WKS 230 SE - Mühle BTI - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG WKS 230 SE BTI
| Art.Nr. 015861 016312 015862 | |||
| Nennaufnahme [W] 2 400 2 400 2 400 | |||
| Abgabeleistung [W] 1 600 1 600 1 600 | |||
| Leerlaufdrehzahl [min ^-1 ] 8 500 6 500 6 500 | |||
| Schleifscheiben-∅ [mm] max. 180 max. 230 max. 230 | |||
| Anlaufstrombegrenzung • | • | • | |
| Auslaufbremse | – | – | • |
| Schleifspindelgewinde | M 14 | M 14 | M 14 |
| Gewicht ohne Netzkabel, ca. [kg] | 5,3 | 5,3 | 5,3 |
| Schutzklasse | ☐ / II | ☐ / II | ☐ / II |
Einschaltvorgänge erzeugen kurzfristige Spannungsabsenkungen. Bei ungünstigen Netzbedingungen können Beeinträchtigungen anderer Geräte auftreten. Bei Netzimpedanzen kleiner als 0,25 Ohm sind keine Störungen zu erwarten.
Geräteelemente
1 Gewinde Zusatzgriff (3x)
2 Spindel-Arretiertaste
3 Ein-/Ausschalter
4 Zusatzgriff
5 Schleifspindel
6 Schutzhaube
7 Klemmschraube
8 Codiernase
9 Aufnahmeflansch
10 Schrupp-/Trennscheibe*
11 Spannmutter*
12 Schnellspannmutter* SDS-clic
13 Schutzhaube Schleiftopf*
14 Schleiftopf*
15 Handschutz*
16 Distanzscheiben*
17 Gummischleifteller*
18 Schleifblatt*
19 Rundmutter*
20 Topfbürste*
21 Diamant-Trennscheibe*
23 Griffentriegelung
24 Griff
22 Führungsschlitten mit Absaugschutzhaube*
* Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht zum Lieferumfang.
Geräusch-/Vibrationsinformation
Messwerte ermittelt entsprechend EN 50 144.
Der A-bewertete Geräuschpegel des Gerätes beträgt typischerweise: Schalldruckpegel 93 dB (A); Schallleistungspegel 106 dB (A).
Gehörschutz tragen!
Die bewertete Beschleunigung beträgt typischerweise 5,2 m/s ^4 .
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Gerät ist bestimmt zum Trennen, Schruppen und Bürsten von Metall- und Steinwerkstoffen ohne Verwendung von Wasser. Zum Trennen von Stein ist ein Führungsschlitten vorgeschrieben.
Hinweise zur Statik
Schlitze in tragenden Wänden unterliegen der Norm DIN 1053 Teil 1 oder länderspezifischen Festlegungen.
Diese Vorschriften sind unbedingt einzuhalten. Vor Arbeitsbeginn den verantwortlichen Statiker, Architekten oder die zuständige Bauleitung zu Rate ziehen.

