Esylux PD 360i/8 LIN - Bewegungsmelder

PD 360i/8 LIN - Bewegungsmelder Esylux - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG PD 360i/8 LIN Esylux

1 Kurzbeschreibung 6
2 Sicherheit 6
3 Bestimmungsgemässe Verwendung 7
4 Start und allgemeine Funktionen 9

4.1 Allgemeine Parameter 11
4.2 Temperatursensor 12

5 Bewegungssensor 15

5.1 Zyklisches Senden 17

6 Konstante Lichtsteuerung 20

6.1 Konstante Lichtsteuerung – Ausgabe 22 6.1.1 Ausgabe mit Versatz 22
6.2 Minimaler Dimmwert und Deaktivierung 23
6.3 Konstante Lichtsteuerung – Aktivierung 23
6.4 Konstante Lichtsteuerung – Neuaktivierung 24

6.4.1 Lichtkalibrierung 24

6.5 Objektliste 26

7 Infrarot-Fernbedienung 29

8 DALI 32

8.1 Dimmwert und Dimmzeit 34
8.2 Objektliste für DALI-Broadcast 35
8.3 DALI-Dimmkurventypen 36
8.4 DALI-Gruppenobjekte 41
8.5 DALI-Notfallbeleuchtung 44

8.5.1 Objektliste für DALI-Notfallfunktion 45

9 Thermostat 47

9.1 Regulatorfunktionen 47
9.2 Betriebsmodi 48
9.3 Parameter 49
9.3.1 Komfortmodus 49
9.3.2 Standby-Modus 51
9.3.3 Nachtmodus 51
9.3.4 Frost-/Hitzeschutz 52
9.3.5 Basis-Stufe für Heizung und Kühlung 52
9.3.6 Zusätzliche Stufe für Heizung und Kühlung 52
9.3.7 Zusätzliche kontinuierliche Heizungs- und Kühlungsstufe 54
9.4 Lokale Temperaturanpassung 56
9.5 Regulatorfunktionen 57
9.6 Pi-Regulator 58
9.7 Objektliste 61

10 Schaltaktor 66

10.1 Parameter 66
10.1.1 Treppenhausfunktion 67
10.1.2 Zeitverzögerung Ein/Aus 68
10.1.3 Logisches und/oder 68
10.1.4 Betrieb erzwingen und Permanent – Priorität 68
10.1.5 Heizungs-/Kühlungsaktor 68
10.2 Überlegungen zu Erststart und Stromausfällen 70
10.3 Objektliste und Blockdiagramm 71

11 Binäreingaben 79

11.1 Objektliste und Blockdiagramm 84

12 Luftfeuchtigkeitssensor 88

12.1 Grenzwertschalter für Relative Luftfeuchtigkeit 89

12.2 Schalter für Kondensationspunkt 89

12.3 Objektliste 90

13 Analog-I/O 91

13.1 VAV-Luftbefeuchtungssteuerung 92
13.2 Objekte für die VAV-Luftbefeuchtungssteuerung 93
13.3 Kombinierte Heizungs- und Kühlungssteuerung mit 6-Wege-Ventilen 96
13.4 Objekte für 6-Wege-Ventil 98

14 Szenensteuerung 100

14.1 Objektliste 103

15 Logik 106

15.1 Objektliste 107

16 Verhalten nach ETS-Download und Zurücksetzen des Bus 110

17 Abmessungen 113

17.1 Erkennungsbereich für Bewegungssensor (MC-S/MC-M) 114

18 Anschlüsse und Montageanleitung 116

19 Technische Daten 118

20 Herstellergarantie 119

1 Kurzbeschreibung

CU-C RCB KNX DALI WAGO ist eine Raumsteuerung zur Deckeneinbau- oder Unterbodenmontage.

Hauptfunktionen der CU-C RCB KNX DALI WAGO:

• Temperatursteuerung über Thermo-Ausgänge
• Steuerung allgemeiner Lasten über mechanische Relais
• Lichtsteuerung über integrierten DALI-Master
- Binäreingänge für Steuerung von Schaltern, Dimmer, Szenen und Jalousien
• Erweiterungen für Sensoren, Bedienfeld, IR-Fernbedienung und Analog-I/O

Informationen zu Programmierung und Konfiguration in Kapitel 4 bis 22.

Anweisungen zur Schaltung und Montage in Kapitel 24.

Technische Daten in Kapitel 25.

2 Sicherheit

  • Arbeiten an elektrischen Systemen dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal unter Berücksichtigung der landesüblichen Installationsvorschriften/-normen ausgeführt werden.
    • Vor der Montage des Produktes ist die Netzspannung freizuschalten.
    • Installationsvorschriften zur Schutzmaßnahme SELV sind zu beachten

3 Bestimmungsgemäße Verwendung

CU-C RCB KNX DALI WAGO ist ein effizientes Raumsteuerungssystem für Büroräume, Hotels und Gewerbegebäude. Im Kern besteht der KNX Multi-Controller aus einem DALI-Gateway für konstante Lichtregulierung und einem bedarfsgesteuerten Zwei-Schritte-Temperaturregler mit getrennten Thermo-Ausgängen für Kühlungs- und Heizungssteuerung.

Die Funktionen des Produkts können mithilfe der ETS-Software konfiguriert und mit dem übrigen KNX-Automatisierungssystem verbunden werden (siehe www.esylux.com).

Beispiel – Heizungsregulator

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO kann als Zwei-Schritte-Heizungsregulator konfiguriert werden. Dabei gibt es jeweils einen eigenen Sollwert für genutzte und für ungenutzte Räume. Beispielsweise kann die Temperatur für genutzte Räume auf 22 °C und für ungenutzte Räume auf 19 °C eingestellt werden. Der an Wand oder Decke montierte und über eine interne Schnittstelle verbundene Bewegungssensor erkennt, wenn jemand den Raum betritt. Daraufhin wird die Temperatur von 19 °C im Standby-Modus (ungenutzt) auf 22 °C im Komfortmodus (genutzt) angehoben.

Der Thermostat-Ausgang kann mit den mechanischen Relais für elektrische Heizungskabel, mit den kontaktlosen Thermo-Ausgängen oder mit anderen KNX-Aktoren verbunden werden.

Beispiel – Beleuchtung

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO kann Beleuchtungskörper je nach vorhandenem Tageslicht über die DALI-Lichtsteuerungsschnittstelle regulieren. Wenn jemand den Raum betritt und die Temperatur vom Standby-Modus auf den Komfortmodus angehoben wird, wird zusätzlich das Licht aktiviert, und die konstante Lichtsteuerung sorgt für einen konstanten Helligkeitswert mit der konfigurierten Lux-Beleuchtungsstärke. Der Sollwert für die konstante Lichtsteuerung kann entweder über Parameter in der ETS-Software geändert werden oder über Value- und Dimming-Objekte (digitale Eingänge, IR-Fernbedienung oder anderer KNX-Schalter). Die CU-C ROOM KNX WAGO speichert den neuen Lichtsollwert und passt die Helligkeit dieser Lux-Beleuchtungsstärke entsprechend an.

Beispiel – Belüftung

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO kann die Belüftung in Büroräumen mithilfe von KNX-Objekten anhand der Daten von Bewegungssensor und Temperaturregulator steuern. Wenn der Raum ungenutzt ist und die Steuerung sich im Standby-Modus befindet, kann die Belüftung auf ein Minimum reduziert werden. Sobald jemand den Raum betritt, wird das System angewiesen, die Belüftung zu verstärken.

Das Belüftungssystem sorgt in der Regel für eine Absenkung der Raumtemperatur, da die zugeführte Luft kühler ist. Der Kühlungsregulator des KNX-Multi-Controller kann je nach Raumtemperatur die Luftzufuhr verstärken oder verringern.

Abb. 1 PD-360i/8 LIN (EB10430619)
Esylux PD 360i/8 LIN - Beispiel – Belüftung - 1

text_image Status-LED Heizung/Kühlung Status-LED Betrieb/Komfort KNX-Speicherungs-LED Bewegungssensor KNX-Speicherungsschalter Lichtsensor RJ45-Anschluss Anschlüsse: 2 x digital oder PT1000-Eingänge Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor

4 Start und allgemeine Funktionen

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO kann mithilfe der ETS-Software konfiguriert werden. Die Produktdatenbankdatei für die CU-C RCB KNX DALI WAGO kann unter www.esylux.com heruntergeladen werden. Informationen zu Parametern, Objekten und Beispielkonfigurationen finden sich in den nachfolgenden Kapiteln.

Der Programmierungsmodus der CU-C RCB KNX DALI WAGO kann durch gleichzeitiges Drücken der Tasten „Switch“ (Schalter) und „Mode“ (Modus) auf dem Bedienfeld, durch Drücken des Schalters hinter der Linse des Bewegungssensors oder mit einem Magneten aktiviert werden. Die Tasten des Bedienfelds sind in Abb. 2 gezeigt und die Position der Programmierungsmodustaste für den Bewegungssensor in Abb. 2.

Abb. 2 KNX-Multi-Controller – Bedienfeld
Esylux PD 360i/8 LIN - Start und allgemeine Funktionen - 1

text_image KNX-Programmiertaste Status-LEDs Programmierungs-LED Schalter Betriebsmodustaste Betriebsmodus-LED Ch 1 On/OFF Ch 2 On/OFF 1/0 Switch Relay Mode Relay Thermo DALI KNX Prog KNX Prog VAV

Wenn sich die CU-C RCB KNX DALI WAGO im Programmierungsmodus befindet, leuchtet die rote Programmierungs-LED auf dem Bedienfeld und hinter der Linse des Bewegungssensors. Wenn die Programmierungs-LED blinkt, ist die CU-C RCB KNX DALI WAGO nicht programmiert (unprogrammierter Knoten).

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO überprüft die Kommunikation mit Bewegungssensor, Temperatursensor und DALI-Schnittstelle. Wenn die Kommunikation fehlschlägt, wird das Objekt „Device: Self-test status“ (Gerät: Selbsttest-Status) auf „1“ gesetzt. Sobald der Fehler behoben ist, wird das Objekt „Device: Self-test status“ (Gerät: Selbsttest-Status) auf „0“ gesetzt.

Bei Geräten, die nicht mit ETS programmiert wurden, läuft die Startsequenz folgendermaßen ab:

  1. Aktivieren der mechanischen Relais
  2. Deaktivieren der Thermo-Ausgänge
  3. Lokaler Test für Bewegungsmeldung mithilfe der roten LED hinter der Linse des Bewegungssensors
  4. Verbundene DALI-Leuchten können über Binäreingang 1 und IR-Fernbedienungs- eingang 1 geschaltet und gedimmt werden.

Hinweis: Der KNX-Knoten bietet Grundfunktionen für Test- und Aktivierungszwecke, die nach dem ersten ETS-Download entfernt werden:

  1. Schaltung und Dimmung von DALI-Leuchten über digitalen Eingang 1.
  2. Bewegungserkennung wird durch eine blinkende rote LED hinter der Linse des Bewegungssensors angezeigt.

4.1 Allgemeine Parameter

Der Status der CU-C RCB KNX DALI WAGO wird durch das Objekt „Device: Self-test status“ (Gerät: Selbsttest-Status) angezeigt. Bei normalen betriebsbereiten Knoten lautet der Wert dieses Objekts „low“ (niedrig). Wenn die DALI-Schnittstelle, der Bewegungssensor oder der Temperatursensor nicht reagiert, wird der Wert des Objekts „Device: Self-test status“ (Gerät: Selbsttest-Status) auf „high“ (hoch) gesetzt. Das Objekt kann so konfiguriert werden, dass es zyklisch gesendet wird [1 bis 24 Stunden].

Abb. 2 Parameterfenster „General“ (Allgemein) (vollständig erweitert)
Esylux PD 360i/8 LIN - Allgemeine Parameter - 1

text_image Gerät: - - - KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Logik Zyklisches Senden von Status (Std.) 0 Thermostat Aktiv Lokaler Temperatursensor Aktiv Bedienteil Mit Temperatur/Schalten/Dimmen Lokaler Temperatur-/Bewegungssensor Aktiv Lokale Temperatur von Bewegungssensor Lokaler Feuchtesensor Aktiv Lokaler Bewegungssensor Aktiv Empfindlichkeit des Bewegungssensors 30 (20 Maximum, 100 Minimum) Anzahl der Bewegungskanäle 1 Kanal Fernbedienung Aktiv Lichtregelung Aktiv Internes DALI-Gateway Aktiv Binäreingang Aktiv Anzahl der Relais 2 Relais Anzahl der Thermorelais 2 Relais Analog-I/O (VAV) Aktiv Szenenbaustein (Szene 1-6) Aktiv Logikmodul Aktiv

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO kann mit oder ohne Bewegungs- und Temperatursensoren konfiguriert werden. Der Thermostat kann nach wie vor anhand des Objekts „External temperature“ (Externe Temperatur) aktiviert werden, selbst ohne dass ein lokaler Temperatursensor mit der Einheit verbunden ist. Das vollständig erweiterte Parameterfenster „General“ (Allgemein) ist in Abb. 2 gezeigt.

Der Bewegungssensor

• PD-360i/8 LIN Bewegung / Licht / Temperatur / Luftfeuchtigkeit / PT1000

PIR sensitivity (PIR-Empfindlichkeit) kann auf einen Wert zwischen 20 und 100 gesetzt werden, wobei 20 für die höchste Empfindlichkeit steht. Der Standardwert für diesen Parameter ist 30. Bei geringeren Werten wird dringend empfohlen, das System auf Fehlerkennungen zu testen.

4.2 Temperatursensor

Der Thermostat kann die vom Bewegungssensor, vom Bedienfeld (Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden) oder vom externen Kommunikationsobjekt gemeldete Temperatur verwenden. Wenn die CU-C RCB KNX DALI WAGO sowohl mit einem Bewegungssensor mit Temperatursensor als auch mit dem Bedienfeld verbunden ist, ist die Auswahl zwischen beiden Temperaturwerten möglich (siehe Abb. 3).

Die Auflösung für die lokale Temperaturmessung kann entweder auf 0,5 K oder 0,1 K festgelegt und anhand eines Prozentwert-Parameters mit einer externen Temperatur kombiniert werden (siehe Abb. 4).

Abb. 3 Temperaturwert von Bewegungssensor oder Bedienfeld

Esylux PD 360i/8 LIN - Abb. 3 Temperaturwert von Bewegungssensor oder Bedienfeld - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Zyklisches Senden von Status (Std.) 0 Thermostat Aktiv Lokaler Temperatursensor Aktiv Bedienteil Mit Temperatur/Schalten/Dimmen Lokaler Temperatur-/Bewegungssensor Aktiv Lokale Temperatur von Bewegungssensor Lokaler Feuchtesensor Aktiv Lokaler Bewegungssensor Aktiv Empfindlichkeit des Bewegungssensors 30 (20 Maximum, 100 Minimum)

Abb. 4 Parameter für lokalen Temperatursensor

Esylux PD 360i/8 LIN - Abb. 4 Parameter für lokalen Temperatursensor - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Fernbedienung Auflösung des Temperaturwerts 0,5°C Offset Temperatursensor (0,1°C) 0 Anteil externe Temperatur an Istwert Regelung (%) 0

Tabelle 1 Objektliste für allgemeine und Bedienfeld-Objekte

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
0Device: Self-Test statusDieses Objekt gibt als Selbsttest-Ergebnis und Live-Status „0“ zurück, wenn alles in Ordnung ist. Bei einer Rückgabe von „1“ ist der Selbsttest fehlgeschlagen. Über den entsprechenden Parameter kann zyklisches Senden aktiviert werden. Dieses Objekt wird auf „high“(hoch) gesetzt, wenn die Kommunikation mit dem Bewegungssensor oder Bedienfeld fehlgeschlagen ist.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
1 Panel: Dimmingoperation – SwitchDieses Objekt ist sichtbar, wenn der Parameter „Activation of user panel“ (Aktivierung von Bedienfeld) auf „temp/light“ (Temperatur/Licht) gesetzt ist.Das Objekt wird mit einem Wert von „1“ oder „0“ übermittelt, wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste gedrückt wird (kurze Betätigung).1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
1 Panel: Shutteroperation – Stop/StepDieses Objekt ist sichtbar, wenn der Parameter „Activation of user panel“ (Aktivierung von Bedienfeld) auf „temp/shutter“ (Temperatur/Jalousie) gesetzt ist.Das Objekt wird mit einem Wert von „1“ oder „0“ übermittelt, wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste gedrückt wird (lange Betätigung).1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
2 Panel: Dimmingoperation – DimmingDieses Objekt ist sichtbar, wenn der Parameter „Activation of user panel“ (Aktivierung von Bedienfeld) auf „temp/light“ (Temperatur/Licht) gesetzt ist.Das Objekt wird mit einem 4 Bit langen Dimming-Befehl übermittelt, wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste gedrückt wird (lange Betätigung).4 Bit--CT--[3.7] DPT_Control_Dimming
2 Panel: Shutteroperation – Up/DownDieses Objekt ist sichtbar, wenn der Parameter „Activation of user panel“ (Aktivierung von Bedienfeld) auf „temp/shutter“ (Temperatur/Jalousie) gesetzt ist.Das Objekt übermittelt einen Wert von „1“ oder „0“, wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste gedrückt wird (lange Betätigung).1 Bit--CT--[1.8] DPT_UpDown
3 Panel: Blockblinds operationWenn dieses com-Objekt über den entsprechenden Parameter aktiviert wurde, blockiert es die Objekte für den Jalousienbetrieb.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool

5 Bewegungssensor

Die Bewegungs- und Helligkeitssensoren sind über herkömmliche Patchkabel mit RJ45-Steckern mit der CU-C RCB KNX DALI WAGO verbunden. Der Parameter „Activation of local movement“ (Aktivierung lokaler Bewegung) auf der Registerkarte „General“ (Allgemein) muss aktiviert werden, bevor die Fenster mit den Bewegungskanalparametern angezeigt werden.

Für jeden der vier Bewegungssensoren ist je ein Kanal verfügbar. Jeder Kanal kann individuell mit Wiederaufnahmezeit, zyklischem Senden sowie Erkennungsstart und -ende konfiguriert werden (siehe das Parameterfenster in Abb. 5). Darüber hinaus gibt es ein Objekt für das Blockieren des Bewegungskanals und die Möglichkeit, bei Erkennungsstart und/oder -ende einen Wert zu übermitteln.

Abb. 5 Parameter für Bewegungssensor
Esylux PD 360i/8 LIN - Bewegungssensor - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Logik Nachlaufzeit (Min.) 20 Zyklisches Senden (Min., 0=deaktiviert) 0 Verhalten bei Bewegungserkennung Einschaltverzögerung Einschaltverzögerung (Sec.) 0 Verhalten bei Ende Nachlaufzeit Einschalten Sperren Aktiv Reaktion beim Sperren Wie bei Ende Nachlaufzeit Reaktion beim Entsperren Wie bei Ende Nachlaufzeit Ausgangstelegramm Wert 0...255 Bei Bewegungserkennung und Ende Nachlaufzeit Gesendeter Wert bei Bewegungserkennung 204 Gesendeter Wert bei Ende Nachlaufzeit 0 Slaveingang Nicht aktiv

Die Bewegungskanäle können mit folgenden Einstellungen individuell konfiguriert werden:

  1. Recovery time (Wiederaufnahmezeit) – mögliche Werte: 1 bis 255 Minuten. Legt den Zeitraum nach der letzten erkannten Bewegung fest, nach dem das Objekt auf „low“ gesetzt wird.
  2. Cyclic sending (Zyklisches Senden) – das zyklische Senden von Befehlen über den Bewegungskanal kann aktiviert oder deaktiviert werden. Das Zyklusintervall kann auf einen Wert zwischen 1 und 255 Minuten gesetzt werden. Bei einem Wert von „0“ ist die Funktion deaktiviert.
  3. Reaction start detection (Reaktion bei Erkennungsstart) – mögliche Werte: „On“ (Ein), „On – time delay“ (Ein – Zeitverzögerung), „Off“ (Aus) und „No reaction“ (Keine Reaktion)
  4. Reaction end detection (Reaktion bei Erkennungsende) – mögliche Werte: „Off“ (Aus), „On“ (Ein) und „No reaction“ (Keine Reaktion)
  5. Enable/disable blocking (Blockieren aktivieren/deaktivieren) – siehe Objektbeschreibung
  6. Enable value object (Value-Objekt aktivieren) – aktiviert die Übermittlung eines Value-Objekts bei Erkennungsstart und/oder -ende
  7. Enable master function (Masterfunktion aktivieren) – der Kanal kann als Master konfiguriert werden (d. h., das Flag „write“ wird für das Switch-Objekt aktiviert)

Die Lichtmessung des Bewegungssensors ist Bestandteil der konstanten Lichtsteuerung und ermöglicht den Lesezugriff als Objekt 43: „Const. Light Controller: Current value (lux)“ (Konst. Lichtsteuerung: Aktueller Wert (Lux)).

ACHTUNG: Das Switch-Objekt für „Movement ch1“ (Bewegungskanal 1) kann extern über Objekt 31 aktiviert werden: „Movement Ch1: Slave trigger input“ (Bewegungskanal 1: Slave-Auslösereingabe). Der Parameter „Enable Master function (enable slave trigger object)“ (Master-Funktion aktivieren (Slave-Auslöserobjekt aktivieren)) für „Movement ch1“ (Bewegungskanal 1) muss aktiviert sein.

5.1 Zyklisches Senden

Wenn der Wert für „Cyclic sending“ (Zyklisches Senden) den Wert für „Recovery time“ (Wiederaufnahmezeit) unterschreitet, werden vom Sensor keine Telegramme zyklisch übermittelt. Wenn beide Werte identisch sind, übermittelt der Sensor einen Zyklus unmittelbar vor Ablaufen der Wiederaufnahmezeit. Die zyklische Sendezeit wird von einer erneut ausgelösten Wiederaufnahmezeit nicht beeinträchtigt. Das zyklische Senden findet nicht statt, wenn „Reaction start detection“ (Reaktion bei Erkennungsstart) auf „No reaction“ (Keine Reaktion) gesetzt ist.

Das Value-Objekt wird zyklisch gesendet, wenn „Enable value object“ (Value-Objekt aktivieren) entweder auf „Start of detection“ (Erkennungsstart) oder auf „Start and end of detection“ (Erkennungsstart und -ende) gesetzt ist.

