die sehr hohe Anlaufstromstöße verursachen können.
EEnneerrggiieemmaannaaggeemeennt
Die Batterie entlädt sich, um Notlast und Last mit Energie zu versorgen. Wenn die Batterie leer ist oder nicht gen ü gend Strom aus dem Batteriesystem bezogen werden
kann, wird der nicht gedeckte Strombedarf vom Netz bezogen und zuerst an Notlasten und dann an Lasten geliefert.
Wenn das Netz vorhanden ist, greift die Bypass-Funktion des Hybrid-Wechselrichters und die Notlasten werden über das im Wechselrichter integrierte Bypass-Relais direkt an das Netz angeschlossen.
Wenn der Smart Energy Meter abnormal läuft oder nicht vorhanden ist, wird der Wechselrichter weiterhin normal betrieben. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Batterie aufgeladen werden kann, aber nicht entladen werden darf. In diesem Fall ist die Einstellung der Einspeiseleistung unwirksam und die DO-Funktion für den optimierten Modus wird deaktiviert.
EEnneerrggiieemmaannaaggeemmeenntt ttaaggss ü ü bbeerr
Das Energiemanagementsystem (EMS) arbeitet standardmäßig im Eigenverbrauchsmodus.
- Szenario 1: PV-Stromerzeugung ≥ Stromverbrauch der Last
- Die PV-Leistung wird zuerst an Notlasten, dann an Lasten und abschließend an die Batterie abgegeben.
- Außerdem wird, wenn die Batterie vollständig aufgeladen ist, der Überschuss in das Netz eingespeist. Die Einspeiseleistung überschreitet nicht den in den Grundeinstellungen eingestellten Einspeisebegrenzungswert.
- Szenario 2: PV-Stromerzeugung < Stromverbrauch der Last
- Zuerst entlädt sich die Batterie und liefert die fehlende Energie.
- Zusätzlich bezieht der Wechselrichter Strom aus dem Netz, wenn der Strom aus PV und Batterie geringer ist als die Lastleistung.

flowchart
graph TD
A["PV-Energieerzeugung"] --> B["Central System"]
C["Lastverbrauch"] --> B
D["Notlasten"] --> B
B --> E["Electrical Plant"]
B --> F["Electric Vehicle"]
B --> G["Wind Turbine"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#ccf,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
style G fill:#ccf,stroke:#333
EEnneerrggiieemmaannaaggeemmeenntt nnaacchhttss
Während der Nacht wird die verfügbare Energie der Batterie entladen, um die Lasten mit Strom zu versorgen. Alternativ liefert das Netz Strom für die Lasten, falls die Entladeleistung der Batterie nicht ausreicht.

flowchart
graph TD
A["PV-Energieerzeugung"] --> B["Device"]
C["Lastverbrauch"] --> B
D["Notlasten"] --> B
B --> E["Mit Strom"]
B --> F["Kein Strom"]
Wenn die Batterie während der Nacht leer wird, wechselt sie in den Standby-Modus. In diesem Fall übernimmt das Netz die gesamte Stromversorgung für die Lasten.

flowchart
graph TD
A["PV-Energieerzeugung"] --> B["Device"]
C["Control Unit"] --> D["Lastverbrauch"]
B --> E["Light Bulb / Box"]
D --> F["Power Supply"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333
style E fill:#dfd,stroke:#333
style F fill:#dfd,stroke:#333
2.3 Parallelbetrieb zweier Hybrid-Wechselrichter
Maximal zwei Hybrid-Wechselrichter des gleichen Typs können im PV ESS über RS485-Kommunikation parallel geschaltet werden. Das parallele System kann sowohl im netzabhängigen als auch im netzunabhängigen Modus betrieben werden.

flowchart
graph TD
A["Solar Panel"] --> B["Master"]
C["Power Supply Unit"] --> B
D["RS485"] --> E["Slave 1"]
F["House"] --> E
G["Power Supply Unit"] --> H["Slave 4"]
I["Power Supply Unit"] --> H
B --> J["Power Supply Unit"]
E --> K["Power Supply Unit"]
H --> L["Power Supply Unit"]
AAbbbbiilldduunngg 22--44 Paralleles PV ESS
Nur die GRID-Klemme des Wechselrichters kann parallel angeschlossen werden, die BACK-UP-Klemme und die Batterieklemme können nicht zusammen angeschlossen werden, sie müssen mit der netzfernen Last bzw. der Batterie verbunden werden. Die Backup-Lasten eines Wechselrichters dürfen seine Nennleistung nicht überschreiten.
Siehe hierzu "6.7.3 RS485-Verbindung" für die Kabelverbindung.
In einem netzabhängigen Parallelsystem sammelt der Hauptwechselrichter (Master) Informationen vom Smart Energy Meter und vom Slave-Wechselrichter und führt das Energiemanagement durch, einschließlich:
• Einspeisungssteuerung
• Batterieaufladung/-entladung
• Maximale Leistungsbegrenzung
Die folgenden Einstellungen sind für die Wechselrichter-Parallelfunktion erforderlich.
- Einspeisungsregelung. Die Funktion der Einspeiseleistungsregelung bezieht sich auf "8.5.1 Einspeisebegrenzung". Die PV-Installationsleistung des Master-Wechselrichters ist die Gesamtinstallationsleistung der Anlage, die Slave-Wechselrichter müssen die Einspeiseleistung nicht einstellen.
- Rundsteuerfunktion. Das Rundsteuergerät muss nur an den Master-Wechselrichter angeschlossen werden, der eine einheitliche Zeitplanung durchführt. Siehe hierzu
"6.11 DI Verbindung" für die Kabelverbindung. Siehe hierzu "8.10.5 Aktive Einstellung" um sie in der iSolarCloud-App zu aktivieren.
- Parallele Konfiguration. Siehe hierzu "8.10.13 Parallele Konfiguration" um die Master- und Slave-Wechselrichter in der iSolarCloud-App zu konfigurieren.
2.4 Nachrüstung bestehender PV-Systeme
Der Hybrid-Wechselrichter ist mit allen netzgekoppelten dreiphasigen Wechselrichtern kompatibel. Eine vorhandene PV-Anlage kann mit dem Hybrid-Wechselrichter zu einem PV-ESS nachgerüstet werden.
Die Stromerzeugung aus dem vorhandenen PV-Wechselrichter wird zunächst den Lasten zugeführt, anschließend wird die Batterie aufgeladen. Mit der Energiemanagementfunktion des Hybrid-Wechselrichters wird der Eigenverbrauch des neuen Systems erheblich verbessert.
Netzgekoppelter Anschluss zur Nachrü stung der bestehenden PV-Anlage

flowchart
graph TD
A["PV-Wechselrichter"] -->|Wechselstrom| B["Grid"]
C["Sh10RT"] -->|Optional| B
D["Power Supply"] -->|Grid| B
E["Utility Equipment"] -->|Grid| B
B --> F["House"]
B --> G["Output"]
Abbildung 2-5 Netzgekoppelter Anschluss zur Nachr ü stung der bestehenden PV-Anlage
Der Wechselstrom-Anschluss des PV-Wechselrichters und der GRID-Anschluss des Hybrid-Wechselrichters sind parallel geschaltet.
Netzunabhängiger Anschluss zur Nachr ü stung der bestehenden PV-Anlage

flowchart
graph TD
A["PV-Wechselrichter"] --> B["Wechselstrom"]
C["SH10RT"] --> D["GRID"]
D --> E["House"]
F["Optional"] -.-> D
G["Back-UP"] --> D
H["Lightbulb"] --> D
I["Power Supply"] --> J["Output"]
Abbildung 2-6 Netzunabhängiger Anschluss zur Nachr ü stung der bestehenden PV-Anlage
Der netzunabhängige Port r ü stet die bestehende PV-Anlage nach, um die Nutzung der PV-Energie zu maximieren, indem der PV-Wechselrichter auch im netzfernen Zustand arbeiten kann.
Die Wechselstrom-Klemme des PV-Wechselrichters und die BACK-UP-Klemme des Hybrid-Wechselrichters sind parallel geschaltet.
Die PV-Wechselrichterleistung kann die Nennleistung des Hybrid-Wechselrichters nicht überschreiten (wenn es sich um einen einphasigen PV-Wechselrichter handelt, kann die PV-Wechselrichterleistung die einphasige Nennleistung des dreiphasigen Hybrid-Wechselrichters nicht überschreiten).
Vor der Umr ü stung der bestehenden PV-Anlage auf einen netzfernen Anschluss muss der Parameter „Frequency Shift Power Control“ freigegeben werden. Detaillierte Informationen finden Sie unter "8.10.14 Frequenzverschiebung Leistungsregelung".
Hinweis:
1 Im Null-Export-Szenario kann der Hybrid-Wechselrichter nur sicherstellen, dass dieser selbst keinen Strom in das Netz exportiert, jedoch nicht, dass der PV-Wechselrichter keinen Export durchführt. Bitte wenden Sie sich an den Hersteller des PV-Wechselrichters, um eine Null-Export-Lösung zu erhalten.
2 Direkt an den Hybrid-Wechselrichter angeschlossene PV-Module sind optional.
3 Funktionsbeschreibung
3.1 Sicherheitsfunktion
3.1.1 Schutz
In den Wechselrichter sind mehrere Schutzfunktionen integriert, einschließlich ein Kurzschlussschutz, eine Überwachung des Isolationswiderstands der Erdung, ein Fehlerstromschutz, ein Schutz gegen Inselbildung, ein Gleichstrom überspannungs- und Gleichstrom ü berstromschutz usw.
3.1.2 Erdschluss-Alarm
Der Wechselrichter verfügt über einen Multifunktions-Trockenkontakt (DO-Relais), der für den externen Alarm bei Erdschluss verwendet werden kann. Der externe Alarm muss vom Stromnetz gespeist werden.
Die zusätzlich erforderliche Ausstattung ist eine Lichtanzeige und/oder ein Summer. Wenn ein Erdschluss auftritt:
- Der DO-Trockenkontakt schaltet sich automatisch ein, um den Erdschlussalarm zu signalisieren.
• Der Summer im Wechselrichter piept. - Der Ethernet-Anschluss kann zur Fern übertragung des Alarms verwendet werden.
3.2 Energieumwandlung und Energiemanagement
Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom von der PV-Anlage oder der Batterie in Übereinstimmung mit den Netzanforderungen in Wechselstrom um. Ebenso ü berträgt er auch den Gleichstrom von der PV-Anlage zur Batterie.
Mit dem integrierten bidirektionalen Wandler kann der Wechselrichter die Batterie laden oder entladen.
Es werden zwei MPP-Tracker verwendet, um die Leistung von PV-Strängen mit unterschiedlichen Ausrichtungen, Neigungen oder Modulstrukturen zu maximieren.
3.2.1 Leistungsminderung
Eine Leistungsminderung ist eine Möglichkeit den Wechselrichter vor Überlast oder möglichen Fehlern zu schützen. Zusätzlich kann die Funktion zur Leistungsreduzierung nach den folgenden Anforderungen des Versorgungsnetzes aktiviert werden.
Situationen in denen eine Leistungsreduzierung des Wechselrichters erforderlich ist:
- Innentemperatur ist zu hoch (einschließlich Umgebungstemperatur und Modultemperatur)
• Hohe Eingangsspannung
- Netzunterspannung
- Netz überfrequenz
- Leistungsfaktor (wenn Werte außerhalb der Nennwerte liegen)
- Größe Höhen
Der Wechselrichter bietet einen Klemmenblock für den Anschluss an ein DRED (-Demand Response Enabling Device). Der DRED unterstützt Demand Response Modes (DRMs). Der Wechselrichter erkennt und initiiert innerhalb von 2 Sekunden eine Antwort auf alle unterstützten DRM-Anweisungen. Für die Verbindungen siehe "6.11 DI Verbindung".
In der folgenden Tabelle sind die vom Wechselrichter unterstützten DRMs aufgeführt.
Tabelle 3-1 Demand Response Modes (DRMs)
| MMoodduuss EErrkklläärruunng | |
| DRM0 | Der Wechselrichter befindet sich im Zustand „Ausschalten“. |
| DRM1 | Die Importleistung aus dem Netz ist 0. |
| DRM2 | Die Importleistung aus dem Netz beträgt nicht mehr als 50 % der Nennleistung. |
| DRM3 | Die Importleistung aus dem Netz beträgt nicht mehr als 75 % der Nennleistung. |
| DRM4 | Die Importleistung aus dem Netz beträgt 100 % der Nennleistung, unterliegt jedoch den Einschränkungen anderer aktiver DRMs. |
| DRM5 | Die Einspeiseleistung in das Netz ist 0. |
| DRM6 | Die Einspeiseleistung in das Netz beträgt nicht mehr als 50 % der Nennleistung. |
| DRM7 | Die Einspeiseleistung in das Netz beträgt nicht mehr als 75 % der Nennleistung. |
| DRM8 | Die Einspeiseleistung in das Netz beträgt 100 % der Nennleistung, unterliegt jedoch den Einschränkungen anderer aktiver DRMs. |
Die folgende Abbildung zeigt das Systemverhalten bei Überfrequenz. Im Folgenden wird die Prioritätsreihenfolge als Reaktion auf mehrere DRMs gezeigt.
| Mehrere Modi | Prioritätsreihenfolge |
| DRM1⋯DRM4 | DRM1 > DRM2 > DRM3 > DRM4 |
| DRM5⋯DRM8 | DRM5 > DRM6 > DRM7 > DRM8 |
3.2.3 Regulärer Betriebsspannungsbereich
Die Wechselrichter können mindestens für die angegebene Dauer innerhalb des zulässigen Spannungsbereichs betrieben werden. Die Einstellung der Parameter ist abhängig davon, ob die Verbindung im Rahmen eines üblichen Hochfahren des Wechselrichters oder einer automatischen Neuverbindung nach dem Auslösen des Schnittstellenschutzes hergestellt wird.
Befindet sich die anliegende Spannung außerhalb der Betriebsspannung, trennt sich der Wechselrichter innerhalb der Schutzzeit vom Stromnetz. Falls eine Störung kürzer als die erforderliche Schutzzeit ist, kann der Wechselrichter wieder eine Verbindung zum Stromnetz herstellen, sobald die anliegende Spannung nach der Störung wieder in den üblichen Spannungsbereich zurückgeht.
3.2.4 Regulärer Betriebsfrequenzbereich
Die Wechselrichter kann mindestens für die angegebene Dauer innerhalb des zulässigen Frequenzbereichs betrieben werden. Die Einstellung der Parameter ist abhängig davon, ob die Verbindung im Rahmen einer üblichen Hochfahren des Wechselrichters oder einer automatischen Neuverbindung nach dem Auslösen des Schnittstellenschutzes hergestellt wird.
Befindet sich die anliegende Spannung außerhalb der Betriebsspannung, trennt sich der Wechselrichter innerhalb der Schutzzeit vom Stromnetz. Falls eine Störung kürzer als die erforderliche Schutzzeit ist, kann der Wechselrichter wieder eine Verbindung zum Stromnetz herstellen, falls der Frequenzpegel nach der Störung wieder in den üblichen Spannungsbereich zurückgeht.
3.2.5 Blindleistungsregelung
Im Blindleistungs-Regelungsmodus kann der Wechselrichter Blindleistung ins Netz einspeisen. Der Blindleistungsregelungsmodus kann über die iSolarCloud App aktiviert werden. Details hierzu finden Sie unter "8.5.3 Modus zur Blindleistungsregulierung".
3.2.6 Lastregelung
Der Wechselrichter verfügt über einen Trockenkontakt (DO-Relais), der zur Lasten-Regelung über einen Schutz eingesetzt werden kann. Informationen zum Kabelanschluss finden Sie unter "6.10 DO-Anschluss".
Die Nutzer können den Regelungsmodus entsprechend den individuellen Anforderungen einstellen. Informationen zu den iSolarCloud App Einstellungen finden Sie unter "8.10.9 Lastregelung".
Zeitplan-Modus: Legen Sie hier die Start- und Endzeit fest Punctuation Mark Die DO-Funktion wird innerhalb dieses Zeitintervalls aktiviert.
Schalter-Modus: Die DO-Funktion kann aktiviert oder deaktiviert werden.
Intelligenter Modus: Stellen Sie die Startzeit, die Endzeit und die optimierte Leistung ein. Wenn die Exportleistung die optimierte Leistung während des Intervalls erreicht, wird die DO-Funktion aktiviert.
3.3 Batteriemanagement
Li-Ionen-Batterien der Unternehmen SUNGROW, LG Chem, BYD und Pylontech sind mit dem PV ESS kompatibel. Weitere Batteriemodelle werden in Zukunft kompatibel gemacht.
Die derzeit unterstützten Batteriemarken und -modelle sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
| Marke | Modell | Firmware-Version |
| SUNG-ROW | SBR096/128/160/192/224/256 | ≥slant SBRBCU-S_22011.01.05 |
| LGChem | RESU7H_Type_R | Gleichspannungswandler Version ≥slant 4.8Version desBatteriemanagementsystems (BMS) ≥slant 1.7.0.1 |
| RESU10H_Type_R | ||
| BYD | Battery-Box HV 5.1, 6.4, 7.7, 9.0, 10.2, 11.5 | ≥slant V3.013 |
| Battery-Box Premium HVS 5.1, 7.7, 10.2, 12.8 | Version desBatteriemanagementsystems (BMS) ≥slant 3.16 | |
| Battery-Box Premium HVM 11.0, 13.8, 16.6, 19.3, 22.1 | Version derBatteriemanagementeinheit (BMU) ≥slant 3.7 | |
| Pylontech | Powercube-X1/X2/H1/H2 | ≥slant V4.6 |
| Force H1/H2 | ≥slant V1.3 |

Die Tabelle wird ständig aktualisiert. Wenn das Batteriemodell nicht in der Tabelle enthalten ist, wenden Sie sich an SUNGROW, ob es unterstützt wird.
Um die Batterielebensdauer zu maximieren, führt der Wechselrichter das Laden, Entladen und die Wartung der Batterie basierend auf dem Batterie-Status aus, der vom BMS mitgeteilt wird.
HINWEIS
Aufgrund der Produktentwicklung können die empfohlenen Parameter in diesem Abschnitt aufgeführten aktualisiert oder überarbeitet werden. Bitte beachten Sie die Bedienungsanleitung des Batterieherstellers für die neuesten Informationen.
Um ein Überladen oder tiefes Entladen der Batterie zu vermeiden, wurden drei Batteriestatus nach verschiedenen Spannungsbereichen definiert, wie in der folgenden Tabelle gezeigt.
Tabelle 3-2 Definition des Batteriezustands
| BBaattteerriieettyypp | AAnnsscchhlluussss-SSppaannnnuunngg uunndd SSOCI | ||
| Leer | Normal | Voll | |
| SUNGROW(SBR096/128/160/192/224/256) | SOC < 5 % | 5 %...100 %(standardmäßig) | SOC = 100 % |
| LG Chem(RESU7H_Type_R)LG Chem(RESU10H_Type_R) | SOC < 8 % | 8 %...100 %(standardmäßig) | SOC = 100 % |
| BYD (Battery-Box HV) | SOC < 10 % | 10 %...100 %(standardmäßig) | SOC = 100 % |
| BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | SOC < 5 % | 5 %...100 %(standardmäßig) | SOC = 100 % |
| Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2) | SOC < 8 % | 8 %...100 %(standardmäßig) | SOC = 100 % |

bar_stacked
| Company | Battery Type | Percentage | |---------|--------------|----------| | LG Chem(RESU7H Type_R) | Pylontech (ForceH1/H2) | 100% | | LG Chem(RESU10H Type_R) | Battery richtiger SOC | 8% | | LG Chem(RESU10H Type_R) | Battery verwertlicher SOC | 0% | | LG Chem(RESU10H Type_R) | Low | 0% | | Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2) | Battery | 100% | | Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2) | Low | 0% | | Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2) | Average auf SolarCloud | 100% | | Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2) | Low | 0% | | BYD (Battery-Box HV) | Battery | 100% | | BYD (Battery-Box HV) | Battery richtiger SOC | 10% | | BYD (Battery-Box HV) | Low | 0% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Battery | 100% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Battery richtiger SOC | 5% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Low | 0% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Average auf SolarCloud | 100% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Low | 0% |Im netzunabhängigen Zustand kann die LG Chem-Batterie Lasten von maximal 5 kW mit Strom versorgen (wie RESU10H_Typ_R). Für den Erst-Betrieb des Wechselrichters mit einer LG Chem-Batterie muss entweder das PV-System oder das Netz den Wechselrichter mit Strom versorgen, um die LG Chem-Batterie zu aktivieren. Die SOC-Grenzwerte von Li-Ionen-Batterien können über die iSolarCloud-App von qualifiziertem Personal geändert werden.
3.3.1 Ladevorgang
NNoottllaaddeevvoorrggaanngg
Die Notladeverwaltungsfunktion schützt die Batterie vor Schäden, die durch langfristige übermäßige Entladung verursacht werden. Der Wechselrichter kann während des Notladens nicht auf den Entladebefehl reagieren. In den folgenden Tabellen werden die Notladebedingungen für verschiedene Batterietypen beschrieben.
Tabelle 3-3 Notlademanagement für Li-lonen-Batterie
| SSttaattuuss | BBeeddiinngguunnggeenn |
| Auslöser | Eine der folgenden Bedingungen ist erfüllt:SOC ≤slant (Min. SOC) - 3 % (nur gültig, wenn der Min. SOC ≥slant 3 % ist).Eine Warnung über die Unterspannung der Batterie wird ausgelöst.Ein Notladebefehl wird dem Wechselrichter gemeldet. |
| Abschluss | Alle folgenden Bedingungen sind erfüllt:SOC ≥slant (Min. SOC) - 1 % (nur gültig, wenn der Min. SOC ≥slant 3 % ist).Die Warnung über die Unterspannung der Batterie wird gelöscht.Der dem Wechselrichter gemeldete Notladebefehl wird gelöscht. |
Tabelle 3-4 Standard-SOC-Bedingungen für die Notladung der Li-Ionen-Batterie
| TTyypp | Auslöser SOC | Abschluss SOC |
| SUNGROW | SOC ≤slant 2 % | SOC ≥slant 4 % |
| LG Chem | SOC ≤slant 5 % | SOC ≥slant 7 % |
| BYD (Battery-Box HV) | SOC ≤slant 7 % | SOC ≥slant 9 % |
| BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | SOC ≤slant 2 % | SOC ≥slant 4 % |
| Pylontech | SOC ≤slant 5 % | SOC ≥slant 7 % |
Normaler Ladevorgang
Wenn die Batteriespannung im normalen Bereich liegt, kann der Wechselrichter die Batterie aufladen, wenn die PV-Leistung höher ist als die Lastleistung. Auch stellt der Wechselrichter sicher, dass die Batterie nicht überladen wird.
Der maximal zulässige Ladestrom ist auf den kleineren Wert den kleineren Wert der folgenden Parameter begrenzt:
• der maximale Ladestrom des Wechselrichters (30 A)
- den maximalen/empfohlenen Ladestrom vom Batteriehersteller
Aus diesem Grund erreicht der Batterieladestromwert möglicherweise nicht die Nennleistung.

