Sungrow SH5.0RT - Ladegerät

SH5.0RT - Ladegerät Sungrow - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Sungrow SH5.0RT - page 3
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ProdukttypHybrid-Wechselrichter mit integriertem Ladegerät
ModellSH5.0RT
MarkeSungrow
DC-Eingang (PV)max. 7500 W, 600 V DC
AC-Ausgang (Netz)5000 W, 230 V, 50/60 Hz
BatterieanschlussHochvoltbatterie (HV), 200-600 V
Maximaler Wirkungsgrad>97 %
SchutzartIP65 (für Außenmontage geeignet)
Abmessungen (B x H x T)ca. 480 x 550 x 180 mm
Gewichtca. 25 kg
Betriebstemperatur-25 °C bis +60 °C
KühlungIntelligente Lüfterkühlung
KommunikationWLAN, Ethernet, RS485, CAN
DisplayLCD-Touchdisplay
Notstromfunktion (EPS)Ja, 5000 W (umschaltbar)
ÜberspannungsschutzDC- und AC-seitig Typ II
ZertifizierungenVDE-AR-N 4105, VDE 0126, CE
Garantie5 Jahre (erweiterbar auf 10 Jahre)
ReinigungAußengehäuse mit feuchtem Tuch abwischen; Lüftungsschlitze regelmäßig prüfen
WartungJährliche Sichtprüfung durch Fachkraft empfohlen
ErsatzteileErhältlich über autorisierte Sungrow-Servicepartner

Häufig gestellte Fragen - SH5.0RT Sungrow

Kann der SH5.0RT auch ohne Batterie betrieben werden?
Ja, der Wechselrichter funktioniert auch als reiner PV-Wechselrichter ohne Batterie. Die Notstromfunktion (EPS) steht dann jedoch nicht zur Verfügung.
Welche Batterietypen sind kompatibel?
Der SH5.0RT ist für Hochvoltbatterien (HV) mit einem Spannungsbereich von 200-600 V ausgelegt. Kompatible Modelle finden Sie in der Sungrow-Kompatibilitätsliste.
Wie kann ich die Firmware aktualisieren?
Aktualisieren Sie die Firmware über die Sungrow iSolarCloud-App oder das Wechselrichters Webinterface. Stellen Sie sicher, dass während des Updates eine stabile Internetverbindung besteht.
Was bedeutet die Störungsmeldung 'F01'?
Der Fehler F01 weist auf einen Isolationsfehler im PV-String hin. Überprüfen Sie die PV-Module und Kabel auf Beschädigungen. Eine Fachkraft sollte die Isolation messen.
Kann ich den Wechselrichter selbst installieren?
Die Installation darf nur von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb durchgeführt werden, um die Garantie und Sicherheit zu gewährleisten. Der Anschluss ans öffentliche Netz erfordert eine Netzbetreibergenehmigung.
Wie hoch ist der Standby-Verbrauch?
Der Standby-Verbrauch beträgt weniger als 10 W, abhängig von der aktiven Kommunikationsschnittstelle.
Kann ich mehrere Wechselrichter parallel schalten?
Ja, der SH5.0RT unterstützt den Parallelbetrieb von bis zu 3 Geräten für höhere Leistung oder dreiphasige Systeme. Die Konfiguration erfolgt über die Software.
Was ist bei der Reinigung zu beachten?
Reinigen Sie das Gehäuse mit einem weichen, feuchten Tuch ohne aggressive Reinigungsmittel. Verwenden Sie keine Hochdruckreiniger. Die Lüftungsgitter sollten frei von Staub und Schmutz sein.
Wie kann ich die Daten meiner Solaranlage einsehen?
Nutzen Sie die Sungrow iSolarCloud-App oder das Webportal. Dort sehen Sie Echtzeitdaten, historische Erträge und Systemstatus.
Gibt es eine Notstromfunktion ohne Batterie?
Nein, die EPS-Funktion (Emergency Power Supply) benötigt eine angeschlossene Batterie. Ohne Batterie kann der Wechselrichter nur netzgekoppelt betrieben werden.

Benutzerfragen zu SH5.0RT Sungrow

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BEDIENUNGSANLEITUNG SH5.0RT Sungrow

3-Phasige Hybrid-Wechselrichter

Benutzerhandbuch

SH5.0RT / SH6.0RT / SH8.0RT / SH10RT

Sungrow SH5.0RT - SH5.0RT / SH6.0RT / SH8.0RT / SH10RT - 1

Alle Rechte vorbehalten

AAllllee RReecchhttee vvoorrbbeehhaalltteenn

Es ist nicht zulässig, dieses Dokument oder Teile dieses Dokuments in irgendeiner Form oder auf irgendeine Weise ohne eine vorherige schriftliche Genehmigung durch Sungrow Power Supply Co., Ltd. (im Folgenden „SUNGROW“ genannt) zu kopieren oder zu vervielfältigen.

SUNGROW und andere in diesem Handbuch verwendete Sungrow-Marken sind Eigentum von Sungrow Power Supply Co., Ltd.

Alle anderen in diesem Dokument erwähnten Handelsmarken oder eingetragenen Markenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

Sooffttwaarreelliizzeennzzeenn

Daten aus der von SUNGROW entwickelten Firmware oder Software dürfen in keiner Form und auf keine Weise zu kommerziellen Zwecken genutzt werden.

Es ist untersagt, Reverse Engineering, Cracking oder andere Vorgänge durchzuführen, die das ursprüngliche Programmdesign der von SUNGROW entwickelten Software beeinträchtigen.

Informationen zu diesem Benutzerhandbuch

Das Handbuch enthält hauptsächlich Produktinformationen sowie Anleitungen zu Installation, Betrieb und Wartung. Im Handbuch sind nicht alle Informationen zur Photovoltaikanlage (PV-Anlage) enthalten. Zusätzliche Informationen zu anderen Geräten erhalten Sie unter www.sungrowpower.com oder auf der Website des jeweiligen Komponentenherstellers.

Dieses Handbuch gilt für die folgenden Wechselrichtertypen:

  • SH5.0RT
  • SH6.0RT
  • SH8.0RT
  • SH10RT

Sie werden im Folgenden als „Wechselrichter“ bezeichnet, sofern nicht anders angegeben.

ZZieelggrruuppppee

Dieses Handbuch richtet sich an:

  • qualifiziertes Personal, das für die Installation und die Inbetriebnahme des Wechselrichters zuständig ist, sowie an
    • die Besitzer der Wechselrichter, die mit den Wechselrichtern interagieren können.

Verwendung dieses Handbuchs

Lesen Sie das Handbuch und alle anderen zugehörigen Dokumente vor jeglicher Handhabung und Bedienung des Wechselrichters. Dokumente müssen sorgfältig aufbewahrt werden und jederzeit griffbereit sein.

Die Inhalte können aufgrund der Produktentwicklung regelmäßig aktualisiert oder überarbeitet werden. Die Informationen in diesem Handbuch können jederzeit ohne Vorank ü ndigung geändert werden. Das neueste Handbuch kann unter http://support.sungrowpower.com/ bezogen werden.

Symbole

Sicherheitshinweise werden mit den folgenden Symbolen hervorgehoben.

Sungrow SH5.0RT - Symbole - 1Weist auf eine Gefährdung mit hohem Risiko hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen wird.
Sungrow SH5.0RT - Symbole - 2Weist auf eine Gefahr mit einem mittleren Risiko hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann.
Sungrow SH5.0RT - Symbole - 3Weist auf eine Gefahr mit einem niedrigen Risiko hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu kleinen oder zu leichten Verletzungen führen kann.
HINWEISWeist auf eine Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu Schäden am Gerät oder Eigentum führen kann.
Sungrow SH5.0RT - Symbole - 4Zeigt zusätzliche Informationen an, betont Inhalte oder gibt Tipps, die hilfreich sein können, z.B. um Ihnen zu helfen, Probleme zu lösen oder Zeit zu sparen.

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Alle Rechte vorbehalten ....I

Informationen zu diesem Benutzerhandbuch ....II

1 Sicherheit .... 1

1.1 PV-Paneele.... 1
1.2 Versorgungsnetz.... 1
1.3 Wechselrichter.... 2
1.4 Batterien 3
1.5 Fähigkeiten von qualifiziertem Personal...... 4

2 Die Systemlösung .... 5

2.1 Produkteinf ü hrung 5
2.1.1 Modellbeschreibung.... 5
2.1.2 Geräteansicht 6
2.1.3 Abmessungen 7
2.1.4 Status LEDs.... 7
2.1.5 DC-Schalter.... 7

2.2 Das PV-Energiespeichersystem (PV ESS) 8

2.3 Parallelbetrieb zweier Hybrid-Wechselrichter.... 11

2.4 Nachr ü stung bestehender PV-Systeme 13

3 Funktionsbeschreibung 15

3.1 Sicherheitsfunktion.... 15
3.1.1 Schutz.... 15
3.1.2 Erdschluss-Alarm 15

3.2 Energieumwandlung und Energiemanagement.... 15

3.2.1 Leistungsminderung.... 15

3.2.3 Regulärer Betriebsspannungsbereich 17

3.2.4 Regulärer Betriebsfrequenzbereich.... 17

3.2.5 Blindleistungsregelung.... 17

3.2.6 Lastregelung 17

3.3.2 Entladevorgang 21

3.4 Kommunikation und Konfiguration.... 21

4 Auspacken und Lagerung 22

4.1 Entpacken und Inspektion 22

4.2 Wechselrichter identifizieren.... 22

4.3 Lieferumfang 24

4.4 Lagerung des Wechselrichters 24

5 Mechanische Montage 26

5.1 Sicherheit bei der Montage.... 26

5.2 Anforderungen an den Montageort 26

5.2.1 Anforderungen an die Installationsumgebung 27

5.2.2 Anforderungen an den Spediteur 27

5.2.3 Anforderungen an den Installationswinkel 27

5.2.4 Anforderungen an den Installationsabstand 28

5.3 Werkzeug zur Installation 28

5.4 Bewegen des Wechselrichters 29

5.5 Installation des Wechselrichters 30

6 Elektrische Verbindung 32

6.1 Sicherheitshinweise 32

6.2 Beschreibung des Anschlussbereichs 33

6.3 Übersicht zu elektrischen Anschl ü ssen.... 35

6.4 Zusätzlicher Erdungsanschluss 39

6.4.1 Zusätzliche Erdungsanforderungen 39

6.4.2 Verbindungsverfahren 39

6.5 Verbindung der Wechselstromkabel.... 40

6.5.1 AC-Seite Anforderungen.... 40

6.5.2 Montage des AC-Steckers.... 41

6.5.3 Installieren des AC-Steckers 43

6.6 Verbindung der Gleichstromkabel...... 45

6.6.1 PV-Eingangskonfiguration 46

6.6.2 DC-Seite Anforderungen 47

6.6.3 Montage des PV-Steckers 48

6.6.4 Installieren des PV-Steckers.... 49

6.7 Anschluss der Kommunikationskabel 50

6.7.1 Ethernet-Anschluss 50

6.7.2 WiNet-S-Anschluss 53

6.7.3 RS485-Verbindung.... 56

6.8 Verbinden des Zählers.... 59

6.9 Batterieanschluss.... 59

6.9.1 Anschluss des Stromkabels 60

6.9.2 Anschluss des CAN-Kabel 62

6.9.3 Anschließen des Enable-Kabels.... 62

6.10 DO-Anschluss.... 63

6.11 DI Verbindung 64

6.11.1 Zusammenbau des COM-Anschlusses.... 65

6.11.2 Installieren des COM-Steckers.... 67

6.12 Backup-Verbindung 68

7 Inbetriebnahme 70

7.1 Inspektion vor der Inbetriebnahme 70

7.2 Inbetriebnahmeverfahren.... 70

7.3 App-Vorbereitung 71

7.4 Eine Anlage erstellen.... 71

7.5 Initialisierung des Geräts.... 74

7.6 Konfigurieren der Anlage.... 76

8 iSolarCloud App 81

8.1 Kurze Einführung.... 81

8.2 Herunterladen und installieren 81

8.3 Kontoregistrierung.... 82

8.4 Anmeldung (Login).... 83

8.4.1 Anforderungen 83

8.4.2 Login-Schritte.... 84

8.5 Grundeinstellungen 85

8.5.1 Einspeisebegrenzung 85

8.5.2 Netzunabhängiger Betrieb 86

8.5.3 Modus zur Blindleistungsregulierung.... 86

8.6 Funktions ü bersicht 89

8.7 Home.... 89

8.8 Betriebsdaten 91

8.9 Log 91

8.9.1 Das Diagramm 92

8.9.2 Alarmaufzeichnungen 93

8.10 Mehr.... 93

8.10.1 System-Parameter 94
8.10.2 Betriebsdauer.... 95
8.10.3 Reguläre Parameter....95
8.10.4 Netzunabhängige Parameter 96
8.10.5 Aktive Einstellung 96
8.10.6 Blindleistungs-Steuerung 97
8.10.7 Batterieentladezeit.... 98
8.10.8 Batterie Zwangsladezeit 98
8.10.9 Lastregelung 99
8.10.10 Kommunikations-Parameter.... 101
8.10.11 Aktualisieren der Firmware 101
8.10.12 Erdungskontrolle 102
8.10.13 Parallele Konfiguration.... 102
8.10.14 Frequenzverschiebung Leistungsregelung 103

9 Außerbetriebnahme des Systems 105

9.1 Außerbetriebnahme des Wechselrichters 105

9.1.1 Wechselrichter trennen.... 105
9.1.2 Demontage des Wechselrichters 106
9.1.3 Entsorgung des Wechselrichters 107

9.2 Außerbetriebnahme der Batterie.... 107

10 Fehlerbehebung und Wartung 108

10.1 Fehlerbehebung 108
10.2 Wartung.... 114

10.2.1 Routinemäßige Wartungsarbeiten.... 114
10.2.2 Austausch der Knopfzelle 114

11 Anhang 115

11.1 Technische Daten 115
11.2 Die Kompatibilität für Backup unter netzunabhängigem Szenario 120
11.3 Qualitätssicherung 121
11.4 Kontaktinformationen.... 122

1 Sicherheit

Der Wechselrichter wurde streng nach den internationalen Sicherheitsvorschriften konstruiert und getestet. Studieren Sie vor der Durchführung von Arbeiten die Sicherheitshinweise und beachten Sie diese bei Arbeiten am oder mit dem Wechselrichter.

Falsche Bedienung oder Betrieb können:

  • zu Verletzungen oder zum Tod des Betreibers oder eines Dritten führen
  • Beschädigung des Wechselrichters oder anderen Eigentums verursachen

Alle arbeitsbezogenen Sicherheitswarnungen und -hinweise werden im Detail an den wichtigen Stellen in den entsprechenden Kapiteln angegeben.

Sungrow SH5.0RT - Sicherheit - 1

  • Die Sicherheitshinweise in diesem Handbuch können nicht alle zu beachtenden Vorsichtsmaßnahmen abdecken. Führen Sie alle Arbeiten unter Berücksichtigung der gegebenen Bedingungen vor Ort durch.
  • SUNGROW haftet nicht für Schäden, die aufgrund von Verstößen gegen die Sicherheitshinweise in diesem Handbuch verursacht wurden.

1.1 PV-Paneele

GEFAHR

PV-Stränge wandeln Sonneneinstrahlung in elektrische Energie um und können somit eine lebensgefährliche Spannung erzeugen und einen Stromschlag verursachen.

  • Denken Sie immer daran, dass der Wechselrichter dual mit Strom versorgt wird. Das Fachpersonal muss beim Durchführen von Elektroarbeiten eine angemessene persönliche Schutzausrüstung tragen: Helm, isolierte Schuhe, Handschuhe, etc.
  • Vor dem Berühren der Gleichstromkabel muss mithilfe eines geeigneten Messgeräts sichergestellt werden, dass die Kabel spannungsfrei sind.
  • Das Bedienpersonal muss alle Warnhinweise auf den PV-Strängen und in zugehörigen Handbüchern befolgen.

1.2 Versorgungsnetz

Befolgen Sie die Vorgaben zum Netzanschluss.

HINWEIS

Alle elektrischen Verbindungen müssen den lokalen und nationalen Normen entsprechen.

Der Wechselrichter darf nur nach Genehmigung durch das örtliche Versorgungsunternehmen an das Versorgungsnetz angeschlossen werden.

1.3 Wechselrichter

GEFAHR

Lebensgefahr durch Stromschläge aufgrund anliegender Spannung

- Das Gehäuse darf niemals geöffnet werden. Durch das nicht autorisierte Öffnen des Wechselrichters verfallen sämtliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche sowie erlischt in den meisten Fällen auch die Betriebserlaubnis.

!WARNUNG

Risiko einer Beschädigung des Wechselrichters oder Verletzungsrisiko

  • Verbinden oder trennen Sie die PV-, Batterie- und Wechselstrom-Anschlüsse nicht, wenn der Wechselrichter in Betrieb ist.
  • Warten Sie mindestens 10 Minuten, bis sich die internen Kondensatoren entladen haben, nachdem alle elektrischen Geräte entfernt wurden und der Wechselrichter ausgeschaltet ist.
  • Vergewissern Sie sich, dass keine Spannung oder Stromstärke anliegt, bevor Sie die PV-, Batterie- und Wechselstrom-Anschlüsse anschließen oder trennen.

WARNING

Alle Sicherheitshinweise, Warnhinweise und Typenschilder auf dem Wechselrichter:

  • müssen deutlich sichtbar sein.
  • dürfen nicht entfernt oder abgedeckt werden.

! VORSICHT

Risiko von Verbrennungen aufgrund heißer Komponenten! Berühren Sie keine heißen Teile (z.B. Kühlkörper) während des Betriebs. Lediglich der DC-Schalter kann jederzeit sicher berührt werden.

HINWEIS

Die Ländereinstellung darf nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Durch nicht autorisierte Änderungen kann Folgendes verursacht werden:

  • Ein Verstoß gegen die Typzertifikatskennzeichnung.
  • Risiko einer Beschädigung des Wechselrichters durch elektrostatische Entladung!

Der Wechselrichter kann durch Berühren der elektronischen Komponenten beschädigt werden. Beachten Sie beim Umgang mit dem Wechselrichter Folgendes:

• Vermeiden Sie unnötige Berührung

- legen Sie ein Erdungsarmband an, bevor Sie irgendwelche Anschlüsse berühren.

WWaarrnnsscchhilldd

LLaabbeell BBeesscchhrreeiibbuunngg

Sungrow SH5.0RT - LLaabbeell BBeesscchhrreeiibbuunngg - 1

Trennen Sie den Wechselrichter vor jeglichen Wartungsarbeiten von allen externen Stromquellen!

Sungrow SH5.0RT - LLaabbeell BBeesscchhrreeiibbuunngg - 2

Berühren Sie spannungsführende Teile frühestens 10 Minuten nach dem Trennen von den Stromquellen.

Sungrow SH5.0RT - LLaabbeell BBeesscchhrreeiibbuunngg - 3

Brandgefahr durch heiße Oberfläche, die 60 °C überschreiten kann.

Sungrow SH5.0RT - LLaabbeell BBeesscchhrreeiibbuunngg - 4

Lebensgefahr durch Hochspannung!

Der Wechselrichter darf nur von qualifiziertem Personal geöffnet und gewartet werden.

Sungrow SH5.0RT - LLaabbeell BBeesscchhrreeiibbuunngg - 5

Lesen das Benutzerhandbuch bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen!

1.4 Batterien

GEFAHR

Batterien liefern elektrische Energie, die zu Verbrennungen führen bzw. eine Brandgefahr darstellen können, wenn ein Kurzschluss entsteht oder sie falsch installiert sind.

Es liegen tödliche Spannungen an den mit dem Wechselrichter verbundenen Batterieklemmen und Kabeln an. Berührungen dieser Klemmen oder Kabel können ernsthafte oder gar tödliche Verletzungen hervorrufen.

HINWEIS

Unsachgemäße Einstellungen oder Wartungsarbeiten können die Batterie dauerhaft schädigen.

Falsche Wechselrichter-Parameter führen zu vorzeitiger Alterung der Batterien.

1.5 Fähigkeiten von qualifiziertem Personal

Alle Installationen müssen von einem technisch geschulten Personal durchgeführt werden, das über folgende Qualifikationen verfügt:

  • Schulung in der Installation und Inbetriebnahme der elektrischen Anlage sowie im Umgang mit Gefahren
  • Kenntnis des Handbuchs und anderer damit zusammenhängender Dokumente
  • Kenntnis aller örtlichen Vorschriften und Richtlinien

2 Die Systemlösung

! WARNING

Der Wechselrichter darf nur mit PV-Strängen mit Klasse II-Schutz gemäß IEC 61730, Anwendungsklasse A betrieben werden. Der positive oder negative Pol der PV-Stränge oder der Batterie dürfen nicht geerdet werden. Der Wechselrichter kann dadurch zerstört werden. Schäden am Produkt aufgrund einer fehlerhaften oder beschädigten PV-Anlage sind durch die Gewährleistung nicht abgedeckt. Jede andere Verwendung als die in diesem Dokument Beschriebene ist nicht zulässig.

HINWEIS

Bei einem TT-Versorgungsnetz muss die Spannung zwischen Nullleiter und Erdung kleiner sein als 30 V.

Die dreiphasigen Hybrid-Wechselrichter sind sowohl für netzabhängige als auch für netzunabhängige PV-Systeme geeignet. Mit dem integrierten

Energiemanagementsystem (EMS) kann der Energiefluss gesteuert und optimiert werden, um den Eigenverbrauch des Systems zu erhöhen.

2.1 Produkteinf ü hrung

2.1.1 Modellbeschreibung

Die Typenbeschreibung ist wie folgt (SH10RT wird als Beispiel verwendet):

SH 10 RT Dreiphasiger residenial-Wechselrichter Code der Leistungsstufe Code des Sungrow-Hybridumrichters

Tabelle 2-1 Leistungsstufen Beschreibung

ModellNenn-AusgangsleistungNenn-Netzspannung
SH5.0RT5000 W3 / N / PE, 230 / 400 V
SH6.0RT6000 W
SH8.0RT8000 W
SH10RT10000 W

2.1.2 Geräteansicht

1 2 3 4

AAbbbbiilldduunngg 22--11 Geräteansicht

* Das hier gezeigte Bild dient lediglich der allgemeinen Orientierung. Das gelieferte Produkt kann abweichen.

NNrr..NNaammeeBBeesscchhrreeiibbuunngg
1Status-LEDZeigt den aktuellen Betriebszustand des Wechselrichters an.
2DC-SchalterZum sicheren Trennen des Gleichstromkreises.
3Elektrischer AnschlussbereichEinschließlich DC-Klemme, AC-Klemme, Batterieklemmen, Kommunikationsklemme und zusätzliche Erdungsklemme.
4AufhängerVerwendet zum Aufhängen des Wechselrichters an der Wandhalterung.

2.1.3 Abmessungen

W (460) H (540) D (170)

AAbbbbiilldduunngg 22--22 Abmessungen des Wechselrichters (in mm)

2.1.4 Status LEDs

Die LED-Anzeige an der Vorderseite des Wechselrichters kann den Betriebszustand des Wechselrichters anzeigen.

Tabelle 2-2 Zustandsbeschreibung der Status-LEDs

LLEEDD--AAnnzzeeinigeBeZustandDefinition
Sungrow SH5.0RT - Status LEDs - 1EINDer Wechselrichter läuft im netzabhängigen/netzunabhängigen Modus.
BlinkenDer Wechselrichter befindet sich im Standby- oder Startzustand (ohne netzabhängigen/netzunabhängigen Betrieb).
Sungrow SH5.0RT - Status LEDs - 2EINEin Systemfehler ist aufgetreten.
Sungrow SH5.0RT - Status LEDs - 3AUSSowohl die Wechselstrom- als auch die Gleichstromseite werden ausgeschaltet.

2.1.5 DC-Schalter

Der DC-Schalter wird verwendet, um den Gleichstrom bei Bedarf sicher abzuschalten. Der Wechselrichter arbeitet automatisch, wenn die Betriebsvoraussetzungen alle erfüllt sind. Drehen Sie den DC-Schalter auf die Position „AUS“, um den Wechselrichter zu stoppen, wenn ein Fehler aufgetreten ist oder wenn Sie den Wechselrichter stoppen müssen.

Sungrow SH5.0RT - DC-Schalter - 1

Stellen Sie den DC-Schalter auf EIN, bevor Sie den Wechselrichter neu starten.

2.2 Das PV-Energiespeichersystem (PV ESS)

Durch direktes Anschließen eines Batteriemoduls an den Wechselrichter, kann die herkömmliche PV-Anlage zu einem Energiespeichersystem (ESS) ausgebaut werden. Das System kann als netzunabhängiges System betrieben werden, um eine Notstromversorgung für geschützte Lasten im Falle einer Netzunterbrechung oder eines Stromausfalls sicherzustellen. Diese können durch Folgendes verursacht werden:

  • Inselbildung
  • Unterspannung
  • Unter- oder Überfrequenz

HINWEIS

Bei jedem Anschluss, ob bei einem Anschluss an das Stromnetz oder bei netzunabhängiger Anwendung, ist darauf zu achten, dass die Potenzialspannung zwischen N- und PE-Leitung nicht höher als 30 V ist, da sonst der Wechselrichter keine Leistung mehr erzeugt. Das System ist nicht für die Versorgung lebenserhaltender medizinischer Geräte geeignet. Es kann nicht unter allen Umständen eine Notstromversorgung garantieren.

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 1

flowchart
graph TD
    A["House A"] -->|PV-Leistung| B["Central Unit B"]
    B -->|Ausgangsleistung| C["House C"]
    C -->|Exportleistung| D["House D"]
    E["House E"] -->|Batterieleistung| B
    F["Light Bulb"] --> G["House G"]
    G -->|Lastverbrauch| C

AAbbbbiilldduunngg 22--33 Das PV-Energiespeichersystem System (PV ESS)

Tabelle 2-3 Systemzusammensetzungen

PPoos.BeschreibungAnmerkung
APV-SträngeKompatibel mit Modulen, bestehend aus monokristallinem Silizium, polykristallinem Silizium und mit Dünnschichtmodulen ohne Erdung.
BWechselrichterSH5.0RT / SH6.0RT / SH8.0RT / SH10RT
CDreiphasiger Smart Energy MeterMisst die Exportleistung und kommuniziert über einen RS485-Port mit dem Wechselrichter.
PPooss..BBeesscchhrreeiibbuunngg AAnnmmeerrkkuunngg
DVersorgungsnetz Erdungssystemtypen: TT, TN
EBatterie (optional)Batterien des Typs Lithium-lonen sind kompatibel.
F NotlastenGeschützte Hauslasten direkt an den Wechselrichter angeschlossen.
G LastenNicht geschützte Hauslasten werden bei Netzausfall getrennt.

