GigaSystem 17/8 G - Digitaler Decoder TECHNISAT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Digitaler Multischalter |
| Modell | GigaSystem 17/8 G |
| Marke | TechniSat |
| Anzahl Teilnehmer | 8 |
| Satelliten-ZF-Ebenen | Bis zu 16 |
| Terrestrischer Empfang | Ja (DVB-T/T2, DVB-C, UKW) |
| Frequenzbereich (Satellit) | 0.95 – 2.15 GHz |
| Frequenzbereich (Terrestrisch) | 47 – 862 MHz |
| Verstärkung (Abzweig, Satellit) | -4 bis -1 dB |
| Verstärkung (Abzweig, Terrestrisch) | -2 bis +1 dB |
| Stromversorgung | Integriert, 18V / 13V, gesamt < 2,2 A, kurzschlussgeschützt |
| Leistungsaufnahme (Standby) | < 3 W |
| Steuerschnittstelle | DiSEqC 1.0 oder höher, Mini-DiSEqC, 0/22 kHz |
| Energiesparmodus | Ja, schaltbar |
| Abmessungen (L x B x H) | 275 x 175 x 56 mm |
| Gewicht | 1 kg |
| Betriebstemperatur | -25°C bis +55°C |
| Artikelnummer | 0000/3271 |
| Sicherheit | Gehäuse nicht öffnen; Installation an trockenem, nicht brennbarem Ort |
| Reinigung | Mit trockenem Tuch abwischen; keine Flüssigkeiten verwenden |
| Ersatzteile | Erhältlich bei TechniSat; Kundendienst kontaktieren |
| Reparierbarkeit | Nur durch geschultes Fachpersonal |
| Konformität | CE-gekennzeichnet, erfüllt EU-Normen |
Häufig gestellte Fragen - GigaSystem 17/8 G TECHNISAT
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BEDIENUNGSANLEITUNG GigaSystem 17/8 G TECHNISAT
1 Verwendungszweck
2 Sicherheitshinweise
3 Geräte des GigaSystem 17/8
4 Montage in Ein- oder Zweifamilienhäusern
4.1 Wahl der Außeneinheit / LNB
4.2 Kabel und Stecker
4.3 Wahl der Antennensteckdosen
5 Errichtung von großen GigaSystem-Anlagen.
5.1 Weitergehende Hinweise zu LNB's, Kabeln, Dosen usw.
5.2 Planung
5.3 Installation
5.4 Einmessen
5.5 Kombinationsmöglichkeiten
5.6 Schaltmöglichkeiten mit und ohne DiSEqC
6 Anlagenbeispiele
7 Fehlersuchhilfen
8 Technische Daten
1 Verwendungszweck
Die Geräte des GigaSystem 17/X dienen zur Versorgung von vielen Teilnehmern mit bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen und dem terrestrischen Signal.
So können zum Beispiel:
Die Vollbänder von 4 Satelliten (digitale und analoge Programme) oder
gezielt ausgesucht 16 verschiedene Sat-ZF-Ebenen verteilt werden.
Für Hausbewohner, die fremdsprachige Sender nicht interessieren, kann das GigaSystem 17/X kosteneffizient unter bestimmten Bedingungen auch mit anderen TechniSat-Multischaltersystemen kombiniert werden, siehe Abschnitt 5.5.
Die Verstärkungen der Geräte sind praxisgerecht und engtoleriert. Im Satellitenbereich haben die Abzweige eine schräglagenentzerrte Übertragungscharakteristik mit Verstärkung am oberen Bandende.
Die schräglagenentzerrte aktive Terrestrik ist zukunftssicher für die Verteilung von DVB-T auch in Senderrandgebieten geeignet. Wenn gefordert, kann stattdessen auch DVB-C eingespeist werden, eine CENELEC-konforme Belegung des terrestrischen Frequenzbereiches mit 42 Kanälen ist möglich.
2 Sicherheitshinweise
Zu Ihrem Schutz sollten Sie die Sicherheitsvorkehrungen vor der Montage sorgfältig durchlesen. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung und durch Nichteinhaltung der Sicherheitsvorkehrungen entstanden sind.
Die Komponenten sind in trockenen Räumen auf ebener, schwer entflammbarer Fläche zu montieren.
Lüftungsschlitze der Komponenten dürfen nicht verdeckt werden. Bauen Sie die Geräte nicht in die Dachisolation ein.
Installieren Sie die Anlage im stromlosen Zustand.
Die Antennenanlage ist zu erden.
Die Antennenanlage muß den Bestimmungen entsprechend gegen Blitzschlag geschützt sein.
Die entsprechenden Europanormen und VDE-Bestimmungen zur Gewährleistung der elektrischen Sicherheit müssen berücksichtigt werden.
Nationale genehmigungsrechtliche Regelungen für Rundfunkempfangsanlagen sind zu beachten.
Öffnen Sie niemals das Gerät.
Ein evtl. notwendiger Eingriff sollte nur von geschultem Personal ausgeführt werden. In folgenden Fällen sollten Sie das Gerät vom Netz trennen und einen Fachmann um Hilfe bitten:
das Gerät war Feuchtigkeit ausgesetzt bzw. Flüssigkeit ist eingedrungen,
bei Fehlfunktionen,
bei starken äußeren Beschädigungen.
3 Geräte des GigaSystem 17/X
GigaSystem 17/8 G (Art.-Nr. 0000/3271)
Dieser Multischalter ist das Grundgerät der Verteilung. Er schaltet die Signale von bis zu 16 Satelliten-ZF-Ebenen an bis zu 8 Teilnehmer. Die Ausgänge sind schräglagenentzerrt. Das Gerät besitzt ein kräftiges Netzteil.
Das Gerät GigaSystem 17/8 G stellt zur eventuellen Weiterverwendung eines vorhandenen Schalt-LNB's an den Eingängen Option A / Pos. A / High-Band immer das 22kHz-Steuersignal zur Verfügung. Außerdem besitzt es eine (abschaltbare) Stromsparschaltung.

GigaSystem 17/8 K (Art.-Nr. 0000/3272)
Diese Kaskadiermatrix für 8 Teilnehmer kann bei Verwendung von Zwischenverstärkern bis zu viermal hintereinandergeschaltet werden. Die Stromversorgung erfolgt vom GigaSystem 17/8 G und wird ohne interne Querverbindung an allen Stammleitungen des 17/8K durchgereicht.

Zur Errichtung von größeren Anlagen wird nachstehendes Zubehör angeboten, welches in den Montageanleitungen der einzelnen Geräte detailliert beschrieben ist.
