IFM AL1305 - Prozessor

AL1305 - Prozessor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM AL1305 - page 5
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Produkttyp IO-Link Master mit PROFINET-Schnittstelle
Modell AL1305
Hersteller IFM
Spannungsversorgung 24 V DC (20...30 V SELV/PELV)
Anzahl IO-Link Ports 4 (Class A)
Unterstützte IO-Link Revision 1.0 und 1.1
Feldbus PROFINET RT (Conformance Class C)
Schutzart IP 65 / IP 66 / IP 67 / IP 69K
Anschlussstecker M12 (A-codiert)
Digitale Eingänge 4 (Pin 2 der Ports)
IoT Core Ja, mit REST API und Visualizer
Sicherheitsmodus Passwortschutz und TLS-Verschlüsselung
Parametriersoftware ifm moneo, IoT-Core Visualizer
Firmware-Update Über Parametriersoftware (.bin-Datei)
Betriebstemperatur (geschätzt) -25 bis 60 °C
Reinigung Gehäuseoberfläche mit weichem Tuch reinigen
Zubehör Y-Verbindungskabel für Class B Devices

Häufig gestellte Fragen - AL1305 IFM

Wie wird der IFM AL1305 IO-Link Master in Betrieb genommen?
Montieren Sie das Gerät auf einer planen Fläche und schließen Sie die Spannungsversorgung (24 V DC) an. Verbinden Sie den IoT-Port (X23) mit einem Laptop und starten Sie die Parametriersoftware (z.B. ifm moneo). Scannen Sie das Netzwerk und konfigurieren Sie die IP-Einstellungen.
Welche IO-Link Devices können an den AL1305 angeschlossen werden?
Es können IO-Link Devices der Class A und Class B angeschlossen werden. Für Class B wird ein Y-Verbindungskabel benötigt. Die Ports X01 bis X04 unterstützen IO-Link Revision 1.0 und 1.1.
Wie wird der Sicherheitsmodus aktiviert?
Gehen Sie im Menü 'IoT' der Parametriersoftware auf 'Sicherheitsmodus' und setzen Sie ihn auf 'Enabled'. Optional können Sie ein Passwort vergeben. Nach dem Speichern ist der Zugriff nur noch per Authentifizierung und über TLS möglich.
Kann der AL1305 parallel über PROFINET und IoT genutzt werden?
Ja, das Gerät unterstützt den 'Y-Weg'. Die Zugriffsrechte können über den Parameter 'Access Rights' konfiguriert werden. Wählen Sie 'Fieldbus + IoT' für parallelen Lese-/Schreibzugriff.
Wie wird ein Firmware-Update durchgeführt?
Laden Sie die neue Firmware (.bin) von der IFM-Website herunter. Öffnen Sie in der Parametriersoftware das Menü 'Firmware', klicken Sie auf '+' und importieren Sie die Datei. Bestätigen Sie mit 'OK'. Das Gerät aktualisiert die Firmware automatisch.
Was bedeuten die LEDs am Gerät?
Die LED 'RDY' zeigt den Gateway-Status (grün = OK, blinkt rot = Fehler). 'BF' zeigt PROFINET-Fehler, 'SF' Systemfehler. Die Port-LEDs signalisieren den Port-Status: gelb für DI/DO, grün für IO-Link (blinkt = kein Device, dauerhaft = OPERATE).
Wie werden die Parameter eines angeschlossenen IO-Link Devices geändert?
Verbinden Sie das Gerät mit der Parametriersoftware. Klicken Sie auf das IO-Link Device, um die Detailansicht zu öffnen. Ändern Sie die gewünschten Parameter und speichern Sie die Konfiguration. Bei aktiviertem Data Storage wird die Änderung automatisch gesichert.
Welche Schutzart hat der AL1305?
Das Gerät ist für den schaltschranklosen Einsatz konzipiert und erfüllt die Schutzarten IP 65, IP 66, IP 67 und IP 69K. Verwenden Sie nur M12-Steckverbindungen mit mindestens gleicher Schutzart.
Wie wird das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt?
Gehen Sie in der Parametriersoftware ins Menü 'Firmware' und klicken Sie auf 'Factory Reset'. Alle Parameter werden auf Standardwerte gesetzt. Das Gerät startet neu und muss neu eingelesen werden.
Kann der AL1305 auch ohne Feldbus-Steuerung betrieben werden?
Ja, über den IoT-Core kann das Gerät eigenständig betrieben werden. Die Zugriffsrechte müssen auf 'IoT only' gesetzt werden. Dann ist der Zugriff nur über die IoT-Schnittstelle (REST API, Visualizer) möglich.

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BEDIENUNGSANLEITUNG AL1305 IFM

IO-Link Master mit PROFINET-Schnittstelle

DataLine

AL1305

Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkung 5

1.1 Verwendete Symbole 5
1.2 Warnhinweise 5
1.3 Änderungshistorie 5

2 Sicherheitshinweise 6

2.1 Cyber-Sicherheit 6
2.2 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 6

3 Bestimmungsgemäße Verwendung 7

4 Funktion 8

4.1 IO-Link 8
4.1.1 IO-Link Versorgung.... 8
4.2 Parametrierung 8
4.3 Optische Signalisierung 8
4.4 PROFINET 8
4.5 ifm IoT-Core 9
4.6 Digitale Eingänge 9

5 Montage 10

5.1 Überblick.... 10
5.2 Gerät montieren 10

6 Elektrischer Anschluss 11

6.1 Überblick.... 11
6.2 Generelle Anschlusshinweise 11

6.2.1 Anschlusstechnik 11

6.3 Feldbus-Ports 12
6.4 IoT-Port 12
6.5 IO-Link Ports (Class A) 12

6.5.1 IO-Link Devices (Class A) anschließen 13

6.5.2 IO-Link Devices (Class B) anschließen 13

6.6 Masseverbindung 13
6.7 Spannungsversorgung 13

7 Bedien- und Anzeigeelemente 15

7.1 LEDs.... 15

7.1.1 Status 15
7.1.2 Ethernet 15
7.1.3 IoT 15
7.1.4 IO-Link Ports (Class A) 16
7.1.5 Spannungsversorgung 16

8 Inbetriebnahme.... 17

9 Einstellungen 18

9.1 Parametriersoftware 18

9.1.1 Unterstützte Parametriersoftware 18
9.1.2 Erste Schritte 18
9.1.3 IoT: IP-Einstellungen konfigurieren 18
9.1.4 IoT: Zugriffsrechte konfigurieren 19
9.1.5 IoT: Schnittstelle zu Monitoring-Software konfigurieren.... 20
9.1.6 IoT: Sicherheitsmodus konfigurieren 21

9.1.6.1 Sicherheitsmodus aktivieren 21

9.1.6.2 Sicherheitsmodus deaktivieren 21

9.1.7 Fieldbus: PROFINET-Schnittstelle konfigurieren.... 22
9.1.8 Ports: Betriebsart Pin 4 (US) einstellen....22
9.1.9 Ports: Gerätevalidierung und Datenspeicherung einstellen 23
9.1.10 Ports: Zykluszeit einstellen 24
9.1.11 Ports: Datenübertragung zu Monitoring-Software einstellen 25
9.1.12 Info: Geräteinformationen lesen 25
9.1.13 Firmware: Firmware-Version anzeigen 26
9.1.14 Firmware: Firmware aktualisieren 26

9.1.15 Firmware: Gerät zurücksetzen 26
9.1.16 Firmware: Gerät neu starten 27
9.1.17 IO-Link Devices parametrieren 27

9.2 ifm IoT-Core REST API 28

9.2.1 ifm IoT-Core: Allgemeine Informationen 28
9.2.1.1 Auf den ifm IoT Core zugreifen 28
9.2.2 Erste Schritte 31
9.2.3 Allgemeine Funktionen 31

9.2.3.1 Beispiel: Eigenschaften eines Elements lesen 31
9.2.3.2 Beispiel: Teilbaum ausgeben 33
9.2.3.3 Beispiel: Einen Parameterwert ändern 35
9.2.3.4 Beispiel: Mehrere Elemente sequenziell lesen 36
9.2.3.5 Beispiel: Gerätebeschreibung durchsuchen 37

9.2.4 IoT: Zugriffsrechte konfigurieren 37

9.2.5 IoT: IP-Einstellungen konfigurieren 38
9.2.6 IoT: Sicherheitsmodus konfigurieren 38

9.2.6.1 Beispiel: Sicherheitsmodus aktivieren.... 39
9.2.6.2 Beispiel: Anfrage mit Authentifikation 40
9.2.6.3 Beispiel: Passwort zurücksetzen.... 40

9.2.7 IoT: Schnittstelle zur Monitoring-Software einstellen.... 41

9.2.8 Fieldbus: PROFINET-Schnittstelle konfigurieren.... 41
9.2.9 Ports: Betriebsart Pin 4 (US) einstellen.... 42
9.2.10 Ports: Gerätevalidierung und Datenspeicherung konfigurieren 42

9.2.10.1 Beispiel: Datenspeicher eines IO-Link Ports klonen 43

9.2.11 Ports: Datenübertragung zu Monitoring-Software einstellen 45
9.2.12 Ports: Prozessdaten lesen / schreiben 45

9.2.12.1 Beispiel: IO-Link Prozesswert lesen (Betriebsart "IO-Link"). 46
9.2.12.2 Beispiel: IO-Link Prozesswert schreiben (Betriebsart "IO-Link") 46
9.2.12.3 Beispiel: Digitalen Eingangswert lesen (Betriebsart "DI") 47
9.2.12.4 Beispiel: Digitalen Ausgangswert schreiben (Betriebsart "DO"). 47

9.2.13 Ports: Port-Events lesen 48
9.2.14 Timer: Zeitgeber konfigurieren 48

9.2.14.1 Zählintervall einstellen.... 49

9.2.15 IO-Link Devices: Auf Parameter zugreifen 49

9.2.15.1 Beispiel: Parameterwert eines IO-Link Devices lesen 50
9.2.15.2 Beispiel: Parameterwert eines IO-Link Devices schreiben.... 50

9.2.16 IO-Link Devices: Geräteinformationen lesen und schreiben 51
9.2.17 IO-Link Devices: IO-Link Events lesen 51

9.2.18 Gateway: Anwendungskennung einstellen 52
9.2.18 Gateway: Anwendungskennung einstellen 52

9.2.19 Gateway: Firmware aktualisieren 52

9.2.20 Gateway: Zustands- und Diagnoseinformationen lesen 53
9.2.21 Gateway: Geräteinformationen lesen 53

9.2.22 Gateway: Gerät zurücksetzen, neu starten und lokalisieren 53
9.2.22 Gateway: Gerät zurücksetzen, neu starten und lokalisieren 53

9.2.23 Benachrichtigungen 54

9.2.23.1 Ereignisgesteuerte Benachrichtigungen 54
9.2.23.2 Zeitgesteuerte Benachrichtigungen.... 54
9.2.23.3 Beispiel: Benachrichtigung abonnieren 55
9.2.23.4 Beispiel: Benachrichtigung ändern 56
9.2.23.5 Beispiel: Benachrichtigung im CSV-Format abonnieren 56
9.2.23.6 Beispiel: Benachrichtigung abmelden 57
9.2.23.7 Beispiel: Benachrichtigung prüfen 57
9.2.23.8 MQTT-Unterstützung 58
9.2.23.9 WebSocket-Untertsützung 62

9.3 IoT-Core Visualizer 64

9.3.1 IoT-Core Visualizer starten 64
9.3.2 Benachrichtigungen verwalten 65

9.3.2.1 Neue Benachrichtigung erstellen.... 65
9.3.2.2 Benachrichtigung löschen 65

9.3.3 Elemente des IoT Core suchen.... 67
9.3.4 IO-Link Master konfigurieren.... 68
9.3.5 Auf Prozessdaten zugreifen 69
9.3.6 Firmware aktualisieren 70

9.4 PROFINET 71

9.4.1 Hinweis: Startup Packages 71

10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 72

10.1 Gehäuseoberfläche reinigen 72
10.2 Firmware aktualisieren 72

11 Anhang 73

11.1 ifm IoT Core 73

11.1.1 Profile 73
11.1.2 Typen 73
11.1.3 Dienste 74

11.1.3.1 Dienst: factoryreset 74
11.1.3.2 Dienst: getblobdata....74
11.1.3.3 Dienst: getdata 74
11.1.3.4 Dienst: getdatamulti 74
11.1.3.5 Dienst: getelementinfo 75
11.1.3.6 Dienst: getidentity 75
11.1.3.7 Dienst: getsubscriberlist 76
11.1.3.8 Dienst: getsubscriptioninfo 76
11.1.3.9 Dienst: gettree....77
11.1.3.10 Dienst: install.... 77
11.1.3.11 Dienst: iolreadacyclic 77
11.1.3.12 Dienst: iolwriteacyclic 78
11.1.3.13 Dienst: querytree....78
11.1.3.14 Dienst: reboot 78
11.1.3.15 Dienst: reset 78
11.1.3.16 Dienst: setblock....78
11.1.3.17 Dienst: setdata 79
11.1.3.18 Dienst: signal 79
11.1.3.19 Dienst: start....79
11.1.3.20 Dienst: start_stream_set 79
11.1.3.21 Dienst: stop....79
11.1.3.22 Dienst: stream_set 80
11.1.3.23 Dienst: subscribe 80
11.1.3.24 Dienst: unsubscribe....81
11.1.3.25 Dienst: validation_useconnecteddevice....81

11.2 PROFINET 82

11.2.1 Module 82

11.2.1.1 IOLM Proxy Module 82

11.2.2 Submodules 83

11.2.2.1 IOLD Proxy Submodule: IO Mode 83
11.2.2.2 IOLD Proxy Submodule: Standard Mode 86

11.2.3 Parameter 88

11.2.3.1 IOLM Proxy Module 88
11.2.3.2 IOLD Proxy Submodule 89

11.2.4 Zyklische Daten 97

11.2.4.1 IOLM Proxy: Standard Mode 97
11.2.4.2 IOLM Proxy: IO Mode 98
11.2.4.3 IOLD Proxy: IO-Link n l / m O + PQI 99
11.2.4.4 IOLD Proxy: IO-Link n I + PQI....100
11.2.4.5 IOLD Proxy: IO-Link m O + PQI 101
11.2.4.6 IOLD Proxy: Digital Input....102
11.2.4.7 IOLD Proxy: Digital Output 103

11.2.5 Azyklische Daten 104

11.2.5.1 I&M-Datensätze 104

1 Vorbemerkung

Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.

1.1 Verwendete Symbole

√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis

[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen

→ Querverweis

IFM AL1305 - Verwendete Symbole - 1

Wichtiger Hinweis

Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

IFM AL1305 - Verwendete Symbole - 2

Information

Ergänzender Hinweis

1.2 Warnhinweise

Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

IFM AL1305 - Warnhinweise - 1

WARNUNG

Warnung vor schweren Personenschäden

Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

IFM AL1305 - WARNUNG - 1

VORSICHT

Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden

▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG

Warnung vor Sachschäden

Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

1.3 Änderungshistorie

Ausgabe Thema Datum
00 Neuerstellung des Dokuments 02 / 2023
01 • Entfernt: REST API – DNS-UnterstützungHinzugefügt: WebSocket-Untertsützung (→ □ 62)07 / 2023

2 Sicherheitshinweise

- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.

– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.

  • Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
  • Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
  • Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
  • Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
  • Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
  • Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
  • Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.

2.1 Cyber-Sicherheit

ACHTUNG

Betrieb des Geräts in einer ungeschützten Netzwerkumgebung

▷ Unzulässiger Lese- oder Schreibzugriff auf Daten möglich.
▷ Unzulässige Beeinflussung der Gerätefunktion möglich.
▶ Zugriff auf autorisierte Nutzer beschränken (z. B. passwortgeschützter Zugang).
Sichere Verfahren wählen, um sich mit dem Gerät zu verbinden (z. B. VPN).
▶ Verschlüsselte Datenübertragung nutzen (z. B. https / TLS)

2.2 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

IFM AL1305 - Sicherheitssymbol auf dem Gerät - 1

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:

Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.

3 Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Gerät darf für folgende Zwecke eingesetzt werden:

  • IO-Link Master für die Konfiguration, Verwaltung und den Betrieb von IO-Link Devices
  • Gateway zwischen IO-Link Devices und einem übergeordneten PROFINET-Steuerungssystem

Das Gerät ist für den schaltschranklosen Einsatz in der Lebensmittelindustrie konzipiert.

4 Funktion

Das Gerät stellt folgende IO-Link Funktionen bereit:

• IO-Link Master (IO-Link Revision 1.0 und 1.1)
• 4 IO-Link Ports (Class A) für den Anschluss von IO-Link Devices

Das Gerät bietet Versorgungen für 4 IO-Link Devices (Sensoren, Aktuatoren).

Die Ports X01...X04 sind Ports Class A.

Das Gerät gewährleistet den Brandschutz für angeschlossene IO-Link Devices durch Bereitstellung eines energiebegrenzten Stromkreises an den Ports (nach IEC61010-1 und Class 2 nach UL1310).

4.2 Parametrierung

Das Gerät kann mit folgenden Optionen parametriert werden:

  • Parametriersoftware
  • ifm moneo OS + ifm moneo|configure
  • ifm moneo|configure SA
  • ifm IoT-Core
  • REST API
  • ifm IoT-Core Visualizer
    • PROFINET
    – Projektierungssoftware

4.3 Optische Signalisierung

Das Gerät bietet folgende optische Anzeigen:

  • Status- und Fehleranzeige des PROFINET-Gateways und des Systems
    • Status der Spannungsversorgung US
  • Status- und Aktivitätsanzeige der Ethernet-Verbindungen
  • Status der IoT-Verbindung
  • Status- und Fehleranzeige der IO-Link Ports (Class A)

4.4 PROFINET

Unterstützte PROFINET-Funktionen:

  • Geräteprofil: PROFINET RT Device (Conformance Class C)
  • 2-Port-Switch für den Zugriff auf die PROFINET-Schnittstelle; integrierter Switch ist RT- und IRT-konform nach PROFINET V2.3
  • Unterstützte Protokolle: SNMP, LLDP, MRP, DCP, RTA, RTC Class 1 (nicht synchronisiert)
  • Fast Startup (FSU)

• I&M0 - 4 Lesen / Schreiben
• Gerätebeschreibung: GSDML-Datei
- System Redundancy S2
- Configuration in Run (CiR)

4.5 ifm IoT-Core

  • Abbildung der Daten, Events und Dienste des Geräts auf ein Objektmodell (ifm IoT-Core)
  • Einbindung des Geräts in IIoT-Anwendungen
  • Zugriff auf den ifm IoT-Core:

– Browserbasierte Schnittstelle (IoT-Core Visualizer)

- REST-API

• Cyber-Security-Funktionen

– Sichere Datenübertragung über verschlüsselte Verbindung (Secure Layer Transport - TLS)

– Zugriffsschutz per Authentifizierung

- Unterstützte Protokolle: HTTP(S), TCP, JSON, MQTT, Websockets

4.6 Digitale Eingänge

Die Ports X01...X04 verfügen über je einen zusätzlichen digitalen Eingang (Typ 2 nach EN 61131-2). Die digitalen Eingänge liegen an Pin 2.

Die digitalen Eingänge werden über US versorgt. Sie beziehen sich auf das Potential von US (Pin 3).

5 Montage

5.1 Überblick

IFM AL1305 - Überblick - 1

1: Obere Befestigungslasche
2: Untere Befestigungslasche

5.2 Gerät montieren

IFM AL1305 - Gerät montieren - 1

Anlage vor Montage spannungsfrei schalten.
Zur Montage eine plane Montageoberfläche verwenden.
Maximales Anzugsdrehmoment beachten.

Modul auf der Montagefläche mit 2 Montageschrauben und Unterlegscheiben Größe M5 befestigen (Anzugsdrehmoment: 1,8 Nm).
▶ Hinweise zur Erdung des Geräts beachten: Masseverbindung (→ 13)

6 Elektrischer Anschluss

6.1 Überblick

FE X21 X31 X22 X23 X01 X02 X03 X04

FE: Funktionserdung (FE) X21: Ethernet-Port 1 (PROFINET) X22: Ethernet-Port 2 (PROFINET) X23: IoT-Port X31: Power IN – Spannungsversorgung X01: IO-Link Port (Class A) X02: IO-Link Port (Class A) X03: IO-Link Port (Class A) X04: IO-Link Port (Class A)

6.2 Generelle Anschlusshinweise

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.

▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.

Gerät ist nur für den Betrieb an SELV/PELV-Spannungen geeignet.

▶ Hinweise zur IO-Link-Beschaltung beachten!

Das Gerät enthält Bauelemente, die durch elektrostatische Entladung (ESD) beschädigt oder zerstört werden können.

Notwendige Sicherheitsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung beachten!

Die Stromkreise sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN61010-1 (Sekundärstromkreis mit maximal 30 V DC, abgeleitet von Netzstromkreis bis 300 V der Überspannungskategorie II).

Die Kommunikationsschnittstellen sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts getrennt mit Basisisolierung nach EN61010-1 (Sekundärstromkreis mit maximal 30 V DC, abgeleitet von Netzstromkreis bis 300 V der Überspannungskategorie II). Sie sind ausgelegt für Netzwerkumgebung 0 nach IEC TR62102.

6.2.1 Anschlusstechnik

Die Gewindeanschlüsse im Gerät entsprechen dem M12-Standard. Für die Einhaltung der spezifizierten Schutzart dürfen nur Kabel verwendet werden, die diesem Standard entsprechen. Bei selbst konfektionierten Kabeln ist der Systemersteller für die Schutzart verantwortlich.

