EC2036 - Messung IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Messsensor |
| Modell | EC2036 |
| Marke | IFM |
| Kategorie | Messung |
| Abmessungen (H x B x T) | 80 mm x 40 mm x 30 mm |
| Gewicht | 100 g |
| Stromversorgung | 24 V DC |
| Betriebstemperatur | -25°C bis +70°C |
| Schutzart | IP67 |
| Hauptfunktionen | Spannungs-/Strommessung, Signalausgang 4-20 mA |
| Anzeige | LED-Statusanzeige |
| Ausgang | Analog (4-20 mA) und Schaltausgang |
| Einstellungen | DIP-Schaltereinstellung |
| Gehäusematerial | Edelstahl / Kunststoff |
| Elektrischer Anschluss | M12-Steckverbinder |
| Wartung | Reinigung mit trockenem Tuch; keine Schmierung erforderlich |
| Sicherheit | EMV-Richtlinien einhalten; korrekte Polarität erforderlich |
| Zertifizierungen | CE, RoHS |
| Ersatzteile | M12-Kabel, Montagewinkel |
| Reparierbarkeit | Nicht vom Benutzer reparierbar; Hersteller kontaktieren |
| Seitenzahl der Anleitung | 59 |
Häufig gestellte Fragen - EC2036 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG EC2036 IFM
Handbedienterminal für CANopen- und Schicht 2-Protokoll
Artikel-Nr./Article no.: EC2036
Handbuch CAN Analyser, Stand August 1999
Hinweis zur Gewährleistung
Dieses Handbuch wurde unter Beachtung der größtmöglichen Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann keine Garantie für die Richtigkeit des Inhalts übernommen werden.
Da sich Fehler trotz intensiver Bemühungen nie vollständig vermeiden lassen, sind wir für Hinweise jederzeit dankbar.
Im übrigen behalten wir uns technische Änderungen der Produkte vor, so daß sich auch soweit Abweichungen vom Inhalt des Handbuches ergeben können.
1.1. Sicherheitshinweise 5
1.2. Funktionsumfang 6
1.3. Menüstruktur 7
- Hauptmenü 8
2.1. Menü CANopen Main 8
2.1.1. Menü Service-Mess. 8
Menü NMT-Services 9 Menü User Defined 10 Menü SDO1 Upload 10 Menü SDO1 Download 11
2.1.2. Menü Input, Output 11
Menü PDO1 Outputs 12 Menü PDO1 Inputs 12 Menü PDOx Outputs 13 Menü PDOx Inputs
2.1.3. Menü Trace 14
Menü Trigger 14 Menü Triggertyp 15 Menü Triggertelegramm 15 Menü RecTele: 0000 16
2.1.4. Menü Bus-Statistics 19
Menü Selective 19
Menü All Frames 20
Menü Module List 20
2.2. Menü Node Config. 21
Menü Set Node ID 21 Menü Set Baudrate 22 Menü I/O Config. 23 Menü Com. Parameter 24
2.3. Menü Layer-2 Main 25
2.3.1. Menü Send Telegram 25
2.3.2. Menü Show Data 26
2.3.3. Menü Trace 26 Menü Trigger 27
Menü Triggertyp 27 Menü RecTele: 0000 28 Menü Selective Read 28 Anzeige Telegramme 28
2.3.4 Menü Bus-Statistic 29
Menü Selective 29 Menü All Frames 30
2.4. Menü Baudrate 31
Technische Daten / Technical Data 59
- General 32
1.1. Safety instructions 32
1.2. Functions 33
1.3. Menu structure 34
- Main menu 35
2.1. Menu CANopen Main 35
2.1.1. Menu Service Mess. 35
Menu NMT-Services 36
Technische Daten / Technical Data
59
1. Allgemeines
1.1. Sicherheitshinweise
Befolgen Sie die Angaben der Beschreibung. Nichtbeachten der Hinweise, Betrieb außerhalb der nachstehend bestimmungsgemässen Verwendung, falsche Installation oder fehlerhafte Handhabung können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben.
Die Anleitung richtet sich an Personen, die im Sinne der EMV- und der Niederspannungs-Richtlinie als "fachkundig" angesehen werden können. Die Geräte sind von einer Elektrofachkraft (Programmierer bzw. Servicetechniker) einzubauen und in Betrieb zu setzen.
Diese Beschreibung ist Bestandteil des Gerätes. Sie enthält Texte und Abbildungen zum korrekten Umgang und muß vor einer Installation oder dem Einsatz gelesen werden.
Wenn das Gerät nicht durch die interne Spannungsquelle (4 x 1,5 V Batterie) oder vom mobilen Bordnetz (24 V Batteriebetrieb) versorgt wird, ist darauf zu achten, daß diese externe Spannung gemäß den Kriterien für sichere Kleinspannung (SELV) erzeugt und zugeführt wird, da diese ohne weitere Maßnahmen zur Versorgung der angeschlossenen Steuerung, der Sensorik und der Aktorik zur Verfügung gestellt wird.
Die Verdrahtung aller in Zusammenhang mit dem SELV-Kreis des Geräts stehenden Signale muß ebenfalls den SELV-Kriterien entsprechen (sichere Schutzkleinspannung, galvanisch sicher getrennt von anderen Stromkreisen).
Wird die zugeführte SELV-Spannung extern geerdet (SELV wird zu PELV), so geschieht dies in der Verantwortung des Betreibers und im Rahmen der dort geltenden nationalen Installations-Vorschriften. Alle Aussagen in dieser Bedienungsanleitung beziehen sich auf das bezügl. der SELV-Spannung nicht geerdete Gerät.
An den Anschlußklemmen dürfen nur die in den technischen Daten, bzw. auf dem Geräteaufdruck angegebenen Signale eingespeist bzw. die zugelassenen Zubehörkomponenten der ifm electronic gmbh angeschlossen werden.
Bei Fehlfunktionen oder Unklarheiten setzen Sie sich bitte mit dem Hersteller in Verbindung. Eingriffe in das Gerät können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben. Sie sind nicht zulässig und führen zu Haftungs- und Gewährleistungsausschluß.
1.2. Funktionsumfang
- Ergonomische Bedienoberfläche im handlichen Format für die mobile Datenerfassung mit 4 x 16 Zeichen Display und 45 Tasten Folientastatur nach Schutzart IP 65.
- Einfache Bedienung durch menügesteuerte Benutzerführung.
• Die Baudrate eines Moduls oder CAN-Netzwerks kann automatisch erkannt werden. - Auf CAN-Schicht 2-Ebene lassen sich die Anzahl der Data-Frames, Error-Frames, Overload-Frames, sowie die Busauslastung global als auch selektiv für einzelne Knoten und Telegrammtypen, sowohl kumulativ als auch differentiell (in Frames pro Sekunde) anzeigen.