Aktiver Abzweiger 17/2A (Art.-Nr. 0000/3270)
Diese Baugruppe ermöglicht es, die Signale eines Verteilstammes vielfach, pro Gerät jeweils doppelt, abzuzweigen und nachgeschalteten Unterverteilungen zuzuführen. Die
Stammleitungen sind gleichstromdurchlässig und fast dämpfungslos, die Abzweige sind schräglagenentzerrt verstärkt. Der 17/2A ist bis zu sechsfach kaskadierbar, um Signale für die Unterverteilungen der Etagen eines Hochhauses oder für Häuser einer Häuserzeile bereitzustellen.
Das Gerät wird selbst über die Unterstämme 1 gespeist, speist aber die Stämme nicht von dort. Am Stammausgang des letzten 17/2A muss, um Schaltmatrizen, Verstärker und LNB's im Stamm zu speisen, immer ein 17/8G angeschlossen sein.

Zwischenverstärker 17Z (Art.-Nr. 0000/3269)
Die Verstärkungen und die festeingestellte Schräglagenentzerrung des Gerätes sind für den Ausgleich der Dämpfung durch Kabel und/oder Komponenten von 13dB bei 2150MHz ausgelegt. Die Verstärkung des terrestrischen Pfades ist einstellbar.
Im Zwischenverstärker sind gleichstrommäßig jeweils alle horizontalen und vertikalen Stämme miteinander verbunden (außer SAT1, High-Band). Damit wird der
Gleichstromwiderstand einzelner Leitungen in großen Anlagen stark herabgesetzt.

Passiver Verteiler 17P (Art.-Nr. 0000/3268)
Mit einer Dämpfung von maximal 4dB erfolgt hiermit eine Leistungsteilung der Signale aller Satelliten-ZF-Ebenen und der Terrestrik auf zwei Ausgänge. Um eine gegenseitige Beeinflussung der speisenden Netzteile zu verhindern, ist der obere Ausgang gleichspannungsentkoppelt.

4 Montage in Ein- oder Zweifamilienhäusern
Die Montage von kleinen Anlagen ist problemlos und kann vom Laien durchgeführt werden, ein Beispiel ist im Abschnitt 6.1 aufgezeigt.
Wählen Sie die Durchmesser der Spiegel so aus, dass die Eingangssignale ungefähr die gleiche Größe haben. Lassen Sie sich vom Fachhändler beraten.
Eine Sternverteilung vom Dachboden oder aus der Hausmitte heraus wird empfohlen. Ohne zusätzliche Verstärkung kann die Kabellänge vom LNB bis zur Antennensteckdose maximal 70m sein, hierbei CoaxSat 2150 zur Dose verwenden.
Bei Verwendung von mehreren Schaltmatrizen hat sich die verteilte (etagenweise) Kaskadierung als zweckmäßig erwiesen.
Da Kabel sehr empfindlich sind, sollten Sie diese erst spät im Bauablauf verlegen. Verwenden Sie zur Installation, wenn möglich, Leerrohre. Knicken Sie die Kabel nicht. Wenden Sie keine starken Zugbelastungen an.
Installieren Sie die Anlage im stromlosen Zustand.
Eine Überprüfung der Kabel auf Kurzschluss vor dem Kontaktieren vermeidet besonders bei größeren Anlagen eine spätere zeitraubende Fehlersuche.
Achten Sie darauf, dass die Leitungen von den LNB's nicht untereinander vertauscht werden. Zur Erleichterung verwenden Sie am besten Mehrfachkoaxialkabel mit Nummerierung der einzelnen Kabel und kennzeichnen Sie die entsprechenden Mehrfachkabel mit Hilfe eines geeigneten Stiftes.
Nicht benutzte Eingänge dürfen nicht mit einem Abschlusswiderstand beschaltet werden.
Falls Sie ein Schalt-LNB weiterverwenden, achten Sie bei langen Zuleitungen bitte darauf, dass die Schaltspannungen am LNB noch ausreichend sind (größer als 16,5V für die horizontalen Ebenen.; größer als 11,5V für die vertikalen Ebenen)
Die Stromsparschaltung des 17/8G kann nur dann eingeschaltet werden, wenn Sie keine Kaskadiermatrix davor installiert haben.
Es ist kein terrestrischer Vorverstärker notwendig.
4.1 Wahl der Außeneinheit / LNB's
In der Regel verwendet man vier Quatro-LNB's.
Wenn Sie vorhandene LNB's verwenden möchten oder eine spezielle Kombination von Polarisationsebenen übertragen wollen, lesen sie bitte im Abschnitt 5.1 nach.
4.2 Kabel und Stecker
Für die Verbindung der LNB's mit dem Multischalter bzw. der Komponenten untereinander empfehlen wir die Verwendung von Mehrfachkoaxialkabel, 4 oder 5 Kabel in einem Mantel, z.B. MULTYMEDIA-Kabel (Art.-Nr 0001/3014).
Zur Verbindung des Multischalters mit den Antennensteckdosen eignet sich am besten Mini-Koaxkabel (Art.-Nr 0001/3011).
Aufgrund der Verstärkung der Geräte können Sie auch solch ein dünnes, leicht handhabbares Kabel ( mit etwas mehr Dämpfung ) einsetzen.
Um lange Kabelverbindungen (LNB – Dose nahe 70m) zu den Antennensteckdosen herzustellen, verwenden Sie bitte das dämpfungsarme Koaxialkabel CoaxSat 2150 (Art.-Nr 0002/3107) oder (Art.-Nr 0001/3106).
TechniSat empfiehlt, für professionelle Installationen keine F-Stecker zu verwenden, die auf das Kabel aufgeschraubt werden. Für den Heimgebrauch, wo selten spezielle Konfektionierungswerkzeuge zur Verfügung stehen, sind sie anzuraten. Kaufen Sie möglichst solche mit Kabelmantel-Überwurfmutter.
Kaufen Sie Kabel und Stecker bei Ihrem Fachhändler. Hier erhalten Sie Meterware an Kabeln und die entsprechende Beratung! Abisolierlängen siehe Abschnitt 5.1.
4.3 Antennensteckdosen
Die Teilnehmer werden über Antennensteckdosen TechniPro SV 500 (3-Loch, Art.-Nr 0000/3075) angeschlossen. So lassen sich ohne Umstecken auch die terrestrischen Programme empfangen, außerdem sind damit die angeschlossenen Geräte vor bandfremden Störungen geschützt.
5 Errichtung von großen GigaSystem-Anlagen
Verteilanlagen für Satelliten- und Breitbandkabel- (bzw. terrestrische) Signale mit mehr als 24 Anschlussstellen sollten nur von Fachleuten installiert werden, die über das Wissen um die Zusammenhänge und ein selektives Antennenmessgerät verfügen.
