Condens GC5300iWM - Kessel BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwertkessel |
| Marke | Bosch |
| Modell | Condens GC5300iWM |
| Abmessungen (B × H × T) | 700 × 500 × 350 mm |
| Gewicht | 30 kg |
| Nennwärmeleistung | 24 kW |
| Nennbelastung (Hi) | 26,7 kW |
| Brennstoff | Erdgas (E/LL) |
| Energieeffizienzklasse | A |
| Abgastemperatur | ca. 60 °C |
| Wasservolumen | 2,5 l |
| Max. Vorlauftemperatur | 85 °C |
| Max. Betriebsdruck | 3 bar |
| Elektrische Leistungsaufnahme | 120 W |
| Schutzart | IPX4 |
| Anschluss Heizungsvorlauf | 3/4" |
| Anschluss Gas | 3/4" |
| Regelung | integriert (HCM) |
| Zündung | elektronisch |
| Kaminanschluss | 60/100 mm konzentrisch |
| Reparaturfreundlichkeit | Modulare Bauweise, Ersatzteile verfügbar |
Häufig gestellte Fragen - Condens GC5300iWM BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG Condens GC5300iWM BOSCH
Inhaltsverzeichnis 1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ..... 2
1.1 Symbolerklärung....2
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 2
2 Angaben zum Produkt .... 4
2.1 Konformitätserklärung....4
2.2 Informationen im Internet zu Ihrem Produkt.....4
2.3 Anzeige von Energiedaten .... 4
2.4 Produktdaten zum Energieverbrauch ..... 4
3 Bedienung....5
3.1 Einschub (Zubehör CS 36) für Bedieneinheit
CW 400....5
3.2 Gerät ein-/ausschalten....5
3.3 Bedienfeldübersicht ....6
3.4 Displayanzeigen....6
3.5 Taste Heizung....6
3.5.1 Maximale Heizwassertemperatur einstellen.....6
3.5.2 Sommerbetrieb einstellen....6
3.6 Taste Warmwasser....6
3.6.1 Warmwassertemperatur einstellen....6
3.6.2 Warmwasserbereitung ausschalten ..... 6
3.7 Maßnahmen bei kalkhaltigem Wasser....7
3.8 Eco-Funktion .... 7
3.9 Betriebsdruck der Heizung anzeigen lassen.....7
4 Thermische Desinfektion....7
5 Control Key K20 RF (Zubehör)....7
6 Verbindung mit dem Internet .... 7
7 Störungen....8
7.1 Gashahn öffnen/schließen ....8
7.2 Störungen beheben ....8
8 Wartung....8
9 Umweltschutz und Entsorgung ....10
10 Fachbegriffe....10
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise
In Warnhinweisen kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

GEFAHR:
GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

WARNUNG:
WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.

