M (Edition 60) - Kamera LEICA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Digitale Sucher- und Messsucher-Systemkamera |
| Modell | Leica M Edition 60 (Typ 240) |
| Sensor | CMOS, 23,9 x 35,8 mm, 24 MP (5976 x 3992) |
| Objektivanschluss | Leica M-Bajonett mit 6-Bit-Codierung |
| Kompatible Objektive | Leica M-Objektive von 16 bis 135 mm |
| Speichermedien | SD-, SDHC- und SDXC-Karten |
| Dateiformat | DNG (Raw), unkomprimiert |
| Farbraum | Adobe RGB |
| ISO-Bereich | 200 bis 6400 in 1/3-Stufen |
| Belichtungsmodi | Blendenpriorität (A) und manuell |
| Verschlusszeiten | A: 32 s bis 1/4000 s; M: 8 s bis 1/4000 s in halben Stufen; B: bis zu 60 s |
| Blitzsynchronzeit | 1/180 s; HSS mit kompatiblen Geräten |
| Sucher | Leuchtrahmensucher, 0,68-fache Vergrößerung, mit Messsucher (geteiltes oder überlagertes Bild) |
| Effektive Messsucherbasis | 47,1 mm |
| Stromversorgung | Lithium-Ionen-Akku BP-SCL2, 7,4 V, 1800 mAh |
| Ladegerät | BC-SCL2, 100-240 V AC oder 12 V DC |
| Abmessungen (B x H x T) | Ca. 138,6 x 80 x 42 mm |
| Gewicht | Ca. 720 g (mit Akku) |
| Gehäusematerial | Edelstahl und Leichtmetalllegierung, Lederbezug |
| Stativgewinde | 1/4 Zoll DIN-Edelstahl |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 40 °C (32 °F bis 104 °F) |
| Blitzanschluss | Zubehörschuh mit Mittel- und Steuerkontakten |
| Pflegehinweise | Mit weichem, trockenem Tuch reinigen; Lösungsmittel vermeiden; vor Staub, Feuchtigkeit und starken Magnetfeldern schützen |
| Serviceadresse | Leica Camera AG, Am Leitz-Park 5, D-35578 Wetzlar, Deutschland |
Häufig gestellte Fragen - M (Edition 60) LEICA
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BEDIENUNGSANLEITUNG M (Edition 60) LEICA
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Leica möchte sich bei Ihnen für den Erwerb der Leica M Edition „Leica 60“ bedanken und Sie zu Ihrer Entscheidung beglückwünschen. Sie haben mit dieser einzigartigen digitalen Messsucher-Kamera eine hervorragende Wahl getroffen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Fotografieren mit Ihrer neuen Kamera.
Damit Sie alle Möglichkeiten dieser Kamera richtig nutzen können, empfehlen wir Ihnen, zunächst diese Anleitung zu lesen.

INHALT
Vorwort 2
Warnhinweise....6
Rechtliche Hinweise 6
Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte 7
Bezeichnung der Teile 8
Vorbereitungen
Verwenden des Protectors 10
Akku laden 10
Akku und Speicherkarte wechseln 12
Leica M-Objektive 17
Ansetzen 19
Abnehmen 19
Bedienungselemente
Hauptschalter 20
Auslöser 21
Zeit-Einstellrad 22
Grundeinstellungen
Datum und Uhrzeit einstellen 24
ISO-Empfindlichkeit einstellen 25
Feste Kamera-Einstellungen 25
Der Leuchtrahmen-Messsucher 26
Entfernungsmessung 27
Belichtungsmessung 28
Ein- / Ausschalten des Belichtungsmessers 28
Die Belichtungs-Betriebsarten 29
Zeitautomatik 29
Messwertspeicherung 30
Manuelle Einstellung der Belichtung 30
Die B-Einstellung 31
Über- und Unterschreiten des Messbereichs 31
Blitzbetrieb 32
Verschiedenes
Wiedergabe 36
Datenübertragung auf einen Rechner 36
Arbeiten mit Rohdaten DNG 36
Adobe ^® Photoshop ^® Lightroom ^® 36
Installieren von Firmware-Updates 37
Das Systemzubehör 38
Ersatzteile 39
Leica Summilux-M 1:1,4/35mm ASPH. 40
Sicherheits- und Pflegehinweise
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen 42
Pflegehinweise 43
Reinigen des Sensors ....46
Aufbewahrung 47
Fehlfunktionen und ihre Behebung 48
Anhang
Die Anzeigen im Sucher ....50
MTF-Diagramme 52
Verzeichnungs-Diagramme 53
Vignettierungs-Diagramm 53
Stichwort-Verzeichnis....54
Technische Daten 56
Leica Service-Adressen 62
Die CE-Kennzeichnung unserer Produkte dokumentiert die Einhaltung grundlegender Anforderungen der gültigen EU-Richtlinien.
WARNHINWEISE
- Moderne Elektronikbauelemente reagieren empfindlich auf elektrostatische Entladung. Da sich Menschen z.B. beim Laufen über synthetischen Teppichboden leicht auf mehrere 10.000 Volt aufladen können, kann es beim Berühren Ihrer Kamera zu einer Entladung kommen, insbesondere dann, wenn sie auf einer leitfähigen Unterlage liegt. Betrifft sie nur das Kameragehäuse, ist diese Entladung für die Elektronik völlig ungefährlich. Die nach außen geführten Kontakte, wie Batterie- oder Rückwandkontakte, sollten allerdings, trotz eingebauter zusätzlicher Schutzschaltungen, aus Sicherheitsgründen möglichst nicht berührt werden.
- Bitte benutzen Sie für eine eventuelle Reinigung der Kontakte nicht ein Optik-Mikrofasertuch (Synthetik), sondern ein Baumwoll- oder Leinentuch! Wenn Sie vorher bewusst an ein Heizungs- oder Wasserrohr (leit fähiges, mit „Erde“ verbundenes Material) fassen, wird Ihre eventuelle elektrostatische Ladung mit Sicherheit abgebaut. Bitte vermeiden Sie Verschmutzung und Oxidation der Kontakte auch durch trockene Lagerung Ihrer Kamera mit aufgesetztem Objektiv oder Bajonettdeckel.
- Verwenden Sie ausschließlich empfohlenes Zubehör, um Störungen, Kurzschlüsse oder elektrische Schläge zu vermeiden.
- Versuchen Sie nicht, Gehäuseteile (Abdeckungen) zu entfernen; fachgerechte Reparaturen können nur in autorisierten Servicestellen durchgeführt werden.
RECHTLICHE HINWEISE
- Beachten Sie bitte sorgfältig die Urhebergesetze. Die Aufnahme und Veröffentlichung von selbst bereits aufgenommenen Medien wie Bändern, CDs oder von anderem veröffentlichten oder gesendeten Material kann Urhebergesetze verletzen.
• Dies trifft genauso auf die gesamte mitgelieferte Software zu.
• Die SD- und HDMI-Logos sind eingetragene Marken. - Andere Namen, Firmen- und Produktnamen, die in dieser Anleitung erwähnt werden, sind Marken bzw. eingetragene Marken der betreffenden Firmen.

ENTSORGUNG ELEKTRISCHER UND ELEKTRONISCHER GERÄTE
(Gilt für die EU sowie andere europäische Länder mit getrennten Sammelsystemen.)
Dieses Gerät enthält elektrische und/oder elektronische Bauteile und darf daher nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden! Stattdessen muss es zwecks Recycling an entsprechenden, von den Gemeinden bereitgestellten Sammelstellen abgegeben werden. Dies ist für Sie kostenlos. Falls das Gerät selbst wechselbare Batterien oder Akkus enthält, müssen diese vorher entnommen werden und ggf. ihrerseits vorschriftsmäßig entsorgt werden. Weitere Informationen zum Thema bekommen Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung, Ihrem Entsorgungsunternehmen oder dem Geschäft, in dem Sie dieses Gerät erworben haben.
Das Produktionsdatum Ihrer Kamera finden Sie auf den Aufklebern in der Garantiekarte, bzw. auf der Verpackung.
Die Schreibweise ist: Jahr/Monat/Tag
BEZEICHNUNG DER TEILE
Abbildungen in den vorderen und hinteren Umschlagseiten
Vorderansicht
- Objektiv-Entriegelungsknopf
- Ausblickfenster des Entfernungsmessers
- Helligkeitssensor
- Ausblickfenster des Suchers
Ansicht von oben
- Feststehender Ring mit
a. Index für Entfernungseinstellung
b. Schärfentiefe-Skala
c. rotem Indexknopf für Objektivwechsel - Blenden-Einstellring
- Außengewinde
- Gewinde-Schutzring
- Indexmarke für Blendeneinstellung
- Gegenlichtblende
- Entfernungs-Einstellring mit
a. Fingergriff - Hauptschalter mit drei Rastpositionen für
(Kamera ausgeschaltet)
(Kamera eingeschaltet)
(Uhrzeit-/Datumseinstellung, bzw. Sensor-Reinigung) - Funktionstaste
- Auslöser
- Zeiteinstellrad mit Rastpositionen für
- A für automatische Steuerung der Verschlusszeit
- Verschlusszeiteri /4000 - 8s (einschl. Zwischenwerte)
- B (Langzeitbelichtung)
-4 Blitz-Synchronzeit (1/160S) - Zubehörschuh
Rückansicht
- Sucher
- Leuchtdiode für Aufnahme-Aufzeichnung / Datenspeicherung
- ISO-Einstellung mit
a. Skala
b. Einstellscheibe
c. Indexpunkt
Ansicht von unten
(bei angesetztem Bodendeckel)
- Verriegelungsknebel für Bodendeckel
- Stativgewinde A 14 , DIN 4503 ( 14 )
- Bodendeckel
(bei abgenommenem Bodendeckel)
- Speicherkarten-Schacht
- Akkufach
- Akku-Verriegelungsschieber
- Haltepunkt des Bodendeckels
VORBEREITUNGEN
VERWENDEN DES PROTECTORS
Wenn Sie die Kamera mit Tragriemen verwenden möchten, setzen Sie sie in den mitgelieferten Protector, der mit einem fest montierten Tragriemen ausgestattet ist.
Der Protector wird mit seiner Stativschraube an der Kamera befestigt. Er besitzt in seinem Metallboden seinerseits ein Stativgewinde.
AKKU LADEN
Die Kamera wird durch einen Lithium-Ionen Akku mit der notwendigen Energie versorgt.

- Als Bestätigung des Ladevorgangs beginnt die grüne, mit CHARGE gekennzeichnete LED zu blinken. Sobald der Akku auf mindestens ^4/5 seiner Kapazität aufgeladen ist, leuchtet zusätzlich die gelbe, mit 80% gekennzeichnete LED. Wenn der Akku vollständig geladen ist, geht auch die grüne LED in dauerhaftes Leuchten über.
Hinweis:
Die 80%-LED leuchtet auf Grund der Lade-Charakteristik bereits nach ca. 2 Std. auf.
Das Ladegerät sollte nach Beendigung des Ladevorgangs vom Netz getrennt werden. Eine Gefahr der Überladung besteht nicht.
Achtung:
- Es darf ausschließlich der in dieser Anleitung aufgeführte und beschriebene Akkutyp (Best.-Nr. 14 499), bzw. von der Leica Camera AG aufgeführte und beschriebene Akkutypen in der Kamera verwendet werden.
- Diese Akkus dürfen ausschließlich mit den speziell dafür vorgesehenen Geräten, und nur genau wie unten beschrieben geladen werden.
- Die vorschriftswidrige Verwendung dieser Akkus und die Verwendung von nicht vorgesehenen Akkutypen können unter Umständen zu einer Explosion führen!
- Diese Akkus dürfen weder längere Zeit Hitze oder Sonnenlicht, noch Feuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt werden. Ebenso wenig dürfen diese Akkus in einem Mikrowellenofen oder einem Hochdruck-Behälter untergebracht werden – es besteht Feuer- oder Explosionsgefahr!
- Ein Sicherheitsventil im Akku gewährleistet, dass ein bei unsachgemäßer Handhabung ggf. entstehender Überdruck kontrolliert abgebaut wird.
- Es darf ausschließlich das in dieser Anleitung aufgeführte und beschriebene Ladegerät (Best.-Nr. 14 494) verwendet werden. Die Verwendung von anderen, nicht von der Leica Camera AG zugelassenen Ladegeräten kann zu Schäden an den Akkus führen, im Extremfall auch zu schwerwiegenden, lebensgefährlichen Verletzungen.
- Das mitgelieferte Ladegerät darf ausschließlich zum Laden dieser Akkus verwendet werden. Versuchen Sie nicht, es für andere Zwecke einzusetzen.
-
Das mitgelieferte Kfz-Ladekabel darf keinesfalls angeschlossen werden, solange das Ladegerät mit dem Netz verbunden ist.
-
Sorgen Sie dafür, dass die beim Ladevorgang verwendete Netzsteckdose frei zugänglich ist.
- Ladegerät und Akku dürfen nicht geöffnet werden. Reparaturen dürfen nur von autorisierten Werkstätten durchgeführt werden.
Hinweise:
- Der Akku sollte vor der ersten Verwendung der Kamera geladen werden.
- Der Akku muss eine Temperatur zwischen 10°-30°C aufweisen, um geladen werden zu können (ansonsten schaltet sich das Ladegerät nicht ein, bzw. wieder aus).
- Lithium-Ionen Akkus können jederzeit und unabhängig vom Ladezustand geladen werden. Ist ein Akku bei Ladebeginn nur teil-entladen, wird die Voll-Ladung entsprechend schneller erzielt.
- Während des Ladevorgangs erwärmen sich Akkus. Dies ist normal und keine Fehlfunktion.
- Sollten die beiden Leuchtdioden des Ladegeräts nach Ladebeginn schnell blinken (>2Hz), deutet dies auf einen Ladfehler hin (z.B. wegen Überschreitung der maximalen Ladezeit, Spannungen oder Temperaturen außerhalb der zugelassenen Bereiche oder Kurzschluss). Trennen Sie in einem solchen Fall das Ladegerät vom Netz und entnehmen Sie den Akku. Stellen Sie sicher, dass die oben erwähnten Temperaturbedingungen erfüllt sind und starten Sie dann den Ladevorgang erneut. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, die Leica Vertretung in Ihrem Land oder die Leica Camera AG.
- Ein neuer Akku erreicht seine vollständige Kapazität erst nachdem er 2-3 Mal vollständig geladen und - durch den Betrieb in der Kamera - wieder entladen worden ist. Dieser Entlade-Vorgang sollte jeweils nach ca. 25 Lade-Vorgängen wiederholt werden. Für eine maximale Lebensdauer des Akkus sollte er nicht dauerhaft extrem hohen oder niedrigen Temperaturen (z. B. in einem stehenden Fahrzeug im Sommer, bzw. Winter) ausgesetzt werden.
- Die Lebensdauer jedes Akkus ist - selbst bei optimalen Einsatzbedingungen -begrenzt! Nach mehreren hundert Ladezyklen ist dies an deutlich kürzer werdenden Betriebszeiten zu erkennen.
- Spätestens nach vier Jahren sollte der Akku ersetzt werden, da seine Leistungsfähigkeit nachlässt und insbesondere bei Kälte ein zuverlässiger Betrieb nicht mehr gewährleistet werden kann.
- Defekte Akkus sollten den jeweiligen diesbezüglichen Vorschriften (s. S. 44) entsprechend entsorgt werden.
- Der wechselbare Akku versorgt einen weiteren, fest in der Kamera eingebauten Puffer-Akku, der die Speicherung des/der eingegebenen Datums/Uhrzeit für maximal 2 Monate sicherstellt. Ist die Kapazität dieses Puffer-Akkus erschöpft, muss er durch Einsetzen des Wechsel-Akkus wieder aufgeladen werden. Die volle Kapazität des Puffer-Akkus ist – mit eingesetztem Wechsel-Akku – nach einigen Tagen wieder erreicht. Die Kamera muss dazu nicht eingeschaltet bleiben.
AKKU UND SPEICHERKARTE WECHSELN
Schalten Sie die Kamera aus (s. S. 20).
Wichtig:
Öff nen Sie den Bodendeckel nicht und entnehmen Sie weder Speicherkarte noch Akku, solange als Zeichen für Aufnahme-Aufzeichnung und/oder Datenspeicherung auf der Karte die rote LED hinten auf der Kamera blinkt. Ansonsten könnten noch nicht (vollständig) gespeicherte Aufnahmedaten verloren gehen.
Bodendeckel abnehmen