Erklärung zur Backup-Funktion

Die folgende Erklärung umfasst die allgemeinen Richtlinien von SUNGROW zu den in diesem Handbuch beschriebenen Hybridwechselrichtern.

1 Bei Hybridwechselrichtern umfasst die elektrische Installation typischerweise den Anschluss des Wechselrichters an PV-Module und Batterien. Wenn im Backup-Modus kein Strom aus Batterien oder PV-Modulen verfügba ist, wird die Backup-Stromversorgung automatisch beendet. SUNGROW haftet nicht für Konsequenzen, die sich aus der Nichtbeachtung dieser Anweisung ergeben.
2 Normalerweise beträgt die Backup-Umschaltzeit weniger als 20 ms. Einige externe Faktoren können jedoch dazu führen, dass das System im Backup-Modus ausfällt. Daher müssen die Benutzer die Bedingungen kennen und die folgenden Anweisungen befolgen:

  • Schließen Sie für einen zuverlässigen Betrieb keine Lasten an, die von einer stabilen Energieversorgung abhängig sind.
  • Schließen Sie keine Lasten an, deren Gesamtkapazität größer als die maximale Backup-Kapazität ist.
  • Schließen Sie keine Lasten an, die sehr hohe Anlaufstromstöße verursachen können, wie z. B. Klimaanlagen ohne Frequenzumwandlung, Staubsauger oder Halbwellenlasten wie Haartrockner, Heißluftpistole, Bohrhammer. Siehe "11.2 Die Kompatibilität für Backup unter netzunabhängigem Szenario" für empfohlene Lasten.
  • Aufgrund des Zustands der Batterie selbst kann der Batteriestrom durch einige Faktoren begrenzt sein, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Temperatur und das Wetter.

Erklärung zum Backup-Überlastschutz

Der Wechselrichter startet bei ausgelöstem Überlastschutz neu. Die für den Neustart erforderliche Zeit erhöht sich (höchstens um 5 Minuten), wenn dieser durch den Überlastschutz ausgelöste Vorgang wiederholt wird. Versuchen Sie, die Backup-Strombelastung innerhalb der maximalen Grenzbereiche zu reduzieren, oder entfernen Sie Lasten, die sehr hohe Anlaufstromstöße verursachen können.

EEnneerrggiieemmaannaaggeemeennt

Die Batterie entlädt sich, um Notlast und Last mit Energie zu versorgen. Wenn die Batterie leer ist oder nicht gen ü gend Strom aus dem Batteriesystem bezogen werden

kann, wird der nicht gedeckte Strombedarf vom Netz bezogen und zuerst an Notlasten und dann an Lasten geliefert.

Wenn das Netz vorhanden ist, greift die Bypass-Funktion des Hybrid-Wechselrichters und die Notlasten werden über das im Wechselrichter integrierte Bypass-Relais direkt an das Netz angeschlossen.

Wenn der Smart Energy Meter abnormal läuft oder nicht vorhanden ist, wird der Wechselrichter weiterhin normal betrieben. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Batterie aufgeladen werden kann, aber nicht entladen werden darf. In diesem Fall ist die Einstellung der Einspeiseleistung unwirksam und die DO-Funktion für den optimierten Modus wird deaktiviert.

EEnneerrggiieemmaannaaggeemmeenntt ttaaggss ü ü bbeerr

Das Energiemanagementsystem (EMS) arbeitet standardmäßig im Eigenverbrauchsmodus.

- Szenario 1: PV-Stromerzeugung ≥ Stromverbrauch der Last

- Die PV-Leistung wird zuerst an Notlasten, dann an Lasten und abschließend an die Batterie abgegeben.

- Außerdem wird, wenn die Batterie vollständig aufgeladen ist, der Überschuss in das Netz eingespeist. Die Einspeiseleistung überschreitet nicht den in den Grundeinstellungen eingestellten Einspeisebegrenzungswert.

- Szenario 2: PV-Stromerzeugung < Stromverbrauch der Last

- Zuerst entlädt sich die Batterie und liefert die fehlende Energie.

- Zusätzlich bezieht der Wechselrichter Strom aus dem Netz, wenn der Strom aus PV und Batterie geringer ist als die Lastleistung.

Sungrow SH5.0RT - EEnneerrggiieemmaannaaggeemeennt - 1

flowchart
graph TD
    A["PV-Energieerzeugung"] --> B["Central System"]
    C["Lastverbrauch"] --> B
    D["Notlasten"] --> B
    B --> E["Electrical Plant"]
    B --> F["Electric Vehicle"]
    B --> G["Wind Turbine"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style E fill:#ccf,stroke:#333
    style F fill:#ccf,stroke:#333
    style G fill:#ccf,stroke:#333

EEnneerrggiieemmaannaaggeemmeenntt nnaacchhttss

Während der Nacht wird die verfügbare Energie der Batterie entladen, um die Lasten mit Strom zu versorgen. Alternativ liefert das Netz Strom für die Lasten, falls die Entladeleistung der Batterie nicht ausreicht.

Sungrow SH5.0RT - EEnneerrggiieemmaannaaggeemeennt - 2

flowchart
graph TD
    A["PV-Energieerzeugung"] --> B["Device"]
    C["Lastverbrauch"] --> B
    D["Notlasten"] --> B
    B --> E["Mit Strom"]
    B --> F["Kein Strom"]

Wenn die Batterie während der Nacht leer wird, wechselt sie in den Standby-Modus. In diesem Fall übernimmt das Netz die gesamte Stromversorgung für die Lasten.

Sungrow SH5.0RT - EEnneerrggiieemmaannaaggeemeennt - 3

flowchart
graph TD
    A["PV-Energieerzeugung"] --> B["Device"]
    C["Control Unit"] --> D["Lastverbrauch"]
    B --> E["Light Bulb / Box"]
    D --> F["Power Supply"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333
    style E fill:#dfd,stroke:#333
    style F fill:#dfd,stroke:#333

2.3 Parallelbetrieb zweier Hybrid-Wechselrichter

Maximal zwei Hybrid-Wechselrichter des gleichen Typs können im PV ESS über RS485-Kommunikation parallel geschaltet werden. Das parallele System kann sowohl im netzabhängigen als auch im netzunabhängigen Modus betrieben werden.

Sungrow SH5.0RT - Parallelbetrieb zweier Hybrid-Wechselrichter - 1

flowchart
graph TD
    A["Solar Panel"] --> B["Master"]
    C["Power Supply Unit"] --> B
    D["RS485"] --> E["Slave 1"]
    F["House"] --> E
    G["Power Supply Unit"] --> H["Slave 4"]
    I["Power Supply Unit"] --> H
    B --> J["Power Supply Unit"]
    E --> K["Power Supply Unit"]
    H --> L["Power Supply Unit"]

AAbbbbiilldduunngg 22--44 Paralleles PV ESS

Nur die GRID-Klemme des Wechselrichters kann parallel angeschlossen werden, die BACK-UP-Klemme und die Batterieklemme können nicht zusammen angeschlossen werden, sie müssen mit der netzfernen Last bzw. der Batterie verbunden werden. Die Backup-Lasten eines Wechselrichters dürfen seine Nennleistung nicht überschreiten.

Siehe hierzu "6.7.3 RS485-Verbindung" für die Kabelverbindung.

In einem netzabhängigen Parallelsystem sammelt der Hauptwechselrichter (Master) Informationen vom Smart Energy Meter und vom Slave-Wechselrichter und führt das Energiemanagement durch, einschließlich:

• Einspeisungssteuerung
• Batterieaufladung/-entladung
• Maximale Leistungsbegrenzung

Die folgenden Einstellungen sind für die Wechselrichter-Parallelfunktion erforderlich.

- Einspeisungsregelung. Die Funktion der Einspeiseleistungsregelung bezieht sich auf "8.5.1 Einspeisebegrenzung". Die PV-Installationsleistung des Master-Wechselrichters ist die Gesamtinstallationsleistung der Anlage, die Slave-Wechselrichter müssen die Einspeiseleistung nicht einstellen.

- Rundsteuerfunktion. Das Rundsteuergerät muss nur an den Master-Wechselrichter angeschlossen werden, der eine einheitliche Zeitplanung durchführt. Siehe hierzu

"6.11 DI Verbindung" für die Kabelverbindung. Siehe hierzu "8.10.5 Aktive Einstellung" um sie in der iSolarCloud-App zu aktivieren.

- Parallele Konfiguration. Siehe hierzu "8.10.13 Parallele Konfiguration" um die Master- und Slave-Wechselrichter in der iSolarCloud-App zu konfigurieren.

2.4 Nachrüstung bestehender PV-Systeme

Der Hybrid-Wechselrichter ist mit allen netzgekoppelten dreiphasigen Wechselrichtern kompatibel. Eine vorhandene PV-Anlage kann mit dem Hybrid-Wechselrichter zu einem PV-ESS nachgerüstet werden.

Die Stromerzeugung aus dem vorhandenen PV-Wechselrichter wird zunächst den Lasten zugeführt, anschließend wird die Batterie aufgeladen. Mit der Energiemanagementfunktion des Hybrid-Wechselrichters wird der Eigenverbrauch des neuen Systems erheblich verbessert.

Netzgekoppelter Anschluss zur Nachrü stung der bestehenden PV-Anlage
Sungrow SH5.0RT - Nachrüstung bestehender PV-Systeme - 1

flowchart
graph TD
    A["PV-Wechselrichter"] -->|Wechselstrom| B["Grid"]
    C["Sh10RT"] -->|Optional| B
    D["Power Supply"] -->|Grid| B
    E["Utility Equipment"] -->|Grid| B
    B --> F["House"]
    B --> G["Output"]

Abbildung 2-5 Netzgekoppelter Anschluss zur Nachr ü stung der bestehenden PV-Anlage

Der Wechselstrom-Anschluss des PV-Wechselrichters und der GRID-Anschluss des Hybrid-Wechselrichters sind parallel geschaltet.

Netzunabhängiger Anschluss zur Nachr ü stung der bestehenden PV-Anlage

Sungrow SH5.0RT - Netzunabhängiger Anschluss zur Nachr ü stung der bestehenden PV-Anlage - 1

flowchart
graph TD
    A["PV-Wechselrichter"] --> B["Wechselstrom"]
    C["SH10RT"] --> D["GRID"]
    D --> E["House"]
    F["Optional"] -.-> D
    G["Back-UP"] --> D
    H["Lightbulb"] --> D
    I["Power Supply"] --> J["Output"]

Abbildung 2-6 Netzunabhängiger Anschluss zur Nachr ü stung der bestehenden PV-Anlage

Der netzunabhängige Port r ü stet die bestehende PV-Anlage nach, um die Nutzung der PV-Energie zu maximieren, indem der PV-Wechselrichter auch im netzfernen Zustand arbeiten kann.

Die Wechselstrom-Klemme des PV-Wechselrichters und die BACK-UP-Klemme des Hybrid-Wechselrichters sind parallel geschaltet.

Die PV-Wechselrichterleistung kann die Nennleistung des Hybrid-Wechselrichters nicht überschreiten (wenn es sich um einen einphasigen PV-Wechselrichter handelt, kann die PV-Wechselrichterleistung die einphasige Nennleistung des dreiphasigen Hybrid-Wechselrichters nicht überschreiten).

Vor der Umr ü stung der bestehenden PV-Anlage auf einen netzfernen Anschluss muss der Parameter „Frequency Shift Power Control“ freigegeben werden. Detaillierte Informationen finden Sie unter "8.10.14 Frequenzverschiebung Leistungsregelung".

Hinweis:

1 Im Null-Export-Szenario kann der Hybrid-Wechselrichter nur sicherstellen, dass dieser selbst keinen Strom in das Netz exportiert, jedoch nicht, dass der PV-Wechselrichter keinen Export durchführt. Bitte wenden Sie sich an den Hersteller des PV-Wechselrichters, um eine Null-Export-Lösung zu erhalten.

2 Direkt an den Hybrid-Wechselrichter angeschlossene PV-Module sind optional.

3 Funktionsbeschreibung

3.1 Sicherheitsfunktion

3.1.1 Schutz

In den Wechselrichter sind mehrere Schutzfunktionen integriert, einschließlich ein Kurzschlussschutz, eine Überwachung des Isolationswiderstands der Erdung, ein Fehlerstromschutz, ein Schutz gegen Inselbildung, ein Gleichstrom überspannungs- und Gleichstrom ü berstromschutz usw.

3.1.2 Erdschluss-Alarm

Der Wechselrichter verfügt über einen Multifunktions-Trockenkontakt (DO-Relais), der für den externen Alarm bei Erdschluss verwendet werden kann. Der externe Alarm muss vom Stromnetz gespeist werden.

Die zusätzlich erforderliche Ausstattung ist eine Lichtanzeige und/oder ein Summer. Wenn ein Erdschluss auftritt:

  • Der DO-Trockenkontakt schaltet sich automatisch ein, um den Erdschlussalarm zu signalisieren.
    • Der Summer im Wechselrichter piept.
  • Der Ethernet-Anschluss kann zur Fern übertragung des Alarms verwendet werden.

3.2 Energieumwandlung und Energiemanagement

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom von der PV-Anlage oder der Batterie in Übereinstimmung mit den Netzanforderungen in Wechselstrom um. Ebenso ü berträgt er auch den Gleichstrom von der PV-Anlage zur Batterie.

Mit dem integrierten bidirektionalen Wandler kann der Wechselrichter die Batterie laden oder entladen.

Es werden zwei MPP-Tracker verwendet, um die Leistung von PV-Strängen mit unterschiedlichen Ausrichtungen, Neigungen oder Modulstrukturen zu maximieren.

3.2.1 Leistungsminderung

Eine Leistungsminderung ist eine Möglichkeit den Wechselrichter vor Überlast oder möglichen Fehlern zu schützen. Zusätzlich kann die Funktion zur Leistungsreduzierung nach den folgenden Anforderungen des Versorgungsnetzes aktiviert werden.

Situationen in denen eine Leistungsreduzierung des Wechselrichters erforderlich ist:

- Innentemperatur ist zu hoch (einschließlich Umgebungstemperatur und Modultemperatur)

• Hohe Eingangsspannung
- Netzunterspannung
- Netz überfrequenz
- Leistungsfaktor (wenn Werte außerhalb der Nennwerte liegen)
- Größe Höhen

Der Wechselrichter bietet einen Klemmenblock für den Anschluss an ein DRED (-Demand Response Enabling Device). Der DRED unterstützt Demand Response Modes (DRMs). Der Wechselrichter erkennt und initiiert innerhalb von 2 Sekunden eine Antwort auf alle unterstützten DRM-Anweisungen. Für die Verbindungen siehe "6.11 DI Verbindung".

In der folgenden Tabelle sind die vom Wechselrichter unterstützten DRMs aufgeführt.

Tabelle 3-1 Demand Response Modes (DRMs)

MMoodduuss EErrkklläärruunng
DRM0Der Wechselrichter befindet sich im Zustand „Ausschalten“.
DRM1Die Importleistung aus dem Netz ist 0.
DRM2Die Importleistung aus dem Netz beträgt nicht mehr als 50 % der Nennleistung.
DRM3Die Importleistung aus dem Netz beträgt nicht mehr als 75 % der Nennleistung.
DRM4Die Importleistung aus dem Netz beträgt 100 % der Nennleistung, unterliegt jedoch den Einschränkungen anderer aktiver DRMs.
DRM5Die Einspeiseleistung in das Netz ist 0.
DRM6Die Einspeiseleistung in das Netz beträgt nicht mehr als 50 % der Nennleistung.
DRM7Die Einspeiseleistung in das Netz beträgt nicht mehr als 75 % der Nennleistung.
DRM8Die Einspeiseleistung in das Netz beträgt 100 % der Nennleistung, unterliegt jedoch den Einschränkungen anderer aktiver DRMs.

Die folgende Abbildung zeigt das Systemverhalten bei Überfrequenz. Im Folgenden wird die Prioritätsreihenfolge als Reaktion auf mehrere DRMs gezeigt.

Mehrere ModiPrioritätsreihenfolge
DRM1⋯DRM4DRM1 > DRM2 > DRM3 > DRM4
DRM5⋯DRM8DRM5 > DRM6 > DRM7 > DRM8

3.2.3 Regulärer Betriebsspannungsbereich

Die Wechselrichter können mindestens für die angegebene Dauer innerhalb des zulässigen Spannungsbereichs betrieben werden. Die Einstellung der Parameter ist abhängig davon, ob die Verbindung im Rahmen eines üblichen Hochfahren des Wechselrichters oder einer automatischen Neuverbindung nach dem Auslösen des Schnittstellenschutzes hergestellt wird.

Befindet sich die anliegende Spannung außerhalb der Betriebsspannung, trennt sich der Wechselrichter innerhalb der Schutzzeit vom Stromnetz. Falls eine Störung kürzer als die erforderliche Schutzzeit ist, kann der Wechselrichter wieder eine Verbindung zum Stromnetz herstellen, sobald die anliegende Spannung nach der Störung wieder in den üblichen Spannungsbereich zurückgeht.

3.2.4 Regulärer Betriebsfrequenzbereich

Die Wechselrichter kann mindestens für die angegebene Dauer innerhalb des zulässigen Frequenzbereichs betrieben werden. Die Einstellung der Parameter ist abhängig davon, ob die Verbindung im Rahmen einer üblichen Hochfahren des Wechselrichters oder einer automatischen Neuverbindung nach dem Auslösen des Schnittstellenschutzes hergestellt wird.

Befindet sich die anliegende Spannung außerhalb der Betriebsspannung, trennt sich der Wechselrichter innerhalb der Schutzzeit vom Stromnetz. Falls eine Störung kürzer als die erforderliche Schutzzeit ist, kann der Wechselrichter wieder eine Verbindung zum Stromnetz herstellen, falls der Frequenzpegel nach der Störung wieder in den üblichen Spannungsbereich zurückgeht.

3.2.5 Blindleistungsregelung

Im Blindleistungs-Regelungsmodus kann der Wechselrichter Blindleistung ins Netz einspeisen. Der Blindleistungsregelungsmodus kann über die iSolarCloud App aktiviert werden. Details hierzu finden Sie unter "8.5.3 Modus zur Blindleistungsregulierung".

3.2.6 Lastregelung

Der Wechselrichter verfügt über einen Trockenkontakt (DO-Relais), der zur Lasten-Regelung über einen Schutz eingesetzt werden kann. Informationen zum Kabelanschluss finden Sie unter "6.10 DO-Anschluss".

Die Nutzer können den Regelungsmodus entsprechend den individuellen Anforderungen einstellen. Informationen zu den iSolarCloud App Einstellungen finden Sie unter "8.10.9 Lastregelung".

Zeitplan-Modus: Legen Sie hier die Start- und Endzeit fest Punctuation Mark Die DO-Funktion wird innerhalb dieses Zeitintervalls aktiviert.

Schalter-Modus: Die DO-Funktion kann aktiviert oder deaktiviert werden.

Intelligenter Modus: Stellen Sie die Startzeit, die Endzeit und die optimierte Leistung ein. Wenn die Exportleistung die optimierte Leistung während des Intervalls erreicht, wird die DO-Funktion aktiviert.

3.3 Batteriemanagement

Li-Ionen-Batterien der Unternehmen SUNGROW, LG Chem, BYD und Pylontech sind mit dem PV ESS kompatibel. Weitere Batteriemodelle werden in Zukunft kompatibel gemacht.

Die derzeit unterstützten Batteriemarken und -modelle sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

MarkeModellFirmware-Version
SUNG-ROWSBR096/128/160/192/224/256 ≥slant SBRBCU-S_22011.01.05
LGChemRESU7H_Type_RGleichspannungswandler Version ≥slant 4.8Version desBatteriemanagementsystems (BMS) ≥slant 1.7.0.1
RESU10H_Type_R
BYDBattery-Box HV 5.1, 6.4, 7.7, 9.0, 10.2, 11.5 ≥slant V3.013
Battery-Box Premium HVS 5.1, 7.7, 10.2, 12.8Version desBatteriemanagementsystems (BMS) ≥slant 3.16
Battery-Box Premium HVM 11.0, 13.8, 16.6, 19.3, 22.1Version derBatteriemanagementeinheit (BMU) ≥slant 3.7
PylontechPowercube-X1/X2/H1/H2 ≥slant V4.6
Force H1/H2 ≥slant V1.3

Sungrow SH5.0RT - Batteriemanagement - 1

Die Tabelle wird ständig aktualisiert. Wenn das Batteriemodell nicht in der Tabelle enthalten ist, wenden Sie sich an SUNGROW, ob es unterstützt wird.

Um die Batterielebensdauer zu maximieren, führt der Wechselrichter das Laden, Entladen und die Wartung der Batterie basierend auf dem Batterie-Status aus, der vom BMS mitgeteilt wird.

HINWEIS

Aufgrund der Produktentwicklung können die empfohlenen Parameter in diesem Abschnitt aufgeführten aktualisiert oder überarbeitet werden. Bitte beachten Sie die Bedienungsanleitung des Batterieherstellers für die neuesten Informationen.

Um ein Überladen oder tiefes Entladen der Batterie zu vermeiden, wurden drei Batteriestatus nach verschiedenen Spannungsbereichen definiert, wie in der folgenden Tabelle gezeigt.

Tabelle 3-2 Definition des Batteriezustands

BBaattteerriieettyyppAAnnsscchhlluussss-SSppaannnnuunngg uunndd SSOCI
LeerNormalVoll
SUNGROW(SBR096/128/160/192/224/256)SOC < 5 %5 %...100 %(standardmäßig)SOC = 100 %
LG Chem(RESU7H_Type_R)LG Chem(RESU10H_Type_R)SOC < 8 %8 %...100 %(standardmäßig)SOC = 100 %
BYD (Battery-Box HV)SOC < 10 %10 %...100 %(standardmäßig)SOC = 100 %
BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS)SOC < 5 %5 %...100 %(standardmäßig)SOC = 100 %
Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2)SOC < 8 %8 %...100 %(standardmäßig)SOC = 100 %

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 1

bar_stacked | Company | Battery Type | Percentage | |---------|--------------|----------| | LG Chem(RESU7H Type_R) | Pylontech (ForceH1/H2) | 100% | | LG Chem(RESU10H Type_R) | Battery richtiger SOC | 8% | | LG Chem(RESU10H Type_R) | Battery verwertlicher SOC | 0% | | LG Chem(RESU10H Type_R) | Low | 0% | | Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2) | Battery | 100% | | Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2) | Low | 0% | | Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2) | Average auf SolarCloud | 100% | | Pylontech(Powercube-X1/X2/H1/H2) | Low | 0% | | BYD (Battery-Box HV) | Battery | 100% | | BYD (Battery-Box HV) | Battery richtiger SOC | 10% | | BYD (Battery-Box HV) | Low | 0% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Battery | 100% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Battery richtiger SOC | 5% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Low | 0% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Average auf SolarCloud | 100% | | SUNGROW BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS) | Low | 0% |

Im netzunabhängigen Zustand kann die LG Chem-Batterie Lasten von maximal 5 kW mit Strom versorgen (wie RESU10H_Typ_R). Für den Erst-Betrieb des Wechselrichters mit einer LG Chem-Batterie muss entweder das PV-System oder das Netz den Wechselrichter mit Strom versorgen, um die LG Chem-Batterie zu aktivieren. Die SOC-Grenzwerte von Li-Ionen-Batterien können über die iSolarCloud-App von qualifiziertem Personal geändert werden.

3.3.1 Ladevorgang

NNoottllaaddeevvoorrggaanngg

Die Notladeverwaltungsfunktion schützt die Batterie vor Schäden, die durch langfristige übermäßige Entladung verursacht werden. Der Wechselrichter kann während des Notladens nicht auf den Entladebefehl reagieren. In den folgenden Tabellen werden die Notladebedingungen für verschiedene Batterietypen beschrieben.

Tabelle 3-3 Notlademanagement für Li-lonen-Batterie

SSttaattuussBBeeddiinngguunnggeenn
AuslöserEine der folgenden Bedingungen ist erfüllt:SOC ≤slant (Min. SOC) - 3 % (nur gültig, wenn der Min. SOC ≥slant 3 % ist).Eine Warnung über die Unterspannung der Batterie wird ausgelöst.Ein Notladebefehl wird dem Wechselrichter gemeldet.
AbschlussAlle folgenden Bedingungen sind erfüllt:SOC ≥slant (Min. SOC) - 1 % (nur gültig, wenn der Min. SOC ≥slant 3 % ist).Die Warnung über die Unterspannung der Batterie wird gelöscht.Der dem Wechselrichter gemeldete Notladebefehl wird gelöscht.

Tabelle 3-4 Standard-SOC-Bedingungen für die Notladung der Li-Ionen-Batterie

TTyyppAuslöser SOCAbschluss SOC
SUNGROWSOC ≤slant 2 %SOC ≥slant 4 %
LG ChemSOC ≤slant 5 %SOC ≥slant 7 %
BYD (Battery-Box HV)SOC ≤slant 7 %SOC ≥slant 9 %
BYD (Battery-Box Premium HVM / HVS)SOC ≤slant 2 %SOC ≥slant 4 %
PylontechSOC ≤slant 5 %SOC ≥slant 7 %

Normaler Ladevorgang

Wenn die Batteriespannung im normalen Bereich liegt, kann der Wechselrichter die Batterie aufladen, wenn die PV-Leistung höher ist als die Lastleistung. Auch stellt der Wechselrichter sicher, dass die Batterie nicht überladen wird.

Der maximal zulässige Ladestrom ist auf den kleineren Wert den kleineren Wert der folgenden Parameter begrenzt:

• der maximale Ladestrom des Wechselrichters (30 A)
- den maximalen/empfohlenen Ladestrom vom Batteriehersteller

Aus diesem Grund erreicht der Batterieladestromwert möglicherweise nicht die Nennleistung.

Sungrow SH5.0RT - Normaler Ladevorgang - 1

  • Falls die PV-Spannung den oberen Grenzwert der MPP-Spannung (1000 V) übersteigt, kann die Batterie nicht aufgeladen werden.
  • Der Hybrid-Wechselrichter beginnt mit dem Aufladen der Batterie, wenn der Exportleistungswert einen vordefinierten Schwellenwert von 70 W überschreitet.

