VGR 132 - TV-Signalverstärker KATHREIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Verteilnetz-Verstärker (ferngespeist / ortsgespeist) |
| Modell | VGR 132 |
| Marke | Kathrein |
| Technologie | GaAs-MMIC |
| Frequenzbereich Vorwärtsweg | 85 – 1006 MHz |
| Verstärkung Vorwärtsweg | 40 dB |
| Frequenzbereich Rückweg | 5 – 65 MHz |
| Verstärkung Rückweg | 30 / 21 dB (umschaltbar) |
| Abmessungen (B × H × T) | 238 × 86 × 166 mm |
| Gewicht | 2,0 kg |
| Schutzart (Gehäuse) | IP 54 (nach EN 60529) |
| Zulässige Umgebungstemperatur | -20 °C bis +55 °C |
| Nennimpedanz | 75 Ω |
| HF-Anschlüsse | PG 11 |
| Testbuchsen | F-Connectoren (innen) |
| Fernspeisung | Max. 7 A pro Anschluss, lokal max. 10 A |
| Spannungsversorgung | 38–65 V AC (ferngespeist) / 230 V AC (ortsgespeist) |
| Leistungsaufnahme | 16–21 W (je nach Konfiguration) |
| Überspannungsableiter | Ja (an allen HF-Anschlüssen und im Schaltnetzteil) |
| LED-Funktionsanzeige | Grüne LED (Netzteil in Ordnung) |
| Einstellelemente | Schiebeschalter (Vorwärts- und Rückweg) |
| Überwachungsmöglichkeit | HMS/DOCSIS-Transponder (optional) |
| Reinigung und Wartung | Gehäuse mit trockenem Tuch reinigen; keine regelmäßige Wartung erforderlich |
| Ersatzteile und Reparatur | Fusssicherungen (T2AL 250 V, T15AL 125 V); Reparatur über ESW Elektronik Service Wetzlar GmbH |
Häufig gestellte Fragen - VGR 132 KATHREIN
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BEDIENUNGSANLEITUNG VGR 132 KATHREIN
Verteilnetz-Verstärker, ferngespeist
Verteilnetz-Verstärker, ortsgespeist
Merkmale
● Neueste GaAs-MMIC-Technologie
- Für moderne/neue HFC-Netze bis 1 GHz
- Innovatives Bedienkonzept:
- Einstellungen über Schiebeschalter
- Exakt reproduzierbare Geräte-Einstellungen
- Einsparung von Steckkarten und Dämpfungs-Pads
- Integrierte Diplexer ermöglichen optimierte Daten
- Sehr hoher Ausgangspegel bei niedrigsten Intermodulations-Produkten (auch bei Interstage-Dämpfung)
• Durchschleifausgang steckbar
- Ein oder zwei Ausgänge konfi gurierbar
- Aktiver Rückweg mit div. Einstell-
möglichkeiten fest integriert
- Rückweg kann auch passiv betrieben werden
● 15-MHz-Hochpass im Rückweg aktivierbar
- Ingress Control Switch (ICS)
- Überwachbar mit HMS-Transponder (Option)
- Steckplatz für Zusatzfunktionen im Vorwärtsweg (z. B. Deemphasis)
- Bidirektionale Testbuchse am Verstärker-Eingang
- Richtkoppler-Testbuchse am Vorwärtsweg-Ausgang und am Rückwegverstärker
- Testbuchse am Rückweg-Eingang
- Einkopplung von Testsignalen für den Rückweg möglich

- LED-Funktionsanzeige
● Hocheffi zientes Schaltnetzteil
● Umfassendes Fernspeisekonzept (VGF 939-1G): - Fernspeisestrom: Max. 7 A je Anschluss, lokale Einspeisung mit max. 10 A gesamt
- Fernspeise-Möglichkeiten: Wahlweise über alle HF-Anschlüsse und lokalen Anschluss (Power passing)
- Überspannungsableiter an allen HF-Anschlüssen und im Schaltnetzteil
● Power-Management: Abschaltung nicht benötigter Verstärkerstufen zur Reduzierung der Leistungsaufnahme - Aluminium-Gussgehäuse mit PG 11-Anschlüssen
- Leichter Anschluss großer Kabelarmaturen durch erweiterte Gewindeabstände
Außeneinsatz möglich: Gehäuse-Schutzart IP 54 (nach EN 60529)
● Testbuchsen: F-Connectoren (innen)
● Abmessungen (B x H x T) in mm: 238 x 86 x 166
Gewicht: 2,0 kg
Der Verstärker stimmt mit den zum Zeitpunkt der Auslieferung gültigen Anforderungen der EMV-Richtlinie 2004/103/EG und der Niederspannungs-Richtlinie 2006/95/EG überein.


Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen

Die Versorgungsspannung des Verstärkers beträgt 38-65 bzw. 230-V-Wechselspannung und ist bei direkter Berührung lebensbedrohlich!
- Unter gefährlicher Spannung stehende Teile dürfen nicht berührt werden. Dies gilt auch nach dem Entfernen der geräte-internen Sicherungen.
- Der Netzstecker als Trennvorrichtung des Verstärkers muss ohne Schwierigkeiten benutzbar sein, d.h. die Netzsteckdose muss in der Nähe des Verstärkers angebracht und leicht zugänglich sein
- Die Installation und Deinstallation des Verstärkers darf nur in spannungsfreiem Zustand vorgenommen werden.
- Das Verstärkersystem darf nicht ohne die serienmäßig installierte Schutzabdeckung des Netzteiles und des Verstärkerteiles betrieben werden. Der Deckel muss geschlossen sein.
- Der für die Versorgung erforderliche Fernspeise-Transformator oder Konverter muss der Schutzklasse II sowie der EN 60065 bzw. EN 60950 entsprechen. Dessen maximaler Fehlerstrom (Kurzschlussstrom) darf den doppelten Nennstromwert nicht überschreiten.
● Die Fernspeisung muss entsprechend EN 60728-11 ausgeführt sein.
Installationsanleitung für ferngespeiste Geräte
Nach EN 60728-11 sind Fernspeisespannungen bis max. 65 V AC zulässig. Spannungen über 50 V AC gelten bereits als berührgefährlich. Deshalb darf sie für Laien nicht und für elektrotechnisch unterwiesene Personen nur durch den Gebrauch von Werkzeug zugänglich sein.
Bei einer Unterbrechung des Schirmes (Außenleiter) des stromzuführenden Koaxialkabels an beliebiger Stelle kann über den Innenleiter und die Schaltung die Fernspeisespannung am Metallgehäuse des Gerätes anliegen (Berührungsgefahr!). Daher darf die Außenleiterverbindung nie vor der Innenleiterverbindung des speisenden Kabels getrennt werden (zur Sicherheit immer die Fernspeisung abschalten). Eine sichere Außenleiterkontaktierung ist mit größter Sorgfalt herzustellen (Herstellerhinweise beachten!).
Durchzuführende Schutzmaßnahmen:
Potenzialausgleich durch örtlichen PA-Anschluss (PA = Potenzialausgleich)
An der PA-Klemme des Gerätes muss eine zusätzliche Verbindung mit Erdpotenzial mittels eines Leiters mit mindestens 4-mm²-Cu hergestellt werden. Diese Verbindung kann z. B. zu einer baulicherseits vorhandenen PA-Schiene erfolgen oder zu einem lokalen Erder.
Sollte dies nicht möglich sein, kann wahlweise eine der nachfolgenden Schutzmaßnahmen vorgesehen werden:
a) Potenzialausgleich durch Mindestquerschnitt des Koaxialkabels
Es muss dauerhaft sichergestellt sein, dass das fernspeisende Koaxialkabel durchgehend (ab dem Einspeisepunkt) einen Außenleiterquerschnitt von mindestens 4 mm² aufweist (Hinweis: Gefl echtkabel weisen diesen Querschnitt in der Regel nicht auf).
oder
b) Potenzialausgleich durch mehrere angeschlossene Kabel
Es muss sichergestellt sein, dass mindestens ein weiteres angeschlossenes Koaxialkabel in seinem Verlauf mit dem Schirm dauerhaft an Erdpotenzial angeschlossen ist.