▶ Steckverbindungen mit vergoldeten Kontakten verwenden.
Die Verschraubung 2 Wochen nach der Montage prüfen und falls notwendig mit dem richtigen Drehmoment nachziehen.
▶ Steckverbindungen bei der Montage senkrecht aufsetzen, damit die Überwurfmutter nicht das Gewinde beschädigt.
▶ Vor dem Anschluss der Steckverbindung prüfen, ob in der Buchse ein unbeschädigter O-Ring vorhanden ist.
Kodierung der Steckverbindungen bei der Montage beachten.

Nicht belegte Anschlüsse mit Schutzkappen verschließen. Drehmoment: 1,3 ± 0,1 Nm

Für UL-Anwendungen:

Für den Anschluss des Geräts und der IO-Link Devices nur UL-zertifizierte Kabel der Kategorie CYJV oder PVVA mit einer Mindesttemperatur von 80°C verwenden (75°C bei einer maximalen Umgebungstemperatur von 40°C).

6.3 Feldbus-Ports

Über die Ethernet-Ports wird das Gerät mit dem PROFINET-Netzwerk verbunden (z. B. PROFINET-Steuerung, zusätzliches PROFINET-Gerät).

Anschlussbelegung:

IFM AL1305 - Feldbus-Ports - 1

1: TX +
2: RX +
3: TX
4: RX -

5: nicht belegt

Das Gerät über die Ports X21, X22 mit PROFINET-Netzwerk verbinden.
Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP 65 / IP 66 / IP 67 / IP 69K).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.4 IoT-Port

Über den IoT-Port wird das Gerät mit einem IT-Netzwerk verbunden (z. B. Laptop mit Parametriersoftware, Monitoring-Software oder IoT-fähiger Software).

Anschlussbelegung:

IFM AL1305 - IoT-Port - 1

1: TX +
2: RX +
3: TX -
4: RX -

5: nicht belegt

Das Gerät über Port X23 mit dem IT-Netzwerk verbinden.
▶ Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP 65 / IP 66 / IP 67 / IP 69K).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

An den IO-Link Ports werden die IO-Link Devices (Sensoren, Aktuatoren) angeschlossen.

Die IO-Link Ports erfüllen die Anforderungen der IO-Link Spezifikation 1.0 bis 1.1.2.

Die Ports verfügen über eine Kurzschlusserkennung (US).

Die Ports verfügen über einen zusätzlichen digitalen Eingang (Typ 2, gemäß IEC 61131-2).

Anschlussbelegung:

IFM AL1305 - IoT-Port - 2

1: Sensorversorgung (US) L+
2: Digitaler Eingang
3: Sensorversorgung (US) L-
4: C/Q IO-Link
5: nicht belegt

Hinweise zur Beschaltung:

  • Die Spannungsversorgung der angeschlossenen IO-Link Devices darf ausschließlich über den IO-Link Master erfolgen.
    IO-Link Devices mit Ports X01...X04 verbinden. Maximale Leitungslänge pro Port: 20 m.
    ▶ Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP 65 / IP 66 / IP 67 / IP 69K).
    Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

Hinweise zur Beschaltung:

- Der Anschluss von IO-Link Devices (Class B) erfordert die Zuführung einer zusätzlichen Hilfsspannung UA. Die Zuführung erfolgt mithilfe eines Y-Verbindungskabels ( → Zubehör).

IFM AL1305 - IO-Link Devices (Class B) anschließen - 1

VORSICHT

Nichtbeachtung der galvanischen Trennung der Stromkreise

▷ Brandgefahr

Sicherstellen, dass die externe Versorgung UA vom Stromkreis des Geräts galvanisch getrennt ist durch Basisisolierung (gemäß IEC 61010-1, Sekundärstromkreis mit max. 30 V DC, abgeleitet von Netzstromkreis bis 300 V der Überspannungskategorie II).
Sicherstellen, dass IO-Link Device und genutzte Verbindungstechnik die galvanische Trennung unterstützen.

- Beim Anschluss eines IO-Link Devices (Class B) ist der zusätzliche digitale Eingang an Pin 2 des Ports nicht verfügbar.

IO-Link Devices über Y-Verbindungskabel mit Ports X01...X04 verbinden.
Y-Verbindungskabel anschließen an Versorgungsspannung 24 V DC (20...30 V SELV/PELV)
▶ Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP 65 / IP 66 / IP 67 / IP 69K).
Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.6 Masseverbindung

Das FE-Potential liegt an folgenden Punkten des Geräts an:

- Obere Befestigungslasche des Gehäuses

IFM AL1305 - Masseverbindung - 1

Um den elektrischen Störschutz, die bestimmungsgemäße Funktion und den sicheren Betrieb des Geräts sicherzustellen, das Gehäuse auf kürzestem Weg mit der GND der Anlage verbinden.

Gerät über die Montageschraube der oberen Befestigungslasche erden.

6.7 Spannungsversorgung

Über den Power-IN-Port wird das Gerät an die Versorgungsspannung US angeschlossen.

Die Versorgungsspannung US versorgt das Gerät und die an den Ports X01...X04 angeschlossenen Sensoren und Aktuatoren.

Anschlussbelegung:

IFM AL1305 - Spannungsversorgung - 1

1: + 24 V DC (US)
2: nicht belegt
3: GND (US)
4: nicht belegt

▶ Anlage spannungsfrei schalten!
Gerät über Port X31 anschließen an 24 V DC (20...30 V SELV/PELV; gemäß IEC 61010-1, Sekundärstromkreis mit max. 30 V DC, abgeleitet von Netzstromkreis bis 300 V der Überspannungskategorie).
Für den Anschluss eine A-codierte M12-Steckverbindung nutzen (min. Schutzart: IP 65 / IP 66 / IP 67 / IP 69K).
Kabelbuchsen nach den Drehmoment-Angaben des Kabelherstellers verschrauben. Maximal zulässiges Drehmoment: 0,8 Nm

IFM AL1305 - Spannungsversorgung - 2

Empfohlene max. Leitungslänge: 25 m.

Bei Leitungslängen größer 25 m den eintretenden Spannungsabfall und die notwendige minimale Versorgungsspannung von 20 V beachten!

7 Bedien- und Anzeigeelemente

7.1 LEDs

IFM AL1305 - LEDs - 1

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
RDY Gateway-Status grün aus Gatewaynicht aktivoder startet neu
blinkt (5 Hz) Gateway:Fehler
blinkt (200 ms ein, 800 ms aus)Gateway: Firmware-Update läuft
ein Gateway: OK
BF PROFINET-Status (Bus Failure)rot aus PROFINET: fehlerfrei
blinkt (1 Hz) PROFINET: keine Verbindung zur Steuerung
ein PROFINET: Busfehler
SF System-Status (System Failure)rot aus System: fehlerfrei
ein System: Fehler im Gateway oder mindestens ein IO-Link Port meldet Warnung / Alarm (Temperatur, Überstrom, Unterstrom, Überspannung, Unterspannung, Kurzschluss)

7.1.2 Ethernet

LED Beschreibung Farbe ZustandBeschreibung
LNKStatus der Verbindunggrünauskeine Ethernet-Verbindung
einEthernet-Verbindung hergestellt
ACT Status der Datenübertragunggelb auskeineDatenübertragung
blinktDatenübertragung

7.1.3 IoT

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
LNKStatus der Verbindunggrün aus keine Ethernet-Verbindung
LNK Status der Verbindung grün ein Ethernet-Verbindung hergestellt
ACT Status der Datenübertragunggelb aus keine Datenübertragung
blinkt Datenübertragung
IoT Geräte identifizierung grün blinkt Geräteidentifizierung aktiv
LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
eStatus des IO-Link Ports (Pin 4)gelb aus Port-Mode DI / DO: Pin 4 (C/Q) = OFF
ein Port-Mode DI / DO: Pin 4 (C/Q) = ON
grün blinkt(1 Hz) Port-Mode IO-Link: kein IO-Link Device gefunden
blinkt (5 Hz) Port-Mode IO-Link: Zustand „PREOPERATE“
ein Port-Mode IO-Link: Zustand „OPERATE“
rot blinkt (1,2 Hz) IO-Link Kommunikationsfehler
DI Status des digitalen Ein-gangs (Pin 2)gelb aus Digitaler Eingang: Pin 2 = OFF

7.1.5 Spannungsversorgung

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
USStatus der Versorgungs-spannung USgrün aus keine Versorgungspannung anliegend oder anlie-gende Spannung zu niedrig
ein Versorgungsspannung liegt an

8 Inbetriebnahme

▶ Gerät ordnungsgemäß montieren.
Gerät ordnungsgemäß elektrisch anschließen.
Nach dem Anschluss an die Versorgungsspannung startet das Gerät.
▷ Die LEDs zeigen Status und Fehlerzustände.
Das Gerät ist betriebsbereit.
Das Gerät kann konfiguriert werden.

9 Einstellungen

9.1 Parametriersoftware

9.1.1 Unterstützte Parametriersoftware

Für die Parametrierung des IO-Link Masters und der angeschlossenen IO-Link Devices wird eine Parametriersoftware benötigt.

Unterstützte Parametriersoftware:

  • ifm moneo OS (Art.-Nr. QMS001) + Modullizenz ifm moneo|configure (Art.-Nr. QMP020)
  • ifm moneo|configure SA (Art.-Nr. QMP010)

IFM AL1305 - Unterstützte Parametriersoftware - 1

Für die korrekte Installation: Installationsanleitung ifm moneo beachten.

▶ Die gewünschte Parametriersoftware installieren.
▶ Die für den Betrieb notwendigen Lizenzen aktivieren.
Die installierte Parametriersoftware kann für die Parametrierung des Geräts genutzt werden.

9.1.2 Erste Schritte

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist korrekt auf Laptop / PC installiert.
√ Laptop / PC ist mit IoT-Port (X23) des Geräts verbunden.
▶ Parametriersoftware starten.
▶ Netzwerk nach Geräten scannen.

▷ Parametriersoftware erkennt das Gerät.

▶ Optional: IP-Einstellungen des Geräts anpassen.
▷ Parametriersoftware kann auf IO-Link Master und die angeschlossenen IO-Link Devices zugreifen.

9.1.3 IoT: IP-Einstellungen konfigurieren

Für die Kommunikation mit dem IT-Netzwerk müssen die IP-Parameter der IoT-Schnittstelle konfiguriert sein.

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
DHCP DHCP-Client aktivieren / deaktivieren • Static IP: DHCP-Client deaktiviert; IP-Parameter werden vom Anwender gesetzt• DHCP: DHCP-Client aktiviert; IP-Parameter werden vom DHCP-Server des Netzwerks gesetzt. r w 1
IP address IP-Adresse der IoT-Schnittstelle z. B. 192.168.1.100169.254.x.x (Default) r w 1\ 2
Subnet mask Subnetzmaske des Ethernet-Netz-werksz. B. 255.255.255.0255.255.0.0 (Default) r w 1\ 2
Default gateway IP address IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.169.1.10.0.0.0 (Default) r w 1\ 2
MAC addressMAC-Adresse der IoT-Schnittstellez. B. 00:02:01:05:66:C1 r o 3

1 lesen und schreiben
2 nur änderbar, wenn DHCP deaktiviert
3 nur lesen

Um die IoT-Schnittstelle zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [IoT] wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.

▶ IP-Parameter einstellen.

▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.

▷ IP-Einstellungen der IoT-Schnittstellen sind konfiguriert.

9.1.4 IoT: Zugriffsrechte konfigurieren

Das Gerät kann parallel in eine Feldbus-Umgebung sowie in eine IT-Netzwerkstruktur für IIoT-Anwendungen integriert werden („Y-Weg“).

Verfügbare Parameter:

Parameter BeschreibungWertebereich Zugriff
Access rights Zugriffsrechte auf das Gerät • Fieldbus + IoT:– Feldbus und ifm IoT Core haben Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten– Feldbus und ifm IoT Core haben Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten• Fieldbus + IoT (read only):– Feldbus hat Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten– Feldbus hat Leserechte auf Ereignisse Alarme– ifm IoT Core hat Leserechte auf Parameter, Prozessdaten und Ereignisse / Alarme• IoT only– ifm IoT Core hat Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten– ifm IoT Core hat Leserechte auf Ereignisse Alarme– Feldbus hat keine Zugriffsrechterw1

1 lesen und schreiben

Bei der Parametrierung der Zugriffsrechte in der Parametriersoftware folgende Hinweise beachten:

- Wenn die Zugriffsrechte in Feldbus-Projektierungssoftware und Parametriersoftware auf den Wert [Fieldbus + IoT] eingestellt sind, dann gelten immer die feldbusseitig eingestellten Parameterwerte.

- Für einen exklusiven Zugriff auf das Gerät über die Parametriersoftware die Zugriffsrechte auf den Wert [IoT only] setzen und in der Feldbus-Projektierungssoftware die Zugriffsrechte auf [Keep settings] setzen.

- Wenn die Zugriffsrechte in der Parametriersoftware auf den Wert [Fieldbus + IoT (read only)] eingestellt sind, dann können die Zugriffsrechte in der Parametriersoftware nicht mehr geändert werden. Um mit der Parametriersoftware wieder Schreibzugriff zu erhalten, in der Feldbus-Projektierungssoftware die Zugriffsrechte auf den Wert [Fieldbus + IoT] setzen.

Um die Zugriffsrechte zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.

√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
▶ Menü [IoT] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
▶ Zugriffsrechte einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Gerät neu starten.
Geänderte Zugriffsrechte sind aktiv.

9.1.5 IoT: Schnittstelle zu Monitoring-Software konfigurieren

Für die optionale Übertragung der Prozessdaten an eine Monitoring-Software muss die Schnittstelle entsprechend konfiguriert werden.

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
IP address Moneo, LR Agent or SMARTOBSERVERIP-Adresse von moneo, LR AGENT oder LR SMARTOBSERVER0.0.0.0...255.255.255.255 (Default) rw1
Port Moneo, LR Agent or SMARTOBSERVERNummer des Ports von moneo, LR AGENT oder LR SMARTOBSERVER, an den die Prozessdaten gesendet werden0...35100 (Default)...65535 rw1
Interval Moneo, LR Agent or SMARTOBSERVERZykluszeit für die Übertragung der Prozessdaten zu moneo, LR AGENT oder LR SMARTOBSERVER (Wert in ms)Off: keine Übertragung (Default)500: 500 ms...2147483647: 2147483647 ms rw1
Application Tag Quellenbezeichner des IO-Link Masters in der Struktur des LR AGENT oder LRSMARTOBSERVER (String32)z. B. "factory 2 plant 1" rw 1

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IFM AL1305 - IoT: Schnittstelle zu Monitoring-Software konfigurieren - 1

Nach einer Änderung der Parameter [IP address Moneo, LR Agent or SMARTOBSERVER] oder [Application Tag] kann es bis zu 120 Sekunden dauern, bis das Gerät erneut eine TCP-Verbindung aufbaut.

Um die Verzögerung zu vermeiden:

▶ Gerät neu starten.

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
▶ Menü [IoT] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
▶ Schnittstelle konfigurieren.
- Änderungen auf dem Gerät speichern.
▷ Schnittstelle zur Monitoring-Software ist eingestellt.

9.1.6 IoT: Sicherheitsmodus konfigurieren

Das Gerät bietet einen Sicherheitsmodus. Der Sicherheitsmodus ermöglicht es, den Zugriff auf IO-Link Master und angeschlossene IO-Link Devices aus dem IT-Netzwerk heraus zu schützen. Bei aktiviertem Sicherheitsmodus gelten folgende Einschränkungen:

  • Zugriff nur per Authentifizierung (Passwortschutz)
  • Zugriff nur über verschlüsselte Verbindung (TLS – Transport Layer Security)

IFM AL1305 - IoT: Sicherheitsmodus konfigurieren - 1

Der Sicherheitsmodus schützt nur den Zugriff und die Datenübertragung über die IoT-Schnittstelle.

Der Nutzername administrator ist nicht änderbar.

Der Sicherheitsmodus kann aktiviert werden, ohne gleichzeitig das Password zu setzen. Beim nächsten Zugriff auf das Gerät verlangt das Konfigurationstool das Setzen des Passworts.

Nach der Eingabe des korrekten Passworts kann der Nutzer uneingeschränkt auf den IO-Link Master und die angeschlossenen IO-Link Devices zugreifen. Das Passwort wird erneut abgefragt, wenn die aktuelle Sitzung der Parametriersoftware beendet wurde (z. B. nach einem Neustart).

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Security mode HTTPS Sicherheitsmodus aktivieren oder de-aktivieren• Disabled: Sicherheitsmodus deaktiviert• Enabled: Sicherheitsmodus aktiviert r w 1
Security password Passwort für AuthentifizierungHinweis: Das gesetzte Passwort wird nicht angezeigt wo 2

1 lesen und schreiben
2 nur schreiben

9.1.6.1 Sicherheitsmodus aktivieren

Um den Sicherheitsmodus zu aktivieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
√ Sicherheitsmodus ist deaktiviert.
▶ Menü [IoT] wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.

▶ Sicherheitsmodus aktivieren.
▶ Optional: Passwort setzen.
- Änderungen auf dem Gerät speichern.
▷ Sicherheitsmodus ist aktiv.

9.1.6.2 Sicherheitsmodus deaktivieren

Um den Sicherheitsmodus zu deaktivieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Sicherheitsmodus ist aktiv.

▶ Detailansicht des Geräts aufrufen.
▷ Parametriersoftware fordert die Eingabe des Passworts.
▶ Passwort eingeben und Eingabe bestätigen.
▷ Parametriersoftware hat Zugriff auf Einstellungen.
▶ Menü [IoT] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
▶ Sicherheitsmodus deaktivieren.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Sicherheitsmodus ist deaktiviert.

9.1.7 Fieldbus: PROFINET-Schnittstelle konfigurieren

Für die Kommunikation mit dem PROFINET-Netzwerk müssen die IP-Parameter der PROFINET-Schnittstelle konfiguriert sein.

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
IP address IP-Adresse der PROFINET-Schnittstellez. B. 192.168.82.100• 0.0.0.0 (Default) rw1
Subnet mask Subnetzmaske des PROFINET-Netzwerksz. B. 255.255.0.0• 0.0.0.0 (Default) rw1
Default gateway IP address IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B.192.168.1.1• 0.0.0.0 (Default) rw1
Hostname PROFINET-Name des Geräts z. B. iol12.plant1• alxx0x (Default) rw1
MAC address MAC-Adresse der PROFINET-Schnittstelle des Gerätsz. B. 00:02:01:0f:c8:8f ro 2
Fieldbus firmware Version der Feldbus-Firmware z. B. 5.3.0.700 (PROFINET IO Device) ro 2

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2 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.

▶ Menü [Fieldbus] wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.

▶ Parameter der PROFINET-Schnittstelle einstellen.

- Änderungen auf dem Gerät speichern.

▷ PROFINET-Schnittstelle ist konfiguriert.

9.1.8 Ports: Betriebsart Pin 4 (US) einstellen

Der Pin 4 der Ports X01...X04 unterstützt folgende Betriebsarten:

  • Deaktiviert: keine Datenübertragung an Pin 4 (C/Q) des Ports
    • Digitaler Eingang: binäres Eingangssignal an Pin 4 (C/Q) des Ports
    • Digitaler Ausgang: binäres Ausgangssignal an Pin 4 (C/Q) des Ports
    • IO-Link: IO-Link-Datentransfer über Pin 4 (C/Q) des Ports

Die eingestellte Betriebsart muss zum Betriebsmodus des am Port angeschlossenen Geräts passen (Sensor, Aktuator, IO-Link Device).

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Mode Pin4 US Betriebsart des Pin 4 (C/Q) des Ports • Disabled: Port deaktiviert• DI: Digitaler Eingang• DO: Digitaler Ausgang• IO-Link: IO-Link Prozessdatenrw1

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Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.

▶ Menü [Port x] (x = 1...4) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.

▶ Betriebsart einstellen.
- Änderungen auf dem Gerät speichern.
▷ Betriebsart für Pin 4 (C/Q) des Ports ist eingestellt.

9.1.9 Ports: Gerätevalidierung und Datenspeicherung einstellen

Das Gerät unterstützt die Funktionen Gerätevalidierung und Sicherung / Wiederherstellung von Parameterdaten der angeschlossenen IO-Link Devices.

Folgende Optionen sind verfügbar:

OptionValidierung des angeschlossenen IO-Link DevicesSicherung der ParameterwerteWiederherstellung der Parameterwerte
[No check and clear] Nein NeinNein Nein
[Type compatible V1.0 device]Ja, Prüfung auf Kompatibilität zu IO-Link Standard V1.0Nein Nein
[Type compatible V1.1 device]Ja, Prüfung auf Kompatibilität zu IO-Link Standard V1.1Nein Nein
[Type compatible V1.1 device with Backup + Restore]Ja, Prüfung auf Kompatibilität zu IO-Link Standard V1.1 und Baugleichheit (Vendor ID, Device ID)Ja, automatische Sicherung der Parameterwerte; Änderungen der aktuellen Parameterwerte werden gespeichertJa, Wiederherstellung der Parametwerte bei Anschluss eines baugleichen IO-Link Devices im Auslieferungszustand
[Type compatible V1.1 device with Restore]Ja, Prüfung auf Kompatibilität zu IO-Link Standard V1.1 und Baugleichheit (Vendor ID, Device ID)Nein, keine automatische Sicherung; Änderungen der Parameterwerte werden nicht gespeichertJa, Wiederherstellung der Parametwerte bei Anschluss eines baugleichen IO-Link Devices im Auslieferungszustand

IFM AL1305 - Ports: Gerätevalidierung und Datenspeicherung einstellen - 1

Gerätevalidierung und Sicherung / Wiederherstellung der Parameterwerte sind nur verfügbar, wenn die Betriebsart „IO-Link“ des Ports aktiviert ist.