3.3.2 Entladevorgang

Das Entlademanagement kann die Batterie wirksam vor Tiefentladung schützen.

Der maximal zulässige Entladestrom ist auf den kleineren Wert auf den kleineren Wert der folgenden Parameter begrenzt:

• der maximale Entladestrom des Wechselrichters (30 A)
- den maximalen/empfohlenen Entladestrom vom Batteriehersteller

Aus diesem Grund erreicht der Batterieentladestromwert möglicherweise nicht die Nennleistung.

Sungrow SH5.0RT - Entladevorgang - 1

  • Falls die PV-Spannung den oberen Grenzwert der MPP-Spannung (1000 V) übersteigt, kann sich die Batterie nicht entladen.
  • Der Hybrid-Wechselrichter beginnt mit der Entladung der Batterie, wenn der Importleistungswert einen Schwellenwert von 70 W überschreitet.

3.4 Kommunikation und Konfiguration

Der Wechselrichter bietet verschiedene Anschlüsse für die Geräte- und System überwachung, darunter RS485, Ethernet, WLAN und CAN. Es sind verschiedene Parameterkonfigurationen für einen optimalen Betrieb vorhanden. Alle Wechselrichterinformationen können über die iSolarCloud App abgerufen werden.

4 Auspacken und Lagerung

4.1 Entpacken und Inspektion

Der Wechselrichter wird vor der Lieferung gründlich getestet und genauestens überprüft. Während des Versands können dennoch Schäden auftreten. Führen Sie aus diesem Grund bitte nach Erhalt des Geräts eine gründliche Inspektion durch.

  • Überprüfen Sie die Verpackung auf sichtbare Schäden.
  • Überprüfen Sie die Lieferinhalte gemäß der Packliste auf Vollständigkeit.
  • Überprüfen Sie den Inhalt nach dem Auspacken auf Beschädigungen.

Wenden Sie sich an SUNGROW oder den Zulieferer im Falle einer Beschädigung oder bei Unvollständigkeit des Lieferumfangs.

Entsorgen Sie nicht die Originalverpackung. Es wird empfohlen, den Wechselrichter darin aufzubewahren.

4.2 Wechselrichter identifizieren

Das Typenschild befindet sich sowohl auf dem Wechselrichter als auch auf der Verpackung. Es sind Informationen gegeben zum Typ des Wechselrichters, wichtige Spezifikationen, Prüfzeichen von Zertifizierungsstellen und die von SUNGROW vergebene Seriennummer zur Geräteidentifikation. SH10RT wird als Beispiel verwendet.

SUNGROW GRID-CONNECTED HYBRID INVERTER Type SH10RT S/N A***** PV input MPP voltage range 200V...950V Max. Input Voltage DC 1000V Max. input current 12.5A+25A Isc PV 16A+32A Battery Battery type Lithium Voltage range 150V...600V Max. continue charge / discharge current 30A / 30A AC input and output Rated voltage 3/N/PE,220Vac/230Vac /240Vac Rated frequency 50Hz/60Hz Rated apparent power 10000VA Max. output power 10000W/10000VA Rated output current 14.5A Max. input power/current from grid 20600W/30A Power factor range 0.8 Lead...0.8 Lag Backup output Max. output power 10000W / 10000VA Max. output power(battery mode) 10000W / 10000VA Rated output current 14.5A Output voltage 3/N/PE,220Vac/230Vac /240Vac Output frequency 50Hz/60Hz Inverter topology Non-isolated Safety Class/Enclosure Class I / IP65 Ambient Temperature -25°C...+60°C Overvoltage Category III[MAINS],IIIPV][BATTERY] SUNGROW POWER SUPPLY CO., LTD. WWW.SUNGROWPOWER.COM MADE IN CHINA

AAbbbbiilldduunngg 44--11 Typenschild des Wechselrichters

* Das hier gezeigte Bild dient lediglich der allgemeinen Orientierung. Das gelieferte Produkt kann abweichen.

PPuunnkktt BBeesscchhrreeiibbuunngg
1SUNGROW Logo und Produkttyp
2Technische Daten des Wechselrichters
3Anweisungen und Konformitätszeichen
4Firmenname, Website und Herstellungsland

Tabelle 4-1 Beschreibung der Symbole auf dem Typenschild

SSyymbboollBBeesscchhrreeiibbuunngg
Sungrow SH5.0RT - Wechselrichter identifizieren - 2RCM-Pr ü fzeichen
Sungrow SH5.0RT - Wechselrichter identifizieren - 3Entsorgen Sie den Wechselrichter nicht im Hausmüll
Sungrow SH5.0RT - Wechselrichter identifizieren - 4Der Wechselrichter ist transformatorlos
Sungrow SH5.0RT - Wechselrichter identifizieren - 5Siehe entsprechende Anweisungen

SSyymmbooll BBeesscchhrreeiibbuunngg

Sungrow SH5.0RT - Wechselrichter identifizieren - 6

Das TÜV-Pr ü fzeichen

Sungrow SH5.0RT - Wechselrichter identifizieren - 7

CE-Pr ü fzeichen

4.3 Lieferumfang

Sungrow SH5.0RT - Lieferumfang - 1

AAbbbbiilldduunngg 44--22 Lieferumfang

a) Jedes Set enthält eine Blechschraube und ein Speizd ü bel.
b) Zum Anschließen von Wechselstromkabeln werden Kabelendklemmen in zwei Spezifikationen (5 je Spezifikation) verwendet. Wählen Sie die entsprechenden Anschlussklemmen für den verwendeten AC-Kabelquerschnitt aus aus.
c) Zwei oder drei Paare, je nach Wechselrichtermodell.
d) Zu den Dokumenten gehören eine Kurzanleitung zur Installation des Wechselrichters, eine Verpackungsliste, Warnschilder, Qualitätszertifikate und Produkttestberichte.

4.4 Lagerung des Wechselrichters

Es ist eine ordentliche Lagerung erforderlich, wenn der Wechselrichter nicht sofort installiert werden soll.

  • Bewahren Sie den Wechselrichter in der Originalverpackung mit dem Trockenmittel darin auf.
  • Die Lagertemperatur muss immer zwischen -30 °C und +70 °C liegen und die relative Luftfeuchtigkeit muss zwischen 0 und 95% (nicht kondensierend) betragen.
  • Bei Stapellagerung darf die Anzahl der Stapeleinheiten nicht die auf der Außenseite des Verpackungsbehälters angegebene Menge überschreiten.
    • Die Verpackung sollte aufrecht stehen.
  • Wenn der Wechselrichter länger als ein halbes Jahr gelagert wurde, muss das qualifizierte Personal ihn vor dem Gebrauch gründlich prüfen und testen.

5 Mechanische Montage

5.1 Sicherheit bei der Montage

GEFAHR

Vergewissern Sie sich vor der Installation des Wechselrichters, dass der Wechselrichter nicht mit dem Stromnetz verbunden ist. Um Stromschläge oder andere Verletzungen zu vermeiden, müssen Sie sich vor dem Bohren der Sacklöcher vergewissern, dass in der Tragwand keine elektrischen Leitungen oder Rohre an der Bohrstelle verlaufen.

⚠ VORSICHT

Verletzungsgefahr durch unsachgemäßen Umgang

  • Befolgen Sie stets die Anweisungen, wenn Sie den Wechselrichter bewegen und positionieren.
  • Eine falsche Handhabung kann zu Verletzungen, schweren Verwundungen oder Blutergüssen führen. Bei schlechter Belüftung kann die Systemleistung beeinträchtigt werden.
  • Decken Sie nicht die Kühlkörper ab, um eine ordnungsgemäße Wärmeableitung zu gewährleisten.

5.2 Anforderungen an den Montageort

Wählen Sie einen optimalen Installationsort für einen sicheren Betrieb, lange Lebensdauer und optimale Leistung.

  • Der Wechselrichter mit der Schutzart IP65 kann sowohl im Freien als auch in Innenräumen montiert werden.
  • Installieren Sie den Wechselrichter an einem Ort, an dem der elektrische Anschluss, der Betrieb und die Wartung angemessen möglich sind.

IP65

Sungrow SH5.0RT - Anforderungen an den Montageort - 2

5.2.1 Anforderungen an die Installationsumgebung

• Die Installationsumgebung muss frei sein von brennbaren oder explosiven Materialien

- Der Montageort darf für Kinder nicht zugänglich sein

• Die Umgebungstemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit müssen die folgenden Anforderungen erfüllen

Sungrow SH5.0RT - Anforderungen an die Installationsumgebung - 1

Sungrow SH5.0RT - Anforderungen an die Installationsumgebung - 2

Sungrow SH5.0RT - Anforderungen an die Installationsumgebung - 3

- Vermeiden Sie die direkte Aussetzung gegenüber Sonne, Regen und Schnee.

- Der Wechselrichter muss gut belüftet sein. Gewährleisten Sie eine gute Luftzirkulation.

- Installieren Sie den Wechselrichter niemals in Wohnräumen. Der Wechselrichter erzeugt während des Betriebs Geräusche, die sich auf die gewohnte Geräuschkulisse des normalen Alltags auswirken können.

5.2.2 Anforderungen an den Spediteur

Der Installationsträger sollte die folgenden Anforderungen erfüllen:

Sungrow SH5.0RT - Anforderungen an den Spediteur - 1

Hergestellt aus nicht brennbaren Materialien

Sungrow SH5.0RT - Anforderungen an den Spediteur - 2

Max. Tragfähigkeit ≥ 4-mal des Wechselrichtergewichts

Sungrow SH5.0RT - Anforderungen an den Spediteur - 3

5.2.3 Anforderungen an den Installationswinkel

Montieren Sie den Wechselrichter niemals horizontal, in einem vorwärts oder rückwärts gerichteten Neigungswinkel oder verkehrt herum.

Vorwärtsneigung

Rückwärtsneigung

Verkehrt herum

5.2.4 Anforderungen an den Installationsabstand

- Halten Sie genügend Abstand um den Wechselrichter herum, um genügend Platz für die Wärmeabfuhr zu gewährleisten.

Sungrow SH5.0RT - Anforderungen an den Installationsabstand - 1

- Bei mehreren Wechselrichtern muss ein bestimmter Abstand zwischen den Geräten eingehalten werden.

Sungrow SH5.0RT - Anforderungen an den Installationsabstand - 2

- Installieren Sie den Wechselrichter auf einer angemessenen Arbeitshöhe für ein einfaches Ablesen der LEDs sowie einen guten Zugriff auf die Schalter.

5.3 Werkzeug zur Installation

Werkzeuge zur Installation umfassen u.a. die folgenden empfohlenen Werkzeuge. Falls notwendig, verwenden Sie bitte weitere Hilfswerkzeuge vor Ort.

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 1
Schutzbrille

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 2
Ohrstöpsel

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 3
Staubmaske

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 4
Schutzhandschuhe

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 5
Isolierendes Schuhwerk

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 6
Universalmesser

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 7
Geschlitzter Schraubendreher

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 8
Kreuzschlitzschrau bendreher

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 9
Schlagbohrmaschine

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 10
Markierstift

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 11
Staubsauger

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 12
Gummihammer

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 13
Handgelenkban d

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 14
Seitenschneider

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 15
Abisolierzange

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 16
Hydraulikzange

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 17
Heißluftpistole

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 18
MC4 Crimpzange für Kontakte

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 19
Schraubenschlüssel für MC4-Klemme

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 20
Multimeter

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 21
Schraubenschlüssel

Sungrow SH5.0RT - Werkzeug zur Installation - 22
Crimpzange (RJ45)

Tabelle 5-1 Werkzeugspezifikation

NNrr..BBeesscchhrreeiibbuunngg
aM4
bM4
cBohrer: φ10
dCrimpbereich 4~6 mm
eMessbereich ≥ 1000 Vdc
f Eröffnung 16 mm, 46 mm

5.4 Bewegen des Wechselrichters

Um den Wechselrichter zu installieren, entfernen Sie den Wechselrichter aus der Verpackung und bringen Sie ihn zum Installationsort. Befolgen Sie beim Bewegen des Wechselrichters die folgenden Anweisungen:

- Berücksichtigen Sie immer das Gewicht des Wechselrichters.

  • Heben Sie den Wechselrichter an, indem Sie die Griffe an beiden Seiten des Wechselrichters greifen.
  • Der Wechselrichter muss von mindestens zwei Personen oder mit einem geeigneten Transporthilfsmittel bewegt werden
  • Lassen Sie das Gerät nicht los, solange es nicht fest an der Wand befestigt ist.

5.5 Installation des Wechselrichters

Installieren Sie den Wechselrichter mithilfe der beiliegenden Wandhalterung und der Spreizd ü belsets an einer Wand.

Für die Installation wird das unten abgebildete Spreizd ü belset empfohlen.

Sungrow SH5.0RT - Installation des Wechselrichters - 1

Schritt 1 Installieren Sie die Wandhalterung.

220mm 87mm D10

Anmerkung:

1 Die Tiefe der Löcher sollte etwa 70 mm betragen.
2 Für eine horizontale Ausrichtung muss sich die Luftblase der Wasserwaage zwischen den Linien in den roten Kreisen befinden.

Schritt 2Montieren Sie den Wechselrichter an der Halterung. Fixieren Sie den Wechselrichter mit zwei M4 Schrauben und Unterlegscheiben. (1.5 N•m)

Sungrow SH5.0RT - Installation des Wechselrichters - 3

6 Elektrische Verbindung

6.1 Sicherheitshinweise

Beachten Sie vor dem elektrischen Anschließen, dass der Wechselrichter über zwei Stromversorgungen verfügt. Während der Durchführung der Elektroarbeiten muss das qualifizierte Personal zwingend eine persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen.

GEFAHR

Lebensgefahr durch Hochspannung im Inneren des Wechselrichters

  • Der PV-Strang erzeugt bei Sonneneinstrahlung lebensgefährliche Hochspannung.
  • Bevor Sie elektrische Verbindungen vornehmen, trennen Sie die Gleichstrom- und Wechselstromleistungsschalter und stellen Sie sicher, dass ein versehentliches erneutes Anschließen ausgeschlossen werden kann.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Kabel vor der Durchführung des elektrischen Anschlusses spannungsfrei sind.

!WARNUNG

  • Jegliche unsachgemäße Bedienung während des Anschließens von Kabeln kann zu Geräteschäden oder Verletzungen führen.
  • Nur qualifiziertes Personal kann den Anschluss von Kabeln durchführen.
  • Alle Kabel müssen fest, unbeschädigt, richtig isoliert und ausreichend dimensioniert sein.

HINWEIS

Befolgen Sie die Sicherheitshinweise zu den PV-Strings und die Bestimmungen im Zusammenhang mit dem öffentlichen Stromnetz.

  • Alle elektrischen Verbindungen müssen den lokalen und nationalen Normen entsprechen.
  • Der Wechselrichter darf nur nach Genehmigung durch das örtliche Versorgungsunternehmen an das Versorgungsnetz angeschlossen werden.

6.2 Beschreibung des Anschlussbereichs

Alle elektrischen Anschlussklemmen befinden sich auf der Unterseite des Wechselrichters.

1 2 3 4 5 6 7 8

AAbbbbiilldduunngg 66--11 Die Anschlussklemmen befinden sich der Unterseite des Wechselrichte

* Das hier gezeigte Bild dient lediglich der allgemeinen Orientierung. Das gelieferte Produkt kann abweichen.

NNrr..NNaameeBeschreibung
1PV-Anschl üssePositive und negative Gleichstrom-Eingangsanschl üsseZwei oder drei Paare, je nachWechselrichtermodell
2BatterieanschlussSteckverbinder für die Batteriekabel
3WLAN-AnschlussSteckverbinder für das WiNet-S-Modul
4LAN-AnschlussSteckverbinder für EMS, Router, und Data Logger
5Zusätzliche ErdungsklemmeFür eine zuverlässige Erdung
6COM-AnschlussSteckverbinder für Energy Meter, RS485, BMS/CAN, DRM/DI und DO.
7BACK-UP-AnschlussWechselstrom-Anschluss reserviert für Notlasten
8GRID-AnschlussWechselstrom-Anschluss zur Verbindung mit dem Versorgungsnetz

Tabelle 6-1 Kennzeichnung des COM-Anschlusses

MeterBMS/CANDI/DRMDO
A2B2HLD1/5D3/7RNO
A1B1EN_HEN_GD2/6D4/8CCOM
RS485Enable

Tabelle 6-2 Die Kennzeichnungs-Beschreibung des COM-Anschlusses

NNrr..LLaabbeellBBeesscchhrreeiibbuunngg
1Meter (A2, B2)(1)Anschluss an den Smart Energy Meter. (Bei der Installation eines einzelnen Wechselrichters oder bei der Installation des Master-Wechselrichters in einem Verbund von parallelgeschalteten Wechselrichtern).Ermöglicht die Kommunikation zwischen parallelgeschalteten Wechselrichtern. (Bei Installation eines Slave-Wechselrichters in einem Strang von parallelgeschalteten Wechselrichtern).
2RS485 (A1, B1)(1) (2)Anschluss der Li-Ionen-Batterie der Marke LG Chem durch Nutzung zusammen mit dem Enable-Anschluss.Stellen Sie eine Verbindung zu einem externen Gerät her, um die Befehlsoption zum Fern-Herunterfahren des Wechselrichters (nur Italien). Oder aktivieren Sie die Kommunikation zwischen parallelgeschalteten Wechselrichtern. (Bei Installation eines Master-Wechselrichters in einem Strang parallelgeschalteter Wechselrichter.)
3BMS/CANSo wird die Kommunikation zwischen dem Wechselrichter und einem Li-Ionen-Akku aktiviert
4EnableAnschluss der Li-Ionen-Batterie der Marke LG-Chem durch Nutzung zusammen mit dem RS485-Anschluss.
5DI/DRM„AU“ /„NZ”: Demand Response Enabling Device (DRED)„IT”: Interface Protection System (SPI)„DE”: Rundsteuerempfänger
6DOAnschluss einer externen Lichtanzeige und/oder einen Summer, um einen Alarm zu signalisieren.Für Energiemanagement an die Hauslast (z. B. SG Ready Heat Pump) anschließen.

(1) Wenn der Wechselrichter an ein Überwachungsgerät eines Drittanbieters angeschlossen wird, prüfen Sie bitte, welche Kommunikationsschnittstelle verwendet wird und ob dadurch bestimmte Funktionen des Wechselrichters verloren gehen. (2) Wenn RS485 (A1, B1) für die Parallelschaltung im Master-Wechselrichter verwendet wird, kann die LG Chem-Batterie (die RS485 für die Kommunikation verwendet) nicht mit dem Master-Wechselrichter verwendet werden. Es kann weiterhin mit dem Slave-Wechselrichter verwendet werden.

6.3 Übersicht zu elektrischen Anschlüssen

Der elektrische Anschluss sollte wie folgt erfolgen:

Sungrow SH5.0RT - Übersicht zu elektrischen Anschlüssen - 1

flowchart
graph TD
    A["A"] -->|1| Inverter["Inverter"]
    B["B"] -->|2| Inverter
    C["C"] -->|3| Inverter
    D["D"] -->|4| Inverter
    E["E"] -->|5| Inverter
    F["F"] -->|6| Inverter
    G["G"] -->|7| Inverter
    H["H"] -->|7| Inverter
    Inverter -->|1| A
    Inverter -->|2| B
    Inverter -->|3| C
    Inverter -->|4| D
    Inverter -->|5| E
    Inverter -->|6| F
    Inverter -->|7| H
PPuunnkkttBBeezzeeiicchhnnuunngg
ARouter
BBatterie
CPV-Strang
D Wechselstromschutzschalter
ESmart Energy Meter
FNetz
GBackup-Lasten
H Überwachungsgerät

Tabelle 6-3 Kabelanforderungen

Nr.KabelTTyyppSSppeezziifflikkaattioonn
Außendurchmesser (mm)Querschnitt (mm2)m
1Ethernet-KabelAbgeschirmtes CAT 5E-Netzwerkkabel für den Außenbereich5,3 ~ 7 mm8 * 0,2 mm^2
2NetzkabelEntspricht dem Standard von 1.000 V und 35 A.5,5 ~ 8 mm4 mm^2
Entspricht dem Standard von 1.000 V und 40 A.6 mm^2
3Gleichstromk-abelMehradrigesKupferdrahtkabel für den Außenbereich6 ~ 9 mm4 ~ 6 mm^2
Entspricht dem Standard von 1.000 V und 30 A.
4Wechselstro-mkabel *Mehradriges14 ~ 25 mm6 ~ 10 mm^2
5Kupferdrahtkabel für den Außenbereich12 ~ 14 mm4 ~ 6 mm^2
NNrr.. KKaabbeellTTyyppSSppeezziiffiikkaattioonn
AAuuß-Beenndd@Quacherrsschhnniittt mmeesssseerr ((mm2)mm))
6Kommunikati- onskabelAbgeschirmtes Twisted- Pair-Kabel5,3 ~ 7 mm2 * (0,5 ~ 1,0) mm^2
Abgeschirmtes CAT 5E- Netzwerkkabel für den Außenbereich8 * 0,2 mm^2
7Zusätzliches Erdungskabel *Einadriges Kupferdrahtkabel für den AußenbereichEntspricht dem PE-Kabel im Wechselstromkabel

* Wenn lokale Vorschriften andere Anforderungen an Kabel stellen, stellen Sie die Kabelspezifikation entsprechend den lokalen Vorschriften ein.

Für Australien und Neuseeland muss das Neutralleiterkabel zwischen GRID- und BACKUP-Seite gemäß den Verdrahtungsregeln AS/NZS_3000 angeschlossen werden. Andernfalls funktioniert die Backup-Funktion nicht.

Sungrow SH5.0RT - Übersicht zu elektrischen Anschlüssen - 2

flowchart
graph TD
    PV["PV"] --> UPSH["Überspannungsschutz (optional)"]
    UPSH --> GRID["GRID"]
    GRID -->|L1 L2 L3 N PE| Verteilerkasten["Verteilerkasten"]
    Verteilerkasten -->|②| Sengrow["Sungrow Smart Energy Meter"]
    Sengrow -->|⑤| MainMeter["Main Meter"]
    MainMeter -->|L1 L2 L3 N PE| Netz["Netz"]
    Battery["Batterie"] -->|①| Grid
    Grid -->|SH5.0/6.0/8.0/10RT| BACK-UP["BACK-UP"]
    BACK-UP -->|③| RCD1["RCD"]
    BACK-UP -->|⑥| RCD2["RCD"]
    RCD1 --> PE-Bar["PE-Bar"]
    RCD2 --> PE-Link["E-N Link"]
    PE-Link --> NormalHaustlasten["Normale Hauslasten"]
    NormalHaustlasten --> BackupLasten["Backup-Lasten"]
    BackupLasten -->|④| RCD3["RCD"]
    BackupLasten -->|⑥| RCD4["RCD"]
    RCD3 --> PE-Link
    RCD4 --> PE-Bar
    PE-Link --> Netz
    style Grid fill:#f9f,stroke:#333
    style Battery fill:#ccf,stroke:#333
    style UPSH fill:#cfc,stroke:#333
    style Verteilerkasten fill:#fcc,stroke:#333
    style MainMeter fill:#ffc,stroke:#333
    style NormalHaustlasten fill:#fcc,stroke:#333
    style BackupLasten fill:#fcc,stroke:#333
NR.SH5.0/6.0RTSH8.0/10RT
140 A/600 V DC-Schutzschalter *
225 A/400 V AC-32 A/400 V AC-
SchutzschalterSchutzschalter
325 A/400 V AC-Schutzschalter
4Abhängig von den Lasten
5Abhängig von den Haushaltslasten und der Wechselrichterleistung
6730mA RCD (Beachten Sie die örtlichen Vorschriften)

Hinweis: * Wenn die Batterie mit einem leicht zugänglichen internen Gleichstromunterbrecher integriert ist, ist kein zusätzlicher erforderlich.

Hinweis: Die Werte in der Tabelle sind empfohlene Werte und können je nach den tatsächlichen Bedingungen auf andere Werte eingestellt werden.

Für andere Länder zeigt das folgende Diagramm ein Beispiel für Netzsysteme ohne besondere Anforderungen an die Verdrahtung.

Sungrow SH5.0RT - Übersicht zu elektrischen Anschlüssen - 3

flowchart
graph TD
    PV["PV"] --> Uberspannungss_chutz["Überspannungss chutz"]
    Uberspannungss_chutz --> GRID["GRID"]
    GRID --> COM/Meter["COM/Meter"]
    COM/Meter --> RCD1["RCD"]
    COM/Meter --> RCD2["RCD"]
    COM/Meter --> RCD3["RCD"]
    RCD1 --> Sungrow_Smart_Meter["Sungrow Smart Energy Meter"]
    RCD2 --> Sungrow_Smart_Meter
    RCD3 --> Sungrow_Smart_Meter
    Sungrow_Smart_Meter --> Main_Meter["Main Meter"]
    Main_Meter --> Netz["Netz"]
    Metro["Batterie"] --> Battery["Batterie"]
    Battery --> L1["L1"]
    Battery --> L2["L2"]
    Battery --> L3["L3"]
    Battery --> N["N"]
    Battery --> PE["PE"]
    L1 --> Verteilerkasten["Verteilerkasten"]
    L2 --> Verteilerkasten
    L3 --> Verteilerkasten
    N --> Verteilerkasten
    PE --> Verteilerkasten
    Verteilerkasten --> RCD1
    Verteilerkasten --> RCD2
    Verteilerkasten --> RCD3
    RCD1 --> Sungrow_Smart_Meter
    RCD2 --> Sungrow_Smart_Meter
    RCD3 --> Sungrow_Smart_Meter
    Sungrow_Smart_Meter --> Main_Meter["Main Meter"]
    Main_Meter --> Netz["Netz"]
    Metro --> Normale_Hauslasten["Normale Hauslasten"]
    Metro --> Backup_Lasten["Backup-Lasten"]
    SEV["SH5.0/6.0/8.0/10RT"] --> BACK-UP["BACK-UP"]
    SEV --> PE-Bar["PE-Bar"]
    PE-Bar --> Netz
    style SEV fill:#f9f,stroke:#333,stroke-width:2px
    style Netz fill:#ccf,stroke:#333,stroke-width:2px
NNRR..SSHH55..00//66..00RRTTSSHH88..00//1100RRTT
1 40 A/600 V DC-Schutzschalter *
225 A/400 V AC-32 A/400 V AC-
SchutzschalterSchutzschalter
325 A/400 V AC-Schutzschalter
4Abhängig von den Lasten
5Abhängig von den Haushaltslasten und der Wechselrichterleistung (optional)
6730mA RCD (empfohlen)
8300 mA RCD (empfohlen)

Hinweis: * Wenn die Batterie mit einem leicht zugänglichen internen

Gleichstromunterbrecher integriert ist, ist kein zusätzlicher erforderlich.