oder
c) Potenzialausgleich im Handbereich
Es ist ein Potenzialausgleich im Handbereich des Gerätes, d.h. im Umkreis von 2,50 m, durchzuführen. Dazu müssen in diesem Bereich alle leitfähigen Teile mit dem Gerät über einen mindestens 4-mm²-Cu-Leiter verbunden werden.
oder
d) Berührungsschutz durch Installation in abgeschlossenen Betriebsstätten
Ferngespeiste Geräte müssen in abgeschlossenen Betriebsstätten betrieben werden. Ein entsprechender Warnhinweis, dass im Fehlerfall am Gerätechassis Versorgungsspannungs-Potenzial anliegen kann, muss vorhanden sein (z. B. Blitzpfeil und „Berührungsgefahr im Fehlerfall“). Direkt zum Teilnehmer führende Kabel müssen in diesem Fall mit einer galvanischen Außenleitertrennung versehen sein.
oder
e) Max. Fernspeisespannung auf 50 V AC begrenzen
Die Fernspeisespannung in der Anlage darf eine Höhe von max. 50 V AC nicht übersteigen.
Bedienelemente und Steckplätze (VGF 939-1G)

Stromführendes Gerät!

Bei Montage immer Fernspeisespannung abschalten bzw. Netzstecker ziehen. Die Sicherheitsbestimmungen nach EN 60728-11, EN 60065 und EN 60950 sind zu beachten.
1) Wandbefestigung: 3 Dübelschrauben mit Gewinde-∅ 4-5 mm, Lochbild siehe Grafi k „Allgemeines“
2) Deckelbefestigung: Innensechskant-Schraube SW 5, M_A = 5-6 Nm
3) Potenzialausgleich: Schraube mit Kreuzschlitz Z2 und Schlitz 1,2 mm für Kabel mit Leiterquerschnitt 4-6 mm²
4) Kabelklemme: ∅ 3,5-7 mm für Fernspeisung über externe Leitung
5) Beim Einbau in Außenschränken ist darauf zu achten, dass die zulässige Umgebungstemperatur nicht überschritten wird
Der Verstärker muss vertikal mit dem Kabeleingang nach unten montiert werden. Eine all-seitige Umlüftung ist zu gewährleisten.
Die Montage ist ordnungsgemäß nach EN 60728-11 auszuführen.
Das Teilnehmernetz muss, auch falls der Verstärker ausgebaut ist, vorschriftsmäßig geerdet sein.
Etwaige Service-Arbeiten dürfen nur von qualifi ziertem Fachpersonal ausgeführt werden.
Montage der HF-Kabelanschluss-Armaturen
Bei der Montage der HF-Kabelanschluss-Armaturen (PG 11) sind die Vorschriften des Armaturenherstellers zu beachten.
Sicherheitshinweis:
Am HF-Kabel kann bereits eine Fernspeisespannung anliegen!
- Montageablauf: 1) Innenleiterklemme vollständig aufschrauben
2) PG 11-Armatur einschrauben
3) Innenleiterklemme festziehen ( M_A=1-1,2 Nm)
- Erforderliches Werkzeug: - Schraubendreher für Innensechskant SW 5 (Gehäusedeckel), M _a = 5-6 Nm
- Schraubendreher für Innensechskant SW 2 (Innenleiterklemme)
Vor dem Einschalten des Verstärkers, d.h. der Zuschaltung des spannungsversorgenden Fernspeiseweges (durch Einstecken der dem HF-Anschluss zugeordneten Sicherung) bzw. dem Anschluss eines Fernspeise-Transformators, ist sicherzustellen, dass:
- Die HF-Kabelanschlüsse an den Verstärker-Ein- und Ausgängen richtig montiert und angeschlossen sind
- Für den Fall des Betriebes mit Überwachung der Transponder eingesteckt ist
- Die Sicherungen an den HF-Pfaden, an die die Fernspeisespannung plangemäß weitergeleitet werden soll und zu diesem Zeitpunkt bereits weitergeleitet werden kann (u. U. Montagearbeiten am nachfolgenden Verstärkerpunkt), gesteckt sind.