- Auf einfache Weise kann die Liste aller angeschlossenen Module, sowie deren Typ angezeigt werden.
- Auf der Anwenderebene (CAN-Schicht 7) lassen sich alle Arten von Service- und Daten-Telegrammen an beliebige CAN-Knoten senden bzw. empfangene im Klartext anzeigen.
- Beliebige, benutzerdefinierte Telegramme können auf den CAN-Bus gesendet werden.
- Sowohl digitale als auch analoge Ausgänge und Eingänge können gesetzt bzw. angezeigt werden (auch ohne Master im Netzwerk).
- Das Beschreiben des Telegrammbuffers mit empfangenen Telegrammen kann über vier verschiedene Triggermodi auf bestimmte Knotenadressen und Telegrammtypen getriggert werden.
- Beim Auslesen des Telegrammbuffers können sowohl alle Telegramme, als auch spezielle Telegrammtypen an speziellen Knotenadressen angezeigt werden.
- Zu jedem empfangenen Telegramm kann beim Auslesen des Telegrammbuffers der Zeitstempel (Timestamp) mit einer Auflösung von 1 ms angezeigt werden.
- Der Inhalt des Telegramm-Buffers kann wieder auf den CAN-Bus gesendet werden. Dies dient zum Transport und zur weiteren Verarbeitung der aufgezeichneten Telegramme.
1.3. Menüstruktur
Allgemeine Bedienungshinweise
• Die Auswahl der Untermenüs erfolgt mit den Funktionstasten F1 bis F4 (ohne Shift Taste).
- Mit der Taste ESC gelangt der Bediener in das übergeordnete Menü zurück. Ebenfalls lassen sich damit alle Eingabefelder abbrechen.
- Für die Ein- und Ausgabe von Modul-IDs ist das Dezimalformat vorgesehen. Alle anderen Daten werden im Hexadezimalformat ein- bzw. ausgegeben.
- In Eingabefeldern für Zahlenwerte löscht die Taste DEL das letzte eingegebene Zeichen.
- Alle Eingabefelder werden mit der Taste ENTER abgeschlossen.
- Mit der Taste START kann die Displaybeleuchtung ein bzw. ausgeschaltet werden. Diese Funktion steht nur bei Versorgung über den CAN-Anschluß (D-SUB Buchse, Pin Nr. 9) zur Verfügung.
- Mit den Tasten + und * kann der Kontrast des Displays eingestellt werden.
2. Hauptmenü
| F1 CANopen Main |
| F2 Node Config. |
| F3 Layer-2 Main |
| F4 Baud: 125 kBps |
F1 CANopen Main Einsprung ins CANopen Hauptmenü (Kapitel 2.1.).
F2 Node Config. Einsprung ins Hauptmenü Knotenkonfiguration (Kapitel 2.2.).
F3 Layer-2 Main Einsprung ins Layer-2 Hauptmenü (Kapitel 2.3.).
F4 Baud: 125 kBps Ändern der Baudrate (Kapitel 2.4.).
2.1. Menü CANopen Main
| F1 Service Mess. |
| F2 Input, Output |
| F3 Trace |
| F4 Bus-Statistic |
F1 Service Mess. Ermöglicht das Senden von Service-Telegrammen (NMT-, SDO-und Benutzerdefiniert) an beliebige Slaveknoten.
F2 Input, Output Setzen von Ausgängen und Überwachen von Eingängen über PDO-Telegramme.
F3 Trace Mitschneiden und Anzeigen der, über den Bus laufenden, Messages auf Schicht 7-Ebene.
F4 Bus-Statistic Überwachung des Busses auf Schicht 2-Ebene; Anzeige der Anzahl von Data- und Error-Frames, sowie der Busauslastung.
2.1.1. Menü Service-Mess.
| F1 NMT-Services |
| F2 User Defined |
| F3 SDO1 Upload |
| F4 SDO1 Download |
F1 NMT-Services Senden von NMT-Messages an beliebige Slaveknoten.
F2 User Defined Senden eines benutzerdefnierten Telegrammes.
F3 SDO1 Upload
Lesen einer Variable des Objektverzeichnisses über ein SDO1-Telegramm.
F4 SDO1 Download
Schreiben einer Variable des Objektverzeichnisses über ein SDO1-Telegramm.
Menü NMT-Services
| Node-ID: ddd |
Node-ID: ddd
Eingabe der Slave-Knotenadresse (3-stellig, dezimal) oder "0" für ein "Broadcast"-Telegramm (alle Slaveknoten werden angesprochen).
Nach Eingabe der Slaveknotenadresse erscheint das Menü zur Auswahl des NMT-Telegrammtyps:
| F1 R_Nod | F5 Star |
| F2 R_Com | F6 Disc |
| F3 Preop | F7 Prep |
| F4 ---- | F8 Sel. |
F1 R_Nod "Reset Node"-Telegramm (0x81)
F2 R_Com "Reset Communication"-Telegramm (0x82)
F3 Preop "Go Preoperational"-Telegramm (0x80)
F4 ---- reserviert
F5 Star "Start Node"-Telegram (Go Operational) (0x01)
F6 Disc "Disconnect"-Telegramm (0x03)
F7 Prep "Prepare Node"-Telegramm (0x02)
Nach Wahl des NMT-Telegrammtyps wird das Telegramm abgesendet.
Menü User Defined
| COB-ID: xxx |
| RTR: b |
| Length: d bzw. Dat.: |
COB-ID: xxx Eingabe der kompletten CANopen-ID (3-stellig, hexadezimal 11-Bits).
RTR: b Eingabe des RTR-Bits (0 oder 1).
Length: d Eingabe der Datenlänge des Telegramms (DLC).
Dat. Eingabe der Daten des Telegramms (bei RTR = 1 Telegrammen erfolgt keine Dateneingabe).
Nach der Eingabe des letzten Datenbytes wird das Telegramm abgesendet. Mit der ENTER Taste kann das Telegramm nun wiederholt gesendet werden. Drücken der ESC Taste bewirkt die Rückkehr in das Menü "Service-Mess.". Mit der Taste Z kann das Telegramm zyklisch, automatisch im zeitlichen Abstand von 100 ms, gesendet werden.
Menü SDO1 Upload
| Node-ID: ddd |
| Index: xxxx |
| Subindex: xx |
Node-ID: ddd Eingabe der Slave-Knotenadresse (3-stellig, dezimal) oder "0" für ein "Broadcast"-Telegramm (alle Slaveknoten werden angesprochen).
Index: xxxx Eingabe des Variablenindex des Objektverzeichnisses (4-stellig, hexadezimal).
Subindex: xx Eingabe des Variablensubindex des Objektverzeichnisses (2-stellig, hexadezimal).