Gefahrloses Arbeiten mit dem Gerät ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise vollständig lesen und die darin enthaltenen Anweisungen strikt befolgen. Lassen Sie sich vor dem ersten Gebrauch praktisch einweisen.
■ Schutzbrille und Gehörschutz tragen.
■ Tragen Sie zur Sicherheit auch weitere Schutzausrüstung wie Schutzhandschuhe, festes Schuhwerk, Helm und Schürze.
■ Beim Arbeiten entstehende Stäube können gesundheitsschädlich, brennbar oder explosiv sein. Geeignete Schutzmaßnahmen sind erforderlich.
Zum Beispiel: Manche Stäube gelten als krebserregend. Geeignete Staub-/Späneabsaugung verwenden und Staubschutzmaske tragen.
■ Leichtmetallstaub kann brennen oder explodieren. Arbeitsplatz stets sauber halten, weil Materialmischungen besonders gefährlich sind.
■ Wird bei der Arbeit das Netzkabel beschädigt oder durchtrennt, Kabel nicht berühren, sondern sofort den Netzstecker ziehen. Gerät niemals mit beschädigtem Kabel benutzen.
■ Geräte, die im Freien verwendet werden, über einen Fehlerstrom-(FI-)Schutzschalter mit maximal 30 mA Auslösestrom anschließen. Das Gerät nicht bei Regen oder Nässe verwenden.
■ Beim Arbeiten das Gerät immer fest mit beiden Händen halten und für einen sicheren Stand sorgen.
Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand.
■ Kabel immer nach hinten vom Gerät wegführen.
■ Das Gerät vor dem Ablegen immer ausschalten und warten bis das Gerät zum Stillstand gekommen ist.
■ Bei Stromausfall oder wenn der Netzstecker gezogen wird, den Ein-/Ausschalter sofort entriegeln und in Aus-Position bringen. Dies verhindert einen unkontrollierten Wiederanlauf.
■ Das Gerät darf nur für Trockenschnitt/Trockenschliff verwendet werden.
■ Bei allen Arbeiten mit dem Gerät muss der Zusatzgriff 4 montiert sein.
■ Das Elektrowerkzeug nur an isolierten Handgriffen anfassen, wenn das Einsatzwerkzeug eine verborgene Leitung oder das eigene Netzkabel treffen kann.
Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann Metallteile des Gerätes unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen.
■ Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu.
Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen.
■ Für Arbeiten mit Schrupp- oder Trennscheiben muss die Schutzhaube 6 montiert sein. Für Arbeiten mit dem Gummischleifteller 17 oder mit der Topfbürste 20/Scheibenbürste/Fächerschleifscheibe wird empfohlen, den Handschutz 15 (Zubehör) zu montieren.
■ Beim Bearbeiten von Stein eine Staubabsaugung verwenden. Der Staubsauger muss zum Absaugen von Gesteinsstaub zugelassen sein. Zum Trennen von Stein ist ein Führungsschlitten zu verwenden.
■ Asbesthaltiges Material darf nicht bearbeitet werden.
■ Nur Schleifwerkzeuge verwenden, deren zulässige Drehzahl mindestens so hoch ist wie die Leerlaufdrehzahl des Gerätes.
■ Schleifwerkzeuge vor dem Gebrauch überprüfen. Das Schleifwerkzeug muss einwandfrei montiert sein und sich frei drehen können. Probelauf mindestens 30 Sekunden ohne Belastung durchführen. Beschädigte, unrunde oder vibrierende Schleifwerkzeuge nicht verwenden.
■ Schleifwerkzeug vor Schlag, Stoß und Fett schützen.
■ Das Gerät nur eingeschaltet gegen das Werkstück führen.
■ Hände weg von rotierenden Schleifwerkzeugen.
■ Die Drehrichtung beachten. Gerät immer so halten, dass Funken oder Schleifstaub vom Körper weg fliegen.
■ Beim Schleifen von Metallen entsteht Funkenflug. Darauf achten, dass keine Personen gefährdet werden. Wegen der Brandgefahr dürfen sich keine brennbaren Materialien in der Nähe (Funkenflugbereich) befinden.
■ Vorsicht beim Schlitzen z. B. in tragenden Wänden: Siehe Hinweise zur Statik.
■ Blockieren der Trennscheibe führt zur ruckartigen Reaktionskraft des Gerätes. In diesem Fall Gerät sofort ausschalten.
■ Abmessungen der Schleifscheiben beachten. Lochdurchmesser muss zum Aufnahmeflansch 9 passen. Keine Reduzierstücke oder Adapter verwenden.
- Niemals Trennscheiben zum Schruppschleifen verwenden. Trennscheiben keinem seitlichen Druck aussetzen.
■ Anweisung des Herstellers zur Montage und Verwendung des Schleifwerkzeuges beachten.
■ Vorsicht! Schleifkörper läuft nach dem Ausschalten des Gerätes noch nach.
■ Gerät nicht im Schraubstock festspannen.
- Niemals Kindern die Benutzung des Gerätes gestatten.
■ BTI kann nur dann eine einwandfreie Funktion des Gerätes zusichern, wenn das für dieses Gerät vorgesehene Original-Zubehör verwendet wird.