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

28Movement Ch1: SwitchDieses Objekt wird übermittelt, wenn der Bewegungssensor gemäß der Einstellung für Parameter „Reaction start detection“ (Reaktion bei Erkennungsstart) („On“ (Ein), „Off“ (Aus), „No reaction“ (Keine Reaktion)) eine Bewegung erkennt. Bei Erkennungsende (Ablauf der Wiederaufnahmezeit) wird das Objekt gemäß der Einstellung für Parameter „Reaction end detection“ (Reaktion bei Erkennungsende) („On“ (Ein), „Off“ (Aus), „No reaction“ (Keine Reaktion)) übermittelt.Das Objekt kann für zyklisches Senden gemäß der Einstellung für Parameter „Cyclic sending“ (Zyklisches Senden) konfiguriert werden.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
29Movement Ch1: ValueÜbermittelt bei Erkennungsstart und/oder -ende einen vordefinierten Wert.1 Byte--CT--[5.1] DPT_Scaling
30Movement Ch1: BlockDer Bewegungskanal kann blockiert werden. Wenn dieses Objekt auf „true“ (wahr) gesetzt ist, wird bei erkannten Bewegungen weder das Switch- noch das Value-Objekt übermittelt.1 Bit-WC----[1.2] DPT_Bool

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

31 Movement Ch1: Slave trigger inputDieses Objekt kann die externe Auslösung des Bewegungssensors zulassen. Alle Bewegungskanäle werden ausgelöst, wenn der Wert „1“ empfangen wird. Ein eingehender Wert von „0“ hat keine Auswirkungen.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
32Movement Ch2: SwitchDieses Objekt wird übermittelt, wenn der Bewegungssensor gemäß der Einstellung für Parameter „Reaction start detection“ (Reaktion bei Erkennungsstart) („On“ (Ein), „Off“ (Aus), „No reaction“ (Keine Reaktion)) eine Bewegung erkennt. Bei Erkennungsende (Ablauf der Wiederaufnahmezeit) wird das Objekt gemäß der Einstellung für Parameter „Reaction end detection“ (Reaktion bei Erkennungsende) („On“ (Ein), „Off“ (Aus), „No reaction“ (Keine Reaktion)) übermittelt.Das Objekt kann für zyklisches Senden gemäß der Einstellung für Parameter „Cyclic sending“ (Zyklisches Senden) konfiguriert werden.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
33Movement Ch2: ValueÜbermittelt bei Erkennungsstart und/oder -ende einen vordefinierten Wert.1 Byte--CT--[5.1] DPT_Scaling
34Movement Ch2: BlockDer Bewegungskanal kann blockiert werden. Wenn dieses Objekt auf „true“ (wahr) gesetzt ist, wird bei erkannten Bewegungen weder das Switch- noch das Value-Objekt übermittelt.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
35Movement Ch3: SwitchDieses Objekt wird übermittelt, wenn der Bewegungssensor gemäß der Einstellung für Parameter „Reaction start detection“ (Reaktion bei Erkennungsstart) („On“ (Ein), „Off“ (Aus), „No reaction“ (Keine Reaktion)) eine Bewegung erkennt. Bei Erkennungsende (Ablauf der Wiederaufnahmezeit) wird das Objekt gemäß der Iinstellung für Parameter „Reaction end detection“ (Reaktion bei Erkennungsende) („On“ (Ein), „Off“ (Aus), „No reaction“ (Keine Reaktion)) übermittelt.Das Objekt kann für zyklisches Senden gemäß der Einstellung für Parameter „Cyclic sending“ (Zyklisches Senden) konfiguriert werden.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Swich

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

36Movement Ch3: ValueÜbermittelt bei Erkennungsstart und/oder -ende einen vordefinierten Wert.1 Byte--CT--[5.1] DPT_Scaling
37Movement Ch3: BlockDer Bewegungskanal kann blockiert werden. Wenn dieses Objekt auf „true“ (wahr) gesetzt ist, wird bei erkannten Bewegungen weder das Switch- noch das Value-Objekt übermittelt.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
38Movement Ch4: SwitchDieses Objekt wird übermittelt, wenn der Bewegungssensor gemäß der Einstellung für Parameter „Reaction start detection“ (Reaktion bei Erkennungsstart) („On“ (Ein), „Off“ (Aus), „No reaction“ (Keine Reaktion)) eine Bewegung erkennt. Bei Erkennungsende (Ablauf der Wiederaufnahmezeit) wird das Objekt gemäß der Einstellung für Parameter „Reaction end detection“ (Reaktion bei Erkennungsende) („On“ (Ein), „Off“ (Aus), „No reaction“ (Keine Reaktion)) übermittelt.Das Objekt kann für zyklisches Senden gemäß der Einstellung für Parameter „Cyclic sending“ (Zyklisches Senden) konfiguriert werden.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
39 Movement Ch4: Value Übermittelt bei Erkennungsstart und/oder -ende einen vordefinierten Wert.1 Byte--CT--[5.1] DPT_Scaling
40Movement Ch4: BlockDer Bewegungskanal kann blockiert werden. Wenn dieses Objekt auf „true“ (wahr) gesetzt ist, wird bei erkannten Bewegungen weder das Switch- noch das Value-Objekt übermittelt.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool

6 Konstante Lichtsteuerung

Die konstante Lichtsteuerung verwendet die Lichtstärkemessung (in Lux) entweder des Bewegungssensors oder eines externen KNX-Lichtsensors. Der Ausgabe-Dimmwert der konstanten Lichtsteuerung kann entweder als KNX-Objekt für die externe Verknüpfung verfügbar gemacht oder direkt mit der internen DALI-Schnittstelle verknüpft werden.

Die konstante Lichtsteuerung ändert den Dimmwert in Abhängigkeit von den Parametern „Step size in %“ (Schrittgröße in %) und „Step size in seconds“ (Schrittgröße in Sekunden). Der Standardwert für eine Dimmwertänderung von 3 % in Schritten zu 5 Sekunden ist für die meisten Beleuchtungssysteme geeignet. Wenn lange Verzögerungen zwischen der Aktualisierung des Dimmwertes und der Änderung der Lichtstärke zu erwarten sind, muss der Wert für „Step size in %“ (Schrittgröße in %) verringert oder der Wert für „Step size in seconds“ (Schrittgröße in Sekunden) erhöht werden.

In Abb. 6 ist das Parameterfenster für die konstante Lichtsteuerung gezeigt.

Abb. 6 Parameter für konstante Lichtsteuerung

Gerät: -,-,- KNX MultiController Dali

Allgemein

Thermostat

Heizen

Kühlen

Temperatursensor

Feuchtesensor

Binäreingang

Bewegungskanal 1

Bewegungskanal 2

Bewegungskanal 3

Bewegungskanal 4

Fernbedienung

Lichtregelung

Relais 1

Relais 2

Thermorelais 1

Thermorelais 2

DALI

Analog-I/O (VAV)

Szene 1-6

Logik

Regelung wird gestartet durchÜber Objekt
Externer LichtwertNicht aktiv
Offset Lichtwert (Lux)0
Zyklisches Senden von Lichtwert (Min, 0 = deaktiviert)0
Basissollwert (Lux)700
Manuelle SollwertverschiebungNicht aktiv
Regelzeit (Sek.)5
Schrittweite (%)3
Hysterese Istwert Lichtregelung (Lux)50
Orientierungslichtwert/minimaler Dimmwert (%)20
Nachlaufzeit/Orientierungslichtdauer (Min.)5
Lichtregelung kann Aktor ausschaltenNicht aktiv
Ausgabe Lichtreglung überKNX
Differenz zwischen Dimmwert 1 und 2 (%)0

6.1 Konstante Lichtsteuerung – Ausgabe

Die Ausgabe bleibt unverändert, solange die Lichtstärke den Wert für „Input hysteresis for constant light control“ (Eingangsabweichung für konstante Lichtsteuerung, Standardwert: 50 Lux) nicht überschreitet. Dies bedeutet, dass die Ausgabe um 3 % erhöht wird, wenn bei einem „Base setpoint“ (Basissollwert) von 700 Lux eine Lichtstärke von weniger als 650 Lux gemessen wird. Sie wird um 3 % verringert, wenn eine Lichtstärke von mehr als 750 Lux gemessen wird.

Der Parameter „Constant light controller output type“ (Ausgabetyp der konstanten Lichtsteuerung) kann auf folgende Werte gesetzt werden:

• „By object“ (Nach Objekt)
• „DALI Group 0“ (DALI-Gruppe 0)
• „DALI Group 0 and 1“ (DALI-Gruppe 0 und 1)
• „DALI Broadcast“ (DALI-Broadcast)

Wenn der Parameter „Constant light controller output type“ (Ausgabetyp der konstanten Lichtsteuerung) auf „By object“ (Nach Objekt) gesetzt ist, müssen die DALI-Gruppen, für die die konstante Lichtsteuerung aktiviert werden soll, manuell nach Gruppenadressen verknüpft werden.

Wenn der Parameter „Constant light controller output type“ (Ausgabetyp der konstanten Lichtsteuerung) auf „DALI Broadcast“ (DALI-Broadcast) gesetzt ist, werden alle verbundenen DALI-Leuchten gemäß dem Ausgabewert der konstanten Lichtsteuerung angepasst.

6.1.1 Ausgabe mit Versatz

Wenn „Constant light controller output type“ (Ausgabetyp der konstanten Lichtsteuerung) auf „By object“ (Nach Objekt) gesetzt ist, werden zwei Value-Objekte angezeigt: „Output – Value“ (Ausgabe – Wert) und „Output – Value with offset“ (Ausgabe – Wert mit Versatz) (Objekte 50 und 51). Das Objekt „Output – Value with offset“ (Ausgabe – Wert mit Versatz) kann eine Gruppe von Leuchten steuern, deren Dimmwert um 0 bis 50 % höher liegt als bei der Hauptgruppe. Normalerweise liegt die Hauptgruppe von Leuchten der Fensterfront am nächsten, während die Gruppe von Leuchten, die über „Output – Value with offset“ (Ausgabe – Wert mit Versatz) gesteuert werden, am weitesten vom Fenster entfernt montiert sind.

Die Option mit Versatz kann auch verwendet werden, wenn „Constant light controller output type“ (Ausgabetyp der konstanten Lichtsteuerung) auf „DALI Group 0 and 1“ (DALI-Gruppe 0 und 1) gesetzt ist. Beispiel: In einen Klassenzimmer werden die Leuchten an den Fenstern (DALI-Gruppe 0) heruntergedimmt, während den Leuchten an der den Fenstern gegenüberliegenden Wand (DALI-Gruppe 1) gemäß dem Versatz-Parameter ein höherer Dimmwert zugewiesen wird.

6.2 Minimaler Dimmwert und Deaktivierung

Der minimale Dimmwert kann auf einen Prozentwert festgelegt werden, um zu geringe Dimmwerte zu verhindern. Über den Parameter „Standby/minimum level for controller in %“ (Standby-/Mindestwert für Steuerung in %) werden sowohl der minimale Dimmwert als auch der Standby-Dimmwert festgelegt, nachdem der Präsenzsensor (oder der interne Sensor) deaktiviert wurde. Über den Parameter „Time in standby and delay before turning off“ (Standby-Dauer und Abschaltverzögerung) wird bestimmt, wann die Leuchten deaktiviert werden.

ACHTUNG: Für im Raum anwesende Personen kann die konstante Lichtsteuerung mit Deaktivierung der Leuchten unangenehm sein. Daher ist es möglich, einen minimalen Dimmwert oder eine Zeitverzögerung bei minimaler Stufe festzulegen oder die Deaktivierung durch die konstante Lichtsteuerung zu deaktivieren.

6.3 Konstante Lichtsteuerung – Aktivierung

Die konstante Lichtsteuerung kann entweder über ein Kommunikationsobjekt oder über „Movement Ch. 1“ (Bewegungskanal 1) (Einstellung über den Parameter „Presence activation of controller“ (Präsenzaktivierung der Steuerung)) aktiviert werden.

ACHTUNG: Die Steuerung kann durch das Verknüpfen von mindestens einem der drei Disable-Objekte (Objekte 46 – 48) deaktiviert werden. Die konstante Steuerung bleibt deaktiviert, bis die Präsenzaktivierung (Objekt 41) oder „Internal movement ch1“ (Interner Bewegungskanal 1) auf „false“ (falsch) gesetzt wird.

Disable-Objekte können als Sollwert-Modifizierer umkonfiguriert werden. Wenn der Parameter „Local lux adjustment by dimming or value“ (Lokale Lux-Anpassung nach Dimmer oder Wert) festgelegt ist und in Objekte 47 – 48 geschrieben wird, zeichnet die

konstante Lichtsteuerung den neuen Lichtstärkewert (in Lux) nach etwa 20 Sekunden auf. Der aufgezeichnete Lichtstärkewert wird als neuer Lux-Sollwert übernommen (Objekt 45: „Actual set point (lux)“ (Tatsächlicher Sollwert (Lux)). Der neue tatsächliche Sollwert wird bis zu einem Verlust der Bus-Spannung des Geräts gespeichert.

Bitte beachten: Objekte 47 – 48 verändern die Lichtstärke nicht, sondern weisen nur die konstante Lichtsteuerung an, den derzeitigen Lichtmessungswert aufzuzeichnen und als tatsächlichen Sollwert festzulegen. Zum Ändern der Lichtstärke müssen externe Verknüpfungen mit DALI-Objekten („dim“ (Dimmen) oder „value“ (Wert)) hergestellt werden.

6.4 Konstante Lichtsteuerung – Neuaktivierung

Die konstante Lichtsteuerung kann nach einer manuellen Anpassung erneut aktiviert werden, indem Objekt 41 deaktiviert und wieder aktiviert oder auf der Infrarot-Fernbedienung die Taste „ECO“ gedrückt wird.

6.4.1 Lichtkalibrierung

Es ist möglich, das Lichtstärkeobjekt „Const. Light Controller: Light Controller: Current value (lux)“ (Konst. Lichtsteuerung: Aktueller Wert (Lux)) durch Schreiben in das Objekt zu kalibrieren. Der Kalibrierungsfaktor errechnet sich aus dem geschriebenen Lux-Wert geteilt durch den Lux-Rohwert. Der Kalibrierungsfaktor wird permanent im EEPROM/Flash gespeichert.

Sowohl der Rohwert als auch der kalibrierte Wert sind in Abb. 7 dargestellt. Die rosafarbene Linie ist der vom Sensor gelieferte Rohwert (V), die blaue Line der vom Benutzer festgelegte Zielwert (W). Der Kalibrierungsfaktor (C) ist das Verhältnis zwischen dem Lux-Zielwert und dem Lux-Rohwert: C = W/V

Bei einem Rohwert von „V = 1000“ und einer Aktualisierung des Objekts mit einem Wert von „800“ ergibt sich folgender Kalibrierungsfaktor: C = 800 / 1000 = 0,8. Siehe das Diagramm in Abb. 7.

Die Formel zur Berechnung des kalibrierten Lux-Wertes lautet: Lux = C*V

Abb. 7 Lux-Rohwert und kalibrierter Lux-Wert
Esylux PD 360i/8 LIN - Lichtkalibrierung - 1

line | X | Serie1 | Serie2 | |---|---|---| | 1 | 0 | 0 | | 2 | 160 | 200 | | 3 | 320 | 400 | | 4 | 480 | 600 | | 5 | 640 | 800 | | 6 | 800 | 1000 |

Der Kalibrierungsfaktor wird auf „1“ gesetzt und der Rohwert wird verwendet, wenn „0“ in das Objekt „Current value (lux)“ (Aktueller Wert (Lux)) geschrieben wird. Vor der erneuten Kalibrierung der Lichtstärke muss das Objekt auf „0“ gesetzt werden, um die aktuelle Kalibrierung zu löschen. Die Lichtstärkekalibrierung darf nur maximal das Zweifache des Lux-Rohwertes betragen. Beispiel: Bei einem Lux-Rohwert von „1000“ ist die Kalibrierung beschränkt auf „2000“ (Kalibrierungsfaktor <=2)

6.5 Objektliste

Tabelle 2 Objektliste für die konstante Lichtsteuerung

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
41 Const. Light Controller:Presence/activationMit diesem Objekt wird die konstante Lichtsteuerung aktiviert oder deaktiviert. Das Objekt ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Presence activation of controller“ (Präsenzaktivierung der Steuerung) auf „External by object“ (Extern nach Objekt) gesetzt ist.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
42 Const. Light Controller:StatusGibt den Status der konstanten Lichtsteuerung an („True“ (Wahr): Steuerung ist aktiv, „False“ (Falsch): Steuerung ist nicht aktiv).1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
43 Controller: Current value (lux)Der aktuelle vom Lichtsensor gemeldete Lux-Wert. Durch das Schreiben eines Lux-Wertes in dieses Objekt wird die Lichtstärkenmessung kalibriert.2 BytesRWCT--[9.4] DPT_Value_Lux
43 Controller: External value (lux)Der von einem externen Lichtsensor gemeldete Lux-Wert.2 Bytes-WCT--[9.4] DPT_Value_Lux
44 Controller: Base setpoint (lux)Basis-Sollwert für die konstante Lichtsteuerung. Beim Einschalten oder Zurücksetzen wird der Wert auf den Parameterwert zurückgesetzt.2 BytesRWCT--[9.4] DPT_Value_Lux
45 Controller: Actual setpoint (lux)Der tatsächliche Sollwert für die konstante Lichtsteuerung. Das Objekt ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Local lux adjustment by dimming or value“ (Lokale Lux-Anpassung nach Dimmer oder Wert) aktiviert ist. Dieses Objekt wird zurückgesetzt, wenn der Basis-Sollwert (Objekt 44) geändert wird.2 BytesR-CT--[9.4] DPT_Value_Lux
46 Controller: Disable – SwitchDurch das Senden von „True“ (Wahr) oder „False“ (Falsch) an dieses Objekt kann die konstante Lichtsteuerung deaktiviert werden. Anschließend kann das Licht mithilfe von DALI-Broadcast- oder DALI-Gruppenobjekten aktiviert oder deaktiviert werden. Die konstante Lichtsteuerung wird wieder aktiviert, wenn das Präsenzobjekt oder „internal movement ch1“ (Interner Bewegungskanal 1) auf „False“ und dann wieder auf „True“ gesetzt wird (unabhängig davon, ob die Steuerung sich im Standby-Betrieb befindet).1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

47 Controller: Disable – DimmingDurch das Senden eines Dimmtelegramms an dieses Objekt kann die konstante Lichtsteuerung deaktiviert werden. Die konstante Steuerung bleibt deaktiviert, bis das Zeitlimit für das Präsenzobjekt (41) oder „internal movement ch1“ (Interner Bewegungskanal 1) erreicht ist und das Licht deaktiviert wird. Das Objekt ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Local lux adjustment by dimming or value“ (Lokale Lux-Anpassung nach Dimmer oder Wert) deaktiviert ist.4 Bit-WC---[3.7] DPT_Control_Dimming
47 Controller: RecordLevel – DimmingDieses Objekt muss mit dem DALI-Dimming-Objekt verknüpft sein. Wenn das Licht gedimmt wird, zeichnet die konstante Lichtsteuerung den neuen Lux-Wert auf und verwendet diesen als tatsächlichen Sollwert (Objekt 45). Das Objekt ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Local lux adjustment by dimming or value“ (Lokale Lux-Anpassung nach Dimmer oder Wert) aktiviert ist.4 Bit-WC---[3.7] DPT_Control_Dimming
48 Controller: RecordLevel – ValueDieses Objekt muss mit dem DALI-Value-Objekt verknüpft sein. Wenn das Licht durch einen neuen Wert gedimmt wird, zeichnet die konstante Lichtsteuerung den neuen Lux-Wert auf und verwendet diesen als tatsächlichen Sollwert (Objekt 45). Das Objekt ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Local lux adjustment by dimming or value“ (Lokale Lux-Anpassung nach Dimmer oder Wert) aktiviert ist.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
48 Controller: Disable – ValueDurch das Senden eines Value-Telegramms an dieses Objekt kann die konstante Lichtsteuerung deaktiviert werden. Die konstante Steuerung bleibt deaktiviert, bis das Zeitlimit für das Präsenzobjekt (41) oder „internal movement ch1“ (Interner Bewegungskanal 1) erreicht ist und das Licht deaktiviert wird. Das Objekt ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Local lux adjustment by dimming or value“ (Lokale Luxembourg-Anpassung nach Dimmer oder Wert) deaktiviert ist.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
49 Controller: Output – SwitchVerfügbar, wenn „Constant light controller output type“ (Ausgabetyp der konstanten Lichtsteuerung) auf „By object“ (Nach Objekt) gesetzt ist. Dieses Objekt übermittelt „1“, wenn die Ausgabe der konstanten Lichtsteuerung aktiviert ist, und „0“, wenn sie deaktiviert ist.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

50 Controller:Output – ValueVerfügbar, wenn der Parameter „Constant light controller output type“ (Ausgabetyp der konstanten Lichtsteuerung) auf „By object“ (Nach Objekt) gesetzt ist. Dieses Objekt übermittelt den Ausgabe-Dimmwert von der konstanten Lichtsteuerung.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
51 Controller: Output –Value with offsetVerfügbar, wenn der Parameter „Constant light controller output type“ (Ausgabetyp der konstanten Lichtsteuerung) auf „By object“ (Nach Objekt) gesetzt ist. Dieses Objekt übermittelt den Ausgabe-Dimmwert von Objekt 50 sowie den im Parameter angegebenen Versatzwert in %.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling

7 Infrarot-Fernbedienung

Der Bewegungssensor ist mit einem Infrarot-Empfänger ausgestattet, der im Parameterfenster „General“ (Allgemein) aktiviert werden kann (siehe Abb. 2).

Die Fernbedienung verfügt über zwei Gruppen von Aufwärts-/Abwärtstasten für Fernbedienungseingabe 1 und 2, die als Schalter, Dimmer, Jalousien oder Werte zur Szenensteuerung konfiguriert werden können. Fernbedienungseingabe 1 reagiert auf die Aufwärts-/Abwärtstasten für Licht, Fernbedienungseingabe 2 auf die Tasten für Jalousien.

Die Fernbedienung verfügt über 7 Tasten zur Anpassung des Temperatursollwertes, über die eine Änderung des Sollwertes von +3 bis -3 °C möglich ist (verknüpft mit Objekt 8: „Thermostat: Local adjustment of temp offset“ (Thermostat: Versatz für lokale Temperaturanpassung).

Esylux PD 360i/8 LIN - Infrarot-Fernbedienung - 1

text_image ECO +3 Light +2 +1 -1 Sinds -2 -3 ESYLUX·

Über die Taste „ECO“ wird das Objekt „Local adjustment of temp offset“ (Versatz für lokale Temperaturanpassung) auf „0“ gesetzt und die konstante Lichtsteuerung wieder aktiviert, falls sie mithilfe der manuellen Lichtsteuerung deaktiviert wurde.

Beispiel

Über die Aufwärts- und Abwärtstasten für die Lichtsteuerung werden Switch- (1 Bit) und Dim-Objekte (4 Bit) an den Bus übermittelt, der mit den entsprechenden DALI- oder mechanischen Relais-Objekten verknüpft werden kann. Die Tasten können aber auch zum Senden eines Szenenwertes konfiguriert werden, der mit der Szenensteuerung verknüpft werden kann. Die Szenensteuerung ruft die vordefinierten Dimmwerte für die vier DALI-Gruppen ab.

