Condens 9800i W - Kessel BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Brennwertkessel |
| Marke | Bosch |
| Modell | Condens 9800i W |
| Installationsart | Wandmontage |
| Energieeffizienzklasse | A |
| Heizleistung (kW) | 24 - 34 |
| Wirkungsgrad (bei 30% Last) | Bis zu 98% (NCV) |
| Abmessungen (H x B x T) mm | 720 x 440 x 350 |
| Gewicht (kg) | 42 |
| Stromversorgung | 230 V / 50 Hz |
| Gasart | Erdgas (G20) / Flüssiggas (G31) |
| Modulierender Brenner | Ja, vollmodulierend |
| Witterungsgeführte Regelung | Integriert |
| Diagnosesystem | Bosch Heatronic mit Selbstdiagnose |
| Sicherheitsmerkmale | Frostschutz, Überhitzungsschutz, Flammenüberwachung |
| Wartung | Jährliche Wartung empfohlen |
| Ersatzteilverfügbarkeit | Autorisierte Bosch-Servicezentren |
| Garantie | 2 Jahre (Standard), verlängerbar |
Häufig gestellte Fragen - Condens 9800i W BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG Condens 9800i W BOSCH
Inhaltsverzeichnis 1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ..... 2
1.1 Symbolerklärung....2
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
2 Angaben zum Produkt .... 5
2.1 Konformitätserklärung....5
2.2 Anzeige von Energiedaten .... 5
2.3 Warmwasser-Funktionen.....5
2.4 Gashahn öffnen/schließen .... 5
3 Bedienung....5
3.1 Gerät ein-/ausschalten....5
3.2 Bedienfeldübersicht ....6
3.3 Symbole im Display .... 6
3.4 Druckanzeige Heizungswasser ..... 7
3.5 Vorlauftemperatur einstellen....7
3.6 Menü Warmwasser....7
3.7 Bedienung des Menüs .... 7
3.8 Startmenü....7
3.9 Übersicht des Menüs (Endbenutzer) ..... 8
3.9.1 Menü Systemübersicht ....8
3.9.2 Menü Heizen....9
3.9.3 Menü Warmwasser....9
3.9.4 Menü Anwesenheit....10
3.9.5 Menü Urlaub....10
3.9.6 Menü Statistik....10
3.9.7 Menü....11
4 Thermische Desinfektion .... 11
5 Störungen ....11
5.1 Störungen beheben .... 11
6 Wartung....12
7 Umweltschutz und Entsorgung ....12
8 Datenschutzhinweise ....13
9 Fachbegriffe ....13
In Warnhinweisen kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

GEFAHR
GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

WARNUNG
WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.

