ULXD4D - Empfänger SHURE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Digitaler Drahtlosempfänger (Zweikanal) |
| Modell | ULXD4D |
| Abmessungen (H × B × T) | 44 × 482 × 274 mm |
| Gewicht | 3,36 kg (ohne Antennen) |
| Stromversorgung | 100–240 V AC, 50–60 Hz, 0,26 A max. |
| Audioausgänge | Symmetrischer XLR (pro Kanal), Gain -18 bis +42 dB, Mic/Line-Schalter |
| Frequenzbereich | 470–932 MHz (abhängig von der Region) |
| Reichweite | 100 m (330 ft) |
| Netzwerkschnittstelle | Zwei Ethernetanschlüsse (10/100 Mbps, 1 Gbps), Dante Digital Audio |
| Verschlüsselung | AES-256 (optional) |
| Funktionen | Interference Detection, High-Density-Modus, Frequenz-Diversity, Audio-Summierung, IR-Synchronisation, vernetzbar mit Wireless Workbench |
| Gehäuse | Stahl und extrudiertes Aluminium |
| Betriebstemperatur | -18 °C bis 50 °C |
| Sicherheit | Klasse-I-Gerät, Schutzkontaktstecker, keine vom Benutzer wartbaren Teile |
| Reinigung | Nur mit trockenem Tuch reinigen |
| Optionale Zubehörteile | Antennen, Verlängerungskabel, Ladestationen, Antennensplitter |
Häufig gestellte Fragen - ULXD4D SHURE
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BEDIENUNGSANLEITUNG ULXD4D SHURE
Allgemeine Beschreibung 4
Zwei- und Vierkanal-Empfängermodelle 5
Hardware-Schnittstelle 6
Empfänger 6
Empfänger-Startanzeige 8
Sender 9
Grenzflächen- und Schwanenhals-Tischfußsender 11
Erweiterte Senderfunktionen 12
Sperren der Bedienelemente und Einstellungen 13
Anzeigeoptionen des Startbildschirms 13
Menü-Bildschirme 15
Sender-IR-Presets 21
Erstellen eines System-Presets 22
Batterien/Akkus 22
Akkulaufzeit-Tabellen 23
Wiederaufladbarer Shure-Akku der SB900-Serie 24
Wichtige Tipps für Pflege und Aufbewahrung von wieder- aufladbaren Shure-Akkus 24
Einsetzen der Batteriekontakt-Abdeckung 24
Gain-Einstellung des Empfängers 24
Verstärkungsregler (Gain) des Empfängers 25
Ablesen der Audiopegelanzeige 25
Stummschaltung des Audioausgangs eines Empfangskanal 25
Clipping des Sendereingangs 26
Audio-Summierung 26
Empfänger-Ausgangspegel 27
Scan und Synchronisation 27
Einrichten mehrerer Systeme 28
Manuelle Frequenzwahl 29
HF 29
Sender-HF-Leistung 29
Interference Detection 29
High-Density-Modus 30
Frequenz-Diversity 30
Einstellen des regionalen Fernsehformats 31
Benutzerspezifische Gruppen 31
Audio-Signalverschlüsselung 32
HF-Kaskadenanschlüsse 33
Antennen-Biasspannung 33
Vernetzung von ULX-D Empfängern 33
Netzwerksteuerung-Software 33
Konfiguration der IP-Adresse 34
Netzwerk-Abkürzungen 35
Übersicht der Dante-Netzwerk-Modi 35
Beispiele für Netzwerkverbindung und Konfiguration 36
Zuweisung von Netzwerkgeräte-Kennnummern für Shure Control und Dante Control 42
Konfigurieren von Audio-Signalführungen mit Dante Controller 44
Netzwerk-Störungssuche 45
Wiederherstellen der Dante-Werkseinstellungen 45
Rücksetzung des Systems 46
Firmware 46
Firmware-Versionen 46
Aktualisieren des Empfängers 47
Aktualisieren des Senders 47
Anschließen an ein externes Steuersystem 47
Einstellen des Gateway für subnetzübergreifende Führung 48
Verwalten des Systems mit Shure Software 48
Störungssuche 48
End-49
Gain 49
Kabel 49
Sperrfunktionen 49
Fehlanpassung der Verschlüsselung 49
Fehlanpassung der Firmware 49
Senderbatterie heiß 49
Funkfrequenz (HF) 50
Shure-Kundendienst kontaktieren 51
Zubehör 51
Im Lieferumfang enthalten 51
Optionales Zubehör 53
Technische Daten 54
ULXD4D & ULXD4Q 55
ULXD1 57
ULXD2 58
Tabellen und Diagramme 59
Batterien/Akkus 60
Frequenzbereich und Senderausgangsleistung 60
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE 62
ACHTUNG 64
Wichtige Produktinformationen 64
LIZENZINFORMATIONEN 64
Warnhinweis für Funkgeräte in Australien 65
Zulassungen 65
Allgemeine Beschreibung
Das digitale Drahtlossystem ULX-D™ von Shure bietet kompromisslose 24-Bit-Audioqualität und (optional verschlüsselte) HF-Übertragung, kombiniert mit intelligenter Hardware, flexiblen Empfängeroptionen und fortschrittlichen Wiederauflademöglichkeiten für professionelle Beschallung.
Shures digitale Signalverarbeitung bietet eine revolutionäre Audioqualität bei der drahtlosen Übertragung und ermöglicht dem ULX-D damit eine bei Drahtlossystemen unübertroffen reine Wiedergabe des Signals, wobei eine große Auswahl an zuverlässigen Shure-Mikrofonen zur Verfügung steht. Der erweiterte Frequenzbereich von 20 Hz – 20 kHz und der lineare Frequenzgang erfassen die kleinsten Einzelheiten mit Klarheit, Präsenz, unglaublich genauem Frequenzgang im unteren Bereich und präzisem Einschwingverhalten. Mit mehr als 120 dB bietet das ULX-D einen breiten Dynamikbereich und damit einen ausgezeichneten Signalrauschabstand. ULX-D ist für jede Eingangsquelle optimiert, so dass keine Einstellung der Eingangsverstärkung erforderlich ist.
ULX-D setzt neue und bisher unerreichte Maßstäbe für spektrale Effizienz und Signalstabilität. Das Intermodulationsverhalten von ULX-D ermöglicht eine wesentlich höhere Anzahl gleichzeitig aktiver Sender in einem einzelnen Fernsehkanal und bietet damit einen immensen Fortschritt in der Leistung von Drahtlossystemen. Die Stabilität des HF-Signals ohne Audioartifakte erstreckt sich über den gesamten Bereich. Für Anwendungen, bei denen eine abhörsichere drahtlose Übertragung erforderlich ist, bietet ULX-D ein nach dem AES (Advanced Encryption Standard) mit 256 Bit verschlüsseltes Signal, das einen nicht manipulierbaren Datenschutz gewährleistet.
ULX-D Empfänger sind flexibel skalierbar und als Ein-, Zwei- und sogar Vierkanalausführung verfügbar. Die Zwei- und Vierka-nalempfänger bieten praktische Merkmale wie HF-Kaskadierung, internes Netzteil, Frequenz-Diversity des Taschensenders, Audioausgang-Summierung und digitale DANTE™ Vernetzung für Mehrkanal-Audio über Ethernet. Alle Empfänger bieten den High-Density-Modus für Anwendungen, die eine extrem hohe Anzahl von gleichzeitig über ein Frequenzband übertragbaren Kanälen erfordern.
Die fortschrittliche Technologie der Wiederaufladung mit Lithiumionen-Akkus bietet eine längere Akkulaufzeit im Vergleich zu Alkalibatterien: Der genaue Akkuladezustand wird (bis auf die letzten 15 min) in Stunden und Minuten angezeigt. Außerdem wird die Akkugesamtkapazität genau verfolgt.
Das ULX-D ist jedem anderen in seiner Klasse verfügbaren System um Generationen voraus und bietet ein völlig neues Leistungsniveau auf dem Gebiet der professionellen Beschallung.
Zwei- und Vierkanal-Empfängermodelle
Der ULXD4 Empfänger ist als Zwei- und Vierkanal-Modell verfügbar. Beide Modelle weisen die gleichen Merkmale und Funktionen auf, bieten jedoch eine unterschiedliche Anzahl verfügbarer Kanäle und Audioausgänge.
Die Beschreibungen und Verfahren in dieser Anleitung beziehen sich sowohl auf den Zwei- als auch auf den Vierkanal-Empfänger.

ULXD4D Zweikanal-Empfänger
Unterstützt 2 Kanäle für die drahtlose Audioübertragung.

ULXD4Q Vierkanal-Empfänger
Unterstützt 4 Kanäle für die drahtlose Audioübertragung.
Hardware-Schnittstelle
Empfänger
Vorderseite

① Infrarot (IR)-Synchronisationsfenster
Überträgt das IR-Signal zur Synchronisierung an den Sender.
② Netzwerksymbol
Leuchtet, wenn der Empfänger mit anderen Shure-Geräten im Netzwerk verbunden ist. Die IP-Adresse muss gültig sein, um Netzwerksteuerung zu ermöglichen.
③ Verschlüsselungssymbol
Leuchtet, wenn die AES-256-Verschlüsselung aktiviert ist.
④ LCD-Anzeige
Dient zur Anzeige von Einstellungen und Parametern.
⑤ Scan-Taste
Dient zur Suche des besten Kanals bzw. der besten Gruppe.
⑥ Menü-Navigationstasten
Dienen zur Navigation und Auswahl von Parametermenüs.
⑦ Drehknopf
- Drücken, um einen Kanal oder Menüpunkt auszuwählen
• Drehen, um durch die Menüpunkte zu wandern oder einen Parameterwert einzustellen
⑧ Kanalauswahl-Taste
Zur Auswahl eines Kanals drücken.
⑨ Sync-Taste
Die sync-Taste drücken, während die Infrarot-Fenster des Empfängers und Senders aufeinander ausgerichtet sind, um die Einstellungen vom Empfänger zum Sender zu übertragen.
⑩ HF Diversity-LEDs
Dienen zur Anzeige des Antennenstatus:
- Blau = Normales HF-Signal zwischen Empfänger und Sender
• Rot = Störung festgestellt
Aus = Keine HF-Verbindung zwischen Empfänger und Sender
Hinweis: Der Empfänger gibt keine Audiosignale aus, solange keine blaue LED aufleuchtet.
⑪ LEDs zur Anzeige der HF-Signalstärke
Zeigen die HF-Signalstärke vom Sender an:
- Orange = normal (-90 bis -70 dBm)
• Rot = übersteuert (mehr als -25 dBm)
⑫ Audio-LEDs
Dienen zur Anzeige des durchschnittlichen Pegels und des Spitzenpegels des Audiosignals:
| LED | Audio-Signalpegel | Description |
| Rot (6) | -0,1 dBFS | Übersteuerung/Begrenzer |
| Gelb (5) | -6 dBFS | Normale Spitzen |
| Gelb (4) | -12 dBFS | |
| Grün (3) | -20 dBFS | Signal vorhanden |
| Grün (2) | -30 dBFS | |
| Grün (1) | -40 dBFS |
Hinweis: Im Frequenz-Diversity-Modus zeigt gleichzeitiges Blicken der roten und gelben Audio-LEDs an, dass Diversity-Audio zu diesem Kanal geführt wird.
⑬ Verstärkungstasten
Die ▲▼ gain-Tasten auf der Vorderseite des Empfängers drücken, um die Verstärkung schrittweise von -18 bis +42 dB einzustellen.
⑭ An/Aus-Schalter
Dient zum An- und Ausschalten des Geräts.
Rückseite

① Netzanschluss
IEC-Anschluss, 100-240 V (Wechselspannung).
② HF-Antennen-Diversity-Eingangsbuchse (2)
Für Antenne A und Antenne B.
Geben das HF-Signal von Antenne A und Antenne B an einen zusätzlichen Empfänger weiter.
④ Mic/Line-Schalter (einer pro Kanal)
Aktiviert ein 30-dB-Dämpfungsglied in der mic-Position.
⑤ Symmetrischer XLR-Audioausgang (einer pro Kanal)
Zum Anschließen an einen Mikrofon-/Anschluss-Pegeleingang.
⑥ Netzwerkstatus-LED (grün)
Eine pro Netzwerkanschluss.
• Aus = keine Verbindung
- Ein = Netzwerkverbindung
- Blinkend = Netzwerkverbindung aktiv
⑦ Sekundärer Anschluss, Ethernet/Dante-Netzwerk
Zum Anschließen an ein Ethernet-Netzwerk, um Fernsteuerung über die Wireless Workbench Software zu ermöglichen. Führt außerdem Dante-Digital-Audio- und -Steuerungssignale für Audioverbreitung, Überwachung und Aufzeichnung - siehe Thema Dante-Netzwerk.
⑧ Netzwerkgeschwindigkeits-LED (orange)
Eine pro Netzwerkanschluss.
• Aus = 10/100 Mbps
- Ein = 1 GB/s
⑨ Primärer Anschluss, Ethernet/Dante-Netzwerk
Zum Anschließen an ein Ethernet-Netzwerk, um Fernsteuerung über Wireless Workbench zu ermöglichen. Führt außerdem Dante-Digital-Audio- und -Steuerungssignale für Audioverbreitung, Überwachung und Aufzeichnung - siehe Thema Dante-Netzwerk.
Empfänger-Startanzeige
Die Startanzeige gibt die folgenden Informationen für die einzelnen Empfangskanäle an:
- Gruppe und Kanal
- Senderstatus: NoTx oder TxOn, Batteriesymbol/restliche Akkulaufzeit
Die Taste SEL drücken, um die Menü-Anzeige eines Kanals aufzurufen.
| 1 G:01 | CH:01 | TxOn |
| 2 G:01 | CH:02 | TxOn |
| 3 G:01 | CH:03 | >9 |
| 4 G:01 | CH:04 |
Sender
① Power-LED
- Grün = Gerät ist eingeschaltet
- Rot = Akku schwach oder Akku-Fehler (siehe Fehlersuche)
- Orange = An/Aus-Schalter ist deaktiviert
② An/Aus-Schalter
Dient zum An- und Ausschalten des Geräts.
③ SMA-Anschluss
Anschlussstelle für die HF-Antenne.
④ LCD-Anzeige
Dient zum Anzeigen von Menüs und Einstellungen. Durch Drücken einer beliebigen Steuertaste wird die Hintergrundbeleuchtung aktiviert.
⑤ Infrarot (IR)-Anschluss
Während einer IR-Synchronisation auf den Infrarot-Anschluss des Empfängers ausrichten, um den Sender automatisch zu programmieren.
⑥ Menü-Navigationstasten
Dienen zur Navigation durch Parametermenüs und zur Änderung von Werten.
| beenden | Dient als „Zurück“-Taste, um zu vorherigen Menüs oder Parametern zurückzukehren, ohne die Änderung eines Werts zu speichern |
| eingeben | Ruft die Menüs auf und bestätigt Parameteränderungen |
| ▼▲ | Dienen zum Navigieren durch die Menüanzeigen und Ändern von Parameterwerten |
⑦ Akkufach
Für einen wiederaufladbaren Shure-Akku oder 2 AA-Batterien vorgesehen.
⑧ Adapter für AA-Akkus
- Handsender: Bei Verwendung eines wiederaufladbaren Akkus von Shure drehen und im Batteriefach aufbewahren
• Taschensender: Zum Einlegen eines wiederaufladbaren Akkus von Shure entfernen
⑨ Taschensender-Antenne
Zur Übertragung von HF-Signalen.
⑩ Integrierte Antenne
Zur Übertragung von HF-Signalen.
⑪ Mikrofonkapsel
Liste von kompatiblen Kapseln: siehe optionales Zubehör.
⑫ 4-Pin-Mini-XLR (TA4M)/LEMO-Eingangsbuchse
Verbindung zu einem Mikrofon oder Instrumentenkabel.