Tabelle 3 Objektliste für die Infrarot-Fernbedienung

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
134 Remote input 1:Dimming operation –SwitchDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 1 auf „Dimming“ (Dimmen) gesetzt ist. Dieses Objekt übermittelt „on“ (ein) oder „off“ (aus), wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt wird.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
134 Remote input 1:Shutter operation –Stop/StepDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 1 auf „Shutter“ (Jalousien) gesetzt ist. Dieses Objekt wird übermittelt (stop/step (Stopp/Schritt)), wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt wird.1 Bit--CT--[1.007] DPT_Step
134 Remote input 1:SwitchDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 1 auf „Switching“ (Schalten) gesetzt ist. Dieses Objekt wird übermittelt, wenn die Aufwärts- oder Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt wird.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
135 Remote input 1:Shutter operation –Up/DownDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 1 auf „Shutter“ (Jalousien) gesetzt ist. Dieses Objekt wird übermittelt, wenn die Aufwärts- oder Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt und gehalten wird.1 Bit--CT--[1.8] DPT_UpDown
135 Remote input 1:Dimming operation –DimmingDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 1 auf „Dimming“ (Dimmen) gesetzt ist. Dieses Objekt übermittelt „dim up“ (aufwärts dimmen) oder „dim down“ (abwärts dimmen), wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt und gehalten wird.4 Bit--CT--[3.7] DPT_Control_Dimming
135 Remote input 1:Transmit valueDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 1 auf „Value (Scene)“ (Wert (Szene)) gesetzt ist. Dieses Objekt übermittelt den festgelegten Wert für die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste (0 – 255).1 Byte--CT--[5.10] DPT_Control_Dimming
136 Remote input 2:Shutter operation –Stop/StepDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 2 auf „Shutter“ (Jalousien) gesetzt ist. Dieses Objekt wird übermittelt (stop/step (Stopp/Schritt)), wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt wird.1 Bit--CT--[1.007] DPT_Step

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

136 Remote input 2:Dimming operation –SwitchDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 2 auf „Dimming“ (Dimmen) gesetzt ist. Dieses Objekt übermittelt „on“ (ein) oder „off“ (aus), wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt wird.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
136 Remote input 2:SwitchDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 2 auf „Switching“ (Schalten) gesetzt ist. Dieses Objekt wird übermittelt, wenn die Aufwärts- oder Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt wird.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
137 Remote input 2:Shutter operation –Up/DownDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 2 auf „Shutter“ (Jalousien) gesetzt ist. Dieses Objekt wird übermittelt, wenn die Aufwärts- oder Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt und gehalten wird.1 Bit--CT--[1.8] DPT_UpDown
137 Remote input 2:Dimming operation –DimmingDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 2 auf „Dimming“ (Dimmen) gesetzt ist. Dieses Objekt übermittelt „dim up“ (aufwärts dimmen) oder „dim down“ (abwärts dimmen), wenn die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste auf der Fernbedienung gedrückt und gehalten wird.4 Bit--CT--[3.7] DPT_Control_Dimming
137 Remote input 2:Transmit valueDieses Objekt ist sichtbar, wenn Fernbedienungseingabe 2 auf „Value (Scene)“ (Wert (Szene)) gesetzt ist. Dieses Objekt übermittelt den festgelegten Wert für die Aufwärts- bzw. Abwärtstaste (0 – 255).1 Byte--CT--[5.10] DPT_Control_Dimming

8 DALI

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO ist mit einem integrierten DALI-Gateway ausgestattet, über das bis zu 12 DALI-Betriebsgeräte (EVGs) gesteuert werden können. Die Kommunikation mit den DALI-Betriebsgeräten erfolgt über DALI-Broadcast und/oder DALI-Gruppen 0 bis 3. Der Broadcast-Modus ist standardmäßig aktiviert, sodass Gruppenzuweisungen nur dann erforderlich sind, wenn individuelle Steuerung benötigt wird.

Zur Steuerung von Leuchten können bis zu vier DALI-Gruppen (Gruppe 0 bis 3) verwendet werden. Die DALI-Leuchten müssen Gruppen 0 bis 3 über eine externe DALI-Programmierschnittstelle oder über das DALI-Tool zugewiesen werden, damit der Gruppenadressierungsmodus verwendet werden kann.

Die DALI-Schnittstelle kann mit Start-Dimmwert, Schalterberechtigungen (ein/aus), Dimmzeit sowie minimalen und maximalen Dimmwerten konfiguriert werden. Diese Einstellungen werden von den DALI-Gruppen übernommen. Der Parameter „Duration in standby before Off in min“ (Standby-Dauer vor AUS in Minuten) wird nur für die Broadcast-Kommunikation verwendet (siehe Kapitel 8.1).

Die DALI-Adressierung erfolgt nach dem Zurücksetzen/Einschalten der CU-C RCB KNX DALI WAGO oder nach dem Herunterladen der ETS-Software, sofern dies über den entsprechenden Parameter aktiviert wurde. Wenn diese Funktion aktiviert ist, werden den DALI-Knoten ohne kurze Adresse kurze Adressen im Bereich von 0 bis 12 zugewiesen.

Abb. 8 Parameter für DALI-Schnittstelle

Gerät: -,-- KNX MultiController Dali

Allgemein

Thermostat

Heizen

Kühlen

Temperatursensor

Feuchtesensor

Binäreingang

Bewegungskanal 1

Bewegungskanal 2

Bewegungskanal 3

Bewegungskanal 4

Fernbedienung

Lichtregelung

Relais 1

Relais 2

Thermorelais 1

Thermorelais 2

DALI

Analog-I/O (VAV)

Szene 1-6

Logik

Maximaler Dimmwert (%)100
Minimaler Dimmwert (%)10
Dimmzeit bei Änderung Helligkeit über rel. Dimmen (Sek.)10
Dimmzeit bei Änderung Helligkeit über Dimmwert (Sek.)20
Dimmwert beim Einschalten (%)80
Orientierungslichtdauer (Min.)0
Ausschalten möglich über DimmwertNicht aktiv
Einschalten möglich über DimmwertNicht aktiv
Ausschalten möglich über rel. DimmenNicht aktiv
Einschalten möglich über rel. DimmenNicht aktiv
DALI-Gruppen 0-3Aktiv
DALI-NotlichtAktiv
Zeitintervall für Funktionstest (Tage, 0 = deaktiviert)0
Zeitintervall für Batterietest (Tage, 0 = deaktiviert)0
Automatische DALI-Adressierung bei StartAktiv
Dimmkurve DALILinear, optimiert

ACHTUNG: Nach einem Stromausfall bleibt die Liste der verknüpften DALI-Knoten im Speicher der DALI-Schnittstelle nicht erhalten. Stattdessen wird der DALI-Bus in folgenden Situationen nach verknüpften DALI-Geräten durchsucht:

  • Einschalten (230 V)
  • Einschalten des KNX-Knotens entweder beim Verbinden des KNX-Bus oder nach dem Herunterladen einer Anwendung mit dem ETS-Tool

8.1 Dimmwert und Dimmzeit

Die Dimmzeit in Sekunden für den maximalen Dimmbereich kann für das Dimming-Objekt (4 Bit) und den Dimming-Wert (1 Byte) über entsprechende Parameter unabhängig festgelegt werden. Das DALI-Gateway richtet anhand dieses Zeitwertes eine entsprechende Anstiegsrate in den EVGs ein, der die in Tabelle 4 unten angegebene DALI-Standardüberblendzeit zugrunde liegt.

Tabelle 4 Überblendzeiten gemäß DALI-Standard

Werte Überblendzeit Werte Überblendzeit
0 0 8 8
1 0,7 9 11,3
211016
31,41122,6
421232
52,81345,3
641464
75,71590,5

Beispiel

Wenn die Dimmzeit von 0 auf 100% auf 20 Sekunden eingestellt ist und eine Änderung des Dimmwertes von 30 auf 100% angefordert wird (70% * 20 Sek. = 14 Sek.), ergibt sich eine EVG-Überblendzeit von 16 Sekunden (der nächsthöhere aufgerundete Wert).

Minimale und maximale Ausgabewerte können ebenso definiert werden wie der Einschalt-Dimmwert. Wenn der festgelegte Einschalt-Dimmwert den maximalen Ausgabewert überschreitet, wird der maximale Ausgabewert als Einschalt-Dimmwert verwendet.

Es ist möglich, Berechtigungen zur Aktivierung und Deaktivierung sowohl für den Dimming-Befehl mit 4 Bit als auch für den Wert-Befehl mit 8 Bit zu konfigurieren.

Der Parameter „Duration in standby before Off in min“ (Standby-Dauer vor AUS in Minuten) darf nur für die DALI-Broadcast-Kommunikation verwendet werden. Die DALI-Gruppen können unabhängig vom Parameter „Duration in standby before Off in min“ (Standby-Dauer vor AUS in Minuten) sofort deaktiviert werden. Wenn beim DALI-Gateway die Anweisung „Off“ (Aus) für das Objekt „DALI broadcast: Switch“ (DALI-Broadcast: Schalter) (Obj. 88) eingeht, werden alle Leuchten auf den minimalen Ausgabe-Dimmwert heruntergedimmt, bis die Standby-Dauer abgelaufen ist. Die DALI-Gruppen können während der Standby-Dauer weiterhin gesteuert werden, jedoch werden sie nach deren Ablaufen deaktiviert.

8.2 Objektliste für DALI-Broadcast

Tabelle 5 Kommunikationsobjekte für die DALI-Schnittstelle

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
88DALI broadcast: SwitchDas Broadcast-Switch-Objekt für die DALI-Schnittstelle. Über dieses Objekt werden alle verknüpften DALI-EVGs aktiviert oder deaktiviert.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
89DALI broadcast: DimmingDas Broadcast-Dimming-Objekt für die DALI-Schnittstelle. Über dieses Objekt werden alle verknüpften DALI-EVGs gemäß dem 4-Bit-Dimming-Objekt gedimmt.4 Bit-WC---[3.7] DPT_Control_Dimming
90DALI broadcast: ValueDas Broadcast-Value-Objekt für die DALI-Schnittstelle. Über dieses Objekt werden alle verknüpften DALI-EVGs gemäß einem Wert von 0 – 100 % gedimmt.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
91DALI broadcast: Switch statusDieses Objekt zeigt den Betriebsstatus (Ein/Aus) des DALI-Broadcast-Befehls an (Gruppen können ohne Aktualisierung dieses Objekts aktiviert oder deaktiviert werden).1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
92DALI broadcast: Value statusDieses Objekt zeigt den Dimmwert des DALI-Broadcast-Befehls in Prozent an (Gruppen können ohne Aktualisierung dieses Objekts gedimmt werden).1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

93 DALI broadcast:Permanent(burn in lamps)DALI-Schnittstellenbefehl zur permanenten Aktivierung. Dieses Objekt kann verwendet werden, um Leuchten nach der Montage oder einem Leuchtmittelwechsel einzubrennen. Die Leuchten werden unabhängig vom in den Parametern festgelegten maximalen Dimmwert auf 100 % gesetzt. Die DALI-Schnittstellenbefehle „group“ (Gruppe) und „broadcast“ (Broadcast) sind deaktiviert, wenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
94 DALI broadcast:Force onDALI-Schnittstellenbefehl zur erzwungenen Aktivierung. Über dieses Objekt wird der maximale Dimmwert für alle Leuchten erzwungen. Die DALI-Schnittstellenbefehle „group“ (Gruppe) und „broadcast“ (Broadcast) sind deaktiviert, wenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
95 DALI broadcast:Force OffDALI-Schnittstellenbefehl zur erzwungenen Deaktivierung. Über dieses Objekt wird die Deaktivierung aller Leuchten erzwungen, sofern sie nicht permanent aktiviert sind (Obj. 93). Die DALI-Schnittstellenbefehle „group“ (Gruppe) und „broadcast“ (Broadcast) sind deaktiviert, wenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
98 DALI broadcast:Lamp faultWeist auf eine Störung bei mindestens einer mit der DALI-Schnittstelle verbundenen Leuchte bzw. einem EVG hin. Der Status für jedes EVG wird mit einer Verzögerung von einigen Minuten regelmäßig abgerufen.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool

8.3 DALI-Dimmkurventypen

Die DALI-Schnittstelle kann für die Verwendung eines von drei Dimmkurventypen konfiguriert werden: roh, logarithmisch und optimiert linear.

Die Dimmkurve Raw value (Rohwert) nimmt keine Änderungen am Dimmwert für das angeforderte Objekt vor, außer dass der Wert „255“ in „254“ geändert wird, damit die Dimmanforderung nicht durch die DALI-EVGs maskiert wird (siehe DALI-Standard).

Die Dimmkurve Logarithmic (Logarithmisch) berechnet den DALI-Dimmwert anhand des angeforderten Prozentwertes (siehe Tabelle 6). Wenn vom KNX-Objekt ein Dimmen um 50 % angefordert wird, setzt die DALI-Schnittstelle den EVG-Dimmwert auf „218“.

Tabelle 6 Logarithmische Dimmkurve

Die Dimmkurve Optimised linear (Optimiert linear) linearisiert die DALI-Dimmwerte (siehe Tabelle 7). Die EVGs reagieren in der Regel nicht auf Dimmwerte unterhalb von „85“. Die optimiert lineare Dimmkurve beginnt bei „85“ und reicht bis „254“ als höchster Wert. Wenn vom KNX-Objekt ein Dimmen um 50 % angefordert wird, wird der DALI-Dimmwert auf „171“ gesetzt.

Tabelle 7 Optimiert lineare Dimmkurve

8.4 DALI-Gruppenobjekte

EVGs mit Gruppenadressen von 0 bis 3 können über Switch-, Dimming- und Value-Objekte gesteuert werden. Für die DALI-Gruppen gelten dieselben Einstellungen für Maximum, Minimum, Ein/Aus-Berechtigungen und Einschalt-Dimmwerte wie für DALI-Broadcast (siehe Abb. 8).

Die Gruppenbefehle werden von den DALI-Broadcast-Befehlen „switch“ (Schalten), „dim“ (Dimmen), „value“ (Wert), „permanent“ (Permanente Aktivierung) und „force on/off“ (Erzwungene Aktivierung/Deaktivierung) außer Kraft gesetzt. Wenn im regulären Modus „permanent“ (Permanente Aktivierung), „force on“ (Aktivieren erzwingen) und „force off“ (Deaktivieren erzwingen) deaktiviert sind, werden die Leuchten von den Objekten für die DALI-Gruppen gesteuert.

Darüber hinaus kann die konstante Lichtsteuerung (siehe Kapitel 0) entweder DALI-Broadcast oder die DALI-Gruppen 0 und 1 steuern. Wenn die konstante Lichtsteuerung aktiviert und zusätzliche manuelle Lichtsteuerung erforderlich ist, muss das entsprechende Disable-Objekt der konstanten Lichtsteuerung verknüpft werden.

Beispiel – konstante Lichtsteuerung und Steuerung nach Gruppen kombiniert:

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO kann DALI-Leuchten über Broadcast-Befehle oder vordefinierte DALI-Gruppen steuern. Bei einem Konferenzraum mit vier Hängeleuchten und vier Punktstrahlern empfiehlt sich die Zuweisung von Gruppen. In diesem Beispiel sollten die beiden Hängeleuchten, die dem Fenster am nächsten montiert sind, Gruppe 0 zugewiesen werden und die beiden Leuchten an der den Fenstern gegenüberliegenden Wand Gruppe 1. Die vier Punktstrahler können Gruppe 2 und 3 zugewiesen werden. Die vier deckenabgehängten Leuchten können im konstanten Lichtsteuerungsmodus über die Bewegungs- und Lichtsensoren betrieben werden, wobei für die beiden Gruppen Dimmversatzwerte eingerichtet werden, um dem geringeren Helligkeitsbedarf in Fensternähe gerecht zu werden.

Für spezielle Beleuchtungsanforderungen kann die konstante Lichtsteuerung deaktiviert werden, um die vier DALI-Gruppen individuell zu steuern. Beispielsweise können die Hängeleuchten auf 20 % und die Punktstrahler auf 90 % gesetzt werden.

Tabelle 8 Kommunikationsobjekte für die DALI-Gruppen

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
99 DALI group 0:SwitchDas Switch-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 0 zugewiesen sind, aktiviert oder deaktiviert.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
100 DALI group 0:DimmingDas Dimming-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 0 zugewiesen sind, gedimmt.4 Bit-WC---[3.7] DPT_Control_Dimming
101 DALI group 0:ValueDas Value-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 0 zugewiesen sind, auf den gegebenen Prozentwert gedimmt.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
102 DALI group 0:Switch statusDieses Objekt zeigt den Betriebsstatus (ein/aus) der DALI-EVGs an, die Gruppe 0 zugewiesen sind.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
103 DALI group 0:Value statusDieses Objekt zeigt den Dimmprozentwert der DALI-EVGs an, die Gruppe 0 zugewiesen sind.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
104 DALI group 1:SwitchDas Switch-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 1 zugewiesen sind, aktiviert oder deaktiviert.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
105 DALI group 1:DimmingDas Dimming-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 1 zugewiesen sind, gedimmt.4 Bit-WC---[3.7] DPT_Control_Dimming
106 DALI group 1:ValueDas Value-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 1 zugewiesen sind, auf den gegebenen Prozentwert gedimmt.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
107 DALI group 1:Switch statusDieses Objekt zeigt den Betriebsstatus (ein/aus) der DALI-EVGs an, die Gruppe 1 zugewiesen sind.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
108 DALI group 1:Value statusDieses Objekt zeigt den Dimmprozentwert der DALI-EVGs an, die Gruppe 1 zugewiesen sind.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

109 DALI group 2:SwitchDas Switch-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 2 zugewiesen sind, aktiviert oder deaktiviert.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
110 DALI group 2:DimmingDas Dimming-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 2 zugewiesen sind, gedimmt.4 Bit-WC---[3.7] DPT_Control_Dimming
111 DALI group 2:ValueDas Value-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 2 zugewiesen sind, auf den gegebenen Prozentwert gedimmt.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
112 DALI group 2:Switch statusDieses Objekt zeigt den Betriebsstatus (Ein/Aus) der DALI-EVGs an, die Gruppe 2 zugewiesen sind.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
113 DALI group 2:Value statusDieses Objekt zeigt den Dimmprozentwert der DALI-EVGs an, die Gruppe 2 zugewiesen sind.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
114 DALI group 3:SwitchDas Switch-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 3 zugewiesen sind, aktiviert oder deaktiviert.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
115 DALI group 3:DimmingDas Dimming-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 3 zugewiesen sind, gedimmt.4 Bit-WC---[3.7] DPT_Control_Dimming
116 DALI group 3:ValueDas Value-Objekt für die DALI-Gruppe. Über dieses Objekt werden die verknüpften DALI-EVGs, die Gruppe 3 zugewiesen sind, auf den gegebenen Prozentwert gedimmt.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
117 DALI group 3:Switch statusDieses Objekt zeigt den Betriebsstatus (ein/aus) der DALI-EVGs an, die Gruppe 3 zugewiesen sind.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
118 DALI group 3:Value statusDieses Objekt zeigt den Dimmprozentwert der DALI-EVGs an, die Gruppe 3 zugewiesen sind.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling

8.5 DALI-Notfallbeleuchtung

Die Notfallbeleuchtungsfunktion zur Überprüfung des Status der Notfallleuchten wird über den Parameter „DALI emergency light“ (DALI-Notfallbeleuchtung) aktiviert (siehe Abb. 8). Die Notfallbeleuchtungsfunktion umfasst Folgendes:

  • Manuelles Starten und Stoppen der Tests „emergency function“ (Notfallfunktion) und „emergency duration“ (Notfalldauer)
    • Automatische Funktions- und Entladungstests
  • Objekte für Modus-, Status- und Störungsmeldung
    • Batterieladestand in Prozent
    • Messung der Dauer in Minuten

Der Status der DALI-Notfallleuchten wird alle zwei Minuten aktualisiert. Die Daten zur Batterieentladung und Testdauer werden aktualisiert, solange alle verbundenen Notfallleuchten diese Daten bereitstellen. Wenn mehrere Notfallleuchten mit der CU-C RCB KNX DALI WAGO verbunden sind, werden die Daten zur Leuchte mit dem geringsten Batterieladestand und der kürzesten Testdauer angezeigt. Die Objekte Mode, Status und Fault (Modus, Status und Störung) zeigen die kombinierten Informationen der verbundenen Notfallleuchten an.

ACHTUNG: Notfallleuchten, die aktiviert oder deaktiviert werden können, reagieren auf den DALI-Broadcast-Befehl. In diesem Fall darf der Broadcast-Befehl nicht verwendet werden, und die DALI-Notfallleuchten müssen der DALI-Gruppe 3 zugewiesen werden. Die regulären DALI-Leuchten müssen je nach Bedarf den Gruppen 0 – 2 zugewiesen werden.

8.5.1 Objektliste für DALI-Notfallfunktion

Tabelle 9 Kommunikationsobjekte für die DALI-Notfallfunktion

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
119 DALI emergency:CommandStarten oder Stoppen der Notfallbeleuchtungstests(Funktion oder Dauer) anhand des gegebenenZahlenwertes. Bevor der neue Test gestartet werdkann, wird der laufende Test abgebrochen.0 = Test stoppen1 = Funktionstest starten2 = Partiellen Dauertest starten3 = Dauertest starten4 = Batterieabfrage starten1 Byte-WC---[5.10] DPT_Value_1_Ucount
120 DALI emergency:Fault statusHinweis auf eine Störung der Notfallbeleuchtung.Dieses Objekt wird auf „1“ gesetzt, wenn mindestenseines der Bits der DALI-Objekte „Emergency failure“(Notfallstörung) (Obj. 125) gesetzt ist.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
121 DALI emergency:Duration of lasttest (min)Dauer des letzten erfolgreichen Batterietestsin Minuten.2 BytesR-CT--[7.006] DPT_TimePeriodMinH
122 DALI emergency:Battery charge (%)Dieses Objekt zeigt den Batterieladestand in Prozentan. Der Wert für den Batterieladestand wird auf„255“ (DALI-Maskenwert) gesetzt, wenn von derNotfallleuchte keine Daten zum Batterieladestandübermittelt werden. Der Wert „254“ entspricht einemDALI-Batterieladestand von 100 %.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
123 DALI emergency:Emergency statusZeigt den DALI-Notfallstatus (Reaktion auf DALIBefehl 253) für das verknüpfte Notfallgerät an.Bit 0: Hinderungsmodus (0 = Nein)Bit 1: Funktionstest abgeschlossen und Ergebnisgültig (0 = Nein)Bit 2: Dauertest abgeschlossen und Ergebnisgültig (0 = Nein)Bit 3: Batterie vollständig geladen (0 = Wird geladen)Bit 4: Funktionstest anstehend (0 = Nein)Bit 5: Dauertest anstehend (0 = Nein)Bit 6: Identifizierung aktiv (0 = Nein)Bit 7: Physisch ausgewählt (0 = No)1 ByteR-CT--

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

124 DALI emergency:Emergency modeZeigt den DALI-Notfallmodus (Reaktion auf DALI-Befehl 250) für das verknüpfte Notfallgerät an.Bit 0: Ruhemodus aktiv (0 = Nein)Bit 1: Normalmodus aktiv (0 = Nein)Bit 2: Notfallmodus aktiv (0 = Nein)Bit 3: Erweiterter Notfallmodus aktiv (0 = Nein)Bit 4: Funktionstest läuft (0 = Nein)Bit 5: Dauertest läuft (0 = Nein)Bit 6: Hardware-Hinderung aktiv (0 = Nicht aktiv)Bit 7: Hardware-Schalter ist EIN (0 = AUS)1 ByteR-CT--
125 DALI emergency:Emergency failureZeigt den DALI-Notfallstörungsstatus (Reaktion aufDALI-Befehl 252) für das verknüpfte Notfallgerät an.Bit 0: Schaltkreisstörung (0 = Nein)Bit 1: Batteriedauerstörung (0 = Nein)Bit 2: Batteriestörung (0 = Nein)Bit 3: Notfallleuchtenstörung (0 = Nein)Bit 4: Funktionstest: max. Verzögerung überschritten(0 = Nein)Bit 5: Dauertest: max. Verzögerung überschritten(0 = Nein)Bit 6: Funktionstest fehlgeschlagen (0 = Nein)Bit 7: Dauertest fehlgeschlagen (0 = Nein)1 ByteR-CT--

9 Thermostat

9.1 Regulatorfunktionen

Der Thermostat kann über die automatische Umschaltung zwischen Heizungs- und Kühlungsmodus oder über Objekte sowohl Heizungs- als auch Kühlungssysteme steuern. Die Regulatorausgaben können entweder als Ein/Aus-Steuerungswerte oder als kontinuierliche Werte (0 – 100 %) auf Grundlage von PI-Regulatoren konfiguriert werden.