Große Anlagen werden in einer Mehrfach-Baum-Sternstruktur aufgebaut.
Von einem Hauptstamm kann eine Vielzahl von Unterverteilungen abgegriffen werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Isolation nicht bis zur Untauglichkeitsgrenze (20dB, incl. Frequenzgangs- und Nachbarreserven) verschlechtert wird.
Zum besseren Verständnis hier einige kurze Funktionshinweise:
In den Schaltmatrizen wird das Signal über Richtkoppler abgegriffen und dann mit MMIC-Schaltern über Filter und Verstärker an die Teilnehmer weitergeleitet.
Obwohl über diesen Pfad die Schaltmatrizen insgesamt dämpfungslos arbeiten, ist der Pegel in der Schaltmatrix jedoch stellenweise erheblich tiefer, der Eingangspegel der Schaltmatrix darf deshalb 58dBμV nicht unterschreiten.
Dank der hohen Entkopplung der Stammleitungen sind, bei halbwegs gleich-pegeliger Einspeisung und Beachtung der Hinweise dieses Abschnittes, Störquellen durch mangelnde Isolation praktisch ausgeschlossen.
5.1 Weitergehende Hinweise zu LNB's, Kabeln und Dosen
LNB's:
Schalt-LNB's (Quatro-Switch-LNB oder Twin-LNB's) sollten grundsätzlich nur eingesetzt werden, wenn sie schon vorhanden sind, sowie nur bei Einzelanlagen und auch nur bei den SAT1-Eingängen (Option A / Position A, hier liefert die Schaltmatrix 22 kHz für das High-Band). Die Verschlechterung der Isolation durch Schalt-LNB's wirkt sich bei Einzelanlagen (z.B. ein 17/8G und ein 17/8K) nicht aus.
Bei SAT1 können zwei Twin-LNB's natürlich nur für zwei verschiedene Himmelspositionen verwendet werden.
Sofern nur zwei Ebenen eines Low-Bandes einer Sat-Position empfangen werden sollen, kann dafür auch ein Dual-Output-LNB oder ein TWIN-LNB verwendet werden.
Falls von einer bestimmten Himmelspositionen nur eine Polarisationsebene im Low-Band gebraucht wird, kann dafür auch ein Single-LNB verwendet werden. Eine Polarisationsebene im High-Band kann mit einem Single-LNB nur bei SAT1 empfangen werden.
Kabel:
Tabelle 1: Dämpfung (dB / x Meter) einsetzbarer Kabeltypen
| Typ CoaxSat 21 | 50 (100 dB) | Mini-, Multimediakabel | ||||||
| dB bei Frequenz/MHz 30 | 300 | 860 | 2150 | 30 300 | 860 2 | 150 | ||
| 10 m | 0,3 | 1 | 1,8 | 3 | 0,5 | 1,5 | 2,5 | 4,2 |
| 20 m | 0,6 | 2 | 3,6 | 6 | 1 | 3 | 5 | 8,4 |
| 30 m | 0,9 | 3 | 5,4 | 9 | 1,5 | 4,5 | 7,5 | 12,6 |
| 40 m | 1,2 | 4 | 7,2 | 12 | 2 | 6 | 10 | 16,8 |
| 50 m | 1,5 | 5 | 9,0 | 15 | 2,5 | 7,5 | 12,5 | 21 |
| 60 m | 1,8 | 6 | 10,8 | 18 | ||||
| 70 m | 2,1 | 7 | 12,6 | 21 | ||||
| Loop-Widerstand (Seele und Schirm)- für ein Kabel- der Kabel einer Speisespannung | 0.35 Ohm/10m60 mOhm/10m | 0.56 Ohm/10m80 mOhm/10m | ||||||
Zur Auswahl der Kabel siehe auch Abschnitt 4.2.
Kabel sind folgendermaßen abzuisolieren:


Antennensteckdosen:
Tabelle 2: Pegel am Ausgang einer SV 500-Antennensteckdose
| Dämpfung der Dose Pegel | ||||
| Sat-Bereich 2 dB 47 dBμV 58 dBμV 79 dBμV | ||||
| UKW 5 dB 50 dBμV 63 dBμV 70 dBμV | ||||
| analoges terr. TV | VHF 4 dB/ UHF 3 dB | 55 dBμV | 63 dBμV | 70 dBμV |
| DVB-T | 40 dBμV | 50 dBμV | 70 dBμV | |
| DVB-C | 47 dBμV | 55 dBμV | 70 dBμV | |
Die TechniPro SV 500 bietet den Rückwegzugang an der TV-Buchse (VHF/UHF). Um TV und Vor/Rückweg getrennt zur Verfügung zu haben, müsste nach der SV500 ein BK 2-Wege-Verteiler (Art.-Nr. 0000/3068) gesetzt werden. Zu beachten ist in diesem Fall die Gesamtdämpfung von ca. 8dB.
Tabelle 3: Pegel am Ausgang einer SVR 500-Antennensteckdose
| Dämpfung der Dose Pegelminimal empfohlen maximal | |||
| Sat-Bereich 2 dB | siehe Tabelle 2 | ||
| UKW 4 dB | |||
| analoges terr. TV 5 dB | |||
| Rückweg 4 dB 100 dBμV 110 dBμV 117 dBμV | |||
Unterputz-Verteilschrank:
Für die Installation im Treppenhaus, am besten für eine Sternverteilung aus der Hausmitte heraus, bietet sich ein Unterputz-Verteilschrank an. In einem sochen Verteiler kann bei Bedarf auch ein Zwischenverstärker oder ein Verteiler mit Platz finden. Der Schrank sollte mit einem Schloss versehen sein.
5.2 Planung
Für große Verteilanlagen ist eine Reichweitenrechnung und damit die Betrachtung folgender Punkte unbedingt notwendig:
- Pegel
- Isolation
- Spannungsabfälle
- Strombelastung der Netzteile
Satellitenbereich
Stellen Sie einen Bauplan mit Angabe aller Kabellängen auf.
Die Schaltmatrizen sind näherungsweise dämpfungslos, arbeiten Sie nicht mit zu hohen Pegeln auf den Stammleitungen, bei Sat empfehlen wir 75dBμV.
Tragen Sie die vorhandenen und benötigten Pegel an den Ein- und Ausgängen der Komponenten ein, siehe Technische Daten und Tabelle 1 (Kabeldämpfungen).
Achtung: Besonders bei einer großen Sat-Verteilung addieren sich kleine Nachlässigkeiten zu einem erheblichen Gesamtfehler.
