HZL-G320 - Nähmaschine JUKI - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Computer-Nähmaschine |
| Marke & Modell | JUKI HZL-G320 |
| Abmessungen (Gerät) | 44,5 × 29,2 × 22,3 cm (B×H×T) |
| Abmessungen (mit Abdeckung) | 48,0 × 29,5 × 24,0 cm |
| Gewicht (mit Abdeckung) | 9,4 kg |
| Spannungsversorgung | 220–240 V ~ 50/60 Hz |
| Stromverbrauch | ca. 90 W |
| Stichanzahl | 180 Stichmuster |
| Nähgeschwindigkeit | Regelbar über Schieberegler oder Fußanlasser |
| Nadelsystem | HA X 1 (130/705H) oder HA X 1 SP (Stricknadeln) |
| Nähfußsystem | Wechselbar mit Entriegelungstaste; inklusive 9 Nähfüße |
| Besondere Funktionen | Automatischer Nadeleinfädler, Fadenschneider, Kniehebel, LCD-Display, Speicher für Muster, automatischer Verschlussstich |
| Knopflocharten | 7 Knopflocharten (Standard, Augenknopfloch, dekorativ usw.) |
| Maximale Stichlänge | 5,0 mm |
| Maximale Stichbreite | 7,0 mm |
| Transporteur | Absenkbar für Freihandquilten |
| Reinigung & Wartung | Regelmäßige Reinigung von Stichplatte, Spulenkorb und Transporteur; kein Ölen nötig |
| Sicherheitsmerkmale | Doppelisolierung, Kindersicherung (ab 8 Jahren), Motorschutz gegen Überhitzung |
| Mitgeliefertes Zubehör | Fußanlasser, Stromkabel, Kniehebel, Zubehörbox mit 9 Nähfüßen, Spulen, Nadelset, Nahttrenner, Schraubenzieher, Anleitungs-DVD |
| Hersteller | JUKI CORPORATION, Japan |
Häufig gestellte Fragen - HZL-G320 JUKI
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BEDIENUNGSANLEITUNG HZL-G320 JUKI
COMPUTER-NÄHMASCHINE
HZL-G320
GEBRAUCHSANLEITUNG
DE
Hinweis
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor dem Benutzen der Nähmaschine sorgfältig durch, sie enthält wichtige Benutzungs- und Sicherheitshinweise. Halten Sie die Anleitung beim Nähen immer in Griffweite, um bei eventuellen Fragen die entsprechenden Kapitel nachlesen zu können.
"WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE"
Beim Gebrauch von elektrischen Geräten sind grundlegende Sicherheitsvorschriften zu beachten: Lesen Sie erst die Gebrauchsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie diese Nähmaschine benutzen.
"GEFAHR\_\_\_\_ Zum Schutz vor elektrischem Schlag:"
- Die Maschine nie unbeaufsichtigt stehen lassen, solange sie am Stromnetz angeschlossen ist.
- Nach Gebrauch und vor einer Reinigung die Maschine immer vom Stromnetz trennen.
“ACHTUNG \_\_\_\_ Zum Schutz vor Verbrennungen, Brand, elektrischem Schlag und Verletzungen von Personen:”
- Dieses Haushaltsgerät ist kein Spielzeug! Erhöhte Vorsicht ist geboten, wenn die Maschine von Kindern oder in der Nähe von Kindern gebraucht wird. Diese Nähmaschine kann von Kindern ab 8 Jahren und Personen mit eingeschränkten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten bzw. mangelnder Erfahrung und Kenntnis benutzt werden, sofern diese durch eine für ihre Sicherheit verantwortliche Person beaufsichtigt werden bzw. eine Einweisung zur sicheren Benutzung der Nähmaschine erhalten haben und die Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit der Nähmaschine spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
- Die Maschine nur zu dem in diesem Anleitungsbuch beschriebenen Zweck benutzen. Es ist nur das vom Hersteller empfohlene Zubehör zu verwenden.
- Die Maschine nicht benutzen, falls Kabel oder Stecker beschädigt sind, die Maschine nicht störungsfrei näht, sie auf den Boden oder ins Wasser fallengelassen oder beschädigt wurde. Bringen Sie Ihre Maschine zum nächstgelegenen Händler oder entsprechenden Fachmann zur Überprüfung oder Reparatur.
- Bei Gebrauch der Maschine Lüftungsschlitze nicht blockieren und diese freihalten von Fusseln, Staub und Stoffrückständen.
- Finger von allen beweglichen Teilen fernhalten. Spezielle Vorsicht ist im Bereich der Nadeln geboten.
- Immer eine original Stichplatte benutzen. Eine falsche Stichplatte kann zu Nadelbruch führen.
- Keine krummen Nadeln benutzen.
- Während des Nähens den Stoff weder Ziehen noch Stoßen. Das kann zu Nadelbruch führen.
- Hauptschalter immer auf „O“ stellen, bei Tätigkeiten im Bereich der Nadeln wie Einfädeln, Nadeln wechseln, Nähfuss wechseln, usw.
- Bei den im Anleitungsbuch aufgeführten Unterhaltsarbeiten bei geöffneter Maschine, die Maschine vorher immer vom Stromnetz trennen.
- Keine Gegenstände in Öffnungen an der Maschine stecken.
- Die Maschine nicht im Freien benutzen.
- Die Maschine nicht benutzen, wo Treibgasprodukte (Sprays) oder Sauerstoff verwendet werden.
- Zum Ausschalten Hauptschalter auf „Ö“ stellen und Stecker herausziehen.
- Beim Trennen vom Stromnetz immer am Stecker und nicht am Kabel ziehen.
- Grundsätzlich sollte das Gerät bei Nichtgebrauch durch Rausziehen des Steckers vom Stromnetz getrennt werden.
- Wenn das elektrische Kabel beschädigt ist, muss es durch ein original Kabel von Ihrem nächstgelegenen Händler oder Service Center ersetzt werden.
- (Außer USA/Kanada) Diese Maschine ist mit doppelter Isolierung ausgestattet. Verwenden Sie nur identische Ersatzteile. Siehe Anweisungen zur Wartung einer doppelt isolierten Maschine.
"WARTUNG DOPPELISOLIERTER PRODUKTE"
Anstelle einer Erdung verfügt ein doppelt isoliertes Produkt über zwei Isolationseinheiten. Das doppelt isolierte Produkt hat kein Erdungssystem. Es darf auch kein Erdungssystem eingebaut werden. Die Wartung eines doppelt isolierten Produktes erfordert höchste Sorgfalt und beste Kenntnisse des Systems und sollte daher nur von qualifiziertem Personal vorgenommen werden. Für Service und Reparatur nur Original-Ersatzteile verwenden. Ein doppelt isoliertes Produkt ist folgendermaßen gekennzeichnet: „Doppelisolierung“ oder „Doppelt isoliert“.
Das Symbol ☐ ist ggf. auf einem solchen Produkt zu finden.
"SICHERHEITSHINWEISE SORGFÄLTIG AUFBEWAHREN"
Diese Nähmaschine ist ausschließlich für Haushaltszwecke bestimmt.
Wir gratulieren zum Kauf Ihrer JUKI Nähmaschine.
Die Sicherheitsvorschriften dieser Bedienungsanleitung im Kapitel „Sicherer Gebrauch der Nähmaschine“ sorgfältig lesen. So stellen Sie sicher, dass Ihnen die Funktionen und Betriebsabläufe der Nähmaschine und deren sachgemäße Verwendung bekannt sind. Nach dem Lesen der Bedienungsanleitung diese gemeinsam mit der Garantieurkunde aufbewahren, damit sie bei Bedarf jederzeit zur Hand ist.
Sicheres Gebrauch von Nähmaschine
In der Bedienungsanleitung und auf der Nähmaschine vorhandene Hinweise und Bildzeichen dienen dem sicheren Gebrauch der Nähmaschine. Dadurch sollen Verletzungen, die dem Nutzer oder Dritter drohen könnten, vermieden werden. Die unterschiedliche Art der Warnhinweise entnehmen Sie bitte nachfolgender Tabelle.
![]() | Verweist auf Lebensgefahr oder schwerwiegende Verletzungsgefahr, falls dieses Zeichen ignoriert und die Nähmaschine nicht ordnungsgemäß verwendet wird. |
![]() | Verweist auf eine Funktion, von der eine Verletzungsgefahr und/oder Gefahr von Sachschäden ausgehen könnte, falls das Zeichen ignoriert und die Nähmaschine nicht ordnungsgemäß verwendet wird. |
Die Bildzeichen haben folgende Bedeutung:
![]() | Nicht näher bezeichnete Gefahren-warnung | ![]() | Strom-schlagge-fahr | ![]() | Brandgefahr | ![]() | Gefahr von Verletzun-gen der Hände usw. |
![]() | Nicht näher bezeichnetes Verbot | ![]() | Demonta-ge/Umbau verboten | ![]() | Finger nicht unter die Nadel halten | ![]() | Kein Öl ein-füllen usw. |
![]() | Allgemein erforderli-ches Verhal-ten | ![]() | Netzste-cker zie-hen! | ||||
WARNING
Bezüglich der Kombination aus Nähmaterial, Nadel und Faden, wird auf die Erläuterungen in der Tabelle "Auswechseln der Nadel" verwiesen. Wenn Nadel oder Faden nicht zum verwendeten Material passen, wie beispielsweise bei der Verwendung einer dünnen Nadel (Nr. 11 oder höher) zum Nähen eines besonders schweren Materials (z.B. Jeansstoff), kann dies zum Nadelbruch und damit zu unerwarteten Verletzungen führen.
Sonstige Vorsichtsmaßnahmen
- Maschine nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen.

- Keine Verdünner oder Lösungsmittel zur Reinigung verwenden.
Wenn die Nähmaschine verschmutzt ist, mit einem weichen Tuch und einer kleinen Menge Neutralreiniger vorsichtig abwischen.

Da elektronische Halbleiter- und Präzisionsteile in der Nähmaschine verbaut sind, sind nachfolgende Maschinenbedingungen einzuhalten.
- Die Nähmaschine nur im Temperaturbereich von 5°C bis 40°C betreiben.
Bei extrem niedrigen Temperaturen ist keine ordnungsgemäße Funktion möglich.

- Wenn Sie längere Zeit sehr langsam oder in sehr warmer Umgebung nähen, wird die Maschine von der eingebauten Sicherheitsabschaltung ausgeschaltet, um ein Überhitzen der Maschine zu verhindern. In diesem Fall leuchtet die Start/Stopptaste nicht.
Nach etwa 10 Minuten Abkühlung ist die Maschine wieder betriebsbereit.