Regulatorumfang:

• Vier Betriebsmodi: Komfort, Standby, Nacht und Frost-/Hitzeschutz
- Ein/Aus- oder 0 – 100 %-Steuerung für Heizungs- und Kühlungssystem
- Kombinierter Heizungs- und Kühlungsregulator mit automatischer oder manueller Umschaltung

- Zusätzliche Heizungs- oder Kühlungsstufe entweder mit Ein/Aus- oder mit PI-Steuerung

- Automatische Übermittlung der Regulatorausgaben bei Werteänderungen oder zyklisch alle 40 Minuten

- Messung der Raumtemperatur über Bedienfeld oder Bewegungssensor

- Der Temperatursensor kann in Schritten von 0,1 K über einen ETS-Parameter kalibriert werden (+/- 12,6 K).

- Der Temperatursensor kann über das Bedienfeld intern kalibriert werden (+/- 1,5 K).

- Die tatsächliche Temperatur und der Sollwert können bei Änderungen oder zyklisch an den Bus übermittelt werden.

- Feedback vom Regulator bei aktivem Heizungs- oder Kühlungsmodus

Sollwerte:

  • Der Temperatur-Basis-Sollwert wird im Parameter „Base setpoint in °C“ (Basis-Sollwert in °C) definiert und vom Objekt „Thermostat: Base setpoint“ (Thermostat: Basis-Sollwert) angezeigt. Dieses Objekt kann darüber hinaus für Schreibzugriff konfiguriert werden (Aktivieren oder Deaktivieren der Speicherung im permanenten Speicher).
  • Der Arbeitssollwert für den Regulator wird vom Objekt „Thermostat: Actual setpoint“ (Thermostat: Tatsächlicher Sollwert) gezeigt.
    • Der Basis-Sollwert kann nur auf ganze Gradzahlen gesetzt werden (z.B. 21 oder 22 °C).
    • Parameter für Temperatur-Sollwerte bei Heizung und Kühlung im Standby- und Nachtmodus

  • Sollwerte für die zusätzliche Umschaltstufe bei Heizung/Kühlung basieren auf den Werten der Basis-Stufe mit einer zusätzlichem Versatz-Stufe.

  • Zusätzliche PI-Regulatoren für Heizung und Kühlung können basierend auf den PI-Regulator-Ausgabewerten von Basis-Heizung und -Kühlung aktiviert werden.
  • Sollwert-Verschiebung (lokale Anpassung um +/- 3 K) über das Bedienfeld oder über ein Objekt. Die Schrittgröße beträgt 0,5 K.
  • Die reduzierten oder erhöhten Temperaturen im Standby- und Nachtmodus können in Schritten von 0,1 K angepasst werden.
  • Frost-/Hitzeschutz: Frostschutz-Schwellenwert beträgt 10 °C (nicht änderbar) und Hitzeschutz-Schwellenwert beträgt 35 °C (nicht änderbar)

9.2 Betriebsmodi

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO verfügt über vier Betriebsmodi: Komfort, Standby, Nacht und Frost-/Hitzeschutz. Der aktive Modus wird entweder über die drei 1-Bit-Objekte „Comfort Mode“ (Komfortmodus), „Night Mode“ (Nachtmodus) und „Frost heat protection“ (Frost-/Hitzeschutz) ausgewählt oder über das Objekt „Thermostat: Operation mode HVAC“ (Thermostat: Betriebsmodus HVAC). In der folgenden Tabelle wird angegeben, welcher Modus gemäß dem Status dieser drei Objekte aktiv ist (X = nicht zutreffend).

Tabelle 10 Regulatormodi (Ergebnisse)

Komfortmodus(Obj. 10)Nachtmodus(Obj. 11)Frost / Hitze(Obj. 12)Betriebsmodus-Objektwert(Obj. 13)
Komfortmodus 1 X 0 1
Standby 0 0 0 2
Nachtmodus 0 1 0 3

Frost-/Hitzeschutz X X 1 4

9.3 Parameter

9.3.1 Komfortmodus

Der Thermostat verwendet den Parameter „Base setpoint in °C“ (Basis-Sollwert in °C) als Regulator-Sollwert für den Heizungsregulator im Komfortmodus. Der Heizungsregulator aktiviert die Wärmezufuhr, wenn die tatsächliche Temperatur den Basis-Sollwert minus den Parameterwert für „Low hysteresis in 0.1K“ (Abwärts-Abweichung in 0,1 K) unterschreitet.

Der Heizungsregulator deaktiviert die Wärmezufuhr, wenn die tatsächliche Temperatur den Basis-Sollwert überschreitet. Bei der in Abb. 9 gezeigten Einstellung wird die Wärmezufuhr bei 21,0 °C deaktiviert.

Das Kühlungssystem wird bei folgender Temperatur aktiviert: „Base setpoint in °C“ (Basis-Sollwert in °C) + „Deadzone between heating and cooling in 0.1K“ (Totbereich zwischen Heizung und Kühlung in 0,1 K) + „High hysteresis in 0.1K“ (Aufwärts-Abweichung in 0,1 K). Das Kühlungssystem wird deaktiviert, wenn die Temperatur unter den Wert Basis-Sollwert + Totbereich fällt. Bei der in Abb. 9 gezeigten Einstellung wird das Kühlungssystem bei 21,0 + 2,0 = 23 °C deaktiviert.

Abb. 9 Thermostateinstellungen
Esylux PD 360i/8 LIN - Komfortmodus - 1

text_image Gerät: -- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Logik Funktion Heizen/Kühlen Automatisches Wechseln zwischen Heizen/ Kühlen Nicht aktiv Senden Temperatur bei 0,5°C Änderung und zyklisch (Min., 0=kein zykl. Senden) 0 Basissollwert (°C) 21 Basissollwert über Telegramm Nicht aktiv Heizen: Reduzierung des Basissollwerts bei Standby (0,1°C) -10 Heizen: Reduzierung des Basissollwerts im Nacht-Betrieb (0,1°C) -30 Kühlen: Erhöhung des Basissollwerts bei Standby (0,1°C) 10 Kühlen: Erhöhung des Basissollwerts im Nacht-Betrieb (0,1°C) 30 Totzone zwischen Heizen und Kühlen (0,1°C) 20 Lokale Sollwertverschiebung Schrittweite 1°C (+/-3°C) Oberer Grenzwert +3°C Unterer Grenzwert -3°C

ACHTUNG: Der Regulator verwendet den Wert des Objekts „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) als Temperatur-Sollwert. Der Wert für „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) ist abhängig vom „Base setpoint“ (Basis-Sollwert), vom aktiven Betriebsmodus (Heizung oder Kühlung) und von der lokalen Temperaturanpassung.

9.3.2 Standby-Modus

Der Regulator wechselt in den Standby-Modus, wenn die drei Kommunikationsobjekte „Comfort Mode“ (Komfortmodus), „Night Mode“ (Nachtmodus) und „Frost/heat protection“ (Frost-/Hitzeschutz) auf „low“ (niedrig) gesetzt sind. In diesem Modus wird der Wert für „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) auf „Base setpoint“ (Basis-Sollwert) + „Reduced Heating in standby mode“ (Reduzierte Heizung im Standby-Modus) gesetzt. „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) wird auf folgenden Wert gesetzt: 21 °C + (-1,0 °C) = 20 °C bei den in Abb. 9 gezeigten Einstellungen.

Für das Kühlungssystem wird „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) im Standby-Modus auf einen um 1 Grad höheren Wert gesetzt als im Komfortmodus: 21 °C + 2 °C + 1 °C = 24 °C.

ACHTUNG: Die LED für die lokale Temperaturanpassung auf dem Bedienfeld und die grüne Anzeige für den Komfortmodus auf dem Bewegungssensor werden deaktiviert, wenn der Regulator in den Standby-Modus wechselt. Die LED für das aktive Heizungs- und Kühlungssystem bleibt weiterhin aktiv.

9.3.3 Nachtmodus

Der Regulator wechselt in den Nachtmodus, wenn das Objekt „Night Mode“ (Nachtmodus) auf „high“ (hoch) gesetzt wird. Der Temperatur-Sollwert für das Heizungs- und Kühlungssystem ändert sich entsprechend den Parametern „Reduced Heating in Night mode“ (Reduzierte Heizung im Nachtmodus) und „Increased cooling in Night mode“ (Verstärkte Kühlung im Nachtmodus).

„Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) wird auf folgenden Wert gesetzt: 21 °C + (-3,0 °C) = 18 °C bei den in Abb. 9 für das Heizungssystem gezeigten Parametern. Für das Kühlungssystem wird „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) auf folgenden Wert gesetzt: 21 °C + 2 °C + 3 °C = 26 °C.

ACHTUNG: Die LED für die lokale Temperaturanpassung auf dem Bedienfeld und die grüne Anzeige für den Komfortmodus auf dem Bewegungssensor werden deaktiviert, wenn der Regulator in den Nachtmodus wechselt. Die LED für das aktive Heizungs- und Kühlungssystem bleibt weiterhin aktiv.

9.3.4 Frost-/Hitzeschutz

Im Regulatormodus „Frost/heat protection“ (Frost-/Hitzeschutz) werden feste Temperatur-Sollwerte für die Heizungs- und Kühlungsregulatoren festgelegt. Das Heizungssystem wird aktiviert, wenn die Temperatur unter einen Wert von 10 °C – 0,5 °C Abweichung fällt. Das Heizungssystem wird deaktiviert, wenn die Temperatur über einen Wert von 10 °C ansteigt.

Das Kühlungssystem wird aktiviert, wenn die Temperatur über einen Wert von 35 °C + 0,5 °C Abweichung steigt, und wird deaktiviert, wenn die Temperatur unter einen Wert von 35 °C fällt.

ACHTUNG: Die LED für die lokale Temperaturanpassung auf dem Bedienfeld und die grüne Anzeige für den Komfortmodus auf dem Bewegungssensor werden deaktiviert, wenn der Regulator in den Frost-/Hitzeschutzmodus wechselt. Die LED-Anzeige für das Heizungs- und Kühlungssystem wechselt im Sekundenintervall zwischen Heizung und Kühlung.

9.3.5 Basis-Stufe für Heizung und Kühlung

Die unterschiedlichen Regulatormodi werden in den Abschnitten 9.3.1 bis 9.3.4 beschrieben.

9.3.6 Zusätzliche Stufe für Heizung und Kühlung

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO kann ein zusätzliches Heizungs- und/oder Kühlungssystem über Ein/Aus-Steuerungswerte oder kontinuierliche PI-Steuerung steuern. Die Temperaturgrenzwerte für die zusätzlichen Heizungs- und Kühlungssysteme können über entsprechende Parameter definiert werden (siehe Abb. 10 und Abb. 11).

Die Switch-Ausgabe für die zusätzliche Heizungsstufe wird aktiviert, wenn die Raumtemperatur um 2 °C unter den Parameterwert im Parameterfenster „Thermostat“ fällt (siehe Abb. 9). Die Abweichung für die zusätzliche Heizungsstufe ist nicht veränderbar und beträgt +0,5 °C.

Die zusätzliche Heizungsstufe wird aktiviert, wenn die Temperatur unter einen Wert von 21 °C - 2,0 °C = 19 °C fällt, und sie wird deaktiviert bei 21 °C - 2,0 °C + 0,5 °C = 19,5 °C im Komfortmodus, entsprechend den in Abb. 9 und Abb. 10 gezeigten Parametereinstellungen.

Abb. 10 Zusätzliche Heizungsparameter, Switch-Steuerung

Esylux PD 360i/8 LIN - Abb. 10 Zusätzliche Heizungsparameter, Switch-Steuerung - 1

text_image Gera: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Logik Regelungsverfahren Heizen im normalen Betrieb Zeitkonstante Heizen Proportionalbereich (0,1°C) Nachstellzeit (Min.) Senden des Ausgangs bei Änderung von (%) Zusatzheizung Differenz zum Basisollwert für das Aktivieren der Zusatzheizung (0,1°C) PI-Regelung Über Parameter einstellbar 50 150 10 2-Punkt-Regelung -20

Abb. 11 Zusätzliche Kühlungsparameter, Switch-Steuerung
Esylux PD 360i/8 LIN - Abb. 10 Zusätzliche Heizungsparameter, Switch-Steuerung - 2

text_image Gerät: -- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Logik Regelungsverfahren Kühlen im normalen Betrieb PI-Regelung Zeitkonstante Kühlen Über Parameter einstellbar Proportionalbereich (0,1°C) 50 Nachstellzeit (Min.) 150 Senden des Ausgangs bei Änderung von (%) 10 Zusatzkühlung 2-Punkt-Regelung Differenz zum Basissollwert für das Aktivieren der Zusatzheizung (0,1°C) 20

Die Switch-Ausgabe für die zusätzliche Kühlungsstufe wird aktiviert gemäß dem Parameter „Stage offset from basic to additional stage“ (Versatz zwischen Basis- und zusätzlicher Stufe) (siehe Abb. 11). Die zusätzliche Kühlungsstufe wird aktiviert, wenn die Temperatur über einen Wert von 23 °C + 2,0 °C = 25 °C im Komfortmodus ansteigt (siehe Parameter in Abb. 9). Die zusätzliche Stufe wird deaktiviert bei 23 °C + 2,0 °C - 0,5 °C = 24,5 °C.

9.3.7 Zusätzliche kontinuierliche Heizungs- und Kühlungsstufe

Eine zusätzliche Stufe kann mit kontinuierlicher PI-Steuerung konfiguriert werden (siehe Abb. 12 und Abb. 13). Die Ausgabe der zusätzlichen Stufe wird aktiviert, wenn der Wert der kontinuierlichen Ausgabe in der Basis-Stufe folgenden Parameter erreicht: „Threshold for activating additional heating or cooling“ (Schwellenwert für Aktivierung zusätzlicher Heizung oder Kühlung). Der Sollwert für die kontinuierliche PI-Steuerung der zusätzlichen Stufe entspricht dem Basis-Sollwert.

Abb. 12 Zusätzliche Heizungsparameter, kontinuierliche Steuerung
Esylux PD 360i/8 LIN - Zusätzliche kontinuierliche Heizungs- und Kühlungsstufe - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Logik Regelungsverfahren Heizen im normalen Betrieb Zeitkonstante Heizen Proportionalbereich (0,1°C) Nachstellzeit (Min.) Senden des Ausgangs bei Änderung von (%) Zusatzheizung Ausgangswert Hauptregler für Aktivieren der Zusatzheizung (%) Zeitkonstante Zusatzheizung Proportionalbereich (0,1°C) Nachstellzeit (Min.) Senden des Ausgangs bei Änderung von (%) PI-Regelung Über Parameter einstellbar 50 150 10 PI-Regelung 100 Über Parameter einstellbar 50 150 10

Abb. 13 Zusätzliche Kühlungsparameter, kontinuierliche Steuerung
Esylux PD 360i/8 LIN - Zusätzliche kontinuierliche Heizungs- und Kühlungsstufe - 2

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Regelungsverfahren Kühlen im normalen Betrieb Zeitkonstante Kühlen Senden des Ausgangs bei Änderung von (%) Zusatzkühlung Ausgangswert Hauptregler für Aktivieren der Zusatzkühlung (%) Zeitkonstante Zusatzkühlung Senden des Ausgangs bei Änderung von (%) PI-Regelung Kühldecke (5°C/240 Min.) 10 PI-Regelung 100 Kühldecke (5°C/240 Min.) 10

9.4 Lokale Temperaturanpassung

Der Temperatur-Sollwert kann über die folgenden Kommunikationsobjekte angepasst werden: „Thermostat: Local adjustment of temp offset“ (Thermostat: Versatz für lokale Temperaturanpassung) (Obj. 8) und „Thermostat: Local adjustment of temp offset (step)“ (Thermostat: Versatz für lokale Temperaturanpassung (Schritt)). Darüber hinaus ist mit der Kombination aus dem Sensor PD-360i/8 LIN (EB10430619) und der IR-Fernbedienung CA-C Mobil-CU-C (EC10430039) die drahtlose lokale Anpassung der Temperatur möglich (siehe Kapitel 7). Über die beiden Objekte „Local adjustment“ (Lokale Anpassung) kann der tatsächliche Temperatur-Sollwert um +/-10 °C angepasst werden.

Die Temperaturanpassung über Bedienfeld und IR-Fernbedienung beträgt standardmäßig +/-3 °C. Dies kann jedoch über die entsprechenden Parameter geändert werden. Durch die Anpassung über das Bedienfeld wird das Objekt „Thermostat: Local adjustment of temp offset“ (Thermostat: Versatz für lokale Temperaturanpassung) aktualisiert.

Im Komfortmodus und mit einer lokalen Anpassung von -2 wird das Heizungssystem mit den in Abb. 9 gezeigten Parametern bei 20,5 °C - 2 °C = 18,5 °C aktiviert und bei 19,0 °C deaktiviert.

Das Kühlungssystem wird bei 21 °C - 2 °C + 2 °C + 0,5 °C = 21,5 °C aktiviert. Es wird deaktiviert, wenn die Temperatur unter 21,0 °C fällt.

ACHTUNG: Der Temperatursensor im Bedienfeld gleicht mithilfe eines Filteralgorithmus den Temperaturanstieg nach Berührung des Bedienfelds aus. Die Temperaturmessung bleibt nach dem Drücken der Tasten auf dem Bedienfeld 3 bis 8 Minuten lang unverändert.

ACHTUNG: Es ist möglich, den oberen und unteren Grenzwert für den lokalen Temperaturversatz zu ändern, z. B. in +3 bis -1 °C, +1,5 °C bis -0,5 °C und +0,5 bis 0 °C. Die LED-Anzeige mit +3 bis -3 auf dem Bedienfeld zeigt nach wie vor den gesamten Umfang an, sodass der Benutzer die Einschränkung nicht bemerkt.

ACHTUNG: Wenn das Bedienfeld oder die kombinierten Bewegungs- und Temperatursensoren entfernt werden, werden alle Regulatorausgaben einmal auf „0“ gesetzt und das Objekt „Actual local temperature“ (Tatsächliche lokale Temperatur) wird auf „0 °C“ gesetzt. Das Objekt „Self-test status“ (Selbsttest-Status) weist auf den Fehler hin und wird als „1“ übermittelt.

9.5 Regulatorfunktionen

Abb. 14 Asymmetrische Regulatorfunktionen
Esylux PD 360i/8 LIN - Regulatorfunktionen - 1

Der KNX-Multi-Controller Thermostat kann Heizungs- und Kühlungssysteme mit Pulsweiten modulation (PWM) steuern. Das Kommunikationsobjekt für die Value-Ausgabe der PWM-Steuerung ist 1 Byte lang für Werte von 0–100 % mit dem Typ DPT 5.001. Der Steuerungswert wird automatisch alle 40 Minuten übermittelt und kann zusätzlich übermittelt werden, wenn der Wert über einen bestimmten Prozentwert hinaus geändert wurde (siehe Abb. 15).

Abb. 15 PI-Heizungsregulator
Esylux PD 360i/8 LIN - Regulatorfunktionen - 2

text_image Gerät: -.-- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Regelungsverfahren Heizen im normalen Betrieb Zeitkonstante Heizen Über Parameter einstellbar Proportionalbereich (0,1°C) 50 Nachstellzeit (Min.) 150 Senden des Ausgangs bei Änderung von (%) 10 Zusatzheizung 2-Punkt-Regelung Differenz zum Basissollwert für das Aktivieren der Zusatzheizung (0,1°C) -20

Der PI-Regulator wird mit einem Proportionalfaktor (Kp) und einer Rücksetzzeit (Ti) konfiguriert. Die Berechnung der Regulator-Ausgabe wird in Gleichung (3) gezeigt.

Die Integration des Fehlers für jede Regulator-Auswertung wird ersetzt durch die Schrittnummer (30-Sekunden-Schritte) multipliziert mit der letzten Fehlerfunktion: e(n)·n geteilt durch die Zeitkonstante (siehe Gleichung (3)).

Der Proportionalfaktor Kp:

$$ K _ {P} = \frac {(1) \quad 1}{p r o p o r t i o n a l _ r a n g e} $$

Die Fehlerfunktion e(n):

e(n) = set_point - actual_temperature (2)

Die Regulator-Ausgabegleichung:

$$ u (n) = K _ {P} \left[ e (n) + \frac {e (n) \cdot n}{2 \cdot T _ {i}} \right] = K _ {P} \cdot e (n) \left[ 1 + \frac {n}{2 \cdot T _ {i}} \right] \tag {3} $$

Beispiel:

Die Regulator-Funktion, Gleichung (3), wird alle 30 Sekunden mit den Parametern für die elektrische Heizung (4 K/100 Min.) und einer konstanten Fehlerfunktion e(n)=set_point-actual_temp=23-21=2 ausgewertet. Die berechnete Ausgabe ist in Gleichung (4) gezeigt, wobei „n“ der Anzahl von 30-Sekunden-Intervallen entspricht:

$$ u (n) = \frac {1}{4} (2 3 - 2 1) \left[ 1 + \frac {n}{2 \cdot 1 0 0} \right] \tag {4} $$

Das Diagramm für die Regulator-Ausgabe ist in Abb. 16 gezeigt.

Der Zeitfaktor „n“ wird auf „0“ gesetzt, wenn die Fehlerfunktion „e(n)“ einen Wert von „0“ oder darunter annimmt. Für die Regulator-Ausgabe gilt ein Höchstwert von „1,0“, was 100 % bei den Steuerungswerten entspricht („control value basic heating“ (Steuerungswert Basis-Heizung) oder „control value basic cooling“ (Steuerungswert Basis-Kühlung)).