Für Optionen [Type compatible V1.1 device with Backup + Restore] und [Type compatible V1.1 device with Restore]: Bei Änderungen der Parameter [Vendor ID] oder [Device ID] im Online-Modus wird der Datenspeicher gelöscht und eine neue Sicherung der Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link Devices im IO-Link Master erzeugt.

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
Validation / Data Storage Validierung der angeschlossenen IO-Link Devices und automatische Wiederherstellung der Parametersätze des IO-Link DevicesNo check and clearType compatible V1.0 deviceType compatible V1.1 deviceType compatible V1.1 device with Backup + RestoreType compatible V1.1 device with Restore r w12
Vendor ID Hersteller-ID des IO-Link Devices, gegen die validiert werden sollz. B. 310: ifm electronic gmbh rw 12
Device ID Geräte-ID des IO-Link Devices, gegen die validiert werden sollz. B. 1129: TCC501 (ifm-Temperatursensor) r w12

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2 Parameter nur verfügbar, wenn Betriebsart Pin 4 (US) = IO-Link und IO-Link Device an Port angeschlossen ist

Um die Gerätevalidierung und die Sicherung / Wiederherstellung von Parameterwerten zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
√ Betriebsart des Pin 4 des Ports ist "IO-Link".
▶ Menü [Port x] > [IO-Link] (x = 1...4) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.

▶ Parameter für Gerätevalidierung und Sicherung / Wiederherstellung der Parameterwerte einstellen.
▶ Optional: Hersteller-ID und Geräte-ID eingeben.
- Änderungen auf dem Gerät speichern.
▷ Gerätevalidierung und Sicherung / Wiederherstellung der Parameterwerte sind konfiguriert.

9.1.10 Ports: Zykluszeit einstellen

In der Betriebsart "IO-Link" kann zusätzlich die Zykluszeit des Ports eingestellt werden.

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Cycle time actual Aktuelle Zykluszeit zwischen IO-Link Master und IO-Link Device (Wert in μs)• 0: bestmögliche Zykluszeit ... • 132800: 132800 μsro 12
Cycle time preset Zykluszeit zwischen IO-Link Master und IO-Link Device (Wert in μs)• 0: bestmögliche Zykluszeit • 1: 1 μs ... • 132800: 132800 μsrw 32
Bitrate Übertragungsrate zwischen IO-Link Master und IO-Link Device• COM1: 4,8k Baud • COM2: 38,4 kBaud • COM3: 230,4 kBaudro 12

1 nur lesen
2 Parameter nur verfügbar, wenn Betriebsart Pin 4 (US) = IO-Link und IO-Link Device an Port angeschlossen ist
3 lesen und schreiben

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.

√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
√ Betriebsart des Pin 4 des Ports ist "IO-Link".
▶ Menü [Port x] > [IO-Link] (x = 1...4) wählen.
Zykluszeit einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
Zykluszeit des IO-Link Ports ist eingestellt.

9.1.11 Ports: Datenübertragung zu Monitoring-Software einstellen

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
Transmission to Moneo, LR Agent or SMARTOBSERVERÜbertragung der Prozessdaten des Ports zur Monitoring-Software aktivieren / deaktivieren• Disabled: Prozessdaten werden nicht übertragen• Enabled: Prozessdaten werden übertragenrw1

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Um die Datenübertragung einstellen:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
√ Schnittstelle zur Monitoring-Software ist konfiguriert.
▶ Menü [Port x] (x = 1...4) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.

▶ Parameter einstellen.

▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.

▷ Datenübertragung zur Monitoring-Software ist eingestellt.

9.1.12 Info: Geräteinformationen lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
Product code Artikelnummer AL1305 ro 1
Device family Gerätefamilie IO-Link Master ro 1
Vendor Herstellerifm electronicro
SW-RevisionFirmware-Versionz. B. AL1x0x_cn_pn_v3.1.95
HW-RevisionHardware-Standz. B. AA
Bootloader revisionBootloader-Versionz. B. AL1xxx_bl_f7_v2.0.0
Serial numberSeriennummerz. B. 000194610104
Fieldbus type FeldbusPROFINETro

1 nur lesen

Um die Geräteinformationen zu lesen:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.

▶ Menü [Info] wählen.
▷ Menüseite zeigt die Geräteinformationen.

9.1.13 Firmware: Firmware-Version anzeigen

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung WWertebereich Zugriff
Version Firmware-Version z.B. AL1x0x_cn_pn_v3.1.95 ro1

1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [Firmware] wählen.
▷ Menüseite zeigt Firmware-Version.

9.1.14 Firmware: Firmware aktualisieren

Um die Firmware des Geräts zu aktualisieren:

Voraussetzungen:

√ Neue Firmware wurde heruntergeladen: documentation.ifm.com
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.

In Kopfzeile: Auf + klicken.

▷ Dialogfenster erscheint.

▶ Auf [Firmware-Datei importieren] klicken.

Datei Explorer erscheint.

▶ Firmware-Datei (.bin) wählen und auf [Öffnen] klicken.

▷ Neue Firmware-Datei ist ausgewählt.

▶ Auf [OK] klicken.

▶ Firmware des Geräts wird aktualisiert.

▷ Status des Aktualisierungsvorgangs wird angezeigt.

▷ Firmware des Geräts ist aktualisiert.

9.1.15 Firmware: Gerät zurücksetzen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [Firmware] wählen.
▶ Auf [Factory Reset] klicken.
▶ Gerät wird auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.

Alle Parameter werden auf ihre Default-Werte gesetzt.
▷ Gerät wird neu eingelesen.

9.1.16 Firmware: Gerät neu starten

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [Firmware] wählen.
▶ Auf [Reboot] klicken.
▷ Gerät wird neu gestartet.
Alle eingestellten Parameterwerte bleiben erhalten.

Das Gerät unterstützt den Zugriff auf die angeschlossenen IO-Link Devices (Sensoren, Aktuatoren).

IFM AL1305 - IO-Link Devices parametrieren - 1

Informationen zu den Parametern des IO-Link Devices:

→ Betriebsanleitung IO-Link Device

→ IODD-Beschreibung des IO-Link Devices

Voraussetzungen:

√ IO-Link Device ist korrekt mit einem IO-Link Port des Geräts verbunden.
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Betriebsart Pin 4 (US) des Ports mit dem IO-Link Device ist „IO-Link“.
√ IoT besitzt Lese- und Schreibrechte für den IO-Link Master.
▶ IODD-Bibliothek der Parametriersoftware aktualisieren.
▷ IODD-Bibliothek der Parametriersoftware enthält IODD des IO-Link Devices.
▶ Netzwerk nach Geräten scannen.
▷ Parametriersoftware erkennt den IO-Link Master.
▶ Verbindung zum IO-Link Master herstellen.
Parametriersoftware erkennt das angeschlossene IO-Link Device.
▶ Auf das IO-Link Device klicken.
▷ Detailansicht des IO-Link Devices erscheint.
▷ Detailansicht zeigt die aktuellen Parameterwerte des IO-Link Devices.
▶ IO-Link Device konfigurieren.
Geänderte Konfiguration auf dem IO-Link Device speichern.
▷ IO-Link Device ist parametriert.

9.2 ifm IoT-Core REST API

9.2.1 ifm IoT-Core: Allgemeine Informationen

Das Gerät verfügt über den ifm IoT-Core. Der ifm IoT-Core repräsentiert die Funktionalität des Geräts. Die Funktionalität besteht aus einer Menge aus Daten, Diensten und Ereignissen. Die Elemente des ifm IoT-Core sind in einem JSON-Objekt in einer hierarchischen Baumstruktur angeordnet. Der ifm IoT-Core stellt diese Elemente über Standard-Schnittstellen (z. B. HTTP) der Außenwelt zur Verfügung stellt. So können der Anwender und andere Geräte auf Daten (Parameter, Prozessdaten), Ereignisse (Events) und Funktionen (Dienste) des Geräts zugreifen.

9.2.1.1 Auf den ifm IoT Core zugreifen

Der Zugriff auf ein Element des ifm IoT-Core erfolgt über dessen Adresse (z. B. root/port1/pin2). Die Adresse setzt sich zusammen aus dem zum Element führenden Pfad (root/port1) und dem Identifier des Elements (pin2).

Der Anwender kann über HTTP-Requests auf den ifm IoT-Core zugreifen. Folgende Methoden werden unterstützt.

GET-Methode

Zugriff: lesend

Syntax der Anfrage (Request):

Element Beschreibung
ip IP-Adresse der loT-Schnittstelle
data_point Datenpunkt inkl. Pfad, auf den zugegriffen werden soll
service Dienst, mit dem auf den Datenpunkt zugegriffen werden soll

Syntax der Antwort (Response):

{
    "cid": id,
    "data": {"value": resp_data},
    "code": diag_code
} 
Feld Element Beschreibung
cid id Correlation ID für die Zuordnung von Anfrage und Antwort
data resp_data Wert des Datenpunkts; abhängig vom Datentyp des Datenpunkts
code diag_code

Beispiel: GET-Request

Anfrage (Request):

http://192.168.0.250/devicetag/applicationontag/getdata 

Antwort (Response):

{
    "cid": -1,
    "data": {"value":"factory 2 plant 1"},
    "code": 200
} 

POST-Methode

Syntax der Anfrage (Request):

{
    "code":"code_id",
    "cid":id,
    "adr":"data_point/service",
    "data":{"req_data"},
    "auth":{"user":"usr_id","passwd":"password"}
} 
Feld Parameter Beschreibung
code code_id Dienstklasserequest: Anfragetransaction: Transaktionevent: Ereignis
cid id Correlation ID für die paaweise Zuordnung von Anfrage und Rückgabe; vom Nutzer frei zu vergebende Kennung
adr data_pointDatenpunkt inkl.Pfad, auf den zugegriffen werden soll
service Dienst,mit den Datenpunkt zugegriffen werden soll
data1req_data Daten,die an den ifm IoT Core gesendet werden (z. B. neue Werte); Syntax abhängig vom Dienst
auth2usr_id Nutzername (BASE64-codiert); Default: administrator
password Passwort (BASE64-codiert)

1 optional; nur erforderlich bei Diensten, die Daten an den ifm IoT Core senden (z.B. setdata)
2 optional; nur erforderlich, wenn Sicherheitsmodus aktiviert ist

Syntax der Antwort (Response):

{
    "cid": id,
    "data": {resp_data},
    "code": diag_code
} 
Feld ParameterBeschreibung
cididCorrelation ID für die Zuordnung von Anfrage und Rückgabe (→ Request)
data1resp_data Werte, die vom ifm IoT Core zurückgegeben werden; Syntax abhängig vom Dienst
codediag_codeDiagnosecode (→ Diagnosecodes ☐ 30)

1 optional; nur verfügbar bei Diensten, die Daten vom ifm IoT Core empfangen (z. B. getdata)

Beim fehlerhaften azyklischen Zugriff auf angeschlossene IO-Link Devices werden gerätespezifische Fehlercodes ausgegeben.

Syntax der Antwort (Response) bei fehlerhaftem Zugriff:

{
    "cid": id,
    "error": err_code,
    "code": diag_code
} 
Feld Parameter Beschreibung
cid id
error err_codeCorrelation ID für die Zuordnung von Anfrage und Rückgabe (→ Request)
gerätespezifischer Fehlercode (→ IO Device Description (IODD) des IO-Link Devices)
code diag_codeDiagnosecode (→ Diagnosecodes 30)

Beispiel: POST-Request

Anfrage (Request):

{
    "code":"request",
    "cid":-1,
    "adr":"devicetag/applicationtag/getdata"
} 

Antwort (Response):

{
    "cid": -1,
    "data": {"value":"Do not use"},
    "code": 200
} 

Diagnosecodes

Code Text Beschreibung
200 OK Anfrage erfolgreich abgearbeitet
230 OK but needs reboot Anfrage erfolgreich abgearbeitet; Gerät muss neu gestartet werden
231 OK but block request not finished Anfrage erfolgreich abgearbeitet; blockweise Anfrage aber nicht beendet
233 IP settings (of IoT-Port) have been updated. Application needs to reload device. Wait at least 1 second before reloading device.IP-Einstellungen erfolgreich geändert, IO-Link Master wird neu geladen; mind. 1 Sekunde warten
400 Bad request Ungültige Anfrage
401 Unauthorized Nicht-authorisierte Anfrage
403 Forbdden Verbotene Anfrage
500 Internal Server Error Interner Fehler; detailierte Inforrationen im Feld „error“
503 Service Unavailable Dienst nicht verfügbar (z. B. IO-Link Port im falschen Betriebsmodus; kein IO-Link Device an IO-Link Port)
507 Insufficient Storage Interner Speicher für Benachrichtigungen voll (max. 16 kB)
530 The requested data is invalid Ungültige Prozessdaten
531 IO-Link Error Fehler in IO-Link Master / IO-Link Device; detailierte Infomrationsen im Feld „error“
532 PLC connected Error Fehler beim Schreiben der Daten, da IO-Link Master noch mit Feldbus-SPS verbunden ist

9.2.2 Erste Schritte

Um die Gerätebeschreibung des Geräts zu lesen:

▶ Folgende POST-Anfrage an den ifm IoT Core senden: {"code":"request","cid):-1,"adr":"gettree"}
▷ ifm IoT Core gibt die Gerätebeschreibung als strukturiertes JSON-Objekt zurück.
In der Baumstruktur des JSON-Objekts alle Unterstrukturen und die enthaltenen Datenpunkte identifizieren.
Die anwendbaren Dienste für den Zugriff auf Unterstrukturen und darin enthaltene Datenpunkte identifizieren.

9.2.3 Allgemeine Funktionen

Das Gerät besitzt den Typ device ( → Typen ☐ 73). Auf das Wurzelelement des Gerätebaums können folgende Dienste angewendet werden:

Dienst Beschreibung
../gettree Gesamtbaum oder Teilbaum der Gerätebeschreibung (JSON) ausgeben
../getidentity Identifikationsinformationen des Geräts lesen
../getdatamulti Mehrere Elemente sequenziell lesen
../getelementinfo Detaillierte Informationen eines Elements lesen
../getsubscriberlist Liste mit allen aktiven Benachrichtigungsabonnements ausgeben
../querytree Gerätebeschreibung nach spezifischen Elementen durchsuchen

Auf Elemente vom Typ data können in Abhängigkeit von den gesetzten Zugriffsrechten folgende Dienste angewendet werden:

Dienst Beschreibung
../getdata Wert des Elements lesen
../setdata Wert des Elements schreiben

9.2.3.1 Beispiel: Eigenschaften eines Elements lesen

Aufgabe: Datentyp und Wertebereich des Parameters accessrights bestimmen

Lösung: Mit Dienst getelementinfo die Eigenschaften des Elements iotsetup/accessrights lesen. Die Felder "type" (Datentyp) und "valuation" (Wertebreich) enthalten die benötigten Informationen.

Anfrage (Request):

{
    "code":"request",
    "cid":4711,
    "adr":"getelementinfo",
    "data":{"adr":"iotsetup/accessrights"}
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":4711,
    "data":{
    "identifier":"accessrights",
    "type":"data",
    "profiles":["parameter"],
    "format":{
    "type":"enum",
    "namespace":"json",
    "encoding":"integer",
    "valuation":{
    "valuelist":{
    "0":"Fieldbus + IoT",
    "1":"Fieldbus + IoT (read-only)",
    "3":"IoT only"
    }
    }
},
"code":200
} 

Der Parameter accessrights hat den Datentyp ENUM mit den gültigen Werten "Fieldbus + IoT", "Fieldbus + IoT (read only)" und "IoT only".

9.2.3.2 Beispiel: Teilbaum ausgeben

Aufgabe: Alle direkten Unterelemente des Knotens firmware ausgeben.

Lösung: Mit Dienst gettree den gewünschten Teilbaum ausgeben (Wurzelknoten: firmware, zu zeigende Unterebenen: 1)

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "gettree",
    "data": {
    "adr": "firmware",
    "level": 1
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":4711,
    "data":{
    "identifier":"firmware",
    "type":"structure",
    "profiles":["software","software/uploadablesoftware"],
    "subs":[{
    "identifier":"version",
    "type":"data",
    "profiles":["parameter"],
    "format":[{
    "type":"string",
    "namespace":"json",
    "encoding":"UTF-8"
    }
    },
    {
    "identifier":"type",
    "type":"data",
    "format":[{
    "type":"string",
    "namespace":"json",
    "encoding":"UTF-8"
    }
    },
    {
    "identifier":"install",
    "type":"service"
    },
    {
    "identifier":"factoryreset",
    "type":"service"
    },
    {
    "identifier":"signal",
    "type":"service"
    },
    {
    "identifier":"container",
    "type":"data",
    "format":[{
    "type":"binary",
    "namespace":"json",
    "encoding":"base64"
    }
    },
    {
    "identifier":"reboot",
    "type":"service"
    }
    ]
},
"code":200
} 

9.2.3.3 Beispiel: Einen Parameterwert ändern

Aufgabe: Der Parameter Application Tag des Geräts soll mit dem Wert „Do not use“ geschrieben werden. Der neue Wert soll nur bis zum nächsten Neustart des Geräts gültig sein.

Lösung: Mit Dienst setdata den neuen Wert des Elements /devicetag/applicationtag schreiben. Um den neuen Wert nur bis zum nächsten Neustart des Geräts zu halten, die Option "duration" mit dem Werte uptime übergeben.

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "/devicetag/applicationtag/setdata",
    "data": {
    "duration": "uptime",
    "newvalue": "Do not use"
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":4711,
    "code":200,
} 

9.2.3.4 Beispiel: Mehrere Elemente sequenziell lesen

Aufgabe: Folgende aktuelle Werte des Geräts sollen nacheinander gelesen werden: Temperatur, Seriennummer

Lösung: Die aktuellen Parameterwerte mit dem Dienst getdatamulti lesen (Datenpunkt Temperatur: /processdatamaster/temperature; Datenpunkt Seriennummer: /deviceinfo/serialnumber)

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "/getdatamulti",
    "data": {"datatosend": [
    "/processdatamaster/temperature",
    "/deviceinfo/serialnumber"]
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":4711,
    "data":{
    "processdatamaster/temperature":{
    "code":200,
    "data":44
    },
    "deviceinfo/serialnumber":{
    "code":200,
    "data":"000174210147"
    }
},
"code":200
} 

9.2.3.5 Beispiel: Gerätebeschreibung durchsuchen

Aufgabe: Alle Elemente mit dem Profil "timer" auflisten.

Lösung: Mit dem Dienst querytree die Gerätebeschreibung mit dem Parameter "timer" (profile) durchsuchen.

Anfrage (Request):

{
    "cid":4711,
    "code":"request",
    "adr":"querytree",
    "data":{
    "profile":"timer"
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":4711,
    "data":{
    "adrList":[
    "device/timer[1]",
    "device/timer[2]"
    ]
},
"code": 200
} 

9.2.4 IoT: Zugriffsrechte konfigurieren

Das Gerät kann parallel in eine Feldbus-Umgebung sowie in eine IT-Netzwerkstruktur für IIoT-Anwendungen integriert werden („Y-Weg“).

IFM AL1305 - IoT: Zugriffsrechte konfigurieren - 1

Änderungen des Datenpunkts accessrights sind erst wirksam nach einem Neustart des Geräts: Gateway: Gerät zurücksetzen, neu starten und lokalisieren (→ 53)

Unterstruktur: iotsetup

Verfügbare Datenpunkte:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
../accessrights Zugriffsrechte auf das Gerät • 0: Fieldbus+ IoT (Default):– Feldbus und ifm IoT Core haben Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten– Feldbus und ifm IoT Core haben Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten• 1: Fieldbus + IoT (read only):– Feldbus hat Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten– Feldbus hat Leserechte auf Ereignisse Alarme– ifm IoT Core hat Leserechte auf Parameter, Prozessdaten und Ereignisse / Alarme• 3: IoT only– ifm IoT Core hat Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten– ifm IoT Core hat Leserechte auf Ereignisse Alarme– Feldbus hat keine Zugriffsrechterw 1

Bei der Parametrierung der Zugriffsrechte mit dem ifm IoT Core folgende Hinweise beachten:

  • Wenn die Zugriffsrechte in Feldbus-Projektierungssoftware und im ifm IoT Core auf den Wert [Fieldbus + IoT] eingestellt sind, dann gelten immer die feldbusseitig eingestellten Parameterwerte.
  • Für einen exklusiven Zugriff auf das Gerät über den ihm IoT Core die Zugriffsrechte auf den Wert [IoT only] setzen und in der Feldbus-Projektierungssoftware die Zugriffsrechte auf [Keep settings] setzen.
  • Wenn die Zugriffsrechte im ifm IoT Core auf den Wert [Fieldbus + IoT (read only)] eingestellt sind, dann können die Zugriffsrechte über den ifm IoT Core nicht mehr geändert werden. Um mit dem ifm IoT Core wieder Schreibzugriff zu erhalten, in der Feldbus-Projektierungssoftware die Zugriffsrechte auf den Wert [Fieldbus + IoT] setzen.