* Die Betriebstemperatur der Nähmaschine liegt zwischen 5°C und 40°C. Verwenden Sie die Nähmaschine nicht unter direkter Sonneneinstrahlung sowie nicht in der Nähe brennbarer Materialien, offener Feuerstellen oder Kerzen und auch nicht in feuchter Umgebung. Dadurch erhöht sich die Temperatur im Inneren der Nähmaschine. Außerdem kann dadurch die Beschichtung des Kabels beschädigt werden. Das führt zu Brand- und Stromschlaggefahr.
INHALTSANGABE
Wichtige Sicherheitshinweise 1\~3
Wichtige Teile der Nähmaschine 5
Zubehör 6
Basisbetrieb
Funktion der Bedientasten 7
An den Strom anschließen 8
Einstellen der Geschwindigkeit 9
Nähfußheber 9
Name und Funktion weiterer Bedientasten ..... 10, 11
Nähfuß wechseln 12, 13
Vorbereiten der Spule (Unterfaden) 14, 15
Vorbereiten des Oberfadens 16, 17
Einfädeln des Oberfadens
Automatischer Nadeleinfädler
Unterfaden herausziehen
Nadel einsetzen 18
Tabelle zur Auswahl von Stoffen, Garnen
undNadeln 18
Einstellen der Fadenspannung 19
Den Transporteur versenken 19
Ein Stichmuster auswählen 20, 21
Nähen
Geradstich 22\~26
Saummaße auf der Stichplatte benutzen
Nadelpositionen ändern
Stichlänge ändern
Automatischer Verschlussstich und Fadenschneidertaste
Andere Geradstichmuster
Zickzackstich 26
Versäuberungsstiche 27
Blindstich 28, 29
Knopflochstiche 30\~33
Standard-Knopfloch
Augenknopfloch
Knopfloch mit Gimpenfaden
Die Breite eines Knopflochs ändern
Die Nahtdichte ändern
Riegelnähte 34
Reißverschlüsse einnähen 35, 36
Seitenreißverschluss
Verdeckter Reißverschluss
Kräuseln und Raffen 37
Biesen 37
Kappnaht 38
Dekorationsstiche und Ein-Punkt-Muster 38
Bogenstiche 39
Patchwork-Quilt
Steppen (Quilten) 39
Applikationen 40
Dekorative Stiche
Buchstaben und Ein-Punkt-Muster nähen ..... 41\~43
Vorbereiten der Näharbeit 41
Probenaht 41
Ein Muster (Buchstaben) auswählen ..... 42, 43
Ein Muster (Buchstaben) nähen 43
Fäden zwischen Sprungstichen entfernen .....43
Kombinierte Muster fortlaufend nähen 44
Optionales Zubehörteil
Optionale Zubehörteile 44, 45
Den Anschiebetisch installieren 46
Arbeiten mit der Quilt-Führung 46
Quilten im Nahtschatten 47
Quilten (Geradstich) 47
Freihand-Quilten 48
Pflege der Maschine 49
Anleitung zur Fehlerbehebung 50, 51
Stichmusterübersicht 52
Maße und Gewicht .... Rückseite
Wichtige Teile der Nähmaschine


Zubehör

Ziehen Sie die Zubehörbox nach links heraus.
- In der Zubehörbox.

Knopflochfuß (E)

Manueller Knopflochfuß (I)

Overlockfuß (C)

Blindstichfuß (D)

Reißverschlussfuß (B)

Spule (3)

T-förmiger Schraubenzieher

Nahttrenner / Reinigungsbürste

Garnrollenhalter (klein)

Nadelset
HA X 1 # 11 (1)
# 14 (1)
# 16 (1)
für Strick # 11 (1)
• Mitgeliefert mit der Maschine

Standardfuß (A)

Spule (1)

Garnrollenhalter (groß)
- Auf Styropor platziert

Fußanlasser
(Modell; 4C-339G)

Gebrauchsanleitung (dieses Handbuch)

Stromkabel

Anleitungs-DVD

Kniehebel
Funktionen der Arbeitstasten

Start/Stopp-Taste
Wird diese Taste gedrückt, beginnt die Maschine langsam zu nähen, bis sie die am Geschwindigkeitsregler eingestellte Geschwindigkeit erreicht hat. Erneutes Betätigen dieser Taste stoppt die Maschine. Die Farbe der Taste zeigt den Status der Maschine an. GRÜN: betriebsbereit und/oder im Nähbetrieb ROT: nicht betriebsbereit (wenn die Taste auf ROT geschaltet wurde, bewegt sich Nadel immer nur um einen Stich.) ORANGE: Wenn die Punktverriegelungs-Taste gedrückt wird, während die Nähmaschine ein Muster ausführt (nachdem das Nähen eines Musterzyklus abgeschlossen ist, stoppt die Maschine.)
Geschwindigkeitsregler
Damit können Sie die Geschwindigkeit während der Arbeit anpassen.
Fadenschneidertaste
Drücken Sie nach Beenden der Arbeit diese Taste, um beide Fäden automatisch abzuschneiden.
Hinweise zum Abschneiden:
- Nicht geeignet für Garne dicker als Nr. 30.
- Nach dem Abschneiden kann ohne erneutes Herausziehen des Unterfadens gearbeitet werden.
- Wenn Sie nach dem Abschneiden der Fäden weiternähen möchten, vermeiden Sie Fadennester auf der falschen Stoffseite, wenn Sie den Unterfaden wieder nach oben ziehen und ihn dann zusammen mit dem Oberfaden unter den Nähfuß legen.
- Reinigen Sie die Maschine regelmäßig (siehe Seite 49), Staub und Flusen im Fadenschneidebereich können zu Fehlfunktionen führen.
Taste Rückwärtsnaht
Halten Sie diese Taste eingedrückt, um rückwärts zu nähen (Steppstich).
Anschließen an die Stromversorgung
Achtung
- Stecker ziehen und Hauptschalter ausschalten (auf "0" setzen), so dass Nähmaschine außer Betrieb gesetzt ist. Andernfalls besteht Gefahr durch Feuer und/oder elektrischen Schlag.

★ Verwendung ohne Fußanlasser mit Start/Stopp-Taste:
- Hauptschalter AUS (auf "0" setzen).
- Kabelstecker in Maschinensteckdose einstecken.
- Stecker in Steckdose einstecken.
- Hauptschalter EIN (auf "I" setzen).
Achtung (FÜR DEN GEBRAUCH IN DEN USA UND IN KANADA)
Dieses Gerät verfügt über einen polarisierten Stecker (ein Stecker ist breiter als der andere). Um das Risiko eines Stromschlages zu minimieren, ist der Stecker so gestaltet, dass er nur auf eine Art in die Steckdose passt. Wenn der Stecker nicht ganz in die Steckdose passt, drehen Sie den Stecker bitte um. Falls er dann noch immer nicht passt, lassen Sie sich bitte von einem qualifizierten Elektriker die geeignete Stecker installieren. Versuchen Sie nicht, selbst etwas am Stecker oder der Steckdose zu ändern.

★ Bei Verwendung des Fußanlassers:
- Hauptschalter AUS (auf "0" setzen).
- Stecker für Fußanlasser in die Fußanlasserbuchse einstecken.
- Kabelstecker in die Maschinensteckdose einstecken.
- Stecker in Steckdose einstecken.
- Hauptschalter EIN (auf "I" setzen)
* Wenn der Fußanlasser eingesteckt ist, kann die Start/Stopp Taste nicht zum Starten der Maschine verwendet werden. Starttaste: Ein Nähstart ist nicht möglich.
Stopptaste: Der Nähvorgang kann gestoppt werden.

ON
★ Hauptschalter:
Maschine AUS, Schalter auf "0" setzen.
Maschine EIN, Schalter auf "I" setzen.

OFF
Einstellen der Geschwindigkeit


★ Geschwindigkeitsregler
Die gewünschte Geschwindigkeit kann nach Belieben über den Geschwindigkeitsregler eingestellt werden.
★ Fußanlasser
Zum Bedienen der Maschine den Fußanlasser treten. Je stärker Sie treten umso schneller näht die Maschine. Sie bestimmen die Geschwindigkeit über den Fußanlasser.
Mehr Druck → schneller
Weniger Druck → langsamer
* Der Fußanlasser sollte immer gut gereinigt werden. Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände auf dem Fußanlasser liegen: Sie könnten sich verletzen und es könnte zu Fehlfunktionen kommen.
Nähfuß-Lüfterhebel

Der Nähfuß wird mit dem Hebel angehoben/gesenkt. Der Nähfuß kann höher als in die gewöhnliche Hubposition angehoben werden. Diese Eigenschaft ist nützlich zum Nähen von dicken Materialien.
① Gesenkte Position ..... Zum Nähen sollte der Nähfuß immer gesenkt sein.
② Normale Hubposition ..... In dieser Position wird der Stoff entfernt und/oder der Nähfuß gewechselt.
③ Extra hohe Position ..... Diese Position eignet sich, um besonders dicke Stoffe zu nähen.
* Achten Sie darauf, dass sich Nähfuß und Nadel nicht behindern, wenn die Nadel gesenkt ist und der Nähfuß in die höchste Position gebracht wird.
■ Einsetzen des Kniehebels

Der Kniehebel ist sehr nützlich, wenn Sie beim Nähen beide Hände benötigen, zum Beispiel bei Quilten oder bei anderen großen Stoffstücken. Mit dem Kniehebel wird die Position des Nähfußes gesteuert, ohne dabei die Hände einzusetzen.
Kniehebel so einsetzen, dass die Nippel in die Aussparung einrasten.
Zum Anheben des Nähfußes den Hebel nach rechts schieben. Der Nähfuß senkt sich wieder, wenn der Hebel in seine Ausgangsposition zurückkehrt.
* Den Kniehebel während des Nähens nicht berühren. Das Stichmuster könnte deformiert werden.
Name und Funktion weiterer Bedientasten
■ Bedientasten und Bildschirm

■ Name und Funktion der Bedientasten
| 1 | ![]() ![]() | Musterwähltaste Dient der Auswahl des Stichmusters.Linke Seite für Zehnerstellen.Rechte Seite für Einerstellen. |
| 2 | ![]() ![]() | Einstelltaste StichbreiteMit dieser Taste ändern Sie die Zickzack-Breite und die Nadelposition. |
| 3 | -![]() | Einstelltaste StichlängeHiermit wird die Stichlänge geändert. |
| 4 | ![]() | Taste automatischer Steppstich- und FadenabschneidenBeim drücken dieser Taste wird das Symbol “ U >s ” im Bildschirm gezeigt.Die Maschine vernäht dabei automatisch die Stiche am Anfang und am Ende der Näharbeit und schneidet dann beide Fäden ab. |
| 5 | ![]() | Nadel AUF/AB-Taste / Umschalttaste Nadelstop-PositionWährend die Nähmaschine den Nähvorgang unterbricht, diese Taste drücken, um die Auf/Ab-Position der Nadel sofort zu ändern. Befindet sich die Nadel oben und wird die Taste gedrückt, bewegt sich die Nadel nach unten. Befindet sich die Nadel unten und wird die Taste gedrückt, bewegt sich die Nadel nach oben. Wird diese Taste ununterbrochen gedrückt, ist sie programmierbar und die Nadelstopp-Position kann entweder oben oder unten gewählt werden.Beim Eindrücken dieser Taste sehen Sie im Bildschirm das Symbol “ ” oder “ ”Wenn Sie mit Symbol “ ” nähen, hält die Nadel in der höchsten Position an.Wenn Sie mit Symbol “ ” nähen, hält die Nadel in der niedrigsten Position an. |
| 6 | ![]() | Umschalttaste MusterwahlmodusDient der Anwahl des Stichmustermodus.Praktische Muster ● , Ein-Punkt-Muster ● staben |
| 7 | ![]() | SpeichertasteDient der Ablage ausgewählter Buchstaben oder Ein-Punkt-Muster im Speicher. |
| 8 | ![]() | LöschtasteDient zum Löschen ausgewählter Stichmuster. Wird die Taste nur einmal gedrückt, wird das gewählte Muster gelöscht. Wird die Taste dauerhaft gedrückt, werden alle Stichmuster gelöscht. |
| 9 | ![]() | Stichmustereinstell-tasteDient der Einstellung von Musterformen. (Siehe Seite 41) |
Nähfuß wechseln
■ Nähfuß entnehmen und einsetzen

chtung
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.