Vermeiden Sie Übersteuerungen sowie ein Absinken unter den Minimalpegel der Dose, siehe Tabelle 2. Eine Mindest-BER (Bit-Error-Rate, Bitfehlerrate, bei DVB) bzw. das notwendige C/N-Verhältnis (Träger-Rausch-Verhältnis, beim analogen FM-TV) muss an jeder Stelle gewährleistet sein.
Eingangssignalbereich des Receivers (Regelbereich): ca. 44dBμV...84dBμV
Stellen Sie die Verstärkung und den Einsatz der Kabel so ein, dass die Transponderpegel am oberen Bandende wegen fallenden Frequenzgang der LNB's und praktisch nicht vorständig realisierbarer Entzerrung der Kabel nicht kleiner als die minimalen Werte werden. In der Praxis treten hier (leider) in großen Anlagen bis zu 10 dB Abfall verglichen mit der Bandmitte auf.
Überschlagen Sie, ob die Isolation ausreicht. Jede weitere in Serie geschaltete Baugruppe gleicher Isolation verschlechtert um ca. 4dB. Schlechter als 20dB sollte die Isolation beim Teilnehmer nicht sein.
Schätzen Sie die Wirkung der Spannungsabfälle über den einzelnen Geräten ab. Die Spannung für die LNB's und die Zubehörteile muss noch reichen (hor. >16,5V, vert. >11.5V).
Überprüfen Sie auch die Strombelastung der einzelnen Netzteile. Die Stromverbrauchswerte finden Sie in den technischen Daten.
Eine Planung mit Reserven dankt die Anlage mit zuverlässiger Funktion über Jahre hinweg.
Falls auch der Rückweg benutzt wird, müssen die Signale der einzelnen Teilnehmer (mit einer Reserve von 5dB) im Eingangssignalbereich des Headendtuners (i.d.R. 40...84dBμV) liegen.
Terrestrik
Am einfachsten ist die Verwendung einer terrestrischen Breitbandantenne.
Achten Sie in diesem Fall besonders darauf, dass UKW-Signale nicht zu groß sind.
Wenn die Signale der einzelnen Bänder aus verschiedenen Richtungen kommen, sind mehrere Antennen, zusammengeführt mit einem terrestrischen Combiner (Filter), zu empfehlen. Unterschiedliche Pegel können (in Grenzen) mit den Antennengrößen ausgeglichen werden.
Der Signalweg ist verhältnismäßig übersteuerungsfest ausgelegt (Ausgangspegel bei 60 dB IMA3: 102 dBμV, nach DIN 45004 B). Jedoch sollten bei gleichzeitiger Verteilung von UKW, VHF bzw. Kabelsignal sowie UHF bei auftretenden Kreuzmodulationsstörungen (Moiré) folgende Hinweise beachtet werden:
Setzen Sie bei schwachen Eingangssignalen nur dann einen (natürlich rauscharmen und übersteuerungsfesten) Vorverstärker ein, wenn keine hochpegeligen Signale dabei sind.
Analoge TV-Signale < 60 dBμV werden besonders bei größeren Anlagen zu stark verrauscht und gestört, sie sind für eine Verteilung nicht geeignet. 45 dBμV-DVB-T-Eingangssignale können noch verteilt werden.
Falls eine Anzahl Teilnehmer nur an der „Grundversorgung“ mit terrestrischen Signalen teilnehmen sollen, verzweigen Sie bitte das kombinierte terrestrische Eingangssignal vor der ersten Schaltmatrix oder mitten in der verteilten Kaskadierung, setzen Sie hierbei gegebenenfalls (ohne den maximal möglichen Eingangspegel zu überschreiten) einen Vorverstärker.
Benötigen Sie nur wenige Anschlüsse für die „Grundversorgung“, so lassen sich diese auch durch Splittung eines Abzweiges einer Schaltmatrix realisieren (Vorteil: Nutzung der Verstärkung des 17/X-Systems).
5.3 Installation
Bezeichnen Sie die Kabel genau mit Wohnungs- und / oder Zimmernummer an beiden Enden, Nummer der Schaltmatrix in der Dose vermerken.
Verlegen Sie das Kabel durchgehend. Durch schlechte F-Verbinder-Buchsen können Störungen auftreten.
Setzen Sie bei sehr langen Teilnehmerkabeln (> 60 m) eine Doppeldose nach 3/4 Länge, um dort evtl. später operativ das Kabel aufzutrennen und einen Zwischenverstärker installieren zu können.
Verwenden Sie den Steckschlüssel Art.-Nr. 0000/3407 für Schraubstecker. Muttern der F-Stecker nur mäßig festziehen.
Verwenden Sie keine (Aufsteck-) F-Schnellverbindungsstecker.
Falls nicht klar ist, wo ein Kabel hinführt, schließen Sie das vermeintlich andere Ende mir einem 75 Ohm-Widerstand ab und messen Sie den Widerstand.
Sollen Teilnehmer nicht mit den Sat-Signalen versorgt werden, so setzen Sie in deren Zuleitung einfach einen DC-Block ein (Art.-Nr. 0000/3405).
Ebenso können Sie aber auch diesen Teilnehmer über einen Verteiler, der an dieser Seite keinen Gleichstrompfad besitzt, mit an einen anderen Abzweig schalten.
5.4 Einmessen
Überprüfung Satellitenbereich
Überprüfen Sie die Ausgangssignale der LNB's, sie müssen über der Frequenz gerade sein (< 5 dB Abfall). Durch die Leistungflußdichte der Satellitenabstrahlung bedingte Unterschiede kann man z.T. mit unterschiedlichen Spiegelgrößen oder / und mit Vorverstärkern ausgleichen.
Einen Kurzschluss auf LNB-Zuleitungen oder in der (internen) Spannungsversorgung der Terrestrik erkennen Sie daran, dass eine LED oder beide LED's des 17/8G (sichtbar durch die Lüftungsschlitze) nicht mehr leuchten bzw. blinken.
Notieren Sie Pegel sowie Qualität, d.h. BER (Bitfehlerrate) bei digitalen Signalen bzw. S/N (Signal / Rausch-Verhältnis) bei analogen Signalen ausgewählter Transponder am oberen Bandende.
Machen Sie, wenn möglich, nach endgültiger Auspegelung der Anlage Ausdrucke der Pegel der einzelnen Teilnehmerdosen. Eine eventuelle spätere Fehlersuche wird damit erheblich erleichtert.
Überprüfung Terrestrik
Falls schwache und starke Sender nicht aus der gleichen Richtung kommen, versuchen Sie die starken durch geschickte Ausrichtung der Richtantenne zu schwächen.