- Falls die PV-Spannung den oberen Grenzwert der MPP-Spannung (1000 V) übersteigt, kann die Batterie nicht aufgeladen werden.
- Der Hybrid-Wechselrichter beginnt mit dem Aufladen der Batterie, wenn der Exportleistungswert einen vordefinierten Schwellenwert von 70 W überschreitet.
3.3.2 Entladevorgang
Das Entlademanagement kann die Batterie wirksam vor Tiefentladung schützen.
Der maximal zulässige Entladestrom ist auf den kleineren Wert auf den kleineren Wert der folgenden Parameter begrenzt:
• der maximale Entladestrom des Wechselrichters (30 A)
- den maximalen/empfohlenen Entladestrom vom Batteriehersteller
Aus diesem Grund erreicht der Batterieentladestromwert möglicherweise nicht die Nennleistung.

- Falls die PV-Spannung den oberen Grenzwert der MPP-Spannung (1000 V) übersteigt, kann sich die Batterie nicht entladen.
- Der Hybrid-Wechselrichter beginnt mit der Entladung der Batterie, wenn der Importleistungswert einen Schwellenwert von 70 W überschreitet.
3.4 Kommunikation und Konfiguration
Der Wechselrichter bietet verschiedene Anschlüsse für die Geräte- und System überwachung, darunter RS485, Ethernet, WLAN und CAN. Es sind verschiedene Parameterkonfigurationen für einen optimalen Betrieb vorhanden. Alle Wechselrichterinformationen können über die iSolarCloud App abgerufen werden.
4 Auspacken und Lagerung
4.1 Entpacken und Inspektion
Der Wechselrichter wird vor der Lieferung gründlich getestet und genauestens überprüft. Während des Versands können dennoch Schäden auftreten. Führen Sie aus diesem Grund bitte nach Erhalt des Geräts eine gründliche Inspektion durch.
- Überprüfen Sie die Verpackung auf sichtbare Schäden.
- Überprüfen Sie die Lieferinhalte gemäß der Packliste auf Vollständigkeit.
- Überprüfen Sie den Inhalt nach dem Auspacken auf Beschädigungen.
Wenden Sie sich an SUNGROW oder den Zulieferer im Falle einer Beschädigung oder bei Unvollständigkeit des Lieferumfangs.
Entsorgen Sie nicht die Originalverpackung. Es wird empfohlen, den Wechselrichter darin aufzubewahren.
4.2 Wechselrichter identifizieren
Das Typenschild befindet sich sowohl auf dem Wechselrichter als auch auf der Verpackung. Es sind Informationen gegeben zum Typ des Wechselrichters, wichtige Spezifikationen, Prüfzeichen von Zertifizierungsstellen und die von SUNGROW vergebene Seriennummer zur Geräteidentifikation. SH10RT wird als Beispiel verwendet.
![SUNGROW GRID-CONNECTED HYBRID INVERTER Type SH10RT S/N A***** PV input MPP voltage range 200V...950V Max. Input Voltage DC 1000V Max. input current 12.5A+25A Isc PV 16A+32A Battery Battery type Lithium Voltage range 150V...600V Max. continue charge / discharge current 30A / 30A AC input and output Rated voltage 3/N/PE,220Vac/230Vac /240Vac Rated frequency 50Hz/60Hz Rated apparent power 10000VA Max. output power 10000W/10000VA Rated output current 14.5A Max. input power/current from grid 20600W/30A Power factor range 0.8 Lead...0.8 Lag Backup output Max. output power 10000W / 10000VA Max. output power(battery mode) 10000W / 10000VA Rated output current 14.5A Output voltage 3/N/PE,220Vac/230Vac /240Vac Output frequency 50Hz/60Hz Inverter topology Non-isolated Safety Class/Enclosure Class I / IP65 Ambient Temperature -25°C...+60°C Overvoltage Category III[MAINS],IIIPV][BATTERY] SUNGROW POWER SUPPLY CO., LTD. WWW.SUNGROWPOWER.COM MADE IN CHINA](/content/2026/05/900993/images/60081615edda80a37abf54aae6e07f8e11e41027215943baffb0cebc9009b5d2.jpg)
AAbbbbiilldduunngg 44--11 Typenschild des Wechselrichters
* Das hier gezeigte Bild dient lediglich der allgemeinen Orientierung. Das gelieferte Produkt kann abweichen.
| PPuunnkktt BBeesscchhrreeiibbuunngg | |
| 1 | SUNGROW Logo und Produkttyp |
| 2 | Technische Daten des Wechselrichters |
| 3 | Anweisungen und Konformitätszeichen |
| 4 | Firmenname, Website und Herstellungsland |
Tabelle 4-1 Beschreibung der Symbole auf dem Typenschild
| SSyymbbooll | BBeesscchhrreeiibbuunngg | |
![]() | RCM-Pr ü fzeichen | |
![]() | Entsorgen Sie den Wechselrichter nicht im Hausmüll | |
![]() | Der Wechselrichter ist transformatorlos | |
![]() | Siehe entsprechende Anweisungen | |
SSyymmbooll BBeesscchhrreeiibbuunngg

Das TÜV-Pr ü fzeichen

CE-Pr ü fzeichen
4.3 Lieferumfang

AAbbbbiilldduunngg 44--22 Lieferumfang
a) Jedes Set enthält eine Blechschraube und ein Speizd ü bel.
b) Zum Anschließen von Wechselstromkabeln werden Kabelendklemmen in zwei Spezifikationen (5 je Spezifikation) verwendet. Wählen Sie die entsprechenden Anschlussklemmen für den verwendeten AC-Kabelquerschnitt aus aus.
c) Zwei oder drei Paare, je nach Wechselrichtermodell.
d) Zu den Dokumenten gehören eine Kurzanleitung zur Installation des Wechselrichters, eine Verpackungsliste, Warnschilder, Qualitätszertifikate und Produkttestberichte.
4.4 Lagerung des Wechselrichters
Es ist eine ordentliche Lagerung erforderlich, wenn der Wechselrichter nicht sofort installiert werden soll.
- Bewahren Sie den Wechselrichter in der Originalverpackung mit dem Trockenmittel darin auf.
- Die Lagertemperatur muss immer zwischen -30 °C und +70 °C liegen und die relative Luftfeuchtigkeit muss zwischen 0 und 95% (nicht kondensierend) betragen.
- Bei Stapellagerung darf die Anzahl der Stapeleinheiten nicht die auf der Außenseite des Verpackungsbehälters angegebene Menge überschreiten.
• Die Verpackung sollte aufrecht stehen. - Wenn der Wechselrichter länger als ein halbes Jahr gelagert wurde, muss das qualifizierte Personal ihn vor dem Gebrauch gründlich prüfen und testen.
5 Mechanische Montage
5.1 Sicherheit bei der Montage
GEFAHR
Vergewissern Sie sich vor der Installation des Wechselrichters, dass der Wechselrichter nicht mit dem Stromnetz verbunden ist. Um Stromschläge oder andere Verletzungen zu vermeiden, müssen Sie sich vor dem Bohren der Sacklöcher vergewissern, dass in der Tragwand keine elektrischen Leitungen oder Rohre an der Bohrstelle verlaufen.
⚠ VORSICHT
Verletzungsgefahr durch unsachgemäßen Umgang
- Befolgen Sie stets die Anweisungen, wenn Sie den Wechselrichter bewegen und positionieren.
- Eine falsche Handhabung kann zu Verletzungen, schweren Verwundungen oder Blutergüssen führen. Bei schlechter Belüftung kann die Systemleistung beeinträchtigt werden.
- Decken Sie nicht die Kühlkörper ab, um eine ordnungsgemäße Wärmeableitung zu gewährleisten.
5.2 Anforderungen an den Montageort
Wählen Sie einen optimalen Installationsort für einen sicheren Betrieb, lange Lebensdauer und optimale Leistung.
- Der Wechselrichter mit der Schutzart IP65 kann sowohl im Freien als auch in Innenräumen montiert werden.
- Installieren Sie den Wechselrichter an einem Ort, an dem der elektrische Anschluss, der Betrieb und die Wartung angemessen möglich sind.


5.2.1 Anforderungen an die Installationsumgebung
• Die Installationsumgebung muss frei sein von brennbaren oder explosiven Materialien
- Der Montageort darf für Kinder nicht zugänglich sein
• Die Umgebungstemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit müssen die folgenden Anforderungen erfüllen



- Vermeiden Sie die direkte Aussetzung gegenüber Sonne, Regen und Schnee.
- Der Wechselrichter muss gut belüftet sein. Gewährleisten Sie eine gute Luftzirkulation.
- Installieren Sie den Wechselrichter niemals in Wohnräumen. Der Wechselrichter erzeugt während des Betriebs Geräusche, die sich auf die gewohnte Geräuschkulisse des normalen Alltags auswirken können.
5.2.2 Anforderungen an den Spediteur
Der Installationsträger sollte die folgenden Anforderungen erfüllen:

Hergestellt aus nicht brennbaren Materialien

Max. Tragfähigkeit ≥ 4-mal des Wechselrichtergewichts

5.2.3 Anforderungen an den Installationswinkel
Montieren Sie den Wechselrichter niemals horizontal, in einem vorwärts oder rückwärts gerichteten Neigungswinkel oder verkehrt herum.



5.2.4 Anforderungen an den Installationsabstand
- Halten Sie genügend Abstand um den Wechselrichter herum, um genügend Platz für die Wärmeabfuhr zu gewährleisten.

- Bei mehreren Wechselrichtern muss ein bestimmter Abstand zwischen den Geräten eingehalten werden.

- Installieren Sie den Wechselrichter auf einer angemessenen Arbeitshöhe für ein einfaches Ablesen der LEDs sowie einen guten Zugriff auf die Schalter.
5.3 Werkzeug zur Installation
Werkzeuge zur Installation umfassen u.a. die folgenden empfohlenen Werkzeuge. Falls notwendig, verwenden Sie bitte weitere Hilfswerkzeuge vor Ort.

Schutzbrille

Ohrstöpsel

Staubmaske

Schutzhandschuhe

Isolierendes Schuhwerk

Universalmesser

Geschlitzter
Schraubendreher

Kreuzschlitzschrau
bendreher

Schlagbohrmaschine

Markierstift

Staubsauger

Gummihammer

Handgelenkban d

Seitenschneider

Abisolierzange

Hydraulikzange

Heißluftpistole

MC4 Crimpzange für Kontakte

Schraubenschlüssel für MC4-Klemme

Multimeter

Schraubenschlüssel

Crimpzange (RJ45)
Tabelle 5-1 Werkzeugspezifikation
| NNrr.. | BBeesscchhrreeiibbuunngg |
| a | M4 |
| b | M4 |
| c | Bohrer: φ10 |
| d | Crimpbereich 4~6 mm |
| e | Messbereich ≥ 1000 Vdc |
| f Eröffnung 16 mm, 46 mm | |
5.4 Bewegen des Wechselrichters
Um den Wechselrichter zu installieren, entfernen Sie den Wechselrichter aus der Verpackung und bringen Sie ihn zum Installationsort. Befolgen Sie beim Bewegen des Wechselrichters die folgenden Anweisungen:
- Berücksichtigen Sie immer das Gewicht des Wechselrichters.
- Heben Sie den Wechselrichter an, indem Sie die Griffe an beiden Seiten des Wechselrichters greifen.
- Der Wechselrichter muss von mindestens zwei Personen oder mit einem geeigneten Transporthilfsmittel bewegt werden
- Lassen Sie das Gerät nicht los, solange es nicht fest an der Wand befestigt ist.
5.5 Installation des Wechselrichters
Installieren Sie den Wechselrichter mithilfe der beiliegenden Wandhalterung und der Spreizd ü belsets an einer Wand.
Für die Installation wird das unten abgebildete Spreizd ü belset empfohlen.

Schritt 1 Installieren Sie die Wandhalterung.

Anmerkung:
1 Die Tiefe der Löcher sollte etwa 70 mm betragen.
2 Für eine horizontale Ausrichtung muss sich die Luftblase der Wasserwaage zwischen den Linien in den roten Kreisen befinden.
Schritt 2Montieren Sie den Wechselrichter an der Halterung. Fixieren Sie den Wechselrichter mit zwei M4 Schrauben und Unterlegscheiben. (1.5 N•m)

6 Elektrische Verbindung
6.1 Sicherheitshinweise
Beachten Sie vor dem elektrischen Anschließen, dass der Wechselrichter über zwei Stromversorgungen verfügt. Während der Durchführung der Elektroarbeiten muss das qualifizierte Personal zwingend eine persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen.
GEFAHR
Lebensgefahr durch Hochspannung im Inneren des Wechselrichters
- Der PV-Strang erzeugt bei Sonneneinstrahlung lebensgefährliche Hochspannung.
- Bevor Sie elektrische Verbindungen vornehmen, trennen Sie die Gleichstrom- und Wechselstromleistungsschalter und stellen Sie sicher, dass ein versehentliches erneutes Anschließen ausgeschlossen werden kann.
- Stellen Sie sicher, dass alle Kabel vor der Durchführung des elektrischen Anschlusses spannungsfrei sind.
!WARNUNG
- Jegliche unsachgemäße Bedienung während des Anschließens von Kabeln kann zu Geräteschäden oder Verletzungen führen.
- Nur qualifiziertes Personal kann den Anschluss von Kabeln durchführen.
- Alle Kabel müssen fest, unbeschädigt, richtig isoliert und ausreichend dimensioniert sein.
HINWEIS
Befolgen Sie die Sicherheitshinweise zu den PV-Strings und die Bestimmungen im Zusammenhang mit dem öffentlichen Stromnetz.
- Alle elektrischen Verbindungen müssen den lokalen und nationalen Normen entsprechen.
- Der Wechselrichter darf nur nach Genehmigung durch das örtliche Versorgungsunternehmen an das Versorgungsnetz angeschlossen werden.
6.2 Beschreibung des Anschlussbereichs
Alle elektrischen Anschlussklemmen befinden sich auf der Unterseite des Wechselrichters.

AAbbbbiilldduunngg 66--11 Die Anschlussklemmen befinden sich der Unterseite des Wechselrichte
* Das hier gezeigte Bild dient lediglich der allgemeinen Orientierung. Das gelieferte Produkt kann abweichen.
| NNrr.. | NNaamee | Beschreibung |
| 1 | PV-Anschl üsse | Positive und negative Gleichstrom-Eingangsanschl üsseZwei oder drei Paare, je nachWechselrichtermodell |
| 2 | Batterieanschluss | Steckverbinder für die Batteriekabel |
| 3 | WLAN-Anschluss | Steckverbinder für das WiNet-S-Modul |
| 4 | LAN-Anschluss | Steckverbinder für EMS, Router, und Data Logger |
| 5 | Zusätzliche Erdungsklemme | Für eine zuverlässige Erdung |
| 6 | COM-Anschluss | Steckverbinder für Energy Meter, RS485, BMS/CAN, DRM/DI und DO. |
| 7 | BACK-UP-Anschluss | Wechselstrom-Anschluss reserviert für Notlasten |
| 8 | GRID-Anschluss | Wechselstrom-Anschluss zur Verbindung mit dem Versorgungsnetz |
Tabelle 6-1 Kennzeichnung des COM-Anschlusses
| Meter | BMS/CAN | DI/DRM | DO | ||||
| A2 | B2 | H | L | D1/5 | D3/7 | R | NO |
| A1 | B1 | EN_H | EN_G | D2/6 | D4/8 | C | COM |
| RS485 | Enable | ||||||
Tabelle 6-2 Die Kennzeichnungs-Beschreibung des COM-Anschlusses
| NNrr.. | LLaabbeell | BBeesscchhrreeiibbuunngg |
| 1 | Meter (A2, B2)(1) | Anschluss an den Smart Energy Meter. (Bei der Installation eines einzelnen Wechselrichters oder bei der Installation des Master-Wechselrichters in einem Verbund von parallelgeschalteten Wechselrichtern).Ermöglicht die Kommunikation zwischen parallelgeschalteten Wechselrichtern. (Bei Installation eines Slave-Wechselrichters in einem Strang von parallelgeschalteten Wechselrichtern). |
| 2 | RS485 (A1, B1)(1) (2) | Anschluss der Li-Ionen-Batterie der Marke LG Chem durch Nutzung zusammen mit dem Enable-Anschluss.Stellen Sie eine Verbindung zu einem externen Gerät her, um die Befehlsoption zum Fern-Herunterfahren des Wechselrichters (nur Italien). Oder aktivieren Sie die Kommunikation zwischen parallelgeschalteten Wechselrichtern. (Bei Installation eines Master-Wechselrichters in einem Strang parallelgeschalteter Wechselrichter.) |
| 3 | BMS/CAN | So wird die Kommunikation zwischen dem Wechselrichter und einem Li-Ionen-Akku aktiviert |
| 4 | Enable | Anschluss der Li-Ionen-Batterie der Marke LG-Chem durch Nutzung zusammen mit dem RS485-Anschluss. |
| 5 | DI/DRM | „AU“ /„NZ”: Demand Response Enabling Device (DRED)„IT”: Interface Protection System (SPI)„DE”: Rundsteuerempfänger |
| 6 | DO | Anschluss einer externen Lichtanzeige und/oder einen Summer, um einen Alarm zu signalisieren.Für Energiemanagement an die Hauslast (z. B. SG Ready Heat Pump) anschließen. |
(1) Wenn der Wechselrichter an ein Überwachungsgerät eines Drittanbieters angeschlossen wird, prüfen Sie bitte, welche Kommunikationsschnittstelle verwendet wird und ob dadurch bestimmte Funktionen des Wechselrichters verloren gehen. (2) Wenn RS485 (A1, B1) für die Parallelschaltung im Master-Wechselrichter verwendet wird, kann die LG Chem-Batterie (die RS485 für die Kommunikation verwendet) nicht mit dem Master-Wechselrichter verwendet werden. Es kann weiterhin mit dem Slave-Wechselrichter verwendet werden.
6.3 Übersicht zu elektrischen Anschlüssen
Der elektrische Anschluss sollte wie folgt erfolgen:

flowchart
graph TD
A["A"] -->|1| Inverter["Inverter"]
B["B"] -->|2| Inverter
C["C"] -->|3| Inverter
D["D"] -->|4| Inverter
E["E"] -->|5| Inverter
F["F"] -->|6| Inverter
G["G"] -->|7| Inverter
H["H"] -->|7| Inverter
Inverter -->|1| A
Inverter -->|2| B
Inverter -->|3| C
Inverter -->|4| D
Inverter -->|5| E
Inverter -->|6| F
Inverter -->|7| H
| PPuunnkktt | BBeezzeeiicchhnnuunngg |
| A | Router |
| B | Batterie |
| C | PV-Strang |
| D Wechselstromschutzschalter | |
| E | Smart Energy Meter |
| F | Netz |
| G | Backup-Lasten |
| H Überwachungsgerät | |
Tabelle 6-3 Kabelanforderungen
| Nr. | Kabel | TTyypp | SSppeezziifflikkaattioonn | |
| Außendurchmesser (mm) | Querschnitt (mm2)m | |||
| 1 | Ethernet-Kabel | Abgeschirmtes CAT 5E-Netzwerkkabel für den Außenbereich | 5,3 ~ 7 mm | 8 * 0,2 mm^2 |
| 2 | Netzkabel | Entspricht dem Standard von 1.000 V und 35 A. | 5,5 ~ 8 mm | 4 mm^2 |
| Entspricht dem Standard von 1.000 V und 40 A. | 6 mm^2 | |||
| 3 | Gleichstromk-abel | MehradrigesKupferdrahtkabel für den Außenbereich | 6 ~ 9 mm | 4 ~ 6 mm^2 |
| Entspricht dem Standard von 1.000 V und 30 A. | ||||
| 4 | Wechselstro-mkabel * | Mehradriges | 14 ~ 25 mm | 6 ~ 10 mm^2 |
| 5 | Kupferdrahtkabel für den Außenbereich | 12 ~ 14 mm | 4 ~ 6 mm^2 | |
| NNrr.. KKaabbeell | TTyypp | SSppeezziiffiikkaattioonn | ||
| AAuuß-Beenndd@Quacherrsschhnniittt mmeesssseerr ((mm2)mm)) | ||||
| 6 | Kommunikati- onskabel | Abgeschirmtes Twisted- Pair-Kabel | 5,3 ~ 7 mm | 2 * (0,5 ~ 1,0) mm^2 |
| Abgeschirmtes CAT 5E- Netzwerkkabel für den Außenbereich | 8 * 0,2 mm^2 | |||
| 7 | Zusätzliches Erdungskabel * | Einadriges Kupferdrahtkabel für den Außenbereich | Entspricht dem PE-Kabel im Wechselstromkabel | |
* Wenn lokale Vorschriften andere Anforderungen an Kabel stellen, stellen Sie die Kabelspezifikation entsprechend den lokalen Vorschriften ein.
Für Australien und Neuseeland muss das Neutralleiterkabel zwischen GRID- und BACKUP-Seite gemäß den Verdrahtungsregeln AS/NZS_3000 angeschlossen werden. Andernfalls funktioniert die Backup-Funktion nicht.