VORSICHT
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
HINWEIS
HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem gezeigten Info-Symbol gekennzeichnet.
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
⚠️ Hinweise für die Zielgruppe
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der Heizungsanlage.
Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.
▶ Bedienungsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler usw.) vor der Bedienung lesen und aufbewahren.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.
⚠️ Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung in geschlossenen Warmwasser-Heizungssystemen verwendet werden.
Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
⚠️ Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung verwendet werden. Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
⚠️ Verhalten bei Gasgeruch
Bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr. Beachten Sie bei Gasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Flammen- oder Funkenbildung vermeiden:
– Nicht rauchen, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen.
– Nicht telefonieren und nicht klingeln.
▶ Gaszufuhr an der Hauptabsperreinrichtung oder am Gaszähler sperren.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Außerhalb des Gebäudes: Feuerwehr, Polizei und das Gasversorgungsunternehmen anrufen.
⚠ Lebensgefahr durch Vergiftung mit Abgasen
Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr.
▶ Abgasführende Teile nicht ändern.
Beachten Sie bei beschädigten oder undichten Abgasleitungen oder bei Abgasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Wärmeerzeuger ausschalten.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Alle Bewohner warnen und das Gebäude sofort verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
▶ Mängel beseitigen lassen.
⚠ Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid (CO) ist ein giftiges Gas, das unter Anderem bei der unvollständigen Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas oder Festbrennstoffen entsteht.
Gefahren entstehen, wenn Kohlenmonoxid aufgrund einer Störung oder einer Undichtigkeit aus der Anlage austritt und sich unbemerkt in Innenräumen ansammelt.
Sie können Kohlenmonoxid weder sehen, schmecken noch riechen.
Um Gefahren durch Kohlenmonoxid zu vermeiden:
▶ Anlage regelmäßig durch einen zugelassenen Fachbetrieb inspizieren und warten lassen.
▶ CO-Melder verwenden, die bei CO-Austritt rechtzeitig alarmieren.
▶ Bei Verdacht auf CO-Austritt:
– Alle Bewohner warnen und das Gebäude sofort verlassen.
– Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
- Mängel beseitigen lassen.
⚠️ Inspektion, Reinigung und Wartung
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich.
Fehlende oder unsachgemäße Inspektion, Reinigung und Wartung kann zu Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr oder zu Sachschäden führen.
Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsabhängige Reinigung und Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Heizungsanlage mindestens einmal jährlich von einem zugelassenen Fachbetrieb inspizieren lassen.
▶ Erforderliche Reinigungs- und Wartungsarbeiten unverzüglich durchführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel an der Heizungsanlage unabhängig von der jährlichen Inspektion unverzüglich beseitigen lassen.
⚠ Umbau und Reparaturen
Unsachgemäße Veränderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Niemals die Verkleidung des Wärmeerzeugers entfernen.
▶ Keine Änderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage vornehmen.
▶ Auslauf der Sicherheitsventile keinesfalls verschließen. Heizungsanlagen mit Warmwasserspeicher: während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten.
⚠️ Raumluftabhängiger Betrieb
Der Aufstellraum muss ausreichend belüftet sein, wenn der Wärmeerzeuger die Verbrennungsluft aus dem Raum bezieht.
Belüftungs- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verkleinern oder verschließen.
▶ Einhaltung der Lüftungsanforderungen in Absprache mit einer Fachkraft sicherstellen:
– bei baulichen Veränderungen (z. B. Austausch von Fenstern und Türen)
– beim nachträglichen Einbau von Geräten mit Abluftführung nach außen (z. B. Abluftgebläse, Küchenlüfter oder Klimageräte).
⚠️ Verbrennungsluft/Raumluft
Die Luft im Aufstellraum muss frei sein von entzündlichen oder chemisch aggressiven Stoffen.
Keine leicht entflammbaren oder explosiven Materialien (Papier, Benzin, Verdünnungen, Farben usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
Keine korrosionsfördernden Stoffe (Lösungsmittel, Klebstoffe, chlorhaltige Reinigungsmittel usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
⚠ Sachschaden durch Frost
Wenn die Heizungsanlage in keinem frostsicheren Raum steht und außer Betrieb ist, dann kann sie bei Frost einfrieren. Im Sommerbetrieb oder bei gesperrtem Heizbetrieb besteht nur Gerätefrostschutz.
Heizungsanlage, soweit möglich, ständig eingeschaltet lassen und die Vorlauftemperatur auf mindestens 30 °C einstellen, -oder-
▶ Heizungs- und Trinkwasserleitungen von einer Fachkraft am tiefsten Punkt entleeren lassen.
-oder-
▶ Von einer Fachkraft Frostschutzmittel ins Heizwasser mischen und den Warmwasserkreislauf entleeren lassen.
▶ Alle 2 Jahre prüfen lassen, ob der erforderliche Frostschutz noch sichergestellt ist.
⚠ Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
Zur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten entsprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:
„Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.“
„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kunden-dienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.“
2 Angaben zum Produkt
2.1 Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen und nationalen Anforderungen.

Mit der CE-Kennzeichnung wird die Konformität des Produkts mit allen anzuwendenden EU-Rechtsvorschriften erklärt, die das Anbringen dieser Kennzeichnung vorsehen.
Der vollständige Text der Konformitätserklärung ist im Internet verfügbar: www.bosch-einfach-heizen.de.
2.2 Anzeige von Energiedaten
Die angezeigte Energiedaten basieren auf einer Schätzung anhand der internen Gerätedaten.
Unter realen Bedingungen beeinflussen viele Faktoren den Energieverbrauch. Daher können angezeigte Energiedaten von den Werten eines Energiezählers abweichen.
Diese Werte dienen nur zur Veranschaulichung und können zum Beispiel für einen relativen Vergleich des Energieverbrauchs an verschiedenen Tagen/Wochen/Monaten verwendet werden.
Sie eignen sich nicht als Grundlage für Abrechnungen.
2.3 Warmwasser-Funktionen
Alle beschriebenen Funktionen für Warmwasser sind nur mit angeschlossenem Warmwasserspeicher aktiv.
2.4 Gashahn öffnen/schließen
▶ Griff drücken und nach links bis zum Anschlag drehen (Griff in Fließrichtung = offen).
▶ Griff nach rechts bis zum Anschlag drehen (Griff quer zur Fließrichtung = geschlossen).

Bild 1 Gashahn öffnen
3 Bedienung
Diese Bedienungsanleitung beschreibt die Bedienung des Gas-Brennwertgeräts.
3.1 Gerät ein-/ausschalten

Bild 2 Schalter Ein/Aus
Einschalten
▶ Gerät am Schalter Ein/Aus einschalten.

Wenn im Display Siphonfüllprogramm erscheint, bleibt das Gerät im Heizbetrieb 15 Minuten lang auf kleinster Wärmeleistung, um den Kondensatsiphon zu füllen.
Ausschalten
HINWEIS
Anlagenschaden durch Frost!
Die Heizungsanlage kann nach längerer Zeit einfrieren (z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Brennstoffversorgung, Kesselstörung usw.).
▶ Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).