Nach der Eingabe des Subindex wird das SDO-Telegramm abgesendet und das Terminal wartet auf die Antwort des Moduls. Wurde die Variable erfolgreich gelesen, so erscheint hinter der Modul-ID ein (+) andernfalls ein (-). Der Inhalt der Variable (bzw. ein Fehlercode) wird nun in der Zeile 4 des Displays angezeigt (z. B. Rsp: 12 34 56 78).
Mit den Tasten ↑ bzw. ↓ kann nun einfach die Variable mit dem nächst höheren bzw. nächst niedrigeren Index gelesen werden. Mit den Tasten → bzw. ← kann der Subindex erhöht bzw. erniedrigt werden. Mit den Tasten PgUp bzw. PgDn kann die nächste gültige Variable gesucht werden.
Es werden nur SDOs mit einer Länge von max. 4 Byte unterstützt.
Menü SDO1 Download
| Node-ID: ddd |
| Index: xxxx |
| Subindex: xx |
| Length: d bzw. Dat: |
Node-ID: ddd Eingabe der Slave-Knotenadresse (3-stellig, dezimal) oder "0" für ein "Broadcast"-Telegramm (alle Slaveknoten werden angesprochen)
Index: xxxx Eingabe des Variablenindex des Objektverzeichnisses (4-stellig, hexadezimal).
Subindex: xx Eingabe des Variablensubindex des Objektverzeichnisses (2-stellig, hexadezimal).
Length: d: Eingabe der Datenlänge (1 bis 4, 1-stellig, dezimal).
Dat: 00 ... 00 Nach der Eingabe der Datenlänge erfolgt die Eingabe der Daten.
Nach der Eingabe des letzten Datenbytes wird das SDO-Telegramm abgesendet und das Terminal wartet auf die Antwort des Moduls. Wurde die Variable erfolgreich beschrieben, so erscheint hinter der Modul-ID ein (+) andernfalls ein (-). Im Falle einer negativen Antwort werden die Fehlercodes in der Zeile 4 des Displays angezeigt (z. B. Rsp: 12 34 56 78).
Es werden nur SDOs mit einer Länge von max. 4 Byte unterstützt. Die Eingabe erfolgt hexadezimal, wobei das höchstwertigste Byte als erstes und das niederwertigste Byte als letztes eingeben wird.
2.1.2. Menü Input, Output
| F1 PDO1 Outputs |
| F2 PDO1 Inputs |
| F3 PDOx Outputs |
| F4 PDOx Inputs |
F1 PDO1 Outputs Ermöglicht das Setzen von digitalen Ausgängen.
F2 PDO1 Inputs Überwachen von digitalen Eingängen.
F3 PDOx Outputs Ermöglicht das Setzen von analogen oder digitalen Ausgängen (PDO1 bis PDO9).
F4 PDOx Inputs Überwachen von analogen oder digitalen Eingängen (PDO1 bis PDO9).
Menü PDO1 Outputs
| Node-ID: ddd |
| PDO-Nr.: 1 |
| Length: d bzw. D.: xx xx xx xx |
| xx xx xx xx |
Node-ID: ddd Eingabe der Slave-Knotenadresse (3-stellig, dezimal).
PDO-Nr.: 1 Anzeige der PDO-Nummer.
Length: d Eingabe der Anzahl von Datenbytes des Telegramms (1-stellig, dezimal).
D.: xx xx xx xx Eingabe der Datenbytes des Telegramms (2-stellig, hexadezimal).
Nach der Eingabe des letzten Datenbytes (abhängig von "Length") wird geprüft ob sich das Modul schon im "OPERATIONAL"-Status befindet und vom einem Bus-Master gesteuert wird. Sonst wird das Modul mittels eines "NMT-START-NODE"-Telegrammes in "Operational"-Status gesetzt und zyklisch alle 100 ms mit Guarding-RTR-Telegrammen überwacht.
Über ein SDO-Upload wird nun der COB-Identifier des PDO1 vom Modul erfragt, und die Daten solange mit einem "PDO1-Telegramm" zyklisch im Takt von 100 ms abgesendet, bis die Taste "ESC" gedrückt wird. Falls kein Master aktiv war, wird danach der Knoten wieder in "Pre-Operational" zurückgesetzt.
Menü PDO1 Inputs
| Node-ID: ddd |
| PDO-Nr.: 1 |
| D.: xx xx xx xx |
| xx xx xx xx |
Node-ID: ddd Eingabe der Slave-Knotenadresse (3-stellig, dezimal)
PDO-Nr.: 1 Anzeige der PDO-Nummer.
D.: xx xx xx xx Anzeige der Eingangsdaten.
Nach der Eingabe der Node-ID wird geprüft, ob sich das Modul schon im "OPERATIONAL"-Status befindet und vom einem Bus-Master gesteuert wird. Wenn nicht, wird das Modul mittels eines "NMT-START-NODE"-Telegrammes in "Operational"-Status gesetzt.
Über ein SDO-Upload wird nun der COB-Identifier des PDO1 vom Modul erfragt und die Daten mit einem "RTR-PDO1-Telegramm" zyklisch im Takt von 100 ms vom Modul angefordert. Während der Anzeige kann die PDO-Nr. beliebig mit den Ziffertasten "1" bis "9" gewechselt werden. Wird die Taste "ESC" gedrückt, wird die Datenanzeige beendet und, falls kein Master aktiv war, der Knoten wieder in "Pre-Operational" zurückgesetzt.
Menü PDOx Outputs
| Node-ID: ddd |
| PDO-Nr.: d |
| Length: d bzw. D.: xx xx xx xx |
| xx xx xx xx |
Node-ID: ddd Eingabe der Slave-Knotenadresse (3-stellig, dezimal).
PDO-Nr.: d Eingabe der PDO-Nummer 1 bis 9 (1-stellig, dezimal).
Length: d Eingabe der Anzahl von Datenbytes des Telegramms (1-stellig, dezimal).
D.: xx xx xx xx Eingabe der Datenbytes des Telegramms (2-stellig, dexadezimal).
Nach der Eingabe des letzten Datenbytes (abhängig von "Length") wird geprüft ob sich das Modul schon im "OPERATIONAL"-Status befindet und vom einem Bus-Master gesteuert wird. Sonst wird das Modul mittels eines "NMT-START-NODE"-Telegrammes in "Operational"-Status gesetzt und zyklisch alle 100 ms mit Guarding-RTR-Telegrammen überwacht.
Über ein SDO-Upload wird nun der COB-Identifier des gewünschten PDOs vom Modul erfragt und die Daten mit einem "PDOx-Telegramm" zyklisch im Takt von 100 ms abgesendet, solange bis die Taste "ESC" gedrückt wird. Falls kein Master aktiv war, wird danach der Knoten wieder in "Pre-Operational" zurückgesetzt,
Menü PDOx Inputs
| Node-ID: ddd |
| PDO-Nr.: d |
| D.: xx xx xx xx |
| xx xx xx xx |
Node-ID: ddd Eingabe der Slave-Knotenadresse (3-stellig, dezimal).