Hinweis: Die Werte in der Tabelle sind empfohlene Werte und können je nach den tatsächlichen Bedingungen auf andere Werte eingestellt werden.

Im TT-System ist das folgende Diagramm ein Beispiel für Netzsysteme ohne besondere Anforderungen an die Verdrahtung.

Sungrow SH5.0RT - Übersicht zu elektrischen Anschlüssen - 4

flowchart
graph TD
    PV["PV"] --> Uberspannungsschutz["Überspannungsschutz"]
    Uberspannungsschutz --> GRID["GRID"]
    GRID --> COM/Meter["COM/Meter"]
    COM/Meter --> RCD1["RCD"]
    COM/Meter --> RCD2["RCD"]
    COM/Meter --> RCD3["RCD"]
    RCD1 --> Sengrow[" Sungrow Smart Energy Meter "]
    RCD2 --> Sengrow
    RCD3 --> Sengrow
    Sengrow --> MainMeter["Main Meter"]
    MainMeter --> L1["L1"]
    MainMeter --> L2["L2"]
    MainMeter --> L3["L3"]
    MainMeter --> N["N"]
    MainMeter --> PE[" PE "]

    Battery["Batterie"] --> ①
    Battery --> ②
    Battery --> ③
    Battery --> ④
    Battery --> ⑤
    Battery --> ⑥
    Battery --> ⑦
    Battery --> ⑧
    Battery --> ⑨

    Grid["SH5.0/6.0/8.0/10RT"] --> COM/Meter
    Grid --> BACK-UP["BACK-UP"]

    Verteilerkasten["Verteilerkasten"] --> RCD1
    Verteilerkasten --> RCD2
    Verteilerkasten --> RCD3

    RCD1 --> Sengrow
    RCD2 --> Sengrow
    RCD3 --> Sengrow
    Sengrow --> MainMeter
    MainMeter --> L1
    MainMeter --> L2
    MainMeter --> L3
    MainMeter --> N["N"]

    RCD1 --> RCD2
    RCD2 --> RCD3
    RCD3 --> Netz["Netz"]

    RCD1 --> RCD4["RCD"]
    RCD2 --> RCD4
    RCD3 --> RCD4

    RCD4 --> NormaleHauslasten["Normale Hauslasten"]

    RCD4 --> BackupLasten["Backup-Lasten"]

    PE-UP["PE-UP"] --> ①
    PE-UP --> ②
    PE-UP --> ③
    PE-UP --> ④
    PE-UP --> ⑦

    PE-Bar["PE-Bar"] --> ⑦

    style COM/Meter fill:#f9f,stroke:#333
    style BACK-UP fill:#ccf,stroke:#333
    style Verteilerkasten fill:#cfc,stroke:#333
    style RCD1 fill:#ffc,stroke:#333
    style RCD2 fill:#ffc,stroke:#333
    style RCD3 fill:#ffc,stroke:#333
    style Netz fill:#fcc,stroke:#333

    subgraph Grid
        L1,L2,L3,N,PE
        ①
        ②
        ③
        ④
        ⑤
        ⑥
        ⑦
        ⑧
        ⑨
        ⑩
        ⑪
        ⑫
        ⑬
        ⑭
        ⑮
        ⑯
        ⑰
        ⑱
        ⑲
        ⑳
        ㉑
        ㉒
        ㉓
        ㉔
        ㉕
        ㉖
        ㉗
        ㉘
        ㉙
        ㉚
        ㉛
        ㉜
        ㉝
        ㉟
        ㉟a
        ㉟b
        ㉟c
        ㉟d
        ㉟e
        ㉟f
        ㉟g
        ㉟h
        ㉟i
        ㉟j
        ㉟k
        ㉟l
        ㉟m
        ㉟n
        ㉟o
        ㉟p
        ㉟q
        ㉟r
        ㉟s
        ㉟t
        ㉟u
        ㉟v
        ㉟w
        ㉟x
        ㉟y
        ㉟z
        ㉟u1["Normale Hauslasten"]
        θ1["Backup-Lasten"]
        θ2["NE"]
    end
NNRR..SSHH55..00//66..00RRTTSSHH88..00//1100RRTT
1 40 A/600 V DC-Schutzschalter *
225 A/400 V AC-32 A/400 V AC-
SchutzschalterSchutzschalter
325 A/400 V AC-Schutzschalter
4Abhängig von den Lasten
5Abhängig von den Haushaltslasten und der Wechselrichterleistung
6730 mA RCD (empfohlen)
8300 mA RCD (empfohlen)

Hinweis: * Wenn die Batterie mit einem leicht zugänglichen internen

Gleichstromunterbrecher integriert ist, ist kein zusätzlicher erforderlich.

Hinweis: Die Werte in der Tabelle sind empfohlene Werte und können je nach den tatsächlichen Bedingungen auf andere Werte eingestellt werden.

6.4 Zusätzlicher Erdungsanschluss

WARNING

  • Da es ein transformatorloser Wechselrichter ist, muss weder der positive Gleichstrompol noch der negative Gleichstrompol des PV-Strangs geerdet werden. Andernfalls kann der Wechselrichter nicht ordnungsgemäß funktionieren.
  • Verbinden Sie die zusätzliche Erdungsklemme mit dem Schutzerdungspunkt, bevor Sie das Wechselstromkabel, das PV-Kabel und das Kommunikationskabel anschließen.
  • Der Masseanschluss dieser zusätzlichen Erdungsklemme kann den Anschluss der PE-Klemme der Wechselstromkabel nicht ersetzen. Stellen Sie sicher, dass beide Klemmen ordentlich geerdet sind.

6.4.1 Zusätzliche Erdungsanforderungen

Alle nicht stromführenden Metallteile und Gerätegehäuse in der PV-Anlage müssen geerdet werden, z. B. Halterungen für PV-Module und Wechselrichtergehäuse. Wenn nur ein Wechselrichter in der PV-Anlage installiert ist, schließen Sie das zusätzliche Erdungskabel an einem nahe gelegenen Erdungspunkt an.

Wenn mehrere Wechselrichter in der PV-Anlage installiert sind, verbinden Sie die Erdungspunkte aller Wechselrichter und die PV-Array-Gehäuse mit dem Potenzialausgleichskabel (gemäß den Bedingungen vor Ort), um einen Potenzialausgleich herzustellen.

6.4.2 Verbindungsverfahren

An der Unterseite und rechts am Wechselrichter befinden sich zwei zusätzliche Erdungsklemmen. Schließen Sie eine der beiden an. Ein zusätzliches Erdungskabel wird vom Kunden vorbereitet.

Schritt 1 Bereiten Sie das Kabel und die OT/DT-Klemme vor.

Sungrow SH5.0RT - Verbindungsverfahren - 1

flowchart
graph TD
    A["L = E + (2~3)mm"] --> B["Step 1: Disassembly"]
    B --> C["Step 2: Disassembly"]
    C --> D["Step 3: Disassembly"]
    D --> E["Step 4: Disassembly"]
    E --> F["Final Setup with Paper Clip and Welding"]

1: Schrumpfschlauch 2: OT/DT-Klemme

Schritt 2 Entfernen Sie die Schraube an der Erdungsklemme und befestigen Sie das Kabel mit einem Schraubendreher.

M4 1.5N.m

Schritt 3Tragen Sie Farbe auf die Erdungsklemme auf, um die Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten.

-- -- EENNDDEE

6.5 Verbindung der Wechselstromkabel

6.5.1 AC-Seite Anforderungen

AACC--SScchhuuttzzsscchhaalltteerr

Ein unabhängiger drei- oder vierpoliger Schutzschalter muss auf der Ausgangsseite des

Wechselrichters installiert werden, um ein sicheres Trennen vom Netz zu gewährleisten.

WWeecchhsseellriicchhtteerEYpppffoohhllleenneerrAACC--SScchhuuttzzssccchhaallttee
SH5.0RT25 A
SH6.0RT
SH8.0RT32 A
SH10RT

HINWEIS

  • Bestimmen Sie anhand der tatsächlichen Bedingungen, ob ein Wechselstrom-Schutzschalter mit größerer Überstromkapazität erforderlich ist.
  • Mehrere Wechselrichter dürfen sich nicht einen gemeinsamen Schutzschalter teilen.
  • Schließen Sie keine lokale Last zwischen dem Wechselrichter und dem Wechselstromschutzschalter an.

FFeehhlleerrssttrroommsscchhuuttzzssscchhaalltteerr

Mit einer integrierten, allstromsensitiven Fehlerstrom überwachung wird der Wechselrichter umgehend von der Netzspannungsversorgung getrennt, sobald ein Fehlerstrom erkannt wurde, der den Grenzwert übersteigt.

Wenn jedoch ein externes Fehlerstromschutzgerät (RCD) vorgeschrieben ist, muss der Schalter mit einem Fehlerstrom von 300 mA (empfohlen) ausgelöst werden, oder er kann gemäß den örtlichen Vorschriften auf andere Werte eingestellt werden. In Australien kann der Wechselrichter beispielsweise in Installationen einen zusätzlichen 30-mA-Fehlerstrom-Schutzschalter (Typ A) verwenden.

6.5.2 Montage des AC-Steckers

Der AC-Klemmenblock befindet sich an der Unterseite des Wechselrichters. AC-Anschluss ist der 3-Phasen-4-Draht-Netzanschluss + PE-Verbindung (L1, L2, L3, N und PE).

Schritt 1 Schrauben Sie die Verschraubung des AC-Konnektors entgegen dem Uhrzeigersinn ab.

Sungrow SH5.0RT - Montage des AC-Steckers - 1

Schritt 2(Optional) Entfernen Sie die innere Gummidichtung, wenn der äußere Durchmesser eines AC-Kabels 19 mm \~ 25 mm beträgt.

Innere Gummidichtung Außendurchmesser des AC-Kabels: 19 mm - 25 mm

Schritt 3Fädeln Sie das AC-Kabel in einer angemessenen Länge in das Stecker-Gehäude und die Verschraubung ein.

Sungrow SH5.0RT - Montage des AC-Steckers - 3

Schritt 4 Entfernen Sie den Kabelmantel um 80\~90 mm und entfernen Sie die Aderisolation um 12 mm.

80 mm-90 mm 12 mm PE N L1 L2 L3

Schritt 5Wird ein Litzenkabel verwendet, müssen die beiliegenden Aderendh ülsen aufgecrimpt werden.

Kabelendanschluss

i

- Wählen Sie eine passende Kabelendklemme entsprechend dem Kabelquerschnitt aus.

- Im Fall eines Einzelstrang-Kupferdrahtkabels, können Sie den Schritt für das Befestigen einer Kabelendklemme überspringen.

Schritt 6Befestigen Sie mit einem Schraubenzieher alle Kabel mit den entsprechenden Klemmschuhen am Klemmblock, vor allem das „PE“ -Kabel, mit einem Anzugsdrehmoment von 1,2 bis 1,5 Nm, entsprechend den Markierungen auf dem Klemmblock. Vermeiden Sie ein Anschließen von stromführenden Phasenkabeln an die Klemme des „PE“ - oder „N“ -Kabels, da sonst der Wechselrichter irreversibel geschädigt wird.

Sungrow SH5.0RT - i - 1

Schritt 7Ziehen Sie an den Kabeln, um zu prüfen, ob sie fest sitzen.

Schritt 8 Verbinden Sie Steckergehäuse und Klemmblock miteinander bis diese, hörbar durch ein Klicken, einrasten.

Schritt 9Ziehen Sie die Verschraubung im Uhrzeigersinn fest.

Sungrow SH5.0RT - i - 2

6.5.3 Installieren des AC-Steckers

GEFAHR

Im Wechselrichter kann Hochspannung anliegen!

Stellen Sie sicher, dass alle Kabel vor dem elektrischen Anschluss spannungsfrei sind.

Schließen Sie den AC-Schutzschalter erst an, wenn alle elektrischen Anschlüsse des Wechselrichters spannungsfrei sind.

Schritt 1 Schalten Sie den AC-Schutzschalter aus und sichern Sie ihn gegen erneutes Einschalten.

Schritt 2 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von vom GRID-Anschluss.

Sungrow SH5.0RT - GEFAHR - 1

Schritt 3 Stecken Sie den Netzstecker in die GRID-Anschluss an der Unterseite des Wechselrichters, bis ein akustisches Geräusch (Klicken) zu hören ist.

Sungrow SH5.0RT - GEFAHR - 2

Schritt 4(Optional)F ü hren Sie den Block wie in der unteren Abbildung gezeigt ein.

1. Setzen Sie den Block① von der Seite in die AC-Klem 2. Ziehen Sie die Schraube an der Unterseite des Block

Schritt 5Verbinden Sie das PE-Kabel mit der Masse.

Schritt 6Verbinden Sie das Phasenkabel und „N“ -Kabel mit dem AC-Schutzschalter.

HINWEIS

Beachten Sie die Klemmenbelegung auf dem Block. Schließen Sie die Phasendrähte nicht an die Klemme „PE“ oder den PE-Draht an die Klemme „N“ an. Andernfalls kann es zu irreversiblen Schäden am Wechselrichter kommen.

Schritt 7 Schließen Sie den AC-Schutzschalter an das Versorgungsnetz an.

Schritt 8Stellen Sie sicher, dass alle Wechselstromkabel mit dem richtigen

Drehmomentwerkzeug fest installiert sind, oder ziehen Sie leicht an den Kabeln.

-- -- EENNDDEE

6.6 Verbindung der Gleichstromkabel

GEFAHR

Gefahr eines Stromschlags!

Der PV-Generator erzeugt eine tödliche Hochspannung, wenn er der Sonnenstrahlung ausgesetzt wird.

WARNING

Stellen Sie sicher, dass die PV-Anlage gut gegen Erde isoliert ist, bevor Sie an den Wechselrichter anschließen.

WARNING

Stellen Sie vor dem Verbinden der PV-Anlagen an den Wechselrichter sicher, dass der Widerstand zwischen der positiven Klemme des PV-Strings und Masse sowie der Widerstand zwischen der negativen Klemme des PV-Strings und Masse in jedem Fall größer als 1 MΩ ist.

HINWEIS

Gefahr der Beschädigung des Wechselrichters! Beachten Sie die folgenden Anforderungen. Andernfalls verfallen sämtliche Garantie- und Gewährleitungsansprüche.

  • Stellen Sie sicher, dass die maximale Gleichspannung und der maximale Kurzschlussstrom eines Strangs niemals die unter „Technische Daten“ angegebenen zulässigen Werte des Wechselrichters überschreiten.
  • Die gemeinsame Verwendung von PV-Modulen unterschiedlicher Marken oder Modelle in einem PV-Strang oder ein fehlerhaftes PV-Strang-Design mit PV-Modulen von unterschiedlich ausgerichteten Dächern kann den Wechselrichter zwar nicht beschädigen, führt aber zu einer schlechten Systemleistung!

6.6.1 PV-Eingangskonfiguration

Stellen Sie in Australien und Neuseeland sicher, dass die Gleichstromversorgung eines PV-Strangs in Bezug auf die Strangspannung zu keiner Zeit einen festgelegten Wert überschreitet, um eine Leistungsreduzierung zu vermeiden:

≤slant 12,5 kW, wenn die Strangspannung unter 500 V liegt
≤slant 10 kW bei einer Strangspannung zwischen 500 V und 800 V.
≤slant 8 kW bei einer Strangspannung zwischen 800 V und 1.000 V.

Die Wechselrichter SH5.0/6.0/8.0RT haben unabhängig arbeitende PV-Eingänge mit jeweils eigenen MPPT. Dadurch können sich die Strang-Strukturen der einzelnen PV-Eingänge voneinander unterscheiden, einschließlich des PV-Modultyps, der Anzahl der PV-Module in jedem Strang, des Neigungswinkels und der Installationsausrichtung.

Sungrow SH5.0RT - PV-Eingangskonfiguration - 1

flowchart
graph LR
    A["Photovoltaic Cells"] --> B["Photovoltaic Cells"]
    B --> C["PV1"]
    D["Photovoltaic Cells"] --> E["Photovoltaic Cells"]
    E --> F["PV2"]
    G["MPPT1"] --> H["Wechselrichter Innenbereich"]
    I["MPPT2"] --> J["*SH5.0/6.0/8.0R1"]

Beim SH10RT entspricht jedes Paar PV-Anschlüsse einem unabhängigen PV-Strang. PV-Eingang PV1 an MPPT1 und PV2 anschließen, PV3 an MPPT2 anschließen. Für eine optimale Nutzung der Gleichstromversorgung sollten PV2 und PV3 in der PV-Strang-Struktur identisch sein, einschließlich Typ, Anzahl, Neigung und Ausrichtung der PV-Module.

Sungrow SH5.0RT - PV-Eingangskonfiguration - 2

flowchart
graph LR
    A["Power Source"] --> B["PV 1"]
    C["Power Source"] --> D["PV 2"]
    E["Power Source"] --> F["PV 3"]
    B --> G["MPPT1"]
    D --> H["MPPT2"]
    F --> I["*SH1ORT"]
    style G fill:#FFD700,stroke:#333
    style H fill:#FFD700,stroke:#333
    style I fill:#FF6347,stroke:#333

Wenn bei SH10RT zwei PV-Stränge extern parallel geschaltet sind, können die parallel geschalteten Stränge nur mit PV2 oder PV3 verbunden werden. Die anderen Stränge können desweilen nicht zum Verbinden weiterer PV-Stränge verwendet werden.

Sungrow SH5.0RT - PV-Eingangskonfiguration - 3

flowchart
graph TD
    A["Grid of Solar Panels"] --> B["PV 1"]
    C["Grid of Solar Panels"] --> D["PV 2"]
    E["Grid of Solar Panels"] --> F["PV 3"]
    B --> G["MPPT1"]
    D --> H["Wechselrichter Innenbereich"]
    F --> I["MPPT2"]
    G --> J["*SH10RT"]
    H --> J
    I --> J

Vor dem Anschließen des Wechselrichters an die PV-Eingänge müssen die folgenden Spezifikationen gleichzeitig erfüllt sein:

WWeecchhsseell--Grenzwert LeerlaufspannungMax. Strom pro Eingangsstecker
rriicchhtteerrttyypp
SH5.0RT
SH6.0RT1000 V30 A
SH8.0RT
SH10RT

6.6.2 DC-Seite Anforderungen

SUNGROW stellt entsprechende Steckverbinder im Rahmen der Lieferung bereit, um eine schnelle Verbindung von PV-Eingängen zu ermöglichen. Gleichstromkabel sind über die im Lieferumfang enthaltenen PV-Stecker an den Wechselrichter anzuschließen.

Sungrow SH5.0RT - DC-Seite Anforderungen - 1

Verwenden Sie zur Gewährleistung der Schutzart IP65 nur den im Lieferumfang enthaltenen Stecker oder einen Stecker mit der gleichen Schutzart.

HINWEIS

Der Eingangsstrom jedes Eingangskanals darf 30 A nicht überschreiten.

6.6.3 Montage des PV-Steckers

GEFAHR

Im Wechselrichter kann Hochspannung anliegen!

  • Stellen Sie sicher, dass alle Kabel vor dem elektrischen Anschluss spannungsfrei sind.
  • Schließen Sie keine Wechselstrom- und Gleichstromleistungsschalter an, bevor Sie die elektrischen Verbindungen hergestellt haben.

HINWEIS

Verwenden Sie die MC4-Gleichstromsteckverbinder aus dem Lieferumfang. Schäden am Gerät, die durch die Verwendung eines nicht kompatiblen Steckverbinders verursacht wurden, entziehen sich den geltenden Garantiebestimmungen.

Schritt 1 Isolieren Sie die DC-Kabel um 7 mm ab.

7 mm

Schritt 2Montieren Sie die Crimpkontakte mit einer Crimpzange.

Positiver Crimp-Kontakt Negativ Crimp-Kontakt

Schritt 3F ü hren Sie das Kabel durch die Kabelverschraubung. Setzen Sie den Crimpkontakt in den Isolator ein, bis er einrastet. Ziehen Sie das Kabel vorsichtig zu sich, um eine feste Verbindung zu gewährleisten. Ziehen Sie die Kabelverschraubung und den Isolator fest (Drehmoment 2,5 N•m bis 3 N•m).

Positiver Isolator Crimpkontakt Kabelverschraubung Positiver Isolator Crimpkontakt Kabelverschraubung

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 4

Weitere Informationen zu Montage und Anschluss finden Sie auf der Webseite des Geräteherstellers.

Schritt 4Überprüfen Sie die Polarität.

HINWEIS

Der Wechselrichter funktioniert nicht ordnungsgemäß, wenn die PV-Polarität umgekehrt wird.

-- -- EENNDDEE

6.6.4 Installieren des PV-Steckers

Schritt 1Drehen Sie den Gleichstromschalter in die „AUS“ -Position.

AUS EIN

Schritt 2 Überprüfen Sie das Anschlusskabel des PV-Strangs auf die richtige Polarität und darauf, dass die Leerlaufspannung die Wechselrichter-Eingangsgrenze von 1.000 V zu keiner Zeit überschreitet.

880.0

Schritt 3 Stecken Sie die PV-Stecker in die entsprechenden Klemmen, so dass jeweils ein Klicken hörbar ist.

HINWEIS

- Überprüfen Sie die positive und negative Polarität der PV-Strangs und stecken Sie die PV-Stecker erst dann in die entsprechende Klemme, wenn die Polarität korrekt ist.

+ DC -

- Es kann ein Lichtbogen oder eine Überhitzung des Schützes auftreten, wenn die PV-Steckverbinder nicht fest sitzen. Verursachte Schäden dieser Art sind nicht von der Garantie durch SUNGROW abgedeckt.

Schritt 4 Wiederholen Sie die vorangegangenen Schritte, um PV-Stecker anderer PV-Stränge anzuschließen.

Schritt 5 Verschließen Sie die nicht verwendeten PV-Klemmen mit den Endkappen.

-- -- EENNDDEE

6.7 Anschluss der Kommunikationskabel

LAN-Funktion:

  • Durch das Modbus TCP/IP-Protokoll kann das EMS oder der Logger von Drittanbietern das Ein- und Ausschalten, Leistungsreduzieren, Laden und Entladen des Wechselrichters vollständig steuern.
  • (Optional) Informationen zum Wechselrichterbetrieb können über einen Router an den iSolarCloud-Server übertragen werden.

WLAN-Funktion:

Rufen Sie bei installiertem WiNet-S-Modul die entsprechenden Informationen über die iSolarCloud App oder iSolarCloud Web auf.

RS485-Funktion:

Die RS485-Kommunikationsschnittstellen werden verwendet, um eine Kommunikationsverbindung mit Überwachungsgeräten herzustellen.

6.7.1 Ethernet-Anschluss

In der folgenden Abbildung ist dargestellt, wie der Ethernet-Anschluss mit einem Router funktionieren kann.

Sungrow SH5.0RT - Ethernet-Anschluss - 1

flowchart
graph TD
    A["Wechselrichter"] --> B["Router/Switch"]
    B -->|Internet| C["iSolarCloud server"]
    C --> D["iSolarCloud App"]
    D -->|Fernan meldung| C
    C --> E["iSolarCloud"]

AAbbbbiilldduunngg 66--22 Ethernet-Anschluss mit Router

6.7.1.1 Zusammenbau des LAN-Anschlusses

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des LAN-Anschlusses - 1

Überspringen Sie Schritt 1, wenn das Standardnetzwerkkabel bereits mit RJ45-Steckern vorbereitet ist.

Schritt 1 (Optional) Entfernen Sie die Isolationsschicht des Kommunikationskabels mit einer Ethernet-Abisolierzange und führen Sie die entsprechenden Signalkabel heraus. Stecken Sie die abisolierten Kommunikationskabel in der richtigen Reihenfolge in den RJ45-Stecker und crimpen Sie diese mit einer Quetschzange.

RJ45 Steckers 1---8 TIA/EIA 568A 1 2 3 4 5 6 7 8 TIA/EIA 568B 1 2 3 4 5 6 7 8

Schritt 2 Lösen Sie die Überwurfmutter des LAN-Steckers.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des LAN-Anschlusses - 3

Schritt 3 Entfernen Sie die innere Gummidichtung.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des LAN-Anschlusses - 4

Schritt 4 Stecken Sie den RJ45-Stecker in den vorderen Steckverbinder, bis ein hörbares Klicken zu hören ist, und bringen Sie die Gummidichtung an.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des LAN-Anschlusses - 5

6.7.1.2 Installieren des LAN-Steckers

Schritt 1 Schrauben Sie die wasserdichte Abdeckung von der LAN-Klemme ab.

Sungrow SH5.0RT - Installieren des LAN-Steckers - 1

Schritt 2 Stecken Sie den LAN-Stecker in die LAN-Klemme an der Unterseite des Wechselrichters.

Schritt 3Ziehen Sie entsprechend an den Kabeln, um überprüfen, ob sie fest sitzen, und ziehen Sie die Überwurfmutter mit dem entsprechenden Drehmoment fest.

Sungrow SH5.0RT - Installieren des LAN-Steckers - 2

6.7.2 WiNet-S-Anschluss

Das WiNet-S-Modul unterstützt die Kommunikation über Ethernet und WLAN. Es wird nicht empfohlen, beide Kommunikationsmethoden gleichzeitig zu verwenden.

Sungrow SH5.0RT - WiNet-S-Anschluss - 1

flowchart
graph TD
    A["Wechselrichter"] --> B["Router/Switch"]
    B -->|Internet| C["iSolarCloud server"]
    B -->|Lokaler Zugriff| D["iSolarCloud App"]
    D -->|Fernan meldung| E["iSolarCloud"]
    C --> F["iSolarCloud"]
    D --> G["iSolarCloud App"]

Scannen Sie den folgenden QR-Code, um die Kurzanleitung zu erhalten.

Sungrow SH5.0RT - WiNet-S-Anschluss - 2

6.7.2.1 Kommunikation über Ethernet

Schritt 1 (Optional) Entfernen Sie die Isolationsschicht des Kommunikationskabels mit einer Ethernet-Abisolierzange und führen Sie die entsprechenden Signalkabel heraus. Stecken Sie die abisolierten Kommunikationskabel in der richtigen Reihenfolge in den RJ45-Stecker und crimpen Sie diese mit einer Quetschzange.