Nähfuß entnehmen
- Heben Sie die Nadel an.
- Heben Sie den Nähfuß an.
- Drücken Sie den Freigabeknopf für den Nähfuß und entfernen Sie den Nähfuß.

Nähfuß einsetzen
Bringen Sei den Stift des Nähfußes und die Nut im Nähfußhalter in Übereinstimmung. Senken Sie den Nähfuß.
* Jeder Nähfuß hat eine Markierung. Verwenden Sie den entsprechenden Nähfuß für das gewünschte Stichmuster.
■ Den Nähfußhalter entfernen und einsetzen


Nähfußhalter entnehmen
- Heben Sie die Nadel und den Nadelfußlüfter an.
- Lösen Sie die Befestigungsschraube des Nähfußhalters durch Drehen nach links und entfernen Sie den Nähfußhalter.


Nähfußhalter einsetzen
Bringen Sie das Schraubenloch an der Nähfußstange mit dem Loch im Nähfußhalter (lange Nut) in Übereinstimmung. Ziehen Sie die Befestigungsschraube durch Drehen nach rechts fest an.
■ Typen und Anwendungsbereiche der Nähfüße
Markierung am Nähfuß
![]() | Standardfuß | A | Wird hauptsächlich für gerade Stiche und Zickzackstiche benutzt. Dies ist der ideale Nähfuß für schwere Stoffe. |
![]() | Reißverschlussfuß | B | Zum Einnähen von Reißverschlüssen. |
![]() | Overlock-Fuß | C | Dieser Nähfuß wird ausschließlich zum Versäubern benutzt, damit die Stoffränder nicht ausfransen. |
![]() | Blindstichfuß | D | Für blinde Nähte an Hosen-, Rock- oder Ärmelsäumen. |
![]() | Knopflochfuß | E | Diesen Fuß verwenden Sie für automatische Knopflochnähte. |
![]() | Manueller Knopflochfuß | I | Dieser Fuß wird zum Nähen von Zierstichen, Buchstaben und zum Riegeln sowie für manuelle Knopflöcher verwendet. |
★ Optionaler Nähfuß
![]() | Obertransportfuß | N | Im Allgemeinen benutzt man diesen Fuß für schwer "laufende" Materialen wie Strick, Jersey, Vinyl, Kunstleder und Leder oder zum Quilten. |
![]() | Patchwork-Fuß | P | Diesen Fuß verwenden Sie für Patchwork-Stiche. Von der mittleren Nadelposition aus gibt es zwei Nahtlinien: 1/4" und 1/8". |
![]() | Gleitfuß | T | Zum Nähen von nicht rutschenden Materialien wie Satin und Vinyl. |
![]() | Offener Transportfuß | O | Dieser Fuß wird zum Nähen von Applikations- und Dekorationsstichen verwendet. (Zur besseren Sicht ist dieser Nähfuß vorne offen.) |
![]() | Quiltfuß | Q | Für den Quiltstich.(Maschineneinstellung: gerader Stich und mittlere Nadelposition.) |
![]() | Kantenfuß | R | Wird für Patchwork benutzt. Die Mittellinie zusammengesetzter Stoffteile wird genäht, indem man sich an der mittleren Führung des Nähfußes orientiert.* Die Feineinstellung der Nadelposition erfolgt über das Einstellrad der Zickzack-Breite. |
Unterfaden vorbereiten
Achtung
Vor dem Einsetzen oder Entnehmen der Spule den Hauptschalter ausschalten (auf "O" stellen).
■ Spule herausnehmen

- Öffnen Sie die Spulenabdeckung.

* Benutzen Sie den Spulfaden nicht, wenn nur noch wenig Garn auf der Spindel ist, die Fäden würden sich ineinander verwickeln.
* Benutzen Sie nur die dafür vorgesehenen Spulen, andere Spulen könnten zu Fehlfunktionen führen.
■ Vorbereiten der Garnrolle

● Garnrolle und Garnrollenhalter auf den Garnrollenstift stecken.
* Keine Garnrollen mit nur wenig Faden verwenden. Der Faden könnte sich verwickeln oder aus dem Nadelöhr gezogen werden, wenn Sie anfangen zu nähen.
■ Unterfaden aufspulen

- Zum Aufspulen zunächst Fadenführer ① danach Fadenführer ② und ③ (Fadenführer im Kreis) einfädeln.

- Stecken Sie die Spulspindel auf den Spuler ^4 .
3

- Den Spulerregler ⑤ in Richtung Spule drücken. Start/Stopp-Taste wechselt auf Orange. Wird Start/Stopp-Taste gedrückt, beginnt. Maschine mit dem Aufspulen des Spulfadens.

- Wenn die Spule voll ist, stoppt der Motor automatisch und der Spulerregler bewegt sich wieder nach rechts zurück in seine Ausgangsposition. Jetzt die Spule von der Spulerwelle entnehmen und den Faden mit der Schneidevorrichtung abschneiden.
* Wenn die Spulgeschwindigkeit nachlässt, weil der Spulermotor durch verwickelte Fäden überlastet ist, stoppt der Spulvorgang automatisch, auch wenn die Spule noch nicht voll ist.
■ Einsetzen der Spule

● Spule in die Spulenkapsel einsetzen.
* So einlegen, dass der Faden gegen den Uhrzeigersinn abläuft.

- Legen Sie den Faden in die Rille ^A und ^B ein, indem Sie das Fadenende ziehen.
* Die Nuten lassen sich leichter einfädeln, wenn Sie mit dem Finger leicht auf die Spule drücken.

- Fädeln Sie den Faden in Führung© ein, indem Sie den Faden nach links ziehen.

- Fädeln Sie den Faden in Führung D und E ein, und lassen Sie den Faden auf der Unterseite. (Wenn die Führung E zuerst eingefädelt wird, wird auch die Führung D eingefädelt.)
* Wenn Sie am Spulfaden ziehen, bewegt sich die Spule gegen den Uhrzeigersinn. Dreht sich die Spule nicht im Uhrzeigersinn, drehen Sie die Spule um.

- Schneiden Sie den Faden mit dem eingebauten Fadenabschneider ab.

● Schließen Sie die Spulenabdeckung.
Grundsätzlich können Sie in dieser Stellung zu nähen beginnen (ohne den Unterfaden nach oben zu ziehen). Wenn Sie jedoch mit hochgezogenem Unterfaden nähen möchten, lesen sie bitte den Abschnitt „Unterfaden herausziehen“ auf Seite 17.
Oberfaden vorbereiten

orsicht
Vor dem Aufspulen des Fadens den Hauptschalter ausschalten.
■ Einfädeln des Oberfadens

Hinweis:
Achten Sie darauf, dass die Nadel in der höchsten Position steht.

Näharbeiten sind nur möglich, wenn die Nadel richtig eingesetzt und nicht verbogen ist. Bitte überprüfen Sie dies. Verbogene oder falsch eingesetzte Nadeln verursachen Maschinendefekte.
* Richten Sie die Markierung am Handrad auf die Markierung an der Maschine aus.
* Benutzen Sie die Nadel: dicke Nr. 70-100 (11-16) und ein Garn: Nr. 30-90.
* Beim Gebrauch von Zwillingsnadeln kann der automatische Nadeleinfädler nicht verwendet werden.

- Den Nähfuß-Lüfterhebel anheben.

● Eine Garnrolle auf den Garnrollenstift stecken und mit einem Garnrollenhalter sichern.

- Den Faden von der Garnrolle um die Führung 1 legen.

- Fadenende halten und gemäß der Pfeilmarkierung einfädeln.
* Achten Sie darauf, dass der Nähfuß in der hohen Standardposition steht, der Faden kann sonst nicht korrekt eingefädelt werden.
* Kontrollieren Sie, ob der Fadenspanner richtig eingefädelt ist.

● Von rechts durch Führung 6 fädeln.
■ Automatischer Nadeleinfädler

- Senken Sie den Nähfuß.
- Nadel nach oben stellen. Danach den Nadeleinfädler halb nach unten führen (bis dieser schwergängig wird) und den Faden in Ⓐ einfädeln.

- Nadeleinfädler ganz nach unten führen. Danach den Faden vollständig durch die Fadenführer hindurchführen. (Nadeleinfädler fängt den Faden durch das Nadelöhr).

- Lassen Sie den Einfädelhebel los – der Faden ist durch das Nadelöhr gefädelt.

- Ziehen Sie den Faden nach hinten weg. Der Faden sollte ab Nadelöhr etwa 10 cm lang sein.
■ Unterfaden herausziehen
Grundlegende Bedienung:
Sie können mit dem Nähen beginnen, ohne den Spulenfaden hochzuziehen. Wenn Sie jedoch mit herausgezogenem Spulenfaden nähen wollen, folgen Sie den nachstehenden Anweisungen.

- Stellen Sie den Nähfuß in eine höhere Position und halten Sie das Ende des Oberfades fest.

- Drehen Sie das Handrad in Ihre Richtung, um die Nadel nach oben und unten zu bewegen. Wenn Sie jetzt leicht am Oberfaden ziehen, ziehen Sie eine Schlaufe des Unterfadens aus dem Spulkorb nach oben.

- Ziehen Sie Ober- und Unterfaden auf eine Länge von etwa 10 cm und führen Sie beide Fäden unter dem Nähfuß nach hinten.
Nadel einsetzen
Vorsicht
Beim Auswechseln einer Nadel immer den Hauptschalter ausschalten.