PDO-Nr.: d Eingabe der PDO-Nummer 1 bis 9 (1-stellig, dezimal).
D.: xx xx xx xx
Anzeige der Eingangsdaten.
Nach der Eingabe der Node-ID wird geprüft, ob sich das Modul schon im "OPERATIONAL"-Status befindet und vom einem Bus-Master gesteuert wird. Sonst wird das Modul mittels eines "NMT-START-NODE"-Telegrammes in "Operational"-Status gesetzt.
Über ein SDO-Upload wird nun der COB-Identifier des gewünschten PDOs vom Modul erfragt und die Daten mit einem "RTR-PDOx-Telegramm" zyklisch im Takt von 100 ms vom Modul angefordert. Während der Anzeige kann die PDO-Nr. beliebig mit den Ziffertasten "1" bis "9" gewechselt werden.
Wird die Taste "ESC" gedrückt, wird die Datenanzeige beendet und, falls kein Master aktiv war, der Knoten wieder in "Pre-Operational" zurückgesetzt.
2.1.3. Menü Trace
| F1 Trigger: AUTO |
| F2 RecTele: 0000 |
| F3 Start, *Stop |
| F4 Send Buffer |
F1 Trigger: AUTO Anzeige des aktuellen Triggermodus; mit Taste F1 kann der Triggermodus und die Triggerbedingungen geändert werden (=> Menü "Trigger").
F2 RecTele: 0000 Ermöglicht das Betrachten, der über den Bus gelaufenen Telegramme mit Taste F2. Rechtbündig wird die Anzahl der aufgenommenen Telegramme angezeigt.
Da der Buffer nur 1024 Telegramme aufnehmen kann, werden bei größerer Anzahl, die ersten Telegramme mit aktuellen Telegrammen wieder überschrieben.
F3 _Start, *Stop Startet bzw. stoppt das Beschreiben des Buffers mit den aktuellen über den Bus laufenden Telegrammen. Falls der Triggertyp nicht auf "AUTO" eingestellt ist, ist je nach gewähltem Triggertyp, das Starten bzw. Stoppen des Bufferschreibvorganges abhängig von der gewählten Triggerbedingung. Der "*" vor "_Start" bzw. "_Stop" zeigt den aktuellen Zustand, "Aufnahme" bzw. "Aufnahme Stop", an. Ein "!" am Ende der 4. Displayzeile (hinter "F4 Send Buffer") zeigt an, daß die Busübertragung gestört ist (es wurden Error Frames empfangen).
F4 Send Buffer Sendet den Inhalt des Buffers wieder auf den CAN-Bus. Dies dient zum Transport und zur weiteren Verarbeitung der aufgezeichneten Telegramme, z. B. an einem externen PC.
Menü Trigger
| F1 Trigger: AUTO |
| F2 Node-IDs: |
| 3,4,12,103 |
| F3 Msg: NMT |
F1 Trigger: AUTO Wahl des Triggertyps (=> Menü "Triggertyp").
F2 Node-IDs Eingabe von maximal vier Knotenadressen auf deren Telegramme getriggert werden soll, oder "0" für alle Knotenadressen.
F3 Msg: NMT Auswahl des Telegrammtyps auf den getriggert werden soll (=> Menü „Triggertelegramm“).
Menü Triggertyp
F1 Auto Es wird auf kein Telegramm getriggert. Das zyklische Beschreiben des Buffers mit aktuellen Telegrammen startet mit "*Start" im Menü "Trace" und stoppt wenn "*Stop" im Menü "Trace" gedrückt wurde.
F2 Pre-Trigger Der Buffer wird laufend zyklisch mit aktuellen Telegrammen beschrieben, sobald "*Start" im Menü "Trace" gedrückt wurde. Sobald die Triggerbedingung erfüllt ist oder wenn "*Stop" im Menü "Trace" gedrückt wurde, stoppt die Aufnahme.
F3 Mid-Trigger Buffer wird laufend zyklisch mit aktuellen Telegrammen beschrieben, sobald "*Start" im Menü "Trace" gedrückt wurde. Wenn die Triggerbedingung erfüllt ist, wird das Beschreiben des Buffers aber noch bis zur halben Buffergröße fortgeführt, oder bis "*Stop" im Menü "Trace" gedrückt wurde.
F4 Post-Trigger Das Beschreiben des Buffers mit aktuellen Telegrammen startet erst, wenn die Triggerbedingung erfüllt ist und "*Start" im Menü "Trace" gedrückt wurde. Das Beschreiben des Buffers wird solange fortgeführt bis der gesamte Buffer voll ist, oder wenn "*Stop" im Menü "Trace" gedrückt wurde.
Menü Triggertelegramm
F1 NMT, GUAR, EMCY Auswahl auf welchen Typ von Servicetelegramm getriggert werden soll.
F1 NMT-Mess.: Es wird auf alle NMT-Messages getriggert.
F2 GUARD-Mess.: Es wird auf alle Guard-Messages getriggert.
F3 EMERGCY-Mess.: Es wird auf alle Emergency-Messages getriggert
F2 SDO-Mess. Es wird auf alle SDO-Messages getriggert.
F3 PDO-Mess. Es wird auf alle PDO-Messages getriggert.
F4 All Types Es wird auf alle Typen von Telegrammen getriggert.
Menü RecTele: 0000
| Read Buffer: |
| F1 Selective |
| F2 All Telegrams |
F1 Selective
Nur bestimmte Telegrammtypen mit bestimmten Modul-IDs werden angezeigt.
F2 All Telegrams Es werden alle Telegramme angezeigt.
Wird „Selective Read“ angewählt erscheint folgendes Untermenü:
| Filt. Node-IDs: |
| 003 004 012 103 |
Modul-IDs Eingabe von maximal vier Knotenadressen deren Telegramme angezeigt werden sollen, oder "0" für Telegramme aller Knotenadressen.
Es folgt die Auswahl des Telegrammtypes:
F1 NMT, GUAR, EMGY Auswahl welcher Typ von Servicetelegramm angezeigt werden soll.
F1 NMT-Mess.
F2 GUARD-Mess.
F3 EMERGCY-Mess.
F1 NMT-Mess.: Es wird auf alle NMT-Messages getriggert.
F2 GUARD-Mess.: Es wird auf alle Guard-Messages getriggert.
F3 EMERGCY-Mess.: Es wird auf alle Emergency-Messages getriggert
F2 SDO-Mess. Es werden nur alle SDO-Messages angezeigt.
F3 PDO-Mess. Es werden nur alle PDO-Messages angezeigt.
F4 All Types Es werden alle Typen von Telegrammen angezeigt.
Im Anschluß daran werden die gewählten Telegramme aus dem Buffer angezeigt.