Bei ausgeschaltetem Gerät besteht kein Blockierschutz. Der Blockierschutz verhindert ein Festsitzen der Heizungspumpe und des 3-Wege-Ventils nach längerer Betriebspause.
▶ Gerät am Schalter Ein/Aus ausschalten.
3.2 Bedienfeldübersicht

Bild 3 Bedienfeld
[1] Menü
[2] Systemstatus
[3] Aktuelle Außentemperatur
[4] Hilfe
[5] Nächste Seite
[6] Aktuelle Seite
[7] Schornsteinfeger-Modus
3.3 Symbole im Display
| Symbol Erläuterung | |
| Zurück | |
| Demo mode | Demo-Betrieb |
| Heizen | |
| Heizen deaktiviert (systemweit) | |
| Fußbodenheizung | |
| Fußbodenheizung deaktiviert (systemweit) | |
| Hilfe | |
| Warmwasser | |
| Warmwasser deaktiviert (systemweit) | |
| Tastensperre (Kindersicherung) | |
| Tastensperre aus | |
| Menü | |
| Umbenennen (z. B. von Heizkreisen, Zeitprogrammen) | |
| Service-Ebene | |
| System Status OK | |
| Störungsmeldung oder Wartungsanzeige (mögliche Farben: gelb, rot) | |
| Urlaubsfunktion | |
| Lüftung | |
| Home (zurück zum Hauptbildschirm) | |
| Abwesend | |
| Anwesend | |
| Außentemperatur | |
| Symbol Erläuterung | |
| Brenner ein | |
| Brenner aus | |
| Schornsteinfegerbetrieb | |
| Schornsteinfegerbetrieb nicht möglich | |
| Bypass | |
| Einschlafen | |
| Party | |
| Intensiv | |
| Kamin | |
| Absenkbetrieb | |
| Display-Reinigung | |
| Tastatureingabe | |
| Schließen (z.B. einer Meldung) | |
| Löschen einer Stelle bei einer Eingabe | |
| Leistungswächter aktiv (Hybridsystem) | |
| Externe Wärmeanforderung | |
| Zusätzlicher Wärmeerzeuger | |
| Blockiert (z.B. durch externe Regelung) | |
| Unterbrechung durch Energieversorger (EVU-Sperre aktiv) | |
| Smart Grid | |
| Betriebsdruck | |
| Internetverbindung | |
| WLAN | |
| Funkverbindung | |
| Abtaufunktion aktiv | |
| Verlassen der Service-Ebene | |
| Monitordaten | |
| Erweiterte Ansicht in der Service-Ebene | |
| Statistik | |
| Solar / Zeitprogramm: Heizen | |
| Zeitprogramm kopieren | |
| Schaltpunkt löschen | |
| Warmwasserniveau: Reduziert | |
| Warmwasserniveau: Komfort | |
| Einstellungen im Konfigurationsassistenten, die zu bearbeiten sind | |
| Einstellungen im Konfigurationsassistenten, die bearbeitet und gespeichert wurden | |
| Element hinzufügen (Solar-Domäne, Frischwassersystem) | |
| Solarpumpe läuft | |
| Solarpumpe aus | |
| Solar-Kollektor | |
| Notbetrieb | |
Tab. 1 Symbole im Display
3.4 Druckanzeige Heizungswasser
Um den Heizungsdruck zu sehen, im Startmenü auf den System Bereich drücken.
▶ Auf Systemdruck drücken.
Eine grafische Druckanzeige wird geöffnet.
Druckanzeige Interpretation
• Grüner Bereich: Heizungsdruck normal
• Gelber Bereich: Heizungsdruck etwas niedrig oder etwas hoch
- Roter Bereich: Heizungsdruck zu niedrig oder zu hoch
Wenn der Druck niedrig ist:
▶ Heizungswasser nachfüllen → Seite 12.
3.5 Vorlauftemperatur einstellen
Im Menü Systemübersicht wird die maximale Vorlauftemperatur eingestellt. Die momentane Vorlauftemperatur wird im Display angezeigt.
i
Bei Fußbodenheizungen die maximal zulässige Vorlauftemperatur beachten.
▶ Auf Menü Systemübersicht (erste Seite des Hauptmenüs) tippen.
Die eingestellte maximale Vorlauftemperatur erscheint.
▶ Systemübersicht > Mehr... > Einstellungen > Max. Vorlauftemperatur auswählen, um die Vorlauftemperatur einzustellen.
Um die gewünschte maximale Vorlauftemperatur einzustellen, nach Oben oder nach Unten scrollen.
Vorlauftemperatur Anwendungsbeispiel
| ca. 50 °C Fußbodenheizung | |
| ca. 75 °C Radiatorenheizung | |
| ca. 82 °C Konvektorenheizung |
Tab. 2 Maximale Vorlauftemperatur
▶ Bestätigen auswählen, um die Einstellung zu speichern.
3.6 Menü Warmwasser
Warmwassertemperatur einstellen
!
WARNUNG
Heißes Wasser kann zu schweren Verbrühungen führen!
▶ Beim ändern der maximalen Warmwassertemperatur auf Verbrühungsgefahr achten.
▶ Auf Menü (Zweite Seite des Hauptmenüs) tippen. Der Warmwassermodus und die eingestellte Wunschtemperatur werden angezeigt.
▶ Mehr... > Temperatur Einstellungen auswählen, um die gewünschte Warmwassertemperatur einzustellen.
▶ Bestätigen auswählen, um die Einstellung zu speichern.
Maßnahmen bei kalkhaltigem Wasser
Um erhöhtem Kalkausfall und daraus resultierende Serviceeinsätze vorzubeugen:
i
Bei kalkhaltigem Wasser mit einem Härtebereich hart (≥ 15°dH / 27°fH/2,7 mmol/l):
▶ Die Warmwassertemperatur auf kleiner 55 °C einstellen.
3.7 Bedienung des Menüs
Menü öffnen und schließen
▶ Um das Menü zu öffnen, auf tippen.
▶ Um das Menü zu verlassen, auf tippen.
-oder-
▶ Auf
tippen.
Durch das Menü bewegen
Um ein Menü oder einen Menüpunkt zu markieren, nach Oben oder nach Unten scrollen und die gewünschte Option wählen.
Das Menü oder der Menüpunkt wird angezeigt.
▶ Um zur übergeordneten Menüebene zu wechseln, auf tippen.
Einstellwerte ändern
▶ Auf den gewünschten Menüpunkt drücken.
▶ Die Werte wie gewünscht einstellen. Der neue Wert ist gespeichert.
Automatisches Speichern von Werten
Auf
tippen.
Der neue Wert wird automatisch gespeichert.
Hilfe anzeigen
▶ Aup
tippen.
Eine Erklärung wird angezeigt.
3.8 Startmenü
Um durch das Startmenü zu navigieren, die Pfeile auf der linken und rechten Seite des Displays drücken.