Abb. 16 Regulator-Ausgabe für Konstante „e(n) = 2“
Esylux PD 360i/8 LIN - Beispiel: - 1

line | Zeit (Min.) | Regulator-Ausgabe | | ----------- | ----------------- | | 1 | 0.5 | | 21 | 0.6 | | 41 | 0.7 | | 61 | 0.8 | | 81 | 0.9 | | 101 | 1.0 | | 121 | 1.0 |

9.7 Objektliste

Tabelle 11 Objektliste für den Thermostat

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
4 Thermostat:Actual local temperature (sensor)Dieses Objekt zeigt die gemessene Raumtemperatur an (Auflösung von 0,1 K oder 0,5 K). Dieser Wert kann auch mit Obj. 5, „External temperature“ (Externe Temperatur) kombiniert werden. Die tatsächliche Temperatur wird an den Regulator zurückgegeben.Dieses Objekt wird automatisch gesendet, wenn die Temperatur sich um 0,1 K, 0,5 K oder mehr ändert (über Parameter definiert). Darüber hinaus kann dieses Objekt über zugewiesene Parameter für zyklisches Senden konfiguriert werden. Es ist nur verfügbar, wenn entweder das Bedienfeld oder ein Temperatur-/Feuchtigkeitssensor aktiviert ist.2 BytesR-CT--[9.1] DPT_Value_Temp
5 Thermostat:External temperatureDie externe Temperatur kann von 0 bis 100 % im Vergleich mit Obj. 4: „Actual local temperature“(Tatsächliche lokale Temperatur) gemessen werden.2 Bytes-WC---[9.1] DPT_Value_Temp
6 Thermostat:Base setpointDer Basis-Sollwert ist die gewünschte Temperatur im Komfortmodus (Heizung). Dieser Wert ist der Ausgangspunkt für alle Regulator-Modi. Das Objekt kann über die entsprechenden Parameter entweder auf „read only“ (Nur Lesen) oder auf „read/write“ (Lesen/Schreiben) gesetzt werden. Der aktualisierte Wert kann entweder im EEPROM oder im flüchtigen Speicher gespeichert werden.Dieses Objekt kann für zyklisches Senden konfiguriert werden.2 BytesRWCT--[9.1] DPT_Value_Temp
7 Thermostat:Actual setpointDer tatsächliche vom Regulator verwendete Sollwert. Dabei kann es sich um die Komfort-, Standby- oder Frost-Temperatur mit lokaler Anpassung handeln (Obj. 8 oder Obj. 9). Die Übermittlung erfolgt bei einer Änderung, sodass der Sollwert beim Wechsel in einen anderen Regulatormodus übermittelt wird.Dieses Objekt kann über entsprechende Parameter für zyklisches Senden konfiguriert werden.2 BytesR-CT--[9.1] DPT_Value_Temp

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

8 Thermostat:Local adjustment of temp offsetDas Objekt speichert die lokale Anpassung des Temperaturversatzes. Dieses Objekt kann entweder über KNX oder über das Bedienfeld aktualisiert werden. Die maximale Anpassung beträgt +/-3 K über das Bedienfeld und +/-10 K über das Objekt.2 BytesRWCT--[9.2] DPT_Value_Temp
9 Thermostat:Local adjustment of temp offset (step)Schrittweise Anpassung des lokalenTemperaturversatzes um 1 K oder 0,5 K (über den entsprechenden Parameter). Maximal- und Minimalwerte können über zugewiesene Parameter festgelegt werden (maximal +/-3 K).1 Bit-WC---[1.007] DPT_Step
10 Thermostat:Comfort modeAktiviert den Komfortmodus für den Regulator.Dieser Modus hat die zweithöchste Priorität1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
11 Thermostat:Night modeAktiviert den Nachtmodus für den Regulator.Dieser Modus hat die drithöchste Priorität.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
12 Thermostat:Frost/Heatprotecting modeAktiviert den Frost-/Hitzeschutzmodus für den Regulator. Der Sollwert für den Frostsychutzmodus ist „10 °C“, für den Hitzeschutzmodus „35 °C“(feste Grenzwerte).Dieser Modus hat die höchste Priorität.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
13 Thermostat:Operation mode HVACByte-Wert für die Einstellung des HVAC-Betriebsmodus 1 Byte-WC---[20.102] DPT_HVACMode
14 Thermostat:Operation modeHVAC feedbackByte-Wert für die Anzeige des HVAC-Betriebsmodus 1 ByteR-CT--[20.102] DPT_HVACMode
15 Thermostat:Control value basic heating SwitchDie Ausgabe des Basis-Heizungsregulators. Dieses Objekt wird auf „high“ (hoch) gesetzt, wenn die tatsächliche Temperatur (Obj. 4) geringer ist als Obj. 7, „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert). Die Heizung wird deaktiviert, wenn die tatsächliche Temperatur den Wert für „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) überschreitet.Zyklisches Senden alle 40 Minuten.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

16 Thermostat:Control value basic heating ContinuousAusgabe des PI-Regulators mit Proportionalfaktor und Rücksetzzeit aus den Parametereinstellungen. Das Objekt kann bei einer Änderung des Prozentwertes automatisch übermittelt werden (über den entsprechenden Parameter). Der integrale Teil kann deaktiviert werden. Dazu muss der Parameter für die Rücksetzzeit auf „0“ gesetzt werden. Die Folge ist ein P-Regulator.Zyklisches Senden alle 40 Minuten.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
17 Thermostat:Control value basic heating FeedbackDieses Objekt meldet den Status der Basis-Stufe für die Heizung. Wenn „control value basic heating“(Steuerungswert Basis-Heizung) 1 % oder mehr beträgt, wird dieses Objekt auf „1“ gesetzt, und die rote Heizungsanzeige auf dem Bedienfeld und dem Bewegungssensor leuchtet.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
18 Thermostat:Control value add.heating SwitchDie zusätzliche Heizungsstufe wird aktiviert, wenn die Temperatur unter „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) — „Stage offset from basic to additional stage“(Versatz zwischen Basis- und zusätzlicher Stufe) fällt. Permanente Abweichung: 0,5 K.Zyklisches Senden alle 40 Minuten.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
18 Thermostat:Control value add.heating ContinuousAusgabe des PI-Regulators für die zusätzliche Stufe mit Proportionalfaktor und Rücksetzzeit aus den Parametereinstellungen. Das Objekt kann bei einer Änderung des Prozentwertes automatisch übermittelt werden (über den entsprechenden Parameter).Der Schwellenwert für die Aktivierung der Ausgabe der zusätzlichen Stufe kann als Prozentwert der PI-Ausgabe für die Basis-Stufe (Objekt 16) angegeben werden.Die Ausgabe der zusätzlichen Stufe wird aktiviert, wenn der Wert der PI-Ausgabe für die Basis-Stufe den über den Parameter festgelegten Schwellenwert überschreitet.Wenn die Basis-Stufe als Switch-Ausgabe konfiguriert ist, wird die zusätzliche Stufe aktiviert, wenn die Ausgabe für die Basis-Stufe (Objekt 15) aktiviert wird. Zyklisches Senden alle 40 Minuten.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

19 Thermostat:Control value basic cooling SwitchDie Ausgabe des Basis-Kühlungsregulators.Die Kühlungszieltemperatur im Komfortmodus beträgt „Base setpoint“ (Basis-Sollwert) + „Deadzone“ (Totbereich) + Temperaturparameter für den Regulatormodus.Dieses Objekt wird aktiviert, wenn die tatsächliche Temperatur (Obj. 4) höher ist als Kühlungszieltemperatur + Abweichung. Die Kühlung wird deaktiviert, wenn die tatsächliche Temperatur (Obj. 4) die Kühlungszieltemperatur unterschreitet.Zyklisches Senden alle 40 Minuten.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
20 Thermostat:Control value basic cooling ContinuousAusgabe des PI-Regulators mit Proportionalfaktor und Rücksetzzeit aus den Parametereinstellungen. Das Objekt kann bei einer Änderung des Prozentwertes automatisch übermittelt werden (über den entsprechenden Parameter).Der integrale Teil kann deaktiviert werden. Dazu muss der Parameter für die Rücksetzzeit auf „0“ gesetzt werden. Die Folge ist ein P-Regulator.Zyklisches Senden alle 40 Minuten.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
21 Thermostat:Control value basic cooling FeedbackDieses Objekt meldet den Status der Basis-Stufe für die Kühlung. Wenn „control value basic cooling“(Steuerungswert Basis-Kühlung) 1 % oder mehr beträgt, wird dieses Objekt auf „1“ gesetzt, und die blaue Kühlungsanzeige auf dem Bedienfeld und dem Bewegungssensor leuchtet.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
22 Thermostat:Control value add. cooling SwitchDie zusätzliche Kühlungsstufe wird aktiviert, wenn die Temperatur über den Wert „Actual setpoint“ (Tatsächlicher Sollwert) + „Stage offset from basic to additional stage“(Versatz zwischen Basis- und zusätzlicher Stufe) ansteigt. Permanente Abweichung: 0,5 K.Zyklisches Senden alle 40 Minuten.1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

22 Thermostat:Control value add.cooling ContinuousAusgabe des PI-Regulators für die zusätzliche Stufemit Proportionalfaktor und Rücksetzzeit aus denParametereinstellungen. Das Objekt kann bei einerÄnderung des Prozentwertes automatisch übermitteltwerden (über den entsprechenden Parameter).Der Schwellenwert für die Aktivierung der Ausgabe derzusätzlichen Stufe kann als Prozentwert der PI-Ausgabefür die Basis-Stufe (Objekt 20) angegeben werden.Die Ausgabe der zusätzlichen Stufe wird aktiviert,wenn der Wert der PI-Ausgabe für die Basis-Stufen über den Parameter festgelegten Schwellenwertüberschreitet.Wenn die Basis-Stufe als Switch-Ausgabe konfiguriertist, wird die zusätzliche Stufe aktiviert, wenn dieAusgabe für die Basis-Stufe (Objekt 19) aktiviert wird.Zyklisches Senden alle 40 Minuten.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
23 Thermostat:Heating orCooling statusAngabe, ob der Thermostat sich im Heizungsmodus(„true“ (wahr)) oder im Kühlungsmodus („false“(falsch)) befindet. Kann den Heizungs- oderKühlungsmodus aktivieren, wenn der Parameter„Automatic changeover heating/cooling mode“(Automatische Umschaltung zwischen Heizungs-/Kühlungsmodus) aktiviert ist (das Flag „W“ für dasObjekt ist aktiviert).1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch

10 Schaltaktor

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO verfügt über zwei Thermo-Ausgänge und kann mit 0, 1 oder 2 mechanischen Relais ausgestattet werden. Thermo-Ausgänge und mechanische Relais verfügen über identische Parametereinstellungen und Kommunikationsobjekte. Standardmäßig ist das mechanische Relais auf „Switching actuator“ (Schaltaktor) gesetzt und der Thermo-Ausgang auf „Heating /cooling actuator“ (Heizungs-/Kühlungsaktor).

10.1 Parameter

Die Relais-Funktionalität für die CU-C RCB KNX DALI WAGO umfasst reguläre Umschaltung Ein/Aus, Zeitverzögerung Ein/Aus und Treppenhausfunktion. Die Grundfunktionen werden über fünf Kommunikationsobjekte bereitgestellt: „Switch“ (Schalter), „Force open“ (Öffnen erzwingen), „Force close“ (Schließen erzwingen), „Permanent“ und „Status switch“ (Statusschalter).

Zur Steuerung des Relais kann das Objekt „Switch“ (Schalter) auf „high“ (hoch) oder „low“ (niedrig) gesetzt werden. Zum Erzwingen der Aktivierung oder Deaktivierung des Relais kann das Objekt „Force operation“ (Betrieb erzwingen) auf „high“ (hoch) gesetzt werden. Status-Feedback vom Relais kann aus dem Kommunikationsobjekt „Status switch“ (Statusschalter) ausgelesen werden. In Abb. 19 ist ein Blockdiagramm der Relaisfunktionen gezeigt.

Zusätzliche Ralaisfunktionen:

  1. Treppenhausfunktion

a. Beschreibbares Objekt für die Treppenhauszeit
b. Aktivierung und Deaktivierung der Treppenhausfunktion

  1. Zeitverzögerung für Aktivierung oder Deaktivierung des Relais

a. Zusätzliches Objekt für Aktivierung und Deaktivierung der Relaisfunktion

  1. Zusätzliches Kommunikationsobjekt für logisches „AND“ (UND) oder „OR“ (ODER)

Abb. 17 Standardparameter für das Relais
Esylux PD 360i/8 LIN - Zusätzliche Ralaisfunktionen: - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 Betriebsart Schalten Zeitfunktion Nicht aktiv Logische Verknüpfung Nicht aktiv 1. Priorität bei Zwangsführung Öffnen

10.1.1 Treppenhausfunktion

Die Treppenhausfunktion wird über einen Zeitraum-Parameter (in Minuten) definiert. Der Treppenhaus-Zeitmesser wird gestartet, wenn das Switch-Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt wird. Das Relais wird deaktiviert (geöffnet), wenn der Treppenhaus-Zeitmesser abgelaufen ist. Der Wert für die Dauer kann über ein Objekt geändert werden, und diese Änderung bleibt bis zum nächsten Programm-Download aktiv.

Zum Deaktivieren der Treppenhausfunktion kann das Objekt „Disable staircase function“ (Treppenhausfunktion deaktivieren) auf „1“ gesetzt werden.

Über das Switch-Objekt kann das Relais vor Ablauf des Zeitmessers deaktiviert (geöffnet) werden. Dazu muss der Parameter „Possibility to switch off the relay from bus“ (Relais kann über Bus deaktiviert werden) aktiviert werden.

10.1.2 Zeitverzögerung Ein/Aus

Für „Switch On“ (Schalter Ein) und „Switch Off“ (Schalter Aus) können separate Zeitverzögerungen festgelegt werden. Für die Zeitverzögerung wird das Objekt „Disable delay function“ (Verzögerungsfunktion deaktivieren) angezeigt. Wenn das Objekt „Disable delay function“ (Verzögerungsfunktion deaktivieren) auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Verzögerungsfunktion deaktiviert, und das Relais funktioniert als regulärer Schalter.

10.1.3 Logisches UND/ODER

Der Schaltaktor „Logic AND“ (Logisches UND) oder „Logic OR“ (Logisches ODER) kann über den entsprechenden Parameter aktiviert werden. Die Relais-Ausgabe wird vom logischen Objekt und der regulären Ausgabe des Schaltaktors bestimmt. Dem Objekt „Logic AND“ (Logisches UND) ist zunächst der Wert „1“ zugewiesen. Dem Objekt „Logic OR“ (Logisches ODER) ist zunächst der Wert „0“ zugewiesen.

10.1.4 Betrieb erzwingen und Permanent – Priorität

Das Objekt „Permanent“ hat immer die höchste Priorität. Die zweithöchste Priorität kann über den Parameter „Force operation priority“ (Erzwingungspriorität) für die Objekte „Force open“ (Öffnen erzwingen) und „Force close“ (Schließen erzwingen) festgelegt werden.

10.1.5 Heizungs-/Kühlungsaktor

Sowohl mechanische als auch Thermo-Relais können als Heizungs-/Kühlungsaktor für Pulsweitenmodulation (PWM) von Heizungs- und Kühlungslasten konfiguriert werden. Siehe das Parameterfenster in Abb. 18.

Abb. 18 Standardparameter für die Thermo-Relais
Esylux PD 360i/8 LIN - Heizungs-/Kühlungsaktor - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 Betriebsart Heizen/Kühlen Relaistyp Relais ohne Ansteuerung geschlossen Ansteuerung PWM (1 Byte) PWM Zykluszeit 15 Automatische Ventilreinigung Nicht aktiv 1. Priorität bei Zwangsführung Öffnen

„Relay type“ (Relaistyp):

Gibt an, ob der Ventilaktor normalerweise geschlossen (keine Wärmezufuhr, wenn das Relais geöffnet ist) oder geöffnet (Wärmezufuhr, wenn das Relais geöffnet ist) ist.

„Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp):

Zur Auswahl stehen „On/Off control“ (Ein/Aus-Steuerung) (1 Bit langes Switch-Objekt), „Threshold value“ (Schwellenwert) (1 Byte langes Switch-Objekt) und „Continuous PWM“ (Kontinuierliche PWM) (1 Byte langes Continuous-Object) für das Heizungs- oder Kühlungssystem.

„PWM cycle time (min)“ (PWM-Zykluszeit (Min.)):

Gibt die Dauer der PWM-Steuerung in Minuten an.

„Automatic valve purge“ (Automatische Ventilspülung):

Gibt den Abstand zwischen Ventilspülungen in Tagen an. Die Ventilspülung dauert 5 Minuten.

„Force priority“ (Erzwingungspriorität):

Gibt an, ob „Force open“ (Öffnen erzwingen) oder „Force close“ (Schließen erzwingen) die höchste Priorität hat.

10.2 Überlegungen zu Erststart und Stromausfällen

Bei Einheiten der CU-C RCB KNX DALI WAGO, die nicht mit ETS programmiert wurden, sind die mechanischen Relais aktiviert. Dadurch sind das Licht und andere Lasten standardmäßig aktiviert.

Nach dem Herunterladen des Anwendungsprogramms auf die Einheit werden die mechanischen Relais beim Einschalten nicht automatisch aktiviert. Bei einer programmierten Einheit bleibt das Relais nach einem Stromausfall am KNX-Bus unverändert.

Die Thermo-Ausgänge sind beim Einschalten immer deaktiviert, und zwar unabhängig davon, ob der KNX-Multi-Controller mit ETS programmiert wurde oder nicht.

10.3 Objektliste und Blockdiagramm

Abb. 19 Blockdiagramm für den Schaltaktor
Esylux PD 360i/8 LIN - Objektliste und Blockdiagramm - 1

Tabelle 12 Objektliste für die mechanischen Relais

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
56 Relay 1:Continuous heating/ coolingDas Objekt fungiert als kontinuierliche Steuerung (0 – 100 %) des Heizungs-/Kühlungssystems. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Continuous PWM (1 byte)“ (Kontinuierliche PWM (1 Byte)) ausgewählt werden.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
56 Relay 1:Threshold value heating/ cooling (%)Öffnen und Schließen des Relais sind abhängig von den oberen und unteren Grenzwerten, die über die entsprechenden Parameter für das Heizungs-/ Kühlungssystem festgelegt wurden. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Threshold value (1 byte)“ (Schwellenwert (1 Byte)) ausgewählt werden.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
56 Relay 1:Switch heating/coolingDas Objekt fungiert als Ein/Aus-Steuerung des Heizungs-/Kühlungssystems. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Switch (1 bit)“ (Schalter (1 Bit)) ausgewählt werden.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
56 Relay 1:SwitchDies ist das Switch-Objekt zum Öffnen oder Schließen des Relais. Das Objekt funktioniert mit Schalteraktor, Verzögerungsfunktion und Treppenhausfunktion (1 = geschlossen, 0 = geöffnet).1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
57 Relay 1:PermanentÜber dieses Objekt wird das Relais permanent geschlossen. Dieses Objekt hat die höchste Priorität und setzt alle anderen Relaisfunktionen außer Kraft.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
58 Relay 1:Force openWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Deaktivierung (Öffnung) des Relais erzwungen. Die Priorität von „Force open“ (Öffnen erzwingen) und „Force close“ (Schließen erzwingen) wird über den entsprechenden Parameter konfiguriert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
59 Relay 1:Force closeWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Aktivierung (Schließung) des Relais erzwungen. Die Priorität von „Force open“ (Öffnen erzwingen) und „Force close“ (Schließen erzwingen) wird über den entsprechenden Parameter konfiguriert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

60 Relay 1:Disable delayWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Verzögerungsfunktion deaktiviert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
60 Relay 1:Disable staircase functionWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Treppenhausfunktion deaktiviert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
61 Relay 1:Change staircase durationÄndern des Zeitmesser-Wertes für die Treppenhausfunktion. Der Wert wird bis zum nächsten Programm-Download gespeichert.2 BytesRWC-U-[7.005] DPT_TimePeriodSec
62 Relay 1:Logic ANDAND-Filter für die Relais-Ausgabe (unabhängig von der aktivierten Funktion). Durch permanenten und erzwungenen Betrieb wird der AND-Filter außer Kraft gesetzt. Der AND-Filter wird durch den Parameter „Logic“ (Logik) aktiviert. Nach dem Einschalten ist diesem Objekt zunächst der Wert „1“ zugewiesen.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
62 Relay 1:Logic ORDas Objekt fungiert als OR-Filter für die Relais-Ausgabe (unabhängig von der aktivierten Funktion). Durch permanenten und erzwungenen Betrieb wird der OR-Filter außer Kraft gesetzt. Der OR-Filter wird durch den Parameter „Logic“ (Logik) aktiviert. Nach dem Einschalten ist diesem Objekt zunächst der Wert „0“ zugewiesen.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
63 Relay 1:Status switchSpeichert die Statusinformationen zur Relais-Ausgabe (1 = Relais geschlossen, 0 = Relais geöffnet)1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
64 Relay 2:Continuous heating/ coolingDas Objekt fungiert als kontinuierliche Steuerung (0 - 100 %) des Heizungs-/Kühlungssystems. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Continuous PWM (1 byte)“ (Kontinuierliche PWM (1 Byte)) ausgewählt werden.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
64 Relay 2:Switch heating/ coolingDas Objekt fungiert als Ein/Aus-Steuerung des Heizungs-/Kühlungssystems. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Switch (1 bit)“ (Schalter (1 Bit)) ausgewählt werden.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

64 Relay 2: Threshold value heating/cooling (%)Öffnen und Schließen des Relais sind abhängig von den oberen und unteren Grenzwerten, die über die entsprechenden Parameter für das Heizungs-/Kühlungssystem festgelegt wurden. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Threshold value (1 byte)“ (Schwellenwert (1 Byte)) ausgewählt werden.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
64 Relay 2:SwitchDas Switch-Objekt zum Öffnen oder Schließen des Relais. Das Objekt funktioniert mit Schalteraktor, Verzögerungsfunktion und Treppenhausfunktion (1 = geschlossen, 0 = geöffnet).1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
65 Relay 2:PermanentÜber dieses Objekt wird das Relais permanent geschlossen. Dieses Objekt hat die höchste Priorität und setzt alle anderen Relaisfunktionen außer Kraft.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
66 Relay 2:Force openWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Deaktivierung (Öffnung) des Relais erzwungen. Die Priorität von „Force open“ (Öffnen erzwingen) und „Force close“ (Schließen erzwingen) wird über den entsprechenden Parameter konfiguriert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
67 Relay 2:Force closeWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Aktivierung (Schließung) des Relais erzwungen. Die Priorität von „Force open“ (Öffnen erzwingen) und „Force close“ (Schließen erzwingen) wird über den entsprechenden Parameter konfiguriert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
68 Relay 2:Disable delayWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Verzögerungsfunktion deaktiviert.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
68 Relay 2:Disable staircase functionWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Treppenhausfunktion deaktiviert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
69 Relay 2:Change staircase durationÄndern des Zeitmesser-Wertes für die Treppenhausfunktion. Der Wert wird bis zum nächsten Programm-Download gespeichert.2 BytesRWC-U-[7.005] DPT_TimePeriodSec

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

70 Relay 2:Logic ANDAND-Filter für die Relais-Ausgabe (unabhängig von der aktivierten Funktion). Durch permanenten und erzwungenen Betrieb wird der AND-Filter außer Kraft gesetzt. Der AND-Filter wird durch den Parameter „Logic“ (Logik) aktiviert. Nach dem Einschalten ist diesem Objekt zunächst der Wert „1“ zugewiesen.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
70 Relay 2:Logic ORDas Objekt fungiert als OR-Filter für die Relais-Ausgabe (unabhängig von der aktivierten Funktion). Durch permanenten und erzwungenen Betrieb wird der OR-Filter außer Kraft gesetzt. Der OR-Filter wird durch den Parameter „Logic“ (Logik) aktiviert. Nach dem Einschalten ist diesem Objekt zunächst der Wert „0“ zugewiesen.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
71 Relay 2:Status switchSpeichert die Statusinformationen zur Relais-Ausgabe (1 = Relais geschlossen, 0 = Relais geöffnet)1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch

Tabelle 13 Objektliste für die Thermo-Relais

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
72 Thermo relay 1:Continuous heating/coolingDas Objekt fungiert als kontinuierliche Steuerung (0 – 100 %) des Heizungs-/Kühlungssystems. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Continuous PWM (1 byte)“ (Kontinuierliche PWM (1 Byte)) ausgewählt werden.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
72 Thermo relay 1:Threshold value heating/cooling (%)Öffnen und Schließen des Relais sind abhängig von den oberen und unteren Grenzwerten, die über die entsprechenden Parameter für das Heizungs-/Kühlungssystem festgelegt wurden. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Threshold value (1 byte)“ (Schwellenwert (1 Byte)) ausgewählt werden.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