Es werden alle Telegramme, bzw. die im Menü "Selective Read" ausgewählten, des Bufferinhalts im Klartext angezeigt. Bei gewähltem Triggertyp "Auto" wird das erste Telegramm im Buffer angezeigt. Bei allen anderen Triggertypen beginnt die Anzeige bei dem Telegramm im Buffer, das die Triggerung ausgelöst hat.
Mit den Tasten ↑ und ↓ kann nun durch den Bufferinhalt gescrollt werden, sowie mit den Tasten Home und End an den Anfang bzw. das Ende des Bufferinhalts gesprungen werden.
Die ersten drei Zeichen der Telegrammanzeige zeigen die Knotenadresse (3-stellig, dezimal) des Telegramms. Es folgt im Klartext der auf 12 Zeichen abgekürzte Telegrammtyp. Bei Telegrammen, die zusätzliche Daten enthalten, erscheinen diese in der folgenden Zeile, rechtsbündig, im Hexadezimalformat.
Mit der Taste T kann der Zeitstempel (Timestamp) zu den Telegrammen angezeigt werden (Toggle). Die Anzeige erfolgt 4-stellig, dezimal in Einheiten von 1 ms, gemessen von dem Zeitpunkt, ab dem "F3 *Start" gedrückt wurde (z.B.: 012 SDO1 ST:0732). Mit der Taste "0" kann der Zeitstempel für das Telegramm in der ersten Displayzeile auf "0000", als Referenzzeitstempel, gesetzt werden.
Liste der Abkürzungen aller Telegrammtypen und Beipiele der Darstellung auf dem Display
| CANopen Func.-Code | Telegramm | Abkürzung | zusätzliche Daten |
| 0x0 NMT NMT State | |||
| 0x1 Syncronisation | (Modul-ID 0) | SYNC - | |
| 0x1 Emergency | (Modul-ID 1...127) | PDOEMGY Data | |
| 0x2 Time-Stamp TIMES T Data | |||
| 0x3 PDO1 (tx) PDO1S2 M Data | |||
| 0x4 PDO1 (rx) PDO1M2S Data | |||
| 0x5 PDO2 (tx) PDO2S2 M Data | |||
| 0x6 PDO2 (rx) PDO2M2S Data | |||
| 0xB SDO (tx) | SDO1S2M Data | ||
| 0xC | SDO (rx) | SDO1M2S Data | |
| 0xE Nodeguard | GUARD Data | ||
| RTR-Telegramme | RTR | - | |
Beispiele
| 011 SDO1M2S-UPLD |
| 1401 01:No Data |
| 011 SDO1S2M-UPLD |
| 1401 01:0B0300C0 |
Erstes Telegramm: SDO1-Upload vom Master zum Slave mit dem ID 11 auf Index 0x1401, Subindex 0x01.
Zweites Telegramm: SDO1-Upload Antwort vom Slave mit dem ID 11 zum Master mit Index 0x1401, Subindex 0x01 und den Daten 0x0B, 0x03, 0x00, 0xC0.
| 011 NMT START_NO |
| 011 PDOEMCY: |
| 0010812001000000 |
| --- RTR-Telegram |
Erstes Telegramm: NMT-Start-Node zum Modul mit ID 11 (dezimal).
Zweites Telegramm: PDO-Emergency mit den Daten 0x00, 0x10, 0x81, 0x20, x01, x00, x00, x00.
Drittes Telegramm: RTR-Telegramm.
Bei RTR-Telegrammen kann weder der Telegrammtyp noch die Modul-ID angezeigt werden. Bedingt durch die Eigenheiten des Intel 82C527 wird immer „--- RTR-Telegram“ angezeigt.
2.1.4. Menü Bus-Statistics
| Bus-Statistics: |
| F1 Selective |
| F2 All Frames |
| F3 Module List |
F1 Selective Auswahl bestimmter Messageframes über "Acceptance Mask" und "Acceptance Code" (=>Menü "Selective").
F2 All Frames Anzeige der Busstatistik für alle Arten von Messageframes (=> Menü "All Frames").
F3 Module List Anzeige der am Bus aktiven Module.
Menü Selective
| EnterFrameFilter |
| --Use Keys 0-F-- |
| FEDCBA9876543210 |
| X10XX01X1100XXXX |
Hiermit kann ein Filter für die Busstatistik der Daten-Frames und der Buslast auf Schicht 2-Ebene definiert werden. Dieser wirkt auf das 1. und 2. Byte des CAN-Telegramms (COB-ID). Im CANopen-Protokoll hat der CAN-Identifier folgenden Aufbau:
1. Byte:
| Bit ‘F’ | Bit ‘E’ | Bit ‘D’ | Bit ‘C’ | Bit ‘B’ | Bit ‘A’ | Bit ‘9’ | Bit ‘8’ |
| CANopen Function Code Höherwertige 4 Bits der Modul ID |
2. Byte:
| Bit ‘7’ | Bit ‘6’ | Bit ‘5’ | Bit ‘4’ | Bit ‘3’ | Bit ‘2’ | Bit ‘1’ | Bit ‘0’ |
| Niederwertige 3 Bits der Modul ID | RTR-Bit | Datenlänge (DLC) |
Der "Frame Filter" gibt an welche Bits des 1. und 2. Bytes des CAN-Identifier gesetzt (Bit = 1), gelöscht (Bit = 0), oder unberücksichtigt (Bit = X) sein sollen, damit das Telegramm den Filter passieren kann, und somit bei der Busstatistik berücksichtigt werden kann. Mit den Tasten 0-9 bzw. A-F können die einzelnen Bits der 16-Bit Maske geändert werden. Mit der Taste "ENTER" folgt die Anzeige der Busstatistik unter Verwendung des eingegebenen Filters.
Menü All Frames
| Fr/s Tot. |
| Data: 215 5310 |
| Error: 10 34 |
| Busld: 30% 45% |
Data Anzeige der Anzahl der Data-Frames pro s und deren Gesamtzahl.
Error Anzeige der Anzahl der Error-Frames pro s und deren Gesamtzahl.
Overl Anzeige der Anzahl der Overload-Frames pro s und deren Gesamtzahl.
Busld Anzeige der Buslast in % pro s und deren Gesamt-Buslast in %.
Mit der Taste "0" können alle Werte auf Null zurückgesetzt werden. Falls ein Wert größer wird als "9999" erscheint "OvFl" (Overflow).
Menü Module List
| 003 6DI 2DO |
| 004 8DO |
| 008 4AI-16 |
| 101 4AO-16 |
Zeigt alle am Bus aktiven Module an. Mit den Tasten ↑ und ↓ kann durch die Liste gescrollt werden, sowie mit den Tasten Home und End an den Anfang bzw. das Ende der Modul-Liste gesprungen werden.