VORSICHT:
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
HINWEIS:
HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem gezeigten Info-Symbol gekennzeichnet.
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
⚠ Hinweise für die Zielgruppe
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der Heizungsanlage.
Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.
▶ Bedienungsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler usw.) vor der Bedienung lesen und aufbewahren.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.
⚠️ Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung verwendet werden.
Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
⚠️ Verhalten bei Gasgeruch
Bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr. Beachten Sie bei Gasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Flammen- oder Funkenbildung vermeiden:
– Nicht rauchen, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen.
– Nicht telefonieren und nicht klingeln.
▶ Gaszufuhr an der Hauptabsperreinrichtung oder am Gaszähler sperren.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Außerhalb des Gebäudes: Feuerwehr, Polizei und das Gasversorgungsunternehmen anrufen.
⚠ Lebensgefahr durch Vergiftung mit Abgasen
Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr.
▶ Abgasführende Teile nicht ändern.
Beachten Sie bei beschädigten oder undichten Abgasleitungen oder bei Abgasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Wärmeerzeuger ausschalten.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Alle Bewohner warnen und das Gebäude sofort verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
▶ Mängel beseitigen lassen.
⚠ Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid (CO) ist ein giftiges Gas, das unter Anderem bei der unvollständigen Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas oder Festbrennstoffen entsteht.
Gefahren entstehen, wenn Kohlenmonoxid aufgrund einer Störung oder einer Undichtigkeit aus der Anlage austritt und sich unbemerkt in Innenräumen an- sammelt.
Sie können Kohlenmonoxid weder sehen, schmecken noch riechen.
Um Gefahren durch Kohlenmonoxid zu vermeiden:
Anlage regelmäßig durch einen zugelassenen Fachbetrieb inspizieren und warten lassen.
▶ CO-Melder verwenden, die bei CO-Austritt rechtzeitig alarmieren.
▶ Bei Verdacht auf CO-Austritt:
– Alle Bewohner warnen und das Gebäude sofort verlassen.
– Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
- Mängel beseitigen lassen.
⚠ Inspektion, Reinigung und Wartung
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich.
Fehlende oder unsachgemäße Inspektion, Reinigung und Wartung kann zu Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr oder zu Sachschäden führen.
Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsabhängige Reinigung und Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
Heizungsanlage mindestens einmal jährlich von einem zugelassenen Fachbetrieb inspizieren lassen.
▶ Erforderliche Reinigungs- und Wartungsarbeiten unverzüglich durchführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel an der Heizungsanlage unabhängig von der jährlichen Inspektion unverzüglich beseitigen lassen.
⚠ Umbau und Reparaturen
Unsachgemäße Veränderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Niemals die Verkleidung des Wärmeerzeugers entfernen.
▶ Keine Änderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage vornehmen.
▶ Auslauf der Sicherheitsventile keinesfalls verschließen. Heizungsanlagen mit Warmwasserspeicher: während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten.
⚠️ Raumluftabhängiger Betrieb
Der Aufstellraum muss ausreichend belüftet sein, wenn der Wärmeerzeuger die Verbrennungsluft aus dem Raum bezieht.
Belüftungs- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verkleinern oder verschließen.
- Einhaltung der Lüftungsanforderungen in Absprache mit einer Fachkraft sicherstellen:
- bei baulichen Veränderungen (z. B. Austausch von Fenstern und Türen)
- beim nachträglichen Einbau von Geräten mit Abluftführung nach außen (z. B. Abluftgebläse, Küchenlüfter oder Klimageräte).
⚠️ Verbrennungsluft/Raumluft
Die Luft im Aufstellraum muss frei sein von entzündlichen oder chemisch aggressiven Stoffen.
Keine leicht entflammbaren oder explosiven Materialien (Papier, Benzin, Verdünnungen, Farben usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
Keine korrosionsfördernden Stoffe (Lösungsmittel, Klebstoffe, chlorhaltige Reinigungsmittel usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
⚠ Sachschaden durch Frost
Wenn die Heizungsanlage in keinem frostsicheren Raum steht und außer Betrieb ist, dann kann sie bei Frost einfrieren. Im Sommerbetrieb oder bei gesperrtem Heizbetrieb besteht nur Gerätefrostschutz.
Heizungsanlage, soweit möglich, ständig eingeschaltet lassen und die Vorlauftemperatur auf mindestens 30 °C einstellen, -oder-
Heizungs- und Trinkwasserleitungen von einer Fachkraft am tiefsten Punkt entleeren lassen. -oder-
▶ Von einer Fachkraft Frostschutzmittel ins Heizwasser mischen und den Warmwasserkreislauf entleeren lassen.
▶ Alle 2 Jahre prüfen lassen, ob der erforderliche Frostschutz noch sichergestellt ist.
⚠ Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
Zur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten entsprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:
„Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.“
„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.“
2 Angaben zum Produkt
2.1 Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen.
Sie können die Konformitätserklärung des Produkts anfordern. Wenden Sie sich dazu an die Adresse auf der Rückseite dieser Anleitung.
2.2 Informationen im Internet zu Ihrem Produkt
Wir wollen Sie aktiv und situationsgerecht mit passenden Informationen zu Ihrem Produkt versorgen. Nutzen Sie deshalb die Informationen, die wir auf unseren Internetseiten für Sie bereitstellen. Die Internetadresse finden Sie auf der Rückseite dieser Anleitung.
2.3 Anzeige von Energiedaten
An einem angeschlossenen Zubehör, z. B. Regler (Bedieneinheit), angezeigte Energiedaten basieren auf einer Schätzung anhand der internen Gerätedaten.
Unter realen Bedingungen beeinflussen viele Faktoren den Energieverbrauch. Daher können angezeigte Energiedaten von den Werten eines Energiezählers abweichen.
Diese Werte dienen nur zur Veranschaulichung und können z. B. für einen relativen Vergleich des Energieverbrauchs an verschiedenen Tagen/Wochen/Monaten verwendet werden.
Sie eignen sich nicht als Grundlage für Abrechnungen.
2.4 Produktdaten zum Energieverbrauch
Die Produktdaten zum Energieverbrauch finden Sie im Druckschriften-satz zur Produktdokumentation.
3 Bedienung
Diese Bedienungsanleitung beschreibt die Bedienung des Gas-Brennwertgeräts. Abhängig von der verwendeten Bedieneinheit, z. B. CW 400 oder EasyControl CT 200, kann die Bedienung mancher Funktionen von dieser Beschreibung abweichen. Beachten Sie daher auch die Bedienungsanleitung der Bedieneinheit.
3.1 Einschub (Zubehör CS 36) für Bedieneinheit CW 400
Als Alternative zur Befestigung an der Wand kann die Bedieneinheit CW 400 mit Hilfe eines Einschubs (Zubehör CS 36) an der vorderen Speicherverkleidung befestigt werden.
▶ Um zur Bedieneinheit zu gelangen, Speicherverkleidung nach vorne klappen.