CAT 5E Φ5.3...7mm 1 1---8 40mm 2

1: RJ45-Anschluss

TIA/EIA 568A 1 2 3 4 5 6 7 8

TIA/EIA 568B 1 2 3 4 5 6 7 8

2: Schutzkappe

Überspringen Sie diesen Schritt, wenn ein Standard-Netzwerkkabel mit RJ45-Stecker vorbereitet ist.

Schritt 2 Schrauben Sie die Überwurfmutter vom Kommunikationsmodul ab und nehmen Sie den inneren Dichtring heraus.

Sungrow SH5.0RT - Kommunikation über Ethernet - 4

Schritt 3 Schrauben Sie das Gehäuse vom Kommunikationsmodul ab.

Sungrow SH5.0RT - Kommunikation über Ethernet - 5

Schritt 4Fädeln Sie das Netzwerkkabel durch die Überwurfmutter und die Dichtung. F ü hren Sie anschließend das Kabel in die Öffnung der Dichtung. F ü hren Sie abschließend das Kabel durch das Gehäuse.

Sungrow SH5.0RT - Kommunikation über Ethernet - 6

Schritt 5 Stecken Sie den RJ45-Stecker in den vorderen Steckverbinder, bis ein hörbares Klicken zu hören ist, und ziehen Sie das Gehäuse fest. Setzen Sie die Dichtung ein und befestigen Sie die Überwurfmutter.

Sungrow SH5.0RT - Kommunikation über Ethernet - 7

Schritt 6 Entfernen Sie die wasserdichte Kappe von der Klemme WLAN und installieren Sie WiNet-S.

Sungrow SH5.0RT - Kommunikation über Ethernet - 8

Schritt 7Schütteln Sie es leicht mit der Hand, um festzustellen, ob es fest installiert ist.

-- -- EENNDDEE

6.7.2.2 WLAN-Kommunikation

Schritt 1 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von der WLAN-Klemme.

Schritt 2Installieren Sie das Modul. Schütteln Sie es leicht mit der Hand, um festzustellen, ob es fest installiert ist, wie unten gezeigt.

Sungrow SH5.0RT - WLAN-Kommunikation - 1

Schritt 3Die Einrichtung ist in der mit dem Modul gelieferten Anleitung beschrieben.

-- -- EENNDDEE

6.7.3 RS485-Verbindung

Wenn nur ein Wechselrichter vorhanden ist, kann RS485 für die Kommunikation an ein externes Gerät angeschlossen werden.

Wenn zwei oder mehr Wechselrichter parallel geschaltet sind, ermöglicht die RS485-Verbindung die Kommunikation zwischen Master-Wechselrichter und Slave-Wechselrichter, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

Sungrow SH5.0RT - RS485-Verbindung - 1

flowchart
graph TD
    A["Master-Wechselrichter\nRS485"] -->|Meter (A2, B2)| B["Energy Meter\nRS485"]
    C["Slave-Wechselrichter\nRS485"] -->|Meter (A2, B2)| D["Energy Meter\nRS485"]
    E["Slave-Wechselrichter\nRS485"] -->|Meter (A2, B2)| F["Energy Meter\nRS485"]

6.7.3.1 Zusammenbau des COM-Anschlusses

Schritt 1 Lösen Sie die Überwurfmutter vom COM-Stecker.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des COM-Anschlusses - 1

Schritt 2Nehmen Sie den Anschlussblock heraus.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des COM-Anschlusses - 2

Schritt 3Entfernen Sie die Dichtung und führen Sie das Kabel durch die Kabelverschraubung.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des COM-Anschlusses - 3

Schritt 4 Entfernen Sie den Kabelmantel und entfernen Sie die Drahtisolierung.

7 mm-10 mm 40 mm-50 mm

Schritt 5 Stecken Sie die Drähte in die RS485-Klemme gemäß der Kennzeichnung auf der Unterseite des Wechselrichters.

A1B1

Schritt 6Ziehen Sie entsprechend an den Drähten, um zu ü berpr ü fen, ob sie fest installiert sind.

Schritt 7 Stecken Sie den Anschlussblock in den Stecker, bis er mit einem hörbaren Klicken einrastet.

Click

Schritt 8Ziehen Sie die Überwurfmutter fest.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des COM-Anschlusses - 7

6.7.3.2 Installieren des COM-Steckers

Schritt 1 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von der COM-Klemme.

Sungrow SH5.0RT - Installieren des COM-Steckers - 1

Schritt 2Stecken Sie den COM-Stecker in die COM-Klemme an der Unterseite des Wechselrichters, bis ein akustisches Geräusch (Klicken) zu hören ist.

Sungrow SH5.0RT - Installieren des COM-Steckers - 2

6.8 Verbinden des Zählers

Der Wechselrichter ist mit einer Funktion zur Einspeiseleistungsbegrenzung ausgestattet, um die Anforderungen einiger nationaler Normen oder Netzstandards für die Ausgangsleistung am Netzanschlusspunkt zu erfüllen. Zur Einstellung der Einspeiseleistungsgrenze siehe Abschnitt "8.5.1 Einspeisebegrenzung".

Sungrow SH5.0RT - Verbinden des Zählers - 1

Wenden Sie sich an SUNGROW, um sicherzustellen, dass das Zählermodell vor Ort verfügbar ist.

In diesem Abschnitt werden hauptsächlich die Kabelverbindungen auf der Wechselrichterseite beschrieben. Informationen zu den Anschlüssen auf der Zählerseite finden Sie in der mit dem Smart Energy Meter mitgelieferten Kurzanleitung.

VVoorrggeehheennssweeissee

Eine ausführliche Anschlussbeschreibung des Smart Energy Meter-Kabels finden Sie im Abschnitt "6.7.3 RS485-Verbindung". Stecken Sie die Drähte in die Meter-Klemme gemäß den Beschriftungen auf der Unterseite des Wechselrichters.

6.9 Batterieanschluss

In diesem Kapitel sind vor allem die wechselrichterseitigen Kabelanschlüsse beschrieben. Informationen zu den batterieseitigen Anschlüssen und zur Konfiguration entnehmen Sie der Anleitung des Batterieherstellers.

! WARNING

Verwenden Sie nur ordnungsgemäß isolierte Werkzeuge, um versehentliche elektrische Schläge oder Kurzschlüsse zu vermeiden punctuation mark Sollte kein isoliertes Werkzeug zur Verfügung stehen, dann verwenden Sie Isolierband, um die offen liegenden Metalloberflächen der verwendeten Werkzeuge, mit Ausnahme der Spitzen, vollständig abzudecken.

! WARNING

Der Steckverbinder darf nur von geschulten Elektrikern oder qualifiziertem Fachpersonal angeschlossen werden.

! WARNING

Nicht unter Last trennen! Batterie-Steckverbinder dürfen unter Last nicht getrennt werden. Sie können im Leerlauf, erreicht durch vollständiges Abschalten des Wechselrichters, verbunden werden.

6.9.1 Anschluss des Stromkabels

Eine Sicherung mit der Spezifikation 700 V / 50 A ist in der Anschlussklemme BBAATT--integriert.

HINWEIS

Ein zweipoliger DC-Lasttrennschalter mit Überstromschutz (Nennspannung nicht unter 600 V und Nennstrom nicht unter 40 A) sollte zwischen dem Wechselrichter und dem Batteriemodul installiert werden. Wenn die Batterie mit einem leicht zugänglichen internen Gleichstromunterbrecher integriert ist, ist kein zusätzlicher erforderlich.

Alle Stromkabel sind mit wasserdichten Direktsteckverbindern ausgestattet, die zu den Batterieklemmen an der Unterseite des Wechselrichters passen.

6.9.1.1 Zusammenbau des SUNCLIX-Steckers

HINWEIS

Achten Sie beim Zusammenbau darauf, die Dichtung in der Kabelverschraubung nicht zu verunreinigen, herauszuziehen oder zu verschieben. Eine verunreinigte oder verschobene Dichtung beeinträchtigt die Zugentlastung und die Dichtheit.

Feder Hülse Einsatzstück Kabelverschraubung

AAbbbbiildduunngg 66--33 Komponenten des SUNCLIX-Steckers

Schritt 1 Entfernen Sie auf einer Länge von 15 mm die Kabelisolierung.

15 mm

Schritt 2Öffnen Sie die Verbindung und ziehen Sie die H ü lse und den Einsatz auseinander.

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 3

Schritt 3F ü hren Sie das abisolierte Kabel bis zum Anschlag in die Kabelverschraubung ein. Der Litzendraht ist in der Feder zu sehen. Dr ü cken Sie die Feder nach unten, bis sie h ö rbar einrastet.

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 4

Schritt 4Schieben Sie den Einsatz in die Hülse und ziehen Sie die Kabelverschraubung fest (-Drehmoment 2 N · m).

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 5

6.9.1.2 Installieren des SUNCLIX-Steckers

HINWEIS

Verbinden Sie diese Steckverbinder nur mit anderen SUNCLIX-Steckverbindern. Beachten Sie beim Herstellen der Verbindungen immer die Angaben zu Nennspannung und Nennstrom. Der kleinste gemeinsame Wert ist zulässig.

Schritt 1 Stecken Sie die Stecker in die BAT+ und BAT--Klemmen ein.

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 1

Schritt 2Stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse sicher sitzen.

-- -- EENNDDEE

6.9.2 Anschluss des CAN-Kabel

Das CAN-Kabel ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Wechselrichter und der Lithium-Ionen-Batterie von SUNGROW, BYD und Pylontech.

VVoorrggeehheennsswweeiissee

Eine ausführliche Beschreibung der Verbindung des CAN-Kabels finden Sie im Abschnitt "6.7.3 RS485-Verbindung". Stecken Sie die Drähte in die BMS/CAN-Klemme gemäß den Beschriftungen auf der Unterseite des Wechselrichters.

6.9.3 Anschließen des Enable-Kabels

Das Enable-Kabel wird zusammen mit dem RS485-Kabel für die Kommunikation zwischen dem Wechselrichter und der Li-Ionen-Batterie von LG Chem verwendet.

VVeerrffaahhrreenn

Eine ausführliche Beschreibung der Verbindung des RS485-Kabels finden Sie im Abschnitt "6.7.3 RS485-Verbindung".

Eine ausführliche Beschreibung der Verbindung des Aktivierungskabels finden Sie im Abschnitt "6.7.3 RS485-Verbindung". Stecken Sie die Drähte in die Enable-Klemme gemäß den Beschriftungen auf der Unterseite des Wechselrichters.

6.10 DO-Anschluss

Der Wechselrichter verfügt über ein DO-Relais mit mehreren Funktionen, wie im Folgenden aufgezählt:

  • Verbraucherlastkontrolle. In diesem Fall steuert das DO-Relais ein Schütz, das sich unter bestimmten Bedingungen öffnet oder schließt. Bitte wählen Sie das entsprechende Schütz gemäß der Lastleistung aus, z.B. Schütztypen der 3TF30-Serie von SIEMENS (3TF30 01-0X).
  • Erdungsfehleralarm. In diesem Fall ist die zusätzlich erforderliche Ausstattung eine Lichtanzeige und/oder ein Summer.
RelaisAuslösebedingungBeschreibung
VerbraucherlaststeuerungDerLaststeuerungsmodus wurde über das iSolarCloud App eingestellt.Das Relais wird aktiviert, sobald die Bedingungen des Steuerungsmodus erfüllt sind. Siehe dazu "8.10.9 Lastregelung".
ErdfehleralarmDer Erdfehler tritt ein.Sobald der Wechselrichter das Erfehlersignal empfängt, schließt das Relais den Kontakt. Das Relais bleibt ausgelöst, bis der Fehler beseitigt wird. Siehe dazu "8.10.12 Erdungskontrolle".

Gesteuert von MCU DO Manueller Schalter Netz Wechselrichter Schütz Last

HINWEIS

  • Zwischen dem Wechselrichter und den Verbrauchern ist ein AC-Kontakt zu installieren. Der direkte Anschluss der Last an den DO-Anschluss ist untersagt.
  • Der Strom des DO-Trockenkontakts sollte 3 A nicht übersteigen.
  • Der DO-Knoten wird nicht mehr angesteuert, sobald der Wechselrichter ausgeschaltet ist. Schließen Sie den AC-Kontakt mit dem manuellen Schalter an, um die Lasten zu steuern.

VVoorrggeehheennsswweeiissee

Eine ausführliche Beschreibung der Verbindung des DO-Kabels finden Sie im Abschnitt

"6.7.3 RS485-Verbindung". Stecken Sie die Drähte gemäß den Bezeichnungen auf der

Unterseite des Wechselrichters in die DO-Klemme.

6.11 DI Verbindung

DRM und Rundsteuerungsfunktion unterstützen nur eine Funktion zur gleichen Zeit.

DDRM

Der Wechselrichter unterstützt die im Standard AS/NZS 4777 angegebenen Demand-Response-Modi. Der Wechselrichter verfügt über einen Klemmenblock zum Anschluss an ein DRED.

Nach der Verbindung aktiviert das DRED DRMs, indem es die Anschlüsse kurzschließt, wie beschrieben in "Tabelle 6-4 Methode zum Aktivieren von DRMs".

Tabelle 6-4 Methode zum Aktivieren von DRMs

ModeWird durch Kurzschlussklemmen aktiviert
DRM0R & C
DRM1D1/5 & C
DRM2D2/6 & C
DRM3D3/7 & C
DRM4D4/8 & C
DRM5D1/5 & R
DRM6D2/6 & R
DRM7D3/7 & R
DRM8D4/8 & R

Die Modi von DRM0 bis DRM8 werden vom Wechselrichter unterstützt. Die Informationen sind auf der Bezeichnung oben am COM-Anschluss angegeben. Wechselrichter und DRED werden folgendermaßen verkabelt.

Sungrow SH5.0RT - DDRM - 1

flowchart
graph TD
    A["Wechselrichter"] --> B["D1/5"]
    B --> C["S5"]
    C --> D["S1"]
    B --> E["S6"]
    E --> F["S2"]
    B --> G["S7"]
    G --> H["S3"]
    B --> I["S8"]
    I --> J["S4"]
    B --> K["R"]
    K --> L["15.0"]
    L --> M["00"]
    N["C"] --> O["Output"]

Die Schalter, die im Status DRM0 \~ DRM8 gesperrt werden müssen, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

DDeemmaannddRReessppoonnsseeMMooddeeBBesSswietdoshaS#itealtuussngg
DRM0OI0S1und S5sperren
DRM1OI1S1sperren
DRM2OI2S2sperren
DRM3OI3S3sperren
DRM4OI4S4sperren
DRM5OI5S5sperren
DRM6OI6S6sperren
DRM7OI7S7sperren
DRM8OI8S8sperren

In Deutschland verwenden Versorgungsunternehmen den Rundsteuerempfänger, um das Netzversandsignal umzuwandeln und als trockenes Kontaktsignal zu senden. Die Verkabelung der Rundsteuerempfänger-Trockenkontaktkabel ist in der folgenden Abbildung dargestellt:

Sungrow SH5.0RT - DDRM - 2

flowchart
graph TD
    A["Wechselrichter"] --> B["D1/5"]
    A --> C["D2/6"]
    A --> D["D3/7"]
    A --> E["D4/8"]
    A --> F["C"]
    G["Rundsteuerempfänger"] --> H["DI 1+"]
    G --> I["DI 1-"]
    G --> J["DI 2+"]
    G --> K["DI 2-"]
    G --> L["DI 3+"]
    G --> M["DI 3-"]
    G --> N["DI 4+"]
    G --> O["DI 4-"]

6.11.1 Zusammenbau des COM-Anschlusses

Schritt 1 Lösen Sie die Überwurfmutter vom COM-Stecker.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des COM-Anschlusses - 1

Schritt 2 Nehmen Sie den Anschlussblock heraus.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des COM-Anschlusses - 2

Schritt 3Entfernen Sie die Dichtung und führen Sie das Kabel durch die Kabelverschraubung.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des COM-Anschlusses - 3

Schritt 4 Entfernen Sie den Kabelmantel um 7 - 10 mm.

TIA/EIA 568A 1 2 3 4 5 6 TIA/EIA 568B 1 2 3 4 5 6

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des COM-Anschlusses - 5

Schritt 5 Stecken Sie die Drähte gemäß der Kennzeichnung auf der Unterseite des Wechselrichters in die entsprechende Klemme.

D01/5 D03/7 R D02/6 D04/8 C

Schritt 6Ziehen Sie an den Drähten, um zu ü berpr ü fen, ob sie fest installiert sind.

Schritt 7 Stecken Sie den Klemmenblock in den Stecker, bis er mit einem hörbaren Klicken einrastet.

Click

Schritt 8Ziehen Sie die Überwurfmutter fest.

Sungrow SH5.0RT - Zusammenbau des COM-Anschlusses - 8

6.11.2 Installieren des COM-Steckers

Schritt 1 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von der COM-Klemme.

Sungrow SH5.0RT - Installieren des COM-Steckers - 1

Schritt 2 Stecken Sie den COM-Stecker in die COM-Klemme an der Unterseite des Wechselrichters, bis ein akustisches Geräusch (Klicken) zu hören ist.

Sungrow SH5.0RT - Installieren des COM-Steckers - 2

Schritt 3Ziehen Sie an den Kabeln, um zu überprüfen, ob sie fest sitzen.

Schritt 4Verbinden Sie das andere Ende mit dem DRED / Rundsteuerempfänger.

-- -- EENNDDEE

6.12 Backup-Verbindung

Schritt 1 Zusammenbau des BACK-UP-Anschlusses. Beziehen Sie sich auf "6.5.2 Montage des AC-Steckers".

Sungrow SH5.0RT - Backup-Verbindung - 1

Die PE-Leitung des Backup-Terminals ist für Australien und Neuseeland nicht erforderlich.

Schritt 2 Entfernen Sie die wasserdichte Abdeckung von der BACK-UP-Klemme.

Sungrow SH5.0RT - Backup-Verbindung - 2

Schritt 3Richten Sie den Backup-Anschluss und die BACK-UP-Klemme aus und verbinden Sie sie per Hand, bis ein „Klicken“ zu hören oder zu fühlen ist.

Sungrow SH5.0RT - Backup-Verbindung - 3

Schritt 4Ziehen Sie an den Kabeln, um zu prüfen, ob sie fest sitzen.

-- -- EENNDDEE

7 Inbetriebnahme

7.1 Inspektion vor der Inbetriebnahme

Überprüfen Sie folgende Punkte, bevor Sie den Wechselrichter starten:

  • Der Gleichstromschalter des Wechselrichters und der externe Leistungsschalter sind getrennt.
  • Der Wechselrichter muss für Betrieb, Wartung und Service zugänglich sein.
  • Es befinden sich keine Gegenstände auf dem Wechselrichter.
  • Der Wechselrichter ist ordnungsgemäß an die externen Geräte angeschlossen, und die Kabel sind an einem sicheren Ort verlegt und vor mechanischer Beschädigung geschützt.
  • Der ausgewählte AC-Schutzschalter entspricht dem Handbuch und allen geltenden lokalen Normen.
  • Alle ungenutzten Anschlussklemmen auf der Unterseite des Wechselrichters sind korrekt abgedichtet.
  • Warnschilder & Etiketten sind intakt und lesbar.

7.2 Inbetriebnahmeverfahren

Wenn alle oben genannten Prüfpunkte den Anforderungen entsprechen, gehen Sie wie folgt vor, um den Wechselrichter das erste Mal in Betrieb zu nehmen.

Schritt 1 Schließen Sie den AC-Leistungsschalter an.

Schritt 2(Optional) Schließen Sie den externen Gleichstromleistungsschalter zwischen Wechselrichter und Batterie an, wenn eine Batterie vorhanden ist.

Schritt 3(Optional) Schalten Sie die Batterie manuell ein, sofern eine Batterie angeschlossen ist.

Schritt 4Drehen Sie den Gleichstromschalter in die „ON“ -Position. Der Gleichstromschalter kann in den Wechselrichter integriert oder vom Kunden installiert werden. Warten Sie mindestens 5 Minuten.

Schritt 5Wenn die Einstrahlungs- und Netzbedingungen den Anforderungen entsprechen, bleibt der Wechselrichter im Normalbetrieb. Die Verbindungsherstellung zwischen Wechselrichter und Netz kann einige Minuten oder etwas länger dauern, abhängig von dem in den Grundeinstellungen gewählten Ländercode und dem Zustand des gegebenen Standortnetzes.

Schritt 6Beobachten Sie die LED-Anzeige, um sicherzustellen, dass sich der Wechselrichter im Normalbetrieb befindet. (Siehe "Tabelle 2-2 Zustandsbeschreibung der Status-LEDs").

-- -- EENNDDEE

7.3 App-Vorbereitung

Schritt 1 Installieren Sie die iSolarCloud-App mit der neuesten Version. Siehe hierzu "8.2 Herunterladen und installieren".

Schritt 2Kontoregistrierung. Siehe hierzu "8.3 Account Registration". Wenn Sie das Konto und das Passwort vom Händler/Installateur oder von SUNGROW erhalten haben, überspringen Sie diesen Schritt.

Schritt 3Laden Sie das Firmware-Paket im Voraus auf das mobile Gerät herunter. Siehe hierzu "8.10.11 Aktualisieren der Firmware". Dies dient dazu, Download-Fehler aufgrund eines schlechten Netzwerksignals vor Ort zu vermeiden.

-- -- EENNDDEE

7.4 Eine Anlage erstellen

Die Screenshots zum Anlegen einer Anlage dienen nur als Referenz. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem aktuellen Bildschirm.

Schritt 1 Öffnen Sie die App, tippen Sie auf der oberen rechten Ecke und tippen Sie auf Select Server. Wählen Sie denselben Server wie bei der Registrierung.

Login Account Password Remember Me LOGIN REGISTER Forgot Password Select Server WLAN Configuration Firmware Download Language Cancel

Abbildung 7-1 Auswählen des Servers

Schritt 2Geben Sie das Konto und das Passwort auf dem Anmeldebildschirm ein und tippen Sie auf Login, um den Startbildschirm der App aufzurufen.

Schritt 3Tippen Sie auf das Symbol in der oberen rechten Ecke, um den Erstellungsbildschirm aufzurufen.

SUNGROW 4 unread messages >> Plant Status AAAAAAAA Equivalent Hours: -- Today Yield: -- RESUME COMMISSIONING

AAbbbbiilldduunngg 77--22 Kraftwerk erstellen

Schritt 4 Wählen Sie den Anlagentyp RESIDENTIAL und den Wechselrichtertyp HYBRID aus.

Sungrow SH5.0RT - Eine Anlage erstellen - 3

AAbbbbiilldunngg 77--33 Auswahl des Anlagen-/Wechselrichtertyps

Schritt 5Scannen Sie den QR-Code auf dem Kommunikationsgerät oder geben Sie die Seriennummer des Kommunikationsgeräts manuell ein. Tippen Sie auf Next nachdem der QR-Code erkannt wurde oder die eingegebene Seriennummer korrekt ist, und tippen Sie dann auf CONFIRM. Ihr mobiles Gerät ist damit erfolgreich mit dem WiNet-S verbunden.

Sungrow SH5.0RT - Eine Anlage erstellen - 4

AAbbbbiilldduunngg 77--44 Mobiles Gerät mit WiNet-S verbinden

Schritt 6 Wählen Sie den Internetzugangsmodus auf WLAN(CONNECTED) oder ETHERNET entsprechend der aktuellen Verbindung. Die folgende Beschreibung bezieht sich auf den WLAN-Zugangsmodus.

Sungrow SH5.0RT - Eine Anlage erstellen - 5

Abbildung 7-5 Auswählen des Internetzugangsmodus

Schritt 7 Der Bildschirm EASY CONNECT INSTRUCTION fordert Sie auf. Dr ücken Sie die Multifunktionstaste am WiNet-S-Modul einmal, um den EasyConnect-Modus einzuschalten. Die WLAN-Anzeige am WiNet-S blinkt schnell, wenn dieser Modus eingeschaltet ist. Kehren Sie zur App zurück. Der Bildschirm zeigt die erfolgreiche Verbindung mit dem WLAN des Wechselrichters an. Tippen Sie auf NEXT.

Sungrow SH5.0RT - Eine Anlage erstellen - 6

AAbbbbiilldduunngg 77--66 Einschalten des EasyConnect-Modus

HINWEIS

Der EasyConnect-Modus kann nur verwendet werden, wenn der Router mit 2,4 GHz arbeitet.

Wenn der EasyConnect-Modus fehlschlägt, finden Sie in der WiNet-S-Kurzanleitung die Anweisungen für andere Modi.

Schritt 8Verbinden Sie den Wechselrichter mit dem Router-Netzwerk. Geben Sie den Netzwerknamen und das Passwort ein. Tippen Sie auf NEXT und auf dem Bildschirm werden Informationen zur erfolgreichen Verbindung mit dem Router-Netzwerk angezeigt.

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 1

AAbbbbiilldduunngg 77--77 Anschluss des Wechselrichters an das Router-Netzwerk

-- ENDE

7.5 Initialisierung des Geräts

Der Wechselrichter ist erfolgreich mit dem Router verbunden.

Wenn kein aktuelles Geräte-Upgrade-Paket vorhanden ist, überspringen Sie die Schritte 1 und 2.

Der tatsächliche Initialisierungsvorgang kann länderspezifisch abweichen. Bitte beachten Sie die aktuelle App-Anleitung.

Schritt 1 Wenn ein aktuelles Geräte-Upgrade-Paket verfügbar ist, wird das folgende Eingabeaufforderungsfenster eingeblendet. Tippen Sie auf UPDATE NOW, um das neueste Update-Paket herunterzuladen.

Sungrow SH5.0RT - Initialisierung des Geräts - 1

Schritt 2 Nach dem Download würde die Aktualisierung etwa 15 Minuten dauern. Nach erfolgreichem Upgrade zeigt der Bildschirm die Versionsnummern vor und nach dem Upgrade sowie die Upgrade-Zeit an. Tippen Sie auf NNEEXXTT.

Sungrow SH5.0RT - Initialisierung des Geräts - 2

Wenn die Kommunikationsausrüstung upgegradet wird, prüfen und bestätigen Sie nach erfolgreichem Upgrade, dass das Mobilgerät mit dem WLAN des Wechselrichters verbunden ist.

Schritt 3Tippen Sie auf Country/Region und wählen Sie das Land, in dem der Wechselrichter installiert ist.

