Olio Condens 7000F - Kessel BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Olio Condens 7000F BOSCH
Bedienungsanleitung für den Betreiber
Öl-Brennwertkessel
Olio Condens 7000F
OC7000F 18 | OC7000F 22 | OC7000F 30 | OC7000F 35 | OC7000F 49

Inhaltsverzeichnis 1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ..... 2
1.1 Symbolerklärung....2
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
2 Angaben zum Produkt .... 4
2.1 Konformitätserklärung....4
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung.....4
2.3 Produktbeschreibung .... 4
2.3.1 Heizkessel OC7000F 18...49.....4
2.3.2 Regelgerät MX25 4
2.4 Produktdaten zum Energieverbrauch ..... 5
2.5 Zulässige Brennstoffe .... 5
2.6 Anforderung an das Heiz- und Füllwasser.....5
3 Inbetriebnahme....6
3.1 Übersicht der Bedienelemente ..... 6
3.2 Übersicht der Symbole im Display ..... 6
3.3 Heizkessel einschalten....7
3.4 Heizung ein- oder ausschalten....7
3.5 Maximale Vorlauftemperatur einstellen ..... 7
3.6 Warmwasserbereitung ein- oder ausschalten .... 8
3.7 Maximale Warmwassertemperatur einstellen .... 8
3.8 Notbetrieb (Handbetrieb) ..... 9
4 Thermische Desinfektion ..... 9
5 Außerbetriebnahme....9
5.1 Heizkessel über das Regelgerät außer Betrieb nehmen....9
5.2 Heizungsanlage entleeren ..... 9
5.3 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen ....10
6 Umweltschutz und Entsorgung ....10
7 Inspektion und Wartung ....10
7.1 Warum ist regelmäßige Wartung wichtig?.....10
7.2 Reinigung und Pflege .... 10
7.3 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren ..... 10
7.4 Heizwasser nachfüllen ....11
8 Energiesparhinweise....11
9 Betriebs- und Störungsanzeigen ....11
9.1 Störungsanzeigen an der Bedieneinheit ..... 11
9.2 Verriegelnde Störung zurücksetzen ..... 12
9.3 Betriebsanzeigen....12
10 Kurzbedienungsanleitung....14
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise
In Warnhinweisen kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

GEFAHR:
GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

WARNUNG:
WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.

VORSICHT:
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
HINWEIS:
HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem gezeigten Info-Symbol gekennzeichnet.
Weitere Symbole
Symbol Bedeutung
▶ Handlungsschritt
→ Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument
• Aufzählung/Listeneintrag
- Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)
Tab. 1
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
⚠ Hinweise für die Zielgruppe
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der Heizungsanlage.
Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.
▶ Bedienungsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler, usw.) vor der Bedienung lesen und aufbewahren.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.
⚠️ Aufstellung und Umbau
▶ Gerät nur durch einen zugelassenen Heizungsfachbetrieb aufstellen oder umbauen lassen.
▶ Abgasführende Teile keinesfalls ändern.
▶ Auslauf der Sicherheitsventile keinesfalls verschließen.
Während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten.
⚠️ Elektroarbeiten
Elektroarbeiten dürfen nur Fachkräfte für Elektroinstallationen ausführen.
Vor dem Beginn der Elektroarbeiten:
▶ Netzspannung allpolig spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
▶ Spannungsfreiheit feststellen.
▶ Anschlusspläne weiterer Anlagenteile ebenfalls beachten.
⚠️ Bei Geräten mit raumluftabhängigem Betrieb: Vergiftungsgefahr durch Abgase bei unzureichender Verbrennungsluftzufuhr
▶ Verbrennungsluftzufuhr sicherstellen.
▶ Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verschließen oder verkleinern.
▶ Ausreichende Verbrennungsluftzufuhr auch bei nachträglich eingebauten Geräten sicherstellen z. B. bei Abluftventilatoren sowie Küchenlüftern und Klimageräten mit Abluftführung nach außen.
▶ Bei unzureichender Verbrennungsluftzufuhr das Gerät nicht in Betrieb nehmen.
⚠ Gefahr bei Abgasgeruch
▶ Heizkessel ausschalten.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
⚠ Schäden durch Bedienfehler
Bedienfehler können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.
▶ Sicherstellen, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen oder damit spielen.
▶ Sicherstellen, dass nur Personen Zugang haben, die in der Lage sind, das Gerät sachgerecht zu bedienen.
⚠ Gefahr durch explosive und leicht entflammbare Materialien
▶ Leicht entflammbare Materialien (Papier, Gardinen, Kleidung, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Heizkessels verwenden oder lagern.
⚠️ Verbrennungs- und Raumluft
Um Korrosion zu vermeiden, die Verbrennungs-/Raumluft von aggressiven Stoffen (z. B. Halogen-Kohlenwasserstoff, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten) frei halten. Diese können z. B. in Lösungsmitteln, Farben, Klebstoffen, Treibgasen und Haushaltsreinigern enthalten sein.
⚠ Gefahr durch Nichtbeachten der eigenen Sicherheit in Notfällen, z. B. bei einem Brand
▶ Niemals sich selber in Lebensgefahr bringen. Die eigene Sicherheit geht immer vor.
⚠️ Inspektion und Wartung
▶ Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Heizungsfachbetrieb abschließen.
▶ Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
▶ Nur Originalersatzteile verwenden!
2 Angaben zum Produkt
2.1 Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen.
Sie können die Konformitätserklärung des Produkts anfordern. Wenden Sie sich dazu an die Adresse auf der Rückseite dieser Anleitung.
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung in geschlossenen Warmwasser-Heizungssystemen verwendet werden.
Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
2.3 Produktbeschreibung
2.3.1 Heizkessel OC7000F 18...49