Bild 1 Zugang zur Bedieneinheit
3.2 Gerät ein-/ausschalten
Gerät einschalten
▶ Gerät am Schalter Ein/Aus einschalten. Die Spannungsversorgung des Geräts ist hergestellt. Das Gerät ist betriebsbereit und startet, sobald eine Wärmeanforderung anliegt.

Bild 2 Gerät am Schalter Ein/Aus einschalten
i
Wenn im Display in Wechsel mit der Vorlauftemperatur erscheint, bleibt das Gerät 15 min lang auf kleiner Wärmeleistung, um den Kondensatsiphon im Gerät zu füllen.
i
Nach der Inbetriebnahme dient die Taste Ⓧ (→ Bild 4, [5]) dazu, gleichzeitig Heizung und Warmwasserbereitung aus- oder einzuschalten, ohne die Spannungsversorgung zu unterbrechen.
Gerät ausschalten
HINWEIS:
Anlagenschaden durch Frost!
Die Heizungsanlage kann nach längerer Zeit einfrieren (z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Brennstoffversorgung, Kesselstörung).
▶ Sicherstellen, dass die Heizungsanlage jederzeit betriebsbereit ist (insbesondere bei Frostgefahr).
Bei ausgeschaltetem Gerät besteht kein Blockierschutz. Der Blockierschutz verhindert ein Festsitzen der Heizungspumpe und des 3-Wege-Ventils nach längerer Betriebspause.
▶ Im normalen Betrieb Gerät mit der Taste ⬙ (→ Bild 4, [5]) ausschalten.
Ruhezustand des Displays
Wenn der Brenner nicht in Betrieb ist und keine Störungsanzeige oder Serviceanzeige erforderlich ist, geht das Display nach 2 min in den Ruhezustand.
▶ Um den Ruhezustand zu verlassen, Taste ok drücken.
Wenn im Display die Symbole für Heizung und Warmwasser durchgestrichen erscheinen, sind Heizung und Warmwasserbereitung ausgeschaltet (→ Bild 3).

Bild 3 Heizung und Warmwasserbereitung ausgeschaltet
▶ Um Heizung und Warmwasserbereitung einzuschalten, Taste ○ drücken.
3.3 Bedienfeldübersicht

Bild 4 Bedienfeldübersicht
[1] Display
[2] Tasten ▼ und ▲: Menü nach unten und nach oben bewegen
[3] Taste ←: Verlassen des Menüpunkts
[4] Taste ok: Bestätigungsfunktion; 5 s gedrückt halten: Schornsteinfegerbetrieb
[5] Taste ⏻: Standby-Funktion
[6] Taste ⚡: Warmwasser mit Eco-Funktion
[7] Taste III: Heizung
3.4 Displayanzeigen

Bild 5 Displayanzeigen
[1] Digitalanzeige
[2] Heizbetrieb
[3] Störungsanzeige
[4] Brennerbetrieb
[5] Internetverbindung
[6] Funkverbindung
[7] Schornsteinfegerbetrieb
[8] Servicemodus
[9] Eco-Betrieb aktiv
[10] Warmwasserbereitung
3.5 Taste Heizung
3.5.1 Maximale Heizwassertemperatur einstellen
Die Temperatur des Heizwassers wird über die Vorlauftemperatur eingestellt.