Installieren von Taschensender-Antennen
Antennen mit der Hand festdrehen, sodass sie sicher sitzen. Keine Werkzeuge verwenden.
Grenzflächen- und Schwanenhals-Tischfußsender

Zum Einschalten drücken und zum Ausschalten gedrückt halten.
② Mute/Aktiv-Taste
Für die Mute/Aktiv-Taste sind vier Einstellungen verfügbar:
• Umschalten: Drücken, um zwischen Mute- und aktiven Zuständen umzuschalten
- Mute-Taste: Gedrückt halten, um das Mikrofon stummzuschalten
- Sprechtaste: Gedrückt halten, um das Mikrofon zu aktivieren
- Deaktiviert: Tastenfunktionalität aus
③ Mute-LED
Zeigt an, ob das Mikrofon aktiv oder stummgeschaltet ist. Es sind folgende Einstellungen verfügbar:
| Aktiv | Stummgeschaltet |
| Grün* | Rot* |
| Rot | Off |
| Rot | Rot blinkend |
*Schwanenhalsmikrofone der MX400R-Serie (rote LED) bieten diese Einstellung nicht.
④ LED niedriger Akkuladestand
• Aus = Mehr als 30 Minuten Akkulaufzeit verbleiben
Aus (rot) = Weniger als 30 Minuten Akkulaufzeit verbleiben
• An (grün) = Mikrofon ist an Ladestation gekoppelt
• An (gelb) = Akku fehlt oder ist nicht korrekt eingesetzt
⑤ Infrarot (IR)-Anschluss
Um Einstellungen an Sender zu senden, auf den Infrarot-Anschluss des Empfängers ausrichten.
⑥ Ladeanschluss
Zum Anschluss an vernetzte Ladegeräte und eine USB-Stromversorgung.
⑦ Schwanenhalsmikrofon
Der ULXD8-Tischfuß ist geeignet für 5-, 10- und 15-Zoll-Mikrofone der Microflex-Serie, erhältlich mit einer oder zwei Biegestellen und mit zweifarbigen oder einfarbigen, roten LEDs.
Erweiterte Senderfunktionen
RF MUTE
Mit dieser Funktion wird ein Sender ohne aktive Trägerfrequenz eingeschaltet, so dass das HF-Spektrum nicht gestört wird. exit während des Einschaltens gedrückt halten, bis RF MUTED angezeigt wird. Um die Stummschaltung aufzuheben, den Sender neu starten.

MIC.OFFSET
MIC.OFFSET dient zum Ausgleich von Signalpegeldifferenzen zwischen Sendern, die denselben Empfängerkanal gemeinsam nutzen.
Die Offset-Verstärkung eines Senders mit geringem Signalpegel einem lauteren Sender anpassen: UTILITY > MIC.OFFSET
Hinweis: Normale Gain-Einstellungen mit den Gain-Tasten des Empfängers vornehmen.
Audio-Mute-Modus des Senders
Der Mute-Modus konfiguriert den Netzschalter des Senders neu, so dass er einen Mute-Schalter für das Audio betätigt. Mit dem Schalter kann der Ton von Moderatoren, Schiedsrichtern oder anderen Personen, die regelmäßig sprechen müssen, leicht eingeschaltet oder stummgeschaltet werden. Wenn das Audio stummgeschaltet ist, bleibt das HF-Signal des Senders eingeschaltet und steht jederzeit zur Verfügung.
Hinweis: Der Mute-Modus kann als IR PRESET-Option ausgewählt werden.
Zur Einstellung eines Senders auf den Mute-Modus:
- Vom Sendermenü aus: UTILITY > MUTE MODE
- Mit den Pfeilen ON bzw. OFF auswählen.
- Zum Speichern enter drücken.
Tipp: Die Sender-LED leuchtet rot, wenn der Ton stummgeschaltet ist, und grün, wenn der Ton aktiviert ist. Auf der Anzeige des Senders erscheint AUDIO MUTED und auf der Anzeige des Empfängers erscheint Tx Muted.
Hinweis: Zur Verwendung des AN/AUS-Schalters zum Ausschalten des Senders muss der Mute-Modus auf OFF gestellt sein.
Sperren der Bedienelemente und Einstellungen
Mit der Funktion LOCK werden versehentliche oder unbefugte Änderungen an den Einstellungen verhindert.
Empfänger
Menüpfad: DEVICE UTILITIES > LOCK
Mit dem Drehknopf die folgenden Empfängerfunktionen wie gewünscht auswählen bzw. sperren.
- MENU: Alle Menüpfade sind gesperrt
• GAIN: Gain-Taste auf der Vorderseite ist deaktiviert
• POWER: AN/AUS-Schalter ist deaktiviert - SCAN: SCAN-Taste auf der Vorderseite ist deaktiviert und verhindert Frequenzänderungen aufgrund von Gruppenscans, die von anderen ULXD-Geräten ausgelöst werden
• SYNC: SYNC-Taste auf der Vorderseite ist deaktiviert
Tipp: Zum Entsperren die Taste EXIT drücken, mit dem Drehknopf UNLOCKED auswählen und dann ENTER zum Speichern drücken.
Sender
Menüpfad: UTILITY > LOCK
Mit den Sender-Bedienelementen die folgenden Sender-Funktionen wie gewünscht auswählen bzw. sperren.
- MENU LOCK: Alle Menüpfade sind gesperrt.
• POWER LOCK: AN/AUS-Schalter ist deaktiviert
Schnellsperre-Option: Sollen die An/Aus-Schalter und die Menü-Navigationstasten beim Einschalten des Senders gesperrt sein, die Pfeiltaste ▲ während des Einschaltvorgangs gedrückt halten, bis die Meldung locked angezeigt wird.
Tipp: Zum Entsperren von MENU LOCK die ENTER-Taste 4 Mal drücken, wobei die folgenden Bildschirme aufgerufen werden: UTILITY > LOCK > MENU UNLOCK
Zum Entsperren von POWER LOCK den An/Aus-Schalter in die Stellung off schalten und anschließend die Taste ▲ gedrückt halten, während der An/Aus-Schalter wieder in die Stellung on geschaltet wird.
Anzeigeoptionen des Startbildschirms
Empfänger
Das Menü STARTANZEIGE-INFOS verfügt über Funktionen zum Ändern der Informationen, die auf der Startanzeige des Empfängers angezeigt werden:
DEVICE UTILITIES > HOME INFO
Mit dem Drehknopf eine der folgenden Anzeigen auswählen.

Ansicht 1 Empfänger-Startbildschirm

Ansicht 2 Empfänger-Startbildschirm

Ansicht 3 Empfänger-Startbildschirm
Sender
Startbildschirm: Mit den Pfeiltasten ▲▼ kann auf dem Startbildschirm eine der folgenden Ansichten angezeigt werden:

Ansicht 1 Sender-Startbildschirm

Ansicht 2 Sender-Startbildschirm

Ansicht 3 Sender-Startbildschirm
Menü-Bildschirme
Empfängerkanal

① Empfängerinformationen
GERÄTEPROGRAMME > STARTANZEIGE - INFOS zum Ändern der Startanzeige verwenden.
② Gain-Einstellung
-18 bis +42 dB oder Mute.
③ Mikrofon Offset-Anzeige
Zeigt an, dass dem Sender eine Offset-Verstärkung hinzugefügt wird.
④ Sendereinstellungen
Die folgenden Informationen werden abwechselnd angezeigt, wenn Sender- und Empfängerfrequenz übereinstimmen:
- Sendertyp
- Eingangsvordämpfung (nur bei Taschensender)
• HF-Sendeleistung - Sender-Sperrstatus
- Sender-Stummschaltungsstatus
⑤ Akkulaufzeit-Anzeige
Wiederaufladbarer Shure-Akku: Verbleibende Laufzeit wird in Minuten angezeigt.
AA-Batterien: Laufzeit wird in Form einer 5-stufigen Balkenanzeige dargestellt.
⑥ Fernsehkanal
Zeigt den Fernsehkanal an, in dem sich die eingestellte Frequenz befindet.
⑦ Symbol für High Density-Modus
Wird angezeigt, wenn der High Density-Modus aktiviert ist.
Senderstatus
Der Senderstatus wird mittels der folgenden Textmeldungen bzw. Symbole an den Empfängerbildschirm gemeldet:
| Anzeigesymbol | Senderstatus |
| Taschensender-Eingang ist um 12 dB bedämpft | |
| Offset-Verstärkung wird dem Sender hinzugefügt | |
| Lo | HF-Sendeleistung 1 mW |
| Nm | HF-Sendeleistung 10 mW |
| Hi | HF-Sendeleistung 20 mW |
| M | Menü ist gesperrt |
| P | AN/AUS-Schalter ist gesperrt |
| TxMuted | Wird angezeigt, wenn das Audiosignal des Senders über die Funktion STUMMSCHALTUNG ausgeschaltet wurde |
| -No Tx- | Keine HF-Verbindung zwischen einem Empfänger und einem Sender oder Sender ist ausgeschaltet |
Sender

① Senderinformationen
Zum Ändern der Anzeige mit ▲▼ auf dem Startbildschirm einen Bildlauf durchführen
② Anzeige der AN/AUS-Schalter-Sperre
Zeigt an, dass der AN/AUS-Schalter deaktiviert ist
③ Anzeige für Stummschaltung des Sender-Audiosignals
Wird angezeigt, wenn das Audiosignal des Senders über die Funktion STUMMSCHALTUNG ausgeschaltet wurde.
④ Akkulaufzeit-Anzeige
- Wiederaufladbarer Shure-Akku: Verbleibende Laufzeit wird in Stunden:Minuten angezeigt
• AA-Batterien: Laufzeit wird in Form einer 5-stufigen Balkenanzeige dargestellt
⑤ Anzeige der Menüsperre
Zeigt an, dass die Menü-Navigationstasten deaktiviert sind
⑥ Mikrofon Offset
Zeigt den Offset-Verstärkungswert des Mikrofons an
⑦ HF-Leistung
Zeigt die Einstellung der HF-Leistung an
⑧ Eingangsvordämpfung am Taschensender
Das Eingangssignal wird um 12 dB gedämpft
⑨ Verschlüsselungssymbol
Zeigt an, dass die Verschlüsselung am Empfänger aktiviert ist und durch eine Synchronisation an den Sender übertragen wurde
Helligkeits- und Kontrasteinstellung des Empfängers
Die Einstellungen von BRIGHTNESS und CONTRAST anpassen, um die Sichtbarkeit bei schlechter Beleuchtung zu verbessern.
- Im Empfängermenü: DEVICE UTILITIES > DISPLAY
- Den Drehknopf drücken, um CONTRAST oder BRIGHTNESS auszuwählen.
- Den Drehknopf drehen, um den ausgewählten Parameter einzustellen.
- ENTER drücken, um die Änderungen zu speichern.
Bearbeitung des Empfangskanalnamens
Um den Namen eines Empfangskanals zu bearbeiten, EDIT NAME aus dem Menü auswählen.
- Den Drehknopf drehen, um ein hervorgehobenes Zeichen zu bearbeiten
- Den Drehknopf drücken, um zum nächsten Zeichen zu gelangen
- ENTER drücken, um die Änderungen zu speichern
Hinweis: Der Kanalname wird während einer Synchronisation an den Sender übertragen.
Menübeschreibungen des Empfängers
RADIO
Zeigt die Informationen für Gruppe, Kanal, Frequenz und Fernsehkanal an. Die Werte mit dem Drehknopf einstellen
G:
Gruppe für die ausgewählte Frequenz
CH:
Kanal für die ausgewählte Frequenz
FREQUENZ
Ausgewählte Frequenz (MHz)
TV:
Zeigt den Fernsehkanal für die ausgewählte Frequenz an
AUDIO
GAIN
Mit dem Drehregler oder den Gain-Tasten die Kanalverstärkung in Schritten von 1 dB zwischen -18 und 42 dB einstellen.
MUTE
Schaltet den Audioausgang des Empfängers stumm.
EDIT NAME
Mit dem Drehregler den Namen des ausgewählten Empfängerkanals zuweisen und bearbeiten.
IR-PRESETS
TASCHEN-/HANDEINHEIT
BP-DÄMPFUNGSGLIED
Einstellung der Optionen für die Audio-Eingangsdämpfung: KEEP, 0, -12.
LOCK
Einstellung der Optionen für Verriegelung: KEEP, Power, Menu, All, None
RF POWER
Einstellung des HF-Leistungspegels des Senders: KEEP, 10mW=Nm, 1mW=Lo, 20mW=Hi.
BATT
Einstellung des Batterietyps des Senders, um genaue Messung zu gewährleisten: KEEP, Alkaline, NiMH, Lithium
BP OFFSET
Einstellbare Verstärkung, um Unterschiede der Signalpegel zwischen Sendern auszugleichen: KEEP, 0 bis 21 dB in Schritten von 3 dB
HH OFFSET
Einstellbare Verstärkung, um Unterschiede der Signalpegel zwischen Sendern auszugleichen: KEEP, 0 bis 21 dB in Schritten von 3 dB
MUTE MODUS
Konfiguriert den An/Aus-Schalter des Senders, um als Audio-Stummschalter zu fungieren.
Benutzerspezifische Gruppe
Erstellen von benutzerspezifischen Gruppen aus bis zu 6 Frequenzen und Export zu vernetzten Empfängern
SCHWANENHALS-/GRENZFLÄCHENEINHEIT
HIGH PASS
Bedämpft Frequenzen unter 150 Hz um 12 dB pro Oktave: KEEP, OFF, ON
RF POWER
Einstellung des HF-Leistungspegels des Senders: KEEP, 10mW=Nm, 1mW=Lo, 20mW=Hi
BATTERY
Einstellung des Batterietyps des Senders, um genaue Messung zu gewährleisten: KEEP, Alkaline, NiMH, Lithium
BN OFFSET
Einstellbare Verstärkung, um Unterschiede der Signalpegel zwischen Sendern auszugleichen: KEEP, 0 bis 21 dB in 3-dB-Schritten
GN OFFSET
Einstellbare Verstärkung, um Unterschiede der Signalpegel zwischen Sendern auszugleichen: KEEP, 0 bis 21 dB in 3-dB-Schritten
POWER LOCK
Sperrt den An/Aus-Knopf (Power) des Senders: KEEP, OFF, ON
Cust. Group
Erstellen von benutzerspezifischen Gruppen aus bis zu 6 Frequenzen und Export zu vernetzten Empfängern
INITIAL STATE FROM CHARGER
Den Zustand des Senders wählen, nachdem er aus einem Ladegerät entnommen wurde: KEEP, Active, Muted, OFF
MUTE BUTTON BEHAVIOR
Stellt das Verhalten der Mute-Taste ein: KEEP, Toggle, Push-to-Talk, Push-to-Mute, Disabled
Stellt die LED-Mute-Farben für aktive und stummgeschaltete Zustände ein: KEEP, Green/Red, Red/OFF, Red/Flash-Red, OFF/OFF
GN MUTE LED ACTIVE/MUTE
Stellt die LED-Mute-Farben für aktive und stummgeschaltete Zustände ein: KEEP, Green/Red, Red/OFF, Red/Flash-Red, OFF/OFF
Stellt die Helligkeit der Mute-LED ein: KEEP, Normal, Low
AKKUANZEIGE
ZUSTAND
Prozentanteil der Ladekapazität im Vergleich mit neuem Akku
LADUNG
Prozentanteil der Ladekapazität
ZYKLEN
Anzahl der vom Akku protokollierten Ladezyklen
TEMP.
Akkutemperatur: °C/°F
GERÄTE-UTILITIES
FREQ.-DIVERSITY
• OFF (Voreinstellung)
。 1+2
• 3 + 4 (nur Vierkanal-Empfänger)
• 1 + 2 / 3 + 4 (nur Vierkanal-Empfänger)
AUDIO-SUMMIERUNG
- OFF (Voreinstellung)
。 1 + 2
• 3 + 4 (nur Vierkanal-Empfänger)
• 1 + 2 / 3 + 4 (nur Vierkanal-Empfänger)
• 1 + 2 + 3 + 4 (nur Vierkanal-Empfänger)
VERSCHLÜSSELUNG
Einstellung der Verschlüsselung: ON/OFF
Hinweis: Bei einigen Einheiten kann die Verschlüsselung nicht ausgeschaltet werden.
ERWEITERTE HF-EINSTELLUNGEN
• HIGH DENSITY: ON/OFF
CUSTOM GROUPS: SETUP/EXPORT/CLEAR
• ANTENNA BIAS: ON/OFF
• SWITCH BAND (nur japanisches AB-Band)
LOCK
- MENU: LOCKED/UNLOCKED
GAIN: LOCKED/UNLOCKED
• POWER: LOCKED/UNLOCKED
• SCAN: LOCKED/UNLOCKED
• SYNCHRONISATION: LOCKED/UNLOCKED
STARTANZEIGE-INFOS
Anzeigeoptionen für Startanzeige auswählen.
DISPLAY
- CONFIGURATION: SWITCHED/REDUNDANT AUDIO/SPLIT
- SHURE CONTROL: DEVICE ID, Netzwerkmodus, Set IP und Subnet-Werte für Ethernet-Netzwerk
- DANTE: DANTE DEVICE ID, AUDIO & CNTRL, REDUNDANT AUDIO, Set IP, Subnet-, Gateway- und Yamaha-Werte für Dante™-Netzwerk, DANTE DEVICE LOCK, DDM
Hinweis: Weitere Informationen sind über die ausgewählte Netzwerkoption zugänglich.
FIRMWARE-AKTUALISIERUNG
IR DOWNLOAD, Tx Firmware Version
RÜCKSETZUNG DES SYSTEMS
- RESTORE: Voreinstellungen, Presets
- SAVE: Neues Preset erstellen
• DELETE: Voreinstellung löschen
VERSION
Mit dem Empfängermenü IR PRESETS können Sendereinstellungen schnell vom Empfängerdisplay aus konfiguriert werden. Wenn eine Synchronisierung zwischen Empfänger und Sender durchgeführt wird, konfigurieren die IR PRESETS automatisch den Sender. Die Voreinstellung jedes Parameters ist KEEP. Bei einer Synchronisation wird diese Einstellung nicht geändert.
| Funktion | Einstellung |
| BP PAD | +0 dB, -12 dB |
| LOCK | Power, Menu, All, None |
| RF POWER | 10mW=Nm (normal), 1mW=Lo (niedrig), 20mW=Hi (hoch) |
| BATT | Alkaline, NiMH, Lithium |
| BP OFFSET | 0 dB bis +21 dB (in Schritten von jeweils 3 dB) |
| HH OFFSET | 0 dB bis +21 dB (in Schritten von jeweils 3 dB) |
| MUTE MODE | OFF, ON |
| Cust. Group | OFF, ON |
Hinweis: Wenn Cust. Groups auf „On“ eingestellt ist, kann die Durchführung einer Infrarot-Synchronisation bis zu 30 Sekunden dauern.
Erstellen eines System-Presets
Mit den System-Presets kann eine gegenwärtige Empfängereinrichtung gespeichert und wiederhergestellt werden. In den Presets werden alle Empfängereinstellungen gespeichert und gestatten daher, einen Empfänger schnell zu konfigurieren oder zwischen verschiedenen Konfigurationen zu wechseln. Bis zu 4 Presets können im Speicher des Empfängers gespeichert werden.
So wird die aktuelle Einstellung des Empfängers als neuer Preset gespeichert: DEVICE UTILITIES > SYSTEM RESET > SAVE > CREATE NEW PRESET
Mit dem Drehknopf einen Namen für das Preset eingeben und dann zum Speichern Enter drücken.
So wird ein gespeicherter Preset abgerufen: DEVICE UTILITIES > SYSTEM RESET > RESTORE
Mit dem Drehknopf den Namen des Preset auswählen und dann Enter drücken.
Batterien/Akkus
a