Bild 1 OC7000F 18...49
[1] Brennerhaube
[2] Regelgerät mit Bedieneinheit
[3] Wärmetauschersystem
[4] Verkleidung
[5] Feuerraumtür
[6] Ölbrenner
Bild 2 Regelgerät MX25 mit Bedieneinheit – Bedienelemente
[1] Hauptschalter
[2] Gerätesicherung 6,3 A
[3] fav-Taste (Favoritenfunktionen)
[4] man-Taste (manueller Betrieb)
[5] auto-Taste (Automatikbetrieb)
[6] menu-Taste (Menüs aufrufen)
[7] info-Taste (Infomenü und Hilfe)
[8] Zurück-Taste
[9] Netzwerkanschluss (RJ45) (nur vorhanden mit IP-Inside Regelgeräten)
[10] Auswahlknopf
[11] Schornsteinfeger-, Reset- und Notbetrieb-Taste
[12] Status-LED
[13] Anschluss für Service-Key
Das Regelgerät MX25 ermöglicht die Grundbedienung der Heizungsanlage.
Dazu stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
- Aktivierung Schornsteinfegerbetrieb
- Statusanzeigen für Kessel- und Brennerbetrieb
- Reset von verriegelnden Störungen
- Aktivierung Notbetrieb (Handbetrieb)
Viele weitere Funktionen zur komfortablen Regelung der Heizungsanlage stehen über die Bedieneinheit CW 400/CW 800 oder den separat erhältlichen CR 100 und CR 10 zur Verfügung.
2.4 Produktdaten zum Energieverbrauch
Die folgenden Produktdaten entsprechen den Anforderungen der EU-Verordnungen Nr. 811/2013, 812/2013, 813/2013 und 814/2013 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU.
| Produktdaten Symbol Einheit 7-736-602-451 | 7-736-602-456 | 7-736-602-4527-736-601-131 | 7-736-602-4537-736-601-132 | 7-736-602-4547-736-601-133 | 7-736-602-4558-732-904-673 | ||
| Produkttyp -- OC7000F 18 OC7000F | 22 OC7000F 30 OC7000F 35 OC7000F 49 | ||||||
| Brennwertkessel | - | - | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| Nennwärmeleistung | P_rated | kW | 14 | 22 | 29 | 35 | |
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | _s | % | 90 | 90 | 90 | 90 | |
| Energieeffizienzklasse | - | - | A | A | A | A | |
| Nutzbare Wärmeleistung | |||||||
| Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb1) | P_4 | kW | 17,7 | 21,8 | 29,0 | 35,1 | |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperaturbetrieb2) | P_1 | kW | 5,7 | 6,9 | 9,2 | 11,2 | |
| Wirkungsgrad | |||||||
| Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb1) | _4 | % | 91,3 | 91,0 | 91,6 | 91,6 | |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperaturbetrieb2) | _1 | % | 97,7 | 97,5 | 96,7 | 96,6 | |
| Hilfsstromverbrauch | |||||||
| Bei Volllast | eI_max | kW | 0,220 | 0,225 | 0,259 | 0,284 | |
| Bei Teillast | eI_min | kW | 0,071 | 0,076 | 0,083 | 0,090 | |
| Bereitschaftszustand | P_SB | kW | 0,007 | 0,007 | 0,007 | 0,007 | |
| Sonstige Angaben | |||||||
| Wärmeverlust im Bereitschaftszustand | P_stby | kW | 0,116 | 0,123 | 0,138 | 0,210 | |
| Stickoxidemission | NO_x | mg/kWh | 87 | 88 | 91 | 92 | |
| Schallleistungspegel in Innenräumen | L_WA | dB | 60 | 60 | 60 | 61 | |
1) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgerätauslass.
2) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur am Heizgeräteinlass für Brennwertkessel von 30 °C, für Niedertemperaturkessel von 37 °C und für andere Heizgeräte von 50 °C.
Tab. 2 Produktdaten zum Energieverbrauch
2.5 Zulässige Brennstoffe