Bild 4 Erste Seite des Startmenüs
| Position Menü Beschreibung | ||
| 1 Systemübersicht | Anzeigen und | Einstellen der wichtigsten Systemparameter |
| 2 Heizen | Raum-Solltemperatur, Betriebsart und erweiterte Einstellungen einstellen | |
Tab. 3 Legende der ersten Seite des Startmenüs

Bild 5 Zweite Seite des Startmenüs
| Position Menü Beschreibung | ||
| 3 Warmwasser | Warmwassertemperatur, Betriebsart und erweiterte Einstellungen einstellen | |
Tab. 4 Legende der zweiten Seite des Startmenüs

Bild 6 Dritte Seite des Startmenüs
| Position Menü | Beschreibung | |
| 4 Anwesend Anwesenheitsstatus einstellen | ||
| 5 | Urlaub | Optionen für die Urlaubsfunktion einstellen1) |
1) Bei mehreren Heizkreisen werden diese rechts neben diesem Heizkreis separat angezeigt.
Tab. 5 Legende der dritten Seite des Startmenüs

Bild 7 Vierte Seite des Startmenüs
| Position | Menü Beschreibung | |
| 6 | Statistik | Energie- und Effizienzstatistiken |
| 7 | Display-Reinigung | 15 Sekunden Displaysperre zum sicheren Reinigen des Displays |
Tab. 6 Legende der vierten Seite des Startmenüs
3.9 Übersicht des Menüs (Endbenutzer)
Die Menüpunkte entsprechen der unten aufgelisteten Reihenfolge. Vorteinstellungen ab Werk sind hervorgehoben.

Abhängig von der Heizungsanlage und den installierten Komponenten werden nicht alle Menüs angezeigt.
3.9.1 Menü Systemübersicht

Bild 8 Symbol Systemübersicht im Startmenü
| Systemübersicht |
| Datum |
| Zeit |
| WLAN Status |
| Außentemperatur |
| Systemdruck |
| Vorlauftemperatur |
| Rücklauftemperatur |
| Warmwasser Temperatur |
| Mehr... |
Tab. 7 Übersicht des Menüs Systemübersicht im Startmenü
| Mehr... |
| Einstellungen |
| Heizbetrieb einschalten: Ja | Nein |
| Max. Vorlauftemperatur: 30 ... 65 ... 85 °C |
| Warmwasserbetrieb einschalten: Ja | Nein |
| Info |
| Brenner Starts |
| Brennerlaufzeit |
| Wärmeer.-Gesamtlaufzeit |
| Wärmeerz. Betriebs-Code |
| Alternativer Wärmeerzeuger1) |
1) Nur mit speziellen Zubehör verfügbar.
Tab. 8 Übersicht des Erweiterten Menüs unter Systemübersicht im Startmenü
3.9.2 Menü Heizen