Schutzvorrichtungen montieren
■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen.
■ Für Arbeiten mit Schrupp- oder Trennscheiben muss die Schutzhaube 6 montiert sein.
Schutzhaube
Die Codiernase 8 an der Schutzhaube 6 stellt sicher, dass nur eine zum Gerätetyp passende Schutzhaube montiert werden kann.
Die Klemmschraube 7 eventuell lösen.
Die Schutzhaube 6 mit der Codiernase 8 in die Codiernut am Spindelhals des Gerätekopfes setzen und in die erforderliche Stellung (Arbeitsposition) drehen.
Die geschlossene Seite der Schutzhaube 6 muss stets zum Bediener zeigen.
Die Klemmschraube 7 festziehen.
Zusatzgriff
■ Bei allen Arbeiten mit dem Gerät muss der Zusatzgriff 4 montiert sein.
Den Zusatzgriff 4 abhängig von der Arbeitsweise am Gerätekopf einschrauben.

Keinerlei Veränderungen am Zusatzgriff vornehmen.
Einen beschädigten Zusatzgriff nicht weiter verwenden.
Handschutz
Für Arbeiten mit dem Gummischleifteller 17 oder mit der Topfbürste 20/Scheibenbürste/Fächerschleifscheibe wird empfohlen, den Handschutz 15 (Zubehör) zu montieren. Der Handschutz 15 wird mit dem Zusatzgriff 4 befestigt.
Schleifwerkzeuge montieren
■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen.

Nur Schleifwerkzeuge verwenden, deren zulässige Drehzahl mindestens so hoch ist wie die Leerlaufdrehzahl des Gerätes.
Schrupp- und Trennscheiben werden beim Arbeiten sehr heiß; nicht anfassen bevor sie abgekühlt sind.
Es wird empfohlen die Schnellspannmutter 12 zu verwenden. Bei Verwendung der Spannmutter 11 muss mit erhöhtem Kraftaufwand beim Lösen der Spannmutter gerechnet werden.
■ Die Schleifspindel und alle zu montierenden Teile reinigen. Zum Festspannen und Lösen der Schleifwerkzeuge die Schleifspindel 5 mit der Spindel-Arretiertaste 2 feststellen.
Die Spindel-Arretiertaste 2 nur bei stillstehender Schleifspindel betätigen!
Schnellspannmutter SDS-clic
Mit der Schnellspannmutter 12 lassen sich die Schleifwerkzeuge ohne zusätzliches Werkzeug montieren.
Nur einwandfreie, unbeschädigte Schnellspannmutter 12 verwenden.
Beim Aufschrauben darauf achten, dass die beschriftete Seite nicht zur Schleifscheibe zeigt; der Pfeil muss auf die Indexmarke 25 zeigen.

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25 12 2Die Schleifspindel feststellen mit der Spindel-Arretiertaste 2. Die Schnellspannmutter durch kräftiges Drehen der Schleifscheibe im Uhrzeigersinn festziehen.