VORSICHT:
Personen- oder Sachschäden durch unzulässige Brennstoffe!
Unzulässige Brennstoffe schädigen den Heizkessel und können gesundheitsgefährdende Stoffe bilden.
▶ Nur Brennstoffe verwenden, die vom Hersteller für dieses Produkt freigegeben sind.
| Land | Brennstoffe |
| Deutschland | Heizöl EL (Standard oder schwefelarm) nach DIN 51603-1oderHeizöl ELA Bio10 nach DIN SPEC 51603-6 |
| Österreich | Heizöl EL (Standard oder schwefelarm)oderHeizöl ELA Bio10 (B10) |
| Schweiz | Heizöl EL (Standard oder schwefelarm)oderHeizöl ELA Bio10 (B10) |
Tab. 3 Zulässige Brennstoffe
2.6 Anforderung an das Heiz- und Füllwasser
HINWEIS:
Sachschaden durch ungeeignetes Heiz- und Füllwasser!
Ungeeignetes Heiz- und Füllwasser kann durch Korrosion und Steinbildung die Heizungsanlage beschädigen und/oder deren Nutzungsdauer verkürzen.
▶ Anforderungen an das Heiz- und Füllwasser nach CSN 07 7401 beachten.
Angaben zur Wasserbeschaffenheit im Betriebsbuchs beachten.
▶ Bei Bedarf Heiz- und Füllwasser aufbereiten.
▶ Beim Einsatz von sauerstoffdurchlässigen Rohrleitungen (z. B. Fußbodenheizung), Systemtrennung durch Wärmetauscher vornehmen.
▶ Als Heiz- und Füllwasser ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.
Heiz- und Füllwasser nicht mit pH-erhöhenden/-senkenden Mitteln, chemischen Zusatzstoffen und/oder Inhibitoren, Frostschutz oder Wasserenthärter behandeln.
3 Inbetriebnahme
Dieses Kapitel beschreibt die Inbetriebnahme mit dem Grundmodul des Reglers.
3.1 Übersicht der Bedienelemente

Wenn die Beleuchtung des Displays aus ist, bewirkt das erste Drücken eines beliebigen Bedienelements lediglich das Einschalten der Beleuchtung. Die Beschreibungen der Bedienschritte in dieser Anleitung gehen immer von eingeschalteter Beleuchtung aus. Wenn kein Bedienelement betätigt wird, geht die Beleuchtung automatisch aus.

text_image
3 auto 2 man 1 fav menu 4 info 5 6 7 0010005432-001Bild 3 Bedienelemente
[1] fav-Taste – Favoritenfunktionen aufrufen (kurz drücken) und konfigurieren (gedrückt halten)
[2] man-Taste – manuellen Betrieb aktivieren (kurz drücken) und Dauer für manuellen Betrieb einstellen (gedrückt halten)
[3] auto-Taste - Automatikbetrieb aktivieren
[4] menu-Taste – Hauptmenü öffnen (kurz drücken) und Servicemenü öffnen (gedrückt halten)
[5] info-Taste – Infomenü aufrufen oder Informationen zur aktuellen Auswahl
[6] Zurück-Taste – Übergeordnete Menüebene aufrufen oder Wert verwerfen (kurz drücken), zur Standardanzeige zurückkehren (gedrückt halten)
[7] Auswahlknopf – Auswählen (drehen) und Bestätigen (drücken)
3.2 Übersicht der Symbole im Display

text_image
Mi, 15.10.2014 18:21 44°C Voriauttempereratur HK2: auto 0010005601-001Bild 4 Beispiel für die Standardanzeige bei einer Anlage mit mehreren Heizkreisen
Pos. Symbol Erläuterung
1 Wertanzeige (Anzeige der aktuellen Temperatur):
- Raumtemperatur bei Wandinstallation - Wärmeerzeugertemperatur bei Installation im Wärmeerzeuger.
2 – Informationszeile: Anzeige von Uhrzeit, Wochentag und Datum
3 Zusätzliche Temperaturanzeige (Anzeige einer
3.0° zusätzlichen Temperatur): Außentemperatur, Temperatur des Solarkollektors oder eines Warmwassersystems (weitere Informationen → Bedienungsanleitung der Bedieneinheit).
4 – Textinformation: Z. B. die Bezeichnung der ak- tuell angezeigten Temperatur (→ Bild 4, [1]); für die Raumtemperatur wird keine Bezeich- nung angezeigt. Wenn eine Störung vorliegt, wird hier ein Hinweis angezeigt, bis die Stö- rung behoben ist.
5 Informationsgrafik




B Wärmeerzeuger ist blockiert (z.B. durch einen alternativen Wärmeerzeuger).
6 Zeitprogramm: Grafische Darstellung des akti-