b

C

Der Sender wird mit zwei AA-Batterien oder einem wiederaufladbaren Shure-Akku der SB900-Serie betrieben. Den mitgelieferten Adapter für AA-Batterien verwenden, wenn andere Batterien als der wiederaufladbare Shure-Akku verwendet werden.
Taschensender: Den Adapter bei Verwendung des wiederaufladbaren Shure-Akkus entfernen
Handsender: Den Adapter bei Verwendung des wiederaufladbaren Shure-Akkus drehen und im Batteriefach aufbewahren
Akkulaufzeit-Tabellen
Ein Symbol mit 5 Segmenten auf der Empfänger- und Senderanzeige gibt die Batterieladung an.
Zur genauen Anzeige der Batterielaufzeit den Sender auf den jeweiligen Batterietyp einstellen: UTILITY > BATTERY > SET.AA.TYPE.
In den Tabellen wird die ungefähre restliche Laufzeit in Stunden und Minuten angezeigt (Stunden:Minuten).
Alkali
| Batterieanzeige | UHF/VHF | ISM/1.x | ||
| 1/10 mW | 20 mW | 1/10 mW | 20 mW | |
![]() | 9:00 bis6:30 | 5:45 bis 4:15 | 7:30 bis5:30 | 5:30 bis4:00 |
![]() | 6:30 bis4:00 | 4:15 bis 3:00 | 5:30 bis3:30 | 4:00 bis2:45 |
![]() | 4:00 bis1:45 | 3:00 bis 1:30 | 3:30 bis1:45 | 2:45 bis1:30 |
![]() | 1:45 bis0:45 | 1:30 bis 0:30 | 1:45 bis0:45 | 1:30 bis0:30 |
![]() | < 0:45 | < 0:30 | < 0:45 | < 0:30 |
![]() | Ersetzen | Ersetzen | Ersetzen | Ersetzen |
Wiederaufladbarer Shure-Akku der SB900-Serie
Bei Verwendung eines wiederaufladbaren Akkus von Shure werden auf der Startanzeige des Empfängers und des Senders die verbleibenden Stunden und Minuten angezeigt.
Detaillierte Informationen zum wiederaufladbaren Akku sind im Menü AKKUANZEIGE des Empfängers und des Senders zu finden: UTILITY > BATTERY > BATT. STATS
ZUSTAND: Dies zeigt die tatsächliche maximale Ladekapazität als Prozentsatz der Ladekapazität eines neuen Akkus an.
LADUNG: Prozentsatz der vollständigen Ladung
ZYKLEN: Anzahl der Akkuladezyklen
TEMP: Akkutemperatur in Celsius und Fahrenheit
Hinweis: Weitere Informationen zu Akkus sind im Internet unter www.shure.com zu finden.
Wichtige Tipps für Pflege und Aufbewahrung von wiederaufladbaren Shure-Akkus
Ordnungsgemäße Pflege und Aufbewahrung von Shure-Akkus bewirken zuverlässige Betriebssicherheit und gewährleisten eine lange Lebensdauer.
- Akkus und Sender immer bei Raumtemperatur aufbewahren.
- Idealerweise sollten Akkus zur langfristigen Aufbewahrung auf ungefähr 40 % ihrer Kapazität geladen werden.
- Während der Aufbewahrung die Akkus alle 6 Monate prüfen und nach Bedarf auf 40 % ihrer Kapazität aufladen.
Einsetzen der Batteriekontakt-Abdeckung
Die mitgelieferte Batteriekontakt-Abdeckung (65A15947) am Handsender anbringen, um Lichtreflexionen im Sendebetrieb und bei Live-Veranstaltungen zu verhindern.
- Die Abdeckung wie dargestellt ausrichten.
- Die Abdeckung über die Batteriekontakte schieben, so dass sie bündig mit dem Sendergehäuse abschließt.

Hinweis: Die Abdeckung abnehmen, bevor der Sender in das Akkuladegerät eingesetzt wird.
Gain-Einstellung des Empfängers
Mit dem Verstärkungsregler (Gain) des Empfängers wird der Audiosignalpegel für das gesamte Empfänger- und Sendersystem eingestellt. Änderungen an der Gain-Einstellung erfolgen in Echtzeit, was Anpassungen während Live-Auftritten ermöglicht. Während der Gain-Einstellung den Audio-Messpegel überwachen, um Signalübersteuerung zu verhindern.
Verstärkungsregler (Gain) des Empfängers
Die Verstärkung kann mittels der gain-Tasten ▲▼ oder durch Aufrufen des Menüs AUDIO und Verwenden des Drehknopfs eingestellt werden.
Tipp: Die Verstärkung lässt sich schnell einstellen, wenn eine der Gain-Tasten gedrückt gehalten wird, wodurch sich die Geschwindigkeit des Wertedurchlaufs erhöht.
Ablesen der Audiopegelanzeige

Auf der Audio-Pegelanzeige zeigen gelbe, grüne und rote LEDs den Audiosignalpegel an. Für Audiospitzenwerte bleiben die LEDs zwei Sekunden lang erleuchtet, während das Effektivwertsignal in Echtzeit angezeigt wird.
Bei der Einrichtung des Empfängers die Verstärkung so einstellen, dass die LEDs bei durchschnittlichem Audiosignalpegel ständig grün und gelegentlich gelb leuchten, während die rote LED nur bei den höchsten Signalspitzen aufleuchtet.
Tipp: Übersteuert ein Sänger den Taschensender, sollte versucht werden, die Verstärkung des Empfängers zu reduzieren. Ist eine zusätzliche Bedämpfung erforderlich, INPUT PAD mit dem Sendermenü auf -12dB einstellen.
Hinweis: Aufleuchten der roten OL (Übersteuerungs-) LED zeigt an, dass der eingebaute Limiter zugeschaltet wird, um digitales Clipping (Übersteuern) zu verhindern.
Stummschaltung des Audioausgangs eines Empfangskanals
Der Audioausgang der einzelnen Empfangskanäle kann individuell stummgeschaltet werden, um die Weiterleitung des Audiosignals zu verhindern. Der Stummschaltungsstatus wird durch die Meldung Rx MUTED angezeigt, die anstelle des Gain-Werts auf der Empfängeranzeige erscheint.
Hinweis: Die Empfängerverstärkung ist bei stummgeschalteten Kanälen deaktiviert, um unerwartete Änderungen im Audiopegel zu verhindern.
Stummschaltung eines Empfangskanal-Ausgangs:
- AUDIO > MUTE
- Mit dem Drehknopf ON bzw. OFF auswählen.
- Zum Speichern ENTER drücken.
Aufheben der Stummschaltung des Empfängers:
Die Tasten ▲▼ gleichzeitig drücken oder OFF aus der Menüoption MUTE auswählen.
Tipp: Die Audio-Stummschaltung kann von Wireless Workbench oder von einer externen Steuereinheit ferngesteuert aktiviert werden.
Wichtig! Durch Aus- und Wiedereinschalten der Stromversorgung wird der Empfänger zurückgesetzt und die Stummschaltung des Audioausgangs wird aufgehoben.
Clipping des Sendereingangs
Auf der LCD-Anzeige des Empfängers wird die folgende Warnmeldung angezeigt, wenn Clipping des Sendereingangs auftritt:
Tx OVERLOAD
Zum Korrigieren INPUT PAD aus dem Hauptmenü auswählen und das Eingangssignal um 12 dB dämpfen. Wenn die Warnung weiterhin besteht, den Pegel des Eingangssignals verringern.
Audio-Summierung
Mit der Audio-Summierung können die Zweikanal- und Vierkanal-Empfänger als 2- bzw. 4-Kanal-Mischer fungieren. Summiertes Audio ist an allen Ausgängen (Dante und XLR) verfügbar. Wenn beispielsweise 1 + 2 ausgewählt ist (siehe Diagramm), liefern die Ausgänge der Kanäle 1 und 2 das summierte Audio der beiden Kanäle.
Auswahl eines Audio-Summierung-Modus
Die folgenden Optionen für den Audio-Summierung-Modus stehen zur Verfügung:
![1 + 2 1 —○— △— [1 +2] 2 —○— △— [1 +2] 3 —○— △— 3 4 —○— △— 4](/content/2026/05/812796/images/5edb5276328f3d969720f170c97a7640ec82032378b5d2ad2dc2a1ee5f24e5ad.jpg)

So wird ein Audio-Summierung-Modus ausgewählt:
- Menü: DEVICE UTILITIES > AUDIO SUMMING
- Mit dem Drehknopf eine Option auswählen und anschließend Enter drücken.
Hinweis: Bei Einstellung auf OFF ist die Audio-Summierung deaktiviert.
Einstellung der Verstärkung für summierte Ausgänge
Mit den Verstärkungsreglern für jeden Kanal die gesamte Mischbalance einstellen. Die LEDs an der Vorderseite zeigen den Audiopegel für jeden Kanal an. Bei einer Überlastung leuchten die roten LEDs und zeigen an, dass der interne Limiter aktiv ist, und auf der Anzeige erscheint eine Überlastungsnachricht. Zur Korrektur die gesamte Verstärkungsbalance einstellen.
Empfänger-Ausgangspegel
Die folgende Tabelle beschreibt das typische Gain des Gesamtsystems vom Audioeingang zu den Empfängerausgängen:
Empfängerausgangsverstärkung
| Ausgangsbuchse | System-Gain (Gain = 0dB) |
| XLR (Line-Einstellung) | +24 dB |
| XLR (Mic-Einstellung) | -6 dB* |
*Diese Einstellung stimmt mit dem Audio-Signalpegel eines kabelgebundenen SM58 überein.
Scan und Synchronisation
Sender und Empfänger folgendermaßen auf den besten freien Kanal einstellen.
Wichtig! Zunächst:
Alle Sender ausschalten, um zu verhindern, dass dadurch der Frequenz-Scan gestört wird.
Alle Geräte einschalten, die Störungen während der Veranstaltung erzeugen könnten, so dass beim Scan diese erfasst und vermieden werden können, einschließlich:
- Andere Drahtlos-Systeme oder -Geräte
- Computer
- CD-Player
- Große LED-Anzeigen
-
Effektprozessoren
-
SEL zur Auswahl eines Empfängerkanals drücken.
- Einen Gruppen-Scan am Empfänger durchführen: SCAN > GROUP SCAN.
-
SCAN drücken. Während der Scan läuft, erscheint SCANNING auf dem Bildschirm.
-
Nach Abschluss des Scans zeigt der Empfänger die Gruppe mit den meisten verfügbaren Frequenzen an. Die blinkende ENTER-Taste drücken, um jedem Empfängerkanal Frequenzen zuzuweisen.
- Den ULXD-Sender einschalten.
- Die sync-Taste am Empfänger drücken.
- Die Infrarot-Fenster ausrichten, bis der Infrarot-Anschluss des Empfängers rot leuchtet.
Hinweis: Nach Abschluss wird SYNC SUCCESS! angezeigt. Sender und Empfänger sind nun auf dieselbe Frequenz abgestimmt.