HINWEIS

Der Parameter Land/Region muss auf das Land (Region) eingestellt werden, in dem der Wechselrichter installiert ist. Andernfalls meldet der Wechselrichter möglicherweise Fehler.

Schritt 4Wenn das Land auf Australien eingestellt ist, stellen Sie zusätzlich den zutreffenden Netzdienstanbieter und dann den Netztyp ein.

INITIALIZE PROTECTION PARAMETER Country/Region Network Service Provider AS/NZS 4777.2:2015 ENERGEX & Ergon Energy Jemena Endeavour Energy Ausgrid CitiPower & Powercor United Energy PowerWater SA Power Networks

Das hier gezeigte Bild dient nur als Referenz. Beachten Sie die tatsächliche Schnittstelle für die unterstützten Netzwerkdienstleister.

Schritt 5 Initialisieren Sie die Parameter entsprechend den lokalen Netzanforderungen, einschließlich Netztyp, Blindleistungsregelungsmodus usw. Der Bildschirm zeigt an, dass der Wechselrichter erfolgreich konfiguriert ist.

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 2

AAbbbbiilldduunngg 77--1100 Initialisierung von Parametern

-- -- EENNDDEE

7.6 Konfigurieren der Anlage

Der Wechselrichter ist erfolgreich in die Anlage eingefügt und initialisiert. Beachten Sie die Hinweise in den vorherigen Abschnitten.

Der Händler/Installateur, der eine Anlage für den Endbenutzer erstellt, muss die E-Mail-Adresse des Endbenutzers erhalten. Beim Konfigurieren einer Anlage ist die E-Mail-Adresse erforderlich, und jede E-Mail-Adresse kann nur einmal registriert werden.

Schritt 1 Auf dem Bildschirm der App wird der hinzugefügte Wechselrichter angezeigt. Tippen Sie auf NNEEXXTT, um die Anlage zu konfigurieren.

Sungrow SH5.0RT - Konfigurieren der Anlage - 1

AAbbbbiilldduunngg 77--1111 Anzeige des hinzugefügten Wechselrichters

Schritt 2Füllen Sie die Anlageninformationen aus. Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Sungrow SH5.0RT - Konfigurieren der Anlage - 2

AAbbbbiildduunngg 77--1122 Eingeben von Anlageninformationen

Schritt 3(Optional) F üllen Sie die Tarifinformationen aus. Der Strompreis kann auf einen bestimmten Wert oder einen Time-of-Use-Tarif eingestellt werden.

Sungrow SH5.0RT - Konfigurieren der Anlage - 3

AAbbbbiilldduunngg 77--1133 Eingeben von Anlageninformationen

Schritt 4Geben Sie die E-Mail-Adresse des Endbenutzers ein. Wenn Sie das erste Mal die E-Mail-Adresse des Endbenutzers eingeben, erstellt das System ein Konto für den Endbenutzer und sendet eine E-Mail an den Endbenutzer. Der Endbenutzer kann das Konto über die E-Mail aktivieren.

Sungrow SH5.0RT - Konfigurieren der Anlage - 4

Der Händler/Installateur erstellt Anlagen für den Endbenutzer und kann die Anlagen standardmäßig verwalten.

Sungrow SH5.0RT - Konfigurieren der Anlage - 5

AAbbbbiilldduunngg 77--1144 Eingeben der E-Mail des Eigentümers

Schritt 5Tippen Sie auf NEXT, um zu warten, bis sich der Wechselrichter mit der iSolarCloud verbindet.

Sungrow SH5.0RT - Konfigurieren der Anlage - 6

AAbbbbiilldduunngg 77--1155 Konfiguration abgeschlossen

Schritt 6(Optional) Tippen Sie auf View live data for the device, setzen Sie ein Häkchen bei Inverter oder Total Plant Devices und tippen Sie auf ALL PLANTS OPEN. Das Uhrensymbol zeigt an, dass die Funktion der Live-Datenansicht erfolgreich aktiviert wurde. Tippen Sie auf den Wechselrichter, um die Live-Daten zu Spannung, Strom, Leistung oder Kurvenverlauf anzuzeigen.

Sungrow SH5.0RT - Konfigurieren der Anlage - 7

AAbbbbiilldduunngg 77--1166 Live-Datenansicht Funktionseinstellung

Sungrow SH5.0RT - Konfigurieren der Anlage - 8

Wenden Sie sich an den Service von Sungrow für die Geräte, die die Live-Daten-Funktion unterstützen.

Schritt 7Tippen Sie auf BACK, um zum Bildschirm COMPLETED zu gelangen. Tippen Sie auf PDF REPORT, um den Anlagenkonfigurationsbericht zu exportieren.

Schritt 8 Tippen Sie auf BACK, um zum Bildschirm COMPLETED zu gelangen. Tippen Sie auf DASHBOARD, um zur ü ckzukehren. Aktualisieren Sie anschließend die Seite manuell, bis die neu angelegte Anlage mit dem Status „in Betrieb genommen“ angezeigt wird.

-- -- EENNDDEE

8 iSolarCloud App

8.1 Kurze Einführung

Die iSolarCloud App kann über WLAN eine Kommunikationsverbindung zum Wechselrichter herstellen und stellt Funktionen wie Fern überwachung,

Datenprotokollierung und Near-End-Wartung des Wechselrichters bereit. Benutzer können auch Wechselrichterinformationen anzeigen lassen und Parameter über die App einstellen.

* Für den Direct Login über WLAN, ist ein von SUNGROW entwickeltes und hergestelltes Drahtloskommunikationsmodul erforderlich. Die iSolarCloud App kann auch eine Kommunikationsverbindung zum Wechselrichter über eine kabelgebundene Ethernet-Verbindung herstellen.

Sungrow SH5.0RT - Kurze Einführung - 1

  • In diesem Handbuch wird lediglich beschrieben, wie Sie eine direkte Wartung über eine WLAN -Direktverbindung durchführen.
  • Die Abbildungen in diesem Handbuch basieren auf der Android-Version 2.1.6. Die tatsächlichen Oberflächen können abweichen.

8.2 Herunterladen und installieren

Methode 1

Laden und installieren Sie die App über die folgenden Anwendungsplattformen:

• MyApp (Android, Benutzer im Festland China)
• Google Play (Android, Benutzer außerhalb Chinas)
- App-Store (iOS)

Methode 2

Scannen Sie den folgenden QR-Code, um die App gemäß den herunterzuladen und zu installieren.

Sungrow SH5.0RT - Methode 2 - 1

Das App-Symbol wird nach der Installation auf dem Startbildschirm angezeigt.

Sungrow SH5.0RT - Methode 2 - 2

8.3 Kontoregistrierung

Das Konto unterscheidet zwei Benutzergruppen, Endbenutzer und Händler/Installateur.

  • Der Endbenutzer kann Anlageninformationen ansehen, Anlagen erstellen, Parameter einstellen, Anlagen teilen, etc.
  • Der Verteiler/Installateur kann dem Endbenutzer helfen, Anlagen zu erstellen, zu verwalten, zu installieren oder zu warten und Benutzer und Organisationen zu verwalten.

Schritt 1 Tippen Sie auf REGISTER um den Registrierungsbildschirm aufzurufen.

Schritt 2 Wählen Sie End user oder Distributor/Installer um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

BACK USER REGISTRATION Distributor/Installer End User European Server Email @gmail.com Send Verification Code Verification Code Password Confirm Password Country/Region Time Zone Company Name Code of Upper Level Installer/Distributor Accept Privacy Policy

AAbbbbiilldduunngg 88--11 Auswählen der Benutzergruppe

Schritt 3F üllen Sie die Registrierungsinformationen aus, einschließlich Serverauswahl, E-Mail, Bestätigungscode, Passwort und Bestätigung, Land (Region) und Zeitzone. Der Händler/Installateur hat die Berechtigung, den Unternehmensnamen und den Code des übergeordneten Händlers/Installateurs einzutragen.

Sungrow SH5.0RT - Kontoregistrierung - 2

Der Code des übergeordneten Händlers/Installateurs kann beim übergeordneten Händler/Installateur erfragt werden. Nur wenn Ihre Organisation zur oberen Ebene der Händler-/Installateurorganisation gehört, können Sie den entsprechenden Code ausfüllen.

Schritt 4Markieren Sie Accept privacy protocol und tippen Sie auf Register, um den Registrierungsvorgang abzuschließen.

-- - ENDDEE

8.4 Anmeldung (Login)

8.4.1 Anforderungen

Die folgenden Elemente sollten den folgenden Anforderungen entsprechen:

• Die AC- und DC-Seite oder die AC-Seite des Wechselrichters ist eingeschaltet.
• Die WLAN-Funktion des Mobiltelefons ist aktiviert.
- Das Mobiltelefon befindet sich innerhalb der Reichweite des vom Kommunikationsmodul erzeugten Funknetzes.

8.4.2 Login-Schritte

Schritt 1 Drücken Sie die Multifunktionstaste am WiNet-S-Modul 3 Mal, um den WLAN-Hotspot zu aktivieren. Es ist kein Passwort erforderlich und die Gültigkeitsdauer beträgt 30 Minuten.

Schritt 2Verbinden Sie das Mobiltelefon mit dem WLAN-Netzwerk mit der Bezeichnung „SG-xxxxxxxxxx“ (xxxxxxxxxx ist die Seriennummer, die auf der Seite des Kommunikationsmoduls angegeben ist).

Schritt 3Öffnen Sie die App, um den Anmeldebildschirm aufzurufen, und tippen Sie auf „Lokaler Zugriff“, um zum nächsten Bildschirm zu gelangen.

Schritt 4 Wählen Sie „WLAN“ aus, geben Sie das Passwort ein und tippen Sie auf „LOGIN“.

Sungrow SH5.0RT - Login-Schritte - 1

Der anfängliche Benutzername lautet „user“ und das Passwort „pw1111“. Dieses muss zum Erhalt der Kontosicherheit geändert werden.

Login Account Password LOGIN Password vergessen Gastrugang Lokaler Zugriff ZUROCK LOKALER ZUGRIFF WLAN Bluetooth ZUROCK WLAN Account user Anmeldungspazewort LOGIN Tensions - Posters

AAbbbbiilldduunngg 88--22 Direkte WLAN Verbindung

Schritt 5Wenn der Wechselrichter noch nicht initialisiert ist, navigieren Sie zur Oberfläche für die Schnelleinstellungen, um die Schutzparameter zu initialisieren. Detaillierte Informationen finden Sie unter "8.5 Grundeinstellungen".

SCHUTZPARAMETER INITIALISIEREN Land (region) Deutschland Einspeisebegrenzung Maximalle Einspeiseleistung 7.00 kW Maximaler Einspeiseanteil 70.0 % Leistungen von weiteren Strötherzeugungssystemen 0.00 kW Aktivierungseinstellungen bei netzunabhängigem Betrieb Blindleistungs-Regelungsmodus OF Leistungsfaktur Aufgeguation 1.000 Entwicklung Blindlesungsvermösten 0.0 %

Deutschland

SCHUTZPARAMETER INITIALISIEREN Land (region) Ausstaden Einspeisebegrenzung Maximäre Einspeisebelastung 10.00 kW Maximäre Einspeisebasierte 100.0 % Leistungen vor wirtschaften Bilanzanlageungssystemen 0,00 kW Aktivierungseinstellungen bei netzunabhängigem Betrieb

Außer Deutschland

HINWEIS

Der Parameter „Land (region)” muss auf das Land eingestellt sein, Wechselrichter installiert ist. Andernfalls gibt der Wechselrichter möglicherweise eine Fehlermeldung wieder.

in dem d

Schritt 6Tippen Sie nach Abschluss der Einstellungen auf „Hochfahren“ in der oberen rechten Ecke und das Gerät wird initialisiert. Die App beginnt mit dem Senden von Anweisungen und das Gerät wird für den Betrieb hochgefahren.

Schritt 7 Nach den Initialisierungseinstellungen kehrt die App automatisch zur Startseite zur ü ck.

-- -- EENNDDEE

8.5 Grundeinstellungen

8.5.1 Einspeisebegrenzung

Die Funktion für die Einspeisungsbegrenzung steuert die von der Anlage in das Netz eingespeiste Strommenge. Häufig wird diese Funktion auch als "Exportbeschränkung" oder "Null-Export" bezeichnet. Die Funktion zur Elnspeisebegrenzung erfordert die Verwendung eines Energiezählers. Ohne den Energiezähler steht die Einspeisebegrenzung nicht zur Verfügung.

Tabelle 8-1 Beschreibung der Parameter der Einspeisebegrenzung

PPaarraameetteenStandardwertBereich
DeutschlandSonstigesDeutschlandSonstiges
PV- Installationslei-stungNennleistung-Nennleistung ~ 300.00-
Dynamische Einspeisebegr- enzungEINAUSEIN/AUS
Maximale Einspeiseleist-ungPV- Installationslei-stung x 70 %Nennleist-ung0 ~ PV- Installationsleis-tung0 ~ Nennleistung
Maximaler Einspeiseanteil70.0%*100.0%0 ~ 100%
Leistungen von weiteren Stromerzeugu-ngssystemenHängt von der Unternehmen ab Wechselrichterleistung von Wechselrichtern ande

* Wenn die Leistungsregelung von einem Logger eines Drittanbieters geregelt wird, aktivieren Sie die Leistungsbegrenzung standardmäßig auf 100 %.

8.5.2 Netzunabhängiger Betrieb

Der Off-Grid-Modus (netzunabhängiger Betrieb) ist standardmäßig deaktiviert, der Benutzer kann parametrieren, wieviel Batterie-Füllstand (SOC) für den netzunabhängigen Betrieb vorgehalten werden soll. Der reservierte SOC für Off-Grid ist der minimale Batteriefüllstand im netzgebundenen Betrieb. Der für den netzunabhängigen Betrieb reservierte SOC wird im Fall eines Netzausfalls den Notlasten bereitgestellt.

8.5.3 Modus zur Blindleistungsregulierung

Der Wechselrichter verfügt über eine Funktion zur Blindleistungsregulierung. Verwenden Sie den Parameter "Blindleistungs-Regelungsmodus", um diese Funktion zu aktivieren und wählen Sie einen angemessenen Regulierungsmodus.

Tabelle 8-2 Beschreibungen der Modi zur Blindleistungsregulierung:

MMoodduusBeesscchhreeibbuunnggeenn
OffDer PF (Leistungsfaktor) ist festgelegt auf +1,000.
PFDie Blindleistung kann über den Parameter PF (Leistungsfaktor) geregelt werden.
Q(t)Die Blindleistung kann über den Parameter Q-Var limits (in %) geregelt werden.
Q(P)Der PF ändert sich mit der Ausgangsleistung des Wechselrichters.
Q(U)Die Blindleistung ändert sich mit der Netzspannung.

„Off” -Modus

Die Blindleistungsregelungsfunktion ist deaktiviert. Der PF ist auf +1,000 begrenzt.

„PF” -Modus

Der Leistungsfaktor (PF) ist fest vorgegeben und der Blindleistungssollwert wird anhand der aktuellen Leistung berechnet. Der PF liegt zwischen 0,8 voreilend und 0,8 nacheilend.

Voreilend: Der Wechselrichter speist Blindleistung in das Netz ein.

Nacheilend: Der Wechselrichter speist Blindleistung in das Netz ein.

„Q(t)” -Modus

Im Q(t)-Modus ist die Nennblindleistung des Systems fest vorgegeben, und das System speist Blindleistung gemäß dem gelieferten Blindleistungsverhältnis ein. Die „Einstellung Blindleistungsverhältnis“ wird über die App eingestellt.

Der Einstellbereich des Blindleistungsverhältnisses beträgt 0 \~ 100 % oder 0 \~ -100 %, entsprechend den Bereichen der induktiven bzw. kapazitiven Blindleistungsregelung.

„Q(P)” -Modus

Der PF des Wechselrichterausgangs variiert in Abhängigkeit von der Ausgangsleistung des Wechselrichters.

Tabelle 8-3 Beschreibungen der Parameterwerte des „Q(p)“-Modus:

PPaarraammeBReerschhrreeiibbuunnggVVoorreeinnsstteellluunnggBBeerreeiicchh
DDEEAAUU
Q(P) KurveWählen Sie die entsprechende Kurve gemäß den örtlichen VorschriftenAA, B, °C
QP_P1Ausgangsleistung an Punkt P1 auf der Q(P)-Moduskurve (in Prozent)20%25% 10% ~ 100%
QP_P2Ausgangsleistung an Punkt P2 auf der Q(P)-Moduskurve (in Prozent)50%20% ~ 100%
QP_P3Ausgangsleistung an Punkt P3 auf der Q(P)-Moduskurve (in Prozent)100%20% ~ 100%
QP_K1Leistungsfaktor (PF) bei an Punkt P1 auf der Q(P)-Moduskurve1
QP_K2Leistungsfaktor (PF) bei an Punkt P2 auf der Q(P)-Moduskurve1Kurve A/C: 0.8~1Kurve B:-0.6~0.6
QP_K3Leistungsfaktor (PF) bei an Punkt P3 auf der Q(P)-Moduskurve0.950.90
QP_EnterVoltageProzentuale Spannung zur Aktivierung der Q(P)-Funktion105%100% ~ 110%
QP_ExitVoltageProzentuale Spannung zur Deaktivierung der Q(P)-Funktion100%90% ~ 100%
QP_ExitPowerLeistungsprozentsatz für Q(P)-Funktionsdeaktivierung20%1% ~ 20%
QP_EnableModeProzentuale Leistung zur Deaktivierung der Q(P)-FunktionJaJa/No.

* Kurve C ist reserviert und stimmt derzeit mit Kurve A ü berein.

Sungrow SH5.0RT - „Q(P)” -Modus - 1

Die Blindleistungsausgabe des Wechselrichters hängt von der Netzspannung ab.

Tabelle 8-4 Beschreibungen der Parameterwerte des „Q(U)“ -Modus:

PPaarraammeetteerr BeschreibungVoreinstellungBereich
DEAU
Q(U) KurveWählen Sie die entsprechende Kurve gemäß den örtlichen VorschriftenAA, B, C
Hysterese-VerhältnisHysterese-Spannungsbreite auf der Q(U)-Moduskurve00 ~ 5%
QU_V1Netzspannung-Grenzwert an Punkt P1 auf der Q(U)-Moduskurve93%90%80% ~ 100%
QU_Q1Q/Sn-Wert an Punkt P1 auf der Q(U)-Moduskurve-60%-30%-60% ~ 0
QU_V2Netzspannungs-Grenzwert an Punkt P2 auf der Q(U)-Moduskurve97%95.6%80% ~ 110%
QU_Q2Q/Sn-Wert an Punkt P2 auf der Q(U)-Moduskurve0-60% ~ 60%
QU_V3Netzspannungsgrenze an Punkt P3 auf der Q(U)-Moduskurve103-%AU:108.7% NZ:108.6%100% ~ 120%
QU_Q3Q/Sn-Wert an Punkt P3 auf der Q(U)-Moduskurve0-60% ~ 60%
QU_V4Netzspannungs-Grenzwert an Punkt P4 auf der Q(U)-Moduskurve107-%AU:115.2% NZ:110.8%100% ~ 120%
QU_Q4Q/Sn-Wert an Punkt P4 auf der Q(U)-Moduskurve60%30%0 ~ 60%
PPaarraammeetteerr BBeesscchhrreeiibbuunnggVVoorreeiinnsstteelliluunngg
DDEE AAUUBBeerreeiicchh
QU_EnterPowerProzentuale Wirkleistung zur Q(U)-Funktionsaktivierung80%20% ~ 100%
QU_ExitPowerProzentuale Wirkleistung zur Q(U)-Funktionsdeaktivierung10% 1% ~ 20%
QU_EnableModeBedingungslose Aktivierung/Deaktivierung der Q(U)-FunktionJaJa/No./PF-Wertbegrenzen

* Kurve C ist reserviert und stimmt derzeit mit Kurve A ü berein.

Sungrow SH5.0RT - „Q(P)” -Modus - 2

line | Point | Stromnetzspannung | Q/Sn | |-------|---------------------|------| | P1 | Oberer Q/Sn Ind | High | | P2 | Oberer Q/Sn Ind | Low | | P3 | Stromnetzspannung | Low | | P4 | Stromnetzspannung | Low |

Sungrow SH5.0RT - „Q(P)” -Modus - 3

line | Phase | Stromnetz-spannung | | :--- | :--- | | P1 | Q/Sn | | P2 | Q/Sn | | P3 | Q/Sn | | P4 | Q/Sn |

AAbbbbiilldduunngg 88-44 Q(U)-Kurve

8.6 Funktions ü bersicht

Die App bietet eine Anzeige der Parameter und Einstellfunktionen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Sungrow SH5.0RT - Funktions ü bersicht - 1

flowchart
graph TD
    A["iSolarCloud"] --> B["Home"]
    A --> C["Betriebsdaten"]
    A --> D["Log"]
    A --> E["Mehr"]
    D --> F["Das Diagramm"]
    D --> G["Alarmaufzeichnungen"]
    E --> H["WLAN konfigurieren"]
    E --> I["Einstellungen"]
    E --> J["Firmware update"]
    E --> K["Softwareversion"]

Abbildung 8-5 Baumkarte von App-Funktionen

8.7 Home

Die Startseite der App wird in der folgenden Abbildung gezeigt.

SH10RT S/N.A200031801 0 W D W 5% 0 W D W 1 Entwäg heute 0,0 kWh 2 Diekter Ströunverbrauch heute 0,0 kWh 3 Batt. SOC 0,0 % 4 Heutige Eigenverbrauchrate 0,0 % 5 6 Home Berichtstation Line 30Hz

AAbbbbiilldduunngg 88--66 Home

Tabelle 8-5 Beschreibung der Startseite

NNrr.. NNaammeeBBeesscchhrreeiibbuunngg
1Leistungs-FlussschemaVisualisiert die PV-Stromerzeugungsleistung, die Einspeiseleistung usw. Die Linie mit einem Pfeil zeigt den Energiefluss zwischen den angeschlossenen Geräten an und der Pfeil beschreibt die Energieflussrichtung.
2Ertrag heuteZeigt die heutige Stromerzeugung des Wechselrichters an
3Direkter Stromverbrauch heuteZeigt den heutigen von den Lasten direkt verbrauchten Strom an
4Batt. SOCZeigt die verbleibende Batteriekapazität an
5Heutige EigenverbrauchsrateZeigt die heutige Eigenverbrauchsrate der PV-Anlage an
6NavigationsleisteEnthält Menüs für „Home“, „Betriebsdaten“, „Log“ und „Mehr“.

Wenn der Wechselrichter nicht im Normalbetrieb arbeitet, erscheint das Fehlersymbol in der oberen linken Ecke des Bildschirms. Benutzer können auf das Symbol tippen, um detaillierte Fehlerinformationen und Korrekturmaßnahmen anzuzeigen.

8.8 Betriebsdaten

Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Betriebsdaten“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen (siehe folgende Abbildung).

BETRIEBSDATEN PV Information String 1 Spannung 0,0 V String 1 Strom 0,00 A String 2 Spannung 0,0 V String 2 Strom 0,00 A Tägliche PV-Stromerzeugung 0,0 kWh Gesamte PV-Stromerzeugung 0,0 kWh Wechselrichter Information Betriebsstatus Standby inklusiveinien Bus-Spannung 0,0 V Innerlufttemperatur 0,0 °C Array insulation resistance 0 kΩ Länderinformationen Deutschland Status Ripple Control Krais RPP-Zahlplan Arten von Grenzleistungen Unbegrenzte Kraft

AAbbbbiilldduunngg 88--77 Betriebsdaten

Die Betriebsdaten umfassen Informationen zur PV-Anlage, Wechselrichter, Stromnetz inklusive Eingangs- und Ausgangsleistung sowie zum Batteriesystem.

8.9 Log

Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Log“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen (siehe folgende Abbildung).

LOG Das Diagramm Alarmaufzeichnungen

AAbbbbiilldduunngg 88--88 Log

Auf dem Bildschirm „Log“ können sich Benutzer Diagramme anzeigen lassen und Fehleralarmaufzeichnungen überprüfen.

8.9.1 Das Diagramm

Der Menüpunkt "Das Diagramm" beinhaltet eine illustrierte Grafik zur täglichen Stromerzeugung, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

ZURÜCK DAS DIAGRAMM Tag Monat Jahr Gesamt 2020-04-09 PV Lackung Vergütigkeit Gesamter Wirkstoff Leasing (10)

AAbbbbiilldduunngg 88--99 Leistungskurve

Die App visualisiert Aufzeichnungen der Stromerzeugung in einer Vielzahl von Formen, einschließlich eines täglichen Stromerzeugungsdiagramms, eines monatlichen Stromerzeugungshistogramms, eines jährlichen Stromerzeugungshistogramms und eines gesamten Stromerzeugungshistogramms.

Tabelle 8-6 Beschreibung der Aufzeichnungen zur Stromerzeugung

PPuunnkktBBeesscchhrreeibbuunngg
Graph über tägliche StromerzeugungZeigt tagesaktuelle Daten zu Stromerzeugung, Batteriebeladung, Einspeisestrom und direktem Stromverbrauch an
Histogramm zur monatlichen StromerzeugungZeigt monatliche Daten zu Stromerzeugung, Batteriebeladung, Einspeisestrom und direktem Stromverbrauch an
Histogramm zur jährlichen StromerzeugungZeigt Jahresdaten zu Stromerzeugung, Batteriebeladung, Einspeisestrom und direktem Stromverbrauch an
Histogramm zur gesamten StromerzeugungZeigt die Gesamtdaten zu Stromerzeugung, Batteriebeladung, Einspeisestrom und direktem Stromverbrauch an

8.9.2 Alarmaufzeichnungen

Im Men ü punkt "Alarmaufzeichnungen" werden Fehlermeldungen und Informationen zur PV-Anlage gesammelt und aufgelistet. Der sich öffnende Bildschirm ist in nachstehender Grafik ersichtlich.

ZURÜCK ALARMAUFZEICHNUNGEN (3) 2020-04-09 - 2020-04-09 String 2 abnormaler Alarm Wiederherstellungszeit: 2020-04-09 10.09.18 Alarm Level: Allgemein Geräteabnormalität Wiederherstellungszeit: 2020-04-09 10.09.01 Alarm Level: Wichtig

AAbbbbiilldduunngg 88--1100 Alarmaufzeichnungen

Sungrow SH5.0RT - Alarmaufzeichnungen - 2

Klicken Sie auf, um ein Zeitsegment auszuwählen und die entsprechenden Protokolle anzuzeigen.