72 Thermo relay 1:Switch heating/coolingDas Objekt fungiert als Ein/Aus-Steuerung des Heizungs-/Kühlungssystems. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Switch (1 bit)“ (Schalter (1 Bit)) ausgewählt werden.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
72 Thermo relay 1:SwitchDas Switch-Objekt zum Öffnen oder Schließen des Relais. Das Objekt funktioniert mit Schalteraktor, Verzögerungsfunktion und Treppenhausfunktion (1 = geschlossen, 0 = geöffnet).1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
73 Thermo relay 1:PermanentÜber dieses Objekt wird das Relais permanent geschlossen. Dieses Objekt hat die höchste Priorität und setzt alle anderen Relaisfunktionen außer Kraft.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
74 Thermo relay 1:Force openWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Deaktivierung des Relais erzwungen. Die Priorität von „Force open“ (Öffnen erzwingen) und „Force close“ (Schließen erzwingen) wird über den entsprechenden Parameter konfiguriert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
75 Thermo relay 1:Force closeWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Aktivierung des Relais erzwungen. Die Priorität von „Force open“ (Öffnen erzwingen) und „Force close“ (Schließen erzwingen) wird über den entsprechenden Parameter konfiguriert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
76 Thermo relay 1:Disable delayWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Verzögerungsfunktion deaktiviert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
76 Thermo relay 1:Disable staircase functionWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Treppenhausfunktion deaktiviert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
77 Thermo relay 1:Change staircase durationÄndern des Zeitmesser-Wertes für die Treppenhausfunktion. Der Wert wird bis zum nächsten Programm-Download gespeichert.2 BytesRWC-U-[7.005] DPT_TimePeriodSec
78 Thermo relay 1:Logic ANDAND-Filter für die Relais-Ausgabe (unabhängig von der aktivierten Funktion). Durch permanenten und erzwungenen Betrieb wird der AND-Filter außer Kraft gesetzt. Der AND-Filter wird durch den Parameter „Logic“ (Logik) aktiviert. Nach dem Einschalten ist diesem Objekt zunächst der Wert „1“ zugewiesen.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

78 Thermo relay 1:Logic ORDas Objekt fungiert als OR-Filter für die Relais-Ausgabe (unabhängig von der aktivierten Funktion).Durch permanenten und erzwungenen Betrieb wird der OR-Filter außer Kraft gesetzt. Der OR-Filter wird durch den Parameter „Logic“ (Logik) aktiviert. Nach dem Einschalten ist diesem Objekt zunächst der Wert „0“ zugewiesen.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
79 Thermo relay 1:Status switchSpeichert die Statusinformationen zur Relais-Ausgabe(1 = Relais geschlossen, 0 = Relais geöffnet)1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch
80 Thermo relay 2:SwitchDas Switch-Objekt zum Öffnen oder Schließen des Relais. Das Objekt funktioniert mit Schalteraktor,Verzögerungsfunktion und Treppenhausfunktion(1 = geschlossen, 0 = geöffnet).1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
80 Thermo relay 2:Switch heating/coolingDas Objekt fungiert als Ein/Aus-Steuerung des Heizungs-/Kühlungssystems. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Switch (1 bit)“ (Schalter (1 Bit)) ausgewählt werden.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
80 Thermo relay 2:Continuous heating/coolingDas Objekt fungiert als kontinuierliche Steuerung(0 – 100 %) des Heizungs-/Kühlungssystems. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp)die Option „Continuous PWM (1 byte)“ (Kontinuierliche PWM (1 Byte)) ausgewählt werden.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
80 Thermo relay 2:Threshold value heating/cooling(%)Öffnen und Schließen des Relais sind abhängig von den oberen und unteren Grenzwerten, die über die entsprechenden Parameter für das Heizungs-/Kühlungssystem festgelegt wurden. Zur Aktivierung des Objekts muss für den Parameter „Type of telegram for control“ (Steuerungstelegrammtyp) die Option „Threshold value (1 byte)“ (Schwellenwert (1 Byte)) ausgewählt werden.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
81 Thermo relay 2:PermanentÜber dieses Objekt wird das Relais permanent geschlossen. Dieses Objekt hat die höchste Priorität und setzt alle anderen Relaisfunktionen außer Kraft.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

82 Thermo relay 2:Force openWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Deaktivierung des Relais erzwungen. Die Priorität von „Force open“ (Öffnen erzwingen) und „Force close“ (Schließen erzwingen) wird über den entsprechenden Parameter konfiguriert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
83 Thermo relay 2:Force closeWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Aktivierung des Relais erzwungen. Die Priorität von „Force open“ (Öffnen erzwingen) und „Force close“ (Schließen erzwingen) wird über den entsprechenden Parameter konfiguriert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
84 Thermo relay 2:Disable staircase functionWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Treppenhausfunktion deaktiviert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
84 Thermo relay 2:Disable delayWenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird die Verzögerungsfunktion deaktiviert.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
85 Thermo relay 2:Change staircase durationÄndern des Zeitmesser-Wertes für die Treppenhausfunktion. Der Wert wird bis zum nächsten Programm-Download gespeichert.2 BytesRWC-U-[7.005] DPT_TimePeriodSec
86 Thermo relay 2:Logic ANDAND-Filter für die Relais-Ausgabe (unabhängig von der aktivierten Funktion). Durch permanenten und erzwungenen Betrieb wird der AND-Filter außer Kraft gesetzt. Der AND-Filter wird durch den Parameter „Logic“ (Logik) aktiviert. Nach dem Einschalten ist diesem Objekt zunächst der Wert „1“ zugewiesen.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
86 Thermo relay 2:Logic ORDas Objekt fungiert als OR-Filter für die Relais-Ausgabe (unabhängig von der aktivierten Funktion). Durch permanenten und erzwungenen Betrieb wird der OR-Filter außer Kraft gesetzt. Der OR-Filter wird durch den Parameter „Logic“ (Logik) aktiviert. Nach dem Einschalten ist diesem Objekt zunächst der Wert „0“ zugewiesen.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
87 Thermo relay 2:Status switchSpeichert die Statusinformationen zur Relais-Ausgabe (1 = Relais geschlossen, 0 = Relais geöffnet)1 BitR-CT--[1.1] DPT_Switch

11 Binäreingaben

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO verfügt über zwei digitale Eingänge (1 und 2), die als einfache Schalter, Dimmschalter oder als Schalter zur Jalousiensteuerung verwendet werden können. Für den einfachen Schalter sind die Werte „On“ (Ein), „Off“ (Aus) oder „Toggle“ (Umschalten) möglich. Die Erkennung der kurzen und langen Schalterbetätigung erfolgt beim Dimmschalter und beim Schalter zur Jalousiensteuerung.

Switch (Schalter)

Schalterfunktionen, bei denen das Objekt je nach Erkennung von steigender oder fallender Eingabeflanke auf „high“ (hoch) oder „low“ (niedrig) gesetzt ist.

Parameteroptionen für die Schalterfunktion:

• Rising – On (Steigend – Ein)
• Rising – Off (Steigend – Aus)
- Rising – Toggle (Steigend – Umschalten)
- Rising – On, Falling – Off (Steigend – Ein, Fallend – Aus)
- Rising – Off, Falling – On (Steigend – Aus, Fallend – Ein)

Abb. 20 Konfigurationsoptionen für Schalterbinäreingabe
Esylux PD 360i/8 LIN - Parameteroptionen für die Schalterfunktion: - 1

text_image Gera: --- CU-C RCB KNX DALI WAGO Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Funktion Schalten Funktionsweise Umschalten bei Betätigung Funktion Schalten Funktionsweise Umschalten bei Betätigung EIN bei Betätigung AUS bei Betätigung Umschalten bei Betätigung EIN bei Betätigung/AUS beim Öffnen AUS bei Betätigung/EIN beim Öffnen

Dimming (Dimmen)

Dimmfunktion mit je einem Kommunikationsobjekt für „Short operation – Switch“ (Kurze Betätigung – Schalter) und „Long operation – Dimming“ (Lange Betätigung – Dimmen).

Parameteroptionen für die Dimmfunktion:

  • Reaction short operation (Reaktion kurze Betätigung): „Off“ (Aus), „On“ (Ein) oder „Toggle“ (Umschalten)
  • Reaction long operation (Reaktion lange Betätigung): „Dim darker“ (Dunkler), „Dim brighter“ (Heller) oder „Dim brighter/darker“ (Heller/dunkler)

Abb. 21 Konfiguration der Dimmeingabe
Esylux PD 360i/8 LIN - Parameteroptionen für die Dimmfunktion: - 1

text_image Gerät: --- CU-C RCB KNX DALI WAGO Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Funktion Dimmen Funktion Tastendruck kurz Umschalten Funktion Tastendruck lang Abwechselnd heller/dunkler Funktion Dimmen Funktion Tastendruck kurz Umschalten Funktion Tastendruck lang Abwechselnd heller/dunkler

Wenn „Reaction short operation“ (Reaktion kurze Betätigung) auf „Toggle“ (Umschalten) gesetzt ist, wird „Reaction long operation“ (Reaktion lange Betätigung) auf „Dim brighter/darker“ (Heller/dunkler) fixiert.

Shutter (Jalousien)

Jalousiensteuerung mit je einem Objekt für „Short operation – Stop/Step“ (Kurze Betätigung – Stopp/Schritt) und „Long operation – Up/Down“ (Lange Betätigung – Aufwärts/Abwärts).

Parameteroptionen für die Jalousiensteuerung:

Reaction short operation (Reaktion kurze Betätigung): „Stop/Up“ (Stopp/Aufwärts), „Stop/Down“ (Stopp/Abwärts) oder „Stop/Toggle Up/Down“ (Stopp/Umschalten Aufwärts/Abwärts)

Reaction long operation (Reaktion lange Betätigung): „Up“ (Aufwärts), „Down“ (Abwärts) oder „Toggle Up/Down“ (Umschalten Aufwärts/Abwärts)

Abb. 22 Konfiguration der Jalousieneingabe
Esylux PD 360i/8 LIN - Shutter (Jalousien) - 1

Wenn „Reaction short operation“ (Reaktion kurze Betätigung) auf „Stop/Toggle Up/Down“ (Stopp/Umschalten Aufwärts/Abwärts) gesetzt ist, wird „Reaction long operation“ (Reaktion lange Betätigung) auf „Toggle Up/Down“ (Umschalten Aufwärts/Abwärts) fixiert.

Value (Scene) (Wert (Szene))

Bei einer steigenden Flanke für die Binäreingaben wird ein Wert (0–255) an den KNX-Bus übermittelt. Der Wert kann mit der Szenensteuerung verknüpft werden, um die DALI-Leuchten, die mechanischen Relais und die Belüftung gemäß vordefinierten Werten einzurichten.

Beispiel:

Die Binäreingabe „1“ kann mit einem Impulsschalter verbunden werden. Beim Drücken eines Impulsschalters wird ein Szenenwert an den KNX-Bus übermittelt. Über die DALI-Gruppen 0 – 3 und die drei allgemeinen Szenenobjekte wird nicht nur die vordefinierte Lichtstärke festgelegt, sondern auch der Status der mechanischen Relais und der Komfortmodus. Außerdem kann die Belüftung auf einen bestimmten Wert geöffnet werden.

Über die Parameter „Binary input x transmit value“ (Binäreingabe x Wertübermittlung) lassen sich verschiedene Steuerungsstrategien zum Aktivieren und Deaktivieren umsetzen:

1. Steuerungstyp: manuell EIN, automatisch AUS

Die Binäreingabe aktiviert Licht und Belüftung, und der Bewegungssensor kann einen Szenenwert übermitteln, um Licht und Belüftung zu deaktivieren, wenn der Raum nicht mehr genutzt wird.

2. Steuerungstyp: manuell EIN, manuell AUS

Die Binäreingabe 1 aktiviert die Lichtszene, und Binäreingabe 2 kann eine Szene einrichten, um Licht und Belüftung zu deaktivieren.

3. Steuerungstyp: automatisch EIN, automatisch AUS, mit manueller Außerkraftsetzung

Licht und Belüftung werden über den Bewegungssensor aktiviert und deaktiviert, die Binäreingabe wird nur für eine vordefinierte Lichtszene verwendet.

Abb. 23 Konfiguration der Jalousieneingabe

Esylux PD 360i/8 LIN - Abb. 23 Konfiguration der Jalousieneingabe - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Funktion Gesendeter Wert (0...255) Funktion Gesendeter Wert (0...255) Wertgeber 0 Wertgeber 0

11.1 Objektliste und Blockdiagramm

Abb. 24 Blockdiagramm für Binäreingaben
Esylux PD 360i/8 LIN - Objektliste und Blockdiagramm - 1

Tabelle 14 Objektliste für Binäreingabe 1 und Binäreingabe 2

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
24 Binary input 1:Short operation -Stop/StepDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Shutter“ (Jalousien) gesetzt ist. Das Objekt wird übermittelt, wenn an der externen Eingabe 1 ein Impuls mit einer Dauer zwischen 50 und 500 ms festgestellt wird. Je nach Parameter handelt es sich um eine der folgenden Aktionen: „Stop/Down“ (Stopp/Abwärts), „Stop/Up“ (Stopp/Aufwärts) oder „Stop/Toggle Up/Down“ (Stopp/Umschalten Aufwärts/Abwärts).1 Bit--CT--[1.007] DPT_Step
24 Binary input 1:Short operation -SwitchDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Dimming“ (Dimmen) gesetzt ist. Das Objekt wird übermittelt, wenn an der externen Eingabe 1 ein Impuls mit einer Dauer zwischen 50 und 500 ms festgestellt wird.Je nach Parameter handelt es sich um eine der folgenden Aktionen:„On“ (Ein), „Off“ (Aus) oder „Toggle“ (Umschalten).1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
24 Binary input 1:ValueDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Value (Scene)“ (Wert (Szene)) gesetzt ist. Das Objekt wird übermittelt, wenn an der Binäreingabe ein Impuls von „low“ (niedrig) bis „high“ (hoch) mit einer Dauer zwischen 50 und 500 ms festgestellt wird.Der im Parameter angegebene Wert (0 – 255) wird beim Auslösen der Eingabe an den Bus übermittelt.1 Byte--CT--[1.1] DPT_Switch
25 Binary input 1:SwitchDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Switching“ (Schalten) gesetzt ist. Das Objekt wird übermittelt, wenn der Impuls auf der externen Eingabe 1 ohne Maximaldauer mindestens 50 ms lang ist.Aktion bei steigender und fallender Flanke:„Rising – On“ (Steigend – Ein), „Rising – Off“(Steigend – Aus), „Rising – Toggle“ (Steigend – Umschalten), „Rising – On, Falling – Off“ (Steigend – Ein, Fallend – Aus) oder „Rising – Off, Falling – On“(Steigend – Aus, Fallend – Ein)1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

25 Binary input 1:Long operation -Up/DownDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Shutter“ (Jalousien) gesetzt ist.Wenn die externe Eingabe länger als 500 ms auf „high“ (hoch) gesetzt ist, bewegt das Telegramm die Jalousien aufwärts, abwärts oder wechselt die Richtung (je nach Parameter).Folgende Aktionen sind möglich:„Up“ (Aufwärts), „Down“ (Abwärts) oder „Toggle Up/Down“ (Umschalten Aufwärts/Abwärts)1 Bit--CT--[1.8] DPT_UpDown
25 Binary input 1:Long operation -DimmingDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Dimming“ (Dimmen) gesetzt ist. Wenn die externe Eingabe länger als 500 ms auf „high“ (hoch) gesetzt ist, dimmt das Telegramm aufwärts, abwärts oder wechselt die Richtung.Folgende Aktionen sind möglich:„Dim darker“ (Dunkler), „Dim brighter“ (Heller) oder „Dim brighter/darker“ (Heller/dunkler)4 Bit--CT--[3.7] DPT_Control_Dimming
26 Binary input 2:Short operation -SwitchDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Dimming“ (Dimmen) gesetzt ist. Das Objekt wird übermittelt, wenn an der externen Eingabe 2 ein Impuls mit einer Dauer zwischen 50 und 500 ms festgestellt wird.Je nach Parameter handelt es sich um eine der folgenden Aktionen:„On“ (Ein), „Off“ (Aus) oder „Toggle“ (Umschalten).1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
26 Binary input 2:Short operation -Stop/StepDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Shutter“ (Jalousien) gesetzt ist. Das Objekt wird übermittelt, wenn an der externen Eingabe 2 ein Impuls mit einer Dauer zwischen 50 und 500 ms festgestellt wird. Aktion bei steigender Flanke: Je nach Parameter handelt es sich um eine der folgenden Aktionen: „Stop/Down“ (Stopp/Abwärts), „Stop/Up“ (Stopp/Aufwärts) oder „Stop/Toggle Up/Down“ (Stopp/Umschalten Aufwärts/Abwärts).1 Bit--CT--[1.007] DPT_Step
26 Binary input 2:ValueDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Value (Scene)“ (Wert (Szene)) gesetzt ist. Das Objekt wird übermittelt, wenn an der Binäreingabe ein Impuls von „low“ (niedrig) bis „high“ (hoch) mit einer Dauer zwischen 50 und 500 ms festgestellt wird.Der im Parameter angegebene Wert (0–255) wird beim Auslösen der Eingabe an den Bus übermittelt.1 Byte--CT--[1.1] DPT_Switch

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

27 Binary input 2:SwitchDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Switching“ (Schalten) gesetzt ist. Das Objekt wird übermittelt, wenn der Impuls auf der externen Eingabe 2 ohne Maximaldauer mindestens 50 ms lang ist.Aktion bei steigender und fallender Flanke:„Rising – On“ (Steigend – Ein), „Rising – Off“(Steigend – Aus), „Rising – Toggle“ (Steigend – Umschalten), „Rising – On, Falling – Off“ (Steigend – Ein, Fallend – Aus) oder „Rising – Off, Falling – On“(Steigend – Aus, Fallend – Ein)1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
27 Binary input 2:Long operation - Up/DownDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Shutter“ (Jalousien) gesetzt ist. Wenn die externe Eingabe länger als 500 ms auf „high“ (hoch) gesetzt ist, bewegt das Telegramm die Jalousien aufwärts, abwärts oder wechselt die Richtung (je nach Parameter).Folgende Aktionen sind möglich:„Up“ (Aufwärts), „Down“ (Abwärts) oder „Toggle Up/Down“ (Umschalten Aufwärts/Abwärts)1 Bit--CT--[1.8] DPT_UpDown
27 Binary input 2:Long operation - DimmingDieses Objekt ist sichtbar, wenn die Eingabe auf „Dimming“ (Dimmen) gesetzt ist.Wenn die externe Eingabe länger als 500 ms auf „high“ (hoch) gesetzt ist, dimmt das Telegramm aufwärts, abwärts oder wechselt die Richtung.Folgende Aktionen sind möglich:„Dim darker“ (Dunkler), „Dim brighter“ (Heller) oder „Dim brighter/darker“ (Heller/dunkler)4 Bit--CT--[3.7] DPT_Control_Dimming

12 Luftfeuchtigkeitssensor

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO ist mit einem Grenzwertschalter für relative Luftfeuchtigkeit und einem Kondensationspunktschalter ausgestattet. Die Luftfeuchtigkeitsfunktionen sind nur mit den Bewegungssensoren 5201x verfügbar, die mit einem kombinierten Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor ausgestattet sind. Zum Aktivieren der Luftfeuchtigkeitsfunktionen müssen auf der Registerkarte „General“ (Allgemein) die beiden Parameter „Activation of local temperature sensor“ (Aktivierung von lokalem Temperatursensor) und „Activation of Temp/Humidity sensor“ (Aktivierung von Temperatur-/Luftfeuchtigkeitssensor) aktiviert werden.

Abb. 25 Parameter für den Luftfeuchtigkeitssensor
Esylux PD 360i/8 LIN - Luftfeuchtigkeitssensor - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Rel. Luftfeuchte für Ausschalten Alarm Schwellwert (%) 50 Rel. Luftfeuchte für Einschalten Alarm Schwellwert (%) 60 Alarm Taupunkt Aktiv Temperaturdifferenz für Einschalten Alarm Taupunkt 20 Hysterese für Ausschalten Alarm Taupunkt 10 Zyklisches Senden von Status rel. Luftfeuchte und Taupunkt (Min.) 0 Zyklisches Senden von Wert rel. Luftfeuchte (Min.) 0

12.1 Grenzwertschalter für relative Luftfeuchtigkeit

Das Kommunikationsobjekt „limit switch“ (Grenzwertschalter) wird auf „high“ (hoch) gesetzt, wenn der Wert für die relative Luftfeuchtigkeit über dem Wert des Parameters „Humidity limit value – On, in %“ (Luftfeuchtigkeitsgrenzwert – Ein, in %) liegt. Er ist auf „low“ (niedrig) gesetzt, wenn der Wert für die relative Luftfeuchtigkeit unter dem Wert des Parameters „Humidity limit value – Off, in %“ (Luftfeuchtigkeitsgrenzwert – Aus, in %) liegt.

Der Wert für die relative Luftfeuchtigkeit wird bei einer Änderung automatisch gesendet und kann über die entsprechenden Parameter für zyklisches Senden konfiguriert werden.

Die Ausgabe für Luftfeuchtigkeit und Kondensationspunkt wird bei einer Änderung automatisch gesendet und kann ebenfalls für zyklisches Senden konfiguriert werden.

12.2 Schalter für Kondensationspunkt

Das Kommunikationsobjekt „dewpoint switch“ (Kondensationspunktschalter) wird auf „high“ (hoch) gesetzt, wenn der Unterschied zwischen der berechneten Kondensationspunkttemperatur und dem Kommunikationsobjekt „External temperature“ geringer ist als der Wert des Parameters „Dewpoint limit – Temperature margin to dewpoint, in 0.1K“ (Kondensationspunktgrenzwert – Temperaturabstand zu Kondensationspunkt in 0,1 K).

Das Kommunikationsobjekt „dewpoint switch“ (Kondensationspunktschalter) wird auf „low“ (niedrig) gesetzt, wenn der Unterschied zwischen dem Kommunikationsobjekt „External temperature“ und der berechneten Kondensationspunkttemperatur größer ist als die Summe aus „Dewpoint limit – Temperature margin to dewpoint, in 0.1K“ (Kondensationspunktgrenzwert – Temperaturabstand zu Kondensationspunkt in 0,1 K) und „Dewpoint limit hysteresis for turning off, in 0.1K“ (Kondensationspunktgrenzwert-Abweichung zum Deaktivieren in 0,1 K).

12.3 Objektliste

Tabelle 15 Objektliste für Luftfeuchtigkeit und Kondensationspunkt

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
52 Humidity:Relative valueDer vom Luftfeuchtigkeitssensor gemeldete Wert für die relative Luftfeuchtigkeit. Nur verfügbar, wenn auf der Registerkarte „General“ (Allgemein) der Temperatur-/Luftfeuchtigkeitssensor (5201x) aktiviert ist.2 BytesR-CT--[9.007] HDPT_Value_Humidity
53 Humidity:Limit switchGrenzwertschalter für hohe und niedrige relative Luftfeuchtigkeit. Das Objekt hat den Wert „1“, wenn der Luftfeuchtigkeitswert größer als der oder gleich dem Wert für den Parameter „Humidity limit value – On, in %“(Luftfeuchtigkeitsgrenzwert – Ein, in %) ist.Er hat den Wert „0“, wenn der Wert unter dem Wert für den Parameter „Humidity limit value – Off, in %(Luftfeuchtigkeitsgrenzwert – Aus, in %) liegt. Nur verfügbar für Temperatur-/Luftfeuchtigkeitssensor (5201x).1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
54 Humidity:Dewpoint switchDieses Objekt hat den Wert „1“, wenn die berechnete Kondensationspunkttemperatur näher am Objekt „Humidity: External temperature for dewpoint“(Luftfeuchtigkeit: Externe Temperatur für Kondensationspunkt) liegt als der Parameter „Dewpoint limit – Temperature margin to dewpoint, in 0.1K“(Kondensationspunktgrenzwert – Temperaturabstand zu Kondensationspunkt in 0,1 K). Nur verfügbar für Temperatur-/Luftfeuchtigkeitssensor (5201x).1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
55 Humidity:External temperature for dewpointExterne Temperatur zum Vergleich mit der berechneten Kondensationspunkttemperatur. Nur verfügbar für Temperatur-/Luftfeuchtigkeitssensor (5201x).2 Bytes-WC---[9.1] DPT_Value_Temp

13 Analog-I/O

Die in Abb. 26 gezeigte Analog-I/O-Erweiterung IOana ist ein allgemeines Modul für analoge Ein- und Ausgabe. Die CU-C RCB KNX DALI WAGO mit der analogen EA-C I/O-LIN-Erweiterung ist in der Lage, VAV-Luftbefeuchter und Ventilantriebe für Heizungs- und Kühlungssysteme zu steuern. Bis zu zwei Ein- und Ausgabemodule mit 0 – 10 V können per Kabel mit dem digitalen Erweiterungsanschluss des MultiController verbunden werden. Eine Systemkonfiguration mit Bewegungssensor, Bedienfeld und IOana ist in Abb. 31 gezeigt.