9.2.5 IoT: IP-Einstellungen konfigurieren

Unterstruktur: iotsetup/network

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung WertebereichZugriff
../dhcp DHCP-Modus aktivieren / deaktivie-ren·static ip: DHCP-Client deaktiviert; IP-Parameter werden vom Anwender gesetzt ·dhcp: DHCP-Client aktiviert; IP-Parameter werden vom DHCP-Server des Netzwerks gesetztrw 1
../ipaddress IP-Adresse der IoT-Schnittstelle z. B. 192.68.1.100·169.254.x.x (Default)rw 1
../subnetmask Subnetzmaske des Ethernet-Netz-werksegmentsz. B. 255.255.255.0 ·255.255.0.0 (Default)rw 1
../ipdefaultgateway IP-Adresse desNetzwerk-Gateways z. B. 192.169.1.1·0.0.0.0 (Default)rw 1

1 lesen und schreiben

Anwendbare Dienste:

Name Beschreibung
../setblock alle Datenpunkte der Unterstruktur blockweise schreiben

IFM AL1305 - IoT: IP-Einstellungen konfigurieren - 1

Die Datenpunkte der Unterstruktur nur mit dem Dienst setblock schreiben!

9.2.6 IoT: Sicherheitsmodus konfigurieren

Das Gerät bietet einen Sicherheitsmodus. Der Sicherheitsmodus ermöglicht es, den Zugriff auf IO-Link Master und angeschlossene IO-Link Devices aus dem IT-Netzwerk heraus zu schützen. Bei aktiviertem Sicherheitsmodus gelten folgende Einschränkungen:

  • Zugriff nur per Authentifizierung (Passwortschutz)
  • Zugriff nur über verschlüsselte Verbindung (TLS – Transport Layer Security)

IFM AL1305 - IoT: Sicherheitsmodus konfigurieren - 1

Der Sicherheitsmodus schützt nur den Zugriff und die Datenübertragung über die IoT-Schnittstelle.

Der Nutzername administrator ist nicht änderbar.
Das gesetzte Passwort kann nicht mit getdata gelesen werden.

Der aktuelle Status des Sicherheitsmodus kann mit dem Dienst getidentity ( → Dienst: getidentity ☐ 75) gelesen werden.

Für die Authentifizierung muss der Anwender den POST-Requests zusätzlich das Feld auth mit gültigem Nutzername und Passwort übergeben. Nutzername und Passwort werden als Base64-codierte Zeichenketten dargestellt.

Folgende Anfragen können bei aktiviertem Sicherheitsmodus auch ohne Authentifizierung ausgeführt werden:

  • getidentity
  • deviceinfo/vendor/getdata
  • deviceinfo/productcode/getdata

Unterstruktur: iotsetup

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung WertebereichZugriff
../security/securitymode Sicherheitsmodus aktivieren / deaktivieren·disabled: Sicherheitsmodus deaktiviert·enabled: Sicherheitsmodus aktiviertrw 1
../security/password Passwort für Authentifizierung (Base64-codiert)wo 2

1 lesen und schreiben
2 nur schreiben

IFM AL1305 - IoT: Sicherheitsmodus konfigurieren - 2

Gültiger Zeichensatz für die Base64-Kodierung / Dekodierung des Passworts: UTF-8

Online-Werkzeug für Kodierung / Dekodierung: www.base64encode.org

9.2.6.1 Beispiel: Sicherheitsmodus aktivieren

Aufgabe: Der Sicherheitsmodus der IoT-Schnittstelle soll aktiviert werden. Als gültiges Passwort soll "password" gesetzt werden (BASE64-codiert: cGFzc3dvcmQ=).

Lösung: Den Sicherheitsmodus über den Datenpunkt iotsetup/security/securitymode aktivieren. Das gewünschte Passwort auf den Datenpunkt iotsetup/security/password schreiben.

Sicherheitsmodus aktivieren

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 1,
    "adr": "/iotsetup/security/securitymode/setdata",
    "data": {"newvalue": 1}
} 

Antwort (Response):

{
    "cid": -1,
    "code": 200
} 

Passwort setzen

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 2,
    "adr": "/iotsetup/security/password/setdata",
    "data": {"newvalue": "cGFzc3dvcmQ="}
} 

Antwort (Response):

{
    "cid": 2,
    "code": 200
} 

9.2.6.2 Beispiel: Anfrage mit Authentifikation

Aufgabe: Die Temperatur des IO-Link Masters soll gelesen werden. Die Sicherheitsfunktion ist aktiviert (aktuelles Passwort: password).

Lösung: Den Datenpunkt processdatamaster/temperature lesen. Die Anfrage muss mit https gesendet werden. Nutzername und Passwort werden als BASE64-codierte Zeichenketten übergeben ("administrator" = "YWRtaW5pc3RyYXRvcg==", "password" = "cGFzc3dvcmQ=").

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 1,
    "adr": "processdatamaster/temperature/getdata",
    "auth": {
    "user": "YWRtaW5pc3RyYXRvcg==",
    "passwd": "cGFzc3dvcmQ="
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid": 1,
    "data": {"value": 37},
    "code": 200
} 

9.2.6.3 Beispiel: Passwort zurücksetzen

Aufgabe: Das existierende Passwort soll rückgesetzt werden.

Lösung: Um ein Passwort rückzusetzen, den Sicherheitsmodus deaktivieren. Den Sicherheitsmodus über den Datenpunkt iotsetup/security/securitymode deaktivieren Für die Deaktivierung ist die Eingabe des Nutzernamens und des Passworts notwendig (Felder "user" und "passwd").

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": -1,
    "adr": "iotsetup/security/securitymode/setdata",
    "data": {"newvalue": 0},
    "auth": {
    "user": "YWRtaW5pc3RyYXRvcg==",
    "passwd": "SW9UNG1mbQ=="
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid": -1,
    "code": 200
} 

9.2.7 IoT: Schnittstelle zur Monitoring-Software einstellen

Um die Übertragung der Prozessdaten des IO-Link Master zu Monitoring-Software (z. B. ifm moneo suite) zu ermöglichen, muss die Schnittstelle entsprechend konfiguriert werden.

Unterstruktur: iotsetup

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung WWertebereich Zugriff
../smobip IP-Adresse derMonitoring-Software z. B. 255.255.255.255 (Default) rw1
../smobport Portnummerder Monitoring-Software • 0: 0...• 35100: 35100 (Default)...• 65535: 65535rw1
../smobinterval Intervallfür die Datenübertragung zur Moni-toring-Software (Wert in Millisekunden)• 0: Off - keine Übertragung (Default)• 500: 500 ms...• 2147483647: 2147483647 msrw1

1 lesen und schreiben

9.2.8 Fieldbus: PROFINET-Schnittstelle konfigurieren

Über die PROFINET-Schnittstelle wird das Gerät in das PROFINET-Netzwerk eingebunden:

Unterstruktur: fieldbussetup

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Werte Zugriff
../network/ipaddress IP-Adresse der Ethernet-Schnittstelle z. B. 192.200.0.100• 0.0.0.0 (Default) r w1\ 2
../network/subnetmask Subnetzmaske des Netzwerksegments z. B. 255.255.192.0• 0.0.0.0 (Default) r w1\ 2
../network/ipdefaultgatewayIP-Adresse des Netzwerk-Gatewaysz. B. 192.200.63.1• 0.0.0.0 (Default) r w1\ 2
../network/macaddressMAC-Adresse der Ethernet-Schnittstellez. B. 00:02:01:0E:10:7C ro3
../hostnamePROFINET-Name des Gerätsz. B. alxx0x r w1
../fieldbusfirmwareFeldbus-Firmwarez. B. 5.3.0.700 (PROFINET IO Device) ro3
../connectionstatusStatus der Feldbusverbindung• 0: Nicht verbunden• 1: Verbunden ro3

1 lesen und schreiben

2 Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

3 nur lesen

Anwendbare Dienste:

Name Beschreibung
../network/setblockalle Werte der Unterstruktur blockweise schreiben

IFM AL1305 - Fieldbus: PROFINET-Schnittstelle konfigurieren - 1

▶ Die Parameter in der Unterstruktur network nur blockweise mit dem Dienst setblock ändern!

9.2.9 Ports: Betriebsart Pin 4 (US) einstellen

Der Pin 4 der Ports X01...X04 unterstützt folgende Betriebsarten:

  • Deaktiviert: keine Datenübertragung an Pin 4 (C/Q) des Ports
  • Digitaler Eingang: binäres Eingangssignal an Pin 4 (C/Q) des Ports
  • Digitaler Ausgang: binäres Ausgangssignal an Pin 4 (C/Q) des Ports
    • IO-Link: IO-Link-Datentransfer über Pin 4 (C/Q) des Ports

Die eingestellte Betriebsart muss zum Betriebsmodus des am Port angeschlossenen Geräts passen (Sensor, Aktuator, IO-Link Device).

Unterstruktur: iolinkmaster/port[x] (x: 1...4)

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
.../mode Betriebsart des Pin 4 (US) des Ports • 0: Disabled - Port deaktiviert• 1: DI - Digitaler Eingang• 2: DO - Digitaler Ausgang• 3: IO-Link - IO-Link-Daten• deaktiviert• 1: DI - Digitaler Eingang• 2: DO - Digitaler Ausgang• 3: IO-Link - IO-Link-Datenrw 1\ 2
../mastercycletime_actual Aktuelle Zykluszeit der Datenübertragung zwischen Port und IO-Link Device (Wert in μs)• 0: bestmögliche Zykluszeit• 1: 1 μs...• 132800: 132800 μsro 3
../comspeed Aktuelle Übertragungsrate zwischen Port und IO-Link Device• 0: COM1 - 4,8 kBaud• 1: COM2 - 38,4 kBaud• 2: COM3 - 230,4 kBaudro 3
../mastercycletime_preset Zykluszeit der Datenübertragung zwischen Port und IO-Link Device (Wert in μs); nur in Betriebsart IO-Link• 0: Bestmögliche Zykluszeit automatisch einstellen• 1: 1 μs...• 132800: 132800 μsrw 1\ 2

1 lesen und schreiben

2 Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

3 nur lesen

9.2.10 Ports: Gerätevalidierung und Datenspeicherung konfigurieren

Das Gerät unterstützt die Funktionen Gerätevalidierung und Sicherung / Wiederherstellung von Parameterdaten der angeschlossenen IO-Link Devices.

Folgende Optionen sind verfügbar:

OptionValidierung des angeschlossenen IO-Link DevicesSicherung der ParameterwerteWiederherstellung der Parameterwerte
[No check and clear] Nein NeinNeinNein
[Type compatible V1.0 device]Ja, Prüfung auf Kompatibilität zu IO-Link Standard V1.0Nein Nein
[Type compatible V1.1 device]Ja, Prüfung auf Kompatibilität zu IO-Link Standard V1.1Nein Nein
[Type compatible V1.1 device with Backup + Restore]Ja, Prüfung auf Kompatibilität zu IO-Link Standard V1.1 und Baugleichheit (Vendor ID, Device ID)Ja, automatische Sicherung der Parameterwerte; Änderungen der aktuellen Parameterwerte werden gespeichertJa, Wiederherstellung der Parametwerte bei Anschluss eines baugleichen IO-Link Devices im Auslieferungszustand
[Type compatible V1.1 device with Restore]Ja, Prüfung auf Kompatibilität zu IO-Link Standard V1.1 und Baugleicheit (Vendor ID, Device ID)Nein, keine automatische Sicherung; Änderungen der Parameterwerte werden nicht gespeichertJa, Wiederherstellung der Parametwerte bei Anschluss eines baugleichen IO-Link Devices im Auslieferungszustand

IFM AL1305 - Ports: Gerätevalidierung und Datenspeicherung konfigurieren - 1

Gerätevalidierung und Sicherung / Wiederherstellung der Parameterwerte sind nur verfügbar, wenn die Betriebsart „IO-Link“ des Ports aktiviert ist.

Für Optionen [Type compatible V1.1 device with Backup + Restore] und [Type compatible V1.1 device with Restore]: Bei Änderungen der Parameter [Vendor ID] oder [Device ID] im Online-Modus wird der Datenspeicher gelöscht und eine neue Sicherung der Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link Devices im IO-Link Master erzeugt.

Unterstruktur: iolinkmaster/port[x] (x: 1...4)

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
../validation_datastorage_modeVerhalten des Ports beim Anschluss der eines neuen IO-Link Devices0: No check and clear1: Type compatible V1.0 device2: Type compatible V1.1 device3: Type compatible V1.1 device with Backup + Restore4: Type compatibe V1.1 device with Restore rw12
../validation_vendorid IO-Link-ID des Herstellers, der validiert werden soll0...655535 rw 12
../validation_deviceid IO-Link-ID des Geräts, das validiert werden soll0...16777215 rw 12
../datastorage Struktur für Data Storage des Ports - rw 12
../datastorage/maxsize maximale Größe des Data-Storage-Inhalts (in Bytes)z. B. 2066: 2066 Bytes ro 3
../datastorage/chunksize Größe eines Datensegments (in Bytes) z. B. 256:256 Bytes ro 3
../datastorage/sizeGröße der Data-Storage-Inhalts (in Bytes)z. B. 1024: 2 Bytes ro3

1 lesen und schreiben
2 Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
3 nur lesen

Anwendbare Dienste:

Name Beschreibung
../validation_useconnecteddeviceIO-Link Device validieren
../datastorage/getblobdataInhalt des Data-Storage-Bereichs lesen
../datastorage/stream_set EinzelnesDatensegment übertragen
../datastorage/start_stream_setSequenzielle Übertragung mehrerer Datensegmente starten

Aufgabe: Der Datenspeicher des Ports 2 von IO-Link Master 1 soll nach IO-Link Master 2 geklont werden.

Lösung: Das Klonen besteht aus 2 Schritten. Im ersten Schritt wird der Datenspeicher des Ports von IO-Link Master 1 gelesen. Im zweiten Schritt werden die gelesenen Daten in den Datenspeicher des Ports von IO-Link Master 2 gespeichert.

Datenspeicher lesen

▶ Segmentgröße des Data Storage lesen (h = Anzahl der Bytes)

{
    "code":"request",
    "cid": -1,
    "adr":"/iolinkmaster/port[2]/datastorage/chunksize/getdata"
} 

Beispiel: h = 256

▶ Gesamtgröße des Data Storage lesen (g = Anzahl der Bytes)

{
    "code": "request",
    "cid": -1,
    "adr": "/iolinkmaster/port[2]/datastorage/size/getdata"
} 

Beispiel: g = 550

Anzahl der Leseschritte n berechnen: n = erster ganzzahliger Wert, für den gilt: g < n*h

Beispiel: n= 3, da 550 < 3*256

▶ Segmentweise den Data Storage lesen ("pos" gibt den Byte-Offset an, an dem mit der Länge "length" der Lesevorgang startet).

{
    "code": "request",
    "cid": -1,
    "adr": "/iolinkmaster/port[2]/datastorage/getblobdata",
    "data": {"pos": 0, "length": h}
}
{
    "code": "request",
    "cid": -1,
    "adr": "/iolinkmaster/port[2]/datastorage/getblobdata",
    "data": {"pos": h, "length": h}
}
{
    "code": "request",
    "cid": -1,
    "adr": "/iolinkmaster/port[2]/datastorage/getblobdata",
    "data": {"pos": 2 * h, "length": h}
}
...
{
    "code": "request",
    "cid": -1,
    "adr": "/iolinkmaster/port[2]/datastorage/getblobdata",
    "data": {"pos": n * h, "length": h}
} 

Beispiel:

  1. Lesebefehl: pos = 0, length = 256
  2. Lesebefehl: pos = 256, length = 256
  3. Lesenebefehl: pos = 512, length = 256
    Jedes Segment wird als BASE64-codierter String zurückgegeben.

▶ Segmente verbinden (konkatenieren).

Datenspeicher wiederherstellen

Größe des gesicherten Data-Storage-Inhalts ermitteln (n = Anzahl der Bytes).

Beispiel: n = 550

▶ Segmentgröße lesen (s = Anzahl der Bytes)

{
    "code":"request",
    "cid":-1,
    "adr":"/iolinkmaster/port[1]/datastorage/chunksize/getdata"
} 

Beispiel: s = 256

▶ Segmentweises Schreiben des Data-Storage-Strings starten ("size" = Größe des gelesenen Data Storage)

{
    "code": "request",
    "cid": -1,
    "adr": "/iolinkmaster/port[1]/datastorage/start_stream_set",
    "data": {"size": n}
} 

Beispiel: size = 550

▶ Segmentweise Data-Storage-String übertragen ("value" = String-Wert mit Länge s)

{
    "code": "request",
    "cid": -1,
    "adr": "/iolinkmaster/port[1]/datastorage/stream_set",
    "data": {"value": "aWZtfgIAAABBTDF4NXhfY25faXRfdDIuMi43Nw..."}
} 

9.2.11 Ports: Datenübertragung zu Monitoring-Software einstellen

Unterstruktur: iolinkmaster/port[x] (x: 1...4)

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
../senddatatosmob Übertragung der Prozessdaten zur Monitoring-Software aktivieren / deaktivieren• 0: Disabled – Prozessdaten werden nicht übertragen• 1: Enabled – Prozessdaten werden übertragenrw 1

1 lesen und schreiben

9.2.12 Ports: Prozessdaten lesen / schreiben

Unterstruktur: iolinkmaster/port[x] (x: 1...4)

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
../pin2in Digitaler Eingang (Pin 2) • 0: OFF• 1: ONro 1
Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
../iolinkdevice/pdin Eingangsdaten (Pin 4) Betriebsart "DI":• 0x00: OFF• 0x01: ONBetriebsart "IO-Link":• Prozesswert in Hexadezimaldarstellungro 1
../iolinkdevice/pdout Ausgangsdaten (Pin 4) Betriebsart "DO":• 0x00: OFF• 0x01: ONBetriebsart "IO-Link":• Prozesswert in Hexadezimaldarstellungrw 2\ 3

1 nur lesen
2 lesen und schreiben
3 Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Aufgabe: Den aktuellen Messwert des ifm-Temperatursensors TN2531 an Port 2 lesen.

Lösung: Den Wert des Datenpunkts pdin lesen.

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdin/getdata"
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":4711,
    "data":{"value":"03C9"},
    "code":200
} 

Der Rückgabewert wird im Hexadezimalformat dargestellt. Der Rückgabewert enthält neben dem Temperaturwert zusätzliche Informationen ( → IO Device Description (IODD) des Sensors). Der Temperaturwert wird in den Bits 2 bis 15 abgebildet.

0x03C9 = 0b1111001001 

Temperaturwert: 0b11110010 = 242

Daraus folgt: Der aktuelle Temperaturwert ist 24,2 °C.

Aufgabe: Der Buzzer des DV2500 an Port 2 soll eingeschaltet werden. Der DV2500 arbeitet im On/Off-Modus.

Lösung: Den Wert des Datenpunkts pdout schreiben. Die IODD des DV2500 zeigt die Struktur des Prozesswerts (z. B. LED-Aktivität). Der Buzzer wird über Bit 40 des Prozesswerts geschaltet (OFF = 0, ON = 1).

Ablauf:

  1. Den aktuellen Prozesswert lesen: Beispiel: IO-Link Prozesswert lesen (Betriebsart "IO-Link") (→ 46)
  2. Bit 40 des gelesenen Werts auf 1 setzen.
  3. Neuen Prozesswert schreiben.

Beispiel:

Gelesener Prozesswert:

0x0000 0000 004D = 0b0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0100 1101 

Neuer Prozesswert:

0b0000 0001 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0100 1101 = 0x0100 0000 004D 

Anfrage (Request):

{
    "code":"request",
    "cid":10,
    "adr":"iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdout/setdata",
    "data":{"newvalue":"01000000004D"}
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":10,
    "code":200
} 

9.2.12.3 Beispiel: Digitalen Eingangswert lesen (Betriebsart "DI")

Aufgabe: Der digitale Eingangswert des IO-Link Devices an Port 2 (Pin 4) soll gelesen werden. Die Betriebsart des IO-Link Ports ist "Digital Input (DI)".

Lösung: Den Prozesswert des Datenpunkts pdin lesen. Der Prozesswert wird als Hexadezimalwert mit der Länge von 1 Byte zurückgegeben (OFF = "00", ON = "01").

Anfrage (Request):

{
    "code":"request",
    "cid":10,
    "adr":"iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdin/getdata"
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":10,
    "data": {
    "value":"00"
    },
    "code":200
} 

9.2.12.4 Beispiel: Digitalen Ausgangswert schreiben (Betriebsart "DO")

Aufgabe: Der digitale Ausgangswert des IO-Link Devices an Port 2 (Pin 4) soll auf ON gesetzt werden. Die Betriebsart des IO-Link Ports ist "Digital Output (DO)".

Lösung: Den Prozesswert des Datenpunkts pdout schreiben. Der Wert muss als Hexadezimalwert mit der Länge von 1 Byte übergeben werden (OFF = "00", ON = "01").

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 10,
    "adr": "iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdout/setdata",
    "data": {
    "newvalue": "01"
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":10,
    "code":200
} 

Ein Port-Event enthält Informationen über Ereignisse am IO-Link Port (z. B. IO-Link Device angeschlossen oder getrennt, Änderung der Betriebsart des Ports).