Das Einschalten der AC-Fernspeisespannung darf erst dann erfolgen, wenn der Verstärker komplett montiert ist, d.h. wenn die HF-Anschlüsse und der Potenzialausgleich angeschlossen sind. Eine Fernspeisung bis 7 A ist über alle HF-Anschlüsse möglich. Die Zuschaltung des jeweiligen Fernspeiseweges erfolgt durch Einstecken der dem HF-Anschluss zugeordneten Sicherung (A/B/D/E). Der Anschluss einer externen Fernspeisespannung (Power passing) erfolgt über die Klemme in der Netzteilkammer (max. 10 A).
Hinweis: Nur Original-Ersatzsicherungen verwenden!
Ersatzsicherungen
VGF 939-1G - F601: T2AL 250 V (BN 094 712)
- F600: T15AL 125 V (BN 094 707)
VGO 939-1G - F400: T1,6AL 250 V (BN 094 193)
Werden von einem Fernspeisetransformator mehrere Verstärker versorgt, ist unbedingt auf die richtige Polarität zu achten! Kurzschlussgefahr!
Die Ersatzteile können bezogen werden über:
Philipsstraße 1
35576 Wetzlar
ESW Elektronik Service Wetzlar GmbH
Tel.: +49 86 41 95 45-0
Fax: +49 86 41 95 45-35 und -36
E-Mail: service-kathrein@esw-katek.de
Unter dieser Anschrift erfolgt auch die Reparaturabwicklung der Geräte.
Anschluss der Fernspeisespannung an den Direktanschluss 32-72 V\~
- Kabeladern an die auf der Leiterplatte befi ndlichen Schraubklemmen anschließen
Das Leuchten der grünen LED zeigt die einwandfreie Funktion des Netzteiles an.

Wechsel oder Umstecken der Sicherungen immer die
Fernspeisespannung unterbrechen!
Übersicht der Schiebeschalter
Vorwärtsweg
S1 10-dB-Dämpfung oder Preemphase im Verstärker-Eingangsbereich
S2, S3 Preemphasis im Verstärker-Eingangsbereich
S4, S5 Dämpfung im Verstärker-Eingangsbereich
S6 Interstage Preemphase
S7, S8 Interstage Dämpfung
Rückweg
S101 Dämpfung im Verstärker-Eingangsbereich
S102 Verstärkerstufe einstellbar: 30 dB, 21 dB oder abschalten
S103, 104 Interstage Dämpfung
S105 Interstage Preemphasis
Auslieferungszustand
a) 0-Brücken in den Buchsenleisten X13, X15 und X19
b) Schiebeschalter S4 auf „-4 dB“ eingestellt
c) Schiebeschalter S5 auf „-12 dB“ eingestellt
d) Schiebeschalter S6 auf „-4 dB“ eingestellt
e) Schiebeschalter S7 auf „-2 dB“ eingestellt
f) Schiebeschalter S8 auf „-6 dB“ eingestellt
g) Schiebeschalter S102 auf „Rückweg abgeschlossen“
h) Hochpass im Rückweg (X102) auf 5 MHz eingestellt
i) Preemphasis im Rückweg (X103) auf 0 dB eingestellt
j) Alle anderen Schiebeschalter in Mittelstellung
k) Rückweg-Konfi guration auf „aktiv“

Die Einstellelemente sind nach dem Lösen des Deckels mit der Zentralschraube zugänglich. Die obige Abbildung zeigt den geöffneten Verstärker im Auslieferungszustand.
Einpegelung
Der Verstärker darf nur von ausgebildetem Fachpersonal, das in der Handhabung von elektrischen Einrichtungen unterwiesen wurde, installiert, eingemessen und betrieben werden.
Die Einpegelung des Vorwärts- und Rückweges kann vorteilhaft mit einem Strecken-Wobbel-System durchgeführt werden.
Hierzu muss ein Headend-Unit an der Kopfstelle installiert und der Service-Techniker mit einem Handheld (Field Unit) ausgerüstet sein. Die Einstellung des Verstärkers wird mit Schiebeschaltern durchgeführt. Im Service-Fall hat dies den Vorteil, dass die Schiebeschalter-Stellungen beim Austausch des Verstärkers übernommen werden können und eine Neu einmessung somit nicht erforderlich ist.
■ Vorwärtsweg
Für einen optimalen Verstärkerabgleich ist es sinnvoll, mit den beiden Interstage-Schiebeschaltern zuerst die gewünschte Verstärkung (S7/S8) und die Ausgangspreemphase (S6) einzustellen.