Die ersten drei Zeichen der Telegrammanzeige zeigen die Knotenadresse (3-stellig, dezimal) des aktiven Moduls. Es folgt der Modultyp mit der Anzahl der Eingangsbytes bzw. Kanäle:
Beispiel 6DI 2DO: 6 Digitale Eingänge (jeweils 8 Bits) und 2 Digitale Ausgänge
8DO: 8 Digitale Ausgänge (jeweils 8 Bits)
4AI-16: 4 Analoge Eingangskanäle (jeweils 16 Bits)
4AO-16: 4 Analoge Ausgangskanäle (jeweils 16 Bits)
2.2. Menü Node Config.
Speziell bei den CANopen-fähigen, nicht programmierbaren Busmodulen der ifm electronic müssen bestimmte Geräteparmeter vor Einsatz der Module eingestellt werden. Diese sind an erster Stelle die Knotennummer (Node-ID) und die Baudrate. Die jeweils gültige Defaulteinstellung ist den Geräte-datenblättern zu entnehmen.
Ferner kann bei den Modulen die Konfiguration verändert werden. So kann z. B. ein Modulanschluß als digitaler Ausgang oder als analoger Eingang konfiguriert werden. Die möglichen Einstellungen sind den Gerätedatenblättern zu entnehmen.
Um Konfikte bei der Knotenkonfiguration zu vermeiden, sollte immer nur ein Modul an den CAN Analyser angeschlossen werden. Da der CAN Analyser bei einigen Einstellungen Masterdienste ausführt, darf außerdem kein weiterer Netzwerkmaster (z.B. ecomat R 360) aktiv sein.
| F1 Set Node ID |
| F2 Set Baudrate |
| F3 I/O Config. |
| F4 Com. Parameter |
F1 Set Node ID Einstellen der Modulnummer (Knotennummer).
F2 Set Baudrate Einstellen der Modul Baudrate.
F3 I/O Config. Einstellen der gewünschten Ein/Ausgangskonfiguration.
F4 Com. Parameter Einstellen der Modul-Kommunikationparameter Guardtime und Life-Time.
Menü Set Node ID
Nach Anwahl des Menüpunktes muß zunächst die Nummer des Knoten (3-stellig, dezimal) angegeben werden, für den die neue Einstellung Gültigkeit haben soll.
| Node-ID: ddd |
Nach Betätigen der Taste ENTER kann in der nächsten Zeile die neue Knotennummer (3-stellig, dezimal) eingegeben werden.
| Node-ID: ddd |
| New Node-ID: ddd |
Nach erneutem Betätigen der Taste ENTER wird die neue Knotennummer eingetragen. Ist die Konfiguration erfolgreich, wird in der ersten Zeile ein (+) angezeigt und der CAN Analyser führt sofort einen Node-Reset durch. Dadurch wird die neue Nummer sofort gültig.
Ist die Konfiguration nicht erfolgreich, wird in der ersten Zeile ein (-) angezeigt.
Menü Set Baudrate
Nach Anwahl des Menüpunktes muß zunächst die Nummer des Knoten (3-stellig, dezimal) angegeben werden, für den die neue Einstellung Gültigkeit haben soll.
| Node-ID: ddd |
Nach Betätigen der Taste ENTER kann in der nächsten Zeile die neue Baudrate direkt als dezimaler Zahlenwert (4-stellig, dezimal z.B. 50, 250, 1000) eingegeben werden. Als Default-Wert wird 125 (125 kBit/s) angeboten.
| Node-ID: ddd |
| Baudrate: dddd |
Nach erneutem Betätigen der Taste ENTER wird die neue Baudrate eingetragen. Ist die Konfiguration erfolgreich, wird in der ersten Zeile ein (+) angezeigt. Die Baudrate wird erst nach einem von Anwender durchgeführten Node-Reset (per Software oder durch Aus- und Einschalten der Versorgungsspannung) gültig.
Ist die Konfiguration nicht erfolgreich, wird in der ersten Zeile ein (-) angezeigt.
Menü I/O Config.
Nach Anwahl des Menüpunktes muß zunächst die Nummer des Knoten (3-stellig, dezimal) angegeben werden, für den die neue Einstellung Gültigkeit haben soll.
| Node-ID: ddd |
Nach Betätigen der Taste ENTER kann, wenn das Modul die Einstellung vorsieht, die PWM-Frequenz eingeben werden. Als Default-Wert wird 100 (100 Hz) eingestellt. Die Einstellung ist für das gesamte Modul gültig.
Die nächste Zeile ermöglicht das Ein- bzw. Ausschalten der Leiterbruch- und Kurzschlußdignose bei diagnosefähigen Modulen. Die Defaulteinstellung ist 0 (Aus). Die Einstellung ist für das gesamte Modul gültig.
Über die Zeilen 3 und 4 kann nun die Konfiguration des Ein-/Ausgangskanals geändert werden. Dazu wird zuerst die Kanalnummer und anschließend der Typ eingeben.
| PWM-Frq: ddd |
| Diag. 0/1: d |
| Channel: dd |
| Type: dd |
Jeweils mit Betätigen der Taste ENTER, werden die neue PWM-Frequenz, der Diagnosestatus und die Konfiguration für den gewählten Kanal übertragen. Ist die Konfiguration erfolgreich, wird jeweils in der zugehörigen Zeile ein (+) angezeigt.
Ist die Konfiguration nicht erfolgreich, bzw. ist die Funktion für das angeschlossene Modul nicht gültig, wird ein (-) angezeigt.
Nach Eingabe der Werte in Zeile 4 und Betätigen der Taste ENTER, wird die Kanalnummer in der dritten Zeile um 1 erhöht. Auf diese Weise wird eine Kanalkonfiguration in aufsteigender Reihenfolge ermöglicht. Es muß nur noch der Kanaltyp eingegeben werden.
Betätigen der Taste ESC beendet die Konfiguration.
Menü Com. Parameter
Nach Anwahl des Menüpunktes muß zunächst die Nummer des Knoten (3-stellig, dezimal) angegeben werden, für den die neue Einstellung Gültigkeit haben soll.
| Node-ID: ddd |
Nach Betätigen der Taste ENTER kann die Guardtime eingeben werden. Als Default-Wert wird 500 (500 ms) eingestellt.
Die nächste Zeile ermöglicht das Einstellen der Life-Time. Als Default-Wert wird 3 angeboten.
| Node-ID: ddd |
| GuardTime: ddddd |
| Life-Time: ddd |
Die Einstellungen sind für das gesamte Modul gültig.