● Nadel entnehmen
- Drehen Sie das Handrad in Ihre Richtung, bis die Nadel in der höchsten Position steht, dann den Nähfuß senken.
- Drehen Sie die Nadelstellschraube 1-2-mal in Ihre Richtung und nehmen Sie die Nadel heraus.
- Nadel einsetzen
(Die Nadel kann nur in der richtigen Position eingesetzt werden.)
Schieben Sie die Nadel (die flache Seite des Nadelschafts muss nach hinten zeigen) bis zum Stoppstift in die Nadelführung. Sichern Sie die Nadel durch festes Anschrauben der Nadelstellschraube.
■ Ersatznadeln
Kaufen Sie nur Ersatznadeln vom Typ HA X 1 (130/705H) oder HA X 1 SP (Nadel für Strickwaren).

je höher die Zahl, desto dicker die Nadel.
Nadeln prüfen
Überprüfen Sie die Nadeln von Zeit zu Zeit. Bei verbogenen Nadeln werden Stiche ausgelassen, reißt der Faden und kann Ihr Stoff beschädigt werden.
Vorsicht: Näharbeiten sind nur möglich, wenn die Nadel richtig eingesetzt und nicht verbogen ist. Falsch eingesetzte oder verbogene Nadeln beschädigen die Nähmaschine.

Tabelle zur Auswahl von Stoffen, Garnen und Nadeln
Stoff![]() | Garn Nadel![]() | 130/705H (HAx1) | |
Leichte Stoffe![]() | Batist | Seidengarn ...... #80,90Nähgarn ...... #80,90 | 70 (11) |
| Georgette | |||
| Trikotstoff Nähgarn | ...... #60-90 | Strickstoff-Nadel70 (11) HAx1SP | |
| Wolle und synthetische Stoffe | Seidengarn ...... #80Nähgarn ...... #60-90 | 70 (11) ~90 (14) | |
Mittelschwere Stoffe![]() | Baumwolle und synthetische Stoffe | Nähgarn ...... #50, 60 70 | (11) ~90 (14) |
| Leichter Jersey | Seidengarn ...... #50Nähgarn ...... #50, 60 | Strickstoff-Nadel70 (11) HAx1SP | |
| Normale Woll- undSynthetikstoffe | Seidengarn ...... #50Nähgarn ...... #50, 60 | 70 (11) ~ 90 (14) | |
SchwereStoffe![]() | Denim Nähgarn | ...... #30-50 90 | (14) ~ 100 (16) |
| Jersey | Seidengarn ...... #50Nähgarn ...... #50, 60 | Strickstoff-Nadel70 (11) HAx1SP | |
| Mantel Seidengarn | ...... #50 70 | (11) ~ 90 (14) |
* Im Allgemeinen verwendet man für Ober- und Unterfaden das gleiche Garn.
* Mit dünnen Garnen und Nadeln näht man leichte Stoffe, mit dicken Nadeln und Garnen schwere Stoffe.
* Überprüfen Sie mit einer Probenaht auf einem Stoffstück, ob die Kombination aus Nadel und Garn stimmt.
* Strickstoffnadeln sind ideal für dehnbare Stoffe (wie Strickstoffe) und synthetische Stoffe.
* Verwenden Sie ein Garn der Stärke 30 – 90.
* Bei überlappenden Stoffstellen führen Sie den Stoff am besten per Hand.
* Das beste Resultat erzielen Sie bei Dekorationsstichen oder Buchstaben (Seite 21) mit der Strickstoffnadel.
Fadenspannung einstellen

■ Die richtige Fadenspannung
Geradstich: Ober- und Unterfaden greifen mitten im Stoff ineinander. (A)
Zickzackstich: Der Oberfaden wird etwas mehr auf die Unterseite des Stoffs gezogen.
In Stellung "4" eignet sich die Maschine zum Nähen fast aller Stoffarten, bei manchen Stoffen und Nähten muss die Fadenspannung jedoch leicht angepasst werden. Bei einer falsche eingestellten Fadenspannung entstehen ungleichmäßige Stiche und faltige Nähte. Es kann auch der Faden reißen.



■ Wenn die Spannung des Oberfadens zu hoch ist:
Die Schlaufen des Unterfadens sind auf der Oberseite zu sehen. Regler für die Fadenspannung auf einen Wert zwischen „-1“ und „-3“ einstellen.
■ Wenn die Spannung des Oberfadens zu gering ist:
Die Schlaufen des Oberfadens sind auf der Unterseite zu sehen. Regler für die Fadenspannung auf einen Wert zwischen „+1“ und „+3“ einstellen. Wenn die Fadenspannung dann immer noch nicht stimmt, überprüfen Sie, ob Ober- und Unterfaden richtig eingefädelt sind.
- Transporteurschieber nach rechts schieben, um den Transporteur zum Freihandquilten, Annähen von Knöpfen usw. zu versenken.
* Nach dem Nähen schieben Sie den Transporteurschieber nach links. Der Transporteur kommt automatisch wieder nach oben, wenn Sie wieder mit dem Nähen beginnen.
Ein Stichmuster auswählen
☆ Es stehen 180 Stichmuster zur Auswahl.
☆ Beim Anschalten der Maschine werden automatisch der Geradstich und die mittlere Nadelposition gewählt.
☆ Es gibt drei Möglichkeiten, um das Stichmuster auszuwählen.
Auf dem LCD Bildschirm erscheint die gewählte Stichmusternummer und die Kennzeichnung des zu verwendenden Nähfußes.

① Praktische Muster
Mittels Schalttaste ♥A ○ zur Anwahl des Stichmustermodus 📁 den. Danach die gewünschte Musternummer mit dem Stichmusterwahlknopf auswählen.
| Muster Nr. | 00 01 02 | 03 04 05 06 07 | 08 09 | |||||||
| Muster Anwendungsbereich | ≡≡ | [......] | ||||||||
| Mittlere Nadelposition | Nadelposition links | Geradstich dehnbar | Zickzackstich | Zickzack dreipunktig | Applikation | Versäuberungsstich | Blindstich | Verstärkter Geradstich | Normale Knopflöcher | |
| Geradstich | ||||||||||
| Siehe Seite | 22 26 26 | 27 27 40 | 27 28 26 | 30 | ||||||
| Muster Nr. | 10 11 12 | 13 14 15 | 16 17 18 19 | 20 21 22 | |||||||||
| Muster Anwendungsbereich | |||||||||||||
| Mittlere Nadelposition | Nadelposition links | Nadelposition rechts | Zickzack zweipunktig | Versäuberungsstich | Versäuberungsstich für leichte Stoffe | Versäuberungsstich für flexible Stoffe | Ornamentmuster | Bindstich für leichte Stoffe | Muschelsaumstich | Riegel | Ösen | Stopfen | |
| Verschusslich (bleibende Stiche) | Zickzackstich | ||||||||||||
| Siehe Seite | 26 | 26 | - | 27 | 27 | - | - | 28 | - | 34 | - | - | |
- Knopflochmuster
| Muster Nr. | 23 24 | 25 26 | 27 28 | 29 | |||
| Muster | |||||||
| Anwendungsbereich | Abgerundete Ecken | Augenknopflöcher | Abgerundete Ecken | Für Strickstoffe | Dekorativ | ||
| Siehe Seite | 30 | ||||||
- Quiltmuster
| MusterNr. | 30 3 | 1 32 | 33 34 | 35 36 | 37 38 | 39 | ||||
| Muster | ||||||||||
| Anwendungsbereich | Quiltmuster | |||||||||
| SieheSeite | 39 | |||||||||

Dekorationsstiche und Ein-Punkt-Muster

Mittels Schalttaste ♥A ☐ zur Anwahl des Stichmustermodus 📌 den. Danach die gewünschte Musternummer mit dem Stichmusterwahlknopf auswählen.
| Muster | 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 1920 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 |
| Siehe Seite | 41~43 |

Buchstaben ABC
Mittels Schalttaste ♥A ☐ zur Anwahl des Stichmustermodus ABC len. Danach die gewünschte Musternummer mit dem Stichmusterwahlknopf auswählen.
| Muster | 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25AB C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 751 2 3 4 5 6 7 8 9 0 @ ! ? & □,□,□,□,□-□/ : ;76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99Ä Å ÅE à ä å è é ê ě Ç œ ç i Ñ Ñ Ö ∅ ò ö ∅ Ü ù ü |
| SieheSeite | 41~43 |
Geradstich
| Muster Nr. Praktisch 00 | |
| Nähfuß Standard presser foot (A) | |
| Fadenspannung Auto |

orsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.

Ziehen Sie Ober- und Unterfaden unter dem Nähfuß nach hinten und senken Sie den Nähfuß auf den Stoff.

Nähvorgang stoppen und Fadenschneidetaste drücken, um die Fäden abzuschneiden.

Drücken Sie die Fadenschneidetaste, um die Fäden abzuschneiden.

Mit dem Fadenabschneider am Maschinenarm können Sie die Fäden abschneiden.

■ Nähen von dicken Stoffrändern
Drehen Sie das Handrad, um die Nadel beim Nähbeginn in die gewünschte Stoffstelle zu senken. Drücken Sie mit dem Finger den schwarzen Knopf ein und senken Sie den Nähfuß. Den schwarzen Knopf los lassen und zu nähen beginnen. Wenn der Nähfuß ganz auf dem Stoff ist, löst sich der schwarze Knopf von selbst.

■ Die Nährichtung ändern
Stoppen Sie die Näharbeit vor der gewünschten Richtungsänderung und nähen Sie dann Stich für Stich mit der Taste Nadel heben/senken bis zur Eckstelle. Lassen Sie die Nadel im Stoff und heben Sie den Nähfuß an. Sie ändern die Richtung (die Nadel bleibt im Stoff), senken den Nähfuß und nähen dann wieder weiter.

Nach Beendigung des Nähvorgangs die Rückwärtstaste drücken. Solange die Taste gedrückt bleibt, führt die Maschine eine Rückwärtsnaht aus. Mit dem Loslassen der Taste hört die Maschine auf mit Nähen.
* Die Maschine näht beim Rückwärtsstich langsam.
Hiermit näht die Maschine fast so schnell rückwärts wie vorwärts. Wenn die Rückwärtstaste losgelassen wird, näht die Maschine wieder vorwärts.
Gemessen ab mittlerer Nadelposition

★ Nahtverlaufslinie auf der Stichplatte
Richten Sie den Stoffrand an der geeigneten Saumlinie der Stichplatte aus.
* Die Zahlen der Saumlinien zeigen den Abstand zwischen der mittleren Nadelposition und der Linie in mm und Zoll.
7, 10 und 20 sind Millimeter, 1/4, 5/8 und 1 sind Zoll.
★ Nadelposition ändern / Stichlänge ändern

Nadelposition beim Geradstich ändern
Die Nadelposition kann mit dem Einstellschalter der Zickzackbreite verändert werden.
Auf " ☑" drücken bringt die Nadel nach links.
Auf " △" drücken bringt die Nadel nach rechts.