Einrichten mehrerer Systeme
Eine Einrichtung mit vernetzten Empfängern ermöglicht die schnellste und einfachste Verteilung des besten offenen Kanals auf jedes System. Einzelheiten sind im Abschnitt "Vernetzen von ULX-D Empfängern" zu finden.
Hinweis: Vernetzte Empfänger müssen im selben Frequenzband sein.
Vernetzte Empfänger
- Alle Empfänger einschalten.
- Einen Gruppen-Scan am ersten Empfänger durchführen, um verfügbare Frequenzen in jeder Gruppe zu suchen: SCAN > GROUP SCAN.
- ENTER drücken, um die Gruppennummer zu übernehmen und jedem Empfänger im Netzwerk den nächsten, qualitativ besten Kanal automatisch zuzuweisen. Die LEDs des Empfängers blinken, wenn eine Frequenz zugewiesen wurde.
- Einen Sender einschalten und mit dem Empfänger synchronisieren.
Wichtig! Den Empfänger eingeschaltet lassen und diesen Schritt für jedes zusätzliche System wiederholen.
Nicht-vernetzte Empfänger
- Alle Empfänger einschalten.
- Einen Gruppen-Scan am ersten Empfänger durchführen, um verfügbare Frequenzen in jeder Gruppe zu suchen: SCAN > SCAN > GROUP SCAN > SCAN
- Nach Abschluss des Scans den Drehknopf verwenden, um jede Gruppe zu durchlaufen. ENTER drücken, um eine Gruppe auszuwählen, die über genug verfügbare Frequenzen für alle Kanäle im System verfügt.
- Einen Sender mit jedem Empfängerkanal synchronisieren.
Wichtig! Alle Sender eingeschaltet lassen und mit den folgenden Schritte weitere Empfängerkanäle einrichten:
- Jeden weitere Empfängerkanal auf dieselbe Gruppe wie den ersten Empfänger einstellen: RADIO > G:
- Einen Kanal-Scan durchführen, um verfügbare Frequenzen in der Gruppe zu finden: SCAN > SCAN > CHANNEL SCAN > SCAN
- Nach Abschluss des Scans ENTER drücken, um jedem Empfängerkanal Frequenzen zuzuweisen.
- Einen Sender mit jedem Empfängerkanal synchronisieren.
Manuelle Frequenzwahl
Manuelle Einstellung einer Gruppe, eines Kanals oder einer Frequenz:
- SEL drücken, um einen Empfängerkanal auszuwählen und zum Menü RADIO zu wechseln.
- Mit dem Drehknopf die Gruppe, den Kanal oder die Frequenz einstellen.
- ENTER drücken, um die Änderungen zu speichern.
HF
Sender-HF-Leistung
Zur Einstellung der HF-Leistung die folgende Tabelle benutzen:
| HF-Leistungseinstellung | Systemreichweite | Anwendung |
| 1 mW | 33 m (100 ft.) | Für häufigere Kanalwiederverwendung bei kurzen Entfernungen |
| 10 mW | 100 m (330 ft.) | Typische Anordnungen |
| 20 mW | >100 m (330 ft.) | Bei widrigen HF-Umgebungen oder bei Anwendungen mit großen Entfernungen |
Hinweis: In der Einstellung 20 mW werden die Akkulaufzeit des Senders verringert und die Anzahl kompatibler Systeme reduziert.
Interference Detection

Interference Detection überwacht die HF-Umgebung auf mögliche Störungsquellen, die Audioausfälle verursachen können.
Wenn Störungen erkannt werden, leuchten die HF-LEDs rot und in der LCD-Anzeige des Empfängers erscheint die folgende Warnmeldung.
Erscheint die Warnanzeige immer wieder oder fällt der Ton wiederholt aus, so bald wie möglich einen Scan und eine Synchronisation durchführen, um eine freie Frequenz zu suchen.
High-Density-Modus
Der High-Density-Modus stellt zusätzliche Bandbreite für weitere Kanäle in beengten HF-Umgebungen zur Verfügung. Die Frequenzeffizienz wird durch Betrieb bei 1 mW HF-Übertragungsleistung und Verengung der Modulationsbandbreite optimiert, so dass der Kanalabstand von 350 kHz auf 125 kHz verringert werden kann. Sender können in benachbarten Kanälen mit unwesentlicher Intermodulationsverzerrung (IMD) positioniert werden.
Der High-Density-Modus ist ideal für Anwendungen, bei denen viele Kanäle in einem eingeschränkten Bereich benötigt werden, die Übertragungsentfernungen gering sind und die Anzahl der verfügbaren Frequenzen beschränkt ist. Im High-Density-Modus kann der Bereich bis zu 30 Meter betragen.
Einstellung des Empfängers auf den High-Density-Modus
So wird der Empfänger auf den High-Density-Modus eingestellt:
DEVICE UTILITIES > ADVANCED RF > HIGH DENSITY
Mit dem Drehknopf HIGH DENSITY auf ON einstellen.
Auf Aufforderung den Sender und Empfänger synchronisieren, um den Modus HIGH DENSITY zu ermöglichen.
Hinweis: Wenn der Empfänger sich im Modus HIGH DENSITY befindet, werden die folgenden Anzeigeen auf der Anzeige des Empfängers angezeigt:
• Das Symbol HD erscheint auf der Anzeige des Empfängers
- Die Bandbezeichnung des Empfängers wird mit dem Zusatz "HD" angezeigt. (Beispiel: Das Band G50 wird als G50HD angezeigt.)
- Der Gruppe und dem Kanal des Senders werden Buchstaben anstelle von Ziffern zugeordnet (Beispiel: G:AA CH:AA).
Optimale Verfahren für den High-Density-Modus
- Bei der Planung der Bänder ULX-D High-Density-Kanäle in einem von anderen Geräten getrennten Frequenzbereich anordnen.
- Eine separate HF-Zone für ULX-D High-Density-Kanäle verwenden, um Intermodulationsverzerrungen von anderen Geräten zu verhindern.
- Während des High-Density-Kanalscans alle anderen Sender einschalten und an ihrer vorgesehen Position aufstellen.
- Einen Begehungstest durchführen, um den Senderbereich zu überprüfen
- Werden benutzerspezifische Gruppen verwendet, müssen die im Empfänger geladenen Gruppen mit dem High-Density-Modus kompatibel sein
Frequenz-Diversity
Frequenzdiversity ist eine fortschrittliche Funktion der ULX-D Empfänger, die Schutz gegen Verlust des Audiosignals durch HF-Störungen oder Stromausfall in einem Sender bietet.
Im Frequenzdiversity-Modus werden die Signale von zwei Sendern von einer gemeinsamen Audioquelle zu den Ausgängen von 2 Empfängerkanälen geleitet. Im Fall von Störungen oder Stromausfall wird das Audiosignal des funktionierenden Kanals auf beide Ausgänge geschaltet, so dass das Audiosignal erhalten bleibt. Das Umschalten zwischen den Kanälen erfolgt übergangslos und unhörbar.
Wenn der Empfänger erfasst, dass die Signalqualität sich verbessert hat, wird die Signalführung ohne Unterbrechung des Audiosignals wiederhergestellt.
Hinweis: In Wireless Workbench kann eine selektive Verriegelung der Diversity-Audioquelle auf einen bestimmten Sender vorgenommen werden. Siehe „Frequenzdiversity-Kanal sperren oder entsperren“ im Abschnitt Wireless Workbench Hilfe für weitere Informationen hierzu.
Optimale Verfahren für Frequency Diversity
- Für jeden Sender Mikrofone desselben Typs und Modells verwenden
- Mikrofone nahe zur Audioquelle anordnen
- Mit den Verstärkungsreglern die Ausgangspegel für jeden Empfängerkanal anpassen
- Wenn Audio-Summierung aktiv ist, die Taschensender mit einem T-Kabel (Shure AXT652) zu einer einzelnen Audioquelle verbinden, um Kammfiltereffekte zu verhindern
Auswahl der Diversity-Ausgangsführung
Die folgenden Optionen für die Empfängerkanal-Ausgangsführung stehen zur Verfügung:
• 1+2
• 3 + 4 (nur Vierkanal-Empfänger)
• 1 + 2 / 3 + 4 (nur Vierkanal-Empfänger)
So wird Frequenzdiversity aktiviert und eine Signalführung ausgewählt:
GERÄTE-UTILITIES > FREQUENZDIVERSITY
Mit dem Drehknopf eine Signalführung auswählen und anschließend ENTER drücken.
Hinweis: OFF auswählen, um Frequenzdiversity zu deaktivieren.
Frequenz-Diversity und Verschlüsselung
Durch Aktivierung der Verschlüsselung im Frequenzdiversity-Modus wird ein zusätzlicher Schutz hinzugefügt, indem nur Audiosignale von dem zuletzt synchronisierten verschlüsselten Sender für jeden Empfängerkanal durchgelassen werden.
Einstellen des regionalen Fernsehformats
Für eine korrekte Anzeige der Fernsehkanalinformationen ist das TV FORMAT so einzustellen, dass es der Fernsehkanalbandbreite der Region, in der der Empfänger betrieben wird, entspricht. Die Fernsehbandbreiten variieren weltweit. Daher sind zur Ermittlung der regionalen Fernsehbandbreite die örtlichen Bestimmungen zu prüfen.
Es sind die folgenden TV FORMAT-Optionen verfügbar:
- 6 MHz
- 7 MHz
• 8 MHz - 6 MHz, JAPAN
- NO TV (wird verwendet, um die Anzeige von Fernsehkanälen zu deaktivieren, oder wird in Regionen verwendet, in denen es keine Fernsehkanäle gibt)
Zur Einstellung von TV FORMAT:
- Menü: DEVICE UTILITIES > ADVANCED RF > TV FORMAT
- Mit dem Drehregler eine TV FORMAT-Option auswählen.
- Zum Speichern ENTER drücken.
Benutzerspezifische Gruppen
Mit dieser Funktion können bis zu sechs Gruppen manuell ausgewählter Frequenzen vor einem Gruppen-Scan erstellt und zu vernetzten Empfängern exportiert werden, um die Systemeinrichtung zu vereinfachen.
Tipp: Über Wireless Workbench oder Wireless Frequency Finder die besten kompatiblen Frequenzen auswählen. Siehe www.shure.com für weitere Informationen.
So wird eine benutzerspezifische Gruppe erstellt: DEVICE UTILITIES > ADVANCED RF > CUSTOM GROUPS > SETUP
Mit dem Drehknopf die Gruppe, den Kanal oder die Frequenz einstellen. Zum Speichern ENTER drücken.
Vor der Durchführung eines Gruppen-Scans eine benutzerspezifische Gruppe an vernetzte Empfänger exportieren:
- Folgende Option aufrufen: DEVICE UTILITIES > ADVANCED RF > CUSTOM GROUPS > EXPORT
- Die blinkende ENTER-Taste drücken, um alle benutzerspezifischen Gruppen an alle Empfänger im Netzwerk zu exportieren.
Hinweis: Mit der Option CLEAR ALL alle benutzerspezifischen Gruppeneinstellungen entfernen.
Audio-Signalverschlüsselung
Wenn die Verschlüsselung aktiviert ist, erzeugt der Empfänger einen eindeutigen Verschlüsselungsschlüssel, welcher während einer IR-Synchronisation an einen Sender freigegeben wird. Sender und Empfänger mit einem gemeinsamen Verschlüsselungsschlüssel bilden einen geschützten Signalweg, wodurch unberechtigter Zugriff von anderen Empfängern verhindert wird.
Hinweis: Bei einigen Einheiten ist die Verschlüsselung immer eingeschaltet und kann nicht konfiguriert werden.
Verschlüsselung eines einzelnen Senders für einen einzelnen Empfänger
- Im Empfängermenü: GERÄTE-UTILITIES > VERSCHLÜSSELUNG > EIN (Auto)
- ENTER drücken.
- Eine IR-Synchronisation durchführen, um den Verschlüsselungsschlüssel für den ausgewählten Sender freizugeben.
Verschlüsselung mehrerer Sender für einen einzelnen Empfänger
Mehrere Sender können denselben Verschlüsselungsschlüssel gemeinsam verwenden, was ihnen Zugriff auf einen einzelnen Empfänger bietet. Diese Methode verwenden, wenn mehrere Instrumente vorhanden sind oder wenn eine Kombination aus Hand- und Taschensendern verwendet werden soll.
- Im Empfängermenü: GERÄTE-UTILITIES > VERSCHLÜSSELUNG > EIN (Manual) > SCHLÜSSEL BEHALTEN.
- ENTER drücken.
- Eine IR-Synchronisation durchführen, um den Verschlüsselungsschlüssel für den ersten Sender freizugeben.
- Den Sender ausschalten und eine IR-Synchronisation durchführen, um den Schlüssel für weitere Sender freizugeben.
Vorsicht! Sicherstellen, dass während einer IR-Synchronisation oder Aufführung nur ein Sender eingeschaltet ist, um gegenseitige Störungen zwischen Sendern zu vermeiden.
Erneute Erzeugung der Verschlüsselungsschlüssel
Durch regelmäßige erneute Erzeugung der Verschlüsselungsschlüssel wird die Sicherheit von Sendern und Empfängern, die längere Zeit miteinander verbunden sind, gewahrt.
- Im Empfängermenü: GERÄTE-UTILITIES > VERSCHLÜSSELUNG > EIN (Manual) > SCHLÜSSEL NEU GENERIEREN.
- ENTER drücken.
- Eine IR-Synchronisation durchführen, um den Verschlüsselungsschlüssel für den ersten Sender freizugeben.
- Den Sender ausschalten und eine IR-Synchronisation durchführen, um den Schlüssel für weitere Sender freizugeben.
Vorsicht! Sicherstellen, dass während einer IR-Synchronisation oder Aufführung nur ein Sender eingeschaltet ist, um gegenseitige Störungen zwischen Sendern zu vermeiden.
Entfernen der Verschlüsselung
Hinweis: Bei einigen Einheiten ist die Verschlüsselung immer eingeschaltet und kann nicht konfiguriert werden.
- Im Empfängermenü: GERÄTE-UTILITIES VERSCHLÜSSELUNG AUS
- ENTER drücken.
- Eine IR-Synchronisation des Senders und Empfängers durchführen, um den Verschlüsselungsschlüssel zu löschen.
Hinweis: Wenn mehrere Sender für einen einzelnen Empfänger verschlüsselt sind, muss für jeden Sender eine IR-Synchronisation durchgeführt werden, um den Verschlüsselungsschlüssel zu löschen.
HF-Kaskadenanschlüsse
Der Empfänger verfügt über 2 HF-Kaskadenanschlüsse an der Rückseite, um das Signal von den Antennen mit einem weiteren Empfänger gemeinsam zu nutzen.
Die HF-Kaskadenanschlüsse von dem ersten Empfänger mit einem abgeschirmten Koaxialkabel mit den Antenneneingängen des zweiten Empfängers verbinden.
Wichtig! Beide Empfänger müssen dasselbe Frequenzband aufweisen.
Antennen-Biasspannung
Die Antennenanschlüsse A und B stellen eine Vorspannung zur Stromversorgung aktiver Antennen bereit. Die Gleichspannungsversorgung deaktivieren, wenn passive (nicht aktive) Antennen verwendet werden.
Die Vorspannung wird wie folgt ausgeschaltet: DEVICE UTILITIES > ADVANCED RF > ANTENNA BIAS > OFF
Vernetzung von ULX-D Empfängern
Die ULX-D Zweikanal- und Vierkanal-Empfänger verfügen über eine Dante-Netzwerkschnittstelle mit zwei Anschlüssen. Die Dante-Technologie bietet eine integrierte Lösung zur Verteilung von digitalem Audio, Verwaltung von Steuersignalen und Führen von Shure Control-Signalen (WWB und AMX/Crestron). Dante verwendet standardmäßiges IP over Ethernet und kann sicher im selben Netzwerk mit IT- und Steuerdaten existieren. Auswahlbare Dante-Netzwerk-Modi leiten Anschlusssignale für flexible Netzwerkeinrichtung.
Netzwerksteuerung-Software
Sie können Ihre ULX-D-Empfänger mit der Wireless Workbench fernbedienen und überwachen und die digitale Audioführung mit dem Dante Controller überwachen. Die Signale für AMX- und Crestron-Steuerungen werden im gleichen Netzwerk wie Shure Control übertragen.
Shure Control
Die Software Wireless Workbench (WWB) bietet eine umfangreiche Steuerung für drahtlose Audiosysteme. Wireless Workbench ermöglicht Live-Einstellungen per Fernsteuerung an vernetzten Geräten, so dass Veränderungen an Verstärkung, Frequenz, HF-Sendeleistung und Verriegelung von Bedienelementen in Echtzeit vorgenommen werden können. In einer vertrauten Kanalstreifen-Schnittstelle werden Audiopegelanzeigen, Senderparameter, Frequenzeinstellungen und Netzwerkstatus angezeigt.
Wireless Workbench ist für Windows und Mac erhältlich und kann unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden: www.shure.com/wwb
Dante
Dante Controller ist ein kostenloses Softwareprogramm, das von Audinate™ entwickelt wurde und zum Konfigurieren und Verwalten eines Netzwerks von Dante-fähigen Geräten dient. Damit lassen sich Audioverbindungen zwischen vernetzten Komponenten einrichten und der Status von Online-Geräten überwachen.
Unter www.audinate.com steht die Software zum Download bereit, dort befindet sich auch eine Installationsanleitung.
Dante Controller und Sperr-Einstellungen
Mit der Version 2.4.X wird die Unterstützung für Dante Device Lock für ULXD4D und ULXD4Q eingeführt. Dante Device Lock ist eine Funktion des Dante Controllers, mit der Sie unterstützte Dante-Geräte mit einer 4-stelligen PIN (Personal Identification Number) sperren und entsperren können. Wenn ein Gerät mit eingeschalteter Dante-Sperre ausgestattet ist, fließt Dante-Audio weiterhin gemäß den bestehenden Abonnements, aber die Abonnements und Einstellungen können nicht gesteuert oder konfiguriert werden.
Wenn Sie Ihre Dante Device Lock PIN vergessen haben, lesen Sie den Abschnitt Device Lock in der Bedienungsanleitung für Dante Controller, um Anweisungen zum Vorgehen zu erhalten.
Dante Domain Manager
Mit der Version 2.4.X wird die Unterstützung für den Dante Domain Manager (DDM) für ULXD4D und ULXD4Q eingeführt. DDM ist eine Netzwerkmanagementsoftware, die Benutzerauthentifizierung, rollenbasierte Sicherheit und Auditfunktionen für Dante-Netzwerke und Dante-fähige Produkte ermöglicht.
Überlegungen zu Shure-Geräten, die von DDM gesteuert werden:
- Wenn Sie Shure-Geräte zu einer Dante-Domäne hinzufügen, belassen Sie die Einstellung für den lokalen Controller-Zugriff auf Lesen/Schreiben. Andernfalls werden der Zugriff auf die Dante-Einstellungen, die Werksrücksetzung und die Aktualisierung der Gerätefirmware deaktiviert.
- Wird ein Gerät von einer Dante-Domäne verwaltet und von ihr getrennt, wird der Zugriff auf die Dante-Einstellungen, das Zurücksetzen des Geräts auf die Werkseinstellungen und die Aktualisierung der Geräte-Firmware deaktiviert. Wenn sich ein Gerät wieder mit der Dante-Domäne verbindet, folgt es der dafür in der Dante-Domäne festgelegten Richtlinie.
Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung für den Dante Domain Manager.
Konfiguration der IP-Adresse
Jedem Gerät im Netzwerk muss eine IP-Adresse zugewiesen werden, um Kommunikation und Steuerung zwischen Komponenten zu gewährleisten. Gültige IP-Adressen können unter Einsatz eines DHCP-Servers automatisch oder manuell aus einer Liste gültiger IP-Adressen zugewiesen werden. Wird Dante-Audio verwendet, muss dem Empfänger außerdem eine separate Dante-IP-Adresse zugewiesen werden.
Automatische IP-Adressierung
- Wird ein DHCP-fähiger Ethernet-Switch verwendet, den DHCP-Schalter auf ON einstellen.
- Den IP Mode für alle Empfänger auf Automatic einstellen: DEVICE UTILITIES > NETWORK > SHURE CONTROL > NETWORK
- Mit dem Drehknopf den Modus auf Automatic stellen und zum Speichern ENTER drücken.
Hinweis: Nur einen DHCP-Server pro Netzwerk verwenden.