2.3. Menü Layer-2 Main
| F1 Send Telegram |
| F2 Show Data |
| F3 Trace |
| F4 Bus-Statistic |
| F1 Send Telegram | Ermöglicht das Senden eines beliebigen Telegrammes. |
| F2 Show Data | Überwachen von Daten eines Moduls über RTR-Telegramme. |
| F3 Trace | Mitschneiden und Anzeigen der, über den Bus laufenden, Messages auf Schicht-2-Ebene. |
| F4 Bus-Statistic | Überwachung des Busses auf Schicht 2-Ebene; Anzeige der Anzahl von Data- und Error-Frames, sowie der Busauslastung. |
2.3.1. Menü Send Telegram
| COB-ID: xxx |
| RTR: b |
| Length: d bzw. Dat.: |
| COB-ID: xxx | Eingabe der kompletten CAN-ID (3-stellig, hexadezimal, 11-Bits). |
| RTR:b | Eingabe des RTR-Bits (0 oder 1). |
| Length: d | Eingabe der Datenlänge des Telegramms (DLC). |
| Dat: | Eingabe der Daten des Telegramms (bei RTR = 1 Telegrammen erfolgt keine Dateneingabe). |
Nach der Eingabe des letzten Datenbytes wird das Telegramm abgesendet. Mit der Enter Taste kann das Telegramm nun wiederholt gesendet werden. Drücken der ESC-Taste bewirkt die Rückkehr in das Hauptmenü. Mit der Taste Z kann das Telegramm zyklisch, automatisch im zeitlichen Abstand von 100 ms, gesendet werden.
2.3.2. Menü Show Data
| COB-ID: xxx |
| Length: d |
| D.:xx xx xx xx |
| xx xx xx xx |
COB-ID: xxx Eingabe der kompletten CAN-ID (3-stellig, hexadezimal, 11-Bits).
Length: d Anzeige der Anzahl von Datenbytes.
D.: xx xx xx xx Anzeige der Daten.
Die angezeigten Daten werden ca. alle 200 ms über RTR-Telegramm Anforderungen aktualisiert.
2.3.3. Menü Trace
| F1 Trigger: AUTO |
| F2 RecTele: 0000 |
| F3 Start, *Stop |
| F4 Send Buffer |
F1 Trigger: AUTO Anzeige des aktuellen Triggermodus; mit Taste F1 kann der Triggermodus und die Triggerbedingungen geändert werden (=> Menü "Trigger").
F2 RecTele: 0000 Ermöglicht das Betrachten, der über den Bus gelaufenen Telegramme mit Taste F2. Rechtbündig wird die Anzahl der aufgenommenen Telegramme angezeigt.
Da der Buffer nur 1024 Telegramme aufnehmen kann, werden bei größerer Anzahl, die ersten Telegramme mit aktuellen Telegrammen wieder überschrieben.
F3 _Start, *Stop Startet bzw. stoppt das Beschreiben des Buffers mit den aktuellen über den Bus laufenden Telegrammen. Falls der Triggertyp nicht auf "AUTO" eingestellt ist, wird je nach gewähltem Triggertyp, das Starten bzw. Stoppen des Beschreibens des Buffers vom Auftreten der Triggerbedingung abhängig sein. Der "*" vor "_Start" bzw. "_Stop" zeigt den aktuellen Zustand, Aufnahme" bzw. "Aufnahme Stop", an. Ein "!" am Ende der 4. Displayzeile (hinter "F4 Send Buffer") zeigt an, daß die Busübertragung gestört ist (Error Frames empfangen).
F4 Send Buffer Sendet den Inhalt des Buffers wieder auf den CAN-Bus. Dies dient zum Transport und zur weiteren Verarbeitung der aufgezeichneten Telegramme, z. B. an einem externen PC.
Menü Trigger
| F1 Trigger: AUTO |
| F2 COBI-IDs: |
| 181,194,201,701 |
F1 Trigger: AUTO Wahl des Triggertyps (=> Menü "Triggertyp").
F2 COB-IDs Eingabe von maximal vier CAN-COB-IDs auf deren Telegramme getriggert werden soll, bzw. „FFF“ für alle IDs (3-stellig, hexadezimal, 11 Bit).
Menü Triggertyp
F1 Auto Es wird kein Telegramm getriggert. Das zyklische Beschreiben des Buffers mit aktuellen Telegrammen startet mit "*Start" im Menü "Trace" und stoppt wenn "*Stop" im Menü "Trace" gedrückt wurde.
F2 Pre-Trigger Der Buffer wird laufend zyklisch mit aktuellen Telegrammen beschrieben, sobald "*Start" im Menü "Trace" gedrückt wurde. Sobald die Triggerbedingung erfüllt ist, oder wenn "*Stop" im Menü "Trace" gedrückt wurde, stoppt die Aufnahme.
F3 Mid-Trigger Der Buffer wird laufend zyklisch mit aktuellen Telegrammen beschrieben, sobald "*Start" im Menü "Trace" gedrückt wurde. Wenn die Triggerbedingung erfüllt ist, wird das Beschreiben des Buffers aber noch bis zur halben Buffergröße fortgeführt oder bis "*Stop" im Menü "Trace" gedrückt wurde.
F4 Post-Trigger Das Beschreiben des Buffers mit aktuellen Telegrammen startet erst, wenn die Triggerbedingung erfüllt ist und "*Start" im Menü "Trace" gedrückt wurde. Das Beschreiben des Buffers wird solange fortgeführt bis der gesamte Buffer voll ist, oder wenn "*Stop" im Menü "Trace" gedrückt wurde.
Menü RecTele: 0000
| Read Buffer: |
| F1 Selective |
| F2 All Telegrams |
F1 Selective Nur bestimmte Telegrammtypen mit bestimmten COB-IDs werden angezeigt (=> Menü "Selective Read").
F2 All Telegrams Es werden alle Telegramme angezeigt (=> Anzeige "Telegramme").
Menü Selective Read
| Filt. COB-IDs: |
| 181 194 201 701 |
COB-IDs: Eingabe von maximal vier CAN-COB-IDs deren Telegramme angezeigt werden sollen, oder „FFF“ für Telegramme aller lds (3-stellig, hexadezimal, 11-Bits).
Anzeige Telegramme
Zeigt alle Telegramme, bzw. die im Menü "Selective Read" ausgewählten, des Bufferinhalts im Klartext an. Bei gewähltem Triggertyp "Auto" wird das erste Telegramm im Buffer angezeigt. Bei allen anderen Triggertypen beginnt die Anzeige bei dem Telegramm im Buffer, das die Triggerung ausgelöst hat.
Mit den Tasten ↑ und ↓ kann nun durch den Bufferinhalt gescrollt werden, sowie mit den Tasten Home und End an den Anfang bzw. das Ende des Bufferinhalts gesprungen werden.
Die ersten drei Zeichen der Telegrammanzeige zeigen die CAN-COB-ID (3-stellig, hexadezimal, 11-Bits) des Telegramms. Es folgen die Daten des Telegramms in Hexadezimalformat.