■ Die Stichlänge ändern
Die Stichlänge kann mit dem Einstellschalter der Stichlänge verändert werden.
Auf " ☐" drücken reduziert den angezeigten Zahlenwert – die Stiche werden entsprechend kürzer.
Auf " 🔊" erhöht den angezeigten Zahlenwert – die Stiche werden länger.
★ Automatischer Steppstich und Fadenabschneiden
Nach der Wahl des Stichmusters einmal auf drücken.
Die Maschine näht dann einige Rückwärtsstiche
(Verschlussstiche), schneidet beide Fäden ab und stoppt.
Symbol im Bildschirm: >8
Nochmals Vrücken löscht diese Funktion wieder.
Beispiel: Geradstich



- Drücken Sie nach der Musterwahl N > s um N > s Bildschirm zu sehen.

- Legen Sie den Stoff in die Startposition und nähen Sie. A Die Maschine näht ein paar Rückwärtsstiche und näht dann normal weiter.

- Drücken Sie die Rückwärtstaste. B Die Maschine näht automatisch einige Rückwärtsstiche, hört auf zu nähen und schneidet beide Fäden ab.
★ Weitere Geradstichmuster

■ Verschlussstich (bleibende Stiche)
Wenn Sie mit der Nährarbeit fertig sind, drücken Sie die Rückwärtstaste.
Die Maschine näht Verschlussstiche und stoppt.

■ Verstärkter Stretchstich
Der verstärkte Stretchstich festigt die Nähe dehnbarer Stoffe oder von leicht ausfransenden Stoffteilen, die starkem Druck ausgesetzt sind.

Geradstich für elastisches Material
Die fertigen Nähte sind elastisch. Mit diesem Stichmuster nähen Sie gerade Stiche auf dehnbaren Stoffen wie Strick und Jersey.
Zickzackstich
| Muster Nr. | Praktisch 03 | |
| Nähfuß Normalfuß (A) | ||
| Vorsicht | Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten. |

■ Die Zickzack-Breite ändern
Die Zickzack-Breite kann während des Nähens geändert werden.
Auf " ● " drücken reduziert den angezeigten Zahlenwert – der Zickzackstich wird entsprechend schmaler.
Auf " ● " drücken erhöht den angezeigten Zahlenwert – der Zickzackstich wird entsprechend breiter.

■ Die Stichlänge ändern
Die Stichlänge kann während des Nähens geändert werden.
Auf " ● " drücken reduziert den angezeigten Zahlenwert – die Stiche werden entsprechend kürzer.
Auf "●" erhöht den angezeigten Zahlenwert – die Stiche werden entsprechend länger.
Versäuberungsstich

orsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
Dieser Stich sorgt dafür, dass der Stoff nicht ausfranst.
■ Versäuberungsstich 1


- Stoff an die Führung heranschieben und nähen. Wenn der Stoff nicht an der Führung anliegt, wird das Stichbild unregelmäßig. Langsam nähen und dabei den Stoff immer entlang der Führung schieben.
* Vor dem Nähen sichergehen, das die Nadel nicht den Nähfuß berührt.
■ Versäuberungsstich 2


- Dieser Stich dient zum Versäu- bern mittelschwerer bis schwe- rer Stoffe.
Den Stoff entlang der Führung schieben.
* Vor dem Nähen sichergehen, das die Nadel nicht den Nähfuß berührt.
■ Versäuberungsstich 3


- Dieser Stich dient zum Versäußern leichter Stoffe.
Den Stoff entlang der Führung schieben.
* Vor dem Nähen sichergehen, das die Nadel nicht den Nähfuß berührt.
■Versäubern mit 3-punktigem Zickzackstich


* Nicht den Overlock-Nähfuß (C) verwenden.
- Dieser Nähfuß verhindert, dass Schnittränder ausfransen. Nähen Sie mit etwas Abstand vom Stoffrand und schneiden Sie den Rand dann vorsichtig so ab, dass Sie nicht in die Stiche schneiden.
Blindstich
![]() | Muster Nr. Praktisch 07, 18 (leichte Stoffe) | |
| Nähfuß Blindstichfuß (D) | ||
| Vorsicht | Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten. | |
■ Stoffe umfalten
1

- Versäuberungsstiche direkt am Stoffrand nähen. - Für Versäuberungsstiche siehe Seite 27.
2

Heften.
3

● Stoff entlang der Heftlinie falten. 0,5 bis 0,6 cm Abstand lassen.

- Richten Sie die Faltkante an der Führung des Nähfußes aus. Drehen Sie am Handrad und stellen Sie die Zickzackbreite am Einstellrad so ein, dass die Stiche auf der Faltkante sitzen. * Achten Sie darauf, dass die Nadel den Nähfuß nicht berührt.
5

● Faltkante an der Führung anlegen und mit dem Nähen beginnen.
6

● Stoff nach dem Nähen umdrehen.
■ Nadeleinstichstelle ändern
1. Wenn die Stiche zu weit über die Faltkante hinaus gehen

2. Wenn die Stiche die Faltkante nicht erreichen

Knopflochstiche
| Muster Nr. Praktisch 09, 23~29 | |
| Nähfuß Knopflochfuß (E) |

orsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
* Wenn Sie einen Knopf auf den Knopflochfuß legen, bestimmt die Maschine automatisch die Knopflochlänge.
* Sie können Knöpflöcher für Knöpfe von 0,7 bis 2,7 cm Durchmesser nähen.
* Nähen Sie bei Stretchstoffen auf der Unterseite ein unelastisches Futter ein.
* Machen Sie auf jeden Fall eine Nähprobe, so sehen Sie, ob die Knopflöcher richtig genäht werden.
* Praktische Musternummer 26, 27 sind für Strickstoffe und sollten mit einer Strickstoffnadel genäht werden.
Knopflocharten
| 09 | Standard -Knopfloch | Knopflöcher für mittelschwere und schwere Stoffe | |
| 23 | Abgerunde- te Ecken | Knopfloch für Damenblusen und Kinderkleidung. Auch für leichte Stoffe geeignet. | |
| 25 | |||
| 24 | Augenk-nopfloch | Nähen Sie das Augenknopfloch bei schweren Stoffen für Män-tel, Jacken, Anzüge usw. |
| 26 | Für Strickstoffe | Knopfloch für leichte Strickstoffe (auch als Zierknopfloch zu verwenden). | |
| 27 | Knopfloch für mittelschwere Strickstoffe (auch als Zierknopfloch zu verwenden). | ||
| 28 | Dekorativ | Dekorative Knopflöcher, die wie handgenäht aussehen. | |
| 29 |
1

● Nähfuß einsetzen.
Nadel und Nähfuß anheben.
Nähfuß so platzieren, das der Stift des Nähfußes und die Kerbe des Nähfußhalters übereinander stehen.
Nähfußhalter zum Einsetzen absenken.
2

● Knopfmaß einrichten.
Für die richtige Knopflochlänge den Knopfhalter in Richtung A ziehen, den Knopf in den Halter legen und dann den Halter in Richtung B drücken.
* Knöpfe dicker als 4 mm können nicht eingestellt werden.

- Den Stoff unter den Nähfuß legen.
Nähfuß anheben, den Oberfaden durch das Loch im Nähfuß führen und den Faden dann seitlich herausziehen.
Stoff unter dem Nähfuß platzieren, dabei die Markierung auf den Startpunkt ausrichten.
Nadel durch Drehen des Handrads in den Stoff sinken lassen und dann den Nähfuß absenken.

● Hebel bis zum Anschlag nach unten bewegen.
Hebel soll sich auf der Rückseite des Nähfußansatzes befinden.

* Das Symbol auf dem Bildschirm verschwindet, wenn der Hebel korrekt platziert ist.

● Nähbeginn.
Die Maschine stoppt automatisch, wenn das Knopfloch fertig ist.
* Wird ein Knopfloch gleicher Größe erneut genäht, die Fadenabschneidtaste drücken, um die Fäden abzuschneiden und den Nähfuß anzuheben. Sie gehen dann zur nächsten Knopflochmarkierung, senken den Nähfuß und nähen.
* Ändern Sie beim Knopflochnähen nicht die Stichlänge oder Zickzack-Breite – die Stiche werden dann ungleichmäßig.
* Drücken Sie während der Knopflochnaht nicht die Faden-
schneidtaste – die Maschine stoppt sofort, das Knopfloch wird
nicht fertig genäht. Der Nähvorgang beginnt von vorn.
* Je nach Stoffart und Fadenlauf der Webung kann es kleine Unterschiede in der Zickzack-Breite der beiden Knopflochseiten geben. Eine Probenaht ist immer zu empfehlen.

- Knopfloch mit dem Nahttrenner öffnen.
[Doppelriegel]
Eine Stecknadel am Riegel in den Stoff stecken und das Knopfloch mit dem Nahttrenner öffnen. Vorsicht: Nicht in die Stiche schneiden! [Augenknopfloch]
Ein Stück Karton unter das Knopfloch legen und mit dem Ösenstanzer ein Loch machen. Dann am Riegel eine Stecknadel befestigen und das Knopfloch mit dem Nahttrenner öffnen.
■ Knopfloch mit Gimpenfaden
| Muster Nr. Praktisch 09 | |
| Nähfuß Knopflochfuß (E) |

Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
Gimpenfaden verstärkt Knopflöcher und verhindert, dass sie sich zu sehr ausweiten. Als Gimpenfaden benutzen Sie Spezialgarne für handgenähte Knopflöcher oder ähnliche Zwirne.

- Den Oberfaden unter dem Nähfuß durchführen lassen und dann auf die Seite des Nähfußes ziehen.
- Ein Ende des Gimpenfadens durch die Kerbe vorne rechts am Knopflochfuß führen. Den Gimpenfaden unter dem Nähfuß durchführen und um die Nase am Nähfuß schlingen.
- Danach den eingehängten Gimpenfaden wieder unter den Nähfuß nach vorne führen und fest in der Kerbe vorne links am Nähfuß einhängen.

● Die Nadel am Startpunkt in den Stoff senken und den Nähfuß auf den Stoff setzen.
- Jetzt das Knopfloch nähen.

- Den Gimpelfaden in Form ziehen und den überschüssigen Faden abschneiden.
■ Knopflochbreite ändern
Zickzackbreiten-Einstelltaste drücken.

* Wenn die Maschine ausgeschaltet oder ein anderes Muster gewählt wird, werden die Einstellungen der Stichlänge und Knopflochbreite gelöscht.
■ Nahtdichte ändern
Stichlängen-Einstelltaste drücken.