Die Schiebeschalter S2 und S3 für die Preemphasis am Eingang des Vorwärtsweges dienen dazu, die frequenz- und längenabhängige Dämpfung des Koaxialkabels auszugleichen und damit am Eingang einen konstanten Pegel über den gesamten Frequenzbereich zu erhalten. Die weitere Verstärkung kann dann mit S4 und S5 eingestellt werden.
Mit S2 und S3 lässt sich die Preemphase von 0 bis -16 dB in 2-dB-Stufen einstellen. Die Preemphase ist entsprechend der Kabelformel für das Koaxialkabel vom Typ 1 qKx ausgelegt.
Mit dem Schiebeschalter S1 kann bei Bedarf zusätzlich 10 dB Dämpfung oder 10 dB Preemphase am Eingang eingestellt werden, wenn die Einstellmöglichkeiten von Dämpfung und Preemphasis nicht ausreichen.
■ Rückweg
Grundsätzlich sollte das Teilnehmer-Modem für maximales C/N mit größtmöglichem Sendepegel (z. B. 110 dBμV) im Rückweg betrieben werden.
Bitte beachten: Optimale Systemwerte werden dann erreicht, wenn die Rückweg-Verstärkung nur in den Fällen, in denen 21 dB Verstärkung nicht ausreichen, auf 30 dB geschaltet wird.
Mit dem Schiebeschalter S101 (Dämpfung: -4 dB oder -8 dB) erfolgt die Anpassung des Eingangspegels an den ÜberwachungsTransponder. Empfohlen wird ein Eingangspegel von 70-78 dBμV. Das ankommende Rückweg-Signal wird im aktiven Betrieb an der Testbuchse 3 überprüft. An der Testbuchse 2 kann bei fehlenden Modem-Signalen ein Rückwärts-Signal eingespeist werden. Zusätzlich kann das ankommende Rückweg-signal gemessen werden. Während dieser Messung muss der Taster S10 gedrückt werden.
Mit dem Schiebeschalter S102 wird die erforderliche Verstärkung von 30 dB oder 21 dB eingestellt; alternativ kann mit diesem Schiebeschalter der Rückweg komplett abgeschaltet werden.
Der Ausgangspegel vom Rückweg-Verstärker kann an der Testbuchse 1 kontrolliert werden, da diese bidirektional ausgelegt ist. Die Verstärkung des Rückweg-Verstärkers ist dabei so zu wählen, dass die Dämpfung des nachfolgenden Streckenabschnitts bis zum Eingang des nächsten Verstärkers in Rückweg-Richtung gerade kompensiert wird. Dadurch steht an dessen Eingang wieder der Soll-Pegel an („Unity gain“).
Mit den Schiebeschaltern S103, S104 und S105 erfolgt die Einpegelung im Interstage-Bereich des Verstärkers. Mit S103 und S104 kann eine Dämpfung von 0 bis -16 dB in 2-dB-Schritten eingestellt werden.
Mit S105 (-3 dB oder -6 dB) und X103 (-3 dB) wird die erforderliche Preemphasis eingestellt. Der steckbare 15-MHz-Hochpass (X102) unterdrückt Ingress-Störungen am unteren Ende des Rückweg-Bereiches. Damit reduziert der Hochpass die Ingress-Belastung des Rückweg-Verstärkers.