Abb. 26 MultiController mit Analog-I/O-Erweiterung IOana (0 –10 V)
Esylux PD 360i/8 LIN - Analog-I/O - 1

text_image ESYLUX CG-C RGB KNX DALI WAGO EC10A10015 Hybrid/USB USB: 2.0V, 3.0V, 4.0V USB: 2.0V, 3.0V, 4.0V USB: 2.0V, 3.0V, 4.0V USB: 2.0V, 3.0V, 4.0V USB: 2.0V, 3.0V, 4.0V USB: 2.0V, 3.0V, 4.0 USB: 2.0V, 3.0V, 4.0 USB: 2.0V, 3.0V, 4.0 USB: 2.0V, 3.0V, 4.0 USB: 2.0V, 3.0V, 4.0 USB: 2.0V, 3.0V, 4.0 USB: 1.8V, 2.6V, 3.4V USB: 1.8V, 2.6V, 3.4V USB: 1.8V, 2.6V, 3.4V USB: 1.8V, 2.6V, 3.4V USB: 1.8V, 2.6V, 3.4V USB: 1.8V, 2.6V, 3.4 USB: 1.8V, 2.6V, 3.4 USB: 1.8V, 2.6V, 3.4 USB: 1.8V, 2.6V, 3.4 USB: 1.8V, 2.6V, 3.4 USB: 1.8V, 2.6V, 3.4 USB: 2.5V, 3.5V, 4.5V USB: 2.5V, 3.5V, 4.5V USB: 2.5V, 3.5V, 4.5V USB: 2.5V, 3.5V, 4.5V USB: 2.5V, 3.5V, 4.5V USB: 2.5V, 3.5V, 4.5 USB: 2.5V, 3.5V, 4.5 USB: 2.5V, 3.5V, 4.5 USB: 2.5V, 3.5V, 4.5 USB: 2.5V, 3.5V, 4.5 USB: 2.5V, 3.5V, 4.5 USB: 197-1999 USB: 197-1999 USB: 197-1999 USB: 197-1999 USB: 197-1999 USB: 197-1999 USB: 197-1999 USB: 197-1999 USB: 197-1999 USB: NCK CE με

13.1 VAV-Luftbefeuchtungssteuerung

Die analoge EA-C I/O-LIN-Erweiterung ist in der Lage, einen VAV-Luftbefeuchtungsantrieb über ein Steuerungssignal mit 0 – 10 V zu steuern. Ausgangsspannungen für 0 % und 100 % Belüftung können über Parameter geändert werden (siehe Abb. 27). Darüber hinaus können die 0 %-Spannung und die 100 %-Spannung für das analoge Eingangssignal nach Bedarf angepasst werden. Über diese Funktion lassen sich beispielsweise Luftbefeuchter steuern, bei denen eine Ausgangsspannung von 2 V 0 % und eine Spannung von 9 V 100 % entspricht.

Objektausgabe als Spannungs- oder Prozentwert

Über den Parameter „Output object configuration“ (Konfiguration der Objektausgabe) (siehe Abb. 27) kann das Objekt „Output control value“ (Ausgabesteuerungswert) entweder als Prozentwert oder als Ausgangsspannung * 10 konfiguriert werden. Wenn der Parameter auf „Percent“ (Prozent) gesetzt ist, wird das Ergebnis der Funktion „Comparator“ (Komparator) für das Objekt „Output control value“ (Ausgabesteuerungswert) übermittelt.

Wenn der Parameter auf „Voltage (volt*10)“ (Spannung (Volt*10)) gesetzt ist, wird für das Objekt „Output control value“ (Ausgabesteuerungswert) die tatsächliche Ausgangsspannung übermittelt. Wenn der Parameter „Output voltage for 100 %-level in 0.1V“ (Ausgangsspannung für 100 %-Stufe in 0,1 V) auf „50“ (5 Volt) gesetzt ist und die höchste Komparator-Eingabe 100 % beträgt, wird dem Objekt „Output control value“ (Ausgabesteuerungswert) der Wert „50“ („127“ als Rohwert) zugewiesen. Die Informationen zur tatsächlichen Steuerungsspannung können vom Gebäudeverwaltungssystem verwendet werden, um das von den unterschiedlichen Luftbefeuchtern zugeführte Luftvolumen zu berechnen.

Abb. 27 Parameter für die VAV-Luftbefeuchtungssteuerung
Esylux PD 360i/8 LIN - Objektausgabe als Spannungs- oder Prozentwert - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Logik Analog-I/O 1: Funktion VAV-Klappenantrieb mit Komparator Komparator Maximum bei Eingang 2 als Byte-Wert Typ des Ausgangstelegramms Spannung (V * 10) Ausgangsspannung bei 0% (0,1V) 0 Ausgangsspannung bei 100% (0,1V) 100 1. Priorität bei Zwangsführung Öffnen Eingangsspannung für 0% (0,1V) 0 Eingangsspannung für 100% (0,1V) 100 Zyklisches Senden von Ausgang und Status (Min., 0 = deaktiviert) 0 Analog-I/O 2: Funktion Nicht aktiv

13.2 Objekte für die VAV-Luftbefeuchtungssteuerung

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

138 IOana 1:Input 1 – ValueEingabewert 1 (0 – 100 %) für die analoge Ausgabe. 1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
139 IOana 1:Input 2 – SwitchEingabewert 2 („Switch“ (Schalter)), wenn der Komparator aktiv ist. Wenn dieses Objekt auf „high“(hoch) gesetzt ist, wird der Wert des Parameters als Komparator-Wert 2 verwendet. Wenn dieses Objekt nicht gesetzt ist, wird der Wert „0“ als Komparator-Wert 2 verwendet.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
139 IOana 1:Input 2 – ValueEingabewert 2 (0 – 100 %), wenn der Komparator aktiv ist.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

140 IOana 1:Output control value – Highest (% of 10V)Der höchste Ausgabewert des Komparators in % von 10 V zur Angabe der tatsächlichen Steuerungsspannung des Ventilantriebs.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
140 IOana 1:Output control value – Highest (%)Der höchste Ausgabewert des Komparators in %. 1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
140 IOana 1:Output control value – Average (% of 10V)Der durchschnittliche Ausgabewert des Komparators in % von 10 V zur Angabe der tatsächlichen Steuerungsspannung des Ventilantriebs.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
140 IOana 1:Output control value – Average (%)Der durchschnittliche Ausgabewert des Komparators in %.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
140 IOana 1:Output control value (% of 10V)Der Ausgabewert mit einem deaktivierten Komparator in % von 10 V zur Angabe der tatsächlichen Steuerungsspannung des Ventilantriebs.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
140 IOana 1:Output control value (%)Der Ausgabewert mit einem deaktivierten Komparator in %.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
141 IOana 1:Feedback (% of input voltage range)Der gemessene Wert der analogen Eingangsspannung in Prozent des Eingangsspannungsbereichs.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
142 IOana 1:Force openFunktion zum Erzwingen der Öffnung der VAV-Luftbefeuchtung. Setzt die Ausgangsspannung auf 10 V.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
143 IOana 1:Force closeFunktion zum Erzwingen der Schließung der VAV-Luftbefeuchtung. Setzt die Ausgangsspannung auf 0 V.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
144 IOana 1:AlarmDas Flag „Alarm“ wird auf „high“ (hoch) gesetzt, wenn die IOana-Erweiterung nicht funktioniert.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
145 IOana 2:Input 1 – ValueEingabewert 1 (0 – 100 %) für die analoge Ausgabe. 1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
146 IOana 2:Input 2 – SwitchEingabewert 2 („Switch“ (Schalter)), wenn der Komparator aktiv ist. Wenn dieses Objekt auf „high“ (hoch) gesetzt ist, wird der Wert des Parameters als Komparator-Wert 2 verwendet. Wenn dieses Objekt nicht gesetzt ist, wird der Wert „0“ als Komparator-Wert 2 verwendet.1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

146 IOana 2:Input 2 – ValueEingabewert 2 (0 – 100 %), wenn der Komparator aktiv ist.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
147 IOana 2:Output control value – Highest (% of 10V)Der höchste Ausgabewert des Komparators in % von 10 V zur Angabe der tatsächlichen Steuerungsspannung des Ventilantriebs.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
147 IOana 2:Output control value – Highest (%)Der höchste Ausgabewert des Komparators in %. 1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
147 IOana 2:Output control value – Average (% of 10V)Der durchschnittliche Ausgabewert des Komparators in % von 10 V zur Angabe der tatsächlichen Steuerungsspannung des Ventilantriebs.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
147 IOana 2:Output control value – Average (%)Der durchschnittliche Ausgabewert des Komparators in %.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
147 IOana 2:Output control value (% of 10V)Der höchste Ausgabewert des Komparators in % von 10 V zur Angabe der tatsächlichen Steuerungsspannung des Ventilantriebs.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
147 IOana 2:Output control value (%)Der Ausgabewert mit einem deaktivierten Komparator in % von 10 V zur Angabe der tatsächlichen Steuerungsspannung des Ventilantriebs.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
148 IOana 2:Feedback (% of input voltage range)Der gemessene Wert der analogen Eingangsspannung in Prozent des Eingangsspannungsbereichs.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
149 IOana 2:Force openFunktion zum Erzwingen der Öffnung der VAV-Luftbefeuchtung. Setzt die Ausgangsspannung auf 10 V.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
150 IOana 2:Force closeFunktion zum Erzwingen der Schließung der VAV-Luftbefeuchtung. Setzt die Ausgangsspannung auf 0 V.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
151 IOana 2:AlarmDas Flag „Alarm“ wird auf „high“ (hoch) gesetzt, wenn die IOana-Erweiterung nicht funktioniert.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool

13.3 Kombinierte Heizungs- und Kühlungssteuerung mit 6-Wege-Ventilen

Die analoge EA-C I/O-LIN-Erweiterung kann zur Steuerung eines 6-Wege-Ventils zur kombinierten Heizungs- und Kühlungssteuerung konfiguriert werden. Über ein 6-Wege-Motorventil kann ein 4-Rohrsystem mit einem einzigen Konvektor gesteuert werden (siehe Abb. 28)

Abb. 28 6-Wege-Ventil zur kombinierten Heizungs- und Kühlungssteuerung
Esylux PD 360i/8 LIN - Kombinierte Heizungs- und Kühlungssteuerung mit 6-Wege-Ventilen - 1

flowchart
graph TD
    A["Hot water supply"] --> B["Cold water supply"]
    B --> C["Hot water return"]
    C --> D["Cold water return"]
    D --> E["Return Path"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#ffc,stroke:#333

Die typischen Merkmale eines Belimo 6-Wege-Motorventils sind in Abb. 29 gezeigt. Der Konvektor beginnt zu kühlen, wenn die analoge Ausgangsspannung unter 4,7 Volt fällt, und beginnt zu heizen, wenn die Ausgangsspannung über 7,3 Volt steigt. Die Heizungs- und Kühlungsspannungen für 0 % und 100 % können über entsprechende Parameter für den KNX-Multi-Controller festgelegt werden. Die in Abb. 30 gezeigten Standardparameter werden entsprechend den in Abb. 29 gezeigten Merkmalen festgelegt. Wenn für die Installation allerdings eine höhere Luftzirkulation für niedrige Heizungs- und Kühlungssteuerungswerte erforderlich ist, können die Spannungen für die Stufe „0 %“ angepasst werden, z.B. auf „45“ (4,5 Volt) und „75“ (7,5 Volt).

Die Objekte „Force heating“ (Heizung erzwingen) und „Force cooling“ (Kühlung erzwingen) erzwingen eine Ausgangsspannung von 10 V (Heizung) bzw. 0 V (Kühlung). Diese Objekte sind nützlich für die Aktivierung und das Testen des Heizungs- und Kühlungssystems.

Abb. 29 Ausgangsspannung für Kühlung und Heizung
Esylux PD 360i/8 LIN - Kombinierte Heizungs- und Kühlungssteuerung mit 6-Wege-Ventilen - 2

Abb. 30 Standardparameter für Heizungs- und Kühlungssteuerung
Esylux PD 360i/8 LIN - Kombinierte Heizungs- und Kühlungssteuerung mit 6-Wege-Ventilen - 3

text_image Gerät: -.-- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Analog-I/O 1: Funktion 6-Wege-Ventil für Heizen und Kühlen Sequenz 1 Kühlen: Ausgangsspannung bei 0% (0,1V) 47 Sequenz 1 Kühlen: Ausgangsspannung bei 100% (0,1V) 20 Sequenz 2 Heizen: Ausgangsspannung bei 0% (0,1V) 73 Sequenz 2 Heizen: Ausgangsspannung bei 100% 1. Priorität bei Zwangsführung Heizen Zyklisches Senden von Status 0 Analog-I/O 2: Funktion Nicht aktiv

13.4 Objekte für 6-Wege-Ventil

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

138 IOana 1:Sequence 1 –Cooling – ValueEingabewert (0 – 100 %) für Kühlung über6-Wege-Ventil. Wenn dieses Objekt auf einenhöheren Wert als „0 %“ gesetzt ist, wird dasVentil für kaltes Wasser geöffnet.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
139 IOana 1:Sequence 2 –Heating – ValueEingabewert (0 – 100 %) für Heizung über6-Wege-Ventil. Wenn dieses Objekt auf einenhöheren Wert als „0 %“ gesetzt ist, wird dasVentil für warmes Wasser geöffnet.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
140 IOana 1:Sequence 1 –Cooling value statusFeedbackwert (0 – 100 %) für Kühlung.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
141 IOana 1:Sequence 2 –Heating value statusFeedbackwert (0 – 100 %) für Heizung.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
142 IOana 1:Sequence 1 –ForcecoolingFunktion zur erzwungenen Aktivierung desKühlungsmodus für ein 6-Wege-Ventil. DieAusgangsspannung wird auf 0 Volt gesetzt.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
143 IOana 1:Sequence 2 –ForceheatingFunktion zur erzwungenen Aktivierung desHeizungsmodus für ein 6-Wege-Ventil. DieAusgangsspannung wird auf 10 Volt gesetzt.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
144 IOana 1:AlarmDas Flag „Alarm“ wird auf „high“ (hoch)gesetzt, wenn die IOana-Erweiterung nichtfunktioniert.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
145 IOana 2:Sequence 1 –Cooling – ValueEingabewert (0 – 100 %) für Kühlung über6-Wege-Ventil. Wenn dieses Objekt auf einenhöheren Wert als „0 %“ gesetzt ist, wird dasVentil für kaltes Wasser geöffnet.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
146 IOana 2:Sequence 2 –Heating – ValueEingabewert (0 – 100 %) für Heizung über6-Wege-Ventil. Wenn dieses Objekt auf einenhöheren Wert als „0 %“ gesetzt ist, wird dasVentil für warmes Wasser geöffnet.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
147 IOana 2:Sequence 1 –Cooling value statusFeedbackwert (0 – 100 %) für Kühlung.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

148 IOana 2:Sequence 2 – Heating value statusFeedbackwert (0 – 100 %) für Heizung.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
149 IOana 2:Sequence 1 – Force coolingFunktion zur erzwungenen Aktivierung des Kühlungsmodus für ein 6-Wege-Ventil. Die Ausgangsspannung wird auf 0 Volt gesetzt.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
150 IOana 2:Sequence 2 – Force heatingFunktion zur erzwungenen Aktivierung des Heizungsmodus für ein 6-Wege-Ventil. Die Ausgangsspannung wird auf 10 Volt gesetzt.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
151 IOana 2:AlarmDas Flag „Alarm“ wird auf „high“ (hoch) gesetzt, wenn die IOana-Erweiterung nicht funktioniert.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool

Abb. 31 typische Systemkonfiguration (VAV-Antrieb mit 24 V)
Esylux PD 360i/8 LIN - Objekte für 6-Wege-Ventil - 1

flowchart
graph TD
    A["230 V 24 V"] --> B["4-pol T adapter"]
    B --> C["EA-C I/O analog LIN"]
    C --> D["PD-360i/8 LIN"]
    D --> E["CU-C RCB KNX DALI WAGO"]
    E --> F["Extension"]
    E --> G["KNX"]
    E --> H["230 V"]

14 Szenensteuerung

Über die Szenensteuerung können die DALI-Gruppen 0 – 3 (nicht über Objekte verknüpft) sowie die drei allgemeinen Objekte intern gesteuert werden. Die drei allgemeinen Objekte können individuell entweder als Switch-Objekt (1 Bit) oder als Value-Objekt (1 Byte) konfiguriert werden.

Die Szenensteuerung kann mit bis zu sechs unterschiedlichen Wertesätzen verwendet werden. Die Wertesätze sollten primär über die Visualisierung des Gebäudemanagementsystems festgelegt werden. Über die zur Aktualisierung der Wertesätze erforderliche Speicherungssequenz werden die neuen Werte in den permanenten Speicher der Steuerung geschrieben. Die vier DALI-Dimmwerte und die drei allgemeinen Werte können über das folgende Verfahren festgelegt werden:

  1. In das Steuerungsbyte (Objekt 152) „127 + Szenennummer“ schreiben, um eine Speicherungssequenz zu starten.
  2. Alle Werte für „SCENE: Store ...“ (SZENE: Speichern ...) schreiben, die nach Szenennummer festgelegt werden müssen (die Werte für „SCENE: Store ...“ (SZENE: Speichern ...), in die nicht geschrieben wird, werden für die Szene ausgelassen).
  3. In das Steuerungsbyte „127 + Szenennummer“ schreiben, um die Szene zu speichern.

Hinweis: Die Werte für die jeweilige Szene werden gelöscht, wenn Schritt 1 zweimal ausgeführt wird, ohne Werte für „SCENE: Store ...“ zu senden.

Durch das Aktivieren des Parameters „Permanent scenes 1 and 2“ (Permanente Szenen 1 und 2) werden Szenen 1 und 2 permanent. Es ist dann nicht mehr möglich, Wertesätze für Szenen 1 und 2 über das oben beschriebenen Verfahren zu ändern. Die Wertesätze für Szenen 1 und 2 müssen über Parameter im ETS-Programm festgelegt werden. Das Parameterfenster für „Permanent Scene 1“ (Permanente Szene 1) ist in Abb. 33 gezeigt. Es ist möglich, DALI-Gruppen aus dem Wertesatz für die permanenten Szenen auszuschließen. Dazu muss als Wert für die DALI-Gruppe „101“ geschrieben werden.

Abb. 32 Parameterfenster für Szenen 1 – 6

Gerät: -.- KNX MultiController Dali

Allgemein

Thermostat

Heizen

Kühlen

Temperatursensor

Feuchtesensor

Binäreingang

Bewegungskanal 1

Bewegungskanal 2

Bewegungskanal 3

Bewegungskanal 4

Fernbedienung

Lichtregelung

Relais 1

Relais 2

Thermorelais 1

Thermorelais 2

DALI

Analog-I/O (VAV)

Szene 1-6

Permanent-Szene 1

Permanent-Szene 2

Logik

Permanent-Szenen 1 und 2

Szene 1-6: Objekttyp 1

Szene 1-6: Objekttyp 2

Szene 1-6: Objekttyp 3

Aktiv

Wert (1 Byte)

EIN/AUS (1 Bit)

Wert (1 Byte)

Abb. 33 Parameterfenster für „Permanent Scene 1“ (Permanente Szene 1)
Esylux PD 360i/8 LIN - Abb. 32 Parameterfenster für Szenen 1 – 6 - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Permanent-Szene 1 Permanent-Szene 2 Logik Szene 1 DALI Gr 0 (0-100%, 101=deaktiviert) 20 Szene 1 DALI Gr 1 (0-100%, 101=deaktiviert) 20 Szene 1 DALI Gr 2 (0-100%, 101=deaktiviert) 20 Szene 1 DALI Gr 3 (0-100%, 101=deaktiviert) 20 Szene 1 Allgemein 1 Aktiv Szene 1 Allgemein 1 Wert (0...255) 20 Szene 1 Allgemein 2 Aktiv Szene 1 Ausgabetelegramm 2 Ausschalten Szene 1 Allgemein 3 Aktiv Szene 1 Allgemein 3 Wert (0...255) 30

14.1 Objektliste

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

152 SCENE:Control 1 – 6(Call:0 – 5 Save/Store:128 – 133)Szenen 1 – 6 können aktiviert werden, indem Werte von 0 – 5 in dieses Objekt geschrieben werden. Beim Aufrufen der Szene werden nur die Werte übertragen, die entweder in den Parametern für die beiden permanenten Szenen oder über das unten beschriebene Aktualisierungsverfahren aktiviert wurden.Zum Aktualisieren der Szenen kann zunächst ein Speicherungsbefehl 128 – 133 für Szenen 1 – 6 geschrieben werden. Alle für die Szene erforderlichen individuellen Objekte „SCENE: Store ...“ (SZENE: Speichern ...) müssen innerhalb von 1 Minute aktualisiert werden. Durch die Wiederholung des Speicherungsbefehls (128 – 133) werden die neuen Werte permanent von der Steuerung gespeichert.Hinweis: Szene 1 und 2 können über Parameter als permanent konfiguriert werden. Szene 1 und 2 können über das oben beschriebene Verfahren nicht aktualisiert werden, wenn der Parameter „Permanent scenes 1 and 2“(Permanente Szenen 1 und 2) aktiviert ist.1 Byte-WC---
153 SCENE:Store DALI Group 0Dieses Objekt wird verwendet, um einen Szenenwert für den Dimmwert von DALI-Gruppe 0 zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
154 SCENE:Store DALI Group 1Dieses Objekt wird verwendet, um einen Szenenwert für den Dimmwert von DALI-Gruppe 1 zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
155 SCENE:Store DALI Group 2Dieses Objekt wird verwendet, um einen Szenenwert für den Dimmwert von DALI-Gruppe 2 zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
156 SCENE:Store DALI Group 3Dieses Objekt wird verwendet, um einen Szenenwert für den Dimmwert von DALI-Gruppe 3 zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

157 SCENE:Store General 1 – ValueDieses Objekt wird verwendet, um „General 1 – Value“(Allgemein 1 – Wert) zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Byte-WC---[5.10] DPT_Value_1_Ucount
157 SCENE:Store General 1 – SwitchDieses Objekt wird verwendet, um „General 1 – Switch“(Allgemein 1 – Schalter) zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
158 SCENE:Store General 2 – ValueDieses Objekt wird verwendet, um „General 2 – Value“(Allgemein 2 – Wert) zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Byte-WC---[5.10] DPT_Value_1_Ucount
158 SCENE:Store General 2 – SwitchDieses Objekt wird verwendet, um „General 2 – Switch“(Allgemein 2 – Schalter) zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
159 SCENE:Store General 3 – ValueDieses Objekt wird verwendet, um „General 3 – Value“(Allgemein 3 – Wert) zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Byte-WC---[5.10] DPT_Value_1_Ucount
159 SCENE:Store General 3 – SwitchDieses Objekt wird verwendet, um „General 3 – Switch“(Allgemein 3 – Schalter) zu aktualisieren. Das Objekt kann einen Wert nur innerhalb von 1 Minute nach dem Schreiben eines Speicherbefehls in das folgende Objekt empfangen: „SCENE: Control“ (Szene: Steuern).1 Bit-WC---[1.1] DPT_Switch
160 SCENE:Output General 1 – ValueDieses Objekt übermittelt den Szenenwert nach dem Aufruf der Szene über das Objekt „SCENE: Control“(Szene: Steuern). Das Objekt wird nicht übermittelt, wenn es über die Parameter deaktiviert wurde oder wenn für die Szene kein Wert gespeichert wurde.1 Byte--CT--[5.10] DPT_Value_1_Ucount
160 SCENE:Output General 1 – SwitchDieses Objekt übermittelt den Szenenschalter nach dem Aufruf der Szene über das Objekt „SCENE: Control“(Szene: Steuern). Das Objekt wird nicht übermittelt, wenn es über die Parameter deaktiviert wurde oder wenn für die Szene kein Wert gespeichert wurde.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

161 SCENE:Output General 2 – ValueDieses Objekt übermittelt den Szenenwert nach dem Aufruf der Szene über das Objekt „SCENE: Control“ (Szene: Steuern). Das Objekt wird nicht übermittelt, wenn es über die Parameter deaktiviert wurde oder wenn für die Szene kein Wert gespeichert wurde.1 Byte--CT--[5.10] DPT_Value_1_Ucount
161 SCENE:Output General 2 – SwitchDieses Objekt übermittelt den Szenenschalter nach dem Aufruf der Szene über das Objekt „SCENE: Control“ (Szene: Steuern). Das Objekt wird nicht übermittelt, wenn es über die Parameter deaktiviert wurde oder wenn für die Szene kein Wert gespeichert wurde.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch
162 SCENE:Output General 3 – ValueDieses Objekt übermittelt den Szenenwert nach dem Aufruf der Szene über das Objekt „SCENE: Control“ (Szene: Steuern). Das Objekt wird nicht übermittelt, wenn es über die Parameter deaktiviert wurde oder wenn für die Szene kein Wert gespeichert wurde.1 Byte--CT--[5.10] DPT_Value_1_Ucount
162 SCENE:Output General 3 – SwitchDieses Objekt übermittelt den Szenenschalter nach dem Aufruf der Szene über das Objekt „SCENE: Control“ (Szene: Steuern). Das Objekt wird nicht übermittelt, wenn es über die Parameter deaktiviert wurde oder wenn für die Szene kein Wert gespeichert wurde.1 Bit--CT--[1.1] DPT_Switch

15 Logik

Die CU-C RCB KNX DALI WAGO umfasst drei Logikfunktionen: bitweise Logik, Komparator und Zeitmesser-Funktion. Siehe das Parameterfenster in Abb. 34.