Ladezustands-Anzeigen
Die aktuelle Akku-Kapazität können Sie sich im Sucher anzeigen lassen:
- Schalten Sie die Kamera ein.
Nur erforderlich, falls die Kamera zwar eingeschaltet ist, die Sucheranzeige sich jedoch wieder ausgeschaltet hat:
- Drücken Sie den Auslöser bis zum ersten Druckpunkt, um die Sucheranzeige einzuschalten.
- Drücken Sie die Funktionstaste 1x.
Die jeweilige Kapazität wird in Prozentwerten angezeigt. Zur Unterscheidung von der Anzeige der Speicherkarten-Kapazität leuchtet zusätzlich oben ein Punkt.
Hinweise:
- Die Kapazitätsanzeige erscheint unabhängig davon, ob die Sucheranzeige vorher bereits an war oder nicht.
- Nehmen Sie den Akku heraus, wenn Sie die Kamera für längere Zeit nicht benutzen.
- Spätestens 2 Monate nachdem die Kapazität eines in der Kamera verbliebenen Akkus erschöpft ist (s. dazu auch den letzten Hinweis unter „Akku Laden“, S. 10), müssen Datum und Uhrzeit erneut eingegeben werden.
Speicherkarte einsetzen

Speicherkarte herausnehmen

Anzeige der Speicherkarten-Kapazität
Die Anzahl der noch möglichen Aufnahmen können Sie sich im Sucher anzeigen lassen:
- Schalten Sie die Kamera ein.
Nur erforderlich, falls die Kamera zwar eingeschaltet ist, die Sucheranzeige sich jedoch wieder ausgeschaltet hat:
-
Drücken Sie den Auslöser bis zum ersten Druckpunkt, um die Sucheranzeige einzuschalten.
-
Drücken Sie die Funktionstaste 2x
• Die jeweilige Zahl wird angezeigt.
3s nach dem Loslassenn der Funktionstaste wechselt die Anzeige zurück zum Normalzustand.
Ist die Kapazitätsgrenze der Karte erreicht, erscheint immer Ful, und zwar unabhängig davon, ob die Sucheranzeige vorher ein- oder ausgeschaltet war.
Verwendbare Speicherkarten
Die Kamera speichert die Aufnahmen auf einer SD- (Secure Digital), bzw. SDHC (-High Capacity), bzw. SDXC (-eXtended Capacity) Karte. SD/SDHC/SDXC-Speicherkarten gibt es von verschiedenen Anbietern und mit unterschiedlicher Kapazität und Schreib-/Lese-Geschwindigkeit. Insbesondere solche hoher Kapazität und Schreib-/Lese-Geschwindigkeit ermöglichen eine schnelle Aufzeichnung und Wiedergabe. Die Karten besitzen einen Schreibschutz-Schalter, mit dem sie gegen unbeabsichtigte Speicherungen und Löschungen gesperrt werden können. Dieser Schalter ist als Schieber auf der nicht abgeschrägten Seite der Karte ausgeführt; in seiner unteren, mit LOCK gekennzeichneten Stellung sind die auf der Karte vorhandenen Daten gesichert.
Hinweise:
- Berühren Sie die Kontakte der Speicherkarte nicht.
- Das Angebot an SD/SDHC/SDXC-Karten ist zu groß, als dass die Leica Camera AG sämtliche erhältlichen Typen vollständig auf Kompatibilität und Qualität prüfen könnte. Eine Beschädigung von Kamera oder Karte ist zwar in aller Regel nicht zu erwarten, da jedoch insbesondere sogenannte „No-Name“-Karten teilweise nicht die SD-/SDHC-/SDXC-Standards einhalten, kann die Leica Camera AG keine Funktionsgarantie übernehmen.
- Falls sich die Speicherkarte nicht einsetzen lässt, überprüfen Sie ihre korrekte Ausrichtung.
- Da elektromagnetische Felder, elektrostatische Aufladung, sowie Defekte an Kamera und Karte zur Beschädigung oder Verlust der Daten auf der Speicherkarte führen können, empfiehlt es sich, die Daten auch auf einen Rechner zu überspielen und dort zu speichern (s. S. 36).
- Aus dem gleichen Grund empfiehlt es sich, die Karte grundsätzlich in einem antistatischen Behälter aufzubewahren.
Bodendeckel schließen

Grundsätzlich gilt: Die meisten Leica M-Objektive können verwendet werden. Einzelheiten zu den wenigen Ausnahmen und Einschränkungen entnehmen Sie bitte folgenden Anmerkungen.
Die Verwendung ist unabhängig von der Objektiv-Ausstattung – ob mit oder ohne 6-bit Kodierung im Bajonett.
Auch ohne diese zusätzliche Ausstattung, d.h. bei der Verwendung von Leica M-Objektiven ohne Kennung, wird Ihnen die Kamera in den meisten Fällen gute Aufnahmen liefern.

- Summicron 1:2/50mm mit Naheinstellung.
- Elmar 1:4/90mm mit versenkbarem Tubus (Herstellungszeitraum 1954-1968)
- Manche Exemplare des Summilux-M 1.4/35mm (nicht asphärisch, Herstellungszeitraum 1961-1995, Made in Canada) lassen sich nicht an die Kamera ansetzen, bzw. nicht bis unendlich fokussieren. Die Leica Customer Care-Abteilung kann diese Objektive so modifi zieren, dass sie sich auch an der Kamera verwenden lassen.
- Verwendbar, aber Gefahr der Kamera-, bzw. Objektiv-Beschädigung: Objektive mit versenkbarem Tubus können ausschließlich mit ausgezogenem Tubus verwendet werden, d.h. ihr Tubus darf an der Kamera keinesfalls versenkt werden. Dies gilt nicht für das aktuelle Makro-Elmar-M 1:4/90mm, dessen Tubus selbst im versenkten Zustand nicht in die Kamera hineinragt, und infolgedessen uneingeschränkt eingesetzt werden kann.
• Eingeschränkt verwendbar
Bei der Verwendung des Messsuchers der Kamera kann trotz dessen Präzision exaktes Fokussieren mit 135mm-Objektiven bei offener Blende auf Grund der sehr geringen Schärfentiefe nicht garantiert werden. Daher wird Abblenden um mind. 2 Stufen empfohlen.
- Verwendbar, aber von der Belichtungsmessung ausgenommen
- Super-Angulon-M 1:4/21mm
- Super-Angulon-M 1:3,4/21mm
- Elmarit-M 1:2,8/28mm mit Fabr.-Nr. unter 2 314 921.
Hinweise:
- Die Leica Customer Care-Abteilung kann viele Leica M-Objektive mit der 6-bit Kodierung nachrüsten. (Adresse, s. S. 62).
- Bei der Verwendung des Leica Tri-Elmar-M 1:4/16-18-21mm ASPH. wird die eingestellte Brennweite nicht auf das Kameragehäuse übertragen, und daher auch nicht im EXIF-Datensatz der Aufnahmen aufgeführt.
- Das Leica Tri-Elmar -M 1:4/28-35-50mm ASPH. besitzt dagegen die für die Einspiegelung der passenden Leuchtrahmen im Sucher notwendige mechanische Übertragung der eingestellten Brennweite in die Kamera, die von der Kameraelektronik abgetastet und zur Brennweiten-spezifischen Korrektur genutzt wird. Dies gilt für alle drei Varianten des Objektivs (Artikel-Nummern 11 625, 11 890 und 11 894).
Objektiv ansetzen

- Kamera ausschalten
- Objektiv am festen Ring fassen
- Roten Indexknopf des Objektives dem Entriegelungsknopf am Kameragehäuse gegenüberstellen
- Objektiv in dieser Stellung gerade einsetzen
- Eine kurze Rechtsdrehung lässt das Objektiv hör- und fühlbar einrasten.
Objektiv abnehmen

- Kamera ausschalten
- Objektiv am festen Ring fassen
- Entriegelungsknopf am Kameragehäuse niederdrücken
- Objektiv nach links drehen, bis dessen roter Indexknopf dem Entriegelungsknopf gegenübersteht
- Objektiv gerade herausnehmen
Hinweise:
- Grundsätzlich gilt: Zum Schutz vor dem Eindringen von Staub, etc. in das Kamera-Innere sollte immer ein Objektiv oder der Gehäusedeckel aufgesetzt sein.
- Aus dem gleichen Grund sollten Objektivwechsel zügig und in möglichst staubfreier Umgebung erfolgen.
- Kamera- oder Objektivrückdeckel aus Kunststoff sollten nicht in der Hosentasche aufbewahrt werden, da sie dort Staub anziehen, der beim Aufsetzen in das Kamera-Innere gelangen kann.
BEDIENUNGSELEMENTE
HAUPTSCHALTER

Die Kamera wird mit dem Hauptschalter ein- und ausgeschaltet. Er liegt unterhalb des Auslösers und ist als rastender Hebel mit drei Stellungen ausgeführt:
a. Ausgeschaltet
b. Einzelbild-Schaltung
Das Betätigen des Auslösers bewirkt jeweils nur eine Aufnahme, unabhängig davon, ob dieser gedrückt gehalten wird oder nicht.
c. Darüber hinaus dient er zur Freigabe der Uhrzeit-/Datumseingabe und der Sensor-Reinigungsfunktion (mehr dazu s. S. 24/46).
Hinweise:
• Die Betriebsbereitschaft wird beim Einschalten nach ca. 1s erreicht.
- Auch wenn der Hauptschalter nicht auf gestellt ist, wird die Kamera 2 Minuten nach der letzten Betätigung eines Bedienungselements automatisch abgeschaltet.
- Wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt oder in einer Tasche verstaut wird, sollte sie immer mit dem Hauptschalter ausgeschaltet werden. Dadurch wird jeglicher Stromverbrauch unterbunden, der auch im Stand-by Betrieb nach dem selbsttätigen Ausschalten des Belichtungsmessers und dem Erlöschen der Anzeige weiterhin erfolgt. Versehentliche Auslösungen werden auf diese Art ebenfalls verhindert.
AUSLÖSER
Der Auslöser besitzt zwei Druckstufen:
-
Niederdrücken bis zum 1. Druckpunkt
-
aktiviert Belichtungsmessung und Sucheranzeige
- speichert bei Zeitautomatik den Belichtungs-Messwert, d.h. die von der Kamera ermittelte Verschlusszeit (Näheres dazu entnehmen Sie bitte dem Abschnitt "Messwert-Speicherung" auf S. 30)
Wird der Auslöser bei dieser Druckstufe gehalten, bleibt die Anzeige an. War die Kamera vorher im Stand-by Betrieb, wird sie wieder aktiviert und die Anzeige eingeschaltet.
Nach Loslassen des Auslösers bleiben das Messsystem und die Anzeigen noch ca. 30s eingeschaltet, und es kann eine neue Messung erfolgen (Näheres dazu entnehmen Sie bitte den Abschnitten unter "Belichtungsmessung" ab S. 28).
Hinweis:
Der Auslöser bleibt gesperrt
- wenn der interne Zwischenspeicher (vorübergehend) voll ist, z.B. nach einer Serie von ≥16 Aufnahmen, oder
- falls die eingesetzte Speicherkarte und der interne Zwischenspeichen (vorübergehend) voll sind, oder
-
falls der Akku seine Leistungsgrenze erreicht hat (Kapazität, Temperatur, Alter).
-
Wird der Auslöser ganz durchgedrückt, erfolgt die Aufnahme. Die Daten werden anschließend auf die Speicherkarte übertragen.
Hinweis:
Der Auslöser sollte zur Vermeidung von Verwacklung weich – und nicht ruckartig – gedrückt werden, bis mit leisem Klicken der Verschluss abläuft.
ZEIT-EINSTELLRAD