Bild 9 Symbol Heizen im Startmenü
Heizen
| Betriebsart Heizung |
| Gewünschte Raumtemperatur1) |
| Gemessen |
| Gewünschte Raumtemperatur bis 00:00 Uhr: 5 ...21 ... 30 °C; Manuell | Aus |Auto |
| Mehr... |
1) Nur mit Zubehör verfügbar.
Tab. 9 Übersicht des Menüs Heizen im Startmenü
| Mehr... | |
| Erweiterte Ansicht: Ein | Aus | |
| Zeitprogrammverwaltung | |
| Art des Zeitprogramms: Niveaus | |
| Zeitprogramm | |
| Bearbeiten | |
| A: Zeitprog.: Ein | Aus | |
| Reset: Ja | Nein | |
| Ausgewähltes Zeitprogramm: A | B | |
| A: Zeitprog. | |
| Bearbeiten | |
| A: Zeitprog. | |
| Reset: Ja | Nein | |
| Zeitprogramm umbenennen | |
| B: Zeitprog. (wird nur eingesetzt, wenn Zweites Zeitprogramm auf Ja gesetzt wird) | |
| Bearbeiten | |
| B: Zeitprog. | |
| Reset: Ja | Nein | |
| Zeitprogramm umbenennen | |
| Temperatureinstellungen | |
| Heizen: 19,5 ... 21 ... 30 °C | |
| Absenken: 15 ... 19 ... 20,5 °C | |
| Einschaltoptimierung: Ein | Aus | |
| Zweites Zeitprogramm: Ja | Nein | |
| So/Wi Umschaltung HK: Automatik | Heizen | |
| Heizung ausschalten ab: 10 .. 17 ... 30 °C | |
| Die folgenden Menüs werden nur angezeigt, wenn Erweiterte Ansicht auf Ein eingestellt ist. | |
| Heizungs-Betriebsart: Aus | Manuell | Automatik | |
| Raum-Solltemperatur: 5 ... 21 ... 30 °C | |
| Wunschtemp. für "Abwesend": 5 ... 17 ... 30 °C | |
| Wunschtemp. für "Boost": 20 ... 24 ... 30 °C | |
| Laufzeit Betriebsart "Boost": 1 ... 8 h | |
| Offenes Fenster Erkennung (wird nur eingesetzt, wenn Raumtemperatur eingestellt ist): Ja | Nein | |
| Heizkreis umbenennen | |
Tab. 10 Übersicht des Menüs Mehr... unter Heizen im Startmenü
3.9.3 Menü Warmwasser

Bild 10 Symbol Warmwasser im Startmenü
Warmwasser
| Warmwasser Status |
| Warmwasser Betriebsart: Off | Auto | Manuell |
| Wunschtemperatur bis 23:00: 00:00 ... 23:00 ... 23:59 h |
| Mehr... |
Tab. 11 Übersicht des Menüs Warmwasser im Startmenü
Mehr...
| Erweiterte Ansicht: Ein | Aus | ||
| Zeitprogramm | ||
| Bearbeiten | ||
| Reset: Ja | Nein | ||
| Temperatur Einstellungen | ||
| Komfort: 45 ... 60 ... 80 °C | ||
| Reduziert: 15 ... 40 ... 60 °C | ||
| Extra-Warmwasser 30 ... 60 ... 80 °C | ||
| Warmwasserkomfort: Hoch | EcoDie folgenden Menüs werden nur angezeigt, wenn Erweiterte Ansicht aufEin eingestellt ist. | ||
| Warmwasser Betriebsart: Aus | Reduziert | Komfort | Zeitprogramm Heizung folgen | Automatik | ||
| WW-Zirkulation | ||
| Betriebsart: Ein |Aus | ||
| Nach Warmw.-Zeitprogramm | ||
| Eigenes Zeitprogramm | ||
| Zeitprogramm | ||
| Bearbeiten | ||
| Reset: Ja | Nein | ||
| Einschalthäufigkeit Zirku. | ||
| Dauernd | ||
| Laufzeit: 1 ... 2 ... 6 h | ||
| Thermische Desinfektion | ||
| Jetzt starten: Ja | Nein | ||
| Automatik: Ja | Nein | ||
| Temperatur: 60 ... 70 ... 80 °C | ||
| Extra-Warmwasser | ||
Tab. 12 Übersicht des Menüs Mehr... unter Warmwasser im Startmenü