ven Zeitprogramms für den angezeigten Heizkreis. Die Höhe der Balken stellt grob die gewünschte Raumtemperatur in den verschiedenen Zeitabschnitten dar.
7 Die Zeitmarkierung ■ zeigt im Zeitprogramm
in 15-Minuten-Schritten (= Einteilung der Zeitskala) auf die aktuelle Uhrzeit.
Pos. Symbol Erläuterung
| 8 Betriebsart | |||
| auto Anlage mit einem Heizkreis im Automatikbetrieb (Heizen nach Zeitprogramm). | |||
| HK2: auto Der angezeigte Heizkreis läuft im Automatikbetrieb. Die Standardanzeige bezieht sich ausschließlich auf den angezeigten Heizkreis.Betätigen der man-Taste, der auto-Taste und das Ändern der gewünschten Raumtemperatur in der Standardanzeige wirken sich nur auf den angezeigten Heizkreis aus. | |||
| Gewert | Heizbetrieb im angezeigten Heizkreis im Automatikbetrieb aktiv. | ||
| Gewert | Absenkbetrieb im angezeigten Heizkreis im Automatikbetrieb aktiv. | ||
| Gewert | nmer (aus) Anlage mit einem Heizkreis im Sommerbetrieb (Heizung aus, Warmwasserbereitung aktiv) | ||
| Gewert | 2: Sommer (aus) | Der angezeigte Heizkreis läuft im Sommerbetrieb (Heizung aus, Warmwasserbereitung aktiv). Die Standardanzeige bezieht sich ausschließlich auf den angezeigten Heizkreis ( Bedienungsanleitung der Bedieneinheit). | |
| Gewert | nuell Anlage mit einem Heizkreis im manuellen Betrieb. | ||
| Gewert | 2: manuell Der angezeigte Heizkreis läuft im manuellen Betrieb. Die Standardanzeige bezieht sich ausschließlich auf den angezeigten Heizkreis. Betätigen der man-Taste, der auto-Taste und das Ändern der gewünschten Raumtemperatur in der Standardanzeige wirken sich nur auf den angezeigten Heizkreis aus. | ||
| Gewert | aub bis .1.2011 | Urlaubsprogramm in Anlage mit einem Heizkreis aktiv ( Bedienungsanleitung der Bedieneinheit). | |
| Gewert | 2: Urlaub bis .1.2011 | Im angezeigten Heizkreis und ggf. auch für Warmwassersysteme ist das Urlaubsprogramm aktiv ( Bedienungsanleitung der Bedieneinheit). Die Standardanzeige bezieht ausschließlich sich auf den angezeigten Heizkreis. | |
| Gewert | Heizung ist komplett aus (alle Heizkreise) | ||
| Gewert | Schornsteinfegerbetrieb ist aktiv | ||
| Gewert | Notbetrieb ist aktiv | ||
| Gewert | xterne Wärmeanforderung | ||
| 9 Status Bedieneinheit | |||
| Sachort | Ein Kommunikationsmodul ist im System vorhanden und eine Verbindung zum Bosch/Junkers Server ist aktiv. | ||
| Tread | Tastensperre ist aktiv (auto-Taste und Auswahlknopf gedrückt halten, um die Tastensperre ein- oder auszuschalten). | ||
Tab. 4 Symbole im Display
3.3 Heizkessel einschalten
▶ Heizkessel am Hauptschalter [1] einschalten. Das Display leuchtet und zeigt nach kurzer Zeit die Kesseltemperatur an.

Bild 5 Hauptschalter
[1] Hauptschalter
3.4 Heizung ein- oder ausschalten
HINWEIS:
Anlagenschaden durch Frost!
Bei ausgeschaltetem Heizbetrieb und im Sommerbetrieb besteht nur Gerätefrostschutz.
▶ Bei Frostgefahr Frostschutz beachten.
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Heizung auswählen und bestätigen.
▶ Ein oder Aus auswählen und bestätigen.

text_image
Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 90°C Warmwasser Ein 0010005615-001Bild 6 Heizung einschalten
Um den manuellen Sommerbetrieb zu aktivieren, im Menü Hauptmenü > Heizung > Sommer/Winter-Umschalt. unter dem Menüpunkt Sommer/Winter-Umschalt. die Einstellung Ständig Sommer auswählen und bestätigen. Im Sommerbetrieb ist die Heizung aus und die Warmwasserbereitung ist aktiv.
Weiterführende Informationen zum Sommerbetrieb → technische Dokumentation der Bedieneinheit.
3.5 Maximale Vorlauftemperatur einstellen
HINWEIS:
Gefahr der Schädigung oder Zerstörung des Estrichs!
▶ Bei Fußbodenheizung die vom Hersteller empfohlene maximale Vor-lauftemperatur beachten.
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Heizung max. Temperatur auswählen und bestätigen.

text_image
Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 75°C Warmwasser Ein 0010005616-001Bild 7 Maximale Vorlauftemperatur
▶ Temperatur einstellen und bestätigen.

text_image
> Heizung max. Temperatur 75 °C 30 90 Maximale Vorlauftemperatur eingeben. 0010005618-001Bild 8 Maximale Vorlauftemperatur einstellen
Die maximale Vorlauftemperatur kann zwischen 30 °C und 90 °C eingestellt werden (der Temperaturbereich ist vom Wärmeerzeuger abhängig). Die momentane Vorlauftemperatur wird in der Standardanzeige im Display angezeigt, wenn entsprechendes Zubehör installiert und die Bedieneinheit im Wärmeerzeuger installiert oder entsprechend konfiguriert ist.
Die aktuell in der Anlage gemessenen Temperaturen können angezeigt werden. Weiterführende Informationen zur Anzeige von Informationen zur Anlage → technische Dokumentation der Bedieneinheit.
3.6 Warmwasserbereitung ein- oder ausschalten
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Warmwasser auswählen und bestätigen.
▶ Ein oder Aus auswählen und bestätigen.

text_image
Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 75°C Warmwasser Ein 0010005620-001Bild 9 Warmwasserbereitung einschalten
3.7 Maximale Warmwassertemperatur einstellen

VORSICHT:
Gesundheitsgefährdung durch Legionellen!
▶ Bei niedrigen Warmwassertemperaturen Thermische Desinfektion oder Tägl. Aufheizung aktivieren (→ Trinkwasserverordnung).