Bei Fußbodenheizungen die maximal zulässige Vorlauftemperatur beachten.
▶ Taste Heizung III drücken.
Die eingestellte Vorlauftemperatur blinkt.
▶ Um die gewünschte Vorlauftemperatur einzustellen (→ Tab. 1), Taste ▲ oder ▼ drücken.
Die Einstellung wird nach 5 s oder nach Drücken der Taste ok übernommen.
| Vorlauftemperatur | Anwendungsbeispiel |
| ca. 50 °C | Fußbodenheizung |
| ca. 75 °C | Radiatorenheizung |
| ca. 82 °C | Konvektorenheizung |
Tab. 1 Maximale Vorlauftemperatur
3.5.2 Sommerbetrieb einstellen
Im Sommerbetrieb ist der Heizbetrieb abgeschaltet. Die Warmwasserversorgung, die Stromversorgung für das Regelsystem und der Gerätefrostschutz bleiben erhalten.
Sommerbetrieb einstellen:
▶ Taste Heizung III drücken.
▶ Taste ▼ drücken, bis im Display erscheint.
Die Einstellung wird nach 5 s oder nach Drücken der Taste ok übernommen. Das Display zeigt an.
Sommerbetrieb ausschalten:
▶ Taste Heizung III drücken.
Mit Taste ▲ die gewünschte maximale Vorlauftemperatur einstellen. Die Einstellung wird nach 5 s oder nach Drücken der Taste ok übernommen. Das Display zeigt III an.
Weitere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung des Heizungsreglers.
3.6 Taste Warmwasser
3.6.1 Warmwassertemperatur einstellen

WARNUNG:
Heißes Wasser kann zu schweren Verbrühungen führen!
▶ Eingestellte maximale Warmwassertemperatur nicht verändern.
Die Warmwassertemperatur kann zwischen 40 °C und 60 °C eingestellt werden. Die Grundeinstellung ist 60 °C.
▶ Taste Warmwasser ↘ drücken.
Die eingestellte Warmwassertemperatur wird angezeigt.
▶ Mit Taste ▲ oder ▼ die gewünschte Warmwassertemperatur einstellen.
Die Einstellung wird nach 5 s oder nach Drücken der Taste ok übernommen.
3.6.2 Warmwasserbereitung ausschalten
▶ Taste Warmwasser ↘ drücken.
▶ Taste ▼ drücken, bis im Display erscheint.
- Taste Warmwasser ▼ drücken. - Taste ▼ drücken, bis im Display erscheint.
Die Einstellung wird nach 5 s oder nach Drücken der Taste ok übernommen. Das Display zeigt ✗ an.
i
Im Standby-Modus oder bei ausgeschalteter Warmwasserbereitung findet die thermische Desinfektion nur innerhalb des Gerätes statt.
3.7 Maßnahmen bei kalkhaltigem Wasser
Um erhöhtem Kalkausfall und daraus resultierende Serviceeinsätze vorzubeugen:
Bei kalkhaltigem Wasser mit einem Härtebereich hart (≥ 15°dH/27°fH/2,7 mmol/l):
▶ Warmwassertemperatur auf kleiner 55 °C einstellen.
Bei kalkhaltigem Wasser mit einem Härtebereich hart (≥ 21°dH/37°fH/3,7 mmol/l):
▶ Wasseraufbereitungsanlage einsetzen.
3.8 Eco-Funktion
Das Trinkwasser im Speicher kühlt auf einen festgelegten Wert ab und wird dann wieder auf die eingestellte Temperatur erwärmt.
Komfortbetrieb (keine eco-Anzeige im Display)
Im Komfortbetrieb steht Warmwasser schneller zur Verfügung, der Energieverbrauch ist höher.
Eco-Betrieb
Im eco-Betrieb dauert es länger, bis Warmwasser zur Verfügung steht, der Energieverbrauch ist geringer.
▶ Um den eco-Betrieb einzustellen, Taste Warmwasser 3 s lang drücken.
eco erscheint im Display.
▶ Um zum Komfortbetrieb zurückzukehren, Taste Warmwasser drücken.
eco erlischt im Display.
3.9 Betriebsdruck der Heizung anzeigen lassen
▶ Taste ok drücken.
Der aktuelle Betriebsdruck der Heizung wird angezeigt ( → Abschnitt "Betriebsdruck der Heizung kontrollieren", Seite 8).
4 Thermische Desinfektion
Um einer bakteriellen Verunreinigung des Warmwassers z. B. durch Legionellen vorzubeugen, empfehlen wir nach längerem Stillstand eine thermische Desinfektion.
▶ Beauftragen Sie eine Fachkraft, die thermische Desinfektion durchzuführen.