Eine ordnungsgemäß befestigte unbeschädigte Schnellspannmutter lässt sich durch Drehen des Rändelringes entgegen den Uhrzeigersinn von Hand lösen.
Eine festsitzende Schnellspannmutter nie mit einer Zange lösen, sondern Zweilochschlüssel verwenden. Den Zweilochschlüssel wie im Bild gezeigt ansetzen.
Schrupp-/Trennscheibe
■Die Abmessungen der Schleifscheiben beachten. Der Lochdurchmesser muss ohne Spiel zum Aufnahmeflansch 9 passen. Keine Reduzierstücke oder Adapter verwenden.
Bei Verwendung einer Diamant-Trennscheibe darauf achten, dass der Drehrichtungspfeil auf der Diamant-Trennscheibe und die Drehrichtung des Gerätes (Drehrichtungspfeil auf dem Gerätekopf) übereinstimmen.
Montage siehe Bildseite.
Die Schrupp-/Trennscheibe auf den Aufnahmeflansch 9 setzen. Darauf achten, dass das Schleifwerkzeug mittig und ohne Spiel auf dem Aufnahmeflansch sitzt. Die Schnellspannmutter 12 aufschrauben und die Schleifscheibe festziehen.
■Nach der Montage des Schleifwerkzeuges vor dem Einschalten prüfen, ob das Schleifwerkzeug richtig montiert ist und sich frei drehen kann.
Fächerschleifscheibe (Schleifmopteller)
Je nach Anwendung ggf. die Schutzhaube 6 abnehmen und den Handschutz 15 montieren.
Die Fächerschleifscheibe auf die Schleifspindel 5 setzen. Die Schnellspannmutter 12 aufschrauben und die Schleifscheibe festziehen.
Gummi-Schleifteller 17
Je nach Anwendung ggf. die Schutzhaube 6 abnehmen und den Handschutz 15 montieren.
Bevor der Gummischleifteller 17 montiert wird, zuerst die 2 Distanzscheiben 16 auf die Schleifspindel setzen.
Montage siehe Bildseite.
Die Rundmutter 19 aufschrauben und mit dem Zweilochschlüssel festziehen.
Es muss mit erhöhtem Kraftaufwand beim Lösen der Rundmutter 19 gerechnet werden.
Topfbürste 20/Scheibenbürste
Je nach Anwendung ggf. die Schutzhaube 6 abnehmen und den Handschutz 15 montieren.
Das Schleifwerkzeug muss sich so weit auf die Schleifspindel 5 aufschrauben lassen, dass es am Schleifspindelflansch am Ende des Schleifspindelgewindes fest anliegt. Mit Gabelschlüssel festziehen.
Es muss mit erhöhtem Kraftaufwand beim Lösen des Schleifwerkzeuges gerechnet werden.
Schleiftopf
Beim Arbeiten mit Schleiftöpfen spezielle Schutzhaube 13 verwenden.
Der Schleiftopf 14 sollte immer nur soweit aus der Schutzhaube 13 ragen, wie dies für den jeweiligen Bearbeitungsfall unbedingt erforderlich ist.
Die Schutzhaube 13 auf dieses Maß nachstellen.
Montage siehe Bildseite.
Die Spannmutter 11 aufschrauben und mit passendem gekröpftem Zweilochschlüssel festziehen.
Es muss mit erhöhtem Kraftaufwand beim Lösen der Spannmutter 11 gerechnet werden.
Zulässige Schleifwerkzeuge
Verwendet werden können alle in dieser Bedienungsanleitung genannten Schleifwerkzeuge.
Die zulässige Drehzahl [min^-1] bzw. Umfangsgeschwindigkeit [m/s] der verwendeten Schleifwerkzeuge muss den Angaben in der Tabelle mindestens entsprechen.
Deshalb stets die zulässige Drehzahl/Umfangsgeschwindigkeit auf dem Etikett der Schleifwerkzeuge beachten.
| max.[mm] [mm] | d-1[min/s] | ||||
| D | b | ||||
![]() | 180 | 8 | 22,2 | 8 500 | 80 |
| 230 | 8 | 22,2 | 6 500 | 80 | |
-![]() | 180 | - | - | 8 500 | 80 |
| 230 | - | - | 6 500 | 80 | |
![]() | 100 | 30 M | 14 8 500 | 45 | |
Inbetriebnahme
Netzspannung beachten: Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typschild des Gerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Geräte können auch an 220 V betrieben werden.
Ein-/Ausschalten
Zur Inbetriebnahme des Gerätes den Ein-/Ausschalter 3 nach vorn schieben und anschließend drücken.
Zum Feststellen den Ein-/Ausschalter 3 in gedrücktem Zustand weiter vorschieben.
Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-/Ausschalter 3 loslassen bzw. drücken und loslassen.
Schalterausführung ohne Arretierung (länderspezifisch):
Zur Inbetriebnahme des Gerätes den Ein-/Ausschalter 3 nach vorn schieben und anschließend drücken.
Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-/Ausschalter 3 loslassen.
■Probelauf!
Schleifwerkzeuge vor Gebrauch überprüfen. Das Schleifwerkzeug muss einwandfrei montiert sein und sich frei drehen können. Probelauf mindestens 30 Sekunden ohne Belastung durchführen. Beschädigte, unrunde oder vibrierende Schleifwerkzeuge nicht verwenden.
Auslaufbremse (BTI-WKS 230 SE)