Bei Empfang aus gleicher Richtung können Sie zur Auspegelung einen oder mehrere gute Sperrkreise verwenden, evtl. TSF 2169/2, Art.-Nr. 0000/6042. Stellen Sie die Sperrkreise unter Kenntnis der Bandbelegung mit einem Antennenmeßgerät so ein, dass die kleinen Sender kaum stärker in das Rauschen eintauchen. Sie können auch werksmäßig voreingestellte Kanalfiler einsetzen.
Bei UKW -Einspeisung (in einen vorgeschalteten terrestrischen Combiner) kann ein Dämpfungsglied nötig sein.
Wenn Sie eine sehr frequenzlineare terrestrische Verteilung wünschen, so schließen Sie nicht benutzte Teilnehmerausgänge mit einem 75 Ohm-Abschluss ab.
Zur Vermeidung von Störungen aus dem Satellitenempfangsbereich kann es hilfreich sein, beim Empfang von schwachen terrestrischen Sendern den Sat-Receiver auszuschalten.
Überprüfung Rückweg
Speisen Sie dem Testkanal des Modems beim am weitesten entfernten Teilnehmer ein und messen Sie, was am Headend ankommt. Berücksichtigen Sie auch die unterschiedlichen Dämpfungen der Schaltmatrizen und Zubehörteile.
5.5 Kombinationsmöglichkeiten mit anderen TechniSat-Multischaltersystemen
D
TechniSwitch 5/8-Schaltmatrizen können nur in Unterverteilungen (siehe Punkt 6.2) und auch nur dann eingesetzt werden, wenn der max. Speisestrom der Receiver (i.d. R. 400mA) nicht überschritten wird. Vorteil: Stromersparnis. Achtung, die Terrestrik ist dann nicht ständig verfügbar.
TechniSystem 5/8-Geräte: 5/2A mit nachfolgenden Unterverteilungen können an beliebigen Stellen verwendet werden. Achten Sie darauf, dass Pegel und Isolation dabei nicht zu stark abfallen.
GigaSwitch 9/8-Geräte: 9/2A mit nachfolgenden Unterverteilungen können an beliebigen Stellen verwendet werden. Achten Sie darauf, dass Pegel und Isolation dabei nicht zu stark abfallen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.technisat.de. Bei Detailfragen stehen Ihnen unsere Kundendienstmitarbeiter gern zur Verfügung.
5.6 Schaltmöglichkeiten mit und ohne DiSEqC
DiSEqC ^TM (Digital Satellite Equipment Control) ist ein von NXP(ehemals Philips) in Zusammenarbeit mit Eutelsat entwickeltes Bussystem, hier benutzt, um aus mehr als 4 Polarisationsebenen (aus mehr als 4 Eingängen) auswählen zu können.
So werden die einzelnen Eingänge von der Set-Top-Box angewählt:
digitale Befehle oder analoge Befehle
| Stamm, Buchse | Label | „Opt.“ | „Pos.“ | „Band“ | „Pol“ | Befehl E2 14 38 .. | Ton-burst | 22kHz | Spg. (V) |
| 1 | SAT1 z.B. Astra19,2° | A | A | Lo | h | F2 | A | OFF | 18 |
| 2 | A | A | Lo | v | F0 | A | OFF | 13 | |
| 3 | A | A | Hi | h | F3 | A | ON | 18 | |
| 4 | A | A | Hi | v | F1 | A | ON | 13 | |
| 5 | SAT2 z.B. Eut.13° | A | B | Lo | h | F6 | B | OFF | 18 |
| 6 | A | B | Lo | v | F4 | B | OFF | 13 | |
| 7 | A | B | Hi | h | F7 | B | ON | 18 | |
| 8 | A | B | Hi | v | F5 | B | ON | 13 | |
| 9 | SAT3 | B | A | Lo | h | FA | |||
| 10 | B | A | Lo | v | F8 | ||||
| 11 | B | A | Hi | h | FB | ||||
| 12 | B | A | Hi | v | F9 | ||||
| 13 | SAT4 | B | B | Lo | h | FE | |||
| 14 | B | B | Lo | v | FC | ||||
| 15 | B | B | Hi | h | FF | ||||
| 16 | B | B | Hi | v | FD |
Diesen "hex"-Befehl zeigt ein zum Test eingeschleifter DiSEqC-Bus-Monitor
Mit alten analogen Empfangsgeräten, die kein DiSEqC besitzen, kann nur SAT1 empfangen werden. Wenige alte analoge Receiver senden zusätzlich den Simple-DiSEqC-Toneburst.
Der 17/8 verarbeitet auch dieses Signal, der Burst schaltet auf SAT2.
6 Anlagenbeispiele
6.1 Einzelanlage für 16 Teilnehmer

flowchart
graph TD
A["UHF"] --> B["MBV 4"]
C["UKW"] --> B
D["VHF"] --> B
B --> E["10m"]
E --> F["Satellite Dish"]
G["17/8K"] --> H["17/8G"]
H --> I["Ground"]
style G fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#ccf,stroke:#333
Pegelplan
Pegel am Ausgang des LNBs 75 dBμV 75 dBμV
| 950 MHz 2150 MHz |
| Pegel am Eingang des 17/8 K 73 dBμV 71 dBμV |
| Pegel an SV 500 69 dBμV 63 dBμV |
| 950 MHz | 2150 MHz | |
| Pegel am Eingang des 17/8 K | 70 dBμV | 66 dBμV |
| Pegel an SV 500 | 66 dBμV | 58 dBμV |
6.2 Wohnhaus mit 4 Etagen, 32 Teilnehmer


flowchart
graph TD
A["UHF"] --> B["17/8K"]
C["UKW"] --> B
D["VHF"] --> B
B --> E["17/8K"]
F["MBV 4"] --> G["17/8K"]
H["4.OG"] --> I["17Z"]
J["3.OG"] --> K["17Z"]
L["2.OG"] --> M["17Z"]
N["1.OG"] --> O["17/8K"]
P["17/8G"] --> Q["17/8K"]
R["Re"] --> S["20m Multimed"]
T["Multimediakabel"] --> U["5m"]
V["CoaxSat"] --> W["16"]
X["16"] --> Y["16"]
Z["16"] --> AA["16"]
AB["16"] --> AC["16"]
AD["16"] --> AE["16"]
AF["16"] --> AG["16"]
AH["16"] --> AI["16"]
AJ["16"] --> AK["16"]
AL["16"] --> AM["16"]
AN["16"] --> AO["16"]
AP["16"] --> AQ["16"]
AR["16"] --> AS["16"]
Reichweitenrechnung:
- für eine etagenweise Kaskadierung sowie
- als Beispiel für Unterverteilungen in großen Anlagen (in diesem Fall ist anstelle der LNB's ein Abzweiger 17/2A)
| Pegel Isolation Spannung Strom | |||
| @2,15 GHz (dB) (V) an dieser Stelle (mA) | |||
| LNB 70 | 45 | 17,2 800 | |
| 17/8K-Eing. 62 | 45^1) | 17,3 930 | ||
| Dose | 54 35 | |||
| 17/8K-Eing. | 56 42 17,4 | 1060 | ||
| Dose | 48 | 35 |
| 17ZR | 54 | 38 | 17,5 | 1240 |
| 17/8K | 67 37 | 17,6 | 1370 | |
| Dose | 59 33 |
| 17/8K-Eing. 6 | 1 | 36 17,8 | 1500 | |
| Dose | 53 | 32 |
| 17/8K-Eing. 55 | 35 | 18V | 1570 | |
| Dose | 47 | 32^2) | ||
1) Isolation des 17/8K, für die Rechnung ohne Berücksichtigung des LNB's
2) Zusammen mit den bestenfalls 25dB der LNB's ergibt das ca.24dB Isolation. Wenn bei einer grossen Anlage (siehe 6.2) noch 2 Abzweiger 17/2AR und ein Zwischenverstärker 17ZR davor geschaltet werden, ergibt das im schlechtesten Fall (worst-case) eine Isolation von 20dB => ausreichend
6.3 Anlage mit Verwendung einer Trasse
B

flowchart
graph TD
A["UHF"] --> B["MBV 4"]
C["UKW"] --> B
D["VHF"] --> B
B --> E["Für die Aufteilung der Signale kann hier ein Verteiler 17P eingesetzt werden."]