flowchart
graph TD
PV["PV"] --> UPSH["Überspannungsschutz (optional)"]
UPSH --> GRID["GRID"]
GRID -->|L1 L2 L3 N PE| Verteilerkasten["Verteilerkasten"]
Verteilerkasten -->|②| Sengrow["Sungrow Smart Energy Meter"]
Sengrow -->|⑤| MainMeter["Main Meter"]
MainMeter -->|L1 L2 L3 N PE| Netz["Netz"]
Battery["Batterie"] -->|①| Grid
Grid -->|SH5.0/6.0/8.0/10RT| BACK-UP["BACK-UP"]
BACK-UP -->|③| RCD1["RCD"]
BACK-UP -->|⑥| RCD2["RCD"]
RCD1 --> PE-Bar["PE-Bar"]
RCD2 --> PE-Link["E-N Link"]
PE-Link --> NormalHaustlasten["Normale Hauslasten"]
NormalHaustlasten --> BackupLasten["Backup-Lasten"]
BackupLasten -->|④| RCD3["RCD"]
BackupLasten -->|⑥| RCD4["RCD"]
RCD3 --> PE-Link
RCD4 --> PE-Bar
PE-Link --> Netz
style Grid fill:#f9f,stroke:#333
style Battery fill:#ccf,stroke:#333
style UPSH fill:#cfc,stroke:#333
style Verteilerkasten fill:#fcc,stroke:#333
style MainMeter fill:#ffc,stroke:#333
style NormalHaustlasten fill:#fcc,stroke:#333
style BackupLasten fill:#fcc,stroke:#333
| NR. | SH5.0/6.0RT | SH8.0/10RT |
| 1 | 40 A/600 V DC-Schutzschalter * | |
| 2 | 25 A/400 V AC- | 32 A/400 V AC- |
| Schutzschalter | Schutzschalter | |
| 3 | 25 A/400 V AC-Schutzschalter | |
| 4 | Abhängig von den Lasten | |
| 5 | Abhängig von den Haushaltslasten und der Wechselrichterleistung | |
| 67 | 30mA RCD (Beachten Sie die örtlichen Vorschriften) | |
Hinweis: * Wenn die Batterie mit einem leicht zugänglichen internen Gleichstromunterbrecher integriert ist, ist kein zusätzlicher erforderlich.
Hinweis: Die Werte in der Tabelle sind empfohlene Werte und können je nach den tatsächlichen Bedingungen auf andere Werte eingestellt werden.
Für andere Länder zeigt das folgende Diagramm ein Beispiel für Netzsysteme ohne besondere Anforderungen an die Verdrahtung.

flowchart
graph TD
PV["PV"] --> Uberspannungss_chutz["Überspannungss chutz"]
Uberspannungss_chutz --> GRID["GRID"]
GRID --> COM/Meter["COM/Meter"]
COM/Meter --> RCD1["RCD"]
COM/Meter --> RCD2["RCD"]
COM/Meter --> RCD3["RCD"]
RCD1 --> Sungrow_Smart_Meter["Sungrow Smart Energy Meter"]
RCD2 --> Sungrow_Smart_Meter
RCD3 --> Sungrow_Smart_Meter
Sungrow_Smart_Meter --> Main_Meter["Main Meter"]
Main_Meter --> Netz["Netz"]
Metro["Batterie"] --> Battery["Batterie"]
Battery --> L1["L1"]
Battery --> L2["L2"]
Battery --> L3["L3"]
Battery --> N["N"]
Battery --> PE["PE"]
L1 --> Verteilerkasten["Verteilerkasten"]
L2 --> Verteilerkasten
L3 --> Verteilerkasten
N --> Verteilerkasten
PE --> Verteilerkasten
Verteilerkasten --> RCD1
Verteilerkasten --> RCD2
Verteilerkasten --> RCD3
RCD1 --> Sungrow_Smart_Meter
RCD2 --> Sungrow_Smart_Meter
RCD3 --> Sungrow_Smart_Meter
Sungrow_Smart_Meter --> Main_Meter["Main Meter"]
Main_Meter --> Netz["Netz"]
Metro --> Normale_Hauslasten["Normale Hauslasten"]
Metro --> Backup_Lasten["Backup-Lasten"]
SEV["SH5.0/6.0/8.0/10RT"] --> BACK-UP["BACK-UP"]
SEV --> PE-Bar["PE-Bar"]
PE-Bar --> Netz
style SEV fill:#f9f,stroke:#333,stroke-width:2px
style Netz fill:#ccf,stroke:#333,stroke-width:2px
| NNRR.. | SSHH55..00//66..00RRTT | SSHH88..00//1100RRTT |
| 1 40 A/600 V DC-Schutzschalter * | ||
| 2 | 25 A/400 V AC- | 32 A/400 V AC- |
| Schutzschalter | Schutzschalter | |
| 3 | 25 A/400 V AC-Schutzschalter | |
| 4 | Abhängig von den Lasten | |
| 5 | Abhängig von den Haushaltslasten und der Wechselrichterleistung (optional) | |
| 67 | 30mA RCD (empfohlen) | |
| 8 | 300 mA RCD (empfohlen) | |
Hinweis: * Wenn die Batterie mit einem leicht zugänglichen internen
Gleichstromunterbrecher integriert ist, ist kein zusätzlicher erforderlich.
Hinweis: Die Werte in der Tabelle sind empfohlene Werte und können je nach den tatsächlichen Bedingungen auf andere Werte eingestellt werden.
Im TT-System ist das folgende Diagramm ein Beispiel für Netzsysteme ohne besondere Anforderungen an die Verdrahtung.

flowchart
graph TD
PV["PV"] --> Uberspannungsschutz["Überspannungsschutz"]
Uberspannungsschutz --> GRID["GRID"]
GRID --> COM/Meter["COM/Meter"]
COM/Meter --> RCD1["RCD"]
COM/Meter --> RCD2["RCD"]
COM/Meter --> RCD3["RCD"]
RCD1 --> Sengrow[" Sungrow Smart Energy Meter "]
RCD2 --> Sengrow
RCD3 --> Sengrow
Sengrow --> MainMeter["Main Meter"]
MainMeter --> L1["L1"]
MainMeter --> L2["L2"]
MainMeter --> L3["L3"]
MainMeter --> N["N"]
MainMeter --> PE[" PE "]
Battery["Batterie"] --> ①
Battery --> ②
Battery --> ③
Battery --> ④
Battery --> ⑤
Battery --> ⑥
Battery --> ⑦
Battery --> ⑧
Battery --> ⑨
Grid["SH5.0/6.0/8.0/10RT"] --> COM/Meter
Grid --> BACK-UP["BACK-UP"]
Verteilerkasten["Verteilerkasten"] --> RCD1
Verteilerkasten --> RCD2
Verteilerkasten --> RCD3
RCD1 --> Sengrow
RCD2 --> Sengrow
RCD3 --> Sengrow
Sengrow --> MainMeter
MainMeter --> L1
MainMeter --> L2
MainMeter --> L3
MainMeter --> N["N"]
RCD1 --> RCD2
RCD2 --> RCD3
RCD3 --> Netz["Netz"]
RCD1 --> RCD4["RCD"]
RCD2 --> RCD4
RCD3 --> RCD4
RCD4 --> NormaleHauslasten["Normale Hauslasten"]
RCD4 --> BackupLasten["Backup-Lasten"]
PE-UP["PE-UP"] --> ①
PE-UP --> ②
PE-UP --> ③
PE-UP --> ④
PE-UP --> ⑦
PE-Bar["PE-Bar"] --> ⑦
style COM/Meter fill:#f9f,stroke:#333
style BACK-UP fill:#ccf,stroke:#333
style Verteilerkasten fill:#cfc,stroke:#333
style RCD1 fill:#ffc,stroke:#333
style RCD2 fill:#ffc,stroke:#333
style RCD3 fill:#ffc,stroke:#333
style Netz fill:#fcc,stroke:#333
subgraph Grid
L1,L2,L3,N,PE
①
②
③
④
⑤
⑥
⑦
⑧
⑨
⑩
⑪
⑫
⑬
⑭
⑮
⑯
⑰
⑱
⑲
⑳
㉑
㉒
㉓
㉔
㉕
㉖
㉗
㉘
㉙
㉚
㉛
㉜
㉝
㉟
㉟a
㉟b
㉟c
㉟d
㉟e
㉟f
㉟g
㉟h
㉟i
㉟j
㉟k
㉟l
㉟m
㉟n
㉟o
㉟p
㉟q
㉟r
㉟s
㉟t
㉟u
㉟v
㉟w
㉟x
㉟y
㉟z
㉟u1["Normale Hauslasten"]
θ1["Backup-Lasten"]
θ2["NE"]
end
| NNRR.. | SSHH55..00//66..00RRTT | SSHH88..00//1100RRTT |
| 1 40 A/600 V DC-Schutzschalter * | ||
| 2 | 25 A/400 V AC- | 32 A/400 V AC- |
| Schutzschalter | Schutzschalter | |
| 3 | 25 A/400 V AC-Schutzschalter | |
| 4 | Abhängig von den Lasten | |
| 5 | Abhängig von den Haushaltslasten und der Wechselrichterleistung | |
| 67 | 30 mA RCD (empfohlen) | |
| 8 | 300 mA RCD (empfohlen) | |
Hinweis: * Wenn die Batterie mit einem leicht zugänglichen internen
Gleichstromunterbrecher integriert ist, ist kein zusätzlicher erforderlich.
Hinweis: Die Werte in der Tabelle sind empfohlene Werte und können je nach den tatsächlichen Bedingungen auf andere Werte eingestellt werden.
6.4 Zusätzlicher Erdungsanschluss
WARNING
- Da es ein transformatorloser Wechselrichter ist, muss weder der positive Gleichstrompol noch der negative Gleichstrompol des PV-Strangs geerdet werden. Andernfalls kann der Wechselrichter nicht ordnungsgemäß funktionieren.
- Verbinden Sie die zusätzliche Erdungsklemme mit dem Schutzerdungspunkt, bevor Sie das Wechselstromkabel, das PV-Kabel und das Kommunikationskabel anschließen.
- Der Masseanschluss dieser zusätzlichen Erdungsklemme kann den Anschluss der PE-Klemme der Wechselstromkabel nicht ersetzen. Stellen Sie sicher, dass beide Klemmen ordentlich geerdet sind.
6.4.1 Zusätzliche Erdungsanforderungen
Alle nicht stromführenden Metallteile und Gerätegehäuse in der PV-Anlage müssen geerdet werden, z. B. Halterungen für PV-Module und Wechselrichtergehäuse. Wenn nur ein Wechselrichter in der PV-Anlage installiert ist, schließen Sie das zusätzliche Erdungskabel an einem nahe gelegenen Erdungspunkt an.
Wenn mehrere Wechselrichter in der PV-Anlage installiert sind, verbinden Sie die Erdungspunkte aller Wechselrichter und die PV-Array-Gehäuse mit dem Potenzialausgleichskabel (gemäß den Bedingungen vor Ort), um einen Potenzialausgleich herzustellen.
6.4.2 Verbindungsverfahren
An der Unterseite und rechts am Wechselrichter befinden sich zwei zusätzliche Erdungsklemmen. Schließen Sie eine der beiden an. Ein zusätzliches Erdungskabel wird vom Kunden vorbereitet.
Schritt 1 Bereiten Sie das Kabel und die OT/DT-Klemme vor.

flowchart
graph TD
A["L = E + (2~3)mm"] --> B["Step 1: Disassembly"]
B --> C["Step 2: Disassembly"]
C --> D["Step 3: Disassembly"]
D --> E["Step 4: Disassembly"]
E --> F["Final Setup with Paper Clip and Welding"]
1: Schrumpfschlauch 2: OT/DT-Klemme
Schritt 2 Entfernen Sie die Schraube an der Erdungsklemme und befestigen Sie das Kabel mit einem Schraubendreher.

Schritt 3Tragen Sie Farbe auf die Erdungsklemme auf, um die Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten.
-- -- EENNDDEE
6.5 Verbindung der Wechselstromkabel
6.5.1 AC-Seite Anforderungen
AACC--SScchhuuttzzsscchhaalltteerr
Ein unabhängiger drei- oder vierpoliger Schutzschalter muss auf der Ausgangsseite des
Wechselrichters installiert werden, um ein sicheres Trennen vom Netz zu gewährleisten.
| WWeecchhsseellriicchhtteer | EYpppffoohhllleenneerr | AACC--SScchhuuttzzssccchhaallttee |
| SH5.0RT | 25 A | |
| SH6.0RT | ||
| SH8.0RT | 32 A | |
| SH10RT | ||
HINWEIS
- Bestimmen Sie anhand der tatsächlichen Bedingungen, ob ein Wechselstrom-Schutzschalter mit größerer Überstromkapazität erforderlich ist.
- Mehrere Wechselrichter dürfen sich nicht einen gemeinsamen Schutzschalter teilen.
- Schließen Sie keine lokale Last zwischen dem Wechselrichter und dem Wechselstromschutzschalter an.
FFeehhlleerrssttrroommsscchhuuttzzssscchhaalltteerr
Mit einer integrierten, allstromsensitiven Fehlerstrom überwachung wird der Wechselrichter umgehend von der Netzspannungsversorgung getrennt, sobald ein Fehlerstrom erkannt wurde, der den Grenzwert übersteigt.
Wenn jedoch ein externes Fehlerstromschutzgerät (RCD) vorgeschrieben ist, muss der Schalter mit einem Fehlerstrom von 300 mA (empfohlen) ausgelöst werden, oder er kann gemäß den örtlichen Vorschriften auf andere Werte eingestellt werden. In Australien kann der Wechselrichter beispielsweise in Installationen einen zusätzlichen 30-mA-Fehlerstrom-Schutzschalter (Typ A) verwenden.
6.5.2 Montage des AC-Steckers
Der AC-Klemmenblock befindet sich an der Unterseite des Wechselrichters. AC-Anschluss ist der 3-Phasen-4-Draht-Netzanschluss + PE-Verbindung (L1, L2, L3, N und PE).
Schritt 1 Schrauben Sie die Verschraubung des AC-Konnektors entgegen dem Uhrzeigersinn ab.

Schritt 2(Optional) Entfernen Sie die innere Gummidichtung, wenn der äußere Durchmesser eines AC-Kabels 19 mm \~ 25 mm beträgt.

Schritt 3Fädeln Sie das AC-Kabel in einer angemessenen Länge in das Stecker-Gehäude und die Verschraubung ein.

Schritt 4 Entfernen Sie den Kabelmantel um 80\~90 mm und entfernen Sie die Aderisolation um 12 mm.

Schritt 5Wird ein Litzenkabel verwendet, müssen die beiliegenden Aderendh ülsen aufgecrimpt werden.

i
- Wählen Sie eine passende Kabelendklemme entsprechend dem Kabelquerschnitt aus.
- Im Fall eines Einzelstrang-Kupferdrahtkabels, können Sie den Schritt für das Befestigen einer Kabelendklemme überspringen.
Schritt 6Befestigen Sie mit einem Schraubenzieher alle Kabel mit den entsprechenden Klemmschuhen am Klemmblock, vor allem das „PE“ -Kabel, mit einem Anzugsdrehmoment von 1,2 bis 1,5 Nm, entsprechend den Markierungen auf dem Klemmblock. Vermeiden Sie ein Anschließen von stromführenden Phasenkabeln an die Klemme des „PE“ - oder „N“ -Kabels, da sonst der Wechselrichter irreversibel geschädigt wird.

Schritt 7Ziehen Sie an den Kabeln, um zu prüfen, ob sie fest sitzen.
Schritt 8 Verbinden Sie Steckergehäuse und Klemmblock miteinander bis diese, hörbar durch ein Klicken, einrasten.
Schritt 9Ziehen Sie die Verschraubung im Uhrzeigersinn fest.

6.5.3 Installieren des AC-Steckers
GEFAHR
Im Wechselrichter kann Hochspannung anliegen!
Stellen Sie sicher, dass alle Kabel vor dem elektrischen Anschluss spannungsfrei sind.
Schließen Sie den AC-Schutzschalter erst an, wenn alle elektrischen Anschlüsse des Wechselrichters spannungsfrei sind.
Schritt 1 Schalten Sie den AC-Schutzschalter aus und sichern Sie ihn gegen erneutes Einschalten.
Schritt 2 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von vom GRID-Anschluss.

Schritt 3 Stecken Sie den Netzstecker in die GRID-Anschluss an der Unterseite des Wechselrichters, bis ein akustisches Geräusch (Klicken) zu hören ist.

Schritt 4(Optional)F ü hren Sie den Block wie in der unteren Abbildung gezeigt ein.

Schritt 5Verbinden Sie das PE-Kabel mit der Masse.
Schritt 6Verbinden Sie das Phasenkabel und „N“ -Kabel mit dem AC-Schutzschalter.
HINWEIS
Beachten Sie die Klemmenbelegung auf dem Block. Schließen Sie die Phasendrähte nicht an die Klemme „PE“ oder den PE-Draht an die Klemme „N“ an. Andernfalls kann es zu irreversiblen Schäden am Wechselrichter kommen.
Schritt 7 Schließen Sie den AC-Schutzschalter an das Versorgungsnetz an.
Schritt 8Stellen Sie sicher, dass alle Wechselstromkabel mit dem richtigen
Drehmomentwerkzeug fest installiert sind, oder ziehen Sie leicht an den Kabeln.
-- -- EENNDDEE
6.6 Verbindung der Gleichstromkabel
GEFAHR
Gefahr eines Stromschlags!
Der PV-Generator erzeugt eine tödliche Hochspannung, wenn er der Sonnenstrahlung ausgesetzt wird.
WARNING
Stellen Sie sicher, dass die PV-Anlage gut gegen Erde isoliert ist, bevor Sie an den Wechselrichter anschließen.
WARNING
Stellen Sie vor dem Verbinden der PV-Anlagen an den Wechselrichter sicher, dass der Widerstand zwischen der positiven Klemme des PV-Strings und Masse sowie der Widerstand zwischen der negativen Klemme des PV-Strings und Masse in jedem Fall größer als 1 MΩ ist.
HINWEIS
Gefahr der Beschädigung des Wechselrichters! Beachten Sie die folgenden Anforderungen. Andernfalls verfallen sämtliche Garantie- und Gewährleitungsansprüche.
- Stellen Sie sicher, dass die maximale Gleichspannung und der maximale Kurzschlussstrom eines Strangs niemals die unter „Technische Daten“ angegebenen zulässigen Werte des Wechselrichters überschreiten.
- Die gemeinsame Verwendung von PV-Modulen unterschiedlicher Marken oder Modelle in einem PV-Strang oder ein fehlerhaftes PV-Strang-Design mit PV-Modulen von unterschiedlich ausgerichteten Dächern kann den Wechselrichter zwar nicht beschädigen, führt aber zu einer schlechten Systemleistung!
6.6.1 PV-Eingangskonfiguration
Stellen Sie in Australien und Neuseeland sicher, dass die Gleichstromversorgung eines PV-Strangs in Bezug auf die Strangspannung zu keiner Zeit einen festgelegten Wert überschreitet, um eine Leistungsreduzierung zu vermeiden:
≤slant 12,5 kW, wenn die Strangspannung unter 500 V liegt
≤slant 10 kW bei einer Strangspannung zwischen 500 V und 800 V.
≤slant 8 kW bei einer Strangspannung zwischen 800 V und 1.000 V.
Die Wechselrichter SH5.0/6.0/8.0RT haben unabhängig arbeitende PV-Eingänge mit jeweils eigenen MPPT. Dadurch können sich die Strang-Strukturen der einzelnen PV-Eingänge voneinander unterscheiden, einschließlich des PV-Modultyps, der Anzahl der PV-Module in jedem Strang, des Neigungswinkels und der Installationsausrichtung.

flowchart
graph LR
A["Photovoltaic Cells"] --> B["Photovoltaic Cells"]
B --> C["PV1"]
D["Photovoltaic Cells"] --> E["Photovoltaic Cells"]
E --> F["PV2"]
G["MPPT1"] --> H["Wechselrichter Innenbereich"]
I["MPPT2"] --> J["*SH5.0/6.0/8.0R1"]
Beim SH10RT entspricht jedes Paar PV-Anschlüsse einem unabhängigen PV-Strang. PV-Eingang PV1 an MPPT1 und PV2 anschließen, PV3 an MPPT2 anschließen. Für eine optimale Nutzung der Gleichstromversorgung sollten PV2 und PV3 in der PV-Strang-Struktur identisch sein, einschließlich Typ, Anzahl, Neigung und Ausrichtung der PV-Module.

flowchart
graph LR
A["Power Source"] --> B["PV 1"]
C["Power Source"] --> D["PV 2"]
E["Power Source"] --> F["PV 3"]
B --> G["MPPT1"]
D --> H["MPPT2"]
F --> I["*SH1ORT"]
style G fill:#FFD700,stroke:#333
style H fill:#FFD700,stroke:#333
style I fill:#FF6347,stroke:#333
Wenn bei SH10RT zwei PV-Stränge extern parallel geschaltet sind, können die parallel geschalteten Stränge nur mit PV2 oder PV3 verbunden werden. Die anderen Stränge können desweilen nicht zum Verbinden weiterer PV-Stränge verwendet werden.

flowchart
graph TD
A["Grid of Solar Panels"] --> B["PV 1"]
C["Grid of Solar Panels"] --> D["PV 2"]
E["Grid of Solar Panels"] --> F["PV 3"]
B --> G["MPPT1"]
D --> H["Wechselrichter Innenbereich"]
F --> I["MPPT2"]
G --> J["*SH10RT"]
H --> J
I --> J
Vor dem Anschließen des Wechselrichters an die PV-Eingänge müssen die folgenden Spezifikationen gleichzeitig erfüllt sein:
| WWeecchhsseell--Grenzwert Leerlaufspannung | Max. Strom pro Eingangsstecker | |
| rriicchhtteerrttyypp | ||
| SH5.0RT | ||
| SH6.0RT | 1000 V | 30 A |
| SH8.0RT | ||
| SH10RT | ||
6.6.2 DC-Seite Anforderungen
SUNGROW stellt entsprechende Steckverbinder im Rahmen der Lieferung bereit, um eine schnelle Verbindung von PV-Eingängen zu ermöglichen. Gleichstromkabel sind über die im Lieferumfang enthaltenen PV-Stecker an den Wechselrichter anzuschließen.