WARNUNG
Heißes Wasser kann zu schweren Verbrühungen führen!
▶ Beim ändern der maximalen Warmwassertemperatur auf Verbrühungsgefahr achten.
3.9.4 Menü Anwesenheit

Bild 11 Symbol Anwesenheit im Startmenü
Anwesenheit
Anwesend: Anwesend | Abwesend
Tab. 13 Übersicht des Menüs Anwesenheit im Startmenü
Bei Abwesenheit wird das Heizsystem auf energiesparende Einstellungen für Heizung, Warmwasser und Lüftung umgeschaltet. Bei Anwesend wird wieder auf die üblichen Einstellungen umgeschaltet.
3.9.5 Menü Urlaub

Bild 12 Symbol Urlaub im Startmenü
Urlaub
Erweiterte Ansicht: Ein | Aus
Von
Datum
Tag: 01 ... 11 ... 31
Monat: 01 ... 12
Jahr: 2020 ... 2021 ... 2099
Bis
Stunden: 00 ... 23 h
Minuten: 00 ... 59 h
Erweiterte Einstellungen (wird nur eingesetzt, wenn Erweiterte Ansicht auf Ein eingestellt ist)
Einstell. anwenden auf
Heizkreis 1
Warmwasser
Heizen: Aus | Ein - eingest. Temperatur
Wunschraumtemperatur: 5 ... 17 ... 30 °C
Warmwasser: Aus | Reduziert | Komfort
Urlaubszeitraum umbenennen: Ja | Nein
Tab. 14 Übersicht des Menüs Urlaub im Startmenü
3.9.6 Menü Statistik

Bild 13 Symbol Statistik im Startmenü
Statistik
Energieverbrauch
Gas
Gesamt
Gesamt für HZG und WW
Heizung
Warmwasser
Dieses Jahr
Heizung
Warmwasser
Letztes Jahr
Heizung
Warmwasser
Elektrizität
Gesamt
Gesamt für HZG und WW
Dieses Jahr
Heizung
Warmwasser
Letztes Jahr
Heizung
Warmwasser
Abgegebene Energie
Gesamt
Gesamt für HZG und WW
Dieses Jahr
Heizung
Warmwasser
Letztes Jahr
Heizung
Warmwasser
Effizienz
Gesamt für HZG und WW (%)
Heizen (%)
Tab. 15 Übersicht des Menüs Statistik im Startmenü
3.9.7 Menü

Bild 14 Symbol Menü im Startmenü
Menü
| Erweiterte Ansicht: Ein | Aus |
| Notbetrieb starten: Ja | Nein |
| Sprache |
| Uhrzeit |
| Datum |
| Kontaktdaten Installateur |
| Die folgenden Menüs werden nur angezeigt, wenn Erweiterte Ansicht auf Ein eingestellt ist. |
| Datumsformat |
| Autom. Zeitumstellung: Ja | Nein |
| Helligkeit: 5 ... 50 ... 100 % |
| Display aus nach: 1 ... 2 ... 20 m |
| Tastensperre ist aktiviert: Ja | Nein |
Tab. 16 Übersicht des Menüs Menü im Startmenü
4 Thermische Desinfektion
Um einer bakteriellen Verunreinigung des Warmwassers z. B. durch Legionellen vorzubeugen, empfehlen wir nach längerem Stillstand eine thermische Desinfektion.