E --> F["Maximal 5 Matritzen (17/8K und 17/8G) sind kaskadierbar."]
F --> G["17/2A"]
G --> H["17/8K"]
G --> I["17/8K"]
G --> J["17/8K"]
G --> K["17Z"]
G --> L["17/8K"]
G --> M["17/8G"]
G --> N["17Z"]
G --> O["17/8K"]
G --> P["17/8G"]
G --> Q["17Z"]
G --> R["17/8K"]
G --> S["17/8G"]
G --> T["17Z"]
G --> U["17/8K"]
G --> V["17/8G"]
G --> W["17Z"]
G --> X["17/8K"]
G --> Y["17/8G"]
G --> Z["17Z"]
G --> AA["17/8K"]
G --> AB["17/8G"]
G --> AC["17Z"]
G --> AD["17/8K"]
G --> AE["17/8G"]
G --> AF["17Z"]
G --> AG["17/8K"]
G --> AH["17/8G"]
G --> AI["17Z"]
G --> AJ["17/8K"]
G --> AK["17/8G"]
G --> AL["17Z"]
G --> AM["17/8K"]
G --> AN["17/8G"]
G --> AO["17Z"]
G --> AP["17/8K"]
G --> AQ["17/8G"]
G --> AR["17Z"]
G --> AS["17/8K"]
G --> AT["17/8G"]
G --> AU["17Z"]
G --> AV["17/8K"]
G --> AW["17/8G"]
G --> AX["17Z"]
G --> AY["17/8K"]
G --> AZ["17/8G"]
G --> BA["17Z"]
G --> BB["17/8K"]
G --> BC["17/8G"]
G --> BD["17Z"]
G --> BE["17/8K"]
G --> BF["17/8G"]
G --> BG["17Z"]
G --> BH["17/8K"]
G --> BI["17/8G"]
G --> BJ["17Z"]
G --> BK["17/8K"]
G --> BL["17/8G"]
6.4 Installationsbeispiel für ein Hochhaus mit 36 Etagen
(24 Teilnehmeranschlüsse pro Etage; 864 Teilnehmer; 138 Baugruppen)

flowchart
graph TD
A["MBV 4"] -->|z.B. 10m| B["17Z"]
B -->|17| C["17P"]
C -->|max. 55m| D["17Z"]
D -->|17| E["17/2A"]
E -->|max. 30m| F["17Z"]
F -->|17| G["17Z"]
G --> H["17Z"]
H --> I["17Z"]
I --> J["17Z"]
K["alle Stammleitungen mit Multimediaikabel"] --> L["Verteil-Block 9 Etagen"]
M["Verteil-Block 9 Etagen"] --> N["Verteil-Block 9 Etagen"]
O["17Z"] --> P["17/2A"]
P --> Q["17/2A"]
Q --> R["17Z"]
R --> S["17/2A"]
S --> T["17/2A"]
T --> U["17Z"]
V["Verteil-Block 9 Etagen"] --> W["Etagen-Verteilung"]
W --> X["Etagen-Verteilung"]
X --> Y["Etagen-Verteilung"]
Y --> Z["Etagen-Verteilung"]
Z --> AA["Etagen-Verteilung"]
AA --> AB["Etagen-Verteilung"]
AB --> AC["Etagen-Verteilung"]
AC --> AD["Etagen-Verteilung"]
AD --> AE["Etagen-Verteilung"]
AE --> AF["Etagen-Verteilung"]
AG["17Z"] --> AH["17Z"]
AH --> AI["17Z"]
AJ["Verteil-Block 9 Etagen"] --> AK["30m"]
AK --> AL["17G"]
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style K fill:#ccf,stroke:#333
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style Q fill:#ffc,stroke:#333
style R fill:#cfc,stroke:#333
style S fill:#cfc,stroke:#333
style T fill:#cfc,stroke:#333
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style W fill:#cfc,stroke:#333
style X fill:#cfc,stroke:#333
style Y fill:#cfc,stroke:#333
style Z fill:#cfc,stroke:#333
style AA fill:#cfc,stroke:#333
style AB fill:#cfc,stroke:#333
style AC fill:#cfc,stroke:#333
style AD fill:#cfc,stroke:#333
7 Fehlersuchhilfen
D
| Fehler Mögliche Ursachen Abhilfe | ||
| Auf allen Polarisationsebenen kein Empfang. | Antennenausrichtung stimmt nichtFehleinstellung des ReceiversBetriebsspannung für LNB oder Zubehörgerät fehlt | Überprüfen Sie die Signale am LNB und danach an einem Abzweig mit einem Antennenmessgerät oder ReceiverVergewissern Sie sich, dass die Einstellungen am Empfangsgerät richtig sind. Anleitung lesen!Kontrollieren Sie die LNB-Speisespannungen des 17/8, indem Sie das entsprechende Kabel abschrauben und an der Buchse direkt messen. |
| Auf allen Polarisationsebenen immer noch kein Empfang | Besonders bei größeren Anlagen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass im Stamm-Koaxialkabel irgendwo ein Kurzschluss zwischen Mittelleiter und Schirmung ist (Kupferfaden) oder entsteht (z.B. durch Wärmeeinwirkung).Netzteil überlastet ( I_ges , max >2,2A) | grüne LED:- leuchtet, wenn 18V an den „horizontalen Sat-“ Eingängen des 17/8G anliegt- blinkt, wenn Kurzschluss auf 18V oder Überlast (an 18V oder 18V und 13V) vorliegt.gelbe LED:- leuchtet, wenn 13V an den „vertikalen Sat-“ Eingängen des 17/8G anliegt- ist aus oder dunkler, wenn Kurzschluss oder Überlast an 13V vorliegt.Wie ist die Strombelastung der Netzteile? Falls in Ordnung, trennen Sie einzelne Anlagenteile durch Abziehen der Stammleitungsstecker ab, um somit den Kurzschluss einzukreisen. Achten Sie darauf, dass dabei nicht wieder andere Kurzschlüsse entstehen. Die genaue Stelle können Sie durch Widerstandsmessung bestimmen. |
| Betriebsspannung (LNB-Spannung auf den Stammleitungen) zu niedrig | Auf langen Strecken kann der Spannungsabfall über Kabel oder Komponenten zu groß sein. | Haben Sie (bei großen Anlagen) zu hohe Spannungsabfälle?Setzen Sie ein weiteres Netzteil ein. |