Verwenden Sie zur Gewährleistung der Schutzart IP65 nur den im Lieferumfang enthaltenen Stecker oder einen Stecker mit der gleichen Schutzart.
HINWEIS
Der Eingangsstrom jedes Eingangskanals darf 30 A nicht überschreiten.
6.6.3 Montage des PV-Steckers
GEFAHR
Im Wechselrichter kann Hochspannung anliegen!
- Stellen Sie sicher, dass alle Kabel vor dem elektrischen Anschluss spannungsfrei sind.
- Schließen Sie keine Wechselstrom- und Gleichstromleistungsschalter an, bevor Sie die elektrischen Verbindungen hergestellt haben.
HINWEIS
Verwenden Sie die MC4-Gleichstromsteckverbinder aus dem Lieferumfang. Schäden am Gerät, die durch die Verwendung eines nicht kompatiblen Steckverbinders verursacht wurden, entziehen sich den geltenden Garantiebestimmungen.
Schritt 1 Isolieren Sie die DC-Kabel um 7 mm ab.

Schritt 2Montieren Sie die Crimpkontakte mit einer Crimpzange.

Schritt 3F ü hren Sie das Kabel durch die Kabelverschraubung. Setzen Sie den Crimpkontakt in den Isolator ein, bis er einrastet. Ziehen Sie das Kabel vorsichtig zu sich, um eine feste Verbindung zu gewährleisten. Ziehen Sie die Kabelverschraubung und den Isolator fest (Drehmoment 2,5 N•m bis 3 N•m).


Weitere Informationen zu Montage und Anschluss finden Sie auf der Webseite des Geräteherstellers.
Schritt 4Überprüfen Sie die Polarität.
HINWEIS
Der Wechselrichter funktioniert nicht ordnungsgemäß, wenn die PV-Polarität umgekehrt wird.
-- -- EENNDDEE
6.6.4 Installieren des PV-Steckers
Schritt 1Drehen Sie den Gleichstromschalter in die „AUS“ -Position.

Schritt 2 Überprüfen Sie das Anschlusskabel des PV-Strangs auf die richtige Polarität und darauf, dass die Leerlaufspannung die Wechselrichter-Eingangsgrenze von 1.000 V zu keiner Zeit überschreitet.

Schritt 3 Stecken Sie die PV-Stecker in die entsprechenden Klemmen, so dass jeweils ein Klicken hörbar ist.
HINWEIS
- Überprüfen Sie die positive und negative Polarität der PV-Strangs und stecken Sie die PV-Stecker erst dann in die entsprechende Klemme, wenn die Polarität korrekt ist.

- Es kann ein Lichtbogen oder eine Überhitzung des Schützes auftreten, wenn die PV-Steckverbinder nicht fest sitzen. Verursachte Schäden dieser Art sind nicht von der Garantie durch SUNGROW abgedeckt.
Schritt 4 Wiederholen Sie die vorangegangenen Schritte, um PV-Stecker anderer PV-Stränge anzuschließen.
Schritt 5 Verschließen Sie die nicht verwendeten PV-Klemmen mit den Endkappen.
-- -- EENNDDEE
6.7 Anschluss der Kommunikationskabel
LAN-Funktion:
- Durch das Modbus TCP/IP-Protokoll kann das EMS oder der Logger von Drittanbietern das Ein- und Ausschalten, Leistungsreduzieren, Laden und Entladen des Wechselrichters vollständig steuern.
- (Optional) Informationen zum Wechselrichterbetrieb können über einen Router an den iSolarCloud-Server übertragen werden.
WLAN-Funktion:
Rufen Sie bei installiertem WiNet-S-Modul die entsprechenden Informationen über die iSolarCloud App oder iSolarCloud Web auf.
RS485-Funktion:
Die RS485-Kommunikationsschnittstellen werden verwendet, um eine Kommunikationsverbindung mit Überwachungsgeräten herzustellen.
6.7.1 Ethernet-Anschluss
In der folgenden Abbildung ist dargestellt, wie der Ethernet-Anschluss mit einem Router funktionieren kann.

flowchart
graph TD
A["Wechselrichter"] --> B["Router/Switch"]
B -->|Internet| C["iSolarCloud server"]
C --> D["iSolarCloud App"]
D -->|Fernan meldung| C
C --> E["iSolarCloud"]
AAbbbbiilldduunngg 66--22 Ethernet-Anschluss mit Router
6.7.1.1 Zusammenbau des LAN-Anschlusses

Überspringen Sie Schritt 1, wenn das Standardnetzwerkkabel bereits mit RJ45-Steckern vorbereitet ist.
Schritt 1 (Optional) Entfernen Sie die Isolationsschicht des Kommunikationskabels mit einer Ethernet-Abisolierzange und führen Sie die entsprechenden Signalkabel heraus. Stecken Sie die abisolierten Kommunikationskabel in der richtigen Reihenfolge in den RJ45-Stecker und crimpen Sie diese mit einer Quetschzange.

Schritt 2 Lösen Sie die Überwurfmutter des LAN-Steckers.

Schritt 3 Entfernen Sie die innere Gummidichtung.

Schritt 4 Stecken Sie den RJ45-Stecker in den vorderen Steckverbinder, bis ein hörbares Klicken zu hören ist, und bringen Sie die Gummidichtung an.

6.7.1.2 Installieren des LAN-Steckers
Schritt 1 Schrauben Sie die wasserdichte Abdeckung von der LAN-Klemme ab.

Schritt 2 Stecken Sie den LAN-Stecker in die LAN-Klemme an der Unterseite des Wechselrichters.
Schritt 3Ziehen Sie entsprechend an den Kabeln, um überprüfen, ob sie fest sitzen, und ziehen Sie die Überwurfmutter mit dem entsprechenden Drehmoment fest.

6.7.2 WiNet-S-Anschluss
Das WiNet-S-Modul unterstützt die Kommunikation über Ethernet und WLAN. Es wird nicht empfohlen, beide Kommunikationsmethoden gleichzeitig zu verwenden.

flowchart
graph TD
A["Wechselrichter"] --> B["Router/Switch"]
B -->|Internet| C["iSolarCloud server"]
B -->|Lokaler Zugriff| D["iSolarCloud App"]
D -->|Fernan meldung| E["iSolarCloud"]
C --> F["iSolarCloud"]
D --> G["iSolarCloud App"]
Scannen Sie den folgenden QR-Code, um die Kurzanleitung zu erhalten.

6.7.2.1 Kommunikation über Ethernet
Schritt 1 (Optional) Entfernen Sie die Isolationsschicht des Kommunikationskabels mit einer Ethernet-Abisolierzange und führen Sie die entsprechenden Signalkabel heraus. Stecken Sie die abisolierten Kommunikationskabel in der richtigen Reihenfolge in den RJ45-Stecker und crimpen Sie diese mit einer Quetschzange.

1: RJ45-Anschluss


2: Schutzkappe
Überspringen Sie diesen Schritt, wenn ein Standard-Netzwerkkabel mit RJ45-Stecker vorbereitet ist.
Schritt 2 Schrauben Sie die Überwurfmutter vom Kommunikationsmodul ab und nehmen Sie den inneren Dichtring heraus.

Schritt 3 Schrauben Sie das Gehäuse vom Kommunikationsmodul ab.

Schritt 4Fädeln Sie das Netzwerkkabel durch die Überwurfmutter und die Dichtung. F ü hren Sie anschließend das Kabel in die Öffnung der Dichtung. F ü hren Sie abschließend das Kabel durch das Gehäuse.

Schritt 5 Stecken Sie den RJ45-Stecker in den vorderen Steckverbinder, bis ein hörbares Klicken zu hören ist, und ziehen Sie das Gehäuse fest. Setzen Sie die Dichtung ein und befestigen Sie die Überwurfmutter.

Schritt 6 Entfernen Sie die wasserdichte Kappe von der Klemme WLAN und installieren Sie WiNet-S.

Schritt 7Schütteln Sie es leicht mit der Hand, um festzustellen, ob es fest installiert ist.
-- -- EENNDDEE
6.7.2.2 WLAN-Kommunikation
Schritt 1 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von der WLAN-Klemme.
Schritt 2Installieren Sie das Modul. Schütteln Sie es leicht mit der Hand, um festzustellen, ob es fest installiert ist, wie unten gezeigt.

Schritt 3Die Einrichtung ist in der mit dem Modul gelieferten Anleitung beschrieben.
-- -- EENNDDEE
6.7.3 RS485-Verbindung
Wenn nur ein Wechselrichter vorhanden ist, kann RS485 für die Kommunikation an ein externes Gerät angeschlossen werden.
Wenn zwei oder mehr Wechselrichter parallel geschaltet sind, ermöglicht die RS485-Verbindung die Kommunikation zwischen Master-Wechselrichter und Slave-Wechselrichter, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

flowchart
graph TD
A["Master-Wechselrichter\nRS485"] -->|Meter (A2, B2)| B["Energy Meter\nRS485"]
C["Slave-Wechselrichter\nRS485"] -->|Meter (A2, B2)| D["Energy Meter\nRS485"]
E["Slave-Wechselrichter\nRS485"] -->|Meter (A2, B2)| F["Energy Meter\nRS485"]
6.7.3.1 Zusammenbau des COM-Anschlusses
Schritt 1 Lösen Sie die Überwurfmutter vom COM-Stecker.

Schritt 2Nehmen Sie den Anschlussblock heraus.

Schritt 3Entfernen Sie die Dichtung und führen Sie das Kabel durch die Kabelverschraubung.

Schritt 4 Entfernen Sie den Kabelmantel und entfernen Sie die Drahtisolierung.

Schritt 5 Stecken Sie die Drähte in die RS485-Klemme gemäß der Kennzeichnung auf der Unterseite des Wechselrichters.

Schritt 6Ziehen Sie entsprechend an den Drähten, um zu ü berpr ü fen, ob sie fest installiert sind.
Schritt 7 Stecken Sie den Anschlussblock in den Stecker, bis er mit einem hörbaren Klicken einrastet.

Schritt 8Ziehen Sie die Überwurfmutter fest.

6.7.3.2 Installieren des COM-Steckers
Schritt 1 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von der COM-Klemme.

Schritt 2Stecken Sie den COM-Stecker in die COM-Klemme an der Unterseite des Wechselrichters, bis ein akustisches Geräusch (Klicken) zu hören ist.

6.8 Verbinden des Zählers
Der Wechselrichter ist mit einer Funktion zur Einspeiseleistungsbegrenzung ausgestattet, um die Anforderungen einiger nationaler Normen oder Netzstandards für die Ausgangsleistung am Netzanschlusspunkt zu erfüllen. Zur Einstellung der Einspeiseleistungsgrenze siehe Abschnitt "8.5.1 Einspeisebegrenzung".

Wenden Sie sich an SUNGROW, um sicherzustellen, dass das Zählermodell vor Ort verfügbar ist.
In diesem Abschnitt werden hauptsächlich die Kabelverbindungen auf der Wechselrichterseite beschrieben. Informationen zu den Anschlüssen auf der Zählerseite finden Sie in der mit dem Smart Energy Meter mitgelieferten Kurzanleitung.
VVoorrggeehheennssweeissee
Eine ausführliche Anschlussbeschreibung des Smart Energy Meter-Kabels finden Sie im Abschnitt "6.7.3 RS485-Verbindung". Stecken Sie die Drähte in die Meter-Klemme gemäß den Beschriftungen auf der Unterseite des Wechselrichters.
6.9 Batterieanschluss
In diesem Kapitel sind vor allem die wechselrichterseitigen Kabelanschlüsse beschrieben. Informationen zu den batterieseitigen Anschlüssen und zur Konfiguration entnehmen Sie der Anleitung des Batterieherstellers.
! WARNING
Verwenden Sie nur ordnungsgemäß isolierte Werkzeuge, um versehentliche elektrische Schläge oder Kurzschlüsse zu vermeiden punctuation mark Sollte kein isoliertes Werkzeug zur Verfügung stehen, dann verwenden Sie Isolierband, um die offen liegenden Metalloberflächen der verwendeten Werkzeuge, mit Ausnahme der Spitzen, vollständig abzudecken.
! WARNING
Der Steckverbinder darf nur von geschulten Elektrikern oder qualifiziertem Fachpersonal angeschlossen werden.
! WARNING
Nicht unter Last trennen! Batterie-Steckverbinder dürfen unter Last nicht getrennt werden. Sie können im Leerlauf, erreicht durch vollständiges Abschalten des Wechselrichters, verbunden werden.
6.9.1 Anschluss des Stromkabels
Eine Sicherung mit der Spezifikation 700 V / 50 A ist in der Anschlussklemme BBAATT--integriert.
HINWEIS
Ein zweipoliger DC-Lasttrennschalter mit Überstromschutz (Nennspannung nicht unter 600 V und Nennstrom nicht unter 40 A) sollte zwischen dem Wechselrichter und dem Batteriemodul installiert werden. Wenn die Batterie mit einem leicht zugänglichen internen Gleichstromunterbrecher integriert ist, ist kein zusätzlicher erforderlich.
Alle Stromkabel sind mit wasserdichten Direktsteckverbindern ausgestattet, die zu den Batterieklemmen an der Unterseite des Wechselrichters passen.
6.9.1.1 Zusammenbau des SUNCLIX-Steckers
HINWEIS
Achten Sie beim Zusammenbau darauf, die Dichtung in der Kabelverschraubung nicht zu verunreinigen, herauszuziehen oder zu verschieben. Eine verunreinigte oder verschobene Dichtung beeinträchtigt die Zugentlastung und die Dichtheit.

AAbbbbiildduunngg 66--33 Komponenten des SUNCLIX-Steckers
Schritt 1 Entfernen Sie auf einer Länge von 15 mm die Kabelisolierung.

Schritt 2Öffnen Sie die Verbindung und ziehen Sie die H ü lse und den Einsatz auseinander.

Schritt 3F ü hren Sie das abisolierte Kabel bis zum Anschlag in die Kabelverschraubung ein. Der Litzendraht ist in der Feder zu sehen. Dr ü cken Sie die Feder nach unten, bis sie h ö rbar einrastet.

Schritt 4Schieben Sie den Einsatz in die Hülse und ziehen Sie die Kabelverschraubung fest (-Drehmoment 2 N · m).

6.9.1.2 Installieren des SUNCLIX-Steckers
HINWEIS
Verbinden Sie diese Steckverbinder nur mit anderen SUNCLIX-Steckverbindern. Beachten Sie beim Herstellen der Verbindungen immer die Angaben zu Nennspannung und Nennstrom. Der kleinste gemeinsame Wert ist zulässig.
Schritt 1 Stecken Sie die Stecker in die BAT+ und BAT--Klemmen ein.

Schritt 2Stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse sicher sitzen.
-- -- EENNDDEE
6.9.2 Anschluss des CAN-Kabel
Das CAN-Kabel ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Wechselrichter und der Lithium-Ionen-Batterie von SUNGROW, BYD und Pylontech.
VVoorrggeehheennsswweeiissee
Eine ausführliche Beschreibung der Verbindung des CAN-Kabels finden Sie im Abschnitt "6.7.3 RS485-Verbindung". Stecken Sie die Drähte in die BMS/CAN-Klemme gemäß den Beschriftungen auf der Unterseite des Wechselrichters.
6.9.3 Anschließen des Enable-Kabels
Das Enable-Kabel wird zusammen mit dem RS485-Kabel für die Kommunikation zwischen dem Wechselrichter und der Li-Ionen-Batterie von LG Chem verwendet.
VVeerrffaahhrreenn
Eine ausführliche Beschreibung der Verbindung des RS485-Kabels finden Sie im Abschnitt "6.7.3 RS485-Verbindung".
Eine ausführliche Beschreibung der Verbindung des Aktivierungskabels finden Sie im Abschnitt "6.7.3 RS485-Verbindung". Stecken Sie die Drähte in die Enable-Klemme gemäß den Beschriftungen auf der Unterseite des Wechselrichters.
6.10 DO-Anschluss
Der Wechselrichter verfügt über ein DO-Relais mit mehreren Funktionen, wie im Folgenden aufgezählt:
- Verbraucherlastkontrolle. In diesem Fall steuert das DO-Relais ein Schütz, das sich unter bestimmten Bedingungen öffnet oder schließt. Bitte wählen Sie das entsprechende Schütz gemäß der Lastleistung aus, z.B. Schütztypen der 3TF30-Serie von SIEMENS (3TF30 01-0X).
- Erdungsfehleralarm. In diesem Fall ist die zusätzlich erforderliche Ausstattung eine Lichtanzeige und/oder ein Summer.
| Relais | Auslösebedingung | Beschreibung |
| Verbraucherlaststeuerung | DerLaststeuerungsmodus wurde über das iSolarCloud App eingestellt. | Das Relais wird aktiviert, sobald die Bedingungen des Steuerungsmodus erfüllt sind. Siehe dazu "8.10.9 Lastregelung". |
| Erdfehleralarm | Der Erdfehler tritt ein. | Sobald der Wechselrichter das Erfehlersignal empfängt, schließt das Relais den Kontakt. Das Relais bleibt ausgelöst, bis der Fehler beseitigt wird. Siehe dazu "8.10.12 Erdungskontrolle". |

HINWEIS
- Zwischen dem Wechselrichter und den Verbrauchern ist ein AC-Kontakt zu installieren. Der direkte Anschluss der Last an den DO-Anschluss ist untersagt.
- Der Strom des DO-Trockenkontakts sollte 3 A nicht übersteigen.
- Der DO-Knoten wird nicht mehr angesteuert, sobald der Wechselrichter ausgeschaltet ist. Schließen Sie den AC-Kontakt mit dem manuellen Schalter an, um die Lasten zu steuern.
VVoorrggeehheennsswweeiissee
Eine ausführliche Beschreibung der Verbindung des DO-Kabels finden Sie im Abschnitt
"6.7.3 RS485-Verbindung". Stecken Sie die Drähte gemäß den Bezeichnungen auf der
Unterseite des Wechselrichters in die DO-Klemme.
6.11 DI Verbindung
DRM und Rundsteuerungsfunktion unterstützen nur eine Funktion zur gleichen Zeit.
DDRM
Der Wechselrichter unterstützt die im Standard AS/NZS 4777 angegebenen Demand-Response-Modi. Der Wechselrichter verfügt über einen Klemmenblock zum Anschluss an ein DRED.
Nach der Verbindung aktiviert das DRED DRMs, indem es die Anschlüsse kurzschließt, wie beschrieben in "Tabelle 6-4 Methode zum Aktivieren von DRMs".
Tabelle 6-4 Methode zum Aktivieren von DRMs
| Mode | Wird durch Kurzschlussklemmen aktiviert |
| DRM0 | R & C |
| DRM1 | D1/5 & C |
| DRM2 | D2/6 & C |
| DRM3 | D3/7 & C |
| DRM4 | D4/8 & C |
| DRM5 | D1/5 & R |
| DRM6 | D2/6 & R |
| DRM7 | D3/7 & R |
| DRM8 | D4/8 & R |
Die Modi von DRM0 bis DRM8 werden vom Wechselrichter unterstützt. Die Informationen sind auf der Bezeichnung oben am COM-Anschluss angegeben. Wechselrichter und DRED werden folgendermaßen verkabelt.

flowchart
graph TD
A["Wechselrichter"] --> B["D1/5"]
B --> C["S5"]
C --> D["S1"]
B --> E["S6"]
E --> F["S2"]
B --> G["S7"]
G --> H["S3"]
B --> I["S8"]
I --> J["S4"]
B --> K["R"]
K --> L["15.0"]
L --> M["00"]
N["C"] --> O["Output"]
Die Schalter, die im Status DRM0 \~ DRM8 gesperrt werden müssen, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
| DDeemmaanndd | RReessppoonnssee | MMooddee | BBes | Sswietdosha | S#itealtuussngg |
| DRM0 | OI0 | S1 | und S5 | sperren | |
| DRM1 | OI1 | S1 | sperren | ||
| DRM2 | OI2 | S2 | sperren | ||
| DRM3 | OI3 | S3 | sperren | ||
| DRM4 | OI4 | S4 | sperren | ||
| DRM5 | OI5 | S5 | sperren | ||
| DRM6 | OI6 | S6 | sperren | ||
| DRM7 | OI7 | S7 | sperren | ||
| DRM8 | OI8 | S8 | sperren |
In Deutschland verwenden Versorgungsunternehmen den Rundsteuerempfänger, um das Netzversandsignal umzuwandeln und als trockenes Kontaktsignal zu senden. Die Verkabelung der Rundsteuerempfänger-Trockenkontaktkabel ist in der folgenden Abbildung dargestellt:

flowchart
graph TD
A["Wechselrichter"] --> B["D1/5"]
A --> C["D2/6"]
A --> D["D3/7"]
A --> E["D4/8"]
A --> F["C"]
G["Rundsteuerempfänger"] --> H["DI 1+"]
G --> I["DI 1-"]
G --> J["DI 2+"]
G --> K["DI 2-"]
G --> L["DI 3+"]
G --> M["DI 3-"]
G --> N["DI 4+"]
G --> O["DI 4-"]
6.11.1 Zusammenbau des COM-Anschlusses
Schritt 1 Lösen Sie die Überwurfmutter vom COM-Stecker.