Unterstruktur: iolinkmaster/port[x] (x: 1...4)

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
../portevent Port-EventStruktur: 0xYYZZ00• 0xYY: Device Status – Status des IO-Link Devices• 0xZZ: Connection Status – Status der VerbindungDevice Status:• 0x00: Kein IO-Link Device angeschlossen• 0x40: Falsches IO-Link Device angeschlossen• 0x80: IO-Link Device angeschlossen und in Zustand PREOPERATE• 0xFF: IO-Link Device angeschlossen und in Zustand OPERATEConnection Status:• 0x00: Port deaktiviert• 0x01: Port aktiviert, aber kein Gerät angeschlossen• 0x02: Port aktiviert und in Betriebsart „IO-Link“• 0x03: Port aktiviert und in Betriebsart „DI“• 0x04: Port aktiviert und in Betriebsart „DO“• 0x1B: Wiederholungen erkannt• 0x1E: Kurzschluss erkannt an Pin 4• 0x42: Falsche Revision des IO-Link Devices• 0x43: Falsche Vendor ID (V1.1 Revision)• 0x44: Falsche Device ID (V1.1 Revision)• 0x45: Falsche Vendor ID (V1.0 Revision)• 0x46: Falsche Device ID (V1.0 Revision)• 0x48: Falsche Zykluszeitro 1

1 nur lesen

9.2.14 Timer: Zeitgeber konfigurieren

Das Gerät verfügt über 2 Zeitgeber. Die Zeitgeber können für die zeitgesteuerte Übertragung von Benachrichtigungen genutzt werden.

Die Zeitgeber sind werkseitig aktiv.

Unterstruktur: timer[1] / timer[2]

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
../counter Zählerstand • 0...4294967295 rw1
../interval Zählintervall (Wert in ms) • 1000: 1000 ms...• 86400000: 86400000 msrw1
../interval/unit Einheit des Zählintervalls • ms: Millisekunden ro2

1 lesen und schreiben

2 nur lesen

9.2.14.1 Zählintervall einstellen

Aufgabe: Das Zählintervall des Zeitgebers 2 soll auf 2,5 s eingestellt werden.

Lösung: Mit dem Dienst setdata den neuen Wert 2500 auf den Datenpunkt /timer[2]/interval schreiben (2500 ms = 2,5 s).

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 1,
    "adr": "/timer[2]/interval/setdata",
    "data": {
    "newvalue": 2500
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid": 1,
    "code": 200
} 

Der ifm IoT Core unterstützt den Zugriff auf die Parameter von angeschlossenen IO-Link Devices über das IT-Netzwerk per ISDU (Index Service Data Unit). Jeder Parameter ist über seinen ISDU Index und ISDU Subindex adressierbar ( → IODD des IO-Link Devices). Bei einem fehlerhaften Zugriff auf das IO-Link Device wird in der Antwort zusätzlich der ISDU Fehlercode ausgegeben ( → IODD des IO-Link Devices).

Unterstruktur: iolinkmaster/port[x]/iolinkdevice (x: 1...4)

Anwendbare Dienste:

Name Beschreibung
../iolreadacyclic Parameter eines IO-Link Devices lesen (azyklisch)
../iolwriteacyclic Parameter eines IO-Link Devices schreiben (azyklisch)

Bei Nutzung des Validierungslevels „Type compatible V1.1 Device with Backup + Restore“:

Nach der Änderung eines Parameters per ISDU-Schreibzugriff muss der Anwender mit dem Systembefehl „ParamDownloadStore“ den Parametriervorgang beenden und den Data-Storage-Mechanismus auf dem IO-Link Device aktivieren.

▶ Per ayzklischem ISDU-Schreibzugriff das Objekt SystemCommand (ISDU-Index: 0x0002) auf den Wert 0x05 (Befehl „ParamDownloadStore“) setzen.

▷ Parametriervorgang wird beendet.
Data-Storage-Mechanismus auf IO-Link Device wird aktiviert.
▷ IO-Link Device synchronisiert geänderte Parameterwerte mit Data Storage des IO-Link Masters.

Aufgabe: Seriennummer des ifm-Temperatursensors TN2531 an Port 2 lesen.

Lösung: Die Seriennummer mit dem Dienst iolreadacyclic aus dem IO-Link Devices lesen (Index: 21, Subindex: 0)

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/iolreadacyclic",
    "data": {
    "index": 21,
    "subindex": 0
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid":4711,
    "data":{"value":"4730323134323830373130"},
    "code":200
} 

Der zurückgegebene Wert wird im Hexadezimalformat dargestellt. Die Konvertierung des HEX-Werts in einen STRING-Wert ergibt: G0214280710.

Aufgabe: Die Ausgangskonfiguration OUT1 des ifm-Temperatursensors TN2531 an Port 2 auf den Wert "Hnc / Hysteresefunktion, Öffner" setzen.

Lösung: Den Parameter [ou1] des Sensors mit dem Dienst iolwriteacyclic auf den Wert 4 setzen. Auf den Parameter kann über IO-Link Index 580, Subindex 0 zugegriffen werden (→ IODD-Beschreibung des Sensors).

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/iolwriteacyclic",
    "data": {
    "index": 580,
    "subindex": 0,
    "value": "34"
    }
} 

Der Wert muss im Hexadezimalformat übergeben werden. Die Konvertierung des STRING-Werts in einen HEX-Wert ergibt: 34.

Antwort (Response):

{
    "cid":4711,
    "code":200
} 

Unterstruktur: iolinkmaster/port[x]/iolinkdevice (x: 1...4)

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
../status Status des angeschlossenen IO-Link Devices0: State not connected – Zustand Nicht verbunden1: State preoperate – Zustand PREOPERATE2: State operate – Zustand OPERATE3: State communication error – Zustand Kommunikationsfehlerro 1
../vendorid IO-Link ID des Herstellers z. B. 310: ifm electronic ro 1
../deviceid IO-Link ID des IO-Link Devices z. B. 712: ifm DrucksensorPV7003 ro 1
../productname Produktnames des IO-Link Devices z. B. PV7003 ro 1
../serial Seriennummer des IO-Link Devices z. B. 000008500706ro 1
../applicationspecifictag Anwendungsspezifische Kennung (Application Tag)z. B. sensor1_machine3rw 2

1 nur lesen
2 lesen und schreiben

Das Gerät unterstützt IO-Link Events. IO-Link Events sind Ereignis- und Fehlermeldungen. IO-Link Events können im IO-Link Master und in den angeschlossenen IO-Link Devices generiert werden. In den IO-Link Devices generierte IO-Link Events werden an den IO-Link Master weitergeleitet und dort gespeichert.

Ein IO-Link-Event-Nachricht besitzt folgende Struktur:

Byte 0...1Byte 2Byte 3Byte 4Byte 5Byte 6
Event CodeSourceValidityTypeModeInstance

Legende

• InstanceIO-Link Evnet Qualifier: Auslöser1 Byte• 0x00: unbekannt• 0x01: PL (Physical Layer)• 0x02: DL (Data Layer)• 0x03: AL (Application Layer)• 0x04: APPL (Application)
• ModeIO-Link event Qualifier: Ereignis-Auslöser1 Byte• 0x40: einmaliges Ereignis oder Warnung (Single Shot)• 0xC0: Fehler verschwunden (Disappeared)• 0x80: Fehler erschienen (Appeared)
• TypeIO-Link Event Qualifier: Ereignis-Kategorie1 Byte• 0x10: Benachrichtigung• 0x20: Warnung• 0x30: Fehler
• ValidityGültigkeit der Prozessdaten 1 Byte • 0x00: gültig• 0x40: ungültig

- Source IO-Link Event Qualifier: Ereignis-Quelle 1 Byte • 0x00: IO-Link Device

- 0xFF: IO-Link Master

- Event Code IO-Link Event Code (Bytes sind getauscht!) 2 Bytes

→ IO-Link Spezifikation

Unterstruktur: iolinkmaster/port[x]/iolinkdevice (x: 1...4)

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
../iolinkevent IO-Link EventSiehe Hinweis ro

1 nur lesen
2 Parameter nur verfügbar, wenn Betriebsart Pin 4 (US) = IO-Link und IO-Link Device an Port angeschlossen ist

9.2.18 Gateway: Anwendungskennung einstellen

Unterstruktur: devicetag

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Werte Zugriff
../applicationtag Bezeichnung desGeräts (Application Tag)z. B. “factory 2 plant 1“rw 1

1 lesen und schreiben

IFM AL1305 - Gateway: Anwendungskennung einstellen - 1

Für die Speicherung des Parameters applicationtag stehen auf dem Gerät 32 Byte zur Verfügung. Wird der Speicherbereich überschritten, bricht das Gerät den Schreibvorgang ab (Diagnosecode 400).

▶ Beim Schreiben des Parameters applicationtag den unterschiedlichen Speicherbedarf der einzelnen UTF-8-Zeichen beachten (Zeichen 0-127: 1 Byte pro Zeichen; Zeichen >127: mehr als 1 Byte pro Zeichen).

9.2.19 Gateway: Firmware aktualisieren

Unterstruktur: firmware

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Werte Zugriff
../versionFirmware-VersionAL1x0x_cn_pn_v3.1.95ro 1
../type Software-Typfirmware ro 1
../containerStruktur für Firmware (BLOB)-wo 2
../container/maxsizeGröße Container (in Bytes)z. B. 4194304ro 1
../container/chunksizeGröße Datensegment (in Bytes)z. B. 4096ro 1
../container/size Größe FirmwareDatei in Container (in Bytes)z. B. 634523ro 1

1 nur lesen
2 nur schreiben

Anwendbare Dienste:

NameBeschreibung
../installFirmware installieren
../container/stream_setEinzelnes Datensegment übertragen
../container/start_stream_setSequenzielle Übertragung mehrerer Datensegmente starten

IFM AL1305 - Gateway: Firmware aktualisieren - 1

ifm electronic empfiehlt, die Firmware über den IoT Core Visualizer ( → IoT-Core Visualizer ☐ 64) zu aktualisieren.

9.2.20 Gateway: Zustands- und Diagnoseinformationen lesen

Unterstruktur: processdatamaster

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Werlebereich Zugriff
../temperature Temperaturdes Geräts (Wert in °C) • -30: -30°C...• 80: 80°Cro 1
../temperature/unit Physikalische Einheit der Temperatur • °C ro 1
../voltage aktueller Spannungswert der Geräteversorgung US (Wert in mV)• 0: 0 mV...• 40000: 40000 mVro 1
../voltage/unit Physikalische Einheit der Spannung • mV ro 1
../current aktueller Stromstärkewert der Geräteversorgung US (Wert in mA)• 0: 0 mA...• 40000: 40000 mAro 1
../current/unit Physikalische Einheit der Stromstärke • mA ro 1
../supervisionstatusStatus der Geräteversorgung US• 0: OK• 1: Fehlerro 1

1 nur lesen

9.2.21 Gateway: Geräteinformationen lesen

Unterstruktur: deviceinfo

Verfügbare Datenpunkte:

NameBeschreibungWertebereichZugriff
../productcodeArtikelnummerAL1305ro 1
../vendorHerstellerifm electronicro 1
../devicefamilyGerätefamilieIO-Link Masterro 1
../hwrevisionHardware-Standz. B. AA ro 1
../serialnumber Seriennummerz. B. 000174210155 ro 1
../swrevisionFirmware-Versionz. B. AL1x0x_cn_pn_v3.1.95ro 1
../bootloaderrevisionBootloader-Versionz. B. AL1xxx_bl_f7_v2.0.0ro 1
../fieldbustypeFeldbusprofinetro 1

1 nur lesen

Zusätzliche Informationen über das Geräts können mit dem Dienst getidentity (→ Dienst: getidentity □ 75) gelesen werden.

9.2.22 Gateway: Gerät zurücksetzen, neu starten und lokalisieren

Unterstruktur: firmware

Anwendbare Dienste:

NameBeschreibung
../factoryresetGerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen
../rebootGerät neu starten
../signalBlinken der Status-LEDs auslösen

9.2.23 Benachrichtigungen

Die ifm IoT Core bietet die Möglichkeit, Benachrichtigungen zu verschicken. Eine Benachrichtigung kann die aktuellen Werte einzelner oder mehrerer Prozessdaten enthalten.

Benachrichtigungen können entweder ereignisgesteuert oder zeitgesteuert ausgelöst werden.

Benachrichtigungen können mit folgenden Protokollen übertragen werden:

  • HTTP (Hypertext Transfer Protocol)
    • MQTT (Message Queuing Telemetry Transport)
    • TCP (Transmission Control Protocol)
  • WS (WebSocket)

Benachrichtigungen können in folgenden Formaten übertragen werden:

  • JSON
  • CSV

Die Aktivitätsdauer einer Benachrichtigung kann eingestellt werden:

  • once: Benachrichtigung ist nur einmalig aktiv und wird dann gelöscht
  • uptime: Benachrichtigung ist bis zum nächsten Neustart des Geräts aktiv und wird dann gelöscht
  • lifetime: Benachrichtigung ist dauerhaft aktiv

Benachrichtigungen werden mit dem Dienst subscribe eingerichtet (→ Dienst: subscribe ☐ 80).

Aktive Benachrichtigungen können mit dem Dienst subscribe geändert werden (→ Dienst: subscribe ☐ 80).

Alle aktiven Benachrichtigungen können mit dem Dienst getsubscriberlist angezeigt werden (→ Dienst: getsubscriberlist ☐ 76).

Informationen über eine aktive Benachrichtigung können mit dem Dienst getsubscriptioninfo angezeigt werden (→ Dienst: getsubscriptioninfo □ 76).

Aktive Benachrichtigungen können mit dem Dienst unsubscribe abgemeldet werden (→ Dienst: unsubscribe ☐ 81).

9.2.23.1 Ereignisgesteuerte Benachrichtigungen

Alle Elemente des ifm IoT-Cores mit einem Unterelement vom Typ event können als Auslöser für ereignisgesteuerte Benachrichtigungen genutzt werden.

Name Beschreibung
../datachanged Knoten für die Anzeige von Wertänderungen des übergeordneten Datenknotens
../eventcollection Knoten für die Anzeige von Wertänderungen mehrerer Datenknoten des IoT-Cores
../treechanged Knoten für die Anzeige von Strukturänderungen im IoT-Core

Anwendbare Dienste:

Name Beschreibung
../subscribe Benachrichtigungen anmelden
../unsubscribe Benachrichtigungen abmelden
../getsubscriptioninfo Informationen überBenachrichtigungen anzeigen

9.2.23.2 Zeitgesteuerte Benachrichtigungen

Der ifm IoT-Core bietet 2 Zeitgeber, die als Auslöser für zeitgesteuerte Benachrichtigungen genutzt werden können.

Name Beschreibung
../timer[1]/counter/datachanged Zähler des Zeitgerbers 1
../timer[2]/counter/datachanged Zähler des Zeitgebers 2

Die Intervallzeit der Zeitgeber kann eingestellt werden. Jeder Zählimpuls löst eine Benachrichtigung aus.

Anwendbare Dienste:

Name Beschreibung
../subscribe Benachrichtigungen anmelden
../unsubscribe Benachrichtigungen abmelden
../getsubscriptioninfo Informationen überBenachrichtigungen anzeigen

9.2.23.3 Beispiel: Benachrichtigung abonnieren

Aufgabe: Es sollen regelmäßig aller 0,5 Sekunden die aktuellen Werte folgender Parameter an einen Netzwerk-Server mit der IP-Adresse 192.168.0.4/temp verschickt werden:

- zyklische Eingangsdaten des IO-Link Devices an IO-Link Port 2

- Betriebstemperatur des IO-Link Masters.

IFM AL1305 - Beispiel: Benachrichtigung abonnieren - 1

Folgende Optionen sind zusätzlich verfügbar:

Per WebSockets (ws://): Beispiel: WebSockets nutzen (→ 63)

Per MQTT (mqtt://): Beispiel: MQTT-Verbindung konfigurieren und aktivieren (→ 60)

Lösung:

Mit dem subscribe-Dienst die erforderlichen Daten abonnieren.

- Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "/timer[1]/counter/datachanged/subscribe",
    "data": {
    "callback": "http://192.168.0.4:80/temp",
    "datatosend": [
    "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdin",
    "/processdatamaster/temperature"
    }
} 

▶ Den Timer auf 500 ms setzen.

- Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4712,
    "adr": "/timer[1]/interval/setdata",
    "data": {
    "newvalue": 500
    }
} 

- Benachrichtigung (Format: JSON)

{
    "code": "event",
    "cid": 4711,
    "adr": "",
    "data": {
    "eventno": "6317",
    "srcurl": "/timer[1]/counter/datachanged",
    "payload": {
    "/timer[1]/counter": {"code": 200, "data": 1},
    "/processdatamaster/temperature": {"code": 200, "data": 39},
    "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdin": {"code": 200, "data": "03B0"}
    }
    }
} 

9.2.23.4 Beispiel: Benachrichtigung ändern

Aufgabe: Das existierende Abonnement soll geändert werden (→ Beispiel: Benachrichtigung abonnieren ☐ 55). Anstatt der Temperatur des IO-Link Masters soll die anliegende Betriebsspannung übertragen werden.

Lösung: Das existierende Abonnement überschreiben. Dafür müssen in der Anfrage die Parmeterwerte für "cid" und "callback" gleich denen des existierenden Abonnements sein.

- Anfrage (Request):

{
    "code":"request",
    "cid":4711,
    "adr":"/timer[1]/counter/datachanged/subscribe",
    "data":{
    "callback":"http://192.168.0.4:80/temp",
    "datatosend":[ "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdin",
    "/processdatamaster/voltage"]
    }
} 

9.2.23.5 Beispiel: Benachrichtigung im CSV-Format abonnieren

Aufgabe: Es sollen aller 2 Sekunden die aktuellen Werte folgender Parameter an einen Netzwerk-Server mit der IP-Adresse 192.168.0.4 verschickt werden:

  • zyklische IO-Link-Eingangsdaten des IO-Link Devices an Port 2
  • Betriebstemperatur des IO-Link Masters.

Die Daten sollen im CSV-Format (Komma-Seperator) übertragen werden.

Lösung:

Mit dem subscribe-Dienst die erforderlichen Daten abonnieren und das Ausgabeformat auf "csv0" setzen.

IFM AL1305 - Beispiel: Benachrichtigung im CSV-Format abonnieren - 1

Daten im CSV-Format können nur per TCP-Verbindung verschickt werden.

  • Anfrage (Request):
{
    "code":"request",
    "cid": 1,
    "adr":"/timer[1]/counter/datachanged/subscribe",
    "callback":"tcp://192.168.50.59:1883/topic",
    "codec":"csv0",
    "data":{
    "datatosend":[ "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdin",
    "/processdatamaster/temperature"]
    }
} 

Das Intervall des Timers auf 2 Sekunden setzen.

  • Anfrage (Request):
{
    "code": "request",
    "cid": 4712,
    "adr": "/timer[1]/interval/setdata",
    "data": {"newvalue": 2000}
} 

Die zyklische gesendete Benachrichtigung hat folgende Struktur:

9.2.23.6 Beispiel: Benachrichtigung abmelden

Aufgabe: Das existierende Abonnement Beispiel: Benachrichtigung abonnieren (→ 55) soll gelöscht werden.

Lösung: Mit dem Dienst unsubscribe das Abonnement löschen. Dafür muss in der Anfrage der Wert des Parameters "callback" gleich dem des existierenden Abonnements sein.

  • Anfrage (Request):
{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "/timer[1]/counter/datachanged/unsubscribe",
    "data": {
    "callback": "http://192.168.0.4:80/temp"
    }
} 

9.2.23.7 Beispiel: Benachrichtigung prüfen

Aufgabe: Informationen über das existierende Abonnement Beispiel: Benachrichtigung abonnieren (→ 55) anzeigen.

Lösung: Mit Dienst getsubscriptioninfo und den Parameterwerten "cid", "adr" und "callback" des existierenden Abonnements die Informationen abrufen.

- Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "/timer[1]/counter/datachanged/getsubscriptioninfo",
    "data": {
    "callback": "http://192.168.0.4:80/temp"
    }
} 
  • Antwort (Response):
{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "data": {
    "callback": "http://192.168.0.4:80/temp",
    "datatosend": [
    "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/productname",
    "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdin",
    "/processdatamaster/temperature"]
    }
} 

9.2.23.8 MQTT-Unterstützung

Der ifm IoT Core unterstützt das MQTT-Protokoll. MQTT ermöglicht es einem Client über einen Broker mit dem ifm IoT Core zu kommunizieren, um Daten anzufordern und zu empfangen. Der ifm IoT Core kann Nachrichten an einen MQTT-Broker veröffentlichen (publish).

IFM AL1305 - MQTT-Unterstützung - 1

MQTT-Verbindungen nur über den IoT-Port X23 des Geräts erzeugen.

Um eine MQTT-Kommunikation zu ermöglichen, muss der Anwender den MQTT-Kommandokanal konfigurieren. Die Konfiguration umfasst folgende Teilschritte:

Prüfen, ob MQTT-Broker erreichbar ist.
▶ MQTT-Kommandokanal aktivieren.
▶ MQTT-Kommandokanal konfigurieren.
▶ MQTT-Verbindung konfigurieren.
MQTT-Verbindung ist konfiguriert und aktiviert.

Prüfen, ob der gewünschte Port des MQTT-Brokers offen ist.

MQTT-Verbindung konfigurieren

Das folgende Zustandsdiagramm zeigt den Einfluss der Dienste start, stop und reset auf den aktuellen Zustand einer MQTT-Verbindung:

IFM AL1305 - MQTT-Verbindung konfigurieren - 1

flowchart
graph TD
    init((init)) -->|reset| running["running stopped"]
    running -->|stop| error((error))
    error -->|stopstart / rese| init
    run -.->|stop| error
    start["/reset start stop / reset"] --> init
    run -.->|stop| error
    run -.->|stopstart| init

Nach erfolgreicher Initialisierung im Zustand [init] wechselt die Verbindung automatisch in den Zustand [running].