flowchart
graph TD
A["Server Rack"] -->|ON| B["DHCP"]
A -->|OFF| C["Device 1"]
A -->|OFF| D["Device 2"]
A -->|OFF| E["Device 3"]
A -->|OFF| F["Device 4"]
Manuelle IP-Adressierung
- Die Empfänger an einen Ethernet-Switch anschließen.
- Den IP Mode für alle Geräte auf Manual einstellen: DEVICE UTILITIES > NETWORK > SHURE CONTROL > NETWORK
- Den Modus mit dem Drehknopf auf Manual stellen.
- Gültige IP-Adressen und Subnetzwerte für alle Geräte einstellen und ENTER zum Speichern drücken.
Dante-IP-Adressierung
IP-Adressen für ein Dante-Netzwerk können unter Einsatz eines DHCP-Servers automatisch oder manuell aus einer Liste gültiger IP-Adressen zugewiesen werden
So wird der Dante-IP-Adressierungsmodus (Automatic oder Manual) ausgewählt: DEVICE UTILITIES > NETWORK > DANTE > AUDIO & CNTRL
Mit dem Drehknopf den Modus auswählen und zum Speichern ENTER drücken.
Netzwerk-Abkürzungen
DHCP: Dynamic Host Configuration Protocol (dynamischs Host-Konfigurationsprotokoll)
LAN: Local Area Network (lokales Netzwerk)
MCU: Micro Controller Unit (Mikro-Steuerung)
RJ45: Ethernet-Anschluss
RX: Empfänger
TX: Sender
WWB: Wireless Workbench Software
VLAN: Virtual Local Area Network (virtuelles lokales Netzwerk)
MAC: Machine Access Code (Geräte-Anschlusssteuerung)
Übersicht der Dante-Netzwerk-Modi
Die Dante-Netzwerk-Schnittstelle verfügt über zwei Anschlüsse (Primär und Sekundär), um flexible Führungs- und Konfigurationsoptionen für Netzwerksignale bereitzustellen.
Drei auswählbare Dante-Netzwerk-Modi sind zur Steuerung der Signalführung von den Empfänger-Anschlüssen zum Dante-Netzwerk verfügbar.

flowchart
graph TD
subgraph SWITCHED
A1["Audio"] --> B1["Dante Interface"]
A2["Control"] --> B1
B1 --> C1["Secondary"]
B1 --> C2["Primary"]
C1 --> D1
end
subgraph REDUNDANT
E1["Audio"] --> F1["Dante Interface"]
E2["Control"] --> F1
F1 --> G1["Secondary Audio"]
F1 --> H1["Primary Audio"]
G1 --> I1["Secondary"]
G1 --> J1["Primary"]
J1 --> K1
end
subgraph SPLIT
L1["Audio"] --> M1["Dante Interface"]
L2["Control"] --> M1
M1 --> N1["Secondary"]
M1 --> O1["Primary"]
O1 --> P1
end
| Netzwerk-modus | Anschlussfunktion und Signa-le | Anwendung | |
| Sekundär | Primär | ||
| SWITCHED | Shure ControlDante Audio und Steuerung | Shure ControlDante Audio und Steuerung | Für Einzel-Netzwerk-Installationen von stern- oder hintereinanderge-schalteten Netzwerken. |
| REDUN-DANT AU-DIO | Dante Redun-dant Audio | Shure ControlDante Audio und Steuerung | Der primäre und sekundäre Anschluss sind als zwei separate Netzwer-ke konfiguriert. Der sekundäre Anschluss führt eine Sicherheitskopie des primären Digitalaudiosignals. |
| SPLIT | Dante Audio und Steuerung | Shure Control | Der primäre und sekundäre Anschluss sind als zwei separate Netzwer-ke konfiguriert, um Steuersignale und Audiosignale voneinander zu iso-lieren. |
Einstellen des Dante-Netzwerkmodus
Einen Dante-Modus auswählen, um die Netzwerk-Signalführung über den primären und sekundären Anschluss zu konfigurieren. Alle Empfänger im Netzwerk auf den gleichen Modus einstellen.
Hinweis: Vor dem Umstellen des Modus die Netzwerkverbindungen vom Empfänger trennen.
- Im Empfängermenü: DEVICE UTILITIES > NETWORK > CONFIGURATION
- Mit dem Drehknopf einen Modus (SWITCHED, REDUNDANT AUDIO, SPLIT) auswählen
- Zum Speichern ENTER drücken.
- Die Spannungsversorgung des Empfängers aus- und wieder einschalten, um die Modusänderung zu aktivieren.
Beispiele für Netzwerkverbindung und Konfiguration
Hinweis: Für Netzwerkverbindungen abgeschirmte Cat5e-Kabel verwenden, um eine zuverlässige Leistung zu gewährleisten.
Switched-Modus
Der Switched-Modus wird typischerweise für einzelne Netzwerk-Installationen von stern- oder hintereinandergeschalteten Netzwerken verwendet. Der Switched-Modus wird für Installationen empfohlen, die kein Dante-Audio benötigen.
Netzwerk-Eigenschaften:
- Dante Audio und Shure Control liegen sowohl am primären als auch am sekundären Anschluss an
- Die Dante-IP-Adresse und die Shure-Control-IP-Adresse müssen im selben Subnetz sein. Der Computer, auf dem Wireless Workbench läuft, muss auch in diesem Subnetz sein.

flowchart
graph TD
A["Dante Audio / Shure Control"] --> B["Secondary"]
C["Dante Audio / Shure Control"] --> D["Primary"]
B --> E["RJ45"]
D --> F["RJ45"]
E --> G["Switch"]
F --> G
G --> H["MAC\nDante™"]
G --> I["MAC\nHost MCU"]
H --> J["IP Address Example:\n192.168.1.11\n(255.255.255.0)"]
I --> K["IP Address Example:\n192.168.1.10\n(255.255.255.0)"]
Netzwerkbeispiel (Dante Audio und Wireless Workbench)
① Computer
Den Computer, auf dem Dante Controller und Wireless Workbench läuft, an den primären Anschluss anschließen.
② DHCP-Server
Die Konfiguration kann mit oder ohne DHCP-Server erfolgen. Das Audiosignal nicht durch den Server führen.
③ Gigabit-Ethernet-Switch
- Nicht beide Netzwerk-Anschlüsse an denselben Ethernet-Switch anschließen
- Eine sternförmige Netzwerktopologie einsetzen, um Audiolatenz zu minimieren
④ Empfängeranschluss
Empfänger an den primären Anschluss anschließen
⑤ Dante-Empfänger
Dante-Empfänger (Mischer, Recorder, Verstärker) an den primären Anschluss anschließen.

flowchart
graph TD
A["WWB6"] --> B["Dante Controller"]
B --> C["①"]
C --> D["Gigabit Ethernet Switch"]
D --> E["② (AXT620, Wi-Fi-Router usw.)"]
D --> F["③"]
F --> G["Dante 'Receiver'"]
G --> H["(Mischer, Record-<br>er, Verstärker)"]
G --> I["⑤"]
B --> J["Hinweis: Dante Controller unterstützt keine Wi-Fi-Netzwerkverbind-"]
J --> K["ULXD RX"]
J --> L["ULXD RX"]
J --> M["ULXD RX"]
J --> N["ULXD RX"]
K --> O["SEC PRI"]
L --> P["SEC PRI"]
M --> Q["SEC PRI"]
N --> R["SEC PRI"]
Netzwerkbeispiel (nur Wireless Workbench)
① Computer
Den Computer, auf dem Wireless Workbench läuft, an den primären Anschluss anschließen.
② DHCP-Server
Die Konfiguration kann mit oder ohne DHCP-Server erfolgen.
③ Empfängeranschluss
Empfänger an den primären Anschluss anschließen

flowchart
graph TD
A["WWB6"] --> B["DB"]
B --> C["DHCP Server (192.168.1.x Subnet)"]
C --> D["ULXD RX"]
D --> E["SEC PRI"]
D --> F["ULXD RX"]
F --> G["SEC PRI"]
D --> H["ULXD RX"]
H --> I["SEC PRI"]
H --> J["ULXD RX"]
J --> K["SEC PRI"]
C --> L["(AXT620, Wi-Fi-Router usw...)"]
Redundant-Audiomodus
Der Redundant-Modus dient zum Führen einer Sicherheitskopie des Dante-Audios im sekundären Netzwerk für den Fall, dass das Audiosignal im primären Netzwerk unterbrochen wird.
Netzwerk-Eigenschaften:
- Dante Primary Audio und Shure Control liegen am primären Anschluss an
- Backup Dante Audio liegt am sekundären Anschluss an
- Die primäre Dante-IP-Adresse und die Shure-Control-IP-Adresse müssen im selben Subnetz sein. Der Computer, auf dem Wireless Workbench läuft, muss auch in diesem Subnetz sein.
• Die sekundäre Dante-IP-Adresse muss auf ein anderes Subnetz eingestellt werden
Hinweis: Geräte, die am Redundant-Netzwerk angeschlossen werden, müssen mit Redundant-Audio kompatibel sein.
Netzwerk-Beispiel
① Computer
Den Computer, auf dem Dante Controller und Wireless Workbench läuft, an den primären Anschluss anschließen.
② DHCP-Server
Die Konfiguration kann mit oder ohne DHCP-Server erfolgen. Das Audiosignal nicht durch den Server führen.
- Eigene Switches für das primäre und sekundäre Netzwerk verwenden
- Nicht beide Netzwerk-Anschlüsse an denselben Ethernet-Switch anschließen
- Eine sternförmige Netzwerktopologie einsetzen, um Audiolatenz zu minimieren
④ Empfängeranschluss
Den primären und sekundären Anschluss mit eigenen Switches verbinden.
Hinweis: Der sekundäre Anschluss unterstützt nur manuelle oder automatische Link-Lokal-Konfiguration. Die Link-Lokal-Adresse des sekundären Dante-Subnetzes ist auf 172.31.x.x (255.255.0.0) voreingestellt
⑤ Dante-Empfänger
Dante-Empfänger (Mischer, Recorder, Verstärker) an den primären oder sekundären Anschluss anschließen.

flowchart
graph TD
A["①"] --> B["Dante Controller"]
B --> C["Gigabit Ethernet Switch"]
C --> D["② (AXT620, Wi-Fi-Router usw...)"]
D --> E["DHCP Server (192.168.1 x Subnet)"]
E --> F["Gigabit Ethernet Switch"]
F --> G["③"]
G --> H["Dante 'Receiver'"]
H --> I["④"]
I --> J["ULXD RX"]
I --> K["ULXD RX"]
I --> L["ULXD RX"]
I --> M["ULXD RX"]
I --> N["Dante 'Receiver'"]
N --> O["⑤"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#ffc,stroke:#333
style I fill:#fcc,stroke:#333
style J fill:#fcc,stroke:#333
style K fill:#fcc,stroke:#333
style L fill:#fcc,stroke:#333
style M fill:#fcc,stroke:#333
(Mischer, Recorder, Verstärker usw.)
Split-Modus
Der Split-Modus dient zum Isolieren der Steuersignale von den Audiosignalen, indem sie in zwei getrennten Netzwerken geführt werden.
Netzwerk-Eigenschaften:
- Shure Control liegt am primären Anschluss an
• Dante Audio liegt am sekundären Anschluss an
• Die IP-Adressen für Dante und Shure Control müssen in verschiedenen Subnetzen sein
Netzwerk-Beispiel
① Computer (Dante Controller)
Den Computer, auf dem Dante Controller läuft, an den sekundären Anschluss anschließen.
② DHCP-Server (sekundäres Netzwerk)
Die Konfiguration kann mit oder ohne DHCP-Server erfolgen. Das Audiosignal nicht durch den Server führen.
③ Gigabit-Ethernet-Switch (sekundäres Netzwerk)
• Eigene Switches für das primäre und sekundäre Netzwerk verwenden
- Nicht beide Netzwerk-Anschlüsse an denselben Ethernet-Switch anschließen
- Eine sternförmige Netzwerktopologie einsetzen, um Audiolatenz zu minimieren
④ Empfängeranschlüsse (Dante Audio)
Die sekundären Anschlüsse mit dem sekundären Netzwerk-Switch verbinden.
Den Computer, auf dem Shure Control läuft, an den primären Anschluss anschließen.
⑥ DHCP-Server (primäres Netzwerk)
Die Konfiguration kann mit oder ohne DHCP-Server erfolgen. Das Audiosignal nicht durch den Server führen.
⑦ Gigabit-Ethernet-Switch (primäres Netzwerk)
- Eigene Switches für das primäre und sekundäre Netzwerk verwenden
- Nicht beide Netzwerk-Anschlüsse an denselben Ethernet-Switch anschließen
- Eine sternförmige Netzwerktopologie einsetzen, um Audiolatenz zu minimieren
⑧ Empfängeranschlüsse (Shure Control)
Die primären Anschlüsse mit dem primären Netzwerk-Switch verbinden.
⑨ Dante-Empfänger
Dante-Empfänger (Mischer, Recorder, Verstärker) an den primären Anschluss anschließen.