Mit dem Zeit-Einstellrad werden die Belichtungs-Betriebsarten angewählt,
- Zeitautomatik-Betrieb durch Einstellung auf die A-Position (s. S. 29),
- Manuell-Betrieb durch Wahl einer Verschlusszeit von /1000s bis 8s, (Zwischenwerte, in ½ Stufen rastend, stehen ebenfalls zur Verfügung), sowie
- die mit dem Symbol gekennzeichnete, kürzest mögliche Synchronzeit
1 / 80s für den Blitzbetrieb (s. S. 35), und
- B für Langzeit-Belichtungen (s. S. 32).
Das Zeit-Einstellrad besitzt keinen Anschlag, d.h. es lässt sich aus jeder Position in beliebiger Richtung drehen. Es rastet bei sämtlichen gravierten Positionen und den Zwischenwerten ein. Zwischenstellungen außerhalb der Rastpositionen dürfen nicht verwendet werden.
Näheres zur Einstellung der korrekten Belichtung entnehmen Sie bitte den Abschnitten unter: "Belichtungs messung" ab S. 28.
GRUNDEINSTELLUNGEN
DATUM UND UHRZEIT EINSTELLEN
Drehen Sie den Hauptschalter im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag, d.h. so dass und beide sichtbar sind.
Die eigentliche Einstellung erfolgt allein mit der Funktionstaste und der Sucheranzeige:

Das Verfahren ist für alle fünf Werte gleich:
- Durch langes (≥1s) Drücken der Funktionstaste rufen Sie die fünf Ansichten in folgender Reihenfolge auf:
| Einstellen des Jahres: | |
| Einstellen des Monats: | |
| Einstellen des Tages: | |
| Einstellen der Stunde: | |
| Einstellen der Minute: |
- Durch kurzes Drücken der Funktionstaste innerhalb der Ansichten stellen Sie die jeweiligen Werte ein.
Hinweis:
Für die Uhrzeit steht nur das 24Std.-Format zur Verfügung.
ISO-EMPFINDLICHKEIT EINSTELLEN
Die ISO-Einstellung umfasst einen Bereich von ISO 200 – 6400 in ^1/_3 ISO-Stufen, und erlaubt damit eine bedarfsgerechte, manuelle Anpassung der Verschlusszeit-/Blendenwerte an die jeweiligen Situationen. Dazu dient die rastende Einstellscheibe auf der Rückseite der Kamera. Drehen Sie sie so, dass der Indexpunkt dem gewünschten Wert auf der Skala gegenübersteht.
Hinweis:
Insbesondere bei hohen ISO-Werten und nachträglicher Bildbearbeitung können vor allem in größeren und gleichmäßig hellen Flächen des Motivs Rauschen, sowie vertikale und horizontale Streifen sichtbar werden.
FESTE KAMERA-EINSTELLUNGEN
Diese Kamera speichert die Bilddaten im unkomprimierten DNG-Format. Als Farbraum wird Adobe® RGB genutzt. Der Weißabgleich erfolgt automatisch.
DER LEUCHTRAHMEN-MESSSUCHER
Der Leuchtrahmen-Messsucher der Kamera ist nicht nur ein besonders hochwertiger, großer, brillanter und heller Sucher, sondern auch ein mit dem Objektiv gekuppelter, sehr präziser Entfernungsmesser. Er weist einen Vergrößerungsfaktor von 0,68x auf. Die Leuchtrahmen werden durch LEDs weiß beleuchtet.
Die Leuchtrahmen sind mit der Entfernungseinstellung so gekuppelt, dass die Parallaxe – der Versatz zwischen der Objektiv- und der Sucherachse – automatisch ausgeglichen wird. Bei Entfernungen unterhalb 2m erfasst der Sensor geringfügig weniger als die Innenkanten der Leuchtrahmen anzeigen, bei Entfernungen darüber geringfügig mehr (siehe die nebenstehenden Grafi k). Diese geringen, in der Praxis selten ausschlaggebenden Abweichungen sind Prinzip-bedingt:
Leuchtrahmen einer Sucherkamera müssen auf die Bildwinkel der jeweiligen Objektiv-Brennweiten abgestimmt werden. Die Nenn-Bildwinkel verändern sich jedoch leicht beim Fokussieren – bedingt durch den sich dabei verändernden Auszug, d.h. durch den Abstand des optischen Systems von der Sensorebene. Ist die eingestellte Entfernung kleiner als unendlich (und entsprechend der Auszug größer), wird auch der tatsächliche Bildwinkel kleiner – das Objektiv erfasst weniger des Motivs. Zudem sind die Bildwinkel-Unterschiede bei längeren Brennweiten in Folge des dort größeren Auszugs tendenziell ebenfalls größer. In der Mitte des Sucherfeldes liegt das rechteckige Entfernungs-Messfeld, das heller als das umliegende Bildfeld ist. Wenn der Belichtungsmesser eingeschaltet ist, erscheinen am unteren Rand des Sucherbildes zusätzlich die LEDs des Belichtungsmessers, bzw. das LED-Blitzsymbol.
Näheres zur Entfernungs- und Belichtungsmessung sowie zum Blitzbetrieb entnehmen Sie bitte den entsprechenden Abschnitten auf den S. 28/32.

Alle Aufnahmen und Leuchtrahmen-Positionen bezogen auf 50mm Brennweite
| A | Leuchtrahmen |
| B | Tatsächliches Bildfeld |
| Einstellung auf 0,7m: Der Sensor erfasst ca. eine Rahmen breite weniger. | |
| Einstellung auf 2m: Der Sensor erfasst exakt das von den inneren Kanten des Leuchtrahmens angezeigte Bildfeld. | |
| Einstellung auf unendlich: Der Sensor erfasst ca.1, bzw. 4 (vertikal, bzw. horizontal) Rahmenbreite(n) mehr. | |
ENTFERNUNGSMESSUNG
Mit dem Entfernungsmesser dieser Kamera lässt sich aufgrund seiner großen effektiven Messbasis sehr präzise arbeiten. Dies macht sich insbesondere bei der Verwendung von Weitwinkel-Objektiven mit ihrer relativ großen Schärfentiefe vorteilhaft bemerkbar.
Mechanische Messbasis
x Sucher-
= Effektive
(Abstand der optischen Achsen des
Vergrößerung
Messbasis
Sucher-Fensters und des Entfernungsmesser-Ausblickfensters)
69,25mm × 0,68 = ca. 47,1mm
Das Messfeld des Entfernungsmessers ist in der Mitte des Suchers als helles, scharf begrenztes Rechteck sichtbar. Die Schärfe kann nach der Mischbild- oder der Schnittbildmethode eingestellt werden:
Mischbildmethode
Bei einem Portrait z. B. das Auge mit dem Messfeld des Entfernungsmessers anvisieren und am Entfernungseinstellring des Objektivs so lange drehen, bis die Konturen im Messfeld zur Deckung gebracht sind. Danach Motiv-Ausschnitt festlegen.

Bei einer Architektur-Aufnahme z.B. die senkrechte oder eine andere klar definierte senkrechte Linie mit dem Messfeld des Entfernungsmessers anvisieren und am Entfernungseinstellring des Objektives so lange drehen, bis die Konturen der Kante bzw. Linie an den Begrenzungen des Messfeldes ohne Versatz zu sehen sind. Danach Motiv-Ausschnitt festlegen.