VORSICHT:
Verletzungsgefahr durch Verbrühung!
Während der thermischen Desinfektion kann die Entnahme von ungemischtem Warmwasser zu schweren Verbrühungen führen.
▶ Maximal einstellbare Warmwassertemperatur nur zur thermischen Desinfektion verwenden.
▶ Hausbewohner über die Verbrühungsgefahr informieren.
▶ Thermische Desinfektion außerhalb der normalen Betriebszeiten durchführen.
▶ Warmwasser nicht ungemischt entnehmen.
Eine ordnungsgemäße thermische Desinfektion umfasst das Warmwassersystem einschließlich der Zapfstellen.
Thermische Desinfektion im Warmwasserprogramm des Heizungsreglers (der Bedieneinheit) einstellen (→ Bedienungsanleitung des Reglers (der Bedieneinheit)).
▶ Warmwasser-Zapfstellen schließen.
▶ Eine eventuell vorhandene Zirkulationspumpe auf Dauerbetrieb einstellen.
▶ Sobald die maximale Temperatur erreicht ist: Nacheinander von der Nächstgelegenen bis zur entferntesten Warmwasser-Zapfstelle so lange Warmwasser entnehmen, bis 3 min lang 70 °C heißes Wasser ausgetreten ist.
▶ Ursprüngliche Einstellungen wieder herstellen.
5 Control Key K20 RF (Zubehör)
Control Key K20 RF ermöglicht die Funkverbindung zur Bedieneinheit EasyControl CT 200 (→ Installations- und Bedienungsanleitung des Control Keys).
▶ Control Key einstecken. Die LED am Control Key blinkt grün.

Bild 6 Control Key-Halter
i
Um Energie zu sparen, geht im Normalbetrieb die LED aus.
Weitere Informationen zum LED-Status → Installations- und Bedienungsanleitung des Control Keys
6 Verbindung mit dem Internet
Für die Verbindung des Geräts mit dem Internet gibt es folgende Möglichkeiten:
Direkte Verbindung zum Internet
Bei Heizungsanlagen mit einem ungemischten Heizkreis und Warmwasserbereitung über 3-Wege-Ventil ermöglicht die internetfähige Bedieneinheit EasyControl CT 200 die direkte WLAN-Verbindung zum Router/Internet.
Die Ansteuerung der Bedieneinheit vom Gerät aus kann wahlweise mit dem BUS-System EMS 2 oder dem Control Key K 20 RF (Zubehör) realisiert werden.
Die App EasyControl ermöglicht die Steuerung und Überwachung der Daten über ein Smartphone.
Verbindung zum Internet über Internet-Gateway
Die Bedieneinheit CW 400 wird über das BUS-System EMS 2 mit dem Internet-Gateway MB LAN 2 verbunden.
Die Verbindung des Gateways zum Router/Internet erfolgt über LAN-Kabel.
Mit der Web-App HomeCom können die Daten über einen Browser ge- steuert und überwacht werden.
7 Störungen
7.1 Gashahn öffnen/schließen
▶ Griff nach links bis zum Anschlag drehen (Griff in Fließrichtung = offen).
▶ Griff nach rechts bis zum Anschlag drehen (Griff quer zur Fließrichtung = geschlossen).

Bild 7 Gashahn öffnen
7.2 Störungen beheben
Das Symbol ⚠ zeigt an, dass eine Störung aufgetreten ist. Die Ursache der Störung wird codiert angezeigt (z. B. Störungs-Code 228).