flowchart
graph TD
A["Dante Controller"] -->|①| B["DHCP Server (192.168.2 x Subnet)"]
B --> C["Gigabit Ethernet Switch"]
C -->|②| D["ULXD RX"]
D --> E["Dante 'Receiver'"]
E -->|③| C
F["WWB6"] --> G["Gigabit Ethernet Switch"]
G -->|④| C
H["(Mischer, Recorder, Verstärker usw.)"] --> I["ULXD RX"]
I --> J["Dante 'Receiver'"]
J --> K["SEC PRI"]
K --> L["ULXD RX"]
L --> M["SEC PRI"]
M --> N["ULXD RX"]
N --> O["SEC PRI"]
O --> P["Dante 'Receiver'"]
P --> Q["SEC PRI"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#f9f,stroke:#333
Zuweisung von Netzwerkgeräte-Kennnummern für Shure Control und Dante Control
Wenn der Empfänger in einem Netzwerk mit Shure Control (Wireless Workbench) und Dante Controller verwendet wird, werden zwei Geräte-Kennnummern benötigt: eine für Shure Control und eine für Dante Control. Geräte-Kennnummern dienen zum Identifizieren von Geräten im Netzwerk und zum Einrichten von Dante-Digital-Audiosignalführungen.
Empfohlene Vorgehensweisen
Anwendung der nachstehenden optimalen Verfahren erleichtert die Organisation der Netzwerkeinrichtung und die Störungssuche.
- Für Übersichtlichkeit, fehlerfreies Arbeiten und einfache Störungssuche sollte die gleiche Geräte-Kennnummer für Wireless Workbench (Shure Control) und für das Dante-Netzwerk verwendet werden.
- Das Dante-Netzwerk erfordert eindeutige Dante-Geräte-Kennnummern, um einen Verlust der Audiosignalführung zu vermeiden. Etwaige doppelte Kennnummern im Netzwerk werden mit einer Ziffer wie -1, -2, -3 usw. versehen und müssen zu einem eindeutigen Wert geändert werden.
- Wireless Workbench (Shure Control) erfordert keine eindeutigen Geräte-Kennnummern und doppelt vorkommende Kennnummern haben keinen Einfluss auf das Dante-Netzwerk. Es ist jedoch eine optimale Vorgehensweise, eindeutige Geräte-Kennnummern zu verwenden.
Einstellen der Shure-Control-Geräte-Kennnummer
- Wireless Workbench starten.
- Im Verzeichnis einen Doppelklick auf die Geräte-Kennnummer ausführen, um sie zu bearbeiten.
Tipp: Auf das Gerätesymbol neben dem Kanalnamen klicken, um die LEDs an der Vorderseite blinken zu lassen und den Empfänger zu identifizieren.
Die Shure Control-Geräte-Kennnummer kann auch an der Frontplatte des Empfängers aktualisiert werden:
- Im Empfängermenü: GERÄTE-UTILITIES > NETZWERK > SHURE CONTROL > Ger. ID
- Mit dem Drehknopf die Kennnummer bearbeiten.
- Zum Speichern ENTER drücken.
Erstellen einer Dante-Geräte-Kennnummer
Eine Dante-Kennnummer kann auf zwei Weisen erstellt werden:
- Die Kennnummer wird mit Hilfe des Empfängermenüs eingegeben.
- Die Kennnummer wird mit Hilfe einer Tastatur vom Dante Controller eingegeben.
Werden die Kennnummern vom Empfängermenü aus eingegeben, sind weitere Kennnummer-Modi verfügbar, um mehrere Empfänger rasch fortlaufend zu nummerieren oder Präfixe hinzuzufügen, damit Dante-fähige Yamaha-Mischpulte sie im Netzwerk finden können.
Hinweis: Durch Ändern der Dante-Kennnummer wird ein Verlust des Audiosignals bewirkt. Wenn eine Kennnummer geändert wurde, die Audio-Signalführung in Dante Controller mit der neuen Kennnummer entsprechend aktualisieren.
Einstellen der Geräte-Kennnummer vom Empfängermenü aus:
- GERÄTE-UTILITIES > NETZWERK > DANTE > Ger. ID
- Einen ID MODE mit dem Drehknopf auswählen:
Off: Eine Kennnummer manuell mit dem Drehknopf eingeben. Zum Speichern ENTER drücken.
- Sequential: Zur Erstellung der Geräte-Kennnummer wird der Modellbezeichnung des Empfängers ein 3-stelliges numerisches Präfix hinzugefügt. (Beispiel: 001-Shure-ULXD). Mit dem Drehknopf den Präfix-Wert ändern. Zum Speichern ENTER drücken.
Yamaha: Ein mit „Y“ beginnendes Präfix, worauf eine 3-stellige Ziffer folgt, wird der Modellbezeichnung des Empfängers hinzugefügt, um eine Geräte-Kennnummer zu erstellen, die es Dante-fähigen Yamaha-Mischpulten ermöglicht, ULX-D Empfänger in einem Dante-Netzwerk zu finden. (Beispiel: Y001-Shure-ULXD). Mit dem Drehknopf den numerischen Präfix-Wert ändern. Zum Speichern ENTER drücken.
Eingabe der Geräte-Kennnummer vom Dante Controller aus:
- Device View öffnen und den Empfänger aus dem Pulldownmenü auswählen.
- Auf die Registerkarte Device Config klicken.
- Die Kennnummer in das Feld Rename Device eingeben und ENTER drücken.
Anzeigen von Dante-Geräte-Kennnummern in Dante Controller
Dante-Geräte-Kennnummern werden im Fenster Network View in Dante Controller angezeigt.
- Dante Controller starten und das Fenster Network View aufrufen.
- Sicherstellen, dass die Dante-Geräte-Kennnummern mit den in den Empfänger eingegeben Kennnummern übereinstimmen.
Funktion Geräteidentifizierung
Die Funktion Geräteidentifizierung von Dante Controller bewirkt Blinken der Frontplatten-LEDs eines ausgewählten Empfängers, um eine Identifizierung zu ermöglichen, wenn mehrere Empfänger verwendet werden.
Device View in Dante Controller öffnen und auf das Identifizierungssymbol (Auge) klicken. Die Frontplatten-LEDs des ausgewählten Empfängers reagieren durch Blinken.
Konfigurieren von Audio-Signalführungen mit Dante Controller
Geräte, die in Dante Controller vorkommen, werden in "Sender" und "Empfänger" eingeteilt
Damit die Audiosignale im Netzwerk befördert werden können, müssen Audio-Signalführungen (Signalwege) zwischen Sendern und Empfängern konfiguriert werden.
Hinweis: ULX-D Empfänger werden in Dante Controller als Sender behandelt. Geräte, die sowohl Eingänge als auch Ausgänge aufweisen, werden gewöhnlich sowohl als Sender als auch als Empfänger aufgeführt.
Dante-Sender
Geräte, die Audiosignale im Netzwerk senden oder bereitstellen, wie:
- Empfängerausgänge
- Verstärkerausgänge
- Mischerausgänge
• Signalprozessorausgänge
• Recorder-Wiedergabeausgänge
Dante-Empfänger
Geräte, die Audiosignale aus dem Netzwerk empfangen, wie:
- Verstärkereingänge
- Mischereingänge
• Signalprozessoreingänge - Recordereingänge
Einrichten einer Audio-Signalführung
Dante Controller starten und auf die Schnittpunkte zwischen Komponenten klicken, um eine Audio-Signalführung einzurichten. Die Audio-Signalführung wird auch als Signalweg bezeichnet.
- Den Schnittpunkt zwischen den Sender- und Empfängerkanälen suchen.
- Auf klicken, wenn die Komponenten zusammentreffen.
- Ein grünes Häkchen bedeutet, dass die Audio-Signalführung eingerichtet wurde.
- Anhand des reproduzierten Tons überprüfen, dass die Audio-Signalführung eingerichtet wurde.
Weitere Informationen über Dante Controller stehen im Internet unter www.audinate.com.

Netzwerk-Störungssuche
- Nur einen DHCP-Server pro Netzwerk verwenden
- Alle Geräte müssen die gleiche Subnetzmaske verwenden
- In allen Empfängern muss die gleiche Firmware-Version installiert sein
- Auf das leuchtende Netzwerksymbol an der Vorderseite jedes Geräts achten:
Wenn das Symbol nicht leuchtet, die Kabelverbindung und die LEDs an der Netzwerkbuchse prüfen.
Wenn die LEDs bei angeschlossenem Kabel nicht aufleuchten, das Kabel ersetzen und die LEDs sowie das Netzwerk-symbol erneut prüfen.
Für weitere Informationen Störungssuche im Wireless Workbench Netzwerk beachten.
Wiederherstellen der Dante-Werkseinstellungen
Der Empfänger und die Dante-Netzwerkkarte können zurückgesetzt werden, um die Dante-Werkseinstellungen wiederherzustellen. Durchführen einer Rücksetzung ist hilfreich, um vorhandene Daten zu löschen, bevor ein System eingerichtet wird.
Vorsicht! Durch Durchführen einer Rücksetzung der Dante-Netzwerkkarte oder des ULX-D Empfängers wird Dante Audio unterbrochen.
Tipp: Vor dem Durchführen einer Rücksetzung auf die Werkseinstellungen den gegenwärtigen Dante-Netzwerkmodus und die IP-Einstellungen notieren. Nach einer Rücksetzung ist der Dante-Netzwerkmodus auf SWITCHED und der IP-Adressmodus auf AUTO zurückgesetzt.
Wiederherstellen der Werkseinstellungen des Empfängers und der Dante-Karte
Durch Durchführen einer Rücksetzung am Empfänger werden die Werkseinstellungen wiederhergestellt und der Shure Control- und Dante-IP-Adressmodus auf AUTO konfiguriert.
- Im Empfängermenü: DEVICE UTILITIES > SYSTEM RESET > RESTORE DEFAULT SETTINGS
- ENTER drücken, um die Rücksetzung durchzuführen.
RESTORE
DEFAULT SETTINGS
RESTORE DEFAULTS
OVERWRITE CURRENT
SETTINGS WITH
DEFAULT SETTINGS?
Wiederherstellen der Werkseinstellungen der Dante-Netzwerkkarte
Mit der Option Factory Reset in Dante Controller wird die Dante-Karte auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und der Dante-IP-Adressmodus auf AUTO konfiguriert.
- In Dante Controller einen Empfänger auswählen und die Registerkarte Network Config aufrufen.
- Auf Factory Reset klicken.
- Dante Controller aktualisieren lassen, bevor weitere Änderungen vorgenommen werden.