WARNUNG:
Verbrühungsgefahr!
Heißes Wasser kann zu schweren Verbrühungen führen. Wenn die Begrenzung der Warmwasser Maximaltemperatur (Max. Warmwasser temp.) > 60 °C eingestellt ist:
▶ Alle betroffenen Personen informieren und sicherstellen, dass eine Mischvorrichtung installiert ist.
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Max. Warmwassertemp. auswählen und bestätigen.

text_image
Wärmeerzeuger Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 75°C Warmwasser Ein Warmwasser max. Temp. 60°C 0010005621-001Bild 10 Maximale Warmwassertemperatur
▶ Temperatur einstellen und bestätigen.

text_image
> Warmwasser 60 °C 40 80 Gewünschte Warmwassertemperatur eingeben. 0010005622-002Bild 11 Maximale Warmwassertemperatur einstellen

Abhängig von der Software-Version der Bedieneinheit ist der beschriebene Menüpunkt Max. Warmwassertemp. nicht vorhanden. Die maximale Warmwassertemperatur kann dann nur von einer Fachkraft im Servicemenü eingestellt werden.
Weiterführende Informationen zu den Einstellmöglichkeiten für die Warmwasserbereitung → technische Dokumentation der Bedieneinheit und ggf. installierter Module.
3.8 Notbetrieb (Handbetrieb)
Im Notbetrieb heizt das Gerät. Der Brenner ist in Betrieb, bis die für den Notbetrieb eingestellte Vorlauftemperatur erreicht ist. Die Warmwasserbereitung ist nicht aktiv. Der Notbetrieb gilt nur für Heizkreis 1.
i
Für den Notbetrieb muss der Heizbetrieb eingeschaltet sein ( Kapitel 3.4).
Um den Notbetrieb zu aktivieren:
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Notbetrieb aktivieren auswählen und bestätigen.
▶ Ja auswählen und bestätigen. Die Anlage ist im Notbetrieb.
-oder-
▶ Taste 5 Sekunden gedrückt lassen.
Vorlauftemperatur für den Notbetrieb im Menü Hauptmenü > Wärmeerzeuger unter dem Menüpunkt Notbetrieb Vorlauftemp. einstellen.

text_image
> Notbetrieb Vorlauftemp. 32 °C 0 75 Vorlauftemperatur Notbetrieb eingeben.Bild 12 Vorlauftemperatur für den Notbetrieb
Um den Notbetrieb zu beenden:
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Notbetrieb deaktivieren auswählen und bestätigen.
▶ Ja auswählen und bestätigen.
Die Anlage geht wieder in die zuvor aktive Betriebsart.
-oder-
▶ Taste 5 Sekunden gedrückt lassen.
4 Thermische Desinfektion

WARNUNG:
Verbrühung durch heißes Wasser!
Heißes Wasser kann zu schweren Verbrühungen führen.
▶ Bewohner auf die Verbrühungsgefahr hinweisen.
▶ Thermische Desinfektion außerhalb der normalen Betriebszeiten durchführen.
Um einer bakteriellen Verunreinigung des Warmwassers durch z. B. Legionellen vorzubeugen, empfehlen wir, nach längerer Stillstandszeit eine thermische Desinfektion durchzuführen.
Die thermische Desinfektion kann zu einer festen Zeit programmiert werden. Weiterführende Informationen → technische Dokumentation der installierten Bedieneinheit CW 400/CW 800.
Die thermische Desinfektion erfasst das Warmwassersystem einschließlich der Entnahmestellen.
5 Außerbetriebnahme
5.1 Heizkessel über das Regelgerät außer Betrieb nehmen
Den Heizkessel über den Hauptschalter des Regelgeräts MX25 außer Betrieb nehmen. Der Brenner wird automatisch abgeschaltet.
i
Das Gerät hat einen Blockierschutz für die Heizungspumpe, der ein Blockieren der Pumpe nach längerer Betriebspause verhindert. Bei ausgeschaltetem Gerät gibt es keinen Blockierschutz.

Bild 13 Hauptschalter
[1] Hauptschalter
▶ Heizkessel am Hauptschalter [1] ausschalten. Die Statusanzeige erlischt (falls an).
▶ Brennstoffabsperrhahn schließen.
▶ Wenn das Gerät länger außer Betrieb genommen wird: Frostschutz beachten
HINWEIS:
Sachschaden durch Frost!
Wenn die Heizungsanlage in keinem frostsicheren Raum steht und außer Betrieb ist, kann sie bei Frost einfrieren. Im Sommerbetrieb oder bei gesperrtem Heizbetrieb besteht nur Gerätefrostschutz.
Heizungsanlage, soweit möglich, ständig eingeschaltet lassen und die Vorlauftemperatur auf mindestens 30 °C einstellen, -oder-
Heizungsanlage vor dem Einfrieren schützen, indem die Heizungs- und Trinkwasserleitungen von einem Fachbetrieb am tiefsten Punkt entleert werden.
5.2 Heizungsanlage entleeren
i
Das Entleeren von Heizwasser ist an jeder Heizungsanlage anders. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem zugelassenen Heizungsfachbetrieb unterweisen.
Zum Entleeren der Heizungsanlage muss am tiefsten Punkt der Anlage ein Entleerhahn eingebaut sein.
▶ Automatischen Entlüfter am höchsten Punkt der Heizungsanlage öffnen.
Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage mit Hilfe des Füll- und Entleerhahns oder am tiefsten Heizkörpers ablassen.
5.3 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen
i
Die Heizungsanlage nur bei einem Notfall über die Sicherung des Aufstellraums oder den Heizungsnotschalter abschalten.
▶ Niemals sich selbst in Lebensgefahr bringen. Die eigene Sicherheit geht immer vor.
▶ Brennstoff-Hauptabsperreinrichtung schließen.
▶ Heizungsanlage über den Heizungsnotschalter oder die entsprechende Haussicherung stromlos schalten.
6 Umweltschutz und Entsorgung
Der Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch-Gruppe. Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die wiederverwertet werden können. Die Baugruppen sind leicht zu trennen. Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und wiederverwertet oder entsorgt werden.
Elektro- und Elektronik-Altgeräte