0010021544-001
Bild 8 Beispiel eines Störungs-Codes
Einige Störungen führen zu einer Abschaltung der Heizungsanlage, die erst nach einem Reset wieder anläuft:
▶ Gerät ausschalten und wieder einschalten.
-oder-
▶ Taste ▲ und ▼ gleichzeitig drücken, bis die Störung nicht mehr angezeigt wird. Das Gerät geht wieder in Betrieb. Die Vorlauftemperatur wird angezeigt.
Wenn sich eine Störung nicht beseitigen lässt:
▶ Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen.
▶ Angezeigten Störungs-Code und die Gerätedaten mitteilen.
Gerätedaten
| Gerätebezeichnung1) | |
| Seriennummer1) | |
| Datum der Inbetriebnahme | |
| Anlagenersteller |
1) Die Angabe finden Sie auf dem Typschild in der Bedienfeldblende.
Tab. 2 Gerätedaten zur Weitergabe bei einer Störung
8 Wartung
⚠️ Inspektion, Reinigung und Wartung
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich.
Fehlende oder unsachgemäße Inspektion, Reinigung und Wartung kann zu Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr oder zu Sachschäden führen.
Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsabhängige Reinigung und Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Heizungsanlage mindestens einmal jährlich von einem zugelassenen Fachbetrieb inspizieren lassen.
▶ Erforderliche Reinigungs- und Wartungsarbeiten unverzüglich durchführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel an der Heizungsanlage unabhängig von der jährlichen Inspektion unverzüglich beseitigen lassen.
Verkleidung reinigen
Keine scharfen oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden.
▶ Verkleidung mit feuchtem Tuch abreiben.
Betriebsdruck der Heizung kontrollieren
Der Betriebsdruck beträgt im Normalfall 1 bis 2 bar.
Wenn ein höherer Betriebsdruck erforderlich ist, erhalten Sie den Wert von Ihrer Fachkraft.
▶ Taste ok drücken
Der Betriebsdruck wird angezeigt.
Störungsanzeige: Betriebsdruck zu niedrig
Wenn der Betriebsdruck in der Heizungsanlage unter den eingestellten minimalen Druck fällt, zeigt das Display die Meldung LoPr => L0.X bar. Der Betriebsdruck ist zu niedrig.
▶ Heizungsanlage mit der Fülleinrichtung befüllen. Wenn der eingestellte Solldruck erreicht ist, erscheint die Meldung Stop.
Wenn der Betriebsdruck in der Heizungsanlage unter 0,3 bar sinkt, zeigt das Display die Meldung LoPr abwechselnd mit dem Betriebsdruck. Die Heizungsanlage ist dann blockiert.
▶ Heizungsanlage mit der Fülleinrichtung befüllen. Wenn der eingestellte Solldruck erreicht ist, erscheint die Meldung Stop.
Heizwasser nachfüllen
HINWEIS:
Sachschaden durch Temperaturspannungen!
Beim Nachfüllen von kaltem Heizwasser können thermische Spannungen zu Spannungsrisen führen.
▶ Heizungsanlage nur im kalten Zustand füllen. Maximale Vorlauf-temperatur 40 °C.
Maximaler Druck von 3 bar, bei höchster Temperatur des Heizwassers, darf nicht überschritten werden (Sicherheitsventil öffnet).
▶ Ventil so lange öffnen, bis der gewünschte Druck erreicht ist.

Bild 9 Beispiel: gas- und wasserseitiger Anschluss mit dem Anschluss-Set Hähne (Zubehör CS 28-1)
[1] Anschluss Zirkulationsleitung
[2] Gashahn
[3] Sicherheitsgruppe im Kaltwasseranschluss (separates Zubehör)
[4] Heizungsvorlaufhahn
[5] Warmwasseranschluss
[6] Magnetitabscheider (separates Zubehör)
[7] Heizungsrücklaufhahn
[8] Füll- und Entleerhahn
Heizkörper entlüften
Wenn Heizkörper nicht gleichmäßig warm werden:
▶ Heizkörper entlüften.
9 Umweltschutz und Entsorgung
Der Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch-Gruppe. Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten. Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die wiederverwertet werden können. Die Baugruppen sind leicht zu trennen. Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und wiederverwertet oder entsorgt werden.
Elektro- und Elektronik-Altgeräte