■ Schnittstelle für Überwachungs-Transponder (X6)
- TVM 850/H
- TVM 1000
Überwachbare Parameter:
Versorgungsspannung, interne Stromaufnahme, interne Temperatur, Ingress Control Switch (ICS)
■ Schwellenwerte für die Überwachung
| Funktion Untergrenze Obergrenze | |||||
| Haupt-Alarm Neben-Alarm Neben-Alarm Haupt-Alarm | |||||
| DC-Spannung V 11 | 12 13,2 | 13,5 | |||
| DC-Strom A 0,9 1,0 | 1,4 1,6 | ||||
| Interne Temperatur °C | -25 | -20 | +85 | +90 | |
Bestückungsmöglichkeiten und Zubehör
| X15 - Loop through-VerteilfeldX19 - Ausgangsverteilfeld | Abzweiger, 1/20 dBAbzweiger, 3/6 dBAbzweiger, 1,5/10 dBVerteiler, 2fach | EAC 94-1GEAC 93-1GEAC 90-1GEBC 90-1G | (BN 24510114)(BN 24510115)(BN 24510116)(BN 24510113) |
| X13 - Steckplatz für EingangVorwärtsweg | Deemphase-Entzerrer, 7 dBSystemetzerrerSystemetzerrerSystemetzerrer | ERZ 940ERS 800ERD 810ERZ 630 | (BN 24510059)(BN 24510109)(BN 24510110)(BN 24510108) |
| X6 - Steckplatz für Überwachungs-Transponder | HMSDOCSIS | TVM 850/HTVM 1000 | (BN 26210077)(BN 26210086) |
Elektrische Daten (alle Angaben verstehen sich als typische Werte)
■ Vorwärtsweg
| Frequenzbereich MHz 85-1006 | ||
| Verstärkung dB 40 | ||
| Dämpfung | ||
| - Am Eingang1) | dB | 0-26 |
| - Interstage2) | dB | 0-8 |
| Preemphasis | ||
| - Am Eingang1) | dB | 0-26 |
| - Interstage3) | dB | 0/4/8 |
| Maximaler Betriebspegel | dBμV | 114/116) |
| - CENELEC4) CTB/CSO | dBμV | 116/118 |
1) Mit 3 Schiebeschaltern in 2-dB-Schritten einstellbar
21 Mit 2 Schiebeschaltern in 1-dB-Schritten einstellbar
3) Mit Schiebeschalter einstellbar, Grundeinstellung: 4 dB
4) 41 Kanäle, CTB/CSO 60-dB-Abstand, (Interstage-Preemphasis: 4 dB)
5) 41 Kanäle, CTB/CSO 60-dB-Abstand, (Interstage-Preemphase: 0 dB)
■ Testbuchsen
| Test 1(5-1006 MHz) | Verstärker-Eingang,intern, bidirektional1) | dB | -20 |
| Test 2(5-1006 MHz) | Verstärker-Ausgang,intern m. Richtkoppler2) | dB | -20 |
| Test 3(5-65 MHz) | Rückweg-Verstärker,intern m. Richtkoppler3) | dB | -10 |
^11 Zur Messung der Pegel am Eingang des Verstärkers hinter dem Loop through-Verteilfeld
^21 Möglichkeit zur Einspeisung von Rückweg-Signalen (5-65 MHz). Während der Taster S10 gedrückt ist, kann der ankommende Pegel vom Rückweg gemessen werden (Passiv-Betrieb)
3) Zur Messung des ankommenden Rückweg-Signales und C/N-Bewertung im aktiven Betrieb
■ Rückweg
| Frequenzbereich MHz 5-65 | ||
| Passive Umgehung dB -2 | ||
| Verstärkung (umschalt-bar) | dB 30/21 | |
| Dämpfung der Verstär-kung | ||
| - Am Eingang1) | dB | 0/4/8 |
| - Interstage2) | dB | 0-16 |
| Preemphase | ||
| - Am Eingang | dB | 0/3 |
| - Interstage1) | dB | 0/3/6 |
| Ingress-Detektion (ICS)ferngesteuerte Überwa-chung | dB 0/8/abge-schaltet | |
| Eingangspegeldichte3) | dBμV/Hz | -8 |
| Dynamikbereich (CINR=50 dB) | ||
| - Verstärkung: 30 dB | dB | 18 |
| - Verstärkung: 21 dB | dB | 25 |
1) Mit Schiebeschalter einstellbar
2) Mit 2 Schiebeschaltern in 2-dB-Schritten einstellbar
3) Mit zugeschaltetem Hochpass (15 MHz) erhöht sich der Dynamikbereich um 3 dB

line
| Dynamikbereich (dB) | CINR (dB) | | ------------------- | --------- | | 0 | 0 | | 0.5 | 1 | | 1 | 2 | | 1.5 | 3 | | 2 | 4 | | 2.5 | 5 | | 3 | 6 | | 3.5 | 7 | | 4 | 8 | | 4.5 | 9 | | 5 | 10 |Eingangspegeldichte (dBμV/Hz)
Die grafi sche Darstellung dient nur zur besseren Verständlichkeit der Begriffe „Eingangspegeldichte“ und „Dynamikbereich“. Von ihr können keine elektrischen Daten abgeleitet werden. Siehe auch EN 60728-3 (Punkt 4.7).