Bei dieser Kamera erfolgt die Belichtungsmessung für das vorhandene Umgebungslicht durch das Objektiv bei Arbeitsblende mit starker Mittenbetonung. Dabei wird das von den hellen Verschlusslamellen des ersten Verschlussvorhangs reflektierte Licht gemessen.
Die für eine korrekte Belichtung passenden Zeit-/ Blenden-Kombinationen werden von den Sucheranzeigen angegeben bzw. mit ihrer Hilfe ermittelt. Mit der Zeitautomatik wird die Blende manuell gewählt, die dazu passende Verschlusszeit bildet die Kamera dagegen selbsttätig. In dieser Betriebsart informiert eine digitale LED-Anzeige über die entstehende Verschlusszeit (z.B. 1000)
Bei manueller Einstellung beider Werte dient zum Abgleich der Belichtung eine aus drei roten LEDs bestehende Lichtwaage (▶●◀). Ist die Einstellung richtig, leuchtet nur die mittlere, runde LED.
Ein-/Ausschalten des Belichtungsmessers
Der Belichtungsmesser wird durch leichtes Niederdrücken des Auslösers bis zu seinem 1. Druckpunkt eingeschaltet, vorausgesetzt, die Kamera ist mit dem Hauptschalter eingeschaltet und das Zeit-Einstellrad steht nicht auf B. Die Messbereitschaft des Belichtungsmessers wird durch konstantes Leuchten einer der Anzeigen im Sucher signalisiert:
- bei Zeitautomatik durch die digitale LED-Anzeige der Verschlusszeit, - und bei manueller Einstellung durch einer der beiden dreieckigen LEDs, ggf. zusammen mit der mittleren, runden LED.
Wird der Auslöser wieder losgelassen, ohne den Verschluss zu aktivieren, bleibt der Belichtungsmesser noch ca. 12s lang eingeschaltet und die entsprechende(n) LED(s) leuchtet/n solange weiter.
Wenn das Zeit-Einstellrad auf B steht, ist der Belichtungsmesser abgeschaltet.
Hinweise:
- Wenn die Anzeigen erloschen sind, befindet sich die Kamera in einem „Stand-by“-Zustand.
- Bei sehr wenig Umgebungslicht, d.h. im Grenzbereich des Belichtungsmessers, kann es ca. 0,2s dauern, bis die LEDs aufleuchten.
- Ist eine korrekte Belichtung mit den zur Verfügung stehenden Verschlusszeiten bei Zeitautomatik nicht möglich, blinkt als Warnung die Verschlusszeit-Anzeige (Näheres dazu entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Zeitautomatik“ auf S. 29).
- Wird der Messbereich des Belichtungsmessers bei manueller Einstellung und sehr niedrigen Leuchtdichten unterschritten, blinkt als Warnanzeige die linke dreieckige LED. Bei Zeitautomatik wird weiterhin die Verschlusszeit angezeigt. Überschreitet die notwendige Verschlusszeit die längste mögliche von 32s, blinkt auch diese Anzeige.
- Wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt oder in einer Tasche verstaut wird, sollte sie immer mit dem Hauptschalter ausgeschaltet werden. Dadurch wird jeglicher Stromverbrauch unterbunden, der auch im Stand-by Betrieb nach dem selbsttätigen Ausschalten des Belichtungsmessers und dem Erlöschen der Anzeige weiterhin erfolgt. Versehentliche Auslösungen werden auf diese Art ebenfalls verhindert.
Die für eine korrekte Belichtung passende Verschlusszeit, bzw. die Abweichung von einer korrekten Belichtungseinstellung werden von den Sucher-Anzeigen angegeben bzw. mit ihrer Hilfe ermittelt (s. die folgenden Abschnitte).
DIE BELICHTUNGS-BETRIEBSARTEN
Die Kamera bietet zwei Belichtungs-Betriebsarten: Zeitautomatik oder manuelle Einstellung. Je nach Motiv, Situation und individueller Neigung kann so gewählt werden zwischen
- der gewohnten „Halb-Automatik“, oder
- der festen Vorgabe von Verschlusszeit und Blende.
ZEITAUTOMATIK
Ist das Zeit-Einstellrad in der A-Position, bildet die Elektronik der Kamera die passende Verschlusszeit automatisch und stufenlos im Bereich von
^1/_4000 s bis 60s, und zwar je nach eingestellter Empfindlichkeit, gemessener Helligkeit und der manuell gewählten Blende. Die ermittelte Verschlusszeit wird zur besseren Übersicht in halben Stufen angezeigt.
Bei längeren Verschlusszeiten als 2s wird nach der Auslösung in der Anzeige die verbleibende Belichtungszeit in Sekunden zurückgezählt. Die tatsächlich ermittelte, und stufenlos gesteuerte Belichtungszeit kann jedoch von der halbstufigen angezeigten abweichen: Wenn z.B. vor dem Auslösen 16 (als nächstgelegener Wert) in der Anzeige zu sehen ist, die ermittelte Belichtungszeit jedoch länger ist, kann das Zurückzählen nach dem Auslösen auch mit 19 beginnen.
Bei extremen Lichtverhältnissen kann die Belichtungsmessung unter Verrechnung aller Parameter Verschlusszeiten ergeben, die außerhalb seines Arbeitsbereichs liegen, d.h. Helligkeitswerte, die kürzere Belichtungen als
^1 /4000s oder längere als 60s erfordern würden. In solchen Fällen werden die genannten Minimal-, bzw. Maximal-Verschlusszeiten dennoch verwendet und im Sucher blinken als Warnung diese Werte.
Hinweise:
- Wie im Zusammenhang mit der ISO-Einstellung auf S. 25 beschrieben, macht sich bei der Verwendung höherer Empfindlichkeiten, und insbesondere in gleichmäßigen, dunklen Flächen mehr oder weniger Bildrauschen bemerkbar. Zur Verringerung dieser störenden Erscheinung erstellt die Kamera selbsttätig nach Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten und hohen ISO-Werten eine zweite, „Schwarzaufnahme“ (gegen den geschlossenen Verschluss). Das bei dieser Parallel-Aufnahme gemessene Rauschen wird dann rechnerisch vom Datensatz der eigentlichen Aufnahme „abgezogen“. Diese Verdopplung der „Belichtungs“-Zeit muss bei Langzeit-Belichtungen berücksichtigt werden. Die Kamera sollte währenddessen nicht abgeschaltet werden.
- Falls Sie eine dunklere oder hellere Wiedergabe des Motivs wünschen, empfiehlt es sich die Belichtung manuell einzustellen (s. S. 30).
MESSWERTSPEICHERUNG
Oft sollen wichtige Motivteile aus gestalterischen Gründen außerhalb der Bildmitte angeordnet sein, und gelegentlich sind diese wichtigen Motivteile auch überdurchschnittlich hell oder dunkel. Die mitten betonte Messung erfasst jedoch im Wesentlichen nur, bzw. ausschließlich einen Bereich in der Bildmitte und sind auf einen mittleren Grauwert geeicht.
Motive und Situationen der oben beschriebenen Art können auch innerhalb der Zeitautomatik sehr einfach mit der Messwert speicherung bewältigt werden.
Einsetzen der Funktion
- Visieren Sie das wichtige Motivteil an, bzw. ersatzweise ein anderes, durchschnittlich helles Detail.
- Durch Niederdrücken des Auslösers bis zum 1. Druckpunkt erfolgen Messung und Speicherung. Solange der Druckpunkt gehalten wird, erscheint zur Bestätigung im Sucher ein kleiner roter Punkt oben in der Ziffernzeile und die Zeitangabe verändert sich auch bei veränderten Helligkeitsverhältnissen nicht mehr.
- Bei weiterhin gedrückt gehaltenem Auslöser wird die Kamera dann auf den endgültigen Bildausschnitt geschwenkt,
- und kann dann mit der ursprünglich ermittelten Belichtung ausgelöst werden.
Eine Veränderung der Blendeneinstellung nach erfolgter Messwertspeicherung bewirkt keine Anpassung der Verschlusszeit, d.h. es würde zu einer Fehlbelichtung führen. Die Speicherung wird aufgehoben, wenn der Finger vom Druckpunkt des Auslösers genommen wird.
MANUELLE EINSTELLUNG DER BELICHTUNG
Soll die Belichtungseinstellung vollständig manuell erfolgen, muss das Zeit-Einstellrad bei einer der gravierten Verschlusszeiten oder einem der Zwischenwerte eingerastet sein.
Dann
- den Belichtungsmesser einschalten und
- durch Drehen am Zeit-Einstellrad und /oder Blenden-Einstellring des Objektives – jeweils in die von der aufleuchtenden, dreieckigen LED gezeigten Richtung – die runde LED alleine zum Leuchten bringen.
Neben der für eine richtige Belichtung nötigen Drehrichtung von Zeit-Einstellrad und Blendeneinstellring, zeigen die drei LEDs der Lichtwaage auf die folgende Art Unter- und Über-, sowie die korrekte Belichtung an:
Unterbelichtung von mindestens einer Blenden-Stufe; Drehung nach rechts nötig
Unterbelichtung von 1/2 Blenden-Stufe; Drehung nach rechts nötig
Richtige Belichtung
Überbelichtung von ^1/_2 Blenden-Stufe; Drehung nach links nötig
Überbelichtung von mindestens einer Blenden-Stufe; Drehung nach links nötig
Hinweis:
Bei längeren Verschlusszeiten als 2s wird nach der Auslösung in der Anzeige die verbleibende Belichtungszeit in Sekunden zurückgezählt.
DIE B-EINSTELLUNG
Mit der B-Einstellung, bei der der Verschluss solange geöffnet bleibt, wie der Auslöser gedrückt gehalten wird (bis maximal 60s; abhängig von der ISO-Einstellung).
Der Belichtungsmesser bleibt in beiden Fällen ausgeschaltet, nach der Auslösung zählt die digitale Ziffernanzeige im Sucher jedoch zur Orientierung die abgelaufene Belichtungszeit in Sekunden mit.
Hinweise:
- Bei langen Belichtungszeiten kann es zu sehr starkem Bildrauschen kommen.
- Zur Verringerung dieser störenden Erscheinung erstellt diese Kamera selbsttätig nach Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten (ca. ab 1/30 s,) eine zweite, „Schwarzaufnahme“ (gegen den geschlossenen Verschluss). Das bei dieser Parallel-Aufnahme gemessene Rauschen wird dann rechnerisch vom Datensatz der eigentlichen Aufnahme „abgezogen“.
- Diese Verdopplung der „Belichtungs“-Zeit muss bei Langzeit-Belichtungen berücksichtigt werden. Die Kamera sollte währenddessen nicht abgeschaltet werden.
ÜBER- UND UNTERSCHREITEN DES MESSBEREICHS
Wird der Messbereich des Belichtungsmessers bei manueller Ein stellung und sehr niedrigen Leuchtdichten unterschritten, blinkt im Sucher als Warnanzeige die linke dreieckige LED ( ), entsprechend bei zu hohen Leuchtdichten die rechte ( ) Bei Zeilautomatik wird weiterhin die Verschlusszeit angezeigt. Unter-, oder überschreitet die notwendige Verschlusszeit die längste mögliche von 60s, bzw. die kürzeste mögliche von ^1/_4000 s, blinken auch diese Anzeigen. Da die Belichtungsmessung mit Arbeitsblende erfolgt, kann dieser Zustand auch durch Abblenden des Objektivs entstehen. Der Belichtungs messer bleibt – auch bei unterschrittenem Messbereich – noch ca. 30s nach dem Loslassen des Auslösers eingeschaltet. Verbessern sich in diesem Zeitraum (z.B. durch Änderung des Motivausschnitts oder durch Öffnen der Blende) die Lichtverhältnisse, geht die LED- Anzeige von Blinken in konstantes Leuchten über und zeigt damit Messbereitschaft an.
BLITZBETRIEB
Die Kamera ermittelt die erforderliche Blitzleistung durch Zündung eines oder mehrerer Messblitze Sekundenbruchteile vor der eigentlichen Aufnahme. Unmittelbar danach, beim Beginn der Belichtung, wird der Hauptblitz gezündet. Alle Faktoren, welche die Belichtung beeinflussen (z.B. Aufnahmefilter und Änderungen der Blenden-Einstellung) werden automatisch berücksichtigt.
VERWENDBARE BLITZGERÄTE
Folgende Blitzgeräte erlauben an der Kamera sämtliche in dieser Anleitung beschriebenen Funktionen einschließlich der TTL-Blitzmessung:
- Das System-Blitzgerät Leica SF 58. Mit einer maximalen Leitzahl von 58 (bei 105mm-Einstellung), einem automatisch (mit codierten Leica M-Objektiven, s. S. 17) gesteuerten Zoom-Reflektor, automatischer Kurzzeit-Synchronisation mit kürzeren Verschlusszeiten als ^1/180 S für HSS-Blitzen (s. S. 35), einem wahlweise zuschaltbaren Zweit-Reflektor, sowie vielen weiteren Funktionen ist es ebenso leistungsstark wie vielseitig, und dennoch sehr einfach zu bedienen.
- Das Systemblitzgerät Leica SF 26 ist mit seinen kompakten Abmessungen und seinem auf die Kamera abgestimmten Design besonders geeignet. Es zeichnet sich zudem auch durch einfachste Bedienung aus.
- Blitzgeräte, die über die technischen Voraussetzungen einer System-Camera-Adaption (SCA) des Systems 3000 verfügen, mit dem Adapter SCA-3502-M5 ausgerüstet sind.
Es können aber auch andere, handelsübliche Aufsatz-Blitzgeräte mit Norm-Blitzfuß und positivem Mittenkontakt eingesetzt und über den Mittenkontakt (X-Kontakt) gezündet werden.
AUFSETZEN DES BLITZGERÄTS
Vor dem Aufsetzen eines Blitzgeräts in den Zubehörschuh der Kamera muss – die Abdeckung, die den Zubehörschuh bei Nichtgebrauch schützt, nach hinten abgezogen werden, und – Kamera und Blitzgerät ausgeschaltet werden.
Beim Aufsetzen sollte darauf geachtet werden, dass sein Fuß ganz in den Zubehörschuh eingeschoben, und, falls vorhanden, mit der Klemm-Mutter gegen versehentliches Herausfallen gesichert wird. Dies ist insbesondere bei Blitzgeräten mit zusätzlichen Steuer- und Signalkontakten schon deshalb wichtig, weil Veränderungen ihrer Position im Zubehörschuh die erforderlichen Kontakte unterbrechen, und dadurch Fehlfunktionen verursachen können.
BLITZ-BELICHTUNGSTEUERUNG
Der vollautomatische, d.h. von der Kamera gesteuerte Blitzbetrieb steht mit der Kamera mit den im vorangegangenen Abschnitt aufgeführten, systemkompatiblen Blitzgeräten, und bei beiden Belichtungs-Betriebsarten, Zeitautomatik A und manueller Einstellung zur Verfügung.
Zusätzlich ist bei beiden Belichtungs-Betriebsarten eine automatische Aufhell-Steuerung in Betrieb. Dabei wird, um stets ein ausgewogenes Verhältnis von Blitz- und vorhandenem Licht sicher zu stellen, die Blitzleistung bei zunehmender Helligkeit ggf. um bis zu 1^2/3 EV verringert. Wenn allerdings die vorhandene Helligkeit selbst mit der kürzesten möglichen Blitz-Synchronzeit, ^1/180 s, bereits eine Überbelichtung zur Folge hätte, wird ein nicht HSS-taugliches Blitzgerät bei Zeitautomatik nicht ausgelöst. In solchen Fällen wird die Verschlusszeit entsprechend des Umgebungslichts gesteuert und im Sucher angezeigt.
Zusätzlich übermittelt die Kamera die eingestellte Empfindlichkeit an das Blitzgerät. Damit kann das Blitzgerät, sofern es solche Anzeigen besitzt und sofern die am Objektiv gewählte Blende manuell auch am Blitzgerät eingegeben wird, seine Reichweiten-Angabe automatisch entsprechend nachführen. Die Empfindlichkeits-Einstellung kann bei systemkonformen Blitzgeräten nicht vom Blitzgerät aus beeinflusst werden, da sie bereits von der Kamera übertragen wird.
Hinweise:
- Studioblitzanlagen haben ggf. eine sehr lange Abbrenndauer. Es kann deshalb evtl. bei deren Verwendung sinnvoll sein, eine längere Verschlusszeit als ^1/_180 s zu wählen.
- Gleiches gilt für Funk-gesteuerte Blitz-Auslöser beim „entfesselten Blitzen“, da sie durch ihre Funkübertragung ein Zeitverzögerung verursachen können.
- Die in den folgenden Abschnitten beschriebenen Einstellungen und Funktionsweisen beziehen sich ausschließlich auf solche, die mit dieser Kamera und systemkompatiblen Blitzgeräten zur Verfügung stehen.
- Näheres zum Blitzbetrieb, insbesondere mit anderen, nicht speziell auf diese Kamera abgestimmten Blitzgeräten, sowie zu den unterschiedlichen Betriebsarten der Blitzgeräte entnehmen Sie bitte der jeweiligen Anleitung.
Die Einstellungen für den von der Kamera gesteuerten, automatischen Blitzbetrieb
Nachdem das verwendete Blitzgerät eingeschaltet und auf die Betriebsart für Leitzahlsteuerung (z.B. TTL oder GNC = Guide Number Control) gestellt wurde, muss dazu an der Kamera:
- vor jeder Blitz-Aufnahme zunächst die Belichtungsmessung durch leichtes Niederdrücken des Auslösers eingeschaltet werden, d.h. die Anzeige im Sucher muss auf die Angabe der Verschlusszeitwerte oder die Lichtwaage umgeschaltet haben. Sollte dies durch zu schnelles, vollständiges Durchdrücken des Auslösers in einem Zug versäumt werden, wird das Blitzgerät ggf. nicht gezündet.
- das Zeit-Einstellrad auf A, auf die Blitz-Synchronzeit (1/180s), oder eine längere Verschlusszeit (auch B) eingestellt werden. In der Betriebsart Zeitautomatik bestimmt die Kamera die Verschlußzeit entsprechend des Umgebungslichtes, begrenzt aber lange Verschlußzeiten entsprechend der 1/Brennweiten-Regel um Verwacklungen zu verringern.
- die gewünschte, bzw. die für die jeweilige Entfernung zum Motiv erforderliche Blende eingestellt werden.
Hinweis:
Wenn die automatisch gesteuerte oder manuell eingestellte Verschlusszeit kürzer als ^/_180 s ist, wird der Blitz nicht ausgelöst, es sei denn, das Blitzgerät ist HSS-tauglich (s. S. 35).
Die Blitzbelichtungs-Kontrollanzeigen im Sucher mit systemkonformen Blitzgeräten
Im Sucher dient eine blitzförmige LED zur Rückmeldung und Anzeige verschiedener Betriebszustände. Diese LED erscheint gemeinsam mit den in den entsprechenden Abschnitten beschriebenen Anzeigen für die Belichtungsmessung des vorhandenen Lichts.
Bei automatischem Blitzbetrieb
(Blitzgerät auf Leitzahlsteuerung oder TTL eingestellt)
- erscheint trotz eingeschaltetem und betriebsbereitem Blitzgerät nicht: An der Kamera ist manuell eine kürzere Verschlusszeit als 1/_10 s eingestellt, und das angeschlossene Blitzgerät ist nicht HSS-tauglich. In solchen Fällen zündet die Kamera auch ein einge schaltetes und betriebsbereites Blitzgerät nicht.
- blinkt vor der Aufnahme langsam (mit 2Hz): Das Blitzgerät ist noch nicht betriebsbereit
• leuchtet vor der Aufnahme: Das Blitzgerät ist betriebsbereit - leuchtet nach dem Auslösen ununterbrochen weiter, die rest lichen Anzeigen sind jedoch erloschen: Die Blitz-Belichtung war in Ordnung, die Blitz-Bereitschaft besteht weiter.
- blinkt nach dem Auslösen schnell (mit 4Hz), die restlichen Anzeigen sind jedoch erloschen: Die Blitz-Belichtung war in Ordnung, die Bereitschaft ist jedoch noch nicht wieder hergestellt.
- erlischt zusammen mit den restlichen Anzeigen nach dem Auslösen: Unterbelichtung, z.B. durch eine für das Motiv zu klein gewählte Blende. Ist am Blitzgerät eine Teillicht-Leistungsstufe eingestellt, kann es aufgrund der geringeren abgerufenen Leistung trotz erloschener Blitz-LED weiterhin betriebsbereit sein.
Bei Einstellung des Blitzgeräts auf Computersteuerung (A) oder manuellen Betrieb (M)
- erscheint trotz eingeschaltetem und betriebsbereitem Blitzgerät nicht: An der Kamera ist manuell eine kürzere Verschlusszeit als 1/180 s eingestellt. In solchen Fällen zündet die Kamera auch ein ein geschaltetes und betriebsbereites Blitzgerät nicht.
- blinkt vor der Aufnahme langsam (mit 2Hz):
Das Blitzgerät ist noch nicht betriebsbereit.
• leuchtet vor der Aufnahme:
Das Blitzgerät ist betriebsbereit.
LINEAR-BLITZBETRIEB (HIGH SPEED SYNCHRONIZATION)
Der vollautomatische, d.h. von der Kamera gesteuerte Linear-Blitzbetrieb steht mit der Kamera mit dem Blitzgerät Leica SF 58, mit sämtlichen Verschlusszeiten und bei Zeitautomatik sowie manueller Einstellung der Belichtung zur Verfügung. Er wird von der Kamera automatisch aktiviert, wenn die gewählte oder berechnete Verschlusszeit kürzer als die Synchronzeit ^1 / _180 s ist. Bei korrekt eingestelltem Blitzgerät erfordert diese Umschaltung kein weiteres Zutun des Fotografen.
Wichtig:
Die Reichweite beim HSS-Blitzen ist erheblich geringer als beim TTL-Blitzen.
Hinweise:
- Bei manueller Steuerung der Belichtung können ebenfalls sämtliche Verschlusszeiten bis zur Synchronzeit ^1/_180 s eingestellt werden.
- Wenn das Leica SF 58 (s. S. 32) verwendet wird und an der Kamera kürzere Verschlusszeiten als ^1/_180S eingestellt werden, schaltet das Blitzgerät automatisch auf den HSS-Betrieb um.
VERSCHIEDENES
WIEDERGABE
Die Wiedergabe Ihrer Aufnahmen erfolgt an Ihrem Rechner. Sie benötigen dazu einen mit eingebautem, bzw. angeschlossenem Karten-Lesegerät.
DATENÜBERTRAGUNG AUF EINEN RECHNER
Die Übertragung der Bilddaten auf der Speicherkarte auf einen Rechner erfolgt mit Hilfe eines Kartenlesegeräts. Es kann dazu sowohl ein im Rechner integriertes, als auch ein per USB-Kabel verbundenes, externes Lesegerät verwendet werden.
Datenstruktur auf der Speicherkarte
In den 100LEICA-, 101LEICA-, u.s.w. -Ordnern können bis zu 9999 Aufnahmen gespeichert werden.
ARBEITEN MIT ROHDATEN DNG
Für die weitere Bildbearbeitung benötigen Sie eine auf das verwendete DNG- (Digital Negative) -Format abgestimmte Software, um die gespeicherten Rohdaten in höchster Qualität zu konvertieren, beispielsweise den Rohdaten konverter Adobe Photoshop® Lightroom®. Er bietet qualitäts- optimierte Algorithmen für die digitale Farbverarbeitung, die gleichzeitig besondere Rauscharmut und erstaunliche Auflösung ermöglicht. Bei der Bearbeitung haben Sie die Möglichkeit, nachträglich Para meter wie Weißabgleich, Rauschreduktion, Gradation, Scharfzeichnung usw. einzustellen, und so ein Höchstmaß an Bildqualität zu erreichen.
Adobe® Photoshop® Lightroom®
Adobe® Photoshop® Lightroom® steht als Download kostenlos zur Verfügung, wenn Sie Ihre Kamera auf der Webseite der Leica Camera AG registrieren. Weitere Details dazu finden Sie im „Kunden bereich“ unter: www.members.leica-camera.com oder auf der Registrierkarte in der Verpackung der Kamera.
INSTALLIEREN VON FIRMWARE-UPDATES
Leica arbeitet permanent an der Weiterentwicklung und Optimierung seiner Produkte. Da sehr viele Funktionen der Kamera rein Software-gesteuert sind, können einige dieser Verbesserungen und Er weiterungen des Funktionsumfangs auch nachträglich installiert werden.
Zu diesem Zweck bietet Leica in unregelmäßigen Abständen Firmware-Updates an. Informationen zu den dadurch ggf. erfolgenden Änderungen und Ergänzungen zu den Ausführungen in dieser Anleitung finden Sie auf unserer Internet-Seite.
Eine neue Firmware können Sie von unserer Homepage downloaden und auf Ihre Kamera übertragen:
- Schalten Sie die Kamera aus und legen Sie die Karte in ein - integriertes oder mit Ihrem Rechner verbundenes - Kartenlesegerät. Formatieren Sie eine Speicherkarte.
- Laden Sie die Firmware-Datei von von unserer Internet-Seite unter dem Linknamen „UPDATES“ herunter.
- Speichern Sie die Datei *.FW auf die oberste Ebene der Karten-Ordnerstruktur.
- Entfernen Sie die Karte aus Ihrem Kartenlesegerät
- Vergewissern Sie sich, dass die Kamera ausgeschaltet ist, und legen Sie die Karte in die Kamera ein und schließen Sie den Bodendeckel.
- Halten Sie die Funktionstaste gedrückt und schalten Sie die Kamera ein.
Der Update-Vorgang beginnt. Er kann bis zu 15 Minuten benötigen.
Anzeigen
| Sucher-LED(dauerhaftes Leuchten) | Rückwand-LED | |
| Während des Vorgangs | ![]() | leuchtet |
| Nach erfolgtem Update | ![]() | erlischt |
| Akku-Kapazität zu niedrig für Update-Vorgang | ![]() | blinkt langsam |
| Update nicht möglich* | ![]() | blinkt schnell |
* z. B. weil die Kamera keine Update-Datei auf der Karte findet
DAS SYSTEMZUBEHÖR
WECHSELOBJEKTIVE
Das Leica M-System bietet die Basis für optimale Anpassung an schnelles und unauffälliges Fotografieren. Die Objektivpalette umfasst Brennweiten von 16 bis 135mm und Lichtstärken bis zu 1:0,95.
FILTER
Für die aktuellen Leica M-Objektive, die mit Norm-Filtergewinde-Größen ausgerüstet sind, stehen UVa-Filter und ein Universal Polfilter M zur Verfügung.
Hinweis:
Leica UV/IR Filter, die speziell für die Verwendung an der Leica M8 und M8.2 entwickelt wurden, sollten an dieser Kamera nicht verwendet werden, da es insbesondere mit Weitwinkelobjektiven zu Farb verschiebungen an den Bildrändern kommen kann.
UNIVERSAL WEITWINKELSUCHER M
Der Leica Universal Weitwinkelsucher M ist ein ausgesprochen praktisches Zubehör. Er kann uneingeschränkt an allen analogen und digitalen Leica M-Modellen verwendet werden und zeigt – genau wie im Sucher der Kameras – mit eingespiegelten Leuchtrahmen nach Wahl den Bildausschnitt der Weitwinkel-Brennweiten 16, 18, 21, 24 und 28mm.
Der Sucher ist mit einem Parallaxen-Ausgleich ausgestattet, sowie mit einer Libelle (Wasserwaage) zur exakt horizontalen Ausrichtung der Kamera. (Best.-Nr. 12 011).
SPIEGELSUCHER M
Für 18-, 21- und 24mm-Objektive stehen jeweils Spiegelsucher zur Verfügung. Sie zeichnen sich durch ihre besonders kompakte Konstruktion aus, sowie durch ihr helles Sucherbild. Zur Bestimmung des Bildausschnitts dienen Leuchtrahmen wie im Kamerasucher (Best.-Nr. 18mm: 12 022 schwarz, 12 023 silbern / 21mm: 12 024 schwarz, 12 025 silbern / 24mm: 12 026 schwarz, 12 027 silbern).
SUCHERLUPEN M 1.25x UND M 1.4x
Die Leica Sucherlupen M 1.25x und M 1.4x erleichtern die Bildgestaltung bei der Verwendung von Brennweiten ab 35mm erheblich. Sie können an allen Leica M- Modellen verwendet werden und vergrößern den mittleren Bereich des Sucherbildes: Der 0,68x-Sucher dieser Kamera bekommt mit der Lupe 1.25x eine 0,85-fache Vergrößerung, mit der Lupe 1.4x eine 0.95-fache Vergrößerung.
Zur Sicherung gegen Verlust dient ein Sicherungskettchen mit Schnappverschlüssen, mit denen der Sucher am Befestigungsring des Trag riemens eingehängt werden kann.
Die Sucherlupen werden in einem Lederköcher geliefert. Eine Schlaufe am Köcher ermöglicht es, die Sucherlupe einsatzbereit und geschützt am Tragriemen der Kamera aufzubewahren.