Rücksetzung des Systems
Durch die Systemrücksetzung werden die gegenwärtigen Empfängereinstellungen gelöscht und die Werkseinstellungen wieder aktiviert.
So werden die Werkseinstellungen wieder aktiviert:
- Folgende Option aufrufen: DEVICE UTILITIES > SYSTEM RESET > RESTORE.
- Zur Option DEFAULT SETTINGS gehen und ENTER drücken.
- Die blinkende Taste ENTER drücken, um den Empfänger auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Firmware
Bei Firmware handelt es sich um die in jede Komponente eingebettete Software, die die Funktionalität steuert. Zwecks Integration zusätzlicher Funktionen und Verbesserungen werden regelmäßig neue Firmware-Versionen entwickelt. Um diese Designverbesserungen zu nutzen, können neue Firmware-Versionen hochgeladen und mit dem Tool „Shure Update Utility“ installiert werden. Dieses steht auf der Seite Shure Update Utility zur Verfügung.
Firmware-Versionen
Wenn die Empfänger-Firmware aktualisiert wird, die Sender auf dieselbe Firmware-Version aktualisieren, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
Die Firmware aller ULX-D hat das Format MAJOR.MINOR.PATCH (z. B. 1.2.14). Alle ULX-D Geräte im Netzwerk (einschließlich Sender) müssen zumindest über die gleichen MAJOR- und MINOR-Firmware-Versionsummern verfügen (z. B. 1.2.x).
Aktualisieren des Empfängers
VORSICHT! Während der Firmware-Aktualisierung nicht die Strom- und Netzwerk-Anschlüsse des Empfängers trennen. Den Empfänger nicht ausschalten, bevor die Aktualisierung abgeschlossen ist.
WICHTIG! Empfänger, die mit einer früheren Firmware-Version als 1.4.8 laufen, müssen vor der Aktualisierung auf neuere Versionen zunächst auf Version 1.4.8 aktualisiert werden. Empfänger, die mit einer Firmware-Version zwischen 1.4.8 und 2.0.28 laufen, müssen vor der Aktualisierung auf neuere Versionen zunächst auf Version 2.0.28 aktualisiert werden. Für weitere Informationen zu diesem Aktualisierungsprozess bitte ULX-D Firmware-Update und Häufig gestellte Fragen zur Problemehebung beachten.
Nach Abschluss des Herunterladens beginnt der Empfänger automatisch mit der Aktualisierung der Firmware. Dabei wird die vorhandene Firmware überschrieben.
- Das Shure-Update-Programm öffnen.
- Auf die Taste „Auf Aktualisierung prüfen“ klicken (z. B. 5 Updates verfügbar), um die neuen zum Download verfügbaren Firmware-Versionen anzuzeigen.
- Die Aktualisierungen auswählen und auf Download klicken. Die neuen Downloads werden zur Registerkarte Firmware hinzugefügt und stehen zur Installation auf der Geräte-Hardware zur Verfügung.
- Den Empfänger und Computer an dasselbe Netzwerk anschließen.
- Wenn auf einem Empfänger eine Firmware-Version älter als 2.0.28 installiert ist, bitte den Abschnitt ULX-D Firmware-Update und Häufig gestellte Fragen zur Problembehandlung für spezielle Anweisungen beachten.
- In der Registerkarte Update Devices die aktuellste Firmware zum Empfänger senden.
Nach Abschluss der Übertragung beginnt der Empfänger automatisch mit der Aktualisierung der Firmware. Dabei wird die vorhandene Firmware überschrieben. Weitere Informationen zu Shure Update Utility sind in der Bedienungsanleitung für Shure Update Utility zu finden.
Aktualisieren des Senders
- Den Sender auf einem Mikrofon- oder Notenständer positionieren und diesen so anpassen, dass das Infrarot-Fenster auf den Empfänger ausgerichtet werden kann. Shure empfiehlt nicht, den Sender während der Aktualisierung zu halten.
- Um die Firmware zum Sender hochzuladen, auf dem Empfänger zu GERÄTE-UTILITIES > TX FW-UPDATE navigieren.
- Infrarot-Anschlüsse ausrichten.
- Am Empfänger ENTER drücken, um die Übertragung auf den Sender einzuleiten. Die Infrarot-Anschlüsse müssen für die gesamte Übertragung, die 50 Sekunden oder länger dauern kann, aufeinander ausgerichtet sein.
Anschließen an ein externes Steuersystem
Der ULX-D Empfänger ist über das Ethernet mit externen Steuerungssystemen wie AMX oder Crestron kompatibel. Dabei werden die gleichen Kabel wie für Shure Control (Wireless Workbench) verwendet. Nur eine Steuerung pro System verwenden, um Konflikte zwischen Meldungen zu vermeiden.
• Verbindung: Ethernet (TCP/IP; ULX-D Empfänger ist der Client)
- Anschluss: 2202
Eine umfassende Liste der ULX-D-Befehlszeichenfolgen sind auf der FAQ-Seite zur Shure ULX-D-Befehlszeichenfolge zu finden.
Einstellen des Gateway für subnetzübergreifende Führung
Zur Unterstützung der subnetzübergreifenden Führung verfügen ULX-D-Empfänger über Gateway-Adressierung. Die Gateway-Einstellung ermöglicht einer einzelnen Steuereinheit die Verwaltung von Geräten, die verschiedenen Subnetzen zugeordnet sind, wie z. B. verschiedenen Räumen oder Gebäuden.
Hinweis: Eine Gateway-Adresse ist eine erweiterte Netzwerkeinstellung. In den meisten Netzwerkkonfigurationen muss diese Einstellung nicht geändert werden.
Einstellen des Empfänger-Gateways:
- Im Empfängermenü: GERÄTE-UTILITIES > NETZWERK > SHURE CONTROL > NETZWERK
- Den Drehknopf drücken und drehen, um den Mode auf Manual einzustellen.
- Den Drehknopf drücken, um zur ersten Ziffer der GW (Gateway)-Einstellung zu navigieren.
- Den Drehknopf drehen, um einen Wert zu ändern und drücken, um zum nächsten Oktett zu gelangen.
- Nach Beendigung der Bearbeitungen zum Speichern auf ENTER drücken.
Hinweis: Bei der Einstellung der Gateway-Adresse müssen die IP-Adresse und das Subnetz auf gültige Adressen eingestellt sein.
Verwalten des Systems mit Shure Software
Wireless Workbench®
Jeden Aspekt der Funksystemleistung mit Wireless Workbench verwalten – von der Vorplanung der Veranstaltung bis hin zur Live-Kanalüberwachung.
- Auf der Wireless Workbench-Seite kann Workbench heruntergeladen werden.
- Auf der Workbench-Hilfeseite erfahren, wie Workbench mit Ihrem System verwendet werden kann.
ShurePlus™-Kanalanwendung
Die Hauptelemente des drahtlosen Betriebs auf einem Mobilgerät über WiFi mit ShurePlus-Kanälen überwachen. Neben Wireless Workbench oder als eigenständige Anwendung für weniger komplexe Koordinationsanforderungen zu verwenden.
- Auf der Seite Kanäle können ShurePlus-Kanäle heruntergeladen werden.
- In der Bedienungsanleitung für Kanäle sind Informationen zu finden, wie Kanäle mit Ihrem System verwendet werden können.
Störungssuche
| Problem | Zur Lösung siehe Abschnitt... |
| Kein Audiosignal | Spannungsversorgung, Kabel, Funkfrequenz oder Verschlüsselung stimmen nicht überein |
| Schwaches Audiosignal oder Verzerrung | Gain |
| Zu geringe Reichweite, unerwünschte Rauschfahnen oder Signalausfall | HF |
| Sender lässt sich nicht ausschalten, Frequenzeinstellungen lassen sich nicht ändern oder Empfänger lässt sich nicht programmieren | Sperrfunktionen |
| Meldung zur Fehlanpassung der Verschlüsselung | Fehlanpassung der Verschlüsselung |
| Meldung zur Fehlanpassung der Firmware | Fehlanpassung der Firmware |
| Antennen-Fehlermeldung | HF |
| Meldung „Senderbatterie heiß“ | Senderbatterie heiß |
End-
Sicherstellen, dass am Empfänger und Sender hinreichend Spannung anliegt. Die Akkuanzeigen am Sender prüfen und die Akkus bei Bedarf ersetzen.
Gain
Die Systemverstärkung wird an der Anzeige des Empfängers eingestellt. Sicherstellen, dass der Ausgangspegel (nur XLR-Ausgang) an der Rückseite des Empfängers mit der Eingangsempfindlichkeit des Mischpults, Verstärkers oder digitalen Signalprozessors übereinstimmt.
Kabel
Prüfen, ob alle Kabel und Anschlüsse einwandfrei funktionieren.
Sperrfunktionen
Sowohl der Sender als auch der Empfänger können verriegelt werden, um versehentliche oder unbefugte Änderungen zu verhindern. Wenn eine Funktion oder Taste gesperrt ist, erscheint auf der LCD-Anzeige der Bildschirm Locked.
Fehlanpassung der Verschlüsselung
Nach Aktivierung bzw. Deaktivierung der Verschlüsselung alle Empfänger und Sender neu synchronisieren.
Fehlanpassung der Firmware
Einander zugeordnete Sender und Empfänger müssen dieselbe Firmware-Version installiert haben, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Zur Aktualisierung der Firmware siehe das Thema Firmware.
Senderbatterie heiß
Wenn der Akku des Senders nicht abkühlt, wird der Sender ausgeschaltet. Das Gerät abkühlen lassen und anschließend in Erwägung ziehen, den Akku des Senders zu tauschen, um den Betrieb fortzuführen.
Mögliche externe Wärmequellen identifizieren und den Sender mit ausreichend Abstand zu diesen Wärmequellen betreiben.
Alle Akkus dürfen in der Nähe von externen Wärmequellen weder gelagert noch betrieben werden. Für die beste Akkuleistung, die Akkus nur unter vorgesehenen Temperaturbedingungen betreiben und aufbewahren.
Funkfrequenz (HF)
HF-LEDs
Wenn keine der blauen RF-Diversity-LEDs leuchtet, erkennt der Empfänger kein Sendersignal.
Die gelben RF-Signalfeldstärke-LEDs geben die empfangene HF-Leistung an. Dieses Signal könnte vom Sender oder von einer Störquelle, wie z. B. einer Fernsehübertragung, stammen. Wenn mehr als eine oder zwei orangefarbene RF-LEDs bei ausgeschaltetem Sender weiterhin leuchten, weist der Kanal zu viele Störungen auf und ein anderer Kanal sollte verwendet werden.
Die rote HF-LED zeigt eine HF-Übersteuerung an. Dies stellt normalerweise kein Problem dar, es sei denn, mehr als ein System wird gleichzeitig verwendet; in diesem Fall kann es zu Störungen in den anderen Systemen kommen.
Kompatibilität
- Eine Scan- und Synchronisierungsfunktion durchführen, um sicherzustellen, dass der Sender und der Empfänger auf dieselbe Gruppe und denselben Kanal eingestellt sind.
- Gegebenenfalls den Aufkleber am Sender und Empfänger beachten, um sicherzustellen, dass sie im gleichen Frequenzband (G51, H51, K51, P51 usw...) liegen.
Verringerung von Störungen
- Einen Gruppen-Scan oder Channel Scan durchführen, um die beste verfügbare Frequenz zu finden. Eine Synchronisation durchführen, um die Einstellung an den Sender zu übertragen.
- Bei mehreren Systemen prüfen, ob alle Systeme auf Kanäle in derselben Gruppe eingestellt sind (Systeme in anderen Bändern müssen nicht auf dieselbe Gruppe eingestellt sein).
- Eine Sichtverbindung zwischen dem Sender und den Empfängerantennen aufrechterhalten.
- Die Empfängerantennen von Metallgegenständen oder anderen HF-Störungsquellen (wie z. B. CD-Playern, Computern, Digitaleffektgeräten, Netzwerk-Switches, Netzwerkkabeln und drahtlosen PSM (In-Ear-Stereo-Monitor-) Systemen entfernt platzieren.
• HF-Übersteuerung beseitigen (siehe unten).
Erhöhung der Reichweite
Wenn der Sender zwischen 6 und 60 m von der Empfängerantenne entfernt ist, kann der Bereich eventuell ausgedehnt werden, indem einer der folgenden Schritte ausgeführt wird:
• Störungen verhindern (siehe oben).
• HF-Sendeleistung des Senders erhöhen.
- Den Normal-Modus anstelle des High-Density-Modus verwenden.
- Eine aktive Richtantenne, einen Antennensplitter oder anderes Antennenzubehör verwenden, um die HF-Reichweite zu erhöhen.
Beseitigung der HF-Übersteuerung
Wenn auf einem Empfänger die rote HF-LED aufleuchtet, wie folgt vorgehen:
• Die HF-Sendeleistung des Senders reduzieren.
- Den Sender weiter vom Empfänger entfernt (Mindestabstand 6 m) aufstellen.
- Wenn aktive Antennen verwendet werden, die Verstärkung der Antenne oder des Verstärkers verringern.
• Rundstrahlantennen verwenden.
Antennenstörungen
Die Meldung Antenna Fault verweist auf einen Kurzschlusszustand an einem Antennenanschluss.
• Die Antennen und Kabel auf Schäden prüfen
- Sicherstellen, dass die Antennenanschlüsse nicht überlastet sind
- Die Einstellung der Antennen-Vorspannung prüfen. Die Spannung ausschalten, wenn passive Antennen verwendet werden.
Shure-Kundendienst kontaktieren
Haben Sie nicht gefunden, nach was Sie suchen? Wenden Sie sich für Unterstützung an den Kundendienst.
Zubehör
Im Lieferumfang enthalten
All Systems
| Empfänger | ULXD4D, ULXD4Q |
| Halbwellen-Empfängerantennen (2) | frequenzbandabhängig |
| Hardware Kit (Rack mounting Screws) | 90XN1371 |
| 22 in. BNC-BNC Coaxial Cable (2) | 95K2035 |
| Bulkhead Adapter (2) | 95A8994 |
| Ethernet Cable 3 ft. | 95B15103 |
Handsender-Systeme
| Handsender | ULXD2 |
| Kapsel | siehe Optionen weiter unten |
| Microphone Clip | 95T9279 |
| Zipper Bag | 95B2313 |
| AA alkaline batteries (2) | 80B8201 |
| Battery Contact Cover | 65A15947 |
Eines (1) der Folgenden:
| SM58 | RPW112 |
| SM86 | RPW114 |
| SM87A | RPW116 |
| Beta 58A | RPW118 |
| Beta 87A | RPW120 |
| Beta 87C | RPW122 |
| KSM8 Nickel | RPW170 |
| KSM8 Schwarz | RPW174 |
| KSM9 | RPW184 |
| KSM9HS | RPW186 |
Taschensender-System
| Taschensender | ULXD1 |
| Flexible Sender-Peitschenantennen (1/4 Wellenlänge) | frequenzbandabhängig |
| Zipper Bag | 95A2313 |
| LR6-Mignonzellen (2) | 80B8201 |
Eines (1) der Folgenden:
| Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku von Shure. | SB900B |
| Akkuladegerät von Shure mit 8 Steckplätzen | SBC800 |
| Doppeldock-Ladegerät, Netzteil nicht im Lieferumfang enthalten | SBC200 |
| Grenzflächensender | ULXD6 |
| ULXD-Schwanenhals-Tischfußsender | ULXD8 |
| Vernetzte Dockingstation mit vier Steckplätzen für Schwanenhals- und Grenzflächen-mikrofone | SBC450 |
| Vernetzte Dockingstation mit acht Steckplätzen für Schwanenhals- und Grenzflächen-mikrofone | SBC850 |
| Tragekoffer | WA610 |
| Schwarzer Beutel für Taschensender | WA582B |
| Y-Kabel für Taschensender | AXT652 |
| Antennensplittersysteme | UA845SWB |
| Passiver Antennensplitter/-combiner (empfohlen für 2 Empfänger) | UA221 |
| In-Line-Antennenverstärker, 470-698 MHz | UA830USTV |
| UHF-Antennensplitter (empfohlen für 3 oder mehr Empfänger) | UA844SWB |
| In-Line-Netzteil | UABIAST |
| Antennen-Frontmontagesatz (enthält 2 Kabel und 2 Zentralbefestigungen) | UA600 |
| Fernmontagesatz für Halbwellenantennen | UA505 |
| Aktive Richtantenne, 470-900 MHz | UA874WB |
| Passive Richtantenne, 470-952 MHz Einschließlich 10-Fuß-BNC-zu-BNC-Kabel | PA805SWB |
| 2 ft BNC-zu-BNC-Koaxialkabel | UA802 |
| 1,8 m (6 Fuß) BNC-zu-BNC-Koaxialkabel zur Fernantennen-Montage für das ULX-Drahtlossystem | UA806 |
| 25 ft BNC-zu-BNC-Koaxialkabel | UA825 |
| 15,24 m BNC-zu-BNC-Koaxialkabel | UA850 |
| 30,48 m BNC-zu-BNC-Koaxialkabel | UA8100 |
Technische Daten
ULX-D Technische Daten
HF-Trägerfrequenzbereich
470–932 MHz, je nach Region unterschiedlich (Siehe Tabelle Frequenzbereich und Ausgangsleistung)
Reichweite
100 m (330 ft)
Hinweis: Die tatsächliche Reichweite hängt von der HF-Signalabsorption, -reflexion und -interferenz ab.
Größe des HF-Abstimmungsschritts
25 kHz, je nach Region unterschiedlich
Spiegelfrequenzdämpfung
70 dB, typisch
HF-Empfindlichkeit
-98 dBm bei 10^-5 BER (Bitfehlerquote)
Latenz
<2.9 ms
Audio-Dynamikbereich
A-bewertet, typisch, Systemverstärkung von +10
| XLR-Analogausgang | >120 dB |
| Dante-Digitalausgang | 130 dB |
Gesamtklirrfaktor
-12 dBFS, Systemverstärkung von +10
<0,1%
System-Tonpolarität
Positiver Druck auf die Mikrofonmembran erzeugt positive Spannung an Pin 2 (in Bezug auf Pin 3 des XLR-Ausgangs) und an der Spitze des 6,35-mm-Ausgangs.
Betriebstemperaturbereich
-18°C (0°F) bis 50°C (122°F)
Hinweis: Batterieeigenschaften können diesen Bereich beeinträchtigen.
Lagerungstemperaturbereich
-29°C (-20°F) bis 74°C (165°F)
Hinweis: Batterieeigenschaften können diesen Bereich beeinträchtigen.
ULXD4D & ULXD4Q
ULXD4D
Gewicht
3,36 kg (7,4 lbs), ohne Antennen
Leistungsbedarf
100 bis 240 V (Wechselspannung), 50-60 Hz, 0,26 A max.
ULXD4Q
Gewicht
3,45 kg (7,6 lbs), ohne Antennen
Leistungsbedarf
100 bis 240 V (Wechselspannung), 50-60 Hz, 0,32 A max.
ULXD4D & ULXD4Q
Gesamtabmessungen
44 × 482 × 274 mmH × B × T
Gehäuse
Stahl; Extrudiertes Aluminium
Audioausgang
Gain-Regelbereich
-18 bis +42 dB in Schritten von 1 dB (plus Stummschaltungseinstellung)
Konfiguration
| XLR | symmetrisch (1 = Masse, 2 = Audio +, 3 = Audio -) |
Impedanz
100 Ω
Höchster Ausgangswert
| LINE-Einstellung | +18 dBV |
| MIC-Einstellung | -12 dBV |
Mic/Line-Schalter
30-dB-Dämpfungsglied
Phantomspeisungsschutz
Ja
Kaskadenausgang
Steckertyp
BNC
Hinweis: Zum Anschließen eines zusätzlichen Empfängers im selben Band
Konfiguration
Unsymmetrisch, passiv
Impedanz
50 Ω
Einfügungsdämpfung
0 dB
Vernetzung
Netzwerk-Schnittstelle
Zwei Ethernetanschlüsse 10/100 Mbps, 1Gbps, Dante-Digital-Audio
Netzwerkadressierungs-Fähigkeit
DHCP oder manuelle IP-Adresse
Max. Kabellänge
100 m (328 ft)
HF-Eingang
Nachbarkanalunterdrückung
80 dB, typisch
Steckertyp
BNC
Impedanz
50 Ω
Biasspannung
12 bis 13 V DC, 150 mA Maximum, pro Antenne
ein-/ausschaltbar
ULXD1
Mikrofon-Offset-Bereich
0 bis 21 dB (in Schritten von 3 dB)
Übertragungsbereich
20–20 kHz (±1 dB)
Batterietyp
Shure SB900B Aufladbare Lithium-Ionen-Batterie oder LR6-Mignonzellen, 1,5 V
Akkulaufzeit
bei 10 mW
| Shure SB900B | >8 Stunden |
| Alkali | 9 Stunden |
Siehe Batterielaufzeit-Tabelle
Dimensionen
86 mm x 66 mm x 23 mm; H x B x T
Gewicht
142 g, ohne Batterien
Gehäuse
Aluminiumguss
Audio-Eingang
Anschluss
4-Pin-Mini-Stecker (TA4M), näheres dazu auf der Zeichnung
Pinbelegung
Unsymmetrisch
Impedanz
1 MΩ, näheres dazu auf der Zeichnung
Maximaler Eingangspegel
1 kHz bei 1 % Gesamtklirrfaktor
| Dämpfungsglied aus | 8,5 dBV (7,5 Vpp) |
| Dämpfungsglied ein | 20,5 dBV (30 Vpp) |
Äquivalentes Eingangsrauschen des Vorverstärkers
Gain-Einstellung des Systems ≥ +20–120 dBV, A-bewertet, typisch
HF-Ausgang
Anschluss
SMA
Antennentyp
Viertelwelle
Impedanz
50 Ω
Belegte Bandbreite
< 200 kHz
Modulation
Digital, von Shure eigenentwickelt
End-
1 mW, 10 mW, 20 mW
Siehe Tabelle Frequenzbereich und Ausgangsleistung; je nach Region unterschiedlich
ULXD2
Mic Offset
0 bis 21 dB (in Schritten von 3 dB)
Übertragungsbereich
Hinweis: Vom Mikrofontyp abhängig
Batterietyp
Shure SB900B Aufladbare Lithium-Ionen-Batterie oder LR6-Mignonzellen, 1,5 V
Akkulaufzeit
bei 10 mW
| Shure SB900B | >8 Stunden |
| Alkali | 9 Stunden |
Siehe Batterielaufzeit-Tabelle
Dimensionen
| VHF V50 und V51 | 278 mm x 51 mm, L x Durchm. |
| Weitere Frequenzbänder | 256 mm x 51 mm, L x Durchm. |
Gewicht
| VHF V50 und V51 | 348 g, ohne Batterien |
| Weitere Frequenzbänder | 340 g, ohne Batterien |
Gehäuse
Bearbeitetes Aluminium
Audio-Eingang
Pinbelegung
Unsymmetrisch
Maximaler Eingangspegel
1 kHz bei 1 % Gesamtkirrfaktor145 dB Schalldruckpegel (SM58), typisch
Hinweis: Vom Mikrofontyp abhängig
HF-Ausgang
Antennentyp
Integrierte Einzelband-Wendelantenne
Belegte Bandbreite
< 200 kHz
Modulation
Digital, von Shure eigenentwickelt
End-
1 mW, 10 mW, 20 mW
Siehe Tabelle Frequenzbereich und Ausgangsleistung; je nach Region unterschiedlich
Tabellen und Diagramme
TA4M-Stecker


① Erde
② Vorspannung
③ Audioeingang
④ Aktive Last
LEMO-Buchse

Ausgang XLR zu 1/4 Zoll
Den XLR-Ausgang gemäß dem folgenden Anschlussplan in einen 1/4-Zoll-Ausgang umwandeln.