Riegelnähte
| Muster Nr. | Praktisch 20 | |
| Nähfuß | Manueller Knopflochfuß (I) |

orsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
Riegelnähte benutzt man zum Verstärken von Saumpartien, die leicht ausfransen.
* Die Länge des Riegels wird mit der Rückwärtstaste bestimmt, die Maschine macht aber nach 20 Stichen automatisch eine Kehrtwendung.
* Wenn der Nähfuß nicht parallel zur Stichplatte laufen kann, benutzen Sie einen Füllstoff oder Karton.
■ Anwendungsbeispiele

Hosen und Röcke Tasche Taschen

● Führen Sie den Oberfaden durch den Nähfuß.

● Legen Sie den Stoff unter den Nähfuß.

● Nähen.
Wenn Sie die Start/Stop-Taste eindrücken näht die Maschine gerade Stiche.

- Wenn Sie am Kehrpunkt sind, drücken Sie die Rückwärtstaste.
Die Maschine näht jetzt mit Geradstichen bis zum Startpunkt und näht dann mit Zickzackstichen zurück zu der Stelle, an der die Rückwärtstaste gedrückt wurde.

- Wenn Sie wieder am Kehrpunkt sind, drücken Sie die Rückwärtstaste.
Die Maschine näht jetzt Verschlussstiche und stoppt dann.
Einen weiteren Riegel der gleichen Länge nähen... wenn die Länge des ersten Riegels gespeichert ist.
- Wenn die Start/Stop-Taste eingedrückt ist, fängt die Maschine zu nähen an und macht an der gleichen Stelle wie beim ersten Riegel automatisch eine Kehrtwendung.

flowchart
graph TD
A["Hand"] --> B["Step 1"]
B --> C["Step 2"]
C --> D["Step 3"]
D --> E["Step 4"]
E --> F["Step 5"]
F --> G["Step 6"]
G --> H["Step 7"]
H --> I["Step 8"]
I --> J["Step 9"]
J --> K["Step 10"]
K --> L["Step 11"]
L --> M["Step 12"]
M --> N["Step 13"]
N --> O["Step 14"]
O --> P["Step 15"]
P --> Q["Step 16"]
Q --> R["Step 17"]
R --> S["Step 18"]
S --> T["Step 19"]
T --> U["Step 20"]
U --> V["Step 21"]
V --> W["Step 22"]
W --> X["Step 23"]
X --> Y["Step 24"]
Y --> Z["Step 25"]
* Wenn Sie die gespeicherte Riegellänge ändern möchten, wählen Sie nochmals das Stichmuster.
- Wenn sie wieder am Kehrpunkt ist, drücken Sie die Rückwärtstaste.

Reißverschlüsse einnähen
| Muster Nr. Praktisch 00 | |
| Nähfuß Reißverschlussfuß (B) |

orsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
Reißverschlüsse werden auf zwei Arten eingesetzt: durch Einnähen in die Seitennaht und durch mittiges Einnähen.
* Achten Sie darauf, dass sich die Nadel in der mittleren Position befindet (Stichmuster Nr. Praktisch 00).
■ Stoff vorbereiten


- Sie nähen mit dem Normalfuß (A).
Legen Sie den Stoff rechts auf rechts. Markieren Sie die Länge der Vornaht und die Reißverschlusslänge. Heften Sie den Reißverschluss mit der Maschine auf den Stoff.
Maschinenheften = Öffnungslänge Reißverschluss + 1 cm
- Setzen Sie den Reißverschlussfuß (B) ein.
Wenn Sie die linke Reißverschlussseite nähen, legen Sie den Reißverschluss unter die rechte Seite des Reißverschlussfußes. Wenn Sie die rechte Reißverschlussseite nähen, legen Sie den Reißverschluss unter die linke Seite des Reißverschlussfußes.
■ Reißverschluss verdeckt einnähen

● Nahtzugabe aufschlagen.
Schlagen Sie die Nahtzugabe sorgfältig auf. Falten Sie die rückwärtige Nahtzugabe so, dass der Saum 3 mm übersteht. Bügeln Sie die Faltung ein. Legen Sie die Faltung an den Rand der Reißverschlusszähne.

- Reißverschlussband von unten nach oben auf die Nahtzugabe nähen.
Nähen Sie das Reißverschlussband auf die Nahtzugabe, der Rand des Reißverschlussfußes läuft dabei am Rand der Zähne entlang. Halten Sie die Maschine etwa 5 cm vor dem Schieber an. Schieben Sie den Schieber auf die entfernte Seite des Nähfußes und nähen Sie den Reißverschluss bis zum oberen Ende fest.

- Stoff über den Reißverschluss legen. Reißverschluss anheften.
* Heften Sie das Reißverschlussband per Hand mit Heftstichen auf dem Stoff. Schieben Sie den Schieber ans obere Reißverschlussende. Den Stoff über den Reißverschluss legen und festheften.

- Rückwärtsstiche nähen und die rechte Seite nähen.
Nach den Rückwärtsstichen richten Sie die linke Seite des Reißverschlussfußes auf die Zähne aus. Nähen Sie bis etwa 5 cm vor dem Reißverschlussende.
Ziehen Sie die Heftstiche heraus und schieben Sie den Schieber auf die entfernte Seite des Fußes. Nähen Sie jetzt das letzte Stück.
■ Mittiger Reißverschluss

- Reißverschluss auf den Stoff heften.
Schlagen Sie die Nahtzugabe um. Passen Sie die Zähne ans Ende der Saumlinie an und heften Sie beide Teile per Hand fest. Den Schieberreiter auf die obere Seite ziehen.

- Linke Reißverschlusseite von der unteren Öffnung zur Oberen auf die Nahtzugabe nähen.
Halten Sie dabei etwa 0,7 bis 1 cm Abstand zur Saumlinie.

● Rechte Reißverschlussseite nähen.
Nähen Sie ein paar Mal Rückwärtsstiche. Nähen Sie die andere Seite mit 0,7 bis 1 cm Abstand zur Saumlinie.

- Heftfäden entfernen.
Kräuseln und Raffen
| Muster Nr. | Praktisch 00 | |
| Nähfuß Normalfuß (A) | ||

orsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
★ Kräuseln: wie an der Schulter oder am Rockbund, wo man Kräuselung nicht sieht.
★ Raffen: wie als Schulternaht oder Rüschen am Rock.
1
Raffen Kräuseln

- Stichlänge ändern.
Zum Raffen Stichlänge 3,0 – 4,0 einstellen, zum Kräuseln 1,5 – 2,0.
2

● Fadenspannung lockern.
3

An beiden Seiten der Naht etwa 5 cm vom Ober- und Unterfaden hängen lassen und eine Parallelnaht nähen.
4

- Zum Kräuseln den Unterfaden per Hand zusammenziehen.
Biesen
| Muster Nr. | Praktisch 00 | |
| Nähfuß Normalfuß (A) | ||

rsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
Dieser Stich wird für Dekorationen auf der Vorderseite von Blusen und/oder zum Beispiel Schürzen verwendet.

● Die Falten für die Biese bügeln.
2
Breite der fertigen Biese

- Jede Falte einzeln nähen – nicht ausdehnen lassen!
3

● Biesen nach dem Nähen umdrehen und bügeln.
● Anwendungsbeispiele
- Bluse

![]() | Muster Nr. | Praktisch 00 | |
| Nähfuß | Normalfuß (A) | ||
| Vorsicht | Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten. | ||
Dieser Stich wird für verstärkte Ränder benutzt.

● Stoffe aufeinander legen und nähen.

● Hälfte der Nahtzugabe abschneiden.

- Stoffe an der Endnaht auffalten, Nahtzugaben zusammenfalten und bügeln.

- Breitere Nahtzugabe um die kürzere falten und den Faltrand nähen.
Dekorationsstiche und Ein-Punkt-Muster
![]() | Muster Nr. | Ein-Punkt 00~39 |
| Nähfuß | Manueller Knopflochfuß (I) |
| Vorsicht | Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten. |
- Nach der Auswahl des Musters Speichertaste MDRücken, so dass das Ein-Punkt-Muster genäht werden kann. Wird die Speichertaste nicht betätigt, näht die Maschine das Muster weiter.

- Den Stoff unter den Nähfuß legen und beginnen.
Längenangabe für einen Stichabschnitt
Der Bildschirm gibt zwar die Länge eines Stichabschnitts an, es handelt sich dabei jedoch nur um eine Richtlinie. Die Länge sollte je nach Stoff und Garn eingestellt werden.
Beispiel

Hier ist die Länge eines Stichabschnitts angezeigt.


Stichlänge des Mus- ters wird angezeigt.

![]() | Muster Nr. Ein-Punkt 30 | |
| Nähfuß Manueller Knopflochfuß (I) | ||
orsicht | Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten. | |
Dieser Stich wird für verzierte Stoffränder benutzt, zum Beispiel bei Tischdecken, Blusenkrägen usw.

- Das Muster wird am schönsten, wenn Sie mit etwas Abstand zum Stoffrand nähen.

● Schneiden Sie den überschüssigen Stoff vorsichtig ab und achten Sie darauf, dass die Stiche nicht beschädigt werden.
* Passen Sie die Länge der Stichstiche auf den jeweiligen Stoff an. Bei zu dickem Stoff können die Stiche blockieren.
Steppen (Quilten)
![]() | Muster Nr. Praktisch 30~39 | |
![]() | Nähfuß Manueller Knopflochfuß (I) |

Mit Zierstichen sehen auch die Verbindungsnähte der Stoffteile dekorativ aus. Am besten nähen Sie dabei mit Ziergarnen wie z. B Stickgarn.
Applikation
| Muster Nr. Praktisch 05 | |
| Nähfuß Manueller Knopflochfuß (I) |

orsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
Mit diesem Stich nähen Sie unauffällige Applikationsnähte.
1

● Die Applikation mit einer Nahtzugabe von 3-5 mm zuschneiden.
2

● Die Papierauflage auf die Stoffrückseite legen und die Nahtzugabe am Rand umfalten.
- Den Applikationsstoff auf die gewünschte Stelle legen und mit Heftstichen oder Kleber vorfixieren.
3

- Drehen Sie das Handrad in Ihre Richtung und nähen Sie über die Außenseite der Applikation.
Am Nähbeginn näht die Maschine automatisch 3 Verschlussstiche.
* Bei steilen Winkeln lassen Sie die Nadel im Stoff, heben den Nähfuß, ändern die Richtung und nähen dann langsam weiter.
4

● Mit Steppstich abschließen.
Wenn Sie die Rückwärtstaste drücken, näht die Maschine automatisch 3 Verschlussstiche. Bei Applikationen ist es besser, die Verschlussstiche an der Außenseite der Applikation zu nähen.
* Applikationsstiche näht man normalerweise mit der mittleren Nadelposition, rechts oder links ist aber auch möglich.
Nadelposition ändern: siehe Seite 24
Punktstich/Buchstaben nähen
ABC![]() | Muster Nr. | Ein-Punkt 00~39Buchstaben 00~99 |
| Nähfuß Manueller Knopflochfuß (I) | ||

rsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
■ Vorbereitung
Für ein optimales Resultat Fixiereinlage verwenden und zuvor eine Probenaht nähen.