Bitweise Logik:

• AND, OR, XOR oder NXOR
• Das Ausgabeobjekt wird anhand des Status für die beiden Eingaben aktualisiert.
- Die Ausgabe kann so gefiltert werden, dass sie nur übermittelt wird, wenn die Ausgabe sich verändert hat.

Eingabe1Eingabe2AusgabeANDAusgabeORAusgabeXORAusgabeNXOR
0 0 0 0 0 1
0 1 0 1 1 0
1 0 0 1 1 0
1 1 1 1 0 1

Komparator-Funktionen:

• 1-Byte highest, lowest, average (1 Byte höchste, niedrigste, Durchschnitt)
• 2-Byte highest, lowest, average (2 Byte höchste, niedrigste, Durchschnitt)
- Die Komparator-Ausgabe wird immer dann übermittelt, wenn eine der Eingaben aktualisiert wird (keine Filterfunktion für den Komparator).

Zeitmesser-Funktion:

  • Der Zeitmesser fungiert als Treppenhausfunktion mit einer Rücksetzzeit, die über entsprechende Parameter (in Minuten) festgelegt werden kann.
    • Die Rücksetzzeit kann über ein Kommunikationsobjekt festgelegt werden.
  • Beim Festlegen des Objekts „Staircase timer logic: In/out“ (Treppenhaus-Zeitmesser-Logik: Eingang/Ausgang) wird der Zeitmesser gestartet, und das Objekt wird nach Ablaufen des Zeitmessers auf „false“ (falsch) gesetzt.

Abb. 34 Parameterfenster für die Logikfunktionen
Esylux PD 360i/8 LIN - Zeitmesser-Funktion: - 1

text_image Gerät: --- KNX MultiController Dali Allgemein Thermostat Heizen Kühlen Temperatursensor Feuchtesensor Binäreingang Bewegungskanal 1 Bewegungskanal 2 Bewegungskanal 3 Bewegungskanal 4 Fernbedienung Lichtregelung Relais 1 Relais 2 Thermorelais 1 Thermorelais 2 DALI Analog-I/O (VAV) Szene 1-6 Permanent-Szene 1 Permanent-Szene 2 Logik Logische Verknüpfung AND Logik-Ausgang nur bei Änderung senden Aktiv Funktionsweise des Komparators Maximum (Eingänge 2 Byte Float) Zeitfunktion Aktiv Dauer von Treppenhauslicht (Min.) 20

15.1 Objektliste

Tabelle 16 Objektliste für die Logikfunktionen

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT
126 Binary logic:NXOR Input 1Eingabewert 1 für Logikfunktion „NXOR“. Verfügbar,wenn die Logikfunktion „NXOR“ ausgewählt wurde.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
126 Binary logic:OR Input 1Eingabewert 1 für Logikfunktion „OR“. Verfügbar,wenn die Logikfunktion „OR“ ausgewählt wurde.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
126 Binary logic:XOR Input 1Eingabewert 1 für Logikfunktion „XOR“. Verfügbar,wenn die Logikfunktion „XOR“ ausgewählt wurde.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

126 Binary logic:AND Input 1Eingabewert 1 für Logikfunktion „AND“. Verfügbar, wenn die Logikfunktion „AND“ ausgewählt wurde.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
127 Binary logic:OR Input 2Eingabewert 2 für Logikfunktion „OR“. Verfügbar, wenn die Logikfunktion „OR“ ausgewählt wurde.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
127 Binary logic:XOR Input 2Eingabewert 2 für Logikfunktion „XOR“. Verfügbar, wenn die Logikfunktion „XOR“ ausgewählt wurde.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
127 Binary logic:NXOR Input 2Eingabewert 2 für Logikfunktion „NXOR“. Verfügbar, wenn die Logikfunktion „NXOR“ ausgewählt wurde.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
127 Binary logic:AND Input 2Eingabewert 2 für Logikfunktion „AND“. Verfügbar, wenn die Logikfunktion „AND“ ausgewählt wurde.1 Bit-WC---[1.2] DPT_Bool
128 Binary logic:NXOR OutputErgebnis der Funktion „NXOR“, basierend auf den beiden Eingabewerten. Verfügbar, wenn die Logikfunktion „NXOR“ ausgewählt wurde.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
128 Binary logic:OR OutputErgebnis der Funktion „OR“, basierend auf den beiden Eingabewerten. Verfügbar, wenn die Logikfunktion „OR“ ausgewählt wurde.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
128 Binary logic:XOR OutputErgebnis der Funktion „XOR“, basierend auf den beiden Eingabewerten. Verfügbar, wenn die Logikfunktion „XOR“ ausgewählt wurde.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
128 Binary logic:AND OutputErgebnis der Funktion „AND“, basierend auf den beiden Eingabewerten. Verfügbar, wenn die Logikfunktion „AND“ ausgewählt wurde.1 BitR-CT--[1.2] DPT_Bool
129 Comparator logic:Input 1Eingabewert 1 für die Komparator-Funktion (1 Byte). Verfügbar, wenn eine der Komparator-Funktionen (1 Byte) ausgewählt wurde.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling
129 Comparator logic:Input 1Eingabewert 1 für die Komparator-Funktion (2 Byte). Verfügbar, wenn eine der Komparator-Funktionen (2 Byte) ausgewählt wurde.2 Bytes-WC---[9.1] DPT_Value_Temp
130 Comparator logic:Input 2Eingabewert 2 für die Komparator-Funktion (1 Byte). Verfügbar, wenn eine der Komparator-Funktionen (1 Byte) ausgewählt wurde.1 Byte-WC---[5.1] DPT_Scaling

Obj. Objektname Beschreibung Größe, Flags, DPT

130 Comparator logic:Input 2Eingabewert 2 für die Komparator-Funktion (2 Byte).Verfügbar, wenn eine der Komparator-Funktionen(2 Byte) ausgewählt wurde.2 Bytes-WC---[9.1] DPT_Value_Temp
131 Comparator logic:Output lowestKomparator-Ausgabewert für den niedrigsten 1-Byte-Wert von Eingabe 1 und Eingabe 2. Nur verfügbar,wenn die Komparator-Funktion „Lowest (1-byte)”(Niedrigste (1 Byte)) ausgewählt wurde.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
131 Comparator logic:Output lowestKomparator-Ausgabewert für den niedrigsten 2-Byte-Wert von Eingabe 1 und Eingabe 2. Nur verfügbar, wenndie Komparator-Funktion „Lowest (2-byte)” (Niedrigste(2 Byte)) ausgewählt wurde.2 BytesR-CT--[9.1] DPT_Value_Temp
131 Comparator logic:Output highestKomparator-Ausgabewert für den höchsten 1-Byte-Wertvon Eingabe 1 und Eingabe 2. Nur verfügbar, wenn dieKomparator-Funktion „Highest (1-byte)” (Höchste (1 Byte))ausgewählt wurde.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
131 Comparator logic:Output highestKomparator-Ausgabewert für den höchsten 2-Byte-Wertvon Eingabe 1 und Eingabe 2. Nur verfügbar, wenn dieKomparator-Funktion „Highest (2-byte)” (Höchste (2 Byte))ausgewählt wurde.2 BytesR-CT--[9.1] DPT_Value_Temp
131 Comparator logic:Output averageKomparator-Ausgabewert für den 1-Byte-Durchschnittswert von Eingabe 1 und Eingabe 2. Nurverfügbar, wenn die Komparator-Funktion „Average(1-byte)” (Durchschnitt (1 Byte)) ausgewählt wurde.1 ByteR-CT--[5.1] DPT_Scaling
131 Comparator logic:Output averageKomparator-Ausgabewert für den 2-Byte-Durchschnittswert von Eingabe 1 und Eingabe 2. Nurverfügbar, wenn die Komparator-Funktion „Average(2-byte)” (Durchschnitt (2 Byte)) ausgewählt wurde.2 BytesR-CT--[9.1] DPT_Value_Temp
132 Staircase timer logic:In/OutZum Starten des Treppenhaus-Zeitmessers den Wert„1“ in dieses Objekt schreiben. Das Objekt übermittelt„0“, wenn der Treppenhaus-Zeitmesser abgelaufen ist.1 Bit-WCT--[1.2] DPT_Bool
133 Staircase timer logic:Change durationÄndern des Zeitmesser-Wertes für die Treppenhausfunk-tion. Der Wert wird im flüchtigen Speicher gespeichert.2 BytesRWC-U-[7.005] DPT_TimePeriodSec

16 Verhalten nach ETS-Download und Zurücksetzen des Bus

Funktion KNX-Download,Stromausfallund ZurücksetzenObjekte Ausfall desNotstromaggregats
Device: Self-Test status Objekt übermittelt Obj. 0 Device:Self-Test statusGeändert in „TRUE“ (WAHR)
Mechanische Relais Unverändert Nicht übermittelt Unverändert
Thermo-AusgängeZunächst AusNicht übermitteltUnverändert
Bewegungskanäle 1 – 4Zunächst AusNicht übermitteltUnverändert
ThermostatZyklisch alle 40 Min. und entsprechend ParameternObj. 4 Thermostat:Actual local temperature (sensor)Unverändert
Objekt beim Einschalten übermitteltObj. 8 Thermostat:Local adjustment of temp offsetUnverändert
Objekt beim Einschalten entsprechend Parametern übermitteltObj. 6 Thermostat:Base setpointUnverändert
Objekt beim Einschalten entsprechend Parametern übermitteltObj. 7 Thermostat:Actual setpointUnverändert
Objekt beim Einschalten übermitteltObj. 14 Thermostat:Operation mode HVAC feedbackUnverändert
Objekt beim Einschalten übermittelt, dann alle 40 Min.Obj. 15 Thermostat:Control value basic heating SwitchUnverändert
Objekt beim Einschalten übermittelt, dann alle 40 Min.Obj. 18 Thermostat:Additional HeatingUnverändert
Objekt beim Einschalten übermittelt, dann alle 40 Min.Obj. 19 Thermostat:Control value basic cooling SwitchUnverändert
Objekt beim Einschalten übermittelt, dann alle 40 Min.Obj. 22 Thermostat:Additional CoolingUnverändert
Objekt beim Einschalten übermittelt (sofern automatische Umschaltung aktiviert)Obj. 23 Thermostat:Heating or Cooling statusUnverändert
Luftfeuchtigkeit Objekt bei Änderung undzyklisch entsprechendParametern übermitteltObj. 52 Humidity:Relative valueUnverändert
DALI-Broadcast Objekt übermittelt Obj. 91 Dali broadcast:External temperaturefor dewpointUnverändert
DALI-Gruppe Objekt übermittelt Obj. 102 Dali group 0:Switch statusUnverändert
Objekt übermittelt Obj. 103 Dali group 0:Value statusSwitch statusUnverändert
Objekt übermittelt Obj. 107 Dali group 1:Switch statusSwitch statusUnverändert
Objekt übermittelt Obj. 108 Dali group 1:Value statusValue statusUnverändert
Objekt übermittelt Obj. 112 Dali group 2:Switch statusSwitch statusUnverändert
Objekt übermittelt Obj. 113 Dali group 2:Value statusValue statusUnverändert
Objekt übermittelt Obj. 117 Dali group 3:Switch statusSwitch statusUnverändert
Objekt übermittelt Obj. 118 Dali group 3:Value statusValue statusUnverändert
Funktion KNX-Download,Stromausfallund ZurücksetzenObjekte Ausfall desNotstromaggregats
DALI-Notfall Objekt bei ÄnderungübermitteltObj. 120 Dali emergency:Fault statusUnverändert
Objekt bei ÄnderungübermitteltObj. 121 Dali emergency:Duration of last test (min)
Objekt bei ÄnderungübermitteltObj. 122 Dali emergency: Batterycharge (%)
Objekt bei ÄnderungübermitteltObj. 123 Dali emergency:Emergency status
Objekt bei ÄnderungübermitteltObj. 124 Dali emergency:Emergency mode
Objekt bei ÄnderungübermitteltObj. 125 Dali emergency:Emergency failure
Analog-I/O VAV-KonfigurationAusgabe auf „0“ gesetzt,nicht übermitteltObj. 140 IOana 1:AusgabeUnverändert
Objekt übermittelt Obj. 141 IOana 1:FeedbackUnverändert
Ausgabe auf „0“ gesetzt,nicht übermitteltObj. 147 IOana 1:AusgabeUnverändert
Objekt übermittelt Obj. 148 IOana 1:FeedbackUnverändert
Analog-I/O 6-Wege-Ventil-KonfigurationObjekt als „0 %“ übermittelt,Ausgangsspannung auf„5 V“ gesetztObj. 140 IOana 1:Sequence 1 Coolingvalue StatusUnverändert
Objekt als „0 %“ übermittelt,Ausgangsspannung auf„5 V“ gesetztObj. 141 IOana 1:Sequence 2 Heatingvalue StatusUnverändert
Objekt als „0 %“ übermittelt,Ausgangsspannung auf„5 V“ gesetztObj. 147 IOana 1:Sequence 1 Coolingvalue StatusUnverändert
Objekt als „0 %“ übermittelt,Ausgangsspannung auf„5 V“ gesetztObj. 148 IOana 1:Sequence 2 Heatingvalue StatusUnverändert

17 Abmessungen

Abb. 35 Abmessungen des KNX-Multi-Controller (40 x 140 x 190 mm)
Esylux PD 360i/8 LIN - Abmessungen - 1

text_image ESYLUX CUL-C RCB KNX DALI WAGO EC10430015 140 mm 190 mm 178 mm 57 mm 57 mm

Abb. 36 Abmessungen des Sensors (71 x 71 x 42 mm)
Esylux PD 360i/8 LIN - Abmessungen - 2

text_image 71 mm 42 mm 71 mm 41 mm

17.1 Erkennungsbereich für Bewegungssensor (MC-S/MC-M)

Abb. 37 Erkennungsbereich für deckenmontierten Sensor (EB10430619)
Esylux PD 360i/8 LIN - Erkennungsbereich für Bewegungssensor (MC-S/MC-M) - 1

text_image H = 3,0 m 4,0 m 8,0 m Arbeitsbereich Gehbereich

Esylux PD 360i/8 LIN - Erkennungsbereich für Bewegungssensor (MC-S/MC-M) - 2

Abb. 38 Erkennungsbereich für wandmontierten Sensor (EB10430619)
Esylux PD 360i/8 LIN - Erkennungsbereich für Bewegungssensor (MC-S/MC-M) - 3

text_image H = 2,2 m 4,0 m 8,0 m Arbeitsbereich Gehbereich

18 Anschlüsse und Montageanleitung

Abb. CU-C RCB KNX DALI WAGO

Esylux PD 360i/8 LIN - Abb. CU-C RCB KNX DALI WAGO - 1

text_image WAGO - DALI-Ausgang (12 EVGs und 4 Gruppen) Passender Stecker: WINSTA MIDI 5-polig, Codierung I WAGO - Ausgang 2, 230 V (16 A) Passender Stecker: WINSTA MIDI 3-polig, Codierung A WAGO - Ausgang 1, 230 V (16 A) Passender Stecker: WINSTA MIDI 3-polig, Codierung A

Esylux PD 360i/8 LIN - Abb. CU-C RCB KNX DALI WAGO - 2

text_image ESYLUX ES-1-200 040 SALW MANGO Terminal - 2 x digitaler Eingang (ohne Spannung) RJ45 - lokale Sensoren (max. Länge: 10 m) WAGO - KNX-Speisung Passender Stecker: WINSTA KNX 2-polig, Codierung E WAGO - 2 x Thermo-Ausgang 2, 230 V Passender Stecker: WINSTA MIDI 3-polig, Codierung B WAGO - Netzanschluss (230 V) Passender Stecker: WINSTA MIDI 3-polig, Codierung A

ACHTUNG: Immer mit Schraube in der mittleren Aussparung an der Rückseite montieren, damit der KNX-Multi-Controller sicher montiert ist (siehe Abb. 34).

Sicherstellen, dass kein Zug auf die Anschlüsse ausgeübt wird, sondern die verbundenen Kabel sicher mit Kabelklemmen oder in einer Kabelpritsche fixiert sind.

Abb. 39 Standardmontage des KNX-Multi-Controller (Ansicht von unten)
Esylux PD 360i/8 LIN - Abb. CU-C RCB KNX DALI WAGO - 3

text_image ESYLUX CU-C RCB KNX DALI WAGO EC10430015 LOGICAL OUTPUT GBM 2.1 Physical Address MAIN 250 V - 62 Hz / 16 A. KNE 29 V .70mA P 28 250 V - 18 A output channel 1/2: Mechanical winding, max. 16 A. 250 V - Motor output channel 3/2: max. 10 M 150 V - and GALE output max. 10 M Digital Input Binary input, pol./min, max. 10 m MT-828, max. 10 m GALI basic installation to mode KNE 955F ESYLUX-Gesamt An der Struktur von 250% Entwicklung Germany www.galulux.com Accessories KNX CE με

19 Technische Daten

CU-C RCB KNX DALI WAGO EC10430015

Netzspannung Betriebsspannung, Haupteinheit 230 VAC, 50 Hz
Betriebsspannung, KNX 21 – 30 V=
Leistungsaufnahme, KNX normal: 10 mA / maximal: 20 mA
Nennstrom 16 A
DALI-Ausgang Broadcast / 4 Gruppen
Anzahl EVGs 12
Leistungsabfall bei max. Auslastung 4 W
UmschaltspannungAusgaberelaisMax. Einschaltstrom Ip 400 A / 150 μs
AC3-Betrieb (cos φ = 0,45) DIN EN 60 947-4-18 A
AC1-Betrieb (cos φ = 0,80) DIN EN 60 947-4-116 A
==Spannungsumschaltungskapazität (ohmsche Last)
Mechanische Haltbarkeit100,000
EingängeAnzahl Eingänge2
Abfragespannung Un16 V
Erkennung Eingangsspannung1 mA
Zulässige Kabellänge10 m
AnschlüsseKNXWAGO Winsta KNX
LastspannungsschaltungenWAGO Winsta MIDI
Eingängeüber Anschlüsse ohne Schrauben
Drahtdurchmesser0,5 – 2,5 mm2
Verbindung von lokalem SensorRJ45
Bedienungs- undAnzeigeelementeBedienfeld an Vorderseite
GehäusePC/ABS (antimon-, chlor- und bromfrei, hitzebeständig)
KNX-SpannungSELV 29 V ==(Schutzkleinspannung)
DALI-SpannungELV 16 V ==(Kleinspannung)
TemperaturbereichBetrieb+5 °C ... +45 °C
Lagerung-25 °C ... +65 °C
Transport-25 °C ... +65 °C
DesignAbmessungen (H x B x T)40 x 130,5 x 190 mm
ZulassungenEIB/KNXZertifizierung
CE-ZeichenIn Übereinstimmung mit der EMV-Richtlinie 2004/108/EG und der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG (getestet gemäß DIN EN 50491-5-3:2010 und DIN EN 60730-1:2011)

20 Herstellergarantie

ESYLUX Produkte sind nach geltenden Vorschriften geprüft und mit größter Sorgfalt hergestellt. Der Garantiegeber, die ESYLUX Deutschland GmbH, Postfach 1840, D-22908 Ahrensburg (für Deutschland) bzw. der entsprechende ESYLUX Distributor in Ihrem Land (eine vollständige Übersicht finden Sie unter www.esylux.com) übernimmt für die Dauer von drei Jahren ab Herstelldatum eine Garantie auf Herstellungs-/Materialfehler der ESYLUX Geräte. Diese Garantie besteht unabhängig von Ihren gesetzlichen Rechten gegenüber dem Verkäufer des Geräts. Die Garantie bezieht sich nicht auf die natürliche Abnutzung, Veränderung/Störung durch Umwelt-einflüsse oder auf Transportschäden sowie nicht auf Schäden, die infolge Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung, der Wartungsanweisung und/oder unsachgemäßer Installation entstanden sind. Mitgelieferte Batterien, Leuchtmittel und Akkus sind von der Garantie ausgeschlossen. Die Garantie kann nur gewährt werden, wenn das unveränderte Gerät unverzüglich nach Feststellung des Mangels mit Rechnung/Kassenbon sowie einer kurzen schriftlichen Fehlerbeschreibung, ausreichend frankiert und verpackt an den Garantiegeber eingesandt wird. Bei berechtigtem Garantieanspruch wird der Garantiegeber nach eigener Wahl das Gerät in angemessener Zeit ausbessern oder austauschen. Weitergehende Ansprüche umfasst die Garantie nicht, insbesondere haftet der Garantiegeber nicht für aus der Fehlerhaftigkeit des Geräts entstehende Schäden. Sollte der Garantieanspruch nicht gerechtfertigt sein (z.B. nach Ablauf der Garantiezeit oder bei Mängeln außerhalb des Garantieanspruchs), so kann der Garantiegeber versuchen, das Gerät kostengünstig gegen Berechnung für Sie zu reparieren.

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Produktinformationen

Marke : Esylux

Modell : PD 360i/8 LIN

Kategorie : Bewegungsmelder