(Best.-Nr. 12 004 M 1.25x, 12 006 M 1.4x)
KORREKTIONSLINSEN
Zur optimalen Anpassung des Auges an den Sucher der Kamera bieten wir Korrektionslinsen in folgenden Plus- oder Minus-Dioptrienwerten (sphärisch) an: ±0,5/1/1,5/2/3.
BLITZGERÄTE
Das System-Blitzgerät Leica SF 58 ist mit einer maximalen Leitzahl von 58 (bei 105mm-Einstellung), einem automatisch (mit codierten Leica M-Objektiven, s. S. 17) gesteuerten Zoom-Reflektor, einem wahlweise zuschaltbaren Zweit-Reflektor, automatischer Kurzzeit-Synchronisation mit kürzeren Verschlusszeiten als ^1/_180 s für HSS-Blitzen, sowie vielen weiteren Funktionen ebenso leistungsstark wie vielseitig, und dennoch sehr einfach zu bedienen. Das Systemblitzgerät Leica SF 26 ist mit seinen kompakten Ab messungen und seinem auf die Kamera abgestimmten Design besonders geeignet. Es zeichnet sich zudem durch einfachste Bedienung aus. (SF 58: Best.-Nr. 14 488 / SF 26: Best.-Nr. 16 767)
TASCHEN
Für umfangreiche Kameraausrüstungen bietet sich die klassische Billingham Kombinationstasche aus wasserdichtem Gewebe an. Sie beherbergt entweder zwei Gehäuse mit zwei Objektiven oder eines mit drei Objektiven. Selbst für große Objektive ist genügend Platz. Ein Reißverschlussfach bietet zusätzlich Platz für einen Blitz Leica SF 26 sowie für weitere Accessoires. (Best.-Nr. 14 854 schwarz, 14 855 khaki)
ERSATZTEILE Best.-Nr.
| Gehäusedeckel 420-245.047-000 | |
| Zubehörschuh-Abdeckung 420-245.001-060 | |
| Bodendeckel 420-245.050-000 | |
| Protektor mit Tragriemen 439-612.109-000 | |
| Objektiv-Frontdeckel 422-502.140-000 | |
| Objektiv-Rückdeckel 422-501.006-000 | |
| Gewinde-Schutzring 421-037.001-015 | |
| Gegenlichtblende 422-700.028-000 | |
| Li-ion Akku BP-SCL2 14 499 | |
| Ladegerät BC-SCL2(m. EU/USA Netzkabeln, KFZ-Ladekabel) | 14 494 |
| Netzkabel für AUS und UK 14 422 und 14 421 |
LEICA SUMMILUX-M 1:1,4/35MM ASPH. EDITION „LEICA 60”
BESONDERE EIGENSCHAFTEN
Die an den Namen angefügte Abkürzung „ASPH.“ macht auf eine asphärische Linsenfläche aufmerksam, die dem optischen System eine unübertroffene Abbildungsleistung vermittelt. Bereits bei voller Öffnung zeigt das Leica Summilux-M 1:1,4/35mm ASPH. besonders hervorzuhebende Leistungsmerkmale, die für kompakte 35mm-Objektive ohne Beispiel sind: Hohen Kontrast, ausge zeichnete Detailwiedergabe im gesamten Bildfeld, gute Bildfeldebnung und die ab Blende 2 nahezu völlige Komafreiheit. Durch Abblenden wird diese exzellente Abbil dungsleistung kaum noch gesteigert. Die geringe tonnenförmige Ver zeichnung ist für die fotografische Praxis in der Regel bedeutungslos. Wie jedes optische System zeigt auch das Leica Summilux-M 1:1,4/35mm ASPH. eine systembedingte Vignet tierung. Dieser Lichtabfall zu den Bildecken hin wird besonders bei knapper Belichtung und gleichmäßig hellem Bildfeld (z.B. mit Format füllender Hauswand oder blauem Himmel) sichtbar. Die Vignettierung ist bei voller Öffnung sehr gering und ab Blende 4 praktisch nicht mehr vorhanden. Bei Anwendung an den digitalen M-Modellen kann diese Vignettierung durch eine Kamerainterne Kompensation auf Wunsch zusätzlich reduziert werden.
Wie bei allen hochlichtstarken Objektiven kann bei voller Blendenöffnung ein violetter Farb saum an extremen Hell/Dunkel Übergängen im Bild (z. B. Scheinwerfer, Gegenlichtsituationen etc.) auftreten. Dieser sogenannte Farblängsfehler ist systembedingt und lässt sich durch Ab blenden um 2-3 Blendenstufen beseitigen. Wird mit dem DNG-Format fotografiert, erlauben viele Rohdaten-Konverter (wie z. B. Adobe ^® Lightroom ^® ) auch eine nachträgliche Beseitigung dieses Effekts.
Von den insgesamt 9 Linsen – darunter 5 aus hoch brechenden Glas sorten – bilden die hinteren 5 ein „Floating Element“, das beim Fokussieren unabhängig von den anderen 4 bewegt wird. Dies kommt insbesondere der Kontrastwiedergabe im Nahbereich zugute.
Fazit: Das Leica Summilux-M 1:1,4/35mm ASPH. ist dank seiner Leistungscharakteristik ebenso für Fern- wie für Nahaufnahmen einsetzbar, es ist gleicher maßen für die Digital- wie die Analogfotografie geeignet, und kann somit als uni verselles Weitwinkelobjektiv vielseitig genutzt werden.
AUFBAU DER LEICA M-OBJEKTIVE
Alle Leica M-Objektive weisen im Prinzip den gleichen äußeren Aufbau auf: es gibt einen Blenden-Einstellring (6), einen Einstellring für die Entfernung (11) und einen feststehenden Ring (5) mit Index für die Entfernungs einstellung (5a), einer Schärfentiefe-Skala (5b), sowie einem Indexknopf für den Objektivwechsel (5c). Darüber hinaus befindet sich an der vorderen Fassung des Leica Summilux-M 1:1,4/35mm ASPH. ein Außengewinde (7) zur Befestigung der Gegenlichtblende.
Im Bajonettflansch befindet sich eine 6-Bit Strichcode-Objektivkennung, die dem Kameragehäuse Objektivdaten übermittelt. Diese dienen dem Abgleich mit dem Be lichtungs-Messsystem digitaler Leica M-Modelle, sowie zur Objektivtyp-be zogenen Optimierung der Bilddaten.
SCHARFEINSTELLUNG
Das Einstellen der Schärfe erfolgt durch Drehen des Entfernungs-Einstellrings (11). Der Fingergriff (11a) gewährleistet dabei schnelles und bequemes Arbeiten.
SCHÄRFENTIEFE-SKALA
Die Skala (5b) auf dem feststehenden Ring (5) zeigt den Bereich der Schärfentiefe für die jeweils eingestellte Entfernung an. Abgelesen wird dabei jeweils an den entsprechenden, mit den Blendenwerten gekennzeichneten, senkrechten Linien abschnitten.
GEGENLICHTBLENDE
Zum Lieferumfang des Objektivs gehört eine aufschraubbare Gegenlichtblende (10).
Zum Ansetzen muss vorher der Gewinde-Schutzring (8) abgeschraubt werden (gegen den Uhrzeigersinn). Die Gegenlichtblende wird dann bis zum Anschlag auf geschraubt (im Uhrzeigersinn). Die spezielle Ausführung ihres Gewindes und das der Objektiv-Frontfassung (7) – mit An schlag – stellt die korrekte Ausrichtung der Gegenlichtblende sicher. Damit ist gewährleistet, dass die Strahlengänge des Objektivs und des Entfernungsmessers nicht beschnitten- d.h. Vignettierung in der Abbildung und Abschattungen im Mess feld des Entfernungsmessers vermieden werden.
Solange die Kamera fotografierbereit getragen und benutzt wird, sollte die Gegen lichtblende immer aufgesetzt bleiben. Sie schützt wirksam gegen Kontrast minderndes Nebenlicht, aber auch gegen Beschädigungen und Verschmutzungen der Frontlinse, wie z.B. durch versehentliche Fingerabdrücke.
Hinweis:
Die Gegenlichtblende muss stets bis zum Anschlag aufgeschraubt werden.
FILTER
Am Leica Summilux-M 1:1,4/35mm ASPH. können Einschraubfilter E46 ver wendet werden. Von Leica ist ein entsprechendes UVa-Filter erhältlich. Das Universal-Polfilter ist ebenfalls verwendbar. Die Möglichkeit, das Filter vor den Sucher zu schwenken, erlaubt die Kontrolle der Wirkung durch den Kamerasucher ohne weitere Einstellungen.
ZUBEHÖR Best.-Nr.
| Leica Filter UVa E46 13 005 | |
| Leica Universal-Polfilter 13 356 |
ERSATZTEILE* Best.-Nr.
| Vorderdeckel 422-502.140-000 | |
| Rückdeckel 422-501.006-000 | |
| Gewinde-Schutzring 421-037.001-015 | |
| Gegenlichtblende 422-700.028-000 |
* wegen begrenztem Vorrat ggf. nicht lieferbar
SICHERHEITS- UND PFLEGEHINWEISE
ALLGEMEINE VORSICHTSMASSNAHMEN
- Verwenden Sie Ihre Kamera nicht in der unmittelbaren Nähe von Geräten mit starken Magnetfeldern sowie elektrostatischen oder elektromagnetischen Feldern (wie z.B. Induktions-Öfen, Mikrowellen-Herden, TV- oder Computermonitoren, Videospiel-Konsolen, Handys, Funkgeräten).
- Wenn Sie die Kamera auf einen Fernseher stellen oder in seiner unmittelbaren Nähe betreiben, könnte sein Magnetfeld Bildaufzeichnungen stören.
• Das gleiche gilt für die Verwendung in der Nähe von Handys. - Starke Magnetfelder, z.B. die von Lautsprechern oder großen Elektromotoren können die gespeicherten Daten beschädigen, bzw. die Aufnahmen stören.
- Verwenden Sie die Kamera nicht in der unmittelbaren Nähe von Radio-sendern oder Hochspannungsleitungen. Deren elektromagnetische Felder können die Bildaufzeichnungen ebenfalls stören.
- Sollte die Kamera durch die Einwirkung von elektromagnetischen Feldern fehlerhaft arbeiten, schalten Sie sie aus, nehmen Sie den Akku heraus und schalten Sie sie wieder ein.
- Schützen sie die Kamera vor dem Kontakt mit Insektensprays und anderen aggressiven Chemikalien. Benzin, Verdünner und Alkohol dürfen ebenfalls nicht zur Reinigung verwendet werden.
- Bestimmte Chemikalien und Flüssigkeiten können das Gehäuse der Kamera, bzw. die Oberflächenbeschichtung beschädigen.
-
Da Gummi und Kunststoffe manchmal aggressive Chemikalien ausdünsten, sollten sie nicht länger mit der Kamera in Kontakt bleiben.
-
Stellen Sie sicher, dass Sand oder Staub nicht in die Kamera eindringen können, z.B. am Strand. Sand und Staub können Kamera und Speicherkarte beschädigen. Achten Sie insbesondere beim Wechseln der Objektive und Einsetzen und Herausnehmen der Karte darauf.
- Stellen Sie sicher, dass kein Wasser in die Kamera eindringen kann, z.B. bei Schnee, Regen, oder am Strand. Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen und sogar unwiderrufliche Schäden an der Kamera und Speicherkarte verursachen.
- Stellen Sie sicher, dass die Zubehörschuh-Abdeckung immer aufgesetzt ist, wenn kein Zubehör verwendet wird (wie z. B. ein Blitzgerät).
- Falls Salzwasserspritzer auf die Kamera gelangen, befeuchten Sie ein weiches Tuch zunächst mit Leitungswasser, wringen es gründlich aus und wischen die Kamera damit ab. Anschließend mit einem trockenen Tuch gründlich nachwischen.
SENSOR
- Höhenstrahlung (z.B. bei Flügen) kann Pixeldefekte verursachen.
KONDENSATIONSFEUCHTIGKEIT
- Falls sich Kondensationsfeuchtigkeit auf oder in der Kamera gebildet hat, sollten Sie sie ausschalten und für etwa 1 Std. bei Raumtemperatur liegen lassen. Haben sich Raum- und Kameratemperatur angeglichen, verschwindet die Kondensationsfeuchtigkeit von selbst.
PFLEGEHINWEISE
Da jede Verschmutzung gleichzeitig Nährboden für Mikroorganismen darstellt, ist die Ausrüstung sorgfältig sauber zu halten.
FÜR DIE KAMERA
- Reinigen Sie die Kamera nur mit einem weichen, trockenen Tuch. Hartnäckige Verschmutzungen sollten zuerst mit einem mit stark verdünntem Spülmittel benetzten- und anschließend mit einem trockenen Tuch abgewischt werden.
- Kamera und Objektive werden zur Beseitigung von Flecken und Fingerabdrücken mit einem sauberen, fusselfreien Tuch abgewischt. Gröbere Verschmutzung in schwer zugänglichen Ecken des Kameragehäuses lassen sich zweckmäßig mit einem kleinen Pinsel beseitigen. Dabei dürfen die Verschlusslamellen keinesfalls berührt werden.
- Alle mechanisch bewegten Lager und Gleitflächen Ihrer Kamera sind geschmiert. Bitte denken sie daran, wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt wird: Um einer Verharzung der Schmierstellen vorzubeugen, sollte die Kamera etwa alle drei Monate mehrfach ausgelöst werden. Ebenso empfehlenswert ist wiederholtes Verstellen und Benutzen aller anderen Bedienelemente. Auch die Entfernungs- und Blenden-Einstellringe der Objektive sollten von Zeit zu Zeit bewegt werden.
- Achten Sie darauf, dass der Sensor für die 6-bit Kodierung im Bajonett (s. S. 17) weder verschmutzt noch verkratzt wird. Sorgen Sie ebenfalls dafür, dass sich dort keine Sandkörner oder ähnliche Teilchen festsetzen, die das Bajonett verkratzen könnten. Reinigen Sie dieses Bauteil ausschließlich trocken, und üben Sie keinen Druck auf das Abdeckglas aus!
FÜR OBJEKTIVE
- Auf den Objektivaußenlinsen sollte Staubbeseitigung mit dem weichen Haarpinsel normalerweise völlig ausreichen. Falls sie jedoch stärker verschmutzt sind, können sie mit einem sehr sauberen, garantiert fremdkörperfreien, weichen Tuch in kreisförmigen Bewegungen von innen nach außen vorsichtig gereinigt werden. Wir empfehlen Mikrofasertücher (erhältlich im Foto- und Optik-Fachhandel), die im Schutzbehälter aufbewahrt werden, und bei Temperaturen bis 40°C waschbar sind (kein Weichspüler, niemals bügeln!). Brilleneinigungstücher, die mit chemischen Stoffen imprägniert sind, sollten nicht benutzt werden, weil sie Objektivgläser beschädigen können.
- Achten Sie darauf, dass die 6-bit Kodierung im Bajonett weder verschmutzt oder verkratzt wird. Sorgen Sie ebenfalls dafür, dass sich dort keine Sandkörner oder ähnliche Teilchen festsetzen, die das Bajonett verkratzen könnten. Reinigen Sie dieses Bauteil ausschließlich trocken!
- Fur einen leichten, sanft gleitenden Objektivwechsel ist das Bajonett werksseitig mit einem hauchdunnen Fettfilm belegt. Bei normalem Gebrauch bleibt dieser Zustand über Jahre erhalten, auch wenn das Bajonett von Zeit zu Zeit mit einem sauberen Tuch abgewischt wird. Falls zum Reinigen ein Fett losendes Mittel benutzt wird, muss anschliesend der Fettfilm wieder ersetzt werden. Dazu wird ganz wenig Vaseline mit dem Finger über das Bajonett gestrichen und mit einem sauberen Tuch verrieben.
Wichtig:
Achten Sie darauf, das Bajonett nicht mit zu viel Fett zu verschmieren, und insbesondere den Bereich der Objektivkennung frei zu lassen, da sich Fettreste sonst in der Aussparung festsetzen und sich so weiterer Schmutz ansammeln konnte. Dadurch konnten sogar die Lesbarkeit der Kennung und somit auch Kamerafunktionen digitaler M-Modelle beeintrachtigt werden.
- Optimalen Frontlinsenschutz bei ungünstigen Aufnahmebedingungen (z.B. Sand, Salzwasserspritzer!) erreicht man mit farblosen UVa-Filtern. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass sie bei bestimmten Gegenlichtsituationen und großen Kontrasten, wie jedes Filter, unerwünschte Reflexe verursachen können. Die immer empfehlenswerte Verwendung der Gegenlichtblenden bringt zusätzlichen Schutz vor unbeabsichtigten Fingerabdrücken und Regen.
- Jedes Objektiv tragt auser der Typbezeichnung seine „personliche“ Fabrikationsnummer. Notieren Sie sich diese Nummer zur Sicherheit in Ihren Unterlagen.
FÜR DEN AKKU
Wieder aufladbare Lithium-Ionen Akkus erzeugen Strom durch interne chemische Reaktionen. Diese Reaktionen werden auch durch Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Sehr hohe und niedrige Temperaturen verkürzen Standzeit und Lebensdauer der Akkus.
- Entfernen Sie den Akku grundsätzlich, wenn Sie die Kamera längere Zeit nicht einsetzen. Andernfalls könnte der Akku nach mehreren Wochen tief entladen werden, d.h. die Spannung stark sinken, da die Kamera, selbst wenn sie ausgeschaltet ist, einen geringen Ruhestrom verbraucht (z. Bsp. für die Speicherung des Datums).
- Lithium-Ionen Akkus sollten nur in teilweise geladenem Zustand gelagert werden, d.h. weder vollständig entladen noch vollständig geladen (in der entsprechenden Anzeige). Bei sehr langer Lagerzeit sollten sie etwa zweimal im Jahr den Akku für ca. 15 Minuten laden, um eine Tiefentladung zu vermeiden.
-
Halten Sie die Akku-Kontakte stets sauber und frei zugänglich. Lithium-Ionen Akkus sind zwar gegen Kurzschließen gesichert, dennoch sollten Sie die Kontakte vor Metall-Gegenständen wie Büroklammern oder Schmuckstücken schützen. Ein kurz geschlossener Akku könnte sehr heiß werden und schwere Verbrennungen verursachen.
-
Sollte ein Akku hinfallen, überprüfen Sie anschließend das Gehäuse und die Kontakte auf etwaige Schäden. Das Einsetzen eines be schädigten Akkus kann die Kamera beschädigen.
- Bei Geruchsentwicklung, Verfärbungen, Verformungen, Überhitzung oder Auslaufen von Flüssigkeit muss der Akku sofort aus der Kamera oder dem Ladegerät entnommen und ersetzt werden. Bei weiterem Gebrauch des Akkus besteht sonst Überhitzungs- mit Feuer- und/oder Explosionsgefahr!
- Bei auslaufenden Flüssigkeiten oder Verbrennungsgeruch den Akku von Hitzequellen fern halten. Ausgelaufene Flüssigkeit kann sich entzünden!
- Ein Sicherheitsventil im Akku gewährleistet, dass ein bei unsachgemäßer Handhabung ggf. entstehender Überdruck kontrolliert abgebaut wird.
- Akkus haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Es empfiehlt sich, sie nach ca. vier Jahren zu ersetzen.
- Geben Sie schadhafte Akkus an einer Sammelstelle zwecks korrekten Recyclings ab.
- Diese Akkus dürfen weder längere Zeit Hitze oder Sonnenlicht, noch Feuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt werden. Ebenso wenig dürfen diese Akkus in einem Mikrowellenofen oder einem Hochdruck-Behälter untergebracht werden, – es besteht Feuer- oder Explosionsgefahr!
FÜR DAS LADEGERÄT
- Wenn das Ladegerät in der Nähe von Rundfunk-Empfängern eingesetzt wird, kann der Empfang gestört werden; sorgen Sie für einen Abstand von mindestens 1m zwischen den Geräten.
- Wenn das Ladegerät verwendet wird, kann es Geräusche („Sirren“) verursachen – dies ist normal und keine Fehlfunktion.
- Nehmen Sie das Ladegerät bei Nichtgebrauch vom Netz, da es sonst auch mit nicht eingesetztem Akku eine (sehr geringe) Menge Strom verbraucht.
- Halten Sie die Kontakte des Ladegeräts stets sauber und schließen Sie sie niemals kurz.
• Das mitgelieferte Kfz-Ladekabel - darf nur mit 12V-Bordnetzen betrieben werden,
- darf keinesfalls angeschlossen werden, solange das Ladegerät mit dem Netz verbunden ist.
FÜR SPEICHERKARTEN
- Solange eine Aufnahme gespeichert- oder die Speicherkarte ausgelesen wird, darf sie nicht herausgenommen werden, und die Kamera nicht ausgeschaltet- oder Erschütterungen ausgesetzt werden.
- Speicherkarten sollten zur Sicherheit grundsätzlich nur im mitgelieferten Antistatik-Behältnis aufbewahrt werden.
- Lagern Sie Speicherkarten nicht, wo sie hohen Temperaturen, direkter Sonneneinstrahlung, Magnetfeldern oder statischen Entladungen ausgesetzt sind.
- Lassen Sie die Speicherkarte nicht fallen und biegen Sie sie nicht, da sie sonst beschädigt werden könnte und die gespeicherten Daten verloren gehen können.
- Entfernen Sie die Speicherkarte grundsätzlich, wenn Sie die Kamera längere Zeit nicht verwenden.
- Berühren Sie die Anschlüsse auf der Rückseite der Speicherkarte nicht und halten Sie Schmutz, Staub und Feuchtigkeit von ihnen fern.
- Es empfiehlt sich, die Speicherkarte gelegentlich zu formatieren, da die beim Löschen entstehende Fragmentierung einiges der Speicher kapazität blockieren kann.
REINIGEN DES SENSORS
Sollten Staub- oder Schmutzpartikel auf dem Sensor-Deckglas haften, kann sich dies, je nach Partikelgröße, durch dunkle Punkte oder Flecken auf den Aufnahmen bemerkbar machen.
Die Kamera kann zur kostenpflichtigen Reinigung des Sensors an die Customer Care-Abteilung der Leica Camera AG (Adresse: s. S. 62) eingeschickt werden, diese Reinigung ist kein Bestandteil der Garantieleistungen.
Sie können die Reinigung allerdings auch selbst vornehmen:
- Drehen Sie den Hauptschalter im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag ( ).
- Drücken Sie Auslöser und Funktionstaste gleichzeitig. Der Verschluss öffnet sich und gibt dadurch den Sensor zur Reinigung frei.
Hinweis:
Sollte die Akku-Kapazität zu gering sein, öffnet der Verschluss nicht und im Sucher erscheint als Hinweis bc (= Battery Capacity).
Reinigung vornehmen:
Beachten Sie dabei unbedingt die Hinweise auf der nächsten Seite.
Nach Fertigstellung der Reinigung Kamera mit Hauptschalter ausschalten Der Verschluss schließt sich nach 10s wieder.
Hinweise:
- Grundsätzlich gilt: An der Kamera sollte zum Schutz vor dem Eindringen von Staub, etc. in das Kamera-Innere immer ein Objektiv oder der Gehäusedeckel aufgesetzt sein.
-
Aus dem gleichen Grund sollten Objektivwechsel zügig und in möglichst staubfreier Umgebung erfolgen.
-
Da sich Kunststoff-Teile leicht statisch aufladen und dann verstärkt Staub anziehen, sollten Objektiv- und Gehäusedeckel aus solchem Material möglichst nur kurzzeitig in Taschen der Kleidung aufbewahrt werden.
- Die Reinigung des Sensors sollte ebenfalls in möglichst staubfreier Umgebung erfolgen, um weitere Verschmutzung zu vermeiden.
- Leicht anhaftender Staub kann mit sauberen, evtl. ionisierten Gasen wie Luft oder Stickstoff vom Sensor-Deckglas geblasen werden. Sinnvoll ist es, dazu ein (Gummi-) Blasebalg ohne Pinsel zu verwenden. Auch spezielle, druckarme Reinigungssprays, w. z. Beispiel „Tetenal Antidust Professional“ können gemäß deren vorgegebener Anwendung eingesetzt werden.
- Sind die anhaftenden Partikel auf die beschriebene Weise nicht zu entfernen, wenden Sie sich bitte an den Leica Kundendienst.
- Sinkt die Akku-Kapazität bei offenem Verschluss auf weniger als 30%, lässt er sich nicht wie oben beschrieben, sondern nur durch Ausschalten der Kamera wieder schließen.
- Achten Sie unbedingt immer darauf, das Verschlussfenster frei zu halten, d.h. darauf, dass kein Gegenstand das korrekte Schließen des Verschlusses behindern kann, um Schäden zu vermeiden!
Wichtig:
- Die Leica Camera AG übernimmt keinerlei Gewährleistung für Schäden, die durch den Anwender beim Reinigen des Sensors verursacht wurden.
- Versuchen Sie nicht, Staubpartikel mit dem Mund vom Sensor-Deckglas zu blasen; bereits kleinste Speicheltröpfchen können schwer zu entfernende Flecken verursachen.
- Druckluft-Reiniger mit hohem Gasdruck dürfen nicht eingesetzt werden, da sie ebenfalls Schäden verursachen können.
- Vermeiden Sie es, die Sensor-Oberfläche bei der Reinigung mit harten Gegenständen zu berühren.
AUFBEWAHRUNG
- Wenn Sie die Kamera längere Zeit nicht verwenden, empfiehlt es sich a. die Speicherkarte herauszunehmen (s. S. 14), und b. den Akku zu entnehmen (s. S. 12), (nach spätestens 2 Monaten gehen die eingegebene Uhrzeit und das Datum verloren.
- Ein Objektiv wirkt wie ein Brennglas, wenn praller Sonnenschein frontal auf die Kamera einwirkt. Die Kamera muss deshalb unbedingt vor starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Aufsetzen des Objektivdeckels, Kameraunterbringung im Schatten (oder gleich in der Tasche) helfen Schäden im Kamera-Innern zu vermeiden.
- Bewahren Sie die Kamera vorzugsweise in einem geschlossenen und gepolsterten Behälter auf, damit nichts an ihr scheuern kann und sie vor Staub geschützt ist.
- Lagern Sie die Kamera an einem trockenen, ausreichend belüfteten, und vor hohen Temperaturen und Feuchtigkeit sicheren Ort. Die Kamera sollte bei Verwendung in feuchter Umgebung vor der Lagerung unbedingt frei von jedweder Feuchtigkeit sein.
- Fototaschen, die im Einsatz nass geworden sind, sollten ausgeräumt werden, um Beschädigungen Ihrer Ausrüstung durch Feuchtigkeit und eventuell frei werdende Ledergerbmittel-Rückstände auszuschließen.
-
Zum Schutz gegen Pilzbefall beim Einsatz in feuchtheißen Tropenklima sollte die Kameraausrüstung möglichst viel der Sonne und Luft ausgesetzt werden. Ein Aufbewahren in dicht abgeschlossenen Behältern oder Taschen ist nur empfehlenswert, wenn zusätzlich ein Trockenmittel, wie z.B. Silica-Gel verwendet wird
-
Lagern Sie die Kamera zur Vermeidung von Fungus-Befall auch nicht längere Zeit in einer Ledertasche auf.
- Notieren Sie die Fabrikationsnummer Ihrer Kamera (auf dem Zubehörschuh eingraviert!) und der Objektive, weil sie im Verlustfall außerordentlich wichtig sind.
FEHLFUNKTIONEN UND IHRE BEHEBUNG
DIE KAMERA REAGIERT NICHT AUF DAS EINSCHALTEN.
- Ist der Akku korrekt eingesetzt?
- Ist der Ladezustand des Akkus ausreichend?
Verwenden Sie einen aufgeladenen Akku. - Ist der Bodendeckel korrekt angesetzt?
UNMITTELBAR NACH DEM EINSCHALTEN SCHALTET SICH DIE KAMERA WIEDER AUS.
- Reicht der Ladezustand des Akkus zum Betrieb der Kamera? Laden Sie den Akku oder setzen Sie einen aufgeladenen ein.
- Liegt Kondensfeuchtigkeit vor?
Dies kommt vor, wenn die Kamera von einem kalten an einen warmen Platz gebracht wird. In diesem Fall warten Sie bitte bis die Kondensfeuchtigkeit verdunstet ist.
DIE KAMERA LÄSST SICH NICHT AUSLÖSEN.
- Es werden gerade Bilddaten auf die Speicherkarte übertragen und der Zwischenspeicher ist voll.
- Die Kapazität der Speicherkarte ist erschöpft und der Zwischenspeicher ist voll.
- Es ist keine Speicherkarte eingesetzt und der Zwischenspeicher ist voll.
DIE AUFNAHME LÄSST SICH NICHT SPEICHERN.
- Ist eine Speicherkarte eingesetzt?
- Die Kapazität der Speicherkarte ist erschöpft.
DIE ZEIT- UND DATUMSANGABEN SIND FALSCH, BZW. NICHT MEHR VORHANDEN.
- Die Kamera wurde längere Zeit nicht verwendet, insbesondere bei entnommenem Akku.
Setzen Sie einen vollständig aufgeladenen Akku ein. Stellen Sie Datum und Uhrzeit ein.
ANHANG
DIE ANZEIGEN IM SUCHER