Die Verbindung nimmt automatisch den Zustand [error] ein, wenn mindestens eins der folgenden Ereignisse aufritt:

- kein MQTT-Broker erreichbar

IFM AL1305 - MQTT-Verbindung konfigurieren - 2

Maximale Anzahl der MQTT-Broker: 1

Maximale Anzahl gleichzeitiger MQTT-Verbindungen: 3

Unterstruktur: connections/mqttConnection

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
../type Typ der Verbindung (MQTT)mqtt: MQTT-Verbindung ro
../status Status der MQTT-Verbindung• init: Zustand [init] – Initialisierung• stopped: Zustand [stopped] – Verbindung angehalten• running: Zustand [running] – Verbindung läuft• error: Zustand [error] - Fehlerzustand
../status/preset Voreinstellung des Status der MQTT-Verbindungstatus der MQTT-Verbindung• running: Status [running] (Default) ro
../MQTTSetupUnterstruktur für allgemeine MQTT-Einstellungen
../MQTTSetup/QoSQuality of Service (QoS) der MQTT-Verbindung• 0: QoS Level 0 - PUBLISH (ohne Bestätigung) (Default)• 1: QoS Level 1 - PUBLISH > PUBREC (Einfache Bestätigung)• 2: QoS Level 2 - PUBLISH > PUBREL > PUBCOMP (Doppelte Bestätigung)
../MQTTSetup/versionMQTT-Versionz. B. 3.1.1

1 nur lesen
2 lesen und schreiben

Anwendbare Dienste:

NameBeschreibung
../status/startMQTT aktivieren.
../status/stopMQTT deaktivieren.
../status/resetMQTT zurücksetzen.

MQTT-Kommandokanal konfigurieren

IFM AL1305 - MQTT-Kommandokanal konfigurieren - 1

Sicherstellen, dass der MQTT-Broker erreichbar ist und der gewählte Port des MQTT-Brokers für die Datenübertragung freigegeben ist.

Die Wildcards „+“ und „#“ in Topic-Namen werden nicht unterstützt.

Verfügbare Datenpunkte:

Name Beschreibung WertebereichZugriff
../type Type des Kommandokanals·mqtt: MQTT-Kommandokanal(Default)ro 1
../status Status des Kommandokanals·init: Zustand [init]·stopped: Zustand [stopped] ·running: Zustand [running] (Default) ·error: Zustand [error]ro 1
../status/preset Voreingestellter Kanalzustand · running: Zustand RUN (Default) ro 1
../mqttCmdChannelSetup Unterstruktur für Einstellungen des Kommandokanals--
../mqttCmdChannelSetup/brokerIPIP-Adresse des MQTT-Brokers z. B. 3.691.9 rw 2
../mqttCmdChannelSetup/broker-PortPortnummer des MQTT-Brokers z. B. 1883rw 2
../mqttCmdChannelSetup/cmdTopicBezeichnung des MQTT-Topicsz. B. myTopicrw 2
../mqttCmdChannelSetup/default-ReplyTopicStandard-Antwort-Topicz. B. stdTopicrw 2

1 nur lesen
2 lesen und schreiben

Anwendbare Dienste:

NameBeschreibung
../status/startMQTT-Kommandokanal starten
../status/stopMQTT-Kommandokanal stoppen
../status/resetMQTT-Kommandokanal zurücksetzen

Beispiel: MQTT-Verbindung konfigurieren und aktivieren

Aufgabe: MQTT-Verbindung konfigurieren und aktivieren (IP-Adresse des MQTT-Brokers:

Prüfen, ob MQTT-Broker erreichbar ist und der Port freigegeben wurde.
▶ QoS-Stufe einstellen

Anfrage (Request):

▶ MQTT-Verbindung aktivieren

Anfrage (Request):

IP-Adresse des MQTT-Brokers einstellen.

Anfrage (Request):

▶ Portnummer des MQTT-Brokers einstellen.

Anfrage (Request):

Beispiel: Temperatur an MQTT-Broker veröffentlichen

Aufgabe: Temperatur des Geräts soll aller 5 Sekunden an einen MQTT-Broker veröffentlicht werden (IP-Adresse: 192.168.82.100, Port: 1883, Topic: myTopic).

Lösung:

▶ Intervall des Zeitgebers 1 einstellen

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 1,
    "adr": "/timer[1]/interval/setdata",
    "data": {
    "newvalue": 5000
    }
} 

▶ Temperatur an MQTT-Broker veröffentlichen

Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 2,
    "adr": "/timer[1]/counter/datachanged/subscribe",
    "data": {
    "callback": "mqtt://192.168.82.100:1883/myTopic",
    "datatosend": ["processdatamaster/temperature"]
    }
} 

Antwort (Response):

{
    "cid": 2,
    "code": 200
} 

9.2.23.9 WebSocket-Untertsützung

Der ifm IoT-Core unterstützt die Kommunikation per WebSocket-Protokoll. Mit WebSockets kann der Anwender einen Full-Duplex-Kommunikationskanal über eine TCP-Verbindung aufbauen.

WebSocket-Verbindungen können für folgende Dienste genutzt werden:

Maximale Anzahl der gleichzeitigen WebSocket-Verbindungen: 8 Sichere WebSocket-Verbindungen (wss://) werden nicht unterstützt.

Um Benachrichtigungen über eine WebSicket-Verbindung zu übertragen:

▶ WebSocket-Verbindung herstellen (z. B. "ws://192.168.0.55:80/mywebsocket")
- Option 1: ohne Parameter "callback"
▶ subscribe-/unsusbribe-Anfrage ohne Parameter "callback" senden.
▶ ifm IoT Core sendet Benachrichtigungen über existierende WebSocket-Verbindung.
- Option 2: mit Parameter "callback"

▶ subscribe-/unsubscribe-Anfragen mit Parameter "callback" ("ws://myTopic") senden.

ifm IoT Core sendet Benachrichtigungen über existierende WebSocket-Verbindung an das Topic myTopic .

Beispiel: WebSockets nutzen

Aufgabe: Es sollen regelmäßig die aktuellen Werte folgender Parameter über eine existierende WebSocket-Verbindung an die Datensenke myTopic verschickt werden:

  • Produktname des IO-Link Devices an IO-Link Port 2
  • zyklische Eingangsdaten des IO-Link Devices an IO-Link Port 2
  • Betriebstemperatur des IO-Link Masters

Lösung: Mit dem subscribe-Dienst die erforderlichen Daten abonnieren.

- Anfrage (Request):

{
    "code":"request",
    "cid":4711,
    "adr":"/timer[1]/counter/datachanged/subscribe",
    "data":{
    "callback":"ws://myTopic",
    "datatosend":[ "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/productname",
    "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdin",
    "/processdatamaster/temperature"]
    }
} 

Sollen die Benachrichtigungen über die existierende WebSocket-Verbindung, aber ohne spezielle Datensenke übertragen werden, kann der callback-Parameter entfallen.

- Anfrage (Request):

{
    "code": "request",
    "cid": 4711,
    "adr": "/timer[1]/counter/datachanged/subscribe",
    "data": {
    "datatosend": [
    "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/productname",
    "/iolinkmaster/port[2]/iolinkdevice/pdin",
    "/processdatamaster/temperature"]
    }
} 

9.3 IoT-Core Visualizer

Der IoT-Core Visualizer bietet eine grafische Benutzeroberfläche für den Zugriff auf die Funktionen des ifm IoT-Cores.

9.3.1 IoT-Core Visualizer starten

Um den IoT-Core Visualizer zu starten:

Voraussetzungen:

√ Laptop / PC ist direkt oder über ein geeignetes Netzwerkkopplungselement (z. B. Switch) mit dem IoT-Port (X23) des Geräts verbunden.
√ IoT-Schnittstelle ist ordnungsgemäß konfiguriert.
▶ Webbrowser starten.
▶ Folgende URL aufrufen: http:///web/subscribe (z. B. http://192.168.82.100/web/subscribe)
▶ Webbrowser zeigt die Startseite des IoT-Core Visualizers.

IoT-Core Visualizer 192.168.82.100/web/subscribe 00-02-01-05-50-71 - online Notification | Elements | Parameter | Processdata | Update | Search Consumer ID Channel Broker/Server Event Data Duration Unsubscribe

Über das Navigationsmenü hat der Anwender Zugriff auf folgende Funktionen:

• [Notification]: Benachrichtigungen verwalten (→ 65)
• [Elements]: Elemente des IoT Core suchen (→ ☐ 67)
• [Parameter]: IO-Link Master konfigurieren (→ ☐ 68)
• [Processdata]: Auf Prozessdaten zugreifen (→ 69)
- [Update]: Firmware aktualisieren (→ 70)

9.3.2 Benachrichtigungen verwalten

Die Menüseite [Notifications] bietet Zugriff auf folgende Funktionen:

• Benachrichtigungen erstellen
- Aktive Benachrichtigungen anzeigen
- Benachrichtigungen löschen (einzeln, alle)

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Notification] wählen.
▷ Menüseite für die Verwaltung von Benachrichtigungen erscheint.
▷ Tabelle zeigt alle aktiven Benachrichtigungen.

9.3.2.1 Neue Benachrichtigung erstellen

Die Anmeldung neuer Benachrichtigungen erfolgt mithilfe eines Wizards.

Voraussetzungen:

√ Menüseite [Notification] ist geöffnet.
▶ Am rechten Rand der Tabelle auf + klicken.

▷ Wizard für die Erstellung von Benachrichtigungen erscheint.

IFM AL1305 - Neue Benachrichtigung erstellen - 1

Mithilfe des Wizards schrittweise die gewünschten Benachrichtigungsparameter eingeben.
▷ Wizard erzeugt Benachrichtigung.
Erstellte Benachrichtigung wird in Tabelle angezeigt.

IFM AL1305 - Neue Benachrichtigung erstellen - 2

Bei zyklischen Benachrichtigungen über timer[1] oder timer[2] die Intervallzeit des betreffenden Timers setzen.

9.3.2.2 Benachrichtigung löschen

Um eine aktive Benachrichtigung zu löschen:

Voraussetzungen:

√ Menüseite [Notification] ist geöffnet.
√ Mindestens eine Benachrichtigung ist aktiv.
In Spalte [Unsubscribe] auf Symbol × klicken.
Gewählte Benachrichtigung wird gelöscht (unsubscribe).

9.3.3 Elemente des IoT Core suchen

Die Menüseite [Elements] ermöglicht es, den IoT-Core-Baum nach Elementen mit bestimmten Eigenschaften zu durchsuchen und die Ergebnisse auszugeben.

Nach den folgenden Eigenschaften kann gesucht werden:

• [identifier]: Name des Elements
• [profile]: Profil des Elements
• [type]: Typ des Elements

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Elements] ist aktiv.

00-02-01-0f-c8-92 - online Notification | Elements | Parameter | Processdata | Update | Search for ... identifier getdatamulti profile service type Processdatamaster Deviceinfo Timer[1] Timer[2] lotsetup Fieldbussetup Connections Iolinkmaster Firmware Devicetag 00-02-01-0f-c8-92 getidentity 00-02-01-0f-c8-92/getidentity type: service profiles: undefined Copy URL gettree 00-02-01-0f-c8-92/gettree type: service profiles: undefined Copy URL querytree 00-02-01-0f-c8-92/querytree type: service profiles: undefined Copy URL getsubscriberlist 00-02-01-0f-c8-92/getsubscriberlist type: service profiles: undefined Copy URL

In den Auswahllisten [identifier], [profile] und [type] die Suchkriterien für das gewünschte Element wählen.
▶ Auf [Search for...] klicken.
IoT-Core Visualizer durchsucht Gerätebeschreibung nach Elementen mit gewählten Suchkriterien.
Ergebnisliste zeigt alle gefundenen Elemente.

Die Menüseite [Parameter] ermöglicht es, den IO-Link Master zu konfigurieren.

Verfügbare Optionen:

  • Einzelne Parameter lesen und schreiben.
  • Aktuelle Konfiguration des Geräts sichern und wiederherstellen.

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Parameter] wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Parameter des IO-Link Masters.
▶ Aktuelle Parametwerte werden angezeigt.

▶ Optional: Auf ○ neben einem Element klicken, um den Prozesswert manuell zu aktualisieren.

00-02-01-0f-c8-92 - online Notification | Elements | Parameter | Processdata | Update | Deviceinfo Timer[1] Timer[2] lotsetup Fieldbussetup Connections Iolinkmaster Firmware Devicetag Network k ^ iotsetup accessrights iot only type: enum Namespace: json Encoding: integer Valuation: valuelist: 0: fieldbus + iot 1: fieldbus + iot (read-only) 3: iot only Copy URL ^ network macaddress 00:02:01:0F:C8:92 Type: string Namespace: json Encoding: utf-8 Copy URL ipaddress 169.254.1.200 Type: string Namespace: json Encoding: utf-8 Valuation: minlength: 7 maxlength: 15 Copy URL subnetmask 255.255.0.0 Type: string Namespace: json Copy URL

Um einen Parameter zu ändern:

In Gerätebeschreibung zum gewünschten Parameter navigieren.
▶ Parameterwert ändern.
Auf klicken, um die Änderung auf dem IO-Link Master zu speichern.
Der geänderte Parameterwert ist aktiv.
▶ Optional: Vorgang wiederholen, um weitere Parameterwerte zu ändern.

9.3.5 Auf Prozessdaten zugreifen

Die Menüseite [Processdata] ermöglicht es, die Prozessdaten des IO-Link Masters und der angeschlossenen IO-Link Devices zu lesen und zu schreiben.

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Processdata] wählen.
▷ Menüseite zeigt die Unterstrukturen der Gerätebeschreibung, die Prozessdaten und Events enthalten.
▶ Aktuelle Prozesswerte werden angezeigt.

00-02-01-0f-c8-92 - online Notification | Elements | Parameter | Processdata | Update | Polling: ○ Polling interval in seconds: 15 Refresh all Processdatamaster Timer[1] Timer[2] Fieldbussetup Iolinkmaster Port[1] Port[2] Port[3] Port[4] ^ iolinkmaster ^ port[1] portevent 000100 Type: string Namespace: json Encoding: hexstring Copy URL ^ iolinkdevice vendorid Type: number Namespace: json Encoding: integer Valuation: min: 0 max: 65535 Copy URL deviceid Type: number Namespace: json Copy URL

▶ Optional: Option [Polling] aktivieren und Aktualisierungsintervall ändern.
Prozesswerte werden mit dem eingestellten Intervall aktualisiert.
▶ Optional: Auf ○ neben einem Element klicken, um den Prozesswert manuell zu aktualisieren.

Um den Wert eines Prozessdatums zu ändern:

In Gerätebeschreibung zum gewünschten Prozessdatum navigieren.
▶ Prozesswert ändern.
▶ Auf klicken, um die Änderung auf dem IO-Link Master zu speichern.
Änderung werden auf dem IO-Link Master gespeichert.
Der geänderte Prozesswert ist aktiv.
▶ Optional: Vorgang wiederholen, um weitere Prozesswerte zu ändern.

9.3.6 Firmware aktualisieren

Die Menüseite [Update] bietet die Möglichkeit, die Firmware des Geräts zu aktualisieren:

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Neue Firmware wurde heruntergeladen: documentation.ifm.com
▶ Menü [Update] wählen.

▷ Menüseite zeigt Informationen zur aktuellen Firmware-Version.

IFM AL1305 - Firmware aktualisieren - 1

▶ Auf [Load software file] klicken und neue Firmware-Datei (*.bin) wählen.
▶ Auf [Update] klicken, um den Aktualisierungsprozess zu starten.
▶ Firmware des Geräts wird aktualisiert.
▷ Fortschritt des Aktualisierungsprozesses wird angezeigt.
Nach erfolgreicher Aktualisierung: Gerät startet automatisch neu.

9.4 PROFINET

9.4.1 Hinweis: Startup Packages

ifm electronic stellt Startup Packages bereit für die Integration des Geräts in PROFINET-Umgebungen mit Steuerungen verschiedener Hersteller.

Die Startup Packages können kostenlos von der ifm-Webseite heruntergeladen werden: https://documentation.ifm.com

10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung

Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.

▶ Gerät nach dem Gebrauch gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen umweltgerecht entsorgen.

10.1 Gehäuseoberfläche reinigen

Die Oberfläche des Geräts bei Bedarf reinigen.

▶ Gerät von der Versorgungsspannung trennen.
▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.
Bei starker Verschmutzung ein mit Wasser befeuchtetes Tuch verwenden.
Für die Reinigung keine ätzenden Reinigungsmittel verwenden!

10.2 Firmware aktualisieren

Die Firmware des Geräts kann über die folgenden Methoden aktualisiert werden:

  • ifm IoT-Core Visualizer: Firmware aktualisieren (→ 70)
  • ifm moneo: Firmware: Firmware aktualisieren (→ 26)

11 Anhang

11.1 ifm IoT Core

11.1.1 Profile

Profil Beschreibung
blob Binary Large Object
deviceinfo Identifikationsinformationen eines Geräts
devicetag Gerätespezifische Kennzeichnung
iolinkdevice_full IO-LinkDevice
iolinkmaster IO-Link Master
network Netzwerk
parameter Parameter
processdata Prozessdaten
service Dienst
software Software
software/uploadablesoftwareaktualisierbare Software
timer Zähler

11.1.2 Typen

Typ Beschreibung
data Datenpunkt
device Wurzelelement, das ein Gerät repräsentiert
eventEreignis, das durch die Firmware ausgelöst werden kann und Benachrichtigungen verschickt
service Dienst, der aus dem Netzwerk heraus angesprochen werden kann
structureStrukturelement (z. B. ein Ordner im Dateisystem)

11.1.3 Dienste

11.1.3.1 Dienst: factoryreset

Name: factoryreset

Beschreibung: Der Dienst setzt die Parameter des Geräts auf die Werkseinstellungen.

Anfrage (Feld "data"): keine

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.2 Dienst: getblobdata

Name: getblobdata

Beschreibung: Der Dienst liest ein Binary Large Object (blob).

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
Pos obligatorisch NUMBER Byte-Position
length obligatorisch NUMBER Größe des Objekts (Anzahl an Bytes)
Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
data obligatorisch STRING zu dekodierungBASE64-codiert)
crc optional HEX STRING CRC der Daten nach der DekodierungDekodierung
md5 optional HEX STRING MD5-Prüfsumme der Daten nach der DekodierungDekodierung

11.1.3.3 Dienst: getdata

Name: getdata

Beschreibung: Der Dienst liest den Wert eines Datenpunkts und gibt diesen aus.

Anfrage (Feld "data"): keine

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
value obligatorischSTRINGWert des Datenpunkts

11.1.3.4 Dienst: getdatamulti

Name: getdatamulti

Beschreibung: Der Dienst liest sequenziell die Werte mehrerer Datenpunkte und gibt diese aus. Für jeden Datenpunkt werden der Wert und ein Diagnosecode ausgegeben.

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
datatosendobligatorisch ARRAY OF STRINGSListe von Datenpunkten, die abgefragt werden sollen; Datenpunkte müssen den Dienst getdata unterstützen ("datatosend": ["url1", "url2", ..., "urlx"])
Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
urlobligatorisch STRING Datenpunkt, der abgefragt wurde
code obligatorisch INTDiagnosecode der Abfrage
data obligatorisch STRINGWert des Datenpunkts

11.1.3.5 Dienst: getelementinfo

Name: getelementinfo

Beschreibung: Der Dienst liest die Eigenschaften eines Elements des IoT-Baums.

Anfrage (Feld „data“):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
adr obligatorisch STRING URL des Elements, dessenEigenschaften gelesen werden sollen

Rückgabe (Feld „data“):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
identifier obligatorischSTRING Bezeichner des Elements
typeobligatorisch STRING Typ des Elements
formatoptionalJSON-Objekt Format der Daten oder des Serviceinhalts
uidoptionalSTRING
profilesoptionalJSON-AR-RAY Profile des Elements
hash optionalSTRING

11.1.3.6 Dienst: getidentity

Name: getidentity

Beschreibung: Der Dienst liest Geräteinformationen und gibt die aus.

Anfrage (Feld „data“): keine

Rückgabe (Feld „data“):

ParameterPflichtfeld DatentypBeschreibung
iotdeviceGerätebeschreibung als JSON-Objekt
iot.nameobligatorischSTRINGTyp des Elements
iot.uidoptionalSTRING
iot.versionobligatorischSTRING
iot.catalogueoptionalARRAY OF OBJECTS
iot.deviceclassoptionalARRAY OF STRINGGeräteklasse
iot.serverlistoptionalARRAY OF OBJECTS
deviceoptional
device.serialnumberoptional
device.hwrevisionoptional
device.swrevisionoptional
device.custom optional
securityoptional
security.securityMode optionalENUMStatus des Sicherheitsmodusdisabled: Sicherheitsmodus deaktiviertenabled: Sicherheitsmodus aktiviert
Parameter Pflichtfeld Datentyp Beschreibung
security.authScheme optional ENUM aktivesAuthentifizierungsschema (z. B. standard)
security.isPasswdSet optional BOOL zeigt, ob Passwort gesetzt ist
security.activeConnectionoptional ENUM aktuell genutzter Verbindungstyp

11.1.3.7 Dienst: getsubscriberlist

Beschreibung: Der Dienst liefert eine Liste mit allen aktiven Abonnements.