Schritt 2 Nehmen Sie den Anschlussblock heraus.

Schritt 3Entfernen Sie die Dichtung und führen Sie das Kabel durch die Kabelverschraubung.

Schritt 4 Entfernen Sie den Kabelmantel um 7 - 10 mm.


Schritt 5 Stecken Sie die Drähte gemäß der Kennzeichnung auf der Unterseite des Wechselrichters in die entsprechende Klemme.

Schritt 6Ziehen Sie an den Drähten, um zu ü berpr ü fen, ob sie fest installiert sind.
Schritt 7 Stecken Sie den Klemmenblock in den Stecker, bis er mit einem hörbaren Klicken einrastet.

Schritt 8Ziehen Sie die Überwurfmutter fest.

6.11.2 Installieren des COM-Steckers
Schritt 1 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von der COM-Klemme.

Schritt 2 Stecken Sie den COM-Stecker in die COM-Klemme an der Unterseite des Wechselrichters, bis ein akustisches Geräusch (Klicken) zu hören ist.

Schritt 3Ziehen Sie an den Kabeln, um zu überprüfen, ob sie fest sitzen.
Schritt 4Verbinden Sie das andere Ende mit dem DRED / Rundsteuerempfänger.
-- -- EENNDDEE
6.12 Backup-Verbindung
Schritt 1 Zusammenbau des BACK-UP-Anschlusses. Beziehen Sie sich auf "6.5.2 Montage des AC-Steckers".

Die PE-Leitung des Backup-Terminals ist für Australien und Neuseeland nicht erforderlich.
Schritt 2 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von der BACK-UP-Klemme.

Schritt 3Richten Sie den Backup-Anschluss und die BACK-UP-Klemme aus und verbinden Sie sie per Hand, bis ein „Klicken“ zu hören oder zu fühlen ist.

Schritt 4Ziehen Sie an den Kabeln, um zu prüfen, ob sie fest sitzen.
-- -- EENNDDEE
7 Inbetriebnahme
7.1 Inspektion vor der Inbetriebnahme
Überprüfen Sie folgende Punkte, bevor Sie den Wechselrichter starten:
- Der Gleichstromschalter des Wechselrichters und der externe Leistungsschalter sind getrennt.
- Der Wechselrichter muss für Betrieb, Wartung und Service zugänglich sein.
- Es befinden sich keine Gegenstände auf dem Wechselrichter.
- Der Wechselrichter ist ordnungsgemäß an die externen Geräte angeschlossen, und die Kabel sind an einem sicheren Ort verlegt und vor mechanischer Beschädigung geschützt.
- Der ausgewählte AC-Schutzschalter entspricht dem Handbuch und allen geltenden lokalen Normen.
- Alle ungenutzten Anschlussklemmen auf der Unterseite des Wechselrichters sind korrekt abgedichtet.
- Warnschilder & Etiketten sind intakt und lesbar.
7.2 Inbetriebnahmeverfahren
Wenn alle oben genannten Prüfpunkte den Anforderungen entsprechen, gehen Sie wie folgt vor, um den Wechselrichter das erste Mal in Betrieb zu nehmen.
Schritt 1 Schließen Sie den AC-Leistungsschalter an.
Schritt 2(Optional) Schließen Sie den externen Gleichstromleistungsschalter zwischen Wechselrichter und Batterie an, wenn eine Batterie vorhanden ist.
Schritt 3(Optional) Schalten Sie die Batterie manuell ein, sofern eine Batterie angeschlossen ist.
Schritt 4Drehen Sie den Gleichstromschalter in die „ON“ -Position. Der Gleichstromschalter kann in den Wechselrichter integriert oder vom Kunden installiert werden. Warten Sie mindestens 5 Minuten.
Schritt 5Wenn die Einstrahlungs- und Netzbedingungen den Anforderungen entsprechen, bleibt der Wechselrichter im Normalbetrieb. Die Verbindungsherstellung zwischen Wechselrichter und Netz kann einige Minuten oder etwas länger dauern, abhängig von dem in den Grundeinstellungen gewählten Ländercode und dem Zustand des gegebenen Standortnetzes.
Schritt 6Beobachten Sie die LED-Anzeige, um sicherzustellen, dass sich der Wechselrichter im Normalbetrieb befindet. (Siehe "Tabelle 2-2 Zustandsbeschreibung der Status-LEDs").
-- -- EENNDDEE
7.3 App-Vorbereitung
Schritt 1 Installieren Sie die iSolarCloud-App mit der neuesten Version. Siehe hierzu "8.2 Herunterladen und installieren".
Schritt 2Kontoregistrierung. Siehe hierzu "8.3 Account Registration". Wenn Sie das Konto und das Passwort vom Händler/Installateur oder von SUNGROW erhalten haben, überspringen Sie diesen Schritt.
Schritt 3Laden Sie das Firmware-Paket im Voraus auf das mobile Gerät herunter. Siehe hierzu "8.10.11 Aktualisieren der Firmware". Dies dient dazu, Download-Fehler aufgrund eines schlechten Netzwerksignals vor Ort zu vermeiden.
-- -- EENNDDEE
7.4 Eine Anlage erstellen
Die Screenshots zum Anlegen einer Anlage dienen nur als Referenz. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem aktuellen Bildschirm.
Schritt 1 Öffnen Sie die App, tippen Sie auf der oberen rechten Ecke und tippen Sie auf Select Server. Wählen Sie denselben Server wie bei der Registrierung.

Abbildung 7-1 Auswählen des Servers
Schritt 2Geben Sie das Konto und das Passwort auf dem Anmeldebildschirm ein und tippen Sie auf Login, um den Startbildschirm der App aufzurufen.
Schritt 3Tippen Sie auf das Symbol in der oberen rechten Ecke, um den Erstellungsbildschirm aufzurufen.

AAbbbbiilldduunngg 77--22 Kraftwerk erstellen
Schritt 4 Wählen Sie den Anlagentyp RESIDENTIAL und den Wechselrichtertyp HYBRID aus.

AAbbbbiilldunngg 77--33 Auswahl des Anlagen-/Wechselrichtertyps
Schritt 5Scannen Sie den QR-Code auf dem Kommunikationsgerät oder geben Sie die Seriennummer des Kommunikationsgeräts manuell ein. Tippen Sie auf Next nachdem der QR-Code erkannt wurde oder die eingegebene Seriennummer korrekt ist, und tippen Sie dann auf CONFIRM. Ihr mobiles Gerät ist damit erfolgreich mit dem WiNet-S verbunden.

AAbbbbiilldduunngg 77--44 Mobiles Gerät mit WiNet-S verbinden
Schritt 6 Wählen Sie den Internetzugangsmodus auf WLAN(CONNECTED) oder ETHERNET entsprechend der aktuellen Verbindung. Die folgende Beschreibung bezieht sich auf den WLAN-Zugangsmodus.

Abbildung 7-5 Auswählen des Internetzugangsmodus
Schritt 7 Der Bildschirm EASY CONNECT INSTRUCTION fordert Sie auf. Dr ücken Sie die Multifunktionstaste am WiNet-S-Modul einmal, um den EasyConnect-Modus einzuschalten. Die WLAN-Anzeige am WiNet-S blinkt schnell, wenn dieser Modus eingeschaltet ist. Kehren Sie zur App zurück. Der Bildschirm zeigt die erfolgreiche Verbindung mit dem WLAN des Wechselrichters an. Tippen Sie auf NEXT.

AAbbbbiilldduunngg 77--66 Einschalten des EasyConnect-Modus
HINWEIS
Der EasyConnect-Modus kann nur verwendet werden, wenn der Router mit 2,4 GHz arbeitet.
Wenn der EasyConnect-Modus fehlschlägt, finden Sie in der WiNet-S-Kurzanleitung die Anweisungen für andere Modi.
Schritt 8Verbinden Sie den Wechselrichter mit dem Router-Netzwerk. Geben Sie den Netzwerknamen und das Passwort ein. Tippen Sie auf NEXT und auf dem Bildschirm werden Informationen zur erfolgreichen Verbindung mit dem Router-Netzwerk angezeigt.

AAbbbbiilldduunngg 77--77 Anschluss des Wechselrichters an das Router-Netzwerk
-- ENDE
7.5 Initialisierung des Geräts
Der Wechselrichter ist erfolgreich mit dem Router verbunden.
Wenn kein aktuelles Geräte-Upgrade-Paket vorhanden ist, überspringen Sie die Schritte 1 und 2.
Der tatsächliche Initialisierungsvorgang kann länderspezifisch abweichen. Bitte beachten Sie die aktuelle App-Anleitung.
Schritt 1 Wenn ein aktuelles Geräte-Upgrade-Paket verfügbar ist, wird das folgende Eingabeaufforderungsfenster eingeblendet. Tippen Sie auf UPDATE NOW, um das neueste Update-Paket herunterzuladen.

Schritt 2 Nach dem Download würde die Aktualisierung etwa 15 Minuten dauern. Nach erfolgreichem Upgrade zeigt der Bildschirm die Versionsnummern vor und nach dem Upgrade sowie die Upgrade-Zeit an. Tippen Sie auf NNEEXXTT.

Wenn die Kommunikationsausrüstung upgegradet wird, prüfen und bestätigen Sie nach erfolgreichem Upgrade, dass das Mobilgerät mit dem WLAN des Wechselrichters verbunden ist.
Schritt 3Tippen Sie auf Country/Region und wählen Sie das Land, in dem der Wechselrichter installiert ist.
HINWEIS
Der Parameter Land/Region muss auf das Land (Region) eingestellt werden, in dem der Wechselrichter installiert ist. Andernfalls meldet der Wechselrichter möglicherweise Fehler.
Schritt 4Wenn das Land auf Australien eingestellt ist, stellen Sie zusätzlich den zutreffenden Netzdienstanbieter und dann den Netztyp ein.

Das hier gezeigte Bild dient nur als Referenz. Beachten Sie die tatsächliche Schnittstelle für die unterstützten Netzwerkdienstleister.
Schritt 5 Initialisieren Sie die Parameter entsprechend den lokalen Netzanforderungen, einschließlich Netztyp, Blindleistungsregelungsmodus usw. Der Bildschirm zeigt an, dass der Wechselrichter erfolgreich konfiguriert ist.

AAbbbbiilldduunngg 77--1100 Initialisierung von Parametern
-- -- EENNDDEE
7.6 Konfigurieren der Anlage
Der Wechselrichter ist erfolgreich in die Anlage eingefügt und initialisiert. Beachten Sie die Hinweise in den vorherigen Abschnitten.
Der Händler/Installateur, der eine Anlage für den Endbenutzer erstellt, muss die E-Mail-Adresse des Endbenutzers erhalten. Beim Konfigurieren einer Anlage ist die E-Mail-Adresse erforderlich, und jede E-Mail-Adresse kann nur einmal registriert werden.
Schritt 1 Auf dem Bildschirm der App wird der hinzugefügte Wechselrichter angezeigt. Tippen Sie auf NNEEXXTT, um die Anlage zu konfigurieren.

AAbbbbiilldduunngg 77--1111 Anzeige des hinzugefügten Wechselrichters
Schritt 2Füllen Sie die Anlageninformationen aus. Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

AAbbbbiildduunngg 77--1122 Eingeben von Anlageninformationen
Schritt 3(Optional) F üllen Sie die Tarifinformationen aus. Der Strompreis kann auf einen bestimmten Wert oder einen Time-of-Use-Tarif eingestellt werden.

AAbbbbiilldduunngg 77--1133 Eingeben von Anlageninformationen
Schritt 4Geben Sie die E-Mail-Adresse des Endbenutzers ein. Wenn Sie das erste Mal die E-Mail-Adresse des Endbenutzers eingeben, erstellt das System ein Konto für den Endbenutzer und sendet eine E-Mail an den Endbenutzer. Der Endbenutzer kann das Konto über die E-Mail aktivieren.

Der Händler/Installateur erstellt Anlagen für den Endbenutzer und kann die Anlagen standardmäßig verwalten.

AAbbbbiilldduunngg 77--1144 Eingeben der E-Mail des Eigentümers
Schritt 5Tippen Sie auf NEXT, um zu warten, bis sich der Wechselrichter mit der iSolarCloud verbindet.

AAbbbbiilldduunngg 77--1155 Konfiguration abgeschlossen
Schritt 6(Optional) Tippen Sie auf View live data for the device, setzen Sie ein Häkchen bei Inverter oder Total Plant Devices und tippen Sie auf ALL PLANTS OPEN. Das Uhrensymbol zeigt an, dass die Funktion der Live-Datenansicht erfolgreich aktiviert wurde. Tippen Sie auf den Wechselrichter, um die Live-Daten zu Spannung, Strom, Leistung oder Kurvenverlauf anzuzeigen.

AAbbbbiilldduunngg 77--1166 Live-Datenansicht Funktionseinstellung

Wenden Sie sich an den Service von Sungrow für die Geräte, die die Live-Daten-Funktion unterstützen.
Schritt 7Tippen Sie auf BACK, um zum Bildschirm COMPLETED zu gelangen. Tippen Sie auf PDF REPORT, um den Anlagenkonfigurationsbericht zu exportieren.
Schritt 8 Tippen Sie auf BACK, um zum Bildschirm COMPLETED zu gelangen. Tippen Sie auf DASHBOARD, um zur ü ckzukehren. Aktualisieren Sie anschließend die Seite manuell, bis die neu angelegte Anlage mit dem Status „in Betrieb genommen“ angezeigt wird.
-- -- EENNDDEE
8 iSolarCloud App
8.1 Kurze Einführung
Die iSolarCloud App kann über WLAN eine Kommunikationsverbindung zum Wechselrichter herstellen und stellt Funktionen wie Fern überwachung,
Datenprotokollierung und Near-End-Wartung des Wechselrichters bereit. Benutzer können auch Wechselrichterinformationen anzeigen lassen und Parameter über die App einstellen.
* Für den Direct Login über WLAN, ist ein von SUNGROW entwickeltes und hergestelltes Drahtloskommunikationsmodul erforderlich. Die iSolarCloud App kann auch eine Kommunikationsverbindung zum Wechselrichter über eine kabelgebundene Ethernet-Verbindung herstellen.

- In diesem Handbuch wird lediglich beschrieben, wie Sie eine direkte Wartung über eine WLAN -Direktverbindung durchführen.
- Die Abbildungen in diesem Handbuch basieren auf der Android-Version 2.1.6. Die tatsächlichen Oberflächen können abweichen.
8.2 Herunterladen und installieren
Methode 1
Laden und installieren Sie die App über die folgenden Anwendungsplattformen:
• MyApp (Android, Benutzer im Festland China)
• Google Play (Android, Benutzer außerhalb Chinas)
- App-Store (iOS)
Methode 2
Scannen Sie den folgenden QR-Code, um die App gemäß den herunterzuladen und zu installieren.

Das App-Symbol wird nach der Installation auf dem Startbildschirm angezeigt.

8.3 Kontoregistrierung
Das Konto unterscheidet zwei Benutzergruppen, Endbenutzer und Händler/Installateur.
- Der Endbenutzer kann Anlageninformationen ansehen, Anlagen erstellen, Parameter einstellen, Anlagen teilen, etc.
- Der Verteiler/Installateur kann dem Endbenutzer helfen, Anlagen zu erstellen, zu verwalten, zu installieren oder zu warten und Benutzer und Organisationen zu verwalten.
Schritt 1 Tippen Sie auf REGISTER um den Registrierungsbildschirm aufzurufen.
Schritt 2 Wählen Sie End user oder Distributor/Installer um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

AAbbbbiilldduunngg 88--11 Auswählen der Benutzergruppe
Schritt 3F üllen Sie die Registrierungsinformationen aus, einschließlich Serverauswahl, E-Mail, Bestätigungscode, Passwort und Bestätigung, Land (Region) und Zeitzone. Der Händler/Installateur hat die Berechtigung, den Unternehmensnamen und den Code des übergeordneten Händlers/Installateurs einzutragen.

Der Code des übergeordneten Händlers/Installateurs kann beim übergeordneten Händler/Installateur erfragt werden. Nur wenn Ihre Organisation zur oberen Ebene der Händler-/Installateurorganisation gehört, können Sie den entsprechenden Code ausfüllen.
Schritt 4Markieren Sie Accept privacy protocol und tippen Sie auf Register, um den Registrierungsvorgang abzuschließen.
-- - ENDDEE
8.4 Anmeldung (Login)
8.4.1 Anforderungen
Die folgenden Elemente sollten den folgenden Anforderungen entsprechen:
• Die AC- und DC-Seite oder die AC-Seite des Wechselrichters ist eingeschaltet.
• Die WLAN-Funktion des Mobiltelefons ist aktiviert.
- Das Mobiltelefon befindet sich innerhalb der Reichweite des vom Kommunikationsmodul erzeugten Funknetzes.
8.4.2 Login-Schritte
Schritt 1 Drücken Sie die Multifunktionstaste am WiNet-S-Modul 3 Mal, um den WLAN-Hotspot zu aktivieren. Es ist kein Passwort erforderlich und die Gültigkeitsdauer beträgt 30 Minuten.
Schritt 2Verbinden Sie das Mobiltelefon mit dem WLAN-Netzwerk mit der Bezeichnung „SG-xxxxxxxxxx“ (xxxxxxxxxx ist die Seriennummer, die auf der Seite des Kommunikationsmoduls angegeben ist).
Schritt 3Öffnen Sie die App, um den Anmeldebildschirm aufzurufen, und tippen Sie auf „Lokaler Zugriff“, um zum nächsten Bildschirm zu gelangen.
Schritt 4 Wählen Sie „WLAN“ aus, geben Sie das Passwort ein und tippen Sie auf „LOGIN“.

Der anfängliche Benutzername lautet „user“ und das Passwort „pw1111“. Dieses muss zum Erhalt der Kontosicherheit geändert werden.

AAbbbbiilldduunngg 88--22 Direkte WLAN Verbindung
Schritt 5Wenn der Wechselrichter noch nicht initialisiert ist, navigieren Sie zur Oberfläche für die Schnelleinstellungen, um die Schutzparameter zu initialisieren. Detaillierte Informationen finden Sie unter "8.5 Grundeinstellungen".