Wählen Sie eines der Protokolle in der Liste aus und klicken Sie auf das Protokoll, um die detaillierten Fehlerinformationen einzusehen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

ZURÜCK STRING 2 ABNORMALER ALARM Alarm Level: Allgemein Wiederherstellungszelt: 2020-04-09 10:09:18 Alarm ID: 549 Reparaturempfehlung Verursacht durch Kurzschluss, Leerlauf oder niedrigen Strom an einem Eingang. Über LCD oder App prüfen, ob Spannung oder Strom anormal ist. 1. Prüfen, ob Stränge beschädigt sind. 2. Prüfen, ob Anschlüsse der Solarzellen lose sind. 3. Prüfen, ob Gleichstrom Sicherung beschädigt ist. 4. Wenn Fehler weiterhin besteht, Bitte kontaktieren Sie den Kundendienst von Sungrow Power.

Abbildung 8-11 Detaillierte Informationen zu einer Störungsmeldung

8.10 Mehr

Tippen Sie in der Navigationsleiste auf „Mehr“, um zu folgendem Bildschirm zu gelangen.

MEHR A2020021801 SH10RT WLAN konfigurieren Einstellungen Firmware update Softwareversion LOGOUT

AAbbbbiilldduunngg 88--1122 Mehr

Sungrow SH5.0RT - Mehr - 2

flowchart
graph TD
    A["Mehr"] --> B["Einstellungen"]
    A --> C["Firmware update"]
    B --> D["System-Parameter"]
    B --> E["Betriebs-Parameter"]
    B --> F["Parameter der Leistungsregelung"]
    B --> G["Parameter des Energiemanagements"]
    B --> H["Kommunikations-Parameter"]
    D --> I["Betriebsdauer"]
    D --> J["Reguläre Parameter"]
    D --> K["Netzunabhängige Parameter"]
    F --> L["Aktive Einstellung"]
    F --> M["Blindleistungsantwort"]
    G --> N["Batterieentladezeit"]
    G --> O["Batterie Zwangsladezeit"]
    G --> P["Ladungsreglung"]

Der Bildschirm „Mehr“ unterstützt die folgenden Vorgänge:

  • Einstellungmöglichkeit diverser Systemparameter, einschließlich Wechselrichter- oder Energiemanagement-Parameter.
  • Aktualisierung der Wechselrichter-Firmware (ARM/DSP/PVD/CPLD).

8.10.1 System-Parameter

Tippen Sie auf „Einstellungen -> System-Parameter“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen (siehe folgende Abbildung).

ZURÜCK SYSTEM-PARAMETER Hochfahren/Heruterfahren Hochfahren Datum 2020-04-06 Uhrzeit 10:12:26

AAbbbbiilldduunngg 88--1133 System-Parameter

HHoocchhffaahhrreenn//HHeerruuteerrffaahhreen

Tippen Sie auf „Hochfahren/Heruterfahren“, um Anweisungen zum Hoch-/Herunterfahren an den Wechselrichter zu senden.

In Australien und Neuseeland ist die Option „Hochfahren“ verboten, wenn der DRM-Status DRM0 aktiv ist.

Die richtige Systemzeit ist sehr wichtig. Eine falsche Systemzeit wirkt sich direkt auf die Datenprotokollierung und den Stromerzeugungswert aus. Die Uhr hat ein 24-Stunden-Format.

8.10.2 Betriebsdauer

Tippen Sie auf „Einstellungen -> Betriebsparameter -> Betriebsdauer“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen. Hier können Sie die „Standby-Dauer“ und „Wartezeit nach Fehler“ einstellen.

ZURÜCK BETRIEBSDAUER Standby dauer 60 s Wartezeit nach Fehler 60 s

AAbbbbiilldduunngg 88--1144 Betriebsdauer

Tabelle 8-7 Beschreibung der Laufzeitparameter

PPaaraammeetteerErklärungVoreinst-eellluunnggBBeereeicchh
Standby-DauerDie Zeit, die der Wechselrichter benötigt, um aus dem Standby-Modus im fehlerfreien Zustand in den Betriebsmodus zu wechseln60 s20 s ~ 900 s
Wartezeit nach FehlerDie Zeit, die der Wechselrichter benötigt, um vom Fehlerzustand in den Normalzustand zurückzukehren (der Wechselrichter ist nicht in Betrieb).60 s0 s ~ 3.600 s

8.10.3 Reguläre Parameter

Tippen Sie auf „Einstellungen -> Betriebsparameter -> Reguläre Parameter“, um den Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

< ZURÜCK REGULÄRE PARAMETER DO Funktinskönfiguration URLS >

Abbildung 8-15 Reguläre Parameter

Nach dem Anschließen der Last an die DO-Klemmen wird ein Relaissteuersignal gesendet. Benutzer können den Steuermodus der DO-Konfiguration flexibel nach individuellen Anforderungen einstellen.

Tabelle 8-8 Der Steuermodus der DO-Konfiguration

MMoodduussBBeesscchhrreeiibbuunngg ddeerr EEiinnsstteelllluunngg
AUS-
Regelmodus Last Siehe "8.10.9 Lastregelung"
Erdungskontrolle Siehe "8.10.12 Erdungskontrolle"

8.10.4 Netzunabhängige Parameter

Tippen Sie auf „Einstellungen -> Betriebsparameter -> Netzunabhängige Parameter“, um den Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

NETZUNABHÄNGIGE PARAMETER Aktivierungseinstellungen bei netzunabhängigem Betrieb Netzunabhängige Batterie-Backup-Energie 0 %

Abbildung 8-16 Netzunabhängige Parameter

Siehe Beschreibung in "8.5.2 Netzunabhängiger Betrieb".

8.10.5 Aktive Einstellung

Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter der Leistungsregelung -> Aktive Einstellung“, um den Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

REGELUNG WIRKLEISTUNG Sanftanlauf Wirkleistung nach Fehler Sanftanlaufzeit Wirkleistung nach Fehler 600 s Wirkleistung Gradientensteuerung Wirkleistung Abfallgradient 39 %/min Wirkleistung Anstiegsgradient 39 %/min Wirkleistung Beibehaltung Einstellungen Grenzwert Wirkleistung Grenzwertverhältnis Wirkleistung 100,0 % Ripple Control

Abbildung 8-17 Aktive Einstellung

Tabelle 8-9 Beschreibung der Wirkleistungsregelung

PPaarraammeetteerrBBeesscchhrreelibbuunnggVVoorreeiinn--BBeerreeiicchssstteelliluunngg
SanftanlaufWirkleistung nachFehlerSchalter zum Aktivieren/Deaktivieren der Soft-Start-Funktionder Wirkleistung nach Auftreten eines FehlersEin Ein/Aus
SanftanlaufzeitWirkleistung nachFehlerDie Soft-Start-Zeit, die erforderlichist, um die Wirkleistung nachAuftreten eines Fehlers von 0 aufden Nennwert zu erhöhen600 s1 s ~ 1.200s
WirkleistungGradientensteuerungLegen Sie fest, ob dieWirkleistungsgradientenregelungaktiviert werden sollEin Ein/Aus
WirkleistungAbfallgradientLegen Sie fest, wie schnell sich dieWirkleistung des Wechselrichterspro Minute verringert.393 %/min ~6.000%/min
WirkleistungAnstiegsgradientLegen Sie fest, wie schnell sich die/Wirkleistung des Wechselrichterspro Minute erhöht.
WirkleistungBeibehaltungEinstellungenLegen Sie fest, ob dieWirkleistungseinstellungendauerhaft fortbestehen sollen.Aus Ein/Aus
GrenzwertWirkleistungSchalter zur Begrenzung derWirkleistungEin Ein/Aus
GrenzwertverhältnisWirkleistungDas Verhältnis des Wirkleistungs-grenzwerts zur Nennleistung inProzent100.0% 0 ~ 110%
Ripple Control Schalter für Ripple ControlAus Ein/Aus

8.10.6 Blindleistungs-Steuerung

Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter der Leistungsregelung -> Regelung Blindleistung“, um den Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

< ZURÜCK REGELUNG BLINDLEISTUNG Blindleistung Beibehaltung Einstellungen Regelmodus Blindleistung PF

AAbbbbiildduunngg 88--1188 Regelung Blindleistung

Tabelle 8-10 Beschreibung der Blindleistungsregelung

PPaarraammeetteerBBeesscchhrreeiibbuunnggVVoorreei-nnsstteellBBeerreeiicchhuunngg
BlindleistungLegen Sie fest, ob die
BeibehaltungWirkleistungseinstellungen dauerhaftEinEin/Aus
Einstellungenfortbestehen sollen.
RegelmodusSiehe "8.5.3 Modus zurOff / PF /Qt / Q(P) /Q(U)
BlindleistungBlindleistungsregulierung"

8.10.7 Batterieentladezeit

Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter des Energiemanagements -> Batterieentladezeit", um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

ZURÜCK BATTERIEENTLADEZEIT Arbeitstag Batterie Startzeit 1 00:00 Arbeitstag Batterie Endzeit 1 24:00 Arbeitstag Batterie Startzeit 2 00:00 Arbeitstag Batterie Endzeit 2 24:00 Arbeitsfreier Tag Batterienutzung aktivieren Wochenende Batterie Startzeit 1 00:00 Wochenende Batterie Endzeit 1 24:00 Wochenende Batterie Startzeit 2 00:00 Wochenende Batterie Endzeit 2 24:00

AAbbbbiilldduunngg 88--1199 Batterieentladezeit

8.10.8 Batterie Zwangsladezeit

Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter des Energiemanagements -> Batterie Zwangsladezeit“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

ZURÜCK BATTERIE ZWANGSLADEZEIT Aktivierung Zwangsladung Effektivzeit Zwangsladung Täglich Startzeit 1 der Zwangsladung 00:00 Endzeit 1 der Zwangsladung 00:00 Startzeit 2 der Zwangsladung 00:00 Endzeit 2 der Zwangsladung 00:00 Ziel SOC1 die Zwangsladung 0 % Ziel SOC2 der Zwangsladung 0 %

AAbbbbiilldduunngg 88--2200 Batterie Zwangsladezeit

Wenn kein PV-Strom vorhanden ist, wird während dieses Zeitraums das Energiesystem durch den importierten Strom aus dem Netz aufgeladen, bis der Ziel-SOC erreicht ist. Es wird empfohlen, den Zeitraum außerhalb der Hochtarif-Zeiten festzulegen. Die Ladeenergie stammt vorrangig aus der überschüssigen PV-Energie, vor der Verwendung der Energie aus dem Netz. Bei fehlender PV-Energie bezieht der Wechselrichter die Ladeleistung aus dem öffentlichen Netz.

8.10.9 Lastregelung

Tippen Sie auf „Einstellungen -> Parameter des Energiemanegements -> Lastregelung“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen, auf dem Sie den „Regelmodus Last“ einstellen können. Der Regelungsmodus für Last 1 umfasst „Zeitplan-Modus“, „Schalter-Modus“ und „Intelligenter Modus“.

LASTREGELUNG Regelmodus Last Aus Regelmodus Last Zeitplan-Modus Schalter-Modus Intelligenter Modus Aus

AAbbbbiilldduunngg 88--2211 Lastregelung

Zeitplan-Modus

Stellen Sie in diesem Modus die Startzeit von Last 1 und die Endzeit von Last 1 ein, in welchem Last 1 vom Wechselrichter angesteuert werden sol. Das System steuert den Lastbetrieb während des Intervalls. Als Beispiel wird das Intervall 09:00 bis 09:30 Uhr verwendet.

Sungrow SH5.0RT - Zeitplan-Modus - 1

flowchart
graph TD
    A["Wechselrichter 09:00 - 09:30 Uhr"] --> B["DO-Port"]
    B --> C["EIN"]
    C --> D["COM"]
    D --> E["Schütz"]
    E --> F["Netz"]
    F --> G["Lastverbrauch"]
    G --> H["SG ready Wärmepumpe"]

AAbbbbiilldduunngg 88--2222 DO-Betrieb im Zeitplan-Modus

SScchhaalltteerr--MMoodduuss

In diesem Modus steuert das System den Lastbetrieb entsprechend der Einstellung. Im folgenden Beispiel ist der Schalter auf „OFF“ eingestellt.

Sungrow SH5.0RT - Zeitplan-Modus - 2

flowchart
graph TD
    A["Wechselrichter"] --> B["DO-Port"]
    B --> C["Netz"]
    C --> D["Schütz"]
    D --> E["Lastverbrauch"]
    E --> F["SG ready Wärmepumpe"]
    G["OFF-Modus"] --> H["DO-Relais"]
    H --> I["EIN"]
    I --> J["COM"]
    J --> K["SO Box"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style F fill:#ccf,stroke:#333

AAbbbbiildduunngg 88--2233 DO-Betrieb im Schalter-Modus

Das System steuert den Lastbetrieb gemäß dem Leistungsoptimierungsalgorithmus des Energiemanagements.

Wenn die überschüssige PV-Energie den optimierten Leistungswert überschreitet, kann die DO-Funktion während des gesetzten Intervalls die Last ansteuern.

Hinweis:

Der intelligente Modus ist in einem netzunabhängigen System deaktiviert.

  • Wenn es sich beim Einsatz-System um eine Wechselrichter-Nachr ü stung handelt, ist die Obergrenze der optimierten Leistung die Summe aus der Nennleistung des Hybrid-Wechselrichters und der Nennleistung des vorhandenen Wechselrichters.
  • Sobald der intelligente Modus aktiviert ist, wird das DO-Relais erst 20 Minuten nach der DO-Verbindung getrennt.

Als Beispiel wird das Intervall 09:00 bis 09:30 Uhr und eine optimierte Leistung von 1.000 W angenommen.

Sungrow SH5.0RT - Zeitplan-Modus - 3

flowchart
graph LR
    A["3.000 W"] --> B["PV-Erzeugung"]
    B --> C["2.000 W"]
    C --> D["Aufladen"]
    D --> E["09:00 - 09:30 Uhr"]
    E --> F["WEchselrichter"]
    F --> G["DO-Port"]
    G --> H["IN"]
    H --> I["DO-Relais"]
    I --> J["COM"]
    J --> K["Schütz"]
    K --> L["Netz"]
    L --> M["1.000 W"]
    M --> N["SG ready Wärmepumpe"]
    N --> O["Lastverbrauch"]

AAbbbbiilldduunngg 88--2244 DO-Betrieb im intelligenten Modus

8.10.10 Kommunikations-Parameter

Tippen Sie auf „Einstellungen -> Kommunikationsparameter“, um folgenden Bildschirm aufzurufen.

ZURÜCK KOMMUNIKATIONS-PARAMETER Geräte-Adresse 1 DHCP IP-Adresse 1 192 IP-Adresse 2 160 IP-Adresse 3 63 IP-Adresse 41 219 Gateway 1 192 Gateway 2 188 Gateway 3 63 Gateway 4 254

AAbbbbiilldduunngg 88--2255 Kommunikations-Parameter

• Die Geräteadresse reicht von 1 bis 246.
- Die IP-Adresse, das Gateway, die Subnetzmaske, der bevorzugte DNS-Server und der alternative DNS-Server können nur geändert werden, wenn DHCP auf „Aus“ gesetzt ist.
- Beziehen Sie die IP-Adresse, das Gateway, die Subnetzmaske, den bevorzugten DNS-Server und den alternativen DNS-Server von Ihrem Netzwerkspezialisten.

8.10.11 Aktualisieren der Firmware

Vorbereitung des Firmware-Aktualisierungspakets

Wählen Sie 📋 in der oberen rechten Ecke des Anmeldebildschirms „Firmware herunterladen“ aus, um die Registerkarte „Datei-Liste“ aufzurufen. Wählen Sie das

gewünschte Update-Paket (.zip). Tippen Sie auf das Symbol . Das heruntergeladene Paket finden Sie auf der Registerkarte „Heruntergeladen“.

Tippen Sie auf „Firmware Update“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

< ZURÜCK FIRMWARE UPDATE Zum Updaten Firmware aus Liste unten auswählen. Gültige Datelen SAPPHIRE-H_03011.01.01.zip SAPPHIRE-H_01011.01.06.zip

AAbbbbiildduunngg 88--2266 Aktualisieren der Firmware

Wählen Sie das gewünschte Aktualisierungspaket aus, um die Firmware zu aktualisieren.

8.10.12 Erdungskontrolle

i

Wenden Sie sich an SUNGROW, um das erweiterte Konto und das entsprechende Passwort zu erhalten, bevor Sie die Erdungserkennungsparameter einstellen.

Unbefugte Personen dürfen sich nicht mit diesem Konto anmelden. Andernfalls haftet SUNGROW nicht für derartige entstandene Schäden.

Tippen Sie auf „Mehr -> Einstellungen -> Betriebs-Parameter -> Erdungskontrolle“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

ZURÜCK ERDUNGSKONTROLLE Alarmmeldung der Erdungskontrolle Schwellenwert für Alarmmeldung der Erdungskontrolle 30.0 V

AAbbbbiildduunngg 88--2277 Erdungskontrolle

Wenn der Erdungserkennungsalarm aktiviert ist, schaltet sich das DO-Relais automatisch ein, um den externen Alarm zu signalisieren, wenn der Wert den Erdungserkennungsalarm-Schwellenwert überschreitet. Der Summer im Wechselrichter piept.

Der PV-Isolationswiderstandsfehler (Fehlersubcode 039) löst das DO-Relais aus, um den externen Alarm zu signalisieren.

8.10.13 Parallele Konfiguration

Wenn zwei oder mehr Wechselrichter parallel geschaltet sind, muss der Wechselrichter als Master oder Slave eingestellt werden.

Tippen Sie auf „Mehr -> Einstellungen -> Leistungsregelungsparameter -> Dynamische Einspeisebegrenzung“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

Parallelschaltung von mehrfachen Aggregaten Auswahl mehrerer paralleler Master-Slave-Geräte Hauptcomputer Gesamtanza paralleler Geräte ? Auswahl mehrerer paralleler Master-Slave-Geräte Hauptcomputer Slave1 Slave2 Slave3 Slave4

PPaarraammeetteerrVVoorreeiinnsstteelllBergeiicchh
Paralellschaltung von mehrfachen AggregatenEin Ein/Aus
Auswahl mehrerer paralleler Master-Slave-GeräteHauptcomputerHauptcomputer / Slave 1 / Slave 2 / Slave 3 / Slave 4
Gesamtanzahl paralleler Geräte2 2 ~ 5

8.10.14 Frequenzverschiebung Leistungsregelung

Tippen Sie auf „Mehr -> Einstellungen -> Betriebsparameter -> Weitere Parameter“, um den entsprechenden Bildschirm aufzurufen.

Frequenzverschiebung Leistungsregelung Frequenzverschiebungstest Testfrequenz einstellen 50.00 Hz

PPaarraammeetteerrVVoorreeiinnsstteelllBBergeiicchh
Frequenzverschiebung LeistungsregelungAus Ein/Aus
Frequenzverschiebungst- estAus Ein/Aus
Testfrequenz einstellen50,00 Hz 50,00 ~ 55,00 Hz

Wenn PV-Wechselrichter während des Batteriepufferbetriebs wechselstromseitig angeschlossen sind, muss der Hybrid-Wechselrichter in der Lage sein, deren Ausgangsleistung zu begrenzen. Diese Begrenzung wird notwendig, wenn z. B. die Batterie des Hybrid-Wechselrichters voll geladen ist und die verfügbare Leistung der PV-Anlage den Leistungsbedarf der angeschlossenen Lasten übersteigt.

Um zu verhindern, dass überschüssige Energie die Batterie überlädt, erkennt der Hybrid-Wechselrichter das Problem automatisch und ändert die Frequenz am Wechselstrom-Ausgang. Diese Frequenzanpassung wird vom PV-Wechselrichter ausgewertet. Sobald die Netzfrequenz des Ersatzstromnetzes über den im Parameter „Testfrequenz einstellen“ angegebenen Wert steigt, begrenzt der PV-Wechselrichter seine Ausgangsleistung entsprechend.

Vor der Umrüstung der bestehenden PV-Anlage auf einen netzunabhängigen Anschluss muss der Parameter „Frequenzverschiebung Leistungsregelung“

freigegeben werden. Es muss sichergestellt sein, dass die angeschlossenen PV-Wechselrichter ihre Leistung am Wechselstrom-Ausgang über den Hybrid-Wechselrichter aufgrund von Frequenzänderungen begrenzen. Die frequenzabhängige Wirkleistungsbegrenzung LF muss im PV-Wechselrichter eingestellt werden.

Sungrow SH5.0RT - Frequenzverschiebung Leistungsregelung - 2

Wenn der SOC der Batterie größer als 85 % ist, befindet sich der Hybrid-Wechselrichter vor dem Start im Standby-Modus, wenn er vom Netz getrennt wird, und unterstützt kein nahtloses Umschalten.

9 Außerbetriebnahme des Systems

9.1 Außerbetriebnahme des Wechselrichters

HINWEIS

Bitte gehen Sie genau nach den Anweisungen vor. Andernfalls kann es zu tödlichen Spannungen oder unwiderruflichen Schäden am Wechselrichter kommen.

9.1.1 Wechselrichter trennen

Bei Wartungs-oder anderweitigen Servicearbeiten muss der Wechselrichter ausgeschaltet sein.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Wechselrichter von den AC- und DC-Stromquellen zu trennen: Andernfalls können tödliche Spannungen anliegen oder der Wechselrichter könnte beschädigt werden.

Schritt 1 Schalten Sie den Wechselrichter über die iSolarCloud App aus. Einzelheiten finden Sie unter "8.10.1 System-Parameter".

Schritt 2Trennen Sie den externen AC-Schutzschalter und sichern Sie diesen gegen erneutes Verbinden.

Schritt 3Drehen Sie den DC-Schalter in die Position „AUS“ und trennen Sie anschließend alle PV-String-Eingänge.

Schritt 4Trennen Sie den DC-Leitungsschutzschalter zwischen Batterie und Wechselrichter.

HINWEIS

Schalten Sie das System erst nach mindestens 1 Minute nach dem Trennen wieder ein.

Schritt 5 Warten Sie etwa 10 Minuten, bis die Kondensatoren im Inneren des Wechselrichters vollständig entladen sind.

Schritt 6 Messen Sie die Spannung am AC-Ausgang des Wechselrichters und vergewissern Sie sich, dass dort keine Spannung mehr vorhanden ist.

Schritt 7(Optional) Entfernen Sie den Schutzblock mit einem Kreuzschlitzschraubendreher.

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 1

Schritt 8F ü hren Sie den Schlitzschraubendreher in eine der beiden Öffnungen ein und drücken Sie diesen mit angemessenem Kraftaufwand, um den Wechselstromstecker zu entfernen.

Schritt 9Führen Sie einen MC4-Schlüssel in die Kerbe an den DC-Steckverbindern ein und drücken Sie den Schlüssel mit angemessener Kraft, um den Gleichstromstecker zu entfernen.

Sungrow SH5.0RT - HINWEIS - 2

Schritt 10 Messen Sie die Spannung am Batterieanschluss mit dem Multimeter. Trennen Sie die Leistungskabel ab, nachdem die Spannung auf null gefallen ist.

-- -- EENNDDEE

9.1.2 Demontage des Wechselrichters

VORSICHT

Es besteht die Gefahr von Verbrennungen und elektrischen Schlägen! Berühren Sie spannungsführende Teile im Inneren frühestens 10 Minuten nach dem Trennen des Wechselrichters vom Versorgungsnetz, den PV-Eingängen und dem Batterie-Modul.

1 Anweisungen zum Trennen aller Kabel des Wechselrichters finden Sie in „Elektrische Verbindung“.
2 Demontieren Sie den Wechselrichter entsprechend der in „Mechanische Montage“ beschriebenen Vorgehensweise.
3 Entfernen Sie gegebenenfalls die Wandhalterung von der Wand.
4 Wenn der Wechselrichter in Zukunft erneut installiert wird, lesen Sie bitte „Lagerung des Wechselrichters“ für eine ordnungsgemäße Aufbewahrung.

9.1.3 Entsorgung des Wechselrichters

Benutzer sind für die Entsorgung des Wechselrichters verantwortlich.

HINWEIS

Einige Teile und Einheiten des Wechselrichters, z. B. die Kondensatoren, könne zu Umweltverschmutzung führen.

Entsorgen Sie den Wechselrichter nicht im Hausmüll, sondern entsprechend den am Montageort geltenden Richtlinien für Elektroschrott.

9.2 Außerbetriebnahme der Batterie

Nehmen Sie die Batterie nach der Außerbetriebnahme des Wechselrichters außer Betrieb. Gehen Sie zur Außerbetriebnahme von Lithium-Ionen-Akkus wie folgt vor:

Schritt 1Trennen Sie den DC-Leitungsschutzschalter zwischen Batterie und Wechselrichter.

Schritt 2Trennen Sie das Verbindungskabel von Batterie und Wechselrichter.

Schritt 3(Optional) Schalten Sie ggf. den Schalter am Lithium-Ionen-Akku von LG Chem oder BYD aus.

Schritt 4Warten Sie etwa eine Minute und messen Sie dann die Spannung am Batterieanschluss mit dem Multimeter.

Schritt 5Falls diese Spannung gleich null ist, trennen Sie das Leistungskabel vom Batteriemodul ab.

-- -- EENNDDEE

Sungrow SH5.0RT - Außerbetriebnahme der Batterie - 1

SUNGROW haftet nicht für die Entsorgung der Batterie.

10 Fehlerbehebung und Wartung

10.1 Fehlerbehebung

Wenn ein Alarm auftritt, können die Alarminformationen über die App angezeigt werden.