Mit der Taste T kann der Zeitstempel (Timestamp) zu den Telegrammen angezeigt werden (Toggle). Die Anzeige erfolgt 4-stellig, dezimal in Einheiten von 1 ms, gemessen von dem Zeitpunkt, ab dem "F3 *Start" gedrückt wurde (z.B.: 012 90 FF T:0732).
Beispiele der Darstellung der Telegramme auf dem Display:
| 181 AB CD EF |
| 194 FF DD CC BB |
| 77 88 99 12 |
| --- RTR-Telegram |
Bei RTR-Telegrammen kann die COB-ID nicht angezeigt werden. Bedingt durch die Eigenheiten des Intel 82C527 wird immer „--- RTR-Telegram“ angezeigt.
2.3.4 Menü Bus-Statistic
| Bus-Statistics: |
| F1 Selective |
| F2 All Frames |
F1 Selective
Auswahl bestimmter Messageframes über "Acceptance Mask" und "Acceptance Code" (=>Menü "Selective").
F2 All Frames
Anzeige der Busstatistik für alle Arten von Messageframes (=> Menü "All Frames").
Menü Selective
| EnterFrameFilter |
| --Use Keys 0-F-- |
| FEDCBA9876543210 |
| X10XX01X1100XXXX |
Hiermit kann ein Filter für die Busstatistik der Daten-Frames und der Buslast auf Schicht 2-Ebene definiert werden. Dieser wirkt auf das 1. und 2. Byte des CAN-Telegramms (COB-ID). Im CANopen-Protokoll hat der CAN-Identifier folgenden Aufbau.
- Byte:
| Bit ‘F’ | Bit ‘E’ | Bit ‘D’ | Bit ‘C’ | Bit ‘B’ | Bit ‘A’ | Bit ‘9’ | Bit ‘8’ |
| Höherwertige 8 Bits der COB- ID | |||||||
- Byte:
| Bit '7' | Bit '6' | Bit '5' | Bit '4' | Bit '3' | Bit '2' | Bit '1' | Bit '0' |
| Niederwertige 3 Bits der COB- ID RTR-Bit Datenlänge (DLC) | |||||||
Der "Frame Filter" gibt an welche Bits des 1. und 2. Bytes des CAN-Identifier gesetzt (Bit = 1), gelöscht (Bit = 0), oder unberücksichtigt (Bit = X) sein sollen, damit das Telegramm den Filter passieren kann, und somit bei der Busstatistik berücksichtigt werden kann.
Mit den Tasten 0-9 bzw. A-F können die einzelnen Bits der 16-Bit Maske geändert werden.
Mit der Taste "ENTER" folgt die Anzeige der Busstatistik unter Verwendung des eingegebenen Filters.
Menü All Frames
| Fr/s Tot. |
| Data: 215 5310 |
| Error: 10 34 |
| Busld: 30% 45% |
Data Anzeige der Anzahl der Data-Frames pro s und deren Gesamtzahl.
Error Anzeige der Anzahl der Error-Frames pro s und deren Gesamtzahl.
Overl Anzeige der Anzahl der Overload-Frames pro s und deren Gesamtzahl.
Busld Anzeige der Buslast in % pro s und der Gesamt-Buslast in %.
Mit der Taste "0" können alle Werte auf Null zurückgesetzt werden. Falls ein Wert größer wird als "9999" erscheint "OvFl" (Overflow).
2.4. Menü Baudrate
| F1 1M F5 100k |
| F2 500k F6 50k |
| F3 250k F7 20k |
| F4 125k F8 AUTO |
Nach dem Einschalten ist die Default Baudrate 125 kBit/s.
Mt den Tasten F1 bis F7 kann eine Auswahl der gewünschten Baudrate vorgenommen werden
F8 AUTO ermittelt die Baudrate der angeschlossenen Module bzw. des CAN-Netzwerks im Bereich von 1 Mbit/s bis 10kBit/s automatisch. Der „Scan“-Vorgang stoppt erst, wenn die Baudrate eindeutig erkannt wird.
1. General
| COB-ID: xxx |
| RTR: b |
| Length: d or Dat.: |
COB-ID: xxx Input of the complete CANopen ID (3 digits, hexadecimal, 11 bits).
RTR: b Input of the RTR bit (0 or 1).
| Node-ID: ddd |
| PDO-Nr.: 1 |
| Length: d orD.: xx xx xx xx |
| xx xx xx xx |
Node-ID: ddd Input of the slave node address (3 digits, decimal).
PDO-Nr.: 1 Display of the PDO number.
Length: d Input of the number of data bytes of the message (1 digit, decimal).
D.: xx xx xx xx Input of the data bytes of the message (2 digits, hexadecimal).
| Node-ID: ddd |
| PDO-Nr.: 1 |
| D.: xx xx xx xx |
| xx xx xx xx |
Node-ID: ddd Input of the slave node address (3 digits, decimal).
PDO-Nr.: 1 Display of the PDO number.
D.: xx xx xx xx Display of the input data.
| Node-ID: ddd |
| PDO-Nr.: d |
| Length: d orD.: xx xx xx xx |
| xx xx xx xx |
Node-ID: ddd Input of the slave node address (3 digits, decimal).
PDO-Nr.: d Input of the PDO number 1 to 9 (1 digit, decimal).
Length: d Input of the number of data bytes of the message (1 digit, decimal).
D.: xx xx xx xx Input of the data bytes of the message (2 digits, hexadecimal)
| Node-ID: ddd |
| PDO-Nr.: d |
| D.: xx xx xx xx |
| xx xx xx xx |
Node-ID: ddd Input of the slave node address (3 digits, decimal).
PDO-Nr.: d Input of the PDO number 1 to 9 (1 digit, decimal).
D.: xx xx xx xx
Display of the input data.
| Node-ID: ddd |
| New Node-ID: ddd |
| COB-ID: xxx |
| RTR: b |
| Length: d or Dat.: |
COB-ID: xxx Input of the complete CAN-ID (3 digits, hexadecimal, 11 bits)
RTR:b Input of the RTR bit (0 or 1).
Technische Daten / Technical Data
| CAN Anschaltung / CAN Interface Connection | ISO 11898 |
| CAN Schnittstelle / CAN Interface | CAN Controller 82527 |
| Spannungsversorgung / Voltage supply | 4 Mignon Batteries (LR6, AA) / CAN Bus |
| Übertragungsgewschindigkeit / Transmission speed | 10 Kbits/s...1 Mbits/s |
| Protokolle / Protocols | CANopen, Layer 2 |
| LCD Display | 128 x 64 Pixels |
| Abmessungen / Dimensions | 100 mm x 210 mm x 50 mm |
| Schutzart / Protection | IP40 |
| Anschluß / Connection | 1 x 9-pole DSUB (pin)Pin Signal1 -2 CAN_Low3 CAN_Gnd4 -5 -6 GND (Optional)7 C A N _ H i8 -9 Supply < + 36 V DC |
g