Deutschland

Außer Deutschland
HINWEIS
Der Parameter „Land (region)” muss auf das Land eingestellt sein, Wechselrichter installiert ist. Andernfalls gibt der Wechselrichter möglicherweise eine Fehlermeldung wieder.
in dem d
Schritt 6Tippen Sie nach Abschluss der Einstellungen auf „Hochfahren“ in der oberen rechten Ecke und das Gerät wird initialisiert. Die App beginnt mit dem Senden von Anweisungen und das Gerät wird für den Betrieb hochgefahren.
Schritt 7 Nach den Initialisierungseinstellungen kehrt die App automatisch zur Startseite zur ü ck.
-- -- EENNDDEE
8.5 Grundeinstellungen
8.5.1 Einspeisebegrenzung
Die Funktion für die Einspeisungsbegrenzung steuert die von der Anlage in das Netz eingespeiste Strommenge. Häufig wird diese Funktion auch als "Exportbeschränkung" oder "Null-Export" bezeichnet. Die Funktion zur Elnspeisebegrenzung erfordert die Verwendung eines Energiezählers. Ohne den Energiezähler steht die Einspeisebegrenzung nicht zur Verfügung.
Tabelle 8-1 Beschreibung der Parameter der Einspeisebegrenzung
| PPaarraameetteen | Standardwert | Bereich | ||
| Deutschland | Sonstiges | Deutschland | Sonstiges | |
| PV- Installationslei-stung | Nennleistung | - | Nennleistung ~ 300.00 | - |
| Dynamische Einspeisebegr- enzung | EIN | AUS | EIN/AUS | |
| Maximale Einspeiseleist-ung | PV- Installationslei-stung x 70 % | Nennleist-ung | 0 ~ PV- Installationsleis-tung | 0 ~ Nennleistung |
| Maximaler Einspeiseanteil | 70.0%* | 100.0% | 0 ~ 100% | |
| Leistungen von weiteren Stromerzeugu-ngssystemen | Hängt von der Unternehmen ab Wechselrichterleistung von Wechselrichtern ande | |||
* Wenn die Leistungsregelung von einem Logger eines Drittanbieters geregelt wird, aktivieren Sie die Leistungsbegrenzung standardmäßig auf 100 %.
8.5.2 Netzunabhängiger Betrieb
Der Off-Grid-Modus (netzunabhängiger Betrieb) ist standardmäßig deaktiviert, der Benutzer kann parametrieren, wieviel Batterie-Füllstand (SOC) für den netzunabhängigen Betrieb vorgehalten werden soll. Der reservierte SOC für Off-Grid ist der minimale Batteriefüllstand im netzgebundenen Betrieb. Der für den netzunabhängigen Betrieb reservierte SOC wird im Fall eines Netzausfalls den Notlasten bereitgestellt.
8.5.3 Modus zur Blindleistungsregulierung
Der Wechselrichter verfügt über eine Funktion zur Blindleistungsregulierung. Verwenden Sie den Parameter "Blindleistungs-Regelungsmodus", um diese Funktion zu aktivieren und wählen Sie einen angemessenen Regulierungsmodus.
Tabelle 8-2 Beschreibungen der Modi zur Blindleistungsregulierung:
| MMoodduus | Beesscchhreeibbuunnggeenn |
| Off | Der PF (Leistungsfaktor) ist festgelegt auf +1,000. |
| PF | Die Blindleistung kann über den Parameter PF (Leistungsfaktor) geregelt werden. |
| Q(t) | Die Blindleistung kann über den Parameter Q-Var limits (in %) geregelt werden. |
| Q(P) | Der PF ändert sich mit der Ausgangsleistung des Wechselrichters. |
| Q(U) | Die Blindleistung ändert sich mit der Netzspannung. |
„Off” -Modus
Die Blindleistungsregelungsfunktion ist deaktiviert. Der PF ist auf +1,000 begrenzt.
„PF” -Modus
Der Leistungsfaktor (PF) ist fest vorgegeben und der Blindleistungssollwert wird anhand der aktuellen Leistung berechnet. Der PF liegt zwischen 0,8 voreilend und 0,8 nacheilend.
Voreilend: Der Wechselrichter speist Blindleistung in das Netz ein.
Nacheilend: Der Wechselrichter speist Blindleistung in das Netz ein.
„Q(t)” -Modus
Im Q(t)-Modus ist die Nennblindleistung des Systems fest vorgegeben, und das System speist Blindleistung gemäß dem gelieferten Blindleistungsverhältnis ein. Die „Einstellung Blindleistungsverhältnis“ wird über die App eingestellt.
Der Einstellbereich des Blindleistungsverhältnisses beträgt 0 \~ 100 % oder 0 \~ -100 %, entsprechend den Bereichen der induktiven bzw. kapazitiven Blindleistungsregelung.
„Q(P)” -Modus
Der PF des Wechselrichterausgangs variiert in Abhängigkeit von der Ausgangsleistung des Wechselrichters.
Tabelle 8-3 Beschreibungen der Parameterwerte des „Q(p)“-Modus:
| PPaarraamme | BReerschhrreeiibbuunngg | VVoorreeinnsstteellluunngg | BBeerreeiicchh | |
| DDEE | AAUU | |||
| Q(P) Kurve | Wählen Sie die entsprechende Kurve gemäß den örtlichen Vorschriften | A | A, B, °C | |
| QP_P1 | Ausgangsleistung an Punkt P1 auf der Q(P)-Moduskurve (in Prozent) | 20% | 25% 10% ~ 100% | |
| QP_P2 | Ausgangsleistung an Punkt P2 auf der Q(P)-Moduskurve (in Prozent) | 50% | 20% ~ 100% | |
| QP_P3 | Ausgangsleistung an Punkt P3 auf der Q(P)-Moduskurve (in Prozent) | 100% | 20% ~ 100% | |
| QP_K1 | Leistungsfaktor (PF) bei an Punkt P1 auf der Q(P)-Moduskurve | 1 | ||
| QP_K2 | Leistungsfaktor (PF) bei an Punkt P2 auf der Q(P)-Moduskurve | 1 | Kurve A/C: 0.8~1Kurve B:-0.6~0.6 | |
| QP_K3 | Leistungsfaktor (PF) bei an Punkt P3 auf der Q(P)-Moduskurve | 0.95 | 0.90 | |
| QP_EnterVoltage | Prozentuale Spannung zur Aktivierung der Q(P)-Funktion | 105% | 100% ~ 110% | |
| QP_ExitVoltage | Prozentuale Spannung zur Deaktivierung der Q(P)-Funktion | 100% | 90% ~ 100% | |
| QP_ExitPower | Leistungsprozentsatz für Q(P)-Funktionsdeaktivierung | 20% | 1% ~ 20% | |
| QP_EnableMode | Prozentuale Leistung zur Deaktivierung der Q(P)-Funktion | Ja | Ja/No. | |
* Kurve C ist reserviert und stimmt derzeit mit Kurve A ü berein.

Die Blindleistungsausgabe des Wechselrichters hängt von der Netzspannung ab.
Tabelle 8-4 Beschreibungen der Parameterwerte des „Q(U)“ -Modus:
| PPaarraammeetteerr Beschreibung | Voreinstellung | Bereich | ||
| DE | AU | |||
| Q(U) Kurve | Wählen Sie die entsprechende Kurve gemäß den örtlichen Vorschriften | A | A, B, C | |
| Hysterese-Verhältnis | Hysterese-Spannungsbreite auf der Q(U)-Moduskurve | 0 | 0 ~ 5% | |
| QU_V1 | Netzspannung-Grenzwert an Punkt P1 auf der Q(U)-Moduskurve | 93% | 90% | 80% ~ 100% |
| QU_Q1 | Q/Sn-Wert an Punkt P1 auf der Q(U)-Moduskurve | -60% | -30% | -60% ~ 0 |
| QU_V2 | Netzspannungs-Grenzwert an Punkt P2 auf der Q(U)-Moduskurve | 97% | 95.6% | 80% ~ 110% |
| QU_Q2 | Q/Sn-Wert an Punkt P2 auf der Q(U)-Moduskurve | 0 | -60% ~ 60% | |
| QU_V3 | Netzspannungsgrenze an Punkt P3 auf der Q(U)-Moduskurve | 103-% | AU:108.7% NZ:108.6% | 100% ~ 120% |
| QU_Q3 | Q/Sn-Wert an Punkt P3 auf der Q(U)-Moduskurve | 0 | -60% ~ 60% | |
| QU_V4 | Netzspannungs-Grenzwert an Punkt P4 auf der Q(U)-Moduskurve | 107-% | AU:115.2% NZ:110.8% | 100% ~ 120% |
| QU_Q4 | Q/Sn-Wert an Punkt P4 auf der Q(U)-Moduskurve | 60% | 30% | 0 ~ 60% |
| PPaarraammeetteerr BBeesscchhrreeiibbuunngg | VVoorreeiinnsstteelliluunngg | ||
| DDEE AAUU | BBeerreeiicchh | ||
| QU_EnterPower | Prozentuale Wirkleistung zur Q(U)-Funktionsaktivierung | 80% | 20% ~ 100% |
| QU_ExitPower | Prozentuale Wirkleistung zur Q(U)-Funktionsdeaktivierung | 10% 1% ~ 20% | |
| QU_EnableMode | Bedingungslose Aktivierung/Deaktivierung der Q(U)-Funktion | Ja | Ja/No./PF-Wertbegrenzen |
* Kurve C ist reserviert und stimmt derzeit mit Kurve A ü berein.

line
| Point | Stromnetzspannung | Q/Sn | |-------|---------------------|------| | P1 | Oberer Q/Sn Ind | High | | P2 | Oberer Q/Sn Ind | Low | | P3 | Stromnetzspannung | Low | | P4 | Stromnetzspannung | Low |
line
| Phase | Stromnetz-spannung | | :--- | :--- | | P1 | Q/Sn | | P2 | Q/Sn | | P3 | Q/Sn | | P4 | Q/Sn |AAbbbbiilldduunngg 88-44 Q(U)-Kurve
8.6 Funktions ü bersicht
Die App bietet eine Anzeige der Parameter und Einstellfunktionen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

flowchart
graph TD
A["iSolarCloud"] --> B["Home"]
A --> C["Betriebsdaten"]
A --> D["Log"]
A --> E["Mehr"]
D --> F["Das Diagramm"]
D --> G["Alarmaufzeichnungen"]
E --> H["WLAN konfigurieren"]
E --> I["Einstellungen"]
E --> J["Firmware update"]
E --> K["Softwareversion"]
Abbildung 8-5 Baumkarte von App-Funktionen
8.7 Home
Die Startseite der App wird in der folgenden Abbildung gezeigt.

AAbbbbiilldduunngg 88--66 Home
Tabelle 8-5 Beschreibung der Startseite
| NNrr.. NNaammee | BBeesscchhrreeiibbuunngg | |
| 1 | Leistungs-Flussschema | Visualisiert die PV-Stromerzeugungsleistung, die Einspeiseleistung usw. Die Linie mit einem Pfeil zeigt den Energiefluss zwischen den angeschlossenen Geräten an und der Pfeil beschreibt die Energieflussrichtung. |
| 2 | Ertrag heute | Zeigt die heutige Stromerzeugung des Wechselrichters an |
| 3 | Direkter Stromverbrauch heute | Zeigt den heutigen von den Lasten direkt verbrauchten Strom an |
| 4 | Batt. SOC | Zeigt die verbleibende Batteriekapazität an |
| 5 | Heutige Eigenverbrauchsrate | Zeigt die heutige Eigenverbrauchsrate der PV-Anlage an |
| 6 | Navigationsleiste | Enthält Menüs für „Home“, „Betriebsdaten“, „Log“ und „Mehr“. |
Wenn der Wechselrichter nicht im Normalbetrieb arbeitet, erscheint das Fehlersymbol in der oberen linken Ecke des Bildschirms. Benutzer können auf das Symbol tippen, um detaillierte Fehlerinformationen und Korrekturmaßnahmen anzuzeigen.
8.8 Betriebsdaten
Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Betriebsdaten“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen (siehe folgende Abbildung).

AAbbbbiilldduunngg 88--77 Betriebsdaten
Die Betriebsdaten umfassen Informationen zur PV-Anlage, Wechselrichter, Stromnetz inklusive Eingangs- und Ausgangsleistung sowie zum Batteriesystem.
8.9 Log
Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Log“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen (siehe folgende Abbildung).

AAbbbbiilldduunngg 88--88 Log
Auf dem Bildschirm „Log“ können sich Benutzer Diagramme anzeigen lassen und Fehleralarmaufzeichnungen überprüfen.
8.9.1 Das Diagramm
Der Menüpunkt "Das Diagramm" beinhaltet eine illustrierte Grafik zur täglichen Stromerzeugung, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

AAbbbbiilldduunngg 88--99 Leistungskurve
Die App visualisiert Aufzeichnungen der Stromerzeugung in einer Vielzahl von Formen, einschließlich eines täglichen Stromerzeugungsdiagramms, eines monatlichen Stromerzeugungshistogramms, eines jährlichen Stromerzeugungshistogramms und eines gesamten Stromerzeugungshistogramms.
Tabelle 8-6 Beschreibung der Aufzeichnungen zur Stromerzeugung
| PPuunnkkt | BBeesscchhrreeibbuunngg |
| Graph über tägliche Stromerzeugung | Zeigt tagesaktuelle Daten zu Stromerzeugung, Batteriebeladung, Einspeisestrom und direktem Stromverbrauch an |
| Histogramm zur monatlichen Stromerzeugung | Zeigt monatliche Daten zu Stromerzeugung, Batteriebeladung, Einspeisestrom und direktem Stromverbrauch an |
| Histogramm zur jährlichen Stromerzeugung | Zeigt Jahresdaten zu Stromerzeugung, Batteriebeladung, Einspeisestrom und direktem Stromverbrauch an |
| Histogramm zur gesamten Stromerzeugung | Zeigt die Gesamtdaten zu Stromerzeugung, Batteriebeladung, Einspeisestrom und direktem Stromverbrauch an |
8.9.2 Alarmaufzeichnungen
Im Men ü punkt "Alarmaufzeichnungen" werden Fehlermeldungen und Informationen zur PV-Anlage gesammelt und aufgelistet. Der sich öffnende Bildschirm ist in nachstehender Grafik ersichtlich.

AAbbbbiilldduunngg 88--1100 Alarmaufzeichnungen

Klicken Sie auf, um ein Zeitsegment auszuwählen und die entsprechenden Protokolle anzuzeigen.
Wählen Sie eines der Protokolle in der Liste aus und klicken Sie auf das Protokoll, um die detaillierten Fehlerinformationen einzusehen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Abbildung 8-11 Detaillierte Informationen zu einer Störungsmeldung
8.10 Mehr
Tippen Sie in der Navigationsleiste auf „Mehr“, um zu folgendem Bildschirm zu gelangen.

AAbbbbiilldduunngg 88--1122 Mehr

flowchart
graph TD
A["Mehr"] --> B["Einstellungen"]
A --> C["Firmware update"]
B --> D["System-Parameter"]
B --> E["Betriebs-Parameter"]
B --> F["Parameter der Leistungsregelung"]
B --> G["Parameter des Energiemanagements"]
B --> H["Kommunikations-Parameter"]
D --> I["Betriebsdauer"]
D --> J["Reguläre Parameter"]
D --> K["Netzunabhängige Parameter"]
F --> L["Aktive Einstellung"]
F --> M["Blindleistungsantwort"]
G --> N["Batterieentladezeit"]
G --> O["Batterie Zwangsladezeit"]
G --> P["Ladungsreglung"]
Der Bildschirm „Mehr“ unterstützt die folgenden Vorgänge:
- Einstellungmöglichkeit diverser Systemparameter, einschließlich Wechselrichter- oder Energiemanagement-Parameter.
- Aktualisierung der Wechselrichter-Firmware (ARM/DSP/PVD/CPLD).
8.10.1 System-Parameter
Tippen Sie auf „Einstellungen -> System-Parameter“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen (siehe folgende Abbildung).

AAbbbbiilldduunngg 88--1133 System-Parameter
HHoocchhffaahhrreenn//HHeerruuteerrffaahhreen
Tippen Sie auf „Hochfahren/Heruterfahren“, um Anweisungen zum Hoch-/Herunterfahren an den Wechselrichter zu senden.
In Australien und Neuseeland ist die Option „Hochfahren“ verboten, wenn der DRM-Status DRM0 aktiv ist.
Die richtige Systemzeit ist sehr wichtig. Eine falsche Systemzeit wirkt sich direkt auf die Datenprotokollierung und den Stromerzeugungswert aus. Die Uhr hat ein 24-Stunden-Format.
8.10.2 Betriebsdauer
Tippen Sie auf „Einstellungen -> Betriebsparameter -> Betriebsdauer“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen. Hier können Sie die „Standby-Dauer“ und „Wartezeit nach Fehler“ einstellen.

AAbbbbiilldduunngg 88--1144 Betriebsdauer
Tabelle 8-7 Beschreibung der Laufzeitparameter
| PPaaraammeetteer | ErklärungVoreinst-eellluunngg | BBeereeicchh | |
| Standby-Dauer | Die Zeit, die der Wechselrichter benötigt, um aus dem Standby-Modus im fehlerfreien Zustand in den Betriebsmodus zu wechseln | 60 s | 20 s ~ 900 s |
| Wartezeit nach Fehler | Die Zeit, die der Wechselrichter benötigt, um vom Fehlerzustand in den Normalzustand zurückzukehren (der Wechselrichter ist nicht in Betrieb). | 60 s | 0 s ~ 3.600 s |
8.10.3 Reguläre Parameter
Tippen Sie auf „Einstellungen -> Betriebsparameter -> Reguläre Parameter“, um den Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Abbildung 8-15 Reguläre Parameter
Nach dem Anschließen der Last an die DO-Klemmen wird ein Relaissteuersignal gesendet. Benutzer können den Steuermodus der DO-Konfiguration flexibel nach individuellen Anforderungen einstellen.
Tabelle 8-8 Der Steuermodus der DO-Konfiguration
| MMoodduuss | BBeesscchhrreeiibbuunngg ddeerr EEiinnsstteelllluunngg |
| AUS | - |
| Regelmodus Last Siehe "8.10.9 Lastregelung" | |
| Erdungskontrolle Siehe "8.10.12 Erdungskontrolle" | |
8.10.4 Netzunabhängige Parameter
Tippen Sie auf „Einstellungen -> Betriebsparameter -> Netzunabhängige Parameter“, um den Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Abbildung 8-16 Netzunabhängige Parameter
Siehe Beschreibung in "8.5.2 Netzunabhängiger Betrieb".
8.10.5 Aktive Einstellung
Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter der Leistungsregelung -> Aktive Einstellung“, um den Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

Abbildung 8-17 Aktive Einstellung
Tabelle 8-9 Beschreibung der Wirkleistungsregelung
| PPaarraammeetteerr | BBeesscchhrreelibbuunngg | VVoorreeiinn--BBeerreeiicchssstteelliluunngg |
| SanftanlaufWirkleistung nachFehler | Schalter zum Aktivieren/Deaktivieren der Soft-Start-Funktionder Wirkleistung nach Auftreten eines Fehlers | Ein Ein/Aus |
| SanftanlaufzeitWirkleistung nachFehler | Die Soft-Start-Zeit, die erforderlichist, um die Wirkleistung nachAuftreten eines Fehlers von 0 aufden Nennwert zu erhöhen | 600 s1 s ~ 1.200s |
| WirkleistungGradientensteuerung | Legen Sie fest, ob dieWirkleistungsgradientenregelungaktiviert werden soll | Ein Ein/Aus |
| WirkleistungAbfallgradient | Legen Sie fest, wie schnell sich dieWirkleistung des Wechselrichterspro Minute verringert. | 393 %/min ~6.000%/min |
| WirkleistungAnstiegsgradient | Legen Sie fest, wie schnell sich die/Wirkleistung des Wechselrichterspro Minute erhöht. | |
| WirkleistungBeibehaltungEinstellungen | Legen Sie fest, ob dieWirkleistungseinstellungendauerhaft fortbestehen sollen. | Aus Ein/Aus |
| GrenzwertWirkleistung | Schalter zur Begrenzung derWirkleistung | Ein Ein/Aus |
| GrenzwertverhältnisWirkleistung | Das Verhältnis des Wirkleistungs-grenzwerts zur Nennleistung inProzent | 100.0% 0 ~ 110% |
| Ripple Control Schalter für Ripple Control | Aus Ein/Aus | |
8.10.6 Blindleistungs-Steuerung
Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter der Leistungsregelung -> Regelung Blindleistung“, um den Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

AAbbbbiildduunngg 88--1188 Regelung Blindleistung
Tabelle 8-10 Beschreibung der Blindleistungsregelung
| PPaarraammeetteer | BBeesscchhrreeiibbuunngg | VVoorreei-nnsstteellBBeerreeiicchhuunngg | |
| Blindleistung | Legen Sie fest, ob die | ||
| Beibehaltung | Wirkleistungseinstellungen dauerhaft | Ein | Ein/Aus |
| Einstellungen | fortbestehen sollen. | ||
| Regelmodus | Siehe "8.5.3 Modus zur | Off / PF /Qt / Q(P) /Q(U) | |
| Blindleistung | Blindleistungsregulierung" | ||
8.10.7 Batterieentladezeit
Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter des Energiemanagements -> Batterieentladezeit", um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

AAbbbbiilldduunngg 88--1199 Batterieentladezeit
8.10.8 Batterie Zwangsladezeit
Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter des Energiemanagements -> Batterie Zwangsladezeit“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

AAbbbbiilldduunngg 88--2200 Batterie Zwangsladezeit
Wenn kein PV-Strom vorhanden ist, wird während dieses Zeitraums das Energiesystem durch den importierten Strom aus dem Netz aufgeladen, bis der Ziel-SOC erreicht ist. Es wird empfohlen, den Zeitraum außerhalb der Hochtarif-Zeiten festzulegen. Die Ladeenergie stammt vorrangig aus der überschüssigen PV-Energie, vor der Verwendung der Energie aus dem Netz. Bei fehlender PV-Energie bezieht der Wechselrichter die Ladeleistung aus dem öffentlichen Netz.
8.10.9 Lastregelung
Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter des Energiemanegements -> Lastregelung“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen, auf dem Sie den „Regelmodus Last“ einstellen können. Der Regelungsmodus für Last 1 umfasst „Zeitplan-Modus“, „Schalter-Modus“ und „Intelligenter Modus“.