Alarm-ID und Korrekturmaßnahmen lauten wie folgt:

BBeesscchhrreeii--AAllaarrmm--JIDDbbuunnggKKoorrreekkttuurrmmaaßnnaahhmmeenn
002, 003,014, 015NetzüberspannungIn der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die Netzspannung, und wenden Sie sich an das örtliche Stromversorgungsunternehmen, um Lösungsvorschläge zu erhalten, wenn die Netzspannung den angegebenen Wert überschreitet.2. Überprüfen Sie über die App, ob die Schutzparameter richtig eingestellt sind.3. Überprüfen Sie, ob der Querschnitt des Wechselstromkabels die Anforderungen erfüllt.4. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
004, 005NetzunterspannungIn der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die Netzspannung und kontaktieren Sie das örtliche Stromversorgungsunternehmen, um Lösungsvorschläge zu erhalten, wenn die Netzspannung unter dem eingestellten Schutzwert liegt.2. Überprüfen Sie über die App, ob die Schutzparameter richtig eingestellt sind.3. Überprüfen Sie, ob das Wechselstromkabel richtig angeschlossen ist.4. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
AAllaarrmm--IDDbbuunnggBBeesscchhrreeii--Kkoorrreekkttuurmmaaßnnaahhmmeenn
008Überfrequenz im NetzIn der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die aktuelle Netzfrequenz und kontaktieren Sie das örtliche Stromversorgungsunternehmen, um Lösungsvorschläge zu erhalten, wenn die Netzfrequenz über dem eingestellten Bereich liegt.2. Überprüfen Sie über die App, ob die Schutzparameter richtig eingestellt sind.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
009Unterfrequenz im Netz
010Kein StromnetzIn der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Überprüfen Sie, ob die Netzversorgung normal ist.2. Überprüfen Sie, ob das Wechselstromkabel richtig angeschlossen ist.3. Überprüfen Sie, ob das Wechselstromkabel korrekt angeschlossen ist (ob das Strom-Adern und das „N“ - Ader in korrekter Position sind).4. Überprüfen Sie, ob der Wechselstromschalter oder der Leistungsschalter getrennt ist.5. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
012Überhöhter Ableitstrom1. Der Alarm kann durch schwache Sonneneinstrahlung oder eine feuchte Umgebung verursacht werden. Der Wechselrichter wird erneut mit dem Versorgungsnetz, nachdem sich die Umgebungsbedingungen bessern.2. Wenn die Umgebung den Normalbedingungen entspricht, überprüfen Sie ob die Wechsel- oder Gleichstromkabel ordentlich isoliert sind.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
AAllaarrmm--JIDDbbuunnggKoorrreekktuurrmmaaßnnaahhmmeenn
013StörungimVersorgungsnetzIn der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die Netzfrequenz, und wenden Sie sich an das örtliche Stromversorgungsunternehmen, um Lösungsvorschläge zu erhalten, wenn die Netzfrequenz den angegebenen Wert überschreitet.2. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
017UnsymmetrieNetzspannungIn der Regel verbindet sich der Wechselrichter wieder mit dem Versorgungsnetz, wenn dieses sich wieder im Normalzustand befindet. Wenn der Alarm wiederholt auftritt:1. Messen Sie die Netzspannung. Wenn die Phasenspannung stark abweicht, kontaktieren Sie Ihr Stromversorgungsunternehmen für Lösungsvorschläge.2. Wenn die Spannungsdifferenz zwischen den drei Phasen innerhalb des zulässigen Bereichs liegt, der vom örtlichen Stromversorgungsunternehmen festgelegt ist, ändern Sie die Parametereinstellungen über die App.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
028, 029PV-Verpolungsfehler1. Überprüfen Sie, ob am entsprechenden Strang eine Verpolung vorliegt. Wenn ja, trennen Sie den Gleichstromschalter und passen Sie die Polarität an, wenn die Sonneneinstrahlung niedrig ist und die Strang-Stromstärke unter 0,5 A fällt.2. Überprüfen Sie, ob die an einem MPPT angeschlossenen PV-Stränge dieselbe Anzahl von PV-Modulen haben. Wenn nein, ergreifen Sie entsprechende Korrekturmaßnahmen.3. Wenn der Fehler weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
AAllaarrmm--IDDbbuunnggKoorrreekkttuurmmaaßnnaahhmmeenn
037Hohe Umgebungstemp-eratur1. Überprüfen Sie, ob der Wechselrichter direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Wenn ja, sorgen Sie für eine ausreichende Beschattung.2. Überprüfen und reinigen Sie die Lufteinlässe.3. Überprüfen Sie, über die App, ob der Alarm 070 (Lüfter-Alarm) auftritt. Wenn ja, ersetzen Sie die defekten Lüfter.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
039Niedriger ISO-WiderstandWarten Sie, bis der Wechselrichter wieder im normalen Betriebszustand ist. Wenn der Fehler wiederholt auftritt:1. Überprüfen Sie über die App, ob der Schutzwert des Isolationswiderstandes übermäßig hoch ist und stellen Sie sicher, dass er den örtlichen Vorgaben entspricht.2. Überprüfen Sie den Erdungswiderstand des PV-Moduls/Kabels. Nehmen Sie Korrekturmaßnahmen vor, wenn ein Kurzschluss oder eine beschädigte Isolierschicht vorliegt.3. Wenn das Kabel fehlerfrei ist und der Alarm an regnerischen Tagen auftritt, prüfen Sie den Wechselrichter erneut bei gutem Wetter.4. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
106Erdungskabel defekt1. Überprüfen Sie, ob das Wechselstromkabel korrekt angeschlossen ist.2. Überprüfen Sie, ob die Erdungskabel und Kabeladern falsch isoliert sind.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
051Netzentkoppelte Leistungs-überlast1. Reduzieren Sie die Leistung der am netzunabhängigen Anschluss angeschlossenen Notlasten oder entfernen Sie einige Notlasten.2. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
AAllaarrmm--JIDDbbuunnggBBeesscchhrreeii--KKoorrreekkttuurmmaaßnnaahhmmeenn
714BMS-Kommunikationsfehler1. Überprüfen Sie, ob das Kommunikationskabel und der entsprechende Kabelanschluss defekt oder fehlerhaft sind.Wenn ja, treffen Sie Korrekturmaßnahmen, um eine zuverlässige Verbindung sicherzustellen.2. Installieren Sie das Kommunikationskabel des Smart Energy Meter erneut.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
932–935, 937, 939Batterie AlarmGenerell kann sich der Akku automatisch erholen und wiederherstellen. Falls der Alarm lange anhält:1. Wenn der Alarm durch Umgebungstemperaturen verursacht wird, bemerkbar an einem Übertemperatur-oder Niedertemperaturalarm, ergreifen Sie Maßnahmen zur Änderung der Umgebungstemperatur, z. B. zur Verbesserung der Wärmeableitungsbedingungen.2. Wenn der Fehler weiterhin besteht, wenden Sie sich an den Batteriehersteller.
703, 711, 712, 715, 732–736, 739, 832–833, 835–837Abnormaler Batterie-Zustand1. Überprüfen Sie bei abnormaler Batteriespannung, ob der Anschluss des Batteriestromkabels fehlerhaft ist (-verpolter Anschluss, lose Verkabelung usw.). Wenn ja, schließen Sie das Batteriestromkabel richtig an.2. Überprüfen Sie, ob die Echtzeitspannung der Batterie abnormal ist, wenn das Batteriestromkabel richtig angeschlossen ist. Wenn ja, wenden Sie sich an den Batteriehersteller. Wenn nein, wenden Sie sich an SUNGROW.3. Treffen Sie bei abnormaler Batterietemperatur Maßnahmen zur Änderung der Umgebungstemperatur, z. B. zur Verbesserung der Wärmeableitungsbedingungen.4. Wenn der Fehler weiterhin besteht, wenden Sie sich an den Batteriehersteller.
AAllaarrmm--IIDDbbuunnggBBeesscchhrreeii--KKoorrreekkttuurrmmaaßnnaahhmmeenn
502-504,507, 508,510, 513,516-518Systemal-armDer Wechselrichter kann den normalen Betrieb aufnehmen.1. Überprüfen Sie, ob die entsprechenden Kabelverbindungen und Anschlüsse und die Umgebungsbedingungen den Anforderungsbedingungen entsprechen. Wenn ja, ergreifen Sie entsprechende Korrekturmaßnahmen.2. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.
006, 007,011,019,021, 025,038,040-042,048-050,052-054,056,064-067,100-102,105, 107,113, 117,200-205,300,303-305,308-316, 320,600, 601,605, 608,612, 616,620, 624Systemfehler1. Warten Sie, bis der Wechselrichter wieder in den normalen Betriebszustand übergeht.2. Trennen Sie die Wechselstrom- und Gleichstromschalter oder Leistungsschalter und schließen Sie sie nach 15 Minuten erneut an.3. Wenn der Alarm weiterhin besteht, wenden Sie sich an SUNGROW.

10.2 Wartung

10.2.1 Routinemäßige Wartungsarbeiten

PPooss..VVeerrffaahrrreenn HHääuuffiiggkkeeiitt
Allgemeinzustand des SystemsFühren Sie eine Sichtprüfung auf Schäden oder Verformungen des Wechselrichters durch.Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche während des Betriebs.Prüfen Sie alle Betriebsparameter.Stellen Sie sicher, dass der Kühlkörper des Wechselrichters freiliegt.Halbjährlich
Elektrische Anschl üsseStellen Sie sicher, dass keine Kabel beschädigt sind und insbesondere kein Kontakt mit Metallflächen vorliegt.Sechs Monate nach der Inbetriebnahme und dann ein- bis zweimal im Jahr.

10.2.2 Austausch der Knopfzelle

GEFAHR

Trennen Sie zuerst den Wechselrichter vom Stromnetz und anschließend die PV-Stränge und die Batterie, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen. Im Wechselrichter liegt noch lebensgefährliche Hochspannung an. Bitte warten Sie mindestens zehn Minuten mit den Wartungsarbeiten.

An der inneren Leiterplatte ist eine Knopfzelle. Setzen Sie sich mit dem Kundendienst von SUNGROW in Verbindung, wenn der entsprechende Fehleralarm auftritt.

Prüfen Sie die Befestigung, das Erscheinungsbild, Spannung und Widerstand vierteljährlich und jährlich.

11 Anhang

11.1 Technische Daten

PPaarraammeetteerr SSHH55..00RRTT SSHH66..00RRTT
EEiinnggaanngg ((DDCC))
Max. PV-Eingangsleistung7.500 W9.000 W
Max. PV-Eingangsspannung1.000 V1.000 V
Einschaltspannung180 V250 V
Nominale Eingangsspannung600 V600 V
MPP-Spannungsbereich150 V ~ 950 V200 V ~ 950 V
MPP-Spannungsbereich bei Nennleistung210 V ~ 850 V250 V ~ 850 V
Anzahl der MPPTs2
Max. Anzahl PV-Stränge pro MPPT1 / 1
Max. PV-Eingangsstrom25 A (12,5 A / 12,5 A)
Max. Strom für Eingangsstecker16 A
Kurzschlussstrom des PV-Eingangs32A (16 A / 16 A)
BBaatttterriieeddaatteenn
BatterietypLithium-Ionen-Batterie
Batteriespannung150 V ~ 600 V
Max. Lade- / Entladestrom*30 A / 30 A
Max. Ladungs-/Entladungsstrom7.500 W / 6.000 W9.000 W / 7.200 W
Wechselstrom-Eingangs- und Ausgangsdaten
Nominale Wechselstrom-Ausgangsleistung5.000 W6.000 W
Nominaler Wechselstrom-Ausgangsstrom7,3 A8,7 A
Max. Eingangsleistung vom Netz12.500 W15.000 W
Max. Wechselstrom-Ausgangsscheinleistung5.000 VA 6.000 VA
Max. Wechselstrom-Ausgangsstrom7,6 A 9,1 A
Nominale Wechselstrom-Spannung3 / N / PE, 220 / 380 V; 230 / 400 V; 240 / 415 V
Wechselstrom-Spannungsbereich270 Vac ~ 480 Vac
Nominale Netzfrequenz50 Hz / 60 Hz
Netzfrequenzbereich45 Hz ~ 55 Hz / 55 Hz ~ 65 Hz
Total Harmonic Distortion (THD)< 3 % (der Nennleistung)
Gleichstrom-Injektion < 0,5 % In
Leistungsfaktor (PF)> 0,99 / 0,8 voreilend ~ 0,8 nacheilend
SScchhuuttzz
LVRTJa
Anti-Insel-SchutzJa
Wechselstrom-KurzschlussschutzJa
LeckstromschutzJa
Gleichstrom-Schalter (Solar)Ja
Gleichstrom-Sicherung (Batterie)Ja
ÜberspannungskategorieIII [Netz], II [PV] [Batterie]
SPDDC Type II / AC Type II
Verpolungsschutz am BatterieeingangJa
Parallelbetrieb am Netzanschluss / Max.Anzahl von Wechselrichtern **Master-Slave-Betrieb / 5
SSyysstteemmddaatteenn
Max. Wirkungsgrad98.0 %98.2 %
Max. Europäischer Wirkungsgrad97.2 %97.5 %
Isolationsart (Solar / Batterie)Transformerlos / Transformatorlos
Schutzart (IP)IP65
Betriebstemperaturbereich-25 °C...60 °C
Zulässiger Bereich der relativen Luftfeuchtigkeit (-nicht kondensierend)0...100 %
Kühlungsmethode Nat ü rliche Konvektion
Max. Betriebshöhe4.000 m (Leistungsreduzierung bei > 3.000 m)
Rauschen (typisch) 30 dB(A)
Display LED
KommunikationRS485, WLAN, Ethernet, CAN, 4 × DI, 1 × DO
Gleichstrom-AnschlussartMC4 (PV) / Sunclix (Batterie)
Wechselstrom-AnschlussartPlug-and-Play-Konnektor
MMeechhaanniiscchhee DDaatteen
Abmessungen (B x H x T)460 mm x 540 mm x 170 mm
MontageartWandhalterung
Gewicht27 kg
Backup-Daten
Nennspannung3 / N / PE, 220 Vac / 230 Vac / 240 Vac
Frequenzbereich50 Hz / 60 Hz
Gesamtausgangsspannung des harmonischen Faktors2 %
Schaltzeit in den Notfallmodus< 20 ms
Nominale Ausgangsleistung5.000 W / 5.000 VA6.000 W / 6.000 VA
6.000 W / 6.000 VA, 57.200 W / 7.200 VA, 5
Spitzenausgangsleistung***minmin
10.000 W / 10.000 VA, 10.000 W / 10.000 VA, 10 s10 s
Nennausgangsstrom für Ersatzlast im Netzbetrieb3 x 18.5 A

* Abhängig von der angeschlossenen Batterie

** Deutschland ist für maximal 2 Wechselrichter parallel verfügbar, wenn keine Rundsteuerung im System verwendet wird.

*** Kann nur erreicht werden, wenn die PV- und Batterieleistung ausreichend ist.

PPaarraammeetteerr SSHH88..00RRTTSSHH1100RRTT
EEiinnggaannggsddaatteenn
Max. PV-Eingangsleistung12.000 W15.000 W
PPaarraammeetteerr SSHH88..00RRTT SSHH1100RRTT
Max. PV-Eingangsspannung1.000 V
Einschaltspannung250 V
Nominale Eingangsspannung600 V
MPP-Spannungsbereich200 V ~ 950 V
MPP-Spannungsbereich bei Nennleistung330 V ~ 850 V 280 V ~ 850 V
Anzahl der MPPTs 2
Max. Anzahl PV-Stränge pro MPPT1 / 1 1 / 2
Max. PV-Eingangsstrom25 A (12,5 A / 12,5 A)37,5 A (12,5 A / 25 A)
Max. Strom für Eingangsstecker16 A
Kurzschlussstrom des PV-Eingangs32 A (16 A / 16 A)48 A (16 A / 32A)
BBaatttteerieeddaatteen
BatterietypLithium-Ionen-Batterie
Batteriespannung150 V ~ 600 V
Max. Lade-/ Entladestrom*30 A / 30 A
Max. Ladungs-/ Entladungsstrom10.600 W / 10.600 W
Wechselstrom-Eingangs- und Ausgangsdaten
Nominale Wechselstrom-Ausgangsleistung8.000 W10.000 W
Nominaler Wechselstrom-Ausgangsstrom11,6 A14,5 A
Max. Eingangsleistung vom Netz18.600 W20.600 W
Max. Wechselstrom-Ausgangsscheinleistung8.000 VA10.000 VA
Max. Wechselstrom-Ausgangsstrom12,1 A15,2 A
Nominale Wechselstrom-Spannung3 / N / PE, 220 / 380 V; 230 / 400 V; 240 / 41
Wechselstrom-Spannungsbereich270 Vac ~ 480 Vac
Nominale Netzfrequenz50 Hz / 60 Hz
Netzfrequenzbereich45 Hz ~ 55 Hz / 55 Hz ~ 65 Hz
Total Harmonic Distortion (THD)< 3 % (der Nennleistung)
Gleichstrom-Injektion < 0,5 % In
Leistungsfaktor (PF)> 0,99 / 0,8 voreilend ~ 0,8 nacheilend
SScchhuuttzz
LVRTJa
Anti-Insel-SchutzJa
Wechselstrom-KurzschlussschutzJa
LeckstromschutzJa
Gleichstrom-Schalter (Solar)Ja
Gleichstrom-Sicherung (Batterie)Ja
ÜberspannungskategorieIII [Netz], II [PV] [Batterie]
SPDDC Type II / AC Type II
Verpolungsschutz am BatterieeingangJa
Parallelbetrieb am Netzanschluss / Max. Anzahl von Wechselrichtern **Master-Slave-Betrieb / 5
SSyysstteemmddaatteen
Max. Wirkungsgrad98.4 %98.4 %
Max. Europäischer Wirkungsgrad97.9 %97.9 %
Isolationsart (Solar / Batterie)Transformerlos / Transformatorlos
Schutzart (IP)IP65
Betriebstemperaturbereich-25 °C...60 °C
Zulässiger Bereich der relativen Luftfeuchtigkeit (-nicht kondensierend)0...100 %
KühlungsmethodeNatürliche Konvektion
Max. Betriebshöhe4.000 m (Leistungsreduzierung bei > 3.000 m)
Rauschen (typisch)30 dB(A)
DisplayLED
KommunikationRS485, WLAN, Ethernet, CAN, 4 × DI, 1 × DO
Gleichstrom-AnschlussartMC4 (PV) / Sunclix (Batterie)
Wechselstrom-AnschlussartPlug-and-Play-Konnektor
MMeechhaanniisscchhee Daatteenn
Abmessungen (B x H x T)460 mm x 540 mm x 170 mm
MontageartWandhalterung
Gewicht27 kg
BBaacckkuupp-Daatteenn
Nennspannung3 / N / PE, 220 Vac / 230 Vac / 240 Vac
Frequenzbereich50 Hz / 60 Hz
Gesamtausgangsspannung des harmonischen Faktors2 %
Schaltzeit in den Notfallmodus< 20 ms
Nominale Ausgangsleistung8.000 W / 8.000 VA 10.000 W / 10.000 VA
Spitzenausgangsleistung12.000 W / 12.000 VA, 5 min
Nennausgangsstrom für Ersatzlast im Netzbetrieb3 x 18.5 A

* Abhängig von der angeschlossenen Batterie
** Deutschland ist für maximal 2 Wechselrichter parallel verfügbar, wenn keine Rundsteuerung im System verwendet wird.
*** Kann nur erreicht werden, wenn die PV- und Batterieleistung ausreichend ist.

11.2 Die Kompatibilität für Backup unter netzunabhängigem Szenario

Die folgenden Informationen beziehen sich auf die Kompatibilität für die Datensicherung von SUNGROW SH5.0RT/SH6.0RT/SH8.0RT/SH10RT-Wechselrichtern unter netzfernen Bedingungen. Bitte beachten Sie diese Informationen, bevor Sie das Back-up-Modell der vier Wechselrichter unter netzfernen Bedingungen verwenden.

EElleekkttrriisscchhee HHaauuppttsscchhaalltttaaffeell

TTyypLLaassttlleeiissttuunngg
SSHH55..00RRTTSSHH66..00RRTTSSHH88..00RRTTSSHH1100RRT
Staubfänger1 kW1 kW1 kW1,3 kW
Warmwasserbereit-er/Wasserkocher/
B ü geleisen/1,5 kW1,8 kW2,4 kW3 kW (2,5 kW mit SBR096)
Backofen/Toaster/
Wärmedecke/Reiskocher
Mikrowellenherd1 kW1 kW1,3 kW1,5 kW
K ü hlschrank1 kW1 kW1 kW1 kW
TV/Computer1 kW1 kW1 kW1 kW
Badheizkörper1 kW1,5 kW2 kW2,5 kW
Leuchtstoff-/LED-Leuchten1 kW1 kW1 kW1,3 kW
ElektrischerVentilator/Deckenventilator1 kW1,2 kW1,6 kW2 kW

Zusätzliche Großgeräte

TTyyppSSHH55..00RRTTSSHH66..00RRTTSSHH88..00RRTTSSHH1100RRT
Aufbereiter(Frequenzumwandlung)1 P1 P1 P1,5 P

Sungrow SH5.0RT - Die Kompatibilität für Backup unter netzunabhängigem Szenario - 1

Die Daten der Kompatibilität für das Backup von SH5.0RT/SH6.0RT/SH8.0RT/SH10RT basieren auf dem Test mit SUNGROW SBR096/128/160/192/224/256-Batterien (-20 °C \~ +53 °C, 5 % \~ 100 % SOC). Für die konkrete Anwendung beachten Sie bitte die maximale Ausgangskapazität der verwendeten Batterie.

Bei Lasten, die in diesem Dokument nicht behandelt werden, wenden Sie sich bitte an SUNGROW, um die Kompatibilität der spezifischen Lasten im netzfernen Szenario sicherzustellen. SUNGROW übernimmt keine Verantwortung für die Nutzung einer Last ohne Bestätigung. Wir werden dieses Dokument laufend aktualisieren, bitte kontaktieren Sie SUNGROW, wenn es relevante Fragen gibt.

11.3 Qualitätssicherung

Bei Produktfehlern innerhalb des Gewährleistungsfrist führt SUNGROW kostenlos Servicearbeiten durch oder ersetzt das Produkt durch ein neues.

NNaacchhwweeiiss

Während der Gewährleistungsfrist muss der Kunde die Rechnung für das Produkt und das Kaufdatum vorlegen. Des Weiteren muss der Markenname am Produkt unbeschädigt und lesbar sein. Andernfalls ist SUNGROW berechtigt, die Einhaltung der Qualitätsgarantie zu verweigern.

ZZuussttaanndd

  • Nach dem Austausch werden unqualifizierte Produkte von SUNGROW verarbeitet.
  • Der Kunde räumt SUNGROW einen angemessenen Zeitraum für die Reparatur fehlerhafter Geräte ein.

Unter folgenden Umständen ist SUNGROW berechtigt, die Einhaltung der Qualitätsgarantie zu verweigern:

  • Die Gewährleistungsfrist für das gesamte Gerät bzw. alle Komponenten ist abgelaufen.
    • Das Gerät wird beim Transport beschädigt.
  • Das Gerät wurde nicht korrekt installiert, nachger ü stet oder verwendet.
  • Das Gerät wird in einer sehr ungeeigneten Umgebung betrieben (siehe Beschreibung im Handbuch).
  • Der Fehler oder Schaden ist auf Installationsarbeiten, Reparaturen, Veränderungen oder Demontagearbeiten zurückzuführen, die von anderen Dienstleistern oder Mitarbeitern als von diesem Unternehmen durchgeführt wurden.
  • Der Fehler oder Schaden wurde durch die Verwendung von Komponenten oder Software verursacht, die nicht dem Standard entsprechen oder nicht von SUNGROW stammen.
  • Die Installation und der Anwendungsbereich gehen über die Vorgaben relevanter internationaler Standards hinaus.
  • Der Schaden wurde durch eine anormale natürliche Umgebung verursacht.

Für fehlerhafte Produkte wird in obigen Fällen ein Wartungsservice basierend auf der Entscheidung von SUNGROW angeboten, sofern der Kunde eine Wartung wünscht.

11.4 Kontaktinformationen

Sollten Sie Fragen zu diesem Produkt haben, kontaktieren Sie uns bitte.

Wir benötigen die folgenden Informationen, um Ihnen die bestmögliche Unterstützung zu bieten:

  • Gerätetyp
    • Seriennummer des Geräts
  • Fehlercode/-name

• Kurze Beschreibung des Problems

CChhiinnaa ((HHQQ))AAuussttraallieenn
Sungrow Power Supply Co., Ltd.Sungrow Australia Group Pty. Ltd.
HefeiSydney
+86 551 65327834+61 2 9922 1522
service@sungrowpower.comservice@sungrowpower.com.au
BBrraassiillieennFFrraannkkrreeiicchh
Sungrow Do BrasilSungrow France
Sao PauloLyon
+55 0800 677 6000+33420102107
latam.service@sungrowamericas.comservice@sungrow-emea.com
DDeeuuttsscchhllaanndd,, Öösstteerrn@Gioele,ccSSeehhlvaenidz
Sungrow Deutschland GmbHServicepartner - Survey Digital
München+30 2106044212
+49 0800 4327 9289service@sungrow-emea.com
service@sungrow-emea.com
IInnddiieennIlttaalliieenn
Sungrow (India) Private LimitedSungrow Italy
GurgaonVerona
+9108041201350+39 0800 974739 (Privathaushalte)
service@in.sungrowpower.com+39 045 4752117 (Andere)
service@sungrow-emea.com
JJaappaannKKoorreeaa
Sungrow Japan K.K.Sungrow Power Korea Limited
TokyoSeoul
+ 81 3 6262 9917+827077191889
service@jp.sungrowpower.comservice@kr.sungrowpower.com
MMaallaayyssiiaaPPhhiilliippppiinneenn
Sungrow SEASungrow Power Supply Co., Ltd.
Selangor Darul EhsanMandaluyong City
+60 19 897 3360+63 9173022769
service@my.sungrowpower.comservice@ph.sungrowpower.com
TThhaaiillaannddSSppaanniieenn
Sungrow Thailand Co., Ltd.Sungrow Ibérica S.A.U.
BangkokMutilva
+66 891246053+34 948 05 22 04
service@th.sungrowpower.comservice@sungrow-emea.com
RRuummäänniieennTT ü ü rrkkeeii
Servicepartner - ElerexSungrow Deutschland GmbH Turkey
+40 241762250Istanbul
service@sungrow-emea.com+90 216 663 61 80
service@sungrow-emea.com
UKUU..SS..AA,, MMeexxiiccoo
Sungrow Power UK Ltd.Sungrow USA Corporation
Milton KeynesPhoenix
+44 (0) 01908 414127+1 833 747 6937
service@sungrow-emea.comtechsupport@sungrow-na.com
VViieettnnaamm
Sungrow VietnamBBeellggiieenn,, NNiieeddeerrllaannddee uunndd LLu((BBeenneelluuxx))
HanoiService (nur NL): +31 08000227012
+84 918 402 140service@sungrow-emea.com
service@vn.sungrowpower.com
PPoolleenn
+48 221530484-
service@sungrow-emea.com
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Produktinformationen

Marke : Sungrow

Modell : SH5.0RT

Kategorie : Ladegerät