Anfrage (Feld "data"): keine

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
adr obligatorisch STRINGNGAuslöser für Benachrichtigung
datatosendobligatorisch ARRAY OF STRINGSListe mit URLs der Datenelemente; URLs sind kommagetrennt
cidobligatorisch SSTRING IDder aktiven Benachrichtigung
callbackurlobligatorischSTRINGZieladresse für die Benachrichtigungen
durationobligatorisch SSTRING Aktivitätsdauer

11.1.3.8 Dienst: getsubscriptioninfo

Name: getsubscriptioninfo

Beschreibung: Der Dienst liefert Informationen über eine aktive Benachrichtigung (subscribe). Für die Abfrage müssen folgende Parameter der aktiven Benachrichtigung genutzt werden:

  • cid (z. B. 4711)
  • adr (z. B. timer[1]/counter/datachanged)
  • callback (z. B. http://192.168.82.121:8080/topic)

Anfrage (Feld „data“):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
callbackobligatorischSTRINGZieladresse der Benachrichtigungen; komplette URL (z. B. http://ipaddress:port/path)

Rückgabe (Feld „data“):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
subscriptionobligatorisch BDOL Status der übergebenen Parameter der BenachrichtigungFALSE: Parameter inkorrektTRUE: Parameter korrekt; Benachrichtigung gefunden
datatosendobligatorischSTRINGListe mit URLs der Datenelemente; URLs sind kommagetrennt
cidobligatorisch SSTRING IDder aktiven Benachrichtigung
callbackurlobligatorisch SSTRING Zieladresse der Benachrichtigungen

11.1.3.9 Dienst: gettree

Name: gettree

Beschreibung: Der Dienst liest die Gerätebeschreibung des Geräts und gibt sie als JSON-Objekt aus. Die Ausgabe kann auf einen Teilbaum der Gerätebeschreibung begrenzt werden.

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
adr optional STRINGWurzelelement des Teilbaums
level optional STRINGmax. Ebene, bis zu der der Teilbaum ausgegeben wirdkeine Angabe: alle Ebenen werden angezeigt0: keine Unterelemente anzeigen ("subs")1: Unterelemente anzeigen2: Unterelemente bis zur 2. Ebene anzeigen3: Unterelemente bis zur 3. Ebene anzeigen...20: Unterelemente bis zur 20. Ebene anzeigens

Beschreibung: Der Dienst installiert die in einem Speicherbereich des Geräts gespeicherte Firmware.

Anfrage (Feld „data“): keine

Rückgabe (Feld „data“): keine

11.1.3.11 Dienst: iolreadacyclic

Dienst: iolreadacyclic

Beschreibung: Der Dienst liest azyklisch den Parameterwert eines IO-Link Devices. Der Zugriff erfolgt über IO-Link Index und Subindex.

Anfrage (Feld „data“):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
indexobligatorisch NUMBERIO-Link Index des Parameters
subindexobligatorisch NUMBERIO-Link Subindex des Parameters

Rückgabe (Feld „data“):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
valueobligatorisch STRING Parameterwert (Wert im Hexadezimalformat)

11.1.3.12 Dienst: iolwriteacyclic

Beschreibung: Der Dienst schreibt azyklisch den Parameterwert eines IO-Link Devices. Der Zugriff erfolgt über IO-Link Index und Subindex.

Anfrage (Feld „data“):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
index obligatorisch NUMBER IO-LinkIndex des Parameters
subindex obligatorisch NUMBER IO-Link Subindex des Parameters
value obligatorisch STRING Parametererwert (Wert im Hexadezimalformat)

Rückgabe (Feld „data“): keine

11.1.3.13 Dienst: querytree

Name: querytree

Beschreibung: Der Dienst durchsucht einen Gerätebaum nach den Kriterien profile, type und identifier und gibt eine Liste aus mit den URLs der gefundenen Elemente. Mindestens eines der Suchkriterien muss angegeben werden. Der Dienst ist nur auf dem Wurzelknoten des Geräts ausführbar.

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
profile optional STRINGProfil des gesuchten Elements
type optional STRINGTyp des gesuchten Elements
identifier optional STRINGName des gesuchten Elements

Antwort (Feld "data"): keine

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
urlList obligatorisch ARARRAY Array mit URLs der gefundenen Elemente; URLs sind durch Kommas getrennt

11.1.3.14 Dienst: reboot

Name: reboot

Beschreibung: Der Dienst startet das Gerät neu.

Anfrage (Feld "data"): keine

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.15 Dienst: reset

Name: reset

Beschreibung: Der Dienst setzt eine Verbindung zurück in den Initialisierungszustand.

Anfrage (Feld "data"): keine

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.16 Dienst: setblock

Name: setblock

Beschreibung: Der Dienst setzt die Werte mehrerer Datenpunkte einer Struktur gleichzeitig.

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
datatosel obligatorischARRAY OFLISTe von Datenpunkten und deren neuen Werten; Datenpunkte müssen den Dienst setdata unterstützen
consistent optional BOOL Rückgabeinnerhalb einer bestimmten Zeit

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.17 Dienst: setdata

Name: setdata

Beschreibung: Der Dienst setzt den Wert eines Datenpunkts.

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
newvalue obligatorischSTRING Neuer Wert des Datenpunkts
duration optional STRINGDauer der Speicherung des Wertslifetime: Wert wird mit IoT Core gespeichert; Wert beibt gültig auch nach Neutart des Gerätsuptime: Wert wird bis zum nächsten Neustart des Geräts gespeichert

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.18 Dienst: signal

Name: signal

Beschreibung: Der Dienst löst das Blinken der Status-LEDs des Geräts aus.

Anfrage (Feld "data"): keine

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.19 Dienst: start

Name: start

Beschreibung: Der Dienst startet eine Funktion (z. B. Verbindung, Timer).

Anfrage (Feld "data"): keine

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.20 Dienst: start\_stream\_set

Name: start_stream_set

Beschreibung: Der Dienst startet die sequenzielle Übertragung mehrerer Datenfragmente.

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
size obligatorisch STRING Gesamtgröße der zu übertragenden Daten (Anzahl der Bytes)

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.21 Dienst: stop

Name: stop

Beschreibung: Der Dienst stoppt eine Funktion (z. B. Verbindung, Timer).

Anfrage (Feld "data"): keine

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.22 Dienst: stream\_set

Name: stream_set

Beschreibung: Der Dienst übertragt ein Datensegment.

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
value obligatorisch BIN (BA-SE64)Segment der Binardaten (BASE64-codiert)

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.23 Dienst: subscribe

Name: subscribe

Beschreibung: Der Dienst erzeugt eine Benachrichtigung.

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Bechreibung
callback obligatorischSTRING Zieladresse für Benachrichtigungen; URL-Formate:JSON: http://ipaddress:port/pathJSON: ws://pathJSON: mqtt://ipadress:port/topicCSV: tcp://ipaddress:port/path
datatosend obligatorischARRAY OF STRINGSListe mit URLs der Datenelemente; URLs sind kommagetrennt; Elemente müssen Dienst getdata unterstützen
codec optional STRINGFormat der zurückgegebenenDatenjson: JSON-formatiertcsv: CSV mit Standard-Separator (,)csv0: CSV-formatiert mit Komma-Separator (,)csv1: CSV-formatiert mit Semikolon-Separator (;)
duration optional STRINGDauer der Aktivität der Benachrichtigunglifetime: Anmeldung bleibt dauerhaft aktiv, auch nach Neustart des Gerätsuptime: Anmeldung ist bis zum nächsten Neustart des Geräts aktivonce: nur eine Benachrichtigung schicken, Benutzer muss Abonnement direkt wieder abmelden

Rückgabe (Feld "data"): keine

Benachrichtigungsformat: JSON

{
    "code":"event",
    "cid":4711,
    "adr":"",
    "data":{
    "eventno":"EventNo",
    "srcurl":"SrcURL",
    "payload":{
    "eventurl":{"code":EventStatus,"data":EventData},
    "datapointurl_1":{"code":DataStatus_1,"data":DataValue_1},
    "datapointurl_2":{"code":DataStatus_2,"data":DataValue_2},...
    }
    }
} 

Benachrichtigungsformat: CSV

SrcURL, EventNo, EventStatus, EventData, DataStatus_1, DataValue_1, DataStatus_2, DataValue_2, ...

  • SrcURL: Quelle des Ereignisses (Datenpunkt, auf den subscribe-Kommando aufgeführt wurde)
    • EventNo: Ereignisnummer
    • EventStatus: Statuscode des Ereignisses
  • EventData: Eventdaten
  • DataStatus_1: Statuscode des 1. Elements in Liste datatosend
  • DataValue_1: Wert des 1. Elements in Liste datatosend
  • DataStatus_2: Statuscode des 2. Elements in Liste datatosend
  • DataValue_2: Wert des 2. Elements in Liste datatosend

11.1.3.24 Dienst: unsubscribe

Name: unsubscribe

Beschreibung: Der Dienst löscht eine aktive Benachrichtigung. Die übergebenen Werte für cid und callback müssen gleich sein wie bei der Anmeldung der Benachrichtigung (subscribe). Wird im callback der Wert "DELETE" übergeben, werden alle aktiven Abonnements gelöscht.

Anfrage (Feld "data"):

Parameter PflichtfeldDatentyp Beschreibung
callback obligatorischSTRING Zieladresse für Benachrichtigungen; URL-Formate:JSON: http://ipaddress:port/pathJSON: ws://pathJSON: mqtt://ipadress:port/topicCSV: tcp://ipaddress:port/pathDELETE: alle aktiven Benachrichtigungen werden gelöscht

Antwort (Feld "data"): keine

11.1.3.25 Dienst: validation\_useconnecteddevice

Beschreibung: Der Dienst prüft, ob Geräte-ID und Hersteller-ID des angeschlossenen IO-Link Devices mit den Datenpunkten ../validation_vendorid und ../validation_deviceid übereinstimmen.

Anfrage (Feld „data“): keine

Rückgabe (Feld „data“): keine

11.2 PROFINET

11.2.1 Module

11.2.1.1 IOLM Proxy Module

Module IOLM Proxy Beschreibung
4 Ports IO-Link Master Proxy IO-Link Master – Standard-Modus
4 Ports – IO Mode IO-Link Master Proxy IO-Link Master – I/O-Modus

11.2.2 Submodules

11.2.2.1 IOLD Proxy Submodule: IO Mode

Digital Input/Output

Submodule Port Mode Beschreibung
Digital Input without PD DI Digitaler Eingang ohne Prozessdaten
Digital Output without PD DO Digitaler Ausgang ohne Prozessdaten

IO-Link Deactivated

Submodule Port Mode Beschreibung
Deactivated Deaktiviert Port deaktiviert

IO-Link Input

Submodule Port Mode Beschreibung
IO-Link 1 I Byte without PQI IO-Link 1Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 2 I Byte without PQI IO-Link 2Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 4 I Byte without PQI IO-Link 4Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 6 I Byte without PQI IO-Link 6Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 8 I Byte without PQI IO-Link 8Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 10 I Byte without PQI IO-Link 10Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 12 I Byte without PQI IO-Link 12Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 14 I Byte without PQI IO-Link 14Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 16 I Byte without PQI IO-Link 16Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 18 I Byte without PQI IO-Link 18Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 24 I Byte without PQI IO-Link 24Byte Eingangsdatenohne PQI
IO-Link 32 I Byte without PQI IO-Link 32Byte Eingangsdatenohne PQI

IO-Link Output

Submodule Port Mode Beschreibung
IO-Link 1 O Byte without PQI IO-Link 1Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 2 O Byte without PQI IO-Link 2Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 4 O Byte without PQI IO-Link 4Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 6 O Byte without PQI IO-Link 6Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 8 O Byte without PQI IO-Link 8Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 10 O Byte without PQI IO-Link10 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 12 O Byte without PQI IO-Link12 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 14 O Byte without PQI IO-Link14 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 16 O Byte without PQI IO-Link16 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 18 O Byte without PQI IO-Link18 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 24 O Byte without PQI IO-Link24 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 32 O Byte without PQI IO-Link32 Byte Ausgangsdaten ohne PQI

IO-Link Input + Output

Submodule Port Mode Beschreibung
IO-Link 1 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 1 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 2 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 2 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 4 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 4 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 6 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 6 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 8 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 8 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 10 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 10 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 12 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 12 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 14 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 14 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 16 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 16 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 18 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 18 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 24 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 24 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 32 I / 2 O Byte without PQI IO-Link 32 Byte Eingangsdaten und 2 Byte Ausgangsdaten ohne PQI
IO-Link 1 I / 15 O Byte without PQI IO-Link 1 Byte Eingangsdaten und 15 Byte Ausgangsdaten ohne PQI

IO-Link Input + PQI

Submodule Port Mode Beschreibung
IO-Link 1 I Byte + PQI IO-Link 1 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 2 I Byte + PQI IO-Link 2 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 4 I Byte + PQI IO-Link 4 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 6 I Byte + PQI IO-Link 6 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 8 I Byte + PQI IO-Link 8 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 10 I Byte + PQI IO-Link 10 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 12 I Byte + PQI IO-Link 12 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 14 I Byte + PQI IO-Link 14 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 16 I Byte + PQI IO-Link 16 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 18 I Byte + PQI IO-Link 18 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 24 I Byte + PQI IO-Link 24 Byte Eingangsdaten mit PQI
IO-Link 32 I Byte + PQI IO-Link 32 Byte Eingangsdaten mit PQI
Submodule Port Mode Beschreibung
IO-Link 1 O Byte + PQI IO-Link 1 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 2 O Byte + PQI IO-Link 2 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 4 O Byte + PQI IO-Link 4 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 6 O Byte + PQI IO-Link 6 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 8 O Byte + PQI IO-Link 8 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 10 O Byte + PQI IO-Link 10 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 12 O Byte + PQI IO-Link 12 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 14 O Byte + PQI IO-Link 14 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 16 O Byte + PQI IO-Link 16 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 18 O Byte + PQI IO-Link 18 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 24 O Byte + PQI IO-Link 24 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 32 O Byte + PQI IO-Link 32 ByteAusgangsdaten mit PQI

IO-Link Input + Output + PQI

Submodule Port Mode Beschreibung
IO-Link 1 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 1Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 2 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 2Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 4 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 4Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 6 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 6Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 8 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 8Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 10 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 10Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 12 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 12Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 14 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 14Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 16 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 16Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 18 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 18Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 24 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 24Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 32 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 32Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 1 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 1Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 2 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 2Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 4 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 4Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 6 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 6Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 8 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 8Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 10 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 10Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 12 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 12Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 14 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 14Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 16 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 16Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 18 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 18Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 24 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 24Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 32 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 32Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 1 I / 15 O Byte + PQI IO-Link 1Byte Eingangsdatenund 15 Byte Ausgangsdaten mit PQI
Submodule Port Mode Beschreibung
AL200S – SafetyI/O PROFIsafe 2.4 IO-Link AL200S - Safety-Eingangsdaten/Ausgangsdaten (PROFIsafe Versi-on 2.4)
AL200S – SafetyI/O PROFIsafe 2.6.1 IO-Link AL200S - Safety-Eingangsdaten/Ausgangsdaten (PROFIsafe Versi-on 2.6.1)

11.2.2.2 IOLD Proxy Submodule: Standard Mode

Digital Input/Output

Submodule Port Mode Beschreibung
Digital Input DI Digitaler Eingang
Digital Output DO Digitaler Ausgang

IO-Link Deactivated

Submodule Port Mode Beschreibung
Deactivated Deaktiviert Port deaktiviert

IO-Link Input + Output + PQI

Submodule Port Mode Beschreibung
IO-Link 1 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 1Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 2 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 2Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 4 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 4Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 6 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 6Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 8 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 8Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 10 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 10Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 12 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 12Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 14 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 14Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 16 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 16Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 18 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 18Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 24 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 24Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 32 I / 1 O Byte + PQI IO-Link 32Byte Eingangsdatenund 1 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 1 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 1Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 2 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 2Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 4 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 4Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 6 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 6Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 8 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 8Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 10 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 10Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 12 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 12Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 14 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 14Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 16 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 16Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 18 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 18Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 24 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 24Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 32 I / 2 O Byte + PQI IO-Link 32Byte Eingangsdatenund 2 Byte Ausgangsdaten mit PQI
IO-Link 1 I / 15 O Byte + PQI IO-Link 1Byte Eingangsdatenund 15 Byte Ausgangsdaten mit PQI

IO-Link Input + PQI

Submodule Port Mode Beschreibung
IO-Link 1 | Byte + PQI IO-Link 1 Byte Eingangsdaten mitPQI
IO-Link 2 | Byte + PQI IO-Link 2 Byte Eingangsdaten mitPQI
IO-Link 4 | Byte + PQI IO-Link 4 Byte Eingangsdaten mitPQI
IO-Link 6 | Byte + PQI IO-Link 6 Byte Eingangsdaten mitPQI
IO-Link 8 I Byte + PQI IO-Link 8 ByteEingangsdaten mitPQI
IO-Link 10 I Byte + PQI IO-Link 10 ByteEingangsdaten mitPQI
IO-Link 12 I Byte + PQI IO-Link 12 ByteEingangsdaten mitPQI
IO-Link 14 I Byte + PQI IO-Link 14 ByteEingangsdaten mitPQI
IO-Link 16 I Byte + PQI IO-Link 16 ByteEingangsdaten mitPQI
IO-Link 18 I Byte + PQI IO-Link 18 ByteEingangsdaten mitPQI
IO-Link 24 I Byte + PQI IO-Link 24 ByteEingangsdaten mitPQI
IO-Link 32 I Byte + PQI IO-Link 32 ByteEingangsdaten mitPQI
Submodule Port Mode Beschreibung
IO-Link 1 O Byte + PQI IO-Link 1 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 2 O Byte + PQI IO-Link 2 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 4 O Byte + PQI IO-Link 4 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 6 O Byte + PQI IO-Link 6 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 8 O Byte + PQI IO-Link 8 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 10 O Byte + PQI IO-Link 10 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 12 O Byte + PQI IO-Link 12 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 14 O Byte + PQI IO-Link 14 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 16 O Byte + PQI IO-Link 16 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 18 O Byte + PQI IO-Link 18 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 24 O Byte + PQI IO-Link 24 ByteAusgangsdaten mit PQI
IO-Link 32 O Byte + PQI IO-Link 32 ByteAusgangsdaten mit PQI
Submodule Port Mode Beschreibung
AL200S – SafetyI/O PROFIsafe 2.4 IO-Link AL200S - Safety-Eingangsdaten/Ausgangsdaten (PROFIsafe Versi-on 2.4)
AL200S – SafetyI/O PROFIsafe 2.6.1 IO-Link AL200S - Safety-Eingangsdaten/Ausgangsdaten (PROFIsafe Versi-on 2.6.1)

11.2.3 Parameter

11.2.3.1 IOLM Proxy Module

Parameter: 4 Ports

Parameter Beschreibung Wertebereich
Enable Port Diagnosis Diagnosedaten des Ports aktivieren / deaktivierenDisabled: deaktiviert (Default)Enabled: aktiviert
Port Configuration without ToolKonfiguration der IO-Link Ports per IODD und Konfigurationstool ermöglichenDisabled: deaktiviert (Default)Enabled: aktiviert
Access Rights Zugriffsrechte auf die Parameterdaten, Prozessdaten und die Events / Diagnosemeldungen des IO-Link Masters sowie der angeschlossenen IO-Link DevicesPROFINET + IoT:- PROFINET und Parametriersoftware haben Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten- PROFINET und Parametriersoftware haben Leserechte auf Ereignisse/AlarmePROFINET + IoT (ro):- PROFINET hat Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten- PROFINET hat Leserechte auf Ereignisse/Alarme- Parametriersoftware hat nur Leserechte auf Parameter, Prozessdaten und Ereignisse/AlarmePROFINET only:- PROFINET hat Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten- PROFINET hat Leserechte auf Ereignisse/Alarme- Parametriersoftware hat keine Zugriffsrechte (Parameter, Prozessdaten, Ereignisse/Alarme, Web-Schnittstelle, Firmware-Update)Keep setting: Einstellungen beibehalten (Default)

Parameter: 4 Ports - IO Mode

Parameter Beschreibung Wertebereich
Enable Port Diagnosis Diagnosedaten des Ports aktivieren / deaktivieren• Disabled: deaktiviert (Default)• Enabled: aktiviert
Port Configuration without ToolKonfiguration der IO-Link Ports per IODD und Konfigurationstool ermöglichen• Disabled: deaktiviert (Default)• Enabled: aktiviert
Parameter Beschreibung Wertebereich
Access Rights Zugriffsrechte auf die Parameterdaten, Prozessdaten und die Events / Diagnosemeldungen des IO-Link Masters sowie der angeschlossenen IO-Link Devices• PROFINET + IoT:– PROFINET und Parametriersoftware haben Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten– PROFINET und Parametriersoftware haben Leserechte auf Ereignisse/Alarme• PROFINET + IoT (ro):– PROFINET hat Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten– PROFINET hat Leserechte auf Ereignisse/Alarme– Parametriersoftware hat nur Leserechte auf Parameter, Prozessdaten und Ereignisse/Alarme• PROFINET only:– PROFINET hat Lese- und Schreibrechte auf Parameter und Prozessdaten– PROFINET hat Leserechte auf Ereignisse/Alarme– Parametriersoftware hat keine Zugriffsrechte (Parameter, Prozessdaten, Ereignisse/Alarme, Web-Schnittstelle, Firmware-Update)• Keep setting: Einstellungen beibehalten (Default)