AAbbbbiilldduunngg 88--2211 Lastregelung
Zeitplan-Modus
Stellen Sie in diesem Modus die Startzeit von Last 1 und die Endzeit von Last 1 ein, in welchem Last 1 vom Wechselrichter angesteuert werden sol. Das System steuert den Lastbetrieb während des Intervalls. Als Beispiel wird das Intervall 09:00 bis 09:30 Uhr verwendet.

flowchart
graph TD
A["Wechselrichter 09:00 - 09:30 Uhr"] --> B["DO-Port"]
B --> C["EIN"]
C --> D["COM"]
D --> E["Schütz"]
E --> F["Netz"]
F --> G["Lastverbrauch"]
G --> H["SG ready Wärmepumpe"]
AAbbbbiilldduunngg 88--2222 DO-Betrieb im Zeitplan-Modus
SScchhaalltteerr--MMoodduuss
In diesem Modus steuert das System den Lastbetrieb entsprechend der Einstellung. Im folgenden Beispiel ist der Schalter auf „OFF“ eingestellt.

flowchart
graph TD
A["Wechselrichter"] --> B["DO-Port"]
B --> C["Netz"]
C --> D["Schütz"]
D --> E["Lastverbrauch"]
E --> F["SG ready Wärmepumpe"]
G["OFF-Modus"] --> H["DO-Relais"]
H --> I["EIN"]
I --> J["COM"]
J --> K["SO Box"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
AAbbbbiildduunngg 88--2233 DO-Betrieb im Schalter-Modus
Das System steuert den Lastbetrieb gemäß dem Leistungsoptimierungsalgorithmus des Energiemanagements.
Wenn die überschüssige PV-Energie den optimierten Leistungswert überschreitet, kann die DO-Funktion während des gesetzten Intervalls die Last ansteuern.
Hinweis:
Der intelligente Modus ist in einem netzunabhängigen System deaktiviert.
- Wenn es sich beim Einsatz-System um eine Wechselrichter-Nachr ü stung handelt, ist die Obergrenze der optimierten Leistung die Summe aus der Nennleistung des Hybrid-Wechselrichters und der Nennleistung des vorhandenen Wechselrichters.
- Sobald der intelligente Modus aktiviert ist, wird das DO-Relais erst 20 Minuten nach der DO-Verbindung getrennt.
Als Beispiel wird das Intervall 09:00 bis 09:30 Uhr und eine optimierte Leistung von 1.000 W angenommen.

flowchart
graph LR
A["3.000 W"] --> B["PV-Erzeugung"]
B --> C["2.000 W"]
C --> D["Aufladen"]
D --> E["09:00 - 09:30 Uhr"]
E --> F["WEchselrichter"]
F --> G["DO-Port"]
G --> H["IN"]
H --> I["DO-Relais"]
I --> J["COM"]
J --> K["Schütz"]
K --> L["Netz"]
L --> M["1.000 W"]
M --> N["SG ready Wärmepumpe"]
N --> O["Lastverbrauch"]
AAbbbbiilldduunngg 88--2244 DO-Betrieb im intelligenten Modus
8.10.10 Kommunikations-Parameter
Tippen Sie auf „Einstellungen -> Kommunikationsparameter“, um folgenden Bildschirm aufzurufen.

AAbbbbiilldduunngg 88--2255 Kommunikations-Parameter
• Die Geräteadresse reicht von 1 bis 246.
- Die IP-Adresse, das Gateway, die Subnetzmaske, der bevorzugte DNS-Server und der alternative DNS-Server können nur geändert werden, wenn DHCP auf „Aus“ gesetzt ist.
- Beziehen Sie die IP-Adresse, das Gateway, die Subnetzmaske, den bevorzugten DNS-Server und den alternativen DNS-Server von Ihrem Netzwerkspezialisten.
8.10.11 Aktualisieren der Firmware
Vorbereitung des Firmware-Aktualisierungspakets
Wählen Sie 📋 in der oberen rechten Ecke des Anmeldebildschirms „Firmware herunterladen“ aus, um die Registerkarte „Datei-Liste“ aufzurufen. Wählen Sie das
gewünschte Update-Paket (.zip). Tippen Sie auf das Symbol . Das heruntergeladene Paket finden Sie auf der Registerkarte „Heruntergeladen“.
Tippen Sie auf „Firmware Update“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

AAbbbbiildduunngg 88--2266 Aktualisieren der Firmware
Wählen Sie das gewünschte Aktualisierungspaket aus, um die Firmware zu aktualisieren.
8.10.12 Erdungskontrolle
i
Wenden Sie sich an SUNGROW, um das erweiterte Konto und das entsprechende Passwort zu erhalten, bevor Sie die Erdungserkennungsparameter einstellen.
Unbefugte Personen dürfen sich nicht mit diesem Konto anmelden. Andernfalls haftet SUNGROW nicht für derartige entstandene Schäden.
Tippen Sie auf „Mehr -> Einstellungen -> Betriebs-Parameter -> Erdungskontrolle“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

AAbbbbiildduunngg 88--2277 Erdungskontrolle
Wenn der Erdungserkennungsalarm aktiviert ist, schaltet sich das DO-Relais automatisch ein, um den externen Alarm zu signalisieren, wenn der Wert den Erdungserkennungsalarm-Schwellenwert überschreitet. Der Summer im Wechselrichter piept.
Der PV-Isolationswiderstandsfehler (Fehlersubcode 039) löst das DO-Relais aus, um den externen Alarm zu signalisieren.
8.10.13 Parallele Konfiguration
Wenn zwei oder mehr Wechselrichter parallel geschaltet sind, muss der Wechselrichter als Master oder Slave eingestellt werden.
Tippen Sie auf „Mehr -> Einstellungen -> Leistungsregelungsparameter -> Dynamische Einspeisebegrenzung“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

| PPaarraammeetteerr | VVoorreeiinnsstteelll | Bergeiicchh |
| Paralellschaltung von mehrfachen Aggregaten | Ein Ein/Aus | |
| Auswahl mehrerer paralleler Master-Slave-Geräte | Hauptcomputer | Hauptcomputer / Slave 1 / Slave 2 / Slave 3 / Slave 4 |
| Gesamtanzahl paralleler Geräte | 2 2 ~ 5 |
8.10.14 Frequenzverschiebung Leistungsregelung
Tippen Sie auf „Mehr -> Einstellungen -> Betriebsparameter -> Weitere Parameter“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

| PPaarraammeetteerr | VVoorreeiinnsstteelllBBergeiicchh |
| Frequenzverschiebung Leistungsregelung | Aus Ein/Aus |
| Frequenzverschiebungst- est | Aus Ein/Aus |
| Testfrequenz einstellen | 50,00 Hz 50,00 ~ 55,00 Hz |
Wenn PV-Wechselrichter während des Batteriepufferbetriebs wechselstromseitig angeschlossen sind, muss der Hybrid-Wechselrichter in der Lage sein, deren Ausgangsleistung zu begrenzen. Diese Begrenzung wird notwendig, wenn z. B. die Batterie des Hybrid-Wechselrichters voll geladen ist und die verfügbare Leistung der PV-Anlage den Leistungsbedarf der angeschlossenen Lasten übersteigt.
Um zu verhindern, dass überschüssige Energie die Batterie überlädt, erkennt der Hybrid-Wechselrichter das Problem automatisch und ändert die Frequenz am Wechselstrom-Ausgang. Diese Frequenzanpassung wird vom PV-Wechselrichter ausgewertet. Sobald die Netzfrequenz des Ersatzstromnetzes über den im Parameter „Testfrequenz einstellen“ angegebenen Wert steigt, begrenzt der PV-Wechselrichter seine Ausgangsleistung entsprechend.
Vor der Umrüstung der bestehenden PV-Anlage auf einen netzunabhängigen Anschluss muss der Parameter „Frequenzverschiebung Leistungsregelung“
freigegeben werden. Es muss sichergestellt sein, dass die angeschlossenen PV-Wechselrichter ihre Leistung am Wechselstrom-Ausgang über den Hybrid-Wechselrichter aufgrund von Frequenzänderungen begrenzen. Die frequenzabhängige Wirkleistungsbegrenzung LF muss im PV-Wechselrichter eingestellt werden.

Wenn der SOC der Batterie größer als 85 % ist, befindet sich der Hybrid-Wechselrichter vor dem Start im Standby-Modus, wenn er vom Netz getrennt wird, und unterstützt kein nahtloses Umschalten.
9 Außerbetriebnahme des Systems
9.1 Außerbetriebnahme des Wechselrichters
HINWEIS
Bitte gehen Sie genau nach den Anweisungen vor. Andernfalls kann es zu tödlichen Spannungen oder unwiderruflichen Schäden am Wechselrichter kommen.
9.1.1 Wechselrichter trennen
Bei Wartungs-oder anderweitigen Servicearbeiten muss der Wechselrichter ausgeschaltet sein.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Wechselrichter von den AC- und DC-Stromquellen zu trennen: Andernfalls können tödliche Spannungen anliegen oder der Wechselrichter könnte beschädigt werden.
Schritt 1 Schalten Sie den Wechselrichter über die iSolarCloud App aus. Einzelheiten finden Sie unter "8.10.1 System-Parameter".
Schritt 2Trennen Sie den externen AC-Schutzschalter und sichern Sie diesen gegen erneutes Verbinden.
Schritt 3Drehen Sie den DC-Schalter in die Position „AUS“ und trennen Sie anschließend alle PV-String-Eingänge.
Schritt 4Trennen Sie den DC-Leitungsschutzschalter zwischen Batterie und Wechselrichter.
HINWEIS
Schalten Sie das System erst nach mindestens 1 Minute nach dem Trennen wieder ein.
Schritt 5 Warten Sie etwa 10 Minuten, bis die Kondensatoren im Inneren des Wechselrichters vollständig entladen sind.
Schritt 6 Messen Sie die Spannung am AC-Ausgang des Wechselrichters und vergewissern Sie sich, dass dort keine Spannung mehr vorhanden ist.
Schritt 7(Optional) Entfernen Sie den Schutzblock mit einem Kreuzschlitzschraubendreher.

Schritt 8F ü hren Sie den Schlitzschraubendreher in eine der beiden Öffnungen ein und drücken Sie diesen mit angemessenem Kraftaufwand, um den Wechselstromstecker zu entfernen.
Schritt 9Führen Sie einen MC4-Schlüssel in die Kerbe an den DC-Steckverbindern ein und drücken Sie den Schlüssel mit angemessener Kraft, um den Gleichstromstecker zu entfernen.

Schritt 10 Messen Sie die Spannung am Batterieanschluss mit dem Multimeter. Trennen Sie die Leistungskabel ab, nachdem die Spannung auf null gefallen ist.
-- -- EENNDDEE
9.1.2 Demontage des Wechselrichters
VORSICHT
Es besteht die Gefahr von Verbrennungen und elektrischen Schlägen! Berühren Sie spannungsführende Teile im Inneren frühestens 10 Minuten nach dem Trennen des Wechselrichters vom Versorgungsnetz, den PV-Eingängen und dem Batterie-Modul.
1 Anweisungen zum Trennen aller Kabel des Wechselrichters finden Sie in „Elektrische Verbindung“.
2 Demontieren Sie den Wechselrichter entsprechend der in „Mechanische Montage“ beschriebenen Vorgehensweise.
3 Entfernen Sie gegebenenfalls die Wandhalterung von der Wand.
4 Wenn der Wechselrichter in Zukunft erneut installiert wird, lesen Sie bitte „Lagerung des Wechselrichters“ für eine ordnungsgemäße Aufbewahrung.
9.1.3 Entsorgung des Wechselrichters
Benutzer sind für die Entsorgung des Wechselrichters verantwortlich.
HINWEIS
Einige Teile und Einheiten des Wechselrichters, z. B. die Kondensatoren, könne zu Umweltverschmutzung führen.
Entsorgen Sie den Wechselrichter nicht im Hausmüll, sondern entsprechend den am Montageort geltenden Richtlinien für Elektroschrott.
9.2 Außerbetriebnahme der Batterie
Nehmen Sie die Batterie nach der Außerbetriebnahme des Wechselrichters außer Betrieb. Gehen Sie zur Außerbetriebnahme von Lithium-Ionen-Akkus wie folgt vor:
Schritt 1Trennen Sie den DC-Leitungsschutzschalter zwischen Batterie und Wechselrichter.
Schritt 2Trennen Sie das Verbindungskabel von Batterie und Wechselrichter.
Schritt 3(Optional) Schalten Sie ggf. den Schalter am Lithium-Ionen-Akku von LG Chem oder BYD aus.
Schritt 4Warten Sie etwa eine Minute und messen Sie dann die Spannung am Batterieanschluss mit dem Multimeter.
Schritt 5Falls diese Spannung gleich null ist, trennen Sie das Leistungskabel vom Batteriemodul ab.
-- -- EENNDDEE