-
Leuchtrahmen für 50mm und 75mm ^-1 (Beispiel)
-
Messfeld für Entfernungseinstellung
-
Durch LEDs 1 (Light Emitting Diodes – Leuchtdioden) für:
a. Vierstellige Digitalanzeige mit oben- und untenliegenden Punkten
8880 Digitalanzeige:
- Anzeige der automatisch gebildeten Verschlusszeit bei Zeitautomatik A, bzw. Ablauf längerer Verschlusszeiten als 1s
- Warnung vor Über-, bzw. Unterschreitung des Mess-, bzw. Einstellbereichs bei Zeitautomatik A
- Anzeige von Uhrzeit/Datum (nur bei der Einstellung)
- Hinweis auf (vorübergehend) vollen Zwischenspeicher
- Hinweis auf fehlende Speicherkarte (5d)
- Hinweis auf volle Speicherkarte (Full)
- Hinweis auf zu geringe Akku-Kapazität (bc)
- Hinweis auf laufenden bzw. abgeschlossenen Firmware-Update Vorgang (UP)
- Firmware-Update Vorgang nicht möglich (Err)
b. • Oben liegender Punkt:
- Hinweis (Aufleuchten) auf die Verwendung der Messwert-Speicherung
- Hinweis auf Datumsanzeige (nur bei der Einstellung)
c. ■ Unten liegender Punkt:
- Hinweis (Blinken) auf die Verwendung einer Belichtungskorrektur
- Hinweis auf Uhrzeit-Anzeige (nur bei der Einstellung)
d. ▶ • ◀ Zwei dreieckige und eine runde LED:
- Bei manueller Belichtungs-Einstellung: Gemeinsam als Lichtwaage für den Belichtungsabgleich. Dreieckige LEDs geben die zum Abgleich erforderliche Drehrichtung sowohl für den Blendenring als auch für das Verschlusszeiten-Einstellrad an.
- Warnung vor Unterschreitung des Messbereichs
e. 5 Blitzsymbol:
- Blitz-Bereitschaft
- Angaben zur Blitz-Belichtung vor und nach der Aufnahme
MTF-DIAGRAMME
Die MTF ist jeweils für die volle Öffnung und für die Blenden 2,8 und 5,6 für große Aufnahmeentfernungen (unendlich) angegeben. Aufgetragen ist der Kontrast in Prozent für 5, 10, 20, 40Lp/mm über die Höhe des Kleinbildfilms für tangentiale (gestrichelte Linie) und sagittale Strukturen (durchgezogene Linie) bei weißem Licht. Die 5 und 10Lp/mm geben einen Eindruck über das Kontrastverhalten für größere Objektstrukturen, die 20 und 40Lp/mm dokumentieren das Auflösungsvermögen feiner und feinster Objektstrukturen.
____ sagittale Strukturen
tangentiale Strukturen