Einlage auf die Stoffunterseite aufbügeln.
* Wenn die Stichlänge zu kurz wird, kann der Unterfaden auf der Stoffoberseite heraustreten und/oder die Maschine stecken bleiben. Verzichten Sie daher nicht auf eine Nähprobe.
■ Probenaht

Für die Probenaht immer den gleichen Stoff einschließlich Fixiereinlage verwenden, da die zu erzielende Naht von Stoffart- und stärke sowie der benutzten Fixiereinlage abhängt.
- Taste ☐ A drücken.
- Ein Stück Stoff und einen Faden für den Nähtest vorbereiten.
- Nähresultat prüfen. Ist es unzureichend, Wert © mittels Stichlängen-Einstelltaste verändern B. Es können Werte von „-30“ bis „+30“ gewählt werden.
- Wird Taste ☐ ☐ A nochmals gedrückt, geht der Bildschirm wieder in den Normalzustand.
Richtige Form

Wenn die rechte Seite höher steht als die linke,

"drücken und
Einstellung vornehmen.
"drücken und
Einstellung vornehmen.
Wenn die rechte Seite tiefer ist als die linke,

" "drücken und Einstellung vornehmen.
■ Ein Muster (Buchstaben) auswählen
Beispiel:

Wenn Sie die Größe des Musters (Buchstaben) ändern möchten .....
den Cursor auf das gewünschte Muster (Buchstabe) setzen. Die Höhe und Breite ändern Sie so:
Höhe: Einstelltaste für Zickzackbreite
Breite: Einstelltaste für Stichlänge


Bis zu 70 Buchstaben und Ein-Punkt-Muster können gespeichert werden.
● Buchstaben und Muster aus dem Speicher löschen.


Durch Drücken wird ein Muster nach dem anderen beginnend mit dem letzten bis zum Anfang aus dem Speicher gelöscht.
Wird die Taste ununterbrochen gedrückt, können alle Muster aus dem Speicher gelöscht werden.
■ Ein Muster (Buchstaben) nähen

Den Stoff unter den Nähfuß legen und beginnen.
Die Maschine stoppt automatisch, wenn die Naht fertig gestellt ist. Hinweise:
- Das Nähtempo hängt vom gewählten Stichmuster (Buchstaben) ab.
- Wenn der automatische Fadenschneider benutzt wird, startet die Maschine wieder neu mit dem Muster.
- Wenn die Stichlänge bei verdichtetem Muster zu eng ist, kann die Maschine stecken bleiben.
■ Fäden zwischen Sprungstichen entfernen

Überschüssige Fäden auf der Oberseite schneiden Sie mit der Schere ab.
■ Kombinierte Muster fortlaufend nähen

Um kombinierte Muster fortlaufend zu nähen, drücken Sie länger auf den Musteranpassungsknopf. (Normaler Weise wird dieser Knopf zur Regulierung der Nähmuster genutzt.) Wird der Knopf erneut lang gedrückt, schaltet sich der fortlaufende Nähmodus wieder ab.
Beispiel: Dieses Muster

soll 5 Mal nacheinander genäht werden
1

Speichern Sie die Muster und drücken Sie anschließend etwas länger auf den Musteranpassungsknopf. Jetzt blinkt
2
Beginnen Sie nun zu nähen.
3

Drücken Sie den Musteranpassungsknopf erneut länger, während das Muster zum fünften Mal genäht wird. Ihre Maschine wird dann nach dem fünften Muster anhalten.
* Sie können den Knopf auch während des Nähens im Normalmodus etwas länger drücken um die Muster fortlaufend zu nähen. Auch hier wird die Maschine wieder nach erneutem längeren Drücken des Musteranpassungsknopfes anhalten.
Optionale Zubehörteile
Mit diesem Zubehör macht das Nähen noch mehr Spaß! Die folgenden Artikel sind bei unseren Händlern erhältlich:
- Rollsaumfuß
Der Stoffrand wird beim Säumen gerollt. Ideal zum Säumen von Hemd-, Blusen-, Kräusel- und Taschentuchrändern.
- Knopfannähfuß
Dieser Nähfuß dient zum Annähen von Knöpfen an Kleidungsstücken.
- Klarsicht-Quiltfuß
Ideal zum Freihand-Quilten. Mit diesem Nähfuß kann man auch Zickzack-Stiche nähen.
• Kordel- und Sticknähfuß
Wird zum Freihand-Quilten benutzt und man kann damit auch eine Kordel einnähen.
- Perlenannähfuß
Mit diesem Nähfuß lassen sich Perlen, Strass und dicke Kordeln annähen.
- Nähfuß mit Führung
An diesem Nähfuß sind Markierungen für 2 mm Abstand angebracht, die als Führung dienen.
• Stichplatte für Geradstich
Für eine optimale Stichqualität kombinieren Sie den Patchwork-Fuß mit dieser Platte.
- Bandannähfuß
Mit diesem Fuß können Sie Bänder, z. B. Schrägband, in vier Falten angenäht werden.
- Rollsaumfuß für Zickzack
Der Stoffrand wird mit Zickzackstich vernäht und beim Säumen eingerollt. Ideal zum Säumen von Hemd-, Blusen-, Kräusel- und Taschentuchrändern.
- Offener Quiltfuß
Dieser Nähfuß wird zum Freihand-Quilten verwendet Da die Frontpartie offen ist, sieht man die Nadeleinstichstelle besser.
- Applikationsfuß
Da der Nähfuß vorne und hinten kürzer ist, lässt sich der Stoff einfacher drehen und wenden. Außerdem ist er durchsichtig und damit die Sicht auf den Stoff viel besser.
• Kordelfuß (für 3 Kordeln)
Mit diesem Fuß lassen sich 1 - 3 Kordeln mit Dreipunkt-Zickzack oder Zierstich annähen.
- Nahtverdeckter Reißverschlussfuß
Da die Naht auf der Oberseite nicht sichtbar ist, kann die Öffnung perfekt Stoß auf Stoß verarbeitet werden.
- Satinstichfuß
Zum Nähen von nicht rutschenden Materialien wie Satin und Vinyl.
- Ösenstanzer
Damit lässt sich ein Loch in den runden Bereich eines Augenknopfloches stechen.
- Anschiebetisch
Zum Nähen größerer Projekte wie Quilts usw.
- Offener Transportfuß
Dieser Fuß wird zum Nähen von Applikationen und Zierstichen verwendet. (Zur besseren Sicht ist dieser Nähfuß vorne offen.)
- Eckenfuß
Wird für Patchwork benutzt. Die Mittellinie zusammengesetzter Stoffteile wird genäht, indem man sich an der mittleren Führung des Nähfußes orientiert.
- Obertransportfuß
Dieser Nähfuß wird für schwer zu bewegende Stoffe wie Stick, Jersey, Vinyl, Kunstleder und Leder oder zum Quilten benutzt.
- Quiltfuß
Der Nähfuß für Quilt-Stiche (Freihand-Quilten).
- Patchwork-Fuß
Diesen Fuß verwenden Sie für Patchwork-Stiche.
- Quiltführung
Mit dieser Führung setzen Sie Nähte in gleichmäßigen Abständen.
Den Anschiebetisch installieren

● Ziehen Sie die Zubehörbox heraus.

● Beine des Tisches bis zum Anschlag ausklappen.

● Tisch an der Nähmaschine ansetzen. Er kommt auf den jetzt freien Arm der Maschine.

- Stellen Sie die Höhe der Tischbeine so ein, dass Oberfläche des Anschiebetisches mit der Höhe der Nähmaschine übereinstimmt.
| Vorsicht | * Legen Sie keine schweren Gegenstände auf den Anschiebetisch.* Verschieben Sie die Maschine nicht, wenn der Anschiebetisch aufgesetzt ist. |
Optionales Zubehörteil Optionales Zubehörteil Quilt-Führung verwenden
| Muster Nr. | Praktisch 00, 03 | |
| Nähfuß Normalfuß (A) | ||
| Vorsicht | Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten. |

- Quiltführung in die Aussparung am Nähfuß stecken.

- Beim Nähen mittels Quiltführungsspitze einer Nahtlinie folgen. Der Abstand zwischen den Nahtlinien kann nach Belieben eingestellt werden.
Optionales Zubehörteil
Quilten im Nahtschatten
| Muster Nr. | Praktisch 00 | |
| Nähfuß Eckenfuß (R) | ||

orsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
Diese Quilttechnik benutzt man für Patchwork- und Applikationsränder. Die Maschine näht dabei die untere (dünnere) Seite der Stofflagen, wodurch die Stiche kaum sichtbar sind und ein dreidimensionaler Effekt entsteht oder bestimmte Stücke hervorgehoben werden.

- Die obere Stofflage mit dem Patchwork und/oder den Applikationen auf dem Vlies und der unteren Stofflage mittels Stecknadeln oder Heftstichen befestigen.
2
- Nähfuß mit der Führung genau auf die Faltkante setzen und nähen.
Die Nadel tritt genau hinter der Führung in den Stoff, wodurch der Rand der Faltung genäht werden kann.
* Falls die Position etwas abweicht, verändern Sie die Nadelposition.
Ändern der Nadelposition: siehe Seite 24

Nahtschatten-Quilten bei Biegungen
Verwenden Sie den manuellen Knopflochfuß (I) oder den offenen Transportfuß (O). Bei Rundungen heben Sie den Nähfuß an und ändern immer wieder die Richtung. Nähte dieser Art können auch als Freihand-Technik mit dem Quiltfuß genäht werden. (Siehe Seite 48.)
Optionales Zubehörteil
| Muster Nr. | Praktisch 00 | |
| Nähfuß | Walking-Nähfuß (N) |

rsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
Quilten nennt man das Verfahren, bei dem drei Stofflagen zusammengenäht werden: Oberstoff, Quiltvlies und Unterstoff. Mit dem Obertransportfuß werden Ober- und Unterstoff völlig gleichmäßig bewegt, sodass die Stofflagen nicht verrutschen können.

- Die obere Stofflage mit dem Patchwork und/oder den Applikationen auf dem Vlies und der unteren Stofflage mittels Stecknadeln oder Heftstichen befestigen.

- Obertransportfuß einsetzen.
Den Nadelfußhebel heben, die Stellschraube am Nadelfußheber lösen und den Nadelfußhalter entfernen (siehe Seite 12). Den Antriebshebel auf die Nadelklemme legen, den Montagezapfen auf die Nähfußstange setzen und die Stellschraube am Nähfuß anziehen.