■ Allgemeines
| Nennimpedanz 75 | ||
| HF--Anschlüsse PG 11 | ||
| Testbuchsen (intern) F-Connector | ||
| Zul. Umgebungstemperatur ^ | -20 bis +55 | |
| Gehäuse-Schutzart nach EN 60529 | IP 54 | |
■ Schaltnetzteil VGF 939-1G VGO 939-1G
| Zul. Eingangs-Nennspannung (Wechselspannung U_AC ) | V 32-72 230 | |
| Netznennfrequenz Hz 50-60 50-60 | ||
| Eingangs-Nennleistung- Ohne aktiven Rückweg, ohne Überwachungstransp.- Mit aktiven Rückweg, ohne Überwachungstransp.- Mit aktiven Rückweg, mit Überwachungstransp. | W 16W 17W 21 | 161721 |
| Max. Fernspeisestrom-An Ein- und Ausgängen-Lokaler Anschluss (Power passing) | AA | 710 |
■ Fernspeisung

line
| Uprim. eff (V) | I_min, eff (mA) - komplette | I_min, eff (mA) - Bestückung ohne Überwachung | I_min, eff (mA) - nur Vorwärtsweg | |---|---|---|---| | 35 | 54 | 45 | 74 | | 40 | 51 | 41 | 70 | | 45 | 46 | 37 | 62 | | 50 | 38 | 33 | 62 | | 55 | 28 | 29 | 39 | | 60 | 15 | 26 | 22 | | 65 | 0 | 24 | 0 | Kabelwiderstand Rk (Ω)Blockschaltbild

flowchart
graph TD
A["Deemphase"] --> B["Sampling oder Preampane"]
B --> C["Preampane"]
C --> D["Sampling"]
D --> E["Preampane"]
E --> F["Interstage"]
F --> G["85 - 1006 MHz"]
G --> H["5 - 65 MHz"]
H --> I["Überwachanga-Transgender"]
I --> J["Option"]
J --> K["Loop throughi-Verteilfeld"]
K --> L["Engang PG11"]
K --> M["Loop through. PG31"]
L --> N["A/B/D/E = 15A Sicherung"]
M --> O["Ausgang2 PG11"]
M --> P["Ausgang1 PG11"]
Q["Ingress-Detection"] --> R["FEB01"]
R --> S["SNT"]
S --> T["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
T --> U["FA"]
U --> V["FE00"]
V --> W["BA"]
W --> X["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
X --> Y["FA"]
Y --> Z["BA"]
Z --> AA["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
AA --> AB["FA"]
AB --> AC["BA"]
AC --> AD["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
AD --> AE["FA"]
AE --> AF["BA"]
AF --> AG["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
AG --> AH["FA"]
AH --> AI["BA"]
AI --> AJ["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
AJ --> AK["FA"]
AK --> AL["BA"]
AL --> AM["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
AM --> AN["FA"]
AN --> AO["BA"]
AO --> AP["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
AP --> AQ["FA"]
AQ --> AR["BA"]
AR --> AS["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
AS --> AT["FA"]
AT --> AU["BA"]
AU --> AV["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
AV --> AW["FA"]
AW --> AX["BA"]
AX --> AY["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
AY --> AZ["FA"]
AZ --> BA["BA"]
BA --> BB["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
BB --> BC["FA"]
BC --> BD["BA"]
BD --> BE["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
BE --> BF["FA"]
BF --> BG["BA"]
BG --> BH["Max. 7 A power spacing: 10 A 32-72 V"]
BH --> BI["FA"]
BI --> BJ["BA"]
936.4566/-/VKDT/0313/DE - Technische Änderungen vorbehalten!
Internet: www.kathrein.de e-mail: catv@kathrein.de
KATHREIN-Werke KG • Anton-Kathrein-Straße 1-3 • Postfach 10 04 44 • 83004 Rosenheim • Deutschland • Telefon +49 (0) 8031 184-0 • Fax +49 (0) 8031 184-385
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