Dieses Symbol bedeutet, dass das Produkt nicht zusammen mit anderen Abfällen entsorgt werden darf, sondern zur Behandlung, Sammlung, Wiederverwertung und Entsorgung in die Abfallsammelstellen gebracht werden muss.
Das Symbol gilt für Länder mit Elektronikschrott-
vorschriften, z. B. „Europäische Richtlinie 2012/19/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte“. Diese Vorschriften legen die Rahmenbedingungen fest, die für die Rückgabe und das Recycling von Elektronik-Altgeräten in den einzelnen Ländern gelten.
Da elektronische Geräte Gefahrstoffe enthalten können, müssen sie verantwortungsbewusst recycelt werden, um mögliche Umweltschäden und Gefahren für die menschliche Gesundheit zu minimieren. Darüber hinaus trägt das Recycling von Elektronikschrott zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei.
Für weitere Informationen zur umweltverträglichen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten wenden Sie sich bitte an die zuständigen Behörden vor Ort, an Ihr Abfallentsorgungsunternehmen oder an den Händler, bei dem Sie das Produkt gekauft haben.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.weee.bosch-thermotechnology.com/
Batterien
Batterien dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Verbrauchte Batterien müssen in den örtlichen Sammelsystemen entsorgt werden.
10 Fachbegriffe
Brennwertgerät
Das Brennwertgerät nutzt nicht nur die Wärme, die als messbare Temperatur der Heizgase bei der Verbrennung entsteht, sondern auch zusätzlich die Wärme des Wasserdampfes. Deshalb hat ein Brennwertgerät einen besonders hohen Wirkungsgrad.
Betriebsdruck
Der Betriebsdruck ist der Druck in der Heizungsanlage.
Heizungsregler (Bedieneinheit)
Der Heizungsregler (die Bedieneinheit) sorgt für die automatische Regelung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur (bei außentemperaturgeführten Reglern (Bedieneinheiten)) oder der Raumtemperatur in Verbindung mit einem Zeitprogramm.
Heizungsrücklauf
Der Heizungsrücklauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit niedrigerer Temperatur von den Heizflächen zum Gerät zurück fließt.
Heizungsvorlauf
Der Heizungsvorlauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit höherer Temperatur vom Gerät zu den Heizflächen fließt.
Heizwasser
Das Heizwasser ist das Wasser mit dem die Heizungsanlage befüllt ist.
Thermostatventil
Das Thermostatventil ist ein mechanischer Temperaturregler, der abhängig von der Umgebungstemperatur über ein Ventil einen niedrigeren oder höheren Durchfluss des Heizwassers gewährt, um eine Temperatur konstant zu halten.
Siphon
Der Siphon ist ein Geruchsverschluss zur Ableitung von Wasser, das aus einem Sicherheitsventil austritt.
Vorlauftemperatur
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das erwärmte Heizwasser vom Gerät zu den Heizflächen fließt.

DEUTSCHLAND
Bosch Thermotechnik GmbH
Postfach 1309
D-73243 Wernau
www.bosch-einfach-heizen.de
Betreuung Fachhandwerk
Telefon: (0 18 06) 337 335 1
Telefax: (0 18 03) 337 336 2
Thermotechnik-Profis@de.bosch.com
Technische Beratung/Ersatzteil-Beratung
Telefon: (0 18 06) 337 330 1
Kundendienstannahme
(24-Stunden-Service)
Telefon: (0 18 06) 337 337 1
Telefax: (0 18 03) 337 339 2
Thermotechnik-Kundendienst@de.bosch.com
Schulungsannahme
Telefon: (0 18 06) 003 250 1
Telefax: (0 18 03) 337 336 2
Thermotechnik-Training@de.bosch.com
1 aus dem deutschen Festnetz 0,20 €/Gespräch, aus nationalen Mobilfunknetzen 0,60 €/Gespräch.
2 aus dem deutschen Festnetz 0,09 €/Minute
ÖSTERREICH
Robert Bosch AG
Geschäftsbereich Thermotechnik
Göllnergasse 15-17
A-1030 Wien
Allgemeine Anfragen: +43 1 79 722 8391
Technische Hotline: +43 1 79 722 8666
www.bosch-heizen.at
verkauf.heizen@at.bosch.com
SCHWEIZ
Vertrieb
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Feldstrasse 11
CH-6244 Nebikon
Tel.: +41 44 806 41 41
ServiceLine Heizen 0800 846 846
www.meiertobler.ch
info@meiertobler.ch