Dieses Gerät verfügt über das BTI Brake-System.
Beim Ausschalten oder bei Unterbrechung der Stromzufuhr wird das Schleifwerkzeug innerhalb weniger Sekunden zum Stillstand gebracht. Dies bedeutet eine Verkürzung der Auslaufzeit gegenüber Winkelschleifer ohne Auslaufbremse um ca. 70 % und ermöglicht somit ein früheres Ablegen des Gerätes.
Sollte die Bremswirkung der Auslaufbremse spürbar nachlassen, ist das Gerät von einer autorisierten Kundendienststelle für BTI-Elektrowerkzeuge zu überprüfen.
Anlaufstrombegrenzung
Durch sanften Anlauf des Gerätes reicht eine 16-A-Sicherung aus.
Arbeitshinweise
■Das Werkstück einspannen, sofern es nicht durch sein Eigengewicht sicher liegt.
■Das Gerät nicht so stark belasten, dass es zum Stillstand kommt.
■Schrupp- und Trennscheiben werden beim Arbeiten sehr heiß; nicht anfassen bevor sie abgekühlt sind.
Schruppschleifen

Mit Anstellwinkeln von 30° bis 40° erreicht man beim Schruppen das beste Ergebnis. Gerät mit mäßigem Druck hin- und her bewegen. Dadurch wird das Werkstück nicht zu heiß, verfärbt sich nicht, und es gibt keine Rillen.

Niemals Trennscheiben zum Schruppen verwenden.
Fächerschleifscheibe (Schleifmopteller)
Mit der Fächerschleifscheibe (Zubehör) lassen sich auch gewölbte Oberflächen und Profile (Konturenschliff) bearbeiten.
Fächerschleifscheiben haben wesentlich höhere Standzeiten als Schleifblätter, geringere Geräuschpegel und niedrigere Schleiftemperaturen.
Trennschleifen

Beim Trennschleifen nicht drücken, nicht verkanten, nicht oszillieren. Mit mäßigem, dem zu bearbeitenden Material angepassten Vorschub arbeiten.
Auslaufende Trennschleifscheiben nicht durch seitliches Gegendrücken abbremsen.

Wichtig ist die Rich- tung, in die man trennt.
Das Gerät muss stets im Gegenlauf arbeiten; deshalb mit dem Gerät nicht in die andere Richtung fahren! Es besteht sonst die Gefahr, dass es unkontrolliert aus dem Schnitt gedrückt wird.
Trennschleifständer
Mit dem Trennschleifständer 26 (Zubehör) können Werkstücke längengleich im Winkel von 0 bis 45° zugeschnitten werden.
Die Sicherheits- und Arbeitshinweise in der entsprechenden Bedienungsanleitung des Trennschleifständers sind strickt zu beachten.