11.2.3.2 IOLD Proxy Submodule

Parameter: Deactivated

Parameter BeschreibungWertebereich
Enable Port Diagnosis Diagnosemeldungen des Ports aktivieren / deaktivieren• Disabled: deaktiviert• Enabled: aktiviert (Default)
Enable Process Alarm Prozessalarme aktivieren / deaktivieren• Disabled: deaktiviert• Enabled: aktiviert (Default)

Parameter: Digital Input

Parameter BeschreibungWertebereich
Enable Port Diagnosis Diagnosemeldungen des Ports aktivieren / deaktivieren• Disabled: deaktiviert• Enabled: aktiviert (Default)
Enable Process Alarm Prozessalarme aktivieren / deaktivieren• Disabled: deaktiviert• Enabled: aktiviert (Default)

Parameter: Digital Output

Parameter BeschreibungWertebereich
Enable Port Diagnosis Diagnosemeldungen des Ports aktivieren / deaktivierenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Enable Process Alarm Prozessalarme aktivieren / deaktivierenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Fail safe mode Verhalten des Ausgangs bei Unterbrechung der PROFINET-VerbindungFail Safe Reset Value: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge auf Defaultwerte zurücksetzenFail Safe Old Value: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge behalten den zuletzt gesetzten ProzesswertFail Safe Set Value: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge auf ON setzen

Parameter: IO-Link - Input

Parameter BeschreibungWertebereich
Enable Port Diagnosis Diagnosemeldungen des Ports aktivieren / deaktivieren• Disabled: deaktiviert• Enabled: aktiviert (Default)
Enable Process Alarm Prozessalarme aktivieren / deaktivieren• Disabled: deaktiviert• Enabled: aktiviert (Default)
Port Configuration without ToolKonfiguration der IO-Link Ports per IODD und Parametriersoftware ermöglichen• Disabled: deaktiviert• Enabled: aktiviert (Default)
Enable Pull/Plug Pull/Plug-Alarme aktivieren / deaktivieren• Disabled: deaktiviert• Enabled: aktiviert (Default)
Port Mode Konfigurationsmodus für Ports beim Start• Apply port configuration: In PROFINET projektierte Konfiguration nutzen• Autostart: Eingestellter Wert des IO-Link Devices nutzen
Validation / Data Storage UUnterstützter IO-Link-Standard und Verhalten des Ports bei Anschluss neuer IO-Link Devices an dem IO-Link-Portno Device check and clear: - keine Gerätevalidierung - keine Datenspeicherung (Default)type compatible Device (V1.0): - IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.0 - Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID) - keine Datenspeicherungtype compatible Device (V1.1): - IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.1 - Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID) - keine Datenspeicherungtype comptible Device (V1.1) with Backup + Restore: - IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.1 - Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID) - IO-Link Master speichert die Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link Devices; Änderungen der Parameterwerte werden ebenfalls gespeichert - Bei Anschluss eines IO-Link Devices im Auslieferungszustand werden die im IO-Link Master gespeicherten Parameterwerte automatisch auf dem IO-Link Device wiederhergestellt.type compatible Device (V1.1) with Restore: - IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.1 - Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID) - Der IO-Link Master speichert einmalig die Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link Devices, wenn der Datenspeicher des Geräts leer ist. - Bei Anschluss eines IO-Link Devices im Auslieferungszustand werden die im IO-Link Master gespeicherten Parameterwerte automatisch auf dem IO-Link Device wiederhergestellt.
Port cycle time Zykluszeit der Datenübertragung am IO-Link-PortAs fast as possible: Gerät stellt die schnellstmögliche Zykluszeit automatisch ein (Default)2.0 ms: 2 Millisekunden4.0 ms: 4 Millisekunden8.0 ms: 8 Millisekunden16.0 ms: 16 Millisekunden32.0 ms: 32 Millisekunden64.0 ms: 64 Millisekunden128.0 ms: 128 Millisekunden
Vendor ID ID des Herstellers, der validiert werden soll0 (Default)...65535
Device ID ID des IO-Link Device, das validiert werden soll0 (Default)...16777215

Parameter: IO-Link - Output

Parameter BeschreibungWertebereich
Enable Port Diagnosis Diagnosemeldungen des Ports aktivieren / deaktivierenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Enable Process Alarm Prozessalarme aktivieren / deaktivierenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Port Configuration without ToolKonfiguration der IO-Link Ports per IODD und Parametriersoftware ermöglichenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Enable Pull/Plug Pull/Plug-Alarme aktivieren / deaktivierenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Port Mode Konfigurationsmodus für Ports beim StartApply port configuration: In PROFINET projektierte Konfiguration nutzenAutostart: Eingestellter Wert des IO-Link Devices nutzen
Validation / Data Storage Unterstützter IO-Link-Standard und Verhalten des Ports bei Anschluss neuer IO-Link Devices an dem IO-Link-Portno Device check and clear:– keine Gerätevalidierung– keine Datenspeicherung (Default)type compatible Device (V1.0):– IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.0– Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID)– keine Datenspeicherungtype compatible Device (V1.1):– IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.1– Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID)– keine Datenspeicherungtype compatible Device (V1.1) with Backup + Restore:– IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.1– Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID)– IO-Link Master speichert die Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link Devices; Änderungen der Parameterwerte werden ebenfalls gespeichert– Bei Anschluss eines IO-Link Devices im Auslieferungszustand werden die im IO-Link Master gespeicherten Parameterwerte automatisch auf dem IO-Link Device wiederhergestellt.type compatible Device (V1.1) with Restore:– IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.1– Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID)– Der IO-Link Master speichert einmalig die Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link Devices, wenn der Datenspeicher des Geräts leer ist.– Bei Anschluss eines IO-Link Devices im Auslieferungszustand werden die im IO-Link Master gespeicherten Parameterwerte automatisch auf dem IO-Link Device wiederhergestellt.
Port cycle time Zykluszeit der Datenübertragung am IO-Link-PortAs fast as possible: Gerät stellt die schnellstmögliche Zykluszeit automatisch ein (Default)2.0 ms: 2 Millisekunden4.0 ms: 4 Millisekunden8.0 ms: 8 Millisekunden16.0 ms: 16 Millisekunden32.0 ms: 32 Millisekunden64.0 ms: 64 Millisekunden128.0 ms: 128 Millisekunden
Vendor ID ID des Herstellers, der validiert werden soll0 (Default)...65535
Device ID ID des IO-Link Device, das validiert werden soll0 (Default)...16777215
Fail safe mode Verhalten des Ausgangs bei Unterbrechung der PROFINET-Verbindung (nur gültig für Betriebsarten "DO" und "IO-Link")No Fail Safe: Fail-safe Mode deaktiviertFail Safe Reset Value: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge auf Defaultwerte zurücksetzenFail Safe Old Value: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge behalten den zuletzt gesetzten ProzesswertFail Safe Set Value: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge auf HIGH setzenFailsafe with Pattern: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge auf nutzerdefinierte Werte setzen
Pattern Value Prozessdatenwerte im Fall der Unterbrechung der PROFINET-Verbindung (Wert als Hexadezimalwert)Muster abhängig vom Umfang des gewählten PROFINET-ModulsPro Byte (Ausgänge):0x00 (Default)...0xFF

Parameter: IO-Link - Input / Output

Parameter BeschreibungWertebereich
Enable Port Diagnosis Diagnosemeldungen des Ports aktivieren / deaktivierenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Enable Process Alarm Prozessalarme aktivieren / deaktivierenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Port Configuration without ToolKonfiguration der IO-Link Ports per IODD und Parametriersoftware ermöglichenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Enable Pull/Plug Pull/Plug-Alarme aktivieren / deaktivierenDisabled: deaktiviertEnabled: aktiviert (Default)
Port Mode Konfigurationsmodus für Ports beim StartApply port configuration: In PROFINET projektierte Konfiguration nutzenAutostart: Eingestellter Wert des IO-Link Devices nutzen
Validation / Data Storage Unterstützter IO-Link-Standard und Verhalten des Ports bei Anschluss neuer IO-Link Devices an dem IO-Link-Portno Device check and clear:– keine Gerätevalidierung– keine Datenspeicherung (Default)type compatible Device (V1.0):– IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.0– Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID)– keine Datenspeicherungtype compatible Device (V1.1):– IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.1– Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID)– keine Datenspeicherungtype compatible Device (V1.1) with Backup + Restore:– IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.1– Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID)– IO-Link Master speichert die Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link Devices; Änderungen der Parameterwerte werden ebenfalls gespeichert– Bei Anschluss eines IO-Link Devices im Auslieferungszustand werden die im IO-Link Master gespeicherten Parameterwerte automatisch auf dem IO-Link Device wiederhergestellt.type compatible Device (V1.1) with Restore:– IO-Link Device ist kompatibel zu IO-Link-Standard V1.1– Überprüfung, ob baugleiches IO-Link Device (Validierung über Vendor ID und Device ID)– Der IO-Link Master speichert einmalig die Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link Devices, wenn der Datenspeicher des Geräts leer ist.– Bei Anschluss eines IO-Link Devices im Auslieferungszustand werden die im IO-Link Master gespeicherten Parameterwerte automatisch auf dem IO-Link Device wiederhergestellt.
Port cycle time Zykluszeit der Datenübertragung am IO-Link-PortAs fast as possible: Gerät stellt die schnellstmögliche Zykluszeit automatisch ein (Default)2.0 ms: 2 Millisekunden4.0 ms: 4 Millisekunden8.0 ms: 8 Millisekunden16.0 ms: 16 Millisekunden32.0 ms: 32 Millisekunden64.0 ms: 64 Millisekunden128.0 ms: 128 Millisekunden
Vendor ID ID des Herstellers, der validiert werden soll0 (Default)...65535
Device ID ID des IO-Link Device, das validiert werden soll0 (Default)...16777215
Fail safe mode Verhalten des Ausgangs bei Unterbrechung der PROFINET-Verbindung (nur gültig für Betriebsarten "DO" und "IO-Link")No Fail Safe: Fail-safe Mode deaktiviertFail Safe Reset Value: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge auf Defaultwerte zurücksetzenFail Safe Old Value: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge behalten den zuletzt gesetzten ProzesswertFail Safe Set Value: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge auf HIGH setzenFailsafe with Pattern: Fail-safe Mode aktiviert – Ausgänge auf nutzerdefinierte Werte setzen
Pattern Value Prozessdatenwerte im Fall der Unterbrechung der PROFINET-Verbindung (Wert als Hexadezimalwert)Muster abhängig vom Umfang des gewählten PROFINET-ModulsPro Byte (Ausgänge):0x00 (Default)...0xFF

Parameter: AL200S – SafetyI/O PROFIsafe 2.4

Details zu Parametern und Konfiguration einer PROFIsafe-Verbindung: → Startup Package – PROFIsafe

Das Startup Package kann von der ifm-Webseite heruntergeladen werden: https://documentation.ifm.com/

Parameter: AL200S – SafetyI/O PROFsafe 2.6.1

Details zu Parametern und Konfiguration einer PROFIsafe-Verbindung: → Startup Package – PROFIsafe

Das Startup Package kann von der ifm-Webseite heruntergeladen werden: https://documentation.ifm.com/

11.2.4 Zyklische Daten

11.2.4.1 IOLM Proxy: Standard Mode

Eingangsdaten: 1 Byte

ByteInhalt
Bit 7 Bit 6Bit 5 Bit 4 Bit3 Bit 2 Bit 1Bit 0
n res.res. res. res.Port X04:DI (Pin 2)Port X03: DI (Pin 2)Port X02: DI (Pin 2)Port X01: DI (Pin 2)

Legende:

• DI (Pin 2) Schaltzustand Digitaler Eingang des Ports (Pin 2)

1 BIT • 0x0: LOW • 0x1: HIGH

Ausgangsdaten: --

11.2.4.2 IOLM Proxy: IO Mode

Eingangsdaten: 2 Byte

ByteInhalt
Bit 7 Bit 6Bit 5 Bit 4 Bit3 Bit 2 Bit 1Bit 0
n res.res. res. res.Port X04:DI (Pin 2)Port X03: DI (Pin 2)Port X02: DI (Pin 2)Port X01: DI (Pin 2)
n+1 res.res. res. res.Port X04:DI (Pin 4)Port X03: DI (Pin 4)Port X02: DI (Pin 4)Port X01: DI (Pin 4)

Legende:

• DI (Pin 2) Schaltzustand Digitaler Eingang des Ports (Pin 2)

1 BIT • 0x0: LOW • 0x1: HIGH

• DI (Pin 4) Schaltzustand Digitaler Eingang des Ports (Pin 4)

1 BIT • 0x0: LOW • 0x1: HIGH

Ausgangsdaten: 1 Byte

ByteInhalt
Bit 7 Bit 6Bit 5 Bit 4 Bit3 Bit 2 Bit 1Bit 0
n res.res. res. res.Port X04:DO (Pin 4)Port X03:DO (Pin 4)Port X02:DO (Pin 4)Port X01:DO (Pin 4)

Legende:

• DO (Pin 4) Schaltzustand Digitaler Ausgang des Ports (Pin 4)

1 BIT · 0x0: LOW • 0x1: HIGH

Eingangsdaten: n+1 Bytes

Byte Inhalt
0 IO-Link Input Data (n Bytes)
nPort Qualifier Information ( → Mapping: Port Qualifier Information (PQI) 99)

Legende:

- IO-Link Input Data IO-Link Eingangsdaten (Pin 4) n BYTE Pro Byte:

- 0x00...0xFF

Ausgangsdaten: m Bytes

Byte Inhalt
0 IO-Link Output Data (m Bytes)

Legende:

- IO-Link Output Data IO-Link Ausgangsdaten (Pin 4) m BYTE Pro Byte:

- 0x00...0xFF

Mapping: Port Qualifier Information (PQI)

ByteBit
7 6 5 43 2 1 0
nPQDevErrDevComPortActiveSubstDevNewParres.res.

Legende:

• NewParAnzeige einer Aktualisierung des Data Storage1 BIT• 0x0: keine Aktualisierung• 0x1: Aktualisierung erkannt; IO-Link Master hat Data Storage aktualisiert und ein neues IO-Link Device Backup-Objekt ist verfügbar
• SubstDevAnzeige eines Tauschs des IO-Link Devices (Vergleich der Seriennummern)1 BIT• 0x0: kein Austausch erkannt• 0x1: Austausch erkannt
• PortActiveAnzeige des Port-Status1 BIT• 0x0: Port deaktiviert über Port-Funktion• 0x1: Port aktiviert
• DevComAnzeige der Verfügbarkeit eines IO-Link Devices1 BIT• 0x0: IO-Link Device nicht verfügbar• 0x1: IO-Link Device verfügbar; IO-Link Device in Zustand PREOPERATE oder OPERATE
• DevErrAnzeige von Fehlern / Warnungen vom IO-Link Device oder Port1 BIT• 0x0: kein Fehler / keine Warnung• 0x1: Fehler / Warnung
• PQStatus der Prozess-Eingangsdaten am IO-Link Port1 BIT• 0x0: Ungültige Daten• 0x1: Gültige Daten

Eingangsdaten: n+1 Bytes

Byte Inhalt
0 IO-Link Input Data (n Bytes)
n Port Qualifier Information

Legende:

- IO-Link Input Data IO-Link Eingangsdaten (Pin 4) n BYTE Pro Byte:

- 0x00...0xFF

Ausgangsdaten: --

Mapping: Port Qualifier Information (PQI)

ByteBit
7 6 5 43 2 1 0
n PQDevErr DevComm PortActive SubstDev NewPar res.res.

Legende:

• NewParAnzeige einer Aktualisierung des Data Storage1 BIT• 0x0: keine Aktualisierung• 0x1: Aktualisierung erkannt; IO-Link Master hat Data Storage aktualisiert und ein neues IO-Link Device Backup-Objekt ist verfügbar
• SubstDevAnzeige eines Tauschs des IO-Link Devices (Vergleich der Seriennummern)1 BIT• 0x0: kein Austausch erkannt• 0x1: Austausch erkannt
• PortActiveAnzeige des Port-Status1 BIT• 0x0: Port deaktiviert über Port-Funktion• 0x1: Port aktiviert
• DevComAnzeige der Verfügbarkeit eines IO-Link Devices1 BIT• 0x0: IO-Link Device nicht verfügbar• 0x1: IO-Link Device verfügbar; IO-Link Device in Zustand PREOPERATE oder OPERATE
• DevErrAnzeige von Fehlern / Warnungen vom IO-Link Device oder Port1 BIT• 0x0: kein Fehler / keine Warnung• 0x1: Fehler / Warnung
• PQStatus der Prozess-Eingangsdaten am IO-Link Port1 BIT• 0x0: Ungültige Daten• 0x1: Gültige Daten

Eingangsdaten: 1 Byte

Byte Inhalt
0 PortQualifier Information

Ausgangsdaten: m Bytes

Byte Inhalt
0 IO-Link Output Data (m Bytes)

Legende:

- IO-Link Output Data IO-Link Ausgangsdaten (Pin 4) m BYTE Pro Byte:

- 0x00...0xFF

Mapping: Port Qualifier Information (PQI)

ByteBit
7 6 5 43 2 1 0
n PQDevErr DevComm PortActive SubstDev NewPar res. res.

Legende:

• NewParAnzeige einer Aktualisierung des Data Storage1 BIT• 0x0: keine Aktualisierung• 0x1: Aktualisierung erkannt; IO-Link Master hat Data Storage aktualisiert und ein neues IO-Link Device Backup-Objekt ist verfügbar
• SubstDevAnzeige eines Tauschs des IO-Link Devices (Vergleich der Seriennummern)1 BIT• 0x0: kein Austausch erkannt• 0x1: Austausch erkannt
• PortActiveAnzeige des Port-Status1 BIT• 0x0: Port deaktiviert über Port-Funktion• 0x1: Port aktiviert
• DevComAnzeige der Verfügbarkeit eines IO-Link Devices1 BIT• 0x0: IO-Link Device nicht verfügbar• 0x1: IO-Link Device verfügbar; IO-Link Device in Zustand PREOPERATE oder OPERATE
• DevErrAnzeige von Fehlern / Warnungen vom IO-Link Device oder Port1 BIT• 0x0: kein Fehler / keine Warnung• 0x1: Fehler / Warnung
• PQStatus der Prozess-Eingangsdaten am IO-Link Port1 BIT• 0x0: Ungültige Daten• 0x1: Gültige Daten

11.2.4.6 IOLD Proxy: Digital Input

Eingangsdaten: 1 Byte

Byte Inhalt

0 Digital Input

Legende:

- Digital Input Schaltzustand Digitaler Eingang (Pin 4) 1 BYTE • 0x00: LOW

- 0x01: HIGH

11.2.4.7 IOLD Proxy: Digital Output

Ausgangsdaten: 1 Byte

Byte Inhalt

0 Digital Output

Legende:

- Digital Output Schaltzustand Digitaler Ausgang (Pin 4) 1 BYTE • 0x00: LOW

- 0x01...0xFF: HIGH

11.2.5 Azyklische Daten

11.2.5.1 I&M-Datensätze

I&M0 (Slot 0)

Index: 0xAFF0

Variable Beschreibung WertBytes
MANUFACTURER_ID Hersteller-ID0x136 2
ORDER_ID Order-ID (ASCII, durch Leerzeichen getrennt) AL1305 20
SERIAL_NUMBER Seriennummer(ASCII, durch Leerzeichen getrennt) 16
HARDWARE_REVISION Hardware-Revision z. B. AA 2
SOFTWARE_REVISION Software-Revision• Byte 0: Softwaretyp (V: Release)• Byte 1: Hauptversion (uint8)• Byte 2: Unterversion (uint8)• Byte 3: Build-Version (uint8)z. B. V3.1.954
REVISION_COUNTERRevisionszähler; bei jeder Parameteränderung wird Zähler in-krementiert0x0000 ... 0xFFFF2
PROFILE_IDProfil-ID• 0x0000: unspezifisch0x00002
PROFILE_SPECIFIC_TYPEProfiltyp• 0x0000: ungenutzt0x00002
IM_VERSIONI&M-Version• 0x0101: V1.10x01012
IM_SUPPORTEDUnterstützte I&M-Datensätze• 0x000: I&M0 wird unterstützt• 0x00E: I&M0-3 werden unterstütztDAP: 0x000ESubmodule: 0x0002

I&M1 (Slot 0)

Index: 0xAFF1

Variable BeschreibungWertBytes
TAG_FUNCTIONBezeichner für Funktion des Submoduls• 0x20: leer0x20 32
TAG_LOCATIONBezeichner für Standort des Submoduls• 0x20: leer0x20 22

I&M2 (Slot 0)

Index: 0xAFF2

Variable Beschreibung Wert Bytes
INSTALLATION_DATEInstallationsdatum des Submoduls (ASCII, durch Leerzeichen getrennt)• 0x20: leer0x2016
RESERVEDreserviert0x0038

I&M3 (Slot 0)

Index: 0xAFF3

Variable Beschreibung WertBytes
DESCRIPTOR Beschreibung des Submoduls (ASCII, durch Leerzeichen getrennt)• 0x20: leer0x20 54

I&M0 (Slot 1)

Index: 0xAFF4

Variable Beschreibung Wert Bytes
API API des Submoduls 4
SLOT Slot des Submoduls 2
SUBSLOT Subslot des Submoduls 2
FLAGS Flags:0x01: Submodul hat eigene I&M-Daten0x02: I&M-Daten des Submoduls repräsentieren I&M-Daten des Moduls0x04: I&M-Daten des Submoduls repräsentieren I&M-Daten des Geräts4
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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : AL1305

Kategorie : Prozessor