| Auf einzelnen Polarisationsebenen kein Empfang oder falsche Sender | LNB-Zuleitungen oder Stammleitungen können vertauscht sein bzw. Mittelleiter ist zu kurz.Berücksichtigen Sie, dass die Gleichstromspeisung nicht bei allen Quatro-LNB an allen Ausgängen erfolgt | - Kontrollieren Sie die Zuordnung und die Stecker.- Überprüfen Sie das Signal direkt an der LNB-Zuleitung.- Achtung: Überprüfen Sie bei Empfang von mehreren Satelliten die evtl. unterschiedlich notwendige LNB-Speisung. |
| Ein Schalt-LNB funktioniert nicht | Es bekommt nicht 22kHz für das High-Band oderSchaltspannung zu niedrig | - Schalt-LNB nur an SAT1 anschließbar (17/8 GR u. KR besitzen nicht diese Funktion)- DiSEqC-Indikator statt des LNB's anschließen und Leitungslängen überprüfen |
| Fehlende oder signamäßig schlechte Transponder am oberen Bandende | Signal insgesamt zu klein und / oder starke negative Schräglagen, hervorgerufen durch lange Kabel und viele Komponenten | - Überprüfen Sie das Signal direkt am LNB und dann an einem anderen Abzweig.- Überprüfen Sie Ihre Sat-Pegelrechnung, setzen Sie bei Bedarf einen 17ZR ein.- Nur bei großen Anlagen: Haben Sie zu weit kaskadiert? Isolationsrechnung prüfen! |
| Einzelne Abzweige funktionieren nicht | LNB-Spannung und/ oder Schaltkriterien des Receivers | - Schließen Sie versuchsweise das Empfangsgerät an einen anderen Abzweig an.- Achtung! Jeder Receiver versorgt seinen Abzweig mit Betriebsspannung.- Überprüfen Sie die Receiver-Spannung und die Schaltkriterien mit einem Indikator. |
| Moiré im terrestrischen analogen Fernsehbild oder fehlendes Programm bzw.“Klotzel“ bei DVB-C oder -T | Eingangspegel ist zu hoch oder Fehleinstellung der terrestrischen Verstärker in der Verteilkette. | - Messen Sie und überprüfen Sie Ihre terrestrische Pegelrechnung, Pegel einstellen.- Überbrücken Sie vorhandene 17ZR versuchsweise. |
| Rauschen im terrestrischen analogen Fernsehbild oder fehlendes Programm bzw.“Klotzel“ bei DVB-C oder -T | Eingangspegel ist zu niedrig oder Fehleinstellung der terrestrischen Verstärker in der Verteilkette. | - Siehe Abschnitt 5.2. |
| Brummbalken“ im terrestrischen analogen Fernsehbild | Erdung der einzelnen Komponenten erfolgte auf unterschiedliche Potenziale (Brummschleife). | - Entfernen Sie einzelne (nachrangige) Erdungen (vorerst versuchsweise).- Auch an die Receiver angeschlossene Zusatzgeräte mit Schutzkontakt oder (geerdete) andere Empfangsantennen können diesen (seltenen) Effekt verursachen. |
8 Technische Daten GigaSystem (garantierte Parameter)
| Schaltmatrizen | ||||
| Geräte | GigaSystem17/8 G GigaSystem17/8 K | |||
| Verwendungszweck für 8 Teilnehmer für 8 | Teilnehmer | |||
| Terr:47 ... 862MHz,Sat: 0,95..2,15GHz Terr. | Sat. Terr. Sat. | |||
| Stammleitungsverstärkung -2 ... -3dB -2 ... | -4dB | |||
| Schräglagenentzerrung keine | ||||
| Abzweigverstärkung, entspricht Teilnehmerverstärkung beim 17/8 | -4 ... -1dB | -2 ... +1dB | ... 4dB -2 ... +1dB | |
| Schräglagenentzerrung fest entzerrt | ||||
| Reflektionsdämpfung Stämme Abzweige | 10dB | |||
| 8dB | ||||
| Entkopplung Stämme 2) Abzweige | 45dB | |||
| 35dB | ||||
| Eingangspegel empfohlen maximal | 72 dBμV 3) | 70 dBμV 4) | 75 dBμV 3) | wie 17/8G |
| 80 dBμV | 85 dBμV | 85 dBμV | ||
| Stromversorgung des Gerätes der LNBs | Schaltnetzteil,18V,13V Summe<2,2A,(kurzschluss-und überlastsicher) 17/8G: Standby (Terraktiv) <3W | Speisung vom 17/8G bzw. G | ||
| 18V, 13V, High-Band SAT1 mit 22kHz (nur bei17/8 G und K) | ||||
| Gleichstromwiderstand des Gerätes für eine Spannung | <100mOhm (eine Ltg. hat 300mOhm) | |||
| Strombedarf vom Netzteil vom Receiver | 70mA (von 18V) | 130mA (von 18V) | ||
| 40mA, max. 240mA (Strompool) | ||||
| Steuerung durch die Receiver | DiSEqC 1.0 oder höher, „Mini“-DiSEqC (nur Empfang von SAT1 und 2) oder 11,5V ... 14V/16V ... 19V u. 0/22kHz, mit USS >0,25V (nur SAT1) | |||
| Schirmungsmaß | gemäß EN50083-2/A1 und TechniSelect S | |||
| Umgebungsbedingungen | -25 ... +55°C, Überspannungsschutz Ein-, Ausgänge < 5kV | |||
| Maße: L x B x H (mm), Gewicht | 275 x 175 x 56; 1kg | 154 x 175 x 48; 0,8kg | ||
| Bestellnummer | 0000/3271 | 0000/3272 | ||
2) Andere Stammleitungen m. Signal.