Nicht mehr gebrauchsfähige Elektro- oder Elektronikgeräte müssen getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Verwertung zugeführt werden (Europäische Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte).
Nutzen Sie zur Entsorgung von Elektro- oder Elektronik-Altgeräten die länderspezifischen Rückgabe- und Sam-
melsysteme.
Batterien dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Verbrauchte Batterien müssen in den örtlichen Sammelsystemen entsorgt werden.
7 Inspektion und Wartung
HINWEIS:
Sachschaden durch fehlende oder mangelhafte Reinigung und Wartung!
Heizungsanlage einmal jährlich von einem zugelassenen Heizungsfachbetrieb inspizieren, warten und reinigen lassen.
▶ Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsorientierte Wartung abzuschließen.
7.1 Warum ist regelmäßige Wartung wichtig?
Aus den folgenden Gründen müssen Heizungsanlagen regelmäßig gewartet werden:
- Um einen hohen Wirkungsgrad zu erhalten und die Heizungsanlage sparsam (niedriger Brennstoffverbrauch) zu betreiben
- Um eine hohe Betriebssicherheit zu erreichen
- Um die umweltfreundliche Verbrennung auf hohem Niveau zu halten.
7.2 Reinigung und Pflege
Um den Heizkessel zu säubern, kann die Verkleidung mit einem nassen Tuch (Wasser/Seife) gereinigt werden. In jedem Fall keine scheuernden oder aggressiven Reinigungsmittel, die die Lackierung oder Kunststoffteile beschädigen, verwenden.
7.3 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren
Um die Heizungsanlage betriebsbereit zu halten:
▶ Betriebsdruck regelmäßig kontrollieren.
Der Betriebsdruck beträgt im Normalfall 1,2...2 bar. Wenn ein höherer Betriebsdruck erforderlich ist, erhalten Sie den Wert von Ihrem zugelassenen Heizungsfachbetrieb.

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① ② ③ 0 1 2 3 4 0010003068-001Bild 14 Manometer für geschlossene Anlagen
[1] Roter Zeiger
[2] Manometerzeiger
[3] Grüne Markierung
7.4 Heizwasser nachfüllen
Das Nachfüllen von Heizwasser ist an jeder Heizungsanlage anders. Lassen Sie sich deshalb das Nachfüllen von Ihrem zugelassenen Heizungsfachbetrieb zeigen.
HINWEIS:
Sachschaden durch Temperaturspannungen!
Beim Nachfüllen von kaltem Heizwasser in einen heißen Kessel können thermische Spannungen zu Spannungsrisen führen.
Heizungsanlage nur im kalten Zustand befüllen. Maximale Vorlauftemperatur 40 °C.
Maximaler Druck von 3 bar, bei höchster Temperatur des Heizwassers, darf nicht überschritten werden (Sicherheitsventil öffnet).
8 Energiesparhinweise
Sparsam heizen
Das Gerät ist für einen niedrigen Energieverbrauch und eine geringe Umweltbelastung bei gleichzeitig großer Behaglichkeit konstruiert. Entsprechend dem Wärmebedarf der Wohnung wird die Brennstoffzufuhr zum Brenner geregelt. Wenn der Wärmebedarf geringer wird, arbeitet das Gerät mit kleiner Flamme weiter. Fachleute nennen diesen Vorgang Stetigregelung. Durch die Stetigregelung werden die Temperaturschwankungen gering und die Wärmeverteilung in den Räumen gleichmäßig. So kann es vorkommen, dass das Gerät längere Zeit in Betrieb ist, aber dennoch weniger Brennstoff verbraucht als ein Gerät, das ständig ein- und ausschaltet.
Heizungsregelung
In Deutschland ist nach § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine Heizungsregelung mit raumtemperaturgeführtem Regler oder außentemperaturgeführtem Regler und Thermostatventilen vorgeschrieben. Weiterführende Hinweise können Sie der Installations- und Bedienungsanleitung des Heizungsreglers entnehmen.
Thermostatventile
Um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, öffnen Sie die Thermostatventile ganz. Wenn die Temperatur nach längerer Zeit nicht erreicht wird, erhöhen Sie die gewünschte Raumtemperatur am Regler.
Fußbodenheizung
Stellen Sie die Vorlauftemperatur nicht höher ein, als die vom Hersteller empfohlene maximale Vorlauftemperatur.
Lüften
Drehen Sie während des Lüftens die Thermostatventile zu und öffnen Sie für kurze Zeit die Fenster ganz. Lassen Sie zum Lüften die Fenster nicht gekippt. Sonst wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern.
Warmwasser
Wählen Sie die Warmwassertemperatur immer so niedrig wie möglich. Eine niedrige Einstellung am Temperaturregler bedeutet große Energieeinsparung.
Außerdem führen hohe Warmwassertemperaturen zu verstärkter Verkalkung und beeinträchtigen damit die Funktion des Gerätes (z. B. längere Aufheizzeiten oder geringere Auslaufmenge).
Zirkulationspumpe
Stellen Sie eine eventuell vorhandene Zirkulationspumpe für Warmwasser über ein Zeitprogramm auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein (z. B. morgens, mittags, abends).
9 Betriebs- und Störungsanzeigen
9.1 Störungsanzeigen an der Bedieneinheit
Die Bedieneinheit meldet eine Störung in der Standardanzeige.
Die Ursache kann eine Störung der Bedieneinheit, eines Bauteils, einer Baugruppe des Wärmeerzeugers oder eine fehlerhafte oder unzulässige Einstellung sein. Zugehörige Anleitungen des betroffenen Bauteils, der Baugruppe oder und das Servicehandbuch enthalten weitere Hinweise zur Störungsbehebung.
▶ Zurück-Taste drücken.
Im Display erscheint ein Pop-up-Fenster, in dem die aktuell schwerwiegendste Störung mit Störungs-Code und Zusatz-Code angezeigt wird.