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26Trennen von Gestein
■Das Gerät darf nur für Trockenschnitt/Trockenschliff verwendet werden.
Am besten eine Diamant-Trennscheibe verwenden. Zur Sicherheit gegen Verkanten den Führungsschlitten 22 mit spezieller Absaugschutzhaube benutzen.
Das Gerät nur mit Staubabsaugung betreiben. Zusätzlich Staubschutzmaske tragen.

Der Staubsauger muss zum Absaugen von Gesteinsstaub zugelassen sein.
BTI bietet geeignete Staubsauger an.
Das Gerät einschalten und mit dem vorderen Teil des Führungsschlittens auf das Werkstück setzen.
Das Gerät mit mäßigem, dem zu bearbeitenden Material angepassten Vorschub schieben (Bild).
Beim Trennen besonders harter Werkstoffe, z. B. Beton mit hohem Kieselgehalt, kann die Diamant-Trennscheibe überhitzen und dadurch beschädigt werden. Ein mit der Diamant-Trennscheibe umlaufender Funkenkranz weist deutlich darauf hin.
In diesem Fall den Trennvorgang unterbrechen und die Diamant-Trennscheibe kurze Zeit unbelastet bei Leerlaufdrehzahl abkühlen lassen.
Merklich nachlassender Arbeitsfortschritt und umlaufender Funkenkranz sind Anzeichen für eine stumpf gewordene Diamant-Trennscheibe. Durch kurze Schnitte in abrasivem Material (z. B. Kalksandstein) kann diese wieder geschärft werden.
Gerätegriff drehen

Der Griff 24 lässt sich zum Motorgehäuse jeweils um 90° nach links und nach rechts drehen. Dadurch kann der Ein-/Ausschalter für besondere Arbeitsfälle in eine günstigere Handhabungsposition gebracht werden; z. B. für Trennarbeiten mit Führungsschlitten/Trenn-schleifständer (Zubehör) und für Linkshänder.
Die Griffentriegelung 23 kräftig in Pfeilrichtung ziehen (①) und gleichzeitig den Griff 24 in die gewünschte Position drehen (②) bis er einrastet. Die Abbildung zeigt den Griff 24 um 90° gedreht.
■ Die Griffentriegelung 23 und der Ein-/Ausschalter 3 haben eine Sicherheitsverriegelung.
Das Gerät kann nicht eingeschaltet werden, solange der Griff 24 nicht in einer der drei möglichen Positionen eingerastet ist.
Der Griff 24 lässt sich nicht entriegeln, wenn der Ein-/Ausschalter 3 arretiert ist.
Wartung und Reinigung
■Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen.
■ Gerät und Lüftungsschlitze stets sauber halten, um gut und sicher zu arbeiten.

Bei extremen Einsatzbedingungen kann sich bei der Bearbeitung von Metallen leitfähiger Staub im Innern des Gerätes absetzen. Die Schutzisolierung des Gerätes kann beeinträchtigt werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen die Verwendung einer stationären Absauganlage, häufiges Ausblasen der Lüftungsschlitze und das Vorschalten eines Fehlerstrom-Schutzschalters (FI).
Sollte das Gerät trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für BTI-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen.
Bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 6-stellige Art.Nr. laut Typschild des Gerätes angeben.
Umweltschutz

Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung
Gerät, Zubehör und Verpackung sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Diese Anleitung ist aus chlorfrei gefertigtem Recycling-Papier hergestellt.
Zum sortenreinen Recycling sind Kunststoffteile gekennzeichnet.
In Deutschland sind nicht mehr gebrauchsfähige Geräte zum Recycling beim Handel abzugeben oder (ausreichend frankiert) direkt einzuschicken an:
Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge
Osteroder Landstraße 3
37589 Kalefeld
Service
BTI Befestigungstechnik GmbH & Co. KG
Postfach 40
74665 Ingelfingen
Salzstraße 51
74653 Ingelfingen-Criesbach
Telefon: 0 79 40/141-0
Telefax: 0 79 40/141-64
Internet:......www.bti.de
CE Konformitätserklärung
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 50 144 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 89/336/EWG, 98/37/EG.
ppa. U. Delz i.V. G. Hub