SUNGROW haftet nicht für die Entsorgung der Batterie.
10 Fehlerbehebung und Wartung
10.1 Fehlerbehebung
Wenn ein Alarm auftritt, können die Alarminformationen über die App angezeigt werden.
Alarm-ID und Korrekturmaßnahmen lauten wie folgt:
| BBeesscchhrreeii--AAllaarrmm--JIDDbbuunngg | KKoorrreekkttuurrmmaaßnnaahhmmeenn | |
| 002, 003,014, 015 | Netzüberspannung | In der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die Netzspannung, und wenden Sie sich an das örtliche Stromversorgungsunternehmen, um Lösungsvorschläge zu erhalten, wenn die Netzspannung den angegebenen Wert überschreitet.2. Überprüfen Sie über die App, ob die Schutzparameter richtig eingestellt sind.3. Überprüfen Sie, ob der Querschnitt des Wechselstromkabels die Anforderungen erfüllt.4. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 004, 005 | Netzunterspannung | In der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die Netzspannung und kontaktieren Sie das örtliche Stromversorgungsunternehmen, um Lösungsvorschläge zu erhalten, wenn die Netzspannung unter dem eingestellten Schutzwert liegt.2. Überprüfen Sie über die App, ob die Schutzparameter richtig eingestellt sind.3. Überprüfen Sie, ob das Wechselstromkabel richtig angeschlossen ist.4. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| AAllaarrmm--IDDbbuunngg | BBeesscchhrreeii--Kkoorrreekkttuurmmaaßnnaahhmmeenn | |
| 008 | Überfrequenz im Netz | In der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die aktuelle Netzfrequenz und kontaktieren Sie das örtliche Stromversorgungsunternehmen, um Lösungsvorschläge zu erhalten, wenn die Netzfrequenz über dem eingestellten Bereich liegt.2. Überprüfen Sie über die App, ob die Schutzparameter richtig eingestellt sind.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 009 | Unterfrequenz im Netz | |
| 010 | Kein Stromnetz | In der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Überprüfen Sie, ob die Netzversorgung normal ist.2. Überprüfen Sie, ob das Wechselstromkabel richtig angeschlossen ist.3. Überprüfen Sie, ob das Wechselstromkabel korrekt angeschlossen ist (ob das Strom-Adern und das „N“ - Ader in korrekter Position sind).4. Überprüfen Sie, ob der Wechselstromschalter oder der Leistungsschalter getrennt ist.5. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 012 | Überhöhter Ableitstrom | 1. Der Alarm kann durch schwache Sonneneinstrahlung oder eine feuchte Umgebung verursacht werden. Der Wechselrichter wird erneut mit dem Versorgungsnetz, nachdem sich die Umgebungsbedingungen bessern.2. Wenn die Umgebung den Normalbedingungen entspricht, überprüfen Sie ob die Wechsel- oder Gleichstromkabel ordentlich isoliert sind.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| AAllaarrmm--JIDDbbuunngg | Koorrreekktuurrmmaaßnnaahhmmeenn | |
| 013 | StörungimVersorgungsnetz | In der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die Netzfrequenz, und wenden Sie sich an das örtliche Stromversorgungsunternehmen, um Lösungsvorschläge zu erhalten, wenn die Netzfrequenz den angegebenen Wert überschreitet.2. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 017 | UnsymmetrieNetzspannung | In der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die Netzspannung. Wenn die Phasenspannung stark abweicht, kontaktieren Sie Ihr Stromversorgungsunternehmen für Lösungsvorschläge.2. Wenn die Spannungsdifferenz zwischen den drei Phasen innerhalb des zulässigen Bereichs liegt, der vom örtlichen Stromversorgungsunternehmen festgelegt ist, ändern Sie die Parametereinstellungen über die App.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 028, 029 | PV-Verpolungsfehler | 1. Überprüfen Sie, ob am entsprechenden Strang eine Verpolung vorliegt. Wenn ja, trennen Sie den Gleichstromschalter und passen Sie die Polarität an, wenn die Sonneneinstrahlung niedrig ist und die Strang-Stromstärke unter 0,5 A fällt.2. Überprüfen Sie, ob die an einem MPPT angeschlossenen PV-Stränge dieselbe Anzahl von PV-Modulen haben. Wenn nein, ergreifen Sie entsprechende Korrekturmaßnahmen.3. Wenn der Fehler weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| AAllaarrmm--IDDbbuunngg | Koorrreekkttuurmmaaßnnaahhmmeenn | |
| 037 | Hohe Umgebungstemp-eratur | 1. Überprüfen Sie, ob der Wechselrichter direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Wenn ja, sorgen Sie für eine ausreichende Beschattung.2. Überprüfen und reinigen Sie die Lufteinlässe.3. Überprüfen Sie, über die App, ob der Alarm 070 (Lüfter-Alarm) auftritt. Wenn ja, ersetzen Sie die defekten Lüfter.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 039 | Niedriger ISO-Widerstand | Warten Sie, bis der Wechselrichter wieder im normalen Betriebszustand ist. Wenn der Fehler wiederholt auftritt:1. Überprüfen Sie über die App, ob der Schutzwert des Isolationswiderstandes übermäßig hoch ist und stellen Sie sicher, dass er den örtlichen Vorgaben entspricht.2. Überprüfen Sie den Erdungswiderstand des PV-Moduls/Kabels. Nehmen Sie Korrekturmaßnahmen vor, wenn ein Kurzschluss oder eine beschädigte Isolierschicht vorliegt.3. Wenn das Kabel fehlerfrei ist und der Alarm an regnerischen Tagen auftritt, prüfen Sie den Wechselrichter erneut bei gutem Wetter.4. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 106 | Erdungskabel defekt | 1. Überprüfen Sie, ob das Wechselstromkabel korrekt angeschlossen ist.2. Überprüfen Sie, ob die Erdungskabel und Kabeladern falsch isoliert sind.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 051 | Netzentkoppelte Leistungs-überlast | 1. Reduzieren Sie die Leistung der am netzunabhängigen Anschluss angeschlossenen Notlasten oder entfernen Sie einige Notlasten.2. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| AAllaarrmm--JIDDbbuunngg | BBeesscchhrreeii--KKoorrreekkttuurmmaaßnnaahhmmeenn | |
| 714 | BMS-Kommunikationsfehler | 1. Überprüfen Sie, ob das Kommunikationskabel und der entsprechende Kabelanschluss defekt oder fehlerhaft sind.Wenn ja, treffen Sie Korrekturmaßnahmen, um eine zuverlässige Verbindung sicherzustellen.2. Installieren Sie das Kommunikationskabel des Smart Energy Meter erneut.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 932–935, 937, 939 | Batterie Alarm | Generell kann sich der Akku automatisch erholen und wiederherstellen. Falls der Alarm lange anhält:1. Wenn der Alarm durch Umgebungstemperaturen verursacht wird, bemerkbar an einem Übertemperatur-oder Niedertemperaturalarm, ergreifen Sie Maßnahmen zur Änderung der Umgebungstemperatur, z. B. zur Verbesserung der Wärmeableitungsbedingungen.2. Wenn der Fehler weiterhin besteht, wenden Sie sich an den Batteriehersteller. |
| 703, 711, 712, 715, 732–736, 739, 832–833, 835–837 | Abnormaler Batterie-Zustand | 1. Überprüfen Sie bei abnormaler Batteriespannung, ob der Anschluss des Batteriestromkabels fehlerhaft ist (-verpolter Anschluss, lose Verkabelung usw.). Wenn ja, schließen Sie das Batteriestromkabel richtig an.2. Überprüfen Sie, ob die Echtzeitspannung der Batterie abnormal ist, wenn das Batteriestromkabel richtig angeschlossen ist. Wenn ja, wenden Sie sich an den Batteriehersteller. Wenn nein, wenden Sie sich an SUNGROW.3. Treffen Sie bei abnormaler Batterietemperatur Maßnahmen zur Änderung der Umgebungstemperatur, z. B. zur Verbesserung der Wärmeableitungsbedingungen.4. Wenn der Fehler weiterhin besteht, wenden Sie sich an den Batteriehersteller. |
| AAllaarrmm--IIDDbbuunngg | BBeesscchhrreeii--KKoorrreekkttuurrmmaaßnnaahhmmeenn | |
| 502-504,507, 508,510, 513,516-518 | Systemal-arm | Der Wechselrichter kann den normalen Betrieb aufnehmen.1. Überprüfen Sie, ob die entsprechenden Kabelverbindungen und Anschlüsse und die Umgebungsbedingungen den Anforderungsbedingungen entsprechen. Wenn ja, ergreifen Sie entsprechende Korrekturmaßnahmen.2. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
| 006, 007,011,019,021, 025,038,040-042,048-050,052-054,056,064-067,100-102,105, 107,113, 117,200-205,300,303-305,308-316, 320,600, 601,605, 608,612, 616,620, 624 | Systemfehler | 1. Warten Sie, bis der Wechselrichter wieder in den normalen Betriebszustand übergeht.2. Trennen Sie die Wechselstrom- und Gleichstromschalter oder Leistungsschalter und schließen Sie sie nach 15 Minuten erneut an.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW. |
10.2 Wartung
10.2.1 Routinemäßige Wartungsarbeiten
| PPooss.. | VVeerrffaahrrreenn HHääuuffiiggkkeeiitt | |
| Allgemeinzustand des Systems | Führen Sie eine Sichtprüfung auf Schäden oder Verformungen des Wechselrichters durch.Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche während des Betriebs.Prüfen Sie alle Betriebsparameter.Stellen Sie sicher, dass der Kühlkörper des Wechselrichters freiliegt. | Halbjährlich |
| Elektrische Anschl üsse | Stellen Sie sicher, dass keine Kabel beschädigt sind und insbesondere kein Kontakt mit Metallflächen vorliegt. | Sechs Monate nach der Inbetriebnahme und dann ein- bis zweimal im Jahr. |
10.2.2 Austausch der Knopfzelle
GEFAHR
Trennen Sie zuerst den Wechselrichter vom Stromnetz und anschließend die PV-Stränge und die Batterie, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen. Im Wechselrichter liegt noch lebensgefährliche Hochspannung an. Bitte warten Sie mindestens zehn Minuten mit den Wartungsarbeiten.
An der inneren Leiterplatte ist eine Knopfzelle. Setzen Sie sich mit dem Kundendienst von SUNGROW in Verbindung, wenn der entsprechende Fehleralarm auftritt.
Prüfen Sie die Befestigung, das Erscheinungsbild, Spannung und Widerstand vierteljährlich und jährlich.
11 Anhang
11.1 Technische Daten
| PPaarraammeetteerr SSHH55..00RRTT SSHH66..00RRTT | ||
| EEiinnggaanngg ((DDCC)) | ||
| Max. PV-Eingangsleistung | 7.500 W | 9.000 W |
| Max. PV-Eingangsspannung | 1.000 V | 1.000 V |
| Einschaltspannung | 180 V | 250 V |
| Nominale Eingangsspannung | 600 V | 600 V |
| MPP-Spannungsbereich | 150 V ~ 950 V | 200 V ~ 950 V |
| MPP-Spannungsbereich bei Nennleistung | 210 V ~ 850 V | 250 V ~ 850 V |
| Anzahl der MPPTs | 2 | |
| Max. Anzahl PV-Stränge pro MPPT | 1 / 1 | |
| Max. PV-Eingangsstrom | 25 A (12,5 A / 12,5 A) | |
| Max. Strom für Eingangsstecker | 16 A | |
| Kurzschlussstrom des PV-Eingangs | 32A (16 A / 16 A) | |
| BBaatttterriieeddaatteenn | ||
| Batterietyp | Lithium-Ionen-Batterie | |
| Batteriespannung | 150 V ~ 600 V | |
| Max. Lade- / Entladestrom* | 30 A / 30 A | |
| Max. Ladungs-/Entladungsstrom | 7.500 W / 6.000 W | 9.000 W / 7.200 W |
| Wechselstrom-Eingangs- und Ausgangsdaten | ||
| Nominale Wechselstrom-Ausgangsleistung | 5.000 W | 6.000 W |
| Nominaler Wechselstrom-Ausgangsstrom | 7,3 A | 8,7 A |
| Max. Eingangsleistung vom Netz | 12.500 W | 15.000 W |
| Max. Wechselstrom-Ausgangsscheinleistung | 5.000 VA 6.000 VA | |
| Max. Wechselstrom-Ausgangsstrom | 7,6 A 9,1 A | |
| Nominale Wechselstrom-Spannung | 3 / N / PE, 220 / 380 V; 230 / 400 V; 240 / 415 V | |
| Wechselstrom-Spannungsbereich | 270 Vac ~ 480 Vac | |
| Nominale Netzfrequenz | 50 Hz / 60 Hz | |
| Netzfrequenzbereich | 45 Hz ~ 55 Hz / 55 Hz ~ 65 Hz | |
| Total Harmonic Distortion (THD) | < 3 % (der Nennleistung) | |
| Gleichstrom-Injektion < 0,5 % In | ||
| Leistungsfaktor (PF) | > 0,99 / 0,8 voreilend ~ 0,8 nacheilend | |
| SScchhuuttzz | ||
| LVRT | Ja | |
| Anti-Insel-Schutz | Ja | |
| Wechselstrom-Kurzschlussschutz | Ja | |
| Leckstromschutz | Ja | |
| Gleichstrom-Schalter (Solar) | Ja | |
| Gleichstrom-Sicherung (Batterie) | Ja | |
| Überspannungskategorie | III [Netz], II [PV] [Batterie] | |
| SPD | DC Type II / AC Type II | |
| Verpolungsschutz am Batterieeingang | Ja | |
| Parallelbetrieb am Netzanschluss / Max.Anzahl von Wechselrichtern ** | Master-Slave-Betrieb / 5 | |
| SSyysstteemmddaatteenn | ||
| Max. Wirkungsgrad | 98.0 % | 98.2 % |
| Max. Europäischer Wirkungsgrad | 97.2 % | 97.5 % |
| Isolationsart (Solar / Batterie) | Transformerlos / Transformatorlos | |
| Schutzart (IP) | IP65 | |
| Betriebstemperaturbereich | -25 °C...60 °C | |
| Zulässiger Bereich der relativen Luftfeuchtigkeit (-nicht kondensierend) | 0...100 % | |
| Kühlungsmethode Nat ü rliche Konvektion | ||
| Max. Betriebshöhe | 4.000 m (Leistungsreduzierung bei > 3.000 m) | |
| Rauschen (typisch) 30 dB(A) | ||
| Display LED | ||
| Kommunikation | RS485, WLAN, Ethernet, CAN, 4 × DI, 1 × DO | |
| Gleichstrom-Anschlussart | MC4 (PV) / Sunclix (Batterie) | |
| Wechselstrom-Anschlussart | Plug-and-Play-Konnektor | |
| MMeechhaanniiscchhee DDaatteen | ||
| Abmessungen (B x H x T) | 460 mm x 540 mm x 170 mm | |
| Montageart | Wandhalterung | |
| Gewicht | 27 kg | |
| Backup-Daten | ||
| Nennspannung | 3 / N / PE, 220 Vac / 230 Vac / 240 Vac | |
| Frequenzbereich | 50 Hz / 60 Hz | |
| Gesamtausgangsspannung des harmonischen Faktors | 2 % | |
| Schaltzeit in den Notfallmodus | < 20 ms | |
| Nominale Ausgangsleistung | 5.000 W / 5.000 VA | 6.000 W / 6.000 VA |
| 6.000 W / 6.000 VA, 5 | 7.200 W / 7.200 VA, 5 | |
| Spitzenausgangsleistung*** | min | min |
| 10.000 W / 10.000 VA, 10.000 W / 10.000 VA, 10 s | 10 s | |
| Nennausgangsstrom für Ersatzlast im Netzbetrieb | 3 x 18.5 A | |
* Abhängig von der angeschlossenen Batterie
** Deutschland ist für maximal 2 Wechselrichter parallel verfügbar, wenn keine Rundsteuerung im System verwendet wird.
*** Kann nur erreicht werden, wenn die PV- und Batterieleistung ausreichend ist.
| PPaarraammeetteerr SSHH88..00RRTT | SSHH1100RRTT | |
| EEiinnggaannggsddaatteenn | ||
| Max. PV-Eingangsleistung | 12.000 W | 15.000 W |
| PPaarraammeetteerr SSHH88..00RRTT SSHH1100RRTT | ||
| Max. PV-Eingangsspannung | 1.000 V | |
| Einschaltspannung | 250 V | |
| Nominale Eingangsspannung | 600 V | |
| MPP-Spannungsbereich | 200 V ~ 950 V | |
| MPP-Spannungsbereich bei Nennleistung | 330 V ~ 850 V 280 V ~ 850 V | |
| Anzahl der MPPTs 2 | ||
| Max. Anzahl PV-Stränge pro MPPT | 1 / 1 1 / 2 | |
| Max. PV-Eingangsstrom | 25 A (12,5 A / 12,5 A) | 37,5 A (12,5 A / 25 A) |
| Max. Strom für Eingangsstecker | 16 A | |
| Kurzschlussstrom des PV-Eingangs | 32 A (16 A / 16 A) | 48 A (16 A / 32A) |
| BBaatttteerieeddaatteen | ||
| Batterietyp | Lithium-Ionen-Batterie | |
| Batteriespannung | 150 V ~ 600 V | |
| Max. Lade-/ Entladestrom* | 30 A / 30 A | |
| Max. Ladungs-/ Entladungsstrom | 10.600 W / 10.600 W | |
| Wechselstrom-Eingangs- und Ausgangsdaten | ||
| Nominale Wechselstrom-Ausgangsleistung | 8.000 W | 10.000 W |
| Nominaler Wechselstrom-Ausgangsstrom | 11,6 A | 14,5 A |
| Max. Eingangsleistung vom Netz | 18.600 W | 20.600 W |
| Max. Wechselstrom-Ausgangsscheinleistung | 8.000 VA | 10.000 VA |
| Max. Wechselstrom-Ausgangsstrom | 12,1 A | 15,2 A |
| Nominale Wechselstrom-Spannung | 3 / N / PE, 220 / 380 V; 230 / 400 V; 240 / 41 | |
| Wechselstrom-Spannungsbereich | 270 Vac ~ 480 Vac | |
| Nominale Netzfrequenz | 50 Hz / 60 Hz | |
| Netzfrequenzbereich | 45 Hz ~ 55 Hz / 55 Hz ~ 65 Hz | |
| Total Harmonic Distortion (THD) | < 3 % (der Nennleistung) | |
| Gleichstrom-Injektion < 0,5 % In | ||
| Leistungsfaktor (PF) | > 0,99 / 0,8 voreilend ~ 0,8 nacheilend | |
| SScchhuuttzz | ||
| LVRT | Ja | |
| Anti-Insel-Schutz | Ja | |
| Wechselstrom-Kurzschlussschutz | Ja | |
| Leckstromschutz | Ja | |
| Gleichstrom-Schalter (Solar) | Ja | |
| Gleichstrom-Sicherung (Batterie) | Ja | |
| Überspannungskategorie | III [Netz], II [PV] [Batterie] | |
| SPD | DC Type II / AC Type II | |
| Verpolungsschutz am Batterieeingang | Ja | |
| Parallelbetrieb am Netzanschluss / Max. Anzahl von Wechselrichtern ** | Master-Slave-Betrieb / 5 | |
| SSyysstteemmddaatteen | ||
| Max. Wirkungsgrad | 98.4 % | 98.4 % |
| Max. Europäischer Wirkungsgrad | 97.9 % | 97.9 % |
| Isolationsart (Solar / Batterie) | Transformerlos / Transformatorlos | |
| Schutzart (IP) | IP65 | |
| Betriebstemperaturbereich | -25 °C...60 °C | |
| Zulässiger Bereich der relativen Luftfeuchtigkeit (-nicht kondensierend) | 0...100 % | |
| Kühlungsmethode | Natürliche Konvektion | |
| Max. Betriebshöhe | 4.000 m (Leistungsreduzierung bei > 3.000 m) | |
| Rauschen (typisch) | 30 dB(A) | |
| Display | LED | |
| Kommunikation | RS485, WLAN, Ethernet, CAN, 4 × DI, 1 × DO | |
| Gleichstrom-Anschlussart | MC4 (PV) / Sunclix (Batterie) | |
| Wechselstrom-Anschlussart | Plug-and-Play-Konnektor | |
| MMeechhaanniisscchhee Daatteenn | ||
| Abmessungen (B x H x T) | 460 mm x 540 mm x 170 mm | |
| Montageart | Wandhalterung | |
| Gewicht | 27 kg | |
| BBaacckkuupp-Daatteenn | ||
| Nennspannung | 3 / N / PE, 220 Vac / 230 Vac / 240 Vac | |
| Frequenzbereich | 50 Hz / 60 Hz | |
| Gesamtausgangsspannung des harmonischen Faktors | 2 % | |
| Schaltzeit in den Notfallmodus | < 20 ms | |
| Nominale Ausgangsleistung | 8.000 W / 8.000 VA 10.000 W / 10.000 VA | |
| Spitzenausgangsleistung | 12.000 W / 12.000 VA, 5 min | |
| Nennausgangsstrom für Ersatzlast im Netzbetrieb | 3 x 18.5 A | |
* Abhängig von der angeschlossenen Batterie
** Deutschland ist für maximal 2 Wechselrichter parallel verfügbar, wenn keine Rundsteuerung im System verwendet wird.
*** Kann nur erreicht werden, wenn die PV- und Batterieleistung ausreichend ist.
11.2 Die Kompatibilität für Backup unter netzunabhängigem Szenario
Die folgenden Informationen beziehen sich auf die Kompatibilität für die Datensicherung von SUNGROW SH5.0RT/SH6.0RT/SH8.0RT/SH10RT-Wechselrichtern unter netzfernen Bedingungen. Bitte beachten Sie diese Informationen, bevor Sie das Back-up-Modell der vier Wechselrichter unter netzfernen Bedingungen verwenden.
EElleekkttrriisscchhee HHaauuppttsscchhaalltttaaffeell
| TTyyp | LLaassttlleeiissttuunngg | ||||
| SSHH55..00RRTT | SSHH66..00RRTT | SSHH88..00RRTT | SSHH1100RRT | ||
| Staubfänger | 1 kW | 1 kW | 1 kW | 1,3 kW | |
| Warmwasserbereit-er/Wasserkocher/ | |||||
| B ü geleisen/ | 1,5 kW | 1,8 kW | 2,4 kW | 3 kW (2,5 kW mit SBR096) | |
| Backofen/Toaster/ | |||||
| Wärmedecke/Reiskocher | |||||
| Mikrowellenherd | 1 kW | 1 kW | 1,3 kW | 1,5 kW | |
| K ü hlschrank | 1 kW | 1 kW | 1 kW | 1 kW | |
| TV/Computer | 1 kW | 1 kW | 1 kW | 1 kW | |
| Badheizkörper | 1 kW | 1,5 kW | 2 kW | 2,5 kW | |
| Leuchtstoff-/LED-Leuchten | 1 kW | 1 kW | 1 kW | 1,3 kW | |
| ElektrischerVentilator/Deckenventilator | 1 kW | 1,2 kW | 1,6 kW | 2 kW | |
Zusätzliche Großgeräte
| TTyypp | SSHH55..00RRTT | SSHH66..00RRTT | SSHH88..00RRTT | SSHH1100RRT | |
| Aufbereiter(Frequenzumwandlung) | 1 P | 1 P | 1 P | 1,5 P | |

Die Daten der Kompatibilität für das Backup von SH5.0RT/SH6.0RT/SH8.0RT/SH10RT basieren auf dem Test mit SUNGROW SBR096/128/160/192/224/256-Batterien (-20 °C \~ +53 °C, 5 % \~ 100 % SOC). Für die konkrete Anwendung beachten Sie bitte die maximale Ausgangskapazität der verwendeten Batterie.
Bei Lasten, die in diesem Dokument nicht behandelt werden, wenden Sie sich bitte an SUNGROW, um die Kompatibilität der spezifischen Lasten im netzfernen Szenario sicherzustellen. SUNGROW übernimmt keine Verantwortung für die Nutzung einer Last ohne Bestätigung. Wir werden dieses Dokument laufend aktualisieren, bitte kontaktieren Sie SUNGROW, wenn es relevante Fragen gibt.
11.3 Qualitätssicherung
Bei Produktfehlern innerhalb des Gewährleistungsfrist führt SUNGROW kostenlos Servicearbeiten durch oder ersetzt das Produkt durch ein neues.
NNaacchhwweeiiss
Während der Gewährleistungsfrist muss der Kunde die Rechnung für das Produkt und das Kaufdatum vorlegen. Des Weiteren muss der Markenname am Produkt unbeschädigt und lesbar sein. Andernfalls ist SUNGROW berechtigt, die Einhaltung der Qualitätsgarantie zu verweigern.
ZZuussttaanndd
- Nach dem Austausch werden unqualifizierte Produkte von SUNGROW verarbeitet.
- Der Kunde räumt SUNGROW einen angemessenen Zeitraum für die Reparatur fehlerhafter Geräte ein.
Unter folgenden Umständen ist SUNGROW berechtigt, die Einhaltung der Qualitätsgarantie zu verweigern:
- Die Gewährleistungsfrist für das gesamte Gerät bzw. alle Komponenten ist abgelaufen.
• Das Gerät wird beim Transport beschädigt. - Das Gerät wurde nicht korrekt installiert, nachger ü stet oder verwendet.
- Das Gerät wird in einer sehr ungeeigneten Umgebung betrieben (siehe Beschreibung im Handbuch).
- Der Fehler oder Schaden ist auf Installationsarbeiten, Reparaturen, Veränderungen oder Demontagearbeiten zurückzuführen, die von anderen Dienstleistern oder Mitarbeitern als von diesem Unternehmen durchgeführt wurden.
- Der Fehler oder Schaden wurde durch die Verwendung von Komponenten oder Software verursacht, die nicht dem Standard entsprechen oder nicht von SUNGROW stammen.
- Die Installation und der Anwendungsbereich gehen über die Vorgaben relevanter internationaler Standards hinaus.
- Der Schaden wurde durch eine anormale natürliche Umgebung verursacht.
Für fehlerhafte Produkte wird in obigen Fällen ein Wartungsservice basierend auf der Entscheidung von SUNGROW angeboten, sofern der Kunde eine Wartung wünscht.
11.4 Kontaktinformationen
Sollten Sie Fragen zu diesem Produkt haben, kontaktieren Sie uns bitte.
Wir benötigen die folgenden Informationen, um Ihnen die bestmögliche Unterstützung zu bieten:
- Gerätetyp
• Seriennummer des Geräts - Fehlercode/-name
• Kurze Beschreibung des Problems
| CChhiinnaa ((HHQQ)) | AAuussttraallieenn |
| Sungrow Power Supply Co., Ltd. | Sungrow Australia Group Pty. Ltd. |
| Hefei | Sydney |
| +86 551 65327834 | +61 2 9922 1522 |
| service@sungrowpower.com | service@sungrowpower.com.au |
| BBrraassiillieenn | FFrraannkkrreeiicchh |
| Sungrow Do Brasil | Sungrow France |
| Sao Paulo | Lyon |
| +55 0800 677 6000 | +33420102107 |
| latam.service@sungrowamericas.com | service@sungrow-emea.com |
| DDeeuuttsscchhllaanndd,, Öösstteerrn@Gioele,ccSSeehhlvaenidz | |
| Sungrow Deutschland GmbH | Servicepartner - Survey Digital |
| München | +30 2106044212 |
| +49 0800 4327 9289 | service@sungrow-emea.com |
| service@sungrow-emea.com | |
| IInnddiieenn | Ilttaalliieenn |
| Sungrow (India) Private Limited | Sungrow Italy |
| Gurgaon | Verona |
| +9108041201350 | +39 0800 974739 (Privathaushalte) |
| service@in.sungrowpower.com | +39 045 4752117 (Andere) |
| service@sungrow-emea.com | |
| JJaappaann | KKoorreeaa |
| Sungrow Japan K.K. | Sungrow Power Korea Limited |
| Tokyo | Seoul |
| + 81 3 6262 9917 | +827077191889 |
| service@jp.sungrowpower.com | service@kr.sungrowpower.com |
| MMaallaayyssiiaa | PPhhiilliippppiinneenn |
| Sungrow SEA | Sungrow Power Supply Co., Ltd. |
| Selangor Darul Ehsan | Mandaluyong City |
| +60 19 897 3360 | +63 9173022769 |
| service@my.sungrowpower.com | service@ph.sungrowpower.com |
| TThhaaiillaanndd | SSppaanniieenn |
| Sungrow Thailand Co., Ltd. | Sungrow Ibérica S.A.U. |
| Bangkok | Mutilva |
| +66 891246053 | +34 948 05 22 04 |
| service@th.sungrowpower.com | service@sungrow-emea.com |
| RRuummäänniieenn | TT ü ü rrkkeeii |
| Servicepartner - Elerex | Sungrow Deutschland GmbH Turkey |
| +40 241762250 | Istanbul |
| service@sungrow-emea.com | +90 216 663 61 80 |
| service@sungrow-emea.com | |
| UK | UU..SS..AA,, MMeexxiiccoo |
| Sungrow Power UK Ltd. | Sungrow USA Corporation |
| Milton Keynes | Phoenix |
| +44 (0) 01908 414127 | +1 833 747 6937 |
| service@sungrow-emea.com | techsupport@sungrow-na.com |
| VViieettnnaamm | |
| Sungrow Vietnam | BBeellggiieenn,, NNiieeddeerrllaannddee uunndd LLu((BBeenneelluuxx)) |
| Hanoi | Service (nur NL): +31 08000227012 |
| +84 918 402 140 | service@sungrow-emea.com |
| service@vn.sungrowpower.com | |
| PPoolleenn | |
| +48 221530484 | - |
| service@sungrow-emea.com |