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Störungsanzeige A11/6004 Es liegt eine Störung innerhalb der Heizungsanlage vor. Bitte informieren Sie Ihre Heizungsfirma. OKBild 15 Pop-up-Fenster mit Störungsanzeige
Bei mehreren aufgetretenen Störungen wird die Störung mit der höchsten Priorität angezeigt. Störungs-Code und Zusatz-Code werden angezeigt. Die Codes geben dem Fachmann Aufschluss über die Ursache. Durch Bestätigung (Auswahlknopf drücken) einer Störung wird zur Standardanzeige gewechselt. In der Infozeile wird weiterhin ein Hinweis auf die Störung angezeigt. Wenn die Störung noch aktiv ist, wird sie durch Drücken der Zurück-Taste wieder angezeigt. Die Ursache kann eine Störung der Bedieneinheit, eines Bauteils, einer Baugruppe oder des Wärmeerzeugers sein. Die Anlage bleibt soweit möglich in Betrieb, d. h. es kann noch weiter geheizt werden.
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Nur Originalersatzteile verwenden. Schäden, die durch nicht vom Hersteller gelieferte Ersatzteile entstehen, sind von der Haftung ausgeschlossen.
Wenn sich eine Störung nicht beheben lässt, bitte an den zuständigen Servicetechniker wenden.
9.2 Verriegelnde Störung zurücksetzen
Bei einer verriegelnden Störung blinkt die Status LED ( Bild 2, [12], Seite 4).
▶ Taste Reset an der MX25 drücken (→ Bild 2, [11], Seite 4). Bei erfolgreicher Behebung wird die Störung nicht mehr im Display angezeigt.
Wenn sich eine Störung nicht beseitigen lässt:
- Kontakt mit einem zugelassenen Heizungsfachbetrieb aufnehmen und den Gerätetyp, den Betriebs-Code und den Zusatz-Code angeben.
Gerätedaten
Wenn Sie den Kundendienst anfordern, ist es von Vorteil, genauere Angaben über Ihr Gerät zu machen.
9.3 Betriebsanzeigen
Um die Betriebsanzeigen auszulesen:
▶ Menü Info öffnen.
Diese Angaben erhalten Sie vom Typschild oder vom Zusatztypschild in der Blende.
Olio Condens 7000 F (z. B. OC7000F 18):
Seriennummer: ....
Fertigungsdatum (FD ...): ....
Datum der Inbetriebnahme: ....
Ersteller der Anlage: ....
▶ Menü Systeminformation auswählen und bestätigen.
▶ Menüpunkt Betriebscode suchen.
| Betriebs-Code | Fehler-nummer | Ursache Beschreibung Prüfvorgang/ | Ursache | Maßnahme | |
| 0A – Gerät im | Schaltoptimierungsprogramm. | Innerhalb der eingestellten Schaltoptimierungszeit besteht eine erneute Brenneranforderung. Gerät befindet sich in Taktsperre. Die Standard-Schaltoptimierungszeit beträgt 10 Minuten. | Leistungseinstellung an der Bedieneinheit prüfen. | Kesselleistung auf den erforderlichen Wärmebedarf des Gebäudes abstimmen. | |
| Regelungseinstellung an der Bedieneinheit prüfen. | Regeleinstellung an die Anlagenbedingungen anpassen. | ||||
| 0H – Das Gerät befindet sich in Betriebsbereitschaft, kein Wärmebedarf vorhanden. | Der Heizkessel ist betriebsbereit und hat keine Wärmeanforderung vom Heizkreis. | - | - | ||
| 0Y – Die aktuelle Kesseltemperatur ist höher als die Sollkesselwassertemperatur. | Die aktuelle Kesseltemperatur ist höher als die Sollkesselwassertemperatur.Der Heizkessel wird abgeschaltet. | - | - | ||
| 0P – Warten auf Gebläseanlauf. | Die Detektion des Anlaufs wird für den weiteren Ablauf benötigt. | - | - | ||
| 0E – Das Gerät befindet sich in Betriebsbereitschaft, Wärmebedarf ist vorhanden, es wird jedoch zu viel Energie geliefert. | Der aktuelle Wärmebedarf der Anlage ist niedriger als der minimale Modulationsgrad des Brenners zur Verfügung stellt. | - | - | ||
| 0U – Beginn des Programmablaufs zum Brennerstart. | - | - | - | ||
| 0C – Beginn Brennerstart. - - - | |||||
| 0F – Ungenügender Durchfluss durch Kessel. | Temperaturdifferenzzwischen Vor- und Rücklauf > 15 K.Temperaturdifferenzzwischen Vorlauf und Sicherheitstemperaturfühler > 15 K. | Vorlauftemperatur mit der Bedieneinheit kontrollieren,Rücklauftemperatur mit Bedieneinheit oder Service Key kontrollieren,Widerstand des Kesseltemperaturfühlers (STB) messen und mit Kennlinie vergleichen. | Einstellung der Kesselkreis-pumpe anpassen.Oberflächentemperatur des mit dem Sicherheits-temperaturfühler bestückten Gussglieds mit Temperatur-messgerät überprüfen.Kontrollieren, ob ein Gussglied mit Schmutz verstopft ist. | ||
| Betriebs-Code | Fehler-nummer | Ursache Beschreibung Prüfvorgang/ | Ursache | Maßnahme |
| 2P 564 Temperaturanstieg | Kesseltemperaturfühler zu schnell (>70 K/min). | Wärmetauscherschutz wegen zu hoher Anstiegs-geschwindigkeit. | Keine oder zu geringe Wärmeabnahme (z. B. Thermostatventile und -mischer geschlossen). | |
| Kesselkreis-Volumen-strom zu gering. | ||||
| Pumpe ohne Funktion. Prüfen, ob Pumpe angesteuert wird. Gegebenenfalls Pumpe austauschen. | ||||
| Wasserseitige Ablagerungen im Kessel (Schmutz aus Heizungsanlage, Ver-kalkung). | ||||
| 8Y 572 Das MX25 ist über die An-schlussklemme EV extern verriegelt. | Das MX25 setzt die Wärme-anforderung zum Feuerungs-automaten auf 0. | - Wenn keine externe | ||
Tab. 5 Betriebsanzeigen
10 Kurzbedienungsanleitung
Heizkessel ein- oder ausschalten
▶ Heizkessel am Hauptschalter [1] ein- oder ausschalten.