line
| Y'[mm] | Series 1 | Series 2 | Series 3 | Series 4 | Series 5 | Series 6 | Series 7 | Series 8 | | ------ | -------- | -------- | -------- | -------- | -------- | -------- | -------- | -------- | | 0 | 100 | 90 | 80 | 50 | 40 | 30 | 20 | 10 | | 3 | 98 | 88 | 78 | 52 | 42 | 32 | 22 | 12 | | 6 | 96 | 86 | 76 | 54 | 44 | 34 | 24 | 14 | | 9 | 94 | 84 | 74 | 56 | 46 | 36 | 26 | 16 | | 12 | 92 | 82 | 72 | 58 | 48 | 38 | 28 | 18 | | 15 | 90 | 80 | 70 | 60 | 50 | 40 | 30 | 20 | | 18 | 88 | 78 | 68 | 62 | 52 | 42 | 32 | 22 | | 21 | 86 | 76 | 66 | 64 | 54 | 44 | 34 | 24 |
line
| Y'[mm] | [%] (Blende 2,8) | | ------ | ---------------- | | 0 | 95 | | 3 | 90 | | 6 | 85 | | 9 | 70 | | 12 | 25 | | 15 | 60 | | 18 | 80 | | 21 | 40 |
line
| Y'[mm] | Series 1 | Series 2 | Series 3 | Series 4 | Series 5 | | ------ | -------- | -------- | -------- | -------- | -------- | | 0 | 85 | 70 | 90 | 80 | 95 | | 3 | 88 | 75 | 92 | 82 | 96 | | 6 | 90 | 80 | 94 | 84 | 97 | | 9 | 87 | 78 | 93 | 83 | 96 | | 12 | 85 | 75 | 92 | 82 | 95 | | 15 | 83 | 70 | 90 | 80 | 94 | | 18 | 80 | 65 | 88 | 78 | 93 | | 21 | 75 | 60 | 85 | 75 | 92 |VERZEICHNUNGS-DIAGRAMME
Die Verzeichnung beschreibt die Abweichung der tatsächlichen von der idealen Bildhöhe, wobei sich die ideale Bildhöhe aus der Objekthöhe und dem Abbildungsmaßstab ergibt. Die relative Verzeichnung gibt die prozentuale Abweichung der tatsächlichen von der idealen Bildhöhe an. Die Bildhöhe 21,6mm ist der radiale Abstand einer Ecke des Bildfeldes von der Bildmitte (Bildformat 24mm x 36mm). Die grafische Darstellung der effektiven Verzeichnung verdeutlicht den tatsächlichen Verlauf bzw. die Krümmung horizontaler und vertikaler Linen in der Bildebene.