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch Verbrühung!
Während der thermischen Desinfektion kann die Entnahme von unge-mischtem Warmwasser zu schweren Verbrühungen führen.
▶ Maximal einstellbare Warmwassertemperatur nur zur thermischen Desinfektion verwenden.
▶ Hausbewohner über die Verbrühungsgefahr informieren.
▶ Thermische Desinfektion außerhalb der normalen Betriebszeiten durchführen.
▶ Warmwasser nicht ungemischt entnehmen.
Eine ordnungsgemäße thermische Desinfektion umfasst das Warmwassersystem einschließlich der Zapfstellen.
Thermische Desinfektion im Warmwasserprogramm einstellen (Hauptmenü >Warmwasser >Mehr... >Erweiterte Ansicht: Ein >Thermische Desinfektion) (3.9.3).
▶ Warmwasser-Zapfstellen schließen.
▶ Evtl. vorhandene Zirkulationspumpe auf Dauerbetrieb einstellen.
▶ Warten, bis die maximale Temperatur erreicht ist.
▶ Nacheinander von der nächstgelegenen Warmwasser-Zapfstelle bis zur Entferntesten so lange Warmwasser entnehmen, bis 3 Minuten lang 70 °C heißes Wasser ausgetreten ist.
▶ Ursprüngliche Einstellungen wiederherstellen.
5 S t ö r u n g e n
5.1 Störungen beheben
Störungen werden mit dem Symbol Am oberen Rand der Hauptmenüseite angezeigt und signalisiert.
Um alle Störungen zu sehen, das Symbol am oberen Rand des Hauptmenüs drücken.
Es wird eine Liste mit allen Störungen angezeigt, von den neuesten (oben) zu den ältesten. Die Ursache der Störung wird codiert (z.B. Störungs-Code 228).
▶ Um weitere Details zu einer Störung zu sehen, drücken Sie auf der entsprechenden Störung in der Liste.
Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer Beschreibung der Fehlermeldung.
Das Störungssymbol kann drei verschiedene Statusfarben anzeigen:
| Farbe Bedeutung Verhalten | ||
| Grün Keine Störungen. - | ||
| Orange / Gelb | Es liegt eine Störung vor. Sobald der Fehler behoben ist, läuft das System wieder normal. | Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer Beschreibung der Fehlermeldung. Das Fenster kann durch Tippen des X Symbols an der oberen rechten Ecke des neuen Fensters geschlossen werden. |
| Rot | Es liegt eine Störung vor. Die Gerät ist gesperrt. Sobald die Störung behoben ist, kann das Gerät entsperrt werden und läuft wieder normal. | Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer Beschreibung der Fehlermeldung und dem Schieben zum Verriegeln Symbol angezeigt. |
Tab. 17 Statusfarben des Störung Symbols
Wenn sich eine Störung nicht beseitigen lässt:
▶ Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen.
▶ Angezeigten Störungscode und die Gerätedaten mitteilen.
| Gerätedaten | |
| Gerätebezeichnung1) | Keine Störungen. |
| Seriennummer1) | Es liegt eine Störung vor. Sobald der Fehler behoben ist, läuft das System wieder normal. |
| Datum der Inbetriebnahme | Es liegt eine Störung vor. Die Gerät ist gesperrt. Sobald die Störung behoben ist, kann das Gerät entsperrt werden und läuft wieder normal. |
| Anlagenersteller | |
1) Die Angabe finden Sie auf dem Typschild am Rahmen der vorderen Abdeckung.
Tab. 18 Gerätedaten zur Weitergabe im Störungsfall
6 W a r t u n g
⚠️ Inspektion, Reinigung und Wartung
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich.
Fehlende oder unsachgemäße Inspektion, Reinigung und Wartung kann zu Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr oder zu Sachschäden führen.
Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsabhängige Reinigung und Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Heizungsanlage mindestens einmal jährlich von einem zugelassenen Fachbetrieb inspizieren lassen.
▶ Erforderliche Reinigungs- und Wartungsarbeiten unverzüglich durchführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel an der Heizungsanlage unabhängig von der jährlichen Inspektion unverzüglich beseitigen lassen.
Heizwasser nachfüllen
Das Nachfüllen von Heizwasser ist an jeder Heizungsanlage verschieden. Lassen Sie sich deshalb das Nachfüllen von Ihrem Fachmann zeigen.
HINWEIS
Sachschaden durch Temperaturspannungen!
Beim Nachfüllen von kaltem Heizwasser in einen heißen Kessel können thermische Spannungen zu Spannungsrisen führen.
▶ Heizungsanlage nur im kalten Zustand befüllen. Maximale Vorlauf-temperatur 40 °C.
Maximaler Druck von 3 bar, bei höchster Temperatur des Heizwassers, darf nicht überschritten werden (Sicherheitsventil öffnet).
Verkleidung reinigen
Keine scharfen oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden.
▶ Verkleidung mit feuchtem Tuch abreiben.
Heizkörper entlüften
Wenn Heizkörper nicht gleichmäßig warm werden:
▶ Heizkörper entlüften.
7 Umweltschutz und Entsorgung
Der Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch-Gruppe. Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die wiederverwertet werden können. Die Baugruppen sind leicht zu trennen. Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und wiederverwertet oder entsorgt werden.
Elektro- und Elektronik-Altgeräte

Dieses Symbol bedeutet, dass das Produkt nicht zusammen mit anderen Abfällen entsorgt werden darf, sondern zur Behandlung, Sammlung, Wiederverwertung und Entsorgung in die Abfallsammelstellen gebracht werden muss.
Das Symbol gilt für Länder mit Elektronikschrottvorschrif-
ten, z. B. „Europäische Richtlinie 2012/19/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte“. Diese Vorschriften legen die Rahmenbedingungen fest, die für die Rückgabe und das Recycling von Elektronik-Altgeräten in den einzelnen Ländern gelten.
Da elektronische Geräte Gefahrstoffe enthalten können, müssen sie verantwortungsbewusst recycelt werden, um mögliche Umweltschäden und Gefahren für die menschliche Gesundheit zu minimieren. Darüber hinaus trägt das Recycling von Elektronikschrott zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei.
Für weitere Informationen zur umweltverträglichen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten wenden Sie sich bitte an die zuständigen Behörden vor Ort, an Ihr Abfallentsorgungsunternehmen oder an den Händler, bei dem Sie das Produkt gekauft haben.
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.weee.bosch-thermotechnology.com/
Batterien
Batterien dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Verbrauchte Batterien müssen in den örtlichen Sammelsystemen entsorgt werden.
8 Datenschutzhinweise