Bild 16 Hauptschalter
[1] Hauptschalter
Heizbetrieb ein- oder ausschalten
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Heizung auswählen und bestätigen.
▶ Ein oder Aus auswählen und bestätigen.

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Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 90°C Warmwasser Ein 0010005615-001Bild 17 Menü Wärmeerzeuger-Heizung
Warmwasserbereitung ein- oder ausschalten
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Warmwasser auswählen und bestätigen.
▶ Ein oder Aus auswählen und bestätigen.

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Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 75°C Warmwasser Ein 0010005620-001Bild 18 Warmwasserbereitung einschalten
Regelsystem (Zubehör) einstellen
Siehe Bedienungsanleitung des Regelsystems.
Maximale Vorlauftemperatur einstellen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Heizung max. Temperatur auswählen und bestätigen.

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Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 75°C Warmwasser Ein 0010005616-001Bild 19 Maximale Vorlauftemperatur
▶ Temperatur einstellen und bestätigen.

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> Heizung max. Temperatur 75 °C 30 90 Maximale Vorlauftemperatur eingeben. 0010005618-001Bild 20 Maximale Vorlauftemperatur einstellen
Maximale Warmwassertemperatur einstellen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Warmwasser max. Temperatur auswählen und bestätigen.

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Wärmeerzeuger Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 75°C Warmwasser Ein Warmwasser max. Temp. 60°C 0010005621-001Bild 21 Maximale Warmwassertemperatur
▶ Temperatur einstellen und bestätigen.

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> Warmwasser 60 °C 40 80 Gewünschte Warmwassertemperatur eingeben. 0010005622-002Bild 22 Maximale Warmwassertemperatur einstellen
Manuellen Sommerbetrieb einstellen
Um den manuellen Sommerbetrieb zu aktivieren, im Hauptmenü > Heizung > Sommer/Winter-Umschalt. unter dem Menüpunkt Sommer/Winter-Umschalt. die Einstellung Ständig Sommer auswählen und bestätigen. Im Sommerbetrieb ist die Heizung ausgeschaltet und die Warmwasserbereitung aktiv.
Frostschutz einstellen
▶ Maximale Vorlauftemperatur auf 30 °C einstellen.

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