line
| Y'[mm] | X'[mm] | Relative Verzeichnung [%] | | ------ | ------ | -------------------------- | | 30 | 12 | 0 | | 6 | 12 | -0.5 | | 9 | 12 | -1.0 | | 12 | 12 | -1.5 | | 15 | 12 | -2.0 | | 18 | 12 | -2.5 | | 21 | 12 | -3.0 |VIGNETTIERUNGS-DIAGRAMM
Die Vignettierung beschreibt die kontinuierliche Abnahme der Bildhelligkeit (Bestrahlungsstärke) in Richtung des Bildrandes (Randabschattung, Abdunk- lung der Bildecken). In der Grafik ist die prozentuale Helligkeitsverminderung über der Bildhöhe aufgetragen. Bei 100% tritt keine Vignettierung auf.
$$ \begin{array}{l} _ 5. 6 \ - - - - 2. 8 \ \dots 1. 4 \ \end{array} $$

line
| Y [mm] | Solid Line [%] | Dashed Line [%] | | ------ | -------------- | --------------- | | 30 | 100 | 100 | | 6.9 | ~98 | ~95 | | 12 | ~90 | ~80 | | 15 | ~85 | ~70 | | 18 | ~75 | ~60 | | 21 | ~50 | ~35 |STICHWORT-VERZEICHNIS
Akku, Einsetzen und Herausnehmen 12
Anzeigen im Sucher 50
Aufbewahren 47
Auslöser, siehe auch Verschluss und Technische Daten ....21/58
Belichtung / Belichtungssteuerung / Belichtungsmesser
Abschalten 21
Einschalten 28
Empfindlichkeit 25
Manuelle Einstellung 30
Messbereich 31/56
Über- und Unterschreiten des Messbereichs 32
Messwert-Speicherung 30
Zeitautomatik 29
Bezeichnung der Teile 8
Blenden-Einstellring....8
Blitzbetrieb 32
Blitzgeräte 32
Datenstruktur auf der Speicherkarte 36
Datenübertragung auf einen Rechner 36
DNG 25/36
Ein- / Ausschalten 20
Empfindlichkeit 25/57
Entfernungseinstellung 27
Einstellring 8
Entfernungsmesser 26/27
Messfeld 52
Mischbildmethode 27
Schnittbildmethode 27
Ersatzteile 39
Fehlfunktionen und ihre Behebung 48
Filter 38
Firmware-Downloads 37
Formatrahmen 26/50
Gegenlichtblende 41
Hauptschalter 20
HSS-Blitzen 35
Infodienst, Leica Product Support 62
ISO-Empfindlichkeit 25/57
Korrektionslinsen 38
Kundendienst, Customer Care 62
Leuchtrahmen-Messsucher 26
Lieferumfang 61
Linearblitzen (HSS) 35
Objektive, Leica M 17
Ansetzen und Abnehmen 19
Aufbau 8
Verwendung bisheriger Objektive 17
Pflegehinweise 42
Protector 10
Reparaturen / Leica Customer Care 62
Rohdaten 25/36
Schärfentiefe-Skala 8
Speicherkarte, Einsetzen und Herausnehmen 12
Sucher 26
Anzeigen 50
Aufsetzbare Sucher 38
Leuchtrahmen 26/50
Taschen 39
Technische Daten.... 56
Teile, Bezeichnung der 8
Tragriemen 10
Uhrzeit und Datum 24
Verschluss, siehe Auslöser und Technische Daten
Vorsichtshinweise 40
Warnhinweise 6
Wechselobjektive 17/38
Zeitautomatik 29
Zeit-Einstellrad 22
TECHNISCHE DATEN
LEICA 60
Kamera-Typ
Leica M EDITION 60 (Typ 240), kompakte digitale Messsucher-Systemkamera
Objektiv-Anschluss
Leica M-Bajonett mit zusätzlichem Sensor für 6-Bit Kodierung
Objektivsystem
Leica M-Objektive von 16 - 135mm
Aufnahmeformat / Bildsensor
CMOS-Chip, aktive Fläche ca. 23,9 x 35,8mm (entspricht dem nutzbaren Format analoger Leica M-Modelle)
Auflösung
5976 x 3992 Pixel (24MP)
Datenformat
DNG™ (Rohdaten), unkomprimiert
Dateigröße
48,2MB
Farbraum
Adobe® RGB
Weißabgleich
Automatisch
Speichermedium
SD-Karten bis 2GB / SDHC-Karten bis 32GB / SDXC-Karten
Belichtungsmessung
Belichtungsmessung durch das Objektiv (TTL), bei Arbeitsblende; mittenbetonte TTL-Messung für Blitzbelichtung mit systemkonformen, SCA-3000/2 Standard Blitzgeräten
Messprinzip/-methode
Bei der Messung des von hellen Lamellen des 1. Verschlussvorhangs auf eine Messzelle reflektierten Lichts: stark mittenbetont
Messbereich
(bei ISO 200) Entspricht bei Raumtemperatur und normaler Luftfeuchte EV 0 bis 20 bzw. Blende 1,0 und 1,2s bis Blende 32 und 11000 s. Blinken der linken dreieckigen LED im Sucher im Sucher signalisiert Unterschreitung des Messbereichs.
Empfindlichkeitsbereich
ISO 200 bis ISO 6400, manuell in 1/3 ISO-Stufen einstellbar
Belichtungs-Betriebsart
Wahlweise automatische Steuerung der Verschlusszeit bei manueller Blenden-Vorwahl - Zeitautomatik A, oder manuelle Einstellung von Verschlusszeit und Blende
Blitz-Belichtungssteuerung
Blitzgeräte-Anschluss
Über Zubehörschuh mit Mitten- und Steuerkontakten
Synchronisation
Auf den 1. Verschlussvorhang
Blitzsynchronzeit
= 1 / _1950 ; längere Verschlusszeiten verwendbar, wenn Synchronzeit unterschritten wird: automatische Umschaltung auf TTL-Linear-Blitzbetrieb mit HSS-tauglichen Leica-Systemblitzgeräten
Blitz-Belichtungsmessung
(m. SCA-3000-Standard-Blitzgeräten, z.B. Leica SF 26/Leica SF 58) Steuerung mit mittenbetonter TTL-Vorblitz-Messung
Blitz-Belichtungskorrekturen
Am Leica SF 58: in allen Betriebsarten ±3EV in 1/3 EV-Stufen
Anzeigen bei Blitzbetrieb
Bereitschaft: durch konstantes Leuchten der Blitzsymbol-LED im Sucher, Erfolgskontrolle: durch Weiterleuchten bzw. vorübergehend schnelles Blinken der LED nach der Aufnahme, Unterbelichtungsanzeige: durch vorübergehendes Erlöschen der LED
Sucher
Sucherprinzip
Großer, heller Leuchtrahmen-Messsucher mit automatischem Parallaxen-Ausgleich.
Okular
Abgestimmt auf -0,5 dptr.; Korrektionslinsen von -3 bis +3 Dptr. erhältlich.
Bildfeldbegrenzung
Durch Aufleuchten von jeweils zwei Rahmen: Für 35 und 135mm, oder für 28 und 90mm, oder für 50 und 75mm; automatische Umschaltung beim Ansetzen des Objektivs; Farbe der Rahmen: weiß
Parallaxen-Ausgleich
Die horizontale und vertikale Differenz zwischen Sucher und Objektiv wird entsprechend der jeweiligen Entfernungseinstellung automatisch durch verschieben der Leuchtrahmen ausgeglichen
Übereinstimmung von Sucher- und tatsächlichem Bild
Die Leuchtrahmengröße entspricht bei einer Einstell-Entfernung von 2m exakt der Sensorgröße von ca. 23,9 x 35,8mm; bei Unendlich-Einstellung wird, je nach Brennweite, ca. 7,3% (28mm) bis 18% (135mm) mehr vom Sensor erfasst, als der jeweilige Leuchtrahmen zeigt, umgekehrt bei kürzeren Einstell-Entfernungen als 2m etwas weniger
Vergrößerung (Bei allen Objektiven)
0,68-fach
Großbasis-Entfernungsmesser
Schnitt- und Mischbild-Entfernungsmesser in der Mitte des Sucherbildes als helles Feld abgesetzt
Effektive Messbasis
47,1mm (mechanische Messbasis 69,25mm x Sucher-Vergrößerung 0,68x)
Anzeigen
Im Sucher
Vierstellige Digitalanzeige mit oben- und unten liegenden Punkten, Anzeigen, s. S. 50
Verschluss und Auslösung
Verschluss
Metall-Lamellen-Schlitzverschluss mit vertikalem Ablauf
Verschlusszeiten
Bei Zeitautomatik: (A) stufenlos von 60s bis 14000 s., bei manueller Einstellung: 8s bis 14000 s in halben Stufen,
B: Für Langzeitaufnahmen bis maximal 60s, ^1/180 : Kürzeste Verschlusszeit für Blitz-Synchronisation, HSS-Linearblitzbetrieb mit allen kürzeren Verschlusszeiten als ^1/180 s mit entsprechend ausgestatteten Leica-Systemblitzgeräten möglich
Spannen des Verschlusses
Durch integrierten Motor, mit geringer Geräuschentwicklung
Auslöser
Zweistufig, 1. Aktivierung der Belichtungsmessung und Messwert-Speicherung (bei Zeitautomatik), 2. Auslösung
Ein-/Ausschalten der Kamera
Mit Hauptschalter auf der Kamera-Deckkappe, selbständiges Abschalten der Kamera-Elektronik nach ca. 2 Minuten, Neu-Aktivierung durch Antippen des Auslösers
Stromversorgung
1 Lithium-Ionen Akku, Nennspannung 7,4V, Kapazität 1800mAh.; Kapazitätsangabe im Sucher, Betriebsbedingungen (in Kamera): 0°-40°C; Modell-Nr.: BP-SCL2, Hersteller: PT. VARTA Microbattery Indonesia, Hergestellt in Indonesien
Ladegerät
Eingänge: Wechselstrom 100-240V, 50/60Hz, 300mA, automatisch umschaltend, oder Gleichstrom 12V, 1,3A; Ausgang: Gleichstrom nominal 7,4V,1000mA / maximal 8,25V, 1100mA; Betriebsbedingungen (Laden): 10°-30°C; Modell-Nr.: BC-SCL2, Hersteller: Guangdong PISEN Electronics Co., Ltd., Hergestellt in China
Kameragehäuse
Material
Gehäuse: Edelstahl und Leichtmetall, Vollrind-Leder-Bezug, klar lackiert
Stativgewinde
A 1/4 (1/4") DIN aus Edelstahl im Boden
Betriebsbedingungen
0^ - 40^
Schnittstelle
ISO-Zubehörschuh
Maße
(Breite x Tiefe x Höhe) ca. 138,6 x 42 x 80mm
Gewicht
ca. 720g (mit Akku)
LEICA SUMMILUX-M 1:1,4/35mm ASPH.
Bildwinkel (diagonal, horizontal, vertical) ca. 63°, 54°, 38°
Optischer Aufbau
Zahl der Linsen / Glieder 9 / 5
Asphärische Flächen 1
Lage der Eintrittspupille (in Lichteinfallsrichtung hinter Bajonettflansch) 22,4mm
Entfernungseinstellung
Arbeitsbereich 0,7m bis ∞
Skala Meter-/feet-Einteilung
Kleinstes Objektfeld / Größter Maßstab
ca. 420x630mm/1:17,5
Blende
Einstellung / Funktionsweise Rastblende, auch halbe Werte einstellbar Kleinster Wert 16
Bajonett Leica M-Schnellwechsel-Bajonett mit 6 Bit Strichcode-Objektivkennung für digitale M-Modelle
Filterfassung/Gegenlichtblende Mit Geradführung, Innengewinde für Schraubfilter E46, Außengewinde mit Anschlag für aufschraubbare Gegenlichtblende bzw. Gewinde-Schutzring (beides im Lieferumfang)
Sucher Kamerasucher
Ausführung Edelstahl
Abmessungen und Gewicht
Länge bis Bajonettauflage 45,8/59,5mm (ohne/mit Gegenlichtblende)
Größter Durchmesser ca. 56mm
Gewicht ca. 439g
Verwendbare Kameras Alle Leica M-Modelle
Lieferumfang
Ladegerät 100-240V mit 2 Netzkabeln (Euro, USA, auf einigen Exportmärkten abweichend), Lithium-Ionen Akku, Tragriemen, Gehäuse-Bajonettdeckel, Abdeckung für Zubehörschuh, Adobe ^® Photoshop ^® Lightroom ^® Lizenz, Objektiv-Vorder- und Rückdeckel, Gewinde-Schutzring, Gegenlichtblende
Änderungen in Konstruktion, Ausführung und Angebot vorbehalten.
LEICA AKADEMIE
Neben anspruchsvollen Produkten der Höchstleistungsklasse für Fotografie und Beobachtung bieten wir in der Leica Akademie seit vielen Jahren als besonderen Service praxisgerechte Seminare und Schulungen an, in denen das Wissen um die Welt der Fotografie von der Aufnahme über die Bildbearbeitung bis zur Präsentation sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Foto-Enthusiasten nahegebracht wird. Die Inhalte der Kurse variieren von allgemeiner Fotografie bis zu interessanten Spezialgebieten und bieten eine Fülle von Anregungen, Informationen und Ratschlägen für die Praxis. Sie werden von einem ausgebildeten Team von Fachreferenten in modern ausgestatteten Kursräumen durchgeführt. Nähere Auskünfte und das aktuelle Seminarprogramm einschließlich der Fotoreisen sind erhältlich bei:
Leica Camera AG
Leica Akademie
Am Leitz-Park 5
D-35578 Wetzlar
Telefon: +49(0)6441-2080-421
Telefax: +49(0)6441-2080-425
la@leica-camera.com
LEICA PRODUCT SUPPORT
Anwendungstechnische Fragen zu den Leica Produkten einschließlich der ggf. mitgelieferten Software beantwortet Ihnen schriftlich, telefonisch oder per E-Mail die Product Support-Abteilung der Leica Camera AG. Auch für Kaufberatungen und die Bestellung von Anleitungen ist er Ihr Ansprechpartner. Alternativ können Sie Ihre Fragen ebenso über das Kontaktformular auf der Website der Leica Camera AG an uns richten.
Leica Camera AG
Für die Wartung Ihrer Leica Ausrüstung sowie in Schadensfällen stehen Ihnen die Customer Care-Abteilung der Leica Camera AG oder der Reparaturdienst einer Leica Landesvertretung zur Verfügung (Adressenliste siehe Garantiekarte).
Leica Camera AG
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Am Leitz-Park 5
D-35578 Wetzlar
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