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i.V.BTI Befestigungstechnik GmbH & Co. KG 74653 Ingelfingen
Änderungen vorbehalten
Allgemeine Sicherheitshinweise
ACHTUNG! Sämtliche Anweisungen sind zu lesen. Fehler bei der Einhaltung der nachstehend aufgeführten Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Der nachfolgend verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel).
BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT AUF.
1) Arbeitsplatz
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und aufgeräumt. Unordnung und unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
b) Arbeiten Sie mit dem Gerät nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
2) Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Gerätes muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Geräten. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen, wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
c) Halten Sie das Gerät von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrogerät erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
d) Zweckentfremden Sie das Kabel nicht, um das Gerät zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie das Kabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Geräteteilen. Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich zugelassen sind. Die Anwendung eines für den Außenbereich geeigneten Verlängerungskabels verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
3) Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Gerätes kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass der Schalter in der Position „AUS“ ist, bevor Sie den Stecker in die Steckdose stecken. Wenn Sie beim Tragen des Gerätes den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Gerät einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
e) Überschätzen Sie sich nicht. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Gerät in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
g) Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, vergewissern Sie sich, dass diese angeschlossen sind und richtig verwendet werden. Das Verwenden dieser Einrichtungen verringert Gefährdungen durch Staub.
4) Sorgfältiger Umgang und Gebrauch von Elektrowerkzeugen
a) Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Gerät weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Gerätes.
d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn Sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
e) Pflegen Sie das Gerät mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Geräteteile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Gerätes beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.
g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen und so, wie es für diesen speziellen Gerätetyp vorgeschrieben ist. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
5) Sorgfältiger Umgang und Gebrauch von Akkugeräten
a) Stellen Sie sicher, dass das Gerät ausgeschaltet ist, bevor Sie den Akku einsetzen. Das Einsetzen eines Akkus in ein Elektrowerkzeug, das eingeschaltet ist, kann zu Unfällen führen.
b) Laden Sie die Akkus nur in Ladegeräten auf, die vom Hersteller empfohlen werden. Für ein Ladegerät, das für eine bestimmte Art von Akkus geeignet ist, besteht Brandgefahr, wenn es mit anderen Akkus verwendet wird.
c) Verwenden Sie nur die dafür vorgesehenen Akkus in den Elektrowerkzeugen. Der Gebrauch von anderen Akkus kann zu Verletzungen und Brandgefahr führen.
d) Halten Sie den nicht benutzten Akku fern von Büroklammern, Münzen, Schlüsseln, Nägeln, Schrauben oder anderen kleinen Metallgegenständen, die eine Überbrückung der Kontakte verursachen könnten. Ein Kurzschluss zwischen den Akkukontakten kann Verbrennungen oder Feuer zur Folge haben.
e) Bei falscher Anwendung kann Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Vermeiden Sie den Kontakt damit. Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, nehmen Sie zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch. Austretende Akkuflüssigkeit kann zu Hautreizungen oder Verbrennungen führen.
6) Service
a) Lassen Sie Ihr Gerät nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Gerätes erhalten bleibt.
BTI Befestigungstechnik GmbH & Co. KG 74653 Ingelfingen
BTI Befestigungstechnik GmbH & Co. KG Postfach 40
74665 Ingelfingen
Salzstraße 51
74653 Ingelfingen-Criesbach
Telefon: 0 79 40/141-0
Telefax: 0 79 40/141-64
Internet: www.bti.de
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Nürnberg
Schniegling
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Hamburg
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Telefon 040/7135031
Telefax 040/7138380
Stuttgart
Endersbach
Dammstraße 19
71348 Weinstadt
Telefon 07151/98669-3
Telefax 07151/98669-40
1 609 929 F65 (03.12) O / 32