Batterien/Akkus
ULXD Battery Life
| MHz | hours | |||
| SB900B | alkaline | |||
| 1/10 mW | 20 mW | 1/10 mW | 20 mW | |
| 470 to 810 | >8:30 | >5:40 | >8 | >5:30 |
| 902 to 928 | >7:30 | >4:40 | >7 | >4 |
| 174 to 216 | >8:30 | >6:35 | 8 | >5 |
| 1240 to 1800 | >8 | >6:05 | >6 | >4:30 |
Note: The SB900B Shure rechargeable battery uses SBC200, SBC800 and SBC220 chargers.
Die in dieser Tabelle angegebenen Werte sind typisch für neue, hochwertige Batterien. Die Batterielaufzeit schwankt je nach Hersteller und Batteriealter.
Frequenzbereich und Senderausgangsleistung
| Freq. band name | Frequenzbereich ( MHz ) | Spannungsversorgung ( mW Effektivwert )* (Lo/Nm/Hi) |
| G50 | 470 bis 534 | 1/10/20 |
| G51 | 470 bis 534 | 1/10/20 |
| G52 | 479 bis 534 | 1/10 |
| G53 | 470 bis 510 | 1/10/20 |
| G62 | 510 bis 530 | 1/10/20 |
| H50 | 534 bis 598 | 1/10/20 |
| H51 | 534 bis 598 | 1/10/20 |
| H52 | 534 bis 565 | 1/10 |
| J50 | 572 bis 636 | 1/10/20 |
| J50A Δ | 572 bis 608 | 1/10/20 |
| J51 | 572 bis 636 | 1/10/20 |
| K51 | 606 bis 670 | 1/10 |
| L50 | 632 bis 696 | 1/10/20 |
| L51 | 632 bis 696 | 1/10/20 |
| L53 | 632 bis 714 | 1/10/20 |
| M19 | 694 bis 703 | 1/10/20 |
| P51 | 710 bis 782 | 1/10/20 |
| R51 | 800 bis 810 | 1/10/20 |
| JB (nur Tx) | 806 bis 810 | 1/10 |
| AB (Rx und Tx) | 770 bis 810 | Band A (770-805): 1/10/20 |
| Band B (806-809): 1/10 | ||
| Q12 | 748 bis 758 | 1/10/20 |
| Q51 | 794 bis 806 | 10 |
| V50 | 174 bis 216 | 1/10/20 |
| V51 | 174 bis 216 | 1/10/20 |
| V52 | 174 bis 210 | 10 |
| X50 | 925 bis 932 | 1/10 |
| X51 | 925 bis 937,5 | 10 |
| X52 | 902 bis 928 | 0,25/10/20 |
| X53 | 902 bis 907.500, 915 bis 928 | 0,25/10/20 |
| X54 | 915 bis 928 | 0,25/10/20 |
| Z16 | 1240 bis 1260 | 1/10/20 |
| Z17 | 1492 bis 1525 | 1/10/20 |
| Z18 | 1785 bis 1805 | 1/10/20 |
| Z19 | 1785 bis 1800 | 1/10/20 |
| Z20 | 1790 bis 1805 | 1/10/20 |
△ Ausgangsleistung ist bei über 608 MHz auf 10 mW begrenzt.
Hinweis: Frequenzbänder sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder Regionen käuflich erhältlich oder zugelassen.
*Strom zum Antennenanschluss gesendet
Für das Band Z17 (1492–1525 MHz) darf es ausschließlich in Innenräumen verwendet werden.
Für das in Australien verwendete Band Z19 (1785–1800 MHz) darf das System gemäß Radio Communications Low Interference Potential Devices Class License 2015, Punkt 30, Anmerkung C bei Außengebrauch ausschließlich innerhalb eines Frequenzbereiches von 1790–1800 MHz verwendet werden.
低功率射頻器材技術規範
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
- Diese Hinweise LESEN.
- Diese Hinweise AUFBEWAHREN.
- Alle Warnungen BEACHTEN.
- Alle Anweisungen BEFOLGEN.
- Dieses Gerät NICHT in Wassernähe VERWENDEN.
- NUR mit einem sauberen Tuch REINIGEN.
- KEINE Lüftungsöffnungen verdecken. Genügend Platz zur Luftzirkulation lassen und den Anweisungen des Herstellers Folge leisten.
-
NICHT in der Nähe von Wärmequellen wie zum Beispiel offenen Flammen, Heizkörpern, Wärmespeichern, Öfen oder anderen Wärme erzeugenden Geräten (einschließlich Verstärkern) installieren. Kein offenes Feuer in der Nähe des Produkts platzieren.
-
Die Schutzfunktion des Schukosteckers nicht umgehen. Ein polarisierter Stecker verfügt über zwei unterschiedlich breite Kontakte. Ein geerdeter Stecker verfügt über zwei Kontakte und einen Erdungsstift. Bei dieser Steckerausführung dienen die Schutzleiter Ihrer Sicherheit. Wenn der mitgelieferte Stecker nicht in die Steckdose passt, einen Elektriker mit dem Austauschen der veralteten Steckdose beauftragen.
- VERHINDERN, dass das Netzkabel gequetscht oder darauf getreten wird, insbesondere im Bereich der Stecker, Netzsteckdosen und an der Austrittsstelle vom Gerät.
- NUR das vom Hersteller angegebene Zubehör und entsprechende Zusatzgeräte verwenden.
- NUR in Verbindung mit einem vom Hersteller angegebenen oder mit dem Gerät verkauften Transportwagen, Stativ, Träger oder Tisch verwenden. Wenn ein Transportwagen verwendet wird, beim Verschieben der Transportwagen vorsichtig vorgehen, um Verletzungen durch Umkippen zu vermeiden.

- Bei Gewitter oder wenn das Gerät lange Zeit nicht benutzt wird, das Netzkabel HERAUSZIEHEN.
- ALLE Reparatur- und Wartungsarbeiten von qualifiziertem Kundendienstpersonal durchführen lassen. Ein Kundendienst ist erforderlich, wenn das Gerät auf irgendwelche Weise beschädigt wurde, z. B. wenn das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt wurden, wenn Flüssigkeiten in das Gerät verschüttet wurden oder Fremdkörper hineinfielen, wenn das Gerät Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt war, nicht normal funktioniert oder fallen gelassen wurde.
- Dieses Gerät vor Tropf- und Spritzwasser SCHÜTZEN. KEINE mit Wasser gefüllten Gegenstände wie zum Beispiel Vasen auf das Gerät STELLEN.
- Der Netzstecker oder eine Gerätesteckverbindung muss leicht zu stecken sein.
- Die verursachten Störgeräusche des Geräts betragen weniger als 70 dB(A).
- Das Gerät mit Bauweise der KLASSE I muss mit einem Schukostecker mit Schutzleiter in eine Netzsteckdose mit Schutzleiter eingesteckt werden.
- Um das Risiko von Bränden oder Stromschlägen zu verringern, darf dieses Gerät nicht Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
- Nicht versuchen, dieses Produkt zu modifizieren. Ansonsten könnte es zu Verletzungen und/oder zum Produktausfall kommen.
- Dieses Produkt muss innerhalb des vorgeschriebenen Temperaturbereichs betrieben werden.
Erläuterungen zu Symbolen
![]() | Vorsicht: Stromschlagrisiko |
![]() | Vorsicht: Gefährdungsrisiko (siehe Hinweis.) |
| [AAZS] | Gleichstrom |
| [DBT6] | Wechselstrom |
| [2W30] | Ein (Versorgung) |
| [TYST] | Geräte durchgängig durch DOPPELTE ISOLIERUNG oder VERSTÄRKTE ISOLIERUNG geschützt |
![]() | Standby |
![]() | Geräte sollten nicht im normalen Abfallstrom entsorgt werden |
ACHTUNG: Die in diesem Gerät auftretenden Spannungen sind lebensgefährlich. Das Gerät enthält keine Teile, die vom Anwender gewartet werden können. Alle Reparatur- und Wartungsarbeiten von qualifiziertem Kundendienstpersonal durchführen lassen. Die Sicherheitszulassungen gelten nicht mehr, wenn die Werkseinstellung der Betriebsspannung geändert wird.
ACHTUNG: Es besteht Explosionsgefahr, wenn die Batterien durch falsche Ersatzbatterien ersetzt werden. Ausschließlich mit AA-Batterien betreiben.
Hinweis: Das Gerät darf nur mit dem im Lieferumfang enthaltenen Netzteil oder einem gleichwertigen, von Shure zugelassenen Gerät verwendet werden.
ACHTUNG
- Akkusätze können explodieren oder giftiges Material freisetzen. Es besteht Feuer- und Verbrennungsgefahr. Nicht öffnen, zusammenpressen, modifizieren, auseinander bauen, über 60 °C (140 °F) erhitzen oder verbrennen.
• Die Anweisungen des Herstellers befolgen - Nur Shure-Ladegerät zum Aufladen von wiederaufladbaren Shure-Akkus verwenden
- ACHTUNG: Es besteht Explosionsgefahr, wenn die Batterie nicht richtig ersetzt wird. Nur mit dem gleichen bzw. einem gleichwertigen Typ ersetzen.
- Akkus niemals in den Mund nehmen. Bei Verschlucken ärztlichen Rat einholen oder die Giftnotrufzentrale anrufen.
- Nicht kurzschließen; kann Verbrennungen verursachen oder in Brand geraten
- Keine anderen Akkusätze als die wiederaufladbaren Shure-Akkus aufladen bzw. verwenden
- Akkusätze vorschriftsmäßig entsorgen. Beim örtlichen Verkäufer die vorschriftsmäßige Entsorgung gebrauchter Akkusätze erfragen.
- Akkus (Akkusätze oder eingesetzte Akkus) dürfen keiner starken Hitze wie Sonnenstrahlung, Feuer oder dergleichen ausgesetzt werden
- Den Akku nicht in Flüssigkeiten wie Wasser, Getränke oder andere Flüssigkeiten eintauchen.
- Den Akku nicht mit vertauschter Polarität anbringen oder einsetzen.
• Von kleinen Kindern fernhalten. - Keine fehlerhaften Akkus verwenden.
- Den Akku vor dem Transportieren sicher verpacken.
Wichtige Produktinformationen
LIZENZINFORMATIONEN
Zulassung: In einigen Gebieten ist für den Betrieb dieses Geräts u. U. eine behördliche Zulassung erforderlich. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Behörde, um Informationen über etwaige Anforderungen zu erhalten. Nicht ausdrücklich von Shure Incorporated genehmigte Änderungen oder Modifikationen können den Entzug der Betriebsgenehmigung für das Gerät zur Folge haben. Das Erlangen einer Lizenz für drahtlose Shure-Mikrofonsysteme obliegt dem Benutzer. Die Erteilung einer Lizenz hängt von der Klassifizierung und Anwendung durch den Benutzer sowie von der ausgewählten Frequenz ab. Shure empfiehlt dem Benutzer dringend, sich vor der Auswahl und Bestellung von Frequenzen mit der zuständigen Fernmelde-/Regulierungsbehörde hinsichtlich der ordnungsgemäßen Zulassung in Verbindung zu setzen.
Hinweis: Die Prüfung der normgerechten elektromagnetischen Verträglichkeit beruht auf der Verwendung der mitgelieferten und empfohlenen Kabeltypen. Bei Verwendung anderer Kabeltypen kann die elektromagnetische Verträglichkeit beeinträchtigt werden.
Bitte befolgen Sie die regionalen Recyclingverfahren für Akkus, Verpackungsmaterial und Elektronikschrott.
Warnhinweis für Funkgeräte in Australien
Dieses Gerät unterliegt einer ACMA-Klassenlizenz und muss sämtliche Bedingungen dieser Lizenz erfüllen, auch die der Sendefrequenzen. Vor dem 31. Dezember 2014 erfüllt dieses Gerät die Bedingungen, wenn es im Frequenzband von 520–820 MHz betrieben wird. ACHTUNG: Um die Bedingungen nach dem 31. Dezember 2014 zu erfüllen, darf das Gerät nicht im Frequenzband von 694–820 MHz betrieben werden.
Zulassungen
Entspricht den Grundanforderungen der folgenden Richtlinien der Europäischen Union:
• WEEE-Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte in der Fassung der Richtlinie 2008/34/EG
• RoHS-Richtlinie (EU) 2015/863
Hinweis: Bitte befolgen Sie die regionalen Recyclingverfahren für Akkus und Elektronikschrott
Dieses Produkt entspricht den Grundanforderungen aller relevanten Richtlinien der Europäischen Union und ist zur CE-Kennzeichnung berechtigt.
CE Erklärung: Shure Incorporated erklärt hiermit, dass festgestellt wurde, dass dieses Produkt mit CE-Kennzeichnung den Vorgaben der europäischen Union entspricht. Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist auf der folgenden Internetseite verfügbar: https://www.shure.com/en-EU/support/declarations-of-conformity.
Bevollmächtigter Vertreter in Europa:
Shure Europe GmbH
Abteilung: Global Compliance
Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
75031 Eppingen, Deutschland
Telefon: +49-7262-92 49 0
Telefax: +49-7262-92 49 11 4
E-Mail: EMEAsupport@shure.de
Zertifizierung unter FCC Teil 15 und FCC Teil 74.
Zertifizierung durch ISED in Kanada unter RSS-102 und RSS-210.
IC: 616A-ULXD1 G50, 616A-ULXD1 H50, 616A-ULXD1 J50, 616A-ULXD1 L50; 616A-ULXD2 G50, 616A-ULXD2 H50, 616A-ULXD2 J50, 616A-ULXD2 L50, 616A-ULXD1G50S, 616A-ULXD1H50S, 616A-ULXD1J50AS, 616A-ULXD2G50S, 616A-ULXD2H50S, 616A-ULXD2J50AS.
Hinweis: Sender, die in V50- und V51-Bändern betrieben werden: Der Gain der nominalen Freiraum-Antennen beträgt in der Mitte des Bandes normalerweise -6 dBi und wird an den Rändern des Bandes zusätzlich um -4 dB gedämpft.
Zugelassen unter der Übereinstimmungserklärungsvorschrift von FCC Teil 15.
Entspricht den auf IEC 60065 beruhenden Anforderungen an die elektrische Sicherheit.
Der Betrieb dieses Geräts beruht auf Frequenzen, die gemeinsam von anderen Geräten genutzt werden. Auf der Website für ungenutzte Funkfrequenz-Datenbankverwaltung der US-Fernmeldebehörde (FCC) sind vor Betrieb Informationen zur Bestimmung von verfügbaren Kanälen an Ihrem Standort zu finden.
Keine benutzerbetriebene Steuerung der Leistung, Frequenz oder anderer Parameter ist über die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Angaben hinaus verfügbar.
Warnhinweis für Funkgeräte in Kanada
Der Betrieb dieses Geräts beruht auf dem Prinzip „kein Schutz, keine Interferenz“. Falls Anwender einen Schutz vor anderen Funkdiensten möchten, die in denselben TV-Bändern betrieben werden, ist eine Funklizenz erforderlich. Nähere Informationen hierzu sind dem Dokument Client Procedures Circular CPC-2-1-28 „Voluntary Licensing of Licence-Exempt Low-Power Radio
Apparatus in the TV Bands" (Freiwillige Lizenzierung für lizenzfreie Funkgeräte mit niedriger Leistung in TV-Bändern) von Innovation, Science and Economic Development Canada zu entnehmen.