| Zubehör | ||||||
| Geräte | Zwischenverstärker 17Z | Abzweiger 17/2A | Passiver Verteiler 17P | |||
| Verwendungszweck | Verstärkung, nachdem der Pegel abgesunken ist | schonendes Abzweigen zweier Nebenstämme | Leistungsteilung | |||
| Terr:47..862GHz,Sat: 0,95..2,15GHz | Terr. Sat. | Terr. Sat. | Terr. | Sat. | ||
| Stammleitungsverstärkung | 5 ... 10dB, einstellbar | 7 ... 12dB | -1.2dB -1 ... | -1.5dB | ||
| Schräglagenentzerrung fest entzerrt keine | ||||||
| Abzweigverstärkung, entspricht Teilnehmerverstärkung beim 17/8 | 5dB, einstellbar | 3 ... 6 dB | -4dB -4dB | |||
| Schräglagenentzerrung | einstell-bar | fest entzerrt | keine | |||
| Reflektionsdämpfung Stämme Abzweige | 10dB 14dB | 8dB | ||||
| 10dB | ||||||
| Entkopplung Stämme 2) Abzweige | 40dB | 50dB, weit kaskadierbar | 45dB | |||
| 45dB | ||||||
| Rückwegdämpfung Stamm 5 ... 30 MHz Abzweige | 1.5dB | 2dB | 4.5dB | |||
| 11dB | ||||||
| Eingangspegel empfohlen maximal | 58 dBμV | 55 dBμV 65 | dBμV 70 | dBμV | passiv | |
| 75 dBμV | 70 dBμV | 75 dBμV | 85 dBμV | |||
| Stromversorgung des Gerätes der LNB's | über die Stammleitungen | von einem Netzteil der 17/8G in den Nebenstämmen | nicht nötig | |||
| von einem Gerät mit Netzteil im Hauptstamm | über den Gleichspannungspfad | |||||
| Gleichstromwiderstand des Gerätes für eine Spannung | < 50mOhm (eine Leitung hat 130mOhm) | < 50mOhm | ||||
| Strombedarf vom Netzteil 3) vom Receiver | 180mA (18V), 120mA (13V) | 300mA (von 18V) | ||||
| Schirmungsmaß | gemäß EN50083-2/A1 und TechniSelect S | |||||
| Umgebungsbedingungen -25 ... +55°C, Überspannungsschutz Ein- und Ausgänge < 5kV | ||||||
| Maße: L x B x H (mm), Gewicht | 212 x 58 x 45; 0,7kg | 212 x 105 x 45; 1,3kg | 212 x 69 x 45; 0,9kg | |||
| Bestellnummer | 0000/3269 | 0000/3270 | 0000/3268 | |||
3) Bezogen auf Breitbandkabelsignal im BK-Raster (36 TV-Signale, 14 UKW-Programme), CTB (72 dB)/CSO (69dB), bei terrestrischem Empfang sind einzelne Sender meist größer, das ist akzeptabel, wenn sie <90 dBμV bleiben.
4) nach EN 50083-3: IMA3 35 dB
Rechenhilfen für Reichweitenrechnungen im Sat- Bereich
| Dämpfung (dB) „loop“-Widerstand Spannungsabfall | |||
| 20m Multimediakabel 5 ... 8,4 | einzeln 1,1 Ohm 1,1 im Stamm 150 mOhm 1) | V (bei I = 1A) | |
| 0,16 V (bei I = 1A) | |||
| Stamm 17/8K mit 5m Multimediakabel | 4 ... 6 | 100 mOhm 1),2) | 0,2V (bei I = 2A) |
| Abzweig des 17/8XX mit 25m CoaxSat2150 und Dose | 8,5 ... 9 1 Ohm | 0,05V (bei I =50mA) | |
1) Im Stamm ist wegen gleichspannungsmäßiger Parallelschaltung (jeweils 7 einzelne Koaxkabel) der Widerstand kleiner als der eines einzelnen Koaxkabels
2) Durchschnittswert, eine einzelne Leitung hat 560 mOhm (wichtig für Anlagen ohne gleichspannungsmäßige Verbindung der Stammleitungen (siehe Abschnitt 3).
Ihr Gerät ist CE-zugelassen und erfüllt alle erforderlichen EU-Normen!
Änderungen und Druckfehler vorbehalten. Stand 11/11
TechniSat und GigaSystem sind eingetragene Warenzeichen der
TechniSat Digital GmbH
Postfach 560
54541 Daun
www.technisat.de
Contents
| Stamm, Buchse | Label | „Opt.“ | „Pos.“ | „Band“ | „Pol“ | Befehl E2 14 38 .. | Ton-burst | 22kHz | Spg. (V) |
| 1 | SAT1 z.B. Astra19,2° | A | A | Lo | h | F2 | A | OFF | 18 |
| 2 | A | A | Lo | v | F0 | A | OFF | 13 | |
| 3 | A | A | Hi | h | F3 | A | ON | 18 | |
| 4 | A | A | Hi | v | F1 | A | ON | 13 | |
| 5 | SAT2 z.B. Eut.13° | A | B | Lo | h | F6 | B | OFF | 18 |
| 6 | A | B | Lo | v | F4 | B | OFF | 13 | |
| 7 | A | B | Hi | h | F7 | B | ON | 18 | |
| 8 | A | B | Hi | v | F5 | B | ON | 13 | |
| 9 | SAT3 | B | A | Lo | h | FA | |||
| 10 | B | A | Lo | v | F8 | ||||
| 11 | B | A | Hi | h | FB | ||||
| 12 | B | A | Hi | v | F9 | ||||
| 13 | SAT4 | B | B | Lo | h | FE | |||
| 14 | B | B | Lo | v | FC | ||||
| 15 | B | B | Hi | h | FF | ||||
| 16 | B | B | Hi | v | FD |

TechniSat Digital GmbH
Postfach 560