Wir, die [DE] Bosch Thermotechnik GmbH, Sophienstraße 30-32, 35576 Wetzlar, Deutschland, [AT] Robert Bosch AG, Geschäftsbereich Thermotechnik, Göllnergasse 15-17, 1030 Wien, Österreich, [LU] Ferroknepper Buderus S.A., Z.I. Um Monkeler, 20, Op den Drieschen, B.P.201 L-4003
Esch-sur-Alzette, Luxemburg verarbeiten Produkt- und Installationsinformationen, technische Daten und Verbindungsdaten, Kommunikationsdaten, Produktregistrierungsdaten und Daten zur Kundenhistorie zur Bereitstellung der Produktfunktionalität (Art. 6 Abs. 1 S. 1 b DSGVO), zur Erfüllung unserer Produktüberwachungspflicht und aus Produktsicherheitsgründen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 f DSGVO), zur Wahrung unserer Rechte im Zusammenhang mit Gewährleistungs- und Produktregistrierungsfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 f DSGVO), zur Analyse des Vertriebs unserer Produkte sowie zur Bereitstellung von individuellen und produktbezogenen Informationen und Angeboten (Art. 6 Abs. 1 S.1 f DSGVO). Für die Erbringung von Dienstleistungen wie Vertriebs- und Marketingdienstleistungen, Vertragsmanagement, Zahlungsabwicklung, Programmierung, Datenhosting und Hotline-Services können wir externe Dienstleister und/oder mit Bosch verbundene Unternehmen beauftragen und Daten an diese übertragen. In bestimmten Fällen, jedoch nur, wenn ein angemessener Datenschutz gewährleistet ist, können personenbezogene Daten an Empfänger außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums übermittelt werden. Weitere Informationen werden auf Anfrage bereitgestellt. Sie können sich unter der folgenden Anschrift an unseren Datenschutzbeauftragten wenden: Datenschutzbeauftragter, Information Security and Privacy (C/ISP), Robert Bosch GmbH, Postfach 30 02 20, 70442 Stuttgart, DEUTSCHLAND.
Sie haben das Recht, der auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 f DSGVO beruhenden Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, oder zu Zwecken der Direktwerbung jederzeit zu widersprechen. Zur Wahrnehmung Ihrer Rechte kontaktieren Sie uns bitte unter [DE] privacy.ttde@bosch.com, [AT]
DPO@bosch.com, [LU] DPO@bosch.com. Für weitere Informationen folgen Sie bitte dem QR-Code.
9 F a c h b e g r i
Brennwertgerät
Das Brennwertgerät nutzt nicht nur die Wärme, die als messbare Temperatur der Heizgase bei der Verbrennung entsteht, sondern auch zusätzlich die Wärme des Wasserdampfes. Deshalb hat ein Brennwertgerät einen besonders hohen Wirkungsgrad.
Durchlaufprinzip
Das Wasser erwärmt sich, während es durch das Gerät fließt. Die maximale Zapfkapazität steht schnell zur Verfügung, ohne längere Wartezeit oder Unterbrechung für das Aufheizen.
Betriebsdruck
Der Betriebsdruck ist der Druck in der Heizungsanlage.
Heizungsregler
Der Heizungsregler sorgt für die automatische Regelung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur (bei außentemperaturgeführten Reglern) oder der Raumtemperatur in Verbindung mit einem Zeitprogramm.
Heizungsrücklauf
Der Heizungsrücklauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit niedrigerer Temperatur von den Heizflächen zum Gerät zurück fließt.
Heizungsvorlauf
Der Heizungsvorlauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit höherer Temperatur vom Gerät zu den Heizflächen fließt.
Heizwasser
Das Heizwasser ist das Wasser mit dem die Heizungsanlage befüllt ist.
Thermostatventil
Das Thermostatventil ist ein mechanischer Temperaturregler, der abhängig von der Umgebungstemperatur über ein Ventil einen niedrigeren oder höheren Durchfluss des Heizwassers gewährt, um eine Temperatur konstant zu halten.
Siphon
Der Siphon ist ein Geruchsverschluss zur Ableitung von Wasser, das aus einem Sicherheitsventil austritt.
Vorlauftemperatur
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das erwärmte Heizwasser vom Gerät zu den Heizflächen fließt.
Der nachfolgende Text ist aus rechtlichen Gründen in Englisch.
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Betreuung Fachhandwerk
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