- Legen Sie die Hände rechts und links neben den Nähfuß und ziehen Sie beim Nähen den Stoff auseinander.
* Nähen Sie langsam bis mittelschnell.
Optionales Zubehörteil
Freihand-Quilten
| Muster Nr. | Praktisch 00 | |
| Nähfuß Quiltfuß (Q) | ||

orsicht
Vor dem Wechseln des Nähfußes die Maschine ausschalten.
Freihand-Quilten heißt, dass man den Stoff frei in jede Richtung bewegt, ohne dabei den Transporteur der Maschine zu benutzen. Wenn der Transporteur gesenkt ist, kann man den Stoff bei allen Kurven und/oder Richtungsänderungen per Hand bewegen.

- Die obere Stofflage mit dem Patchwork und/oder den Applikationen auf dem Vlies und der unteren Stofflage mittels Stecknadeln oder Heftstichen befestigen.

- Quiltfuß einsetzen.
Nadelfußstange anheben. Lösen Sie die Stellschraube des Nähfußhalters und nehmen Sie den Nähfußhalter ab. (Siehe Seite 12)
Setzen Sie den Quiltfuß ein und ziehen Sie die Nähfußschraube gut an.

- Schieber zum Versenken des Transporteurs nach rechts schieben.
Der Transporteur ist jetzt nach unten gesenkt.
4

- Legen Sie den Stoff unter den Nähfuß und senken Sie den Nähfuß.
- Stellen Sie die Höhe des Nähfußes mit der Schraube auf die Stoffdicke ein. Bei einem Abstand von etwa 1 mm zur Stoffoberfläche lässt sich der Stoff einfacher unter dem Nähfuß bewegen.

- Halten Sie den Stoff mit beiden Händen fest – nicht loslassen!
Die ideale Stichlänge ist etwa 1,5-2,0 mm.

- Nach Beendigung des Freihandnähens den Transporteurschieber wieder nach links schieben.
Der Transporteur ist dann wieder oben und wird seine Funktion beim nächsten Nähansatz wieder aufnehmen.
Tipps
- Steppstich nähen
- Vor dem Nähstart den Unterfaden nach oben auf die oberste Stoffschicht ziehen. Ober- und Unterfaden zusammen festhalten und 3 Stiche auf der Stelle nähen. Danach können Sie den Stoff nach Belieben bewegen. Auf diese Art sehen auch die Stiche auf der Unterseite ordentlich aus.
- Am Ende wieder 3 Stiche auf der Stelle nähen und stoppen.
- Stiche mit der gleichen Stichlänge nähen
- Wenn Sie mit dem Fußanlasser nähen, haben Sie die Hände frei, um den Stoff beliebig zu führen.
- Stellen Sie den Geschwindigkeitsregler erst auf ein langsameres Tempo ein. Dann den Fußanlasser durchtreten und den Stoff bewegen.
-- wenn die Stiche zu groß werden, den Geschwindigkeitsregler auf "schneller" stellen,
-- sind die Stiche zu klein, den Geschwindigkeitsregler auf "langsamer" stellen.

Für Freihandnähen mit Zickzackstich benötigen Sie den Klarsicht-Quiltfuß, der bei Ihrem Fachhändler erhältlich ist.
Pflege der Maschine
Wenn die Maschine verstaubt oder voller Flusen ist, kann es zu Störungen kommen. Reinigen Sie Ihre Nähmaschine daher regelmäßig.

orsicht
Vor dem Entfernen der Stichplatte und des Spulenkapselträgers immer den Stecker aus der Dose ziehen.

● Die Stichplatte entfernen
Entfernen Sie Nadel und Nähfuß und lösen Sie dann die Stichplatte mit dem T-förmigen Schraubenzieher.

● Den Spulenkorb herausnehmen.

- Flusen und Staub entfernen.
Reinigen Sie den Bereich um den Transporteur und den Spulenkorb mit dem Bürstchen.

● Den Spulenkorb einsetzen.
Spulenkapsel so einsetzen, das sich die Punkte A und B berühren.

● Die Stichplatte aufsetzen.
Die Stichplatte so aufsetzen, dass die Stifte in die Löcher der Stichplatte passen.
Anleitung zur Fehlerbehebung
Beim Auftreten von Schwierigkeiten zunächst immer genau die Bedienungsanleitung studieren.
Wenn das Problem weiterhin besteht, können die unten stehenden Ratschläge vielleicht helfen.
| Problem Ursache (Grund) Abhilfe | Referenzseite | |
| Die Maschine hört plötzlich auf, zu nähen.(Wenn Sie das Handrad noch bewegen können.) | Das Nähtempo der Maschine ist dauerhaft zu langsam. (Die Maschine verfügt über einen Abschaltmechanismus, um ein Überhitzen des Motors zu vermeiden) | Schalten Sie die Maschine aus und warten Sie etwa 10 Minuten. Der Sicherheitsmechanismus schaltet dann aus und die Maschine näht wieder normal. |
| Nähmaschine stoppt während des Nähens.(Handrad ist schwergängig.) | Wenn der Faden verheddert und/oder die Nadel verbogen ist, wird der Motor blockiert und die Sicherheitsvorrichtung greift sofort. Die Maschine stoppt den Nähvorgang. | Ursache für verhedderten Faden beseitigen.Prüfen, ob die Nadel verbogen ist.* Vor dem Prüfen der Nadel die Stromzufuhr unterbrechen. |
| Maschine stoppt nachdem sie einige Stiche genäht hat. | Bei verhältnismäßig niedrigen Raumtemperaturen und/oder verhedderten Fäden oder bei Überlastung des Motors greift die Sicherheitsvorrichtung und stoppt die Maschine ab, so dass diese sich nicht überhitzt. | Nähmaschine im Raum belassen, so dass sie sich an die Raumtemperatur gewöhnt.Ursache für verhedderten Faden beseitigen. |
| Die Maschine funktioniert auch beim Starten nicht. | Der Nähfußhebel ist angehoben. Senken Sie den Nähfuß und nähen Sie. | 9 |
| Die Maschine funktioniert nicht, auch nicht mit der Start/Stop-Taste.(Falls die Nählampe noch brennt.) | Die Nadel sticht auf den Nähfuß, weil ein falscher Nähfuß eingesetzt ist.Die Nadel ist in den Spulenbereich gerutscht und versucht zu nähen. | Benutzen Sie den für das Stichmuster geeigneten Nähfuß.Entfernen Sie die Nadel aus dem Spulenbereich. |
| Nadel bricht ab. Dickes Material wird mit einer dünnen Nadel genäht.Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt.Die Schraube der Nadelhaltung ist noch zu lose.Für ein bestimmtes Muster wird der falsche Nähfuß gebraucht. | Überprüfen Sie die Kombination von Stoff, Garn und Nadel.Prüfen Sie, ob die Nadel richtig eingesetzt ist.Ziehen Sie die Nadelhalterschraube an.Prüfen Sie, ob der Nähfuß zum Stichtyp passt. | 181818- |
| Laute oder heftige Nähgeräusche. | Der Transporteur ist verstaubt oder verflust.Der Spulenbereich ist verstaubt oder verflust. | Reinigen Sie den Transporteurbereich.Reinigen Sie den Spulenbereich. |
| Maschine bewegt den Stoff nicht. | Stichlänge ist auf “0” gestellt.Es werden weiche Stoffe wie Frottee genäht.Der Transporteur ist gesenkt. (Der Transporteurschieber steht rechts.) | Wenn der Stichtyp neu gewählt wird, geht die Maschine wieder auf die Fabrikseinstellung zurück.Die Stichlänge auf 3 – 5 einstellen.Den Transporteurschieber nach links schieben. |
| Nadel fädelt nicht ein.(Wenn sich der Nadeleinfädler nicht dreht.)Der Haken des Nadeleinfädlers geht nicht durch das Nadelöhr. | Die Nadel ist nicht oben.(Der Einfädler dreht sich nur, wenn die Nadel oben ist. Hiermit wird der Haken vor Beschädi gungen geschützt.)Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt. | Drehen Sie am Handrad, um die Nadel nach oben zu bringen.Prüfen Sie, ob die Nadel richtig eingesetzt ist. |
| Der Hebel des Einfädlers geht nicht in die Ausgang sposition zurück und die Maschine kann nicht richtig laufen. (Wenn der Haken des Nadeleinfädlers im Nadelöhr bleibt.) | Handrad wurde versehentlich gedreht als der Hebel des Einfädlers unten war (gerade einfädeln wollte). | Drehen Sie das Handrad leicht nach hinten (von Ihnen weg). |
| Die Maschine startet nicht, auch nicht mit der Start/Stop-Taste. | Der Fußanlasser ist eingesteckt. Start/Stop-Taste funktioniert, wenn der Fußanlasser entfernt ist. | 8 |
| Faden reißt.Stiche werden ausgelassen. | Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt.Es sind Knoten oder Flusen im Garn.Die Einstellung der manuellen Fadenspannung stimmt nicht.Die Nadel ist verbogen/die Nadelspitze ist abgebrochen.Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt.Der Unterfaden ist nicht richtig eingefädelt.Die Spule dreht sich nicht frei im Spulenkorb.Die Nadelgröße passt nicht zum Garn.Der Fadenspanner ist nicht eingefädelt. | Die Maschine nochmals (richtig) einfädeln.Knoten oder Flusen vom Garn entfernen.Die Fadenspannung manuell auf den Stoff und das Garn einstellen.Die Nadel wechseln.Nadel richtig einsetzen.Nachsehen, wie der Unterfaden richtig einzufädeln ist.Nachsehen, wie der Unterfaden richtig aufgespult wird.Überprüfen Sie die Kombination von Garn und Nadel.Die Maschine nochmals (richtig) einfädeln. |
| Die Fadenspannung ist falsch. | Der Oberfaden ist falsch eingefädelt.Der Unterfaden ist falsch eingefädelt.Die Richtung der Spulenkappe ist anders als die der Spule. | Die Maschine nochmals (richtig) einfädeln.Nachsehen, wie der Unterfaden richtig einzufädeln ist.Die Spulenkappe richtig herum aufsetzen. |
| Stoff wird zusammengezogen. | Stichlänge ist für leichte Stoffe zu lang eingestellt.Die Nadelspitze ist gebrochen. | Die Stichlänge kleiner (kürzer) einstellen.Die Nadel wechseln. |
Übersicht der Stichmuster




Buchstaben/Zahlen/Symbole





■ Maße und Gewicht
| Maße für Maßangaben | |
| Maschinengröße 44,5 (B) × 29,2 (H) × 22,3 (T) cm | |
| Maschinengröße inkl. Abdeckung 48,0 (B) | × 29,5 (H) × 24,0 (T) cm |
| Gewicht (inkl. Abdeckung) 9,4 KGS / 20,7 LBS | |

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